Treptow-Köpenick: Vielfalt im grünen Südosten Berlins
Die Berliner Bezirke sind Großstädte für sich: Die Bezirksbroschüren, die jährlich oder anderthalb jährlich erscheinen, stellen jeden Bezirk in seiner Vielfalt und Besonderheit dar. Der Leser erfährt Neues aus dem Rathaus und findet einen Wegweiser durch die Bezirksbehörde. Mit vielen Fotos, Berichten und Reportagen wird der Bezirk vorgestellt, von neuesten Projekten in Wirtschaft und Wissenschaft, Stadtentwicklung, Kultur und Sport berichtet. Unternehmen vor Ort prägen die Wirtschaftskraft des Stadtbezirkes. Global tätig sind sie doch regional verwurzelt. Wirtschaftsbroschüren porträtieren Firmen und Gewerbestandorte, stellen gewinnbringende Netzwerke und regionale Besonderheiten dar in Wirtschaft und Wissenschaft, Bauen und Wohnen, Handwerk, Kultur, Tourismus und Gesundheit. Erneuerbare Energien sind ebenso Schwerpunkt wie die Möglichkeiten zu Existenzgründung sowie Aus- und Weiterbildung.
Die Berliner Bezirke sind Großstädte für sich: Die Bezirksbroschüren, die jährlich oder anderthalb jährlich erscheinen, stellen jeden Bezirk in seiner Vielfalt und Besonderheit dar. Der Leser erfährt Neues aus dem Rathaus und findet einen Wegweiser durch die Bezirksbehörde. Mit vielen Fotos, Berichten und Reportagen wird der Bezirk vorgestellt, von neuesten Projekten in Wirtschaft und Wissenschaft, Stadtentwicklung, Kultur und Sport berichtet. Unternehmen vor Ort prägen die Wirtschaftskraft des Stadtbezirkes. Global tätig sind sie doch regional verwurzelt. Wirtschaftsbroschüren porträtieren Firmen und Gewerbestandorte, stellen gewinnbringende Netzwerke und regionale Besonderheiten dar in Wirtschaft und Wissenschaft, Bauen und Wohnen, Handwerk, Kultur, Tourismus und Gesundheit. Erneuerbare Energien sind ebenso Schwerpunkt wie die Möglichkeiten zu Existenzgründung sowie Aus- und Weiterbildung.
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BEZIRKSBROSCHURE
Vielfalt im grünen Südosten Berlins
Treptow-Köpenick
Adlershof • Altglienicke • Alt-Treptow • Baumschulenweg • Bohnsdorf • Friedrichshagen • Grünau • Johannisthal
Köpenick • Müggelheim • Niederschöneweide • Oberschöneweide • Plänterwald • Rahnsdorf • Schmöckwitz
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Im Gespräch mit Oliver Igel, seit Oktober 2011
Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick
„Entscheidend ist, dass wir
gemeinsam Probleme lösen wollen.“
• Sie sind in Köpenick geboren und leben
seither hier. Wie sehen Sie den größten,
wald- und wasserreichsten Bezirk unter
den 12 Berliner Bezirken?
Oliver Igel: Wir sind schon anders. Bei uns
gibt es diese Gegensätze von der stark verdichteten
Innenstadt bis zu dörflichen Strukturen
mit wenig Infrastruktur. Wir haben Natur
und Stadt, über Jahrhunderte gewachsene
Altstadtgebiete und damit ein hohes
Geschichtsbewusstsein.
• Hat es Sie nie weg aus Berlin gezogen?
Mit dem Austauschsemester im Studium hat
es nicht geklappt. Andere Perspektiven bekomme
ich durch den Job, den Austausch
mit Partnerstädten und im Deutschen Städtetag,
wo wir im Ausschuss für Wirtschaft
und europäischen Binnenmarkt über Wirtschafts-
und Tourismusförderung sprechen,
die Krise im Einzelhandel oder Sonntagsöffnungszeiten.
Auch wenn wir keine eigenständige
Stadt sind, die Probleme sind ähnlich.
• Macht die Struktur mit Bezirken und
Senat für Sie Sinn?
Die Struktur ist nicht so außergewöhnlich.
Bayern hat eine vierstufige Verwaltung. Entscheidend
ist, ob wir gemeinsam im Sinne
der Menschen zusammenarbeiten. Entscheidend
ist, dass wir gemeinsam Probleme lösen
wollen. Das muss der Antrieb sein.
• Was haben Sie übernommen aus
anderen Städten und Ländern?
Wir haben uns aus unserer peruanischen
Partnerstadt Cajamarca die Seniorenolympiade
60 + abgeschaut. Sie passt perfekt zu
unserem Konzept und Bezirk mit sehr viel enälteren
Menschen. Wir wollen, dass sie nicht
vereinsamen, sondern aktiv bleiben. Eine
internationale Jugendbegegnung findet zur
European democratic action week statt. In
diesem Jahr gab es spannenden Austausch
zum Thema Wandel: Wie geht es weiter bei
ständigem Wandel in der Gesellschaft?
• Warum woll(t)en Sie politisch tätig sein?
Das Interesse, meine Heimat gestalten zu
dürfen, gab und gibt es bis heute. Auf der
untersten politischen Ebene kann ich am
konkretesten etwas tun. Hier werden Schulen
gebaut, Straßen und auch mal ein Rathaus
saniert. Nichts geht schnell. Man muss
einen langen Atem haben. Seit Beginn meiner
Amtszeit ringen wir ums Strandbad Müggelsee.
2026 wird es fertig.
• Sie waren 11, als vor 35 Jahren die
Mauer fiel. Fühlen Sie sich heute als
Bundesdeutscher? Als Ostdeutscher?
Ich bin Deutscher und habe das Glück, dass
ich Erfahrungen aus zwei Staaten mitbringe.
In unserem von Ost und West geprägten
Bezirk verstehe ich auch Haltungen von
Menschen, die beim Mauerfall älter waren
als ich. Ich bin Gewinner der deutschen Einheit:
Ich konnte studieren, in West-Berlin,
und meinen Berufsweg gehen. Andere dagegen
haben nach 1990 ihren Job verloren
und große Existenzängste.
• Sie haben bei der Stiftung Aufarbeitung
gearbeitet – warum war es Ihr Thema?
Aus Interesse. Ich habe mich im Studium auf
deutsch-deutsche Teilungsgeschichte spezialisiert.
Aus einem Praktikum ist ein Studentenjob
und dann ein Angestelltenverhältnis
geworden. Ich habe dort viele interessante
Geschichten erfahren und mich in unserem
Bezirk - mit dem längsten Mauerstreifen
und großem Engagement von Regimegegnern
- mit Partnern wie dem Heimatverein
schon als Bezirksverordneter engagiert für
© B. Laudzim
Gedenktafeln, Publikationen und einen Gedenkstein
zum 17. Juni 1953.
• In Folge der Wiedervereinigung mussten
viele Betriebe im Bezirk schließen –
würden Sie das so sehen?
Das ist so. Ich habe da auch persönliche Erfahrungen.
Meine Mutter hatte bei der DEFA
ihren Job verloren, musste komplett umschulen
und neu anfangen. Ich habe Verständnis,
wenn Menschen Sorge um den Arbeitsplatz
haben, weil sie wissen, wie das auf die ganze
Familie niederschlägt.
• Der Bezirk arbeitet immer noch an der
Zukunft der Industriebrachen. Was sind
für Sie gelungene und nicht gelungene
Beispiele der Transformation?
Berlin Chemie gibt es seit Ende des 19. Jahrhunderts.
Das Unternehmen hat es nach 1990
geschafft, die Zahl der Arbeitsplätze sogar
zu steigern! In Adlershof haben Mitarbeitende
der Akademie der Wissenschaften eigene
Firmen gegründet und in die neue Zeit geführt.
Gute und negative Erfahrungen prägen
Schöneweide: Aus dem Werk für Fernsehelektronik
entstand die Silicon Sensor GmbH,
dann First Sensor AG, heute Teil von TE
Connectivity. Wir haben die tolle Ansiedlung
der HTW, es wäre schön, wenn sie komplett
dorthin ziehen würde, ASML ist hier tätig, ein
internationales Erfolgsunternehmen im Chipbereich.
Aber 25.000 Industriearbeitsplätze
3
4
gingen dort verloren, diese sind nicht annähernd
wieder erreicht. Wir leiden an großem
Leerstand. Wir sind bei der Umwidmung des
Behrensufers.
• Reden wir über Verkehr. Am BER kommt
der Flugverkehr weniger in Gang als dort
erhofft. Spüren Sie den vorab postulierten
„Flughafenkorridor“, Entwicklungen, die
durch den BER befördert wurden?
Nicht jeder in unserem Bezirk ist unglücklich,
dass der Flugverkehr nicht so gestiegen ist
wie prognostiziert, weil der Bezirk betroffen
ist vom Fluglärm. Die Achse Innenstadt –
Flughafen – Lausitz ist interessant für Unternehmen,
da haben wir größere Chancen als
Steglitz oder Charlottenburg. Autobahn und
Flughafen bieten nationale wie internationale
Verkehrsanbindung.
• Auch das Tesla Entwicklungszentrum hat
daher seine Ansiedlung geplant.
Eindeutig. Die WISTA kommt an ihre Grenzen,
sucht folgerichtig Kooperationen im Umland,
was durch das Arbeiten an anderen Orten
und in Homeoffice möglich ist.
• Dass Straßen Verkehr anziehen, zeigt
die A 100. Die Kieze rundum sind zugestaut,
Sie hatten das vorausgesagt. Eine
Lösung ist nicht in Sicht.
Die Elsenbrücke muss leistungsfähiger werden,
so schnell wie möglich. Ich bin auch für
den ÖPNV-Ausbau, glaube aber nicht, dass
wir den Verkehr von oben herab stoppen
können. Wir müssen mit LKW- und Autoverkehr
leben. Wir brauchen Angebote, damit
nicht so viele auf das Auto angewiesen sind.
• Straßen ziehen offensichtlich Verkehr an,
Sie wollen trotzdem die TVO?
Ja, das ist der Sinn einer neuen Straße, wir
wollen dort nicht leere Luft feiern. Im besten
Fall soll damit der Verkehr in den Anwohnerstraßen
reduziert werden. Das wird bei der
TVO und der Autobahn passieren, was auch
die Verkehrssicherheit in den Kiezen erhöht.
• Vor zwei Jahren plädierten Sie in der Bezirksbroschüre
für Wasser als Verkehrsweg.
Da tut sich nichts, oder?
Leider nein. Ich finde es einen richtigen Weg.
Es gibt Schnellfähren, denn schnell muss es
gehen für eine Relevanz im Berufsverkehr,
mit wenig Wellenschlag. Die Natur muss geschützt
werden und Wassersportler dürfen
keine gefährlichen Situationen erleben. Wir
unterstützen ein geplantes Pilotprojekt, Pakete
an Wasseranlegestellen in Paketboxen
zuzustellen, um einige LKWs einzusparen.
• Union sollte zum Stadionausbau ein Verkehrskonzept
erstellen. Aber ein Fußballverein
kann keine S-Bahn bauen.
Das ist richtig, aber der Verein hat Verkehrsplaner
beauftragt, Lösungen zu erstellen. Ich
finde, dass wir mit dem neuen Regionalbahnhof
und einer Regionalbahn im 20-Minuten-
Takt, der S-Bahn im 10-Minuten-Takt, der
Straßenbahn, dazu der Bahn nach Spindlersfeld,
eine Situation haben, die auch mit
40.000 Gästen zu bewältigen ist. Vielleicht
noch mit Einlasszeiten, um alles zu entzerren.
Zumal viele Fans zu Fuß und mit dem
Rad kommen.
• Ideale Bedingungen wie am
Olympiastadion…
…werden wir nie haben, das ist historisch
entstanden. Vielleicht könnten Züge nur vom
Ostkreuz nach Köpenick und von Erkner nach
Köpenick fahren. Wir hatten vereinbart, dass
sich der Senat um den Stadionausbau und
der Bezirk um das Nachwuchsleistungszentrum
kümmert. Dieses ist lange eröffnet. Es
kann auch nicht unlösbar sein, hier ein Stadion
für 40.000 Menschen zu betreiben.
• Gerade erlebte unser Bezirk erneut einen
großen Stromausfall. Welche Konsequenzen
sollten daraus gezogen werden?
2019 erlebten wir an der Allendebrücke
menschliches Versagen bei Bauarbeiten,
2025 einen linksterroristischen Anschlag.
Wir müssen besprechen, wie zu verhindern
ist, dass große Teile des Bezirkes lahmgelegt
werden können. Das muss Konsequenzen
haben. Wir müssen klären, wie so massive
Auswirkungen verhindert werden können und
wir uns auf solche Situationen vorbereiten.
• Ihre Wünsche an die Berliner?
Ein bisschen weniger meckern, sich freuen,
wenn der Schulneubau geklappt hat und das
nicht als selbstverständlich sehen. Ich wünsche
mir, dass die Berliner sich freuen an
der Stadt, wo eine Menge gut gemacht wird.
• Für Treptow-Köpenick…
… wünsche ich mir, dass wir weiter die Angebote
für die Menschen aufrechterhalten und
ausbauen können. Dafür kämpfe ich.
• Können wir irgendwann einfach zum Bürgeramt
kommen und den Ausweis umschreiben
lassen?
Ja, das hoffe ich. Es hat sich deutlich gebessert,
gerne würden wir einmal pro Woche,
eine terminfreie Zeit anbieten, wo jeder einfach
kommen kann. Da sind die anderen Bezirke
nicht einverstanden. Da alle in alle Bürgerämter
gehen können, brauchen wir eine
berlinweite Lösung. Das dritte Bürgeramt im
Rathaus arbeitet übrigens ab 17.12.25.
• Sind Sie zufrieden mit den Leistungen,
die für Bürger*innen erbracht werden?
Es gibt viele Wünsche, dass Dinge schneller
bearbeitet werden könnten. Häufig werden
wir ausgebremst durch ständige Rechtsänderungen
und mangelnde Digitalisierung.
• Kandidieren Sie wieder?
Ich kandidiere wieder, wenn meine Partei es
zulässt. In den nächsten fünf Jahren stehen
große Dinge an: der Wohnungsbau in der
Friedrichshagener Straße, am Güterbahnhof,
am Segelfliegerdamm. Der Regionalbahnhof
Köpenick wird fertig. Es geht um das
Zusammenspiel mit der sozialen Infrastruktur.
Das neue Stadion an der Alten Försterei
wird den Bezirk verändern. All das würde ich
gerne mitgestalten.
• Wie erholen Sie sich?
Ich nehme konsequent meinen Urlaub und
verlasse die Stadt. Ich schätze die seltenen,
freien Tage am Wochenende. Dann mache
ich Gartenarbeit, das ist ganz entspannend.
G Gespräch: Birgit Nößler
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2026
Entdeckungsreise für Schulkinder
in Wissenschaft & Technik | adlershof.de/mint
JUGEND FORSCHT
24. | 25. FEBRUAR 2026
GIRL’S DAY
23. APRIL 2026
MINT-SUMMERSCHOOL
SOMMERFERIEN 2026
LANGE NACHT DER
WISSENSCHAFTEN
06. JUNI 2026
AUSBILDUNGSALLIANZ
ADLERSHOF | JUNI 2026
MÄDCHEN-TECHNIK-
KONGRESS
OKTOBER 2026
5
INHALT
6
Der Bezirk von A bis Z
• Eine Fotoreise durch den Bezirk
von A bis Z............................................. 10
Politik und Verwaltung
• Im Gespräch mit Bezirksbürgermeister
Oliver Igel................................................3
• WhatsApp-Kanal des Bezirksamts .......17
• Das Bezirksamtskollegium befragt...... 18
• Kiezkassenmittel für Projekte.................21
• Das Bezirkswappen...............................21
• Bürgermedaille 2025...........................22
• Bezirksverordnetenversammlung.........23
Geschichte(n) | Kultur | Tourismus
• Feste im Bezirk.......................................26
• Was Schmöckwitz, Bohnsdorf
und Altglienicke verbindet....................28
• Tourismusverein vermarktet
mit vielen Ideen wasser- und
waldreichsten Bezirk Berlins................ 30
• Vorfreude im Spreepark....................... 31
• Bürgerstiftung/Städtepartner...............32
• Stadtbibliothek......................................34
• Volkshochschule....................................35
• Porträts von Holocaust-Überlebenden
und kreative Schulprojekte...................36
• Erinnern in Schöneweide......................37
• Kulturzentrum Schöneweide................ 38
• Das Digitale Deutsche Frauenarchiv..39
• Verein PopKulturOst initiierte erstes
Klassentreffen der Ostmusik................ 40
Gute Adressen
• Flaniermeile Bölschestraße..................42
• Gemeinsames Kochen & Genießen....44
• Hotel Managerin: „In der Gastronomie
kannst du alles werden“.......................45
• Stadtmarketing für alle.........................46
• Restaurant oder Catering?...................48
• Bowls - Genuss, der vereint..................49
• Quartier 89 in Johannisthal................ 50
Wirtschaft | Bildung | Karriere
• Firmenwissen bewahren.......................52
• Business Talk der Wirtschaftsförderung:
Schöne Orte befördern Ideen..............54
• Wirtschaftsförderung unterstützt..........55
• ST3AM Adlershof: Neue Arbeitswelt ..56
• Adershofer Unternehmer Netzwerk..... 58
• YOU GROW Frauennetzwerk ..............59
• Start-up und Innovation Center...........62
• Wirtschaftskreis Treptow-Köpenick......63
• Unternehmerkreis Schöneweide..........64
• Ausbildungstag Berlin Süd-Ost:
Überraschende Vielfalt der Berufe..... 66
• Unternehmensstammtisch:
Gemeinwohl im Fokus......................... 68
• Lokale Ausbilder und Arbeitgeber.......70
• Berlins Ausbildungssuchmaschine.......72
• Tag des Handwerks im Mellowpark.... 74
Kinder | Jugend | Familie
• Das Familienservicebüro......................75
• Säuglingsgesundheit: „Mediennutzung -
Bildschirmfrei bis 3?“ ...........................76
• Kinderrechte: Wenn Kinder die
Erwachsenen zu laut finden.................78
• Kindertagesstätten und Kindertagespflege
in der Nähe finden....................79
• Ehrenamtliche Vormundschaft............ 80
• Schulen im Bezirk................................. 83
• Bildungscampus am Pegasuseck........87
• DigitalPakt Schule................................ 88
• #unkürzbar: Keine Schließung von
Jugendfreizeiteinrichtungen................ 90
• Aktionstag „Bezirksamt
zum Mitmachen“ ................................. 90
Sport | Gesundheit | Soziales
• Berliner Hausbesuche...........................93
• 7. Olympiade 60+.................................94
• Strandbad Müggelsee..........................94
• Sechs neue Sporthallen........................94
• Fußball-Hymne: Union im Blut ............95
• Sportbox................................................ 96
• Neuen Halle für den
Treptower Teufel Tennis Club.............. 96
• Dreifeldsporthalle Grünauer Schule...97
• Mit Blutplasma Leben retten............... 98
• Trinkbrunnen/Hitzeschutz...................100
• Geburtshausatmosphäre in der Klinik...101
• Speeddating beim Seniorenforum....102
• Kommunale KIEZKLUBs......................104
• Deutschkurs für ukrainische Senioren...105
• Eichenprozessionsspinner..................108
Umwelt | Natur | Nachhaltigkeit
• Klimasparbuch Treptow-Köpenick.....109
• „Moore sind stille Klimaschützer“.......110
• Handy- und Tablet-Sammelaktion ....110
• Initiative Re-Use Berlin:
Von alter Jeans zum neuen Hut...........111
• Fledermäuse am Teufelssee...............112
• Nationalerbe-Baum: Große
Flatterulme im Treptower Park............113
• In Adlershof erste Gitterbox für Bikes.114
Wohnen | Stadtentwicklung | Mobilität
• Fotoausstellung:
Den Bezirk mit Kamera entdecken.....116
• Digitale Stromzähler............................ 117
• Entwicklungskonzept Plänterwald......118
• Marktplatz Adlershof...........................120
• Quartiersmanagement erneuert
Kosmosviertel....................................... 122
• Dreieck Späthsfelde: Sorgen zwischen
„Harmonie“ und „Gemütlichkeit“...... 124
• Ideen für Sportpark Neue Krugallee.124
• Baumschulenkiez................................. 126
• Salvador-Allende-Straße................... 127
• Zukunftsraum Johannisthal................. 128
• Straßenbahnbetriebshof Adlershof...130
• Neuer Elektrobus-Betriebshof.............131
Behördenwegweiser
• Was erledige ich wo?.......................... 132
• Stichwortverzeichnis der Inserenten.. 145
• Impressum............................................ 146
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Die evangelische Stadtkirche St. Laurentius hat schon viel erlebt, jetzt wird sie saniert
Das Herz von Köpenick schlägt hinter dem Bauzaun
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Zum Erhalt der St.-Laurentius-Stadtkirche bitten wir
Sie sehr herzlich um Ihre Spende. Verwenden Sie folgende
Bankverbindung:
IBAN: DE63 1005 0000 0190 6897 65
Empfänger: Evangelischer Kirchenkreis Berlin Süd-Ost
Verwendungszweck: RT 114, Sanierung
Stadtkirche Köpenick
BIC: BELADEBEXXX
Die ev. Stadtkirche, das Wahrzeichen der Köpenicker Altstadt, ist
geschlossen. 1841 erbaut, hat die Kirche St. Laurentius nicht nur den
Streich des Hauptmanns von Köpenick in Nachbarschaft zum Rathaus
miterlebt, sie stand in Zeiten des Krieges, des Friedens und der
Friedlichen Revolution fest zu den Stadtbewohnern. Damit sie weiter
im Stadtbild fest verankert bleibt und ihre Aufgabe als Stadtkirche erfüllen
kann, ist die umfängliche Sanierung nötig. Seit dem 1. 7. 2024
wird sie rekonstruiert. Die Stadtkirche erhielt einen neuen Dachstuhl. Es
folgen eine moderne Fußbodenheizung, eine bessere Beleuchtung, ein
barrierefreies WC und Sanierungen des Mauerwerks. Das wird etwa
4,5 Millionen Euro kosten - eine Herausforderung für die Gemeinde.
Auch wenn die Kirche derzeit von einem Bauzaun umgeben ist, bleibt
die Gemeinde offen und ansprechbar. Erleben Sie Veranstaltungen
auf der geheizten Baustelle, von der Baustellenweihnacht über das
Silvesterkonzert bis zu kirchenmusikalischen Events, geführten Besichtigungen
und Konzerten auf der Baustelle. Immer, wenn eine temporäre
Nutzung der Kirche möglich ist, laden wir herzlich ein. Unsere Gemeindewebsite
www.stadtkirche-koepenick.de hält Sie zum Baugeschehen
und zu den Eventterminen auf dem Laufenden.
Wir freuen uns auf das große Wiedereinweihungsfest am 30. August
2026 und laden dazu herzlich in die Stadtkirche und auf den Kirchplatz
ein. Für Ihre Unterstützung erbitten wir Ihre Spende und sagen
Ihnen dafür herzlichen Dank! Gerne senden wir Ihnen eine Spendenbescheinigung
zu. Bitte teilen Sie uns dafür Ihre Adresse mit.
Mit freundlichen Grüßen - Ihre Ev. Stadtkirchengemeinde Köpenick,
Ralf Musold, Geschäftsführender Pfarrer
L’OSTERIA BERLIN MAHLSDORF Öffnungszeiten: Mo., Di., Mi. & Do.: 11:30 - 23:00, Fr. & Sa.: 11:30 - 00:00
So.: 12:00 - 23:00, Feiertage: 12:00 - 23:00
8
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Die beste Pizza, Pasta d’Amour und eine einzigartige Atmosphäre –
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man sich wie in einer typisch italienischen Osteria: Hier kommen Menschen
– Familien, Freunde, Pärchen, Jung und Alt – zusammen, um gut zu essen. Es
ist ein bisschen laut, lebhaft und über allem schwebt der köstliche Duft der
echten italienischen Küche. Ein offener, herzlicher
Ort, an dem man so sein darf, wie man ist und
sich wie zu Hause fühlt.
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Das Eiche Casino Veranstaltungshaus am Rande des Allende Viertels,
befindet sich auf dem Gelände des Traditionsvereins TSV Eiche,
dem ältesten Sportverein Köpenicks unter gleichem Namen,
der sich am 15. Januar 1896 gründete. Das 1987 von den Sportlern
erbaute Eiche Casino wird seither in familiärer Atmosphäre als Vereinsheim
genutzt.
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9
A
© T. Wahl/aperçu-
„Aprés Church“ heißt die Veranstaltungsreihe immer sonntags ab 11.30 Uhr: Zwischen Ostern und Oktober wird in Alt-Köpenick 12 zu Musik – Kultur – Kommunikation
geladen. Der Eintritt ist frei, die Konzerte, Lesungen und Kunstevents des KunstHofKöpenick e. V. finanzieren sich ausschließlich über Spenden.
Auch kleine Snacks und Getränke werden dazu angeboten.
© F. Vauchel-
B
Bölschestraße – berühmt in ganz Berlin.
Die beliebte Einkaufsstraße von Friedrichshagen,
1753 angelegt, lohnt über ihre
1,25 Kilometer einen Bummel: viele Läden,
Kunst, Cafés und Restaurants in Gründerzeit-, Jugendstil-
und noch älteren Bauten. Der Gründer und
Namensgeber des Ortsteils, Friedrich II., hat hier seit
1904 ein Denkmal, das 1945 zerstört wurde und seit
2003 wieder auf dem Marktplatz steht, der Kirche gegenüber.
Die Straße selbst ist nach dem Schriftsteller
Wilhelm Bölsche benannt, einem Vertreter des Friedrichshagener
Dichterkreises.
© S. Nöbel/aperçu-
C
Cöpenicker Wanderfreunde: Es wird nicht
vorrangig in Köpenick gewandert und die
Mitglieder sind auch nicht alles Köpenicker.
Aber der Verein wurde am 29.11.1991 in Köpenick gegründet
und ist Mitglied beim Berliner Wanderverband
e. V. Die Wanderungen führen durch ganz Berlin und
Brandenburg, aber auch mal nach Sachsen, Sachsen-
Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Polen. Es gibt
auch mehrtägige Wanderfahrten im In- und Ausland.
Gäste sind willkommen (2 Euro je Tageswanderung).
Das Programm findet man im Internet unter coepenicker-wanderfreunde.de.
© Adobe Stock-
D
Dorfschule Müggelheim: Die Alte Schule
am Dorfanger Müggelheim wurde 1890 auf
der Dorfaue eingeweiht - für eine einklassige
Volksschule mit durchschnittlich 25 bis 30
Schülern. Bereits 1932 wurde der Anbau eines weiteren
Klassenzimmers notwendig. Später dienten die Räumlichkeiten
einem Kindergarten, der Volksbibliothek, der
Mütterberatung sowie dem Büro der Nationalen Front.
Ab 1980 war hier der Dorfklub. Unter der Regie des 1990
gegründeten Heimatvereins wurde die Alte Schule zu
einem vielseitigen kulturellen Zentrum, seit 2007 mit
AG Heimatmuseum.
E
© Frank Sperling-
Eierhäuschen. Das Ausflugslokal im Plänterwald am Spreeufer entstand im 19. Jahrhundert. Nach zwei Bränden ist der heutige Bau der dritte von 1892. Warum Eierhäuschen?
Weil der Wächter des Lagerplatzes hier nebenbei Eier an die Schiffer verkaufte oder weil der Preis eines örtlichen Ruderwettbewerbs ein Schock Eier
war. Saniert wurden Lokal und Biergarten (nebst Spielplatz).
© S. Nöbel/aperçu-
F
Feuerwache: Die Alte Feuerwache in Niederschöneweide
in der Michael-Brückner
Straße ist Bestandteil der neuen Mittelpunktbibliothek.
Im Neubau (Architekturpreis Berlin
2016) befindet sich der öffentliche Bereich mit rund
1.500 Quadratmetern Fläche für rund 75.000 Medien
(neben Büchern und Hörbüchern auch Filme und Konsolenspiele)
und Raum für vielfältige Veranstaltungen.
Die Mittelpunktbibliothek für Treptow liegt zentral am
S-Bahnhof Schöneweide. Kostenloses WLAN gibt es im
gesamten Gebäude, sieben Internetarbeitsplätze, auch
Drucker, Kopierer und Scanner.
© Colin Smith on geo.hlipp.de/wikimedia.org-
G
Gartenstadt Falkenberg: Die wegen ihrer
expressiven Farbigkeit auch Tuschkastensiedlung
genannte Wohnanlage vom Architekten
Bruno Taut im Ortsteil Bohnsdorf am Falkenberg
griff 1913-15 die englische Gartenstadtidee auf. Sie
steht heute auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes
und ist auch ein Beispiel für den Reformwohnungsbau
in Berlin bis 1933. Die Gebäude um den Akazienhof und
am Gartenstadtweg stehen heute unter Denkmalschutz.
Wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten wurden nicht alle
geplanten Häuser (Genossenschaftseigentum) gebaut.
© WISTA Management GmbH
H
Humboldt-Uni in Adlershof: Mit über 6.000
Studierenden ist der Campus ein neues Zentrum
des Ortsteils in Deutschlands größtem
Wissenschafts- und Technologiepark. Hier
gibt es die Institute für Chemie, Geographie, Informatik,
Mathematik, Physik und Psychologie, auch das Center
for the Science of Materials Berlin. Die Skulptur mit den
beiden Köpfen bewegt sich ständig. Sie soll Forschung,
Kommunikation und die Beziehung zwischen dem Allgemeinen
und Individuellen symbolisieren, zudem mit
den beiden Humboldt-Denkmälern am Standort Unter
den Linden verbinden.
M
Müggelsee: Der Müggelsee in Treptow-Köpenick ist Berlins größter See und gliedert sich in den großen und kleinen Müggelsee – zusammen stolze 7,4 km²
Wasserfläche! Wassersportfans kommen hier voll auf ihre Kosten: Segeln, Surfen oder Motorbootfahren sind erlaubt. Rund um den See locken gemütliche
Cafés, Restaurants und das Museum Wasserwerk Friedrichshagen – sowie herrliche Badestellen.
© eFoilution.de-
K
© FEZ Berlin / Michael Kirsten © B. Nößler/aperçu
L
Kinder-und Jugend- und Familienzentrum FEZ: Ein Abenteuer-, Spiel-,
Linsenteleskop: Im Treptower Park befindet sich die Archenhold-Sternwarte,
Lern- und Erlebnisort ist Europas größtes gemeinnütziges Kinder-und Jugend-
und Familienzentrum. In der Wuhlheide gelegen, ist der Besuch
1896 gebaute Riesenfernrohr auf dem Dach, mit 21 Metern Brennweite das
die größte und älteste Volkssternwarte Deutschlands. Weithin sichtbar ist das
auch immer ein kleiner Ausflug in die Natur. Unter dem Dach des Hauses
längste bewegliche Linsenfernrohr der Welt. In der „Nacht auf der Sternwarte“
befinden sich u. a. das größte Kindertheater Berlins, die Astrid-Lindgren- kann dort gemeinsam der Himmel beobachtet werden. Wie das Linsenteleskop funktioniert,
wird im Museum erläutert. Dort ist auch Berlins größter Meteorit zu sehen, gibt
Bühne, die Landesmusikakademie Berlin, das orbitall Raumfahrtzentrum
und eine Schwimmhalle. Der Kugelbrunnen auf dem Vorplatz des FEZ ist es Ausstellungen zu Weltall, Sonnensystem und Geschichte der Astronomie.
im Sommer ein beliebtes Wasserspiel. Er wurde 2019 umfassend saniert.
P
© Berliner Forsten-
Plänterwald: Der rund 90 Hektar große Plänterwald, ein geschütztes Landschaftsgebiet, begeistert mit seinem abwechslungsreichen Baumbestand. Die Spree begrenzt
den Norden. Am dortigen Ufer steht das historische Eierhäuschen, daneben liegt das Gelände des Spreeparks, der aktuell revitalisiert wird. Ein etwa fünf Kilometer
langer Rundweg lädt zum Joggen, Radeln oder Spazieren ein, während Waldspielplatz und „Plansche“ sowie die Waldschule besonders Familien anziehen.
© Andreas Schoelzel
N
NS-Dokumentationszentrum Zwangsarbeit:
In Schöneweide befindet sich das letzte weitgehend
erhaltene NS-Zwangsarbeiterlager
Berlins – einst eines von über 3000. Auf dem
Gelände an der Britzer Straße wurden zwischen 1943
und 1945 Zwangsarbeiter untergebracht. Heute erinnert
das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit an das
Schicksal von Millionen und lädt seit 2006 zum Gedenken
und Lernen ein.
© Freie Waldorfschule Berlin-Südost © S. Nöbel/aperçu
O
Q
Otto-Schneider Textilfabrik: Die 1896-97
Quartiersmanagement-Gebiet ist seit 2016
vom Textilunternehmer Otto Schneider in der
das Kosmosviertel in Altglienicke, über die
damaligen Sedanstraße 10 errichtete Fabrik
Städtebauförderung des Bundes und des
steht exemplarisch für die frühe Industrieansiedlung
in Niederschöneweide. Das Ensemble aus Fa-
am Stadtrand wird seitdem zu einem vielfältigen und
Landes gefördert. Die Großwohnsiedlung
brikhallen und Wasserturm wurde ab 1993 zur Freien lebenswerten Kiez mit generationsübergreifenden
Waldorfschule Berlin-Südost umgebaut und erhielt dafür
die Ferdinand-von-Quast-Medaille. Heute lernen hier Das Quartiersbüro sitzt nach einem Umzug heute di-
Angeboten für die Bewohnerschaft weiterentwickelt.
Kinder und Jugendliche bis zum Abitur. Seit 2013 ergänzen
zwei moderne Neubauten das historische Ensemble. des Quartiersmanagements ist an fünf Tagen in der
rekt am zentralen Platz des Kosmosviertels. Das Team
Woche hier erreichbar. Die Bank vor dem Büro dient
als idealer Treffpunkt.
U
© R.Starcken/aperçu-
Union Berlin: Der 1966 gegründete Fußballverein aus Köpenick (der Vorgängerverein kann auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurückblicken) stieg 2019 zum
1. Mal in die Fußball-Bundesliga auf. Die Stimmung und Unterstützung durch die Fans an der Alten Försterei sind legendär. Seit 2025 spielen auch die Damen erstklassig.
Geplant ist, das Stadion zu erweitern. Am Bruno-Bürgel-Weg wurde bereits Mitte 2024 das neue Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC © Union Thomas Berlin Wolter/pixabay.com
e. V. eröffnet.
© Freie Waldorfschule Berlin-Südost
R
Rathaus Köpenick: Nach drei Jahren Sanierung
erstrahlt das Rathaus Köpenick
wieder in neuem Glanz! Der prachtvolle
Bau im Stil der märkischen Backsteingotik, der 1905
eingeweiht wurde, zählt zu den schönsten Rathäusern
Berlins. Die Mitarbeitenden sind vom Interimsstandort
in Adlershof in das denkmalgeschützte
Gebäude zurückgekehrt, und ab Dezember 2025
ist auch das Bürgeramt im Rathaus wieder geöffnet.
© Tourismusverein/ Benjamin Jehne
S
Schloss Köpenick: Zwischen 1677 und 1690
ließ der hohenzollernsche Kurprinz Friedrich,
der spätere Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg
und erste König in Preußen, das Schloss
anstelle eines älteren Jagdschlosses errichten. Entstanden
ist ein barockes Kleinod, das bis heute durch seine
harmonische Architektur und die reizvolle Lage besticht.
Dort befindet sich das Kunstgewerbemuseum mit Werken
der Raumkunst aus Renaissance, Barock und Rokoko.
© B. Nößler/aperçu
T
Teufelssee – Der 3 km lange Naturlehrpfad
hier wurde in letzter Zeit umfassend erneuert.
Das Gebiet liegt im Herzen von Köpenick und
umfasst Moor, See, Berge und Wald. Bei der
Neugestaltung wurde der Lehrpfad familienfreundlicher,
mit interaktiven Stationen, die spielerisch Wissen über
Wald und Natur vermitteln. Der alte Pfad war bereits
1965 angelegt und 1970/71 aufgefrischt worden. Das
Lehrkabinett Teufelssee bietet vertiefende Informationen
zur Moor- und Waldökologie. Ein häufiger Startpunkt ist
die Gaststätte Rübezahl am Müggelsee.
X
© Anja Nachtweide auf Pixabay-
X An der Kreuzung der damaligen Berliner Bezirke und heutigen Ortsteile Treptow, Friedrichshain und Kreuzberg, mitten in der Spree, steht seit 1999 die 30 Meter
hohe Skulptur des amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky. Sie kann als Symbol für die Verbundenheit und Verletzlichkeit der aus Molekülen bestehenden Menschen
als auch für die deutsche Wiedervereinigung an der einstigen Grenze beider deutscher Staaten interpretiert werden.
© B. Nößler/aperçu
V
Volkshochschule Treptow-Köpenick: Neben
der Fassadensanierung sind der Einbau eines
Personenaufzugs und brandschutztechnische
Maßnahmen geplant. Saniert wird mit Mitteln
aus dem Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden
Stadt. Marco Brauchmann, Bezirksstadtrat für Weiterbildung,
Schule, Kultur und Sport freut es: „Volkshochschulen
sind das Rückgrat der Erwachsenenbildung.
Dementsprechend gehören sie ordentlich ausgestattet
und instandgehalten. Das gilt insbesondere für die
Volkshochschule in Baumschulenweg, deren imposantes
Gebäude in die Jahre gekommen ist.“
© H. Baumann/aperçu
W
Wilhelm Voigt: Die Skulptur des „Hauptmanns
von Köpenick“ vor dem historischen Rathaus
ist ein beliebtes Fotomotiv. Hier lassen sich
gerade Hedda und Hans M. aus Würzburg
mit ihm ablichten. Die lebensgroße Bronzefigur vom
armenischen Künstler Spartak Babajan wurde 1996
aufgestellt. Der Schuster Friedrich Wilhelm Voigt hat
bekanntlich in der Uniform eines preußischen Hauptmanns
mit dem „Köpenickiade“-Streich einst die Stadtkasse
erbeutet. Blankpoliert sind die Finger der vorgestreckten
rechten Hand der Figur. Schon viele Hände
haben sie ergriffen.
© S. Nöbel/aperçu
Z
Zeuthener See: Zeuthener See (4 km lang)
und Seddinsee (2,9 km lang) sind beiderseits
der Schmöckwitzer Brücke, auf der
das Foto entstand, seenartig verbreiterte
Teile des Flusses Dahme im Südosten des Bezirks
Treptow-Köpenick. Durch den Zeuthener See verläuft
die Grenze zwischen Berlin und Brandenburg. Außer
den Bezirksortsteilen Schmöckwitz und Rauchfangswerder
liegen am Ufer auch Eichwalde und das namensgebende
Zeuthen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald.
Die Dahme ist ein beliebtes Wassersport-Gebiet zum
Schwimmen, (Stand up-)Paddeln, Rudern, Segeln…
Berlin & Brandenburg
16
Professionelle Gartenpflege für die ganze Saison!
Mit einem eigenen Garten verbinden sich Vorstellungen
von immergrünem Rasen, gepflegten
Hecken und Sträuchern, blühenden Obstbäumen
und bunten Blumenbeeten.
Wir von der Firma K. Gruhn Landschafts- &
Gartenbau sind seit über 14 Jahren Ihre kompetenten
Partner, um für Sie und mit Ihnen Ihren
Garten anzulegen, zu pflegen und Ihnen damit
Ihren persönlichen Raum im Grünen zu schaffen.
Unser Team aus erfahrenen Gartenprofis und
Handwerkern freut sich darauf, auch Ihre
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Was heißt Gartenpflege?
Dauergartenpflege mit festen Intervallen!
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Bezaubernder Blick auf den Luisenhain und das Rathaus in der Altstadt
© R. Hoffmann/aperçu
POLITIK UND VERWALTUNG
Immer gut informiert: WhatsApp-Kanal des Bezirksamts
Mit dem offiziellen WhatsApp-Kanal des
Bezirksamts Treptow-Köpenick bleiben
Bürgerinnen und Bürger stets auf dem Laufenden
– direkt auf dem Smartphone. Der
Kanal informiert über aktuelle Meldungen
zum Bevölkerungsschutz und gibt wichtige
Hinweise aus dem Bezirksamt.
Gerade beim großflächigen Stromausfall
im September 2025 zeigte sich, wie wichtig
schnelle und verlässliche Informationswege
sind. Über WhatsApp konnten viele
Menschen zeitnah erfahren, wo sie Unterstützung
finden und welche Einrichtungen
geöffnet waren.
Das Bezirksamt nutzt die Plattform bewusst,
weil viele Menschen WhatsApp ohnehin
täglich verwenden. So erreichen wichtige
Informationen die Bevölkerung dort,
wo sie kommuniziert – einfach, direkt und
ohne Umwege.
So abonnieren Sie den Kanal:
→ 1. Öffnen Sie WhatsApp auf Ihrem
Smartphone.
→ 2. Scannen Sie den QR-Code
oder öffnen Sie den Link:
https://whatsapp.com/channel/
0029VbAtBkqEAKWEvI5gkV1G
→ 3. Tippen Sie auf „Abonnieren“.
→ 4. Um keine Beiträge zu verpassen,
Glockensymbol aktivieren
Und schon erhalten Sie regelmäßig
aktuelle Informationen aus dem Bezirk –
schnell, kompakt und zuverlässig.
17
Das Bezirksamtskollegium befragt
POLITIK UND VERWALTUNG
Bezirksbürgermeister,
Leiter der
Abteilung Bürgerdienste,
Personal,
Finanzen, Immobilien
und Wirtschaft
Oliver Igel SPD
© B. Laudzim
André Grammelsdorff CDU
Stellvertretender
Bezirksbürgermeister
und Bezirksstadtrat,
Leiter der Abteilung
Jugend
© Bezirksamt TK
Was haben Sie erreicht als Bezirksbürgermeister?
In den letzten zwei Jahren hat sich viel bewegt, damit Treptow-
Köpenick noch lebenswerter wird: Wir schaffen neue, bezahlbare
Wohnungen durch Projekte landeseigener Wohnungsbaugesellschaften,
weitere Schulen wurden saniert und erweitert, ein drittes
Bürgeramt wurde bewilligt und die Badestelle Rahnsdorf am
Müggelsee (Strandbad Müggelsee) wurde attraktiver gestaltet. So
kommen mehr Service, Natur und Lebensqualität direkt zu den
Menschen im Bezirk – für ein Miteinander, von dem alle profitieren.
Was möchten Sie anstoßen und verändern?
Wir leben mal wieder in finanziell stürmischen Zeiten. Beim Senat
setze ich mich dafür ein, dass die Bezirke besser mit Geld ausgestattet
werden. Fehlt bei uns Geld, merken es die Bürgerinnen
und Bürger als erste. Wir brauchen auch mehr mietpreisgebundenen
Wohnraum, müssen Integration und Inklusion stärken und
die Digitalisierung konsequent ausbauen. Wer eine Arbeit, eine
Ausbildung oder einen Studienplatz sucht, soll bei uns eine Chance
bekommen. Offene Nachbarschaften, moderne Verwaltungsservices
und eine bessere Vernetzung im Bezirk sind mir wichtig.
Mein Ziel ist ein lebendiges, zukunftsfestes Treptow-Köpenick, in
dem jeder Mensch Chancen, Teilhabe und Lebensqualität erfährt.
Was haben Sie erreicht als Bezirksstadtrat?
Ich freue mich, dass Elterngeld bei vollständigen Unterlagen nun
nach ca. vier Wochen ausgezahlt wird. Seit April 2024 gibt es
im Bezirk ein Familien-Service-Büro als zentrale Anlaufstelle im
Jugendamt. Mein Schwerpunkt ist Jugendbeteiligung: Seit September
finden Wahlen für ein Kinder- und Jugendparlament statt,
auch die Jugendsprechstunden laufen gut. Ein Highlight für die
Kleinsten ist das von mir initiierte jährliche Kita-Sportfest.
Was möchten Sie anstoßen und verändern?
In unserem schönen Bezirk gibt es noch vieles anzustoßen, dazu
ist es weiterhin notwendig zuzuhören und gemeinsam nach Lösungen
zu suchen. Aus meinen Bürgersprechstunden weiß ich um
viele engagierte Menschen, die im Behördendschungel schier versinken.
Hier bedarf es mehr pragmatischer Lösungen. Jugendliche
benötigen Raum für sich, in dem sie unter sich sein dürfen, so wie
Generationen vorher auch, dazu ist Vertrauen der Gesellschaft
und der Politik nötig. Und die überwiegende Mehrheit der jungen
Menschen weiß dieses Vertrauen zu schätzen.
18
Dr. Claudia Leistner Bündnis 90/Die Grünen
Bezirksstadträtin
und Leiterin
der Abteilung
Stadtentwicklung,
Straßen, Grünflächen
und Umwelt
© Antja Pahl
Bezirksstadtrat
und Leiter
der Abteilung
Weiterbildung,
Schule, Kultur
und Sport
Marco Brauchmann CDU
© privat
POLITIK UND VERWALTUNG
Was haben Sie erreicht als Bezirksstadträtin?
Wir haben über 10 km neue Radwege gebaut, neue Abstellanlagen
installiert und Gehwege barrierefrei gestaltet. Im Kungerkiez
wurde unter Beteiligung von Bürger*innen die Konzeption für den
ersten Kiezblock im Bezirk auf den Weg gebracht. Mit sanierten
und neuen Spielplätzen sowie temporären Spielstraßen stärken
wir lebenswerte Quartiere. Zudem haben wir die Strategie Grün
und das Biodiversitätskonzept erarbeitet, um Natur-, Frei- und
Lebensräume nachhaltig zu sichern.
Was möchten Sie anstoßen und verändern?
Mein Ziel ist es, die Mobilitätswende weiter zu beschleunigen – mit
sicheren Fuß- und Radwegen, dem Ausbau des ÖPNVs, sicheren
Schulwegen und mehr Radabstellplätzen (u. a. Fahrradparkhaus
Schöneweide). Wir schaffen mehr grüne Oasen, wie im Kosmosviertel
bereits umgesetzt, im Plänterwald in Umsetzung befindlich
und am Dorfanger Bohnsdorf derzeit in Planung. Der Wohnungsbau
wird konsequent an soziale und grüne Infrastruktur gekoppelt
und Quartiere werden gemeinsam mit den Bürger*innen entwickelt.
So erreichen wir, dass Treptow-Köpenick lebenswert bleibt
und nachhaltig wächst.
Was haben Sie erreicht als Bezirksstadtrat?
Treptow-Köpenick investiert gezielt in Bildung, Kultur und Sport:
Der Schulbau hat stark an Fahrt aufgenommen – bis 2026 entstehen
vier neue Standorte mit fast 3.000 Schulplätzen. Damit
leistet der Bezirk einen wichtigen Beitrag zur Bildungsversorgung
in Berlins größtem und am schnellsten wachsenden Stadtteil.
Auch kulturell hat sich viel bewegt: Mit der Galerie Adlershof, den
Kunstausstellungen im Rathaus Johannisthal, dem neuen Bücherbus
und der bald eröffneten Stefan-Heym-Bibliothek wächst das
kulturelle Angebot stetig.
Was möchten Sie anstoßen und verändern?
Zukünftig liegt der Fokus auf der Entwicklung einer neuen Gemeinschaftsschule
im Allende-Viertel, der Sanierung der Volkshochschule
für moderne Lernumgebungen und der Stärkung lebenslangen
Lernens. Zudem werden durch neue Kunstrasenplätze
Sportflächen erweitert und der Vereinssport gefördert. Ein besonderes
Highlight ist die Modernisierung der Regattastrecke Grünau
– mit dem Ziel, internationale Wettkämpfe zurückzuholen und
sie dauerhaft als Berlins zentrale Regattastrecke zu etablieren.
So entsteht ein Bezirk, der Bildung, Kultur und Sport konsequent
weiterentwickelt – lebendig, nachhaltig und zukunftsorientiert.
19
POLITIK UND VERWALTUNG
Carolin Weingart DIE LINKE
Bezirksstadträtin
und Leiterin
der Abteilung
Soziales,
Gesundheit,
Arbeit und Teilhabe
© Andreas Krone
Bezirksstadtrat
und Leiter
der Abteilung
Öffentliche
Ordnung
Bernd Geschanowski AfD
© privat
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Was haben Sie erreicht als Bezirksstadträtin?
Wir haben eine Praxis-Raumbörse gestartet, die verfügbare und
bezahlbare Praxisräume in Treptow-Köpenick für Ärzte listet. Damit
möchten wir einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass sich Ärzte in
Treptow-Köpenick niederlassen und sich die ärztliche Versorgung
für die Menschen im Bezirk verbessert.
Um den klimabedingten Veränderungen auf unsere Gesundheit
begegnen zu können, hat Treptow-Köpenick ein Hitzeschutzkonzept
entwickelt.
Was möchten Sie anstoßen und verändern?
Ich möchte ein gesundes Aufwachsen und Leben für alle Menschen
im Bezirk ermöglichen. Der Zugang zu medizinischer Versorgung
darf nicht vom Sozialstatus und der familiären Gesundheitskompetenz
abhängen. Gesundheitliche Chancengleichheit
beginnt schon im Kindesalter, so setze ich mich für ein verbindliches
Zähneputzen in den Kitas ein. KIEZKLUBs schützen vor Einsamkeit
im Alter und ermöglichen Teilhabe für Senior*innen, sie
müssen erhalten und ausgebaut werden.
Was haben Sie erreicht als Bezirksstadtrat?
Da das Ordnungsamt sehr viele Tätigkeitsfelder bearbeitet und
nicht nur bei der Ahndung von Parkverstößen agiert, habe ich zusammen
mit meiner Amtsleitung den Bereich der Veterinär- und
Lebensmittelaufsicht gestärkt und neue Stellen für den Tierschutz
geschaffen. Im Gesundheitsschutz werden nun Lebensmittelbetriebe
engmaschiger kontrolliert. Zum Schutz der Fußgänger sind
auch regelmäßige Kontrollen des Radverkehrs Routine geworden.
Des Weiteren wurden Kleinstvermüllungen, wie z. B. achtlos weggeworfene
Zigarettenkippen, stärker in den Fokus genommen und
geahndet. Auch führt das Ordnungsamt Treptow-Köpenick Informations-
und Präventionsveranstaltungen an Schulen im Bezirk
durch. Diese finden als Teil der präventiven Jugendschutzarbeit
statt und sind für die Schulen kostenfrei.
Was möchten Sie anstoßen und verändern?
Wichtig für mich ist es, die Sicht auf das Ordnungsamt dahin zu
verändern, dass die Bürgerinnen und Bürger das Ordnungsamt
und die vielfältigen Aufgaben als öffentlicher Dienstleister an
dem und für den Bürger wahrnehmen und die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter des Außendienstes als Freund und Helfer sehen
und nicht als reine Knöllchen-Kolonnen.
Eine Gesellschaft funktioniert nur auf der Basis der gegenseitigen
Rücksichtnahme und Einhaltung von Regeln. Wenn wir ahnden
müssen, sind Regeln nicht eingehalten worden und schützen
somit die nächst Schwächeren.
Kiezkassenmittel für Projekte in den Regionen
Zuschüsse nicht nur zu Festen
In Altglienicke (fast 31.000 Einw.) sorgte
die Kiezkasse schon für viele hilfreiche
Anschaffungen und Nachbarschaftsfeste,
so 2024 zum Beispiel für einen Beamer
fürs Schattentheater, für Sommerfeste,
einen Weihnachtsmarkt, eine Chorveranstaltung
und vieles andere. In Alt-Treptow
mit einer geringeren Einwohnerzahl (rund
13.500) reichten die Fördermittel u. a.
für ein Baumscheibenfest, eine Kiezklub-
Jubiläumsfeier, ein Teeny-Sportangebot,
eine Weihnachtswerkstatt und die Öffnung
des einstigen DDR-Wachturms im Schlesischen
Busch. 2025 werden insgesamt 107
Projekte gefördert, einige davon noch bis
zum Jahresende. Das sind vor allem die
vielen Weihnachtsmärkte in den Ortsteilen,
so Ines Schilling, Leiterin der Sozialraumorientierten
Planungskoordination (SPK).
Förderung orientiert
an Einwohnerzahl
Seit 2013 gibt es Mittel aus dem Bezirkshaushalt
Treptow-Köpenick für Kiezkassen.
2025 standen in den 20 Bezirksregionen
insgesamt 75.000 € für kleinere Bürger-Projekte
zur Verfügung. Je nach Höhe der Einwohnerzahl
sind das Beträge von 2.000 €
z. B. in Grünau (knapp 8.300 Einw.) bis maximal
7.800 € wie in Altglienicke (wie mit
© BA-TK/Fotolia
fast 31.000 Einwohnern). Gefördert werden
Vorhaben, die den Zusammenhalt im Kiez
stärken oder das Wohnumfeld verschönern,
z. B. Nachbarschaftsprojekte, Pflanzaktionen,
Hof- und Straßenfeste, Vortragsveranstaltungen.
Wer sich auf mein.berlin.de registriert und
seine Projektidee für seine Bezirksregion
eingibt, nimmt für das betreffende Jahr teil
und kann andere Vorschläge kommentieren
und bewerten. Dann muss das Vorhaben auf
der Kiezkassenveranstaltung in der Region
vorgestellt werden, wo entschieden wird,
welches Projekt in welcher Höhe wirklich gefördert
werden soll (Termine auf mein.berlin.
de). Der Antrag kann über ein Onlineformular
eingereicht werden. Unterstützung gibt
die SPK unter kiezkasse-spk@ba-tk.berlin.
de. Erst wenn der Zuwendungsbescheid vorliegt,
kann das Projekt beginnen. Später ist
nachzuweisen, dass die erhaltenen Gelder
tatsächlich wie geplant verwendet wurden.
Neu: Kiezkassen digital
und transparent
Im Rahmen des Smart-City-Pilotprojekts
„Smarte Partizipation“ entwickelt der Bezirk
im Auftrag der Senatskanzlei und gefördert
durch das Bundesministerium für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)
und die Kreditanstalt für Wiederaufbau
(KfW) bis Ende 2025 einen Prototypen, um
die Beteiligung am Stadtteilbudget von Bürger-
und Verwaltungsseite zu vereinfachen.
Im Mai testeten Interessierte aus den Kiezen
und der Verwaltung sowie Kiezpat*innen aus
Treptow-Köpenick gemeinsam die Kiezkassen-Applikation,
in der alle Beteiligten von
der Ideeneinreichung über die Förderabstimmung
bis zur Projektabrechnung digital
begleitet werden. Erfolgreich! Ein Folgeprojekt
soll die App ab 2026 im echten
Kiezkassenverlauf testen.
G Sabine Nöbel
Wappen
Spiegelbild der Geschichte
und Landschaft
Das Wappen von Treptow-Köpenick
beeindruckt
durch seine detailreiche
und symbolträchtige
Darstellung: Auf blauem
Grund prangt ein grünes
Taukreuz mit getatzten Enden,
das von einem feinen goldenen Stabbord
umrahmt wird. Auf dem Kreuz liegen
ein goldener Schlüssel mit linksgewendetem
Bart und sieben funkelnde Sterne, flankiert
von zwei nach innen gewendeten silbernen
Fischen. Den krönenden Abschluss bildet
eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren
mittlerer Turm das Berliner Wappenschild
trägt – ein Symbol, das den Bezirk klar als
Teil der Hauptstadt verortet.
