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Spandau... immer besser

Die Berliner Bezirke sind Großstädte für sich: Die Bezirksbroschüren, die jährlich oder anderthalb jährlich erscheinen, stellen jeden Bezirk in seiner Vielfalt und Besonderheit dar. Der Leser erfährt Neues aus dem Rathaus und findet einen Wegweiser durch die Bezirksbehörde. Mit vielen Fotos, Berichten und Reportagen wird der Bezirk vorgestellt, von neuesten Projekten in Wirtschaft und Wissenschaft, Stadtentwicklung, Kultur und Sport berichtet. Unternehmen vor Ort prägen die Wirtschaftskraft des Stadtbezirkes. Global tätig sind sie doch regional verwurzelt. Wirtschaftsbroschüren porträtieren Firmen und Gewerbestandorte, stellen gewinnbringende Netzwerke und regionale Besonderheiten dar in Wirtschaft und Wissenschaft, Bauen und Wohnen, Handwerk, Kultur, Tourismus und Gesundheit. Erneuerbare Energien sind ebenso Schwerpunkt wie die Möglichkeiten zu Existenzgründung sowie Aus- und Weiterbildung.

Die Berliner Bezirke sind Großstädte für sich: Die Bezirksbroschüren, die jährlich oder anderthalb jährlich erscheinen, stellen jeden Bezirk in seiner Vielfalt und Besonderheit dar. Der Leser erfährt Neues aus dem Rathaus und findet einen Wegweiser durch die Bezirksbehörde. Mit vielen Fotos, Berichten und Reportagen wird der Bezirk vorgestellt, von neuesten Projekten in Wirtschaft und Wissenschaft, Stadtentwicklung, Kultur und Sport berichtet. Unternehmen vor Ort prägen die Wirtschaftskraft des Stadtbezirkes. Global tätig sind sie doch regional verwurzelt. Wirtschaftsbroschüren porträtieren Firmen und Gewerbestandorte, stellen gewinnbringende Netzwerke und regionale Besonderheiten dar in Wirtschaft und Wissenschaft, Bauen und Wohnen, Handwerk, Kultur, Tourismus und Gesundheit. Erneuerbare Energien sind ebenso Schwerpunkt wie die Möglichkeiten zu Existenzgründung sowie Aus- und Weiterbildung.

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Bezirksamt<br />

<strong>Spandau</strong> von Berlin<br />

Berlin-<strong>Spandau</strong><br />

<strong>Spandau</strong>... <strong>immer</strong> <strong>besser</strong>


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Dr. Carola Brückner hat Germanistik und<br />

Geschichte studiert und 1997 promoviert<br />

in Mittlerer und Neuerer Geschichte.<br />

Die Sozialdemokratin war in der SPD-<br />

Bürgerschaftsfraktion Bremen und seit 2000<br />

im SPD-Vorstand in Berlin als Leiterin des<br />

Büros der Bundesschatzmeisterin und des<br />

Bundesgeschäftsführers tätig.<br />

2005 bis 2021 war sie Ministerialrätin im<br />

Bundesministerium für Arbeit und Soziales.<br />

Seit 2017 ist sie Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung<br />

(BVV) <strong>Spandau</strong> und<br />

seit Herbst 2021 Bezirksbürgermeisterin und<br />

Leiterin der Abteilung Personal, Finanzen,<br />

Facility Management und Wirtschaftsförderung<br />

im Bezirksamt <strong>Spandau</strong>.<br />

© Bezirksamt <strong>Spandau</strong><br />

INTERVIEW<br />

Im Gespräch mit Bezirksbürgermeisterin Dr. Carola Brückner<br />

Die erste Frau nach 99 Männern: „Es wurde Zeit“<br />

☐ Seit 22 Jahren sind Sie Berlinerin?<br />

Dr. Carola Brückner: Ja. Wobei ich mich<br />

nie als Berlinerin gefühlt habe. Mein Kiez<br />

war dort, wo ich gelebt habe: zwei Jahre in<br />

Mitte, lange in Kreuzberg.<br />

☐ Sie sind in Göttingen aufgewachsen,<br />

haben dort studiert und promoviert.<br />

Wie sind Sie nach Bremen gekommen?<br />

Durch ein Stellenangebot, als Parlamentsreferentin.<br />

Da habe ich mich beworben.<br />

☐ Wenn Sie Ihre Stationen Göttingen,<br />

Bremen und <strong>Spandau</strong> vergleichen…<br />

... sind es alles historische Altstädte, in denen<br />

ich mich schnell heimisch gefühlt habe.<br />

☐ Sind Sie eher zufällig <strong>Spandau</strong>erin?<br />

Kreuzberg wurde mir zu viel: zu viele Menschen,<br />

zu viel Beton, zu viel Verkehr. Mit 25<br />

wäre ich wahrscheinlich nicht in einen Außenbezirk<br />

gezogen. In Kladow-Gatow habe<br />

ich eine schöne Ecke gefunden, mit Wassernähe.<br />

Ein Garten war mir wichtig.<br />

☐ Drei Fragen stellen wir allen Stadträten<br />

in dieser Broschüre. Die erste ist:<br />

Was macht <strong>Spandau</strong> für Sie besonders?<br />

Es gibt hier sehr offene, bodenständige<br />

Menschen, die ihr Selbstbewusstsein in an-<br />

genehmer Weise nach außen tragen. Die<br />

sich <strong>immer</strong> ihrer Geschichte bewusst sind.<br />

Auch die Anekdote „Berlin bei <strong>Spandau</strong>“<br />

drückt das aus. Wunderbar viel Wald und<br />

Wasser bedeuten einen hohen Freizeitwert.<br />

☐ Nach <strong>Spandau</strong> ziehen auch Menschen,<br />

die sich die Innenstadt nicht<br />

mehr leisten können. Benachteiligte<br />

Menschen bringen ihre Probleme mit.<br />

Können Sie gegensteuern?<br />

Gegensteuern würde ich es nicht nennen.<br />

Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum und<br />

eine Infrastruktur, die mit dem Wohnungsbau<br />

mithält, da bekommen wir Rückenwind<br />

vom Land. Aber der Ausbau der Infrastruktur<br />

dauert furchtbar lang. <strong>Spandau</strong> entwickelt<br />

sich sehr gut, auch Künstler, Kreative, Startups<br />

kommen her, die Arbeit nach <strong>Spandau</strong><br />

bringen. Ich möchte nicht gegensteuern, im<br />

Zuzug sehe ich eine Chance.<br />

☐ Warum haben Sie von der Bundesin<br />

die Bezirkspolitik gewechselt?<br />

16 Jahre war ich sehr gerne im Bundesministerium<br />

tätig. Die Flughöhe ist eine andere,<br />

ob Sie sich mit gesetzlichen Regeln der Bundesrepublik<br />

befassen oder in der Kommune<br />

schnell merken, was klappt und was nicht.<br />

☐ Gab es bei der BVV-Kandidatur schon<br />

die Idee, Bürgermeisterin zu werden?<br />

Nein gar nicht, das hat sich entwickelt. Als<br />

Helmut Kleebank nicht weitermachen wollte,<br />

hat mich Raed Saleh gefragt, ob ich mir<br />

das vorstellen könnte.<br />

☐ Was hat Sie in der BVV stark bewegt?<br />

Das Verhältnis zur AfD, die Frage, ob man<br />

in einer parlamentarischen Demokratie mit<br />

der AfD zusammenarbeiten sollte. Das würde<br />

ich für mich ablehnen. Man muss sich<br />

sachlich und fachlich auseinandersetzen.<br />

☐ Sind Sie stolz auf etwas, was Sie in der<br />

BVV erreicht haben?<br />

Das sind viele Einzelinitiativen: garantierte<br />

Betreuung im Kindergarten, freies Schulessen<br />

und ein kostenloses Schülerticket – solche<br />

Beschlüsse auf Landesebene haben wir<br />

initiiert und begleitet.<br />

☐ Gibt es etwas, was Sie ärgert, was Sie<br />

nicht geschafft haben in der BVV?<br />

Die Finanzierung der Grünpflege: Einige<br />

Parks konnten wir in die Grünflächenpflege<br />

der BSR überführen wie beim Wröhmännerpark<br />

oder dem Park gegenüber vom Rathaus.<br />

Hier müssen wir <strong>besser</strong> werden. Uns<br />

fehlen aber aktuell die Mittel dafür.<br />

1


INTERVIEW<br />

2<br />

☐ In der Bundespolitik leiteten Sie das<br />

Referat für Menschen mit Beeinträchtigungen.<br />

Ist es auch im Bezirk für Sie<br />

ein besonderes Anliegen, behinderte<br />

Menschen zu integrieren?<br />

Auf jeden Fall. Gemeinsam mit dem Behindertenbeauftragten<br />

schauen wir sehr genau<br />

von Anfang an auf Barrierefreiheit. Späteres<br />

Nachrüsten ist <strong>immer</strong> teuer. Auch die soziale<br />

Infrastruktur muss gut sein. Barrierefreie<br />

Arztpraxen zu finden, ist ein großes Problem.<br />

Das Facility Management habe ich<br />

gebeten, auch die Außenflächen von bezirkseigenen<br />

Gebäuden im Blick zu haben.<br />

☐ Sind Sie eine gute Vermittlerin?<br />

Ja, ich denke schon. Ich kann gut zuhören<br />

und vermitteln, bezogen auf die Sache, und<br />

parteiübergreifend agieren.<br />

☐ Die nächsten beiden Fragen stellen wir<br />

wieder allen Stadträten: Was würden<br />

Sie gerne ändern im Bezirk?<br />

Ich möchte mehr für den Klimaschutz tun.<br />

Wir haben bereits eine Stabsstelle für Nachhaltigkeit<br />

und Klimaschutz geschaffen. Die<br />

BVV hat ja Ende 2020 den Klimanotstand<br />

erklärt. Ich bin überzeugt, dass wir als Kommune<br />

unseren Beitrag leisten können. Beispielsweise<br />

will das Krankenhaus Havelhöhe<br />

das erste emissionsfreie Krankenhaus<br />

werden, großartig. Oder das Klimabündnis<br />

Kladow-Gatow stellt kostenlos vom ADFC<br />

finanzierte Lastenräder zur Verfügung. Bestandsgebäude<br />

in der Heerstraße Nord und<br />

im Falkenhagener Feld gilt es mit den Wohnungsbaugenossenschaften<br />

so zu sanieren,<br />

dass man dort emissionsfrei leben kann, da<br />

ist die Finanzierung zu klären. Wo es möglich<br />

ist, wollen wir auf öffentlichen Gebäuden<br />

Photovoltaikanlagen installieren.<br />

☐ Was werden Sie in Ihrer Abteilung<br />

umsetzen?<br />

Große Probleme haben wir im Faciility Management,<br />

im Hochbau. Uns fehlen Fachkräfte<br />

– und die Baukosten sind in kurzer Zeit<br />

gestiegen. Wir suchen im Havelland genauso<br />

wie bundesweit, um Stellen zu besetzen.<br />

☐ Was wollen Sie mit der<br />

Wirtschaftsförderung erreichen?<br />

Wir unterstützen stark den Tourismus und<br />

sind einer der wenigen Orte mit gestiegenen<br />

Gästezahlen in der Pandemie. Das<br />

bringt Synergieeffekte, denn die Gäste gehen<br />

auch essen und kaufen ein. Wir wollen<br />

den Wassertourismus stärken. Wichtig ist die<br />

Zusammenarbeit aller Ressorts, dass Firmen<br />

mit ihren Anliegen einen schnellen Zugang<br />

bekommen und rasch erfahren, an wen sie<br />

sich wenden müssen. Unser Problem sind<br />

fehlende Flächen…<br />

☐ … nicht nur in der Innenstadt gibt es<br />

die Konkurrenz von Wohnen und Gewerbe?<br />

Auch hier! Und dann fühlt sich die Zauneidechse<br />

sehr wohl, die streng unter Naturschutz<br />

steht. Zur Umsiedlung werden Ausgleichsflächen<br />

von 50 bis 100 m² je Tier benötigt,<br />

die hier ausgewiesen werden müssen.<br />

☐ Gibt es Vorhaben, mit denen Sie in<br />

Ihre Amtszeit angetreten sind?<br />

Ich möchte mehr Räumlichkeiten für Initiativen<br />

aus der <strong>Spandau</strong>er Bürgerschaft schaffen.<br />

Es gibt ein reges Engagement, aber<br />

viele wissen nicht, wo sie sich treffen sollen<br />

– und gehen in ein Restaurant. Das kostet<br />

Geld und ist kein geeigneter Ort für Jugendliche.<br />

Ich denke an Kiezbüros, die auch ganz<br />

anders heißen können, so etwas wie das Ella-Kay-Heim<br />

in Kladow. Große Themen sind<br />

der Ausbau des ÖPNV, wir brauchen die U7<br />

bis zur Heerstraße Nord, die S-Bahn Richtung<br />

Falkensee, die Siemensbahn bis Hakenfelde,<br />

ich bin sehr froh, dass die Route<br />

über das Falkenhagender Feld geprüft wird.<br />

☐ Also auch weniger Busse?<br />

Unser Bezirk ist über Busse erschlossen, die<br />

an der Kapazitätsgrenze sind. Wir brauchen<br />

eine Entlastung der Straßen durch die<br />

Schiene. Wir brauchen Radwege u. a. in der<br />

Altstadt, wo sich die Autonutzung erübrigt.<br />

Und wir brauchen sozialen Wohnungsbau<br />

und mietpreisgebundene Wohnungen, es<br />

können auch mehr als 30 Prozent sein.<br />

☐ Spüren Sie Folgen der Pandemie?<br />

Die Firmen melden zurück, dass die bekommenen<br />

Hilfen sehr genützt haben. Dennoch<br />

sind viele am Limit, da muss man sehen, ob<br />

sie sich anders aufstellen müssen. Ich befürchte,<br />

es ist nicht jeder wie ich, der statt<br />

online zu bestellen, lieber beim Kauf etwas<br />

in der Hand halten will. Leider hat in der<br />

Pandemie auch Gewalt gegen Frauen und<br />

Kinder zugenommen. Wir haben nicht so viele<br />

Frauenprojekte, andere Bezirke sind da<br />

<strong>besser</strong> aufgestellt. Wir wollen Plätze schaffen,<br />

wo Frauen mit ihren Kindern sicher leben<br />

können. Zu Gewaltpräventionsaufgaben<br />

gehören auch rassistisch motivierte Gewalt<br />

und Vandalismus. Wir brauchen dafür<br />

gutes Personal und kluge Maßnahmen, um<br />

die Menschen zu erreichen.<br />

☐ Sie sind die erste Frau nach 99 Männern<br />

an der Spitze des <strong>Spandau</strong>er<br />

Rathauses – ein schweres Erbe oder<br />

eine besondere Herausforderung?<br />

Es wurde Zeit, würde ich sagen. Ich bin es<br />

gewöhnt. In hochrangig besetzten Gremien<br />

war ich häufig die einzige Frau.<br />

☐ Hätten Sie gerne mehr Frauen<br />

im Parlament?<br />

Das ist absolut wichtig, sie bringen einen<br />

anderen Blick mit ihren beruflichen und familiären<br />

Erfahrungen mit.<br />

☐ Ist Politik für Frauen unattraktiv?<br />

Ja, denn es sind selten Quereinsteigerinnen.<br />

Häufig führt die Arbeit in der Partei zu einem<br />

politischen Amt. Für Frauen, die Kinder haben,<br />

sind es unattraktive Zeiten, zu denen<br />

Politik stattfindet: abends um 19 Uhr, am<br />

Wochenende... Und es ist eine Frage der<br />

Themen: Frauen diskutieren über allgemeine<br />

politische Themen genauer, sind interessiert<br />

daran, was vor Ort passiert.<br />

☐ Sie wollen konkrete Ergebnisse?<br />

Ja, wenn es nicht konkret genug ist, verlieren<br />

sie leichter als Männer das Interesse.<br />

V Gespräch: Birgit Nößler


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3


INHALT<br />

4<br />

Interview<br />

■ Bezirksbürgermeisterin<br />

Dr. Carola Brückner: Die erste Frau<br />

nach 99 Männern: „Es wurde Zeit“..........1<br />

Sehenswertes <strong>Spandau</strong><br />

■ Der Bezirk und seine Ortsteile:<br />

Alt- und Neustadt..................................6-8<br />

Wilhelmstadt........................................... 10<br />

Siemensstadt, Haselhorst...................12-13<br />

Hakenfelde.............................................. 14<br />

Falkenhagener Feld, Staaken............16-17<br />

Gatow, Kladow.................................. 18-19<br />

■ Vor den Toren <strong>Spandau</strong>s: Falkensee... 20<br />

Kultur, Tourismus, Geschichte<br />

■ Einladend: Stadtfeste in <strong>Spandau</strong>........22<br />

■ Ausstellung 825 Jahre <strong>Spandau</strong>..........24<br />

■ Vor 130 Jahren:<br />

Pferdestärke vor der Straßenbahn........24<br />

■ 100 Jahre Freilichtbühne:<br />

„Ist das schön hier!“...............................25<br />

■ Historische <strong>Spandau</strong>er Stadtgarde.......26<br />

■ Touristinformation im Gotischen Haus:<br />

Analoge und digitale Inspiration..........27<br />

■ Volkshochschule: Mehr als 1.000 Kurse<br />

und Veranstaltungen pro Jahr...............28<br />

■ „Error Music“ kennt keine Fehler.......... 30<br />

■ Angebote der Bibliotheken:<br />

Weit mehr als neue Lektüre...................32<br />

■ <strong>Spandau</strong>s Städtepartnerschaften........33<br />

Wohnen, Stadtentwicklung<br />

■ Siemensstadt Square wird Campus<br />

mit viel Lebensqualität...........................36<br />

■ „Waterkant Berlin“ entsteht bei der<br />

<strong>Spandau</strong>er Seebrücke ......................... 40<br />

■ „<strong>Spandau</strong>er Ufer“: Architektonische<br />

Landmarke im Herzen der Stadt...........42<br />

■ Attraktive Uferbereiche<br />

vor den Hallen der ehemaligen<br />

Geschützgießerei...................................44<br />

■ Gartenfeld: Eine Insel im Wandel.........46<br />

■ Gespräch mit Rainer Wild, Geschäfts-<br />

führer des Berliner Mietervereins..........48<br />

Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit<br />

■ Corina Weber, Stabsstelle Nachhaltigkeit<br />

und Klimaschutz: Nur Taten<br />

helfen, Ziele zu verwirklichen................52<br />

■ Stadtnatur-Ranger-Team......................54<br />

■ Lehmbaukurse am OSZ Bautechnik:<br />

Nachhaltiges Bauen in der Stadt..........55<br />

■ <strong>Spandau</strong>er Pilgerweg; 26 Stempel<br />

und viele Entdeckungen.........................56<br />

■ Trinkbrunnen: Trinkwasser unterwegs<br />

an der Straße......................................... 58<br />

Wirtschaft, Qualifizierung,<br />

Mobilität<br />

■ Gabriele Fliegel, Vereinigung<br />

Wirtschaftshof <strong>Spandau</strong> e. V.:<br />

Das Netzwerk für <strong>Spandau</strong>................... 60<br />

■ Verein Kommunales Nachbarschaftsforum<br />

Berlin und Brandenburg e.V.:<br />

Gemeinsam stärker werden................. 66<br />

■ Regionalpark Osthavelland-<strong>Spandau</strong>:<br />

(Kultur)landschaften verbinden..............67<br />

■ Alternative Antriebe sind gefragt........72<br />

■ Carsharing / TÜV...................................73<br />

■ Begleitetes Fahren ab 17: Vom Modell-<br />

projekt zur Erfolgsgeschichte................ 74<br />

Kommunale Verwaltung,<br />

Politik<br />

■ Ergebnisse der Wahlen<br />

vom 26.9.2021 .......................................76<br />

■ Bezirksverordnetenversammlung<br />

<strong>Spandau</strong> (BVV).......................................77<br />

■ Organigramm........................................78<br />

■ Bezirksbürgermeisterin und<br />

Bezirksstadträte.................................... 80<br />

■ Beauftragte des Bezirkes......................82<br />

■ Amt für Bürgerdienste............................84<br />

■ Ordnungsamt mit Anlaufstelle<br />

„Bürgerservice“.................................... 85<br />

Behördenwegweiser<br />

Was erledige ich wo in <strong>Spandau</strong>?........87<br />

Kinder, Jugend, Familie<br />

■ Spielplätze............................................102<br />

■ Kindertagesstätten..............................104<br />

■ Jugendfreizeit- und Familieneinrichtungen.........................................110<br />

■ Unterstützung für Kinder<br />

von Geflüchteten:<br />

Für einen guten Schulstart....................113<br />

■ Schulen in <strong>Spandau</strong>..............................115<br />

■ Schulneubauten u. -sanierungen........118<br />

■ Schüler*innenHaushalt:<br />

Schule demokratisch verändern.........120<br />

Soziales, Sport, Gesundheit<br />

■ Inklusionspreis: Vorbildliche<br />

Ausbildung und Beschäftigung........... 122<br />

■ Ein Nachmittag der Inklusion.............. 124<br />

■ Sportamt <strong>Spandau</strong> und Sportanlagen:<br />

Hier wird sich um Sport gekümmert....... 126<br />

■ Landesorden für Hagen Stamm:<br />

1226 Tore für die Wasserfreunde......... 128<br />

■ Gert Kaczmarek leitet die Ausgabestelle<br />

von „Laib und Seele“.................130<br />

■ Gesund aufwachsen, leben und älter<br />

werden in <strong>Spandau</strong>: Schnitzeljagd<br />

bis Sturzprophylaxe.............................. 132<br />

■ Gela Becker, Ev. Kinderheim Sonnenhof:<br />

Die häufigste angeborene Behinderung<br />

ist komplett vermeidbar....................... 134<br />

■ Jetzt hat jeder Bezirk eine<br />

Freiwilligenagentur!............................ 136<br />

■ Im Alter: Eigenständig wohnen und<br />

Gesellschaft genießen.........................138<br />

■ Kirche im Bezirk <strong>Spandau</strong>...................140<br />

Gute Adressen<br />

■ Heiraten in <strong>Spandau</strong>:<br />

Wunderschöne Orte fürs Ja-Wort........ 144<br />

■ Ausgewählte Event-Locations............ 147<br />

■ Webseite entführt in die Altstadt:<br />

Juwel des Bezirkes................................ 148<br />

■ Stichwortverzeichnis............................ 154<br />

■ Impressum.............................................156


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5


ALT- UND NEUSTADT<br />

STATISTIK<br />

Einwohner:<br />

39.990<br />

Fläche:<br />

8,0 km 2<br />

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 12/2021<br />

1<br />

2<br />

Sehenswertes<br />

1 In der historischen Altstadt <strong>Spandau</strong>s<br />

laden schmucke Bauwerke, Hotels, Restaurants<br />

und Geschäfte zum Verweilen ein.<br />

2 Die Bezirkszentralbibliothek <strong>Spandau</strong><br />

am Eingang der Altstadt beherbergt über<br />

189.000 Medien wie Bücher und DVDs.<br />

3<br />

4<br />

3 Früher ein Umspannwerk, seit 1986 das<br />

Kulturhaus <strong>Spandau</strong>. Dieses befindet sich direkt<br />

neben dem historischen Rathaus und steht<br />

für Bürgernähe und kulturelle Vielfalt. Hier finden<br />

u. a. Konzerte, Theater, Kabarett, Comedy,<br />

Magieshows, Lesungen oder Poetry Slam statt,<br />

aber auch Kinderprogramme, wie hier das<br />

Mitmachkonzert „Cattu, der Traumfänger“.<br />

6<br />

© Chris Silvia Müller Perez<br />

© Silvia Perez (3)<br />

4 Blickfang mit roten Ziegeln: Seit 125 Jahren<br />

gibt es die imposante Lutherkirche am<br />

Lutherplatz in der <strong>Spandau</strong>er Neustadt. Jährlich<br />

wird hier der Orgelgeburtstag der Hugo<br />

Mayer-Orgel gefeiert. Im Sommer 2022 wird<br />

die Fassade der Kirche eingerüstet, gereinigt,<br />

saniert und von schädlichem Pflanzenbewuchs<br />

befreit.


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7


ALT- UND NEUSTADT<br />

5<br />

© H. Baumann/aperçu<br />

6<br />

© Thais Perk<br />

7<br />

8<br />

Sehenswertes<br />

5 Fernzüge, Regional- und S-Bahnen<br />

fahren über den Bahnhof Berlin <strong>Spandau</strong>.<br />

Auch ein Reisezentrum befindet sich hier.<br />

6 Die St.-Nikolai-Kirche ist eines<br />

der bedeutendsten Bauwerke der<br />

<strong>Spandau</strong>er Altstadt.<br />

9 10<br />

7 Im ältesten Siedlungsgebiet (Kolk) von<br />

<strong>Spandau</strong> finden sich u.a. Kopfsteinpflaster,<br />

ein Stück Stadtmauer und Fachwerkhäuser.<br />

8 Über 100 Jahre alt ist das Rathaus <strong>Spandau</strong>,<br />

mit dem <strong>Spandau</strong> damals seine Unabhängigkeit<br />

von Berlin demonstrieren wollte.<br />

8<br />

© H. Baumann/aperçu<br />

© Silvia Perez (3)<br />

9 Die Schleuse <strong>Spandau</strong> an der Havel-<br />

Oder-Wasserstraße gleicht einen Wasserspiegelhöhenunterschied<br />

von zwei Metern aus.<br />

10 Über 120 Geschäfte, gratis W-Lan und<br />

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aus Entwicklungsländern einer wachsenden Kundschaft<br />

nahe zu bringen, ist das gemeinsame Anliegen der 35 ehrenamtlichen<br />

Mitarbeiter*innen. Einer von ihnen ist Ansgar Steffen: „Ob Tee,<br />

Kaffee, Honig, Schokolade oder Schmuck – wir bieten ein hochwertiges<br />

Produktsortiment, das aktuellen Anforderungen an Geschmack,<br />

Design und Qualität entspricht. Und wir kommen gern mit unserer<br />

Kundschaft ins Gespräch, die oft wissen will, woher die Waren stammen,<br />

wie die Situation der Menschen in den Erzeugerländern ist und<br />

in welche Projekte die Erlöse unseres Non-Profit-Unternehmens fließen.<br />

Zu diesen Themen bieten wir gern auch Infoveranstaltungen an<br />

und gehen auf Anfragen von Schulklassen ein.“<br />

Weltladen <strong>Spandau</strong><br />

Fachgeschäft für Fairen Handel<br />

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entnehmen Sie bitte unserer Webseite.<br />

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blumiger Duft für den Abend: Unsere Damendüfte werden<br />

Sie verzaubern. Selbstverständlich werden auch Herren in<br />

unserer Parfümerie fündig – vom Aftershave über Deodorant<br />

bis zum Parfum, von leicht über würzig bis herb.<br />

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9


WILHELMSTADT<br />

STATISTIK<br />

Einwohner:<br />

40.346<br />

Fläche:<br />

10,4 km 2<br />

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 12/2021<br />

1<br />

2<br />

Sehenswertes<br />

3<br />

© H. Baumann/aperçu<br />

4<br />

1 Der Südpark bietet grüne Natur am Wasser,<br />

alte Bäume, Spielplätze und direkte<br />

Nähe zur Freizeitsportanlage Südpark. Letztere<br />

befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen<br />

<strong>Spandau</strong>er Schwimmbades und<br />

verfügt über einen großen Wasserspielbereich,<br />

Sandflächen sowie vielfältige Sportund<br />

Spielmöglichkeiten für Groß und Klein.<br />

2 Die Scharfe Lanke ist eine westliche<br />

Bucht an der Havel an der Halbinsel Pichelsdorf<br />

und Heimat mehrerer Ruder- und Segelvereine.<br />

Uferwege laden zum Wandern und<br />

Fahrradfahren ein.<br />

3 Klein Venedig im Gebiet Tiefwerder lädt<br />

ein zu Bootstouren mit Paddelboot oder Kajak<br />

und die Natur am Wasser zu genießen.<br />

10<br />

© Pressestelle <strong>Spandau</strong><br />

© Silvia Perez (2)<br />

4 1966 erbaut, war das 24-stöckige Wohnhochhaus<br />

mit 199 Wohnungen am Graetschelsteig<br />

einst das höchste Gebäude Europas. Mit<br />

Solarpanels ausgestattet, ist es heute das<br />

höchste Haus der Gewobag in <strong>Spandau</strong>.


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Aus <strong>Spandau</strong> in den Rest der Welt.<br />

Wussten Sie, dass ADM zusammen mit seinen Kunden jedes Jahr mehr als 2.000 neue Lebensmittel und<br />

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globalen Teams eine Vielzahl von innovativen Produktlösungen für Lebensmittel und Getränke entwickeln.<br />

Unser Portfolio reicht von Getränkegrundstoffen, Aromen und Farben über Extrakte bis hin zu Proteinen,<br />

löslichen Ballaststoffen sowie weiteren funktionalen Inhaltsstoffen.<br />

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11


SIEMENSSTADT<br />

STATISTIK<br />

Einwohner:<br />

12.637<br />

Fläche:<br />

5,7 km 2<br />

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 12/2021<br />

Sehenswertes<br />

1<br />

2<br />

3<br />

1 Der Thelen Technopark am Wohlrabedamm<br />

ist ein historischer Industrie- und Zukunftsstandort<br />

mit Mietflächen für junge Unternehmen.<br />

2 Die katholische Pfarrkirche St. Joseph<br />

am Quellweg/Natalissteig wurde in den<br />

1930ern erbaut und ist ein Baudenkmal.<br />

© Silvia Perez<br />

3 Das Heizkraftwerk Reuter West wurde in<br />

den 80ern in Betrieb genommen. Dreistündige<br />

Führungen werden nach Absprache angeboten.<br />

4 Town old Texas ist eine lebendige Westernstadt<br />

mitten in Berlin mit Museum, Saloons,<br />

Sattlerwerkstatt, Hall of History uvm.<br />

4<br />

5<br />

5 Die denkmalgeschützte Großsiedlung<br />

Siemensstadt mit Industrie- und Wohnbauten<br />

gehört seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe.<br />

12<br />

© Silvia Perez<br />

© H. Baumann/aperçu (3)


HASELHORST<br />

STATISTIK<br />

Einwohner:<br />

18.095<br />

Fläche:<br />

4,7 km 2<br />

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 12/2021<br />

Sehenswertes<br />

1 Events auf der Zitadelle ziehen ein breites<br />

Publikum an - ob Ritterfest, „Forte Kultur“ –<br />

kammermusikalischer Begegnung mit den<br />

Mitgliedern des Deutschen Symphonie-Orchesters<br />

Berlin Konzerte des Citadel Music<br />

Festival oder – wie hier – die Reihe organisiert<br />

vom Kulturhaus <strong>Spandau</strong>.<br />

2 Eine der bedeutendsten und besterhaltenen<br />

Festungen der Hochrenaissance in Europa:<br />

Die Zitadelle <strong>Spandau</strong>. Eines der Wahrzeichen<br />

ist der 30 Meter hohe Juliusturm. Die<br />

Festung ist von einem Wassergraben umgeben.<br />

Die Kernfigur der Zitadelle ist ein Quadrat,<br />

an dessen Ecken vier spitzwinklige Bastionen<br />

angesetzt sind: König, Kronprinz, Brandenburg<br />

und Königin. Regelmäßige Besucher<br />

sind übrigens auch 10.000 Fledermäuse, die<br />

hier Winterschlaf halten.<br />

3 Haselhorst ist fast gänzlich von Wasser<br />

umgeben. Hier zu sehen ist der Blick auf die<br />

Havel vom Krienickepark aus.<br />

4 Die evangelische Weihnachtskirche am<br />

Haselhorster Damm wurde 1935 nach Plänen<br />

Erich Bohnes erbaut. 1966 erfolgte ein Umbau.<br />

5 Das Quartier Pulvermühle mit seinen<br />

roten Ziegeln verweist auf <strong>Spandau</strong>s Rüstungsgeschichte.<br />

Der Spielplatz befindet sich<br />

an der Olga-Tschechowa-Straße.<br />

© Kulturhaus <strong>Spandau</strong><br />

1<br />

2 3<br />

© Zitadelle-Friedhelm-Hoffmann<br />

4<br />

5<br />

© Silvia Perez (3)<br />

13


HAKENFELDE<br />

STATISTIK<br />

Einwohner:<br />

31.600<br />

Fläche:<br />

20,4 km 2<br />

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 12/2021<br />

1<br />

2<br />

© Thais Perk<br />

32<br />

Sehenswertes<br />

1 Die Stiftskirche ist Blickfang des Evangelischen<br />

Johannesstiftes und im <strong>Spandau</strong>er<br />

Forst beheimatet.<br />

2 Bereits um die Wende zum 20. Jh. erfreute<br />

sich die „Bürgerablage“ an der Havel<br />

großer Beliebtheit.<br />

3 Der <strong>Spandau</strong>er Forst ist mit seinem<br />

großen Anteil an Luchwald und Mooren ein<br />

seltenes Waldbiotop. Das hier ansässige riesige<br />

Wildgehege (13 ha) beherbergt u. a.<br />

Hirsche, Wildschweine und Turmfalken.<br />

14<br />

4<br />

5<br />

© H. Baumann/aperçu (4)<br />

4 Die einzige Auto-Fähre Berlins verkehrt<br />

zwischen Aalemannufer in Hakenfelde und<br />

Tegelort. Dazwischen liegen 160 m Havel.<br />

Übergesetzt werden auch Motorräder, Fahrräder,<br />

Pferde, Wohnwagen, Reisebusse und<br />

kleine LKW. Und natürlich Fußgänger.<br />

5 Die 208 Meter lange Große Eiswerderbrücke<br />

entstand in den ersten Jahren des 20.<br />

Jahrhunderts. Ihre drei schwungvollen Fachwerkbögen<br />

verbinden die <strong>Spandau</strong>er Neustadt<br />

mit der Insel Eiswerder.


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FALKENHAGENER FELD<br />

STATISTIK<br />

Einwohner:<br />

38.768<br />

Fläche:<br />

6,9 km 2<br />

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 12/2021<br />

1<br />

© Pressestelle <strong>Spandau</strong> (2)<br />

Sehenswertes<br />

16<br />

3<br />

2<br />

© Silvia Perez © Silvia Perez<br />

4<br />

1 Der Waldfriedhof In den Kisseln im Ortsteil<br />

Falkenhagener Feld wurde am 17.11.1886 als<br />

erster städtischer Friedhof <strong>Spandau</strong>s eröffnet.<br />

Der Name wurde abgeleitet von den vorhandenen<br />

„Küsseln“ – mit Kiefern bewachsene<br />

Sanddünen. Im Jahr 1886 betrug die Größe<br />

des Waldfriedhofs 5,2 ha. Heute misst er 62 ha.<br />

2 Blick auf die Badestelle Spektesee. Der<br />

einstige Baggersee erfuhr eine ökologische<br />

Sanierung: Uferbereiche wurden vor dem<br />

Abrutschen gesichert, Sträucher und Röhricht<br />

gepflanzt, Wege im Park verändert.<br />

3 Willkommen in den „Naturnahen Gärten<br />

Niederheideweg“ im <strong>Spandau</strong>er Radeland:<br />

Seit 1989 werden hier 26 Gärten nach ökologischen<br />

Kriterien bewirtschaftet, ohne Zäune<br />

dazwischen. Die überwiegend heimischen<br />

Pflanzen kommen ohne Pestizide aus.<br />

4 Im Spekteweg/Hohenzollernring ist die<br />

große Mehrzweckspielanlage ein beliebter<br />

Treffpunkt für Jung und Alt. Hier gibt es zehn<br />

Stationen, darunter z.B. Stelzen, eine Balancier-<br />

und Kletterstrecke, einen Chaosweg, 100<br />

Fußstapfen, Wackelbrücke, Hangelgerät, Kippbretter<br />

und einen Surfsimulator.


STAAKEN<br />

STATISTIK<br />

Einwohner:<br />

46.034<br />

Fläche:<br />

10,9 km 2<br />

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 12/2021<br />

Sehenswertes<br />

1 Um 1436 wurde die alte Dorfkirche nach<br />

einem Brand neu aufgebaut. Die ursprüngliche<br />

Kirche stammte aus dem frühen 14. Jh.<br />

Umgestaltungen erfolgten in den jeweils herrschenden<br />

Baustilen. Ihre heutige Gestalt verdankt<br />

sie Renovierungsarbeiten im Jahr 2002.<br />

2 Die denkmalgeschützte Gartenstadt<br />

Staaken gehört zu Berlins bedeutendsten<br />

Bau- und Gartendenkmälern des 20. Jh.<br />

3 In der Naturschutzstation Hahneberg bilden<br />

sich Jung und Alt über Naturschutz, Landschaftspflege<br />

oder Beweidungsprojekte.<br />

4 Durch das leistungsstärkste Teleskop<br />

Berlins in der Bruno H. Bürgel Sternwarte auf<br />

dem Hahneberg können Planeten beobachtet<br />

werden.<br />

5 Der Bullengraben führt sechs Kilometer<br />

von der Havel bis nach Staaken, vorbei an<br />

renaturierten Gewässern, Feuchtgebieten<br />

und Spielbereichen. Beliebt ist er bei Skatern,<br />

Radfahrern und Spaziergängern. Die Bullenfigur<br />

wurde 2007 zur Eröffnung des Grünzugs<br />

aufgestellt.<br />

1<br />

2 3<br />

© Silvia Perez<br />

4<br />

5<br />

© Silvia Perez<br />

© H. Baumann/aperçu (3)<br />

17


GATOW<br />

STATISTIK<br />

Einwohner:<br />

3.520<br />

Fläche:<br />

10,4 km 2<br />

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg12/2021<br />

1<br />

Sehenswertes<br />

© Silvia Perez<br />

2<br />

3<br />

1 Der Blick auf die Havel vom Rothenbücherweg<br />

aus: Am Ufer entlang gibt es eine<br />

Vielzahl an Wegen, Bänken, Bade- und Liegewiesen.<br />

© Thais Perk<br />

© Silvia Perez<br />

2 Blick auf die Tower des Flugplatzes<br />

Gatow, auf dessem Gelände sich das Militärhistorische<br />

Museum der Bundeswehr befindet.<br />

3 Die Dorfkirche Gatow, eine Feldsteinkirche<br />

aus dem 13. Jahrhundert, befindet sich<br />

im Süden <strong>Spandau</strong>s, nahe der Havel.<br />

4<br />

5<br />

4 Ein Relikt aus früheren Zeiten der Abwasserentsorgung:<br />

die Heidelandschaft der<br />

Rieselfelder. Heute ist das Areal ein Landschaftsschutzgebiet,<br />

in der sich die Natur<br />

nahezu frei entfalten kann und zum Spazierengehen<br />

einlädt.<br />

18<br />

© Pressestelle <strong>Spandau</strong><br />

© Pressestelle <strong>Spandau</strong><br />

5 Die Bockwindmühle stand von ca. 1845<br />

bis 1921 als Wahrzeichen Gatows auf dem<br />

Windmühlenberg. Sie wurde für einen Film<br />

abgebrannt. Im Rahmen der 750-Jahrfeier<br />

des Ortsteils wurde 2008 die neue Mühle<br />

feierlich eingeweiht.


KLADOW<br />

STATISTIK<br />

Einwohner:<br />

16.406<br />

Fläche:<br />

14,7 km 2<br />

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 12/2021<br />

Sehenswertes<br />

1 Der 1,97 ha große, denkmalgeschützte<br />

Landhausgarten Dr. Fraenkel an der Havel ist<br />

öffentlich zugänglich und besitzt seit 2016 ein<br />

Besucherzentrum. Dieser entstand in der<br />

Nachbarschaft der Sommersitze der Familien<br />

Geßner und Mendelsohn, veranlasst durch den<br />

Bankier Dr. Max Fraenkel um 1930. Zuvor war<br />

hier Gewerbegelände eines Ziegelbetriebes.<br />

2 Die Kladower Schilfdachkapelle „Zum<br />

Guten Hirten“ am Gottfried-Arnold-Weg wurde<br />

in den 50er Jahren infolge der Teilung<br />

Berlins erbaut, da es durch die DDR-Grenze<br />

keinen Zugang mehr zur Dorfkirche Groß-<br />

Glienicke gab.<br />

3<br />

1<br />

2<br />

© Thais Perk (3)<br />

4<br />

3 Das historische Gutshaus im Gutspark<br />

Neukladow am Havelufer gegenüber des<br />

Wannsees ist heute ein Restaurant und Ort<br />

von Kulturveranstaltungen wie Vorträge, Konzerte,<br />

Kunst- und Musikevents. Gebäude und<br />

Gutspark stehen unter Denkmalschutz.<br />

4 Im 14. Jh. wurde die Dorfkirche Kladow<br />

erbaut. Sie befindet sich auf einer durch die<br />

Eiszeit entstandenen Haveldüne.<br />

© H. Baumann/aperçu<br />

19


FALKENSEE<br />

EIN GUTER NACHBAR FÜR SPANDAU<br />

Falkenhagener See<br />

© www.falkensee.de (6)<br />

Kirche Falkensee-Falkenhagen<br />

STATISTIK<br />

Einwohner:<br />

44.240<br />

Fläche:<br />

43,30 km 2<br />

Landkreis:<br />

Havelland<br />

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 12/2021<br />

Vor den Toren <strong>Spandau</strong>s<br />

Museum Galerie Falkensee<br />

Waldbad Falkensee<br />

Falkensee kann auf eine weitreichende Geschichte<br />

zurückblicken – die ältesten Dokumente<br />

stammen aus dem 13. Jahrhundert.<br />

Dennoch ist die Stadt jung geblieben, denn<br />

viele junge Familien mit Kindern zogen in<br />

den letzten Jahrzehnten hierher. Über die<br />

bewegte Vergangenheit Falkensees informieren<br />

Museum und Galerie Falkensee. Der Geschichtspark<br />

an der Hamburger Straße bietet<br />

ebenso Einblicke in die Historie der Stadt.<br />

Erst seit 1923 gibt es übrigens Falkensee unter<br />

eben diesem Namen. Er entstand bei der Bildung<br />

der Stadt aus den beiden größten eingemeindeten<br />

Dörfern Falkenhagen und Seegefeld,<br />

zu denen durch spätere Ansiedlungen<br />

noch die Wohngebiete Finkenkrug, Falkenhöh,<br />

Falkenhain und Waldheim hinzu kamen.<br />

Stadthalle<br />

Geschichtspark<br />

Fahrradhaus<br />

Mo.-Fr.:<br />

10.00 - 18.00<br />

Sa.:<br />

9.00 - 13.00<br />

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Bahnhofstraße 30 · 14612 Falkensee · Tel. 03322 200325 · www.fahrradhaus-steen.de


© Kalinovskiy/Fotolia-<br />

Kultur<br />

Tourismus<br />

Geschichte(n)


Stadtfeste in <strong>Spandau</strong> – <strong>immer</strong> einladend<br />

KULTUR | TOURISMUS | GESCHICHTE(N)<br />

Brandenburg-Tag <strong>Spandau</strong>er Havelfest Bayern-Tag<br />

Zu Beginn der Ausflugssaison präsentieren<br />

attraktive Ausflugsziele aus dem uns nächst<br />

gelegenem Bundesland ihre Angebote und<br />

machen den Berlinern Lust auf eine Landpartie.<br />

Ob mit dem Regio, Schiff, Auto,<br />

Rad, zu Fuß oder sogar mit der Draisine –<br />

für jedes Fortbewegungsmittel gibt es die<br />

besten Tipps und Ideen für Tagesausflüge<br />

oder auch mit einer Übernachtung. Umrahmt<br />

werden die touristischen Angebote<br />

von einem bunten musikalischen Unterhaltungsprogramm,<br />

gastronomischen Highlights<br />

und attraktiven Preisen bei kostenlosen<br />

Gewinnspielen.<br />

An drei Tagen auf mehreren Bühnen unterhalten<br />

Coverbands der Spitzenklasse Besucher<br />

von Nah und Fern. Schlager, Rock und<br />

Pop der 60er, 70er bis heute und natürlich<br />

auch Countrymusik – für jeden Geschmack<br />

ist etwas dabei. Wie eine Perlenschnur am<br />

Havelufer aufgereiht verbinden Kunsthandwerks-<br />

und Handelsstände die einzelnen<br />

Bühnenstandorte und laden ein zum Flanieren.<br />

Ergänzt wird das Angebot von gastronomischen<br />

Leckereien aller Art und Geschmäcker<br />

– von süß bis salzig und von heiß bis kalt.<br />

Rund um die Bühnen feiern die Besucher in<br />

den Biergärten unter alten Bäumen mit herrlichem<br />

Blick auf die Havel.<br />

Jeden ersten Samstag im August seit nun<br />

fast fünfzig Jahren herrscht das bayrische<br />

weiß-blau in der <strong>Spandau</strong>er Altstadt vor.<br />

Gemeinsam mit unseren Freunden der<br />

Tourismuszentrale Fichtelgebirge präsentiert<br />

sich der Freistaat mit kulinarischen,<br />

touristischen und musikalischen Highlights.<br />

Es wird geschunkelt und gefeiert, geprostet<br />

und gelacht. Bei Brezeln, Leberkäs<br />

und Blasmusik fühlt sich der Besuch in der<br />

<strong>Spandau</strong>er Altstadt schnell wie ein Kurzurlaub<br />

im Fichtelgebirge an. Touristische<br />

Infostände und Verlosungen von Reiseund<br />

Gastrogutscheinen runden das Angebot<br />

ab.<br />

© PARTNER FÜR SPANDAU<br />

April<br />

Juni<br />

August<br />

September<br />

November/Dezember<br />

Brandenburg-Tag<br />

Havelfest Bayerntag Altstadtfest<br />

Weinsommer<br />

Weihnachtsmärkte<br />

22<br />

Veranstalter der<br />

<strong>Spandau</strong>er Stadtfeste:<br />

Breite Str. 37 · 13597 Berlin · Tel. 36 75 72 61<br />

www.partner-fuer-spandau.de


<strong>Spandau</strong> ist für mich...<br />

<strong>Spandau</strong>er Altstadtfest<br />

Rock und Pop auf der großen Bühne vor dem<br />

Rathaus <strong>Spandau</strong> locken seit vielen Jahren<br />

Musikfans in das Herz des Bezirks – die Altstadt<br />

<strong>Spandau</strong>. Während vor der Bühne gefeiert<br />

und getanzt wird, laden Handelsstände<br />

in den Straßen der Altstadt zum Bummeln<br />

ein. In mehr als 120 Einzelhandelsgeschäften,<br />

drei Kaufhäusern und den <strong>Spandau</strong> Arcaden<br />

findet jeder Besucher das passende<br />

Mitbringsel für alle Lieben, die nicht beim Altstadtfest<br />

dabei sein können. Und auch das<br />

leibliche Wohl kommt nicht zu kurz. Imbissund<br />

Spezialitätenstände verwöhnen mit ihren<br />

kulinarischen Angeboten den Gaumen und<br />

Hochprozentiges die Seelen der Besucher.<br />

Weinsommer<br />

Winzer aus dem Weinland Rheinland-Pfalz,<br />

die ihre Trauben fast mit dem Vornamen kennen,<br />

präsentieren ihre Weine; rot und weiß,<br />

manchmal auch rosé. Gekeltert und gelagert,<br />

manchmal auch destilliert. Der <strong>Spandau</strong>er<br />

Marktplatz verwandelt sich an vier Tagen<br />

im Spätsommer in Berlins größten Weingarten.<br />

Es kann vor Ort probiert und getrunken<br />

aber auch für Zuhause bestellt werden.<br />

Dazu gibt es leckere Flammkuchen, harte<br />

würzige Wurst und schmackhafte Käsewürfel.<br />

Das Auto lassen Sie bitte lieber gleich Zuhause.<br />

Die Altstadt <strong>Spandau</strong> ist optimal mit<br />

den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.<br />

<strong>Spandau</strong>er Weihnachtsmarkt<br />

Lichterzauber Zitadelle<br />

Die märchenhafte Zitadelle lädt Berliner und<br />

Berlinbesucher zum Lichterzauber <strong>Spandau</strong><br />

ein. Ob feinste italienische Pralinen, Duftkerzen<br />

mit Wildblumen, fair produzierte Weihnachtssterne<br />

oder edler Schmuck: Hier lässt<br />

es sich, zwischen Hunderten von beleuchteten<br />

Weihnachtsbäumen, Geschenke für die Lieben<br />

shoppen. Die Erwachsenen können sich<br />

bei Glühwein und Feuerzangenbowle aufwärmen,<br />

während die Kleinen sich auf historische<br />

Fahrgeschäfte, Zuckerwatte und viele<br />

andere Leckereien freuen dürfen. Sportliche<br />

Besucher drehen auf der neunen Schlittschuhbahn<br />

ihre Runden oder haben Spaß am Eisstockschießen.<br />

Neben einem wunderschönen<br />

weihnachtlichen Ambiente ist für die Besucher<br />

des Weihnachtsmarkts der Besuch des Juliusturms,<br />

der Museen und Kunstausstellungen in<br />

der Zitadelle im Eintrittspreis inklusive.<br />

<strong>Spandau</strong>er<br />

Weihnachtsmarkt<br />

… in erster Linie Heimat.<br />

Beruflich & privat.<br />

Die <strong>Spandau</strong>er Traditionsveranstaltungen<br />

gehören genauso<br />

zu meinem <strong>Spandau</strong>,<br />

wie die erfolgreichste deutsche<br />

Ballsportmannschaft<br />

– das Wasserballteam der<br />

Wasserfreunde <strong>Spandau</strong> 04, das hoffentlich<br />

ab 2027 in der neuen Wasserballarena an<br />

der Gatower Straße, ihre Siege erringen wird.<br />

Aber <strong>Spandau</strong> ist für mich auch <strong>immer</strong> grün<br />

und blau: Bei langen Spaziergängen mit<br />

meinem Hund durch das Grün der Rieselfelder<br />

oder bei Radtouren entlang der blauen<br />

Havel kann ich wunderbar entspannen.<br />

<strong>Spandau</strong> vereint für mich auch <strong>immer</strong> Tradition<br />

und Moderne: Ob nun internationale<br />

Rockstars hinter alten Festungsmauern der<br />

Zitadelle, Berlins modernste Schleuse im<br />

ältesten hauptstädtischen Siedlungsraum,<br />

Multimediafirmen mit Blick auf dem Landund<br />

Bauernmarkt oder die CO²-neutrale<br />

Speiseeisproduktion nahe der einstigen<br />

Zeppelin-Werft.<br />

<strong>Spandau</strong> ist als westlichster Hauptstadtbezirk<br />

somit ein Symbol für modernes, urbanes<br />

aber <strong>immer</strong> naturnahes Leben.<br />

Sven-Uwe Dettmann<br />

Geschäftsführer Partner für <strong>Spandau</strong><br />

Die historische <strong>Spandau</strong>er Altstadt bietet mit ihren<br />

kleinen Gassen und kopfsteingepflasterten<br />

Straßen eine traumhafte Kulisse für den traditionellen<br />

<strong>Spandau</strong>er Weihnachtsmarkt. Kunsthandwerksbuden,<br />

Angebote aus aller Welt und<br />

natürlich kulinarische Leckereien tragen zu einer<br />

stimmungsvollen Atmosphäre bei. Verbinden<br />

lässt sich ein Besuch des nostalgischen<br />

Weihnachtsmarkts mit einem Bummel durch<br />

Berlins längste zusammenhängende Fußgängerzone,<br />

die mit ihren zahlreichen Einzelhandelsgeschäften<br />

<strong>immer</strong> einen Besuch lohnt. Der<br />

<strong>Spandau</strong>er Weihnachtsmarkt findet zeitgleich<br />

zum Lichterzauber Zitadelle statt, so dass sich<br />

ein Besuch der beiden Weihnachtsmärkte wunderbar<br />

verbinden lässt und für ein vorweihnachtliches<br />

Erlebnis der Extraklasse gesorgt ist.<br />

23<br />

KULTUR | TOURISMUS | GESCHICHTE(N)


