Hundezentrum Groß-Gerau - Das WIR-Magazin im Gerauer Land

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Hundezentrum Groß-Gerau - Das WIR-Magazin im Gerauer Land

4 Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011


aus der Redaktion

Eine unlängst in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienene kleine Meldung

könnte Anlass zum Nachdenken sein. „Kurierfahrer stiehlt 150 Tonnen Zeitungen“,

hieß es dort, und weiter war zu lesen: „Der 52 Jahre alte Kurierfahrer

hatte innerhalb von sechs Monaten immer wieder große Mengen der meist unentgeltlich

verteilten Blätter beiseite geschafft…“.

Ist das ein Thema, auf das wir an dieser Stelle oder in unserer monatlichen Redaktionskonferenz,

bei der zuletzt Michael Lämmermann, der Vorsitzende des Groß-Gerauer

Gewerbevereins, sowie der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Matthias

Schimpf, zu Gast waren, näher eingehen sollten? Nein. Wir halten es für sinnvoller,

Sie ein wenig neugierig zu machen auf all die Themen, die wir Ihnen in dieser Ausgabe

auf den folgenden Seiten anzubieten haben. Im WIR-Exklusiv-Interview erfahren

Sie von Adil Papak, dem neuen Vorsitzenden des Groß-Gerauer Ausländerbeirats,

wie er sich die künftige Arbeit dieses Gremiums vorstellt. Und Gerald Kummer

(SPD), der ehemalige Riedstädter Bürgermeister und heutige 2. Kreisbeigeordnete,

antwortet auf Fragen, wie es mit der Kreisvolkshochschule weitergehen soll. Ebenfalls

nur in diesem Magazin lesen Sie in einem WIR-Essay, was Christian Wieser,

kreisstädtischer Kommunalpolitiker der CDU, zum Thema „Was heißt hier mehr Demokratie

wagen?“ zu sagen hat.

Aber auch der Narrenzeit zollen wir mit Beiträgen Tribut. Dazu kommen als Lesestoff

unsere Kolumnen „Landfrauen“, „Feuerwehr“, „Bürgersprechstunde“, „Apotheke“,

„Rechtstipps“ sowie die Folgen Nr. 90 und 91 unserer Vereinsserie und anderes

mehr. Bei diesem allmonatlich umfänglichen Themenangebot würde wohl jeder

Kurierfahrer zögern, „gestohlene Zeitungen“, wie es in der FAZ hieß, „an einen

Altpapierhändler zu verkaufen und etwa 12.500 Euro kassieren“. Eine angenehme

WIR-Lektüre wünsche ich Ihnen auch diesmal.

1970 - 2010

W. Christian Schmitt ist der für

Redaktion und Konzeption zuständige

Herausgeber des Wir-Magazins.

e-Mail: wcschmitt@wir-in-gg.de

WIR-Magazin ist

kein Fall für

Altpapierhändler

Impressum auf Seite 12

BRILLEN CONTACTLINSEN


Worüber die Leute reden

Von Empfängen,

Navigatoren und Internet-Üs

Von W. Christian Schmitt, wcschmitt@wir-in-gg.de

Hessischer Ministerpräsident besucht

die Kreisstadt. Zum Neujahrs-Empfang

der CDU kamen schätzungsweise mehr

als 100 Bürger ins Historische Rathaus,

um zu hören, was Volker Bouffier, Nachfolger

von Roland Koch, an Botschaften,

Erbaulichem, Ermunternden, kurzum seine

Einschätzung der Lage im Lande, in einem

mehr als eine Stunde dauernden Vortrag

mitzuteilen hatte. Da zur selben Zeit im

500 Meter entfernten Stadthaus Bürgermeister

Stefan Sauer (CDU) beim Ansturm

der Narren auf seinen Amtssitz präsent zu

sein hatte, übernahm Stadtführer Lebrecht

Viebahn im Narrenkostüm, auf unserem

Foto zusammen mit dem Ministerpräsidenten

(r.) und der CDU-Kreisvorsitzenden

Ursula Kraft, quasi die inoffizielle Begrüßung

(Foto: Jürgen Pilgerstorfer). Vor dem

Versammlungsort demonstrierten derweil

etwa 20 Anti-Atomkraftgegner.

Bürgermeister Stefan Sauer präsentiert „Navigator“-

Neuauflage. Aktualisiert mit Stand vom 1. Januar

6 Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

Demnächst in WIR...

Für die März-Ausgabe u.a. vorgesehen:

Francette Kurt, M.A., Autorin

und Marketing-Beraterin, eröffnet

eine neue WIR-Ratgeberreihe.

2011 liegt jetzt

die Neuauflage

dieses handlichen

„Einkaufsführer

für Groß-Gerau

vor. Auf 56

Seiten wird deutlich, was die Kreisstadt in Sachen

„Einkaufen“, „Dienstleistung“, „Gastronomie“ sowie

„Verkehr & Parken“ alles zu bieten hat. Einleitend

schreibt Bürgermeister Sauer: „Die attraktive Innenstadt

mit ihren zahlreichen Fachgeschäften sowie das Fachmarktzentrum

HelvetiaParc laden zum entspannten

Einkaufsbummel ein…“.

Groß-Gerauer Volksbank glänzt mit Geschäftsbericht

2010. Im Jahr vor der geplanten Fusion mit der Volksbank

Darmstadt (siehe auch WIR Nr. 181) hat das

Geldinstitut Erfreuliches vorzuweisen: Die Bilanzsumme

liegt bei 1,520 Mrd. Euro, das mittlerweile 30.000

Mitglied konnte begrüßt werden, und die zu erwartende

Dividende für Anteilseigner dürfte wiederum bei sechs

Prozent liegen. „Wir gehen aus einer starken Position in

die Fusion“, so Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Born.

Weitere Infos gibt es unter www.voba-gg.de


Groß-Gerauer Stadtmuseum

im „KulturRegion“-Museumsführer.

Vor Jahresfrist rieb

man sich noch verwundert

die Augen, dass in dieser

Veranstaltungsbroschüre der

KulturRegion FrankfurtRhein-

Main (dessen Aufsichtsratsvorsitzender

Thomas Will ist)

alle möglichen Städte und

Gemeinden Aufnahme fanden,

aber nicht die Kreisstadt.

Dieses Manko gibt es bei der

Neuauflage 2011 erfreulicherweise nicht zu beklagen.

In dem 56 Seiten starken „Kompendium“ hat diesmal

auch das Groß-Gerauer Stadtmuseum seinen Platz.

Der Kunstinteressierte kann nun zwischen Klingspor-

Museum, Opelvillen, Senckenberg Naturmuseum, dem

Institut Mathildenhöhe – um nur diese wenigen zu

nennen – sowie dem Stadtmuseum Groß-Gerau wählen

und einen Besuch einplanen.

Allerlei Kurioses auf kreisstädtischer Website. Am

Groß-Gerauer Internet-Auftritt (www.gross-gerau.

de) gibt es im Grunde nichts zu mäkeln. Wer etwas

sucht, der findet es auch – zumeist, aber eben nicht

immer. Wer z.B. auf der Seite „Politik und Parlament“

die „Links zu den im Parlament vertretenen Parteien“

anklickt, erlebt Erstaunliches. Nicht bei der CDU oder

der SPD. Aber etwa bei „Bündnis 90 Die Grünen“. Dort

wurde man bis vor kurzem zu Websites wie „Ab ins

Grüne“, „Grüne Zwiebel“, „Internationale Grüne Woche“

oder gar „Wer heiratet mich“ geführt. Kaum besser

erging es Kombi-Interessenten. Sie hatten (zunächst)

die Auswahl zwischen „Kombi-bei Amazon“, „Kombi bei

FC Moto“, „BMW-Touring“ oder gar „Geld verdienen im

Internet“ und landeten erst dann auf einer Kombi-Seite.

Neuerdings heißt es bei den Grünen- und Kombi-Links:

„Vertippt? Nutzen Sie die Navigationshilfe“. Noch kunterbunter

geht es bei „Die Linke“ zu. Wer dort anklickt,

liest: „Zugriff nicht erlaubt. Die angeforderte Seite darf

nicht angezeigt werden“.

GERAUER LAND

Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

7


Nachgefragt (166)

Kreis-VHS

versteht sich

als Regulativ

Das 146 Seiten starke Frühjahrsprogramm der Kreisvolkshochschule

liegt vor (siehe auch WIR Nr. 181).

Einleitend ist zu lesen, dass man sich „in diesem Semester

in vielen Kursen und Seminaren mit dem Thema

Armut“ beschäftigen werde. Das WIR-Magazin hat

den für die Kreisvolkshochschule zuständigen Kreisbeigeordneten

Gerald Kummer zum Selbstverständnis

dieser Bildungseinrichtung befragt.

8 Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

Herr Kummer, der Kreis bietet (einerseits)

immer wieder sog. Existenzgründerseminare

an. Warum finden sich

(jedoch andererseits) im Programm der

Kreisvolkshochschule so viele Kurse, die

man auch bei selbstständigen Dienstleistern

belegen könnte – und die deren

Existenz gefährden können?

Gerald Kummer: Weil die Kreisvolkshochschule

mit ihrem

wohnortnahen und kostengünstigen

Bildungsangebot einen

Pflichtauftrag des Kreises

nach dem Hessischen Weiterbildungsgesetz

erfüllt. Sie steht

hier durchaus im Wettbewerb

mit privaten Anbietern, und

dies ist vom Gesetzgeber auch

so gewollt. Im Kern geht es ja

den Volkshochschulen - und

damit auch der Kreisvolkshochschule

Groß-Gerau - gerade darum,

jenen Menschen Weiterbildung

zu ermöglichen, die aus

verschiedenen Gründen – auch

finanziellen – nicht in der Lage

sind, die Angebote des Marktes

wahrzunehmen. Darüber hinaus

gibt es nicht die geringsten

Anzeichen dafür, die Arbeit der

Kreisvolkshochschule könne

für andere Weiterbildungsträger

existenzgefährdend sein.

Deshalb sollte man solche Gerüchte

auch gar nicht erst in die

Welt setzen.

Warum kann man als Außenstehender

beim Lesen des unter dem Slogan

„Armut im Blick“ laufenden neuen VHS-

Programms den Eindruck gewinnen,

dieses ähnele in weiten Teilen einem

SPD- oder DGB-Programm?

Gerald Kummer: Ihre Einschätzung

überrascht mich sehr.

Denn ich kann nun wirklich

nicht nachvollziehen, wieso

es sich bei einem Thema wie

„Armut im Blick“ um eine unzulässige

partei- bzw. gesellschaftspolitische

Festlegung

handeln sollte. Ich bin vielmehr

fest davon überzeugt, dass es

sich bei der Bekämpfung der

Armut in unserem Land um

eine Aufgabe handelt, der sich

alle demokratischen Parteien

und viele gesellschaftliche Institutionen

engagiert widmen

– über alle weltanschaulichen

Grenzen hinweg. Insofern steht

die Kreisvolkshochschule hier

– wie auch bei vielen anderen

ihrer Themen – ganz in der

Mitte der Gesellschaft. Hierzu

darf ich aus dem Grundsatzbeschluss

der Betriebskommission

zu den Zielen und Aufgabenfeldern

der VHS zitieren: „Das

Prinzip der Chancengleichheit


eim Kreisbeigeordneten Gerald Kummer

verpflichtet die Kreisvolkshochschule

zur besonderen Beachtung

der Bildungsbedürfnisse

gesellschaftlich benachteiligter

Gruppen.“ Die sozialstaatliche

Ausrichtung öffentlichen Handelns

gibt im Übrigen auch das

Grundgesetz der Bundesrepublik

Deutschland vor.

Die Volkshochschule propagierte einst

als Ziel, eine – zusätzliche – Hochschule

fürs gesamte „Volk“ zu sein, dem man

Bildungsangebote macht. Heute sieht

es so aus, als verstehe sich die VHS hier

im Kreis offenbar zusehends als gesellschaftspolitisches

Regulativ jenseits

gewählter Institutionen. Beschreiben

Sie doch bitte einmal aus Ihrer Sicht die

zukünftigen Aufgaben einer Volkshochschule?

Gerald Kummer: Auch hier

kann ich Ihre Sicht der Dinge

leider nicht teilen. Die Volkshochschule

bietet nach wie vor

Weiterbildungsmöglichkeiten

für „das gesamte Volk“, wie Sie

es nennen. Davon können Sie

sich jederzeit bei einem Blick in

das Programmheft mit seinem

umfangreichen und vielfältigen

Angebot überzeugen. Dies bestätigen

auch Jahr für Jahr

über 10.000 Belegungen, die

GERAUER LAND

die Kreisvolkshochschule zur

größten Weiterbildungseinrichtung

des Kreises machen. Wenn

Sie es schließlich als „gesellschaftspolitisches

Regulativ“

betrachten, dass sich die Kreisvolkshochschule

besonders um

die Bildungsbelange benachteiligter

Menschen kümmert,

dann ist es genau das, was ich

von ihr erwarte. Ich kann auch

nicht erkennen, dass dies „jenseits

gewählter Institutionen“

stattfinden würde. Die Kreisvolkshochschule

arbeitet auf

der Grundlage des Hessischen

Weiterbildungsgesetzes und

der Beschlüsse der Gremien des

Kreises Groß-Gerau. Über die

Schwerpunkte des Programms

– auch über das von Ihnen angesprochene

Thema „Armut im

Blick“ – beschließt jährlich die

Betriebskommission als Aufsichtsgremium

des Kreises. Dort

Darüber hinaus gibt es nicht die geringsten Anzeichen

dafür, die Arbeit der Kreisvolkshochschule könne für

andere Weiterbildungsträger existenzgefährdend sein.

sind die unterschiedlichsten

politischen Anschauungen vertreten.

Deshalb meine herzliche

Einladung: Überzeugen Sie sich

doch selbst einmal als Besucher

einer unserer Veranstaltungen

von der Qualität unserer Angebote!

Gesprächspartner: W. Chr. Schmitt

Die NEUEN

bei uns

Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

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Nachgefragt (167)

Ausländerbeirat ist

Brücke „zwischen allen“

Unlängst wurde er vom Hessischen

Innenminister für sein

ehrenamtliches Engagement

ausgezeichnet (siehe Foto auf

nächster Seite aus WIR-Ausgabe

Nr. 179), jetzt ist er Vorsitzender

des Ausländerbeirats in

der Kreisstadt – Adil Papak.

Das WIR-Magazin hat mit ihm

gesprochen.

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sind.

Herr Papak, was alles haben Sie sich im Auftrag Ihrer

Wähler vorgenommen?

Adil Papak: Nun, die Wähler/-innen erwarten

von uns Ausländerbeiräten, dass

wir in ihrem Auftrag die Integration sowie

die gesellschaftliche Teilhabe vorantreiben.