Dieses Wappen ist wie ein Spiegelbild der
Geschichte und Landschaft des Bezirks. Die
Fische, der Schlüssel und die Sterne stammen
aus alten Köpenicker Wappenmotiven,
die schon im Siegel von 1908 zu sehen waren.
Der Schlüssel verweist auf den Heiligen
Petrus, Schutzpatron der Fischer, und die
Fische stehen für Köpenicks jahrhundertealte
Verbindung zu Wasser und Fischerei.
Gleichzeitig passt dieses Symbol perfekt
zum früheren Bezirk Treptow, der ebenfalls
von Seen, Flüssen und Kanälen durchzogen
ist. Das Blau im Hintergrund unterstreicht
den Wasserreichtum des Südostens Berlins.
Das grüne Taukreuz (Kreuz in T-Form) repräsentiert
Treptow und spielt mit dem Anfangsbuchstaben
„T“. Die Enden erinnern
an die Serifen eines Schrift-T, während der
goldene Rand dem Kreuz Eleganz und Präsenz
verleiht. Grün symbolisiert außerdem
die weitläufigen Wälder und Parks des größten
Berliner Bezirks. Schlüssel, Sterne und Fische
sind so angeordnet, dass sie den Raum
im Schild optimal nutzen und ein harmonisches,
dynamisches Gesamtbild ergeben.
Verliehen wurde dieses farbenfrohe, traditionsreiche
und zugleich moderne Wappen
am 21. September 2004 vom Berliner Senat
– ein Zeichen dafür, wie Geschichte, Natur
und städtische Identität im flächenmäßig
größten Bezirk Berlins zusammenfinden.
(kr)
21
POLITIK UND VERWALTUNG
POLITIK UND VERWALTUNG
FRAKTION TREPTOW-KÖPENICK
WIR KÜMMERN UNS.
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Lebenswerte Kieze, Sauberkeit
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sondern unsere tägliche Arbeit.
Ihr Anliegen
ist unser Auftrag:
CDU-Fraktion Treptow-Köpenick
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Bürgermedaille 2025 an langjährig im Bezirk Engagierte
Aktiv in Ortsteilen und im Sport
Monika Hemmer (2.v.l.), Max Schumann (3.v.l.) und Diana Stoffels (2.v.r.) werden von
Bezirksbürgermeister Oliver Igel (l.), BVV-Vorsteher Peter Groos und
Bezirksstadtrat Marco Brauchmann (r.) geehrt.
Die Bürgermedaille 2025, die höchste Auszeichnung des Bezirkes Treptow-Köpenick, wurde
im Rahmen einer festlichen Veranstaltung im Mai an Monika Hemmer, Diana Stoffels
und Max Schumann vom Vorsteher der BVV Treptow-Köpenick, Peter Groos, Bezirksbürgermeister
Oliver Igel und Bezirksstadtrat Marco Brauchmann überreicht. Die Geehrten
haben durch beeindruckendes, teils langjähriges, ehrenamtliches Engagement den Bezirk
stark bereichert, hieß es.
Monika Hemmer engagiert sich seit 1970 für die Verschönerung des Hirschgartens
und hat mit zahlreichen Initiativen zur Bewahrung und Vermittlung
der Geschichte des Ortsteils beigetragen. Sie organisierte u. a. eine Ausstellung
zur Gründung des Hirschgartens, setzte sich für die Sanierung des
historischen Obelisken ein und initiierte Gedenktafeln.
Diana Stoffels hat als langjähriges Vorstandsmitglied der KungerKiezInitiative
zahlreiche Projekte initiiert und umgesetzt – darunter die Nachbarschaftsgalerie
KungerKiez. Ihr Engagement reicht von internationaler Bildungsarbeit bis
hin zur alltäglichen Nachbarschaftshilfe. Sie engagiert sich seit Jahrzehnten
für ein solidarisches Miteinander und kulturelles Leben in Alt-Treptow.
© BA-TK (4)
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www.linksfraktion-tk.de
Max Schumann ist seit 1995 Mitglied im Verein Perfect Taekwondo e. V. und
seit 2007 als Vorstandsmitglied und Trainer aktiv. Er plant und organisiert
vereinseigene Veranstaltungen und Wettkämpfe, pflegt den Webauftritt sowie
die Social-Media-Kanäle des Vereins und trägt so maßgeblich zur Mitgliedergewinnung
bei. 2023 wurde er Deutscher Meister im Taekwondo.
SPD-Fraktion Treptow-Köpenick
Neue Krugallee 4
12435 Berlin
Wir im Internet
www.spd-fraktion-tk.de
buero@spd-fraktion-tk.de
Telefon: 030/902974446
Bezirksverordnetenversammlung und Wahlen
2026 wird neu gewählt
In den Wiederholungswahlen am 12. Februar 2023 haben die
Berlinerinnen und Berliner nicht nur ein neues Abgeordnetenhaus
gewählt, sondern auch die politischen Mehrheiten auf der kommunalen
Ebene neu bestimmt. Wie in allen anderen Bezirken besteht
die BVV Treptow-Köpenick aus 55 ehrenamtlich tätigen Bezirksverordneten,
die für die Dauer der Wahlperiode aus ihrer Mitte
den Bezirksverordnetenvorsteher(in), seine(n) Stellvertreter(in) und
die übrigen Mitglieder des Vorstands wählen. Mindestens drei Mitglieder
der Bezirksverordnetenversammlung, die derselben Partei
oder Wählergemeinschaft angehören oder auf demselben Wahlvorschlag
gewählt worden sind, bilden eine Fraktion.
Von 220.301 Wahlberechtigten haben 134.487 (61,0 %)
an der Wahl teilgenommen.
Amtliches Endergebnis der in der BVV vertretenen Parteien (2023)
CDU 31.232 Stimmen 23,4 % 14 Sitze
SPD 29.891 Stimmen 22,4 % 13 Sitze
DIE LINKE 20.564 Stimmen 15,4 % 9 Sitze
AfD 18.711 Stimmen 14,0 % 8 Sitze
Grüne 16.390 Stimmen 12,3 % 7 Sitze
Tierschutzpartei 4.646 Stimmen 3,5 % 2 Sitze
FDP 4.484 Stimmen 3,4 % 2 Sitze
Büro der BVV
Adresse: Neue Krugallee 4, 12435 Berlin
Postanschrift: PF 91 02 40, 12414 Berlin
Tel.: (030) 90297-4186 Fax: (030) 90297-4507
E-Mail: post.bvv@ba-tk.berlin.de
Die Wahl zum 20. Abgeordnetenhaus von Berlin findet voraussichtlich
am 20. September 2026 für eine Legislaturperiode von
fünf Jahren statt. Am gleichen Tag sind auch die Wahlen zu den
Bezirksverordnetenversammlungen.
Fraktion
Bündnis 90 / Die Grünen
BVV Treptow-Köpenick
030 / 90 297 42 92
fraktion.treptow-koepenick@gruene-berlin.de
www.fraktion-gruene-treptow-koepenick.de
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BVV Treptow-Köpenick
Rathaus Treptow,
Neue Krugallee 4, 12435 Berlin
030 90297 4290
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AfDFraktionTK
Fraktion
Treptow-Köpenick
Wir vor Ort !
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POLITIK UND VERWALTUNG
Beliebtes Ausflugsziel mit bester Aussicht: Müggelberge mit Turm
Zirkusstandort CABUWAZI Treptow
Zirkuskunst verbindet
Wissen Sie, was das Haus am Waldsee,
die Kugelspielerin im Volkspark Luisenhain
und der Kinder- und Jugendzirkus
CABUWAZI in Treptow gemeinsam haben?
Sie haben alle die gleiche Förderin: die
Berliner LOTTO-Stiftung.
CABUWAZI fördert mit seiner Arbeit die
Entwicklung junger Menschen zwischen
vier und 21 Jahren. CABUWAZI ist ein geschützter
Raum für Zirkus, Tanz, Theater
und Musik und stärkt als niedrigschwelliges
außerschulisches Bildungs- und Bewegungsangebot
nicht nur die körperlichen
Fähigkeiten, sondern auch die sozialen
Kompetenzen der Trainingsteilnehmer:innen.
Durch den Bau einer Leichtbauhalle
wird während der Umbaumaßnahmen der
Betrieb aufrechterhalten. Zusätzlich wurde
ein Zirkuswagen neben der Halle aufgestellt.
Die LOTTO-Stiftung unterstützt
den Bau mit insgesamt 893.000 Euro.
Seit Gründung der LOTTO-Stiftung 1975
wurden über 6.200 gemeinnützige Projekte
mit rund 2,9 Mrd. Euro gefördert. Von
jedem bei LOTTO Berlin gespieltem Tipp,
den die Berlinerinnen und Berliner z. B. für
LOTTO 6aus49, Eurojackpot, KENO oder
die GlücksSpirale beim legalen staatlichen
Glücksspielanbieter ausgeben, fließen mindestens
20 Prozent in die Stiftung. 20 Prozent,
die sich Monat für Monat zu Millionen
Euro summieren – um die Stadt Berlin
noch lebens- und liebenswerter zu machen.
© Thomas Kierok
Wie sagte es Fontane so schön über die höchsten natürlichen Erhebungen des Berliner Raums?
Die Müggelberge „machen den Eindruck eines Gebirgsmodells, etwa als hab‘ es die Natur in
heiterer Laune versuchen wollen, ob nicht auch eine Urgebirgsform aus märkischem Sande
herzustellen sei. Alles en miniature, aber doch nichts vergessen“. Gerade mal 115 Meter über
NHN ist der Große Müggelberg. Aber beim Hochsteigen kann man schon außer Puste kommen.
Erst recht, wenn man auf dem Kleinen Müggelberg noch die 126 Stufen des 30 Meter
hohen Müggelturms erklimmt. Bei idealem Wetter sieht man nicht nur das Gewässer ringsum,
sondern bis zum Alex und zum BER oder gar bis zum Spreewald. Unten kann man wandern,
radeln, Pilze suchen, einkehren…
Der Ausflugspaß
für die ganze Familie!
Willes Welt – in Müncheberg, nahe der B1/B5 nur
40 Autominuten sowohl von Berlin als auch
Frankfurt/Oder entfernt – dein Erlebnispark mit Spaß-
garantie! Ein Ort voller Abenteuer und Spaß für Kinder,
aber auch Erholung für die ganze Familie. Kinderaugen
beginnen zu strahlen, wenn sie unsere vielfältige Tierwelt
erkunden. Weiße Löwen und neugierige Katta-Äffchen
erwarten Euch, aber auch edle Kamele, Dromedare,
Zebras und viele andere einheimische und exotische
Tiere könnt Ihr entdecken. Freut Euch auf die heimlichen
Stars in Willes Welt, unsere Seelöwen. Erkundet unsere
vielen Attraktionen, wie den Parksee, oder die Spielewelt.
Hier können sich die Kinder nach Herzenslust austoben,
Abenteuer erleben und Spaß haben!
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Geöönet: Donnerstags bis Sonntags 10 - 18 Uhr
Treptow-Köpenick bietet bezaubernde Orte der Einkehr mit Wasserblick
GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS
© Tourismusverein Treptow-Köpenick-
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Schwalbenweg
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25
Schönes Herbstfest-Jubiläum
Feste im Bezirk (Termine wie bei Redaktionsschluss bekannt)
GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS
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Beim Bühnenprogramm vor der Alten
Schule trat auch das Country-Duo Fairschärft
auf. Linedancer waren in der ersten
Reihe dabei aktiv.
© S. Nöbel/aperçu
Mit Bühnenprogramm
vor der Alten Schule
Am letzten September-Samstag 2025 wurde
von 11 bis 19 Uhr zum 25. Adlershofer
Herbstfest in das Kulturzentrum Alte Schule
an der Dörpfeldstraße eingeladen.
Das Wetter spielte mit und viele
Besucher*innen erfreuten sich an dem vielfältigen
Bühnenprogramm (Rockband ELLA
19, Country-Duo Fairschärft, Songwriterin Leona
Heine, Kindertanzgruppen, ein Jongleur,
Bingo) und zahlreichen Mitmach-Angeboten
und Puppentheater in der Alten Schule.
Ein Spendenflohmarkt wollte gemeinnützige
Projekte unterstützen. Vereine, Institutionen
und Unternehmen aus Treptow-
Köpenick präsentierten ihre Arbeit an Infoständen.
Großzügige Spenden und die Kiezkasse
der Adlershofer Bevölkerung, zahlreiche
Sponsoren aus dem Wissenschafts- und
Technologiepark Adlershof sowie aus der
Dörpfeldstraße ermöglichten das Fest. Einen
wichtigen Beitrag dazu leistete auch
der Kiezfonds. Parallel fand auf dem Gelände
der evangelischen Kirche das Kinderfest
statt – gestaltet in Kooperation
mit der evangelischen und katholischen
Gemeinde. Die Schirmherrschaft für das
Herbstfest hatte Bezirksbürgermeister
Oliver Igel übernommen.
April/Mai
20. Köpenicker Winzerfrühling:
17.-19. April 2026 in der historischen Altstadt
Köpenick zwischen Dahme und Müggelspree,
vom Luisenhain bis hin zur Schlossinsel.
Auf dem letzten Fest präsentierten ca.
40 Winzer über 300 Weine aus Deutschland,
Frankreich, Slowenien und Italien.
Bölschefest in der Friedrichshagener
Bölschestraße war über Jahrzehnte traditionell
am 2. Mai-Wochenende. Mit Vereinen
aus Köpenick, buntem Markttreiben und
tollen Bühnenshows. 2020 und 2021 fiel
es wegen Corona aus, 2023 wegen Bauarbeiten,
2025 wegen erschwerter Sicherheitsauflagen.
Vom 14. bis 17.5.2026 soll es
mit neuem Veranstalter wieder stattfinden.
Treptower Frühling. 2025 lief das Fest
vom 16. bis 18.5.2025 mit über 100 Ausstellern,
drei Bühnen, Livemusik, DJs und
zahlreiche Ständen mit Speisen und Getränken
im Treptower Park am Hafen, Parkplatz
Rosengarten und Parkplatz Haus
Zenner. Für 2026 ist noch kein Termin bekannt,
in der Regel findet er im Mai statt.
Bühnenprogramm beim Winzerfest 2025
am Ufer der Spree im Luisenhain.
Juni/Juli/August:
Müggelheimer Angerfest – das traditionelle
Stadtteilfest in Müggelheim jedes
Jahr im Frühling, 2026 vom 29. bis 31.5.
auf dem alten Dorfanger. Fahrgeschäfte,
Bühnenprogramm, Kunsthandwerk und
Street-Food-Stände.
65. Köpenicker Sommer: 19. bis 21.
Juni 2026. Volksfest auf der Schlossinsel,
am Schloßplatz, im Luisenhain und am
Schüßlerplatz sowie am Alten Markt und
am Platz am Kietzgrabensteg.
Wasserfest Rummelsburger Bucht:
30.7. bis 2.8.2026 geplant
Wassersportfest in Grünau an der historischen
Regattastrecke mit Sport- und Produktpräsentation.
Es knüpft seit fast zehn
Jahren an die Tradition der beliebten Bootsund
Camping-Messen zu DDR-Zeiten an.
Musik im Park: Die grüne Schlossinsel
Köpenick wird einmal wöchentlich von
Juni bis August zur Bühne für Musiker unterschiedlichster
Genres. Jeden Mittwoch,
immer ab 18 Uhr, immer bei freiem Eintritt.
© S. Nöbel/aperçu
Weitere Highlights
→ 28.02.2026:
36. Kneipenfest Friedrichshagen
→ 21.03.2026:
38. Kneipenfest Köpenick
→ 06.06.2026: Klassik Open Air
„100 Jahre Peter Alexander“
mit Orchester Ronny Heinrich
im Freiluftkino Friedrichshagen
→ 11.07.2026: Schlager Open Air
Schlossplatz Köpenick
→ 12.09.2026: „Udo Jürgens
Unvergessen“ von und mit Alex Parker
im Freiluftkino Friedrichshagen
→ 10.10.2026:
37. Kneipenfest Friedrichshagen
→ 28.11.2026: Weihnachtskonzert
Christophorus Kirche Friedrichshagen
Die beliebten Kneipenfeste finden regelmäßig in der Köpenicker
Altstadt und in Friedrichshagen statt.
12. Winzersommer Altstadt Köpenick:
14. bis 16.8.2026. Entlang der Spree im
Luisenhain bis hin zur Schlossinsel in Köpenick.
Ca. 30 Winzer mit über 300 Weinen
aus Deutschland, Frankreich, Slowenien und
Italien, musikalische Unterhaltung auf zwei
Bühnen und Kulinarisches.
September/Oktober:
Köpenicker Whiskyfest, seit Jahren ein
Dauerbrenner im September, fand 2025 am
5./6.9. wieder am Ufer der Spree, im idyllischen
Inselgarten der Freiheit Fünfzehn, statt.
Internationales Sommerfest: Treptow-
Köpenick feiert am 4.9.2026 im Baergarten,
Schnellerstr. 137, mit internationalen
Künstler*innen und Musiker*innen das vielfältige
Miteinander. In Workshops und an
Marktständen sind dabei Menschen kennenzulernen,
die sich für ein buntes und friedliches
Zusammenleben engagieren.
Bölschestraßenfest: 25.-27.9.2026 Kunsthandwerker,
Infostände, Schausteller, Kulinarik,
Bühnenprogramm.
Ein Kinder- und Familienfest „Bezirksamt
zum Mitmachen“, kreativ und inklusiv,
wurde in Adlershof am 14.9.2025 in
der Hans-Schmidt-Straße, in der Merlitzhalle
sowie angrenzenden Gebäuden und
Freiflächen veranstaltet. Neuer Termin ist
der 13.09.2026
Müggelheimer Erntefest auf dem Dorfanger
und der Festwiese wird in Alt-Müggelheim
2026 vom 18. bis 20.9. gefeiert.
Mit Kinderfahrgeschäften, Gastronomie
und drei Bühnen.
Köpenicker Herbst: Fest vom 30.9. bis
4.10.2026 im Luisenhain am Rathaus Köpenick.
Bühnenprogramm, Info- und Verkaufsstände,
Street Food, Gastronomie.
November/Dezember:
Kneipenfest Köpenick: Schon zum 37.
Mal am 15.11.2025. Ein Ticket für verschiedene
Lokale in der Köpenicker Altstadt mit
Live-Musik unterschiedlicher Genres.
In Köpenick startet die Weihnachtssaison
früh: Am Samstag vor dem ersten
Advent findet traditionell der Oberschöneweider
Lichtermarkt statt. Der Müggelheimer
Adventsmarkt ist für den 29.11.2025
angesetzt. Weihnachtsmarkt auf dem
Schloßplatz in Köpenick wird 2025 vom
12.bis 14.12.2025, 2026 am 11. und 12. Dezember
veranstaltet. Weihnachtsmarkt
Bölschestraße: 19.-21.12.2025 und 18.-
20.12.2026. Mit Imbiss, Kunsthandwerk,
Live Musik, Kinderkarussell.
Infos auch unter.
www.hauptstadtkultur.berlin/events
© Benjamin Jehne (2)
Wolf & Else e.V.
Eine Inititative im
Köpenicker Märchenviertel
Wolf & Else ist eine kleine ehrenamtliche
Initiative aus Berlin Köpenick für das Märchenviertel,
Wolfsgarten und Elsengrund. Sie
wurde im Sommer 2022 ins Leben gerufen
und zählt aktuell 13 aktive Mitglieder und
zahlreiche Unterstützer*innen.
Ziel und besonderes Anliegen sind der Austausch
und die Begegnungen der Menschen
im Märchenviertel zu fördern sowie ein Netzwerk
für Kulturschaffende und andere engagierte
Akteur*innen im Kiez aufzubauen. Die
Initiative möchte gegen Vereinsamung und
Isolation, die auch im Märchenviertel spürbar
sind, entgegenwirken. Das Bestreben
von Wolf & Else ist es, Möglichkeiten, Orte
und Räume für mehr Begegnung, zum Kennenlernen
und für‘s Miteinander zu schaffen.
Bereits zum vierten Mal findet in diesem Jahr
ein kunst- und kulturorientierter Märchenzauber
statt: An einem Tag im Jahr verwandelt
sich der Essenplatz im Herzen des Köpenicker
Märchenviertels in einen Weihnachtsmarkt.
Rund 25 Stände bieten kulinarische
Genüsse, diverse Kunsthandwerke und ein
Bühnenprogramm für Groß und Klein. Besonderes
Anliegen der Initiator*innen von
Wolf und Else ist es, dass vor allem lokale
Akteur*innen wie ortsansässige Gewerbetreibende,
Künstler*innen sowie Köpenicker
Nachbar*innen einen Raum zum Vernetzen
finden.
Der 4. Weihnachtszauber in Köpenick findet
am 6. Dezember 2025 von 12 bis 19:30 Uhr
auf dem Essenplatz in 12555 Berlin-Köpenick
statt – nur wenige Gehminuten vom S-
Bahnhof Köpenick entfernt.
• Wolf & Else e.V.
www.wolfundelse.de
Ehrenamtsprojekt, gefördert durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick
von Berlin und die Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
© Wolf & Else e.V.
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GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS
GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS
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© Zairon/commons.wikimedia.org
Denkmal für Kaiser Karl IV. in der
Burg Tan ger mün de mit dem Landbuch
in der Hand.
Das Landbuch Kaiser Karl IV. und viele Jubiläen im Jahr 2025
Was Schmöckwitz, Bohnsdorf und Altglienicke verbindet
Danke, Internet-Archiv! Hier findet man
doch tatsächlich auch das „Landbuch des
Churfürstenthums und der Mark Brandenburg,
welches Kayser Carl IV. König von
Böhmen und Marggraf zu Brandenburg,
im Jahr 1375 hat anfertigen lassen“. Es gibt
zwar nicht mehr das Original, aber Abschriften
nach handschriftlichen Quellen,
wie Historiker Dr. Lutz Partenheimer bei
seinem gut besuchten Vortrag „Des Kaisers
neue Dörfer“ in Schmöckwitz beim Ortsverein
im Evangelischen Gemeindezentrum in
Alt-Schmöckwitz erzählte.
Das Landbuch der Mark Brandenburg oder
Landbuch Kaiser Karls IV. von 1375 zählt zu
den bedeutenden statistischen Erfassungen
des Mittelalters. Seine Daten geben Auskunft
u. a. über Ortschaften, Verwaltungsgliederung,
Wirtschaft, gesellschaftliche
und staatliche Strukturen.
Erste urkundliche Erwähnung
Das Urbar (Verzeichnis über Besitzrechte einer
Grundherrschaft und zu erbringende Leistungen
ihrer Grunduntertanen) liefert für hunderte
Siedlungen einen näheren Einblick, erwähnt
viele von ihnen erstmals urkundlich, markiert
damit den Bezugspunkt ihrer Jubiläen. Und da
Leierkasten und Stände in Bohnsdorf
finden wir für unseren Bezirk Treptow-Köpenick
gleich drei Orte (heutige Ortsteile), die zwar
sicher älter sind, aber 1375 erstmals urkundlich
erwähnt wurden und 2025 ihr 650-Jahr-
Jubiläum feierten: Bohnsdorf (ursprünglich
eingetragen als Benistorp und Bonenstorf),
Altglienicke (Glinik) und Schmöckwitz (Smewitz/Smekewitz,
ab 1542 Smeckwitz; ab 1652
Schmöckwitz).
Auch Rangsdorf, Schönefeld, Schulzendorf
und Zeuthen in der Brandenburger Umgebung
von Berlin wurden da erstmals urkundlich erwähnt
und feierten also auch ihr 650-jähriges
Jubiläum. 730 Dörfer, nach Landschaften geordnet,
sind im Landbuch erfasst.
Für Smekewitz wurden keine Hufe eingetragen,
also Hofstellen mit bewirtschafteter
Fläche, aber 15 Fischerhäuser und an
der Brücke ein Krug. Schillinge und Pfennige,
Hühner und Honig sind als Abgaben
eingetragen. Es gab also auch Imker und
Viehzucht. Auch Inseln werden erwähnt
und ein Kahnzins. Eine mögliche Deutung
des Ortsnamens ist smokowic = Drachenbach
oder Schlangenbach, wegen des sich
schlängelnden Wasserverlaufs um die Insel.
Für die deutsche Inbesitznahme, vermutlich
um 1230, spricht das Vorhandensein eines
Die evangelische Dorfkirche Schmöckwitz,
Veranstaltungsort zur 650-Jahr-Feier, gibt
es erst seit 1799.
© S. Nöbel/aperçu (2)
Schulzen im Landbuch, der vermutlich für
die Lieferung von Fischen und Honig an die
Burg Köpenick zu sorgen hatte.
Die Ortsteile Rauchfangswerder und Karolinenhof
kommen noch nicht vor, sie wurden
erst Ende des 18. bzw. im 19. Jahrhundert
gegründet. Eine Kirche gibt es ebenfalls
noch nicht. Die Schmöckwitzer nennen das
Jahr 1513 für ihr erstes Kirchengebäude. Die
alte Schule stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts,
heute ist hier die Kita zu finden.
Slawischer Ursprung
Die erste Erwähnung des Ortes Bohnsdorf
im Landbuch Kaiser Karls IV. anlässlich eines
Besitzerwechsels um 1375 lässt eine
Ortsgründung vor Ende des 13. Jahrhunderts
vermuten. Bei Niederschrift des Landbuches
gehörte das Dorf dem Berliner Lehnsbürger
Hans von Aken. Die Dorfherrschaft wechselte
in den folgenden Jahrzehnten häufig.
Dass Altglienicke erstmals im Jahre 1375
im Landbuch Kaiser Karls IV. als „Glinik“ erwähnt
wurde, verweist auf den slawischen
Ursprung des Ortes: Glina steht für lehmhaltige
Böden. Archäologische Funde zeugen
hier sogar von einer viel früheren Besiedlung
um 2000 v. Chr.
G Sabine Nöbel
Festwoche in Schmöckwitz
Schmöckwitz feierte gleich eine ganze Festwoche
anlässlich des 650-Jahr-Jubiläums
und trotzte dabei auch häufigem Regen.
Auftakt bildete am 12. Juli ein Sommerfest
der Siedlergemeinschaft Karolinenhof. Der
Ortsverein Schmöckwitz e. V. rief zu einem
Bootskorso von Segel-, Motor-, Ruder- und
Paddelbooten von der Großen Rohwallinsel
bis zur Schmöckwitzer Brücke auf. Am 15. Juli
lud die Freiwillige Feuerwehr zu einem offenen
Übungsabend ein. Am 16.Juli konnte ein
Vortrag des Archäologen Prof. Eike Gringmuth
über die Funde aus der Steinzeit den
Zuhörern nahelegen: „Der erste Berliner war
ein Schmöckwitzer“.
Jubiläumsfest in Altglienicke
Altglienicke feierte die 650. Wiederkehr seiner ersten urkundlichen
Erwähnung vor allem mit einem zentralen Fest im Ortskern
vom 4. bis 6. Juli 2025 auf drei Livebühnen, mit allerlei Ständen
sowie einer Ausstellung zur Geschichte des Ortsteils. Bei der offiziellen
Eröffnung in Gegenwart von Bezirksbürgermeister Oliver
Igel wurden Altglienicker Ehrenamtliche ausgezeichnet. Auf
dem Markt der Möglichkeiten präsentierten sich etliche Vereine,
Initiativen, Einrichtungen, die Wohnungsbaugenosschaft Altglienicke
eG. Auf dem Sportplatz der VSG Altglienicke gab es
mehrere Kinder- und Jugendangebote,
u. a. Hüpfburg und Torwandschießen.
Eine Ausstellung war der Geschichte
des Altglienicker Sports
vom MTV Spieß 1883 bis zur
VSG Altglienicke gewidmet.
Eine Lichtillumination zeigte
am Kirchturm Szenen aus 650
Jahren Altglienicke.
Der Sonntag startete mit einem
Freiluft-Gottesdienst an der Pfarrkirche.
Höhepunkt war dann ein Festumzug
mit insgesamt 20 Bildern. Ein historischer Doppeldeckerbus
Do 56 der Berliner Verkehrsbetriebe aus den späten 50er Jahren,
wie er bis zum Beginn der 70er Jahre auch in Altglienicke
unterwegs war, fuhr kostenfrei die Route der einstigen Buslinie
23 (Kanalbrücke – Grünbergallee). Organisiert wurde die Veranstaltung
vom Festkomitee 650 Jahre Altglienicke und dem
Eventbüro von Hauptstadt Kultur.
Am Donnerstagabend trafen
sich trotz Regen viele
Interessierte zu einem
historischen Rundgang.
Dabei ging es u.a. um die
Steinzeitmenschen, die
erste sesshafte Besiedlung
auf der Insel Schmöckwitz,
die ältesten noch vorhandenen
Häuser, um Fischer und den Beutenweg
(Beute = Bienenstock, da es hier Imker
gab), um das Mittelalter und schließlich die
teils auch schon weiter zurückliegende Neuzeit:
Kurfürsten und das einstige königliche
Jagdschloss, Theodor Fontane, Kriege, die
DDR. Torben Bertram erklärte,
was es hier früher
gab und heute gibt.
Vom 18. bis 20. Juli feierte
Schmöckwitz bei Sonnenschein-Wetter
ein Inselfest
mit buntem Bühnenprogramm,
vielen Ständen,
historischen Straßenbahn- und
Busfahrten zu lokalen Sehenswürdigkeiten.
Musikalischer Höhepunkt war am 18.
Juli ein Konzert des Schmöckwitzer Kammerorchesters
in der Dorfkirche, für andere aber
auch der Tanz am Samstagabend oder der
Festgottesdienst vor der Kirche.
650 Jahre Bohnsdorf
Das Jubiläum wurde am ersten September-Wochenende (5. bis
7. September 2025) mit einem Konzert der Band Daniel Hilpert
und COMODO und einem Tanzabend mit DJ WAIKIKI & DJ Bionic
eröffnet. Es folgte ein großer Familientag am Samstag mit einem
Straßenfest für alle Generationen in der Bohnsdorfer Dahmestraße
bei einem abwechslungsreichen Bühnen- und Mitmachprogramm.
Parallel lud die Freiwillige Feuerwehr zum „Tag der
offenen Tür“ ein. Auf der Bühne sorgten Radio TEDDY, die Tanzgruppen
des KIEZKLUBs und Dance-Planet sowie das Berolina-
Chor-Ensembles und Mike Maverick (Entertainer & Bauchredner)
für Unterhaltung. Clown Natascha sowie „Frank und seine Freunde“
komplettierten den Musik- und Mitmachspaß. Abends gab es
eine große Udo-Jürgens-Show.
Am Sonntag luden ein Ökumenischer Gottesdienst in der Dorfkirche
und ein Frühschoppen mit der Tower Jazzband „Die Klangfischer“
ein. 40 Sängerinnen und Sänger aus Kleinmachnow,
das 2025 auch 650-jähriges Jubiläum feierte, waren zu Gast.
Am Nachmittag wurde die längste Kaffeetafel
Bohnsdorfs gedeckt, zu der
man sich vorher anmelden konnte.
Zu Gast waren Drehorgelkünstler
in historischen Kostümen.
Eine Tombola-Auslosung und
schließlich Livemusik beendeten
die Festtage. Bei der Finanzierung
des Jubiläums half hier
wie auch in Altglienicke die Berliner
Lotto-Stiftung.
29
GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS
GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS
Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick vermarktet mit vielen Ideen wasser- und waldreichsten Bezirk Berlins
Zu Gast bei Freunden
Statt des Schokoladenstückchens finden viele
Gäste des Bezirkes im Hotel eine kleine
Karte mit einem QR-Code des Tourismusvereins
auf dem Kopfkissen: „Wir verändern die
Welt gemeinsam. Pflanze deinen eigenen
Baum und verfolge online seine Geschichte“
steht darauf – eine Aufforderung, der 77
Prozent der Gäste nachkommen. Statt Schokolade
geschenkt zu bekommen, schenken
sie der Region mit ihrer Anmeldung einen
Baum, u. a. wird so am Teufelsmoor wieder
aufgeforstet. 70 Prozent der Gäste beantworten
außerdem zehn Fragen zu ihren
touristischen Interessen zwischen Kultur und
Fine Dining – und sorgen damit für wichtige
Informationen für die Anbieter.
Wer möchte, kann sich ab sofort über Angebote
des Tourismusvereins informieren
lassen – und kommt so vielleicht bald
wieder nach Treptow-Köpenick. „Über die
Baumpflanzung stellen wir Vertrauen her –
87 Prozent öffnen danach Mails von uns“,
beschreibt Mathis Richter das erfolgreiche
Konzept. Er spricht online auch persönlich
die Gäste an. „Zu Gast bei Freunden“, heißt
sein Credo.
Unter dem Motto „Ein Bett ins Grüne“ wurde
das Projekt übrigens für den Deutschen
Tourismuspreis 2025 nominiert. Die Entscheidung
war zum Redaktionsschluss noch
nicht gefallen.
„Ab ins B“ ist eine berlinweite Aktion, die
auf Sehenswertes außerhalb des S-Bahn-
Ringes aufmerksam macht. „Wer zum ersten
Mal nach Berlin kommt, den reizen die
Sehenswürdigkeiten der Innenstadt“, weiß
Mathis Richter, Geschäftsführer des Tourismusvereins
Berlin Treptow-Köpenick e. V.
„Ab dem zweiten Besuch in Berlin können
wir punkten mit Wasser, Wandern, Radtouren,
unserer Natur…“ Das tut der
Bezirk – auch außerhalb der Aktion.
Gefragt bei den Gästen
Zunehmend sei das Interesse des internationalen
Publikums am Bezirk (2024 plus
28 Prozent), auch der durchschnittlich erzielte
Bettenpreis von 110 bis 120 € liege
über dem Berliner Durchschnitt. Inzwischen
könne der Bezirk mehr Betten und
mehr Leistungen vertragen, sagt Touristiker
Mathis Richter. Drei Viertel der Gäste sind
Übernachtungsgäste, die durchschnittlich
2,8 Tage bleiben. Die Berlinerinnen und
Berliner kommen – sehr gern – als Tagesgäste
in den Bezirk.
Zur Vermarktung unter der Marke „dein
Treptow-Köpenick“ und unter einem Dach
als Wirtschafts- und Tourismusstandort,
für Kultur, Sport und Medien wurde 2025
die Stadtmarketing TK GmbH gegründet.
© R. Hoffmann/aperçu
Was für ein Spaß! Allein auf dem Stand up
Paddel war einmal...
Achtsam auf dem Wasser
Unter dem Motto „Du bist nicht allein“ wirbt
die Kampagne des Tourismusvereins Berlin
Treptow-Köpenick inzwischen berlinweit für
mehr gegenseitige Achtung und Akzeptanz
auf dem Wasser – damit alle sich erholen
und Spaß haben können.
G Birgit Nößler
Spannende Radtouren
30
Wer den Bezirk per Rad erkunden will, wird
gut geführt von Radrouten des Tourismusvereins
Berlin Treptow-Köpenick: In der Touristinfo
Alt-Köpenick 31-33 gibt es Flyer. Die
Informationen sind ebenso online zu finden,
incl. der Adressen von E-Bike-Ausleihstationen.
Interessant auch für Berlinerinnen und
Berliner und einen Testtag…
Einerseits gibt es regionale Routen etwa
rund um den Müggelsee, entlang der Dahme,
der Wuhle, des Mauerradweges oder
des Europaradweges. Spannend sind auch
die Touren unter dem Motto like my bike:
Berlins schönste Radrouten in Treptow-
Köpenick. Vom S-Bahnhof Treptower Park
geht es auf nur 18 km und „Auf den Spuren
der Geschichte“ zum BER oder auf dem
„Rundkurs durch Wasser und Strom“ auf
21 km bis zum Peter-Behrens-Bau und der
Grabstätte der Familie Rathenau. Alle Touren
können mit QR-Code auf Komoot.de
gestartet werden.
https://tkt-berlin.de/radrouten
© ChatGPT
Erlebe die Wasserseite Berlins
Du bist
nicht alleine
auf dem Wasser
Über 20.000 Menschen befahren täglich Berlins
Gewässer. Damit die Lebensqualität durch unsere
Gewässer auch für die Anwohner:innen, Wassersportvereine
und die dort lebenden Tierarten
weiterhin erhalten bleibt, möchten wir Ihnen drei
Empfehlungen mit an die Hand geben.
Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V.
Alt-Köpenick 31-33 | 12555 Berlin
www.wassertourismus-berlin.de
In Kooperation mit
qr-code scannen
www.wassertourismus-berlin.de
Achtsamkeit im Wassertourismus
Sicherheit Sauberkeit
Lautstärke
Im Frühjahr 2027 ist es so weit: der neue Spreepark öffnet,
dann sind auch Fahrten mit dem Riesenrad möglich
Vorfreude im Spreepark
Schon jetzt erstrahlt das Wahrzeichen des Spreeparks wieder
in leuchtenden Farben im Park. Bis zur Eröffnung wird das neue
alte Riesenrad komplett aufgebaut und ermöglicht dann vom
höchsten Punkt aus einen beeindruckenden Blick über die Spree
und die Stadt. Auch andere Attraktionen des ehemaligen Vergnügungsparks
wie der Monte Carlo Drive, das Spezialitätenrestaurant
oder das Englische Dorf werden neu gedacht und
überraschend transformiert. Besucher*innen im neuen Spreepark
erwartet ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm –
drinnen wie unter freiem Himmel. So gewinnt Berlin einen über
Jahrzehnte geschlossenen Ort zurück, der Naherholung und
Freizeitgestaltung um das Angebot erweitert, Kunst und Kultur
zu erleben und zu entdecken.
Seit 2024 ist bereits das Eierhäuschen geöffnet
Im Gastronomie- und Kunsthaus zeigt der Spreepark Art Space
schon heute Ausstellungen zu den Themen Landschaft, Natur
und Architektur und schafft Raum für kreative Prozesse. Kunst,
ein vielfältiges Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm sowie
kulinarische Angebote können gemeinsam erlebt werden.
Im Biergarten sitzen Ausflügler*innen unter Bäumen und genießen
Getränke, Snacks und Kuchen. Direkt nebenan in der
Kiehnwerder Allee befindet sich die „Schaustelle Spreepark“
mit Informationen zum aktuellen Stand der Bauarbeiten im Park.
© Frank Sperling
31
GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS
32
Bürgerstiftung
Jedes Los ein Gewinn
Im Sommer sind die Akteure der Bürgerstiftung
allerorten anzutreffen – mit ihrer
Lostrommel. Jedes Los – ist garantiert ein
Gewinn für die Jugend- und Altenhilfe, Erziehung
und Bildung, für Demokratie und
Toleranz, Wissenschaft und Forschung,
Kunst und Kultur, Umwelt- und Naturschutz,
Denkmalschutz, Sport – das sind die Bereiche,
denen sich die Bürgerstiftung des
Bezirkes insbesondere verpflichtet fühlt.
Und was wurde konkret gefördert? Einen
Grill konnte der Förderverein Grundschule
am Berg e. V. anschaffen zur 111-Jahrfeier,
der Cöpenicker Segler-Verein e. V. wurde
bei der Anschaffung von Regatta-Bojen
unterstützt und der Schwimm-Club Ostend
1910 e. V. konnte für das Zeltlager in Oberschöneweide
Zelte anschaffen.
Im Oktober 2025 fand auf dem Müggelturm-Areal
ein Tag der Bürgerstiftung statt
– ein schönes Fest, das von vielen Ehrenamtlichen
und vom Unternehmer Matthias
Große vor Ort tatkräftig unterstützt wurde.
Wer sich mit in der Bürgerstiftung engagieren
möchte, kann Zeit, Ideen, Erfahrungen
für das Gemeinwohl in Treptow-Köpenick
spenden ebenso wie Geld und natürlich
auch Preise für die nächste Sommerlotterie.
Jedes siebte Los enthielt 2025 einen
Gewinn für alle Mitspielenden. (bn)
Bei Veranstaltungen dabei:
Die Bürgerstiftung tourt im Sommer mit
ihrer Lostrommel durch den Bezirk.
© B. Nößler/aperçu
Die polnische Delegation 2025 bei der Olympiade 60+ in Adlershof
Vielfältige Städtepartnerschaften des Bezirks
Von Fitness bis Versöhnung
Im Oktober 2025 fand bereits zum 7. Mal
in Treptow-Köpenick die Olympiade 60+
statt (siehe auch Seite 95). Diesmal war eine
polnische Städtepartnerschafts-Delegation
aus Warszawa-Mokotów dabei. Die Idee
für die Olympiade 60+ kam ursprünglich
wiederum aus einer anderen Partnerstadt
– aus dem peruanischen Cajamarca, wo
bereits seit mehr als 16 Jahren der älteren
Bevölkerung altersgerechte Übungen zur
sportlichen Betätigung und zum Fitbleiben
angeboten werden. Die AG Städtepartnerschaft
präsentierte sich wieder mit einem
Informationsstand.
Andere Beispiele für Städtepartnerschaft:
Gäste aus den Partnerstädten Albinea (Italien),
Warschau-Mokotów und Olomouc
(Tschechien) gedachten Ende April 2025
anlässlich des 80. Jahrestages des Endes
des Zweiten Weltkrieges gemeinsam mit
dem Bezirksamt Treptow-Köpenick der Opfer
und feierten den europäischen Versöhnungs-
und Einigungsprozess.
© Bezirksamt
Eine Delegation pädagogischer Fachkräfte
aus den Kindertagesstätten SüdOst besuchte
im Mai 2025 in Italien die Landgemeinde
Albinea und erhielt dort Einblicke in
den pädagogischen Alltag der Kinderkrippe
L’Aquilone und des Kindergartens Il Franssino.
Das Projekt – gefördert von der Region
Emilia-Romagna – dient dazu, die Qualität
der Bildungsdienste durch den Austausch von
Wissen und guten Praktiken zu verbessern.
Treptow-Köpenick pflegt noch viele andere
Städtepartnerschaften neben den genannten.
In Deutschland gehören zu den Partnerstädten
Köln und Odernheim, in Europa
auch Olomouc (Tschechien), Mürzzuschlag
(Österreich), Izola (Slowenien), Komitat Veszprém
(Ungarn), Subotica (Serbien), Eskisehir-
Tepebasi (Türkei). In den USA ist seit 1991 East
Norriton Township in Montgomery County
im Bundesstaat Pennsylvania Partnerstadt.
Immer geht es darum, dass sich Menschen
aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen
begegnen.
(sn)
33
GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS
Bibliotheken mit vielen Stationen und mobilen Angeboten
Die Stadtbibliothek Treptow-Köpenick
• Mittelpunktbibliothek
Köpenick „Alter Markt“
Alter Markt 2, 12555 Berlin
Tel. 90297-3418, stadtbibliothekaltermarktkoepenick@ba-tk.berlin.de
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 10–19,
Mi 13–19, Sa 10–19 Uhr*,
*eingeschränkter Service ab 14 Uhr
• Mittelpunktbibliothek Treptow
„Alte Feuerwache“
Michael-Brückner-Str. 9, 12439 Berlin
Tel. 90297-6800, stadtbibliothekfeuerwachetreptow@ba-tk.berlin.de
Öffnungszeiten: Mo/Di/Do/Fr 10-19,
Mi 13-19, Sa 10-14 Uhr
Außenrückgabe 7 Tage/24 Stunden
• Stadtteilbibliothek Friedrichshagen
„Johannes-Bobrowski“
Peter-Hille-Str. 1, 12587 Berlin
Tel. 90297-6840 / -6841
Öffnungszeiten: Mo + Di 12–17, Mi + Do
14 – 19 Uhr, Fr geschlossen
• Stadtteilbibliothek Altglienicke
im Bürgerhaus
Ortolfstr. 182, 12524 Berlin
Tel. 90297-6722
stadtbibliothek-altglienicke@
ba-tk.berlin.de
Öffnungszeiten: Mo + Fr 10–16, Di + Do
12–18 Uhr, Mi geschlossen
• Stadtteilbibliothek Alt-Treptow
„Manfred-Bofinger“
im Gerard Philipe
Karl-Kunger-Str. 30, 12435 Berlin
Tel. 90297-6831/ -6832
stadtbibliothek-alttreptow@
ba-tk.berlin.de
Öffnungszeiten: Mo/Do 13-19 Uhr,
Mi geschlossen, Di/Fr 11-17 Uhr
• Stadtteilbibliothek Adlershof
„Stefan Heym“
Tel. 90297-5731, stadtbibliothekadlershof@ba-tk.berlin.de
→ Kulturzentrum „Alte Schule“,
Dörpfeldstr. 56, 12489 Berlin
Angebot: Medien für Erwachsene
Öffnung: Donnerstag 11-18 Uhr
→ Dörpfeldstr. 52, 12489 Berlin
(ehemals KiezKlub)
Angebot: Medien für Kinder & Familien
Öffnungszeiten: Di 11-18 Uhr
© CahtGPT
Fahrbibliothek
• Großer Bücherbus
Da die Fahrpläne saison- und betriebsbedingt
Änderungen unterliegen, bitten
wir Sie, den aktuellen Fahrplan unter
www.berlin.de/stadtbibliothektreptow-koepenick/bibliotheken/
fahrbibliothek/ zu berücksichtigen!
Stadtbibliothek-fahrbibliothek@
ba-tk.berlin.de, Tel. 0171- 172 51 85
Bus-Büro: 030/ 90297-3411
• Kleiner Bücherbus
Der aktuelle Fahrplan ist zu erfahren
unter Tel. 0171-172 51 85, Bus-Büro:
015155171346 oder
www.berlin.de/stadtbibliothektreptow-koepenick/bibliotheken/
fahrbibliothek-ii/artikel.731362.php.
34
Campingplatz Krossinsee –
Das Meer an Freizeit
030 / 6758687
• Stellplätze für
Wohnwagen, Wohnmobile
und Zelte
• Uferstellplätze
• Ferienhäuser
• Tiny Häuser mit
Wasserblick
• Hafen mit Liegeplätze
bis 15m
• Restaurant - Bootsverleih
- Back Shop
Wernsdorfer Straße 38 · 12527 Berlin
anfrage@campingplatz-berlin.de
https://campingplatz-berlin.de
Berliner Bildungszeitgesetz: Viele politische und berufsbezogene Kurse der Volkshochschule sind anerkannt
Investieren in die Zukunft – mit Bildungszeit
Was ist Bildungszeit?
Bildungszeit ist eine Freistellung von der
Arbeit, um an anerkannten Bildungsangeboten
teilzunehmen. Sie stärkt Fähigkeiten,
Karrierechancen und Sicherheit im Job –
ganz ohne Gehaltsverlust.
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben
innerhalb eines Kalenderjahres Anspruch auf
fünf Tage Bildungszeit, sofern Sie regelmäßig
an fünf Tagen in der Woche arbeiten. Im
Vorgriff auf die Bildungszeit im folgenden Kalenderjahr
können Sie auch Ihren Anspruch
zusammenlegen und somit sogar zehn Tage
Bildungszeit beim Arbeitgeber beantragen.
Während der Bildungszeit bleibt der Lohn
erhalten, die Kosten für die Weiterbildung
müssen jedoch in der Regel selbst getragen
werden.
Welche Kurse können Sie
für Bildungszeit nutzen?
Viele der politischen und berufsbezogenen
Kurse der Volkshochschule Treptow-Köpenick
sind nach dem Berliner Bildungszeitgesetz
anerkannt. Die Kurse umfassen täglich
mindestens sechs Unterrichtseinheiten
à 45 Minuten und können sowohl in der Woche
als auch am Wochenende
stattfinden. Achten Sie im
Programmheft auf das
nebenstehende Symbol:
© VHS Treptow-Köpenick
Volkshochschule Treptow-Köpenick
Baumschulenstr. 79
12437 Berlin
Tel.030 90297-4055
E-Mail: anmeldung@vhstk.de
Online: www.vhstk.de
vhstk.de
Gesundheit • Mensch | Gesellschaft | Umwelt • Fremdsprachen | Deutsch als Zweit-
sprache • Kulturelle Bildung • Alphabetisierung | Grundbildung • Arbeit | Beruf | EDV
35
GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS
36
Porträts von Holocaust-Überlebenden und kreative Schulprojekte
Lebhafte Fragerunde in der Ausstellung „Gegen das Vergessen“
Umgeben von Porträts hochbetagter Holocaust-Überlebender
trafen sich im Juli 2025
auf dem Hof der Jugendfreizeiteinrichtung
JuJo in der Johannisthaler Winckelmannstraße
Schüler aus drei Schulen des Bezirks
mit dem Fotografen und Filmemacher Luigi
Toscano, dessen Ausstellung „Gegen das
Vergessen“ hier gezeigt wurde. Scherenschnitte,
Skulpturen, Gemaltes zeugten in
der einstigen Turnhalle davon, wie sich die
Jugendlichen von diesen und sechs weiteren
Schulen aus Treptow-Köpenick im Unterricht
bzw. an Projekttagen intensiv mit den Biografien
der Porträtierten und den Themen Rassismus,
Antisemitismus und Diskriminierung
auseinandergesetzt hatten. Und jetzt hatten
sie viele Fragen an den Fotografen.
In New York und Johannisthal
Die Ausstellung, die leider nur vom 1. bis 18.
Juli auf dem einstigen Schulhof zu sehen und
dort auch öffentlich zugänglich war, ist Teil eines
weltweiten Erinnerungsprojektes, das seit
2014 bereits Station in Städten wie New York,
Washington, Paris und Wien gemacht hat. Immer
im öffentlichen Raum, denn die Porträts
sind wettertauglich behandelt. Nun waren
19 der großformatigen Porträts erstmals in
Treptow-Köpenick zu sehen. Die Erziehungsund
Familienberatung des Bezirks hatte die
Initiative ergriffen, Luigi Toscano und Schulen
sowie Freizeiteinrichtungen zusammenzubringen
und dafür auch mit dem Verein „Gegen
das Vergessen“ kooperiert.
Die Ausstellung hat angesichts zunehmender
Fremdenfeindlichkeit besondere Aktualität,
das betonten zur Eröffnung des Treffens
Brit Bonin von der Beratungsstelle und
der Fotograf. Die Willkommenskultur für
Flüchtlinge 2015 erwähnt der in Mannheim
Lebende ebenso wie die dann einsetzende
Fremdenfeindlichkeit. Luigi Toscano wollte
sich engagieren, das Erinnern daran bewahren,
wie Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung
wirkten und Millionen Leben
auslöschten oder zerstörten. Er hat übrigens
2025 als Reaktion auf den CDU/CSU-
Der Fotograf und die Organisatorin Brit Bonin in der Ausstellung auf dem einstigen Schulhof
Bundestagsantrag zur Migrationspolitik, der
durch Stimmen der rechtsextremen AfD eine
Mehrheit erhielt, die ihm 2021 verliehene
Bundesverdienstmedaille zurückgegeben.
Anna überlebte als Versuchskind
Luigi Toscano thematisierte beim Treffen auf
dem Hof gleich, dass er selbst zwar in Mainz
geboren und Deutschland seine Heimat ist,
aber wie man seinem Namen entnehmen
könne, sei seine Familie nicht urdeutsch. Er
ist das Kind italienischer Gastarbeiter. Und
bei den Jugendlichen auf den Bänken um
ihn herum sah man teilweise auch, dass
die Vorfahren aus anderen Teilen der Welt
kamen. Der Fotograf erinnerte daran, dass
unter den Opfern des Nazi-Regimes neben
Juden auch Sinti und Roma waren, Homosexuelle,
Zwangsarbeiter, sogenannte Asoziale,
Menschen mit Behinderung. Er erzählt von
Anna aus der Ukraine, die ihr Geburtsdatum
nicht genau weiß, aber dass ihre Eltern in
Auschwitz ermordet wurden und sie nur als
Versuchskind des berüchtigten Dr. Mengele
am Leben blieb. Toscano hat über Anna, die
übrigens Mikrobiologin wurde, auch einen
Film gemacht. Er empfiehlt, zu dem KZ-Arzt
nachzulesen und auch zu Euthanasie-Verbrechen,
ein Wort, das sicher nicht nur dem
einen fragenden Schüler fremd ist.
© S. Nöbel/aperçu
Was heißt „unwertes Leben“? Angesichts von
Porträtierten in KZ-Häftlingskleidung fragt jemand,
ob das eine Idee vom Fotografen war.
Nein, er überlasse allen, wie sie fotografiert
werden wollen. Oft tue es weh, was sie erzählten,
es wären emotional anstrengende
Gespräche. „Einer hat mir erzählt, er habe
das Krematorium mitgemauert, in dem seine
Verwandten dann ermordet wurden.“ Einiges
über die Porträtierten erfährt man im
Text am Foto, weitere Infos gibt es nach dem
Scannen eines QR-Codes.
Der Fotograf war in vielen Ländern der
Welt für das Projekt. Einige Überlebende
hätten sich die KZ-Nummer am Arm wegmachen,
manche später die Tätowierung
aber auch wieder erneuern lassen. Gegen
das Vergessen.
Wie er zur Fotografie kam, will ein Jugendlicher
wissen. Zunächst durch Zufall, weil es
eine Analog-Kamera günstig als Angebot
gab, war die freimütige Antwort. Aber seine
ersten Fotos seien eine Katastrophe gewesen.
Eine Freundin hätte ihm dann einen Flyer
zu einem VHS-Grundkurs für Fotografie hingelegt.
Sie meinte es wohl spaßig. Aber er
hat das wirklich gemacht. Und es wurde seine
Passion und sein Beruf, später kam noch
Filmemachen dazu.
G Sabine Nöbel
F 217 Helga Lieser, Berlin
ALLTAG
ZWANGSARBEIT
1938–1945
DAILY ROUTINE FORCED LABOR 1938 –1945
Dokumentationszentrum
NS-Zwangsarbeit
Berlin-Schöneweide
Britzer Straße 5 | 12439 Berlin
Kontakt: 030/63 90 288 0
schoeneweide@topographie.de
www.dz-ns-zwangsarbeit.de
STIFTUNG TOPOGRAPHIE DES TERRORS
NS ZWANGSARBEIT
D okumentationszentrum Berlin
European funds for
regional development
Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit macht das vergessene Schicksal von 13 Millionen Menschen sichtbar
Erinnern in Schöneweide
Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Schöneweide widmet sich am historischen
Ort eines fast vollständig erhaltenen Lagers dem lange vergessenen Schicksal der über 13 Millionen
Männer, Frauen und Kinder, die während des Zweiten Weltkriegs als Zwangsarbeiter*innen
ausgebeutet wurden. Die Zwangsarbeit von aus allen Teilen Europas und der Sowjetunion
verschleppten Menschen war im Nationalsozialismus ein alltägliches Massenphänomen.
Das erschließt sich den Besuchenden bereits durch die Lage des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers
inmitten eines Wohnbezirks. Unter den Augen der deutschen Zivilbevölkerung
arbeiteten Zwangsarbeiter*innen in allen Bereichen der Gesellschaft – in großen, mittleren
und kleinen Firmen aller Branchen. Besonders häufig mussten sie in der Rüstungs- und Bauindustrie
Zwangsarbeit leisten.
Die Dauerausstellung „Alltag Zwangsarbeit 1938–1945“ informiert anhand von historischen
Fotografien, Objekten, Informationstafeln und Biografien über das Schicksal der Zwangsarbeiter*innen.
