03.10.2022 Aufrufe

SPORTaktiv Oktober 2022

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OKTOBER<br />

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Der Herbst hat noch viel zu bieten.<br />

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1026,215 km<br />

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EDITORIAL<br />

Alfred Brunner<br />

<strong>SPORTaktiv</strong>-Geschäftsführer<br />

alfred.brunner@styria.com<br />

Mut zur Pause<br />

Der Herbst zeigt alle seine Facetten. Einerseits als warmer Altweibersommer,<br />

der einlädt, die Bergwelt zu Fuß oder mit dem Bike zu erkunden.<br />

Thematisch passend liefern wir dir konkrete Tipps für Hüttentouren<br />

mit dem Bike sowie klassische Herbstwandertouren. Die angenehmen<br />

Temperaturen gepaart mit dem Farbenspiel der Natur und der<br />

leckeren Kulinarik machen die Herbstzeit zur Genusszeit.<br />

Der Spätherbst kann aber auch anders, wenn es kalt, stürmisch und<br />

ungemütlich wird. Die Message dahinter: „Mut zur Pause“, wie es Radprofi<br />

Marco Haller in der Kolumne „10 Fragen“ auf den Punkt bringt.<br />

Mal runter vom Gas und auf Regeneration schalten, zumindest für ein<br />

paar wenige Wochen. Körper und Geist werden sich bedanken. Unser<br />

Regenerations-Schwerpunkt widmet sich konkret dem Thema „Wärme &<br />

Kälte“ und dem neuen Trend der Kryotherapie. Wie man Verletzungen<br />

effektiv vorbeugt, erklärt uns <strong>SPORTaktiv</strong>-Doc Robert Fritz.<br />

Mit aufgeladener Energie warten dann die<br />

nächsten Abenteuer. Lass dich inspirieren von<br />

unserem Interview mit dem Abenteurer Timothy<br />

Olson sowie dem Trendthema Adventure-<br />

Gravelbikes.<br />

Mal runter vom<br />

Gas und auf<br />

Regeneration<br />

schalten!<br />

Tipp: Der beiliegende <strong>SPORTaktiv</strong>-Skitourenguide<br />

<strong>2022</strong>/23 ist ein wahres Meisterwerk<br />

an Wintermotivation. Neue Produkte, Safetytipps, coole Typen, 60 Tourentipps<br />

und das traditionelle <strong>SPORTaktiv</strong>-Alpen-Adria-Skitourencamp<br />

erwarten dich.<br />

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¾ BASE TIGHTS<br />

Für Anregungen zum Besserwerden an alfred.brunner@styria.com<br />

sag ich wie immer „Danke“.<br />

FOTO: Thomas Polzer<br />

Bleib fit,<br />

P.S.: Das echte Leben ist analog – geh raus und spür es!<br />

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94<br />

FOTO: Kaiserwinkl Tourismus<br />

FIT<br />

RUN<br />

BIKE<br />

OUTDOOR<br />

Heiß-Kalt 20<br />

Wie gut das geschickte<br />

Zusammenspiel aus Hitze<br />

und Kälte tut<br />

+Top 20 Regenerationsbetriebe<br />

Dem Riegel auf den<br />

Zahn gefühlt 26<br />

Alles Wissenswerte über<br />

Kohlenhydrat- und<br />

Proteinriegel<br />

+Top 6 Riegel<br />

Die Saison 2023<br />

startet jetzt 32<br />

„<strong>SPORTaktiv</strong>-Doc“ Robert<br />

Fritz darüber, wie man<br />

Verletzungen vorbeugt<br />

20<br />

FOTO: Vivamayr Maria Wörth<br />

Schaukelschuh 40<br />

Rocker am Laufschuh?<br />

Hat nichts mit Musik, aber<br />

viel mit Vortrieb zu tun<br />

+Top 6 Schuhe mit Rocker<br />

Back to school 48<br />

Gezielte Übungen, mit<br />

denen jeder seinen Laufstil<br />

optimieren kann<br />

Bei Wind und<br />

Wetter 50<br />

Augen auf beim Jackenkauf:<br />

worauf Läufer achten<br />

sollten<br />

+Top 6 Laufjacken<br />

Die Natur<br />

ist der Boss 52<br />

Timothy Olson übers<br />

Ultralaufen und den Weg<br />

zu sich selbst<br />

Helle Köpfe 58<br />

Was eine gute Stirnlampe<br />

für den Laufeinsatz<br />

auszeichnet<br />

+Top 6 Stirnlampen<br />

Zum Pferde<br />

stehlen 64<br />

Wann und für wen<br />

Adventure- Gravelbikes<br />

perfekte Begleiter sind<br />

+Top 6 Gravelbikes<br />

Im Anfang<br />

war das Fixie 70<br />

Fixed-Gear-Abenteurer<br />

und Industrie-Insider:<br />

Marc Lehmann im Porträt<br />

Abfahrtsklasse 74<br />

E-Enduros machen einfach<br />

Spaß – bergab UND<br />

bergauf<br />

+Top 6 E-Enduros<br />

Des Radlers Rast 80<br />

Warum es sich lohnt,<br />

heimische Hütten zum<br />

Tourenziel zu machen<br />

+Top 20 Hüttentouren<br />

Pump it 88<br />

Standpumpen, Rahmenpumpen,<br />

Minipumpen –<br />

was es am Markt gibt<br />

+Top 6 Fahrradpumpen<br />

Magischer Herbst 94<br />

So schön kann das<br />

Wandern auch mitten<br />

im Herbst noch sein<br />

+Top 20 Wandertouren<br />

Fünf Tage,<br />

Seven Summits 98<br />

Philipp Reiter bestieg in<br />

Rekordzeit die 7 höchsten<br />

Berge der Alpenländer<br />

Die hohe Kunst<br />

der Isolation 100<br />

Warum Isolationsjacken<br />

so wohlig warm halten und<br />

dennoch „atmen“<br />

+Top 6 Isolationsjacken<br />

Rauf zum<br />

Schnee! 106<br />

Was in den hochgelegenen<br />

Skigebieten im <strong>Oktober</strong><br />

und November schon läuft<br />

+Top 20 Skigebiete<br />

für Frühstarter<br />

8 10 Fragen<br />

13 Fit mit Sumi<br />

30 Fit Talk<br />

113 Impressum<br />

122 Nachspiel<br />

CAMPS<br />

104 Langlaufcamp<br />

006


NEU<br />

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10 FRAGEN<br />

Marco Haller<br />

„Träume können<br />

wahr werden!“<br />

Was magst du<br />

1 an dir?<br />

Meinen Ehrgeiz, obwohl<br />

er mir im Alltag<br />

oft im Weg steht. Gewinnen<br />

zu wollen ist<br />

in meinem Beruf sehr<br />

wichtig, ob man aber<br />

auch immer der beste<br />

bei Monopoly sein<br />

muss, ist fraglich.<br />

Was fehlt unserer<br />

2 Gesellschaft?<br />

Die Konsequenz! Ich<br />

sehe oft, dass Leute<br />

gerne früh das Handtuch<br />

werfen. Sei es<br />

bei beruflichen Projekten<br />

oder beim Aussortieren<br />

des Schuhkastens.<br />

Wann hattest du<br />

3 zuletzt Angst?<br />

Wie hast du sie<br />

bewältigt?<br />

Puh, ich kann mich<br />

ehrlich gesagt nicht<br />

daran erinnern, aber<br />

das soll nicht heißen, dass ich<br />

furchtlos bin. Ich denke eher, dass<br />

ich das danach gleich wieder verdränge.<br />

Angst kann einem ja auch<br />

im Weg stehen.<br />

Was gibt dir Hoffnung?<br />

4 Dass Träume, so klischeehaft<br />

das klingt, tatsächlich wahr werden<br />

können. Mein Sieg beim Cyclassics<br />

in Hamburg hat mich wieder daran<br />

erinnert, dass einem manchmal<br />

auch das scheinbar Unmögliche gelingen<br />

kann.<br />

ZUR PERSON<br />

Marco Haller (31) aus Kärnten ist seit 10 Jahren<br />

Profi auf der WorldTour und absolvierte dabei 9<br />

Grand Tours (Giro, Tour de France, Vuelta). Heuer<br />

wechselte er zum Bora-Hansgrohe-Team und<br />

gewann eine Etappe bei der Tour of Norway sowie<br />

den Eintagesklassiker „Cyclassics“ in Hamburg.<br />

Deine Lieblingsserie? Warum?<br />

5 Ich bin ein großer Fan davon,<br />

wenn uns die Streamingdienste einen<br />

Blick hinter die Kulissen der<br />

großen Sportmannschaften gewähren.<br />

Die Mini-Serie vom FC Arsenal<br />

hat mich gerade sehr begeistert.<br />

FOTO: Bora Hans Grohe/Lukas Gellert<br />

Was würdest du<br />

6 noch gerne<br />

lernen wollen?<br />

Sprachen! Je mehr<br />

man beherrscht, desto<br />

besser. Gute Kommunikation<br />

bewahrt uns<br />

vor vielen Konflikten.<br />

Was bereust du?<br />

7 Und warum?<br />

Nix. Tatsächlich gehören<br />

ja alle Erlebnisse<br />

und Erfahrungen zu<br />

einem dazu und ich<br />

möchte keine missen.<br />

Wär ja sonst auch<br />

langweilig.<br />

Dein persönlicher<br />

8 Trainingstipp für<br />

die <strong>SPORTaktiv</strong>-Leser?<br />

Da kommen wir wieder<br />

zur Konsequenz<br />

von vorhin zurück. Es<br />

ist so wichtig, ein Ziel<br />

kontinuierlich zu verfolgen.<br />

Aber bitte immer<br />

locker bleiben,<br />

denn sonst kann es<br />

ganz schnell im Frust enden.<br />

Was wäre dein persönlicher<br />

9 Regenerationstipp?<br />

Mut zur Pause!<br />

Bitte noch um deinen<br />

10 persönlichen Ernährungstipp<br />

an die Leser?<br />

Ich bin da selbst kein Asket und<br />

will auch keiner sein. Oft braucht<br />

es einfach auch Soulfood! „Regionalität“<br />

ist mir dabei ein besonderes<br />

Anliegen.<br />

008


UA HOVR INFINITE 4<br />

RUN<br />

THE WAY<br />

YOU PLAY<br />

THE SHOES THAT HELP YOU BEAT<br />

YOUR BEST, DAY AFTER DAY.<br />

DROP<br />

BY!<br />

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SEIERSBERG


ZITAT<br />

Es geht nicht darum,<br />

wie alt du wirst.<br />

Es geht darum,<br />

wie arm oder reich<br />

dein Leben an<br />

unvergesslichen<br />

Momenten war.“<br />

Alexander Huber, Extrembergsteiger<br />

zitiert aus dem Buch HELDENSTOFF<br />

(Autor Axel Rabenstein, Meyer & Meyer Verlag)<br />

010


4F<br />

Weg zur inneren Balance<br />

Wo auch immer du für deine Yoga-Einheit und deinen persönlichen<br />

Moment der inneren Ruhe Zeit findest – 4F hat das perfekte Outfit.<br />

Y<br />

oga und 4F? Das perfekte<br />

Double für<br />

Frauen, die es verstehen,<br />

sich selbst in der<br />

Hektik des Alltagstrubels<br />

einen Moment der Ruhe zu<br />

verschaffen. Selbstliebe, innerer<br />

Optimismus und Zeit für sich zu finden,<br />

das sind Dinge, die in der heutigen<br />

Zeit oftmals viel zu kurz kommen.<br />

Mit der Kampagne „Practice<br />

Optimism“ will 4F den Alltagsheldinnen<br />

auf ihrem Weg zur inneren<br />

Balance unterstützend unter die<br />

Arme greifen. Egal, ob erfahrene<br />

Yogini oder Fitnesssportlerin – die<br />

neue 4F-Kollektion motiviert<br />

stylish und bequem zur regelmäßigen<br />

Yoga-Einheit.<br />

„Im Designprozess der neuen<br />

Kollektion wollten wir die Emotionen<br />

rund um unseren Claim<br />

„Practice Optimism“ einfangen.<br />

Wenn wir an unserem inneren<br />

Gleichgewicht arbeiten, erwecken<br />

wir unseren belebenden Optimismus,<br />

den wir gerne mit anderen teilen.<br />

Pastellfarben, kombiniert mit<br />

trendigen Schnitten und leichten<br />

Stoffen sorgen für Komfort beim<br />

Training und danach“, so Monika<br />

Czesak, Creative Director bei 4F.<br />

Atmungsaktive, natürliche Stoffe<br />

Die Kollektion mischt geschickt<br />

klassischen Yoga-Style mit urbanen<br />

Elementen. Einzelne Stücke lassen<br />

sich zu einer Vielzahl an Outfits<br />

kombinieren. Leichte, atmungsaktive<br />

Stoffe mit 4F-Dry-Finish führen<br />

Feuchtigkeit rasch ab und trocknen<br />

schnell. Dank der nahtlosen 4F-<br />

Skin-Technologie passen sich die<br />

Strickwaren der Kollektion wie<br />

eine zweite Haut an die Körperkonturen<br />

an.<br />

Yoga ist eng mit der Natur verbunden.<br />

Nicht zuletzt darum setzen<br />

Yoga für Körper und Geist – 4F hat für jede Gelegenheit die perfekten Styles.<br />

die Designer auf mehr nachhaltige<br />

Materialien, ganz im Sinne von 4Fs-<br />

Wear-Fair-Strategie. Modal und<br />

Tencel, zwei Hauptbestandteile der<br />

Kollektion, werden aus Zellulose<br />

von Birken gewonnen, das verwendete<br />

Polyamid ist recycelt.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.4fstore.de<br />

ANZEIGE / FOTO: 4F<br />

011


NADA AUSTRIA<br />

ANZEIGE / FOTO: Pexels und NADA Austria<br />

Die NADA-Austria-<br />

MedApp hilft, Medikamente<br />

zu überprüfen.<br />

Zählt das schon als Doping?<br />

Wichtige Fakten rund um medizinische Behandlungen<br />

und das Thema Doping im Breiten- und Spitzensport.<br />

Es ranken sich viele Mythen<br />

rund um das Thema<br />

Doping im Breitensport.<br />

Fakt ist, dass es auch im<br />

Breitensport immer wieder<br />

zu Dopingfällen kommt. Nicht<br />

selten passieren diese aufgrund von<br />

Unwissenheit oder mangelnder<br />

Sorgfalt, etwa durch die Einnahme<br />

vermeintlich harmloser Medikamente<br />

oder Nahrungsergänzungsmittel.<br />

Wer kann überhaupt gedopt sein?<br />

Von „Doping“ wird ausschließlich im<br />

organisierten Sport gesprochen. Als<br />

Sportler:innen im Sinne des Anti-Doping-Bundesgesetzes<br />

gelten z. B.:<br />

Mitglieder in Vereinen, Teilnehmer:innen<br />

an nationalen oder internationalen<br />

Meisterschaften, Inhaber:innen<br />

von Tageslizenzen etc. Darunter<br />

können somit auch Breitensport-Veranstaltungen<br />

fallen.<br />

Kann ich Medikamente ohne<br />

fachliche Abklärung nehmen?<br />

Für Sportler:innen birgt eine<br />

Selbstmedikation zusätzlich zur falschen<br />

Medikation das Risiko, ein<br />

Medikament mit einer verbotenen<br />

Substanz einzunehmen. Ohne eine<br />

entsprechende ärztliche Diagnose,<br />

ohne Verordnung für das jeweilige<br />

Medikament sowie aussagekräftige<br />

Befunde kann auch keine medizinische<br />

Ausnahmegenehmigung<br />

beantragt werden. Diese<br />

muss immer dokumentiert<br />

und von den behandelnden<br />

Ärzt:innen unterstützt sein,<br />

zudem darf es keine erlaubte<br />

Alternative geben.<br />

Sind alternative Behandlungsmethoden<br />

besser?<br />

Der Trend zu alternativen Behandlungsmethoden<br />

hält in den letzten<br />

Jahren auch in Österreich immer<br />

mehr Einzug in die Ordinationen.<br />

Beispiele hierfür reichen von Nahrungsergänzungsmitteln<br />

über Infusionen<br />

bis hin zur Ozontherapie.<br />

Sportler:innen sollten jedoch bei<br />

Mehr zu Doping<br />

im Breitensport<br />

diesen Behandlungen immer vorab<br />

abklären, ob diese Behandlungen<br />

nicht einen Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen<br />

bedeuten.<br />

Wo kann überprüft werden, ob ein<br />

Medikament verboten ist?<br />

Ob ein in Österreich zugelassenes<br />

Medikament verboten oder erlaubt<br />

ist, kann am einfachsten<br />

auf der Website der NADA<br />

Austria (www.nada.at/medikamentenabfrage)<br />

bzw. mit der<br />

NADA Austria MedApp (iOS,<br />

Android) überprüft werden.<br />

Enthält das Medikament<br />

eine verbotene Substanz oder ist<br />

die Behandlungsmethode verboten,<br />

kann zusätzlich auf aktiv.nada.at<br />

mittels TUE Checker überprüft<br />

werden, ob und wann eine medizinische<br />

Ausnahmegenehmigung beantragt<br />

werden kann.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.nada.at<br />

012


FIT MIT SUMI<br />

Christoph Sumann<br />

Als Biathlet viele Jahre Weltklasse, jetzt<br />

leidenschaftlicher Freizeitsportler.<br />

Strich-Punkt<br />

im Schnee<br />

BERGSCHUTZ<br />

Für jeden<br />

die passende<br />

Versicherung!<br />

Wenn ich hinaufschau auf die Berge, hör ich schon den Ruf. Ich<br />

bin ein leidenschaftlicher Skitourengeher, wenngleich eher ungewöhnlich<br />

mit der Sportart sozialisiert worden: Im Skigymnasium sind<br />

wir damals mit den Langlaufskiern Skitouren gegangen. Das war Teil<br />

des Trainings, nach Saisonende sind wir aber auch zum Spaß mit den<br />

Langlauflatten überall raufgekraxelt. Wie sich das anfühlt? Sehr gut<br />

sogar: rauf zumindest, fast ohne Gewicht an den Füßen. Es hat damals<br />

schon Felle für die Langlaufski gegeben, die wir zusätzlich immer<br />

noch mit einem Klebeband fixiert haben, und wir haben das<br />

Bandl auch immer im Rucksack mitgehabt, falls sich etwas löst.<br />

Bergauf war es ein Supertraining, richtig profitiert haben wir<br />

aber vom Abfahren, in skitechnischer Hinsicht. Aber natürlich gibt es<br />

Schneearten, wo du mit den Langlaufskiern keinen Schwung zusammenbringst.<br />

Eis, brüchiger Schnee – das<br />

ging dann: Strich-Punkt-Strich-Punkt.<br />

Die Liebe zur<br />

Bewegung, die<br />

Liebe für den Winter<br />

und den Schnee.<br />

Du gehst, wann<br />

du willst, wohin du<br />

willst und welches<br />

Tempo du willst.<br />

FOTO: Christoph Sumann<br />

Also Fahren-Stürzen-Fahren- Stürzen ...<br />

Abfahrtstechnisch hat mir das aber extrem<br />

viel gebracht. Auch später bin ich<br />

nach der Wettkampfsaison, immer wieder<br />

mit den Langlauf skiern im Gelände<br />

unterwegs gewesen.<br />

Auf richtige Tourenski bin ich erst<br />

nach der Karriere umgestiegen. Dafür<br />

umso begeisterter. Am liebsten in der<br />

Gruppe, mit Freunden, mit der Familie –<br />

das Gesellschaftliche steht da ganz<br />

oben. Ohne Uhr, die tickt, ohne Stress.<br />

Die Liebe zur Bewegung, die Liebe für<br />

den Winter und den Schnee. Du gehst,<br />

wann du willst, dorthin, wohin du willst, und das Tempo, das du willst.<br />

Das hat echt viel mit der sprichwörtlichen Freiheit zu tun. Ist einer<br />

langsamer, wartet man wieder zusammen. Am Gipfel anprosten, die<br />

Abfahrt als i-Tüpfelchen und das Zukehren am Ende, gut essen und<br />

trinken, das gehört auch zu jeder Tour.<br />

Manchmal tauch ich aber auch heute noch mit den Langlaufskiern<br />

am Treffpunkt auf. Es taugt mir einfach, weil es eine Herausforderung<br />

ist – und weil es sich andere nicht vorstellen können, dass das<br />

überhaupt geht. Es geht aber. Wenn ich dann die ungläubigen Blicke<br />

bemerke, freu ich mich gleich noch mehr, wenn ich der Schnellste bin<br />

und mich die anderen auf meinen Langlauflatten nur von hinten sehen.<br />

Mit dem Bergschutz der GARANTA<br />

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Versicherer ist die<br />

GARANTA Versicherungs-AG Österreich


014


Neue Abenteuer auf<br />

der großen Leinwand<br />

Die European Outdoor Filmtour (EOFT) <strong>2022</strong><br />

steht vor der Tür – und der Abenteuerrucksack<br />

ist randvoll mit neuen Geschichten von Menschen,<br />

die ihrer Passion bedingungslos folgen.<br />

Menschen wie Timothy Olson: der US-Ultrarunner<br />

hat sich auf dem Pacific Crest Trail der Herausforderung<br />

seiner Karriere gestellt. Die<br />

EOFT inklusive des Timothy Olson-Films „The<br />

Mirage“ startet am 16. <strong>Oktober</strong> in Deutschland<br />

und am 17. <strong>Oktober</strong> im Wiener Gartenbaukino.<br />

Ab 2. November folgen<br />

über 20 Termine quer<br />

durch Österreich.<br />

Dabei sein!<br />

www.eoft.eu/tickets<br />

FOTO: EOFT<strong>2022</strong>/adidas TERREX/ riffraff002<br />

015


FOTO: Intersport Austria<br />

EW<br />

Sport fördert die Entwicklung<br />

1350 Österreicher/-innen im Alter von 16<br />

bis 69 Jahren wurden im Zuge des diesjährigen<br />

Intersport-Sportreports zu ihren<br />

Sportgewohnheiten, dem Stellenwert gemeinsamer<br />

Sporterlebnisse in der Familie<br />

und ihrer geistigen und körperlichen Fitness<br />

befragt. Eine zentrale Aussage: 94 % erkennen<br />

die Wichtigkeit von Sport bereits in<br />

jungen Jahren, doch nur jeder Zweite bewegt<br />

sich häufig mit den Kindern.<br />

www.intersport.at<br />

FOTO: Ravensburger<br />

BEWEG DICH<br />

SCHLAU!<br />

„Beweg dich schlau! Felix<br />

Wackelnix“ heißt das<br />

neue Spiel von Ravensburger,<br />

in dem der deutsche<br />

Ex-Skirennläufer<br />

Felix Neureuther Familien<br />

mit Kindern ab fünf Jahren zu<br />

lustigen Bewegungsaufgaben anfeuert.<br />

Gemäß dem Motto des Programms<br />

lösen die Spieler dabei auch<br />

noch kognitive Aufgaben. Denn das<br />

trainiert Kopf und Körper gleichzeitig<br />

und macht Spaß. www.ravensburger.de<br />

FOTO: istock<br />

Sport ist Synonym für Gesundheit<br />

Aktuelle Ergebnisse des SAZsport-Barometers zeigen: Die<br />

Sportartikelbranche sieht vor allem in der Zielgruppe der Gesundheitsbewussten<br />

große Potenziale. Sport ist zum Synonym<br />

für Gesundheit herangereift – einen letzten Boost bekam die<br />

Neudefinition von Sport im Zusammenhang mit der Corona-<br />

Pandemie. Sport entwickelt sich zunehmend zum Lebensstil.<br />

Zwei Trends lassen sich definieren: 1. die Verbesserung der<br />

körperlichen Fitness und der eigenen Gesundheit und 2. das<br />

sportliche Aussehen. www.sazsport.de<br />

Zu viel Harnsäure?<br />

Ein dauerhafter Überschuss an Harnsäure im Blut (Hyperurikämie) kann zu einer akut<br />

auftretenden und schmerzhaften Gelenkentzündung (Gicht) führen. Fragen Sie Ihren<br />

Arzt oder Apotheker nach geeigneten Maßnahmen zur Senkung der Harnsäure.<br />

Montmorency kirsche<br />

Einzigartige Kombination im Einsatz gegen Hyperurikämie & Gicht<br />

• Montmorency-Sauerkirsche • Vitamin C • Vitamin D3<br />

• Magnesiumcitrat • Vitamin B12 • Vitamin E<br />

Als Liquidum und Kapseln<br />

Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät) zum Diätmanagement bei Hyperurikämie und Gicht<br />

MON0006-2206


FOTO: Peeroton<br />

FOTO: Klopeiner See-Südkärnten/Hofman<br />

Neue Wellness-Oase am See<br />

Im September wurde das neue Badehaus (das dritte in Kärnten) am Klopeiner<br />

See eröffnet. Es bietet perfekte und moderne Wellnessinfrastruktur mit<br />

vier verschiedenen Saunen, zahlreichen Ruhezonen, FKK-Bereich, einem großen<br />

beheizten Outdoor-Infinity-Pool samt entsprechendem Südkärntner Panorama<br />

und ist ganzjährig geöffnet. Diese Wellnessoase fügt sich ideal in die<br />

sanfte Seenlandschaft ein – erhol dich, schöpfe Kraft und lass dich einfach<br />

mal wieder von Kopf bis Fuß verwöhnen. www.suedkaernten.at<br />

News<br />

Events<br />

Camps<br />

Szene<br />

Tech<br />

Hat alles, was du brauchst<br />

Bei erhöhtem Eiweiß-Bedarf ist<br />

der „Peeroton Bio Vegan Protein<br />

Pulver Mix 500 g“ genau das<br />

Richtige und durch seine höchste<br />

biologische Wertigkeit optimal<br />

vom Körper aufzunehmen.<br />

Er hat 49 % Proteingehalt, ist<br />

vegan und 100 % bio. Er ist aus<br />

kontrollierter biologischer Landwirtschaft,<br />

CO 2<br />

-neutral hergestellt<br />

und frei von künstlichen<br />

Süßungsmitteln, Geschmackverstärkern<br />

und Aromen. Und ein<br />

idealer Zusatz für Müsli, Shakes<br />

und andere Speisen.<br />

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FOTO: Gigasport/Florian Obergruber<br />

S<br />

FIT<br />

3 FRAGEN AN<br />

FLORIAN OBERGRUBER, LEITUNG<br />

MARKETING GIGASPORT<br />

Was bewegt dich<br />

aktuell im Business?<br />

Die Vorbereitungen<br />

für die Wintersaison,<br />

auf die wir uns schon<br />

sehr freuen. Gigasport<br />

ist dafür bekannt,<br />

als Erster die Saisonen einzuläuten<br />

und schon früh einen Ausblick<br />

auf die Neuheiten und Innovationen<br />

zu ermöglichen. Wir leben in<br />

bewegten Zeiten, das macht es noch<br />

spannender.<br />

Welchen Stellenwert hat Sport in<br />

deinem Leben?<br />

Bewegung nimmt einen großen Stellenwert<br />

in meinem Leben ein. Sport<br />

hilft mir fit zu bleiben, zu entspannen<br />

und fördert immens meine Kreativität.<br />

Letzteres ist für meine Aufgabe<br />

bei Gigasport ja ganz wichtig.<br />

Dein vergangenes oder künftiges<br />

Aktivsport-Highlight?<br />

Besonders für mich sind Sportmomente<br />

am frühen Morgen oder zum<br />

Sonnenuntergang. Egal, ob mit SUP,<br />

Bike, Ski oder zu Fuß, ob allein oder<br />

mit Begleitung – da wird die Endlichkeit<br />

spürbar und das wirklich<br />

Wichtige ganz groß. Zukünftige<br />

Sporterlebnisse lasse ich auf mich<br />

zukommen.<br />

EINSTIEG INS KRAULSCHWIMMEN<br />

Die KärntenTherme und <strong>SPORTaktiv</strong><br />

laden wieder ins Schwimmcamp ein.<br />

Es richtet sich an alle, die in vier Tagen<br />

die Basis des Kraulschwimm-Stils vermittelt<br />

bekommen wollen. Termine<br />

gibts im <strong>Oktober</strong> und Dezember. Mehr<br />

Infos auf www.sportaktiv.com/<br />

schwimmcamp-<strong>2022</strong><br />

FOTO: istock


GÜTESIEGEL<br />

FÜR FITMACHER<br />

Nach zwei Jahren Pandemie<br />

haben die Fitnesscenter wieder<br />

ihren Regelbetrieb aufgenommen<br />

und helfen ihren Kundinnen<br />

und Kunden erneut dabei,<br />

ihre individuellen Ziele zu<br />

erreichen. Fitnesscenter, die<br />

dabei auf einen sauberen und<br />

gesunden Weg setzen und diesen<br />

vorleben, zeichnet die<br />

NADA Austria mit dem Gütesiegel<br />

für Fitnesscenter aus.<br />

Achte auf das Gütesiegel in<br />

deinem Studio! fitness.nada.at<br />

FOTO: anita.com<br />

EW<br />

NEUES LEITSYSTEM FÜR SUP + KAJAK<br />

Mit den neuen ausgeschilderten Wasserpaddelwegen<br />

rund um den Wörthersee bis hinein in die<br />

Klagenfurter Innenstadt ist die Region österreichweit<br />

Vorreiter und erleichtert die Navigation<br />

für die Paddler. Seezugänge und Parkplätze<br />

werden zusätzlich auf einer eigenen Onlineplattform<br />

digital präsentiert. sup.woerthersee.com<br />

FRISCHE VIBES<br />

In der neuen Farbe Lime Light<br />

bringt der Labelklassiker frische<br />

Vibes in die Saison<br />

Herbst/Winter. Der „Anita active<br />

Sport-BH momentum“ mit<br />

Maximum Support kombiniert<br />

metallisch glänzende<br />

Eyelet-Funktionsware als<br />

Obermaterial mit feuchtigkeitsabsorbierendem<br />

und<br />

-transportierendem Innenfutter.<br />

Die verstellbaren, gepolsterten<br />

Träger sind ergonomisch<br />

geschnitten und wirken<br />

entlastend. Cup A-H.<br />

<br />

www.anita.com<br />

FOTO: LR Schuschnig/Taltavull<br />

Vital durch<br />

den Herbst<br />

Die Parktherme Bad Radkersburg<br />

(St) und das Vitamed sind der<br />

perfekte Ort zum Kraft tanken<br />

Im Herbst präsentiert sich das<br />

Bewegungs- & Regenerationsangebot<br />

der Parktherme Bad Radkersburg<br />

in allen Farben. Bewegungshungrige<br />

ziehen Längen im<br />

50-Meter-Outdoor-Sportbecken oder<br />

genießen Fitnesseinheiten der besonderen<br />

Art beim kostenlosen<br />

Aktiv- und Vitalprogramm der<br />

Park therme. Die beanspruchten<br />

Muskeln regeneriert man anschließend<br />

genussvoll im 34 bis 36 Grad<br />

warmen, reichhaltigen Thermalwasser<br />

oder im Saunadorf.<br />

Bewegung und Regeneration<br />

stehen auch im angeschlossenen<br />

Vita med Gesundheitszentrum der<br />

Parktherme im Mittelpunkt. Herzstück<br />

des vielfältigen Angebots ist<br />

das Medizinische Trainingszentrum,<br />

in dem die Gäste betreutes<br />

und gezieltes Krafttraining an modernsten<br />

Geräten absolvieren können.<br />

Im Bereich der ambulanten<br />

Therapie werden neben klassischen<br />

Heilmassagen, Moorpackungen &<br />

Co. auch Leistungen wie Stoßwellentherapien<br />

zur effektiven<br />

Schmerzbehandlung von Erkrankungen<br />

an Sehnen, Bändern, Kapseln,<br />

Muskeln und Knochen angeboten.<br />

Mehr Infos auf:<br />

www.parktherme.at<br />

FOTO: Parktherme Bad Radkersburg/Eisenberger<br />

018


30 JAHRE INSPIRATION<br />

BUFF® verdankt dem außergewöhnlichen<br />

Geist seines Gründers<br />

Joan Rojas ein Vermächtnis,<br />

das auf Innovation und Kreativität<br />

beruht und sowohl die Menschen<br />

als auch die Natur in den<br />

Mittelpunkt des Handelns stellt.<br />

Zum 30. Jubiläum ruft der spanische<br />

Accessoire-Hersteller seine<br />

Kunden dazu auf, um die Ecke zu<br />

denken, sich vorwärtszubewegen<br />

und nie aus den Augen zu verlieren,<br />

wo alles begann. www.buff.com<br />

PERFEKTER<br />

EINSTIEG!<br />

Am 14. <strong>Oktober</strong><br />

lädt Gigasport<br />

in seiner<br />

Filiale Klagenfurt<br />

ab<br />

15 Uhr zum<br />

Vortrag und<br />

Live-Training mit Trainer und<br />

Leistungsdiagnostiker Roland<br />

Luchner aus dem Olympiazentrum<br />

Innsbruck ein. Thema:<br />

„Vorbereitung auf die Skisaison<br />

– vom Beginner bis zum Profi“.<br />

www.gigasport.at<br />

FOTO: Buff<br />

FOTO: Roland Luchner<br />

News<br />

Events<br />

Camps<br />

Szene<br />

Tech<br />

Eine wahre Kraftquelle<br />

Die hohe Konzentration<br />

von natürlichem Magnesium<br />

(201 mg/l) und Calcium<br />

(270 mg/l) macht<br />

Long Life – die natürliche<br />

Mineralstoffquelle aus dem<br />

Kurort Bad Radkersburg –<br />

zu einer wahren Kraftquelle.<br />

Die Mineralstoffe stehen<br />

nicht nur in perfektem<br />

Verhältnis zueinander, besser<br />

noch: anders als bei<br />

künstlichen Präparaten<br />

kann sie der Körper aufgrund<br />

ihrer natürlich gelösten<br />

Form auch rascher aufnehmen<br />

und verträglicher<br />

verarbeiten. www.longlife.at<br />

S<br />

FIT<br />

FOTO: LongLife<br />

Tropfen 100 ml<br />

Aktion gültig<br />

von 1.-31.10.<strong>2022</strong><br />

In Kooperation mit<br />

APOVERLAG<br />

Passedan ® beruhigt<br />

rund um die Uhr<br />

• am Tag ruhiger und entspannter<br />

• abends besser einschlafen<br />

Gute Nacht. Guter Tag.<br />

Jetzt<br />

in Aktion<br />

- 2,00 €<br />

Passedan ® -Tropfen<br />

100 ml<br />

Tropfen zum Einnehmen. Die Anwendung dieses traditionellen pflanzlichen Arzneimittels bei nervöser Unruhe<br />

und bei Einschlafstörungen beruht ausschließlich auf langjähriger Verwendung. Über Wirkung und mögliche<br />

unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.<br />

PAS_GA_2208_L<br />

<br />

Einlösbar in teilnehmenden Apotheken. Preisreduktion von € 2,- vom jeweiligen<br />

Apothekenverkaufspreis. Apotheken sind in ihrer Preisgestaltung frei.