Hierbei wird uns auferlegt, nach

gelungener Integration zu streben. Dies

wird in erster Linie durch die Förderung

der Sprachkurse erreicht. Der Fokus wird

in dieser Sache besonders an die Jugend

bzw. Kinder gelegt, denn Integration fängt

bereits im Kindergarten an. Es ist wichtig

zu verstehen, dass der Schlüssel für eine

gute Integration, für Bildung und späteren

Erfolg im Leben, in der Beherrschung

der deutschen Sprache liegt. Desweiteren

kann ich unsere gemeinsamen Ziele stichpunktartig

wie folgt nennen: Der sozialen

Ausgrenzung von Migranten/-innen entgegenwirken;

den Diskriminierungen aller

Art, wie z.B. dem Antisemitismus, dem

Rassismus & dem Antiislam (Islama-Fobi),

Einhalt gebieten; Kommunalwahlrecht

für Migranten/-innen erreichen; Bildungsgleichheit

für alle; präventive Maßnahmen

gegen Frauengewalt; Beteiligung an der

Lösung der Probleme von Asylanten; Unterstützung

von ausländischen Vereinsarbeiten.

Wir sind uns im Klaren darüber,

dass alles durch ein funktionierendes

Netzwerk der Institutionen erreichbar ist.

An der jüngsten Wahl haben gerade mal 13,5 Prozent

der Wahlberechtigten sich beteiligt. Können Sie aufgrund

dieses Umstands eigentlich (noch) die Interessen

der aus fast 100 Nationen stammenden, in Groß-

Gerau ansässigen Ausländer vertreten?

Adil Papak: Die Beteiligung an den Wahlen

zum Ausländerbeirat ist in den letzten zehn

Jahren, nicht nur in Groß-Gerau, sondern

landesweit rückläufig. Es gibt praktisch

keine Kommune, die sich diesem Trend

entziehen oder ihn gar umkehren konnte.

Die Wahlberechtigten in Groß-Gerau

beinhalten ca. über 40 Prozent EU-Bürger,

die das Kommunalwahlrecht besitzen.

Diese kommen ihren Pflichten nach, indem

sie ihre Vertreter des Kreises und der

Gemeinde wählen. Wenn man nun nur

die Ausländer betrachtet, die sonst kein

anderes Wahlrecht haben, könnte man sagen,

dass die eigentliche Wahlbeteiligung

sehr viel höher liegt als 13,5 Prozent.

In der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) sind

Rechte und Pflichten der Ausländerbeiräte festgeschrieben.

Welche Handlungsspielräume leiten Sie

daraus für Ihre Arbeit ab?

Adil Papak: Unsere Handlungsspielräume

sind an die Entscheidungen der Gemeinde

und des Kreises gebunden. Da wir laut

HGO nur eine beratende Funktion haben,

ist hier die Einstellung der politischen

Entscheidungsträger gegenüber uns sehr

wichtig. Sie entscheiden über die Größe des

Spielraums. Wir stehen jeder Zeit für Rat

und Tat zur Verfügung, solange wir von

der Gemeinde in die Angelegenheiten der

ausländischen Mitbürger und der Integrationsarbeit

mit einbezogen werden. Auch

wenn es so aussieht, dass hier kein großer

6


Spielraum besteht, sind wir doch mit allen

Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, bereit,

alles dafür zu tun, dass letztendlich

ein gesundes Miteinander möglich ist.

Die aus meiner Sicht ungemein wichtige Einrichtung

Ausländerbeirat sollte quasi eine Brückenfunktion

zwischen Einheimischen und Neubürgern haben.

Über eine Brücke kann man bekanntlich von zwei

Seiten aus gehen. Wie motivieren Sie jene, die Sie als

Ausländerbeirat vertreten, über die Integrationsbrücke

zu gehen?

Adil Papak: Es ist nicht schwierig, die Probleme

zu erkennen. Wenn wir in der Lage

sind, die Probleme klar und deutlich zu formulieren,

wird die Motivation automatisch

mit den Lösungsvorschlägen kommen. Es

ist unumstritten, dass das Erlernen der

deutschen Sprache der Grundbaustein für

das Miteinander ist. Hier helfen uns voll

integrierte Vorbilder, die in Groß-Gerau

leben. Auf der anderen Seite müssen die

ausländischen Vereine stärker in die Inte-

Zur Person

Photovoltaik

Solarthermie

Wärmepumpen

Energieberatung

Energieausweis

Thermographie

bei Ausländerbeirat Adil Papak

grationsarbeiten einbezogen werden. Die

Brücke wird auf die Zusammenarbeit von

Integrationsbüro, Elternbeiräten, VHS,

Jugendzentrum, Kirchengemeinden, Moscheegemeinden

und von Sportvereinen

gebaut. In erster Linie sind jedoch wir als

Ausländerbeirat die tatsächliche Brücke

zwischen allen. Wir können beiden Seiten

Wege aufzeigen, zueinander zu finden.

Der Bürgermeister stellt im Stadtparlament regelmäßig

die Ergebnisse seiner Arbeit und Bemühungen

vor und erreicht damit Öffentlichkeit. Wäre es nicht

sinnvoll, wenn der Ausländerbeirat sich in ähnlicher

Weise einbringt und nicht nur bei Forderungen sich

zu Wort meldet?

Adil Papak: Der Ausländerbeirat ist in dieser

Sache nicht untätig. Wir tagen mindestens

einmal im Monat. Dies ist öffentlich

und kann von jedem Bürger besucht werden.

Hierfür erhalten alle ausländischen

Vereine Einladungen. Weiterhin wird über

die Arbeiten des Ausländerbeirates in Plattformen,

die uns zur Verfügung stehen, wie

z.B. die Vereine der ausländischen Mitbürger,

berichtet.

Gesprächspartner:

W. Christian Schmitt

Adil Papak ist 1965 in der türkischen Kleinstadt Tomarza geboren und 1982 in die BRD

eingereist. Er ist gelernter Süßwarentechniker, verheiratet und Vater einer Tochter und von

zwei Söhnen. Seit 1985 ist er bei der türkischen Moschee-Gemeinde in Groß Gerau aktiv;

seit 1996 gibt er Schülerinnen und Schülern von PDS und LBS Ethik- und Religionsunterricht.

Seit 1993 ist er gewähltes Mitglied im Ausländerbeirat Groß-Gerau; seit 2011 dessen

Vorsitzender. Er ist Mitgestalter der Veranstaltung „Christen & Muslime – Nachbarn im

Gespräch“ sowie Ehrenmitglied des Vereins „Generation X“.

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11


Impressum

Wir. Das Monatsmagazin im Gerauer Land:

Informationen aus Kultur, Politik, Gewerbe und

Vereins leben. Erscheint für alle Haushalte in Groß-

Gerau, Berkach, Dornheim, Waller städten, Büttelborn,

Klein-Gerau, Worfelden, Trebur und Nauheim.

Herausgeber: Michael Schleidt, W. Chr. Schmitt

Verlag: Michael Schleidt Medienverlag,

Claudiusstraße 27, 64521 Groß-Gerau.

Gesamtauflage: 22.500 Exemplare

Redaktion & Konzeption:

W. Christian Schmitt, Tel.: 06152-806124,

wcschmitt@wir-in-gg.de

c/o. Schmitt‘s Redaktionsstube,

Mörfelder Straße 1a, 64521 Groß-Gerau

Layoutsatz, Produktion und Vertrieb:

Werbewerk M. Schleidt, Claudiusstraße 27,

64521 Groß-Gerau, Tel.: 06152-51163

Anzeigen: (anzeigen@wir-in-gg.de)

Guiseppina Contino: 0151-58964877,

Kerstin Leicht: 0171-4462450 und 06152-51163

Mitarbeit: Tina Jung, Kerstin Leicht, E. Menger

Fotos: Tina Jung, W. Chr. Schmitt, Privat,

Landratsamt, Gem. Büttelborn, Wir- Archiv,

Hans Welzenbach, Michael Schleidt

Internet: www.wir-in-gg.de

Die nächste Ausgabe erscheint am 19.03.2011

Anzeigenschluß: 10.03.2011,

Redaktionsschluß: 04.03.2011 (per e-Mail)

Nachdruck von Text und Anzeigen, auch auszugsweise,

nur mit schriftlicher Genehmigung der

Herausgeber.

1212 Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

aus der Kreisstadt

Musikschule wird

immer beliebter

Günter Meurer ist

Musikschulleiter an

der Städtischen Musikschule

Groß-Gerau;

guenter.meurer@

gross-gerau.de

Eine sehr erfolgreiche „Anmeldewoche“

brachte der „Städtischen Musikschule

Groß-Gerau“ ca. 150 neue Schüler.

Damit stieg die gesamte Schülerzahl auf

beinahe 650 Menschen im Alter zwischen

vier und 70 Jahren an, was einen langjährigen

Rekord darstellt. Besonders gefragt

sind dabei „klassische“ Instrumente wie

Klavier, Gitarre, Violine und Querflöte.

Großer Beliebtheit erfreut sich auch

der „Orientierungskurs“, dessen Ziel es ist,

den beteiligten Kindern im Grundschulalter

die Wahl „ihres“ Instrumentes zu erleichtern.

Der Unterricht findet in Vierer-

Gruppen statt, und im Sechs-Wochenturnus

wechseln die Schüler Instrument und

Dozent. Rege Nachfrage herrscht auch bei

der „musikalischen Früherziehung“, die

Kinder im Kindergartenalter Spaß und Interesse

an der Musik vermittelt. Erfreulich

entwickelt sich die Nachfrage nach Gesangsunterricht,

die die Musikschule mit

zwei Gesangsdozentinnen zufriedenstellt.

Die städtische Musikschule Groß-Gerau

ist stolz darauf, dass sie vom Land als

qualifizierte Musikschule anerkannt ist,

was u.a. eine entsprechende Ausbildung

– in der Regel ein Musikstudium - ihrer

Dozentinnen und Dozenten voraussetzt,

von denen zur Zeit 24 bei der Musikschule

arbeiten.

Für das bis zum 31. März 2011 dauernde

Wintersemester sind sowohl zahl-

reiche Schülervorspiele als auch Konzerte

der Musikschuldozenten geplant. Ein

Schwerpunkt der Musikschularbeit liegt

in der Kooperation mit mittlerweile acht

allgemeinbildenden Schulen Groß-Geraus.

Hier werden von Lehrern der Musikschule

Groß-Gerau ca. 150 Schülern unterrichtet

bzw. Bands und Ensembles geleitet. Dazu

gehören Bläserklassen und Blasorchester,

Rockbands, Percussion-Ensembles, Blockflöten-Spielkreise,

Schulchöre etc. Am

13. Februar präsentierte die Musikschule

Groß-Gerau in Zusammenarbeit mit den

beteiligten Schulen diese gemeinsamen

Musikprojekte bei einem großen Konzert

in der Stadthalle Groß-Gerau.

Zwei Wochen später steht der alljährliche,

im Spätwinter sowie im Spätsommer

stattfindende „Tag der offenen Tür“ (Samstag,

26. Februar) im Musikschulkalender.

Dabei wird das gesamte Ausbildungsprogramm

der Musikschule Groß-Gerau vorgestellt

und wer möchte, kann sich schon

für das am 1. April beginnende Sommersemester

anmelden. Das musikalische Finale

des Wintersemester 2010/11 stellt die musikalische

Beteiligung der Musikschule bei

der städtischen Veranstaltung „Frühlingserwachen“

am Freitag, 25., und Samstag,

26. März dar, welche auf verschiedenen

Plätzen Groß-Geraus stattfindet. Weitere

Infos unter Tel. 06152-83308 oder im Internet

unter www.gross-gerau.de


Solarpark, Riedstadt-Leeheim

Freiflächen-Photovoltaikanlage

Rathaus, Trebur

LED-Strassenbeleuchtung

Region Gross-Gerau

Geplante Bohrung für Geothermie-Kraftwerk

zur Nutzung von Erdwärme

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Viele fordern die

Energiewende,

wir setzen sie um!

Der Weg zur Energiewende ist lang, beschwerlich

und teuer. Wir haben ihn trotzdem eingeschlagen.

Warum? Weil wir unser Denken und Handeln am

Gemeinwohl der Region Groß-Gerau aus richten und

nicht wie private Energie unter nehmen nur einen

schnellen Euro machen wollen. Unter stützen Sie uns,

denn die Energie wende ist eine Gemeinschaftsaufgabe

– zusammen schaffen wir das!

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für die Region-

Wir schaffen das!

Biogasanlage mit Blockheizkraftwerk,

Wallerstädten

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Hauptuntersuchung (HU) 59,- € (PKW)

Abgasuntersuchung (AU) ab 16,- € (PKW)

Änderungs-, Anbauabnahmen ab 31,- € (PKW)

aus den Vereinen (90)

Tschernobyl

ist nicht vergessen

Vor 25 Jahren veränderte sich die Welt

– für die einen mehr, für die anderen

weniger: am 26. April 1986 explodierte

das Kernkraftwerk Tschernobyl in

der Ukraine. Die freigesetzte Radioaktivität

verstrahlte ganze Landstriche. Auch

heute noch leiden Menschen darunter,

besonders in Gomel, einer Großstadt in

Weißrussland, zirka 130 Kilometer vom

Ort der Katastrophe entfernt. Betroffen

sind natürlich in erste Linie die Kinder.

In den folgenden

Jahren entstanden

zahlreiche Initiativen,

um den Menschen

vor Ort und

besonders den Kindern

zu helfen – so

auch die Kinderhilfe

Gomel e.V. aus Büttelborn.

Jedes Jahr organisieren wir einen

Erholungsaufenthalt für etwa 10jährige

Kinder aus zwei Partnerschulen in Gomel.

Das stabilisiert ihre Gesundheit nachweislich.

Die Kinder wohnen in dieser Zeit bei

Gastfamilien. Auch für den Aufenthalt

dieses Jahr bitten wir noch Familien sich

zu melden, die ein oder zwei Kinder für

gut zwei Wochen Ende Juni und Anfang

Juli bei sich aufnehmen könnten.

Neben der

Erholung findet

durch die se Aufenthalte

auch ein

Austausch der

Auch für den Aufenthalt dieses Jahr

bitten wir noch Familien sich zu melden,

die ein oder zwei Kinder für gut

zwei Wochen Ende Juni und Anfang

Juli bei sich aufnehmen könnten.

Andreas Rotzinger

ist Vorsitzender des

Vereins Kinderhilfe

Gomel, Büttelborn;

andreas@

rotzingeronline.de

Kulturen statt. Zwischen einigen Kindern

und „ihren“ Familien besteht der Kontakt

oft über Jahre hinweg und reicht bis zu gegenseitigen

Besuchen. Ein weiterer Aspekt

der Arbeit des Vereins: Die Erinnerung an

die Katastrophe bleibt wach. Denn die Radioaktivität

ist dort

noch für Jahrzehnte,

wenn nicht Jahrhunderte

ein Problem.

2011 organisiert

der Verein auch

zahlreiche Veranstaltungen.

Am 23.

