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Detmolder Kurier 265

Frühling Schloss Emil Peters Kurtheater Caro Drogen Winzerkruste Jugend musiziert

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Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024<br />

Heimatzeitung für Detmold und Umgebung<br />

gegründet 2004<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-21 Anzeigen und Beilagen: 05234-204499 <strong>Kurier</strong>-Verlag - meine Heimat zum Lesen<br />

Detmold freut sich auf das<br />

Frühlingsfest Anfang April<br />

Rund um den<br />

grünen Daumen<br />

DEIN ARBEITGEBER<br />

IN DER REGION.<br />

WIR STELLEN EIN!<br />

AKTUELL GESUCHT:<br />

MECHATRONIKER<br />

(M/W/D)<br />

BADMEINBERGER.DE/KARRIERE<br />

Auch in den derzeit trüben Tagen gibt es<br />

Hoffnung. Der Frühling steht unmittelbar<br />

bevor, die Kraniche kommen aus ihren Winterquartieren<br />

zurück in heimische Breiten und<br />

die Menschen sehnen sich nach mehr Sonnenschein<br />

und höheren Temperaturen. Und<br />

wer genau hinsieht, findet bereits den einen<br />

oder anderen Frühlingsboten. In Detmold<br />

wirft das Frühlingsfest Anfang April bereits<br />

seine Schatten voraus. Das Frühlingsfest mit<br />

Kirmes und verkaufsoffenem Sonntag, am 7.<br />

April 2024, begeistert alljährlich unter dem<br />

traditionellen Motto „Fit ins Frühjahr“ die<br />

Besucher aus nah und fern. Gemeinsam mit<br />

vielen Akteuren wird ein buntes Programm<br />

zusammengestellt: So präsentieren sich<br />

zahlreiche <strong>Detmolder</strong> Sportvereine in der<br />

gesamten Innenstadt und zeigen viele Möglichkeiten,<br />

sich sportlich zu betätigen. Damit<br />

der Garten auch fit ins Frühjahr starten kann,<br />

dreht sich vor der Rosental Galerie und am<br />

Hasselter Platz alles um den grünen Daumen.<br />

Bald blüht es wieder am <strong>Detmolder</strong> Wallgraben.<br />

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<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024 Seite 2<br />

Gespräch an der Theke<br />

Hallo Hermann, hast du schon gehört, dass in Schötmar der „Schneemann“<br />

unterwegs war?<br />

Wieso der „Schneemann“, Karl, wollten sich ein paar besondere Narren<br />

- die Zeit wäre ja recht gut getroffen - etwa zum nasalen Konsum<br />

verleiten lassen?<br />

Hatte man schon gedacht, Hermann, als man am Montagnachmittag<br />

ein Tütchen mit einer weißen Substanz gefunden hatte, welches auf ein<br />

Auto geworfen wurde!<br />

Und was wurde aus dem „Anschlag“, Karl?<br />

Alles nur heiße Luft, Hermann! Fünf Stunden Aufregung um ein<br />

klassisches Haushaltmittel aus dem Lebensmittelbereich. Ich vermute<br />

Backpulver!<br />

Naja, Karl, da konnten das FBI und die anderen Dienste ja zu Hause<br />

bleiben, eigentlich schade, aber wer den Spaß bezahlt, sollte ja noch<br />

ermittelt werden oder?<br />

Klar, Hermann, aber ein wenig Aufregung kostet immer etwas!<br />

Aber es gibt ja noch andere Angelegenheiten in Lippe, welche endlich<br />

mal gelöst werden sollten, Karl. Ich denke da an die Kaufverträge für<br />

die „Obere Mühle“ in Detmold!<br />

Ja, Hermann, still ruht der See an der „Oberen Mühle“, bis auf ein paar<br />

unverwüstliche Kalt-Badende im vorbei rauschenden Knochen-Bach tut<br />

sich absolut nichts in dem Gemäuer, welche schon ursprünglich seit Ende<br />

Juli vergangenen Jahres voll bewirtschaftet sein sollte!<br />

Ist denn sonst noch etwas unklar, Karl?<br />

Ich glaube schon, Hermann! Nur noch ein paar kleine „Flurbereinigungen“<br />

und schon sollte es klappen, meint man hoffnungsvoll!<br />

Da bin ich ja gespannt, Karl, was man in ca. 30 Jahren drüber spricht!<br />

Da gibt es aber Wichtigeres hier in Lippe, Hermann. Ich denke da nur<br />

an den Nationalpark Eggegebirge!<br />

Genau, Karl, hier können die Lipper online unter www.national-park.<br />

nrw.de Fragen stellen, was sie über dieses Vorhaben wissen wollen.<br />

Auch können sie in verschiedenen Vorträgen Informationen erfahren!<br />

Aber es gibt noch eine wichtige Frage, nicht nur hier in im Fürstentum<br />

Lippe, Hermann!<br />

Spann mich nicht so auf die Folter, Karl!<br />

Also, Hermann, wie klappt es mit dem E-Rezept? Was muss ich machen,<br />

wenn die Stadtwerke auf das sogenannte „H-Gas“ umsteigen?<br />

Dann erzähl mal, Karl!<br />

Ganz einfach, Hermann, zu eins: Die Verbraucherzentrale startet unter<br />

www.verbraucherzentrale.nrw/mein-e-rezept einen kostenlosen Online-<br />

Selbstlernkurs zum elektronischen Rezept und zu zwei: Zur Erdgasumstellung<br />

steht alles unter www.egu-detmold.de. Alles ganz einfach, so<br />

wie kleine Helle verköstigen!<br />

Genau, Karl, Stößchen! Wie man unter „Beute-Lippern“ sagt.<br />

So soll es sein, Hermann: „Iss, was gar ist, trink, was klar ist, red, was<br />

wahr ist! Prost zusammen!<br />

Reztilup<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-21 Anzeigen und Beilagen: 05234-204499<br />

Vorbereitende Arbeiten zur Umgestaltung des Schlossplatzes gestartet<br />

„Gute Stube der Stadt“ wird rausgeputzt<br />

Der Schlossplatz ist das Herzstück<br />

der historischen Altstadt in<br />

Detmold und besonders in den<br />

Sommermonaten ein Lieblingsort<br />

vieler <strong>Detmolder</strong>innen und<br />

<strong>Detmolder</strong>. Weil der Park in die<br />

Jahre gekommen ist und für die<br />

Herausforderungen des Klimawandels<br />

präpariert werden muss,<br />

beginnen in der kommenden Woche<br />

die vorbereitenden Arbeiten<br />

für die insgesamt etwa 19 Monate<br />

andauernde Umgestaltung.<br />

Für Bürgermeister Frank Hilker<br />

ist dies ein zukunftsweisender<br />

Schritt: „Das Konzept ermöglicht<br />

uns nun, den Schlossplatz<br />

in seiner bisherigen Form zu<br />

erhalten und ihn gleichzeitig den<br />

künftigen Anforderungen der<br />

Menschen anzupassen.“ Es gehe<br />

auch darum, den Schlossplatz in<br />

Bezug auf Infrastruktur und Bodenbelag<br />

so zu ertüchtigen, dass<br />

er für Freiluftveranstaltungen wie<br />

den Weihnachtsmarkt oder „Lippe<br />

kulinarisch“ bei schlechter<br />

Witterung besser genutzt werden<br />

kann, so Hilker.<br />

Bevor insgesamt 39 neue Bäume<br />

auf dem Schlossplatz gepflanzt<br />

werden können, müssen zunächst<br />

neun leider nicht mehr<br />

intakte Bäume entfernt werden,<br />

bedauerte die Stadtverwaltung.<br />

Die Arbeiten des ersten Bauabschnitts<br />

beginnen am 1. März.<br />

Sie umfassen umfangreiche<br />

Tiefbaumaßnahmen wie den<br />

Bau von Rigolen, Brunnen, Zisternen<br />

und Kanalarbeiten sowie<br />

der Erneuerung aller befestigten<br />

Wegeflächen. Zuständig für die<br />

Außenanlagen ist der Fachbereich<br />

6 Stadtentwicklung Team<br />

Umwelt- und Freiraumplanung,<br />

für den Kanal- und Rigolenbau<br />

der Fachbereich 5 Tiefbau- und<br />

Immobilienmanagement.<br />

Die Bauzeit wird voraussichtlich<br />

bis zum Herbst 2025 andauern.<br />

In dieser Zeit wird der<br />

gesamte Schlossplatz um- und<br />

neu gestaltet. So entsteht parallel<br />

zur Stadthalle mit der Esplanade<br />

eine große, baumüberstandene<br />

Aufenthaltsfläche, an die sich<br />

ein neuer Kinderspielplatz anschließt.<br />

Unter der Oberfläche<br />

der Esplanade wird ein großes<br />

Wasserreservoir - nach dem<br />

Prinzip der Schwammstadt -<br />

für die neuen und bestehenden<br />

Bäume angelegt. Ein weiterer<br />

Baustein ist der Bau eines Tiefbrunnens<br />

und einer Zisterne, die<br />

die Bewässerung des wertvollen<br />

Baumbestandes in Trockenzeiten<br />

sicherstellen.<br />

„Der Schlossplatz ist ein historischer<br />

Garten, den wir nun mit<br />

vielen verschiedenen Maßnahmen<br />

aufwerten, zu einer noch<br />

grüneren Oase gestalten und vor<br />

allem auf die Herausforderungen<br />

Flanieren im Spiel von Licht und Schatten: Die Visualisierung zeigt, wie der Schlossplatz im kommenden<br />

Jahr aussehen wird.<br />

Quelle: FRL<br />

des Klimawandels vorbereiten“,<br />

fasst Projektleiterin Susanne<br />

Hoffjann von der Stadt Detmold<br />

den Hintergrund der Maßnahme<br />

zusammen.<br />

Der historische Muschelbrunnen<br />

wird zum neuen Mittelpunkt<br />

des Schlossplatzes und<br />

künftig von zahlreichen Sitzgelegenheiten<br />

umgeben sein,<br />

die zum Verweilen einladen.<br />

Der Fontänenbrunnen vor dem<br />

Residenzschloss bekommt ein<br />

neues, beleuchtetes Wasserspiel.<br />

Apropos Beleuchtung: Die<br />

wird im gesamten Park komplett<br />

erneuert, auf LED umgestellt<br />

und mit einer intelligenten Steuerung<br />

ausgestattet, um Lichtimmissionen<br />

und Energiekosten zu<br />

reduzieren.<br />

Finanziert werden die umfangreichen<br />

Maßnahmen aus<br />

zwei Förderprogrammen. Über<br />

das Bundesprogramm „Anpassung<br />

urbaner Räume an den<br />

Klimawandel“ fließen rund 1,6<br />

Millionen Euro nach Detmold.<br />

Hinzu kommen Bundes- und<br />

Landesmittel aus der Städtebauförderung<br />

in Höhe von rund<br />

2,9 Millionen Euro.<br />

Alle Planungen wurden mit der<br />

Denkmalbehörde abgestimmt<br />

und vom Stadtentwicklungsausschuss<br />

beschlossen. Der gesamte<br />

Bereich des Schlossplatzes<br />

wird während der Bauarbeiten<br />

mit einem Bauzaun abgesperrt<br />

werden, wobei im Rahmen der<br />

Möglichkeiten in den verschiedenen<br />

Bauabschnitten eine<br />

fußläufige Querung ermöglicht<br />

werden soll. Die Stadt Detmold<br />

bittet für die notwendigen<br />

Absperrmaßnahmen um Verständnis.<br />

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mindestens seit der Eiszeit<br />

hier ALLE Migranten sind!?!<br />

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Äh, wie so<br />

Touristen?<br />

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Imbiss und dem coolsten<br />

Selfiepoint. Die Frage ist<br />

nur: Wie erklärt man so<br />

etwas dusseligen Nazis?


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024 Seite 3<br />

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<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024 Seite 4<br />

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Die Linie 703 Herberhausen<br />

fährt die<br />

Route Siegfriedstraße.<br />

Die Linie 703 Irmgardstraße<br />

ist nun<br />

Linie 705 Eckenerstraße<br />

und fährt den<br />

gewohnten Fahrplan.<br />

Weitere Infos unter<br />

www.stadtverkehr-detmold.de<br />

Aufsicht und Leitung bei der Lebenshilfe<br />

Detmold neu organisiert<br />

Neue Strukturen für die Zukunft<br />

Die Lebenshilfe Detmold hat einen neuen Aufsichtsrat. Dieser tritt an die<br />

Stelle des bisherigen Vorstands. Friedel Heuwinkel ist Vorsitzender des<br />

Aufsichtsrates, Horst Kille von der Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter<br />

und die selbstständige Beraterin Dorothea Ruhe sind seine Vertreter. Zum<br />

Aufsichtsrat gehören weiterhin Rechtsanwältin Andrea Rüchel, Gerald<br />

Thier-Jörg von der Firma Jowat, Björn Körtner von der Volksbank Lippe<br />

und Moritz Lippa vom Netzwerk Lippe. Die neuen Strukturen und eine<br />

damit verbundene Satzungsänderung wurden bereits Ende 2022 von der<br />

Mitgliederversammlung beschlossen, gewählt wurde der Aufsichtsrat bei<br />

der Mitgliederversammlung im Dezember 2023. Den hauptamtlichen<br />

Vorstand bilden Barbara Milde als Vorständin für das Ressort Finanzen<br />

und Management und Stephanie Kleine als Vorständin für das Ressort<br />

Bildung und Teilhabe.<br />

Beide hatten vor der Änderung die Leitung der Lebenshilfe Detmold e.V.<br />

als Geschäftsführerinnern wahrgenommen. „Wir haben uns zukunftsfähig<br />

aufgestellt, um gemeinsam die Herausforderungen anzugehen, die im<br />

Spannungsfeld zwischen ökonomischer Vernunft und sozialer Verantwortung<br />

liegen“, sagte Barbara Milde und ergänzte: „Mit den Anpassungen<br />

der Leitungs- und Aufsichtsstrukturen sind wir auf einem guten Weg.“<br />

Der Aufsichtsrat der Lebenshilfe Detmold: Hinten (v.l.) Gerald Thier-<br />

Jörg, Björn Körtner, Moritz Lippa, Friedel Heuwinkel, Horst Kille,<br />

sowie (vorne, v.l.) Dorothea Ruhe und Andrea Rüchel.<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-21 Anzeigen und Beilagen: 05234-204499<br />

Ausstellung würdigt Dr. Emil Peters anlässlich seines 90. Todestages<br />

„Ein vergessener Oberbürgermeister“<br />

In der Veranstaltungsreihe zum<br />

Holocaust-Gedenken ist im Foyer<br />

des <strong>Detmolder</strong> Rathauses (2. Obergeschoss)<br />

aktuell die Ausstellung „Ein<br />

vergessener Oberbürgermeister. Dr.<br />

Emil Peters 1882-1934“ zu sehen.<br />

Dr. Emil Peters hat die Geschicke<br />

der Stadt von 1920 bis 1933 geleitet.<br />

Nach der Machtübernahme<br />

der Nationalsozialisten wurde der<br />

Jurist misshandelt, verhaftet und aus<br />

seinem Amt entlassen. Verzweifelt<br />

nahm er sich am 12. Februar 1934<br />

das Leben. Nicht einmal seine letzte<br />

Ruhestätte fand er in Detmold.<br />

Dass der Namensgeber der Emil-<br />

Peters-Straße in Detmold selbst<br />

den dort wohnenden Bürgerinnen<br />

und Bürgern kaum bekannt ist, hat<br />

der stellvertretende Bürgermeister<br />

Helmut-Volker Schüte beobachtet:<br />

„Ich war überrascht, dass nur wenige<br />

Menschen den Namen einordnen<br />

konnten.<br />

Umso wichtiger finde ich es, Emil<br />

Peters bei den <strong>Detmolder</strong>innen und<br />

<strong>Detmolder</strong>n in Erinnerung zu rufen<br />

und in Erinnerung zu halten“, sagte<br />

er im Rahmen der Ausstellungseröffnung<br />

vor geladenen Gästen.<br />

Stadtarchivarin Dr. Bärbel Sunderbrink<br />

hat die Geschichte des vergessenen<br />

Oberbürgermeisters erforscht<br />

und die Ausstellung konzipiert. „Wir<br />

wissen wenig über sein privates<br />

Leben, denn einen Nachlass gibt es<br />

nicht. Sein einziger Sohn ist kinderlos<br />

geblieben“, erklärt Dr. Sunderbrink<br />

in ihrer Einführungsrede den Umstand,<br />

dass sehr viel Recherche weit<br />

über Detmold hinaus nötig war,<br />

um die Inhalte für die Ausstellung<br />

zusammenzutragen.<br />

„Am Morgen des 31. März 1933<br />

endete Emil Peters Tätigkeit für<br />

Vor drei Jahren verstarb der Oboist<br />

und langjährige Professor der Hochschule<br />

für Musik Detmold, Helmut<br />

Winschermann, wenige Wochen vor<br />

seinem 101. Geburtstag. Bis ins hohe<br />

Alter wirkte er als Dirigent seines<br />

eigenen Ensembles, der „Deutschen<br />

Bachsolisten“, und hinterließ ein<br />

bedeutendes musikalisches Erbe.<br />

Sein letztes Konzert mit diesem<br />

Orchester im Jahr 2015 im Alter von<br />

95 Jahren war ein beeindruckender<br />

Erfolg und zeugte von seiner unermüdlichen<br />

Hingabe zur Musik. Nun<br />

ehren ehemalige Studierende seinen<br />

bemerkenswerten Beitrag mit einem<br />

Gedenkkonzert.<br />

Die Veranstaltung findet am 25.<br />

Februar um 11.30 Uhr im Brahms-<br />

Saal statt. Winschermann trat seine<br />

Professur kurz nach Gründung<br />

der Hochschule an und prägte die<br />

künstlerische und pädagogische<br />

Entwicklung am Haus nachhaltig.<br />

Mit einer durch Corona entstandenen<br />

Verspätung bietet sich nun die<br />

Gelegenheit, das Leben und Schaffen<br />

von Helmut Winschermann zu<br />

würdigen. Das Programm des Konzerts<br />

ist geprägt von Werken Johann<br />

Sebastian Bachs, mit denen sich der<br />

Oboist zeitlebens tief verbunden<br />

fühlte. Er arrangierte viele seiner<br />

Stücke für größere Ensembles, darunter<br />

auch die „Kunst der Fuge“,<br />

die Winschermann seit 1958 über<br />

100 Mal aufführte und weiterentwi-<br />

Dr. Bärbel Sunderbrink, Leiterin des <strong>Detmolder</strong> Stadtarchivs, hat intensiv und weit über die Grenzen<br />

Detmolds hinaus recherchiert, um die Inhalte für die Ausstellung über den vergessenen Oberbürgermeister<br />

Dr. Emil Peters zusammenzutragen.<br />

Foto: Stadt Detmold<br />

die Stadt Detmold nach 13 Jahren Die Ausstellung beleuchtet den stets vertuscht. Seine Witwe ließ<br />

gewaltsam. In der Freiligrathstraße Werdegang des in Lippstadt geborenen<br />

seine Urne in ihrer Heimatstadt Fins-<br />

wurde er Opfer eines vorgetäuschten<br />

und beruflich viel herumgekomterwalde<br />

begraben. „Emil Peters‘<br />

Überfalls durch SA und NS-Kraftfahrerkorps,<br />

menen Peters sowie seine Versuche, Karriereweg steht exemplarisch für<br />

die eine Inschutzhaft-<br />

die Gewalt der Nationalsozialisten einen kommunalen Spitzenbeamten,<br />

nahme – der verschleiernde Begriff zurückzuweisen. Er stellte sich zum der als Verwaltungsjurist die vielfältigen<br />

für dieses Disziplinierungsmittel Beispiel schützend vor den jüdischen<br />

Anforderungen der Weimarer<br />

gegenüber Regimekritikern – zur Künstler Josef Plaut, wehrte sich gegen<br />

Jahre zu bewältigen wusste, der aber<br />

Folge hatte“, blickt Dr. Bärbel Sunderbrink<br />

die Entlassung regimekritischer nicht bereit war, sich dem NS-System<br />

zurück. Emil Peters wurde Mitarbeiter der Stadt und versuchte anzudienen“, so Sunderbrink. Die<br />

schließlich zur Niederlegung seines das Hissen von Nazi-Symbolen am Ausstellung im <strong>Detmolder</strong> Rathaus<br />

Amtes gezwungen und schied am Rathaus zu verhindern.<br />

sehe sie auch als einen Beitrag, um<br />

12. Februar 1934, also vor genau Die wahren Gründe des Todes von Emil Peters seine Würde zurückzugeben.<br />

90 Jahren, freiwillig aus dem Leben. Oberbürgermeister Dr. Peters wurden<br />

Ehemalige Studierende gedenken Helmut Winschermann am 25. Februar<br />

Ein Leben für Johann Sebastian Bach<br />

Gehörte zur Gründergeneration<br />

der Hochschule: Der Oboist und<br />

Dirigent Helmut Winschermann.<br />

Foto: privat<br />

ckelte. Zwei Sätze daraus werden im<br />

Konzert zu hören sein. Sopranistin<br />

Yi Jae Kim singt eine Arie aus der<br />

Johannes-Passion sowie die Arie<br />

aus der Hochzeitskantate „Weichet<br />

nur betrübte Schatten“. Darüber<br />

hinaus erklingen zwei Triosonaten<br />

für Oboe, Englischhorn und Fagott<br />

von Johann Sebastian Bach sowie<br />

das Duett für Flöte und Oboe<br />

Nr. 4 von Wilhelm Friedemann<br />

Bach. Keiji Suemasa trägt Johann<br />

Philipp Kirnbergers Sonate für<br />

Oboe d’amore in B-Dur vor. Die<br />

musikalische Leitung des Konzerts<br />

übernimmt der Oboist Hansjörg<br />

Schellenberger. Mitwirkende sind<br />

außerdem Susanne Hoper (Flöte),<br />

Kirsten Kadereit-Weschta (Oboe),<br />

Jörg-Peter Mittmann (Englischhorn),<br />

Birgit Schmieder (Oboe),<br />

Christiane Menzel (Fagott) sowie<br />

Hyun Sun Park (Cembalo). Helmut<br />

Winschermann fand seine<br />

musikalische Berufung durch die<br />

Religiosität seines Elternhauses<br />

und seine Liebe zur Violine, die<br />

ihn schließlich zur Oboe führte.<br />

Seine musikalische Karriere wurde<br />

durch seine Zeit beim Städtischen<br />

Orchester Witten, seinen Dienst<br />

beim Musikkorps der Luftwaffe<br />

und seine späteren Engagements<br />

in Frankfurt/Main und Amsterdam<br />

geprägt. Mit dem Flötisten Kurt<br />

Redel und der Cembalistin Irmgard<br />

Lechner war er Mitbegründer des<br />

Kammermusikensembles Collegium<br />

Pro Arte München, das später<br />

Collegium Instrumentale Detmold<br />

hieß. Mit dem Kehr Trio nahm er<br />

W. A. Mozarts Oboenquartett in<br />

F-Dur (KV 370) auf, das 1957 bei<br />

Telefunken erschien. Als Solist<br />

unternahm er zahlreiche Tourneen<br />

und arbeitete häufig mit der Cappella<br />

Coloniensis, dem Saarländischen<br />

Kammerorchester unter der Leitung<br />

von Karl Ristenpart und dem Stuttgarter<br />

Kammerorchester von Karl<br />

Münchinger zusammen. Im Jahr<br />

1960 gründete er die „Deutschen<br />

Bachsolisten“, ein Ensemble, das<br />

er sowohl als Oboist als auch vom<br />

Dirigentenpult aus leitete und mit<br />

dem er weltweit Konzertreisen<br />

unternahm. Mit diesem führte er<br />

die Werke Johann Sebastian Bachs<br />

historisch informiert auf. Helmut<br />

Winschermann erhielt zahlreiche<br />

Auszeichnungen für sein herausragendes<br />

Wirken, darunter den<br />

Verdienstorden der Bundesrepublik<br />

Deutschland im Jahr 1970,<br />

die Ehrenmitgliedschaft der Royal<br />

Academy of Music 1992 und zuletzt<br />

den Georg Philipp Telemann-Preis<br />

der Landeshauptstadt Magdeburg<br />

im Jahr 2013, außerdem den Edison-<br />

Preis für mehrere Aufnahmen.<br />

Als musikwissenschaftlich engagierter<br />

Künstler entdeckte und<br />

veröffentlichte Helmut Winschermann<br />

viele Stücke von Telemann<br />

und bearbeitete bedeutende Werke<br />

wie die „Kunst der Fuge“, das<br />

„Musikalische Opfer“ sowie die<br />

„Goldberg-Variationen“ von Bach.<br />

Sein Beitrag zur Musikwelt bleibt<br />

unvergessen und sein Vermächtnis<br />

lebt in der Musikalität und Hingabe<br />

seiner ehemaligen Studierenden und<br />

Bewunderer weiter. Der Eintritt zu<br />

dem Konzert ist frei, jedoch wird<br />

um vorherige Anmeldung unter der<br />

E-Mail-Adresse winschermannkonzert@gmx.net<br />

gebeten, um das<br />

Platzkontingent optimal zu planen.<br />

Pflege on Tour in Detmold und Horn-Bad Meinberg<br />

am 29. Februar unterwegs<br />

Einblicke in den Pflegeberuf<br />

Die „Pflege on Tour“ macht am Donnerstag, 29. Februar,<br />

Station in Detmold und Horn-Bad Meinberg:<br />

Das Projekt bietet Interessierten die Möglichkeit,<br />

einen praktischen Einblick in den Pflegeberuf zu erlangen.<br />

Dazu organisieren die Wirtschaftsförderung<br />

und die Quartiersentwicklung des Kreises Lippe mit<br />

verschiedenen Kooperationspartnern den Besuch in<br />

Einrichtungen, die ihren jeweiligen Schwerpunkt<br />

vorstellen. Ziel ist es, dem Fachkräftemangel aktiv<br />

entgegenzuwirken.<br />

Der Pflegeberuf bietet nicht nur eine sinnvolle<br />

und erfüllende Tätigkeit, sondern auch gute Karrierechancen<br />

und Entwicklungsmöglichkeiten.<br />

Das Projekt möchte interessierten Menschen die<br />

Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild von diesem<br />

Beruf zu machen und ihnen die vielen Facetten der<br />

Pflege aufzeigen. Bei der „Pflege on Tour“ öffnen<br />

verschiedene Pflegeanbieter ihre Türen und bieten<br />

Führungen, Workshops und praktische Übungen an.<br />

Die Teilnehmenden haben die Chance, direkt mit<br />

Pflegekräften und Ansprechpersonen in Kontakt zu treten und<br />

sich über die Anforderungen und Möglichkeiten des Berufs<br />

zu informieren. Dabei geht es unter anderem um Themen<br />

wie die verschiedenen Ausbildungswege, den Arbeitsalltag<br />

und die Perspektiven im Pflegebereich.<br />

Bisher führte die Pflege on Tour bereits durch Bad Salzuflen,<br />

Lemgo, Kalletal, Extertal und Dörentrup. Jetzt öffnen von<br />

14 bis 18 Uhr die Junge Pflege der Kreissenioreneinrichtung<br />

und die Tagespflege der St. Elsiabeth-Stiftung Haus am<br />

Dolzer Teich in Detmold sowie das SeniorenZentrum Am<br />

Markt in Horn-Bad Meinberg ihre Türen. Die Teilnehmenden<br />

werden von den Organisatoren mit einem Bulli von Station<br />

zu Station gefahren. Treffpunkt ist am Bahnhof Detmold.<br />

Das Angebot richtet sich sowohl an ausgebildete Pflegefachkräfte,<br />

die sich beruflich umorientieren oder in den Beruf<br />

zurückkehren möchten, als auch an Personen, die sich für<br />

den pflegerischen Bereich interessieren. Die Veranstaltung<br />

ist kostenfrei. Wer Interesse hat, kann sich anmelden bei<br />

Petra Elsner von der Kreiswirtschaftsförderung unter 05231<br />

62-1471 oder per E-Mail an pflegenetzwerk@kreis-lippe.de.


