Demokratie auf Pfälzisch - Bezirksverband Pfalz

bv.pfalz.de

Demokratie auf Pfälzisch - Bezirksverband Pfalz

liselotte

ausgabe herbst 09

Das Magazin für die ganze Pfalz.

Demokratie

auf Pfälzisch

Der neu gewählte Bezirkstag Pfalz

Nach allen Regeln der Kunst

Pfalzgalerie jetzt mit Graphischem Kabinett

Grenzenloser Genuss

Das Biosphärenreservat lockt mit Leckereien


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DIE

PFALZWERKE:

WIR SIND FÜR SIE DA.

Wenn es etwas gibt, was uns von unseren

Wettbewerbern unterscheidet, dann ist es

unsere Nähe zur Region und ihren Menschen:

der Pfalz und dem Saarpfalz-Kreis.

Persönliche Beratung vor Ort in unserem

Energiemobil und unseren Energieberatungszentren

ist dabei ebenso selbstverständlich,

wie der Einsatz unserer Service-

und Netzmitarbeiter, die rund um die Uhr

für Sie da sind.

Das Pfalz-Rätsel: Mitmachen und attraktive Preise gewinnen

Welches markante Gebäude in der Pfalz ist hier abgebildet?

Das Lösungswort mit Name und Adresse per E-Mail senden an liselotte@bv-pfalz.de oder per Post an: Bezirksverband Pfalz, Redaktion „Liselotte“,

Postfach 2860, 67616 Kaiserslautern. Einsendeschluss ist der 30. November 2009. Pro Teilnehmer gilt nur eine Einsendung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Gewinner werden per Los ermittelt und in der nächsten Ausgabe bekannt gegeben. 1. Preis: eine Ausgabe des vierbändigen „Pfälzischen Burgenlexikons“

des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde; 2.–4. Preis: je ein Exemplar des Ausstellungskatalogs „Erwerbungen der Marianne und

Heinrich Lenhardt-Stiftung 2005–2009“ und der Broschüre „Die druckgraphischen Techniken“ der Pfalzgalerie; 5.–7. Preis: je eine DVD „Grenzenlos genießen“,

eine Radfahr- und Erlebniskarte, ein Exemplar des „Natur- und Kulturführers“ vom Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen sowie ein Frühstücksbrett;

8.–10. Preis: je ein Exemplar des Buchs „Die Pfalz – Eine historische Fotoreise“ des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde.

In der Frühjahrsausgabe 2009 war das Hambacher Schloss abgebildet. Die Gewinner waren Iris Immesberger (Imsweiler), Micha Beck (Beindersheim),

Helmut Schidzig (Worms), Alberto Müller (Mannheim), Georg Theiss (Kaiserslautern), Rita Endres (Pirmasens), Edith Kettenring (Pirmasens), Günther

Dietz (Wörth), Ursula Wegefahrt (Neustadt) und Michael Zepp (Ludwigshafen).

Liebe Leserinnen und Leser,

56 Prozent der wahlberechtigten Pfälze-

rinnen und Pfälzer haben bei den Kommu-

nalwahlen im Juni auch ihre Stimme für

das pfälzische Parlament abgegeben. Ob

alle 600.000 Wähler wussten, was es mit

dem Bezirkstag Pfalz auf sich hat? Viele

Bewohner der Region kennen zwar die

eine oder andere Einrichtung des Bezirks-

verbands Pfalz (einen Überblick bietet die

Rückseite des Magazins), doch nur ein ge-

ringer Teil vermag auch zu sagen, wer für

diese Verantwortung trägt. Dies soll sich

im fokus

Demokratie auf Pfälzisch

Die Pfälzerinnen und Pfälzer haben

ihr Parlament gewählt

Seite 04

Bezirksverband Pfalz

07 Eine Stadt kämpft

um ihre Zukunft

Gedenksteine schlagen Brücke

zwischen der Pfalz und Polen

Naturschutz

11 So schmeckt Natur

Qualitätsprodukte aus dem

Biosphärenreservat

Pfälzerwald-Nordvogesen

ändern – so will es der Bezirkstag Pfalz, und

„Liselotte“ kann dabei helfen.

Es lohnt sich, der Pfalzgalerie Kaisers-

lautern in diesem Herbst einen Besuch

abzustatten. Denn im neuen Graphischen

Kabinett gibt sich Picasso zurzeit die Ehre;

hochkarätige Graphiken von ihm und an-

deren Meistern sind zu sehen.

Viel Spass beim Lesen wünscht Ihnen

Ihre Lilo-Redaktion

Kultur

08 Picasso und Co.

Neue Ausstellungsräume für

das Graphische Kabinett in der

Pfalzgalerie

Aufgelesen

13 Meldungen aus dem

Bezirksverband Pfalz

editorial & inhalt

Kultur

09 Kulturgeschichte erspielen

Junges Museum lebt vom

Mitmachen

Freizeitkalender

14 Termine von Oktober 2009

bis März 2010


im fokus

Demokratie auf Pfälzisch

Die Pfälzerinnen und Pfälzer haben ihr Parlament gewählt

Älteste Volksvertretung auf deutschem Boden an historischem Ort: Die konstituierende Sitzung des Bezirkstags Pfalz fand auf dem Hambacher Schloss statt,

der Wiege der deutschen Demokratie

Als die Pfälzerinnen und Pfälzer bei der Kommunalwahl zur Wahl-

urne gerufen wurden, bekamen sie einen Stimmzettel mehr als

ihre Landsleute im nördlichen Teil von Rheinland-Pfalz in die Hand

gedrückt. Damit konnten sie ihr Votum für ein Regionalparlament

abgeben, das es nur in der Pfalz gibt. Warum das so ist, hat mit der

Geschichte der Region zu tun, bei der auch Napoleon eine entschei-

dende Rolle spielte.