TOURISMUS Regeneration<br />

Heiß-Kalt<br />

Lange galt die Sauna als Geheimtipp in der Regeneration,<br />

heute schlägt die Kälte in Form von Eisbädern und Kältekammern<br />

zurück. Doch hinter beiden Trends steckt eine<br />

Vielzahl gesundheitlicher Benefits.<br />

von Lukas Schnitzer<br />

020


FIT<br />

GEBALLTE KÄLTE.<br />

Spezielle Kältekammern<br />

schocken den Körper mit<br />

bis zu -160° Celsius!<br />

FOTO: VIVAMAYR Marketing<br />

021


TOURISMUS Regeneration<br />

K<br />

älte? Die versuchen<br />

wir seit Menschengedenken<br />

zu vertreiben.<br />

Mit Feuer,<br />

mit Kleidung, mit<br />

besser beheizten<br />

Gebäuden oder gar Nomadentum<br />

und Wohnortwechsel. Aktuell, so<br />

scheint es, drängt sich die Fitnesswelt<br />

aber plötzlich um eisige Seen<br />

und Flüsse, klettert freiwillig in<br />

Kältekammern oder geißelt sich unter<br />

der kalten Dusche. Die Bewegung<br />

der vielleicht bequemsten aller<br />

Generationen zur unbequemen<br />

Kälte ist kaum zu übersehen. Vorreiter<br />

wie „Iceman“ Wim Hof, der<br />

bereits mit Sandalen und Shorts im<br />

Schatten des Everest-Gipfels umherkletterte<br />

oder unter Eisschollen<br />

taucht, versammeln mittlerweile<br />

eine große Anhängerschaft um<br />

sich. Doch was steckt hinter der<br />

wiederentdeckten Kraft der Kälte –<br />

und warum sollte man auch nach<br />

wie vor auf den „Klassiker“ Sauna<br />

setzen?<br />

Cold exposure<br />

„Cold exposure“ nennt die Fachwelt<br />

den aufkeimenden Trend zur Kälte.<br />

Und umspannt damit eine ganze<br />

Reihe von Anwendungen und Therapien,<br />

bei denen der Körper für kurze<br />

Zeit der Kälte ausgesetzt wird.<br />

Die Möglichkeiten reichen von der<br />

Kaltwasserdusche über ein gepflegtes<br />

„Eisbad“ im 2 bis 16 Grad kalten<br />

Wasser bis hin zur High-End-<br />

Kryotherapie in eigens dafür gebauten<br />

Kältekammern.<br />

Gerade Letzteres, die Kryotherapie,<br />

beeindruckt mit nackten Zahlen.<br />

Entgegen den anderen Methoden<br />

macht sich der Anwender dabei<br />

zwar nicht nass, wird dafür innerhalb<br />

der Kammer für rund zwei bis<br />

vier Minuten trockener Luft mit<br />

wahrlich extremen Temperaturen<br />

ausgesetzt: -110 bis -160 Grad lesen<br />

sich jedenfalls als echte Ansage,<br />

sind mittlerweile aber in einer Reihe<br />

von Instituten, Wellnesshotels<br />

und Trainingszentren zu finden.<br />

Das bedachte Spiel<br />

mit Kälte und<br />

Wärme ist eines der<br />

ältesten Gesundheitsrezepte<br />

der<br />

Menschheit.<br />

Warum so kalt?<br />

Warum in aller Welt man das bequeme<br />

Sofa verlassen und absichtlich<br />

in die von evolutionärer Aversion<br />

gezeichnete Kälte tauchen sollte?<br />

Fakt ist: Kältetherapie setzt den<br />

Körper positivem Stress, dem sogenannten<br />

Eustress, aus. Dieser hilft<br />

dabei, besser mit Distress, dem<br />

durch unzureichenden Schlaf, emotionale<br />

Faktoren, chronische Erkrankungen<br />

etc. verursachten negativen<br />

Stress zurechtzukommen.<br />

Speziell die Kryotherapie, so<br />

fasst Dieter Prommer, Sporttherapeut<br />

im Vivamayr Medical Health<br />

Resort Altaussee, zusammen, wirkt<br />

entzündungshemmend, immunstärkend,<br />

kann arthrotische Schmerzzustände,<br />

Muskelverspannungen und<br />

sogar milde Depressionen lindern.<br />

Ingrid Höller vom Quellenhof Luxury<br />

Resort Passeier erklärt: „Die<br />

Kryo-Kältetherapie aktiviert durch<br />

die extrem schnelle Abkühlung des<br />

Körpers Thermorezeptoren, die Blutgefäße<br />

ziehen sich zusammen. Beim<br />

Rückfluss des Blutes kommt es zu einer<br />

Blutgefäß-Erweiterung und einem<br />

sogenannten Flash-Effekt. Endorphine<br />

werden freigesetzt.“ Vorsicht<br />

ist dabei aber bei Vorbelastungen<br />

wie Durchblutungsstörungen,<br />

Herz-Kreislauf-Beschwerden, Asthma<br />

oder Epilepsie geboten – daher:<br />

den Besuch einer Kältekammer unbe-<br />

022


FIT<br />

dingt vorab mit dem Arzt abklären.<br />

Für Sportler besonders interessant:<br />

Eine durch die Kälte getriggerte<br />

Immunantwort hilft dabei 24 bis<br />

72 Stunden nach einer harten Trainingseinheit<br />

die Beschwerden (Muskelkater)<br />

zu lindern, kann nebenbei<br />

den Laktatabbau fördern. Das, so<br />

Prommer, verspricht schnellere Regeneration<br />

nach intensiven Trainingseinheiten.<br />

Da in der ersten<br />

Stunde nach dem Training einige<br />

entzündliche Reaktionen im Körper<br />

positiv auf das Muskelwachstum<br />

einwirken, wird Sportlern in der<br />

Aufbauphase empfohlen, Kälteanwendungen<br />

verzögert anzuwenden<br />

und nicht unmittelbar „abzukühlen“.<br />

Belegt scheint, dass Kältetherapie<br />

das braune Fettgewebe im Körper<br />

aktiviert (dieses ist in der Lage<br />

durch die Oxidation von Fettsäuren<br />

Wärme zu produzieren, daher die<br />

Aktivierung durch Kälte). Dadurch<br />

FOTO: Quellenhof Luxury Resort Passeier<br />

werden mehr Kalorien verbrannt,<br />

was einerseits in der Reduktion von<br />

weißem Fett unterstützen, andererseits<br />

auch die Insulinsensibilität<br />

und ein etwaiges metabolisches<br />

Syndrom positiv beeinflussen kann.<br />

Kryotherapie ermöglicht kurze,<br />

effiziente und schnelle Therapien.<br />

Man kann sich, so Höller, aber gerade<br />

als Hobbysportler zu Hause<br />

viel Gutes tun, indem man sich die<br />

Wirkungsweisen von Wechselbädern,<br />

Eistauchen etc. zunutze<br />

macht. Kalt-warm-duschen hilft in<br />

der Regeneration, die kalte Dusche,<br />

so die Expertin, unterstützt die<br />

Stärkung des Bindegewebes und<br />

der Abwehrkräfte. Wichtig ist dabei<br />

eine gewisse Regelmäßigkeit.<br />

Wohlige Wärme<br />

Das Spiel mit Kälte und Wärme, so<br />

scheint es, ist eines der ältesten Gesundheitsrezepte<br />

der Menschheit.<br />

Einer der frühesten überlieferten<br />

medizinischen Texte, der sogenannte<br />

Edwin-Smith-Papyrus aus dem<br />

alten Ägypten, dokumentiert genauso<br />

wie Überlieferungen von Hippocrates<br />

die Anwendung von heißem<br />

und kaltem Wasser zur Behandlung<br />

menschlicher Beschwerden.<br />

Neben warmen Quellen sind es<br />

heute vor allem die eingangs erwähnten,<br />

in Finnland seit Tausenden<br />

Jahren verbreiteten Saunen,<br />

welche im Wellness- und Erholungssektor<br />

auf großen Anklang<br />

stoßen.<br />

Die Vorteile des Schwitzens in<br />

der Sauna? Saunieren, so Prommer,<br />

trainiert das kardiovaskuläre System.<br />

Im Wechsel von Hitze und Kälte<br />

dehnen sich die Gefäße aus und<br />

ziehen sich wieder zusammen, was<br />

die so wichtige Elastizität verbessert.<br />

Ein um bis zu 30 % erhöhter<br />

Puls wirkt auf den Kreislauf wie<br />

moderates Training. Studien deuten<br />

auch darauf hin, dass regelmäßiges<br />

Saunieren die Gefahr von tödlichen<br />

Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduziert,<br />

weil Atmung und Blutkreislauf<br />

lernen, den Körper besser mit<br />

Sauerstoff zu versorgen und auf<br />

Blutdruckveränderungen zu reagieren.<br />

Teils erfahren auch Asthmatiker<br />

Erleichterung diverser Symptomatiken.<br />

Wer unter Bluthochdruck<br />

oder anderen Herz-Kreislauf-Problemen<br />

leidet, sollte vor dem Saunieren<br />

dennoch mit seinem Arzt Rücksprache<br />

halten.<br />

Prommers Empfehlung: Je<br />

nach Gefühl sollte der Saunagang<br />

ca. 8 bis 20 Minuten dauern. Eine<br />

abschließende Abkühlung unterstützt<br />

den Körper in seiner Regulation.<br />

Dabei nicht direkt ins kalte<br />

Wasser springen, sondern langsam,<br />

ausgehend von den Extremitäten,<br />

abkühlen. Außerdem, so Dietmar<br />

Raich, Saunameister im Quellenhof<br />

Luxury Resort Passeier, wirkt<br />

Saunieren nur langfristig. Zumindest<br />

ein bis zwei Mal sollte man sich<br />

pro Woche Zeit nehmen, um die positiven<br />

Effekte nutzen zu können.<br />

Kalt oder warm?<br />

Ob man sich nun für Wärme oder<br />

Kälte entscheidet, hängt in erster<br />

Linie vom gewünschten Wirkungsbereich<br />

ab, wie Raich ausführt:<br />

„Liegen physische Beschwerden<br />

vor oder lautet das Ziel Regeneration<br />

bei Sportlern, dann ist sicherlich<br />

die Kryotherapie der richtige Ansatz.<br />

Geht es mehr um langfristige<br />

Entspannung, Wohlbefinden von<br />

Körper und Geist und um eine allgemeine<br />

Stärkung des Körpers sowie<br />

der Immunabwehr, so kann auf<br />

jeden Fall ein regelmäßiger Besuch<br />

in der Sauna empfohlen werden.“<br />

DIE EXPERTEN<br />

Ingrid Höller<br />

ist SPA-Leiterin im Quellenhof Luxury<br />

Resort Passeier in Südtirol.<br />

Dietmar Raich<br />

ist ebendort Saunameister.<br />

www.quellenhof.it<br />

Dieter Prommer<br />

ist Sporttherapeut im Vivamayr Medical<br />

Health Resort in Altaussee (St).<br />

www.vivamayr.com<br />

023


Hotelübersicht online<br />

auf www.sportaktiv.com<br />

Top 20<br />

Regenerations-Hotels<br />

TIROL<br />

Lanserhof Lans<br />

Seit 1984 mit ganzheitlichem Ansatz<br />

aus Naturheilkunde und modernster<br />

Medizin führend in Europa. Heuer ist<br />

der Lanserhof in 15 Kategorien der<br />

World Spa Awards nominiert.<br />

www.lanserhof.com<br />

Alpentherme Gastein<br />

Das zentrale Heilmittel in der Alpentherme<br />

ist das radonhaltige Thermalwasser,<br />

welches in niedriger Dosis<br />

entzündungshemmend und schmerzlindernd<br />

wirkt.<br />

www.alpentherme.com<br />

OBERÖSTERREICH<br />

Bad Zell<br />

In Bad Zell bietet der Kurbereich mit<br />

35 Jahren Erfahrung neben dem traditionellen<br />

Kurhaus auch das luxuriöse<br />

4*-Hotel Lebensquell, wo Gesundheit<br />

und Genuss aufeinandertreffen.<br />

www.lebensquell-badzell.at<br />

BURGENLAND<br />

St. Martins Therme & Lodge<br />

Entspannung in der Welt der Wärme<br />

und eine Wohlfühloase der Extraklasse<br />

bietet die Saunalandschaft. Lodge-<br />

See-Spa und -Sauna sind exklusiv für<br />

Lodgegäste reserviert.<br />

www.stmartins.at<br />

Sportresort Hohe Salve<br />

Move&Relax: Das Wechselspiel zwischen<br />

aktiver Bewegung und maßgeschneiderter<br />

Regeneration – ergänzt<br />

durch vitale Ernährung – bildet die<br />

Grundphilosophie des Hauses.<br />

www.dashohesalve.at<br />

STOCK Resort<br />

Wellness & Spa auf 5000 m 2 mit<br />

12 Saunen und Wasserwelten mit<br />

11 Relax- & Schwimmwasserflächen,<br />

Massagen & Kosmetik, Panorama-<br />

Fitnessstudio, u. v. m.<br />

www.stock.at<br />

Hotel Alpin Spa Tuxerhof<br />

In Sachen Regeneration bietet der<br />

„Tempel des Wohlbefindens“ auf 1257 m<br />

Seehöhe im Zillertal Massagen, Pools,<br />

Sauna, Tiefenwärme, Yoga & Meditation<br />

sowie einen Fitnessraum.<br />

www.tuxerhof.at<br />

SALZBURG<br />

DAS EDELWEISS Salzburg<br />

Mountain Resort<br />

Im Mountain Spa dreht sich alles um<br />

die gesundheitsfördernde Wirkung<br />

von Hitze und Dampf. Das Resort<br />

bietet Saunen mit Panoramablick,<br />

Infrarotkabinen sowie ein Dampfbad.<br />

www.edelweiss-grossarl.com<br />

KÄRNTEN<br />

Werzers Resort Pörtschach<br />

Ankommen und wohlfühlen lautet<br />

das Motto im Werzers am Wörthersee.<br />

Großes Wellnessangebot mit<br />

2000 m 2 See-Spa, Massage und<br />

Kältekammer.<br />

https://resort.werzers.at/<br />

Trattlerhof Bad Kleinkirchheim<br />

Das Hotel Trattlerhof & Chalets steht<br />

für relaxten Premium-Urlaub im<br />

Herzen der Nockberge. Für Entspannung<br />

sorgt die „Wald-Wellness“ auf<br />

1000 m 2 .<br />

www.trattlerhof.at<br />

Bleib Berg Bad Bleiberg<br />

Health Retreat lautet die Mission.<br />

Mit ärztlicher Betreuung ein Ort für<br />

Prävention, ganzheitliche Gesundheit<br />

und Kurfasten nach F.X. Mayr. Vier<br />

themenspezifische Programme.<br />

www.bleib-berg.com<br />

STEIERMARK<br />

Parkttherme Bad Radkersburg<br />

Regeneration nach Schwimmtraining<br />

im 25 Grad warmen Wasser des<br />

50-m-Sportbeckens im besonderen<br />

Thermalwasser der Parktherme Bad<br />

Radkersburg.<br />

www.parktherme.at<br />

Therme Geinberg<br />

3000 m 2 Wasserflächen in fünf<br />

Becken und drei Wasserwelten für<br />

Thermal-, Frisch- und Salzwasser. 11<br />

Saunen und Dampfbäder, Thermen-<br />

Coach und Gratis-Aqua-Jogging.<br />

www.geinberg.at<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

Hotel Linsberg Asia<br />

Saunieren, entspannen und eintauchen<br />

in das exotische Flair des Hauses<br />

mit direktem Anschluss an die öffentliche<br />

Therme. Exklusiver Wellnesbereich<br />

mit Spezialaufgüssen.<br />

www.linsbergasia.at<br />

Hotel Therme Laa<br />

Entspannen pur in einzigartiger Atmosphäre<br />

bietet das Thermenhotel<br />

im malerischen Weinviertel. Herzstück<br />

ist der Spa-Bereich mit einer Welt der<br />

Ruhe und Entspannung.<br />

www.therme-laa.at<br />

Aktiv regenerieren unter<br />

Anleitung von Profis – hier<br />

im Sportresort Hohe Salve.<br />

ITALIEN<br />

Quellenhof Luxury Resort<br />

Passeier<br />

Der Quellenhof verfügt über eine<br />

eigene Kältekammer zur gezielten Behandlung<br />

verschiedenster Beschwerden.<br />

Weiters gibt es 23 Saunen mit<br />

teils besonderen Aufgüssen<br />

www.quellenhof.it<br />

BAYERN<br />

Europatherme Bad Füssing<br />

Die Therme lädt mit großzügigen<br />

Wohlfühlbereichen zum Ausspannen<br />

und Träumen ein. Der luxuriös gestaltete<br />

Infrarot-Tiefenwärmebereich<br />

liefert tiefgreifende Wärme.<br />

www.europatherme.de<br />

Das Kranzbach<br />

Das Wellnesshotel am Fuß der Zugspitze<br />

mit Erholungsgarantie. Eintauchen<br />

in fünf Pools, entspannen in acht<br />

Saunen und Dampfbädern, durchatmen<br />

auf den Frischluftterrassen.<br />

www.daskranzbach.de<br />

Heiltherme Bad Vigaun<br />

In der Heiltherme im Thermalwasser<br />

(28 bis 36 Grad Celsius) entspannen<br />

und die Wärme in den verschiedenen<br />

Arten von Saunen, Dampfbädern, Infrarotkabine<br />

und Sanarium genießen.<br />

www.badvigaun.com<br />

VIVAMAYR<br />

Einzigartiges maßgeschneiderten<br />

Health-Concept durch Verbindung<br />

von traditioneller Diagnostik, Therapie<br />

nach F.X. Mayr und modernsten komplementärmedizinischen<br />

Methoden.<br />

www.vivamayr.com<br />

FOTO: Pletzer Resorts/Ringler<br />

024


QUELLENHOF LUXURY RESORTS<br />

Genieße deine Auszeit!<br />

Ob am wundervollen Gardasee oder inmitten Südtirols traumhafter Bergwelt:<br />

In den drei „Quellenhof Luxury Resorts“ wird Krafttanken zum Hochgenuss.<br />

FOTOS: Quellenhof Luxury Resorts/ © zulupictures<br />

5-Sterne-Ambiente inmitten<br />

traumhafter Umgebung: Dafür<br />

stehen die Quellenhof Resorts.<br />

I<br />

m Südtiroler Passeiertal und<br />

in Lazise am Gardasee trifft<br />

man auf 5-Sterne-Luxus-Urlaub<br />

– in nunmehr dreifacher<br />

Ausgabe. Die Quellenhof<br />

Luxury Resorts vereinen in perfekter<br />

Harmonie Südtiroler Herzlichkeit<br />

und das typisch italienische<br />

„la dolce vita“.<br />

Das Mutterhaus, das Quellenhof<br />

Luxury Resort Passeier bei Meran,<br />

gehört zu den exklusivsten Ferienresorts<br />

in den Alpen. Im Frühjahr<br />

2019 entstand in Lazise am<br />

wunderschönen Gardasee das neue<br />

Resort von Familie Dorfer, das<br />

Quellenhof Luxury Resort Lazise.<br />

Und heuer ganz neu: die kleine und<br />

chice „Quellenhof See Lodge“<br />

(Adults only), wiederum in Südtirol.<br />

Das Quellenhof Resort in Südtirol<br />

verfügt auf 10.500 m² Spa-Bereich<br />

über 23 Saunen, darunter die<br />

preisgekrönte See-Event-Sauna mit<br />

Show-Aufgüssen. Eine einzigartige<br />

Wasserlandschaft mit 12 Indoorund<br />

Outdoor-Pools ermöglicht es,<br />

dem Alltag einfach davonzuschwimmen.<br />

Im Acqua Family Parc<br />

tobt das pure Leben – und erfreut<br />

nicht nur kleine Gäste! Neu ist der<br />

chice „Rooftop Spa“ (Adults only).<br />

Das Highlight ist der spacige Infinity-Pool,<br />

komplett aus Glas.<br />

Auch im Quellenhof Luxury Resort<br />

Lazise wird den Gästen – hier<br />

auf 2000 m² – Wellness & Spa vom<br />

Feinsten geboten. Vom ganzjährig<br />

beheizten Skypool (Adults only)<br />

aus, hat man einen wundervollen<br />

Blick auf den Gardasee. Im Sportpool<br />

mit Indoor-Einstieg, im Kinderbecken<br />

mit zwei Rutschen und<br />

im Naturbadesee mit direktem Zugang<br />

zur traumhaften Gartenanlage<br />

lässt sich das Leben genießen.<br />

Seit April des Jahres wartet in<br />

Südtirol zudem die neue „Quellenhof<br />

See Lodge“, ein Wohlfühlort exklusiv<br />

für Erwachsene (ab 14 Jahren).<br />

In perfekter Harmonie spiegelt sich<br />

im 4500 m² großen See die atemberaubende<br />

alpine Kulisse, gepaart mit<br />

dem mediterranen Flair des neuen<br />

exklusiven Hauses. Das alles mit lediglich<br />

26 Wohneinheiten.<br />

Neben dem vielfältigem Wellness-&<br />

Spa-Angebot bestechen alle<br />

drei Resorts durch ihr ausgezeichnetes<br />

kulinarisches Angebot – etwa<br />

in der „Gourmetstube 1897“, die<br />

2021 von Gault&Millau mit 3 Hauben<br />

ausgezeichnet wurde. Die neue<br />

See Lodge verwöhnt ihre Gäste im<br />

exklusiven „Underwater Restaurant“<br />

mit exquisiten<br />

Edelfisch-Kreationen.<br />

Mehr Informationen unter:<br />

www.quellenhof-resorts.it<br />

025


PRODUKT Sportnahrung<br />

WELCHER DARFS SEIN? Energie spenden<br />

oder die Regeneration unterstützen – je nach<br />

gewünschtem Effekt greift man zu einem kohlenhydrat-<br />

oder proteinlastigen Sportriegel.<br />

026


FIT<br />

Dem Riegel auf<br />

den Zahn gefühlt<br />

Im Rahmen unseres Sportnahrungs-Schwerpunkts<br />

richten wir den Blick diesmal auf „die zum Beißen“<br />

– sprich: Kohlenhydrat- und Proteinriegel.<br />

von Christof Domenig<br />

FOTO: istock<br />

S<br />

portriegel stehen<br />

nicht nur im Sommer<br />

ein wenig im Schatten<br />

ihrer flüssigen Pendants,<br />

den klassischen<br />

Sportgetränken.<br />

Im Rahmen unseres Sportnahrungs-Schwerpunkts<br />

wollen wir uns<br />

aber auch die „Essbaren“ einmal genauer<br />

vornehmen. Und die Jahreszeit<br />

passt zu diesem Zweck auch<br />

gut: Stecken sich doch viele einen<br />

Riegel beim Wandern oder auf Skitouren<br />

in den Rucksack oder die<br />

Jackentasche.<br />

Grob gesagt lassen sich Energieriegel<br />

– mit Kohlenhydratschwerpunkt<br />

– von solchen mit Proteinschwerpunkt<br />

unterscheiden.<br />

Woran erkennt man jeweils einen<br />

stimmig zusammengesetzten Sportriegel?<br />

„Energieriegel sollten zumindest<br />

70 Prozent ihrer Energie in<br />

Form von Kohlenhydraten liefern“,<br />

erklärt Sporternährungs-Expertin<br />

Manuela Konrad. Umgelegt auf die<br />

Nährwertangaben auf der Packung<br />

sind circa 60 g Kohlenhydrate pro<br />

100 g ein guter Orientierungswert.<br />

Die Kohlenhydrate sollten aus zwei<br />

unterschiedlichen Quellen stam-<br />

men, kurzkettige wie langkettige<br />

Kohlenhydrate beinhalten. Demgegenüber<br />

sollte ein proteinlastiger<br />

Riegel mindestens 25 Prozent seiner<br />

Energie aus Eiweiß liefern.<br />

Stärker differenzieren muss<br />

man in der Gruppe der Kohlenhydratriegel:<br />

Hier gibt es eine große,<br />

heterogene Produktpalette, so Manuela<br />

Konrad: „Von natürlichen<br />

Riegeln mit relativ wenig Energiegehalt,<br />

die oft zum Zweck der Gewichtsreduktion<br />

eingesetzt werden,<br />

bis hin zu solchen mit hohem Energiegehalt,<br />

die oft auch hoch dosierte<br />

Mineralstoff- und Vitaminzusätze<br />

enthalten. Speziell um die Letztgenannten<br />

richtig einzusetzen, sollte<br />

man über spezifisches Ernährungswissen<br />

verfügen.“<br />

Ob kohlenhydrat- oder eiweißbetont,<br />

stets gilt: Der Fettanteil<br />

sollte möglichst niedrig sein. Im<br />

Vergleich zu anderen Sportnahrungs-Produkten<br />

ist in Riegeln dennoch<br />

meist etwas mehr Fett drin –<br />

Konsistenz, Bindung und der Geschmack<br />

sind dadurch nämlich besser<br />

in den Griff zu bekommen.<br />

Sind Ballaststoffe enthalten –<br />

was bei Riegeln auf Kornbasis der<br />

027


PRODUKT Sportnahrung<br />

Fall ist – dann kann sich das auf die<br />

Verträglichkeit unter sportlicher<br />

Belastung auswirken. Wie immer<br />

bei Sportnahrungs-Produkten gilt<br />

die Regel: Schon im Training ausprobieren,<br />

wie der eigene Körper<br />

auf ein Produkt reagiert, und nicht<br />

im Wettkampf erstmalig einsetzen –<br />

denn Verträglichkeit ist höchst individuell.<br />

„Wichtig ist schließlich<br />

auch, dass der Riegel bei unterschiedlichen<br />

Temperaturen gut<br />

konsumierbar bleibt“, ergänzt Konrad,<br />

„und dass er schmeckt.“<br />

Schwerpunkt Energieversorgung<br />

Wie andere Sportnahrungsprodukte<br />

mit Kohlenhydratschwerpunkt können<br />

Riegel vor, während und nach<br />

Belastungen eingesetzt werden –<br />

sinnvoll dann, wenn die Belastung<br />

hoch und die Energie folglich auch<br />

wirklich benötigt wird. Also in<br />

Wettkämpfen oder harten Trainingseinheiten.<br />

Im lockeren Training<br />

braucht es dagegen keine<br />

Energieversorgung.<br />

Ein Unterschied zwischen fest,<br />

flüssig oder dickflüssig liegt in der<br />

Geschwindigkeit der Kohlenhydrat-Aufnahme:<br />

„Kohlenhydrate in<br />

flüssiger Form gehen wesentlich<br />

schneller ins Blut bzw. in die Peripherie,<br />

wo es gebraucht wird, als<br />

ein fester Träger. Es gibt Situationen,<br />

wo das von hoher Relevanz ist:<br />

etwa, wenn in den letzten 90 Minuten<br />

vor der Belastung noch Kohlenhydrate<br />

zugeführt werden oder<br />

wenn man während der Belastung<br />

für Nachschub sorgt.“ Hier wären<br />

also Getränk oder Gel vorzuziehen.<br />

„Andererseits gibt es Situationen,<br />

wo das irrelevant ist, zum Beispiel<br />

bei einer Belastung mit sehr niedriger<br />

Intensität“, erklärt Konrad. Je<br />

länger und niedrigintensiver die<br />

Belastung, desto besser passt also<br />

die feste Form.<br />

Natürlich geht es auch um die<br />

Praktikabilität: Ein Riegel lässt<br />

sich leicht in einer Trikottasche<br />

verstauen und wiegt viel weniger<br />

als eine Getränkeflasche. Wer sich<br />

Gerade beim<br />

Kohlenhydratriegel<br />

ist gleichzeitige<br />

Wasser aufnahme<br />

wichtig: ungefähr<br />

200 ml pro Riegel.<br />

unterwegs mit Wasser versorgen<br />

kann, ist deshalb mit der festen<br />

Form oft besser dran. Achtung:<br />

„Gerade beim Riegel mit Kohlenhydrat-Fokus<br />

ist die gleichzeitige<br />

Wasseraufnahme wichtig. Pro<br />

Riegel sind ungefähr 200 ml Wasser<br />

zu trinken“ – also ein Becher<br />

von der Labestation.<br />

Die persönliche Präferenz<br />

spielt auch eine Rolle. „Manche<br />

Sportler mögen es zu kauen und bevorzugen<br />

das Mundgefühl eines<br />

Riegels, andere haben flüssige und<br />

gel-artige Quellen lieber.“<br />

Schwerpunkt Protein<br />

Proteinriegel sind (wie auch die anderen<br />

Sportnahrungs-Produkte mit<br />

Eiweiß-Schwerpunkt – z. B. Shakes)<br />

einerseits im Kraftsport und andererseits<br />

für die Regeneration relevant.<br />

Um die Regeneration zu unterstützen,<br />

soll möglichst bald nach<br />

hartem Training oder Wettkampf<br />

ein Kohlenhydrat-Eiweiß-Gemisch<br />

in stimmigem Verhältnis zugeführt<br />

werden. Eine natürliche Mahlzeit<br />

sollte zwar erste Wahl sein. Ist eine<br />

solche jedoch nicht rasch genug<br />

verfügbar, sind Shakes ebenso eine<br />

Alternative wie Riegel. Wobei das<br />

optimale Verhältnis zwischen Kohlenhydrat<br />

und Eiweiß im Shake<br />

meist exakter herzustellen ist – dafür<br />

die Eiweißriegel die noch einfachere,<br />

oftmals praktikablere Variante<br />

sind. Anders als Milchprodukte<br />

müssen sie nicht gekühlt werden<br />

und das Hantieren mit jeglichem<br />

Geschirr fällt weg.<br />

Energie im Rucksack<br />

Und wie schaut es nun mit dem<br />

Sport riegel als Mahlzeit bei Wanderungen<br />

oder andereren Unternehmungen<br />

am Berg aus – wie es viele<br />

in der Praxis auch nutzen? Schließlich<br />

ist der Riegel leicht, schnell<br />

eingesteckt und nimmt kaum Platz<br />

im Rucksack weg. Geballte Energie<br />

in kompakter, leichter Form also.<br />

„Man kann das machen, eine klassische<br />

Jause ist bei einer Wanderung<br />

jedoch genauso okay“, urteilt Konrad.<br />

„Bei der Skitour sind auch die<br />

Temperaturen zu beachten – ein<br />

sehr kompakter Riegel kann bei<br />

sehr tiefen Temperaturen leicht<br />

frieren“, so der Hinweis der<br />

ÖGSE-Expertin.<br />

Weil es sich auch bei der Wanderung<br />

um eine Ausdauerbelastung<br />

handelt, greift man wenn, dann zum<br />

Kohlenhydratriegel, wobei die<br />

Energiedichte möglichst auf die Intensität<br />

der Belastung abgestimmt<br />

sein soll. Sinnvoll: einen Riegel als<br />

„Notfallration“ im Wanderrucksack<br />

zu haben, falls eine unerwartete<br />

Situation eintritt, etwa eine Hütte<br />

nicht wie erwartet geöffnet hat.<br />

DIE EXPERTIN<br />

Dr. Manuela Konrad<br />

ist Präsidentin der Österreichischen<br />

Gesellschaft für Sporternährung (ÖGSE),<br />

Diätologin am Institut für Diätologie der<br />

FH JOANNEUM Bad Gleichenberg<br />

sowie Lehrbeauftragte an mehreren Hochschulen.<br />

Tipp: Am 03. 03. 2023 findet das<br />

„Forum Sporternährung 2023“ der ÖGSE<br />

als Online-Live-Veranstaltung statt.<br />

www.oegse.at<br />

FOTO: FH JOANNEUM<br />

028


Top 6 Sportriegel<br />

FOODSPRING Energy Bar<br />

• stark wie ein doppelter Espresso und<br />

gehaltvoll wie ein Bio-Müsli<br />

• natürliches Koffein aus der<br />

Guarana-Pflanze trifft auf die ganze<br />

Bandbreite knackiger Kerne, Nüsse und<br />

Saaten – so dreht man den Regler mit<br />

einem Biss von müde auf hellwach<br />

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• handgebackener Haferflockenriegel ohne Industriezucker<br />

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6FIT<br />

PEEROTON Powerpack 70 g (Energy-Riegel)<br />

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Süßungsmittel<br />

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in Angriff zu nehmen<br />

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Energiestoffwechsels<br />

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Proteinen zu versorgen<br />

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PREIS (UVP): € 1,99 | www.peeroton.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

029


SPORT TALK Heiko Gigler<br />

FOTOS: Kelag<br />

Boxsack statt<br />

Schwimmhalle<br />

Als Spitzenschwimmer schätzt Heiko Gigler auch den<br />

Wert sportlicher Abwechslung. Der Lohn? Die erste<br />

EM-Medaille für den 26-Jährigen im August!<br />

S<br />

timmt es, dass du dich im<br />

Lockdown mit Boxen fit<br />

gehalten hast, als die<br />

Schwimmhallen zu waren?<br />

Unter anderem, ja. In erster Linie<br />

habe ich mein Krafttraining sehr<br />

intensiv fortgesetzt und zur Abwechslung<br />

ein paar Einheiten am<br />

Boxsack verbracht. Trotzdem war<br />

ich froh, als ich wieder ins Wasser<br />

springen konnte.<br />

Wie hältst du es generell mit alternativen<br />

Sportarten? Bringen die auch<br />

auf Hochleistungsniveau etwas?<br />

Ich bin ein sehr sportbegeisterter<br />

Mensch. Mich faszinieren Sportarten<br />

jeglicher Art und ich bin überzeugt<br />

davon, dass das Ausüben verschiedener<br />

Bewegungen zur Verbesserung<br />

der athletischen Fähigkeiten<br />

und Fertigkeiten führt.<br />

Hättest du einen Trainingstipp für<br />

uns Freizeitsportler – der vielleicht<br />

jetzt gerade in den Herbst passt?<br />

Niemals angeschlagen oder gar<br />

krank trainieren, sondern sich immer<br />

ganz auskurieren und dem<br />

Körper die nötige Zeit geben. Ganz<br />

generell sollte man auf jeden Fall<br />

eine Sportart betreiben, in der man<br />

sich wirklich wohlfühlt. Spaß sollte<br />

an erster Stelle stehen.<br />

Was würdest du für die Regeneration<br />

raten?<br />

Training bedeutet Stress für den<br />

Körper – deshalb die Regeneration<br />

auf keinen Fall vernachlässigen.<br />

Gemütliche Spaziergänge, lockeres<br />

Radfahren, Physiotherapie und<br />

Massagen sind immer gut, um die<br />

Regeneration zu unterstützen. Und<br />

vor allem Schlaf hilft in den Erholungsphasen.<br />

Und bitte auch noch einen Tipp<br />

zur Ernährung?<br />

Gesund und ausgewogen ernähren,<br />

das ist das Wichtigste. Da ich viel<br />

Zeit im Wasser verbringe und dementsprechend<br />

viele Kalorien verbrenne,<br />

benötige ich genügend Kohlenhydrate<br />

und Proteine, um meine<br />

Leistung abrufen zu können. Auch<br />

Nahrungsergänzungsmittel sind ein<br />

wichtiger Bestandteil in meinem<br />

Alltag.<br />

Hat deine erste EM-Medaille vom<br />

August eigentlich schon einen schönen<br />

Platz bekommen? Und wo<br />

strebst du die nächste Medaille an?<br />

Die Bronzene habe ich eingerahmt<br />

und sie hängt jetzt in meinem Zimmer,<br />

wo ich sie jeden Tag sehen<br />

kann. Ich hoffe, dass ich im Dezember<br />

bei der WM in Melbourne mit<br />

neuen Bestzeiten vorne im Finale<br />

mitschwimmen kann. Und im kommenden<br />

Jahr strebe ich natürlich<br />

die Qualifikation für Paris 2024 an.<br />

ZUR PERSON<br />

Name Heiko Gigler Geburtsdatum 17. Juni<br />

1996 Wohnorte Graz und Maltatal (K) Sportart<br />

Schwimmen Trainingsumfang 20–24 Stunden<br />

pro Woche Top-Erfolge EM-Bronze <strong>2022</strong> in<br />

Rom 4 x 100 m Lagen-Staffel, Olympia-Teilnahme<br />

Tokio 2021, Ö-Rekordhalter 50 und 100 m<br />

Kraul sowie 100 m Lagen, 2 x Top 10 WM Abu<br />

Dhabi 2021 Lebensmotto Keep on rolling!<br />

030


© Kelag<br />

MIT<br />

FRISCHER<br />

ENERGIE<br />

AUF'S EIS!<br />

Die Kelag wünscht ihren<br />

Eissportprofis viel Erfolg und<br />

einen blitzschnellen Start<br />

in die kommende Wintersaison!


TRAINING Verletzungsvorbeugung<br />

Die Saison 2023<br />

startet jetzt<br />

Im Herbst wird die Basis gelegt, um nächstes Jahr<br />

mit hoher Wahrscheinlichkeit verletzungsfrei zu<br />

bleiben. Wie das gemacht wird und warum dabei<br />

Pausen so wichtig sind, lest ihr in Teil 5 unserer<br />

„SPORT aktiv-Doc“-Serie. <br />

von Christof Domenig<br />

E<br />

ine „Off-Season“, die<br />

Ruhepause mit anschließendem<br />

Neuaufbau der<br />

nächsten Saison: Die<br />

gibt es für immer weniger<br />

Freizeitsportler. „Viele sehen<br />

sich nicht mehr als klassische Läufer,<br />

Biker oder Triathleten, sondern<br />

als multisportiv. Auch Bewerbe gibt<br />

es rund ums Jahr“, hält Sportmediziner<br />

Robert Fritz eingangs fest.<br />

Aktuell kommt die spezielle Situation<br />

nach der coronabedingten Wettbewerbs-Auszeit<br />

dazu. Alles Aufgeschobene<br />

ist wieder möglich, die<br />

Lust am Wettkampf ist groß. Als<br />

unliebsamer Nebeneffekt könnten<br />

Pausen zu kurz kommen. Und weniger<br />

Erholungszeit heißt: ein höheres<br />

Verletzungsrisiko.<br />

Zeiten ändern sich aber auch in<br />

dem Sinn, dass viele Freizeitsportler<br />

dem Credo „Prävention statt Reparatur“<br />

bereits folgen. Regelmäßig<br />

zur Massage oder zum „Physio“<br />

zu gehen, sei absolut schlau, auch<br />

wenn im Moment gar nichts wehtut.<br />

„Zu schauen, ob sich vielleicht ein<br />

Problem entwickelt; Dysbalancen –<br />

also Ungleichgewichten der Muskulatur<br />

–, Verhärtungen oder Verspannungen<br />

auf die Spur zu kommen:<br />

Das ist von großem Wert.“ Dass<br />

man das zumeist bevorzugte Ausdauertraining<br />

mit Kräftigungs- und<br />

Beweglichkeitskomponenten anreichern<br />

soll – das sei heute ebenfalls<br />

meist bekannt. In der Theorie zumindest.<br />

In der Praxis mangle es<br />

aber doch oft an der Zeit – oder besser<br />

ausgedrückt: an entsprechender<br />

zeitlicher Prioritätensetzung, so die<br />

„Diagnose“ des <strong>SPORTaktiv</strong>- Docs<br />

zur Freizeitsport-Szene.<br />

Faktoren Kraft und Beweglichkeit<br />

Das gewohnte Training zurückschrauben,<br />

stattdessen Dysbalancen,<br />

Kraft- und Beweglichkeitsdefizite<br />

aufspüren und dagegen arbeiten:<br />

Dafür ist jetzt im Herbst der<br />

ZUR PERSON<br />

Dr. Robert Fritz<br />

Der Sport- und Ernährungsmediziner ist<br />

einer der Gründer und medizinischer Leiter<br />

einer Unit der „Sportordination“ in Wien<br />

und einer der bekanntesten Sportärzte<br />

in Österreich. Als „<strong>SPORTaktiv</strong>-Doc“<br />

beleuchtet er kompetent in jeder Ausgabe<br />

ein Sport- oder Ernährungsthema.<br />

www.sportordination.at<br />

perfekte Zeitpunkt. Neben zu wenig<br />

Regenerationszeit sind es nämlich<br />

oft Schwächen in den Bereichen<br />

Kraft und Beweglichkeit, die Verletzungen<br />

hervorrufen. Von Natur<br />

aus nimmt die Muskelkraft ab Ende<br />

20, Anfang 30 ab, erklärt Fritz, ungefähr<br />

1 Prozent pro Jahr. Erst<br />

kaum merkbar, summiert sich das<br />

bis Mitte 40 schon ordentlich. Beweglichkeit<br />

sowie Koordinationsfähigkeit<br />

gingen später, aber ab etwa<br />

50 Jahren dann rapide verloren.<br />

Beides sind Erklärungen dafür, warum<br />

mit zunehmendem Alter die Verletzungsanfälligkeit<br />

größer wird.<br />

All dem kann man aber gut entgegensteuern<br />

– mit relativ kleinem<br />

Zeitaufwand, betont der Sportmediziner.<br />

Am Beispiel Krafttraining: In<br />

einer rund zweimonatigen Aufbauphase<br />

mit zwei bis drei Einheiten<br />

pro Woche lässt sich nämlich viel<br />

erreichen. Im Anschluss kann der<br />

Status quo mit nur einer wöchentlichen<br />

Trainingseinheit eine Saison<br />

lang recht gut erhalten werden.<br />

Wer im <strong>Oktober</strong> seinen Kraftblock<br />

startet, kann sich also im Dezember<br />

wieder schwerpunktmäßig der Ausdauer<br />

widmen.<br />

„Das Schöne am Krafttraining<br />

ist auch, dass man als Einsteiger<br />

schon nach zwei Einheiten Erfolge<br />

merkt. Nicht, weil der Muskel<br />

schon wächst – aber aufgrund der<br />

intramuskulären Koordination. Und<br />

ein sinnvolles Krafttraining ist<br />

nach 30 bis 40 Minuten erledigt“,<br />

macht Fritz Mut zum Gewichte-Bewegen<br />

– und nimmt gleich Zeitausreden<br />

den Wind aus den Segeln.<br />

032


FIT<br />

FOTO: Thomas Polzer<br />

GRIFF ZUR HANTEL.<br />

Jetzt zwei Monate lang die Muskulatur<br />

aufbauen, dann können<br />

Ausdauersportler sie mit kleinem<br />

Aufwand (1 Training pro Woche)<br />

eine Saison lang erhalten. Unser<br />

„Doc“ Robert Fritz machts mit<br />

Langhantel vor.<br />

033


TRAINING Verletzungsvorbeugung<br />

Muskuläre Ungleichgewichte spürt man<br />

am besten mithilfe von Profis aus Physiotherapie<br />

und Sportwissenschaft auf.<br />

FOTO: iStock<br />

Wie aber kommt man den eigenen<br />

Dysbalancen und Schwächen<br />

auf die Spur? Am besten mit einem<br />

Physiotherapeuten oder Sportwissenschafter.<br />

Neben der klassischen<br />

Leistungsdiagnostik (der Ausdauerleistungsfähigkeit)<br />

werden vielerorts<br />

genauso Kraft- und Muskelfunktionsdiagnostiken<br />

angeboten.<br />

Das passende, individuell abgestimmte<br />

Programm bekommt man<br />

vom Physio oder „Spowi“ seines<br />

Vertrauens dann gleich dazu.<br />

Wer jedoch lieber selbstständig<br />

zur „Reparatur“ schreitet: Ein<br />

Krafttrainings-Schwerpunkt, der<br />

die großen Muskelgruppen des<br />

Oberkörpers, der Gesäß- und Beinmuskulatur<br />

sowie der Körpermitte<br />

fokussiert, ist für Ausdauersportler<br />

ideal. Gewicht so wählen, dass 10<br />

bis 15 Wiederholungen möglich<br />

sind, drei Sätze pro Übung. Und<br />

nicht vergessen, immer die jeweiligen<br />

Gegenspieler mitzutrainieren.<br />

Weitere Maßnahmen<br />

Generell ist ein abwechslungsreicher<br />

Trainingsplan im Sinne der<br />

Verletzungsvorbeugung von großem<br />

Wert. „Dem Büromenschen<br />

mit Lieblingssport Radfahren muss<br />

bewusst sein, dass er nicht viel anderes<br />

macht als sitzen – selbst<br />

wenn er 15 Stunden pro Woche am<br />

Rad sitzt.“ Es gilt also, sportartspezifisch<br />

mittels Üben der vernachlässigten<br />

Körperpartien einen muskulären<br />

Ausgleich zu schaffen. Um<br />

vielseitige Reize zu schaffen, können<br />

und sollen freilich auch alternative<br />

Sportarten auf den Trainingsplan,<br />

gerade jetzt, wo die<br />

nächste Saison noch weit weg ist:<br />

Als Radfahrer mal laufen, als Läufer<br />

mal schwimmen, sich im Fitnessstudio<br />

auf den Ergometer setzen<br />

oder den Crosstrainer stellen.<br />

Skitouren und Langlaufen, auch alpines<br />

Skifahren – alles wertvoll.<br />

Wird man älter, werden die nötigen<br />

Regenerationspausen ebenfalls<br />

länger. Die Gruppe, die am öftesten<br />

mit Verletzungen zu kämpfen<br />

hat, sind nach Fritz’ Erfahrung<br />

die Mittvierziger. „Man steht voll<br />

Dem Büromenschen<br />

mit Lieblingssport<br />

Radfahren muss<br />

bewusst sein, dass<br />

er nicht viel anderes<br />

macht als sitzen.<br />

im Berufsleben, voll im Familienleben<br />

und will im Sport noch die Performance<br />

wie früher bringen. Da<br />

wird dann die Trainingszeit vom<br />

Schlaf, von der Regenerationzeit<br />

abgezwickt – aber das geht halt<br />

nicht“, weiß der Sportmediziner.<br />

Man müsse auch die eigenen zeitlichen<br />

Kapazitäten anerkennen und<br />

die Zielsetzung anpassen – „mit<br />

60-Stunden-Job und kleinen Kindern<br />

geht sich kein Ironman mehr<br />

vernünftig aus.“<br />

Wird es draußen kühler, beugt<br />

auch das Aufwärmen Verletzungen<br />

vor. Weniger bei lockeren Ausdauer<br />

einheiten, da genügt es langsam<br />

einzulaufen – aber bei Intervalltrainings,<br />

Lauftechniktrainings oder<br />

gar Wettkampfteilnahmen sollte im<br />

Anschluss an eine zehnminütige<br />

Einlaufphase auch der Bewegungsapparat<br />

spezifisch vorbereitet werden.<br />

Das funktioniert mit dynamischem<br />

Stretchen, Schwunggymnastik,<br />

Steigerungsläufen. Nicht mit<br />

statischem Dehnen, wie man es von<br />

Hobbyathleten oft sieht.<br />

Und wenn es doch schon wo<br />

wehtut? „Schmerz heißt immer,<br />

dass etwas nicht stimmt“, sagt Robert<br />

Fritz, doch es gelte zu differenzieren:<br />

„Ein leichtes Zwicken,<br />

das während der Bewegung schwächer<br />

wird und verschwindet, sollte<br />

zwar schon beachtet werden,<br />

braucht aber keine Akut-Maßnahme.<br />

Werden Schmerzen dagegen<br />

während der Sportausübung stärker,<br />

und kommen sie vor allem immer<br />

wieder, nicht weitertrainieren.<br />

Dann ist eine medizinische Abklärung<br />

nötig.“ Ein No-Go: Über den<br />

Schmerz „drübertrainieren“, vielleicht<br />

sogar mit Schmerzmitteln<br />

nachhelfen. Wer solcherart das<br />

Alarmsignal des Körpers ignoriert,<br />

riskiert dann eine größere Verletzung<br />

mit deutlich längerer Zwangspause.<br />

034


JOHN HARRIS FITNESS<br />

Fitness auf höchstem Niveau<br />

John Harris Fitness steht für beste Geräte, optimales Umfeld und neueste Erkenntnisse.<br />

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Graz: Großzügige Dachterrasse<br />

neben der Oper Graz.<br />

Schillerplatz: Exklusive Ausstattung<br />

im Flagship-Fitnessclub in Wien.<br />

Donaupark: Modernstes Equipment<br />

auch im Donaupark Linz.<br />

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trainiert man im exklusiven<br />

Ambiente auf den<br />

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Die persönliche Betreuung<br />

steht im Mittelpunkt, so<br />

sind auch Fitnessstudio-Anfänger<br />

bestens aufgehoben – nirgendwo<br />

sonst werden Trainingspläne so individuell<br />

und persönlich auf Kunden<br />

abgestimmt.<br />

Wie neueste Studien belegen,<br />

sind die sogenannten Myokine und<br />

Interleukin-6 wahre Wunderwaffen.<br />

Dabei handelt es sich um Botenstoffe,<br />

die bei bestimmten<br />

sportlichen Muskelreizen im Kör-<br />

John-Harris-Clubs<br />

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Schillerplatz<br />

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das Immunsystem, wirken entzündungshemmend,<br />

stärken die<br />

Psyche und können sogar Krebs<br />

vorbeugen. Die Personal Trainer<br />

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neuen Erkenntnisse bereits in der<br />

Kundenbetreuung um.<br />

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035


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FOTO: MULTIvitDK, Liubov/stock.adobe.com<br />

FOTO: Wachaumarathon/fairplayfoto.net<br />

In der Wachau lief es „wie damals“<br />

Am 25. September lief nach zwei Jahren Pause endlich wieder<br />

der Wachaumarathon. „Laufen wie damals“ war das Motto – und<br />

das galt auch für die acht <strong>SPORTaktiv</strong>- Pacemaker im Halbmarathon<br />

(von 1:30 bis 2:30 Stunden) und Marathon (für die Zielzeiten<br />

3:30, 4:00 und 4:30 Stunden), die weniger Erfahrenen zu ihren<br />

Wunschzeiten verhalfen. Fazit? Comeback gelungen – es war ein<br />

tolles Erlebnis für alle Beteiligten!<br />

www.wachaumarathon.com<br />

UNTERSTÜTZE<br />

DEINE GELENKE<br />

NEU<br />

SEI MAXIMUM DU ®<br />

Damit Knochen sowie Knorpel und damit auch<br />

deine Gelenke lange belastbar bleiben, solltest du sie<br />

regelmäßig bewegen und mit Nährstoffen versorgen.<br />

Pure Encapsulations®️ bietet hierfür Chondro aktiv<br />

in geprüfter Qualität. Es vereint innovatives UC-II®<br />

Kollagen mit Glucosamin, Chondroitin, Hyaluronsäure<br />

sowie Curcuma­Extrakt. Neben Vitamin D<br />

und Mangan liefert es auch Vitamin C, das zu einer<br />

normalen Kollagenbildung für die gesunde Funktion<br />

der Knorpel und Knochen beiträgt.<br />

PURECAPS.NET


FOTO: The INEOS 1:59 Challenge<br />

FOTO: On<br />

Auf Eliuds Spuren<br />

Drei Jahre ist Eliud Kipchoges<br />

fantastische 1:59-Challenge in<br />

Wien schon wieder her! Als „Tribute“<br />

für das einmalige Sportereignis<br />

findet am 22. <strong>Oktober</strong><br />

<strong>2022</strong> der „Run Vienna 1:59“ statt.<br />

Start ist (wie vor drei Jahren) um<br />

8:15 Uhr auf der Reichsbrücke,<br />

dann wird maximal 1:59 Stunden<br />

auf der Originalstrecke gelaufen.<br />

Motto: „Eliud did 42,195 km! How<br />

far can you go?“ Alle Infos unter: <br />

www.runvienna159.com<br />

News<br />

Events<br />

Camps<br />

Szene<br />

Tech<br />

ERSTER ON-SCHUH AUS KOHLENSTOFF-EMISSIONEN<br />

Rund um Innovationen und Nachhaltigkeit geht die Schweizer Marke On stets<br />

einen Schritt weiter. Das gilt insbesondere auch für den jetzt präsentierten<br />