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-21 Anzeigen und Beilagen: 05234-204499 <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024 Seite 5<br />

August-Hermann-Francke Kita ist jetzt Literaturkita<br />

Förderung von Sprach- und Lesekompetenz<br />

Die August-Hermann-Francke Kita in der Richthofenstraße<br />

hat kürzlich die Zertifizierung als Literaturkita erhalten.<br />

Durch Kooperationen mit der Stadtbücherei Detmold und<br />

dem Lichtzeichenverlag konnte die Kita ihr Angebot im<br />

Bereich Sprach- und Leseförderung ausbauen.<br />

Die Zertifizierung als Literaturkita ist ein Qualitätsmerkmal<br />

für Einrichtungen, die sich besonders für die Förderung von<br />

Sprach- und Lesekompetenz bei Kindern einsetzen. Die<br />

August-Hermann-Francke Kita hat sich bereits im Vorfeld<br />

und dann nochmal im Rahmen des Zertifizierungsprozesses<br />

intensiv mit verschiedenen Aspekten der frühkindlichen<br />

Sprachentwicklung auseinandergesetzt und ihr pädagogisches<br />

Konzept entsprechend angepasst. So stellt die Kita<br />

den Kindern über 700 Bücher aus unterschiedlichen Bildungsbereichen<br />

zur Verfügung. Auch die Eltern sind dazu<br />

eingeladen, in einer gemütlichen Leseecke in den Büchern<br />

zu lesen und zu stöbern.<br />

Durch die Zusammenarbeit mit dem LWL-Bildungszentrum<br />

Jugendhof Vlotho konnte die Kita auf vielfältige Weise<br />

von dessen Expertise im Bereich frühkindlicher Bildung profitieren.<br />

Zwei Mitarbeiterinnen des Teams wurden in Workshops<br />

und Fortbildungen geschult und erhielten wertvolle<br />

Anregungen zur Gestaltung eines literaturpädagogischen<br />

Angebots. Die Kooperationen mit der Stadtbibliothek und<br />

dem Lichtzeichen-Verlag weiten das Angebot noch weiter<br />

aus: Medienkisten, Informationen zu Veranstaltungen,<br />

Bauchausstellungen und das Leseförderprogramm „Auf<br />

ins Leseabenteuer“ sorgen für noch mehr Vielfältigkeit in<br />

der Sprach- und Leseförderung.<br />

„Wir freuen uns sehr über die Zertifizierung als Literaturkita“,<br />

sagt Kita-Leiterin Helene Klassen „Die Förderung<br />

von Sprache und Kommunikation ist uns ein besonderes<br />

Anliegen, und wir sind stolz darauf, dass unsere Bemühungen<br />

auf diesem Gebiet nun offiziell anerkannt wurden.“ Die<br />

August-Hermann-Francke Kita wird ihr literaturpädagogisches<br />

Angebot auch zukünftig weiter ausbauen und sich aktiv Rahel Klundt sind stolz auf die Zertifizierung als<br />

Kitaleitung Helene Klassen und Mitarbeiterin<br />

für die Sprach- und Leseförderung bei Kindern engagieren. Literaturkita.<br />

Foto: CSV Lippe<br />

15 Teams wetteiferten um den „Heiner-Ostmann-Pokal“ beim Kegelturnier der SPD.<br />

Schwarzenbrinker holen erneut den Heiner-Ostmann-Pokal<br />

15 Teams kegeln mit der SPD<br />

Die Schwarzenbrinker haben ihren<br />

Titel verteidigt. Beim Heidenbachpost-Pokalkegeln<br />

der Heidenoldendorfer<br />

Vereine sicherten sie sich<br />

zum zweiten Mal hintereinander<br />

den „Heiner-Ostmann-Pokal“. Der<br />

Wettbewerb wird seit 39 Jahren von<br />

der örtlichen SPD ausgerichtet. In<br />

diesem Jahr waren 15 Mannschaften<br />

im „Kohlpott“ am Start.<br />

Fünf Kegler werfen fünf Mal „in<br />

die Vollen“ und versuchen fünf Mal<br />

abzuräumen und das Ganze in zwei<br />

Durchgängen. Das sind grob die<br />

Turnierregeln des traditionsreichen<br />

Kegelwettbewerbs. In diesem Jahr<br />

erreichten die Kegler des Freibadfördervereins<br />

390 Holz und sicherten<br />

sich so die Siegertrophäe. „Wenn es<br />

den Schwarzenbrinkern gelingt, auch<br />

im nächsten Jahr zu gewinnen, müssen<br />

wir einen neuen Pokal kaufen“,<br />

verrät SPD-Chef Dennis Maelzer.<br />

Dann ginge der Wanderpokal in den<br />

Besitz der Seriensieger über. Am<br />

dichtesten auf den Versen waren in<br />

diesem Jahr die Kegler der Feuerwehr.<br />

Ihre beiden Teams holten mit<br />

352 und 338 Holz die Plätze zwei<br />

und drei.<br />

Mit dabei waren auch mit den<br />

Abräumen I und II und dem Team<br />

Pinneken insgesamt drei Hobby-<br />

Teams, die im Vorderfeld landeten.<br />

Das Team der Sozialdemokraten<br />

landete mit 276 Holz auf Platz sechs<br />

und war damit hoch zufrieden. Denn<br />

die CDU, die gleich mit zwei Mannschaften<br />

angetreten war, blieb mit<br />

258 und 222 Holz deutlich hinter den<br />

Gastgebern zurück. Immerhin gelang<br />

dem Team CDU II etwas, was den<br />

Sozialdemokraten verwehrt blieb.<br />

Sie holten einen Pokal. Allerdings<br />

den für das „Schlusslicht“, der als<br />

kleiner Trost dienen soll.<br />

Weiterhin am Start waren die AWO,<br />

die Fördervereine der Grundschule<br />

und der Hauptschule Heidenoldendorf<br />

ein Team der Erzieherinnen<br />

der Margarete-Wehling-Stiftung<br />

sowie eine Lehrermannschaft der<br />

Hauptschule. Auf viel Zuspruch<br />

stieß ein weiteres Team. Außer Konkurrenz<br />

trat das „Kinder-Team“ an,<br />

das immerhin 217 Holz holte. Für<br />

die Kinder ging es aber nicht um<br />

Pokale, sondern um Vanilleeis als<br />

Belohnung. Die Teilnahmegebühr<br />

von 15 Euro pro Mannschaft soll<br />

auch in diesem Jahr an einen guten<br />

Zweck gehen. Da der „Kohlpott“ die<br />

Bahnen kostenfrei zur Verfügung<br />

stellte, sogar in voller Höhe.<br />

Platz Team<br />

Holz<br />

1.Freibad 390<br />

2.Feuerwehr I 352<br />

3.Feuerwehr II 338<br />

4.Abräumer 298<br />

5.Pinneken (Gast) 279<br />

6.SPD 276<br />

7.Die Abräumer II 274<br />

8.AWO 262<br />

9.CDU I 258<br />

10GS Heidenoldendorf 257<br />

10.Margarete-Wehling-Stift. 257<br />

12.HSH Förderverein 252<br />

13.HS Heidenoldendorf 246<br />

14.CDU II 222<br />

Kinderteam 217<br />

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<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024 Seite 6<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-21 Anzeigen und Beilagen: 05234-204499<br />

Vorverkauf für die Schlagernacht in<br />

Donop am 22. März gestartet<br />

Stargast ist Anna-Maria<br />

Zimmermann<br />

Die Gaststätte Wittelmeyer präsentiert in Verbindung mit dem 100-jährigen<br />

Jubiläum des MGV Donop eine große Schlagernacht mit der bekannten<br />

Sängerin Anna-Maria Zimmermann. Die Veranstaltung startet am 22. März<br />

2024, Einlass ist ab 20:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Donop. Der<br />

Vorverkauf läuft bereits. Tickets gibt es im Vorverkauf für 15 Euro bei<br />

Blomberg Marketing e.V.; in der Gaststätte Wittelmeyer, im Autohaus<br />

Niere in Donop und bei Expitur-Reisen in Lemgo. Falls vorhanden, gibt<br />

es Tickets für 18 Euro an der Abendkasse.<br />

Theaterabend mit der Schaumburger<br />

Bühne am 2. März 2024<br />

„37 Ansichtskarten“<br />

Vor 100 Jahren ist Charles Aznavour geboren. Stephan Hippe erinnert an ihn.<br />

Veranstaltungen im Kurtheater Bad Meinberg:<br />

Faszination einer anderen Welt<br />

Im Februar gibt es einige Veranstaltungen<br />

im Kurtheater Bad Meinberg.<br />

Charles Aznavours 100. Geburtstag<br />

wird gefeiert, sowie eine Reise ins<br />

„Land der Riesen“ mit der Familie<br />

Mattern aus Leopoldstal. Kartenverkauf<br />

in der Tourist-Information im<br />

Historischen Kurpark, Tel. 05234<br />

20597-0 oder -10, Parkstr. 10 in<br />

Bad Meinberg oder online unter<br />

https://hornbadmeinberg.reservix.<br />

de/events.<br />

Samstag, 17. Februar:<br />

19:30 Uhr: „Charles und wie der<br />

die Welt sah“. Zum 100. Geburtstag<br />

von Charles Aznavour 2024 wird<br />

Stephan Hippe bundesweit mit seiner<br />

multimedialen Theater-Biographie<br />

unterwegs sein. Sie beleuchtet nicht<br />

nur die Karriere dieses einzigartigen<br />

Künstlers, sondern zeichnet zugleich<br />

das Stilbild der goldenen Epoche des<br />

Chansons. Ein Lebensthema und ein<br />

aufregendes Projekt, für das es in der<br />

Entstehungsphase viel Unterstützung<br />

seitens der Familie Aznavour gab.<br />

CHARLES und wie er die Welt sah<br />

ist eine musikalische Biografie der<br />

„Nouvelle Vague“ des Chansons, mit<br />

den schönsten Liedern, Geschichten<br />

und virtuellen Duetten von und<br />

mit Charles Aznavour und seinen<br />

Komplizen.<br />

Samstag, 24. Februar:<br />

19:30 Uhr: „Der Ruf – Reise ins Land<br />

der Riesen“, Premiere des Dokumentarfilms<br />

der Familie Mattern. Gibt es<br />

heute noch Riesen auf der Erde? Dieser<br />

Frage ist die fünfköpfige Familie<br />

Mattern aus Horn-Bad Meinberg im<br />

Sommer 2023 nachgegangen und zu<br />

einem noch nach alter Stammeskultur<br />

lebenden Volk in den Dschungel aufgebrochen.<br />

Eine inspirierende Reise<br />

– voller Spannung und Faszination in<br />

eine andere Welt!<br />

Gibt es Riesen? Der Leopoldstaler Dennis Mattern und seine Familie<br />

machten sich auf die Suche.<br />

Die Schaumburger Theaterbühne kommt am 2. März nach Blomberg.<br />

Die Stadt Blomberg und Blomberg Marketing freuen sich über eine neue<br />

Kooperation mit der Schaumburger Bühne. Am 2. März ab 19:30 Uhr<br />

präsentiert das Theaterensemble sein aktuelles Stück „37 Ansichtskarten“<br />

im Kulturhaus „Alte Meierei“. Zum Inhalt: „Normal“ war Averys Familie<br />

eigentlich noch nie. Doch als er nach einem achtjährigen Europa Reise nach<br />

Hause zurückkehrt, um seiner Familie seine Verlobte vorzustellen, scheint<br />

alles noch viel schlimmer geworden zu sein: Das Haus ist in eine Schieflage<br />

geraten, seine Mutter vergisst ständig alles, sein Vater spielt nur nachts Golf<br />

und Tante Esther hat eine delikate Nebenbeschäftigung angenommen. Averys<br />

Verlobte aber hat genaue Vorstellungen von ihrem zukünftigen Leben<br />

mit ihm – und dazu gehört eben keine verrückte Familie! Eine schwarze<br />

Komödie mit berührenden Momenten über eine ziemlich durchgeknallte<br />

Familie, die ihre sehr eigene Art der Realitätsbewältigung gefunden hat.<br />

Karten gibt es im Vorverkauf bei Blomberg Marketing Tel. 05235 / 5028342,<br />

bei der LZ in Detmold Tel. 05231 / 911 113 und online unter www.event.<br />

lz.de Der Eintritt kostet im Vorverkauf 12 Euro (Abendkasse 14 Euro).<br />

Vortrag am 19. Februar an der<br />

Volkshochschule Detmold<br />

Elektronische Patientenakte<br />

und E-Rezept<br />

Die elektronische Patientenakte ePA ist eine digitale Anwendung,<br />

in die gesetzlich Krankenversicherte selbst Gesundheitsinformationen<br />

ablegen und neue Dokumente auch von ihren Ärzten einstellen<br />

lassen können. Sie wurde 2021 eingeführt und soll durch einen<br />

verbesserten Austausch von gesundheitsbezogenen Informationen<br />

zu einer besseren Gesundheitsversorgung beitragen. Wie funktioniert<br />

das? Welche Vorteile habe ich? Sind meine Daten geschützt?<br />

Am Montag, 19. Februar 2024 von 18:00 bis 19:30 Uhr referiert<br />

Brigitte Dörhöfer (Verbraucherzentrale Detmold) im Vortragsraum<br />

an der Volkshochschule Detmold, Krumme Str. 20, 32756 Detmold.<br />

Anmeldung unter: detmold@verbraucherzentrale.nrw oder VHS<br />

Detmold-Lemgo<br />

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22.-24. MÄRZ 24<br />

Obstbaumschnittkurs<br />

Altbaum der<br />

Biologischen Station<br />

Lippe<br />

Schnitt unter<br />

ökologischen<br />

Aspekten<br />

Seit einigen Jahren veranstaltet<br />

das Projekt „Lebendige<br />

Landschaft Streuobstwiese“<br />

der Biologischen Station Lippe<br />

vielseitige Workshops und<br />

Bildungsveranstaltungen rund<br />

um die Kulturlandschaft Streuobstwiese.<br />

„In diesem Winter<br />

bieten wir noch einen zweitägigen<br />

Obstbaumschnittkurs an“,<br />

erzählt Projektleiterin Vanessa<br />

Kowarsch.<br />

Obstbäume brauchen nämlich<br />

eine sehr spezielle Pflege damit<br />

sie vital bleiben. Bei dem<br />

Kurs am 8. und 9. März in der<br />

Biologischen Station Lippe,<br />

Schieder und auf der Projektwiese<br />

in Detmold vermittelt die<br />

Obstbaumwartin die natürlichen<br />

Wuchsgesetze, die es ermöglichen,<br />

ein tragfähiges Astgerüst<br />

aufzubauen. Freitag ist der<br />

Kursus der Dozenten Stephan<br />

Ahrens und Vanessa Kowarsch<br />

von 18 bis 20 Uhr (Theorie), am<br />

Samstag von 9:30 bis 14 Uhr.<br />

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen<br />

bekommen einen Einblick<br />

in den Verjüngungsschnitt<br />

mit Fruchtholzerneuerung und<br />

den Auslichtungsschnitt. Der<br />

Fokus liegt auf dem Schnitt von<br />

lange ungepflegten und/oder zuvor<br />

unsachgemäß geschnittenen<br />

Obstbäumen und die (Möglichkeiten<br />

und Grenzen der) Umstellung<br />

hin zu einer offenen und belichtetet<br />

Kronenform. Wichtiger<br />

Kursbestandteil ist der Schnitt<br />

unter ökologischen Aspekten.<br />

Gerade alte Obstbäume mit<br />

Totholz und Baumhöhlen sind<br />

ökologisch wertvoll und stellen<br />

besondere Herausforderungen<br />

beim fachgerechten Schnitt<br />

dar. Anmeldung: v.kowarsch@<br />

biologischestationlippe.de.


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-21 Anzeigen und Beilagen: 05234-204499 <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024 Seite 7<br />

Irish Folk in Holzhausen am 17. Februar<br />

Mitreißende irische Musik<br />

Das Holzhauser Kultursyndikat<br />

präsentiert die erste Veranstaltung<br />

des neu gegründeten Vereins: Am<br />

17. Februar um 19:30 Uhr wird die<br />

Irish Folk Band Talis Ambiton die<br />

Gäste in der Kirche im Kurpark<br />

Holzhausen-Externsteine mit auf<br />

eine musikalische Reise auf die<br />

Grüne Insel nehmen. Einlass ist<br />

ab 19 Uhr.<br />

Mitreißende irische Musik in der<br />

Tradition von Clannad, Christy<br />

Moore und vielen anderen bekannten<br />

irischen Musikern, dazu wunderschöne<br />

Melodien und gälische<br />

Texte erwarten die Besucher. Mit<br />

mehrstimmigem Gesang, verschiedensten<br />

Instrumenten und vor allem<br />

viel Spaß mit Liebe zum Detail<br />

möchte Talis Ambiton die Zuhörer<br />

zum Tanzen, Mitsingen und Mitfeiern<br />

begeistern. Leise Balladen<br />

werden zum Träumen einladen.<br />

Die Veranstalter servieren dazu<br />

Guinness und irischen Whiskey.<br />

Der Eintritt ist frei, es wird um eine<br />

Spende für die Künstler gebeten.<br />

Das Holzhauser Kultursyndikat<br />

ist ein neu gegründeter Verein, der<br />

sich der Organisation kultureller<br />

Veranstaltungen im Dorf und damit<br />

der Stärkung der Dorfgemeinschaft<br />

verschrieben hat. So wird unter<br />

anderem eine Neuauflage der 2023<br />

so erfolgreichen „Musikverschwörung“<br />

geplant.<br />

Irisch-Folk-Abend des Holzhauser Kultursyndikats mit der Band Talis<br />

Ambiton in der Kirche in Holzhausen-Externsteine am 17. Februar:<br />

Das Bild zeigt die Band Talis Ambiton mit (v.l.) Jonathan Hölscher<br />

(Gitarre, Mandoline, Gesang), Sonja Göhmann (Gitarre, Akkordeon,<br />

Gesang), Marvin Horstbrink (Bodhran, Cajon; Gesang) sowie Anke<br />

Bockrath (Flöten, Cello, Gesang).<br />

Christian-Dietrich-Grabbe-Preisträger Amir Gudarzi stellt<br />

seinen ersten Roman vor<br />

Lesung: „Das Ende ist nah“<br />

Am Samstag, 24. Februar, um<br />

19:30 Uhr im Grabbe-Haus liest<br />

Amir Gudarzi, Preisträger des<br />

Christian-Dietrich-Grabbe-Preises,<br />

aus seinem ersten Roman „Das<br />

Ende ist nah“.<br />

Während der Proteste im Iran<br />

2009 ist der ehemalige Student A.<br />

gezwungen, sein Land zu verlassen.<br />

Die Erinnerungen an eine Kindheit<br />

und Jugend voller Gewalt nimmt er<br />

mit. Aus einem Künstler wird ein<br />

Flüchtling in Österreich, der offen<br />

und heimlich verachtet wird und<br />

in Lagern und Heimen nicht nur<br />

Einsamkeit und Verzweiflung, sondern<br />

auch Hunger und Demütigung<br />

ertragen muss. In Wien trifft er auf<br />

Sarah, die sich Hals über Kopf in<br />

ihn verliebt. A., der sich nicht öffnen<br />

kann, ist für sie Studienobjekt und<br />

Halt zugleich, obwohl er selber<br />

Halt sucht.<br />

Amir Gudarzi, 1986 in Teheran geboren,<br />

ging auf die damals einzige<br />

Theaterschule im Iran und studierte<br />

danach szenisches Schreiben. Seit<br />

2009 lebt er im Exil in Wien, wo<br />

er als vielfach ausgezeichneter<br />

Amir Gudarzi (hier auf Frankfurter<br />

Buchmesse 2023) liest am 24.<br />

Februar in Detmold.<br />

(inzwischen) österreichischer Dramatiker<br />

und Autor arbeitet. 2021<br />

war er Stipendiat im Literarischen<br />

Colloquium in Berlin und erhielt<br />

den Förderungspreis für Literatur<br />

der Stadt Wien, 2022 wurden ihm<br />

der Kleist-Förderpreis für junge<br />

Dramatiker und Dramatikerinnen<br />

und der Christian-Dietrich-Grabbe-<br />

Preis verliehen, in der Spielzeit<br />

2023/24 ist er Hausautor am Nationaltheater<br />

Mannheim.<br />

Gudarzis Stück „Quälbarer Leib<br />

– Ein Körpergesang“ wird am<br />

19. April am Landestheater Detmold<br />

uraufgeführt. Karten an der<br />

Theaterkasse und unter www.<br />

landestheater-detmold.de.<br />

Stricker ‘s<br />

Unsere Premieren-Tage bieten Ihnen Gelegenheit, sich über die<br />

Markteinführung des neuen Tiguan zu informieren.<br />

» Freitag, 23.02.2024 ab 18 Uhr:<br />

Tiguan Produktshow in lockerer After-Work<br />

Atmosphäre mit Musik, Essen und Getränken.<br />

» Samstag, 24.02.2024 09:00 - 13:00 Uhr:<br />

Probefahrten mit dem neuen Tiguan, T-Cross<br />

und Passat.<br />

Der neue<br />

Tiguan Life<br />

1,5 l eTSI 96 kW (130 PS) 7-Gang-DSG<br />

Kraftstoffverbrauch nach WLTP-Standard: in l/100 km: kombiniert 6,1,<br />

langsam 8,1; mittel 5,9; schnell 5,2, sehr schnell 6,3, CO 2<br />

-Emissionen<br />

(kombiniert) 139 g/km.<br />

Ausstattungshighlights: Leichtmetallräder „Venezia“ 7 J x 17 in<br />

Schwarz, Oberfläche glanzgedreht, Klimaanlage „Air Care Climatronic“<br />

mit 3-Zonen-Temperaturregelung, Parkassistent „Park Assist<br />

Plus“ inkl. Einparkhilfe, App-Connect Wireless für Apple CarPlay und<br />

Android Auto, Automatische Distanzregelung ACC „stop & go“, Fernlichtassistent<br />

„Light Assist“, Lendenwirbelstützen vorn pneumatisch<br />

einstellbar, Gepäckraumboden in 2 Höhen einstellbar u.v.m.<br />

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DIE PREMIERE DES NEUEN TIGUAN!<br />

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Ebenfalls vor Ort: Der neue T-Cross und der neue Passat<br />

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NABU sucht wieder Seniorinnen und<br />

Senioren für Praxisprojekt<br />

Kita-NaturbotschafterInnen –<br />

mehr Natur in Kitas<br />

Heimische Tier- und Pflanzenarten und deren Schutz spielen im Lebensalltag<br />

von Kita-Kindern oft eine untergeordnete Rolle. Gemeinsam mit<br />

Menschen in der nachberuflichen Phase ist der NABU deshalb aktiv und<br />

schafft in ausgesuchten Kindertagesstätten kleine Biotope für die heimische<br />

Natur. Hierzu werden nun zum vierten Mal naturbegeisterte Seniorinnen und<br />

Senioren gesucht, die sich am Rolfschen Hof in Detmold zu sogenannten<br />

Kita-Naturbotschafterinnen und -botschaftern ausbilden lassen möchten.<br />

In der zweijährigen Ausbildung, die aus acht praxisnahen Workshops im<br />

ersten Jahr und drei Erfahrungsaustauschen im zweiten Jahr besteht, wird<br />

das nötige Wissen und Handwerk vermittelt. Ein umfangreiches Handbuch<br />

mit Hintergrundinformationen und zahlreichen Praxistipps ergänzt die<br />

Workshops. Das Engagement in einer Paten-Kita vor Ort beginnt für die<br />

angehenden Naturbotschafterinnen und -botschaftern parallel zur Ausbildung.<br />

Dadurch können die eingeübten Praxistipps zeitnah umgesetzt werden<br />

und die Seniorinnen und Senioren in ihrem Engagement begleitet werden.<br />

Dank der Förderung im Bundesprogramm Biologische Vielfalt und durch<br />

das Umweltministerium Nordrhein-Westfalen kann die zu Beginn des neuen<br />

Jahres startende Ausbildung kostenlos angeboten werden. Für die Teilnahme<br />

können sich Seniorinnen und Senioren mit einem stichpunktartigen<br />

Lebenslauf und kurzen Motivationsschreiben noch bis zum 20. Februar<br />

2024 per E-Mail an kita-naturbotschafterinnen@rolfscher-hof.de bewerben.<br />

Stadtbibliothek stellt in einer Sprechstunde am<br />

22. Februar ihre digitalen Angebote vor<br />

Hörbücher, Filme, Musik<br />

Die Stadtbibliothek Detmold, Leopoldstraße 5, lädt am Donnerstag, 22.<br />

Februar von 16 bis 17.30 Uhr zu einer Vorstellung der digitalen Angebote<br />

der Bibliothek ein. In der Sprechstunde erfahren Interessierte, welches<br />

Sortiment den Leserinnen und Lesern der Stadtbibliothek neben den Medien<br />

im Haus zusätzlich zur Verfügung steht. Mitarbeitende zeigen, wie zum<br />

Beispiel E-Books über die Libby-App heruntergeladen werden, wie Filme<br />

bei „filmfriend“ gestreamt oder bei „tigerbooks“ interaktive Bilderbuchkinos<br />

für Kinder abgespielt werden können. Wer möchte, kann die verschiedenen<br />

Anbieter direkt vor Ort ausprobieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.<br />

Stadtbibliothek lädt Interessierte ein<br />

Rollenspiele mit Cthulhu<br />

Die Stadtbibliothek lädt Interessierte am Freitag, 23. Februar, zu einem<br />

Einstiegsabenteuer des Pen-&-Paper-Rollenspiels Cthulhu in die Leopoldstraße<br />

5 ein. Von 18 bis etwa 20 Uhr gibt es für Teilnehmende zunächst<br />

einen Einstieg in die Welt der Pen-&-Paper-Rollenspiele und speziell in die<br />

Spielewelt des Horror-Rollenspiels „Cthulhu“. Anschließend wird dann in<br />

kleinen Gruppen unter fachlicher Anleitung ein Einstiegsabenteuer gespielt.<br />

Das klassische Horror-Rollenspiel Cthulhu basiert auf den Werken des<br />

Schriftstellers Howard Philipps Lovecraft und zieht seit mehr als 30 Jahren<br />

Spielende in den Bann. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich auch an<br />

Einsteiger, es sind also keine Vorkenntnisse mit Rollenspielen oder Cthulhu<br />

erforderlich. Aufgrund der Thematik sollten Interessierte mindestens 16<br />

Jahre alt sein. Da nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen, ist eine verbindliche<br />

Anmeldung https://pretix.eu/stadtdetmold/Cthulhu/ erforderlich.<br />

Die Teilnahme ist kostenfrei.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024 Seite 8<br />

