17.11.2025 Aufrufe

Treptow-Köpenick: Vielfalt im grünen Südosten Berlins

Die Berliner Bezirke sind Großstädte für sich: Die Bezirksbroschüren, die jährlich oder anderthalb jährlich erscheinen, stellen jeden Bezirk in seiner Vielfalt und Besonderheit dar. Der Leser erfährt Neues aus dem Rathaus und findet einen Wegweiser durch die Bezirksbehörde. Mit vielen Fotos, Berichten und Reportagen wird der Bezirk vorgestellt, von neuesten Projekten in Wirtschaft und Wissenschaft, Stadtentwicklung, Kultur und Sport berichtet. Unternehmen vor Ort prägen die Wirtschaftskraft des Stadtbezirkes. Global tätig sind sie doch regional verwurzelt. Wirtschaftsbroschüren porträtieren Firmen und Gewerbestandorte, stellen gewinnbringende Netzwerke und regionale Besonderheiten dar in Wirtschaft und Wissenschaft, Bauen und Wohnen, Handwerk, Kultur, Tourismus und Gesundheit. Erneuerbare Energien sind ebenso Schwerpunkt wie die Möglichkeiten zu Existenzgründung sowie Aus- und Weiterbildung.

Die Berliner Bezirke sind Großstädte für sich: Die Bezirksbroschüren, die jährlich oder anderthalb jährlich erscheinen, stellen jeden Bezirk in seiner Vielfalt und Besonderheit dar. Der Leser erfährt Neues aus dem Rathaus und findet einen Wegweiser durch die Bezirksbehörde. Mit vielen Fotos, Berichten und Reportagen wird der Bezirk vorgestellt, von neuesten Projekten in Wirtschaft und Wissenschaft, Stadtentwicklung, Kultur und Sport berichtet. Unternehmen vor Ort prägen die Wirtschaftskraft des Stadtbezirkes. Global tätig sind sie doch regional verwurzelt. Wirtschaftsbroschüren porträtieren Firmen und Gewerbestandorte, stellen gewinnbringende Netzwerke und regionale Besonderheiten dar in Wirtschaft und Wissenschaft, Bauen und Wohnen, Handwerk, Kultur, Tourismus und Gesundheit. Erneuerbare Energien sind ebenso Schwerpunkt wie die Möglichkeiten zu Existenzgründung sowie Aus- und Weiterbildung.

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BEZIRKSBROSCHURE

Vielfalt im grünen Südosten Berlins

Treptow-Köpenick

Adlershof • Altglienicke • Alt-Treptow • Baumschulenweg • Bohnsdorf • Friedrichshagen • Grünau • Johannisthal

Köpenick • Müggelheim • Niederschöneweide • Oberschöneweide • Plänterwald • Rahnsdorf • Schmöckwitz

berlin-broschueren.de


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Im Gespräch mit Oliver Igel, seit Oktober 2011

Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick

„Entscheidend ist, dass wir

gemeinsam Probleme lösen wollen.“

• Sie sind in Köpenick geboren und leben

seither hier. Wie sehen Sie den größten,

wald- und wasserreichsten Bezirk unter

den 12 Berliner Bezirken?

Oliver Igel: Wir sind schon anders. Bei uns

gibt es diese Gegensätze von der stark verdichteten

Innenstadt bis zu dörflichen Strukturen

mit wenig Infrastruktur. Wir haben Natur

und Stadt, über Jahrhunderte gewachsene

Altstadtgebiete und damit ein hohes

Geschichtsbewusstsein.

• Hat es Sie nie weg aus Berlin gezogen?

Mit dem Austauschsemester im Studium hat

es nicht geklappt. Andere Perspektiven bekomme

ich durch den Job, den Austausch

mit Partnerstädten und im Deutschen Städtetag,

wo wir im Ausschuss für Wirtschaft

und europäischen Binnenmarkt über Wirtschafts-

und Tourismusförderung sprechen,

die Krise im Einzelhandel oder Sonntagsöffnungszeiten.

Auch wenn wir keine eigenständige

Stadt sind, die Probleme sind ähnlich.

• Macht die Struktur mit Bezirken und

Senat für Sie Sinn?

Die Struktur ist nicht so außergewöhnlich.

Bayern hat eine vierstufige Verwaltung. Entscheidend

ist, ob wir gemeinsam im Sinne

der Menschen zusammenarbeiten. Entscheidend

ist, dass wir gemeinsam Probleme lösen

wollen. Das muss der Antrieb sein.

• Was haben Sie übernommen aus

anderen Städten und Ländern?

Wir haben uns aus unserer peruanischen

Partnerstadt Cajamarca die Seniorenolympiade

60 + abgeschaut. Sie passt perfekt zu

unserem Konzept und Bezirk mit sehr viel enälteren

Menschen. Wir wollen, dass sie nicht

vereinsamen, sondern aktiv bleiben. Eine

internationale Jugendbegegnung findet zur

European democratic action week statt. In

diesem Jahr gab es spannenden Austausch

zum Thema Wandel: Wie geht es weiter bei

ständigem Wandel in der Gesellschaft?

• Warum woll(t)en Sie politisch tätig sein?

Das Interesse, meine Heimat gestalten zu

dürfen, gab und gibt es bis heute. Auf der

untersten politischen Ebene kann ich am

konkretesten etwas tun. Hier werden Schulen

gebaut, Straßen und auch mal ein Rathaus

saniert. Nichts geht schnell. Man muss

einen langen Atem haben. Seit Beginn meiner

Amtszeit ringen wir ums Strandbad Müggelsee.

2026 wird es fertig.

• Sie waren 11, als vor 35 Jahren die

Mauer fiel. Fühlen Sie sich heute als

Bundesdeutscher? Als Ostdeutscher?

Ich bin Deutscher und habe das Glück, dass

ich Erfahrungen aus zwei Staaten mitbringe.

In unserem von Ost und West geprägten

Bezirk verstehe ich auch Haltungen von

Menschen, die beim Mauerfall älter waren

als ich. Ich bin Gewinner der deutschen Einheit:

Ich konnte studieren, in West-Berlin,

und meinen Berufsweg gehen. Andere dagegen

haben nach 1990 ihren Job verloren

und große Existenzängste.

• Sie haben bei der Stiftung Aufarbeitung

gearbeitet – warum war es Ihr Thema?

Aus Interesse. Ich habe mich im Studium auf

deutsch-deutsche Teilungsgeschichte spezialisiert.

Aus einem Praktikum ist ein Studentenjob

und dann ein Angestelltenverhältnis

geworden. Ich habe dort viele interessante

Geschichten erfahren und mich in unserem

Bezirk - mit dem längsten Mauerstreifen

und großem Engagement von Regimegegnern

- mit Partnern wie dem Heimatverein

schon als Bezirksverordneter engagiert für

© B. Laudzim

Gedenktafeln, Publikationen und einen Gedenkstein

zum 17. Juni 1953.

• In Folge der Wiedervereinigung mussten

viele Betriebe im Bezirk schließen –

würden Sie das so sehen?

Das ist so. Ich habe da auch persönliche Erfahrungen.

Meine Mutter hatte bei der DEFA

ihren Job verloren, musste komplett umschulen

und neu anfangen. Ich habe Verständnis,

wenn Menschen Sorge um den Arbeitsplatz

haben, weil sie wissen, wie das auf die ganze

Familie niederschlägt.

• Der Bezirk arbeitet immer noch an der

Zukunft der Industriebrachen. Was sind

für Sie gelungene und nicht gelungene

Beispiele der Transformation?

Berlin Chemie gibt es seit Ende des 19. Jahrhunderts.

Das Unternehmen hat es nach 1990

geschafft, die Zahl der Arbeitsplätze sogar

zu steigern! In Adlershof haben Mitarbeitende

der Akademie der Wissenschaften eigene

Firmen gegründet und in die neue Zeit geführt.

Gute und negative Erfahrungen prägen

Schöneweide: Aus dem Werk für Fernsehelektronik

entstand die Silicon Sensor GmbH,

dann First Sensor AG, heute Teil von TE

Connectivity. Wir haben die tolle Ansiedlung

der HTW, es wäre schön, wenn sie komplett

dorthin ziehen würde, ASML ist hier tätig, ein

internationales Erfolgsunternehmen im Chipbereich.

Aber 25.000 Industriearbeitsplätze

3


4

gingen dort verloren, diese sind nicht annähernd

wieder erreicht. Wir leiden an großem

Leerstand. Wir sind bei der Umwidmung des

Behrensufers.

• Reden wir über Verkehr. Am BER kommt

der Flugverkehr weniger in Gang als dort

erhofft. Spüren Sie den vorab postulierten

„Flughafenkorridor“, Entwicklungen, die

durch den BER befördert wurden?

Nicht jeder in unserem Bezirk ist unglücklich,

dass der Flugverkehr nicht so gestiegen ist

wie prognostiziert, weil der Bezirk betroffen

ist vom Fluglärm. Die Achse Innenstadt –

Flughafen – Lausitz ist interessant für Unternehmen,

da haben wir größere Chancen als

Steglitz oder Charlottenburg. Autobahn und

Flughafen bieten nationale wie internationale

Verkehrsanbindung.

• Auch das Tesla Entwicklungszentrum hat

daher seine Ansiedlung geplant.

Eindeutig. Die WISTA kommt an ihre Grenzen,

sucht folgerichtig Kooperationen im Umland,

was durch das Arbeiten an anderen Orten

und in Homeoffice möglich ist.

• Dass Straßen Verkehr anziehen, zeigt

die A 100. Die Kieze rundum sind zugestaut,

Sie hatten das vorausgesagt. Eine

Lösung ist nicht in Sicht.

Die Elsenbrücke muss leistungsfähiger werden,

so schnell wie möglich. Ich bin auch für

den ÖPNV-Ausbau, glaube aber nicht, dass

wir den Verkehr von oben herab stoppen

können. Wir müssen mit LKW- und Autoverkehr

leben. Wir brauchen Angebote, damit

nicht so viele auf das Auto angewiesen sind.

• Straßen ziehen offensichtlich Verkehr an,

Sie wollen trotzdem die TVO?

Ja, das ist der Sinn einer neuen Straße, wir

wollen dort nicht leere Luft feiern. Im besten

Fall soll damit der Verkehr in den Anwohnerstraßen

reduziert werden. Das wird bei der

TVO und der Autobahn passieren, was auch

die Verkehrssicherheit in den Kiezen erhöht.

• Vor zwei Jahren plädierten Sie in der Bezirksbroschüre

für Wasser als Verkehrsweg.

Da tut sich nichts, oder?

Leider nein. Ich finde es einen richtigen Weg.

Es gibt Schnellfähren, denn schnell muss es

gehen für eine Relevanz im Berufsverkehr,

mit wenig Wellenschlag. Die Natur muss geschützt

werden und Wassersportler dürfen

keine gefährlichen Situationen erleben. Wir

unterstützen ein geplantes Pilotprojekt, Pakete

an Wasseranlegestellen in Paketboxen

zuzustellen, um einige LKWs einzusparen.

• Union sollte zum Stadionausbau ein Verkehrskonzept

erstellen. Aber ein Fußballverein

kann keine S-Bahn bauen.

Das ist richtig, aber der Verein hat Verkehrsplaner

beauftragt, Lösungen zu erstellen. Ich

finde, dass wir mit dem neuen Regionalbahnhof

und einer Regionalbahn im 20-Minuten-

Takt, der S-Bahn im 10-Minuten-Takt, der

Straßenbahn, dazu der Bahn nach Spindlersfeld,

eine Situation haben, die auch mit

40.000 Gästen zu bewältigen ist. Vielleicht

noch mit Einlasszeiten, um alles zu entzerren.

Zumal viele Fans zu Fuß und mit dem

Rad kommen.

• Ideale Bedingungen wie am

Olympiastadion…

…werden wir nie haben, das ist historisch

entstanden. Vielleicht könnten Züge nur vom

Ostkreuz nach Köpenick und von Erkner nach

Köpenick fahren. Wir hatten vereinbart, dass

sich der Senat um den Stadionausbau und

der Bezirk um das Nachwuchsleistungszentrum

kümmert. Dieses ist lange eröffnet. Es

kann auch nicht unlösbar sein, hier ein Stadion

für 40.000 Menschen zu betreiben.

• Gerade erlebte unser Bezirk erneut einen

großen Stromausfall. Welche Konsequenzen

sollten daraus gezogen werden?

2019 erlebten wir an der Allendebrücke

menschliches Versagen bei Bauarbeiten,

2025 einen linksterroristischen Anschlag.

Wir müssen besprechen, wie zu verhindern

ist, dass große Teile des Bezirkes lahmgelegt

werden können. Das muss Konsequenzen

haben. Wir müssen klären, wie so massive

Auswirkungen verhindert werden können und

wir uns auf solche Situationen vorbereiten.

• Ihre Wünsche an die Berliner?

Ein bisschen weniger meckern, sich freuen,

wenn der Schulneubau geklappt hat und das

nicht als selbstverständlich sehen. Ich wünsche

mir, dass die Berliner sich freuen an

der Stadt, wo eine Menge gut gemacht wird.

• Für Treptow-Köpenick…

… wünsche ich mir, dass wir weiter die Angebote

für die Menschen aufrechterhalten und

ausbauen können. Dafür kämpfe ich.

• Können wir irgendwann einfach zum Bürgeramt

kommen und den Ausweis umschreiben

lassen?

Ja, das hoffe ich. Es hat sich deutlich gebessert,

gerne würden wir einmal pro Woche,

eine terminfreie Zeit anbieten, wo jeder einfach

kommen kann. Da sind die anderen Bezirke

nicht einverstanden. Da alle in alle Bürgerämter

gehen können, brauchen wir eine

berlinweite Lösung. Das dritte Bürgeramt im

Rathaus arbeitet übrigens ab 17.12.25.

• Sind Sie zufrieden mit den Leistungen,

die für Bürger*innen erbracht werden?

Es gibt viele Wünsche, dass Dinge schneller

bearbeitet werden könnten. Häufig werden

wir ausgebremst durch ständige Rechtsänderungen

und mangelnde Digitalisierung.

• Kandidieren Sie wieder?

Ich kandidiere wieder, wenn meine Partei es

zulässt. In den nächsten fünf Jahren stehen

große Dinge an: der Wohnungsbau in der

Friedrichshagener Straße, am Güterbahnhof,

am Segelfliegerdamm. Der Regionalbahnhof

Köpenick wird fertig. Es geht um das

Zusammenspiel mit der sozialen Infrastruktur.

Das neue Stadion an der Alten Försterei

wird den Bezirk verändern. All das würde ich

gerne mitgestalten.

• Wie erholen Sie sich?

Ich nehme konsequent meinen Urlaub und

verlasse die Stadt. Ich schätze die seltenen,

freien Tage am Wochenende. Dann mache

ich Gartenarbeit, das ist ganz entspannend.

G Gespräch: Birgit Nößler


MINT EVENTS

???

2026

Entdeckungsreise für Schulkinder

in Wissenschaft & Technik | adlershof.de/mint

JUGEND FORSCHT

24. | 25. FEBRUAR 2026

GIRL’S DAY

23. APRIL 2026

MINT-SUMMERSCHOOL

SOMMERFERIEN 2026

LANGE NACHT DER

WISSENSCHAFTEN

06. JUNI 2026

AUSBILDUNGSALLIANZ

ADLERSHOF | JUNI 2026

MÄDCHEN-TECHNIK-

KONGRESS

OKTOBER 2026

5


INHALT

6

Der Bezirk von A bis Z

• Eine Fotoreise durch den Bezirk

von A bis Z............................................. 10

Politik und Verwaltung

• Im Gespräch mit Bezirksbürgermeister

Oliver Igel................................................3

• WhatsApp-Kanal des Bezirksamts .......17

• Das Bezirksamtskollegium befragt...... 18

• Kiezkassenmittel für Projekte.................21

• Das Bezirkswappen...............................21

• Bürgermedaille 2025...........................22

• Bezirksverordnetenversammlung.........23

Geschichte(n) | Kultur | Tourismus

• Feste im Bezirk.......................................26

• Was Schmöckwitz, Bohnsdorf

und Altglienicke verbindet....................28

• Tourismusverein vermarktet

mit vielen Ideen wasser- und

waldreichsten Bezirk Berlins................ 30

• Vorfreude im Spreepark....................... 31

• Bürgerstiftung/Städtepartner...............32

• Stadtbibliothek......................................34

• Volkshochschule....................................35

• Porträts von Holocaust-Überlebenden

und kreative Schulprojekte...................36

• Erinnern in Schöneweide......................37

• Kulturzentrum Schöneweide................ 38

• Das Digitale Deutsche Frauenarchiv..39

• Verein PopKulturOst initiierte erstes

Klassentreffen der Ostmusik................ 40

Gute Adressen

• Flaniermeile Bölschestraße..................42

• Gemeinsames Kochen & Genießen....44

• Hotel Managerin: „In der Gastronomie

kannst du alles werden“.......................45

• Stadtmarketing für alle.........................46

• Restaurant oder Catering?...................48

• Bowls - Genuss, der vereint..................49

• Quartier 89 in Johannisthal................ 50

Wirtschaft | Bildung | Karriere

• Firmenwissen bewahren.......................52

• Business Talk der Wirtschaftsförderung:

Schöne Orte befördern Ideen..............54

• Wirtschaftsförderung unterstützt..........55

• ST3AM Adlershof: Neue Arbeitswelt ..56

• Adershofer Unternehmer Netzwerk..... 58

• YOU GROW Frauennetzwerk ..............59

• Start-up und Innovation Center...........62

• Wirtschaftskreis Treptow-Köpenick......63

• Unternehmerkreis Schöneweide..........64

• Ausbildungstag Berlin Süd-Ost:

Überraschende Vielfalt der Berufe..... 66

• Unternehmensstammtisch:

Gemeinwohl im Fokus......................... 68

• Lokale Ausbilder und Arbeitgeber.......70

• Berlins Ausbildungssuchmaschine.......72

• Tag des Handwerks im Mellowpark.... 74

Kinder | Jugend | Familie

• Das Familienservicebüro......................75

• Säuglingsgesundheit: „Mediennutzung -

Bildschirmfrei bis 3?“ ...........................76

• Kinderrechte: Wenn Kinder die

Erwachsenen zu laut finden.................78

• Kindertagesstätten und Kindertagespflege

in der Nähe finden....................79

• Ehrenamtliche Vormundschaft............ 80

• Schulen im Bezirk................................. 83

• Bildungscampus am Pegasuseck........87

• DigitalPakt Schule................................ 88

• #unkürzbar: Keine Schließung von

Jugendfreizeiteinrichtungen................ 90

• Aktionstag „Bezirksamt

zum Mitmachen“ ................................. 90

Sport | Gesundheit | Soziales

• Berliner Hausbesuche...........................93

• 7. Olympiade 60+.................................94

• Strandbad Müggelsee..........................94

• Sechs neue Sporthallen........................94

• Fußball-Hymne: Union im Blut ............95

• Sportbox................................................ 96

• Neuen Halle für den

Treptower Teufel Tennis Club.............. 96

• Dreifeldsporthalle Grünauer Schule...97

• Mit Blutplasma Leben retten............... 98

• Trinkbrunnen/Hitzeschutz...................100

• Geburtshausatmosphäre in der Klinik...101

• Speeddating beim Seniorenforum....102

• Kommunale KIEZKLUBs......................104

• Deutschkurs für ukrainische Senioren...105

• Eichenprozessionsspinner..................108

Umwelt | Natur | Nachhaltigkeit

• Klimasparbuch Treptow-Köpenick.....109

• „Moore sind stille Klimaschützer“.......110

• Handy- und Tablet-Sammelaktion ....110

• Initiative Re-Use Berlin:

Von alter Jeans zum neuen Hut...........111

• Fledermäuse am Teufelssee...............112

• Nationalerbe-Baum: Große

Flatterulme im Treptower Park............113

• In Adlershof erste Gitterbox für Bikes.114

Wohnen | Stadtentwicklung | Mobilität

• Fotoausstellung:

Den Bezirk mit Kamera entdecken.....116

• Digitale Stromzähler............................ 117

• Entwicklungskonzept Plänterwald......118

• Marktplatz Adlershof...........................120

• Quartiersmanagement erneuert

Kosmosviertel....................................... 122

• Dreieck Späthsfelde: Sorgen zwischen

„Harmonie“ und „Gemütlichkeit“...... 124

• Ideen für Sportpark Neue Krugallee.124

• Baumschulenkiez................................. 126

• Salvador-Allende-Straße................... 127

• Zukunftsraum Johannisthal................. 128

• Straßenbahnbetriebshof Adlershof...130

• Neuer Elektrobus-Betriebshof.............131

Behördenwegweiser

• Was erledige ich wo?.......................... 132

• Stichwortverzeichnis der Inserenten.. 145

• Impressum............................................ 146


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Die evangelische Stadtkirche St. Laurentius hat schon viel erlebt, jetzt wird sie saniert

Das Herz von Köpenick schlägt hinter dem Bauzaun

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Zum Erhalt der St.-Laurentius-Stadtkirche bitten wir

Sie sehr herzlich um Ihre Spende. Verwenden Sie folgende

Bankverbindung:

IBAN: DE63 1005 0000 0190 6897 65

Empfänger: Evangelischer Kirchenkreis Berlin Süd-Ost

Verwendungszweck: RT 114, Sanierung

Stadtkirche Köpenick

BIC: BELADEBEXXX

Die ev. Stadtkirche, das Wahrzeichen der Köpenicker Altstadt, ist

geschlossen. 1841 erbaut, hat die Kirche St. Laurentius nicht nur den

Streich des Hauptmanns von Köpenick in Nachbarschaft zum Rathaus

miterlebt, sie stand in Zeiten des Krieges, des Friedens und der

Friedlichen Revolution fest zu den Stadtbewohnern. Damit sie weiter

im Stadtbild fest verankert bleibt und ihre Aufgabe als Stadtkirche erfüllen

kann, ist die umfängliche Sanierung nötig. Seit dem 1. 7. 2024

wird sie rekonstruiert. Die Stadtkirche erhielt einen neuen Dachstuhl. Es

folgen eine moderne Fußbodenheizung, eine bessere Beleuchtung, ein

barrierefreies WC und Sanierungen des Mauerwerks. Das wird etwa

4,5 Millionen Euro kosten - eine Herausforderung für die Gemeinde.

Auch wenn die Kirche derzeit von einem Bauzaun umgeben ist, bleibt

die Gemeinde offen und ansprechbar. Erleben Sie Veranstaltungen

auf der geheizten Baustelle, von der Baustellenweihnacht über das

Silvesterkonzert bis zu kirchenmusikalischen Events, geführten Besichtigungen

und Konzerten auf der Baustelle. Immer, wenn eine temporäre

Nutzung der Kirche möglich ist, laden wir herzlich ein. Unsere Gemeindewebsite

www.stadtkirche-koepenick.de hält Sie zum Baugeschehen

und zu den Eventterminen auf dem Laufenden.

Wir freuen uns auf das große Wiedereinweihungsfest am 30. August

2026 und laden dazu herzlich in die Stadtkirche und auf den Kirchplatz

ein. Für Ihre Unterstützung erbitten wir Ihre Spende und sagen

Ihnen dafür herzlichen Dank! Gerne senden wir Ihnen eine Spendenbescheinigung

zu. Bitte teilen Sie uns dafür Ihre Adresse mit.

Mit freundlichen Grüßen - Ihre Ev. Stadtkirchengemeinde Köpenick,

Ralf Musold, Geschäftsführender Pfarrer

L’OSTERIA BERLIN MAHLSDORF Öffnungszeiten: Mo., Di., Mi. & Do.: 11:30 - 23:00, Fr. & Sa.: 11:30 - 00:00

So.: 12:00 - 23:00, Feiertage: 12:00 - 23:00

8

Alt Mahlsdorf 88 | 12623 Berlin | Tel. 030 641613 60 | mahlsdorf@losteria.de

https://losteria.net/de/restaurants/restaurant/berlin-mahlsdorf

Wir haben alles, was das Herz begehrt: knusprige Pizzen, hausgemachte

Pasta, leckere Antipasti, himmlische Dolci und natürlich ausgewählte Weine.

Die beste Pizza, Pasta d’Amour und eine einzigartige Atmosphäre –

ein unschlagbares Rezept! In der L’Osteria geht die Türe auf und schon fühlt

man sich wie in einer typisch italienischen Osteria: Hier kommen Menschen

– Familien, Freunde, Pärchen, Jung und Alt – zusammen, um gut zu essen. Es

ist ein bisschen laut, lebhaft und über allem schwebt der köstliche Duft der

echten italienischen Küche. Ein offener, herzlicher

Ort, an dem man so sein darf, wie man ist und

sich wie zu Hause fühlt.

RESERVIERUNG

– online –


VERANSTALTUNGSHAUS

Firmenfeiern & Eventlocation

Das Eiche Casino Veranstaltungshaus am Rande des Allende Viertels,

befindet sich auf dem Gelände des Traditionsvereins TSV Eiche,

dem ältesten Sportverein Köpenicks unter gleichem Namen,

der sich am 15. Januar 1896 gründete. Das 1987 von den Sportlern

erbaute Eiche Casino wird seither in familiärer Atmosphäre als Vereinsheim

genutzt.

Der große Saal für bis zu 100 Gäste, bietet allerdings auch Platz für

private Feiern wie Hochzeiten, Familien- oder Firmenfeiern. Unser

Team wird eure Gäste begeistern und verwöhnen und für einen persönlichen

Service sorgen. Unsere Haustechnik (Musikanlage, Beamer,

DJ-Technik) stellen wir auf Wunsch zur Verfügung. Gerne

treffen wir uns mit euch vorab zu einem persönlichen Beratungsund

Besichtigungstermin.

Wendenschloßstr. 6 · 12559 Berlin · Tel. 030 695 410 84 · 0172 30 73 993 · eichecasino@googlemail.com · www.eichecasino.de

Gaststätte mit separatem Saal und eigenem Catering-Service für Ihre Feierlichkeiten.

Zum Bohnsdorfer Eck

Die einzigartige Verbindung von Alt und Modern, Charme und Können im Herzen von Bohnsdorf.

Erleben Sie ein Stück Bohnsdorfer Geschichte! Wir laden Sie herzlich ein, in gemütlicher

Atmosphäre nach Herzenslust zu schlemmen. Genießen Sie auf unserer Sonnenterrasse und im

Restaurant unsere Spezialitäten und lassen Sie Ihren Abend bei uns ausklingen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mo, Di geschlossen

Mi-Fr 17 bis 23 Uhr / Sa, So 12 bis 23 Uhr

Küchenschluss 21:30 Uhr

Gaststätte „Zum Bohnsdorfer Eck“ · Grünbergallee 101 · 12526 Berlin · Inh. Karola Zobel

Tel. 030/6763464 · info@zum-bohnsdorfer-eck.de · www.zum-bohnsdorfer-eck.eatbu.com

9


A

© T. Wahl/aperçu-

„Aprés Church“ heißt die Veranstaltungsreihe immer sonntags ab 11.30 Uhr: Zwischen Ostern und Oktober wird in Alt-Köpenick 12 zu Musik – Kultur – Kommunikation

geladen. Der Eintritt ist frei, die Konzerte, Lesungen und Kunstevents des KunstHofKöpenick e. V. finanzieren sich ausschließlich über Spenden.

Auch kleine Snacks und Getränke werden dazu angeboten.

© F. Vauchel-

B

Bölschestraße – berühmt in ganz Berlin.

Die beliebte Einkaufsstraße von Friedrichshagen,

1753 angelegt, lohnt über ihre

1,25 Kilometer einen Bummel: viele Läden,

Kunst, Cafés und Restaurants in Gründerzeit-, Jugendstil-

und noch älteren Bauten. Der Gründer und

Namensgeber des Ortsteils, Friedrich II., hat hier seit

1904 ein Denkmal, das 1945 zerstört wurde und seit

2003 wieder auf dem Marktplatz steht, der Kirche gegenüber.

Die Straße selbst ist nach dem Schriftsteller

Wilhelm Bölsche benannt, einem Vertreter des Friedrichshagener

Dichterkreises.

© S. Nöbel/aperçu-

C

Cöpenicker Wanderfreunde: Es wird nicht

vorrangig in Köpenick gewandert und die

Mitglieder sind auch nicht alles Köpenicker.

Aber der Verein wurde am 29.11.1991 in Köpenick gegründet

und ist Mitglied beim Berliner Wanderverband

e. V. Die Wanderungen führen durch ganz Berlin und

Brandenburg, aber auch mal nach Sachsen, Sachsen-

Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Polen. Es gibt

auch mehrtägige Wanderfahrten im In- und Ausland.

Gäste sind willkommen (2 Euro je Tageswanderung).

Das Programm findet man im Internet unter coepenicker-wanderfreunde.de.

© Adobe Stock-

D

Dorfschule Müggelheim: Die Alte Schule

am Dorfanger Müggelheim wurde 1890 auf

der Dorfaue eingeweiht - für eine einklassige

Volksschule mit durchschnittlich 25 bis 30

Schülern. Bereits 1932 wurde der Anbau eines weiteren

Klassenzimmers notwendig. Später dienten die Räumlichkeiten

einem Kindergarten, der Volksbibliothek, der

Mütterberatung sowie dem Büro der Nationalen Front.

Ab 1980 war hier der Dorfklub. Unter der Regie des 1990

gegründeten Heimatvereins wurde die Alte Schule zu

einem vielseitigen kulturellen Zentrum, seit 2007 mit

AG Heimatmuseum.


E

© Frank Sperling-

Eierhäuschen. Das Ausflugslokal im Plänterwald am Spreeufer entstand im 19. Jahrhundert. Nach zwei Bränden ist der heutige Bau der dritte von 1892. Warum Eierhäuschen?

Weil der Wächter des Lagerplatzes hier nebenbei Eier an die Schiffer verkaufte oder weil der Preis eines örtlichen Ruderwettbewerbs ein Schock Eier

war. Saniert wurden Lokal und Biergarten (nebst Spielplatz).

© S. Nöbel/aperçu-

F

Feuerwache: Die Alte Feuerwache in Niederschöneweide

in der Michael-Brückner

Straße ist Bestandteil der neuen Mittelpunktbibliothek.

Im Neubau (Architekturpreis Berlin

2016) befindet sich der öffentliche Bereich mit rund

1.500 Quadratmetern Fläche für rund 75.000 Medien

(neben Büchern und Hörbüchern auch Filme und Konsolenspiele)

und Raum für vielfältige Veranstaltungen.

Die Mittelpunktbibliothek für Treptow liegt zentral am

S-Bahnhof Schöneweide. Kostenloses WLAN gibt es im

gesamten Gebäude, sieben Internetarbeitsplätze, auch

Drucker, Kopierer und Scanner.

© Colin Smith on geo.hlipp.de/wikimedia.org-

G

Gartenstadt Falkenberg: Die wegen ihrer

expressiven Farbigkeit auch Tuschkastensiedlung

genannte Wohnanlage vom Architekten

Bruno Taut im Ortsteil Bohnsdorf am Falkenberg

griff 1913-15 die englische Gartenstadtidee auf. Sie

steht heute auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes

und ist auch ein Beispiel für den Reformwohnungsbau

in Berlin bis 1933. Die Gebäude um den Akazienhof und

am Gartenstadtweg stehen heute unter Denkmalschutz.

Wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten wurden nicht alle

geplanten Häuser (Genossenschaftseigentum) gebaut.

© WISTA Management GmbH

H

Humboldt-Uni in Adlershof: Mit über 6.000

Studierenden ist der Campus ein neues Zentrum

des Ortsteils in Deutschlands größtem

Wissenschafts- und Technologiepark. Hier

gibt es die Institute für Chemie, Geographie, Informatik,

Mathematik, Physik und Psychologie, auch das Center

for the Science of Materials Berlin. Die Skulptur mit den

beiden Köpfen bewegt sich ständig. Sie soll Forschung,

Kommunikation und die Beziehung zwischen dem Allgemeinen

und Individuellen symbolisieren, zudem mit

den beiden Humboldt-Denkmälern am Standort Unter

den Linden verbinden.


M

Müggelsee: Der Müggelsee in Treptow-Köpenick ist Berlins größter See und gliedert sich in den großen und kleinen Müggelsee – zusammen stolze 7,4 km²

Wasserfläche! Wassersportfans kommen hier voll auf ihre Kosten: Segeln, Surfen oder Motorbootfahren sind erlaubt. Rund um den See locken gemütliche

Cafés, Restaurants und das Museum Wasserwerk Friedrichshagen – sowie herrliche Badestellen.

© eFoilution.de-

K

© FEZ Berlin / Michael Kirsten © B. Nößler/aperçu

L

Kinder-und Jugend- und Familienzentrum FEZ: Ein Abenteuer-, Spiel-,

Linsenteleskop: Im Treptower Park befindet sich die Archenhold-Sternwarte,

Lern- und Erlebnisort ist Europas größtes gemeinnütziges Kinder-und Jugend-

und Familienzentrum. In der Wuhlheide gelegen, ist der Besuch

1896 gebaute Riesenfernrohr auf dem Dach, mit 21 Metern Brennweite das

die größte und älteste Volkssternwarte Deutschlands. Weithin sichtbar ist das

auch immer ein kleiner Ausflug in die Natur. Unter dem Dach des Hauses

längste bewegliche Linsenfernrohr der Welt. In der „Nacht auf der Sternwarte“

befinden sich u. a. das größte Kindertheater Berlins, die Astrid-Lindgren- kann dort gemeinsam der Himmel beobachtet werden. Wie das Linsenteleskop funktioniert,

wird im Museum erläutert. Dort ist auch Berlins größter Meteorit zu sehen, gibt

Bühne, die Landesmusikakademie Berlin, das orbitall Raumfahrtzentrum

und eine Schwimmhalle. Der Kugelbrunnen auf dem Vorplatz des FEZ ist es Ausstellungen zu Weltall, Sonnensystem und Geschichte der Astronomie.

im Sommer ein beliebtes Wasserspiel. Er wurde 2019 umfassend saniert.


P

© Berliner Forsten-

Plänterwald: Der rund 90 Hektar große Plänterwald, ein geschütztes Landschaftsgebiet, begeistert mit seinem abwechslungsreichen Baumbestand. Die Spree begrenzt

den Norden. Am dortigen Ufer steht das historische Eierhäuschen, daneben liegt das Gelände des Spreeparks, der aktuell revitalisiert wird. Ein etwa fünf Kilometer

langer Rundweg lädt zum Joggen, Radeln oder Spazieren ein, während Waldspielplatz und „Plansche“ sowie die Waldschule besonders Familien anziehen.

© Andreas Schoelzel

N

NS-Dokumentationszentrum Zwangsarbeit:

In Schöneweide befindet sich das letzte weitgehend

erhaltene NS-Zwangsarbeiterlager

Berlins – einst eines von über 3000. Auf dem

Gelände an der Britzer Straße wurden zwischen 1943

und 1945 Zwangsarbeiter untergebracht. Heute erinnert

das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit an das

Schicksal von Millionen und lädt seit 2006 zum Gedenken

und Lernen ein.

© Freie Waldorfschule Berlin-Südost © S. Nöbel/aperçu

O

Q

Otto-Schneider Textilfabrik: Die 1896-97

Quartiersmanagement-Gebiet ist seit 2016

vom Textilunternehmer Otto Schneider in der

das Kosmosviertel in Altglienicke, über die

damaligen Sedanstraße 10 errichtete Fabrik

Städtebauförderung des Bundes und des

steht exemplarisch für die frühe Industrieansiedlung

in Niederschöneweide. Das Ensemble aus Fa-

am Stadtrand wird seitdem zu einem vielfältigen und

Landes gefördert. Die Großwohnsiedlung

brikhallen und Wasserturm wurde ab 1993 zur Freien lebenswerten Kiez mit generationsübergreifenden

Waldorfschule Berlin-Südost umgebaut und erhielt dafür

die Ferdinand-von-Quast-Medaille. Heute lernen hier Das Quartiersbüro sitzt nach einem Umzug heute di-

Angeboten für die Bewohnerschaft weiterentwickelt.

Kinder und Jugendliche bis zum Abitur. Seit 2013 ergänzen

zwei moderne Neubauten das historische Ensemble. des Quartiersmanagements ist an fünf Tagen in der

rekt am zentralen Platz des Kosmosviertels. Das Team

Woche hier erreichbar. Die Bank vor dem Büro dient

als idealer Treffpunkt.


U

© R.Starcken/aperçu-

Union Berlin: Der 1966 gegründete Fußballverein aus Köpenick (der Vorgängerverein kann auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurückblicken) stieg 2019 zum

1. Mal in die Fußball-Bundesliga auf. Die Stimmung und Unterstützung durch die Fans an der Alten Försterei sind legendär. Seit 2025 spielen auch die Damen erstklassig.

Geplant ist, das Stadion zu erweitern. Am Bruno-Bürgel-Weg wurde bereits Mitte 2024 das neue Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC © Union Thomas Berlin Wolter/pixabay.com

e. V. eröffnet.

© Freie Waldorfschule Berlin-Südost

R

Rathaus Köpenick: Nach drei Jahren Sanierung

erstrahlt das Rathaus Köpenick

wieder in neuem Glanz! Der prachtvolle

Bau im Stil der märkischen Backsteingotik, der 1905

eingeweiht wurde, zählt zu den schönsten Rathäusern

Berlins. Die Mitarbeitenden sind vom Interimsstandort

in Adlershof in das denkmalgeschützte

Gebäude zurückgekehrt, und ab Dezember 2025

ist auch das Bürgeramt im Rathaus wieder geöffnet.

© Tourismusverein/ Benjamin Jehne

S

Schloss Köpenick: Zwischen 1677 und 1690

ließ der hohenzollernsche Kurprinz Friedrich,

der spätere Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg

und erste König in Preußen, das Schloss

anstelle eines älteren Jagdschlosses errichten. Entstanden

ist ein barockes Kleinod, das bis heute durch seine

harmonische Architektur und die reizvolle Lage besticht.

Dort befindet sich das Kunstgewerbemuseum mit Werken

der Raumkunst aus Renaissance, Barock und Rokoko.

© B. Nößler/aperçu

T

Teufelssee – Der 3 km lange Naturlehrpfad

hier wurde in letzter Zeit umfassend erneuert.

Das Gebiet liegt im Herzen von Köpenick und

umfasst Moor, See, Berge und Wald. Bei der

Neugestaltung wurde der Lehrpfad familienfreundlicher,

mit interaktiven Stationen, die spielerisch Wissen über

Wald und Natur vermitteln. Der alte Pfad war bereits

1965 angelegt und 1970/71 aufgefrischt worden. Das

Lehrkabinett Teufelssee bietet vertiefende Informationen

zur Moor- und Waldökologie. Ein häufiger Startpunkt ist

die Gaststätte Rübezahl am Müggelsee.


X

© Anja Nachtweide auf Pixabay-

X An der Kreuzung der damaligen Berliner Bezirke und heutigen Ortsteile Treptow, Friedrichshain und Kreuzberg, mitten in der Spree, steht seit 1999 die 30 Meter

hohe Skulptur des amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky. Sie kann als Symbol für die Verbundenheit und Verletzlichkeit der aus Molekülen bestehenden Menschen

als auch für die deutsche Wiedervereinigung an der einstigen Grenze beider deutscher Staaten interpretiert werden.

© B. Nößler/aperçu

V

Volkshochschule Treptow-Köpenick: Neben

der Fassadensanierung sind der Einbau eines

Personenaufzugs und brandschutztechnische

Maßnahmen geplant. Saniert wird mit Mitteln

aus dem Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden

Stadt. Marco Brauchmann, Bezirksstadtrat für Weiterbildung,

Schule, Kultur und Sport freut es: „Volkshochschulen

sind das Rückgrat der Erwachsenenbildung.

Dementsprechend gehören sie ordentlich ausgestattet

und instandgehalten. Das gilt insbesondere für die

Volkshochschule in Baumschulenweg, deren imposantes

Gebäude in die Jahre gekommen ist.“

© H. Baumann/aperçu

W

Wilhelm Voigt: Die Skulptur des „Hauptmanns

von Köpenick“ vor dem historischen Rathaus

ist ein beliebtes Fotomotiv. Hier lassen sich

gerade Hedda und Hans M. aus Würzburg

mit ihm ablichten. Die lebensgroße Bronzefigur vom

armenischen Künstler Spartak Babajan wurde 1996

aufgestellt. Der Schuster Friedrich Wilhelm Voigt hat

bekanntlich in der Uniform eines preußischen Hauptmanns

mit dem „Köpenickiade“-Streich einst die Stadtkasse

erbeutet. Blankpoliert sind die Finger der vorgestreckten

rechten Hand der Figur. Schon viele Hände

haben sie ergriffen.

© S. Nöbel/aperçu

Z

Zeuthener See: Zeuthener See (4 km lang)

und Seddinsee (2,9 km lang) sind beiderseits

der Schmöckwitzer Brücke, auf der

das Foto entstand, seenartig verbreiterte

Teile des Flusses Dahme im Südosten des Bezirks

Treptow-Köpenick. Durch den Zeuthener See verläuft

die Grenze zwischen Berlin und Brandenburg. Außer

den Bezirksortsteilen Schmöckwitz und Rauchfangswerder

liegen am Ufer auch Eichwalde und das namensgebende

Zeuthen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald.

Die Dahme ist ein beliebtes Wassersport-Gebiet zum

Schwimmen, (Stand up-)Paddeln, Rudern, Segeln…


Berlin & Brandenburg

16

Professionelle Gartenpflege für die ganze Saison!

Mit einem eigenen Garten verbinden sich Vorstellungen

von immergrünem Rasen, gepflegten

Hecken und Sträuchern, blühenden Obstbäumen

und bunten Blumenbeeten.

Wir von der Firma K. Gruhn Landschafts- &

Gartenbau sind seit über 14 Jahren Ihre kompetenten

Partner, um für Sie und mit Ihnen Ihren

Garten anzulegen, zu pflegen und Ihnen damit

Ihren persönlichen Raum im Grünen zu schaffen.

Unser Team aus erfahrenen Gartenprofis und

Handwerkern freut sich darauf, auch Ihre

Gartenanlage zu pflegen oder neu zu gestalten.

Wir suchen Euch (m/w/d)!

(Vollzeit, Führerschein B und Be

wünschenswert, Bewerbungen

per Mail)

• Landschaftsgärtner

• Gärtner

• Gartenhelfer

• Grünpfleger

• Landschaftsbauer

• Quereinsteiger für Gartenund

Landschaftsbau

K. Gruhn Landschafts- & Gartenbau

Karl-Liebknecht-Straße 154

15732 Schulzendorf

Was heißt Gartenpflege?

Dauergartenpflege mit festen Intervallen!

■ Rasenpflege (Schnitt + Düngung)

■ Gehölzpflege (Hecken und Strauchschnitt)

■ Obstbaum- und Zierbaumschnitt

■ Unkrautbeseitigung

■ Staudenpflege

■ Düngerarbeiten

Weitere Leistungen:

■ Wege- und Pflasterarbeiten

■ Neuanlagen und Umgestaltungen

■ Instandsetzungen

■ Neupflanzungen und Rollrasen

■ Baumfällungen

■ Rodungsarbeiten

Tel. 0177 57 57 57 9

info@gruhn-gartenpflege.de

www.gruhn-gartenpflege.de


Bezaubernder Blick auf den Luisenhain und das Rathaus in der Altstadt

© R. Hoffmann/aperçu

POLITIK UND VERWALTUNG

Immer gut informiert: WhatsApp-Kanal des Bezirksamts

Mit dem offiziellen WhatsApp-Kanal des

Bezirksamts Treptow-Köpenick bleiben

Bürgerinnen und Bürger stets auf dem Laufenden

– direkt auf dem Smartphone. Der

Kanal informiert über aktuelle Meldungen

zum Bevölkerungsschutz und gibt wichtige

Hinweise aus dem Bezirksamt.

Gerade beim großflächigen Stromausfall

im September 2025 zeigte sich, wie wichtig

schnelle und verlässliche Informationswege

sind. Über WhatsApp konnten viele

Menschen zeitnah erfahren, wo sie Unterstützung

finden und welche Einrichtungen

geöffnet waren.

Das Bezirksamt nutzt die Plattform bewusst,

weil viele Menschen WhatsApp ohnehin

täglich verwenden. So erreichen wichtige

Informationen die Bevölkerung dort,

wo sie kommuniziert – einfach, direkt und

ohne Umwege.

So abonnieren Sie den Kanal:

→ 1. Öffnen Sie WhatsApp auf Ihrem

Smartphone.

→ 2. Scannen Sie den QR-Code

oder öffnen Sie den Link:

https://whatsapp.com/channel/

0029VbAtBkqEAKWEvI5gkV1G

→ 3. Tippen Sie auf „Abonnieren“.

→ 4. Um keine Beiträge zu verpassen,

Glockensymbol aktivieren

Und schon erhalten Sie regelmäßig

aktuelle Informationen aus dem Bezirk –

schnell, kompakt und zuverlässig.

17


Das Bezirksamtskollegium befragt

POLITIK UND VERWALTUNG

Bezirksbürgermeister,

Leiter der

Abteilung Bürgerdienste,

Personal,

Finanzen, Immobilien

und Wirtschaft

Oliver Igel SPD

© B. Laudzim

André Grammelsdorff CDU

Stellvertretender

Bezirksbürgermeister

und Bezirksstadtrat,

Leiter der Abteilung

Jugend

© Bezirksamt TK

Was haben Sie erreicht als Bezirksbürgermeister?

In den letzten zwei Jahren hat sich viel bewegt, damit Treptow-

Köpenick noch lebenswerter wird: Wir schaffen neue, bezahlbare

Wohnungen durch Projekte landeseigener Wohnungsbaugesellschaften,

weitere Schulen wurden saniert und erweitert, ein drittes

Bürgeramt wurde bewilligt und die Badestelle Rahnsdorf am

Müggelsee (Strandbad Müggelsee) wurde attraktiver gestaltet. So

kommen mehr Service, Natur und Lebensqualität direkt zu den

Menschen im Bezirk – für ein Miteinander, von dem alle profitieren.

Was möchten Sie anstoßen und verändern?

Wir leben mal wieder in finanziell stürmischen Zeiten. Beim Senat

setze ich mich dafür ein, dass die Bezirke besser mit Geld ausgestattet

werden. Fehlt bei uns Geld, merken es die Bürgerinnen

und Bürger als erste. Wir brauchen auch mehr mietpreisgebundenen

Wohnraum, müssen Integration und Inklusion stärken und

die Digitalisierung konsequent ausbauen. Wer eine Arbeit, eine

Ausbildung oder einen Studienplatz sucht, soll bei uns eine Chance

bekommen. Offene Nachbarschaften, moderne Verwaltungsservices

und eine bessere Vernetzung im Bezirk sind mir wichtig.

Mein Ziel ist ein lebendiges, zukunftsfestes Treptow-Köpenick, in

dem jeder Mensch Chancen, Teilhabe und Lebensqualität erfährt.

Was haben Sie erreicht als Bezirksstadtrat?

Ich freue mich, dass Elterngeld bei vollständigen Unterlagen nun

nach ca. vier Wochen ausgezahlt wird. Seit April 2024 gibt es

im Bezirk ein Familien-Service-Büro als zentrale Anlaufstelle im

Jugendamt. Mein Schwerpunkt ist Jugendbeteiligung: Seit September

finden Wahlen für ein Kinder- und Jugendparlament statt,

auch die Jugendsprechstunden laufen gut. Ein Highlight für die

Kleinsten ist das von mir initiierte jährliche Kita-Sportfest.

Was möchten Sie anstoßen und verändern?

In unserem schönen Bezirk gibt es noch vieles anzustoßen, dazu

ist es weiterhin notwendig zuzuhören und gemeinsam nach Lösungen

zu suchen. Aus meinen Bürgersprechstunden weiß ich um

viele engagierte Menschen, die im Behördendschungel schier versinken.

Hier bedarf es mehr pragmatischer Lösungen. Jugendliche

benötigen Raum für sich, in dem sie unter sich sein dürfen, so wie

Generationen vorher auch, dazu ist Vertrauen der Gesellschaft

und der Politik nötig. Und die überwiegende Mehrheit der jungen

Menschen weiß dieses Vertrauen zu schätzen.

18


Dr. Claudia Leistner Bündnis 90/Die Grünen

Bezirksstadträtin

und Leiterin

der Abteilung

Stadtentwicklung,

Straßen, Grünflächen

und Umwelt

© Antja Pahl

Bezirksstadtrat

und Leiter

der Abteilung

Weiterbildung,

Schule, Kultur

und Sport

Marco Brauchmann CDU

© privat

POLITIK UND VERWALTUNG

Was haben Sie erreicht als Bezirksstadträtin?

Wir haben über 10 km neue Radwege gebaut, neue Abstellanlagen

installiert und Gehwege barrierefrei gestaltet. Im Kungerkiez

wurde unter Beteiligung von Bürger*innen die Konzeption für den

ersten Kiezblock im Bezirk auf den Weg gebracht. Mit sanierten

und neuen Spielplätzen sowie temporären Spielstraßen stärken

wir lebenswerte Quartiere. Zudem haben wir die Strategie Grün

und das Biodiversitätskonzept erarbeitet, um Natur-, Frei- und

Lebensräume nachhaltig zu sichern.

Was möchten Sie anstoßen und verändern?

Mein Ziel ist es, die Mobilitätswende weiter zu beschleunigen – mit

sicheren Fuß- und Radwegen, dem Ausbau des ÖPNVs, sicheren

Schulwegen und mehr Radabstellplätzen (u. a. Fahrradparkhaus

Schöneweide). Wir schaffen mehr grüne Oasen, wie im Kosmosviertel

bereits umgesetzt, im Plänterwald in Umsetzung befindlich

und am Dorfanger Bohnsdorf derzeit in Planung. Der Wohnungsbau

wird konsequent an soziale und grüne Infrastruktur gekoppelt

und Quartiere werden gemeinsam mit den Bürger*innen entwickelt.

So erreichen wir, dass Treptow-Köpenick lebenswert bleibt

und nachhaltig wächst.

Was haben Sie erreicht als Bezirksstadtrat?

Treptow-Köpenick investiert gezielt in Bildung, Kultur und Sport:

Der Schulbau hat stark an Fahrt aufgenommen – bis 2026 entstehen

vier neue Standorte mit fast 3.000 Schulplätzen. Damit

leistet der Bezirk einen wichtigen Beitrag zur Bildungsversorgung

in Berlins größtem und am schnellsten wachsenden Stadtteil.

Auch kulturell hat sich viel bewegt: Mit der Galerie Adlershof, den

Kunstausstellungen im Rathaus Johannisthal, dem neuen Bücherbus

und der bald eröffneten Stefan-Heym-Bibliothek wächst das

kulturelle Angebot stetig.

Was möchten Sie anstoßen und verändern?

Zukünftig liegt der Fokus auf der Entwicklung einer neuen Gemeinschaftsschule

im Allende-Viertel, der Sanierung der Volkshochschule

für moderne Lernumgebungen und der Stärkung lebenslangen

Lernens. Zudem werden durch neue Kunstrasenplätze

Sportflächen erweitert und der Vereinssport gefördert. Ein besonderes

Highlight ist die Modernisierung der Regattastrecke Grünau

– mit dem Ziel, internationale Wettkämpfe zurückzuholen und

sie dauerhaft als Berlins zentrale Regattastrecke zu etablieren.

So entsteht ein Bezirk, der Bildung, Kultur und Sport konsequent

weiterentwickelt – lebendig, nachhaltig und zukunftsorientiert.

19


POLITIK UND VERWALTUNG

Carolin Weingart DIE LINKE

Bezirksstadträtin

und Leiterin

der Abteilung

Soziales,

Gesundheit,

Arbeit und Teilhabe

© Andreas Krone

Bezirksstadtrat

und Leiter

der Abteilung

Öffentliche

Ordnung

Bernd Geschanowski AfD

© privat

20

Was haben Sie erreicht als Bezirksstadträtin?

Wir haben eine Praxis-Raumbörse gestartet, die verfügbare und

bezahlbare Praxisräume in Treptow-Köpenick für Ärzte listet. Damit

möchten wir einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass sich Ärzte in

Treptow-Köpenick niederlassen und sich die ärztliche Versorgung

für die Menschen im Bezirk verbessert.

Um den klimabedingten Veränderungen auf unsere Gesundheit

begegnen zu können, hat Treptow-Köpenick ein Hitzeschutzkonzept

entwickelt.

Was möchten Sie anstoßen und verändern?

Ich möchte ein gesundes Aufwachsen und Leben für alle Menschen

im Bezirk ermöglichen. Der Zugang zu medizinischer Versorgung

darf nicht vom Sozialstatus und der familiären Gesundheitskompetenz

abhängen. Gesundheitliche Chancengleichheit

beginnt schon im Kindesalter, so setze ich mich für ein verbindliches

Zähneputzen in den Kitas ein. KIEZKLUBs schützen vor Einsamkeit

im Alter und ermöglichen Teilhabe für Senior*innen, sie

müssen erhalten und ausgebaut werden.

Was haben Sie erreicht als Bezirksstadtrat?

Da das Ordnungsamt sehr viele Tätigkeitsfelder bearbeitet und

nicht nur bei der Ahndung von Parkverstößen agiert, habe ich zusammen

mit meiner Amtsleitung den Bereich der Veterinär- und

Lebensmittelaufsicht gestärkt und neue Stellen für den Tierschutz

geschaffen. Im Gesundheitsschutz werden nun Lebensmittelbetriebe

engmaschiger kontrolliert. Zum Schutz der Fußgänger sind

auch regelmäßige Kontrollen des Radverkehrs Routine geworden.

Des Weiteren wurden Kleinstvermüllungen, wie z. B. achtlos weggeworfene

Zigarettenkippen, stärker in den Fokus genommen und

geahndet. Auch führt das Ordnungsamt Treptow-Köpenick Informations-

und Präventionsveranstaltungen an Schulen im Bezirk

durch. Diese finden als Teil der präventiven Jugendschutzarbeit

statt und sind für die Schulen kostenfrei.

Was möchten Sie anstoßen und verändern?

Wichtig für mich ist es, die Sicht auf das Ordnungsamt dahin zu

verändern, dass die Bürgerinnen und Bürger das Ordnungsamt

und die vielfältigen Aufgaben als öffentlicher Dienstleister an

dem und für den Bürger wahrnehmen und die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Außendienstes als Freund und Helfer sehen

und nicht als reine Knöllchen-Kolonnen.

Eine Gesellschaft funktioniert nur auf der Basis der gegenseitigen

Rücksichtnahme und Einhaltung von Regeln. Wenn wir ahnden

müssen, sind Regeln nicht eingehalten worden und schützen

somit die nächst Schwächeren.


Kiezkassenmittel für Projekte in den Regionen

Zuschüsse nicht nur zu Festen

In Altglienicke (fast 31.000 Einw.) sorgte

die Kiezkasse schon für viele hilfreiche

Anschaffungen und Nachbarschaftsfeste,

so 2024 zum Beispiel für einen Beamer

fürs Schattentheater, für Sommerfeste,

einen Weihnachtsmarkt, eine Chorveranstaltung

und vieles andere. In Alt-Treptow

mit einer geringeren Einwohnerzahl (rund

13.500) reichten die Fördermittel u. a.

für ein Baumscheibenfest, eine Kiezklub-

Jubiläumsfeier, ein Teeny-Sportangebot,

eine Weihnachtswerkstatt und die Öffnung

des einstigen DDR-Wachturms im Schlesischen

Busch. 2025 werden insgesamt 107

Projekte gefördert, einige davon noch bis

zum Jahresende. Das sind vor allem die

vielen Weihnachtsmärkte in den Ortsteilen,

so Ines Schilling, Leiterin der Sozialraumorientierten

Planungskoordination (SPK).

Förderung orientiert

an Einwohnerzahl

Seit 2013 gibt es Mittel aus dem Bezirkshaushalt

Treptow-Köpenick für Kiezkassen.

2025 standen in den 20 Bezirksregionen

insgesamt 75.000 € für kleinere Bürger-Projekte

zur Verfügung. Je nach Höhe der Einwohnerzahl

sind das Beträge von 2.000 €

z. B. in Grünau (knapp 8.300 Einw.) bis maximal

7.800 € wie in Altglienicke (wie mit

© BA-TK/Fotolia

fast 31.000 Einwohnern). Gefördert werden

Vorhaben, die den Zusammenhalt im Kiez

stärken oder das Wohnumfeld verschönern,

z. B. Nachbarschaftsprojekte, Pflanzaktionen,

Hof- und Straßenfeste, Vortragsveranstaltungen.

Wer sich auf mein.berlin.de registriert und

seine Projektidee für seine Bezirksregion

eingibt, nimmt für das betreffende Jahr teil

und kann andere Vorschläge kommentieren

und bewerten. Dann muss das Vorhaben auf

der Kiezkassenveranstaltung in der Region

vorgestellt werden, wo entschieden wird,

welches Projekt in welcher Höhe wirklich gefördert

werden soll (Termine auf mein.berlin.

de). Der Antrag kann über ein Onlineformular

eingereicht werden. Unterstützung gibt

die SPK unter kiezkasse-spk@ba-tk.berlin.

de. Erst wenn der Zuwendungsbescheid vorliegt,

kann das Projekt beginnen. Später ist

nachzuweisen, dass die erhaltenen Gelder

tatsächlich wie geplant verwendet wurden.