Februar etwa kommt

Dr. Alexej Nesterenko aus dem Strahleninstitut

Belrad der weißrussischen Hauptstadt

Minsk zu einem Vortrag ins Café

Extra nach Büttelborn. An diesem Abend

informiert er über die konkrete Situation

in Weißrussland und über die aktuellen

Folgen der Radioaktivität. Wir freuen uns

sehr, dass wir einen solch hochkarätigen

Gast für einen Vortrag in unserer Region

gewinnen konnten.


und die Feuerwehr (12)

Wo man auf seine

Kameraden zählt

Stellen Sie sich vor, es brennt und keiner

ist da zum Löschen. Gar nicht so

abwegig, wenn man bedenkt, dass es

in Hessen nur in sechs großen Städten eine

Berufsfeuerwehr gibt. In allen anderen

Städten und Gemeinden gibt es ausschließlich

Freiwillige Feuerwehren, in denen die

Mitglieder sich ehrenamtlich engagieren.

Und das ehrenamtliche Engagement ist

rückläufig. Viele Freiwillige Feuerwehren

beklagen mittlerweile zu wenige Mitglieder.

Warum sollte man sich auch in der

heutigen Zeit ehrenamtlich engagieren?

Gute Frage. Doch da gibt es diese Momente.

Momente, in denen ein dankenswerter

Blick wertvoller ist als alles andere.

Momente, in denen du weißt, dass du immer

auf deine Kameraden zählen kannst.

Momente, in denen du einfach mit dir zufrieden

bist, weil du alles Menschenmögliche

getan hast, und Momente, in denen

du erkennst, wie wertvoll das Leben ist.

Auch Sie haben die Möglichkeit, sich

als aktives Feuerwehrmitglied ehrenamtlich

zu engagieren. Mitglied werden kann

jeder zwischen 17 und 59 Jahren, der bereit

ist, etwas Freizeit für das Gemeinwohl zur

Verfügung zu stellen. Frauen sind genauso

gefragt wie Männer. Ich selbst bin nun

schon seit neun Jahren aktives Mitglied der

Einsatzabteilung

und behaupte von

mir sagen zu können,

dass ich mich

als Frau dort etab-

Susanne Nold ist für

die Pressearbeit zuständiges

Mitglied

der Freiwilligen Feuerwehr

Groß-Gerau;

info@ff-gg.de

liert habe. Und das auch, wenn ich mich

eigentlich nicht unbedingt für Technik interessiere.

Die Feuerwehr hat viele Facetten.

Klar muss man wissen, wie man die

technischen Geräte bedient, aber Technik

ist nicht alles. Auch taktisches Vorgehen,

Selbstdisziplin, Einfühlungsvermögen,

Teamgeist und Charakterstärke sind gefragt.

Bevor man als Neuling bei Einsätzen

mitfahren kann, dauert es zwar eine Weile,

doch bereits während der Übungsabende

kann man einige Erfahrungen sammeln

und erkennt, welche Bedeutung es hat,

Feuerwehrmitglied zu sein, und was für

eine Verantwortung dahinter steckt. Nehmen

Sie einfach über die oben angegebene

Email-Adresse Kontakt mit uns auf oder

kommen Sie zu einem unserer Übungsabende.

Die Abteilungen Berkach, Groß-Gerau

und Wallerstädten treffen sich freitags,

die Abteilung Dornheim mittwochs jeweils

um 20 Uhr im entsprechenden Feuerwehrgerätehaus.

Wir zählen auf Sie! Weitere Informationen

unter: http://www.ff-gg.de

www.wir-in-gg.de


Basisdemokratie gleichgesetzt – ganz im

Gegenteil zu dem, was Willy Brandt mit

„mehr Demokratie wagen“ meinte.

Wir haben mit dem Grundgesetz eine

Verfassung, die eine repräsentative oder

auch parlamentarische Demokratie für

Deutschland vorschreibt. Landesverfassungen,

Gemeindeordnungen und Gesetze

basieren auf dem Grundgesetz und enthalten

breite Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung

an Entscheidungsprozessen und zum

Teil auch Volksentscheide. Die Forderung

nach mehr direkter Demokratie im Sinne

von Einführung basisdemokratischer Elemente

scheint mir getragen zu sein von

dem Wunsch, einer Politikverdrossenheit

entgegenzuwirken - oft wird sogar von

Demokratieverdrossenheit gesprochen.

Aber wer wird denn ernsthaft glauben,

dass mit einer „direkten Demokratie“ die

Politik- bzw. Demokratieverdrossenheit

abgebaut wird, ja sich sogar in eine positive

aktive Politikbeteiligung wandelt?

Ich halte unsere Demokratie für stabil.

Interessanterweise hat bisher auch keine

Regierung, welcher Couleur auch immer,

einen ernsthaften Versuch unternommen,

das Grundgesetz entsprechen zu ändern.

Dennoch bin auch ich für eine intensivere

Einbindung der Bürger in Entscheidungsprozesse

- auf der Basis unserer jetzigen

gesellschaftlichen Regeln, aber mit mehr

Phantasie. So wie Willy Brandt es in seiner

Rede 1969 verstand.

Als Berater, der große Projekte in der

Wirtschaft leitet, weiß ich, wie wichtig es

ist, Betroffene einzubinden, die Vor- und

Nachteile deutlich zu machen. Projekte bedeuten

immer auch Veränderung der Arbeitsweisen

oder von Prozessen, die Auswirkungen

auf einzelne Menschen haben

RZAnzeigeBKlein_3 09.02.2011 19:51 Uhr Seite 1

werden. Ein „der Vorstand hat entschieden“

führt nicht zum Erfolg, sondern zum

Misserfolg und damit zum Nachteil des

Unternehmens. Nur gemeinsam mit allen

Beteiligten kann es Fortschritt geben.

Der Mensch ist ein Individuum. Und

so sieht er alles aus seiner Perspektive. Zu

jedem Thema gibt es viele Meinungen.

Deshalb ist es von Anfang an wichtig,

möglichst viele Meinungen und Entscheidungsfaktoren

auf den Tisch zu legen, zu

diskutieren und wenn nötig anzupassen.

So ist es auch in der Politik. Es kann nicht

gut gehen, wenn von der Politik Entscheidungen

getroffen werden, deren Grundlagen,

Annahmen und Auswirkungen in der

Bevölkerung nicht oder nur thesenhaft in

Form von großbuchstabigen Überschriften

bekannt sind.

Hier setzt mein Vorschlag zur Bürgerbeteiligung

an. In der Politik müssen

Transparenz und Vertrauen eine hohe,

wenn nicht die höchste Priorität erhalten.

Nur vollständige Transparenz kann der

Bevölkerung Ängste nehmen und Zusammenhänge

im größeren Kontext vermitteln.

Hier sind Politiker aller Parteien gefordert.

Parteipolitische oder ideologische

Sichten müssen sachlichen Argumenten

weichen. Sicher hat die Opposition eine

andere Sicht als die Regierung. Und Bürgerinitiativen

haben wiederum andere,

ihre eigenen Sichten. Genau alle diese unterschiedlichen

Sichten müssen auf den

Tisch. Das macht Mühe und Arbeit. Alle

Argumente müssen im Vorfeld betrachtet

werden. Transparenz bedeutet hervorragende

Vorbereitung, Aufbereitung aller

Annahmen und Fakten sowie eine umfassende

und verständliche Kommunikation.

Das ist es offenbar, was den Bürgern fehlt,

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wenn sie die politischen Entscheidungen

nicht verstehen. Gegenseitigen Verständnis

fördert und schafft Vertrauen. Wenn

eine Gruppe von vornherein bewusste Unwahrheit

unterstellt, kann es keinen Konsens

mehr geben und ein konstruktives

Miteinander ist gestört.

In Groß-Gerau gibt es zwei positive

Beispiele für eine gute Bürgerbeteiligung.

Die - zwar gescheiterte - REWE-Ansiedlung

wurde mit großer Transparenz dargestellt.

Allerdings war am Anfang des

Prozesses die inhaltliche Darstellung

durch den Investor mangelhaft. Das Stadtentwicklungskonzept

2020 wurde unter

reger Bürgerbeteiligung, gut moderiert,

zu einem zukunftsweisenden Dokument

für unsere Stadt erarbeitet.

Um wieder auf „Stuttgart 21“ zurückzukommen:

was bei der Schlichtung diskutiert

und erarbeitet wurde, hätte bereits

in der Vorbereitung in einem ganz frühen

Stadium passieren müssen. Das wäre

„mehr Demokratie wagen“ im Sinne von

Willy Brandt gewesen. Ich möchte den

Slogan „mehr Demokratie wagen“ ersetzen

durch „mehr Demokratie wagen und

diese gemeinsam leben“. Dazu gehört allerdings

auch, dass alle Beteiligten am gesellschaftlichen

Leben - Parteien, Organisationen

und jeder einzelne Bürger - dazu

bereit sind, sich in diesen Demokratieprozess

einzubringen. Dazu gehört auch die

Pflicht, sich zu informieren und zwar von

Anfang an und nicht erst, wenn politische

Entscheidungen getroffen sind. Nicht individuelle

Ziele oder Kirchturmpolitik

dürfen im Vordergrund stehen, sondern

der echte Wille, für das Gemeinwesen das

Beste zu wollen. Ganz besonders gilt dies

bei strategischen Entscheidungen.

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Buchabdruck

Als die Kreisstadt noch

ein Wunderland hatte

Ansichtskarte aus dem Wunderland

(Ausschnitt)

Ralf Schwob, in Riedstadt lebender

Groß-Gerauer Autor und Mitglied

des Kulturstammtischs, hat

unlängst das Buch „Der stillste

Tag im Jahr“ vorgelegt. Mit

freundlicher Genehmigung des

Autors veröffentlichen wir daraus

die nachfolgende Erzählung.

1818 Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

Der Parkplatz vor dem

„Wunderland der Märchen“

war noch nicht

einmal zur Hälfte besetzt.

Wir konnten fast bis vor die

Torbögen der Eingangsfassade

fahren, die in der Art eines

Schlosses mit Zinnen und

Türmen angelegt war, und

in dessen Mitte sich die drei

Durchgänge mit den Kassenhäuschen

befanden, von

denen heute nur eines geöffnet

war. Während mein Vater

unsere Eintrittskarten kaufte,

steckte sich meine Mutter

eine neue Zigarette an. Im

Inneren des Parks gab es ein

Freigehege mit Eseln und

Hirschen, die man füttern

durfte. Es gab eine Westernbahn,

die einmal rund um

das Gelände fuhr und einen Spielplatz mit

Gaststätte. Es gab ein Karussell und Elektroautos

für Kleinkinder. Die Hauptattraktion

des Wunderlands aber waren mannshohe

Schaukästen, in denen sprechende

Puppen, wenn man außen ein Geldstück

einwarf, ein Märchen aufführten.

„Was wollen wir als Erstes machen?“,

fragte meine Mutter und strich mir übers

Haar. Ihre Hand war kalt und zitterte.

„Ich habe Durst“, sagte ich, „können

wir etwas trinken gehen?“

von Ralf Schwob

Wir setzten uns an einen der Holztische

auf der Terrasse der Gaststätte. Außer

uns waren noch zwei andere Familien mit

kleineren Kindern da, die um die leeren Tische

herum Fangen spielten und dabei vor

Vergnügen quietschten. Als die Bedienung

unsere Getränke brachte, nahm ich mein

Glas und trank es in einem Zug aus, die

Limonade war eiskalt und prickelte angenehm

im Rachen. Meine Mutter hatte eine

Hand an die Schläfe gelegt, in der anderen

verqualmte ihre Zigarette. Ich stellte das

Glas ab und deutete zu den Schaukeln auf

dem Spielplatz hinüber und Vater nickte.

Die Schaukeln hingen an einem im Boden

versenkten rotblauen Metallgestänge,

von dessen Rohren der Lack abblätterte.

Die Kette stöhnte in der Aufhängung, als

ich mich höher und höher schwang, den

blauen Himmel über und den sandgeschotterten

Boden unter mir, bis das Gestänge

in der Verankerung zu vibrieren begann.

Von der Schaukel aus sah ich, dass mein

Vater drüben auf der Terrasse zu Boden

starrte und meine Mutter aufgestanden

und zu einem der Märchenkästen hinübergegangen

war. Sie warf eine Münze in den

Automat und die Puppen begannen mit

ihrem Spiel, ich hörte die blecherne Lautsprecherstimme,

konnte aber nur einzelne

Worte verstehen. Sofort kamen die Kinder,

die mit ihren Eltern auf der Terrasse gesessen

hatten, angelaufen und stellten sich

zu meiner Mutter vor den Schaukasten.

„Dornröschen, du sollst schlafen, schlafen,

hundert Jahr ...“, kratzte es jetzt aus dem

Lautsprecher und einige der Kinder sangen

das Lied mit. Als das Märchen zu Ende

war und die Stimme aus dem Lautsprecher

erstarb, kehrten die Kinder zu ihren

Eltern auf die Terrasse zurück, nur meine


Mutter verharrte

vor dem kleinen

Häuschen.

Ich hatte jetzt

genug Schwung,

um am höchsten

Punkt auf das

Flachdach der Gaststätte sehen zu können.

Ich legte den Kopf in den Nacken und

schloss die Augen, genoss das Gefühl des

auf- und absteigenden Schwindels in Kopf

und Bauch, und erst, als ich jemanden meinen

Namen rufen hörte, öffnete ich die

Augen wieder. Zuerst sah ich nichts außer

dem Auf und Ab des Himmels, dann

kehrte meine Orientierung langsam wieder

zurück, stellte die Welt vom Kopf auf

die Füße, und ich erkannte meine Mutter,

die vor dem Schaukasten lag, und meinen

Vater, der vor ihr kniete und nach mir rief,

lauter jetzt, und da sprang ich ab und lief

zu ihnen hinüber.

Als ich vor dem Schaukasten ankam,

stand meine Mutter schon wieder und

winkte ab, als wolle sie sagen, alles halb so

schlimm, macht euch keine Sorgen. Mein

Vater wies mich an, ihre Tasche aufzuheben,

die immer noch auf dem Boden lag,

und stützte meine Mutter auf dem Weg

zum Ausgang. Die Leute auf der Terrasse

waren aufgestanden und schauten zu uns

herüber. „Es tut mir leid“, sagte meine Mutter

immer wieder „es tut mir so leid“. Sie

sagte es auf dem Parkplatz und dann noch

einmal im Auto neben mir auf dem Rücksitz

kauernd, aber als wir ein paar Minuten

später auf die Bundesstraße abbogen, war

sie bereits eingeschlafen.

Textauszug aus: Ralf Schwob: Der stillste Tag im

Jahr. Erzählung. Wiesenburg Verlag 2010. 96

Seiten. Preis: 10 €. ISBN 978-3-940756-90-9.

GROSS-GERAU

Straßenbeleuchtung.

GGV wechselt in Dornheim, Wallerstädten

und Berkach die Lampen aus

Wir werden zunächst in Dornheim und

anschließend im weiteren Jahresverlauf in

Wallerstädten und Berkach die gesamte Straßenbeleuchtung

auf umweltfreundliche und

kostensparende Leuchtmittel umstellen.