KULTUR | TOURISMUS | GESCHICHTE(N)<br />

Ausstellung auf der Zitadelle<br />

Johannes, ehem.<br />

Pfarrer der Heilig-<br />

Geist-Kirche,<br />

vermacht dieser<br />

eine jährliche<br />

Getreidepacht<br />

von zwei Wispel<br />

Roggen und zwei<br />

Wispel Malz aus<br />

der Mittelmühle zu<br />

Teltow, 5.12.1289<br />

(Original auf Pergament mit<br />

2 Siegeln – <strong>Spandau</strong> und Teltow)<br />

825 Jahre <strong>Spandau</strong><br />

Im Kommandantenhaus der <strong>Spandau</strong>er Zitadelle<br />

ist ab dem 15. Mai mindestens bis<br />

September 2022 eine Ausstellung zur Ersterwähnung<br />

<strong>Spandau</strong>s vor 825 Jahren zu<br />

sehen. Im Mai 1197 wird in einer markgräflichen<br />

Schenkungsurkunde der <strong>Spandau</strong>er<br />

Vogt Eberhard („Everardus advocatus<br />

in Spandowe“) als Zeuge aufgeführt und<br />

<strong>Spandau</strong> damit erstmalig urkundlich genannt.<br />

Die Urkunde, die im Domstiftsarchiv<br />

Brandenburg liegt, wird als Faksimile gezeigt.<br />

Im Original wird die älteste Urkunde<br />

im Bestand des Archivs des Stadtgeschichtlichen<br />

Museums <strong>Spandau</strong> von 1289 – versehen<br />

mit dem <strong>Spandau</strong>er Siegel – zu sehen<br />

sein. Die Ausstellung kann mit dem Zitadellenticket<br />

besucht werden. Es gilt für alle<br />

Museen, Ausstellungen und den Juliusturm.<br />

Geöffnet: Fr-Mi von 10.00-17.00 Uhr<br />

und Do 13.00-20.00 Uhr<br />

www.zitadelle-berlin.de<br />

Vor 130 Jahre ging die Pferdebahn <strong>Spandau</strong> in Betrieb<br />

Pferdestärke vor der Straßenbahn<br />

Wenn Sie das Wort „Straßenbahn“ hören,<br />

dann denken Sie sicher sofort an die typisch<br />

gelben Wagen der Tram- und Metrolinien<br />

der BVG, die heute nicht mehr aus dem<br />

Berliner Stadtbild fortzudenken sind. Schwer<br />

vorstellbar, dass Mitte des 19. Jahrhunderts<br />

noch Pferde vor die damaligen schienengebundenen<br />

Wagen gespannt waren und<br />

diese mit klirrendem Geschirr, klappernden<br />

Hufen sowie einer zurückbleibenden Spur<br />

aus Pferdeäpfeln durch die Straßen zogen.<br />

1865 fuhr eine solche Pferdebahn erstmals<br />

in der Hauptstadt (zwischen Brandenburger<br />

Tor und dem Bahnhof Westend).<br />

Erste Pferdebahn in <strong>Spandau</strong><br />

Vor 130 Jahren, im Juni 1892, etablierte sich<br />

die erste Pferdebahn in <strong>Spandau</strong>, betrieben<br />

durch die private Gesellschaft „<strong>Spandau</strong>er<br />

Straßenbahn Simmel, Matzky & Müller“.<br />

Die zweigleisige Strecke zwischen <strong>Spandau</strong><br />

Neue Brücke und Fehrbelliner Tor betrug 1,7<br />

Kilometer und besaß eine Spurweite von nur<br />

einem Meter, sodass sie problemlos auch<br />

schmale Kurven in der <strong>Spandau</strong>er Altstadt<br />

nehmen konnte. Es folgten weitere Strecken<br />

und Streckenabschnitte zwischen dem<br />

Bahnhof <strong>Spandau</strong> und Neue Brücke sowie<br />

<strong>Spandau</strong> Markt und Pichelsdorf.<br />

© Archiv Berliner-Verkehrsseiten<br />

Im 19. Jahrhundert fuhren sogenannte<br />

Pferdebahnen durch Berlin<br />

Elektroantrieb statt Pferdestärke<br />

Doch das Dasein der Pferdebahnen währte<br />

nicht mehr lange: Nur zwei Jahre später<br />

übernahm die „Deutsche Kleinbahn-Gesellschaft“<br />

die Linien der <strong>Spandau</strong>er Straßenbahn-Gesellschaft<br />

und ab 1896 ersetzten<br />

elektrischer Fahrstrom und Elektroantrieb<br />

die Pferdekraft. Eine kurze Zeitspanne und<br />

dennoch ein wichtiger Entwicklungsschritt,<br />

der nicht vergessen werden sollte. Vielleicht<br />

denken Sie bei Ihrer nächsten Tram-Fahrt an<br />

die Ursprünge der heutigen Straßenbahnen.<br />

V Selina Lux<br />

24<br />

Markgraf Otto II. von<br />

Brandenburg und sein<br />

Bruder Albrecht [II.],<br />

Graf in Gardelegen,<br />

nehmen das Domkapitel<br />

in ihren Schutz<br />

und schenken ihm die<br />

Kirchen in Ketzin und<br />

Markau und das<br />

früher Reinholdsdorf<br />

genannte Dorf<br />

Plötzin, 1197 Mai 28.<br />

© Stadtgeschichtliches Museum <strong>Spandau</strong> (2)


100 Jahre Freilichtbühne<br />

„Ist das schön hier!“<br />

Er sei gleich begeistert gewesen, gesteht<br />

Andreas Schmidt, Theatermacher und<br />

Vorsitzender des Vereins „Berliner Kindertheater<br />

– Theater von großen Menschen für<br />

kleine Menschen“, als er 2004 die Freilichtbühne<br />

sah: „Ist das schön hier!“ Nach vielen<br />

Auftritten, die Pippis Geschichten quasi<br />

zum festen Repertoire der Bühne gemacht<br />

haben, beschreibt er die Atmosphäre aus<br />

der Bühnensicht <strong>immer</strong> noch als „intim“.<br />

Dabei passen – wenn es nicht Corona-Vorgaben<br />

gibt – bis zu 600 Personen in den<br />

Zuschauer bereich.<br />

Gute Unterhaltung<br />

Zwischen Juni bis September gibt es ein<br />

buntes Programm. Die Freilichtbühne ist<br />

der Sommerspielort des Kulturhauses, beides<br />

sind Bühnen des Kulturamtes <strong>Spandau</strong>.<br />

Geboten werden Kindertheater und Kindermusik-Konzerte<br />

am Nachmittag, „Operetten<br />

zum Kaffee“ und ein Abendprogramm<br />

mit Pop- und Rockmusik der 50er bis 90er<br />

Jahre: Petticoat, Larry Schuba, Berlin Beat<br />

Club, Die Gabys, Magic of Queen, Deep<br />

Purple, Boogie Woogie, italienische Hits,<br />

Son Cubano. Beliebt sind sonntägliche Matineen,<br />

die Umsonst & Draußen Konzerte,<br />

die Ladies Night oder der Umweltmagier<br />

mit einer nachhaltigen Zaubershow und<br />

nicht zu vergessen die Rocky Horror Picture<br />

Show, lippensynchron mit Film im Hintergrund<br />

nachgespielt. Einen Überraschungsauftritt<br />

gibt’s auch noch – und rein gar nichts<br />

darüber vorab zu erfahren.<br />

Das 100-jährige Jubiläum wird jedenfalls<br />

2022 im 101. Jahr der Freilichtbühne nachgeholt.<br />

Im Hintergrund wurde saniert, das<br />

Toilettenhaus neu erbaut sowie das bisherige<br />

entkernt zum Cateringausschank. Weitere<br />

Sanierungsmaßnahmen nach der Saison<br />

sind angedacht – vom Kassenhaus bis zur<br />

Bühne und deren Dach.<br />

Ob es auch wieder tierische Gäste gibt –<br />

wer weiß. Die Jubiläumsbroschüre berichtet<br />

vom Fuchs, der in der Pause über die Bühne<br />

schritt und dem Waschbären, der aus der<br />

umgekippten Mülltonne kam – und alle Eispapiere<br />

fein säuberlich abgeschleckt hatte.<br />

V Birgit Nössler<br />

www.kulturhaus-spandau.de<br />

© Friedhelm Hoffmann, Zitadelle Berlin<br />

Enthüllt.<br />

Berlin und seine Denkmäler<br />

ANZEIGE<br />

Die Denkmäler<br />

der Siegesallee<br />

im neuen Museum<br />

Wissen Sie, was das teilstationäre Hospiz<br />

in Neukölln, die Kugelspielerin im Volkspark<br />

Luisenhain und die Zitadelle <strong>Spandau</strong><br />

gemeinsam haben? Sie haben alle den gleichen<br />

Förderer: die Berliner LOTTO-Stiftung.<br />

Die Historienschau mit 150 Skulpturen und<br />

Büsten vergangener Epochen, die einst<br />

das Berliner Stadtbild prägten, aber später<br />

daraus verschwunden sind, ist der Öffentlichkeit<br />

als Dauerausstellung zugänglich.<br />

Ausstellungsorte sind das ehemalige<br />

Proviantmagazin und das klassizistische<br />

Kasernengebäude der Zitadelle <strong>Spandau</strong>.<br />

Die LOTTO-Stiftung Berlin gewährte 2016<br />

für die Umbaumaßnahmen und die Ausstellungsgestaltung<br />

eine Zuwendung in Höhe<br />

von 7.871.000 Euro.<br />

Seit Gründung der LOTTO-Stiftung 1975<br />

wurden über 5.800 gemeinnützige Projekte<br />

mit rund 2,8 Mrd. Euro gefördert. Von<br />

jedem bei LOTTO Berlin gespieltem Tipp,<br />

den die Berlinerinnen und Berliner z. B. für<br />

LOTTO 6aus49, Eurojackpot, KENO oder<br />

die GlücksSpirale beim legalen staatlichen<br />

Glücksspielanbieter ausgeben, fließen<br />

mindestens 20 Prozent in die Stiftung. 20<br />

Prozent, die sich Monat für Monat zu Millionen<br />

Euro summieren – um die Stadt Berlin<br />

noch lebens- und liebenswerter zu machen.<br />

KULTUR | TOURISMUS | GESCHICHTE(N)<br />

Die Big Band Black Buttom auf der Freilichtbühne an der Zitadelle.<br />

© Kulturhaus <strong>Spandau</strong><br />

Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin<br />

Rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts<br />

Brandenburgische Str. 36, 10707 Berlin<br />

Tel.: 030 89051280<br />

www.lotto-stiftung-berlin.de<br />

25


KULTUR | TOURISMUS | GESCHICHTE(N)<br />

26<br />

Historische <strong>Spandau</strong>er Stadtgarde e. V.<br />

Exerzieren mit Augenzwinkern<br />

Die Historische Stadtgarde vertritt <strong>Spandau</strong> in und außerhalb der Stadt.<br />

„Parole?!“ Irritiert bleiben die Gäste auf der<br />

Zitadelle vor dem Regiment stehen, das ihnen<br />

den Weg versperrt. „Ähm, wir haben keine Parole<br />

erhalten…?“, „Guten Tag“, flüstert ihnen<br />

einer zu. „Ähm… Guten Tag…?“. „Bitteschön“.<br />

Mit Witz und Augenzwinkern ist das Regiment<br />

der Historischen <strong>Spandau</strong>er Stadtgarde bei<br />

der Sache, jeden dritten Sonntagmittag im<br />

Monat auf der Zitadelle oder beim Exerzieren<br />

mit den Langen Kerls jeden 1. Sonnabend im<br />

Monat auf Krongut Bornstedt und Sanssouci<br />

in Potsdam.<br />

Das Königlich-Preußische Prinz-Heinrich-<br />

Füsilier-Regiment – heute Historische <strong>Spandau</strong>er<br />

Stadtgarde genannt – wurde von<br />

Friedrich II. 1740 gegründet und exerziert<br />

noch nach dem Reglement von 1743, nur kurz<br />

unterbrochen von 1806 (Schlacht von Jena<br />

und Auerstedt) bis 1986 (Preußenbegeisterung<br />

in Ost- und West-Berlin). Die Stadtgardisten<br />

sind inzwischen ein gemeinnützig<br />

anerkannter Verein und werden auch längst<br />

nicht mehr aus der Staatskasse bezahlt. Die<br />

22 aktiven, uniformierten Mitglieder, darunter<br />

fünf Frauen, kommen aus allen Schichten der<br />

Bevölkerung, sind Richter und Künstler, Geschäftsführer,<br />

Elektromonteur, Schüler…. vor<br />

allem aus <strong>Spandau</strong>, aber auch aus anderen<br />

Berliner Bezirken, sogar aus Falkensee.<br />

In authentischen Uniformen treten der Prinz<br />

und seine Leibhusaren, Offiziere, Unteroffiziere,<br />

Tambour und Pfeifer, Z<strong>immer</strong>mann, Füsiliere,<br />

Feldscherer, Marketenderin und Soldatenweiber<br />

auf. Was das alles bedeutet, ist<br />

beim Gardeabend jeden 2. und 4. Dienstag<br />

um 18 Uhr auf der Zitadelle, Haus 4, erfahren.<br />

62 Jahre Kommandeur<br />

„Wir erforschen die Lebensverhältnisse in<br />

der friderizianischen Zeit und spielen sie<br />

nach. Wir repräsentieren das Prinz-Heinrich-Regiment,<br />

das von 1764 bis 1796 in der<br />

Zitadelle <strong>Spandau</strong> stationiert war“, so der<br />

1. Vorsitzende Armin Brenker.<br />

Prinz Heinrich von Preußen war ein jüngerer<br />

Bruder des „Alten Fritz“. Er kommandierte<br />

das Regiment seit dessen Gründung, da<br />

war er 14 Jahre und bereits Oberst, bis zu<br />

seinem Tod 62 Jahre lang: einmalig in der<br />

Militärgeschichte. Er war bekannt durch eine<br />

Verteidigungsstrategie. 1801 ließ er sich im<br />

Schlosspark in Rheinsberg eine Grabpyramide<br />

errichten, in der er nach seinem Tod 1802<br />

beigesetzt wurde.<br />

Das Regiment wurde nach der vernichtenden<br />

Niederlage der preußischen Armee<br />

gegen die napoleonischen Truppen nach<br />

der Schlacht von Jena und Auerstedt 1806<br />

aufgelöst.<br />

Leibgarde und Repräsentant<br />

„Mit unseren Schwarzpulver-Vorderlader-<br />

Steinschloßflinten können wir eine Salve<br />

schießen. Auch dieses Jahr konnten wir in<br />

der Öffentlichkeit ohne Kugel schießen, denn<br />

bei unserer Aufgabe als Leibgarde der Bürgermeisterin<br />

von <strong>Spandau</strong> gab es keine<br />

Übergriffe“, berichtet Armin Brenker. „Eines<br />

unserer Ziele ist Unterstützung der gewählten<br />

Vertreter <strong>Spandau</strong>s bei Repräsentationsaufgaben.“<br />

Die Begleitung der Stadtgardisten in historischen<br />

Uniformen nutzen auch Firmen, Hochzeitsgesellschaften<br />

und Vereine. Die historische<br />

<strong>Spandau</strong>er Stadtgarde kann bei Volksfesten<br />

ein vollständiges Feldlager oder ein<br />

Feldlazarett von 1755 aufbauen. Für die Kinder<br />

wurden Ausmalbögen und Anziehpuppen<br />

zum Ausmalen und Ausschneiden entwickelt.<br />

Stadtgardisten gesucht<br />

Wer dazu gehören möchte, kann die Stadtgardisten<br />

beim Gardeabend oder beim Exerzieren<br />

ansprechen, die Funkenpost unter<br />

post@arminbrenker.de oder den neumodischen<br />

Fernruf unter (030) 366 05 96 (mit<br />

garantiert nicht abhörsicherem Anrufbeantworter)<br />

nutzen. Mitzubringen ist Interesse für<br />

preußische Geschichte und das historische<br />

Militär. Auch die Körpergröße spiele keine<br />

Rolle. „1740 hatten wir im Regiment 250<br />

Füsiliere, die 1,65 m groß waren“, postuliert<br />

Vereinsvorsitzender Armin Brenker.<br />

V Birgit Nössler<br />

Bei diesen Events ist<br />

<strong>Spandau</strong>er Stadtgarde 2022 zu erleben:<br />

→ 15.5. Barockfest Ludwigslust<br />

→ 2.6. – 6.6. Magdeburger Festungstage<br />

→ 23.6. – 26.6. Zeithainer Lustlager<br />

→ 27.8. Groß Schönebeck


Der Entdeckerplan in der Touristinformation<br />

lädt ein, Touren durch<br />

<strong>Spandau</strong> und Umgebung zu planen<br />

<strong>Spandau</strong> ist für mich...<br />

Sanierte Touristinformation im Gotischen Haus wird nun vom Bezirk betrieben<br />

Analoge und digitale Inspiration<br />

Mitte 2021 eröffnete im Herzen der Altstadt<br />

die neue Tourismusinformation am bewährten,<br />

bekannten Standort im Gotischen Haus.<br />

Frisch saniert, in hellem Holz mit viel Licht<br />

laden die neu gestalteten Räumlichkeiten<br />

der Tourist-Information ein, den Bezirk und<br />

seine Umgebung zu entdecken. Das besondere<br />

Ambiente der historischen Gewölbe<br />

konnte dabei bewahrt werden.<br />

Die Gäste sollen hier „inspiriert, informiert<br />

und beraten werden“, sagt die bezirkliche<br />

Tourismusbeauftragte Jana Friedrich. Neben<br />

der klassischen Gästeinformation werden<br />

regionale Produkte, Tickets und Touren<br />

angeboten. Lademöglichkeiten für Mobiltelefone<br />

stehen bereit ebenso wie Sitzmöglichkeiten<br />

zum Verweilen und eine Spielecke<br />

mit Murmelbahn.<br />

Neugier wecken die klassischen Flyer, Karten<br />

und Bücher ebenso wie drei großen Bildschirme,<br />

die neben beeindruckenden Bildern aus<br />

dem Bezirk auch aktuelle Infos zu Veranstaltungen,<br />

Anbietern und Produkten geben. Tablets<br />

können zur individuellen Recherche genutzt<br />

werden. Am fast 2 mal 2 m großen Entdeckerplan<br />

können Interessierte den Bezirk<br />

in seinen Ausmaßen und die Vielfalt der Attraktionen<br />

erfassen und ihre Ausflüge planen.<br />

In dem neuen Servicecenter im ältesten<br />

Bürgerhaus <strong>Spandau</strong>s sollen aber auch<br />

© Visit<strong>Spandau</strong><br />

Kundenwünsche herausgefunden werden,<br />

um noch <strong>besser</strong> und professioneller touristische<br />

Angebote zu vermarkten - zum Nutzen<br />

vieler Akteure im Bezirk. Für die persönliche,<br />

fundierte und freundliche Beratung<br />

hat die Wirtschaftsförderung drei neue<br />

Mitarbeitende eingestellt, die die Gäste in<br />

vier Sprachen beraten können. Die Leiterin<br />

der Tourist-Information, Sabrina Walther,<br />

war zuvor bereits zehn Jahre beim vorherigen<br />

Betreiber der Tourist-Information, der<br />

Partner für <strong>Spandau</strong> Gesellschaft für Bezirksmarketing<br />

mbH, angestellt. Von dieser<br />

ging die Touristinfo wieder in die bezirkliche<br />

Verantwortung über. Die Kommunalisierung<br />

der Tourist-Information ist Bestandteil der<br />

2019 beschlossenen Tourismusstrategie<br />

der Wirtschaftsförderung. Deren Ziel ist es,<br />

das touristische Potential Berlin-<strong>Spandau</strong>s<br />

zu heben, das Image als Bezirk der vielen<br />

Orte stetig weiter zu entwickeln, die Gästezahlen<br />

zu erhöhen, den Freizeitwert zu steigern<br />

und damit nichtzuletzt die bezirkliche<br />

Wirtschaft zu stärken.<br />

☐ Touristinformation im Gotischen Haus<br />

Breite Str. 32, 13597 Berlin, Tel. 3339388<br />

info@visitspandau.de<br />

☐ Tourismusbeauftragte Jana Friedrich<br />

Tel. 90279-2288<br />

jana.friedrich@ba-spandau.berlin.de<br />

…<strong>immer</strong> wieder überraschend.<br />

Das bestätigen<br />

uns auch die Berliner, die<br />

zu uns kommen: Sie sind<br />

positiv überrascht. Viele<br />

trauen sich ja leider selten<br />

nach <strong>Spandau</strong>. Aber wer<br />

uns kennt, kommt wieder. <strong>Spandau</strong> ist gut<br />

zu erreichen, finde ich – als gebürtige <strong>Spandau</strong>erin,<br />

die heute in Charlottenburg lebt.<br />

Man trifft sich in der Altstadt, auf Veranstaltungen<br />

zwischen Kladow und Zitadelle.<br />

Auch das ist <strong>immer</strong> wieder überraschend,<br />

obwohl hier so viele Menschen leben.<br />

<strong>Spandau</strong> ist toll mit der Altstadt, dem Mauerradweg<br />

rundum, dem Havelradweg. Von<br />

meinem Büro im Kulturhaus habe ich einen<br />

wunderschönen Blick zum Lindenufer.<br />

Ich war am Freiherr von Stein Gymnasium,<br />

habe dann Orchestermusik / Klarinette<br />

studiert und bin über meinen Unterricht<br />

an der Musikschule und viele organisatorische<br />

Aufgaben mit meinen Ensembles<br />

zum Kulturhaus gekommen. Seit 2014 leite<br />

ich Freilichtbühne und Kulturhaus und bin<br />

stellvertretende Fachbereichsleiterin Kultur.<br />

Wir haben bis zu 400 Veranstaltungen<br />

im Jahr, mehr als eine am Tag! Mich freuen<br />

auch die neuen, anspruchsvollen Angebote,<br />

darunter die Reihe FORTE KULTUR mit<br />

Musikern*innen des Deutschen Symphonie-<br />

Orchesters Berlin, die verschiedene Räume<br />

auf der Zitadelle bespielen und Ausstellungen<br />

mit einbeziehen, oder das Festival<br />

SPAM – <strong>Spandau</strong> macht Alte Musik. Im<br />

Herbst 2022 gibt es ein Begleitprogramm<br />

zu „Die drei ???“ – Ausstellung.<br />

Ich stand auch schon selbst auf der Freilichtbühne,<br />

der erste Auftritt war misslungen.<br />

Aber es war die Bedingung meines Musiklehrers<br />

Andreas Zander vom Freiherr von<br />

Stein Gymnasium, denn ich war beim 1. Musical<br />

der Schule dabei. Gemeinsam mit anderen<br />

Ehemaligen erlebten wir dann einen<br />

Querschnitt aller bisherigen Aufführungen<br />

der legendären Musical-AG der Schule.<br />

© Michael Pfeil<br />

Britta Richter<br />

27<br />

KULTUR | TOURISMUS | GESCHICHTE(N)


KULTUR | TOURISMUS | GESCHICHTE(N)<br />

28<br />

Vielfalt und Qualität an der Volkshochschule <strong>Spandau</strong><br />

Mehr als 1.000 Kurse und Veranstaltungen pro Jahr<br />

Weit über 1.000 Kurse und Veranstaltungen<br />

umfasst das VHS-Programm jährlich:<br />

zu Politik, Psychologie, Kultur und Gestalten,<br />

Gesundheitsbildung (Ernährung, Bewegung,<br />

Entspannung), Beruflicher Bildung und<br />

PC-Angeboten, in elf verschiedenen Sprachen<br />

sowie als Deutschunterricht für Nicht-<br />

Muttersprachler und in der Grundbildung.<br />

Rund 14.000 Anmeldungen verzeichnet die<br />

VHS jedes Jahr.<br />

Als öffentlicher, nicht-kommerzieller und<br />

weltanschaulich neutraler Träger sichert die<br />

VHS die Grundversorgung der Weiterbildung<br />

im Bezirk und ist in vieler Hinsicht der<br />

Qualität verpflichtet. Das Preis-Leistung-<br />

Verhältnis der VHS-Kurse ist unangefochten<br />

und wurde bereits in einer Langzeituntersuchung<br />

der Beruflichen Bildung von der Stiftung<br />

Warentest bestätigt. So brauchen die<br />

VHS-Kurse den Vergleich mit anderen Anbietern<br />

nicht zu scheuen. Das VHS-eigene<br />

Zertifizierungssystem Xpert ist bundesweit<br />

im beruflichen Kontext anerkannt.<br />

Viele Angebote der Volkshochschule können<br />

auch als Bildungszeit nach dem Berliner<br />

Bildungszeitgesetz genutzt werden, für<br />

die man sich von der Arbeit freistellen lassen<br />

kann. Informationen dazu gibt es in der<br />

VHS oder auf der Webseite.<br />

© B. Gericke<br />

Lage, Lage, Lage –<br />

für und in ganz <strong>Spandau</strong><br />

Die VHS ist in vielen Ortsteilen von <strong>Spandau</strong><br />

vertreten und ermöglicht so wohnortnahe Angebote<br />

– an über 30 Standorten. Kooperationen<br />

mit zahlreichen Einrichtungen und Trägern<br />

sowie die Nutzung von Schulräumen und -sporthallen<br />

machen es möglich.<br />

Die Hälfte der jährlich rund 47.000 Unterrichtsstunden<br />

finden allerdings im Haus der Volkshochschule<br />

statt und beleben die Altstadt – bis<br />

auf wenige Ferien- und Feiertage von morgens<br />

bis abends sowie an den Wochenenden ist hier<br />

<strong>immer</strong> Betrieb. Die Nähe zur Bibliothek unterstützt<br />

das Lernen: Hier kann man in der Gruppe<br />

lernen, dort schmökern und recherchieren.<br />

Besondere Orte in <strong>Spandau</strong> ermöglichen besondere<br />

Angebote, so z. B. mit und in der Zitadelle<br />

und dem Kulturhaus. Gemeinsam werden<br />

ein Schwarz-Weiß-Fotolabor unterhalten, Ausstellungen<br />

organisiert und Theaterstücke aufgeführt,<br />

die aus VHS-Theaterkursen entstanden<br />

sind. Auch einige Kurse der VHS finden im Kulturhaus<br />

statt. Zusammen mit der Naturschutzstation<br />

Hahneberg werden Info-Veranstaltungen<br />

und thematische Wanderungen angeboten.<br />

Zahlreiche schöne <strong>Spandau</strong>er Orte wie die<br />

Zitadelle selbst dienen VHS-Kursen als Kulisse<br />

für Pleinair-Malerei oder Fotografie.<br />

Standort des<br />

Zweiten Bildungswegs<br />

in der Carl-<br />

Schurz-Str. 59<br />

Kunst, Gestaltung<br />

und Performance<br />

– Impressionen<br />

aus dem Bereich<br />

„junge vhs“<br />

© D. Blank<br />

© Ronald Ziepke<br />

Haus der Volkshochschule in der Altstadt<br />

Up to date - Digitalisierung<br />

und technische Ausstattung<br />

Der Großteil der VHS-Kursangebote ist<br />

heute digital unterstützt. Auf diese Weise<br />

konnten während der Pandemiesituation<br />

ein Großteil der Kurse durch digitale<br />

Lernformate weitergeführt werden. Diese<br />

finden in der Regel in der vhs.cloud<br />

statt, einer bundesweiten digitalen Plattform,<br />

die alle deutschen Volkshochschulen<br />

gemeinsam nutzen. Digitale Unterrichtsformen<br />

und -materialien werden<br />

ständig weiterentwickelt. Im Hauptgebäude<br />

stehen Interaktive Whiteboards<br />

in jedem Seminarraum und kostenloses<br />

W-LAN zur Verfügung.<br />

Teilnehmer*innen und Kursleitende werden<br />

von der VHS technisch und didaktisch<br />

unterstützt und in die Online-Formate<br />

begleitet. Für Online-Bewegungs- und<br />

Gesundheitskurse wurden digitale Lösungen<br />

gefunden. Auch in ihrer Kommunikation<br />

ist die VHS digital: über Facebook,<br />

Instagram und einen Newsletter informiert<br />

sie über Neues und Interessantes.


Wissenswert<br />

Maßgeschneiderte Angebote<br />

In Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen<br />

und Ämtern entwickelt die VHS<br />

spezifische Fortbildungsangebote, so z.B.<br />

für Tagespflegekräfte zusammen mit dem<br />

Jugendamt, für Ehrenamtliche in Kooperation<br />

mit der <strong>Spandau</strong>er Freiwilligenagentur.<br />

Durch Kooperationen mit Stadtteilzentren<br />

und Selbsthilfetreffpunkten entstehen<br />

wohnortnah Angebote, die zum Kiez und<br />

zur Einrichtung passen. Oft treten auch<br />

<strong>Spandau</strong>er Vereine oder Betriebe an die<br />

VHS heran, um sich bedarfsgerechte Fortbildungsangebote<br />

konzipieren zu lassen,<br />

z. B. für Fremdsprachen oder zu speziellen<br />

Computerprogrammen. Berufsbezogene<br />

Deutsch- und Fremdsprachkurse erleichtern<br />

das berufliche Fortkommen.<br />

Inklusiv und barrierearm<br />

Ein besonderes Augenmerk der VHS liegt<br />

darauf, Zugangsbarrieren zur Weiterbildung<br />

abzubauen: mit einem barrierefreien Zugang<br />

und barrierearmem Leitsystem im Hauptgebäude,<br />

spezifischen Angeboten für Menschen<br />

mit und ohne Behinderung – viele davon in<br />

langjähriger Kooperation mit dem Evangelischen<br />

Johannesstift – und mit den zahlreichen<br />

Angeboten im Bereich der sprachlichen und<br />

sozialen Integration. Hier spielt die VHS eine<br />

zentrale Rolle im Bezirk mit einem großen<br />

und breit gefächerten Angebot an Deutsch-<br />

Sprachkursen: BAMF-geförderte Integrations-<br />

und Berufssprachkurse, spezielle Kurse<br />

für Geflüchtete, Kurse für Mütter / Eltern von<br />

<strong>Spandau</strong>er Schulkindern, Sprach- und Einbürgerungstests<br />

und viele mehr.<br />

Ein weiterer Schwerpunkt sind Angebote der<br />

Grundbildung, die Lese-, Schreib- und Mathematikkenntnisse<br />

ver<strong>besser</strong>n helfen: für<br />

Menschen deutscher sowie nichtdeutscher<br />

Herkunftssprache gibt es ein umfassendes<br />

Kurs- und Beratungsangebot.<br />

Im Verbund <strong>besser</strong><br />

Die bezirkliche Volkshochschule profitiert<br />

vom Netzwerk der Berliner Volkshochschulen<br />

und dem gemeinsamen Servicezentrum<br />

mit der dort angesiedelten Prüfungszentrale,<br />

dem gemeinsamen Webauftritt und der<br />

berlinweiten Kursdatenbank sowie einem<br />

attraktiven Fortbildungsprogramm für alle<br />

VHS-Kursleitungen.<br />

Da sie flächendeckend und mit testierter<br />

Qualität agieren können, sind die Berliner<br />

Volkshochschulen Ansprechpartner für überbezirkliche<br />

Projekte und Kampagnen und<br />

führen z. B. im Auftrag der Senatsverwaltung<br />

für Integration seit mehreren Jahren Sprachkurse<br />

für Geflüchtete durch. Gemeinsame<br />

Kooperationen mit Einrichtungen wie dem<br />

Deutschen Historischen Museum und vielen<br />

anderen Partner*innen erweitern das Programm<br />

um einige „Highlights“. Eingebettet<br />

in den Deutschen Volkshochschulverband<br />

nutzen die Volkshochschulen die bundesweite<br />

vhs.cloud, Lehr- und Lernmaterialien<br />

und die Möglichkeit zum fachlichen Austausch.<br />

Modellprojekte und Materialien werden<br />

zum Teil weit über die Volkshochschulen<br />

hinaus kommuniziert und genutzt.<br />

☐ Volkshochschule <strong>Spandau</strong><br />

Carl-Schurz-Str. 17, 13597 Berlin %<br />

Info-Telefon: 030 / 90279 5000<br />

www.vhs-spandau.de<br />

www.facebook.com/<br />

Volkshochschule<strong>Spandau</strong>/<br />

Zweiter Bildungsweg<br />

Organisatorisch unter dem Dach der<br />

VHS, fußläufig unweit der VHS in der<br />

Carl-Schurz-Str. 59, finden die Lehrgänge<br />

des Zweiten Bildungsweges statt, die auf<br />

den nachträglichen Erwerb von Berufsbildungsreife<br />

und Mittlerem Schulabschluss<br />

vorbereiten.<br />

Unterrichtsort und Verwaltung<br />

Carl-Schurz-Straße 59, 13597 Berlin<br />

Lehrgangsleitung:<br />

Herr Lätsch, Raum H2.5, Tel. 909279-5015<br />

c.laetsch@ba-spandau.berlin.de<br />

Sprechzeiten: Freitag 9.00 bis 11.00 Uhr<br />

und nach Vereinbarung<br />

Sekretariat:<br />

Frau Glagow, Raum H2.4,<br />

Tel. 90279-5006<br />

sekretariat-zbw@vhs-spandau.de<br />

Sprechzeiten: Montag bis Mittwoch 10.00<br />

bis 14.00 Uhr, Donnerstag<br />

16.00 bis 18.30 Uhr<br />

Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr<br />

Nachträglicher Erwerb<br />

folgender Schulabschlüsse:<br />

Berufsbildungsreife<br />

Erweiterte Berufsbildungsreife<br />

Mittlerer Schulabschluss<br />

Alle Lehrgänge in Tagesund<br />

Abendform.<br />

www.vhs-spandau.de<br />

© monkeybusinessimages / iStock<br />

29<br />

KULTUR | TOURISMUS | GESCHICHTE(N)


KULTUR | TOURISMUS | GESCHICHTE(N)<br />

Bei der Error Music Performance zeigen die Mädchen, was sie programmiert und getüftelt haben.<br />

Triangle HiFi Studio<br />

Berlin & Potsdam<br />

Seit 2003 kreieren wir<br />

für Berlin und Potsdam individuelle Hi-<br />

Fi-Lösungen und sorgen für unvergessliche<br />

Momente. Wir laden Sie herzlich<br />

dazu ein, in unseren Räumen die perfekte<br />

Anlage für Ihr persönliches Musikempfinden<br />

zu entdecken.<br />

Mo - Fr 11:00 - 19:00 Uhr · Sa 15:00 - 18:00 Uhr<br />

Unser kostenloser Kundenparkplatz im Innenhof.<br />

Gardeschützenweg 86 · 12203 Berlin<br />

Tel. 030 / 862 00 -226 · Fax -228<br />

www.triangle-hifi.de<br />

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Preis für kulturelle Bildung „Kulturlichter“<br />

„Error Music“ kennt keine Fehler<br />

„Error Music – don't delete“ heißt das von<br />

Künstlerin Yosa Peit entwickelte Format,<br />

das Mädchen fürs Musikmachen und freie<br />

Experimentieren anspricht. Der Name ist<br />

Programm, erlaubt das Ausprobieren in<br />

alle Richtungen vom Bau von Instrumenten<br />

bis zum Basteln an elektronischen<br />

Sounddesigns<br />

– Fehler sind bei diesem<br />

Projektnamen quasi nicht<br />

möglich. Künstlerin Yosa<br />

Peit wird unterstützt von<br />

Produktionsleiterin Juliane<br />

Springsguth von den<br />

„Jungen Tüftler_innen“,<br />

die neben Mentor_innen die Technik zur<br />

Verfügung stellen.<br />

Nachdem in einer Projekt- oder Ferienwoche<br />

viel getüftelt und experimentiert wurde, gibt<br />

© Andi Weiland (3)<br />

es am Freitagnachmittag den Bühnen-Auftritt<br />

im Kunsthaus „Acud macht neu“ in der Veteranenstraße<br />

vor Eltern, Freunden, Klassenkameraden.<br />

Sicher ein tolles Erlebnis im Mai<br />

2022 für die Schülerinnen aus der Schule an<br />

der Jungfernheide und alle Gäste!<br />

Das Projekt erhielt im April<br />

2022 den KULTURLICH-<br />

TER-Preis, der seit 2020<br />

in drei Kategorien vergeben<br />

wird und für den sich<br />

100 Projekte beworben<br />

hatten: Preis des Bundes,<br />

Preis der Länder und Preis<br />

des Publikums. „Error „Music<br />

– don`t delete“ erhielt aus den Händen<br />

von Kultursenator Dr. Klaus Lederer den mit<br />

20.000 Euro dotierten Preis der Länder.<br />

www.errormusic.org<br />

GIPFELPUNKT KOMMA<br />

ANTHROPOSOPHIE - LITERATUR - SPIEL - KUNST - MUSIK<br />

BERLIN<br />

30<br />

Öffnungzeiten:<br />

Mo-Fr 10:00-18:00 Uhr<br />

Sa 10:00-16:00 Uhr<br />

Kladower Damm 221 · 14089 Berlin<br />

Tel. 030 / 67 92 09 75<br />

gipfelpunktundkomma.de<br />

Buchhandel online<br />

unser onlineshop<br />

www.genialokal.de


ANZEIGE<br />

Jugendtheaterwerkstatt <strong>Spandau</strong><br />

Galerie Spandow, Brosehof<br />

Ein Pferdestall im Fachwerkbau, anno 1760,<br />

birgt einen der schönsten Schätze Berlin<br />

<strong>Spandau</strong>s: die Galerie Spandow. 1987 von<br />

Katrin Germershausen im Hof hinter dem<br />

Brose-Haus gegründet, zeigt sie hochwertigen<br />

Schmuck, Trauringe und Kunst. Wünsche nach<br />

individuellem Design erfüllt die Galerie Spandow<br />

in ihrer Goldschmiede-Meisterwerkstatt.<br />

Bei der Umarbeitung eines Familienerbstückes<br />

zu einem neuen, zeitgemäßen Schmuckstück<br />

stehen die GoldschmiedemeisterInnen<br />

mit Ideen und Kunstfertigkeit zur Seite.<br />

2002 übernimmt Katrin Germershausen in<br />

vierter Generation das 1889 gegründete<br />

Juweliergeschäft Brose von ihren Eltern. Mit<br />

viel Engagement und gutem Riecher für Designtalente<br />

feilt Helge Mischler als Geschäftsleiter<br />

seit 1995 am wachsenden Erfolg der<br />

Galerie Spandow. Ständige und wechselnde<br />

Ausstellungen präsentieren zeitgenössisches<br />

Theater und Musik im Kunstsalon<br />

35 Jahre Galerie Spandow –<br />

35 Jahre Schmuckdesign und Kunst<br />

Schmuckdesign und innovative Trauringe von<br />

mehr als 35 Designern und Manufakturen.<br />

Heute gehören drei Räume zur Galerie Spandow:<br />

die Goldschmiede-Meisterwerkstatt,<br />

die Remise und der Kunstsalon unterm Dach<br />

im Seitenflügel des Hofensembles. In der<br />

Remise und im Kunstsalon werden Informelle<br />

und Abstrakte Malerei gezeigt. Im 1994 von<br />

Katrin Germershausen mit viel Leidenschaft<br />

initiierten Kunstsalon können bis zu fünfzig<br />

Personen Theaterstücke, Kabarett, Lesungen<br />

und Konzerte der unterschiedlichsten<br />

Stilrichtungen erleben. Bis heute hat sich der<br />

Kunstsalon über den Dächern <strong>Spandau</strong>s ein<br />

treues Stammpublikum erspielt.<br />

☐ Galerie Spandow / Wilhelm Brose GmbH<br />

Breite Str. 23 / Brose-Hof, 13597 Berlin<br />

Tel. 3331414 info@galerie-spandow.de<br />

www.galerie-spandow.de<br />

www.brose-juwelier.de<br />

Farah Deen, Paz Katrina Jimenez,<br />

Olivia Mitterhuemer und Rosa Perl,<br />

die vier Tänzerinnen von 4 A.M.,<br />

treten beim Internationalen Tanzfestival<br />

für junges Publikum PURPLE in der<br />

Jugendtheaterwerkstatt <strong>Spandau</strong><br />

in der Gelsenkircher Straße auf -<br />

am 1. und 2. Juni 2022 jeweils um 10 Uhr.<br />

Galerie im Kulturhaus <strong>Spandau</strong><br />

© Christine Miess<br />

© Kulturhaus <strong>Spandau</strong><br />

Kreative Lab in der Galerie im Kulturhaus<br />

<strong>Spandau</strong>, die zu den Kommunalen Galerien<br />

in Berlin gehört. Sie ist seit 2019 die erste<br />

inklusive Galerie Berlins: Hier stellen<br />

Menschen mit Behinderung aus oder die<br />

ausstellenden Künstler beschäftigen sich<br />

mit inklusiven Themen.<br />

KULTUR | TOURISMUS | GESCHICHTE(N)<br />

31


Angebote der Bibliotheken<br />

www.stadtbibliothek-spandau.de<br />

Stadtbibliothek <strong>Spandau</strong> auf Facebook und Instagram<br />

KULTUR | TOURISMUS | GESCHICHTE(N)<br />

32<br />

☐ Zentraler Service:<br />

Tel. 030/90279-5511<br />

bibliothek@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Bezirkszentralbibliothek<br />

Carl-Schurz-Str. 13, 13597 Berlin<br />

Tel. 030/90279-5513/-5511<br />

bibliothek@ba-spandau.berlin.de<br />

Mo-Fr 10-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr<br />

= %<br />

☐ Kinder – und Jugendbibliothek in der<br />

Bezirkszentralbibliothek<br />

Carl-Schurz-Str. 13, 13597 Berlin<br />

Tel. 030/90279-5512/-5511<br />

bibliothek@ba-spandau.berlin.de<br />

Mo-Fr 10-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr<br />

= %<br />

☐ Stadtteilbibliothek Falkenhagener Feld<br />

Westerwaldstr. 9, 13589 Berlin<br />

Tel. 030/6040-0687, Mo/Do 13-19 Uhr,<br />

Di/Mi/Fr 12-17 Uhr<br />

%<br />

☐ Stadtteilbibliothek Haselhorst<br />

Gartenfelder Str. 104, 13599 Berlin<br />

Tel. 030/90279--8693<br />

Mo/Fr 13-19 Uhr,<br />

Di/Mi/Do 13-17 Uhr<br />

%<br />

☐ Stadtteilbibliothek Heerstraße<br />

Obstallee 22F, 13593 Berlin<br />

Tel. 030/3631091<br />

Mo, Do 12 - 19 Uhr, Di, Mi, Fr 12-17 Uhr<br />

%<br />

☐ Stadtteilbibliothek Kladow<br />

Sakrower Landstr. 2, 14089 Berlin<br />

Tel. 030/8161-5889<br />

Mo/Do 13-19 Uhr,<br />

Di/Mi 13-17 Uhr, Fr 9-15 Uhr<br />

%<br />

☐ Heimausleihe für hausgebundene<br />

Mitbürgerinnen und Mitbürger<br />

Tel. 030/90279-5521<br />

☐ Fahrbibliothek / Bücherbus<br />

Carl-Schurz-Str. 13, 13597 Berlin<br />

Tel. 030/90279-5530<br />

Mobil: 0152-09190112 (11-19 Uhr)<br />

Haltestellen:<br />

Montag<br />

11.30-14.00 Uhr Grunewaldstr. /<br />

E.-L.-Heim-Grundschule<br />

14.15-15.45 Uhr Ruhlebener Str.<br />

(vor Nr. 150)<br />

16-19 Uhr Heerstr./Gatower Str.<br />

Dienstag<br />

11.30-14 Uhr Hügelschanze/<br />

Birken-Grundschule<br />

14-15 Uhr Marschallstr.<br />

15.15-19 Uhr Hakenfelder Str./<br />

Am Forstacker<br />

Mittwoch<br />

11.30-14.00 Uhr Gaismannshofer<br />

Weg/Schule am Eichenwald<br />

14.30-15.45 Uhr Gatow/Plievierstr.<br />

16-19 Uhr Meydenbauerweg/<br />

Sandstraße<br />

Donnerstag<br />

11.30 – 14 Uhr Astrid-Lindgren-Grund<br />

schule (gerade KW) / Wilhelm-Schule<br />

(ungerade KW)<br />

14.15 – 16.30 Uhr Földerichplatz<br />

17 – 19 Uhr Im Spektefeld/<br />

Höhe Paul-Gerhardt-Ring<br />

Freitag<br />

11.30 – 14 Uhr Evang. Schule im<br />

Johannesstift<br />

14.30 – 16.30 Uhr Siemensstadt/<br />

Jugendplatz<br />

17 – 19 Uhr Staaken/<br />

Heidebergplan<br />

Weit mehr als neue Lektüre<br />

→ Über 300.000 Medieneinheiten (Bücher,<br />

Filme, digitale Spiele, Konsolen, Tonies<br />

und Zeitschriften) an insgesamt 5 Standorten<br />

und im Bücherbus.<br />

→ Schulnebenstellen in neun <strong>Spandau</strong>er<br />

Grundschulen.<br />

→ Kostenloser Bibliotheksausweis für Schülerinnen<br />

und Schüler.<br />

→ Freies W-Lan, Internet- und Arbeits-<br />

PCs mit Office-Anwendungen an allen<br />

Standorten.<br />

→ Kopieren, Scannen, Drucken gegen Gebühr.<br />

→ Kostenlose Interneteinführungen für Senioren.<br />

→ Digitale Sprechstunde in der Bezirkszentralbibliothek.<br />

→ Breites Angebot an Veranstaltungen, Lesungen,<br />

Ausstellungen mit wechselnden<br />

Kooperationspartnern.<br />

→ Vielfältige Formate für Kitagruppen und<br />

Schulklassen, Erzieherinnen und Lehrerinnen<br />

nach Absprache.<br />

→ Lernunterstützung für Grundschüler in den<br />

Stadtteilbibliotheken Heerstraße, Falkenhagener<br />

Feld und Haselhorst sowie in der<br />

Kinder- und Jugendbibliothek.<br />

→ Lernzentrum für Schülerinnen und Schüler<br />

der Sekundarstufe I und II in der Bezirkszentralbibliothek<br />

All das bieten die <strong>Spandau</strong>er Bibliotheken.<br />

© Stadtbibliothek <strong>Spandau</strong>


<strong>Spandau</strong>s Städtepartnerschaften<br />

Siegen (D)<br />

Siegen ist die grüne Großstadt am Rande<br />

des Rothaargebirges. 104.000 Menschen<br />

leben in der jungen Universitätsstadt<br />

und Zentrum für Wirtschaft und<br />

Kultur im südlichen Westfalen. Geschichtlich<br />

geprägt ist Siegen von der Tradition<br />

des Bergbaus und Hüttenwesens<br />

und den dynastischen Verbindungen<br />

der nassauischen Landesherren. Historische<br />

Sehenswürdigkeiten, zeitgemäße<br />

Angebotsvielfalt und der Reiz der waldund<br />

hügelreichen Landschaft ergeben<br />

das unverwechselbare Bild der Stadt.<br />

2022 wird das 70-jährige Jubiläum der<br />

Partnerschaft gefeiert und Ende August<br />

eine Siegener Delegation zu einem<br />

fünftägigen Besuch in <strong>Spandau</strong> erwartet.<br />

Regelmäßig finden Partnerschaftskonferenzen<br />

statt und seit mehr als einem<br />

Jahrzehnt gibt es einen jährlichen<br />

Schulsportaustausch. Zur Gründung der<br />

Partnerschaft befand sich Berlin in isolierter<br />

Lage. Die Idee war, dass Kinder<br />

aus Berlin sich im ländlichen Siegerland<br />

erholen sollten. Bis zu 400 Kinder im Jahr<br />

wurden im Siegerland begrüßt. Seit 1974<br />

schmückt der „Berliner Bär“ das Kölner<br />

Tor, 2015 wurde er restauriert. Seit 1975<br />

hat Siegen eine „<strong>Spandau</strong>er Schule“.<br />

Partnerstadt seit 1952<br />

www.siegen.de<br />

www.facebook.com/<br />

Stadt.Siegen<br />

© Stadt Siegen<br />

Luton (UK)<br />

Luton ist 50 Kilometer nördlich von London<br />

gelegen, hat rund 200.000 Einwohner<br />

und ist Teil der Region East of England.<br />

Im Südosten der Stadt liegt der Flughafen<br />

London-Luton. Er wurde 1938 eröffnet und<br />

ist einer der wichtigsten Flughäfen Großbritanniens.<br />

Der Hauptcampus der University of Bedfordshire<br />

(früher University of Luton) befindet<br />

sich im Stadtzentrum Lutons.<br />

Die Stadt ist seit vielen Jahren bekannt<br />

für die Produktion von Strohhüten und war<br />

auch die Heimat einer großen Vauxhall<br />

Motors Fabrik, die ihre Produktion 2002<br />

eingestellt hat.<br />

Partnerstadt seit 1959<br />

www.luton.gov.uk<br />

www.facebook.com/lutoncouncil/<br />

Ashdod (Israel)<br />

© Ashdod.municipality<br />

© Luton.gov.uk<br />

Nauen (D)<br />

Nauen ist eine Stadt im Landkreis Havelland<br />

in Brandenburg, ca. 18 Kilometer westlich<br />

von Berlin. Sie ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft<br />

„Städte mit historischen Stadtkernen“<br />

des Landes und wird auch „Funkstadt“<br />

genannt. In der brandenburgischen<br />

Stadt richtete der Telefunken-Ingenieur<br />

Richard Hirsch 1906 die erste Sendeanlage<br />

der Welt ein, die 1920 zur Großfunkstelle<br />

Nauen ausgebaut wurde. Nach zwischenzeitlichem<br />

Abbau nach dem Mauerfall<br />

drehen sich seit 1997 wieder die Antennen.<br />

Werner Salomon, ehemaliger Bürgermeister<br />

des Berliner Bezirks <strong>Spandau</strong>, war seit<br />

1996 Ehrenbürger der Stadt.<br />

Partnerstadt seit 1988<br />

www.nauen.de<br />

www.facebook.com/<br />

Nauen-608692142561711<br />

Ashdod liegt südlich von Tel Aviv am Mittelmeer. Die Stadt,<br />

die heute eine der größten Israels ist, wurde erst im Jahr<br />

1956 gegründet. Nach dem Masterplan zur Entwicklung<br />

Israels ist Ashdod zum Hafen- und Industriestandort entwickelt<br />

worden. Trotz des langen und schönen Strandes<br />

und der idealen Lage nicht weit von Tel Aviv entfernt, hat<br />

die touristische Erschließung lange auf sich warten lassen.<br />

Ashdod wirbt nun mit dem Slogan „The golden beaches<br />

of Israel” – „Die goldenen Strände Israels” um Touristen,<br />

für die einige erstklassige Hotels zur Verfügung stehen.<br />

Partnerschaft seit 1968<br />

www.ashdod.muni.il/en-us/<br />

ashdod-then-now‏/תיבה-ףד/ריעה-רתא<br />

www.facebook.com/Ashdod.municipality<br />

© Stadt Nauen<br />

33<br />

KULTUR | TOURISMUS | GESCHICHTE(N)