Neu: Kiezkassen digital

und transparent

Im Rahmen des Smart-City-Pilotprojekts

„Smarte Partizipation“ entwickelt der Bezirk

im Auftrag der Senatskanzlei und gefördert

durch das Bundesministerium für Wohnen,

Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)

und die Kreditanstalt für Wiederaufbau

(KfW) bis Ende 2025 einen Prototypen, um

die Beteiligung am Stadtteilbudget von Bürger-

und Verwaltungsseite zu vereinfachen.

Im Mai testeten Interessierte aus den Kiezen

und der Verwaltung sowie Kiezpat*innen aus

Treptow-Köpenick gemeinsam die Kiezkassen-Applikation,

in der alle Beteiligten von

der Ideeneinreichung über die Förderabstimmung

bis zur Projektabrechnung digital

begleitet werden. Erfolgreich! Ein Folgeprojekt

soll die App ab 2026 im echten

Kiezkassenverlauf testen.

G Sabine Nöbel

Wappen

Spiegelbild der Geschichte

und Landschaft

Das Wappen von Treptow-Köpenick

beeindruckt

durch seine detailreiche

und symbolträchtige

Darstellung: Auf blauem

Grund prangt ein grünes

Taukreuz mit getatzten Enden,

das von einem feinen goldenen Stabbord

umrahmt wird. Auf dem Kreuz liegen

ein goldener Schlüssel mit linksgewendetem

Bart und sieben funkelnde Sterne, flankiert

von zwei nach innen gewendeten silbernen

Fischen. Den krönenden Abschluss bildet

eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren

mittlerer Turm das Berliner Wappenschild

trägt – ein Symbol, das den Bezirk klar als

Teil der Hauptstadt verortet.

Dieses Wappen ist wie ein Spiegelbild der

Geschichte und Landschaft des Bezirks. Die

Fische, der Schlüssel und die Sterne stammen

aus alten Köpenicker Wappenmotiven,

die schon im Siegel von 1908 zu sehen waren.

Der Schlüssel verweist auf den Heiligen

Petrus, Schutzpatron der Fischer, und die

Fische stehen für Köpenicks jahrhundertealte

Verbindung zu Wasser und Fischerei.

Gleichzeitig passt dieses Symbol perfekt

zum früheren Bezirk Treptow, der ebenfalls

von Seen, Flüssen und Kanälen durchzogen

ist. Das Blau im Hintergrund unterstreicht

den Wasserreichtum des Südostens Berlins.

Das grüne Taukreuz (Kreuz in T-Form) repräsentiert

Treptow und spielt mit dem Anfangsbuchstaben

„T“. Die Enden erinnern

an die Serifen eines Schrift-T, während der

goldene Rand dem Kreuz Eleganz und Präsenz

verleiht. Grün symbolisiert außerdem

die weitläufigen Wälder und Parks des größten

Berliner Bezirks. Schlüssel, Sterne und Fische

sind so angeordnet, dass sie den Raum

im Schild optimal nutzen und ein harmonisches,

dynamisches Gesamtbild ergeben.

Verliehen wurde dieses farbenfrohe, traditionsreiche

und zugleich moderne Wappen

am 21. September 2004 vom Berliner Senat

– ein Zeichen dafür, wie Geschichte, Natur

und städtische Identität im flächenmäßig

größten Bezirk Berlins zusammenfinden.

(kr)

21

POLITIK UND VERWALTUNG


POLITIK UND VERWALTUNG

FRAKTION TREPTOW-KÖPENICK

WIR KÜMMERN UNS.

UM DAS, WAS BLEIBT.

Lebenswerte Kieze, Sauberkeit

und Ordnung sind kein Zufall,

sondern unsere tägliche Arbeit.

Ihr Anliegen

ist unser Auftrag:

CDU-Fraktion Treptow-Köpenick

Rathaus Treptow,

Neue Krugallee 4–6

(030) 533 77 25

www.cdu-fraktion-tk.de

Rathaus

Briefing

Du willst wissen,

was im Rathaus

passiert und wie du

Einfluss nehmen kannst?

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Köpenick!

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Bürgermedaille 2025 an langjährig im Bezirk Engagierte

Aktiv in Ortsteilen und im Sport

Monika Hemmer (2.v.l.), Max Schumann (3.v.l.) und Diana Stoffels (2.v.r.) werden von

Bezirksbürgermeister Oliver Igel (l.), BVV-Vorsteher Peter Groos und

Bezirksstadtrat Marco Brauchmann (r.) geehrt.

Die Bürgermedaille 2025, die höchste Auszeichnung des Bezirkes Treptow-Köpenick, wurde

im Rahmen einer festlichen Veranstaltung im Mai an Monika Hemmer, Diana Stoffels

und Max Schumann vom Vorsteher der BVV Treptow-Köpenick, Peter Groos, Bezirksbürgermeister

Oliver Igel und Bezirksstadtrat Marco Brauchmann überreicht. Die Geehrten

haben durch beeindruckendes, teils langjähriges, ehrenamtliches Engagement den Bezirk

stark bereichert, hieß es.

Monika Hemmer engagiert sich seit 1970 für die Verschönerung des Hirschgartens

und hat mit zahlreichen Initiativen zur Bewahrung und Vermittlung

der Geschichte des Ortsteils beigetragen. Sie organisierte u. a. eine Ausstellung

zur Gründung des Hirschgartens, setzte sich für die Sanierung des

historischen Obelisken ein und initiierte Gedenktafeln.

Diana Stoffels hat als langjähriges Vorstandsmitglied der KungerKiezInitiative

zahlreiche Projekte initiiert und umgesetzt – darunter die Nachbarschaftsgalerie

KungerKiez. Ihr Engagement reicht von internationaler Bildungsarbeit bis

hin zur alltäglichen Nachbarschaftshilfe. Sie engagiert sich seit Jahrzehnten

für ein solidarisches Miteinander und kulturelles Leben in Alt-Treptow.

© BA-TK (4)

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www.linksfraktion-tk.de

Max Schumann ist seit 1995 Mitglied im Verein Perfect Taekwondo e. V. und

seit 2007 als Vorstandsmitglied und Trainer aktiv. Er plant und organisiert

vereinseigene Veranstaltungen und Wettkämpfe, pflegt den Webauftritt sowie

die Social-Media-Kanäle des Vereins und trägt so maßgeblich zur Mitgliedergewinnung

bei. 2023 wurde er Deutscher Meister im Taekwondo.


SPD-Fraktion Treptow-Köpenick

Neue Krugallee 4

12435 Berlin

Wir im Internet

www.spd-fraktion-tk.de

buero@spd-fraktion-tk.de

Telefon: 030/902974446

Bezirksverordnetenversammlung und Wahlen

2026 wird neu gewählt

In den Wiederholungswahlen am 12. Februar 2023 haben die

Berlinerinnen und Berliner nicht nur ein neues Abgeordnetenhaus

gewählt, sondern auch die politischen Mehrheiten auf der kommunalen

Ebene neu bestimmt. Wie in allen anderen Bezirken besteht

die BVV Treptow-Köpenick aus 55 ehrenamtlich tätigen Bezirksverordneten,

die für die Dauer der Wahlperiode aus ihrer Mitte

den Bezirksverordnetenvorsteher(in), seine(n) Stellvertreter(in) und

die übrigen Mitglieder des Vorstands wählen. Mindestens drei Mitglieder

der Bezirksverordnetenversammlung, die derselben Partei

oder Wählergemeinschaft angehören oder auf demselben Wahlvorschlag

gewählt worden sind, bilden eine Fraktion.

Von 220.301 Wahlberechtigten haben 134.487 (61,0 %)

an der Wahl teilgenommen.

Amtliches Endergebnis der in der BVV vertretenen Parteien (2023)

CDU 31.232 Stimmen 23,4 % 14 Sitze

SPD 29.891 Stimmen 22,4 % 13 Sitze

DIE LINKE 20.564 Stimmen 15,4 % 9 Sitze

AfD 18.711 Stimmen 14,0 % 8 Sitze

Grüne 16.390 Stimmen 12,3 % 7 Sitze

Tierschutzpartei 4.646 Stimmen 3,5 % 2 Sitze

FDP 4.484 Stimmen 3,4 % 2 Sitze

Büro der BVV

Adresse: Neue Krugallee 4, 12435 Berlin

Postanschrift: PF 91 02 40, 12414 Berlin

Tel.: (030) 90297-4186 Fax: (030) 90297-4507

E-Mail: post.bvv@ba-tk.berlin.de

Die Wahl zum 20. Abgeordnetenhaus von Berlin findet voraussichtlich

am 20. September 2026 für eine Legislaturperiode von

fünf Jahren statt. Am gleichen Tag sind auch die Wahlen zu den

Bezirksverordnetenversammlungen.

Fraktion

Bündnis 90 / Die Grünen

BVV Treptow-Köpenick

030 / 90 297 42 92

fraktion.treptow-koepenick@gruene-berlin.de

www.fraktion-gruene-treptow-koepenick.de

Hier zum

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FRISCHER WIND

FÜR DEN BEZIRK!

AfD-Fraktion in der

BVV Treptow-Köpenick

Rathaus Treptow,

Neue Krugallee 4, 12435 Berlin

030 90297 4290

post@afd-fraktion-tk.de

AfDFraktionTK

Fraktion

Treptow-Köpenick

Wir vor Ort !

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POLITIK UND VERWALTUNG


Beliebtes Ausflugsziel mit bester Aussicht: Müggelberge mit Turm

Zirkusstandort CABUWAZI Treptow

Zirkuskunst verbindet

Wissen Sie, was das Haus am Waldsee,

die Kugelspielerin im Volkspark Luisenhain

und der Kinder- und Jugendzirkus

CABUWAZI in Treptow gemeinsam haben?

Sie haben alle die gleiche Förderin: die

Berliner LOTTO-Stiftung.

CABUWAZI fördert mit seiner Arbeit die

Entwicklung junger Menschen zwischen

vier und 21 Jahren. CABUWAZI ist ein geschützter

Raum für Zirkus, Tanz, Theater

und Musik und stärkt als niedrigschwelliges

außerschulisches Bildungs- und Bewegungsangebot

nicht nur die körperlichen

Fähigkeiten, sondern auch die sozialen

Kompetenzen der Trainingsteilnehmer:innen.

Durch den Bau einer Leichtbauhalle

wird während der Umbaumaßnahmen der

Betrieb aufrechterhalten. Zusätzlich wurde

ein Zirkuswagen neben der Halle aufgestellt.

Die LOTTO-Stiftung unterstützt

den Bau mit insgesamt 893.000 Euro.

Seit Gründung der LOTTO-Stiftung 1975

wurden über 6.200 gemeinnützige Projekte

mit rund 2,9 Mrd. Euro gefördert. Von

jedem bei LOTTO Berlin gespieltem Tipp,

den die Berlinerinnen und Berliner z. B. für

LOTTO 6aus49, Eurojackpot, KENO oder

die GlücksSpirale beim legalen staatlichen

Glücksspielanbieter ausgeben, fließen mindestens

20 Prozent in die Stiftung. 20 Prozent,

die sich Monat für Monat zu Millionen

Euro summieren – um die Stadt Berlin

noch lebens- und liebenswerter zu machen.

© Thomas Kierok

Wie sagte es Fontane so schön über die höchsten natürlichen Erhebungen des Berliner Raums?

Die Müggelberge „machen den Eindruck eines Gebirgsmodells, etwa als hab‘ es die Natur in

heiterer Laune versuchen wollen, ob nicht auch eine Urgebirgsform aus märkischem Sande

herzustellen sei. Alles en miniature, aber doch nichts vergessen“. Gerade mal 115 Meter über

NHN ist der Große Müggelberg. Aber beim Hochsteigen kann man schon außer Puste kommen.

Erst recht, wenn man auf dem Kleinen Müggelberg noch die 126 Stufen des 30 Meter

hohen Müggelturms erklimmt. Bei idealem Wetter sieht man nicht nur das Gewässer ringsum,

sondern bis zum Alex und zum BER oder gar bis zum Spreewald. Unten kann man wandern,

radeln, Pilze suchen, einkehren…

Der Ausflugspaß

für die ganze Familie!

Willes Welt – in Müncheberg, nahe der B1/B5 nur

40 Autominuten sowohl von Berlin als auch

Frankfurt/Oder entfernt – dein Erlebnispark mit Spaß-

garantie! Ein Ort voller Abenteuer und Spaß für Kinder,

aber auch Erholung für die ganze Familie. Kinderaugen

beginnen zu strahlen, wenn sie unsere vielfältige Tierwelt

erkunden. Weiße Löwen und neugierige Katta-Äffchen

erwarten Euch, aber auch edle Kamele, Dromedare,

Zebras und viele andere einheimische und exotische

Tiere könnt Ihr entdecken. Freut Euch auf die heimlichen

Stars in Willes Welt, unsere Seelöwen. Erkundet unsere

vielen Attraktionen, wie den Parksee, oder die Spielewelt.

Hier können sich die Kinder nach Herzenslust austoben,

Abenteuer erleben und Spaß haben!

Dein Natur-Erlebnispark

mit Spaßgarantie

spielen - erleben - genießen

24

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Rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts

Brandenburgische Str. 36, 10707 Berlin

Tel. 89051280 lotto-stiftung-berlin.de

willeswelt.de

Eintritt frei!

Infohotline: 01525 – 947 19 19

Ort:

Marienfeld 3, 15374 Müncheberg

Geöönet: Donnerstags bis Sonntags 10 - 18 Uhr


Treptow-Köpenick bietet bezaubernde Orte der Einkehr mit Wasserblick

GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS

© Tourismusverein Treptow-Köpenick-

Pension

Schwalbenweg

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Jahre

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für die Abteilungen Rezeption,

Housekeeping und Technik

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Die Pension Schwalbenweg bietet Übernachtungen für preisbewusste Touristen und Monteure in der

Nähe des Flughafens Berlin mit einem einfachen Zimmerstandard.

Ein eigener Parkplatz ist vorhanden. Dieser ist für Gäste kostenfrei, ebenso wie das WLAN. Die nächste

S-Bahn Station ist „Grünbergallee“ in ca. 300 m Entfernung. Dort befindet sich auch ein Supermarkt.

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25


Schönes Herbstfest-Jubiläum

Feste im Bezirk (Termine wie bei Redaktionsschluss bekannt)

GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS

26

Beim Bühnenprogramm vor der Alten

Schule trat auch das Country-Duo Fairschärft

auf. Linedancer waren in der ersten

Reihe dabei aktiv.

© S. Nöbel/aperçu

Mit Bühnenprogramm

vor der Alten Schule

Am letzten September-Samstag 2025 wurde

von 11 bis 19 Uhr zum 25. Adlershofer

Herbstfest in das Kulturzentrum Alte Schule

an der Dörpfeldstraße eingeladen.

Das Wetter spielte mit und viele

Besucher*innen erfreuten sich an dem vielfältigen

Bühnenprogramm (Rockband ELLA

19, Country-Duo Fairschärft, Songwriterin Leona

Heine, Kindertanzgruppen, ein Jongleur,

Bingo) und zahlreichen Mitmach-Angeboten

und Puppentheater in der Alten Schule.

Ein Spendenflohmarkt wollte gemeinnützige

Projekte unterstützen. Vereine, Institutionen

und Unternehmen aus Treptow-

Köpenick präsentierten ihre Arbeit an Infoständen.

Großzügige Spenden und die Kiezkasse

der Adlershofer Bevölkerung, zahlreiche

Sponsoren aus dem Wissenschafts- und

Technologiepark Adlershof sowie aus der

Dörpfeldstraße ermöglichten das Fest. Einen

wichtigen Beitrag dazu leistete auch

der Kiezfonds. Parallel fand auf dem Gelände

der evangelischen Kirche das Kinderfest

statt – gestaltet in Kooperation

mit der evangelischen und katholischen

Gemeinde. Die Schirmherrschaft für das

Herbstfest hatte Bezirksbürgermeister

Oliver Igel übernommen.

April/Mai

20. Köpenicker Winzerfrühling:

17.-19. April 2026 in der historischen Altstadt

Köpenick zwischen Dahme und Müggelspree,

vom Luisenhain bis hin zur Schlossinsel.

Auf dem letzten Fest präsentierten ca.

40 Winzer über 300 Weine aus Deutschland,

Frankreich, Slowenien und Italien.

Bölschefest in der Friedrichshagener

Bölschestraße war über Jahrzehnte traditionell

am 2. Mai-Wochenende. Mit Vereinen

aus Köpenick, buntem Markttreiben und

tollen Bühnenshows. 2020 und 2021 fiel

es wegen Corona aus, 2023 wegen Bauarbeiten,

2025 wegen erschwerter Sicherheitsauflagen.

Vom 14. bis 17.5.2026 soll es

mit neuem Veranstalter wieder stattfinden.

Treptower Frühling. 2025 lief das Fest

vom 16. bis 18.5.2025 mit über 100 Ausstellern,

drei Bühnen, Livemusik, DJs und

zahlreiche Ständen mit Speisen und Getränken

im Treptower Park am Hafen, Parkplatz

Rosengarten und Parkplatz Haus

Zenner. Für 2026 ist noch kein Termin bekannt,

in der Regel findet er im Mai statt.

Bühnenprogramm beim Winzerfest 2025

am Ufer der Spree im Luisenhain.

Juni/Juli/August:

Müggelheimer Angerfest – das traditionelle

Stadtteilfest in Müggelheim jedes

Jahr im Frühling, 2026 vom 29. bis 31.5.

auf dem alten Dorfanger. Fahrgeschäfte,

Bühnenprogramm, Kunsthandwerk und

Street-Food-Stände.

65. Köpenicker Sommer: 19. bis 21.

Juni 2026. Volksfest auf der Schlossinsel,

am Schloßplatz, im Luisenhain und am

Schüßlerplatz sowie am Alten Markt und

am Platz am Kietzgrabensteg.

Wasserfest Rummelsburger Bucht:

30.7. bis 2.8.2026 geplant

Wassersportfest in Grünau an der historischen

Regattastrecke mit Sport- und Produktpräsentation.

Es knüpft seit fast zehn

Jahren an die Tradition der beliebten Bootsund

Camping-Messen zu DDR-Zeiten an.

Musik im Park: Die grüne Schlossinsel

Köpenick wird einmal wöchentlich von

Juni bis August zur Bühne für Musiker unterschiedlichster

Genres. Jeden Mittwoch,

immer ab 18 Uhr, immer bei freiem Eintritt.

© S. Nöbel/aperçu

Weitere Highlights

→ 28.02.2026:

36. Kneipenfest Friedrichshagen

→ 21.03.2026:

38. Kneipenfest Köpenick

→ 06.06.2026: Klassik Open Air

„100 Jahre Peter Alexander“

mit Orchester Ronny Heinrich

im Freiluftkino Friedrichshagen

→ 11.07.2026: Schlager Open Air

Schlossplatz Köpenick

→ 12.09.2026: „Udo Jürgens

Unvergessen“ von und mit Alex Parker

im Freiluftkino Friedrichshagen

→ 10.10.2026:

37. Kneipenfest Friedrichshagen

→ 28.11.2026: Weihnachtskonzert

Christophorus Kirche Friedrichshagen


Die beliebten Kneipenfeste finden regelmäßig in der Köpenicker

Altstadt und in Friedrichshagen statt.

12. Winzersommer Altstadt Köpenick:

14. bis 16.8.2026. Entlang der Spree im

Luisenhain bis hin zur Schlossinsel in Köpenick.

Ca. 30 Winzer mit über 300 Weinen

aus Deutschland, Frankreich, Slowenien und

Italien, musikalische Unterhaltung auf zwei

Bühnen und Kulinarisches.

September/Oktober:

Köpenicker Whiskyfest, seit Jahren ein

Dauerbrenner im September, fand 2025 am

5./6.9. wieder am Ufer der Spree, im idyllischen

Inselgarten der Freiheit Fünfzehn, statt.

Internationales Sommerfest: Treptow-

Köpenick feiert am 4.9.2026 im Baergarten,

Schnellerstr. 137, mit internationalen

Künstler*innen und Musiker*innen das vielfältige

Miteinander. In Workshops und an

Marktständen sind dabei Menschen kennenzulernen,

die sich für ein buntes und friedliches

Zusammenleben engagieren.

Bölschestraßenfest: 25.-27.9.2026 Kunsthandwerker,

Infostände, Schausteller, Kulinarik,

Bühnenprogramm.

Ein Kinder- und Familienfest „Bezirksamt

zum Mitmachen“, kreativ und inklusiv,

wurde in Adlershof am 14.9.2025 in

der Hans-Schmidt-Straße, in der Merlitzhalle

sowie angrenzenden Gebäuden und

Freiflächen veranstaltet. Neuer Termin ist

der 13.09.2026

Müggelheimer Erntefest auf dem Dorfanger

und der Festwiese wird in Alt-Müggelheim

2026 vom 18. bis 20.9. gefeiert.

Mit Kinderfahrgeschäften, Gastronomie

und drei Bühnen.

Köpenicker Herbst: Fest vom 30.9. bis

4.10.2026 im Luisenhain am Rathaus Köpenick.

Bühnenprogramm, Info- und Verkaufsstände,

Street Food, Gastronomie.

November/Dezember:

Kneipenfest Köpenick: Schon zum 37.

Mal am 15.11.2025. Ein Ticket für verschiedene

Lokale in der Köpenicker Altstadt mit

Live-Musik unterschiedlicher Genres.

In Köpenick startet die Weihnachtssaison

früh: Am Samstag vor dem ersten

Advent findet traditionell der Oberschöneweider

Lichtermarkt statt. Der Müggelheimer

Adventsmarkt ist für den 29.11.2025

angesetzt. Weihnachtsmarkt auf dem

Schloßplatz in Köpenick wird 2025 vom

12.bis 14.12.2025, 2026 am 11. und 12. Dezember

veranstaltet. Weihnachtsmarkt

Bölschestraße: 19.-21.12.2025 und 18.-

20.12.2026. Mit Imbiss, Kunsthandwerk,

Live Musik, Kinderkarussell.

Infos auch unter.

www.hauptstadtkultur.berlin/events

© Benjamin Jehne (2)

Wolf & Else e.V.

Eine Inititative im

Köpenicker Märchenviertel

Wolf & Else ist eine kleine ehrenamtliche

Initiative aus Berlin Köpenick für das Märchenviertel,

Wolfsgarten und Elsengrund. Sie

wurde im Sommer 2022 ins Leben gerufen

und zählt aktuell 13 aktive Mitglieder und

zahlreiche Unterstützer*innen.

Ziel und besonderes Anliegen sind der Austausch

und die Begegnungen der Menschen

im Märchenviertel zu fördern sowie ein Netzwerk

für Kulturschaffende und andere engagierte

Akteur*innen im Kiez aufzubauen. Die

Initiative möchte gegen Vereinsamung und

Isolation, die auch im Märchenviertel spürbar

sind, entgegenwirken. Das Bestreben

von Wolf & Else ist es, Möglichkeiten, Orte

und Räume für mehr Begegnung, zum Kennenlernen

und für‘s Miteinander zu schaffen.

Bereits zum vierten Mal findet in diesem Jahr

ein kunst- und kulturorientierter Märchenzauber

statt: An einem Tag im Jahr verwandelt

sich der Essenplatz im Herzen des Köpenicker

Märchenviertels in einen Weihnachtsmarkt.

Rund 25 Stände bieten kulinarische

Genüsse, diverse Kunsthandwerke und ein

Bühnenprogramm für Groß und Klein. Besonderes

Anliegen der Initiator*innen von

Wolf und Else ist es, dass vor allem lokale

Akteur*innen wie ortsansässige Gewerbetreibende,

Künstler*innen sowie Köpenicker

Nachbar*innen einen Raum zum Vernetzen

finden.

Der 4. Weihnachtszauber in Köpenick findet

am 6. Dezember 2025 von 12 bis 19:30 Uhr

auf dem Essenplatz in 12555 Berlin-Köpenick

statt – nur wenige Gehminuten vom S-

Bahnhof Köpenick entfernt.

• Wolf & Else e.V.

www.wolfundelse.de

Ehrenamtsprojekt, gefördert durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick

von Berlin und die Senatsverwaltung für

Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

© Wolf & Else e.V.

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GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS


GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS

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© Zairon/commons.wikimedia.org

Denkmal für Kaiser Karl IV. in der

Burg Tan ger mün de mit dem Landbuch

in der Hand.

Das Landbuch Kaiser Karl IV. und viele Jubiläen im Jahr 2025

Was Schmöckwitz, Bohnsdorf und Altglienicke verbindet

Danke, Internet-Archiv! Hier findet man

doch tatsächlich auch das „Landbuch des

Churfürstenthums und der Mark Brandenburg,

welches Kayser Carl IV. König von

Böhmen und Marggraf zu Brandenburg,

im Jahr 1375 hat anfertigen lassen“. Es gibt

zwar nicht mehr das Original, aber Abschriften

nach handschriftlichen Quellen,

wie Historiker Dr. Lutz Partenheimer bei

seinem gut besuchten Vortrag „Des Kaisers

neue Dörfer“ in Schmöckwitz beim Ortsverein

im Evangelischen Gemeindezentrum in

Alt-Schmöckwitz erzählte.

Das Landbuch der Mark Brandenburg oder

Landbuch Kaiser Karls IV. von 1375 zählt zu

den bedeutenden statistischen Erfassungen

des Mittelalters. Seine Daten geben Auskunft

u. a. über Ortschaften, Verwaltungsgliederung,

Wirtschaft, gesellschaftliche

und staatliche Strukturen.

Erste urkundliche Erwähnung

Das Urbar (Verzeichnis über Besitzrechte einer

Grundherrschaft und zu erbringende Leistungen

ihrer Grunduntertanen) liefert für hunderte

Siedlungen einen näheren Einblick, erwähnt

viele von ihnen erstmals urkundlich, markiert

damit den Bezugspunkt ihrer Jubiläen. Und da

Leierkasten und Stände in Bohnsdorf

finden wir für unseren Bezirk Treptow-Köpenick

gleich drei Orte (heutige Ortsteile), die zwar

sicher älter sind, aber 1375 erstmals urkundlich

erwähnt wurden und 2025 ihr 650-Jahr-

Jubiläum feierten: Bohnsdorf (ursprünglich

eingetragen als Benistorp und Bonenstorf),

Altglienicke (Glinik) und Schmöckwitz (Smewitz/Smekewitz,

ab 1542 Smeckwitz; ab 1652

Schmöckwitz).

Auch Rangsdorf, Schönefeld, Schulzendorf

und Zeuthen in der Brandenburger Umgebung

von Berlin wurden da erstmals urkundlich erwähnt

und feierten also auch ihr 650-jähriges

Jubiläum. 730 Dörfer, nach Landschaften geordnet,

sind im Landbuch erfasst.

Für Smekewitz wurden keine Hufe eingetragen,

also Hofstellen mit bewirtschafteter

Fläche, aber 15 Fischerhäuser und an

der Brücke ein Krug. Schillinge und Pfennige,

Hühner und Honig sind als Abgaben

eingetragen. Es gab also auch Imker und

Viehzucht. Auch Inseln werden erwähnt

und ein Kahnzins. Eine mögliche Deutung

des Ortsnamens ist smokowic = Drachenbach

oder Schlangenbach, wegen des sich

schlängelnden Wasserverlaufs um die Insel.

Für die deutsche Inbesitznahme, vermutlich

um 1230, spricht das Vorhandensein eines

Die evangelische Dorfkirche Schmöckwitz,

Veranstaltungsort zur 650-Jahr-Feier, gibt

es erst seit 1799.

© S. Nöbel/aperçu (2)

Schulzen im Landbuch, der vermutlich für

die Lieferung von Fischen und Honig an die

Burg Köpenick zu sorgen hatte.

Die Ortsteile Rauchfangswerder und Karolinenhof

kommen noch nicht vor, sie wurden

erst Ende des 18. bzw. im 19. Jahrhundert

gegründet. Eine Kirche gibt es ebenfalls

noch nicht. Die Schmöckwitzer nennen das

Jahr 1513 für ihr erstes Kirchengebäude. Die

alte Schule stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts,

heute ist hier die Kita zu finden.

Slawischer Ursprung

Die erste Erwähnung des Ortes Bohnsdorf

im Landbuch Kaiser Karls IV. anlässlich eines

Besitzerwechsels um 1375 lässt eine

Ortsgründung vor Ende des 13. Jahrhunderts

vermuten. Bei Niederschrift des Landbuches

gehörte das Dorf dem Berliner Lehnsbürger

Hans von Aken. Die Dorfherrschaft wechselte

in den folgenden Jahrzehnten häufig.

Dass Altglienicke erstmals im Jahre 1375

im Landbuch Kaiser Karls IV. als „Glinik“ erwähnt

wurde, verweist auf den slawischen

Ursprung des Ortes: Glina steht für lehmhaltige

Böden. Archäologische Funde zeugen

hier sogar von einer viel früheren Besiedlung

um 2000 v. Chr.

G Sabine Nöbel


Festwoche in Schmöckwitz

Schmöckwitz feierte gleich eine ganze Festwoche

anlässlich des 650-Jahr-Jubiläums

und trotzte dabei auch häufigem Regen.

Auftakt bildete am 12. Juli ein Sommerfest

der Siedlergemeinschaft Karolinenhof. Der

Ortsverein Schmöckwitz e. V. rief zu einem

Bootskorso von Segel-, Motor-, Ruder- und

Paddelbooten von der Großen Rohwallinsel

bis zur Schmöckwitzer Brücke auf. Am 15. Juli

lud die Freiwillige Feuerwehr zu einem offenen

Übungsabend ein. Am 16.Juli konnte ein

Vortrag des Archäologen Prof. Eike Gringmuth

über die Funde aus der Steinzeit den

Zuhörern nahelegen: „Der erste Berliner war

ein Schmöckwitzer“.

Jubiläumsfest in Altglienicke

Altglienicke feierte die 650. Wiederkehr seiner ersten urkundlichen

Erwähnung vor allem mit einem zentralen Fest im Ortskern

vom 4. bis 6. Juli 2025 auf drei Livebühnen, mit allerlei Ständen

sowie einer Ausstellung zur Geschichte des Ortsteils. Bei der offiziellen

Eröffnung in Gegenwart von Bezirksbürgermeister Oliver

Igel wurden Altglienicker Ehrenamtliche ausgezeichnet. Auf

dem Markt der Möglichkeiten präsentierten sich etliche Vereine,

Initiativen, Einrichtungen, die Wohnungsbaugenosschaft Altglienicke

eG. Auf dem Sportplatz der VSG Altglienicke gab es

mehrere Kinder- und Jugendangebote,

u. a. Hüpfburg und Torwandschießen.

Eine Ausstellung war der Geschichte

des Altglienicker Sports

vom MTV Spieß 1883 bis zur

VSG Altglienicke gewidmet.

Eine Lichtillumination zeigte

am Kirchturm Szenen aus 650

Jahren Altglienicke.

Der Sonntag startete mit einem

Freiluft-Gottesdienst an der Pfarrkirche.

Höhepunkt war dann ein Festumzug

mit insgesamt 20 Bildern. Ein historischer Doppeldeckerbus

Do 56 der Berliner Verkehrsbetriebe aus den späten 50er Jahren,

wie er bis zum Beginn der 70er Jahre auch in Altglienicke

unterwegs war, fuhr kostenfrei die Route der einstigen Buslinie

23 (Kanalbrücke – Grünbergallee). Organisiert wurde die Veranstaltung

vom Festkomitee 650 Jahre Altglienicke und dem

Eventbüro von Hauptstadt Kultur.

Am Donnerstagabend trafen

sich trotz Regen viele

Interessierte zu einem

historischen Rundgang.

Dabei ging es u.a. um die

Steinzeitmenschen, die

erste sesshafte Besiedlung

auf der Insel Schmöckwitz,

die ältesten noch vorhandenen

Häuser, um Fischer und den Beutenweg

(Beute = Bienenstock, da es hier Imker

gab), um das Mittelalter und schließlich die

teils auch schon weiter zurückliegende Neuzeit:

Kurfürsten und das einstige königliche

Jagdschloss, Theodor Fontane, Kriege, die

DDR. Torben Bertram erklärte,

was es hier früher

gab und heute gibt.

Vom 18. bis 20. Juli feierte

Schmöckwitz bei Sonnenschein-Wetter

ein Inselfest

mit buntem Bühnenprogramm,

vielen Ständen,

historischen Straßenbahn- und

Busfahrten zu lokalen Sehenswürdigkeiten.

Musikalischer Höhepunkt war am 18.

Juli ein Konzert des Schmöckwitzer Kammerorchesters

in der Dorfkirche, für andere aber

auch der Tanz am Samstagabend oder der

Festgottesdienst vor der Kirche.

650 Jahre Bohnsdorf

Das Jubiläum wurde am ersten September-Wochenende (5. bis

7. September 2025) mit einem Konzert der Band Daniel Hilpert

und COMODO und einem Tanzabend mit DJ WAIKIKI & DJ Bionic

eröffnet. Es folgte ein großer Familientag am Samstag mit einem

Straßenfest für alle Generationen in der Bohnsdorfer Dahmestraße

bei einem abwechslungsreichen Bühnen- und Mitmachprogramm.

Parallel lud die Freiwillige Feuerwehr zum „Tag der

offenen Tür“ ein. Auf der Bühne sorgten Radio TEDDY, die Tanzgruppen

des KIEZKLUBs und Dance-Planet sowie das Berolina-

Chor-Ensembles und Mike Maverick (Entertainer & Bauchredner)

für Unterhaltung. Clown Natascha sowie „Frank und seine Freunde“

komplettierten den Musik- und Mitmachspaß. Abends gab es

eine große Udo-Jürgens-Show.

Am Sonntag luden ein Ökumenischer Gottesdienst in der Dorfkirche

und ein Frühschoppen mit der Tower Jazzband „Die Klangfischer“

ein. 40 Sängerinnen und Sänger aus Kleinmachnow,

das 2025 auch 650-jähriges Jubiläum feierte, waren zu Gast.

Am Nachmittag wurde die längste Kaffeetafel

Bohnsdorfs gedeckt, zu der

man sich vorher anmelden konnte.

Zu Gast waren Drehorgelkünstler

in historischen Kostümen.

Eine Tombola-Auslosung und

schließlich Livemusik beendeten

die Festtage. Bei der Finanzierung

des Jubiläums half hier

wie auch in Altglienicke die Berliner

Lotto-Stiftung.

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GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS


GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS

Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick vermarktet mit vielen Ideen wasser- und waldreichsten Bezirk Berlins

Zu Gast bei Freunden

Statt des Schokoladenstückchens finden viele

Gäste des Bezirkes im Hotel eine kleine

Karte mit einem QR-Code des Tourismusvereins

auf dem Kopfkissen: „Wir verändern die

Welt gemeinsam. Pflanze deinen eigenen

Baum und verfolge online seine Geschichte“

steht darauf – eine Aufforderung, der 77

Prozent der Gäste nachkommen. Statt Schokolade

geschenkt zu bekommen, schenken

sie der Region mit ihrer Anmeldung einen

Baum, u. a. wird so am Teufelsmoor wieder

aufgeforstet. 70 Prozent der Gäste beantworten

außerdem zehn Fragen zu ihren

touristischen Interessen zwischen Kultur und

Fine Dining – und sorgen damit für wichtige

Informationen für die Anbieter.

Wer möchte, kann sich ab sofort über Angebote

des Tourismusvereins informieren

lassen – und kommt so vielleicht bald

wieder nach Treptow-Köpenick. „Über die

Baumpflanzung stellen wir Vertrauen her –

87 Prozent öffnen danach Mails von uns“,

beschreibt Mathis Richter das erfolgreiche

Konzept. Er spricht online auch persönlich

die Gäste an. „Zu Gast bei Freunden“, heißt

sein Credo.

Unter dem Motto „Ein Bett ins Grüne“ wurde

das Projekt übrigens für den Deutschen

Tourismuspreis 2025 nominiert. Die Entscheidung

war zum Redaktionsschluss noch

nicht gefallen.

„Ab ins B“ ist eine berlinweite Aktion, die

auf Sehenswertes außerhalb des S-Bahn-

Ringes aufmerksam macht. „Wer zum ersten

Mal nach Berlin kommt, den reizen die

Sehenswürdigkeiten der Innenstadt“, weiß

Mathis Richter, Geschäftsführer des Tourismusvereins

Berlin Treptow-Köpenick e. V.

„Ab dem zweiten Besuch in Berlin können

wir punkten mit Wasser, Wandern, Radtouren,

unserer Natur…“ Das tut der

Bezirk – auch außerhalb der Aktion.

Gefragt bei den Gästen

Zunehmend sei das Interesse des internationalen

Publikums am Bezirk (2024 plus

28 Prozent), auch der durchschnittlich erzielte

Bettenpreis von 110 bis 120 € liege

über dem Berliner Durchschnitt. Inzwischen

könne der Bezirk mehr Betten und

mehr Leistungen vertragen, sagt Touristiker

Mathis Richter. Drei Viertel der Gäste sind

Übernachtungsgäste, die durchschnittlich

2,8 Tage bleiben. Die Berlinerinnen und

Berliner kommen – sehr gern – als Tagesgäste

in den Bezirk.

Zur Vermarktung unter der Marke „dein

Treptow-Köpenick“ und unter einem Dach

als Wirtschafts- und Tourismusstandort,

für Kultur, Sport und Medien wurde 2025

die Stadtmarketing TK GmbH gegründet.

© R. Hoffmann/aperçu

Was für ein Spaß! Allein auf dem Stand up

Paddel war einmal...

Achtsam auf dem Wasser

Unter dem Motto „Du bist nicht allein“ wirbt

die Kampagne des Tourismusvereins Berlin

Treptow-Köpenick inzwischen berlinweit für

mehr gegenseitige Achtung und Akzeptanz

auf dem Wasser – damit alle sich erholen

und Spaß haben können.

G Birgit Nößler

Spannende Radtouren

30

Wer den Bezirk per Rad erkunden will, wird

gut geführt von Radrouten des Tourismusvereins

Berlin Treptow-Köpenick: In der Touristinfo

Alt-Köpenick 31-33 gibt es Flyer. Die

Informationen sind ebenso online zu finden,

incl. der Adressen von E-Bike-Ausleihstationen.

Interessant auch für Berlinerinnen und

Berliner und einen Testtag…

Einerseits gibt es regionale Routen etwa

rund um den Müggelsee, entlang der Dahme,

der Wuhle, des Mauerradweges oder

des Europaradweges. Spannend sind auch

die Touren unter dem Motto like my bike:

Berlins schönste Radrouten in Treptow-

Köpenick. Vom S-Bahnhof Treptower Park

geht es auf nur 18 km und „Auf den Spuren

der Geschichte“ zum BER oder auf dem

„Rundkurs durch Wasser und Strom“ auf

21 km bis zum Peter-Behrens-Bau und der

Grabstätte der Familie Rathenau. Alle Touren

können mit QR-Code auf Komoot.de

gestartet werden.

https://tkt-berlin.de/radrouten

© ChatGPT


Erlebe die Wasserseite Berlins

Du bist

nicht alleine

auf dem Wasser

Über 20.000 Menschen befahren täglich Berlins

Gewässer. Damit die Lebensqualität durch unsere

Gewässer auch für die Anwohner:innen, Wassersportvereine

und die dort lebenden Tierarten

weiterhin erhalten bleibt, möchten wir Ihnen drei

Empfehlungen mit an die Hand geben.

Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V.

Alt-Köpenick 31-33 | 12555 Berlin

www.wassertourismus-berlin.de

In Kooperation mit

qr-code scannen

www.wassertourismus-berlin.de

Achtsamkeit im Wassertourismus

Sicherheit Sauberkeit

Lautstärke

Im Frühjahr 2027 ist es so weit: der neue Spreepark öffnet,

dann sind auch Fahrten mit dem Riesenrad möglich

Vorfreude im Spreepark

Schon jetzt erstrahlt das Wahrzeichen des Spreeparks wieder

in leuchtenden Farben im Park. Bis zur Eröffnung wird das neue

alte Riesenrad komplett aufgebaut und ermöglicht dann vom

höchsten Punkt aus einen beeindruckenden Blick über die Spree

und die Stadt. Auch andere Attraktionen des ehemaligen Vergnügungsparks

wie der Monte Carlo Drive, das Spezialitätenrestaurant

oder das Englische Dorf werden neu gedacht und

überraschend transformiert. Besucher*innen im neuen Spreepark

erwartet ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm –

drinnen wie unter freiem Himmel. So gewinnt Berlin einen über

Jahrzehnte geschlossenen Ort zurück, der Naherholung und

Freizeitgestaltung um das Angebot erweitert, Kunst und Kultur

zu erleben und zu entdecken.

Seit 2024 ist bereits das Eierhäuschen geöffnet

Im Gastronomie- und Kunsthaus zeigt der Spreepark Art Space

schon heute Ausstellungen zu den Themen Landschaft, Natur

und Architektur und schafft Raum für kreative Prozesse. Kunst,

ein vielfältiges Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm sowie

kulinarische Angebote können gemeinsam erlebt werden.

Im Biergarten sitzen Ausflügler*innen unter Bäumen und genießen

Getränke, Snacks und Kuchen. Direkt nebenan in der

Kiehnwerder Allee befindet sich die „Schaustelle Spreepark“

mit Informationen zum aktuellen Stand der Bauarbeiten im Park.

© Frank Sperling

31


GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS

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Bürgerstiftung

Jedes Los ein Gewinn

Im Sommer sind die Akteure der Bürgerstiftung

allerorten anzutreffen – mit ihrer

Lostrommel. Jedes Los – ist garantiert ein

Gewinn für die Jugend- und Altenhilfe, Erziehung

und Bildung, für Demokratie und

Toleranz, Wissenschaft und Forschung,

Kunst und Kultur, Umwelt- und Naturschutz,

Denkmalschutz, Sport – das sind die Bereiche,

denen sich die Bürgerstiftung des

Bezirkes insbesondere verpflichtet fühlt.

Und was wurde konkret gefördert? Einen

Grill konnte der Förderverein Grundschule

am Berg e. V. anschaffen zur 111-Jahrfeier,

der Cöpenicker Segler-Verein e. V. wurde

bei der Anschaffung von Regatta-Bojen

unterstützt und der Schwimm-Club Ostend

1910 e. V. konnte für das Zeltlager in Oberschöneweide

Zelte anschaffen.

Im Oktober 2025 fand auf dem Müggelturm-Areal

ein Tag der Bürgerstiftung statt

– ein schönes Fest, das von vielen Ehrenamtlichen

und vom Unternehmer Matthias

Große vor Ort tatkräftig unterstützt wurde.

Wer sich mit in der Bürgerstiftung engagieren

möchte, kann Zeit, Ideen, Erfahrungen

für das Gemeinwohl in Treptow-Köpenick

spenden ebenso wie Geld und natürlich

auch Preise für die nächste Sommerlotterie.

Jedes siebte Los enthielt 2025 einen

Gewinn für alle Mitspielenden. (bn)

Bei Veranstaltungen dabei:

Die Bürgerstiftung tourt im Sommer mit

ihrer Lostrommel durch den Bezirk.

© B. Nößler/aperçu

Die polnische Delegation 2025 bei der Olympiade 60+ in Adlershof

Vielfältige Städtepartnerschaften des Bezirks

Von Fitness bis Versöhnung

Im Oktober 2025 fand bereits zum 7. Mal

in Treptow-Köpenick die Olympiade 60+

statt (siehe auch Seite 95). Diesmal war eine

polnische Städtepartnerschafts-Delegation

aus Warszawa-Mokotów dabei. Die Idee

für die Olympiade 60+ kam ursprünglich

wiederum aus einer anderen Partnerstadt

– aus dem peruanischen Cajamarca, wo

bereits seit mehr als 16 Jahren der älteren

Bevölkerung altersgerechte Übungen zur

sportlichen Betätigung und zum Fitbleiben

angeboten werden. Die AG Städtepartnerschaft

präsentierte sich wieder mit einem

Informationsstand.

Andere Beispiele für Städtepartnerschaft:

Gäste aus den Partnerstädten Albinea (Italien),

Warschau-Mokotów und Olomouc

(Tschechien) gedachten Ende April 2025

anlässlich des 80. Jahrestages des Endes

des Zweiten Weltkrieges gemeinsam mit

dem Bezirksamt Treptow-Köpenick der Opfer

und feierten den europäischen Versöhnungs-

und Einigungsprozess.

© Bezirksamt

Eine Delegation pädagogischer Fachkräfte

aus den Kindertagesstätten SüdOst besuchte

im Mai 2025 in Italien die Landgemeinde

Albinea und erhielt dort Einblicke in

den pädagogischen Alltag der Kinderkrippe

L’Aquilone und des Kindergartens Il Franssino.

Das Projekt – gefördert von der Region

Emilia-Romagna – dient dazu, die Qualität

der Bildungsdienste durch den Austausch von

Wissen und guten Praktiken zu verbessern.

Treptow-Köpenick pflegt noch viele andere

Städtepartnerschaften neben den genannten.

In Deutschland gehören zu den Partnerstädten

Köln und Odernheim, in Europa

auch Olomouc (Tschechien), Mürzzuschlag

(Österreich), Izola (Slowenien), Komitat Veszprém

(Ungarn), Subotica (Serbien), Eskisehir-

Tepebasi (Türkei). In den USA ist seit 1991 East

Norriton Township in Montgomery County

im Bundesstaat Pennsylvania Partnerstadt.

Immer geht es darum, dass sich Menschen

aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen

begegnen.

(sn)


33


GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS

Bibliotheken mit vielen Stationen und mobilen Angeboten

Die Stadtbibliothek Treptow-Köpenick

• Mittelpunktbibliothek

Köpenick „Alter Markt“

Alter Markt 2, 12555 Berlin

Tel. 90297-3418, stadtbibliothekaltermarktkoepenick@ba-tk.berlin.de

Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 10–19,

Mi 13–19, Sa 10–19 Uhr*,

*eingeschränkter Service ab 14 Uhr

• Mittelpunktbibliothek Treptow

„Alte Feuerwache“

Michael-Brückner-Str. 9, 12439 Berlin

Tel. 90297-6800, stadtbibliothekfeuerwachetreptow@ba-tk.berlin.de

Öffnungszeiten: Mo/Di/Do/Fr 10-19,

Mi 13-19, Sa 10-14 Uhr

Außenrückgabe 7 Tage/24 Stunden

• Stadtteilbibliothek Friedrichshagen

„Johannes-Bobrowski“

Peter-Hille-Str. 1, 12587 Berlin

Tel. 90297-6840 / -6841

Öffnungszeiten: Mo + Di 12–17, Mi + Do

14 – 19 Uhr, Fr geschlossen

• Stadtteilbibliothek Altglienicke

im Bürgerhaus

Ortolfstr. 182, 12524 Berlin

Tel. 90297-6722

stadtbibliothek-altglienicke@

ba-tk.berlin.de

Öffnungszeiten: Mo + Fr 10–16, Di + Do

12–18 Uhr, Mi geschlossen

• Stadtteilbibliothek Alt-Treptow

„Manfred-Bofinger“

im Gerard Philipe

Karl-Kunger-Str. 30, 12435 Berlin

Tel. 90297-6831/ -6832

stadtbibliothek-alttreptow@

ba-tk.berlin.de

Öffnungszeiten: Mo/Do 13-19 Uhr,

Mi geschlossen, Di/Fr 11-17 Uhr

• Stadtteilbibliothek Adlershof

„Stefan Heym“

Tel. 90297-5731, stadtbibliothekadlershof@ba-tk.berlin.de

→ Kulturzentrum „Alte Schule“,

Dörpfeldstr. 56, 12489 Berlin

Angebot: Medien für Erwachsene

Öffnung: Donnerstag 11-18 Uhr

→ Dörpfeldstr. 52, 12489 Berlin

(ehemals KiezKlub)

Angebot: Medien für Kinder & Familien

Öffnungszeiten: Di 11-18 Uhr

© CahtGPT

Fahrbibliothek

• Großer Bücherbus

Da die Fahrpläne saison- und betriebsbedingt

Änderungen unterliegen, bitten

wir Sie, den aktuellen Fahrplan unter

www.berlin.de/stadtbibliothektreptow-koepenick/bibliotheken/

fahrbibliothek/ zu berücksichtigen!

Stadtbibliothek-fahrbibliothek@

ba-tk.berlin.de, Tel. 0171- 172 51 85

Bus-Büro: 030/ 90297-3411

• Kleiner Bücherbus

Der aktuelle Fahrplan ist zu erfahren

unter Tel. 0171-172 51 85, Bus-Büro:

015155171346 oder

www.berlin.de/stadtbibliothektreptow-koepenick/bibliotheken/

fahrbibliothek-ii/artikel.731362.php.

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Campingplatz Krossinsee –

Das Meer an Freizeit

030 / 6758687

• Stellplätze für

Wohnwagen, Wohnmobile

und Zelte

• Uferstellplätze

• Ferienhäuser

• Tiny Häuser mit

Wasserblick

• Hafen mit Liegeplätze

bis 15m

• Restaurant - Bootsverleih

- Back Shop

Wernsdorfer Straße 38 · 12527 Berlin

anfrage@campingplatz-berlin.de

https://campingplatz-berlin.de


Berliner Bildungszeitgesetz: Viele politische und berufsbezogene Kurse der Volkshochschule sind anerkannt

Investieren in die Zukunft – mit Bildungszeit

Was ist Bildungszeit?

Bildungszeit ist eine Freistellung von der

Arbeit, um an anerkannten Bildungsangeboten

teilzunehmen. Sie stärkt Fähigkeiten,

Karrierechancen und Sicherheit im Job –

ganz ohne Gehaltsverlust.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben

innerhalb eines Kalenderjahres Anspruch auf

fünf Tage Bildungszeit, sofern Sie regelmäßig

an fünf Tagen in der Woche arbeiten. Im

Vorgriff auf die Bildungszeit im folgenden Kalenderjahr

können Sie auch Ihren Anspruch

zusammenlegen und somit sogar zehn Tage

Bildungszeit beim Arbeitgeber beantragen.

Während der Bildungszeit bleibt der Lohn

erhalten, die Kosten für die Weiterbildung

müssen jedoch in der Regel selbst getragen

werden.

Welche Kurse können Sie

für Bildungszeit nutzen?

Viele der politischen und berufsbezogenen

Kurse der Volkshochschule Treptow-Köpenick

sind nach dem Berliner Bildungszeitgesetz

anerkannt. Die Kurse umfassen täglich

mindestens sechs Unterrichtseinheiten

à 45 Minuten und können sowohl in der Woche

als auch am Wochenende

stattfinden. Achten Sie im

Programmheft auf das

nebenstehende Symbol:

© VHS Treptow-Köpenick

Volkshochschule Treptow-Köpenick

Baumschulenstr. 79

12437 Berlin

Tel.030 90297-4055

E-Mail: anmeldung@vhstk.de

Online: www.vhstk.de

vhstk.de

Gesundheit • Mensch | Gesellschaft | Umwelt • Fremdsprachen | Deutsch als Zweit-

sprache • Kulturelle Bildung • Alphabetisierung | Grundbildung • Arbeit | Beruf | EDV

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GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS

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Porträts von Holocaust-Überlebenden und kreative Schulprojekte

Lebhafte Fragerunde in der Ausstellung „Gegen das Vergessen“

Umgeben von Porträts hochbetagter Holocaust-Überlebender

trafen sich im Juli 2025

auf dem Hof der Jugendfreizeiteinrichtung

JuJo in der Johannisthaler Winckelmannstraße

Schüler aus drei Schulen des Bezirks

mit dem Fotografen und Filmemacher Luigi

Toscano, dessen Ausstellung „Gegen das

Vergessen“ hier gezeigt wurde. Scherenschnitte,

Skulpturen, Gemaltes zeugten in

der einstigen Turnhalle davon, wie sich die

Jugendlichen von diesen und sechs weiteren

Schulen aus Treptow-Köpenick im Unterricht

bzw. an Projekttagen intensiv mit den Biografien

der Porträtierten und den Themen Rassismus,

Antisemitismus und Diskriminierung

auseinandergesetzt hatten. Und jetzt hatten

sie viele Fragen an den Fotografen.

In New York und Johannisthal

Die Ausstellung, die leider nur vom 1. bis 18.

Juli auf dem einstigen Schulhof zu sehen und

dort auch öffentlich zugänglich war, ist Teil eines

weltweiten Erinnerungsprojektes, das seit

2014 bereits Station in Städten wie New York,

Washington, Paris und Wien gemacht hat. Immer

im öffentlichen Raum, denn die Porträts

sind wettertauglich behandelt. Nun waren

19 der großformatigen Porträts erstmals in

Treptow-Köpenick zu sehen. Die Erziehungsund

Familienberatung des Bezirks hatte die

Initiative ergriffen, Luigi Toscano und Schulen

sowie Freizeiteinrichtungen zusammenzubringen

und dafür auch mit dem Verein „Gegen

das Vergessen“ kooperiert.

Die Ausstellung hat angesichts zunehmender

Fremdenfeindlichkeit besondere Aktualität,

das betonten zur Eröffnung des Treffens

Brit Bonin von der Beratungsstelle und

der Fotograf. Die Willkommenskultur für

Flüchtlinge 2015 erwähnt der in Mannheim

Lebende ebenso wie die dann einsetzende

Fremdenfeindlichkeit. Luigi Toscano wollte

sich engagieren, das Erinnern daran bewahren,

wie Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung

wirkten und Millionen Leben

auslöschten oder zerstörten. Er hat übrigens

2025 als Reaktion auf den CDU/CSU-

Der Fotograf und die Organisatorin Brit Bonin in der Ausstellung auf dem einstigen Schulhof

Bundestagsantrag zur Migrationspolitik, der

durch Stimmen der rechtsextremen AfD eine

Mehrheit erhielt, die ihm 2021 verliehene

Bundesverdienstmedaille zurückgegeben.

Anna überlebte als Versuchskind

Luigi Toscano thematisierte beim Treffen auf

dem Hof gleich, dass er selbst zwar in Mainz

geboren und Deutschland seine Heimat ist,

aber wie man seinem Namen entnehmen

könne, sei seine Familie nicht urdeutsch. Er

ist das Kind italienischer Gastarbeiter. Und

bei den Jugendlichen auf den Bänken um

ihn herum sah man teilweise auch, dass

die Vorfahren aus anderen Teilen der Welt

kamen. Der Fotograf erinnerte daran, dass

unter den Opfern des Nazi-Regimes neben

Juden auch Sinti und Roma waren, Homosexuelle,

Zwangsarbeiter, sogenannte Asoziale,

Menschen mit Behinderung. Er erzählt von

Anna aus der Ukraine, die ihr Geburtsdatum

nicht genau weiß, aber dass ihre Eltern in

Auschwitz ermordet wurden und sie nur als

Versuchskind des berüchtigten Dr. Mengele

am Leben blieb. Toscano hat über Anna, die

übrigens Mikrobiologin wurde, auch einen

Film gemacht. Er empfiehlt, zu dem KZ-Arzt

nachzulesen und auch zu Euthanasie-Verbrechen,

ein Wort, das sicher nicht nur dem

einen fragenden Schüler fremd ist.

© S. Nöbel/aperçu

Was heißt „unwertes Leben“? Angesichts von

Porträtierten in KZ-Häftlingskleidung fragt jemand,

ob das eine Idee vom Fotografen war.

Nein, er überlasse allen, wie sie fotografiert

werden wollen. Oft tue es weh, was sie erzählten,

es wären emotional anstrengende

Gespräche. „Einer hat mir erzählt, er habe

das Krematorium mitgemauert, in dem seine

Verwandten dann ermordet wurden.“ Einiges

über die Porträtierten erfährt man im

Text am Foto, weitere Infos gibt es nach dem

Scannen eines QR-Codes.

Der Fotograf war in vielen Ländern der

Welt für das Projekt. Einige Überlebende

hätten sich die KZ-Nummer am Arm wegmachen,

manche später die Tätowierung

aber auch wieder erneuern lassen. Gegen

das Vergessen.

Wie er zur Fotografie kam, will ein Jugendlicher

wissen. Zunächst durch Zufall, weil es

eine Analog-Kamera günstig als Angebot

gab, war die freimütige Antwort. Aber seine

ersten Fotos seien eine Katastrophe gewesen.

Eine Freundin hätte ihm dann einen Flyer

zu einem VHS-Grundkurs für Fotografie hingelegt.

Sie meinte es wohl spaßig. Aber er

hat das wirklich gemacht. Und es wurde seine

Passion und sein Beruf, später kam noch

Filmemachen dazu.

G Sabine Nöbel


F 217 Helga Lieser, Berlin

ALLTAG

ZWANGSARBEIT

1938–1945

DAILY ROUTINE FORCED LABOR 1938 –1945

Dokumentationszentrum

NS-Zwangsarbeit

Berlin-Schöneweide

Britzer Straße 5 | 12439 Berlin

Kontakt: 030/63 90 288 0

schoeneweide@topographie.de

www.dz-ns-zwangsarbeit.de

STIFTUNG TOPOGRAPHIE DES TERRORS

NS ZWANGSARBEIT

D okumentationszentrum Berlin

European funds for

regional development

Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit macht das vergessene Schicksal von 13 Millionen Menschen sichtbar

Erinnern in Schöneweide

Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Schöneweide widmet sich am historischen

Ort eines fast vollständig erhaltenen Lagers dem lange vergessenen Schicksal der über 13 Millionen

Männer, Frauen und Kinder, die während des Zweiten Weltkriegs als Zwangsarbeiter*innen

ausgebeutet wurden. Die Zwangsarbeit von aus allen Teilen Europas und der Sowjetunion

verschleppten Menschen war im Nationalsozialismus ein alltägliches Massenphänomen.