Nachdem Frankreich das linksrheinische

Gebiet 1797 vereinnahmt hatte, führte

Napoleon im Jahr 1800 den Conseil géné-

ral auf französischem Staatsgebiet und

damit auch auf pfälzischem Boden ein.

Mit diesem Departementalrat, der die er-

ste Volksvertretung auf deutschem Boden

darstellte, profitierten auch die Pfälzer von

den Errungenschaften der Französischen

Revolution, die ihnen sogar erhalten blie-

ben, als die Pfalz 1816 zum Königreich

Bayern kam. Seit dieser Zeit verfügen die

Pfälzer über ein eigenes Regionalparla-

ment, den Bezirkstag Pfalz.

29 Mitglieder aus allen Teilen der Pfalz

haben im Bezirksverband Pfalz, der ins-

gesamt 20 pfalzweit bedeutsame Institu-

tionen unter seinem Dach vereint, das

Sagen. Für elf Institutionen stellen sie

die Weichen und bei neun weiteren ent-

scheiden sie zusammen mit anderen, was

läuft – eine Übersicht findet sich auf der

Rückseite des Magazins.

Vielfalt herrscht

im Bezirkstag Pfalz

Vor einem Monat hat der Bezirkstag Pfalz

offiziell seine Arbeit aufgenommen, und

zwar an historischem Ort: Im Hambacher

Schloss, das als Wiege der deutschen De-

mokratie gilt, trafen sich die 29 Abgeord-

neten und wählten ihren Vorsitzenden.

Theo Wieder, der bereits seit fünf Jahren an

der Spitze des Bezirksverbands Pfalz steht,

wurde im Amt bestätigt. Aus insgesamt

sieben politischen Gruppierungen setzt

sich der Bezirkstag Pfalz in dieser Wahlpe-

riode (2009–2014) zusammen – eine solche

Vielfalt gab’s bislang noch nie. Eine Koa-

lition bildet die CDU als stärkste Kraft im

pfälzischen Parlament wieder mit der FDP

und der FWG.

Mit neun Sitzen liegt der Frauenanteil

konstant bei gut einem Drittel. Der Alters-

durchschnitt beträgt 56 Jahre, wobei der

27-jährige Christoph Rung der Junior und

die 70-jährige Heidrun Gauf die Seniorin

im Bezirkstag Pfalz ist; sie ist mit einer 20-

jährigen ununterbrochenen Zugehörigkeit

zugleich die Dienstälteste unter den Be-

zirkstagsmitgliedern. Von den 29 Abgeord-

neten kommen 18 aus der Vorder- und elf

aus der Westpfalz. Sie treffen sich wieder

am Freitag, 18. Dezember, in einer öffent-

lichen Sitzung im Rhein-Pfalz-Kreis, um

den Haushalt des Bezirksverbands Pfalz

für 2010 zu beraten und zu beschließen.

Infos unter www.bv-pfalz.de.

im fokus

29 Mitglieder bilden den Bezirkstag Pfalz, das oberste Entscheidungsgremium im Bezirksverband Pfalz (jeweils von links): Hildrun Siegrist, Dr. Fritz Brechtel, Günther

Ramsauer, Manfred Petry, Theo Wieder, Günter Eymael, Bernhard J. Deubig und Heidrun Gauf (Reihe vorn), Gabriele Böhle, Ingeborg Sabin, Monika Kabs, Wolfgang

Lutz, Manfred Schwarz, Reinhold Hohn, Stefanie Herrmann, Ruth Ratter und Walter Altvater (zweite Reihe), Margit Mohr, Petra Busch, Dr. Bernhard Matheis,

Dr. Steffen Zimmermann, Manfred Geis (dritte Reihe), Karl-Heinz Seebald, Klaus Stalter, Christoph Rung, Jürgen Creutzmann, Günther Mack, Norbert Hauck und

Werner Schröter (oberste Reihe)

Führungsriege und Koalitionspartner (von links): Bezirkstagsvorsitzender

Theo Wieder (CDU) und seine beiden Stellvertreter Günter Eymael (FDP) und

Manfred Petry (FWG)

REP: 3,8 % und 1 Sitz

Linke: 4,4 % und 1 Sitz

Grüne: 7,6 % und 2 Sitze

FWG: 7,7 % und 2 Sitze

FDP: 9,8 % und 3 Sitze

SPD: 31,1 % und 9 Sitze

CDU: 35,7 % und 11 Sitze

Die Fraktionsvorsitzenden im Bezirkstag Pfalz (von links): Bernhard J. Deubig

(CDU), Günther Ramsauer (SPD), Reinhold Hohn (FDP), Günther Mack (FWG)

und Ruth Ratter (Grüne)


Wie lautet Ihr

Motto für den

Bezirksverband

Pfalz?

„Vielfalt für die

Pfalz“– in den

nächsten fünf Jahren wird es darum ge-

hen, die Möglichkeiten der zahlreichen

und vielfältigen Einrichtungen, die im

Bezirksverband Pfalz vereint sind, ihre

Leistungen und ihre Unverzichtbarkeit

für die hier lebenden Menschen noch

stärker zu verdeutlichen. Sie stellen ein

Fundament für die Lebensqualität in der

Pfalz dar und schlagen eine Brücke zwi-

schen Kultur und Landwirtschaft, Ver-

braucherschutz und Bildung.

