Folie 1 - Gemeinde Krailling

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Folie 1 - Gemeinde Krailling

Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Wohnen und Demographie“ am 17.02.2011

Aufbau des Ortes

In einem abstrahierten „Orts-Comic“ wird der bauliche

Aufbau von Krailling dargestellt. Besondere Prägnanz haben

die Flächen entlang der Würm und die dörflich geprägten,

zentralen Bereiche an der Margaretenstraße.

An der Luitpoldstraße ist auf Grund der Verbindungsfunktion

zur Planegger Bahnhofstraße eine Mischung von

Wohn- und Geschäftsnutzungen vorhanden.

Entlang der Gautinger Straße haben sich verschiedene, auch

gewerbliche Nutzungen und ein eigenständiges

Versorgungszentrum (Supermärkte) angelagert.

Mit dem Rathaus und den angrenzenden Schul- und

Kindereinrichtungen ist nördlich der Bahnlinie ein Zentrum

für Gemeinbedarf entstanden.

Die Senioreneinrichtungen liegen abseits der

Wohnsiedlungen im Nordwesten und Nordosten.

Im Osten bildet der Friedhof mit den angrenzenden

Freiflächen eine Ortskante mit hoher Aufenthaltsqualität,

ebenso die Sanatoriumswiese im Westen..

Die verschiedenen Bereiche werden in den folgenden

Seiten dargestellt. Ziele zur Entwicklung des Ortes sollen

auf die Besonderheiten der verschiedenen Bereiche

abgestimmt werden und diese in ihrer Qualität stärken.

Seniorenheim

Natur-Erlebnisgarten

Kindergarten

Bauhof

Sportbereich

Seniorenheim

Rathausumfeld

Luitpoldstraße

Margaretenstraße

Einkaufsmarkt

Bereich

an der

Würm

Friedhof

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011 Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Wohnen und Demographie“ am 17.02.2011

Aufbau des Ortes - Margaretenstraße

Die Margaretenstraße stellt die historische

Ortsstraße von Krailling dar. Hier befinden sich

die ortsprägenden alten Gebäude. Es sind die

ehemaligen Hofstellen der dörflichen Ortsstruktur,

aber auch die Villen der späteren

Besiedlung.

Die Margaretenkirche und die alte Mühle

bilden mit ihrer Gebäudestellung an der Würm

besondere Merkpunkte.

Der Straßenbereich im Umfeld der Margaretenkirche

repräsentiert das „alte Krailling“. Durch

den gebogenen Straßenverlauf und die

Stellung der Gebäude ist in diesem Straßenabschnitt

die ehemals dörfliche Struktur noch

gut zu erkennen.

Einen zentralen Einkaufsbereich stellt der

Bereich zwischen der Kreuzung Margaretenstraße

/ Luitpoldstraße und Pentenriederstraße

dar. Hier finden sich neben Geschäften mit

Angeboten des täglichen Bedarfs Gastronomie

und die öffentliche Bibliothek, die ein wichtiger

Treffpunkt der Gemeinde ist.

Wichtige Freiflächen an der Margaretenstraße

sind die drei Biergärten, sowie die kleinen

Plätze und Aufweitungen an der Straße.

Kleinere Grünflächen bilden verschiedenen

Aufenthaltsbereiche an der Würm.

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Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Wohnen und Demographie“ am 17.02.2011

Aufbau des Ortes – Bereich an der Würm

Die Würm ist für den gesamten Ort stark

prägend. Sie ist wichtiger Identifikationspunkt

für Krailling und verbindendes Element mit den

benachbarten Würmtalgemeinden. Eine

Steigerung der Erlebbarkeit der Würm wird von

weiten Teilen der Bevölkerung gewünscht.

Teilabschnitte der Würmufer sind bereits

bebaut. Das Erleben des Flusses ist in diesen

Bereichen von der Straße her kaum möglich.

Bereich am ehemaligen Würmbad

Die Flächen südlich der Würmbrücke

Pentenrieder Straße sind in Privatbesitz. In

früheren Jahren wurde hier ein öffentlich

nutzbares Würmbad betrieben. Derzeit sind die

Flächen nicht öffentlich zugänglich. Die

Gebäude zum Mitterweg sind vor allem

gewerblich genutzt. Ein Tennisverein hat hier

seine Sportflächen. Eine private Brücke führt

vom Mitterweg direkt zum Einkaufsbereich an

der Gautinger Straße. Die Brücke ist nicht

öffentlich nutzbar.

Weiher und alte Mühle

Nördlich der Würmbrücke Pentenrieder Straße

befindet sich der öffentliche Badeweiher. Er ist

vor allem im Sommer ein beliebter Treffpunkt

in Krailling. Die angrenzende Fläche mit alter

Mühle ist in Privatbesitz, das Gebäude wird zu

einzelnen öffentlichen Veranstaltungen genutzt

(z.B. Trauungen). Im Bebauungsplan ist eine

weitere Bebauung der Fläche ausgeschlossen.