„Cloudprime“ – den ersten Schuh, der mit Kohlenstoff-Emissionen hergestellt<br />

wurde. Ein Meilenstein in den Bestrebungen, Alternativen zu erdölbasierten<br />

Ressourcen zu finden, sowie für die gesamte Sportindustrie, so die<br />

On-Verantwortlichen. Die Mittelsohle des Cloudprime besteht aus Clean-<br />

Cloud-EVA-Schaumstoff, für dessen Herstellung Kohlenstoffemissionen<br />

herangezogen werden. On ist das erste Unternehmen in der Schuhindustrie<br />

überhaupt, das auf diesem Gebiet forscht.<br />

www.on-running.com<br />

Zeichen für Naturschutz<br />

In der Herbst-Winter-Kollektion<br />

22–23 arbeitet<br />

BUFF® wieder mit National<br />

Geographic zusammen<br />

und spendet einen Teil der<br />

Einnahmen an die Organisation,<br />

die sich dem Naturund<br />

Klimaschutz verschrieben hat. In diesem Jahr<br />

steht der Pan-American Highway, der von Alaska<br />

bis nach Patagonien führt und den natürlichen Lebensraum<br />

vieler Tierarten bietet, im Mittelpunkt, in<br />

seiner Kollektion erinnert BUFF® an die Arten, die<br />

dort vom Aussterben bedroht sind. So gibt es beispielsweise<br />

ein Königspinguin-Design. Alles zu der<br />

Kollektion auf: www.buff.com<br />

S<br />

RUN<br />

FOTO: Hervis Sports<br />

FOTO: Buff<br />

3 FRAGEN AN<br />

DAVID TEWS, HERVIS SPORTS<br />

LEITUNG MARKETING<br />

INTERNATIONAL<br />

Was bewegt dich<br />

aktuell im Business?<br />

Grundsätzlich die<br />

neue Ausrichtung der<br />

Marke Hervis Sports<br />

unter den aktuell herausfordernden<br />

Rahmenbedingungen<br />

seitens des Marktes.<br />

Inflation und Kaufverhalten sind<br />

sicher für alle Marktteilnehmer aktuell<br />

ein Thema.<br />

Welchen Stellenwert hat Sport<br />

in deinem Leben?<br />

Sport ist und war schon immer ein<br />

wichtiger Teil in meinem Leben, privat<br />

wie beruflich immer präsent. Es<br />

lassen sich so viele positive Themen<br />

aus dem sportlichen Umfeld auch<br />

für den beruflichen Alltag ableiten<br />

wie Teamspirit, Führung und das Erreichen<br />

gemeinsamer Ziele.<br />

Dein vergangenes oder künftiges<br />

Aktivsport-Highlight?<br />

Da meine sportlich aktive Zeit eher<br />

knapp bemessen ist, nutze ich aktuell<br />

jede Möglichkeit, im Rahmen unserer<br />

Sponsorings aktiv zu sein. Daher<br />

die Teilnahme im Team am VCM<br />

in Wien sowie Kärnten Läuft am<br />

Wörthersee. Get movin’!<br />

ALLES TRAILRUNNING!<br />

Vom 6. bis 10. Juni 2023 findet in<br />

Innsbruck und Stubai mit den „World<br />

Mountain and Trail Running Championships<br />

2023“ (WMTRC 2023) der<br />

größte Sommersport-Event des Landes<br />

statt, der Tirol zum internationalen<br />

Zentrum für Berglauf und Trailrunning<br />

machen wird. Die Vorbereitungen<br />

laufen auf Hochtouren.<br />

innsbruck-stubai2023.com<br />

037


Nahrungsergänzungsmittel<br />

FOTO: <strong>SPORTaktiv</strong>/Thomas PolzerEW<br />

HÄNG DICH AN BEIM SPORTAKTIV-SCHRITTMACHER!<br />

Alle, die sich beim Graz Marathon am 9. <strong>Oktober</strong> ein Ziel gesteckt haben<br />

und die 42,192 Kilometer in einer bestimmten Zeit gleichmäßig durchlaufen<br />

wollen, können sich freuen, denn auch in Graz sind die <strong>SPORTaktiv</strong>-<br />

Pacemaker dabei. Erkennbar an den blauen Beachflags und dem <strong>SPORTaktiv</strong>-Logo,<br />

führen die Schrittmacher zur Wunschzeit zwischen 3:15 und<br />

4:30 Stunden. Also: Im Windschatten deines Pacemakers bleiben und den<br />

Graz Marathon <strong>2022</strong> erfolgreich beenden.<br />

www.grazmarathon.at; www.sportaktiv.com<br />

Sehen und gesehen werden<br />

Das „BBB Akku Minilicht Kombiset Spy-Set“<br />

mit Front- und Rücklicht ist ein kleines Sicherheits-Lampenset,<br />

das nicht nur fürs Fahrrrad<br />

passt. Es ist auch für Outdoor-Aktivitäten geeignet,<br />

bei denen Sichtbarkeit wichtig ist –<br />

beim Laufen oder auch beim Spaziergang mit<br />

dem Hund. Eine multifunktionale Helm-/Arm-/<br />

Fahrradhalterung ist inkludiert, es gibt drei<br />

Leuchtmodi und die maximale Leuchtdauer<br />

bis zum Aufladen beträgt 25 Stunden.<br />

Preis (UVP:) € 64,99<br />

bbbcycling.com<br />

FOTO: Linz-Marathon/Klaus Mitterhauser<br />

FUNKTIONS-<br />

KLEIDUNG<br />

für ein optimales<br />

Körperklima<br />

WOOLPOWER.de<br />

Linz Marathon, die 20. Auflage<br />

Rund 20.000, die mitlaufen, über<br />

100.000 entlang der Strecken und<br />

generell eine flotte Laufstrecke machen<br />

den „Oberbank Linz Donau<br />

Marathon“ jedes Jahr aufs Neue zu<br />

einem tollen Lauffest. Am 23. <strong>Oktober</strong><br />

feiert der größte Marathonlauf<br />

in Oberösterreich sein großes<br />

20. Jubiläum. www.linz-marathon.at<br />

SCANDIC 038 OUTDOOR GmbH<br />

scandic.de


News<br />

Events<br />

Camps<br />

Szene<br />

Tech<br />

RUN<br />

Ein halbes Jahrhundert Wolfgangseelauf<br />

Über fünf Jahrzehnte wurde der Event, vor allem durch<br />

die sprichwörtliche Wolfgangseelauf-Atmosphäre, zu einer<br />

Legende unter den Herbstläufen. Wer einmal die Runde<br />

um den See gelaufen ist, kommt davon nicht mehr los.<br />

Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch und das familiäre<br />

Ambiente ergeben ein unvergleichliches Erlebnis. Der<br />

50. Wolfgangseelauf findet am 15./16. <strong>Oktober</strong> statt, neben<br />

dem 27 Kilometer langen Klassiker gibt es den Salzkammergutmarathon<br />

sowie die 10- und 5,2-km-Läufe im Angebot.<br />

www.wolfgangseelauf.at<br />

S<br />

OUR BEST LIGHT<br />

FOR RUNNERS<br />

FOTO: Wolfgangseelauf<br />

FÜR SCHNELLERES LAUFEN<br />

Der Asics Metaspeed Sky+ will Läuferinnen und Läufer<br />

schneller machen, indem er ihre Schrittlänge erheblich<br />

vergrößert. Dank des energiegeladenen FF-Blast-Turbo-<br />

Foam und der präzise platzierten Carbonplatte wird eine<br />

spürbare Rückfederung erzielt, um Energie zu sparen und<br />

das Tempo in den späteren Phasen des Laufens beizubehalten.<br />

Seit diesen Sommer ist der Schuh im Handel.<br />

www.asics.com<br />

FOTO: Asics<br />

NEO3<br />

für Laufeinsteiger<br />

NEO5R<br />

für Stadtläufer<br />

JETZT IM VIDEO<br />

ENTDECKEN:<br />

NEO1R<br />

für Outdoor-Athleten<br />

NEO9R<br />

für Trailrunner<br />

*7 Jahre Garantie nur bei Registrierung, sonst 2 Jahre. Bedingungen unter ledlenser.com/warranty.


PRODUKT Laufschuhe mit Rocker<br />

Auch Triathlon-<br />

Legende Jan<br />

Frodeno läuft<br />

mit Rocker.<br />

040


RUN<br />

Schaukelschuh<br />

Rocker am Laufschuh? Hat nichts mit Musik zu tun!<br />

Wir haben uns in der Industrie umgehört und klären auf.<br />

von Lukas Schnitzer<br />

FOTO: Hoka<br />

R<br />

ocker, die im Surfen<br />

und Wasserskifahren<br />

wurzelnde Idee, Ski<br />

hinter und/oder vor<br />

der Bindung „aufzubiegen“,<br />

machen Skifahrern<br />

auf und abseits der Pisten<br />

seit Jahren das Leben leichter, sorgen<br />

unter anderem für einfachere<br />

Schwungeinleitung und besseren<br />

Auftrieb. Aber Rocker am Laufschuh?<br />

Da ist das Konzept ein ähnliches,<br />

sind auch hier Fersenbereich<br />

und Zehen ähnlich einem Schaukelstuhl<br />

(im US-Amerikanischen mit<br />

„rocker“ übersetzt) aufgebogen.<br />

Manch langgedientem Fitnessjünger<br />

mag anhand dieser Beschreibung<br />

das Design der vor langer Zeit<br />

boomenden MBT-Schuhe in Erinnerung<br />

kommen. Damit, so betont Alexander<br />

Dobrawa von Saucony, haben<br />

moderne Rocker-Schuhe nur<br />

noch optische Überschneidungen.<br />

Der Gedanke hinter MBT lag in der<br />

Kräftigung und im Stabilitätstraining<br />

des Bewegungsapparats, klärt<br />

HOKA auf. Der moderne Rocker<br />

nimmt hingegen keinen Einfluss auf<br />

die Stabilität.<br />

Rocker für Vortrieb<br />

„Die Grundidee hinter der modernen<br />

Rocker-Technologie ist, dass sie<br />

das Abrollverhalten erleichtert und<br />

zugleich die Dynamik im Vortrieb<br />

spürbar verbessert“, fasst Dobrawa<br />

zusammen. Inspiration, so das offizielle<br />

Statement seitens Vorreiter<br />

HOKA, nimmt das Design am rollenden<br />

Reifen. In Kombination mit<br />

einer geringen Sprengung (Höhenunterschied<br />

zwischen Ferse und<br />

Vorderfuß) unterstützt dies, aktiver<br />

zu laufen. Die Außensohle verläuft<br />

dabei in ihrer Konstruktion konvex,<br />

was ein konsequentes Abrollen<br />

nach vorne ermöglichen soll.<br />

Dieser Effekt spielt vor allem<br />

Fersenläufern in die Karten, da diese<br />

nach weicher Landung mehr auf<br />

den Mittelfuß „gepusht“ werden.<br />

Dies vermittelt Dobrawa zufolge<br />

nicht nur ein leichtes und schnelles<br />

Laufgefühl, sondern bietet Fersenläufern<br />

auch eine Art „Verletzungsprophylaxe“.<br />

Daneben sollen auch<br />

Mittel/Vorfußläufer von der neuen<br />

Technik profitieren können, da, so<br />

die Expertenmeinung, mehr vertikale<br />

Bewegung und somit eine höhere<br />

Grunddynamik entstehen können.<br />

Dies, so unserer Erfahrung,<br />

Rocker? Der Begriff<br />

stammt aus der<br />

Ingenieurssprache<br />

und leitet sich vom<br />

US-amerikanischen<br />

„rocker“ (Schaukelstuhl)<br />

ab.<br />

041


PRODUKT Laufschuhe mit Rocker<br />

Vom Reifen inspiriert sollen<br />

Rocker durch ihre Formgebung<br />

zum aktiven Laufen animieren.<br />

hängt aber stark vom individuellen<br />

Laufstil respektive Schuhmodell ab.<br />

Teils können sich Mittel/Vorfuß-<br />

Läufer an der „hohen“ Sohlenmitte<br />

stören, Fersenläufer berichten hingengen<br />

oft von einem subjektiv beschleunigten<br />

Abrollvorgang. Es<br />

gibt aber auch Modelle, die einen<br />

aktiven Fußaufsatz im vorderen Bereich<br />

aktiv unterstützen. Neben den<br />

vollständigen Heel-to-toe-Rockern<br />

etablieren sich auch sogenannte<br />

Toe-Rocker, die nur vom Mittelfuß<br />

vorwärts aufgebogen oder im Vorfuß<br />

leicht erhöht sind. Professionelle<br />

Beratung und eine kurze Proberunde<br />

sei Neugierigen vor dem<br />

Kauf ob der Vielfalt dringend ans<br />

Herz gelegt.<br />

Hohe Kunst<br />

Wie Dobrawa erklärt, verändert<br />

sich mit einem Rocker zugleich der<br />

Grundaufbau eines Schuhs, meist in<br />

einer ausgeprägten Sohle ersichtlich.<br />

Die gegenüber klassischen<br />

Modellen höhere Zwischensohle beeinflusst<br />

zwar den Stack (die<br />

„Standhöhe“), allerdings nicht automatisch<br />

auch die Sprengung. Diese<br />

wird auch hier an den Zweck des<br />

Schuhs angepasst und liegt irgendwo<br />

zwischen 4 und 9 mm.<br />

Mittlerweile ist die Technologie<br />

auch in jeder Schuhkategorie angekommen.<br />

Lightweight-Trainer, entspannte<br />

Langstreckenschuhe, Trailund<br />

sogar Wettkampfschuhe gibt es<br />

zuweilen mit Rocker. Letztere setzen<br />

zusätzlich gerne auf eine Carbonplatte,<br />

um nochmals reaktiver<br />

und explosiver für Bestzeiten zu<br />

sorgen. Der Straßenwettkampfbereich,<br />

so HOKA, ist es auch, in dem<br />

man die stärksten Rocker findet.<br />

Während traditionelle Hersteller<br />

wie Saucony Rocker als Option bieten,<br />

ist er bei HOKA fixer Bestandteil<br />

der gesamten Kollektion, nur<br />

eben von Modell zu Modell unterschiedlich<br />

ausgeprägt.<br />

Rocker für alle<br />

In der großen Auswahl an Herstellern<br />

und unterschiedlichen Ausprägungen<br />

finden sich somit Rocker-<br />

Varianten, die jeden Laufstil unterstützen.<br />

Nur weil man mit einem<br />

Rocker nicht zufrieden war, sollte<br />

man das Thema nicht gleich abschreiben.<br />

Professionel beraten, im<br />

besten Fall auch am Laufband direkt<br />

im Shop ausprobiert, sollte<br />

sich für jeden Laufstil ein passendes<br />

Modell finden lassen.<br />

Eine gewisse Eingewöhnungsphase<br />

sollte man sich erfahrungsgemäß<br />

auf jeden Fall gönnen, ehe<br />

man ein Urteil fällt. Passen Schuh<br />

und Laufstil zueinander, ergibt sich<br />

ein durchaus interessantes Laufgefühl.<br />

Der (Läufer-)Fuß braucht Abwechslung<br />

und neue Reize, einen<br />

Rocker als Ergänzung im Repertoire<br />

zu haben, macht entsprechend<br />

nicht nur für Fersenläufer durchaus<br />

Sinn.<br />

FOTO: Saucony<br />

042


Top 6 Rocker-Laufschuhe<br />

SALOMON S/LAB Phantasm CF<br />

• Elite-Asphalt-Laufschuh für rekordverdächtiges Tempo und<br />

hervorragende Energierückführung<br />

• der Schuh verfügt über Salomons steifste Kompositfaserplatte –<br />

für eine knackige Abstoßphase<br />

• Reverse-Camber-Rocker-Geometrie für schnelle Absrollbewegung<br />

und kurze Bodenkontaktzeit<br />

PREIS (UVP): € 200,– | www.salomon.com<br />

HOKA Carbon X3<br />

• veganes Obermaterial aus atmungsaktivem Funktionsstrick<br />

• Carbonfaserplatte, für mehr Effizienz und Vortrieb bei jedem Schritt<br />

• neue dynamische Schaumstoff-Zwischensohle für optimale Dämpfung<br />

und noch mehr Vortrieb als das Vorgängermodell<br />

• verlängerte Fersenlasche<br />

• Early-Meta-Rocker<br />

PREIS (UVP): € 200,– | www.hoka.com<br />

6RUN<br />

ON Cloudmonster<br />

• superweiche Landung und maximale Federung mit den größten<br />

On-Clouds aller Zeiten<br />

• explosives Gefühl durch ein Speedboard® und eine radikale<br />

Vorfuß-Wippe<br />

• leichter, robuster Helion-Superfoam mit Energierückgewinnung<br />

– verbindet spielerische Leichtigkeit mit kompromissloser Dämpfung<br />

PREIS (UVP): € 169,95 | www.on-running.com<br />

SAUCONY Endorphin Pro 3<br />

• Speedroll-Technologie und eine kraftvolle Carbonfaserplatte sorgen<br />

für Schnelligkeit und Vortrieb<br />

• 39,5 mm hohes Dämpfungsmaterial im Fersenbereich –<br />

exakt innerhalb der Vorgaben des Leichtathletik-Weltverbandes<br />

• Wettkampfschuh für höchste Performance<br />

PREIS (UVP): € 250,– | www.saucony.com<br />

ASICS Novablast 3<br />

• Jacquard-Mesh-Obermaterial für hervorragenden Komfort und Halt<br />

• Fersenstabilisator unterstützt den Fuß und sorgt für einen<br />

ausgewogeneren Schritt<br />

• die FF-Blast-Plus-Dämpfung bietet leichte Dämpfung und eine<br />

reaktionsschnelle Rückfederung<br />

• vom Trampolin inspiriertes Außensohlendesign unterstützt ebenfalls<br />

die Rückfederung<br />

PREIS (UVP): € 150,– | www.asics.com<br />

UNDER ARMOUR Flow Velociti Wind 2<br />

• durchgehende Flow-Mittelsohle für reaktionsfreudige,<br />

lang anhaltende Dämpfung<br />

• leichtes, nahtloses Laufgefühl auf jedem Untergrund<br />

• kompatibel mit Under-Armour-Mapmyrun: erfasst und<br />

analysiert alle Laufdaten und zeigt Verbesserungspotenziale<br />

• Warp-Obermaterial optimiert die Stützwirkung für Leichtigkeit<br />

und Halt bei maximaler Atmungsaktivität<br />

PREIS (UVP): € 159,90 | sportmatters.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

043


Tomorrow is Yours<br />

Mit neuem Slogan und 75-jährigem Erfindergeist steht Salomon auch in<br />

Zukunft für ganzjährige Sporterlebnisse im Einklang mit der Natur.<br />

S<br />

tolze 75 Jahre sind vergangen,<br />

seit François<br />

„Pepé“ Salomon gemeinsam<br />

mit Frau Jeanne und<br />

Sohn Georges im südostfranzösischen<br />

Annecy den Grundstein<br />

für das legten, was noch heute<br />

als Salomon die Sportwelt prägt.<br />

Einst stellte man Sägeblätter und<br />

Skikanten her, heute drückt man<br />

der Wintersport- und Laufwelt<br />

nachhaltig seinen Stempel auf.<br />

Seit 1947 hat sich im französischen<br />

Traditionsunternehmen also<br />

viel getan. Mit ausschlaggebend für<br />

den Erfolg war sicherlich der Innovationsgeist<br />

von Georges Salomon,<br />

welchem bereits zehn Jahre nach<br />

der Firmengründung der erste<br />

Meisterstreich gelang: Seine revo-<br />

lutionäre Skibindung „La Lift“ löste<br />

damals die traditionelle Leder-Bindung<br />

ab. Ein selbstöffnendes Fersenteil,<br />

also eine Bindung mit Sicherheitsauslösung,<br />

katapultierte<br />

die Familie schließlich an die Weltmarktspitze<br />

der Bindungshersteller.<br />

1979 folgten die ersten Skischuhe<br />

aus dem Hause Salomon, ein<br />

wahrer Selbstläufer.<br />

044


SALOMON<br />

Trotz schwerer Zeiten für die<br />

Industrie baute man Anfang der<br />

1990er-Jahre schließlich die ersten<br />

Ski und da der Winter scheinbar<br />

nicht genügend Herausforderungen<br />

für den Innovationsgeist des<br />

Salomon-Teams barg, stieß man mit<br />

Hiking-Schuhen (adaptierte<br />

Langlaufschuhe) in den Sommer<br />

vor. Seit Beginn des Jahrtausends<br />

gilt Salomon nun auch als Pionier,<br />

Förderer und Topausstatter der<br />

wachsenden Straßenlauf- und Trailrunning-Community.<br />

Von Athleten für Athleten<br />

Egal ob Skibindung, Alpin-, Tourenoder<br />

Langlaufausrüstung, Snowboards,<br />

ein kurzer Abstecher in die<br />

Welt der Surfboards, Wanderausrüstung<br />

oder eben Laufequipment für<br />

die Trails und Straßen dieser Welt:<br />

Was Salomon seit jeher auszeichnet,<br />

ist die enge Zusammenarbeit mit<br />

seinen Athleten. Skistars wie Fritz<br />

„The Cat“ Strobl, Hannes Reichelt<br />

oder Romed Baumann feierten und<br />

feiern Erfolge mit Salomon und nahmen<br />

genauso großen Einfluss auf die<br />

Skilinien, wie es Maren Hammerschmidt<br />

oder Manuel und Hans-Peter<br />

Innerhofer oder Markus Kröll<br />

im Langlauf respektive Trailrunning<br />

tun. Von Athleten für Athleten.<br />

ANZEIGE / FOTOS: Salomon<br />

Im Wintersport verwurzelt ist heute<br />

auch der Wander-, Running- und vor<br />

allem der Trailrunning-Sektor fest in<br />

der Salomon-DNA verankert.<br />

Für eine bessere Zukunft<br />

Georges Salomons Erfindergeist<br />

wurde stets von seiner Aussage<br />

„ich bin fasziniert davon, was ich<br />

morgen tun werde“ untermauert.<br />

Diese abenteuerlustige Herangehensweise<br />

ans Morgen greift Salomon<br />

nun in seinem neuen Claim<br />

auf: „Tomorrow is Yours“. Der Slogan<br />

soll Menschen dazu ermutigen,<br />

den Salomon-Weg einzuschlagen:<br />

das eigene Potenzial im Outdoorsport<br />

zu entfalten und eine bessere<br />

Zukunft zu gestalten!<br />

Weitere Infos unter:<br />

www.salomon.com<br />

045


KÄRNTEN LÄUFT<br />

FOTOS: Julian Lajtai<br />

Rückkehr zu den Wurzeln<br />

Von 26. bis 28. August verwandelte Kärnten Läuft den Wörthersee wieder zum Dreh- und<br />

Angelpunkt der Laufszene. Highlight war einmal mehr der Halbmarathon am Sonntag.<br />

Beinahe in Rekordzeit<br />

Passend zur guten Stimmung entlang<br />

der Strecke sorgten die Frauen<br />

zum Ende des Halbmarathons für<br />

Hochspannung: Lediglich drei Sekunden<br />

waren es zum Schluss, welche<br />

Bekelech Gudeta vom Stre-<br />

B<br />

ei etwas durchwachsenen<br />

Wetterbedingungen<br />

ging am 28. August mit<br />

dem 21. „Kleine Zeitung<br />

Wörthersee Halbmarathon“<br />

das Highlight des Kärnten-<br />

Läuft-Wochenendes (26. bis 28. August)<br />

über die Bühne. Trotz Nieselregens<br />

zeigten sich Zuseher wie<br />

Läufer motiviert, was sich den ganzen<br />

Tag über in grandioser Stimmung<br />

im Start- und Zielbereich widerspiegelte.<br />

„Kärnten Läuft – BackToThe<br />

Roots – ist voll aufgegangen“, zieht<br />

Michael Kummerer zufrieden sein<br />

Resümee. Nach zwei Jahren im<br />

Wörtherseestadion war die Running<br />

City zurück am alten Ort, direkt am<br />

Wörthersee. „Die Arbeit hat sich<br />

bezahlt gemacht. Wir sind sehr<br />

glücklich und vor allem voll motiviert<br />

für 2023“, so der OK-Chef des<br />

Laufsportklassikers.<br />

ckenrekord trennten – die Favoritin<br />

triumphierte in 1:08:05. Bei den<br />

Herren sicherte sich Samwel Mailu<br />

mit 1:01:47 den Sieg über die<br />

21,0975 Kilometer. Bester Österreicher<br />

wurde Peter Herzog mit einer<br />

Zeit von 1:04:38.<br />

Nicht nur der Halbmarathon,<br />

das ganze dreitägige Familienlauffest<br />

Kärnten Läuft sorgte für gute<br />

Laune: Vom kostenlosen Kabarett<br />

mit „Tricky Niki“ über die verschiedenen<br />

Bewerbe wie dem „Wiener<br />

Städtische Night Run“, bei dem<br />

verkleidet gelaufen wurde, bis hin<br />

zum After-Run-Getränk in der Running<br />

City. Alle Ergebnisse gibt es<br />

unter www.kaerntenlaeuft.at.<br />

LÄUFT <strong>2022</strong><br />

Mehr Informationen unter:<br />

www.kaerntenlaeuft.at<br />

046


BOA<br />

Der optimale „Fit“ für jede Saison<br />

Dank seiner millimetergenauen Feineinstellung erlaubt das BOA®-Fit-System<br />

eine präzise Passform – im Sommer wie im Winter.<br />

Drei Bestandteile<br />

sind es,<br />

die gemeinsam<br />

unendlich viele<br />

Möglichkeiten<br />

bieten: Drehverschluss,<br />

Seil und<br />

Seilführungen<br />

ANZEIGE / FOTOS: BOA®<br />

B<br />

ei BOA beschäftigt man<br />

sich bereits seit Jahren<br />

intensiv mit dem Thema<br />

Passform, im „Performance<br />

Fit Lab“ in Colorado<br />

geht der Hersteller der innovativen<br />

Drehverschlusssysteme<br />

mittels unabhängiger wissenschaftlicher<br />

Studien zum Thema Biomechanik<br />

einen Schritt weiter. Ergebnis<br />

der intensiven Bemühungen ist der<br />

PerfomFit Wrap: Mehrere den Fuß<br />

umschließende Paneele erzielen dabei,<br />

kombiniert mit dem millimetergenau<br />

anpassbaren BOA ® -Fit-System,<br />

eine verbesserte Verbindung<br />

von Fuß und Schuh. Diese präzise<br />

Passform ermöglicht eine bessere<br />

Kraftübertragung und Durchblutung<br />

und damit mehr Effizienz sowie Ausdauer.<br />

Durch eine millimetergenaue<br />

Feineinstellung sorgt BOA für einen<br />

starken Fersenhalt und mehr Stabilität<br />

beim Laufen, um die Stoßbelastung<br />

zu reduzieren und Leistungsfähigkeit<br />

zu verbessern.<br />

La Sportiva<br />

Jackal II BOA<br />

La Sportiva<br />

Cyklon<br />

Scarpa Ribelle<br />

Run Kalibra G<br />

Ab Frühling<br />

2023<br />

Ab Dezember<br />

<strong>2022</strong><br />

Adidas Terrex<br />

Agravic Tech Pro<br />

Altra Mont<br />

Blanc BOA<br />

Adidas Terrex<br />

Agravic Pro<br />

La Sportiva Cyklon<br />

Cross GTX<br />

Weitere Modelle<br />

unter boafit.com<br />

Performance auf Wintertrails<br />

Hersteller wie La Sportiva, Scarpa,<br />

Adidas Terrex oder Altra setzen<br />

bei ihren Traillauf-Schuhen auf die<br />

Technologie, rechtzeitig für die<br />

kalte Jahreszeit finden sich auch<br />

Winter-Trailschuhe im Sortiment –<br />

allesamt konzipiert für winterliche,<br />

nasskalte Verhältnisse. Sowohl<br />

Scarpa als auch La Sportiva<br />

und Adidas Terrex setzen auf integrierte<br />

Gamaschen und einen außen<br />

angebrachten BOA ® Drehverschluss.<br />

Dadurch lässt sich die<br />

Passform auch während des Laufens<br />

und sogar mit Handschuhen<br />

mühelos einstellen, ganz ohne die<br />

Gamasche zu öffnen.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.boafit.com<br />

047


TRAINING Laufschule<br />

Back to school<br />

Warum Laufschule oder das kleine Lauf-ABC auch für Freizeitläufer wichtig ist –<br />

und sechs Übungen für einen gelungenen „Schulstart“. von Lukas Schnitzer; Fotos: Thomas Polzer<br />

L<br />

ocker einlaufen, Mobilisation,<br />

Laufschule gefolgt<br />

von gezielten Steigerungsläufen<br />

– die Erinnerung<br />

an die zum fixen<br />

Ritual gewachsene aktive Vorbereitung<br />

auf jede einzelne meiner<br />

Bahneinheiten in den langen Jahren<br />

meiner Zeit als aktiver Läufer ist<br />

noch recht lebendig. Lebendiger<br />

vor allem als die in seither unzähligen<br />

Bikesaisonen scheinbar verloren<br />

gegangene Lauftechnik. Einst,<br />

zumindest subjektiv, leichtfüßig,<br />

hat das, was ich in meinem zweiten<br />

Läuferleben auf Trails veranstalte,<br />

wenig mit Schweben gemeinsam.<br />

Dabei könnte es so einfach sein.<br />

Mit einer Handvoll spielerischer<br />

Übungen, als festes Ritual in jeden<br />

Dauerlauf und vor jedes Intervall<br />

verankert, kann jeder mehr Effizienz<br />

in den eigenen Laufstil bringen.<br />

Wichtig: Vor der Laufschule einige<br />

Minuten warmlaufen und im besten<br />

Fall auch noch dynamisch mobilisieren.<br />

Die einzelnen Übungen haben<br />

eine hohe koordinative Komponente,<br />

sollten daher nicht ermüdet<br />

ausgeführt werden. Je nach Zeitbudget,<br />

Lust und Laune jeweils<br />

über 15 bis 20 Meter und in bis zu<br />

drei Durchgängen angelegt wäre<br />

ideal.<br />

Der große Benefit: Lernt der<br />

Körper individuell „richtig“ zu laufen,<br />

ist man nicht nur effizienter und<br />

damit schneller unterwegs. Die zusätzliche<br />

Kräftigung und verbesserte<br />

Koordination helfen auch dabei,<br />

unter Ermüdung sauber und gelenkschonend<br />

unterwegs zu sein, wirken<br />

sich zusätzlich auch positiv auf die<br />

Verletzungsprophylaxe aus.<br />

048


RUN<br />

Fußgelenksarbeit<br />

1 Fuß aus dem Gelenk<br />

anheben, mit den<br />

Zehenspitzen aufsetzen,<br />

zum Ballen abrollen<br />

und von dort explosiv<br />

abdrücken. Die Ferse<br />

berührt nicht den Boden.<br />

Knie dabei nicht aktiv<br />

anheben, die gesamte<br />

Bewegung kommt aus<br />

dem Fußgelenk.<br />

Kniehebelauf<br />

2 Oberkörper aufrecht,<br />

Becken hoch und stabil.<br />

In der Vorwärtsbewegung<br />

Knie alternierend<br />

hochziehen, Becken hoch<br />

halten. Fuß explosiv nach<br />

unten führen, am Ballen<br />

aufsetzen. Fokus auf explosiven<br />

Fußaufsatz, nicht<br />

auf exzessiven Kniehub!<br />

Dynamisches<br />

Anfersen<br />

3 Im langsamen<br />

Trabschritt die Fersen<br />

abwechselnd ans Gesäß<br />

führen. Dabei allerdings<br />

NICHT die Ferse nach<br />

hinten schleudern,<br />

sondern dynamisch mit<br />

leichtem Kniehub in einer<br />

Kreisbewegung von<br />

unten ans Gesäß führen.<br />

B-Skip<br />

4 Oberkörper aufrecht, Knie im Schritt<br />

anheben und am höchsten Punkt Fuß<br />

nach vorne strecken. Im weiteren Verlauf<br />

des Schrittes Fuß am Ballen explosiv<br />

unter der Hüfte aufsetzen.<br />

Carioca<br />

5 Seitwärts laufen und<br />

dabei die Beine abwechselnd<br />

vorne und hinten<br />

überkreuzen. Oberkörper<br />

dabei möglichst ruhig<br />

halten, die Bewegung aus<br />

dem Becken forcieren.<br />

Seitenwechsel nicht<br />

vergessen!<br />

Sprunglauf<br />

6 Aus einer lockeren<br />

Laufbewegung kraftvoll<br />

erst mit einem Fuß<br />

abdrücken und das andere<br />

Bein möglichst weit<br />

nach vorne schwingen.<br />

Arme unterstützend<br />

mitnehmen, Ober- und<br />

Unterschenkel bilden in<br />

der Luft einen rechten<br />

Winkel.<br />

049


PRODUKT Laufjacken<br />

Bei Wind und Wetter<br />

Sag uns, welcher Lauftyp du bist, und wir verraten<br />

dir, welche Laufjacke deine Bedürfnisse im Herbst<br />

am besten abdeckt. von Nicole Hofstetter<br />

D<br />

ie Temperaturen sinken,<br />

die Dunkelheit nimmt<br />

immer mehr Überhand<br />

und ein Regenschauer<br />

überrascht uns wieder öfter. Was<br />

der Herbst für deine Laufrunde bedeutet?<br />

Dass spätestens jetzt eine<br />

Laufjacke ein essenzieller Bestandteil<br />

deines Outdoor-Trainings ist.<br />

Sollte noch keine in deinem Besitz<br />

sein oder sie schon etliche Jahre<br />

auf dem Buckel haben, dann bist du<br />

hier genau richtig: Wir haben die<br />

Expertise von Odlo und Scott genutzt,<br />

damit du die optimale Laufjacke<br />

für deine Bedürfnisse findest.<br />

Zuerst gilt es drei grundlegende<br />

Fragen, bezogen auf das eigene<br />

Laufverhalten, zu beantworten.<br />

Wann laufe ich? Wie lange laufe<br />

FOTO: Odlo<br />

ich? Mag ich es generell lieber wärmer<br />

oder kühler? „Bei Feierabendläufen<br />

im Herbst ist es meistens<br />

schon dunkel – mehr Sicherheit und<br />

Sichtbarkeit wird durch Reflektoren<br />

an der Laufbekleidung erreicht“,<br />

merkt Alexander Schober<br />

von Scott in Hinblick auf die erste<br />

Frage an. Durch die Wahl einer auffälligen<br />

Farbe wie Gelb oder Orange<br />

kann dieser Effekt noch verstärkt<br />

werden.<br />

Die Lauflänge spielt vor allem<br />

in Bezug auf Wetterumschwünge<br />

eine Rolle. Bei kürzeren Läufen<br />

reicht eine wasserabweisende Jacke.<br />

Fallen deine Laufrunden jedoch<br />

alles andere als knapp aus,<br />

solltest du zu einer wasserdichten<br />

Variante greifen. Zudem ist vor allem<br />

bei längeren Strecken die Wasserdampfdurchlässigkeit<br />

der Kleidung<br />

nicht zu vernachlässigen.<br />

Diese spielt eine um so größere<br />

Rolle, je mehr du schwitzt. „Kann<br />

der Schweiß nicht in ausreichendem<br />

Maß nach außen gelangen, entsteht<br />

ein unangenehmes, nass-kühles<br />

Tragegefühl“, warnt Schober. In<br />

diesem Zusammenhang lohnt sich<br />

auch ein Blick auf das Darunter:<br />

Durch den passenden Midlayer<br />

kann die Laufjacke auf warme und<br />

kältere Temperaturtypen abgestimmt<br />

werden. Angelika Wratschko<br />

von Odlo empfiehlt dafür Funktionsunterwäsche<br />

mit hoher Atmungsaktivität.<br />

Bei Männern reicht<br />

meist ein Kurzarm-Shirt, während<br />

von Frauen in der Übergangszeit<br />

oft ein Longsleeve als angenehmer<br />

empfunden wird. Zu warm darf es<br />

aber auch nicht sein: „Fühlt es sich<br />

beim Weglaufen kühl an, dann passt<br />

die Temperatur während der Aktivität“,<br />

fügt die Odlo-Expertin hinzu.<br />

Leicht und minimalistisch<br />

Abseits dieser drei Fragen gibt es<br />

noch einige andere Features, auf<br />

die beim Kauf einer Laufjacke geachtet<br />

werden kann. „Die Jacke<br />

sollte leicht sein und beim Laufen<br />

nicht einschränken“, merkt der<br />

Scott-Experte an. Von Odlo kommt<br />

die Empfehlung, auf einen Windschutz<br />

an der Vorderseite zu achten,<br />

um den Körper vor Auskühlung<br />

zu schützen. Ventilationsmöglichkeiten<br />

auf der Rückseite und unter<br />

den Armen sorgen zugleich für den<br />

nötigen Temperaturausgleich. Besonders<br />

bei Trailruns ist auch ein<br />

kleines Packmaß fein.<br />

Was eine Laufjacke von Wander-<br />

oder Multifunktionsjacken abhebt,<br />

ist vor allem ihr körpernaher<br />

Schnitt, der speziell auf den „zyklischen<br />

Bewegungsablauf“ beim Laufen<br />

abgestimmt ist. Zudem ist die<br />

Atmungsaktivität höher ausgelegt,<br />

die Laufjacken fallen leichter und<br />

in diesem Zusammenhang auch minimalistischer<br />

aus.<br />

050


Top 6<br />

ON Zero Jacket<br />

• winddicht, wasserabweisend und<br />

doch fast schwerelos<br />

• dehnbare Mesh-Elemente unter<br />

beiden Armen lassen die Luft<br />

besser zirkulieren<br />

• Raglanärmel sitzen besonders gut<br />

• hergestellt aus 100 %<br />

Recycling- Polyamid und mit einer<br />

PFOS-freien DWR-Beschichtung<br />

behandelt<br />

• 68 % recyceltes Material<br />

PREIS (UVP): € 159,95<br />

www.on-running.com<br />

6<br />

DYNAFIT Alpine Reflective Jacke<br />

• Jacke mit perfektem Mix aus Bewegungsfreiheit,<br />

Atmungsaktivität und Windschutz<br />

• großflächiges, reflektierendes Design für<br />

bessere Sichtbarkeit<br />

• stretchiger Thermostoff mit<br />

windabweisendem Nylon im<br />

Brust- und Schulterbereich<br />

• athletischer Schnitt mit elastischen<br />

Abschlüssen für eine gute Passform<br />

• Leichtgewicht: 311 g (Damen),<br />

370 g (Herren)<br />

PREIS (UVP): € 160,–<br />

www.dynafit.com<br />

Laufjacken<br />

RUN<br />

SCOTT RC Run WB Jacke<br />

• extrem leichter Windbreaker als<br />

Wetterschutz bei Rennen<br />

• keine Taschen, keine Kapuze –<br />

nur ein aggressiver Look mit<br />

athletischem Schnitt<br />

• elastischer Saum und<br />

Armabschlüsse<br />

• Jacke im Kragen verstaubar<br />

• lasergeschnittene Öffnung<br />

hinten für effiziente Belüftung<br />

PREIS (UVP): € 139,95<br />

www.scott-sports.com<br />

ODLO Zeroweight Waterproof<br />

Running Jacket<br />

• wind- und wasserdicht mit getapten Nähten<br />

und 10.000 mm Wassersäule<br />

• 2,5-Lagen-Jacke aus recycelten Materialien<br />

mit sehr hoher Atmungsaktivität<br />

• extrem kleines Packmaß und sehr<br />

niedriges Gewicht<br />

• laufspezifischer Schnitt<br />

• individuell einstellbare Kapuze<br />

mit Windshield<br />

PREIS (UVP): € 149,95<br />

www.odlo.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

LA SPORTIVA Koro Jacket<br />

• ausgerüstet mit PrimaLoft<br />

Thermoplume-Isolierung<br />

• Material: recyceltes Polyamid,<br />

Elastan<br />

• reflektierende Details für mehr<br />

Sicherheit<br />

• Seiten- und Innentaschen<br />

• Slim-Passform<br />

• Gewicht: 307 g (Gr. M, Frauen),<br />

358 g (Gr. L, Männer)<br />

PREIS (UVP): € 159,–<br />

lasportiva.com<br />

SALOMON Bonatti Waterproof Jacket<br />

• 40 % leichter als das Vorgängermodell<br />

• extrem atmungsaktive, wasserdichte<br />

Mikroporen-Membran<br />

• perfekter Wetterschutz für Straße<br />

und Trail<br />

• das Material folgt den<br />

Bewegungen, die elastische<br />

Kapuze bleibt am Platz<br />

• die Jacke lässt sich in ihrer<br />

Brusttasche verstauen<br />

PREIS (UVP): € 170,–<br />

www.salomon.com<br />

051


INTERVIEW Timothy Olson<br />

Die Natur<br />

ist der Boss<br />

Timothy Olson war drogenabhängig und landete im<br />

Knast. Dann begann er zu laufen und wurde zu einem<br />

der besten Ultrarunner der Welt. Im Interview erzählt<br />

er von seinem Rekordlauf über den Pacific Crest Trail<br />

– und erklärt, wie es jedem gelingen kann, sein wahres<br />

Selbst zu entdecken.<br />

von Axel Rabenstein<br />

T<br />

imothy, warum<br />

läufst du?<br />

Laufen ist mein Weg,<br />

um runterzukommen<br />

und meinen Geist zu<br />

reinigen. Das Laufen<br />

versetzt mich in die Lage, mir selbst<br />

zuzuhören und mich mit der Natur<br />

zu verbinden, von der ich immer<br />

wieder neue Lektionen erhalte und<br />

inspiriert werde.<br />

konsumierte viel, handelte mit Drogen<br />

und kam wegen Drogenbesitzes<br />

in Haft. Dann nahm sich einer meiner<br />

besten Freunde das Leben. Seine<br />

Beerdigung war ein Schlüsselerlebnis,<br />

mein Leben zu ändern. Anfangs<br />

bin ich gelaufen, um zu entgiften<br />

und nach dem Gefängnis meine<br />

Drogentests zu bestehen. Bald merkte<br />

ich, wie schön es war, morgens mit<br />

einem klaren Kopf aufzuwachen.<br />

Als Kind hast du an Laufwettkämpfen<br />

teilgenommen, nach der High-<br />

School bist du abgestürzt. Warum?<br />

Ich war ein ängstliches Kind und<br />

hatte Probleme, Kontakte zu knüpfen.<br />

Gleichzeitig wollte ich meinen<br />

Eltern ein guter Sohn sein, auf den<br />

sie stolz waren. In der Schule war<br />

ich aber auch nicht gut. Mir lag viel<br />

auf der Seele, ich fühlte mich verloren.<br />

Als ich auf Alkohol und Drogen<br />

traf, war das ein Mechanismus, um<br />

Druck abzulassen und sozial offener<br />

zu werden.<br />

Was geschah weiter?<br />

Es wurde mehr und mehr, ich musste<br />

trinken, um schlafen zu können. Ich<br />

Bereust du, was geschehen ist?<br />

Rückblickend muss ich sagen, dass<br />

ich schlechte Entscheidungen getroffen<br />

habe. Ich würde das niemandem<br />

empfehlen. Aber für mich<br />

war diese Reise so vorgesehen und<br />

ich bin dankbar für alle Erfahrungen,<br />

die mich zu der Person gemacht<br />

haben, die ich heute bin.<br />

Wie ging es weiter?<br />

Mein Leben änderte sich komplett,<br />

als ich mit meiner Frau nach Oregon<br />

zog. Dort fand ich neue Freunde,<br />

einige von ihnen liefen 100-Meilen-<br />

Rennen, das packte mich total. Ich<br />

begann zu meditieren und ein rundum<br />

gesundes Leben zu führen.<br />

ANGEKOMMEN.<br />

Übers Laufen hat<br />

Timothy Olson einst zur<br />

Natur und sich selbst<br />

gefunden. Heute ist der<br />

adidas-TERREX-Athlet<br />

einer der besten Ultraläufer<br />

der Welt.<br />

FOTO: Raphael Weber/adidasTERREX<br />

052


RUN<br />

053


INTERVIEW Timothy Olson<br />

Hast du dich als Person geändert?<br />

Oder nur die Art und Weise ein<br />

extremes Leben zu führen?<br />

Ich denke, dass ich immer nach einem<br />

Weg gesucht habe, mich selbst<br />

zu finden. Drogen waren der falsche<br />

Weg, aber vielleicht muss man<br />

sich verlaufen, um zu erkennen,<br />

welcher Weg der einzig richtige ist.<br />

Es ging mir dreckig, aber ich bin<br />

aufgewacht und habe mir die Frage<br />

gestellt, wie ich wirklich leben<br />

möchte. Schließlich kam der Ruf<br />

der Natur, loszuziehen und mich auf<br />

diese Weise selbst zu entdecken. Ultrarunning<br />

ist definitiv extrem, es<br />

wirbelt dein Innenleben auf. Für<br />

mich ist Laufen das perfekte Tool,<br />

mich mit meinem wahren Selbst zu<br />

verbinden und darauf zu hören, was<br />

mir mein Herz mitteilen möchte.<br />

Nach deinem ersten 100-Meilen-<br />

Lauf im Jahr 2011 hast du 2012 und<br />

2013 den Western States Endurance<br />

Run gewonnen. Wie wurde in so kurzer<br />

Zeit aus einem passionierten<br />

Ausdauerläufer einer der besten<br />

Ultrarunner der Welt?<br />

Früher fühlte ich mich als Opfer,<br />

als wäre die Welt gegen mich, als<br />

hätten mich andere Menschen im<br />

Stich gelassen. Ich fühlte mich minderwertig<br />

und hatte Angst davor,<br />

offen zu sein. Während meines Trainings<br />

erkannte ich, dass diese negativen<br />

Gedanken in Wahrheit gar<br />

nicht zu mir gehörten. Ich nutze das<br />

Laufen bis heute, um dunkle Bereiche<br />

meiner Seele auszuleuchten,<br />

mich zu verstehen und zu akzeptieren,<br />

wie ich bin. Ich denke, dass<br />

sich mein Mindset extrem verändert<br />

hat. Das hat eine besondere<br />

Energie freigesetzt. Und dann wollte<br />

ich einfach gewinnen, ich wollte<br />

erleben, dass ich alles sein kann,<br />

auf das ich mich einlasse.<br />

Im Sommer 2021 hast du in Rekordzeit<br />

die 4265 Kilometer des Pacific<br />

Crest Trails absolviert. Wie liefen<br />

diese 52 Tage ab?<br />

Ich bin morgens um 5 Uhr aufge-<br />

FOTO: EOFT/Stephen Higgins<br />

FOTO: Raphael Weber/adidasTERREX<br />

ZUR PERSON<br />

Timothy Allen Olson<br />

wurde am 28. August 1983 in Amherst (Wisconsin) geboren. 2012 und 2013<br />

gewann er den Western States Endurance Run über 100 Meilen. Im Juli 2021<br />

stellte er einen neuen Rekord für den Pacific Crest Trail (PCT) auf: Der von<br />

adidas TERREX unterstützte Athlet bewältigte den 4265 Kilometer langen<br />

Fernwanderweg von Mexiko bis Kanada in 51 Tagen, 16 Stunden und 55 Minuten.<br />