Welche Ziele haben Sie sich für diese Wahl-

periode, also für die nächsten fünf Jahre

gesteckt?

im fokus

Neben der Weiterentwicklung aller Ein-

richtungen geht es darum, diese un-

tereinander noch stärker zu vernetzen,

beispielsweise indem man die Jugend-

arbeit der einzelnen Häuser miteinan-

der verzahnt. Sodann wollen wir – trotz

der allgemein schwierigen Wirtschafts-

und Finanzlage – ein attraktives und an-

mitmachen

erforschen erleben!

spruchsvolles Kulturleben für die Pfalz

aufrechterhalten, innovative Konzepte

für unsere Bildungseinrichtungen erar-

beiten und das Projekt Pfalzenergie

weiter fördern. Zudem streben wir eine

effektivere Kooperation der Vereine

Naturpark Pfälzerwald, Pfalz-Touristik

und Pfalzmarketing an und brauchen

eine zukunftsfähige Sicherung wichtiger

touristischer Infrastrukturen, wie zum

Beispiel des Hüttennetzes im Pfälzerwald.

Wir wollen unsere Gedenkarbeit weiter

ausbauen und den Bezirksverband Pfalz

mit seinen Mitgliedskommunen, das sind

die kreisfreien Städte und Landkreise der

Pfalz, besser vernetzen. Dreh- und Angel-

punkt für all diese Maßnahmen ist na-

türlich eine solide und verantwortbare

Finanzpolitik.

zum thema ...

Vielfältig und attraktiv

Interview mit dem Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder

Im Bezirkstag Pfalz sind neuerdings sieben

politische Gruppierungen vertreten – so

vielfältig war die Struktur noch nie. Was be-

deutet das für die Entscheidungsfindung?

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Montag – Freitag: 9:00 - 18:00 Uhr • Samstag, Sonntag, Feiertag: 10:00 - 18:00 Uhr

Wir werden nicht immer einer Meinung

sein, doch Demokratie lebt von unter-

schiedlichen Ideen, anderen Meinungen

und dem manchmal auch streitigen Rin-

gen um den richtigen Weg. Mein Ziel ist

es, darauf hinzuwirken, dass die Arbeit

im Bezirkstag Pfalz, der als ältestes demo-

kratisches Parlament in der Pfalz eine be-

sondere Struktur aufweist, auch künftig

von Sachlichkeit geprägt ist.

Was finden Sie an Ihrer Funktion als Be-

zirkstagsvorsitzender besonders spannend?

Einzigartig ist die Vielfalt, die der Bezirks-

verband Pfalz bietet. Er steigert die At-

traktivität der Region ganz elementar. Das

macht das politische Amt, das ich wieder

fünf Jahre ausübe, für mich so interessant.

Theo Wieder ist seit 2000 Oberbürgermeis-

ter der Stadt Frankenthal. 2004 zog er in

den Bezirkstag Pfalz ein und erhielt sogleich

das Votum für den Vorsitz.

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Eine Stadt kämpft um ihre Zukunft

Gedenksteine schlagen Brücke zwischen der Pfalz und Polen

In unmittelbarer

Nachbarschaft zur Stadt hatten die Nazis

das Konzentrationslager Auschwitz er-

richtet und damit der polnischen Stadt

mit Tradition ein Kainsmal aufgedrückt.

Oswiecim trägt schwer an seinem schreck-

lichen Erbe, steht Auschwitz doch sym-

bolhaft für den systematischen Massen-

mord an Juden und all jenen, die nicht in

das Raster der NS-Ideologen passten. Die

Kaltblütigkeit und Grausamkeit sind un-

fassbar, mit der die Schergen mordeten.

Wer nicht zur Arbeit herangezogen wer-

den konnte, wie Kranke, Schwache, Kin-

der und Alte, landete nach tagelangem

Transport in Viehwaggons sogleich in den

Gaskammern des Vernichtungslagers Au-

schwitz-Birkenau; in den vier Krematorien

konnten täglich 4.756 Leichen verbrannt

werden.

Strömender Regen stimmte die Reisegruppe auf eine Fahrt mit betrof-

fen machendem Ziel ein: Eine 32-köpfige Delegation des Bezirksverbands

Pfalz und der Stadt Frankenthal, darunter sieben Schülerinnen und

Schüler im Alter zwischen 16 und 21 Jahren, besuchte die polnische Stadt

Oswiecim etwa 60 Kilometer südwestlich von Krakau, um sich mit Ge-

denksteinen aus der Pfalz an einem internationalen Versöhnungsprojekt

zu beteiligen.

Reise ohne Wiederkehr

Die anderen Gefangenen mussten unter

unmenschlichen Bedingungen schuften bis

zum Umfallen. Die allermeisten überlebten

die Torturen nur zwei, drei Monate. Viele

von ihnen wurden auch regelrecht zu Tode

gequält: Im sogenannten Todesblock im

Arbeitslager Auschwitz gab es eine Dunkel-

zelle, eine Hungerzelle – in der auch Pater

Maximilian Kolbe starb – sowie 90 mal 90

Zentimeter große

Stehzellen, in denen

jeweils vier Mann

eingesperrt die ganze

Nacht über stehend verbringen

mussten. Zwischen 1940 und 1945 starben

in den Lagern von Auschwitz mindestens

1,1 Millionen Menschen, davon eine Million

Juden. Von den rund 1.100 Pfälzern, die 1940

zunächst in das Lager im südwestfranzö-

sischen Gurs verschleppt wurden, starben

später nachweislich etwa 500 Personen in

Auschwitz.