Zudem wird die Dauerausstellung „Zwischen allen Stühlen. Die Geschichte der
italienischen Militärinternierten 1943–1945“ gezeigt. „Baracke 13“, die nahezu im ursprünglichen
Zustand erhalten ist, macht die Lebensbedingungen eines Lagers konkret für die Besuchenden
erfahrbar. Im Rahmen von Sonderausstellungen und einem umfangreichen Veranstaltungs- und
Bildungsprogramm werden verschiedene Themen der NS-Zwangsarbeit in Europa aufgearbeitet.
In seiner Sammlung und der öffentlich zugänglichen Bibliothek hält das Dokumentationszentrum
die Stimmen und das historische Erbe der damaligen Zwangsarbeiter*innen für
die nachfolgenden Generationen und zur weiteren Erforschung des Themas fest.
Blicke in die Dauerausstellung
„Alltag Zwangsarbeit 1938−1945“
NS ZWANGSARBEIT D o k u m e n t a t i o n s z e n t r u m
© Andreas Schoelzel (3)
GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS
N S Z W A N G S A R B E I T
Dokumentationszentrum
Britzer Straße 5 | 12439 Berlin
Dienstag–Sonntag, 10–18 Uhr
Eintritt und Führungen frei
www.ns-zwangsarbeit.de
37
GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS
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Max Becker vor der Ausstellungseröffnung
im Kulturzentrum Schöneweide
Musikwissenschaftler, Yogalehrer, Hobbyfotograf und -zeichner
In der Ruhe liegt die Kraft
Ehrenamt prägt das Kulturzentrum Schöneweide. So war es nur selbstverständlich,
dass Egon Höcker zur Ausstellungseröffnung gekommen
ist, der Max Becker half, die Ankündigung zur Ausstellung mit
seiner Biografie zu gestalten. Und Werner Laube, ebenfalls Rentner,
ist da, der schon so vielen die Freude am Zeichnen und manchen
Kniff dabei vermittelt hat, bei dem Max Becker neuerdings im Kurs
ist und der den Kursleiter beschreibt als jemanden, „der Menschen
dazu bringt, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen“. Dazu gesellen
sich Yogaschülerinnen aus seinen Kursen, die er in Marzahn,
Friedrichshain, Hohenschönhausen, Weißensee, in Karlshorst und in
Schöneweide im Ratz-Fatz gibt, das bei den Alteingesessenen natürlich
immer noch so heißt.
Auch wenn er sich schon mit 17, angeregt duch die Beatles, mit Yoga
beschäftigt hat, führte erst die Wende und der Bruch an der Akademie
der Künste den promovierten Musikwissenschaftler zur Tätigkeit
als Yogalehrer. Seither verhalf er vielen mit seinen ruhigen Stunden zu
innerem Abstand vom Tage, zum Loslassen all der Dinge, die gerade
noch so wichtig schienen. Immer hat er einen Spruch zum Tage parat,
über den es weiterzudenken lohnt. Ganz sicher hat ihn da auch der
Rudolf-Bahro-Freundeskreis geprägt, dem er angehörte, mit seinen
Debatten, um die Welt zu verändern.
Von der Weite der Gedanken sind auch seine Bilder geprägt, die er in
der Schnellerstraße zeigt: weite Felder, weiter Himmel vor Wetterumschwüngen,
faszinierende Blicke in eine Landschaft, „wo scheinbar
nichts ist“. „Ich bin ein bekennender Dilettant“, sagt der Schöneicher,
wie so oft leise schmunzelnd, er liebe es „sich zu ergötzen und sich
zu vergnügen“. Gerne sind wir dabei.
Weitere Infos zu Max Becker unter:
© B. Nößler/aperçu
G Birgit Nößler
www.yoganachmass.de
Kreativtag im Kulturzentrum Schöneweide
Plötzlich im Rampenlicht
Aus dem Stuhlkreis wird schnell eine lockere Runde: Wir stehen, stellen
uns mit dem Vornamen, einer Geste und einer Eigenschaft vor
– und die Nächsten wiederholen alles und stellen sich dazu vor. So
geht es ein paar Runden, wir wechseln die Plätze, machen die Gesten
aller schließlich ohne Worte nach. Freuen und amüsieren uns.
Was wir nicht wissen: Schon jetzt steht ein Teil unserer Präsentation.
Können einander unbekannte Menschen, alle keine Profischauspieler,
in drei Stunden ein Stück für die Bühne inszenieren? Sie
können! Und haben die Zuschauenden auch noch Spaß dabei?
Sie haben ihn! Und sind beeindruckt dazu. Beim 15. Kreativtag
des „Theaters der Erfahrungen“, diesmal zu Gast im Kulturzentrum
Schöneweide, staunten am Ende alle, was in den kreativen
Workshops erdacht und inszeniert wurde. Da wurde Theater und
biografisches Theater gespielt, Musik gemacht, gerappt und so
manch kreativer Text zum Besten gegeben. Mit dabei waren
junge Leute, manche Studierende der sozialen Arbeit, aber vor
allem lebenserfahrene Menschen. Manche erlebten ihren ersten
Bühnenauftritt und waren vom Scheinwerferlicht noch irritiert, andere
nahmen das gar nicht mehr wahr, treffen sich regelmäßig
in den Ü 50-Gruppen des „Theaters der Erfahrung“. Vielleicht
kommt der eine oder die andere demnächst dazu, bei „Fallobst“
in Tempelhof, den „Pfefferstreuern“ in Prenzlauer Berg, den „Sultaninen“
in Neukölln…
Hier finden Sie die Gruppen
vom „Theater der Erfahrungen“
www.nbhs.de/aktiv-im-stadtteil/
kultur/theater-der-erfahrungen#c1378
© B. Nößler/aperçu
G Birgit Nößler
Drei Akteurinnen der Frauenbewegung
Das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF)
Digital. Divers. Feministisch.
2013 wurde im Koalitionsvertrag vereinbart, Materialien zur Deutschen
Frauenbewegung wissenschaftlich aufzuarbeiten, in einem digitalen Archiv
zu sichern und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Daraus
entstand das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF). Es bündelt
mehr als 200 Jahre feministische Bewegungsgeschichten aus dem
deutschsprachigen Raum. Online und kostenfrei.
Abgesehen davon, dass das DDF damit Originalquellen erhält und
langfristig sichert, erfüllt es einen zentralen Bildungsauftrag: In der
vorherrschenden Geschichtsschreibung finden weibliche und feministische
Perspektiven kaum Raum. Akteurinnen und ihre Leistungen werden
noch immer an den Rand gedrängt und zu oft unsichtbar gemacht.
Damit sie als Teil von Demokratiegeschichte bewahrt und weltweit zugänglich
sind, werden sie vom DDF digitalisiert und kontextualisiert.
Cordula Jurczyk von der DDF-Onlineredaktion sagt zudem: „Frauenund
Lesbenbewegungsgeschichte wird im Schulunterricht kaum vermittelt.“
Mit dem Format „Platz da, Feminismus hat Geschichte – und
Geschichte gibt‘s nicht ohne Frauen!“ steuert das DDF deshalb gemeinsam
mit einer Didaktikerin der Leipziger Louise-Otto-Peters-Schule
dagegen. Mit ihrem Projekt erweitern sie den bestehenden Lehrkanon
um Wissen über feministische Geschichte.
Wer schauen möchte, wie viele Löcher das eigene Geschichtswissen
beinhaltet, kann sich auf www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de
ein Bild machen. Mit Originalfotos werden die Biografien von Frauen
und ihrer Arbeit spannend aufbereitet und laden zum intensiven Lesen
und Wiederkehren ein.
G Marlen Pelny
Marie Kundt
Lehrerin und Fotografin
(1870-1932)
© Archiv Lette Verein via DDF
Marie Kundt prägte in ihren 40 Dienstjahren
die Photographische Lehranstalt des Berliner
Lette Vereins, dem sie auch als Direktorin vorstand.
Durch ihr Wirken wurden technische Frauenberufe
entwickelt und erhielten allgemeine Anerkennung.
Minna Cauer
Pädagogin und Publizistin
(1841-1922)
© AddF via DDF
Sie leitete Frauenvereine, war eine mitreißende
Rednerin und mischte sich mit ihrer Zeitschrift
‚Die Frauenbewegung‘ in die öffentliche Debatte im
Kaiserreich ein. Ihr Ziel: die allumfassende Gleichberechtigung
der Frau im Staat. Ihr größter Erfolg:
1918 erhalten die Frauen das Wahlrecht.
Rita ‚Tommy‘ Thomas
Hundefriseurin und
Gastgeberin der (HIB)
1931-2018
© FFBIZ via DDF
Die (Ost-)Berlinerin Rita Thomas nannte sich ‚Tommy‘
und lebte als Mitglied der Homosexuellen Interessengemeinschaft
Berlin (HIB). Tommys Fotosammlung
bietet Einblicke in lesbisches, schwules und trans*
Leben in Ost- und West-Berlin seit 1945.
Feminismus hat Geschichte! Und die ist politisch,
bewegt und reich an Auseinandersetzungen. Sie
erzählt von Solidaritäten und Brüchen, sie hat
viele Gesichter, Perspektiven und nicht zuletzt
Schultern, auf denen auch heute Feminismus gelebt,
gedacht und ausgehandelt wird. Von Frauenstreiks
bis Cyberfeminismus, von Pionier*innen
in Sport oder Sprache: Der DDF-Podcast blickt
auf Akteur*innen und Phänomene aus mehr als
200 Jahren feministischer Bewegungsgeschichte.
Hier zum
Podcast
39
GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS
Bestes Wetter, beste Stimmung beim ersten Klassentreffen
der Ostmusik am Hangar-312 in Neuruppin
GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS
40
Auf dem Hangar 312 in Neuruppin wird im
Sound der Ostmusik gewippt. Manche Bands
wie NO 55 und Chicorèe hatten sich für dieses
Festival wieder zusammengefunden,
Dirk Zöllner und Manuel Schmid zelebrierten
spontan Klassiker wie „Es gibt Momente“
oder „Reichtum der Welt“, weil ein Öllaster
auf der A2 umgekippt war und die Magdeburger
Musiker der Klosterbrüder nicht pünktlich
anreisen konnten.
Das Durchschnittsalter des zeitgleich ein
bisschen nördlicher stattfindenden Fusion-
Festivals dürfte Jahrzehnte niedriger gelegen
haben – was soll‘s? Womöglich bringen
Besucherinnen und Besucher des ersten Klassentreffens
der Ostmusik zur zweiten Auflage,
spontan während des Festivals beschlossen,
am 19. und 20.6. 2026, dann ihre Kinder und
mehr Freunde und Bekannte mit. Denn viele
waren sich unsicher: Was wird sie erwarten?
Die Meisten waren ganz sicher weniger
festivalerfahren als Tochter und Vater Helen
und Peter Jurschka aus Friedrichshagen. Sie
übernachtete im Zelt, der Papa auf der bequemen
Matratze im Auto. Die Meisten waren
neugierig und überrascht, wie unkompliziert
alles ablief, wie einfach auch die nicht mehr
ganz Jungen und Gesunden Festivalatmosphäre
genießen konnten. An den Holztischen
herrschte tatsächlich eine Stimmung
wie beim Klassentreffen, wurde Platz freigehalten
und sich über Kinder, Enkel, Krankheiten
ausgetauscht.
Die Idee dieses ersten Klassentreffens der
Ostmusik geht auf Patrick Lösers Mama zurück.
Auf dem Sterbebett hatte der Hörgeräteakustiker
aus der Köpenicker Altstadt seiner
einst bei der Konzert- und Gastspieldirektion
tätigen Mama versprochen, die besten Gitarristen
des Ostens wieder zusammenzubringen.
Da alle in Bands spielen, wurde ein
Festival daraus. Mit im Boot: Konzertveranstalter
Mario Geyermann, Autor und Moderator
Wolfgang Martin, Christian Juhre, der
emsig den klasse Veranstaltungsort in Neuruppin
führt, Jörg Stempel, der das Amiga-
Erbe bewahrt, Tobias Unterberg, der (wie einige
andere im Team) mit dem Verein Kunst-
HofKöpenick die Veranstaltungsreihe Après
Church organisiert und einige mehr.
Der in Köpenick gegründete Verein PopKulturOst
beim Festival mit v. l. Katja Schulze-Unterberg,
dem Vereinsvorsitzendem Patrick Löser, Silvia Steinig,
Tobias Unterberg
Der im Bezirk gegründete Verein PopKulturOst initiierte das erste Klassentreffen der Ostmusik
„Es gibt Momente, da stellen sich die Weichen“
© B. Nößler/aperçu (2)
„Wir wollen unsere Songs, den Sound des
Ostens bewahren“, sagt Silvia Steinig, die sich
um das Marketing des extra neu gegründeten
Vereins – nicht ganz unaufwändig, wie das in
Deutschland so ist – kümmert. Der Name erlaubt
es, künftig auch andere, aktuelle Stimmen
aus dem Osten und Osteuropa auf die
Bühne zu bringen. Das lässt für die Zukunft
Möglichkeiten offen.
In Neuruppin treffen sich viele Köpenicker.
„Vielen DDR-Musiker wurden für ihre Auftritte
im Westen nicht West-Gagen ausbezahlt, sie
konnten aber Grundstücke vorzugsweise in
Rahnsdorf und Friedrichshagen kaufen“, erklärt
Patrick Löser. Die Künstler und ihre Familien
sind dort geblieben. Wen wundert‘s.
PopKulturOst will kein Museum schaffen, sondern
Songs lebendig halten, die viele heute
noch mal anders als früher hören, wenn da
erklingt: „Es gibt Momente, da stellen sich die
Weichen“, „Sag mir, was wird morgen sein“
oder „Halt die Zeit für mich an“. Dass manches
einst nicht direkt ausgesprochen werden
konnte, macht viele Lieder schön langlebig.
G Birgit Nößler
Willkommen beim Märkischen
Lamahof in Schenkendorf
Warum mit Lamas und Alpakas wandern?
Weil es Spaß macht! Und für jedes Alter geeignet
ist. Bei jeder Tour werden viel interessante
und wissenswerte Infos weitergegeben.
Mit den Tieren zu wandern heißt nicht nur einfach,
daß man unbeschwert den Weg genießen
kann. Es heißt, auch die Ruhe und Gelassenheit
zu erleben, die ein Lama beim Laufen
ausstrahlt und die offensichtliche Zufriedenheit,
die sich auf den Wanderer überträgt. Das
Vertrauen und die Freude werden durch kleine
Gesten gezeigt, die beim Beobachter ein
Gefühl des „Erreicht-Habens“ und des Glücks
auslöst. Die Aufmerksamkeit für jedes Detail
der Umgebung, das Interesse am Geschehen
um sie herum und die unstillbare Neugier
und ihr Enthusiasmus lassen eine Tour mit
diesen Tieren zu einer ganz besonderen Erfahrung
werden. Lamas kombinieren Stärke
mit Trittsicherheit, Intelligenz mit Willigkeit,
Zurückhaltung mit Vertrauen und Ruhe mit
Lebendigkeit. Diese Eigenschaften erhalten
auch heute noch die Leidenschaft von Anita
Selig-Smith nach über 30 Jahren Arbeit
mit den Tieren. In Schenkendorf lebt die derzeitig
größte Lamaherde Ostdeutschlands -
und einige Alpakas tummeln sich auch dazwischen.
Die Tiere sind gut trainiert und
gehen auch mit Schulklassen auf Tour. Auch
einen Hof laden gibt es vor Ort.
Spendenaktion: Hilfe für Pinto
– ein Alpaka kämpft um Bein und Leben
Pinto ist ein sehr beliebtes Wandertier. Er verzaubert mit seinem neugierigen
und sanften Charakter die Besucher und Wanderer und seine
außergewöhnliche Färbung steigert nur seinen Charme. Im Juni
2025 hat sich unser Alpaka Pinto schwer verletzt. Damit
Pinto weiter die Chance auf Heilung hat und die anderen
Tiere nicht darunter leiden, bitten wir Sie herzlich
um Unterstützung.
Tel. 01522 - 8752653
info@maerkischer-lamahof.de
Für eine lebendige queere Kultur
Kollektiv Queeres Köpenick
Das Kollektiv Queeres
Köpenick möchte mehr
Veranstaltungen und
(Unterstützungs)angebote
speziell für queere
Menschen im Bezirk
initiieren und sucht dafür Engagierte, die
Teil der Initiative sein möchten. Regelmäßig
finden Offene Treffs in der Regel am 2.
und 4. Mittwoch im Monat von 18-22 Uhr in
der Seelenbinderstraße 54 statt.
www.queeres-koepenick.de
hallo@queeres-koepenick.de
Praktischer Buchtipp zu Berlin
Viele Tipps für Ausflugsdampfer,
Badestellen und Lokale
Die 57 schönsten Ausflugsziele an Berliner
Gewässern verbunden mit Berliner Stadtgeschichte.
Viele Tipps für Bootsverleih
vom Tretboot bis zum Ausflugsdampfer,
Badestellen und die tolle Lokale. Dieser
Stadtführer ist eine ganz
besondere Lektüre. Sie führt
durch alle Bezirke der Stadt
und stellt, gut bebildert, Orte
vor, an denen man entlang
spazieren, essen gehen und
Berlin (er)leben kann. Neben
Wissen über Historisches und
Natur liefert das Buch zu jedem
Ausflugsziel auch praktische
Infos.
Werner Radasewsky
Borges da Silva:
Stadt Strand Fluss.
Berlin am Wasser erleben
via reise Verlag | 192 Seiten
ISBN: 978-3-949138-31-7 | 16,95 €
41
Geschichtsträchtige Flaniermeile
Bummeln durch die Bölschestraße
Eine der beliebtesten Flaniermeilen im Bezirk ist die etwa 1,3 Kilometer lange Bölschestraße,
benannt seit 1947 nach Wilhelm Bölsche, wichtigster Vertreter des Friedrichshagener
Dichterkreises. 100 Bauwerke stehen unter Denkmalschutz in der 1753 auf Geheiß
des Preußen-Königs Friedrich II. für eine Kolonie von Baumwollspinnern angelegte Straße.
Nur noch wenige einstöckige Häuser im Kolonistenstil gibt es. Ein schönes Beispiel,
im Grundriss unverändert, ist die liebevoll restaurierte heutige Nr. 12a.
Die Anfangsbauten gruppierten sich um den Marktplatz mit dem Bethaus – heute steht
hier die Christophorus-Kirche. Sie gehört ebenso wie z.B. das Postamtsgebäude und das
Rathaus Friedrichshagen zu den Baudenkmalen. Der Marktplatz in der anfangs Dorfund
ab 1871 bis 1947 Friedrichstraße genannten heutigen „Bölsche“ war Mittelpunkt des
Ortes. In der ersten Hälfte des 19. Jh. wurden Häuser klassizistisch umgebaut. Die neuen
Steinbauten danach waren mindestens zweigeschossig, viele trugen Jugendstildekor.
Seit 1904 stand am Markt eine Bronzestatue Friedrich des Großen, ab 1945 verschollen.
Eine mit Spendengeldern gefertigte Kopie wurde 2003 eingeweiht.
Die anfangs vierreihig an der Straße gepflanzten Maulbeerbäume dienten übrigens
nicht der Seidenraupenzucht wie anderswo. Hier wurden die Beeren verkauft. Heute
gibt es andere Verkaufsschlager in den rund 80 Geschäften, Restaurants und Cafés.
Im Mai wird das Bölschefest gefeiert.
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Kochkurse als Geburtstagsgeschenk, Date-Idee oder Team-Event
Gemeinsames Kochen & Genießen
Ob italienische Pasta-Träume, griechische
Tavernenklassiker, französische Raffinesse,
asiatische Wok-Magie oder selbstgebackenes
Sauerteigbrot – Kochkurse erweitern
den kulinarischen Horizont. Das Angebot
in Treptow-Köpenick ist so vielfältig wie der
Bezirk selbst: deftig oder süß, vegan oder
vegetarisch, saisonal frisch oder auf Sterne-
Niveau – die Auswahl ist köstlich und kreativ!
Und wer glaubt, Kochen sei eine einsame
Angelegenheit, wird hier eines Besseren
belehrt: Beim gemeinsamen Schnippeln,
Würzen und Anrichten entstehen nicht nur
raffinierte Menüs, sondern oft auch neue
Freundschaften.
Besonders beliebt: Kurse für Paare, Familien
oder Freundesgruppen. Ob als Geburtstagsgeschenk,
Date-Idee oder Team-Event
mit Kollegen – gemeinsam Kochen verbindet.
Geführt werden die Kurse von passionierten
Köchinnen und Köchen, die nicht
nur ihre Messer, sondern auch jede Menge
Tipps und Tricks locker aus dem Handgelenk
schütteln. Frische Zutaten, gute Laune
und der Spaß am Tun stehen immer im Mittelpunkt.
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Kochkurse und -events bieten z. B.:
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Vielen Adlershofern ist unser Restaurant
noch als „alte Post“ bekannt. Heute bietet
das „Postamt“ Platz für mehr als 100 Gäste,
dazu noch einen separaten Veranstaltungsraum
für ca. 40 Gäste. Bei schönem Wetter
kann man es sich auch auf unseren beiden
Terrassen gut gehen und sich verwöhnen lassen.
Wählen Sie aus unserer ständig wechselnden
Speisekarte, die Ihnen eine Vielzahl
von mediterranen Spezialitäten bietet.
❚ Restaurant Athen
Radickestr. 57, 12489 Berlin
Tel. 030 32597872, Di - So 12:0 - 23:30
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Familienbetrieb seit 1870
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Semmelweisstraße 1 · 12524 Berlin-Altglienicke
Tel. 030 6736004
www.gaststaette-ebel.de
Yvonne op de Hipt, Hotel Managerin bei NYX HOTEL BERLIN KÖPENICK by Leonardo Hotels
„In der Gastronomie kannst du alles werden“
„Ich bin ein Hamburger Dern, ich liebe das Wasser“,
sagt Yvonne op de Hipt, Hotel Managerin
vom NYX HOTEL BERLIN KÖPENICK by Leonardo
Hotels mit Blick vom Hotel in der Grünauer
Straße 1 aufs Wasser, hinüber zum Schloss Köpenick
und zum Rathaus in der Altstadt. Sie „miete
supergerne ein Floß“, sei unheimlich gerne auf
der Hotelterrasse am Wasser und fährt mit dem
Motorrad nach der Arbeit raus und drauflos, um
abzuschalten und nutzt dann das Navi für den
Rückweg. Sie wohnt und arbeitet im Bezirk, genießt
nach dem Trubel im Hotel die ruhige Atmosphäre
der Dörpfeldstraße und „den schönsten
Sonnenuntergang der Stadt“ von der Terrasse
ihrer Wohnung in Adlershof.
Sie habe klassisch Hotelfachfrau in einem kleinen
Hotel im Norden mit 23 Zimmern gelernt,
erzählt sie, und sich immer weiterentwickelt: „In
der Gastronomie kannst Du alles werden. Und es
kann jeder machen. Du musst nur ein Ziel haben.“
Liebt das Motorradfahren:
Hotel Managerin
Yvonne op de Hipt
© Leonardo Hotels Central Europe
Spülküche oder Rezeption, Hotelservice, Housekeeping,
sie hat überall gearbeitet, war F&B-Managerin
und für die ganze Gastronomie verantwortlich.
Seit 2025 leitet sie das Haus mit 190
Zimmern an der Langen Brücke, das gerade
„nebenbei“ saniert und verschönert wurde, das
große Events sowie kleine Familienfeiern veranstaltet,
Bar- und Restaurantbetrieb mit spannenden
Gastköchen anbietet. Traditionell fühlen sich
in dem Hotel in Köpenick auch die Gastmannschaften
des 1. FC Union wohl.
„Ich liebe die Atmosphäre“, sagt Yvonne op de
Hipt beim Blick übers Foyer des Hauses. Und „natürlich“
sei sie auch Mitglied beim 1. FC Union.
Dass sie bei ihrer Arbeit sein kann, wie sie ist, mit
Tattoos und Undercut-Frisur, das macht sie stolz
und schafft diese Freiheit auch für alle Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Es passt zum urbanen
Style des Hotels.
G Birgit Nößler
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Treptow-Köpenick zum Wohnen, Arbeiten, Leben
Stadtmarketing für alle
Das Bezirksamt Treptow-Köpenick erarbeitet bis 2026 ein umfassendes
Tourismus- und Stadtmarketingkonzept, um ein starkes Profil
für den Bezirk zu entwickeln, die Identität Treptow-Köpenicks zu
stärken und diese attraktiv zu vermarkten. Das Konzept werde die
Bürgerinnen und Bürger Treptow-Köpenicks genauso berücksichtigen
wie die hier tätigen Unternehmen und Gäste des Bezirkes,
betont Sven Schmohl, Leiter der bezirklichen Wirtschaftsförderung.
Es gehe über den Tourismus hinaus, solle beitragen zu einer ausgeglichenen
Work-Life-Balance: Treptow-Köpenick als Ort zum
Wohnen, Arbeiten, für ein gutes und gesundes Leben.
Dafür gibt es verschiedene Projekte und Initiativen. So soll die Altstadt
– trotz der andauernden Bauarbeiten – lebendig bleiben. Der
Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e. V. vernetzt die Anbieter
in der Altstadt, die sich u. a. beim monatlichen Stammtisch im
Weinhaus zu den aktuellen Bauarbeiten austauschen, über Probleme
wie gemeinsame Initiativen beraten. Die Einkaufsstraßen des
Bezirkes sollen erhalten, gefördert und unterstützt werden – von der
Bölschestraße bis zur Baumschulenstraße oder Dörpfeldstraße.
Die Wirtschaftsförderung unterstützt Geschäftsstraßeninitiativen
beim Vernetzen, bei gemeinsamen Aktionen und Festen. (bn)
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Feiern und genießen
Restaurant oder Catering?
Ob runder Geburtstag, Jubiläum oder Firmenfeier – festliche Anlässe
verdienen einen passenden Rahmen. Doch wo lässt es sich besser feiern:
im Restaurant oder mit einem Catering in eigener Location? Beide
Varianten haben ihren Reiz – und die Entscheidung hängt stark davon
ab, welche Atmosphäre und Abläufe man sich wünscht.
Ein Restaurant bietet den großen Vorteil, dass alles bereits vorhanden
ist: Küche, Servicepersonal, Ausstattung und oft auch eine festliche Dekoration.
Gäste müssen sich um nichts kümmern, können sich entspannt
zurücklehnen und den Abend genießen. Auch bei wechselhaftem Wetter
oder spontanen Änderungen ist man im Restaurant meist auf der
sicheren Seite. Zudem sorgt das eingespielte Team für reibungslose
Abläufe und ein rundes Gesamterlebnis.
Ein Catering dagegen punktet mit Flexibilität. Die Feier kann an einem
ganz persönlichen Ort stattfinden – sei es im Garten, im Büro oder in
einer gemieteten Eventlocation. So lässt sich das Fest individueller gestalten
und an die Wünsche der Gastgeber anpassen. Auch das Menü
kann oft kreativer und freier zusammengestellt werden. Wer also Wert
auf eine persönliche Note legt oder eine besondere Atmosphäre schaffen
möchte, ist mit einem guten Catering bestens beraten.
Letztlich gilt: Beide Varianten können großartig sein – wichtig ist, dass
sie zu den Gästen, zum Anlass und zum gewünschten Stil passen. Am
besten holt man sich frühzeitig Angebote ein, bespricht seine Vorstellungen
mit den Anbietern und achtet darauf, dass Service, Qualität
und Ablauf überzeugen.
Fünf Fragen, die vorab geklärt werden sollten:
1. Welche Atmosphäre wünschen wir uns – festlich, locker oder familiär?
2. Wie wichtig ist uns persönlicher Service vor Ort?
3. Gibt es genügend Platz und Ausstattung für ein Catering?
4. Soll das Menü individuell gestaltet oder aus einer festen Karte
gewählt werden?
5. Welche Lösung sorgt dafür, dass sich die Gäste am wohlsten fühlen?
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Genuss, der alles vereint
Ob gemütlich im Café, entspannt im Restaurant oder praktisch
Togo – Bowls stehen für bewussten Genuss, frische Zutaten
und eine Extraportion Vielfalt. Hier darf nach Herzenslust
kombiniert werden: knackiges Gemüse, aromatische
Dressings, feine Körner und auf Wunsch auch hochwertige
Eiweißlieferanten wie Hähnchen, Feta oder Tofu. Jede Bowl
ist ein kleines Kunstwerk – individuell, ausgewogen und dabei
einfach köstlich.
Ihren Ursprung haben die Bowls in den USA, wo die ersten
„Buddha Bowls“ und „Poké Bowls“ das Streetfood-Angebot
revolutionierten. Inspiriert von der hawaiianischen und asiatischen
Küche, eroberten sie im Sturm die Metropolen – und
mit ihnen die Herzen aller, die Wert auf gesunde, unkomplizierte
Ernährung legen. Von dort aus trat die Bowl ihren Siegeszug
um die Welt an – und ist heute aus modernen Cafés
und trendbewussten Restaurants nicht mehr wegzudenken.
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Nach eigenen Vorlieben
Kein Wunder: Bowls vereinen alles, was wir uns von einer
Mahlzeit wünschen – Frische, Geschmack, Nährstoffe und
optische Raffinesse. Sie sind die perfekte Wahl für alle, die
bewusst genießen möchten, ohne auf Vielfalt zu verzichten.
Ob vegan, vegetarisch oder mit Fleisch – Bowls passen sich
jedem Lebensstil an und lassen sich im Handumdrehen nach
den eigenen Vorlieben zusammenstellen.
Und wie sieht die Zukunft der Bowls aus? Bunter, nachhaltiger
und noch kreativer! Immer mehr Cafés setzen auf regionale,
saisonale Zutaten und umweltfreundliche Verpackungen.
Neue Kombinationen, Superfoods und internationale Einflüsse
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Das Quartier 89 in Berlin-Johannisthal
Mit 25 Metern Höhe, einer Länge von fast 100
Metern und 16 Metern Breite ist Quartier89
eines der größten Bauwerke in Johannisthal.
Es blieb in seinem „DDR-Charme“ erhalten.
Nach zeitweiligem Leerstand in den 90er
Jahren, wurde das Gebäude ab 2003 teilweise
innen modernisiert und neu vermietet.
Heute sind hier über 120 Arbeiter und
Selbstständige mit ihren Angestellten von
Abfallbeseitigung über Ingenieurbüro bis
Zahntechniker tätig.
Die Kantine, deren kleinerer Teil sich im Gebäude
befindet, versorgt Menschen aus dem
Haus und der Umgebung. Ab 6:00 Uhr gibt
es in der Woche ein reichhaltiges Frühstück,
ab 11:30 Uhr vier verschiedene Mittagsgerichte
zu günstigen Preisen. Die Stube neben der
Kantine lädt als Abend-Bar bis ca. 20 Uhr ein.
Im Saal treffen sich Vereine wie der Skatverein
aus der Umgebung. Am Wochenende finden
hier Geburtstagsfeiern oder Tagungen statt.
Es gibt sogar die Möglichkeit, eine „DDR-
Feier“ zu buchen. Die Gäste essen dann von
früheren Kantinen-Tellern, sitzen auf original
DDR-Stühlen, hören Musik aus der Zeit, essen
typische Speisen von damals, und bis zu
40 Besucher können im DDR Ambiente, in
den originalen Schlafräumen, übernachten.
Im entstandenen DDR-Museum, das weiter
ausgebaut wird, können Sie sich in ein ehemaliges
Fahrzeug der Deutschen Volkspolizei
setzen. Sogar der Hauswart mit seinen 75
Jahren ist im Gebäude immer noch wachsam.
Während die umliegenden Produktionsstätten
verschwunden sind, soll dieses Haus erhalten
werden. Im Hauptgebäude existieren original
DDR-Büros mit den typischen Schreibtischen,
Möbeln, Gardinen, Telefonen und Bildern vom
Generalsekretär des damaligen Zentralkomitees
der SED an den Wänden. Die meisten
Räume sind aber inzwischen modernisiert und
werden als Büro, Lager oder Werkstatt genutzt.
Wer durch den nahen Landschaftspark geht,
ahnt vielleicht nicht, auf dem ehemaligen
Flugplatz Johannisthal mit den einst meisten
Flugbewegungen in Europa zu spazieren.
Bis in die 80er Jahre war er in Betrieb.
Viele Gewerbe- und Industriegebiete sind
deswegen hier entstanden. Land und Bezirk
haben durch gezielte Maßnahmen Adlershof
und Johannisthal zu gefragten Gewerbestandorten
entwickelt. Silvia Buhr
Aus der DDR-Geschichte
Etwa 1.000 Werktätige gingen ihrer Arbeit
auf sechs Etagen in knapp 250 Büros nach.
Morgens um 7.00 Uhr wurden die Fahnen
gehisst. Und 16.00 Uhr schellte die Werksklingel
und verkündete den Feierabend.
Eine Kantine versorgte die Beschäftigten.
Zur „Sicherheit“ gab es im Hause eine
Kampfgruppe, einen Abschnittsbevollmächtigten
der Volkspolizei und Räume,
die vom Ministerium der Staatssicherheit
genutzt wurden. So war es im Gebäude
des ehemaligen VEB Medizinischer Gerätebau
der DDR (MGB).
1977 beauftragte der MGB die Errichtung
des Mehrzweckgebäudes am Segelfliegerdamm.
Der VEB Bau- und Montagekombinat
Magdeburg, der viele baugleiche
Muster errichtete, fertigte es von 1978 bis
1980. Es steht auf 64 Stahlbetonstützen,
eine Aluminiumfassade wurde vorgehängt,
zwei Treppenhauskerne errichtet und zwei
Aufzüge von VEB Takraf Berlin eingebaut,
die bis heute in Betrieb sind.
Das Bauwerk wurde mit vier Luftschutzkellern
und einem unterirdischen Kriechgang
ausgestattet.
© S. Buhr
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Kantine im Quartier 89
Montag - Freitag 6:00 - 14:00 Uhr
Mokka-Eis-Imbiss-Bar ab 13.00 Uhr
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hausgemachte Buffets ab 10 €, Tagungen, Veranstaltungen
Tel. Quartier: 030 - 58 58 22 43 0, Küche Kantine 030 - 58 58 22 43 1
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Studierende an der HTW Berlin in Oberschöneweide
WIRTSCHAFT | (AUS)BILDUNG | KARRIERE
© HTW Berlin/Alexander Rentsch-
51
WIRTSCHAFT | (AUS)BILDUNG | KARRIERE
52
„Mit Kopf und KI! Smartes Wissensmanagement in Unternehmen“
Wie kann Firmenwissen bewahrt werden?
Was wir wissen, ist ein Tropfen.
Was wir nicht wissen, ist ein Ozean.
Isaac Newtons Worte, mit denen Max
Kettner, Leiter des Mittelstand-Digital
Zentrum Berlin, die Tagung „Mit Kopf
und KI! Smartes Wissensmanagement
in Unternehmen“ eröffnet, scheinen mehr
denn je zuzutreffen: Unendlich viele Infos
sind verfügbar, in Firmen sind sie analog
und digital vorhanden. Wie kann das
wertvolle Wissen für die Zukunft bewahrt
und vor allem nutzbar gemacht werden?
Wer geht, kostet Geld
Wenn Wissen nicht verfügbar sei, bedeute
das: Doppelarbeit, langes Suchen, frustrierte
Beschäftigte, enttäuschte Kunden. Umso
wichtiger sei es, so Max Kettner, Beschäftigte
an Unternehmen zu binden und dazu zu
bringen, Wissen zu teilen, damit es dauerhaft
im Unternehmen bleibt. Jeder Mitarbeitende,
der das Unternehmen verlässt, koste
90 bis 200 Prozent des Jahresgehaltes,
macht der Moderator auf die Dringlichkeit
des Themas aufmerksam.
Richtiges Wissen am richtigen Ort
Bis 2036 werden 13 Millionen Menschen
in Ruhestand gehen, ergänzt Mira Hestermann,
Pädagogische Referentin für digitales
Lernen beim Mittelstand-Digital Zentrum
Hannover. „Wir brauchen das richtige Wissen
zur richtigen Zeit am richtigen Ort“. Dafür
müsse es identifiziert, erworben und verteilt
werden: Explizites Wissen (gespeichert
in Dokumenten, Handbüchern, E-Mails…)
sei genauso wichtig wie implizites Wissen
in Form von Erfahrung, Intuition, Expertise.
Prozedurales Wissen meint Wissen über
Handlungen/Prozesse und deklaratives
Wissen die Fakten, etwa zu Unternehmensgründung
oder Beschäftigtenzahl.
Lernräume schaffen
Bei der Tagung im Forum Digitale Technologien
am Salzufer wird über Formen des
Lernens und der Wissensaneignung durch
Weiterbildungen und Trainings diskutiert.
Lernen kann im Arbeitsprozess erfolgen, by
doing, also beim Tun; by shadowing, beim
Beobachten; on demand – bedarfsgerecht,
indem, simples Beispiel, ein QR-Code an
der Kaffeemaschine erklärt, wie sie gereinigt
wird. Erklärvideos können zum gelungenen
Onboarding neuer Beschäftigter beitragen.
Mira Hestermann macht darauf aufmerksam,
dass zur Wissensverteilung Räume
Max Kettner, Leiter des Mittelstand-Digital
Zentrums Berlin
Veranstaltung im Forum Digitale
Technologien am Salzufer
und Orte geschaffen werden müssen – für
Kaffee- und Mittagspause, zum Treffen von
Lerntandems, für Chatgruppen, Netzwerke,
Communities. Und: Es bedarf der Anreize
zum Wissenstausch, „gegen das Silodenken
der Abteilungen“ und weil Wissen Macht sei
– nach wie vor.
Wer pflegt das Wissen?
Wissen müsse aktuell sein, regelmäßig
überprüft und auf Bedürfnisse zugeschnitten
werden mit hohem Praxisbezug. Das kostet
Zeit und Geld. Und nicht zuletzt: Wissen
muss gespeichert werden. Wer macht das?
Wer aktualisiert und pflegt das Wissen? Das
ist zusätzliche Arbeit, die digitale Werkzeuge
erleichtern können. Die Gäste der Veranstaltung
diskutieren und informieren sich
über verschiedenste Möglichkeiten – vom
automatisierten Kurzprotokoll der Sitzung
mit Fotos bis zu Chatbots, die Begriffe
übersetzen und erklären. Martin Talmeier
vom Hasso Plattner Institut fasst die (nicht
einfache) Aufgabe der Unternehmerinnen
und Unternehmer zusammen: „Die Daten
müssen zugänglich, analysierbar und nutzbar
sein“.
G Birgit Nößler
Cyberhotline
für die Berliner Wirtschaft
Ob Ransomware, Trojaner oder andere kritische Angriffe auf die IT-Systeme: Im Durchschnitt wird jedes dritte Unternehmen in
Deutschland Ziel von Cyberangriffen. Doch längst trifft es nicht nur die großen Unternehmen. Insbesondere kleine und mittlere
Unternehmen sind Ziel der Angriffe, die nicht selten existenzbedrohend sind. Mit der zentralen Cyberhotline bekommen die
Berliner Unternehmen die Möglichkeit, im Notfall umgehend erste Hilfe bei Angriffen auf ihre IT-Infrastruktur zu erhalten.
Das leistet die Cyberhotline für Unternehmen
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030 166 360 580
eine zentrale Rufnummer für alle Berliner Unternehmen
das Angebot kann reaktiv im Notfall genutzt werden
schnelle Hilfe durch speziell ausgebildete Ersthelfer*innen
Zugriff auf ein Netzwerk von privaten IT-Sicherheitsunternehmen
IT-Sicherheits-Webinare ergänzen das Angebot
digitalagentur.berlin/cyberhotline
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WIRTSCHAFT | (AUS)BILDUNG | KARRIERE
54
Wie kommen die Mitarbeitenden gerne wieder ins Büro – Ein Thema beim Business Talk der Wirtschaftsförderung
Schöne Orte befördern Ideen
Perfektes Wetter, viele Begegnungen, Austausch
mit Geschäftsleuten und ein inspirierender
Vortrag machten den Business
Talk der Wirtschaftsförderung Treptow-
Köpenick zu einer anregenden und nachwirkenden
Veranstaltung.
In der Altstadt wird (noch bis 2027) gebaut,
das gegenüberliegende Schloss ist eingerüstet:
Es tut sich was in Treptow-Köpenick,
„dem schönsten, größten, wasserreichsten,
innovativsten Bezirk der Stadt“, begrüßte Sven
Schmohl, Leiter der bezirklichen Wirtschaftsförderung,
zum Business Talk im schmuck
umgebauten NYX Hotel Berlin Köpenick by
Leonardo Hotels in der Grünauer Straße. Im
Pride Month warb er für Akzeptanz und Vielfalt:
„Eine vielfältige Belegschaft ist ein Gewinn
für Unternehmen. Vielfalt und Inklusion
erhöhen die Mitarbeiterzufriedenheit. …und
wir brauchen Talente“. Das war das Stichwort
für Roland Sillmann, Geschäftsführer der WIS-
TA Management GmbH: Die Begegnung von
Menschen sei extrem wichtig, sagt er, „Toleranz
funktioniert nur, wenn wir uns regelmäßig
begegnen.“
Folgen von Corona
Vielfalt und Diversität im Unternehmen hätten
viele Dimensionen – Alter sei die größte
Differenz. Junge Leute müssten erfahren, wie
wichtig Erfahrung ist. Und erfahrene Leute
dürften nicht glauben, dass jede Erfahrung
anwendbar sei. „Wir brauchen die Stärken
beider Seiten.“ Wieder betont er: „Dafür ist
Begegnung notwendig.“ Dank Corona hätten
sich die Arbeitswelten extrem verändert
„und nicht nur zum Guten“. Roland Sillmann
würdigt das hybride Arbeiten, betont aber
auch, dass die Selbstverwirklichung extrem in
den Fokus gerückt sei: „Für komplexe Sachverhalte
brauchen Sie Teamarbeit, und die
funktioniert nicht über Videokonferenzen.“
Gespannte Zuhörer zur Einstimmung des Business Talk
in NYX Hotel Berlin Köpenick by Leonardo Hotels
Sven Schmohl, Leiter der Wirtschaftsförderung,
lädt zum Netzwerken ein
Kreative Arbeitswelten
„Gegenüber asiatischen Ländern haben
wir höhere Lohn- und Mietkosten. Aber wir
waren kreativer und haben Ideen schneller
umgesetzt.“ Schon bei einem Tag Homeoffice
sinke die Wahrscheinlichkeit der Begegnung
und damit die Möglichkeit, dass
aus einer Begegnung eine Idee wird, auf
64 Prozent, bei vier Tagen Homeoffice auf
vier Prozent. „Das hat Auswirkungen auf die
Wettbewerbsfähigkeit. Wir brauchen mehr
Anwesenheit und dafür brauchen wir schöne
Orte.“ Die Kosten einer schönen Inneneinrichtung
seien unerheblich im Vergleich
zu den Personalkosten: „Wir brauchen den
Austausch.“
Frisch umgebaut: Hotelzimmer mit
Wohlfühlatmosphäre und Ausblick
© B. Nößler/aperçu (3)
Roland Silmann stellt das Konzept des neueröffneten
Coworking-Space ST3AM vor
– mit Zonen für konzentriertes Arbeiten, in
denen im Idealfall nicht geredet wird, mit
kooperativen Zonen, mit Zonen für Gesundheit
und Entspannung – u. a. mit Schaukeln.
„Schaukeln ist super, das beruhigt in einer
Minute.“ Ergonomie sei selbstverständlich,
der WISTA-Geschäftsführer spricht von
„Wohlfühlzonen“.
Beim Netzwerken wirken die Gedanken
nach, auf LinkedIn wird sich auch Tage später
noch zur Veranstaltung ausgetauscht.
G Birgit Nößler
Wirtschaftsförderung unterstützt
Flächenpotentiale für große und kleine Unternehmen
Im Herbst 2025 waren im Bezirk 9.992 Unternehmen mit 56.060
Beschäftigten tätig. Sie zu unterstützen, ist Aufgabe der Wirtschaftsförderung.
Dazu gehören der Motor der bezirklichen
Wirtschaft, der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof,
ebenso wie das Innovations- und Gründungszentrum
IGZ, das Technologie- und Gründerzentrum Spreeknie, das
Schöneweider Spreeufer, die Rathenau-Hallen, der Glienicker
Weg, die Bouchéhöfe… Wenn in Adlershof tagelang kein Strom
fließt, ist das ebenso Thema wie die geplante Erweiterung von
Siemens Mobility und die Gründung des neuen Tesla Entwicklungszentrums,
wo 250 Ingenieure tätig sein werden. Umweltund
Denkmalschutz spielen eine Rolle bei der Revitalisierung
von Industrieanlagen. „Die Nachfrage nach Gewerbeflächen
ist nach wie vor groß“, weiß Sven Schmohl, Leiter der Wirtschaftsförderung,
„es passt nicht immer. Aber wir haben noch
Flächenpotzenziale, selbst in Adlershof.“ Auch dezentrale,
kleinere Wirtschaftsflächen werden Interessenten angeboten.
• Bezirksamt Treptow-Köpenick Wirtschaftsförderung
Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
Tel. 90297-2500
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55
WIRTSCHAFT | (AUS)BILDUNG | KARRIERE
56
© WISTA Management GmbH / Simon Eichmann (3)
ST3AM Adlershof - Ort zum Wohlfühlen und für Innovationen
Die neue Art der Arbeitswelt
Stellen Sie sich einen Ort vor, an dem Kaffeeduft
in der Luft liegt, während wenige Schritte
weiter ein 3D-Drucker leise surrt: Willkommen
im ST3AM Adlershof in der Rudower Chaussee
28 – der neuen agilen, interdisziplinären und
vor allem menschenzentrierten Arbeitswelt im
Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof.
Der „dritte Ort“ zum Arbeiten
Schon 1989 sprach der US-Stadtsoziologe
Ray Oldenburg vom Konzept des „dritten
Ortes“ – einem Raum zwischen Zuhause und
Büro, in dem sich Menschen frei entfalten können,
ohne Leistungsdruck. Heute - im Zeitalter
von Homeoffice, Co-Working und hybriden
Arbeitsmodellen- ist dieses Bedürfnis aktueller
denn je. Hier setzt ST3AM Adlershof an: Es
bietet auf ca. 3.000 m 2 Raum für konzentriertes
Arbeiten, kreativen Austausch, praktische
Umsetzung und geistige Erholung.
Räume zum Wohlfühlen
ST3AM Adlershof ist kein anonymer Großraum,
sondern ein Ort zum Wohlfühlen. Das
zeigt sich schon beim ersten Schritt durch die
automatischen Glastüren. Der Verkehrslärm
bleibt draußen, drinnen öffnet sich ein haushohes
Atrium mit Lobbycharakter. Glas, Holz,
Teppiche und warme Farben wie Waldgrün,
Senf oder Gold erzeugen eine Wohnzimmeratmosphäre,
in der Besucherinnen und
Besucher sofort ankommen, und die sich bis
ins erste Obergeschoss erstreckt. Hier finden
sich flexibel nutzbare Arbeitssphären
und -räume unterschiedlicher Größen, die
allesamt hochwertig mit Designermöbeln
ausstaffiert sind. Los geht es mit kompakten
Büros, die sechs Arbeitsplätze bieten, bis hin
zu solchen mit dreißig. Aufgelockert wird die
Fläche durch Loungezonen, die dazu animieren,
sich zwanglos zu vernetzen.
Das Raumkonzept: klar & strukturiert
Mit fünf einzigartigen Bereichen definiert
ST3AM Adlershof die Arbeitswelt neu. Während
in der Zone „Fokus & Konzentration“
ruhige Büros und Silent-Boxen tiefes Arbeiten
ermöglichen, fördern Meetingräume,
Lounge-Bereiche, Schaukeln und eine offene
Gemeinschaftsküche den Austausch und bilden
die Zone „Kooperation & Begegnung“. In
den Maker Spaces und Kreativräumen können
Ideen direkt in greifbare Produkte übertragen
werden. Für Lernen und Weiterbildung
stehen die WISTA-Academy-Räume. Auch
„Entspannung und Regeneration“ kommen
nicht zu kurz. Dafür gibt es Rückzugsorte,
Ruhebereiche und Mindspas.
Der Maker Space: Es wird praktisch
Ob VR- und AR-Brille, 3D-Drucker oder
Lasercutter: Der Maker Space im EG ist
mit allem ausgestattet, was Gründerinnen
und Unternehmer benötigen. In der Digital
Area treffen Hightech-Geräte auf Kreativität,
während im analogen Bereich gebohrt,
geschraubt und gebaut wird. Dieser Zugang
zu modernster Technologie ist nicht nur ein
Vorteil für Start-ups und kleine Unternehmen,
sondern auch ein Bildungsangebot: Bereits
jetzt finden im ST3AM Adlershof Formate wie
der Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“
oder die MINT-Summerschool statt und begeistern
junge Menschen.
Ein Ort, der verbindet
Ein Beispiel für die gelebte ST3AM-Kultur ist
das Technologieunternehmen v.works, das
Technologien zum beruflichen Matchmaking
entwickelt und sich einen separaten Bereich
mit zwei weiteren Firmen teilt. Geschäftsführer
Markus Wogatzki berichtet: „Für uns war
der Umzug ein klares Upgrade. Der Austausch,
die Atmosphäre, die Räume – alles
inspiriert uns. Und wir kommen mit Leuten in
Kontakt, die an völlig anderen Themen arbeiten.
Das öffnet neue Horizonte“.
Mehr als ein Arbeitsplatz
„Es geht nicht um einen Schreibtisch mit
Kaffee-Flat“, sagt Roland Sillmann, Geschäftsführer
der WISTA Management
GmbH und ST3AM-Initiator. „Es geht um
den Zugang zu einem Universum des Wissens,
der Co-Kreation und Talente.“ ST3AM
Adlershof ist eine Antwort auf Fragen unserer
Zeit – vom Klimawandel über Ressourcenknappheit
bis hin zu gesellschaftlicher
Transformation. Es ist ein Ort für Zukunftsmacher
und Zukunftsgestalterinnen – für
Menschen, die mit Sinn arbeiten wollen.
Ob Start-up, Scale-up, Freelancerin, Wissenschaftler
oder kreativer Kopf – hier finden
alle mehr als nur einen Arbeitsplatz.
Hier gibt es eine Gemeinschaft, Raum für
Entwicklung und vor allem eine inspirierende
Umgebung. Außerdem sind die WISTA-
ST3AM-Arbeitswelten nicht mehr nur auf den
Technologiepark Adlershof beschränkt. Es
gibt sie inzwischen auch im Ludwig Erhard
Haus in Charlottenburg und künftig an weiteren
Berliner Innovationsorten. (sn)
Ideen.
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57
WIRTSCHAFT | NETZWERKE
Martin Lehmann, Geschäftsführer in mehreren Firmen der EBK Gruppe, führte durchs Unternehmen.
Adershofer Unternehmer Netzwerk besucht die EBK Gruppe am Groß Berliner Damm
Einblicke, Austauschen, Netzwerken
Sabine Karpa
Female Voice
Empowerment
Trainerin
Der InnerCircle ist für mich ein Ort des
gelebten Empowerments
– für persönliches Wachstum
und Entfaltung im Business.
Ein bewährtes Forum des Adlershofer Unternehmer
Netzwerkes ist das Unternehmerfrühstück.
Interessante Einblicke bietet
etwa die Firma EBK mit Wurzeln in Teltow
und heute Standorten in Adlershof und Mariendorf.
Geschäftsführer Martin Lehmann,
einst Werkstudent der Firma, berichtet, wie
die Automobilindustrie dank des Unternehmens
ihre langen Gewährleistungen
garantieren kann, indem an den Anlagen
in Adlershof Teile in Nachserien produziert
werden - während in den Firmen selbst
längst neue Typen vom Band rollen. Auch
Relais für S-Bahnen oder aus Stellwerken
der 20er/30er Jahre des letzten Jahrhunderts
werden (nach)entwickelt und produziert.
(Junge) Unternehmen unterstützt die
Firma beim Aufbau automativer Linien, bevor
deren neue Produkte und Ideen in Serienfertigung
gehen. Und einige Start ups
hat die EBK Gruppe selbst hervorgebracht
und sich damit breiter aufgestellt, darunter
4talents. Mit aktuell 13.000 Daten wird ermittelt,
ob bei 8- bis 14-Jährigen eine Veranlagung
zum Profisport gegeben ist. In der
Halle, wo gerade Nachwuchsfußballer des
1. FC Union agieren, können sich auch die
Mitarbeitenden fit halten.
(bn)
Für ein bewusstes Leben & Lieben
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Mit 15 Jahren Erfahrung in psychosozialer
Begleitung unterstützen wir Menschen, Belastungen
zu lösen und Klarheit zu gewinnen.
Im ganzheitlichen Coaching „Zurück zu
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zwischen Beruf, Familie und Beziehung an
ihre Grenzen geraten – hin zu Stressabbau,
innerer Ruhe und gestärkten Ressourcen.
Mit „Findet eure Paaridee“ unterstützen wir
Paare jeder Konstellation, sich zuzuhören,
festgefahrene Dynamiken zu verstehen, ihre
Partnerschaft bewusst weiterzuentwickeln
und neue Wege in Liebe und Partnerschaft
zu gestalten. Als Paar bieten wir Paaren einen
geschützten Raum.
Unsere Arbeit vereint Mentaltraining, Hypnose,
systemische Beratung, Mediation
und Entspannung – für nachhaltige Veränderung
und neue Verbundenheit.
58
Netzwerken am Freitagmorgen
Ein Blick in die EBK-Produktionshalle.
© B. Nößler/aperçu (3)
Nicole und Marcus Laugsch
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Luisa Riffel
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YouGrow fühlt sich wie Freundschaft an.
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empowern und bestärken. Du suchst nach einem Business-Netzwerk, das so viel mehr ist als Visitenkarten
tauschen und Sekt trinken – in dem du dich tiefer verbinden und von innen nach außen
persönlich und beruflich wachsen kannst? Dann bist du bei YouGrow genau richtig! Dieses Business-
Frauennetzwerk ist ein Ort, an dem Frauen nicht nur Kontakte knüpfen, sondern zusammenwachsen
und zusammen wachsen können.
Und YouGrow macht seinem Namen alle Ehre und wächst. Über 1.000 Frauen waren schon mit dabei.
Viele fühlen sich so wohl bei YouGrow, dass es das in Berlin gegründete Netzwerk mittlerweile
auch schon in Hamburg und Stuttgart gibt. Und weitere Städte haben bereits ihr Interesse angemeldet.
Dadurch haben die Frauen die Möglichkeit, sich sowohl regional als auch überregional im
deutschsprachigen Raum zu vernetzen.
Die Grundwerte von YouGrow. Bei YouGrow glauben wir an die Kraft des Miteinanders. In
einer Zeit der Polarisierung, Vereinsamung und der aufstrebenden Technologie setzen wir auf echten
und tiefen Kontakt zwischen Menschen: „Wir wachsen zusammen und unterstützen uns gegenseitig.