Insgesamt werden bis Ende des Jahres 900

Lampen ausgetauscht. Durch die neue Technik

wird sich die Ausleuchtung der Straßen und

Wege spürbar verbessern. Zusätzlich kann der

Stromverbrauch der Beleuchtungsanlagen um

bis zu 30 % gesenkt werden.

...unsere Stadt, meine Energie

Wie im Stadtgebiet seit einigen Monaten

bereits sichtbar, erstrahlen die neuen Lampen

in einem Gelbton. Dies führt dazu, dass sich

der Kontrast zugunsten der Verkehrssicherheit

erhöht. Weiter wird das geänderte Lichtspektrum

erheblich weniger nachtaktive Insekten

anziehen, so dass die Insektenbelastung im

Umfeld der Lampen abnehmen wird.

Für weitere Fragen steht Herr Kornmann von

der GGV unter 0 61 52 - 17 20 14 gerne zur

Verfügung.

Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

Stadtwerke Groß-Gerau

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19


Inga Stumpf ist

Cheftrainerin der

Trewwerer Elfen;

trewwerer-11en@gmx.de

Wir sind die Trewwerer

Elfen, Treburs

einzigartiges

Männerballett. Zurzeit

sind wir neun aktive Elfen

im Alter zwischen 21

und 54 Jahren. Alle Elfen

sind im „richtigen Leben“

Trewwerer Altkerweborsch

und Altkerwevädder. Weitere Einzelheiten

zu jedem „Elf“ gibt es natürlich

auch unter trewwerer-11en.jimdo.com.

Der Ursprung der Trewwerer Elfen

liegt in der Gründung des Volkschor-Männerballetts

1964 (siehe auch WIR-Ausgabe

Trewwerer Elfen zu Gast bei der BCA Damensitzung 2011.

und der Carneval

Die mit den Traumkörpern tanzen

2020 Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

Nr. 157). Von den damaligen Gründern

ist in der heutigen Formation allerdings

niemand mehr vertreten. Wieso heißen

wir „Die Trewwerer Elfen“? Als wir noch

namenlos waren und nur als „Männerballett“

auftraten, wurden wir vor einiger Zeit

vom Moderator der Königstädter

Seniorenfastnacht

spontan als „Die Trewwerer

Elfen“ angekündigt. Das

begeisterte nicht nur das

Publikum, sondern auch

uns so sehr, dass wir den

Namen beibehielten.

Unsere Trainerinnen

Inga Stumpf und Monika

Zentgraf geben alles, um

uns perfekt zu präsentieren.

Sie finden es großartig,

dass einmal pro Woche

neun Traummänner nach

ihrer Nase tanzen und auf ihr Kommando

hören. Pro Saison erarbeiten wir einen

neuen Showtanz - jedes Jahr unter einem

neuen Motto. Alle Tänzer sowie die beiden

Trainerinnen (und einige Schnäpschen)

sind an der Entstehung einer Idee beteiligt.

Für die Ausarbeitung der Choreographie

ist Inga verantwortlich. Unsere Kostüme

sind schwer zu besorgen, denn feminine

Outfits in Größen, die unseren Traumkörpern

entsprechen, sind sehr speziell - auch

an Fastnacht. Aber Moni gibt alles und

bringt zum Teil auch harte Opfer, um in

dubiosen Geschäften alle Accessoires zu

besorgen. In jedem Fall sind wir immer

ein echter „Hingucker“! Zu sehen sind wir

in der Kampagne 2011 unter anderem bei

der Damensitzung in Raunheim, Damensitzung

Büttelborn, Damensitzung in Nauheim

und bei der Prunksitzung des ACA

Astheim.


TREBUR

aus der Apotheke (17)

Wenn auf den Kater

der Nachdurst folgt

Immer wieder gerne thematisiert,

kann man sie jetzt zur

Fastnachtszeit gehäuft beobachten

– die „Kater-Opfer“!

Auch und gerade in Apotheken

tauchen diese Exemplare nach

einer Nacht mit zu viel Alkohol

Hilfe suchend auf. Neben der sicherlich

bekanntesten Standardantwort

– Alka Seltzer –, gibt es

aber auch zahlreiche nachhaltigere

und sinnvollere Hilfen.

Sicher ist Alkohol in Mengen

nicht gesund. Ob Er oder Sie

dem Körper das antun möchte,

muss jeder selbst entscheiden.

Wer allerdings jetzt in der

Fastnachtszeit gerne mal ein

Gläschen trinkt, der kann seinem

Körper helfen - mit den

Mitteln der Natur. Dazu müssen

wir zunächst einmal verstehen,

was beim Alkoholrausch überhaupt

im Körper abläuft. Grundsätzlich

ist Alkohol giftig; ein

Rausch ist also eigentlich eine

Vergiftung. Diese Vergiftung

belastet vor allem die Leber, das

ist allgemein bekannt. Weniger

bekannt sind einige andere Begleiterscheinungen

der Alkoholvergiftung.

Zum Beispiel: Der

Alkohol entzieht dem Körper

Wasser. Das merken Sie nach

einer rauschenden Festnacht

am so genannten „Nachdurst“

oder „Brand“,

der oft einem

wahren

„Heißhunger“

auf

Jörg Rott ist Inhaber

der Rathaus-

Apotheke in Trebur;

Tel.: 06147-439

Flüssigkeit gleicht. Diesen Effekt

kann man vermeiden oder

abschwächen, wenn man bereits

während des Abends viel

Wasser trinkt. Einige Experten

sind der Meinung, stilles Wasser

wirke hier besser als solches mit

Kohlensäure. Sicherlich kennen

Sie die alten Kater-Hausmittel

Rollmops und Essiggurken. Diese

Hausmittel sind eigentlich

gar nicht so verkehrt, denn: Alkohol

bringt den Mineralstoff-

Haushalt im Körper bei hoher

Dosierung völlig durcheinander.

Und in salzigen Lebensmitteln

sind viele Mineralstoffe.

Doch auch bei diesem Thema

ist Vorbeugen möglich. Eine besonders

wichtige Rolle spielen

beim Kater die Mineralstoffe

Natrium (im Kochsalz enthalten),

Kalium und Magnesium.

Richtig präpariert mit ordentlichen

Dosen vor allem von

Magnesium, hier sei auch an das

Schüssler Salz Nr. 7 erinnert,

einer handfesten Grundlage im

Magen und ausreichend getrunkenem

Wasser, können Sie sich

in die Fastnachtsfeiern stürzen.

Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

21


aus der Geschichtswerkstatt (46)

Als es noch Wölfe gab

im Gerauer Land

Die Zerschneidung, Verringerung, Verschmutzung

oder gar Beseitigung von

Lebensräumen durch Menschenhand

ließen etliche Tier- und Pflanzenarten verschwinden.

Außerdem betrachtete man

einige Tierarten als Schädlinge, deren Bestände

demzufolge reduziert bzw. ganz

beseitigt werden müssten. Durch solche

Eingriffe traf es im Gerauer Land neben

vielen anderen Arten unter anderem auch

die Fischotter, die Spatzen und die Wölfe.

Fischotter tummelten sich bis Ende des

neunzehnten Jahrhunderts in den fischreichen

Gewässern des Gerauer Landes. Diese

flinken Jäger sahen die Berufsfischer im

19. Jahrhundert als massive Bedrohung an,

da sie gerne Reusen und Netze plünderten.

Und die Fischereivereine setzten Abschuss-

Prämien aus.

1888 wurden sogar mitten in Groß-

Gerau im Stadtgraben und in der daran

angeschlossenen Schwenk noch Fischotter

gesichtet. Zwischen 1885 und 1887 erlegte

man auf Initiative des zuständigen

Fischereivereines im benachbarten Rheingau

90 dieser Tiere. Sie wurden aber auch

in unserer Umgebung bejagt. Großherzog

Ludwig IV. schoss beispielsweise allein an

einem Tag im Oktober 1888 bei Mönchbruch

drei Fischotter. Durch die Verfolgung

und die zunehmende Gewässerverschmutzung

verschwanden diese Tiere bei

uns. Heute gibt es im Bundesgebiet noch

einige Bestände.

Sehr große Anstrengungen unternahmen

nicht nur im Großherzogtum Landes-

2 22 Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

und Kommunalverwaltungen

im Vernichten der Spatzen. Man

betrachtete sie als Nahrungskonkurrenten,

da die kleinen

flinken Vögel gerne Sämereien

und Getreidekörner fraßen. Man

übersah meist, dass zwar Körner ungefähr

zwei Drittel des Futters ausmachen und ein

Drittel aus Insekten (hierunter auch Arten,

die dem Getreide zusetzen) besteht. Allerdings

sind Spatzen in Scharen unterwegs

und im 19. Jahrhundert waren diese Ansammlungen

riesig, wenn sie in die Felder

einflogen. Hieraus zog man den Schluss,

dass diese große Menge von Vögeln auch

einen riesigen Appetit entwickelte.

Die Jagd oder „Spatzenkrieg“, wie man

es gerne im 19. Jahrhundert formulierte,

erstreckte sich über etliche Jahrzehnte hinweg.

Systematische Verfolgungen gab es

bereits vor 1800 und lassen sich in Hessen

zumindest bis 1817 zurück verfolgen.

Noch im beginnenden Frühjahr 1891

ließ der Groß-Gerauer Bürgermeister die

Verfügung ausschellen, so dass jeder Haushalt

bis Mitte März sechs Spatzen im Rathaus

abzuliefern bzw. 14 Pfennig pro Stück

bei Nichtbefolgung an die Gemeindekasse

zu leisten hätte. Solche Verfügungen gab es

damals in sehr vielen Orten. Nach Erlass

eines Vogelschutzgesetzes im Jahre 1908

setzte bei einigen Menschen zwar ein langsames

Umdenken ein, Verfolgungen gab es

aber noch bis nach dem Zweiten Weltkrieg.

Letztendlich aber gingen die Bestände in

den letzten Jahrzehnten weniger durch die

gezielten Dezimierungsversuche als durch

die von Menschhand verursachten Veränderungen

sehr stark zurück.

Bis ins 16. Jahrhundert ist das Vorkommen

von Wölfen im Rhein-Main-Gebiet

und Südhessen urkundlich belegt. Be-

dingt durch die

Verhältnisse

im Dreißigjährigen

Krieg

stieg deren Population

stark

an. Dies missfiel

besonders den

Viehhaltern, da

man das Vieh

in dieser Zeit

auf Weiden

hielt und zur

Peter Schneider

ist Leiter der Groß-Gerauer

Geschichtswerkstatt,

Verein für Geschichte,

Heimat- und Volkskunde;

Tel.: 0175-5225163

Futtersuche auch in die Wälder trieb. So

wird beispielsweise aus dem Jahr 1655 von

einer Wolfsjagd bei Biebesheim berichtet.

1657 schoss der Groß-Gerauer Förster einen

alten Wolf und fand mehrere Jungtiere. In

der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt

wurden im Winter 1658/59 ganze 43 Wölfe

zur Strecke gebracht. 1662 erlegte man wieder

im Gerauer Land Wölfe. Diese Jagden

hielten im Gerauer Wald noch Jahre an und

1669 wurden etliche Gerauer Bürger wegen

Säumigkeit bei der Zahlung ihres Anteiles

an der Gebühr über die Gewährung der

Stadtrechte durch Landgraf Ludwig VI.

zur Verrichtung von Wolfsjagden verurteilt.

Hierzu mussten sie im Stadtwald einen

sog. Wolfsgarten zum Fangen der Tiere

errichten.

Bis ins neunzehnte Jahrhundert

lebten in Südhessen noch Wölfe. Der letzte

südhessische Wolf ließ am 6. Januar 1841

bei Lampertheim sein Leben. Es wird angenommen,

dass das ca. 40 kg schwere

und von Maul bis Schwanzspitze über 1,60

m lange männliche Tier von den Rudeln

abstammte, die 1813 der von Russland

zurückkehrenden geschlagenen napoleonischen

Armee bis tief nach Mitteleuropa

hinein folgten.


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• Smart-Repair

• Leihwagenvermietung

• Zubehörspezialist

• Reparatur- und Zubehörfinanzierung

Autohaus Lämmermann

Touran Freestyle

75 kW (102 PS), 1.595 cm³ Hubraum,

23.737 km, 03.2010 Erstzulassung

Kraftstoffverbrauch, l/100 km innerorts

11,1/außerorts 6,7/kombiniert 8,3/

CO -Emissionen kombiniert 197 g/km.

2

Verkaufspreis 19.990,– €

Jetta Freesyle 1.6 TDI DPF

77 kW (105 PS), 1.598 cm³ Hubraum,

27.345 km, 06.2010 Erstzulassung

Kraftstoffverbrauch, l/100 km innerorts 5,8/

außerorts 4,1/kombiniert 4,7/

CO -Emissionen kombiniert 122 g/km.

2

Verkaufspreis 19.190,– €


Als Ihr Volkswagen Partner in

Groß-Gerau bieten wir Ihnen

rund um Ihren Volkswagen ein

umfassendes Angebot. Ob Sie nun

langjähriger Stammkunde sind

oder unser Autohaus zum ersten

Mal aufsuchen möchten –für Ihre

Anliegen finden Sie bei uns immer

kompetente Ansprechpartner.

Seit 2010 präsentiert sich das

Autohaus Lämmermann neu. Auf

den Erfahrungen der vergangenen

sechzig Jahre ist ein neues Unter-

Ihr Volkswagen Partner

nehmen entstanden. Der Vorteil für

Sie: Mit einem über Jahre gewachsenen

Team und einem entsprechenden

Wissen setzen wir unsere

Arbeit in der für Sie gewohnt guten

Qualität fort. 21 feste Mitarbeiter,

drei Auszubildende und vier

Teilzeitkräfte sorgen stets für einen

reibungslosen Ablauf. Denn unser

Team hat sich neben dem Verkauf

von Fahrzeugen insbesondere im

Servicebereich einen ausgezeichneten

Ruf erarbeitet.

Autohaus Lämmermann

Polo STYLE 1,2 l 44 kW (60 PS)

Kraftstoffverbrauch, l/100 km innerorts 7,3/außerorts 4,5/

kombiniert 5,5/CO -Emissionen kombiniert 128 g/km.

2

Finanzierungsbeispiel:

Hauspreis 13.600,– €

Überführung 790,– €

Anzahlung 3.740,11 €

Nettodarlehnsbetrag 10.649,89 €

Bearbeitungsgebühr 372,75 €

Laufzeit 48 Monate

Sollzins (gebunden): 1,77 %

effektiver Jahreszins (ZP) 2,90 %

47 monatliche Raten 99,– €

Schlussrate bei 10.000 km/Jahr 7.010,70 €

Gesamtbetrag 11.663,70 €

Die Zulassungskosten werden gesondert berechnet.

Wird die vereinbarte Gesamtfahrleistung um mehr als 2.500 km über-

bzw. unterschritten, so werden für jeden Mehr-Kilometer 6,07 Ct/km

berechnet bzw. für jeden Minder-Kilometer 3,69 Ct/km vergütet.

Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen

zusammenstellen. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Nähere Informationen

erhalten Sie unter www.volkswagen.de und bei uns.Stand 02/11. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.

Fragen Sie uns nach einer

Probefahrt mit Beratung.

Autohaus Lämmermann GmbH

Mainzer Straße 72

64521 Groß-Gerau

Tel. 06152 / 93 18 0

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aus den Vereinen (91)

Hinterm Horizont

geht‘s weiter

Segelfliegen – das ist die

pure Freiheit, eine einzigartige

Kombination von

Technik und Natur. Ganz ohne

Motor, angetrieben von der

Thermik, sind Segelflieger alleine

oder zu zweit unterwegs; von

der kurzen Platzrunde bis zum

stundenlangen Streckenflug

über viele hunderte Kilometer.

Lernen kann man Segelfliegen

beim Sportfliegerclub Gerauer

Land in Nauheim. Der Verein

bietet allen Fluginteressierten

die Ausbildung „vom Fußgänger

zum Piloten.“

Dabei gilt: Segelfliegen

ist

ein Sport für

(fast) jeden. Voraussetzungen

sind ein Mindestalter

von

14 Jahren und

das Bestehen

einer fliegerärztlichen

Tauglichkeitsuntersuchung.

Sind diese Hürden genommen,

kann es losgehen.

Die praktische Flugausbildung

im Sportfliegerclub

Gerauer Land findet von März

bis Oktober am Flugplatz im

rheinhessischen Oppenheim

statt. Die ersten Flüge absolvie-

GERAUER LAND

ren die Flugschüler

in der

Begleitung

erfahrener

Fluglehrer.

Sofern zwei

Fluglehrer

Segelfliegen ist ein Sport

für (fast) jeden.

Voraussetzungen sind

ein Mindestalter von 14 Jahren

und das Bestehen einer

flieger ärztlichen Tauglichkeitsuntersuchung.

Sind diese

Hürden genommen,

kann es losgehen.

Uwe Ramerth ist

1. Vorsitzender des

Sportfliegerclubs

Gerauer Land in

Nauheim;

acrouwe@aol.com

zustimmen, gehen die Flugschüler

alleine an den Start. Neben

der praktischen Ausbildung

lernen die angehenden Piloten

die theo retischen Grundlagen

der Fliegerei. Abgeschlossen

wird die Flugausbildung mit

einer theoretischen und einer

praktischen

Prüfung. Aber

damit muss

nicht Schluss

sein. Nach dem

Abschluss der

Segelflugausbildung

kann

man beim

Sportfliegerclub

Gerauer

Land Motorsegler

fliegen lernen – oder den

Segelkunstflug.

Interessierte laden die Nauheimer

Sportflieger herzlich

ein, freitagabends zwischen 18

und 20 Uhr in ihr Vereinsheim

in der Nauheimer Rudolf-Diesel-Straße

3. Weitere Infos unter

www.sfc-gerauer-land.de










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Groß-Gerau

Besser informiert!

Wir sagen Ihnen, wie Sie mit Bus und

Bahn am besten von A nach B kommen,

und die entsprechende Fahrkarte erhalten

Sie auch bei uns.

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und Stadtmitte

Telefon: (0 61 52) 84 777

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Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

23


2424 Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

Bürgersprechstunde (5)

Die Kommunen

brauchen

frische Ideen

Mit „Mut zur Verantwortung“

hat die CDU ihre

Kampagne zur Kommunalwahl

am 27. März überschrieben.

Gerade in der heutigen Zeit

braucht es in allen Bereichen des

Lebens Mut zur Verantwortung.

Die CDU möchte daher bürgernah,

sachorientiert und eben

mutig den Bürgerinnen und Bürgern

den Weg in eine erfolgreiche

Zukunft aufzeigen. Es ist an der

Zeit, dass wir auf die Herausforderungen

der Zukunft neue

Dr. Franz Josef Jung (CDU) Antworten finden. Dabei dürfen

vertritt die Interessen des aber Traditionen und Werte wie

Kreises Groß-Gerau im Freiheit, Fairness und eben Mut

Bundestag;

zur Verantwortung, die unsere

franz-josef.jung.ma01@bundestag.de

Politik ausmachen, nicht aufgeben

werden. Mit diesem Selbstbewusstsein

ist es unserer Partei bereits

gelungen, Hessen erfolgreich aus der Krise

zu führen.

Damit ist die CDU Garant für die

Zukunftsfähigkeit Hessens und seiner

Kommunen. Mit Mut zur Verantwortung

bieten wir Antworten auf die gesellschaftlichen

Veränderungen unserer Zeit, den

demografischen Wandel und die dringend

erforderliche Konsolidierung der öffentlichen

Haushalte. So demonstrieren wir


mit unserem Entschluss, die hessische Bevölkerung

an der Einführung der Schuldenbremse

durch die Volksabstimmung

am 27. März zu beteiligen, Entschlossenheit.

Denn ein klareres Zeichen, die Verschuldungsspirale

zu stoppen, kann das

Volk der Politik durch diesen wegweisenden

Entscheidungsprozess nicht geben.

Wir stehen damit für ein deutliches

Ja zur Schuldenbremse und für zukunftsfeste

und generationengerechte hessische

Kommunen.

Zudem hat das konsequente Handeln

der CDU-geführten Regierungen im Bund

Die positiven Auswirkungen des

größten Wirtschaftswachstums und der

niedrigsten Arbeitslosenquote seit

fast 20 Jahren sind auch in den hessischen

Kommunen deutlich spürbar.

und in Hessen den Boden für den wirtschaftlichen

Aufschwung bereitet. Die positiven

Auswirkungen des größten Wirtschaftswachstums

und der niedrigsten

Arbeitslosenquote seit fast 20 Jahren sind

auch in den hessischen Kommunen deutlich

spürbar. Durch die Konjunkturpakete

von Bund und Land sind insgesamt fast

1,87 Milliarden Euro in die kommunale

Infrastruktur und in die Schulen geflossen.

Die Ergebnisse unserer erfolgreichen

Politik für die Kommunen sind also auch

unmittelbar bei den Bürgerinnen und

Bürgern angekommen. Hessen, die Kommunen

sowie die Bürgerinnen und Bürger

brauchen frische Ideen, Freiheit, Fairness

und Mut zur Verantwortung.

Austräger gesucht!

Für versch. Bezirke suchen

wir zuverlässige Verteiler.

Bei Interesse bitte melden!

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Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

25


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2626 Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

Seniorenarbeit (28)

Zum Urlaub an

die Saarschleife

Mit zunehmendem Alter

werden auch Urlaubsreisen

beschwerlicher,

und es kommt zumeist ein

Punkt, an dem man sich damit

abfindet, daheim zu bleiben.

Genau für diesen Personenkreis

wurde vor über 20 Jahren

in der Kreisstadt Groß-Gerau

der Seniorenurlaub ins Leben

gerufen.

Die Reise ist auf Menschen

zugeschnitten, die nicht mehr

gut zu Fuß sind oder aus anderen

Gründen

„nicht mehr so

können“ – sie

werden bei der

Anmeldung

vorrangig behandelt.

Dieses Jahr

geht es vom

19. bis 26. Mai

nach Merzig-

Besseringen in

der Nähe der

Saarschleife; die Unterbringung

erfolgt in komfortablen Einzelzimmern

im Hotel „Haus Sonnenwald“.

Das Hotel liegt idyllisch

am Waldrand und verfügt

über ein Kneipp-Tretbecken,

Schwimmbad und Sauna.

Um vor Ort mobil zu sein,

ist die Gruppe mit zwei Klein-

bussen

unterwegs.

Zum

täglichen

Programmangebot

gehören

Die Reise ist auf Menschen

zugeschnitten,

die nicht mehr gut zu Fuß sind

oder aus anderen Gründen

„nicht mehr so können“ –

sie werden bei der Anmeldung

vorrangig behandelt.

Jürgen Kopp arbeitet

in der städtischenSeniorenarbeit

der Kreisstadt;

mail@seniorenarbeitgross-gerau.de

Ausflüge, Spaziergänge und

auch eine Schifffahrt auf der

Saar. Uns ist wichtig, dass in

der Gruppe niemand überfordert

wird und doch alle in den

Genuss eines attraktiven Programms

kommen.

Es stehen

15 Plätze zur

Verfügung.

Der Seniorenurlaub

wird

von der Stadt

Groß-Gerau

bezuschusst,

die Eigenbeteiligungen

sind

sozial gestaffelt

und betragen

voraussichtlich

zwischen 90,- und 410,- Euro

für die ganze Woche.

Anmeldeformulare gibt es

im Büro der Städtischen Seniorenarbeit

im Haus Raiss; anmelden

können sich bis 25. März ältere

Menschen, die ihren ersten

Wohnsitz in der Kreisstadt mit

allen Stadtteilen haben.


Landfrauen (12)

Auch ein guter

Rotwein darf‘s sein

Sie möchten sich gesund ernähren?

Dann sollten Sie

wissen: Uneinsichtigkeit

und Skandale, wie z. B. die Verarbeitung

von Altfett zu Futterzwecken,

das daraus entstehende

krebsfördernde Dioxin, erschüttern

häufig das Vertrauen

des Verbrauchers zum Erzeuger.

Sicherlich sogar zu Recht,

denn „Schwarze Schafe“ gibt es

immer und überall. Trotzdem

sollten wir den Erzeugnissen

aus unserer Region, seien es

Obst, Gemüse, Milchprodukte

oder Fleischerzeugnisse positiv

und voller Vertrauen gegenüberstehen.

Ständige und gezielte

Kontrollen gewährleisten

dem Erzeuger und dem Verbraucher

gleichermaßen eine

gewisse Sicherheit. Die Zusammenarbeit

sowie die Aufklärung

seitens der „Deutschen Gesellschaft

für Ernährung“ sehe ich

als Garant für eine genussvolle

und gesunde Ernährung. Dazu

wurden zehn Regeln verfasst:

1. Vielseitig essen – genießen Sie

die Vielfalt unserer nährstoffreichen

Lebensmittel.

2. Reichlich Getreideprodukte

und Kartoffeln, sie enthalten

Vitamine Mineralstoffe und

Ballaststoffe.

GERAUER LAND

3. Gemüse

und Obst,

nimm fünf

am Tag, möglichst

frisch,

nur kurz gegart,

ersetze

Irene Fückel ist Vorsitzende

des BezirkslandFrauenverein

Groß-Gerau;

irenefueckel@t-online.de

eine oder zwei Portionen durch

Saft.

4. Täglich Milch und Milchprodukte;

ein- bis zweimal in der

Woche Fisch; Fleisch, Wurstwaren

und Eier in Maßen.

5. Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel,

60 bis 80 Gramm pro

Tag reichen aus. Zu viel Nahrungsfett

fördert Übergewicht.

6. Zucker reduzieren, Salz soweit

als möglich durch Kräuter

und Gewürze ersetzen.

7. Reichlich Flüssigkeit trinken

(1,5 Liter am Tag), am besten

Wasser. Zum Genießen ist ein

guter Rotwein zu empfehlen.

8. Speisen schmackhaft und

schonend zubereiten bei niedrigen

Temperaturen mit wenig

Wasser, das erhält den natürlichen

Geschmack und schont

die Nährstoffe.

9. Bewusst essen – sich Zeit nehmen

zum Genießen, auch das

Auge isst mit. 10. Auf das Gewicht

achten und in Bewegung

bleiben.

Landfrauenverein

Klein-Gerau

PEGASUS DESIGN GMBH

Lust auf Echtschmuck?!

Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

1211

2011

Anlässlich der 800 Jahr-Feier ier

der Gemeinde Büttelborn

Sonntag 20. März 2011

im Volkshaus Klein-Gerau

Beginn: 14.30 Uhr

Einlass: 13.30 Uhr

Eintritt: 10,– Euro

Vorverkauf: 8,– Euro

Darmstädterstr. 1, Groß-Gerau

27


Ärztetipp (14)

Der Defi schützt

vor Herztod

Der plötzliche Herztod wird

nahezu immer durch lebensbedrohlicheHerzrhythmusstörungen

ausgelöst,

die zum Zusammenbruch des

Kreislaufes führen: Es sind

krankhaft schnelle Herzschläge,

sogenannte Kammertachykardien,

die das Herz mit einer Frequenz

von 150 bis 200 Schlägen/

Minute schlagen lassen. Dieses

Herzrasen geht oftmals innerhalb

von Sekunden bis Minuten

in eine völlig ungeordnete elektrische

Erregung über, das sogenannte

Kammerflimmern. Medikamente

können gegen diese

Bedrohung wenig ausrichten.

Lange Zeit stand die Medizin

dem Kammerflimmern hilflos

gegenüber. Dies änderte sich

erst, als im Jahre 1980 der erste

Defibrillator in den Brustkorb

eines Patienten eingesetzt wurde.

Dieser kann das Kammerflimmern

durch einen Elektroschock

beenden. In der Fachsprache

heißt der Defibrillator ICD,

nämlich Implantable Cardioverter

Defibrillator. Die Patienten

nennen ihn Defi. Nach heutigen

Erkenntnissen sollte der Defibrillator

bei Patienten eingesetzt

werden, die eine lebensbedroh-

licheHerzrhythmusstörung überlebt

haben sowie

bei Patienten

mit

massiv ein-

Dr. Manfred Geeren

ist Chefarzt der Inneren

Medizin an

der Kreisklinik Groß-

Gerau;

innere@

kreiskrankenhaus.com

geschränkter Leistungsfähigkeit

der linken Herzkammer.

Der Defibrillator enthält ein

Elektrodensystem, das gefährliche

Herzrhythmusstörungen

erkennt, einen Generator, der

in der Lage ist, die Spannung

aufzubauen, die zur Schockabgabe

gebraucht wird, einen

programmierbaren Mikrochip

und Batterien. Die Lebensdauer

der Geräte liegt heute bei vier

bis acht Jahren. Defibrillatoren

werden auch in der Kreisklinik

Groß-Gerau eingesetzt.

In der ersten Zeit nach dem

Einsetzen des Defibrillators leben

die Patienten oft mit einem

Zwiespalt. Einerseits haben sie

Angst vor dem ersten Elektroschock,

andererseits wissen sie,

dass der Defibrillator ihr Leben

retten kann. Mit der Zeit

gewinnt das Vertrauen in den

Defibrillator bei den meisten Patienten

die Oberhand.


Rechtstipp (23)

Wie lässt sich

Leistung honorieren?

Das Jahr hat begonnen und in vielen

Firmen stehen die Zielgespräche an.

Eine (neue) Zielvereinbarung soll geschlossen

werden: „Umsatzsteigerung bei

gleichzeitiger Kostensenkung und mehr

Teamgeist!“ Doch was ist eine Zielvereinbarung?

In einer Zielvereinbarung legen

Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam

bestimmte Ziele fest, die der Arbeitnehmer

in einem vorgegebenen Zeitrahmen erreichen

soll. In der Regel sagt der Arbeitgeber

dem Arbeitnehmer hierfür eine zusätzliche

variable Vergü-

tung zu, deren Höhe

sich nach dem Grad

der Zielerreichung

bemisst.