Wanderungen des Teutoburger Wald-Vereins<br />

Lippe-Detmold<br />

Gäste sind herzlich willkommen<br />

Der TWV Lippe-Detmold e.V. wandert wieder an drei Tagen. Gäste sind<br />

bei allen Wanderungen herzlich willkommen! Eine Anmeldung ist nicht<br />

erforderlich. Alle Informationen zu den Wanderungen und zum Verein<br />

unter https://twv-lippe-detmold.de/ Anfragen per E-Mail an twv-lippedetmold@t-online.de.<br />

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Aktuelle<br />

Änderungen und witterungs- oder gefahrenbedingte Absagen vorbehalten.<br />

Dienstag, 20. Februar: „Über viele Brücken werden wir gehen!“,<br />

Wanderung über acht Kilometer, ab Bahnhof Detmold, Spork-Eichholz,<br />

vorbei am LWL-Freilichtmuseum Detmold. Treffpunkt: Detmold, Bahnhof<br />

um 8:45 Uhr, Einkehr im Café Cup in Detmold, Tel 05231 9611775. Die<br />

Wanderführung liegt bei Heidi Beining und Wolfgang Weibzahl.<br />

Mittwoch, 21. Februar: „Vorbei an See und Teich“, Wanderung über<br />

18 Kilometer über Schieder, Reelkirchen, Bad Meinberg. Treffpunkt ist<br />

Detmold, Kronenplatz, Start um 8:40 Uhr mit Bus Brautlacht, Rückfahrt<br />

um 15:55 Uhr mit Bus 776 ab Kohlenberg, Bad Meinberg, Einkehr ins<br />

Hotel-Restaurant Schauinsland, Bad Meinberg. Die Wanderführung haben<br />

Annegret und Helmut Sommer.<br />

Donnerstag, 22. Februar: „Winterwanderung durch die Senne“, Wanderung<br />

über 14 Kilometer nach Pivitsheide, Sennerandweg, Augustdorfer<br />

Dünenfeld. Treffpunkt in Detmold, Kronenplatz, Start um 8:40 Uhr, weiter<br />

mit Bus 701 ab Bahnhof Detmold, Rückfahrt 15:00 Uhr mit Bus Brautlacht<br />

ab Augustdorf Mitte. Einkehr in Wenzels Ratsstuben, Augustdorf. Die<br />

Wanderführung hat Erika Henken-Mellies.<br />

Jetzt Tickets für die TBV-Heimspiele sichern!<br />

Tickets auch unter tbv-lemgo-lippe.de<br />

oder telefonisch unter 05261/288333 erhältlich.<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-21 Anzeigen und Beilagen: 05234-204499<br />

Sebastian Delius ist der „London King“ und veröffentlicht seinen ersten Song<br />

„Singe nur das, was ich fühle“<br />

Hauptberuflich ist er stets gut<br />

gelaunter Hausleiter beim „Hermannshof-Komfortwohnen“<br />

in<br />

Holzhausen-Externsteine. Nebenberuflich<br />

ist er begeisterter Musiker<br />

mit einer Stimme, die an Barry White<br />

oder Paulo Conté erinnert. Sebastian<br />

Delius startet jetzt eine Karriere als<br />

Sänger. Mit seiner tiefen Bass-Bariton-Stimme<br />

singt der 43-Jährige von<br />

Gefühlen, Höhen und Tiefen – und<br />

von der Liebe.<br />

Eine „tiefe“<br />

Liebeserklärung<br />

„Liebe“, so heißt der erste Song,<br />

zu finden unter YouTube. Unter<br />

dem Künstlernamen „London King“<br />

performt er darin ein Lied voller Leidenschaft,<br />

das auch seinen eigenen<br />

Lebensweg beschreibt. Auf der Burg<br />

Vlotho blickt Delius in den Sonnenuntergang<br />

und singt: „Mach die Arme<br />

auf und nimm, was ich zu geben für<br />

Dich hab“. Eine Liebeserklärung an<br />

eine noch zu findende Frau, denn der<br />

fast 2-Meter-Mann ist zur Zeit Single.<br />

Die Texte „fließen“<br />

Schon immer liebte Delius Musik<br />

und die Bühne, spielte zunächst<br />

Orgel und war Teil von zahlreichen<br />

Bandprojekten. Erst als er mit seinem<br />

jetzigen Produzenten zusammentraf,<br />

erkannten beide die Talente des Gegenübers<br />

– Delius als Songwriter und<br />

Sänger, der Produzent als der Mann,<br />

der beides in eine Form interpretiert.<br />

Ein Screenshot aus Sebastian Delius‘ (The London King) erstem Video „Liebe“.<br />

„Ich schreibe nur Texte über Dinge,<br />

die ich selber erlebt habe und fühle“,<br />

sagt der getrenntlebende Familienvater.<br />

Meistens geht es mit der ersten<br />

Zeile los, dass „fließt es aus mir<br />

heraus“. Das Video kommt richtig<br />

gut an, viele Fans erkennen sich in<br />

den Texten von „The London King“<br />

wieder. Den Stil nennt er „Deutscher<br />

Rhythm and Blues (R’n’B‘)“. Auch<br />

Veranstaltungen im Kurtheater in Bad Meinberg<br />

deshalb ist bereits das zweite Lied in<br />

Planung. Und vielleicht klappt es ja<br />

auch mit der zweiten Karriere – auf<br />

der Bühne in Lippe, Ostwestfalen<br />

oder der Welt?<br />

Musik und Vorlesungen im „KulturBad“<br />

Die Konzerte und Lesungen im<br />

„KulturBad“ finden im Foyer des<br />

Kurtheaters, Parkstraße 10, statt<br />

und werden vom Verein „KulturBad<br />

Meinberg e.V.“ organisiert. Karten<br />

gibt es im Ticketshop über www.<br />

kulturbad-meinberg.de, unter der<br />

Telefonnummer 05234/8797570<br />

oder 0151 41871258, direkt in<br />

Andrea‘s Glücksmasche und an der<br />

Abendkasse. Lesungen kosten 10,<br />

Konzerte 12 Euro Eintritt (5 Euro<br />

mit Kurkarte Bad Meinberg oder als<br />

Vereinsmitglied). Das aktuelle Programm<br />

findet sich auf der Webseite<br />

unter www.kulturbad-meinberg.de.<br />

Die Veranstaltungen starten um 19:30<br />

Uhr statt - Einlass ab 19:00 Uhr.<br />

Dr. Trampel<br />

Am 20. Februar um 19:30 Uhr gibt<br />

es einen Vortrag über das bewegte<br />

Leben des Dr. Trampel, dem Gründer<br />

des Bades Meinberg im Raum<br />

Norderteich im Kurgastzentrum<br />

Bad Meinberg. Im Rahmen der<br />

Vortragsreihe der Kurverwaltung<br />

„Zukunft braucht Herkunft“ lädt<br />

die neugegründete Abteilung „Heimatpflege“<br />

des Vereins KulturBad<br />

Meinberg zu einem Vortrag über den<br />

Erbauer und Gründer des Kur- und<br />

Badeortes Meinberg sehr herzlich<br />

ein. Der Vortrag „Das bewegte Leben<br />

des Dr. Trampel (1737 – 1817), der<br />

vom Referenten Wolfgang Bechtel<br />

gehalten wird, findet am Dienstag,<br />

den 20. Februar 2024 (19.30 Uhr)<br />

im Bad Meinberger Kurgastzentrum<br />

(Raum Norderteich) statt. Der<br />

Eintritt beträgt 5 Euro pro Person,<br />

ist allerdings für Gäste-, Kurkarteninhaber<br />

und Vereinsmitglieder von<br />

KulturBad Meinberg e.V. frei.<br />

Wolfgang Bechtel vom Geneologischen<br />

Arbeitskreis des NHV-Lippe<br />

berichtet in seinem Vortrag über<br />

das Leben eines aktiven und vorausschauenden<br />

Mannes und versucht<br />

anhand von Begebenheiten dessen<br />

Lebenslauf aufzuzeigen. Aus Anlass<br />

seines 250. Geburtstages ist im Jahre<br />

1987 im Historischen Kurpark vor<br />

dem Kurhaus „Zum Stern“ eine<br />

Bronzebüste, die von Bruno Buschmann<br />

geschaffen wurde, aufgestellt<br />

und feierlich eingeweiht worden.<br />

Gestiftet wurde die Büste vom Verein<br />

„1000 Jahre Meinberg.<br />

Sarah McQuaid<br />

Musik im Foyer mit Sarah McQuaid<br />

ist am 22. Februar um 19:30 Uhr.<br />

Sarah McQuaids üppige, schokoladige<br />

Stimme verbindet sich mit<br />

ihrer einnehmenden Persönlichkeit,<br />

„subtiler Meisterschaft auf<br />

der Bühne“ (Huffington Post) und<br />

„brillanter Musikalität“ (fRoots)<br />

auf akustischen und elektrischen<br />

Gitarren, Klavier und (gelegentlich)<br />

Schlagzeug, um ein wirklich immersives<br />

Erlebnis zu schaffen. Geboren in<br />

Spanien, aufgewachsen in Chicago,<br />

mit doppelter irischer und amerikanischer<br />

Staatsbürgerschaft und nun im<br />

ländlichen England ansässig, bringt<br />

sie den Eklektizismus ihrer Herkunft<br />

in ihr „fesselndes, unorthodoxes<br />

Songwriting“ (PopMatters) und die<br />

Wahl des Materials ein, das Genres<br />

umspannt und sich jeder Kategorisierung<br />

entzieht.<br />

Robert C. Marley<br />

Musikalische Autorenlesung am 29.<br />

Februar um 19:30 Uhr mit Robert<br />

C. Marley - Inspector Swanson. Ein<br />

viktorianischer Krimi von Robert C.<br />

Marley - mit Musik von Shankari<br />

Susanne Hill. London 1896 – Bei<br />

Bauarbeiten am neuen U-Bahn<br />

System stoßen Arbeiter auf den in<br />

Badetücher gewickelten Leichnam<br />

eines Mannes. Sämtliche Spuren führen<br />

in ein Dorf bei Edinburgh. Chief<br />

Inspector Donald Swanson sieht sich<br />

gezwungen, den Zug zu besteigen und<br />

gemeinsam mit Sergeant Phelps in<br />

seine schottische Heimat zu reisen.<br />

Dort versucht Frederick Greenland,<br />

der reiche Lebemann aus Bloomsbury,<br />

derweil mehr über die Herkunft<br />

seines Ziehsohnes in Erfahrung zu<br />

bringen. Das gefällt offenbar nicht<br />

jedem. Ein paar Mal entgeht er nur<br />

um Haaresbreite dem sicheren Tod.<br />

Wer steckt hinter den Anschlägen?<br />

Und welche Rolle spielt der Fremde,<br />

der ihnen auf Schritt und Tritt zu<br />

folgen scheint? Schützenhilfe bekommt<br />

Frederick<br />

von<br />

Arthur Conan<br />

Doyle,<br />

der dort gerade<br />

seinen<br />

alten Professor<br />

besucht.<br />

Doch<br />

als ein weiterer<br />

Mord<br />

geschieht,<br />

überschlagen<br />

sich die<br />

Ereignisse.<br />

Selbst<br />

Swanson<br />

muss sich<br />

eingestehen,<br />

dass ein perfider<br />

Mörder<br />

sie an der<br />

Nase herumführt…<br />

Eine Veranstaltung<br />

im<br />

Rahmen von<br />

lila lettern –<br />

literatur aus<br />

westfalen<br />

des Netzwerks<br />

literaturland<br />

westfalen, gefördert durch<br />

das Ministerium für Kultur und<br />

Wissenschaft des Landes NRW und<br />

den Landschaftsverband Westfalen-<br />

Lippe.<br />

Mon Mari et Moi<br />

Musik im Foyer mit „Mon Mari et<br />

Moi“ ist am 7. März um 19:30 Uhr.<br />

Welche Schublade könnte passen?<br />

Für Musikkabarett sind sie nicht albern<br />

genug, fürs Liedermachergenre<br />

wird auf ihren Konzerten eindeutig<br />

zu viel gelacht. Vielleicht allerneuste<br />

deutsche Welle ohne Elektronik? So<br />

oder so, die Wahrscheinlichkeit, sich<br />

nach einem „Mon Mari et Moi“-<br />

Konzertbesuch besser zu fühlen<br />

als vorher, ist sehr hoch. Shakti<br />

(Gesang, manchmal auch Pianica<br />

und Autoharp) & Mathias (Gitarre,<br />

Gesang und andere Effekthaschereien)<br />

spielen Lieder, die ein kleines<br />

Schlupfloch aus dem Alltag bieten.<br />

Eigenwillige Songs, manchmal bisschen<br />

Dada, die durch wunderliche<br />

Geschichten zusammengehalten<br />

werden. Geschichten vom richtigen<br />

Pink, Gute-Laune-Verbreitern,<br />

Mädchen mit Provinzohrringen,<br />

dem Highlight der Woche, Schokoladeneis<br />

oder Tanzflächenrandsitzern.<br />

Wer Lust auf einen schönen Abend<br />

verspürt, kann sich bei einem „Mon<br />

Mari et Moi“-Konzert wunderbar<br />

aufgehoben fühlen. Letztes Jahr<br />

waren sie gleich vier Monate auf der<br />

Liederbestenliste! Mehr unter www.<br />

monmarietmoi.de.<br />

Sarah McQuaid kommt am 22. Februar mit ihrer einnehmenden<br />

Persönlichkeit ins Foyer des Kurtheaters.<br />

Ralf Dorweiler<br />

Autorenlesung mit Ralf Dorweiler<br />

aus dem historischen Roman: „Die<br />

Mission des Goldwäschers“ am 14.<br />

März um 19:30 Uhr. Ein geheimnisvolles<br />

Buch, ein heiß begehrter<br />

Schatz und eine unbarmherzige<br />

Jagd: ein spannendes Abenteuer um<br />

das Gold des Rheins.<br />

Frühjahr 1771. Das beschauliche<br />

Leben des Goldwäschers Frieder<br />

ändert sich schlagartig, als er eines<br />

Tages eine Wasserleiche findet und<br />

einen Buchhändler kennenlernt,<br />

der mit seiner Tochter und einem<br />

Mönch dem sagenhaften Schatz der<br />

Nibelungen auf der Spur ist. Auf<br />

einmal schweben sie alle in höchster<br />

Gefahr, denn ein französischer<br />

Baron hat sich ihnen an die Fersen<br />

geheftet, begierig nach dem Gold<br />

und völlig skrupellos. Da hilft es<br />

wenig, dass sich ihnen auch noch<br />

der junge Jura-Student Johann Wolfgang<br />

Goethe anschließt. Er vermag<br />

zwar, die Hinweise auf den Schatz<br />

zu deuten, sorgt dabei aber für einige<br />

Verwicklungen. Und bald muss sich<br />

nicht nur Frieder zwischen Gold und<br />

Liebe entscheiden ...<br />

Richard Wiemers<br />

Autorenlesung mit Richard Wiemers<br />

- „Das Pentagon-Huhn und<br />

andere Katastrophen“ am 21. März<br />

um 19:30 Uhr. Ein Huhn, sie zu<br />

knechten ... oder: Der Ruf der Freiheit.<br />

Richard Wiemers’ humorige<br />

Pastiches über eine Henne auf großer<br />

Reise. „Washington, 2022. Um der<br />

Enge des heimischen Hofes zu entfliehen,<br />

begibt sich eine Henne auf<br />

abenteuerliche Reise. Wagemutig<br />

erkundet sie die Welt draußen und<br />

lässt sich immer weiter von ihrem<br />

Schicksal fortziehen. Unversehens<br />

scheint ihr Weg eines Morgens zu<br />

Ende zu sein, denn vor ihr erhebt<br />

sich ein schier unüberwindliches<br />

Gebäude. Sie steht vor einem Rätsel.<br />

Was verbirgt sich hinter der Fassade?<br />

Und wer sind die Männer, die auf<br />

dem Gelände scheinbar ziellos auf<br />

und abschreiten? Sie beschließt, der<br />

Sache auf den Grund zu gehen.“<br />

Unterstützt wird Richard Wiemers<br />

von dem Gitarristen und Sänger Andi<br />

Seifert, der in verschiedenen Bandund<br />

Kunstprojekten zu Hause ist,<br />

wie Cheap Dirt (AC/DC-Tribute),<br />

Du, Ich & Wir (Deutsch-Punk-Rock<br />

mit eigenen Werken) oder Artic<br />

(Kunstkonzeptionen). Seine Songs<br />

kommentieren die Lesetexte, konterkarieren<br />

sie und führen sie weiter. Sie<br />

handeln von mutigen Einzelgängern,<br />

charmanten Katastrophen, David-<br />

Goliath-Geschichten, Möchtegern-<br />

Stars und mehr.


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-21 Anzeigen und Beilagen: 05234-204499 <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024 Seite 9<br />

Erdgasumstellung in Detmold von L- auf H-Gas<br />

Geräte müssen<br />

angepasst werden<br />

In der Region Ostwestfalen-<br />

Lippe und somit auch in Detmold<br />

ändert sich die Gasversorgung<br />

von L- auf H-Gas. Bisher wird<br />

das Netzgebiet der Stadtwerke<br />

Detmold mit Erdgas aus den<br />

Niederlanden, dem sogenannten<br />

L-Gas („L“ für low calorific),<br />

versorgt.<br />

Aufgrund des Rückgangs der<br />

niederländischen Gasvorkommen<br />

wird L-Gas zukünftig nicht<br />

mehr zur Verfügung stehen. Die<br />

Versorgung erfolgt dann mit dem<br />

sogenannten H-Gas („H“ für high<br />

calorific). H-Gas hat einen höheren<br />

Methan-Gehalt und setzt bei<br />

der Verbrennung mehr Energie<br />

frei als L-Gas. Es hat somit einen<br />

höheren Brennwert und Energiegehalt.<br />

Daher müssen sämtliche<br />

bisher mit L-Gas betriebenen<br />

Gasverbrauchsgeräte auf die neue<br />

Gasart angepasst werden, was ist<br />

in den meisten Fällen problemlos<br />

möglich ist.<br />

Der Gesamtprozess der Erdgasumstellung<br />

erfolgt in mehreren<br />

Spende<br />

via Paypal<br />

Schritten. Im ersten Schritt werden<br />

die technischen Daten aller<br />

Gasgeräte erfasst. Dies erfolgt<br />

durch ein von den Stadtwerken<br />

Detmold beauftragtes Unternehmen,<br />

dessen Mitarbeiter sich<br />

entsprechend ausweisen können.<br />

Danach folgt die technische<br />

Umrüstung, wobei aufgrund<br />

der zahlreichen umzustellenden<br />

Gasgeräte zwischen diesen beiden<br />

Schritten ein Zeitraum von<br />

etwa 1 bis 1,5 Jahren liegt. Die<br />

eigentliche Umschaltung von<br />

L- auf H-Gas erfolgt dann im<br />

April 2026.<br />

Alle Erdgaskunden werden<br />

rechtzeitig schriftlich über jeden<br />

Prozessschritt informiert.<br />

Details zu den einzelnen Schritten<br />

und alle Hintergründe zur<br />

beginnenden Erdgasumstellung<br />

können auf einer dafür eingerichteten<br />

Webseite unter www.<br />

egu-detmold.de nachgelesen<br />

werden. Dort befindet sich auch<br />

eine Liste mit Antworten auf<br />

häufig gestellte Fragen.<br />

Musik im Cultur Cafe Heiligenkirchen<br />

Musik in intimer<br />

Atmosphäre<br />

Musik in intimer Atmosphäre gab es im Cultur Cafe Heiligenkirchen.<br />

Stephan Kießling und Paul Gough begeisterten die Zuschauer.<br />

Die Zuschauer fanden zahlreich den Weg ins Cultur-Cafe und somit waren<br />

auch zur Freude des Veranstalters und der Musiker schnell alle Plätze belegt.<br />

Schon gleich am Anfang wurde das Publikum mit tollen Fingerstylestücken<br />

aus eigener Feder von DaGuitarra mitgenommen. „Hit the road Jack“,<br />

„Sweet Child O Mine“ und „Isn‘t she lovely“ waren nur einige Stücke die<br />

in Fingerstyle perfekt von Henning Schroer präsentiert wurden.<br />

Jörg Lechthoff nutzte nochmal einen Auftritt vor Publikum, bevor er in der<br />

nächsten Woche am Singer Songwriter Slam in Osnabrück teilnimmt. Die<br />

sind Daumen gedrückt, dass er es schafft mit seinen eigenen Stücken das<br />

Publikum zu begeistern. Den Abschluss machten dann Stephan Kießling<br />

und Paul Gough (The German & The Scotch). Mit „Nothing Compares to<br />

you“, „I‘m not in Love“, „Say Hallo and wave Goodbye“ waren nur einige<br />

Stücke die in völliger Perfektion präsentiert wurden und von den begeisterten<br />

Zuschauern mit Applaus belohnt wurden. „Danke schön nochmal an alle<br />

Musiker und Zuschauer und an das ganze Team von Musik im Cultur Cafe<br />

für diesen tollen Abend.“<br />

KAUFE ZWEI<br />

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Deine gespendeten Produkte<br />

werden an nachweislich bedürftige<br />

Menschen in Lippe ausgegeben.<br />

ENERGIE FÜR<br />

DEINE REGION<br />

Energie von den Stadtwerken.<br />

Jetzt auch außerhalb Detmolds.<br />

Die lippische Geschichte erfreut<br />

sich enormer Beliebtheit. Was in 900<br />

Jahren Herrschaftsgeschichte so alles<br />

passieren kann, stößt auf großes Interesse.<br />

Die öffentliche Führung am<br />

Sonntag ist restlos ausgebucht. Das<br />

Lippische Landesmuseum reagiert<br />

auf die große Nachfrage mit einem<br />

zusätzlichen Termin um 16.30 Uhr.<br />

Vor genau 900 Jahren wurde das<br />

Adelshaus Lippe zum ersten Mal<br />

in einer mittelalterlichen Urkunde<br />

erwähnt. Die Familie Lippe legte den<br />

Grundstein für eine lange Geschichte,<br />

die zur Entwicklung des Landes<br />

Lippe führte. Ihre Entscheidungen<br />

und Einflüsse waren vielfältig,<br />

sie übertrug ihren Namen auf den<br />

Landstrich nördlich des Teutoburger<br />

Waldes und ihr Wappenbild der<br />

sogenannten Lippischen Rose ist<br />

noch heute ein wichtiges Symbol<br />

der Region.<br />

In der kurzweiligen Führung wird<br />

anschaulich erklärt wer welches Amt<br />

Schnell in unseren<br />

günstigsten Tarif<br />

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Prämie sichern!<br />

Rosenmontag im Seniorenheim Credo ließen den Alltag vergessen<br />

Lachen im Alter ist gesund<br />

Lachen im Alter ist gesund. Gerade<br />

für ältere Menschen ist es sehr<br />

wichtig, dass sie sich beschäftigen<br />

bzw. beschäftigt werden, um so<br />

die geistige Gesundheit zu erhalten<br />

sowie dem „tristen“ Alltag für einige<br />

Zeit zu entfliehen.<br />

Der Rosenmontagnachmittag im<br />

Seniorenheim Credo in Pivitsheide<br />

war eine schöne Gelegenheit vorgenanntes<br />

umzusetzen und gemeinsam<br />

mit den Bewohnern die närrische Zeit<br />

für ein paar vergnügliche Stunden<br />

zu teilen.<br />

Die Heimleitung und das Pflegepersonal<br />

hatten sich im Vorfeld alle<br />

Mühe gegeben, den Aufenthaltsraum<br />

aus gegebenem Anlass herzurichten<br />

und die Tische entsprechend mit<br />

Knuspergebäck, Luftschlangen und<br />

mit bunten Woll-Clowns als Tischdekoration<br />

(die von der Gattin eines<br />

Heimbewohners für alle Tische gefertigt<br />

worden waren), zu dekorieren.<br />

Und so herrschte bald bei den Bewohnern<br />

im närrisch geschmückten<br />

Aufenthaltsraum beste Stimmung.<br />

Für die Heimbewohner hatte Pflegerin<br />

Tatjana kleine bunte Hütchen<br />

besorgt, die die Häupter der Bewohnerinnen<br />

und Bewohner am Nachmittag<br />

schmückten. Zu den Radioklängen<br />

bekannter Karnevalslieder<br />

herrschte schon bald Hochstimmung,<br />

es wurde gesungen und geschunkelt.<br />

Eine Büttenrede, mit hauseigenen<br />

Textinhalten, vorgetragen vom Vorsitzenden<br />

des Heimbeirates, sorgte<br />

bei einigen Wortpassagen für Gelächter.<br />

Zum Schluss seines Vortrages<br />

hieß es: Hier im Credo-Heim, das ist<br />

schon ne tolle Sache, leben wir alle<br />

gemeinsam unter einem Dache. Na<br />

ja, ein bisschen Spaß muss sein, auch<br />

im Senioren Credo Heim – Helau!<br />

Ballspiele mit Luftballone sorgte ebenfalls für Abwechslung beim Credo Rosenmontag Nachmittag.<br />

Foto: Horst-Fr. Neumann<br />

900 Jahre Haus Lippe, am 18. Februar im Lippischen Landesmuseum Detmold<br />

Zusätzliche Führung im Museum<br />

bekleidet hat, welche Entscheidungen<br />

getroffen wurden und was das<br />

für Folgen hatte. Beleuchtet werden<br />

nicht nur prominente Persönlichkeiten<br />

der lippischen Geschichte,<br />

sondern auch jene, die nicht unmittelbar<br />

im Rampenlicht standen.<br />

Das ist spannend, denn es gibt zu<br />

einigen kuriose und manchmal gar<br />

heikle Geschichten zu erzählen.<br />

Außergewöhnliche Objekte aus dem<br />

direkten Umfeld der dargestellten<br />

Personen machen die Ausstellung<br />

zu einem Erlebnis.<br />

Der spannende Rundgang beginnt<br />

um 16.30 Uhr, die Teilnahme kostet<br />

drei Euro zuzüglich Eintritt. Da die<br />

Anzahl der Teilnehmenden begrenzt<br />

ist, wird eine Anmeldung empfohlen:<br />

05231 99250 oder shop@<br />

lippisches-landesmuseum.de Eine<br />

Online-Buchung ist auf der Homepage<br />

lippisches-landesmuseum.de<br />

jederzeit möglich.<br />

Alle teilnehmenden Märkte findest du unter<br />

www.lipperfuerlipper.de/lebensmittelsammelstellen<br />

900 Jahre Geschichte in der Ausstellung. Fotos: Landesmuseum Besondere Objekte machen die Ausstellung zu einem Erlebnis.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024 Seite 10<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-21 Anzeigen und Beilagen: 05234-204499


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-21 Anzeigen und Beilagen: 05234-204499 <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024 Seite 11<br />

Volkstümliche Musikantenparade – unterwegs mit den Stars der Volksmusik am 24. März<br />