Wir glauben, dass Frauen mehr schaffen können, wenn sie nicht gegeneinander, sondern
füreinander engagiert sind. Wir schaffen Räume, in denen Frauen sich gegenseitig ermutigen und
inspirieren, ihre Vision zu finden und zu verwirklichen.“
Die Leiterinnen. Annegret Gehrke, Führungskräftetrainerin und Business-Mentorin, und Anne
Messerschmidt, Schauspielerin und BeziehungsMentorin für erfüllte Partnerschaft, leben genau diese
Werte in der Doppelspitzen-Führung mit ganz viel Herz. Du bist neugierig? Komm mal vorbei. Du
musst kein Mitglied sein, um die Events von YouGrow zu besuchen. Komm einfach dazu und entdecke
die herzliche Atmosphäre dieses Netzwerks. Die Termine findest du unter: AnnegretGehrke.de/
netzwerk. Wenn du dich für eine Mitgliedschaft entscheidest, kannst du noch tiefer in die Verbindung
mit Frauen eintauchen und von den Erfahrungen und Verbindungen im Netzwerk profitieren.
Warum YouGrow? Über 80 % der Umsätze von Unternehmerinnen und Solo-Selbstständigen kommen
durchs Netzwerken. Doch noch viel wichtiger ist, wie viel mehr umgesetzt wird, wenn Frauen den
Mut haben, sich zu zeigen, ehrlich zu sprechen und neue Schritte zu gehen.
Vertrauen trägt
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Als Paar stärken wir Wassersicherheit
und innere Balance im Wasser. KURA
steht für Achtsamkeit und Wachstum
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Partnern aus Bildung, Gesundheit und
Tourismus entwickeln wir neue Wege,
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Innovationspark Wuhlheide
Aufbruch in die Welt innovativer Zukunftstechnologien
Der Innovationspark Wuhlheide ist ein herausragendes
Zentrum für Technologie und
Unternehmertum der Stadt: Hier entfaltet
sich auf rund 50.000 Quadratmetern vermietbarer
Fläche und zusätzlich 25.000
Quadratmetern Erbpachtflächen eine Welt
voller kreativer Möglichkeiten für technologieorientierte
Unternehmen.
Modern ausgestattete Büros, Werkstätten,
Werkhallen und Labore bieten individuelle
Lösungen, angefangen bei Einzelräumen
ab 20 Quadratmetern. Mit einem Fokus
auf Umwelt- und Energietechnik, Bio- und
Medizintechnik, Optoelektronik und Informationstechnologie
bietet der Standort eine
optimale, wissenschaftsnahe Infrastruktur.
Aber der Innovationspark Wuhlheide bietet
mehr als Räumlichkeiten. Das Campusmanagement
geht über flexible Mietbedingungen
hinaus und bietet maßgeschneiderte
Dienstleistungen in den Bereichen
Unternehmensberatung, Existenzgründung,
Marketing und allgemeine Unterstützung.
Zukunftsorientierte Unternehmen können
von vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten
und Synergieeffekten profitieren. Problemlösungskompetenz,
wirtschaftliche Stabilität
und Erfolgsgeschichten sprechen für sich.
Berlin versteht sich als das Herzstück eines
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Kreativer Freiraum am Teichufer – das Manfred-von-Ardenne-Gewerbezentrum im IPW
Ideenlabors und unterstützt aktiv zielgerichtete
Forschungspolitik. Im Innovationspark
wird der Aufbau von Zukunftstechnologien
gefördert und die Plattform geboten, um
Visionen in die Realität umzusetzen und
Zukunft schon heute zu gestalten.
60
Ihr Ansprechpartner:
Corona Hausverwaltung & Immobilien OHG
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Technologie- und Gründerzentrum Schöneweide lässt Innovationen Wirklichkeit werden
Ein Treffpunkt für Zukunftspioniere
Ein Juwel im Herzen von Oberschöneweide: Hier, wo mit der Hochschule
für Technik und Wirtschaft und fast 14.000 Studierenden Berlins größte
Hochschule für angewandte Wissenschaften beheimatet ist, thront das
Technologie- und Gründerzentrum Schöneweide in unmittelbarer Nähe
zur Spree. Eingebettet in die denkmalgeschützte Industriearchitektur von
Schöneweide, eröffnet das TGS einen inspirierenden Raum für kreative
Ideen und wegweisende Projekte – mit einem Blick über Berlin, der seinesgleichen
sucht.
Auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern entfaltet sich ein dynamisches
Ökosystem, in dem vorwiegend technologieorientierte Unternehmen
aus zukunftsweisenden Branchen tätig sind: von der Bio- und
Medizintechnik über Optoelektronik und Sensorik bis hin zur Mess- und
Feingerätetechnik und dem Gerätebau. Synergien und Kooperationen
sind nicht nur möglich, sondern werden ausdrücklich gefördert.
Für aufstrebende Start-ups und innovative Unternehmen bietet dieser Zukunftsstandort
eine moderne wirtschaftliche Infrastruktur mit hochwertigen
Büro-, Werkstatt-, Laborflächen und Coworking Space! Jungunternehmen
in der Wachstumsphase profitieren von attraktiven Mietkonditionen, maßgeschneiderter
Gründerberatung und Betreuung. Das TGS bietet zudem
einen Empfangs- und Sicherheitsdienst, eine Kantine mit Dachterrasse,
vielseitige Schulungs- und Konferenzräume sowie einen grünen Innenhof
mit Parkmöglichkeiten und E-Ladesäulen.
Willkommen im Technologie- und Gründerzentrum Schöneweide, wo Innovationen
Wirklichkeit werden und Zukunftsträume Gestalt annehmen!
Technologie- und Gründerzentrum Schöneweide:
Wo Ideen auf Schienen rollen
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Technologie- und Gründerzentrum Schöneweide
Ostendstraße 25 | 12459 Berlin | Tel: +49 30 6576 4413 | E-Mail: info@corona-immobilien.de
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61
Startup und Innovation Center
Die Investitionsbank Berlin
Start-up Förderung
WIRTSCHAFT | NETZWERKE
62
Wo aus Wissenschaft Wirtschaft wird
Das Startup und Innovation Center (SIC) an
der Hochschule für Technik und Wirtschaft
Berlin will Talente fördern und vor Ort halten.
Gründungsinteressierte und Startups
werden bei der Unternehmensgründung
unterstützt und vernetzt. Dafür gibt es individuelle
Beratungen und Schulungen zu
Themen wie Businessplan-Erstellung, Finanzierung,
Marketing und Rechtsfragen.
Co-Working-Spaces und Infrastruktur werden
zur Verfügung gestellt. Etablierte Unternehmen
unterstützt das SIC bei der Zusammenarbeit
mit der Hochschule, um im
gegenseitigen Interesse Ressourcen zu nutzen.
Auch so sollen Fachkräfte frühzeitig an
Unternehmen vor Ort gebunden werden.
Talente und Toleranz gefragt
Vielfalt unternimmt
„Vielfalt unternimmt“ heißt nicht nur ein
Wettbewerb, bei dem die Senatsverwaltung
migrantische Unternehmen würdigt,
es sei ein Motto und Antrieb in der Wirtschaft.
„Wir brauchen Diversity, Vielfalt,
Gleichstellung… Die Wirtschaft wächst nur,
wenn die Menschen sich wohlfühlen und
ihre Kreativität ausleben können“, ist Sven
Schmohl, Leiter der Wirtschaftsförderung
Treptow-Köpenick, überzeugt.
Die Spreeküste entwickeln
Die Eröffnung des Spreeparks 2027 als
Standort der Kunst- und Kreativwirtschaft
soll ein Signal für eine neue Wahrnehmung
und Nutzung der Spreeküste sein. Gemeinsam
mit dem Bezirk Lichtenberg könnten
industrielle wie kulturelle Standorte an der
Spree vom Funkhaus über das Kraftwerk
und Betonwerk bis nach Köpenick etwa mit
speziellen Routen und Führungen verbunden
werden. Die Steganlage am Eierhäuschen
kann von allen Reedereien genutzt
werden. Auf dem Wasserweg könnten auch
Shuttles zu den Veranstaltungen im Spreepark
verkehren, berichtet die Wirtschaftsförderung
Treptow-Köpenick.
Hilfen und Angebote für Gründende
Wie können Unternehmer:innen ermitteln,
welche Förder- und Finanzierungsangebote
zu ihnen passen? Einen ersten Einstieg
bietet die Investitionsbank Berlin (IBB) mit
ihrer Internetseite www.ibb.de.
Die integrierte Filterfunktion erlaubt die
schnelle Suche nach geeigneten Programmen.
Ein weiterer übersichtlicher Ratgeber
für alle Wirtschaftsförderangebote in Berlin
ist die Förderfibel, welche digital und
als Printfassung verfügbar ist. Hier finden
Sie umfassende Programminformationen
sowie die jeweilige Kontaktstelle. Wollen
Sie ein Unternehmen gründen?
Die IBB hält vielseitige Angebote für Existenzgründungen
bereit. Zu den wichtigsten
Gründungsprogrammen gehören der Mikrokredit
aus dem KMU-Fonds bis 25.000
Euro (50.000 für technologieorientierte
Vorhaben) und das Programm Berlin Start.
Will Ihr bestehendes Unternehmen wachsen?
Dann bietet die IBB auch hierfür verschiedene
Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten
an. Vor allem kleine und mittlere,
am Markt etablierte Unternehmen, können
mit diesen Lösungen ihre Wachstumsvorhaben
umsetzen.
Sie haben Fragen zu
unserem Förderangebot?
Zögern Sie nicht, uns zu
kontaktieren.
Investitionsbank Berlin
www.ibb.de/gruenden
Unite gewinnt
Bei einem Wettbewerb der Bundesregierung
für Startup-Förderung wurde „unite“
Mitte 2025 als eines von bundesweit zehn
Projekten prämiert. Damit verbunden ist
eine Förderung von zehn Millionen Euro
über die kommenden fünf Jahre. Der Senat
hatte sich bereits im Frühjahr zu den Zielen
von UNITE bekannt:
→ unternehmerisches Mindset an den
Hochschulen und außeruniversitären
Einrichtungen stärken, damit Gründen
ein relevanter Karrierepfad wird
→ Sensibilisierung, Unterstützung und gesamtheitliche
Begleitung von Talenten
und Startups gemeinsam mit öffentlichen
und privaten Partnern
→ frühe Verbindung von Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftlern zur Wirtschaft,
um Problemlösungen frühzeitig
und praxisorientiert zu entwickeln
→ bundesweite und internationale Sichtbarkeit
von Berlin als Life Science
und DeepTech-Startup-Hub stärken
und internationale Kooperationen vorantreiben
→ Verbesserungen der Rahmenbedingungen
unter anderem im Bereich des
IP Transfers, der Unterstützung der Willkommenskultur
für internationale Talente
sowie durch positive Begleitung
politischer Prozesse bei gründungsrelevanten
Fragestellungen
→ abgestimmte Zusammenarbeit mit
Brandenburg
www.joinunite.de
© HTW_Berlin-Alexander_Rentsch
ENGAGIERT FÜR EIN LEISTUNGSSTARKES TREPTOW-KÖPENICK
Ihr starker Partner im Bezirk
Wirtschaftskreis Treptow-Köpenick
W
I R T S C H A F T S K R E
Treptow-Köpenick e. V.
I S
ZIELE
MITGLIEDER
VORSTAND
KOOPERATION
OFFEN FÜR ALLE
Der Zweck des Wirtschaftskreises
ist die Förderung Treptow-
Köpenicks durch die Gewerbetreibenden
und Freiberufler
mit dem Ziel, den Bezirk zu einem
florierenden, ökologisch
und sozial gesicherten Standort
von Industrie, Handwerk und
Gewerbe, Dienstleistung sowie
Naherholung und Tourismus zu
entwickeln.
WER SIND WIR?
Die Mitglieder des Vereins bestehen
sowohl aus Großbetrieben,
mittelständigen Unternehmen,
Handwerksbetrieben und
Unternehmen der Dienstleistungsbranche
und Privatpersonen.
Urspünglich auf Treptow-Köpenick
begrenzt, kommen unsere
Mitglieder mittlerweile aus allen
Teilen Berlins und dem Umland.
UNSER VORSTAND
Persönlichkeiten aus dem Kreis
der Mitglieder bilden den ehrenamtlichen
Vorstand des Wirtschaftskreises
Treptow-Köpenick.
Sie organisieren sowohl
das interne Vereinsleben als
auch zahlreiche Events in Verbindung
mit Politik und Wissenschaft
unserer Stadt.
KOOPERATION
Der Grund unseres Erfolges ist
nicht zuletzt in der engen Kooperation
mit der Wissenschaft
begründet. Speziell die Zusammenarbeit
mit der Hochschule
für Technik und Wirtschaft Berlin
und den Institutionen des WISTA
Campus Berlin-Adlershof bringt
wichtige Impulse für die Arbeit
unserer Mitglieder.
UNSERE PARTNER
Tourismusverein
Adlershof
Adlershof - STADT FÜR
WISSENSCHAFT, WIRTSCHAFT
UND MEDIEN
Hochschule für Technik
und Wirtschaft Berlin
University of Applied Sciences
Hochschule für Technik
und Wirtschaft
Wirtschaftsförderung
Treptow-Köpenick
Treptow-Köpenick
Bürgerstiftung
Treptow-Köpenick
DAS BIETEN WIR:
Standortmarketing Projekte zur Standortentwicklung Wirtschaftsklub Erfahrungsaustausch
Diskussionen mit Politikern Unterstützung von Ausbildungsinitiativen Kooperationen Netzwerke
Wirtschaftskreis Treptow-Köpenick | Ansprechpartnerin Marlies Schneekloth
Tel. 030 672 4812 | wtk.berlin@t-online.de | wtk-berlin.de
Unternehmer
in Schöneweide …
das sind wir!
Unser wirtschaftlicher Schwerpunkt
liegt in Schöneweide. Wir geben
dem Standort Profil und Zukunft.
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Schöneweide
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Betriebsstätte Wilhelminenhof
Von Bildung bis Beschäftigung – in den Stephanus-
Werkstätten bieten wir Menschen mit Beeinträchtigung
oder psychischer Erkrankung berufliche Perspektiven.
In der Region Süd-Ost arbeiten wir inklusiv in den
Bereichen Gastronomie, Werbe- und Textildruck, Fulfillment,
Lebensmittelverpackung und Tischlerei. Unternehmen
können Aufträge vergeben, Kooperationen
gestalten und zugleich ihre Ausgleichsabgabe mindern.
Stephanus gGmbH
Johannes-Kraatz-Str. 9 12459 Berlin, Tel. 5302 4860
wfbm-wilhelminenhof@stephanus.org
www.stephanus.org/werkstaetten-berlin-sued-ost
Einst größter Industriestandort Europas –
so ist es heute größte Herausforderung,
ihm eine Zukunft zu geben. Schöneweide
verfügt über gewaltiges Potential – Industriedenkmale,
Fläche, innovative Unternehmen
und viel Engagement der Gewerbetreibenden,
Unternehmer, Eigentümer und
Anwohner. Schöneweide ist Hochschulstandort
– Hochschule für Wirtschaft und
Technik (HTW).
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Wir unterstützen uns mit allen
Mitgliedern und Kooperationspartnern
Wir engagieren uns für den wirtschaftlichen
Erfolg des Standortes Schöneweide
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66
Im FEZ war was los: An 57 Ständen und bei 80 Seminaren gibt es Infos rund um Ausbildungsmöglichkeiten
Zum 18. Mal fand der Ausbildungstag Berlin Süd-Ost im FEZ Berlin statt
Viele Fragen und überraschende Vielfalt der Berufe
Zum 18. Ausbildungstag stehen im FEZ junge Leute mit ihren
Ausbildern den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort,
erzählen von ihrer Ausbildung und der Arbeit im Betrieb. „Es ist
eine Gelegenheit, Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen, ein erster
Schritt in eure berufliche Zukunft, die Chance, euch zu informieren“,
ruft Sven Schmohl, Leiter der bezirklichen Wirtschaftsförderung,
den vielen Jugendlichen zur Eröffnung zu.
Begleitendes Seminarprogramm
Christina Henke, Staatssekretärin für Bildung, stellt fest, „dass viele
Berufe angeboten werden, die es nicht gab, als ich in eurem Alter
war“. Sie erzählt von ihrem Test am Stand der Jugendberufsagentur,
wo sie per 3-D-Brille einen Tag an der Polizeiakademie erleben
konnte. Ebenfalls ehemalige Lehrerin wie sie ist Ellen Haußdörfer,
Staatssekretärin für Gesundheit und Pflege, die ein „Seid neugierig“
den Jugendlichen mit auf den Weg gibt. Sich „Inspirationen
zu holen“, empfiehlt FEZ-Geschäftsführer Chris Berghäuser und
„Fragen, fragen, fragen“, rät Bezirksbürgermeister Oliver Igel. Im
letzten Jahr war er selber unter den Referenten und hat über berufliche
Wege im Bezirksamt gesprochen. Seit mehr als 20 Jahren
gibt es das Team von Berufsorientierung und Beratung (BOB), das
das begleitende Seminarprogramm organisiert. „Wir haben vor
zwei Wochen das Veranstaltungsprogramm frei geschaltet, und innerhalb
von zwei Stunden waren 80 Prozent der Plätze weg.“ Die
teilnehmenden Schulen waren gut vorbereitet worden.
Und was gab es zu erleben beim 18. Ausbildungstag Süd-Ost?
Ganz ohne Studium
„Ohne Studium geht’s auch“, heißt es bei den Alexianern, die mit
rot blinkenden Herzen auf der Brust auf die vielfältigen Ausbildungen
von der anderthalbjährigen Pflegefachassistenz über die
Pflegefachkraft bis hin zum Pflegestudium aufmerksam machen.
Auch wer in Ergotherapie und Physiotherapie tätig werden will,
kann sich bewerben, das FSJ wird ebenso angeboten.
BIQ Berlin vermittelt zu freiwilligen sozialen Diensten - im Kinder-
und Jugendbereich, in Kliniken und Pflegeeinrichtungen, in
Seniorenheimen… 280 Jugendliche pro Jahr erhalten eine pädagogische
Begleitung, nutzen die Möglichkeit zur Orientierung –
und finden auf dem Wege auch oft gleich einen Ausbildungsplatz.
Eine Vermittlung erfolgt in Berlin, Brandenburg – und international.
Weniger bekannte Zukunftsberufe
Beim ANH, dem Ausbildungsnetzwerk Hochtechnologie aus Adlershof,
liegen Pinzetten aus. Angeboten werden technische
Berufe, bei denen die Feinmotorik gefragt ist. „Im Reinraum
wird ein Schutzanzug getragen, die Mikrochips sollen weder
Staub, Haare oder Hautschnuppen abbekommen“, erklärt
Koordinatorin Sabine Harms. Die Kindertagesstätten SüdOst
werben gegenüber für Azubi-Nachwuchs. „Der Beruf des Mikrotechnologen
oder der Mikrotechnologin ist dagegen nicht
so bekannt“, stellt Anastasia Henning von First Sensor fest –
und stellt ihn vor.
AUSBILDUNGSTAG
BERLIN SÜD-OST 2026
#ATSO2026
© B. Nößler/aperçu (6)
Digital das Wohnzimmer einrichten
75 Azubis hat Höffner aktuell in Berlin - und gerne kommen auch
Klassen nach Waltersdorf, in den Schulungsraum und zum Firmenrundgang.
„Unser Lager ist vollautomatisch, da kommen wir
nicht rein. Aber es gibt eine Besucherplattform. Das ist für viele
ein beeindruckendes Erlebnis“, weiß Jörg Teichmann, Ausbilder in
der Translogistik. Bei den Bewerbungen schaue sie mehr auf die
Schul- und Praktikumsbeurteilungen als auf die Noten, berichtet
seine Kollegin Heike Meissner. Sie hat Verständnis, sagt: „Meinem
Sohn fiel die Schule auch nicht leicht und inzwischen hat er eine
Ausbildung absolviert und verdient gutes Geld.“ Da sich in Waltersdorf
auch die Unternehmenszentrale befindet, werden nicht
nur Mitarbeitende im Verkauf und Restaurant ausgebildet, sondern
auch für IT, Marketing, Büro. „Unsere Azubis lernen mit Hilfe der KI
Wohnzimmer digital einzurichten.“
Wer bei Berlin Chemie an die Tablettenherstellung denkt, liegt
richtig – und doch werden technische, naturwissenschaftliche
und kaufmännischen Berufe ausgebildet: Pharmakanten, Mechatroniker
bis hin zu Kaufleuten für Digitalisierungsmanagement.
Im Ausbildungszentrum VGT Gesamtverband Gebäudetechnik
werden Berufe, bei denen es um Heizung, Klima, Lüftung und
Sanitäranlagen geht, angeboten – und ein Eignungstest vorab.
Die QEU gGmbH bietet Weiterbildungen, aber eben auch
Erstausbildungen an und „Traumberufe“. Überraschend sind auch
die Offerten der Humboldt-Universität. Sie wirbt im FEZ nicht für
berlin.de/ausbildungstag
Merken Sie sich bereits jetzt den
Termin vor:
10. SEPTEMBER 2026
IM FEZ BERLIN
die Studiengänge, sondern für Ausbildungen, darunter auch zu
Sport- und Fitnesskaufleuten, Bauzeichnern, Chemielaboranten,
Gärtnern, Elektronikern…
Lisa Pohl vom Bezirksamt Treptow-Köpenick (im Foto oben rechts)
berichtet von der Rotation: Sie war im Jugend- und im Standesamt,
bei der Bezirksstadträtin und im Personalbereich tätig, bevor
sie sich für letzteren entschied.
„Trink- und Abwasser braucht man immer“. Fredo Vogel (26) hat
eine kaufmännische Ausbildung bei der Tiefbaufirma Frisch &
Faust absolviert und ist seit zwei Jahren dort fest angestellt. Vorm
Modell eines Abwasserkanals erklärt er vor dem FEZ im Außenausstellerbereich
seine Tätigkeit: „Anfragen, Bestellungen, Angebotsanlagen
in der Buchhaltung, auch mal Kundengespräche…“
Facharbeiter für Lebensmitteltechnik bildet Coca-Cola aus, die in
der Flaschenherstellung genauso wie in der Befüllung tätig sind.
Am Stand steht ein Modell, das erahnen lässt, mit wieviel Druck
aus den PET-Rohlingen Flaschen geformt werden.
Zu den vielen Eindrücken des Tages gehört auch ein Selbstversuch
bei der Stephanus-Stiftung. Mit verschiedenen Brillen kann
erlebt werden, wie sich das Sehen bei unterschiedlichen Augenkrankheiten
verändert.
G Birgit Nößler
67
WIRTSCHAFT | (AUS)BILDUNG | KARRIERE
68
Integrationsfachdienst Süd
Der IFD Süd bietet begleitende psychosoziale
Hilfe im Berufs- und Arbeitsleben
für Menschen mit (Schwer-)
Behinderung und für deren Arbeitgeber*innen
mit Arbeitsorten in Treptow-Köpenick,
Neukölln, Tempelhof-
Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf.
Ziel der persönlichen Beratung ist es,
Probleme und Konflikte im bestehenden
Arbeitsverhältnis zu klären, zu
lindern oder zu bewältigen, um das
Arbeitsverhältnis zu erhalten oder eine
neue berufliche Perspektive zu ermöglichen.
Die Unterstützung der Eingliederung
ins Arbeitsleben und die berufliche
Begleitung ist auch für Rehabilitanden
mit einer Beauftragung durch
ihren Rehabilitationsträger möglich.
Der IFD ist im Auftrag des Inklusionsamtes
auf Grundlage der §§ 192 ff. SGB
IX tätig, kann aber auch von Rehabilitationsträgern
beauftragt werden.
Die Unterstützung durch den IFD ist
kostenfrei und vertraulich.
Wir sind die Fachstelle für
Autismus-Spektrum-Störungen
Wexstraße 2 | 10825 Berlin
Tel. 030 84 85 05-10
Fax 030 84 85 05-19
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B 41, 42, 45, 46 D 4
D + B Bhf. Innsbrucker Platz
E M48, M85, 187, 248 Innsbrucker Platz
www.ifdsued.berlin
Integrationsfachdienste
im Auftrag des
Lageso Berlin
– Inklusionsamt –
Unternehmensstammtisch Gemeinwohl
Der Unternehmensstammtisch Gemeinwohl in
Treptow-Köpenick setzt sich für ein Wirtschaftssystem
ein, das nicht nur den finanziellen Erfolg
eines Unternehmens misst, sondern vor allem
den positiven Beitrag zum Gemeinwohl in den
Vordergrund stellt. Die Gemeinwohl-Ökonomie
steht dabei für ein Modell, das Werte wie
Menschenwürde, Solidarität, Gerechtigkeit,
ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz und
demokratische Mitbestimmung fördert. Ziel
des Stammtisches ist es, diese Werte aktiv zu
leben und mit anderen Unternehmern sowie
Institutionen im Bezirk zu teilen.
Jeden dritten Dienstag im Monat kommen
Interessierte zusammen, um sich über diese
Werte auszutauschen, zu vernetzen und neue
Impulse zu gewinnen. Die Treffen finden an
unterschiedlichen Orten im Bezirk statt, von
Unternehmen über Institutionen bis hin zu
anderen spannenden Locations. Dieser Mix
sorgt für immer wieder neue Perspektiven
Zehn Jahre Deep Tech Award
Deep Tech Star aus Treptow-Köpenick
Der Deep Tech Award wird seit 2015 von
der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie
und Betriebe vergeben. Ziel ist es,
innovative und forschungsbasierte Technologieunternehmen
und Startups sichtbar
zu machen und zu fördern. Der Preis
ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert und
wird in fünf Kategorien vergeben. Mehr
als hundert Bewerbungen wurden eingereicht.
Fünfzehn Unternehmen kamen in
die Finalrunde.
Unter den fünf Gewinnern gibt es auch
ein Unternehmen aus Treptow-Köpenick.
In der Kategorie „Robotik“ wurde die
DiAvEn UG ausgezeichnet. Das Startup
revolutioniert mit seiner Lösung Labfly den
Transport biologischer Proben in urbanen
Labornetzwerken. Autonome Drohnenflotten
ermöglichen schnellere, sicherere und
energieeffizientere Wege zwischen medizinischen
Einrichtungen. www.labfly.de
(kr)
und regt zu innovativen Ideen an, die den
Gemeinwohlgedanken weiter voranbringen.
So gab es bereits Veranstaltungen beim 1. FC
Union Berlin e. V., bei denen eine Stadionsführung
mit einem Einblick in die Nachhaltigkeitsbemühungen
des Vereins kombiniert
wurde. Auch an der HTW Berlin gab es ein
Treffen, bei dem das KMU-Büro vorgestellt
wurde, das kleinen und mittleren Unternehmen
zeigt, wie sie von Kooperationen mit
Hochschulen profitieren können.
Der Unternehmensstammtisch wird von einem
engagierten Team organisiert: Björn Rosenberg
(Roimhase), Eva Green, Stefan Galler,
Sven Schmohl, Dennis Lumme und Urte Töpfe
stehen hinter den regelmäßigen Treffen.
Interessierte Unternehmen und Institutionen,
die sich vorstellen möchten, oder diejenigen,
die mehr Informationen erhalten möchten,
können sich direkt an Stefan Galler wenden.
Kontakt: s.galler@be4energy.com (kr)
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69
WIRTSCHAFT | (AUS)BILDUNG | KARRIERE
70
Treptow-
Köpenick
Ich möchte, dass alle Menschen
von der guten Lebensqualität
in unserem Bezirk profitieren
können. Dafür investieren wir
weiter in die Infrastruktur und
in öffentliche Dienstleistungen,
sorgen für bezahlbaren Wohnraum,
setzen auf eine nachhaltige
Stadtentwicklung und
fördern die soziale Integration
sowie die lokale Wirtschaft.
Oliver Igel,
Bezirksbürgermeister
Berliner Jobcenter
Kampagne „Hidden Champions“
Mit der Kampagne „Hidden Champions“,
die seit Januar 2025 auf dem Instagram
Kanal der Berliner Jobcenter läuft, werden
12 Mitarbeitende der Berliner Jobcenter
aus verschiedenen Arbeitsbereichen vorgestellt.
In Videos zeigen sie, welche vielfältigen
Aufgaben erledigt werden müssen,
um ein Jobcenter „am Laufen zu halten“.
Die Kurzvideos machen die Arbeit transparenter
und zeigen die Jobcenter als
moderne und attraktive Arbeitsorte
– gerade in Zeiten,
in denen viele Stellen im öffentlichen
Dienst schwer zu
besetzen sind.
„Mit Hidden Champions zeigen wir, was
unseren Slogan Immer menschlich. Immer
für dich da. täglich mit Leben füllt: engagierte
Kolleginnen und Kollegen, die mit
Herz und Fachwissen für die Menschen in
Berlin da sind – oft im Verborgenen, aber
unverzichtbar.“
Monika Hünicke, Geschäftsführerin im
Jobcenter Berlin Treptow-Köpenick
Attraktive Ausbilder und Arbeitgeber im Bezirk
Wir suchen...
... Azubis · Fachkräfte · Berufs- und Quereinsteiger
Flughafen Berlin
Brandenburg GmbH
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in vielfältigen Ausbildungsberufen
und dualen Studiengängen – zum Beispiel
Luftverkehrskaufleute, Elektroniker*innen,
Anlagenmechaniker*innen, Industriemechaniker*innen,
Sicherheitsfachkräfte
oder Informatiker*innen.
Infos und Bewerbung online.
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EJF
gemeinnützige AG
sucht: Berufsbegleitende
Ausbildung zur Erzieher:in beim EJF
Die EJF-Fachschule für soziale Berufe befindet
sich im Diakoniezentrum Heiligensee,
nur wenige Minuten vom S-Bahnhof
Schulzendorf entfernt. Wir bieten eine berufsbegleitende
Erzieher*in-Ausbildung in
familiärer Atmosphäre – praxisnah und
gut vernetzt.
Praxisstellen in Kita, Jugend- oder Eingliederungshilfe
können vermittelt werden.
mail@info-fachschule@ejf.de
www.fachschule.ejf.de
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P&H Dachbau
sucht: Kraftfahrer (m/w/d)
Seit 1988 sind wir, die P&H
Dachbau GmbH aus Berlin-Rudow, im
Dachdeckerhandwerk tätig. Zur Verstärkung
suchen wir einen Kraftfahrer (m/w/d)
mit Führerschein bis 7,5 t plus Anhänger. Einsatz
im Raum Berlin, 40 Std./Woche, Montag
bis Freitag. Aufgaben: Ladetätigkeiten,
Schuttabfuhr, Lagerorganisation.
info@ph-dachbau.de
www.ph-dachbau.de
Haack Jalousien GmbH
sucht: Sonnenschutzmechatroniker und
Rollladenbauer (ab sofort)
Als Meisterbetrieb in Familienhand
ist HAACK Jalousien seit
50 Jahren ein zuverlässiger und
kompetenter Partner für alles
rund um die Themen Sicht- und Sonnenschutz,
Objektsicherheit, sowie Fenster und Türen. Für
die von ihnen vertriebenen Produkte bieten sie
Beratung & Planung / Fertigung & Montage /
Wartung & Reparatur. Zudem Restauration &
Wiederherstellung sowie TÜV-Prüfung durch
Sachverständigen mit Zertifikat.
Infos + Bewerbung unter: Tel. 030/6733161
info@haack-jalousien.de
http://haack-jalousien.de
KMU-Büro der HTW
Lotsen für Kooperation zwischen
Hochschulen und Mittelstand
Die HTW Berlin stärkt gezielt die Brücke
zwischen Wissenschaft und Wirtschaft – mit
einem Angebot, das sich speziell an kleine
und mittlere Unternehmen (KMU) richtet. Das
KMU-Büro unterstützt Betriebe dabei, den ersten
Schritt in die Zusammenarbeit mit der
Hochschule zu gehen. Das Angebot reicht
von regelmäßigen Transfersprechstunden
und Unternehmensbesuchen über Workshops
zu aktuellen KMU-Themen bis hin zur
Vermittlung von Abschlussarbeiten, Gastvorträgen
und Expertenwissen. Auch digitale
Veranstaltungen gehören zum Programm.
www.htw-berlin.de
Mit Weitblick in die Zukunft
Jährlich 20-30 neue Azubis erlernen in
Berlin das Schornsteinfegerhandwerk. Es
könnten mehr sein, denn es ist ein Beruf
mit Zukunft, zu dessen Aufgaben Umweltund
Klimaschutz, Gebäudeenergieberatung
und Betriebssicherheit gehören, informieren
Andy Liebing und Lea Minkenberg.
azubi-im-glueck.de
Tempton Aviation
sucht: Flughafenpersonal
Spannend. Abwechslungsreich.
Flexibel. Tempton Aviation arbeitet seit Jahren
mit Flughäfen in ganz Deutschland zusammen
und besetzt dort offene Stellen zum Beispiel
mit Bodenpersonal, Ramp Agents und auch
Servicekräften. Wenn Sie attraktive Jobs am
Flughafen suchen, sind Sie hier genau richtig.
Jobs in Schönefeld: Tel. 030 63414850
aviation.berlin@tempton.de
www.tempton.de
Freiheit über den Dächern
Dachdeckerinnen sind immer noch selten
auf dem Bau. Für Gesellin Cheryl Silverman
(26) ist es der Traumjob. „Mir bietet
der Beruf auf den Baustellen
die größtmögliche Freiheit.“
Die Dachdeckerei Viellechner
gibt es seit 1992 und hat zwölf
Ausbildungsplätze. viellechner.com
Industrie- und Handelskammer
Mitarbeitende binden: 25 Ideen
für kleinere Unternehmen
Im kostenfreien IHK-Angebot „Mitarbeiter
binden leicht gemacht“ erhalten Sie 25 Maßnahmen,
die speziell für kleinere Unternehmen
zusammengestellt wurden.
Zu jeder Maßnahme stehen Umsetzungstipps
und weitere Informationen
zur Verfügung.
„Viele Unternehmen blicken fassungslos auf
die aktuelle politische Debatte um die Ausbildungsplatzumlage.
Angesichts der knappen
Haushaltslage in Berlin ist es nicht nachvollziehbar,
warum sechs Millionen Euro in
den Aufbau von Bürokratie statt in die Unterstützung
von Jugendlichen fließen sollen.“
Sebastian Stietzel, Präsident der
Industrie- und Handelskammer zu Berlin
Handwerkskammer Berlin
Imagekampagne
„Wir können alles, was kommt.“
Das Handwerk hat das Zeug für die Zukunft.
Jeden Tag arbeiten deutschlandweit
über 5,6 Millionen Handwerkerinnen und
Handwerker daran, dass es vorwärts geht.
Mit einer ordentlichen Portion Zuversicht,
Mut und Selbstvertrauen packen
sie alles an – und schaffen
es auch. Aber schauen
Sie selbst:
Die Handwerkskammer Berlin hat gemeinsam
mit dem Berliner Senat das Aktionsprogramm
Handwerk mit 26 Maßnahmen auf
den Weg gebracht, um das Berliner Handwerk
zu stärken:
„Unsere Handwerksbetriebe sind ein zentraler
Pfeiler in der Berliner Wirtschaft.
Ob es um den Klimaschutz geht, die Digitalisierung
im privaten oder öffentlichen
Raum oder die Verkehrswende, ohne das
Handwerk können die ambitionierten
Ziele nicht umgesetzt und die Zukunft
nicht gestaltet werden.“
Carola Zarth, Präsidentin
der Handwerkskammer Berlin
71
WIRTSCHAFT | (AUS)BILDUNG | KARRIERE
72
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73
(AUS)BILDUNG
Eröffnung mit dem Wegweiser des Tages.
Carola Zarth, Präsidentin der Handwerkskammer
Berlin (in der Fotomitte)
wünscht allen viel Spaß.
Nach der Lasur kommt der
Anstrich. Aileen Seidel,
Azubi im 3. Lehrjahr, ist
mit Begeisterung dabei.
Am Weltkindertag feierte die Handwerkerfamilie mit Berlinerinnen und Berlinern einen Tag des Handwerks
Viele Herzen fürs Handwerk im Mellowpark
Es ist einer der letzten Sommertage am
Weltkindertag 2025, als die Berliner Handwerkerfamilie
im Mellowpark in der Straße
An der Wuhlheide das Handwerk „zelebriert“,
wie es Mellowpark-Geschäftsführer
Jens Werner nicht treffender hätte formulieren
können. „Wohin passt das Handwerk
besser als hierher?“, fragt er. Was eben
noch eine Rampe gewesen war, sei morgen
schon eine Bank. Typisch Mellowpark eben.
Die Begeisterung für eine gerade entstehende
neue Kooperation trägt auch die
Berliner Handwerkerfamilie, die mit verschiedensten
Gewerken zeigt, was sie alles
kann. Da werden Hunde, Katzen, Bären und
mehr aus Lüsterklemmen gebaut bei den
Elektrikern, werden Kupfer und Alurohre zu
Herzen gebogen, verschraubt oder Herzen
zusammengepresst mit Klempnerhilfe oder
aus Schindeln per Hammer in Form ge-
Diesen Spaß haben Groß und
Klein, die Gäste wie die Handwerksunternehmen.
Eifrig wird hier
gebohrt - am neuen Vogelhaus.
schlagen bei den Dachdeckern. „Wir können
unseren Beruf zeigen – und das wird angenommen.
Was gibt es Schöneres?“, fragt
Thor-Lucas Reich, Dachdecker-Lehrling im
dritten Lehrjahr.
Der überdachte Freisitz aus Holz, den Aileen
Seidel, Maler-Lehrling im dritten Lehrjahr, lasiert
und dann mit einem Anstrich versieht,
spendiert der Chef gleich dem Mellowpark.
Bei der Rogge Spezialbau GmbH können
Trockenwände verputzt und in Silikonformen
Rosetten gegossen werden - wie sie auch die
Stuckateure der Firma verwenden.
Familie Wolf hat aus dem Newsletter von
berlin.de von dem Tag des Handwerks erfahren
– und ist mit beiden an verschiedenen
Ständen bauenden Söhnen begeistert. „Wir
wollen doch mit den Kindern auch etwas unternehmen“,
erzählt die Mutter. Ans Zocken
am Handy hat hier jedenfalls noch keiner
© K. Rogge Spezialbau GmbH
Buntsteinputz an die Trockenbauwand
- das zeigt Anne-
Marie Neumann von der K.
Rogge Spezialbau GmbH.
gedacht. Wer es dann doch ein bisschen virtuell
will: Am Stand der Jugendberufsagentur
kann sich in Sitzsäcke ausgeruht werden.
Die virtuelle Brille zeigt dabei einen Film
über den ersten Tag im Ausbildungsbetrieb.
„Das Berliner Handwerk versucht auf jede
mögliche Art und Weise, junge Leute zu erreichen“,
sagt Carola Zarth, die Präsidentin
der Handwerkskammer. Auch sie ist vom
Ort begeistert: Mellowpark und Handwerk
verbinde vieles: „Man lernt, dass man sich
reinhängen muss, nicht aufgeben darf, dass
es unglaublich viele Möglichkeiten gibt…“
Auch an den BMX-Rädern, die rasch ausgeliehen
werden können, wird so mancher
Fan geworden sein. Am Stand des Mellowparks
gibt es einen Aufkleber: „Zweite
Heimat“ und T-Shirts, auf denen steht: „Eine
Gesellschaft, die ihre Jugend verliert, verliert
ihre Zukunft“.
G Birgit Nößler
© B.Nößler/aperçu (7)
74
Thor-Lucas Reich, Dachdecker-
Lehrling im 3. Lehrjahr, macht
zwei verschiedene Profi-Dach-
Vorschläge für Vogelhäuser.
Mit dem Schornsteinfeger einen
kleinen Besen zu drehen – das
erfordert vollste Konzentration
bei Papa und Sohnemann!
„Einfach nur ziehen, ohne Druck
sägen“, lautet der Tipp von
Tischlermeister David Eckardt -
beim Wettsägen.
Herzen zur Erinnerung
- aus Dachschindeln ebenso
wie aus Blechen oder aus
Kupfer– und Metallverbundrohren.
„Vater, Mutter und Kind“ ergänzt mit Stuhl von Hans-Detlev
Henning, ergänzt mit Stuhl, am S-Bhf. Spindlersfeld
© R. Hoffmann/aperçu
© BA-TK-
KINDER | JUGEND | FAMILIE
Spielplatz
im Allende-Viertel
Das Familienservicebüro
„Mit dem Familienservicebüro schaffen wir einen Ort, an dem Familien schnell,
unbürokratisch und verständlich Hilfe erhalten. Viele Eltern fühlen sich im Behördendschungel
allein gelassen – hier finden sie eine erste Orientierung, damit
Zeit für das Wesentliche bleibt: ihre Familie. Ich danke allen Beteiligten, die mit
großem Engagement dazu beigetragen haben, dass dieser wichtige Baustein
der Familienförderung im Bezirk nun Gestalt angenommen hat“, so Bezirksstadtrat
André Grammelsdorff zur Eröffnung des Familienservicebüros.
Wenn Menschen Eltern werden, ändert sich vieles. Plötzlich sind sie mit Aufgaben,
Fragen und Themen konfrontiert, die völlig neu sind. Hinzu kommen bürokratische
Erfordernisse. Damit diese nicht zu einer großen Herausforderung werden, gibt es
das Familienservicebüro. Es ist die zentrale Anlaufstelle des Jugendamtes Treptow-
Köpenick für Familien zur Erstberatung über die Leistungen des Jugendamtes und
zur sozialen Beratung rund um Familienbelange. Ohne Termin können Familien
zu den Öffnungszeiten den Hauptstandort des Familienservicebüros am Groß-
Berliner Damm besuchen und sich unter anderem zu Elterngeld, Kitagutschein und
Unterhaltsvorschuss beraten lassen. Bei Bedarf werden sie auch beim Beantragen
dieser Leistungen von den Mitarbeiterinnen des Familienservicebüros unterstützt.
Die Sozialarbeiterinnen des Familienservicebüros beraten zu sozialen Themen,
informieren über familienbezogene Angebote im Bezirk und vermitteln auf Wunsch
in weiterführenden Hilfen. Jeden Mittwoch findet die Beratung an unterschiedlichen
Orten in Treptow-Köpenick statt. Weitere Informationen, Kontaktdaten, Öffnungszeiten
am Hauptstandort sowie die Termine für die Beratungen im
Bezirk finden Sie online:
• Familienservicebüro: Groß-Berliner Damm 154
12489 Berlin, Tel. 90297 2222, fsb@ba-tk.berlin.de
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KINDER | JUGEND | FAMILIE
76
Berührendes Kooperationstreffen Säuglingsgesundheit zu „Mediennutzung - Bildschirmfrei bis 3?“ in den DRK Kliniken
Von abwesender Anwesenheit und Hightouch statt Hightech
Der Speisesaal der DRK Kliniken Köpenick
ist gut gefüllt, der selbst gebackene Kuchen
sorgt für eine nette Atmosphäre. Und
alle können beim Thema „Mediennutzung
– Bildschirmfrei bis 3“ mitreden. Selbst
ohne Handy aufgewachsen, beraten und
begleiten die überwiegend Frauen und wenigen
Männer im Saal Familien beim Aufwachsen
ihrer Säuglinge und Kleinkinder.
Das Handy gehört heute zum Familienalltag
© Dougie C/KI/stock.adobe.com
Ihr Baby ist jetzt so groß wie eine Blaubeere:
Ganz plastisch schildern Schwangerschafts-Apps,
was sich im Bauch der
werdenden Mama tut. Sie bieten Information
und Rat, Orientierung und – mit Möglichkeiten
des Austauschs und emotionalen
Beistandes – auch das Gefühl der Zugehörigkeit.
Julia Schmidt vom Märkischen Sozial- und
Bildungswerk e. V. (MSBW) berichtet darüber
– und hat gemeinsam mit einer Studentin
eine (nicht repräsentative) Umfrage unter
34 Schwangeren durchgeführt: Der mit
23,5 Prozent größte Schwangerschaftsratgeber
war die Familie, direkt gefolgt vom
Internet (22,5 %), der Hebamme/Geburtsvorbereitung
(18,6 %), Ärzten (18,6 %) und
Printmedien (14,7 %). Mehr als 1.000 Apps
böten schwangerschaftsspezifische Infos.
Sie stellt fest: „Der möglichst anonyme Rat
erleichtert die Identifikation mit der Mutterrolle
und den Bindungsaufbau.“ Nicht immer
sei bei Schwangerschafts-Apps und Momfluencerinnen
zu erkennen, was Werbung
und was fachliche Information sei. Idealisierte
Rollenbilder könnten auch Druck und
Angst aufbauen.
Das Handy ist omnipräsent. Den Fernseher
konnten wir nicht mit in die S-Bahn
nehmen. Erziehungswissenschaftlerin Gerhild
Damm weiß, dass das Thema bewegt.
„Menschen sind Wesen des Blickkontakts.
Wir aber leben in einer Kultur des gesenkten
Blickes. Was sind wir für Vorbilder?“ Indem
die Eltern die Handys nutzen, quasi
in Daueralarmbereitschaft seien, würden
Kinder zu Passivnutzern. Andererseits seien
digitale Medien eine große Ressource:
„Ohne Handy hätte ich die Mutterschaft
nicht ohne Schaden überlebt. Das Handy
bot Kontakt zur Außenwelt und Familie. Es
war meine emotionale Rettung“, zitiert sie
eine junge Mutter. Für das Kind sei die positive
Beziehung der größte Schutzfaktor.
„Digitale Mediennutzung ist kein (angeborenes)
Bedürfnis“, stellt Gerhild Damm fest.
Sie rät, sich bewusst zu werden, wofür wir
digitale Medien nutzen. Face to face, auf
Augenhöhe mit dem Kind entstehe eine ungeteilte
Aufmerksamkeit: „Kinder brauchen
High-Touch statt Hightech.“ Das schütte das
Bindungshormon Oxytocin beim Kind und
beim Erwachsenen aus und böte die Sicherheit
zur Erkundung der Welt.
Das Kind folgt dem Blickkontakt der Bezugsperson
und lernt: Was ist von Bedeutung?
Das Handy, in das da gerade getippt
wird? Studien hätten Stressreaktionen der
Kinder beschrieben, wenn ihre Bezugsperson
nicht verfügbar ist. Beeindruckend ist
der Film, der in der Präsentation gezeigt
wird, in dem das Kind in der Babywippe
sitzt und immer unruhiger wird und um Aufmerksamkeit
kämpft, während die Mama
am Handy abwesend anwesend ist. Ein anderes
Foto zeigt das siebenmonatige Kind
auf dem Wickeltisch - mit dem Handy in der
Hand. „Das Kind wird still geschaltet.“ Eltern,
die dem unruhigen Säugling das Handy in
die Hand geben „vertrauen nicht mehr darauf,
dass sie ihr Kind wiegen können.“
„Eltern überschätzen die Medienkompetenz
ihrer Kinder“ ist die Erfahrung von
Anna Freies leben von kompetent-gesund.
de. Ab dem 6. Monat würden Babys nach
der Reizquelle Handy greifen, ab einem
Jahr es nutzen, ohne zu wissen, dass man
das Bild dort nicht streicheln kann, im Alter
von ein bis zwei Jahren entstehe Verständnis
für die Bildhaftigkeit. Wie das Lesen eines
Buches erfolge das Handyspiel im Sitzen.
Die schnellen, schrillen Töne und Fotos
erschwerten aber die Kommunikation,
die Fantasie würde weniger angeregt, es
finde kein Dialog statt. „Die Kinder lernen
nicht, kreativ zu werden.“ Ihre Empfehlung:
Bis 3 sollten digitale Medien so wenig wie
möglich genutzt werden, bis 5 begleitet 30
Minuten am Tag, von 6 bis 9 Jahren 60 Minuten
am Tag. Auch sie rät zur Selbstreflexion,
dazu, Vorbild zu sein und zu mehr Bewegungs-
als Bildschirmzeit.
G Birgit Nößler
unsere Welt
human
denken und
gestalten
Entdecken. Forschen. Wohlfühlen.
UNSERE FÜNF HUMANISTISCHEN KITAS IN TREPTOW-KÖPENICK
Unsere Kitas sind Orte, an denen Kinder sich geborgen fühlen, Neues entdecken und ihre Stärken entfalten können.
Hier steht jedes Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt.
Was uns auszeichnet:
• Sanfte Eingewöhnung: individuell auf jedes Kind und seine Familie abgestimmt.
• Großzügige Außengelände: Raum für Bewegung, Spiel und Naturerfahrungen.
• Frische Küche: alle Mahlzeiten werden täglich in der kitaeigenen Küche abwechslungsreich und gesund zubereitet.
• Kreative Lernräume: inspirierende Räume mit Werkstattcharakter zum Forschen und Ausprobieren.
• Achtsame Begleitung: engagierte Teams, die Kinder empathisch in ihren Bildungsprozessen unterstützen.
• Gemeinschaft erleben: Kinder und Familien gestalten das Kita-Leben aktiv mit.
• Bei uns sind alle Familien und Kinder herzlich willkommen!
Hier der direkte Draht zu Ihrer Kita in Treptow-Köpenick:
Humanistische Kita Alfred-Randt-Straße: 030 6543558
Humanistische Kita Engelhardstraße: 030 6316699
Humanistische Kita Helbigstraße: 030 6774209
Humanistische Kita Johanna-Tesch-Straße: 030 6717033
Humanistische Kita Zur Gartenstadt: 030 67824503
Sie suchen eine Kita in einem anderen Bezirk?
Wir betreiben insgesamt 27 Kitas in Berlin und Brandenburg –
sicher auch eine in Ihrer Nähe!
Übrigens: Unsere Kitas sind auch Ausbildungsstätten –
die theoretische Ausbildung findet an unserer Humanistischen
Fachschule für Sozialpädagogik statt.
KINDER | JUGEND | FAMILIE
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Im Gespräch über Kinderrechte mit Inka Zeidler, Leiterin der Kita Wildenbruchstraße der Kindertagesstätten SüdOst
Wenn Kinder die Erwachsenen zu laut finden
© B. Nößler/aperçu
Inka Zeidler, Leiterin der
Kita Wildenbruchstraße
„Wir müssen uns fragen, wie oft am Tag wir über
die Kinder bestimmen, wo es absolut keinen Sinn
macht – einfach nur, weil es für uns bequemer ist.“
Inka Zeidler ist seit 2016 an diesem Ort tätig und
seit 2019 Leiterin der Kita Wildenbruchstraße an
der Grenze von Treptow und Neukölln. Kinder
beider Ortsteile sausen im Naturerfahrungsgarten
mit ihren Tretrollern über den Asphalt, erobern
herumliegende Baumstämme ebenso wie die
fest installierten Klettergerüste.
Wir sprechen derweil über Kinderrechte: Es mache
keinen Sinn, sagt Inka Zeidler, jemanden zur
Toilette zu schicken, wenn er nicht müsse. „Wie
oft sagen wir: Ich esse später, ich habe noch
keinen Hunger….“ Seit in der Kita alle zwischen
11 und 13 Uhr essen können – immer dann, wenn
einer der zwölf Löffel (und damit Plätze ) frei ist,
euer
Ankommen. Wachsen.
In unseren Spiel- und
Krabbelgruppen
beginnt der Weg.
Freie Kitaplätze warten –
jetzt entdecken und
anmelden!
Über unsere Kitas vor Ort -
Kontakt
www.kindertagessten-suedost.de/unsere-kitas
Scan mich!
sei alles viel entspannter. Vorher hatte sich jedes Kind eingetragen, ob es in
der früheren oder späteren Gruppe essen will – und dann kam der Hunger
doch schon mal eher oder mal viel später…
Das „freie“ Essen war ein Wunsch aus dem Kinderparlament der Kita. Ja,
richtig gelesen! In der Wildenbruchstraße wird Kindern ab 3 Jahren das
Kinderparlament vorgestellt. Dann kann jedes Kind entscheiden, ob es dafür
kandidieren und mitreden möchte. Die Wahl ist wie im
späteren Leben geheim – auch wenn doch mal jemand
ausposaunt, in wessen Becher er gerade sein Stimmzettelchen
geworfen hat.
„Erwachsene sind uns zu laut.“ Das war auch ein Satz aus
dem Kinderparlament. Inzwischen rufen die Erzieher*innen
mit einem Anliegen nicht mehr den Namen durch den
Raum, sondern gehen zum Kind hin. Allerorten in Kitas ist
der Mittagsschlaf ein Thema. „Ich verstehe gar nicht, dass
es noch Kitas gibt, wo alle schlafen müssen.“ In der Wildenbruchstraße
gibt es Ruhephasen, wo ein Buch vorgelesen
wird und Snoezelen-Ecken für alle, die nicht schlafen, aber
sich ausruhen möchten. Ab 8 Uhr ist der Garten geöffnet.
Wer möchte, kann rausgehen. Ausgehandelt wurde auch
die Regel fürs Anziehen: Wenn die Hände kalt sind, wird
die Jacke angezogen.
Zu Festen, wie zum Beispiel Fasching, wünschten sich die
Kinder, dass sie nicht auf ihrer (offenen) Etage bleiben müssen.
„Wir hatten ein bisschen Sorge, dass dann alle durchs
Haus toben. Das ist nicht passiert“, berichtet Kitaleiterin Inka
Zeidler. Wurden früher große Beutel mitgebracht, darf das
Lieblingsspielzeug heute nur noch A4-klein sein. Ebenfalls
ein Beschluss aus dem Kinderparlament.
„Wir wollen Kinder stark machen für später. Sie sollen für
sich sprechen und sich behaupten können. Die Kenntnis
von Zahlen und Buchstaben kommt…“ Auf die Schule vorbereitet
werden die Großen der Kleinen durch zwei verpflichtende
Morgenkreise – wobei sie die ganze Woche
Zeit haben, die neuen Arbeitsblätter auszufüllen.
„Natürlich“ dürfen die Kinder anziehen was sie wollen,
auch Jungen ein Kleid. Das Thema Diversität, das auch
für Unsicherheit bei den Erzieher*innen sorgt, wird Baustein
eines der nächsten Schulungstage sein.
„Gute Kitas leben Kinderrechte“, ist Inka Zeidler überzeugt.
„Wir möchten, dass die Kinder hier gestärkt rausgehen,
damit sie sich behaupten können. Damit bekommen wir
auch die Eltern auf unsere Seite. Inka-Zeidler spricht von
der Ich-Kompetenz, die Kindern auch erlaubt zu sagen:
„Das gefällt mir nicht.“ Da kann es natürlich auch passieren,
dass Eltern sich manchmal die Augen reiben, wenn
ihr Kind plötzlich NEIN sagt.
G Birgit Nößler
Kitaplatz gesucht?
Kitaplatz gesucht?
IB Berlin-Brandenburg gGmbH
Kita „Spindlersfelder Orgelpfeifen“
Rudower Straße 60
12557 Berlin
030 6554131
berlin-nordost@ib.de
www.ib-berlin.de
IB Berlin-Brandenburg gGmbH
Kita ToM
Schönefelder Chaussee 34 -36
12524 Berlin
030 39893018
kita-tom-berlin@ib.de
www.ib-berlin.de
Kindertagesstätten und Kindertagespflege in der Nähe finden
Welche Kindertagesstätten gibt es? Wie unterscheiden sie sich? Bei welchen Kitas gibt es freie Plätze? Wie weit
ist die Kita von uns entfernt? Antworten auf diese Fragen bietet der Berliner Kita-Navigator. Der kostenlose Internetdienst
bietet die Möglichkeit, sich Kitas in der Nähe anzeigen zu lassen. Zudem gibt es Wissenswertes und
Kontaktinformationen zu den Einrichtungen, auch die Anzahl der freien Plätze für bis zu neun Monate im Voraus
wird angezeigt. Für erweiterte Funktionen, zum Beispiel die Merkliste, ist ein BundID-Konto notwendig.