Der Oswiecimer Geschichtslehrer Janusz

Wlosiak, 48, führt die Delegation aus der

Pfalz über das riesige Gelände der heutigen

Gedenkstätte. Eindringlich weist er darauf

hin, dass es sich hier um den „größten

Friedhof der Welt“ handelt, allerdings ohne

Gräber. Denn die Asche der Toten wurde in

der Umgebung verstreut. „Bis heute finden

die Menschen immer noch Knochenreste

auf ihren Feldern.“ Von Gefühlen über-

wältigt gehen die Delegationsmitglieder

schweigend an Bergen von Haaren, Brillen,

Schuhen, Kämmen, Zahnbürsten, Rasier-

pinseln, Töpfen, Koffern, Gebetstüchern,

Krücken und Prothesen vorbei.

Jährlich kommen eine Million Besucher in

die Gedenkstätte Auschwitz – die meisten

allerdings nur einmal. Lediglich ein Bruch-

teil davon besichtigt auch die sehenswerte

Stadt an der Sola, einem Nebenfluss der

Weichsel. Mit einem Gedenk- und Versöh-

nungshügel, der auf dem ehemaligen La-

gergelände entstehen soll, will Oswiecim

die Hölle von Auschwitz hinter sich lassen

und eine Stadt des Friedens werden. Ein Ge-

denkstein des Bezirksverbands Pfalz und

einer aus Frankenthal sollen helfen, das

weltweite Projekt zu untermauern.

„Arbeit macht frei“ – diese Worte stehen

noch heute über dem Eingangstor des

ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz;

die Nazis haben hier eine unvorstellbar große

Zahl an Gefangenen entrechtet, verhöhnt,

geschändet, gequält und ermordet


Rund 15 Monate lang war das erste Ober-

geschoss des Museums für die Besucher

tabu. Wände wurden abgerissen, Zugänge

geschlossen und an anderer Stelle geöffnet,

kurzum fließende Übergänge geschaffen,

wodurch man die Ausstellungsräume nun

im Rundgang erleben kann. Rund zwei Mil-

lionen Euro hat der Bezirksverband Pfalz

investiert, um in diesem neuerdings voll-

klimatisierten Gebäudeteil das Graphische

Kabinett sowie zwei Räume für Wechsel-

ausstellungen unterzubringen. Mit dem

Umbau gewinnt die Pfalzgalerie an Aus-

stellungsfläche, die nun insgesamt rund

2.250 Quadratmeter umfasst.

Gedämpftes Licht und angenehme Tem-

peraturen herrschen in den Räumen des

Westflügels. Ideale Bedingungen also, um

Picasso als Graphiker und den großen fran-

zösischen und in Frankreich lebenden Mei-

stern der „École de Paris“ zu huldigen. 26

herausragende Blätter von Picasso sind zu

Picasso und Co.

Neue Ausstellungsräume für das Graphische Kabinett

in der Pfalzgalerie

Bis vor kurzem gaben im Westflügel der Pfalzgalerie in Kaiserslautern

noch die Handwerker den Ton an. Nun hält Picasso dort Hof und zeigt

sich von seiner besten Seite.

sehen und geben einen guten Einblick in das

immense druckgraphische Werk des Jahr-

hundertkünstlers. Welche der Damen – ob

die mit Halskrause und Hut oder die nur

mit Hut oder gar die nackte Schöne – den

Betrachter wohl in ihren Bann zieht? Einige

berühmte Arbeiten hat übrigens der legen-

däre Kunsthändler Daniel-Henry Kahn-

weiler aus Mannheim dem Museum des

Bezirksverbands Pfalz geschenkt. Picasso

war mit ihm befreundet und hat sein Por-

trät in einer Serie von drei Lithographien

festgehalten.

Klassiker der Moderne

Neben Picasso geben sich zurzeit in der

Pfalzgalerie aber auch Marc Chagall, Jean

Cocteau, Jean Dubuffet, Max Ernst, Alber-

to Giacometti, Henri Laurens, Maurice de

Vlaminck und Wols die Ehre. Aus einem

Bestand aus etwa 800 Graphiken der École

de Paris hat die Pfalzgalerie rund 50 Blät-

ter ausgewählt. So kann sich der Betrach-

ter einen Überblick über die französische

Graphik von 1900 bis in die 60er Jahre

verschaffen. Von den Meistern der klas-

sischen Moderne besitzt die Graphische

Sammlung schöne Werkbeispiele und von

Wols, der als bedeutendster deutscher

Künstler in Paris gilt und dessen Schöp-

fungen für die informelle Kunst der Nach-

kriegszeit bahnbrechend waren, eine wun-

derbare Tuschfederzeichnung. Es lohnt sich

also, im Herbst den Weg in die Pfalzgalerie

zu finden, denn nur bis 1. November sind

diese lichtscheuen Meisterwerke zu sehen.