Fest der Volksmusik in Bad Meinberg<br />

Die „Volkstümliche Musikantenparade“<br />

– unterwegs mit den Stars der<br />

Volksmusik gastiert am Sonntag, 24.<br />

März um 15.00 Uhr im Kurtheater<br />

Bad Meinberg. „Erleben Sie eine<br />

musikalische Reise vom Egerland<br />

ins Alpenland mit ihren Volksmusiklieblingen<br />

live und hautnah und<br />

feiern Sie mit bei diesem Fest der<br />

Volksmusik.“<br />

Mit dabei sind die Nachtigallen der<br />

Volksmusik aus Österreich Sigrid &<br />

Marina, das wohl Beste und schönste,<br />

was die Volkstümliche Musik im<br />

Alpenraum zu bieten hat. Die beiden<br />

werden ein großes musikalisches<br />

Feuerwerk entzünden und mit ihren<br />

einzigartigen und glockenklaren<br />

Stimmen die Herzen des Publikums<br />

erobern. Ebenfalls mit dabei ist<br />

Alexander Rier, der sympathische<br />

Sonnyboy aus Südtirol aus der Kastelruther<br />

Spatzenfamilie wird seine<br />

schönsten Lieder präsentieren und<br />

seine Fans begeistern.<br />

Dazu kommen Die Hainich Musikanten,<br />

als die fröhlichen Botschafter<br />

Thüringens. Die Vollblutmusikanten<br />

präsentieren ihnen Blasmusik vom<br />

Feinsten, natürlich mit den schönsten<br />

Melodien aus Böhmen und dem<br />

Egerland vom Altmeister Ernst<br />

Mosch und werden so die Herzen<br />

aller Blasmusikfans höher schlagen<br />

lassen.<br />

Freuen sie sich auf ein rauschendes<br />

- Anzeigen -<br />

Unterwegs mit den Stars der Volksmusik am 24. März in Bad Meinberg.<br />

Volksmusikfest mit ihren Lieblingsstars<br />

live und hautnah und kommen<br />

sie mit auf eine musikalische Reise<br />

vom Egerland ins Alpenland. Ein<br />

Muss für alle Fans der Volksmusik<br />

und der schönsten Melodien!<br />

Karten gibt es bei der Tourist-Information<br />

Horn-Bad Meinberg, Tel.<br />

05234 205970, Tourist-Information<br />

Detmold, Tel. 05231 977328, Lippische<br />

Landes-Zeitung, Tel. 05231<br />

911 113 und an allen bekannten<br />

CTS VVK-Stellen von Reservix &<br />

Eventim.<br />

Unsere nächste Ausgabe erscheint am 15. März 2024!<br />

Mehr auf unserer Homepage unter www.kurier-verlag.de<br />

Der Unterschied ist zu schmecken: Bier-Brot und<br />

Pfälzer Weinstube stellen „Winzerkruste“ vor<br />

2.000 Helferlein für<br />

guten Geschmack<br />

Sie zeigen die neue<br />

„Winzerkruste“,<br />

die es ab sofort in<br />

den Filialen der<br />

Bäckerei Biere und<br />

in der Pfälzer Weinstube<br />

im ChaLu<br />

gibt (v.l.): Andreas<br />

Müller (Pfälzer<br />

Weinstuben) mit<br />

Nicolas Biere und<br />

seiner Partnerin<br />

Denise Spintzyk<br />

(Bäckerei Biere).<br />

Foto:<br />

Manfred Hütte<br />

JETZT NEU!<br />

Geschmack entsteht auf der Zunge. Es gibt zirka 2.000 Geschmacksknospen,<br />

die mit einer Vielzahl an Sinneszellen und Geschmacksnerven<br />

verbunden sind. Sie sind auch die kleinen Helferlein der Bäckerei Biere<br />

und der Pfälzer Weinstube, denn Qualität und handwerkliche Qualität kann<br />

man schmecken. Gerade die Pfälzer Weine mit ihrer fruchtigen Note und<br />

erfrischenden Säure erfreuen sich unter Weinfreunden großer Beliebtheit.<br />

Und Bieres Brote sind das Ergebnis handwerklicher Leidenschaft. Jetzt<br />

trafen sich Inhaber Andreas Müller (Pfälzer Weinstuben) mit Nicolas Biere<br />

und seine Partnerin Denise Spintzyk (Bäckerei Biere) um eine gemeinsame<br />

Kreation vorzustellen: Das „Winzerkruste“ genannte Dinkel-Sauerteig-Brot<br />

wird ab sofort in den Filialen der Bäckerei und in den Pfälzer Weinstuben<br />

zu haben sein.<br />

Das Geheimnis der Winzerkruste ist vor allen Dingen viel Ruhe, verrät<br />

Nicolas Biere im Gespräch mit dem <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> in der Pfälzer<br />

Weinstube im ChaLu am <strong>Detmolder</strong> Wallgraben. 72 Stunden ruht der mit<br />

Pfälzer Wein versetzte Sauerteig, dadurch entwickelt er besonders viel<br />

Aroma, wird leicht und luftig. Während der Herstellung verdunstet der<br />

Alkohol, die Pfälzer-Wein-Aromen bleiben. Durch das Backen bekommt<br />

er eine krosse Kruste, die das Brot besonders lange saftig und frisch hält.<br />

Die Röstaromen, findet Andreas Müller, passen besonders gut zu Pfälzer<br />

Weinen und Speisen - ob als „Gruß aus der Küche“ mit Meersalzbutter<br />

oder zum Pfälzer Wurstsalat oder mit Pfälzer Handkäs. Und auch für die<br />

Zukunft gibt es viele Ideen, wie die Geschmacksknospen der Lipper weiter<br />

gefordert werden können. Biere und Müller wollen gemeinsam weitere<br />

Produkte entwickeln und auch Weinproben mit Brotverkostung anbieten.<br />

Mehr dazu demnächst in dieser Zeitung.<br />

Winzerkruste<br />

In Kooperation mit der Pfälzer Weinstube<br />

// 72 h Teigruhe<br />

// 100% Dinkel<br />

// Mit Saaten<br />

// Lange Frischhaltung<br />

bierebrot.de


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024 Seite 12<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-21 Anzeigen und Beilagen: 05234-204499<br />

Dr. Thomas Kruse aus Detmold schreibt Buch über Obdachlosigkeit und Drogen – und über ein Zurück ins normale Leben<br />

Mit starkem Willen raus dem Drogensumpf<br />

Von Arnold Pöhlker<br />

„Einmal<br />

Hölle<br />

und zurück.<br />

Caro – mein Weg aus<br />

dem Drogensumpf“<br />

Caro gibt ihrem früheren<br />

Leben als Obdachlose und<br />

drogensüchtige Kriminelle<br />

eine Stimme. Autor<br />

Dr. Thomas Kruse aus<br />

Lippe-Detmold bietet ihr<br />

dafür mit seinem Buch<br />

„Einmal Hölle und zurück.<br />

Caro – mein Weg<br />

aus dem Drogensumpf“<br />

eine 250-seitige Plattform.<br />

Vor eineinhalb Jahren<br />

hatten sich die beiden<br />

Ehrenamtler in dem Verein<br />

„Lipper für Lipper<br />

– Asphaltexistenzler“ in<br />

Detmold kennengelernt.<br />

Das Buch beeindruckt<br />

durch seine Authentizität.<br />

Offen, unverblümt, glaubwürdig<br />

und selbstkritisch<br />

erzählt Caro darin von<br />

ihrem tiefen Fall. Ihre<br />

Sucht und ihr Aufenthalt<br />

auf der Straße haben sie<br />

20 Jahre ihres Lebens<br />

gekostet. Warum sie auf<br />

die schiefe Bahn geriet,<br />

beschreibt sie ebenso wie<br />

das Ineinandergreifen von<br />

Drogenkonsum und Obdachlosigkeit. Ihre Lebenssituation zwang sie<br />

jedoch nie zur Prostitution. Darauf weist sie betont hin.<br />

Caro (r.) erzählt in dem<br />

Buch von Dr. Thomas Kruse<br />

(links), wie sie auf die schiefe<br />

Bahn geriet – und wie ihr<br />

der Ausstieg aus der Sucht<br />

und der Weg in ein normales<br />

Leben gelang.<br />

Foto: Arnold Pöhlker<br />

Anlaufstelle für<br />

Obdachlose?<br />

Eine abschließende Frage berührt<br />

die Vergangenheit von Caro, bezieht<br />

sich jedoch aus aktuellem Anlass auf<br />

das Leben in Horn-Bad Meinberg.<br />

Hassgewalt gegenüber Obdachlosen<br />

nimmt zu und endet häufig tödlich –<br />

wie in Horn nach dem gewaltsamen<br />

Tod eines 47-Jährigen durch drei<br />

Jugendliche. In der Stadt setzen sich<br />

die SPD-Ratsfraktion und Mitbürger<br />

dafür ein, einen Schutzraum für<br />

Obdachlose als feste Anlaufstelle zu<br />

schaffen. Ein französischer Verein<br />

mit Namen „Bureaux du Coeur“ (Büros<br />

des Herzens) organisiert bereits<br />

für Obdachlose solche Anlaufstellen<br />

und Schlafplätze in leerstehenden<br />

Gebäuden. Caro begrüßt eine solche<br />

Anlaufstelle: „Das wäre toll, so<br />

etwas anzubieten. Ob es Obdachlose<br />

wollen, steht aber auf einem<br />

anderen Blatt“. Dr. Thomas Kruse<br />

bezweifelt, ob das Projekt gelingen<br />

wird. Außerdem dürften sich nach<br />

seiner Einschätzung bürokratische<br />

Hürden auftun.<br />

Caro (ihr Nachname bleibt<br />

ungenannt)<br />

46 Jahre<br />

wohnhaft in Lippe-Detmold<br />

Hauptschulabschluss<br />

Hauptperson in dem Buch<br />

„Einmal Hölle und zurück.<br />

Caro – mein Weg aus dem Drogensumpf“<br />

Dr. Thomas Kruse<br />

56 Jahre<br />

wohnhaft in Lippe-Detmold<br />

Wirtschaftswissenschaftler, Promotion,<br />

seit 2004 Unternehmer<br />

Inhaber/Geschäftsführer „Conzept7-Werbe-<br />

und Marketingagentur“<br />

Inhaber/Geschäftsführer „Buena<br />

Vista Fitness-Club“ in Detmold,<br />

Lemgo, Horn-Bad Meinberg,<br />

Asemissen und Blomberg<br />

Verheiratet, zwei Kinder<br />

Autor und Herausgeber des Buches<br />

über Caro<br />

Die gute Nachricht<br />

Seit vier Jahren ist die 46-Jährige<br />

„clean“ und seit dreieinhalb Jahren<br />

„trocken“. In Lippe-Detmold hat<br />

sie ein festes Dach über dem Kopf,<br />

genießt eigenen Angaben zufolge<br />

den „guten und freundlichen Zusammenhalt<br />

in ihrer Wohngemeinschaft“.<br />

Inzwischen geht sie einer<br />

geringfügigen Beschäftigung nach.<br />

Ihr Job ist nach den Vorstellungen von<br />

Dr. Thomas Kruse, der zugleich ihr<br />

Arbeitgeber ist, „ausbaufähig, sofern<br />

sie aufgrund ihrer gesundheitlichen<br />

Entwicklung mehr arbeiten möchte“.<br />

Dass Caro so weit gekommen<br />

ist, grenzt für alle, die es gut mit<br />

ihr meinen, an ein Wunder. Was<br />

diese junge Frau an Tiefpunkten<br />

durchgemacht hat, war „härter als<br />

das Leben von „Christiane F.“ in<br />

der Filmbiografie nach dem Buch<br />

„Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“,<br />

erklärt Dr. Kruse. Ihre bestürzenden<br />

Erlebnisse haben den <strong>Detmolder</strong><br />

Unternehmer inspiriert, ein Buch<br />

darüber zu schreiben. „Ich möchte<br />

Menschen in einer ähnlichen Situation<br />

Mut machen, dass es möglich ist,<br />

von der Straße wegzukommen und<br />

aus der Drogensucht auszusteigen.“<br />

Caro ergänzt: „Wo ein Wille ist, ist<br />

auch ein Weg“. Sichtlich glücklich<br />

und voller Energie und Optimismus<br />

schaut sie nach vorn. Die Idee, über<br />

ihr Leben ein Buch zu schreiben,<br />

gefiel ihr. „Ich will zeigen, dass man<br />

aus dem Sumpf herauskommt. Es fiel<br />

mir anfangs aber nicht leicht, fremde<br />

Hilfe anzunehmen. Schließlich bettelt<br />

man als Drogenabhängige nicht<br />

um Hilfe, sondern um Geld für den<br />

nächsten Crack“.<br />

Hölle und zurück<br />

Der Buchtitel „Einmal Hölle und<br />

zurück…“ lässt ahnen, wie das<br />

Leben der Ex-Junkie verlief. Das<br />

Buch beschreibt ein diesseitiges<br />

Bild voller Qualen, Leiden und<br />

Einsamkeit – aber auch Hoffnung.<br />

Caro: „Wo ich gelebt habe, war die<br />

Hölle. Tiefer kann man nicht sinken.“<br />

Eigentlich, so Dr. Kruse, habe Caro<br />

dreimal die Hölle erlebt wegen ihrer<br />

drei Versuche, von all ihren Lasten<br />

loszukommen. Die Betroffene sieht<br />

einen Grund für ihren erst allmählichen<br />

Ausstieg aus dem Teufelskreis<br />

von Obdachlosigkeit, Drogensucht<br />

und Kriminalität auch darin, dass<br />

sie nach ihren Gefängnisaufenthalten<br />

notgedrungen immer wieder im<br />

Frankfurter Bahnhofsviertel oder<br />

in anderen sozialen Brennpunkten<br />

landete. „Hätte ich dann sofort ein<br />

festes Dach über dem Kopf gehabt<br />

und ein schützendes Umfeld vorgefunden,<br />

wäre mein Weg wohl anders<br />

verlaufen.“<br />

Als Kind missbraucht<br />

Bereits in ihrer Kindheit erlebte<br />

Caro Gewalt und Missbrauch durch<br />

ihren Stiefvater. „Das waren erste<br />

negative Weichenstellungen für<br />

mich“, erklärt sie. Mit Anfang 19<br />

Jahren wurde bei ihr eine Borderline<br />

Depression festgestellt, ein<br />

selbstverletzendes Verhalten. Bald<br />

darauf konsumierte sie Crack. Die<br />

Rauch-Droge machte sie abhängig,<br />

auf Dauer nervös und aggressiv.<br />

Mit 21 Jahren wagte sich Caro an<br />

Heroin heran. Diese Droge löste<br />

ihre Ängste, vermittelte nach einem<br />

anfänglichen euphorischen Flash einen<br />

Zustand des Wohlbefindens und<br />

ein Gefühl von Gleichgültigkeit und<br />

Unbeschwertheit. Mit 22 Jahren kam<br />

Caro für zwei Jahre in Haft wegen<br />

Beschaffungskriminalität, Diebstahl<br />

und Körperverletzung. Mit 24 Jahren,<br />

nach ihrer Haftentlassung, landete sie<br />

als Obdachlose und Drogensüchtige<br />

im Frankfurter Bahnhofsviertel –<br />

ein Ort mit hoher Kriminalität. Ein<br />

„Best-Place“ ungenierter Hehler und<br />

Bettler, wo offen gedealt, gekifft, gesoffen,<br />

geschnorrt und gezofft wird.<br />

Die Obdachlosen leben unter Decken<br />

und zwischen Matratzenburgen in<br />

Eingängen und dunklen Ecken. „Weil<br />

der Aufenthalt besonders hier und<br />

überhaupt auf der Straße für Frauen<br />

gefährlich ist, hielten wir uns in<br />

gemischten Gruppen von zirka sechs<br />

Frauen und Männern auf“, erklärt<br />

Caro. Als Obdachlose sei man von<br />

der Umwelt wie Abschaum behandelt<br />

worden. Es habe nur wenige gegeben,<br />

die ihnen freundlich begegnet seien.<br />

„Andererseits waren wir unseren<br />

Mitmenschen gegenüber auch nicht<br />

immer freundlich“, räumt sie ein und<br />

erklärt ihren Verhaltenswandel: „Die<br />

Caro von früher ist mit der heutigen<br />

nicht vergleichbar. Früher war Caro<br />

wie ein Pitbull, heute ist sie wie ein<br />

Schoßhündchen.“<br />

Gescheiterter Suizid<br />

Mit 25 Jahren wurde Caro ungewollt<br />

schwanger. Das Sorgerecht für das<br />

Kind – ein Junge – wurde ihr wegen<br />

der Drogensucht entzogen. „Darauf<br />

folgte mein kompletter Absturz“, erklärt<br />

sie und ergänzt: „Tiefer konnte<br />

ich nicht mehr fallen“. Zwischen<br />

2011 bis 2013 kam sie ein weiteres<br />

Mal ins Gefängnis. Erneut wegen<br />

Beschaffungskriminalität, Diebstahl<br />

und Körperverletzung. Nach Absitzen<br />

der Strafe landete sie für einige<br />

Monate wieder auf der Straße. Ende<br />

2013 lernte sie eine Freundin kennen<br />

und arbeitete bis 2016 in Detmold<br />

in der Hauswirtschaft einer diakonischen<br />

Einrichtung. Durchs Kiffen<br />

wurde sie rückfällig, verkroch sich<br />

von Ende 2016 bis August 2017<br />

abermals im Frankfurter Bahnhofsviertel,<br />

getrennt von ihrer Freundin.<br />

Kurz vor Weihnachten 2017 klickten<br />

wieder die Handschellen. Bis Juli<br />

2019 verbrachte sie ihr Leben hinter<br />

Gittern. „Nochmals hatte ich viel<br />

Sch… gebaut“, fügt sie hinzu. Nach<br />

STADT-<br />

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zum esen<br />

ihrer Entlassung führt sie ihr Weg<br />

zum wiederholten Mal ins Frankfurter<br />

Bahnhofsviertel. Hier wurde<br />

sie Ende Oktober 2019 vergewaltigt<br />

– mit dramatischer Konsequenz:<br />

„Danach wollte ich mir das Leben<br />

nehmen.“ In ihrer Verzweiflung<br />

lief sie im Bahnhofsbereich einem<br />

einfahrenden Zug entgegen. Eine<br />

rechtzeitige Vollbremsung des ICE<br />

rettete ihr das Leben.<br />

Heilung mit Umwegen<br />

Die Bundespolizei brachte sie in die<br />

Psychiatrie. Dort blieb sie fünf Monate.<br />

Es folgten ab 2020 mehrwöchige<br />

Klinikaufenthalte in Saarbrücken<br />

und Daun/Eifel. „Danach kam ich<br />

nach Koblenz, landete zwar dort wieder<br />

auf der Straße, wurde jedoch von<br />

der Caritas betreut.“ Eines Morgens<br />

diagnostizierten Mediziner bei ihr<br />

einen Filmriss (Gedächtnisverlust).<br />

Im August und September 2020<br />

verbrachte sie zwei Monate in der<br />

Rhein-Mosel-Fachklinik. Es folgte<br />

eine Betreuung durch die AWO in<br />

Kottenheim. Neun Monate lebte sie<br />

auf einer Frauenstation. Von dort<br />

aus stellte sie den Kontakt zu ihrer<br />

alten Freundin her. „Seit Juni 2021<br />

bin ich wieder in Lippe-Detmold.<br />

Was mir jetzt ungemein Kraft gibt:<br />

Seit vier Jahren bin ich abstinent<br />

von Drogen, seit dreieinhalb Jahren<br />

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zum esen<br />

verzichte ich auf Alkohol,“ so Caro.<br />

Dr. Kruse zeigt sich beeindruckt<br />

von ihrer mentalen Stärke und dem<br />

Durchhaltewillen. „Dass sie es nach<br />

20 Jahren geschafft hat, aus diesem<br />

Sumpf herauszukommen, ist beeindruckend.<br />

Ebenso bemerkenswert<br />

finde ich, dass sie zurückgibt, was sie<br />

an Hilfe erhalten hat. Sie engagiert<br />

sich ehrenamtlich bei „Lipper für<br />

Lipper“ und unterstützt dort ihrerseits<br />

nun Hilfsbedürftige.“<br />

Das Buch<br />

„Einmal Hölle und zurück.<br />

Caro – mein Weg aus dem Drogensumpf“<br />

Bei Vorbestellung 19,80 Euro –<br />

Internet: www.verlag-concept7.de<br />

LIPPER für Lipper<br />

Asphaltexistenzler e.V.<br />

Büro:<br />

32756 Detmold, Krumme Str. 44<br />

Tel. 05231/3028-991<br />

Mobil: 0173/3765 762<br />

Postanschrift: 32756 Detmold,<br />

Hans-Hinrich-Straße 3a<br />

Mitgliederverein und Mitmachschaft<br />

Vereinsmotto: „Das schönste Denkmal,<br />

das ein Mensch bekommen<br />

kann, steht in den Herzen der Mitmenschen“<br />

(Albert Schweitzer)<br />

DETMOLDER<br />

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www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-21 Anzeigen und Beilagen: 05234-204499 <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024 Seite 13<br />

Charles<br />

und wie er die Welt sah<br />

Kurtheater Bad Meinberg<br />

Das Biographical mit Stephan Hippe<br />

für Charles Aznavour<br />

Zum 100. Geburtstag von Charles Aznavour<br />

ist Stephan Hippe bundesweit mit<br />

seiner multimedialen Theater-Biographie<br />

unterwegs. Sie beleuchtete nicht nur die<br />

Karriere dieses einzigartigen Künstlers,<br />

sondern zeichnet zugleich das Stilbild der<br />

goldenen Epoche des Chansons.<br />

17.02. 19:30 Uhr<br />

Kurtheater, Parkstr. 10<br />

18:30 Uhr Abendkasse<br />

Sa<br />

10% Sparpotenzial<br />

mit Gästekarte *<br />

GesUndTourismus Horn-Bad Meinberg GmbH<br />

Parkstraße 10 im Historischen Kurpark<br />

32805 Horn-Bad Meinberg · Fon 05234 20597-0 und -10<br />

Mo - Fr, 09:00 - 17:00 Uhr und Sa, 09:00 - 13:00 Uhr<br />

Tickets: Touristinformation in Bad Meinberg* und Detmold*,<br />

Hanebaum im Kaufland Klingenbergstr., Landes-Zeitung<br />

und www.Reservix.de *hier 10% Rabatt nur im Vorverkauf<br />

hornbadmeinberg.de<br />

Der Ruf<br />

Reise ins Land der Riesen<br />

Kurtheater Bad Meinberg<br />

Premiere des Dokumentarfilms<br />

über die Riesen der Salomonen<br />

Gibt es heute noch Riesen auf der Erde? Dieser<br />

Frage ist die fünfköpfige Familie Mattern<br />

aus Horn-Bad Meinberg nachgegangen und<br />

zu einem noch nach alter Stammeskultur lebenden<br />

Volk in den Dschungel aufgebrochen.<br />

Eine inspirierende Reise voller Spannung und<br />

Faszination.<br />

24.02. 19:30 Uhr<br />

Kurtheater, Parkstr. 10<br />

18:30 Uhr Abendkasse<br />

Sa<br />

10% Sparpotenzial<br />

mit Gästekarte *<br />

Das bewegte Leben von Dr. Trampel, dem Gründer des Bades Meinberg<br />

20.02. / Di / 19:30 Vortrag mit Wolfgang Bechtel / Kurgastzentrum<br />

Infoabend zum Thema „Barrierefreiheit“ - Eintritt frei<br />

27.02. / Di / 19:30 Vortrag mit Günter R. Till / Kurgastzentrum<br />

Was lernt man in einer Hundeschule?<br />

05.03. / Di / 19:30 Vortrag mit Catharina Pauser / Kurgastzentrum<br />

Der Sturm - Tiere bei Blitz und Donner<br />

12.03. / Di / 19:30 Filmabend mit Robin Jähne / Kurgastzentrum<br />

Gerhard Polt<br />

Well-Brüder aus‘m Biermoos<br />

Kurtheater Bad Meinberg<br />

„Gerhard Polt ist ein Ereignis“,<br />

hat Loriot festgestellt.<br />

Mehr als drei Million Kilometer sind sie im<br />

Auto gereist, meist friedlich, manchmal hitzig<br />

diskutierend, stets unfallfrei. Gerhard Polt und<br />

die Brüder Michael, Christoph und Karl Well<br />

feiern ihre 40-jährige Bühnenfreundschaft mit<br />

einem Jubiläumsabend.<br />

21.03. 19:30 Uhr<br />

Kurtheater, Parkstr. 10<br />

Do 18:30 Uhr Abendkasse 10% Sparpotenzial<br />

mit Gästekarte *<br />

Latin, Bossanova und Beatles<br />

18.02. / So / 11:00 Frühschoppen mit The Black Diamonds / Kurgastzentrum<br />

Beschwingte Klänge gegen den Winter-Blues<br />

25.02. / So / 11:00 Frühschoppen mit Dr. Martin‘s Swing Quartett / Kurgastzentrum<br />

Jazz-Frühschoppen<br />

03.03. / So / 11:00 Konzert mit Hadlef Schinke Trio / Kurgastzentrum<br />

Tango meets Jazz - eine musikalische Weltreise<br />

10.03. / So / 11:00 Frühschoppen mit Trio Estate / Kurgastzentrum<br />

Alte Bekannte kommen mit ihrer „Nix geht über live!“-Tour am 9. März nach Detmold.Foto: Costa Belibasakis<br />

Alte Bekannte – „Nix geht über live!“ Tour 2024<br />

A-Cappella für Kopf, Herz und Lachmuskeln<br />

Nach knapp drei Jahren melden sich<br />

„Alte Bekannte“, die Nachfolgeband<br />

der Wise Guys, zurück: Und das<br />

stärker denn je. Die A-Cappella-Formation<br />

„Alte Bekannte“ begeistert<br />

im Jahr 2024 wieder Zuschauer und<br />

Zuschauerinnen aller Altersgruppen<br />

auf den großen und kleinen Bühnen<br />

in Deutschland. Am Samstag, 9.<br />

März um 20:00 Uhr auch wieder in<br />

der Stadthalle Detmold.<br />

Auch 2024 ist die Nachfolgeband<br />

der legendären Wise Guys wieder auf<br />

Tour. Das Quintett, das seit kurzem<br />

vom früheren „Voice of Germany“-<br />

Halbfinalisten Friedemann Petter<br />

verstärkt wird, hat dabei eine ausgesprochen<br />

vielfältige und bunte Palette<br />

an neuen Songs im Gepäck – viele<br />

davon aus ihrem vierten Studioalbum<br />

„Stabil“, das im Sommer 2023<br />

erschienen ist. So entwickelt sich<br />

das beinahe karnevals-kompatible<br />

und lustige „Wenn das die Lösung ist<br />

(dann will ich mein Problem zurück)“<br />

Am Samstag, 24. Februar 2024,<br />

lädt die Stadtbibliothek Detmold zu<br />

einem „Scratch 2.0“- Workshop für<br />

Kinder und Jugendliche im Alter<br />

von zwölf bis 16 Jahren von 10:30<br />

bis 13:30 Uhr ein.<br />

Dieser Workshop baut auf den<br />

Inhalten des ersten Scratch-Kurses<br />

auf - Kenntnisse in Scratch sind daher<br />

ebenso zu einem Publikumsfavoriten<br />

wie die tieftraurige Ballade „Wer<br />

braucht denn schon“, das hoffnungsvolle<br />

„Bleib stabil“ oder das<br />

augenzwinkernde „Lehrerkind“, das<br />

die problematische Freundschaft zu<br />

einem wahren Klugscheißer thematisiert.<br />

Die große musikalische und<br />

textliche Bandbreite ihrer fast durchweg<br />

selbstgeschriebenen Songs<br />

verzückt das Publikum dabei ebenso<br />

wie die energiegeladene, bestens<br />

gelaunte und oft spontane Bühnenshow.<br />

Dabei werden Kopf, Herz und<br />

Lachmuskeln der Konzertbesucher<br />

gleichermaßen angesprochen und<br />

gefordert. Die Bühne und das Live-<br />

Ambiente sind für „Alte Bekannte“<br />

das absolut bevorzugte Terrain, ihr<br />

natürlicher Lebensraum sozusagen.<br />

Wer ihr Konzert erlebt hat, geht in<br />

bester Stimmung nach Hause. Um<br />

es mit den Worten eines begeisterten<br />

Konzertbesuchers in Kleve<br />

auszudrücken: „Es war, als würdet<br />

Workshop „Scratch 2.0 – Level Up!“ für Jugendliche<br />

Einstieg in das Programmieren<br />

ihr eine Party feiern und uns mitnehmen!“.<br />

Oder wie die Sänger selbst es<br />

formulieren: „Streaming-Konzerte<br />

sind gut, CDs sind super, aber: Nix<br />

geht über Live!“ „Stabil“ präsentiert<br />

eine vielfältige und bunte Palette an<br />

Songs, die mit musikalischer und<br />

textlicher Bandbreite überzeugen.<br />

Neben 15 neuen Titeln erwarten den<br />

Zuhörer zwei Überraschungen, denn<br />

ein alter Wegbegleiter tritt hier in<br />

Erscheinung: Gemeinsam mit Bodo<br />

Wartke performen „Alte Bekannte“<br />

dessen bekanntesten Song „Nicht in<br />

meinem Namen“. Das emotionale Finale<br />

der CD ist eine Live-Aufnahme<br />

des Titels „Solang‘ ich noch was<br />

fühle“, den die Band in einem ganz<br />

besonderen Setting gemeinsam mit<br />

dem Psycho-Chor der Uni Jena<br />

aufgenommen hat.<br />

Mehr Informationen und Tickets für<br />

das neue Programm „Nix geht über<br />

LIVE!“ gibt es unter www.neulandconcerts.com.<br />

Voraussetzung für die Teilnahme.<br />

Anmeldungen für den Kurs bitte<br />

über https://pretix.eu/stadtdetmold/<br />

scratch-2.0-1.<br />

Das Angebot ist für Jugendliche<br />

kostenfrei, da es im Rahmen des<br />

geförderten Projektes MINT Community<br />

4.OWL der Lippe Bildung<br />

eG stattfindet. Scratch ist eine kostenlose,<br />

blockbasierte Programmiersprache,<br />

die sich gut als Einstieg in<br />

das Programmieren von Spielen etc.<br />

für Kinder und Jugendliche eignet.<br />

Die Veranstaltung findet im Rahmen<br />

der Reihe „MINT-Mach-Samstag“ in<br />

der Stadtbibliothek Detmold statt.<br />

MINT ist überall.<br />

Die nächste Ausgabe erscheint am 15. März 2023 - Schalten Sie jetzt Ihre Anzeige<br />