Sein Film „The Mirage“ erzählt von diesem Erlebnis und ist im Rahmen der<br />

European Outdoor Film Tour <strong>2022</strong> zu sehen. www.eoft.eu // @timothyallenolson<br />

Familienmensch Olson: Frau und Kinder<br />

haben den Ultraläufer beim Rekord auf<br />

dem Pacific Crest Trail begleitet.<br />

wacht und hatte keine Ahnung, wie<br />

ich schon wieder 80 Kilometer<br />

durch die Wildnis rennen sollte. Ich<br />

habe mir einen Proteindrink aufgemacht<br />

und versucht, mit der Massagerolle<br />

meine Muskeln aufzuwe-<br />

cken. Dann bin ich losgelaufen und<br />

habe nach ein oder zwei Meilen erst<br />

einmal meditiert.<br />

Was ging dir durch den Kopf?<br />

Für mich waren diese zehn Minuten<br />

die wichtigste Zeit des Tages. Ich<br />

habe ruhig geatmet und einen Bodyscan<br />

durchgeführt. Was sagen<br />

054


RUN<br />

Reise haben mich intensive Gefühle<br />

begleitet.<br />

Du hattest eine Begegnung mit einem<br />

Puma. Was ist passiert?<br />

Das war oben in Oregon. Ich hatte<br />

kurz vorher meine Crew getroffen,<br />

die mich mit Wasser für die nächsten<br />

Tage und ein paar frischen Tacos<br />

versorgt hatte. Es war gegen<br />

neun Uhr abends, tief im Unterholz.<br />

Ich sah eine dunkle Silhouette,<br />

leuchtete mit der Stirnlampe und<br />

plötzlich stand ich Auge in Auge<br />

mit dem größten Puma, den ich je<br />

gesehen habe.<br />

die Oberschenkel? Wie geht’s der<br />

Achillessehne? Zwickt die linke<br />

Wade noch? Ich kann jedem Sportler<br />

empfehlen, den Körper mit einer<br />

täglichen Meditation innerlich<br />

abzutasten. Du erhältst wichtige Informationen,<br />

um Verletzungen zu<br />

vermeiden. Außerdem verrät dir<br />

dein Puls, ob du intensiv trainieren<br />

kannst oder dich lieber ausruhen<br />

solltest.<br />

War dir beim tagelangen Laufen<br />

auch mal langweilig?<br />

Zu keiner Sekunde. Ich habe die<br />

Schönheit der Umgebung so intensiv<br />

wahrgenommen. Irgendwann<br />

hatte ich das Gefühl, 16 Stunden am<br />

Tag wie ein Tier durch die Natur zu<br />

streifen, ihre Botschaften aufzunehmen<br />

und mit ihr zu verschmelzen.<br />

Als mich eine Klapperschlange<br />

haarscharf verfehlte, machte mir<br />

das keine Angst. Stattdessen dachte<br />

ich mir, dass ich es dankbar aufnehme<br />

– als meinen Rattlesnake-Download,<br />

in der Dämmerung besser aufzupassen.<br />

Hier draußen habe ich<br />

gelernt: Die Natur ist der Boss. Du<br />

musst dich mit ihr bewegen, denn<br />

du wirst dich niemals gegen sie<br />

durchsetzen.<br />

Wo hast du geschlafen?<br />

Meine Familie ist im Wohnmobil<br />

mitgefahren, bis abends dorthin zu<br />

gelangen, war immer ein gutes Ziel.<br />

Ich schlief aber auch häufig im<br />

Wald. Anfangs schreckte ich bei jedem<br />

Knacken auf, nach einigen<br />

Nächten zog ich den Schlafsack<br />

über den Kopf und schon war ich<br />

weg. Trotzdem bin ich dauernd aufgewacht.<br />

Ich fror, hatte Krämpfe,<br />

Hunger, Schmerzen … Auf dieser<br />

Vielleicht muss<br />

man sich verlaufen,<br />

um zu erkennen,<br />

welcher Weg der<br />

einzig richtige ist.<br />

FOTO: EOFT/Stephen Higgins<br />

Was hast du getan?<br />

Ich dachte, der frisst mich. Noch<br />

dazu mit den ganzen Tacos, die ich<br />

vor der Brust trug. Ich habe versucht<br />

ruhig zu atmen und bin langsam<br />

weitergangen. Nach ein paar<br />

Schritten drehte ich mich um. Der<br />

Puma senkte den Kopf und es sah<br />

fast so aus, als nickte er mir zu, ehe<br />

auch er weiterlief. Es war wirklich<br />

magisch, der König des Waldes gab<br />

mir die Erlaubnis zu passieren! In<br />

diesem Moment fühlte ich mich voll<br />

und ganz von der Natur akzeptiert.<br />

Für mich war es die spirituelle Bestätigung,<br />

dass ich das Richtige tat:<br />

weil ich meiner Intuition gefolgt<br />

bin und hier draußen war, um mich<br />

mit der Natur zu verbinden.<br />

Ist es das, was du anderen mitgeben<br />

möchtest? Ihrer Intuition zu folgen?<br />

Absolut! Man muss deshalb nicht<br />

2000 Meilen durch die Wildnis rennen.<br />

Vielleicht startet man das Business,<br />

von dem man immer geträumt<br />

hat. Tritt eine besondere<br />

Reise an. Sagt einer Person, die<br />

man jeden Tag sieht, wie viel sie einem<br />

bedeutet. Wir alle sollten noch<br />

mehr auf unser Herz hören.<br />

Und das Laufen kann uns dabei<br />

helfen?<br />

Ich glaube schon. Jeder einzelne<br />

Schritt macht uns freier. Und<br />

schenkt uns Frieden.<br />

055


WACHAUMARATHON<br />

Bestes Laufwetter vor<br />

der eindrucksvollen<br />

Kulisse der Wachau.<br />

FOTO: Wachaumarathon/fairplayfoto Gruber, Arnold Pauly<br />

Lief wie am Schnürchen<br />

Nach zwei Jahren Zwangspause ging der WACHAUmarathon am 25. September in seine<br />

23. Runde. Wir haben unseren Head of Sales Arnold Pauly mit auf die Strecke geschickt!<br />

W<br />

as wünscht man<br />

sich für seine<br />

Marathon-Premiere?<br />

Bewölktes,<br />

trockenes<br />

Wetter, maximal 15 Grad Celsius<br />

am Thermometer, dazu wenig Wind,<br />

lückenlose Verpflegung auf der<br />

Strecke, einen verlässlichen Pacemaker<br />

und keinen Hammer bei Kilometer<br />

30. Danke, WACHAUmarathon,<br />

die Bedingungen waren perfekt.<br />

Danke ebenfalls an meinen Pacemaker<br />

Georg, der dafür gesorgt<br />

hat, dass ich auf den ersten Kilometern<br />

nicht zu schnell in den Marathon<br />

starte. Mit seinem Gefühl für<br />

die nötige Kilometerpace hat mir<br />

Georg unglaublich bei meinem großen<br />

Ziel unter 3:30 Stunden zu finishen<br />

geholfen!<br />

Fazit: Auch wenn der gefürchteten<br />

Hammer bei Kilometer 30<br />

nicht kommt und man seinen ersten<br />

Marathon ohne Krämpfe bestreitet,<br />

brennen sich die Emotionen, die<br />

Unser Mann in der Wachau: Arnold Pauly (l.)<br />

überglücklich und unter 3:30 h im Ziel.<br />

man auf der Strecke und im Ziel erlebt,<br />

für ewig ins Gedächtnis.“ So<br />

die Zusammenfassung von unserem<br />

SPORT aktiv-Head of Sales Arnold<br />

Pauly, der sich beim WACHAUmarathon<br />

<strong>2022</strong> mit seinem ersten Auftritt<br />

auf der Marathondistanz selbst<br />

beschenkt hat.<br />

Ein voller Erfolg<br />

Rund 5000 weitere Teilnehmer genossen<br />

die optimalen Bedingungen<br />

beim 23. Internationalen WACHAUmarathon.<br />

Nach zweijähriger Pause<br />

gehörte die Wachau zwischen Emmersdorf<br />

und Krems wieder den<br />

Läufern – was diese mit traditionell<br />

schnellen Zeiten über alle Distanzen<br />

feierten. „Wir sind überglücklich,<br />

dass wir den 23. Internationalen<br />

WACHAUmarathon bei so toller<br />

Atmosphäre durchführen konnten.<br />

„Laufen wie damals“ war das richtige<br />

Motto für den diesjährigen<br />

WACHAUmarathon und wir hoffen,<br />

dass es sich für unsere Teilnehmerinnen<br />

und Teilnehmer genauso<br />

angefühlt hat“, zeigt sich Veranstalter<br />

Michael Buchleitner überaus<br />

zufrieden. Wir sehen uns beim<br />

24. WACHAUmarathon 2023!<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.wachaumarathon.com<br />

056


Armin Zwinz und Werner Strittl vertrauen bei<br />

ausgedehnten Trailläufen rund um den Großen<br />

Priel im Toten Gebirge auf die NAO RL Stirnlampe.<br />

© <strong>2022</strong> - Petzl Austria - Antonia Berger


PRODUKT Stirnlampen<br />

Helle Köpfe<br />

Bis 21. Dezember werden die Tage täglich kürzer.<br />

Also höchste Zeit für eine gute Läufer-Stirnlampe.<br />

Was macht eine solche aus? von Christof Domenig<br />

D<br />

unkelheit draußen ist<br />

wahrlich kein Grund,<br />

aufs Laufen zu verzichten.<br />

Eine Bewegungseinheit<br />

ohne Tageslicht hat sogar ihre<br />

eigenen Reize. Gewohnte Strecken<br />

wirken plötzlich anders. Sinne<br />

schärfen sich – das Hören der<br />

Schritte, des eigenen Atems, die<br />

Gerüche der Umgebung – ob auf<br />

Naturwegen oder in der Stadt.<br />

Nicht leiden darf bei all dem natürlich<br />

die Sicherheit. Zu sehen, wohin<br />

man seine Schritte setzt, ist ebenso<br />

unverzichtbar, wie im Straßenverkehr<br />

von anderen gut und rechtzeitig<br />

erkannt zu werden. Eine Stirnlampe<br />

ist somit weniger ein „niceto-have“,<br />

sondern vielmehr ein essenzielles<br />

Ausrüstungsteil.<br />

„Das Gewicht der Lampe sowie<br />

ein fester Sitz sind fürs Laufen<br />

noch wichtiger als bei anderen<br />

Sportarten“, erklärt Jonas Resch<br />

von Ledlenser mit Verweis auf die<br />

Stoßbewegung beim Laufen. Neben<br />

dem Absolutgewicht geht es auch<br />

um eine ausbalancierte Gewichtsverteilung,<br />

weshalb die Energiequelle<br />

oft getrennt vom Lampenkopf<br />

am Hinterkopf sitzt. Je nach<br />

Einsatzbereich, gilt es den besten<br />

Kompromiss zwischen Gewicht, Power<br />

und Akkulaufzeit für die eigenen<br />

Bedürfnisse zu finden. Lichtstärke<br />

und ein langlaufender Akku<br />

sind nämlich zwei Hauptfaktoren,<br />

welche sich aufs Gewicht niederschlagen.<br />

Die Lichtstärke wird bei<br />

Stirnlampen in Lumen angegeben –<br />

FOTO: Ledlenser/Wisthaler<br />

wobei der Wert allein nicht alles<br />

sagt, weil die nutzbare Lichtausbeute<br />

auch von der Gesamtkonstruktion<br />

abhängt, wie Resch betont. Dennoch<br />

zur Orientierung: Rund 100<br />

Lumen reichen zum Gesehenwerden.<br />

Mit 200 bis 300 Lumen lässt<br />

sich eine Straße aktiv gut ausleuchten.<br />

In einem dunklen Wald oder<br />

beim Trailrunning sollten es 600<br />

oder mehr Lumen sein.<br />

Abgesehen von der Lichtstärke<br />

– was sind die Haupt-Unterschiede<br />

zwischen Lampen fürs Trailrunning<br />

und zum Straßenlaufen? „Bei ausgedehnten<br />

Trailruns empfiehlt es<br />

sich, die Energiequelle der Lampe<br />

am Hinterkopf zu haben, um einen<br />

besseren Tragekomfort zu erreichen“,<br />

erklärt Armin Zwinz von<br />

Petzl Österreich, selbst passionierter<br />

Trailrunner. „Auch haben diese<br />

Lampen eine höhere Leuchtdauer.<br />

Diese Anforderung wird an das<br />

Laufen im urbanen Gebiet nicht gestellt<br />

– weshalb wir in diesem Bereich<br />

auf ultraleichte Lampen setzen,<br />

die auch in der kleinsten Tasche<br />

Platz haben.“ Für die Energieversorgung<br />

sind Akkus mittlerweile<br />

Standard, so Zwinz, „sie sind weit<br />

umweltfreundlicher als Batterien<br />

und sparen erhebliche Mengen an<br />

Ressourcen. Unsere Lithium-Ionen-Akkus<br />

garantieren auch bei<br />

Kälte hohe Leuchtleistungen.“<br />

Ein schwenkbarer Lampenkopf<br />

gehört ebenfalls zu den Features<br />

von Läufer-Stirnlampen, damit lässt<br />

sich der Lichtkegel auf die jeweilige<br />

Situation ausrichten. Nützlich:<br />

Unterschiedliche Leuchtmodi und<br />

deren einfache Einstellbarkeit. Speziell<br />

in der City fein ist ein rotes<br />

Rücklicht und ein reflektierendes<br />

Stirnband. Und wenn es regnet?<br />

Wie gut die Leuchte vor Eindringen<br />

von Staub und Wasser geschützt ist,<br />

sagt die „IPXX“-Angabe: Die letzte<br />

Ziffer (z. B. „IPX4“) bezieht sich<br />

aufs Wasser – 4 vom Maximalwert 8<br />

sollte es auch mindestens sein, um<br />

Regenschauern standzuhalten, rät<br />

Ledlenser-Experte Resch.<br />

058


Top 6 Lauf-Stirnlampen<br />

LEDLENSER NEO5R<br />

• sehr leuchtstarkes, perfekt abgestimmtes Lichtbild für den Laufsport<br />

• leuchtet den Nah- und Fernbereich optimal aus<br />

• minimalistisches, ergonomisches Design mit Kabeltunnel für perfekten<br />

Sitz und Tragekomfort bei schnellen Aktivitäten<br />

• schwenkbarer Kopf zur individuellen Justierung des Lichtkegels<br />

• 360°-Sichtbarkeit (rot blinkendes Rücklicht, reflektierendes Stirnband)<br />

• schnelles, einfaches Aufladen<br />

PREIS (UVP): € 59,90<br />

www.ledlenser.com<br />

PETZL NAO® RL<br />

• neues Must-have für Trails und Ultratrails<br />

• die aufladbare Stirnlampe bietet eine Leuchtkraft von 1500 Lumen<br />

bei einem Gewicht von nur 145 Gramm<br />

• das komfortable Kopfband lässt sich leicht anpassen und gewährleistet<br />

optimalen Halt bei langen und schwierigen Touren<br />

• dank Reactive-Lighting®-Technologie passt sich die Leuchtkraft<br />

automatisch der Helligkeit der Umgebung an<br />

PREIS (UVP): € 160,–<br />

www.petzl.com<br />

6RUN<br />

VARTA Outdoor Sports H30R Wireless Pro<br />

• das neue Flaggschiff der Varta-Outdoor-Sports-Stirnleuchten mit<br />

modernster Technik, praktischen Funktionen und hohem<br />

Tragekomfort<br />

• fest verbauter Lithium-Polymer-Akku kann mittels Ladestation<br />

kabellos geladen werden<br />

• wasserfest mit IPX7-Zertifizierung<br />

• drei dimmbare Leuchtmodi; roter Lichtmodus für bessere Sicht bei<br />

vollkommener Dunkelheit<br />

PREIS (UVP): € 34,99<br />

www.varta-ag.com<br />

LUPINE Penta<br />

• eine 86 g leichte Kompakt-Stirnlampe<br />

• glänzt auch bei Kälte und widrigen Bedingungen mit exzellenter<br />

Handhabung und zusätzlichen Leuchtfunktionen wie Rot-/Diffuslicht<br />

• ein hochwertiger Aluminiumkörper schützt sie zuverlässig vor Stößen,<br />

Staub und Wasser<br />

• bis zu 1100 Lumen sind perfekt für alle Einsätze und Sportarten bei<br />

moderater Geschwindigkeit sowie im Nahbereich<br />

PREIS (UVP): € 160,– | www.lupine.de<br />

SILVA Trail Speed 5R<br />

• leichter und flexibler 2.0-Ah-Akku<br />

• 1200 Lumen, drei Leuchtmodi<br />

• Silva-Intelligent-Light: kombiniert ein fokussiertes Fernlicht und ein<br />

breites Nahlicht<br />

• Silva-Flow-Light: passt das Lichtbild an das Tempo der Aktivität an<br />

• bequemer Sitz dank geringem Gewicht (178 g)<br />

und breitem Stirnband, das nicht verrutscht<br />

PREIS (UVP): € 170,– | de.silvasweden.com<br />

KNOG Bilby Run<br />

• 400 Lumen starke „Run“-Version der „Bilby“<br />

• zwei rote LEDs zu den Seiten erhellen die transparente<br />

Silikonhülle rundum<br />

• bis zu 100 Meter Reichweite<br />

• Modi: 7, jeweils in mehreren Stufen dimmbar (inkl. Boostmodus)<br />

• fünf LEDs: Spot, Mittel, Ambient, Leselicht, Rot<br />

• Wasserdicht: IPX7<br />

• aufladbar von 0 bis 100 % in vier Stunden<br />

PREIS (UVP): € 64,95 | www.knog.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

059


EW<br />

FOTO: Saalbach.com/Martin Steiger<br />

FOTO: NOX<br />

Mit NOX in neue Sphären<br />

Mit der EPIUM-Serie setzt NOX die ungeschriebenen<br />

Gesetze von E-Bikes außer Kraft. Als Symbiose zwischen<br />

E-Bike und Bike katapultiert dich das leichte EPI-<br />

UM in andere Sphären. Du bekommst die Kraft, höher<br />

und weiter zu fahren und gleichzeitig das natürliche<br />

Fahrgefühl, das wir alle lieben. Herzstück ist ein 2,7 kg<br />

leichter Vollcarbon-Monocoque-Rahmen, der brandneuen<br />

FAZUA RIDE 60 mit 60 Nm Drehmoment und 420<br />

Wh Akkuleistung sorgt für Vortrieb – alles in allem entwickelt<br />

und produziert in Europa.<br />

epium.bike<br />

Glorreiche World Games<br />

Bei wechselhaftem Wetter gingen bei den 23. World<br />

Games of Mountainbiking in Saalbach-Hinterglemm<br />

von 8. bis 11. September über 800 Athleten aus 20 Nationen<br />

an den Start. In den Disziplinen Cross Country,<br />

Marathon und dem neuen E-Marathon wurden wieder<br />

zahlreiche Sieger gekürt. 31 km, 42 km, 58 km oder<br />

80 km galt es zu bewältigen, wobei man sich je nach<br />

Ausdauer und Befinden während des Rennens auch<br />

spontan für eine längere oder kürzere Distanz entscheiden<br />

konnte. Für den guten Zweck wurde auch<br />

wieder geradelt und eine Spendensumme von<br />

€ 10.000 geschafft. www.saalbach.com<br />

Da geht ein Licht auf!<br />

Das kompakte Citylicht „BBB Akku<br />

Frontlicht StudStrap BLS-143“ mit<br />

quadratischem Lichtstrahl bietet mit<br />

seinem speziellen Design eine gute seitliche<br />

Sichtbarkeit und einen Lichtstrahl, der<br />

den Gegenverkehr nicht blendet. Jetzt neu: mit<br />

StrapFix-Lenkerhalterung für eine schnelle Montage.<br />

Leuchtmodi: High, Low, Flash; Beleuchtungsstärke:<br />

18–33 Lux (10 m); Lichtstrom: 60–130 Lumen;<br />

Betriebsdauer: 3–5 h. UVP: € 22,99. bbbcycling.com<br />

FOTO: BBB Cycling<br />

060


News<br />

Events<br />

Camps<br />

Szene<br />

Tech<br />

S<br />

BIKE<br />

3 FRAGEN AN<br />

RAFAELA STANGL,<br />

MARKETING OPERATOR<br />

BEI XXL SPORTS<br />

FOTO: Sven Jansel<br />

Emotionaler Sieg beim längsten Mountainbike Rennen<br />

Ende Juli siegte Lukas Kaufmann beim „Offroad Finnmark“, dem längsten Mountainbike<br />

Rennen der Welt mit 745 Kilometern und 13.000 Höhenmetern. „Dass ich<br />

dafür drei Tage unterwegs sein werde, wusste ich bereits vor dem Rennen – die Erlebnisse,<br />

Erfahrungen und Extremsituationen, die ich erleben durfte, übertrafen<br />

jedoch alle meine Erwartungen“, schwärmte der Oberösterreicher nach dem Rennen.<br />

„Teilweise bin ich über acht Stunden komplett alleine, nur mit dem Bike, meinem<br />

Rucksack und dem Garmin-Navigationsgerät durch Norwegen geradelt – gesehen<br />

habe ich dabei maximal ein paar Rentiere. Es war ein unglaublich emotionaler<br />

Moment, dann als Erster ins Ziel zu fahren.“ www.lukas-kaufmann.com, offroadfinnmark.no<br />