An der Margaretenkirche

Von der Margaretenkirche gelangt man über

einen öffentlichen Fußweg über die Würm zur

Gautinger Straße. Die Uferbereiche der Würm

sind in diesem Abschnitt weitgehend bebaut,

die privaten Grundstücke reichen bis an die

Gewässerkante.

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Arbeitstreffen „Wohnen und Demographie“ am 17.02.2011

Aufbau des Ortes – Rathausumfeld

Das Rathaus befindet sich abseits vom

zentralen Bereich des Ortes nördlich der

Bahnlinie. In direkter Nachbarschaft befindet

sich hier die Grundschule und ein Kinderhaus.

Die Gebäude stehen als Solitäre in einer von

hohen Eichen bestandenen Fläche.

Aufbau des Ortes – Seniorenheim und Sportplatz

Zwischen dem nördlichen Siedlungsbereich

von Krailling und dem S-Bahn-Haltepunkt

Planegg liegen im Waldgebiet das Seniorenheim

der Caritas und der Sportplatz. Der

Vorbereich des Seniorenheims dient den

Bewohnern als Aufenthaltsbereich. Der

Sportplatz mit Vereinscafe und Sporthalle wird

sowohl von Krailling als auch von Planegg

genutzt. Es ist räumlich vom benachbarten

Seniorenheim getrennt.

Der prägnante Baumbewuchs zieht sich auch

über die nördlich angrenzende Wohnbebauung

bis zum Ortsrand. Am Ortsrand befindet sich

ein Kinderspielplatz mit Bolzplatz und

Bewegungsparcour.

Durch die direkte Nähe zum Kloster Maria Eich,

das ein beliebtes Ausflugsziel darstellt, wird

das gesamte Waldareal im Sommer intensiv

von Spaziergängern genutzt.

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Aufbau des Ortes – Luitpoldstraße

Die Luitpoldstraße stellt die direkte Anbindung

des zentralen Bereiches an der Margaretenstraße

zur Bahnhofsstraße in Planegg dar.

Besonders prägnant ist der kleinräumige

Wechsel von Geschäfts- und Wohngebäuden,

von Einfamilienhaustrukturen und Geschosswohnungsbau.

Die Vorzonen der Gebäude sind teilweise als

begrünte Vorgärten ausgebildet. Im Vorfeld von

Läden stellen sie erweiterte Gehwegflächen

dar.

Aufbau des Ortes – Einkaufsbereich an der Gautinger Straße

Im südlichen Abschnitt der Gautinger Straße

hat sich ein mittelgroßer Lebensmittelhandel

mit Getränkemarkt angesiedelt. Im direkten

Umfeld des Marktes befinden sich Geschäftsgebäude

mit kleinteiliger Ladennutzung im

Erdgeschoss. Durch diese Nutzungsanordnung

ist in Krailling ein Versorgungszentrum abseits

der Ortsmitte entstanden.

Durch den vorgelagerten Parkplatz sind die

Läden gut mit dem PKW anzufahren.

In direkter Nachbarschaft befinden sich eine

Tankstelle und mehrere Gewerbeflächen, zum

Teil auf dem Gemeindegebiet von Stockdorf.

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Bauliche Struktur und Wohnlagen

Die baulichen Strukturen des Ortes werden in einer Karte

dargestellt.

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Arbeitstreffen „Wohnen und Demographie“ am 17.02.2011

Bauliche Struktur und Wohnlagen - Siedlungsdichte

Raumeinheit Krailling Planegg Gräfelfing Neuried Germering,

Stadt

Die durchschnittliche Siedlungsdichte von

Krailling ist im Vergleich zu den angrenzenden

Würmtalgemeinden eher niedrig. Prägend für

den Ort ist die Bebauung mit einzelnen

Wohngebäuden in großen Gartengrundstücken

(„Gartenstadtcharakter“).

Quelle: http://maps.oberbayern.de/

München,

Landeshaupts

tadt

Siedlungsdichte 2008 1695 3198 2391 4952 4896 5721 2285

Starnberg,

Stadt

Quelle: INKAR 2010, Siedlungsdichte = Einwohner je km²

Siedlungs- und Verkehrsfläche

Einfamilienhausgebiete wie „klein Hollywood“ sind geprägt durch die großkronigen Bäume in den weitläufigen

Gärten. Besonders beliebt sind die Randlagen mit Blick in die freie Landschaft.

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Arbeitstreffen „Wohnen und Demographie“ am 17.02.2011

Bauliche Struktur und Wohnlagen - Siedlungsdichte

Neben den Einfamilienhausgebieten gibt es in

Krailling unterschiedliche Wohnlagen mit zum

Teil heterogener Bebauung und Nutzung.