Das erschließt sich den Besuchenden bereits durch die Lage des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers

inmitten eines Wohnbezirks. Unter den Augen der deutschen Zivilbevölkerung

arbeiteten Zwangsarbeiter*innen in allen Bereichen der Gesellschaft – in großen, mittleren

und kleinen Firmen aller Branchen. Besonders häufig mussten sie in der Rüstungs- und Bauindustrie

Zwangsarbeit leisten.

Die Dauerausstellung „Alltag Zwangsarbeit 1938–1945“ informiert anhand von historischen

Fotografien, Objekten, Informationstafeln und Biografien über das Schicksal der Zwangsarbeiter*innen.

Zudem wird die Dauerausstellung „Zwischen allen Stühlen. Die Geschichte der

italienischen Militärinternierten 1943–1945“ gezeigt. „Baracke 13“, die nahezu im ursprünglichen

Zustand erhalten ist, macht die Lebensbedingungen eines Lagers konkret für die Besuchenden

erfahrbar. Im Rahmen von Sonderausstellungen und einem umfangreichen Veranstaltungs- und

Bildungsprogramm werden verschiedene Themen der NS-Zwangsarbeit in Europa aufgearbeitet.

In seiner Sammlung und der öffentlich zugänglichen Bibliothek hält das Dokumentationszentrum

die Stimmen und das historische Erbe der damaligen Zwangsarbeiter*innen für

die nachfolgenden Generationen und zur weiteren Erforschung des Themas fest.

Blicke in die Dauerausstellung

„Alltag Zwangsarbeit 1938−1945“

NS ZWANGSARBEIT D o k u m e n t a t i o n s z e n t r u m

© Andreas Schoelzel (3)

GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS

N S Z W A N G S A R B E I T

Dokumentationszentrum

Britzer Straße 5 | 12439 Berlin

Dienstag–Sonntag, 10–18 Uhr

Eintritt und Führungen frei

www.ns-zwangsarbeit.de

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GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS

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Max Becker vor der Ausstellungseröffnung

im Kulturzentrum Schöneweide

Musikwissenschaftler, Yogalehrer, Hobbyfotograf und -zeichner

In der Ruhe liegt die Kraft

Ehrenamt prägt das Kulturzentrum Schöneweide. So war es nur selbstverständlich,

dass Egon Höcker zur Ausstellungseröffnung gekommen

ist, der Max Becker half, die Ankündigung zur Ausstellung mit

seiner Biografie zu gestalten. Und Werner Laube, ebenfalls Rentner,

ist da, der schon so vielen die Freude am Zeichnen und manchen

Kniff dabei vermittelt hat, bei dem Max Becker neuerdings im Kurs

ist und der den Kursleiter beschreibt als jemanden, „der Menschen

dazu bringt, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen“. Dazu gesellen

sich Yogaschülerinnen aus seinen Kursen, die er in Marzahn,

Friedrichshain, Hohenschönhausen, Weißensee, in Karlshorst und in

Schöneweide im Ratz-Fatz gibt, das bei den Alteingesessenen natürlich

immer noch so heißt.

Auch wenn er sich schon mit 17, angeregt duch die Beatles, mit Yoga

beschäftigt hat, führte erst die Wende und der Bruch an der Akademie

der Künste den promovierten Musikwissenschaftler zur Tätigkeit

als Yogalehrer. Seither verhalf er vielen mit seinen ruhigen Stunden zu

innerem Abstand vom Tage, zum Loslassen all der Dinge, die gerade

noch so wichtig schienen. Immer hat er einen Spruch zum Tage parat,

über den es weiterzudenken lohnt. Ganz sicher hat ihn da auch der

Rudolf-Bahro-Freundeskreis geprägt, dem er angehörte, mit seinen

Debatten, um die Welt zu verändern.

Von der Weite der Gedanken sind auch seine Bilder geprägt, die er in

der Schnellerstraße zeigt: weite Felder, weiter Himmel vor Wetterumschwüngen,

faszinierende Blicke in eine Landschaft, „wo scheinbar

nichts ist“. „Ich bin ein bekennender Dilettant“, sagt der Schöneicher,

wie so oft leise schmunzelnd, er liebe es „sich zu ergötzen und sich

zu vergnügen“. Gerne sind wir dabei.

Weitere Infos zu Max Becker unter:

© B. Nößler/aperçu

G Birgit Nößler

www.yoganachmass.de

Kreativtag im Kulturzentrum Schöneweide

Plötzlich im Rampenlicht

Aus dem Stuhlkreis wird schnell eine lockere Runde: Wir stehen, stellen

uns mit dem Vornamen, einer Geste und einer Eigenschaft vor

– und die Nächsten wiederholen alles und stellen sich dazu vor. So

geht es ein paar Runden, wir wechseln die Plätze, machen die Gesten

aller schließlich ohne Worte nach. Freuen und amüsieren uns.

Was wir nicht wissen: Schon jetzt steht ein Teil unserer Präsentation.

Können einander unbekannte Menschen, alle keine Profischauspieler,

in drei Stunden ein Stück für die Bühne inszenieren? Sie

können! Und haben die Zuschauenden auch noch Spaß dabei?

Sie haben ihn! Und sind beeindruckt dazu. Beim 15. Kreativtag

des „Theaters der Erfahrungen“, diesmal zu Gast im Kulturzentrum

Schöneweide, staunten am Ende alle, was in den kreativen

Workshops erdacht und inszeniert wurde. Da wurde Theater und

biografisches Theater gespielt, Musik gemacht, gerappt und so

manch kreativer Text zum Besten gegeben. Mit dabei waren

junge Leute, manche Studierende der sozialen Arbeit, aber vor

allem lebenserfahrene Menschen. Manche erlebten ihren ersten

Bühnenauftritt und waren vom Scheinwerferlicht noch irritiert, andere

nahmen das gar nicht mehr wahr, treffen sich regelmäßig

in den Ü 50-Gruppen des „Theaters der Erfahrung“. Vielleicht

kommt der eine oder die andere demnächst dazu, bei „Fallobst“

in Tempelhof, den „Pfefferstreuern“ in Prenzlauer Berg, den „Sultaninen“

in Neukölln…

Hier finden Sie die Gruppen

vom „Theater der Erfahrungen“

www.nbhs.de/aktiv-im-stadtteil/

kultur/theater-der-erfahrungen#c1378

© B. Nößler/aperçu

G Birgit Nößler


Drei Akteurinnen der Frauenbewegung

Das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF)

Digital. Divers. Feministisch.

2013 wurde im Koalitionsvertrag vereinbart, Materialien zur Deutschen

Frauenbewegung wissenschaftlich aufzuarbeiten, in einem digitalen Archiv

zu sichern und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Daraus

entstand das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF). Es bündelt

mehr als 200 Jahre feministische Bewegungsgeschichten aus dem

deutschsprachigen Raum. Online und kostenfrei.

Abgesehen davon, dass das DDF damit Originalquellen erhält und

langfristig sichert, erfüllt es einen zentralen Bildungsauftrag: In der

vorherrschenden Geschichtsschreibung finden weibliche und feministische

Perspektiven kaum Raum. Akteurinnen und ihre Leistungen werden

noch immer an den Rand gedrängt und zu oft unsichtbar gemacht.

Damit sie als Teil von Demokratiegeschichte bewahrt und weltweit zugänglich

sind, werden sie vom DDF digitalisiert und kontextualisiert.

Cordula Jurczyk von der DDF-Onlineredaktion sagt zudem: „Frauenund

Lesbenbewegungsgeschichte wird im Schulunterricht kaum vermittelt.“

Mit dem Format „Platz da, Feminismus hat Geschichte – und

Geschichte gibt‘s nicht ohne Frauen!“ steuert das DDF deshalb gemeinsam

mit einer Didaktikerin der Leipziger Louise-Otto-Peters-Schule

dagegen. Mit ihrem Projekt erweitern sie den bestehenden Lehrkanon

um Wissen über feministische Geschichte.

Wer schauen möchte, wie viele Löcher das eigene Geschichtswissen

beinhaltet, kann sich auf www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de

ein Bild machen. Mit Originalfotos werden die Biografien von Frauen

und ihrer Arbeit spannend aufbereitet und laden zum intensiven Lesen

und Wiederkehren ein.

G Marlen Pelny

Marie Kundt

Lehrerin und Fotografin

(1870-1932)

© Archiv Lette Verein via DDF

Marie Kundt prägte in ihren 40 Dienstjahren

die Photographische Lehranstalt des Berliner

Lette Vereins, dem sie auch als Direktorin vorstand.

Durch ihr Wirken wurden technische Frauenberufe

entwickelt und erhielten allgemeine Anerkennung.

Minna Cauer

Pädagogin und Publizistin

(1841-1922)

© AddF via DDF

Sie leitete Frauenvereine, war eine mitreißende

Rednerin und mischte sich mit ihrer Zeitschrift

‚Die Frauenbewegung‘ in die öffentliche Debatte im

Kaiserreich ein. Ihr Ziel: die allumfassende Gleichberechtigung

der Frau im Staat. Ihr größter Erfolg:

1918 erhalten die Frauen das Wahlrecht.

Rita ‚Tommy‘ Thomas

Hundefriseurin und

Gastgeberin der (HIB)

1931-2018

© FFBIZ via DDF

Die (Ost-)Berlinerin Rita Thomas nannte sich ‚Tommy‘

und lebte als Mitglied der Homosexuellen Interessengemeinschaft

Berlin (HIB). Tommys Fotosammlung

bietet Einblicke in lesbisches, schwules und trans*

Leben in Ost- und West-Berlin seit 1945.

Feminismus hat Geschichte! Und die ist politisch,

bewegt und reich an Auseinandersetzungen. Sie

erzählt von Solidaritäten und Brüchen, sie hat

viele Gesichter, Perspektiven und nicht zuletzt

Schultern, auf denen auch heute Feminismus gelebt,

gedacht und ausgehandelt wird. Von Frauenstreiks

bis Cyberfeminismus, von Pionier*innen

in Sport oder Sprache: Der DDF-Podcast blickt

auf Akteur*innen und Phänomene aus mehr als

200 Jahren feministischer Bewegungsgeschichte.

Hier zum

Podcast

39

GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS


Bestes Wetter, beste Stimmung beim ersten Klassentreffen

der Ostmusik am Hangar-312 in Neuruppin

GESCHICHTE(N) | KULTUR | TOURISMUS

40

Auf dem Hangar 312 in Neuruppin wird im

Sound der Ostmusik gewippt. Manche Bands

wie NO 55 und Chicorèe hatten sich für dieses

Festival wieder zusammengefunden,

Dirk Zöllner und Manuel Schmid zelebrierten

spontan Klassiker wie „Es gibt Momente“

oder „Reichtum der Welt“, weil ein Öllaster

auf der A2 umgekippt war und die Magdeburger

Musiker der Klosterbrüder nicht pünktlich

anreisen konnten.

Das Durchschnittsalter des zeitgleich ein

bisschen nördlicher stattfindenden Fusion-

Festivals dürfte Jahrzehnte niedriger gelegen

haben – was soll‘s? Womöglich bringen

Besucherinnen und Besucher des ersten Klassentreffens

der Ostmusik zur zweiten Auflage,

spontan während des Festivals beschlossen,

am 19. und 20.6. 2026, dann ihre Kinder und

mehr Freunde und Bekannte mit. Denn viele

waren sich unsicher: Was wird sie erwarten?

Die Meisten waren ganz sicher weniger

festivalerfahren als Tochter und Vater Helen

und Peter Jurschka aus Friedrichshagen. Sie

übernachtete im Zelt, der Papa auf der bequemen

Matratze im Auto. Die Meisten waren

neugierig und überrascht, wie unkompliziert

alles ablief, wie einfach auch die nicht mehr

ganz Jungen und Gesunden Festivalatmosphäre

genießen konnten. An den Holztischen

herrschte tatsächlich eine Stimmung

wie beim Klassentreffen, wurde Platz freigehalten

und sich über Kinder, Enkel, Krankheiten

ausgetauscht.

Die Idee dieses ersten Klassentreffens der

Ostmusik geht auf Patrick Lösers Mama zurück.

Auf dem Sterbebett hatte der Hörgeräteakustiker

aus der Köpenicker Altstadt seiner

einst bei der Konzert- und Gastspieldirektion

tätigen Mama versprochen, die besten Gitarristen

des Ostens wieder zusammenzubringen.

Da alle in Bands spielen, wurde ein

Festival daraus. Mit im Boot: Konzertveranstalter

Mario Geyermann, Autor und Moderator

Wolfgang Martin, Christian Juhre, der

emsig den klasse Veranstaltungsort in Neuruppin

führt, Jörg Stempel, der das Amiga-

Erbe bewahrt, Tobias Unterberg, der (wie einige

andere im Team) mit dem Verein Kunst-

HofKöpenick die Veranstaltungsreihe Après

Church organisiert und einige mehr.

Der in Köpenick gegründete Verein PopKulturOst

beim Festival mit v. l. Katja Schulze-Unterberg,

dem Vereinsvorsitzendem Patrick Löser, Silvia Steinig,

Tobias Unterberg

Der im Bezirk gegründete Verein PopKulturOst initiierte das erste Klassentreffen der Ostmusik

„Es gibt Momente, da stellen sich die Weichen“

© B. Nößler/aperçu (2)

„Wir wollen unsere Songs, den Sound des

Ostens bewahren“, sagt Silvia Steinig, die sich

um das Marketing des extra neu gegründeten

Vereins – nicht ganz unaufwändig, wie das in

Deutschland so ist – kümmert. Der Name erlaubt

es, künftig auch andere, aktuelle Stimmen

aus dem Osten und Osteuropa auf die

Bühne zu bringen. Das lässt für die Zukunft

Möglichkeiten offen.

In Neuruppin treffen sich viele Köpenicker.

„Vielen DDR-Musiker wurden für ihre Auftritte

im Westen nicht West-Gagen ausbezahlt, sie

konnten aber Grundstücke vorzugsweise in

Rahnsdorf und Friedrichshagen kaufen“, erklärt

Patrick Löser. Die Künstler und ihre Familien

sind dort geblieben. Wen wundert‘s.

PopKulturOst will kein Museum schaffen, sondern

Songs lebendig halten, die viele heute

noch mal anders als früher hören, wenn da

erklingt: „Es gibt Momente, da stellen sich die

Weichen“, „Sag mir, was wird morgen sein“

oder „Halt die Zeit für mich an“. Dass manches

einst nicht direkt ausgesprochen werden

konnte, macht viele Lieder schön langlebig.

G Birgit Nößler


Willkommen beim Märkischen

Lamahof in Schenkendorf

Warum mit Lamas und Alpakas wandern?

Weil es Spaß macht! Und für jedes Alter geeignet

ist. Bei jeder Tour werden viel interessante

und wissenswerte Infos weitergegeben.

Mit den Tieren zu wandern heißt nicht nur einfach,

daß man unbeschwert den Weg genießen

kann. Es heißt, auch die Ruhe und Gelassenheit

zu erleben, die ein Lama beim Laufen

ausstrahlt und die offensichtliche Zufriedenheit,

die sich auf den Wanderer überträgt. Das

Vertrauen und die Freude werden durch kleine

Gesten gezeigt, die beim Beobachter ein

Gefühl des „Erreicht-Habens“ und des Glücks

auslöst. Die Aufmerksamkeit für jedes Detail

der Umgebung, das Interesse am Geschehen

um sie herum und die unstillbare Neugier

und ihr Enthusiasmus lassen eine Tour mit

diesen Tieren zu einer ganz besonderen Erfahrung

werden. Lamas kombinieren Stärke

mit Trittsicherheit, Intelligenz mit Willigkeit,

Zurückhaltung mit Vertrauen und Ruhe mit

Lebendigkeit. Diese Eigenschaften erhalten

auch heute noch die Leidenschaft von Anita

Selig-Smith nach über 30 Jahren Arbeit

mit den Tieren. In Schenkendorf lebt die derzeitig

größte Lamaherde Ostdeutschlands -

und einige Alpakas tummeln sich auch dazwischen.

Die Tiere sind gut trainiert und

gehen auch mit Schulklassen auf Tour. Auch

einen Hof laden gibt es vor Ort.

Spendenaktion: Hilfe für Pinto

– ein Alpaka kämpft um Bein und Leben

Pinto ist ein sehr beliebtes Wandertier. Er verzaubert mit seinem neugierigen

und sanften Charakter die Besucher und Wanderer und seine

außergewöhnliche Färbung steigert nur seinen Charme. Im Juni

2025 hat sich unser Alpaka Pinto schwer verletzt. Damit

Pinto weiter die Chance auf Heilung hat und die anderen

Tiere nicht darunter leiden, bitten wir Sie herzlich

um Unterstützung.

Tel. 01522 - 8752653

info@maerkischer-lamahof.de

Für eine lebendige queere Kultur

Kollektiv Queeres Köpenick

Das Kollektiv Queeres

Köpenick möchte mehr

Veranstaltungen und

(Unterstützungs)angebote

speziell für queere

Menschen im Bezirk

initiieren und sucht dafür Engagierte, die

Teil der Initiative sein möchten. Regelmäßig

finden Offene Treffs in der Regel am 2.

und 4. Mittwoch im Monat von 18-22 Uhr in

der Seelenbinderstraße 54 statt.

www.queeres-koepenick.de

hallo@queeres-koepenick.de

Praktischer Buchtipp zu Berlin

Viele Tipps für Ausflugsdampfer,

Badestellen und Lokale

Die 57 schönsten Ausflugsziele an Berliner

Gewässern verbunden mit Berliner Stadtgeschichte.

Viele Tipps für Bootsverleih

vom Tretboot bis zum Ausflugsdampfer,

Badestellen und die tolle Lokale. Dieser

Stadtführer ist eine ganz

besondere Lektüre. Sie führt

durch alle Bezirke der Stadt

und stellt, gut bebildert, Orte

vor, an denen man entlang

spazieren, essen gehen und

Berlin (er)leben kann. Neben

Wissen über Historisches und

Natur liefert das Buch zu jedem

Ausflugsziel auch praktische

Infos.

Werner Radasewsky

Borges da Silva:

Stadt Strand Fluss.

Berlin am Wasser erleben

via reise Verlag | 192 Seiten

ISBN: 978-3-949138-31-7 | 16,95 €

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Geschichtsträchtige Flaniermeile

Bummeln durch die Bölschestraße

Eine der beliebtesten Flaniermeilen im Bezirk ist die etwa 1,3 Kilometer lange Bölschestraße,

benannt seit 1947 nach Wilhelm Bölsche, wichtigster Vertreter des Friedrichshagener

Dichterkreises. 100 Bauwerke stehen unter Denkmalschutz in der 1753 auf Geheiß

des Preußen-Königs Friedrich II. für eine Kolonie von Baumwollspinnern angelegte Straße.

Nur noch wenige einstöckige Häuser im Kolonistenstil gibt es. Ein schönes Beispiel,

im Grundriss unverändert, ist die liebevoll restaurierte heutige Nr. 12a.

Die Anfangsbauten gruppierten sich um den Marktplatz mit dem Bethaus – heute steht

hier die Christophorus-Kirche. Sie gehört ebenso wie z.B. das Postamtsgebäude und das

Rathaus Friedrichshagen zu den Baudenkmalen. Der Marktplatz in der anfangs Dorfund

ab 1871 bis 1947 Friedrichstraße genannten heutigen „Bölsche“ war Mittelpunkt des

Ortes. In der ersten Hälfte des 19. Jh. wurden Häuser klassizistisch umgebaut. Die neuen

Steinbauten danach waren mindestens zweigeschossig, viele trugen Jugendstildekor.

Seit 1904 stand am Markt eine Bronzestatue Friedrich des Großen, ab 1945 verschollen.

Eine mit Spendengeldern gefertigte Kopie wurde 2003 eingeweiht.

Die anfangs vierreihig an der Straße gepflanzten Maulbeerbäume dienten übrigens

nicht der Seidenraupenzucht wie anderswo. Hier wurden die Beeren verkauft. Heute

gibt es andere Verkaufsschlager in den rund 80 Geschäften, Restaurants und Cafés.

Im Mai wird das Bölschefest gefeiert.

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Bölschestraße 36 · 12587 Berlin-Köpenick

Öffnungszeiten: Montag- Freitag

7:00 - 0:00 Uhr, Samstag 7:00 - 23:30 Uhr

Tel. 0800 724 28 55 · www.edeka-voigt.de


Die Friedrichshagener Bölschestrasse

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© Tourismusverein Treptow-Köpenick-

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Genießen ein.

Bölschestraße 26 • 12587 Berlin • 030 – 6409 3555 • geöffnet 12:00 – 23:00 • www.restaurant-panevino.de

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GUTE ADRESSEN

© H. Baumann (2)

Kochkurse als Geburtstagsgeschenk, Date-Idee oder Team-Event

Gemeinsames Kochen & Genießen

Ob italienische Pasta-Träume, griechische

Tavernenklassiker, französische Raffinesse,

asiatische Wok-Magie oder selbstgebackenes

Sauerteigbrot – Kochkurse erweitern

den kulinarischen Horizont. Das Angebot

in Treptow-Köpenick ist so vielfältig wie der

Bezirk selbst: deftig oder süß, vegan oder

vegetarisch, saisonal frisch oder auf Sterne-

Niveau – die Auswahl ist köstlich und kreativ!

Und wer glaubt, Kochen sei eine einsame

Angelegenheit, wird hier eines Besseren

belehrt: Beim gemeinsamen Schnippeln,

Würzen und Anrichten entstehen nicht nur

raffinierte Menüs, sondern oft auch neue

Freundschaften.

Besonders beliebt: Kurse für Paare, Familien

oder Freundesgruppen. Ob als Geburtstagsgeschenk,

Date-Idee oder Team-Event

mit Kollegen – gemeinsam Kochen verbindet.

Geführt werden die Kurse von passionierten

Köchinnen und Köchen, die nicht

nur ihre Messer, sondern auch jede Menge

Tipps und Tricks locker aus dem Handgelenk

schütteln. Frische Zutaten, gute Laune

und der Spaß am Tun stehen immer im Mittelpunkt.

(kh)

Kochkurse und -events bieten z. B.:

www.fabrik23.com

www.kochwerk-berlin.com

www.cookingberlin.de

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GRIECHISCHES RESTAURANT

Ob Sturm oder Nebel,

wir gehen zu Ebel!

Gaststätte Ebel

Inhaber: Peter Schulz

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www.mueggelig.de

Springeberger Weg 16 | 12589 Berlin Rahnsdorf

E-Mail: hallo@mueggelig.de | Tel.: 030 6480128

Griechische Gastlichkeit

Vielen Adlershofern ist unser Restaurant

noch als „alte Post“ bekannt. Heute bietet

das „Postamt“ Platz für mehr als 100 Gäste,

dazu noch einen separaten Veranstaltungsraum

für ca. 40 Gäste. Bei schönem Wetter

kann man es sich auch auf unseren beiden

Terrassen gut gehen und sich verwöhnen lassen.

Wählen Sie aus unserer ständig wechselnden

Speisekarte, die Ihnen eine Vielzahl

von mediterranen Spezialitäten bietet.

❚ Restaurant Athen

Radickestr. 57, 12489 Berlin

Tel. 030 32597872, Di - So 12:0 - 23:30

Mo Ruhetag außer Feiertage

www.athen-adlershof.de

Di-Sa 10:00 - 22:00 Uhr · So & Mo Ruhetag

Traditionsgasthaus mit Saal

Familienbetrieb seit 1870

Täglicher Mittagstisch

Gästezimmer & Ferienwohnung

mit zwei Doppelzimmern

Semmelweisstraße 1 · 12524 Berlin-Altglienicke

Tel. 030 6736004

www.gaststaette-ebel.de


Yvonne op de Hipt, Hotel Managerin bei NYX HOTEL BERLIN KÖPENICK by Leonardo Hotels

„In der Gastronomie kannst du alles werden“

„Ich bin ein Hamburger Dern, ich liebe das Wasser“,

sagt Yvonne op de Hipt, Hotel Managerin

vom NYX HOTEL BERLIN KÖPENICK by Leonardo

Hotels mit Blick vom Hotel in der Grünauer

Straße 1 aufs Wasser, hinüber zum Schloss Köpenick

und zum Rathaus in der Altstadt. Sie „miete

supergerne ein Floß“, sei unheimlich gerne auf

der Hotelterrasse am Wasser und fährt mit dem

Motorrad nach der Arbeit raus und drauflos, um

abzuschalten und nutzt dann das Navi für den

Rückweg. Sie wohnt und arbeitet im Bezirk, genießt

nach dem Trubel im Hotel die ruhige Atmosphäre

der Dörpfeldstraße und „den schönsten

Sonnenuntergang der Stadt“ von der Terrasse

ihrer Wohnung in Adlershof.

Sie habe klassisch Hotelfachfrau in einem kleinen

Hotel im Norden mit 23 Zimmern gelernt,

erzählt sie, und sich immer weiterentwickelt: „In

der Gastronomie kannst Du alles werden. Und es

kann jeder machen. Du musst nur ein Ziel haben.“

Liebt das Motorradfahren:

Hotel Managerin

Yvonne op de Hipt

© Leonardo Hotels Central Europe

Spülküche oder Rezeption, Hotelservice, Housekeeping,

sie hat überall gearbeitet, war F&B-Managerin

und für die ganze Gastronomie verantwortlich.

Seit 2025 leitet sie das Haus mit 190

Zimmern an der Langen Brücke, das gerade

„nebenbei“ saniert und verschönert wurde, das

große Events sowie kleine Familienfeiern veranstaltet,

Bar- und Restaurantbetrieb mit spannenden

Gastköchen anbietet. Traditionell fühlen sich

in dem Hotel in Köpenick auch die Gastmannschaften

des 1. FC Union wohl.

„Ich liebe die Atmosphäre“, sagt Yvonne op de

Hipt beim Blick übers Foyer des Hauses. Und „natürlich“

sei sie auch Mitglied beim 1. FC Union.

Dass sie bei ihrer Arbeit sein kann, wie sie ist, mit

Tattoos und Undercut-Frisur, das macht sie stolz

und schafft diese Freiheit auch für alle Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. Es passt zum urbanen

Style des Hotels.

G Birgit Nößler

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• Clash Kitchens & Bar mit regelmäßig wechselndem Foodkonzept

• Terrasse direkt an der Dahme mit Schlossblick

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NYX Hotel Berlin Köpenick

Grünauer Straße 1 | 12557 Berlin

@clashberlinkoepenick

@nyxhotelberlinkoepenick

+49 (0)30 58 60 400

info.berlinkoepenick@leonardo-hotels.com

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Fon 030 - 65 47 40 69

Inh.: Sabine Lausch

Treptow-Köpenick zum Wohnen, Arbeiten, Leben

Stadtmarketing für alle

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick erarbeitet bis 2026 ein umfassendes

Tourismus- und Stadtmarketingkonzept, um ein starkes Profil

für den Bezirk zu entwickeln, die Identität Treptow-Köpenicks zu

stärken und diese attraktiv zu vermarkten. Das Konzept werde die

Bürgerinnen und Bürger Treptow-Köpenicks genauso berücksichtigen

wie die hier tätigen Unternehmen und Gäste des Bezirkes,

betont Sven Schmohl, Leiter der bezirklichen Wirtschaftsförderung.

Es gehe über den Tourismus hinaus, solle beitragen zu einer ausgeglichenen

Work-Life-Balance: Treptow-Köpenick als Ort zum

Wohnen, Arbeiten, für ein gutes und gesundes Leben.

Dafür gibt es verschiedene Projekte und Initiativen. So soll die Altstadt

– trotz der andauernden Bauarbeiten – lebendig bleiben. Der

Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e. V. vernetzt die Anbieter

in der Altstadt, die sich u. a. beim monatlichen Stammtisch im

Weinhaus zu den aktuellen Bauarbeiten austauschen, über Probleme

wie gemeinsame Initiativen beraten. Die Einkaufsstraßen des

Bezirkes sollen erhalten, gefördert und unterstützt werden – von der

Bölschestraße bis zur Baumschulenstraße oder Dörpfeldstraße.

Die Wirtschaftsförderung unterstützt Geschäftsstraßeninitiativen

beim Vernetzen, bei gemeinsamen Aktionen und Festen. (bn)

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Fotos: Benjamin Jehne, Dagmar Schwelle

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Feiern und genießen

Restaurant oder Catering?

Ob runder Geburtstag, Jubiläum oder Firmenfeier – festliche Anlässe

verdienen einen passenden Rahmen. Doch wo lässt es sich besser feiern:

im Restaurant oder mit einem Catering in eigener Location? Beide

Varianten haben ihren Reiz – und die Entscheidung hängt stark davon

ab, welche Atmosphäre und Abläufe man sich wünscht.

Ein Restaurant bietet den großen Vorteil, dass alles bereits vorhanden

ist: Küche, Servicepersonal, Ausstattung und oft auch eine festliche Dekoration.

Gäste müssen sich um nichts kümmern, können sich entspannt

zurücklehnen und den Abend genießen. Auch bei wechselhaftem Wetter

oder spontanen Änderungen ist man im Restaurant meist auf der

sicheren Seite. Zudem sorgt das eingespielte Team für reibungslose

Abläufe und ein rundes Gesamterlebnis.

Ein Catering dagegen punktet mit Flexibilität. Die Feier kann an einem

ganz persönlichen Ort stattfinden – sei es im Garten, im Büro oder in

einer gemieteten Eventlocation. So lässt sich das Fest individueller gestalten

und an die Wünsche der Gastgeber anpassen. Auch das Menü

kann oft kreativer und freier zusammengestellt werden. Wer also Wert

auf eine persönliche Note legt oder eine besondere Atmosphäre schaffen

möchte, ist mit einem guten Catering bestens beraten.

Letztlich gilt: Beide Varianten können großartig sein – wichtig ist, dass

sie zu den Gästen, zum Anlass und zum gewünschten Stil passen. Am

besten holt man sich frühzeitig Angebote ein, bespricht seine Vorstellungen

mit den Anbietern und achtet darauf, dass Service, Qualität

und Ablauf überzeugen.

Fünf Fragen, die vorab geklärt werden sollten:

1. Welche Atmosphäre wünschen wir uns – festlich, locker oder familiär?

2. Wie wichtig ist uns persönlicher Service vor Ort?

3. Gibt es genügend Platz und Ausstattung für ein Catering?

4. Soll das Menü individuell gestaltet oder aus einer festen Karte

gewählt werden?

5. Welche Lösung sorgt dafür, dass sich die Gäste am wohlsten fühlen?

(kr)

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Frische, Geschmack und optische Raffinesse: Bowls

Genuss, der alles vereint

Ob gemütlich im Café, entspannt im Restaurant oder praktisch

Togo – Bowls stehen für bewussten Genuss, frische Zutaten

und eine Extraportion Vielfalt. Hier darf nach Herzenslust

kombiniert werden: knackiges Gemüse, aromatische

Dressings, feine Körner und auf Wunsch auch hochwertige

Eiweißlieferanten wie Hähnchen, Feta oder Tofu. Jede Bowl

ist ein kleines Kunstwerk – individuell, ausgewogen und dabei

einfach köstlich.

Ihren Ursprung haben die Bowls in den USA, wo die ersten

„Buddha Bowls“ und „Poké Bowls“ das Streetfood-Angebot

revolutionierten. Inspiriert von der hawaiianischen und asiatischen

Küche, eroberten sie im Sturm die Metropolen – und

mit ihnen die Herzen aller, die Wert auf gesunde, unkomplizierte

Ernährung legen. Von dort aus trat die Bowl ihren Siegeszug

um die Welt an – und ist heute aus modernen Cafés

und trendbewussten Restaurants nicht mehr wegzudenken.

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Restaurant & Lieferservice

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Nach eigenen Vorlieben

Kein Wunder: Bowls vereinen alles, was wir uns von einer

Mahlzeit wünschen – Frische, Geschmack, Nährstoffe und

optische Raffinesse. Sie sind die perfekte Wahl für alle, die

bewusst genießen möchten, ohne auf Vielfalt zu verzichten.

Ob vegan, vegetarisch oder mit Fleisch – Bowls passen sich

jedem Lebensstil an und lassen sich im Handumdrehen nach

den eigenen Vorlieben zusammenstellen.

Und wie sieht die Zukunft der Bowls aus? Bunter, nachhaltiger

und noch kreativer! Immer mehr Cafés setzen auf regionale,

saisonale Zutaten und umweltfreundliche Verpackungen.

Neue Kombinationen, Superfoods und internationale Einflüsse

sorgen dafür, dass Bowls spannend bleiben.(kr)

Sie können

auch vorbestellen!

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geöffnet: So - Fr 11- 21 Uhr · Sa 12- 21 Uhr

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Mi-Fr: 12-18, Sa-So: 12-16 Uhr

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Das Quartier 89 in Berlin-Johannisthal

Mit 25 Metern Höhe, einer Länge von fast 100

Metern und 16 Metern Breite ist Quartier89

eines der größten Bauwerke in Johannisthal.

Es blieb in seinem „DDR-Charme“ erhalten.

Nach zeitweiligem Leerstand in den 90er

Jahren, wurde das Gebäude ab 2003 teilweise

innen modernisiert und neu vermietet.

Heute sind hier über 120 Arbeiter und

Selbstständige mit ihren Angestellten von

Abfallbeseitigung über Ingenieurbüro bis

Zahntechniker tätig.

Die Kantine, deren kleinerer Teil sich im Gebäude

befindet, versorgt Menschen aus dem

Haus und der Umgebung. Ab 6:00 Uhr gibt

es in der Woche ein reichhaltiges Frühstück,

ab 11:30 Uhr vier verschiedene Mittagsgerichte

zu günstigen Preisen. Die Stube neben der

Kantine lädt als Abend-Bar bis ca. 20 Uhr ein.

Im Saal treffen sich Vereine wie der Skatverein

aus der Umgebung. Am Wochenende finden

hier Geburtstagsfeiern oder Tagungen statt.

Es gibt sogar die Möglichkeit, eine „DDR-

Feier“ zu buchen. Die Gäste essen dann von

früheren Kantinen-Tellern, sitzen auf original

DDR-Stühlen, hören Musik aus der Zeit, essen

typische Speisen von damals, und bis zu

40 Besucher können im DDR Ambiente, in

den originalen Schlafräumen, übernachten.

Im entstandenen DDR-Museum, das weiter

ausgebaut wird, können Sie sich in ein ehemaliges

Fahrzeug der Deutschen Volkspolizei

setzen. Sogar der Hauswart mit seinen 75

Jahren ist im Gebäude immer noch wachsam.

Während die umliegenden Produktionsstätten

verschwunden sind, soll dieses Haus erhalten

werden. Im Hauptgebäude existieren original

DDR-Büros mit den typischen Schreibtischen,

Möbeln, Gardinen, Telefonen und Bildern vom

Generalsekretär des damaligen Zentralkomitees

der SED an den Wänden. Die meisten

Räume sind aber inzwischen modernisiert und

werden als Büro, Lager oder Werkstatt genutzt.

Wer durch den nahen Landschaftspark geht,

ahnt vielleicht nicht, auf dem ehemaligen

Flugplatz Johannisthal mit den einst meisten

Flugbewegungen in Europa zu spazieren.

Bis in die 80er Jahre war er in Betrieb.

Viele Gewerbe- und Industriegebiete sind

deswegen hier entstanden. Land und Bezirk

haben durch gezielte Maßnahmen Adlershof

und Johannisthal zu gefragten Gewerbestandorten

entwickelt. Silvia Buhr

Aus der DDR-Geschichte

Etwa 1.000 Werktätige gingen ihrer Arbeit

auf sechs Etagen in knapp 250 Büros nach.

Morgens um 7.00 Uhr wurden die Fahnen

gehisst. Und 16.00 Uhr schellte die Werksklingel

und verkündete den Feierabend.

Eine Kantine versorgte die Beschäftigten.

Zur „Sicherheit“ gab es im Hause eine

Kampfgruppe, einen Abschnittsbevollmächtigten

der Volkspolizei und Räume,

die vom Ministerium der Staatssicherheit

genutzt wurden. So war es im Gebäude

des ehemaligen VEB Medizinischer Gerätebau

der DDR (MGB).

1977 beauftragte der MGB die Errichtung

des Mehrzweckgebäudes am Segelfliegerdamm.

Der VEB Bau- und Montagekombinat

Magdeburg, der viele baugleiche

Muster errichtete, fertigte es von 1978 bis

1980. Es steht auf 64 Stahlbetonstützen,

eine Aluminiumfassade wurde vorgehängt,

zwei Treppenhauskerne errichtet und zwei

Aufzüge von VEB Takraf Berlin eingebaut,

die bis heute in Betrieb sind.

Das Bauwerk wurde mit vier Luftschutzkellern

und einem unterirdischen Kriechgang

ausgestattet.

© S. Buhr

50

Kantine im Quartier 89

Montag - Freitag 6:00 - 14:00 Uhr

Mokka-Eis-Imbiss-Bar ab 13.00 Uhr

Frühstück, Imbiss kalt & warm ab 3,60 €

Mittagessen hausgemacht & frisch ab 4,50 € incl. Nachtisch

hausgemachte Buffets ab 10 €, Tagungen, Veranstaltungen

Tel. Quartier: 030 - 58 58 22 43 0, Küche Kantine 030 - 58 58 22 43 1

Segelfliegerdamm 89 · 12487 Berlin-Johannisthal

www.quartier89.de


Studierende an der HTW Berlin in Oberschöneweide

WIRTSCHAFT | (AUS)BILDUNG | KARRIERE

© HTW Berlin/Alexander Rentsch-

51


WIRTSCHAFT | (AUS)BILDUNG | KARRIERE

52

„Mit Kopf und KI! Smartes Wissensmanagement in Unternehmen“

Wie kann Firmenwissen bewahrt werden?

Was wir wissen, ist ein Tropfen.

Was wir nicht wissen, ist ein Ozean.

Isaac Newtons Worte, mit denen Max

Kettner, Leiter des Mittelstand-Digital

Zentrum Berlin, die Tagung „Mit Kopf

und KI! Smartes Wissensmanagement

in Unternehmen“ eröffnet, scheinen mehr

denn je zuzutreffen: Unendlich viele Infos

sind verfügbar, in Firmen sind sie analog

und digital vorhanden. Wie kann das

wertvolle Wissen für die Zukunft bewahrt

und vor allem nutzbar gemacht werden?

Wer geht, kostet Geld

Wenn Wissen nicht verfügbar sei, bedeute

das: Doppelarbeit, langes Suchen, frustrierte

Beschäftigte, enttäuschte Kunden. Umso

wichtiger sei es, so Max Kettner, Beschäftigte

an Unternehmen zu binden und dazu zu

bringen, Wissen zu teilen, damit es dauerhaft

im Unternehmen bleibt. Jeder Mitarbeitende,

der das Unternehmen verlässt, koste

90 bis 200 Prozent des Jahresgehaltes,

macht der Moderator auf die Dringlichkeit

des Themas aufmerksam.

Richtiges Wissen am richtigen Ort

Bis 2036 werden 13 Millionen Menschen

in Ruhestand gehen, ergänzt Mira Hestermann,

Pädagogische Referentin für digitales

Lernen beim Mittelstand-Digital Zentrum

Hannover. „Wir brauchen das richtige Wissen

zur richtigen Zeit am richtigen Ort“. Dafür

müsse es identifiziert, erworben und verteilt

werden: Explizites Wissen (gespeichert

in Dokumenten, Handbüchern, E-Mails…)

sei genauso wichtig wie implizites Wissen

in Form von Erfahrung, Intuition, Expertise.

Prozedurales Wissen meint Wissen über

Handlungen/Prozesse und deklaratives

Wissen die Fakten, etwa zu Unternehmensgründung

oder Beschäftigtenzahl.

Lernräume schaffen

Bei der Tagung im Forum Digitale Technologien

am Salzufer wird über Formen des

Lernens und der Wissensaneignung durch

Weiterbildungen und Trainings diskutiert.

Lernen kann im Arbeitsprozess erfolgen, by

doing, also beim Tun; by shadowing, beim

Beobachten; on demand – bedarfsgerecht,

indem, simples Beispiel, ein QR-Code an

der Kaffeemaschine erklärt, wie sie gereinigt

wird. Erklärvideos können zum gelungenen

Onboarding neuer Beschäftigter beitragen.

Mira Hestermann macht darauf aufmerksam,

dass zur Wissensverteilung Räume

Max Kettner, Leiter des Mittelstand-Digital

Zentrums Berlin

Veranstaltung im Forum Digitale

Technologien am Salzufer

und Orte geschaffen werden müssen – für

Kaffee- und Mittagspause, zum Treffen von

Lerntandems, für Chatgruppen, Netzwerke,

Communities. Und: Es bedarf der Anreize

zum Wissenstausch, „gegen das Silodenken

der Abteilungen“ und weil Wissen Macht sei

– nach wie vor.

Wer pflegt das Wissen?

Wissen müsse aktuell sein, regelmäßig

überprüft und auf Bedürfnisse zugeschnitten

werden mit hohem Praxisbezug. Das kostet

Zeit und Geld. Und nicht zuletzt: Wissen

muss gespeichert werden. Wer macht das?

Wer aktualisiert und pflegt das Wissen? Das

ist zusätzliche Arbeit, die digitale Werkzeuge

erleichtern können. Die Gäste der Veranstaltung

diskutieren und informieren sich

über verschiedenste Möglichkeiten – vom

automatisierten Kurzprotokoll der Sitzung

mit Fotos bis zu Chatbots, die Begriffe

übersetzen und erklären. Martin Talmeier

vom Hasso Plattner Institut fasst die (nicht

einfache) Aufgabe der Unternehmerinnen

und Unternehmer zusammen: „Die Daten

müssen zugänglich, analysierbar und nutzbar

sein“.

G Birgit Nößler


Cyberhotline

für die Berliner Wirtschaft

Ob Ransomware, Trojaner oder andere kritische Angriffe auf die IT-Systeme: Im Durchschnitt wird jedes dritte Unternehmen in

Deutschland Ziel von Cyberangriffen. Doch längst trifft es nicht nur die großen Unternehmen. Insbesondere kleine und mittlere

Unternehmen sind Ziel der Angriffe, die nicht selten existenzbedrohend sind. Mit der zentralen Cyberhotline bekommen die

Berliner Unternehmen die Möglichkeit, im Notfall umgehend erste Hilfe bei Angriffen auf ihre IT-Infrastruktur zu erhalten.

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WIRTSCHAFT | (AUS)BILDUNG | KARRIERE

54

Wie kommen die Mitarbeitenden gerne wieder ins Büro – Ein Thema beim Business Talk der Wirtschaftsförderung

Schöne Orte befördern Ideen

Perfektes Wetter, viele Begegnungen, Austausch

mit Geschäftsleuten und ein inspirierender

Vortrag machten den Business

Talk der Wirtschaftsförderung Treptow-

Köpenick zu einer anregenden und nachwirkenden

Veranstaltung.

In der Altstadt wird (noch bis 2027) gebaut,

das gegenüberliegende Schloss ist eingerüstet:

Es tut sich was in Treptow-Köpenick,

„dem schönsten, größten, wasserreichsten,

innovativsten Bezirk der Stadt“, begrüßte Sven

Schmohl, Leiter der bezirklichen Wirtschaftsförderung,

zum Business Talk im schmuck

umgebauten NYX Hotel Berlin Köpenick by

Leonardo Hotels in der Grünauer Straße. Im

Pride Month warb er für Akzeptanz und Vielfalt:

„Eine vielfältige Belegschaft ist ein Gewinn

für Unternehmen. Vielfalt und Inklusion

erhöhen die Mitarbeiterzufriedenheit. …und

wir brauchen Talente“. Das war das Stichwort

für Roland Sillmann, Geschäftsführer der WIS-

TA Management GmbH: Die Begegnung von

Menschen sei extrem wichtig, sagt er, „Toleranz

funktioniert nur, wenn wir uns regelmäßig

begegnen.“

Folgen von Corona

Vielfalt und Diversität im Unternehmen hätten

viele Dimensionen – Alter sei die größte

Differenz. Junge Leute müssten erfahren, wie

wichtig Erfahrung ist. Und erfahrene Leute

dürften nicht glauben, dass jede Erfahrung

anwendbar sei. „Wir brauchen die Stärken

beider Seiten.“ Wieder betont er: „Dafür ist

Begegnung notwendig.“ Dank Corona hätten

sich die Arbeitswelten extrem verändert

„und nicht nur zum Guten“. Roland Sillmann

würdigt das hybride Arbeiten, betont aber

auch, dass die Selbstverwirklichung extrem in

den Fokus gerückt sei: „Für komplexe Sachverhalte

brauchen Sie Teamarbeit, und die

funktioniert nicht über Videokonferenzen.“

Gespannte Zuhörer zur Einstimmung des Business Talk

in NYX Hotel Berlin Köpenick by Leonardo Hotels

Sven Schmohl, Leiter der Wirtschaftsförderung,

lädt zum Netzwerken ein

Kreative Arbeitswelten

„Gegenüber asiatischen Ländern haben

wir höhere Lohn- und Mietkosten. Aber wir

waren kreativer und haben Ideen schneller

umgesetzt.“ Schon bei einem Tag Homeoffice

sinke die Wahrscheinlichkeit der Begegnung

und damit die Möglichkeit, dass

aus einer Begegnung eine Idee wird, auf

64 Prozent, bei vier Tagen Homeoffice auf

vier Prozent. „Das hat Auswirkungen auf die

Wettbewerbsfähigkeit. Wir brauchen mehr

Anwesenheit und dafür brauchen wir schöne

Orte.“ Die Kosten einer schönen Inneneinrichtung

seien unerheblich im Vergleich

zu den Personalkosten: „Wir brauchen den

Austausch.“

Frisch umgebaut: Hotelzimmer mit

Wohlfühlatmosphäre und Ausblick

© B. Nößler/aperçu (3)

Roland Silmann stellt das Konzept des neueröffneten

Coworking-Space ST3AM vor

– mit Zonen für konzentriertes Arbeiten, in

denen im Idealfall nicht geredet wird, mit

kooperativen Zonen, mit Zonen für Gesundheit

und Entspannung – u. a. mit Schaukeln.

„Schaukeln ist super, das beruhigt in einer

Minute.“ Ergonomie sei selbstverständlich,

der WISTA-Geschäftsführer spricht von

„Wohlfühlzonen“.

Beim Netzwerken wirken die Gedanken

nach, auf LinkedIn wird sich auch Tage später

noch zur Veranstaltung ausgetauscht.

G Birgit Nößler


Wirtschaftsförderung unterstützt

Flächenpotentiale für große und kleine Unternehmen

Im Herbst 2025 waren im Bezirk 9.992 Unternehmen mit 56.060

Beschäftigten tätig. Sie zu unterstützen, ist Aufgabe der Wirtschaftsförderung.

Dazu gehören der Motor der bezirklichen

Wirtschaft, der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof,

ebenso wie das Innovations- und Gründungszentrum

IGZ, das Technologie- und Gründerzentrum Spreeknie, das

Schöneweider Spreeufer, die Rathenau-Hallen, der Glienicker

Weg, die Bouchéhöfe… Wenn in Adlershof tagelang kein Strom

fließt, ist das ebenso Thema wie die geplante Erweiterung von

Siemens Mobility und die Gründung des neuen Tesla Entwicklungszentrums,

wo 250 Ingenieure tätig sein werden. Umweltund

Denkmalschutz spielen eine Rolle bei der Revitalisierung

von Industrieanlagen. „Die Nachfrage nach Gewerbeflächen

ist nach wie vor groß“, weiß Sven Schmohl, Leiter der Wirtschaftsförderung,

„es passt nicht immer. Aber wir haben noch

Flächenpotzenziale, selbst in Adlershof.“ Auch dezentrale,

kleinere Wirtschaftsflächen werden Interessenten angeboten.

• Bezirksamt Treptow-Köpenick Wirtschaftsförderung

Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

Tel. 90297-2500

wirtschaftsfoerderung@ba-tk.berlin.de

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55


WIRTSCHAFT | (AUS)BILDUNG | KARRIERE

56

© WISTA Management GmbH / Simon Eichmann (3)

ST3AM Adlershof - Ort zum Wohlfühlen und für Innovationen

Die neue Art der Arbeitswelt

Stellen Sie sich einen Ort vor, an dem Kaffeeduft

in der Luft liegt, während wenige Schritte

weiter ein 3D-Drucker leise surrt: Willkommen

im ST3AM Adlershof in der Rudower Chaussee

28 – der neuen agilen, interdisziplinären und

vor allem menschenzentrierten Arbeitswelt im

Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof.

Der „dritte Ort“ zum Arbeiten

Schon 1989 sprach der US-Stadtsoziologe

Ray Oldenburg vom Konzept des „dritten

Ortes“ – einem Raum zwischen Zuhause und

Büro, in dem sich Menschen frei entfalten können,

ohne Leistungsdruck. Heute - im Zeitalter

von Homeoffice, Co-Working und hybriden

Arbeitsmodellen- ist dieses Bedürfnis aktueller

denn je. Hier setzt ST3AM Adlershof an: Es

bietet auf ca. 3.000 m 2 Raum für konzentriertes

Arbeiten, kreativen Austausch, praktische

Umsetzung und geistige Erholung.

Räume zum Wohlfühlen

ST3AM Adlershof ist kein anonymer Großraum,

sondern ein Ort zum Wohlfühlen. Das

zeigt sich schon beim ersten Schritt durch die

automatischen Glastüren. Der Verkehrslärm

bleibt draußen, drinnen öffnet sich ein haushohes

Atrium mit Lobbycharakter. Glas, Holz,

Teppiche und warme Farben wie Waldgrün,

Senf oder Gold erzeugen eine Wohnzimmeratmosphäre,

in der Besucherinnen und

Besucher sofort ankommen, und die sich bis

ins erste Obergeschoss erstreckt. Hier finden

sich flexibel nutzbare Arbeitssphären

und -räume unterschiedlicher Größen, die

allesamt hochwertig mit Designermöbeln

ausstaffiert sind. Los geht es mit kompakten

Büros, die sechs Arbeitsplätze bieten, bis hin

zu solchen mit dreißig. Aufgelockert wird die

Fläche durch Loungezonen, die dazu animieren,

sich zwanglos zu vernetzen.

Das Raumkonzept: klar & strukturiert

Mit fünf einzigartigen Bereichen definiert

ST3AM Adlershof die Arbeitswelt neu. Während

in der Zone „Fokus & Konzentration“

ruhige Büros und Silent-Boxen tiefes Arbeiten

ermöglichen, fördern Meetingräume,

Lounge-Bereiche, Schaukeln und eine offene

Gemeinschaftsküche den Austausch und bilden

die Zone „Kooperation & Begegnung“. In

den Maker Spaces und Kreativräumen können

Ideen direkt in greifbare Produkte übertragen

werden. Für Lernen und Weiterbildung

stehen die WISTA-Academy-Räume. Auch

„Entspannung und Regeneration“ kommen

nicht zu kurz. Dafür gibt es Rückzugsorte,

Ruhebereiche und Mindspas.

Der Maker Space: Es wird praktisch

Ob VR- und AR-Brille, 3D-Drucker oder

Lasercutter: Der Maker Space im EG ist

mit allem ausgestattet, was Gründerinnen

und Unternehmer benötigen. In der Digital

Area treffen Hightech-Geräte auf Kreativität,

während im analogen Bereich gebohrt,

geschraubt und gebaut wird. Dieser Zugang

zu modernster Technologie ist nicht nur ein

Vorteil für Start-ups und kleine Unternehmen,

sondern auch ein Bildungsangebot: Bereits

jetzt finden im ST3AM Adlershof Formate wie

der Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“

oder die MINT-Summerschool statt und begeistern

junge Menschen.

Ein Ort, der verbindet

Ein Beispiel für die gelebte ST3AM-Kultur ist

das Technologieunternehmen v.works, das

Technologien zum beruflichen Matchmaking

entwickelt und sich einen separaten Bereich

mit zwei weiteren Firmen teilt. Geschäftsführer

Markus Wogatzki berichtet: „Für uns war

der Umzug ein klares Upgrade. Der Austausch,

die Atmosphäre, die Räume – alles

inspiriert uns. Und wir kommen mit Leuten in

Kontakt, die an völlig anderen Themen arbeiten.

Das öffnet neue Horizonte“.

Mehr als ein Arbeitsplatz

„Es geht nicht um einen Schreibtisch mit

Kaffee-Flat“, sagt Roland Sillmann, Geschäftsführer

der WISTA Management

GmbH und ST3AM-Initiator. „Es geht um

den Zugang zu einem Universum des Wissens,

der Co-Kreation und Talente.“ ST3AM

Adlershof ist eine Antwort auf Fragen unserer

Zeit – vom Klimawandel über Ressourcenknappheit

bis hin zu gesellschaftlicher

Transformation. Es ist ein Ort für Zukunftsmacher

und Zukunftsgestalterinnen – für

Menschen, die mit Sinn arbeiten wollen.

Ob Start-up, Scale-up, Freelancerin, Wissenschaftler

oder kreativer Kopf – hier finden

alle mehr als nur einen Arbeitsplatz.

Hier gibt es eine Gemeinschaft, Raum für

Entwicklung und vor allem eine inspirierende

Umgebung. Außerdem sind die WISTA-

ST3AM-Arbeitswelten nicht mehr nur auf den

Technologiepark Adlershof beschränkt. Es

gibt sie inzwischen auch im Ludwig Erhard

Haus in Charlottenburg und künftig an weiteren

Berliner Innovationsorten. (sn)


Ideen.

Fördern.Berlin.

gründen mit der IBB

Wir haben die passende finanzielle Förderung für Deine

Geschäftsidee. Kompetent, zuverlässig und mit dem Ziel, Deiner

Unternehmensgründung zum nachhaltigen Erfolg zu verhelfen.

Hotline Wirtschaftsförderung: 030 / 2125-4747

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57


WIRTSCHAFT | NETZWERKE

Martin Lehmann, Geschäftsführer in mehreren Firmen der EBK Gruppe, führte durchs Unternehmen.

Adershofer Unternehmer Netzwerk besucht die EBK Gruppe am Groß Berliner Damm

Einblicke, Austauschen, Netzwerken

Sabine Karpa

Female Voice

Empowerment

Trainerin

Der InnerCircle ist für mich ein Ort des

gelebten Empowerments

– für persönliches Wachstum

und Entfaltung im Business.

Ein bewährtes Forum des Adlershofer Unternehmer

Netzwerkes ist das Unternehmerfrühstück.

Interessante Einblicke bietet

etwa die Firma EBK mit Wurzeln in Teltow

und heute Standorten in Adlershof und Mariendorf.

Geschäftsführer Martin Lehmann,

einst Werkstudent der Firma, berichtet, wie

die Automobilindustrie dank des Unternehmens

ihre langen Gewährleistungen

garantieren kann, indem an den Anlagen

in Adlershof Teile in Nachserien produziert

werden - während in den Firmen selbst

längst neue Typen vom Band rollen. Auch

Relais für S-Bahnen oder aus Stellwerken

der 20er/30er Jahre des letzten Jahrhunderts

werden (nach)entwickelt und produziert.

(Junge) Unternehmen unterstützt die

Firma beim Aufbau automativer Linien, bevor

deren neue Produkte und Ideen in Serienfertigung

gehen. Und einige Start ups

hat die EBK Gruppe selbst hervorgebracht

und sich damit breiter aufgestellt, darunter

4talents. Mit aktuell 13.000 Daten wird ermittelt,

ob bei 8- bis 14-Jährigen eine Veranlagung

zum Profisport gegeben ist. In der

Halle, wo gerade Nachwuchsfußballer des

1. FC Union agieren, können sich auch die

Mitarbeitenden fit halten.

(bn)

Für ein bewusstes Leben & Lieben

– Begleitungen für Eltern und Paare

Mit 15 Jahren Erfahrung in psychosozialer

Begleitung unterstützen wir Menschen, Belastungen

zu lösen und Klarheit zu gewinnen.​

Im ganzheitlichen Coaching „Zurück zu

dir“ begleiten wir Mütter* und Väter*, die

zwischen Beruf, Familie und Beziehung an

ihre Grenzen geraten – hin zu Stressabbau,

innerer Ruhe und gestärkten Ressourcen.​

Mit „Findet eure Paaridee“ unterstützen wir

Paare jeder Konstellation, sich zuzuhören,

festgefahrene Dynamiken zu verstehen, ihre

Partnerschaft bewusst weiterzuentwickeln

und neue Wege in Liebe und Partnerschaft

zu gestalten. Als Paar bieten wir Paaren einen

geschützten Raum.​

Unsere Arbeit vereint Mentaltraining, Hypnose,

systemische Beratung, Mediation

und Entspannung – für nachhaltige Veränderung

und neue Verbundenheit.

58

Netzwerken am Freitagmorgen

Ein Blick in die EBK-Produktionshalle.

© B. Nößler/aperçu (3)

Nicole und Marcus Laugsch

Schöpfungsgeister – Für ein

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Luisa Riffel

Life Coach

für Frauen

YouGrow fühlt sich wie Freundschaft an.

So viel Herz und Rückenwind für mein

echtes Wachstum als Frau und Coach.

Dein Netzwerk für Frauen, die mehr miteinander wollen.

Stell dir vor, was möglich ist, wenn Frauen aus der Konkurrenz aussteigen und sich gegenseitig

empowern und bestärken. Du suchst nach einem Business-Netzwerk, das so viel mehr ist als Visitenkarten

tauschen und Sekt trinken – in dem du dich tiefer verbinden und von innen nach außen

persönlich und beruflich wachsen kannst? Dann bist du bei YouGrow genau richtig! Dieses Business-

Frauennetzwerk ist ein Ort, an dem Frauen nicht nur Kontakte knüpfen, sondern zusammenwachsen

und zusammen wachsen können.