Siegen-Wittgenstein LK (D)<br />

Havelland LK (D)<br />

İznik (TR)<br />

KULTUR | TOURISMUS | GESCHICHTE(N)<br />

34<br />

„Provinz voll Leben” nennt der Touristenverband<br />

des Landkreises Siegen-Wittgenstein<br />

die Region, welche von Berlin<br />

aus über Hannover und Dortmund auf<br />

der Bundesautobahn bequem in sieben<br />

Stunden zu erreichen ist.<br />

Der Kreis Siegen-Wittgenstein ist <strong>Spandau</strong>s<br />

ältester Partner. Die partnerschaftliche<br />

Verbindung wurde am 1. Juli 1952<br />

begründet, wobei alles schon ein Jahr<br />

früher (1951) begann, als das Siegerland<br />

die Patenschaft für erholungsbedürftige<br />

<strong>Spandau</strong>er Kinder übernahm. Kurze Zeit<br />

später wurde auch zwischen der Stadt<br />

Siegen und <strong>Spandau</strong> eine Partnerschaft<br />

geschlossen. Diese Partnerschaften gehören<br />

zu den ältesten, die Berliner Bezirke<br />

eingegangen sind.<br />

Wie kam es zu der Partnerschaft gerade<br />

zu diesem Landschaftsgebiet, welches<br />

1952 noch aus zwei selbständigen Landkreisen<br />

(Siegen und Wittgenstein) bestand?<br />

Vermittler war Anfang der 50er Jahre der<br />

Berliner Oberbürgermeister Ernst Reuter,<br />

der über den Deutschen Städtetag die<br />

<strong>Spandau</strong>er Verbindung zum Siegerland<br />

herstellte. Das Siegerland übernahm die<br />

Patenschaft für <strong>Spandau</strong>er Kinder, die<br />

sich in den schweren Zeiten Berlins dort<br />

erholen sollten.<br />

Partnerschaft seit 1952<br />

www.netwin.info<br />

www.facebook.com/<br />

kreisverwaltungsiwi<br />

© Schneider Foto - stock.adobe.com<br />

Der Landkreis Havelland ist die jüngste<br />

der <strong>Spandau</strong>er Partnerschaften. Er befindet<br />

sich im Land Brandenburg und grenzt<br />

westlich unmittelbar an den Bezirk <strong>Spandau</strong>.<br />

Sitz der Kreisverwaltung ist die Stadt<br />

Rathenow. Ämter und amtsfreie Gemeinden<br />

des Landkreises Havelland sind: Gemeinde<br />

Brieselang, Gemeinde Dallgow-<br />

Döberitz, Stadt Falkensee, Amt Friesack,<br />

Stadt Ketzin/Havel, Gemeinde Milower<br />

Land, Stadt Nauen, Amt Nennhausen,<br />

Stadt Premnitz, Stadt Rathenow, Amt Rhinow,<br />

Gemeinde Schönwalde-Glien und<br />

Gemeinde Wustermark.<br />

Partnerschaft seit 2015<br />

www.havelland.de<br />

www.facebook.com/<br />

Das-Havelland-24-609313762490509<br />

Asnières (F)<br />

© Matthias Krüttgen - stock.adobe.com<br />

© Ville Asniere<br />

Iznik ist eine Stadt am Iznik-See, etwa 90<br />

km südöstlich von Istanbul. Es gibt ein<br />

großes Archäologisches Museum in der<br />

Stadt, in der rund 44.000 Menschen leben.<br />

Das älteste Bauwerk ist die Kirche<br />

der Hagia Sophia aus dem 4. Jahrhundert.<br />

Hier wurde das siebte ökumenische Konzil<br />

abgehalten. Offenbar besaß Iznik, aus der<br />

Antike als Stadt Nicäa bekannt, besondere<br />

Bedeutung als Produktionsstätte von Keramik,<br />

die vom späten 15. bis 17. Jahrhundert<br />

dort ihre Blütezeit erlebte. Für die ältesten<br />

Beispiele sind der blaue Dekor mit Arabesken<br />

und kufischen Inschriften typisch.<br />

Partnerstadt seit 1987<br />

www.iznik.gen.tr<br />

www.facebook.com/<br />

iznikbelediyesi<br />

© Iznik.gen.tr<br />

Asnières-sur-Seine (bis 1968 nur Asnières)<br />

liegt nordwestlich von Paris und gehört zum<br />

Ballungsgebiet der Metropole. Die Stadt hat<br />

85.946 Einwohner (Stand: 2018).<br />

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten<br />

der Stadt gehört Cimetière des chiens, der<br />

im Jahr 1899 eröffnete, vermutlich weltweit<br />

älteste Tierfriedhof. Paris ist von Asnières<br />

auch mit der Métro zu erreichen (Linie 13).<br />

Partnerstadt seit 1959<br />

www.villeasnieressurseine.fr<br />

www.facebook.com/<br />

VilleAsniere


Wohnen<br />

Stadtentwicklung<br />

© www.siemensstadt.siemens.com-


WOHNEN | STADTENTWICKLUNG<br />

36<br />

Auf 76 ha entsteht „Siemensstadt Square“<br />

Campus mit viel Lebensqualität<br />

Das Projekt „Siemensstadt Square“ ist eines<br />

der größten Bauvorhaben in Berlin. Auf<br />

rund 76 Hektar investiert der Siemens-Konzern<br />

bis zu 600 Mio. Euro, um das firmeneigene<br />

Areal zu einem zukunftsgerichteten<br />

Stadtquartier zu entwickeln. Entstehen soll<br />

ein offenes, attraktives und durchgängiges<br />

Innovationsviertel. Neben Einzelhandel und<br />

Gastronomie finden Forschungseinrichtungen,<br />

Büro- und Gewerbeflächen sowie<br />

rund 2.700 Wohneinheiten mit der dazugehörigen<br />

Infrastruktur ihren Platz. Da die<br />

wirtschaftliche und stadträumliche Qualifizierung<br />

auch den Nachbarschaften zugutekommt,<br />

entsteht zwischen großstädtischen<br />

Neubauten und öffentlichen Freiräumen Lebensqualität<br />

für alle. Auf dem ehemaligen<br />

Industrieareal ist ein nachhaltiger Campus<br />

geplant: Mit intelligenten Gebäuden soll<br />

die vor Ort erzeugte, erneuerbare Energie<br />

sinnvoll genutzt und so das Klima entlastet<br />

werden. Weiterer Energiebedarf wird CO₂neutral<br />

und möglichst regional mit grünem<br />

Strom gedeckt.<br />

Für ein gesundes Stadtklima<br />

Eine sensible Oberflächengestaltung und<br />

die Dach- und Fassadenbegrünung reduzieren<br />

die Überwärmung, ver<strong>besser</strong>n die<br />

Luftqualität und tragen zu einem gesunden<br />

Das neue Quartier nimmt Bezug auf die historischen roten Backsteinfassaden.<br />

Stadtklima bei. Ein integriertes Regenwassermanagement<br />

wird den natürlichen Wasserhaushalt<br />

und das Grundwasser schützen,<br />

Risiken durch Starkregen reduzieren und attraktive<br />

Freiflächen schaffen.<br />

Die Einbindung der Nachbarschaft in den<br />

Planungs- und Entstehungsprozess zählt zu<br />

den Zielen des Siemensstadt Square auf<br />

dem Weg zum modernen, lebenswerten<br />

Stadtteil. Neben erfolgreichen Bürgerforen<br />

und Abstimmungsformaten wird ein Beteiligungskonzept<br />

mit Bezirk und Stadt entwickelt.<br />

Auf der Homepage können eigene<br />

Wünsche und Visionen geteilt werden.<br />

Siemensbahn ab 2029<br />

1897 hatte die Siemens & Halske AG ein<br />

200.000 m² großes Areal im Osten des<br />

heutigen Bezirks <strong>Spandau</strong> erworben. Als<br />

Hauptverkehrsanbindung diente der Wasserweg<br />

auf der Spree. Die Landverbindung<br />

verlief über den noch unbefestigten Nonnendamm,<br />

eine der ältesten Straßen der<br />

Stadt. Bevor die Namensvergabe mit Bezug<br />

auf das Unternehmen Siemens geändert<br />

wurde, war das wachsende Industrie- und<br />

Wohngebiet ab 1910 als „Kolonie Nonnendamm“<br />

bekannt und zählte 7.000 Einwohnende<br />

sowie weitere 23.000 Beschäftigte.<br />

© Siemens (2)<br />

Parallel wurde zum Anschluss der Produktionsstätten<br />

und Wohnhäuser die „Elektrische<br />

Straßenbahn <strong>Spandau</strong>–Nonnendamm“ errichtet.<br />

Die Strecke zwischen <strong>Spandau</strong>er<br />

Altstadt und Siemensstadt wurde als letzte<br />

Straßenbahnlinie West-Berlins 1967 eingestellt.<br />

Als Anbindung der Wohnsiedlungen<br />

diente ab 1905 der Bhf. Fürstenbrunn,<br />

dessen Lage sich mit der fortschreitenden<br />

Ausdehnung der Industriewerke zunehmend<br />

verschlechterte. 1925 wurde stattdessen<br />

eine neue S-Bahn-Strecke, die Siemensbahn,<br />

erbaut. Dort pendelten ab 1929 täglich<br />

etwa 17.000 Fahrgäste im 5-Minuten-<br />

Takt zwischen Wohn- und Arbeitsstätte.<br />

Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte die Siemensbahn<br />

ihre früheren Fahrgastzahlen mit<br />

der Verlegung des Konzerns nach München<br />

nicht mehr erreichen. Ein Streik der bei der<br />

DDR-Reichsbahn angestellten Westberliner<br />

besiegelte 1980 das Aus. Erhaltungsarbeiten<br />

an den verfallenden Gleisanlagen fanden<br />

kaum statt, die seit längerer Zeit unter<br />

Denkmalschutz stehende Bahntrasse mutet<br />

heute verwunschen an. Im Zuge des Siemensstadt-Projekts<br />

soll die Siemensbahn<br />

wiederbelebt werden. 100 Jahre nach ihrer<br />

Eröffnung soll sie ab 2029 einen schnellen<br />

und direkten Anschluss des neuen Quartiers<br />

zum Berliner Hauptbahnhof bieten.


Siemensstadt Square mitgestalten!<br />

Eine Million Quadratmeter Platz für Ihre Ideen.<br />

Zusammen wohnen, arbeiten und leben – erfahren Sie mehr über die<br />

Entwicklung der Siemensstadt Square.<br />

Auf unserer Webseite finden Sie alle Infos rund um das Projekt, unseren<br />

Podcast, Newsletter sowie alle aktuellen Termine für unsere Bürgerforen.<br />

siemensstadt.siemens.com<br />

SPAREN · BAUEN · WOHNEN<br />

Modernisierte Häuser<br />

in <strong>Spandau</strong><br />

Schützenstraße | Schäferstraße |<br />

Neuendorfer Straße<br />

Berliner Bau- und<br />

Wohnungsgenossenschaft<br />

von 1892 eG<br />

Knobelsdorffstraße 96<br />

14050 Berlin<br />

Telefon 030 / 30 30 2-200<br />

verwaltung-mitte@1892.de<br />

www.1892.de<br />

© Brenk Samir GbR<br />

1- bis 4-Z<strong>immer</strong>-Wohnungen<br />

zwischen 35 bis 95 m², Isolierglasfenster,<br />

Fernwärme, wärmegedämmte<br />

Fassade, moderne Bäder.<br />

Senioren-Wohngemeinschaft<br />

mit sieben Z<strong>immer</strong>n.<br />

Zusätzlich bieten wir folgende<br />

Services an:<br />

Gästewohnung sowie Waschcafé.<br />

37


Siemensstadt Square<br />

Zukunftsort. Seit 125 Jahren.<br />

NONNENDAMMALLEE<br />

ROHRDAMM<br />

Für alle, die sich dafür interessieren, wie urbane Lebenswelten künftig<br />

aussehen, lohnt sich ein Blick in <strong>Spandau</strong>s Osten. Hier gestaltet Siemens<br />

gemeinsam mit der Stadt Berlin und dem Bezirk einen Zukunftsort:<br />

Siemensstadt Square – ein offenes und lebendiges Berliner Stadtquartier.<br />

Innovativ, nachhaltig und inklusiv.<br />

Auf dem 76 Hektar großen, derzeit geschlossenen Siemens Industrieareal<br />

werden zukünftig Menschen aus aller Welt forschen, arbeiten, wohnen,<br />

leben und Technologien von morgen entwickeln und produzieren.<br />

Siemensstadt Square soll ein Vorbild sein für den sorgsamen und zukunftsorientierten<br />

Umgang mit bestehenden Bauwerken und Stadtstrukturen,<br />

für eine besonders ressourcenschonende Bauweise und später einen<br />

CO2-neutralen Betrieb.<br />

38


1 Million Quadratmeter mehr Berlin.<br />

Mit der Unterzeichnung des städtebaulichen Rahmenvertrags Mitte 2021 haben Siemens und die Stadtpolitik<br />

einen wichtigen Meilenstein erreicht, um Nutzungsflächen von rund einer Million Quadratmeter für <strong>Spandau</strong><br />

und Berlin zu schaffen:<br />

35% der Flächen für innovative und inspirierende Büroräume für Siemens,<br />

etablierte Unternehmen sowie Start-ups<br />

Auf 23% der Flächen entstehen rund 2.700 neue Wohnungen für<br />

Familien, Paare und Singles, davon ein erheblicher Teil mietpreisgebunden<br />

Die Produktion wird weiterhin das Areal prägen: Rund 16% der Fläche, das<br />

sind ca. 190.000 m 2 , verteilen sich auf zwei sogenannte „Production Hubs“<br />

im Norden und Süden – dank digitaler Technologien werden sie perfekt in<br />

den neuen Stadtteil integriert<br />

14% der Flächen für Handel, Gastronomie und Parkmöglichkeiten –<br />

für Ausgeglichenheit und Vielfalt im Quartier<br />

8% der Flächen für Forschung, Entwicklung und Bildung: Mit 4-zügiger<br />

Grundschule, zwei Kitas sowie weitere Einrichtungen der sozialen und<br />

kulturellen Infrastruktur<br />

4% der Flächen, um Gästen aus aller Welt Übernachtungsmöglichkeiten<br />

zu bieten<br />

Siemensstadt Square verbindet.<br />

In Siemensstadt Square entsteht eine lebhafte und dynamische Nachbarschaft mit großzügig geplanten öffentlichen<br />

Räumen und Parkanlagen. Innovative Verkehrskonzepte ermöglichen eine optimale Anbindung des Berliner<br />

Nordwesten an das Stadtzentrum und die Region. Auch die vor über 40 Jahren stillgelegte Siemensbahn wird<br />

wieder in Betrieb genommen, sodass der Stadtteil noch schneller erreichbar sein wird.<br />

So schafft Siemensstadt Square Verbindungen. Zwischen gestern, heute und morgen. Zwischen Arbeiten<br />

und Wohnen. Zwischen Wissenschaft und Technik, Bildung, Forschung und Entwicklung. Zwischen Siemens,<br />

Partnern und Kunden. Und vor allem: zwischen den Menschen in der Stadt, zwischen Berlin und der Welt.<br />

„Mit der Neugestaltung der Siemensstadt Square<br />

schaffen wir einen Ort, der inklusives und klimagerechtes<br />

Zusammenleben ermöglicht und damit die Zukunft<br />

der hier lebenden Menschen maßgeblich prägt.“<br />

–Stefan Kögl, General Manager Siemensstadt Square<br />

www.siemensstadt.siemens.com


WOHNEN | STADTENTWICKLUNG<br />

40<br />

Neues Quartier mit fexibler Architektur für alle Generationen<br />

„Waterkant Berlin“ entsteht<br />

bei der <strong>Spandau</strong>er Seebrücke<br />

2018 erfolgte die Grundsteinlegung, 2026<br />

soll das Quartier fertig gestellt sein: In der<br />

Wasserstadt Oberhavel bei der <strong>Spandau</strong>er<br />

Seebrücke entsteht mit WATERKANT BER-<br />

LIN ein neues Stadtquartier mit rund 2.500<br />

Wohnungen, das Bedürfnisse nach Wohnen,<br />

Freizeit und Erholung gleichermaßen<br />

berücksichtigt.<br />

Die landeseigenen Wohnungsbauunternehmen<br />

WBM und Gewobag leisten damit<br />

einen wichtiger Beitrag zur Entlastung des<br />

Berliner Wohnungsmarktes. Nachhaltige<br />

Energieversorgung, ein innovatives Mobilitätskonzept<br />

und der Ausbau der sozialen<br />

Infrastruktur sind wesentliche Ziele des<br />

Projektes. Planungsgrundlagen sowie ein<br />

Teil der notwendigen Infrastruktur wurden<br />

bereits in den 1990er Jahren mit der Entwicklungsmaßnahme<br />

„Wasserstadt Oberhavel“<br />

geschaffen. An Stelle ungenutzter,<br />

altindustrieller Gewerbeflächen sollte ein<br />

© Ringfoto Fehse<br />

neues Stadtquartier erbaut werden. Es fanden<br />

bereits umfangreiche Untersuchungen<br />

und Sanierungen der durch die industrielle<br />

Nutzung entstandenen Bodenbelastungen<br />

statt. Die zum Teil bereits realisierte Uferpromenade<br />

wurde in das Konzept Waterkant<br />

integriert.<br />

Autofreie Innenhöfe<br />

Das Wohnraumangebot umfasst teilweise<br />

komplett barrierefreie 1- bis 5-Z<strong>immer</strong>-<br />

Wohnungen. Die Wohnblöcke gruppieren<br />

sich um autofrei gestaltete Innenhöfe, die<br />

sich zur Havel hin öffnen und trotz Lärmbelastung<br />

der Daumstraße eine größtmögliche<br />

Wohn- und Aufenthaltsqualität bieten<br />

sollen. Öffentlich gestaltete Flächen bieten<br />

Raum für eine lebendige Nachbarschaft. Kitas,<br />

Schulen und Spielplätze sowie Parkanlagen<br />

und ein Stadtteilzentrum tragen zum<br />

Gemeinschaftsleben bei. Nahversorgungseinrichtungen<br />

sowie Angebote für Jugendliche,<br />

Seniorinnen und Senioren ergänzen die<br />

bereits vorhandene Infrastruktur.<br />

Uferpromenade,Stadtplatz,<br />

nachhaltige Bauweise<br />

Zur Belebung der Uferpromenade wird ein<br />

Stadtplatz geschaffen, um den sich gewerbliche<br />

und gastronomische Angebote anordnen.<br />

Im Rahmen des „Berliner Modells der<br />

kooperativen Baulandentwicklung“ wird geförderter<br />

Wohnraum zur Verfügung gestellt<br />

und eine soziale Durchmischung innerhalb<br />

des neuen Wohnquartiers sichergestellt.<br />

Nachhaltiges Bauen bildet einen Schwerpunkt<br />

bei der Entwicklung des Quartiers. So<br />

erhielt das Projekt unter anderem für sein<br />

nachhaltiges Energiekonzept, die innovativen<br />

Mobilitätsangebote und den Ausbau<br />

der sozialen Infrastruktur das DGNB-Vorzertifikat<br />

in Platin. Ein Blockheizkraftwerk<br />

erzeugt umweltfreundliche Wärme, bei<br />

den Neubauten wurde der KfW-55 Standard<br />

umgesetzt.<br />

Tanz an der Waterkant<br />

An der Daum-/Rhenaniastraße ist in Kooperation<br />

mit der BVG ein „Jelbi“-Mobilitätshub<br />

entstanden. Car-, E-Scooter- und Fahrrad-<br />

Ausleihe sollen einladen, das Auto stehen<br />

zu lassen. 30 Prozent aller Parkplätze sind<br />

für eine E-Ladeinfrastruktur gerüstet, auch<br />

in der Tiefgarage und im Quartiersparkhaus<br />

gibt es Stellplätze mit E-Lade infrastruktur.<br />

Zudem besteht ein Kooperationsvertrag<br />

mit dem Carsharing-Anbieter „WeShare“,<br />

dessen Flotte elektrisch fährt.<br />

Bürgerinnen und Bürger waren von Anfang<br />

an beteiligt und konnten sich über Bebauungspläne<br />

informieren und Anregungen<br />

oder Bedenken zur Planung vorbringen. Die<br />

Gewobag und WBM informieren über Fortschritte<br />

des Bauvorhabens mit einem Newsletter<br />

und Veranstaltungen. Zur Stärkung der<br />

Gemeinschaft finden Veranstaltungen wie<br />

das „Tanzen an der WATERKANT“ oder der<br />

„Tag der kleinen Bauprofis“ statt.


WATERKANT Berlin<br />

Wohnen, wo andere Urlaub machen.<br />

Am östlichen Ufer der Oberhavel, in <strong>Spandau</strong>-Haselhorst, entsteht ein neuer Stadtteil.<br />

WATERKANT Berlin wird bis 2025 zu einem modernen, hochwertigen Wohnort<br />

wachsen, mit bezahlbaren Mietwohnungen, Gewerbe- und Einzelhandelsflächen<br />

sowie einer Kita. Die städtebauliche Anlage und die Architektur sorgen für eine hohe<br />

Wohn- und Lebensqualität. Von den ca. 2.500 geplanten Wohnungen ist etwa die<br />

Hälfte bereits fertiggestellt. Etwa 6.000 Berlinerinnen und Berliner werden in<br />

WATERKANT Berlin ihr neues Zuhause finden.<br />

Lassen Sie sich als Interessent unverbindlich vormerken:<br />

www.gewobag.de/waterkant<br />

41


WOHNEN | STADTENTWICKLUNG<br />

So soll das neue Quartier mit Blick Richtung<br />

<strong>Spandau</strong> Arcaden einmal aussehen.<br />

© <strong>Spandau</strong>er Ufer GmbH & Co. KG<br />

Ehemaliges Postgelände<br />

wird als „<strong>Spandau</strong>er Ufer“ entwickelt<br />

Architektonische Landmarke<br />

im Herzen der Stadt<br />

Günstige Aktionshäuser, Festpreisgarantie und transparente<br />

Angebote bis zum schlüsselfertigen Objekt: Familie Plickert hat sich<br />

den Wunsch vom individuellen und bezahlbaren Zuhause schon<br />

erfüllt. Wann sprechen wir über Ihre Träume?<br />

Besuchen Sie unsere Musterhäuser: 14542 Werder, Unger-<br />

Park, Tel. +49 3327 7418826, Mi.-So. 11-18 Uhr.<br />

10407 Berlin-Prenzlauer Berg, Stedingerweg 3, Tel.<br />

+49 30 42805485 o. +49 30 42023397, Sa.-Do. 11-18 Uhr.<br />

Viele Jahre lang war das alte Postgelände mit seinen leerstehenden<br />

Gebäuden ein Makel im Zentrum <strong>Spandau</strong>s. Mit dem Abriss<br />

und der Neubebauung, die unter anderem vier Hochhäuser vorsieht,<br />

wird das Gelände nun zu einem urbanen Stadtquartier entwickelt.<br />

Hochhäuser statt Brache. Mit dem <strong>Spandau</strong>er Ufer entsteht an exponierter<br />

Stelle eine architektonische Landmarke, die für den Geist<br />

des prosperierenden Bezirks steht. Direkt am Wasser, nur wenige<br />

Schritte von Bahnhof, Rathaus und Altstadt entfernt, wächst am Havelufer<br />

ein Quartier, das durch seine Mischung aus Wohnen, Gewerbe,<br />

Hotel, Büroflächen, Cafés, Restaurants und Einzelhandel<br />

höchste Lebens- und Arbeitsqualität bietet. Das künftige Quartier<br />

schließt eine städtebauliche Lücke zwischen Altstadt, Arcaden und<br />

Havel. Über den Uferweg, der am neuen Wohn- und Geschäftsviertel<br />

entlang führt, existiert eine attraktive und direkte Verbindung in<br />

die umliegenden Ortsteile.<br />

42


LEICHTER<br />

Hausverwaltung e.K.<br />

Inhaberin Sabrina Gericke<br />

Verwaltung von Miethäusern<br />

Berliner Straße 67<br />

14612 Falkensee<br />

Tel. 03322 / 24 870<br />

info@hv-leichter.de<br />

43


WOHNEN | STADTENTWICKLUNG<br />

Visualisierungen der geplanten Neugestaltung des Uferbereichs.<br />

Ehemaliger Rüstungsstandort wird Gewerbeensemble für Büro und Gastronomie<br />

Attraktive Uferbereiche vor den<br />

Hallen der ehemaligen Geschützgießerei<br />

Zwei große Hallen mit bewegter Geschichte<br />

zeugen von den industriellen Anfängen<br />

<strong>Spandau</strong>s: Am Zusammenfluss von Havel<br />

und Spree, mit Blick auf die historische<br />

Altstadt, befindet sich das Gelände der<br />

ehemaligen Geschützgießerei. Der lange<br />

brach liegende einstige Rüstungsstandort<br />

soll saniert und künftig als Gewerbeensemble<br />

für Büro und Gastronomie genutzt<br />

werden. Die Uferzone wird als Promenade<br />

mit attraktiven Gastronomie- und Freizeitangeboten<br />

gestaltet, weitere Grünflächen<br />

laden zum Aufenthalt und Erholen ein.<br />

Im Jahr 2018 erwarb das Kölner Immobilienunternehmen<br />

Bauwens das Gelände<br />

mit den Industriehallen. In enger Abstimmung<br />

mit dem Stadtentwicklungsamt und<br />

der Unteren Denkmalschutzbehörde wird<br />

es seitdem behutsam entwickelt. Vereinbart<br />

sind konkrete Entwicklungsabsichten,<br />

um das Gebiet wiederzubeleben und<br />

zu einem anziehenden Ort über <strong>Spandau</strong><br />

hinaus werden zu lassen.<br />

Die Entwicklung der Geschützgießerei<br />

© Bauwens<br />

stellt auch ein Schlüsselprojekt für die Entwicklung<br />

der Altstadt <strong>Spandau</strong> dar. Das<br />

Projekt gibt einen wichtigen Impuls für die<br />

Belebung des Stresowufers im Zusammenhang<br />

mit der durch den Bezirk geplanten<br />

Initiierung wasserbezogener Gastronomie-<br />

und Freizeitangeboten entlang des<br />

Havelufers.<br />

In unmittelbarer Nähe der Geschützgießerei<br />

plant der Bezirk die Ansiedlung eines<br />

Restaurantschiffs. Das urbane Leben der<br />

Altstadt rückt näher an die Havel heran.<br />

44<br />

© Max Oberüber<br />

© Stadtarchiv <strong>Spandau</strong><br />

© Bauwens<br />

Lost places - vergessene Orte: Die Hallen der ehmaligen Rüstungsproduktion stehen derzeit leer und warten auf Sanierung und Belebung.


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registered in the U.S. and other countries. App Store is a service mark of Apple Inc.<br />

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OBI Markt Berlin-<strong>Spandau</strong> Wilhelmstraße<br />

Wilhelmstr.8 13595 | Berlin-<strong>Spandau</strong> | Tel.: 030 30398640<br />

Email: marktl503@obi.de | www.obi.de/markt/berlin-spandau<br />

45


WOHNEN | STADTENTWICKLUNG<br />

Das neue Gartenfeld: Wohnen, Gewerbe, nachhaltige Energieerzeugung<br />

Eine Insel im Wandel<br />

© Studio Duplex GmbH (2)<br />

Visualisierungen der<br />

künftigen Bebauung auf der<br />

Insel Gartenfeld.<br />

© ASTOC Architects and Planners GmbH<br />

46<br />

Seit der Errichtung des Kabelwerks vor<br />

über 100 Jahren wurde die Insel Gartenfeld<br />

industriell genutzt. Jetzt entsteht dort<br />

ein neues, zukunftsfähiges Stadtquartier. An<br />

der Gartenfelder Straße, wo einst Siemens<br />

produzierte, wird auf der nördlichen Inselhälfte<br />

auf 31 Hektar innovatives, nachhaltiges<br />

und vielseitiges Wohnen ermöglicht. Im<br />

koordinierten Zusammenspiel privater, kommunaler<br />

und genossenschaftlicher Akteure<br />

entstehen rund 3.700 Wohnungen. Es soll ein<br />

vielseitiges, familienfreundliches Wohnquartier<br />

mit Miet- und Eigentumswohnungen entwickelt<br />

werden, das die unter Denkmalschutz<br />

stehenden Industriehallen integriert und ein<br />

innovatives Smart City Konzept umsetzt.<br />

Gemischtes Quartier entsteht<br />

Im Südteil der Insel soll die gewerbliche<br />

Nutzung gesichert und qualifiziert werden.<br />

Der Bebauungsplan für das Insel-Quartier<br />

wurde 2015 aufgestellt. Basierend auf dem<br />

städtebaulichen Gesamtkonzept und Masterplan<br />

laufen finale Abstimmungen mit Senat,<br />

Bezirk und innerhalb der Planungsge-<br />

Das Neue Gartenfeld steht<br />

sinnbildlich für den Aufbruch<br />

<strong>Spandau</strong>s in ein neues Zeitalter.<br />

Das zukünftige Nebeneinander von neuer<br />

Wohnnutzung und bestehendem Gewerbe<br />

wird spannend zu beobachten sein.“<br />

Thorsten Schatz, Bezirksstadtrat für Bauen,<br />

Planen, Umwelt- und Naturschutz<br />

meinschaft. Mit einer Beteiligung der Öffentlichkeit<br />

wird im Sommer 2022 gerechnet. Die<br />

Festsetzung des Bebauungsplans wird für<br />

Ende 2022 erwartet, um schnellstmöglich mit<br />

Hochbaumaßnahmen beginnen zu können.<br />

Insellage als Herausforderung<br />

Die Insellage ist dabei Herausforderung<br />

und Chance zugleich. Vom dichten innerstädtischen<br />

ÖPNV-Netzwerk abgeschnitten,<br />

beträgt die Distanz zum U-Bahnhof Paulsternstraße<br />

je nach Ausgangspunkt 1,5 bis<br />

2 Kilometer, also über 15 Minuten Fußweg.<br />

Der Anschluss an das Straßenbahnnetz wird<br />

erst langfristig erfolgen. Hier bietet zukünftig<br />

die Reaktivierung der Siemensbahn inklusive<br />

des Bahnhofs Gartenfeld eine ver<strong>besser</strong>te<br />

Anbindung. Derzeit ist Gartenfeld nur über<br />

Buslinien mit den Subzentren <strong>Spandau</strong>s und<br />

Reinickendorfs verbunden. Neben Angeboten,<br />

die eine nachhaltige Mobilität ermöglichen,<br />

gilt es, die Insel zu einem gemischten<br />

Quartier zu entwickeln, in dem es alles gibt,<br />

was im täglichen Leben gebraucht wird:<br />

Einkaufsmöglichkeiten, Kita und Schule, Arbeitsplätze,<br />

Sport und Erholungsflächen. Mit<br />

Kultur- und Freizeitangeboten wird Gartenfeld<br />

auch zu einem Ausflugsziel für Berlinerinnen<br />

und Berlinern werden.<br />

Ein Meilenstein wurde mit der Konzeption<br />

eines zukunftsweisenden, eigenständigen<br />

Energiewerkes für das Neue Gartenfeld<br />

erreicht. Nachhaltigkeit, effiziente Energieerzeugung,<br />

Bezahlbarkeit sowie die hohe<br />

Nutzerfreundlichkeit sind das Ziel, es wird<br />

dazu eine interaktive App des Quartierswerks<br />

Gartenfeld geben. Für das ganzheitliche<br />

Angebot investieren die Partner<br />

einen hohen zweistelligen Millionenbetrag<br />

in nachhaltige Strom-, Wärme- und Kälteversorgung,<br />

Brauchwassermanagement,<br />

E-Ladelösungen, Parkplatz- und Sharing-<br />

Angebote.


Bahnbrechende Technik<br />

made in <strong>Spandau</strong><br />

1910 hatte Siemens von der Stadt <strong>Spandau</strong><br />

das im Nordwesten von Siemensstadt gelegene<br />

50 Hektar große „Gut Gartenfeld“ auf<br />

der gleichnamigen Insel erworben. Heute<br />

steht Gartenfeld für den Beginn des europäischen<br />

Fernsprech-Kabelnetzes: 1912 erhielt<br />

das Kabelwerk den Auftrag zur Produktion<br />

des Telefonkabels Berlin-Magdeburg. Dieses<br />

150 km lange Kabel ging 1913 in Betrieb.<br />

Bereits ein Jahr später wurde Hannover angeschlossen.<br />

Der Standort war klug gewählt:<br />

Die Insellage entstand während der Anlage<br />

des Großschifffahrtsweges Berlin-Stettin in<br />

den Jahren 1906 bis 1914. Neben ausreichend<br />

Platz für neue Werksanlagen bot er<br />

optimale wirtschaftliche Transportwege:<br />

zum einen per Schiff auf dem Hohenzollernkanal<br />

und <strong>Spandau</strong>er Schifffahrtskanal, zum<br />

anderen per Bahn durch die Eisenbahnbrücke<br />

zum Güterbahnhof Ruhleben. Auch<br />

die Mitarbeitenden konnten das Kabelwerk<br />

Gartenfeld mit der Straßenbahn auf der<br />

Gartenfelder Straße und ab 1929 mit der S-<br />

Bahn bis Bahnhof Gartenfeld gut erreichen.<br />

1925 erwarb Siemens die weltweiten Patente<br />

von Mark Benson, der die Kesseltechnik<br />

zur Umwandlung von Wasser in Dampf unter<br />

hohem Druck revolutionierte. Nach weiterer<br />

Entwicklungsarbeit wurde 1927 weltweit der<br />

erste Benson-Kessel im Kabelwerk Gartenfeld<br />

in Betrieb genommen.<br />

Stilllegung nach 90 Jahren<br />

Zerstörungen und Erweiterungen gaben sich<br />

in den nächsten Jahrzehnten die Hand: 1922<br />

wurde ein Viertel der Werksanlagen durch<br />

einen Brand zerstört. Kriegseinwirkungen<br />

1940 und 1943 und Demontagen durch<br />

britische und sowjetische Besatzungsmächte<br />

taten ihr Übriges. Kurz nach dem Krieg<br />

wurde in Gartenfeld die Produktion wieder<br />

hochgefahren und notwendige Alltagsgüter<br />

produziert, die mit Kabeln jedoch kaum etwas<br />

zu tun hatten. Die Fertigung von Kabeln<br />

startete erneut ab 1948. Durch den Wandel<br />

der Technologie zu Beginn der 1980er Jahre<br />

wurde die Produktion von Nachrichtenkabeln<br />

eingestellt und das Werk zu einem<br />

modernen Entwicklungs- und Fertigungszentrum<br />

für Starkstromkabel und -leitungen<br />

umgebaut. 2002 wurde das Kabelwerk aufgegeben<br />

und stillgelegt.<br />

© UTB Projektmanagement GmbH<br />

Die unter Denkmalschutz stehende „Belgienhalle“<br />

an der Gartenfelder Straße bleibt<br />

erhalten und soll durch eine multifunktionale<br />

Nutzung das Herz des Quartiers bilden.<br />

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47


WOHNEN | STADTENTWICKLUNG<br />

48<br />

Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins e.V., im Gespräch zu folgenden Themen:<br />

Neue Mietverträge, Mieterhöhungen, Nebenkosten<br />

☐ Was ist bei neuen Mietverträgen<br />

zu beachten?​<br />

© Berliner Mieterverein<br />

Reiner Wild ist Geschäftsführer des Berliner<br />

Mietervereins e.V. Seit das Bundesverfassungsgericht<br />

am 15.04.2021 den Berliner<br />

Mieten deckel für verfassungswidrig erklärte,<br />

sieht sich sein Verein in besonderer Verantwortung,<br />

den Mieter*innen bei der Bewältigung<br />

der Folgen zur Seite zu stehen.<br />

Reiner Wild: Vor Unterschrift unter den neuen<br />

Mietvertrag sollten vor allem die nachfolgenden<br />

Punkte genau geprüft werden:<br />

→ Wie hoch ist die Miete tatsächlich? Denn<br />

zur Grundmiete kommen Vorauszahlungen<br />

für „kalte“ Betriebskosten sowie<br />

für Heizung und Warmwasser.<br />

→ Ist die Miethöhe gemäß der rechtlichen<br />

Anforderungen der „Mietpreisbremse“<br />

eingehalten oder will der Vermieter sich<br />

auf Ausnahmen berufen?<br />

→ Ist schon bald durch mietvertragliche<br />

Festlegung mit einer Mieterhöhung zu<br />

rechnen, weil eine Staffel– oder Indexmiete<br />

vereinbart wird?<br />

→ Sind Modernisierungen geplant?<br />

Vorsicht: Auch dadurch kann es zu weiteren<br />

Mietpreissteigerungen kommen.<br />

→ Welche Betriebskosten werden zusätzlich<br />

zur Miete verlangt?<br />

Wenn die Vorauszahlungen für die Betriebskosten<br />

besonders günstig erscheinen, ist Vorsicht<br />

angebracht vor. Oft handelt es sich um<br />

„Lockvogelangebote“ und drastische Nach-<br />

forderungen bei der ersten Abrechnung folgen.<br />

Zur Einschätzung der Heizkostenvorauszahlung<br />

kann ein Blick in den Energieausweis<br />

beitragen. Dieser muss bei jeder Anmietung<br />

und zwar spätestens bei der Besichtigung<br />

deutlich ausgelegt, ausgehängt oder übergeben<br />

werden. Bei Effizienzklassen von F,G<br />

und H ist mit hohen Heizkosten zu rechnen.<br />

Vorsicht bei befristeten Mietverträgen. Eine<br />

Verlängerung ist nicht <strong>immer</strong> durchzusetzen.<br />

Wer Hund oder Katze hält, muss auf die vertragliche<br />

Erlaubnis achten. Kleinreparaturund<br />

Schönheitsreparaturklauseln kommen<br />

leider in fast jedem Mietvertrag vor. Nicht<br />

jede Klausel hat aber Bestand. Mietkautionen<br />

sollten erst mit der ersten Miete geleistet<br />

werden. Diese darf das Dreifache der bei<br />

Beginn des Mietverhältnisses zulässigen Monatsmiete<br />

(ohne Heiz- und Warmwasserkosten)<br />

betragen. Die Kaution muss separat vom<br />

Vermögen des Vermieters angelegt werden.<br />

​<br />

☐ Unter welchen Umständen sind Mieterhöhungen<br />

berechtigt. Und wann nicht?​<br />

​Mieterhöhungen im freifinanzierten Wohnungsbau<br />

– bei Sozialwohnungen gelten<br />

gesonderte Regeln – dürfen grundsätzlich<br />

unter Wahrung einer Sperrfrist nur bis zur<br />

ortüblichen Vergleichsmiete vorgenommen<br />

werden, Betriebskostensteigerungen und<br />

Mieterhöhungen nach Modernisierung sind<br />

davon ausgenommen. Allerdings darf zusätzlich<br />

eine Kappungsgrenze von 15% in<br />

drei Jahren nicht überschritten sein, wenn die<br />

Wohnung in einer Stadt mit erhöhtem Wohnbedarf<br />

liegt, wie es bei Berlin der Fall ist. Die<br />

ortsübliche Vergleichsmiete kann in Berlin<br />

dem jeweils aktuellen Berliner Mietspiegel<br />

entnommen werden. Die konkrete Ermittlung<br />

der ortsüblichen Vergleichsmiete für die bewohnte<br />

Wohnung kann auf der Internetseite<br />

der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung,<br />

Bauen und Wohnen vorgenommen werden.<br />

Gedruckte Exemplare des Mietspiegels gibt<br />

es in jeder Beratungsstelle des Mietervereins. ​<br />

Nach einer Modernisierung kann der Vermieter<br />

unter bestimmten Bedingungen ebenfalls<br />

eine Mieterhöhung vornehmen, sie darf aber<br />

nicht mehr als 8% der Modernisierungskosten<br />

jährlich ausmachen. Zudem ist diese Mieterhöhung<br />

begrenzt auf 2,- €/qm im Monat bei<br />

einer Ausgangsmiete von unter 7,- €/qm mtl.,<br />

auf 3,- €/qm im Monat bei einer Ausgangsmiete<br />

über 7,- €/qm monatlich.<br />

☐ Wie prüfe ich am besten meine<br />

Jahresabrechnung zu den Nebenkosten<br />

auf ihre Richtigkeit?<br />

Sind Abschlagszahlungen (Vorschüsse) auf<br />

Betriebskosten mietvertraglich vereinbart, ist<br />

die tatsächliche Steigerung (oder Senkung)<br />

der Kosten aus der jährlichen Abrechnung<br />

ersichtlich. Eine Betriebskostenabrechnung<br />

muss schriftlich vorgelegt werden. Es muss<br />

sich um eine geordnete Zusammenstellung<br />

in übersichtlicher Gliederung handeln. Erforderlich<br />

ist zunächst eine Aufstellung der<br />

Gesamtkosten für die Wirtschaftseinheit, die<br />

unter Angabe des Verteilerschlüssels die auf<br />

die bewohnte Wohnung entfallenden Kosten<br />

ausweist. Alle Angaben müssen verständlich<br />

sein, ggf. erläutert werden (zum Beispiel<br />

Kürzel) sowie plausibel erscheinen. Unplausibel<br />

wären zum Beispiel doppelt so hohe<br />

Kosten wie im Vorjahr für den Hausmeister<br />

oder für Versicherungen. Die Rechenschritte<br />

sind nachvollziehbar darzustellen, komplizierte<br />

Rechenschritte sind zu erläutern,<br />

damit sie rechnerisch überprüfbar werden.<br />

Maßgeblich ist dabei nur das Verständnis<br />

eines durchschnittlich begabten Laien ohne<br />

Fachkenntnisse. Eine Abrechnung, die den<br />

vorstehenden Anforderungen nicht genügt,<br />

sollte unter Angabe der Kritikpunkte als nicht<br />

ordnungsgemäß und nicht prüffähig zurückgewiesen<br />

werden. Etwaige Nachforderungen<br />

sind bis zur Klärung nicht fällig. Vorsicht: Zahlung<br />

bedeutet in der Regel Anerkennung.


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Die Gutmaier GmbH ist ein seit 30 Jahren<br />

in <strong>Spandau</strong> ansässiger Fachbetrieb für<br />

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Inhaber Herrn Ralf Franzkowiak und sein<br />

Mitarbeiterteam steht die Kundenzufriedenheit<br />

an erster Stelle: „Unsere Kunden<br />

schätzen die gute Beratung sowie die<br />

saubere und fachlich korrekte Ausführung<br />

der Arbeiten. Die zeitnahe kostenlose<br />

Erstellung von Angeboten ist für uns selbstverständlich.“<br />

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– all diese Bereiche werden durch die<br />

Gutmaier GmbH abgedeckt und erfordern<br />

kontinuierliche Weiterbildung, der sich sowohl<br />

der Inhaber als auch seine Mitarbeiter<br />

regelmäßig stellen. Kunden-Informationsabende<br />

über Solar- und Photovoltaikanlagen,<br />

Pelletsheizungen, Wärmepumpen<br />

runden das Bild ab. Übrigens: Seit 2009<br />

ist der Betrieb „zertifizierter Fachbetrieb<br />

für senioren- und behindertengerechte<br />

Installation“ (Deutsche Gesellschaft für<br />

Gerontotechnik). Unser Motto: „Wir verdienen<br />

das Vertrauen unserer Kunden!“<br />

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Umwelt<br />

Klima<br />

Nachhaltigkeit


UMWELT | KLIMA | NACHHALTIGKEIT<br />

Es müssen nicht <strong>immer</strong> Schafe transportiert werden…<br />

Die KlimaWerkstatt hat mit dem ADFC ein Angebot mit zwölf<br />

kostenlos ausleihbaren Lastenrädern in <strong>Spandau</strong> aufgebaut.<br />

© KlimaWerkstatt <strong>Spandau</strong><br />

Stabsstelle Nachhaltigkeit und Klimaschutz: v.l. Nachhaltigkeitsbeauftragter<br />

Philipp Freisleben, Klimaschutzmanagerin Insa Ahlers , Klimaschutzbeauftragte<br />

Corina Weber (Ltg.), Referentin KlimaWerkstatt Juliane Thiele<br />

Corina Weber leitet die Stabsstelle für Nachhaltigkeit & Klimaschutz im Bezirksamt und ist Klimaschutzbeauftragte<br />

Nur Taten helfen, Ziele zu verwirklichen<br />

Corina Weber übernahm im Oktober 2019 die Leitung der Stabsstelle Nachhaltigkeit & Klimaschutz im Bezirksamt, die bei der Bezirksbürgermeisterin<br />

angesiedelt ist. Die 53-jährige arbeitete zuvor am Potsdamer Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung IASS. Das<br />

Wissen, das sie dort erwarb, will sie für <strong>Spandau</strong> anwenden und daran mitwirken, dass der Bezirk bis 2045 klimaneutral und nachhaltig wird.<br />

© Bezirksamt<br />

52<br />

☐ Wo stehen wir beim Klimaschutz<br />

in <strong>Spandau</strong>?<br />

Corina Weber: In <strong>Spandau</strong> wurde im Dezember<br />

2020 die Klimanotlage von der BVV<br />

festgestellt – so wie im Land Berlin und in<br />

mehr als 90 Kommunen. Wir befinden uns in<br />

der entscheidenden Dekade, um rechtzeitig<br />

die richtigen Weichen für eine radikale<br />

Senkung der Treibhausgas-Emissionen und<br />

eine nachhaltige Entwicklung zu stellen. Nur<br />

wenn uns das gemeinsam gelingt, können<br />

wir den globalen Temperaturanstieg auf 1,5<br />

Grad begrenzen und die natürlichen Lebensgrundlagen<br />

für zukünftige Generationen<br />

bewahren. Dazu müssen wir bis spätestens<br />

2045 klimaneutral werden. Sonst werden<br />

die Folgen der Erderhitzung für uns nicht<br />

mehr beherrschbar sein. Das ist Stand der<br />

Wissenschaft. Davon hängt unsere Zukunft<br />

ab. Es braucht dazu das Zusammenwirken<br />

von allen: der Verwaltung, der Stadtgesellschaft<br />

und der Wirtschaft.<br />

☐ Wie gehen Sie das konkret an?<br />

Es ist ein Bündel von Maßnahmen. Ein Meilenstein:<br />

Wir werden mit der Klimaschutzmanagerin<br />

in unserem Team ein integriertes Konzept<br />

für Klimaschutz und -anpassung auf den<br />

Weg bringen, welches erstmals die Energieund<br />

CO 2-Bilanz des Bezirks berechnen wird.<br />

Darauf basierend werden wir die Einsparpotenziale<br />

mit Klimazielen und ein Maßnahmenpaket<br />

für alle Handlungsfelder erstellen.<br />

Dazu planen wir einen Beteiligungsprozess<br />

für die gesamte Verwaltung und für <strong>Spandau</strong>.<br />

Wir setzen damit das Berliner Klimaschutzund<br />

Energiewendegesetz um.<br />

☐ Was bedeutet „Klimacheck“?<br />

Der sogenannte „Klimacheck“, den der Senat<br />

seit vergangenem Jahr macht und für<br />

die Bezirke angepasst hat, ist ein wichtiger<br />

Schritt: Wenn wir alle Beschlüsse vorab auf<br />

ihre Klimawirkung prüfen und bei absehbar<br />

schädlichen Folgen <strong>besser</strong>e Wege finden,<br />

die weniger oder kein Treibhausgas verursachen,<br />

können wir die Krisen und Kosten von<br />

morgen vermeiden. Das wollen wir in Zukunft<br />

auch für die Bezirksamts-Beschlüsse in<br />

<strong>Spandau</strong> einführen. Zudem planen wir eine<br />

Nachhaltigkeitsstrategie. Unser Nachhaltigkeitsbeauftragter<br />

im Team wirkt daran mit,<br />

dass sich der Bezirk ökologisch, ökonomisch<br />

und sozial nachhaltig entwickelt.<br />

☐ <strong>Spandau</strong>s KlimaWerkstatt…<br />

…ist eine wunderbare zentrale Anlaufstelle mit<br />

vielen Angeboten für alle <strong>Spandau</strong>er*innen,<br />

die aktiv am Klimaschutz mitwirken wollen,<br />

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betriebenen Repair-Cafès, wöchentlichen<br />

Cleanups, kostenlosen Energieberatungen,<br />

Lastenrad-Ausleihe, Inforeihen, aktuell zum<br />

nachhaltigen Bauen…<br />

☐ Gibt es ein Motto für Sie beim<br />

Klimaschutz?<br />

Taten sind die einzige Möglichkeit,<br />

damit Ziele Realität werden.<br />

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und Ihr Partner für alle Entsorgungsleistungen im Großraum Berlin.<br />

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Lagern und Behandeln<br />

von Industrie- und Gewerbeabfällen, Bauschutt sowie Sekundärrohstoffen und<br />

deren Zuführung zum Recycling und zur Wiederverwertung.<br />

Fritz Pennecke Söhne steht mit Fuhrpark und Fachkompetenz für:<br />

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• Entsorgung gemäß des Kreislaufwirtschaftsgesetzes<br />

Entsorgungsleistungen:<br />

• Recycling und Beseitigung<br />

• Daten- und Aktenvernichtung<br />

• Elektro-/Elektronik, Metallschrott<br />

• Reststoffentsorgung<br />

• Baustoffabfuhr • Gartenabfälle<br />

• Beratung über weitere<br />

Lösungsmöglichkeiten<br />

• Abfallwirtschaftskonzepte<br />

• Annahmestelle für Altpapier<br />

• Altpapiersammlung aus Haushalten<br />

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Tel. 030 - 398 47 50 · Fax 030 - 39 84 75 29<br />

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53


UMWELT | KLIMA | NACHHALTIGKEIT<br />

© Stiftung Naturschutz Berlin<br />

Stadtnatur-Rangerin Julia Kionka<br />

☐ Stadtnatur ist… überall, wir stehen ständig mittendrin – von<br />

der Pflasterritze vor der Tür bis zum Stadtwald weiter draußen<br />

oder von der Spinne am Fensterrahmen bis zum Eisvogel<br />

an Spree und Havel. Die Berliner Stadtnatur ist überraschend<br />

vielfältig und sehenswert!<br />

☐ In <strong>Spandau</strong>… machen verschiedenste Lebensräume die Arbeit<br />

vielseitig. In der Innenstadt stehen zum Beispiel Gebäudebrüter<br />

im Fokus. In den Landschaftsschutzgebieten geht es eher<br />

um Pflegemaßnahmen und allgemeine Naturbeobachtungen.<br />

Hinzu kommen spannende Führungen und Ranger-Touren.<br />

☐ Als Stadtnatur-Rangerin… habe ich meine Berufung gefunden.<br />

Als Biologin liebe ich es draußen zu sein und das am liebsten<br />

auch im Beruf. Unser Alltag ist unglaublich abwechslungsreich.<br />

Was mir am besten gefällt? Ein wichtiger Teil der Arbeit ist es,<br />

interessierten Kindern und Erwachsenen zu zeigen, was wir in<br />

Berlin und <strong>Spandau</strong> an Natur haben und wie spannend, wichtig<br />

und schützenswert das alles ist.<br />

☐ Besonders mag ich… die Berliner Wälder mit ihren verwilderten<br />

Ecken. Dort können nicht nur wilde Tiere, sondern auch<br />

Menschen Hektik und Verkehrslärm hinter sich lassen. Lehnt<br />

man sich mal ruhig an einen Baum, sieht man sogar mal einen<br />

Dachs oder wird neugierig von Singvögeln und Eichhörnchen<br />

beäugt. Solche Erfahrungen entschleunigen wunderbar.<br />

Stadtnatur-Ranger-Team in <strong>Spandau</strong><br />

Julia Kionka und Dennis von der Wall sind Stadtnatur-Rangerin und -ranger in <strong>Spandau</strong>,<br />

einem Projekt, finanziert von der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher-<br />

und Klimaschutz und koordiniert von der Stiftung Naturschutz Berlin. Ihr<br />

Revier sind ausgewählte Schutzgebiete sowie Park- und Grünflächen des Bezirkes.<br />