Die Grundstücke an der Würm weisen zum Teil einen starken Höhensprung auf. Die Gebäude liegen in den

südlichen Grundstücken von der Straße abgerückt. Zum Teil liegen die Gebäude um ein Geschoss tiefer als die

angrenzende Straße.

Entlang der Bahnlinie finden sich am Höhenweg mehrere Geschoßwohnungsbauten, sie profitieren von der Nähe

zum S-Bahnhof. Die Bebauung entlang der Bergstraße sind von der Bahn abgewandt, die großflächigen Gebäude

liegen in der Hangkante.

Die Wohnbebaung entlang der Gautinger Straße ist durch den starken Verkehr belastet. Die südliche Straßenkante

wird durch Gartenmauern entlang der Grundstücke geprägt. Wohngebäude wechseln sich ab mit

Geschäftshäusern.

Die Luitpoldstraße wird geprägt durch den Wechsel von Geschosswohnungsbau und Einfamilienhäusern mit und

ohne Ladennutzung im Erdgeschoss. Die Wohnnutzung ist von den hohen Verkehrszahlen belastet.

Die Bebauung entlang der Margaretenstraße ist sehr unterschiedlich in Bauart und Wohnform. Es gibt Einzelund

Doppelhäuser, wie auch Geschosswohnungsbau. Reine Wohngebäude wechseln mit Geschäftshäusern mit

Wohnnutzung in den oberen Geschossen..

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Baurechtliche Situation und Flächenpotentiale

In den meisten Siedlungsgebietne in Krailling

ist das Baurecht durch Bebauungspläne

geregelt. Die Bebauungspläne sind zum Teil

sehr „alt“. Oftmals wurden sie in kleinen

Teilbereichen abgeändert.

Die Festlegungen der Bebauungspläne

orientieren sich in der Bauweise am Bestand,

sie sichern und begrenzen das bestehende

Baurecht.

Zur Erhaltung der Grünräume ist in den

meisten Bebauungsplänen nur eine Bauzeile

je Grundstück vorgesehen (keine Bebauung

der 2. Reihe).

Darstellung der gültigen Bebauungspläne auf Kraillinger Gemeindegebiet (Bereich Hauptort)

Einige Bebauungspläne weisen auf den

größeren Grundstücken große Geschossflächenzahlen

aus, die mehrere Wohneinheiten

ermöglichen / bedingen.

In einigen Bebauungsplänen ist die Anzahl der

Wohneinheiten begrenzt.

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Baurechtliche Situation und Flächenpotentiale

Über den Vergleich der in der Flurkarte

dargestellten Bebauung mit dem Baurecht aus

den gültigen Bebauungsplänen werden

Flächenpotentiale zur baulichen Entwicklung

ermittelt.

Bei der Erhebung der Flächenpotentiale wird

unterschieden zwischen Baulücken, zusätzlich

möglichen Gebäuden auf bebautem Grundstück

sowie Umstrukturierungsbereichen.

Baulücken sind unbebaute Grundstücke, auf

denen bereits Baurecht besteht. Es sind

unbebaute Grundstücke, die nach §34 BauGB

Baurecht besitzen oder Grundstücke mit

nicht ausgeschöpftes Baurecht innerhalb im

Rahmen gültiger Bebauungspläne.

Wenn auf einem bereits bebauten Grundstück

nach gültigem Bebauungsplan ein weiteres

Gebäude errichtet werden kann, so wurden

diese zusätzliche Flächenpotentiale mit rotem

Punkt markiert.

Umstrukturierungsbereiche sind Flächenpotentiale,

für die eine städtebauliche

Neuordnung erforderlich ist ( z.B. neue

Erschließung, Abbruch der Bestandsgebäude

etc.).

Erhebung zur Einschätzung der Innenentwicklungspotentiale auf Basis der Flurkarte sowie Einsicht in die B-Pläne. Die

Erhebung zeigt eine Größenordnung der Potentiale, eine genaue Prüfung jeder einzelnen Flächen erfolgt hierfür nicht.

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Baurechtliche Situation und Flächenpotentiale

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Arbeitstreffen „Wohnen und Demographie“ am 17.02.2011

Baurechtliche Situation und Flächenpotentiale

Über die erhobenen Flächengrößen wird

entsprechend einer ortstypischen Baudichte

und der durchschnittlichen Wohnfläche pro

Person die Anzahl an Einwohnern ermittelt, die

bei der Ausnutzung aller baulichen Potentiale

zusätzlich in Krailling wohnen könnten.

Einschätzung zum Baurecht:

Flächengröße

in qm

Zusätzlich zu den bestehenden Gebäuden ist

bereits heute Baurecht für 5-10% neues

Bauvolumen vorhanden.