Und YouGrow macht seinem Namen alle Ehre und wächst. Über 1.000 Frauen waren schon mit dabei.

Viele fühlen sich so wohl bei YouGrow, dass es das in Berlin gegründete Netzwerk mittlerweile

auch schon in Hamburg und Stuttgart gibt. Und weitere Städte haben bereits ihr Interesse angemeldet.

Dadurch haben die Frauen die Möglichkeit, sich sowohl regional als auch überregional im

deutschsprachigen Raum zu vernetzen.

Die Grundwerte von YouGrow. Bei YouGrow glauben wir an die Kraft des Miteinanders. In

einer Zeit der Polarisierung, Vereinsamung und der aufstrebenden Technologie setzen wir auf echten

und tiefen Kontakt zwischen Menschen: „Wir wachsen zusammen und unterstützen uns gegenseitig.

Wir glauben, dass Frauen mehr schaffen können, wenn sie nicht gegeneinander, sondern

füreinander engagiert sind. Wir schaffen Räume, in denen Frauen sich gegenseitig ermutigen und

inspirieren, ihre Vision zu finden und zu verwirklichen.“

Die Leiterinnen. Annegret Gehrke, Führungskräftetrainerin und Business-Mentorin, und Anne

Messerschmidt, Schauspielerin und BeziehungsMentorin für erfüllte Partnerschaft, leben genau diese

Werte in der Doppelspitzen-Führung mit ganz viel Herz. Du bist neugierig? Komm mal vorbei. Du

musst kein Mitglied sein, um die Events von YouGrow zu besuchen. Komm einfach dazu und entdecke

die herzliche Atmosphäre dieses Netzwerks. Die Termine findest du unter: AnnegretGehrke.de/

netzwerk. Wenn du dich für eine Mitgliedschaft entscheidest, kannst du noch tiefer in die Verbindung

mit Frauen eintauchen und von den Erfahrungen und Verbindungen im Netzwerk profitieren.

Warum YouGrow? Über 80 % der Umsätze von Unternehmerinnen und Solo-Selbstständigen kommen

durchs Netzwerken. Doch noch viel wichtiger ist, wie viel mehr umgesetzt wird, wenn Frauen den

Mut haben, sich zu zeigen, ehrlich zu sprechen und neue Schritte zu gehen.

Vertrauen trägt

– im Wasser wie im Leben.

Als Paar stärken wir Wassersicherheit

und innere Balance im Wasser. KURA

steht für Achtsamkeit und Wachstum

im eigenen Tempo. Gemeinsam mit

Partnern aus Bildung, Gesundheit und

Tourismus entwickeln wir neue Wege,

damit Menschen sich getragen fühlen

– im Wasser und darüber hinaus.

Kristina und Ralf Roßbach

KURA – Die Schwimmschule

+49 152 36665941

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www.kura-pro.com


WIRTSCHAFT

Innovationspark Wuhlheide

Aufbruch in die Welt innovativer Zukunftstechnologien

Der Innovationspark Wuhlheide ist ein herausragendes

Zentrum für Technologie und

Unternehmertum der Stadt: Hier entfaltet

sich auf rund 50.000 Quadratmetern vermietbarer

Fläche und zusätzlich 25.000

Quadratmetern Erbpachtflächen eine Welt

voller kreativer Möglichkeiten für technologieorientierte

Unternehmen.

Modern ausgestattete Büros, Werkstätten,

Werkhallen und Labore bieten individuelle

Lösungen, angefangen bei Einzelräumen

ab 20 Quadratmetern. Mit einem Fokus

auf Umwelt- und Energietechnik, Bio- und

Medizintechnik, Optoelektronik und Informationstechnologie

bietet der Standort eine

optimale, wissenschaftsnahe Infrastruktur.

Aber der Innovationspark Wuhlheide bietet

mehr als Räumlichkeiten. Das Campusmanagement

geht über flexible Mietbedingungen

hinaus und bietet maßgeschneiderte

Dienstleistungen in den Bereichen

Unternehmensberatung, Existenzgründung,

Marketing und allgemeine Unterstützung.

Zukunftsorientierte Unternehmen können

von vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten

und Synergieeffekten profitieren. Problemlösungskompetenz,

wirtschaftliche Stabilität

und Erfolgsgeschichten sprechen für sich.

Berlin versteht sich als das Herzstück eines

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Kreativer Freiraum am Teichufer – das Manfred-von-Ardenne-Gewerbezentrum im IPW

Ideenlabors und unterstützt aktiv zielgerichtete

Forschungspolitik. Im Innovationspark

wird der Aufbau von Zukunftstechnologien

gefördert und die Plattform geboten, um

Visionen in die Realität umzusetzen und

Zukunft schon heute zu gestalten.

60

Ihr Ansprechpartner:

Corona Hausverwaltung & Immobilien OHG

info@corona-immobilien.de | Tel. (030) 6576-4420

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Technologie- und Gründerzentrum Schöneweide lässt Innovationen Wirklichkeit werden

Ein Treffpunkt für Zukunftspioniere

Ein Juwel im Herzen von Oberschöneweide: Hier, wo mit der Hochschule

für Technik und Wirtschaft und fast 14.000 Studierenden Berlins größte

Hochschule für angewandte Wissenschaften beheimatet ist, thront das

Technologie- und Gründerzentrum Schöneweide in unmittelbarer Nähe

zur Spree. Eingebettet in die denkmalgeschützte Industriearchitektur von

Schöneweide, eröffnet das TGS einen inspirierenden Raum für kreative

Ideen und wegweisende Projekte – mit einem Blick über Berlin, der seinesgleichen

sucht.

Auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern entfaltet sich ein dynamisches

Ökosystem, in dem vorwiegend technologieorientierte Unternehmen

aus zukunftsweisenden Branchen tätig sind: von der Bio- und

Medizintechnik über Optoelektronik und Sensorik bis hin zur Mess- und

Feingerätetechnik und dem Gerätebau. Synergien und Kooperationen

sind nicht nur möglich, sondern werden ausdrücklich gefördert.

Für aufstrebende Start-ups und innovative Unternehmen bietet dieser Zukunftsstandort

eine moderne wirtschaftliche Infrastruktur mit hochwertigen

Büro-, Werkstatt-, Laborflächen und Coworking Space! Jungunternehmen

in der Wachstumsphase profitieren von attraktiven Mietkonditionen, maßgeschneiderter

Gründerberatung und Betreuung. Das TGS bietet zudem

einen Empfangs- und Sicherheitsdienst, eine Kantine mit Dachterrasse,

vielseitige Schulungs- und Konferenzräume sowie einen grünen Innenhof

mit Parkmöglichkeiten und E-Ladesäulen.

Willkommen im Technologie- und Gründerzentrum Schöneweide, wo Innovationen

Wirklichkeit werden und Zukunftsträume Gestalt annehmen!

Technologie- und Gründerzentrum Schöneweide:

Wo Ideen auf Schienen rollen

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Technologie- und Gründerzentrum Schöneweide

Ostendstraße 25 | 12459 Berlin | Tel: +49 30 6576 4413 | E-Mail: info@corona-immobilien.de

https://tgs.berlin

61


Startup und Innovation Center

Die Investitionsbank Berlin

Start-up Förderung

WIRTSCHAFT | NETZWERKE

62

Wo aus Wissenschaft Wirtschaft wird

Das Startup und Innovation Center (SIC) an

der Hochschule für Technik und Wirtschaft

Berlin will Talente fördern und vor Ort halten.

Gründungsinteressierte und Startups

werden bei der Unternehmensgründung

unterstützt und vernetzt. Dafür gibt es individuelle

Beratungen und Schulungen zu

Themen wie Businessplan-Erstellung, Finanzierung,

Marketing und Rechtsfragen.

Co-Working-Spaces und Infrastruktur werden

zur Verfügung gestellt. Etablierte Unternehmen

unterstützt das SIC bei der Zusammenarbeit

mit der Hochschule, um im

gegenseitigen Interesse Ressourcen zu nutzen.

Auch so sollen Fachkräfte frühzeitig an

Unternehmen vor Ort gebunden werden.

Talente und Toleranz gefragt

Vielfalt unternimmt

„Vielfalt unternimmt“ heißt nicht nur ein

Wettbewerb, bei dem die Senatsverwaltung

migrantische Unternehmen würdigt,

es sei ein Motto und Antrieb in der Wirtschaft.

„Wir brauchen Diversity, Vielfalt,

Gleichstellung… Die Wirtschaft wächst nur,

wenn die Menschen sich wohlfühlen und

ihre Kreativität ausleben können“, ist Sven

Schmohl, Leiter der Wirtschaftsförderung

Treptow-Köpenick, überzeugt.

Die Spreeküste entwickeln

Die Eröffnung des Spreeparks 2027 als

Standort der Kunst- und Kreativwirtschaft

soll ein Signal für eine neue Wahrnehmung

und Nutzung der Spreeküste sein. Gemeinsam

mit dem Bezirk Lichtenberg könnten

industrielle wie kulturelle Standorte an der

Spree vom Funkhaus über das Kraftwerk

und Betonwerk bis nach Köpenick etwa mit

speziellen Routen und Führungen verbunden

werden. Die Steganlage am Eierhäuschen

kann von allen Reedereien genutzt

werden. Auf dem Wasserweg könnten auch

Shuttles zu den Veranstaltungen im Spreepark

verkehren, berichtet die Wirtschaftsförderung

Treptow-Köpenick.

Hilfen und Angebote für Gründende

Wie können Unternehmer:innen ermitteln,

welche Förder- und Finanzierungsangebote

zu ihnen passen? Einen ersten Einstieg

bietet die Investitionsbank Berlin (IBB) mit

ihrer Internetseite www.ibb.de.

Die integrierte Filterfunktion erlaubt die

schnelle Suche nach geeigneten Programmen.

Ein weiterer übersichtlicher Ratgeber

für alle Wirtschaftsförderangebote in Berlin

ist die Förderfibel, welche digital und

als Printfassung verfügbar ist. Hier finden

Sie umfassende Programminformationen

sowie die jeweilige Kontaktstelle. Wollen

Sie ein Unternehmen gründen?

Die IBB hält vielseitige Angebote für Existenzgründungen

bereit. Zu den wichtigsten

Gründungsprogrammen gehören der Mikrokredit

aus dem KMU-Fonds bis 25.000

Euro (50.000 für technologieorientierte

Vorhaben) und das Programm Berlin Start.

Will Ihr bestehendes Unternehmen wachsen?

Dann bietet die IBB auch hierfür verschiedene

Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten

an. Vor allem kleine und mittlere,

am Markt etablierte Unternehmen, können

mit diesen Lösungen ihre Wachstumsvorhaben

umsetzen.

Sie haben Fragen zu

unserem Förderangebot?

Zögern Sie nicht, uns zu

kontaktieren.

Investitionsbank Berlin

www.ibb.de/gruenden

Unite gewinnt

Bei einem Wettbewerb der Bundesregierung

für Startup-Förderung wurde „unite“

Mitte 2025 als eines von bundesweit zehn

Projekten prämiert. Damit verbunden ist

eine Förderung von zehn Millionen Euro

über die kommenden fünf Jahre. Der Senat

hatte sich bereits im Frühjahr zu den Zielen

von UNITE bekannt:

→ unternehmerisches Mindset an den

Hochschulen und außeruniversitären

Einrichtungen stärken, damit Gründen

ein relevanter Karrierepfad wird

→ Sensibilisierung, Unterstützung und gesamtheitliche

Begleitung von Talenten

und Startups gemeinsam mit öffentlichen

und privaten Partnern

→ frühe Verbindung von Wissenschaftlerinnen

und Wissenschaftlern zur Wirtschaft,

um Problemlösungen frühzeitig

und praxisorientiert zu entwickeln

→ bundesweite und internationale Sichtbarkeit

von Berlin als Life Science

und DeepTech-Startup-Hub stärken

und internationale Kooperationen vorantreiben

→ Verbesserungen der Rahmenbedingungen

unter anderem im Bereich des

IP Transfers, der Unterstützung der Willkommenskultur

für internationale Talente

sowie durch positive Begleitung

politischer Prozesse bei gründungsrelevanten

Fragestellungen

→ abgestimmte Zusammenarbeit mit

Brandenburg

www.joinunite.de

© HTW_Berlin-Alexander_Rentsch


ENGAGIERT FÜR EIN LEISTUNGSSTARKES TREPTOW-KÖPENICK

Ihr starker Partner im Bezirk

Wirtschaftskreis Treptow-Köpenick

W

I R T S C H A F T S K R E

Treptow-Köpenick e. V.

I S

ZIELE

MITGLIEDER

VORSTAND

KOOPERATION

OFFEN FÜR ALLE

Der Zweck des Wirtschaftskreises

ist die Förderung Treptow-

Köpenicks durch die Gewerbetreibenden

und Freiberufler

mit dem Ziel, den Bezirk zu einem

florierenden, ökologisch

und sozial gesicherten Standort

von Industrie, Handwerk und

Gewerbe, Dienstleistung sowie

Naherholung und Tourismus zu

entwickeln.

WER SIND WIR?

Die Mitglieder des Vereins bestehen

sowohl aus Großbetrieben,

mittelständigen Unternehmen,

Handwerksbetrieben und

Unternehmen der Dienstleistungsbranche

und Privatpersonen.

Urspünglich auf Treptow-Köpenick

begrenzt, kommen unsere

Mitglieder mittlerweile aus allen

Teilen Berlins und dem Umland.

UNSER VORSTAND

Persönlichkeiten aus dem Kreis

der Mitglieder bilden den ehrenamtlichen

Vorstand des Wirtschaftskreises

Treptow-Köpenick.

Sie organisieren sowohl

das interne Vereinsleben als

auch zahlreiche Events in Verbindung

mit Politik und Wissenschaft

unserer Stadt.

KOOPERATION

Der Grund unseres Erfolges ist

nicht zuletzt in der engen Kooperation

mit der Wissenschaft

begründet. Speziell die Zusammenarbeit

mit der Hochschule

für Technik und Wirtschaft Berlin

und den Institutionen des WISTA

Campus Berlin-Adlershof bringt

wichtige Impulse für die Arbeit

unserer Mitglieder.

UNSERE PARTNER

Tourismusverein

Adlershof

Adlershof - STADT FÜR

WISSENSCHAFT, WIRTSCHAFT

UND MEDIEN

Hochschule für Technik

und Wirtschaft Berlin

University of Applied Sciences

Hochschule für Technik

und Wirtschaft

Wirtschaftsförderung

Treptow-Köpenick

Treptow-Köpenick

Bürgerstiftung

Treptow-Köpenick

DAS BIETEN WIR:

Standortmarketing Projekte zur Standortentwicklung Wirtschaftsklub Erfahrungsaustausch

Diskussionen mit Politikern Unterstützung von Ausbildungsinitiativen Kooperationen Netzwerke

Wirtschaftskreis Treptow-Köpenick | Ansprechpartnerin Marlies Schneekloth

Tel. 030 672 4812 | wtk.berlin@t-online.de | wtk-berlin.de


Unternehmer

in Schöneweide …

das sind wir!

Unser wirtschaftlicher Schwerpunkt

liegt in Schöneweide. Wir geben

dem Standort Profil und Zukunft.

35 Jahre in

Schöneweide

Leidenschaft &

Zuverlässigkeit

Thomas Klein

Allianz Generalvertretung

Wilhelminenhofstr. 14 a, 12459 Berlin

0 30.53 79 00 00, 01 78.5 37 90 01

thomas.klein1@allianz.de

thomas-klein-allianz.de

Betriebsstätte Wilhelminenhof

Von Bildung bis Beschäftigung – in den Stephanus-

Werkstätten bieten wir Menschen mit Beeinträchtigung

oder psychischer Erkrankung berufliche Perspektiven.

In der Region Süd-Ost arbeiten wir inklusiv in den

Bereichen Gastronomie, Werbe- und Textildruck, Fulfillment,

Lebensmittelverpackung und Tischlerei. Unternehmen

können Aufträge vergeben, Kooperationen

gestalten und zugleich ihre Ausgleichsabgabe mindern.

Stephanus gGmbH

Johannes-Kraatz-Str. 9 12459 Berlin, Tel. 5302 4860

wfbm-wilhelminenhof@stephanus.org

www.stephanus.org/werkstaetten-berlin-sued-ost

Einst größter Industriestandort Europas –

so ist es heute größte Herausforderung,

ihm eine Zukunft zu geben. Schöneweide

verfügt über gewaltiges Potential – Industriedenkmale,

Fläche, innovative Unternehmen

und viel Engagement der Gewerbetreibenden,

Unternehmer, Eigentümer und

Anwohner. Schöneweide ist Hochschulstandort

– Hochschule für Wirtschaft und

Technik (HTW).

Grafikdesign

a

Wir möchten fundierte Geschäftsbeziehungen

und Kontakte aufbauen

Wir unterstützen uns mit allen

Mitgliedern und Kooperationspartnern

Wir engagieren uns für den wirtschaftlichen

Erfolg des Standortes Schöneweide

Unternehmerkreis Schöneweide e.V.

Wilhelminenhofstraße 14a, 12459 Berlin

Tel.: 030 53 01 43 02

E-Mail: buero@uksw.de

www.unternehmerkreis-schoeneweide.de

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Schwimmen ist

Lebenskompetenz.

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Gewerbe, Handel, Freizeit

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WIRTSCHAFT | (AUS)BILDUNG | KARRIERE

66

Im FEZ war was los: An 57 Ständen und bei 80 Seminaren gibt es Infos rund um Ausbildungsmöglichkeiten

Zum 18. Mal fand der Ausbildungstag Berlin Süd-Ost im FEZ Berlin statt

Viele Fragen und überraschende Vielfalt der Berufe

Zum 18. Ausbildungstag stehen im FEZ junge Leute mit ihren

Ausbildern den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort,

erzählen von ihrer Ausbildung und der Arbeit im Betrieb. „Es ist

eine Gelegenheit, Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen, ein erster

Schritt in eure berufliche Zukunft, die Chance, euch zu informieren“,

ruft Sven Schmohl, Leiter der bezirklichen Wirtschaftsförderung,

den vielen Jugendlichen zur Eröffnung zu.

Begleitendes Seminarprogramm

Christina Henke, Staatssekretärin für Bildung, stellt fest, „dass viele

Berufe angeboten werden, die es nicht gab, als ich in eurem Alter

war“. Sie erzählt von ihrem Test am Stand der Jugendberufsagentur,

wo sie per 3-D-Brille einen Tag an der Polizeiakademie erleben

konnte. Ebenfalls ehemalige Lehrerin wie sie ist Ellen Haußdörfer,

Staatssekretärin für Gesundheit und Pflege, die ein „Seid neugierig“

den Jugendlichen mit auf den Weg gibt. Sich „Inspirationen

zu holen“, empfiehlt FEZ-Geschäftsführer Chris Berghäuser und

„Fragen, fragen, fragen“, rät Bezirksbürgermeister Oliver Igel. Im

letzten Jahr war er selber unter den Referenten und hat über berufliche

Wege im Bezirksamt gesprochen. Seit mehr als 20 Jahren

gibt es das Team von Berufsorientierung und Beratung (BOB), das

das begleitende Seminarprogramm organisiert. „Wir haben vor

zwei Wochen das Veranstaltungsprogramm frei geschaltet, und innerhalb

von zwei Stunden waren 80 Prozent der Plätze weg.“ Die

teilnehmenden Schulen waren gut vorbereitet worden.

Und was gab es zu erleben beim 18. Ausbildungstag Süd-Ost?

Ganz ohne Studium

„Ohne Studium geht’s auch“, heißt es bei den Alexianern, die mit

rot blinkenden Herzen auf der Brust auf die vielfältigen Ausbildungen

von der anderthalbjährigen Pflegefachassistenz über die

Pflegefachkraft bis hin zum Pflegestudium aufmerksam machen.

Auch wer in Ergotherapie und Physiotherapie tätig werden will,

kann sich bewerben, das FSJ wird ebenso angeboten.

BIQ Berlin vermittelt zu freiwilligen sozialen Diensten - im Kinder-

und Jugendbereich, in Kliniken und Pflegeeinrichtungen, in

Seniorenheimen… 280 Jugendliche pro Jahr erhalten eine pädagogische

Begleitung, nutzen die Möglichkeit zur Orientierung –

und finden auf dem Wege auch oft gleich einen Ausbildungsplatz.

Eine Vermittlung erfolgt in Berlin, Brandenburg – und international.

Weniger bekannte Zukunftsberufe

Beim ANH, dem Ausbildungsnetzwerk Hochtechnologie aus Adlershof,

liegen Pinzetten aus. Angeboten werden technische

Berufe, bei denen die Feinmotorik gefragt ist. „Im Reinraum

wird ein Schutzanzug getragen, die Mikrochips sollen weder

Staub, Haare oder Hautschnuppen abbekommen“, erklärt

Koordinatorin Sabine Harms. Die Kindertagesstätten SüdOst

werben gegenüber für Azubi-Nachwuchs. „Der Beruf des Mikrotechnologen

oder der Mikrotechnologin ist dagegen nicht

so bekannt“, stellt Anastasia Henning von First Sensor fest –

und stellt ihn vor.


AUSBILDUNGSTAG

BERLIN SÜD-OST 2026

#ATSO2026

© B. Nößler/aperçu (6)

Digital das Wohnzimmer einrichten

75 Azubis hat Höffner aktuell in Berlin - und gerne kommen auch

Klassen nach Waltersdorf, in den Schulungsraum und zum Firmenrundgang.

„Unser Lager ist vollautomatisch, da kommen wir

nicht rein. Aber es gibt eine Besucherplattform. Das ist für viele

ein beeindruckendes Erlebnis“, weiß Jörg Teichmann, Ausbilder in

der Translogistik. Bei den Bewerbungen schaue sie mehr auf die

Schul- und Praktikumsbeurteilungen als auf die Noten, berichtet

seine Kollegin Heike Meissner. Sie hat Verständnis, sagt: „Meinem

Sohn fiel die Schule auch nicht leicht und inzwischen hat er eine

Ausbildung absolviert und verdient gutes Geld.“ Da sich in Waltersdorf

auch die Unternehmenszentrale befindet, werden nicht

nur Mitarbeitende im Verkauf und Restaurant ausgebildet, sondern

auch für IT, Marketing, Büro. „Unsere Azubis lernen mit Hilfe der KI

Wohnzimmer digital einzurichten.“

Wer bei Berlin Chemie an die Tablettenherstellung denkt, liegt

richtig – und doch werden technische, naturwissenschaftliche

und kaufmännischen Berufe ausgebildet: Pharmakanten, Mechatroniker

bis hin zu Kaufleuten für Digitalisierungsmanagement.

Im Ausbildungszentrum VGT Gesamtverband Gebäudetechnik

werden Berufe, bei denen es um Heizung, Klima, Lüftung und

Sanitäranlagen geht, angeboten – und ein Eignungstest vorab.

Die QEU gGmbH bietet Weiterbildungen, aber eben auch

Erstausbildungen an und „Traumberufe“. Überraschend sind auch

die Offerten der Humboldt-Universität. Sie wirbt im FEZ nicht für

berlin.de/ausbildungstag

Merken Sie sich bereits jetzt den

Termin vor:

10. SEPTEMBER 2026

IM FEZ BERLIN

die Studiengänge, sondern für Ausbildungen, darunter auch zu

Sport- und Fitnesskaufleuten, Bauzeichnern, Chemielaboranten,

Gärtnern, Elektronikern…

Lisa Pohl vom Bezirksamt Treptow-Köpenick (im Foto oben rechts)

berichtet von der Rotation: Sie war im Jugend- und im Standesamt,

bei der Bezirksstadträtin und im Personalbereich tätig, bevor

sie sich für letzteren entschied.

„Trink- und Abwasser braucht man immer“. Fredo Vogel (26) hat

eine kaufmännische Ausbildung bei der Tiefbaufirma Frisch &

Faust absolviert und ist seit zwei Jahren dort fest angestellt. Vorm

Modell eines Abwasserkanals erklärt er vor dem FEZ im Außenausstellerbereich

seine Tätigkeit: „Anfragen, Bestellungen, Angebotsanlagen

in der Buchhaltung, auch mal Kundengespräche…“

Facharbeiter für Lebensmitteltechnik bildet Coca-Cola aus, die in

der Flaschenherstellung genauso wie in der Befüllung tätig sind.

Am Stand steht ein Modell, das erahnen lässt, mit wieviel Druck

aus den PET-Rohlingen Flaschen geformt werden.

Zu den vielen Eindrücken des Tages gehört auch ein Selbstversuch

bei der Stephanus-Stiftung. Mit verschiedenen Brillen kann

erlebt werden, wie sich das Sehen bei unterschiedlichen Augenkrankheiten

verändert.

G Birgit Nößler

67


WIRTSCHAFT | (AUS)BILDUNG | KARRIERE

68

Integrationsfachdienst Süd

Der IFD Süd bietet begleitende psychosoziale

Hilfe im Berufs- und Arbeitsleben

für Menschen mit (Schwer-)

Behinderung und für deren Arbeitgeber*innen

mit Arbeitsorten in Treptow-Köpenick,

Neukölln, Tempelhof-

Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf.

Ziel der persönlichen Beratung ist es,

Probleme und Konflikte im bestehenden

Arbeitsverhältnis zu klären, zu

lindern oder zu bewältigen, um das

Arbeitsverhältnis zu erhalten oder eine

neue berufliche Perspektive zu ermöglichen.

Die Unterstützung der Eingliederung

ins Arbeitsleben und die berufliche

Begleitung ist auch für Rehabilitanden

mit einer Beauftragung durch

ihren Rehabilitationsträger möglich.

Der IFD ist im Auftrag des Inklusionsamtes

auf Grundlage der §§ 192 ff. SGB

IX tätig, kann aber auch von Rehabilitationsträgern

beauftragt werden.

Die Unterstützung durch den IFD ist

kostenfrei und vertraulich.

Wir sind die Fachstelle für

Autismus-Spektrum-Störungen

Wexstraße 2 | 10825 Berlin

Tel. 030 84 85 05-10

Fax 030 84 85 05-19

info@ifdsued.berlin

B 41, 42, 45, 46 D 4

D + B Bhf. Innsbrucker Platz

E M48, M85, 187, 248 Innsbrucker Platz

www.ifdsued.berlin

Integrationsfachdienste

im Auftrag des

Lageso Berlin

– Inklusionsamt –

Unternehmensstammtisch Gemeinwohl

Der Unternehmensstammtisch Gemeinwohl in

Treptow-Köpenick setzt sich für ein Wirtschaftssystem

ein, das nicht nur den finanziellen Erfolg

eines Unternehmens misst, sondern vor allem

den positiven Beitrag zum Gemeinwohl in den

Vordergrund stellt. Die Gemeinwohl-Ökonomie

steht dabei für ein Modell, das Werte wie

Menschenwürde, Solidarität, Gerechtigkeit,

ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz und

demokratische Mitbestimmung fördert. Ziel

des Stammtisches ist es, diese Werte aktiv zu

leben und mit anderen Unternehmern sowie

Institutionen im Bezirk zu teilen.

Jeden dritten Dienstag im Monat kommen

Interessierte zusammen, um sich über diese

Werte auszutauschen, zu vernetzen und neue

Impulse zu gewinnen. Die Treffen finden an

unterschiedlichen Orten im Bezirk statt, von

Unternehmen über Institutionen bis hin zu

anderen spannenden Locations. Dieser Mix

sorgt für immer wieder neue Perspektiven

Zehn Jahre Deep Tech Award

Deep Tech Star aus Treptow-Köpenick

Der Deep Tech Award wird seit 2015 von

der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie

und Betriebe vergeben. Ziel ist es,

innovative und forschungsbasierte Technologieunternehmen

und Startups sichtbar

zu machen und zu fördern. Der Preis

ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert und

wird in fünf Kategorien vergeben. Mehr

als hundert Bewerbungen wurden eingereicht.

Fünfzehn Unternehmen kamen in

die Finalrunde.

Unter den fünf Gewinnern gibt es auch

ein Unternehmen aus Treptow-Köpenick.

In der Kategorie „Robotik“ wurde die

DiAvEn UG ausgezeichnet. Das Startup

revolutioniert mit seiner Lösung Labfly den

Transport biologischer Proben in urbanen

Labornetzwerken. Autonome Drohnenflotten

ermöglichen schnellere, sicherere und

energieeffizientere Wege zwischen medizinischen

Einrichtungen. www.labfly.de

(kr)

und regt zu innovativen Ideen an, die den

Gemeinwohlgedanken weiter voranbringen.

So gab es bereits Veranstaltungen beim 1. FC

Union Berlin e. V., bei denen eine Stadionsführung

mit einem Einblick in die Nachhaltigkeitsbemühungen

des Vereins kombiniert

wurde. Auch an der HTW Berlin gab es ein

Treffen, bei dem das KMU-Büro vorgestellt

wurde, das kleinen und mittleren Unternehmen

zeigt, wie sie von Kooperationen mit

Hochschulen profitieren können.

Der Unternehmensstammtisch wird von einem

engagierten Team organisiert: Björn Rosenberg

(Roimhase), Eva Green, Stefan Galler,

Sven Schmohl, Dennis Lumme und Urte Töpfe

stehen hinter den regelmäßigen Treffen.

Interessierte Unternehmen und Institutionen,

die sich vorstellen möchten, oder diejenigen,

die mehr Informationen erhalten möchten,

können sich direkt an Stefan Galler wenden.

Kontakt: s.galler@be4energy.com (kr)

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69


WIRTSCHAFT | (AUS)BILDUNG | KARRIERE

70

Treptow-

Köpenick

Ich möchte, dass alle Menschen

von der guten Lebensqualität

in unserem Bezirk profitieren

können. Dafür investieren wir

weiter in die Infrastruktur und

in öffentliche Dienstleistungen,

sorgen für bezahlbaren Wohnraum,

setzen auf eine nachhaltige

Stadtentwicklung und

fördern die soziale Integration

sowie die lokale Wirtschaft.

Oliver Igel,

Bezirksbürgermeister

Berliner Jobcenter

Kampagne „Hidden Champions“

Mit der Kampagne „Hidden Champions“,

die seit Januar 2025 auf dem Instagram

Kanal der Berliner Jobcenter läuft, werden

12 Mitarbeitende der Berliner Jobcenter

aus verschiedenen Arbeitsbereichen vorgestellt.

In Videos zeigen sie, welche vielfältigen

Aufgaben erledigt werden müssen,

um ein Jobcenter „am Laufen zu halten“.

Die Kurzvideos machen die Arbeit transparenter

und zeigen die Jobcenter als

moderne und attraktive Arbeitsorte

– gerade in Zeiten,

in denen viele Stellen im öffentlichen

Dienst schwer zu

besetzen sind.

„Mit Hidden Champions zeigen wir, was

unseren Slogan Immer menschlich. Immer

für dich da. täglich mit Leben füllt: engagierte

Kolleginnen und Kollegen, die mit

Herz und Fachwissen für die Menschen in

Berlin da sind – oft im Verborgenen, aber

unverzichtbar.“

Monika Hünicke, Geschäftsführerin im

Jobcenter Berlin Treptow-Köpenick

Attraktive Ausbilder und Arbeitgeber im Bezirk

Wir suchen...

... Azubis · Fachkräfte · Berufs- und Quereinsteiger

Flughafen Berlin

Brandenburg GmbH

sucht: Auszubildende und

dual Studierende (m/w/d)

Ready for Take-Off? Starte deine Ausbildung

bei der Flughafen Berlin Brandenburg

GmbH und werde Teil des #Team-

BER. Wir suchen engagierte Nachwuchskräfte

in vielfältigen Ausbildungsberufen

und dualen Studiengängen – zum Beispiel

Luftverkehrskaufleute, Elektroniker*innen,

Anlagenmechaniker*innen, Industriemechaniker*innen,

Sicherheitsfachkräfte

oder Informatiker*innen.

Infos und Bewerbung online.

jobs.berlin-airport.de

© Rawpixel.com/stock.adobe.com

EJF

gemeinnützige AG

sucht: Berufsbegleitende

Ausbildung zur Erzieher:in beim EJF

Die EJF-Fachschule für soziale Berufe befindet

sich im Diakoniezentrum Heiligensee,

nur wenige Minuten vom S-Bahnhof

Schulzendorf entfernt. Wir bieten eine berufsbegleitende

Erzieher*in-Ausbildung in

familiärer Atmosphäre – praxisnah und

gut vernetzt.

Praxisstellen in Kita, Jugend- oder Eingliederungshilfe

können vermittelt werden.

mail@info-fachschule@ejf.de

www.fachschule.ejf.de


ANZEIGEN

P&H Dachbau

sucht: Kraftfahrer (m/w/d)

Seit 1988 sind wir, die P&H

Dachbau GmbH aus Berlin-Rudow, im

Dachdeckerhandwerk tätig. Zur Verstärkung

suchen wir einen Kraftfahrer (m/w/d)

mit Führerschein bis 7,5 t plus Anhänger. Einsatz

im Raum Berlin, 40 Std./Woche, Montag

bis Freitag. Aufgaben: Ladetätigkeiten,

Schuttabfuhr, Lagerorganisation.

info@ph-dachbau.de

www.ph-dachbau.de

Haack Jalousien GmbH

sucht: Sonnenschutzmechatroniker und

Rollladenbauer (ab sofort)

Als Meisterbetrieb in Familienhand

ist HAACK Jalousien seit

50 Jahren ein zuverlässiger und

kompetenter Partner für alles

rund um die Themen Sicht- und Sonnenschutz,

Objektsicherheit, sowie Fenster und Türen. Für

die von ihnen vertriebenen Produkte bieten sie

Beratung & Planung / Fertigung & Montage /

Wartung & Reparatur. Zudem Restauration &

Wiederherstellung sowie TÜV-Prüfung durch

Sachverständigen mit Zertifikat.

Infos + Bewerbung unter: Tel. 030/6733161

info@haack-jalousien.de

http://haack-jalousien.de

KMU-Büro der HTW

Lotsen für Kooperation zwischen

Hochschulen und Mittelstand

Die HTW Berlin stärkt gezielt die Brücke

zwischen Wissenschaft und Wirtschaft – mit

einem Angebot, das sich speziell an kleine

und mittlere Unternehmen (KMU) richtet. Das

KMU-Büro unterstützt Betriebe dabei, den ersten

Schritt in die Zusammenarbeit mit der

Hochschule zu gehen. Das Angebot reicht

von regelmäßigen Transfersprechstunden

und Unternehmensbesuchen über Workshops

zu aktuellen KMU-Themen bis hin zur

Vermittlung von Abschlussarbeiten, Gastvorträgen

und Expertenwissen. Auch digitale

Veranstaltungen gehören zum Programm.

www.htw-berlin.de

Mit Weitblick in die Zukunft

Jährlich 20-30 neue Azubis erlernen in

Berlin das Schornsteinfegerhandwerk. Es

könnten mehr sein, denn es ist ein Beruf

mit Zukunft, zu dessen Aufgaben Umweltund

Klimaschutz, Gebäudeenergieberatung

und Betriebssicherheit gehören, informieren

Andy Liebing und Lea Minkenberg.

azubi-im-glueck.de

Tempton Aviation

sucht: Flughafenpersonal

Spannend. Abwechslungsreich.

Flexibel. Tempton Aviation arbeitet seit Jahren

mit Flughäfen in ganz Deutschland zusammen

und besetzt dort offene Stellen zum Beispiel

mit Bodenpersonal, Ramp Agents und auch

Servicekräften. Wenn Sie attraktive Jobs am

Flughafen suchen, sind Sie hier genau richtig.

Jobs in Schönefeld: Tel. 030 63414850

aviation.berlin@tempton.de

www.tempton.de

Freiheit über den Dächern

Dachdeckerinnen sind immer noch selten

auf dem Bau. Für Gesellin Cheryl Silverman

(26) ist es der Traumjob. „Mir bietet

der Beruf auf den Baustellen

die größtmögliche Freiheit.“

Die Dachdeckerei Viellechner

gibt es seit 1992 und hat zwölf

Ausbildungsplätze. viellechner.com

Industrie- und Handelskammer

Mitarbeitende binden: 25 Ideen

für kleinere Unternehmen

Im kostenfreien IHK-Angebot „Mitarbeiter

binden leicht gemacht“ erhalten Sie 25 Maßnahmen,

die speziell für kleinere Unternehmen

zusammengestellt wurden.

Zu jeder Maßnahme stehen Umsetzungstipps

und weitere Informationen

zur Verfügung.

„Viele Unternehmen blicken fassungslos auf

die aktuelle politische Debatte um die Ausbildungsplatzumlage.

Angesichts der knappen

Haushaltslage in Berlin ist es nicht nachvollziehbar,

warum sechs Millionen Euro in

den Aufbau von Bürokratie statt in die Unterstützung

von Jugendlichen fließen sollen.“

Sebastian Stietzel, Präsident der

Industrie- und Handelskammer zu Berlin

Handwerkskammer Berlin

Imagekampagne

„Wir können alles, was kommt.“

Das Handwerk hat das Zeug für die Zukunft.

Jeden Tag arbeiten deutschlandweit

über 5,6 Millionen Handwerkerinnen und

Handwerker daran, dass es vorwärts geht.

Mit einer ordentlichen Portion Zuversicht,

Mut und Selbstvertrauen packen

sie alles an – und schaffen

es auch. Aber schauen

Sie selbst:

Die Handwerkskammer Berlin hat gemeinsam

mit dem Berliner Senat das Aktionsprogramm

Handwerk mit 26 Maßnahmen auf

den Weg gebracht, um das Berliner Handwerk

zu stärken:

„Unsere Handwerksbetriebe sind ein zentraler

Pfeiler in der Berliner Wirtschaft.

Ob es um den Klimaschutz geht, die Digitalisierung

im privaten oder öffentlichen

Raum oder die Verkehrswende, ohne das

Handwerk können die ambitionierten

Ziele nicht umgesetzt und die Zukunft

nicht gestaltet werden.“

Carola Zarth, Präsidentin

der Handwerkskammer Berlin

71


WIRTSCHAFT | (AUS)BILDUNG | KARRIERE

72

Agentur für Arbeit in Treptow-Köpenick

Wir sind für Sie da und stehen

Ihnen bei allen Fragen rund um

Arbeit und Ausbildung zur Seite.

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einem neuen Job oder einer

Ausbildung?

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in Berlin und Umland

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Beruf: Suche nach dem passenden Ausbildungsberuf,

dem Ausbildungsbetrieb oder dem Kiez, in dem der Ausbildungsbetrieb

liegen soll. Gelistet sind weit über 10.000 Ausbildungsmöglichkeiten.

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nicht genau weißt, welchen Karriereweg Du einschlagen willst,

findest Du stets neue Berufsorientierungsevents. Außerdem

stehen Dir, neben der Jugendberufsagentur Berlin, auch weitere

Partner für Deine Beratung zur Verfügung.

Möglich gemacht hat ausbildung.berlin ein Partnernetzwerk

in Berlin, bestehend aus der Bundesagentur für Arbeit, dem

Deutschen Gewerkschaftsbund Berlin-Brandenburg, der

Handwerkskammer Berlin, dem Hotel- und Gaststättenverband

Berlin e. V., der IHK Berlin, der Jugendberufs agentur

Berlin, der Notarkammer Berlin, der Rechtsanwaltskammer

Berlin, der Senatskanzlei Berlin, der Senatsverwaltung für Bildung,

Jugend und Familie, der Senatsverwaltung

für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration,

Vielfalt und Antidiskriminierung sowie der

Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg.

© ausbildung.berlin


VORSPRUNG DURCH BILDUNG

Seit mehr als 30 Jahren zertifizierter Bildungsanbieter

mit Niederlassungen in Berlin, Hannover und Oldenburg

Schwerpunkte:

• Fortbildung (Vollzeit, Teilzeit – 2 Abende

in der Woche, Sonnabendkurse)

• Vorbereitung auf die IHK-Prüfung Fachwirte der Industriemeister,

der Betriebswirte und technischen Betriebswirte sowie

Berufspädagogen mit IHK-Abschluss

Kurse starten mehrmals im Jahr. Qualifizierte Dozenten vor Ort.

Wir arbeiten mit echten Menschen (kein E-Learning).

Verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten:

Bildungsgutscheine, Aufstiegsbafög, Bildungsprämie, Förderung

durch die Deutsche Rentenversicherung

Beratungstermine jederzeit vereinbar

Planen Sie Ihre Ziele mit uns!

Vorbereitungskurse Industriemeister/-in (IHK)

Vorbereitungslehrgänge zum/zur geprüften

• Metall

• Mechatronik

• Elektrotechnik

• Logistik

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und

Städtereinigung

Vollzeit (4,5 Monate) ab:

Januar 2026

Juli 2026

Januar 2027

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Sozialwesen (IHK)

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• Handelsfachwirt/-in (IHK)

• Wirtschaftsfachwirt/-in (IHK)

• Betriebswirt/-in (IHK)

• Technische/-r Betriebswirt/-in (IHK)

• berufsbegleitende Abendkurse ab:

Oktober 2025 | März 2026 | Oktober 2026

in Vollzeit und berufsbegleitend

2x im Jahr startend

HAW Ausbildungszentrum für Handel und Wirtschaft Berlin GmbH

Brunsbütteler Damm 175/177 • 13581 Berlin

Tel. 030 35305413 • www.haw-weiterbildung.de

73


(AUS)BILDUNG

Eröffnung mit dem Wegweiser des Tages.

Carola Zarth, Präsidentin der Handwerkskammer

Berlin (in der Fotomitte)

wünscht allen viel Spaß.

Nach der Lasur kommt der

Anstrich. Aileen Seidel,

Azubi im 3. Lehrjahr, ist

mit Begeisterung dabei.

Am Weltkindertag feierte die Handwerkerfamilie mit Berlinerinnen und Berlinern einen Tag des Handwerks

Viele Herzen fürs Handwerk im Mellowpark

Es ist einer der letzten Sommertage am

Weltkindertag 2025, als die Berliner Handwerkerfamilie

im Mellowpark in der Straße

An der Wuhlheide das Handwerk „zelebriert“,

wie es Mellowpark-Geschäftsführer

Jens Werner nicht treffender hätte formulieren

können. „Wohin passt das Handwerk

besser als hierher?“, fragt er. Was eben

noch eine Rampe gewesen war, sei morgen

schon eine Bank. Typisch Mellowpark eben.

Die Begeisterung für eine gerade entstehende

neue Kooperation trägt auch die

Berliner Handwerkerfamilie, die mit verschiedensten

Gewerken zeigt, was sie alles

kann. Da werden Hunde, Katzen, Bären und

mehr aus Lüsterklemmen gebaut bei den

Elektrikern, werden Kupfer und Alurohre zu

Herzen gebogen, verschraubt oder Herzen

zusammengepresst mit Klempnerhilfe oder

aus Schindeln per Hammer in Form ge-

Diesen Spaß haben Groß und

Klein, die Gäste wie die Handwerksunternehmen.

Eifrig wird hier

gebohrt - am neuen Vogelhaus.

schlagen bei den Dachdeckern. „Wir können

unseren Beruf zeigen – und das wird angenommen.

Was gibt es Schöneres?“, fragt

Thor-Lucas Reich, Dachdecker-Lehrling im

dritten Lehrjahr.

Der überdachte Freisitz aus Holz, den Aileen

Seidel, Maler-Lehrling im dritten Lehrjahr, lasiert

und dann mit einem Anstrich versieht,

spendiert der Chef gleich dem Mellowpark.

Bei der Rogge Spezialbau GmbH können

Trockenwände verputzt und in Silikonformen

Rosetten gegossen werden - wie sie auch die

Stuckateure der Firma verwenden.

Familie Wolf hat aus dem Newsletter von

berlin.de von dem Tag des Handwerks erfahren

– und ist mit beiden an verschiedenen

Ständen bauenden Söhnen begeistert. „Wir

wollen doch mit den Kindern auch etwas unternehmen“,

erzählt die Mutter. Ans Zocken

am Handy hat hier jedenfalls noch keiner

© K. Rogge Spezialbau GmbH

Buntsteinputz an die Trockenbauwand

- das zeigt Anne-

Marie Neumann von der K.

Rogge Spezialbau GmbH.

gedacht. Wer es dann doch ein bisschen virtuell

will: Am Stand der Jugendberufsagentur

kann sich in Sitzsäcke ausgeruht werden.

Die virtuelle Brille zeigt dabei einen Film

über den ersten Tag im Ausbildungsbetrieb.

„Das Berliner Handwerk versucht auf jede

mögliche Art und Weise, junge Leute zu erreichen“,

sagt Carola Zarth, die Präsidentin

der Handwerkskammer. Auch sie ist vom

Ort begeistert: Mellowpark und Handwerk

verbinde vieles: „Man lernt, dass man sich

reinhängen muss, nicht aufgeben darf, dass

es unglaublich viele Möglichkeiten gibt…“

Auch an den BMX-Rädern, die rasch ausgeliehen

werden können, wird so mancher

Fan geworden sein. Am Stand des Mellowparks

gibt es einen Aufkleber: „Zweite

Heimat“ und T-Shirts, auf denen steht: „Eine

Gesellschaft, die ihre Jugend verliert, verliert

ihre Zukunft“.

G Birgit Nößler

© B.Nößler/aperçu (7)

74

Thor-Lucas Reich, Dachdecker-

Lehrling im 3. Lehrjahr, macht

zwei verschiedene Profi-Dach-

Vorschläge für Vogelhäuser.

Mit dem Schornsteinfeger einen

kleinen Besen zu drehen – das

erfordert vollste Konzentration

bei Papa und Sohnemann!

„Einfach nur ziehen, ohne Druck

sägen“, lautet der Tipp von

Tischlermeister David Eckardt -

beim Wettsägen.

Herzen zur Erinnerung

- aus Dachschindeln ebenso

wie aus Blechen oder aus

Kupfer– und Metallverbundrohren.


„Vater, Mutter und Kind“ ergänzt mit Stuhl von Hans-Detlev

Henning, ergänzt mit Stuhl, am S-Bhf. Spindlersfeld

© R. Hoffmann/aperçu

© BA-TK-

KINDER | JUGEND | FAMILIE

Spielplatz

im Allende-Viertel

Das Familienservicebüro

„Mit dem Familienservicebüro schaffen wir einen Ort, an dem Familien schnell,

unbürokratisch und verständlich Hilfe erhalten. Viele Eltern fühlen sich im Behördendschungel

allein gelassen – hier finden sie eine erste Orientierung, damit

Zeit für das Wesentliche bleibt: ihre Familie. Ich danke allen Beteiligten, die mit

großem Engagement dazu beigetragen haben, dass dieser wichtige Baustein

der Familienförderung im Bezirk nun Gestalt angenommen hat“, so Bezirksstadtrat

André Grammelsdorff zur Eröffnung des Familienservicebüros.

Wenn Menschen Eltern werden, ändert sich vieles. Plötzlich sind sie mit Aufgaben,

Fragen und Themen konfrontiert, die völlig neu sind. Hinzu kommen bürokratische

Erfordernisse. Damit diese nicht zu einer großen Herausforderung werden, gibt es

das Familienservicebüro. Es ist die zentrale Anlaufstelle des Jugendamtes Treptow-

Köpenick für Familien zur Erstberatung über die Leistungen des Jugendamtes und

zur sozialen Beratung rund um Familienbelange. Ohne Termin können Familien

zu den Öffnungszeiten den Hauptstandort des Familienservicebüros am Groß-

Berliner Damm besuchen und sich unter anderem zu Elterngeld, Kitagutschein und

Unterhaltsvorschuss beraten lassen. Bei Bedarf werden sie auch beim Beantragen

dieser Leistungen von den Mitarbeiterinnen des Familienservicebüros unterstützt.

Die Sozialarbeiterinnen des Familienservicebüros beraten zu sozialen Themen,

informieren über familienbezogene Angebote im Bezirk und vermitteln auf Wunsch

in weiterführenden Hilfen. Jeden Mittwoch findet die Beratung an unterschiedlichen

Orten in Treptow-Köpenick statt. Weitere Informationen, Kontaktdaten, Öffnungszeiten

am Hauptstandort sowie die Termine für die Beratungen im

Bezirk finden Sie online:

• Familienservicebüro: Groß-Berliner Damm 154

12489 Berlin, Tel. 90297 2222, fsb@ba-tk.berlin.de

Geburtshaus

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KINDER | JUGEND | FAMILIE

76

Berührendes Kooperationstreffen Säuglingsgesundheit zu „Mediennutzung - Bildschirmfrei bis 3?“ in den DRK Kliniken

Von abwesender Anwesenheit und Hightouch statt Hightech

Der Speisesaal der DRK Kliniken Köpenick

ist gut gefüllt, der selbst gebackene Kuchen

sorgt für eine nette Atmosphäre. Und

alle können beim Thema „Mediennutzung

– Bildschirmfrei bis 3“ mitreden. Selbst

ohne Handy aufgewachsen, beraten und

begleiten die überwiegend Frauen und wenigen

Männer im Saal Familien beim Aufwachsen

ihrer Säuglinge und Kleinkinder.

Das Handy gehört heute zum Familienalltag

© Dougie C/KI/stock.adobe.com

Ihr Baby ist jetzt so groß wie eine Blaubeere:

Ganz plastisch schildern Schwangerschafts-Apps,

was sich im Bauch der

werdenden Mama tut. Sie bieten Information

und Rat, Orientierung und – mit Möglichkeiten

des Austauschs und emotionalen

Beistandes – auch das Gefühl der Zugehörigkeit.

Julia Schmidt vom Märkischen Sozial- und

Bildungswerk e. V. (MSBW) berichtet darüber

– und hat gemeinsam mit einer Studentin

eine (nicht repräsentative) Umfrage unter

34 Schwangeren durchgeführt: Der mit

23,5 Prozent größte Schwangerschaftsratgeber

war die Familie, direkt gefolgt vom

Internet (22,5 %), der Hebamme/Geburtsvorbereitung

(18,6 %), Ärzten (18,6 %) und

Printmedien (14,7 %). Mehr als 1.000 Apps

böten schwangerschaftsspezifische Infos.

Sie stellt fest: „Der möglichst anonyme Rat

erleichtert die Identifikation mit der Mutterrolle

und den Bindungsaufbau.“ Nicht immer

sei bei Schwangerschafts-Apps und Momfluencerinnen

zu erkennen, was Werbung

und was fachliche Information sei. Idealisierte

Rollenbilder könnten auch Druck und

Angst aufbauen.

Das Handy ist omnipräsent. Den Fernseher

konnten wir nicht mit in die S-Bahn

nehmen. Erziehungswissenschaftlerin Gerhild

Damm weiß, dass das Thema bewegt.

„Menschen sind Wesen des Blickkontakts.

Wir aber leben in einer Kultur des gesenkten

Blickes. Was sind wir für Vorbilder?“ Indem

die Eltern die Handys nutzen, quasi

in Daueralarmbereitschaft seien, würden

Kinder zu Passivnutzern. Andererseits seien

digitale Medien eine große Ressource:

„Ohne Handy hätte ich die Mutterschaft

nicht ohne Schaden überlebt. Das Handy

bot Kontakt zur Außenwelt und Familie. Es

war meine emotionale Rettung“, zitiert sie

eine junge Mutter. Für das Kind sei die positive

Beziehung der größte Schutzfaktor.

„Digitale Mediennutzung ist kein (angeborenes)

Bedürfnis“, stellt Gerhild Damm fest.

Sie rät, sich bewusst zu werden, wofür wir

digitale Medien nutzen. Face to face, auf

Augenhöhe mit dem Kind entstehe eine ungeteilte

Aufmerksamkeit: „Kinder brauchen

High-Touch statt Hightech.“ Das schütte das

Bindungshormon Oxytocin beim Kind und

beim Erwachsenen aus und böte die Sicherheit

zur Erkundung der Welt.

Das Kind folgt dem Blickkontakt der Bezugsperson

und lernt: Was ist von Bedeutung?

Das Handy, in das da gerade getippt

wird? Studien hätten Stressreaktionen der

Kinder beschrieben, wenn ihre Bezugsperson

nicht verfügbar ist. Beeindruckend ist

der Film, der in der Präsentation gezeigt

wird, in dem das Kind in der Babywippe

sitzt und immer unruhiger wird und um Aufmerksamkeit

kämpft, während die Mama

am Handy abwesend anwesend ist. Ein anderes

Foto zeigt das siebenmonatige Kind

auf dem Wickeltisch - mit dem Handy in der

Hand. „Das Kind wird still geschaltet.“ Eltern,

die dem unruhigen Säugling das Handy in

die Hand geben „vertrauen nicht mehr darauf,

dass sie ihr Kind wiegen können.“

„Eltern überschätzen die Medienkompetenz

ihrer Kinder“ ist die Erfahrung von

Anna Freies leben von kompetent-gesund.

de. Ab dem 6. Monat würden Babys nach

der Reizquelle Handy greifen, ab einem

Jahr es nutzen, ohne zu wissen, dass man

das Bild dort nicht streicheln kann, im Alter

von ein bis zwei Jahren entstehe Verständnis

für die Bildhaftigkeit. Wie das Lesen eines

Buches erfolge das Handyspiel im Sitzen.

Die schnellen, schrillen Töne und Fotos

erschwerten aber die Kommunikation,

die Fantasie würde weniger angeregt, es

finde kein Dialog statt. „Die Kinder lernen

nicht, kreativ zu werden.“ Ihre Empfehlung:

Bis 3 sollten digitale Medien so wenig wie

möglich genutzt werden, bis 5 begleitet 30

Minuten am Tag, von 6 bis 9 Jahren 60 Minuten

am Tag. Auch sie rät zur Selbstreflexion,

dazu, Vorbild zu sein und zu mehr Bewegungs-

als Bildschirmzeit.

G Birgit Nößler


unsere Welt

human

denken und

gestalten

Entdecken. Forschen. Wohlfühlen.

UNSERE FÜNF HUMANISTISCHEN KITAS IN TREPTOW-KÖPENICK

Unsere Kitas sind Orte, an denen Kinder sich geborgen fühlen, Neues entdecken und ihre Stärken entfalten können.

Hier steht jedes Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt.

Was uns auszeichnet:

• Sanfte Eingewöhnung: individuell auf jedes Kind und seine Familie abgestimmt.

• Großzügige Außengelände: Raum für Bewegung, Spiel und Naturerfahrungen.

• Frische Küche: alle Mahlzeiten werden täglich in der kitaeigenen Küche abwechslungsreich und gesund zubereitet.

• Kreative Lernräume: inspirierende Räume mit Werkstattcharakter zum Forschen und Ausprobieren.

• Achtsame Begleitung: engagierte Teams, die Kinder empathisch in ihren Bildungsprozessen unterstützen.

• Gemeinschaft erleben: Kinder und Familien gestalten das Kita-Leben aktiv mit.

• Bei uns sind alle Familien und Kinder herzlich willkommen!

Hier der direkte Draht zu Ihrer Kita in Treptow-Köpenick:

Humanistische Kita Alfred-Randt-Straße: 030 6543558

Humanistische Kita Engelhardstraße: 030 6316699

Humanistische Kita Helbigstraße: 030 6774209

Humanistische Kita Johanna-Tesch-Straße: 030 6717033

Humanistische Kita Zur Gartenstadt: 030 67824503

Sie suchen eine Kita in einem anderen Bezirk?

Wir betreiben insgesamt 27 Kitas in Berlin und Brandenburg –

sicher auch eine in Ihrer Nähe!

Übrigens: Unsere Kitas sind auch Ausbildungsstätten –

die theoretische Ausbildung findet an unserer Humanistischen

Fachschule für Sozialpädagogik statt.


KINDER | JUGEND | FAMILIE

78

Im Gespräch über Kinderrechte mit Inka Zeidler, Leiterin der Kita Wildenbruchstraße der Kindertagesstätten SüdOst

Wenn Kinder die Erwachsenen zu laut finden

© B. Nößler/aperçu

Inka Zeidler, Leiterin der

Kita Wildenbruchstraße

„Wir müssen uns fragen, wie oft am Tag wir über

die Kinder bestimmen, wo es absolut keinen Sinn

macht – einfach nur, weil es für uns bequemer ist.“

Inka Zeidler ist seit 2016 an diesem Ort tätig und

seit 2019 Leiterin der Kita Wildenbruchstraße an

der Grenze von Treptow und Neukölln. Kinder

beider Ortsteile sausen im Naturerfahrungsgarten

mit ihren Tretrollern über den Asphalt, erobern

herumliegende Baumstämme ebenso wie die

fest installierten Klettergerüste.

Wir sprechen derweil über Kinderrechte: Es mache

keinen Sinn, sagt Inka Zeidler, jemanden zur

Toilette zu schicken, wenn er nicht müsse. „Wie

oft sagen wir: Ich esse später, ich habe noch

keinen Hunger….“ Seit in der Kita alle zwischen

11 und 13 Uhr essen können – immer dann, wenn

einer der zwölf Löffel (und damit Plätze ) frei ist,

euer

Ankommen. Wachsen.

In unseren Spiel- und

Krabbelgruppen

beginnt der Weg.

Freie Kitaplätze warten –

jetzt entdecken und

anmelden!