Danach wandern sie nämlich zurück ins

Depot. Neben dieser sehenswerten Ausstel-

lung präsentiert die Pfalzgalerie zeitgleich

im Erdgeschoss die Neuerwerbungen der

Marianne und Heinrich Lenhardt-Stiftung,

die sich die Förderung der Originaldruck-

graphik ab dem 20. Jahrhundert auf ihre

Fahnen geschrieben hat und nicht minder

Beachtung verdient. Von 30 Künstlern der

Gegenwart, darunter Henry Moore, Antoni

Tàpies und David Rabinowitch, sind insge-

samt 140 Werke zu sehen, die die Stiftung

zwischen 2005 und 2009 für die Pfalzga-

lerie angekauft hat. Weitere Infos unter

www.pfalzgalerie.de.

Die Pfalzgalerie in Kaiserslautern

und ihr neues Graphisches Kabinett

Spielen, Basteln, mit vielen Sinnen

gemeinsam erfahren: Das Junge Museum

Speyer erweckt Geschichte zum Leben –

für kleine und große Besucher

Kulturgeschichte erspielen

Junges Museum lebt vom Mitmachen

Hier drücken sich die Besucher nicht die Nase an Vitrinen platt. Sie kom-

men ins Junge Museum des Historischen Museums der Pfalz in Speyer,

um Kulturgeschichte anzufassen, zu erspielen und mit vielen Sinnen zu

erfahren.

Kräuterduft und ein geheimnisvolles Ora-

kelraunen liegen in der Luft, Zaubersprüche

und verzerrte Bilder verwirren den Geist.

Wo eben noch Schiffsdielen knarrten und

raues Meeresrauschen mit Möwengeschrei

ertönte, haben magische Kreaturen Einzug

gehalten. Die Wikinger sind auf großer

Fahrt durch das Historische Museum der

Pfalz gesegelt, inzwischen haben die Hexen

den Nordmännern den Garaus gemacht.

„Hexen – Krötenschleim und Spinnenbein“

heißt die Ausstellung, die zeitgleich zur

Ausstellung „Hexen – Mythos und Wirk-

lichkeit“ Kinder und ihre Familien mit He-

xenküche, Zauberlabor, verwunschenem

Wald und vielem mehr anlockt.

Von Hexen, Wikingern

und Piraten

Was als Pilotprojekt vor zehn Jahren star-

tete, hat sich mittlerweile fest in der süd-

westdeutschen Museumslandschaft ver-

ankert. Mit Themen wie „Die Piraten“,

„Das Alte Ägypten mit allen Sinnen“ oder

„Mit den Wikingern auf großer Fahrt“ ist

das erste Kinder- und Jugendmuseum in

Rheinland-Pfalz, kurz Jumus genannt, seit

langem ein Anziehungspunkt für junge

Besucher und die ganze Familie. Auch

Schulen greifen rege auf das vielseitige

Angebot mit begleitenden Workshops und

Führungen zurück. Fast 200 Schulen genie-

ßen das Jumus sogar im Abonnement: Mit

der Schulkarte haben alle Klassen einer

Schule ein Jahr lang freien Eintritt in alle

Ausstellungen des Historischen Museums

der Pfalz.

Bei den Führungen und Workshops des

Jumus steht Handanlegen im Vorder-

grund, Mitmachen ist erwünscht und Ver-

kleiden macht das Ganze noch spannen-

der und erfahrbarer. Im

Begleitprogramm zur

derzeitigen Sonder-

ausstellung können

modebewusste He-

xen und Zauberer

sich einen Zauber-

hut basteln, Kinder erleben Farbmagie

in einem selbstgemachten Kaleidoskop,

Zauberbilder entstehen auf einer Scheibe,

und handgefertigte Hexenseife verströmt

magischen Duft. Wer dann noch mehr

Spinnenbein und Krötenschleim will, kann

im Jungen Museum sogar eine magische

Geburtstagsparty feiern.

Selbst einen eigenen Club aus einge-

fleischten Fans gibt es: Schon 140 Kinder

zwischen sechs und zwölf Jahren, die be-

sonders neugierig auf spannende Themen

aus Kultur und Geschichte sind, haben das

Privileg, dem Mitmach-Club des Jungen

Museums anzugehören. Seine Vorteile: ex-

klusive Workshops nur für Clubmitglieder,

Rabatte aufs Begleitprogramm und vor

allem freier Eintritt in alle Ausstellungen

des Historischen Museums der Pfalz – na-

türlich auch in die Sammlungen! Auch hier

bereichern Stationen des Jungen Museums

den Gang durch die Geschichte. So kann

man beispielsweise einem Neandertaler

begegnen und ein jungsteinzeitliches Haus

betreten oder einem römischen Soldaten

in die Augen blicken und durch ein Feldla-

ger aus der Römerzeit streifen. Hier wird

die Vergangenheit der Region nicht nur

nachvollziehbar, sondern greifbar,

erlebbar – und sogar begeh-

bar. Infos finden Sie unter

www.museum.speyer.de.


So schmeckt Natur

Qualitätsprodukte aus dem Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen

Den Klängen eines Drehorgelspielers lauschen, Folklore- und Trach-

tengruppen zusehen und dabei den Geschmack von frischem Ziegen-

käse oder von geräucherten Forellen aus den Bächen des Pfälzerwalds

genießen – all dies ist möglich auf einem der deutsch-französischen

Bauernmärkte, die seit 1999 mehrmals jährlich in verschiedenen Orten

der Pfalz und im Elsass stattfinden.

Die Bauernmärkte sind ein Projekt des

Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvo-

gesen, das die UNESCO 1998 anerkannt hat.