Die Kindertagespflege ist eine alternative Betreuungsform zur Kita. Eine qualifizierte Tagespflegeperson betreut
bis zu fünf, zwei Tagespflegepersonen bis zu zehn Kinder. Sie verfügen über eine Pflegeerlaubnis des Jugendamts,
erfüllen einen Bildungsauftrag nach dem Berliner Bildungsprogramm und werden über den Kita-Gutschein
finanziert. Die Fachberatung Kindertagespflege informiert über das Angebot, freie Plätze und geeignete Betreuungsmöglichkeiten
für Kinder mit besonderem Förderbedarf.
Berliner Kita-Navigator
Infos zur
Kindertagespflege
Social Influencer seit 1990.
Kindertagesbetreuung Schule Kinder- u. Jugendklubs Jugend- u. Familienhilfe Inklusion
Gemeinwesen Ausbildung & Qualifizierung Wohnungsnotfallhilfe Sozialpsychiatrische Assistenz
Wir sind da, wo wir gebraucht werden. sozdia.de
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KINDER | JUGEND | FAMILIE
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Märkisches Sozial- und
Bildungswerk e. V. (MSBW e. V)
Wir bieten Ihnen als sozialer Träger verschiedene Unterstützungsangebote
rund um Kind und Familie.
Unser FAMILIENZENTRUM ALTSTADT-KIETZ bietet Ihnen vielfältige
Kurse und Gruppenangebote wie Spieletreffs und
Krabbelgruppen. Hier können
Familien mit Kindern
von 0 – 6 neue Erfahrungen
sammeln und andere
Familien kennenlernen.
Auch Familien mit beeinträchtigten
Kindern bieten
wir Beratung und Vernetzung.
Möchten Sie neben
der Kinderbetreuung ihre
Deutschkenntnisse verbessern, dann besuchen Sie unser
internationales FrauenCafé.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Anmeldungen unter:
famz@msbw-online.de / 030 65496055
Unsere Angebote der FRÜHEN HILFEN unterstützen insbesondere
werdende Eltern und Familien mit Kindern von
0 – 3. Hier beraten sie Gesundheitsfachkräfte (Familienhebamme,
Familienkinderkrankenschwester) und Sozialpädagoginnen
zu allen Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt
und Kleinkindzeit. Kommen Sie vor Ort in unsere Hallo Baby
Sprechstunde oder kontaktieren Sie uns per Mail oder Telefon.
Wir finden die richtige Unterstützung für Sie! Egal ob:
• Beratung vor Ort
• Hilfe bei Anträgen
• Gruppenangebot Frühe Hilfen nach STEEP
• Betreuung durch Familienhebamme/
Familienkinderkrankenschwester
• Aufsuchende Elternhilfe
• Elternkurse und Infoveranstaltungen in unserer
Familienakademie
Kontaktieren Sie uns:
Hallo-baby@msbw-online.de / 030 656614943 (AB)
Wir unterstützen Familien mit Kindern ab 3 Jahren in unserem
Beratungsanbot HALLO FAMILIE beim Stellen von Anträgen
und bei Erziehungsfragen. Schreiben Sie uns eine
Mail: Hallo-familie@msbw-online.de
In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt beraten und begleiten
wir Familien mit Problemen in Form sozialpädagogischer
Familienhilfe, Erziehungsbeistandschaft, begleiteten Umgangs,
Sozialer Gruppenarbeit und einer Tagesgruppe.
Weitere Informationen unter: www.msbw-online.de
Ehrenamtliche Vormundschaft
Ehrenamtliche Vormünder vertreten die Interessen von Kindern
und Jugendlichen, deren Eltern dies aus verschiedenen Gründen
nicht leisten können. Vormünder begleiten junge Menschen oft
über viele Jahre hinweg in ihrer persönlichen Entwicklung. Sie
sind Lotsen, Ansprechpartner und Vertrauenspersonen.
Anlaufstelle rund um das Thema in Treptow-Köpenick ist die Koordinierungsstelle
ehrenamtliche Vormundschaft. Hier erhalten
bereits bestellte ehrenamtliche Vormünder Unterstützung bei
Fragen und Herausforderungen sowie im Austausch mit anderen
Beteiligten des Vormundschaftsprozesses. Ein weiterer wichtiger
Aufgabenbereich ist die Beratung von Bürger*innen, die sich
für die Übernahme einer Vormundschaft oder Pflegschaft interessieren.
Dabei wird auch eine Eignungsprüfung durchgeführt
und bei positiver Einschätzung ein entsprechender Vorschlag an
das zuständige Amtsgericht übermittelt. Darüber hinaus steht
die Ansprechperson auch den Mündeln selbst zur Verfügung –
insbesondere, wenn es um ihre Rechte, Wünsche und Sorgen im
Rahmen der Vormundschaft geht. Schließlich gehört auch die Koordination
und Vernetzung der verschiedenen beteiligten Behörden
und Institutionen zum Aufgabenfeld, um eine bestmögliche
Unterstützung ehrenamtlicher Vormundschaften sicherzustellen.
Ansprechpartnerin in der Koordinierungsstelle ehrenamtliche
Vormundschaft des Jugendamts ist Sanja Kommor,
Tel. (030) 90297 5191, E-Mail: jug.kev@ba-tk.berlin.de
Kita am
Flugplatz
• Helle und moderne Räume
• Offene Arbeit im Elementarbereich
• Inklusive Bildung und Betreuung
• Eigener Garten mit Barfußpfad und Spielgeräten
• Öffnungszeiten von 06:30 bis 17:30 Uhr
Platzanfrage:
www.johanniter.de/
am-flugplatz-berlin
Regionalverband Berlin
MIT DIR AUF AUGENHÖHE
#WeilWirDichbrauchen
MEIN LIMIT
•
•
•
•
FiPP e.V., Fortbildungsinstitut für die pädagogische Praxis, Sonnenallee 223a, 12059 Berlin
Tel: (030) 25928990, Web: www.fippev.de, instagram: fipp_ev, facebook: FiPPeV
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Schulen in Berlin Treptow-Köpenick
Engagiert für eine bessere Bildung
Schulen im Bezirk
Grundschulen
• Bouché-Schule Alt-Treptow
Bouchèstraße 5, 12435 Berlin
Tel. 5337745, Fax 5337476
09G01@09G01.schule.berlin.de
• Schule am Heidekampgraben
Hänselstraße 14, 12437 Berlin
Tel. 5328424, Fax 5328555
09G03@09G03.schule.berlin.de
• Sonnenblumen-Grundschule
Ganztagsschule
Radenzer Straße 16, 12437 Berlin
Tel. 532 8413, Fax 5328174
09G04@09G04.schule.berlin.de
• Schule am Ginkobaum
Springbornstraße 250, 12487 Berlin
Tel. 6363317, Fax 363338
09G05@09G05.schule.berlin.de
• Melli-Beese-Schule
Engelhardstraße 18, 12487 Berlin
Tel. 6361390, Fax 63103829
09G06@09G06.schule.berlin.de
• Schule an der alten Feuerwache
Schnellerstraße 31, 12439 Berlin
Tel 6361331, Fax 63104212
09G07@09G07.schule.berlin.de
• Heide-Schule
Inklusive Schwerpunktschule
Florian-Geyer-Straße 87, 12489 Berlin
Tel. 67822789, Fax 67822794
Filiale Waldstraße 7, 12489 Berlin
Tel./Fax 6774729
09G09@09G09.schule.berlin.de
• Schule am Berg
Köpenicker Straße 31, 12524 Berlin
Tel. 6728350, Fax 67068424
09G10@09G10.schule.berlin.de
• Schule am Pegasuseck
Pegasuseck 5, 12524 Berlin
Tel. 6733032, Fax 61504611
09G11@09G11.schule.berlin.de
• Schule am Altglienicker Wasserturm
Sachsenstraße 22, 12524 Berlin
Tel. 6728913, Fax 61504272
09G13@09G13.schule.berlin.de
• Schule am Buntzelberg
Schulzendorfer Str. 112, 12526 Berlin
Tel. 6763943, Fax 67197662
09G14@09G14.schule.berlin.de
• Schule am Mohnweg
Mohnweg 20, 12524 Berlin
Tel. 6797490, Fax 67974922
09G15@09G15.schule.berlin.de
• Wendenschloß-Schule
Köpenzeile 123, 12557 Berlin
Tel. 6519703, Fax 6519702
09G16@09G16.schule.berlin.de
• Uhlenhorst-Grundschule
Wongrowitzer Steig 37, 12555 Berlin
Tel. 6504144, Fax 6504145
09G17@09G17.schule.berlin.de
• Schule in der Köllnischen Vorstadt
Rudower Straße 201, 12557 Berlin
09G18@09G18.schule.berlin.de
• Amtsfeld-Schule
Pablo-Neruda-Str. 8, 12559 Berlin
Tel. 6540192, Fax 6540058
09G19@09G19.schule.berlin.de
• Müggelheimer Schule
Odernheimer Str. 28, 12559 Berlin
Tel. 6598590, Fax 6598266
09G20@09G20.schule.berlin.de
• Edison-Schule
Wattstraße 69-70, 12459 Berlin
Tel. 5350657, Fax 5351013
09G21@09G21.schule.berlin.de
• Schule an der Wuhlheide
Ganztagsschule, Kottmeierstraße 2
Firlstraße 25, Plönzeile 7, 12459 Berlin
Tel. 5350178, Fax 5351447
09G22@09G22.schule.berlin.de
• Hauptmann-von-Köpenick-Schule
Borgmannstraße 3, 12555 Berlin
Tel. 6571426, Fax 65017744
09G23@09G23.schule.berlin.de
• Müggelsee-Schule
Aßmannstraße 63, 12587 Berlin
Tel. 6458806, Fax 6455478
09G24@09G24.schule.berlin.de
→ Filiale: Rahnsdorfer Str. 35, 12587 Berlin
Tel. 6455570, Fax 64329742
09G24@09G24.schule.berlin.de
• Müggelschlößchen-Schule
Alfred-Randt-Str. 56, 12559 Berlin
Tel. 6543102/61674048, Fax 6543124
09G25@09G25.schule.berlin.de
• Schule an den Püttbergen
Fürstenwalder Allee 182, 12589 Berlin
Tel. 6489278, Fax 65017004
09G26@09G26.schule.berlin.de
• Friedrichshagener Schule
Peter-Hille-Str. 7/18, 12587 Berlin
Tel. 6455411, Fax 6455395
09G27@09G27.schule.berlin.de
• Schmöckwitzer Insel-Schule
Adlergestell 776, 12527 Berlin
Tel. 6758444, Fax 66505908
09G29@09G29.schule.berlin.de
• Kiefholz Grundschule
Kiefholzstraße 45, 12435 Berlin
Tel. 53007686, Fax 53007795
09G30@09G30.schule.berlin.de
• Wildbienen-Grundschule
Keplerstr. 10, 12459 Berlin
Tel. 53010382, Fax 53010454
09G31@09G31.schule.berlin.de
KINDER | JUGEND | FAMILIE
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KINDER | JUGEND | FAMILIE
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© Stromnetz Berlin/Stage View – Pedro Becerra
Aktion „Stromkastenstyling“
Bunte Farben statt grauer Kästen: Jedes
Jahr verwandeln Berliner Schülerinnen und
Schüler rund 500 Stromkästen in kleine
Kunstwerke. Im Rahmen der Aktion „Stromkastenstyling“,
organisiert von Stromnetz Berlin,
entstehen in Projektwochen fantasievolle
Graffiti-Motive in allen Bezirken der Stadt.
Den Publikumspreis 2024 gewann das Motiv
„Fischers Fritz fischt frische Fische“ (Foto) der
Klasse 6b der Wendenschloß-Grundschule.
Ihr farbenfroher Stromkasten ist in der Dregerhofstraße
5 in Köpenick zu bewundern.
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SCHREIBWAREN DEKOARTIKEL
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MANUFAKTUR-ARTIKEL PAPETERIE PAKETE
WOHNACCESOIRES TAGESZEITUNGEN
DHL BESTELLSERVICE POST KOPIEN
GESCHENK-WUNSCHLISTEN
www.mueggelig.de
Springeberger Weg 16 | 12589 Berlin Rahnsdorf
E-Mail: hallo@mueggelig.de | Tel.: 030 6480128
• Hirschgarten-Grundschule
Stillerzeile 100, 12587 Berlin-Friedrichshagen
(09G32)
09G32@09G32.schule.berlin.de
Derzeit befinden sich die Schüler*innen
in der Friedrichshagener Grundschule:
Peter-Hille-Str. 7, 12587 Berlin
Integrierte Sekundarschulen
• Merian-Schule
→ Hoernlestraße 80, 12555 Berlin
Tel. 6571249 / 64904718, Fax 6571793
09K01@09K01.schule.berlin.de
→ Mittelheide 49, 12555 Berlin
Tel. 6571283, Fax 6571173
09K01@09K01.schule.berlin.de
• Fritz-Kühn-Schule
Dahmestraße 36+45, 12526 Berlin
Tel. 6764243, Fax 6763958
09K03@09K03.schule.berlin.de
• Isaac-Newton-Schule
Zeppelinstraße 76-80, 12459 Berlin
Tel. 5350708, Fax 5353694
09K04@09K04.schule.berlin.de
• Wilhelm-Bölsche-Schule
Aßmannstraße 10-11, 12587 Berlin
Tel. 6455089, Fax 6458914
09K05@09K05.schule.berlin.de
• Hans-Grade-Schule
Heubergerweg 37, 12487 Berlin
Tel. 6360961, Fax 63223629
09K06@09K06.schule.berlin.de
• Schule an der Dahme
Glienicker Str. 24-30, 12557 Berlin
Tel. 6744572, Fax 6743639
09K08@09K08.schule.berlin.de
Gemeinschaftsschulen
• Anna-Seghers-Schule
Gemeinschaftsschule
Radickestraße 43, 12489 Berlin
Tel. 6774766, Fax 6774713
09K02@09K02.schule.berlin.de
• Grünauer Gemeinschaftsschule
Walchenseestraße 40, 12527 Berlin
Tel. 6744540, Fax 67820026
09K09@09K09.schule.berlin.de
• Sophie-Brahe-Gemeinschaftsschule
Am Plänterwald 17 + 23, 12435 Berlin
Tel. 53633950, Fax 536339519
09K07@09K07.schule.berlin.de
Willi-Sänger-Str. 1, 12437 Berlin
Tel. 53633950, Fax 536339519
09K07@09K07.schule.berlin.de
• 10. Schule (Gemeinschaftsschule)
Eisenhutweg 129, 12487 Berlin
09K10@09K10.schule.berlin.de
Bis zur Fertigstellung des Schulneubaus
werden die Schülerinnen und Schüler am
Interimsstandort Alfred-Randt-Straße 56,
12559 Berlin unterrichtet.
Gymnasien
• Archenhold-Gymnasium
Rudower Straße 7, 12439 Berlin
Tel. 6360195, Fax 6360185
09Y03@09Y03.schule.berlin.de
• Anne-Frank-Gymnasium
Uranusstraße 15/17, 12524 Berlin
Tel. 51653360, Fax 516533620
09Y04@09Y04.schule.berlin.de
• Alexander-von-Humboldt-Gymnasium
Oberspreestraße 173, 12555 Berlin
Tel. 6519788, Fax 6519787
09Y05@09Y05.schule.berlin.de
• Gerhart-Hauptmann-Gymnasium
Bruno-Wille-Str. 37-39, 12587 Berlin
Tel. 6451839, Fax 6451824
09Y06@09Y06.schule.berlin.de
• Gebrüder-Montgolfier-Gymnasium
Ganztags-Gymnasium
Ellernweg 20/22, 12487 Berlin
Tel. 6316677, Fax 6316678
09Y10@09Y10.schule.berlin.de
• Emmy-Noether-Gymnasium
Superschnellläufer ab 5. Klasse
Pablo-Neruda-Str. 6-7, 12559 Berlin
Tel. 6542160, Fax 6545061
09Y11@09Y11.schule.berlin.de
• 12. Schule (Gymnasium)
Kiefholzstraße 274, 12437 Berlin
Tel. 5329141, Fax 5329142
09Y12@09Y12.schule.berlin.de
Sonderschulen
• Albatros-Schule
Sonderpädagogisches Förderzentrum,
Schwerpunkt Geistige Entwicklung
Treskowallee 222, 12459 Berlin
Tel. 53002990, Fax 530029920
09S03@09S03.schule.berlin.de
• Ahorn-Schule
Sonderpädagogisches Förderzentrum,
Schwerpunkt Sprache
Peter-Hille-Straße 118, 12587 Berlin
Tel. 6455031, Fax 6455865
09S04@09S04.schule.berlin.de
• Schule am Wildgarten
Sonderpädagogisches Förderzentrum,
Schwerpunkte Lernen und Geistige
Entwicklung
Köpenicker Landstr. 185a, 12437 Berlin
Tel. 5328067, Fax 53211930
09S06@09S06.schule.berlin.de
Senatsunterstellte Schulen
Flatow-Oberschule
Birkenstraße 11, 12559 Berlin
Tel. 65486630, Fax 65486640
sekretariat@flatow-os.de
• Hermann-Scheer-Schule
Oberstufenzentrum Wirtschaft
Helmholtzstraße 37, 12459 Berlin
Tel. 5389580, Fax 53895829
sekretariat@hs-osz.de
Privatschulen
• Freie Waldorf-Schule
Berlin Südost (1.-13. Klasse)
Bruno-Bürgel-Weg 9-11, 12439 Berlin
Tel. 67798010, Fax 67798011
post@waldorfsuedost.de
• Interkulturelle Waldorfschule Berlin
(1.-6. Klasse) Schnellerstr. 1-5,
12439 Berlin
Tel. 23 94 26 06, berlin@
interkulturellewaldorfschule.org
• Montessori-Campus Berlin Köpenick
Gemeinschaftsschule (1.-10. Klasse)
Köpenzeile 125, 12557 Berlin
Tel. 330999001, Fax 330999002
post@montessori-cbk.de
• Evangelische Schule
Gymnasium (5.-12. Klasse)
Grüne Trift 169, 12557 Berlin
Tel. 32532401, Fax 32532402
leitung@ev-schule-koepenick.de
• Bewegte Schule Köpenick
Grundschule (1.-6. Klasse)
Lindenstraße 26, 12555 Berlin
Tel. 65015495, Fax 65015504
schule-berlin@msbw-online.de
• BEST-Sabel–Gymnasium und
• Integrierte Sekundarschule
(7.-13. Klasse) Lindenstraße 1,
12555 Berlin
Tel. 280360970, Fax 280360971
oberschule@best-sabel.de
KINDER | JUGEND | FAMILIE
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Tel.: 030 - 23 94 26 06
www.ikws.de
© I. Filimonov/stock.adobe
Katholisches Schulzentrum
Sankt Marien
Integrierte Sekundarschule und Gymnasium
Berlin-Neukölln, Donaustraße 58, 12043 Berlin
Tel. 030 39881620, www.marienschule-berlin.de
Katholische Schulen in
Berlin und Brandenburg
www.schulen-erzbistumberlin.de
85
KINDER | JUGEND | FAMILIE
Gemeinschaftsschule Adlershof
© Visualisierung: Jens Reinert
3x Kunst am Bau
Der Kunst-am-Bau-Wettbewerb für die
neue Gemeinschaftsschule Adlershof ist
entschieden. Drei Berliner Künstler wurden
mit der Umsetzung ihrer Entwürfe beauftragt.
Holger Beisitzer gestaltet eine Wandarbeit
für Mensa und Mehrzweckraum: In seinem
Werk „Wandtexturen“ bilden Auszüge aus
Texten zum Thema Essen – in dunklem Rot
auf goldfarbenem Grund – einen festlichen
Rahmen für Veranstaltungen.
Jens Reinerts Skulptur „plOpp“ entsteht unter
der Landebrücke am Haupteingang. Sie
wirkt wie ein herausgelöstes Element der
Lichtkreise der Brücke, das auf den Boden
gefallen ist. Das Objekt lädt zum Spielen,
Verweilen und Begegnen ein.
Olf Kreisel steuert die übergroße Bronzeplastik
„Große Liegende mit Schultüte“ bei
– eine freundliche, kindliche Figur, die an
eine abgelegte Puppe erinnert.
Alle Kunstwerke werden 2026 umgesetzt.
(kr)
• Mosaik-Grundschule
(1.-6. Klasse) Adlergestell 133, 12439
Berlin, Tel. 41766859, Fax 41766964
grundschule@mosaik-gs.com
• Evangelische Schule Friedrichshagen
Grundschule (1.-5. Klasse)
verlässliche Halbtagsgrundschule
Peter-Hille-Straße 36, 12587 Berlin
Tel. 67122512, Fax 67122513
buero@ev-schule-friedrichshagen.de
• W-I-R Grundschule Pfefferwerk
(1.-6. Klasse) Grüne Trift 23d, 12557 Berlin
Tel. 319852543, Fax 32527491
wir-grundschule@pfefferwerk.de
• KreativitätsGrundschule Treptow
Treptow-Köpenick (1.-6. Klasse)
Hartriegelstraße 77, 12439 Berlin
Tel. 225027733, Fax 225027732
schule-treptow@krea-schulzentrum.de
• Elisabeth-Schulen
Fachschule für Sozialpädagogik
Edisonstr. 63, 12459 Berlin
Tel. 22183860, Fax 22183861
elisabeth-schulen@
hoffbauer-bildung.de
im Bezirksumfeld:
• Docemus Privatschulen
→ Campus Grünheide
An der Löcknitz 10, 15537 Grünheide
(Mark), Tel. 03362 299583
gruenheide@docemus.de
→ Campus Blumberg
Schlossstr. 7a, 16356 Ahrensfelde
OT Blumberg, Tel. 033394 174000
blumberg@docemus.de
→ Campus Neu Zittau
Berliner Str. 35–36, 15537 Gosen-Neu
Zittau, Tel. 03362 889510
neu-zittau@docemus.de
www.docemus.de
Sonstige Einrichtungen
• Freilandlabor Kaniswall
Am Kaniswall 1, 12559 Berlin
Tel. 0336 2821376
kontakt@freilandlabor-kaniswall.de
• Gartenarbeitsschule
Friedrichshagener Str. 7,
12555 Berlin, Tel. 6560960
• Jugendverkehrsschule (JVS)
An der Wuhlheide 193, 12459 Berlin
Tel. 53600270, jvs@ba-tk.berlin.de
SIBUZ –Schulpsychologisches und
• Inklusionspädagogisches Beratungsund
Unterstützungszentrum
Luisenstr. 16, 12557 Berlin,
Tel. 90249 2300
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86
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MORE Cargobike, Bouchéstr. 12, 12435 Berlin
Mit Kita Venustraße, Begegnungsstätte SonnenAtrium und barrierefreie Angebote:
Neuer Bildungscampus am Pegasuseck
Die Grundschule am Pegasuseck im Kosmosviertel
im Ortsteil Altglienicke entwickelt
sich zu einem Bildungscampus. Fast fertig
waren zu Schulbeginn 2025/26 die Sanierung
des Hauptgebäudes und die Schulmensa.
Der neue Spielplatz konnte genutzt werden.
Noch im Bau befindlich waren die Station
für die Schulsozialarbeit sowie die Räume
der Schulbibliothek. Das Familienzentrum
an dieser Grundschule nahm die Arbeit bereits
Ende 2023 auf. Die benachbarte Kita
Venusstraße wurde im Sommer 2025 fertig.
Auch im Hortgebäude werden seit 2024 die
bestehenden Räume saniert und zusätzliche
Möglichkeiten für pädagogische Angebote,
unter anderen auch Räume für Eltern und Initiativen
geschaffen.
Der Bildungsverbund Kosmosviertel trägt
dazu bei, dass Kitas, Grund- und weiterführende
Schulen in ihrer Zusammenarbeit
unterstützt werden, um die Bildungschancen
zu verbessern.
Das Projekt „Mobile Elternarbeit
an der Grundschule am Pegasuseck“
arbeitet noch bis Ende
2025. Bereits erfolgreich ist der
Elternstammtisch.
Dank Quartiersmanagement-Förderung
wurden im Kosmosviertel
im Ortsteil Altglienicke mehrere
Projekte sowie Nachbarschaftsaktionen
umgesetzt. Ein Fokus lag
2024/25 auf den Themen Bildung,
Öffentlicher Raum und Stadtteilarbeit.
Das Fortbildungsinstitut für Pädagogische
Praxis (FiPP) e. V. eröffnete die Begegnungsstätte
SonnenAtrium, die in Kooperation
mit der Kita Sonnenschein und dem Quartiersmanagement
barrierefreie Bewegungs-,
Bildungs-, Kultur- und gesundheitsfördernde
Viel Neues auf dem Gelände der
Grundschule am Pegasuseck.
© S. Nöbel/aperçu
Angebote für Kita und Nachbarschaft bietet.
Hier gibt es neben einer Familienküche auch
einen Kneipp- und Saunabereich. FiPP e. V.
startete das Projekt „Starke Mädchen, starke
Frauen“ mit Boxsport und Austausch.
G Sabine Nöbel
KINDER | JUGEND | FAMILIE
Schule ist mehr
als nur Unterricht
GYMNASIUM | OBERSCHULE
FACHOBERSCHULE
Die Docemus Privatschulen sind mehr als nur
Bildungseinrichtungen – sie sind Orte des Miteinanders,
der Begegnungen und der Chancen.
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docemus.de
87
KINDER | JUGEND | FAMILIE
Technischer Jugendbildungsverein
in Praxis e.V.
© tjp
Jede Menge Action
Der Technische Jugendbildungsverein in
Praxis e. V. (TJP) in Köpenick verbindet Tüfteln,
Technik und Teamgeist. In Werkstätten,
Laboren und Kursen erleben Kinder, Jugendliche
und Familien, wie spannend Naturwissenschaft
und Handwerk sein können
– vom 3D-Druck über Energieprojekte bis
zur Fahrrad- oder Nähwerkstatt. Beim offenen
DIY-Donnerstag wird gebaut, repariert
und ausprobiert. Mit Angeboten wie der
Berliner Ferienschule oder dem Lernlabor
Energie schafft der TJP Lernorte, die Neugier
wecken und Zukunft gestalten – ganz
nach dem Motto: Lernen durch Tun. Das
zeigt sich auch bei Projekttagen für Schulen,
die den Unterricht praktisch erweitern
– etwa mit Themen wie „Experimente
mit Wasser und Eis“, „Hochbeete für den
Schulhof“ oder „Erneuerbare Energien erforschen
und eine eigene Photovoltaikanlage
bauen“. Im Rahmen von Berufserkundungswochen
öffnet der TJP Jugendlichen
die Tür zur Arbeitswelt – und hilft so, Talente
zu entdecken und den passenden Ausbildungsplatz
zu finden.
(kr)
https://tjp-ev.de/
DigitalPakt Schule
Digitalisierung in Schulen
Treptow-Köpenick setzt die Maßnahmen
des bundesweiten DigitalPaktes Schule
konsequent um und stärkt damit die digitale
Bildungsinfrastruktur an seinen öffentlichen
Schulen. Ziel ist es, allen Schülerinnen
und Schülern zeitgemäße Lernbedingungen
zu ermöglichen und die Schulen
fit für die digitale Zukunft zu machen. Im
Rahmen des DigitalPakts wurden zwischen
2019 und 2025 zahlreiche Maßnahmen
realisiert:
→ Mehr als 12,2 Mio. Euro wurden investiert.
Die Mittel aus dem DigitalPakt Schule
wurden zu 102 Prozent ausgeschöpft.
→ Schulische Medienkonzepte wurden
durch die Schulgemeinschaften erarbeitet
und liegen für alle bezirkliche
Schulen vor.
→ An 50 Schulen wurden Glasfaseranschlüsse
eingerichtet. 43 Standorte sind
bereits in Betrieb.
→ Alle bezirklichen Schulen verfügen über
Inhouse-Verkabelung und eine moderne
Server-Infrastruktur.
→ Für alle Schulen wurden digitale Komponenten,
moderne Endgeräte wie
Notebooks, Tablets und Netzwerktechnik
beschafft.
→ Alle Schulen wurden mit einem edukativen
WLAN ausgestattet.
© contrastwerkstatt
→ Digitale Fachverfahren wurden für den
Grundschul- und Oberschulbereich flächendeckend
eingerichtet.
→ Mit 840 zusätzlich installierten digitalen
Tafelsystemen, mit Präsentationstechnik
sowie interaktiven Whiteboards können
Lehrkräfte den digitalen Unterricht vielfältiger
gestalten.
„Mit der Umsetzung des DigitalPakts in
Treptow-Köpenick legt der Bezirk die
Grundlage für ein innovatives und chancengerechtes
Bildungssystem, das Kinder
und Jugendliche bestmöglich auf die
digitale Welt vorbereitet“, erklärt Marco
Brauchmann, Bezirksstadtrat für Schule.
Da die Erhaltung und Weiterentwicklung
der digitalen Infrastruktur der Schulen allein
aus dem bezirklichen Haushalt nicht zu
leisten sei, fordert er die schnellstmögliche
Umsetzung des Digitalpaktes Schule 2.0.
G Katharina Rolshausen
88
Erneuert und vergrößert:
Der Spielplatz mit der beliebten Wellenrutsche
am Görlitzer Bahndamm wurde
deutlich auf rund 1.300 m² vergrößert
und um viele neue Spielgeräte erweitert.
So gibt es jetzt eine Calisthenics-Anlage,
eine Balancierstrecke, eine Kletterpyramide,
eine zweite Rutsche und eine
Schwebebandkombination.
© Bezirksamt
Katholisches Schulzentrum
für soziale Berufe Edith Stein
Werde Erzieher:in
oder Sozialassistent:in
dot-one.at
Neuer Standort – Neue Chancen. Ab dem Schuljahr 2025/26 findest du uns
am neuen Standort in Berlin-Lichtenberg, direkt an der S-Bahn-Station
Karlshorst und der Tram-Haltestelle Marksburgstraße.
Lerne uns kennen! Besuche einen unserer Infotermine und lerne unsere
Schule und das Team kennen. Erlebe die moderne Lernumgebung und entdecke
die vielseitigen Möglichkeiten, die dich bei uns erwarten!
Scanne den QR-Code, um alle Termine im Überblick zu sehen.
89
#unkürzbar
KINDER | JUGEND | FAMILIE
Keine Schließung von
Jugendfreizeiteinrichtungen
Unter dem Motto #unkürzbar erreichten
das Bezirksamt Mitte 2025 zahlreiche Postkarten
von Jugendlichen, Sozialarbeitern
und Eltern aus Sorge, dass im Zuge der
Haushaltsberatungen 2026/27 Jugendfreizeiteinrichtungen
geschlossen werden
könnten. Der für Jugend zuständige Bezirksstadtrat
André Grammelsdorff dankt
den Menschen aller Altersgruppen, die sich
für die Jugend und den Erhalt der Angebote
einsetzten und erklärt: „Dem Bezirksamt
und dem Land Berlin ist die Jugendarbeit
in all ihren Facetten ein wichtiges
Anliegen, sodass in den vergangenen zehn
Jahren in Treptow-Köpenick keine Einrichtung
geschlossen werden musste.
Für die Jugendarbeit im Bezirk wurden im
Jahre 2015 2.276.154,86 € ausgegeben.
Aufgrund der wachsenden Anzahl der Einwohner,
aber auch der wachsenden Bedarfe
werden es 2025 ca. 4.446.015,21 €
sein.
Für die Jugendsozialarbeit wurden (ohne
Schulsozialarbeit) für den Bezirk im Jahr
2015 398.701,82 € investiert, im laufenden
Jahr 2025 werden es 1.135.571,64 €
sein.
Nachdem der Doppelhaushalt 2026/27
durch die Bezirksverordnetenversammlung
beschlossen wurde, ist klar, dass trotz
klammer Haushaltsmittel keine Jugendfreizeiteinrichtung
im Bezirk Treptow-Köpenick
geschlossen werden muss.“
Bezirksamt zum Mitmachen
Buntes Fest für Jung und Alt
Inklusiv statt exklusiv – gemeinsam Zukunft
gestalten: Unter diesem Motto fand im September
2025 zum dritten Mal der Aktionstag
„Bezirksamt zum Mitmachen“ statt. Die Hans-
Schmidt-Straße in Adlershof verwandelte
sich dabei in eine fröhliche Erlebnismeile voller
Begegnungen, Ideen und Entdeckungen.
Ob beim Siebdruck, beim Basteln von Luftballontieren,
beim Gestalten eigener Bezirkswappen
oder beim Bau der großen Kartonstadt
– die Kinder waren mit Begeisterung
dabei. Neugierige kleine Forscher warfen
einen Blick durchs Mikroskop, stellten ihr
Wissen im Kiez-Quiz auf die Probe und lernten
spielerisch, wie Winterdienst und Verkehr
funktionieren. Auch gesunde Brotboxen,
Tipps zur Zahnpflege, ein Bewegungsparcours
und der Bücherbus luden zum Mitmachen
ein. Besonders beliebt war die gemeinsame
Gestaltung einer Bank, die künftig im
Bezirk aufgestellt wird – ein sichtbares Zeichen
für Zusammenhalt und Gemeinschaft.
© K. Rolshausen / aperçu
Neben Spiel, Spaß und Kreativität ging es
auch um die Zukunft: Das Bezirksamt stellte
vielfältige berufliche Chancen vor – von Ausbildungsplätzen
über duale Studiengänge
bis hin zu Quereinstiegen. In Workshops wie
„Wie bewerbe ich mich richtig?“ oder „Keine
Angst vor dem Auswahlinterview!“ erhielten
Interessierte hilfreiche Tipps und Anregungen
für ihren weiteren Weg.
Abgerundet wurde der Aktionstag durch
weitere Höhepunkte: Die Joseph-Schmidt-
Musikschule öffnete ihre Türen für neugierige
Besucherinnen und Besucher, und in der
Merlitzhalle brachte das inklusive Sportfest
„Gemeinsam in Bewegung in Treptow-
Köpenick“ Menschen aller Generationen
zusammen. Mit Angeboten wie Ergometer-
Rudern, Kletterturm, Hüpfburg oder „Aktiv
mit Handicap“-Erlebnissen wurde einmal
mehr deutlich, wie Sport verbindet und man
Grenzen spielerisch überwindet.
G Katharina Rolshausen
90
FAMILIENRAT
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STIFTUNG
FAMILIENRATSBÜRO TREPTOW-KÖPENICK
Liebe Familien, liebe Fachkräfte,
wir sind ein individuelles Unterstützungsangebot für
Familien, die in TREPTOW-KÖPENICK leben und Lust
haben, selbst aktiv zu werden.
Mögliche Anlässe für einen Familienrat können sein:
• Berufliche oder schulische Veränderungen
• Erkrankung eines Familienangehörigen
• Trennung der Eltern
• Geburt eines Kindes
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WAS IST EIN FAMILIENRAT UND WIE KANN
DIESER UNTERSTÜTZTEN?
Ein Familienrat ist ein Treffen mit Personen, die man gut kennt
und denen man vertraut (z.B. Freundeskreis, Geschwister, Nachbar*innen).
Alle setzen sich zusammen an einen Tisch. Diese
Personen bringen verschiedene Erfahrungen, Perspektiven und
Ideen mit.
Daraus ergibt sich die Chance, gemeinsam einen neuen Umgang
mit dem jeweiligen Anlass des Familienrats zu entwickeln.
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zur Seite. Neugierig und ggf.
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Das senatsgeförderte Projekt „Berliner
Hausbesuche“ wurde im Jahr 2024
auf ganz Berlin ausgeweitet. Für Berlinerinnen
und Berliner ab dem 70. Lebensjahr
besteht die Möglichkeit sich
kostenfrei bei den Expertinnen und Experten
des Malteser Hilfsdienst e. V. über Themen
wie Gesundheit, Pflege und Freizeitangebote
in ihrem Lebensumfeld informieren
zu lassen.
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SPORT
94
© S. Nöbel/aperçu (2)
Klettfußball-Schüsse
7. Olympiade 60+ in Treptow-Köpenick
XXL-Sushi und viel Spaß an Bewegung
Ob Ballon-Weitwurf in Reifen, Schlängellauf,
Ruderergometer, Gummistiefelweitwurf,
Klettballschießen auf eine große
Scheibe u. v. a. – sichtlich Spaß an den 25
Stationen für Geschicklichkeit, Ausdauer,
Reaktionsschnelligkeit, einfach an sportlichen
Wettbewerben mit viel Selbstbestätigung,
hatten über 100 Seniorinnen und
Senioren, die am 1. Oktober 2025 an der
7. Olympiade 60+ in Treptow Köpenick teilnahmen.
Haben Sie schon von XXL-Sushi
gehört? Mit zwei Stäben waren Luftballons
in eine Kiste zu befördern. Die Stoppuhr lief
dabei! Die Vormittags-Veranstaltung in der
Merlitzhalle in Adlershof legte aber mehr
Wert auf Spaß und Bewegung sowie Begegnung
als auf sportliche Höchstleistungen.
Carolin Weingart, Bezirksstadträtin für
Soziales, Gesundheit, Arbeit und Teilhabe,
hatte mit dem PSV Olympia Berlin e. V. und
weiteren zahlreichen Partnern eingeladen.
An den T-Shirts konnte man erkennen, dass
diesmal auch Gäste aus der Partnerstadt
Warschau-Mokotów dabei waren, aber
auch vom Kiezklub Bohnsdorf, z. B. von der
Erlebnistanzgruppe, oder auch vom Seniorenheim
domino-world Club Treptow. Ich
traf auch Mitglieder vom Johannisthaler Senioren-Fun-Sport-Angebot
des Trampolin-
TurnClubs Berlin, der mit Handzetteln über
65-Jährige für den Donnerstagabend-Kurs
Teller-Fischen
(neben Trampolin auch mit Tischtennis, Turnen,
Balanceboard u. a.) gewinnen wollte.
Handzettel von der AWO gab es für eine
Spaziergangsgruppe (jeden 3. Dienstag
im Monat, Treffpunkt 12 Uhr, Siriusstr. 10).
Für gute Stimmung in der Merlitz-Turnhalle
sorgte auch ein Rahmenprogramm mit
Musik und Zumba, Minigolf und einem
Smoothie-Bike (neben dem Stand der Seniorenvertretung)
sowie einer Tombola. Ein
Vortrag zur Gesundheit im Alter ergänzte
das. Und im Foyer berieten künftige Physiotherapeuten
im 3. Lehrjahr an der Akademie
der Gesundheit e. V., Campus Berlin-Buch,
zu Alltagsfitness. Sie hatten fünf Teststände
aufgebaut, bei denen es um Fallen und
Aufstehen, um eine Übung mit Rollator, um
Aufstehen vom Stuhl und um Gleichgewicht
ging. Und im 1. Stock wurde sogar – sehr
nachgefragt – Sportmassage angeboten.
Mit Ständen in der Halle waren u. a. auch
die Alexianer, die Johanniter und der Landessportbund
vertreten, ebenso die Polizei
mit einem Reaktionsschnelligkeitstest zur
Verkehrsunfallprävention.
Bezirksstadträtin Carolin Weingart zeichnete
die engagiertesten Teilnehmer aus.
„Wer in Bewegung bleibt, bleibt im Leben
aktiv – körperlich, geistig und sozial.“ Auch
nächstes Jahr soll es wieder eine Olympiade
60+ geben.
G Sabine Nöbel
Nach Sanierung und Restaurierung
Strandbad Müggelsee in neuem Glanz
„Unter sehr hohem Engagement haben
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
bezirklichen Facility Managements bei
laufendem Badebetrieb die hochkomplexe
Sanierung und Restaurierung des
historischen Strandbades Müggelsee
vorangetrieben. Es ist einmalig, dass ein
Bezirk ein so umfangreiches denkmalgeschütztes
Ensemble allein aus eigener
Kraft saniert, unterstützt mit einer Teilfinanzierung
von Bund und Land. Das Strandbad
Müggelsee wird eine moderne Badestelle
mit historischem Antlitz und wird
künftig für Veranstaltungen auch ganzjährig
genutzt werden können“, sagt Bezirksbürgermeister
Oliver Igel.
2026 sollen die historischen Gebäude
wieder nutzbar sein und betrieben werden
können.
Sechs neue Sporthallen
Schulbau ist Sportbau
Mit den Schulneubauten Hirtestraße,
Schule am Hirschgarten, 10. Schule (Gemeinschaftsschule
Adlershof, zwei Sporthallen),
dem Schulbau an der Kalker Straße
(Fritz-Kühn-Schule) und der Sporthalle
Walchenseestraße werden 2026 sechs
Sporthallen mit insgesamt 17 Hallenteilen
fertiggestellt. Die Sporthallenkapazität
kann in Treptow-Köpenick damit um mehr
als zehn Prozent erhöht werden. Die Fachbereiche
Schule und Sport befinden sich
bereits sehr intensiv in den Abstimmungen
zu Ausstattung und Nutzung. Zum neuen
Schuljahr konnten zudem die beiden
Sporthallen der Friedrichshagener Grundschule
mit neuen Umkleiden brandschutzsaniert
und barrierefrei wieder in Betrieb
genommen werden. Die Sporthalle der
Müggelschlößchen-Schule steht ebenfalls
wieder zur Verfügung.
(PM)
Über die Entstehung einer Fußball-Hymne
Union im Blut
Wenn Patricia Heidrich über ihren Nebenjob
spricht, klingt sie wie eine frisch Verliebte.
Die 53-Jährige ist neben ihrer Vollzeitstelle
als Ehrenamtskoordinatorin beim Bezirksamt
Lichtenberg und als Sängerin ihres Duos
„Steinlandpiraten“, seit 2021 als Ordnerin
beim 1. FC Union tätig. Das ist in zweierlei
Hinsicht interessant. Erstens, weil Patricia
Heidrich selbst nie Fußball gespielt hat. Und
zweitens, weil sie sich gar keine Fußballspiele
anschaut. „Ich kann da nicht hinsehen“, sagt
sie, „das ist mir zu aufregend.“ Letzteres hat
natürlich den Vorteil, dass sie bestens für
diesen Job geeignet ist, da sie sich von ihren
Aufgaben nicht einmal dann ablenken
lässt, wenn auf dem Platz gerade ein Tor fällt.
Ihr Job besteht darin, in einem ihr zugeteilten
Bereich aufzupassen, dass niemand ohne
Ticket über einen Zaun klettert oder sich anderweitig
unziemlich verhält. Auch wenn sie
bei den Spielen aktiv weg- statt hinsieht, hat
es ihr die Stimmung im Stadion angetan. Sie
ist der Grund, warum sie diesen Job so liebt
und mittlerweile zum engen Fanclub des
Vereins gehört.
„Union ist wie meine zweite Familie“, sagt
Heidrich, „wir halten zusammen.“ Wenn es
Kollegen privat gerade schwer haben, sind
alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter füreinander
da und unterstützen sich. Sowieso
scheint der 1. FC Union etwas ganz anderes
zu beinhalten als Saufen und Grölen. Patricia
Heidrich erzählt von einem 6:0 - Sieg gegen
Gütersloh. Da habe niemand gebuht. So seien
sie nicht, die Unioner. In dem vergleichsweise
kleinen Stadion mit 22.000 Plätzen,
in der Alten Försterei, wurden alle Spielerinnen
und Spieler gefeiert, auch die Verlierer.
Diese Verbundenheit, die auch den Namen
des Berliner Vereins prägt, ist es, was
Heidrichs Augen strahlen lässt. Besonders
Patricia Heidrich in ihrer Fan-Kleidung
© M. Pelny / aperçu
Das Video zum Lied
„Eiserne Ladies“:
glücklich ist sie darüber, dass nun auch die
Frauenmannschaft die Unterstützung erfährt,
die sie verdient. Der 1. FC Union ist
einer der wenigen Fußballvereine, der sich
seit einigen Jahren für Gleichbehandlung
einsetzt. Vielleicht ist das der Grund dafür,
dass die Eisernen Ladies, wie die Unioner
Frauenmannschaft von ihren Fans genannt
wird, nun auf dem absoluten Vormarsch ist.
Im April 2025 sind sie in die Bundesliga aufgestiegen.
Heidrich sagt, was die Stimmung
betreffe, gebe es im Stadion keinen Unterschied
mehr zwischen den Männer- und den
Frauenspielen. Und das sei wirklich wichtig.
Auch sie selbst wurde von dem positiven
Vibe künstlerisch angesteckt. Zusammen mit
„Hausmeesta Frank“ schrieb ihr Duo „Steinlandpiraten“
den Song „Eiserne Ladies“. Eine
Hymne speziell für die Frauenmannschaft
des 1. FC Union. Für den Refrain des Liedes
haben sie gefühlt die ganze Stadt ins Studio
geholt. Einen Chor aus hunderten von Stimmen.
Heidrich verrät, dass sie für das Projekt
einige Spielerinnen der allerersten Stunde
dafür gewinnen konnten, mitzusingen. Sie bildeten
1969 die erste Frauenmannschaft des
1. FC Union. In einem berührenden Video zum
Lied sind einige von ihnen zu sehen. Patricia
Heidrichs großer Wunsch für die nächste Saison:
Dass der Song im Stadion gespielt wird.
G Marlen Pelny
SPORT
Hier ist Teamgeist zu Hause
Als Top-Sponsor des 1. FC Union Berlin wissen wir:
Wer Großes bewegen will, braucht das richtige
Team. Unseres ist 60.000 Menschen groß.
Wir packen an – in Immobilien, in der Industrie,
an Flughäfen. Für die Region. Für Euch.
Komm
ins Team!
95
Sportbox
SPORT
Eine Stunde Draußensport
Sie möchten im Freien Sport treiben, aber
keine Geräte in den Park schleppen?
Dann testen Sie doch mal die Sportbox
am Funktionsgebäude im Sportstadion
An der Wuhlheide 161. Sie ist öffentlich
zugänglich und enthält Sportmaterialien
zum temporären Verleih. Im AppStore wird
zuvor die Sportbox App heruntergeladen,
in der man sich mit seinen persönlichen
Daten registriert. Auf der Karte in der App
werden alle aktiven Sportboxen angezeigt.
Die erste Berliner Sportbox wurde
im Olympiapark, auf dem Gelände der
Wasserfreunde Spandau 04 e. V., eröffnet.
Nach Auswahl der Sportbox lässt sich ein
60-minütiges Zeitfenster buchen. Mehrere
Personen können sich die gewählte Zeit
teilen. Wird auf den App-Reiter „Box öffnen“
geklickt, öffnen sich die Türen der
Box automatisch. Die Sportbox in Köpenick
wird vom Verein Askania Cöpenick
betreut. Die Idee des frei zugänglichen,
unkomplizierten Bewegungsangebotes im
öffentlichen Raum sei gut angekommen,
heißt es dort. Das Equipment werde sorgsam
genutzt. Eine feste Gruppe nutze die
Box regelmäßig.
(bn)
So sieht der Entwurf der neuen Tennishalle aus.
Die Eröffnung wird Anfang 2026 gefeiert.
Neue Halle für den Treptower Teufel Tennis Club
Emissionsarm, energieeffizient
und digital intelligent
© Visualisierung: Fa. Brüninghoff GmbH & Co.KG
Das Jahr 2025 war spannend für den
Treptower Teufel Tennis Club e.V.: Mit einer
neuen Halle wurde ein wegweisendes
Bauprojekt für den modernen Tennissport
realisiert. Sie ist emissionsarm, energieeffizient
und digital intelligent. Unter anderem
wurde ein innovatives Heiz- und
Lüftungssystem mit moderner Wärmepumpentechnologie
installiert, das für
optimale klimatische Bedingungen sorgt.
Die Tragkonstruktion aus Holz steht für klima-
und ressourcenschonendes Bauen.
Ergänzt wird die Ausstattung durch einen
elastischen, gelenkschonenden Sportboden,
eine sensorgesteuerte LED-Panel-
Beleuchtung und ein kamerabasiertes
Analyse-Tool mit Echtzeit-Auswertung.
Die Umsetzung erfolgte in Zusammenarbeit
mit der Brüninghoff GmbH & Co.KG.
So schafft der Verein ganzjährig optimale
Trainings- und Wettkampfbedingungen für
seine Mitglieder auf allen Spiel- und Leistungsniveaus
– nachhaltig und zukunftsorientiert.
(kr)
96
Die Sportbox mit Geräten zum
Sporttreiben
© Bezirksamt
Neue Dreifeldsporthalle am Schulstandort Grünauer Schule
„Beste Bedingungen“
Auf dem Sportplatz an der Walchenseestraße
51 wird eine neue Dreifeldsporthalle
errichtet. Sie entsteht im Rahmen der
umfassenden Entwicklung des Schulkomplexes
Grünauer Schule zu einer dreizügigen
Gemeinschaftsschule im öffentlichen
Ganztagsbetrieb mit Grundstufe, Sekundarstufe
I und gymnasialer Oberstufe (SEK II).
Zusätzlich zu den drei Hallenteilen wird
ein Sportfunktionsbereich integriert, um
auch die Nutzung durch den Freizeitsport
zu ermöglichen. Die vorhandenen Außensportflächen
werden im weiteren Verlauf
ebenfalls modernisiert. Für die Planung und
Umsetzung zeichnet das Architekturbüro
Renner Architekten GmbH verantwortlich.
Bezirksbürgermeister Oliver Igel erklärte
anlässlich des Richtfests: „Die neue Dreifeldsporthalle
wird künftig beste Bedingungen
für den Schulsport bieten. Der Mix aus
Ein Mix aus robuster Betonbauweise und nachhaltigem Holzdachtragwerk:
die neue Dreifeldsporthalle am Schulstandort Grünauer Schule.
robuster Betonbauweise und nachhaltigem
Holzdachtragwerk zeigt, dass hier funktional,
modern und zukunftsfähig geplant wurde.
Ich danke allen Beteiligten für die bisher
geleistete Arbeit und freue mich auf die weitere
Umsetzung dieses wichtigen Projekts für
unseren Bezirk.“
Wendenfit | Wendenschloßstr. 350-352 | 12557 Berlin | tel 0157 39123
info@wendenfit.de | www.wendenfit.de |
Wöchentlich offene Probestunde Termine unter: www.wendenfit.de
© Visualisierung: Renner Architekten GmbH
Die Baukosten für diesen Abschnitt belaufen
sich auf 11,440 Millionen Euro und werden
aus Investitionsmitteln des Landes Berlin finanziert.
Die Fertigstellung der Halle ist für
das erste Quartal 2026 geplant, die Arbeiten
an den Außenanlagen sollen bis Ende
2026 abgeschlossen werden. (kr)
WendenFit – Ihr Fitness Studio mit Wasserblick
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49 € für jeden Monat
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des Folgemonats kündbar
zzgl einmalig 29 € Aufnahmegebühr
59 € für jeden Monat
Gerätepark
Freihantel
Functional
Training
Umkleiden
Duschen
97
SPORT
GESUNDHEIT
98
Mit Blutplasma Leben retten
„Schöne Spende!“
K
ann Leben retten wirklich so einfach sein? Ja. Eine Plasmaspende
schenken einem Patienten mit Immundefekt bis
zu 3 Tage Lebensqualität. Blutplasma ist der flüssige Bestandteil
unseres Blutes. Es kann nur von unserem Körper selbst und bis
heute nicht künstlich hergestellt werden. Zudem ist es die Basis
für lebenswichtige Arzneimittel, zum Beispiel für Menschen mit
schweren Immunerkrankungen oder Gerinnungsstörungen. Ohne
Plasmaspenden, würde es diese Arzneimittel nicht geben. Das
hat mich überzeugt! Seitdem gehe ich regelmäßig zur Spende.
Weil die eigene Gesundheit für die Spende Voraussetzung ist,
beginnt jeder Besuch Im Spendezentrum mit einem freundlichen
Arztgespräch, bei dem unter anderem Körpertemperatur, Hämoglobinspiegel
und Blutdruck gemessen werden. Ist alles okay, sagt
der Arzt: „Schöne Spende“ – und ab geht‘s in den Spendesaal.
Groß und hell, mit bequemen Liegen ausgestattet.
„Links oder rechts“ werde ich hier gefragt – an welchem Arm soll er
gesetzt werden, der Pieks? Mit einem gewinnenden Lächeln werde
ich zur Liege begleitet. Dann geht‘s los: Das Plasma – der flüssige
Bestandteil des Blutes – wird in einer Zentrifuge von meinen
Blutzellen getrennt. Während das Plasma in eine Flasche fließt,
Besser hören!
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unsere Serviceangebote.
• Kostenlose Hörtests
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modernster Hörgeräte
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Orientierung ohne Sehen
„Stadtteil der Sinne“
Der Spendesaal: groß und hell, mit bequemen Liegen
werden meine Blutzellen an mich zurückgeführt. Ich liege ganz
entspannt, lese oder höre Musik. Ich freue mich über das kostenlose
WLAN und die angenehme Aufmerksamkeit des Teams. Dieser
Termin ist tatsächlich auch Entspannung für mich – ca. 45 Minuten
Ruhe und innehalten. Anschließend gibt‘s warme
und kalte Getränke, Snacks – und als Wertschätzung
für Zeit und Aufwand eine finanzielle Entschädigung.
Ich verlasse die Plasmaspende Köpenick
im Allende Center mit einem großartigen Gefühl:
Gutes getan und die Urlaubskasse aufgebessert!
G Regina Hoffmann-Baumann
Wie findet man sich in einer Stadt zurecht, wenn die Augen
keine Hilfe leisten? Mit dieser Frage beschäftigt sich das
Projekt „Stadtteil der Sinne“ des Blindenhilfswerks Berlin. In
einem eigens entwickelten Parcours am Vereinssitz (Rothenburgstraße
15) in Steglitz erleben die Teilnehmenden, wie
Orientierung ohne Sehen funktioniert. Mit dem Langstock
ertasten sie unterschiedliche Untergründe, hören Verkehrsgeräusche,
nehmen akustische Signale wahr und folgen Bodenleitsystemen.
Alltägliche Elemente, die Sehende meist
kaum beachten, werden so zu entscheidenden Wegweisern.
Eindrücklich wird dabei deutlich, wie fein Hören, Tasten und
Riechen Informationen liefern, die im Alltag der Sehenden Wie funktioniert Orientierung
nicht wahrgenommen oder überhört werden.
ohne Sehen? Beim Blindenhilfswerk
kann es getestet werden.
Das Projekt bietet nicht nur ein intensives Erlebnis, sondern
vermittelt auch Wissen und Verständnis. Es sensibilisiert
für die Lebensrealität blinder und sehbehinderter Menschen und gibt praktische
Tipps für einen respektvollen Umgang. So entsteht ein Perspektivwechsel, der langfristig
zu mehr Barrierebewusstsein im öffentlichen Raum beiträgt. Einzelpersonen und Familien
können ohne Anmeldung jeden letzten Freitag im Monat von 14 bis 15 Uhr teilnehmen.
Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen. Für Gruppen mit bis zu 30 Personen
werden dienstags und freitags nach Vereinbarung Termine angeboten. Für Kinder
und Jugendliche ist das Angebot kostenfrei. Anfragen und weitere Infos per E-Mail an
sds@blindenhilfswerk-berlin.de www.blindenhilfswerk-berlin.de
© Calvin Serrano/Blindenhilfswerk Berlin e.V.