Über unsere Kitas vor Ort -

Kontakt

www.kindertagessten-suedost.de/unsere-kitas

Scan mich!

sei alles viel entspannter. Vorher hatte sich jedes Kind eingetragen, ob es in

der früheren oder späteren Gruppe essen will – und dann kam der Hunger

doch schon mal eher oder mal viel später…

Das „freie“ Essen war ein Wunsch aus dem Kinderparlament der Kita. Ja,

richtig gelesen! In der Wildenbruchstraße wird Kindern ab 3 Jahren das

Kinderparlament vorgestellt. Dann kann jedes Kind entscheiden, ob es dafür

kandidieren und mitreden möchte. Die Wahl ist wie im

späteren Leben geheim – auch wenn doch mal jemand

ausposaunt, in wessen Becher er gerade sein Stimmzettelchen

geworfen hat.

„Erwachsene sind uns zu laut.“ Das war auch ein Satz aus

dem Kinderparlament. Inzwischen rufen die Erzieher*innen

mit einem Anliegen nicht mehr den Namen durch den

Raum, sondern gehen zum Kind hin. Allerorten in Kitas ist

der Mittagsschlaf ein Thema. „Ich verstehe gar nicht, dass

es noch Kitas gibt, wo alle schlafen müssen.“ In der Wildenbruchstraße

gibt es Ruhephasen, wo ein Buch vorgelesen

wird und Snoezelen-Ecken für alle, die nicht schlafen, aber

sich ausruhen möchten. Ab 8 Uhr ist der Garten geöffnet.

Wer möchte, kann rausgehen. Ausgehandelt wurde auch

die Regel fürs Anziehen: Wenn die Hände kalt sind, wird

die Jacke angezogen.

Zu Festen, wie zum Beispiel Fasching, wünschten sich die

Kinder, dass sie nicht auf ihrer (offenen) Etage bleiben müssen.

„Wir hatten ein bisschen Sorge, dass dann alle durchs

Haus toben. Das ist nicht passiert“, berichtet Kitaleiterin Inka

Zeidler. Wurden früher große Beutel mitgebracht, darf das

Lieblingsspielzeug heute nur noch A4-klein sein. Ebenfalls

ein Beschluss aus dem Kinderparlament.

„Wir wollen Kinder stark machen für später. Sie sollen für

sich sprechen und sich behaupten können. Die Kenntnis

von Zahlen und Buchstaben kommt…“ Auf die Schule vorbereitet

werden die Großen der Kleinen durch zwei verpflichtende

Morgenkreise – wobei sie die ganze Woche

Zeit haben, die neuen Arbeitsblätter auszufüllen.

„Natürlich“ dürfen die Kinder anziehen was sie wollen,

auch Jungen ein Kleid. Das Thema Diversität, das auch

für Unsicherheit bei den Erzieher*innen sorgt, wird Baustein

eines der nächsten Schulungstage sein.

„Gute Kitas leben Kinderrechte“, ist Inka Zeidler überzeugt.

„Wir möchten, dass die Kinder hier gestärkt rausgehen,

damit sie sich behaupten können. Damit bekommen wir

auch die Eltern auf unsere Seite. Inka-Zeidler spricht von

der Ich-Kompetenz, die Kindern auch erlaubt zu sagen:

„Das gefällt mir nicht.“ Da kann es natürlich auch passieren,

dass Eltern sich manchmal die Augen reiben, wenn

ihr Kind plötzlich NEIN sagt.

G Birgit Nößler


Kitaplatz gesucht?

Kitaplatz gesucht?

IB Berlin-Brandenburg gGmbH

Kita „Spindlersfelder Orgelpfeifen“

Rudower Straße 60

12557 Berlin

030 6554131

berlin-nordost@ib.de

www.ib-berlin.de

IB Berlin-Brandenburg gGmbH

Kita ToM

Schönefelder Chaussee 34 -36

12524 Berlin

030 39893018

kita-tom-berlin@ib.de

www.ib-berlin.de

Kindertagesstätten und Kindertagespflege in der Nähe finden

Welche Kindertagesstätten gibt es? Wie unterscheiden sie sich? Bei welchen Kitas gibt es freie Plätze? Wie weit

ist die Kita von uns entfernt? Antworten auf diese Fragen bietet der Berliner Kita-Navigator. Der kostenlose Internetdienst

bietet die Möglichkeit, sich Kitas in der Nähe anzeigen zu lassen. Zudem gibt es Wissenswertes und

Kontaktinformationen zu den Einrichtungen, auch die Anzahl der freien Plätze für bis zu neun Monate im Voraus

wird angezeigt. Für erweiterte Funktionen, zum Beispiel die Merkliste, ist ein BundID-Konto notwendig.

Die Kindertagespflege ist eine alternative Betreuungsform zur Kita. Eine qualifizierte Tagespflegeperson betreut

bis zu fünf, zwei Tagespflegepersonen bis zu zehn Kinder. Sie verfügen über eine Pflegeerlaubnis des Jugendamts,

erfüllen einen Bildungsauftrag nach dem Berliner Bildungsprogramm und werden über den Kita-Gutschein

finanziert. Die Fachberatung Kindertagespflege informiert über das Angebot, freie Plätze und geeignete Betreuungsmöglichkeiten

für Kinder mit besonderem Förderbedarf.

Berliner Kita-Navigator

Infos zur

Kindertagespflege

Social Influencer seit 1990.

Kindertagesbetreuung Schule Kinder- u. Jugendklubs Jugend- u. Familienhilfe Inklusion

Gemeinwesen Ausbildung & Qualifizierung Wohnungsnotfallhilfe Sozialpsychiatrische Assistenz

Wir sind da, wo wir gebraucht werden. sozdia.de

79


KINDER | JUGEND | FAMILIE

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Märkisches Sozial- und

Bildungswerk e. V. (MSBW e. V)

Wir bieten Ihnen als sozialer Träger verschiedene Unterstützungsangebote

rund um Kind und Familie.

Unser FAMILIENZENTRUM ALTSTADT-KIETZ bietet Ihnen vielfältige

Kurse und Gruppenangebote wie Spieletreffs und

Krabbelgruppen. Hier können

Familien mit Kindern

von 0 – 6 neue Erfahrungen

sammeln und andere

Familien kennenlernen.

Auch Familien mit beeinträchtigten

Kindern bieten

wir Beratung und Vernetzung.

Möchten Sie neben

der Kinderbetreuung ihre

Deutschkenntnisse verbessern, dann besuchen Sie unser

internationales FrauenCafé.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Anmeldungen unter:

famz@msbw-online.de / 030 65496055

Unsere Angebote der FRÜHEN HILFEN unterstützen insbesondere

werdende Eltern und Familien mit Kindern von

0 – 3. Hier beraten sie Gesundheitsfachkräfte (Familienhebamme,

Familienkinderkrankenschwester) und Sozialpädagoginnen

zu allen Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt

und Kleinkindzeit. Kommen Sie vor Ort in unsere Hallo Baby

Sprechstunde oder kontaktieren Sie uns per Mail oder Telefon.

Wir finden die richtige Unterstützung für Sie! Egal ob:

• Beratung vor Ort

• Hilfe bei Anträgen

• Gruppenangebot Frühe Hilfen nach STEEP

• Betreuung durch Familienhebamme/

Familienkinderkrankenschwester

• Aufsuchende Elternhilfe

• Elternkurse und Infoveranstaltungen in unserer

Familienakademie

Kontaktieren Sie uns:

Hallo-baby@msbw-online.de / 030 656614943 (AB)

Wir unterstützen Familien mit Kindern ab 3 Jahren in unserem

Beratungsanbot HALLO FAMILIE beim Stellen von Anträgen

und bei Erziehungsfragen. Schreiben Sie uns eine

Mail: Hallo-familie@msbw-online.de

In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt beraten und begleiten

wir Familien mit Problemen in Form sozialpädagogischer

Familienhilfe, Erziehungsbeistandschaft, begleiteten Umgangs,

Sozialer Gruppenarbeit und einer Tagesgruppe.

Weitere Informationen unter: www.msbw-online.de

Ehrenamtliche Vormundschaft

Ehrenamtliche Vormünder vertreten die Interessen von Kindern

und Jugendlichen, deren Eltern dies aus verschiedenen Gründen

nicht leisten können. Vormünder begleiten junge Menschen oft

über viele Jahre hinweg in ihrer persönlichen Entwicklung. Sie

sind Lotsen, Ansprechpartner und Vertrauenspersonen.

Anlaufstelle rund um das Thema in Treptow-Köpenick ist die Koordinierungsstelle

ehrenamtliche Vormundschaft. Hier erhalten

bereits bestellte ehrenamtliche Vormünder Unterstützung bei

Fragen und Herausforderungen sowie im Austausch mit anderen

Beteiligten des Vormundschaftsprozesses. Ein weiterer wichtiger

Aufgabenbereich ist die Beratung von Bürger*innen, die sich

für die Übernahme einer Vormundschaft oder Pflegschaft interessieren.

Dabei wird auch eine Eignungsprüfung durchgeführt

und bei positiver Einschätzung ein entsprechender Vorschlag an

das zuständige Amtsgericht übermittelt. Darüber hinaus steht

die Ansprechperson auch den Mündeln selbst zur Verfügung –

insbesondere, wenn es um ihre Rechte, Wünsche und Sorgen im

Rahmen der Vormundschaft geht. Schließlich gehört auch die Koordination

und Vernetzung der verschiedenen beteiligten Behörden

und Institutionen zum Aufgabenfeld, um eine bestmögliche

Unterstützung ehrenamtlicher Vormundschaften sicherzustellen.

Ansprechpartnerin in der Koordinierungsstelle ehrenamtliche

Vormundschaft des Jugendamts ist Sanja Kommor,

Tel. (030) 90297 5191, E-Mail: jug.kev@ba-tk.berlin.de

Kita am

Flugplatz

• Helle und moderne Räume

• Offene Arbeit im Elementarbereich

• Inklusive Bildung und Betreuung

• Eigener Garten mit Barfußpfad und Spielgeräten

• Öffnungszeiten von 06:30 bis 17:30 Uhr

Platzanfrage:

www.johanniter.de/

am-flugplatz-berlin

Regionalverband Berlin


MIT DIR AUF AUGENHÖHE

#WeilWirDichbrauchen

MEIN LIMIT

FiPP e.V., Fortbildungsinstitut für die pädagogische Praxis, Sonnenallee 223a, 12059 Berlin

Tel: (030) 25928990, Web: www.fippev.de, instagram: fipp_ev, facebook: FiPPeV

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82


Schulen in Berlin Treptow-Köpenick

Engagiert für eine bessere Bildung

Schulen im Bezirk

Grundschulen

• Bouché-Schule Alt-Treptow

Bouchèstraße 5, 12435 Berlin

Tel. 5337745, Fax 5337476

09G01@09G01.schule.berlin.de

• Schule am Heidekampgraben

Hänselstraße 14, 12437 Berlin

Tel. 5328424, Fax 5328555

09G03@09G03.schule.berlin.de

• Sonnenblumen-Grundschule

Ganztagsschule

Radenzer Straße 16, 12437 Berlin

Tel. 532 8413, Fax 5328174

09G04@09G04.schule.berlin.de

• Schule am Ginkobaum

Springbornstraße 250, 12487 Berlin

Tel. 6363317, Fax 363338

09G05@09G05.schule.berlin.de

• Melli-Beese-Schule

Engelhardstraße 18, 12487 Berlin

Tel. 6361390, Fax 63103829

09G06@09G06.schule.berlin.de

• Schule an der alten Feuerwache

Schnellerstraße 31, 12439 Berlin

Tel 6361331, Fax 63104212

09G07@09G07.schule.berlin.de

• Heide-Schule

Inklusive Schwerpunktschule

Florian-Geyer-Straße 87, 12489 Berlin

Tel. 67822789, Fax 67822794

Filiale Waldstraße 7, 12489 Berlin

Tel./Fax 6774729

09G09@09G09.schule.berlin.de

• Schule am Berg

Köpenicker Straße 31, 12524 Berlin

Tel. 6728350, Fax 67068424

09G10@09G10.schule.berlin.de

• Schule am Pegasuseck

Pegasuseck 5, 12524 Berlin

Tel. 6733032, Fax 61504611

09G11@09G11.schule.berlin.de

• Schule am Altglienicker Wasserturm

Sachsenstraße 22, 12524 Berlin

Tel. 6728913, Fax 61504272

09G13@09G13.schule.berlin.de

• Schule am Buntzelberg

Schulzendorfer Str. 112, 12526 Berlin

Tel. 6763943, Fax 67197662

09G14@09G14.schule.berlin.de

• Schule am Mohnweg

Mohnweg 20, 12524 Berlin

Tel. 6797490, Fax 67974922

09G15@09G15.schule.berlin.de

• Wendenschloß-Schule

Köpenzeile 123, 12557 Berlin

Tel. 6519703, Fax 6519702

09G16@09G16.schule.berlin.de

• Uhlenhorst-Grundschule

Wongrowitzer Steig 37, 12555 Berlin

Tel. 6504144, Fax 6504145

09G17@09G17.schule.berlin.de

• Schule in der Köllnischen Vorstadt

Rudower Straße 201, 12557 Berlin

09G18@09G18.schule.berlin.de

• Amtsfeld-Schule

Pablo-Neruda-Str. 8, 12559 Berlin

Tel. 6540192, Fax 6540058

09G19@09G19.schule.berlin.de

• Müggelheimer Schule

Odernheimer Str. 28, 12559 Berlin

Tel. 6598590, Fax 6598266

09G20@09G20.schule.berlin.de

• Edison-Schule

Wattstraße 69-70, 12459 Berlin

Tel. 5350657, Fax 5351013

09G21@09G21.schule.berlin.de

• Schule an der Wuhlheide

Ganztagsschule, Kottmeierstraße 2

Firlstraße 25, Plönzeile 7, 12459 Berlin

Tel. 5350178, Fax 5351447

09G22@09G22.schule.berlin.de

• Hauptmann-von-Köpenick-Schule

Borgmannstraße 3, 12555 Berlin

Tel. 6571426, Fax 65017744

09G23@09G23.schule.berlin.de

• Müggelsee-Schule

Aßmannstraße 63, 12587 Berlin

Tel. 6458806, Fax 6455478

09G24@09G24.schule.berlin.de

→ Filiale: Rahnsdorfer Str. 35, 12587 Berlin

Tel. 6455570, Fax 64329742

09G24@09G24.schule.berlin.de

• Müggelschlößchen-Schule

Alfred-Randt-Str. 56, 12559 Berlin

Tel. 6543102/61674048, Fax 6543124

09G25@09G25.schule.berlin.de

• Schule an den Püttbergen

Fürstenwalder Allee 182, 12589 Berlin

Tel. 6489278, Fax 65017004

09G26@09G26.schule.berlin.de

• Friedrichshagener Schule

Peter-Hille-Str. 7/18, 12587 Berlin

Tel. 6455411, Fax 6455395

09G27@09G27.schule.berlin.de

• Schmöckwitzer Insel-Schule

Adlergestell 776, 12527 Berlin

Tel. 6758444, Fax 66505908

09G29@09G29.schule.berlin.de

• Kiefholz Grundschule

Kiefholzstraße 45, 12435 Berlin

Tel. 53007686, Fax 53007795

09G30@09G30.schule.berlin.de

• Wildbienen-Grundschule

Keplerstr. 10, 12459 Berlin

Tel. 53010382, Fax 53010454

09G31@09G31.schule.berlin.de

KINDER | JUGEND | FAMILIE

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KINDER | JUGEND | FAMILIE

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© Stromnetz Berlin/Stage View – Pedro Becerra

Aktion „Stromkastenstyling“

Bunte Farben statt grauer Kästen: Jedes

Jahr verwandeln Berliner Schülerinnen und

Schüler rund 500 Stromkästen in kleine

Kunstwerke. Im Rahmen der Aktion „Stromkastenstyling“,

organisiert von Stromnetz Berlin,

entstehen in Projektwochen fantasievolle

Graffiti-Motive in allen Bezirken der Stadt.

Den Publikumspreis 2024 gewann das Motiv

„Fischers Fritz fischt frische Fische“ (Foto) der

Klasse 6b der Wendenschloß-Grundschule.

Ihr farbenfroher Stromkasten ist in der Dregerhofstraße

5 in Köpenick zu bewundern.

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Springeberger Weg 16 | 12589 Berlin Rahnsdorf

E-Mail: hallo@mueggelig.de | Tel.: 030 6480128

• Hirschgarten-Grundschule

Stillerzeile 100, 12587 Berlin-Friedrichshagen

(09G32)

09G32@09G32.schule.berlin.de

Derzeit befinden sich die Schüler*innen

in der Friedrichshagener Grundschule:

Peter-Hille-Str. 7, 12587 Berlin

Integrierte Sekundarschulen

• Merian-Schule

→ Hoernlestraße 80, 12555 Berlin

Tel. 6571249 / 64904718, Fax 6571793

09K01@09K01.schule.berlin.de

→ Mittelheide 49, 12555 Berlin

Tel. 6571283, Fax 6571173

09K01@09K01.schule.berlin.de

• Fritz-Kühn-Schule

Dahmestraße 36+45, 12526 Berlin

Tel. 6764243, Fax 6763958

09K03@09K03.schule.berlin.de

• Isaac-Newton-Schule

Zeppelinstraße 76-80, 12459 Berlin

Tel. 5350708, Fax 5353694

09K04@09K04.schule.berlin.de

• Wilhelm-Bölsche-Schule

Aßmannstraße 10-11, 12587 Berlin

Tel. 6455089, Fax 6458914

09K05@09K05.schule.berlin.de

• Hans-Grade-Schule

Heubergerweg 37, 12487 Berlin

Tel. 6360961, Fax 63223629

09K06@09K06.schule.berlin.de

• Schule an der Dahme

Glienicker Str. 24-30, 12557 Berlin

Tel. 6744572, Fax 6743639

09K08@09K08.schule.berlin.de

Gemeinschaftsschulen

• Anna-Seghers-Schule

Gemeinschaftsschule

Radickestraße 43, 12489 Berlin

Tel. 6774766, Fax 6774713

09K02@09K02.schule.berlin.de

• Grünauer Gemeinschaftsschule

Walchenseestraße 40, 12527 Berlin

Tel. 6744540, Fax 67820026

09K09@09K09.schule.berlin.de

• Sophie-Brahe-Gemeinschaftsschule

Am Plänterwald 17 + 23, 12435 Berlin

Tel. 53633950, Fax 536339519

09K07@09K07.schule.berlin.de

Willi-Sänger-Str. 1, 12437 Berlin

Tel. 53633950, Fax 536339519

09K07@09K07.schule.berlin.de

• 10. Schule (Gemeinschaftsschule)

Eisenhutweg 129, 12487 Berlin

09K10@09K10.schule.berlin.de

Bis zur Fertigstellung des Schulneubaus

werden die Schülerinnen und Schüler am

Interimsstandort Alfred-Randt-Straße 56,

12559 Berlin unterrichtet.

Gymnasien

• Archenhold-Gymnasium

Rudower Straße 7, 12439 Berlin

Tel. 6360195, Fax 6360185

09Y03@09Y03.schule.berlin.de

• Anne-Frank-Gymnasium

Uranusstraße 15/17, 12524 Berlin

Tel. 51653360, Fax 516533620

09Y04@09Y04.schule.berlin.de

• Alexander-von-Humboldt-Gymnasium

Oberspreestraße 173, 12555 Berlin

Tel. 6519788, Fax 6519787

09Y05@09Y05.schule.berlin.de

• Gerhart-Hauptmann-Gymnasium

Bruno-Wille-Str. 37-39, 12587 Berlin

Tel. 6451839, Fax 6451824

09Y06@09Y06.schule.berlin.de

• Gebrüder-Montgolfier-Gymnasium

Ganztags-Gymnasium

Ellernweg 20/22, 12487 Berlin

Tel. 6316677, Fax 6316678

09Y10@09Y10.schule.berlin.de

• Emmy-Noether-Gymnasium

Superschnellläufer ab 5. Klasse

Pablo-Neruda-Str. 6-7, 12559 Berlin

Tel. 6542160, Fax 6545061

09Y11@09Y11.schule.berlin.de

• 12. Schule (Gymnasium)

Kiefholzstraße 274, 12437 Berlin

Tel. 5329141, Fax 5329142

09Y12@09Y12.schule.berlin.de


Sonderschulen

• Albatros-Schule

Sonderpädagogisches Förderzentrum,

Schwerpunkt Geistige Entwicklung

Treskowallee 222, 12459 Berlin

Tel. 53002990, Fax 530029920

09S03@09S03.schule.berlin.de

• Ahorn-Schule

Sonderpädagogisches Förderzentrum,

Schwerpunkt Sprache

Peter-Hille-Straße 118, 12587 Berlin

Tel. 6455031, Fax 6455865

09S04@09S04.schule.berlin.de

• Schule am Wildgarten

Sonderpädagogisches Förderzentrum,

Schwerpunkte Lernen und Geistige

Entwicklung

Köpenicker Landstr. 185a, 12437 Berlin

Tel. 5328067, Fax 53211930

09S06@09S06.schule.berlin.de

Senatsunterstellte Schulen

Flatow-Oberschule

Birkenstraße 11, 12559 Berlin

Tel. 65486630, Fax 65486640

sekretariat@flatow-os.de

• Hermann-Scheer-Schule

Oberstufenzentrum Wirtschaft

Helmholtzstraße 37, 12459 Berlin

Tel. 5389580, Fax 53895829

sekretariat@hs-osz.de

Privatschulen

• Freie Waldorf-Schule

Berlin Südost (1.-13. Klasse)

Bruno-Bürgel-Weg 9-11, 12439 Berlin

Tel. 67798010, Fax 67798011

post@waldorfsuedost.de

• Interkulturelle Waldorfschule Berlin

(1.-6. Klasse) Schnellerstr. 1-5,

12439 Berlin

Tel. 23 94 26 06, berlin@

interkulturellewaldorfschule.org

• Montessori-Campus Berlin Köpenick

Gemeinschaftsschule (1.-10. Klasse)

Köpenzeile 125, 12557 Berlin

Tel. 330999001, Fax 330999002

post@montessori-cbk.de

• Evangelische Schule

Gymnasium (5.-12. Klasse)

Grüne Trift 169, 12557 Berlin

Tel. 32532401, Fax 32532402

leitung@ev-schule-koepenick.de

• Bewegte Schule Köpenick

Grundschule (1.-6. Klasse)

Lindenstraße 26, 12555 Berlin

Tel. 65015495, Fax 65015504

schule-berlin@msbw-online.de

• BEST-Sabel–Gymnasium und

• Integrierte Sekundarschule

(7.-13. Klasse) Lindenstraße 1,

12555 Berlin

Tel. 280360970, Fax 280360971

oberschule@best-sabel.de

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© I. Filimonov/stock.adobe

Katholisches Schulzentrum

Sankt Marien

Integrierte Sekundarschule und Gymnasium

Berlin-Neukölln, Donaustraße 58, 12043 Berlin

Tel. 030 39881620, www.marienschule-berlin.de

Katholische Schulen in

Berlin und Brandenburg

www.schulen-erzbistumberlin.de

85


KINDER | JUGEND | FAMILIE

Gemeinschaftsschule Adlershof

© Visualisierung: Jens Reinert

3x Kunst am Bau

Der Kunst-am-Bau-Wettbewerb für die

neue Gemeinschaftsschule Adlershof ist

entschieden. Drei Berliner Künstler wurden

mit der Umsetzung ihrer Entwürfe beauftragt.

Holger Beisitzer gestaltet eine Wandarbeit

für Mensa und Mehrzweckraum: In seinem

Werk „Wandtexturen“ bilden Auszüge aus

Texten zum Thema Essen – in dunklem Rot

auf goldfarbenem Grund – einen festlichen

Rahmen für Veranstaltungen.

Jens Reinerts Skulptur „plOpp“ entsteht unter

der Landebrücke am Haupteingang. Sie

wirkt wie ein herausgelöstes Element der

Lichtkreise der Brücke, das auf den Boden

gefallen ist. Das Objekt lädt zum Spielen,

Verweilen und Begegnen ein.

Olf Kreisel steuert die übergroße Bronzeplastik

„Große Liegende mit Schultüte“ bei

– eine freundliche, kindliche Figur, die an

eine abgelegte Puppe erinnert.

Alle Kunstwerke werden 2026 umgesetzt.

(kr)

• Mosaik-Grundschule

(1.-6. Klasse) Adlergestell 133, 12439

Berlin, Tel. 41766859, Fax 41766964

grundschule@mosaik-gs.com

• Evangelische Schule Friedrichshagen

Grundschule (1.-5. Klasse)

verlässliche Halbtagsgrundschule

Peter-Hille-Straße 36, 12587 Berlin

Tel. 67122512, Fax 67122513

buero@ev-schule-friedrichshagen.de

• W-I-R Grundschule Pfefferwerk

(1.-6. Klasse) Grüne Trift 23d, 12557 Berlin

Tel. 319852543, Fax 32527491

wir-grundschule@pfefferwerk.de

• KreativitätsGrundschule Treptow

Treptow-Köpenick (1.-6. Klasse)

Hartriegelstraße 77, 12439 Berlin

Tel. 225027733, Fax 225027732

schule-treptow@krea-schulzentrum.de

• Elisabeth-Schulen

Fachschule für Sozialpädagogik

Edisonstr. 63, 12459 Berlin

Tel. 22183860, Fax 22183861

elisabeth-schulen@

hoffbauer-bildung.de

im Bezirksumfeld:

• Docemus Privatschulen

→ Campus Grünheide

An der Löcknitz 10, 15537 Grünheide

(Mark), Tel. 03362 299583

gruenheide@docemus.de

→ Campus Blumberg

Schlossstr. 7a, 16356 Ahrensfelde

OT Blumberg, Tel. 033394 174000

blumberg@docemus.de

→ Campus Neu Zittau

Berliner Str. 35–36, 15537 Gosen-Neu

Zittau, Tel. 03362 889510

neu-zittau@docemus.de

www.docemus.de

Sonstige Einrichtungen

• Freilandlabor Kaniswall

Am Kaniswall 1, 12559 Berlin

Tel. 0336 2821376

kontakt@freilandlabor-kaniswall.de

• Gartenarbeitsschule

Friedrichshagener Str. 7,

12555 Berlin, Tel. 6560960

• Jugendverkehrsschule (JVS)

An der Wuhlheide 193, 12459 Berlin

Tel. 53600270, jvs@ba-tk.berlin.de

SIBUZ –Schulpsychologisches und

• Inklusionspädagogisches Beratungsund

Unterstützungszentrum

Luisenstr. 16, 12557 Berlin,

Tel. 90249 2300

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MORE Cargobike, Bouchéstr. 12, 12435 Berlin


Mit Kita Venustraße, Begegnungsstätte SonnenAtrium und barrierefreie Angebote:

Neuer Bildungscampus am Pegasuseck

Die Grundschule am Pegasuseck im Kosmosviertel

im Ortsteil Altglienicke entwickelt

sich zu einem Bildungscampus. Fast fertig

waren zu Schulbeginn 2025/26 die Sanierung

des Hauptgebäudes und die Schulmensa.

Der neue Spielplatz konnte genutzt werden.

Noch im Bau befindlich waren die Station

für die Schulsozialarbeit sowie die Räume

der Schulbibliothek. Das Familienzentrum

an dieser Grundschule nahm die Arbeit bereits

Ende 2023 auf. Die benachbarte Kita

Venusstraße wurde im Sommer 2025 fertig.

Auch im Hortgebäude werden seit 2024 die

bestehenden Räume saniert und zusätzliche

Möglichkeiten für pädagogische Angebote,

unter anderen auch Räume für Eltern und Initiativen

geschaffen.

Der Bildungsverbund Kosmosviertel trägt

dazu bei, dass Kitas, Grund- und weiterführende

Schulen in ihrer Zusammenarbeit

unterstützt werden, um die Bildungschancen

zu verbessern.

Das Projekt „Mobile Elternarbeit

an der Grundschule am Pegasuseck“

arbeitet noch bis Ende

2025. Bereits erfolgreich ist der

Elternstammtisch.

Dank Quartiersmanagement-Förderung

wurden im Kosmosviertel

im Ortsteil Altglienicke mehrere

Projekte sowie Nachbarschaftsaktionen

umgesetzt. Ein Fokus lag

2024/25 auf den Themen Bildung,

Öffentlicher Raum und Stadtteilarbeit.

Das Fortbildungsinstitut für Pädagogische

Praxis (FiPP) e. V. eröffnete die Begegnungsstätte

SonnenAtrium, die in Kooperation

mit der Kita Sonnenschein und dem Quartiersmanagement

barrierefreie Bewegungs-,

Bildungs-, Kultur- und gesundheitsfördernde

Viel Neues auf dem Gelände der

Grundschule am Pegasuseck.

© S. Nöbel/aperçu

Angebote für Kita und Nachbarschaft bietet.

Hier gibt es neben einer Familienküche auch

einen Kneipp- und Saunabereich. FiPP e. V.

startete das Projekt „Starke Mädchen, starke

Frauen“ mit Boxsport und Austausch.

G Sabine Nöbel

KINDER | JUGEND | FAMILIE

Schule ist mehr

als nur Unterricht

GYMNASIUM | OBERSCHULE

FACHOBERSCHULE

Die Docemus Privatschulen sind mehr als nur

Bildungseinrichtungen – sie sind Orte des Miteinanders,

der Begegnungen und der Chancen.

Kommen

Sie uns

Besuchen!

docemus.de

87


KINDER | JUGEND | FAMILIE

Technischer Jugendbildungsverein

in Praxis e.V.

© tjp

Jede Menge Action

Der Technische Jugendbildungsverein in

Praxis e. V. (TJP) in Köpenick verbindet Tüfteln,

Technik und Teamgeist. In Werkstätten,

Laboren und Kursen erleben Kinder, Jugendliche

und Familien, wie spannend Naturwissenschaft

und Handwerk sein können

– vom 3D-Druck über Energieprojekte bis

zur Fahrrad- oder Nähwerkstatt. Beim offenen

DIY-Donnerstag wird gebaut, repariert

und ausprobiert. Mit Angeboten wie der

Berliner Ferienschule oder dem Lernlabor

Energie schafft der TJP Lernorte, die Neugier

wecken und Zukunft gestalten – ganz

nach dem Motto: Lernen durch Tun. Das

zeigt sich auch bei Projekttagen für Schulen,

die den Unterricht praktisch erweitern

– etwa mit Themen wie „Experimente

mit Wasser und Eis“, „Hochbeete für den

Schulhof“ oder „Erneuerbare Energien erforschen

und eine eigene Photovoltaikanlage

bauen“. Im Rahmen von Berufserkundungswochen

öffnet der TJP Jugendlichen

die Tür zur Arbeitswelt – und hilft so, Talente

zu entdecken und den passenden Ausbildungsplatz

zu finden.

(kr)

https://tjp-ev.de/

DigitalPakt Schule

Digitalisierung in Schulen

Treptow-Köpenick setzt die Maßnahmen

des bundesweiten DigitalPaktes Schule

konsequent um und stärkt damit die digitale

Bildungsinfrastruktur an seinen öffentlichen

Schulen. Ziel ist es, allen Schülerinnen

und Schülern zeitgemäße Lernbedingungen

zu ermöglichen und die Schulen

fit für die digitale Zukunft zu machen. Im

Rahmen des DigitalPakts wurden zwischen

2019 und 2025 zahlreiche Maßnahmen

realisiert:

→ Mehr als 12,2 Mio. Euro wurden investiert.

Die Mittel aus dem DigitalPakt Schule

wurden zu 102 Prozent ausgeschöpft.

→ Schulische Medienkonzepte wurden

durch die Schulgemeinschaften erarbeitet

und liegen für alle bezirkliche

Schulen vor.

→ An 50 Schulen wurden Glasfaseranschlüsse

eingerichtet. 43 Standorte sind

bereits in Betrieb.

→ Alle bezirklichen Schulen verfügen über

Inhouse-Verkabelung und eine moderne

Server-Infrastruktur.

→ Für alle Schulen wurden digitale Komponenten,

moderne Endgeräte wie

Notebooks, Tablets und Netzwerktechnik

beschafft.

→ Alle Schulen wurden mit einem edukativen

WLAN ausgestattet.

© contrastwerkstatt

→ Digitale Fachverfahren wurden für den

Grundschul- und Oberschulbereich flächendeckend

eingerichtet.

→ Mit 840 zusätzlich installierten digitalen

Tafelsystemen, mit Präsentationstechnik

sowie interaktiven Whiteboards können

Lehrkräfte den digitalen Unterricht vielfältiger

gestalten.

„Mit der Umsetzung des DigitalPakts in

Treptow-Köpenick legt der Bezirk die

Grundlage für ein innovatives und chancengerechtes

Bildungssystem, das Kinder

und Jugendliche bestmöglich auf die

digitale Welt vorbereitet“, erklärt Marco

Brauchmann, Bezirksstadtrat für Schule.

Da die Erhaltung und Weiterentwicklung

der digitalen Infrastruktur der Schulen allein

aus dem bezirklichen Haushalt nicht zu

leisten sei, fordert er die schnellstmögliche

Umsetzung des Digitalpaktes Schule 2.0.

G Katharina Rolshausen

88

Erneuert und vergrößert:

Der Spielplatz mit der beliebten Wellenrutsche

am Görlitzer Bahndamm wurde

deutlich auf rund 1.300 m² vergrößert

und um viele neue Spielgeräte erweitert.

So gibt es jetzt eine Calisthenics-Anlage,

eine Balancierstrecke, eine Kletterpyramide,

eine zweite Rutsche und eine

Schwebebandkombination.

© Bezirksamt


Katholisches Schulzentrum

für soziale Berufe Edith Stein

Werde Erzieher:in

oder Sozialassistent:in

dot-one.at

Neuer Standort – Neue Chancen. Ab dem Schuljahr 2025/26 findest du uns

am neuen Standort in Berlin-Lichtenberg, direkt an der S-Bahn-Station

Karlshorst und der Tram-Haltestelle Marksburgstraße.

Lerne uns kennen! Besuche einen unserer Infotermine und lerne unsere

Schule und das Team kennen. Erlebe die moderne Lernumgebung und entdecke

die vielseitigen Möglichkeiten, die dich bei uns erwarten!

Scanne den QR-Code, um alle Termine im Überblick zu sehen.

89


#unkürzbar

KINDER | JUGEND | FAMILIE

Keine Schließung von

Jugendfreizeiteinrichtungen

Unter dem Motto #unkürzbar erreichten

das Bezirksamt Mitte 2025 zahlreiche Postkarten

von Jugendlichen, Sozialarbeitern

und Eltern aus Sorge, dass im Zuge der

Haushaltsberatungen 2026/27 Jugendfreizeiteinrichtungen

geschlossen werden

könnten. Der für Jugend zuständige Bezirksstadtrat

André Grammelsdorff dankt

den Menschen aller Altersgruppen, die sich

für die Jugend und den Erhalt der Angebote

einsetzten und erklärt: „Dem Bezirksamt

und dem Land Berlin ist die Jugendarbeit

in all ihren Facetten ein wichtiges

Anliegen, sodass in den vergangenen zehn

Jahren in Treptow-Köpenick keine Einrichtung

geschlossen werden musste.

Für die Jugendarbeit im Bezirk wurden im

Jahre 2015 2.276.154,86 € ausgegeben.

Aufgrund der wachsenden Anzahl der Einwohner,

aber auch der wachsenden Bedarfe

werden es 2025 ca. 4.446.015,21 €

sein.

Für die Jugendsozialarbeit wurden (ohne

Schulsozialarbeit) für den Bezirk im Jahr

2015 398.701,82 € investiert, im laufenden

Jahr 2025 werden es 1.135.571,64 €

sein.

Nachdem der Doppelhaushalt 2026/27

durch die Bezirksverordnetenversammlung

beschlossen wurde, ist klar, dass trotz

klammer Haushaltsmittel keine Jugendfreizeiteinrichtung

im Bezirk Treptow-Köpenick

geschlossen werden muss.“

Bezirksamt zum Mitmachen

Buntes Fest für Jung und Alt

Inklusiv statt exklusiv – gemeinsam Zukunft

gestalten: Unter diesem Motto fand im September

2025 zum dritten Mal der Aktionstag

„Bezirksamt zum Mitmachen“ statt. Die Hans-

Schmidt-Straße in Adlershof verwandelte

sich dabei in eine fröhliche Erlebnismeile voller

Begegnungen, Ideen und Entdeckungen.

Ob beim Siebdruck, beim Basteln von Luftballontieren,

beim Gestalten eigener Bezirkswappen

oder beim Bau der großen Kartonstadt

– die Kinder waren mit Begeisterung

dabei. Neugierige kleine Forscher warfen

einen Blick durchs Mikroskop, stellten ihr

Wissen im Kiez-Quiz auf die Probe und lernten

spielerisch, wie Winterdienst und Verkehr

funktionieren. Auch gesunde Brotboxen,

Tipps zur Zahnpflege, ein Bewegungsparcours

und der Bücherbus luden zum Mitmachen

ein. Besonders beliebt war die gemeinsame

Gestaltung einer Bank, die künftig im

Bezirk aufgestellt wird – ein sichtbares Zeichen

für Zusammenhalt und Gemeinschaft.

© K. Rolshausen / aperçu

Neben Spiel, Spaß und Kreativität ging es

auch um die Zukunft: Das Bezirksamt stellte

vielfältige berufliche Chancen vor – von Ausbildungsplätzen

über duale Studiengänge

bis hin zu Quereinstiegen. In Workshops wie

„Wie bewerbe ich mich richtig?“ oder „Keine

Angst vor dem Auswahlinterview!“ erhielten

Interessierte hilfreiche Tipps und Anregungen

für ihren weiteren Weg.

Abgerundet wurde der Aktionstag durch

weitere Höhepunkte: Die Joseph-Schmidt-

Musikschule öffnete ihre Türen für neugierige

Besucherinnen und Besucher, und in der

Merlitzhalle brachte das inklusive Sportfest

„Gemeinsam in Bewegung in Treptow-

Köpenick“ Menschen aller Generationen

zusammen. Mit Angeboten wie Ergometer-

Rudern, Kletterturm, Hüpfburg oder „Aktiv

mit Handicap“-Erlebnissen wurde einmal

mehr deutlich, wie Sport verbindet und man

Grenzen spielerisch überwindet.

G Katharina Rolshausen

90

FAMILIENRAT

INDEPENDENT LIVING

STIFTUNG

FAMILIENRATSBÜRO TREPTOW-KÖPENICK

Liebe Familien, liebe Fachkräfte,

wir sind ein individuelles Unterstützungsangebot für

Familien, die in TREPTOW-KÖPENICK leben und Lust

haben, selbst aktiv zu werden.

Mögliche Anlässe für einen Familienrat können sein:

• Berufliche oder schulische Veränderungen

• Erkrankung eines Familienangehörigen

• Trennung der Eltern

• Geburt eines Kindes

• Uneinigkeiten in Erziehungsthemen etc.

WAS IST EIN FAMILIENRAT UND WIE KANN

DIESER UNTERSTÜTZTEN?

Ein Familienrat ist ein Treffen mit Personen, die man gut kennt

und denen man vertraut (z.B. Freundeskreis, Geschwister, Nachbar*innen).

Alle setzen sich zusammen an einen Tisch. Diese

Personen bringen verschiedene Erfahrungen, Perspektiven und

Ideen mit.

Daraus ergibt sich die Chance, gemeinsam einen neuen Umgang

mit dem jeweiligen Anlass des Familienrats zu entwickeln.

Wir stehen Ihnen und euch bei der Organisation für den Familienrat

zur Seite. Neugierig und ggf.

Lust auf einen Kennlerntermin?

Hier sind unsere Kontaktmöglichkeiten: Mobil & hier vor Ort: Kietzer Straße 4 | 12555 Berlin | 0800-600 333 600

familienrat@independentliving.de | www.familienrat-il.de | www.instagram.com/familienrat_il/


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Hausbesuche“ wurde im Jahr 2024

auf ganz Berlin ausgeweitet. Für Berlinerinnen

und Berliner ab dem 70. Lebensjahr

besteht die Möglichkeit sich

kostenfrei bei den Expertinnen und Experten

des Malteser Hilfsdienst e. V. über Themen

wie Gesundheit, Pflege und Freizeitangebote

in ihrem Lebensumfeld informieren

zu lassen.

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montags bis freitags zwischen 9 – 16 Uhr:

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Die Kontakt- und Beratungsstelle Treptow

möchte ihren Besucher*innen eine möglichst

weit reichende Teilhabe am gesellschaftlichen

Leben ermöglichen, in der

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SPORT

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© S. Nöbel/aperçu (2)

Klettfußball-Schüsse

7. Olympiade 60+ in Treptow-Köpenick

XXL-Sushi und viel Spaß an Bewegung

Ob Ballon-Weitwurf in Reifen, Schlängellauf,

Ruderergometer, Gummistiefelweitwurf,

Klettballschießen auf eine große

Scheibe u. v. a. – sichtlich Spaß an den 25

Stationen für Geschicklichkeit, Ausdauer,

Reaktionsschnelligkeit, einfach an sportlichen

Wettbewerben mit viel Selbstbestätigung,

hatten über 100 Seniorinnen und

Senioren, die am 1. Oktober 2025 an der

7. Olympiade 60+ in Treptow Köpenick teilnahmen.

Haben Sie schon von XXL-Sushi

gehört? Mit zwei Stäben waren Luftballons

in eine Kiste zu befördern. Die Stoppuhr lief

dabei! Die Vormittags-Veranstaltung in der

Merlitzhalle in Adlershof legte aber mehr

Wert auf Spaß und Bewegung sowie Begegnung

als auf sportliche Höchstleistungen.

Carolin Weingart, Bezirksstadträtin für

Soziales, Gesundheit, Arbeit und Teilhabe,

hatte mit dem PSV Olympia Berlin e. V. und

weiteren zahlreichen Partnern eingeladen.

An den T-Shirts konnte man erkennen, dass

diesmal auch Gäste aus der Partnerstadt

Warschau-Mokotów dabei waren, aber

auch vom Kiezklub Bohnsdorf, z. B. von der

Erlebnistanzgruppe, oder auch vom Seniorenheim

domino-world Club Treptow. Ich

traf auch Mitglieder vom Johannisthaler Senioren-Fun-Sport-Angebot

des Trampolin-

TurnClubs Berlin, der mit Handzetteln über

65-Jährige für den Donnerstagabend-Kurs

Teller-Fischen

(neben Trampolin auch mit Tischtennis, Turnen,

Balanceboard u. a.) gewinnen wollte.

Handzettel von der AWO gab es für eine

Spaziergangsgruppe (jeden 3. Dienstag

im Monat, Treffpunkt 12 Uhr, Siriusstr. 10).

Für gute Stimmung in der Merlitz-Turnhalle

sorgte auch ein Rahmenprogramm mit

Musik und Zumba, Minigolf und einem

Smoothie-Bike (neben dem Stand der Seniorenvertretung)

sowie einer Tombola. Ein

Vortrag zur Gesundheit im Alter ergänzte

das. Und im Foyer berieten künftige Physiotherapeuten

im 3. Lehrjahr an der Akademie

der Gesundheit e. V., Campus Berlin-Buch,

zu Alltagsfitness. Sie hatten fünf Teststände

aufgebaut, bei denen es um Fallen und

Aufstehen, um eine Übung mit Rollator, um

Aufstehen vom Stuhl und um Gleichgewicht

ging. Und im 1. Stock wurde sogar – sehr

nachgefragt – Sportmassage angeboten.

Mit Ständen in der Halle waren u. a. auch

die Alexianer, die Johanniter und der Landessportbund

vertreten, ebenso die Polizei

mit einem Reaktionsschnelligkeitstest zur

Verkehrsunfallprävention.

Bezirksstadträtin Carolin Weingart zeichnete

die engagiertesten Teilnehmer aus.

„Wer in Bewegung bleibt, bleibt im Leben

aktiv – körperlich, geistig und sozial.“ Auch

nächstes Jahr soll es wieder eine Olympiade

60+ geben.

G Sabine Nöbel

Nach Sanierung und Restaurierung

Strandbad Müggelsee in neuem Glanz

„Unter sehr hohem Engagement haben

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des

bezirklichen Facility Managements bei

laufendem Badebetrieb die hochkomplexe

Sanierung und Restaurierung des

historischen Strandbades Müggelsee

vorangetrieben. Es ist einmalig, dass ein

Bezirk ein so umfangreiches denkmalgeschütztes

Ensemble allein aus eigener

Kraft saniert, unterstützt mit einer Teilfinanzierung

von Bund und Land. Das Strandbad

Müggelsee wird eine moderne Badestelle

mit historischem Antlitz und wird

künftig für Veranstaltungen auch ganzjährig

genutzt werden können“, sagt Bezirksbürgermeister

Oliver Igel.

2026 sollen die historischen Gebäude

wieder nutzbar sein und betrieben werden

können.

Sechs neue Sporthallen

Schulbau ist Sportbau

Mit den Schulneubauten Hirtestraße,

Schule am Hirschgarten, 10. Schule (Gemeinschaftsschule

Adlershof, zwei Sporthallen),

dem Schulbau an der Kalker Straße

(Fritz-Kühn-Schule) und der Sporthalle

Walchenseestraße werden 2026 sechs

Sporthallen mit insgesamt 17 Hallenteilen

fertiggestellt. Die Sporthallenkapazität

kann in Treptow-Köpenick damit um mehr

als zehn Prozent erhöht werden. Die Fachbereiche

Schule und Sport befinden sich

bereits sehr intensiv in den Abstimmungen

zu Ausstattung und Nutzung. Zum neuen

Schuljahr konnten zudem die beiden

Sporthallen der Friedrichshagener Grundschule

mit neuen Umkleiden brandschutzsaniert

und barrierefrei wieder in Betrieb

genommen werden. Die Sporthalle der

Müggelschlößchen-Schule steht ebenfalls

wieder zur Verfügung.

(PM)


Über die Entstehung einer Fußball-Hymne

Union im Blut

Wenn Patricia Heidrich über ihren Nebenjob

spricht, klingt sie wie eine frisch Verliebte.

Die 53-Jährige ist neben ihrer Vollzeitstelle

als Ehrenamtskoordinatorin beim Bezirksamt

Lichtenberg und als Sängerin ihres Duos

„Steinlandpiraten“, seit 2021 als Ordnerin

beim 1. FC Union tätig. Das ist in zweierlei

Hinsicht interessant. Erstens, weil Patricia

Heidrich selbst nie Fußball gespielt hat. Und

zweitens, weil sie sich gar keine Fußballspiele

anschaut. „Ich kann da nicht hinsehen“, sagt

sie, „das ist mir zu aufregend.“ Letzteres hat

natürlich den Vorteil, dass sie bestens für

diesen Job geeignet ist, da sie sich von ihren

Aufgaben nicht einmal dann ablenken

lässt, wenn auf dem Platz gerade ein Tor fällt.

Ihr Job besteht darin, in einem ihr zugeteilten

Bereich aufzupassen, dass niemand ohne

Ticket über einen Zaun klettert oder sich anderweitig

unziemlich verhält. Auch wenn sie

bei den Spielen aktiv weg- statt hinsieht, hat

es ihr die Stimmung im Stadion angetan. Sie

ist der Grund, warum sie diesen Job so liebt

und mittlerweile zum engen Fanclub des

Vereins gehört.

„Union ist wie meine zweite Familie“, sagt

Heidrich, „wir halten zusammen.“ Wenn es

Kollegen privat gerade schwer haben, sind

alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter füreinander

da und unterstützen sich. Sowieso

scheint der 1. FC Union etwas ganz anderes

zu beinhalten als Saufen und Grölen. Patricia

Heidrich erzählt von einem 6:0 - Sieg gegen

Gütersloh. Da habe niemand gebuht. So seien

sie nicht, die Unioner. In dem vergleichsweise

kleinen Stadion mit 22.000 Plätzen,

in der Alten Försterei, wurden alle Spielerinnen

und Spieler gefeiert, auch die Verlierer.

Diese Verbundenheit, die auch den Namen

des Berliner Vereins prägt, ist es, was

Heidrichs Augen strahlen lässt. Besonders

Patricia Heidrich in ihrer Fan-Kleidung

© M. Pelny / aperçu

Das Video zum Lied

„Eiserne Ladies“:

glücklich ist sie darüber, dass nun auch die

Frauenmannschaft die Unterstützung erfährt,

die sie verdient. Der 1. FC Union ist

einer der wenigen Fußballvereine, der sich

seit einigen Jahren für Gleichbehandlung

einsetzt. Vielleicht ist das der Grund dafür,

dass die Eisernen Ladies, wie die Unioner

Frauenmannschaft von ihren Fans genannt

wird, nun auf dem absoluten Vormarsch ist.

Im April 2025 sind sie in die Bundesliga aufgestiegen.

Heidrich sagt, was die Stimmung

betreffe, gebe es im Stadion keinen Unterschied

mehr zwischen den Männer- und den

Frauenspielen. Und das sei wirklich wichtig.

Auch sie selbst wurde von dem positiven

Vibe künstlerisch angesteckt. Zusammen mit

„Hausmeesta Frank“ schrieb ihr Duo „Steinlandpiraten“

den Song „Eiserne Ladies“. Eine

Hymne speziell für die Frauenmannschaft

des 1. FC Union. Für den Refrain des Liedes

haben sie gefühlt die ganze Stadt ins Studio

geholt. Einen Chor aus hunderten von Stimmen.

Heidrich verrät, dass sie für das Projekt

einige Spielerinnen der allerersten Stunde

dafür gewinnen konnten, mitzusingen. Sie bildeten

1969 die erste Frauenmannschaft des

1. FC Union. In einem berührenden Video zum

Lied sind einige von ihnen zu sehen. Patricia

Heidrichs großer Wunsch für die nächste Saison:

Dass der Song im Stadion gespielt wird.

G Marlen Pelny

SPORT

Hier ist Teamgeist zu Hause

Als Top-Sponsor des 1. FC Union Berlin wissen wir:

Wer Großes bewegen will, braucht das richtige

Team. Unseres ist 60.000 Menschen groß.

Wir packen an – in Immobilien, in der Industrie,

an Flughäfen. Für die Region. Für Euch.

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95


Sportbox

SPORT

Eine Stunde Draußensport

Sie möchten im Freien Sport treiben, aber

keine Geräte in den Park schleppen?

Dann testen Sie doch mal die Sportbox

am Funktionsgebäude im Sportstadion

An der Wuhlheide 161. Sie ist öffentlich

zugänglich und enthält Sportmaterialien

zum temporären Verleih. Im AppStore wird

zuvor die Sportbox App heruntergeladen,

in der man sich mit seinen persönlichen

Daten registriert. Auf der Karte in der App

werden alle aktiven Sportboxen angezeigt.

Die erste Berliner Sportbox wurde

im Olympiapark, auf dem Gelände der

Wasserfreunde Spandau 04 e. V., eröffnet.

Nach Auswahl der Sportbox lässt sich ein

60-minütiges Zeitfenster buchen. Mehrere

Personen können sich die gewählte Zeit

teilen. Wird auf den App-Reiter „Box öffnen“

geklickt, öffnen sich die Türen der

Box automatisch. Die Sportbox in Köpenick

wird vom Verein Askania Cöpenick

betreut. Die Idee des frei zugänglichen,

unkomplizierten Bewegungsangebotes im

öffentlichen Raum sei gut angekommen,

heißt es dort. Das Equipment werde sorgsam

genutzt. Eine feste Gruppe nutze die

Box regelmäßig.

(bn)

So sieht der Entwurf der neuen Tennishalle aus.

Die Eröffnung wird Anfang 2026 gefeiert.

Neue Halle für den Treptower Teufel Tennis Club

Emissionsarm, energieeffizient

und digital intelligent

© Visualisierung: Fa. Brüninghoff GmbH & Co.KG

Das Jahr 2025 war spannend für den

Treptower Teufel Tennis Club e.V.: Mit einer

neuen Halle wurde ein wegweisendes

Bauprojekt für den modernen Tennissport

realisiert. Sie ist emissionsarm, energieeffizient

und digital intelligent. Unter anderem

wurde ein innovatives Heiz- und

Lüftungssystem mit moderner Wärmepumpentechnologie

installiert, das für

optimale klimatische Bedingungen sorgt.

Die Tragkonstruktion aus Holz steht für klima-

und ressourcenschonendes Bauen.

Ergänzt wird die Ausstattung durch einen

elastischen, gelenkschonenden Sportboden,

eine sensorgesteuerte LED-Panel-

Beleuchtung und ein kamerabasiertes

Analyse-Tool mit Echtzeit-Auswertung.

Die Umsetzung erfolgte in Zusammenarbeit

mit der Brüninghoff GmbH & Co.KG.

So schafft der Verein ganzjährig optimale

Trainings- und Wettkampfbedingungen für

seine Mitglieder auf allen Spiel- und Leistungsniveaus

– nachhaltig und zukunftsorientiert.

(kr)

96

Die Sportbox mit Geräten zum

Sporttreiben

© Bezirksamt


Neue Dreifeldsporthalle am Schulstandort Grünauer Schule

„Beste Bedingungen“

Auf dem Sportplatz an der Walchenseestraße

51 wird eine neue Dreifeldsporthalle

errichtet. Sie entsteht im Rahmen der

umfassenden Entwicklung des Schulkomplexes

Grünauer Schule zu einer dreizügigen

Gemeinschaftsschule im öffentlichen

Ganztagsbetrieb mit Grundstufe, Sekundarstufe

I und gymnasialer Oberstufe (SEK II).

Zusätzlich zu den drei Hallenteilen wird

ein Sportfunktionsbereich integriert, um

auch die Nutzung durch den Freizeitsport

zu ermöglichen. Die vorhandenen Außensportflächen

werden im weiteren Verlauf

ebenfalls modernisiert. Für die Planung und

Umsetzung zeichnet das Architekturbüro

Renner Architekten GmbH verantwortlich.

Bezirksbürgermeister Oliver Igel erklärte

anlässlich des Richtfests: „Die neue Dreifeldsporthalle

wird künftig beste Bedingungen

für den Schulsport bieten. Der Mix aus

Ein Mix aus robuster Betonbauweise und nachhaltigem Holzdachtragwerk:

die neue Dreifeldsporthalle am Schulstandort Grünauer Schule.

robuster Betonbauweise und nachhaltigem

Holzdachtragwerk zeigt, dass hier funktional,

modern und zukunftsfähig geplant wurde.

Ich danke allen Beteiligten für die bisher

geleistete Arbeit und freue mich auf die weitere

Umsetzung dieses wichtigen Projekts für

unseren Bezirk.“

Wendenfit | Wendenschloßstr. 350-352 | 12557 Berlin | tel 0157 39123

info@wendenfit.de | www.wendenfit.de |

Wöchentlich offene Probestunde Termine unter: www.wendenfit.de

© Visualisierung: Renner Architekten GmbH

Die Baukosten für diesen Abschnitt belaufen

sich auf 11,440 Millionen Euro und werden

aus Investitionsmitteln des Landes Berlin finanziert.

Die Fertigstellung der Halle ist für

das erste Quartal 2026 geplant, die Arbeiten

an den Außenanlagen sollen bis Ende

2026 abgeschlossen werden. (kr)

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des Folgemonats kündbar

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Gerätepark

Freihantel

Functional

Training

Umkleiden

Duschen

97

SPORT


GESUNDHEIT

98

Mit Blutplasma Leben retten

„Schöne Spende!“

K

ann Leben retten wirklich so einfach sein? Ja. Eine Plasmaspende

schenken einem Patienten mit Immundefekt bis

zu 3 Tage Lebensqualität. Blutplasma ist der flüssige Bestandteil

unseres Blutes. Es kann nur von unserem Körper selbst und bis

heute nicht künstlich hergestellt werden. Zudem ist es die Basis

für lebenswichtige Arzneimittel, zum Beispiel für Menschen mit

schweren Immunerkrankungen oder Gerinnungsstörungen. Ohne

Plasmaspenden, würde es diese Arzneimittel nicht geben. Das

hat mich überzeugt! Seitdem gehe ich regelmäßig zur Spende.

Weil die eigene Gesundheit für die Spende Voraussetzung ist,

beginnt jeder Besuch Im Spendezentrum mit einem freundlichen

Arztgespräch, bei dem unter anderem Körpertemperatur, Hämoglobinspiegel

und Blutdruck gemessen werden. Ist alles okay, sagt

der Arzt: „Schöne Spende“ – und ab geht‘s in den Spendesaal.

Groß und hell, mit bequemen Liegen ausgestattet.

„Links oder rechts“ werde ich hier gefragt – an welchem Arm soll er

gesetzt werden, der Pieks? Mit einem gewinnenden Lächeln werde

ich zur Liege begleitet. Dann geht‘s los: Das Plasma – der flüssige

Bestandteil des Blutes – wird in einer Zentrifuge von meinen

Blutzellen getrennt. Während das Plasma in eine Flasche fließt,

Besser hören!

Erfahren Sie mehr über

unsere Serviceangebote.

• Kostenlose Hörtests

• Kompetente Beratung

• Unverbindliches Probetragen

modernster Hörgeräte

• Leihgeräte bei Reparatur

• Gehörschutz

• Vielfältiges Zubehör

• Hausbesuche

Hörakustik

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Parkplätze im Parkhaus direkt gegenüber

Dörpfeldstr. 36 | Adlershof | Tel. 030-209 53 833

Brückenstr. 2 | Schöneweide | Tel. 030-636 4646

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Orientierung ohne Sehen

„Stadtteil der Sinne“

Der Spendesaal: groß und hell, mit bequemen Liegen

werden meine Blutzellen an mich zurückgeführt. Ich liege ganz

entspannt, lese oder höre Musik. Ich freue mich über das kostenlose

WLAN und die angenehme Aufmerksamkeit des Teams. Dieser

Termin ist tatsächlich auch Entspannung für mich – ca. 45 Minuten

Ruhe und innehalten. Anschließend gibt‘s warme

und kalte Getränke, Snacks – und als Wertschätzung

für Zeit und Aufwand eine finanzielle Entschädigung.