Darüber hinaus können gemäß vorliegender

Bebauungspläne in einigen Bereichen durch

Abriss und Neubau oder Dachausbau größere

Gebäude bzw. Wohnflächen in größerem

Umfang entstehen.

Diese Baupotentiale werden sich nach und

nach füllen.

Netto-bauland (Bei

MI+MD= 50%) 70%

Nettobauland bei

Umstrukturierung GFZ GF

Bei einer angenommenen Geschoßflächenzahl

von 0,3 ist Potential für ca. 500 Einwohner in

Krailling vorhanden. Erhöht man die

Geschoßflächenzahl auf 0,4, so steigt die Zahl

der potentiellen neuen Einwohner auf 600.

Nicht eingerechnet ist in der Berechnung, dass

die durchschnittlichen Wohnfläche / Kopf

voraussichtlich um 0,5qm im Jahr steigen

wird.

Wohnfläche

(75% von GF)

Personen

bei 46 qm

/Person

Summe

mögliche

Einwohner

Baulücken WO 26.606 26.606 0,30 7.982 5.986 130

Baulücken MI /MD 2.493 1.247 0,30 374 280 6

Bereiche Umstrukturierung WO 23.312 16.318 0,30 4.896 3.672 80

Bereiche Umstrukturierung MI 1.980 990 0,30 297 223 5

Summe Baulücken 54.391 44.171 221 Einwohner

Untergenutze Grundstücke /

Baurecht vorhanden nach B-Plan

(68 Objekte x 120 qm GR x 2 h = GF) 16.320 12.240 266

nach §34 (geschätzt) 16

Summe untergenutzt 133.502,70 282 Einwohner

Summe vorhandenes Baurecht ohne

Bauflächen FNP 503 Einwohner

Summe alle Potentiale ohne

Bauflächen FNP Einwohner

Die Nachverdichtung im Rahmen des

bestehenden Baurechtes erfolgt im Laufe der

Zeit („passive Nachverdichtung“).

Eine weitere Nachverdichtung über das

bestehende Baurecht hinaus ist nur über eine

Änderung der Bebauungspläne möglich.

(„aktive Nachverdichtung“)´.

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Arbeitstreffen „Wohnen und Demographie“ am 17.02.2011

Wohnungsmarkt und Wohnraumangebot in Krailling

Tendenzen und Entwicklungen im Immobilienmarkt

im Würmtal:

• Die Metropolregion München bleibt auch

in Zukunft eine begehrte Region zum

Arbeiten und Wohnen. Ein steigender

Zuzug in die gesamte Region ist zu

erwarten.

• Das Würmtal gilt als gehobene Wohnadresse

im Umkreis von München. Es

zeichnet sich aus durch hochwertige

Wohnlagen, die Nähe zu attraktiven

Erholungsräumen und eine gute

Verkehrsanbindung.

• Durch die Lage zwischen zu erhaltenden

Landschaftsräumen und den angrenzenden

Gemeinden ist eine Erweiterung der

bestehenden Siedlungsflächen in den

meisten Würmtalgemeinden begrenzt.

• Mit der Finanzkrise steigt die Tendenz von

privaten Eigentümern, frei werdende

Grundstücke nicht zu verkaufen

Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt in

Krailling:

• Die Preise für Baugrund und Immobilien

werden in Zukunft weiter steigen.

• Vermieteter Wohnraum im privaten

Wohnungsmarkt wird weniger, da bei

hohen Baulandpreisen die Rendite für

Mietwohnungen geringer ist.

• Freiwerdende Grundstücke werden auf

dem freien Markt zu hohen Preisen von

finanzstarken Käufern aus der Region

München oder weltweit erworben.

• Mittlere Schichten finden in Krailling

schwieriger bezahlbaren Wohnraum und

wandern langfristig ab (auch Kraillinger,

deren finanzielle Situation sich geändert

hat oder junge Familien aus mittleren

bürgerlichen Schichten).

Karte zur regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung für

Bayern – Veränderung 2028 gegenüber 2008 in %, Quelle:

Bayerisches Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik,

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011 Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


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Wohnungsmarkt und Wohnraumangebot in Krailling

Wohnraumangebot in Krailling

Entsprechen der Angaben von „STATISTIK

kommunal“ aus dem Jahr 2009 verteilen sich

die Wohnraumangebote in Krailling wie folgt:

9% der WE in Krailling mit 1-2 Räumen

17% der WE in Krailling mit 3 Räumen

74% der WE in Krailling mit 4 oder mehr

Räumen.

Es gibt in Krailling derzeit:

ca. 1.270 Einfamilienhäuser

ca. 600 Wohnungen in Zweifamilienhäusern

ca. 1.620 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern

Einschätzung zum Wohnraumangebot in

Krailling

Entgegen des ersten Eindrucks liegen die

Mehrzahl (2/3) der Wohnungen in Krailling

nicht in Einfamilienhäusern. Eine Durchmischung

des Wohnraumangebotes ist vorhanden.