Die Ziele könnenunternehmerischer

als auch individueller

Natur sein

und sind kombinierbar. Es können harte

und weiche(re) Ziele sein. Harte Ziele sind

z.B. Umsatz- oder Gewinnvorgaben. Hier

kann der Grad der Zielerreichung konkret

bestimmt werden. Hingegen sind Ziele

wie Kundenzufriedenheit, Teamfähigkeit

oder Motivation weicher Natur. Eine klare

Bestimmung des erreichten Grades der

Zielerreichung fällt schwerer. Maßgeblich

ist i.d.R. die Wertung des Beurteilenden.

Besteht eine (vertragliche) Verpflichtung

und kommt die Zielvereinbarung

dennoch nicht zum Abschluss, führt dies

grundsätzlich nicht

dazu, dass der Arbeitnehmer

leer ausgeht.

Vielmehr kann

sich der Arbeitgeber

schadensersatzpflichtig

in Höhe der entgangenenerfolgsab-

Der Arbeitgeber darf das Wirtschaftsrisiko

nicht auf den Arbeitnehmer übertragen,

so dass die variable Vergütung nicht außer

Verhältnis zur regelmäßigen Vergütung

stehen darf.

Daniela Dalsasso-

Semler ist Rechtsanwältin

und Fachanwältin

für Arbeitsrecht

in Groß-Gerau;

info@

sds-rechtsanwaelte.de

hängigen Vergütung machen, sofern er

das Verschulden trägt, z.B. weil er das Zielgespräch

nicht angesetzt hat, obwohl ihm

die Initiative oblag. In den Fällen, in denen

beide Seiten verhand-

lungsbereit sind, sich

jedoch nicht über die

festzulegenden Ziele

einigen können, erhält

der Arbeitnehmer

i.d.R. dennoch

eine zusätzliche

Vergütung. Basis

sind dann vorangegangene Zielvereinbarungen.

Kann der Arbeitgeber durch eine

Zielvereinbarung das gesamte Gehalt

leistungsabhängig gestalten? Nein, der

Arbeitgeber darf das Wirtschaftsrisiko

nicht auf den Arbeitnehmer übertragen,

so dass die variable Vergütung nicht außer

Verhältnis zur regelmäßigen Vergütung

stehen darf. Dem Arbeitnehmer muss eine

Grundvergütung bleiben, die von der Unternehmensleistung

und dem Erreichen

persönlicher Ziele unabhängig ist.

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29


Geschichte Groß-Geraus vom Frühmittelalter bis 1832

mit Beiträgen von J. Friedrich Battenberg,

Burkhard Döring, Heinrich Klingler,

Michael H. K. Lingert, Eberhard Lohmann,

Ernst Erich Metzner, Stefan Sauer, Walter

Sperling, Udo Stein und Jürgen Volkmann.

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3030 Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

Experten (2)

Ist Coaching

etwa sexy

Kein Tag, an dem nicht ein „Coach“

in einer Zeitung oder einem Magazin

etwas erklärt. Auch auf YouTube

gibt es unzählige Videos selbsternannter

„Coaching“-Päpste oder -Nestoren. Schließlich:

Nicht einmal das Fernsehen macht

vor dem Begriff halt. „Coaching Format“

nennt es sich, wenn Peter Z. Schuldnern

erklärt, wie sie wieder zu Geld kommen

oder Christian R. versucht wirtschaftlich

bedrohte Restaurants zu reanimieren.

Dieser Trend hat dazu geführt, dass

der Begriff Coaching eine Bedeutungserweiterung

erfahren

hat. Eben weil Coaching

„in“ ist, attraktiv,

ja geradezu sexy.

Alles und jeder will

gecoacht sein. Über

keine andere Methode

wurde in den

vergangenen Jahren mehr berichtet, diskutiert,

gestritten als über Coaching. Coaching

- eine Modeerscheinung? Mehr als

das, ein Hype. Dabei verdient das Meiste,

was unter diesem Begriff passiert, die Bezeichnung

nicht. Während ursprünglich

die lösungsorientierte Beratung als Coaching

bezeichnet wurde, ist heute fast jede

Form von Beratung gleich Coaching; selbst

wenn nur Anweisungen geboten werden,

was oder wie etwas zu tun ist.

Coaching ist die professionelle, individuelle

Beratung und Unterstützung

von Menschen mit dem Ziel, die persönliche

Situation zu verbessern und unter

anspruchsvollen Bedingungen zu gestal-

ten. Coaching

soll befähigen,

selbst zu erkennen,

was erforderlich

ist, was

er oder sie tun

kann und vor

allem ermutigen,

es dann auch zu tun.

Coaching ­ eine Modeerscheinung? Mehr als

das, ein Hype. Dabei verdient das Meiste,

was unter diesem Begriff passiert, die

Bezeichnung nicht.

Jörg Westphal ist als

Business-Coach und

Management-Berater

tätig und wohnt in

Dornheim;

mail@coaching-joergwestphal.de

In diesem Sinne ist Coaching keine Modeerscheinung.

Schon Sokrates hat sich in

Überlieferungen dazu geäußert. Er nannte

Coaching nur anders: Dialog. Sokrates hat

versucht im direkten

Gespräch das Wissen

des Gesprächspartners

an die Oberfläche

zu holen. Er sah

darin die Quelle zur

Förderung des eigenverantwortlichen,

selbstbestimmten Denkens des Einzelnen.

Sein Weg war, anderen beim Nachdenken

über ein bestimmtes Thema zu helfen, ihnen

Fragen zu stellen.

Diese Fragen setzen voraus, dass man

dem Gesprächspartner sehr sorgfältig zuhört,

damit man in einer nützlichen, konstruktiven

und nicht auf Konfrontation

ausgerichteten Weise fragen kann. Dieses

Element fehlt momentan allerorten – stattdessen

wird viel Energie für eigene Position

und Auseinandersetzung verwandt. Oft

nicht produktiv, denn in der heutigen Zeit

ist eine wesentliche Herausforderung, die

Verbindung und den Ausgleich zwischen

verschiedenen Interessen herzustellen.


aus der Bücherei (20)

Es gibt (mindestens)

elf Gründe ...

In einer öffentlichen Bücherei

gibt’s schon lange keine

kilometerlangen Bücherreihen

mehr, und die Stille ist

nicht unser oberstes Gebot!

Stattdessen bieten wir einen

bunten Medien-Mix für Jung

und Alt aus Zeitschriften, CDs,

Filmen, Kassetten, Spielen, und

CD-ROMs. Klar, Bücher gibt es

trotzdem noch. Und zwar in allen

Varianten: groß, dünn, witzig,

spannend, informativ oder

fantastisch. Ergänzt wird unser

Angebot durch Veranstaltungen

wie Autorenlesungen, Ausstellungen

oder Vorlesestunden für

Kinder.

Die elf guten Gründe für einen

Büchereibesuch:

1. Wenn Sie den neuesten Bestseller

lesen möchten.

2. Wenn Sie einen Autor mal

persönlich kennenlernen und

wissen möchten, wie ein Buch

entsteht.

3. Wenn Ihr Kind Leseanfänger,

Leseratte oder auch Lesemuffel

ist, Vorlesen und Basteln liebt.

4. Wenn Sie eine neue Waschmaschine

kaufen möchten und den

neuesten Testbericht der „Stiftung

Warentest“ benötigen.

5. Wenn Sie eine Bewerbung

schreiben möchten und Tipps

für Anschreiben, Lebenslauf

und das

anschließendeBewerbungsgespräch

benötigen.

GERAUER LAND

Pamela Baer ist Leiterin

der Stadtbücherei

Groß-Gerau;

pamela.baer@

gross-gerau.de

6. Wenn Sie Ihren nächsten Urlaub

planen möchten und einen

Reiseführer benötigen.

7. Wenn Sie immer auf dem

Laufenden sein wollen und einen

Blick in aktuelle Tageszeitungen

und Zeitschriften werfen

möchten.

8. Wenn die Internetrecherche

zu Hause mal nicht möglich ist,

oder Sie nur kurz Ihren e-Mail-

Posteingang überprüfen möchten.

9. Wenn Sie sich nicht mehr jedes

Buch kaufen möchten und/

oder in Ihrem Bücherregal kein

Platz mehr ist.

10. Wenn Sie Ihre Sprachkenntnisse

in Englisch oder einer

anderen Sprache wieder auffrischen

möchten und einen

Sprachkurs mit CDs oder CD-

ROMs benötigen.

11. Wenn Sie schon immer wissen

wollten, was ein „Axolotl“

ist dann kommen Sie doch mal

bei uns vorbei!

Wir sind die Spezialisten

in Sachen Leseförderung, Medienkompetenz

und Informationsbeschaffung.

Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

31


aus dem Gewerbeverein (1) Schaufenster

Gemeinsam aktiv

für Groß-Gerau

GG-Scheck erfolgreich gestartet. Mit bisher

fast 4000 verkauften Einkaufsgutscheinen

ist die im November 2010 in Groß-Gerau

begonnene Kundenbindungsinitiative

hervorragend angelaufen. Infolge der Aktion,

die mit der Unterstützung der Sponsoren

Erlenbacher GmbH, Groß-Gerauer

Volksbank, Kreissparkasse Groß-Gerau

sowie der Stadtwerke Groß-Gerauer Versorgungs

GmbH (GGV) von Kreisstadt

und Gewerbeverein durchgeführt wird,

konnten so bereits mehr als 35.000 Euro in

Groß-Gerau gebunden werden. Die attraktiv

gestalteten Plastikkarten im Wert von

jeweils 10 Euro, die von über 90 teilnehmenden

Geschäften akzeptiert werden,

sind aktuell an 17 Verkaufsstellen erhältlich.

Neue Verkaufs- und Akzeptanzstellen. Mit

der Bären-Apotheke im Helvetia-Parc

ist im Januar die 17. Verkaufsstelle für

GG-Schecks hinzugekommen. Groß-Ge-

rauer Firmen,

die künf tig die

Gutscheinkarte

als Zahlungsmittelannehmen

wollen,

3232 Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

Michael Lämmermann

ist Vorsitzender des

Gewerbeverein Groß-

Gerau 1865 e.V.

können sich jederzeit kostenlos anmelden

– auch dann, wenn sie nicht Mitglied des

Gewerbevereins sind. Weitere Informationen

rund um den GG-Scheck gibt es unter

www.ggschecks.de

Der Frühling kommt bestimmt. Und mit ihm

die nächste Aktion des Groß-Gerauer Gewerbevereins.

Das diesjährige „Frühlingserwachen“

startet am 25. und 26. März u.a.

mit einem langen Einkaufsabend. Neben

den verkaufsoffenen Sonntagen und der

„Nacht der Sinne“ präsentiert auch dieses

Ereignis Groß-Gerau als sympathische

Einkaufsstadt in der Region mit gemütlicher

und erlebnisreicher Atmosphäre.

Unser Glückwunsch zum 70. Er legte 1963

die Meisterprüfung ab und übernahm 1973

ein Familienunternehmen, das heute zu

den leistungsstärksten Fachbetrieben im

Gerauer Land gehört. Sein Wissen und seine

Erfahrung konnte er in verschiedenen

Gremien und Verbänden einbringen, u.a.

als Vorstandsmitglied der Dachdeckereinkaufsgenossenschaft

und der Dachdeckerinnung.

Die Rede ist von Herbert Haschke

(Abb. links), zu dessen Geburtstag am

3. März wir mit den besten Glück- und Segenswünschen

herzlich gratulieren.

Fußpflegestudio

eröffnet

Anfang Februar kamen zur Eröffnung des

professionell eingerichteten Studios „Marie’s

Fußpflege“ interessierte Kundinnen und

Freunde zu einem kleinen Umtrunk in die

Rhönstraße 2b nach Büttelborn.

Inhaberin Marie-Agnès Friedrich freute sich

über das Interesse und informierte über ihr

Leistungsspektrum – ganz nach dem Motto:

Gepflegte Füße und Wohlgefühl. Zudem erhielten

die ersten drei Kundinnen als Eröffnungspräsent

einen Gutschein zur kostenlosen

Fußmassage.

Alle Damen, die Wert auf gepflegte Füße legen

und sich etwas verwöhnen lassen

möchten, können gerne einen Termin vereinbaren

bei:

Marie’s Fußpflege, Rhönstraße 2b

(in den Räumen von CaloryCoach),

Büttelborn, Tel. 0160-7857586.


zusammengestellt von Tina Jung

Auszeichnung für

SKV Fitness-Team

Foto: © Nora Gilbert

Der Vizepräsident des Landessportbundes,

Ralf-Rainer Klatt (rechts), überreichte das

Qualitätssiegel „Sport pro Fitness“ den

Übungsleitern vom Fitness- und Gesundheitssportzentrum

der SKV Büttelborn.

Seit zwei Jahren gibt es das Fitness- und

Gesundheitssportzentrum der Sport- und

Kulturvereinigung in Büttelborn. In dieser

Zeit hat sich das Projekt, ein Fitnessstudio

für Vereinsmitglieder aufzubauen, bestens

bewährt. So bestätigte die Verleihung des

Gütesiegels Qualifikation und Arbeit. SKV-

Geschäftsführerin Ute Astheimer und Daniela

Koch nahmen die Auszeichnung entgegen.

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Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011


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auf Gespräche in alle dt. Mobilfunknetze sowie Gespräche

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Mit der enthaltenen Weekend Flat entfällt die Berechnung für

Inlandsgespräche in das Telekom Mobilfunknetz und ins dt. Festnetz

am Wochenende in der Zeit von Samstag 0:00 bis Sonntag

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für Standard-Inlandsverbin dun gen 0,29 €/Minute an. Nicht verbrauchte

Inklusivminuten verfallen am Monatsende. Die Ausschöpfung

der Inklusivminuten ist abhängig von der Taktung, die Abrechnung

erfolgt im 60/1-Sekunden Takt. Die Inklusiv-SMS gelten für

Inlands-SMS in alle dt. Netze. Ausgenommen Sonder- und Servicerufnummern.

Nicht verbrauchte SMS verfallen am Monatsende.

Nach Verbrauch der Inklusiv-SMS werden pro Standard-Inlands-

SMS 0,19 € berechnet. Ab einem Datenvolumen von 300 MB wird

die Bandbreite im jeweiligen Monat auf max. 64 kbit/s (Download)

und 16 kbit/s (Upload) beschränkt. Die Abrechnung erfolgt im 100

KB Datenblock. Das enthaltene Datenvolumen gilt auch für den

BlackBerry ® APN (kostenlos zubuchbare Option BlackBerry ® Push

notwendig), Instant Messaging und ist ebenfalls mit anderen Endgeräten

nutzbar (z. B. mit einem iPad). Die Beauftragung von MultiSIM

ist möglich. Die Option MyPhonebook (Synch-ML-fähiges Handy

notwendig) ist kostenlos zubuchbar und bereits vorbelegt. MyPhonebook

kann jederzeit gekündigt werden. Die Complete Tarife sind

nicht mit den Telekom Produkten MultiNumbering und TwinCard

kombinierbar. Angebot ist gültig vom 28.02.2011.