Gut für die Umwelt und für dich<br />

Suunto unterstützt dich dabei, einen nachhaltigeren<br />

Lebensstil zu entwickeln: Die Suunto-App<br />

wurde um ein Feature erweitert,<br />

das die Muskelkraft der zurückgelegten<br />

Wege misst und Aufschluss gibt, wie sich<br />

das auf die Umwelt auswirkt. Es wird eine<br />

Schätzung der CO 2<br />

-Emissionen angezeigt,<br />

die durch die Nutzung des Fahrrads eingespart<br />

werden können. www.suunto.com<br />

Navigation<br />

leicht gemacht<br />

Jetzt können<br />

auch alle, die<br />

Garmin-Venuund<br />

vívoactive®-<br />

Smartwatches<br />

besitzen, die<br />

Navigation von<br />

komoot nutzen. Touren und Collections<br />

lassen sich direkt über die<br />

Bedienoberflächen der Uhren<br />

suchen und filtern.<br />

www.komoot.com<br />

FOTO: XXL Sports<br />

Was bewegt dich<br />

aktuell im Business?<br />

Nach zwei Jahren<br />

Lieferverzögerungen<br />

und erschwerten<br />

Bedingungen<br />

aufgrund der Pandemie freue ich<br />

mich, dass wir endlich wieder<br />

viele Besucher in unseren Filialen<br />

begrüßen dürfen. Wir sehen,<br />

dass insbesondere das Interesse<br />

am Radfahren in den letzten Monaten<br />

einen enormen Aufschwung<br />

erfahren hat. Mit den<br />

steigenden Kraftstoffpreisen<br />

setzt sich der Trend zum Fahrrad<br />

als Verkehrsmittel weiter fort.<br />

Welchen Stellenwert hat Sport<br />

in deinem Leben?<br />

Seit meiner Kindheit ist Sport für<br />

mich ein wichtiger Teil meines<br />

Lebens. Egal, ob Laufen, Radfahren,<br />

Tennis, Wandern, Pilates<br />

oder Yoga – Hauptsache, ich bewege<br />

mich. Am liebsten mache<br />

ich Sport an der frischen Luft,<br />

mit Familie, Freunden oder alleine<br />

mit meiner Lieblingsmusik im<br />

Ohr. Ich probiere auch gerne<br />

neue Sportarten aus, seit diesem<br />

Sommer besitze ich endlich mein<br />

eigenes Stand-up-Paddle-Board.<br />

Dein vergangenes oder zukünftiges<br />

Aktivsport-Highlight?<br />

Ich war dieses Jahr zum ersten<br />

Mal in meinem Leben beim Rafting<br />

auf der Salzach – das war<br />

mein persönliches Aktivsport-Highlight.<br />

Ich hoffe, es<br />

folgen noch viele weitere.<br />

FOTO: Suunto<br />

061


EXPRESS-PFLEGE<br />

Der Trocken-Reiniger<br />

& Detailer von „Ballistol“<br />

ermöglicht eine<br />

schlierenfreie Reinigung<br />

und Pflege für<br />

alle Fahrzeuge sowie<br />

ein brillantes Oberflächen-Finish<br />

mit Abperl-Effekt<br />

im Handumdrehen.<br />

Er löst<br />

leichte und mittlere<br />

Verschmutzungen auf<br />

Lack, Glas, Alu, Chrom<br />

sowie Kunststoff. Er frischt zudem<br />

eine vorhandene Wachsbehandlung<br />

auf und bietet Schutz vor Witterungs-<br />

und Umwelteinflüssen.<br />

www.ballistol.de<br />

FOTO: Ballistol<br />

EW<br />

Multitool-Revolution<br />

Multitools dürfen auf keinem Bike ride<br />

fehlen. Mit dem neuen 8-Bit-System präsentieren<br />

die US-Premiummarke Wolftooth<br />

und Magura nun ein stapelbares<br />

Multitool für Handgriffe am Bike und insbesondere<br />

an den Scheibenbremsen: die<br />

8-Bit-Kombizange (€ 89,90) und das<br />

8-Bit-Tire-Lever & Maguta-Disc-Brake-<br />

Tool (€ 19,90). <br />

www.magura.de<br />

FOTO: Magura und Wolftooth<br />

FOTO: TVB_St. Anton am Arlberg/PatrickSäly<br />

Anmelden zum Arlberg Giro<br />

1500 Profis und Hobbysportler folgen dem Ruf des Arlbergs<br />

– und schwingen sich am 30. Juli 2023 zur ebenso<br />

schönen wie harten Challenge auf die Sättel. Die imposante<br />

150-Kilometer-Strecke des 12. Arlberg Giro führt<br />

von St. Anton am Arlberg aus über kurvige Passstraßen<br />

durch eine atemberaubende Berglandschaft und über<br />

2500 Höhenmeter. Als besonderes Highlight wird auch<br />

die World Press Cycling Championship Teil des international<br />

bekannten Radrennens. Seit September läuft die<br />

Anmeldung unter: arlberg-giro.com<br />

in Kooperation mit<br />

12.–13.<br />

NOV. ’22<br />

MESSE INNSBRUCK<br />

alpinmesse.info


News<br />

Events<br />

Camps<br />

Szene<br />

Tech<br />

BIKE<br />

Neue Kärntner Bikemarke<br />

Vor über 30 Jahren legte Bike-Pionier Wolfgang Krainer den Grundstein<br />

für die Marke nock/bike. Was die Bike-Destination von anderen<br />

abhebt, ist das Streckennetz mit See- und Bergerlebnissen. Dieses<br />

Alleinstellungsmerkmal möchte die Tourismusregion Millstätter See–<br />

Bad Kleinkirchheim–Nockberge weiter ausbauen und hat sich vertraglich<br />

die Nutzung der Marke gesichert. „Mit nock/bike halten wir das<br />

beste Werkzeug in Händen, um die Radinfrastruktur voranzubringen<br />

und mittels starkem Außenauftritt zu bewerben“, so Stefan Brandlehner,<br />

Geschäftsführer der Tourismusregion. www.millstaettersee.com<br />

S<br />

FOTO: Tourismusverband Südburgend<br />

Neues MTB-Paradies<br />

In den letzten beiden Jahren wurde<br />

im Gebiet rund um den Geschriebenstein<br />

die natürliche Beschaffenheit<br />

des Südburgenlandes genutzt,<br />

um auf über 40 Kilometern ein einzigartiges<br />

Mountainbike-Paradies zu<br />

erschaffen: Die Burgenland-Trails.<br />

Die vier verschiedenen Trails, die<br />

durch eine minimalinvasive und naturschonende<br />

Bauweise in die Landschaft<br />

eingebettet wurden, bieten<br />

zahlreiche Variationen und unterschiedlichste<br />

Schwierigkeitsgrade.<br />

www.burgenland.info<br />

FOTO: Keego<br />

Wasser trifft auf Titan<br />

Das Wiener Start-up „Keego“ hat<br />

eine Fahrradflasche entwickelt, bei<br />

der das Getränk keinen Kontakt zu<br />

Plastik hat. So bleibt der Geschmack<br />

sauber und es gelangen<br />

keine Schadstoffe ins Wasser. Die<br />

Flasche wurde bereits mehrfach<br />

ausgezeichnet und soll einen Beitrag<br />

dazu leisten, Plastikmüll zu vermeiden.<br />

Viele Spitzensportler setzen<br />

auf „Keego“ und unterstützen so die<br />

Entwicklung weg von den billigen<br />

Plastikflaschen. keego.at<br />

FOTO: MBN/Kari<br />

Die ultimative<br />

Frontleuchte,<br />

die für mehr<br />

Sichtbarkeit<br />

sorgt<br />

und dich<br />

am Abend<br />

strahlen lässt<br />

Lichtset StrikeDuo 1200 | BLS-174<br />

Mit dieser extrem hellen LED Lampe<br />

wird die Nacht zum Tag.<br />

Die 1200 Lumen sorgen für maximale<br />

Sichtbarkeit, wodurch du um einiges<br />

entspannter und sicherer unterwegs<br />

bist. Das Set besteht aus Frontleuchte<br />

StrikeDuo 1200, Rückleuchte Signal II<br />

und einer Kabelfernbedienung.<br />

Race to<br />

bbbcycling.com


PRODUKT Adventure-Gravelbikes<br />

Zum Pferde<br />

stehlen<br />

Ob schnelle Feierabendrunde, die Tour am Wochenende<br />

mit unbekanntem Ziel oder epische Bikepackingabenteuer.<br />

Gravelbikes mit Adventure-Anspruch<br />

machen alles mit.<br />

von Lukas Schnitzer<br />

064


BIKE<br />

UNGEZÄHMTE FREIHEIT!<br />

Die Freiheit hinzufahren, wohin<br />

man will, vollkommen egal, was<br />

die Route auch bringen mag.<br />

Das ist Leben pur!<br />

Foto: Specialized/Georg Lindacher<br />

065


PRODUKT Adventure-Gravelbikes<br />

FOTO: Cannondale<br />

Die Straße ist schlechter als erwartet? Dein<br />

Adventure-Bike ist bestens vorbereitet!<br />

S<br />

eit die ersten Granfondos<br />

und Querfeldeinräder<br />

mit breiteren<br />

Reifen und teils<br />

etwas höher bauenden<br />

Gabeln zum Gravelbike<br />

„hochgerüstet“ wurden, hat<br />

sich der Markt stark gewandelt.<br />

Heute haben sich neben den Eier<br />

legenden Wollmilchsäuen (sprich:<br />

jenen Gravels, die so gut wie alle<br />

Szenarien zwischen einsamer Straße,<br />

namensgebendem Schotter und<br />

dem großen Abenteuer abseits ausgetretener<br />

Pfade mehr oder minder<br />

beherrschen) auch echte Spezialisten<br />

auf ihrem Gebiet entwickelt.<br />

Sehnige Racer beispielsweise,<br />

teils mit Aero-Rahmen und voll<br />

und ganz auf die wachsende Gemeinde<br />

der Gravelracer getrimmt.<br />

Auf der anderen Seite aber auch<br />

echte Adventure-Bikes, die, bereit<br />

für große Abenteuer, mit Robustheit,<br />

großer Zuladung und echter<br />

Geländetauglichkeit punkten. Mit<br />

enormer Reifenfreiheit machen sie<br />

Raum für komfortable und griffige<br />

Pneus, lassen sich oftmals dank diverser<br />

Ösen mit robusten Gepäcklösungen<br />

aufrüsten und bieten mit<br />

entspannten Geometrien komfortable<br />

Sitzpositionen für kurze wie<br />

lange Strecken.<br />

Für große Abenteuer<br />

Weshalb die Zunahme an Spezialisten,<br />

das Aufkommen von Subkategorien?<br />

Waren es anfangs zum großen<br />

Teil Rennradfahrer, die sich<br />

mit Gravels abseits des Asphalts<br />

bewegen wollten, stiegen mit zunehmender<br />

Beliebtheit auch vermehrt<br />

Mountainbiker aufs Gravel.<br />

Entsprechend wuchsen die Anforderungen<br />

an die Geländegängigkeit<br />

der Räder – eben für ein Mehr an<br />

Abenteuer und Entdeckertum, das<br />

auch vor Singletracks nicht haltzumachen<br />

braucht. Auch für Specia-<br />

lizeds Christian Köhr hat sich der<br />

Markt in den letzten Jahren aufgespalten.<br />

Die „adventure-orientierte<br />

Kategorie“, wie er es ausdrückt,<br />

eignet sich dabei nicht nur für Profis,<br />

sondern auch für den Einstieg<br />

in den Sport besonders gut. Im eigenen<br />

Produktportfolio ist es beispielsweise<br />

das Diverge, das stark<br />

in diesen Sektor schlägt. Eine eher<br />

aufrechte Sitzposition, die SWAT-<br />

Box (ein Staufach) im Unterrohr,<br />

diverse Möglichkeiten der Anbringung<br />

von Taschen und Trinkflaschen<br />

sowie das innovative Future-Shock-<br />

System (eine Federung<br />

am Lenker) machen das Rad zur<br />

idealen Plattform für alle Wege.<br />

Die Sache mit der Federung<br />

Rennbügel (die gebogenen Lenker<br />

der Rennräder) und Federung? Damit<br />

dominierte zwar ein gewisser<br />

John Tomac bereits in den frühen<br />

90er-Jahren die Mountainbike-Sze-<br />

066


BIKE<br />

ne, wirklich durchgesetzt hatte<br />

sich die Sache aber nie. Unerbittliches<br />

Kopfsteinpflaster wie jenes in<br />

den Pavé-Sektoren bei Paris–Roubaix<br />

waren es schließlich, die nach<br />

und nach den Ruf nach mehr<br />

Dämpfung am Straßenrad laut werden<br />

ließen. Einige wilde Konstruktionen<br />

folgten, ebneten „gemäßigten“<br />

Dämpfungstechnologien wie<br />

Treks IsoSpeed oder Specializeds<br />

Future Shock den Weg. Kein Wunder,<br />

dass diese Technologien von<br />

der Straße schnell auch ihren Weg<br />

in die für ruppige Pfade konstruierten<br />

Gravels fanden. Je nach Vorhaben<br />

beginnen aktuell auch „echte“<br />

Federgabeln und fullsuspension-ähnliche<br />

Räder wie Cannondales<br />

Topstone Carbon oder Niners MCR<br />

9 RDO Anspruch auf die Krone zu<br />

erheben. Cannondale hat mit der<br />

Lefty Oliver eine spezifische Federgabel<br />

samt federndem KinPin-Hinterbau<br />

im Programm. Für Marketing<br />

Manager Daniel Häberle ist<br />

echter Federweg – solange er<br />

straff und nicht zu üppig ausfällt –<br />

bei vermehrtem Schotter- und<br />

Trail einsatz immer ein Gewinn.<br />

Und auch für Köhr hat das<br />

Thema Federung am Gravel absolut<br />

Zukunft. Nicht nur, weil sie dabei<br />

unterstützt unwegsameres Gelände<br />

zu bewältigen, sondern vielmehr<br />

auch aus Gründen der Bequemlichkeit<br />

(des Komforts) und<br />

der Ermüdung. Egal ob Federsysteme<br />

im Gabel-Bereich oder am Sitzrohr,<br />

beides, so der Experte, hätte<br />

zur Folge, dass Fahrten abseits des<br />

Asphalts zu weniger starker Ermüdung<br />

im Körper führen. Abseits<br />

des Rennsports wo es um Sekunden<br />

geht, hat dies zur Folge, dass die<br />

Ausfahrt als angenehmer empfunden<br />

wird, längere Strecken zurückgelegt<br />

werden können. Besonders<br />

bei Einsteigern in den Radsport, älteren<br />

Menschen oder Personen, die<br />

sonst nie Erschütterungen im<br />

Oberkörper erfahren haben, ist die<br />

Federung ein gern gesehenes Feature.<br />

Und macht der Sport mehr<br />

Spaß, bleibt man auch länger dran.<br />

Eine Frage der Reifen<br />

Federung, wie auch immer diese<br />

aussieht, kann, muss aber nicht ans<br />

Adventure-Gravel. Fahrtechnisch<br />

versierte Puristen verlangen nach<br />

einfachen, wartungsfreien Systemen<br />

für ihre Ausflüge ins Gelände.<br />

Und dank modern gezeichneter<br />

Rahmen mit teils guter Eigendämpfung<br />

sowie massig Reifenfreiheit<br />

kommt auch dort der Komfort<br />

nicht zu kurz. Zwar können voluminöse<br />

Reifen keine Federgabel<br />

ersetzten – breite, griffige Reifen<br />

wissen sich jedoch auch in anspruchsvollem<br />

Gelände zu


PRODUKT Adventure-Gravelbikes<br />

Adventure-Bikes<br />

punkten mit Robustheit,<br />

echter Geländetauglichkeit<br />

und<br />

– wenn gewünscht –<br />

ordentlich Zuladung.<br />

bewegen und sorgen dank niedrigen<br />

möglichen Luftdrucks für<br />

überraschend viel Komfort. „Diejenigen,<br />

die eher moderat fahren und<br />

gerne auch Radwege und Straßen<br />

miteinbeziehen, kommen sicher<br />

auch mit der Dämpfung der Reifen<br />

klar“, fasst Häberle zusammen. 42<br />

mm aufwärts dürfen es dabei<br />

schon sein. Der Reifen ist, wie<br />

Köhr erklärt, nun mal der einzige<br />

Kontaktpunkt des Bikes zum Boden<br />

– minderwertige oder zu stark respektive<br />

zu gering aufgepumpte<br />

Reifen machen sich daher ganz<br />

klar auch im Komfort bemerkbar.<br />

Zunehmend bieten Bikes auch<br />

die Möglichkeit, neben 42 bis 50<br />

mm breiten 700c-Reifen auch 650b-<br />

Laufräder mit teils noch breiteren<br />

Pneus zwischen die Achsaufnahmen<br />

zu klemmen. Dadurch rücken<br />

vereinzelt sogar echte MTB-Reifen<br />

in den Fokus – was die Geländefähigkeiten<br />

natürlich nochmals deutlich<br />

erweitert, dafür aber auch mit<br />

Abstrichen auf der Straße und in<br />

der Geschwindigkeit bezahlt werden<br />

möchte. Ein guter Kompromiss<br />

für Erkundungstouren ohne extremsten<br />

Geländeanspruch sind<br />

wohl 700c-Felgen mit um die 25<br />

mm Innenweite und Reifen um die<br />

45 mm. 45 mm sind auch für Häberle<br />

die Gravel-Grenze: „Alles darüber<br />

schreit für mich nach einem<br />

Hardtail“. Ob Tubeless (unser Tipp<br />

für maximale Pannensicherheit<br />

und minimalen Rollwiderstand),<br />

mit modernem TPU- oder herkömmlichem<br />

Butylschlauch, das<br />

bleibt Geschmackssache.<br />

Taschen-Trend<br />

Stark, so Häberle, ist auch das Thema<br />

Gepäck am Gravel nachgefragt.<br />

Wichtig ist, dass das Rad so ausgelegt<br />

ist, dass es auch beladen sicher<br />

steuerbar bleibt. Ein klassische<br />

Rahmenform und zusätzliche Anschraubpunkte<br />

an Rahmen und Gabel<br />

„helfen“ beim Tragen. Bewährt<br />

haben sich am Gravel (je nach<br />

Tourenprofil und Länge) Taschen<br />

im Rahmendreieck, da sie den<br />

Schwerpunkt neutral halten, dazu<br />

Lenkertaschen und gegebenenfalls<br />

eine kleine Tasche vorne sowie eine<br />

etwas größere Satteltasche. Voll<br />

ausgestattet, kann man mit seinem<br />

Adventure-Gravel auch mal hinterm<br />

Horizont verschwinden.<br />

Ums Eck<br />

geleuchtet<br />

Mit seinem Leval-System zeigt<br />

Busch + Müller einen Kurven lichtassistenten<br />

für E-Bikes.<br />

Um die runde Ecke: Busch +<br />

Müller bietet E-Bikern künftig<br />

noch heller ausgeleuchtete<br />

Kurven für ein nochmals optimiertes<br />

Fahrerlebnis und mehr Sicherheit<br />

im Sattel. Leval nennt sich der<br />

neue Kurvenlicht-Assistent, der zwischen<br />

Halter und Scheinwerfer installiert<br />

wird und mit so gut wie allen<br />

E-Bike-Scheinwerfern des deutschen<br />

Herstellers kompatibel ist.<br />

Bei Lenkbewegungen hält das<br />

Gerät automatisch und elektronisch<br />

geregelt die Hell-Dunkel-Grenze<br />

auf gleicher Höhe, gleichzeitig wird<br />

der Scheinwerfer in die Kurve hineingedreht.<br />

Neigt man das Rad in<br />

die Kurve, kippt das Lichtfeld dadurch<br />

nicht nach links oder rechts<br />

unten weg, was die mit Kurvenfahrten<br />

verbundene Leuchtweitenverkürzung<br />

aktiv verhindert. Dies<br />

führt im Weiteren dazu, dass sich<br />

der Blick der Fahrerin oder des<br />

Fahrers nach kurzer Gewöhnungszeit<br />

nicht mehr instinktiv senkt,<br />

sondern sicher am Horizont bleibt<br />

und somit dem Wegverlauf folgt.<br />

Das siebenfach kugelgelagerte<br />

System kann direkt montiert und sofort<br />

ohne Justage benutzt werden.<br />

Leval ist ab Herbst/Winter <strong>2022</strong>/23<br />

zum UVP von € 99,90,– verfügbar.<br />

Mehr Infos auf: www.bumm.de<br />

ANZEIGE / FOTO: Busch + Müller<br />

068


CANNONDALE Topstone 1<br />

RAHMEN: Lightweight SmartForm C2 Aluminium | SCHALTUNG:<br />

Shimano GRX 810 | BREMSEN: Shimano GRX 400, 160 mm/160<br />

mm | GABEL: Topstone Carbon | LAUFRÄDER: WTB ST i23 TCS,<br />

WTB Riddler 700 x 37 mm | GEWICHT: k. A.<br />

PREIS (UVP): € 2499,–<br />

www.cannondale.com<br />

6<br />

BERGAMONT Grandurance Elite<br />

RAHMEN: Ultra light HSC Carbon | SCHALTUNG: Shimano<br />

GRX 810 | BREMSEN: Shimano GRX 810 | GABEL: Carbon<br />

LAUFRÄDER: Syncros Capital 2.0, Schwalbe G-One Bite Evo,<br />

700 x 45 mm | GEWICHT: 9,8 kg<br />

PREIS (UVP): € 3099,–<br />

www.bergamont.com<br />

Top 6 Adventure-Gravel<br />

BIKE<br />

ROSE Backroad GRX810 Randonour<br />

RAHMEN: Rose Backroad Carbon | SCHALTUNG: Shimano<br />

GRX 810 | BREMSEN: Shimano GRX 810, 160 mm/160 mm<br />

GABEL: Rose Backroad Carbon | LAUFRÄDER: Rose G Thirty<br />

Disc VR Nabe, Continental Grand Prix Urban, 700 x 35 mm<br />

GEWICHT: 10,5 kg<br />

PREIS (UVP): € 3699,–<br />

www.rosebikes.de<br />

FOCUS Atlas 6.8<br />

RAHMEN: Aluminium | SCHALTUNG: Shimano GRX 810<br />

BREMSEN: Shimano GRX 400 | GABEL: Carbon | LAUFRÄDER:<br />

Novatec 25 Elite, WTB Riddler 700 x 45 mm | GEWICHT: 10,8 kg<br />

PREIS (UVP): € 2399,–<br />

www.focus-bikes.com<br />

CONWAY GRV 9.0<br />

RAHMEN: Carbon | SCHALTUNG: Shimano GRX 812<br />

BREMSEN: Shimano GRX 400 | GABEL: Carbon DU, Vollcarbon<br />

LAUFRÄDER: Rody Ready GR, Schwalbe G-One Allround Classic,<br />

700 x 40 mm | GEWICHT: 9,6 kg<br />

PREIS (UVP): € 2499,95<br />

conway-bikes.de<br />

SPECIALIZED Diverge Comp Carbon<br />

RAHMEN: Specialized Diverge FACT 9r carbon | SCHALTUNG:<br />

Sram Rival 1 | BREMSEN: Sram Rival, 160 mm/160 mm<br />

GABEL: Future Shock 2.0 w | LAUFRÄDER: DT Swiss G540,<br />

Specialized Pathfinder Pro 2BR, 700 x 42 mm | GEWICHT: k. A.<br />

PREIS (UVP): € 4900,–<br />

www.specialized.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

069


PERSONALITY Marc Lehmann<br />

Im Anfang<br />

war das Fixie<br />

Als fast schon Spätberufener kam Marc Lehmann<br />

zum sportiv bewegten Fahrrad, drängt dafür seitdem<br />

vorwärts, als gäbe es kein Morgen. Ein kurzer Blick<br />

hinter die abenteuerlichen Kulissen des umtriebigen<br />

Focus-Brandmanagers.<br />

von Lukas Schnitzer<br />

S<br />

taubbedeckt von Kopf<br />

bis Fuß, von Sand und<br />

Schweiß fast schon paniert,<br />

sitzen zwei Gravel-Bikepacker<br />

und Ultracycling-Neulinge<br />

nachmittags in<br />

einer namenlosen Ortschaft, rund<br />

140 ruppige Kilometer von ihrem<br />

Ziel entfernt. Fünf harte Tage und<br />

acht zähe Stunden haben die beiden<br />

bereits in den Knochen. Ob der anspruchsvollen<br />

Routenführung, auf<br />

der 100 Kilometer gerne mal 12<br />

Stunden in Anspruch nehmen, hatte<br />

bisher keiner laut über eine Zielzeit<br />

gesprochen. Innerlich gab es für<br />

beide aber immer diese Sechs-Tage-Marke.<br />

Jetzt, da die Uhr beim<br />

Atlas Mountain Race zu ticken begann,<br />

brachen Marc Lehmann und<br />

sein Kumpel Alex Bethge das<br />

Schweigen. 1145 selbst versorgte<br />

Kilometer, 20.000 Höhenmeter, alles<br />

auf anspruchsvollen, teils kaum<br />

fahrbaren Routen durchs marokkanische<br />

Atlas-Gebirge in unter sechs<br />

Tagen – für beide der heimliche<br />

Plan. „Im Endeffekt bedeutete dies,<br />

die Nacht durchzufahren und so im<br />

besten Fall mit der letzten Kurbelumdrehung<br />

doch noch unter der<br />

magischen Grenze zu finishen“, erklärt<br />

Lehmann die unscharfe<br />

Rennstrategie des Teams Terrible<br />

Heaven anno 2020.<br />

Fünf Tage, 23 Stunden und 45<br />

Minuten sollten es am Ende des<br />

Abenteuers sein. Ein Abenteuer unter<br />

vielen, die Lehmann, heute von<br />

Berufs wegen Brandmanager beim<br />

deutschen Fahrradhersteller Focus,<br />

zur erfrischend authentischen Figur<br />

im zunehmend weniger von<br />

Emotionen, sondern nackten Zahlen<br />

gelenkten Fahrradbusiness formten.<br />

Unkonventionell wie er selbst<br />

gestaltet sich auch sein Weg zum<br />

leidenschaftlichen Radfahrer. Weder<br />

BMX-Vergangenheit noch eine<br />

harte Querfeldein- und Rennradjugend,<br />

auf die der heute 37-Jährige<br />

zurückblickt. Stattdessen: Ausbildung<br />

zum Motorradmechaniker,<br />

Studium der Fahrzeugtechnik, ganz<br />

klar Benzin im Blut.<br />

Wenn man so will, war es Zufall<br />

und eine Katzenhaarallergie, die<br />

ihn 2011 zum Fixie brachten. Ein<br />

Studienkollege hatte beides, Katze<br />

und Fixie, Lehmann zu Beginn nur<br />

die Allergie. Darum fuhr Ersterer<br />

stets zum gemeinsamen Lernen zu<br />

Lehmann. Fasziniert von der simplen<br />

Technik hatte er bald selbst einen<br />

alten Stahlrenner umgebaut,<br />

die Motorräder mussten weichen.<br />

Ein Umzug nach Stuttgart ließ<br />

schließlich alle Dämme brechen.<br />

„Viele fitte und coole Leute, die<br />

sonntags Ausfahrten mit über 100<br />

km/1000 hm mit nur einem Gang<br />

wagten. Das wollte ich auch“,<br />

schwärmt Lehmann vom Fahren<br />

mit starrem Gang. Abenteuer wie<br />

Sao Paulo – Rio de Janeiro mit den<br />

Hardbrakern aus Hamburg, Genf–<br />

Nizza oder 358 Kilometer in einem<br />

Rutsch von Mittenwald nach Riva,<br />

stets serviert mit einem Gang, sollten<br />

folgen. In Spitzenjahren sammelte<br />

er so stolze 10.000 km und<br />

90.000 hm.<br />

Die junge Liebe zur puristischsten<br />

Form des Radfahrens ließ in<br />

Marc Lehmann gemeinsam mit seinem<br />

Studienkollegen Marc Frey –<br />

der mit der Katze – die Idee zur eigenen<br />

Bike-Gang nach Vorbild der<br />

Serie Sons of Anarchy wachsen. Ein<br />

erfrischend stylisher, junger Gegenpol<br />

zur damals ziemlich verstaubten<br />

Rennradszene wollte man sein. Noch<br />

2011 entstand so der mittlerweile legendäre<br />

„Heaven and Hell Cycle<br />

Club“, eine Interessengemeinschaft<br />

für die urbane Fixed-Gear-Szene.<br />

Beim ebenfalls von Lehmann losgetretenem<br />

Weekly Spin jeden Dienstagabend<br />

rollen mittlerweile 50 bis<br />

60 Leute an den Start, ein Fixpunkt<br />

der Stuttgarter Bike-Szene, der sich<br />

mittlerweile selbst organisiert.<br />

2017 vollzog er auch den beruflichen<br />

Shift weg vom Automobilsektor<br />

und hin zur Bikebranche,<br />

entdecke die Vorzüge der Gangschaltung.<br />

Mit dem Fuhrpark wuchsen<br />

die Herausforderungen. Auf<br />

Rennrad folgte Cyclocross, bald<br />

Gravel. Freundin Conny brachte<br />

ihn schließlich sogar aufs Enduro<br />

und in den Bikepark, aktueller Neuzugang:<br />

ein Pumptrack-Rad. Jedes<br />

Einzelne davon gut für ein Abenteuer.<br />

Wieso er mittlerweile bei Focus<br />

als Brandmanager arbeitet? „Im<br />

Grunde“, erklärt Marc Lehmann lächelnd,<br />

„ist es für mich die Möglichkeit,<br />

das an den Radsport zurückzugeben,<br />

was mich bis hierher<br />

getrieben hat. Menschen mit Kampagnen<br />

zu inspirieren und aufs Rad<br />

zu bringen.“ Sein nächstes großes<br />

Abenteuer: Dolomiten fixed.<br />

070


BIKE<br />

Marc Lehmann ist ein<br />

umtriebiger Geselle.<br />

Mehr über seine<br />

Abenteuer findet ihr<br />

im Buch „Auf Asphalt“<br />

von Max Marquardt.<br />

FOTO: Selfie Marc Lehmann<br />

071


3, 2, 1 – abheben!<br />

Ob beinhartes Trainingslager oder Erleben fremder Kulturen per Rad: Die<br />

Radsporterlebnisse von Huerzeler begeistern Ambitionierte wie Genießer.<br />

W<br />

ie auch immer<br />

dein perfekter<br />

Radurlaub aussieht,<br />

Huerzeler<br />

ist für dich da.<br />

Vom Trainingsurlaub in der kalten<br />

Jahreszeit bis hin zur Entdeckungsreise<br />

durch exotische Länder wird<br />

im Huerzeler-Angebot jedes Radsportherz<br />

fündig.<br />

Die Destinationen<br />

Mit viel Erfahrung an den schönsten<br />

Radsportdestinationen rund um<br />

Mallorca, Lanzarote, Andalusien<br />

ehemalige Profis aus der Radsportszene,<br />

begleiten die geführten Touren<br />

und sorgen für erlebnisreiche<br />

Urlaubstage. Radtouren werden<br />

dazu in individuellen „Stärkeklassen“<br />

angeboten, die jeweils<br />

spezifisch auf die Bedürfnisse<br />

der Teilnehmer<br />

eingehen.<br />

und Griechenland schnürt das Huerzeler-Team<br />

ganzjährig individuell<br />

organisierte Pakete für entspannte<br />

Wochen rund ums Zweirad. Dafür<br />

ist die gesamte Infrastruktur<br />

vor Ort kompromisslos auf<br />

Radsport ausgerichtet. Dies<br />

reicht von erstklassigen und<br />

bestens gewarteten Rennrädern<br />

und E-Bikes (Cube,<br />

Hier gehts zum<br />

Centurion) über Radsporthotels,<br />

die von Ernährung bis<br />

Neben den Trainings-Klassi-<br />

Weltweite Radreisen<br />

Radurlaub!<br />

Wellnessangebot das Sportlerherz kern hat Huerzeler aber auch ein<br />

höherschlagen lassen. Erfahrene großes Angebot an weltweiten Radreisen<br />

zu bieten, für 2023 geht Huerzeler-Guides, darunter auch<br />

es<br />

072


HUERZELER<br />

Trainingscamp oder Radreise<br />

– Huerzeler bringt dich zu<br />

den schönsten Radsportdestinationen<br />

der Welt.<br />

ANZEIGE/FOTOS: Huerzeler<br />

sogar endlich wieder nach Übersee.<br />

Neben Zentral- und Südthailand stehen<br />

auch Südafrika, eventuell sogar<br />

Kuba auf dem Programm. Ergänzt<br />

werden die exotischen Leckerbissen<br />

durch „regionale“ Schmankerl<br />

wie Südtirols Dolomiten oder Griechenlands<br />

Kulturschätze.<br />

Huerzeler-Magazin<br />

Noch auf der Suche nach Inspiration<br />

für den nächsten Urlaub? Mit<br />

einem Potpourri an Storys, Insider-Geschichten<br />

und Porträts lädt<br />

das Huerzeler-Magazin zum Blick<br />

hinter die Kulissen und weckt das<br />

Reisefieber. Mehr dazu findest du<br />

online unter www.huerzeler.com/de/<br />

magazin.<br />

Highlights 2023<br />

Die Highlights für das Jahr 2023 gehen<br />

über das „normale“ Huerzeler-Angebot<br />

hinaus und setzen mit spezifischen<br />

Schwerpunkten besondere Akzente:<br />

• Mallorca 312<br />

• Rennrad-Camp für Frauen<br />

• Gravel-Wochen in Griechenland (Foto)<br />

• Mallorca-Klassikertouren<br />

• Triathlon-Camps<br />

Huerzeler-Mehrwert<br />

Wer seinen Radsporturlaub als<br />

Pauschalreise (mindestens Hotel +<br />

Miet rad) direkt bei Huerzeler<br />

bucht, der profitiert gleich mehrfach.<br />

Denn dann sind die Leistungen<br />

des Huerzeler-Service-Angebots,<br />

20 % auf die Radmiete, ein<br />

Team-Trikot, Sportbeutel, Trinkflasche,<br />

die Absicherung der Reise gemäß<br />

Pauschalreiserecht und vieles<br />

mehr, stets inkludiert. Wir sehen<br />

uns im Sattel!<br />

Mehr Informationen unter:<br />

www.huerzeler.com<br />

073


PRODUKT E-Enduros<br />

Abfahrtsklasse<br />

Lange Federwege und robuste Anbauteile machen<br />

moderne E-Enduros zu wahren Abfahrtskünstlern,<br />

ausgereifte Motoren und Akkus nehmen dem (steilen)<br />

Weg zum Traileinstieg seinen Schrecken. von Lukas Schnitzer<br />

FOTO: Nox Cycles/Simon Beizaee<br />

der Körper spürbar stärker gefordert“,<br />

erklärt Maag. Einmal im Flow,<br />

schaffen es die Produktentwickler<br />

die Pfunde dank ausgereifter Geometrien,<br />

smarter Gewichtsverteilung<br />

oder „Hilfsmitteln“ wie kleinen<br />

27,5“-Hinter- und großen 29“-Vorderrädern<br />

(auch „Mullet“ oder „Mixed-Wheel“<br />

genannt) geschickt zu<br />

kaschieren.<br />

Ein stetig wachsender Trend im<br />

E-Enduro-Segment ist jener zu sogenannten<br />

Minimal-Assist-Bikes respektive<br />

Light-E-MTBs, wie Maag<br />

und auch Michael Forstinger von<br />

NOX Cycles jenen Enduristen, die<br />

auf der Suche nach maximal „natürlichem“<br />

Abfahrtsverhalten sind, als<br />

Denkanstoß mit auf den Weg geben.<br />

Gegenüber den bärenstarken, aber<br />

eben auch schweren „Klassikern“<br />

um Bosch und Shimano sind die Minimal/Light-Bikes<br />

mit um die 35 bis<br />

60 Nm Drehmoment und kleineren<br />

Akkus (beispielsweise Fazua) am<br />

Papier zwar unterlegen – dafür aber<br />

deutlich schlanker und zeigen sich<br />

am Trail wie in der Luft deutlich<br />

verspielter und wendiger. Ob (wenn<br />

nötig) Kraft ohne Ende oder maximale<br />

Finesse am Trail kombiniert<br />

mit etwas höherem sportlichen Anspruch<br />

bergauf: Das muss wohl jeder<br />

für sich selbst entscheiden.<br />

O<br />

b ihrer gelungenen Balance<br />

aus bikeparktauglicher<br />

Abfahtsperformance<br />

und durchaus<br />

tourentauglicher Sitzposition haben<br />

sich Enduros über die Jahre eine<br />

treue Fangemeinde im Gravity-Segment<br />

geschaffen. Bloß: Bergauf<br />

muss der Pilot den Preis für die<br />

Kompetenz am Trail bezahlen. Wer<br />

ordentlich Höhenmeter für entsprechende<br />

Tiefenmeter sammeln möchte,<br />

der braucht ausreichend Schmalz<br />

in den Waden – oder macht sich mit<br />

modernen E-Enduros das Leben<br />

leicht. Noch mal zum Einstieg des<br />

feinen Trails vom Vormittag hochtreten?<br />

Warum nicht! Abends nach<br />

der Arbeit die 700 Höhenmeter zum<br />

Hometrail? Sind locker drinnen.<br />

Enduro, nur mit „E“<br />

Die mit 160 bis 180 mm Federweg<br />

und robusten Laufrädern und Anbauteilen<br />

schwer auf Abfahrt getrimmten<br />

Boliden drängen dank moderner<br />

Mittelmotorkonzepte bergwärts,<br />

als hätten sie 15 Kilogramm<br />

weniger auf den Rippen. Damit machen<br />

einfache Pfade oder sogenannte<br />

Uphill-Trails sogar bergauf richtig<br />

Laune, weiß auch YTs Sebastian<br />

Maag. Wer leichte Räder gewohnt<br />

ist, der sollte sich bergab aber erst<br />

einige Tiefenmeter Zeit zur Eingewöhnung<br />

an das doch recht hohe<br />

Systemgewicht der E-Enduros<br />

schenken, ehe er es krachen lässt.<br />

„Das höhere Gewicht erfordert einen<br />

aktiveren Fahrstil, ab einem gewissen<br />

fahrerischen Niveau wird so<br />

Kaufentscheidend<br />

„E-Bikes in Bikeparks oder auf anspruchsvollen,<br />

ruppigen Trails werden<br />

natürlich wesentlich stärker beansprucht<br />

als E-Bikes auf Romantikwegen“,<br />

scherzt Forstinger. Neben<br />

ausreichend Federweg gehören<br />

da auch stabile Rahmen und auf<br />

den E-Einsatz im Gelände ausgelegte<br />

Komponenten, von der Vier-Kolben-Bremse<br />

mit zumindest 203 mm<br />

Scheiben über griffige Reifen bis zu<br />

robusten Laufrädern mit ins Boot.<br />

Im Grunde, so Maag, verhält es sich<br />

abseits der motorbezogenen Details<br />

wie beim Bike ohne Motor: Geometrie,<br />

Federweg und das Handling<br />

müssen auch am E-Enduro zu den<br />

persönlichen Vorlieben und zum<br />

Einsatzzweck passen.<br />

074


Top 6 E-Enduros<br />

NOX Epium Enduro 7.1 Pro<br />

ANTRIEB: Fazua Ride 60 (60 Nm)/Fazua Engery 430 Battery (430 Wh /<br />

Wechselakku) | RAHMEN: Voll-Carbon Monocoque | SCHALTUNG:<br />

Shimano SLX | BREMSEN: Shimano SLX, 203 mm/203 mm | GABEL:<br />

Fox 38 Float, 180 mm | DÄMPFER: Fox DHX | LAUFRÄDER: DT Swiss<br />

HX1700, Continetal Argotal (29/27,5“) | GEWICHT: ab 19 kg<br />

PREIS (UVP): € 9299,– (ab 1. QT 2023)<br />

epium.bike<br />

6<br />

SPECIALIZED Kenevo SL Comp<br />

ANTRIEB: Specialized SL 1.1 / Specialized SL1-32, 320 Wh<br />

RAHMEN: Fact 11m full carbon | SCHALTUNG: Sram GX Eagle<br />

BREMSEN: Sram Code R, 220 mm/200 mm | GABEL: Fox Float 36<br />

Rhythm 29, 170 mm | DÄMPFER: Fox Float X Performance<br />

LAUFRÄDER: Specialized 29, Specialized Butcher, 29 x 2,3“<br />

GEWICHT: k. A.<br />

PREIS (UVP): € 7900,–<br />

www.specialized.com<br />

BIKE<br />

CONWAY eWME 8.9 MX<br />

ANTRIEB: Shimano EP8/Darfon 720 Wh Batterie | RAHMEN:<br />

Aluminium | SCHALTUNG: Shimano XTR | BREMSEN: Magura<br />

„MT5 eStop“ | GABEL: Fox 38 Factory, 170 mm | DÄMPFER:<br />

Fox Float X | LAUFRÄDER: DT Swiss Spline HX 1501, Schwalbe<br />

Magic Mary 29 x 2,4“/Schwalbe Hans Dampf 27,5 x 2,6“<br />

GEWICHT: 24,9 kg<br />

PREIS (UVP): € 7199,–<br />

conway-bikes.de<br />

YT INDUSTRIES Decoy Core 3<br />

ANTRIEB: Shimano EP8/SMP YT Custom | RAHMEN: Carbon<br />

SCHALTUNG: Shimano SLX | BREMSEN: Sram Code R, 200 mm/200 mm<br />

GABEL: Fox 38 Performance Elite, 170 mm | DÄMPFER: Fox Float X Performance<br />

Elite | LAUFRÄDER: Crankbrothers Sythesis Alloy, Maxxis Assegai<br />

29 x 2,6“/Maxxis Minion DHR2 27,5 x 2,5“ | GEWICHT: 22,9 kg<br />

PREIS (UVP): € 6499,–<br />

www.yt-industries.com<br />

TREK Rail 9.8 GX AXS<br />

ANTRIEB: Bosch Performance Line CX, Powertube 625 Wh<br />

RAHMEN: OCLV Mountain Carbon | SCHALTUNG: Sram GX<br />

Eagle AXS | BREMSEN: Sram Code R, 200 mm/180 mm<br />

GABEL: RockShox ZEB Select+, 160 mm | DÄMPFER: RockShox<br />

Super Deluxe Ultimate RT3 | LAUFRÄDER: Bontrager Line Comp 30 /<br />

Bontrager SE6 Team Issue, 29 X 2,5“ | GEWICHT: k. A.<br />

PREIS (UVP): ab € 9699,–<br />

www.trekbikes.com<br />

CANNONDALE Moterra Neo Carbon LT1<br />

ANTRIEB: Bosch Performance Line CX 250 W /Bosch PowerTube 750 Wh<br />

RAHMEN: Moterra Neo Carbon | SCHALTUNG: Shimano XT<br />

BREMSEN: Sram Code RSC, 220 mm/200 mm | GABEL: RockShox Zeb<br />

Select, 170 mm | DÄMPFER: RockShox Deluxe Select+ | LAUFRÄDER:<br />

WTB KOM Trail i30 TCS, Maxxis Assegai, 29 x 2,6“ und Maxxis DHR II,<br />

27,5 x 2,6“ | GEWICHT: k. A.<br />

PREIS (UVP): € 8999,–<br />

www.cannondale.com<br />

FOTOS:Hersteller<br />

075


Mit neuer<br />

Leichtigkeit<br />

Das neue R Raymon AirRay<br />

12.0 überzeugt mit<br />

leichtfüßiger Balance<br />

aus Gewicht,<br />

Power und<br />

Akkuleistung.<br />

S<br />

portliche Leichtigkeit:<br />

Das neue R Raymon<br />

AirRay 12.0 bringt als<br />

Aushängeschild der<br />

AirRay-Familie lediglich<br />

19,4 Kilogramm auf die Waage<br />

und bietet dank Air-Drive-System<br />

powered by Yamaha dennoch die<br />

an E-MTBs so geschätzte Unterstützung<br />

bergauf. Egal ob auf unwegsamen<br />

Trails, sportlicher Tour<br />

oder genussvoller Feierabendrunde<br />

– mit 50 Nm Spitzenleistung<br />

greift der Mittelmotor genau dann<br />

sanft unter die Arme, wenn nötig.<br />

Der 410 Wh starke Akku sorgt dabei<br />

für genügend Reichweite im<br />

schlanken Paket.<br />

Damit du dich im Gelände voll<br />

und ganz auf deinen Weg und die<br />

Das neue AirRay: sportliche<br />

Leichtigkeit im gewichtsoptimierten<br />

Gesamtpaket.<br />

ANZEIGE / FOTOS: R Raymon<br />

076


R RAYMON<br />

R Raymon AirRay 12.0<br />

ANTRIEB: Yamaha Air Drive | AKKU: Yamaha ML400, 410 Wh<br />

RAHMEN: Carbon, 150 mm Federweg | SCHALTUNG: Sram X01<br />

Eagle alternativ SHIMANO | BREMSEN: Formula Cura 4<br />

GABEL: RockShox Pike Ultimate, 150 mm Federweg | DÄMPFER:<br />

RockShox Deluxe Ultimate | LAUFRÄDER: Race Face Turbine SL<br />

25 | REIFEN: Continental Mountain King, TLR, 29 x 2,3“<br />

PREIS (UVP): € 7499,–<br />

www.r-raymon.com<br />

3 FRAGEN AN<br />

SVEN BECKERS,<br />

PRODUKTMANAGER BEI<br />

R RAYMON<br />

Umgebung konzentrieren kannst,<br />

übernimmt die Air-Drive-Technologie<br />

auf Wunsch auch die Wahl der<br />

Unterstützungsstufen. Im Automatic-Support-Mode<br />

wählt der<br />

smarte Sensor in Echtzeit den richtigen<br />

Unterstützungsmodus, etwa<br />

für mehr Schub beim Beschleunigen<br />

oder mehr Power für steile<br />

Rampen.<br />

High-End-Paket<br />

Sram-X01-Eagle-, alternativ SHI-<br />

MANO-Schaltung, dazu ein Fahrwerk<br />

aus RockShox-Pike-Ultimate-Gabel<br />

und Deluxe-Ultimate-<br />

Dämpfer: Als Topmodell der Serie<br />

überzeugt das AirRay 12 mit hochwertigen<br />

Komponenten. Gebremst<br />

wird mit Formulas Cura-4-Vierkol-<br />

benbremse, Continental-Mountain-<br />

King-Reifen auf Race-Face-Turbine-SL-25-Laufrädern<br />

sorgen für<br />

sicheren Bodenkontakt. Als 29er<br />

konzipiert, bietet der Rahmen des<br />

AirRay 150 mm Federweg, der<br />

Rahmen selbst trägt mit seiner<br />

Carbon-Konstruktion seinen Teil<br />

zum geringen Systemgewicht bei.<br />

Ab Winter <strong>2022</strong> wird das neue<br />

AirRay 12.0 über den Fachhandel<br />

verfügbar sein, der UVP des<br />

Flaggschiffs liegt bei 7499 Euro.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.r-raymon.com<br />

1. Worauf wurde in der<br />

Entwicklung des Bikes<br />

besonders Wert gelegt?<br />

Das R Raymon Air Ray vereint<br />

das spielerische Handling<br />

eines Trailbikes mit der Power<br />

eines E-MTBs. Dabei ist es<br />

vor allem die gelungene Balance aus<br />

Power, Gewicht und Akkuleistung, auf<br />

die wir in der Entwicklung besonders<br />

Wert gelegt haben. Der Antrieb soll<br />

hilfreich sein, wenn man ihn benötigt –<br />

gleichzeitig aber auch „nicht spürbar“,<br />

wenn der Fahrer über die Trails surft.<br />

2. Welche Features stechen in der<br />

Ausstattung hervor?<br />

Auch wenn es weniger die Ausstattung<br />

als das Herz des Bikes betrifft:<br />

Besonders stolz sind wir auf den<br />

Carbon-Rahmen, der lackiert lediglich<br />

2,8 Kilogramm auf die Waage bringt.<br />

Ein weiteres absolutes Highlight ist<br />

natürlich der Air-Drive-Motor powered<br />

by Yamaha sowie das zugehörige<br />

Interface X. Angefangen vom Systemgewicht<br />

über den Akku und sämtliche<br />

Komponenten waren wir auch sehr<br />

darum bemüht, für unsere Kunden das<br />

optimale Gesamtpaket aus Preis und<br />

Performance zu schnüren.<br />

3. Wie definiert ihr die Zielgruppe<br />

des Bikes?<br />

Die Zielgruppe sehen wir zweigeteilt.<br />

Einerseits ist das sportiv zu bewegende<br />

Bike ideal für sportliche Entdecker zwischen<br />

20 und 40 Jahren. Fit bleiben,<br />

die eigenen Grenzen austesten, Spaß<br />

in der Natur haben – dazu braucht es<br />

ein dynamisches und verlässliches Bike,<br />

das neben Fahrspaß zu bieten auch<br />

zum Entdecken motiviert. Aber auch<br />

aktive Genießer bis in die 60er werden<br />

am sportiven Abenteuerbegleiter sowohl<br />

bei Entdeckungstouren als auch<br />

auf der schnellen Feierabendrunde ihre<br />

Freude haben.<br />

077


ABUS<br />

Mehr Sicherheit<br />

durch Sichtbarkeit<br />

Wer im Herbst sicher unterwegs sein möchte, setzt auf leuchtende Accessoires.<br />

Als Sicherheitsexperte weiß ABUS, wie sich Radfahrer im Straßenverkehr sichtbar machen.<br />

E<br />

in paar Meter können<br />

Leben verändern. Denn<br />

bei schlechten Sichtverhältnissen<br />

sieht ein Autofahrer<br />

dunkel gekleidete<br />

Verkehrsteilnehmer erst auf<br />

etwa 25 Meter Entfernung.<br />

Verkehrssituationen richtig erfassen<br />

Deshalb setzt ABUS mit der Ref­lective-Wear-Kollektion<br />

„Lumino“ und<br />

einer Vielzahl an Fahrradhelmen in<br />

Signalfarben leuchtende Highlights<br />

im Straßenverkehr. Wer ref­lektierende<br />

Kleidung oder zusätzliche<br />

Ref­lektoren an Schuhen, Rucksack<br />

oder Jacke trägt, ist laut ADAC<br />

schon aus 140 Metern sichtbar –<br />

fast sechs Mal früher als ein dunkel<br />

gekleideter Fahrradfahrer oder<br />

Fußgänger. Das ABUS-„Lumino“-<br />

Sortiment setzt genau hier an: Neben<br />

Westen für Erwachsene und<br />

Kinder umfasst es Cover für Tornister<br />

oder Rucksäcke sowie Ref­lektorbänder<br />

und Zusatzbeleuchtungen.<br />

Sichtbarkeit durch Biomotion<br />

Wichtig ist auch, dass Auto-, Busoder<br />

Lkw-Fahrer andere Verkehrsteilnehmer<br />

nicht nur wahrnehmen,<br />

sondern sie auch als Fußgänger<br />

oder Radfahrer identifizieren können.<br />

Dabei helfen Ref­lektoren an<br />

den Körperteilen, die in Bewegung<br />

sind. Durch die sogenannte Biomotion<br />

werden beispielsweise typische<br />

Bewegungen eines Fahrradfahrers<br />

betont. Das LED-Band „Lumino Active<br />

Bar“ mit Dauer- und Blinklicht<br />

unterstützt diesen Effekt.<br />

Helme für 360 Grad Sichtbarkeit<br />

Für Radfahrer ist der Helm unverzichtbar:<br />

Neben der Schutzfunktion<br />

bei Stürzen kann er die Sichtbarkeit<br />

im Verkehr erhöhen. Der ABUS-Ci-<br />

Die „ABUS Lumino Night Vest“ ist ideal für die dunkle Jahreszeit. Ihr integriertes USB-Rücklicht und das<br />

gelb fluoreszierende Material mit zusätzlichen reflektiernden Streifen sorgen für Sichtbarkeit.<br />

ty-Helm „Pedelec 2.0 Mips“ in<br />

Neongelb ist zum Beispiel mit<br />

einem besonders hellen, auf­ladbaren<br />

LED-Licht und leucht starken<br />

Ref­lektoren ausgestattet – ein Fahrradhelm,<br />

der Tragekomfort und<br />

höchste Sicherheit kombiniert.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.abus.com<br />

ANZEIGE / FOTO: ABUS<br />

078


SIGMA SPORT<br />

Sicher durch die Nacht<br />

Vom Heimweg aus dem Büro über Rennradausfahrten bei schwierigen Lichtverhältnissen<br />

bis ins Gelände: Sigma Sport bietet Beleuchtung für jedes Terrain.<br />

ANZEIGE / FOTOS: Sigma Sport<br />

Hochwertige Beleuchtung<br />

wie die BUSTER 800<br />

macht die Nacht zum Tag.<br />

O<br />

hne eine gute und<br />

ausdauernde Fahrradbeleuchtung<br />

wird<br />

es beim Radfahren<br />

in den Herbst- und<br />

Wintermonaten schnell gefährlich.<br />

Wir stellen dir vier Leuchten von<br />

Sigma Sport vor, mit denen du sicher<br />

durch die Nacht kommst.<br />

„AURA 100/BLAZE Link“-Set<br />

Das smarte „AURA 100/BLAZE<br />

LINK“-Set bringt dich sicher und<br />

komfortabel durch die Nacht. Der<br />

Clou: Die Vorderleuchte AURA 100<br />

LINK und die Rückleuchte BLAZE<br />

LINK lassen sich blitzschnell miteinander<br />

koppeln und danach über<br />

das Vorderlicht ein- und ausschalten<br />

sowie steuern. Auch den Akkustand<br />

beider Leuchten<br />

kannst du bequem<br />

über das Vorderlicht<br />

ablesen.<br />

BUSTER 400<br />

Mit der BUSTER 400 erhältst du einen<br />

universellen Wegbegleiter auf<br />

der Straße. Ob auf dem Weg zur Arbeit,<br />

zur Schule oder auf der Rennrad-Tour:<br />

Mit 400 Lumen und 120<br />

Metern Leuchtweite stehst du nie<br />

im Dunkeln. Je nach gewähltem<br />

Leuchtmodus kannst du mit der<br />

BUSTER 400 bis zu 25 Stunden unterwegs<br />

sein, fünf voreingestellte<br />

Profile sorgen für zusätzlichen Bedienkomfort.<br />

Präzise LED-Indikatoren<br />

zeigen dir genau an, wie lange<br />

die Leuchte noch Power hat.<br />

BUSTER 800<br />

Mit der BUSTER 800 steht deinen<br />

nächtlichen Radabenteuern nichts<br />

mehr im Weg. 800 Lumen sorgen<br />

für 170 Meter Leuchtweite – ausreichend<br />

Power, selbst im dunklen<br />

Wald. Fünf Leuchtmodi sorgen für<br />

Flexibilität bei Leuchtstärke und<br />

Akkulaufzeit. Mit welchen Einstellungen<br />

du gerade fährst und wie<br />

lange dein Akku noch hält, hast du<br />

dank der LED-Indikatoren auf der<br />

Oberseite stets im Blick. Fünf voreingestellte<br />

Modi-Profile sorgen für<br />

zusätzlichen Bedienkomfort. Die<br />

BUSTER 800 ist als Lenker- und<br />

Helmleuchte erhältlich.<br />

BLAZE FLASH<br />

Die Rückleuchte von SIGMA<br />

SPORT besticht nicht nur durch<br />

ihre Bremslichtfunktion, sondern<br />

auch durch zwei Blinkmodi, die dich<br />

noch sichtbarer machen. Der integrierte<br />

Helligkeitssensor aktiviert<br />

das Fahrradlicht bei schlechten<br />

Sichtverhältnissen automatisch.<br />

Mehr Infos unter:<br />

www.sigmasport.com<br />

079


TOURISMUS MTB-Hüttentouren<br />

EINKEHRSCHWUNG. Hütten<br />

und Berggasthöfe locken nicht nur<br />

Wanderer – sie sind auch mit dem<br />

Bike lohnende Ziele.<br />

Foto: Weissensee Tourismus/Heiko Mandl<br />

Des Radlers Rast<br />

Planmäßiger Einkehrschwung: Wer lange im Sattel sitzt, der braucht<br />

Kraft. Aber auch ohne lange Tour gibt es genügend Gründe sich mit<br />

dem MTB vor heimischen Hütten einzubremsen.<br />

von Lukas Schnitzer<br />

080


BIKE<br />

081


TOURISMUS MTB-Hüttentouren<br />

Die hohe Kunst des<br />

süßen Leidens an<br />

steilen Stichen zelebrieren,<br />

die beim<br />

Hochkurbeln verdiente<br />

Aus-, Weitund<br />

Fernsicht genießen, die Seele<br />

in den Bergen baumeln, in Wäldern,<br />

an Ufern malerischer<br />

Bergseen oder vorbei an Almwiesen<br />

oder mächtigen Wänden und<br />

Gipfeln zur Ruhe kommen lassen –<br />

all das gehört zum Erlebnis Mountainbiken<br />

einfach dazu. Doch seien<br />

wir uns ehrlich: Der schönste Ausblick<br />

gewinnt an Tiefe, sitzt man in<br />

netter Gesellschaft vor urigen Hütten,<br />

der feinste Trail brennt sich<br />

noch tiefer in die Erinnerung, wird<br />

er vom kühlen Blonden, vom kleinen<br />

Braunen, vom deftigen Regionalen<br />

oder der süßen Versuchung<br />

garniert. Liebe, die geht bekanntlich<br />

durch den Magen – und hier<br />

macht auch jene Liebe zum stollenbereiften<br />

Biken keine Ausnahme.<br />

Alm-, Halter- oder Schutzhütten<br />

wissen längst nicht nur mit kulinarischen<br />

Vorzügen zu verwöhnen.<br />

Darum der Aufruf zum Einkehrschwung<br />

– auch wenn die Schuhe in<br />

Pedale statt Ski eingeklickt sind.<br />

Die beste Zeit für Genießer<br />

Wann die beste Zeit für bikende<br />

Genießer ist? Im Frühling, da arbeiten<br />

Biker entweder noch an der<br />

Form oder sind bereits so hungrig<br />

auf Berge, auf Wurzeln, Steine und<br />

Trails, dass der Genuss noch im Biken<br />

selbst liegt. Des Sommers sind<br />

zwar die Tage länger, dafür aber<br />

bis oben hin mit Abenteuer und Urlaub<br />

gefüllt. Wenn die Tage schließlich<br />

langsam wieder kürzer, das<br />

Urlaubs-Konto leerer und die Temperaturen<br />

niedriger werden, erlebt<br />

der Genuss seine Hochzeit. Die gesammelten<br />

Kilo- und Höhenmeter<br />

der langen Saison lassen Anstiege<br />

ihren Schrecken verlieren, die kühlere<br />

Luft sorgt für gewaltige Weitblicke<br />

und eine gewisse positive<br />

Routine nimmt der Tour den<br />

FOTOS: Tourismus Brixental/Mathäus Gartner/ Erwin Haiden<br />

Stressfaktor, gibt auch nervösen<br />

Trainierern und Marathon-Bikern<br />

die Gelassenheit vor dem alten<br />

Holz der einen oder anderen Hütte<br />

oder eines Berggasthofs die Seele<br />

baumeln zu lassen.<br />

Hüttenkulinarik<br />

trifft Tourenplanung?<br />

Für Kurt Tropper, selbst nebst seiner<br />

Tätigkeit als stellvertretender<br />

Geschäftsführer im TVB Kitzbüheler<br />

Alpen – Brixental begeisterter<br />

und erfahrener Mountainbiker mit<br />

Urige Hütten,<br />

herzhaft-deftig<br />

gefüllte Tische –<br />

so lässt sich Kraft<br />

tanken!<br />

ausgeprägter Kochleidenschaft, gehört<br />

zu einer gelungenen Bike-Tour<br />

immer auch ein einzigartiges<br />

Natur erlebnis. „Da spielt ein<br />

traumhaftes Panorama mit imposanten<br />

Blicken in die umliegende<br />

Bergwelt natürlich die Hauptrolle,<br />

das bekommt man auch immer wieder<br />

von den Gästen zu hören. Wenn<br />

dann noch Erlebnisplätze wie ein<br />

klarer Bergsee oder Gebirgsbach<br />

am Streckenrand für eine Abkühlung<br />

warten, dann bin ich der<br />

glücklichste Mensch, genau das<br />

082


BIKE<br />

schenkt Kraft für den Alltag“, so<br />

der Tiroler. Eine entspannte Hütte<br />

mit tollem Ausblick und regionalem<br />

Angebot ist für Kurt Tropper<br />

schließlich das Tüpfelchen auf dem<br />

„i“, lässt ihn die Tour in vollen Zügen<br />

genießen. Und: „Gut gestärkt<br />

darf die Tour dann ruhig auch mal<br />

länger ausfallen.“<br />

Ähnlich sieht auch Thomas Michor<br />

das Thema Hüttentour. Zumindest<br />

die gespritze Buttermilch<br />

– sein klarer Sommerfavorit – gehört<br />

unbedingt dazu. Spektakuläre<br />

Blicke, im Falle seiner Kärntner<br />

Heimat rund um Nassfeld und den<br />

Weissensee natürlich mit ganz viel<br />

Wasser im Panorama, aber auch<br />

spannende Trails, so seine Empfehlung,<br />

sollte man in der Tourenplanung<br />

ebenfalls nicht zu kurz kommen<br />

lassen. Viele Hütten lassen<br />

dies ja wunderbar integrieren. Ob<br />

man nun die Hütte als Highlight<br />

und das Mountainbike als Transportmittel<br />

zum kulinarischen Erguss<br />

einplant oder die regionalen<br />

Schmankerl als Tropper’sches<br />

i-Tüpferl und Reichweitenbooster<br />

für lange Tage im Sattel andenkt,<br />

das sei jedem in seiner Planung<br />

selbst überlassen. Nur eines ist gewiss:<br />

Um abgehetzt an Hütten vorüberzuhasten,<br />

dafür ist das Angebot<br />

in unserem Land viel zu schade.<br />

Breites Angebot<br />

Der Biker ist dabei auf den Bergund<br />

Almhütten als Gast endgültig<br />

angekommen, wie Peter Donabauer<br />

vom TVB Filzmoos aufzeigt. Viele<br />

der Hütten blicken auf eine jahrhundertealte<br />

Geschichte zurück<br />

und bieten neben regionalen Spezialitäten<br />

dennoch E-Ladeinfrastruktur<br />

und vitaminreiche, gesunde sowie<br />

vegetarische oder vegane Gerichte<br />

für das junge, sportive<br />

Kinder an<br />

die Macht!<br />

Das war das 2. <strong>SPORTaktiv</strong>- und<br />

woom-Familien-Erlebnis-Bike-<br />

Camp <strong>2022</strong> in Nauders (Tirol).<br />

Rasant ging’s her beim 2. Familien-Erlebnis-Bike-Camp<br />

in<br />

Nauders (Tirol), zu dem<br />

<strong>SPORTaktiv</strong> und woom vier Familien<br />

mit Kids Mitte September eingeladen<br />

hatten. Auf die bikebegeisterten<br />

Kinder warteten nicht nur die<br />

einzigartigen 3-Länder-Enduro-<br />

Trails, sondern auch MTB-Urgestein<br />

Harry Plonner im Alpen-Comfort-Hotel<br />

Central und die Guides<br />

von BikePro.<br />

Mit großen Erwartungen und<br />

guter Laune fanden sich die sportlichen<br />

Campteilnehmer am verlängerten<br />

Bike-Wochenende Mitte September<br />

im Alpen-Comfort-Hotel<br />

Central**** in Nauders ein – Willkommensrunde<br />

inklusive. Bevor es<br />

am Freitag ans Eingemachte,<br />

sprich ans Biken ging, durften die<br />

Kinder zusammen mit ihren Eltern<br />

noch ihre woom OFF AIR Mountainbikes<br />

auspacken und selbst aufbau-<br />

en – stets unter den wachsamen<br />

Augen der ebenfalls angereisten<br />

woom-Produktentwickler.<br />

Von Freitagvormittag bis Sonntag<br />

ging es dann für die Kids samt<br />

Entwicklungsteam und Guides auf<br />

die Trails der Region. Auch wenn<br />

das Wetter sich eher rau zeigte, hatten<br />

alle sichtlich jede Menge Spaß!<br />

FOTO: Arnold Pauly<br />

PARTNER


TOURISMUS MTB-Hüttentouren<br />

Foto: Filzmoos Tourismus/Dennis Stratmann<br />

Der Weg als Ziel oder als Zubringer zur gemütlichen Einkehr? Die Pause hat man sich so oder so verdient!<br />