Es gibt in Krailling wenig kleine Wohnungen.

Nur 26% aller Wohneinheiten haben weniger

als vier Räumen.

Bei einem Anteil von 39% Einpersonenhaushalten

muss man davon ausgehen, dass viele

alleinstehende Personen in einer Wohnung

mit vier oder mehr Räumen wohnen.

Die derzeitige Wohnfläche / Kopf von 46 qm

liegt etwas über dem bundesdeutschen

Durchschnitt (43 qm / Kopf).

Gesellschaftliche Veränderungen, wie durch

„Versingelung“, „Alterung“ oder Patchworkfamilien,

aber auch die steigenden Preise für

Wohnraum werden in Zukunft zu einer

größeren Nachfrage nach kleineren

Wohnungen führen.

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Arbeitstreffen „Wohnen und Demographie“ am 17.02.2011

Bevölkerungsentwicklung und Altersaufbau

Karte BBR-Bevölkerungsprognose 2005-2025/bbw

Allgemeine Tendenzen zur

Bevölkerungsentwicklung

In der Karte des BBR werden die

Bevölkerungsprognosen in

Deutschland für den Zeitraum 2005

bis 2025 dargestellt. Es werden

Aussagen zur Zu- bzw. Abnahme

der Bevölkerung, dem Altersaufbau

und dem Maß der

Internationalisierung für die

verschiedenen Regionen getroffen.

Für die Bevölkerungsentwicklung in

München und Umgebung wird ein

deutlicher Anstieg der Bevölkerungszahlen

vorhergesagt. Es ist

in der Region mit einer deutlichen

Zunahme der Hochbetagten zu

rechnen. Daneben wird die Region

verstärkt international geprägt.

Der oft genannte „demographische

Wandel“ zeigt regional sehr

unterschiedliche Ausprägungen und

bedingt unterschiedliche

Lösungsansätze.

Die drei Teilaspekte sind:

1. Schrumpfung/ Wachstum der

Bevökerung

2. Altersaufbau der Bevölkerung

3. Inernationalisierung

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Bevölkerungsentwicklung und Altersaufbau

Summe 2008 – 2028 +110 -58 +22 +81 +65

Quelle: Bayerisches Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik,

Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für Krailling bis 2028

Quelle: Demografiebericht, Bertelsmannstiftung, 2011

Bevölkerungspyramide Krailling Bayern 2008/2028

Änderung der Alterstruktur in

Krailling

Für Krailling wird entsprechend der

unterschiedlichen Studien und

Prognosen in den nächsten Jahren

ein leichter Zuwachs der Bevölkerungszahlen

voraus gesagt.

Besonders prägnant ist der Anstieg

der über 80-jährigen. Entsprechend

der Angaben des Bayerischen

Landesamtes für Datenverarbeitung

und Statistik wird im Zeitraum 2008

bis 2028 der Anteil der Menschen

im Alter von 75 Jahren und älter um

26,6% ansteigen.

Im Demographiebericht der Bertelsmannstiftung

von 2011 wird die

Zahl der über 80-jährigen in Krailling

2010 mit 575 Personen beziffert. Im

Jahr 2025 werden es voraussichtlich

932 Personen sein. Das ist

ein Zuwachs von 357 Personen.

In den Seniorenheimen leben

derzeit ca. 240 Bewohner. Davon

stammen nach Angaben der

Heimleitung ca. 180 Personen aus

Krailling. Das Eintrittsalter der

Heimbewohner liegt durchschnittlich

bei 83 Jahren.

Quelle: Bayerisches Landesamt

für Datenverarbeitung und

Statistik, Regionalisierte

Bevölkerungsvorausberechnung

für Krailling bis 2028

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Bevölkerungsentwicklung und Altersaufbau

Wanderungsverhalten in Krailling

Nach den Zahlen von STATISTIK kommunal

aus dem Jahr 2009 ziehen jedes Jahr ca. 600

Personen in Krailling zu bzw. weg. Diese

„Fluktuation“ liegt über dem bayernweiten

Durchschnitt, ist aber mit den anderen

Würmtalkommunen vergleichbar.

Quelle: Bertelsmannstiftung, Wegweiser Kommune, 2011

Anteil an Familien an der Gesamtbevölkerung

Obwohl viele Familien nach Krailling ziehen, ist

der Gesamtanteil an der Bevölkerung ähnlich

wie in den anderen Würmtalgemeinden

Quelle: Bertelsmannstiftung, Wegweiser Kommune, 2011

Der Zu- und Wegzug lässt sich bestimmten

Lebensphasen zuordnen. Da Krailling ein sehr

attraktiver Standort für Familien ist, ziehen

Familien mit Kindern nach Krailling. Junge

Menschen in der Ausbildung und Menschen

„in der 2. Lebenshälfte“ ziehen vermehrt aus

Krailling weg.