Woozle Gooozle auf großer Tournee durch Deutschlands Stadthallen<br />

Spannende und lehrreiche Reise durch die Zeit<br />

Der geht auf eine spannende und<br />

lehrreiche aber vor allem lustige<br />

und manchmal auch chaotische<br />

Reise durch die Zeit. Woozle lernt<br />

bei den Proben zum Finale des großen<br />

Kindererfinderwettbewerbs das<br />

Mädchen Leonie kennen.<br />

Diese ist furchtbar traurig, denn<br />

ihre Erfindung, mit der sie beim<br />

Wettbewerb antreten wollte, wurde<br />

gerade irreparabel zerstört. Zu gerne<br />

würde sie in die Vergangenheit<br />

reisen, um eben dies zu verhindern.<br />

Am Samstag, 17. Februar um 15:00<br />

Uhr mit dem Theater Lichtermeer<br />

zu sehen in der Stadthalle Detmold.<br />

Glücklicherweise hat Woozle eine<br />

Raum-Zeitmaschine erfunden und<br />

fertiggestellt. Nun wollen sie für nur<br />

fünf Minuten in die Vergangenheit<br />

reisen. Allerdings funktioniert die<br />

Zeitmaschine nicht so wie geplant<br />

und sie reisen viel, viel weiter in die<br />

Vergangenheit.<br />

Zu allem Überfluss geht die Maschine<br />

auch noch kaputt. Doch<br />

Woozle wäre nicht Woozle wenn<br />

er aufgeben würde und so reisen<br />

sie durch verschiedene Epochen, in<br />

denen spannende Abenteuer auf die<br />

beiden warten. Schaffen es Woozle<br />

und Leonie wieder zurück in die<br />

Gegenwart und kann Woozle dem<br />

Mädchen doch noch bei der Lösung<br />

ihres Problems helfen?<br />

Wie auch schon “Der kleine Drache<br />

Kokosnuss” und “Jan und Henry”<br />

stammt auch “Woozle Goozle” von<br />

den Theater Lichtermeer-Hausautoren<br />

und -Komponisten Jan Radermacher<br />

und Timo Riegelsberger. Dies<br />

verspricht ein lustiges und spannendes<br />

Abenteuer mit lustigen Figuren,<br />

einer verspielten Inszenierung und<br />

Bei der Bearbeitung von historischen<br />

und gesellschaftlichen<br />

Themen gibt es für <strong>Detmolder</strong> Schülerinnen<br />

und Schüler seit Jahren eine<br />

besondere Anlaufstelle: Unter Anleitung<br />

der Archivpädagogin Heike<br />

Fiedler können sie im Landesarchiv<br />

NRW mit regionalen Originalquellen<br />

forschen. In den letzten Jahren hat<br />

die Corona-Pandemie diese enge<br />

Zusammenarbeit erschwert – das<br />

soll sich nun wieder ändern. Bereits<br />

seit 2011 und 2012 bestehen<br />

Kooperationsvereinbarungen zwischen<br />

dem Archiv und den beiden<br />

<strong>Detmolder</strong> Gymnasien Leopoldinum<br />

und Grabbe. Die Verlängerung der<br />

zwischenzeitlich ausgelaufenen<br />

Vereinbarungen setzt nun ein deutliches<br />

Zeichen für die Fortführung<br />

der Zusammenarbeit.<br />

Anja Vothknecht, die stellvertretende<br />

Leitung des Grabbe-Gymnasiums,<br />

besuchte am 15. Februar 2023 das<br />

Landesarchiv, um die Verlängerung<br />

der Kooperation zu unterzeichnen.<br />

Bereits am 6. Februar 2023 hatte<br />

die Schulleiterin des Leopoldium,<br />

Dr. Alexandra Nolte, die zukünftige<br />

Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung<br />

der Vereinbarung besiegelt. Sie<br />

machte sich nun am 18. Januar 2024<br />

bei einem Besuch im Landesarchiv<br />

ein Bild von der Arbeit vor Ort. Auch<br />

das Stadtarchiv Detmold beteiligt<br />

sich an der Kooperation und möchte<br />

damit an die positiven Erfahrungen<br />

Woozle Gooozle ist mit einer Raum-Zeitmaschine durch die Geschichte<br />

unterwegs.<br />

einem ausgefuchsten Bühnenbild.<br />

Natürlich gibt es auch jede Menge<br />

toller Songs, die Woozle und seine<br />

Weggefährten zum Besten geben.<br />

„Woozle Goozle“ bzw. „Woozle<br />

Goozle und die Weltentdecker“ ist<br />

e i n deutsches Wissensmagazin<br />

für Kinder, das seit 2013 auf Super<br />

RTL im Programmblock Toggo<br />

ausgestrahlt wird.<br />

Moderiert wird die Serie von<br />

Simón Albers und einer blauen<br />

Klappmaulpuppe namens Woozle.<br />

Puppenspieler von Woozle ist Martin<br />

Geschichte hautnah für Schülerinnen und Schüler<br />

Eine feste Partnerschaft<br />

aus der Vergangenheit anknüpfen.<br />

Alle Beteiligten sind sich damit einig,<br />

den Schülerinnen und Schülern mit<br />

dem „außerschulischer Lernort Archiv“<br />

einen besonderen Zugang zur<br />

Geschichte zu ermöglichen.<br />

Im Archiv haben die Schülerinnen<br />

und Schüler die Möglichkeit, der<br />

Geschichte mit Originalen auf die<br />

Spur zu kommen. So können sie<br />

die erklärenden Texte aus ihren<br />

Geschichtsbüchern mit Quellen aus<br />

dem regionalen Umfeld überprüfen.<br />

Neben den vielen Herausforderungen,<br />

die bei der Recherche- und<br />

Quellenarbeit auftreten, kommt<br />

Reinl, der hierfür 2015 mit dem Kindermedien-Preis<br />

„Der weiße Elefant“<br />

und 2016 mit „Der goldene Spatz“<br />

ausgezeichnet wurde. Das Theater<br />

Lichtermeer fühlt sich geehrt, den<br />

aus Toggolino bekannten blauen<br />

Helden nun exklusiv auf die Bühne<br />

bringen zu dürfen. Tickets für Woozle<br />

Goozle - Das Woozical gibt es auf<br />

www.adticket.de/Woozle-Goozle-<br />

Das-Woozical/Detmold-Stadthalle-<br />

Detmold ab 24,50 Euro inkl. MwSt.,<br />

zzgl. 2,00 Euro Servicegebühr und<br />

Versandkosten pro Bestellung.<br />

es immer wieder zu interessanten<br />

Entdeckungen und neuen Auseinandersetzungen<br />

zu verschiedensten<br />

Themen. Das Land NRW festigt<br />

mit den Bildungspartnerschaften die<br />

Zusammenarbeit von Schulen und<br />

Archiven. Sie werden individuell<br />

angepasst und regelmäßig evaluiert.<br />

Das Ziel ist, dass Schülerinnen und<br />

Schüler die Geschichtskultur aktiv<br />

mitgestalten. Übrigens sind die<br />

Bildungspartnerschaften nicht den<br />

Gymnasien vorbehalten: Eine dritte<br />

Kooperationsvereinbarung besteht<br />

seit 2019 mit der Grundschule in<br />

Augustdorf.<br />

Anja Vothknecht (Grabbe-Gymnasium) und Dr. Johannes Burkardt<br />

(Landesarchiv NRW) unterzeichnen die Verlängerung der Kooperation<br />

im Beisein von Bärbel Sunderbrink (Stadtarchiv Detmold, links) und<br />

Archivpädagogin Heike Fiedler (rechts).<br />

Foto: V. Hirsch.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024 Seite 14<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-21 Anzeigen und Beilagen: 05234-204499<br />

Vortrag mit Cornelia Müller-Hisje am 22. Februar<br />

Fürstin Pauline zur Lippe und ihr Botschafter<br />

in geheimer Mission<br />

Fürstin Pauline zur Lippe beeindruckt<br />

bis heute durch ihr soziales<br />

Engagement und machte sich vor<br />

allem durch diverse Reformen einen<br />

Namen.<br />

Bei ihren Entscheidungen galt sie<br />

als Einzelkämpferin. Kein Wunder,<br />

denn sie war von klein auf Verwaltungsarbeit<br />

gewöhnt. Bereits ihr<br />

Vater band sie in Ballenstedt in die<br />

Erledigung seiner Regierungsgeschäfte<br />

ein. Mit 13 Jahren erledigte<br />

sie die französischsprachige Korrespondenz.<br />

Nach ihrer Hochzeit<br />

übernahm sie oft die Vertretung<br />

des Gatten bei seiner häufigen<br />

Abwesenheit durch Krankheit. Als<br />

Privatperson und Regentin vertrat sie<br />

ihre Überzeugungen offen und trug<br />

Meinungsverschiedenheiten oft auch<br />

vehement aus. Dennoch: Sie hatte<br />

Unterstützung. In diesem Vortrag<br />

am Donnerstag, 22. Februar um 19<br />

Uhr stellt Cornelia Müller-Hisje<br />

ihren engsten und vielleicht einzigen<br />

Vertrauten vor: Johann Friedrich<br />

Wippermann.<br />

Nach dem frühen Tod des Fürsten<br />

Leopold im Jahr 1802 sah sich<br />

Pauline bei der Übernahme der<br />

Regentschaft einer Fülle von Problemen<br />

gegenüber, die sie kaum allein<br />

bewältigen konnte. Mit Wippermann<br />

(1761-1811) hatte Pauline nicht nur<br />

Cornelia Müller-Hisje beleuchtet<br />

eine unbekannte Seite der Fürstin<br />

Pauline.<br />

Foto: Privat<br />

einen fähigen Beamten eingestellt,<br />

sie pflegte mit ihm auch eine lebenslange<br />

Freundschaft. Wippermann<br />

war ihr Vertrauter vor allem in<br />

außenpolitischen Fragen. Pauline<br />

war stets bestrebt, die Souveränität<br />

ihres Fürstentums abzusichern. Das<br />

kleine Territorium Lippe drohte<br />

entweder von Frankreich oder von<br />

seinem hessischen oder preußischen<br />

Nachbarn geschluckt zu werden.<br />

Diese Konstellation hatte die überaus<br />

heiklen Verhandlungen über den<br />

Beitritt Lippes in den Rheinbund und<br />

die damit verbundene Annährung an<br />

Napoleon zur Folge. Eine Maßnahme<br />

die Pauline, in dieser von Umbrüchen<br />

geprägten Zeit, als unabdingbar<br />

für das Überleben des kleinen<br />

Fürstentums betrachtete. Da war es<br />

Wippermann, der im August 1806,<br />

mit allen Vollmachten der Regentin<br />

ausgestattet und unter strengster<br />

Geheimhaltung, Verhandlungen über<br />

den Beitritt des Fürstentums in den<br />

Rheinbund aufnahm. Es folgten zwei<br />

wichtige politische Reisen, die Pauline<br />

gemeinsam mit ihm unternahm:<br />

die Reise nach Mainz zu Kaiserin<br />

Josephine im Januar 1807 und nach<br />

Paris zu Verhandlungen mit Napoleon<br />

von Oktober bis Dezember 1807.<br />

Der frühe Tod des Freundes im<br />

Januar 1811 traf Pauline hart, da sie<br />

offenbar noch Pläne für die gemeinsame<br />

Zukunft hatte.<br />

Dieser Vortrag mit Cornelia Müller-<br />

Hisje zeigt eine bislang wenig<br />

bekannte Seite der Fürstin Pauline<br />

zur Lippe.<br />

Der Eintritt ist frei. Die Anzahl<br />

der Teilnehmenden ist begrenzt.<br />

Eine Anmeldung wird empfohlen:<br />

05231 99250 oder shop@lippischeslandesmuseum.de.<br />

Die Netzwerk Lippe gGmbH kooperiert mit dem Klinikum Lippe hinsichtlich Personalgewinnung und<br />

-bindung von Menschen ausländischer Herkunft und bringen Menschen mit Interesse an diesem Arbeitsfeld<br />

und beruflichen Vorerfahrungen im Gesundheitsbereich mit dem Klinikum Lippe in Form von Hospitationen,<br />

Praktika, Ausbildung und Arbeit zusammen.<br />

Netzwerk Lippe bringt ausländische Fachkräfte<br />

und das Klinikum Lippe zusammen<br />

Kooperation für neue Chancen<br />

Der Fachkräftemangel im Pflegebereich<br />

bleibt weiterhin eine Herausforderung<br />

in ganz Deutschland und so<br />

auch im Kreis Lippe. Die Netzwerk<br />

Lippe gGmbH und das Klinikum<br />

Lippe starteten bereits im Sommer<br />

2023 eine Kooperation und schaffen<br />

damit neue Chancen. Das Projekt,<br />

welches auf die nachhaltige Verbesserung<br />

der Arbeitsmarktintegration<br />

von Erwachsenen ausländischer<br />

Herkunft abzielt, kommt sowohl<br />

Menschen mit Interesse an einem<br />

Gesundheitsberuf als auch der medizinischen<br />

Versorgung in der Region<br />

Lippe zugute.<br />

Mitte Januar fand bereits die dritte<br />

Hospitationsveranstaltung statt,<br />

bei der sich 14 Interessierte aus<br />

sieben verschiedenen Ländern und<br />

mit unterschiedlichen beruflichen<br />

Hintergründen über Pflegeberufe<br />

informieren und einen Eindruck<br />

vom Klinikum Lippe als Arbeitgeber<br />

erhalten konnten. Darunter ein<br />

Psychologe, zwei Kinderärzte, eine<br />

pharmazeutisch-technische Assistentin<br />

und mehrere Pflegekräfte.<br />

Begleitet werden sie von der IQ<br />

Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung<br />

(AQB), die ebenfalls zum<br />

Netzwerk Lippe gehört. „Teilweise<br />

befinden sich die Teilnehmenden<br />

noch im Anerkennungsprozess ihrer<br />

Abschlüsse, die sie im Ausland<br />

erworben haben. Dies kann mehrere<br />

Monate dauern. Daher ist es für sie<br />

sehr wertvoll, schon früh Kontakt<br />

zum Klinikum Lippe und somit eine<br />

Aussicht auf eine Arbeitsstelle oder<br />

Ausbildung zu haben“, sagt Solvejg<br />

Hoffmann, Mitarbeiterin der AQB.<br />

Neben allgemeinen Informationen<br />

zu Stellen, Praktika und Ausbildungen,<br />

nahmen sich die Mitarbeitenden<br />

des Netzwerks Lippe und des<br />

Klinikums Lippe Zeit, Interessen,<br />

Kompetenzen und Bedarfe individuell<br />

zu besprechen.<br />

„Es ist wichtig, auf die jeweilige<br />

Situation der Teilnehmenden einzugehen<br />

und ihre Wünsche und<br />

Möglichkeiten der beruflichen<br />

Entwicklung zu berücksichtigen.<br />

So motivieren wir neue Fachkräfte<br />

und unterstützen sie beim Einstieg<br />

in den regionalen Arbeitsmarkt“, so<br />

Tobias Isaak, Projektmitarbeiter des<br />

Netzwerk Lippe. Bei einem Treffen<br />

im Klinikum hatten die Interessierten<br />

Gelegenheit Fragen zu stellen. Der<br />

aufgeschlossene und konstruktive<br />

Austausch wurde mit einer Führung<br />

durch die verschiedenen Stationen<br />

des Klinikums abgerundet, bei dem<br />

die Teilnehmenden einen Einblick in<br />

den Arbeitsalltag gewinnen konnten.<br />

Der Einsatz lohnt sich, das Projekt<br />

zeigt Erfolge: Durch die Kooperation<br />

hat bereits eine Person eine<br />

Ausbildung zur Pflegefachkraft<br />

begonnen, einige andere sammeln<br />

erste Praxiserfahrung in diversen<br />

Praktika. „Wir sind sehr froh über<br />

so viele interessierte Menschen und<br />

hoffen diese bald als Mitarbeitende<br />

und Auszubildende beschäftigen zu<br />

können. Auch andere Berufsgruppen<br />

über den medizinischen Bereich<br />

hinaus würden wir gerne einstellen.<br />

Das ist momentan wegen der mangelhaften<br />

Krankenhausfinanzierung<br />

aber leider schwierig bis unmöglich“,<br />

sagt Wolfhardt Müther, Integrationsberater<br />

des Klinikums Lippe.<br />

Die Netzwerk Lippe gGmbH und<br />

das Klinikum Lippe sind sich einig,<br />

sie möchten ihre Zusammenarbeit<br />

langfristig vertiefen.<br />

Das Projekt „Qualifizierung im<br />

Pflegebereich“ wird im Rahmen des<br />

Förderprogramms „IQ - Integration<br />

durch Qualifizierung“ durch das<br />

Bundesministerium für Arbeit und<br />

Soziales und die Europäische Union<br />

über den Europäischen Sozialfonds<br />

Plus (ESF Plus) gefördert und<br />

vom Bundesamt für Migration und<br />

Flüchtlinge administriert. Partner in<br />

der Umsetzung sind das Bundesministerium<br />

für Bildung und Forschung<br />

und die Bundesagentur für Arbeit.<br />

Gemeinsam am Start für die Ostwestfalen-Lippe-IT: (v. l.) Stellv. Verbandsvorsteher Bürgermeister Rüdiger<br />

Meier (Gemeinde Kirchlengern), Geschäftsleiter Bernd Kürpick, Verbandsvorsteher Bürgermeister Burkhard<br />

Schwuchow (Stadt Büren), Vorsitzender des Verwaltungsrats Bürgermeister Dirk Tolkemitt (Stadt Bad<br />

Salzuflen), Vorsitzender der Verbandsversammlung Bürgermeister Kai Abruszat (Gemeinde Stemwede),<br />

stellv. Vorsitzender des Verwaltungsrats Bürgermeister Bernd Dumcke (Stadt Spenge), Geschäftsleiter<br />

Lars Hoppmann und der ehemalige Vorsitzende der Verbandsversammlung und des Verwaltungsrats<br />

Bürgermeister Matthias Kalkreuter (Stadt Lage).<br />

Foto: OWL-IT<br />

Konstituierende Verbandsversammlung der Ostwestfalen-Lippe-IT<br />

Neue Verbandsspitze<br />

Im großen Plenarsaal des Kreishauses<br />

Lippe in Detmold fand<br />

die konstituierende Sitzung der<br />

Verbandsversammlung des Zweckverbandes<br />

Ostwestfalen-Lippe-IT<br />

(OWL-IT) statt. Die kommunalen<br />

IT-Dienstleister Gemeinschaft für<br />

Kommunikationstechnik, Informations-<br />

und Datenverarbeitung (GKD)<br />

Paderborn und OWL-IT haben<br />

sich nach § 22a des Gesetzes über<br />

kommunale Gemeinschaftsarbeit<br />

NRW mit Wirkung zum 01.01.2024<br />

in den Zweckverband Kommunales<br />

Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe<br />

eingegliedert, um ihre<br />

Leistungen zum Nutzen ihrer Verbandsmitglieder<br />

zu bündeln. Der<br />

gemeinsame Zweckverband trägt<br />

den Namen Ostwestfalen-Lippe-IT.<br />

In seiner Begrüßung lobte der bis<br />

dato noch amtierende Vorsitzende der<br />

Verbandsversammlung und des Verwaltungsrats<br />

Bürgermeister Matthias<br />

Kalkreuter (Stadt Lage) die schnelle<br />

und effektive Zusammenarbeit aller<br />

Beteiligten von der Konzeption bis<br />

zur Durchführung der Fusion. „Gemeinsam<br />

haben wir in den letzten<br />

zwei Jahren in zahlreichen Gremien-<br />

Sitzungen, Lenkungskreisen und<br />

Projektveranstaltungen viel geleistet,<br />

um dorthin zu gelangen, wo wir heute<br />

stehen.“ Großer Dank gelte u. a. auch<br />

den drei Verbandsvorstehern von<br />

GKD Paderborn, OWL-IT und krz,<br />

der Geschäftsleitung, der Programmleitung<br />

Fusion und den zahlreichen<br />

Teil-Projektleitungen.<br />

Die Fusion sei ein Signal für<br />

Ostwestfalen und das Land NRW:<br />

„Wir sehen in dem ganzheitlichen<br />

Zusammenschluss ein wichtiges<br />

Zeichen für die Zukunftsfähigkeit<br />

der Region. Diese Kooperation<br />

in OWL verbessert nicht nur den<br />

Leistungsaustausch zwischen den<br />

kommunalen IT-Dienstleistern. Sie<br />

erleichtert unseren Verwaltungen<br />

auch, kreis- bzw. verbandsübergreifend<br />

zusammenzuarbeiten.“<br />

Zudem ermöglichten die aus der<br />

Fusion gewonnenen Synergien, in<br />

die brennenden kommunalen Zukunftsthemen<br />

wie Digitalisierung,<br />

Cloudifizierung, Cyber-Security,<br />

Nachhaltigkeit der Kommunen etc.<br />

zu investieren. Die Verbandsversammlung<br />

besteht aus insgesamt 94<br />

Mitgliedern. Je nach Einwohnerzahl<br />

entsendet ein Verbandsmitglied<br />

einen bis vier Vertreter:innen in<br />

die Versammlung. Ebenso sind in<br />

gleicher Zahl stellvertretungsberechtigte<br />

Personen benannt. Das<br />

Verbandsgebiet umfasst die Kreise<br />

Minden-Lübbecke, Herford und<br />

Lippe sowie den Kreis Paderborn und<br />

kreisangehörige Städte aus dem Kreis<br />

Höxter und damit 58 Kommunen und<br />

Institutionen in Ostwestfalen-Lippe<br />

einschl. dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt<br />

Ostwestfalen-<br />

Lippe (CVUA-OWL). Als Vorsitzender<br />

der Verbandsversammlung<br />

der Ostwestfalen-Lippe-IT wurde<br />

Bürgermeister Kai Abruszat (Gemeinde<br />

Stemwede) und zu seinem<br />

Stellvertreter Bürgermeister Nicolas<br />

Aisch (Stadt Borgentreich) gewählt.<br />

Als Verbandsvorsteher ernannte das<br />

Gremium Bürgermeister Burkhard<br />

Schwuchow (Stadt Büren). Sein<br />

Stellvertreter ist Bürgermeister Rüdiger<br />

Meier (Gemeinde Kirchlengern).<br />

Der neue Verbandsvorsteher Burkhard<br />

Schwuchow bedankte sich für<br />

die Wahl und die Arbeit seines Vorgängers<br />

„Ich gehe diese Aufgabe mit<br />

großem Respekt an, aber auch mit<br />

großer Zuversicht. Denn ich weiß,<br />

wenn man sich gemeinsam etwas<br />

vornimmt und wir gemeinsam daran<br />

arbeiten, kann jede Herausforderung<br />

gemeistert werden.“<br />

Die Verbandsspitze wird komplettiert<br />

durch Bürgermeister Dirk<br />

Tolkemitt (Stadt Bad Salzuflen) als<br />

Vorsitzender des Verwaltungsrats<br />

und Bürgermeister Bernd Dumcke<br />

(Stadt Spenge) als sein Stellvertreter.<br />

Die Geschäftsleitung wird durch<br />

die etablierten Geschäftsleiter der<br />

fusionierten IT-Dienstleister GKD<br />

Paderborn, Bernd Kürpick, und krz<br />

Lemgo, Lars Hoppmann, wahrgenommen.<br />

Ein weiterer Tagesordnungspunkt<br />

war der Beschluss über den Wirtschaftsplan<br />

2024 nebst Stellenplan,<br />

der einstimmig angenommen wurde.<br />

Abschließend gab Diana Richter,<br />

Programmleiterin des Fusions-<br />

Projektes, einen Bericht über den<br />

Sachstand des Zusammenschlusses.<br />

Die Grundlagen für ein einheitliches<br />

Erscheinungsbild seien gelegt, erste<br />

Bereiche im Unternehmen seien<br />

konsolidiert und der nächste wichtige<br />

Schritt werde die Festlegung einer<br />

Organisationsstruktur sein. Vor fast<br />

genau sieben Jahren war an demselben<br />

Ort der Grundstein für die Fusion<br />

gelegt worden: Damals hatten die<br />

GKD Paderborn und das krz Lemgo<br />

bereits ihre technischen Bereiche im<br />

gemeinsamen Zweckverband OWL-<br />

IT gebündelt. Und schon damals<br />

war in der Präambel der Satzung<br />

festgelegt, dass die kommunale<br />

Zusammenarbeit in weiteren Stufen<br />

ausgebaut werden kann.