10 Jahre Plasmaspende Berlin-Köpenick
Gelebte Solidarität im Kiez
D
ie Plasmaspende im Allende-Center
ist seit zehn Jahren fester Bestandteil
des sozialen Lebens in Berlin-Köpenick. Was
2015 als neues Angebot begann, ist heute
auf 690 Quadratmetern unter der Leitung
von Ulrike Polak ein Ort mit gewachsener
Bindung und familiärer Atmosphäre: Wöchentlich
kommen mehrere hundert Menschen,
um mit ihrer Plasmaspende anderen
zu helfen. Viele sind seit Jahren dabei,
manche haben bereits über 1.000-mal gespendet
– andere nehmen bis zu 90 Minuten
Fahrt auf sich, um regelmäßig helfen
zu können.
Auch im 24-köpfigen Team spiegelt sich
die enge Verbindung zum Standort wider
– einige Mitarbeitende waren früher selbst
Spenderinnen und Spender und sind es heute
noch. Man kennt sich, tauscht sich aus,
unterstützt sich. Wer hier spendet, wird Teil
einer Gemeinschaft, die zusammenhält – oft
über viele Jahre hinweg.
Zum zehnjährigen Bestehen im September
2025 gab‘s eine Jubiläumstorte für die Gäste,
darunter auch Vertreter aus der Politik
wie Bezirksbürgermeister Oliver Igel. Eine
besondere Wegbegleiterin ist eine Patientin,
die seit Jahren auf Medikamente, die
aus Plasmaspenden hergestellt werden,
angewiesen ist: Claudia Will dankte an
Ein starkes Team für die Mission Leben zu retten: Regionalleiterin Martina Stiller, Ulrike Polak,
Leiterin Plasmaspende Köpenick, Hubert Franzaring, Geschäftsführer der Octapharma Plasma
GmbH, Nicole Westphal, langjährige Schichtleitung und Spendesaal-Mitarbeiterin in Köpenick,
Regionalleiter Markus Schmidt, Spenderin Mandy Schorn, Bezirksbürgermeister Oliver Igel,
Patientin Claudia Will und Marco Schmidtchen, Lebensgefährte von Claudia Will, Spender und
Mitarbeiter der Plasmaspende Köpenick.
diesem Tag persönlich jedem Menschen
im Spendesaal – ein stiller, aber tief bewegender
Moment.
Das Jubiläum hat gezeigt, wie viel Kraft in
lokaler Solidarität steckt – und wie wichtig
Orte wie dieser für die moderne Medizin
sind. Köpenick ist einer von insgesamt
21 Spendezentren der Octapharma Plasma
GmbH bundesweit. Gemeinsam mit ihren
Spenderinnen und Spendern trägt sie seit
mehr als 20 Jahren dazu bei, Deutschland
und Europa mit Plasmaprodukten zu versorgen.
So können viele Krankheiten behandelt,
Organtransplantationen durchgeführt und
Unfallopfer gerettet werden.
Weitere Infos unter:
www.plasmaspende-koepenick.de
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© Octapharma Plasma (2)
GESUNDHEIT
Claudia Will dankt Plasma-Spenderin Mandy Schorn
für deren Spendebereitschaft.
Plasmaspende Berlin-Köpenick
Pablo-Neruda-Str. 2-4, 12559 Berlin, Tel. 030 64387820
Allende-Center, 1. OG – Eingang über Parkdeck/
Treppe neben Haupteingang
Spenderannahmezeiten:
Mo/Di/Do/Fr 7.30-19, Mi 10-19, Sa 9-13.15 Uhr
99
Kostenloses Trinkwasser
In Berlin gibt es mehr als 240 Trinkwasserbrunnen.
Sie sind von Mai bis Oktober
in Betrieb und werden von den Berliner
Wasserbetrieben mit Unterstützung des
Landes Berlin betrieben. Die Karte öffentlicher
Trinkbrunnen:
www.bwb.de/de/trinkbrunnen
24-Std.-Hitzeschutztelefon
Ein kostenloses und vertrauliches Hitzeschutztelefon
richtet sich insbesondere an
ältere Menschen, Personen mit chronischen
Erkrankungen und Familien mit kleinen Kindern.
DRK-Mitarbeitende geben vom 1. Juni
bis 30. September täglich rund um die Uhr
unter der Tel. 8093319-14 praktische Tipps
zum richtigen Verhalten bei Hitze.
Berliner Erfrischungskarte
Die Berliner Erfrischungskarte zeigt für
jede Stunde von 10 bis 20 Uhr, wo es
tendenziell eher kühl ist und wo gerade
Schatten ist. Sie bietet zudem Infos über
erfrischende Orte wie Badestellen, Trinkbrunnen
und Parks.
erfrischungskarte.odis-berlin.de
Schwangerenberatung
MSBW e.V.
GESUNDHEIT
© DRK-Kliniken
Willkommen in Köpenick!
Frischer Wind für die Geburtshilfe der DRK Kliniken Berlin Köpenick
Geburtshausatmosphäre in der Klinik
In der Geburtshilfe der DRK Kliniken Berlin
Köpenick tut sich einiges: Das Team um
Chefarzt Dr. med. Rainer Wieth und die Abteilungsleitungen
Carmen Wolf und Franziska
Schnuppe hat in den vergangenen Monaten
viel bewegt – und es gibt noch große
Pläne für die kommenden Jahre. Das Ziel
ist es, werdenden Eltern ein modernes, sicheres
und zugleich besonders persönliches
Geburtserlebnis zu bieten.
Mit dem neuen „Storchenparkplatz“ zeigt
sich schon direkt vor dem Haupteingang:
Wenn es schnell gehen muss, sind die
Wege bei den DRK Kliniken Berlin Köpenick
kurz und auf die Bedürfnisse werdender Eltern
angepasst. Auch im Kreißsaal selbst
hat sich einiges getan: So sorgt ein völlig
neues Bad mit einer großzügigen Wanne
für noch mehr Komfort und Geborgenheit
vor der Entbindung. Außerdem arbeitet das
Team aktuell und mit großem Engagement
daran, den Kreißsaal im kommenden Jahr
als hebammengeleiteten Kreißsaal zertifizieren
zu lassen. Ein hebammengestützter
Kreißsaal bietet eine „Geburtshausatmosphäre“
im Klinik-Kontext – also eine entspannte,
geborgene Umgebung für die
Frauen, aber gleichzeitig mit allen medizinischen,
ärztlichen und pflegerischen Sicherheitsstandards.
Auch nach der Geburt soll es künftig noch
„familiärer“ werden. Im ersten Quartal 2027
zieht die Wochenbettstation auf die gleiche
Ebene wie der Kreißsaal. Für Eltern und Pflegepersonal
bedeutet das: kürzere Wege,
engere Zusammenarbeit und eine rundum
persönliche Atmosphäre.
Auf dem Instagram-Kanal unter @drkklinikenberlin
gibt es Einblicke hinter die Kulissen
und wertvolle Tipps und Tricks rund um die
Geburt. Immer dienstags und freitags gibt
es hier Neues zu entdecken.
(cs)
Unsere Beratungsthemen auf
einen Blick:
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101
Viele Gespräche in kleinen Runden gab es beim
Seniorenforum 2025 im Ratssaal Treptow
SOZIALES | INKLUSION
102
Neue Form der Kommunikation - mit Tischgruppen und Austauschbörse
Speeddating beim Seniorenforum
Statt zuhören und zurücklehnen, hieß es
aktiv werden beim Seniorenforum 2025.
Das Bezirksamt saß nicht mehr wie bisher
bei der jährlichen Veranstaltung vorn
im Podium und gab Statements zu den
Abteilungen und antwortete auf Fragen
am Mikro. Die Stadträtinnen und Stadträte
bzw. ihre Vertretungen saßen stattdessen
an Thementischen. Dorthin konnten
sich Interessierte verteilen und individuellen
Fragen und Probleme ansprechen,
bis nach sieben Minuten ein Gong daran
erinnerte, dass auch andere ihre Themen
loswerden möchten: Speeddating beim
Seniorenforum.
Soweit funktionierte das neue Konzept gut,
vielleicht trauten sich so einige eher, ihre
Sorgen anzusprechen. Die Gelegenheit
dazu gab es. Allerdings wechselten nur
wenige die Tische: Dazu könnte im nächsten
Jahr deutlicher aufgefordert werden.
Das „Speeddating“ bietet schließlich die
Chance, schnell viele Menschen und Bereiche
kennenzulernen.
Wir schnappten einige der Themen auf:
Der Baustellenbereich im Kosmosviertel
werde von Radfahrern, aber auch von
Schulkindern „auf E-Rollern rasend“ befahren.
Besprochen wird, ob auch bei Grünzügen
mit Radwegen eine Beschilderung darauf
hinweisen könnte, Rücksicht zu nehmen.
Wer einen abgesenkten Gehweg wünscht,
hat viele Möglichkeiten, das vorzuschlagen,
sagt der Leiter des Straßen- und Grünflächenamtes:
mit einer Mail an sein Amt, an
den Beauftragten für Menschen mit Behinderung,
an die Stadträtin, an die Parteien…
Allerdings stehen für 21 Absenkungen 2025
im Bezirk nur 178.000 € zur Verfügung. Planung
und Ausführungen dauern.
Eine Praxisraumbörse zur Verbesserung der
ärztlichen Versorgung wurde eingerichtet.
Sie soll Ärzte über verfügbare und bezahlbare
Gewerberäume informieren und bietet
ihnen die Möglichkeit, ihre Räume (etwa vor
dem Renteneintritt) einzustellen.
„Das Abstellen von Gewerbemüll finde ich
skandalös“, sagt eine Frau. Alte Badewannen
hätten schon in Karpfenteichnähe gestanden.
Der Bezirksstadtrat gibt ihr Recht, erklärt
aber: „Die Menschen müssen auf frischer
Tat ertappt werden, und unsere Dienstzeiten
sind nur von 7.30 – 21.30 Uhr.“ Statt 50 Mitarbeitenden
wünschte er sich 260 bis 300,
so Bernd Geschanowski. „Wenn es kostenfrei
wäre, würde wahrscheinlich nicht so oft illegal
Gewerbemüll entsorgt.“
Die vielen Kippen an der Bushaltestelle stö-
© B. Nößler/aperçu (5)
ren eine Frau, die sich dort mehr Mülleimer
wünscht, „aber bitte nicht unterm Wartehäuschendach“.
Sie sei Asthmatikerin.
Ein Supermarkt in Johannisthal Süd wird gewünscht
und ein hochwertiger Bio-Markt in
Wendenschloss. „Wir können nicht vorschreiben,
wo Eigentümer einen Markt eröffnen
oder schließen. Wir können nur beraten und
Empfehlungen geben. Das tun wir auch, zum
Beispiel wenn Wohnhäuser neu errichtet werden
– und tatsächlich ist ja auch nicht jede
Etage gut als Wohnung zu vermieten. Aber:
Es ist Privateigentum“, erklärt Bezirksbürgermeister
Oliver Igel. Günter Krause lebt
im Bezirk und leitet das Seniorenorchester
Reinickendorf mit Mitstreitern aus ganz Berlin
– mehr davon wünscht er sich. Auch Omas
for future suchen Verstärkung. Die 69-jährige
Evelyn Rabe kommt mit Evelyn Siebert, der
Leiterin des Sternenfischer Freiwilligenzentrums,
ins Gespräch. Demnächst sei sie bei
der Dokumentale als Volonteer unterwegs –
und vielleicht bald im Industriesalon?
Auch draußen im Gang ist Engagement gefragt:
An Ständen kommen Seniorinnen und
Senioren ins Gespräch. Mit Polizeioberkommissarin
Feige geht es um Seniorensicherheit.
Die Polizei Berlin hat dazu eine übersichtliche
Karte zusammengestellt.
Erstmals gab es auch eine Austauschbörse
mit vielen Informationen.
Melanie Thoma vom Seniorennetz
Berlin zeigt die digitale Plattform.
Nebenan gibt es Tipps „Sicher mobil mit
dem Rollator“ und zu „Suizidgedanken –
was nun?“ Die Pflegestützpunkte zeigen
viele Hilfsmittel – vom Flaschenöffner bis
zur Plüschkatze, die schnurrt (und nicht täglich
gefüttert und auch mal zum Tierarzt gebracht
werden muss). Die Smart City Berlin
stellt sich vor mit dem Infotelefon von Silber-
netz, DigitalZebra in den Bibliotheken und
der digitalen Karte zu Freizeitangeboten im
Seniorennetz Berlin. Übrigens: Auch die Seniorenvertretung,
die das Forum gemeinsam
mit dem Bezirksamt organisiert, freut sich
über Aktive: 2027 wird wieder neu gewählt.
G Birgit Nößler
Hilfen zur Teilhabe
Wir begleiten
Menschen mit
Lernschwierigkeiten
Menschen mit
Suchterkrankungen
Mütter und Väter mit
Lernschwierigkeiten
und deren Kinder
Neumannstr. 13
13189 Berlin
030 444 30 35
kontakt@berlinerstarthilfe.org
www.berlinerstarthilfe.org
Fünf Jahre Clean up Trepnik: „Einfach was machen“
„Wir wollen eine Vorbildrolle übernehmen“, sagt Diana Franz von Clean up Trepnik. „Wir retten die Welt nicht, aber wir wollen einfach was
machen“ zur Verschönerung der Kieze. Seit fünf Jahren gibt es die Bürgerinitiative, die zum Seniorenforum des Bezirkes bereits in neun
von 15 Ortsteilen Kiezpartner hatte – Menschen, die vor Ort mindestens eine Aktion pro Jahr organisieren. In Altglienicke ist es übrigens
ein Flüchtling, der sich als Kiezpartner für das Umfeld engagiert. „Wir freuen uns über jeden, der mitmacht, ob einmal oder zwanzigmal im
Jahr. Die bisher älteste Dame bei den Aktionen war stolze 93. Mit Infos über die weiten Wege einer Jeans, über das Gift in weggeworfenen
Zigarettenkippen oder das Zellstofftaschentuch, das vier Jahre bis zum Verrotten braucht, sorgen sie für Interesse – auch an Schulen. „Dann
machen alle viel engagierter mit beim Müllsammeln im Kiez. Plötzlich wird der Müll gesehen“, berichtet Diana Franz.
(bn)
Pflege in guten Händen!
Häusliche Pflege ▪ Pflege im Pflegeheim
Diakonie-Station
Köpenick
Dörpfeldstr. 52
12489 Berlin
T 030 65472010
Mail ds-koepenick@
diakoniewerk-simeon.de
Haus Elisabeth
Treskowallee 220
12459 Berlin
T 030 3002515-10
Mail haus-elisabeth@
diakoniewerk-simeon.de
www.diakoniewerk-simeon.de
DWBO/Nils Bornemann
103
SENIOREN | SOZIALES
Seniorinnen und Senioren
Angebote für Seniorinnen und Senioren
AKTIV . MITEINANDER .
FÜREINANDER
Die elf kommunalen KIEZKLUBs bieten allen
Menschen generationsübergreifend und interkulturell
die Möglichkeit, sich ehrenamtlich
und selbstbestimmt zu engagieren und
ihren Interessen nachzugehen.
Angebote wie Kultur, Kunst, Bildung, Information,
Sport, Kreativität und Gesellschaft
schaffen Raum für Teilhabe, für Begegnung
und zum Knüpfen sozialer Kontakte. Als offene
Plattform für neue Ideen unterstützen sie
Interessensgruppen und Initiativen nachhaltig
mit Raum, Wissen, Netzwerken und Erfahrung.
Die Angebote in den KIEZKLUBs
werden gemeinsam mit allen Interessierten,
dem Förderverein sowie der KIEZKLUB-Leitung
entwickelt und der aktuellen Nachfrage
angepasst. Partizipation von Bürgerinnen
und Bürgern ist wesentlicher Bestandteil
der Arbeit.
Die KIEZKLUBs kooperieren mit lokalen Akteuren
im Sozialraum sowie mit überregionalen
Partnern und Fachämtern des Bezirksamtes
Treptow-Köpenick, um Initiativen und
Aktivitäten im Kiez zu unterstützen. Alle aktuellen
Informationen über Veranstal tungen
und Kurse finden Sie auf www.berlin.de/
kiezklubs-tk
• KIEZKLUB Bohnsdorf
Dahmestr. 33, 12526 Berlin
Tel. 90297-6281
KIEZKLUB.Bohnsdorf@ba-tk.berlin.de
• KIEZKLUB im Bürgerhaus Altglienicke
Ortolfstr. 182-184, 12524 Berlin
Tel. 90297-6717, KIEZKLUB.
Altglienicke@ba-tk.berlin.de
• KIEZKLUB Rathaus Johannisthal
Sterndamm 102, 12487 Berlin
Tel. 90297-5665
KIEZKLUB.Johannisthal@
ba-tk.berlin.de
• KIEZKLUB Alte Schule
Dörpfeldstr. 54, 12489 Berlin
Tel. 90297-5767, KIEZKLUB.
Adlershof@ba-tk.berlin.de
• KIEZKLUB Gerard Philipe
Karl-Kunger-Str. 30, 12435 Berlin
Tel. 90297-6278, KIEZKLUB.
Alt_Treptow@ba-tk.berlin.de
• KIEZKLUB Baumschulenweg
Schöntaler Weg 21, 12437 Berlin
Tel. 90297-6274, KIEZKLUB.
Baumschulenweg@ba-tk.berlin.de
• KIEZKLUB KES
Kinder, Eltern, Senioren
Plönzeile 7, Haus C, 12459 Berlin
Tel. 90297-5415, KIEZKLUB.
Schoeneweide@ba-tk.berlin.de
• KIEZKLUB Rahnsdorf
Fürstenwalder Allee 362, 12589 Berlin
Tel. 90297-6276, KIEZKLUB.
Rahnsdorf@ba-tk.berlin.de
• KIEZKLUB Haus der Begegnung
Wendenschloßstr. 404, 12557 Berlin
Tel. 90297-6735, KIEZKLUB.
Wendenschloss@ba-tk.berlin.de
• KIEZKLUB Vital
Myliusgarten 20, 12587 Berlin
Tel. 90297-3610
KIEZKLUB.Friedrichshagen@
ba-tk.berlin.de
• KIEZKLUB Allende
Salvador-Allende-Straße 89
12559 Berlin, Tel. 90297-6217
KIEZKLUB.Allende@ba-tk.berlin.de
© privat
Kapitän Hardy und seine Seenixe Mandy begeistern
das textsichere, fröhlich mitsingende Publikum
im KIEZKLUB Alte Schule auf der Reise mit
diversen Hindernissen von Rostock nach Hamburg
104
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24-Stunden-Bereitschaft ❙ Urlaubs- und Verhinderungspflege
Oksana Hryb, Lehrerin aus Odessa
„Ich leite einen Deutschkurs für
ukrainische Senioren“
„Seit gut einem Jahr leite ich ehrenamtlich
einen Deutschkurs für ukrainische Senioren.
Zweimal in der Woche bin ich dafür im
Kiezklub Vital in Friedrichshagen. Ich selbst
stamme aus Odessa und bin nach dem russischen
Überfall auf die Ukraine mit meinen
beiden Kindern nach Deutschland gekommen.
Ich hatte dort ein perfektes Leben: eine
Arbeit als Englischlehrerin, mein Sohn war
im besten Gymnasium. Wie viele andere
Ukrainer war ich überzeugt, dass der Krieg
schnell vorbei ist und wir wieder nach Hause
können. Ein Irrtum.
Von Odessa nach
Friedrichshagen
Ich habe dann Deutschkurse belegt und im
Mai C1 geschafft, fast das höchste Sprachniveau,
das man erreichen kann. Jetzt helfe
ich also ukrainischen Senioren, sich hier zurechtzufinden.
Für sie gibt es keine Sprachkurse
und auch keine Integrationskurse.
Viele von ihnen haben Angst, etwas falsch
zu sagen, sich falsch zu verhalten. Im Kurs
sind rund zehn Senioren. Sie korrigieren
sich gegenseitig und berichten mir stolz,
wenn sie im Café problemlos auf Deutsch
bestellt haben.
© STERNENFISCHER/Reginald Gramatté
„Ich würde gern als Lehrerin
arbeiten“
Meine Mutter ist auch im Kurs. Ich rede
sie aber nicht mit Mama an, sondern mit
Olena. Da bin ich nicht die Tochter, sondern
die Lehrerin. Als solche würde ich gern
in Deutschland arbeiten. Ich habe ein Diplom
als Grundschullehrerin und mein C1-
Abschluss befähigt mich. Bis jetzt hat man
mir aber immer nur ehrenamtliche Arbeit
angeboten. Die mache ich auch gern, habe
in der Kita Pfeffermäuse Kinder betreut.
Aber ich würde gern weg vom Jobcenter
und selbst für mich und meine Kinder sorgen.
Sie gehen ins Gymnasium und in die
Grundschule und sprechen mittlerweile fast
besser Deutsch als Ukrainisch. Auch wenn
es mit einem Job klappen sollte, würde ich
gern die Senioren weiter unterrichten. Das
ist eine ehrenamtliche Arbeit, die wichtig ist.
Für sie und auch für mich.“
G STERNENFISCHER/Claudia Berlin
Ehrenamt
Engagiert im Bezirk
• Berlinweite Veranstaltung
Berliner Freiwilligenbörse
Jedes Jahr im Frühjahr im Roten Rathaus
– ein Markt der Möglichkeiten für
Menschen, die sich freiwillig engagieren
möchten. Aktuelle Termine unter:
www.berliner-freiwilligenboerse.de
• In Treptow-Köpenick
Aktiv in Treptow-Köpenick: Jeweils
im Frühjahr und Herbst Infoveranstaltungen
für alle, die kurz vor dem
Ruhestand stehen und sich über Engagement-Angebote
informieren
möchten.
Freiwilligentage Treptow-Köpenick:
Jedes Jahr im September gibt es bunte,
kostenlose Mitmach-Aktionen und
„Schnupper-Engagements“ für alle
Interessierten.
Engagierte Kiezgeschichten: Nah,
lebendig, direkt: Engagierte und Interessierte
tauschen sich aus – regelmäßige
Veranstaltungen an wechselnden
Orten im Bezirk
Aktuelle Infos und Termine zu bezirklichen
Veranstaltungen unter
www.sternenfischer.org
SENIOREN | SOZIALES
105
SENIOREN | PFLEGE
Tagespflege Riviera
Gemeinschaft und Geborgenheit
für Senior:innen in Berlin-Grünau
Direkt an der historischen Regattastrecke, umgeben von Wasser, alten Bäumen und der
besonderen Ruhe Grünau’s, liegt die Agaplesion Bethanien Tagespflege Riviera – ein
Ort zum Wohlfühlen, Lachen und Aktivsein. Hier verbringen bis zu 20 Seniorinnen und
Senioren den Tag in herzlicher Gemeinschaft, während Angehörige sicher sein können,
dass ihre Liebsten gut betreut und liebevoll umsorgt sind.
Unser erfahrenes Team gestaltet jeden Tag abwechslungsreich: mit gemeinsamen Mahlzeiten,
kreativen Angeboten, Bewegung, Musik, Gedächtnistraining und Momenten der
Ruhe. Besonders wichtig ist uns, dass sich jede und jeder gesehen und angenommen
fühlt – auch Menschen mit Demenz finden hier Verständnis, Struktur und Geborgenheit.
Die Lage direkt am Wasser lädt zum Verweilen ein, die lichtdurchfluteten Räume schaffen
eine warme Atmosphäre, in der Begegnung und Lebensfreude spürbar sind. Ob für
einen oder mehrere Tage in der Woche – die Tagespflege Riviera schenkt Entlastung für
Angehörige und bereichert das Leben unserer Gäste mit Freude, Sicherheit und Sinn.
Um die Einrichtung und das Team kennenzulernen, können Interessierte einen kostenlosen
Probetag vereinbaren. „Es ist wunderschön hier – ein Besuch lohnt sich“, sagt Yvonne
Littmann, Leiterin der Tagespflege Riviera.
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Unsere Senioren-Tagespflege ist ein Ort für ältere Menschen, die in der
eigenen Wohnung leben, aber den Tag in Gesellschaft verbringen wollen.
www.bethanien-diakonie.de
TAGESPFLEGE FÜR SENIOR:INNEN
106
• Soziale Kontakte, gezielte Beschäftigungsangebote
• Aktivierende Hilfestellungen
• Beratung und Entlastung für pflegende
Angehörige
• Verhinderungspflege
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Sie pflegen und brauchen ein offenes Ohr?
Wenn sich bei Ihnen die Fragen türmen
und die Verantwortung immer schwerer
drückt, dann sind wir für Sie da:
• vertrauliche Einzelgespräche
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Friedenstr. 15 | 12489 Berlin | Tel. 030 22 68 48 02
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www.pflegedienstpulsderzeit.de
PFLEGEBERATUNG
nach § 37.3
für Sie in
Treptow-Köpenick
HERZ
+ HAND
Wir sind Ihr kompetenter Partner für
liebevolle Alten- und Krankenpflege
In Ihrer Häuslichkeit werden Sie von unserem Pflegeteamin
Treptow-Köpenick liebevoll gepflegt. Für Ihre Sorgen und Probleme
haben wir stets ein offenes Ohr.
In den ambulant betreuten Wohngemeinschaften in Adlershof
und Karlshorst können pflegebedürftige Menschen mit Demenz
ihren Lebensabend in Würde und Harmonie verbringen. Der
beauftragte ambulante Pflegedienst setzt eine individuelle
Betreuung mit großem Engagement um.
Im Rahmen der häuslichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen
bieten wir Ihnen in Treptow-Köpenick niedrigschwellige
Beschäftigungs- und Betreuungsleistungen sowie haushaltsnahe
Dienstleistungen.
Ausführliche Pflegeberatungen für Sie oder Ihre pflegenden
Familienangehörigen, auch im Rahmen der Geldleistungen, sind
für uns eine Selbstverständlichkeit.
Rufen Sie uns an,
wir sind jederzeit für Sie da!
Pflege-Vital Beate Langer GmbH
Florian-Geyer-Str. 97 . 12489 Berlin
info@pflege-vital.com • www.pflege-vital.com • Fax: 678 06 070
Rufen Sie uns an:
Montag - Freitag von 8 - 14 Uhr
oder schreiben Sie uns
eine Mail an:
info@pflege-herz-und-hand.de
Beratungsbesuch nach § 37.3 SGB XI
Haben Sie einen Pflegegrad von 2-5 durch Ihre Pflegekasse erhalten, sind
Sie verpflichtet, Beratungseinsätze nach § 37.3 in Anspruch zu nehmen, sofern
Sie keine Sachleistungen durch einen Pflegedienst beziehen. Je nach
Einstufung variiert die Häufigkeit pro Jahr:
Pflegegrad 1 nicht verpflichtend, optional halbjährlich
Pflegegrad 2 und 3 halbjährlich
Pflegegrad 4 und 5 vierteljährlich.
Wir beraten Sie im Bezirk Köpenick mit pflegefachlicher Kompetenz
bei Ihnen zu Hause zu Ihren Fragen rund um das Thema Pflege.
HERZ+ HAND Häusliche Kranken- und
Seniorenpflege REHBEIN GmbH
Wendenschloßstraße 16 · 12559 Berlin
030 7676 4952 · www.pflege-herz-und-hand.de
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SPORT | GESUNDHEIT | SOZIALES
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Ayurveda Yoga Massage
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Meditation
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Beratung
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Gesundheitsmanagement
„Die beste Freude ist wohnen in sich selbst.“
J. W. von Goethe
Freiberufliche Heilpraktikerin
für Psychotherapie
c/o Physiotherapie in Köpenick
Wendenschloßstraße 39, 12559 Berlin
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Tel.: 030/64 95 80 15 | 0176/53 77 54 54
Mail: info@anja-muhs.de
www.anja-muhs.de
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Terminbuchungen sind auch
online möglich
Eichenprozessionsspinner
Raupenhaare können
Hautausschlag verursachen
Vor allem in Grünanlagen mit hohen Eichenbestand, zum Beispiel im
Volkspark Wuhlheide, sind Eichenprozessionsspinner stark verbreitet. Die
Haare der Raupen können bei Menschen gesundheitsschädigend wirken.
Größere Nester sind von Grundstückseigentümern zu beseitigen. Für den
städtischen Raum ist das Land Berlin für die Kontrolle, Standortmeldung
an das Pflanzenschutzamt und, sofern an diesem Standort angezeigt,
für die Beseitigung verantwortlich. Das Straßen- und Grünflächenamt
entfernt die Tiere an sensiblen Punkten wie Schulen, Bushaltestellen
und Spielplätzen. Die Eichen werden dort regelmäßig kontrolliert. Eine
flächendeckende Bekämpfung der Schädlinge ist aufgrund der immer
weiteren Verbreitung nicht möglich. Menschen, die allergisch auf die
Raupenhaare reagieren, werden gebeten, Spielplätze und Parkanlagen
mit Eichenbestand umsichtig zu nutzen oder wenn möglich gar zu
meiden. Es wird grundsätzlich geraten, zu Nestern und Gespinsten Abstand
zu halten und diese keinesfalls zu berühren.
Bei Kontakt mit den Brennhaaren der Raupen sollte die Kleidung gewechselt
werden und die betroffenen Hautpartien gegebenenfalls einem
Arzt vorgestellt werden.
Die Eichen auf dem Grundstück des Wasserspielplatzes „Plansche“ am
Dammweg im Plänterwald, werden regelmäßig auf Nester des Eichenprozessionsspinners
hin kontrolliert und Nester werden entfernt. Trotzdem
kann ein Befall nicht ausgeschlossen werden, da das umliegende Waldgebiet
der Berliner Forsten stark mit Raupen und Nestern belastet ist.
Menschen, die wissen, dass sie allergisch auf die Raupenhaare reagieren,
werden gebeten, auf eine entsprechende Körperbedeckung zu achten
oder von einem Besuch in der Plansche abzusehen. Als Betreiber des
Wasserspielplatzes kann das bezirkliche Straßen- und Grünflächenamt
nicht garantieren, dass die Rasenflächen frei von Raupenhaaren sind,
die allergische Reaktionen auslösen können.
Informationen zum
Eichenprozessionsspinner
→ Pflanzenschutzamt
→ Senatsverwaltung für Wissenschaft,
Gesundheit und Pflege
→ Gemeldet werden können Nester möglichst
mit der Baumnummer über das Meldeportal
„Ordnungsamt-Online“ unter
https://ordnungsamt.berlin.de
oder per E-Mail an das Straßen- und
Grünflächenamt an
eichenprozessionsspinner@ba-tk.berlin.de
Erholung und Entdeckungen auf dem Erpewanderweg
© Dagmar Schwelle/BA Treptow-Köpenick-
UMWELT | NATUR | NACHHALTIGKEIT
Aufruf zur Beteiligung durch lokale Unternehmen
Klimasparbuch Treptow-Köpenick steht in den Startlöchern
Praktische Tipps und Informationen rund um Klimaschutz im Alltag, garniert mit Gutscheinangeboten
– das Klimasparbuch Treptow-Köpenick wird es in sich haben! Der Bezirk plant
gemeinsam mit dem oekom e. V., das Klimasparbuch Treptow-Köpenick herauszugeben.
Das Büchlein zeigt mit vielen praxisnahen Tipps, wie leicht sich klimafreundliches und
faires Handeln in den Alltag integrieren lässt – verständlich aufbereitet und fundiert recherchiert.
Wer sich regional über nachhaltige Angebote informieren und selbst aktiv
werden möchte, findet im Klimasparbuch Treptow-Köpenick zahlreiche Anregungen.
Das Klimasparbuch informiert von der Fahrradleihstation, dem regionalen Honig oder dem
ökofairen Modeladen bis zur Energiesparberatung. Mit den Gutscheinen für klimafreundliche
Produkte, Dienstleistungen und Beratungsangebote können Bürgerinnen und Bürger
nachhaltige Alternativen in Treptow-Köpenick direkt erleben – und dabei oft sogar sparen.
Bezirksbürgermeister Oliver Igel ruft die Treptow-Köpenicker Unternehmen zum Mitmachen
auf: „Als praktischer kleiner Wegweiser gibt das Klimasparbuch Beispiele für einen
nachhaltigeren Alltag und zeigt, welche klimafreundlichen Produkte und Dienstleistungen
bereits vor Ort vorhanden sind.“
Interessierte Unternehmen/Organisationen, die einen Gutschein zum Klimasparbuch
Treptow-Köpenick beisteuern möchten, können sich direkt an den oekom-Verlag wenden:
Jasmin Dameris, Tel.: (089) 544184-252, jasmin.dameris@oekom.de
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109
UMWELT | NATUR | NACHHALTIGKEIT
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Handy- und Tablet-Sammelaktion
Ressourcen sparen
Noch immer liegen Millionen ungenutzter
Geräte in Schubladen, während gleichzeitig
zu wenig repariert, wiederverwertet
oder recycelt wird. INKOTA sammelt alte
Handys und Tablets, damit Rohstoffe zurückgewonnen
und Geräte fachgerecht
wiederaufbereitet oder recycelt werden
können. Denn für die Herstellung neuer
Geräte werden Rohstoffe benötigt, deren
Abbau oft gravierende Folgen hat: Umwelt
und Klima werden belastet, Biodiversität
zerstört. Mit der Abgabe alter Handys
und Tablets können also Ressourcen
geschont und zurück in den Stoffkreislauf
geführt werden, für die eingesammelten
Handys geht zudem eine Spende an das
INKOTA-Partnerprojekt an der Grenze von
Guatemala und El Salvador. Dort setzt sich
die lokale Bevölkerung gegen Wasserverschmutzung
durch den Bergbau ein.
Sammelstellen für die Abgabe befinden
sich u. a. im
→ Weltladen Friedrichshagen
Die Zwickmühle Bölschestraße 135
und
→ Weltladen Köpenick
Bahnhofstraße 9
Weitere Abgabestellen auf:
www.handyaktion-berlin.de
Renaturierungsprojekt Versunkener See
„Moore sind stille Klimaschützer“
Im Revier Rahnsdorf des Forstamtes Köpenick
kehrt das Leben zurück. Oder besser
gesagt: das ursprüngliche Leben. Das Moor,
einst Heimat für Torfmoose, Sonnentau und
seltene Libellenarten, war jahrzehntelang
fast verschwunden – verdrängt durch entwässerte
Böden, steigende Temperaturen
und wuchernde Gehölze. Doch seit dem
Frühjahr 2025 wird der Versunkene See im
Rahmen eines der ambitioniertesten Renaturierungsprojekte
der Stadt wiederbelebt.
Die Stiftung Naturschutz Berlin (SNB) entfernt
systematisch Bäume und Sträucher,
die das Moor ausgetrocknet hatten, und
lässt das Wasser wieder zurückkehren. Ein
komplexer, aber lohnender Prozess, wie
SNB-Moorexperte Justus Meißner bei einem
Rundgang mit Staatssekretärin Britta
Behrendt erklärt.
„Natürlich ist da noch Luft nach oben“, sagt
Meißner, während er gemeinsam mit der
Staatssekretärin Bodenproben entnimmt
und die dunklen, torfigen Schichten begutachtet.
„Unsere Erfahrungen zeigen jedoch,
dass die Maßnahmen erfolgreich sind und
Moorrenaturierung funktioniert.“ Gleichzeitig
betont er die ökologische Bedeutung:
„Selbst kleine Moorflächen wie hier am Versunkenen
See sind für den Naturhaushalt
enorm wertvoll. Sie bieten spezialisierten
Arten einen letzten Rückzugsraum – etwa
dem Sonnentau, einer fleischfressenden
Pflanze, die nährstoffarme Böden bevorzugt,
verschiedenen Torfmoos-Arten sowie
verschiedenen Tierarten wie der Großen
Moosjungfer oder dem Moorfrosch.“
Berlin zählt heute 76 offizielle Moorstandorte.
Viele von ihnen sind jedoch in einem kritischen
Zustand. Die SNB arbeitet daran, sie
systematisch zu regenerieren – unterstützt
von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr,
Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU),
die das Projekt am Versunkenen See mit
Justus Meißner und Staatssekretärin
Britta Behrendt im Moor
© SNB/S. Bengelsdorf
Ersatzgeldern aus Naturschutzmaßnahmen
finanziert. Für Britta Behrendt ist das Projekt
ein Sinnbild für das, was urbane Klimapolitik
leisten kann – konkret, sichtbar, vor Ort.
„Moore sind stille Klimaschützer“, sagt sie.
„Ihre Wiederherstellung ist gelebter Klimaschutz
direkt vor unserer Haustür.“ Denn
Moore sind nicht nur als Feuchtlebensräume
wichtige Rückzugsorte für seltene Tier- und
Pflanzenarten, sondern zugleich natürliche
Helfer gegen die Folgen des Klimawandels.
Intakte Moore speichern in ihrem Torf große
Mengen Kohlenstoff. Außerdem wirken sie
wie ein Schwamm, indem sie Wasser speichern
und langsam wieder abgeben. Zusammen
mit hunderten weiteren Kleingewässern
tragen Moore zur Artenvielfalt, zur Abkühlung
der Stadtlandschaft und zur Stabilisierung
des lokalen Wasserhaushalts bei. Sie machen
Berlin widerstandsfähiger gegen Hitze,
Trockenheit und zunehmende Wetterextreme.
G Katharina Rolshausen
Initiative Re-Use Berlin ist unterwegs in ganz Berlin
Von alter Jeans zum neuen Hut
Die Initiative Re-Use Berlin, eine Kampagne
der Berliner Senatsverwaltung
für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und
Umwelt, will seit 2018 ein Bewusstsein für
nachhaltigen Konsum schaffen. Sie wirbt
für die Wiederverwendung von Produkten
als nachhaltige, hochwertige, kreative,
individuelle Form des Einkaufs, die nebenbei
auch Geld sparen kann.
Wiederverwenden statt wegwerfen
Zusammen mit ganz verschiedenen
Partner*innen etablierte die Initiative
2020 bis 2023 im Warenhaus am Hermannplatz
eine Abteilung für Secondhand-
und Upcyclingprodukte – den
Re-Use Superstore. Das Storekonzept
umfasst neben dem Warenangebot ein
Workshop-Programm mit individuellen
Upcycling-Ideen, Reparaturangeboten
und Nähcafés.
Abgetragene Jeanshosen werden zu Taschen, Scrunchies (Zopfhaltern)
oder Berets(Baskenmützen), nicht mehr genutzte Werbebanner
zu Handtaschen. Geschenktücher aus Stoff ersetzen nach
japanischem Vorbild Geschenkpapier(müll) zu Geburtstagen und
dem Weihnachtsfest. Ergänzend informiert eine Ausstellung über
die Probleme der Ressourcenverschwendung und die Möglichkeiten
dieser entgegenzuwirken. In Boxen werden exemplarisch Brillen,
Versandmaterial und Tonerkartuschen gesammelt.
© Nadine Buschow
Upcycling-Designer vor Ort
Seit 2023 ist der Re-Use Superstore auch mobil unterwegs, um vielen
Berliner*innen Möglichkeiten ressourcenschonenden Konsums aufzuzeigen.
Erstes Highlight 2025 war der Auftritt auf der Grünen Woche
2025. Knapp 40 Aussteller*innen beteiligten sich mit den Themenbereichen
Secondhand-Handel, Material- und Lebensmittelrettung, Reparatur,
Mehrwegnutzung und Wertstofftrennung.
Danach startete die neue Tour durch verschiedene Einkaufszentren.
Der erste Popup Store öffnete im Bikini Berlin. Acht Upcycling-Designer
präsentierten extravagante Kleidung, originelle Taschen und
außergewöhnlichen Schmuck.
Alle Aktivitäten rund um die Initiative „Re-Use Berlin – Wiederverwenden
statt Wegwerfen“ sind zu finden unter:
www.re-use-superstore.de
© Frank Sperling
Naturerfahrungsräume
für Groß
und Klein
Angebote und Veranstaltungen
unter: campus-stadt-natur.de
Erleben Sie mit uns Berlins grünste
Orte! Natur mit allen Sinnen wahrnehmen,
mitforschen und neue
Perspektiven entdecken. Dazu lädt
der Campus Stadt Natur alle ein.
Entdecken.
Erleben.
Workshops,
Führungen,
Weiterbildungen
und Ausstellungen
in unseren
Parkanlagen
Wissen.
© Konstantin Börner
111
UMWELT | NATUR | NACHHALTIGKEIT
112
Spannende Beobachtungen am Teufelssee
Wenn die Fledermaus die Flatter macht…
In den Quartieren Schmöckwitz, Müggelheim
und Teufelssee gibt es an die 800
Fledermauskästen, die aller zwei Jahre
kontrolliert und, wenn nötig, ausgebessert
oder erneuert werden. Verantwortlich dafür
ist die Köpenicker Forstwirtschaft. Unterstützt
wird sie dabei vom BAT e. V., dem
Mausohr e. V. und der Fledermaus-AG der
„Schule an der Dahme“, die Gunnar Kaltofen
seit 10 Jahren leitet.
Gunnar Kaltofen wurde in den 90er Jahren
von den Batman-Filmen „Fledermausinfiziert“,
erzählt er auf einer abendlichen
Führung am Teufelssee. Das hält bis heute
vor: Der Lehrer für Deutsch und Geschichte
bietet regelmäßig von Anfang Mai bis
Ende September für den BAT e. V. (ansässig
in der Zitadelle Spandau) Führungen am
Teufelssee in Köpenick und am FEZ in der
Wuhlheide an. Immer dabei sind neben Taschenlampe
zwei BAT-Detektoren, mittels
derer die Besucher die Jagdrufe der Fledermäuse
hören können, die sich ansonsten
dem menschlichen Gehör mit einer Frequenz
von 25 bis 55 Kilohertz entziehen.
„Nach Sonnenuntergang“, erzählt er, „verlassen
die Fledermäuse für ca. eine Stunde
ihr Quartier, um auf die Jagd zu gehen.
Mit Insekten und Käfern schlagen sie sich
den Bauch voll.“ Er weiß schnurrige Geschichten
zu erzählen – warum zum Beispiel
Fledermäuse auch mal im Zick-Zack
fliegen – und gibt Tipps, wie verirrte Fledermaus-Babys
von ihrer Mama gefunden
werden können.
Gunnar Kaltofen überprüft die Fledermauskästen
im Köpenicker Forst.
Sommertour 2026
Fledermäuse in Berlin Köpenick
Berlin Bushaltestelle Rübezahl
Eingang Revier Teufelssee
Mai 2., 16. 20:45 Uhr, 30. 21:15 Uhr
Juni 13., 27. 21:15 Uhr
Juli 4., 9., 12., 14., 16., 25. 21:00 Uhr
August 14., 22. 19:45 Uhr, 28. 19:45 Uhr
September 4. 19:30 Uhr, 26. 18:30 Uhr
FEZ-Hauptgebäude direkt am Brunnen
Mai 9. 20:30 Uhr, Juni 5. 21:00 Uhr
Juli 13., 17. 21:00 Uhr,
August 15. 20:30, 21., 29. 19:45 Uhr
September 5. 19:30 Uhr
© privat
Nur nach Anmeldung über:
koepenick@bat-ev.de
www.bat-ev.de
Bitte beachtet, dass diese Fledermauswanderungen
nur bei entsprechender Anmeldung
stattfinden. Geeignet für Kinder ab 5 Jahren.
Warum schlägt sich Gunnar Kaltofen so
viele Abende mit Führungen um die Ohren?
„Pure Naturverliebtheit. Wenn ich draußen
bin und die Tiere bei ihrer Jagd beobachte,
weiß ich, dass es ihnen gut geht. Dann
geht’s mir auch gut“. Und: Mit den Führungen
möchte er sein Wissen über die Fledertiere
teilen, den Leuten die Angst vor
diesen harmlosen und so nützlichen Tieren
nehmen – und Vorurteile abbauen.
„Fledermäuse beißen, saugen Blut und
übertragen Krankheiten – alles Quatsch.
Die ‚Vampirfledermäuse‘, die sich vom Blut
anderer Säugetiere ernähren, kommen in
Deutschland nicht vor.“ Manchmal fliegt
so ein Flattertier auf seiner abendlichen
Tour durch ein offenstehendes Fenster und
sorgt für Aufregung. Kaltofens Rat: „Schließen
Sie einfach die Türen zu den anderen
Zimmern, machen Sie das Licht aus und
warten ab. Bis es rausfliegt.“ Sollten sich
allerdings mehrere im Haus einfinden, ruft
man am besten den Fledermausnotruf an
(s. u.). „Meistens handelt es sich dabei um
Gruppen junger Fledermäuse, die nachts
gemeinsam um die Häuser ziehen. Wir
kommen dann mit Netzen, fangen sie ein
und bringen sie nach Hause“, sagt Kaltofen.
Super Teenager-Service von den Batmen
und Batwomen vom BAT e. V.
G Regina Hoffmann
Mehr Informationen auf der Webseite
www.bat-ev.de
Anmeldungen für Fledermaustouren
in Köpenick unter : koepenick@bat-ev.de
Fledermausnotruf: 30602854
oder Mobil 0179 4490836
(gerne auch per WhatsApp mit Foto)
Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere
auf der Welt, die fliegen können – mit
Flügeln ohne Federn. Es gibt über 1.250
Fledermausarten weltweit. Im Köpenicker
Forst sind der Große Abendsegler, die Mücken-,
Zwerg- und Breitflügelfledermäuse
in großer Zahl zu finden.
Die Große Flatterulme hat eine 25 Meter hohe Krone.
Die Große Flatterulme im Treptower Park ist Nationalerbe-Baum
Seit über 250 Jahren flattern ihre Blüten und Früchte
„Alt wie ein Baum möchte ich werden, genau
wie der Dichter es beschreibt.
Alt wie ein Baum, mit einer Krone, die weit
über Felder zeigt.“ Philipp Taubert, Sänger
der Gruppe Treptow, spielte den Puhdys-
Klassiker im Schatten der Großen Flatter-Ulme
im Treptower Park. Der mächtige Baum
direkt an der Spree-Promenade wurde am
25. September 2025 nicht nur musikalisch
gefeiert. In einer Zeremonie wurde die 25
Meter hohe Ulme, deren Stamm mehr als
sechs Meter umfasst, zum „Nationalerbe-
Baum“ ernannt.
Seit 2019 kürt die Deutsche Dendrologische
Gesellschaft besondere Bäume. Insgesamt
100 „Nationalerbe-Bäume“ sollen es werden
– die Treptower Flatterulme ist der 53.
Baum, und der zweite in Berlin. 2021 war
bereits die „Dicke Marie“, eine knorrige
Stiel-Eiche unweit des Tegeler Sees, ausgezeichnet
worden.
© B. Nößler/aperçu (2)
Bezirksstadträtin Claudia Leistner, Eike Christiansen
vom Bundesumweltministerium und
Eckart von Hirschhausen enthüllen die Tafel.
Ausgewählt werden die Bäume von einem
Kuratorium unter der Leitung von Professor
Andreas Roloff vom Institut für Forstbotanik
und Forstzoologie der TU Dresden. Er erklärte
bei der Zeremonie, warum Deutschland
vergleichsweise wenige Uralt-Bäume
hat: Hierzulande gehe man zu stark auf
Nummer Sicher, viele Bäume werden zu
früh gefällt oder verstümmelt. Dabei ist
es völlig normal, dass alte Bäume innen
hohl sind – wie die Große Flatterulme in
Treptower Park. Roloff verwies auf die weit
ausladenden Brettwurzeln, die einen sicheren
Halt garantieren und mit Spreewasser
aus zwei Metern Tiefe versorgt werden
und erklärte, woher die Flatterulme ihren
Name habe: Hier flattern die Blüten und
die Früchte.
Die besondere Geschichte dieses Nationalerbe-Baums
betonte Eike Christiansen,
der Leiter des Waldreferats im Bundesumweltministerium.
Denn die Ulme
steht schon seit über 250 Jahren an der
Spree, als hier noch Auenwald war und
Friedrich der Große in Preußen regierte.
Erst ab 1876 wurde hier der Treptower Park
nach Plänen des Gartenkünstlers Gustav
Meyer angelegt. Claudia Leistner, als Bezirksstadträtin
auch für die Grünflächen
verantwortlich, verwies darauf, dass der
Park in den letzten Jahren denkmalgerecht
saniert wurde und eine wichtige Funktion
gegen die immer weitere städtebauliche
Verdichtung von Berlin besitzt.
Prominentester Gratulant der Großen Flatterulme
war Eckart von Hirschhausen, der
nicht nur TV-Shows moderiert, sondern sich
in der Stiftung „Gesunde Erde – Gesunde
Menschen“ engagiert. Er pries die uralten
Bäume als Werk von Generationen und
verwies darauf, wie viele Tricks Bäume
besitzen, um so lange zu leben.
G Birgit Nößler
UMWELT | NATUR | NACHHALTIGKEIT
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UMWELT | NATUR | NACHHALTIGKEIT
Neue Radabstellanlagen können per App genutzt werden
Erste Gitterbox für Bikes am Bahnhof Adlershof
Diese Einladung im Juni 2025 ließ schon
das Problem erahnen: Das Bezirksamt lud
gemeinsam mit infraVelo zu einem Kennenlernen
von ParkYourBike – dem Buchungssystem
von infraVelo – an der neuen gesicherten
Fahrradabstellanlage am S-Bahnhof
Adlershof ein. Diese Anlage an der Rudower
Chaussee 1A neben der Jelbi-Station
war seit dem 28.05.2025 in Betrieb und
wurde kaum genutzt, obwohl 24 Stunden
Parken zunächst kostenfrei ist. Der Termin
der Live-Demo im Beisein der Bezirksstadträtin
Dr. Claudia Leistner, von Bezirksverordneten
und dem ParkYourBike-Team
am 9. Juli, einem Mittwoch, um 10 Uhr war
auch nicht geeignet für Berufstätige. Und
dabei benötigen interessierte Nutzer wirklich
eine Anleitung, denn auch bei meinem
Foto Ende August waren nur 6 der 24 Plätze
besetzt, und die Anlage ist nicht wirklich
selbsterklärend.
Das Parken ist nur über eine App möglich. Für
Studierende und in der Wissenschaft Tätige
ist das sicher eine zu meisternde Herausforderung.
Die Anlage liegt ja im Umfeld von
Uni-Einrichtungen, Studentenwohnungen
und Deutschlands größtem Wissenschaftsund
Technologiepark sowie Berlins größtem
Medienstandort. Übrigens waren die ungesicherten
Abstellanlagen für Räder mit Bügeln,
an die angeschlossen werden kann, bei meinem
Besuch gut belegt, aber die hinter Gitterwänden
geschützten Ständer wie gesagt
sehr leer. Einige E-Bikes standen drin.
24 Stunden kostenfrei
Die Anlagen starteten mit einem kostenfreien
Angebot bis zum 1.9.2025. Nach dieser
Einführungsphase bleiben die ersten 24 Stunden
eines Parkvorgangs im Flex-Tarif weiterhin
kostenfrei. Danach wird eine Gebühr von
jeweils 70 Cent pro angefangene 24 Stunden
fällig. Auch ein Erwerb von Zeitkarten ist
möglich (Monatskarte für 7 Euro und Jahreskarte
für 70 Euro).
Michael Fugel, Geschäftsführer infraVelo:
„Ein einheitliches System für gesichertes
Fahrradparken ist auch der Schlüssel für den
sukzessiven Ausbau gesicherter Fahrradstationen
in Berlin und Brandenburg. Hierfür
bieten wir den Bezirken und Kommunen
alle Leistungen von A bis Z aus einer Hand.“
Der Bau der neuen Abstellanlagen erfolgte
im Rahmen der Bike+Ride-Offensive, einer
Kooperation des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Energie und der Deutschen
Bahn. Das Bundesministerium stellte dabei
eine anteilige Finanzierung in Höhe von
70 Prozent, die Deutsche Bahn unterstützte
die Kommunen bei der Auswahl der Standorte
im Bahnhofsumfeld. Das Land Berlin
kofinanziert.
Bis Anfang 2027 sollen im Bezirk Treptow-
Köpenick an neun weiteren ÖPNV-Stationen
gesicherte Fahrradabstellanlagen entstehen,
so an den S-Bahnhöfen Baumschulenweg,
Friedrichshagen, Grünbergallee, Johannisthal,
Plänterwald, Spindlersfeld, Treptower
Park, Wilhelmshagen. Am Bahnhof Schöneweide
wird das erste öffentliche Fahrradparkhaus
Berlins gebaut.
G Sabine Nöbel
Die nur überdachte Radabstellanlage zum Anschließen war
im August 2025 am Bahnhof Adlershof besser genutzt als
die neue gesicherte infraVelo-Box im Hintergrund.
114
© S. Nöbel/aperçu (3)
Kirschblüte am Lohmühlenufer
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WOHNEN | STADTENTWICKLUNG | MOBILITÄT
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Erfolgreiche Aktion seit drei Jahren
Wer möchte einen Hausbaum?
Es sind Wohnungsbaugesellschaften, soziale
Einrichtungen und Genossenschaften
– wie bei der Pflanzung des ersten Hausbaumes
2025 – aber überwiegend sind es
Privatleute, die sich für „Hausbäume“ beim
Umwelt- und Naturschutzamt bewerben.
Seit drei Jahren läuft das Projekt, das den
in das öffentliche Straßenland hineinwirkenden
Baumbestand erhöhen will. Schließlich
werden immer noch mehr Bäume pro
Jahr gefällt als neu gesetzt.
2025 konnten 46 Hausbäume gepflanzt
werden. Die Vereinbarung ist simpel: Das
Naturschutzamt organisiert die fachgerechte
Pflanzung, für den Anwuchs und für
die Pflege sind die Baumpaten verantwortlich.
Dafür bekommen sie Tipps – bis hin zur
Gießanleitung. 13 Baumarten standen 2025
zur Auswahl, am beliebtesten waren Amberbaum,
Feldahorn und Felsenbirne.
Auf der Webseite kann sich über die
Baumarten, Wuchshöhen und Kronengrößen
informiert werden. „Wir besprechen
gemeinsam mit den Bewerberinnen und Bewerbern,
ob der Standort für die gewünschte
Baumart geeignet ist“, sagt Iris Bechtold,
Leiterin des Umwelt- und Naturschutzamtes.