Zudem sind sie in der Naturschutzstation Hahneberg anzutreffen. Sie sind aktiv zum<br />

Erhalt und der Weiterentwicklung ökologisch bedeutsamer Flächen, bei Arten- und<br />

Biotopschutzmaßnahmen, wissenschaftlichen Datenerhebungen bis hin zu Schutzkonzepten<br />

und Öffentlichkeitsarbeit. Auf regelmäßigen Gebietskontrollen unterstützen sie<br />

die Einhaltung bestehender Regelungen, zeigen Störungen auf und versuchen Nutzungskonflikte<br />

durch ihre Präsenz und Fachkenntnis zu vermindern.<br />

Stadtnatur-Ranger Dennis v. d. Wall<br />

☐ Stadtnatur ist… die Überraschung, wenn ich mitten in der Stadt<br />

einem Eisvogel begegne, am Gehwegrand eine schöne Pflanze<br />

entdecke oder mit dem Rad durchs Stadtgrün fahre und<br />

mich erhole. Viele Tiere, die es auf dem Land zunehmend<br />

schwer haben, leben in der Stadt oft unbemerkt unter uns.<br />

☐ <strong>Spandau</strong>s Natur… ist vielfältig. Ich kann dem Biber am Flussufer<br />

begegnen, Greifvögel über Feldern sichten oder den<br />

Spechten im Wald lauschen. Ich kann mit dem Rad durch<br />

blühende Wiesen fahren, Fledermäuse im Park entdecken<br />

oder mit dem Kanu die Havel erkunden und danach in der<br />

schönen Altstadt einen Kaffee trinken.<br />

☐ Als Stadtnatur-Ranger… möchte ich den Menschen die Tiere<br />

und Pflanzen vor ihrer Haustür zeigen. Denn wer die Natur<br />

selbst erlebt, bekommt ein Gefühl für ihren Wert. Gemeinsam<br />

mit den Berliner*innen möchte ich mich für den Naturschutz<br />

einsetzen, damit die Stadt ein noch <strong>besser</strong>er Lebensraum für<br />

Menschen und Tiere wird. Letztendlich können wir alle nur in<br />

einer intakten Umwelt überleben.<br />

☐ Besonders mag ich… den Kontrast zwischen dem bunten Trubel<br />

der Stadt und der Möglichkeit in einer kleinen, grünen<br />

Oase in direkter Nachbarschaft entspannen zu können. Außerdem<br />

bin ich gerne in den großen Landschaftsschutzgebieten<br />

unterwegs, um mit dem Fernglas neue Vögel zu entdecken.<br />

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IM AUFTRAG DER ZUKUNFT<br />

54<br />

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Überkopffahrzeugen, Selbstladern<br />

und Saugfahrzeugen<br />

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Die Maurerhalle der Schule.<br />

Lehmbaukurse am OSZ Bautechnik in der Nonnendammallee<br />

Nachhaltiges Bauen in der ganzen Stadt<br />

Im Rahmen von „Lehmbauprojekten“ kann<br />

das OSZ Bautechnik in der Nonnendammallee<br />

Aufträge übernehmen, zum Beispiel<br />

für den Bezirk oder das Land Berlin. Nach<br />

dem Sammeln erster praktischer Erfahrungen<br />

in der Maurerhalle können die Azubis<br />

im 2. und 3. Lehrjahr dann Projekte ausführen,<br />

etwa im Bereich Restauration und<br />

Denkmalpflege auf Fort Hahneberg.<br />

Seit 2003 werden für Z<strong>immer</strong>er und Maurer<br />

auch Kurse im nachhaltigen Bauen angeboten.<br />

Andreas Joerdens, Lehrer für Fachpraxis,<br />

ist als Protagonist des Lehmbaus<br />

längst über die Schule hinaus bekannt. Er<br />

war beteiligt am Europäischen Zerfifikat<br />

und hat die Kriterien für den „Qualitätsbaustein<br />

Lehm“ der Handwerkskammer Berlin<br />

erarbeitet. Die Auszubildenden können auf<br />

© Andreas Joerdens<br />

verschiedene Projekte in der ganzen Stadt<br />

verweisen, die sie gebaut haben – an der<br />

<strong>Spandau</strong>er Remise, der Scheune in Alt-<br />

Gatow ebenso wie am Grillplatz auf Fort<br />

Hahneberg, wo eine Stampflehmwand entstand.<br />

Die Kurse sind beliebt, denn hier kann<br />

in Ruhe der Umgang mit dem Stoff erlernt<br />

werden – und wenn mal etwas schiefging,<br />

wird es abgekratzt und neu gemacht. „Wir<br />

sind nah dran am Material, und am Ende<br />

gibt es <strong>immer</strong> ein Erfolgserlebnis“, so Dipl.-<br />

Pädagoge Joerdens. Mit den Auszubildenden<br />

zeigt er Lehmbautechniken auch bei<br />

Messen wie der Grünen Woche oder der<br />

Denkmalmesse in Leipzig. Nach Anfrage<br />

des Oberstufenzentrums Seelow gibt Andreas<br />

Joerdens inzwischen auch dort mit<br />

einer Kollegin Lehmbau-Kurse.<br />

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55


UMWELT | KLIMA | NACHHALTIGKEIT<br />

56<br />

Ein Pilgerweg führt durch <strong>Spandau</strong>.<br />

© Ev. Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Haben Sie es schon einmal gesehen, das<br />

kleine Schild mit einem weißen Kreuz auf<br />

dem lila Umriss von <strong>Spandau</strong>? Zu finden ist<br />

es an Bäumen kreuz und quer in <strong>Spandau</strong>.<br />

Es sieht aus wie ein Wanderzeichen, ist aber<br />

die Markierung des <strong>Spandau</strong>er Pilgerwegs.<br />

Den gibt es seit September 2020 und er verbindet<br />

zwei katholische und die 24 evangelischen<br />

Kirchen in <strong>Spandau</strong> miteinander. 75<br />

Kilometer ist der Weg lang, und weil das zu<br />

Fuß nicht an einem Tag zu schaffen ist, in die<br />

drei Rundwege STADT, LAND, FLUSS unterteilt.<br />

Damit liegt die Länge der jeweiligen<br />

Strecken zwischen 21 und 30 Kilometern.<br />

Der Weg ist das Ziel<br />

Aber letztendlich kommt es nicht darauf<br />

an, an einem Tag möglichst viele Kilometer<br />

zu bewältigen, denn schon der Weg ist das<br />

Ziel. Pilgerpfarrer Nicolas Budde, der selbst<br />

gerne pilgert und wandert, erklärt den Unterschied:<br />

„Für mich gehört beides zusammen,<br />

sozusagen ein wanderndes Pilgern.<br />

Beim Pilgern richtet sich der Fokus vor allem<br />

Er spricht von „wandernden Pilgern“. Pilgerpfarrer Nicolas Budde führt gerne durch <strong>Spandau</strong>.<br />

Auf drei Rundwegen oder einer Radtour pilgernd <strong>Spandau</strong> erleben<br />

26 Pilgerstempel und viele Entdeckungen<br />

nach innen und das Wandern beschreibt die<br />

äußere Tätigkeit. Irgendwo habe ich mal<br />

gelesen: ‚Man wandert mit den Füßen, aber<br />

man pilgert mit dem Herzen‘. Das gefällt mir<br />

gut, den Unterschied macht sicherlich nicht<br />

der Weg, sondern die Einstellung.“<br />

Wie auch <strong>immer</strong>, 26 Pilgerstempel passen in<br />

den Pilgerpass, ob man die an einem Fahrrad-Pilgertag<br />

oder an 26 Pilgertagen zu Fuß<br />

gesammelt hat, ist letztendlich egal. Wer alle<br />

Kirchen erpilgert hat, hat viel gesehen und<br />

erlebt. Was, hängt natürlich auch davon ab,<br />

ob man mit sich alleine unterwegs ist und<br />

dann vielleicht mehr auf das innere Erleben<br />

achtet oder gemeinsam mit anderen pilgert.<br />

Es gibt auch <strong>immer</strong> wieder die Möglichkeit,<br />

sich einer der geführten Pilgergruppen anzuschließen.<br />

Dann muss man nicht selbst<br />

den Weg finden und, was noch viel wichtiger<br />

ist, bekommt obendrein spirituelle Impulse.<br />

Mit Pilgerführer und QR-Codes<br />

Den Weg finden, das ist natürlich wichtig,<br />

aber nicht überall kann man sich auf die<br />

© Emily Roux<br />

Markierung verlassen. Hilfreich ist der gedruckte<br />

Pilgerführer, in dem nicht nur der<br />

Fußweg detailliert beschrieben ist, sondern<br />

auch eine 63 Kilometer lange Fahrrad-Rundtour<br />

und eine 4 Kilometer lange<br />

erprobte Pilgerstrecke für Familien. Da es<br />

sich um Rundwege handelt, kann überall<br />

gestartet werden. In dem kleinen Buch finden<br />

sich außerdem Informationen zu den<br />

Besonderheiten der einzelnen Kirchen, viele<br />

praktische Tipps und Hinweise darauf, welche<br />

Strecken barrierefrei sind und mit dem<br />

Rollstuhl befahren werden können. Impulse<br />

für unterwegs im Pilgerführer und über QR-<br />

Codes am Wegesrand unterstützen, das Besondere<br />

des Pilgerns zu erleben.<br />

Vielfalt der Stadtkirchen<br />

Man kann pilgernd als Stempelsammler*in<br />

aber auch als architektonische Entdecker*in<br />

unterwegs sein. Ein spannendes Unterfangen,<br />

denn die Vielfalt der <strong>Spandau</strong>er Kirchen<br />

ist groß. Jeder <strong>Spandau</strong>er und jede <strong>Spandau</strong>erin<br />

kennt die mächtige St.-Nikolai-Kir-


che in der Altstadt. Sie prägt das Stadtbild<br />

und ist die Mutterkirche vieler anderer Kirchen<br />

im Bezirk. Nicht zu übersehen im Stadtbild<br />

sind auch die „Roten“ Backsteinkirchen,<br />

die wie überall in Berlin zwischen 1884 und<br />

1908 gebaut wurden, initiiert von der „Kirchenjuste“,<br />

wie die Berliner*innen Kaiserin<br />

Auguste Viktoria despektierlich nannten. Die<br />

Lutherkirche in der Neustadt und die Melanchthon-Kirche<br />

gehören dazu. In Siemensstadt<br />

ist der Kirchturm nahezu ein Ebenbild<br />

des alten Eingangs zu den Siemenswerken<br />

und weist auf die enge Verknüpfung hin. Es<br />

gibt die Kirchen, die ohne Kreuz als solche<br />

nicht zu erkennen wären, wie das ehemalige<br />

Tanzlokal Klosterfelde mit ganz außergewöhnlichen<br />

Fotowänden im Inneren, oder<br />

das Kirch- und Gemeindehaus der Paul-<br />

Gerhardt-Gemeinde, das im Sommer mehr<br />

durch die Sonnenschirme des Cafés auffällt<br />

als durch den bescheidenen Glockenturm.<br />

Überraschende Eindrücke vermitteln die von<br />

außen nicht <strong>immer</strong> schmuck aussehenden<br />

© Ev. Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Betonkirchen aus den 60er und 70er Jahren.<br />

Anheimelndes erwartet man von den alten<br />

Dorfkirchen und stößt dann unverhofft in Alt<br />

Staaken auf deutsch-deutsche Geschichte<br />

und erstaunliche Moderne im Inneren. In der<br />

Dorfkirche Kladow laden gemütliche Bänke<br />

rund um die Kirche die Pilgernden zur Rast<br />

ein, daneben bieten Engelflügel ein schönes<br />

Fotomotiv.<br />

Einen Stempel in den Pilgerpass gibt es an<br />

jeder Kirche und das selbst dann, wenn sie<br />

geschlossenen ist. Die Pilgerstempel sind<br />

in einem Briefkasten mit Zahlenschloss untergebracht<br />

und, wer den Pilgerpass hat,<br />

der kennt auch den Code. Auch ein Blick<br />

in die geschlossene Kirche ist oft möglich.<br />

Ein QR-Code oder der Link zu einer Internetseite<br />

führen zu einem Film, der einen<br />

360-Grad-Blick ins Innere des Gebäudes<br />

ermöglicht.<br />

Die Angebote im Rahmen des Pilgerwegs,<br />

wie Pilgerwochenende mit geöffneten Kirchen,<br />

Pilgerfest und spirituellen Pilgergruppen,<br />

sind auf der Internetseite der<br />

Evangelischen Kirche in <strong>Spandau</strong> zu finden.<br />

Dort kann auch ein Pilger-Newsletter<br />

abonniert werden. Also dann: „Ultreia“ –<br />

„Vorwärts“, wie es in einem überlieferten<br />

Pilgergruß heißt.<br />

V Andrea Laug<br />

Kontakt:<br />

www.spandau-evangelisch.de/pilgern<br />

pilgern@kirchenkreis-spandau.de<br />

UMWELT | KLIMA | NACHHALTIGKEIT<br />

Glaube, Liebe, Hoffnung<br />

mittendrin<br />

© Emily Roux<br />

Wissenswert<br />

Pilgerbuch und Pilgerpässe<br />

sind für 10 Euro an folgenden Stellen erhältlich:<br />

→ Kirchenkreisbüro, Jüdenstraße 37, 13597 Berlin<br />

→ Büchertisch in der St.-Nikolai-Kirche (Reformationsplatz,<br />

13597 Berlin)<br />

→ Tourist-Information im Gotischen Haus<br />

(Breite Str. 32, 13597 Berlin)<br />

→ Dorotheenstädtische Buchhandlung<br />

(Carl-Schurz-Straße 53, 13597 Berlin)<br />

→ Buchhandlung im Johannesstift<br />

(Haus 02, Schönwalder Allee 26, 13587 Berlin)<br />

für Gläubige, Engagierte, Trauernde, Suchende, Singende,<br />

kleine Entdecker, Pilgernde, Großherzige, Spielende ...<br />

in 17 Kirchengemeinden mit 24 Kirchen und 23 Kitas, mit<br />

Cafés, Beratung, Unterstützung ...<br />

www.spandau-evangelisch.de<br />

57


UMWELT | KLIMA | NACHHALTIGKEIT<br />

58<br />

Inzwischen mehr als 200 Trinkbrunnen in Berlin<br />

Trinkwasser unterwegs an der Straße<br />

Wie erfrischend und nachhaltig! In vielen<br />

Parks und auf Plätzen sprudeln Trinkwasserbrunnen,<br />

an denen man unterwegs kostenlos<br />

seinen Durst stillen kann, ohne Müll zu produzieren.<br />

Die Senatsverwaltung für Umwelt,<br />

Verkehr und Klimaschutz Berlin setzte das<br />

im Jahr 2018 gestartete erfolgreiche Aktionsprogramm<br />

zur Aufstellung von Trinkwasserbrunnen<br />

und Wasserspendern auch 2021<br />

fort. 2 Mio. Euro stellte das Land Berlin 2021<br />

für Trinkbrunnen zur Verfügung. Mit dem Beschluss<br />

des Abgeordnetenhauses zur Blue<br />

Community wurden in der Stadt bis 2022<br />

eine Million Euro für den Bau von noch mehr<br />

Trinkbrunnen eingeplant. Die Berliner Wasserbetriebe<br />

sprachen Ende 2021 von insgesamt<br />

200 bereits aufgestellten. Bis 2025<br />

sollen dann jeweils 15 Trinkbrunnen pro Jahr<br />

dazu kommen.<br />

Die meisten Aufstellorte gab es laut der Antwort<br />

auf eine Anfrage im Abgeordnetenhaus<br />

im August 2021 in Friedrichshain-Kreuzberg<br />

(damals 29), am wenigsten, zu der Zeit nur<br />

zwei, in Tempelhof-Schöneberg. <strong>Spandau</strong><br />

lag mit 16 im Mittelfeld. Fünf davon wurden<br />

2021 aufgestellt: Am Koeltzepark, Metzer<br />

Platz/Pichelsdorfer Straße, in Hakenfelde<br />

in der Hugo-Cassirer-Str. (Calisthenics-<br />

Park), in der Neustadt Fehrbelliner Tor/Ecke<br />

Hohenzollernring und Ziegelhof am Schifffahrtsufer.<br />

2022 soll am Földerichplatz, Wilhelmstadt,<br />

ein neuer Trinkbrunnen in Betrieb<br />

genommen werden.<br />

Die Berliner Wasserbetriebe errichten seit 30<br />

Jahren Trinkbrunnen in Berlin. Ursprünglich<br />

waren sie zur Netzspülung gedacht, heute<br />

sind sie ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität<br />

in der Stadt. Es gab zunächst zwei<br />

verschiedene Modelle: Die blaue Variante<br />

im klassischen Stil der Gründerzeit mit messingfarbener<br />

Trinkkugel (nach dem Designer<br />

auch Kaiser-Brunnen genannt) und die klare<br />

moderne Form in lichtgrauem Aluminium-<br />

Design (Botsch-Brunnen). Beide sind Hingucker.<br />

Zwischen Mai und Oktober liefern<br />

sie laufend gut gekühltes Nass, gesund und<br />

mineralreich. Inzwischen kam auch ein drittes<br />

barrierefreies Modell aus grau-braunem<br />

Kunststein von Bituma hinzu.<br />

Wasserspender<br />

statt Flaschenmüll<br />

Tolle umweltfreundliche Durstlöscher! Bekanntlich<br />

sind Einwegwasserflaschen sonst<br />

eine große Belastung für unser Klima und<br />

landen häufig als Müll in den Grünanlagen.<br />

Zu den Trinkbrunnen im öffentlichen Berliner<br />

Raum kommen Tausende Wasserspender<br />

in Gebäuden wie Schulen, Kitas, Volkshochschulen<br />

und Hochschulen, aber auch<br />

in Unternehmen, Arztpraxen und anderen<br />

Einrichtungen.<br />

Außerdem gehören zum Berliner Stadtbild<br />

natürlich die Springbrunnen und die<br />

2070 sogenannten Straßenbrunnen, auch<br />

Schwengelpumpen genannt. Allerdings<br />

bieten sie kein Trinkwasser, sondern nur unaufbereitetes<br />

Grund- bzw. Schichtenwasser.<br />

Vor allem in der Innenstadt findet man noch<br />

300 historische Modelle. Die mit Tierfiguren,<br />

Girlanden und Wappen verzierten Säulen<br />

aus grün gestrichenem Gusseisen sind nicht<br />

nur eine nostalgische Zierde. Sie sichern zusammen<br />

mit den neueren Pumpen im gesamten<br />

Stadtgebiet die Wasserversorgung<br />

der Bevölkerung in Notfällen.<br />

V Sabine Nöbel<br />

Über Standorte der öffentlichen Trinkbrunnen<br />

informiert eine Karte der Berliner Wasserbetriebe<br />

unter<br />

www.bwb.de/trinkbrunnen<br />

Geeignete Orte zum Aufstellen können<br />

gemeldet werden.<br />

Trinkbrunnen am Koeltzepark<br />

Trinkbrunnen im Bezirk<br />

• Falkenhagener Feld, Westerweldstr. 9a<br />

• Hakenfelde, Maselakepark, Streitstr./<br />

Hohenzollernring<br />

• Hakenfelde: Frieda-Arnheim-<br />

Promenade<br />

• Hakenfelde, Hugo-Cassirer-Str.,<br />

Calisthenics-Park<br />

• Neustadt, Fehrbelliner Tor/<br />

Ecke Hohenzollernring<br />

• <strong>Spandau</strong>, Obermeierweg/<br />

Stresowplatz<br />

• <strong>Spandau</strong>, Am Koeltzepark<br />

• <strong>Spandau</strong>, Müsingerpark<br />

• <strong>Spandau</strong>, Wröhmännerpark,<br />

ggü. Neuendorfer Str. 99<br />

• <strong>Spandau</strong>, Havelstraße 18<br />

• <strong>Spandau</strong>, am U-Bahnhof Ruhleben<br />

• Staaken, Leubnitzer Weg<br />

• Wilhelmstadt, Ziegelhof,<br />

Schifffahrtsufer<br />

• Wilhelmstadt, Földerichplatz<br />

(wird 2022 aufgestellt)<br />

• Wilhelmstadt: Metzer Platz/<br />

Pichelsdorfer Str.<br />

• Wilhelmstadt, Pichelsdorfer Str./<br />

Tharsanderweg<br />

© Berliner Wasserbetriebe


© magele-picture - stock.adobe.com-<br />

STADTENTWICKLUNG<br />

Wirtschaft<br />

Qualifizierung<br />

Mobilität


WIRTSCHAFT | QUALIFIZIERUNG | MOBILITÄT<br />

60<br />

Im Gespräch mit Gabriele Fliegel, Vereinigung Wirtschaftshof <strong>Spandau</strong> e.V.<br />

Das Netzwerk für <strong>Spandau</strong><br />

Die Vereinigung Wirtschaftshof <strong>Spandau</strong> e.V.<br />

vertritt Unternehmen, Geschäftsleute und Einzelpersonen<br />

im ganzen Bezirk und konzentriert<br />

sich auf Wirtschaft, Bildung, Gesundheit,<br />

Kultur und Tourismus in Berlin-<strong>Spandau</strong>. Heike<br />

Thürsam sprach mit Gabriele Fliegel.<br />

☐ Der Wirtschaftshof hat rund 300 Mitglieder.<br />

Wie gestaltet sich derzeit Ihre<br />

Arbeit? Wo liegen die Schwerpunkte?<br />

Gabriele Fliegel: Wir haben in den letzten<br />

zwei Jahren verstärkt gelernt, im digitalen<br />

Raum mit unseren Partnern zusammenzuarbeiten<br />

und ihnen kontinuierlich wichtige Informationen<br />

zukommen lassen. Die Einschnitte<br />

sind groß, dennoch wurden die meisten Unternehmen<br />

finanziell vom Staat unterstützt. Außerdem<br />

konnten durch die nun selbstverständlichen<br />

Videokonferenzen viele Wege und Zeit<br />

gespart werden. Auch freuen wir uns natürlich<br />

sehr, dass wir jetzt wieder regelmäßig unsere<br />

Unternehmer-Frühstücke, -Foren und Unternehmer-Treffs<br />

vor Ort durchführen können.<br />

☐ <strong>Spandau</strong> wächst. Zahlreiche Großbauprojekte<br />

sind am Start. Nimmt<br />

der Wirtschaftshof darauf Einfluss?<br />

Und wenn ja, wie?<br />

In <strong>Spandau</strong> mit viel Wasser und Grün lässt es<br />

sich idyllisch wohnen. Der Bezirk rechnet mit<br />

viel Zuzug für die 25.000 neuen Wohnungen<br />

in den nächsten Jahren. Das heißt aber auch,<br />

dass es ein familienfreundliches Umfeld geben<br />

muss: Dazu gehören Arbeitsplätze, umweltfreundliche<br />

Verkehrslösungen, neue Kitas<br />

und Schulen. Als Wirtschaftshof suchen wir<br />

dazu das Gespräch zu den Kommunalpolitikern,<br />

der Wirtschaftsförderung und auch der<br />

Klimawerkstatt und unterstützen die Unternehmen<br />

in all ihren Belangen.<br />

☐ Viele Unternehmen suchen verzweifelt<br />

Fachkräfte. Was raten Sie?<br />

Der Fachkräftemangel fordert Unternehmen<br />

dazu auf, ihre bisherigen Rekrutierungsstrategien<br />

zu überdenken. Denn nur wer kreativ und<br />

wandlungsfähig ist, verschafft sich eine optimale<br />

Position beim Wettstreit um die besten<br />

Talente. Für Arbeitgeber*innen bedeutet das,<br />

Praktika anzubieten, Schülerinnen und Schüler<br />

mehr für das Arbeitsleben und die verschiedenen<br />

Berufe zu interessieren und die,<br />

die sie beraten, wie Eltern und Lehrer*innen<br />

mit einzubinden. Ich glaube, dass Familienfreundlichkeit,<br />

Wohnen, flexible Arbeitszeiten,<br />

Homeoffice und Digitalisierung die richtigen<br />

Wege sind. Viele Firmen, die sich Diversität<br />

auf die Fahnen geschrieben haben, die das<br />

Können internationaler Mitarbeiter*innen<br />

schätzen, ziehen mehr Fachkräfte an. Und es<br />

gilt die Werte von Menschen mit einem Handicap<br />

und das Wollen von älteren Menschen<br />

neu zu entdecken. Wir müssen wieder dorthin<br />

kommen, dass Arbeit Spaß macht!<br />

☐ Sie leiten gemeinsam mit Bezirksstadtrat<br />

Oliver Gellert das 2016 gegründete<br />

Netzwerk Gesundheitswirtschaft <strong>Spandau</strong>.<br />

Um welche Themen geht es 2022?<br />

Wir bringen Gesundheitseinrichtungen zusammen,<br />

um eine abgestimmte Versorgung<br />

der <strong>Spandau</strong>er Bürger*innen zu fördern. Die<br />

Themen des Netzwerkes haben sich dabei<br />

mit der Digitalisierung erweitert, so dass es<br />

2021 u. a. um die elektronische Patientenakte,<br />

sowie weitere digitale Gesundheitsanwendungen<br />

ging. Das Thema Fachkräftegewinnung<br />

bleibt auch hier weiterhin im Fokus<br />

und soll durch eine vermehrte Kooperation<br />

mit den <strong>Spandau</strong>er Schulen unterstützt werden.<br />

Weitere Themen sind Adipositas bei Jugendlichen<br />

(starkes Übergewicht), Umgang<br />

mit Demenz in unserer Gesellschaft und Gewalt<br />

gegen Frauen.<br />

☐ Seit einigen Jahren machen Sie sich<br />

stark für den Campus ZITA. Wie ist da<br />

der Stand?<br />

Wir planen einen Masterstudiengang „Leadership<br />

in Society, Business and Politics“ online,<br />

der von der thailändischen Rangsit Universität<br />

zertifiziert wird. Leider steht das Alte<br />

Kant Gymnasium in der Altstadt, was uns mit<br />

anderen Nutzern vom Bezirksamt zugesagt<br />

wurde, zurzeit nicht zur Verfügung. Unsere<br />

© Stefan Marin<br />

Als Wirtschaftsvereinigung<br />

mit rund<br />

300 Mitgliedern<br />

wollen wir Interessen<br />

effizient bündeln und ausbauen<br />

und mit unserem Netzwerk<br />

nützliche Kontakte schmieden.“<br />

Gabriele Fliegel,<br />

Vorsitzende der Vereinigung<br />

Wirtschaftshof <strong>Spandau</strong> e. V.<br />

Forderung war außerdem, die Seminarräume<br />

nach neuestem Standard digital einzurichten.<br />

Das kann im Moment nicht realisiert werden.<br />

Trotzdem hoffen wir, dass in Zukunft universitäre<br />

Begegnungen in <strong>Spandau</strong> möglich sind.<br />

☐ Seit über 25 Jahren veranstaltet der<br />

Wirtschaftshof den Havelländischen<br />

Land- und Bauernmarkt in der Altstadt.<br />

Was macht ihn so besonders?<br />

Das Besondere ist die Örtlichkeit, der Marktplatz<br />

mitten in der Fußgängerzone der Altstadt,<br />

eingerahmt vom <strong>Spandau</strong>er Einzelhandel und<br />

Gastronomie. Hinzu kommen die Vielfalt und<br />

die Qualität der Waren. Jeden Montag, Dienstag,<br />

Donnerstag und Freitag ab 9.00 Uhr bieten<br />

unsere Händler von März bis November<br />

ihre Produkte an: Obst und Gemüse, Kräuter,<br />

frische Brot- und Backwaren, mediterrane und<br />

schwäbische Spezialitäten, Fischwaren, Eingemachtes,<br />

frische Säfte, Quarkspeisen. Auch<br />

Lederwaren, Taschen, Tischdecken, Textilien,<br />

Schuhe und Blumen gehören dazu. Keramik<br />

und Olivenholzprodukte ergänzen das Sortiment.<br />

Dabei achten wir auf weniger Plastikmüll:<br />

Unverpacktes Einkaufen liegt im Trend.<br />

☐ Wie würden Sie spontan <strong>Spandau</strong><br />

in aller Kürze beschreiben?<br />

<strong>Spandau</strong> ist cool: Der Bahnhof – 14 Minuten<br />

bis zur Innenstadt von Berlin, in gut 1 Stunde<br />

in Hamburg. Eine schöne Altstadt und Wasser,<br />

Wald und Wiesen! Industriekultur, Kulturleben<br />

und ein vernetztes Miteinander. Und es ist<br />

gleichzeitig ein Bezirk, in dem Weltunternehmen<br />

zu Hause sind, der viele Familienbetriebe<br />

und einen guten Mittelstand hat und ebenso<br />

kreative Kleinstunternehmen und Startups.<br />

<strong>Spandau</strong> ist die Zukunft! Nutzen Sie die Chancen,<br />

die sich hier bieten! Wir sind an Ihrer Seite!


Vereinigung<br />

seit über 70 Jahren aktiv<br />

WIRTSCHAFTSHOF <strong>Spandau</strong> e. V.<br />

für WIRTSCHAFT, TOURISMUS, BILDUNG, KULTUR, GESUNDHEIT<br />

© BMW Motorrad<br />

Vernetzungen<br />

•<br />

Projektgruppen für<br />

Wirtschaft,<br />

Kultur und Sport,<br />

Tourismus und<br />

JungunternehmerInnen<br />

•<br />

UnternehmerInnen-<br />

Stammtische<br />

•<br />

Unternehmer-Treffs<br />

•<br />

Unternehmer-Frühstücke<br />

•<br />

Unternehmer-Foren<br />

Projekt-Beteiligungen<br />

•<br />

Altstadt-Management<br />

•<br />

Klimawerkstatt <strong>Spandau</strong>/<br />

Auszeichnung durch DUH<br />

•<br />

bzi – Route der<br />

Industriekultur Berlin<br />

•<br />

GIZ gGmbH: Projekte +<br />

Alpha-Bündnis <strong>Spandau</strong><br />

•<br />

Ausbildungsprojekte<br />

•<br />

komm auf Tour, RAV, casa e. V.<br />

•<br />

Jobcenter, Agentur für Arbeit<br />

•<br />

Runder Tisch Tourismus<br />

•<br />

Runder Tisch Gewerbe<br />

Kooperationen<br />

•<br />

ZiTA World Campus<br />

Berlin gGmbH<br />

•<br />

Partner für <strong>Spandau</strong> GmbH<br />

•<br />

Netzwerk<br />

Gesundheitswirtschaft<br />

•<br />

Havel-Kids Kita „Schatztruhe“<br />

•<br />

Quartiersmanagement<br />

Neustadt<br />

•<br />

Freiherr-vom-Stein-<br />

Gymnasium<br />

•<br />

Bezirksamt <strong>Spandau</strong><br />

Veranstaltungen/Medien<br />

•<br />

1. Havelländischer<br />

Land- und Bauernmarkt<br />

•<br />

Kinder-und Familientag<br />

•<br />

Spargel- und Herbsttag<br />

•<br />

Weinsommer<br />

•<br />

Wirtschaftshof–Spiegel<br />

© Ma thias Küstermann<br />

Wirtschaftshof<br />

Spiegel<br />

Dezember 2021 • Ausgabe Nr. 459 Nachrichten aus der <strong>Spandau</strong>er Wirtschaft<br />

Mitgliederzeitung der Vereinigung Wirtschaftshof <strong>Spandau</strong> e.V.<br />

ZiTA World Campus Berlin<br />

Online Studiengang<br />

•<br />

GIZ feiert 20-jähriges Jubiläum<br />

•<br />

15 Jahre HAVEL-KIDS<br />

Kinderbetreuung<br />

•<br />

Agenda 2030<br />

Fahrplan zur Gestaltung<br />

der Zukunft<br />

•<br />

100 Jahre Freilichtbühne<br />

an der Zitade le<br />

•<br />

Gesundheitswirtschaft <strong>Spandau</strong><br />

„Schlaganfa l – Erkennen<br />

und Helfen“<br />

Die Vereinigung Wirtschaftshof <strong>Spandau</strong> e.V. im Internet:<br />

www.wirtschaftshof-spandau.de<br />

Eine starke Vereinigung lebt von neuen Impulsen.<br />

Deshalb freuen wir uns, wenn auch Sie als neues Mitglied mit dabei sind.<br />

Vereinigung Wirtschaftshof <strong>Spandau</strong> e. V.<br />

Breite Str. 37 (4. Etage) · 13597 Berlin<br />

Tel. (030) 333 65 91 · Fax (030) 35 30 23 32<br />

info@wirtschaftshof-spandau.de · www.wirtschaftshof-spandau.de


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WIRTSCHAFT | QUALIFIZIERUNG | MOBILITÄT<br />

Florida Eis green<br />

Leckeres Eis und der Klimaschutz<br />

Als ich 2013 begann, mich aktiv für den Klimaschutz<br />

zu engagieren, hatte ich keinerlei<br />

Vorstellungen, was auf mich zukommt.<br />

Ziel war eine CO 2<br />

-freie Eisproduktion. Als<br />

mittel ständischer Unternehmer unterliege<br />

ich vielen Zwängen. Auch die Entscheidung,<br />

bei Wachstum handwerklich zu produzieren,<br />

war nicht ganz einfach, doch das Ergebnis<br />

und der Erfolg überzeugen: Handwerkliche<br />

Qualität – das ehrliche Eis ohne Luftaufschlag<br />

– und erlesene Zutaten unterscheiden<br />

sich gravierend von Industrieprodukten. Der<br />

Konsument hat gelernt zu vergleichen. Wir<br />

produzieren ein Konditoren-Eis, entwickelt<br />

und überwacht von Simone Gürgen.<br />

Wir starteten mit den großen Dingen wie<br />

mit der Photovoltaik-Technik, Solarthermie<br />

und einer Kombination aus allem mit einer<br />

energetischen Unterstützung der Adsorptionskälteanlage.<br />

Es war nur eine logische<br />

Konsequenz aus dem Engagement für Klimaschutz,<br />

dass vier Jahre Entwicklung dann einen<br />

Bambus-Becher hervorbrachten, 100 %<br />

kompostierbar und zudem ein echter Beitrag<br />

zur Abschwächung des Klimawandels.<br />

Bambus ist der am schnellsten wachsende<br />

Rohstoff, den wir kennen. Er speichert CO 2<br />

und produziert 35 % mehr Sauerstoff als<br />

Bäume. Aufgrund seines Wachstums bis zu<br />

ein Meter am Tag entstehen riesige Mengen,<br />

die verarbeitet werden können, ohne Schaden<br />

zu hinterlassen. Die Pflanze ist robust<br />

und somit auch widerstandsfähiger als<br />

andere gegenüber dem Klimawandel. In den<br />

nächsten Monaten wird der letzte Kunststoff<br />

Becher verbannt werden.<br />

Auch in unserem Eiscafé ist der nachhaltige<br />

Papierbecher angekommen und der Holzlöffel<br />

ebenfalls. Viele Dinge wie das Rösten<br />

unserer Mandeln und die Herstellung von<br />

Soßen und Pasten machen wir wieder selber,<br />

um die Lieferketten zu „verkürzen“. Wieder ein<br />

Schritt in die klimaneutrale Richtung.<br />

Unsere LKW-Flotte wird nach und nach auf<br />

Elektromobiliät umgestellt – unser Beitrag,<br />

um die Berliner Luft und nicht nur diese in<br />

E-Mobilität bei Florida Eis Die moderne Fabrik Am Zeppelinpark 53<br />

Der Bambus-Becher Vanille<br />

der Innenstadt zu ver<strong>besser</strong>n. Ich habe einen<br />

E-LKW mit Tiefkühlung entwickelt, eine weltweit<br />

einmalige Technologie. Mittlerweile<br />

fahren sechs E-LKW für uns die Ware aus.<br />

Wir liefern unser Eis auch deutschlandweit<br />

und das CO 2<br />

-neutral mit Hilfe des DPD. Mittelfristig<br />

gehen wir davon aus, die Styropor-<br />

Verpackung für den Versand gegen eine<br />

ökologische zu tauschen. Versuche in diese<br />

Richtung laufen bereits.<br />

Unsere Smarte Truhe ist nun auch fertig.<br />

Demnächst ist es möglich, auf unserer<br />

Web seite nachzuschauen, wo es Florida Eis<br />

green gibt und was in der Tiefkühltruhe noch<br />

angeboten wird. Mithilfe der RFID-Technik<br />

sehr effizient Ware zum Kunden zu bringen,<br />

bringt eine logistische Einsparung beim<br />

Schwerlastverkehr im Tiefkühlbereich – bis<br />

zu 27 % weniger Energiekosten wurden errechnet.<br />

Wieder weniger CO 2<br />

und zugleich<br />

das richtige Sortiment für Ihren Lebensmittelmarkt,<br />

passend zu Ihrem Geschmack!<br />

So können Sie Eis genießen und gleichzeitig<br />

einen kleinen Beitrag für die Umwelt leisten.<br />

Ihr Olaf Höhn<br />

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WIRTSCHAFT | QUALIFIZIERUNG | MOBILITÄT<br />

Seit drei Generationen ein <strong>Spandau</strong>er Genusserfolg<br />

Aus Erfahrung lecker<br />

Jeder Anfang braucht einen Mutigen. Als<br />

der Fleischermeister Richard Mischau<br />

einst gemeinsam mit seiner Frau Elli ein<br />

Fleischerfachgeschäft eröffnete, begann<br />

die Geschichte des gleichnamigen Unternehmens.<br />

Was im damaligen Breslau mit<br />

der Herstellung von Schinken, Koch-, Rohund<br />

Brühwurst und einem eigenen Ladengeschäft<br />

begann, setzte sich später sehr erfolgreich<br />

in neuer Heimat fort: 1955 wurde<br />

ein ganz neues Ladengeschäft in Berlin-<br />

<strong>Spandau</strong> eröffnet und schon 1962 entstand<br />

der heutige Firmensitz am Wiesen -<br />

damm 29 – 31.<br />

Seitdem entstehen auf dem 7.700 m²<br />

großen Firmengelände nicht nur die bekannten<br />

Wurst- und Schinkenspezialitäten<br />

– hier wird in bewährter Tradition <strong>immer</strong><br />

wieder auch an völlig neuen Genussideen<br />

gearbeitet, natürlich ohne dabei die Klassiker<br />

zu vergessen. In Verbindung mit frischer<br />

Qualität, hochwertigen Rohstoffen und hervorragendem<br />

Service ist dies grundlegend<br />

für den Genusserfolg seit Generationen.<br />

Noch heute ist Mischau – geführt durch die<br />

Geschwister Richard Mischau III und Britta<br />

Mischau – in Familienbesitz und wir sind uns<br />

sicher: So wird es in leckerer Tradition bleiben<br />

für kommende Generationen.<br />

Mahl online entdecken:<br />

www.mischau.de<br />

Führen das Unternehmen in<br />

dritter Generation – die Geschwister<br />

Britta Mischau und Richard Mischau III.<br />

SPANDAUERND<br />

EIN GROSSER<br />

GENUSS.<br />

64


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DEN HANDEL UND<br />

DIE VIELFALT IN DEN<br />

BERLINER KIEZEN<br />

Damit es für den Einzelhandel in den Kiezen<br />

weiter aufwärts geht, bieten wir Rat und Hilfe.<br />

Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH -<br />

Ihre Wirtschaftsförderung des Landes Berlin.<br />

Auch in Ihrem Bezirk vor Ort! Kontakt: 030-46302-555<br />

oder per E-Mail: einzelhandel@berlin-partner.de<br />

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Tel: 030 375 898-47<br />

bewerbung@foev-verbund.de<br />

Alle Infos<br />

FÖV Pflege<br />

Gesundheit und soziale Dienste gGmbH<br />

Obstalleee 22c, 13593 Berlin<br />

65


WIRTSCHAFT | QUALIFIZIERUNG | MOBILITÄT<br />

66<br />

Beratung auf Leitungsebene: Das Kommunale Nachbarschaftsforum Berlin und<br />

Brandenburg kommt einmal jährlich zu einer Tagung zusammen.<br />

Verein Kommunales Nachbarschaftsforum Berlin und Brandenburg e.V.<br />

Gemeinsam stärker werden<br />

Aus dem losen Zusammenschluss der Berliner<br />

Bezirke mit seinem Berliner Umland ist<br />

ein fester Verein geworden. Rund 60 Prozent<br />

der Fläche und 85 Prozent der Menschen aus<br />

der Hauptstadtregion sind vertreten, wenn<br />

über gemeinsame Interessen und Bedürfnisse<br />

diskutiert wird. Nur der Bezirk Friedrichshain-<br />

Kreuzberg ist von Berliner Seite nicht dabei.<br />

Neben der jährlichen Mitgliederversammlung<br />

und drei Treffen der vier regionalen Arbeitsgruppen<br />

gibt es eine jährliche Fachkonferenz.<br />

Bürgermeister, Stadträte, Amtsleitungen sind<br />

dabei, wenn Fachbeiträge aus unterschiedlichen<br />

Sichten betrachtet und diskutiert werden.<br />

2021 ging es um soziale Infrastruktur und<br />

Wachstum, etwa um Kita- und Schulangebote,<br />

die bedarfsgerecht verfügbar und als Gebäude<br />

auch langfristig nutzbar sein müssen. Im<br />

September 2022 soll über Zentrenentwicklung<br />

und Innenstadtstärkung im Großen wie<br />

im Kleinen, in der <strong>Spandau</strong>er Altstadt wie in<br />

den Gemeinden des Berliner Umlandes diskutiert<br />

werden. Corona hat viel beigetragen<br />

zu der Veränderung der Zentren. Eine Frage<br />

wird sein, wie sie erhalten oder wiederbelebt<br />

werden können.<br />

Gehör in der Gesamtregion<br />

Die knapper werdenden Wirtschafts- und<br />

Gewerbeflächen sind ein Thema, die Pendel-<br />

und Wirtschaftsverkehre, der Mangel<br />

© KNF e. V.<br />

an Fachkräften, das Finden von Ausgleichsund<br />

Ersatzflächen bei Bauvorhaben. Es geht<br />

um Grün-, Erholungs- und Naturräume, um<br />

Wohnungsbau und Mobilität, um Bus- und<br />

Bahn-Verbindungen von Stadt und Umland,<br />

es geht darum, sich Gehör zu verschaffen<br />

in der Gesamtregion, bei den zuständigen<br />

Ministerien und Senatsverwaltungen.<br />

© kompaxx<br />

„Partielles Denken ist partiell.<br />

Das müssen wir beenden.“<br />

Bodo Oehme, seit 1993 ehrenamtlicher<br />

und inzwischen hauptamtlicher Bürgermeister<br />

der Gemeinde Schönwalde Glien,<br />

ist Sprecher der AG West im Kommunalen<br />

Nachbarschaftsforum sowie Vorstand im<br />

Regionalpark Osthavelland-<strong>Spandau</strong> e. V.<br />

Ist genügend Wasser da?<br />

Spezielle Anliegengruppen beschäftigen<br />

sich mit den Themen Wasser, sozialer Infrastruktur,<br />

Bahnhöfe sowie Klimaschutz & Energie.<br />

So hatte die Anliegengruppe Wasser ein<br />

Modellprojekt zur Regulierung des Wasserhaushaltes<br />

der Panke initiiert. „Bereits 2019<br />

gab es die Frage, ob die Wasservorräte für<br />

das Wachstum der Region ausreichend sind,<br />

da war Tesla noch gar nicht im Gespräch“,<br />

sagt Bodo Oehme, Sprecher der AG West,<br />

der die Anliegengruppe Wasser leitet. Modellhaft<br />

wird untersucht, was getan werden<br />

kann, um das Wasser in der Region zu halten<br />

– im ländlichen Bereich, wo die Straßenentwässerung<br />

in der Regel über eine Mulde an<br />

der Seite erfolgt und in Berlin, wo Regenwasser<br />

in die Kanalisation fließt und die Idee der<br />

„Schwammstadt“ diskutiert wird. „Die Niederschlagsmengen<br />

schwanken extrem, von<br />

300 bis fast 800 l/m 3 pro Jahr“, weiß Bodo<br />

Oehme, zudem Bürgermeister von Schönwalde<br />

Glien, und würdigt das Kommunale<br />

Nachbarschaftsforum: „Wir sind über den<br />

Punkt des Austausches von Informationen<br />

längst hinausgewachsen. Wir erörtern miteinander<br />

Themen, die uns gemeinsam betreffen,<br />

das hört an der Stadt- oder Gemeindegrenze<br />

nicht auf.“<br />

Verkehr ist großes Thema<br />

Mit dem Verkehr im Gebiet <strong>Spandau</strong>, Potsdam,<br />

Osthavelland hat sich auch die Kommunale<br />

Arbeitsgemeinschaft Ost Havelland (Zusammenschluss<br />

der Städte und Gemeinden) beschäftigt<br />

– mit dem Ziel, umweltverträgliche<br />

Verkehre und die Reduzierung der CO₂ Emissionen<br />

für den gesamten Raum zu erreichen.<br />

„Dabei geht es genauso um die Auswirkungen<br />

von Karls Erlebnis-Dorf Elstal wie um die Verkehre<br />

zum Potsdamer Campus Jungfernsee<br />

oder auf der Heerstraße“, so Bodo Oehme.<br />

Debattiert wurde eine Studie des Landes Brandenburg<br />

zum möglichen Umstieg vom Auto auf<br />

die Bahn („ein heißes Thema“) und zur Reaktivierung<br />

geschlossener Bahnhöfe. „Aber nicht<br />

alle alten Bahnhöfe sind auch heute sinnvoll.<br />

So schlagen wir einen neuen Bahnhof zwischen<br />

Schönwalde (OT Dorf) und Bötzow auf Bötzower<br />

Gemarkung vor“, so der AG-West-Sprecher.<br />

Entsprechende Vorschläge wurden an<br />

das Ministerium bereits übergeben.<br />

V Birgit Nößler


Regionalpark Osthavelland-<strong>Spandau</strong><br />

(Kultur)landschaften verbinden<br />

Parallel mit dem kommunalen Nachbarschaftsforum<br />

entstand die Idee der länderübergreifenden<br />

Regionalparks. 1996<br />

wurde der erste, der Regionalpark Krämer<br />

Forst gegründet. Inzwischen gibt es auf dem<br />

Papier acht Regionalparks rund um Berlin,<br />

von denen drei aktiv sind. Der komplette<br />

Bezirk <strong>Spandau</strong>, das Gebiet zwischen Potsdam,<br />

Nauen, Hennigsdorf gehört zum 2013<br />

gegründeten Regionalpark Osthavelland-<br />

<strong>Spandau</strong>. Wenn es nicht gerade Corona<br />

verbietet, wird ein jährliches Regionalparkfest<br />

gefeiert – und die gewählte „Heide-<br />

Königin Döberitzer Heide“ vertritt den Park<br />

dann nicht nur auf der Grünen Woche.<br />

Beliebt sind Lesungen – ob auf Fort Hahneberg<br />

oder bei Leseradtouren. In der<br />

Schreibwerkstatt werden Geschichten der<br />

Region bewahrt. Angestrebt wird, etwa beim<br />

Führen von Radwegen und Wegeleitsystemen,<br />

ein Denken ganz ohne Grenzen. Das<br />

Schild „Landesgrenze“ gibt es zwar noch, ist<br />

aber kein Ende des Weges mehr: Der Havelland-Radweg<br />

führt inzwischen vom Bahnhof<br />

<strong>Spandau</strong> bis nach Havelberg.<br />

www.osthavelland-spandau.de<br />

www.regionalparks-brandenburgberlin.de<br />

... und was machen Sie so?<br />

Sie wünschen sich eine<br />

berufliche Perspektive oder<br />

eine abgeschlossene<br />

Berufsausbildung, die Ihren<br />

persönlichen Interessen<br />

entspricht?<br />

Sie wissen noch nicht, wohin<br />

die Reise gehen kann und<br />

wollen sich deshalb erproben?<br />

Sie benötigen dafür eine<br />

besondere Unterstützung,<br />

weil Sie längere Zeit psychisch<br />

krank waren, Sie noch nicht<br />

ausreichend belastbar sind<br />

oder es Ihnen einfach schwerfällt<br />

zu lernen?<br />

WIRTSCHAFT | QUALIFIZIERUNG | MOBILITÄT<br />

Beliebte Veranstaltungen des Regionalparks Osthavelland-<strong>Spandau</strong> sind Leseradtouren,<br />

bei denen zur Pause vorgelesen wird, die „Mörderischen Sonnabende“ auf Fort Hahneberg<br />

(unten links) oder gemeinsame Rad-Sternfahrten zur Landpartie (unten rechts).<br />