Ich verlasse die Plasmaspende Köpenick

im Allende Center mit einem großartigen Gefühl:

Gutes getan und die Urlaubskasse aufgebessert!

G Regina Hoffmann-Baumann

Wie findet man sich in einer Stadt zurecht, wenn die Augen

keine Hilfe leisten? Mit dieser Frage beschäftigt sich das

Projekt „Stadtteil der Sinne“ des Blindenhilfswerks Berlin. In

einem eigens entwickelten Parcours am Vereinssitz (Rothenburgstraße

15) in Steglitz erleben die Teilnehmenden, wie

Orientierung ohne Sehen funktioniert. Mit dem Langstock

ertasten sie unterschiedliche Untergründe, hören Verkehrsgeräusche,

nehmen akustische Signale wahr und folgen Bodenleitsystemen.

Alltägliche Elemente, die Sehende meist

kaum beachten, werden so zu entscheidenden Wegweisern.

Eindrücklich wird dabei deutlich, wie fein Hören, Tasten und

Riechen Informationen liefern, die im Alltag der Sehenden Wie funktioniert Orientierung

nicht wahrgenommen oder überhört werden.

ohne Sehen? Beim Blindenhilfswerk

kann es getestet werden.

Das Projekt bietet nicht nur ein intensives Erlebnis, sondern

vermittelt auch Wissen und Verständnis. Es sensibilisiert

für die Lebensrealität blinder und sehbehinderter Menschen und gibt praktische

Tipps für einen respektvollen Umgang. So entsteht ein Perspektivwechsel, der langfristig

zu mehr Barrierebewusstsein im öffentlichen Raum beiträgt. Einzelpersonen und Familien

können ohne Anmeldung jeden letzten Freitag im Monat von 14 bis 15 Uhr teilnehmen.

Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen. Für Gruppen mit bis zu 30 Personen

werden dienstags und freitags nach Vereinbarung Termine angeboten. Für Kinder

und Jugendliche ist das Angebot kostenfrei. Anfragen und weitere Infos per E-Mail an

sds@blindenhilfswerk-berlin.de www.blindenhilfswerk-berlin.de

© Calvin Serrano/Blindenhilfswerk Berlin e.V.


10 Jahre Plasmaspende Berlin-Köpenick

Gelebte Solidarität im Kiez

D

ie Plasmaspende im Allende-Center

ist seit zehn Jahren fester Bestandteil

des sozialen Lebens in Berlin-Köpenick. Was

2015 als neues Angebot begann, ist heute

auf 690 Quadratmetern unter der Leitung

von Ulrike Polak ein Ort mit gewachsener

Bindung und familiärer Atmosphäre: Wöchentlich

kommen mehrere hundert Menschen,

um mit ihrer Plasmaspende anderen

zu helfen. Viele sind seit Jahren dabei,

manche haben bereits über 1.000-mal gespendet

– andere nehmen bis zu 90 Minuten

Fahrt auf sich, um regelmäßig helfen

zu können.

Auch im 24-köpfigen Team spiegelt sich

die enge Verbindung zum Standort wider

– einige Mitarbeitende waren früher selbst

Spenderinnen und Spender und sind es heute

noch. Man kennt sich, tauscht sich aus,

unterstützt sich. Wer hier spendet, wird Teil

einer Gemeinschaft, die zusammenhält – oft

über viele Jahre hinweg.

Zum zehnjährigen Bestehen im September

2025 gab‘s eine Jubiläumstorte für die Gäste,

darunter auch Vertreter aus der Politik

wie Bezirksbürgermeister Oliver Igel. Eine

besondere Wegbegleiterin ist eine Patientin,

die seit Jahren auf Medikamente, die

aus Plasmaspenden hergestellt werden,

angewiesen ist: Claudia Will dankte an

Ein starkes Team für die Mission Leben zu retten: Regionalleiterin Martina Stiller, Ulrike Polak,

Leiterin Plasmaspende Köpenick, Hubert Franzaring, Geschäftsführer der Octapharma Plasma

GmbH, Nicole Westphal, langjährige Schichtleitung und Spendesaal-Mitarbeiterin in Köpenick,

Regionalleiter Markus Schmidt, Spenderin Mandy Schorn, Bezirksbürgermeister Oliver Igel,

Patientin Claudia Will und Marco Schmidtchen, Lebensgefährte von Claudia Will, Spender und

Mitarbeiter der Plasmaspende Köpenick.

diesem Tag persönlich jedem Menschen

im Spendesaal – ein stiller, aber tief bewegender

Moment.

Das Jubiläum hat gezeigt, wie viel Kraft in

lokaler Solidarität steckt – und wie wichtig

Orte wie dieser für die moderne Medizin

sind. Köpenick ist einer von insgesamt

21 Spendezentren der Octapharma Plasma

GmbH bundesweit. Gemeinsam mit ihren

Spenderinnen und Spendern trägt sie seit

mehr als 20 Jahren dazu bei, Deutschland

und Europa mit Plasmaprodukten zu versorgen.

So können viele Krankheiten behandelt,

Organtransplantationen durchgeführt und

Unfallopfer gerettet werden.

Weitere Infos unter:

www.plasmaspende-koepenick.de

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© Octapharma Plasma (2)

GESUNDHEIT

Claudia Will dankt Plasma-Spenderin Mandy Schorn

für deren Spendebereitschaft.

Plasmaspende Berlin-Köpenick

Pablo-Neruda-Str. 2-4, 12559 Berlin, Tel. 030 64387820

Allende-Center, 1. OG – Eingang über Parkdeck/

Treppe neben Haupteingang

Spenderannahmezeiten:

Mo/Di/Do/Fr 7.30-19, Mi 10-19, Sa 9-13.15 Uhr

99


Kostenloses Trinkwasser

In Berlin gibt es mehr als 240 Trinkwasserbrunnen.

Sie sind von Mai bis Oktober

in Betrieb und werden von den Berliner

Wasserbetrieben mit Unterstützung des

Landes Berlin betrieben. Die Karte öffentlicher

Trinkbrunnen:

www.bwb.de/de/trinkbrunnen

24-Std.-Hitzeschutztelefon

Ein kostenloses und vertrauliches Hitzeschutztelefon

richtet sich insbesondere an

ältere Menschen, Personen mit chronischen

Erkrankungen und Familien mit kleinen Kindern.

DRK-Mitarbeitende geben vom 1. Juni

bis 30. September täglich rund um die Uhr

unter der Tel. 8093319-14 praktische Tipps

zum richtigen Verhalten bei Hitze.

Berliner Erfrischungskarte

Die Berliner Erfrischungskarte zeigt für

jede Stunde von 10 bis 20 Uhr, wo es

tendenziell eher kühl ist und wo gerade

Schatten ist. Sie bietet zudem Infos über

erfrischende Orte wie Badestellen, Trinkbrunnen

und Parks.

erfrischungskarte.odis-berlin.de


Schwangerenberatung

MSBW e.V.

GESUNDHEIT

© DRK-Kliniken

Willkommen in Köpenick!

Frischer Wind für die Geburtshilfe der DRK Kliniken Berlin Köpenick

Geburtshausatmosphäre in der Klinik

In der Geburtshilfe der DRK Kliniken Berlin

Köpenick tut sich einiges: Das Team um

Chefarzt Dr. med. Rainer Wieth und die Abteilungsleitungen

Carmen Wolf und Franziska

Schnuppe hat in den vergangenen Monaten

viel bewegt – und es gibt noch große

Pläne für die kommenden Jahre. Das Ziel

ist es, werdenden Eltern ein modernes, sicheres

und zugleich besonders persönliches

Geburtserlebnis zu bieten.

Mit dem neuen „Storchenparkplatz“ zeigt

sich schon direkt vor dem Haupteingang:

Wenn es schnell gehen muss, sind die

Wege bei den DRK Kliniken Berlin Köpenick

kurz und auf die Bedürfnisse werdender Eltern

angepasst. Auch im Kreißsaal selbst

hat sich einiges getan: So sorgt ein völlig

neues Bad mit einer großzügigen Wanne

für noch mehr Komfort und Geborgenheit

vor der Entbindung. Außerdem arbeitet das

Team aktuell und mit großem Engagement

daran, den Kreißsaal im kommenden Jahr

als hebammengeleiteten Kreißsaal zertifizieren

zu lassen. Ein hebammengestützter

Kreißsaal bietet eine „Geburtshausatmosphäre“

im Klinik-Kontext – also eine entspannte,

geborgene Umgebung für die

Frauen, aber gleichzeitig mit allen medizinischen,

ärztlichen und pflegerischen Sicherheitsstandards.

Auch nach der Geburt soll es künftig noch

„familiärer“ werden. Im ersten Quartal 2027

zieht die Wochenbettstation auf die gleiche

Ebene wie der Kreißsaal. Für Eltern und Pflegepersonal

bedeutet das: kürzere Wege,

engere Zusammenarbeit und eine rundum

persönliche Atmosphäre.

Auf dem Instagram-Kanal unter @drkklinikenberlin

gibt es Einblicke hinter die Kulissen

und wertvolle Tipps und Tricks rund um die

Geburt. Immer dienstags und freitags gibt

es hier Neues zu entdecken.

(cs)

Unsere Beratungsthemen auf

einen Blick:

• Verhütung & Familienplanung

• Ungeplante Schwangerschaft

• Finanzielle Hilfen & Anträge

• Psychische Belastungen &

Sorgen

• Mutterschutz & rechtliche

Fragen

• Geburtsvorbereitung

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Geburtserfahrungen

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gesetzlichen Regelung für einen

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101


Viele Gespräche in kleinen Runden gab es beim

Seniorenforum 2025 im Ratssaal Treptow

SOZIALES | INKLUSION

102

Neue Form der Kommunikation - mit Tischgruppen und Austauschbörse

Speeddating beim Seniorenforum

Statt zuhören und zurücklehnen, hieß es

aktiv werden beim Seniorenforum 2025.

Das Bezirksamt saß nicht mehr wie bisher

bei der jährlichen Veranstaltung vorn

im Podium und gab Statements zu den

Abteilungen und antwortete auf Fragen

am Mikro. Die Stadträtinnen und Stadträte

bzw. ihre Vertretungen saßen stattdessen

an Thementischen. Dorthin konnten

sich Interessierte verteilen und individuellen

Fragen und Probleme ansprechen,

bis nach sieben Minuten ein Gong daran

erinnerte, dass auch andere ihre Themen

loswerden möchten: Speeddating beim

Seniorenforum.

Soweit funktionierte das neue Konzept gut,

vielleicht trauten sich so einige eher, ihre

Sorgen anzusprechen. Die Gelegenheit

dazu gab es. Allerdings wechselten nur

wenige die Tische: Dazu könnte im nächsten

Jahr deutlicher aufgefordert werden.

Das „Speeddating“ bietet schließlich die

Chance, schnell viele Menschen und Bereiche

kennenzulernen.

Wir schnappten einige der Themen auf:

Der Baustellenbereich im Kosmosviertel

werde von Radfahrern, aber auch von

Schulkindern „auf E-Rollern rasend“ befahren.

Besprochen wird, ob auch bei Grünzügen

mit Radwegen eine Beschilderung darauf

hinweisen könnte, Rücksicht zu nehmen.

Wer einen abgesenkten Gehweg wünscht,

hat viele Möglichkeiten, das vorzuschlagen,

sagt der Leiter des Straßen- und Grünflächenamtes:

mit einer Mail an sein Amt, an

den Beauftragten für Menschen mit Behinderung,

an die Stadträtin, an die Parteien…

Allerdings stehen für 21 Absenkungen 2025

im Bezirk nur 178.000 € zur Verfügung. Planung

und Ausführungen dauern.

Eine Praxisraumbörse zur Verbesserung der

ärztlichen Versorgung wurde eingerichtet.

Sie soll Ärzte über verfügbare und bezahlbare

Gewerberäume informieren und bietet

ihnen die Möglichkeit, ihre Räume (etwa vor

dem Renteneintritt) einzustellen.

„Das Abstellen von Gewerbemüll finde ich

skandalös“, sagt eine Frau. Alte Badewannen

hätten schon in Karpfenteichnähe gestanden.

Der Bezirksstadtrat gibt ihr Recht, erklärt

aber: „Die Menschen müssen auf frischer

Tat ertappt werden, und unsere Dienstzeiten

sind nur von 7.30 – 21.30 Uhr.“ Statt 50 Mitarbeitenden

wünschte er sich 260 bis 300,

so Bernd Geschanowski. „Wenn es kostenfrei

wäre, würde wahrscheinlich nicht so oft illegal

Gewerbemüll entsorgt.“

Die vielen Kippen an der Bushaltestelle stö-

© B. Nößler/aperçu (5)

ren eine Frau, die sich dort mehr Mülleimer

wünscht, „aber bitte nicht unterm Wartehäuschendach“.

Sie sei Asthmatikerin.

Ein Supermarkt in Johannisthal Süd wird gewünscht

und ein hochwertiger Bio-Markt in

Wendenschloss. „Wir können nicht vorschreiben,

wo Eigentümer einen Markt eröffnen

oder schließen. Wir können nur beraten und

Empfehlungen geben. Das tun wir auch, zum

Beispiel wenn Wohnhäuser neu errichtet werden

– und tatsächlich ist ja auch nicht jede

Etage gut als Wohnung zu vermieten. Aber:

Es ist Privateigentum“, erklärt Bezirksbürgermeister

Oliver Igel. Günter Krause lebt

im Bezirk und leitet das Seniorenorchester

Reinickendorf mit Mitstreitern aus ganz Berlin

– mehr davon wünscht er sich. Auch Omas

for future suchen Verstärkung. Die 69-jährige

Evelyn Rabe kommt mit Evelyn Siebert, der

Leiterin des Sternenfischer Freiwilligenzentrums,

ins Gespräch. Demnächst sei sie bei

der Dokumentale als Volonteer unterwegs –

und vielleicht bald im Industriesalon?

Auch draußen im Gang ist Engagement gefragt:

An Ständen kommen Seniorinnen und

Senioren ins Gespräch. Mit Polizeioberkommissarin

Feige geht es um Seniorensicherheit.

Die Polizei Berlin hat dazu eine übersichtliche

Karte zusammengestellt.


Erstmals gab es auch eine Austauschbörse

mit vielen Informationen.

Melanie Thoma vom Seniorennetz

Berlin zeigt die digitale Plattform.

Nebenan gibt es Tipps „Sicher mobil mit

dem Rollator“ und zu „Suizidgedanken –

was nun?“ Die Pflegestützpunkte zeigen

viele Hilfsmittel – vom Flaschenöffner bis

zur Plüschkatze, die schnurrt (und nicht täglich

gefüttert und auch mal zum Tierarzt gebracht

werden muss). Die Smart City Berlin

stellt sich vor mit dem Infotelefon von Silber-

netz, DigitalZebra in den Bibliotheken und

der digitalen Karte zu Freizeitangeboten im

Seniorennetz Berlin. Übrigens: Auch die Seniorenvertretung,

die das Forum gemeinsam

mit dem Bezirksamt organisiert, freut sich

über Aktive: 2027 wird wieder neu gewählt.

G Birgit Nößler

Hilfen zur Teilhabe

Wir begleiten

Menschen mit

Lernschwierigkeiten

Menschen mit

Suchterkrankungen

Mütter und Väter mit

Lernschwierigkeiten

und deren Kinder

Neumannstr. 13

13189 Berlin

030 444 30 35

kontakt@berlinerstarthilfe.org

www.berlinerstarthilfe.org

Fünf Jahre Clean up Trepnik: „Einfach was machen“

„Wir wollen eine Vorbildrolle übernehmen“, sagt Diana Franz von Clean up Trepnik. „Wir retten die Welt nicht, aber wir wollen einfach was

machen“ zur Verschönerung der Kieze. Seit fünf Jahren gibt es die Bürgerinitiative, die zum Seniorenforum des Bezirkes bereits in neun

von 15 Ortsteilen Kiezpartner hatte – Menschen, die vor Ort mindestens eine Aktion pro Jahr organisieren. In Altglienicke ist es übrigens

ein Flüchtling, der sich als Kiezpartner für das Umfeld engagiert. „Wir freuen uns über jeden, der mitmacht, ob einmal oder zwanzigmal im

Jahr. Die bisher älteste Dame bei den Aktionen war stolze 93. Mit Infos über die weiten Wege einer Jeans, über das Gift in weggeworfenen

Zigarettenkippen oder das Zellstofftaschentuch, das vier Jahre bis zum Verrotten braucht, sorgen sie für Interesse – auch an Schulen. „Dann

machen alle viel engagierter mit beim Müllsammeln im Kiez. Plötzlich wird der Müll gesehen“, berichtet Diana Franz.

(bn)

Pflege in guten Händen!

Häusliche Pflege ▪ Pflege im Pflegeheim

Diakonie-Station

Köpenick

Dörpfeldstr. 52

12489 Berlin

T 030 65472010

Mail ds-koepenick@

diakoniewerk-simeon.de

Haus Elisabeth

Treskowallee 220

12459 Berlin

T 030 3002515-10

Mail haus-elisabeth@

diakoniewerk-simeon.de

www.diakoniewerk-simeon.de

DWBO/Nils Bornemann

103


SENIOREN | SOZIALES

Seniorinnen und Senioren

Angebote für Seniorinnen und Senioren

AKTIV . MITEINANDER .

FÜREINANDER

Die elf kommunalen KIEZKLUBs bieten allen

Menschen generationsübergreifend und interkulturell

die Möglichkeit, sich ehrenamtlich

und selbstbestimmt zu engagieren und

ihren Interessen nachzugehen.

Angebote wie Kultur, Kunst, Bildung, Information,

Sport, Kreativität und Gesellschaft

schaffen Raum für Teilhabe, für Begegnung

und zum Knüpfen sozialer Kontakte. Als offene

Plattform für neue Ideen unterstützen sie

Interessensgruppen und Initiativen nachhaltig

mit Raum, Wissen, Netzwerken und Erfahrung.

Die Angebote in den KIEZKLUBs

werden gemeinsam mit allen Interessierten,

dem Förderverein sowie der KIEZKLUB-Leitung

entwickelt und der aktuellen Nachfrage

angepasst. Partizipation von Bürgerinnen

und Bürgern ist wesentlicher Bestandteil

der Arbeit.

Die KIEZKLUBs kooperieren mit lokalen Akteuren

im Sozialraum sowie mit überregionalen

Partnern und Fachämtern des Bezirksamtes

Treptow-Köpenick, um Initiativen und

Aktivitäten im Kiez zu unterstützen. Alle aktuellen

Informationen über Veranstal tungen

und Kurse finden Sie auf www.berlin.de/

kiezklubs-tk

• KIEZKLUB Bohnsdorf

Dahmestr. 33, 12526 Berlin

Tel. 90297-6281

KIEZKLUB.Bohnsdorf@ba-tk.berlin.de

• KIEZKLUB im Bürgerhaus Altglienicke

Ortolfstr. 182-184, 12524 Berlin

Tel. 90297-6717, KIEZKLUB.

Altglienicke@ba-tk.berlin.de

• KIEZKLUB Rathaus Johannisthal

Sterndamm 102, 12487 Berlin

Tel. 90297-5665

KIEZKLUB.Johannisthal@

ba-tk.berlin.de

• KIEZKLUB Alte Schule

Dörpfeldstr. 54, 12489 Berlin

Tel. 90297-5767, KIEZKLUB.

Adlershof@ba-tk.berlin.de

• KIEZKLUB Gerard Philipe

Karl-Kunger-Str. 30, 12435 Berlin

Tel. 90297-6278, KIEZKLUB.

Alt_Treptow@ba-tk.berlin.de

• KIEZKLUB Baumschulenweg

Schöntaler Weg 21, 12437 Berlin

Tel. 90297-6274, KIEZKLUB.

Baumschulenweg@ba-tk.berlin.de

• KIEZKLUB KES

Kinder, Eltern, Senioren

Plönzeile 7, Haus C, 12459 Berlin

Tel. 90297-5415, KIEZKLUB.

Schoeneweide@ba-tk.berlin.de

• KIEZKLUB Rahnsdorf

Fürstenwalder Allee 362, 12589 Berlin

Tel. 90297-6276, KIEZKLUB.

Rahnsdorf@ba-tk.berlin.de

• KIEZKLUB Haus der Begegnung

Wendenschloßstr. 404, 12557 Berlin

Tel. 90297-6735, KIEZKLUB.

Wendenschloss@ba-tk.berlin.de

• KIEZKLUB Vital

Myliusgarten 20, 12587 Berlin

Tel. 90297-3610

KIEZKLUB.Friedrichshagen@

ba-tk.berlin.de

• KIEZKLUB Allende

Salvador-Allende-Straße 89

12559 Berlin, Tel. 90297-6217

KIEZKLUB.Allende@ba-tk.berlin.de

© privat

Kapitän Hardy und seine Seenixe Mandy begeistern

das textsichere, fröhlich mitsingende Publikum

im KIEZKLUB Alte Schule auf der Reise mit

diversen Hindernissen von Rostock nach Hamburg

104

MOBILER

PFLEGEDIENST

Sterndamm 7 · 12487 Berlin

Telefon (030) 533 20 40

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❙ Häusliche Krankenpflege

❙ Häusliche Pflege

❙ Beratung

❙ Soziale Betreuung

❙ Familienpflege

❙ Pflegeberatung nach § 37.3

24-Stunden-Bereitschaft ❙ Urlaubs- und Verhinderungspflege


Oksana Hryb, Lehrerin aus Odessa

„Ich leite einen Deutschkurs für

ukrainische Senioren“

„Seit gut einem Jahr leite ich ehrenamtlich

einen Deutschkurs für ukrainische Senioren.

Zweimal in der Woche bin ich dafür im

Kiezklub Vital in Friedrichshagen. Ich selbst

stamme aus Odessa und bin nach dem russischen

Überfall auf die Ukraine mit meinen

beiden Kindern nach Deutschland gekommen.

Ich hatte dort ein perfektes Leben: eine

Arbeit als Englischlehrerin, mein Sohn war

im besten Gymnasium. Wie viele andere

Ukrainer war ich überzeugt, dass der Krieg

schnell vorbei ist und wir wieder nach Hause

können. Ein Irrtum.

Von Odessa nach

Friedrichshagen

Ich habe dann Deutschkurse belegt und im

Mai C1 geschafft, fast das höchste Sprachniveau,

das man erreichen kann. Jetzt helfe

ich also ukrainischen Senioren, sich hier zurechtzufinden.

Für sie gibt es keine Sprachkurse

und auch keine Integrationskurse.

Viele von ihnen haben Angst, etwas falsch

zu sagen, sich falsch zu verhalten. Im Kurs

sind rund zehn Senioren. Sie korrigieren

sich gegenseitig und berichten mir stolz,

wenn sie im Café problemlos auf Deutsch

bestellt haben.

© STERNENFISCHER/Reginald Gramatté

„Ich würde gern als Lehrerin

arbeiten“

Meine Mutter ist auch im Kurs. Ich rede

sie aber nicht mit Mama an, sondern mit

Olena. Da bin ich nicht die Tochter, sondern

die Lehrerin. Als solche würde ich gern

in Deutschland arbeiten. Ich habe ein Diplom

als Grundschullehrerin und mein C1-

Abschluss befähigt mich. Bis jetzt hat man

mir aber immer nur ehrenamtliche Arbeit

angeboten. Die mache ich auch gern, habe

in der Kita Pfeffermäuse Kinder betreut.

Aber ich würde gern weg vom Jobcenter

und selbst für mich und meine Kinder sorgen.

Sie gehen ins Gymnasium und in die

Grundschule und sprechen mittlerweile fast

besser Deutsch als Ukrainisch. Auch wenn

es mit einem Job klappen sollte, würde ich

gern die Senioren weiter unterrichten. Das

ist eine ehrenamtliche Arbeit, die wichtig ist.

Für sie und auch für mich.“

G STERNENFISCHER/Claudia Berlin

Ehrenamt

Engagiert im Bezirk

• Berlinweite Veranstaltung

Berliner Freiwilligenbörse

Jedes Jahr im Frühjahr im Roten Rathaus

– ein Markt der Möglichkeiten für

Menschen, die sich freiwillig engagieren

möchten. Aktuelle Termine unter:

www.berliner-freiwilligenboerse.de

• In Treptow-Köpenick

Aktiv in Treptow-Köpenick: Jeweils

im Frühjahr und Herbst Infoveranstaltungen

für alle, die kurz vor dem

Ruhestand stehen und sich über Engagement-Angebote

informieren

möchten.

Freiwilligentage Treptow-Köpenick:

Jedes Jahr im September gibt es bunte,

kostenlose Mitmach-Aktionen und

„Schnupper-Engagements“ für alle

Interessierten.

Engagierte Kiezgeschichten: Nah,

lebendig, direkt: Engagierte und Interessierte

tauschen sich aus – regelmäßige

Veranstaltungen an wechselnden

Orten im Bezirk

Aktuelle Infos und Termine zu bezirklichen

Veranstaltungen unter

www.sternenfischer.org

SENIOREN | SOZIALES

105


SENIOREN | PFLEGE

Tagespflege Riviera

Gemeinschaft und Geborgenheit

für Senior:innen in Berlin-Grünau

Direkt an der historischen Regattastrecke, umgeben von Wasser, alten Bäumen und der

besonderen Ruhe Grünau’s, liegt die Agaplesion Bethanien Tagespflege Riviera – ein

Ort zum Wohlfühlen, Lachen und Aktivsein. Hier verbringen bis zu 20 Seniorinnen und

Senioren den Tag in herzlicher Gemeinschaft, während Angehörige sicher sein können,

dass ihre Liebsten gut betreut und liebevoll umsorgt sind.

Unser erfahrenes Team gestaltet jeden Tag abwechslungsreich: mit gemeinsamen Mahlzeiten,

kreativen Angeboten, Bewegung, Musik, Gedächtnistraining und Momenten der

Ruhe. Besonders wichtig ist uns, dass sich jede und jeder gesehen und angenommen

fühlt – auch Menschen mit Demenz finden hier Verständnis, Struktur und Geborgenheit.

Die Lage direkt am Wasser lädt zum Verweilen ein, die lichtdurchfluteten Räume schaffen

eine warme Atmosphäre, in der Begegnung und Lebensfreude spürbar sind. Ob für

einen oder mehrere Tage in der Woche – die Tagespflege Riviera schenkt Entlastung für

Angehörige und bereichert das Leben unserer Gäste mit Freude, Sicherheit und Sinn.

Um die Einrichtung und das Team kennenzulernen, können Interessierte einen kostenlosen

Probetag vereinbaren. „Es ist wunderschön hier – ein Besuch lohnt sich“, sagt Yvonne

Littmann, Leiterin der Tagespflege Riviera.

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Unsere Senioren-Tagespflege ist ein Ort für ältere Menschen, die in der

eigenen Wohnung leben, aber den Tag in Gesellschaft verbringen wollen.

www.bethanien-diakonie.de

TAGESPFLEGE FÜR SENIOR:INNEN

106

• Soziale Kontakte, gezielte Beschäftigungsangebote

• Aktivierende Hilfestellungen

• Beratung und Entlastung für pflegende

Angehörige

• Verhinderungspflege

AGAPLESION BETHANIEN TAGESPFLEGE RIVIERA

Regattastraße 161-168, 12527 Berlin (Grünau)

T (030) 23 00 67 - 26

Kostenfreier

Probetag –

jetzt anrufen

(030) 230067-26


Kontaktstelle PflegeEngagement

Sie pflegen und brauchen ein offenes Ohr?

Wenn sich bei Ihnen die Fragen türmen

und die Verantwortung immer schwerer

drückt, dann sind wir für Sie da:

• vertrauliche Einzelgespräche

• Gruppenangebote

• Informationen

• Ehrenamtlicher Besuchsdienst

Friedenstr. 15 | 12489 Berlin | Tel. 030 22 68 48 02

kpe-tk@ajb-berlin.de | eigeninitiative-berlin.de/kpe

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Geborgenheit

Unser Angebot für Sie

• individuelle Beratung und Betreuung – Pflegeberatungseinsätze

nach § 37 Abs. 3 SGB XI

• Unterstützung bei der Grundpflege

• Hauswirtschaftliche Versorgung

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• Betreuungs- u. Entlastungsleistungen nach § 45b SGB XI

Wir beraten Sie gern und freuen uns,

Sie persönlich kennen zu lernen

– 24 h errreichbar –

© Joerg Farys

Grünauer Str. 78 · 12557 Berlin · Tel. 654 878 69

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PFLEGEBERATUNG

nach § 37.3

für Sie in

Treptow-Köpenick

HERZ

+ HAND

Wir sind Ihr kompetenter Partner für

liebevolle Alten- und Krankenpflege

In Ihrer Häuslichkeit werden Sie von unserem Pflegeteamin

Treptow-Köpenick liebevoll gepflegt. Für Ihre Sorgen und Probleme

haben wir stets ein offenes Ohr.

In den ambulant betreuten Wohngemeinschaften in Adlershof

und Karlshorst können pflegebedürftige Menschen mit Demenz

ihren Lebensabend in Würde und Harmonie verbringen. Der

beauftragte ambulante Pflegedienst setzt eine individuelle

Betreuung mit großem Engagement um.

Im Rahmen der häuslichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen

bieten wir Ihnen in Treptow-Köpenick niedrigschwellige

Beschäftigungs- und Betreuungsleistungen sowie haushaltsnahe

Dienstleistungen.

Ausführliche Pflegeberatungen für Sie oder Ihre pflegenden

Familienangehörigen, auch im Rahmen der Geldleistungen, sind

für uns eine Selbstverständlichkeit.

Rufen Sie uns an,

wir sind jederzeit für Sie da!

Pflege-Vital Beate Langer GmbH

Florian-Geyer-Str. 97 . 12489 Berlin

info@pflege-vital.com • www.pflege-vital.com • Fax: 678 06 070

Rufen Sie uns an:

Montag - Freitag von 8 - 14 Uhr

oder schreiben Sie uns

eine Mail an:

info@pflege-herz-und-hand.de

Beratungsbesuch nach § 37.3 SGB XI

Haben Sie einen Pflegegrad von 2-5 durch Ihre Pflegekasse erhalten, sind

Sie verpflichtet, Beratungseinsätze nach § 37.3 in Anspruch zu nehmen, sofern

Sie keine Sachleistungen durch einen Pflegedienst beziehen. Je nach

Einstufung variiert die Häufigkeit pro Jahr:

Pflegegrad 1 nicht verpflichtend, optional halbjährlich

Pflegegrad 2 und 3 halbjährlich

Pflegegrad 4 und 5 vierteljährlich.

Wir beraten Sie im Bezirk Köpenick mit pflegefachlicher Kompetenz

bei Ihnen zu Hause zu Ihren Fragen rund um das Thema Pflege.

HERZ+ HAND Häusliche Kranken- und

Seniorenpflege REHBEIN GmbH

Wendenschloßstraße 16 · 12559 Berlin

030 7676 4952 · www.pflege-herz-und-hand.de

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SPORT | GESUNDHEIT | SOZIALES

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Ayurveda Yoga Massage

Meditation

Beratung

Gesundheitsmanagement

„Die beste Freude ist wohnen in sich selbst.“

J. W. von Goethe

Freiberufliche Heilpraktikerin

für Psychotherapie

c/o Physiotherapie in Köpenick

Wendenschloßstraße 39, 12559 Berlin

Tel.: 030/64 95 80 15 | 0176/53 77 54 54

Mail: info@anja-muhs.de

www.anja-muhs.de

Terminbuchungen sind auch

online möglich

Eichenprozessionsspinner

Raupenhaare können

Hautausschlag verursachen

Vor allem in Grünanlagen mit hohen Eichenbestand, zum Beispiel im

Volkspark Wuhlheide, sind Eichenprozessionsspinner stark verbreitet. Die

Haare der Raupen können bei Menschen gesundheitsschädigend wirken.

Größere Nester sind von Grundstückseigentümern zu beseitigen. Für den

städtischen Raum ist das Land Berlin für die Kontrolle, Standortmeldung

an das Pflanzenschutzamt und, sofern an diesem Standort angezeigt,

für die Beseitigung verantwortlich. Das Straßen- und Grünflächenamt

entfernt die Tiere an sensiblen Punkten wie Schulen, Bushaltestellen

und Spielplätzen. Die Eichen werden dort regelmäßig kontrolliert. Eine

flächendeckende Bekämpfung der Schädlinge ist aufgrund der immer

weiteren Verbreitung nicht möglich. Menschen, die allergisch auf die

Raupenhaare reagieren, werden gebeten, Spielplätze und Parkanlagen

mit Eichenbestand umsichtig zu nutzen oder wenn möglich gar zu

meiden. Es wird grundsätzlich geraten, zu Nestern und Gespinsten Abstand

zu halten und diese keinesfalls zu berühren.

Bei Kontakt mit den Brennhaaren der Raupen sollte die Kleidung gewechselt

werden und die betroffenen Hautpartien gegebenenfalls einem

Arzt vorgestellt werden.

Die Eichen auf dem Grundstück des Wasserspielplatzes „Plansche“ am

Dammweg im Plänterwald, werden regelmäßig auf Nester des Eichenprozessionsspinners

hin kontrolliert und Nester werden entfernt. Trotzdem

kann ein Befall nicht ausgeschlossen werden, da das umliegende Waldgebiet

der Berliner Forsten stark mit Raupen und Nestern belastet ist.

Menschen, die wissen, dass sie allergisch auf die Raupenhaare reagieren,

werden gebeten, auf eine entsprechende Körperbedeckung zu achten

oder von einem Besuch in der Plansche abzusehen. Als Betreiber des

Wasserspielplatzes kann das bezirkliche Straßen- und Grünflächenamt

nicht garantieren, dass die Rasenflächen frei von Raupenhaaren sind,

die allergische Reaktionen auslösen können.

Informationen zum

Eichenprozessionsspinner

→ Pflanzenschutzamt

→ Senatsverwaltung für Wissenschaft,

Gesundheit und Pflege

→ Gemeldet werden können Nester möglichst

mit der Baumnummer über das Meldeportal

„Ordnungsamt-Online“ unter

https://ordnungsamt.berlin.de

oder per E-Mail an das Straßen- und

Grünflächenamt an

eichenprozessionsspinner@ba-tk.berlin.de


Erholung und Entdeckungen auf dem Erpewanderweg

© Dagmar Schwelle/BA Treptow-Köpenick-

UMWELT | NATUR | NACHHALTIGKEIT

Aufruf zur Beteiligung durch lokale Unternehmen

Klimasparbuch Treptow-Köpenick steht in den Startlöchern

Praktische Tipps und Informationen rund um Klimaschutz im Alltag, garniert mit Gutscheinangeboten

– das Klimasparbuch Treptow-Köpenick wird es in sich haben! Der Bezirk plant

gemeinsam mit dem oekom e. V., das Klimasparbuch Treptow-Köpenick herauszugeben.

Das Büchlein zeigt mit vielen praxisnahen Tipps, wie leicht sich klimafreundliches und

faires Handeln in den Alltag integrieren lässt – verständlich aufbereitet und fundiert recherchiert.

Wer sich regional über nachhaltige Angebote informieren und selbst aktiv

werden möchte, findet im Klimasparbuch Treptow-Köpenick zahlreiche Anregungen.

Das Klimasparbuch informiert von der Fahrradleihstation, dem regionalen Honig oder dem

ökofairen Modeladen bis zur Energiesparberatung. Mit den Gutscheinen für klimafreundliche

Produkte, Dienstleistungen und Beratungsangebote können Bürgerinnen und Bürger

nachhaltige Alternativen in Treptow-Köpenick direkt erleben – und dabei oft sogar sparen.

Bezirksbürgermeister Oliver Igel ruft die Treptow-Köpenicker Unternehmen zum Mitmachen

auf: „Als praktischer kleiner Wegweiser gibt das Klimasparbuch Beispiele für einen

nachhaltigeren Alltag und zeigt, welche klimafreundlichen Produkte und Dienstleistungen

bereits vor Ort vorhanden sind.“

Interessierte Unternehmen/Organisationen, die einen Gutschein zum Klimasparbuch

Treptow-Köpenick beisteuern möchten, können sich direkt an den oekom-Verlag wenden:

Jasmin Dameris, Tel.: (089) 544184-252, jasmin.dameris@oekom.de

bei uns finden Sie

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bei uns erhältlich

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109


UMWELT | NATUR | NACHHALTIGKEIT

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Handy- und Tablet-Sammelaktion

Ressourcen sparen

Noch immer liegen Millionen ungenutzter

Geräte in Schubladen, während gleichzeitig

zu wenig repariert, wiederverwertet

oder recycelt wird. INKOTA sammelt alte

Handys und Tablets, damit Rohstoffe zurückgewonnen

und Geräte fachgerecht

wiederaufbereitet oder recycelt werden

können. Denn für die Herstellung neuer

Geräte werden Rohstoffe benötigt, deren

Abbau oft gravierende Folgen hat: Umwelt

und Klima werden belastet, Biodiversität

zerstört. Mit der Abgabe alter Handys

und Tablets können also Ressourcen

geschont und zurück in den Stoffkreislauf

geführt werden, für die eingesammelten

Handys geht zudem eine Spende an das

INKOTA-Partnerprojekt an der Grenze von

Guatemala und El Salvador. Dort setzt sich

die lokale Bevölkerung gegen Wasserverschmutzung

durch den Bergbau ein.

Sammelstellen für die Abgabe befinden

sich u. a. im

→ Weltladen Friedrichshagen

Die Zwickmühle Bölschestraße 135

und

→ Weltladen Köpenick

Bahnhofstraße 9

Weitere Abgabestellen auf:

www.handyaktion-berlin.de

Renaturierungsprojekt Versunkener See

„Moore sind stille Klimaschützer“

Im Revier Rahnsdorf des Forstamtes Köpenick

kehrt das Leben zurück. Oder besser

gesagt: das ursprüngliche Leben. Das Moor,

einst Heimat für Torfmoose, Sonnentau und

seltene Libellenarten, war jahrzehntelang

fast verschwunden – verdrängt durch entwässerte

Böden, steigende Temperaturen

und wuchernde Gehölze. Doch seit dem

Frühjahr 2025 wird der Versunkene See im

Rahmen eines der ambitioniertesten Renaturierungsprojekte

der Stadt wiederbelebt.

Die Stiftung Naturschutz Berlin (SNB) entfernt

systematisch Bäume und Sträucher,

die das Moor ausgetrocknet hatten, und

lässt das Wasser wieder zurückkehren. Ein

komplexer, aber lohnender Prozess, wie

SNB-Moorexperte Justus Meißner bei einem

Rundgang mit Staatssekretärin Britta

Behrendt erklärt.

„Natürlich ist da noch Luft nach oben“, sagt

Meißner, während er gemeinsam mit der

Staatssekretärin Bodenproben entnimmt

und die dunklen, torfigen Schichten begutachtet.

„Unsere Erfahrungen zeigen jedoch,

dass die Maßnahmen erfolgreich sind und

Moorrenaturierung funktioniert.“ Gleichzeitig

betont er die ökologische Bedeutung:

„Selbst kleine Moorflächen wie hier am Versunkenen

See sind für den Naturhaushalt

enorm wertvoll. Sie bieten spezialisierten

Arten einen letzten Rückzugsraum – etwa

dem Sonnentau, einer fleischfressenden

Pflanze, die nährstoffarme Böden bevorzugt,

verschiedenen Torfmoos-Arten sowie

verschiedenen Tierarten wie der Großen

Moosjungfer oder dem Moorfrosch.“

Berlin zählt heute 76 offizielle Moorstandorte.

Viele von ihnen sind jedoch in einem kritischen

Zustand. Die SNB arbeitet daran, sie

systematisch zu regenerieren – unterstützt

von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr,

Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU),

die das Projekt am Versunkenen See mit

Justus Meißner und Staatssekretärin

Britta Behrendt im Moor

© SNB/S. Bengelsdorf

Ersatzgeldern aus Naturschutzmaßnahmen

finanziert. Für Britta Behrendt ist das Projekt

ein Sinnbild für das, was urbane Klimapolitik

leisten kann – konkret, sichtbar, vor Ort.

„Moore sind stille Klimaschützer“, sagt sie.

„Ihre Wiederherstellung ist gelebter Klimaschutz

direkt vor unserer Haustür.“ Denn

Moore sind nicht nur als Feuchtlebensräume

wichtige Rückzugsorte für seltene Tier- und

Pflanzenarten, sondern zugleich natürliche

Helfer gegen die Folgen des Klimawandels.

Intakte Moore speichern in ihrem Torf große

Mengen Kohlenstoff. Außerdem wirken sie

wie ein Schwamm, indem sie Wasser speichern

und langsam wieder abgeben. Zusammen

mit hunderten weiteren Kleingewässern

tragen Moore zur Artenvielfalt, zur Abkühlung

der Stadtlandschaft und zur Stabilisierung

des lokalen Wasserhaushalts bei. Sie machen

Berlin widerstandsfähiger gegen Hitze,

Trockenheit und zunehmende Wetterextreme.

G Katharina Rolshausen


Initiative Re-Use Berlin ist unterwegs in ganz Berlin

Von alter Jeans zum neuen Hut

Die Initiative Re-Use Berlin, eine Kampagne

der Berliner Senatsverwaltung

für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und

Umwelt, will seit 2018 ein Bewusstsein für

nachhaltigen Konsum schaffen. Sie wirbt

für die Wiederverwendung von Produkten

als nachhaltige, hochwertige, kreative,

individuelle Form des Einkaufs, die nebenbei

auch Geld sparen kann.

Wiederverwenden statt wegwerfen

Zusammen mit ganz verschiedenen

Partner*innen etablierte die Initiative

2020 bis 2023 im Warenhaus am Hermannplatz

eine Abteilung für Secondhand-

und Upcyclingprodukte – den

Re-Use Superstore. Das Storekonzept

umfasst neben dem Warenangebot ein

Workshop-Programm mit individuellen

Upcycling-Ideen, Reparaturangeboten

und Nähcafés.

Abgetragene Jeanshosen werden zu Taschen, Scrunchies (Zopfhaltern)

oder Berets(Baskenmützen), nicht mehr genutzte Werbebanner

zu Handtaschen. Geschenktücher aus Stoff ersetzen nach

japanischem Vorbild Geschenkpapier(müll) zu Geburtstagen und

dem Weihnachtsfest. Ergänzend informiert eine Ausstellung über

die Probleme der Ressourcenverschwendung und die Möglichkeiten

dieser entgegenzuwirken. In Boxen werden exemplarisch Brillen,

Versandmaterial und Tonerkartuschen gesammelt.

© Nadine Buschow

Upcycling-Designer vor Ort

Seit 2023 ist der Re-Use Superstore auch mobil unterwegs, um vielen

Berliner*innen Möglichkeiten ressourcenschonenden Konsums aufzuzeigen.

Erstes Highlight 2025 war der Auftritt auf der Grünen Woche

2025. Knapp 40 Aussteller*innen beteiligten sich mit den Themenbereichen

Secondhand-Handel, Material- und Lebensmittelrettung, Reparatur,

Mehrwegnutzung und Wertstofftrennung.

Danach startete die neue Tour durch verschiedene Einkaufszentren.

Der erste Popup Store öffnete im Bikini Berlin. Acht Upcycling-Designer

präsentierten extravagante Kleidung, originelle Taschen und

außergewöhnlichen Schmuck.

Alle Aktivitäten rund um die Initiative „Re-Use Berlin – Wiederverwenden

statt Wegwerfen“ sind zu finden unter:

www.re-use-superstore.de

© Frank Sperling

Naturerfahrungsräume

für Groß

und Klein

Angebote und Veranstaltungen

unter: campus-stadt-natur.de

Erleben Sie mit uns Berlins grünste

Orte! Natur mit allen Sinnen wahrnehmen,

mitforschen und neue

Perspektiven entdecken. Dazu lädt

der Campus Stadt Natur alle ein.

Entdecken.

Erleben.

Workshops,

Führungen,

Weiterbildungen

und Ausstellungen

in unseren

Parkanlagen

Wissen.

© Konstantin Börner

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UMWELT | NATUR | NACHHALTIGKEIT

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Spannende Beobachtungen am Teufelssee

Wenn die Fledermaus die Flatter macht…

In den Quartieren Schmöckwitz, Müggelheim

und Teufelssee gibt es an die 800

Fledermauskästen, die aller zwei Jahre

kontrolliert und, wenn nötig, ausgebessert

oder erneuert werden. Verantwortlich dafür

ist die Köpenicker Forstwirtschaft. Unterstützt

wird sie dabei vom BAT e. V., dem

Mausohr e. V. und der Fledermaus-AG der

„Schule an der Dahme“, die Gunnar Kaltofen

seit 10 Jahren leitet.

Gunnar Kaltofen wurde in den 90er Jahren

von den Batman-Filmen „Fledermausinfiziert“,

erzählt er auf einer abendlichen

Führung am Teufelssee. Das hält bis heute

vor: Der Lehrer für Deutsch und Geschichte

bietet regelmäßig von Anfang Mai bis

Ende September für den BAT e. V. (ansässig

in der Zitadelle Spandau) Führungen am

Teufelssee in Köpenick und am FEZ in der

Wuhlheide an. Immer dabei sind neben Taschenlampe

zwei BAT-Detektoren, mittels

derer die Besucher die Jagdrufe der Fledermäuse

hören können, die sich ansonsten

dem menschlichen Gehör mit einer Frequenz

von 25 bis 55 Kilohertz entziehen.

„Nach Sonnenuntergang“, erzählt er, „verlassen

die Fledermäuse für ca. eine Stunde

ihr Quartier, um auf die Jagd zu gehen.

Mit Insekten und Käfern schlagen sie sich

den Bauch voll.“ Er weiß schnurrige Geschichten

zu erzählen – warum zum Beispiel

Fledermäuse auch mal im Zick-Zack

fliegen – und gibt Tipps, wie verirrte Fledermaus-Babys

von ihrer Mama gefunden

werden können.

Gunnar Kaltofen überprüft die Fledermauskästen

im Köpenicker Forst.

Sommertour 2026

Fledermäuse in Berlin Köpenick

Berlin Bushaltestelle Rübezahl

Eingang Revier Teufelssee

Mai 2., 16. 20:45 Uhr, 30. 21:15 Uhr

Juni 13., 27. 21:15 Uhr

Juli 4., 9., 12., 14., 16., 25. 21:00 Uhr

August 14., 22. 19:45 Uhr, 28. 19:45 Uhr

September 4. 19:30 Uhr, 26. 18:30 Uhr

FEZ-Hauptgebäude direkt am Brunnen

Mai 9. 20:30 Uhr, Juni 5. 21:00 Uhr

Juli 13., 17. 21:00 Uhr,

August 15. 20:30, 21., 29. 19:45 Uhr

September 5. 19:30 Uhr

© privat

Nur nach Anmeldung über:

koepenick@bat-ev.de

www.bat-ev.de

Bitte beachtet, dass diese Fledermauswanderungen

nur bei entsprechender Anmeldung

stattfinden. Geeignet für Kinder ab 5 Jahren.

Warum schlägt sich Gunnar Kaltofen so

viele Abende mit Führungen um die Ohren?

„Pure Naturverliebtheit. Wenn ich draußen

bin und die Tiere bei ihrer Jagd beobachte,

weiß ich, dass es ihnen gut geht. Dann

geht’s mir auch gut“. Und: Mit den Führungen

möchte er sein Wissen über die Fledertiere

teilen, den Leuten die Angst vor

diesen harmlosen und so nützlichen Tieren

nehmen – und Vorurteile abbauen.

„Fledermäuse beißen, saugen Blut und

übertragen Krankheiten – alles Quatsch.

Die ‚Vampirfledermäuse‘, die sich vom Blut

anderer Säugetiere ernähren, kommen in

Deutschland nicht vor.“ Manchmal fliegt

so ein Flattertier auf seiner abendlichen

Tour durch ein offenstehendes Fenster und

sorgt für Aufregung. Kaltofens Rat: „Schließen

Sie einfach die Türen zu den anderen

Zimmern, machen Sie das Licht aus und

warten ab. Bis es rausfliegt.“ Sollten sich

allerdings mehrere im Haus einfinden, ruft

man am besten den Fledermausnotruf an

(s. u.). „Meistens handelt es sich dabei um

Gruppen junger Fledermäuse, die nachts

gemeinsam um die Häuser ziehen. Wir

kommen dann mit Netzen, fangen sie ein

und bringen sie nach Hause“, sagt Kaltofen.

Super Teenager-Service von den Batmen

und Batwomen vom BAT e. V.

G Regina Hoffmann

Mehr Informationen auf der Webseite

www.bat-ev.de

Anmeldungen für Fledermaustouren

in Köpenick unter : koepenick@bat-ev.de

Fledermausnotruf: 30602854

oder Mobil 0179 4490836

(gerne auch per WhatsApp mit Foto)

Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere

auf der Welt, die fliegen können – mit

Flügeln ohne Federn. Es gibt über 1.250

Fledermausarten weltweit. Im Köpenicker

Forst sind der Große Abendsegler, die Mücken-,

Zwerg- und Breitflügelfledermäuse

in großer Zahl zu finden.


Die Große Flatterulme hat eine 25 Meter hohe Krone.

Die Große Flatterulme im Treptower Park ist Nationalerbe-Baum

Seit über 250 Jahren flattern ihre Blüten und Früchte

„Alt wie ein Baum möchte ich werden, genau

wie der Dichter es beschreibt.

Alt wie ein Baum, mit einer Krone, die weit

über Felder zeigt.“ Philipp Taubert, Sänger

der Gruppe Treptow, spielte den Puhdys-

Klassiker im Schatten der Großen Flatter-Ulme

im Treptower Park. Der mächtige Baum

direkt an der Spree-Promenade wurde am

25. September 2025 nicht nur musikalisch

gefeiert. In einer Zeremonie wurde die 25

Meter hohe Ulme, deren Stamm mehr als

sechs Meter umfasst, zum „Nationalerbe-

Baum“ ernannt.

Seit 2019 kürt die Deutsche Dendrologische

Gesellschaft besondere Bäume. Insgesamt

100 „Nationalerbe-Bäume“ sollen es werden

– die Treptower Flatterulme ist der 53.

Baum, und der zweite in Berlin. 2021 war

bereits die „Dicke Marie“, eine knorrige

Stiel-Eiche unweit des Tegeler Sees, ausgezeichnet

worden.

© B. Nößler/aperçu (2)

Bezirksstadträtin Claudia Leistner, Eike Christiansen

vom Bundesumweltministerium und

Eckart von Hirschhausen enthüllen die Tafel.

Ausgewählt werden die Bäume von einem

Kuratorium unter der Leitung von Professor

Andreas Roloff vom Institut für Forstbotanik

und Forstzoologie der TU Dresden. Er erklärte

bei der Zeremonie, warum Deutschland

vergleichsweise wenige Uralt-Bäume

hat: Hierzulande gehe man zu stark auf

Nummer Sicher, viele Bäume werden zu

früh gefällt oder verstümmelt. Dabei ist

es völlig normal, dass alte Bäume innen

hohl sind – wie die Große Flatterulme in

Treptower Park. Roloff verwies auf die weit

ausladenden Brettwurzeln, die einen sicheren

Halt garantieren und mit Spreewasser

aus zwei Metern Tiefe versorgt werden

und erklärte, woher die Flatterulme ihren

Name habe: Hier flattern die Blüten und

die Früchte.

Die besondere Geschichte dieses Nationalerbe-Baums

betonte Eike Christiansen,

der Leiter des Waldreferats im Bundesumweltministerium.

Denn die Ulme

steht schon seit über 250 Jahren an der

Spree, als hier noch Auenwald war und

Friedrich der Große in Preußen regierte.

Erst ab 1876 wurde hier der Treptower Park

nach Plänen des Gartenkünstlers Gustav

Meyer angelegt. Claudia Leistner, als Bezirksstadträtin

auch für die Grünflächen

verantwortlich, verwies darauf, dass der

Park in den letzten Jahren denkmalgerecht

saniert wurde und eine wichtige Funktion

gegen die immer weitere städtebauliche

Verdichtung von Berlin besitzt.

Prominentester Gratulant der Großen Flatterulme

war Eckart von Hirschhausen, der

nicht nur TV-Shows moderiert, sondern sich

in der Stiftung „Gesunde Erde – Gesunde

Menschen“ engagiert. Er pries die uralten

Bäume als Werk von Generationen und

verwies darauf, wie viele Tricks Bäume

besitzen, um so lange zu leben.

G Birgit Nößler

UMWELT | NATUR | NACHHALTIGKEIT

113


UMWELT | NATUR | NACHHALTIGKEIT

Neue Radabstellanlagen können per App genutzt werden

Erste Gitterbox für Bikes am Bahnhof Adlershof

Diese Einladung im Juni 2025 ließ schon

das Problem erahnen: Das Bezirksamt lud

gemeinsam mit infraVelo zu einem Kennenlernen

von ParkYourBike – dem Buchungssystem

von infraVelo – an der neuen gesicherten

Fahrradabstellanlage am S-Bahnhof

Adlershof ein. Diese Anlage an der Rudower

Chaussee 1A neben der Jelbi-Station

war seit dem 28.05.2025 in Betrieb und

wurde kaum genutzt, obwohl 24 Stunden

Parken zunächst kostenfrei ist. Der Termin

der Live-Demo im Beisein der Bezirksstadträtin

Dr. Claudia Leistner, von Bezirksverordneten

und dem ParkYourBike-Team

am 9. Juli, einem Mittwoch, um 10 Uhr war

auch nicht geeignet für Berufstätige. Und

dabei benötigen interessierte Nutzer wirklich

eine Anleitung, denn auch bei meinem

Foto Ende August waren nur 6 der 24 Plätze

besetzt, und die Anlage ist nicht wirklich

selbsterklärend.

Das Parken ist nur über eine App möglich. Für

Studierende und in der Wissenschaft Tätige

ist das sicher eine zu meisternde Herausforderung.

Die Anlage liegt ja im Umfeld von

Uni-Einrichtungen, Studentenwohnungen

und Deutschlands größtem Wissenschaftsund

Technologiepark sowie Berlins größtem

Medienstandort. Übrigens waren die ungesicherten

Abstellanlagen für Räder mit Bügeln,

an die angeschlossen werden kann, bei meinem

Besuch gut belegt, aber die hinter Gitterwänden

geschützten Ständer wie gesagt

sehr leer. Einige E-Bikes standen drin.

24 Stunden kostenfrei

Die Anlagen starteten mit einem kostenfreien

Angebot bis zum 1.9.2025. Nach dieser

Einführungsphase bleiben die ersten 24 Stunden

eines Parkvorgangs im Flex-Tarif weiterhin

kostenfrei. Danach wird eine Gebühr von

jeweils 70 Cent pro angefangene 24 Stunden

fällig. Auch ein Erwerb von Zeitkarten ist

möglich (Monatskarte für 7 Euro und Jahreskarte

für 70 Euro).

Michael Fugel, Geschäftsführer infraVelo:

„Ein einheitliches System für gesichertes

Fahrradparken ist auch der Schlüssel für den

sukzessiven Ausbau gesicherter Fahrradstationen

in Berlin und Brandenburg. Hierfür

bieten wir den Bezirken und Kommunen

alle Leistungen von A bis Z aus einer Hand.“

Der Bau der neuen Abstellanlagen erfolgte

im Rahmen der Bike+Ride-Offensive, einer

Kooperation des Bundesministeriums für

Wirtschaft und Energie und der Deutschen

Bahn. Das Bundesministerium stellte dabei

eine anteilige Finanzierung in Höhe von

70 Prozent, die Deutsche Bahn unterstützte

die Kommunen bei der Auswahl der Standorte

im Bahnhofsumfeld. Das Land Berlin

kofinanziert.

Bis Anfang 2027 sollen im Bezirk Treptow-

Köpenick an neun weiteren ÖPNV-Stationen

gesicherte Fahrradabstellanlagen entstehen,

so an den S-Bahnhöfen Baumschulenweg,

Friedrichshagen, Grünbergallee, Johannisthal,

Plänterwald, Spindlersfeld, Treptower

Park, Wilhelmshagen. Am Bahnhof Schöneweide

wird das erste öffentliche Fahrradparkhaus

Berlins gebaut.

G Sabine Nöbel

Die nur überdachte Radabstellanlage zum Anschließen war

im August 2025 am Bahnhof Adlershof besser genutzt als

die neue gesicherte infraVelo-Box im Hintergrund.

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© S. Nöbel/aperçu (3)


Kirschblüte am Lohmühlenufer

WOHNEN | STADTENTWICKLUNG | MOBILITÄT

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115


WOHNEN | STADTENTWICKLUNG | MOBILITÄT

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Erfolgreiche Aktion seit drei Jahren

Wer möchte einen Hausbaum?

Es sind Wohnungsbaugesellschaften, soziale

Einrichtungen und Genossenschaften

– wie bei der Pflanzung des ersten Hausbaumes

2025 – aber überwiegend sind es

Privatleute, die sich für „Hausbäume“ beim

Umwelt- und Naturschutzamt bewerben.

Seit drei Jahren läuft das Projekt, das den

in das öffentliche Straßenland hineinwirkenden

Baumbestand erhöhen will. Schließlich

werden immer noch mehr Bäume pro

Jahr gefällt als neu gesetzt.