Es erstreckt sich über ein Gebiet von 3.105

Quadratkilometern, wovon 1.800 Quadrat-

kilometer auf deutscher Seite liegen. Da-

mit ist es das größte zusammenhängende

Waldgebiet Europas und das erste grenz-

übergreifende Biosphärenreservat inner-

halb der Europäischen Union. Der deutsche

Teil, der Naturpark Pfälzerwald, feiert in

Klasse statt Masse: Partnerbetriebe

des Biosphärenreservats erzeugen

umweltschonend Qualitätsprodukte

diesem Jahr seinen fünfzigsten Geburts-

tag. Die UNESCO hat mit ihrer Unterstüt-

zung von Biosphärenreservaten das Ziel,

unter Beteiligung der Bevölkerung eine

zukunftsfähige Entwicklung der natürli-

chen und kulturellen Schätze zu fördern.

Kurze Wege zum Genießer

Im Angebot der Bauernmärkte, die stets

mehrere tausend Besucher anziehen, fin-

den sich umweltschonend erzeugte Pro-

dukte aus dem Biosphärenreservat, die

folglich nur kurze Transportwege zum Ver-

braucher zurückgelegt haben. Das hilft der

Landwirtschaft und trägt zum Erhalt der

einzigartigen Kulturlandschaft bei. Durch

den zunehmenden Rückzug der Landwirt-

schaft liegen immer mehr Flächen im

Pfälzerwald und den Nordvogesen brach

und drohen zu verbuschen. Dies würde

allerdings für viele gefährdete Arten, wie

Libellen und am Boden brütende Vögel, die

in einer offenen Landschaft leben, das Aus

bedeuten.

Auf den Bauernmärkten prä-

sentieren rund 40 ausgewählte

Erzeuger ihre regionalen Waren wie Käse,

Schinken, Fleisch, Forellen, Obstsäfte, Bio-

wein und -sekt, Likör, Brot und Marmelade.

Doch nicht nur für die Verköstigung ist

bestens gesorgt. Es werden auch Natur-

produkte wie Kräuterkissen und Holzspiel-

zeug sowie ein passendes und attraktives

Rahmenprogramm angeboten.

Neben den Bauernmärkten gibt es seit fünf

Jahren eine Initiative, die sich dem Mot-

to „Natürlich grenzenlos – Qualität statt

Masse“ verschrieben hat. Rund 40 Partner-

betriebe des Biosphärenreservats, beispiels-

weise Gaststätten, Weingüter, Schreiner,

Bäcker, Imker und Forstämter, erzeugen

nach bestimmten Kriterien umweltscho-

nend Qualitätsprodukte. Als Herbstaktion

findet Mitte Oktober eine „Kulinarische

Woche vom pfälzischen Glanrind“ in zehn

Restaurants statt. Wer sich einen Über-

blick über das Biosphärenreservat Pfäl-

zerwald-Nordvogesen mit seinen Natur-

produkten verschaffen will, sollte sich die

DVD „Grenzenlos genießen“ bei der Ge-

schäftsstelle des Naturparks Pfälzerwald

in Lambrecht, Telefon 06325 9552-0 und

info@pfaelzerwald.de, zum Preis von zwei

Euro zuzüglich Versand, bestellen. Infos

finden Sie unter www.pfaelzerwald.de und

www.biosphere-vosges-pfaelzerwald.org.


Sonntagsausflug – mit dem RNV-Express

Ob als Familie, Verein oder unternehmungslustiger Tagesausflügler –

mit dem RNV-Express kommen Sie schnell und entspannt in die Region.

Unser Ticket-Tipp:

Ticket 24 und Ticket 24 Plus

an Sonn- und Feier tagen.

Bad Dürkheim – Ludwigshafen –

Mannheim – Heidelberg

Stark im Nahverkehr Rhein-Neckar

Von Mai – Oktober 2009

an Sonn- und Feiertagen.

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Aufgelesen

s

s

Zeitzeugen über Mauerfall

Zum Thema „20 Jahre Mauerfall“ veran-

staltet der Bezirksverband Pfalz am Mitt-

woch, 30. September, um 19 Uhr in der Villa

Denis in Frankenstein, Diemerstein 9, eine

Gesprächsrunde mit Zeitzeugen. Sie haben

die Wende hautnah miterlebt und in der

Pfalz seit 20 Jahren eine neue Heimat ge-

funden. Nach einer Einstimmung ins The-

ma, wofür der SWR Filmausschnitte zur

Verfügung stellt, berichten fünf Zeitzeu-

gen von ihren Erlebnissen; die Moderation

übernimmt „Rheinpfalz“-Chefredakteur

Michael Garthe. Der Eintritt ist frei. Infos

unter www.bv-pfalz.de.