Publikum. „Bei uns“, erklärt ein<br />

stolzer Thomas Michor, „sind die<br />

Hütten das, was sie immer schon<br />

waren. Das Herz einer immer noch<br />

aktiv gelebten Almwirtschaft mit<br />

direkt vor Ort produzierten Produkten<br />

am Tisch. Und das ist längst<br />

nicht nur gespritzte Buttermilch.“<br />

Doch in den heimischen Bergen<br />

reicht die Bandbreite mittlerweile<br />

über die klassischen Halterhütten<br />

weit hinaus, wie Kurt Tropper<br />

weiß. Abseits der Hotspots verstecken<br />

sich besagt urige Hütten in<br />

den Hochalmen oder tief in einsamen<br />

Seitentälern, haben nur im<br />

Sommer, während das Vieh auf der<br />

Alm weidet, geöffnet. Milch wird<br />

hier direkt zu Käse verarbeitet und<br />

andere Produkte lokal produziert –<br />

als Gast wird man hier oft rustikal<br />

und urig-gemütlich empfangen, mit<br />

selbst gemachten Köstlichkeiten<br />

von pikant bis süß verwöhnt. Zugekauft?<br />

Wird hier maximal das kühle<br />

Blonde. Im Herbst ist hier aber<br />

Obacht geboten: Nach dem Almabtrieb<br />

kann man mitunter vor verschlossenen<br />

Türen stehen.<br />

Der Mountainbiker<br />

ist als Gast auf den<br />

heimischen Hütten<br />

und Berggasthöfen<br />

endgültig angekommen.<br />

In so manch touristisch ganzjährig<br />

gut besuchter Region hat<br />

sich neben der einsamen Halterhütte<br />

aber auch eine zweite „Sparte“<br />

aufgetan. Die Versorgung von<br />

aufgetriebenem Almvieh hat hier<br />

keinerlei Bedeutung mehr. Gast<br />

und Genuss stehen hier im Fokus.<br />

Im Kitzbüheler Raum, aber auch in<br />

vielen anderen des Winters wie des<br />

Sommers gut besuchten Regionen<br />

erleichtern auch moderne Liftanlagen<br />

den Zugang in die Bergwelt.<br />

Durch die höheren Gästezahlen<br />

konnten sich so Hütten und Berggasthöfe<br />

mit teils hohem internationalen<br />

Standard etablieren. Der<br />

Trend, so Kurt Tropper, geht aber<br />

auch im „nobleren“ Bereich eindeutig<br />

hin zu regional produzierten<br />

Produkten. Viele Hüttenwirte sind<br />

es gewohnt auch den anspruchsvollen<br />

Gast zufriedenzustellen, so Donabauer.<br />

Ob urig oder gehoben –<br />

das probiert wohl jeder für sich am<br />

besten im Selbstversuch aus. Bikefreundliche<br />

Ziele mit erstklassiger<br />

Kulinarik, die gibt es jedenfalls zu<br />

Genüge. Unsere Top 20 können da<br />

hoffentlich so manchem als Inspiration<br />

dienen.<br />

DIE EXPERTEN<br />

Kurt Tropper<br />

ist stellvertretender Geschäftsführer im<br />

TVB Kitzbüheler Alpen – Brixental.<br />

www.kitzbueheler-alpen.com<br />

Thomas Michor<br />

leitet den Weissensee Tourismus<br />

in Kärnten.<br />

www.weissensee.com<br />

Peter Donabauer<br />

ist Geschäftsführer beim TVB Filzmoos<br />

im salzburgischen Pongau.<br />

www.filzmoos.at<br />

084


Tourenübersicht online<br />

auf www.sportaktiv.com<br />

Top 20<br />

MTB-Hüttentouren<br />

VORARLBERG<br />

Breithornhütte<br />

Vom Wanderparkplatz Marul von<br />

Alpe zu Alpe samt Einkehr auf der<br />

Breithornhütte im Biosphärenpark<br />

Großes Walsertal. 32,3 km / 1360 hm<br />

www.breithornhuette.at<br />

TIROL<br />

Alpengasthof Brechhornhaus<br />

Die Biketour zum Alpengasthof<br />

Brechhornhaus führt entlang der<br />

Oberwindau in Westendorf bis zum<br />

Kreuzjöchlsee mit danebenliegendem<br />

Alpengasthof. 12,4 km / 832 hm<br />

www.brixental.com<br />

Hinterhornalm<br />

3-Almentour im Naturpark Karwendel<br />

vom Parkplatz Mautstraße<br />

Hinterhorn alm vorbei an der Walderalm<br />

bis hin zur Ganalm und über<br />

das Vomperloch wieder retour.<br />

21,7 km / 692 hm<br />

www.hall-wattens.at<br />

Feilalm<br />

Von Pertisau aus auf den Feilkopf<br />

(1562 m). Am Gipfelkreuz wird man<br />

mit einem herrlichen Blick auf den<br />

Achensee belohnt. Am Rückweg Einkehr<br />

in der Feilalm. 8,3 km / 580 hm<br />

www.feilalm.at<br />

SALZBURG<br />

Kirchgasshütte<br />

Start in Filzmoos und beim Kreisverkehr<br />

Richtung Norden über den Marcheggsattel<br />

hinauf zur Kirchgasshütte<br />

auf der Aualm, Tipp: die legendäre<br />

Kasjause! 8,77 km / 440 hm<br />

www.filzmoos.at<br />

Zachhofalm<br />

Start beim Skizentrum Dienten über<br />

die Bürglalm weiter zur Zachhofalm<br />

und retour zum Skizentrum. Die<br />

Küche in der Zachhofalm: hausgemachte<br />

Produkte, bio und regional.<br />

15,27 km / 703 hm<br />

www.hochkoenig.at<br />

KÄRNTEN<br />

Drei-Hütten-Tour<br />

Ausgezeichnete Hütten-Kulinarik auf<br />

der Millstätter Alm. Vom Millstättersee<br />

zur Schwaigerhütte, zur Alexanderhütte<br />

und zur Millstätterhütte.<br />

Top-Aussicht! 26 km / 1.300 hm<br />

www.millstaettersee.com<br />

Schwarzseehütte<br />

Entlang von Brenn- und Afritzer See<br />

über die Forststraße zum Schwarzsee<br />

auf 1800 m. Einkehr in der gemütlichen<br />

Schwarzseehütte. Tipp: Brettljausn<br />

probieren! 35 km / 1140 hm<br />

www.visitvillach.at<br />

Alte Zollhütte Petzen<br />

Vom Pirkdorfer See zum Parkplatz<br />

Petzen-Bergbahn. Über die Schotterstraße<br />

zur Bergstation. Sabine von der<br />

Zollhütte wartet schon. Tipp: zurück<br />

über den Flowtrail. 30 km / 1250 hm<br />

www.petzen.net<br />

STEIERMARK<br />

Brendlalm-Tour Wies<br />

Beschilderte Tour Nr. 208 von Wies<br />

auf die Koralpe mit grandiosen Ausblicken.<br />

Einkehrmöglichkeit bei Schirchler-<br />

und Brendl-Hütte. Tipp: retour via<br />

Singletrail. 58 km / 1642 hm<br />

www.suedsteiermark.at<br />

OBERÖSTERREICH<br />

Almenflair am Hengstpass<br />

Die Langfirst-Runde MTB5 führt von<br />

Windischgarsten zum Almengebiet<br />

Hengstpass und wieder zurück.<br />

Mehrere schöne Einkehrmöglichkeiten.<br />

32 km / 1080 hm<br />

www.urlaubsregion-pyhrn-priel.at<br />

Hoisenradalm<br />

Von Bad Ischl aus über die Forststraße<br />

Brunnleiten und die Reinfalzalm.<br />

Selektive Abfahrt retour über den Bad<br />

Ischler Salzberg zum Parkplatz des<br />

Schaubergwerkes. 29 km / 941 hm<br />

www.oberoesterreich.at<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

Sonnbrand-Almtour<br />

Hollenstein/Ybbs<br />

Mit Siebenhütte und Kitzhütte warten<br />

zwei Almhütten mit regionalen Produkten.<br />

360°-Blick ins Gesäuse und<br />

die Ybbstaler Alpen. Start in Hollenstein.<br />

37,8 km / 1130 hm<br />

www.ybbstaler-alpen.at<br />

Pottschacherhütte<br />

Als Teil der Kapellenrunde (Start:<br />

Prigglitz) führt die Tour vorbei an der<br />

von Hüttenurgestein Franz Eggl bewirtschafteten<br />

Hütte am Hochplateau<br />

Gahns/Schneeberg. 11,6 km / 450 hm<br />

www.wieneralpen.at<br />

Nebelsteinhütte<br />

Über die Lainsitztal-Strecke führt die<br />

Tour vom Weitra zur Nebelsteinhütte.<br />

Dort kann man nächtigen und über<br />

Bad Großpertholz & Spital zurück<br />

nach Weitra fahren. 70 km / 1125 hm<br />

www.waldviertel.at<br />

ITALIEN<br />

Brandhof<br />

Von Naturns geht’s mit dem Shuttle<br />

zum Parkplatz Kreuzbrünnl und von<br />

dort Uphill Richtung Naturnser Alm bis<br />

zum Traileinstieg. Der Trailspaß endet<br />

beim Brandhof. 19,8 km / 350 hm<br />

www.merano-suedtirol.it<br />

Pfannspitzhütte<br />

Ausgangspunkt ist Kreuztal (Bergstation<br />

Plose-Kabinenbahn). Bike-Rundtour<br />

mit toller Aussicht auf die<br />

Dolomiten. Tipp: die „Rippelen“ in der<br />

Pfannspitzhütte! 8 km / 412 hm<br />

www.brixen.org<br />

BAYERN<br />

Schareben-Tour<br />

Die Berghütte Schareben ist ein Knotenpunkt<br />

für viele abwechslungsreiche<br />

(Fern-)Radwege im ARBERLAND<br />

und bietet eine hervorragende bayerische<br />

Küche. Start ab Arnbruck.<br />

27 km / 863 hm<br />

www.arberland-bayerischer-wald.de<br />

Die Pottschacherhütte am<br />

Hochplateau Gahns/Schneeberg.<br />

Preberhalterhütte<br />

Kulinarische Tour von Tamsweg über<br />

Sauerfeld bis zum Prebersee, die<br />

Ludlalm und weiter zur Preberhalterhütte.<br />

44,1 km / 1777 hm<br />

www.lungau.at<br />

Seidenhofalm<br />

Start in Grundlsee über den Radlingpass,<br />

vorbei an der Lenzbauernalm<br />

und Tal-Alm zur Seidenhofalm, mit<br />

1580 m eine der höchstgelegenen<br />

Almen der Region. 39 km / 1217 hm<br />

www.ausseerland.at<br />

FOTO: Pottschacherhütte<br />

085


ANZEIGE / FOTOS: Arnold Pauly, Lydia Anzengruber, Stefan Schuster, Lukas Kaufmann, Wexl Trails<br />

Beim KTM-Werksbesuch (Bilder oben) wurde unser Gewinnerpaar nicht<br />

nur mit Leihrädern versorgt, sondern auch von Kopf bis Fuß eingekleidet.<br />

Die Mattighofener ließen es sich auch nicht nehmen, einen Blick hinter die<br />

Kulissen zu gewähren. Beim „Flachau Bike Festival“ (großes Bild) tauchten<br />

die beiden schließlich tief in die Bike-Szene ein.<br />

Mit Bosch und KTM<br />

smart durch den Sommer<br />

Kaum hat er begonnen, ist er auch schon wieder vorüber – der Bike-Sommer<br />

ihres Lebens verging fürs Gewinnerpaar unserer Leseraktion wie im Flug!<br />

ness und Bewegung interessiert.<br />

Bieten wollten wir eine Chance, das<br />

neue Bosch-Smart-System ausführlich<br />

kennenzulernen sowie gemeinsam<br />

mit unseren Partnern Bosch<br />

eBike Systems, KTM und zahlreichen<br />

„Überraschungsgästen“ den<br />

G<br />

esucht hatten wir<br />

nach einem sportlichen<br />

Pärchen, voll<br />

und ganz mit der digitalen<br />

Welt vertraut<br />

und an den Themen E-MTB und<br />

Konnektivität, vor allem aber Fitbesten<br />

Bike-Sommer des Lebens zu<br />

erleben. Und: das Erlebte auch mit<br />

den <strong>SPORTaktiv</strong>-Lesern zu teilen.<br />

„Lässige Sache“, fanden Lydia<br />

Anzengruber und Stefan Schuster.<br />

Das Gewinnerpaar, für das wir die<br />

Sommer-Bikesaison <strong>2022</strong> schließ-<br />

086


BOSCH & KTM LESERAKTION<br />

Crisu von der Bike-School Pekoll legte auf den Wexl-Trails den Grundstein<br />

für die richtige Fahrtechnik (Bild links) und verhalf unseren Gewinnern zu einer<br />

sichereren Fahrtechnik. Davon konnten Lydia und Stefan auch auf ihrer<br />

Dachsteinrunde (oben und unten) profitieren. Und ja, Leistungsdiagnostik<br />

(im Pletzer Resort Hohe Salve) macht auch am E-Bike Sinn – schließlich<br />

möchte man seinem Körper ja Gutes tun!<br />

lich zum Mega-Erlebnis machen<br />

durften. Ausgestattet mit je einem<br />

KTM Prowler Exonic samt Bosch-<br />

Performance-Line-CX-Antrieb,<br />

Kiox -300-Display, 750-Wh-Powertube-Akku<br />

und smarter Systemarchitektur<br />

ging es für die beiden<br />

richtig rund: Techniktraining auf<br />

den Wexltrails, Szenebesuche beim<br />

Flachau E-Bike Festival, genussvolles<br />

Biken im und ums Pletzer Resort<br />

„Das Hohe Salve“, zahlreiche<br />

Touren und Ausflüge auf eigene<br />

Faust sowie eine epische E-MTB-<br />

Tour rund um König Dachstein<br />

standen am Kalender. Erstes Kennenlernen<br />

und Ausprobieren von<br />

Boschs vernetztem Smart System<br />

und der eBike Flow App inbegriffen.<br />

Facts<br />

zum smarten<br />

System von Bosch<br />

+ eBike Flow App – mit Navigation,<br />

Datenübersicht und individueller<br />

Konfiguration der Unterstützungsstufen<br />

+ Bosch eBike ABS<br />

+ Hill Hold Funktion – als Ergänzung zur<br />

Schiebehilfe<br />

+ eBike Alarm – als Diebstahlschutz und<br />

Tracker<br />

+ neu konzipierter Auto-Modus – erkennt<br />

Anstiege und Umgebung und passt die<br />

Unterstützung an<br />

+ neue Steuereinheit – der System-<br />

Controller und die sinnvolle Ergänzung<br />

Mini-Remote machen die Bedienung<br />

noch cleaner und einfacher<br />

Unterwegs mit Bosch<br />

Reichweitenprobleme, das unterstreichen<br />

Stefans Touren mit bis zu<br />

60 Kilometern und 1600 Höhenmetern,<br />

hatte das Paar mit Boschs-<br />

750-Wh-Akku nie zu beklagen. Gerne<br />

hätten sie allerdings die Features<br />

des laufend aktualisierten<br />

Smart Systems bereits vollumfänglich<br />

ausprobiert. Mit Over-the-air-<br />

Updates versorgt, werden diese<br />

aber großteils erst 2023 serienreif<br />

zur Verfügung stehen ...<br />

Weitere Infos unter:<br />

www.bosch-ebike.at | www.ktm-bikes.at<br />

087


PRODUKT Fahrrad-Pumpen<br />

aufweisen. Adapter für alle Ventiltypen<br />

sind meist integriert. Auf<br />

welche Art Pumpenkopf man setzt,<br />

ist Geschmackssache. „Allerdings<br />

ist ein kippbarer Pumpenkopf von<br />

der Handhabe, vor allem im Winter,<br />

mit nassen und kalten Händen oder<br />

auch mit Handschuhen einfacher zu<br />

bedienen. Ein schraubbarer Pumpenkopf<br />

hingegen schont die Dichtungen<br />

und ist dahingehend die verschleißärmere<br />

Wahl“, zieht Baukmann<br />

den Vergleich.<br />

Pump it<br />

Standpumpen für den täglichen Einsatz, schlanke<br />

Minipumpen für unterwegs oder Booster-Lösungen für<br />

Tubeless-Setups: Wer Luft in seinen Reifen braucht,<br />

kommt um Fahrradpumpen nicht herum. von Lukas Schnitzer<br />

FOTO: Lezyne<br />

Tubeless-Booster<br />

Wer störrische Tubeless-Setups in<br />

den Griff bekommen möchte, der<br />

braucht entweder einen Kompressor<br />

oder sogenannte Tubeless-Booster<br />

wie die Lezyne Pressure Overdrive.<br />

Diese sind für das „Setzen“<br />

eines Tubeless-Reifens konstruiert,<br />

wie Lezynes Olaf Gerhardt erklärt.<br />

Der zusätzliche „Tank“ wird dabei<br />

per Hand aufgepumpt, der Ventilkern<br />

aus dem Ventil am Laufrad<br />

entfernt und der Pumpenkopf auf<br />

den Ventilschaft geschraubt. Über<br />

einen Hebel lässt sich anschließend<br />

ein großes Luftvolumen schnell in<br />

den Reifen freigeben, was die Reifenwulst<br />

ins Felgenbett drückt.<br />

E<br />

gal ob klassisch mit Butyl-,<br />

modern mit heimischem<br />

Tubolito- respektive<br />

Schwalbe-Aerothan-<br />

Schlauch oder milchig-schlauchlos<br />

im Tubeless-Setup: Wie auch immer<br />

man sein Reifen-Setup am Bike auslegt<br />

– ohne Luft im Pneu geht gar<br />

nichts. Biken ohne Fahrradpumpe?<br />

Auf lange Sicht schwierig. Gängigster<br />

Vertreter ist die sogenannte<br />

Standpumpe mit stabilen Füßen und<br />

großem Luftdurchsatz. Bei Pannen<br />

unterwegs schlägt die Stunde kleiner,<br />

portabler Varianten, der sogenannten<br />

Minipumpen.<br />

Standfest<br />

High-End, wie es Sarah Baukmann<br />

von SKS erklärt, muss es bei einer<br />

Standpumpe nicht unbedingt sein.<br />

Auf einige Punkte sollte man aber<br />

dennoch Wert legen. In erster Linie,<br />

so die Expertin, sollte die Pumpe<br />

zum Einsatzzweck passen. Ventilsystem<br />

(Autoventil oder französisch),<br />

maximal möglicher Druck<br />

und Volumenstrom sind hierfür<br />

ausschlaggebend. Voluminöse Reifen<br />

am MTB verlangen nach viel<br />

Luft pro Hub, benötigen aber nicht<br />

die hohen Luftdrücke von Rennradpumpen.<br />

Dazu kommen ein sicherer<br />

Stand, ein qualitativ hochwertiges<br />

und gut ablesbares Manometer<br />

(analog oder digital) sowie ergonomische<br />

Griffe und eine ebensolche<br />

Arbeitshöhe. Eine gute Standpumpe<br />

sollte darüber hinaus einen langen,<br />

flexiblen, aber stabilen Schlauch<br />

Immer dabei<br />

Minipumpen leben von ihrer kompakten<br />

Bauart, wie Sarah Baukmann<br />

erklärt. Zu beachten gilt, dass<br />

die Minipumpe sowohl für die benötigte<br />

Ventilart als auch für den geforderten<br />

Reifendruck und die passende<br />

Reifenbreite ausgelegt ist.<br />

Außerdem sollte sie von der Größe<br />

für den angedachten Aufbewahrungsort<br />

am Rahmen, im Rucksack<br />

oder in der Satteltasche passen.<br />

Eine Teleskopfunktion mit ergonomischem<br />

Griff ist ebenfalls hilfreich.<br />

Zusätzlich stellt sich in der<br />

Wahl der Pumpe die Frage, ob ein<br />

fester Pumpenkopf (robust und<br />

pannensicher) oder ein System mit<br />

flexiblem Schlauch (ergonomischer<br />

und schonender fürs Ventil) zum<br />

Einsatz kommen soll.<br />

088


BIKE<br />

Top 6<br />

Fahrrad-Pumpen<br />

LEZYNE Pocket Drive<br />

• vollständig aus CNC-gefrästem<br />

Aluminium<br />

• hat einen leicht gerändelten Griff<br />

• kompakt, leicht und hocheffizient<br />

• für alle Ventile geeigneter<br />

ABS-Flexschlauch<br />

• inklusive Lever-Kit, 1 x 20 g<br />

Twin-Speed-CO 2<br />

-Patrone und<br />

Klettband<br />

PREIS (UVP): € 31,95<br />

ride.lezyne.com<br />

SKS Standpumpe Air-X-Plorer 10.0<br />

• stabiler Metallfuß, sehr sicherer Stand<br />

• großer Stahl-Pumpzylinder, höhere<br />

Drücke – bis 10 bar sind problemlos<br />

möglich<br />

• langer Hochdruckschlauch<br />

• gut ablesbares Päzisionsmanometer<br />

• ergonomisch geformter<br />

Soft-Touch-Griff<br />

• Multi-Vale-Kopf „MV Easy“<br />

für alle Ventilarten<br />

PREIS (UVP): € 39,99<br />

www.sks-germany.com<br />

BONTRAGER TLR Flash Charger<br />

• macht das Aufpumpen von<br />

Tubeless-Ready-Reifen zum Kinderspiel<br />

• Aluminiumzylinder für leichtgängiges Pumpen<br />

• Auto-Select-Pumpenkopf für alle Ventilarten<br />

• am Oberteil montiertes Manometer<br />

bis 11 bar<br />

• der breite, stabile Fuß erhöht die<br />

Kippsicherheit<br />

PREIS (UVP): € 139,99<br />

trekbikes.com<br />

BBB Standpumpe Airsteel BFP-27<br />

• mit Stahlzylinder und Stahlfuß<br />

• 670-mm-Stahl-Pumpzylinder<br />

• gut lesbares 3“-/ ø 76-mm-Manometer<br />

• ergonomisch geformter<br />

Boomerang-Griff mit Gummieinsätzen<br />

für festen Halt<br />

• stabiler Stahl-Pumpenfuß<br />

• 90-cm-Hochdruck-Gummischlauch<br />

mit Dualhead-3.0-Pumpenkopf für alle<br />

Ventilarten<br />

• Pumpleistung: bis 11 bar<br />

PREIS (UVP): € 49,99<br />

www.bbbcycling.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

TOPEAK JoeBlow Booster<br />

• zur Montage von Tubeless-Reifen<br />

vereint sie die Funktionen eines<br />

Luft-Kompressors mit der Mobilität<br />

einer Standpumpe<br />

• Aluminiumzylinder mit einem Volumen<br />

von einem Liter und bis zu 11 bar<br />

• mit einer Ladung Luft lässt sich somit<br />

mühelos ein Tubeless-Reifen füllen und<br />

korrekt montieren<br />

• „feine“ Abstimmung des Luftdrucks im<br />

Reifen im „Inflate-Modus“<br />

PREIS (UVP): € 199,95<br />

www.topeak.com<br />

SYNCROS Mini-Pumpe<br />

Boundry 1.5 HV<br />

• mit dem ausziehbaren Kopf wird<br />

das Aufpumpen einfacher<br />

• Verschlusshebel dient zugleich als<br />

Schutzhülle, damit die Pumpe<br />

auch bei schwierigen Bedingungen<br />

funktionstüchtig bleibt<br />

• die Rahmenhalterung wurde für<br />

versenkte Rahmen-Unterrohr-<br />

Konstruktionen optimiert<br />

• MTB-Hochvolumen-Konstruktion<br />

• für alle Ventilarten geeignet<br />

PREIS (UVP): € 29,95<br />

www.syncros.com<br />

089


FOTO: Cep-Sports<br />

DIE TOUR KANN<br />

KOMMEN!<br />

Konzentrier dich<br />

beim Tourengehen<br />

aufs Wesentliche –<br />

mit den „CEP<br />

Sportswear Ski<br />

Touring Base<br />

Shirt + Tights“.<br />

Der Baselayer<br />

bietet dir ein ausgezeichnetes<br />

Klima-<br />

und Feuchtigkeitsmanagement<br />

und hält angenehm<br />

warm.<br />

Gleichzeitig genießt<br />

du optimale<br />

Bewegungsfreiheit<br />

und durchdachte<br />

Features<br />

sorgen für ein Extraplus<br />

an Komfort.<br />

Preis (UVP):<br />

€ 119,95/€ 99,95<br />

www.cepsports.com<br />

FOTO: Mountainfilmfestival/ MDaviet_RAT<br />

EW<br />

Immer wieder einen Besuch wert<br />

Ein richtiges Multi-Talent<br />

Der ESKA-Handschuh Infinium Sense ist ein<br />

dünner und echter Allrounder. Er wird aus winddichtem<br />

Gore-tex-Infinium-Strech gefertigt und<br />

sitzt wie eine zweite Haut. Die Silikonprints in der<br />

Innenhand bieten optimalen Grip bei jeder Outdoor<br />

Tätigkeit und er wärmt beim Wintersport,<br />

Wandern und Radfahren. Preis (UVP): € 44,90.<br />

www.eskagloves.com<br />

Von 15. bis 19. November ist es wieder<br />

so weit: Das Mountainfilm Graz bringt<br />

neueste Beiträge aus dem Bereich<br />

Berg- und Naturfilm sowie atemberaubende<br />

Sportdokumentationen auf die<br />

Leinwand (im Congress Graz und<br />

Schubertkino). Heuer haben es viele<br />

Kletterfilme ins Programm geschafft,<br />

die Themen Ski und Bike kommen<br />

auch nicht zu kurz. www.mountainfilm.com<br />

FOTO: ESKA<br />

CROSS HIKE 2<br />

MID GTX<br />

BEGINNE DEIN ABENTEUER UND LASSE<br />

DICH AUF DAS UNERWARTETE EIN.


FOTO: Karwendelmarsch<br />

FOTO: Michael Geissler<br />

News<br />

Events<br />

Camps<br />

Szene<br />

Tech<br />

S<br />

OUTDOOR<br />

So liefs beim 13. Karwendelmarsch<br />

Vor prachtvoller Kulisse ging am 27. August einmal mehr der legendäre Karwendelmarsch<br />

von Scharnitz bis Pertisau über die Bühne. Etwa 2100 Läufer<br />

und Wanderer machten sich bei perfektem Lauf- und Wanderwetter auf den<br />

35 bzw. 52 Kilometer langen Weg durch das Karwendelgebirge. Mit sehr guten<br />

Zeiten kamen Vorjahressieger Thomas Farbmacher aus Brixen im Thale<br />

(4:13:56) und die Deutsche Evi Gudelius (5:25:24) ins Ziel. www.karwendelmarsch.info<br />

Skating leicht gemacht<br />

Du liebst das Langlaufen bzw. würdest<br />

gern deine Skating-Technik<br />

verbessern, um richtig in den Sport<br />

reinzukommen? Dann bist du beim<br />

<strong>SPORTaktiv</strong> Langlaufcamp in Saalfelden<br />

vom 27. bis 29. Jänner 2023<br />

genau richtig. Untergebracht bist<br />

du im Ritzenhof****S - Hotel und<br />

Spa am See, das perfekt direkt am<br />

See und an der Langlaufloipe liegt.<br />

Mehr dazu auf den Seiten 104/105.<br />

FOTO: Edelrid<br />

Verstärkung für Edelrid<br />

Seit dem 1. August verstärkt Vitus<br />

Wuhrer (30) die Geschäftsführung von<br />

„Edelrid“, dem Hersteller von Kletterund<br />

Bergsportausrüstung. Gemeinsam<br />

mit seinem Vater Albrecht von Dewitz<br />

und Markus Wanner wird Wuhrer die<br />

strategische Ausrichtung des Traditionsunternehmens<br />

verantworten und die<br />

Geschäftstätigkeit international vorantreiben.<br />

edelrid.com<br />

FOTO: Sport Sölle Nassfeld<br />

3 FRAGEN AN<br />

CHRISTIAN SÖLLE,<br />

GESCHÄFTSFÜHRER<br />

SÖLLE SPORT AM<br />

NASSFELD<br />

Was bewegt dich<br />

aktuell im Business?<br />

Wir haben jetzt endlich wieder eine<br />

große Auswahl an Bikes im Haus – andererseits<br />

fragen wir uns, ob auch alle<br />

bestellten Winterprodukte geliefert<br />

werden können. Aber es schaut gut<br />

aus. Und ich bin glücklich, das Team<br />

für den wichtigen Winter schon zu 95<br />

Prozent zusammenzuhaben.<br />

Welchen Stellenwert hat Sport in<br />

deinem Leben?<br />

Einen sehr großen. Zum Einen für mich<br />

selbst, um mich fit zu halten. Wir geben<br />

aber auch für die Kunden in unseren<br />

Ski- und Sportschulen alles, um ihnen<br />

den jeweiligen Sport beizubringen.<br />

Sport in der Natur – was kann es Besseres<br />

geben.<br />

Dein vergangenes oder künftiges<br />

Aktivsport-Highlight?<br />

Trailrunning im Rahmen der Skytrails<br />

Nassfeld Mountains, diverse Verticalund<br />

Speedtrail-Bewerbe. Natürlich<br />

liegt ein Fokus auf dem Freeriden am<br />

Nassfeld – echt cool!<br />

SPORTERNÄHRUNG NEU GEDACHT<br />

Vegan, 100 % biologisch und made in Sweden:<br />

Hinter der Marke „Moonvalley“ stehen<br />

die Schwedinnen Emelie Forsberg, Ida Nilsson<br />

und Mimmi Kotka, alle erfolgreich in<br />

der Trail- und Ultralaufszene. Moonvalley<br />

ist auch der Ort, an dem Forsberg und Nilsson<br />

zwischen dem Fjord und den Bergen<br />

Norwegens auf einem kleinen<br />

Bauernhof leben und an dem<br />

alles begann – mit der Idee,<br />

Sporternährung auf eine neue<br />

Art und Weise zu entwickeln.<br />

Die Riegel gibts auch<br />

enjoyyourtravel.de<br />

FOTO: Moonvalley


FOTO: EOFT/Carl Zoch/Red Bull Content Pool<br />

EOFT liefert die Antworten<br />

Vom Polarkreis bis in die Savanne,<br />

von Gebärdensprache bis zum<br />

„Flüsse-Lesen“ – die EOFT <strong>2022</strong><br />

zeigt Geschichten, die neue Welten<br />

eröffnen. Wie fühlt sich die Kletterszene<br />

als gehörloser Mensch an? Wie weit sind 80 Kilometer, wenn man<br />

sie den 51. Tag am Stück läuft? Was denkt eine Kajakerin, wenn sie der<br />

männlichen Konkurrenz in tosenden Gebirgsflüssen davonfährt? Wie viel<br />

Freiheit bedeutet ein Fahrrad für einen 16-jährigen Sambier? Die Antworten<br />

auf all diese Fragen liefert die EOFT <strong>2022</strong>. In acht Filmen bringt die<br />

Filmtour neue Heldinnen und Helden auf die große Leinwand. www.eoft.eu<br />

EW<br />

SAVE THE DATE!<br />

Die Alpinmesse und das Alpinforum von 12. bis<br />

13. November in Innsbruck stehen für ein einzigartiges<br />

Angebot an Produkten, Beratung,<br />

Dienstleistungen und Impulsvorträgen auf verschiedenen<br />

Bühnen. Neben der abwechslungsreichen<br />

Ausstellerfläche zu alpinen Schwerpunkten<br />

wartet wieder ein spannendes Rahmenprogramm<br />

sowie Wettbewerbe für Bergsportbegeisterte<br />

und Experten. Das informative<br />

Alpinforum bietet kostenfreie Workshops und<br />

hochkarätige Speaker. www.alpinmesse.info<br />

FOTO: La Sportiva<br />

Allround-Skitourenschuh der Extraklasse<br />

La Sportiva bringt mit den neuen „Stellar II“ (D) und „Solar II“<br />

(H) Allround-Skitourenschuhe, die Leichtigkeit und viel Bewegungsfreiheit<br />

beim Aufstieg sowie Sicherheit und Reaktivität bei<br />

bei der Abfahrt verbinden wollen. Durch ihre dreifache Kompatibilität<br />

(mit Tour-Bindungen, Trab-TR2-Bindungen und Tech-Bindungen)<br />

ist er zudem sehr vielseitig einsetzbar. Das BOA®-Fit-<br />

System bietet mikroverstellbare Präzision für eine außergewöhnliche<br />

Passform und ermöglicht ein schnelles und müheloses Anziehen.<br />

www.boafit.com<br />

FOTO: SALEWA<br />

Grüner Wegbereiter<br />

Der VAUDE TRK Lavik Eco STX 2.0 ist<br />

ein innovativer Outdoorschuh für schnelle<br />

Bergtouren – der mit einem sehr hohe Anteil an<br />

biobasierten und recycelten Materialien auffällt.<br />

Zuckerrohr, Maisstärke, Speiseöl<br />

und Rizinusöl – mit dem<br />

VAUDE Lavik Eco STX hat<br />

der Outdoor- und Nachhaltigkeitspionier<br />

VAUDE ganz neue Lösungswege<br />

einschlagen und setzt neben<br />

viel Recycling-Material in der Herstellung<br />

auch auf biobasierte Rohstoffe.<br />

Ein großen Schritt zu mehr<br />

Umwelt- und Klimaschutz!<br />

Der TRK Lavik Eco STX ist ein<br />

Multifunktionsschuh für leichte,<br />

schnelle Aktivitäten in den Bergen.<br />

Durch seine ebenfalls umweltfreundlich<br />

hergestellte Sympatex-Membran<br />

ist er zuverlässig<br />

wasserdicht und atmungsaktiv.<br />

Ein Großteil der Komponenten<br />

des Schuhs – wie Mesh-Materialien<br />

im Schaft, Innenfutter oder Schnürsenkel<br />

– bestehen komplett oder<br />

überwiegend aus recycelten Rohstoffen.<br />

Grünes Herzstück ist die<br />

dämpfende Zwischensohle aus biobasiertem<br />

EVA und TPU – eine<br />

Weltneuheit aus Zucker, Maisstärke<br />

und Resten von Speiseöl, die für an­<br />

genehme Dämpfung, Kontrolle und<br />

Stabilität im Outdoor-Terrain sorgt.<br />

Umweltfreundlicher als mit dem<br />

Lavik Eco STX kann man in der<br />

Natur kaum unterwegs sein!<br />

Mehr Infos auf:<br />

www.vaude.com<br />

ANZEIGE / FOTO: Vaude<br />

092


Skitesten auf der Planai<br />

Teste die neuesten Skimodelle von Atomic! Wo du<br />

die Testski bekommst? Von 9.-11. Dezember in der<br />

4-Berge-Skischaukel Schladming (Hauser Kaibling,<br />

Planai, Hochwurzen, Reiteralm). Wenn du dort bist<br />

hol dir auch unbedingt dein Goodie-Bag mit dem<br />

<strong>SPORTaktiv</strong> Magazin und Peeroton-Sportnahrung.<br />

www.4berge.at<br />

FOTO: Reiteralm/Mirja Geh<br />

S<br />

SLOWENIEN.<br />

MEINE ART<br />

DEM ALLTAG ZU<br />

ENTFLIEHEN.<br />

#ifeelsLOVEnia<br />

#myway<br />

#sloveniaoutdoor<br />

FOTO: Benevento<br />

Schatz des Alpenraums<br />

Am 17. November erscheint bei Benevento<br />

das Buch „Der Alpenwald. Eine Natur- und<br />

Kulturbeschreibung aus 21 Perspektiven“<br />

(€ 78,–) von Eduard Hochbichler, Armin Walcher<br />

und Werner Meisinger. Der Wald der Alpen<br />

hat unzählige Facetten: Er ist Lebensraum,<br />

Ressource, Schutz, Speicher, Lustrevier,<br />

Erholungsraum und Fluchtpunkt. Karten,<br />

Illustrationen und beeindruckende Fotografien<br />

(von Armin Walcher) bringen uns den ungeheuren Schatz des<br />

Alpenraums näher, dessen Erhaltung so wichtig ist.<br />

DAS GRÖSSTE WINTER-TEST-EVENT DER ALPEN<br />

Rund 35 Aussteller, fünf Side Events, vier Tage: Die<br />

Intersport-„Schneetage“ am Stubaier Gletscher in 2900 m<br />

Höhe sind das größte Test-Event der Alpen. Zwischen 10.<br />

und 13. November können sich die erwarteten 1500 Besucher<br />

zum Start der neuen Wintersaison umfangreich über<br />

neue Ausrüstung informieren und diese direkt vor Ort<br />

testen. Der Tourismusverband Stubai bietet unter<br />

www.stubai.at attraktive Übernachtungspakete an.<br />

www.stubaier-gletscher.com<br />

FOTO: Intersport Austria<br />

www.slovenia.info<br />

www.slovenia-outdoor.com


TOURISMUS Herbsttouren<br />

ie Wälder prächtig<br />

D<br />

bunt, die Almwiesen<br />

golden, wattebauschartiger<br />

Nebel<br />

unten im Tal.<br />

Die Luft ist kühl<br />

und klar und die Fernsicht gewaltig.<br />

Das alles macht den Herbst zur<br />

Wanderzeit. Je später Schnee fällt,<br />

desto länger dauert der Wanderherbst<br />

– oft bis weit in den November<br />

hinein.<br />

Der Herbst hat aber auch Tücken.<br />

Sie zu beachten ist umso wichtiger,<br />

je ambitionierter man seine<br />

Herbsttouren anlegen will. „Die<br />

Tage werden stetig kürzer, daher ist<br />

es wichtig, früh zu starten, keine zu<br />

langen Touren zu machen und eine<br />

Stirnlampe mit dabei zu haben“, rät<br />

Florian Wieser von der Tourismusregion<br />

Sterzing in Südtirol. Miriam<br />

Wagner aus dem Tiroler Kaiserwinkl<br />

mahnt: „Es ist mit deutlich<br />

mehr Tau und damit Feuchtigkeit zu<br />

rechnen. Dadurch wird es rutschiger.“<br />

Sich im Rahmen der Tourenplanung<br />

vorab nach Hütten- und<br />

Bergbahnen-Öffnungszeiten zu erkundigen,<br />

lautet ein weiterer Tipp.<br />

„Am Morgen können die Temperaturen<br />

auch bald Richtung null<br />

Grad gehen. Eine dicke Jacke, Handschuhe<br />

und eine Mütze sollte man daher<br />

standardmäßig dabeihaben“, betont<br />

der Sterzinger Bergfex Wieser.<br />

Warme Wechselkleidung und warme<br />

DIE EXPERTEN<br />

Miriam Wagner<br />

ist Bergführerin sowie Presse- und<br />

Marketingverantwortliche in der Region<br />

Kaiserwinkl, Tirol.<br />

www.kaiserwinkl.com<br />

Gerda Walli<br />

ist Medienverantwortliche in der Region<br />

Wiener Alpen, Niederösterreich.<br />

www.wieneralpen.at<br />

Florian Wieser<br />

ist Marketingverantwortlicher in der<br />

Region Sterzing, Südtirol.<br />

www.sterzing.com<br />

Getränke mitzunehmen, ist ebenfalls<br />

zu empfehlen.<br />

Damit die angedachte Herbstwanderung<br />

– ob gemütlich oder anspruchsvoll-sportlich<br />

– ein lässiges<br />

Erlebnis wird, gilt es bei Auswahl<br />

und Planung der Tour gewissenhaft<br />

zu sein. So empfiehlt es sich, im<br />

Herbst speziell auf die sonnen- bzw.<br />

schattenseitige Ausrichtung zu achten.<br />

Südexponierte Strecken sind zu<br />

bevorzugen. Bei nordseitigen Passagen<br />

sollte man auf Feuchtigkeit<br />

sowie vereiste oder schneebedeckte<br />

Stellen vorbereitet sein (mit Schuhspikes<br />

bzw. Grödel im Rucksack).<br />

Ist es im Tal neblig, so kann man<br />

nicht automatisch davon ausgehen,<br />

dass „oben“ die Sonne scheint. Hier<br />

sind Webcams im Nahbereich der<br />

geplanten Tour hilfreich, um die<br />

Wetterlage in Echtzeit zu checken.<br />

Da viele Hütten im Herbst bereits<br />

geschlossen haben, ist es unumgänglich,<br />

ausreichend Essen und<br />

Getränke mit dabeizuhaben. Insgesamt<br />

ist es nicht die Zeit für überambitionierte<br />

Touren, die man zum<br />

ersten Mal bewältigen will. Bewegt<br />

man sich auf unbekanntem Terrain,<br />

sollte man mehr zeitlichen Spielraum<br />

einplanen und eher kürzer unterwegs<br />

sein. Bei instabilen Wetterlagen<br />

sollte man robuste, wasserfeste<br />

Kleidung (Jacke und Hose)<br />

mithaben und darauf achten, dass<br />

die Schuhe wirklich wasserdicht<br />

sind. Denn nass werden ist an kalten<br />

Tagen im Herbst deutlich unangenehmer<br />

als im Sommer.<br />

Wer all dies beherzigt, kann<br />

jetzt mit die schönsten Tourentage<br />

im Jahr erleben. Wobei sich einige<br />

Regionen besonders gut fürs<br />

Herbstwandern eignen: Charakteristischerweise<br />

bieten diese speziellen<br />

Regionen vielfältige Möglichkeiten<br />

in niederen und mittleren<br />

Höhenlagen, können mit attraktiven<br />

sonnen exponierten Routen aufwarten<br />

und verfügen über Hütten<br />

sowie Bergbahnen, die möglichst<br />

lange in den Herbst hinein noch geöffnet<br />

haben. Die drei von uns<br />

FOTO: Tourismusverband Kaiserwinkl<br />

094


OUTDOOR<br />

SO SCHÖN können<br />

Wandertouren auch im<br />

<strong>Oktober</strong> noch sein – hier<br />

im Tiroler Kaiserwinkl.<br />

Magischer Herbst<br />

Er ist reizvoll, farbenprächtig und verspricht klare Sicht. Wer auch<br />

seine Tücken – wie niedrige Temperaturen, Nässe am Morgen und<br />

kurze Tage – beachtet, kann den Herbst als beste Jahreszeit für Wanderungen<br />