2025 konnten 46 Hausbäume gepflanzt

werden. Die Vereinbarung ist simpel: Das

Naturschutzamt organisiert die fachgerechte

Pflanzung, für den Anwuchs und für

die Pflege sind die Baumpaten verantwortlich.

Dafür bekommen sie Tipps – bis hin zur

Gießanleitung. 13 Baumarten standen 2025

zur Auswahl, am beliebtesten waren Amberbaum,

Feldahorn und Felsenbirne.

Auf der Webseite kann sich über die

Baumarten, Wuchshöhen und Kronengrößen

informiert werden. „Wir besprechen

gemeinsam mit den Bewerberinnen und Bewerbern,

ob der Standort für die gewünschte

Baumart geeignet ist“, sagt Iris Bechtold,

Leiterin des Umwelt- und Naturschutzamtes.

2025 konnten

alle Wünsche nach einem

Hausbaum erfüllt werden. (bn)

© BA Treptow-Köpenick

Freuen sich über den ersten Hausbaum

2025 v. l.: Stefan Keim, Vorstand Beamtenwohnungsverein

(BWV), Bezirksstadträtin

Dr. Claudia Leistner; zwei Mitglieder der

BWV-Baumpatengruppe, vom Umwelt- und

Naturschutzamt Marlies Pötschke und Iris

Bechtold (Leiterin)

Herbst im Abendlicht über der Abteibrücke

MS Heiterkeit

Für Micaela Schaul ist Fotografieren Ausgleich zur Arbeit

Bezirk mit der Kamera entdecken

Herbst im Treptower Park

© Micaela Schaul (3)-

Es war die erste Ausstellung im frisch sanierten

Rathaus und ihre erste Fotoausstellung:

Micaela Schaul, seit ihrem fünften Lebensjahr

im Bezirk zuhause und im Bezirksamt

Neukölln im Sozialpsychiatrischen Dienst

tätig, ist Hobby-Fotografin. Ihre Familie

hatte ihr zum 40. Geburtstag vor 13 Jahren

eine Kamera geschenkt - und damit für

Spaziergänge mit bleibenden Erinnerungen

gesorgt. Daran dürfen wir teilhaben:

Auf der Vorseite ist die Kirschblüte an der

Lohmühlenstraße in At-Treptow zu sehen,

hier genießen wir den herbstlichen Treptower

Park, in orange getaucht und einen Blick

auf die „Heiterkeit“. Ihr Zuhause in Alt-Treptow

wandle sich gerade, erzählt sie. „Immer

mehr Baugruppen sorgen für Verdichtung

im Kungerkiez, viele Wohnungen wurden in

Eigentum umgewandelt. Auch unsere Wohnung

besitzt jetzt jemand anderes. Wir können

aber erstmal bleiben.“

Der Blick durch die Kamera sei für sie auch

Ausgleich zur herausfordernden Arbeit im

Jugendamt und im Kinderschutzteam. Wenn

sie unterwegs ist, möchte sie Stimmungen

festhalten und Details. Besonders gern fotografiert

Micaela Schaul im weichen Abendlicht,

wenn die Schatten länger werden und

der Himmel sich verfärbt: „Nachts im Regen

wird die Stadt zum Aquarell.“ (bn)


Digitale Stromzähler

Energieverbrauch und Einsparpotenziale

schneller erkennen mit Smart Metern

Sie ersetzen die größeren schwarzen Kästen mit der sich drehenden

Scheibe und ersparen mühsames Ablesen in der Regel

im Keller des Hauses und das Warten, bis der Ableser kommt: Bis

Ende 2025 ersetzt Stromnetz Berlin in den landeseigenen Liegenschaften

die bisherigen Stromzähler durch Smart Meter – intelligente

Mess-Systeme, die in Rathäusern, Schulen, Sportplätzen,

Dienstgebäuden usw. viertelstündlich Messwerte erfassen und zur

Auswertung bereitstellen. „Jede nicht verbrauchte Kilowattstunde

Strom durch smartes Energiemanagement spart uns Geld, reduziert

Emissionen und schützt das Klima. Die digitalen Stromzähler

ermöglichen es uns, Energiesparpotenziale in unseren Immobilien

nahezu in Echtzeit zu erkennen.“

Die Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe Franziska Giffey

würdigt auch die zusätzliche Chance für Klima und Umweltbildung

– wer sich in der Schule oder der Freizeitstätte Einsparungen

fürs Klima überlegt, kann am Monatsende genau sehen,

ob der erwünschte Effekt eingetreten ist. Stromnetz-Geschäftsführer

Dr. Erik Landeck outet sich als jemand, der es auch privat

genau wissen will: Monatlich steigt er bislang in den Keller und

trägt Verbrauchsdaten in eine Excel-Tabelle ein. Das wird künftig

nicht mehr nötig sein. Vermutlich bis 2032 sollen alle 2,4 Millionen

Stromzähler in der Hauptstadt ausgetauscht sein. (bn)

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Dr. Erik Landeck und Franziska Giffey präsentieren

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die Smart Meter. Zählermonteurin Maike Siemon (rechts)

zeigt noch einmal den bisherigen Stromzähler.

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117


WOHNEN | STADTENTWICKLUNG

Öffentliche Vorstellung des Innenentwicklungskonzeptes Plänterwald (IEK)

„Uns fehlen andere Dinge als Wohnungen“

Der Ratssaal im Rathaus Treptow war gut

besucht, als Mitte 2025 das Innenentwicklungskonzept

Plänterwald der Öffentlichkeit

vorgestellt wurde. Es war im Auftrag des Senats

durch den Bezirk, unterstützt vom Büro

KoSP, seit August 2024 erstellt worden. Es

ist kein rechtsverbindlicher Bebauungsplan,

sondern ein informelles Planungsinstrument

für die Verwaltung, um eine ausgewogene

und nachhaltige Entwicklung im Plänterwald

zu fördern.

An die Adresse der in die Untersuchung einbezogenen

Kleingartenanlagen und der

anwesenden Pächter*innen sagt Stadträtin

Dr. Claudia Leistner gleich zu Beginn, dass

es wichtig für eine Stadt sei, Kleingärten zu

erhalten, als soziale Treffpunkte und grüne

Oasen. Zunächst folgt eine Analyse des Gebietes

mit einer „geringen Baudichte“: Auf

98 ha leben 7.000 Einwohner. Als Defizite

werden bewertet, dass es wenig andere Nutzungen

als Wohnen gibt, eine „untergenutzte

Fläche“ mit dem Bahnhofsvorplatz sowie

Garagenhöfe. Die Köpenicker Landstraße ist

Hitzeinsel und Barriere mit wenig Querungen.

Die ermittelten „Chancen“ wissen die

Bewohner*innen zu schätzen: das Grünpotenzial,

der viele Baumbestand, Kaltluftströme,

der Treptower Park und der Plänterwald

vor der Haustür, der S-Bahn-Anschluss in die

Innen- und Außenstadt. Viele Wohnungen

befinden sich in genossenschaftlicher Hand.

Drei wichtige Impulsorte wurden im Innenentwicklungskonzept

ausgemacht:

Der Grüne Anger: Im Grunde schon vorhanden

ist die grüne Nord-Süd-Achse im

Quartier, die qualifiziert werden soll, u. a. mit

Spielangeboten, Nistkästen, Verschönerung

der Willi-Sänger Sportanlage, dort könnte

auch ein Mehrzweckgebäude entstehen.

Das Tor zum Plänterwald – so heißt im

Konzept der Bahnhofsvorplatz: Viele Nutzungsmöglichkeiten

beschreibt das IEK vom

Supermarkt mit Vollsortiment über ein Ärztehaus,

ein Stadtteilzentrum, Räume für die

Volkshochschule, flexibel nutzbare Räume,

Einrichtungen für Mikromobilität, die Buswendeschleife

muss in die Betrachtungen

einbezogen werden. All das wird wohl auch

in einem städtebaulichen Wettbewerb Berücksichtigung

finden. Ein Besucher betrauert

schon jetzt „den schönen alten Baumbestand“.

Dass die Ziele eines Innenentwicklungskonzepts,

das nach Wohnungsbaupotenzialen

sucht, und die Wünsche der Bürger vor Ort

nicht unbedingt dieselben sind, macht ein

Besucher der Veranstaltung deutlich. 250

Beiträge habe es auf mein.berlin gegeben,

stellt er fest. „Warum spielt das hier keine

Rolle? Uns fehlen hier andere Dinge als

Wohnungen!“ Einiges wird wieder benannt

– von der Apotheke bis zum Ärztehaus, von

Einkaufsmöglichkeiten bis zum Handwerker.

Einblicke ins Quartier Plänterwald

118

© KoSP 2024 (3)


Bezirksamt

Treptow-Köpenick

Raumpotentiale schaffen: Aufstockungen

Prüffläche Erweiterung Feuerwehr

Obdachlosenhilfe

Potentialfläche städtebaulicher Wettbewerb:

Tor zum Plänterwald als Zentrum für

Nahversorgung und soziale Infrastruktur

Quartiersrückgrat Erich-Lodemann-Straße

Raumpotentiale schaffen: Dachgeschossausbau

Ausbau Grüner Anger: grüne und soziale Achse

Raumpotentiale schaffen: Neubau

Querungen schaffen

WOHNEN | STADTENTWICKLUNG

Der Quartiersanker – hübsches Wort für

eine Wohnschlange direkt an der S-Bahn-

Trasse. Ca. 340 Wohnungen könnten an der

Erich-Lodemann-Straße entstehen, mit gewerblicher

Nutzung in den Erdgeschossbereichen.

Die Formen des Wohnungsneubaus

sollen divers sein: Vom Mehrgenerationenüber

Senioren- bis zum Familienwohnen.

Durch den Wohnungsbau würden neue Bedarfe

an Kita- und Schulplätzen entstehen.

Diese könnten durch Erweiterungsbauten in

der Kita Raumschiff Orion und der Sophie-

Brahe-Gemeinschaftsschule gedeckt werden.

Auch Flächen für soziale Angebote für

das bestehende Quartier sind eingeplant.

Im Konzept wird zudem ein Potenzial von

ca. 70 Wohnungen durch Aufstockung (in

der Regel zwei Etagen) beschrieben, mit

Anbau von Aufzügen für Kinderwagen und

Fahrräder. Dächer könnten begrünt werden.

Als „Potenzial“ werden die Garagenhöfe in

der Gartenanlage Treptows IEK Plänterwald Ruh betrachtet.

Quartiersisometrie

Möglicherweise muss der Polizeistandort um

Projektadresse

Auftraggeber

die Fläche von sechs bis acht Kleingärten der

KGA Parkstraße erweitert werden, um eine

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119


WOHNEN | STADTENTWICKLUNG

Nach Umgestaltung wieder und besser nutzbar

Neues auf und unterm Marktplatz in Adlershof

Adlershof hat seinen historischen Marktplatz

wieder. Seit Mitte Juli 2025 wurde

die Fläche schrittweise für die Öffentlichkeit

freigegeben. Am 13. August konnte der

erste Wochenmarkt auf dem neugestalteten

Marktplatz stattfinden; nun immer mittwochs

und donnerstags.

Am 29. August lud das Bezirksamt auch offiziell

von 16.30 bis 19 Uhr zur feierlichen Eröffnung

mit Bezirksbürgermeister und Bausenator

ein. Mit Bühnenprogramm, vielen

Ständen, Hüpfburg u. v. a.

Der Marktplatz wurde seit 2022 im Rahmen

des Förderprogramms „Lebendige Zentren

und Quartiere“ in zwei Bauabschnitten umgebaut

und erweitert. Finanziert wurde das

mit Mitteln aus der Städtebauförderung

vom Bund und den Ländern. Dr. Claudia

Leistner, Bezirksstadträtin und Leiterin der

Abteilung Stadtentwicklung, Straßen, Grünflächen

und Umwelt: „Mit der Öffnung des

neugestalteten Marktplatzes geben wir dem

Kiez einen zentralen Treffpunkt und Raum

für urbanes Leben zurück. Gleichzeitig ist

hier eine klimaangepasste und neu strukturierte

Verkehrsfläche entstanden, die fit

für die Zukunft ist.“

Die Fläche des Marktplatzes Adlershof wurde

neu strukturiert und erweitert, um der

vielfältigen Nutzung gerecht zu werden.

Das ortsbildprägende Pflaster erhielt eine

Die Wasserspiele erfreuten schon im

Sommer 2025 bei der Eröffnung des

Marktplatzes, der Brunnen soll noch

instandgesetzt werden

© S. Nöbel/aperçu

einheitliche ebenere Steinhöhe und macht

den Platz nun barriereärmer. Zudem wurden

neue Wege angelegt. Für mehr Aufenthaltsqualität

sollen zusätzliche schattenspendende

Bäume sowie mehr und besser verteilte

Sitzmöglichkeiten sorgen. Angepasst

an den Klimawandel sei der Platz nun durch

eine „innovative Regenwasserrigole“ unterhalb

des Marktplatzes, hieß es. Auch die

Straßenabschnitte, die direkt an den Platz

angrenzen, wurden neu gepflastert. Um die

Bereiche in die Baudenkmäler in der Umgebung

zu integrieren, wurde auch hier das

ortsbildprägende Pflaster in gesägter Form

erhalten. Die Helbigstraße wurde zwischen

Dörpfeldstraße und Edeka-Zufahrt auf eine

Fahrbahnbreite auf 5,50 Meter erweitert

und ist nun zweispurig befahrbar. Die Straße

„Am Markt“ ist jetzt Teil der Platzfläche

und wurde als Geh- und Radweg umgewidmet.

Diese Umgestaltung soll besonders im

Bereich der angrenzenden Kindertagesstätte

für mehr Verkehrssicherheit sorgen. Den

Marktplatz ergänzt zudem eine öffentliche

Toilette der Firma WALL.

Am Gebäude des Marktimbisses wurde das

Dach erneuert und zum Marktplatz hin mit

einem begrünten Umlaufvordach erweitert.

Ein Anschlagbrett an der Fassade dient Informationen

aus dem Kiez. Der denkmalgeschützte

„Löwenbrunnen“ auf dem Marktplatz

soll in Zukunft auch wieder sprudeln.

Ein denkmalpflegerisches Gutachten ist die

Grundlage für die Restaurierung, die 2026

abgeschlossen werden soll. Für Wasser

sorgte schon im August 2025 daneben ein

Wasserspiel. Auch ein Trinkwasserbrunnen

der Berliner Wasserbetriebe ist noch vorgesehen.

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WOHNEN | STADTENTWICKLUNG

122

Quartiersmanagement erneuerte Universum des Kosmosviertels

Bänke, Spielplätze und viel Grün

Ist das hier schön grün und ruhig im Quartier,

vieles sieht neu angelegt aus. Und dazu

Einkaufsmöglichkeiten und Treffpunkte für

Jung und Alt! Das Kosmosviertel, ein Ortsteil

Altglienickes, wurde 1987 bis 1991 als

Teil einer in der DDR konzipierten Großbausiedlung

errichtet. Es ist seit 2016 Quartiersmanagement-Gebiet,

über die Städtebauförderung

des Bundes und des Landes

gefördert. Der Name des Viertels spiegelt

sich in den Straßennamen Sirius-, Venus-,

Uranus- und Pegasusstraße wider. Die landeseigene

Wohnungsbaugesellschaft Stadt

und Land und die Wohnungsgenossenschaft

Altglienicke eG verwalten den Großteil der

drei- bis elfgeschossigen Wohnungen.

Großprojekt Grünzug

Von Norden nach Süden durchzieht ein öffentlicher

Grünzug das Gebiet. Er verbindet

die Grundschule am Pegasuseck mit dem

Anne-Frank-Gymnasium. Seine, wie es offiziell

heißt, „Qualifizierung“ wurde 2024 für

den Bundespreis Stadtgrün des Bundesministeriums

für Wohnen, Stadtentwicklung und

Die Skulptur Kosmo zeigt an:

Hier ist das Kosmosviertel!

Bauwesen nominiert. Jüngste Beispiele für

das Großprojekt Grünzug sind der erneuerte

Wiesenspielplatz (zum Kletterfelsen

gesellten sich Balancierpfad und Spielwiese),

neue Sitzmöglichkeiten, Mülleimer und

Pflanzen vor dem Eingang zur Ladenpassage

und Hochbeete, bepflanzt und gepflegt

von Anwohner*innen und dem Quartiersmanagement.

26 neue Bäume wurden gepflanzt.

Auch eine Strauch- und Staudenfläche

sowie Rasen sind entstanden, Wege

wurden gepflastert bzw. eine wassergebundene

Wegedecke angelegt. Nun wird

der „Große Spielplatz” mit einem Wasserspielbereich

neugestaltet und voraussichtlich

in der zweiten Jahreshälfte 2026 fertig.

Nach acht Jahren am Standort in der

Schönefelder Chaussee ist das Quartiersbüro

in neue Räume in der Ortolfstraße

206b direkt am zentralen Platz des Kosmosviertels

gezogen. Die Bank vor dem

Büro ist ein idealer Treffpunkt. Die Räume

werden von „Stadt und Land“ vermietet.

Das Team des Quartiersmanagements ist

an fünf Tagen in der Woche dort erreichbar.

Der erneuerte Wiesenspielplatz.

© S. Nöbel/aperçu (2)

Bürgerhaus und Kiezladen

Zahlreiche Angebote der Jugend-, Kulturund

Freizeitarbeit haben sich über die Jahre

im Quartier etabliert. Im Zentrum stehen das

Bürgerhaus Altglienicke und der Kiezladen

WaMa, dessen Räumlichkeiten im September

2024 an den neuen Träger des Stadtteilzentrums

offensiv’91 e. V. unter dem Label „Kiezbund

Altglienicke“ übergingen. Schon außen

an den Fenstern kann sich die Nachbarschaft

über alle wichtigen Themen und Veranstaltungen

informieren. Die von „Stadt und Land“

zur Verfügung gestellten Räume des Kiezladens

sowie angrenzende Räumlichkeiten in

der Ortolfstraße werden in den kommenden

Jahren über den Baufonds im Programm

Sozialer Zusammenhalt umgestaltet. Beginn

der Baumaßnahmen: 2026. Auch am Bürgerhaus

Altglienicke tut sich einiges. Neben der

Dachsanierung und Erweiterung des großen

Veranstaltungssaals aus PMO-Mitteln wird

aus dem Programm Sozialer Zusammenhalt

die Umgestaltung rund um das Bürgerhaus

hin zu einem Bürgergarten finanziert. 2025

begannen die Umbauarbeiten.

Im Rahmen von „Kunst am Bau“ entstand die

Skulptur „Kosmo“ des Berliner Künstlers Jens

Reinert für das Ende der Ladenpassage an

der Schnittstelle zur Schönefelder Chaussee.

Seit 2025 gibt es mit dem Fontänenfeld nun

eine Brunnenanlage vor Ort. Verbessert wurde

die Beleuchtung im Kiez.

2024 startete das Projekt Förderung des

ehrenamtlichen Engagements im Kosmosviertel.

Ziel eines anderen sozialen Projekts

ist eine breite Angebotspalette im Bereich

Bewegung.

Begleitet und unterstützt wird die Tätigkeit des

Quartiersmanagements weiterhin durch die

ehrenamtlichen Mitglieder von Quartiersrat

und Aktionsfondsjury. Nach zwei Jahren stehen

im Herbst 2025 wiederum Wahlen für

beide Gremien an.

G Sabine Nöbel


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Rückzugsort mit vielen Vorteilen und nachhaltigen Aspekten

In den letzten Jahren haben Wintergärten in der Architektur und

im Gartenbau an Beliebtheit gewonnen. Sie bieten nicht nur einen

ästhetischen Mehrwert, sondern auch zahlreiche Vorteile,

die sowohl für die Bewohner als auch für die Umwelt von Bedeutung

sind. Durch große Fenster und Glasfronten wird nicht

nur viel Tageslicht hereingelassen, sondern auch ein wunderbarer

Blick auf den Garten oder die Umgebung ermöglicht. Die

zusätzliche Sonnenstrahlung kann das Immunsystem stärken

und die Stimmung heben. Pflanzen, die in einem Wintergarten

gedeihen, verbessern die Luftqualität und sorgen für ein angenehmes

Raumklima.

Ein oft übersehener Vorteil von Wintergärten ist ihr Potenzial

zur Energieeinsparung. Durch die Nutzung von Sonnenlicht zur

natürlichen Beheizung können Wintergärten dazu beitragen,

den Energieverbrauch eines Hauses zu senken. In gut isolierten

Wintergärten bleibt die Wärme auch in den kältesten Monaten

erhalten, was die Heizkosten reduziert. Wer darüber nachdenkt

einen Wintergarten zu errichten, investiert nicht nur in Lebensqualität,

sondern auch in eine grünere Zukunft.

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WOHNEN | STADTENTWICKLUNG

Dreieck Späthsfelde soll als „Neues Stadtquartier“ Berlins entwickelt werden

Sorgen zwischen „Harmonie“ und „Gemütlichkeit“

Das Dreieck Späthsfelde ist eines der 24

„Neuen Stadtquartiere“ Berlins. Die Senatsverwaltung

für Stadtentwicklung, Bauen

und Wohnen sieht dort „eines der bedeutendsten

Potenziale für die Stadtentwicklung

Berlins“. Es bestehe „aufgrund

der Lagegunst in der Entwicklungsachse

zwischen der Berliner Innenstadt und dem

Flughafen BER Potenzial für die Realisierung

eines gemeinwohlorientierten Stadtquartiers

mit Gewerbe- und Wohnnutzungen

(mind. 2.000 WE) sowie verschiedenen

Grün- und Freiräumen“, beschreibt die

Webseite der Senatsverwaltung.

Im Rahmen der Kampagne „Grüne Flächen

retten - Hitzeschutz jetzt!“ hatte der

BUND im Oktober 2025 Experten und Interessierte

zu einer Veranstaltung vor Ort

eingeladen. Beim Spaziergang zwischen

den Kleingartenanlagen „Harmonie“ und

„Gemütlichkeit“ lässt Harald Moritz von

Fuss e. V. das Bild einer 50 Meter breiten

Straße entstehen mit vier Autospuren, Fußund

Radwegen, Straßenbahn, Straßenbegleitgrün

– und alle können sich selbst

Ein Fünftel des „Dreieck Späthsfelde“, das vom

Senat entwickelt wird, sind Kleingärten. Die

Sorge um die grünen Erholungsorte ist groß

© B. Nößler/aperçu

ausmalen, was das an diesem grünen Ort

bedeutet. Späthstraße und Baumschulenstraße

seinen hoch belastet mit 24.000

bis 26.000 Fahrzeugen, die 2023 (vor der

Autobahnverlängerung!) gezählt wurden.

Für Radfahrer und Fußgänger gibt es keine

Infrastruktur. Er persönlich empfiehlt eine

Einbahnstraßenlösung bzw. sieht aufgrund

der Infrastrukturdefizite in dem Gebiet eher

„Potenzial als Ausgleichflächen, für Freizeit

und Erholung.“

Der Bezirk sei als Gutachter bei den vorbereitenden

Untersuchungen eingebunden,

was gut sei, sagt Claudia Leistner, Bezirksstadträtin

für Stadtentwicklung, Straßen

und Grünflächen. „Dort haben wir deutlich

gemacht, dass die Verkehrsanbindung insbesondere

für den Rad- und Fußverkehr

schwierig ist. Es gibt deutlich besser geeignete

Standorte für Wohnungsbau. Am

Rande der Autobahn sehe ich gewerbliche

Flächen.“

Wo sich historisch ein Feuchtgebiet befand,

sind durch das gesunkene Grundwasser

inzwischen viele Gewässer verschwunden,

was zu großen Bestandseinbrüchen bei Amphibien

geführt habe, erklärt Nadine Gamrath

von der Stiftung Naturschutz Berlin.

Der Spaziergang führt vorbei an einem

Ersatzlaichhabitat an der Chris-Gueffroy-

Allee, angelegt als Ausgleichsmaßnahme

beim Bau der A113, in dem die streng geschützte

Knoblauchkröte vorkommt. Amphibien

sind versteckt lebende Tiere unter

Steinen oder Holzstapeln. Sie sind Teil der

Nahrungskette. Zum Amphibienschutz soll-

Das Dreieck Späthsfelde ist

ein innerstädtisches Gebiet.

Es muss entwickelt werden,

damit wir den Menschen

Wohnungen anbieten können. Eine

gute Mischung aus Gewerbe, Wohnen

und Erholung sollte unser Anspruch

sein. Wir setzen uns dafür ein,

dass die Kleingärten erhalten bleiben.

Wahrscheinlich ist eine Umverteilung

an einer Stelle nötig. Kleingärten gehören

zum neuen Wohngebiet. Sie

erfüllen eine wichtige Funktion in der

überhitzten Stadt.

Wir verlieren Grün, wenn wir

Flächen versiegeln. Wir hatten

Spatenstiche für neue

Stadtquartiere mit je 1.800

Wohnungen in Johannisthal und am Güterbahnhof

Köpenick. Dafür müssen wir

Ausgleiche schaffen, auch diese Flächen

werden rar. Hier hätten wir Ausgleichsflächen.

Wir setzen uns für den Erhalt

der Späthschen Baumschulen und der

Kleingärten von Späthsfelde ein, für

Naturschutz und Biodiversität und mit

ihren sozialen Funktionen: Der Mensch

gehört zu Umwelt und Natur dazu.

Immer mehr Menschen

müssen sich immer weniger

Grün in der Stadt teilen.

Das führt zu Stress. 2025

hatten wir 150 Hitzetote in Berlin. Wir

haben daher die Kampagne „Grüne

Flächen retten. Hitzeschutz jetzt!“

initiiert. Bauen hat Auswirkungen

auf Stadtklima und Artenschutz. Wir

setzen uns ein, dass flächeneffizient

gebaut wird, dass auf Supermärkten

Wohnungen entstehen und Dachgeschosse

und leerstehende Büroflächen

genutzt werden.

124

Bezirksbürgermeister Oliver Igel

Bezirksstadträtin Claudia Leistner

Verena Fehlenberg BUND Berlin


Ideen für den Sportpark

© B. Nößler/aperçu (2)

An den Späthschen Baumschulen beginnt der Rundgang zum Thema

„Wie wertvoll ist das Dreieck Späthsfelde?

ten große Grünflächen erhalten und Gebiete

nicht zerschnitten werden. Kleingärten

mit Hecken, Holzstapeln, Gartenteichen –

auch als Laichhabitate, wenn keine Fische

vorhanden sind – seien wichtig für sensible

Arten, so Nadine Gamrath.

„Wo Wasser ist, gibt es Leben – auch für

Amphibien“, ergänzt Christian Schweer vom

Wassernetz Berlin. Die trockenen Eiszeitrinnen

seien ein Problem für Gewässer und

Wald. „Die Kühlung funktioniert nicht mehr.

Wenn noch mehr Fläche versiegelt wird,

kommt es zu einer Erwärmung des Unter-

grundes.“ Und mehr Menschen brauchen

auch mehr Wasser, was zu einer größeren

Entnahme führt. Der Spaziergang führte vor

Augen, wie vielschichtig das Problem ist.

Wenig überraschend gibt sich Ramona

Schneider, Vorsitzende der Gartenfreunde

Treptow-Köpenick kämpferisch: „Wir sehen,

wie wunderbar grün es ist. Das würde alles

wegfallen. Der Garten ist für viele Menschen

ihre kleine Heimat zum Runterkommen vom

Alltag. Dort werden Aktionen und Feste gefeiert.

Wir kämpfen gemeinsam – und möchten

jeden einzelnen Garten behalten.“

G Birgit Nößler

Online-Beteiligung an einem

Standortentwicklungskonzept

Für die Sportflächen an der Neuen Krugallee

219 (an der Schwimmhalle Baumschulenweg)

mit ihrer bisher ungestalteten

Freifläche und den angrenzenden Räumen

auch am Ufer der Spree wird derzeit ein

umsetzungsorientiertes Standortentwicklungskonzept

„Sportpark am Rodelberg“

erarbeitet. Dafür hat das Stadtentwicklungsamt

Treptow-Köpenick ein Berliner

Büro in Abstimmung mit dem Fachbereich

Sport beauftragt. Ziel ist ein Vorschlag für

einen größtenteils öffentlich zugänglichen

Sportpark mit vielfältigen Sport- und Bewegungsangeboten

für unterschiedliche

Zielgruppen. Das Ganze ist Teil des Städtebauförderprogramms

„Lebendige Zentren

und Quartiere“ (LZQ) und wird in enger Zusammenarbeit

mit den bezirklichen Fachämtern

und lokalen Behörden entwickelt.

Das Gebiet Baumschulenstraße – Köpenicker

Landstraße in Treptow-Köpenick wurde

2019 Teil des Programms.

Ein wichtiger Planungs-Bestandteil ist neben

der fachlichen Abstimmung die Beteiligung

der Öffentlichkeit. Im September 2025 lief

eine erste Online-Beteiligung auf mein.Berlin.de.

Es gab 51 aktive Teilnahmen, 31 Kommentare,

130 Bewertungen und 53 eingereichte

Ideen. Außerdem wurde ein öffentlicher

Planungsworkshop veranstaltet.

Aktuelle Informationen zum Projekt:

https://mein.berlin.de/

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In der Mörikestraße 6-10 entsteht ein gefördertes Wohnprojekt

Neue Mietwohnungen im Baumschulenkiez

In der ruhigen Mörikestraße 6-10 werden

derzeit 80 geförderte Mietwohnungen

und sechs Ateliers errichtet und

voraussichtlich ab September 2026 bezugsfertig

sein.

Öffentliche Grünflächen befinden sich

in der Nähe des Wohnprojektes hinter

der Volkshochschule und der Kirche

zum Vaterhaus, im Innenhof entstehen

Spielflächen und Verweilmöglichkeiten

für die Bewohnerinnen und Bewohner.

In der nahen Baumschulenstraße gibt

es alle Versorgungseinrichtungen, der

S-Bahnhof Baumschulenweg ist in 5-10

Gehminuten zu erreichen. Auch Schulen

und Kitas sind fußläufig zu erreichen,

und der Plänterwald mit Waldspielplatz,

Plansche, Möglichkeiten zum Spazierengehen

und Joggen ist nicht fern.

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Berlin - Mörikestraße 6 - 8 - 10

Die Mietpreise für die Wohnungen liegen

bei 7,00 € und 11,50 € je qm. Für die Anmietung

einer Wohnung ist die Vorlage

eines Wohnberechtigungsscheins Voraussetzung,

wozu das Wohnungsamt und der

Vermieter gerne beraten.

Es werden alle Wohnungsgrößen von

1-Zimmer bis 4-Zimmer angeboten.

Mit den eingebauten Liften eignen sich die

Wohnungen auch gut für Seniorinnen und

Senioren. Dank des vorgesehenen Raumes

mit Küche für die Hausgemeinschaft dürften

sich die neuen Mieterinnen und Mieter

schnell kennenlernen.

Projekt Mörike

Die Vermietung der Wohnungen erfolgt

ab März 2026 durch die Oikia Wohnen

GmbH. Interessenten können mit der

Hausverwaltung Oikia Kontakt aufnehmen

und sich unter moerike@oikia-hv.de

vormerken lassen.


Neubau in der Salvador-Allende-Straße

Vorreiter für nachhaltiges und bezahlbares Wohnen

In der Salvador-Allende-Straße 5 in Köpenick

hat degewo den Bau des neuen

Wohnhauses erfolgreich fertiggestellt. Der

achtstöckige Neubau umfasst 112 Wohnungen,

davon 56 öffentlich gefördert

mit Einstiegsmieten ab 7 Euro pro Quadratmeter.

Als innovatives Pilotprojekt für

klimagerechten Wohnungsbau setzt das

Gebäude neue Standards in den Bereichen

Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und

soziale Verantwortung.

„Unser Ziel ist es, beim Klimaschutz eine

Vorreiterrolle einzunehmen und bis 2045

weitgehend klimaneutral zu wirtschaften

– mit zukunftsfähigen Konzepten, die Bestand

haben“, erklärt Sandra Wehrmann,

Vorstandsmitglied der degewo.

Das Gebäude wurde in Holzhybridbauweise

realisiert – dabei bestehen große

Teile der tragenden Struktur und Gebäudehülle

aus Holz. Die Energieversorgung

basiert auf Photovoltaikanlagen auf dem

Dach, die Strom für die Wärmepumpen

sowie den Hausstrom erzeugen. Nur bei

sehr niedrigen Außentemperaturen wird

zusätzliche Wärme über Fernwärme bereitgestellt.

Auch in puncto Begrünung und Biodiversität

überzeugt das Projekt: Das Dach und

das Vordach des Hauses sind bepflanzt,

was sich positiv auf das Mikroklima und

die Artenvielfalt auswirkt. Ein dezentrales

Regenwassermanagement fängt überschüssiges

Wasser in Zisternen auf, um

damit die Außenanlagen zu bewässern

oder lässt es über Versickerungsmulden ins

Erdreich abfließen – eine Einleitung in die

Kanalisation ist nicht notwendig.

© degewo

Die Planung berücksichtigte auch zukunftsfähige

Mobilitätslösungen: Alle Stellplätze

im offenen Erdgeschoss sind für

Elektromobilität vorgerüstet, mittelfristig ist

die Integration von Car-Sharing-Angeboten

vorgesehen.

(kr)

WOHNEN | STADTENTWICKLUNG

Die STADT UND LAND kennt den Pulsschlag Berlins:

Wir geben mehr als 100.000 Menschen ein sicheres

Zuhause. Dabei stellen wir uns den aktuellen Herausforderungen:

Bestandspflege, soziale Nachbarschaft

und Neubau. Und wir arbeiten an der Zukunft einer

wachsenden, klimaneutralen Stadt. Möchten Sie mehr

über uns als kommunales Unternehmen erfahren?

Dann sprechen Sie uns an!

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WOHNEN | STADTENTWICKLUNG

In Johannisthal entsteht ein neues Stadtquartier

Zukunftsraum auf historischem Boden

Auf dem Gelände des ehemaligen Johannisthaler

Flugfelds entsteht bis 2030 ein neues,

lebendiges Stadtquartier: das Segelflieger

Quartier. Rund 1.800 Wohnungen – davon

etwa ein Viertel geförderte Mietwohnungen –

bieten künftig Menschen aller Lebensphasen

ein Zuhause. Ergänzt wird das Wohnangebot

durch eine Kita, ein Stadtteilzentrum und weitläufige

Grünflächen, die zum Spazieren, Verweilen

und Begegnen einladen.

Mit rund 153.000 Quadratmetern Gewerbefläche

knüpft das Quartier an den benachbarten

Technologiepark Adlershof an und schafft

neue Räume für Forschung, Innovation und Arbeitsplätze.

Das städtebauliche Konzept folgt

der Idee der „5-Minuten-Stadt“ – hier liegen

Wohnen, Arbeiten, Nahversorgung, Freizeit

und Bildung ganz nah beieinander.

Das Segelflieger Quartier wird im Rahmen einer

städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme

gemeinschaftlich realisiert – vom Land Berlin,

dessen Entwicklungsträgerin WISTA.Plan

GmbH, der BAUWERT AG und der degewo

AG.

(kr)

www.segelflieger-quartier.de

Das neue Segelflieger Quartier Berlin in der Visualisierung.

© EVE, BAUWERT AG

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Mehr als Wohnen seit 1892 !

Mitglied bei der 1892 zu sein, bedeutet

nicht nur guten und günstigen

Wohnraum zu nutzen. Uns

ist es wichtig, den gemeinschaftlichen

Gedanken lebendig zu halten.

So setzen wir uns für eine hohe

Wohn- und Lebensqualität in unseren

Siedlungen ein und bieten

unseren Mitgliedern weit mehr als

nur ein Dach über dem Kopf.

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Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG

Knobelsdorffstraße 96, 14050 Berlin

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Wohnen am Wasser.

Mit BUWOG DAHMEGLANZ entsteht ein prestigeträchtiges Wohn-

Ensemble auf einem der reizvollsten Grundstücke Berlin-Grünaus,

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129


Visualisierung Betriebshof Adlershof.

MOBILITÄT

130

Nach der Eröffnung der A 100

Die Verkehrssituation

ist problematisch

Eine Demo, die allein darin besteht, bei

Grün die Straßenseite zu wechseln, zeigt

die Probleme auf. Fußgänger kommen

kaum über die Straße. Dass neue Straßen

Verkehr anziehen, hatten Verkehrsforscher

prognostiziert und es hat sich bewahrheitet.

Die Eröffnung der verlängerten A 100 bis

zum Treptower Park hat zu deutlich gewachsenen

Verkehrsströmen von und nach Treptow,

Friedrichshain und Kreuzberg geführt.

© B.Nößler/aperçu (2)

BVG startet 2026 Großprojekt in Adlershof

Neuer Straßenbahnbetriebshof

Mit einem neuen Betriebshof für Straßenbahnen

stabilisiert die BVG künftig gezielt

ihr Angebot in Treptow-Köpenick und macht

es für den weiteren Ausbau bereit. Das Betriebshofgelände

erstreckt sich über eine

Grundstücksgröße von etwa 50.000 Quadratmetern

und liegt auf der Fläche des

ehemaligen Kohlebahnhofs – eingebettet

zwischen der S-Bahntrasse entlang des

Adlergestells und einem bestehenden Gewerbegebiet

nahe der Köpenicker Straße.

Um das Areal optimal an das Straßenbahnnetz

anzubinden, ist die Neugestaltung der

Straßenbahnstrecke in der Dörpfeldstraße

von zentraler Bedeutung. Hier realisiert die

BVG einen zweigleisigen Ausbau, der nicht

nur die Betriebsstabilität erhöht, sondern

auch den Straßenraum übersichtlicher und

sicherer macht.

Am neuen Betriebshof-Standort entstehen

Abstell-, Wartungs- und Reparaturkapazitäten

für bis zu 60 Fahrzeuge. Das bestehende

Straßenbahnnetz erhält damit eine

zusätzliche betriebliche Basis im Südosten

der Stadt, was die regelmäßigen Werkstattbesuche

deutlich effizienter ermöglicht.

Gleichzeitig schafft der Neubau die

Voraussetzung für den Einsatz der modernen

Fahrzeuggeneration Flexity in Treptow-

Köpenick und ebnet perspektivisch auch

© ARGE BVG

den Weg für den Einsatz der Urbanliner, die

mit ihrem optimierten Raumkonzept spürbar

mehr Komfort und ein größeres Platzangebot

für alle Fahrgäste bieten. Der Straßenbahnbetriebshof

in Adlershof ist der erste

derartige Neubau seit 40 Jahren.

Henrik Falk, BVG Vorstandsvorsitzender:

„Die große Stärke des Neubaus liegt in seiner

Anpassungsfähigkeit. Bei neuen Anforderungen

können wir schnell und souverän

reagieren – sei es durch Umbauten oder

Erweiterungen.“ Durch eine großzügige

Abstellanlage und eine neue Werkstatt hier

werden die bestehenden Betriebshöfe der

BVG entlastet. Für Zauneidechsen, die bislang

auf dem Baugelände heimisch waren,

wurde ein Ersatzhabitat geschaffen, in das

sie bereits erfolgreich umgesetzt wurden.

Weitere umweltfreundliche Maßnahmen

sind die Installation von Photovoltaikanlagen,

die Begrünung der Gleisanlagen und

ein innovatives Regenwassermanagement.

Rund 400 neue Arbeitsplätze entstehen

am Standort. Der Betriebshof wird voraussichtlich

2030 in Betrieb gehen. Nach dem

Planfeststellungsbeschluss wird nun an der

Ausführungsplanung für die Abstellanlagen,

Gleise, Weichen und unterirdischen

Bauwerke gearbeitet. Der Baubeginn ist

für 2026 geplant.

(PM)


BVG baut Elektrobus-Betriebshof in Schöneweide

Standort für 200 E-Busse

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bauen an der Köpenicker

Landstraße in Schöneweide ihren ersten reinen Elektrobus-Betriebshof.

Der zugleich erste komplette Neubau eines BVG-Busbetriebshofs

seit fast sechs Jahrzehnten soll 2027 in Betrieb gehen.

Auf rund 44.000 Quadratmeter sollen eine Werkstatt- und

Servicehalle, ein Verwaltungsgebäude sowie Lade- und Abstellflächen

für 200 Elektrobusse entstehen. Der neue Standort spielt

eine Schlüsselrolle bei der geplanten Umstellung der Busflotte

auf emissionsarme Antriebe. Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender

der BVG, bezeichnete das Projekt als „echten Meilenstein für die

Stadt“. Es schaffe sowohl mehr Stabilität im Betrieb als auch sauberere

Luft in Berlin.

Bis 2027 plant die BVG den Einsatz von mindestens 500 E-Bussen.

Dafür entstehen neben dem neuen Standort in Schöneweide

auch Betriebshöfe an der Säntisstraße in Marienfelde und an

der Rummelsburger Landstraße. Bereits bestehende Betriebshöfe

werden für den Einsatz von Elektrobussen umgerüstet. Ziel ist eine

vollständige Dekarbonisierung des Busbetriebs.

Der Betriebshof ist Teil des Förderprojekts BIG2025 – Berliner Initiative

zur Großbeschaffung von Elektrobussen. Das Vorhaben

wird mit knapp 196 Millionen Euro vom Bundesministerium für Digitales

und Verkehr gefördert. Zusätzlich beteiligt sich das Land

Berlin an der Finanzierung. Die Koordination liegt bei der NOW

GmbH, die Umsetzung beim Projektträger Jülich (PtJ).

RM Autoservice in Johannisthal

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131


WAS ERLEDIGE ICH WO?

Behördenwegweiser

132

A

Allgemeiner Ordnungsdienst

→ siehe Ordnungsamt

Allgemeiner Sozialdienst

→ siehe Amt für Soziales

Altenhilfekoordinierung

→ siehe Amt für Soziales

Ambulante Hilfe zur Pflege

→ siehe Amt für Soziales

Amt für Bürgerdienste

Behörden-Tel. 115, Leitung: Frau Lämmel

Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

bued.buero@ba-tk.berlin.de

Bürgerämter

• Bürgeramt Adlershof

Info-Telefon: 115

buergeramt1@ba-tk.berlin.de

• Bürgeramt Schöneweide

Info-Telefon: 115

buergeramt2@ba-tk.berlin.de

• Bürgeramt Rathaus Köpenick

Info-Telefon: 115

buergeramt3@ba-tk.berlin.de

Standesamt

Tel. 90297-0

standesamt@ba-tk.berlin.de

Wohnungsamt

Tel. 90297-5205

post.wohnungsamt@ba-tk.berlin.de

Bezirkswahlamt

Tel. 90297-2743

bezirkswahlamt@ba-tk.berlin.de

Amt für Soziales

Amtsleitung

Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin

Tel. 90297-6099, Fax 90297-666011

Termine nach Vereinbarung

Das Amt für Soziales bietet am Standort

Hans-Schmidt-Str. 18 folgende Sprechstunden

für Sie an:

→ Mi und Fr 08:30-10:30 Uhr, für AsylbLG,

Bestattungskosten, Grundsicherung, Hilfe

zum Lebensunterhalt, Hilfe zur Pflege,

Leistungsgewährung für Geflüchtete aus

der Ukraine nach dem AsylbLG/SGB XII

Sozialamt.Erstberatungsstelle@

ba-tk.berlin.de

soz.ukraine@ba-tk.berlin.de

→ Di und Do 8:30–12 Uhr, für Mietschulden,

Unterbringung, Tel. 90297-1771

soz-wohnen@ba-tk.berlin.de

Um lange Wartezeiten zu vermeiden, sind

Sie eingeladen, einen individuellen Termin

zu vereinbaren, der gern auch außerhalb der

Sprechzeiten an einem Tag Ihrer Wahl stattfinden

kann. Wenden Sie sich zur Terminvereinbarung

an Ihre zuständige Sachbearbeitung

bzw. den zuständigen Sozialdienst oder

an die zuvor genannten E-Mail-Adressen.

Materielle Hilfen und

Teilhabefachdienst

• Fachbereichsleitung

Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin

Tel. 90297-6137, Fax 90297-666011

Termine nach Vereinbarung

• Erstberatungsstelle für AsylbLG, Bestattungskosten,

Grundsicherung, Hilfe zum

Lebensunterhalt, Hilfe zur Pflege

Hans-Schmidt-Str. 18, Zi. 11, 12489 Berlin

Öffnungszeiten: Mi, Fr 8:30 - 10:30 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit:

Mo–Do 13–15, Tel. 90297-6125

Sozialamt.Erstberatungsstelle

@ba-tk.berlin.de

• Teilhabefachdienst Soziales (Leistungen

für Menschen mit Behinderung)

Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin

Tel. 90297-5998, 90297-6064

Fax 90297-666122, 90297-666143

Offene Sprechstunde Do 9-12 Uhr sowie

Termine nach Vereinbarung

Zu folgenden Zeiten können Sie ohne Termin

vorbeikommen Do 9-12 Uhr

Bitte beachten Sie immer die aktuellen

Veröffentlichungen zu den Sprechzeiten

des Amtes für Soziales und des Teilhabefachdienstes,

da es zu Veränderungen

kommen kann.

• Ambulante Hilfe zur Pflege,

Landespflegegeldgesetz

Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin

Tel. 90297-6072, Fax 90297-664988

Termine nach Vereinbarung

• Stationäre Hilfe zur Pflege

Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin

Tel. 90297-6117, Fax 90297-666148

Termine nach Vereinbarung

• Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt,

Bestattungskosten

Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin

Tel. 90297-6153, Fax 90297-666147

Termine nach Vereinbarung

• Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt,

AsylbLG und Erstberatung

Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin

Tel. 90297-6157, Fax 90297-664989

Termine nach Vereinbarung

• Kosteneinziehungs- und Unterhaltsstelle

Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin

Tel. 90297-6317, Fax 90297-666349

Termine nach Vereinbarung

• Stabstelle Recht

Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin

Tel. 90297-6202, Fax 90297-664977

Termine nach Vereinbarung


Betreuungsbehörde, Altenhilfe

und soziale Dienste

• Fachbereichsleitung

Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin

Tel. 90297-6132, Fax 90297-666011

Termine nach Vereinbarung

• Altenhilfe- und Ehrenamtskordination

Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin

Tel. 90297-6151, Fax 90297-6146

Termine nach Vereinbarung

• KIEZKLUBs

Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin

Tel. 90297-6103, Fax 90297-666146

Termine nach Vereinbarung

→ siehe Seite 104

• Betreuungsbehörde

Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin

Tel. 90297-6308 Fax 90297-666348

Termine nach Vereinbarung

• Fachstelle Soziale Wohnhilfe

Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin

Fax 90297-666067 oder -666142

Sprechzeiten: Di und Do 8:30–12 Uhr

Terminvereinbarungen unter

Tel. 90297-1771 oder E-Mail

Unterbringung:

unterbringung.Soz@ba-tk.berlin.de

Mietschulden:

soz-wohnen@ba-tk.berlin.de

• Allgemeiner Sozialdienst

Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin

Tel. 90297-6121, Fax 90297-666197

Termine nach Vereinbarung

© ChatGPT

Amt für Weiterbildung

und Kultur

Sterndamm 102, 12487 Berlin

Tel. 90297-4952

Amt_Weiterbildung_Kultur@

ba-tk.berlin.de

Das Amt für Weiterbildung und Kultur ist

Ihr Partner, wenn es um Weiterbildung,

Kunst und Kultur, kulturelle Bildung und

Regionalgeschichte in Treptow-

Köpenick geht:

→ Bibliotheken, Stadtbibliothek

→ Kunst und Kultur

Museen Treptow-Köpenick

→ Musikschule Joseph-Schmidt

→ Volkshochschule

• Anschriftenänderungen im Fahrzeugschein

bzw. in der Zulassungsbescheinigung

Teil I

→ siehe Bürgerämter

• Anwohner-/ Bewohnerparkausweis –

Antragstellung/ Umschreibung

→ siehe Bürgerämter

• Artenschutz

→ siehe Umwelt- und Naturschutzamt

• Aufenthaltserlaubnis für im Bundesgebiet

geborene Kinder, Erteilung;

Aufenthaltsrecht, Bescheinigung

→ siehe Bürgerämter

• Ausbildungsleitung

für Verwaltungsberufe

Rudower Chaussee 6, 12489 Berlin

Tel. 90297-3603

ausbildung@ba-tk.berlin.de

© rawpixel auf Pixabay

Außerschulische Lernorte

Treptow-Köpenick

• Jugendverkehrsschule Treptow-Köpenick

An der Wuhlheide 193, 12459 Berlin

Tel. 53600270, jvs@ba-tk.berlin.de

• Jugendkunstschule Treptow-Köpenick

Mentzelstr. 28a, 12555 Berlin

Erreichbarkeit: Di, Mi, Do 9–18 Uhr

(in Schulwochen), Tel. 90297-5720/-5722

info@jugendkunstschule-tk.de

www.jugendkunstschule-tk.de

• Gartenarbeitsschule Treptow-Köpenick

Friedrichshagener Str. 7, 12555 Berlin

Tel. 6560960

• Freilandlabor Kaniswall

Am Kaniswall 1, 12559 Berlin

Tel. 03362 821376

kontakt@kaniswall.de

https://kaniswall.de

B

• Baumschutz

→ siehe Umwelt- und Naturschutzamt

• Bau- und Wohnungsaufsicht

→ siehe Stadtentwicklungsamt

• Baustelleneinrichtungen

→ siehe Straßen-und Grünflächenamt

• Beglaubigung von Kopien, Unterschriften

→ siehe Bürgerämter

• Begleitetes Fahren mit 17

→ siehe Bürgerämter

• Behindertenbeirat

→ siehe Beauftragter für Menschen

mit Behinderung

• Behinderung, Beauftragter

für Menschen mit Behinderung

Beauftragter: Stefan Schaul

Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin

Tel. 90297-6119

stefan.schaul@ba-tk.berlin.de

133

WAS ERLEDIGE ICH WO?


WAS ERLEDIGE ICH WO?

134

• BENN Altglienicke

Berlin Entwickelt Neue Nacharschaften

Ehrenfelder Platz 4, 12524 Berlin

Tel. 53007040, 0178 8102819

info@benn-altglienicke.de

Sprechzeiten: Di 9-13, 14-18, Do 9-13 Uhr

• Beratungsstelle für Menschen mit

gesundheitlichen Beeinträchtigungen

→ Standort Adlershof

Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin

Tel. 90297-4840, Di 9–12, Do 14–17 Uhr

→ Standort Altglienicke

Ortolfstr. 182, 12524 Berlin

Tel. 90297-4840

jeden 1. und 3. Mi im Monat im Bürgerhaus

Altglienicke, Kiezklub, 12–15Uhr

• Beratung und Hilfen für Familien

und junge Menschen

→ siehe Jugendamt

• Berlin Partner für Wirtschaft

und Technologie GmbH

→ siehe Wirtschaftsförderung

• Berlinpass – Erstantrag, Verlängerung

→ siehe Bürgerämter

• Beteiligung, Raum für

→ siehe Sozialraumorientierte

Planungskoordination (SPK)

• Betreuung, Betreuungsbehörde

im Amt für Soziales

Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin

Tel. 90297-6310

sozialamt.poststelle@ba-tk.berlin.de

• Bezirkliches Bündnis

für Wirtschaft und Arbeit

Beauftragter: Rainer Knörr

Postfach: 910240, 12414 Berlin

Tel. 90297-2302

rainer.knoerr@ba-tk.berlin.de

• Bezirksbürgermeister Oliver Igel

Rathaus Köpenick

Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

Tel. 90297-2300/ 90297-2301

oliver.igel@ba-tk.berlin.de

• Bezirkselternausschuss Schule

BEA-Treptow-Köpenick

Schul- und Sportamt, Geschäftsstelle der

bezirklichen Gremien, Tel. 90297-3295

Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

susanne.postleb@ba-tk.berlin.de

• Bezirkselternausschuss Kita

BEAK-Treptow-Köpenick

Jugendamt, Zum Großen Windkanal 4

12489 Berlin, info@beak-tk.de

• Bezirkskasse

Leitung: Frau Mainka-Kienast

Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin

Tel. 90297-6339

Bezirkskasse@ba-tk.berlin.de

• Bezirkswahlamt

Leitung: Herr Donner

Luisenstraße 16, 12557 Berlin

bezirkswahlamt@ba-tk.berlin.de

• Bezirksverordnetenversammlung

Vorsteher: Peter Groos

Neue Krugallee 4, 12435 Berlin

Tel. 90297-4186

post.bvv@ba-tk.berlin.de

• Bibliotheken

→ siehe Seite 34

• Bürgerämter

Leitung: Herr Tschirner

Öffnungszeiten der Bürgerämter

Mo 7:30-15:30, Di 10-18, Mi 7:30-14,

Do 10-18, Fr 7:30-13 Uhr

→ Bürgeramt Adlershof

Rudower Chaussee 6, 12489 Berlin

Info-Telefon: 115

buergeramt1@ba-tk.berlin.de

→ Bürgeramt Schöneweide

Michael Brückner Str. 1, 12439 Berlin

Info-Telefon: 115

buergeramt2@ba-tk.berlin.de

→ Bürgeramt Rathaus Köpenick

(ab Jan. 2026)

Alt-Köpenick 23, 12555 Berlin

buergeramt3@ba-tk.berlin.de

→ Bürgeramt - Backoffice

Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

bued.backoffice@ba-tk.berlin.de

D

• Datenschutzbeauftragte und Ansprechpartnerin

für Informationsfreiheit

Frau Manthey, Tel. 90297-4994,

Rinkartstr. 13, 12437 Berlin

behdsb@ba-tk.berlin.de

• Denkmalschutz

→ siehe Stadtentwicklungsamt

E

• Eheschließungen, Ehefähigkeitszeugnisse

für Eheschließungen im Ausland

→ siehe Standesamt

heirat@ba-tk.berlin.de

• Ehrenamtlicher Dienst, Bürgerschaftliches

Engagement

→ siehe Amt für Soziales

Hans-Schmidt-Str, 18, 12489 Berlin

Tel. 90297-6152, Sozialamt.

Ehrenamt@ba-tk.berlin.de

• Teilhabefachdienst Soziales (Eingliederungshilfe

für Menschen mit Behinderungen)

Amt für Soziales, Sachgebiet Fallmanagement

Eingliederungshilfe

• Eingliederungshilfe im Teilhabefachdienst

Jugend (TFJ)

→ siehe Jugendamt

Groß-Berliner Damm 154, 12489 Berlin,

Tel. 90297-5199

Teilhabefachdienst.JUG@

ba-tk.berlin.de

Sprechzeiten: Di 9-12, Do 14-18 Uhr

• Elterngeld

→ siehe Jugendamt

Jugfs7070@ba-tk.berlin.de

• Erschließungsbeiträge

→ siehe Straßen- und Grünflächenamt

Neue Krugallee 4, 12435 Berlin

Tel. 90297-5536

SGA-Zentral@ba-tk.berlin.de

• Erstberatungsstelle im Sozialamt

→ siehe Amt für Soziales


• Erziehungs- und Familienberatung

→ siehe Jugendamt

→ Standort Treptow, Haeckelstr. 4, 12487

Berlin, Tel. 90297-5460

→ Standort Köpenick, Myliusgarten 20,

12587 Berlin, Tel. 90297-3600

• EU-Beauftragte und Beauftragte für

Städtepartnerschaften

Frau Eichmann

Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

Tel. 90297-2440

sonja.eichmann@ba-tk.berlin.de

F

• Serviceeinheit Facility Management

Leitung: Frau Wetzer, Tel. 90297-7000

Rinkartstr. 13, 12437 Berlin,

info.fm@ba-tk.berlin.de

Die Serviceeinheit Facility Management ist

Ansprechpartner und interner Dienstleister

für die behördlichen Liegenschaften und

Gebäude mit dem Fachbereich Hochbau,

Objektmanagement, Dienstleistungen Liegenschaften.

• Fahrerlaubnis, Ersterteilung, Ersatzführerschein

nach Verlust/ Diebstahl

→ siehe Bürgerämter

• Fairtrade Town Treptow-Köpenick

→ siehe Kommunale Nachhaltigkeitsstrategie

Treptow-Köpenick

• Familienservicebüro

fsb@ba-tk.berlin.de

→ siehe Jugendamt

• Freilandlabor Kaniswall

→ siehe Außerschulische Lernorte

Treptow-Köpenick

• Friedhöfe, Friedhofsverwaltung

→ siehe Straßen- und Grünflächenamt

• Frühe Hilfen im Jugendamt

→ siehe Jugendamt

Hans-Schmidt-Str. 10, 12489 Berlin

Tel. 90297-4957

Hartfiel.Jug@ba-tk.berlin.de

G

• Gartenarbeitsschule

Treptow-Köpenick

→ siehe Außerschulische Lernorte

Treptow-Köpenick

• Gebiets- und Artenschutz

→ siehe Umwelt- und Naturschutzamt

• Geburtsurkunden

→ siehe Standesamt

urkundenstelle@ba-tk.berlin.de

• Geburtenregister, Anmeldung von

Neugeborenen

→ siehe Standesamt

geburt@ba-tk.berlin.de

Gesundheitsamt

Leitung Frau Lazar

Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin,

Tel. 90297-4767

gesundheitsamt@ba-tk.berlin.de

→ Kinder- und Jugendgesundheitsdienst

→ Kinder-und Jugendpsychiatrischer Dienst

→ Zahnärztlicher Dienst

→ Sozialpsychiatrischer Dienst

→ Beratungsstelle für Menschen mit

gesundheitlichen Beeinträchtigungen

→ Hygiene, Infektionsschutz, umweltbezogener

Gesundheitsschutz

• Gesundheitsberichte,

Gesundheitsförderung

→ siehe Qualitätsentwicklungs-, Planungs-

und Koordinierungsstelle (QPK)

Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin

Tel. 90297-6170

robert.ringel@ba-tk.berlin.de

• Gewerbeangelegenheiten, Gewerberechtliche

Erlaubnisse

→ Siehe Ordnungsamt

Tel. 90297-4629

ordnungsamt@ba-tk.berlin.de

• Gleichstellung, Gleichstellungsbeauftragte

Frau Koch

Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

Tel. 90297-2306

gleichstellung@ba-tk.berlin.de

• Grundsicherung im Alter und

bei Erwerbsminderung

→ siehe Amt für Soziales

• Grünflächen, öffentliche (Pflege)

→ siehe Straßen- und Grünflächenamt

H

• Halteverbot für Umzüge/

Lieferzwecke etc.