Kuh-Komfort

Die Kühe des Hofguts Neumühle bei Münch-

weiler an der Alsenz können sich freuen,

denn seit einiger Zeit leben sie in einem

neuen Stall, der allen erdenklichen Komfort

bietet: So zum Beispiel auch eine Bürste, von

der sich die Vierbeiner gerne mal abschrub-

ben lassen. Das Gebäude ist mit den neues-

ten technischen Errungenschaften aus der

Milchviehhaltung ausgestattet, darunter

zwei unterschiedliche Melksysteme, eine

Verwiegeanlage für Futter, ein Herdenma-

nagementsystem und ein automatischer

Kuhtreiber. Für 150 Kühe mit ebenso vielen

Jungtieren reicht der Platz im neuen Stall,

in dem Landwirte sich rundum informie-

ren können. Die Verbraucher, denen es

nur recht sein kann, wenn ihre Milch von

zufriedenen Kühen kommt, können sich

übrigens beim nächsten Tag der offenen

Tür des Hofguts Neumühle im kommen-

den Sommer, der viele Attraktionen bietet,

ein Bild von der 140 mal 40 Meter großen

Anlage machen.

s

Pfalzpreis-Gala

Am Samstag, 14. November, lädt der Be-

zirksverband Pfalz um 19.30 Uhr zur Pfalz-

preis-Gala ins Pfalztheater Kaiserslautern

ein (Eintritt frei). Er verleiht an diesem

Abend den Zukunftspreis Pfalz, den Me-

dienpreis Pfalz sowie den Pfalzpreis für

pfälzische Geschichte und Volkskunde. Die

Gewinner, die bis zum Schluss geheim

bleiben, werden mit einem Geldpreis (der

Hauptpreis ist mit 10.000 Euro, der Nach-

wuchspreis mit 5.000 Euro dotiert), einer

Trophäe und einer Urkunde geehrt. Infos

über die musikalisch gestaltete Feierstunde

unter www.bv-pfalz.de.


02.10.–18.10.2009

Donnersberger Lammwoche

„Bastenhaus“, Dannenfels; „Klostermühle“, Münch-

weiler an der Alsenz; „Kollektur“, Zellertal-Zell;

„Schillerhain“, Kirchheimbolanden; „Schläfer“, Enkenbach-Alsenborn;

„Schlossstube“, Rockenhausen;