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Allgemeine Herangehensweisen mit einer älter werdenden Gesellschaft

Grundsätzliche Strategien zum Umgang der

Kommunen mit der älter werdenden

Bevölkerung

Den Kommunen stehen grundsätzlich zwei

Strategien zum Umgang mit der prognostizierten

Bevölkerungsentwicklung zur

Verfügung.

Viele Kommunen möchten gegensteuernd auf

den zu erwartenden Altersaufbau wirken.

Durch die gezielte Ansiedlung von jungen

Familien wird das durchschnittliche Alter der

Bevölkerung gesenkt. Alle Maßnahmen, die

gute Bedingungen für junge Familien schaffen,

sind hier unterstützend. Beliebtes Handlungsfeld

vieler Kommunen ist die Ausweisung von

neuen Baugebieten mit kleineren

Grundstücken.

Es entsteht eine Konkurrenz zwischen den

Kommunen zur Ansiedlung von jungen

Bewohnern.

Gesetzesergänzung und Paradigmenwechsel

auf Landesebene

Im Bayerisches Gesetz zur Ausführung der

Sozialgesetze (AGSG) Art. 69 vom Dezember

2006 wird die Notwenigkeit zur Anpassung der

Lebensbedingungen an die älter werdende

Gesellschaft hervorgehoben. In Artikel 2, (2)

heißt es:

„Die Bedarfsermittlung ist Bestandteil eines

integrativen, regionalen seniorenpolitischen

Gesamtkonzeptes, das nach dem Grundsatz

‚ambulant vor stationär‘ die Lebenswelt älterer

Menschen mit den notwendigen Versorgungsstrukturen

sowie neue Wohn- und Pflegeformen

für ältere und pflegebedürftige

Menschen im ambulanten Bereich umfasst.“

„Altenhilfe“ wird damit zu einer Querschnittsaufgabe

der Kommunen.

Daneben wird die Anpassung der Gemeinden

auf die geänderte Altersstruktur erforderlich,

um den gesellschaftlichen Wandel zu

bewältigen. Wichtige Bausteine sind hier:

• der Umbau des Wohnraumbestandes zu

mehr altengerechten bzw. barrierefreien

Wohnungen

• der Abbau von Barrieren im Wohnumfeld

• die Ergänzung des Wohnungsangebotes mit

neuen Wohnformen

• die Sicherung der fußläufig erreichbaren

Nahversorgung

• die Verbesserung der Nahmobilität u.v.m.

Der Landkreis Starnberg beabsichtigt, im Jahr

2011 erstmals ein seniorenpolitisches

Gesamtkonzept für den Landkreis Starnberg zu

erstellen.

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Arbeitstreffen „Wohnen und Demographie“ am 17.02.2011

Allgemeine Herangehensweisen mit einer älter werdenden Gesellschaft

Handlungsfelder der Kommunen im seniorenpolitischen

Gesamtkonzept

In der Veröffentlichung „Kommunale Seniorenpolitik“

Teil1/Teil2 von 2009 des Bayerischen Staatsministeriums

für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen werden

Handlungsfelder der Kommunen aufgeführt:

1. Integrierte Orts- und Entwicklungsplanung

• Schaffen barrierefreier bzw. barrierearmer öffentlicher

Räume

• Erhaltung der Versorgungsinfrastruktur

• Sicherstellung von Dienstleistungen

• Bedarfsgerechte ÖPNV-Angebote

2. Wohnen zu Hause (alt werden in den eigenen vier

Wänden)

• Wohnberatung

• Wohnungsanpassung

• Barrierefreies Bauen

• Alltagspraktische Hilfen

• Alternative Wohnformen

3. Gesellschaftliche Teilhabe

• Schaffen von Generationen übergreifenden

Treffmöglichkeiten

• Einrichten von Besuchsdiensten

• Seniorenbeauftragte und Seniorenbeiräte

• Unterstützung nachbarschaftlicher Netzwerke

4. Präventive Angebote

5. Betreuung und Pflege

6. Beratung, Information, Öffentlichkeitsarbeit

7. Bürgerschaftliches Engagement für Seniorinnen und

Senioren

8. Unterstützung pflegender Angehöriger

9. Angebote für besondere Zielgruppen

10.Steuerung Kooperation, Koordination und Vernetzung

11.Hospiz- und Palliativversorgung

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011 Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


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Arbeitstreffen „Wohnen und Demographie“ am 17.02.2011

Handlungsmöglichkeiten für Krailling im Umgang mit dem zu

erwartenden Anstieg an alten Menschen

Entsprechend der vorliegenden Bevölkerungszahlen

können für Krailling verschiedene Möglichkeiten zum

Umgang mit den ansteigenden Zahlen an alten

Menschen entwickelt werden:

Bestand:

• Derzeit sind 575 Menschen in Krailling über 80 Jahre.