2025 konnten
alle Wünsche nach einem
Hausbaum erfüllt werden. (bn)
© BA Treptow-Köpenick
Freuen sich über den ersten Hausbaum
2025 v. l.: Stefan Keim, Vorstand Beamtenwohnungsverein
(BWV), Bezirksstadträtin
Dr. Claudia Leistner; zwei Mitglieder der
BWV-Baumpatengruppe, vom Umwelt- und
Naturschutzamt Marlies Pötschke und Iris
Bechtold (Leiterin)
Herbst im Abendlicht über der Abteibrücke
MS Heiterkeit
Für Micaela Schaul ist Fotografieren Ausgleich zur Arbeit
Bezirk mit der Kamera entdecken
Herbst im Treptower Park
© Micaela Schaul (3)-
Es war die erste Ausstellung im frisch sanierten
Rathaus und ihre erste Fotoausstellung:
Micaela Schaul, seit ihrem fünften Lebensjahr
im Bezirk zuhause und im Bezirksamt
Neukölln im Sozialpsychiatrischen Dienst
tätig, ist Hobby-Fotografin. Ihre Familie
hatte ihr zum 40. Geburtstag vor 13 Jahren
eine Kamera geschenkt - und damit für
Spaziergänge mit bleibenden Erinnerungen
gesorgt. Daran dürfen wir teilhaben:
Auf der Vorseite ist die Kirschblüte an der
Lohmühlenstraße in At-Treptow zu sehen,
hier genießen wir den herbstlichen Treptower
Park, in orange getaucht und einen Blick
auf die „Heiterkeit“. Ihr Zuhause in Alt-Treptow
wandle sich gerade, erzählt sie. „Immer
mehr Baugruppen sorgen für Verdichtung
im Kungerkiez, viele Wohnungen wurden in
Eigentum umgewandelt. Auch unsere Wohnung
besitzt jetzt jemand anderes. Wir können
aber erstmal bleiben.“
Der Blick durch die Kamera sei für sie auch
Ausgleich zur herausfordernden Arbeit im
Jugendamt und im Kinderschutzteam. Wenn
sie unterwegs ist, möchte sie Stimmungen
festhalten und Details. Besonders gern fotografiert
Micaela Schaul im weichen Abendlicht,
wenn die Schatten länger werden und
der Himmel sich verfärbt: „Nachts im Regen
wird die Stadt zum Aquarell.“ (bn)
Digitale Stromzähler
Energieverbrauch und Einsparpotenziale
schneller erkennen mit Smart Metern
Sie ersetzen die größeren schwarzen Kästen mit der sich drehenden
Scheibe und ersparen mühsames Ablesen in der Regel
im Keller des Hauses und das Warten, bis der Ableser kommt: Bis
Ende 2025 ersetzt Stromnetz Berlin in den landeseigenen Liegenschaften
die bisherigen Stromzähler durch Smart Meter – intelligente
Mess-Systeme, die in Rathäusern, Schulen, Sportplätzen,
Dienstgebäuden usw. viertelstündlich Messwerte erfassen und zur
Auswertung bereitstellen. „Jede nicht verbrauchte Kilowattstunde
Strom durch smartes Energiemanagement spart uns Geld, reduziert
Emissionen und schützt das Klima. Die digitalen Stromzähler
ermöglichen es uns, Energiesparpotenziale in unseren Immobilien
nahezu in Echtzeit zu erkennen.“
Die Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe Franziska Giffey
würdigt auch die zusätzliche Chance für Klima und Umweltbildung
– wer sich in der Schule oder der Freizeitstätte Einsparungen
fürs Klima überlegt, kann am Monatsende genau sehen,
ob der erwünschte Effekt eingetreten ist. Stromnetz-Geschäftsführer
Dr. Erik Landeck outet sich als jemand, der es auch privat
genau wissen will: Monatlich steigt er bislang in den Keller und
trägt Verbrauchsdaten in eine Excel-Tabelle ein. Das wird künftig
nicht mehr nötig sein. Vermutlich bis 2032 sollen alle 2,4 Millionen
Stromzähler in der Hauptstadt ausgetauscht sein. (bn)
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zeigt noch einmal den bisherigen Stromzähler.
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117
WOHNEN | STADTENTWICKLUNG
Öffentliche Vorstellung des Innenentwicklungskonzeptes Plänterwald (IEK)
„Uns fehlen andere Dinge als Wohnungen“
Der Ratssaal im Rathaus Treptow war gut
besucht, als Mitte 2025 das Innenentwicklungskonzept
Plänterwald der Öffentlichkeit
vorgestellt wurde. Es war im Auftrag des Senats
durch den Bezirk, unterstützt vom Büro
KoSP, seit August 2024 erstellt worden. Es
ist kein rechtsverbindlicher Bebauungsplan,
sondern ein informelles Planungsinstrument
für die Verwaltung, um eine ausgewogene
und nachhaltige Entwicklung im Plänterwald
zu fördern.
An die Adresse der in die Untersuchung einbezogenen
Kleingartenanlagen und der
anwesenden Pächter*innen sagt Stadträtin
Dr. Claudia Leistner gleich zu Beginn, dass
es wichtig für eine Stadt sei, Kleingärten zu
erhalten, als soziale Treffpunkte und grüne
Oasen. Zunächst folgt eine Analyse des Gebietes
mit einer „geringen Baudichte“: Auf
98 ha leben 7.000 Einwohner. Als Defizite
werden bewertet, dass es wenig andere Nutzungen
als Wohnen gibt, eine „untergenutzte
Fläche“ mit dem Bahnhofsvorplatz sowie
Garagenhöfe. Die Köpenicker Landstraße ist
Hitzeinsel und Barriere mit wenig Querungen.
Die ermittelten „Chancen“ wissen die
Bewohner*innen zu schätzen: das Grünpotenzial,
der viele Baumbestand, Kaltluftströme,
der Treptower Park und der Plänterwald
vor der Haustür, der S-Bahn-Anschluss in die
Innen- und Außenstadt. Viele Wohnungen
befinden sich in genossenschaftlicher Hand.
Drei wichtige Impulsorte wurden im Innenentwicklungskonzept
ausgemacht:
Der Grüne Anger: Im Grunde schon vorhanden
ist die grüne Nord-Süd-Achse im
Quartier, die qualifiziert werden soll, u. a. mit
Spielangeboten, Nistkästen, Verschönerung
der Willi-Sänger Sportanlage, dort könnte
auch ein Mehrzweckgebäude entstehen.
Das Tor zum Plänterwald – so heißt im
Konzept der Bahnhofsvorplatz: Viele Nutzungsmöglichkeiten
beschreibt das IEK vom
Supermarkt mit Vollsortiment über ein Ärztehaus,
ein Stadtteilzentrum, Räume für die
Volkshochschule, flexibel nutzbare Räume,
Einrichtungen für Mikromobilität, die Buswendeschleife
muss in die Betrachtungen
einbezogen werden. All das wird wohl auch
in einem städtebaulichen Wettbewerb Berücksichtigung
finden. Ein Besucher betrauert
schon jetzt „den schönen alten Baumbestand“.
Dass die Ziele eines Innenentwicklungskonzepts,
das nach Wohnungsbaupotenzialen
sucht, und die Wünsche der Bürger vor Ort
nicht unbedingt dieselben sind, macht ein
Besucher der Veranstaltung deutlich. 250
Beiträge habe es auf mein.berlin gegeben,
stellt er fest. „Warum spielt das hier keine
Rolle? Uns fehlen hier andere Dinge als
Wohnungen!“ Einiges wird wieder benannt
– von der Apotheke bis zum Ärztehaus, von
Einkaufsmöglichkeiten bis zum Handwerker.
Einblicke ins Quartier Plänterwald
118
© KoSP 2024 (3)
Bezirksamt
Treptow-Köpenick
Raumpotentiale schaffen: Aufstockungen
Prüffläche Erweiterung Feuerwehr
Obdachlosenhilfe
Potentialfläche städtebaulicher Wettbewerb:
Tor zum Plänterwald als Zentrum für
Nahversorgung und soziale Infrastruktur
Quartiersrückgrat Erich-Lodemann-Straße
Raumpotentiale schaffen: Dachgeschossausbau
Ausbau Grüner Anger: grüne und soziale Achse
Raumpotentiale schaffen: Neubau
Querungen schaffen
WOHNEN | STADTENTWICKLUNG
Der Quartiersanker – hübsches Wort für
eine Wohnschlange direkt an der S-Bahn-
Trasse. Ca. 340 Wohnungen könnten an der
Erich-Lodemann-Straße entstehen, mit gewerblicher
Nutzung in den Erdgeschossbereichen.
Die Formen des Wohnungsneubaus
sollen divers sein: Vom Mehrgenerationenüber
Senioren- bis zum Familienwohnen.
Durch den Wohnungsbau würden neue Bedarfe
an Kita- und Schulplätzen entstehen.
Diese könnten durch Erweiterungsbauten in
der Kita Raumschiff Orion und der Sophie-
Brahe-Gemeinschaftsschule gedeckt werden.
Auch Flächen für soziale Angebote für
das bestehende Quartier sind eingeplant.
Im Konzept wird zudem ein Potenzial von
ca. 70 Wohnungen durch Aufstockung (in
der Regel zwei Etagen) beschrieben, mit
Anbau von Aufzügen für Kinderwagen und
Fahrräder. Dächer könnten begrünt werden.
Als „Potenzial“ werden die Garagenhöfe in
der Gartenanlage Treptows IEK Plänterwald Ruh betrachtet.
Quartiersisometrie
Möglicherweise muss der Polizeistandort um
Projektadresse
Auftraggeber
die Fläche von sechs bis acht Kleingärten der
KGA Parkstraße erweitert werden, um eine
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WOHNEN | STADTENTWICKLUNG
Nach Umgestaltung wieder und besser nutzbar
Neues auf und unterm Marktplatz in Adlershof
Adlershof hat seinen historischen Marktplatz
wieder. Seit Mitte Juli 2025 wurde
die Fläche schrittweise für die Öffentlichkeit
freigegeben. Am 13. August konnte der
erste Wochenmarkt auf dem neugestalteten
Marktplatz stattfinden; nun immer mittwochs
und donnerstags.
Am 29. August lud das Bezirksamt auch offiziell
von 16.30 bis 19 Uhr zur feierlichen Eröffnung
mit Bezirksbürgermeister und Bausenator
ein. Mit Bühnenprogramm, vielen
Ständen, Hüpfburg u. v. a.
Der Marktplatz wurde seit 2022 im Rahmen
des Förderprogramms „Lebendige Zentren
und Quartiere“ in zwei Bauabschnitten umgebaut
und erweitert. Finanziert wurde das
mit Mitteln aus der Städtebauförderung
vom Bund und den Ländern. Dr. Claudia
Leistner, Bezirksstadträtin und Leiterin der
Abteilung Stadtentwicklung, Straßen, Grünflächen
und Umwelt: „Mit der Öffnung des
neugestalteten Marktplatzes geben wir dem
Kiez einen zentralen Treffpunkt und Raum
für urbanes Leben zurück. Gleichzeitig ist
hier eine klimaangepasste und neu strukturierte
Verkehrsfläche entstanden, die fit
für die Zukunft ist.“
Die Fläche des Marktplatzes Adlershof wurde
neu strukturiert und erweitert, um der
vielfältigen Nutzung gerecht zu werden.
Das ortsbildprägende Pflaster erhielt eine
Die Wasserspiele erfreuten schon im
Sommer 2025 bei der Eröffnung des
Marktplatzes, der Brunnen soll noch
instandgesetzt werden
© S. Nöbel/aperçu
einheitliche ebenere Steinhöhe und macht
den Platz nun barriereärmer. Zudem wurden
neue Wege angelegt. Für mehr Aufenthaltsqualität
sollen zusätzliche schattenspendende
Bäume sowie mehr und besser verteilte
Sitzmöglichkeiten sorgen. Angepasst
an den Klimawandel sei der Platz nun durch
eine „innovative Regenwasserrigole“ unterhalb
des Marktplatzes, hieß es. Auch die
Straßenabschnitte, die direkt an den Platz
angrenzen, wurden neu gepflastert. Um die
Bereiche in die Baudenkmäler in der Umgebung
zu integrieren, wurde auch hier das
ortsbildprägende Pflaster in gesägter Form
erhalten. Die Helbigstraße wurde zwischen
Dörpfeldstraße und Edeka-Zufahrt auf eine
Fahrbahnbreite auf 5,50 Meter erweitert
und ist nun zweispurig befahrbar. Die Straße
„Am Markt“ ist jetzt Teil der Platzfläche
und wurde als Geh- und Radweg umgewidmet.
Diese Umgestaltung soll besonders im
Bereich der angrenzenden Kindertagesstätte
für mehr Verkehrssicherheit sorgen. Den
Marktplatz ergänzt zudem eine öffentliche
Toilette der Firma WALL.
Am Gebäude des Marktimbisses wurde das
Dach erneuert und zum Marktplatz hin mit
einem begrünten Umlaufvordach erweitert.
Ein Anschlagbrett an der Fassade dient Informationen
aus dem Kiez. Der denkmalgeschützte
„Löwenbrunnen“ auf dem Marktplatz
soll in Zukunft auch wieder sprudeln.
Ein denkmalpflegerisches Gutachten ist die
Grundlage für die Restaurierung, die 2026
abgeschlossen werden soll. Für Wasser
sorgte schon im August 2025 daneben ein
Wasserspiel. Auch ein Trinkwasserbrunnen
der Berliner Wasserbetriebe ist noch vorgesehen.
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WOHNEN | STADTENTWICKLUNG
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Quartiersmanagement erneuerte Universum des Kosmosviertels
Bänke, Spielplätze und viel Grün
Ist das hier schön grün und ruhig im Quartier,
vieles sieht neu angelegt aus. Und dazu
Einkaufsmöglichkeiten und Treffpunkte für
Jung und Alt! Das Kosmosviertel, ein Ortsteil
Altglienickes, wurde 1987 bis 1991 als
Teil einer in der DDR konzipierten Großbausiedlung
errichtet. Es ist seit 2016 Quartiersmanagement-Gebiet,
über die Städtebauförderung
des Bundes und des Landes
gefördert. Der Name des Viertels spiegelt
sich in den Straßennamen Sirius-, Venus-,
Uranus- und Pegasusstraße wider. Die landeseigene
Wohnungsbaugesellschaft Stadt
und Land und die Wohnungsgenossenschaft
Altglienicke eG verwalten den Großteil der
drei- bis elfgeschossigen Wohnungen.
Großprojekt Grünzug
Von Norden nach Süden durchzieht ein öffentlicher
Grünzug das Gebiet. Er verbindet
die Grundschule am Pegasuseck mit dem
Anne-Frank-Gymnasium. Seine, wie es offiziell
heißt, „Qualifizierung“ wurde 2024 für
den Bundespreis Stadtgrün des Bundesministeriums
für Wohnen, Stadtentwicklung und
Die Skulptur Kosmo zeigt an:
Hier ist das Kosmosviertel!
Bauwesen nominiert. Jüngste Beispiele für
das Großprojekt Grünzug sind der erneuerte
Wiesenspielplatz (zum Kletterfelsen
gesellten sich Balancierpfad und Spielwiese),
neue Sitzmöglichkeiten, Mülleimer und
Pflanzen vor dem Eingang zur Ladenpassage
und Hochbeete, bepflanzt und gepflegt
von Anwohner*innen und dem Quartiersmanagement.
26 neue Bäume wurden gepflanzt.
Auch eine Strauch- und Staudenfläche
sowie Rasen sind entstanden, Wege
wurden gepflastert bzw. eine wassergebundene
Wegedecke angelegt. Nun wird
der „Große Spielplatz” mit einem Wasserspielbereich
neugestaltet und voraussichtlich
in der zweiten Jahreshälfte 2026 fertig.
Nach acht Jahren am Standort in der
Schönefelder Chaussee ist das Quartiersbüro
in neue Räume in der Ortolfstraße
206b direkt am zentralen Platz des Kosmosviertels
gezogen. Die Bank vor dem
Büro ist ein idealer Treffpunkt. Die Räume
werden von „Stadt und Land“ vermietet.
Das Team des Quartiersmanagements ist
an fünf Tagen in der Woche dort erreichbar.
Der erneuerte Wiesenspielplatz.
© S. Nöbel/aperçu (2)
Bürgerhaus und Kiezladen
Zahlreiche Angebote der Jugend-, Kulturund
Freizeitarbeit haben sich über die Jahre
im Quartier etabliert. Im Zentrum stehen das
Bürgerhaus Altglienicke und der Kiezladen
WaMa, dessen Räumlichkeiten im September
2024 an den neuen Träger des Stadtteilzentrums
offensiv’91 e. V. unter dem Label „Kiezbund
Altglienicke“ übergingen. Schon außen
an den Fenstern kann sich die Nachbarschaft
über alle wichtigen Themen und Veranstaltungen
informieren. Die von „Stadt und Land“
zur Verfügung gestellten Räume des Kiezladens
sowie angrenzende Räumlichkeiten in
der Ortolfstraße werden in den kommenden
Jahren über den Baufonds im Programm
Sozialer Zusammenhalt umgestaltet. Beginn
der Baumaßnahmen: 2026. Auch am Bürgerhaus
Altglienicke tut sich einiges. Neben der
Dachsanierung und Erweiterung des großen
Veranstaltungssaals aus PMO-Mitteln wird
aus dem Programm Sozialer Zusammenhalt
die Umgestaltung rund um das Bürgerhaus
hin zu einem Bürgergarten finanziert. 2025
begannen die Umbauarbeiten.
Im Rahmen von „Kunst am Bau“ entstand die
Skulptur „Kosmo“ des Berliner Künstlers Jens
Reinert für das Ende der Ladenpassage an
der Schnittstelle zur Schönefelder Chaussee.
Seit 2025 gibt es mit dem Fontänenfeld nun
eine Brunnenanlage vor Ort. Verbessert wurde
die Beleuchtung im Kiez.
2024 startete das Projekt Förderung des
ehrenamtlichen Engagements im Kosmosviertel.
Ziel eines anderen sozialen Projekts
ist eine breite Angebotspalette im Bereich
Bewegung.
Begleitet und unterstützt wird die Tätigkeit des
Quartiersmanagements weiterhin durch die
ehrenamtlichen Mitglieder von Quartiersrat
und Aktionsfondsjury. Nach zwei Jahren stehen
im Herbst 2025 wiederum Wahlen für
beide Gremien an.
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In den letzten Jahren haben Wintergärten in der Architektur und
im Gartenbau an Beliebtheit gewonnen. Sie bieten nicht nur einen
ästhetischen Mehrwert, sondern auch zahlreiche Vorteile,
die sowohl für die Bewohner als auch für die Umwelt von Bedeutung
sind. Durch große Fenster und Glasfronten wird nicht
nur viel Tageslicht hereingelassen, sondern auch ein wunderbarer
Blick auf den Garten oder die Umgebung ermöglicht. Die
zusätzliche Sonnenstrahlung kann das Immunsystem stärken
und die Stimmung heben. Pflanzen, die in einem Wintergarten
gedeihen, verbessern die Luftqualität und sorgen für ein angenehmes
Raumklima.
Ein oft übersehener Vorteil von Wintergärten ist ihr Potenzial
zur Energieeinsparung. Durch die Nutzung von Sonnenlicht zur
natürlichen Beheizung können Wintergärten dazu beitragen,
den Energieverbrauch eines Hauses zu senken. In gut isolierten
Wintergärten bleibt die Wärme auch in den kältesten Monaten
erhalten, was die Heizkosten reduziert. Wer darüber nachdenkt
einen Wintergarten zu errichten, investiert nicht nur in Lebensqualität,
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WOHNEN | STADTENTWICKLUNG
Dreieck Späthsfelde soll als „Neues Stadtquartier“ Berlins entwickelt werden
Sorgen zwischen „Harmonie“ und „Gemütlichkeit“
Das Dreieck Späthsfelde ist eines der 24
„Neuen Stadtquartiere“ Berlins. Die Senatsverwaltung
für Stadtentwicklung, Bauen
und Wohnen sieht dort „eines der bedeutendsten
Potenziale für die Stadtentwicklung
Berlins“. Es bestehe „aufgrund
der Lagegunst in der Entwicklungsachse
zwischen der Berliner Innenstadt und dem
Flughafen BER Potenzial für die Realisierung
eines gemeinwohlorientierten Stadtquartiers
mit Gewerbe- und Wohnnutzungen
(mind. 2.000 WE) sowie verschiedenen
Grün- und Freiräumen“, beschreibt die
Webseite der Senatsverwaltung.
Im Rahmen der Kampagne „Grüne Flächen
retten - Hitzeschutz jetzt!“ hatte der
BUND im Oktober 2025 Experten und Interessierte
zu einer Veranstaltung vor Ort
eingeladen. Beim Spaziergang zwischen
den Kleingartenanlagen „Harmonie“ und
„Gemütlichkeit“ lässt Harald Moritz von
Fuss e. V. das Bild einer 50 Meter breiten
Straße entstehen mit vier Autospuren, Fußund
Radwegen, Straßenbahn, Straßenbegleitgrün
– und alle können sich selbst
Ein Fünftel des „Dreieck Späthsfelde“, das vom
Senat entwickelt wird, sind Kleingärten. Die
Sorge um die grünen Erholungsorte ist groß
© B. Nößler/aperçu
ausmalen, was das an diesem grünen Ort
bedeutet. Späthstraße und Baumschulenstraße
seinen hoch belastet mit 24.000
bis 26.000 Fahrzeugen, die 2023 (vor der
Autobahnverlängerung!) gezählt wurden.
Für Radfahrer und Fußgänger gibt es keine
Infrastruktur. Er persönlich empfiehlt eine
Einbahnstraßenlösung bzw. sieht aufgrund
der Infrastrukturdefizite in dem Gebiet eher
„Potenzial als Ausgleichflächen, für Freizeit
und Erholung.“
Der Bezirk sei als Gutachter bei den vorbereitenden
Untersuchungen eingebunden,
was gut sei, sagt Claudia Leistner, Bezirksstadträtin
für Stadtentwicklung, Straßen
und Grünflächen. „Dort haben wir deutlich
gemacht, dass die Verkehrsanbindung insbesondere
für den Rad- und Fußverkehr
schwierig ist. Es gibt deutlich besser geeignete
Standorte für Wohnungsbau. Am
Rande der Autobahn sehe ich gewerbliche
Flächen.“
Wo sich historisch ein Feuchtgebiet befand,
sind durch das gesunkene Grundwasser
inzwischen viele Gewässer verschwunden,
was zu großen Bestandseinbrüchen bei Amphibien
geführt habe, erklärt Nadine Gamrath
von der Stiftung Naturschutz Berlin.
Der Spaziergang führt vorbei an einem
Ersatzlaichhabitat an der Chris-Gueffroy-
Allee, angelegt als Ausgleichsmaßnahme
beim Bau der A113, in dem die streng geschützte
Knoblauchkröte vorkommt. Amphibien
sind versteckt lebende Tiere unter
Steinen oder Holzstapeln. Sie sind Teil der
Nahrungskette. Zum Amphibienschutz soll-
Das Dreieck Späthsfelde ist
ein innerstädtisches Gebiet.
Es muss entwickelt werden,
damit wir den Menschen
Wohnungen anbieten können. Eine
gute Mischung aus Gewerbe, Wohnen
und Erholung sollte unser Anspruch
sein. Wir setzen uns dafür ein,
dass die Kleingärten erhalten bleiben.
Wahrscheinlich ist eine Umverteilung
an einer Stelle nötig. Kleingärten gehören
zum neuen Wohngebiet. Sie
erfüllen eine wichtige Funktion in der
überhitzten Stadt.
Wir verlieren Grün, wenn wir
Flächen versiegeln. Wir hatten
Spatenstiche für neue
Stadtquartiere mit je 1.800
Wohnungen in Johannisthal und am Güterbahnhof
Köpenick. Dafür müssen wir
Ausgleiche schaffen, auch diese Flächen
werden rar. Hier hätten wir Ausgleichsflächen.
Wir setzen uns für den Erhalt
der Späthschen Baumschulen und der
Kleingärten von Späthsfelde ein, für
Naturschutz und Biodiversität und mit
ihren sozialen Funktionen: Der Mensch
gehört zu Umwelt und Natur dazu.
Immer mehr Menschen
müssen sich immer weniger
Grün in der Stadt teilen.
Das führt zu Stress. 2025
hatten wir 150 Hitzetote in Berlin. Wir
haben daher die Kampagne „Grüne
Flächen retten. Hitzeschutz jetzt!“
initiiert. Bauen hat Auswirkungen
auf Stadtklima und Artenschutz. Wir
setzen uns ein, dass flächeneffizient
gebaut wird, dass auf Supermärkten
Wohnungen entstehen und Dachgeschosse
und leerstehende Büroflächen
genutzt werden.
124
Bezirksbürgermeister Oliver Igel
Bezirksstadträtin Claudia Leistner
Verena Fehlenberg BUND Berlin
Ideen für den Sportpark
© B. Nößler/aperçu (2)
An den Späthschen Baumschulen beginnt der Rundgang zum Thema
„Wie wertvoll ist das Dreieck Späthsfelde?
ten große Grünflächen erhalten und Gebiete
nicht zerschnitten werden. Kleingärten
mit Hecken, Holzstapeln, Gartenteichen –
auch als Laichhabitate, wenn keine Fische
vorhanden sind – seien wichtig für sensible
Arten, so Nadine Gamrath.
„Wo Wasser ist, gibt es Leben – auch für
Amphibien“, ergänzt Christian Schweer vom
Wassernetz Berlin. Die trockenen Eiszeitrinnen
seien ein Problem für Gewässer und
Wald. „Die Kühlung funktioniert nicht mehr.
Wenn noch mehr Fläche versiegelt wird,
kommt es zu einer Erwärmung des Unter-
grundes.“ Und mehr Menschen brauchen
auch mehr Wasser, was zu einer größeren
Entnahme führt. Der Spaziergang führte vor
Augen, wie vielschichtig das Problem ist.
Wenig überraschend gibt sich Ramona
Schneider, Vorsitzende der Gartenfreunde
Treptow-Köpenick kämpferisch: „Wir sehen,
wie wunderbar grün es ist. Das würde alles
wegfallen. Der Garten ist für viele Menschen
ihre kleine Heimat zum Runterkommen vom
Alltag. Dort werden Aktionen und Feste gefeiert.
Wir kämpfen gemeinsam – und möchten
jeden einzelnen Garten behalten.“
G Birgit Nößler
Online-Beteiligung an einem
Standortentwicklungskonzept
Für die Sportflächen an der Neuen Krugallee
219 (an der Schwimmhalle Baumschulenweg)
mit ihrer bisher ungestalteten
Freifläche und den angrenzenden Räumen
auch am Ufer der Spree wird derzeit ein
umsetzungsorientiertes Standortentwicklungskonzept
„Sportpark am Rodelberg“
erarbeitet. Dafür hat das Stadtentwicklungsamt
Treptow-Köpenick ein Berliner
Büro in Abstimmung mit dem Fachbereich
Sport beauftragt. Ziel ist ein Vorschlag für
einen größtenteils öffentlich zugänglichen
Sportpark mit vielfältigen Sport- und Bewegungsangeboten
für unterschiedliche
Zielgruppen. Das Ganze ist Teil des Städtebauförderprogramms
„Lebendige Zentren
und Quartiere“ (LZQ) und wird in enger Zusammenarbeit
mit den bezirklichen Fachämtern
und lokalen Behörden entwickelt.
Das Gebiet Baumschulenstraße – Köpenicker
Landstraße in Treptow-Köpenick wurde
2019 Teil des Programms.
Ein wichtiger Planungs-Bestandteil ist neben
der fachlichen Abstimmung die Beteiligung
der Öffentlichkeit. Im September 2025 lief
eine erste Online-Beteiligung auf mein.Berlin.de.
Es gab 51 aktive Teilnahmen, 31 Kommentare,
130 Bewertungen und 53 eingereichte
Ideen. Außerdem wurde ein öffentlicher
Planungsworkshop veranstaltet.
Aktuelle Informationen zum Projekt:
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Neue Mietwohnungen im Baumschulenkiez
In der ruhigen Mörikestraße 6-10 werden
derzeit 80 geförderte Mietwohnungen
und sechs Ateliers errichtet und
voraussichtlich ab September 2026 bezugsfertig
sein.
Öffentliche Grünflächen befinden sich
in der Nähe des Wohnprojektes hinter
der Volkshochschule und der Kirche
zum Vaterhaus, im Innenhof entstehen
Spielflächen und Verweilmöglichkeiten
für die Bewohnerinnen und Bewohner.
In der nahen Baumschulenstraße gibt
es alle Versorgungseinrichtungen, der
S-Bahnhof Baumschulenweg ist in 5-10
Gehminuten zu erreichen. Auch Schulen
und Kitas sind fußläufig zu erreichen,
und der Plänterwald mit Waldspielplatz,
Plansche, Möglichkeiten zum Spazierengehen
und Joggen ist nicht fern.
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Berlin - Mörikestraße 6 - 8 - 10
Die Mietpreise für die Wohnungen liegen
bei 7,00 € und 11,50 € je qm. Für die Anmietung
einer Wohnung ist die Vorlage
eines Wohnberechtigungsscheins Voraussetzung,
wozu das Wohnungsamt und der
Vermieter gerne beraten.
Es werden alle Wohnungsgrößen von
1-Zimmer bis 4-Zimmer angeboten.
Mit den eingebauten Liften eignen sich die
Wohnungen auch gut für Seniorinnen und
Senioren. Dank des vorgesehenen Raumes
mit Küche für die Hausgemeinschaft dürften
sich die neuen Mieterinnen und Mieter
schnell kennenlernen.
Projekt Mörike
Die Vermietung der Wohnungen erfolgt
ab März 2026 durch die Oikia Wohnen
GmbH. Interessenten können mit der
Hausverwaltung Oikia Kontakt aufnehmen
und sich unter moerike@oikia-hv.de
vormerken lassen.
Neubau in der Salvador-Allende-Straße
Vorreiter für nachhaltiges und bezahlbares Wohnen
In der Salvador-Allende-Straße 5 in Köpenick
hat degewo den Bau des neuen
Wohnhauses erfolgreich fertiggestellt. Der
achtstöckige Neubau umfasst 112 Wohnungen,
davon 56 öffentlich gefördert
mit Einstiegsmieten ab 7 Euro pro Quadratmeter.
Als innovatives Pilotprojekt für
klimagerechten Wohnungsbau setzt das
Gebäude neue Standards in den Bereichen
Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und
soziale Verantwortung.
„Unser Ziel ist es, beim Klimaschutz eine
Vorreiterrolle einzunehmen und bis 2045
weitgehend klimaneutral zu wirtschaften
– mit zukunftsfähigen Konzepten, die Bestand
haben“, erklärt Sandra Wehrmann,
Vorstandsmitglied der degewo.
Das Gebäude wurde in Holzhybridbauweise
realisiert – dabei bestehen große
Teile der tragenden Struktur und Gebäudehülle
aus Holz. Die Energieversorgung
basiert auf Photovoltaikanlagen auf dem
Dach, die Strom für die Wärmepumpen
sowie den Hausstrom erzeugen. Nur bei
sehr niedrigen Außentemperaturen wird
zusätzliche Wärme über Fernwärme bereitgestellt.
Auch in puncto Begrünung und Biodiversität
überzeugt das Projekt: Das Dach und
das Vordach des Hauses sind bepflanzt,
was sich positiv auf das Mikroklima und
die Artenvielfalt auswirkt. Ein dezentrales
Regenwassermanagement fängt überschüssiges
Wasser in Zisternen auf, um
damit die Außenanlagen zu bewässern
oder lässt es über Versickerungsmulden ins
Erdreich abfließen – eine Einleitung in die
Kanalisation ist nicht notwendig.
© degewo
Die Planung berücksichtigte auch zukunftsfähige
Mobilitätslösungen: Alle Stellplätze
im offenen Erdgeschoss sind für
Elektromobilität vorgerüstet, mittelfristig ist
die Integration von Car-Sharing-Angeboten
vorgesehen.
(kr)
WOHNEN | STADTENTWICKLUNG
Die STADT UND LAND kennt den Pulsschlag Berlins:
Wir geben mehr als 100.000 Menschen ein sicheres
Zuhause. Dabei stellen wir uns den aktuellen Herausforderungen:
Bestandspflege, soziale Nachbarschaft
und Neubau. Und wir arbeiten an der Zukunft einer
wachsenden, klimaneutralen Stadt. Möchten Sie mehr
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WOHNEN | STADTENTWICKLUNG
In Johannisthal entsteht ein neues Stadtquartier
Zukunftsraum auf historischem Boden
Auf dem Gelände des ehemaligen Johannisthaler
Flugfelds entsteht bis 2030 ein neues,
lebendiges Stadtquartier: das Segelflieger
Quartier. Rund 1.800 Wohnungen – davon
etwa ein Viertel geförderte Mietwohnungen –
bieten künftig Menschen aller Lebensphasen
ein Zuhause. Ergänzt wird das Wohnangebot
durch eine Kita, ein Stadtteilzentrum und weitläufige
Grünflächen, die zum Spazieren, Verweilen
und Begegnen einladen.
Mit rund 153.000 Quadratmetern Gewerbefläche
knüpft das Quartier an den benachbarten
Technologiepark Adlershof an und schafft
neue Räume für Forschung, Innovation und Arbeitsplätze.
Das städtebauliche Konzept folgt
der Idee der „5-Minuten-Stadt“ – hier liegen
Wohnen, Arbeiten, Nahversorgung, Freizeit
und Bildung ganz nah beieinander.
Das Segelflieger Quartier wird im Rahmen einer
städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme
gemeinschaftlich realisiert – vom Land Berlin,
dessen Entwicklungsträgerin WISTA.Plan
GmbH, der BAUWERT AG und der degewo
AG.
(kr)
www.segelflieger-quartier.de
Das neue Segelflieger Quartier Berlin in der Visualisierung.
© EVE, BAUWERT AG
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nicht nur guten und günstigen
Wohnraum zu nutzen. Uns
ist es wichtig, den gemeinschaftlichen
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129
Visualisierung Betriebshof Adlershof.
MOBILITÄT
130
Nach der Eröffnung der A 100
Die Verkehrssituation
ist problematisch
Eine Demo, die allein darin besteht, bei
Grün die Straßenseite zu wechseln, zeigt
die Probleme auf. Fußgänger kommen
kaum über die Straße. Dass neue Straßen
Verkehr anziehen, hatten Verkehrsforscher
prognostiziert und es hat sich bewahrheitet.
Die Eröffnung der verlängerten A 100 bis
zum Treptower Park hat zu deutlich gewachsenen
Verkehrsströmen von und nach Treptow,
Friedrichshain und Kreuzberg geführt.
© B.Nößler/aperçu (2)
BVG startet 2026 Großprojekt in Adlershof
Neuer Straßenbahnbetriebshof
Mit einem neuen Betriebshof für Straßenbahnen
stabilisiert die BVG künftig gezielt
ihr Angebot in Treptow-Köpenick und macht
es für den weiteren Ausbau bereit. Das Betriebshofgelände
erstreckt sich über eine
Grundstücksgröße von etwa 50.000 Quadratmetern
und liegt auf der Fläche des
ehemaligen Kohlebahnhofs – eingebettet
zwischen der S-Bahntrasse entlang des
Adlergestells und einem bestehenden Gewerbegebiet
nahe der Köpenicker Straße.
Um das Areal optimal an das Straßenbahnnetz
anzubinden, ist die Neugestaltung der
Straßenbahnstrecke in der Dörpfeldstraße
von zentraler Bedeutung. Hier realisiert die
BVG einen zweigleisigen Ausbau, der nicht
nur die Betriebsstabilität erhöht, sondern
auch den Straßenraum übersichtlicher und
sicherer macht.
Am neuen Betriebshof-Standort entstehen
Abstell-, Wartungs- und Reparaturkapazitäten
für bis zu 60 Fahrzeuge. Das bestehende
Straßenbahnnetz erhält damit eine
zusätzliche betriebliche Basis im Südosten
der Stadt, was die regelmäßigen Werkstattbesuche
deutlich effizienter ermöglicht.
Gleichzeitig schafft der Neubau die
Voraussetzung für den Einsatz der modernen
Fahrzeuggeneration Flexity in Treptow-
Köpenick und ebnet perspektivisch auch
© ARGE BVG
den Weg für den Einsatz der Urbanliner, die
mit ihrem optimierten Raumkonzept spürbar
mehr Komfort und ein größeres Platzangebot
für alle Fahrgäste bieten. Der Straßenbahnbetriebshof
in Adlershof ist der erste
derartige Neubau seit 40 Jahren.
Henrik Falk, BVG Vorstandsvorsitzender:
„Die große Stärke des Neubaus liegt in seiner
Anpassungsfähigkeit. Bei neuen Anforderungen
können wir schnell und souverän
reagieren – sei es durch Umbauten oder
Erweiterungen.“ Durch eine großzügige
Abstellanlage und eine neue Werkstatt hier
werden die bestehenden Betriebshöfe der
BVG entlastet. Für Zauneidechsen, die bislang
auf dem Baugelände heimisch waren,
wurde ein Ersatzhabitat geschaffen, in das
sie bereits erfolgreich umgesetzt wurden.
Weitere umweltfreundliche Maßnahmen
sind die Installation von Photovoltaikanlagen,
die Begrünung der Gleisanlagen und
ein innovatives Regenwassermanagement.
Rund 400 neue Arbeitsplätze entstehen
am Standort. Der Betriebshof wird voraussichtlich
2030 in Betrieb gehen. Nach dem
Planfeststellungsbeschluss wird nun an der
Ausführungsplanung für die Abstellanlagen,
Gleise, Weichen und unterirdischen
Bauwerke gearbeitet. Der Baubeginn ist
für 2026 geplant.
(PM)
BVG baut Elektrobus-Betriebshof in Schöneweide
Standort für 200 E-Busse
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bauen an der Köpenicker
Landstraße in Schöneweide ihren ersten reinen Elektrobus-Betriebshof.
Der zugleich erste komplette Neubau eines BVG-Busbetriebshofs
seit fast sechs Jahrzehnten soll 2027 in Betrieb gehen.
Auf rund 44.000 Quadratmeter sollen eine Werkstatt- und
Servicehalle, ein Verwaltungsgebäude sowie Lade- und Abstellflächen
für 200 Elektrobusse entstehen. Der neue Standort spielt
eine Schlüsselrolle bei der geplanten Umstellung der Busflotte
auf emissionsarme Antriebe. Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender
der BVG, bezeichnete das Projekt als „echten Meilenstein für die
Stadt“. Es schaffe sowohl mehr Stabilität im Betrieb als auch sauberere
Luft in Berlin.
Bis 2027 plant die BVG den Einsatz von mindestens 500 E-Bussen.
Dafür entstehen neben dem neuen Standort in Schöneweide
auch Betriebshöfe an der Säntisstraße in Marienfelde und an
der Rummelsburger Landstraße. Bereits bestehende Betriebshöfe
werden für den Einsatz von Elektrobussen umgerüstet. Ziel ist eine
vollständige Dekarbonisierung des Busbetriebs.
Der Betriebshof ist Teil des Förderprojekts BIG2025 – Berliner Initiative
zur Großbeschaffung von Elektrobussen. Das Vorhaben
wird mit knapp 196 Millionen Euro vom Bundesministerium für Digitales
und Verkehr gefördert. Zusätzlich beteiligt sich das Land
Berlin an der Finanzierung. Die Koordination liegt bei der NOW
GmbH, die Umsetzung beim Projektträger Jülich (PtJ).
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131
WAS ERLEDIGE ICH WO?
Behördenwegweiser
132
A
Allgemeiner Ordnungsdienst
→ siehe Ordnungsamt
Allgemeiner Sozialdienst
→ siehe Amt für Soziales
Altenhilfekoordinierung
→ siehe Amt für Soziales
Ambulante Hilfe zur Pflege
→ siehe Amt für Soziales
Amt für Bürgerdienste
Behörden-Tel. 115, Leitung: Frau Lämmel
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
bued.buero@ba-tk.berlin.de
Bürgerämter
• Bürgeramt Adlershof
Info-Telefon: 115
buergeramt1@ba-tk.berlin.de
• Bürgeramt Schöneweide
Info-Telefon: 115
buergeramt2@ba-tk.berlin.de
• Bürgeramt Rathaus Köpenick
Info-Telefon: 115
buergeramt3@ba-tk.berlin.de
Standesamt
Tel. 90297-0
standesamt@ba-tk.berlin.de
Wohnungsamt
Tel. 90297-5205
post.wohnungsamt@ba-tk.berlin.de
Bezirkswahlamt
Tel. 90297-2743
bezirkswahlamt@ba-tk.berlin.de
Amt für Soziales
Amtsleitung
Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin
Tel. 90297-6099, Fax 90297-666011
Termine nach Vereinbarung
Das Amt für Soziales bietet am Standort
Hans-Schmidt-Str. 18 folgende Sprechstunden
für Sie an:
→ Mi und Fr 08:30-10:30 Uhr, für AsylbLG,
Bestattungskosten, Grundsicherung, Hilfe
zum Lebensunterhalt, Hilfe zur Pflege,
Leistungsgewährung für Geflüchtete aus
der Ukraine nach dem AsylbLG/SGB XII
Sozialamt.Erstberatungsstelle@
ba-tk.berlin.de
soz.ukraine@ba-tk.berlin.de
→ Di und Do 8:30–12 Uhr, für Mietschulden,
Unterbringung, Tel. 90297-1771
soz-wohnen@ba-tk.berlin.de
Um lange Wartezeiten zu vermeiden, sind
Sie eingeladen, einen individuellen Termin
zu vereinbaren, der gern auch außerhalb der
Sprechzeiten an einem Tag Ihrer Wahl stattfinden
kann. Wenden Sie sich zur Terminvereinbarung
an Ihre zuständige Sachbearbeitung
bzw. den zuständigen Sozialdienst oder
an die zuvor genannten E-Mail-Adressen.
Materielle Hilfen und
Teilhabefachdienst
• Fachbereichsleitung
Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin
Tel. 90297-6137, Fax 90297-666011
Termine nach Vereinbarung
• Erstberatungsstelle für AsylbLG, Bestattungskosten,
Grundsicherung, Hilfe zum
Lebensunterhalt, Hilfe zur Pflege
Hans-Schmidt-Str. 18, Zi. 11, 12489 Berlin
Öffnungszeiten: Mi, Fr 8:30 - 10:30 Uhr
Telefonische Erreichbarkeit:
Mo–Do 13–15, Tel. 90297-6125
Sozialamt.Erstberatungsstelle
@ba-tk.berlin.de
• Teilhabefachdienst Soziales (Leistungen
für Menschen mit Behinderung)
Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin
Tel. 90297-5998, 90297-6064
Fax 90297-666122, 90297-666143
Offene Sprechstunde Do 9-12 Uhr sowie
Termine nach Vereinbarung
Zu folgenden Zeiten können Sie ohne Termin
vorbeikommen Do 9-12 Uhr
Bitte beachten Sie immer die aktuellen
Veröffentlichungen zu den Sprechzeiten
des Amtes für Soziales und des Teilhabefachdienstes,
da es zu Veränderungen
kommen kann.
• Ambulante Hilfe zur Pflege,
Landespflegegeldgesetz
Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin
Tel. 90297-6072, Fax 90297-664988
Termine nach Vereinbarung
• Stationäre Hilfe zur Pflege
Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin
Tel. 90297-6117, Fax 90297-666148
Termine nach Vereinbarung
• Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt,
Bestattungskosten
Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin
Tel. 90297-6153, Fax 90297-666147
Termine nach Vereinbarung
• Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt,
AsylbLG und Erstberatung
Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin
Tel. 90297-6157, Fax 90297-664989
Termine nach Vereinbarung
• Kosteneinziehungs- und Unterhaltsstelle
Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin
Tel. 90297-6317, Fax 90297-666349
Termine nach Vereinbarung
• Stabstelle Recht
Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin
Tel. 90297-6202, Fax 90297-664977
Termine nach Vereinbarung
Betreuungsbehörde, Altenhilfe
und soziale Dienste
• Fachbereichsleitung
Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin
Tel. 90297-6132, Fax 90297-666011
Termine nach Vereinbarung
• Altenhilfe- und Ehrenamtskordination
Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin
Tel. 90297-6151, Fax 90297-6146
Termine nach Vereinbarung
• KIEZKLUBs
Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin
Tel. 90297-6103, Fax 90297-666146
Termine nach Vereinbarung
→ siehe Seite 104
• Betreuungsbehörde
Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin
Tel. 90297-6308 Fax 90297-666348
Termine nach Vereinbarung
• Fachstelle Soziale Wohnhilfe
Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin
Fax 90297-666067 oder -666142
Sprechzeiten: Di und Do 8:30–12 Uhr
Terminvereinbarungen unter
Tel. 90297-1771 oder E-Mail
Unterbringung:
unterbringung.Soz@ba-tk.berlin.de
Mietschulden:
soz-wohnen@ba-tk.berlin.de
• Allgemeiner Sozialdienst
Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin
Tel. 90297-6121, Fax 90297-666197
Termine nach Vereinbarung
© ChatGPT
Amt für Weiterbildung
und Kultur
Sterndamm 102, 12487 Berlin
Tel. 90297-4952
Amt_Weiterbildung_Kultur@
ba-tk.berlin.de
Das Amt für Weiterbildung und Kultur ist
Ihr Partner, wenn es um Weiterbildung,
Kunst und Kultur, kulturelle Bildung und
Regionalgeschichte in Treptow-
Köpenick geht:
→ Bibliotheken, Stadtbibliothek
→ Kunst und Kultur
Museen Treptow-Köpenick
→ Musikschule Joseph-Schmidt
→ Volkshochschule
• Anschriftenänderungen im Fahrzeugschein
bzw. in der Zulassungsbescheinigung
Teil I
→ siehe Bürgerämter
• Anwohner-/ Bewohnerparkausweis –
Antragstellung/ Umschreibung
→ siehe Bürgerämter
• Artenschutz
→ siehe Umwelt- und Naturschutzamt
• Aufenthaltserlaubnis für im Bundesgebiet
geborene Kinder, Erteilung;
Aufenthaltsrecht, Bescheinigung
→ siehe Bürgerämter
• Ausbildungsleitung
für Verwaltungsberufe
Rudower Chaussee 6, 12489 Berlin
Tel. 90297-3603
ausbildung@ba-tk.berlin.de
© rawpixel auf Pixabay
Außerschulische Lernorte
Treptow-Köpenick
• Jugendverkehrsschule Treptow-Köpenick
An der Wuhlheide 193, 12459 Berlin
Tel. 53600270, jvs@ba-tk.berlin.de
• Jugendkunstschule Treptow-Köpenick
Mentzelstr. 28a, 12555 Berlin
Erreichbarkeit: Di, Mi, Do 9–18 Uhr
(in Schulwochen), Tel. 90297-5720/-5722
info@jugendkunstschule-tk.de
www.jugendkunstschule-tk.de
• Gartenarbeitsschule Treptow-Köpenick
Friedrichshagener Str. 7, 12555 Berlin
Tel. 6560960
• Freilandlabor Kaniswall
Am Kaniswall 1, 12559 Berlin
Tel. 03362 821376
kontakt@kaniswall.de
https://kaniswall.de
B
• Baumschutz
→ siehe Umwelt- und Naturschutzamt
• Bau- und Wohnungsaufsicht
→ siehe Stadtentwicklungsamt
• Baustelleneinrichtungen
→ siehe Straßen-und Grünflächenamt
• Beglaubigung von Kopien, Unterschriften
→ siehe Bürgerämter
• Begleitetes Fahren mit 17
→ siehe Bürgerämter
• Behindertenbeirat
→ siehe Beauftragter für Menschen
mit Behinderung
• Behinderung, Beauftragter
für Menschen mit Behinderung
Beauftragter: Stefan Schaul
Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin
Tel. 90297-6119
stefan.schaul@ba-tk.berlin.de
133
WAS ERLEDIGE ICH WO?
WAS ERLEDIGE ICH WO?
134
• BENN Altglienicke
Berlin Entwickelt Neue Nacharschaften
Ehrenfelder Platz 4, 12524 Berlin
Tel. 53007040, 0178 8102819
info@benn-altglienicke.de
Sprechzeiten: Di 9-13, 14-18, Do 9-13 Uhr
• Beratungsstelle für Menschen mit
gesundheitlichen Beeinträchtigungen
→ Standort Adlershof
Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin
Tel. 90297-4840, Di 9–12, Do 14–17 Uhr
→ Standort Altglienicke
Ortolfstr. 182, 12524 Berlin
Tel. 90297-4840
jeden 1. und 3. Mi im Monat im Bürgerhaus
Altglienicke, Kiezklub, 12–15Uhr
• Beratung und Hilfen für Familien
und junge Menschen
→ siehe Jugendamt
• Berlin Partner für Wirtschaft
und Technologie GmbH
→ siehe Wirtschaftsförderung
• Berlinpass – Erstantrag, Verlängerung
→ siehe Bürgerämter
• Beteiligung, Raum für
→ siehe Sozialraumorientierte
Planungskoordination (SPK)
• Betreuung, Betreuungsbehörde
im Amt für Soziales
Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin
Tel. 90297-6310
sozialamt.poststelle@ba-tk.berlin.de
• Bezirkliches Bündnis
für Wirtschaft und Arbeit
Beauftragter: Rainer Knörr
Postfach: 910240, 12414 Berlin
Tel. 90297-2302
rainer.knoerr@ba-tk.berlin.de
• Bezirksbürgermeister Oliver Igel
Rathaus Köpenick
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
Tel. 90297-2300/ 90297-2301
oliver.igel@ba-tk.berlin.de
• Bezirkselternausschuss Schule
BEA-Treptow-Köpenick
Schul- und Sportamt, Geschäftsstelle der
bezirklichen Gremien, Tel. 90297-3295
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
susanne.postleb@ba-tk.berlin.de
• Bezirkselternausschuss Kita
BEAK-Treptow-Köpenick
Jugendamt, Zum Großen Windkanal 4
12489 Berlin, info@beak-tk.de
• Bezirkskasse
Leitung: Frau Mainka-Kienast
Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin
Tel. 90297-6339
Bezirkskasse@ba-tk.berlin.de
• Bezirkswahlamt
Leitung: Herr Donner
Luisenstraße 16, 12557 Berlin
bezirkswahlamt@ba-tk.berlin.de
• Bezirksverordnetenversammlung
Vorsteher: Peter Groos
Neue Krugallee 4, 12435 Berlin
Tel. 90297-4186
post.bvv@ba-tk.berlin.de
• Bibliotheken
→ siehe Seite 34
• Bürgerämter
Leitung: Herr Tschirner
Öffnungszeiten der Bürgerämter
Mo 7:30-15:30, Di 10-18, Mi 7:30-14,
Do 10-18, Fr 7:30-13 Uhr
→ Bürgeramt Adlershof
Rudower Chaussee 6, 12489 Berlin
Info-Telefon: 115
buergeramt1@ba-tk.berlin.de
→ Bürgeramt Schöneweide
Michael Brückner Str. 1, 12439 Berlin
Info-Telefon: 115
buergeramt2@ba-tk.berlin.de
→ Bürgeramt Rathaus Köpenick
(ab Jan. 2026)
Alt-Köpenick 23, 12555 Berlin
buergeramt3@ba-tk.berlin.de
→ Bürgeramt - Backoffice
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
bued.backoffice@ba-tk.berlin.de
D
• Datenschutzbeauftragte und Ansprechpartnerin
für Informationsfreiheit
Frau Manthey, Tel. 90297-4994,
Rinkartstr. 13, 12437 Berlin
behdsb@ba-tk.berlin.de
• Denkmalschutz
→ siehe Stadtentwicklungsamt
E
• Eheschließungen, Ehefähigkeitszeugnisse
für Eheschließungen im Ausland
→ siehe Standesamt
heirat@ba-tk.berlin.de
• Ehrenamtlicher Dienst, Bürgerschaftliches
Engagement
→ siehe Amt für Soziales
Hans-Schmidt-Str, 18, 12489 Berlin
Tel. 90297-6152, Sozialamt.
Ehrenamt@ba-tk.berlin.de
• Teilhabefachdienst Soziales (Eingliederungshilfe
für Menschen mit Behinderungen)
Amt für Soziales, Sachgebiet Fallmanagement
Eingliederungshilfe
• Eingliederungshilfe im Teilhabefachdienst
Jugend (TFJ)
→ siehe Jugendamt
Groß-Berliner Damm 154, 12489 Berlin,
Tel. 90297-5199
Teilhabefachdienst.JUG@
ba-tk.berlin.de
Sprechzeiten: Di 9-12, Do 14-18 Uhr
• Elterngeld
→ siehe Jugendamt
Jugfs7070@ba-tk.berlin.de
• Erschließungsbeiträge
→ siehe Straßen- und Grünflächenamt
Neue Krugallee 4, 12435 Berlin
Tel. 90297-5536
SGA-Zentral@ba-tk.berlin.de
• Erstberatungsstelle im Sozialamt
→ siehe Amt für Soziales
• Erziehungs- und Familienberatung
→ siehe Jugendamt
→ Standort Treptow, Haeckelstr. 4, 12487
Berlin, Tel. 90297-5460
→ Standort Köpenick, Myliusgarten 20,
12587 Berlin, Tel. 90297-3600
• EU-Beauftragte und Beauftragte für
Städtepartnerschaften
Frau Eichmann
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
Tel. 90297-2440
sonja.eichmann@ba-tk.berlin.de
F
• Serviceeinheit Facility Management
Leitung: Frau Wetzer, Tel. 90297-7000
Rinkartstr. 13, 12437 Berlin,
info.fm@ba-tk.berlin.de
Die Serviceeinheit Facility Management ist
Ansprechpartner und interner Dienstleister
für die behördlichen Liegenschaften und
Gebäude mit dem Fachbereich Hochbau,
Objektmanagement, Dienstleistungen Liegenschaften.
• Fahrerlaubnis, Ersterteilung, Ersatzführerschein
nach Verlust/ Diebstahl
→ siehe Bürgerämter
• Fairtrade Town Treptow-Köpenick
→ siehe Kommunale Nachhaltigkeitsstrategie
Treptow-Köpenick
• Familienservicebüro
fsb@ba-tk.berlin.de
→ siehe Jugendamt
• Freilandlabor Kaniswall
→ siehe Außerschulische Lernorte
Treptow-Köpenick
• Friedhöfe, Friedhofsverwaltung
→ siehe Straßen- und Grünflächenamt
• Frühe Hilfen im Jugendamt
→ siehe Jugendamt
Hans-Schmidt-Str. 10, 12489 Berlin
Tel. 90297-4957
Hartfiel.Jug@ba-tk.berlin.de
G
• Gartenarbeitsschule
Treptow-Köpenick
→ siehe Außerschulische Lernorte
Treptow-Köpenick
• Gebiets- und Artenschutz
→ siehe Umwelt- und Naturschutzamt
• Geburtsurkunden
→ siehe Standesamt
urkundenstelle@ba-tk.berlin.de
• Geburtenregister, Anmeldung von
Neugeborenen
→ siehe Standesamt
geburt@ba-tk.berlin.de
Gesundheitsamt
Leitung Frau Lazar
Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin,
Tel. 90297-4767
gesundheitsamt@ba-tk.berlin.de
→ Kinder- und Jugendgesundheitsdienst
→ Kinder-und Jugendpsychiatrischer Dienst
→ Zahnärztlicher Dienst
→ Sozialpsychiatrischer Dienst
→ Beratungsstelle für Menschen mit
gesundheitlichen Beeinträchtigungen
→ Hygiene, Infektionsschutz, umweltbezogener
Gesundheitsschutz
• Gesundheitsberichte,
Gesundheitsförderung
→ siehe Qualitätsentwicklungs-, Planungs-
und Koordinierungsstelle (QPK)
Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin
Tel. 90297-6170
robert.ringel@ba-tk.berlin.de
• Gewerbeangelegenheiten, Gewerberechtliche
Erlaubnisse
→ Siehe Ordnungsamt
Tel. 90297-4629
ordnungsamt@ba-tk.berlin.de
• Gleichstellung, Gleichstellungsbeauftragte
Frau Koch
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
Tel. 90297-2306
gleichstellung@ba-tk.berlin.de
• Grundsicherung im Alter und
bei Erwerbsminderung
→ siehe Amt für Soziales
• Grünflächen, öffentliche (Pflege)
→ siehe Straßen- und Grünflächenamt
H
• Halteverbot für Umzüge/
Lieferzwecke etc.
→ siehe Ordnungsamt
• Haus- und Nachbarschaftslärm
→ siehe Ordnungsamt
• Hilfe für Wohnungslose, Asylbewerber
und Wohnraumsicherung, Hilfe zum
Lebensunterhalt, Grundsicherung und
Landespflegegeld
→ siehe Amt für Soziales
Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin
Sozialamt.Poststelle@
ba-tk.berlin.de
• Hygiene und Umweltmedizin
→ siehe Gesundheitsamt
Tel. 90297-4773
geshum@ba-tk.berlin.de
I
• Infektionsschutz
→ siehe Gesundheitsamt
• Integration, Integrationsbeauftragter
Herr Postler
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
Tel. 90297-2307
integration@ba-tk.berlin.de
WAS ERLEDIGE ICH WO?