Wir können Ihnen weiterhelfen!<br />

© Regionalpark (3)<br />

Rotkreuz-Institut<br />

Berufsbildungswerk<br />

im DRK Berlin gGmbH<br />

Krampnitzer Weg 83-87<br />

14089 Berlin-Kladow<br />

www.rkibbw.de<br />

Lernen Sie uns kennen und vereinbaren<br />

Sie einen Termin unter 030-365 02-116.<br />

67


WIRTSCHAFT | QUALIFIZIERUNG | MOBILITÄT<br />

Gute und nachhaltige Zukunftsperspektiven für Jugendliche<br />

Jugendberufsagentur Berlin – Weil deine Zukunft zählt.<br />

Weil deine Zukunft zählt. – Dieses Motto ist<br />

in der Jugendberufsagentur Berlin (JBA Ber lin)<br />

bei der Beratung von jungen Menschen handlungsleitend.<br />

Die JBA Berlin bringt Jugendliche<br />

und junge Erwachsene in Aus bildung<br />

und Beschäftigungen und ermöglicht damit<br />

eine aktive Teilhabe am Arbeitsleben und<br />

der Gesellschaft. Die Wege in die Arbeitswelt<br />

werden dabei so gestaltet, dass sich allen Jugendlichen<br />

gute und nachhaltige Zukunftsperspektiven<br />

eröff nen.<br />

Unser übergreifendes Ziel ist es, jeden jungen<br />

Menschen (bis 25 Jahre alt) zu einem Berufsabschluss<br />

zu führen.<br />

Dazu bera ten wir umfassend in der JBA Berlin<br />

und bie ten folgendes an:<br />

• Klärung der individuellen Perspektiven,<br />

• Unterbreitung eines realistischen<br />

Qualifizierungsangebots,<br />

• Begleitung bis zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss<br />

oder im Einzelfall bis zur<br />

Beschäftigungsaufnahme.<br />

Schüler_innen der weiterführenden Schulen,<br />

jungen Menschen mit Behinderung sowie Studienabbrecher_innen<br />

finden Standorte der<br />

JBA Berlin in allen 12 Bezirken.<br />

Alle wesentlichen Akteure arbeiten in der<br />

JBA Berlin zusammen und bieten folgende<br />

Leistungen an:<br />

• die Agenturen für Arbeit in Berlin mit<br />

Berufs- und Studienorientierung, Berufsberatung<br />

und bewerberorientierter<br />

Ausbildungsvermittlung und Förderung,<br />

• die Jobcenter von Berlin mit Beratung<br />

und bewerberorientierter Ausbildungsvermittlung<br />

und Förderung,<br />

ANZEIGE<br />

• die Jugendhilfe mit Angeboten der freien<br />

Jugendhilfe, Jugendberatung und Leistungen<br />

durch Jugendämter,<br />

• die beruflichen Schulen mit beruflicher<br />

Orientierung & Beratung zu schulischen<br />

Ausbildungs- und Weiterqualifizierungsmöglichkeiten<br />

sowie Beratungsbedarf zu<br />

schulischen Entwicklungsmöglichkeiten,<br />

• Erstberatungen zur Schuldnerberatung,<br />

psychosozialen Betreuung und Suchtberatung.<br />

Informationen zu den Angeboten des Standortes<br />

der JBA Berlin des jeweiligen Bezirkes<br />

erhalten Sie unter www.jba-berlin.de<br />

„Suche nach Postleitzahl“ bzw.<br />

„JBA Berlin-Standorte“.<br />

68<br />

Standort Tempelhof-Schöneberg<br />

Standort <strong>Spandau</strong><br />

Besucheradresse:<br />

Besucheradresse:<br />

Wohlrabedamm<br />

Alarichstr<br />

Alarichstr 32, 13629<br />

12-17<br />

12-17 Berlin<br />

12105 Berlin<br />

12105 Berlin<br />

Kontakt:<br />

Kontakt:<br />

Telefon: 030 / 90 Kontakt: 19 19 19<br />

Telefon: 030 / 90191919<br />

E-Mail: Telefon: E-Mail:<br />

jba@jba-berlin.de<br />

jba@jba-berlin.de<br />

030 / 90191919<br />

E-Mail: jba@jba-berlin.de<br />

www.jba-berlin.de<br />

Öffnungszeiten:<br />

Montag und Dienstag 8:00 Öffnungszeiten:<br />

bis 16:00 Uhr<br />

Montag Mittwoch und Freitag Dienstag 8:00 8:00 bis bis 12:30 16:00 Uhr Uhr<br />

Mittwoch Donnerstag und Freitag 8:00 8:00 bis bis 18:00 12:30 Uhr Uhr<br />

Donnerstag 8:00 bis 18:00 Uhr


Ihr Jobcenter<br />

Wir bieten!<br />

Beratung, Unterstützung<br />

und Finanzierung einer<br />

beruflichen Weiterbildung.<br />

Inspiration gesucht?<br />

Schauen Sie mal rein:<br />

www.arbeitsagentur.de/newplan/<br />

Kontakte zu regionalen Unternehmen,<br />

interessante Stellenangebote und<br />

Einladungen zu Jobmessen.<br />

Das Team der AV-Markt<br />

macht es möglich:<br />

Tel.: 030/5555 71 7111<br />

E-Mail: Jobcenter-Berlin-<strong>Spandau</strong>.<br />

AV-Markt@jobcenter-ge.de<br />

Informationen für Neukundinnen<br />

und Neukunden<br />

In der App finden Sie sofort alle<br />

Informationen auf einen Blick.<br />

Immer auf dem Laufenden bleiben<br />

Unter „Aktuelles“ bekommen Sie <strong>immer</strong><br />

die neuesten Informationen.<br />

Alle Vorteile von jobcenter.digital<br />

nutzen, ganz bequem mit Smartphone<br />

und Tablet und von wo aus Sie wollen.<br />

Alles auf einen Blick<br />

Ansprechpartner*innen direkt<br />

kontaktieren – <strong>immer</strong> schnell und<br />

zielgenau informiert werden.<br />

Digital!<br />

Mit dem Online-Portal jobcenter.digital<br />

können Weiterbewilligungsanträge,<br />

Veränderungsmitteilungen und dafür<br />

notwendige Unterlagen online an das<br />

Jobcenter übermittelt werden.<br />

Die Nutzung des Online-Angebots ist<br />

freiwillig und ergänzt die bisherigen<br />

Kontaktmöglichkeiten zu Ihrem Jobcenter.<br />

Sie finden die App in den<br />

entsprechenden Stores:<br />

Google Playstore / Apple App Store<br />

Das Online-Portal bietet<br />

folgende Vorteile:<br />

• Veränderungen schnell und<br />

einfach mitteilen<br />

• zeit- und ortsunabhängige Nutzung<br />

• einfacher Upload und Versand von<br />

Dokumenten und Nachweisen<br />

• Unterstützung bei der Eingabe der<br />

Daten durch Hilfetexte<br />

• spart Zeit und Porto<br />

• SGB II spezifische Informationen zu<br />

Arbeit, Wohnen und Gesundheit etc.<br />

Jobcenter.digital – Der Online-Service der Jobcenter<br />

Sollten Sie bereits den eService oder die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit nutzen,<br />

können Sie Ihre dafür bestehenden Zugangsdaten (Benutzername und Kennwort) für das Online-Portal Ihres Jobcenters nutzen.<br />

Besucheradresse: Altonaer Str. 70–72, 13581 Berlin<br />

Wohlrabedamm 32, 13629 Berlin<br />

Telefonservice: (030) 5555 71 2222<br />

Mo.-Fr. 08:00-18:00 Uhr<br />

Faxnummer (030) 5555 71 6999<br />

E-Mail<br />

Jobcenter-Berlin-<strong>Spandau</strong>@jobcenter-ge.de<br />

Öffnungszeiten<br />

Montag: 08:00 – 12:30<br />

Dienstag: 08:00 – 12:30<br />

Mittwoch: nur mit Termin<br />

Donnerstag: 08:00 – 11:30<br />

(ab 11:30 nur für Berufstätige<br />

und Maßnahmeteilnehmer/innen)<br />

Freitag: 08:00 – 12:30<br />

69


VORSPRUNG DURCH BILDUNG<br />

Seit mehr als 30 Jahren zertifizierter Bildungsanbieter mit Niederlassungen<br />

in Berlin, Hannover und Oldenburg<br />

Schwerpunkte:<br />

• Fortbildung (Vollzeit, Teilzeit 2-Abende in der Woche,<br />

Sonnabendkurse)<br />

• Vorbereitung auf die IHK-Prüfung Fachwirte der Industriemeister,<br />

der Betriebswirte und technischen Betriebswirte sowie<br />

Berufspädagogen mit IHK-Abschluss<br />

Kurse starten mehrmals im Jahr, Qualifizierte Dozenten vor Ort,<br />

wir arbeiten mit echten Menschen (kein E-Learning)<br />

Verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten:<br />

Bildungsgutscheine, Aufstiegsbafög, Bildungsprämie, Förderung<br />

durch die Deutsche Rentenversicherung<br />

Beratungstermine jederzeit vereinbar<br />

Planen Sie Ihre Ziele mit uns:<br />

Vorbereitungskurse Industriemeister (IHK)<br />

• Metall<br />

• Mechatronik<br />

• Elektrotechnik<br />

• Logistik<br />

• Kraftverkehr<br />

• Print Medien<br />

Vollzeit (4,5 Monate): ab<br />

04.07.2022<br />

23.01.2023<br />

17.07.2023<br />

Teilzeit (25 Monate)<br />

berufsbegleitende Abendkurse: ab<br />

20.03.2023<br />

05.10.2023<br />

Vorbereitungslehrgänge zum geprüften<br />

• Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK)<br />

• Handelsfachwirt (IHK)<br />

• Wirtschaftsfachwirt (IHK)<br />

• Personalkaufmann/-frau (IHK)<br />

• Technischer Betriebswirt (IHK)<br />

• Betriebswirt (IHK)<br />

• Berufspädagoge (IHK)<br />

Vollzeit und Teilzeit<br />

2x im Jahr startend<br />

HAW Ausbildungszentrum für Handel und Wirtschaft Berlin GmbH<br />

Brunsbütteler Damm 175/177 • 13581 Berlin<br />

70<br />

Tel.: 030 - 35305413 • www.haw-weiterbildung.de


IHK informiert und berät<br />

Die Investitionsbank Berlin<br />

Wie können Unternehmer:innen ermitteln,<br />

welche Förder- und Finanzierungsangebote<br />

zu ihnen passen? Einen ersten Einstieg bietet<br />

die Investitionsbank Berlin (IBB) mit ihrer Internetseite<br />

www.ibb.de an. Diese beinhaltet<br />

auch einen „Förderfinder“ zur Suche eines<br />

geeigneten Programmes. Ein weiterer übersichtlicher<br />

Ratgeber für alle Wirtschaftsförderangebote<br />

in Berlin ist die „Förderfibel“.<br />

Hier finden Sie Programminformationen und<br />

die entsprechenden Ansprechpartner:innen.<br />

Wollen Sie ein Unternehmen gründen? Die<br />

IBB hält vielseitige Produkte für Existenzgründer:innen<br />

bereit. Zu den wichtigsten<br />

Gründerprogrammen gehören die „Mikrokredite“<br />

bis 25.000 Euro aus dem KMU-<br />

Fonds und das Programm „BerlinStart“.<br />

Will Ihr Unternehmen wachsen? Ob bei der<br />

Aufstockung des Lagers oder zur Erschließung<br />

neuer Märkte – Unternehmen, die bereits<br />

erfolgreich am Markt sind, finden hier<br />

passgenaue Förderangebote.<br />

Haben Sie eine Frage zu unseren<br />

Programmen? Besuchen Sie eine<br />

unserer Informationsveranstaltungen oder<br />

vereinbaren Sie einen Termin mit uns.<br />

Ihr Ansprechpartner<br />

für den Bezirk <strong>Spandau</strong><br />

ist Christian Krüger.<br />

Tel. 030 / 2125-3730<br />

christian.krueger@<br />

ibb.de<br />

Investitionsbank Berlin<br />

www.ibb.de/gruenden<br />

Unternehmensnachfolge sichern<br />

Die rechtzeitige Vorbereitung der Unternehmensnachfolge<br />

ist eine wesentliche Voraussetzung<br />

für den Fortbestand einer Firma und<br />

die Zukunft der Mitarbeiter*innen. Die IHK<br />

Berlin hilft dabei u.a. mit ihrer Nachfolgebroschüre,<br />

Veranstaltungen und in persönlichen<br />

Gesprächen.<br />

Einer der wesentlichsten Erfolgsfaktoren<br />

einer Unternehmensübergabe sei der Faktor<br />

Zeit. Durchschnittlich sollte ein Zeitrahmen<br />

von fünf Jahren, angefangen von den<br />

ersten Planspielen bis zur tatsächlichen<br />

Übergabe, angesetzt werden. Eine Unternehmensnachfolge<br />

ist ein komplexer Vorgang.<br />

Dabei spielt meist das Verhältnis<br />

zwischen Senior und Nachfolger eine zentrale<br />

Rolle. Die IHK bietet einen Leitfaden<br />

zur ersten Orientierung für die individuelle<br />

Übergabe bzw. Übernahme.<br />

Den Wert eines Unternehmens zu ermitteln<br />

ist nicht einfach, da es in der Praxis<br />

keinen objektiven Unternehmenswert gibt.<br />

Während Verkäufer in ihren Unternehmen<br />

neben den Sachwerten auch die Arbeit<br />

sehen, die sie investiert haben, denkt der<br />

Erwerber daran, was er mit dem Unternehmen<br />

in Zukunft erwirtschaften und wie<br />

er den Kaufpreis finanzieren kann. Beide<br />

kommen daher häufig zu unterschiedlichen<br />

Wert- bzw. Preisvorstellungen. Jedes<br />

Verfahren kann nur Anhaltspunkte für<br />

die Ermittlung des Wertes und damit des<br />

Preises geben. Beispielhaft beschreibt die<br />

IHK Berlin in einem Merkblatt zur Unternehmensbewertung<br />

die gängigsten Verfahren<br />

und bewertet sie. Auch viele rechtliche<br />

Fragen sind für die Unternehmensnachfolge<br />

zu klären, einige Anwaltsbüros<br />

haben sich darauf spezialisiert.<br />

Die Suche nach dem „richtigen“ Nachfolger<br />

ist für viele Firmeninhaber schwierig.<br />

Eine Möglichkeit bietet die nexxt-change<br />

Unternehmensbörse, in der bundesweit<br />

alle regionalen Angebote und Nachfragen<br />

zusammengeführt und veröffentlicht werden<br />

– ein Service von Bundesministerium<br />

für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Handwerkskammern,<br />

KfW-Mittelstandsbank und<br />

Industrie- und Handelskammern.<br />

www.ihk-berlin.de/service-undberatung/unternehmensnachfolge<br />

haqua – „Wir haben Ihre beruflichen<br />

Chancen und Möglichkeiten im Visier!“<br />

Auszug aus unserem Kursangebot:<br />

• PfIege- und Betreuungsassistent<br />

(Führerscheinerwerb möglich)<br />

• Betreuungskraft nach §53b SGB XI<br />

• Basiskurs Schutz- und Sicherheitskraft § 34a<br />

• Sicherheitskraft für den Geld- und Werttransport<br />

• Kita-Helfer<br />

• weitere Kurse für Helfer in<br />

unterschiedlichen Branchen<br />

Auszug aus unserem Coachingangebot:<br />

• BewerbungsSicher (2 Tage)<br />

• ZukunftsSicher U25<br />

• GründungsSicher<br />

• Berufsorientierung (2 Monate)<br />

• Beruflich aktiv trotz Einschränkung<br />

• Fit für den Job Ü50<br />

• Sicheres Einkommen mit zwei Standbeinen<br />

In all unseren Qualifikationen, Coachings und<br />

Kursen ist es uns wichtig, jeden Menschen mit<br />

seinen persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten<br />

zu sehen und individuell zu unterstützen.<br />

Sprechen Sie mit uns!<br />

Wir beraten Sie gern!<br />

haqua gmbh<br />

- QualifizierungsAkademie -<br />

Grünhofer Weg 18<br />

13581 Berlin<br />

Tel. 030 - 33 00 25 15<br />

info@haqua-berlin.de<br />

www.haqua-berlin.de<br />

71<br />

WIRTSCHAFT | QUALIFIZIERUNG | MOBILITÄT


MOBILITÄT<br />

Elektro-, Hybrid oder Gasantrieb bei fast der Hälfte aller Kfz-Neuzulassungen in Berlin<br />

Alternative Antriebe <strong>immer</strong> gefragter<br />

Immer mehr Berliner Autofahrer*innen entscheiden sich bei dem<br />

Kauf eines Kraftfahrzeuges für eine alternative Antriebsform. 2021<br />

stieg laut Kraftfahrt-Bundesamt die Zahl neu zugelassener Pkw mit<br />

alternativen Antrieben gegenüber dem Vorjahr um 48,3 Prozent<br />

auf 29.622 an. Insgesamt wurden 60.376 Pkw neu zugelassen -<br />

8,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Es wurden 158 mit Flüssiggas<br />

und 107 mit Erdgas betriebene Pkw neu zugelassen (2020: 76<br />

bzw. 186), teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. 8.737<br />

Pkw verfügten über einen Elektromotor und 20.620 über einen<br />

Hybridantrieb 2020 waren es deutlich weniger: 4.951 bzw. 14 762<br />

Fahrzeuge. 49,1 Prozent, also fast die Hälfte aller neu zugelassenen<br />

Pkw, hatten damit alternative Antriebe - im Vergleich zu 30,3<br />

Prozent im Vorjahr 2020.<br />

Mit dem Förderprogramm Wirtschaftsnahe Elektromobilität WEL-<br />

MO unterstützt das Land Berlin bis Ende 2023 die Beschaffung<br />

und das Leasing von gewerblich genutzten, elektrisch betriebenen<br />

Fahrzeugen sowie die Errichtung von stationärer Ladeinfrastruktur<br />

im Firmenumfeld. Das Förderprogramm richtet sich<br />

an selbstständig Tätige sowie kleine und mittlere Unternehmen<br />

in Berlin, die zur Ausübung ihrer gewerblichen, gemeinnützigen<br />

oder freiberuflichen Tätigkeit ein motorisiertes Fahrzeug<br />

benötigen. Die Förderhöhe bei Pkw der Klasse M1 und leichten<br />

Nutzfahrzeugen der Klasse N1 und N2 beträgt 25 Prozent der<br />

zuwendungsfähigen Ausgaben, max. 15.000 € je Fahrzeug. Bei<br />

elektrischen Klein- und Leichtfahrzeugen werden 30 Prozent mit<br />

maximal 5.000 € gefördert, bei E-Rollern und E-Bikes der Klassen<br />

Kleinkraftrad, Kraftrad (ggf. mit Beiwagen) 500 €. Die antragstellende<br />

Person muss ihren Sitz, eine Betriebsstätte oder eine<br />

Niederlassung in der Hauptstadt haben und die angeschafften<br />

E-Mobile müssen vorwiegend in Berlin genutzt werden<br />

72


Alle zwei Jahre TÜV<br />

Carsharing<br />

Tag der Wahrheit<br />

Für jeden Autobesitzer kommt einmal<br />

der Tag der Wahrheit. Das gute Stück<br />

muss zum TÜV. Gemeint sind damit die<br />

Haupt- und Abgasuntersuchung, kurz HU<br />

bzw. AU. Wo das Auto auf Herz und Nieren<br />

geprüft wird, entscheidet jeder selbst.<br />

Die Prüfer von Dekra, TÜV und anderen<br />

Organisationen arbeiten sowohl für Vertragshändler<br />

als auch in freien Kfz-Werkstätten.<br />

Autos müssen alle zwei Jahre zur<br />

Hauptuntersuchung, Neuwagen erstmalig<br />

36 Monate nach dem Kauf. Die Preise<br />

für die Untersuchung sind aber keine<br />

Fixpreise. Ganz im Gegenteil: Sie können<br />

zwischen den einzelnen Werkstätten und<br />

Prüforganisationen deutlich schwanken.<br />

Deshalb gilt: Vor der Untersuchung die<br />

Preise vergleichen.<br />

Das Auto teilen<br />

Es hat viele Vorteile, das Auto mit anderen<br />

zu teilen: Man spart Werkstattbesuche<br />

und die Kosten für Benzin, Steuern<br />

und Versicherung. Die Firma Ubeeqo<br />

zum Beispiel hat sich auf Mobilitätslösungen<br />

für Unternehmen spezialisiert.<br />

Seit 2016 wird stationsbasiertes Carsharing<br />

auch für Privatkunden in großen<br />

europäischen Metropolen angeboten.<br />

In Deutschland ist die Zahl der Car-Sharing-Kunden<br />

(Stand September 2020) auf<br />

2,46 Millionen gestiegen. Die Fahrzeuge<br />

können rund um die Uhr gebucht werden.<br />

Von der Anmeldung bis zum Öffnen des<br />

Autos läuft alles digital via App ab. Die<br />

Nutzenden können bis zu 30 Tage im Voraus<br />

Fahrten planen und sicher sein, dass<br />

gewünschte Fahrzeuge zum Wunschtermin<br />

bereitstehen. Ob Privatkunden, Unternehmen<br />

oder Agenturen – alle können<br />

von den Vorzügen und individuellen Tarifen<br />

profitieren.<br />

Autodienst Löwe<br />

Kfz - Meisterbetrieb<br />

2019/20 2020/21<br />

2021/22<br />

MEISTERLICH IN FOLGE<br />

Neuendorfer Str. 67 P<br />

13585 Berlin - <strong>Spandau</strong><br />

Tel.: 030 - 333 083 44<br />

Fax: 030 - 333 094 70<br />

info@autodienstloewe.de<br />

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MOBILITÄT<br />

KFZ-Service<br />

für alle<br />

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Clever fahren. Clever sparen.<br />

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Öffnungszeiten:<br />

Montag - Freitag 08 - 17 Uhr<br />

Samstag nur Verkauf 10 - 14 Uhr<br />

Fahrzeugverkauf: Jeden ersten<br />

Samstag im Monat geschlossen.<br />

73


MOBILITÄT<br />

Autoaufbereitung & -pflege<br />

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Meisterbetrieb seit 1925<br />

Inhaber Thomas Girndt<br />

BF17: Begleitetes Fahren ab 17 Jahren<br />

Vom Modellprojekt zur Erfolgsgeschichte<br />

Bereits seit 2011 ist der Führerschein mit 17 in der Fahrerlaubnisverordnung<br />

verankert. Zum Antrag und zur Benennung der Begleitperson<br />

ist die Zustimmung der Erziehungsberechtigten erforderlich. Die<br />

theoretische Prüfung kann drei Monate, die praktische Prüfung einen<br />

Monat vor Erreichen des Mindestalters von 17 Jahren abgelegt werden.<br />

Danach muss dann ein volles Jahr begleitet gefahren werden:<br />

Erfahrungen sammeln, Routine entwickeln, Unfallrisiko senken. Das<br />

ist die Idee vom Begleiteten Fahren ab 17 Jahren. Bis zu ihrem 18.<br />

Geburtstag dürfen sogenannte BF17-Teilnehmer*innen begleitet mit<br />

dem Auto unterwegs sein. Die begleitende Person ist auf der Prüfungsbescheinigung<br />

eingetragen. Die Begleitperson muss mindestens<br />

30 Jahre alt sein, mindestens fünf Jahre einen B-Führerschein<br />

besitzen und darf nicht mehr als einen Punkt in Flensburg haben.<br />

Die Kosten für den Führerschein BF17 unterscheiden sich grundsätzlich<br />

nicht von denen für den Führerschein der Klasse B. Für den BF17<br />

beginnt die Probezeit von zwei Jahren sofort nach Erlangung der<br />

Prüfbescheinigung bzw. dem Bestehen der Prüfung. Die Prüfbescheinigung<br />

ist, außer in Österreich, nicht im Ausland gültig. www.bf17.de<br />

Barrierefreier Fahrdienst<br />

Brunsbüttler Damm 128<br />

13581 Berlin<br />

Tel. 030-922 14 541<br />

Arzt- und Therapiefahrten I Schul- und Kitafahrten I Reisen<br />

Privatfahrten I Arbeitsfahrten I Seniorenbeförderung<br />

www.rollmobil-berlin.de<br />

BOSCH-Car-Service<br />

Tehrani GbR<br />

Öffnungszeiten<br />

Mo - Fr: 08:00 - 18:00 Uhr<br />

Krefelder Str.5 · 14612 Falkensee · Tel. 03322 232838<br />

www.boschcarservice.com/de/de/werkstatt/tehrani-falkensee<br />

2021/22<br />

2019/20 2020/21<br />

74<br />

Autodienst Löwe<br />

Kfz - Meisterbetrieb<br />

Wir bieten erstklassige Wartung und Service<br />

für alle Arten von Fahrzeugen.<br />

MEISTERLICH IN FOLGE<br />

Neuendorfer Str. 67 P | 13585 Berlin - <strong>Spandau</strong> | Tel.: 030 - 333 083 44<br />

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Kommunale Verwaltung<br />

Politik<br />

Behördenwegweiser


Ergebnisse der Wahlen am 26.09.2021<br />

POLITIK<br />

Bezirksverordnetenversammlung <strong>Spandau</strong>: Abgeordentenhauswahl 2021<br />

Amtliches Endergebnis BVV<br />

Berlin, Sitzverteilung (147 Sitze)<br />

Die Grünen<br />

Die Linke<br />

Tierschutzpartei<br />

Sonstige<br />

Die Wahlbeteiligung stieg um<br />

5,0 Prozentpunkte auf knapp<br />

64,3 Prozent.<br />

SPD<br />

CDU<br />

36 Sitze<br />

Erststimmen: 23,4 %<br />

Zweitstimmen: 21,4 %<br />

30 Sitze<br />

Erststimmen: 19,7 %<br />

Zweitstimmen: 18,0 %<br />

Grüne 32 Sitze<br />

Erststimmen: 20,0 %<br />

Zweitstimmen: 18,9 %<br />

Linke<br />

AfD<br />

FDP<br />

24 Sitze<br />

Erststimmen: 14,0 %<br />

Zweitstimmen: 14,1 %<br />

13 Sitze<br />

Erststimmen: 8,1 %<br />

Zweitstimmen: 8,0 %<br />

12 Sitze<br />

Erststimmen: 6,6 %<br />

Zweitstimmen: 7,1 %<br />

© Amt für Statistik Berlin-Brandenburg<br />

AfD-Fraktion<br />

in der BVV <strong>Spandau</strong><br />

76<br />

Politik von unten<br />

nach oben<br />

030/90279 2100<br />

info@afd-fraktion-spandau.de<br />

www.afd-fraktion-spandau.de<br />

facebook.com/afdfraktionspandau<br />

Rathaus <strong>Spandau</strong>, Raum 1214, Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Wir stellen<br />

<strong>Spandau</strong><br />

auf den Kopf!<br />

Fraktion DIE LINKE. in der BVV <strong>Spandau</strong><br />

Carl-Schurz-Straße 2/6, 13597 Berlin<br />

(030) 902 792 224<br />

kontakt@linksfraktion-spandau.de<br />

Fraktion in der BVV <strong>Spandau</strong>


Bezirksverordnetenversammlung <strong>Spandau</strong> (BVV)<br />

Liebe Leserinnen und Leser,<br />

wenn Sie sich für <strong>Spandau</strong>s Kommunalpolitik<br />

interessieren, nehmen Sie doch einmal<br />

als Zuhörer*in an einer Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung<br />

(BVV) im BVV-<br />

Saal oder online teil.<br />

Sie sind herzlich eingeladen, wenn die von<br />

Ihnen gewählten Vertreter*innen des Bezirks<br />

über kommunale Fragen diskutieren und<br />

beschließen. Die Sitzungen finden in der<br />

Regel an einem Mittwoch im Monat statt,<br />

bei Pandemie-Maßnahmen im Onlineformat.<br />

Tagesordnungen für die Teilnahme an<br />

den Sitzungen erhalten Sie eine Woche vorher<br />

im Büro der BVV im Rathaus <strong>Spandau</strong><br />

(Zi. 208, 2. OG), Tel. 90279-2204.<br />

Hier ist auch die Anmeldung zu den Online-<br />

Sitzungen möglich. Selbstverständlich haben<br />

Sie die Möglichkeit, direkten Kontakt zu<br />

den gewählten Vertreterinnen und Vertretern<br />

des Bezirks aufzunehmen:<br />

☐ Vorsteherin: Ina Bittroff (SPD)<br />

Tel. 90279-2404<br />

Rathaus <strong>Spandau</strong>, Z<strong>immer</strong> 208<br />

Stellvertreter: Christian Heck (CDU)<br />

bvv@ba-spandau.berlin.de<br />

SPD-Fraktion<br />

☐ Vorsitzende*r:<br />

Hannah Erez-Hübner, Uwe Ziesak<br />

Tel. 90279-2407<br />

Rathaus <strong>Spandau</strong>, Z<strong>immer</strong> 1209/1210<br />

Sprechzeiten: Mo-Do 10-16 Uhr<br />

info@spd-fraktion-spandau.de<br />

www.spd-fraktion-spandau.de<br />

CDU-Fraktion<br />

☐ Vorsitzender: Arndt Meißner<br />

Tel. 90279-2408/-7521<br />

Rathaus <strong>Spandau</strong>, Z<strong>immer</strong> 1213<br />

Termine nach Vereinbarung<br />

info@cdu-fraktion-spandau.de<br />

www.cdu-fraktion-spandau.de<br />

Fraktion Bündnis ‘90/<br />

Die Grünen<br />

☐ Vorsitzende*r: Dara Kossok-Spieß,<br />

Christoph Sonnenberg-Westeson<br />

Tel. 90279-3602<br />

Rathaus <strong>Spandau</strong>, Z<strong>immer</strong> 1215<br />

Sprechzeiten: Mi 15-17 Uhr, Do 10-12 Uhr<br />

im Home-Office: 0176 83852640<br />

fraktion@gruene-spandau.de<br />

AfD-Fraktion<br />

☐ Vorsitzender: Andreas Otti<br />

Tel. 90279-2100<br />

Rathaus <strong>Spandau</strong>, Z<strong>immer</strong> 1214<br />

Termine nach Vereinbarung<br />

info@afd-fraktion-spandau.de<br />

FDP-Fraktion<br />

☐ Vorsitzender: Matthias Unger<br />

Tel. 90279-2464<br />

Rathaus <strong>Spandau</strong>, Z<strong>immer</strong> 1206<br />

Termine nach Vereinbarung<br />

info@fdp-fraktion-spandau.de<br />

Fraktion DIE LINKE<br />

☐ Vorsitzender: Lars Leschewitz<br />

Tel. 90279-2224<br />

Rathaus <strong>Spandau</strong>, Z<strong>immer</strong> 1214a<br />

Termine nach Vereinbarung<br />

kontakt@linksfraktion-spandau.de<br />

Fraktion der Tierschutzpartei<br />

☐ Vorsitzende: Aida Spiegeler Castañeda<br />

Tel. 90279-3599<br />

Rathaus <strong>Spandau</strong>, Z<strong>immer</strong> 1216<br />

fraktion@tierschutzpartei-spandau.de<br />

Einzelverordnete<br />

Elmas Wieczorek-Hahn<br />

Tel. 31176852<br />

elmas.wieczorek.hahn@gmail.com<br />

POLITIK<br />

Konsequent. Ehrlich. Für <strong>Spandau</strong>.<br />

fraktion@tierschutzpartei-spandau.de<br />

www.tierschutzpartei-spandau.de<br />

Rathaus <strong>Spandau</strong><br />

Carl-Schurz-Str. 2-6 • 13597 Berlin<br />

Bürozeiten (Raum 1216):<br />

Mo 10-13 • Mi 12-15 • Fr 15-18 Uhr<br />

Tel.: 030 - 90279-3599<br />

Aida Spiegeler Castañeda<br />

Fraktionsvorsitzende<br />

Thomas Deppe<br />

R e c h t s a n w a l t<br />

Betreuungsrecht<br />

Verbraucherinsolvenz<br />

Recht im Alter<br />

Betreuungen<br />

Sozialrecht<br />

Breite Straße 35, 13597 Berlin<br />

info@radeppe.de<br />

& (030) 347 066 12<br />

Fax (030) 347 066 13<br />

77


KOMMUNALE VERWALTUNG<br />

Zentrale Postanschrift:<br />

Bezirksamt <strong>Spandau</strong> von Berlin<br />

13578 Berlin<br />

Steuerungsdienst<br />

Herr Fischer<br />

Tel. 90279-2200<br />

Rechtsamt<br />

Frau Zickert<br />

Tel. 90279-2207<br />

Bezirksbürgermeisterin<br />

Dr. Carola Brückner<br />

Tel. 90279-2300<br />

Fax 90279-2700<br />

Sekretariat<br />

Tel. 90279-2306/2322<br />

Abteilung Personal,<br />

Finanzen, Facility Management<br />

und Wirtschaftsförderung<br />

Geschäftsbereich 1<br />

Serviceeinheit Personal<br />

und Finanzen<br />

Herr Fischer<br />

Tel. 90279-2200<br />

BEZIRKSVERORDNETENVERSAMMLUNG<br />

Vorsteherin: Ina Bittroff<br />

Tel. 90279 - 2404, BVV-Büro: Tel. 90279 - 2204<br />

BEZIRKSAMT<br />

Bezirksstadtrat und<br />

stellv. Bezirksbürgermeister<br />

Frank Bewig<br />

Tel. 90279-2230<br />

Fax 90279-2700<br />

Sekretariat Tel. 90279-2231<br />

Abteilung Bildung,<br />

Kultur und Sport<br />

Geschäftsbereich 2<br />

Schul- und Sportamt<br />

Herr Pick<br />

Tel. 90279-2232<br />

Bezirksstadtrat<br />

N. N.<br />

(Bezirksstadtrat Kempert<br />

vertritt bis auf weiteres<br />

den Geschäftsbereich 3)<br />

Abteilung Ordnung<br />

Geschäftsbereich 3<br />

Ordnungsamt<br />

Herr Sareika<br />

Tel. 90279-3083<br />

Pressestelle<br />

Frau Haverland-Hirsch<br />

Tel. 90279-2301<br />

Internet- und Intranetredaktion<br />

Frau Naujoks Tel. 90279-7534<br />

Serviceeinheit Facility<br />

Management<br />

Frau Häusler<br />

Tel. 90279-3460<br />

Amt für Weiterbildung und Kultur<br />

Herr Albert<br />

Tel. 90279-5100<br />

Ehrenamtsbüro/Zentraler<br />

Veranstaltungsdienst<br />

Herr Schneider<br />

Tel. 90279-3325<br />

Wirtschaftsförderung<br />

Herr Sellerie<br />

Tel. 90279-2266<br />

Koordinierungsstelle<br />

Bürger:innenbeteiligung<br />

Frau Friedrich<br />

Tel. 90279-3865<br />

Koordinierungsstelle für „<strong>Spandau</strong><br />

inklusiv“ und Behördenlotsen<br />

Frau Ottlewski<br />

Tel. 90279-3328<br />

Stabstelle für Nachhaltigkeit<br />

und Klimaschutz<br />

Frau Weber<br />

Tel. 90279-2150<br />

Beschäftigtenvertretungen<br />

Beiräte und Gremien<br />

Personalrat<br />

Herr Polte<br />

Tel. 90279-3206<br />

Behindertenbeirat<br />

Ansprechpartner Herr Lang<br />

Tel. 90279-7551<br />

78<br />

Organigramm des Bezirksamtes <strong>Spandau</strong> von Berlin (Stand: 14.01.2022)


BEZIRKSVERORDNETENVERSAMMLUNG<br />

Vorsteherin: Ina Bittroff<br />

Tel. 90279 - 2404, BVV-Büro: Tel. 90279 - 2204<br />

Bezirksstadtrat<br />

Thorsten Schatz<br />

Tel. 90279-2260<br />

Fax 90279-3262<br />

Sekretariat<br />

Tel. 90279-2268<br />

Abteilung Bauen,<br />

Planen, Umwelt- und Naturschutz<br />

Geschäftsbereich 4<br />

Stadtentwicklungsamt<br />

Herr Schulte<br />

Tel. 90279-3572<br />

BEZIRKSAMT<br />

Bezirksstadtrat<br />

Gregor Kempert<br />

Tel. 90279-2020<br />

Fax 90279-2050<br />

Sekretariat<br />

Tel. 90279-2021<br />

Abteilung Soziales<br />

und Bürgerdienste<br />

Geschäftsbereich 5<br />

Amt für Soziales<br />

Herr Fischer<br />

Tel. 90279-2252<br />

Bezirksstadtrat<br />

Oliver Gellert<br />

Tel. 90279-2290<br />

Fax 90279-2920<br />

Sekretariat<br />

Tel. 90279-2291<br />

Abteilung Jugend<br />

und Gesundheit<br />

Geschäftsbereich 6<br />

Jugendamt<br />

Herr Sablotny<br />

Tel. 90279-2330<br />

Beauftragte<br />

Datenschutzbeauftragter<br />

Herr Rothe<br />

Tel. 90279-3636<br />

Frauen-, Gleichstellungsund<br />

Genderbeauftragte<br />

Frau Fischer-Rosendahl<br />

Tel. 90279-3501<br />

Beauftragter für Partnerschaften<br />

Herr Schneider<br />

Tel. 90279-3325<br />

KOMMUNALE VERWALTUNG<br />

Straßen- und<br />

Grünflächenamt<br />

Herr Spiza<br />

Tel. 90279-2264<br />

Amt für Bürgerdienste<br />

Frau Lausecker<br />

Tel. 90279-2302<br />

Gesundheitsamt<br />

Frau Dipl.-Med. Widders<br />

Tel. 90279-4012<br />

Klimaschutzbeauftragte und<br />

Leiterin der Stabstelle für<br />

Nachhaltigkeit & Klimaschutz<br />

Frau Weber<br />

Tel. 90279-2150<br />

Umwelt- und<br />

Naturschutzamt<br />

Frau Sorges<br />

Tel. 90279-3888<br />

Altenhilfeplanerin<br />

OE Qualitätsentwicklung,<br />

Planung und Koordination<br />

Herr Welzel<br />

Tel. 90279-4030<br />

Europabeauftragter<br />

Herr Chmielorz<br />

Tel. 90279-2390<br />

Kinder- und Jugendbeauftragte<br />

Frau Jantzen<br />

Tel. 90279-2809<br />

Senioren- und Behindertenbeauftragter<br />

Herr Lang<br />

Tel. 90279-7551<br />

Schwerbehindertenvertretung<br />

Frau Sander<br />

Tel. 90279-3505<br />

Frauenbeirat<br />

Ansprechpartnerin Frau Borschel<br />

Frauenvertreterin<br />

Frau Bachmann-Fiedler<br />

Tel. 90279-2025<br />

Partizipations- u. Integrationsbeirat<br />

Ansprechpartner Herr Segina<br />

Tel. 90279-3940<br />

Jugend- und<br />

Auszubildendenvertretung<br />

Frau Nesbitt<br />

Seniorenvertretung<br />

Ansprechpartner Herr Klocke<br />

Beauftragter für Partizipation<br />

und Integration<br />

Herr Segina<br />

Tel. 90279-3940<br />

Organigramm des Bezirksamtes <strong>Spandau</strong> von Berlin (Stand: 14.01.2022)<br />

79


KOMMUNALE VERWALTUNG<br />

80<br />

Bezirksbürgermeisterin von <strong>Spandau</strong><br />

Leiterin der Abteilung Personal,<br />

Finanzen, Facility-Management,<br />

Wirtschaftsförderung<br />

Stellv. Bürgermeister und<br />

Bezirksstadtrat<br />

Leiter der Abteilung Bildung,<br />

Kultur und Sport<br />

Frank Bewig<br />

Carl-Schurz-Str. 8, 13597 Berlin, Z<strong>immer</strong> 1025<br />

Tel. 90279-2230, Fax 90279-2700<br />

frank.bewig@ba-spandau.berlin.de<br />

Sprechzeiten: nach Terminvereinbarung<br />

☐Was macht <strong>Spandau</strong> für Sie besonders?<br />

<strong>Spandau</strong> ist meine Heimat. Hier bin ich geboren, aufgewachsen und<br />

bis heute glücklich mit meiner Familie. Unser Bezirk bietet einen berlinweit<br />

einzigartigen Mix aus Großstadtleben, einen sehr hohen Freizeitwert<br />

und auch dörflichem Charakter, wenn ich beispielsweise an<br />

den <strong>Spandau</strong>er Süden denke. Sehr viel Grün, sehr viel Wasser und<br />

das in einer Metropole, das macht <strong>Spandau</strong> besonders! <strong>Spandau</strong>s<br />

Geschichte, die Zitadelle, die Havel als natürliche Abgrenzung zum<br />

Rest Berlins wirken bis heute auf die <strong>Spandau</strong>erinnen und <strong>Spandau</strong>er<br />

und sorgen für ein besonderes Gemeinschaftsgefühl.<br />

☐Was würden Sie gerne ändern im Bezirk?<br />

Als Randbezirk wurde und wird <strong>Spandau</strong> vom Land nicht in dem<br />

Maße beachtet und bei infrastrukturellen Fragen und Entscheidungen<br />

berücksichtigt wie die Innenbezirke. Als Bezirksstadtrat<br />

habe ich bereits in den vergangenen Jahren dafür gekämpft, dass<br />

<strong>Spandau</strong> und unsere Interessen in den Fokus der verschiedenen<br />

Senatsverwaltungen gelangen. Dieses Engagement werde ich<br />

selbstverständlich fortführen, um <strong>Spandau</strong> attraktiver für alle sozialen<br />

und gesellschaftlichen Gruppen zu machen.<br />

☐Was werden Sie in Ihrer Abteilung umsetzen?<br />

Kaum ein Bezirk hat sich in den vergangenen Jahren derart stark<br />

verändert wie <strong>Spandau</strong>. Dazu zählen positive Entwicklungen, wie<br />

beispielsweise der Wohnungsneubau, der zu einem größeren Angebot<br />

an Wohnraum und damit zu bezahlbareren Mieten geführt<br />

hat und weiterhin führt. Leider sind aber auch negative Entwicklungen<br />

zu beobachten. Durch den vermehrten Zuzug steigt das<br />

Verkehrsaufkommen und es kam auch zu einer Unterversorgung<br />

mit sozialer Infrastruktur in einigen Gebieten. Eine bedarfsgerechte<br />

und nachhaltige Versorgung mit sozialer Infrastruktur wie<br />

Bildungs- und Weiterbildungsangebote, Musikschulen, Bibliotheken<br />

sowie Sport- und Kulturangebote in allen Bezirksregionen,<br />

insbesondere dort, wo viel neuer Wohnraum entstanden ist und<br />

weiterhin entsteht, ist daher das, worauf ich den Schwerpunkt<br />

meiner Arbeit als Bezirksstadtrat legen werde.<br />

© Bezirksamt <strong>Spandau</strong><br />

© Yves Sucksdorff<br />

Dr. Carola Brückner<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin, Z<strong>immer</strong> 158<br />

Geschäftsstelle: Telefon 90279-2306 und -2322<br />

buergermeisterin@ba-spandau.berlin.de<br />

mehr von der Bürgermeisterin lesen Sie im Interview auf Seite 1<br />

Bezirksstadtrat<br />

Leiter der Abteilung Bauen, Planen<br />

und Umwelt- und Naturschutz<br />

Thorsten Schatz<br />

Rathaus <strong>Spandau</strong>, Z<strong>immer</strong> 231<br />

Carl-Schurz-Straße 2/6, 13597 Berlin<br />

☐Was macht <strong>Spandau</strong> für Sie besonders?<br />

<strong>Spandau</strong> ist ein facettenreicher und vielschichtiger Bezirk. Wer im<br />

Herzen <strong>Spandau</strong>s an dem Verkehrsknotenpunkt am Rathaus <strong>Spandau</strong><br />

aus der U7 aussteigt, kann die <strong>Spandau</strong>er Altstadt erleben –<br />

die mit ihrer großen Fußgängerzone, kleinen und großen Händlern,<br />

Kunsthandwerkern, Kulturinstitutionen und vielen anderen Angeboten<br />

Spannendes für Einheimische und Touristen bereithält. Wer den<br />

Schritt darüber hinaus wagt, wird auf das Fahrrad, den Bus oder<br />

das Auto umsteigen müssen. <strong>Spandau</strong>s vielfältige Lebensrealitäten<br />

reichen von Einfamilienhausgebieten im <strong>Spandau</strong>er Süden und in<br />

Staaken über die großen Wohnquartiere an der Heerstraße bis hin<br />

zur Wasserstadt in Hakenfelde. Dabei reicht die Vielfalt vom Naturraum<br />

an den Rieselfeldern bis hin zu Industriekultur in Siemensstadt<br />

und lebendiger Vergangenheit an der Zitadelle <strong>Spandau</strong>.<br />

☐Was würden Sie gerne ändern im Bezirk?<br />

Erinnern Sie sich daran, dass Sie eben aus der U-Bahn in Ihr Auto<br />

umsteigen mussten? Das kennen wir <strong>Spandau</strong>er nur zu gut. Allzulange<br />

mussten <strong>Spandau</strong>erinnen und <strong>Spandau</strong>er damit leben, dass<br />

am Rathaus <strong>Spandau</strong> Schluss ist mit der Schiene. Große Neubauprojekte<br />

wie die Insel Gartenfeld, die Waterkant, aber auch<br />

die bereits existierenden Wohnungen und Häuser in Hakenfelde,<br />

im Falkenhagener Feld oder in Staaken brauchen endlich eine<br />

Anbindung an die Schiene. Ich wünsche mir, dass der Berliner Senat<br />

<strong>Spandau</strong> bei dem Ausbau des ÖPNV zukünftig mitdenkt. Ich<br />

würde mir auch wünschen, dass <strong>Spandau</strong> für eine Verkehrswende<br />

finanziell endlich auch die nötige Bewegungsfreiheit erhält.<br />

☐Was werden Sie in Ihrer Abteilung umsetzen?<br />

Die Aufgaben meiner Abteilung reichen von der Stadtplanung<br />

über Grünflächen und Straßen bis hin zum Umwelt- und Naturschutz.<br />

Deswegen nenne ich hier nur drei beispielhafte Projekte,<br />

die ich bewegen möchte. Ich möchte den ÖPNV-Ausbau vorantreiben<br />

und die Versprechen des Berliner Senates hierfür einfordern.<br />

Im Herzen <strong>Spandau</strong>s möchte ich das zentrale Bauvorhaben<br />

auf dem ehemaligen Postgelände weiterentwickeln. Und in der<br />

Siemensstadt werde ich natürlich das Leuchtturmprojekt um den<br />

Siemens-Campus weiter begleiten.<br />

© BA <strong>Spandau</strong>


Bezirksstadtrat<br />

Leiter der Abteilung Jugend<br />

und Gesundheit<br />

Oliver Gellert<br />

Carl- Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin, Tel. 90279-2290<br />

oliver.gellert@ba-spandau.berlin.de, Sprechzeiten: auf Anfrage<br />

☐Was macht <strong>Spandau</strong> für Sie besonders?<br />

<strong>Spandau</strong> hat viele Flächen, die einladen sich in der Natur bzw.<br />

im Freien zu bewegen. So gibt es Waldflächen, Freiflächen, Grünanlagen,<br />

Wasserflächen und für die <strong>Spandau</strong>er Kinder auch viele<br />

schöne Spielplätze. Ebenso hat <strong>Spandau</strong> jedoch auch dichte<br />

Wohnbebauung mit den Herausforderungen, die durch gedrängtes<br />

Wohnen in großen und oft anonymen Wohnsiedlungen entstehen.<br />

Diese Mischung von verschiedenen Möglichkeiten, Lebenssituationen<br />

und tollen Menschen innerhalb unseres Bezirkes macht<br />

<strong>Spandau</strong> für mich besonders sowie lebens- und auch liebenswert.<br />

☐Was würden Sie gerne ändern im Bezirk?<br />

Ich möchte gerne die Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien<br />

stärken, fördern, ausbauen und neue initiieren. Hierzu gehören<br />

Serviceleistungen, die durch FamilienServiceBüros erbracht werden<br />

können, wie Hilfeleistungen in schwierigen Momenten, aber auch<br />

präventiven und offenen Angeboten für Kinder, Jugend liche und Familien.<br />

Gleiches gilt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst. Nach<br />

dem Ende der Pandemie möchte ich mit dem Gesundheitsamt zurück<br />

zur Arbeit mit und für die <strong>Spandau</strong>er*innen kommen und die<br />

verlässlichen Strukturen weiter stärken und ausbauen.<br />

☐Was werden Sie in Ihrer Abteilung umsetzen?<br />

Ich werde mich aktiv dafür einsetzen, dass die Bedarfe, die wir in<br />

der Kinder- und Jugendarbeit haben, <strong>besser</strong> erfüllt werden können.<br />

Ich werde mich für den Ausbau von Kitaplätzen einsetzen, in<br />

Gespräche mit den Bauherr*innen und Projektentwickler*innen der<br />

<strong>Spandau</strong>er Neubaugebiete begeben, um auf unsere Bedarfe für<br />

Flächen für Kinder und Jugendliche in den neuen Wohngebieten<br />

hinzuweisen. Wir brauchen Flächen mit gutem Aufenthaltscharakter<br />

für eine attraktive Freizeitgestaltung sowohl in Form von Jugendfreizeiteinrichtungen<br />

als auch Outdoor-Erlebnis-Orte. Darüber hinaus<br />

benötigen wir Räume für Tanz, Theater, Kultur, aber nicht nur zum<br />

Aufführen, sondern insbesondere zum Proben.<br />

Ein weiteres wichtiges Anliegen ist mir die Stärkung der geschlechtsspezifischen<br />

und –reflektierten Kinder- und Jugendarbeit, Angebote<br />

für queere Kinder und Jugendliche sowie eine vernünftig finanzierte<br />

Gewaltschutz- und Präventionsstruktur die Frauen* und Mädchen*<br />

vor Gewalterfahrungen und Übergriffen jeder Art schützt.<br />

© Julia Bornkessel<br />

Bezirksstadtrat<br />

Leiter der Abteilung Soziales und<br />

Bürgerdienste (Kommissarisch<br />

Geschäftsbereich 3 – Abteilung Ordnung)<br />

Gregor Kempert<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin, Z<strong>immer</strong> 232<br />

Tel. 90279-2220, Fax 90279-2050<br />

gregor.kempert@ba-spandau.berlin.de<br />

☐Was macht <strong>Spandau</strong> für Sie besonders?<br />

<strong>Spandau</strong> ist bunt, lebendig und großartig zum Leben für jeden.<br />

Es ist so schön zu sehen, wie diese Stadt <strong>Spandau</strong> für Alt und Jung<br />

wächst und gedeiht. Egal wo ich hingehe und hinsehe, tut sich<br />

was Neues auf. Voll von großartigen Ideen und Innovationen lebt<br />

<strong>Spandau</strong> von Siemensstadt bis Kladow. Es macht einfach Spaß,<br />

die vielen Fortschritte zu beobachten und zu begleiten. Ich bin<br />

gern in <strong>Spandau</strong> unterwegs und genieße das bunte Treiben mit<br />

so vielen Möglichkeiten am und auf dem Wasser, in Wald und Flur,<br />

den verschiedenen Veranstaltungs- und Ausflugsorten sowie der<br />

wunderschönen Altstadt. <strong>Spandau</strong> steht für die Vielfalt und deshalb<br />

wünsche ich mir sehr, dass dieser Lebensraum für Groß und<br />

Klein, für Jung und Alt weiterhin so lebenswert und attraktiv bleibt.<br />

☐Was würden Sie gerne ändern im Bezirk?<br />

Viele <strong>Spandau</strong>er*innen haben es nicht so ganz leicht im Leben.<br />

Sei es, dass sie keine Wohnung haben, oder dass Sie nicht genug<br />

Geld besitzen, um regelmäßig Essen zu kaufen. Wenn diese Umstände<br />

dann noch dazu führen, dass es keinen Zugang zu Kultur<br />

oder Sport gibt, empfinde ich dies als sehr großen Ansporn dafür zu<br />

sorgen, dass diesen Menschen Unterstürzung zukommt. Ich möchte,<br />

dass wir Verantwortung übernehmen, gerade auch für diejenigen,<br />

die dies vielleicht nicht so recht können. Ich will, dass es Chancengleichheit<br />

gibt, bei der Bildung, bei den Ausbildungen und Berufen.<br />

Es darf nicht um Herkunft, Religion, Alter oder Geschlecht gehen.<br />

☐Was werden Sie in Ihrer Abteilung umsetzen?<br />

In unseren Abteilungen leisten wir wirklich tolle Arbeit, aber wir<br />

haben trotzdem den Ansporn noch <strong>besser</strong>, noch serviceorientierter<br />

zu werden. Hierzu führen wir Videotermine als einen weiteren Baustein<br />

für unsere Beratungen ebenso ein, wie wir überlegen, welche<br />

Leistungen wie zu unseren Bürger*innen kommen können, damit<br />

diese uns nicht <strong>immer</strong> besuchen müssen. Wir werden in vielen<br />