Davon sind ca. 515 Menschen Kraillinger (die

restlichen sind Bewohner der Seniorenheime die aus

umliegenden Gemeinden stammen).

• Es leben heute etwa 35% der über 80-jährigen

Kraillinger in einem der beiden Seniorenheimen.

Prognose:

• Im Jahr 2025 gibt es 357 mehr Kraillinger

über 80 Jahre.

Möglicher Umgang:

• Die Bedingungen in Krailling bleiben gleich. Ein

gleichbleibender Anteil an Menschen möchte sein

Alter in einem Heim verbringen.

• Es werden 125 zusätzliche Heimplätze erforderlich

sein.

• Um den Bedarf an betreuten Pflegeplätzen zu decken

ermöglicht die Kommune den Bau eines zusätzlichen

Seniorenheimes auf Kraillinger Gemeindegebiet.

Alternativer Umgang:

• Die Kommune verbessert die Bedingungen für alte

Menschen im Siedlungsgebiet.

• Ein höherer Anteil der über 80-jährigen hat die

Möglichkeit, in den Siedlungen wohnen zu bleiben

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011 Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Wohnen und Demographie“ am 17.02.2011

Beispiele „generationsübergreifendes Wohnen und Wohnen im Alter“

Die beigefügten Beispiele zeigen, in welcher Weise

altengerechtes Wohnen sich in kleinteilige Baustrukturen

eingliedern lässt. Die Beispiele zeigen Möglichkeiten

seniorengerechter Wohnformen unter der Prämisse:

• Zunahme unterschiedlicher Wohnformen und

Konzepte des Lebens im Alter

• Möglichkeit der Integration neuer Wohnkonzepte in

Bestandsquartieren

• Alternativen zur großen Pflegeheim-Anlage mit

ausschließlich anderen alten Menschen

• Unterschiedliche Bedürfnisse in jungen Jahren >

unterschiedliche Bedürfnisse im Alter - Wohnen im

Eigentum, zur Miete, in einer Genossenschaft etc.

• Abstimmung der Größe und Bauform auf die

Gegebenheiten vor Ort

Altengerechte Doppelhäuser für befreundetet

Familien, Marl

• 4 befreundete Ehepaare ziehen vom zu groß gewordenen

Einfamilienhaus in gemeinsam geplante

altengerechte Doppelhäuser im Ortszentrum

• Bau teilweise in Eigenleistung

• gemeinschaftliches Wohnumfeld – zentrale

Hofbereiche werden zu Orten der Begegnung

• Erhalt der Privatheit im Wohnumfeld durch

eingeschnittenen Eingangs- und Terrassenbereiche

• EG barrierefrei, Bäder auch im EG

• OG zur Aufnahme von Gästen, Kindern

• Auf Kellerräume wurde wg. Barrierefreiheit und

Kosten verzichtet

Quelle: Stadt und Raum 1/2009 , Fotos: Peter Krebs

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011 Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Wohnen und Demographie“ am 17.02.2011

Beispiele „generationsübergreifendes Wohnen und Wohnen im Alter“

Senioren-Hausgemeinschaft in Eigentum auf dem Land

(stadtnah), Heroldsberg

• Neubau eines Dreifamilienhauses mit Gemeinschaftsräumen:

gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsraum,

Gästezimmer, Garten und Terrasse

• nachbarschaftliche gegenseitige Hilfe im Alltag, z. B.

Übernahme von Einkäufen, aber auch Teilen gemeinsamer

Interessen und Aktivitäten und Unterstützung

bei der Pflege eines kranken Mitbewohners

• Netz für gegenseitige Hilfe im Ort, an dem auch

jüngere Menschen beteiligt sind

Gemeinschaftliche Wohnen im Dreifamilienhaus zur

Miete, Simmelsdorf

• Sanierung eines Gebäudes aus den 70er Jahren

• drei eigenständige Wohnungen

• gemeinsam genutzter Wellnessbereiches

(Sauna/Infrarot), Werkstatt im Keller und Garten

• Vermietung an Bewohner mit Interesse an

gemeinsamen Aktivitäten

• gegenseitige Unterstützung bei alltäglichen

Erledigungen (z.B. Einkäufen, Fahrten)und in Notlagen

wie Krankheit oder Unfall

Quelle: http://www.conplan-gmbh.de/Referenzprojekte.11.0.html

Quelle: http://www.conplangmbh.de/Referenzprojekte.11.0.html

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011 Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Wohnen und Demographie“ am 17.02.2011