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Dieter Demme

pitze Eckart

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OSTWEST

Fotografien 1970 - 1990

MENSCHEN

Opelvillen Rüsselsheim

zusammengestellt von Kerstin Leicht

Ghost. Elizabeth Peyton

Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens zeigt die Stiftung Opelvillen

bis 15. Mai 2011 die erste umfangreiche Ausstellung zur Druckgrafik

von Elizabeth Peyton. Die Ausstellung wurde in Anwesenheit der

Künstlerin von Oberbürgermeister Stefan Gieltowski und Edward

M. Alford, Generalkonsul der USA (Foto u.l.) eröffnet. Foto rechts:

Die Kuratorin der Stiftung Opelvillen, Dr. Beate Kemfert (li.) im

Gespräch mit Elizabeth Peyton (2. v.r.). Informationen zu Führungen

und Begleitveranstaltungen unter www.opelvillen.de

Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011


Buchmesse

im Ried

Bereits zum fünfzehnten

Mal

veranstaltet die

Gemeinde Stockstadt

am Rhein in diesem

Frühjahr vom 11. bis

13. März in der Altrheinhalle die beliebte

Buchmesse im Ried. Auf der Messe präsentieren

sich neben Verlagen und Buchhandlungen

auch Anbieter aus dem Bereich Gesundheit

und Wellness. Am Freitag, 11.3.,

liest der Darmstädter Autor Michael Kibler

aus seinen Darmstadt-Krimis. Die offizielle

Messeeröffnung findet am Samstag

ab 11 Uhr mit der Verleihung des Literaturpreises

der Sparkassen-Stiftung Groß-

Gerau statt, danach ist die Messe von 13

bis 18 Uhr, am Sonntag von 10 bis 18 Uhr

geöffnet.

Auch in diesem Jahr ist es den Veranstaltern

gelungen, ein attraktives Rahmenprogramm

mit Autorenlesungen zusammenzustellen.

Der Eintritt zur Messe

und zu den Lesungen (mit Ausnahme der

Auftaktveranstaltung) ist frei.

Nähere Informationen unter

Tel. 06158–82911.

11. bis 13. März

Altrheinhalle Stockstadt

Ausgehtipps

Ralf Schwob,

M.A., ist Schriftsteller

und Buchhändler

in Riedstadt;

ralfschwob@gmx.de

Auf der Messe präsentieren sich neben Verlagen

und Buchhandlungen auch Anbieter

aus dem Bereich Gesundheit und Wellness.

Landfrauen

Modeschau

Die 800-Jahr-Feier

von Büttelborn,

Klein-Gerau und

Worfelden nehmen die

Landfrauen Klein-Gerau

zum Anlass für eine

Modenschau. Als Auftakt zeigen wir Mode

aus längst vergangenen Zeiten. Anschließend

stellen wir die Farben und Schnitte

vor, die 2011 zum aktuellen Trend gehören.

Unterstützt werden die Landfrauen

vom Maggies Mode Groß-Gerau, dem

Sporttreff Büttelborn, Die Brille und Pegasus

Schmuck Design. Da findet sich mit

Sicherheit ein passendes Kleidungsstück,

eine Brille oder ein Schmuckstück für

den kommenden Sommer. Oder vielleicht

doch lieber etwas Sportliches für die ganze

Familie? Lassen Sie sich überraschen. Wir

freuen uns, Sie mit einem Glas Sekt bei unserer

Modenschau am Sonntag, 20. März,

ab 13.30 Uhr im Volkshaus Klein-Gerau

begrüßen zu dürfen. Zu diesem gemütlichen

Nachmittag steht die Kuchentheke

der Landfrauen zur Verfügung. Karten

sind erhältlich bei den begleitenden Geschäften,

der Gemeinde sowie direkt bei

Debora Wesp, Tel.: 0173-5363251.

20. März ab 13.30 Uhr

Volkshaus Klein-Gerau

Debora Wesp-

Wijngaarden ist

Vorsitzende der

Landfrauen

Klein-Gerau;

deboraw-w@web.de

Nachmittags steht die Kuchentheke der

Landfrauen zur Verfügung.

Rosensonntag

in Büttelborn

Am Rosensonntag rufen

Mann und Frau: Achthunnert

Johr‘ Biddelborn

– Helau“, so lautet das Motto,

unter dem der 59. Rosensonntagsumzug

am 6. März durch

die Straßen der 800 Jahre

alten Gemeinde Büttelborn

rollen wird. Wie vom Arbeitskreis Rosensonntagszug

des Kulturrings zu erfahren

war, laufen die Vorbereitungen für dieses

Start des Rosensonntagsumzuges

ist um 14.11 Uhr.

fastnachtliche Großereignis auf Hochtouren.

Der derzeitige Stand der Anmeldungen

lässt darauf schließen, dass der Umzug wieder

aus 80 bis 100 Zugnummern bestehen

wird. Aus Anlass der dokumentierten Ersterwähnung

der heutigen Gemeindeteile

Büttelborn, Klein-Gerau und Worfelden im

Jahr 1211 wird der diesjährige Rosensonntagsumzug

von einem historischen Teil,

bestehend aus ca. 15 Zugnummern, angeführt.

Die diesjährige Zugplakette zeigt

den Till als närrische Symbolfigur, sitzend

auf dem 800-Jahre Logo. Der Rosensonntagszug

finanziert sich zu mehr als 90 Prozent

aus dem Plakettenverkauf. Start des

Rosensonntagsumzuges ist um 14.11 Uhr

Schulstraße/Ecke Dornheimer Straße.

6. März ab 14.11 Uhr

Kerngemeinde Büttelborn

Gehen Sie mit uns den sicheren Weg zum neuen Bad!

Gabi Haßler ist

Vorstandsmitglied

im Kulturring

Büttelborn und

zuständig für

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit;

hasslers@t-online.de

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Terminkalender

Das Wir-Magazin veröffentlicht an dieser Stelle kostenlos

Termine von Verbänden, Institutionen, Kunst und Kultur.

Zuschriften bitte an: WIR-Magazin, Claudiusstraße 27,

64521 Groß-Gerau, Fax 06152-52429

Regelmäßige Termine ...

finden Sie auch im Veranstal tungskalender

der Kreisstadt, erhältlich

im Stadthaus Groß-Gerau oder unter

www.gross-gerau.de

Dauerausstellung

im Stadtmuseum Groß-Gerau

Mi. u. Sa. 10–12 Uhr,

Do. 14–17 Uhr u. So. 11–17 Uhr

Römerzeit und Stadtgeschichte

1920-1990 im Stadtmuseum GG,

Am Marktplatz 3, Info-Tel. 716295

bis 27. Februar

Mo. u. Sa. 10 – 12 Uhr

Do. 14 – 17 Uhr u. So. 11 – 17 Uhr

Ausstellung: Gerd Winter, Malerei

im Stadtmuseum Groß-Gerau, Am

Marktplatz 3, Info-Tel. 06152-

716295

bis 28. Februar

Ausstellung: „Cartoons“ von

Gerhard Schüpfer-Maciolek in der

Groß-Gerauer Volksbank, Am Sandböhl,

Info-Tel. 06152-714-406.

bis 3. März

tägl. ab 17.00 Uhr

Ausstellung: „Lebensbilder“

Aquarelle Monotypien Collagen von

Ingrid Stoll in Frankfurt im „Wiesengrund

Café litteraire, philosophique

et critique“, Finkenhofstr. 17.

bis 20. März

Mo. bis Fr., 8 -17 Uhr

Ausstellung „Farbkompositionen“

von Renate Ernestus. Zu sehen sind

Werke mit Acryl- und Ölfarben, sowie

Retusche auf Glas oder Acrylglas, in

der Galerie Schlauchturm auf dem

Gelände der Städt. Betriebshöfe Rüsselsheim,

Joh.-Seb.-Bach-Str. 52.

bis 15. Mai

Mi. u. Do. 10 – 21 Uhr

Fr. bis So. 10 – 18 Uhr

Ghost. Elisabeth Peyton

Arbeiten auf Papier.

Die Rüsselsheimer Opelvillen zeigen

rund 60 Werke der US-amerikanischen

Malerin. Die für ihre kleinformatige,

figurative Porträtmalerei

bekannte Künstlerin Elizabeth Peyton

(*1965 in Danbury, Connecticut)

experimentiert seit den 1990er-

Jahren mit unterschiedlichen druckgrafischen

Techniken wie Lithografie,

Holzschnitt, Radierung und Mono-

3636 Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

typie. Ghost ist mit rund 60 Grafiken

die erste Ausstellung, die sowohl das

druckgrafische Werk der Künstlerin

vorstellt als auch ihre Bedeutung für

die Porträtmalerei beleuchtet.

(siehe Seite 34)

Opelvillen Rüsselsheim,

Ludwig-Dörfler-Allee 9, Tel. 06142-

835907, www.opelvillen.de

22. Februar

19.00 Uhr

Kulturstammtisch im Stadtmuseum

GG, Am Marktplatz 3. Veranstalter:

Wir-Magazin, wir@wcschmitt.de

26. Februar

9.30 – 12.00 Uhr

Mal-Workshop für Kinder: „Lieblingstiere

malen“ mit Zoya Sadri (KUBA

Kunstbande e. V.), im Kunstatelier

Mainzer Str. 21, Büttelborn.

Info-Tel. 0179-2214943

10.00 – 13.00 Uhr

Tag der offenen Tür: Städt. Musikschule

Gr.-Gerau, Darmst. Str. 31,

Info-Tel. 06152-83308

20.11 Uhr

Prunksitzung Carnevalverein GG.

Motto: „Über den Wolken“ in der

Stadthalle Groß-Gerau, Jahnstr. 14,

Info-Tel. 06152-81152

20.11 Uhr

Prunksitzung der Chorgemeinschaft

Dornheim in der Riedhalle,

Am Sportfeld. Info-Tel. 55464

ab 21.00 Uhr

The Dicey Reillys live im Asparagus

in Büttelborn, Hessenring 15.

Info-Tel. 06152-57000

27. Februar bis 31. März

Vernissage: So., 27.2., um 11 Uhr

“agri cultura 56 – Impuls Art“

Ausstellung: “Übergang“

Künstlergruppe Impuls-art in den

Räumen der GHV und LSV Darmstadt,

Bartningstr. 57.

Es stellen aus: Jana Brion-Kraft,

Gudrun Dittrich, Volker Hilarius,

Elke Jokisch, Anne-Kathrin Matz

und Iris Welker-Sturm.

termine@wir-in-gg.de

zusammengestellt von Kerstin Leicht.

e-Mail: termine@wir-in-gg.de

Angaben ohne Gewähr

27. Februar

14.11 Uhr

Närrischer Kräppelkaffee für

Senioren in der Stadthalle Gr.-Gerau.

Veranst.: Komm. Seniorenarbeit u.

Carnevalverein GG, Info-Tel. 81152

3. März

15.00 Uhr

Puppentheater Kolibri mit „Irma hat

so große Füsse“ im Kulturcafé GG,

Info-Tel. 06152-53551

15.30 Uhr

Bücherwurm-Treff für Kinder

ab 6 Jahren in der Stadtbücherei

Groß- Gerau, Gernsheimer Str. 5,

Info-Tel. 06152-716250

5. März

19.11 Uhr

Prunksitzung des Astheimer

Carneval Ausschuss im Bürgerhaus

Astheim. Info: www.aca-astheim.de

20.00 Uhr

Coverrock-Festival im Kulturcafé GG,

Info-Tel. 06152-53551

8. März

10.45 Uhr Umzugsbeginn Hellwigstraße,

11.11 Uhr Erstürmung KSK.

Fassenacht in Groß-Gerau

Umzug und Erstürmung der


Kreissparkasse Groß-Gerau

Veranst.: Karnevalgesellschaft von

1978/79 e.V. der Kreissparkasse

Groß-Gerau. Am Fastnacht Dienstag

hat die Narrenschar das Zepter in

der Hand. Nach dem Umzug in der

Groß-Gerauer Innenstadt erstürmen

die Narren die Hauptstelle der Kreissparkasse.

Zur Begrüßung gibt es

Sekt und närrisches Programm.

10.00, 14.30 u. 17.30 Uhr

Hausmodenschau Maggies Moden

& Mehr, Darmstädter-Str. 58,

Groß-Gerau, Info-Tel. 06152-7227

19.11 Uhr

Lumpenball des Astheimer Carneval

Ausschuss im Bürgerhaus Astheim.

Info: www.aca-astheim.de

10. März

19.00 Uhr

Humoristischer Stadtrundgang

durch Groß-Gerau mit Stegreifkomiker

Peter Dinkel. Info und Anmeldung

unter Tel. 06152-716295

17. März

17.30 Uhr

Prämiensparverein Rhein-Main e.V.

Mitgliederversammlung und 238.

Auslosung in der Hauptstelle der

12. März

Kreissparkasse Groß-Gerau. Es wer-

ab 21.00 Uhr

den rund 100.000 Euro ver lost.

Molly Alone live im Asparagus Mitglieder und Gäste sind herzlich

Büttelborn, Hessenring 15,

willkommen. www.ksk grossgerau.de

Info-Tel. 06152-57000

20.00 Uhr

20.00 Uhr

„Den Himmel berühren“. Ernesto

Domain – Melodic-Metal von inter- Cardenal liest aus seinem Werk und

nationalem Format. Special Guest: Grupo Sal spielt lateinamerikanische

Dreamreaver im Kulturcafé GG, Musik. Lieder und Gedichte über

Info-Tel. 06152-53551

Liebe, Revolution, Gott und die Welt

im KUZ in Mainz, Dagobertstr. 20b.

13. März

Info-Tel. 06131-286860

11.00 – 13.00 Uhr

Kinder-Secondhand-Basar im Volks- 18. März bis 1. Mai

haus Klein-Gerau. Veranst.: Kindergarten

Dreißigruten Klein-Gerau.

Info-Tel.06152-86102, Katja-Göbel

15.00 – 17.00 Uhr

Kinderkleider- und Spielzeugbasar

mit Abgabebasar von Großteilen

(Fahrräder, Autositze etc.) in der

Großsporthalle Trebur-Geinsheim.

Info-Tel. 06147-202016,

www. rasselbande-geinsheim.de Vernissage Fr. 18.3. um 19 Uhr

zin5wegneu 14. März | 14.1.2011, 10:42 | 45 Ausstellung: mm * 68,79 „OstmenschenWest-

mm

menschen“ Fotografien 1970-1990

19.30 Uhr

von pitze Eckart und Dieter Demme

Groß-Gerauer Abendkonzerte: im Stadtmuseum Groß-Gerau, Am

Evelyn Lardon, Sopran. Liederabend Marktplatz 3. Tel. 06152-716295

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Riedstadt-Goddelau • Bahnhofstr. 2 •

Ecke Starkenburger Straße • 06158 / 19 4 18

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für den Tarif „5 weg oder Geld zurück“; alle Tarifbedingungen

unter www.schuelerhilfe.de/fuenfwegodergeldzurueck.