und Bergtouren so richtig genießen. von Oliver Pichler<br />

095


TOURISMUS Herbsttouren<br />

Farbenspiel der Lärchen wälder in<br />

der Region Sterzing in Südtirol.<br />

FOTO: Sterzing Tourismus/Guus Reinartz Dolomieu<br />

hier beispielhalft ausgewählten<br />

sind durchaus unterschiedlich, begeistern<br />

aber alle auf ihre Art im<br />

Wanderherbst: Der Kaiserwinkl im<br />

nordöstlichsten Teil von Tirol, die<br />

Wiener Alpen mit Rax, Schneeberg<br />

& Co sowie der Großraum Sterzing<br />

in Südtirol, wo man zusätzlich zu<br />

talnahen Touren und solchen in<br />

mittleren Höhen auch „schnelle“<br />

3000er-Gipfel zur Wahl hat.<br />

Streifzug durch drei Regionen<br />

Rettenschöss, Walchsee, Kössen<br />

und Schwendt: Alle Hauptorte in<br />

der Region Kaiserwinkl eignen sich<br />

als Ausgangspunkte für gemütliche,<br />

talnahe Wanderungen ebenso<br />

wie für Gipfeltouren. Typisch<br />

Herbsttour? Eine der bekanntesten<br />

ist jene auf den Heuberg (1603 m)<br />

hoch über dem Walchsee. „Der<br />

Heuberg ist auf einer weitestgehend<br />

einfachen Rundtour erlebbar“,<br />

schwärmt Miriam Wagner.<br />

Bequeme Bergerlebnisse sind dank<br />

der Bergbahnen Hochkössen und<br />

Zahmer Kaiser bis weit in den <strong>Oktober</strong><br />

möglich. Ein Tipp für Familien<br />

und Wanderer, die es gemütlich-informativ<br />

lieben, ist der<br />

Schmugglerweg Klobenstein entlang<br />

der Tiroler Ache ab Kössen.<br />

Prädestiniert fürs Herbstwandern<br />

sind die Wiener Alpen mit<br />

Rax, Schneeberg, Wechsel, Semmering<br />

und Hohe Wand. Das liegt<br />

an ihrer Vielfalt und daran, dass sie<br />

kaum über 2000 Meter hinausragen.<br />

„Am Übergang zwischen hochalpin<br />

und flachem Land gibt es enorm<br />

viele Landschaftsformen“, erläutert<br />

Gerda Walli von den Wiener Alpen.<br />

Die als „Paradies der Blicke“<br />

bekannte Region liefert jetzt besonders<br />

farbenfrohe Perspektiven.<br />

Vielfältig sind demnach auch die im<br />

Herbst empfehlenswerten Touren –<br />

eine davon: Das „Hüttenhüpfen“<br />

auf der Rax ist als Ein- oder Mehr-<br />

Packliste<br />

• Handschuhe und Haube<br />

• Stirnlampe<br />

• warme Isolationsjacke<br />

• Isolations-Überzieh-Short<br />

bzw. -Rock<br />

• bei unsicherem Wetter: robuste,<br />

wasserdichte Kleidung<br />

• robustere Schuhe<br />

• Spikes, Grödel<br />

• mehr Wechselkleidung,<br />

um sich öfter umziehen<br />

zu können<br />

• warme Getränke in<br />

Isolierflaschen<br />

• Biwaksack<br />

• Smartphone & Powerbank<br />

tageswanderung möglich. Der<br />

Schneeberg ist ab der Bergstation<br />

der Bergbahn auf einem leichten<br />

Rundweg erwanderbar.<br />

Es gibt auch gute Gründe, um<br />

Sterzing, Südtirols nördlichste<br />

Stadt, samt umliegender Täler anzusteuern.<br />

Etwa Törggelen – wobei<br />

der kulinarische Genuss (süßer<br />

Most, Eisacktaler Wein, Hausmannskost,<br />

Kastanien ...) im Mittelpunkt<br />

steht. „Von unseren über<br />

2000 Meter hohen Bergen aus erscheinen<br />

die umliegenden 3000er in<br />

der klaren Herbstluft zum Greifen<br />

nah“, macht Florian Wieser Lust<br />

auf „seine“ Region. Auch höher hinaus<br />

kann es bei guter Planung noch<br />

gehen: „Man kann bei uns bis weit<br />

in den Herbst hinein 3000er-Gipfel<br />

erreichen, dank der zahlreichen<br />

hoch gelegenen Schutzhütten.“<br />

Ein leicht machbarer Gipfel ist<br />

der Zinseler (2422 m), belohnt wird<br />

man „oben“ mit einem großartigen<br />

Rundumblick inklusive Aussicht<br />

auf den Sterzinger Talkessel. Lust<br />

bekommen? Solange die Wetterlage<br />

passt, laden auch die folgenden 20<br />

von uns ausgesuchten Tourentipps<br />

zum Herbstwander-Erlebnis ein.<br />

096


Tourenübersicht online<br />

auf www.sportaktiv.com<br />

Top 20<br />

Herbsttouren<br />

TIROL<br />

Spießnägel<br />

Eine mittelschwere Wanderung mit Start<br />

vom Parkplatz Ebenau. Schotter- und<br />

Wanderwege führen durch die unberührte<br />

Naturlandschaft des „blühenden<br />

Bergs“. 7,1 km / 832 hm<br />

www.brixental.com<br />

Hochgründeck<br />

Start beim Parkplatz Stein-Bauer (St.<br />

Johann i. P.). Die Tour wird mit einer<br />

Aussicht auf rund 300 Gipfel belohnt<br />

und ist Teil des Salzburger Gipfelspiels.<br />

6 km / 815 hm<br />

www.josalzburg.com<br />

5-Hütten-Weg<br />

Klassischer Weg vom Ramsau-Plateau<br />

zu den Almen. Schöne Tageswanderung,<br />

ca. 6 Std. Gehzeit als Rundweg. Rückfahrt<br />

mit Ramsauer Buslinie „Türlwand“<br />

möglich. 14 km / 887 hm<br />

www.schladming-dachstein.at<br />

Wasserwunderweg<br />

Ausgehend vom Hundertwasserbrunnen<br />

in Zwettl, beeindruckt der<br />

Weg mit moosgrüner Flusslandschaft<br />

und mächtigen Granitsteinformen.<br />

12,2 km / 66 hm<br />

www.waldviertel.at<br />

Gipfelwanderung Filzenkogel<br />

Start bei der Bergstation Ahornbahn<br />

(Mayrhofen). Für große und kleine Gipfelstürmer<br />

mit herrlichem Rundumblick<br />

auf die Zillertaler Alpen samt Eintrag im<br />

Gipfelbuch. 2,7 km / 259 hm<br />

www.mountopolis.at<br />

Mahdeggalm Rundwanderweg<br />

Ausgangspunkt ist der Tourismusverband<br />

Werfenweng. Vorbei am Zistelberghof<br />

zur Abzweigung Mahdegg Alm<br />

und über die Forststraße Faisten zur<br />

Mahdegg-Alm. 13 km / 386 hm<br />

www.werfenweng.eu<br />

OBERÖSTERREICH<br />

Steyrsbergerreith<br />

Von den Hutterer Böden in Hinterstoder<br />

zur urigen Alm und wieder retour. Eine<br />

der ältesten Almen der Region, wo ausschließlich<br />

selbst Produziertes serviert<br />

wird. 10,5 km / 50 hm<br />

www.urlaubsregion-pyhrn-priel.at<br />

Zur Ybbstaler Hütte<br />

Die Wanderung vom Steinbachtal bei<br />

Göstling/Ybbs ist auch für Kinder gut<br />

geeignet. Nach dem Anstieg warten<br />

Kulinarik und Blick auf den Dürrenstein.<br />

16,7 km / 750 hm<br />

www.ybbstaler-alpen.at<br />

Wandberg via Lochner Wasserfall<br />

Start am Walchsee, durch den Wald<br />

bis zum Lochner Wasserfall, dann über<br />

Almwiesen bis zur Almkäserei Burgeralm<br />

und dem Wandberg mit Gipfelkreuz.<br />

14 km / 975 hm<br />

www.kaiserwinkl.com<br />

KÄRNTEN<br />

Pöllingerhütte Gerlitzen<br />

Eine „wilde“ Einkehr, ist Hüttenwirt Karl<br />

doch passionierter Jäger. Mitglied des<br />

Villacher Hüttenkults. Die Hütte liegt auf<br />

1650 m, nahe der Bergstation Gerlitzen.<br />

5 km / 250 hm<br />

www.huettenkult.at<br />

Bad Zell–Schwammerlstein<br />

Von Bad Zell ins Narntal durch den<br />

Naturpark Mühlviertel zur sehenswerten<br />

Felskanzel Schwammerlstein. Retour<br />

über die Schlossruine und Baumberg.<br />

12 km, 572 hm<br />

www.oberoesterreich.at<br />

ITALIEN<br />

Auf den Saun bei Sterzing<br />

Wunderschöne Herbsttour im Norden<br />

Südtirols. Hinter dem Braunhof ober<br />

Wiesen bei Sterzing durch den Wald<br />

in angenehmer Steigung hinauf zum<br />

Gipfel des Saun. 7,8 km / 789 hm<br />

www.sterzing.com<br />

Horn-Gipfel-Höhenweg<br />

Panorama-Rundweg am Kitzbüheler<br />

Horn mit Start bei der Harschbichl-<br />

Bergstation. Punktet mit atemberaubenden<br />

Aussichtspunkten und Stationen<br />

zum Verweilen. 6,2 km / 597 hm<br />

www.kitzbueheler-alpen.com<br />

Streif-Wanderung Kitzbühel<br />

Spannende Wanderung mit Start bei der<br />

Bergstation Hahnenkammbahn entlang<br />

der weltbekannten Schlüsselstellen wie<br />

Mausefalle, Steilhang und Hausbergkante.<br />

3,8 km / 900 hm<br />

www.kitzski.at<br />

Dreiländereckhütte<br />

Der grenzenlose Kulinariktreffpunkt am<br />

Dreiländereck AUT-SLO-ITA. Start<br />

bei der Talstation der gleichnamigen<br />

Bergbahn. Trittsicherheit erforderlich.<br />

9 km / 750 hm<br />

www.huettenkult.at<br />

Klagenfurter Hütte<br />

Von der Stouhütte im Bärental zur<br />

Kulthütte auf 1664 m inmitten der<br />

Karawanken. Leichter, aber langer<br />

Weg mit atemberaubenden Blicken<br />

ins Grenzgebiet. 14 km / 550 hm<br />

www.klagenfurter-huette.at<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

Wiener Alpenbogen<br />

Eine kulinarische Rundwanderung<br />

entlang des Wiener Alpenbogens vom<br />

Krumbacherhof nach Kirchschlag in<br />

der Buckligen Welt. Abkürzung mit Bus<br />

oder Shuttle. 26,6 km / 750 hm<br />

www.wieneralpen.at<br />

BAYERN<br />

Kranzberg-Panoramarunde<br />

Die Kranzberg-Panoramarunde startet<br />

auf der Gröbl-Alm/Mittenwald und<br />

führt zum wohl schönsten Fleckchen an<br />

Mittenwalds Hausberg, dem Kranzberg.<br />

15,6 km / 680 hm<br />

www.alpenwelt-karwendel.de<br />

Auch typisch Herbst ist die weite Sicht an schönen Tagen:<br />

Hier im Bild in der Region Wieneralpen in Niederösterreich.<br />

SALZBURG<br />

3-Gipfel-Tour „Gennerhorn–<br />

Gruberhorn–Regenspitz“<br />

Start beim Parkplatz Lämmerbach über<br />

die Genneralm auf das Gennerhorn,<br />

weiter zu Gruberhorn und Regenspitz –<br />

anspruchsvolle Tour, die sich aber lohnt.<br />

13,7 km / 1219 hm<br />

www.fuschlsee.salzkammergut.at<br />

STEIERMARK<br />

Lahngangseen und<br />

Pühringerhütte<br />

Von Gössl am Grundlsee liegen die<br />

beiden Lahngangseen etwa auf halbem<br />

Weg zur Pühringerhütte. Reizvoll ist<br />

auch die Elmgrube mit See und kleinem<br />

Jagdhaus. 19,8 km / 1320 hm<br />

www.ausseerland.at<br />

FOTO: Wiener Alpen/ Martin Fülöp<br />

097


PERSONALITY Philipp Reiter/Adrian Zurbrügg<br />

INTENSITÄT. Fokussiert<br />

aufs Tun und auf den Moment,<br />

zu spüren, dass alles gut läuft:<br />

Auch das kann Genuss sein.<br />

Im Bild: Adrian Zurbrügg, aufgenommen<br />

von Philipp Reiter<br />

am Großglockner.<br />

098


OUTDOOR<br />

Fünf Tage,<br />

Seven Summits<br />

FOTOS: Philipp Reiter<br />

Wie die ATK-Athleten Philipp Reiter und Adrian Zurbrügg<br />

ihre Besteigung der sieben höchsten Gipfel der<br />

Alpenländer in 111:40 Stunden erlebten. von Christof Domenig<br />

ür Normalo-Bergsportler<br />

sind Groß-<br />

F<br />

glockner, Zugspitze<br />

oder Triglav schöne,<br />

schaffbare Ziele. Die<br />

Alpinprofis Philipp<br />

Reiter und Adrian Zurbrügg stiegen<br />

letzten Frühling jedoch binnen<br />

fünf Tagen – genau: 111 Stunden<br />

und 40 Minuten – auf die sieben<br />

höchsten Gipfel der Alpenländer.<br />

In der Reihenfolge Gran Paradiso<br />

(4061 m, Italien), Mont Blanc (4810<br />

m, Frankreich), Dufourspitze (4634<br />

m, Schweiz), Grauspitze (2599 m,<br />

Liechtenstein), Zugspitze (2962 m,<br />

Deutschland), Großglockner (3798<br />

m, Österreich) und Triglav (2864 m,<br />

Slowenien). Die Aufzeichnungen<br />

zeigten 178 Kilometer und exakt<br />

17.001 Höhenmeter zu Fuß und auf<br />

Tourenski. Ein Gipfel pro Tag war<br />

geplant (und wäre schon ein Rekord<br />

gewesen), die Wetterprognose<br />

brachte am vierten Tag eine<br />

Planänderung mit sich: Nach der<br />

Grauspitze setzten die beiden am<br />

selben Tag noch die Zugspitze<br />

drauf, Großglockner und Triglav<br />

gingen dann auch an einem Tag.<br />

Extreme Ausdauerleistungen<br />

sind für den Bad Reichenhaller<br />

Reiter – also unweit der österreichischen<br />

Grenze in Bayern zu<br />

Hause – keine Besonderheit, den<br />

31-Jährigen kennen viele aus dem<br />

Ultratrailrunning. Wie fühlt es sich<br />

an, wenn man in so einem Projekt<br />

drin ist? Ist man nur aufs Tun fokussiert<br />

– oder kann man auch einmal<br />

links oder rechts schauen, ein<br />

wenig genießen? „Es geht alles<br />

schneller, aber die Wahrnehmung,<br />

der Moment ist noch intensiver, als<br />

wenn ich normal auf Bergtour<br />

gehe“, so Reiter. „Auch das ist Genuss.<br />

Oft wird im Bergsteigen der<br />

Eindruck vermittelt, man könne ein<br />

Erlebnis nur genießen, wenn man<br />

nicht zu schnell unterwegs ist,<br />

nicht müde wird, gemütlich vor der<br />

Hütte sitzt und Bier trinkt. Genießen<br />

kann aber auch bedeuten, ein<br />

Ziel zu haben und das einfach perfekt<br />

zu schaffen: Ich habe keine<br />

Blasen, das Wetter passt, ich spüre<br />

die Höhe nicht, vertrage das Essen<br />

gut“, erklärt Reiter.<br />

Das 7-Summits-Projekt war auch ein<br />

Extremtest für die 120 g leichte ATK-<br />

„ Revolution Brake World Cup“-Bindung.<br />

„Wie am Schnürchen“ lief das<br />

Projekt – das die Idee des Schweizers<br />

Zurbrügg war – dennoch nicht.<br />

Trotz penibler Planung. Zwei Helfer<br />

sind kurzfristig ausgefallen.<br />

Die Schneebedingungen waren vor<br />

allem am Dufour anspruchsvoll.<br />

Die Wetterprognose durchkreuzte<br />

den 7-Tage-Plan, vom Auto aus<br />

habe man die Quartiere gebucht,<br />

14 Stunden Schlafzeit in den fünf<br />

Tagen waren nur drin. „Diese Intensität<br />

vom Schlaf her hatte ich so<br />

noch nie, aber es kommt dir in dem<br />

Moment nicht so vor: Du hast einen<br />

Fokus, bist motiviert und es läuft.“<br />

Zum Improvisieren sagt Reiter:<br />

„Wir laufen nicht im Stadion. Die<br />

gewisse Unsicherheit, nicht genau<br />

zu wissen, was einen erwartet, wie<br />

die Bedingungen in der Wand sind<br />

und vieles mehr: Das sind ja auch<br />

die Herausforderungen, die man<br />

im Bergsport sucht, und die gewissen<br />

Unsicherheiten, mit denen man<br />

umzugehen versucht.“<br />

Als Reiter und Zurbrügg am<br />

Tag nach der Extremtour in einer<br />

kleinen Ortschaft am Fuße des<br />

Triglav aufwachten, schüttete es<br />

wie aus Eimern – „wir haben gewusst,<br />

dass es die richtige Entscheidung<br />

war Großglockner und<br />

Triglav auf einen Tag zusammenzulegen.<br />

Alles richtig gemacht.“ Ein<br />

Learning aus dem Projekt? „Dass<br />

man jedes Mal versucht, alles möglichst<br />

gut zu organisieren – und<br />

zum Schluss ist dennoch alles anders.<br />

Dass man sich aber auch<br />

mental darauf einstellt, flexibel und<br />

locker bleibt und den Plan so verändert,<br />

dass er funktioniert.“<br />

099


PRODUKT Isolationsjacken<br />

Die hohe Kunst<br />

der Isolation<br />

„Isolationsjacke“. Wer bei der Outdoor-Kleidung<br />

auf das wohlbekannte „Zwiebelschalenprinzip“<br />

vertraut, kennt diesen Begriff. Aber wissen wirklich<br />

alle, wie und vor allem warum dieser „Kälteschutz“<br />

am Körper so perfekt funktioniert? von Thomas Polzer<br />

D<br />

arum gleich eine erste<br />

einfache Aufklärung<br />

von professioneller<br />

Seite: „Eine<br />

Isolationsjacke ist<br />

mit Materialien wie Daunen, Wolle<br />

oder Kunstfasern gefüllt. Dieses<br />

Material bildet wiederum Luftkammern,<br />

die Wärme speichern und dadurch<br />

eben den Körper wärmen“,<br />

beschreibt es Bianca Iwanek, Produktmanagerin<br />

beim Outdoor-Ausrüster<br />

Vaude. Und auch bei Marcus<br />

Stahr, Regional Account Manager<br />

von Ausstatter Berghaus, klingt es<br />

nicht komplizierter: „Die beiden<br />

Füllungen Daune und Kunstfaser,<br />

die wir verwenden, haben die Eigenschaft,<br />

Luft einzuschließen und<br />

so – bei einem geringem Gewichtsaufwand<br />

– einen hohen Isolationswert<br />

zu schaffen.“<br />

Da Kälteschutz für viele Menschen<br />

immer und überall ein Thema<br />

ist, lässt sich auch die Frage<br />

nach dem Einsatzbereich von<br />

Isolations jacken schnell beantworten,<br />

nämlich mit „immer und überall“,<br />

wo die Gefahr besteht, dass<br />

der Körper auskühlt. Also beim alpinen<br />

Bergsteigen genauso wie<br />

beim gemütlichen Wandern, aber<br />

auch beim herbst-winterlichen<br />

Stadtbummel. Und zwar als Zwischenschicht<br />

unter einer wasserdichten<br />

Shelljacke (womit wir wieder<br />

beim Zwiebelschalen-Prinzip<br />

wären) ebenso wie bei trockenen,<br />

aber kalten Verhältnissen als wärmende<br />

Außenjacke. Geht man<br />

beim Thema Isolationsjacken ins<br />

Detail, wird die Aufklärung schon<br />

etwas umfassender und komplizierter.<br />

Zum Beispiel bei der Frage,<br />

welche Vorteile die unterschiedlichen<br />

Isolier-Materialien<br />

haben. „Daune etwa ist für sehr<br />

kalte und trockene Bedingungen<br />

geeignet“, erklärt Bianca Iwanek.<br />

„Sie hat außerdem ein geringes<br />

Gewicht und ein kleines Packmaß.<br />

Und sie ist langlebig.“ Die Nachteile<br />

kennt die Vaude-Expertin natürlich<br />

auch: „Daune nimmt Feuchtigkeit<br />

auf. Und wenn sie einmal nass<br />

ist, verliert sie ihre Isolationsleistung<br />

und trocknet zudem relativ<br />

langsam.“ Auch nicht unbedingt<br />

ein Vorteil: Die Daune ist ein tierisches<br />

Produkt, bei dem auf die<br />

Herkunft und die entsprechenden<br />

Siegel geachtet werden muss, was<br />

sich wiederum im Preis niederschlägt.<br />

Im Gegensatz dazu sind Kunstfasern<br />

als Isoliermaterial auch bei<br />

nassen Bedingungen einsetzbar.<br />

Sie nehmen im Vergleich zur Daune<br />

kaum Feuchtigkeit auf, wärmen<br />

also auch noch bei Nässe und<br />

FOTO: Vaude<br />

Auch fürs sanfte<br />

(Winter)-Wandern<br />

oder als Allround-<br />

Winter- Jacke gibt es<br />

spezielle Isolierjacken<br />

– wie z. B. die „Neyland<br />

Padded Jacke“<br />

von Vaude.<br />

100


OUTDOOR<br />

101


PRODUKT<br />

Die akuell gelaunchte „Seeker“-Daunen-Isolationsjacke der Berghaus-Extrem-Kollektion mit<br />

der Hydrodown-Technologie ist für sehr extreme Bedingungen gemacht.<br />

trocknen schneller als die Daune.<br />

Auf der Minusseite steht bei der<br />

Kunstfaser allerdings, dass sie<br />

meist etwas schwerer als Daune ist<br />

und ein etwas größeres Packmaß<br />

hat, was auf längeren Touren<br />

durchaus im wahrsten Sinn des<br />

Wortes ins Gewicht fällt.<br />

Zum gleichen Ergebnis kommt<br />

Marcus Stahr von Berghaus: „Daune<br />

hat einen Gewichtsvorteil, ist bei<br />

gleicher Füllmenge wärmer als die<br />

Kunstfaser und lässt sich auf ein<br />

kleineres Packmaß komprimieren.<br />

Kunstfaser hat wiederum den Vorteil,<br />

dass sie weniger empfindlich<br />

gegen Feuchtigkeit ist und schneller<br />

wieder trocknet. Unterm Strich<br />

gilt: Beide Materialien, sowohl<br />

Kunstfaser als auch Daune, haben<br />

hohe Isolationswerte. Und der Tragekomfort<br />

ist durch die Leichtigkeit<br />

beider Optionen die beste Wahl<br />

bei kalten Bedingungen.“<br />

Wie in allen Bereichen gibt es<br />

auch bei den Isolationsjacken eine<br />

stetige Entwicklung – im speziellen<br />

Fall im Bereich synthetischer Isolationen,<br />

um einerseits die doch teureren<br />

Daunen zu imitieren und deren<br />

Vorteile wie Gewicht, Wärmeleistung<br />

und Packmaß näher zu<br />

kommen. „Aber auch Wolle“, weiß<br />

Bianca Iwanek, „gewinnt als Isolation<br />

an Bedeutung. So nutzen wir ab<br />

dem kommenden Winter mit Lavalan-Wolle<br />

ein Isolations-Produkt<br />

aus kontrolliert biologischer Tierhaltung<br />

am Bodensee, das besonders<br />

bauschig, langlebig und pflegeleicht<br />

ist.“<br />

Eine Isolationsjacke<br />

hat ganz einfach<br />

die Eigenschaft<br />

dich warm zu<br />

halten.<br />

FOTO: Berghaus<br />

Nicht zuletzt rückt auch die<br />

Nachhaltigkeit der Füllmaterialien<br />

in den Fokus, wie recycelte Daunen,<br />

Primaloft Eco oder Primaloft<br />

„P.U.R.E.“. Vaude ist jedenfalls mit<br />

20 Modellen an Isolationsjacken für<br />

alle möglichen Aktivitäten sehr gut<br />

aufgestellt. „Im Skitouren-Bereich<br />

etwa ist die neue „Sesvenna Pro Jacket“<br />

unser Highlight im Bereich<br />

Isolation. Sie hat etwas mehr<br />

Bausch kraft, das heißt, das Isolationsmaterial<br />

dehnt sich nach einer<br />

Kompression stärker aus als etwa<br />

Primaloft. Sesvenna IV kommt in<br />

diesem Winter in neuer Version und<br />

mit neuem Design. Die Neyland-<br />

Padded-Jacke ist für eine junge<br />

Zielgruppe fürs (Winter-)Wandern<br />

und als Allround-Winterjacke konzipiert.“<br />

Beim Outdoor-Ausrüster Berghaus<br />

sind die Themen Isolation und<br />

Wetterschutz schon von Beginn an<br />

in der Firmen-DNA verwurzelt.<br />

Was zugleich ein Auftrag für ein<br />

ständiges Weiterforschen und Weiterentwickeln<br />

ist. „So hat sich bei<br />

uns speziell im Daunenbereich<br />

durch Innovationen wie unsere ,Hydrodown‘<br />

sehr viel getan“, sagt<br />

Marcus Stahr. „In diesem Fall wird<br />

die Daune dauerhaft wasserabweisend<br />

behandelt, um die Empfindlichkeit<br />

gegen Feuchtigkeit und<br />

Nässe zu minimieren. Ein Spitzenprodukt<br />

in diesem Segment ist zum<br />

Beispiel unsere ,MTN-Seeker-MW-<br />

Down-Hoody.‘ Parallel dazu werden<br />

aber Kunstfasern wie Primaloft<br />

und die Berghaus-eigene Füllung<br />

Hydroloft immer mehr der Struktur<br />

von Daune nachempfunden, „sodass<br />

eine geringere Füllmenge eine<br />

ähnliche Wärmeleistung erzeugen<br />

kann. Hier ist die Berghaus-Vaskye-Insulated-Jacket<br />

unser Vorzeigemodell“.<br />

Aber egal, ob Daune, Wolle oder<br />

Primaloft – in jedem Fall kann man<br />

darauf vertrauen, dass man mit einer<br />

Isolationsjacke von einem Tophersteller<br />

selbst in eiskalten Zeiten<br />

bestens isoliert ist – garantiert.<br />

102


OUTDOOR<br />

Top 6<br />

Isolationsjacken<br />

MARMOT Warmcube Active Alt<br />

HB Jacket M+W<br />

• WarmCube Active ist eine<br />

revolutionäre neue Art der Isolierung,<br />

speziell designt um die Regulierung<br />

der Körpertemperatur zu unterstützen<br />

• hilft dank neuster Technologie<br />

dabei, die Körpertemperatur vor<br />

allem bei Stop-and-Go-Aktivi täten<br />

im Freien im Griff zu haben<br />

• wenn du stehen bleibst, halten die<br />

Isolationswürfel und die<br />

eingeschlossene Luft dich warm<br />

PREIS (UVP): € 300,–<br />

www.marmot.com<br />

FJÄLLRÄVEN Expedition Pack Down<br />

Anorak W<br />

• leichter und komprimierbarer Daunenanorak<br />

für winterliche Aktivitäten<br />

• perfekt als zusätzliche Lage über<br />

oder unter einer Shell-Jacke<br />

• seitliche Reißverschlüsse<br />

erleichtern das An- und Ausziehen<br />

• gepolstert mit einer Lage ethisch<br />

vertretbar gewonnener Daunen<br />

in durchgesteppten Kanälen<br />

sowie mit synthetischer<br />

Isolierung an den Ellbogen<br />

PREIS (UVP): € 359,95<br />

www.fjallraven.com<br />

HAGLÖFS L.I.M Down Hood W<br />

• Außenmaterial aus superleichtem<br />

und reißfestem Pertex Quantum®<br />

aus recyceltem Polyester<br />

• Isolation aus RDS-zertifizierter,<br />

hydrophober H Down Platinum<br />

Daune mit 800 Cuin Füllkraft<br />

– bleibt bis zu 10.000 Minuten<br />

bei Dauerregen trocken<br />

• behandelt mit fluorcarbonfreier<br />

DWR, um Wasser und<br />

Schmutz abzuweisen<br />

PREIS (UVP): € 320,–<br />

www.haglofs.de<br />

VAUDE Men’s Sesvenna Jacket IV M<br />

• sportliche Herren-Isolationsjacke für<br />

Winterbergtouren und Skitouren<br />

• wasserabweisend und warm durch<br />

PrimaLoft®-Silver-Eco Isolation<br />

• elastische, extrem atmungsaktive<br />

seitliche Einsätze<br />

• dadurch bietet die Isolationsjacke<br />

zusätzliche Bewegungsfreiheit<br />

und hohe Atmungsaktivität<br />

• großteils recycelte Materialien<br />

• klimaneutrale Herstellung<br />

PREIS (UVP): € 180,–<br />

www.vaude.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

BERGHAUS MTN Seeker Down Hoody M+W<br />

• wasserabweisende Gänsedaunen<br />

• körpernahe Isolierung für ein optimales<br />

Wärme-Gewichts-Verhältnis<br />

• aus der neuen Berghaus-Extrem-Kollektion<br />

• aus 100 % recyceltem Pertex<br />

Quantum mit DWR<br />

• DWR besteht aus einer dicht<br />

gewebten Struktur, um leichtes<br />

und weiches Gewebe zu schaffen<br />

– was die Leistungsfähigkeit der<br />

Isolierung verbessert<br />

• 3-Taschen-Design<br />

PREIS (UVP): € 280,–<br />

www.berghaus.com<br />

MAMMUT Eisfeld SO Hybrid<br />

Hooded Jacket M<br />

• perfekte Kombination aus<br />

Windschutz und Isolation<br />

• hochelastisches Softshell-<br />

Doppelgewebe<br />

• für verschiedene Einsatzgebiete wie<br />

Bergsteigen, Klettern oder Skitouren<br />

• Primaloft®-Gold-Isolation schützt an<br />

Oberkörper und Armen vor dem<br />

Auskühlen, ist robust und<br />

wetterbeständig<br />

PREIS (UVP): € 325,95<br />

www.mammut.com<br />

103


AMP<br />

Das Angebot:<br />

Drei Tage Langlaufen,<br />

Coaching und Übernachtung<br />

im Hotel<br />

Ritzenhof****S<br />

ab € 457,– p. P.<br />

ZUM TESTEN<br />

Zum Testen gibt es Skating-Ski sowie<br />

Schuhe und Stöcke von Salomon<br />

– wie etwa den S/MAX-Carbon-<br />

Skate-Prolink-Schuh und den<br />

S/MAX- eSKIN-Ski<br />

mit Prolink-Shift-In<br />

Bindung.<br />

FOTOS: Markus Rothberger, Salomon, Hotel Ritzenhof/Stefan Gimpl<br />

UNTERKUNFT<br />

Du übernachtest im RITZENHOF ****S – Hotel und Spa am See, der in Saalfelden direkt an der<br />

Ritzensee-Loipe liegt. Das Hotel bietet einen außergewöhnlichen Wellness- und Spa-Bereich mit<br />

Ausblick auf den Ritzensee sowie eine ausgezeichnete Küche.<br />

104


Saalfelden Leogang, Salomon und <strong>SPORTaktiv</strong> laden zum Langlauf Camp<br />

Mühelos<br />

dahingleiten<br />

D<br />

er Trend im Langlaufen<br />

geht seit Jahren zur Skating-Technik<br />

und dafür<br />

gibt es gute Gründe. Im<br />

Skating-Stil kommt man einfach<br />

müheloser und schneller voran. Voraussetzung<br />

dafür ist aber die korrekte<br />

Technik – die man am besten<br />

mit einem Trainer erlernt. Unser<br />

mit Saalfelden Leogang, Salomon<br />

sowie dem „Ritzenhof****S – Hotel<br />

und Spa am See“ veranstaltetes<br />

<strong>SPORTaktiv</strong>-Camp, ist die perfekte<br />

Gelegenheit zum Einstieg ins Skaten.<br />

Denn gewusst wie, macht die<br />

Zeit in der Skatingloipe dann später<br />

viel mehr Spaß!<br />

Von 27. bis 29. Jänner sind all<br />

jene, die schon immer einmal Skating<br />

ausprobieren wollten oder vielleicht<br />

ihre ersten Schlittschuhschritte<br />

in der Loipe schon<br />

hinter sich haben, herzlich<br />

dazu eingeladen, sich diese<br />

faszinierende Sportart anzuschauen.<br />

Auch Markus Rothberger<br />

freut sich schon darauf.<br />

Der Salomon-Athlet hat<br />

schon viele Langlaufcamps<br />

geleitet und wird unseren Teilnehmern<br />

nicht nur die Technik in der<br />

Loipe vermitteln, sondern auch<br />

wertvolle Tipps zu Ausrüstung, Material<br />

und Wachs mitbringen.<br />

Los geht es Freitagnachmittag.<br />

Wer aber noch mehr Zeit im<br />

Vier-Sterne-Superior-Hotel Ritzenhof<br />

verbringen, die Loipen der<br />

Langlaufregion Saalfelden Leogang<br />

oder den Nordic Park kennenlernen<br />

möchte, der kann gegen Aufpreis<br />

Hier gehts zur<br />

Anmeldung<br />

Markus Rothberger, hier mit Teilnehmern vom<br />

letzten Jänner, freut sich schon aufs Camp.<br />

(171 € p. P. im DZ, 201 € im EZ) bereits<br />

am Donnerstag anreisen. Nach<br />

dem offiziellen Camp-Start am Freitag<br />

geht es dann gleich noch für ein<br />

Warm-up auf die Flutlichtloipe. Damit<br />

alle Spaß haben und sich<br />

keiner über- oder unterfordert<br />

fühlt, wird in zwei Leistungsgruppen<br />

gelaufen.<br />

Top: Unser Quartiergeber,<br />

das Vier-Sterne-Superior-Wellnesshotel<br />

Ritzenhof, liegt direkt<br />

am Ritzensee sowie an<br />

der Loipe in Saalfelden. Im Exklusivpreis<br />

von € 457,– sind zwei Übernachtungen,<br />

Verpflegung, Wellness,<br />

Testmaterial, Goodies und GARAN-<br />

TA-Bergschutzversicherung für die<br />

Dauer des Camps inkludiert.<br />

ANMELDUNG<br />

Kontakt und Buchung unter dem Kennwort<br />

„<strong>SPORTaktiv</strong>-Langlauf-Camp“<br />

per E-Mail an info@ritzenhof.at oder<br />

per T. +43 (0) 65 82 73 8 06<br />

FOTO: Michael Geißler<br />

Langlaufcamp –<br />

Skating 2023<br />

TERMIN<br />

27.–29. Jänner 2023 (Fr.–So.)<br />

PROGRAMM<br />

Freitag, 27. Jänner<br />

• ab 14.30 Uhr: Anreise und Check-in<br />

im Hotel Ritzenhof<br />

• 16 Uhr: Vorstellungsrunde mit<br />

Ausgabe Testmaterial und Goodies, kurzer<br />

Vortrag über Ausrüstung und Technik<br />

• 17 Uhr: Warm-up-Training auf der<br />

Flutlichtloipe<br />

• gemeinsames Abendessen<br />

Samstag, 28. Jänner<br />

• Vormittag: Langlauf-Techniktraining in<br />

zwei Leistungsgruppen<br />

• Mittagessen im Ritzenhof<br />

• Nachmittag: freies Langlaufen mit Fokus<br />

auf den erlernten Skills vom Vormittag<br />

• Wellness im Ritzenhof<br />

• Abendessen und danach Fachsimpeln<br />

mit Markus Rothberger<br />

Sonntag, 29. Jänner<br />

• Vormittag freies Langlaufen mit<br />

Markus Rothberger<br />

• anschließend individuelle Abreise<br />

PREIS<br />

• € 457,– für 2 Nächte im DZ p. P.<br />

(EZ-Zuschlag € 30,–/Tag)<br />

ZIELGRUPPE UND TEILNEHMER<br />

• Langlauf-Skating-Einsteiger/-innen.<br />

• Die Teilnehmerzahl ist auf 20 limitiert.<br />

GOODIES<br />

Sportnahrungspaket von Peeroton, <strong>SPORTaktiv</strong>-Headband<br />

von BUFF, ein Paar Langlaufhandschuhe<br />

von Chiba und ein Wachsset<br />

von HWK.<br />

PARTNER


TOURISMUS Skigebiete für Frühstarter<br />

Rauf zum<br />

Schnee!<br />

Wenn in den tieferen Regionen noch gewandert wird, lockt<br />

in den höheren schon das Weiß. Was in den Skigebieten im<br />

<strong>Oktober</strong> und November schon läuft und warum man sich<br />

auf die Pisten freuen darf. von Lukas Schnitzer und Christof Domenig<br />

106


OUTDOOR<br />

ES IST ANGERICHTET.<br />

Das heißt es jetzt oder bald in<br />

etlichen Skigebieten. In Obertauern<br />

(Bild) ist der Start am<br />

25. November vorgesehen.<br />

FOTO: TVB Obertauern/Christian Lorenz<br />

107


TOURISMUS Skigebiete für Frühstarter<br />

Saisonkarten und<br />

Verbundtickets<br />

Womit Viel-Skifahrer endlos fahren und<br />

sparen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):<br />

Topskipass – Kärnten & Osttirol:<br />

30 Skigebiete, 801 Pistenkilometer,<br />

267 Aufstiegshilfen; www.topskipass.at<br />

SuperSkiCard – Salzburg &<br />

Kitzbüheler Alpen:<br />

85 Skigebiete, 2750 Pistenkilometer,<br />

926 Aufstiegshilfen; www.superskicard.com<br />

Ski Alpin Card – Salzburg:<br />

3 Skigebiete, 408 Pistenkilometer,<br />

121 Aufstiegshilfen; www.alpincard.at<br />

Snow Card Tirol – Tirol:<br />

über 90 Skigebiete, 4000 Pistenkilometer,<br />

1100 Aufstiegshilfen; www.snowcard.tirol.at<br />

Zillertaler Superskipass – Tirol:<br />

4 Großraum-Skigebiete, 544 Pistenkilometer,<br />

180 Aufstiegshilfen; www.zillertal.at<br />

3Tälerpass – Vorarlberg & Tirol:<br />

39 Skigebiete, 436 Pistenkilometer,<br />

181 Aufstiegshilfen; www.3taeler.at<br />

Ski amadé ALL-IN Card White –<br />

Salzburg & Steiermark:<br />

25 Skigebiete, 760 Pistenkilometer,<br />

270 Aufstiegshilfen; www.skiamade.at<br />

Ostalpencard – Niederösterreich &<br />

Steiermark:<br />

über 20 Skigebiete, 200 Pistenkilometer,<br />

100 Aufstiegshilfen; www.skiregion-ostalpen.at<br />

Steiermark Joker – Steiermark:<br />

28 Skigebiete & 5 Thermen;<br />

www.steiermarkjoker.at<br />

Ländlecard – Vorarlberg,<br />

Kleinwalsertal & Allgäu:<br />

30 Skigebiete; www.laendle-card.at<br />

Dolomiti SuperSki – Südtirol<br />

15 Skigebiete, 1200 Pistenkilometer, 450<br />

Aufstiegshilfen; www.dolomitisuperski.com<br />

S<br />

kifahren ist vieles: anerkannter<br />

Nationalsport<br />

und Schreiberling<br />

legendärer Heldengeschichten<br />

für<br />

jene, die im Alpenraum<br />

an der athletischen Welt spitze<br />

agieren. Unumstrittener Lieblingssport<br />

vieler Berg- wie Flachländer.<br />

Höchster Genuss an tiefwinterlichen<br />

Tagen, urlauberisches Jahreshighlight,<br />

touristisches Steckenpferd.<br />

Gesellschaftliches Erlebnis<br />

im Freundeskreis, temporäre Alltagsflucht<br />

und – wissenschaftlich<br />

anerkannter – Jungbrunnen (dass<br />

Skifahrer bis ins hohe Alter fitter<br />

und gesünder als Nichtskifahrer<br />

bleiben, wurde vor einigen Jahren<br />

an der Universität Salzburg erforscht).<br />

Oder einfach: die Kunst<br />

des perfekten Schwungs.<br />

Wenn es rund um die null Grad<br />

vor der Haustür hat und weiß von<br />

den Bergen herunterleuchtet, steigt<br />

die Lust aufs Skifahren sprunghaft.<br />

In aller Regel ist das im meteorologischen<br />

Hochherbst der Fall.<br />

„Kaum ein Winter in meiner skifahrerischen<br />

Vergangenheit, der keinen<br />

frühen Start erfuhr“, gesteht<br />

der (Mit-)Verfasser dieser Zeilen.<br />

Wo anderswo noch fleißig gewandert<br />

wurde, zog es ihn Jahr für Jahr,<br />

mit Tausenden anderen Schneehungrigen,<br />

auf die Bretter, die die<br />

Welt bedeuten, in die weißen Hänge.<br />

Und heuer? Gibt es natürlich<br />

Klimakrise, Inflation und Energiepreise<br />

von Strom bis Heizung, bei<br />

denen man sich (bestenfalls) die Augen<br />

reibt. Alles Faktoren, die nicht<br />

weggeleugnet werden können – und<br />

die auch den Betreibern der Skigebiete<br />

im Land zu schaffen machen,<br />

die länger als sonst an Rahmen und<br />

Preisgestaltung für die nahende<br />

Wintersaison tüftelten.<br />

Gerade die vergangenen beiden<br />

Pandemiejahre lieferten aber auch<br />

den Beweis, wie groß gerade in Krisenzeiten<br />

die Sehnsucht nach sicheren<br />

Erholungsräumen in der Natur<br />

ist, wie es winters nur die Skigebie-<br />

FOTO: Kitzsteinhorn<br />

te sein können. Und der letzte Sommer<br />

zeigte eindrucksvoll, wie stark<br />

nach zwei Jahren der Einschränkungen<br />

der berechtigte Wunsch in<br />

den Menschen verankert ist, aktiv<br />

in der Natur Urlaube zu verbringen,<br />

Alltag und Weltnachrichten für diesen<br />

kurzen Zeitraum in der Prioritätenliste<br />

nach hinten zu verschieben.<br />

Lebensfreude? Soll sein!<br />

Die Frage: „Darf man sich aufs Skifahren<br />

freuen?“ kann und soll deshalb<br />

mit „Ja“ beantwortet werden.<br />

Man darf sich nicht nur darauf<br />

freuen, sondern kann Angebote<br />

schon – oder demnächst – nutzen.<br />

Durch die Gletscherskigebiete, sieben<br />

an der Zahl in Österreich (der<br />

Dachsteingletscher zählt nicht<br />

mehr dazu) sowie zwei in Südtirol,<br />

und dank weiterer hoch gelegener<br />

Skiresorts im Land, die traditionell<br />

zu den frühen Startern gehören.<br />

Von den fünf Tiroler Gletscherski-<br />

108


MAYRHOFEN<br />

Jubiläum in<br />

Mayrhofen<br />

Der RISE&FALL findet am<br />

10. Dezember zum 10. Mal statt.<br />

ANZEIGE / FOTO: RISE&FALL Mayrhofen Dominic Ebenbichler<br />

Auf Augenhöhe mit 3000ern, hier am<br />

Kitzsteinhorn über Kaprun.<br />

gebieten läuft am Hintertuxer<br />

Gletscher im Zillertal der Skibetrieb<br />

ganzjährig, in Sölden und am<br />

Stubaier Gletscher war im späten<br />

September der Start des Skibetriebs,<br />

auf dem Kaunertaler und<br />

Pitztaler Gletscher am 1. <strong>Oktober</strong>.<br />

Am Kitzsteinhorn Kaprun im Salzburg<br />

wurde mit 7. <strong>Oktober</strong> damit<br />

gerechnet, dass es losgehen kann,<br />

am Mölltaler Gletscher in Kärnten<br />

im Verlauf des <strong>Oktober</strong>s. Abhängig<br />

von der Schneelage – also bevor<br />

man die Ski ins Auto packt und losfährt,<br />

sich noch im Zielgebiet vergewissern.<br />

Höhenlage, tiefe Temperaturen<br />

und viel pulvriger Naturschnee<br />

sprechen ab Herbst und<br />

im Winter für die höchstgelegenen<br />

Skigebiete im Land.<br />

Ab Mitte November kann traditionell<br />

auch in den ersten Skigebieten<br />

abseits der Gletscher über die<br />

Pisten gecarvt werden: Zu den traditionellen<br />

Frühstartern, die aufgrund<br />

ihrer Lage ein paar Wochen<br />

vor anderen die Drehkreuze freigeben,<br />

gehört das Salzburger Skigebiet<br />

Obertauern. „Wir planen mit 25.<br />

November zu starten und dann aller<br />

Voraussicht nach schon mit dem<br />

vollständigen Pistenangebot“, sagt<br />

Lukas Eisl vom TVB Obertauern.<br />

Höhenlage (der Ort liegt auf 1740<br />

m, die Pisten zwischen 1630 und<br />

2313 m) und Schneereichtum sind<br />

auch bei dem Salzburger Skigebiet<br />

eine natürliche Ressource – durch<br />

die besondere Lage profitiere man<br />

sowohl bei Süd- wie Nordstaulagen<br />

vom Schneefall, so Eisl. „Dadurch<br />

können wir die Beschneiung auf ein<br />

Minimum reduzieren.“ Noch zwei<br />

Argumente, die im bevorstehenden<br />

Winter nicht die schlechtesten sind:<br />

Hütten und Restaurants setzen zu<br />

hohen Anteilen auf regionale Produkte<br />

und viele Beherbergungs-<br />

Der legendäre Staffelwettbewerb<br />

RISE&FALL feiert<br />

am 10. Dezember <strong>2022</strong> in<br />

Mayrhofen seinen 10. Geburtstag.<br />

Zu diesem Jubiläum präsentiert<br />

sich der Event mit zusätzlichen,<br />

spannenden Wettbewerben: Neben<br />

dem bisher klassischen Team Race<br />

gibt es heuer mit dem Single Race<br />

sowie dem Kids Race erstmalig<br />

zwei weitere Startoptionen.<br />

Und auch die Outdoor Guiding<br />

Days finden wieder wie gewohnt<br />

statt: Von Freitag, 9. Dezember bis<br />

Sonntag, 11. Dezember bringen<br />

professionelle Guides Interessierten<br />

drei RISE&FALL Disziplinen<br />

(Skitouring, Paragleiten, Skifahren)<br />

näher und stehen mit Rat und<br />

Tat zur Seite. Anmeldung unter:<br />

www.mayrhofen.at/<br />

outdoorguidingdays<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.riseandfall.at<br />