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-21 Anzeigen und Beilagen: 05234-204499 <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024 Seite 15<br />

Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe<br />

<strong>Detmolder</strong> Schule feiert Absolventen<br />

Prof. Dr. Martin Ludwig Hofmann, Dekan des Fachbereichs <strong>Detmolder</strong> Schule für Gestaltung der TH<br />

OWL, verkündet stolz die Namen der Jahrgangsbesten: (v.l.) Lasse Buschmass, Pia Brune, Lea Schmidt,<br />

Paul Heistermann, Mohamed Khaled Abdalwahab Ashmawy. Die Urkunden wurden überreicht von Ronja<br />

Gröbner, zweite Fachschaftsvorsitzende.<br />

„Gerade in unruhigen Zeiten<br />

braucht es fundierte Kompetenzen<br />

und klare Haltungen.“ Mit diesen<br />

Worten zeichnete Prof. Dr. Martin<br />

Ludwig Hofmann, Dekan des<br />

Fachbereichs <strong>Detmolder</strong> Schule für<br />

Gestaltung der TH OWL, die besten<br />

Absolventinnen und Absolventen<br />

des Wintersemesters aus. Bei der<br />

feierlichen Zeugnisvergabe erhielten<br />

insgesamt 84 Studierende der<br />

Innenarchitektur, Architektur, Stadtplanung<br />

und des Integrated Designs<br />

ihre Bachelor- und Masterzeugnisse.<br />

Während der Veranstaltung ehrte<br />

außerdem der Bund Deutscher Innenarchitektinnen<br />

und Innenarchitekten<br />

NRW (BDIA NRW) und der Bund<br />

Deutscher Architektinnen und Architekten<br />

Ostwestfalen-Lippe (BDA<br />

OWL) herausragende <strong>Detmolder</strong><br />

Studierende.<br />

45 Bachelorstudierende der Innenarchitektur<br />

und eine Masterabsolventin<br />

der Innenarchitektur- Raumkunst<br />

Sonntag<br />

24.<br />

März` 24<br />

Beginn: 15.00 Uhr<br />

Horn-Bad Meinberg - Kurtheater<br />

Karten: Tourist-Information Horn-Bad Meinberg 05234 205970,<br />

Tourist-Information Detmold 05231 977328,<br />

Lippische Landes-Zeitung 05231 911 113<br />

und an allen bekannten CTS VVK-Stellen<br />

von Reservix & Eventim<br />

(MIAR) schlossen ihr Studium<br />

erfolgreich ab. In der Architektur<br />

waren es 18 Bachelor sowie sechs<br />

im Masterstudiengang Integrated<br />

Architectural Design (MIAD),<br />

während im Bachelorstudiengang<br />

Stadtplanung neun Absolventinnen<br />

und Absolventen ihre Thesis erfolgreich<br />

bestanden. Im international<br />

ausgerichteten Master Integrated<br />

Design (MID) mit seinen Vertiefungsrichtungen<br />

Fassadendesign und<br />

Computational Design bestanden<br />

fünf Studierende ihre Prüfungen. In<br />

einer Feierstunde erhielten sie jetzt<br />

im Foyer der <strong>Detmolder</strong> Schule ihre<br />

Zeugnisse. Die Festrede hielt Prof.<br />

Tim Brauns.<br />

Folgende Absolventinnen und<br />

Absolventen wurden von Dekan<br />

Prof. Hofmann für die besten Abschlussnoten<br />

ausgezeichnet: Lea<br />

Schmidt (Bachelor Innenarchitektur),<br />

Pia Brune (Bachelor Architektur),<br />

Lasse Buschmass (Bachelor Stadtplanung),<br />

Paul Heistermann (Master<br />

Integrated Architectural Design,<br />

MIAD), Mohamed Khaled Abdalwahab<br />

Ashmawy (Master Integrated<br />

Design, MID).<br />

Darüber hinaus wurden landesweit<br />

beachtete Preise vergeben. So wurde<br />

die Innenarchitektur- Absolventin<br />

Lea Schmidt vom Bund Deutscher<br />

Innenarchitektinnen und Innenarchitekten<br />

NRW für ihre Bachelorarbeit<br />

„Wohnen im Kaufhaus Weiser.<br />

Umnutzung eines leerstehenden<br />

Kaufhauses von 1927“ mit dem Preis<br />

BDIA ausgezeichnet.<br />

Die Absolventin Michelle Hanika<br />

erhielt für ihre Bachelorthesis<br />

„Skulptur als Bühne. Raum für Identitäten“<br />

die Anerkennung des BDIA.<br />

Jutta Hillen, Vorstandsvorsitzende<br />

des Landesverbands BDIA NRW,<br />

Kim Tegtmeier, Innenarchitektin<br />

und BDIA-Mitglied und Kristina<br />

Herrmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin<br />

der TH OWL und Beirätin<br />

im Vorstand des Landesverbands<br />

BDIA NRW, gratulierten allen<br />

Preisträgerinnen und Preisträgern<br />

im Namen des BDIA NRW. „Wir<br />

sind beeindruckt von der Vielfalt<br />

der studentischen Projekte und deren<br />

detaillierten Auseinandersetzungen<br />

mit gesellschaftlichen Fragen dieser<br />

Zeit“, fasst Vorsitzende Hillen<br />

zusammen.<br />

Auch einige der angehenden<br />

Architektinnen und Architekten<br />

wurden ausgezeichnet: Die Preise<br />

des Bunds deutscher Architekten<br />

Ostwestfalen-Lippe gingen in diesem<br />

Semester an Michelle Weilinger,<br />

Paul Heistermann, Mia Beckmann<br />

und Lea Adam. Die Jury bestand aus<br />

den Architekten Markus Bergedieck,<br />

Sven Detering, Heinrich Möller und<br />

Peter Völse.<br />

TMS-Trainingstag<br />

am 9. März<br />

Taste the test!<br />

In diesem Jahr werden fast alle<br />

deutschen Hochschulen die Ergebnisse<br />

des Tests für medizinische<br />

Studiengänge (TMS) bei der Vergabe<br />

ihrer Studienplätze berücksichtigen.<br />

Wie läuft der TMS ab? Wie gehe ich<br />

mit der Testsituation um? Wie kann<br />

ich mich auf den Test vorbereiten?<br />

Für diese und andere Fragen bietet<br />

die Agentur für Arbeit Detmold einen<br />

Vorbereitungstag an. Am Samstag,<br />

9. März ab 9 Uhr gibt die Berufsberatung<br />

der Agentur für Arbeit im<br />

Berufsinformationszentrum (BiZ)<br />

die Möglichkeit, diesen Test unter<br />

„Realbedingungen“ zu simulieren.<br />

In einer ganztägigen Simulation<br />

wird ein Originaltest aus den letzten<br />

Jahren komplett – unter Einhaltung<br />

aller Zeitvorgaben und in einer<br />

realen Testsituation – durchgeführt.<br />

Anschließend erhalten die Teilnehmenden<br />

Hinweise zur effektiven<br />

Testbearbeitung und Tipps für eine<br />

gründliche Testvorbereitung. Für diesen<br />

Austausch nach der Simulation<br />

steht eine ehemalige Absolventin des<br />

TMS zur Verfügung. Anmeldung bis<br />

zum 2. März unter Detmold.Berufsberatung@arbeitsagentur.de.<br />

Die<br />

Plätze sind begrenzt, die Teilnahme<br />

ist kostenfrei. Der Einlass ist um 8.30<br />

Uhr. Die Teilnehmenden müssen<br />

spätestens um 8.45 Uhr vor Ort sein.<br />

Baurecht für Hochwasserrückhaltebecken an der Wiembecke<br />

sowie Ortsumgehung Hornoldendorf<br />

Bezirksregierung beschließt Planfeststellung<br />

Die Bezirksregierung Detmold<br />

hat das komplexe Verfahren<br />

zur Planfeststellung des Hochwasserrückhaltebeckens<br />

in den<br />

Gemarkungen Hornoldendorf<br />

(Stadt Detmold) und Fromhausen<br />

(Stadt Horn-Bad Meinberg)<br />

abgeschlossen. In dem Verfahren<br />

hat die Bezirksregierung auch<br />

den Neubau der Ortsumgehung<br />

Hornoldendorf (K90, 1n) über<br />

den Hochwasserschutzdamm des<br />

Hochwasserrückhaltebeckens<br />

genehmigt.<br />

Der Werre-Wasserverband sowie<br />

der Eigenbetrieb Straßen<br />

des Kreises Lippe hatten das<br />

Planfeststellungsverfahren bei<br />

der Bezirksregierung Detmold<br />

beantragt. Das Hochwasserrückhaltebecken<br />

an der Wiembecke<br />

ist von hoher Bedeutung für den<br />

wirksamen Schutz der Bevölkerung<br />

in Detmold und im weiteren<br />

Verlauf entlang der Werre vor den<br />

Folgen eines Hochwassers. Der Bau<br />

des Hochwasserrückhaltebeckens ist<br />

Aufgabe des Werre-Wasserverbands<br />

und liegt in hohem öffentlichen<br />

Interesse.<br />

Als Teil des Verfahrens wird der<br />

Holzhauser Bach im Mündungsbereich<br />

zur Wiembecke auf dem<br />

Gebiet der Stadt Horn-Bad Meinberg<br />

umgestaltet, um im Einflussbereich<br />

des Beckens die Hochwassersituation<br />

für Anlieger zu verbessern.<br />

Verbunden mit dem Hochwasserrückhaltebecken<br />

wird die Ortsumgehung<br />

Hornoldendorf neu gebaut.<br />

Dies entlastet Hornoldendorf durch<br />

weniger Verkehr und verbessert die<br />

Verkehrssicherheit im Ort.<br />

Im Verfahren wurden zahlreiche<br />

unterschiedliche Aspekte und Interessen<br />

in einem aufwändigen Prozess<br />

geprüft. Dabei haben die Antragsteller<br />

natur- und artenschutzbezogene<br />

Aspekte in ihre Planung einbezogen.<br />

Die Bezirksregierung Detmold<br />

Zeitraum von 19. bis 23. Februar<br />

hat betroffene Bürgerinnen und<br />

Bürger im Verfahren zur Planung<br />

angehört. Die abschließende<br />

Prüfung hatte nun ergeben, dass<br />

die geplanten Vorhaben bei Berücksichtigung<br />

der Regelungen<br />

des Planfeststellungsbeschlusses<br />

allen fachlichen und rechtlichen<br />

Anforderungen entsprechen und<br />

den öffentlichen und privaten<br />

Belangen gerecht werden.<br />

Denjenigen, die im Verfahren<br />

Einwendungen gegen die Planung<br />

erhoben haben, wird der<br />

Beschluss zugestellt. Für die<br />

Öffentlichkeit liegt der Planfeststellungsbeschluss<br />

zusammen mit<br />

den planfestgestellten Unterlagen<br />

seit 7. Februar bis einschließlich<br />

20. Februar 2024 in den Städten<br />

Horn-Bad Meinberg und Detmold<br />

aus. Die Unterlagen finden Interesseierte<br />

in diesem Zeitraum auch<br />

im Internet auf der Homepage der<br />

Bezirksregierung Detmold.<br />

Kinder an weiterführenden Schulen anmelden<br />

Die Anmeldungen der Kinder für<br />

die 5. Klassen an den städtischen<br />

weiterführenden Schulen (Hauptschule<br />

Heidenoldendorf, Realschulen,<br />

Gymnasien und<br />

Geschwister-Scholl-<br />

Gesamtschule) können<br />

von Montag, 19. Februar<br />

2024, bis Freitag, 23.<br />

Februar 2024, durch<br />

Vormerkung des Kindes<br />

an einer weiterführenden<br />

Schule erfolgen.<br />

Die genauen Anmeldverfahren<br />

der Schulen<br />

liegen den städtischen<br />

Grundschulen vor und<br />

können dort oder bei den<br />

weiterführenden Schulen<br />

erfragt werden. Mit<br />

dem Anmeldeschein, der<br />

mit den Halbjahreszeugnissen<br />

ausgehändigt<br />

wird, erhalten die Eltern<br />

auch eine Information über das Anmeldeverfahren.<br />

Die Realschule I und das Gymnasium<br />

Leopoldinum werden als<br />

gebundene Ganztagsschulen geführt.<br />

Die Schülerinnen und Schüler haben<br />

dann an mehreren Nachmittagen der<br />

Woche Unterricht. Auch bei der städ-<br />

tischen Geschwister-<br />

Scholl-Gesamtschule<br />

sowie der Hauptschule<br />

Heidenoldendorf handelt<br />

es sich um gebundene<br />

Ganztagsschulen.<br />

Zur Anmeldung der<br />

Grundschülerinnen und<br />

Grundschüler werden<br />

das Familienstammbuch,<br />

gegebenenfalls<br />

eine Sorgerechtsurkunde,<br />

das Halbjahreszeugnis<br />

der vierten Klasse,<br />

der Anmeldeschein, die<br />

Schulform-Empfehlung<br />

der Grundschule sowie<br />

der Impfausweis (Masernschutz)<br />

der Kinder<br />

benötigt.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024 Seite 16<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-21 Anzeigen und Beilagen: 05234-204499<br />

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Erfolgreiche Johannes-Brahms-Musikschule beim<br />

Regionalwettbewerb<br />

Jugend musiziert:<br />

Fünf mal Erster<br />

Mit fünf Schülerinnen und Schülern<br />

trat die Johannes-Brahms-Musikschule<br />

(JBM) beim 61. Regionalwettbewerb<br />

„Jugend musiziert“ im<br />

Januar in Paderborn und Bielefeld an.<br />

Alle durften sich über einen 1. Preis<br />

freuen. Das bedeutet gleichzeitig für<br />

alle Teilnehmenden die Weiterleitung<br />

zum Landeswettbewerb, der vom 8.<br />

bis 12. März 2024 in Köln stattfindet.<br />

Marie Herdemeier aus der Querflötenklasse<br />

von Jakobe Schaller-<br />

Schönhoff erhielt mit 25 Punkten die<br />

höchste zu vergebende Punktzahl,<br />

genauso wie ihr Klavierbegleiter<br />

Alexander Hadjakos aus der Klasse<br />

von Stefan Claßen. Mit 24 Punkten<br />

bedachte die Jury den Klarinettisten<br />

Ilij Zaharov aus der Klasse von Prof.<br />

Aloisia Hurt. Seine Klavierbegleiterin<br />

Noemi Belke, die ebenfalls 24<br />

Punkte bekam, wird von der Privatlehrerin<br />

Bella Lasheras-Hacobian<br />

unterrichtet. Ihre Klavierklasse kooperiert<br />

schon lange erfolgreich mit<br />

den Schülerinnen und Schülern von<br />

Prof. Aloisia Hurt, so wie auch bei Arjen<br />

Soutodeh (Klarinette) und Lydia<br />

Matix (Privatschülerin Klavier), die<br />

für ihren Beitrag 23 Punkte erhielten.<br />

Auch beim Wettbewerb in der<br />

Kategorie Gitarre solo, der in<br />

Bielefeld ausgetragen wurde, war<br />

die JBM erfolgreich. Kajsa Linnéa<br />

Zizelmann erhielt 24 Punkte und hat<br />

sich somit ebenfalls für den Landes-<br />

Wettbewerb in Köln qualifiziert.<br />

Sie hat Unterricht in der Klasse von<br />

William Lepp in Kooperation mit<br />

dem <strong>Detmolder</strong> Jungstudierenden-<br />

Institut der Hochschule für Musik<br />

und Theater.<br />

Das Foto zeigt Arjen Soutodeh,<br />

Schüler der Johannes-Brahms-<br />

Musikschule, an der Klarinette.<br />

Auch er belegte einen ersten Platz<br />

beim Regionalwettbewerb und<br />

nimmt im März am Landeswettbewerb<br />

„Jugend musiziert“ in Köln<br />

teil. Foto: Stadt Detmold<br />

Konzertprogramm für 11 Saiten<br />

For the sake<br />

of the Song<br />

„For the Sake of the Song“, so heißt ein Titel des legendären amerikanischen<br />

Singer-Songwriters Townes van Zandt. Um des Liedes Willen<br />

bewegen sich die beiden Musiker Kim Efert (Akustik-Gitarre) und Janko<br />

Hanushevsky (Akustische Kontrabass-Gitarre) am 1. März um 20:00 Uhr<br />

im Hangar 21 weit hinaus aus ihrem gewohnten Habitat. Zuhause sind<br />

die beiden in zeitgenössischer improvisierter Musik, Avantgarde-Jazz<br />

und Klangkunst. Für dieses Konzertprogramm lassen sie Verstärker und<br />

Elektronik zuhause und setzen sich mit Songs auseinander, die sie seit<br />

Jugendtagen bewegen und begleiten.<br />

Die Instrumentierung ist bewusst sparsam gewählt - akustische Gitarren,<br />

ein paar wenige Klang-Spielzeuge und sonst nichts, als der Song.<br />

Berühmte Lieder von Leonhard Cohen und den Beatles stehen neben<br />

Renaissance-Liedern von John Dowland oder einer Arie von Bach.<br />

Ein amerikanischer Folksong neben einem ukrainischen Volkslied.<br />

Behutsam und minimalistisch setzen die Musiker Lieder, die (fast) jeder<br />

kennt, in der besonderen Akustik des Hangars 21 in Szene. Unkonventionell<br />

und frisch, klangbewusst und voller Spielfreude spielen die beiden<br />

sich einen Abend lang durch den ganz persönlichen Soundtrack ihrer<br />

Kindheit und Jugend.<br />

Tickets kosten im Vorverkauf 20 Euro, ermäßigt 16 Euro, an der Abendkasse<br />

22 Euro und ermäßigt 18 Euro. Ermäßigung für Schüler, Studierende,<br />

Auszubildende, Inhaber eines Sozialpasses, Inhaber der Ehrenamtskarte<br />

NRW, Menschen mit Behinderung ab GdB 80%. Kartenvorverkauf bei<br />

Tickets online (kulturteam.reservix.de), Tourist-Information Detmold<br />

(+49 5231 977-328), Lippische Landes-Zeitung (+49 5231 911-113)<br />

und alle Vorverkaufsstellen von Reservix (Hotline: +49 761 888 499 99).<br />

Freitag,<br />

16. Februar<br />

Samstag,<br />

17. Februar<br />

Sonntag,<br />

18. Februar<br />

Dienstag,<br />

20. Februar<br />

Donnerstag,<br />

22. Februar<br />

Freitag,<br />

23. Februar<br />

Samstag,<br />

24. Februar<br />

Ausstellung Herrschaftszeiten?! 900 Jahre Haus Lippe,<br />

Lippisches Landesmuseum, Ameide 4 (21. Oktober bis<br />

7. April 2024)<br />

Selbständige Rundgänge mit der <strong>Detmolder</strong> Zeitmaschine,<br />

Ihr Smartphone wird zur Zeitmaschine, Auf der<br />

Internetseite www.Regionalanalysen.de finden Sie mehrere<br />

QR-Codes (bis 31. Januar 2025)<br />

Ausstellung „Liniendschungel“, Arbeiten von Dagmar<br />

Stark erinnern an wuchernde Pflanzen und Wurzelwerk,<br />

geheimnisvolle Landschaftsausschnitte und Insekten,<br />

13.14produzentengalerie, Richthofenstraße 16 (bis 24.<br />

Februar)<br />

Ausstellung „What are you looking for?“, Ingrid Sawadsky.<br />

Abstrakte Malerei, 13.14produzentengalerie,<br />

Richthofenstraße 16 (3. März bis 14. April)<br />

April 2024)<br />

19.30 Uhr, Klangkosmos Weltmusik - Teho (Finnland),<br />

Tero Hyväluoma und Esko Järvelä bilden das finnische<br />

Power-Fiddle-Duo, das musikalische Grenzen sprengt,<br />

Alte Schule am Wall, Aula, Paulinenstraße 19<br />

15 Uhr, Woozle Goozle - Das Woozical, Stadthalle<br />

Detmold, Schlossplatz 7<br />

19.30 Uhr, Schwanensee, Ballett von Pjotr Tschaikowsky<br />

| In einer Choreografie von Katharina Torwesten,<br />

Landestheater Detmold, Theaterplatz 1<br />

19.30 Uhr, Medea.Stimmen, Schauspiel nach dem<br />

Roman von Christa Wolf, Grabbe-Haus, Bruchstr. 27.<br />

Weitere Termine: 21.02., 19 Uhr, Stückeinführung.<br />

21.02., 19.30 Uhr. 28.02., 19 Uhr Stückeinführung.<br />

28.02., 19.30 Uhr. 29.02., 19 Uhr Stückeinführung.<br />

29.02., 19.30 Uhr. 09.03., 19 Uhr, Stückeinführung.<br />

09.03. 19.30 Uhr. 10.03. 19.30 Uhr.<br />

11.30 Uhr, EinführungsMatinee zu »Samba!«, Landestheater<br />

Detmold, Theaterplatz 1. Weitere Termine:<br />

02.03., 19.30 Uhr. 08.03., 19.30 Uhr. 09.03., 15 Uhr.<br />

10.03., 11 Uhr (Vis-a-vis).<br />

17 Uhr, Chorkonzert mit dem <strong>Detmolder</strong> Vokalensemble<br />

in der reformierten Kirche Hiddesen, Ev.-ref. Kirchengemeinde<br />

Hiddesen, Akazienstraße 3<br />

19.30 Uhr, Wie im Himmel, musikalisches Schauspiel<br />

von Kay Pollak | Deutsch von Jana Hallberg, Landestheater<br />

Detmold, Theaterplatz 1. Weitere Termine:<br />

07.03., 19 Uhr, Stückeinführung. 07.03. 19.30 Uhr.<br />

10 Uhr, Das Neinhorn [4+] nach dem Kinderbuch von<br />

Marc-Uwe Kling und Astrid Henn - In einer Fassung<br />

von Annette Müller, Junges Theater, Bahnhofstr. 1.<br />

Weitere Termine: 21.02., 10 Uhr. 03.03., 16 Uhr. 09.03.<br />

16 Uhr.<br />

18 Uhr, Engagiert im Ehrenamt: Schreibwerkstatt - Texte<br />

für Ihren Verein, Homepage, Pressemitteilung, Flyer<br />

oder Social-Media-Beitrag, VHS Detmold-Lemgo -<br />

Krumme Straße, Krumme Straße 20<br />

19.30 Uhr, LZ Diashow Baltikum, Estland, Lettland,<br />

Litauen und Königsberg, Stadthalle Detmold, Schlossplatz<br />

7<br />

16 Uhr, BilderBuchBühne, für alle Fans von Bilderbüchern.<br />

Gemeinsam mit euch und euren Eltern lesen wir<br />

ein Bilderbuch, tauchen ab in eine bunte Welt und werden...,<br />

Junges Theater, Bahnhofstr. 1<br />

19 Uhr, Fürstin Pauline zur Lippe, Vortrag im Rahmen<br />

der Sonderausstellung, Lippisches Landesmuseum,<br />

Ameide 4<br />

19.30 Uhr, Stolz und Vorurteil* (*oder so), Komödie<br />

von Isobel McArthur nach Jane Austen | Deutsch von<br />

Silke Pfeiffer, Sommertheater, Neustadt 24. Weitere<br />

Termine: 24.02., 19.30 Uhr. 09.03., 19.30 Uhr.<br />

16 Uhr, Warum Faust?, eine Produktion des TeenClubs<br />

2022/2023, Junges Theater, Bahnhofstr. 1. Weitere Termine:<br />

25.02., 18 Uhr.<br />

17 Uhr, Meister in der Marktkirche: Entführung aus<br />

dem Serail, Konzert mit Erdal Akkaya, Baglama, und<br />

dem Barockorchester Caterva Musica, Erlöserkirche am<br />

Markt, Marktplatz 6<br />

19.30 Uhr, »Das Ende ist nah«, Grabbe-Preisträger<br />

Amir Gudarzi liest aus seinem Roman, Grabbe-Haus,<br />

Bruchstr. 27<br />

Bei der Jahreshauptversammlung hat der Frauenchor Chorelei<br />

Detmold e.V. einen neuen Vorstand gewählt. Das Vorstandsteam<br />

besteht nun aus Anke Eickhoff und Cordula Tinnefeld; neu<br />

dazugekommen sind Birgit Morsch und Julia Zimmermann.<br />

Verabschiedet wurden Julia Laukamp und Susanne Brill-Gerke<br />

mit Dank für ihre langjährige engagierte Mitarbeit.<br />

2024 ist für die Chorelei ein besonderes Jahr, denn der aus<br />

ca. 25 aktiven Sängerinnen bestehende Chor feiert seinen 70.<br />

Geburtstag und plant dazu ein Konzert am Sonntag, 26. Mai in<br />

der evangelisch-reformierten Kirche Pivitsheide. Musikalisch ist<br />

der Chor breit aufgestellt und interpretiert Lieder der Romantik,<br />

internationale Volkslieder, sakrales Liedgut, irische Songs bis<br />

hin zu Swing, Pop und Musical-Hits. Die Chorleitung hat seit<br />

April 2023 Louis Wittmann inne, der an der Hochschule für<br />

Musik studiert und „seinem“ Frauenchor mit innovativen Ideen<br />

begeistert. Was alle Mitglieder vereint, ist Liebe zur Musik,<br />

Spaß in der Gemeinschaft und das Ziel dem Chor eine ganz<br />

eigene Stimme zu geben.<br />

Wer Lust hat, den Chor live bei der Arbeit kennenzulernen und<br />

eventuell auch schon mitzusingen, ist herzlichst zur Probe mittwochs<br />

19:30-21:30 in der DRK-Kita in Pivitsheide eingeladen.<br />

Neue Mitglieder jeden Alters sind ausdrücklich erwünschst und<br />

willkommen. Kontakt: info@chorelei.de oder 0151-50698331.<br />

Sonntag,<br />

25. Februar<br />

Montag,<br />

26. Februar<br />

Dienstag,<br />

27. Februar<br />

Mittwoch,<br />

28. Februar<br />

Freitag,<br />

1. März<br />

Sonntag,<br />

3. März<br />

Dienstag,<br />

5. März<br />

Donnerstag,<br />

7. März<br />

Samstag,<br />

9. März<br />

Dienstag,<br />

12. März<br />

Donnerstag,<br />

14. März<br />

Chorelei Die mit Chorelei neuem Vorstandsteam<br />

mit neuem Vorstand<br />

Chor feiert 70. Geburtstag<br />

Chorelei mit neuem Vorstand.<br />

11.30 Uhr, Gedenkkonzert für Prof. Helmut Winschermann,<br />

Oboe (1920-2021) Professor für Oboe und Kammermusik<br />

1952-1985, Hochschule für Musik, Brahms-<br />

Saal, Neustadt 22<br />

18 Uhr, Katharina Thalbach liest ... aus „Miss Merkel<br />

– Mord in der Uckermark“ von David Safier, Landestheater<br />

Detmold<br />

Theaterplatz 1<br />

18 Uhr, René Steinberg, radikale Sparmaßnahmen,<br />

Stadthalle Detmold, Schlossplatz 7<br />

09.30 Uhr, Die letzten Stimmen des Holocaust, Lesung,<br />

Vortrag und Diskussion mit der Zeitzeugin Edith Erbrich<br />

und dem Autor Louis Pawellek, Grabbe-Gymnasium<br />

- Neue Aula, Küster-Meyer-Platz 2<br />

10 Uhr, Rico, Oskar und die Tieferschatten [10+],<br />

Schauspiel nach dem Roman von Andreas Steinhöfel.<br />

Weitere Termine: 26.02., 12 Uhr. 27.02., 10 Uhr. 26.02.,<br />

12 Uhr. 28.02., 10 Uhr. 26.02., 12 Uhr.<br />

15.30 Uhr, Bücherfüchse-Vorlesestunde für Kinder von<br />

2-3 Jahren, Stadtbibliothek, Leopoldstraße 5<br />

18 Uhr, „Digitale Gesundheitsinformationen“ – Wie<br />

erkenne und finde ich seriöse Gesundheitsinformationen<br />

im Internet, VHS Detmold-Lemgo - Krumme Straße,<br />

Krumme Straße 20<br />

19 Uhr, Jürgen Zimmerer über Erinnerungskämpfe,<br />

Koloniales Erbe, NS-Verbrechen und deutsche Erinnerungskultur,<br />

Stadthalle Detmold, Schlossplatz 7<br />

19.30 Uhr, Hoffmanns Erzählungen, Fantastische Oper<br />

von Jacques Offenbach, Landestheater Detmold, Theaterplatz<br />

1. Weitere Termine: 06.03., 19.30 Uhr. 10.03.,<br />

19.30 Uhr. 15.03., 19.30 Uhr. 15.03., 22 Uhr, Nachspiel.<br />

20 Uhr, For the Sake of the Song, Singer-Songwriter<br />

Townes van Zandt, Hangar 21, Charles-Lindbergh-Ring<br />

10<br />

11.30 Uhr, „What are you looking for?“, Ausstellung<br />

Ingrid Sawadsky. Abstrakte Malerei, 13.14produzentengalerie,<br />

Richthofenstraße 16<br />

15 Uhr, Führung 900 Jahre Haus Lippe, Erleben Sie die<br />

lippische Geschichte hautnah!, Lippisches Landesmuseum,<br />

Ameide 4<br />

19.30 Uhr, Turandot, Oper von Giacomo Puccini, komplettiert<br />

von Franco Alfano (Erstfassung), Landestheater<br />

Detmold, Theaterplatz 1<br />

11 Uhr, Wutschweiger [10+], Schauspiel von Jan Sobrie<br />

und Raven Ruëll, Junges Theater, Bahnhofstr. 1. Weitere<br />

Termine: 06.03., 10 Uhr. 06.03., 10 Uhr. 07.03., 10<br />

Uhr. 13.03., 10 Uhr. 14.03., 10 Uhr.<br />

16.45 Uhr, Sven Bensmann - Yes we Sven!, Das All-in-<br />

One Entertainment Gesamtpaket, Stadthalle Detmold,<br />

Schlossplatz 7. Weitere Termine: 07.03., 20 Uhr.<br />

19.30 Uhr, Erotische Märchen für Erwachsene, Märchenhafte<br />

Liebe: Sinnlicher Abend mit Elke Dießner<br />

und Lothar Schröer, begleitet von Lydie Römisch an der<br />

Harfe, Lippisches Landesmuseum, Ameide 4<br />

19.30 Uhr, Vater (Le père), Schauspiel von Florian<br />

Zeller | Deutsch von Annette und Paul Bäcker, Grabbe-<br />

Haus, Bruchstr. 27<br />

18 Uhr, Chorkonzert-COR MIO, MENTRE VI MIRO,<br />

Sehnsucht und Liebe durch die Jahrhunderte, Erlöserkirche<br />

am Markt, Marktplatz<br />

20 Uhr, Alte Bekannte, „Nix geht über live!“ Tour,<br />

Stadthalle Detmold, Schlossplatz 7<br />

18 Uhr, Reisevortrag: Auf dem Mekong von Kambodscha<br />

nach Vietnam, Bildervortrag von einer Reise durch<br />

fremde Länder, Stadtbibliothek, Leopoldstraße 5<br />

18 Uhr, Lesemarathon der Deutsch-Italienischen-<br />

Gesellschaft: Die Gärten der Finzi-Contini, Stadtbibliothek,<br />

Leopoldstraße 5<br />

18.30 Uhr, DER HERMANN leuchtet 8.0, LightArt<br />

2024, Hermannsdenkmal, Grotenburg 50<br />

19 Uhr, Simon Ludwig, Krieg und Herrschaftskrise,<br />

Lippisches Landesmuseum, Ameide 4<br />

19.30 Uhr, Klangkosmos Weltmusik - Rokhs Quartet<br />

(Iran), Hangar 21, Charles-Lindbergh-Ring 10<br />

Foto: Chorelei Detmold<br />

Foto: Chorelei Detmold e.V.