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im Landratsamt Groß-Gerau,

Georg-Büchner-Saal, Tel. 713530

15. März

17.45 Uhr & 20.15 Uhr

Kommunales Kino Groß-Gerau:

„Lebensirritationen“ Filmreihe zu

den Themen Depression, Demenz,

Verlust und Trauer. Es wird der Film

Das Zimmer meines Sohnes“

gezeigt. Kartenreservierung unter

Tel. 06152-2521, www.bgd-gg.de.

Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit

mit der Hospizgruppe Riedstadt,

dem Bündnis gegen Depression und

dem Netzwerk Demenz im Kreis GG.

18.00 – 20.00 Uhr

Spielzeug- und Kleiderbasar in der

Riedhalle Dornheim, Am Sportfeld.

Info- u. Anm. unter Tel. 949054

22. Februar bis 27. März 2011

19. März

10.00 – 16.00 Uhr

E-Bike Testtag bei MEGA-Fahrrad

Büttelborn, Dornheimer Str. 20,

Info-Tel. 06152-806660

20.00 Uhr

Treburer Theater Tage: Klaus von

Wagner mit „3 Sekunden Gegenwart“

im Treburer Rathaus, Herrngasse

3, Info-Tel. 0179-5134182,

www.tttage.de

20.00 Uhr

Oriental Fever. Orientalische Tanzshow

im Kulturcafé GG. Veranst.:

Dalila u. Bahija el Nur. Tel. 56551

19. und 20. März

Sa. 11.00 – 14.00 Uhr

Kunstexperiment für Kinder

So. 11.00 Uhr Kunstexpedition in

den Opelvillen Rüsselsheim, Ludwig-

Dörfler-Allee 9, Info-Tel. 06142-

835907 od. www.opelvillen.de

20. März

13.00 – 15.00 Uhr

Kinderkleider- und Spielzeugbasar

im Bürgerhaus Worfelden, Hermann-

Schmitt-Straße, Info-Tel. 911493,

www.kinderkleiderbasar.info

26. März

Frühlingserwachen in Groß-Gerau

in der Innenstadt. Veranst.: Stadt GG

und Gewerbeverein Groß-Gerau

9.30 – 12.00 Uhr

Mal-Workshop für

Kinder: „Portraits

malen“ mit Zoya Sadri

(KUBA Kunstbande e. V.), im Kunstatelier

Mainzer Str. 21, Büttelborn.

Info-Tel. 0179-2214943

20.00 Uhr

„Die Buschtrommel“ mit „Lobbyland“.

Kabarett: Andreas Breiing und

Ludger Wilhelm präsentieren erstmals

im Kulturcafé Groß-Gerau ihr

zynisch-humorvolles Programm.

Info-Tel. 06152-53551

27. März

Kommunalwahlen im Gerauer Land.

Wählen gehen!

Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

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37


Kurz & bündig

Von Mathe-Freaks,

Lebensmitteln und Zahnbürsten

Zusammengestellt von W. Christian Schmitt

Klein-Gerau. Bürgermeister Horst Gölzenleuchter

begrüßte Sascha Kreim und Katja

Hahn (v.l.), die die Büchereileitung in der

Alten Schule übernommen und lösen Dusan

Milutinovic-Kapper und seine Frau Ingrid

(die die Einrichtung seit 1997 ehrenamtlich

leiteten) abgelöst haben.

Büttelborn. Die AWS GmbH hat eine Hinweistafel

„Lebensraum Deponie Büttelborn“

aufgestellt, mit der auf die Vielfalt an Tier-

und Pflanzenarten auf dem Deponiegelände

aufmerksam gemacht werden soll.

Nauheim. Vor mehr als 120 Besuchern

fand ein „Bunter Abend“ im Ruhlandsaal

statt, an dem u.a. auch Judith Nientied

(Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands),

Bürgermeisterkandidat Jan Fischer und die

Gardetänzerin Sonja Kühnle auf der Bühne

teilnahmen.

Kreisstadt. Landrat Thomas

Will überreichte im

Rahmen einer Feierstunde

im Landratsamt den

erstmals vom Kreis vergebenen

„Kulturförderpreis“

an den aus Mörfelden-

Walldorf stammenden

Pianisten Hardy Rittner,

auf den eine sechsköpfige

Jury (u.a. dabei die Treburer Malerin Heike

Karcher) sich festgelegt hatte.

3838 Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

Kreisstadt. Bundestagsabgeordneter Gerold

Reichenbach (SPD) hat von Dr. Irmgard

Schwaetzer den Vorsitz beim Deutschen

Komitee für Katastrophenvorsorge übernommen.

Kreis Groß-Gerau. Dem neu gewählten Vorsitzenden

Lucian Lazar vom Diakonischen

Werk (l.) gratulieren Mitglieder der Liga

der Freien Wohlfahrtspflege im Kreis Groß-

Gerau, darunter (v.l.) sein Vorgänger Karl

Mayer (Caritas) sowie Margit Balß (Paritätischer

Wohlfahrtsverband) und Jürgen Kraft

(Deutsches Rotes Kreuz).

Büttelborn. Beim Wertstofftag 2011 zeigten

Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule

(auf unserem Bild zusammen mit

Theresia Engel, der Klassenlehrerin der

Klasse 1a) Landrat Thomas Will und Bürgermeister

Horst Gölzenleuchter (v.l.), dass sie

ihre Lektion gelernt haben.

Kreisstadt. Beim Neujahrsempfang des

Vereins „Generation X – gelebte Integration“

wurde Hawo Abdulle für „ihr großes Engagement

für die Integration, insbesondere für

ihre Arbeit im Internationalen Frauencafé“

mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.

Geinsheim. Katja Rühl wurde zur neuen

Vorsitzenden des Elternvereins „Die Rasselbande

e.V.“ gewählt.

Kreisstadt. Nicht um „Stolpersteine“, sondern

um eine „Spurensuche auf jüdischen

Friedhöfen“ geht es bei einer Fotoausstellung

im Landratsamt, die noch bis Ende Februar

zu sehen ist und bei deren Eröffnung sich

dem Fotografen stellten: Landrat Thomas

Will (2.v.r.), Initiator Hans-Jürgen Vorndran

vom Förderverein Jüdische Geschichte und

Kultur im Kreis Groß-Gerau (2.v.l.) sowie

Hans-Jürgen Enkelmann (r.) und Klaus

Berndt-Schmitz, beide vom Fotoclub Mörfelden-Walldorf.

Büttelborn. Wärme aus nachwachsenden

Rohstoffen stand auf dem Programm einer

Vorortvisite auf der Deponie, wo Landrat

Thomas Will, Erster Kreisbeigeordneter

Walter Astheimer und AWS-Geschäftsführer

Wolfgang Matthes (v.r.) die neue Holzhackschnitzel-Heizung

„fütterten“.

Kreisstadt. In der Kundenhalle der Kreissparkasse

fand auf Einladung der Sparkassen-Stiftung

und des Kreises Groß-Gerau

das 1. Lesepaten-Treffen statt. Mit einem

großen Blumenstrauß dankten Landrat Thomas

Will (r.) und Sparkassendirektor Bernd

Fickler (l.) Irmgard Kopecz, der Initiatorin,

Anführerin, Ideengeberin und Antreiberin der

Lesepaten-Aktion im Kreis Groß-Gerau.

Kreisstadt. Das Büro „Betreutes Wohnen“

der Nieder-Ramstädter Diakonie ist

von Mörfelden-Walldorf nach Groß-Gerau

(August-Bebel-Str. 1) umgezogen; Kontakt

über 06152-177949 oder isabell.ehringer@

nrd-online.de


Büttelborn. Fachdienstleiter Carsten Loos

(vorne) hat zusammen mit den Jugendpflegern

Anna Rettig, Marco Veschi und Eva

Castritius (v.l.) das neue Jahresprogramm

2011 der kommunalen Jugendförderung

präsentiert.

Kreis Groß-Gerau. Im Landratsamt stellten

Landrat Thomas Will, Sportkreisvorsitzender

Wolfgang Glotzbach, Dr. Hans Anschütz

vom Ärztlichen Kreisverein und Kreissportbeauftragter

Klaus Astheimer (v.r.) die Neuauflage

der Broschüre „Kreis Groß-Gerau

– fit und beweglich“ vor.

Büttelborn. Um das Thema „Standort“ ging

es beim Besuch von Landrat Thomas Will

und Bürgermeister Horst Gölzenleuchter

(v.r.) bei einem einheimischen Lebensmittel-

Großhändler; Informationen lieferten Geschäftsführer

Minh Soan Tran (2.v.l.) sowie

Jörn Siedle (l.) von der „Frankfurt RheinMain

GmbH“.

GERAUER LAND

Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

39


Kurz & bündig

Büttelborn. Bei einem sozialpädagogischen

Arbeitstreffen tauschten sich Jugendamtsmitarbeiterin

Renate Antony-Germann (2.v.l.) im

Rathaus im Beisein von Bürgermeister Horst

Gölzenleuchter mit Fachdienstleiter Carsten

Loos (r.) und Jugendpfleger Marco Veschi

(Mitte) über die vielfältigen Problemlagen von

Kindern, Jugendlichen und Eltern aus.

Kreis Groß-Gerau. Im Beisein von Landrat

Thomas Will (3.v.l.) und dem 1. Kreisbeigeordneten

Walter Astheimer (l.) überreichten

Riedwerke-Vorstandsvorsitzender Hans-Joachim

Oschinski (r.) und AWS-Geschäftsführer

Wolfgang Matthes (2.v.r.) vor der neuen Infotafel

im Abfallzentrum Büttelborn als Dankeschön

für den NABU-Kreisverband einen

Spendenscheck an Bernd Petri (2.v.l.) und

Jeannine Trzaska (3.v.r.) vom NABU.

Büttelborn. Zur 800-Jahrfeier der Gemeinde

präsentieren die „Biddelberner Gasskehrer“

ihr Jubiläumslied in Mundart (Text: Hildegund

und Dieter Graf) und stellen sich vorab

dem Fotografen (v.l.): Philip Graf, Helmut

Stieglitz, Hans-Otto Rüger, Dieter Graf,

Helmut Reinwart, Georg Schamber und

Peter Haak.

Riedstadt. Werner Amend, parteilos, wurde

zum neuen Bürgermeister und damit

zum Nachfolger von Gerald Kummer (SPD)

gewählt, der in das Amt des Kreisbeigeordneten

gewechselt ist.

Kreisstadt. Das Überlandwerk Groß-Gerau

erneuert das Umspannwerk Berkach für 2,7

Millionen Euro, das ab Dezember 2011 in

Betrieb genommen werden soll.

4040 Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

Kreisstadt. Vier Männer und 16 Frauen haben in der Ev. Altenpflegeschule ihre drei Jahre

dauernde Fachausbildung zum Altenpfleger mit Erfolg abgeschlossen und versammelten sich

zusammen mit Teamleiter Wolfgang Grzemba (l.) zum Gruppenbild.

Kreisstadt. Sie hatten die im Stadtmuseum gezeigte Ausstellung „Echt-Fair“ sowie das Begleitprogramm

organisiert (vordere Reihe, v.l.): Maj-Lis Ederberg (Frauen helfen Frauen), Anja Fuchs

und Elke Draxler (Jugendbildungswerk), Kerstin Roth (Schulsozialarbeit), Claus Krach und Volker

Feix (Diakonisches Werk), Gabriele Vorndran (Wildwasser); hintere Reihe, v.l.: Wolfgang Prawitz

(Evangelisches Dekanat), Dirk Simon (pro familia), Helmut Gietz (Weißer Ring), Veronika Krossa

(Kreisjugendamt), Ursula Hechler-Schmidt (Moderation), Peter Schaper (Caritas).

Kreisstadt. Gewinner und Beteiligte beim Mathematik-Wettbewerb an der Martin-Buber-

Schule stellten sich dem Fotografen (v.r.): Janeta Koleva (Fachleiterin), Thomas Müller, Martin

Holderith, Marcel Wörner, Robin Lorenz, Tolga Bagcivan, Philip Luley, Jasmin Hemmerlein,

Jana Caudill und Heiner Friedrich (Schulleiter); nicht beim Fototermin mit dabei: Sven Kisthardt

und Fatih Kiyakoglu.

Trebur. Auf dem Dach der Kita „Phantasien“

präsentierten Bürgermeister Jürgen Arnold,

Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer

und E-Tech Geschäftsführer Wolfgang Matthes

(v.r.) eine der acht neuen Photovoltaikanlagen,

die in den letzten Monaten auf

öffentlichen Gebäuden in Trebur installiert

wurden.

Rüsselsheim. Der Vorstand der CDU-

Rüsselsheim hat den Landtagsabgeordneten

Patrick Burghardt einstimmig als OB-Kandidaten

vorgeschlagen.

Geinsheim. Rosel Franz vom Arbeitskreis

für Jugendzahnpflege des Gesundheitsamtes

Groß-Gerau zeigte Kindern der „Rasselbande“,

wie man Zähne richtig putzt.

Kreisstadt. Die Firma SAS-Transporte, die

15 Mitarbeiter beschäftigt, hat eine neue

Niederlassung in Stuttgart gegründet.


Rückblick

Die Narren sind los

Die fünfte Jahreszeit ist da: Die Fastnachter im Gerauer

Land sind nicht zu bremsen. Unsere Bilder

von der Damensitzung in der Fastnachtshochburg

Fotografiert von

Tina Jung

Büttelborn (oben) und der Erstürmung des Stadthauses Groß-Gerau

(unten) zeigen die Närrinen und Narrhalesen in bester Stimmung.

Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

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aus Neumanns Bilderkiste (13)

Das Zeltlager Wildpark

lockte früher die Jugend

4242 Das Wir-Magazin • 182 • Februar 2011

Zimmererarbeiten

Dachdeckerarbeiten

Spenglerarbeiten

Blitzschutz

Energiepass

Solaranlagen

Asbestentsorgung

Alfred Neumann,

passionierter Sammler,

verfügt über tausende

historische Dokumente

zur Geschichte der

Kreisstadt. Den WIR-

Magazin-Lesern erlaubt

er regelmäßig Einblicke

in seine Bilder kiste;

Tel.: 06152-40624

Zum Thema „Zeltlager Wildpark“ schreibt Alfred

Neumann: Gegenüber vom Falltorhaus

an der B44 Richtung Mörfelden liegt das Zeltlager

Wildpark. Es wurde 1948 gegründet und

kam 1960 in die Obhut der „Jugendlandheime

Ried e.V.“; jetzt feierte man schon das 50jährige

Jubiläum. Diese Postkarten stammen aus der Zeit

vor 1960; damals genannt Zeltlager Klippstein,

später Zeltlager des Kreis-Jugendausschusses

Groß-Gerau.

E-Mail: Hirsch-Holzbau@t-online.de www.Hirsch-Holzbau.de


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