• Führungszeugnis
→ siehe Bürgerämter
135
WAS ERLEDIGE ICH WO?
J
• Jugendamt
Leitung: Frau Hölling
Groß-Berliner Damm 154, 12489 Berlin
Tel. 90297-3306
→ Krisendienst Kinderschutz
Tel. 90297-5555, Fax 90297-4900
kinderschutz@ba-tk.berlin.de
Bitte wenden Sie sich bei Anhaltspunkten
für die Gefährdung eines Kindes oder Jugendlichen
und/oder Beratungsbedarf
an unseren Krisendienst Kinderschutz als
zentrale Anlaufstelle des Jugendamtes
→ Fachdienst Jugendhilfe
JugFDGS@ba-tk.berlin.de
Hilfen zur Erziehung, Pflegekinderdienst,
Jugendhilfe im Strafverfahren, Frühe Hilfen,
unbegleitete minderjährige Flüchtlinge,
Jugendberufshilfe, Fachkoordination
Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit,
Jugendschutz – Ausnahmegenehmigungen
nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz
→ Fachservice Trägerfinanzierung
→ Kitagutscheinverfahren/ergänzende
Förderung und Betreuung an Grundschulen
(eFöB ehemals Hort) mit
Bedarfsprüfung und -festsetzung,
Kostenfestsetzung, eFöB-Vertrag und
Kosteneinziehung für eFöB
JugKita-eFoeB@ba-tk.berlin.de
→ Fachkoordination Kindertagesbetreuung
incl. Kindertagespflege
Kita-Platzsuche@ba-tk.berlin.de
→ Bundeselterngeld
JugFS7070@ba-tk.berlin.de
→ Wirtschaftliche Jugendhilfe
Finanzierung und Kostenheranziehung
bei ambulanten und stationären Jugendhilfen
JugFDGS@ba-tk.berlin.de
→ Fachdienst Kindschaftsrechtliche
Beratung und Vertretung
jugkr@ba-tk.berlin.de
Beratung und Vertretung, Vormundschaften/Beistandschaften,
Unterhaltsvorschuss,
Kosteneinziehung, Beurkundungen,
Beratung und Unterstützung für
Minderjährige und junge Volljährige
→ Fachdienst Psychosoziale Dienste
Familienberatung@ba-tk.berlin.de
(→Erziehungs- und Familienberatung)
→ Regionaler Sozialer Dienst
JugFDGS@ba-tk.berlin.de
→ Familienservicebüro
fsb@ba-tk.berlin.de
Tel. (030) 90297 2222
Erstberatung zu Elterngeld, Kitagutschein,
Hortbetreuung, Unterhaltsvorschuss, Beistandschaft
Vaterschaftsanerkennung,
Unterstützung bei den Antragsverfahren
und Antragsannahme, sozialpädagogische
Erstberatung zu Schwangerschaft,
Kitaplatz, Konflikte und Krisen in der Familie,
Informationen zu Angeboten für
Kinder und Familien im Bezirk
→ Teilhabefachdienst Jugend für Kinder
und Jugendliche mit Behinderungen
Groß-Berliner Damm 154, 12489 Berlin,
R. 115, Tel. (030) 90297 5199
Fax (030) 90297 66 5355, teilhabefachdienst.jug@ba-tk.berlin.de
Sprechzeiten: Di 9-12, Do 14-18 Uhr
Terminvergabe n. Vereinbarung möglich
Grundlage für die Leistungsgewährung
ist die Zuständigkeit nach § 2 SGB IX
i.V.m. § 99 SGB IX sowie SGB XI,XII
→ Sozialpädagogische Beratung für
Familien sowie Einrichtungen zu Minderjährigen
mit Behinderungen
→ Bedarfsprüfung für ambulante sowie
stationäre Eingliederungshilfen,
Landespflegegeld, Hilfsmittel
→ Vernetzung mit anderen Leistungserbringern
oder Rehabilitationsträgern
• Jugendberufshilfe
→ siehe Jugendamt
• Jugendhilfe im Strafverfahren
→ siehe Jugendamt /Fachdienst
Jugendhilfe
Hans-Schmidt-Str. 10, 12489 Berlin
Tel. 90297-5396
JugJGH@ba-tk.berlin.de
• Jugendkunstschule Treptow-Köpenick
→ siehe Außerschulische Lernorte
Treptow-Köpenick
• Jugendliche, Freizeiteinrichtung für
→ siehe Website
• Jugendsozialarbeit
→ siehe Jugendamt/ Fachdienst
Regionaler Sozialer Dienst (RSD)
Sprechzeiten vor Ort:
Di 9-12, Do 16-18 Uhr
JugFDGS@ba-tk.berlin.de
• Jugendverkehrsschule Treptow-Köpenick
→ siehe Außerschulische
Lernorte Treptow-Köpenick
K
• Kfz, Außerbetriebsetzung
→ siehe Bürgerämter
• Kiezkasse
→ siehe Sozialraumorientierte
Planungskoordination (SPK)
• KIEZKLUBS
→ siehe Seite 104
• Kinderspielplätze
→ siehe Straßen- und Grünflächenamt
• Kinderreisepass beantragen /
verlängern / aktualisieren
→ siehe Bürgerämter
• Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen
→ siehe Website
136
• Kinder- und Jugendgesundheitsdienst
KJGD
→ siehe Gesundheitsamt
→ Bereich Köpenick
Hans-Schmidt-Straße 16, 12489 Berlin
Tel. 90297-3781, Gesundheitsamt.
KJGD.Koepenick@ba-tk.berlin.de
→ Bereich Treptow
Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin
Tel. 90297-4777, Gesundheitsamt.
KJGD.Adlershof@ba-tk.berlin.de
→ Bohnsdorf/Altglienicke
Ortolfstraße 182-184, 12524 Berlin
Tel. 90297-3781, Gesundheitsamt.
KJGD.Koepenick@ba-tk.berlin.de
• Kinder- u. Jugendpsychiatrischer Dienst
→ siehe Gesundheitsamt
Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin
Tel. 90297-4711
kjpd-trepkoep@ba-tk.berlin.de
• Kindertagesstätten
→ siehe Website
• Kita-Gutschein und
Ergänzende Förderung und Betreuung
an Grundschulen (eFöB ) ehemals Hort
→ siehe Jugendamt
Groß-Berliner Damm 154, 12489 Berlin
Sprechzeiten telefonisch:
Mo+Mi 10-12, Do 13-15 Uhr
• Kleingartenwesen
→ siehe Straßen- und Grünflächenamt
• Klimaschutzbeauftragte
Frau Herschelmann
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
Tel. 90297-4123
jana.herschelmann@ba-tk.berlin.de
• Kommunale Nachhaltigkeitsstrategie
Treptow-Köpenick
Ansprechperson: Koordinator kommunale
Entwicklungspolitik, Herr Lumme
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
Tel. 90297-2351
dennis.lumme@ba-tk.berlin.de
• Korruptionsprävention
und –bekämpfung
→ siehe Zentrale Revision
zur Korruptionsbekämpfung
• Kosteneinziehungs- und Unterhaltsstelle
→ siehe Amt für Soziales
• Krisendienst Kinderschutz
Treptow-Köpenick
Tel. 90297-5555, Mo- Fr von 8-18 Uhr
kinderschutz@ba-tk.berlin.de
Kultureinrichtungen
des Bezirkes
• Kultur und Museum
Dörpfeldstr. 54 - 56, 12489 Berlin
Tel. 90297-5717
• Kunst am Bau/Kunst im öffentlichen Raum
Kunstwettbewerbe, Kunstvermittlung und
freie Projekte, Tel. 90297-5724
jana.slawinski@ba-tk-berlin.de
• Dezentrale Kulturarbeit/Kulturförderung
Azarm Golshani, Tel. 90297-5723
Anna-Maria Michailidis, Tel. 90297-5766
kulturfoerderung@ba-tk.berlin.de
• Heimatstube Adlershof
Tel. 90297-5717
• Kunstverleih Treptow-Köpenick
Tel. 90297-5726
• Kulturhaus Baumschulenweg
(Kulturring in Berlin e.V.)
Geschäftsführer: Armin Hottmann
Ernststraße 14, 12437 Berlin
Tel. 53696534
baumschulenweg@kulturring.berlin
www.kulturring.berlin
• Kulturküche Bohnsdorf
geführt vom Kulturring in Berlin e.V.
Projektleiterin: Brigitte Silna
Dahmestraße 33, 12526 Berlin
Tel. 67896191
bohnsdorf@kulturring.berlin
www.kulturring.berlin
• KulturTribüne Grünau
Ortsverein Grünau e.V.
Vorsitzender: Matthias Breuer
Regattastr. 191, 12527 Berlin
Tel. 6744348
info@ortsverein-gruenau.de
www.buergerhaus-gruenau.de
• Kulturzentrum Schöneweide
Alte Feuerwache e.V.
Projektkoordinatorin: Eva Gleibs
Schnellerstraße 81, 12439 Berlin
Tel. 0176-97660662
ratzfatz@alte-feuerwache.de
www.alte-feuerwache.de
• Werkstatt künstlerische
Lithographie Berlin
Kunstwerkstatt Treptow e.V.
Vorsitzende: Pia Sur
Defreggerstraße 12, 12435 Berlin
Tel. 5336671
info@lithowerkstatt-berlin.de
www.lithowerkstatt-berlin.de/LW_02_
Werkstatt.html
• Galerie Grünstraße
collegium artis e. V.
Vorsitzender: Hinrich Beermann
Grünstr. 22, 12555 Berlin, Tel. 43209292
galerie.gruenstrasse@gmail.com
http://galerie-gruenstrasse.de
• Kommunale Galerien Treptow-Köpenick
Leitung: Milena Mercer/Dr. Marina Beeck
→ Standort Treptow:
Galerie im Rathaus Johannisthal
Sterndamm 102, 12487 Berlin
Tel. 90297-5717
→ Standort Köpenick:
Galerie Adlershof im Kulturzentrum
Alte Schule
Dörpfeldstr. 54-56, 12489 Berlin
Tel. 90297-5717, kunstvermittlung@
galerie-alte-schule-adlershof.de
https://galerie-alte-schuleadlershof.de/
• Dorfklub Müggelheim
Müggelheimer Heimatverein e.V.
Vorsitzender: Lutz Melchior
Alt-Müggelheim 21, 12559 Berlin
Tel. 6598613, info@mueggelheimerheimatverein.de
www.mueggelheimer-heimatverein.de
→ siehe Museen Treptow-Köpenick
→ siehe Amt für Weiterbildung und Kultur
137
WAS ERLEDIGE ICH WO?
WAS ERLEDIGE ICH WO?
138
L
• Lebensmittelaufsicht
→ siehe Ordnungsamt
• Lebenspartnerschaften
→ siehe Eheschließungen
• Leistungen nach dem Bildungs- und
Teilhabepaket
→ siehe Bürgerämter
M
• Meldebescheinigung beantragen /
sperren
→ siehe Bürgerämter
• Mietwohnraum mit Belegungsbindung
– Kontrolle und Durchsetzung, WBS
und RLvF-Bescheinigung und Einkommensbescheinigung
nach § 9 Abs.2
WoFG
→ siehe Wohnungsamt
• Museen Treptow-Köpenick
Leitung: Agathe Conradi
https://www.berlin.de/museum-treptowkoepenick/museum@ba-tk.berlin.de
Telefon für alle Standorte: 90297-3351
→ Museum Köpenick:
Alter Markt 1, 12555 Berlin
→ Museum Treptow:
Sterndamm 102, 12487 Berlin
→ Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche:
Puchanstraße 12, 12555 Berlin
→ Hauptmann-Ausstellung
im Rathaus Köpenick
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
• Musikschule Joseph-Schmidt
Leitung: Herr Kelber, Tel. 90297-4968
j.s.musikschule@ba-tk.berlin.de
→ Standort 1: Altstadt Köpenick
Freiheit 15, 12555 Berlin
→ Standort 2: Adlershof Hans-Schmidt-Str. 6,
12489 Berlin, Tel. 90297-4968
→ Standort 3: Baumschulenweg
Mörikestraße 13, 12437 Berlin
N
• Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeitsstrategie
Treptow-Köpenick
→ siehe Kommunale Nachhaltigkeitsstrategie
Treptow-Köpenick
• Naturschutz
→ siehe Umwelt- und Naturschutzamt
O
• Ordnungsamt
Salvador-Allende-Str. 80 A/B, 12559 Berlin
ordnungsamt@ba-tk.berlin.de
www.berlin.de/ordnungsamt-t-k
• Zentrale Anlauf-und
Beratungsstelle
Bürgertelefon: (030) 90297-4629
Fax (030) 90297-664621
ordnungsamt@ba-tk.berlin.de
Die Zentrale Anlauf- und Beratungsstelle
(ZAB) des Ordnungsamtes ist Ihr erster
Ansprechpartner in ordnungsrechtlichen
Angelegenheiten.
• Auskünfte und Beratungen in Ordnungsangelegenheiten,
u. a. zu:
→ Haus- und Nachbarschaftslärm
→ Müll auf öffentlichem Straßenland
→ Sicherheit u. Ordnung in Grünanlagen
→ Räum- und Streupflicht (Winterdienst)
→ Grünanlagen-, Hunde- und Straßenreinigungsgesetz
• Erlaubnisse nach dem Straßenreinigungsgesetz
für die Verteilung von Werbematerial
auf öffentlichem Straßenland
• In Fällen von akuten Verkehrsbehinderungen
und Lärmbelästigungen können
Sie telefonisch Kontakt mit der Wache
des Allgemeinen Ordnungsdienstes
unter Tel. (030) 90297-4601 aufnehmen.
Sofern der Allgemeine Ordnungsdienst
nicht erreichbar bzw. nicht im
Dienst sein sollte, können Sie die Polizei
über Amt www.berlin.de/ba-treptowkoepenick/service/artikel.86184.php
oder per Notruf 110 verständigen.
• ZAB - Zentrale Anlauf-und Beratungsstelle
im Ordnungsamt
Hinweise und Beschwerden zu Störungen
im öffentlichen Raum wie illegale Müllentsorgung
oder Straßenschäden können
zur Bearbeitung an die ZAB übermittelt
werden. Neben den Möglichkeiten,
Meldungen telefonisch abzugeben, können
diese auch über das Internetportal
„Ordnungsamt-Online“ oder ganz bequem
per Handy-App ( www.berlin.de/
ordnungsamt-online/mobile-app/) übermittelt
werden.
Meldungen, die zuständigkeitshalber nicht
das Ordnungsamt betreffen, werden durch
die Mitarbeitenden der ZAB zur Behebung
an die zuständigen Stellen weitergeleitet.
Der Stand der Bearbeitung kann dabei
online verfolgt werden.
Für Angelegenheiten, die ein sofortiges
Einschreiten erfordern, wie z. B. Verkehrsbehinderungen
oder akute Lärmbelästigungen,
wenden Sie sich bitte per Telefon
an den Allgemeinen Ordnungsdienstes
des Ordnungsamtes unter der Tel. (030)
90297-4601. In Notfällen bitten wir Sie,
sich direkt an die Notrufnummern der
Polizei (110) oder der Feuerwehr (112) zu
wenden.
• Allgemeiner Ordnungsdienst
Tel. (030) 90297-4601
ordnungsamt@ba-tk.berlin.de
• Aufrechterhaltung der öffentlichen
Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit
→ Ahndung von illegalen
Müllablagerungen
→ Einhaltung der Regeln in öffentlichen
Grün- und Erholungsanlagen
→ Kontrolle der Einhaltung von
Grillverboten
→ Überwachung des Hundegesetzes (z. B.
Mitnahmeverbot auf Spielplätzen, allg.
Leinenpflicht)
→ Durchsetzung des Jugendschutzgesetzes
im öffentlichen Raum
→ Ordnungsmaßnahmen bei Hausund
Nachbarschaftslärm
→ Überwachung der ordnungsgemäßen
Straßenreinigung u.
Winterdienstpflichten
• Überwachung des ruhenden Verkehrs
und des fließenden Verkehrs auf Gehwegen
und in Fußgängerzonen
→ Überwachung des ruhenden Verkehrs
(Halt- und Parkverstöße)
→ Einschreiten bei Verkehrsbehinderungen,
ggf. durch
Umsetzung von Kfz
→ Ahndung von Radfahrenden auf
Gehwegen
→ Kontrolle der Sondernutzungen im
öffentlichen Straßenland
Die Dienstkräfte des AOD sind jeweils in
Teams zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem
Auto unterwegs. Sie erfüllen hoheitliche
Aufgaben und sind in diesem Zusammenhang
berechtigt, Sonderrechte gemäß §
35 StVO in Anspruch zu nehmen. Das bedeutet,
Dienstfahrzeuge des Ordnungsamtes
dürfen auch dort halten, wo es anderen
Fahrzeugen untersagt ist, z. B. im absoluten
Haltverbot. Alle Dienstkräfte des AOD weisen
sich als Angehörige der Verwaltungsbehörde
oder deren Hilfsorgane im Rahmen
ihrer Dienstausübung nach dem Gesetz
über Ordnungswidrigkeiten gegenüber den
Bürgerinnen und Bürgern aus. Aus Gründen
der Bürgernähe ist eine Vorstellung mit Namen
vorgesehen, die Verweigerung dieser
Auskunft gegenüber Bürgerinnen oder Bürgern
ist jedoch zulässig. Auf Verlangen ist
eine Dienstkarte (allgemeine Visitenkarte
mit Stellenzeichen) auszuhändigen. Dienstkräfte
sind weiterhin zu folgenden Handlungen
berechtigt:
→ Erheben von Personendaten,
→ Feststellung der Identität,
→ Sicherstellungen von Sachen,
→ Durchsuchung von Personen
und Sachen sowie
→ Erteilen von Platzverweisen.
Bei einer Verweigerung kann in Amtshilfe
die Polizei hinzugezogen werden. Die
Weigerung, Auskunft über Namen und Anschrift
zu geben oder falsche Angaben zu
machen, stellt eine Ordnungswidrigkeit
dar und kann mit einem Bußgeld von bis
zu 1.000 Euro geahndet werden.
• Gewerbe- und Ordnungsangelegenheiten
ordnungsamt@ba-tk.berlin.de
→ Auskunftsersuchen aus der
Gewerbedatenbank
E-Mail: gewerbeanzeigen-oa@
ba-tk.berlin.de
Für nähere Informationen melden Sie sich
bitte telefonisch unter (030) 90297-4629
• Gewerbeangelegenheiten
→ An-, Ab- und Ummeldungen für natürliche
und juristische Personen sind bitte
über den „Einheitlichen Ansprechpartner“*
abzuwickeln
→ Erteilung gewerberechtlicher Erlaubnisse,
z. B. nach Gaststättenrecht, Spielverordnung,
Bewachungsverordnung, Maklerund
Bauträgerverordnung, Prostituiertenschutzgesetz
→ Ausstellung von Reisegewerbekarten
→ Beratung/Informationen für Veranstalterinnen
und Veranstalter
→ Erlaubnisse u. Festsetzungen für Märkte
Volksfeste, Messen und Ausstellungen
→ Ausschankgenehmigungen (Gestattungen)
für besondere Anlässe,
z. B. bei Straßenfesten
→ Anzeigen und Ausnahmegenehmigungen
für Feuerwerke
• Ordnungsangelegenheiten
→ Bußgeldverfahren
→ Gewerbeuntersagungen
→ Erlaubniswiderrufe
• Terminvereinbarung
Für die Erteilung von gewerberechtlichen
Erlaubnissen und Gestattungen, insbesondere
Geststättenerlaubnissen, Erlaubnissen
nach § 34 c, f, h, i GewO, Marktfestsetzungen
und Reisegewerbekarten,
nehmen Sie bitte Kontakt zum Erlaubnisbereich
auf: gewerbeerlaubnisse-oa@
ba-tk.berlin.de
Nähere Informationen erhalten Sie unter
der Tel. (030) 90297-4629.
*Wissenswertes
Gewerbemeldungen einfach und bequem
online erledigen. Wer ein Gewerbe
an-, ab- oder ummelden möchte, muss
keinen Termin beim Ordnungsamt vereinbaren.
Die Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe ist in Berlin
Einheitlicher Ansprechpartner für:
→ Unternehmensgründungen/
Gewerbeanmeldungen,
→ Gründungen v. Handwerksbetrieben,
→ die Aufnahme einer freiberuflichen
Tätigkeit,
→ grenzüberschreitende Dienstleistungen
und die
→ Anerkennung der Berufsqualifikation.
Über das Online-Portal „Einheitlicher Ansprechpartner“
unter www.ea.berlin.de
können gewerbliche Meldungen bequem
von Zuhause aus erledigt werden. Die
Nutzung des Services selbst ist kostenfrei.
Bei der Online-Gewerbean- und ummeldung
ist eine Gebühr von 15,- € zu zahlen,
die Gewerbeabmeldung ist kostenfrei.
Zahlungen können ebenfalls direkt
online erfolgen.
www.ea.berlin.de
139
WAS ERLEDIGE ICH WO?
WAS ERLEDIGE ICH WO?
140
• Fachbereich Veterinär- und
Lebensmittelaufsicht
Salvador-Allende-Str. 80 B, 12559 Berlin
Tel. (030) 90297-4811,
Fax (030) 90297-664810
vetleb@ba-tk.berlin.de
→ Gesundheitlicher und wirtschaftlicher
Verbraucherschutz
→ Aufsicht über den Verkehr mit Lebensmitteln,
Tabakerzeugnissen, kosmetischen
Mitteln, Bedarfsgegenständen, Nahrungsergänzungsmitteln
und freiverkäuflichen
Arzneimitteln
→ regelmäßige Überprüfungen in Herstellerbetrieben,
im Groß- und Einzelhandel,
in Gastronomiebetrieben, Hotels, Kantinen,
auf Märkten und Volksfesten
→ Aufklärung lebensmittelbedingter Krankheitsausbrüche
und Fällen v. Lebensmittelkriminalität
→ Beratung v. Gewerbetreibenden zu Bauvorhaben
und Betriebsöffnungen
→ Einhaltung von Qualitätsnormen und der
Preisangabenverordnung
→ Überwachung von Tierhaltungen nach
Tierschutz- und Tierseuchenrecht
→ Überwachung der Handhabung von Tierischen
Nebenprodukten
→ Registrierungen, Genehmigungen, Zulassungen
oder Erlaubnisse für gewerbliche/
gewerbsmäßige Tierhaltungen und
sonstige Unternehmen (z.B. Forschungseinrichtungen)
→ Genehmigung und Überwachung von
Tierausstellungen u.ä. Veranstaltungen
→ Überwachung der Einhaltung von Vorschriften
nach dem Berliner Hundegesetz
und seiner Durchführungsverordnungen
→ Genehmigung und Überwachung von
Haltungen gefährlicher Tiere wildlebender
Arten
→ Beratungen zu Fragen des Tierschutzes,
der Tierseuchenüberwachung und der
Gefahrenabwehr
→ Ausstellung von Gesundheitsbescheinigungen
für Tiere im internationalen Reiseverkehr
Amtstierärztliche Sprechstunde u. Sprechstunde
der Lebensmittelaufsicht nach Terminvereinbarung
per E-Mail an
vetleb@ba-tk.berlin.de
P
• Parkraumbewirtschaftung, Kontrolle
→ siehe Ordnungsamt
• Partnerstädte
→ siehe EU-Beauftragte und Beauftragte
für Städtepartnerschaften
• Patientenfürsprecher*innen
Qualitätsentwicklungs-, Planungs- und
Koordinierungsstelle (QPK)
Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin
Tel. 90297-6165
• Personalausweis beantragen,
Personalausweisverlust
→ siehe Bürgerämter
• Pflegekinderdienst
→ siehe Jugendamt Tel. 90297-5130
• Pflegeleistungen (ambulant / stationär)
→ siehe Amt für Soziales
• Planungs- und Koordinierungsstelle
Gesundheit und Soziales
→ siehe Qualitätsentwicklungs-, Planungs-
und Koordinierungsstelle (QPK)
• Presseanfragen, Pressestelle
Leitung: Frau Kirmse
Tel. 90297-2303
pressestelle@ba-tk.berlin.de
• Psychiatrische Versorgung (Planung,
Koordinierung)
→ siehe Qualitätsentwicklungs-, Planungs-
und Koordinierungsstelle (QPK)
Q
• Qualitätsentwicklungs-, Planungs und
Koordinierungsstelle (QPK)
Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin
Tel. 90297-6170
→ Gesundheitsberichterstattung
→ Gesundheitsförderung und Prävention
für Kinder, Jugendliche und
Erwachsene
→ Gesundheitsförderung für
ältere Menschen“
→ Psychiatriekoordination
→ Suchthilfekoordination
R
• Regionaler Sozialpädagogischer
Dienst (RSD)
→ siehe Jugendamt
Sprechzeiten vor Ort:
Di 9-12, Do 16-18 Uhr
JugFDGS@ba-tk.berlin.de
• Reisepass beantragen, Reisepassverlust
→ siehe Bürgerämter
• RLvF-Bescheinigung
→ siehe Bürgerämter
• Rundfunkbeitrag / Rundfunk- und
Fernsehgebührenpflicht, - Befreiung
→ siehe Bürgerämter
S
Schiedsamt
• Schiedsamtsbezirk 1 (ehemals 1 und 2)
Alt-Treptow, Plänterwald, Baumschulenweg,
Oberschöneweide, Niederschöneweide,
Johannisthal , Martin Sorgatz
Tel. 91707207, Mobil 0179 2328911
sorgatz.martin@online.de
Vertretung: Schiedsamtsbezirk 2
• Schiedsamtsbezirk 2 (ehemals 3, 4 und 6)
Adlershof, Altglienicke, Dammvorstadt,
Köllnische Vorstadt/Spindlersfeld, Bohnsdorf,
Grünau, Schmöckwitz, Köpenick-
Nord, Friedrichshagen, Rahnsdorf/Hessenwinkel
Annette Kunsch, Tel. 64 169 316
(erreichbar Mo. – Fr. von 8:30 – 18 Uhr)
annette.kunsch@t-online.de
Vertretung: Schiedsamtsbezirk 3
• Schiedsamtsbezirk 3 (ehemals 5)
Altstadt/Kietz, Allende Viertel, Wendenschloss,
Müggelheim
Klaus Winter, Tel. 55605011
klauswinter1@web.de
Vertretung: Schiedsamtsbezirk 1
• Schöffenamt
→ siehe Bezirkswahlamt
Schul- und Sportamt
Amtsleitung: Herr Winkelhöfer
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
Geschäftszimmer: Tel. 90297-3295
Fax 90297-663295
Bereich Schule
Fachbereichsleitung: Herr Kucher
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
Tel. 90297-2708
schulamt@ba-tk.berlin.de
→ Betrieb der Schulgebäude
→ Schulentwicklungsplanung
→ Schulorganisation
→ Sicherung der Schulpflicht
→ Schülerbeförderung
→ bauliche Unterhaltung und Investitionsplanung
der Schulen
→ Finanzangelegenheiten
→ Personalplanung/-entwicklung und -betreuung
→ Schulische Gremien:
Bezirksschulbeirat, Bezirkselternausschuss,
Bezirksschülerausschuss, Bezirksausschuss
für das pädagogische
Personal
Bereich Sport
Fachbereichsleitung: Herr Braesel
Sportpromenade 3, 12527 Berlin
Geschäftszimmer
Tel. 90297-7411
sportamt@ba-tk.berlin.de
→ Vergabe von Sportplätzen/-hallen
→ Pachten, Verträge, Übernachtungen für
Jugendliche und Sportler
→ allgemeine Sportprobleme
→ Finanzangelegenheiten, Zuwendungen
→ baul. Unterhaltung der Sportanlagen
→ Grundstückangelegenheiten
• Schulen
→ siehe Seiten 83-86
• Schulentwicklungsplanung, Schulplätze
(Grund- und Oberschulen, Förderzentren)
→ siehe Schul- und Sportamt
• Schwerbehindertenparkplätze, Antrag
→ siehe Straßen- und Grünflächenamt
SGA-SVB@ba-tk.berlin.de
• Seniorengesundheitskoordination
→ siehe Qualitätsentwicklungs-, Planungs-
und Koordinierungsstelle (QPK)
• Seniorenvertretung Treptow-Köpenick
Rathaus Johannisthal
Sterndamm 102, 12487 Berlin
Tel. 90297 – 6019
• Sorgerecht
→ siehe Jugendamt
• Sozialamt
→ siehe Amt für Soziales
• Sozialdienst, Sozialhilfe
→ siehe Amt für Soziales
• Soziale Wohnhilfe
→ siehe Amt für Soziales
• Sozialkommission
→ siehe Amt für Soziales
Tel. 90297-6085
• Sozialpsychiatrischer Dienst
→ siehe Gesundheitsamt
Tel. 90297-6000
• Sozialraumorientierte
Planungskoordination – SPK
Leitung: Ines Schilling,
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin.
Mit Bezirkskoordination, Gebietskoordinationen,
Datenkoordination
Raum für Beteiligung: AG.URBAN
→ Das Smart City Pilotprojekt „Smarte
Partizipation von der Kiezkasse bis
zum Bürgerhaushalt“ läuft zum 31.12.25
aus. Ziel: Entwicklung eines digitalen
Tools zur Erhöhung der Beteiligung
an Stadtteilbudgets und partizipativen
Budgetverteilungen. Es war Teil der Landesstrategie
Gemeinsam Digital: Berlin
(GD:B). Im Anschluss soll an der Qualifizierung
dieses Verfahrens und seines Prototypen
weitergearbeitet werden.
→ Förderkulissen: BENN (Berlin Entwickelt
Neue Nachbarschaften) für Allende-Viertel
und Altglienicke, Gemeinschaftsinitiative
Berlin I
Programm „Stärkung Berliner Großwohnsiedlungen“,
FEIN (Freiwilliges Engagement
in Nachbarschaften),
Kiezkassen, BSR-Kieztage, „Engagierte
Stadt Schöneweide“
• Spielplätze (Pflege, Unterhalt)
→ siehe Straßen- und Grünflächenamt
• Sporthallenvergabe
→ siehe Schul- und Sportamt
sportamt@ba-tk.berlin.de
• Sportplätze (Pflege, Unterhalt)
→ siehe Schul- und Sportamt
• Stadtentwicklungsamt
Leitung: Frau Zeidler, Tel. 90297-2452
Postadresse: PF 910240, 12414 Berlin
→ Fachbereich Bau- und Wohnungsauf
sicht, Tel. 90297-2450
Bauaufsicht@ba-tk.berlin.de
→ Fachbereich Denkmalschutz
Tel. 90297-2192
DenkmalschutzTreptow-Koepenick@
ba-tk.berlin.de
→ Fachbereich Stadtplanung
Tel. 90297-2312
FBStadtplanung@ba-tk.berlin.de
→ Fachbereich Vermessung
Tel. 90297-2064
Vermessung@ba-tk.berlin.de
• Städtepartnerschaften
→ siehe EU-Beauftragte und Beauftragte
für Städtepartnerschaften
WAS ERLEDIGE ICH WO?
141
WAS ERLEDIGE ICH WO?
• Standesamt
Leitung: Frau Ketzer
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
standesamt@ba-tk.berlin.de
→ Eheregister
Anmeldungen zu Eheschließungen
heirat@ba-tk.berlin.de
→ Geburtenregister
Anmeldung von Neugeborenen
geburt@ba-tk.berlin.de
→ Namenserklärungen / Urkundenstelle
urkundenstelle@ba-tk.berlin.de
→ Sterberegister
sterberegister@ba-tk.berlin.de
→ Nachbeurkundungen von Personenstandsfällen
im Ausland
• Stationäre Hilfe zur Pflege
→ siehe Amt für Soziales
• Sterberegister
Beurkundung von Sterbefällen
→ siehe Standesamt
sterberegister@ba-tk.berlin.de
• Sterbeurkunden
→ siehe Standesamt
urkundenstelle@ba-tk.berlin.de
• Steuerungsdienst, Personal
und Finanzen
Leitung: Frau Heinrich
Tel. (030) 90297 2920
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
ute.heinrich@ba-tk.berlin.de
• Straßenaufsicht
→ siehe Straßen- und Grünflächenamt
• Straßenbäume
→ siehe Straßen- und Grünflächenamt
• Straßenbaumaßnahmen
→ siehe Straßen- und Grünflächenamt
• Straßen, öffentliche, Straßenrecht
(Sondernutzungen, Straßenumbenennungen,
Widmungen)
→ siehe Straßen- und Grünflächenamt
• Straßen- und Grünflächenamt
Leitung: Herr Glüsenkamp
Tel. 90297-5823
Neue Krugallee 4, 12435 Berlin
SGA-Zentral@ba-tk.berlin.de
→ Fachbereich Grünflächen
Tel. 90297-5896
SGA-Gruen@ba-tk.berlin.de
→ Fachbereich Tiefba
Tel. 90297–5501
SGA-Tief@ba-tk.berlin.de
→ Straßenverkehrsbehörde (SVB)
Tel. 90297–4628
SGA-SVB@ba-tk.berlin.de
→ Friedhofsverwaltung
Sprechzeiten: Mo 9-12, Di 9-12,
Do 9-12 + 13-15, Fr 9-12 Uhr
Oberschöneweide, Grünau, Altglienicke,
Bohnsdorf, Müggelheim, Rahnsdorf,
und Hessenwinkel, Tel. 90297–5806
SGA-Gruen@ba-tk.berlin.de
Baumschulenweg und Adlershof; Gräber
der Opfer von Krieg- und Gewaltherrschaft
in Treptow-Köpenick
Tel. 90297–5807
SGA-Gruen@ba-tk.berlin.de
→ Kleingartenwesen
Tel. 90297–5999/ –5543
SGA-Zentral@ba-tk.berlin.de
• Suchthilfe
→ siehe Qualitätsentwicklungs-, Planungsund
Koordinierungsstelle (QPK)
T
• Teilhabefachdienst Soziales
→ siehe Amt für Soziales
• Tiefbau
→ siehe Straßen- und Grünflächenamt
• Tierschutz, Veterinär- und
Lebensmittelauficht
→ siehe Ordnungsamt
U
• Umwelt- und Naturschutzamt
Leitung: Frau Bechtold
Tel. 90297-5932, Neue Krugallee 4 (Haus
12), 12435 Berlin
→ Fachbereich Naturschutz
Tel. 90297-5884
naturschutzamt@ba-tk.berlin.de
→ Fachbereich Umweltschutz
Tel. 90297-5855
umweltamt@ba-tk.berlin.de
• Umweltzone
→ siehe Ordnungsamt
• Unterhaltssicherung
→ siehe Amt für Soziales
• Unterhaltsvorschuss
→ siehe Jugendamt
• Urkundenstelle, Ausstellen von Geburts-,
Heirats- und Sterbeurkunden
bei denen sich der Personenstandsfall
in Treptow-Köpenick ereignet hat
→ siehe Standesamt
urkundenstelle@ba-tk.berlin.de
V
• Vaterschaftsanerkennungen
→ siehe Jugendamt
• Verbraucherschutz
→ siehe Ordnungsamt
• Vermessung
→ siehe Stadtentwicklungsamt
• Volksbegehren / Volksentscheid
→ siehe Bezirkswahlamt
• Veterinär- und Lebensmittelaufsicht
(Schlachttier- und Fleischuntersuchung,
Tierseuchenbekämpfung, Tierkörperbeseitigung,
Tierschutz)
→ siehe Ordnungsamt
142
• Volkshochschule
Leitung: Herr Feldt
Baumschulenstr. 79, 12437 Berlin
Tel. 90297-4055
• Vormundschaften / Beistandschaften
→ siehe Jugendamt
Leitung: Herr von Klitzing
Tel. 90297-5310
W
• Wahlen
→ siehe Bezirkswahlamt
• Werbematerial, Verteilung von/auf
öffentlichem Straßenland
→ siehe Ordnungsamt
• Wirtschaftsförderung
Leitung: Herr Schmohl
Tel. 90297-2500, Rathaus Köpenick
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
→ siehe Seiten 51, 54, 55
wirtschaftsfoerderung@
ba-tk.berlin.de
existenzgruendung@ba-tk.berlin.de
stadtmarketing@ba-tk.berlin.de
www.berlin.de/wifoe-tk
→ Zentrale bezirkliche Anlauf- und Koordinierungsstelle
für Investoren und Unternehmen
- Schnittstelle zwischen Wirtschaft
und Verwaltung
→ Existenzgründungen
→ Bestandspflege/Unternehmensservice
→ Standort- und Citymarketing
→ Projektmanagement: insb. GRW-,
EU-Projekte
→ Innovationskorridor Südost
→ Smart City
→ Gemeinwohlökonomie/
Social Economy
→ Interkommunale Netzwerke
→ Tourismusförderung
→ Veranstaltungen: Wirtschaftsforen,
Ausbildungstag, Business Talk u.a.
• Wohnhilfe
→ siehe Amt für Soziales
• Wohnung, Ab-/Anmeldung einer Wohnung,
Änderung/Wechsel der Hauptwohnung
→ siehe Bürgerämter
• Wohnungsamt
Leitung: Frau Clemens
Hans-Schmidt-Str. 10, 12489 Berlin
post.wohnungsamt@ba-tk.berlin.de
→ Wohngeld,- Bewilligung,- Antragsannahme,
Lastenzuschuss / Mietzuschuss
→ Bearbeitung von Anträgen auf
Wohngeld
→ Bearbeitung von Anträgen zu Leistungen
der Bildung und Teilhabe für
Empfängerinnen und Empfänger
von Wohngeld oder Kinderzuschlag
→ Bearbeitung von Anträgen auf wohnwirtschaftliche
Bescheinigungen
(u. a. WBS)
→ Kontrolle und Durchsetzung der
Wohnungsbindungen
→ Umsetzung des Zweckentfremdungsverbot-Gesetzes
Z
• Zahnärztlicher Dienst
→ siehe Gesundheitsamt
Anmeldung - Tel. 90297-4005
• Zentrale Anlauf- und Beratungsstelle
(ZAB)
→ siehe Ordnungsamt
• Zentrale Revision zur Korruptionsbekämpfung
Rinkartstraße 13, 12437 Berlin
Tel. 90297 4991
post.zentrale-revision@ba-tk.berlin.de
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143
144
Zentrale Anlaufstelle Hospiz
Gut beraten, wenn es ums Lebensende geht
„Können Sie mir helfen? Meine Freundin kommt nicht über den Suizid
ihres Sohnes hinweg – gibt es eine Trauergruppe für solche Fälle?“,
„Mein 87-jähriger Vater hat eine Tumordiagnose. Nimmt ihn ein
Hospiz auf?“, „Meine Mutter ist an Demenz erkrankt, wo finde ich
Hilfe und Angebote zur Entlastung?“, „Muss ich in meiner Patientenverfügung
festhalten, dass ich meine Organe nicht spenden will?“
Für Lutz Martin und seine Kolleg*innen von der Zentralen Anlaufstelle
Hospiz (ZAH) gibt es wohl kaum eine Frage, auf die er keine
Antwort weiß. Jedenfalls nicht, wenn es um die Themen Sterben, Tod,
Trauer und Vorsorge geht. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert
ist die ZAH in Trägerschaft des Unionhilfswerks eine feste Größe
in der Berliner Beratungslandschaft: 1997 als Bundesmodellprojekt
ins Leben gerufen, zählt sie zu den ältesten Stabsstellen des
Landes Berlin. Inhaltlich widmet sich die ZAH, die ihr Büro an der
Richard-Sorge-Straße in Friedrichshain hat, allen Fragen, die das
Lebensende betreffen: einerseits im Rahmen von Pflege und Begleitung,
andererseits im Rahmen von Vorsorgemöglichkeiten wie
Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht. „Bei dieser wichtigen
Aufgabe unterstützen uns 20 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, die
wir in einer fundierten Schulung auf diese interessante Aufgabe vorbereiten.
Und wir freuen uns immer über Leute, die Lust haben, sich
bei uns zu engagieren“, so ZAH-Projektleiter Thomas Palavinskas.
☐ Weitere Infos: www.hospiz-aktuell.de
Thomas Palavinskas und seine
Kollegen beraten telefonisch oder
direkt in der ZAH in Friedrichshain.
Claudia Pfister
ZENTRALE ANLAUFSTELLE HOSPIZ
Berliner Fach- und Spezialberatung für Vorsorge und Lebensendthemen
ZENTRALE ANLAUFSTELLE HOSPIZ
Berliner Fach- und Spezialberatung für Vorsorge und Lebensendthemen
Bei uns sind Sie Sie in in guten guten Händen, Händen,
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wenn es um Beratung zu Sterben,
wenn Tod,Trauer es um & Beratung Vorsorge zu geht! Sterben,
Tod, Tod,Trauer Trauer & Vorsorge & Vorsorge geht! geht!
Tel. 407 111 13 | www.hospiz-aktuell.de
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Eine ungewöhnliche Gedenkfeier
Der fast vergessene Notfriedhof
„Als vor 80 Jahren die Walze des Krieges über Schmöckwitz und
Karolinenhof hinweg gerollt war, blieben neben zerstörten Gebäuden,
gesprengten Brücken und ausgebrannten Militärfahrzeugen
auch viele tote Menschen zurück. Doch wohin mit all den Toten?
Die Friedhöfe in Schmöckwitz und Eichwalde konnten so viele Tote
nicht aufnehmen und der Friedhof in Grünau war für die Einwohner
nicht erreichbar, denn die Straßenbahn fuhr nicht und andere
Transportmittel standen nicht zur Verfügung. Da legten die Bürger
im Wald am Adlergestell in Karolinenhof, gegenüber der heutigen
Tankstelle, einen Notfriedhof an. Insgesamt 103 Erwachsene und
fünf Kinder wurden hier bis zum November 1946 bestattet.“
(Mit diesen Worten lud der Ortsverein Schmöckwitz
am 8. Mai 2025 zu einer Gedenkveranstaltung ein.)
Der Friedhof wurde wieder zu Wald. Doch der Ortsverein und die
Ev. Kirchengemeinde Schmöckwitz halten die Erinnerung an diese
schlimme Zeit lebendig. Zu der „Gedenkveranstaltung für Frieden
und Völkerverständigung“ kamen an der historischen Stelle im Wald
ca. 80 Leute. Jugendliche der Kirchengemeinde verlasen die Namen
der hier Bestatteten, der Posaunenchor aus dem benachbarten
Eichwalde gab einen feierlichen Rahmen. Gemeinsam wurde
auch der Friedenskanon „Dona nobis pacem“ gesungen. Und es
wurde von Wolfgang Borchert der Text mit dem Titel „Dann gibt
es nur eins!“ verlesen. – Es war eine Antikriegsveranstaltung. Dafür
sorgte auch die berührende Rede von Almuth Berger, aktiv im
Ortsverein und der Evangelischen Kirchengemeinde.
Es waren übrigens keine Soldaten, die hier ihre letzte Ruhe fanden,
sondern Zivilisten, auch nicht unbedingt in Zusammenhang mit den
Kampfhandlungen. Am 5. Mai 1945 gab es die erste Beerdigung auf
dem Notfriedhof, eine 68-Jährige. Bis in die 1970er Jahre hinein gab
es noch mehrere Holzkreuze und einige Grabsteine, einige Gräber
wurden von Angehörigen noch gepflegt. Allmählich verfiel alles. Alte
Schmöckwitzer können sich noch erinnern, dass das Waldstück hier
früher umzäunt war. 2015 hat der Ortschronist Wolfgang Stadthaus
im Rahmen eines Projekts mit Jugendlichen aus der Kirchengemeinde
auf dem Friedhof aufgeräumt, Angehörige interviewt und eine
Gedenktafel aufgestellt. Sie wurde rund 70 Jahre nach Kriegsende
eingeweiht und Wochen später leider zerstört. Inzwischen erinnert
ein Findling mit eingemeißeltem R.I.P. an den Notfriedhof.
Sabine Nöbel
© S. Nöbel/aperçu (2)
STICHWORTVERZEICHNIS der Inserenten
Impressum
A-D
Adlershof Science at work.............................. 5
Agentur für Arbeit in Treptow-Köpenick....... 72
Agentur für Strategie, Design & Content.....64
Allianz Generalvertretung............................64
Altstadt Köpenick........................................... 47
Apres Church.................................................34
Ausbildung/Lehrstellen.................................69
Ausbildungstag Berlin Süd-Ost....................67
Ausbildungszentrum für Handel
und Wirtschaft.............................................. 73
Autohäuser, Autoservice...................... 131, 148
Ayurveda......................................................108
Bars, Lounge..................................................46
Baufachmarkt, Baustoffhandel.................... 115
Bildungsanbieter............................................73
Bodenverkehrsdienste...................................95
Bootszulassung............................................. 131
Bölschestraße..........................................42, 43
Bowls...............................................................49
Brauerei..........................................................46
Büroeinrichtungen (mit Showroom)..............64
Cafés....................................................... 43, 46
Campingplatz................................................34
Campus Stadt Natur.....................................111
Cargobike......................................................86
Catering.........................................................48
Cyberhotline für Berliner Wirtschaft.............53
Dachdecker, -meister.....................117, 119, 125
Digitalagentur Berlin.....................................53
Digitales Archiv für E-Rechnungen..............68
Dokumentationszentrum
NS-Zwangsarbeit...........................................37
Druckereien.................................................. 146
E-H
E-Rechnungen...............................................68
EDEKA-Markt..................................................42
Ehrenamt...................................................... 105
Einbauküchen.............................................. 123
Elektromeisterbetrieb....................................65
Elektrotechnik, Meisterbetriebe für............. 121
Erlebnishof „Willes Welt“............................... 24
Ev. Stadtkirche St. Laurentius..........................8
Eventlocation.............................................9, 45
Fachoberschulen............................................91
Fahrradladen............................................... 109
Fahrzeugprüfungen..................................131
Familien- und Geschäftsdrucksachen... 146
Familienratsbüro....................................... 90
Familienzentrum....................................... 80
Fenster und Türen........................117, 121, 123
Firmenfeiern.................................................9
Fitness-Studio.............................................97
Flughafen BER Newsletter........................55
Fortbildungsinstitut für päd. Praxis........... 81
Fraktionen, Parteien........................... 22, 23
Freiwilligenzentrum..................................105
Frühe Hilfen............................................... 80
Fußböden (Parkett, Teppich, Vinyl).........121
Gartenpflege............................................. 16
Gaststätten.............................................9, 44
Geburtshaus, Geburtshilfe................ 75, 101
Gemeindepsychiatrische Versorgung.....93
Geschenke.......................................... 44, 84
Gesundheit................................................ 99
Gesundheitsmanagement......................108
Gesundheitssportverein............................92
Glaserei.................................................... 125
Gold- und Silberankauf............................49
Goldschmiede...........................................49
Häusliche Pflege......................103, 104, 107
Heilpraktiker.............................................108
Hilfe zur Teilhabe, Inklusion....................103
Hörakustik.................................................. 98
Hospiz....................................................... 144
Hotel...........................................................45
I-L
Immobilien.....................................7, 65, 129
Ingenieurbüro...........................................131
Ingenieurtief-, Rohrleistungsund
Kanalbau............................................69
Inklusion, Eingliederung....................79, 103
Innovationspark Wuhlheide..................... 60
Instandsetzung..........................................131
Integrationsfachdienst............................. 68
Investitionsbank Berlin..............................57
Jalousien................................................... 117
Jugend- und Familienhilfe........................79
Kantine im Quartier89............................. 50
Karosseriearbeiten...................................131
Katholisches Schulzentrum...................... 89
Keramikcafé, Keramik bemalen...............49
Kfz-Zulassung............................................131
Herausgeber:
aperçu Verlagsgesellschaft mbH
Gubener Straße 47, 10243 Berlin
info@verlag-apercu.de
www.verlag-apercu.de
Geschäftsleitung: D. Otto, H. Thürsam
Redaktion: B. Nößler (bn),
K. Rolshausen (kr), S. Nöbel (sn)
Anzeigen: R. Starcken, J.-O. Gehrold,
K. Burchhardt, J. Ziebarth, U. Nickel,
D. Leonardi
Redaktionsschluss: 28.10.2025
in enger Zusammenarbeit mit dem
Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
www.berlin.de/ba-treptow-koepenick
Wir danken dem Tourismusverein Treptow-
Köpenick für die Zusammenarbeit.
Nachdruck – auch auszugsweise – oder Fotokopien
dürfen nur mit Quellenangaben und ausdrücklicher Genehmigung
des Herausgebers/Verlages erfolgen. Für
die Anzeigeninhalte sind die Inserenten verantwortlich.
BEZIRKSBROSCHURE
Vielfalt im grünen Südosten Berlins
Treptow-Köpenick
Adlershof • Altglienicke • Alt-Treptow • Baumschulenweg • Bohnsdorf • Friedrichshagen • Grünau • Johannisthal
Köpenick • Müggelheim • Niederschöneweide • Oberschöneweide • Plänterwald • Rahnsdorf • Schmöckwitz
Titelfotos/Nachweise
1 © Bezirksamt/D. Schwelle
2 © Bezirksamt/D. Schwelle
3 © Benjamin Jehne
4 © H.L. Berlin/stock.adobe.com
2
1 3
4
Unsere Broschüren finden Sie kostenlos im
App Store und bei Google play sowie unter:
www.berlin-broschueren.de
berlin-broschueren.de
145
Kinder- und Jugendhilfe............................ 81
Kinder- und Jugendklubs..........................79
Kindertagesstätten.....77, 78, 79, 80, 81, 82
Kliniken, Krankenhäuser.......................... 147
Krankengymnastik......................................93
Kunstglaserei............................................ 125
Kunsthof Köpenick.....................................34
KURA - Die Schwimmschule.............. 59, 64
Küchen...................................................... 123
Landschafts- und Gartenbau................... 16
Lastenräder............................................... 86
Lehrstellen; Ausbildung.............................69
Lernschwierigkeiten, Hilfe bei.................103
Licht- und Sonnenschutzanlagen............ 117
Lottostiftung Berlin.....................................24
Pflegeengagement, Kontaktstelle für..... 107
M-R
Malermeister..............................................65
Massagen.................................................108
Mercedes Benz Verkauf.......................... 148
MINT Events 2026.......................................5
Märkischer Lamahof...................................41
Märkisches Sozial- und Bildungswerk.... 80
Möbeltischlerei........................................ 123
Natur-Erlebnispark....................................24
Naturheilkunde..........................................93
Naturkost Grünau......................................48
Osteria..........................................................8
Papeterie............................................. 44, 84
Parteien, Fraktionen........................... 22, 23
Pensionen...................................................25
Personaldienstleistungen..........................55
Pflegeberatung........................................ 107
Apercu Fam.qxp_Layout 1 07.10.25 12:22 Seite 1
STICHWORTVERZEICHNIS der Inserenten
Pflegedienste...........................103, 104, 107
Pflegeheime.............................................103
Photovoltaik..............................................119
Physiotherapie...........................................93
Pizzeria.......................................................48
Plasmaspende.......................................... 99
Polenmarkt Hohenwutzen.........................33
Privatschulen..............................................87
Psychologische Begleitung...................... 58
Psychotherapie........................................108
Raumausstatter........................................120
Restaurants....... 8, 9, 43, 44, 46, 48, 49, 65
Ristorante...................................................43
S-T
Schmuck.....................................................49
Schöpfungsgeister.................................... 58
Schreibwaren...................................... 44, 84
Schulen..............................79, 82, 85, 87, 91
Schwangerenberatung, -vorsorge... 75, 101
Schwimmschule.........................................59
Sportsponsoring (1. FC Union)..................95
Spreepark................................................... 31
Steakhaus...................................................48
Sternenfischer..........................................105
Suchterkrankungen, Hilfe bei.................103
Tagespflege für Senioren........................106
Technologie- und
Gründerzentrum Schöneweide................ 61
Tischlerei.................................................. 123
Tourismusverein...................................30, 31
Touristeninformation Treptow-Köpenick..47
Treppen/Decken, Fertigung von............ 123
Lokale Unternehmen mit
Ausbildungs- und Jobangeboten:
· Bundesagentur für Arbeit..........................72
· K. Gruhn Landschafts- u. Gartenbau....... 16
· Pension Schwalbenweg............................25
· Tempton Aviation (Luftfahrt)................55, 71
· Flughafen BER...........................................70
· Karl Weiss Technologies........................... 69
· P&H Dachbau..................................... 71, 119
· Haack Jalousien..................................71, 117
· HAW Ausbildungszentrum
für Handel und Wirtschaft.........................73
· Kath. Schulzentrum für soziale Berufe.... 89
· EJF gemeinnützige AG................ 2. USS, 70
U-Z
Uhren, Schmuck.........................................49
Unfallschadengutachten, -schäden........131
Unternehmensgründungen.................57, 62
Unternehmerkreis Schöneweide.......64, 65
Veranstaltungshaus, Eventlocation............9
Volkshochschule Treptow-Köpenick.........35
Webdesign.................................................65
Werkstätten für Menschen mit
Beeinträchtigungen...................................64
Wintergärten............................................ 123
Wirtschaftsförderung ....................51, 55, 57
Wirtschaftskreis Treptow-Köpenick...........63
Wissenschafts- und Technologiepark
Adlershof......................................................5
Wohnaccessoires................................ 44, 84
Wohnquartiere................................. 126, 129
Wohnungsnotfallhilfe.................................79
Wohnungsunternehmen...........127, 128, 129
Yoga..........................................................108
YouGrow Frauennetzwerk..................58, 59
Familien- und
Geschäftsdrucksachen
146
druckerei-schmidt-bugiel.de
030 - 66 33 7 44
Unsere Expertinnen und Experten für Ihre Gesundheit, u. a.
Wir sind
für Sie da!
Brustzentrum
Chefärztin Dr. med. Anke Kleine-Tebbe
Telefon: (030) 30 35 - 30 50
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und
minimalinvasive Chirurgie
Chefarzt Prof. Dr. med. Matthias Pross
Telefon: (030) 30 35 - 33 17
Klinik für Innere Medizin –
Schwerpunkt Kardiologie
Chefarzt Dr. med. Iskandar Atmowihardjo
Telefon: (030) 30 35 - 33 18
Klinik für Neurologie
Chefarzt Prof. Dr. med. Robert Stingele
Telefon: (030) 30 35 - 34 11
Klinik für Gefäßmedizin
Chefarzt Dr. med. Malte Weinrich
Telefon: (030) 30 35 - 33 58
Klinik für Nuklearmedizin
Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Konrad Mohnike
Telefon: (030) 30 35 - 3949
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Chefarzt Dr. med. Rainer Wieth
Telefon: (030) 30 35 - 33 26
Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie
Chefarzt Dr. med. Matthias Hesse
Telefon: (030) 30 35 - 33 13
Klinik für Innere Medizin –
Schwerpunkt Gastroenterologie,
Hämatologie und Onkologie, Nephrologie
Chefarzt Dr. med. René Pschowski
Telefon: (030) 30 35 - 33 19
Klinik für Innere Medizin –
Schwerpunkt Geriatrie
Chefärztin Dr. med. Nadine Martin
Telefon: (030) 30 35 -35 05
Klinik für Urologie
Chefarzt Prof. Dr. med. Jan Roigas
Telefon: (030) 30 35 - 30 15
Zentrale Notaufnahme
Chefarzt Dr. med. Steffen Richter
Telefon: (030) 30 35 - 3915
DRK Kliniken Berlin Köpenick
Salvador-Allende-Str. 2 – 8, 12559 Berlin
www.drk-kliniken-berlin.de/koepenick