-<br />

<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-21 Anzeigen und Beilagen: 05234-204499 <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024 Seite 17<br />

„Stadtkontakt mobil“ bekommt in Hiddesen gute Resonanz<br />

Bürgerinnen und Bürger bringen Vorschläge mit<br />

<strong>Detmolder</strong><br />

Stadthalle<br />

<strong>Detmolder</strong> Stadthallen GmbH<br />

Programm-Ausblick 2024<br />

25. Februar René Steinberg I 07. März Sven Bensmann I 09. März Alte Bekannte<br />

12. April Maxi Gstettenbauer I 20. April Orchester Vahlhausen I 23. April<br />

DKO 4. Abokonzert I 25. Mai Lions Benefizkonzert I 26. Mai Christoph Maria<br />

Herbst & Moritz Netenjakob I 28. Mai DKO 5. Abokonzert I 01. Juni Waterloo<br />

– the Abba Show I 13. Juni Frieda Braun I 26. September Lisa Feller I<br />

27. September Jens Wawrczeck liest Hitchcock I 05. Oktober WDR 4 Disco 44<br />

19. Oktober Johann von Bülow & Walter Sittler<br />

Alte Bekannte Frieda Braun Herbst & Netenjakob<br />

Tom Lachmann (Koordinator für Bürgerbeteiligung), Elisa Henke-Bockschatz (Gesamtprojektleiterin<br />

Smart Cities) und Bürgermeister Frank Hilker haben sich einige Rückmeldungen auf die Bürgerbefragung<br />

zur neuen Appmold angeschaut. In Hiddesen hatten Bürgerinnen und Bürger erste Einblicke in die neue<br />

Stadtapp erhalten.<br />

Foto: Stadt Detmold<br />

Die Stadt Detmold feierte einen<br />

bedeutenden Auftakt mit dem erfolgreichen<br />

Einsatz ihres mobilen<br />

Bürgerbüros, dem „Stadtkontakt<br />

mobil“. Das rollende Pendant zum<br />

stationären Büro in der Bruchstraße<br />

36 zog zahlreiche interessierte<br />

Bürgerinnen und Bürger an, die<br />

dieses innovative Kontaktangebot<br />

der <strong>Detmolder</strong> Verwaltung nutzten,<br />

um ihre Anliegen direkt vor Ort zu<br />

besprechen.<br />

„Gerade für die <strong>Detmolder</strong> Seniorinnen<br />

und Senioren stellt dieses<br />

Angebot einen Meilenstein in der<br />

Verwaltungsgeschichte dar“, freut<br />

sich Bürgermeister Frank Hilker.<br />

Auch Tom Lachmann, Koordinator<br />

für Bürgerbeteiligung, sieht im<br />

„Stadtkontakt mobil“ das ideale<br />

Instrument, um den Bürgerdialog<br />

weiter auszubauen: „Die Menschen<br />

haben mit uns über Entwicklungen<br />

in ihrem Wohnumfeld und ihre Wünsche<br />

an die Stadt gesprochen. Sie<br />

schätzen den analogen Kontakt, ohne<br />

erst weite Wege in die Innenstadt<br />

zurücklegen zu müssen.“<br />

Einige Hiddeser hatten Verbesserungsvorschläge<br />

schon auf Zetteln<br />

für die Mitarbeitenden der Stadt vorbereitet.<br />

Es ging dabei zum Beispiel<br />

um Themen wie Straßenschäden,<br />

Spielgeräte auf Spielplätzen oder<br />

Fragen der Verkehrsführung. Die<br />

Mitarbeitenden des „Stadtkontakt<br />

mobil“ standen Rede und Antwort,<br />

notierten sich die Anliegen und leiteten<br />

diese direkt an die zuständigen<br />

Stellen weiter. Außerdem erklärten<br />

sie vor Ort die Vorteile der Mängelapp<br />

„Meldoo“, mit der Bürgerinnen<br />

und Bürger ihre Hinweise mit Fotos<br />

und der exakten Ortsangabe schnell<br />

an die Stadt weiterleiten können. „Es<br />

ist beeindruckend zu sehen, dass viele<br />

<strong>Detmolder</strong>innen und <strong>Detmolder</strong> sich<br />

die Zeit nehmen, um ihre Umgebung<br />

aktiv mitzugestalten. Das mobile<br />

Stadtkontakt-Büro ist ein effektiver<br />

Weg, um diese Beteiligung auszubauen“,<br />

resümierte Tom Lachmann.<br />

Als Schaufenster für das Modellprojekt<br />

Smart Cities gaben die<br />

Mitarbeitenden den Besuchern<br />

außerdem exklusive Einblicke in<br />

die neue Stadtapp Appmold, die in<br />

Kürze in den App-Stores verfügbar<br />

sein wird. Ein übersichtliches<br />

Menü und die zentrale Bündelung<br />

vieler bürgerrelevanter Themen, wie<br />

etwa dem Serviceportal der Stadt,<br />

Angeboten der Stadtwerke und der<br />

SVD sowie Veranstaltungen, Informationen<br />

und Nachrichten fanden<br />

in Hiddesen großen Anklang. Im<br />

Zuge einer Bürgerbeteiligung vor<br />

Ort konnte direktes Feedback zur<br />

neuen Appmold gegeben werden.<br />

Neben Lob zur Übersichtlichkeit und<br />

der Bündelung vieler sonst einzeln<br />

ansteuerbarer Apps und Websites<br />

wurden als zusätzliche Wünsche<br />

unter anderem der ÖPNV in Echtzeit,<br />

ein Modul für den Recyclinghof und<br />

ein Ärzteverzeichnis angeregt.<br />

Die Resonanz der Bürger auf<br />

„Stadtkontakt mobil“ war durchweg<br />

positiv. Viele lobten die Initiative<br />

der Stadt und freuen sich auf eine<br />

Fortsetzung dieser Form des direkten<br />

Austauschs. „Stadtkontakt mobil“<br />

fährt in den kommenden Monaten<br />

verschiedene <strong>Detmolder</strong> Ortsteile an.<br />

Stadthalle Detmold · Schlossplatz 7 · 32756 Detmold · 05231 22266 · www.stadthalle-detmold.de<br />

Karten: Tourist Information Detmold im Rathaus, 05231 977 323 · Geschäftsstellen der LZ, 05231 911 113<br />

Axel Landwehrmeyer einstimmig als Vorsitzender der<br />

CDU Detmold Land wiedergewählt<br />

Kontinuität in der Führungsebene<br />

Axel Landwehrmeyer wurde im<br />

Dorfgemeinschaftshaus „Treffpunkt“<br />

in Diestelbruch einstimmig<br />

als Vorsitzender der CDU Detmold-<br />

Land wiedergewählt. Die von einer<br />

positiven Atmosphäre geprägte<br />

Mitgliederversammlung fand mit<br />

zahlreichen Mitgliedern und Gästen,<br />

darunter der Fraktionsvorsitzender<br />

der CDU Detmold Jörg Thelaner,<br />

der Stadtverbandvorsitzender Steven<br />

Förster und CDU Kreisvorsitzender<br />

Lars Brakhage, statt. Der Vorstand<br />

der CDU Detmold Land bleibt mit<br />

Cord-Henrik Starke als Stellvertreter,<br />

Dorothee Hermanns-Siekmann als<br />

Schriftführerin, Olaf Kluckhöfer als<br />

Kassierer sowie den Beisitzern Frank<br />

Witte, Kathryn Landwehrmeyer,<br />

Andreas Rempel, Sascha Lohmann<br />

und Friedrich Sundhoff weitgehend<br />

unverändert, was die Kontinuität<br />

und das Vertrauen in die bisherige<br />

Führungsebene unterstreicht. Neu im<br />

Axel Landwehrmeyer einstimmig<br />

als Vorsitzender der CDU Detmold<br />

Land wiedergewählt. Foto: CDU<br />

Team ist der Mitgliederbeauftragte<br />

Jan Martin Vogt, der sich künftig um<br />

die Belange der Mitglieder kümmern<br />

wird. Im Rahmen der Versammlung<br />

wurden auch langjährige Mitglieder<br />

für ihre Treue zur CDU geehrt. Theo<br />

Siekmann erhielt für seine 50-jährige<br />

Mitgliedschaft neben der Urkunde<br />

und der Anstecknadel zusätzlich<br />

einen Präsentkorb vom Vorsitzenden.<br />

Diese persönliche Anerkennung<br />

spiegelt die Wertschätzung für das<br />

langjährige Engagement und die<br />

Unterstützung der Parteimitglieder<br />

wider. Die Zukunftsaussichten für<br />

die CDU Detmold Land sind vielversprechend,<br />

und der wiedergewählte<br />

Vorsitzende Axel Landwehrmeyer<br />

betonte in seiner Dankesrede das<br />

klare Bekenntnis zur Weiterentwicklung<br />

und Stärkung der Partei in der<br />

Region. Die Veranstaltung fand einen<br />

kulinarischen Abschluss mit selbst<br />

zubereitetem Imbiss, was die Gelegenheit<br />

für informelle Gespräche und<br />

den Austausch zwischen Mitgliedern<br />

und Gästen bot.<br />

Neuer Termin: Jürgen Zimmerer über Erinnerungskämpfe<br />

Koloniales Erbe, NS-Verbrechen und deutsche<br />

Erinnerungskultur<br />

Die deutsche Erinnerungskultur<br />

gilt als besonders erfolgreich,<br />

Deutschland bezeichnet sich gerne<br />

als „Weltmeister der Vergangenheitsaufarbeitung“.<br />

Aber sind wir wirklich<br />

so gut im Erinnern? Oder handelt es<br />

sich bei den Erinnerungsveranstaltungen<br />

oftmals nur noch um leere<br />

Rituale? Und fehlen nicht wesentliche<br />

Teile der deutschen Geschichte<br />

in der Erinnerungskultur? Prof.<br />

Dr. Jürgen Zimmerer, Professor für<br />

Globalgeschichte an der Universität<br />

Hamburg und Leiter der dortigen<br />

Forschungsstelle „Hamburgs (post-)<br />

koloniales Erbe“, analysiert in seinem<br />

Vortrag am 28. Februar 2024<br />

die aktuellen Kontroversen um den<br />

gesellschaftlichen und politischen<br />

Umgang mit der deutschen Vergangenheit,<br />

insbesondere mit Bezug auf<br />

den möglichen Zusammenhang von<br />

Kolonialismus und Nationalsozialismus<br />

mit seiner Rassenideologie, dem<br />

Vernichtungskrieg und dem Holocaust.<br />

Die Veranstaltung – eine Kooperation<br />

von VHS Detmold-Lemgo<br />

und Stadtarchiv Detmold – findet am<br />

28. Februar um 19 Uhr im Kleinen<br />

Sitzungssaal der Stadthalle statt. Der<br />

Eintritt ist frei. Der ursprünglich auf<br />

den 25. Januar terminierte Vortrag ist<br />

Teil des Veranstaltungsprogramms<br />

um den Tag des Gedenkens an die<br />

Opfer des Nationalsozialismus am<br />

27. Januar.<br />

Erster <strong>Detmolder</strong> Werkstätten-Cup: Die Mannschaft der Lebenshilfe Detmold mit Mohamed Ben Ayed,<br />

Stephanie Kleine (links) und Barbara Milde (rechts).<br />

Werkstätten-Cup in Detmold<br />

Gelungene Premiere<br />

„Ich habe nur glückliche Gesichter gesehen“, sagt<br />

Mohamed Ben Ayed, der organisatorisch den Hut aufhatte<br />

beim inklusiven Fußball-Wochenende beim TUS-<br />

Eichholz-Remmighausen. Er ist Inklusionsbeauftragter<br />

des Vereins und beruflich bei der Lebenshilfe Detmold<br />

auf dem Stöltinghof als Fachkraft zur Arbeits- und<br />

Berufsförderung tätig. Den ersten Werkstätten-Cup in<br />

Detmold organisierte er in Absprache und im Auftrag<br />

der Lebenshilfe Detmold.<br />

Ben Ayeds Begeisterung für das rollende Leder und<br />

seine pädagogische Professionalität ergänzen sich bestens<br />

für diese Aufgabe. Austragungsort des Turniers war<br />

die DBB Sporthalle in der <strong>Detmolder</strong> Wittekindstraße.<br />

Der Werkstätten-Cup war eine überaus gelungene<br />

Premiere, an der Mannschaften von Werkstätten für<br />

behinderte Menschen aus OWL und darüber hinaus aus<br />

Solingen teilgenommen hatten. Außer der Lebenshilfe<br />

Detmold beteiligten sich Pro Werk aus Bethel, die Caritas<br />

Werkstätten Paderborn und die Mannschaften der<br />

Lebenshilfen Herford und Lemgo sowie die Lübbecker<br />

Werkstätten und Eben-Ezer. In der Vorrunde spielte<br />

die Lebenshilfe Detmold gegen Pro Werk aus Bethel<br />

unentschieden und traf im Halbfinale auf die Mannschaft<br />

der ISG Eben-Ezer, die das Unentschieden beim<br />

Elfmeterschießen in einen Sieg für sich verwandelte.<br />

Rund 120 Kicker schenkten sich nichts, denn ohne<br />

Ehrgeiz kommt das Runde nun mal nicht ins Eckige,<br />

aber es herrschte durchweg Fair Play. Gelbe oder gar<br />

rote Karten mussten die drei Schiris nicht zücken. „Die<br />

Stimmung war toll, bei aller sportlichen Konkurrenz<br />

war es ein Erlebnis von Gemeinschaft, wie wir es uns<br />

für viele Bereiche unseres Lebens mit Menschen mit<br />

Handicap wünschen“, sagte Vorständin Barbara Milde von<br />

der Lebenshilfe Detmold. Mehr als 100 Zuschauerinnen<br />

und Zuschauer, Glücksraddrehen, Kuchenbuffet und ein<br />

Imbisswagen vor der Halle bildeten den bunten Rahmen.<br />

Viele Ehrenamtliche waren im Einsatz, auch am Sonntag,<br />

als 14 Inklusionsmannschaften spielten, die von weiter<br />

her aus dem Ruhrgebiet und Münsterland kamen. Den<br />

erkämpften Werkstätten-Cup überreichte am Samstag<br />

schließlich Jascha Hofmann, Inhaber der Markant-<br />

Märkte Hofmann und Hauptsponsor des Turniers, an<br />

die Mannschaft der Lebenshilfe Solingen. Das Team<br />

der Lebenshilfe Detmold belegte Platz vier, Pro Werk<br />

aus Bethel den dritten Platz und Eben-Ezer Platz zwei.<br />

Die Vorständinnen der Lebenshilfe Detmold Stephanie<br />

Kleine und Barbara Milde hatten natürlich das Team der<br />

Lebenshilfe Detmold besonders angefeuert, aber mit<br />

ebenso viel Freude überreichten beide die Urkunden<br />

an alle Spielerinnen und Spieler. Die Kinder des TUS-<br />

Eichholz-Remmighausen verteilten die Medaillen. Die<br />

Turniere an beiden Tagen waren durchweg ein Gewinn<br />

und nicht wenige nahmen einen solchen außerdem beim<br />

Glücksraddrehen von Bad Meinberger und DSC Arminia<br />

in Empfang.<br />

Nach dem Turnier ist vor dem Turnier. „Jetzt wird das<br />

Wochenende ausgewertet, Verbesserungsmöglichkeiten<br />

gibt es immer“, sagt Haupt Organisator Mohamed Ben<br />

Ayed. Und dann geht es auch schon an die Vorbereitung<br />

des zweiten Werkstätten-Cups, der auch im nächsten Jahr<br />

wieder in Detmold stattfinden wird. Und vielleicht bleibt<br />

der Wanderpokal dann für ein Jahr in Lippe.<br />

Erotische Märchen<br />

Donnerstag, 7. März, 19.30 Uhr<br />

www.lippisches-landesmuseum.de


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024 Seite 18<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-21 Anzeigen und Beilagen: 05234-204499<br />

FRÜHLINGS-<br />

FEST HORN<br />

IN<br />

22.-24. MÄRZ 24<br />

3 TAGE KIRMES<br />

GEWERBESCHAU „HEIMSPIEL“<br />

VERKAUFSOFFENER SONNTAG<br />

VEREIN „IN HORN GEMEINSAM“ UND DIE SCHAUSTELLER<br />

SIE MÖCHTEN SICH ALS AUSSTELLER<br />

BEWERBEN? INFOS UNTER 05234-5095<br />

Nadine Kistner wurde mit 31 Jahren zur Witwe und will nun als Trauerbegleiterin anderen Betroffenen<br />

helfen.<br />

Wie Nadine Kistner zur Trauerbegleiterin wurde<br />

Trauercafé in Steinheim startet im März<br />

Ich bin Nadine Kistner und wurde mit 31 Jahren zur<br />

Witwe, als mein Mann an Knochenkrebs starb. Die Welt<br />

stand plötzlich still und doch musste ich für meine Kinder<br />

weiter da sein. Das war sehr schwer. Denn so wie ich<br />

eigentlich als Mama sein wollte, ging es plötzlich nicht<br />

mehr. Um den Verlust verarbeiten zu können, suchte ich<br />

mir vor Ort Hilfe bei einem Trauercoach.<br />

Ich brauchte jemanden, der mir einfach mal zuhört, wo<br />

ich das, was mich bedrückt einfach frei heraus erzählen<br />

konnte. Mit mir gemeinsam ein Stück durch die Trauer<br />

geht. Eine Person die mir neue Wege aufzeigt, um besser<br />

dadurch zu kommen! Die Unterstützung tat mir sehr gut.<br />

Zehn Monate lang nahm ich einst ein Trauercoaching<br />

für mich in Anspruch, und habe dabei auch gemerkt, wie<br />

wichtig derartige Angebote für Trauernde sind. Denn<br />

dann ist da jemand, der einen versteht und schließlich<br />

auch dabei hilft, über den Tellerrand hinauszuschauen<br />

und so Wege zeigt, wie man trotz des Verlustes irgendwann<br />

wieder glücklich werden kann. Und nun möchte ich<br />

ein Trauercafé in der Steinheimer Innenstadt anbieten.<br />

Heute bin ich 34 Jahre alt und habe meinen einstigen<br />

Job in einer Zahnarztpraxis vor zwei Jahren an den Nagel<br />

gehängt und mich selbst zur Trauerbegleiterin fortbilden<br />

lassen. Meine neue Tätigkeit fühlt sich nicht wie Arbeit<br />

an, sondern einfach wie eine absolut sinnvolle Aufgabe,<br />

die mich absolut erfüllt. Zu sehen, wie viele Menschen<br />

im Laufe der Begleitung wieder aufgehen wie eine Blume<br />

und ihr Leben neu entdecken, macht das Ganze so<br />

wertvoll. Denn Sinn des Lebens wiederzufinden, ist eine<br />

große herausfordernde Situation und kann manchmal<br />

sehr schwer sein, alleine zu bewältigen.<br />

„Trauer sollte kein Tabuthema sein“<br />

Selbst weiß ich wie schwer es ist auch nach einiger Zeit<br />

in der Trauer, im Umfeld noch Gehör und Verständnis zu<br />

finden. Es wird nicht gerne über Sterben, Tod und Trauer<br />

gesprochen, es ist ein sehr emotionales und sensibles<br />

Thema, aber für Trauernde ist es so wichtig darüber zu<br />

reden. Egal wie lange es her ist! So war es auch bei mir.<br />

Gerade im Freundeskreis ist es mir passiert, dass sich<br />

manche Freunde plötzlich von mir distanziert haben. Ich<br />

hatte meinen Partner verloren und dann meldeten sich<br />

auch noch verschiedene Freunde ab, die anscheinend<br />

mit der Situation nicht zurechtkamen, dabei sollte Trauer<br />

kein Tabuthema sein.<br />

Himmel, Garn & Hirn<br />

Workshoptage in der Abtei Marienmünster<br />

vom 23.-25.02.2024 mit<br />

Babette Ulmer<br />

Kerstin Balke alias Stine & Stitch<br />

Tanja Osswald<br />

Anmeldung unter info@andrea-gluecksmasche.de<br />

Das neue Angebot im Bistro<br />

Ursprünglich aus Lippstadt, kam ich vor rund 15 Jahren<br />

in die Emmerstadt. Für den Job bin ich damals mit meinem<br />

Mann hierhergezogen. Und ich möchte weiter in Steinheim<br />

leben – und die Stadt künftig um ein Angebot bereichern:<br />

Einmal pro Monat lade ich ab sofort zum Trauercafé<br />

„Trauerzeit“ ein. Ich möchte einen Raum schaffen, wo<br />

sich Gleichgesinnte in einer lockeren Atmosphäre bei<br />

einem Kaffee oder Tee über ihre Erfahrungen austauschen<br />

können. Wo aber auch einfach über alltägliche Dinge,<br />

die einen beschäftigen, gesprochen werden kann. Einen<br />

passenden Ort für diesen Raum habe ich in Steinheim in<br />

„Nicole’s Bistro mit Herz“ gefunden. Inhaberin ist Nicole<br />

Hudspeth. An der Neuen Straße gelegen, bietet das<br />

gemütliche Bistro nun immer gegen Ende eines Monats<br />

einen geschützten Raum für Gespräche des Trauercafés.<br />

Gegessen werden darf dabei auch.<br />

Der nächste Termin im März<br />

Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 21. März,<br />

um 18 Uhr statt. Wer plant, dazu vorbeizukommen,<br />

kann sich gern vorher bei mir oder bei Nicole‘s Bistro<br />

informieren und anmelden. Zu erreichen bin ich per<br />

E-Mail, unter nadine.kistner@t-online.de, oder per Tel.<br />

0176 6211 0716. Nicole‘s Bistro ist zu erreichen unter<br />

info@bistromitherz.de oder per Tel. 0176 890 98 440. Die<br />

aktuellen Termine für die Trauerzeit sind auch auf den<br />

jeweiligen Homepages zu finden: www.nadinekistner.de<br />

oder www.bistromitherz.de. Aber auch spontan darf beim<br />

Café vorbeigeschaut werden. Willkommen sind nicht nur<br />

Steinheimer jeden Alters, sondern auch Interessierte aus<br />

der ganzen Umgebung. Und wer mag, kann zunächst<br />

auch in Begleitung beim Trauercafé vorbeischauen.<br />

Angedacht ist auch, das Angebot, je nach Anfrage, am<br />

Vor- und Nachmittag anzubieten.<br />

Was das Café „Trauerzeit“ allerdings nicht ersetzt, ist<br />

eine individuelle Trauerbegleitung. Ich begleite Trauernde<br />

sowohl online per Zoom als auch in Präsenz. Ebenso<br />

sind Hausbesuche möglich. Wenn es das Wetter zulässt,<br />

gehe ich gerne mit meinen Klienten/-innen raus in die<br />

Natur. Hier können die Gedanken nochmal ganz anders<br />

fließen. Und ob Trauercafé oder Trauerbegleitung – ganz<br />

hilfreich sei es eben, über die Trauer zu sprechen. Vor ihr<br />

davonzulaufen, funktioniert nicht. Nur wer erst durch den<br />

Schmerz hindurchgeht, kann Heilung erfahren.<br />

Workshop „Himmel, Garn & Hirn“ vom 23. bis 25. Februar in<br />

Marienmünster<br />

Spaß, neues Wissen und Techniken<br />

Babette Ulmer, Kerstin Balke<br />

(alias Stine & Stitch) und Tanja<br />

Osswald – drei Designerinnen<br />

in Sachen Stricken und Häkeln,<br />

bekannt aus Instagram, Facebook,<br />

„ravelry“, „crazypattern“,<br />

ARD-Buffett und vielen Buchveröffentlichungen<br />

sind dabei<br />

beim Workshop „Himmel, Garn<br />

& Hirn“ vom 23. bis 25. Februar<br />

in der Abtei Marienmünster.<br />

Sie laden dazu viele verschiedene<br />

Menschen aus ganz Deutschland<br />

ein, die verbunden sind durch das<br />

beste Hobby der Welt, durch viele<br />

Nadeln und ganz viel Garn. Der<br />

Workshop „Himmel, Garn & Hirn“<br />

bringt viel Spaß, neues Wissen und<br />

neue Techniken. Das Ganze kombiniert<br />

mit einer tollen Location in<br />

der Abtei Marienmünster.<br />

Etliche Teilnehmer waren letztes<br />

Jahr schon dabei und sind „Wiederholungstäter“,<br />

weil es soooo<br />

schön war! „Lasst euch das nicht<br />

entgehen und seid dabei, wenn wir<br />

uns hier „vor der Tür“ zu solchen<br />

interessanten Workshoptagen,<br />

mit so prominenten Lehrerinnen<br />

treffen“, so Organisatorin Andrea<br />

Ostheide. Ein paar Plätze gibt es<br />

noch! Nähere Informationen und<br />

Anmeldungen unter Andrea´s<br />

Glücksmasche, info@andreagluecksmasche.de,<br />

Tel: 05234/<br />

8797570.