Beispiele „generationsübergreifendes Wohnen und Wohnen im Alter“

Generationenübergreifendes Wohnprojekt Lübeck,

Eckhorster Straße

• kleinen Wohnsiedlung aus den 30iger Jahren in

Stadtrandlage

• Sanierung der Gebäude und Umbau zu einem nachbarschaftlichen

generationenübergreifenden Wohnprojekt

mit 12 Wohneinheiten, privaten und gemeinsam

genutzten Freiräumen

• Hof zwischen den Gebäuden als Gemeinschaftsfläche

und Treffpunkt der Nachbarn

Quellen: http://maps.google.de/maps

http://www.conplan-gmbh.de/Referenzprojekte.11.0.html

Altenpflegeheim Aindling

• Träger: AWO

• Altenpflegeheim mit Praxisräumen für Ärzte und

Therapeuten (auch von Gemeinde und Landkreis

genutzt)

• 25 Miet- und Eigentumswohnungen auf dem

Nachbargrundstück (betreutes Wohnen)

• Aindling, Landkreis Aichach-Friedberg, dörfliche

Umgebung, deshalb kleine Größe (40 Bewohner)

• Wirtschaftlichkeit durch Verbund des Hauses mit zwei

weiteren Seniorenheimen im Landkreis

• 2 Wohngruppen á 10 Personen, Doppel- und

Einzelzimmer

• Cafeteria mit Terrasse

Quelle: Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des

Inneren, 5 Arbeitsblätter zum Wohnungsbau, Heime für alte Menschen

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011 Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Wohnen und Demographie“ am 17.02.2011

Beispiele „generationsübergreifendes Wohnen und Wohnen im Alter“

Altenpflegeheim und Seniorenwohnungen,

Manching

• Träger: Gemeinde

• vollstationäre Pflege, Kurzzeitpflege, Tagespflege,

gerontologische Tagespflege, Seniorenwohnungen mit

Tagesbetreuung

• Altenservicezentrum und Cafeteria für den Gesamtort

• Neubau im ländlichen Raum

• In Ortsmitte in unmittelbarere Nähe zur Kirche und

zum Rathaus gelegen

Quelle: Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des

Inneren, 5 Arbeitsblätter zum Wohnungsbau, Heime für alte Menschen

Demenz-WG, Oberasbach

• Umbau eines Bestandsgebäudes, neue Wohnform im

Einfamilien-/Doppelhausgebiet

• 12 Einzelzimmer, Gemeinschaftsräume, Garten

• möglichst eigenständiges Leben im gewohnten

Umfeld mit fachlicher Unterstützung

(Vollzeitpflegekraft)

Quelle: http://www.wg-oberasbach.de/leben-mit-demenz.html

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011 Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Wohnen und Demographie“ am 17.02.2011

Beispiele „generationsübergreifendes Wohnen und Wohnen im Alter“

Ambulant betreute Wohngemeinschaft für Demenzbetroffene,

Kleinostheim

• Wohngemeinschaft für ein selbstbestimmtes Leben

hilfs- und pflegebedürftiger Demenzbetroffener

• gemeinnütziger Verein „Gemeinsam statt einsam“

e.V. als Generalmieter des Hauses und Vermieter der

Wohnungen

• Eigentümer ist die Haus St. Vinzenz von Paul GmbH –

Soziale Dienste Kleinostheim

• 12 Appartements mit Küchenzeile und Bad

• Gemeinschaftswohnzimmer, Wohnküche,

Wintergarten, zwei „Zimmer der Erinnerung“, Bad,

Garten, Haustiere

Quelle: www.urbanes-wohnen.de

http://www.haus-louise-von-marillac-kleinostheim.de

Generationenübergreifendes Wohnen in der Villa

Kunigunde, Bamberg

• in der Bamberger Altstadt ca. 10 Gehminuten von der

Fußgängerzone entfernt, Haltestellen der Bamberger

Verkehrsbetriebe vor dem Haus

• Umbau und Erweiterung der Bestandsgebäude

• neun abgeschlossene Wohnungen (zwischen einem

und fünf Zimmern), ein Gästezimmer, eine Arztpraxis,

zwei Büros (das von zwei der Bewohner als

Bürogemeinschaft genutzt wird)

• für alle Bewohner ein Raum für Treffen, Diskutieren,

Spielen, Feiern und Arbeiten, ein begrünter Innenhof

und ein großer Garten zur gemeinsamen Bewirtschaftung

• gegenseitige Unterstützung im Alltag und in Notfällen

• gemeinsame Nutzung von PKW oder Geräten

• Eigentümer: Villa Kunigunde GmbH & Co. KG, Nutzer

wohnen zur Miete

• Beteiligung der Nutzer am Planungsprozess

• selbstverwaltete Nutzergemeinschaft, Mitbestimmung

bei der Neuvermietung

Quelle: http://www.villa-kunigunde.bnv-bamberg.de/

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011 Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München

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