109


TOURISMUS Skigebiete für Frühstarter<br />

betriebe liegen direkt an der Piste.<br />

Mit 53 Euro für das Hauptsaison-Tagesticket<br />

bei 100 Kilometern Pisten<br />

liegt auch der Preis in Obertauern<br />

objektiv im moderaten Bereich: Die<br />

Bergbahnenbetreiber hätten sich<br />

bewusst für diese Preisgestaltunmg<br />

entschieden, „um unseren Gästen<br />

etwas zurückzugeben.“<br />

Die Sache mit den Preisen<br />

Endlose Pistenkilometer verlangen<br />

nach Aufwand, Lifte und Gondeln<br />

müssen nicht nur gebaut, sondern<br />

auch betrieben werden, ebenso Beschneiungsanlagen.<br />

Nachwehen der<br />

Coronapandemie, Inflation und die<br />

aktuelle Lage am Energiesektor<br />

setzen die Liftbetreiber unter finanziellen<br />

Druck – der sich in der Regel<br />

in den Ticketpreisen widerspiegelt.<br />

Bei hohen „60ern“ für Tickets,<br />

wie es sie heuer auch gibt, kann<br />

man schon mal schlucken. Dem in<br />

Foren und Tageszeitungen (vielfach<br />

schon vor endgültigen Festlegungen)<br />

gern breitgekauten Thema<br />

kann man jedoch entgegenhalten,<br />

dass es zu den Hochsaison-Ganztageskarten<br />

etliche Alternativen gibt:<br />

Wer vorausplant, kann vielerorts<br />

mit frühzeitig gebuchten Onlinetickets<br />

schnell mal 10 Euro aufs Tagesticket<br />

sparen. Günstigere Tickets<br />

außerhalb der Hauptsaison,<br />

Schnee und Höhensonne genießt man auch in Hintertux im Tiroler Zillertal.<br />

Stunden- und Halbtagestickets gibt<br />

es überall. Pauschalangebote mit<br />

Übernachtung plus Skipass-Paket<br />

in vielen Orten.<br />

Deutlich günstiger wird es<br />

auch für Vielfahrer – jene, die sich<br />

jetzt in diesen Wochen gern mit<br />

Preis-Leistungs-Vergleichen für<br />

Verbund- und Saisonkarten aufhalten.<br />

Je nach Verbund und Geltungsbereich<br />

sind im Schnitt zwischen<br />

700 und 1000 Euro als Einmal-Investition<br />

nötig, um ohne Ermäßigung<br />

eine ganze Saison lang Pistenspaß<br />

als Gegenleistung zu erhalten.<br />

Günstigere Vorverkaufspreise laufen<br />

häufig bis in die erste Dezemberwoche.<br />

Dafür bekommt man Zugang<br />

zu gleich mehreren Skigebieten,<br />

teils finden sich bis zu 90 Regionen<br />

in den Verbünden wieder.<br />

Zwei Rechenbeispiele: Die in<br />

der 4-Berge Skischaukel Schladming<br />

gültigen Saisonpässe Ski<br />

amadé All-In Card White, Super Ski<br />

Card und „Steiermark Joker“ werden<br />

im Vorverkauf für 706, 860 respektive<br />

949 Euro angeboten – nach<br />

11 bis 15 Skitagen, an denen man<br />

sich eine Tageskarte gekauft hätte,<br />

ist man im Plus. Wer, Beispiel zwei,<br />

im Westen Österreichs beheimatet<br />

ist, sich die Snow Card Tirol (946<br />

Euro für Erwachsene) gönnt und<br />

das Gros seiner Skitage im Ski Juwel<br />

Alpbachtal Wildschönau verbringt,<br />

wo Tagestickets verhältnismäßig<br />

preiswert sind, für den rentiert<br />

sich die Saisonkarte nach rund<br />

18 Skitagen. Man darf sich auf den<br />

Skiwinter freuen – auch ohne rosarotes<br />

Glas in der Skibrille.<br />

FOTO: Tourismusverband Tux-Finkenberg/shootansstyle.com<br />

MULTIFUNKTIONSTALENTE<br />

PULSE SERIES<br />

winddicht dank<br />

GORE-TEX 110 INFINIUM<br />

Digitalleder Innenhand<br />

multifunktionell einsetzbar<br />

1404<br />

PULSE<br />

1406<br />

PULSE<br />

TRANSALP<br />

1405<br />

PULSE<br />

LONGCUFF


Übersicht online auf<br />

www.sportaktiv.com<br />

Top 20<br />

Ski-Frühstarter<br />

VORARLBERG<br />

Montafon<br />

Ab Anfang Dezember lassen einzigartige<br />

Berglandschaft und feinster<br />

Pulverschnee bis in das Frühjahr<br />

hinein das Winterherz von Naturliebhabern<br />

höherschlagen. 297 km<br />

www.montafon.at<br />

Silvretta Arena Ischgl<br />

Hoch oben auf bis zu 2872 m Seehöhe<br />

gelegen, bietet Ischgl ab 24.<br />

November die perfekte Kulisse für<br />

Wintersportler und Genussmenschen.<br />

239 km<br />

www.ischgl.com<br />

Zauchensee-Flachauwinkl<br />

Das Skigebiet Zauchensee-Flachauwinkl<br />

öffnet Ende November<br />

und bietet aufgrund der Höhenlage<br />

Schneesicherheit und frühes Pistenvergnügen.<br />

45 km<br />

www.zauchensee.at<br />

Schnalstal<br />

Die Pisten im Gletscherskigebiet<br />

Schnalstal ziehen sich von der<br />

Bergstation Grawand auf 3212<br />

m bis zur Kurzraser Talstation auf<br />

über 2000 m. 42 km<br />

www.schnalstal.com<br />

TIROL<br />

Kitzbühel<br />

Die Bergbahnen Kitzbühel planen<br />

an den letzten beiden Novemberwochenenden<br />

(19./20.11. + 26./27.11.)<br />

in den Winter zu starten. 188 km<br />

www.kitzski.at<br />

Stubaier Gletscher<br />

Vielseitige Familienangebote, ein<br />

Top-Snowpark und vor allem ein<br />

großartiges Bergpanorama sowie<br />

35 schneereiche Abfahrten. Saisonstart<br />

Anfang <strong>Oktober</strong>. 110 km<br />

www.stubai.at<br />

St. Anton am Arlberg<br />

Das Skigebiet Ski Arlberg ist das<br />

größte zusammenhängende Skigebiet<br />

Österreichs. Die Lifte im Skigebiet<br />

nehmen den offiziellen Betrieb am<br />

2. Dezember auf. 300 km<br />

www.stantonamarlberg.com<br />

Obergurgl/Hochgurgl<br />

Geplantes Opening im Ötztal – in<br />

einem der schneesichersten Skigebiete<br />

der Alpen – ist Mitte November.<br />

Sonnige Pisten in Obergurgl-Hochgurgl<br />

von 1800 bis 3080 m. 112 km<br />

www.gurgl.com<br />

KÄRNTEN<br />

Mölltaler Gletscher<br />

Das einzige Gletscher-Skigebiet<br />

im Süden Österreichs. Perfekte<br />

Trainings pisten, aber auch zahlreiche<br />

Freeride-Varianten. 8 Bergbahnen<br />

bis auf 3122 m. 18 km<br />

www.moelltaler-gletscher.at<br />

Nassfeld<br />

Das größte Skigebiet im Süden punktet<br />

mit schneesicheren Pisten und einem<br />

frühen Saisonstart. Urige Hütten<br />

runden das Gesamterlebnis ab. Tipp:<br />

auf eine Pizza nach Italien. 110 km<br />

www.nassfeld.at<br />

SCHWEIZ<br />

Matterhorn Ski Paradies<br />

Skifahren an 365 Tagen im Jahr<br />

emöglicht die Wintersportdestination<br />

Zermatt-Matterhorn. Die Lage<br />

zwischen der Schweiz und Italien versprüht<br />

internationales Flair. 360 km<br />

www.matterhornparadise.ch<br />

Skigebiet Saas-Fee<br />

Ganze 10 Monate im Jahr können<br />

Ski- und Snowboardfans die Pisten<br />

hinunterwedeln. Dank seiner hohen<br />

Lage und dem Gletscherskigebiet<br />

gilt Saas-Fee als schneesicher.<br />

100 km / 24 Liftanlagen<br />

Pitztaler Gletscher<br />

Der höchste Gletscher Österreichs,<br />

der Freiraum und Weitblick in alpinen<br />

Höhen gewährt. Am Dach Tirols auf<br />

3440 m erwartet dich der Skispaß<br />

von Herbst bis Mai. 22,2 km<br />

www.pitztal.com<br />

Hintertuxer Gletscher<br />

Österreichs einziges Ganzjahresskigebiet<br />

– hier genießt man Pisten soweit<br />

das Auge reicht und traumhafte Panoramen<br />

über die Dolomiten bis zur<br />

Zugspitze. 60 km<br />

www.hintertuxergletscher.at<br />

Kaunertaler Gletscher<br />

Abwechslungsreiche Abfahrten auf<br />

mit über 1000 Höhenmeter, keine<br />

Ziehwege, weitläufige Naturschneepisten<br />

mit Schneesicherheit von<br />

<strong>Oktober</strong> bis Mai. 55 km<br />

www.kaunertaler-gletscher.at<br />

SALZBURG<br />

Kitzsteinhorn<br />

Das Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn<br />

lockt von Herbst bis weit ins<br />

Frühjahr hinein Skifahrer, Skitourengeher<br />

und Freestyler mit Naturschneepisten<br />

und -hängen. 61 km<br />

www.kitzsteinhorn.at<br />

Snow Space Salzburg<br />

Je nach Schneelage werden die<br />

ersten Lifte im Snow Space Salzburg<br />

– Flachau, Wagrain, St. Johann im<br />

Pongau – bereits am letzten Wochenende<br />

im November geöffnet. 210 km<br />

www.snow-space.com<br />

Obertauern<br />

Das Skigebiet Obertauern liegt zwischen<br />

1630 m und 2313 m Seehöhe<br />

und bietet Schneesicherheit von<br />

November bis Mai. Voraussichtlicher<br />

Start: 25. November. 100 km<br />

www.obertauern.com<br />

ITALIEN<br />

Sulden am Ortler<br />

Das Skigebiet Sulden liegt in der Ortlergruppe<br />

im Nationalpark Stilfserjoch.<br />

Das von 14 Dreitausendern umrahmte<br />

Skigebiet begrüßt Wintersportler<br />

von <strong>Oktober</strong> bis Anfang Mai. 44 km<br />

www.vinschgau.net<br />

FOTO: Mölltaler Gletscher/Daniel Zupanc<br />

www.saas-fee.ch<br />

FRANKREICH<br />

Skigebiet Tignes/Val-d’Isère<br />

Schneesicherheit und Gletscher<br />

finden sich auch in Frankreich, wo<br />

die Gletscherpiste bis auf eine<br />

Höhe von 3456 m führt. 300 km /<br />

82 Liftanlagen<br />

www.valdisere.com<br />

Österreichs südlichstes<br />

Gletscherskigebiet: am Mölltaler<br />

Gletscher in Kärnten.<br />

111


SAALBACH HINTERGLEMM LEOGANG FIEBERBRUNN<br />

FOTOS: Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn, Christoph Johann<br />

Erlebe den Spirit des<br />

Home of Lässig<br />

Komm in den Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn: Genauso lang<br />

wie der Name ist die Vielfalt rund um das lässigste Skigebiet der Alpen.<br />

W<br />

enn man den Skisport<br />

in seiner<br />

ursprünglichsten<br />

Form erlebt,<br />

seine Schwünge<br />

morgens in den unverspurten Hang<br />

zieht und sanft über den Pulverschnee<br />

gleitet, macht sich ein unvergleichliches<br />

Glücksgefühl breit.<br />

Im Skicircus liegt dieses Gefühl<br />

meist nur eine Kabinenbahn entfernt.<br />

Die bundesländerübergreifende<br />

Region verbindet nämlich<br />

nicht nur 270 Abfahrtskilometer, 70<br />

moderne Lifte und 60 gemütlich<br />

stil sichere Hütten, sondern vielmehr<br />

auch ein Gefühl: den Spirit<br />

des Home of Lässig – das individuelle<br />

Glücksgefühl!<br />

Und das finden lebenslustige<br />

Familien, sportliche Alpinskifahrer<br />

und Freerider hier gleichermaßen.<br />

Tipp für die<br />

Saison 22/23<br />

Home of Lässig App: Rechtzeitig<br />

zum Saisonstart sorgt die neue<br />

Home of Lässig Mobile App<br />

ab Dezember <strong>2022</strong> für noch<br />

mehr Service und Info direkt<br />

am Smartphone.<br />

Und dazu ein buntes Angebot für<br />

Familien und aktive Winterurlauber.<br />

Auch das nordische Angebot<br />

begeistert mit dem perfekt präparierten<br />

Langlauf-Loipennetz. Egal<br />

ob klassisch oder Skatingstil, Anfänger<br />

oder Profi – hier kommt jeder<br />

auf seine Kosten. Auf 140 Kilometern<br />

präparierten Winterwanderwegen<br />

kann man die umliegende<br />

Berg- und Naturkulisse entdecken<br />

und genießen.<br />

Die Einkehr gehört zu einem<br />

gelungenen Urlaubstag natürlich<br />

dazu – die kommt im Skicircus Saalbach<br />

Hinterglemm Leogang Fieberbrunn<br />

keinesfalls zu kurz. Wer<br />

Ruhe und Entspannung sucht und<br />

nach einem herzhaften Mittagessen<br />

noch ein wenig im Liegestuhl in der<br />

Sonne liegen will, wird gleichermaßen<br />

fündig wie ambitionierte Wintersportler,<br />

die sich nur schnell<br />

stärken wollen, um den Tag auf der<br />

Piste voll auszuschöpfen.<br />

Mehr Informationen unter:<br />

www.saalbach.com<br />

112


TEAM<br />

Alfred Brunner<br />

Geschäftsführung<br />

T. +43 676 871 970 133<br />

alfred.brunner@styria.com<br />

Arnold Pauly<br />

Head of Sales<br />

T. +43 676 871 970 005<br />

arnold.pauly@styria.com<br />

Christof Domenig<br />

Head of Content Marketing<br />

T. +43 664 235 90 58<br />

christof.domenig@styria.com<br />

Claudia Riedl<br />

Head of Online Content Marketing<br />

T. +43 664 235 90 70<br />

claudia.riedl@styria.com<br />

Petra Ofner<br />

Backoffice, Verrechnung<br />

T. +43 316/80 63-25 80<br />

petra.ofner@styria.com<br />

Elisabeth Rechling<br />

Assistenz der Geschäftsführung,<br />

Key Account Managerin<br />

T. +43 664 806 392 586<br />

elisabeth.rechling@styria.com<br />

Bertram Taferner<br />

Key Account Manager<br />

T. +43 676 871 970 007<br />

bertram.taferner@styria.com<br />

Veronika Kainer<br />

Key Account Managerin<br />

T. +43 664 301 11 73<br />

veronika.kainer@styria.com<br />

Thomas Pirker<br />

Key Account Manager<br />

T. +43 676 871 970 006<br />

thomas.pirker@styria.com<br />

Thomas Polzer<br />

Content Marketing,<br />

Fotoredaktion<br />

T. +43 664 235 90 59<br />

thomas.polzer@styria.com<br />

Lukas Schnitzer<br />

Content Marketing<br />

T. +43 660 289 89 18<br />

lukas.schnitzer@styria.com<br />

Nicole Hofstetter<br />

Online Content Marketing<br />

T. +43 664 235 90 69<br />

nicole.hofstetter@styria.com<br />

Christoph Geretschlaeger<br />

Art-Direktion, Produktion<br />

T. +43 699 107 38 720<br />

christoph.geretschlaeger@styria.com<br />

Eigentümer/Verleger<br />

TOP TIMES Medien GmbH,<br />

8010 Graz, Gadollaplatz 1<br />

Tel.: 0 316/80 63-25 80<br />

<strong>SPORTaktiv</strong> ist ein Titel der STYRIA MEDIA<br />

GROUP. Offenlegung gem. § 25 MedienG<br />

mit der Url: sportaktiv.com/de/offenlegung<br />

Mitarbeiter dieser Ausgabe<br />

Michael Forster, Markus Geisler, Oliver Pichler,<br />

Axel Rabenstein<br />

Seit Anfang <strong>2022</strong> bezieht <strong>SPORTaktiv</strong><br />

als Teil der STYRIA MEDIA<br />

GROUP 100 Prozent Umweltzeichen-Strom<br />

aus erneuerbaren Energieträgern<br />

gem. RL UZ 46 (Lizenznehmer UW 1185).<br />

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Beiträge über Tourismusregionen und Eventankündigungen<br />

werden in Kooperation mit der<br />

Tourismuswirtschaft und mit Veranstaltern<br />

gegen Druckkostenbeiträge produziert.<br />

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erscheint am<br />

9. Dezember<br />

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FIFA WORLD CUP <strong>2022</strong> Spielplan<br />

Der Spielplan<br />

der WM <strong>2022</strong><br />

Die erste Weltmeisterschaft der Geschichte, die nicht im<br />

europäischen Sommer stattfindet, wird von Gastgeber Katar<br />

eröffnet und endet 6 Tage vor Heiligabend mit dem Finale.<br />

A<br />

Katar<br />

Ecuador<br />

Senegal<br />

Niederlande<br />

B<br />

England<br />

Iran<br />

USA<br />

Wales<br />

20.11.<strong>2022</strong> 17.00 Katar – Ecuador<br />

21.11.<strong>2022</strong> 17.00 Senegal – Niederlande<br />

25.11.<strong>2022</strong> 14.00 Katar – Senegal<br />

17.00 Niederlande – Ecuador<br />

29.11.<strong>2022</strong> 16.00 Niederlande – Katar<br />

16.00 Ecuador – Senegal<br />

21.11.<strong>2022</strong> 14.00 England – Iran<br />

20.00 USA – Wales<br />

25.11.<strong>2022</strong> 11.00 Wales – Iran<br />

20.00 England – USA<br />

29.11.<strong>2022</strong> 20.00 Wales – England<br />

20.00 Iran – USA<br />

C<br />

Argentinien<br />

Saudi-Arabien<br />

Mexiko<br />

Polen<br />

D<br />

Dänemark<br />

Tunesien<br />

Frankreich<br />

Australien<br />

22.11.<strong>2022</strong> 11.00 Argentinien – Saudi-Arabien<br />

17.00 Mexiko – Polen<br />

26.11.<strong>2022</strong> 14.00 Polen – Saudi-Arabien<br />

20.00 Argentinien – Mexiko<br />

30.11.<strong>2022</strong> 20.00 Polen – Argentinien<br />

20.00 Saudi-Arabien – Mexiko<br />

22.11.<strong>2022</strong> 14.00 Dänemark – Tunesien<br />

20.00 Frankreich – Australien<br />

26.11.<strong>2022</strong> 11.00 Tunesien – Australien<br />

17.00 Frankreich – Dänemark<br />

30.11.<strong>2022</strong> 16.00 Tunesien – Frankreich<br />

16.00 Australien – Dänemark<br />

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114


E<br />

Deutschland<br />

Japan<br />

Spanien<br />

Costa Rica<br />

F<br />

Marokko<br />

Kroatien<br />

Belgien<br />

Kanada<br />

23.11.<strong>2022</strong> 14.00 Deutschland – Japan<br />

17.00 Spanien – Costa Rica<br />

27.11.<strong>2022</strong> 11.00 Japan – Costa Rica<br />

20.00 Spanien – Deutschland<br />

01.12.<strong>2022</strong> 20.00 Japan – Spanien<br />

20.00 Costa Rica – Deutschland<br />

23.11.<strong>2022</strong> 11.00 Marokko – Kroatien<br />

20.00 Belgien – Kanada<br />

27.11.<strong>2022</strong> 14.00 Belgien – Marokko<br />

17.00 Kroatien – Kanada<br />

01.12.<strong>2022</strong> 16.00 Kroatien – Belgien<br />

16.00 Kanada – Marokko<br />

GSchweiz<br />

Kamerun<br />

Brasilien<br />

Serbien<br />

24.11.<strong>2022</strong> 11.00 Schweiz – Kamerun<br />

20.00 Brasilien – Serbien<br />

28.11.<strong>2022</strong> 11.00 Kamerun – Serbien<br />

17.00 Brasilien – Schweiz<br />

02.12.<strong>2022</strong> 20.00 Kamerun – Brasilien<br />

20.00 Serbien – Schweiz<br />

HUruguay<br />

Südkorea<br />

Portugal<br />

Ghana<br />

24.11.<strong>2022</strong> 14.00 Uruguay – Südkorea<br />

17.00 Portugal – Ghana<br />

28.11.<strong>2022</strong> 14.00 Südkorea – Ghana<br />

20.00 Portugal – Uruguay<br />

02.12.<strong>2022</strong> 16.00 Südkorea – Portugal<br />

16.00 Ghana – Uruguay<br />

Finalrunde<br />

Achtelfinale<br />

03.12.<strong>2022</strong> 16.00 Sieger Gruppe A – Zweiter Gruppe B<br />

20.00 Sieger Gruppe C – Zweiter Gruppe D<br />

04.12.<strong>2022</strong> 16.00 Sieger Gruppe D – Zweiter Gruppe C<br />

20.00 Sieger Gruppe B – Zweiter Gruppe A<br />

05.12.<strong>2022</strong> 16.00 Sieger Gruppe E – Zweiter Gruppe F<br />

20.00 Sieger Gruppe G – Zweiter Gruppe H<br />

06.12.<strong>2022</strong> 16.00 Sieger Gruppe F – Zweiter Gruppe E<br />

20.00 Sieger Gruppe H – Zweiter Gruppe G<br />

Halbfinale<br />

13.12.<strong>2022</strong> 20.00 Sieger VF 2 – Sieger VF 1<br />

14.12.<strong>2022</strong> 20.00 Sieger VF 4 – Sieger VF 3<br />

Spiel um Platz 3<br />

17.12.<strong>2022</strong> 16.00 Verlierer HF 1 – Verlierer HF 2<br />

Finale<br />

18.12.<strong>2022</strong> 16.00 Sieger HF 1 – Sieger HF 2<br />

Viertelfinale<br />

09.12.<strong>2022</strong> 16.00 Sieger AF 5 – Sieger AF 6<br />

20.00 Sieger AF 1 – Sieger AF 2<br />

10.12.<strong>2022</strong> 16.00 Sieger AF 7 – Sieger AF 8<br />

20.00 Sieger AF 3 – Sieger AF 4<br />

presented by<br />

115


FIFA WORLD CUP <strong>2022</strong> ADMIRAL-Geschäftsführer Jürgen Irsigler<br />

„Sicher und<br />

zuverlässig“<br />

Jürgen Irsigler, Geschäftsführer von ADMIRAL,<br />

über die Winter-WM in Katar, den Modus in der<br />

heimischen Bundesliga, die Euphorie unter Ralf<br />

Rangnick und das Frauen-Nationalteam als<br />

verlässlicher Boom-Auslöser.<br />

S<br />

eit Kurzem gibt es die<br />

Video-Spots mit der<br />

Botschaft „Wetten in<br />

einer anderen Liga“.<br />

Welche Idee steckt<br />

dahinter?<br />

Die Grundidee der Neupositionierung<br />

durch einen neuen Claim sowie<br />

einer neuen Werbekampagne<br />

ist nach einer gemeinsamen Analyse<br />

mit unserer Werbeagentur entstanden.<br />

Wir haben uns genau angeschaut,<br />

wie die Werbeauftritte der<br />

Mitbewerber am Sportwettenmarkt<br />

aktuell gestaltet werden und wodurch<br />

wir uns als Marktführer unterscheiden<br />

wollen. Wir haben ein<br />

Top-Wettprodukt und haben in den<br />

letzten Jahren sehr viel investiert<br />

in eine sehr hochwertige Ausstattung<br />

unserer modernen Wettfilialen.<br />

Wir wollen für unsere Kunden<br />

das beste Service bieten und haben<br />

die wohl umfangreichste Online-Streaming-Plattform<br />

und ein<br />

großes Angebot an Live-Übertragungen<br />

in unseren Sportsbars und<br />

Wettcafes. Diese Faktoren spiegeln<br />

sich sehr passend mit der Werbebotschaft<br />

„Wetten in einer anderen<br />

Liga“ beim Gesamtauftritt von AD-<br />

MIRAL am österreichischen Wettmarkt<br />

wider.<br />

Welches Argument geben Sie einem<br />

unentschlossenen Wetter mit auf<br />

den Weg, warum er sich für ADMI-<br />

RAL als Anbieter seines Vertrauens<br />

entscheiden soll?<br />

Abgesehen von der eben erwähnten<br />

Top-Qualität in unseren Wettfilialen<br />

ist es die Sicherheit und Zuverlässigkeit,<br />

die ADMIRAL als österreichisches<br />

Wettunternehmen – das<br />

auch in Österreich lizenziert ist –<br />

den Wettkunden als ein greifbareres<br />

und vertrauenswürdiges Wettunternehmen<br />

bieten kann.<br />

Das Top-Ereignis dieses Jahres steht<br />

unmittelbar bevor – die WM in Katar.<br />

Mit welchen Zuwachsraten rechnen<br />

Sie dank Ihrer bisherigen Erfahrungswerte?<br />

Wir haben in der Vergangenheit die<br />

Erfahrung gemacht, dass wir bei<br />

Großereignissen wie der Fußball-<br />

Bei Großereignissen<br />

wie einer WM generieren<br />

wir zwei- bis<br />

dreimal so viele Neukunden<br />

wie sonst.<br />

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Titelfavorit Frankreich<br />

gehört auch<br />

bei den Buchmachern<br />

zu den<br />

WM-Favoriten.<br />

116


BIKE<br />

117


FIFA WORLD CUP <strong>2022</strong> ADMIRAL-Geschäftsführer Jürgen Irsigler<br />

WM zwei- bis dreimal soviele Neukunden<br />

gewinnen können wie ohne<br />

solche Top-Events.<br />

Der Termin im Spätherbst ist ungewöhnlich,<br />

das Gastgeberland bei Fans<br />

umstritten. Wird das Auswirkungen<br />

auch auf den Wettmarkt haben?<br />

Nein, das glaube ich nicht. Das Interesse<br />

wird nicht geringer sein als<br />

bei den letzten Großereignissen wie<br />

Europameisterschaften oder Weltmeisterschaften.<br />

Außerdem ist im<br />

Gegensatz zum sonst üblichen<br />

Spieltermin Juni/Juli dieses Mal<br />

von Ende November bis Weihnachten<br />

keine klassische Urlaubszeit.<br />

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Unser ÖFB-Frauen-<br />

Nationalteam hat<br />

nachgewiesen, bei<br />

Großereignissen auf<br />

den Punkt die besten<br />

Leistungen abliefern<br />

zu können.<br />

Sowohl in der Bundesliga als auch<br />

beim ÖFB ist ADMIRAL als<br />

„Partner des Sports“ präsent.<br />

Bei allen umstrittenen und auch<br />

wichtigen Themen im Vorfeld dieses<br />

Turniers wird es sich ab dem<br />

Anpfiff des Eröffnungspiels hauptsächlich<br />

wieder um Fußball drehen.<br />

Österreich konnte sich für das Turnier<br />

nicht qualifizieren. Wie bedauerlich<br />

finden Sie das, sowohl aus<br />

Sicht des ÖFB-Sponsors und Wettanbieters<br />

als auch als bekennender<br />

Fan der Nationalmannschaft?<br />

Es ist sehr bedauerlich, dass sich<br />

unsere Nationalmannschaft nicht<br />

für die WM in Katar qualifizieren<br />

konnte. Und das sage ich nicht nur<br />

als Geschäftsführer eines Wettanbieters,<br />

sondern auch als leidenschaftlicher<br />

Fußball-Fan.<br />

Das Jahr 2023 steht ganz im Zeichen<br />

der Qualifikation für die EURO<br />

2024, die in Deutschland stattfindet.<br />

Wie wichtig wäre eine Qualifikation<br />

des ÖFB-Teams? Und wie optimistisch<br />

sind Sie nach den ersten Eindrücken<br />

unter dem neuen Teamchef<br />

Ralf Rangnick?<br />

Unumstritten wäre es sehr wichtig.<br />

Allein durch die geografische Nähe<br />

zu unserem Nachbarland würde es<br />

viel mehr Fanreisen nach Deutschland<br />

geben. Das Interesse wäre<br />

ganz bestimmt nochmals deutlich<br />

größer als bei einem Turnier, das<br />

weit entfernt stattfindet. Ich bin<br />

persönlich sehr optimistisch, dass<br />

uns mit der hohen Qualität im ÖFB-<br />

Team und unter der Leitung von<br />

Teamchef Ralf Rangnick die Qualifikation<br />

erfolgreich gelingen wird.<br />

Lässt sich anhand der Quoten bereits<br />

ablesen, wer aus der Perspektive<br />

der Buchmacher als Top-Favorit<br />

ins WM-Rennen geht?<br />

Eigentlich sind bei WM-Turnieren<br />

fast immer dieselben Verdächtigen<br />

im Favoritenkreis auf den Weltmeistertitel.<br />

Die Top-6-Nationen für<br />

unsere Buchmacher sind Brasilien,<br />

England, Frankreich, Argentinien,<br />

Spanien und natürlich auch<br />

Deutschland.<br />

118


In den Bundesligen, bei denen<br />

ADMIRAL derzeit im zweiten Jahr<br />

des Namenssponsorings ist, gibt es<br />

rund 50 Einzelmaßnahmen und Projekte,<br />

die das Engagement flankieren.<br />

Wird es auch zur WM spezielle<br />

Maßnahmen geben?<br />

Natürlich werden wir auch rund um<br />

die WM Aktivitäten setzen – aber<br />

diese werden eher im klassischen<br />

Werbebereich liegen. Wir werden<br />

mit einer starken Präsenz im medialen<br />

Umfeld wie TV-, Print- und Online-Werbung<br />

auftreten und darüber<br />

hinaus sind auch spezielle Gastro-Packages<br />

in unseren Wettfilialen<br />

während der WM-Spiele geplant.<br />

ADMIRAL setzt ja – neben Apps und<br />

Online-Angeboten – auch auf Sportbars<br />

und Cafés, in denen man die<br />

Sportereignisse verfolgen und dabei<br />

wetten kann. Rechnen Sie bei der<br />

WM zur kalten Jahreszeit diesbezüglich<br />

mit einem Boom?<br />

Ja, definitiv! Mit einer deutlich erhöhten<br />

Frequenz von fußballbegeisterten<br />

Gästen in unseren modernen<br />

Sportbars und Wettcafés erhoffen<br />

wir uns auch, viele Kunden zurückzugewinnen,<br />

die wir durch die Pandemie<br />

verloren haben.<br />

Ein verlässlicher Boom-Auslöser ist<br />

mittlerweile das österreichische<br />

Frauen-Nationalteam, das bei der<br />

EURO in England wieder in die<br />

K.o.-Runde kam und dort knapp am<br />

späteren Vize-Europameister<br />

Deutschland scheiterte. Wie beurteilen<br />

Sie das erneut starke Auftreten?<br />

Es war zweifelsfrei ein sehr erfreulicher<br />

Auftritt. Mit dem Erreichen<br />

der K.o.-Turnierphase hat unser<br />

ÖFB-Frauen-Nationalteam nachgewiesen,<br />

dass es bei Großereignissen<br />

genau auf den Punkt seine besten<br />

Leistungen abliefern kann. Das ist<br />

ganz sicher auch durch den ganz<br />

speziellen positiven Spirit in dieser<br />

Mannschaft gelungen.Wenn eine<br />

Qualifikation für die WM in Australien<br />

und Neuseeland gelingen würde,<br />

wäre das ein enormer zusätzli-<br />

Trotz aller viel<br />

diskutierten Kritik<br />

begrüße ich persönlich<br />

den spannenden<br />

Bundesliga-Modus.<br />

Im Spitzensport geht<br />

es um Leistung.<br />

cher Boost für die Entwicklung des<br />

Frauenfußballs in Österreich.<br />

Die ADMIRAL-Bundesliga ist in vollem<br />

Gange, drei Teams haben sich<br />

für die Gruppenphasen der drei<br />

Europacup-Bewerbe qualifiziert.<br />

Wie wichtig ist das europäische<br />

Geschäft vor diesem Hintergrund<br />

für ADMIRAL?<br />

Europacup-Spiele sind für den<br />

Wettmarkt generell sehr wichtig<br />

und natürlich ist das allgemeine Interesse<br />

nochmals deutlich höher,<br />

wenn österreichische Klubs erfolgreich<br />

dabei sind. Diese Europacup-Partien<br />

wie aktuell mit österreichischer<br />

Beteiligung von Red<br />

Bull Salzburg, Sturm Graz und der<br />

Wiener Austria sind dann zumeist<br />

am jeweiligen Spieltag auch die am<br />

meisten bewetteten Spiele.<br />

Die Bundesliga hat generell an Attraktivität<br />

gewonnen, der seit 2018<br />

geltende Modus mit Punkte- und<br />

Ligateilung sorgt für Spannung, ist<br />

aber auch nicht ganz unumstritten.<br />

Wie ist Ihre Meinung?<br />

Als ADMIRAL-Geschäftsführer ist<br />

die erhöhte Spannung natürlich zu<br />

begrüßen. Der erste Höhepunkt der<br />

Saison ist bereits die Phase, in der<br />

sich entscheidet, wer sich für die<br />

Meistergruppe qualifiziert und welche<br />

Klubs sich in der Qualifikationsgruppe<br />

wiederfinden.<br />

Die steigenden Zuschauerzahlen<br />

bestätigen dies auch. Im Spitzensport<br />

geht es um Leistung. Trotz aller viel<br />

diskutierten Kritik, begrüße ich persönlich<br />

diesen Modus. Denn im Spitzen-<br />

und Leistungssport müssen die<br />

Spieler eben auch mit dem Leistungsdruck<br />

umgehen können. Auch in anderen<br />

Sportarten wie zum Beispiel im<br />

Handball gibt es Play-off-Systeme,<br />

die zusätzliche Spannung bieten und<br />

das Fan-Interesse erhöhen. Dennoch<br />

ist es immer wichtig, Entwicklungen<br />

regelmäßig zu evaluieren und gegebenfalls<br />

durch Adapierungen des<br />

Modus zu optimieren.<br />

119


FIFA WORLD CUP <strong>2022</strong> Analyse<br />

Die Top-Youngsters<br />

der WM<br />

Für Superstars wie Messi oder Ronaldo wird das Turnier<br />

in Katar die letzte Vorstellung auf der größten aller<br />

Weltbühnen. Doch wer sind die Top-Youngsters, die in<br />

ihre Fußstapfen treten können? Wir präsentieren sieben<br />

glorreiche U21-Spieler, deren Stern bei der ersten<br />

Herbst-WM der Geschichte aufgehen könnte.<br />

Jamal Musiala (19, Deutschland)<br />

Wie abgezockt der Edel-Techniker schon in jungen<br />

Jahren ist, zeigte sich bei der vergangenen<br />

EURO. Als Deutschland gegen Ungarn unbedingt<br />

ein Tor zum Aufstieg brauchte, schickte<br />

Teamchef Hansi Flick den Bayern-Youngster<br />

aufs Feld – und der rührte dermaßen in der gegnerischen<br />

Abwehr um, dass der Treffer (durch<br />

Goretzka) noch gelang. Auch beim deutschen<br />

Rekordmeister startete er mit drei Treffern in<br />

den ersten beiden Spielen in die Saison und<br />

zeigte damit, dass in diesem Jahr mit ihm zu<br />

rechnen sein wird.<br />

Jude Bellingham (19, England)<br />

Eigentlich unglaublich, dass der Mittelfeld-Zangler<br />

im Sommer gerade erst 19 Jahre<br />

alt geworden ist. Knapp 100 Spiele absolvierte<br />

er bereits für Borussia Dortmund, das ihn<br />

2020 für 25 Millionen Euro von Birmingham<br />

City loseiste. Eine gute Investition, hat sich<br />

doch der Marktwert des pfeilschnellen<br />

Technikers in der Zwischenzeit mindestens<br />

verdreifacht. „Wir alle wissen noch gar nicht,<br />

wie gut er ist“, sagt Neo-BVB-Trainer Edin<br />

Terzic – und ernannte ihn trotz seiner Jugend<br />

zum dritten Spielführer beim Champions-<br />

League-Teilnehmer.<br />

Ansu Fati (19, Spanien)<br />

Als Lionel Messi vor gut einem Jahr Barca<br />

verließ, ist lange spekuliert worden, wer seine<br />

Rückennummer 10 (die auch schon Ronaldinho<br />

und Ronivaldo trugen) erben würde. Das<br />

Rennen gemacht hat der damals erst 18-jährige<br />

Ansu Fati – mehr Wertschätzung kann man<br />

dem Eigengewächs aus der Talenteschmiede<br />

La Masia nicht entgegenbringen. Der Außenstürmer<br />

ist nicht nur jüngster Torschütze<br />

Barcas und der Champions League, sondern<br />

auch in der spanischen Nationalmannschaft,<br />

für die er 2020 gegen die Ukraine traf –<br />

mit 17 Jahren und 311 Tagen.<br />

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120


Charles De Ketelaere (21, Belgien)<br />

Viel wurde schon von der goldenen Generation Belgiens geschwärmt, den<br />

Lukakus, Witzels und Hazards, die nun endlich ihren ersten Titel gewinnen<br />

müssten. Doch auch die „Nachrücker“ können sich sehen lassen. Ihr Anführer:<br />

Blondschopf Charles De Ketelaere, der im August für 32 Millionen Euro (Rekordtransfer<br />

der belgischen Liga) vom FC Brügge zum AC Milan gewechselt<br />

ist. Beim amtierenden italienischen Meister gilt der achtfache Nationalspieler<br />

(ein Tor) als offensiver Königstransfer des Sommers.<br />

Ryan Gravenberch (20, Niederlande)<br />

Eigentlich wollte Erik ten Hag seinen Schützling im Sommer von Ajax Amsterdam<br />

mit zu Manchester United nehmen. Doch die Bayern waren schneller und<br />

sicherten sich frühzeitig die Dienste des zentralen Mittelfeldspielers, der neben<br />

einer herausragenden Technik mit seinen 1,90 Metern Körpergröße auch<br />

eine starke Physis mitbringt. Der 20-Jährige stand schon bei der vergangenen<br />

EURO im Kader. „Beeindruckend, dass er in seinem Alter schon auf einem so<br />

hohen Niveau ist“, findet Klubkollege Joshua Kimmich.<br />

Rodrygo (21, Brasilien)<br />

Eine Aufzählung von Youngsters mit Star-Potenzial ohne Brasilianer ist praktisch<br />

unmöglich. Der Rechtsaußen von Real Madrid kam 2019 vom Pele-Klub FC Santos<br />

zu den Königlichen und machte sich vergangene Saison unsterblich, als er im<br />

dramatischen CL-Halbfinale gegen Manchester City einen Doppelpack schnürte<br />

und sein Team ins Endspiel gegen Liverpool schoss. Der Klub-Kollege von David<br />

Alaba nennt Kroatiens Top-Star Luka Modric als sein großes Vorbild – bei der<br />

WM könnte es zum großen Showdown zwischen den beiden kommen.<br />

Luka Sucic (19, Kroatien)<br />

Neben seinem Schweizer Klubkollegen Noah Okafor ist der Salzburger<br />

Mittelfeldspieler der zweite potenzielle WM-Fahrer aus der österreichischen<br />

Bundesliga. Allein im vergangenen Frühjahr erzielte er acht Treffer für die<br />

roten Bullen und wurde im April und im Mai zum Spieler des Monats gewählt<br />

– und das bei namhafter Konkurrenz. Der gebürtige Linzer hätte auch für den<br />

ÖFB spielen können, entschied sich aber für Vizeweltmeister Kroatien, für den<br />

er im <strong>Oktober</strong> vergangenen Jahres sein Debüt gab.<br />

121


Bleib<br />

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NACHSPIEL<br />

Egyd Gstättner<br />

Der Klagen furter ist freier<br />

Schriftsteller und Hobby sportler.<br />

Lienz und Lienzo<br />

Lienz, du bist nicht Linz und auch nicht Liezen, du liegst<br />

nicht an der Autobahn und doch bist du nicht die geringste<br />

der Hauptstädte eines Landes, das kein Bundesland, aber<br />

auch kein wirkliches Nichtbundesland ist, irgendwie bei Tirol,<br />

irgendwie bei Kärnten, irgendwie weder bei Tirol noch bei<br />

Kärnten, insofern schon eigen und einzigartig.<br />

Nach Lienz bin ich also immer schon gern gekommen, wegen<br />

des schönen Rathauses und des schönen Hauptplatzes mit<br />

den bunten Häuschen und der rassigen Isel und des Dachhallenbades<br />

im Hotel Traube, wo man gewissermaßen von einem<br />

Kirchturm zum anderen schwimmen kann – und rundherum<br />

auch noch die Dolomiten im Blick. Gebirge sind mir ja im<br />

Hallenbad am liebsten.<br />

Aber als ich heuer im Sommer nach<br />

Als wäre<br />

Lienz über<br />

Nacht zu<br />

Lienzo<br />

geworden!<br />

Lienz kam, traute ich meinen Augen<br />

nicht! Da war mehr los als in Jesolo und<br />

Venedig zusammen! Die ganze Stadt voll<br />

– und das an einem Sonntag! Ein touristischer<br />

Hotspot! Und anders als in Jesolo<br />

und Venedig – alles Italiener und Italienerinnen!<br />

Und alle mit Fahrrädern! Alle<br />

in allen Altersklassen in rosa oder gelben<br />

Rennradtrikots, ihre Bikes durch die Andrä-Kranz-Gasse<br />

am Alpenstüberl und an der Gelati-italiano-Eisdiele<br />

vorbei Richtung Hauptplatzstau schiebend, als<br />

wäre aus Lienz über Nacht Lienzo geworden, als wäre Lienz<br />

heuer ein Etappenziel des Giro d’Italia!<br />

Die Wahrheit war und ist aber freilich etwas unspektakulärer<br />

und einfacher: Der Drauradweg ist – wie die Drau, die<br />

oberhalb des Toblacher Felds im Pustertal noch in Südtirol<br />

entspringt – leicht abschüssig, die „Abfahrt“ führt von Innichen<br />

bis Lienz – „Escursioni culinarie in bici sulla ciclabile<br />

della Drava“ inbegriffen. Ein findiger Unternehmer in Innichen<br />

verleiht die Bikes und sammelt sie in Lienz wieder ein,<br />

die Rückfahrt mit der Bahn vom renovierten Lienzer Bahnhof<br />

weg. Perfetto! So steht denn auch der Consigliere regionale<br />

con delega al turismo an der Grenze bei Sillian, winkt der wilden<br />

Jagd zu und ruft: „Cari appassionati di sport, un caloroso<br />

benvenuto in Carinzia!“ Davon kann man in Linz und Liezen<br />

nur träumen! Auch ich selbst habe mit der Idee kokettiert,<br />

das nächste Mal mit dem Rad nach Lienz zu rasen. Aber leider,<br />

leider: Von mir zu Hause, von Klagenfurt geht es in jede<br />

Richtung immer nur aufwärts …


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