Bereichen das Gespräch mit unseren Bürger*innen suchen, um<br />

zu erfragen, was anders gemacht werden kann, aber auch um<br />

zu erklären, wofür wir eigentlich da sind. Wir wollen ansprechbar,<br />

transparent und ein verlässlicher Partner sein.<br />

© privat<br />

KOMMUNALE VERWALTUNG<br />

Bezirksstadtrat N.N.<br />

Leiter der Abteilung Ordnung<br />

Der Geschäftsbereich wird bis auf Weiteres<br />

von Bezirksstadtrat G. Kempert vertreten.<br />

N.N.<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin, Z<strong>immer</strong> 232<br />

Tel. 90279-2220, Fax 90279-2050<br />

gregor.kempert@ba-spandau.berlin.de<br />

81


KOMMUNALE VERWALTUNG<br />

Der Bezirksbeauftragte<br />

für<br />

Senioren und<br />

Menschen mit<br />

Behinderungen<br />

Sargon Lang<br />

Tel. 90279-7551, Fax 90279-2839<br />

s.lang@ba-spandau.berlin.de<br />

Telefonische Sprechzeit: Fr. 13-14 Uhr<br />

Termine nach Vereinbarung<br />

Büro: Carl-Schurz-Str. 8, 2. OG, Zi 1203<br />

13597 Berlin (barrierefrei erreichbar mit Aufzug<br />

über Zugang: Am Wall 3, 13597 Berlin)<br />

Postanschrift: Bezirksamt <strong>Spandau</strong> von<br />

Berlin, SenBehB, 13578 Berlin<br />

Assistenz- und Geschäftsstelle:<br />

Jens Fuhrmann<br />

Tel. 90279-3110, Fax 90279-2839<br />

j.fuhrmann@ba-spandau.berlin.de<br />

Die Schwerpunkte meiner Arbeit sind:<br />

→ Beratung des Bezirksamtes <strong>Spandau</strong><br />

bei allen Maßnahmen, soweit diese<br />

Auswirkungen auf die Lebenssituation<br />

von Seniorinnen und Senioren oder<br />

Menschen mit Behinderungen haben,<br />

z. B. bei der Sanierung von Gebäuden,<br />

Grünflächen oder Straßen<br />

→ Erstellung von Positionspapieren, z. B.<br />

Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben<br />

→ Organisation und Durchführung von<br />

Fachveranstaltungen, z. B. Foren für<br />

Seniorinnen und Senioren sowie Forum<br />

für Menschen mit Behinderungen<br />

→ Mitarbeit in bezirklichen und überbezirklichen<br />

Gremien, z. B. Bezirksbeirat<br />

für Menschen mit Behinderungen, Seniorenvertretung<br />

<strong>Spandau</strong>, Konferenz<br />

der Berliner Beauftragten für Menschen<br />

mit Behinderungen, AG Menschen mit<br />

Behinderungen Bauen und Verkehr<br />

(SenSBW und SenUMVK)<br />

→ Beratung älterer und behinderter<br />

<strong>Spandau</strong>er Bürgerinnen und Bürger<br />

bei Problemen<br />

Der Beauftragte<br />

für Partizipation<br />

und Integration<br />

Danilo Segina<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6,<br />

13597 Berlin, Zi. 1201 c<br />

Tel. 90279-3940, Fax 90279-2839<br />

d.segina@ba-spandau.berlin.de<br />

Telefonische Sprechzeiten: Fr. 12-13 Uhr<br />

Termine nach Vereinbarung<br />

Aufgaben:<br />

→ Die Aufgaben des Partizipationsbeauftragten<br />

speisen sich aus dem Partizipations-<br />

u. Integrationsgesetz (Part-<br />

MigG §1)<br />

→ Ich setze mich dabei im Bezirk für die<br />

gleichberechtigte Teilhabe von Mitbürgerinnen<br />

u. Mitbürgern mit Einwanderungsgeschichte<br />

ein.<br />

Die Schwerpunkte meiner Arbeit sind:<br />

→ Eigenverantwortliche Koordinierung<br />

der Migrant*innenarbeit im Bezirk<br />

→ Abstimmung von Maßnahmen zwischen<br />

den bezirklichen Fachabteilungen<br />

→ Abstimmung von Aktivitäten des Bezirksamtes<br />

mit den freien Trägern und<br />

Beratungseinrichtungen mit migrantenbezogenen<br />

Aufgabenstellungen<br />

→ Mitwirkung bei migrantenspezifischen<br />

Einzelaufgaben bezirklicher Einrichtungen<br />

→ überbezirkliche Gremienarbeit im<br />

Land<br />

→ Mitarbeit bei richtungsweisenden<br />

Integrationsmaßnahmen/-entscheidungen<br />

bei der Senatsverwaltung für<br />

Integration, z. B. Stellungnahmen zu<br />

Gesetzesvorhaben/-änderungen<br />

Die Klimaschutzbeauftragte/<br />

Stabsstelle Nachhaltigkeit<br />

und<br />

Klimaschutz<br />

Corina Weber<br />

Carl-Schurz-Straße 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 030/90279-2150<br />

c.weber@ba-spandau.berlin.de<br />

Aufgaben:<br />

Meine Aufgabe ist es, Klimaschutz als<br />

Querschnittsaufgabe in der Verwaltung<br />

zu verankern, damit bei allen Entscheidungen<br />

schädliche Klimafolgen vermieden<br />

werden. Die gesetzliche Grundlage<br />

legt das Berliner Klimaschutz- und Energiewendegesetz<br />

(EWG Bln). Bis 2045<br />

muss Berlin klimaneutral sein. Ich bin der<br />

Bürgermeisterin unterstellt und leite die<br />

Stabsstelle Nachhaltigkeit & Klimaschutz.<br />

Die Schwerpunkte meiner Arbeit sind:<br />

→ Die Koordinierung der Umsetzung des<br />

Klimaschutzes zwischen den Fachabteilungen<br />

sowie zwischen Bezirk und<br />

Senat.<br />

→ Seit 2013 ist die KlimaWerkstatt <strong>Spandau</strong><br />

zentrale Plattform mit Beratungsund<br />

Veranstaltungsangeboten und Klimaprojekten<br />

für alle <strong>Spandau</strong>er:innen,<br />

Umweltinitiativen und die lokale Wirtschaft.<br />

→ Wichtige Handlungsfelder sind: den<br />

Gebäudesektor auf klimaschonende,<br />

effiziente und saubere Energie umzustellen,<br />

im Verkehrssektor Voraussetzungen<br />

für die Mobilitätswende zu<br />

schaffen und bei der Wirtschaft, Ernährung<br />

und beim Konsum die Wende zu<br />

einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen<br />

voranzubringen.<br />

→ Mit meinem Team bringe ich ein Klimaschutzkonzept<br />

für <strong>Spandau</strong> auf den<br />

Weg mit konkreten Maßnahmen zur<br />

Verminderung von Emissionen.<br />

82


Die Kinder-und<br />

Jugendbeauftragte<br />

Nicole Jantzen<br />

Carl-Schurz-Straße 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2809, Fax 90279-2920<br />

Termine nach Vereinbarung<br />

kijube@ba-spandau.berlin.de<br />

Insta & Twitter: kijub_spandau<br />

Aufgaben:<br />

→ Die Kinder- und Jugendbeauftragte ist<br />

bezirkliche Ansprechpartnerin für Anliegen<br />

von Kindern und Jugendlichen<br />

sowie für Erwachsene, die sich für die<br />

Interessen von Kindern und Jugendlichen<br />

im Bezirk einsetzen möchten.<br />

→ Sie steht Kindern und Jugendlichen bei<br />

Fragen sowie bei der Umsetzung eigener<br />

Ideen und auch bei Problemen<br />

unterstützend und beratend zur Seite.<br />

→ Sie informiert über deren Rechte und<br />

setzt sich aktiv für diese ein.<br />

→ Auch Erwachsenen, Vereinen, Trägern,<br />

Schulen und Kitas… steht sie als Ansprechpartnerin<br />

für Anliegen im Kinder-<br />

und Jugendbereich zur Verfügung.<br />

Weitere Tätigkeitsfelder sind u. a. die...<br />

→ Umsetzung der UN-Konvention über<br />

die Rechte des Kindes<br />

→ Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendfreundlichkeit<br />

im Bezirk<br />

→ Sicherstellung der Partizipation von<br />

Kindern und Jugendlichen in sie betreffenden<br />

Handlungsfeldern im Bezirk<br />

→ Steuerung von Beteiligungsprozessen<br />

in Kooperation mit Trägern und Institutionen<br />

→ Schaffung von Rahmenbedingungen<br />

bei direkten Beteiligungsformen von<br />

Kindern und Jugendlichen<br />

→ Initiierung und Organisation von sozialraum-<br />

und bezirksübergreifenden<br />

Maßnahmen und Aktionen<br />

Die Frauen- und<br />

Gleichstellungsbeauftragte<br />

Juliane Fischer-Rosendahn<br />

Carl-Schurz-Straße 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-3501, Mobil: 0151 72787 238<br />

j.fischer-rosendahl@<br />

ba-spandau.berlin.de, https://www.<br />

berlin.de/ba-spandau/politik-undverwaltung/beauftragte/gleichstellung/<br />

Sprechzeit: nach Vereinbarung<br />

Aufgaben:<br />

→ Geschlechtergerechtigkeit ist ein Verfassungsauftrag<br />

an Bund, Länder und<br />

Kommunen.<br />

→ Umsetzung der Gleichstellung (soziale<br />

Gleichstellung, Chancengleichheit)<br />

und der gleichberechtigten Teilhabe<br />

der Geschlechter. Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte<br />

tragen dazu bei,<br />

dass gesetzliche Vorgaben bei der<br />

Vorhabenplanung in der Verwaltung<br />

beachtet werden.<br />

→ Frauen können neben der Diskriminierung<br />

aufgrund des Geschlechts Nachteile<br />

erfahren: z. B. aufgrund ihrer Herkunft,<br />

sexuellen Identität, ihrer Hautfarbe<br />

oder einer Behinderung. Daher<br />

müssen Gleichstellungsmaßnahmen<br />

<strong>immer</strong> auch die Überschneidungen<br />

dieser Diskriminierungen reflektieren.<br />

Die Tätigkeitsschwerpunkte sind:<br />

→ Beratung des Bezirksamts in allen<br />

Frauen- und Gleichstellungsfragen<br />

→ Mitarbeit in bezirklichen und überbezirklichen<br />

Gremien<br />

→ Maßnahmen zur Stärkung der Teilhabe<br />

von Frauen und Mädchen<br />

→ Förderung von Frauenberatungsstellen<br />

→ Koordinierung des Gewaltpräventionsrates<br />

<strong>Spandau</strong><br />

→ Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft<br />

der kommunalen Frauenbüros<br />

und Gleichstellungsstellen.<br />

Der Europabeauftragte<br />

Christoph Chmielorz<br />

Carl-Schurz-Straße 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2390, Fax 90279-2221<br />

europa@ba-spandau.berlin.de<br />

bbwa-berlin.de/bezirke/spandau.html<br />

Aufgaben: Als EU-Beauftragter bin ich<br />

im Bezirk der zentrale Ansprechpartner<br />

für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen,<br />

Verbände, Vereine, Verwaltung in<br />

allen europapolitisch relevanten Angelegenheiten.<br />

Die Schwerpunkte meiner Arbeit sind:<br />

→ Zum einen die Öffentlichkeitsarbeit,<br />

durch die das Interesse für die EU geweckt<br />

werden soll.<br />

→ Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der<br />

Fördermittelberatung und -aquise für<br />

den Bezirk. Die Umsetzung konkreter<br />

Projekte auf lokaler Ebene mit europäischen<br />

Geldern kommt der wirtschaftlichen,<br />

sozialen und kulturellen Entwicklung<br />

des Bezirks zugute.<br />

→ Den dritten Schwerpunkt bildet die<br />

Ver<strong>besser</strong>ung der Europakompetenz<br />

der Verwaltung. Die Europapolitik als<br />

Querschnittsaufgabe erfordert in nahezu<br />

allen Fachbereichen der Verwaltung<br />

eine hohe Europakompetenz der Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter.<br />

→ Des Weiteren leite ich die Geschäftsstelle<br />

des Bezirklichen Bündnis für Wirtschaft<br />

und Arbeit. Zu den Kernaufgaben<br />

des BBWA gehören die Setzung<br />

der Förderschwerpunkte im Aktionsplan,<br />

die Auswahl eingereichter Projektvorschläge,<br />

Vernetzung der bezirklichen<br />

Akteurinnen und Akteure, die<br />

Begleitung der Projekte und die Bündelung<br />

finanzieller Ressourcen.<br />

83<br />

KOMMUNALE VERWALTUNG


BEHÖRDENWEGWEISER<br />

84<br />

Amt für Bürgerdienste<br />

☐ Bürgeramt Rathaus <strong>Spandau</strong><br />

Rathaus (Raum 1)<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

E 130, 134, 135, 136, 236/M36, 237, 337,<br />

638, 639, 671, M32, M45, X33<br />

Mo 7.30-15.00 Uhr<br />

Di 7.30-14.00 Uhr<br />

Mi 9.30-18.00 Uhr<br />

Do 9.30-18.00 Uhr<br />

Fr 8.00-13.00 Uhr<br />

☐ Bürgerbüro Wasserstadt<br />

Hugo-Cassirer-Str. 48, 13587 Berlin<br />

E 236, 139<br />

Mo 9.30-18.00 Uhr<br />

Di 9.30-18.00 Uhr<br />

Mi 8.00-15.00 Uhr<br />

Do 7.30-14.00 Uhr<br />

Fr 7.30-13.00 Uhr<br />

☐ Bürgerbüro Kladow<br />

(im Nebengebäude des Nakla–Kinder-,<br />

Jugend- und Familienzentrum Kladow)<br />

Parnemannweg 22, 14089 Berlin<br />

E 134, 135, 234, 697, X34<br />

Mo+Di 8.00-12.00 und 13.00-15.00 Uhr<br />

☐ Bürgerbüro Falkenhagener Feld<br />

(im Klubhaus Falkenhagener Feld)<br />

Westerwaldstr. 13, 13589 Berlin<br />

E 137, 337, M37<br />

Mi 8.00-12.00 und 13.00-15.00 Uhr<br />

Die Bedienung erfolgt nach Terminvereinbarung<br />

und mit EC-Kartenzahlung.<br />

Die Ausgabe fertig gestellter Dokumente<br />

im Bürgeramt Rathaus <strong>Spandau</strong> erfolgt nur<br />

nach Terminvereinbarung. Noch im Besitz<br />

befindliche Personalausweise oder Reisepässe<br />

sind jeweils bei Abholung des neuen<br />

Dokuments mitzubringen und vorzulegen,<br />

andernfalls kann die Herausgabe des neuen<br />

Dokuments nicht erfolgen. Im Bürgeramt Rathaus<br />

<strong>Spandau</strong> ist eine Barzahlung möglich.<br />

Im Bürgerbüro Wasserstadt ist die Ausgabe<br />

dort beantragter, fertig gestellter Dokumente<br />

auch ohne Terminvereinbarung möglich.<br />

Terminbuchung per Tel. oder Online<br />

Behördenrufnummer: 115<br />

www.berlin.de/terminvereinbarung<br />

Bürgerdienste <strong>Spandau</strong> ist da,<br />

wo der Name Programm ist.<br />

Dienst, nämlich Servicedienst<br />

am Bürger. So verstehen die Mitarbeitenden<br />

ihre Arbeit und entsprechend ist das<br />

positive Feedback aus der Bevölkerung.<br />

Gemeinsam werden wir daran arbeiten<br />

noch <strong>besser</strong> zu werden.<br />

Denn… „Wer aufhört, <strong>besser</strong> zu werden,<br />

hat aufgehört, gut zu sein“, sagte bereits<br />

der Unternehmer Philip Rosenthal.<br />

Gregor Kempert, Bezirksstadtrat für<br />

Soziales und Bürgerdienste<br />

Das Angebot der Bürgerämter<br />

→ An-, Um-, Abmeldungen von Wohnungen<br />

→ Auskünfte aus dem Melderegister<br />

→ Haushalts- und Meldebescheinigungen<br />

→ Pass- und Ausweisangelegenheiten<br />

(Pässe, Ausweise, Kinderreisepässe,<br />

Verlustanzeigen)<br />

→ Fahrerlaubnisanträge, Führerscheinumtausch<br />

→ Ausstellung des Internationalen Führerscheins<br />

→ Änderungen in den Fahrzeugpapieren<br />

→ Stilllegungen von Fahrzeugen und Anhängern<br />

→ Beantragung eines Führungszeugnisses<br />

→ Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister<br />

→ Übertragung von Aufenthaltstiteln<br />

→ Beglaubigungen (außer Personenstandsurkunden)<br />

→ Entgegennahme von Anträgen div. Fachämter<br />

(z. B. Wohn-, Erziehungsgeld)<br />

→ Fundsachenannahme<br />

→ Anwohner-Parkvignetten<br />

Berlinpassausstellung und -verlängerung<br />

Die Ausstellung und Verlängerung von Berlinpässen<br />

ist nur auf schriftlichem Weg möglich<br />

und auch nur noch bis zum 30.06.2022<br />

im Bürgeramt. Danach erfolgt die Ausstellung<br />

und Verlängerung durch die jeweiligen<br />

Leistungsträger.<br />

Einbürgerungen und Staatsangehörigkeitsangelegenheiten<br />

Carl-Schurz-Straße 2/6, 13597 Berlin<br />

Raum 45-48, Fax 90279 - 2143<br />

einbuergerung@ba-spandau.berlin.de<br />

Aufgaben: Der Fachbereich bearbeitet Anträge<br />

auf Einbürgerungen nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz<br />

und führt Staatsangehörigkeitsprüfungen<br />

durch. Bitte beachten<br />

Sie, dass bei jedem Antrag eine Einzelfallberatung<br />

notwendig ist.<br />

☐ Antragstellung und Sachbearbeitung<br />

Frau Rath, Tel. 90279 - 2925<br />

Frau Schwerin, Tel. 90279 - 3316<br />

Frau Marx, Tel. 90279 - 7564<br />

Herr Wolke, Tel. 90279 – 2711<br />

Frau Schreiber, Tel. 90279 - 7516<br />

Standesamt<br />

☐ Standesamt<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Zi. 24-40, Fax 90279-2008<br />

Tel. 115 – Das Standesamt <strong>Spandau</strong><br />

arbeitet nach Terminvereinbarung<br />

(Bestatter ausgenommen).<br />

Öffnungszeiten: Mo + Di 9-13 Uhr,<br />

Do 14-18 Uhr, Mi + Fr geschlossen<br />

Beratungsmöglichkeiten<br />

im Rathaus <strong>Spandau</strong> ZI. U120N<br />

☐ Kostenfreie Mieterberatung<br />

durch den Berliner Mieterverein, den<br />

Alternativen Mieter- und Verbraucherschutzbund<br />

e. V. und den <strong>Spandau</strong>er<br />

Mieterverein für Verbraucherschutz e. V.<br />

an verschieden Orten und Tagen.<br />

www.spandau.de, Tel. 115<br />

☐ Rentenberatung<br />

Mit 15.00 - 18.00 Uhr (Bearbeitung der<br />

Reihe nach ohne Voranmeldung)<br />

→ Herr Engelhardt<br />

Do 16.00 - 18.00 Uhr (Bearbeitung der<br />

Reihe nach ohne Voranmeldung)<br />

→ Herr Müller<br />

Fr 15.00 - 18.00 Uhr (Freitags ist eine vorherige<br />

Terminvereinbarung erforderlich.)<br />

Termine können bei Frau Marina Möckel<br />

unter der Tel. 030/4124960 oder 0171<br />

9989092 vereinbart werden.


Rathaus <strong>Spandau</strong><br />

Bezirkswahlamt<br />

Rathaus <strong>Spandau</strong>, Z<strong>immer</strong> 22,<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13578 Berlin<br />

Tel. 90279-2316/-2901, Fax 90279 2009<br />

bezirkswahlamt@ba-spandau.berlin.de<br />

Leistungen:<br />

☐ Vorbereitung und Durchführung<br />

der Wahlen zur/zum:<br />

→ BVV <strong>Spandau</strong><br />

→ Abgeordnetenhaus von Berlin<br />

→ Deutschen Bundestag<br />

→ Europäischen Parlament<br />

☐ Vorbereitung und Durchführung von:<br />

→ Volksinitiativen<br />

→ Volksbegehren<br />

→ Volksentscheiden<br />

→ Bürgerbegehren<br />

→ Bürgerentscheiden<br />

☐ Aufstellung der Vorschlagslisten:<br />

→ für die Wahlen von Schöffinnen und<br />

Schöffen (Strafprozesse)<br />

→ ehrenamtlicher Richterinnen und<br />

Richter beim Verwaltungsgericht<br />

Berlin und Oberverwaltungsgericht<br />

Berlin-Brandenburg sowie beim<br />

Sozialgericht<br />

<strong>Spandau</strong>er Schiedspersonen<br />

<strong>Spandau</strong> ist in drei Schiedsamtsbezirke aufgeteilt.<br />

Die dort tätigen Schiedspersonen<br />

sind Anlaufstelle für Konflikte mit Nachbarn<br />

in Wohnung, Haus und Garten, bei vermögensrechtlichen<br />

Auseinandersetzungen<br />

oder wenn es um Beleidigung, Körperverletzung,<br />

Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch,<br />

Bedrohung oder Verletzungen des<br />

Briefgeheimnisses geht. Die Schiedspersonen<br />

arbeiten als Vermittler, die Konfliktparteien<br />

kompetent und unparteiisch in ihrem<br />

Lösungsprozess begleiten. Für das Schiedsverfahren<br />

ist die Schiedsperson örtlich zuständig,<br />

in deren Schiedsamtsbezirk die<br />

Gegenpartei wohnt. Welche der Schiedspersonen<br />

für die Schlichtung zuständig ist,<br />

kann anhand der Postleitzahlbereiche festgestellt<br />

werden. Diese können auch bei den<br />

Polizeiabschnitten oder beim Bezirkswahlamt<br />

unter 90279 2316 erfragt werden.<br />

☐ Schiedsamtsbezirk 1<br />

Postleitzahlbereiche 13583, 13589, 13591<br />

Schiedsmann: Werner Eckel<br />

Ernst-Bruch-Zeile 12, 13591 Berlin<br />

Tel. 0172-391 30 26<br />

Sprechzeit nach tel. Vereinbarung<br />

Vertretung: Herr Zacher<br />

(Schiedsamtsbezirk 2)<br />

☐ Schiedsamtsbezirk 2<br />

Postleitzahlbereiche 13581, 13593,<br />

13595, 13597, 14052 und 14089<br />

Schiedsmann: Dietmar Zacher<br />

Käthe-Heinemann-Weg 33, 13591 Berlin<br />

Tel. 80 92 03 42<br />

schiedsmann-spandau@web.de<br />

Persönliche Sprechstunde: Mo 16-18 Uhr<br />

im Stadtteilladen<br />

Adamstr. 39, 13595 Berlin<br />

Sprechzeit nach tel. Vereinbarung<br />

Vertretung: Frau Christoph<br />

(Schiedsamtsbezirk 3)<br />

☐ Schiedsamtsbezirk 3<br />

Postleitzahlbereiche 13585, 13587,<br />

13599, 13627 und 13629<br />

Schiedsfrau: Anke Christoph<br />

Zörgiebelweg 15, 13591 Berlin<br />

Tel. 0176-61 56 14 67<br />

Sprechzeit nach tel. Vereinbarung<br />

Vertretung: Herr Eckel<br />

(Schiedsamtsbezirk 1)<br />

Ordnungsamt<br />

mit Anlaufstelle<br />

„Bürgerservice“<br />

Ordnungsamt<br />

Leitung: Hr. Sareika, R. 19 A<br />

Standort: Galenstr. 14, 13597 Berlin<br />

Fax-Kontakt: 90279-3096<br />

ordnungsamt@ba-spandau.berlin.de<br />

gewerbe@ba-spandau.berlin.de<br />

vetleb@ba-spandau.berlin.de<br />

marktverwaltung@ba-spandau.berlin.de<br />

www.berlin.de/ba-spandau/politik-undverwaltung/aemter/ordnungsamt<br />

Persönliche Erreichbarkeit<br />

Offene Sprechstunden finden pandemiebedingt<br />

im Ordnungsamt nicht statt. Während<br />

der Bürodienstzeiten sind die verschiedenen<br />

Bereiche telefonisch erreichbar, darüber hinaus<br />

per E-Mail. Meldungen können auch<br />

über die Berliner Ordnungsamt-App erfolgen.<br />

Viele Dinge können auch online erfolgen,<br />

so z.B. Gewerbeanmeldungen.<br />

☐ Bürgerservice<br />

Galenstr. 14, Tel. 90279-3000<br />

☐ Gewerbeservice<br />

Galenstr. 14, Tel. 90279-<br />

☐ Veterinär- und Lebensmittelaufsicht<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 90279-2557<br />

☐ Leitstelle des Außendienstes<br />

Galenstr. 14, 90279-3081<br />

☐ Marktverwaltung<br />

Galenstr. 14, 90279-2278<br />

Aufgabenbeschreibung<br />

Die Aufgaben des Ordnungsamtes erstrecken<br />

sich auf die Sicherstellung bzw. Koordinierung<br />

von Ordnung und Sauberkeit<br />

im öffentlichen Raum, die Bearbeitung von<br />

Gewerbeangelegenheiten sowie die Verwaltung<br />

der städtischen Wochenmärkte in<br />

<strong>Spandau</strong>. Aktuell ist das Ordnungsamt vorrangig<br />

mit der Kontrolle zur Einhaltung der<br />

Infektionsschutzmaßnahmeverordnung und<br />

Quarantänekontrollen beauftragt. Auch die<br />

Veterinär- und Lebensmittelaufsicht ist im<br />

85<br />

BEHÖRDENWEGWEISER


BEHÖRDENWEGWEISER<br />

Ordnungsamt angesiedelt. Die Ordnungsaufgaben<br />

sind auf Landes- und Bezirksebene<br />

durchaus vielfältig, daher gibt es auch sehr<br />

viele Zuständigkeiten in anderen Dienststellen<br />

und Behörden. Diese Klärung und Weiterleitung<br />

übernimmt oft das Ordnungsamt,<br />

ohne eben selbst zuständig zu sein.<br />

Das Ordnungsamt ahndet Ordnungswidrigkeiten<br />

und ist in manchen Dingen Ansprechpartner<br />

für Vorhaben, bei denen<br />

z. B. Erlaubnisse erforderlich sind. Darüber<br />

hinaus bietet das Ordnungsamt allen Bürgerinnen<br />

und Bürgen die Möglichkeit, über<br />

das Bürgertelefon und die Ordnungsamt-<br />

App Hinweise und Beschwerden einzubringen,<br />

denen im Rahmen der Zuständigkeit<br />

nachgegangen wird.<br />

Die wichtigsten Regelaufgaben u. a.:<br />

→ Kontrolle der Ordnung und Sauberkeit auf<br />

öffentlichem Straßenland (z. B. bei widerrechtlichen<br />

Abfallablagerungen, Kleinverschmutzungen,<br />

Radfahren auf Gehwegen<br />

und in Fußgängerzonen u. ä.)<br />

→ Kontrolle der Ordnung und Sauberkeit in öffentlichen<br />

Grünanlagen (z. B. Leinenpflicht<br />

für Hunde, Radfahrverbot u. ä.)<br />

→ Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen<br />

Haus- und Nachbarschaftslärms<br />

→ Kontrollen und Ordnungswidrigkeitenverfahren<br />

nach dem Nichtraucherschutzgesetz<br />

→ Kontrolle des ruhenden Verkehrs<br />

(Verkehrsordnungswidrigkeiten, Fahrzeugmängel<br />

u. ä.)<br />

→ Kontrolle der Parkraumbewirtschaftungszonen<br />

→ Personen- u. raumbezogene Zulassungen<br />

(Spezial- und Jahrmärkte, Volksfeste)<br />

→ Gewerbebescheinigungen<br />

→ Auskünfte aus der Gewerbedatenbank<br />

→ Gewerbe-Ordnungswidrigkeitenverfahren<br />

→ Erteilung von Ausnahmegenehmigungen<br />

nach dem Ladenöffnungsgesetz, Arbeitszeitgesetz<br />

u. Feiertagsschutzverordnung<br />

→ Gaststättenangelegenheiten<br />

→ Marktverwaltung / Marktaufsicht<br />

→ Festsetzung von Wochenmärkten / kommunalen<br />

Märkten<br />

→ Verwaltungs- und Ordnungswidrigkeitenverfahren<br />

Pyrotechnik (Abbrennen von<br />

Feuerwerk, Überwachung des Silvesterverkaufs<br />

u. ä.)<br />

→ Kontrollen und Ordnungswidrigkeitenverfahren<br />

bei Verstößen gegen die Winterdienstpflicht<br />

→ Erlaubnisse zum Verteilen von Werbematerial<br />

auf öffentlichem Straßenland<br />

→ Veterinäraufsicht und Tierschutz<br />

→ Gesundheitlicher Verbraucherschutz<br />

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Übertragung<br />

von Kontroll- und Hilfsmaßnahmen im<br />

Kontext der Pandemie auf das Ordnungsamt<br />

alle anderen Aufgaben vorübergehend nur<br />

eingeschränkt wahrgenommen werden können.<br />

Außendienst<br />

Mitarbeiter*innen des Allgemeinen Ordnungsdienstes<br />

kontrollieren die Einhaltung<br />

der Vorschriften zur Ordnung und Sauberkeit<br />

im öffentl. Raum und ahnden ordnungswidriges<br />

Verhalten (siehe Aufgabenbeschreibung).<br />

Mitarbeiter*innen der Parkraumkontrolle<br />

überwachen den ruhenden<br />

Verkehr in Parkraumbewirtschaftungszonen.<br />

Bürgertelefon<br />

Um jedem Bürger die Möglichkeit zu geben,<br />

aktiv an der Ver<strong>besser</strong>ung der Wohn- und<br />

Lebensqualität des Bezirks mitzuwirken,<br />

können Mängel oder Beeinträchtigungen<br />

im öffentlichen Raum dem Ordnungsamt<br />

direkt mitgeteilt werden z. B. Hinweise auf<br />

illegale Müllablagerungen, ordnungswidrig<br />

parkende Fahrzeuge oder Lärmbelästigungen.<br />

Das Ordnungsamt bemüht sich zeitnah,<br />

dem Sachverhalt nachzugehen bzw. die zuständige<br />

Stelle zu informieren.<br />

Bürgertelefon: 90279-3000 (Außerhalb<br />

der Dienstzeiten gibt es eine Bandansage.)<br />

Ordnungsamt App<br />

Mit Hilfe der Berliner Ordnungsamt-App<br />

(kostenfrei auf www.berlin.de) können Bürger<br />

jederzeit und überall Meldungen an das<br />

Ordnungsamt senden. Das Ampelsystem<br />

weist nur auf den Stand im Ordnungsamt<br />

hin. Daher erscheinen Meldungen, die zur<br />

Erledigung an andere Stellen weitergeleitet<br />

werden müssen, auch als erledigt – auch<br />

wenn der Tatbestand noch nicht beseitigt ist.<br />

Bürgerservice<br />

Der „Bürgerservice“ ist ein allgemeiner<br />

Anlaufpunkt für Vorhaben im öffentlichen<br />

Raum, bietet Infos und Hilfe, bspw. bei Zuständigkeitsfragen.<br />

Hier münden Kontaktanfragen<br />

per E-Mail, App, Bürgertelefon. Kann<br />

nicht sofort eine Auskunft / Beratung erfolgen,<br />

wird weiter geleitet an die zuständige<br />

Stelle. Hier ist zu einigen Themen Informationsmaterial<br />

erhältlich, ebenso eine Terminvergabe<br />

für den Gewerbeservice und die<br />

Veterinär-/ Lebensmittelaufsicht. Hinweise /<br />

Beschwerden können hier adressiert werden.<br />

Alterative für Deutsclad<br />

Bezirksverband <strong>Spandau</strong><br />

c/o Landesgeschäftsstelle<br />

Kurfürstenstraße 79<br />

86<br />

10787 Berlin Kontakt: email@afd-spandau-berlin.de


Der Behördenwegweiser von A bis Z<br />

Was erledige ich wo in <strong>Spandau</strong><br />

A<br />

☐ Abgeschlossenheitsbescheinigung<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Bau- und Wohnungsaufsicht<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2580, Di/Fr 9.00-12.00 Uhr<br />

und nach telefonischer Vereinbarung<br />

bauaufsicht@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Agentur für Arbeit<br />

Streitstr. 6-7, 13587 Berlin<br />

Tel. 0800 4555500<br />

Mo/Di/Mi/Fr 8.00-13.00 Uhr,<br />

Do 8.00-18.00 Uhr<br />

spandau@arbeitsagentur.de<br />

www.arbeitsagentur.de<br />

Service für Arbeitgeber<br />

Tel. 0800 4555520<br />

spandau@arbeitsagentur.de<br />

= % # 9<br />

☐ Aids-Beratung<br />

Gesundheitsamt<br />

Melanchthonstr. 8, 13595 Berlin<br />

Tel. 3669976-32<br />

Di 9.00-12.00 Uhr, Do 15.00-17.00 Uhr<br />

und nach telefonischer Vereinbarung<br />

ges3b@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Amtsärztin<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

Leiterin des Gesundheitsamtes<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-4010<br />

g.widders@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Amtstierärztliche Untersuchung<br />

Abt. Ordnung<br />

– Veterinär- und Lebensmittelaufsicht<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2656/-2657<br />

Mo 12.00-13.00 Uhr<br />

und nach telefonischer Vereinbarung<br />

vetleb@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Amtsvormundschaft<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Kindschaftsrechtliche Hilfen<br />

Klosterstr. 36, 13581 Berlin<br />

Tel. 90279-2077, Di 9.00-12.00, Do<br />

16.00-18.00 Uhr u. n. tel. Vereinbarung<br />

kindschaftsrecht@ba-spandau.<br />

berlin.de<br />

☐ Amtsgericht <strong>Spandau</strong><br />

Altstädter Ring 7, 13597 Berlin<br />

Tel. 901570, Mo-Mi 8.30-15.00 Uhr,<br />

Do 8.30-18.00 Uhr, Fr 8.30-13.00 Uhr<br />

www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/<br />

ag/spandau<br />

= % # 9<br />

☐ Anwohnervignette (für private Zwecke)<br />

siehe Bürgeramt <strong>Spandau</strong> s. Seite 84<br />

☐ Anwohnervignette (gewerbl. Zwecke)<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Straßen- und Grünflächenamt<br />

Tel. 90279 2721<br />

strassenverkehrsbehoerde@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Arbeitslosengeld (ALG II)<br />

Altonaer Str. 70/72, 13581 Berlin<br />

Tel. 0180-100251302513<br />

Mo/Di/Fr 8.00-12.30 Uhr,<br />

Do 8.00-13.00 Uhr, ab 12.30 Uhr<br />

(nur für Berufstätige), Mi geschlossen<br />

jobcenter-berlin-spandau@<br />

jobcenter-ge.de<br />

☐ Artenschutz<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

Otternbuchtstr. 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-3054/ -3888<br />

naturschutz@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Asylbewerberleistungsgesetz<br />

Amt für Soziales<br />

Galenstr. 14, 13597 Berlin,<br />

Tel. 90279-3812 (A-K) bzw. -3574 (L-Z)<br />

Di 9.00-12.00 Uhr<br />

und nach telefonischer Vereinbarung<br />

soz33@ba-spandau.berlin.de (A-K)<br />

soz34@ba-spandau.berlin.de (L-Z)<br />

☐ Ausweisangelegenheiten<br />

siehe Bürgeramt <strong>Spandau</strong> s. Seite 84<br />

B<br />

☐ Bauanträge (Lebensmittelbetriebe)<br />

Abt. Ordnung<br />

– Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2657, Mo/Do 12.00-13.00 Uhr<br />

und nach telefonischer Vereinbarung<br />

vetleb@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Bauanträge<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Fachbereich Stadtplanung<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2666, Di/Fr 9.00-12.00 Uhr<br />

stadtplanung@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Bauaufsicht<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Fachbereich Stadtplanung<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2580, Di/Fr 9.00-12.00 Uhr<br />

bauaufsicht@ba-spandau.berlin.de<br />

BEHÖRDENWEGWEISER<br />

87


BEHÖRDENWEGWEISER<br />

☐ Bauberatung<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Fachbereich Stadtplanung<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2663, Di/Fr 9.00-12.00 Uhr<br />

und nach telefonischer Vereinbarung<br />

stadtplanung@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Baumschutz<br />

Abt. Bauen, Planen, Umwelt -<br />

und Naturschutz<br />

Otternbuchtstr. 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-3011<br />

baumschutz@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Bebauungspläne<br />

Abt. Bauen, Planen, Umwelt -<br />

und Naturschutz<br />

– Fachbereich Stadtplanung<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2663, Di/Fr 9.00-12.00 Uhr<br />

und nach telefonischer Vereinbarung<br />

stadtplanung@ba-spandau.berlin.de<br />

→ Auskünfte aus festgesetzten Plänen<br />

Abt. Bauen, Planen, Umwelt -<br />

und Naturschutz<br />

Fachbereich Vermessung<br />

und Geoinformation<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin,<br />

Tel. 90279-3882<br />

vermessungsamt@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

www.berlin.de/ba-spandau/<br />

verwaltung/abt/bpu/vermessung.html<br />

☐ Beglaubigungen (amtliche)<br />

siehe Bürgeramt <strong>Spandau</strong> s. Seite 84<br />

☐ Bezirksbeirat für Menschen<br />

mit Behinderung<br />

Beiratsvorsitzender Konrad Hickel<br />

zu erreichen über: Tel. 90279-3110<br />

Fax 90279-2839<br />

j.fuhrmann@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Behindertenhilfe<br />

Evangelisches Johannesstift<br />

Schönwalder Allee 26, 13587 Berlin<br />

Tel. 336090<br />

www.johannesstift-berlin.de<br />

= %<br />

☐ Behördenlotsin<br />

Mirjam Ottlewski, Carl-Schurz-Str. 2-6,<br />

13597 Berlin (barrierefreier Zugang mit<br />

Aufzug über Wall 3)<br />

Tel. 90279-3328<br />

m.ottlewski@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Beratung/Unterstützung in Kindschaftsrechtsangelegenheiten<br />

u. bei der Geltendmachung<br />

von Unterhaltsansprüchen:<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Kindschaftsrechtliche Hilfen<br />

(Amtsvormundschaft)<br />

Klosterstr. 36, 13581 Berlin<br />

Tel. 90279-2077, Di 9.00-12.00 Uhr und<br />

Do 16.00-18.00 Uhr<br />

kindschaftsrecht@ba-spandau.<br />

berlin.de<br />

☐ Beratungsstelle für behinderte,<br />

krebs- und aidskranke Menschen<br />

Gesundheitsamt<br />

Melanchthonstr. 8, 13595 Berlin,<br />

Tel. 369976-11/-44<br />

Di 9.00-12.00 Uhr, Do 15-17 Uhr<br />

und nach telefonischer Vereinbarung<br />

a.bergmann@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Berufsberatung<br />

Agentur für Arbeit<br />

Streitstr. 6-7, 13587 Berlin<br />

Tel. 01801-555111 (Arbeitnehmer)<br />

Tel. 01801-664466 (Arbeitgeber)<br />

Mo/Di/Mi/Fr 8.00-13.00 Uhr,<br />

Do 8.00-18.00 Uhr<br />

spandau@arbeitsagentur.de<br />

☐ Berufsfindungszentrum <strong>Spandau</strong><br />

Viktoriaufer 19, 13597 Berlin<br />

Tel. 62202302<br />

☐ Bezirkliches Bündnis<br />

für Wirtschaft und Arbeit<br />

Carl-Schurz-Str. 8, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-3109<br />

☐ Bestattungskosten<br />

Amt für Soziales<br />

Galenstr. 14, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2188, Di 9.00-12.00 Uhr<br />

und nach telefonischer Vereinbarung<br />

soz31@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Betreuungsangelegenheiten<br />

Amt für Soziales<br />

– Betreuungsbehörde<br />

Klosterstr. 36, 13581 Berlin<br />

Tel. 90279-4090<br />

nach telefonischer Vereinbarung<br />

soz5@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Betreuungsgeld<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Elterngeldstelle<br />

Ansprechpartnerin: Frau Katerndahl<br />

Klosterstr. 36, 13581 Berlin<br />

Tel. 90279-3832, Di 9.00-12.00 Uhr und<br />

Do 16.00-18.00 Uhr<br />

elterngeld@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Bewohnerparkausweis (Vignette)<br />

siehe Bürgeramt <strong>Spandau</strong> s. Seite 84<br />

☐ Bezirksamt <strong>Spandau</strong><br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-0<br />

info@ba-spandau.berlin.de<br />

= % # 9<br />

Bezirksbeauftragte s. Seite 82,83<br />

☐ Bibliotheken s. Seite 32<br />

☐ Bildung & Integration<br />

Jüdenstr. 46, 13597 Berlin<br />

Tel. 35399000, Fax 35399005<br />

info@bint.de www.bint.de<br />

→ Integrations- und Sprachkurse,<br />

Kommunikations- und Sprachtraining,<br />

Ausbildungsplatzvorbereitung<br />

88


☐ Bodenrichtwerte Grundstücksnummern<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Fachbereich Vermessung<br />

und Geoinformationen<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-3364<br />

vermessung@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Bundeswehr<br />

→ General-Steinhoff-Kaserne<br />

Kladower Damm 182, 14089 Berlin<br />

Tel. 3687-0<br />

→ Blücher-Kaserne<br />

Sakrower Landstr. 90, 14089 Berlin<br />

Tel. 368820<br />

www.bundeswehr.de<br />

☐ Bürgerämter<br />

siehe Bürgeramt <strong>Spandau</strong> s. Seite 84<br />

☐ Bürgerentscheid/-begehren<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2301<br />

buergermeister@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Bezirksverordnetenversammlung/<br />

Fraktionen<br />

siehe BVV <strong>Spandau</strong> s. Seite 77<br />

D<br />

☐ Denkmalschutz<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– FB Stadtplanung<br />

– Stadtentwicklungsamt<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2469, Di/Fr 9.00-12.00 Uhr<br />

und nach telefonischer Vereinbarung<br />

stadtplanung@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Drogenprobleme<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Sozialpsychiatrischer Dienst<br />

Klosterstr. 36, 13581 Berlin<br />

Tel. 90279-2355<br />

Mo-Fr 8.00-16.00 Uhr, Do 8.00-18.00 Uhr<br />

ges3@ba-spandau.berlin.de<br />

E<br />

☐ Eheschließung s. Seiten 84<br />

☐ Ehrenamtlicher Dienst<br />

im Seniorenbereich<br />

Galenstr. 14, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-6021<br />

soz2@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Ehrenamtsbüro<br />

Bürgermeisterbüro<br />

Zur Koordinierung der ehrenamtlichen<br />

Tätigkeiten in <strong>Spandau</strong> leistet Ihnen gern<br />

Hilfestellung bei Fragen, Tel. 90279-3325<br />

ehrenamtsbuero@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

☐ Einbürgerungen s. Seite 84<br />

☐ Eingliederungshilfe<br />

Amt für Soziales – Teilhabefachdienst<br />

Galenstr. 14, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-6563 bzw. -2977<br />

Di 9.00-12.00 Uhr und nach tel. Vereinb.<br />

teilhabefachdienst-soziales@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Einschulungsuntersuchungen<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Kinder- und Jugendgesundheitsdienst<br />

Klosterstr. 36, 13581 Berlin<br />

Tel. 90279-2254/-2256<br />

ges1@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Elterngeld<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

Fachdienst Materielle Hilfen<br />

Klosterstr. 36, 13581 Berlin<br />

Tel. 90279-3832<br />

Di 9.00-12.00 Uhr, Do 16.00-18.00 Uhr<br />

elterngeld@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Erholungsangebote<br />

für Kinder und Jugendliche<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

Fachdienst Jugendförderung<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2329/-6531<br />

Di 9.00-12.00 Uhr, Do 16.00-18.00 Uhr<br />

t.greulich@ba-spandau.berlin.de<br />

s.subke@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Erschließungsbeiträge<br />

Abt. Bauen, Planen, Umwelt- und<br />

Naturschutz<br />

Straßen- und Grünflächenamt<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-2721<br />

sga@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Erstberatung (Sozialhilfe)<br />

Amt für Soziales –<br />

Bürgerservice Soziales / Erstberatung<br />

Galenstr. 14, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2772, Di 9.00-12.00 Uhr<br />

und nach telefonischer Vereinbarung<br />

soz31@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Erziehungs- und Familienberatung<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

Streitstraße 6, 13587 Berlin<br />

Tel. 90279-2448, Termine nach telefonischer<br />

Vereinbarung<br />

erziehungsberatung@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Europabeauftragter<br />

Christoph Chmielorz<br />

Abt. Personal, Finanzen, Facility<br />

Management und Wirtschaftsförderung<br />

Carl-Schurz-Straße 8, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2390, Termine nach<br />

telefonischer Vereinbarung<br />

europa@ba-spandau.berlin.de<br />

F<br />

☐ Familie<br />

<strong>Spandau</strong>er Bündnis für Familie<br />

Schäferstr. 8, 13585 Berlin, Tel. 35109688<br />

info@familien-in-spandau.de<br />

www.familien-in-spandau.de<br />

☐ Familienberatung<br />

Zentrum für sexuelle Gesundheit<br />

und Familienplanung<br />

Hohenzollerndamm 174, 10713 Berlin<br />

Tel. 902916880<br />

☐ Familienbuch s. Seite 84<br />

siehe Standesamt, Einbürgerungen,<br />

Staatsangehörigkeitsangelegenheiten<br />

89<br />

BEHÖRDENWEGWEISER


BEHÖRDENWEGWEISER<br />

90<br />

☐ FamilienServiceBüro<br />

Standort: Brunsbütteler Damm 75<br />

13581 Berlin, Tel. 90279 8300<br />

familienservicebuero@ba-spandau.<br />

berlin.de<br />

☐ Familienunterstützende Hilfen<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Familienunterstützende Hilfen<br />

– Materielle Hilfen, Klosterstr. 36,<br />

13581 Berlin, Tel. 90279-3835<br />

Sprechzeiten nach Vereinbarung<br />

jugendamt@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Familienzentren (Koordination)<br />

Abteilung Jugend und Gesundheit, Fachdienst<br />

Frühkindliche Bildung<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

www.berlin.de/ba-spandau/politikund-verwaltung/aemter/jugendamt/<br />

kindertagesbetreuung/spandauerfamilienzentren-1021284.php<br />

s. Seite 112<br />

☐ Feuerwerk<br />

siehe Ordnungsamt s. Seite 85<br />

☐ Filmaufnahmen<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Straßen- und Grünflächenamt<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-2721<br />

Mo/Di/Fr 9.00-12.00 Uhr<br />

sga@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Filmaufnahmen (Unbedenklichkeitsbescheinigung<br />

für Kinder/Jugendliche)<br />

Abt. Bauen, Planen, Umwelt- und<br />

Naturschutz<br />

– Straßen- und Grünflächenamt<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-2721<br />

Mo/ Di/ Fr 9.00 – 12.00 Uhr<br />

sga@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Finanzamt<br />

Nonnendammallee 15-21, 13599 Berlin<br />

Tel. 9024190, Mo/Di/Mi 8.00-15.00 Uhr,<br />

Do 8.00-18.00 Uhr, Fr 8.00-13.30 Uhr<br />

poststelle@fa-spandau.<br />

verwalt-berlin.de<br />

www.berlin.de/sen/finanzen/steuern/<br />

finanzaemter/spandau.html<br />

= % #<br />

→ Liegenschaftskatasteramt<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

Fachbereich Vermessung und<br />

Geoinformation<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2285<br />

vermessungsamt@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

www.berlin.de/ba-spandau/<br />

verwaltung/abt/bpu/vermessung.html<br />

☐ Forstämter<br />

→ Revierförsterei Gatow<br />

Kladower Damm 148, 14089 Berlin<br />

Tel. 3655976<br />

→ Revierförsterei <strong>Spandau</strong><br />

Schönwalder Allee 50, 13587 Berlin<br />

Tel. 3754600<br />

www.stadtentwicklung.berlin.de/<br />

forsten/dienststellen<br />

☐ Forstamt Tegel<br />

Ruppiner Chaussee 78, 13503 Berlin<br />

Tel. 436026-0<br />

☐ Frauenbeauftragte – Bezirksbeauftragte<br />

für Gleichstellung und Frauen<br />

Juliane Fischer-Rosendahl, Carl-Schurz-<br />

Str. 2/6, 13597 Berlin, Tel. 90279-3501<br />

Sprechzeiten: Di 12-17 Uhr u. n. Vereinb.<br />

ju.fischer@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Frauenbeirat<br />

Heidi Borschel (Vorsitzende)<br />

c/o Selbsthilfetreffpunkt Mauerritze im<br />

Kulturhaus <strong>Spandau</strong>, Mauerstr. 6, 13597<br />

Berlin, shtmauerritze@casa-ev.de<br />

Sitzung: jeder 4. Di im Monat 18 Uhr,<br />

Rathaus Zi 201<br />

☐ Friedhöfe<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Straßen- und Grünflächenamt<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-2721<br />

sga@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Friedhofsverwaltung<br />

Pionierstraße 82, 13589 Berlin<br />

Tel. 90279 7008<br />

friedhofsverwaltung@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Frühe Hilfen (Koordination)<br />

Abteilung Jugend und Gesundheit, Fachdienst<br />

Frühkindliche Bildung<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-3272 u. 90279-8104<br />

fruehe-hilfen-spandau@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

www.fruehe-hilfen-spandau.de<br />

☐ Fußgängerzone, Befahren der<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Straßen- und Grünflächenamt<br />

– Straßenverkehrsbehörde<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-3387<br />

sga@ba-spandau.berlin.de oder<br />

strassenverkehrsbehoerde@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

G<br />

☐ Gaststättenerlaubnis<br />

Abt. Ordnung<br />

– Ordnungsamt<br />

Galenstr. 14, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2274/-2379/-2279<br />

Mo/Di 9.00-13.00, Do 14.00-18.00 Uhr<br />

gewerbe@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Geburtenbuch s. Seite 84<br />

siehe Standesamt, Einbürgerungen,<br />

Staatsangehörigkeitsangelegenheiten


☐ Geburtstags- /Ehejubiläum älterer<br />

<strong>Spandau</strong>er/innen<br />

Amt für Soziales<br />

- Ehrenamtlicher Dienst –<br />

Galenstr. 14, 13597 Berlin<br />

Tel. 902079-6021<br />

soz2@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Geoinformation<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Fachbereich Vermessung und<br />

Geoinformation<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2163<br />

vermessungsamt@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

www.berlin.de/ba-spandau/<br />

verwaltung/abt/bpu/vermessung.html<br />

☐ Gesundheitsamt<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-4011/-4010<br />

g.widders@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Gesundheitsaufsicht<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Gesundheitsamt, Carl-Schurz-Str. 2/6,<br />

13597 Berlin, Tel. 90279-4013/-4020<br />

Mo-Fr 8.00-14.00 Uhr und<br />

nach telefonischer Vereinbarung<br />

i.abdelgawad@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Gewerbean-, -ab- und -ummeldung<br />