→ siehe Ordnungsamt

• Haus- und Nachbarschaftslärm

→ siehe Ordnungsamt

• Hilfe für Wohnungslose, Asylbewerber

und Wohnraumsicherung, Hilfe zum

Lebensunterhalt, Grundsicherung und

Landespflegegeld

→ siehe Amt für Soziales

Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin

Sozialamt.Poststelle@

ba-tk.berlin.de

• Hygiene und Umweltmedizin

→ siehe Gesundheitsamt

Tel. 90297-4773

geshum@ba-tk.berlin.de

I

• Infektionsschutz

→ siehe Gesundheitsamt

• Integration, Integrationsbeauftragter

Herr Postler

Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

Tel. 90297-2307

integration@ba-tk.berlin.de

WAS ERLEDIGE ICH WO?

• Führungszeugnis

→ siehe Bürgerämter

135


WAS ERLEDIGE ICH WO?

J

• Jugendamt

Leitung: Frau Hölling

Groß-Berliner Damm 154, 12489 Berlin

Tel. 90297-3306

→ Krisendienst Kinderschutz

Tel. 90297-5555, Fax 90297-4900

kinderschutz@ba-tk.berlin.de

Bitte wenden Sie sich bei Anhaltspunkten

für die Gefährdung eines Kindes oder Jugendlichen

und/oder Beratungsbedarf

an unseren Krisendienst Kinderschutz als

zentrale Anlaufstelle des Jugendamtes

→ Fachdienst Jugendhilfe

JugFDGS@ba-tk.berlin.de

Hilfen zur Erziehung, Pflegekinderdienst,

Jugendhilfe im Strafverfahren, Frühe Hilfen,

unbegleitete minderjährige Flüchtlinge,

Jugendberufshilfe, Fachkoordination

Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit,

Jugendschutz – Ausnahmegenehmigungen

nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz

→ Fachservice Trägerfinanzierung

→ Kitagutscheinverfahren/ergänzende

Förderung und Betreuung an Grundschulen

(eFöB ehemals Hort) mit

Bedarfsprüfung und -festsetzung,

Kostenfestsetzung, eFöB-Vertrag und

Kosteneinziehung für eFöB

JugKita-eFoeB@ba-tk.berlin.de

→ Fachkoordination Kindertagesbetreuung

incl. Kindertagespflege

Kita-Platzsuche@ba-tk.berlin.de

→ Bundeselterngeld

JugFS7070@ba-tk.berlin.de

→ Wirtschaftliche Jugendhilfe

Finanzierung und Kostenheranziehung

bei ambulanten und stationären Jugendhilfen

JugFDGS@ba-tk.berlin.de

→ Fachdienst Kindschaftsrechtliche

Beratung und Vertretung

jugkr@ba-tk.berlin.de

Beratung und Vertretung, Vormundschaften/Beistandschaften,

Unterhaltsvorschuss,

Kosteneinziehung, Beurkundungen,

Beratung und Unterstützung für

Minderjährige und junge Volljährige

→ Fachdienst Psychosoziale Dienste

Familienberatung@ba-tk.berlin.de

(→Erziehungs- und Familienberatung)

→ Regionaler Sozialer Dienst

JugFDGS@ba-tk.berlin.de

→ Familienservicebüro

fsb@ba-tk.berlin.de

Tel. (030) 90297 2222

Erstberatung zu Elterngeld, Kitagutschein,

Hortbetreuung, Unterhaltsvorschuss, Beistandschaft

Vaterschaftsanerkennung,

Unterstützung bei den Antragsverfahren

und Antragsannahme, sozialpädagogische

Erstberatung zu Schwangerschaft,

Kitaplatz, Konflikte und Krisen in der Familie,

Informationen zu Angeboten für

Kinder und Familien im Bezirk

→ Teilhabefachdienst Jugend für Kinder

und Jugendliche mit Behinderungen

Groß-Berliner Damm 154, 12489 Berlin,

R. 115, Tel. (030) 90297 5199

Fax (030) 90297 66 5355, teilhabefachdienst.jug@ba-tk.berlin.de

Sprechzeiten: Di 9-12, Do 14-18 Uhr

Terminvergabe n. Vereinbarung möglich

Grundlage für die Leistungsgewährung

ist die Zuständigkeit nach § 2 SGB IX

i.V.m. § 99 SGB IX sowie SGB XI,XII

→ Sozialpädagogische Beratung für

Familien sowie Einrichtungen zu Minderjährigen

mit Behinderungen

→ Bedarfsprüfung für ambulante sowie

stationäre Eingliederungshilfen,

Landespflegegeld, Hilfsmittel

→ Vernetzung mit anderen Leistungserbringern

oder Rehabilitationsträgern

• Jugendberufshilfe

→ siehe Jugendamt

• Jugendhilfe im Strafverfahren

→ siehe Jugendamt /Fachdienst

Jugendhilfe

Hans-Schmidt-Str. 10, 12489 Berlin

Tel. 90297-5396

JugJGH@ba-tk.berlin.de

• Jugendkunstschule Treptow-Köpenick

→ siehe Außerschulische Lernorte

Treptow-Köpenick

• Jugendliche, Freizeiteinrichtung für

→ siehe Website

• Jugendsozialarbeit

→ siehe Jugendamt/ Fachdienst

Regionaler Sozialer Dienst (RSD)

Sprechzeiten vor Ort:

Di 9-12, Do 16-18 Uhr

JugFDGS@ba-tk.berlin.de

• Jugendverkehrsschule Treptow-Köpenick

→ siehe Außerschulische

Lernorte Treptow-Köpenick

K

• Kfz, Außerbetriebsetzung

→ siehe Bürgerämter

• Kiezkasse

→ siehe Sozialraumorientierte

Planungskoordination (SPK)

• KIEZKLUBS

→ siehe Seite 104

• Kinderspielplätze

→ siehe Straßen- und Grünflächenamt

• Kinderreisepass beantragen /

verlängern / aktualisieren

→ siehe Bürgerämter

• Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen

→ siehe Website

136


• Kinder- und Jugendgesundheitsdienst

KJGD

→ siehe Gesundheitsamt

→ Bereich Köpenick

Hans-Schmidt-Straße 16, 12489 Berlin

Tel. 90297-3781, Gesundheitsamt.

KJGD.Koepenick@ba-tk.berlin.de

→ Bereich Treptow

Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin

Tel. 90297-4777, Gesundheitsamt.

KJGD.Adlershof@ba-tk.berlin.de

→ Bohnsdorf/Altglienicke

Ortolfstraße 182-184, 12524 Berlin

Tel. 90297-3781, Gesundheitsamt.

KJGD.Koepenick@ba-tk.berlin.de

• Kinder- u. Jugendpsychiatrischer Dienst

→ siehe Gesundheitsamt

Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin

Tel. 90297-4711

kjpd-trepkoep@ba-tk.berlin.de

• Kindertagesstätten

→ siehe Website

• Kita-Gutschein und

Ergänzende Förderung und Betreuung

an Grundschulen (eFöB ) ehemals Hort

→ siehe Jugendamt

Groß-Berliner Damm 154, 12489 Berlin

Sprechzeiten telefonisch:

Mo+Mi 10-12, Do 13-15 Uhr

• Kleingartenwesen

→ siehe Straßen- und Grünflächenamt

• Klimaschutzbeauftragte

Frau Herschelmann

Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

Tel. 90297-4123

jana.herschelmann@ba-tk.berlin.de

• Kommunale Nachhaltigkeitsstrategie

Treptow-Köpenick

Ansprechperson: Koordinator kommunale

Entwicklungspolitik, Herr Lumme

Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

Tel. 90297-2351

dennis.lumme@ba-tk.berlin.de

• Korruptionsprävention

und –bekämpfung

→ siehe Zentrale Revision

zur Korruptionsbekämpfung

• Kosteneinziehungs- und Unterhaltsstelle

→ siehe Amt für Soziales

• Krisendienst Kinderschutz

Treptow-Köpenick

Tel. 90297-5555, Mo- Fr von 8-18 Uhr

kinderschutz@ba-tk.berlin.de

Kultureinrichtungen

des Bezirkes

• Kultur und Museum

Dörpfeldstr. 54 - 56, 12489 Berlin

Tel. 90297-5717

• Kunst am Bau/Kunst im öffentlichen Raum

Kunstwettbewerbe, Kunstvermittlung und

freie Projekte, Tel. 90297-5724

jana.slawinski@ba-tk-berlin.de

• Dezentrale Kulturarbeit/Kulturförderung

Azarm Golshani, Tel. 90297-5723

Anna-Maria Michailidis, Tel. 90297-5766

kulturfoerderung@ba-tk.berlin.de

• Heimatstube Adlershof

Tel. 90297-5717

• Kunstverleih Treptow-Köpenick

Tel. 90297-5726

• Kulturhaus Baumschulenweg

(Kulturring in Berlin e.V.)

Geschäftsführer: Armin Hottmann

Ernststraße 14, 12437 Berlin

Tel. 53696534

baumschulenweg@kulturring.berlin

www.kulturring.berlin

• Kulturküche Bohnsdorf

geführt vom Kulturring in Berlin e.V.

Projektleiterin: Brigitte Silna

Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Tel. 67896191

bohnsdorf@kulturring.berlin

www.kulturring.berlin

• KulturTribüne Grünau

Ortsverein Grünau e.V.

Vorsitzender: Matthias Breuer

Regattastr. 191, 12527 Berlin

Tel. 6744348

info@ortsverein-gruenau.de

www.buergerhaus-gruenau.de

• Kulturzentrum Schöneweide

Alte Feuerwache e.V.

Projektkoordinatorin: Eva Gleibs

Schnellerstraße 81, 12439 Berlin

Tel. 0176-97660662

ratzfatz@alte-feuerwache.de

www.alte-feuerwache.de

• Werkstatt künstlerische

Lithographie Berlin

Kunstwerkstatt Treptow e.V.

Vorsitzende: Pia Sur

Defreggerstraße 12, 12435 Berlin

Tel. 5336671

info@lithowerkstatt-berlin.de

www.lithowerkstatt-berlin.de/LW_02_

Werkstatt.html

• Galerie Grünstraße

collegium artis e. V.

Vorsitzender: Hinrich Beermann

Grünstr. 22, 12555 Berlin, Tel. 43209292

galerie.gruenstrasse@gmail.com

http://galerie-gruenstrasse.de

• Kommunale Galerien Treptow-Köpenick

Leitung: Milena Mercer/Dr. Marina Beeck

→ Standort Treptow:

Galerie im Rathaus Johannisthal

Sterndamm 102, 12487 Berlin

Tel. 90297-5717

→ Standort Köpenick:

Galerie Adlershof im Kulturzentrum

Alte Schule

Dörpfeldstr. 54-56, 12489 Berlin

Tel. 90297-5717, kunstvermittlung@

galerie-alte-schule-adlershof.de

https://galerie-alte-schuleadlershof.de/

• Dorfklub Müggelheim

Müggelheimer Heimatverein e.V.

Vorsitzender: Lutz Melchior

Alt-Müggelheim 21, 12559 Berlin

Tel. 6598613, info@mueggelheimerheimatverein.de

www.mueggelheimer-heimatverein.de

→ siehe Museen Treptow-Köpenick

→ siehe Amt für Weiterbildung und Kultur

137

WAS ERLEDIGE ICH WO?


WAS ERLEDIGE ICH WO?

138

L

• Lebensmittelaufsicht

→ siehe Ordnungsamt

• Lebenspartnerschaften

→ siehe Eheschließungen

• Leistungen nach dem Bildungs- und

Teilhabepaket

→ siehe Bürgerämter

M

• Meldebescheinigung beantragen /

sperren

→ siehe Bürgerämter

• Mietwohnraum mit Belegungsbindung

– Kontrolle und Durchsetzung, WBS

und RLvF-Bescheinigung und Einkommensbescheinigung

nach § 9 Abs.2

WoFG

→ siehe Wohnungsamt

• Museen Treptow-Köpenick

Leitung: Agathe Conradi

https://www.berlin.de/museum-treptowkoepenick/museum@ba-tk.berlin.de

Telefon für alle Standorte: 90297-3351

→ Museum Köpenick:

Alter Markt 1, 12555 Berlin

→ Museum Treptow:

Sterndamm 102, 12487 Berlin

→ Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche:

Puchanstraße 12, 12555 Berlin

→ Hauptmann-Ausstellung

im Rathaus Köpenick

Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

• Musikschule Joseph-Schmidt

Leitung: Herr Kelber, Tel. 90297-4968

j.s.musikschule@ba-tk.berlin.de

→ Standort 1: Altstadt Köpenick

Freiheit 15, 12555 Berlin

→ Standort 2: Adlershof Hans-Schmidt-Str. 6,

12489 Berlin, Tel. 90297-4968

→ Standort 3: Baumschulenweg

Mörikestraße 13, 12437 Berlin

N

• Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeitsstrategie

Treptow-Köpenick

→ siehe Kommunale Nachhaltigkeitsstrategie

Treptow-Köpenick

• Naturschutz

→ siehe Umwelt- und Naturschutzamt

O

• Ordnungsamt

Salvador-Allende-Str. 80 A/B, 12559 Berlin

ordnungsamt@ba-tk.berlin.de

www.berlin.de/ordnungsamt-t-k

• Zentrale Anlauf-und

Beratungsstelle

Bürgertelefon: (030) 90297-4629

Fax (030) 90297-664621

ordnungsamt@ba-tk.berlin.de

Die Zentrale Anlauf- und Beratungsstelle

(ZAB) des Ordnungsamtes ist Ihr erster

Ansprechpartner in ordnungsrechtlichen

Angelegenheiten.

• Auskünfte und Beratungen in Ordnungsangelegenheiten,

u. a. zu:

→ Haus- und Nachbarschaftslärm

→ Müll auf öffentlichem Straßenland

→ Sicherheit u. Ordnung in Grünanlagen

→ Räum- und Streupflicht (Winterdienst)

→ Grünanlagen-, Hunde- und Straßenreinigungsgesetz

• Erlaubnisse nach dem Straßenreinigungsgesetz

für die Verteilung von Werbematerial

auf öffentlichem Straßenland

• In Fällen von akuten Verkehrsbehinderungen

und Lärmbelästigungen können

Sie telefonisch Kontakt mit der Wache

des Allgemeinen Ordnungsdienstes

unter Tel. (030) 90297-4601 aufnehmen.

Sofern der Allgemeine Ordnungsdienst

nicht erreichbar bzw. nicht im

Dienst sein sollte, können Sie die Polizei

über Amt www.berlin.de/ba-treptowkoepenick/service/artikel.86184.php

oder per Notruf 110 verständigen.

• ZAB - Zentrale Anlauf-und Beratungsstelle

im Ordnungsamt

Hinweise und Beschwerden zu Störungen

im öffentlichen Raum wie illegale Müllentsorgung

oder Straßenschäden können

zur Bearbeitung an die ZAB übermittelt

werden. Neben den Möglichkeiten,

Meldungen telefonisch abzugeben, können

diese auch über das Internetportal

„Ordnungsamt-Online“ oder ganz bequem

per Handy-App ( www.berlin.de/

ordnungsamt-online/mobile-app/) übermittelt

werden.

Meldungen, die zuständigkeitshalber nicht

das Ordnungsamt betreffen, werden durch

die Mitarbeitenden der ZAB zur Behebung

an die zuständigen Stellen weitergeleitet.

Der Stand der Bearbeitung kann dabei

online verfolgt werden.

Für Angelegenheiten, die ein sofortiges

Einschreiten erfordern, wie z. B. Verkehrsbehinderungen

oder akute Lärmbelästigungen,

wenden Sie sich bitte per Telefon

an den Allgemeinen Ordnungsdienstes

des Ordnungsamtes unter der Tel. (030)

90297-4601. In Notfällen bitten wir Sie,

sich direkt an die Notrufnummern der

Polizei (110) oder der Feuerwehr (112) zu

wenden.

• Allgemeiner Ordnungsdienst

Tel. (030) 90297-4601

ordnungsamt@ba-tk.berlin.de


• Aufrechterhaltung der öffentlichen

Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit

→ Ahndung von illegalen

Müllablagerungen

→ Einhaltung der Regeln in öffentlichen

Grün- und Erholungsanlagen

→ Kontrolle der Einhaltung von

Grillverboten

→ Überwachung des Hundegesetzes (z. B.

Mitnahmeverbot auf Spielplätzen, allg.

Leinenpflicht)

→ Durchsetzung des Jugendschutzgesetzes

im öffentlichen Raum

→ Ordnungsmaßnahmen bei Hausund

Nachbarschaftslärm

→ Überwachung der ordnungsgemäßen

Straßenreinigung u.

Winterdienstpflichten

• Überwachung des ruhenden Verkehrs

und des fließenden Verkehrs auf Gehwegen

und in Fußgängerzonen

→ Überwachung des ruhenden Verkehrs

(Halt- und Parkverstöße)

→ Einschreiten bei Verkehrsbehinderungen,

ggf. durch

Umsetzung von Kfz

→ Ahndung von Radfahrenden auf

Gehwegen

→ Kontrolle der Sondernutzungen im

öffentlichen Straßenland

Die Dienstkräfte des AOD sind jeweils in

Teams zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem

Auto unterwegs. Sie erfüllen hoheitliche

Aufgaben und sind in diesem Zusammenhang

berechtigt, Sonderrechte gemäß §

35 StVO in Anspruch zu nehmen. Das bedeutet,

Dienstfahrzeuge des Ordnungsamtes

dürfen auch dort halten, wo es anderen

Fahrzeugen untersagt ist, z. B. im absoluten

Haltverbot. Alle Dienstkräfte des AOD weisen

sich als Angehörige der Verwaltungsbehörde

oder deren Hilfsorgane im Rahmen

ihrer Dienstausübung nach dem Gesetz

über Ordnungswidrigkeiten gegenüber den

Bürgerinnen und Bürgern aus. Aus Gründen

der Bürgernähe ist eine Vorstellung mit Namen

vorgesehen, die Verweigerung dieser

Auskunft gegenüber Bürgerinnen oder Bürgern

ist jedoch zulässig. Auf Verlangen ist

eine Dienstkarte (allgemeine Visitenkarte

mit Stellenzeichen) auszuhändigen. Dienstkräfte

sind weiterhin zu folgenden Handlungen

berechtigt:

→ Erheben von Personendaten,

→ Feststellung der Identität,

→ Sicherstellungen von Sachen,

→ Durchsuchung von Personen

und Sachen sowie

→ Erteilen von Platzverweisen.

Bei einer Verweigerung kann in Amtshilfe

die Polizei hinzugezogen werden. Die

Weigerung, Auskunft über Namen und Anschrift

zu geben oder falsche Angaben zu

machen, stellt eine Ordnungswidrigkeit

dar und kann mit einem Bußgeld von bis

zu 1.000 Euro geahndet werden.

• Gewerbe- und Ordnungsangelegenheiten

ordnungsamt@ba-tk.berlin.de

→ Auskunftsersuchen aus der

Gewerbedatenbank

E-Mail: gewerbeanzeigen-oa@

ba-tk.berlin.de

Für nähere Informationen melden Sie sich

bitte telefonisch unter (030) 90297-4629

• Gewerbeangelegenheiten

→ An-, Ab- und Ummeldungen für natürliche

und juristische Personen sind bitte

über den „Einheitlichen Ansprechpartner“*

abzuwickeln

→ Erteilung gewerberechtlicher Erlaubnisse,

z. B. nach Gaststättenrecht, Spielverordnung,

Bewachungsverordnung, Maklerund

Bauträgerverordnung, Prostituiertenschutzgesetz

→ Ausstellung von Reisegewerbekarten

→ Beratung/Informationen für Veranstalterinnen

und Veranstalter

→ Erlaubnisse u. Festsetzungen für Märkte

Volksfeste, Messen und Ausstellungen

→ Ausschankgenehmigungen (Gestattungen)

für besondere Anlässe,

z. B. bei Straßenfesten

→ Anzeigen und Ausnahmegenehmigungen

für Feuerwerke

• Ordnungsangelegenheiten

→ Bußgeldverfahren

→ Gewerbeuntersagungen

→ Erlaubniswiderrufe

• Terminvereinbarung

Für die Erteilung von gewerberechtlichen

Erlaubnissen und Gestattungen, insbesondere

Geststättenerlaubnissen, Erlaubnissen

nach § 34 c, f, h, i GewO, Marktfestsetzungen

und Reisegewerbekarten,

nehmen Sie bitte Kontakt zum Erlaubnisbereich

auf: gewerbeerlaubnisse-oa@

ba-tk.berlin.de

Nähere Informationen erhalten Sie unter

der Tel. (030) 90297-4629.

*Wissenswertes

Gewerbemeldungen einfach und bequem

online erledigen. Wer ein Gewerbe

an-, ab- oder ummelden möchte, muss

keinen Termin beim Ordnungsamt vereinbaren.

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft,

Energie und Betriebe ist in Berlin

Einheitlicher Ansprechpartner für:

→ Unternehmensgründungen/

Gewerbeanmeldungen,

→ Gründungen v. Handwerksbetrieben,

→ die Aufnahme einer freiberuflichen

Tätigkeit,

→ grenzüberschreitende Dienstleistungen

und die

→ Anerkennung der Berufsqualifikation.

Über das Online-Portal „Einheitlicher Ansprechpartner“

unter www.ea.berlin.de

können gewerbliche Meldungen bequem

von Zuhause aus erledigt werden. Die

Nutzung des Services selbst ist kostenfrei.

Bei der Online-Gewerbean- und ummeldung

ist eine Gebühr von 15,- € zu zahlen,

die Gewerbeabmeldung ist kostenfrei.

Zahlungen können ebenfalls direkt

online erfolgen.

www.ea.berlin.de

139

WAS ERLEDIGE ICH WO?


WAS ERLEDIGE ICH WO?

140

• Fachbereich Veterinär- und

Lebensmittelaufsicht

Salvador-Allende-Str. 80 B, 12559 Berlin

Tel. (030) 90297-4811,

Fax (030) 90297-664810

vetleb@ba-tk.berlin.de

→ Gesundheitlicher und wirtschaftlicher

Verbraucherschutz

→ Aufsicht über den Verkehr mit Lebensmitteln,

Tabakerzeugnissen, kosmetischen

Mitteln, Bedarfsgegenständen, Nahrungsergänzungsmitteln

und freiverkäuflichen

Arzneimitteln

→ regelmäßige Überprüfungen in Herstellerbetrieben,

im Groß- und Einzelhandel,

in Gastronomiebetrieben, Hotels, Kantinen,

auf Märkten und Volksfesten

→ Aufklärung lebensmittelbedingter Krankheitsausbrüche

und Fällen v. Lebensmittelkriminalität

→ Beratung v. Gewerbetreibenden zu Bauvorhaben

und Betriebsöffnungen

→ Einhaltung von Qualitätsnormen und der

Preisangabenverordnung

→ Überwachung von Tierhaltungen nach

Tierschutz- und Tierseuchenrecht

→ Überwachung der Handhabung von Tierischen

Nebenprodukten

→ Registrierungen, Genehmigungen, Zulassungen

oder Erlaubnisse für gewerbliche/

gewerbsmäßige Tierhaltungen und

sonstige Unternehmen (z.B. Forschungseinrichtungen)

→ Genehmigung und Überwachung von

Tierausstellungen u.ä. Veranstaltungen

→ Überwachung der Einhaltung von Vorschriften

nach dem Berliner Hundegesetz

und seiner Durchführungsverordnungen

→ Genehmigung und Überwachung von

Haltungen gefährlicher Tiere wildlebender

Arten

→ Beratungen zu Fragen des Tierschutzes,

der Tierseuchenüberwachung und der

Gefahrenabwehr

→ Ausstellung von Gesundheitsbescheinigungen

für Tiere im internationalen Reiseverkehr

Amtstierärztliche Sprechstunde u. Sprechstunde

der Lebensmittelaufsicht nach Terminvereinbarung

per E-Mail an

vetleb@ba-tk.berlin.de

P

• Parkraumbewirtschaftung, Kontrolle

→ siehe Ordnungsamt

• Partnerstädte

→ siehe EU-Beauftragte und Beauftragte

für Städtepartnerschaften

• Patientenfürsprecher*innen

Qualitätsentwicklungs-, Planungs- und

Koordinierungsstelle (QPK)

Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin

Tel. 90297-6165

• Personalausweis beantragen,

Personalausweisverlust

→ siehe Bürgerämter

• Pflegekinderdienst

→ siehe Jugendamt Tel. 90297-5130

• Pflegeleistungen (ambulant / stationär)

→ siehe Amt für Soziales

• Planungs- und Koordinierungsstelle

Gesundheit und Soziales

→ siehe Qualitätsentwicklungs-, Planungs-

und Koordinierungsstelle (QPK)

• Presseanfragen, Pressestelle

Leitung: Frau Kirmse

Tel. 90297-2303

pressestelle@ba-tk.berlin.de

• Psychiatrische Versorgung (Planung,

Koordinierung)

→ siehe Qualitätsentwicklungs-, Planungs-

und Koordinierungsstelle (QPK)

Q

• Qualitätsentwicklungs-, Planungs und

Koordinierungsstelle (QPK)

Hans-Schmidt-Str. 16, 12489 Berlin

Tel. 90297-6170

→ Gesundheitsberichterstattung

→ Gesundheitsförderung und Prävention

für Kinder, Jugendliche und

Erwachsene

→ Gesundheitsförderung für

ältere Menschen“

→ Psychiatriekoordination

→ Suchthilfekoordination

R

• Regionaler Sozialpädagogischer

Dienst (RSD)

→ siehe Jugendamt

Sprechzeiten vor Ort:

Di 9-12, Do 16-18 Uhr

JugFDGS@ba-tk.berlin.de

• Reisepass beantragen, Reisepassverlust

→ siehe Bürgerämter

• RLvF-Bescheinigung

→ siehe Bürgerämter

• Rundfunkbeitrag / Rundfunk- und

Fernsehgebührenpflicht, - Befreiung

→ siehe Bürgerämter

S

Schiedsamt

• Schiedsamtsbezirk 1 (ehemals 1 und 2)

Alt-Treptow, Plänterwald, Baumschulenweg,

Oberschöneweide, Niederschöneweide,

Johannisthal , Martin Sorgatz

Tel. 91707207, Mobil 0179 2328911

sorgatz.martin@online.de

Vertretung: Schiedsamtsbezirk 2

• Schiedsamtsbezirk 2 (ehemals 3, 4 und 6)

Adlershof, Altglienicke, Dammvorstadt,

Köllnische Vorstadt/Spindlersfeld, Bohnsdorf,

Grünau, Schmöckwitz, Köpenick-

Nord, Friedrichshagen, Rahnsdorf/Hessenwinkel

Annette Kunsch, Tel. 64 169 316

(erreichbar Mo. – Fr. von 8:30 – 18 Uhr)

annette.kunsch@t-online.de

Vertretung: Schiedsamtsbezirk 3

• Schiedsamtsbezirk 3 (ehemals 5)

Altstadt/Kietz, Allende Viertel, Wendenschloss,

Müggelheim

Klaus Winter, Tel. 55605011

klauswinter1@web.de

Vertretung: Schiedsamtsbezirk 1

• Schöffenamt

→ siehe Bezirkswahlamt


Schul- und Sportamt

Amtsleitung: Herr Winkelhöfer

Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

Geschäftszimmer: Tel. 90297-3295

Fax 90297-663295

Bereich Schule

Fachbereichsleitung: Herr Kucher

Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

Tel. 90297-2708

schulamt@ba-tk.berlin.de

→ Betrieb der Schulgebäude

→ Schulentwicklungsplanung

→ Schulorganisation

→ Sicherung der Schulpflicht

→ Schülerbeförderung

→ bauliche Unterhaltung und Investitionsplanung

der Schulen

→ Finanzangelegenheiten

→ Personalplanung/-entwicklung und -betreuung

→ Schulische Gremien:

Bezirksschulbeirat, Bezirkselternausschuss,

Bezirksschülerausschuss, Bezirksausschuss

für das pädagogische

Personal

Bereich Sport

Fachbereichsleitung: Herr Braesel

Sportpromenade 3, 12527 Berlin

Geschäftszimmer

Tel. 90297-7411

sportamt@ba-tk.berlin.de

→ Vergabe von Sportplätzen/-hallen

→ Pachten, Verträge, Übernachtungen für

Jugendliche und Sportler

→ allgemeine Sportprobleme

→ Finanzangelegenheiten, Zuwendungen

→ baul. Unterhaltung der Sportanlagen

→ Grundstückangelegenheiten

• Schulen

→ siehe Seiten 83-86

• Schulentwicklungsplanung, Schulplätze

(Grund- und Oberschulen, Förderzentren)

→ siehe Schul- und Sportamt

• Schwerbehindertenparkplätze, Antrag

→ siehe Straßen- und Grünflächenamt

SGA-SVB@ba-tk.berlin.de

• Seniorengesundheitskoordination

→ siehe Qualitätsentwicklungs-, Planungs-

und Koordinierungsstelle (QPK)

• Seniorenvertretung Treptow-Köpenick

Rathaus Johannisthal

Sterndamm 102, 12487 Berlin

Tel. 90297 – 6019

• Sorgerecht

→ siehe Jugendamt

• Sozialamt

→ siehe Amt für Soziales

• Sozialdienst, Sozialhilfe

→ siehe Amt für Soziales

• Soziale Wohnhilfe

→ siehe Amt für Soziales

• Sozialkommission

→ siehe Amt für Soziales

Tel. 90297-6085

• Sozialpsychiatrischer Dienst

→ siehe Gesundheitsamt

Tel. 90297-6000

• Sozialraumorientierte

Planungskoordination – SPK

Leitung: Ines Schilling,

Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin.

Mit Bezirkskoordination, Gebietskoordinationen,

Datenkoordination

Raum für Beteiligung: AG.URBAN

→ Das Smart City Pilotprojekt „Smarte

Partizipation von der Kiezkasse bis

zum Bürgerhaushalt“ läuft zum 31.12.25

aus. Ziel: Entwicklung eines digitalen

Tools zur Erhöhung der Beteiligung

an Stadtteilbudgets und partizipativen

Budgetverteilungen. Es war Teil der Landesstrategie

Gemeinsam Digital: Berlin

(GD:B). Im Anschluss soll an der Qualifizierung

dieses Verfahrens und seines Prototypen

weitergearbeitet werden.

→ Förderkulissen: BENN (Berlin Entwickelt

Neue Nachbarschaften) für Allende-Viertel

und Altglienicke, Gemeinschaftsinitiative

Berlin I

Programm „Stärkung Berliner Großwohnsiedlungen“,

FEIN (Freiwilliges Engagement

in Nachbarschaften),

Kiezkassen, BSR-Kieztage, „Engagierte

Stadt Schöneweide“

• Spielplätze (Pflege, Unterhalt)

→ siehe Straßen- und Grünflächenamt

• Sporthallenvergabe

→ siehe Schul- und Sportamt

sportamt@ba-tk.berlin.de

• Sportplätze (Pflege, Unterhalt)

→ siehe Schul- und Sportamt

• Stadtentwicklungsamt

Leitung: Frau Zeidler, Tel. 90297-2452

Postadresse: PF 910240, 12414 Berlin

→ Fachbereich Bau- und Wohnungsauf

sicht, Tel. 90297-2450

Bauaufsicht@ba-tk.berlin.de

→ Fachbereich Denkmalschutz

Tel. 90297-2192

DenkmalschutzTreptow-Koepenick@

ba-tk.berlin.de

→ Fachbereich Stadtplanung

Tel. 90297-2312

FBStadtplanung@ba-tk.berlin.de

→ Fachbereich Vermessung

Tel. 90297-2064

Vermessung@ba-tk.berlin.de

• Städtepartnerschaften

→ siehe EU-Beauftragte und Beauftragte

für Städtepartnerschaften

WAS ERLEDIGE ICH WO?

141


WAS ERLEDIGE ICH WO?

• Standesamt

Leitung: Frau Ketzer

Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

standesamt@ba-tk.berlin.de

→ Eheregister

Anmeldungen zu Eheschließungen

heirat@ba-tk.berlin.de

→ Geburtenregister

Anmeldung von Neugeborenen

geburt@ba-tk.berlin.de

→ Namenserklärungen / Urkundenstelle

urkundenstelle@ba-tk.berlin.de

→ Sterberegister

sterberegister@ba-tk.berlin.de

→ Nachbeurkundungen von Personenstandsfällen

im Ausland

• Stationäre Hilfe zur Pflege

→ siehe Amt für Soziales

• Sterberegister

Beurkundung von Sterbefällen

→ siehe Standesamt

sterberegister@ba-tk.berlin.de

• Sterbeurkunden

→ siehe Standesamt

urkundenstelle@ba-tk.berlin.de

• Steuerungsdienst, Personal

und Finanzen

Leitung: Frau Heinrich

Tel. (030) 90297 2920

Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

ute.heinrich@ba-tk.berlin.de

• Straßenaufsicht

→ siehe Straßen- und Grünflächenamt

• Straßenbäume

→ siehe Straßen- und Grünflächenamt

• Straßenbaumaßnahmen

→ siehe Straßen- und Grünflächenamt

• Straßen, öffentliche, Straßenrecht

(Sondernutzungen, Straßenumbenennungen,

Widmungen)

→ siehe Straßen- und Grünflächenamt

• Straßen- und Grünflächenamt

Leitung: Herr Glüsenkamp

Tel. 90297-5823

Neue Krugallee 4, 12435 Berlin

SGA-Zentral@ba-tk.berlin.de

→ Fachbereich Grünflächen

Tel. 90297-5896

SGA-Gruen@ba-tk.berlin.de

→ Fachbereich Tiefba

Tel. 90297–5501

SGA-Tief@ba-tk.berlin.de

→ Straßenverkehrsbehörde (SVB)

Tel. 90297–4628

SGA-SVB@ba-tk.berlin.de

→ Friedhofsverwaltung

Sprechzeiten: Mo 9-12, Di 9-12,

Do 9-12 + 13-15, Fr 9-12 Uhr

Oberschöneweide, Grünau, Altglienicke,

Bohnsdorf, Müggelheim, Rahnsdorf,

und Hessenwinkel, Tel. 90297–5806

SGA-Gruen@ba-tk.berlin.de

Baumschulenweg und Adlershof; Gräber

der Opfer von Krieg- und Gewaltherrschaft

in Treptow-Köpenick

Tel. 90297–5807

SGA-Gruen@ba-tk.berlin.de

→ Kleingartenwesen

Tel. 90297–5999/ –5543

SGA-Zentral@ba-tk.berlin.de

• Suchthilfe

→ siehe Qualitätsentwicklungs-, Planungsund

Koordinierungsstelle (QPK)

T

• Teilhabefachdienst Soziales

→ siehe Amt für Soziales

• Tiefbau

→ siehe Straßen- und Grünflächenamt

• Tierschutz, Veterinär- und

Lebensmittelauficht

→ siehe Ordnungsamt

U

• Umwelt- und Naturschutzamt

Leitung: Frau Bechtold

Tel. 90297-5932, Neue Krugallee 4 (Haus

12), 12435 Berlin

→ Fachbereich Naturschutz

Tel. 90297-5884

naturschutzamt@ba-tk.berlin.de

→ Fachbereich Umweltschutz

Tel. 90297-5855

umweltamt@ba-tk.berlin.de

• Umweltzone

→ siehe Ordnungsamt

• Unterhaltssicherung

→ siehe Amt für Soziales

• Unterhaltsvorschuss

→ siehe Jugendamt

• Urkundenstelle, Ausstellen von Geburts-,

Heirats- und Sterbeurkunden

bei denen sich der Personenstandsfall

in Treptow-Köpenick ereignet hat

→ siehe Standesamt

urkundenstelle@ba-tk.berlin.de

V

• Vaterschaftsanerkennungen

→ siehe Jugendamt

• Verbraucherschutz

→ siehe Ordnungsamt

• Vermessung

→ siehe Stadtentwicklungsamt

• Volksbegehren / Volksentscheid

→ siehe Bezirkswahlamt

• Veterinär- und Lebensmittelaufsicht

(Schlachttier- und Fleischuntersuchung,

Tierseuchenbekämpfung, Tierkörperbeseitigung,

Tierschutz)

→ siehe Ordnungsamt

142


• Volkshochschule

Leitung: Herr Feldt

Baumschulenstr. 79, 12437 Berlin

Tel. 90297-4055

• Vormundschaften / Beistandschaften

→ siehe Jugendamt

Leitung: Herr von Klitzing

Tel. 90297-5310

W

• Wahlen

→ siehe Bezirkswahlamt

• Werbematerial, Verteilung von/auf

öffentlichem Straßenland

→ siehe Ordnungsamt

• Wirtschaftsförderung

Leitung: Herr Schmohl

Tel. 90297-2500, Rathaus Köpenick

Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

→ siehe Seiten 51, 54, 55

wirtschaftsfoerderung@

ba-tk.berlin.de

existenzgruendung@ba-tk.berlin.de

stadtmarketing@ba-tk.berlin.de

www.berlin.de/wifoe-tk

→ Zentrale bezirkliche Anlauf- und Koordinierungsstelle

für Investoren und Unternehmen

- Schnittstelle zwischen Wirtschaft

und Verwaltung

→ Existenzgründungen

→ Bestandspflege/Unternehmensservice

→ Standort- und Citymarketing

→ Projektmanagement: insb. GRW-,

EU-Projekte

→ Innovationskorridor Südost

→ Smart City

→ Gemeinwohlökonomie/

Social Economy

→ Interkommunale Netzwerke

→ Tourismusförderung

→ Veranstaltungen: Wirtschaftsforen,

Ausbildungstag, Business Talk u.a.

• Wohnhilfe

→ siehe Amt für Soziales

• Wohnung, Ab-/Anmeldung einer Wohnung,

Änderung/Wechsel der Hauptwohnung

→ siehe Bürgerämter

• Wohnungsamt

Leitung: Frau Clemens

Hans-Schmidt-Str. 10, 12489 Berlin

post.wohnungsamt@ba-tk.berlin.de

→ Wohngeld,- Bewilligung,- Antragsannahme,

Lastenzuschuss / Mietzuschuss

→ Bearbeitung von Anträgen auf

Wohngeld

→ Bearbeitung von Anträgen zu Leistungen

der Bildung und Teilhabe für

Empfängerinnen und Empfänger

von Wohngeld oder Kinderzuschlag

→ Bearbeitung von Anträgen auf wohnwirtschaftliche

Bescheinigungen

(u. a. WBS)

→ Kontrolle und Durchsetzung der

Wohnungsbindungen

→ Umsetzung des Zweckentfremdungsverbot-Gesetzes

Z

• Zahnärztlicher Dienst

→ siehe Gesundheitsamt

Anmeldung - Tel. 90297-4005

• Zentrale Anlauf- und Beratungsstelle

(ZAB)

→ siehe Ordnungsamt

• Zentrale Revision zur Korruptionsbekämpfung

Rinkartstraße 13, 12437 Berlin

Tel. 90297 4991

post.zentrale-revision@ba-tk.berlin.de

Wir suchen Verstärkung

für unser Team!

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Unser Verlag veröffentlicht jährlich 30 hochwertige

Broschüren. Ein über 30 Jahre

gewachsenes Team freut sich auf Sie!

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Gubener Str. 47 | 10243 Berlin | Tel. 030 29371400

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www.berlin-broschueren.de

143


144

Zentrale Anlaufstelle Hospiz

Gut beraten, wenn es ums Lebensende geht

„Können Sie mir helfen? Meine Freundin kommt nicht über den Suizid

ihres Sohnes hinweg – gibt es eine Trauergruppe für solche Fälle?“,

„Mein 87-jähriger Vater hat eine Tumordiagnose. Nimmt ihn ein

Hospiz auf?“, „Meine Mutter ist an Demenz erkrankt, wo finde ich

Hilfe und Angebote zur Entlastung?“, „Muss ich in meiner Patientenverfügung

festhalten, dass ich meine Organe nicht spenden will?“

Für Lutz Martin und seine Kolleg*innen von der Zentralen Anlaufstelle

Hospiz (ZAH) gibt es wohl kaum eine Frage, auf die er keine

Antwort weiß. Jedenfalls nicht, wenn es um die Themen Sterben, Tod,

Trauer und Vorsorge geht. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert

ist die ZAH in Trägerschaft des Unionhilfswerks eine feste Größe

in der Berliner Beratungslandschaft: 1997 als Bundesmodellprojekt

ins Leben gerufen, zählt sie zu den ältesten Stabsstellen des

Landes Berlin. Inhaltlich widmet sich die ZAH, die ihr Büro an der

Richard-Sorge-Straße in Friedrichshain hat, allen Fragen, die das

Lebensende betreffen: einerseits im Rahmen von Pflege und Begleitung,

andererseits im Rahmen von Vorsorgemöglichkeiten wie

Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht. „Bei dieser wichtigen

Aufgabe unterstützen uns 20 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, die

wir in einer fundierten Schulung auf diese interessante Aufgabe vorbereiten.

Und wir freuen uns immer über Leute, die Lust haben, sich

bei uns zu engagieren“, so ZAH-Projektleiter Thomas Palavinskas.

☐ Weitere Infos: www.hospiz-aktuell.de

Thomas Palavinskas und seine

Kollegen beraten telefonisch oder

direkt in der ZAH in Friedrichshain.

Claudia Pfister

ZENTRALE ANLAUFSTELLE HOSPIZ

Berliner Fach- und Spezialberatung für Vorsorge und Lebensendthemen

ZENTRALE ANLAUFSTELLE HOSPIZ

Berliner Fach- und Spezialberatung für Vorsorge und Lebensendthemen

Bei uns sind Sie Sie in in guten guten Händen, Händen,

Bei uns es sind um Beratung Sie in guten zu Sterben, Händen,

wenn es um Beratung zu Sterben,

wenn Tod,Trauer es um & Beratung Vorsorge zu geht! Sterben,

Tod, Tod,Trauer Trauer & Vorsorge & Vorsorge geht! geht!

Tel. 407 111 13 | www.hospiz-aktuell.de

Tel. 407 111 13 | www.hospiz-aktuell.de

Eine ungewöhnliche Gedenkfeier

Der fast vergessene Notfriedhof

„Als vor 80 Jahren die Walze des Krieges über Schmöckwitz und

Karolinenhof hinweg gerollt war, blieben neben zerstörten Gebäuden,

gesprengten Brücken und ausgebrannten Militärfahrzeugen

auch viele tote Menschen zurück. Doch wohin mit all den Toten?

Die Friedhöfe in Schmöckwitz und Eichwalde konnten so viele Tote

nicht aufnehmen und der Friedhof in Grünau war für die Einwohner

nicht erreichbar, denn die Straßenbahn fuhr nicht und andere

Transportmittel standen nicht zur Verfügung. Da legten die Bürger

im Wald am Adlergestell in Karolinenhof, gegenüber der heutigen

Tankstelle, einen Notfriedhof an. Insgesamt 103 Erwachsene und

fünf Kinder wurden hier bis zum November 1946 bestattet.“

(Mit diesen Worten lud der Ortsverein Schmöckwitz

am 8. Mai 2025 zu einer Gedenkveranstaltung ein.)

Der Friedhof wurde wieder zu Wald. Doch der Ortsverein und die

Ev. Kirchengemeinde Schmöckwitz halten die Erinnerung an diese

schlimme Zeit lebendig. Zu der „Gedenkveranstaltung für Frieden

und Völkerverständigung“ kamen an der historischen Stelle im Wald

ca. 80 Leute. Jugendliche der Kirchengemeinde verlasen die Namen

der hier Bestatteten, der Posaunenchor aus dem benachbarten

Eichwalde gab einen feierlichen Rahmen. Gemeinsam wurde

auch der Friedenskanon „Dona nobis pacem“ gesungen. Und es

wurde von Wolfgang Borchert der Text mit dem Titel „Dann gibt

es nur eins!“ verlesen. – Es war eine Antikriegsveranstaltung. Dafür

sorgte auch die berührende Rede von Almuth Berger, aktiv im

Ortsverein und der Evangelischen Kirchengemeinde.

Es waren übrigens keine Soldaten, die hier ihre letzte Ruhe fanden,

sondern Zivilisten, auch nicht unbedingt in Zusammenhang mit den

Kampfhandlungen. Am 5. Mai 1945 gab es die erste Beerdigung auf

dem Notfriedhof, eine 68-Jährige. Bis in die 1970er Jahre hinein gab

es noch mehrere Holzkreuze und einige Grabsteine, einige Gräber

wurden von Angehörigen noch gepflegt. Allmählich verfiel alles. Alte

Schmöckwitzer können sich noch erinnern, dass das Waldstück hier

früher umzäunt war. 2015 hat der Ortschronist Wolfgang Stadthaus

im Rahmen eines Projekts mit Jugendlichen aus der Kirchengemeinde

auf dem Friedhof aufgeräumt, Angehörige interviewt und eine

Gedenktafel aufgestellt. Sie wurde rund 70 Jahre nach Kriegsende

eingeweiht und Wochen später leider zerstört. Inzwischen erinnert

ein Findling mit eingemeißeltem R.I.P. an den Notfriedhof.

Sabine Nöbel

© S. Nöbel/aperçu (2)


STICHWORTVERZEICHNIS der Inserenten

Impressum

A-D

Adlershof Science at work.............................. 5

Agentur für Arbeit in Treptow-Köpenick....... 72

Agentur für Strategie, Design & Content.....64

Allianz Generalvertretung............................64

Altstadt Köpenick........................................... 47

Apres Church.................................................34

Ausbildung/Lehrstellen.................................69

Ausbildungstag Berlin Süd-Ost....................67

Ausbildungszentrum für Handel

und Wirtschaft.............................................. 73

Autohäuser, Autoservice...................... 131, 148

Ayurveda......................................................108

Bars, Lounge..................................................46

Baufachmarkt, Baustoffhandel.................... 115

Bildungsanbieter............................................73

Bodenverkehrsdienste...................................95

Bootszulassung............................................. 131

Bölschestraße..........................................42, 43

Bowls...............................................................49

Brauerei..........................................................46

Büroeinrichtungen (mit Showroom)..............64

Cafés....................................................... 43, 46

Campingplatz................................................34

Campus Stadt Natur.....................................111

Cargobike......................................................86

Catering.........................................................48

Cyberhotline für Berliner Wirtschaft.............53

Dachdecker, -meister.....................117, 119, 125

Digitalagentur Berlin.....................................53

Digitales Archiv für E-Rechnungen..............68

Dokumentationszentrum

NS-Zwangsarbeit...........................................37

Druckereien.................................................. 146

E-H

E-Rechnungen...............................................68

EDEKA-Markt..................................................42

Ehrenamt...................................................... 105

Einbauküchen.............................................. 123

Elektromeisterbetrieb....................................65

Elektrotechnik, Meisterbetriebe für............. 121

Erlebnishof „Willes Welt“............................... 24

Ev. Stadtkirche St. Laurentius..........................8

Eventlocation.............................................9, 45

Fachoberschulen............................................91

Fahrradladen............................................... 109

Fahrzeugprüfungen..................................131

Familien- und Geschäftsdrucksachen... 146

Familienratsbüro....................................... 90

Familienzentrum....................................... 80

Fenster und Türen........................117, 121, 123

Firmenfeiern.................................................9

Fitness-Studio.............................................97

Flughafen BER Newsletter........................55

Fortbildungsinstitut für päd. Praxis........... 81

Fraktionen, Parteien........................... 22, 23

Freiwilligenzentrum..................................105

Frühe Hilfen............................................... 80

Fußböden (Parkett, Teppich, Vinyl).........121

Gartenpflege............................................. 16

Gaststätten.............................................9, 44

Geburtshaus, Geburtshilfe................ 75, 101

Gemeindepsychiatrische Versorgung.....93

Geschenke.......................................... 44, 84

Gesundheit................................................ 99

Gesundheitsmanagement......................108

Gesundheitssportverein............................92

Glaserei.................................................... 125

Gold- und Silberankauf............................49

Goldschmiede...........................................49

Häusliche Pflege......................103, 104, 107

Heilpraktiker.............................................108

Hilfe zur Teilhabe, Inklusion....................103

Hörakustik.................................................. 98

Hospiz....................................................... 144

Hotel...........................................................45

I-L

Immobilien.....................................7, 65, 129

Ingenieurbüro...........................................131

Ingenieurtief-, Rohrleistungsund

Kanalbau............................................69

Inklusion, Eingliederung....................79, 103

Innovationspark Wuhlheide..................... 60

Instandsetzung..........................................131

Integrationsfachdienst............................. 68

Investitionsbank Berlin..............................57

Jalousien................................................... 117

Jugend- und Familienhilfe........................79

Kantine im Quartier89............................. 50

Karosseriearbeiten...................................131

Katholisches Schulzentrum...................... 89

Keramikcafé, Keramik bemalen...............49

Kfz-Zulassung............................................131

Herausgeber:

aperçu Verlagsgesellschaft mbH

Gubener Straße 47, 10243 Berlin

info@verlag-apercu.de

www.verlag-apercu.de

Geschäftsleitung: D. Otto, H. Thürsam

Redaktion: B. Nößler (bn),

K. Rolshausen (kr), S. Nöbel (sn)

Anzeigen: R. Starcken, J.-O. Gehrold,

K. Burchhardt, J. Ziebarth, U. Nickel,

D. Leonardi

Redaktionsschluss: 28.10.2025

in enger Zusammenarbeit mit dem

Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin

www.berlin.de/ba-treptow-koepenick

Wir danken dem Tourismusverein Treptow-

Köpenick für die Zusammenarbeit.

Nachdruck – auch auszugsweise – oder Fotokopien

dürfen nur mit Quellenangaben und ausdrücklicher Genehmigung

des Herausgebers/Verlages erfolgen. Für

die Anzeigeninhalte sind die Inserenten verantwortlich.

BEZIRKSBROSCHURE

Vielfalt im grünen Südosten Berlins

Treptow-Köpenick

Adlershof • Altglienicke • Alt-Treptow • Baumschulenweg • Bohnsdorf • Friedrichshagen • Grünau • Johannisthal

Köpenick • Müggelheim • Niederschöneweide • Oberschöneweide • Plänterwald • Rahnsdorf • Schmöckwitz

Titelfotos/Nachweise

1 © Bezirksamt/D. Schwelle

2 © Bezirksamt/D. Schwelle

3 © Benjamin Jehne

4 © H.L. Berlin/stock.adobe.com

2

1 3

4

Unsere Broschüren finden Sie kostenlos im

App Store und bei Google play sowie unter:

www.berlin-broschueren.de

berlin-broschueren.de

145


Kinder- und Jugendhilfe............................ 81

Kinder- und Jugendklubs..........................79

Kindertagesstätten.....77, 78, 79, 80, 81, 82

Kliniken, Krankenhäuser.......................... 147

Krankengymnastik......................................93

Kunstglaserei............................................ 125

Kunsthof Köpenick.....................................34

KURA - Die Schwimmschule.............. 59, 64

Küchen...................................................... 123

Landschafts- und Gartenbau................... 16

Lastenräder............................................... 86

Lehrstellen; Ausbildung.............................69

Lernschwierigkeiten, Hilfe bei.................103

Licht- und Sonnenschutzanlagen............ 117

Lottostiftung Berlin.....................................24

Pflegeengagement, Kontaktstelle für..... 107

M-R

Malermeister..............................................65

Massagen.................................................108

Mercedes Benz Verkauf.......................... 148

MINT Events 2026.......................................5

Märkischer Lamahof...................................41

Märkisches Sozial- und Bildungswerk.... 80

Möbeltischlerei........................................ 123

Natur-Erlebnispark....................................24

Naturheilkunde..........................................93

Naturkost Grünau......................................48

Osteria..........................................................8

Papeterie............................................. 44, 84

Parteien, Fraktionen........................... 22, 23

Pensionen...................................................25

Personaldienstleistungen..........................55

Pflegeberatung........................................ 107

Apercu Fam.qxp_Layout 1 07.10.25 12:22 Seite 1

STICHWORTVERZEICHNIS der Inserenten

Pflegedienste...........................103, 104, 107

Pflegeheime.............................................103

Photovoltaik..............................................119

Physiotherapie...........................................93

Pizzeria.......................................................48

Plasmaspende.......................................... 99

Polenmarkt Hohenwutzen.........................33

Privatschulen..............................................87

Psychologische Begleitung...................... 58

Psychotherapie........................................108

Raumausstatter........................................120

Restaurants....... 8, 9, 43, 44, 46, 48, 49, 65

Ristorante...................................................43

S-T

Schmuck.....................................................49

Schöpfungsgeister.................................... 58

Schreibwaren...................................... 44, 84

Schulen..............................79, 82, 85, 87, 91

Schwangerenberatung, -vorsorge... 75, 101

Schwimmschule.........................................59

Sportsponsoring (1. FC Union)..................95

Spreepark................................................... 31

Steakhaus...................................................48

Sternenfischer..........................................105

Suchterkrankungen, Hilfe bei.................103

Tagespflege für Senioren........................106

Technologie- und

Gründerzentrum Schöneweide................ 61

Tischlerei.................................................. 123

Tourismusverein...................................30, 31

Touristeninformation Treptow-Köpenick..47

Treppen/Decken, Fertigung von............ 123

Lokale Unternehmen mit

Ausbildungs- und Jobangeboten:

· Bundesagentur für Arbeit..........................72

· K. Gruhn Landschafts- u. Gartenbau....... 16

· Pension Schwalbenweg............................25

· Tempton Aviation (Luftfahrt)................55, 71

· Flughafen BER...........................................70

· Karl Weiss Technologies........................... 69

· P&H Dachbau..................................... 71, 119

· Haack Jalousien..................................71, 117

· HAW Ausbildungszentrum

für Handel und Wirtschaft.........................73

· Kath. Schulzentrum für soziale Berufe.... 89

· EJF gemeinnützige AG................ 2. USS, 70

U-Z

Uhren, Schmuck.........................................49

Unfallschadengutachten, -schäden........131

Unternehmensgründungen.................57, 62

Unternehmerkreis Schöneweide.......64, 65

Veranstaltungshaus, Eventlocation............9

Volkshochschule Treptow-Köpenick.........35

Webdesign.................................................65

Werkstätten für Menschen mit

Beeinträchtigungen...................................64

Wintergärten............................................ 123

Wirtschaftsförderung ....................51, 55, 57

Wirtschaftskreis Treptow-Köpenick...........63

Wissenschafts- und Technologiepark

Adlershof......................................................5

Wohnaccessoires................................ 44, 84

Wohnquartiere................................. 126, 129

Wohnungsnotfallhilfe.................................79

Wohnungsunternehmen...........127, 128, 129

Yoga..........................................................108

YouGrow Frauennetzwerk..................58, 59

Familien- und

Geschäftsdrucksachen

146

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Unsere Expertinnen und Experten für Ihre Gesundheit, u. a.

Wir sind

für Sie da!

Brustzentrum

Chefärztin Dr. med. Anke Kleine-Tebbe

Telefon: (030) 30 35 - 30 50

Klinik für Allgemein-, Viszeral- und

minimalinvasive Chirurgie

Chefarzt Prof. Dr. med. Matthias Pross

Telefon: (030) 30 35 - 33 17

Klinik für Innere Medizin –

Schwerpunkt Kardiologie

Chefarzt Dr. med. Iskandar Atmowihardjo

Telefon: (030) 30 35 - 33 18

Klinik für Neurologie

Chefarzt Prof. Dr. med. Robert Stingele

Telefon: (030) 30 35 - 34 11

Klinik für Gefäßmedizin

Chefarzt Dr. med. Malte Weinrich

Telefon: (030) 30 35 - 33 58

Klinik für Nuklearmedizin

Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Konrad Mohnike

Telefon: (030) 30 35 - 3949

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

Chefarzt Dr. med. Rainer Wieth

Telefon: (030) 30 35 - 33 26

Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Chefarzt Dr. med. Matthias Hesse

Telefon: (030) 30 35 - 33 13

Klinik für Innere Medizin –

Schwerpunkt Gastroenterologie,

Hämatologie und Onkologie, Nephrologie

Chefarzt Dr. med. René Pschowski

Telefon: (030) 30 35 - 33 19

Klinik für Innere Medizin –

Schwerpunkt Geriatrie

Chefärztin Dr. med. Nadine Martin

Telefon: (030) 30 35 -35 05

Klinik für Urologie

Chefarzt Prof. Dr. med. Jan Roigas

Telefon: (030) 30 35 - 30 15

Zentrale Notaufnahme

Chefarzt Dr. med. Steffen Richter

Telefon: (030) 30 35 - 3915

DRK Kliniken Berlin Köpenick

Salvador-Allende-Str. 2 – 8, 12559 Berlin

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