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-21 Anzeigen und Beilagen: 05234-204499 <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024 Seite 19<br />

Apothekenbereitschaft<br />

Notdienste in Detmold<br />

Tierärztlicher Notdienst: kann unter der Nummer des Tierarztes erfragt<br />

werden. Zahnärztlicher Notdienst: Die bundeseinheitliche Nummer<br />

ist unter 01805/986700 zu erreichen. Behandlung von 10 bis12 Uhr und<br />

von 17 bis 18 Uhr. Krisentelefon Lippe: 05231/3 33 77 sonntags bis<br />

donnerstags von 18 bis 22 Uhr, freitags und samstags von 18 bis 6 Uhr<br />

des Folgetages, montags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr. Kinderund<br />

Jugendtelefon: Montag, Mittwoch und Freitag von 15 bis 18 Uhr.<br />

Giftnotruf: Tel. 0228/1924-0, Krankentransport: Tel. 0 52 31 / 1 92 22,<br />

Feuerwache-Rettungsdienst: 112, Polizei: 110. Kinderärztlicher Notdienst:<br />

Die kinder- und jugendärztliche Notfallpraxis für den Kreis Lippe<br />

im Medicum Detmold, Röntgenstraße 16, Eingang gegenüber der Klinik-<br />

Notaufnahme). Öffnungszeiten der Notfallpraxis sind montags, dienstags<br />

und donnerstags von 18 bis 21 Uhr, freitags und mittwochs von 13 bis 21<br />

Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 9 Uhr bis 21 Uhr. Nach 21 Uhr<br />

sollen sich Patienten an die Notfallannahme des Klinikums Lippe wenden,<br />

so die Bezirksstelle Detmold der KVWL.<br />

IMPRESSUM<br />

<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> (seit 2004)<br />

<strong>Kurier</strong>-Verlag GmbH & Co. KG<br />

www.kurier-verlag.de<br />

info@kurier-verlag.de<br />

32805 Horn-Bad Meinberg<br />

Kampstraße 10<br />

Telefon: 052 34 / 20 28-21<br />

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Redaktionsleitung:<br />

M. Hütte (verantwortlich)<br />

Holger Fretzer (Redaktion)<br />

Redaktionelle Mitarbeit:<br />

Peter Radszuweit (pr)<br />

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Harald und Christiane Hütte<br />

Telefon: 0 52 34 / 20 44 99<br />

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Druck:<br />

Bruns Druckwelt<br />

GmbH & Co. KG<br />

Trippeldamm 20<br />

32429 Minden<br />

Beilagenanlieferung:<br />

Bruns Druckwelt<br />

GmbH & Co. KG, Tor 3<br />

Trippeldamm 20<br />

32429 Minden<br />

Beilagenannahme<br />

Mo.-Do.<br />

7.00 Uhr bis 15.15 Uhr<br />

Freitag<br />

7.00 Uhr bis 13.30 Uhr<br />

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Diese Ausgabe enthält keine<br />

Beilagen. Beilagenstreuung auch<br />

nach Ortsteilen möglich!<br />

Alle urheberrechtlichen Verwertungsrechte,<br />

insbesondere für Texte, Bilder,<br />

Zeichnungen und Anzeigen, liegen beim<br />

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für Detmold bis zum 15. März<br />

Unter www.akwl.de werden Ihnen die diensthabenden Apotheken angezeigt.<br />

Sie können auch, falls Sie außerhalb der normalen Öffnungszeiten<br />

Ihrer Apotheke Medikamentenbedarf haben, die kostenfreie Festnetznummer<br />

0800 00 22 833 anwählen, um die dienstbereite Apotheke in Ihrer Nähe<br />

zu erfragen (es werden immer bis zu vier der nächstliegenden Apotheken<br />

angesagt). Der Apothekennotdienst gewährleistet die Arzneiversorgung in<br />

dringenden Fällen außerhalb der üblichen Öffnungszeiten. Der Notdienst<br />

beginnt um 9.00 Uhr und endet am folgenden Tag um 9.00 Uhr. Außerhalb<br />

der gesetzlichen Öffnungszeiten ist eine Notdienstgebühr von 2,50 Euro<br />

zu zahlen. Die hier angegebenen Apotheken werden für den Suchbegriff<br />

„ Detmold unter www.akwl.de angezeigt“. Der <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> druckt<br />

hier die erste der angegebenen Apotheken ab. Alle Angaben ohne Gewähr.<br />

Notdienste in Detmold und Umgebung<br />

16. 2. Apo. an der Post, Bismarckstr. 17, Detmold, 05231/92300<br />

17. 2. Medicum Apo., Röntgenstraße 16, Detmold, 05231/9102000<br />

18. 2. Bach-Apo., Bachstr. 28, Detmold, 05231/390606<br />

19. 2. Elisabeth-Apo., Elisabethstr. 4, Detmold, 05231/28282<br />

20. 2. Falken-Apo., Paderborner Str. 36, Heiligenkirchen, 05231/47625<br />

21. 2. Schwanen-Apo., Lemgoer Straße 7, Lage-Hardissen, 05232 2577<br />

22. 2. Paulinen Apo., Bruchstraße 42, Detmold, 05231-9816625<br />

23. 2. MELVIGO Apo., Klingenbergstraße 31, Detmold, 05231/27444<br />

24. 2. Einhorn-Apo., Hornscher Weg 104, Lemgo-Brake, 05261/87370<br />

25. 2. Bach-Apo., Bachstr. 28, Detmold, 05231/390606<br />

26. 2. Eichholz-Apo., Hornsche Str. 138, Spork-Eichholz, 05231/59319<br />

27. 2. Hirsch-Apo. am Markt, Lange Str. 63, Lage, 05232/951050<br />

28. 2. Teutoburg-Apo., Bielefelder Str. 561, Pivitsheide, 05232/987700<br />

29. 2. Bahnhof-Apo., Bahnhofstr. 1, Detmold, 05231/22556<br />

1. 3. Westtor-Apo., Lange Str. 51a, Lage, 05232/66600<br />

2. 3. Apo. zur Rose, Benekestr. 9, Detmold, 05231/974900<br />

3. 3. Falken-Apo., Paderborner Str. 36, Heiligenkirchen, 05231/47625<br />

4. 3. Paulinen Apo., Bruchstraße 42, Detmold, 05231-9816625<br />

5. 3. Hof-Apo., Lange Str. 55, Detmold, 05231/23255<br />

6. 3. Elisabeth-Apo., Elisabethstr. 4, Detmold, 05231/28282<br />

7. 3. Sonnen-Apo., Bielefelder Str. 264, Heidenoldendorf, 05231/66355<br />

8. 3. LaVie-Apo., Ernst-Hilker-Str. 15, Detmold, 05231/3031615<br />

9. 3. Apo. Hiddesen, Theodor-Heuss-Str. 1, Hiddesen, 05231/8444<br />

10. 3. Eichholz-Apo., Hornsche Str. 138, Spork-Eichholz, 05231/59319<br />

11. 3. Bach-Apo., Bachstr. 28, Detmold, 05231/390606<br />

12. 3. Hasselbach-Apo., In den Benten 10 F, Pivitsheide, 05232/87836<br />

13. 3. Lortzing-Apo., Lange Str. 79, Detmold, 05231/22200<br />

14. 3. Westtor-Apo., Lange Str. 51a, Lage, 05232/66600<br />

15. 3. Einhorn-Apo., Hornscher Weg 104, Lemgo-Brake, 05261/87370<br />

Blutspenden<br />

Hiddesen: Mittwoch, 27. März, 15 - 20 Uhr, Haus des Gastes, Hindenburgstr.<br />

58. Jerxen-Orbke: Montag, 15. April, 15 - 20 Uhr, Vereinshaus,<br />

Lagesche Str. 191. Detmold: Donnerstag, 18. April, 15 - 20 Uhr, Stadthalle<br />

Detmold, Schlossplatz 7. Berlebeck: Freitag, 19. April, 15 - 20 Uhr, AWO<br />

Begegnungszentrum, Paderborner Str. 128. Pivitsheide: Donnerstag, 25.<br />

April, 16 - 20 Uhr, Ev. Gemeindehaus, Albert-Schweitzer-Str. 80.<br />

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Die nächste Ausgabe des<br />

<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong>s<br />

erscheint am<br />

15. März 2024 -<br />

Anzeigenschluss ist wie<br />

immer eine Woche vorher!<br />

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Menschen in Lippe ausgegeben.<br />

Alle teilnehmenden Märkte findest du unter<br />

www.lipperfuerlipper.de/lebensmittelsammelstellen


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>265</strong> 16. Februar 2024 Seite 20<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-21 Anzeigen und Beilagen: 05234-204499<br />

Hermännchen meint:<br />

Respekt, Toleranz und Kommunikation bleiben auf der Strecke<br />

Es scheint ja mal wieder Zeit dafür<br />

zu sein, zu demonstrieren und<br />

zu streiken. Wenn es mal nicht die<br />

Technik bei der Bahn ist, die scheinbar<br />

in unregelmäßigen Abständen<br />

rund um die Uhr streikt, sind es die<br />

Lokführer. Oder die Busfahrer. Oder<br />

die Piloten. Oder die Apotheker.<br />

Komischerweise reißt die Aufmerksamkeit<br />

irgendwann ab, wenn das<br />

Pflegepersonal streiken würde, dann<br />

würde außer den Betroffenen kaum<br />

jemand Notiz davon nehmen. Denn<br />

diese wichtigen Leute sind eben<br />

nicht mit jeder Menge PS-starker<br />

Traktoren unterwegs.<br />

Auch die Wahrnehmung scheint ein<br />

wenig verzerrt zu sein: Kleben sich<br />

Umweltaktivisten auf die Straße, sind<br />

sie Terroristen. Wenn ein Traktor sie<br />

überrollt, würde sicher ein tumber<br />

Pöbel Beifall heulen. Bei den Bauern<br />

scheint es anders zu sein. Wenn sie<br />

mit ihren Maschinen durch Vorgärten<br />

brettern, Minister auf einer Fähre<br />

am Aussteigen hindern, dann finden<br />

das einige vollkommen in Ordnung.<br />

Verkehrte Welt?<br />

Willst Du jetzt auf die blöden Bauern<br />

einhacken, Du freches Rotzblag,<br />

Du? So oder so ähnlich werden jetzt<br />

manche Hermännchen anschnauzen.<br />

Gab es schon mal. Aber auch Bauernaufstände.<br />

Schließlich ist 2024<br />

der Jahrestag der Bauernaufstände<br />

Anno 1524. Bei so etwas fragt sich<br />

Hermännchen dann immer, woher so<br />

etwas kommt. Will da jemand etwa<br />

von sich ablenken? Will er andere<br />

instrumentalisieren? Wäre nicht das<br />

erste Mal.<br />

Damals, vor 500 Jahren, war vor<br />

allem die dörfliche Oberschicht<br />

unzufrieden. Und die stachelten<br />

die Bauern an. Von den Folgen<br />

will Hermännchen lieber nicht<br />

berichten. Aber es ist interessant,<br />

heute zu schauen, was so passiert.<br />

Hermännchen kann sich da nicht des<br />

Gedankens erwehren, dass wieder<br />

Bauern instrumentalisiert werden.<br />

Vielleicht hilft ja in Blick auf die<br />

Fakten: In den letzten 20 Jahren sind<br />

mehr als eine halbe Million landwirtschaftliche<br />

Betriebe eingegangen.<br />

Familien haben ihre traditionellen<br />

Existenzen verloren. Vor allem<br />

kleine Familienbetriebe und Nebenerwerbshöfe.<br />

Doch was passiert da<br />

genau? Verwildert das Land? Nein.<br />

Denn einige wenige Großbauern, die<br />

eher als Agrarindustrielle bezeichnet<br />

werden könnten, reißen sich das Land<br />

unter den Nagel. Die kleinen Höfe<br />

haben da keine Chance. Sie müssen<br />

froh sein, wenn sie ihr Land für einen<br />

Expertinnen informieren am 20. Februar über<br />

Ausbildung und Perspektiven<br />

Ein Beruf mit Zukunft! -<br />

Erzieherin und Erzieher<br />

Die Beschäftigungsfelder von Erzieherinnen und Erziehern<br />

sind sehr vielfältig. „Die meisten Menschen verbinden mit dem<br />

Beruf die Arbeit in Kindergärten und Kindertagesstätten. Aber<br />

Erzieherinnen und Erzieher sind darüber hinaus auch in offenen<br />

Ganztagsschulen, in Jugendwohngruppen sowie in der ambulanten<br />

und stationären Jugendhilfe gefragt“, so Eleonora Jonjic, Berufsberaterin<br />

für Erwachsene bei der Agentur für Arbeit Detmold.<br />

Alle, die sich für diesen Beruf interessieren, lädt die Berufsberatung<br />

für Erwachsene am Dienstag, 20. Februar, von 15 bis<br />

16.30 Uhr zu einem Vortrag in die Agentur für Arbeit Detmold<br />

ein. An der Veranstaltung kann in Präsenz aber auch rein digital<br />

über einen Link teilgenommen werden.<br />

Die Berufsberaterinnen Jonjic und Kathrin Fronicke informieren<br />

gemeinsam mit Annette Lehmköster von der Fachschule<br />

für Sozialwesen des Felix-Fechenbach Berufskollegs Detmold.<br />

Die Veranstaltung trägt den treffenden Titel „Beruf mit Zukunft:<br />

Erzieherin und Erzieher“ nicht ohne Grund. Denn: „Die Perspektiven<br />

auf dem Arbeitsmarkt sind gut, der Bedarf an Fachkräften<br />

ist groß“, wissen die Expertinnen.<br />

Der Einwahllink findet sich unter https://www.arbeitsagentur.<br />

de/vor-ort/paderborn/veranstaltungen-bbie. In Präsenz findet die<br />

kostenfreie Veranstaltung im großen Sitzungssaal (drittes Stockwerk)<br />

der <strong>Detmolder</strong> Arbeitsagentur in der Wittekindstraße 2 statt.<br />

Appel und ein Ei los werden.<br />

Dazu kommt die Ausbeutung<br />

durch die Lebensmittelkonzerne.<br />

Von wegen der Markt regelt das.<br />

Viele Erzeugnisse aus Deutschland<br />

werden ins Ausland verkauft, billige<br />

Lebensmittel von dort eingeführt.<br />

Die hiesigen Bauern ernähren eben<br />

nicht das Land, sie erzeugen Spekulationsware.<br />

Und das ist ein Skandal.<br />

Von daher stehen die Bauern, wie<br />

viele andere auch, einfach unter<br />

Druck. Und haben Existenzängste.<br />

Deswegen ist ihr Unmut mehr als<br />

verständlich. Doch wer ist schuld?<br />

Da wird es problematischer. Schaut<br />

man wieder in die Geschichte,<br />

fanden die Menschen immer<br />

Minderheiten, denen man<br />

so einiges in die Schuhe<br />

schieben kann. Seien<br />

es Templer, Juden<br />

oder Einwanderer,<br />

alles was nicht in<br />

eine Mainstream-<br />

Gesellschaft<br />

passt, was ungewöhnlich<br />

ist, ist<br />

ein potentieller<br />

Sündenbock. in<br />

Russland wurde<br />

einst die Mehrheit<br />

der Gebildeten und<br />

Intelligenten liquidiert,<br />

die Folgen sind<br />

bekannt.<br />

Interessant ist es, zu hinterfragen,<br />

wer es bei den Bauern<br />

wirklich verbockt hat. Und nicht<br />

verbaerbockt. Wer sich mal die Mühe<br />

macht, zu recherchieren, der stellt<br />

fest, dass eine ganz rechte Partei<br />

schon seit Jahren dafür plädiert,<br />

Subventionen für Bauern abzuschaffen.<br />

Auch eine Partei, die gern von<br />

Bauern gewählt wird, hatte sich für<br />

eine Abschaffung des grünen Nummernschildes<br />

und der Dieselsubventionen<br />

im entsprechenden Ausschuss<br />

ausgesprochen, die Entscheidung<br />

mitgetragen. Eine Partei, deren<br />

Vertreter sich jetzt laut protestierend<br />

unter die Landbevölkerung mischen.<br />

Das Höfesterben erreichte seinen<br />

Höhepunkt unter der Ägide dieser<br />

Partei. Und war da nicht auch eine<br />

Landwirtschaftsministerin, die einem<br />

großen Lebensmittelkonzern,<br />

sagen wir mal, ziemlich nahe stand?<br />

Was machen eigentlich die mächtigen<br />

Lobbyverbände der Bauern?<br />

Die als noch einflussreicher als<br />

die Autolobby bezeichnet werden?<br />

Haben sie etwa an der Misere in<br />

der Vergangenheit mitgewirkt? Eine<br />

Misere, die den großen Agrarkonzernen<br />

lukrative Verträge und mehr<br />

Land brachte? Wurden die kleinen<br />

Betriebe absichtlich systematisch an<br />

den Rand des Ruins getrieben, damit<br />

sich die Großen leichter bedienen<br />

können? Haben an Vorschriften sogar<br />

mitgewirkt, die kleine Betriebe in<br />

den Ruin treiben, die die großen aber<br />

aus der Portokasse finanzieren oder<br />

gleich durch ihre Justitiare umgehen<br />

können? Merkwürdigerweise stehen<br />

viele der Landwirtschaftsfunktionäre<br />

auch der Lebensmittelindustrie und<br />

den Handelsketten nahe oder sind mit<br />

denen<br />

verbandelt.<br />

Jetzt<br />

wird<br />

der<br />

Zorn, der<br />

sich berechtigterweise Bahn bricht,<br />

auf eine Regierung gelenkt, die zwar<br />

ziemlich viel Mist baut, aber nicht an<br />

allem schuld ist. Warum, fragt sich<br />

Hermännchen, fahren die Traktoren<br />

nicht zu den Lobbyvertretern, laden<br />

Mist vor den Konzernzentralen ab,<br />

blockieren die Zufahrten von denen,<br />

die sie wirklich ausbeuten und ausbluten<br />

lassen?<br />

Landwirte ärgern sich zu Recht über<br />

das allgemeine Bauernbashing, bei<br />

dem sie alle schlecht gemacht werden.<br />

Doch umgekehrt verhalten sie<br />

sich nicht besser. Scheinbar scheinen<br />

Respekt, Toleranz und Kommunikation<br />

auf der Strecke zu bleiben. Und<br />

weil sich die Landwirte auch von den<br />

Medien ungerecht behandelt fühlen,<br />

bekommen die gleich ihr Fett oder<br />

besser: ihre Gülle weg. Dabei machen<br />

sie den gleichen Fehler wie die<br />

Regierung: Ihre Öffentlichkeitsarbeit<br />

ist einfach grottig-unterirdisch.<br />

Hermännchen forderte schon<br />

immer eine gerechtere Verteilung<br />

des Geldes. Statt Subventionen per<br />

Gießkanne zu verteilen, bei dem,<br />

wie sollte es anders sein, die Großen<br />

profitieren, sollten die Landwirte<br />

beispielsweise auch dafür bezahlt<br />

werden, welchen Dienst sie der<br />

Gesellschaft durch Landschaftsgestaltung<br />

und positive -nutzung<br />

leisten. Mehr Hecken und weniger<br />

Chemie sollte sich direkt füllend auf<br />

die Geldbörse der Bauern auswirken.<br />

Ein großer Schritt wäre es schon,<br />

wenn Lebensmittel nicht einfach<br />

weggeworfen werden dürften. Aber<br />

wer hört schon auf Hermännchen…?<br />

Vielleicht sollte er auch mal demonstrieren.<br />

Am besten mit einem<br />

Panzer. Dann werden sie Leute<br />

schon aufmerksam. Ansonsten ist<br />

Hermännchen ganz froh über die<br />

vielen Demos gegen Rechts.<br />

Gegen Leute, die alte, dunkle<br />

Zeiten verherrlichen. Oder<br />

besser: sie verdämlichen…<br />

Das mit dem „Früher“ haben<br />

viele Nazis ja noch nie<br />

richtig verstanden. Früher<br />

war eben nicht „alles besser“.<br />

Früher – also zum<br />

Beispiel in Deutschland<br />

in den Grenzen von 10.000<br />

vor Christus - war weniger<br />

Burgerking, aber mehr<br />

Mammut. Früher war auch<br />

keine Antibiotika aus Übersee<br />

und keine Billig-Springerstiefel<br />

und kein Fern-Ost-Handy, auf dem<br />

doofe Braune braune Doofheiten<br />

posten konnten. Früher war aber<br />

– achtung, Fun Fact! - alles bio!<br />

Nur, weil „Oppa“ seit 1950 Gift<br />

auf den Acker spritzte, heißt das<br />

nicht, dass man das „schon immer<br />

so gemacht“ hat.<br />

Vielleicht lernen wir von früher<br />

ja mal besser, wie man bescheiden,<br />

mit wenig Konsum und viel<br />

gemeinsamer Unterstützung die<br />

Welt voranbringt, ohne alles kahl zu<br />

fressen oder tot zu schlagen, was bei<br />

drei nicht auf den Windrädern (für<br />

Nostalgiker: auf den vom Klimawandel<br />

übriggelassenen Teutoburger-<br />

Wald-Bäumen) ist. Wobei - stimmt<br />

ja gar nicht mehr: Stellenweise ist<br />

es kahl - ja. Aber es ist eine Freude<br />

zu sehen, wie die Natur da wieder<br />

zuschlägt und wie junge Bäume<br />

wachsen. Hoffentlich sprießen die<br />

Windkraftanlagen da nicht schneller.<br />

Es wird also zukünftig mehr Verzicht<br />

und mehr körperliche Arbeit brauchen.<br />

Da sieht Hermännchen echt<br />

auch Potential bei etwas tumberen<br />

Typen... Nur nett zu allen anderen<br />

müssen sie sein.<br />

Dort, wo jetzt noch Baustoffe verkauft werden, soll künftig Deutschlands<br />

erstes „Zentrum für Nachhaltiges und Digitales Bauen“ entstehen: (v.l.)<br />

Professor Dr. Jürgen Krahl (Präsident der TH OWL), Bürgermeister<br />

Frank Hilker, Margret Berkemann, Thomas Lammering (Technischer<br />

Beigeordneter der Stadt Detmold) und die Kanzlerin der TH OWL,<br />

Nicole Soltwedel.<br />

Foto: Stadt Detmold<br />

Detmolds „Zentrum für Nachhaltiges<br />

und Digitales Bauen“<br />

„Sie geben Detmold<br />

Zukunft“<br />

Der <strong>Detmolder</strong> Bildungscampus an der Bielefelder Straße wächst weiter:<br />

Ende des kommenden Jahres könnten dort schon die ersten Bagger rollen,<br />

um das Feld für einen weiteren „Leuchtturm“ in Detmold zu bereiten. Auf<br />

dem bisherigen Gelände des Baustoffhandels Berkemann entsteht dann<br />

unter dem Dach der Technischen Hochschule (TH OWL) Deutschlands<br />

erstes „Zentrum für Nachhaltiges und Digitales Bauen“.<br />

Viele Interessenten hatten ihren Hut in den Ring geworfen. Dass nun<br />

die mehrjährigen Verhandlungen zwischen der Stadt Detmold und der<br />

Eigentümer-Familie Berkemann zu einem erfolgreichen Abschluss geführt<br />

haben, freut alle Beteiligten gleichermaßen. „Der Vertrag ermöglicht Detmold<br />

entlang der Kette Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft<br />

Innovationsförderung in unserer Stadt weiterzuentwickeln“, blickt Bürgermeister<br />

Frank Hilker in die Zukunft und führt weiter aus: „Wir brauchen<br />

junge Menschen, die in Detmold studieren. Und wir schaffen berufliche<br />

und familiäre Anschlussmöglichkeiten, damit diese jungen Menschen mit<br />

ihrem Know-How im besten Fall auch bei uns bleiben.“<br />

Etwa 11.000 Quadratmeter groß ist das Gelände, das die Stadt jetzt von der<br />

Familie Berkemann gekauft hat. Eine Fläche von etwa 3000 Quadratmetern,<br />

im Wesentlichen öffentliche Wege, waren bereits in städtischem Besitz. So<br />

stehen nun insgesamt 14.776 Quadratmeter Fläche für das ambitionierte<br />

Projekt zur Verfügung. Nachdem die Machbarkeits- und Potenzialstudien<br />

positiv beschieden sind, freut sich auch der Präsident der TH OWL, Professor<br />

Dr. Jürgen Krahl, über den Zuschlag und die sich damit eröffnenden<br />

Möglichkeiten. „Sie geben Detmold Zukunft!“ - mit diesen Worten richtete<br />

er seinen Dank insbesondere an Margret Berkemann persönlich.<br />

Rund 45 Millionen Euro Fördergelder will Krahl nach Detmold holen,<br />

um das „Zentrum für Nachhaltiges und Digitales Bauen“ zu realisieren.<br />

Weitere 30 Millionen Euro sind von einem privaten Investor zugesagt. Mit<br />

dem neuen Vorzeigeprojekt, davon sind alle Beteiligten überzeugt, wird der<br />

Technologiestandort Detmold künftig eine Vorreiter-Rolle in Deutschland<br />

einnehmen. Noch bis zum Jahresende bleibt der Baustoffhandel in Betrieb,<br />

danach schließen sich bei der Firma Berkemann die Türen.<br />

BilderBuchBühne am 22. Februar<br />

Die Vogelscheuchenhochzeit<br />

Am Donnerstag, 22. Februar um 16:00 Uhr lädt das Junge Theater alle<br />

Fans von Bilderbüchern und die, die es noch werden wollen, zur Bilder-<br />

BuchBühne ein. Leiterin und Schauspielerin Natascha Mamier liest aus dem<br />

Kinderbuch „Die Vogelscheuchenhochzeit“ von Axel Scheffler und Julia<br />

Donaldson vor. Die Veranstaltung findet im Jungen Theater, Bahnhofstraße<br />

1 in Detmold, statt<br />

Eltern sind herzlich zum Miterleben eingeladen. Karten gibt es im Vorverkauf<br />

an der Theaterkasse des Landestheaters, Restkarten können am<br />

Veranstaltungstag im Jungen Theater erworben werden. Der Eintritt kostet<br />

pro Kind drei Euro, erwachsene Begleitpersonen haben freien Eintritt.<br />

Weitere Termine gibt es auf www.landestheater-detmold.de und in den<br />

monatlichen Leporellos.

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