Abt. Ordnung – Ordnungsamt<br />

Galenstr. 14, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2274/-2379/-2279<br />

Mo/Di 9.00-13.00, Do 14.00-18.00 Uhr<br />

gewerbe@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Gotisches Haus<br />

Breite Str. 32, 13597 Berlin<br />

Tel. 3339388 mit der<br />

SPANDAU-TOURIST-INFORMATION<br />

und wechselnden Ausstellungen<br />

Öffnungszeiten: Mo-Sa 10.00-18.00 Uhr<br />

→ Altstadtführungen durch die<br />

Heimatkundliche Vereinigung<br />

<strong>Spandau</strong>, Tel. 3346270<br />

%<br />

☐ Grünflächenpflege<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Straßen- und Grünflächenamt<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-2721<br />

sga@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Grundbuchamt<br />

Amtsgericht <strong>Spandau</strong><br />

Altstädter Ring 7, 13597 Berlin<br />

Tel. 901570, Mo-Mi 8.30-15.00 Uhr,<br />

Do 8.30-18.00 Uhr, Fr 8.30-13.00 Uhr<br />

☐ Grundsicherung<br />

Amt für Soziales<br />

Galenstr. 14, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-3812 (A-K) bzw. -3574 (L-Z)<br />

Di 9.00-12.00 Uhr und nach tel. Vereinb.<br />

soz33@ba-spandau.berlin.de (A-K)<br />

soz34@ba-spandau.berlin.de (L-Z)<br />

H<br />

☐ Handel auf öffentlichem Straßenland<br />

(einschließlich Bauchladenhandel)<br />

– Straßen- und Grünflächenamt<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-2071, Mo/Di/Fr 9.00-12.00<br />

Uhr sowie nach telef. Vereinbarung<br />

strassenverkehrsbehoerde@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Heiraten<br />

siehe Eheschließung s. Seite 84<br />

☐ Hilfen zur Erziehung<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Regionale Soziale Dienste s. Seite 95<br />

Di 9.00-12.00 Uhr, Do 16.00-18.00 Uhr<br />

jugendamt@ba-spandau.berlin.de<br />

REGION 1 (Hakenfelde, Mitte,<br />

Haselhorst, Siemensstadt), Standort:<br />

Goldbeckweg 25, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-8617<br />

jug-rsd1@ba-spandau.berlin.de<br />

REGION 2 (Heerstraße-Nord,<br />

Wilhelmstadt, Gatow/Kladow)<br />

Standort: Klosterstr. 36, 13581 Berlin<br />

Tel. 90279-2079<br />

jug-rsd2@ba-spandau.berlin.de<br />

REGION 3 (Falkenhagener Feld,<br />

Brunsbütteler Damm)<br />

Standort: Herrmann-Schmidt-Weg 8,<br />

13589 Berlin, Tel. 90279-8229<br />

jug-rsd3@ba-spandau.berlin.de<br />

REGION 4<br />

Standort: Klosterstr. 36, 13581 Berlin<br />

Tel. 90279 3531<br />

he.mueller@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Hilfen zur Pflege<br />

Amt für Soziales – Hilfe zur Pflege<br />

Galenstr. 14, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2516 (ambulant)<br />

90279-6006 (stationär)<br />

Di 9.00-12.00 Uhr u. n. telef. Vereinb.<br />

soz43@ba-spandau.berlin.de<br />

(ambulant)<br />

soz44@ba-spandau.berlin.de<br />

(stationär)<br />

☐ Hort-Anmeldung<br />

Anmeldungen bitte nur direkt<br />

bei den Schulen! s. Seite 115<br />

☐ Hundeauslaufgebiet<br />

Stadtpark <strong>Spandau</strong><br />

Hubertusstraße, 13585 Berlin, außerdem<br />

noch in Kladow und in Pichelswerder auf<br />

Flächen der Berliner Forsten in <strong>Spandau</strong><br />

www.berlin.de/forsten/walderlebnis/<br />

hundeauslauf-im-wald/<br />

☐ Hundesteuer<br />

Finanzamt <strong>Spandau</strong><br />

Nonnendammallee 15-21, 13599 Berlin<br />

Tel. 902419-0, Mo/Di/Mi 8.00-15.00 Uhr,<br />

Do 8.00-18.00 Uhr, Fr 8.00-13.30 Uhr<br />

poststelle@fa-spandau.<br />

verwalt-berlin.de<br />

☐ Hygieneangelegenheiten<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Gesundheitsaufsicht<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-4020/-4022<br />

Mo-Fr 8.00-14.00 Uhr<br />

und nach telefonischer Vereinbarung<br />

ges2@ba-spandau.berlin.de<br />

91<br />

BEHÖRDENWEGWEISER


BEHÖRDENWEGWEISER<br />

I<br />

☐ Impfungen<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Kinder- und Jugendgesundheitsdienst<br />

im Gesundheitsamt<br />

Klosterstr. 36, 13581 Berlin<br />

ges1@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Informationsstände<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

Straßen- und Grünflächenamt<br />

–Straßenverkehrsbehörde-<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-3387<br />

sga@ba-spandau.berlin.de oder<br />

strassenverkehrsbehoerde@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Integrationsbeauftragter s. S. 82, 83<br />

Integration & Bildung<br />

Jüdenstr. 46, 13597 Berlin, Tel. 35399000<br />

info@bint.de www.bint.de<br />

Integrations- und Sprachkurse,<br />

Kommunikations- und Sprachtraining,<br />

Ausbildungsplatzvorbereitung<br />

☐ Investorenberatung<br />

Wirtschaftsförderung s. Seite 98<br />

J<br />

☐ Jobcenter (ALG II)<br />

Altonaer Str. 70/72, 13581 Berlin<br />

Tel. 5555 71 2222, Mo/Di/Fr 8.00-12.30,<br />

Do 8.00-11.30, 11.30-13.00 (nur Termine)<br />

13.00-18.00 (nur für Berufstätige und<br />

Maßnahmenteilnehmer*innen)<br />

Mi geschlossen, jobcenter-berlinspandau@jobcenter-ge.de<br />

www.berlin.de/jobcenter/<br />

spandau/index.html<br />

= % # 9<br />

☐ Jobassistenz<br />

Brunsbütteler Damm 75, 13581 Berlin<br />

Tel. 278733150, Mo-Fr 8.00-18.00 Uhr<br />

spandau@jobassistenz-berlin.de<br />

www.jobassistenz-berlin.de<br />

☐ Jugendamt<br />

Klosterstr. 36 , 13581 Berlin<br />

Tel. 90279-2330<br />

jugendamt@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Jugendberufshilfe (§13.2)<br />

Abteilung Jugend und Gesundheit<br />

– Jugendberufsagentur<br />

Antragstellung + Hilfeplanung<br />

Wohlrabedamm 32, 13629 Berlin<br />

Tel. 0152 0919 0893, Tel. 0151 7278 7107<br />

jugendberufsagentur@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

REGION 1 (Hakenfelde, Mitte,<br />

Haselhorst, Siemensstadt), Standort:<br />

Goldbeckweg 25, Tel. 90279-8612<br />

REGION 2 (Heerstraße-Nord,<br />

Wilhelmstadt, Gatow/Kladow)<br />

Standort: Klosterstr. 36, Tel. 90279-3837<br />

REGION 3 (Falkenhagener Feld,<br />

Brunsbütteler Damm), Standort:<br />

Herrmann-Schmidt-Weg 8, 13589 Berlin<br />

Tel. 90279-8232/8227<br />

☐ Jugendförderung<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Fachdienst Jugend- und Familienförderung,<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6,<br />

13597 Berlin, Tel. 90279-2478<br />

markus.wurl@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Jugendfreizeiteinrichtungen<br />

siehe Jugendförderung s. Seite 92<br />

☐ Jugendgerichtshilfe<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Fachdienst Jugend- u. Familienförderung<br />

Klosterstr. 36, 13581 Berlin<br />

Tel. 90279-2249<br />

Di 9.00-12.00 Uhr, Do 16.00-18.00 Uhr<br />

jugendgerichtshilfe<br />

@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Jugendgesundheitsdienst<br />

siehe Kinder- und Jugendgesundheitsdienst<br />

☐ Jugendhilfeplanung<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Fachdienst Steuerung und Planung<br />

Klosterstr. 36, 13581 Berlin<br />

Tel. 90279-2341 jugendhilfeplanung@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Jugendschutz<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Fachdienst Jugend- und Familienförderung,<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6,<br />

13597 Berlin, Tel. 90279-6531<br />

jugendamt@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Jugendverkehrsschulen<br />

www.jugendverkehrsschule-spandau.de<br />

Die aktuellen Öffnungszeiten sind in der<br />

jeweiligen Verkehrsschule zu erfragen.<br />

Hakenfelder Str. 9c, 13587 Berlin<br />

Tel. 3362770 jvs-hakenfelde@<br />

chance-berlin.com<br />

Borkzeile 34, 13583 Berlin<br />

Tel. 33604790 jvs-borkzeile@<br />

chance-berlin.com<br />

K<br />

☐ Katasteramt<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Fachbereich Vermessung und<br />

Geoinformation<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin,<br />

Tel. 90279-2285, Mo/Di/Do/Fr<br />

9.00-12.00 Uhr<br />

vermessungsamt@ba-spandau.<br />

berlin.de<br />

www.berlin.de/ba-spandau/<br />

verwaltung/abt/bpu/vermessung.html<br />

☐ Kiezatlas<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Fachdienst Jugend- und Familienförderung<br />

www.kiezatlas.de<br />

92


☐ Kinder- und Jugendbeauftragte/r<br />

Nicole Jantzen<br />

Rathaus <strong>Spandau</strong>, Carl-Schurz-Str. 2-6,<br />

13597 Berlin, Tel. 90279-2477, Fax-2920<br />

kijube@ba-spandau.de<br />

Sprechzeiten nach Vereinbarung<br />

Der/die Kinder- und Jugendbeauftragte<br />

hat vielfältige Aufgaben. Dazu gehören<br />

insbesondere u. a. die Sicherstellung der<br />

Partizipation von Kindern und Jugendlichen<br />

als Querschnittsaufgabe in allen<br />

sie betreffenden Handlungsfeldern.<br />

☐ Kinderschutz<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Fachdienst Steuerung und Planung,<br />

☐ Kinderschutzkoordination<br />

Klosterstr. 36, 13581 Berlin<br />

Tel. 90279-6522 oder 0177-3303505<br />

b.fischer@ba-spandau.berlin.de<br />

→ Krisendienst (Klosterstraße 36)<br />

bezirklichen Hotline (werktags 8:00 -<br />

18:00 Uhr) Tel. 90279-5555<br />

→ Berliner Hotline Kinderschutz<br />

Tel. 610066 aufnehmen.<br />

☐ Kinder- und Jugendgesundheitsdienst<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Gesundheitsamt, Klosterstr. 36,<br />

13581 Berlin, Tel. 90279-2254/-2256<br />

NOTFALLNUMMER: 90279-5502<br />

ges1@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Kinder- u. Jugendpsychiatrischer<br />

Dienst<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

- Gesundheitsamt –<br />

Klosterstr. 36, EG/Eingang E, 13581 Berlin<br />

Tel. 90279-2759, Fax 90279-5505<br />

☐ Kindertagesbetreuungsangelegenheiten<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Tagesbetreuung von Kindern<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2432<br />

Di 9.00-13.00 Uhr, Do 15.00-18.00 Uhr<br />

kindertagesbetreuung@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Kindertagespflege<br />

Abteilung Jugend und Gesundheit,<br />

– Fachdienst Frühkindliche Bildung<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

www.berlin.de/ba-spandau/politikund-verwaltung/aemter/jugendamt/<br />

kindertagesbetreuung/informationenrund-um-die-tagespflege-905970.php<br />

Tel. 90279-2444<br />

Di: 9:00-12:00 Uhr, Do: 15:00-18:00<br />

☐ Kita-Koordination<br />

Abteilung Jugend und Gesundheit,<br />

– Fachdienst Frühkindliche Bildung<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

www.berlin.de/ba-spandau/politikund-verwaltung/aemter/jugendamt/<br />

kindertagesbetreuung/artikel.905257.php<br />

kita-koordination@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

Tel. 90279-2444<br />

Di: 9:00-12:00 Uhr, Do: 15:00-18:00<br />

☐ Kleingärten<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Straßen- und Grünflächenamt<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-2721<br />

sga@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Kleingartenverband – Bezirksverband<br />

<strong>Spandau</strong> der Kleingärtner e. V.<br />

Egelpfuhlstr. 35, 13581 Berlin<br />

Tel. 3324000, Mo/Di 8.00-13.00 Uhr,<br />

jeden 1. + 3. Mi im Monat 16.00-18.00 Uhr<br />

info@kleingaertner-spandau.de<br />

www.kleingaertner-spandau.de<br />

☐ Klimawerkstatt <strong>Spandau</strong><br />

Mönchstr. 8, 13597 Berlin, Tel. 3979-8669<br />

info@klimawerkstatt-spandau.de<br />

☐ Krisendienst<br />

KrisenTel. für Kinder und Jugendliche in<br />

Not (Mo-Fr 8.00-18.00 Uhr)<br />

HOTLINE: 90279-5555<br />

krisendienst-jugendamt@ba-spandau.<br />

berlin.de<br />

☐ Kulturhaus<br />

Abt. Bildung, Kultur und Sport<br />

Mauerstr. 6, 13597 Berlin<br />

Tel. 33340-21/-22<br />

info@kulturhaus-spandau.de<br />

www.kulturhaus-spandau.de<br />

☐ Kulturamt<br />

Abt. Bildung, Kultur und Sport<br />

Zitadelle, Am Juliusturm 64, Haus 3,<br />

13599 Berlin, Tel. 354944-302<br />

r.hartmann@ba-spandau.berlin.de<br />

L<br />

☐ Landesamt für Bürger- und<br />

Ordnungsangelegenheiten (TÜV)<br />

Pichelswerderstr. 9, 13597 Berlin<br />

Tel. 7562-2143 (Zulassungsang.)<br />

Tel. 7562-2110 (Führerscheinang.)<br />

Mo/Di/Do 9.00-13.00 Uhr,<br />

Mi 9.00-17.00 Uhr, Fr 9.00-14.00 Uhr<br />

☐ Landwirtschaft<br />

→ Vierfelderhof gGmbH<br />

Straße 264, 14089 Berlin<br />

Tel. 3699690<br />

→ Gutshof Gatow<br />

Buchwaldzeile 43, 14089 Berlin<br />

Tel. 3619143<br />

☐ Landwirtschaft Feldbinder<br />

Gatower Str. 242, 14089 Berlin<br />

Tel. 3615005<br />

☐ Landwirtschaft Zerrath<br />

Gatower Str. 240, 14089 Berlin<br />

Tel. 3610527<br />

☐ Lärmschutz<br />

→ Gewerbelärm. Abt. Bauen, Planen,<br />

Umwelt- und Naturschutz<br />

Otternbuchtstr. 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-3857<br />

umwelt@ba-spandau.berlin.de<br />

→ Haus- und Nachbarschaftslärm<br />

Abt. Ordnung – Ordnungsamt<br />

Galenstr. 14, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-3007<br />

ordnungsamt@ba-spandau.berlin.de<br />

Mo/Di 9.00-13.00, Do 14.00-18.00 Uhr<br />

93<br />

BEHÖRDENWEGWEISER


BEHÖRDENWEGWEISER<br />

94<br />

☐ Landkarten<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz, – Fachbereich Vermessung<br />

und Geoinformation<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-3882 vermessungsamt@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

www.berlin.de/ba-spandau/<br />

verwaltung/abt/bpu/vermessung.html<br />

☐ Lebensmittelaufsicht<br />

Abt. Ordnung<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2556/-2557<br />

Mo 12.00-13.00 Uhr und nach<br />

telefonischer Vereinbarung<br />

vetleb@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Leitstelle für Nachhaltigkeit<br />

und Klimaschutz<br />

Abt. Peronal, Finanzen, Facility Management<br />

und Wirtschaftsförderung<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2150/2247<br />

M<br />

☐ Medienpoint Staaken<br />

Loschwitzer Weg 13, 13593 Berlin<br />

Tel. 0152-01808173<br />

medienpoint@kulturring.org<br />

www.kulturring.org/spandau.htm<br />

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr<br />

Sammel-/Verteilort für gebrauchte Medien<br />

☐ Menschen mit Behinderung,<br />

Bezirksbeauftragter für<br />

Carl-Schurz-Str. 8, 13597 Berlin (barrierefreier<br />

Zugang mit Aufzug über Wall 3)<br />

Sargon Lang, Tel. 90279-7551, Fax-2839<br />

s.lang@ba-spandau.berlin.de<br />

telefonische Sprechzeit Freitag 13.00-<br />

14.00 Uhr, Termine nach Vereinbarung<br />

☐ Mieterberatung<br />

kostenlose Mieterberatung (im Auftrag<br />

des Bezirksamtes), Berliner Mieterverein<br />

e. V., <strong>Spandau</strong>er Mieterverein für Verbraucherschutz<br />

e. V., Alternativer Mieterund<br />

Verbraucherschutzbund e. V.<br />

(verschiedene Orte und Zeiten im Bezirk)<br />

Info Tel. 90279-2727<br />

☐ Musikerziehung (Musikschule)<br />

Abt. Bildung, Kultur und Sport<br />

Moritzstr. 17, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-5812, Mo/Di 9.00-12.00 Uhr,<br />

Do 15.00-18.00 Uhr, aktuelles Programm<br />

unter:<br />

www.berlin.de/musikschule-spandau<br />

musikschule@ba-spandau.berlin.de<br />

N<br />

☐ Namensänderung s. Seite 84<br />

siehe Standesamt, Einbürgerungen,<br />

Staatsangehörigkeitsangelegenheiten<br />

☐ Naturschutz<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

Otternbuchstr. 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-3888<br />

naturschutz@ba-spandau.berlin.de<br />

O<br />

☐ Obdachlosenhilfe<br />

Amt für Soziales<br />

Galenstr. 14, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2271, Di 9.00-12.00 Uhr<br />

und nach telefonischer Vereinbarung<br />

soz32@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Öffentliche Veranstaltungen<br />

im Freien (Genehmigung)<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-3857<br />

Mo-Do 9.00-15.00 Uhr, Fr 9.00-14.00 Uhr<br />

umwelt@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Ordnungsamt s. Seite 85<br />

P<br />

☐ Parkvignette<br />

→ Private Zwecke<br />

siehe Bürgeramt <strong>Spandau</strong><br />

→ Gewerbliche Zwecke<br />

siehe Straßenverkehrsbehörde<br />

☐ Partizipation und Integration<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-3940/3355<br />

nur nach tel. Vereinbarung<br />

d.segina@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Partizipations- und Integrationsbeirat<br />

Zu erreichen über das BVV-Büro<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2404, Sitzungen jeweils am<br />

ersten Dienstag im Monat ab 18.00 Uhr<br />

☐ Pflegegeld<br />

→ Amt für Soziales<br />

– Hilfe zur Pflege<br />

Galenstr. 14, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2516, Di 9.00-12.00 Uhr<br />

und nach telefonischer Vereinbarung<br />

soz43@ba-spandau.berlin.de<br />

→ Gesundheitsamt<br />

– Pflegekräfte<br />

Melanchthonstr. 8, 13595 Berlin<br />

Tel. 369976-33, Di 9.00-12.00 Uhr<br />

nd nach telefonischer Vereinbarung<br />

ges3b@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Pflegekinderdienst<br />

Auskünfte sowie Vermittlung zum<br />

Thema Pflegeelternschaft/Pflegekinder<br />

Wadzeck-Stiftung/FiP (Familienintegrativer<br />

Pflegekinderdienst)<br />

Pichelsdorfer Str. 124, 13595 Berlin<br />

Tel. 35134996<br />

fip@wadzeck-stiftung.de<br />

☐ Polizei<br />

www.berlin.de/polizei/bezirk/<br />

dir2/index.html<br />

→ Abschnitt 21<br />

Moritzstr. 10, 13597 Berlin<br />

Tel. 4664-221701<br />

→ Abschnitt 22<br />

Charlottenburger Chaussee 75<br />

13597 Berlin, Tel. 4664-222700<br />

→ Abschnitt 23<br />

Schmidt-Knobelsdorff-Str. 27,<br />

13581 Berlin, Tel. 4664-223700<br />

→ Bürgertelefon: 4664-4664


Q<br />

☐ Quartiersmanagement<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Fachbereich Stadtplanung<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin,<br />

Tel. 90279-3572/-3968<br />

angela.budweg@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

R<br />

☐ Raumvergabe für Sitzungsräumen im<br />

Rathaus<br />

Abt. Personal, Finanzen, Facility<br />

Management und Wirtschaftsförderung<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-3980<br />

☐ Raumvergabe für die Zitadelle <strong>Spandau</strong><br />

Abt. Bildung, Kultur und Sport<br />

– Amt für Weiterbildung und Kultur<br />

Vermietung und Veranstaltungsmanagement<br />

Zitadelle <strong>Spandau</strong><br />

Am Juliusturm 64, 13599 Berlin<br />

Tel. 354944281<br />

f.fegeler@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Regionaler Sozialpädagogischer Dienst<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Gesundheitsamt<br />

Klosterstr. 36, Aufgang D<br />

13581 Berlin, Tel. 90279-2355<br />

Öffnungszeiten, Erreichbarkeit:<br />

Mo-Fr 8.00-16.00 Uhr<br />

ges3@ba-spandau.berlin.de<br />

jugendamt@ba-spandau.berlin.de<br />

REGION 1 (Hakenfelde, Mitte,<br />

Haselhorst, Siemensstadt)<br />

Standort: Goldbeckweg 25, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-8617<br />

jug-rsd1@ba-spandau.berlin.de<br />

REGION 2 (Heerstraße-Nord,<br />

Wilhelmstadt, Gatow/Kladow)<br />

Standort: Klosterstr. 36, 13581 Berlin<br />

Tel. 90279-2079<br />

jug-rsd2@ba-spandau.berlin.de<br />

REGION 3 (Falkenhagener Feld,<br />

Brunsbütteler Damm)<br />

Standort: Herrmann-Schmidt-Weg 8,<br />

13589 Berlin, Tel. 90279-8229<br />

jug-rsd3@ba-spandau.berlin.de<br />

REGION 4<br />

Standort: Klosterstr. 36, 13581 Berlin<br />

Tel. 90279 3531<br />

he.mueller@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Reisegewerbekarte<br />

Abt. Ordnung, Ordnungsamt<br />

Galenstr. 14, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2274/-2379/-2279<br />

gewerbe@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Rentenversicherung (Beratung)<br />

Organisation/Terminvereinabrung<br />

Tel. 030-4124960, 0171-9989092<br />

☐ Rollstuhlgerechter Wohnraum<br />

Landesamt für Gesundheit und Soziales<br />

Sächsische Str. 28, 10707 Berlin<br />

Tel. 90229-6464<br />

S<br />

☐ Schädlingsberatung<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Gesundheitsaufsicht im Gesundheitsamt<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-4020/-4022<br />

Mo-Fr 8.00-14.00 Uhr<br />

und nach telefonischer Vereinbarung<br />

ges2@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Schiedsamt/Schiedspersonen<br />

siehe Bezirkswahlamt s. Seite 85<br />

☐ Schlaglochmelder<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

Straßen- und Grünflächenamt<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

schlaglochmelder@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Schulorganisation<br />

Abt. Bildung, Kultur und Sport<br />

Schul- und Sportamt-Fachbereich A<br />

Streitstr. 9, 13587 Berlin<br />

Tel. 90279-2121, Mo, Di, Do 9-13 Uhr<br />

und nach telefonischer Vereinbarung<br />

schulorg@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Schulaufsicht /<br />

Pädagogische Schulangelegenheiten<br />

Außenstelle <strong>Spandau</strong> der Senatsverwaltung<br />

für Bildung, Jugend und<br />

Familie<br />

Streitstr. 6, 13587 Berlin<br />

Tel. 90279-2530, Do 15.00-18.00 Uhr<br />

janika.jarling@senbjf.berlin.de<br />

☐ Schuldnerberatung<br />

→ AWO, Betckestr. 7, 13595 Berlin<br />

Tel. 36283866<br />

awosib.spandau@web.de<br />

= % #<br />

→ Treffpunkt Regenbogen<br />

Lynarstr. 9, 13585 Berlin, Tel. 3363053<br />

sib-spandau@freenet.de<br />

☐ Schwangerenberatung<br />

https://beratung.immanuel.de/<br />

was-wir-tun/schwangeren-undschwangerschafts-konfliktberatung<br />

☐ Schwangerenberatung und -konfliktberatung<br />

„Beratung & Leben GmbH“<br />

Hasenmark 3, 13585 Berlin<br />

Tel. 9029-16880, Tel. 3313021<br />

https://beratung.immanuel.de/<br />

was-wir-tun/schwangeren-undschwangerschafts-konfliktberatung<br />

(Immanuel-Beratung)<br />

☐ Seniorinnen und Senioren,<br />

Bezirksbeauftragter für<br />

Carl-Schurz-Str. 8 , 13597 Berlin (barrierefreier<br />

Zugang mit Aufzug über Wall 3)<br />

Sargon Lang<br />

Tel. 90279-7551, Fax 90279-2839<br />

s.lang@ba-spandau.berlin.de<br />

telefonische Sprechzeit Freitag 13.00-<br />

14.00 Uhr, Termine nach Vereinbarung<br />

☐ Seniorenfreizeitstätten/-wohnhäuser<br />

Abt. Soziales und Bürgerdienste<br />

Galenstr. 14, 13597 Berlin<br />

– Fachbereich Senioren<br />

Tel.90279-6110/-6112<br />

soz2@ba-spandau.berlin.de<br />

95<br />

BEHÖRDENWEGWEISER


BEHÖRDENWEGWEISER<br />

☐ Sondernutzung durch Handel<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Straßen- und Grünflächenamt<br />

–Straßenverkehrsbehörde-<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-3387<br />

sga@ba-spandau.berlin.de oder<br />

strassenverkehrsbehoerde@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Sorgerecht<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Kindschaftsrechtliche Hilfen<br />

(Amtsvormundschaft), Klosterstr. 36,<br />

13581 Berlin, Tel. 90279-2077<br />

Di 9.00-12.00 Uhr, Do 16.00-18.00 Uhr<br />

kindschaftsrecht@ba-spandau.<br />

berlin.de<br />

☐ Soziale Stadt s. Seite 95<br />

siehe Quartiersmanagement<br />

☐ Sozialhilfe<br />

Amt für Soziales<br />

– Bürgerservice Soziales / Erstberatung<br />

Galenstr. 14, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2772<br />

Di 9.00-12.00 Uhr<br />

und nach telefonischer Vereinbarung<br />

soz31@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Sozialpsychiatrischer Dienst<br />

Abt. Jugend und Gesundheit,<br />

– Gesundheitsamt<br />

Klosterstr. 36, Aufgang D<br />

13581 Berlin, Tel. 90279-2355<br />

Öffnungszeiten, Erreichbarkeit:<br />

Mo-Fr 8-16 Uhr<br />

ges3@ba-spandau.berlin.de“<br />

☐ Spielplätze (öffentliche)<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Straßen- und Grünflächenamt<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-2721<br />

sga@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Sportamt/Sportstättenvergabe<br />

Abt. Bildung, Kultur und Sport<br />

Streitstr. 9, 13587 Berlin<br />

Tel. 90279-3435<br />

sportamt@ba-spandau.berlin.de<br />

Mo/Di/Do 9.00-15.00, Fr 9.00-14.00 Uhr<br />

☐ Sportbootsteganlagen<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

Otternbuchtstr. 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-3258<br />

steganlagen@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Staatsangehörigkeitsangelegenheiten<br />

s. Seite 84<br />

☐ Stadtbüchereien<br />

siehe Adressen s. Seite 32<br />

☐ Stadtgeschichtliches Museum<br />

Abt. Bildung, Kultur und Sport<br />

Zitadelle, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin<br />

Tel. 354944-264<br />

u.evert@ba-spandau.berlin.de<br />

www.zitadelle-spandau.de<br />

☐ Stadtpläne<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Fachbereich Vermessung und<br />

Geoinformation<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-3882, Sprechzeiten nach tel.<br />

Vereinbarung vermessungsamt@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

www.berlin.de/ba-spandau/<br />

verwaltung/abt/bpu/vermessung.html<br />

☐ Stadtplanung<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Fachbereich Stadtplanung<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2663, Di/Fr 9.00-12.00 Uhr<br />

nach telefonischer Vereinbarung<br />

stadtplanung@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Standesamt<br />

standesamt@ba-spandau.berlin.de<br />

s. Seite 84<br />

☐ Sterbeurkunde s. Seite 84<br />

☐ Steuerangelegenheiten<br />

Finanzamt <strong>Spandau</strong><br />

Nonnendammallee 15-21, 13599 Berlin<br />

Tel. 902419-0, Mo/Di/Mi 8.00-15.00 Uhr,<br />

Do 8.00-18.00 Uhr, Fr 8.00-13.30 Uhr<br />

poststelle@fa-spandau.<br />

verwalt-berlin.de<br />

☐ Straßenbäume<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Straßen- und Grünflächenamt<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-2721<br />

sga@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Straßenneubau und -planung<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Straßen- und Grünflächenamt<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-2721<br />

sga@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Straßenlandsondernutzung<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Straßen- und Grünflächenamt<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-2721<br />

sga@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Straßenunterhaltung<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Straßen- und Grünflächenamt<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-2721<br />

sga@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Straßenverkehrsbehörde<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Straßen- und Grünflächenamt<br />

–Straßenverkehrsbehörde<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-3387<br />

sga@ba-spandau.berlin.de oder<br />

strassenverkehrsbehoerde@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

96


☐ Suchtberatung<br />

→ Vista – Beratungsstelle für alkoholund<br />

medikamentenabhängige<br />

Menschen und ihre Angehörigen<br />

Carl-Schurz-Str. 31, 13597 Berlin<br />

Tel. 355308770<br />

Mo 16-18 Uhr, Mi 10-12 Uhr sowie<br />

nach tel. Vereinbarung<br />

www.vistaberlin.de<br />

→ Jugend- u. Suchtberatung der Caritas<br />

Hasenmark 3, 13585 Berlin<br />

Tel. 66633630<br />

T<br />

☐ Tbc-Fürsorgestelle<br />

Tuberkulose-Gesundheitsdienst<br />

(zuständig auch für <strong>Spandau</strong>)<br />

Bezirksamt Lichtenberg<br />

Zentrum für tuberkulosekranke<br />

Menschen und -gefährdete Menschen<br />

Deutschmeisterstr. 24, 10367 Berlin<br />

Tel. 90296-4971/-4972<br />

tel. Anmeldung ist ratsam.<br />

☐ Tierschutz<br />

Abt. Ordnung<br />

– Veterinär- und<br />

Lebensmittelaufsichtsamt<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2626, Mo 12.00-13.00 Uhr<br />

u.n.V., vetleb@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Tourismus<br />

Gotisches Haus (Tourist-Info) s. Seite 91<br />

Breite Str. 32, 13597 Berlin<br />

Tel. 3339388 %<br />

Mo-Sa 10.00-17.00 Uhr<br />

☐ Tourismusbeauftragte<br />

Jana Friedrich<br />

Abt. Personal, Finanzen, Facility Management<br />

und Wirtschaftsförderung<br />

Carl-Schurz-Straße 8, 13597 Berlin<br />

www.visitspandau.de<br />

Tel. 90279 2288<br />

jana.friedrich@ba-spandau.berlin.de<br />

U<br />

☐ Übernachtungsmöglichkeiten<br />

Abt. Bildung, Kultur und Sport<br />

– Sportamt, Carl-Schurz-Str. 2/6<br />

13597 Berlin, Tel. 90279-3431<br />

Mo/Di/Do 9.00-15.00, Fr 9.00-14.00 Uhr<br />

sportamt@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Umwelt- und Naturschutzamt<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-3888<br />

Mo-Do 9.00-15.00 Uhr, Fr 9.00-14.00 Uhr<br />

umwelt@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Unterhaltsvorschuss<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Jugendamt/Unterhaltsvorschussstelle<br />

Klosterstr. 36, 13581 Berlin<br />

Tel. 90279-6524, Di 9.00-12.00 Uhr,<br />

Do 16.00-18.00 Uhr<br />

unterhaltsvorschuss@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

V<br />

☐ Vaterschaftsanerkennung<br />

Grundsätzlich ist das Jugendamt, Kindschaftsrechtliche<br />

Hilfen (Amtsvormundschaft)<br />

zuständig. In Einzelfällen kann die<br />

Zuständigkeit beim Standesamt liegen.<br />

Klosterstr. 36, 13581 Berlin<br />

Tel. 90279-2077, Di 9.00-12.00 Uhr,<br />

Do 16.00-18.00 Uhr<br />

kindschaftsrecht@ba-spandau.<br />

berlin.de s. Seite 92<br />

☐ Veranstaltungen aller Art (Straßenfeste,<br />

Sportveranstaltungen, Weihnachtsmärkte,<br />

Werbeveranstaltungen etc.)<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Straßen- und Grünflächenamt<br />

–Straßenverkehrsbehörde-<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-3387<br />

sga@ba-spandau.berlin.de oder<br />

strassenverkehrsbehoerde@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Verbraucherrechtsberatung<br />

Verein pro Verbraucherschutz e. V.<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6 (Rathaus), R. 238a<br />

13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2123<br />

Mi 12.00-14.00 Uhr<br />

Voranmeldung ist nicht erforderlich!<br />

☐ Vermessungsamt<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Fachbereich Vermessung und<br />

Geoinformation<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2163, Sprechzeiten nach<br />

tel. Vereinbarung<br />

vermessungsamt@ba-spandau.berlin.de<br />

www.berlin.de/ba-spandau/<br />

verwaltung/abt/bpu/vermessung.html<br />

☐ Veterinär- und Lebensmittelaufsicht<br />

Abt. Ordnung<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2656/-2657, Mo 12-13 Uhr und<br />

nach telefonischer Vereinbarung<br />

vetleb@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Vertrauensanwalt Berlin<br />

Rechtsanwalt Fabian Tietz, Kurfürstendamm<br />

234, 10719 Berlin<br />

Telefon: 030 31182-0<br />

030 31182-0<br />

vertrauensanwalt@senjustva.berlin.de<br />

☐ Volkshochschule<br />

Abt. Bildung, Kultur und Sport<br />

Carl-Schurz-Str. 17, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-5000<br />

www.vhs-spandau.de<br />

vhs-spandau@ba-spandau.berlin.de<br />

Mo/Mi 10.00-13.00, Mo/Do 16.00-19.00<br />

→ Aktueller Lehrplan unter<br />

www.vhs-spandau.de<br />

☐ Vorbescheid<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Fachbereich Bau- und<br />

Wohnungsaufsichtsamt<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2580, Di/Fr 9.00-12.00 Uhr<br />

bauaufsicht@ba-spandau.berlin.de<br />

97<br />

BEHÖRDENWEGWEISER


BEHÖRDENWEGWEISER<br />

98<br />

☐ Vormundschaften<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Kindschaftsrechtliche Hilfen<br />

(Amtsvormundschaft)<br />

Klosterstr. 36, 13581 Berlin<br />

Tel. 90279-2077<br />

Di 9.00-12.00 Uhr, Do 16.00-18.00 Uhr<br />

i.koettnitz@ba-spandau.berlin.de<br />

W<br />

☐ Wahlen<br />

siehe Bezirkswahlamt s. Seite 85<br />

☐ Warenausstellung<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

Straßen- und Grünflächenamt<br />

– Straßenverkehrsbehörde<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-3387<br />

sga@ba-spandau.berlin.de oder<br />

strassenverkehrsbehoerde@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Wasser- und Schiffahrtsamt<br />

Sophienwerderweg 6-10, 13597 Berlin<br />

Tel. 330805-0 www.wsa-b.de<br />

☐ Werbeveranstaltung<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Straßen- und Grünflächenamt<br />

– Straßenverkehrsbehörde<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-3387<br />

sga@ba-spandau.berlin.de oder<br />

strassenverkehrsbehoerde@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Wirtschaftsförderung<br />

Abt. Personal, Finanzen, Facility<br />

Management und Wirtschaftsförderung<br />

Carl-Schurz-Straße 8, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279 -2266 / 3101 / 2272<br />

wirtschaftsfoerderung@<br />

ba-spandau.berlin.de<br />

= % # 9<br />

☐ Wirtschaftverein<br />

Vereinigung Wirtschaftshof <strong>Spandau</strong> e. V.<br />

Breite Str. 37, 13597 Berlin, Tel. 3336591<br />

info@wirtschaftshof-spandau.org<br />

www.wirtschaft-in-spandau.de<br />

☐ Wochenendparzellen (Verpachtung)<br />

Abt. Bauen, Planen, Umweltund<br />

Naturschutz<br />

– Straßen- und Grünflächenamt<br />

Otternbuchtstraße 35, 13599 Berlin<br />

Tel. 90279-2721<br />

sga@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Wochenmärkte<br />

Abt. Ordnung – Ordnungsamt,<br />

Galenstr. 14, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2278<br />

ordnungsamt@ba-spandau.berlin.de<br />

Standorte:<br />

→ Rathausvorplatz %<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Mi 8.00-18.00 Uhr, Sa 8.00-16.00 Uh<br />

→ Hakenfelde<br />

Michelstadter Weg, 13587 Berlin<br />

Mo 8.00-13.00 Uhr, Do 8.00-13.00 Uhr<br />

→ Siemensstadt<br />

Jugendweg, 13629 Berlin,<br />

Di 12.00-18.00 Uhr<br />

☐ Wohnberechtigungsschein (WBS)<br />

siehe Wohnungsamt<br />

☐ Wohngeld<br />

siehe Wohnungsamt<br />

☐ Wohnungsamt<br />

Abt. Soziales und Bürgerdienste<br />

– Fachbereich Wohnen<br />

Carl-Schurz-Str. 2-6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-3814<br />

Do 15.00-18.00 Uhr u.n. telef. Vereinb.<br />

wohn@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Wohnungsaufsicht<br />

(Mängel in Mietwohnungen)<br />

Abt. Bauen, Planen, Umwelt- und<br />

wNaturschutz – Stadtentwicklungsamt<br />

– FB Bau- und Wohnungsaufsichtsamt<br />

Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin<br />

Tel. 90279-2580, Di/Fr 9.00-12.00 Uhr<br />

bauaufsicht@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Wohnungsunternehmen<br />

www.berlin.de/special/immobilien-undwohnen/adressen/wohnungsunternehmen/<br />

Z<br />

☐ Zahnärztlicher Dienst<br />

Abt. Jugend und Gesundheit<br />

– Gesundheitsamt, Melanchthonstr. 7,<br />

13595 Berlin, Tel. 90279-2616/-2617<br />

Mo/Do 12.00-14.00 Uhr<br />

c.holmquist@ba-spandau.berlin.de<br />

☐ Zentrum für sexuelle Gesundheit<br />

und Familienplanung<br />

Hohenzollerndamm 174, 10713 Berlin<br />

Tel. 90279-16880, Mo/Di/Fr 9.00-<br />

12.30 Uhr, Do 15.00-18.30 Uhr<br />

☐ Zitadelle<br />

13599 Berlin, Am Juliusturm, Tel. 3549440<br />

www.zitadelle-spandau.de<br />

☐ Zweckfremde Nutzung von Wohnraum<br />

siehe Wohnungsamt<br />

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100<br />

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SOS-Kinderdorf Berlin gibt es seit 2002<br />

und es war das erste SOS-Kinderdorf in<br />

einer deutschen Großstadt. Wir haben Kinderdorffamilien,<br />

eine Kita mit 80 Plätzen,<br />

einen großen Familientreff, Schulangebote<br />

und Plätze zur beruflichen Qualifizierung<br />

und Ausbildung.<br />

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konzentrieren wir uns auf die Ausbildung<br />

im Garten- und Landschaftsbau. Hier gibt<br />

es viel Platz, sich auszuprobieren, die eigenen<br />

„Draußen“-Talente zu entdecken und<br />

nette Kolleg*innen. Unsere Ausbildungsberufe<br />

sind*:<br />

→ Gärtner*in im Garten-, Landschaftsund<br />

Sportplatzbau<br />

→ Gartenbauwerker*in im Garten- und<br />

Landschaftsbau nach §66 BBiG<br />

Noch unentschlossen oder unsicher?<br />

Melde dich einfach bei:<br />

☐ SOS-Kinderdorf Berlin<br />

Zweigstelle Gatow<br />

Gatower Str. 199, 13595 Berlin<br />

Tel. 030 330993-610<br />

gatow-kdberlin@sos-kinderdorf.de<br />

* Unsere Ausbildung wird von der Öffentlichen<br />

Hand gefördert. Wir helfen dir dabei herauszufinden,<br />

ob du für eine geförderte Ausbildung<br />

infrage kommst.<br />

Kinder haben Rechte<br />

www.unicef.de<br />

Am 20. November 1989 wurde die VN-Kinderrechtskonvention<br />

unterschrieben. Keiner<br />

anderen Konvention der Vereinten Nationen<br />

sind mehr Staaten beigetreten. Deshalb ist<br />

es wichtig, dass Kinder und Jugendliche um<br />

ihre Rechte wissen. Und Kinder dürfen ihre<br />

Meinung sagen. Vor allem dann, wenn etwas<br />

zu entscheiden ist, was sie betrifft.<br />

www.kinderrechte.de www.unicef.de<br />

www.kinder-ministerium.de<br />

Die VN-Kinderrechtskonvention ist<br />

geprägt von vier Grundprinzipien:<br />

Diskriminierungsverbot: Die VN-Kinderrechtskonvention<br />

gilt für alle Kinder und<br />

Jugendliche, unabhängig von Geschlecht,<br />

Herkunft, Religionszugehörigkeit, Sprache,<br />

Behinderungen oder politischen Ansichten<br />

des Kindes beziehungsweise seiner Eltern.<br />

Kein Kind darf deswegen diskriminiert werden.<br />

Alle Kinder, die sich in Deutschland<br />

aufhalten, müssen Schutz, Förderung und<br />

Bildung sowie Beteiligung erfahren.<br />

Recht auf Leben und persönliche Entwicklung:<br />

Jedes Kind hat das Recht, in einem<br />

geschützten Rahmen heranzuwachsen und<br />

sich zu einer eigenverantwortlichen und<br />

1<br />

Gleichheit<br />

2<br />

Gesundheit<br />

3<br />

10<br />

Bildung<br />

4<br />

9<br />

5<br />

8<br />

Spiel und Freizeit<br />

6<br />

7<br />

Freie Meinungsäußerung<br />

und Beteiligung<br />

Gewaltfreie Erziehung<br />

Schutz im Krieg und auf<br />

der Flucht<br />

Schutz vor wirtschaftlicher<br />

und sexueller Ausbeutung<br />

Elterliche Fürsorge<br />

Besondere Fürsorge und<br />

Förderung bei Behinderung<br />

Tag der Kinderrechte<br />

gesellschaftsfähigen Persönlichkeit zu entwickeln.<br />

Kinder und Jugendliche sollen in<br />

ihrer Entwicklung gefördert werden und die<br />

Möglichkeit erhalten, aktiv am gesellschaftlichen<br />

Leben teilzuhaben.<br />

Kindeswohlvorrang: Das sogenannte Kindeswohlprinzip<br />

verpflichtet Gerichte, Verwaltungsbehörden,<br />

öffentliche oder private<br />

Einrichtungen der sozialen Fürsorge und<br />

Gesetzgebungsorgane auf Ebene von Bund,<br />

Ländern und Kommunen, bei allen Entscheidungen<br />

und Maßnahmen das Kindeswohl<br />

und die Interessen von Kindern als einen vorrangigen<br />

Gesichtspunkt zu berücksichtigen.<br />

Recht auf Beteiligung: Kinder und Jugendliche<br />

sollen die Möglichkeit erhalten, gehört<br />

zu werden. Sie dürfen ihre Anliegen<br />

und Beschwerden äußern. Bei staatlichen<br />

Entscheidungen, die das Kind oder den Jugendlichen<br />

betreffen, sind sie zu beteiligen<br />

ihre Meinung muss dem Alter und der Reife<br />

entsprechend berücksichtigt werden.<br />

Diese vier Grundprinzipien sind wegweisend<br />

für das Verständnis und die Auslegung der<br />

VN-Kinderrechtskonvention.<br />

Quelle: www.bmfsfj.de<br />

F 0015-01/17


WAS ERLEDIGE ICH WO?<br />

© Jerome Berquez - Fotolia-<br />

Kinder<br />

Jugend<br />

Familie<br />

101


KINDER | JUGEND | FAMILIE<br />

Spielplatzbroschüren informieren über Spielplätze<br />

Es lohnt auch ein Ausflug zum Kletterturm im Nachbarkiez<br />

Hakenfelde<br />

☐ Aalemannufer / Am Teufelsbruch<br />

☐ Aalemannufer / Zu den Fichtewiesen<br />

☐ Aalemannufer / Anlegestelle<br />

☐ „Zwergenwelt” Waldpark<br />

Hakenfelder Straße<br />

☐ Goltzstraße/Pepitapromenade<br />

☐ Boca-Raton-Straße / Maselake-Kanal<br />

☐ „Am alten Kabelwerk“ Poelzigpark /<br />

Hugo-Cassirer-Straße<br />

☐ Havelwiesen / Hugo-Cassirer-Straße<br />

☐ An der Havelspitze /<br />

Franz-Meyer-Straße<br />

☐ An der Südspitze / Uferpromenade<br />

☐ Am Maselakepark<br />

☐ Wansdorfer Platz<br />

☐ „Fischerbucht“ Hohenzollernpark<br />

Havelschanze<br />

☐ „Eine Welt“ Parkstraße<br />

☐ Krienicke Steig /<br />

Paula-Hirschfeldt-Steig<br />

Falkenhagener Feld<br />

☐ Wasserwerkstraße<br />

☐ Wasserwerkstraße Bauspielplatz<br />

(pädagogisch betreut)<br />

☐ Hermann-Schmidt-Weg /<br />

Westerwaldstraße<br />

☐ Falkenhagener Tor (barrierefrei)<br />

☐ Germersheimer Platz<br />

☐ Spekteweg in den Spektewiesen<br />

☐ Zeppelinstraße / Spekteweg<br />

☐ An der Kappe / Schulzenstraße<br />

☐ Spekteweg an der Bötzowbahn<br />

☐ Am Spektesee<br />

☐ JugendHotSpot im nördlichen<br />

Spektepark<br />

☐ Mehrgenerationenplatz Am Kiesteich<br />

☐ Im Spektefeld<br />

☐ „Wilde Kerle“-Bolzplatz Spektegrünzug<br />

am Berliner Mauerweg<br />

Staaken<br />

☐ Seegefelder Weg/Landesgrenze Wohnpark<br />

Hohenlohe<br />

☐ Ungewitterweg<br />

☐ Torweg / Isenburger Weg<br />

☐ <strong>Spandau</strong>er Straße<br />

☐ Hauptstraße<br />

☐ Am Rain<br />

☐ Helma-Bogen / Adelheid-<br />

Poninska-Straße<br />

☐ Pfarrer-Theile-Straße<br />

☐ Richard-Münch-Straße<br />

☐ Naturerfahrungsraum Cosmarweg /<br />

Spieroweg<br />

☐ Am Bullengraben / Magistratsweg<br />

☐ Cosmarweg<br />

☐ Egelpfuhlpark / Lutoner Straße<br />

☐ Räcknitzer Steig<br />

☐ „Die wilde 13“ Anschützweg<br />

<strong>Spandau</strong>s Mitte<br />

☐ „Dschungeldorf“ Fehrbelliner Tor<br />

☐ Mittelstraße<br />

☐ Koeltzepark<br />

☐ Wröhmännerpark<br />

☐ Jenneweg<br />

☐ „Zirkus“ Neuhausweg und Glacisweg<br />

☐ Münsinger Park<br />

☐ Altstädter Ring<br />

☐ Remisenplatz / Jüdenstraße<br />

☐ Fußgängerzone der Altstadt<br />

☐ Im Kolk / Behnitz<br />

☐ „Fledermäuse am Turm“<br />

an der Zitadelle<br />

☐ Lindenufer<br />

☐ Stresowpark / Obermeierweg<br />

☐ Plantage / Grunewaldstraße<br />

☐ Elsflether Weg<br />

in Staaken<br />

Überarbeitete Auflage 2020<br />

Überarbeitete Auflage 2020<br />

in Haselhorst /<br />

Siemensstadt<br />

in der Wilhelmstadt<br />

Überarbeitete Auflage 2020<br />

in Gatow / Kladow<br />

Überarbeitete Auflage 2020<br />

102


Wilhelmstadt<br />

☐ Schmidt-Knobelsdorf-Straße /<br />

Seeburger Straße (barrierefrei)<br />

☐ Päwesiner Weg / Am Bullengraben<br />

☐ Ziegelhof<br />

☐ „Slavenburg“ <strong>Spandau</strong>er Burgwall<br />

☐ Hermann-Oxfort-Promenade Höhe<br />

<strong>Spandau</strong>er Burgwall<br />

☐ Hermann-Oxfort-Promenade Höhe<br />

Schulenburgbrücke<br />

☐ „Wasserbüffel“ Teltower Straße<br />

☐ Wörther Platz<br />

☐ „Bauernhof“ Jägerstraße / Adamstraße<br />

☐ „Ritterburg“ Földerichplatz<br />

☐ Freizeitsportanlage Am Südpark<br />

☐ Genfenbergstraße / Grimnitzsee<br />

☐ Grimnitzstraße<br />

☐ Im Südpark<br />

☐ Jaczostraße / Scharfe Lanke<br />

☐ „Havelfischer“ Scharfe Lanke /<br />

Haveldüne<br />

Haselhorst/Siemensstadt<br />

☐ Haveleckpark zwischen Glindowseestraße<br />

und Plauer-See-Straße<br />

☐ Pulvermühlenweg beim Stadion<br />

Haselhorst<br />

☐ „Biber-Spielplatz“ am Grützmachergraben<br />

/ Lünette<br />

☐ Haselhorster Damm / Saatwinkler<br />

Damm<br />

☐ Grützmacherpark / Goldbeckweg<br />

☐ Goldbeckweg<br />

☐ Gorgasring (barrierearm)<br />

☐ Dihlmannstraße im Wilhelm-von-<br />

Siemens-Park<br />

☐ Dihlmannstraße im Wilhelm-von-Siemens-Park<br />

☐ „Drachen-Spielplatz“ Quellweg im Wilhelm-von-Siemens-Park<br />

☐ Jugendweg / Rohrdamm<br />

☐ Romy-Schneider-Straße<br />

Gatow/Kladow<br />

☐ Verlängerte Uferpromenade am<br />

Glienicker See / Moorloch<br />

☐ George-Caylay-Straße /<br />

Landstadt Gatow<br />

☐ Saint-Exupéry-Straße /<br />

Landstadt Gatow<br />

☐ Am Flugplatz / Landstadt Gatow<br />

☐ Havelblick / Gustav-Haestskau-Straße<br />

☐ Am Windmühlenberg<br />

☐ „Dorf-Land-Fluss“ Kleine Badewiese /<br />

Alt-Gatow<br />

☐ Waldschluchtpfad<br />

☐ Imchenallee<br />

☐ „Räuberspielplatz im Zauberwald“<br />

Runebergweg<br />

☐ Cladow-Center Kladower Damm /<br />

Ritterfelddamm<br />

Spielplatz-Broschüren<br />

Die Spielplatz-Broschüren für jeden<br />

der <strong>Spandau</strong>er Ortsteile zum<br />

Download finden Sie hier:<br />

www.berlin.de/ba-spandau/<br />

politik-und-verwaltung/aemter/<br />

strassen-und-gruenflaechenamt/<br />

gruenflaechen/artikel.478787.php<br />

Überarbeitete Auflage 2020<br />

KINDER | JUGEND | FAMILIE<br />

im<br />

Falkenhagener<br />

Überarbeitete Auflage 2020<br />

Feld<br />

in Hakenfelde<br />

Überarbeitete Auflage 2020<br />

Überarbeitete Auflage 2020<br />

in <strong>Spandau</strong>s Mitte<br />

103


KINDER | JUGEND | FAMILIE<br />

104<br />

195 Kitaplätze für <strong>Spandau</strong><br />

Zweite Kita auf dem Campus<br />

Wilhelmstadtschulen eröffnet<br />

Zur Einweihung freut sich Erzieherin Lütfiye<br />

Ucar (Foto), dass ihre „Rehkitze“ die neue<br />

Kita eröffnen werden. Inzwischen klettern<br />

die Jüngsten begeistert auf das Schiff mit<br />

seinem Hochdeck. Zehn Kinder von 0 bis<br />

3 Jahren gehören zur Gruppe.<br />

Die neue Kita auf dem Bildungscampus<br />

in der Wilhelmstadt<br />

bietet für 195<br />

Kinder Ganz- und Halbtagsplätze<br />

an. „Das ist<br />

eine richtige Hausnummer“,<br />

sagte Bezirksbürgermeister Helmut<br />

Kleebank zur Eröffnung im September 2021<br />

und würdigte die gelungene Gestaltung<br />

des Neubaus auf dem denkmalgeschützten,<br />

ehemaligen Militärgelände. In zwei<br />

Flügeln stehen für die Kinder neben Gruppen-<br />

und Schlafräumen eine Lernwerkstatt,<br />

ein Bewegungs-, ein Bau- und Konstruktions-<br />

sowie ein Raum für Musik und Theater<br />

zur Verfügung. „Unser Konzept reicht<br />

von der Kita bis zum Abitur“, sagt Muzaffer<br />

Toy, Geschäftsführer der gemeinnützigen<br />

Initiative für Bildung und Erziehung Berlin<br />

IBEB gGmbH. 1.055 Plätze, davon 301 in<br />

nun zwei Kitas, stehen dafür am Standort<br />

zur Verfügung.<br />

(bn)<br />

Die Kita Wilhelmstadt ist eröffnet!<br />

Frühkindliche Bildungsangebote in den Ortsteilen<br />

Kindertagesstätten in <strong>Spandau</strong><br />

Hakenfelde<br />

☐ Am Maselakepark 21, 13587 Berlin<br />

Outlaw gGmbH<br />

Tel. 33 93 79 29-0, 150 Plätze, 0–6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-18.00<br />

☐ An der Havelspitze 19, 13587 Berlin<br />

Kita Havelpiraten<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 337 799 011, 110 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Am Maselakepark 6, 13587 Berlin<br />

Taka-Tuka-Land-Orte f. Kinder<br />

Tel. 355 07 081, 75 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.00<br />

☐ Hakenfelder Str. 34, 13587 Berlin<br />

Waldgeister-Orte f. Kinder<br />

Tel. 353 052 914, 120 Plätze, 2-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-18.00<br />

☐ Hohenzollernring 104, 13585 Berlin<br />

Waldkindergarten-EKT<br />

Tel. 01719656486, 16 Plätze, 2-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-16.00<br />

☐ Mertensstraße 10-14, 13587 Berlin<br />

Gerda-und-Rolf-Schopf-Kita-CJD<br />

Te. 33 30 95-40, 100 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.00<br />

☐ Schlehenweg 6, 13587 Berlin<br />

Kita Weltentdecker<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 335 19 95, Fax 39 37 13 61<br />

48 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-16.30<br />

kita.weltentdecker@<br />

kirchenkreis-spandau.de<br />

☐ Schönwalder Allee 26, 13587 Berlin<br />

Kita im Ev. Johannesstift-Johannesstift/<br />

Jugend-hilfe gGmbH<br />

Tel. 336 09 643, 160 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.00<br />

☐ Streitstraße 9, 13587 Berlin<br />

Kita Elfenbein-Yargan GmbH<br />

Tel. 345 07 967, 50 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-17.00<br />

☐ Streitstraße 74, 13587 Berlin<br />

Das Haus der kleinen Freunde –<br />

Kinder Vision gGmbH<br />

Tel. 89 62 37 47, 25 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungzeiten: 07.00-17.00<br />

☐ Wichernstr. 14, 13587 Berlin<br />

Kita Wichernzwerge<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 35 50 50 83, Fax 35 50 40 88<br />

28 Plätze, 2-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 08.00-15.00<br />

kita.wichernzwerge@<br />

kirchenkreis-spandau.de<br />

☐ Wichernstr. 57, 13587 Berlin<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 337 759 490, 130 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

Falkenhagener Feld<br />

☐ Am Kiesteich 50, 13589 Berlin<br />

Kita St. Markus-kath. Ki.gem. St.Markus<br />

Tel. 373 54 91, 60 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten 06.30-17.30<br />

☐ Germesheimer Weg 27/29, 13583 Berlin<br />

Kita Kinderarche Berlin - Christl. dt.-russ.<br />

Kita Kinderarche Berlin e.V.<br />

27 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Tel. 030/120 29 155 o. 01799447915<br />

Öffnungszeiten: 07.30-17.00<br />

☐ Germersheimer Weg 93, 13583 Berlin<br />

Kita Buddelkiste<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 371 53 260, 80 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Griesingerstr. 11, 13589 Berlin<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 375 86 940, 90 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Remscheider Str. 39, 13583 Berlin<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 378 90 80, 130 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30


☐ Im Spektefeld 26, 13589 Berlin<br />

Kita Paul-Gerhardt<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 37 58 52 53, Fax 37 58 52 54<br />

30 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.30-16.30<br />

kita.paul-gerhardt@<br />

kirchenkreis-spandau.de<br />

☐ Seegefelder Str. 116, 13583 Berlin<br />

Kita Klosterfelde<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 372 58 57, Fax 81 86 85 96<br />

60 Plätze 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-17.00<br />

kita.klosterfelde@<br />

kirchenkreis-spandau.de<br />

☐ Siegener Str. 50, 13583 Berlin<br />

Kita Samariter<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 233 072 15, Fax 37 80 16 30<br />

130 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.00<br />

kita.samariter@kirchenkreis-spandau.de<br />

☐ Spekteweg 63, 13583 Berlin<br />

Kita am Spektesee-FIPP<br />

Tel. 375 86 900, 125 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Stadtrandstr. 493-499, 13589 Berlin<br />

Kita Drachenburg<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 375 86 930, 140 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Wasserwerkstr. 3, 13589 Berlin HVD<br />

Tel. 374 99 030, 150 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Westerwaldstr. 15-17, 13589 Berlin<br />

Fantasia-FIPP<br />

Tel. 371 51 117, 120 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-18.00<br />

<strong>Spandau</strong> Mitte<br />

☐ Ackerstr. 23, 13585 Berlin<br />

Kita Ackerstraße-Orte f. Kinder<br />

Tel. 333 30 69, 130 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30 u. Fr. -16.00<br />

☐ Behnitz 3, 13597 Berlin<br />

Kita Behnitz<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 333 58 63, Fax 22 32 49 34<br />

75 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-17.00<br />

kita.behnitz@kirchenkreis-spandau.de<br />

☐ Blumenstr. 14, 13585 Berlin<br />

Orte f. Kinder<br />

Tel. 337 749 311<br />

120 Plätze, 0-6 Jahre ab 8 Monate<br />

Öffnungszeiten:06.00-17.00<br />

☐ Brauereihof 1, 13585 Berlin<br />

Brauereihof-KiB<br />

Tel. 337 73 950, 110 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten:06.00-18.00<br />

☐ Falkenhagener Str. 10, 13585 Berlin<br />

Die Spreebande e.V.-EKT<br />

Tel. 335 76 88 07, 18 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten:07.00-15.30<br />

KINDER | JUGEND | FAMILIE<br />

Erzieher:in<br />

Bei uns kannst du etwas bewegen!<br />

In einer unserer 23 Kitas in <strong>Spandau</strong> findest<br />

du deine Traumstelle. Informier dich!<br />

kita@kirchenkreis-spandau.de<br />

Junge Menschen<br />

brauchen uns - und Sie!<br />

Bitte spenden Sie!<br />

Mehr erfahren & direkt helfen<br />

www.spandau-evangelisch.de/kita<br />

105


KINDER | JUGEND | FAMILIE<br />

106<br />

☐ Falkenseer Chaussee 8, 13583 Berlin<br />

Sternschnuppe-AWO<br />

Tel. 375 49 60, 195 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Flankenschanze 48, 13585 Berlin<br />

Kleiner Fratz-Kleiner Fratz<br />

Tel. 017663439938, 100 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-18.00<br />

☐ Galenstr. 29, 13597 Berlin<br />

Vogelnest-Orte f. Kinder<br />

Tel. 330 96 610, 120 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Grunewaldstr. 7, 13597 Berlin<br />

Kita Petrus<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 35 30 27 58, Fax 50 59 53 70<br />

75 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-17.00<br />

kita.petrus@kirchenkreis-spandau.de<br />

☐ Grunewaldstr. 8, 13597 Berlin<br />

Hort Petrus, Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Hort Tel. 35 13 55 80<br />

Schule Tel. 33 93 87 27, Fax 24 53 38 65<br />

hort.petrus@kirchenkreis-spandau.de<br />

☐ Hasenmark 2, 13585 Berlin<br />

St. Marien-Caritas<br />

Tel. 333 73 43, 55 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-17.00<br />

☐ Heidereuther Str. 31, 13597 Berlin<br />

Kita Schatztruhe-Havel-Kids gGmbH<br />

Tel. 3553 08 690, 70 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-21.00<br />

☐ Jagowstr. 16, 13585 Berlin<br />

Kinderhaus Gruberzeile e.V.-EKT<br />

Tel. 335 40 72, 20 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.30-16.30<br />

☐ Jagowstr. 16 A, 13585 Berlin<br />

Dreiecke und Kreise e.V.-EKT<br />

Tel. 336 20 94, 24 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.30-16.30<br />

☐ Kirchhofstr. 35, 13585 Berlin<br />

Kita Villa Purzelbaum<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 33 30 96 75, 135 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Lasiuszeile 6, 13585 Berlin<br />

Kita Lasiuszeile-Juwo-Kita gGmbH<br />

Tel. 20 33 93 04, 87 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-18.00<br />

☐ Münsingerstr. 3, 13597 Berlin<br />

Kita Münsingerstraße<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 333 04 02, 103 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Neuendorfer Str. 3, 13585 Berlin<br />

Kita Oranienburger Tor<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 337 73 960, 159 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Neuendorfer Str. 56, 13585 Berlin<br />

Kita Wundertüte-AWO<br />

Tel. 336 43 87, 140 Plätze, 0-6 Jahre<br />

☐ Neuendorfer Str. 72, 13585 Berlin<br />

Oscar e.V.-EKT<br />

Tel. 335 53 29, 41 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-16.30<br />

☐ Plantage 8, 13597 Berlin<br />

Kinderladen <strong>Spandau</strong>-EKT<br />

Tel. 332 32 58, 26 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.30-17.30<br />

☐ Staakener Straße 16, 13583 Berlin<br />

Kükenbande-Center Lingual gUG<br />

Tel. 54 83 36 13, 26 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.30-17.30<br />

Staaken<br />

☐ Beim Pfarrhof 42, 13591 Berlin<br />

Kita Staaken-Gartenstadt<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 366 22 91, Fax 43 72 81 45<br />

42 Plätze, 2-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-16.30<br />

kita.staaken-gartenstadt@<br />

kirchenkreis-spandau.de<br />

☐ Heidebergplan 6, 13591 Berlin<br />

Hort Staaken-Gartenstadt<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 32 51 40 92, Fax 32 51 40 93<br />

hort.staaken-gartenstadt@<br />

kirchenkreis-spandau.de<br />

☐ Obstallee 22b, 13593 Berlin<br />

Kita Regenbogen<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 22 19 41 48, Fax 22 19 41 60<br />

47 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-16.00<br />

kita.regenbogen@<br />

kirchenkreis-spandau.de<br />

☐ Stieglakeweg 11, 13591 Berlin<br />

Kita Arche Noah<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 366 14 56, Fax 39 37 38 14<br />

73 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.30-17.00<br />

kita.arche-noah@<br />

kirchenkreis-spandau.de<br />

Brunsbütteler Damm<br />

☐ Brunsbütteler Damm 409, 13591 Berlin<br />

Kneipp<br />

Tel. 363 63 40, 110 Plätze, 2-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Brunsbütteler Damm 413, 13591 Berlin<br />

Feldhäuschen-AWO<br />

Tel. 363 00 68, 85 Plätze, 2-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Finkenkruger Weg 70, 13591 Berlin<br />

<strong>Spandau</strong>er Schwalbennest-EKT<br />

Tel. 367 88 31, 17 Plätze, 2-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-16.00<br />

☐ Magistratsweg 69-72, 13591 Berlin<br />

WELT-MIR<br />

Tel. 54491887, 110 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 08.00-17.00<br />

☐ Richard-Münch-Str. 1/3, 13591 Berlin<br />

Kita Freinet-Haus<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 369 98 50, 150 Plätze, 2-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Seeburger Str. 41, 13581 Berlin<br />

Die Seeburg e.V.-EKT<br />

Tel. 332 44 24, 18 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-16.00<br />

☐ Kita Zauberschiff<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

<strong>Spandau</strong>er Str. 84, 13591 Berlin<br />

Tel. 36 70 92 26, 135 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Zweiwinkelweg 12-14, 13591 Berlin<br />

Zwergenwinkel-AWO<br />

Tel. 3715 1761, 135 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

Heerstraße<br />

☐ Leubnitzer Weg 2, 13593 Berlin<br />

Wunderblume-FIPP<br />

Tel. 364 039 56, 120 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30


☐ Heerstraße 367, 13593 Berlin<br />

Kita Laurentius<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 39 500 600, Fax 39 500 601<br />

110 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.00<br />

kita.laurentius@kirchenkreis-spandau.de<br />

☐ Mareyzeile 22, 13593 Berlin<br />

Mareyzeile-KiB<br />

Tel. 364 78 000, 220 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Pillnitzer Weg 6, 13593 Berlin<br />

Kommen–Schauen–Mitmachen-HVD<br />

Tel. 209 14 890, 120 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Räcknitzer Steig 6, 13593 Berlin<br />

Staaken Bär-JUS<br />

Tel. 364 35 141, 145 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Richard-Münch-Str. 69, 13591 Berlin<br />

Kita Tausendfühler<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 364 79 501, 100 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Seeburger Weg 35, 13581 Berlin<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 364 78 030, 155 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Wiesenweg 20, 13591 Berlin<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 364 78 010, 130 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Wilhelmstraße 25, 13593 Berlin<br />

Spielhaus-Verein-EKT<br />

Tel. 363 86 90, 43 Plätze, 2-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.00<br />

☐ Wilhelmstraße 25-30, 13593 Berlin<br />

IBEB gGmbH<br />

Tel. 747 42 747, 40 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.30-16.30 Heerstraße<br />

Wilhelmstadt<br />

☐ Baumertweg 5, 13595 Berlin<br />

Kita Melanchthon<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 362 22 81, Fax 36 43 16 11<br />

55 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-16.30<br />

kita.melanchthon@<br />

kirchenkreis-spandau.de<br />

☐ Elsflether Weg 32, 13581 Berlin<br />

Kita “Am Bullengraben”<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 3330 8430, 150 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-18.00<br />

☐ Földerichstraße 67, 13595 Berlin<br />

Kita „Kinder- Treff“-Treff e.V.<br />

Tel. 3330 8430, 42 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-16.00<br />

☐ Götelstraße 62, 13595 Berlin<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 36 28 64 49, 100 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Götelstraße 68, 13595 Berlin<br />

Kita Hoppetosse<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 369 96 960, 108 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Grimnitzstr. 5 b, 13595 Berlin<br />

Förderverein christl.Kindererziehung e.V.<br />

Senfkornbande-EKT<br />

Tel. 361 16 15, 45 Plätze, 2-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten:<br />

07.30-16.30, Fr. 07.00 -16.00<br />

☐ Jaczostraße 51, 13595 Berlin<br />

Havelnest-Orte f. Kinder<br />

Tel. 365 002 90, 135 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-18.00<br />

☐ Jaczostr. 52, 13595 Berlin<br />

EKG Weinberg - Pichelsdorf<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 361 25 32, Fax 36 43 16 93<br />

15 Plätze, 2-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 08.00-13.00<br />

Halbtagseinrichtung<br />

☐ Klosterstraße 3, 13581 Berlin<br />

Karlsson vom Dach (Spd.Arcaden)-<br />

KLAX gGmbH<br />

Tel. 639 62 36 90, 100 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-18.00<br />

☐ Krowelstraße 33, 13581 Berlin<br />

Krowelstraße e.V.-EKT<br />

Tel. 332 51 71, 15 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.30-16.00<br />

☐ Metzer Straße 4, 13595 Berlin<br />

Bananas e.V-EKT<br />

Tel. 3330 8750, 33 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-16.00<br />

☐ Pichelsdorfer Str. 79, 13595 Berlin<br />

Krippe Melanchthon<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 339 36 90 26, Fax 339 36 90 20<br />

25 Plätze, 0-3 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-16.00<br />

krippe.melanchthon@<br />

kirchenkreis-spandau.de<br />

☐ Seeburger Straße 9-11, 13581 Berlin<br />

Fröbel<br />

Tel. 31 16 89 89, 95 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-18.00<br />

☐ Seecktstraße 2, 13581 Berlin<br />

Kindergarten an der freien Georgenschule-<br />

Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik<br />

Tel. 69 20 38 041, 20 Plätze, 2-6 Jahre<br />

☐ Weißenburger Straße 22, 13595 Berlin<br />

Weißenburger Str. e.V.-EKT<br />

Tel. 361 11 12, 17 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.30-16.00<br />

☐ Weißenburger Straße 30, 13595 Berlin<br />

Kleine Riesen e.V.-EKT<br />

Tel. 361 54 01, 24 Plätze, 2-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-16.00<br />

☐ Wilhelmstraße 148, 13595 Berlin<br />

Traumzauberbaum e.V.-EKT<br />

Tel. 332 61 60<br />

Öffnungszeiten: 07.15-16.15<br />

Haselhorst<br />

☐ An der Mäckeritzbrücke 4, 13629 Berlin<br />

Kita Dreieinigkeit<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 33 77 62 41, Fax 33 77 62 42<br />

15 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.30-16.30<br />

kita.dreieinigkeit@<br />

kirchenkreis-spandau.de<br />

☐ Gorgasring 5-9, 13599 Berlin<br />

Kath. Kircheng. St. Stephanus-St. Joseph<br />

Tel. 334 11 13, 68 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-17.00<br />

☐ Gorgasring 12, 13599 Berlin<br />

Kita Senfkorn im Martin-Albertz-Haus<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 334 43 44, Fax 35 40 25 82<br />

120 Kinder, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.00<br />

kita.senfkorn@kirchenkreis-spandau.de<br />

107<br />

KINDER | JUGEND | FAMILIE


KINDER | JUGEND | FAMILIE<br />

108<br />

☐ Haselhorster Damm 54 - 58, 13599 Berlin<br />

Kita Haselhorster Damm<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 334 87 37, Fax 39 500 603<br />

45 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 7.00-16.30<br />

kita.haselhorster-damm@<br />

kirchenkreis-spandau.de<br />

☐ Lünette 20, 13599 Berlin<br />

Kita Lünette<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 353 05 190, 175 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeieten: 06.00-17.30<br />

☐ Olga-Tschechowa Str.15, 13599 Berlin<br />

Kita Tabaluga<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 354 99 040, 80 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Pulvermühlenweg 8, 13599 Berlin<br />

Sprechspatzen-BGFF e.V.<br />

Tel. 4882 40400, 93 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten:06.30-17.30<br />

☐ Ruppiner See-Str. 74, 13599 Berlin<br />

Haveleck- FIPP<br />

Tel. 351 32 091, 110 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.30-17.00<br />

☐ Goebelstr. 139, 13629 Berlin<br />

Schlumpfenland-Schlumpfenland e.V.<br />

Tel. 28 50 51 87, 50 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.30-17.00, Fr -16.30<br />

☐ Jugendweg 10, 13629 Berlin<br />

Stubs u. Fridolin-CJD<br />

Tel. 383 06 283, 100 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.00<br />

☐ Jugendweg 10, 13629 Berlin<br />

Johanna von Siemens-CJD<br />

Tel. 383 06 278, 180 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.00<br />

☐ Jungfernheideweg 77a, 13629 Berlin<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 343 49 310, 140 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Saatwinkler Damm 143, 13629 Berlin<br />

Saatwinkler Küken e.V.-EKT<br />

Tel. 382 26 15, 116 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.30-16.30<br />

☐ Schuckertdamm 338, 13629 Berlin<br />

EKG Siemensstadt<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 381 54 18, Fax 38 30 79 82<br />

15 Plätze, 2-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 08.00-13.00<br />

Halbtagseinrichtung<br />

buero@ev-gemeinde-siemensstadt.de<br />

☐ Wohlrabeweg 10, 13629 Berlin<br />

Siemens TechnoPark-Fröbel<br />

Tel. 30 36 47 43, 115 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-20.00<br />

☐ Wernerwerkdamm 27a, 13629 Berlin<br />

Kinderladen Immerfrech e.V.-EKT<br />

Tel. 381 93 13<br />

Öffnungszeiten: 07.30-16.30<br />

25 Plätze, 2-6 Jahre<br />

Gatow Kladow<br />

☐ Alt-Gatow 32 - 34, 14089 Berlin<br />

Kita Apfelbande<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 362 70 28, Fax 36 28 37 33<br />

15 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-16.00<br />

kita.apfelbande@<br />

kirchenkreis-spandau.de<br />

☐ Gatower Straße 231-233, 14089 Berlin<br />

Eigenbetrtieb Nord/West<br />

Tel. 362 39 42, 75 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Gatower Straße 274, 14089 Berlin<br />

Kindgerecht e.V.-EKT<br />

Tel. 36 28 68 25, 16 Plätze, 1,5-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.30-16.00<br />

☐ Gößweinsteiner Gang 21, 14089 Berlin<br />

Traumhaus Kladow e.V.-EKT<br />

Tel. 365 74 58, 56 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-17.00 u. Fr. -15.30<br />

☐ Kladower Damm 244e, 14089 Berlin<br />

Kita Am Flughafen Gatow<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 368 99 050, 150 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-18.00<br />

☐ Mascha-Kaléko-Weg 3, 14089 Berlin<br />

AWO-Kita-Kladow-AWO<br />

Tel. 365 20 94, 90 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-17.00<br />

☐ Neukladower Allee 1 , 14089 Berlin<br />

Waldorfkita Havelhöhe-EKT<br />

Tel. 369 924 620, 75 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-16.00<br />

☐ Ritterfelddamm 27, 14089 Berlin<br />

Kindertagesstätten Nordwest<br />

Tel. 206 73 590, 135 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.00-17.30<br />

☐ Rothenbücher Weg 27, 14089 Berlin<br />

Havelbande e.V.-EKT<br />

Tel. 361 81 13, 37 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 07.00-17.00<br />

☐ Saint-Exupéry Str. 10, 14089 Berlin<br />

AWO<br />

Tel. 369 96 990, 140 Plätze, 0-6 Jahre<br />

Öffnungzeiten: 06.00-18.00<br />

☐ Sakrower Landstr. 56, 14089 Berlin<br />

Mariä Himmelfahrt-Caritas<br />

Fam. u. Jugendhi. gGmbH<br />

Tel. 365 60 21, 85 Plätze, 1-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.30-17.30 u. Fr. -16.00<br />

☐ Sakrower Landstr. 100, 14089 Berlin<br />

Eichhörnchenbande e. V.-EKT<br />

Tel. 365 64 85, 50 Plätze, 2-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 06.30-17.00 u. Fr. -16.00<br />

☐ Waldallee 3, 14089 Berlin<br />

Kita Am Groß-Glienicker See<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 36 50 92 13, Fax 36 80 44 86<br />

20 Plätze, 2-6 Jahre<br />

Öffnungszeiten: 08.00 -15.00<br />

kita.schilfdachkapelle@<br />

kirchenkreis-spandau.de<br />

☐ Waldkita 14089 Berlin<br />

Träger Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Tel. 0151 42082097<br />

15 Plätze, 2-6 Jahre, Halbtagseinrichtung<br />

Öffnungszeit: 08.00-13.00<br />

kita.waldkita@<br />

kirchenkreis-spandau.de<br />

Quelle: www.berlin.de/<br />

ba-spandau/<br />

politik-und-verwaltung/<br />

aemter/jugendamt/<br />

kindertagesbetreuung/<br />

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Ihr Kind in guten Händen<br />

HAVEL-KIDS Kinderbetreuung gGmbH ist seit 2005<br />

ein freier und gemeinnütziger Träger in der Kinder–<br />

und Jugendhilfe. Mit aktuell jeweils zwei Hort– und<br />

Kitaeinrichtungen decken wir die pädagogische<br />

Betreuung von insgesamt ca. 550 Kindern ab.<br />

Unsere Einrichtungen bieten eine liebevolle<br />

Betreuung, kompetente Bildung sowie qualitative<br />

Erziehung. Wir arbeiten vertrauensvoll und wertschätzend<br />

mit den Familien zusammen, um gemeinsam<br />

die bestmögliche Entwicklung der Kinder zu fördern.<br />

In unserer täglichen Arbeit legen wir Wert auf<br />

Personalfürsorge, damit sich nicht nur die bei<br />

uns betreuten Kinder, sondern auch unsere<br />

Mitarbeiter*innen wahr– und ernstgenommen fühlen.<br />

Zudem steht HAVEL-KIDS für eine zukunftsfähige<br />

Unternehmenskultur und wurde mit dem INQA<br />

(Initiative Neue Qualität der Arbeit) Zertifikat<br />

ausgezeichnet.<br />

Lieber Hort oder Kita?<br />

Wir bieten beides, Du entscheidest.<br />

Aufstiegs- & Veränderungschancen<br />

Betriebliche Altersvorsorge<br />

Pädagogische Fachberatung<br />

Sonderzahlungen<br />

Mitgestaltungsmöglichkeiten<br />

Teamevents<br />

Fortbildungsmöglichkeiten<br />

Vergünstigtes BVG-Abo<br />

Vor– und Nachbereitungszeiten<br />

Unbefristeten Arbeitsvertrag<br />

BEWIRB Dich bei uns.<br />

Zukunft beginnt JETZT.<br />

Kooperationspartner<br />

für die Verlässliche Halbtagsgrundschule<br />

(VHG) und die Ergänzende<br />

Förderung und Betreuung an<br />

Berliner Schulen (Hort)<br />

• Schülerhaus<br />

„Am Windmühlenberg“<br />

Alt-Gatow 54, 14089 Berlin<br />

• Schülerhaus<br />

„Am Weinmeisterhorn“<br />

Daberkowstr. 27, 13593 Berlin<br />

Träger von<br />

freien und privaten Kitas<br />

Ein betrieblich unterstützter<br />

Kindergarten zur Vereinbarkeit<br />

von Familie und Beruf<br />

• Kita „Schatztruhe“<br />

Heidereuterstr. 31<br />

13597 Berlin<br />

• Kita „Wiesenknöpfe“<br />

Freudenberger Weg 9A<br />

13583 Berlin<br />

HAVEL-KIDS Kinderbetreuung gGmbH<br />

Tel. (030) 20 60 39 95 0 www.havelkids.de Alt-Gatow 31, 14089 Berlin<br />

109


KINDER | JUGEND | FAMILIE<br />

110<br />

Treffpunkte zur Freizeitgestaltung im Bezirk<br />

Jugendfreizeit- und Familieneinrichtungen<br />

Jugendfreizeiteinrichtungen<br />

☐ Jugendfreizeiteinrichtung<br />

Aalemannufer<br />

Niederneuendorfer Str. 30<br />

13587 Berlin, Tel. 35599070<br />

office@jfe-aalemannufer.de<br />

www.jfe-aalemannufer.de<br />

☐ Jugendfreizeitstätte Quader<br />

Helen-Keller-Weg 12, 13587 Berlin<br />

Tel. 3351940<br />

www.quader-hakenfelde.de<br />

☐ Jugendtreff Havelspitze<br />

Hugo-Cassirer-Str. 2, 13587 Berlin<br />

Tel. 33939743<br />

jt.havelspitze@gmail.com<br />

jugendtreff_havelspitze<br />

Jugendtreff Havelspitze<br />

www.jugendtreff-havelspitze.de<br />

☐ Klubhaus <strong>Spandau</strong><br />

Westerwaldstr. 13, 13589 Berlin<br />

Tel. 3789090<br />

info@klubhaus-spandau.de<br />

www.klubhaus-spandau.de<br />

Klubhaus<strong>Spandau</strong><br />

klubhaus_spandau<br />

☐ Bauspielplatz<br />

Pionierstraße 195, 13589 Berlin<br />

Tel. 3731964, Fax 37402730<br />

☐ jugendtheaterwerkstatt spandau<br />

Gelsenkirchner Str. 20, 13583 Berlin<br />

Tel. 37587623<br />

post@jtw-spandau.de<br />

www.jtw-spandau.de<br />

jtw-spandau.de/artspace<br />

jtwspandau, jtwspandau<br />

☐ Offener Treff Spekte32<br />

Im Spektefeld 32, 13589 Berlin<br />

Tel. 0177 6426965<br />

www.outreach-spandau.de“<br />

☐ Treffpunkt Lynarstrasse<br />

Lynarstr 8, 13585 Berlin, Tel. 3366100<br />

kontakt@treffpunkt-lynarstrasse.de<br />

www.treffpunkt-lynarstrasse.de<br />

treff.lynarstrasse<br />

☐ BDP Koeltze<br />

Am Koeltzepark 4, 13585 Berlin<br />

Tel. 3361038<br />

info@bdp-koeltzepark.de<br />

www.bdp-koeltzepark.de<br />

bdp-koeltzepark, bdp-koeltze<br />

☐ BDP Mädchen*laden <strong>Spandau</strong><br />

Lasiuszeile 2, 13585 Berlin<br />

Tel. 3358393<br />

maedchenladen@bdp.org<br />

www.bdp-maedchenladen.de<br />

BDP Mädchenladen <strong>Spandau</strong><br />

maedchenladen_spandau<br />

☐ Jugendgeschichtswerkstatt<br />

<strong>Spandau</strong> (JGW)<br />

Galenstraße 14, 13597 Berlin<br />

Tel. 33607610<br />

info@jgwspandau.de<br />

www.jgwspandau.de<br />

© Yanlev - Adobe Stock<br />

In unseren Jugendfreizeiteinrichtungen<br />

haben Kinder und<br />

Jugendliche nicht nur Spaß,<br />

sondern lernen auch viele wichtige Kompetenzen,<br />

wie z. B. Verantwortungsübernahme<br />

für sich und andere, sie lernen Beteiligungsstrukturen<br />

kennen und nutzen und<br />

können sich so selbstständig und kompetent<br />

für Ihre Interessen einsetzen. Dies alles<br />

geschieht <strong>immer</strong> freiwillig und in offenen<br />

Strukturen mit flachen Hierarchien.“<br />

Oliver Gellert, Bezirksstadtrat<br />

für Jugend und Gesundheit<br />

☐ MitternachtsSport e. V.<br />

→ Jugendcafé Altstadt<br />

Jüdenstr. 46, 13597 Berlin<br />

Tel. 55620626<br />

→ Jugendcafé MauMau (Haselhorst)<br />

Romy-Schneider-Str. 4<br />

13599 Berlin, Tel. 63421801<br />

info@mitternachtssport.com<br />

www.mitternachtssport.com<br />

mitternachtssport<br />

☐ Offener Treff Kandeler 3<br />

Kandeler Weg 3, 13583 Berlin<br />

Tel. 01577 5050695<br />

www.outreach-spandau.de“<br />

☐ Geschwister-Scholl-Haus<br />

Magistratsweg 95, 13595 Berlin<br />

Tel. 3668817 info@gshonline.de<br />

www.gshonline.de<br />

Geschwister-Scholl-Haus<br />

gsh_spandau<br />

Geschwister-Scholl-Haus <strong>Spandau</strong><br />

☐ Jona’s Haus<br />

Schulstraße 3, 13591 Berlin, Tel. 3632736<br />

haus@stiftung-jona.de<br />

www.stiftung-jona.de<br />

stiftung.jona, tiftung.jona<br />

☐ Medienkompetenzzentrum CIA<br />

<strong>Spandau</strong> – computer in action<br />

Räcknitzer Steig 10, 13593 Berlin<br />

Tel. 36404127, Mobil 0157 56381876<br />

www.cia-spandau.de<br />

CIA <strong>Spandau</strong> Medienkompetenzzentrum<br />

– computer in action<br />

Cia <strong>Spandau</strong>, ciaspandau<br />

ciaspandau<br />

☐ Jugendzentrum STEIG<br />

Räcknitzer Steig 10, 13593 Berlin<br />

Tel. 3632506 imsteig@imsteig.de<br />

www.imsteig.de<br />

☐ KiK (Kinder im Kiez) Jugendcafé<br />

Obstallee 22G, 13593 Berlin<br />

Tel. 3632520<br />

info@kinder-im-kiez.com<br />

kinder_im_kiez


☐ Jugendfreizeiteinrichtung Cosmarweg –<br />

Naturerfahrungsraum „Wilde Welt“ (NER)<br />

Ein wildbewachsenes Areal, freier Spielplatz<br />

ohne Spielgeräte – wird mitbetreut.<br />

Cosmarweg 71, 13591 Berlin<br />

Tel. 54469686<br />

☐ SportJugendClub Wildwuchs<br />

KiezSport / KiezWork<br />

Götelstr. 64, 13595 Berlin<br />

Tel. 36413556<br />

sjcwildwuchs@yahoo.de<br />

www.sjcwildwuchs.de<br />

SJC Wildwuchs, sjcwildwuchs<br />

☐ Spielhaus Goldbeckweg<br />

Goldbeckweg 6, 13599 Berlin<br />

Tel. 33002372<br />

info@spielhaus-goldbeckweg.de<br />

www.spielhaus-goldbeckweg.de<br />

Spielhaus Goldbeckweg<br />

spielhausgoldbeckweg<br />

☐ AJAKS – Arbeitsstelle für Jugend arbeit<br />

– Kirchenkreis <strong>Spandau</strong><br />

Jüdenstraße 39, 13597 Berlin<br />

Tel. 01577 6448722<br />

ajaks@kirchenkreis-spandau.de<br />

www.kirchenkreis-spandau.de<br />

☐ Jugendkulturzentrum Haveleck<br />

Pulvermühlenweg 10, 13599 Berlin<br />

Tel. 35135341<br />

contact@haveleck.de<br />

www.haveleck.de<br />

☐ Jugendfreizeiteinrichtung CHiP 77<br />

(Coole Hütte im Park)<br />

Jungfernheideweg 77, 13629 Berlin<br />

Tel. 38308274<br />

chip77@casa-ev.de chip77bln<br />

☐ Kinder- und Jugendtreff NAKLA<br />

Parnemannweg 22, 14089 Berlin<br />

Tel. 3653108, nachbarschftshaus.<br />

kladow@gmail.com<br />

JFE Kladow Nakla nakla_kladow<br />

☐ Mädchentreff Staachelbeeren<br />

Kontakt/Infos: Elke, 0174 1616480<br />

www.maedchentreff-staakkato.de<br />

☐ POWER GIRLS<br />

Tanzangebot für Mädchen ab 8 Jahren<br />

sandra.goldmann@<br />

paulgerhardt gemeinde.de<br />

tatjana.kosin-hermann@<br />

paulgerhardtgemeinde.de<br />

☐ Pi8youth – FAK-Staaken<br />

Arbeit mit/von/für Jugendliche<br />

Tel. 0157 33901628, fak-staaken@<br />

kirchengemeinde-staaken.de<br />

baersch@kirchengemeindestaaken.de,<br />

pi8_youth<br />

→ Staakkato Kinder und Jugend e. V.<br />

Tel. 0160 97362158<br />

info@staakkato.de<br />

KINDER | JUGEND | FAMILIE<br />

jtw spandau - Ein Ort für junge Kunst<br />

Seit 1987 verfolgen Künstler:innen und junge Menschen in der jugendtheaterwerkstatt<br />

spandau (jtw) eine gemeinsame Idee: Die Idee eines<br />

offenen Raumes für die Entfaltung von Kreativität im Denken und Handeln.<br />

Jede:r kann bei uns mitmachen, mitgestalten, Projekte realisieren<br />

und unsere Unterstützung fordern! Als offenes Haus für Darstellende und<br />

Bildende Kunst fördern wir Kinder & Jugendliche, sowie angehende und<br />

professionelle Künstler:innen in den Bereichen Theater, Musik, Tanz, Film,<br />

Fotografie und Digitale Kunst. Dabei war und bleibt der Leitgedanke aller<br />

Aktivitäten in der jtw: JEDE:R kann ALLE Angebote kostenlos wahrnehmen<br />

(Projekte, Räume, Technik, Workshops).<br />

Das gilt auch für das Anschauen unserer Produktionen. Die Eintritte zu<br />

allen Veranstaltungen sind frei. In unseren Projekten setzen wir uns mit<br />

dem Menschen, seinen politischen Rechten und seiner Repräsentation<br />

auseinander. Dabei versuchen wir in Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten<br />

Institutionen und Beteiligten eine Zukunft mit der Gesellschaft<br />

gemeinsam zu beschreiben und temporär einzurichten. Eine gleichberechtigte<br />

Zusammenarbeit mit Künstler:innen aus der ganzen Welt ist dabei<br />

so selbstverständlich, wie das Einbeziehen von Wissenschaftler:innen,<br />

Jugendlichen, Schulen und <strong>immer</strong> neuen Mitspielenden.<br />

jugendtheaterwerkstatt spandau<br />

Gelsenkircher Str. 20<br />

13583 Berlin-<strong>Spandau</strong><br />

Eintritt frei: www.jtw-spandau.de<br />

111


KINDER | JUGEND | FAMILIE<br />

112<br />

Familienzentren<br />

☐ Familientreff Staaken Obstallee<br />

Obstallee 22d, 13593 Berlin<br />

Tel. 3634112 / 0178 5807587<br />

post@familientreff-staaken.de<br />

www.familientreff-staaken.de<br />

staakenfamiliaer_gwv<br />

☐ Familientreff Staaken Pillnitzer Weg<br />

Pillnitzer Weg 21, 13593 Berlin<br />

Tel. 0178 5807555<br />

post@familientreff-pi21.de<br />

https://gwv-heerstrasse.de/orte/<br />

familientreff-staaken-pillnitzer-weg<br />

staakenfamiliaer_gwv<br />

☐ Familienzentrum Villa Nova<br />

Rauchstr. 66, 13587 Berlin, Tel. 33776116<br />

villanova@kompaxx.de<br />

www.villanova.kompaxx.de<br />

Familienzentrum.VillaNova<br />

☐ Familienzentrum FiZ Falkenhagener<br />

Feld West an der Kita Wasserwerkstraße<br />

Wasserwerkstraße 3, 13589 Berlin<br />

Tel. 22324148<br />

fiz-wasserwerkstrasse@<br />

humanistischekitas.de<br />

www.humanistisch.de/fiz-zentrum<br />

fiz_familienzentrum<br />

☐ Familienzentrum FiZ Falkenhagener<br />

Feld Ost an der Kita Fantasia<br />

Hermann-Schmidt-Weg 5, 13589 Berlin<br />

Tel. 34397890, fiz-ost@fippev.de<br />

https://www.fippev.de/fiz-1/<br />

wir-ueber-uns/fiz<br />

© BA <strong>Spandau</strong><br />

☐ Familienzentrum Kita Lasiuszeile<br />

Lasiuszeile 6, 13585 Berlin, Tel. 29034671<br />

familienzentrum-lasius@<br />

jugendwohnen-berlin.de<br />

https://www.jugendwohnen-berlin.de/<br />

familienzentren/familienzentrumkita-lasiuszeile<br />

☐ Familienzentrum Stresow<br />

Grunewaldstr. 7, 13597 Berlin<br />

Tel. 35126595, Tel. 0157 71117125<br />

s.schimke@familienzentrum-stresow.de<br />

www.familienzentrum-stresow.de<br />

☐ Familienzentrum Rohrdamm<br />

Voltastr. 2, 13629 Berlin, Tel. 36757560<br />

famz.rohrdamm@kompaxx.de<br />

www.kompaxx.de/familienfoerderung/<br />

famz-rohrdamm<br />

☐ Familienzentrum Hermine<br />

Räcknitzer Steig 12 (Zugang nur über<br />

Maulbeerallee 23), 13593 Berlin<br />

Tel. 36403877<br />

familienzentrum-hermine@<br />

trialog-berlin.de<br />

familienzentrum_hermine<br />

www.trialog-berlin.de/<br />

familienzentrum-hermine.html<br />

☐ Familienzentrum Wilhelmine<br />

Weverstr. 72, 13595 Berlin, Tel. 93952197<br />

familienzentrum@trialog-berlin.de<br />

familienzentrum_wilhelmine<br />

www.trialog-berlin.de/familienzentrum-wilhelmine.html<br />

Offene Familienwohnungen“:<br />

Offene Familienwohnung<br />

☐ Falkenhagener Feld West<br />

Kraepelinweg 13, EG links<br />

13589 Berlin-<strong>Spandau</strong><br />

Tel 030 375850217<br />

www.offenefamilienwohnungen.de/<br />

☐ Offene Familienwohnung Heerstraße<br />

(Träger: Casablanca gGmbH)<br />

Blasewitzer Ring 50<br />

13593 Berlin-<strong>Spandau</strong><br />

Tel. 030 37024344<br />

www.offenefamilienwohnungen.de<br />

Familienwegweiser <strong>Spandau</strong><br />

Viele nützliche Informationen für die ganze<br />

Familie u. a. auch detaillierte zu den Kindertagesstätten,<br />

bietet der Familienwegweiser<br />

<strong>Spandau</strong>, der in den öffentlichen<br />

Einrichtungen zur kostenfreien Mitnahme<br />

ausliegt oder gegen eine Servicegebühr<br />

unter www.verlag-apercu.de bestellt<br />

werden kann.<br />

Jugendsozialarbeit<br />

Die Jugendsozialarbeit unterteilt sich in die<br />

Bereiche Beratung und Unterstützung in<br />

den Jugendeinrichtungen, die schulbezogene<br />

Jugendsozialarbeit und die hinausreichende<br />

und aufsuchende Jugendsozialarbeit<br />

im Rahmen von Streetwork.<br />

In der schulbezogenen Jugendsozialarbeit<br />

werden Schulstationen und Projekte<br />

an <strong>Spandau</strong>er Grundschulen durch freie<br />

Träger der Jugendhilfe betrieben. Jugendsozialarbeit<br />

durch Streetwork-Teams<br />

in freier Trägerschaft für das Jugendamt<br />

wird in verschiedenen <strong>Spandau</strong>er Ortsteilen<br />

angeboten:<br />

☐ Streetwork Falkenhagener Feld<br />

Outreach gGmbH<br />

Standort: 13589, Im Spektefeld 32<br />

☐ Streetwork Mitte<br />

Outreach gGmbH<br />

Standort: 13583, Kandeler Weg 3<br />

☐ Streetwork Staaken<br />

Staakkato e. V.<br />

Standort: 13593, Blasewitzer Ring 26<br />

☐ Streetwork Wilhelmstadt<br />

GSJ gGmbH<br />

Standort: 13595, Götelstraße 64


Ehrenamtliche Hilfe: Gabi unterstützt Inaaja<br />

Begleitprogramm der Berliner Stadtmission unterstützt Kinder von Geflüchteten<br />

Für einen guten Schulstart<br />

© Berliner Stadtmission<br />

<strong>Spandau</strong> ist für mich...<br />

….ziemlich vertraut.<br />

Ich lebe seit meiner Geburt<br />

in <strong>Spandau</strong>, in der<br />

Altstadt. Definitiv fühle<br />

ich mich wohl hier, hier<br />

ist alles schön und mir<br />

vertraut. Nach der Schule<br />

können wir im Park am Rathaus Tischtennis<br />

spielen oder auf dem Schulhof, ich<br />

gehe ans Freiherr-vom-Stein-Gymnasium.<br />

Solange noch Unterricht ist, müssen wir<br />

aber leise sein.<br />

In der Freizeit spiele ich Gitarre und Badminton,<br />

da fahre ich dann nach Haselhorst.<br />

Mit der Familie, meinen Eltern und meinem<br />

jüngeren Bruder gehe ich auch gerne essen<br />

– zum Inder um die Ecke, „Solti“ heißt<br />

er, oder zum Florida Eis.<br />

Bela (13)<br />

© privat<br />

KINDER | JUGEND | FAMILIE<br />

Die achtjährige Elsabet und ihr sechsjähriger<br />

Bruder Smet sind mit ihrer Mutter nach<br />

Berlin gekommen – im Rahmen der Familienzusammenführung.<br />

Denn Vater Samuel<br />

ist schon vor drei Jahren aus Eritrea nach<br />

Deutschland geflüchtet. Beide Kinder freuten<br />

sich schon auf die Schule. Doch die<br />

fehlenden Sprachkenntnisse machten den<br />

Eltern Sorgen. „Es dauert lange in Berlin,<br />

einen Platz in einem Kindergarten zu bekommen“,<br />

sagt Vater Samuel.<br />

Auch für die Geschwisterkinder haben sich<br />

die Mitarbeitenden des Projekts „Das Begleitprogramm<br />

– Learning by doing“ der<br />

Berliner Stadtmission ein neues Angebot<br />

überlegt. „Ehrenamtlich Tätige bieten in<br />

<strong>Spandau</strong> ein Sprachcoaching für die Kinder<br />

von Geflüchteten und den Nachwuchs<br />

von Menschen mit Migrationshintergrund<br />

an“, erklärt Projektleiterin Nina Lenz Rivas.<br />

Die Kinder lernen dort spielerisch die deutsche<br />

Sprache, damit sie in der Schule genau<br />

dieselben Chancen haben wie Gleichaltrige,<br />

die im Vorschulprogramm der Kitas<br />

vorbereitet werden. Die Eltern müssen oft<br />

selbst erst Deutsch lernen und können den<br />

Kindern beim Spracherwerb nicht so gut<br />

helfen. Für das Projekt sucht das Begleitprogramm<br />

noch Menschen mit sehr guten<br />

Deutschkenntnissen, die Zeit und Lust haben,<br />

nachmittags regelmäßig Vorschulkinder<br />

zu unterstützen.<br />

„Das Begleitprogramm – Learning by doing“<br />

funktioniert ähnlich wie ein Nachbarschaftszentrum:<br />

Menschen mit Zufluchtsgeschichte<br />

und Migrationshintergrund finden<br />

dort einen Ort, an dem sie willkommen sind<br />

und ganzzeitlich und ganzheitlich unterstützt<br />

werden. Nina Lenz Rivas sagt: „Wir begleiten<br />

Menschen auf ihrem Weg in Selbstständigkeit<br />

und Eigenverantwortlichkeit,<br />

langfristig und beständig. Zusammen mit<br />

Ehrenamtlichen können sie beispielsweise<br />

Deutsch lernen, an Aktivitäten teilnehmen<br />

und Gemeinschaft erleben. Aber vor allem<br />

geht es ums Mitgestalten und Dazugehören!“<br />

Elsabet und Smet sind inzwischen gut<br />

in der Schule angekommen. Am 7. Mai feiert<br />

edas Begleitprogramm zum Nachbarschaftsfest<br />

5. Geburtstag. Das Büro in der<br />

Streitstraße 23, 13587 <strong>Spandau</strong>, Tel.: 2658-<br />

7127; -7349, ist Di-Do 10-17 Uhr geöffnet.<br />

www.berliner-stadtmission.de/<br />

fluechtlinge/das-begleitprogramm<br />

Mit uns gehst<br />

Du glücklich durch<br />

den Schultag.<br />

Aktuelle Stellenangebote<br />

findest Du auf unserer<br />

Karriere-Homepage:<br />

www.schulstiftung-ekbo.de/karriere<br />

113


114


Von der Grund- bis zur weiterführenden Schule<br />

Endlich Schulkind! Schulen in <strong>Spandau</strong><br />

Grundschulen<br />

Falkenhagener Feld<br />

☐ Grundschule am Wasserwerk<br />

Pionierstraße 197, 13589 Berlin<br />

Tel. 030 3083246,<br />

sekretariat@05g25-05s04.schule.<br />

berlin.de<br />

☐ Grundschule im Beerwinkel<br />

Im Spektefeld 31, 13589 Berlin<br />

Tel. 30 83 22 66-0, Fax 373 84 36<br />

sekretariat@05g18.schule.berlin.de<br />

☐ Immanuel-Schule<br />

Stadtrandstr. 465, 13589 Berlin<br />

Tel. 443 1237-230, Fax 443 1237-239<br />

immanuel@christburg-campus.de<br />

☐ Klosterfeld-Grundschule<br />

Seegefelder Straße 125, 13583 Berlin<br />

Tel. 030 37899040, Fax 378990444<br />

sekretariat@klosterfeld.schule.berlin.de<br />

☐ Siegerland-Grundschule<br />

Hermann-Schmidt-Weg 4, 13589 Berlin<br />

Tel. 030 3789110<br />

sekretariat@siegerland-schule.de<br />

Gatow<br />

☐ Grundschule am Windmühlenberg<br />

Am Kinderdorf 23, 14089 Berlin<br />

Tel. 030 3620 8550<br />

sekretariat<br />

@windmuehlenberg.schule.berlin.de<br />

Hakenfelde<br />

☐ Carl-Schurz-Grundschule<br />

Hakenfelder Straße 32, 13587 Berlin<br />

Tel. 355 99 01 0, Fax 355 99 01 10<br />

sekretariat@05G20.schule.berlin.de<br />

☐ Grundschule am Eichenwald<br />

Gaismanshofer Weg 2, 13587 Berlin<br />

Tel. 367 58 11-0, Fax 367 58 11-10<br />

sekretariat@eichenwald-grundschule.de<br />

☐ Evangelische Schule <strong>Spandau</strong><br />

Schönwalder Allee 26/27, 13587 Berlin<br />

Tel. 35599050, Fax 35599054<br />

info@ev-schule-spandau.de<br />

Haselhorst<br />

☐ Bernd-Ryke-Grundschule<br />

Daumstraße 12, 13599 Berlin<br />

Tel. 354 80 5-0, Fax 354 80 5-21<br />

sekretariat@05g13.schule.berlin.de<br />

☐ Grundschule an der Pulvermühle<br />

Grützmacherweg 7, 13599 Berlin<br />

Tel. 030-33 77 65 67<br />

sekretariat@gs-pulvermuehle.de<br />

Kladow<br />

☐ Grundschule am Ritterfeld<br />

Schallweg 31-45, 14089 Berlin<br />

Tel. 030 3650010-0, Fax 3650010