„Wartenberger Mühle“, Wartenberg-Rohrbach

04.10.2009, 10.30–15.00 Uhr

Erntedankfest auf dem

Rinkenbergerhof

Speyer, Landwirtschaftliche Untersuchungs- und

Forschungsanstalt, www.lufa-speyer.de

07.10.2009, 19.30 Uhr

Vortrag: Die Anfänge der Verwaltungshochschule

in Speyer

Kaiserslautern, Institut für pfälzische Geschichte

und Volkskunde, www.pfalzgeschichte.de

10.10.2009, 19.30 Uhr

Schauspiel: Mutter Courage

und ihre Kinder

Premiere im Großen Haus

Kaiserslautern, Pfalztheater, www.pfalztheater.de

11.10.2009, 11.00–17.00 Uhr

Lammfest mit Schlemmermeile

Aktionsbühne, Hütevorführungen mit Border

Collies, Schafschur, Schafrassedemonstrationen,

Filz-Werkstatt, Eselreiten für Kinder und

vieles mehr

Münchweiler an der Alsenz, Hofgut Neumühle,

www.hofgut-neumuehle.de

15.10.2009, 20.00 Uhr

Musikalisches Theater: MondNacht

Wiederaufnahme auf der Werkstattbühne

Kaiserslautern, Pfalztheater, www.pfalztheater.de

16.10.–25.10.2009

Natur schmecken – Kulinarische Woche

vom pfälzischen Glanrind

www.pfaelzerwald.de

18.10.2009, 10.00–17.00 Uhr

Deutsch-französischer Bauernmarkt

des Biosphärenreservats

Pfälzerwald-Nordvogesen

Trippstadt, www.pfaelzerwald.de

24.10.2009, 19.30 Uhr

Musical: High Society

Premiere im Großen Haus

Kaiserslautern, Pfalztheater, www.pfalztheater.de

25.10.2009, 08.00 Uhr

Wandermarathon Pfälzerwald

Johanniskreuz, Haus der Nachhaltigkeit,

www.pfaelzerwald.de

31.10.2009, 09.00–16.00 Uhr

Tag der offenen Tür

Kaiserslautern, Meisterschule für Handwerker,

www.meisterschule-kaiserslautern.de

termine von oktober 2009 bis märz 2010

oktober November

04.11.2009, 19.30 Uhr

Vortrag: 20 Jahre Mauerfall –

Helmut Kohl und die Einheit

Kaiserslautern, Institut für pfälzische Geschichte und

Volkskunde, www.pfalzgeschichte.de

05.11.2009, 19.30 Uhr

Oper: Norma

Premiere im Großen Haus

Kaiserslautern, Pfalztheater, www.pfalztheater.de

08.11.2009, 10.00–17.00 Uhr

Deutsch-französischer Bauernmarkt

des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen

Schweigen, Weintor, www.pfaelzerwald.de

12.11.2009, 11.00 Uhr

Kinderstück: Pinocchio

Premiere im Großen Haus

Kaiserslautern, Pfalztheater, www.pfalztheater.de

14.11.2009, 19.30 Uhr

Pfalzpreis-Gala

Verleihung des Zukunftspreises Pfalz, Medienpreises

Pfalz und Pfalzpreises für pfälzische

Geschichte und Volkskunde

Kaiserslautern, Pfalztheater, www.bv-pfalz.de

21.11.2009, 10.00–16.00 Uhr

Kunst im Buch

Großer Bücherverkauf

Kaiserslautern, Pfalzgalerie, www.pfalzgalerie.de

22.11.2009, 19.30 Uhr

Konzert: Beethovens Neunte

Zu Friedrich Schillers 250. Geburtstag

Kaiserslautern, Pfalztheater, www.pfalztheater.de

29.11.2009, 19.30 Uhr

Komödie: Die Nervensäge

Premiere im Großen Haus

Kaiserslautern, Pfalztheater, www.pfalztheater.de

Dezember

02.12.2009, 19.30 Uhr

Vortrag: 150 Jahre Pfalzklinikum

in Klingenmünster

Kaiserslautern, Institut für pfälzische Geschichte und

Volkskunde, www.pfalzgeschichte.de

10.12.2009, 20.00 Uhr

Schauspiel: Perfect Happiness

Deutsche Erstaufführung auf der Werkstattbühne

Kaiserslautern, Pfalztheater, www.pfalztheater.de

12.12.2009,10.00–14.00 Uhr

Weihnachtsbücherbasar

Kaiserslautern, Pfalzbibliothek,

www.pfalzbibliothek.de

12.12.2009, 19.30 Uhr

Oper: Tiefland

Premiere im Großen Haus

Kaiserslautern, Pfalztheater,

www.pfalztheater.de

18.12.2009, 09.30 Uhr

Sitzung des

Bezirkstags Pfalz

Verabschiedung des Haushalts

für den Bezirksverband Pfalz

www.bv-pfalz.de

Januar

01.01.2010, 17.00 Uhr

Neujahrskonzert

Operettenmelodien im Großen Haus

Kaiserslautern, Pfalztheater,

www.pfalztheater.de

06.01.2010, 19.30 Uhr

Vortrag: Zur Geschichte der

pfälzischen Frauenvereine

Kaiserslautern, Institut für pfälzische

Geschichte und Volkskunde,

www.pfalzgeschichte.de

23.01.2010, 19.30 Uhr

Rockoper: ChristO

Premiere im Großen Haus

Kaiserslautern, Pfalztheater,

www.pfalztheater.de

27.01.2010, 14.00 Uhr

Gedenktag für die Opfer

der NS-Psychiatrie

Klingenmünster, Pfalzklinikum,

www.pfalzklinikum.de

30.01.2010, 20.00 Uhr

Jugendstück: Die Brüder Löwenherz

Premiere auf der Werkstattbühne

Kaiserslautern, Pfalztheater,

www.pfalztheater.de

31.01.2010, 19.30 Uhr

Konzert: Letzte Werke

Werke von Schubert, Berg und Mahler

im Großen Haus

Kaiserslautern, Pfalztheater,

www.pfalztheater.de

Februar

06.02.2010, 19.30 Uhr

Schauspiel: Verbrennungen

Premiere im Großen Haus*

12.02.2010, 20.00 Uhr

Ballettabend: Grazie und Anmut

Premiere auf der Werkstattbühne*

27.02.2010, 19.30 Uhr

Oper: Der fliegende Holländer

Premiere im Großen Haus*

*Kaiserslautern, Pfalztheater,

www.pfalztheater.de

März

18.03.2010, 20.00 Uhr

Kriminalkomödie: Die 39 Stufen

Premiere auf der Werkstattbühne*

20.03.2010, 19.30 Uhr

Schauspiel: Die Katze auf dem

heißen Blechdach

Premiere im Großen Haus*

24.03.2010, 20.00 Uhr

Komische Oper: Pimpinone oder

Die ungleiche Hochzeit

Premiere im Theodor-Zink-Museum

Kaiserslautern*

*Kaiserslautern, Pfalztheater,

www.pfalztheater.de

termine von oktober 2009 bis märz 2010

dauerbrenner

09.11.2008–01.11.2009

Exotische Früchte auf einem Wochenmarkt

Sonderausstellung

Bad Dürkheim, Pfalzmuseum für Naturkunde,

www.pfalzmuseum.de

28.01.2009–01.11.2010

Noble Gäste

Gemälde von Max Slevogt aus der Kunsthalle

Bremen zu Gast im Museum

Kaiserslautern, Pfalzgalerie, www.pfalzgalerie.de

01.04.2009–31.12.2009

Natur des Jahres 2009

Bad Dürkheim, Pfalzmuseum für Naturkunde,

www.pfalzmuseum.de

17.05.2009–17.01.2010

Idole

Fotoausstellung mit Begleitprogramm

Speyer, Historisches Museum der Pfalz,

www.museum.speyer.de

05.09.2009–01.11.2009

Picasso à la fraise

Sonderausstellung zur Neueröffnung

des Graphischen Kabinetts

Kaiserslautern, Pfalzgalerie, www.pfalzgalerie.de

05.09.2009–01.11.2009

Erwerbungen der Marianne und

Heinrich Lenhardt-Stiftung 2005–2009

Künstlerische Originaldruckgraphik

Kaiserslautern, Pfalzgalerie, www.pfalzgalerie.de

Am See 2 • 76761 Rülzheim

13.09.2009–02.05.2010

Hexen – Mythos und Wirklichkeit

Sonderausstellung mit Begleitprogramm

Speyer, Historisches Museum der Pfalz,

www.museum.speyer.de

13.09.2009–02.05.2010

Hexen – Krötenschleim

und Spinnenbein

Familienmitmachausstellung

mit Begleitprogramm

Speyer, Historisches Museum der Pfalz,

www.museum.speyer.de

18.09.2009–21.11.2009

König Richard von Cornwall und

seine Hochzeit in Kaiserslautern

Kaiserslautern, Pfalzbibliothek,

www.pfalzbibliothek.de

31.10.2009–29.11.2009

Susanna Niederer: Von der Ellipse

Kaiserslautern, Pfalzgalerie, www.pfalzgalerie.de

25.11.2009–10.01.2010

Goya und Tapas

Kaiserslautern, Pfalzgalerie, www.pfalzgalerie.de

14.11.2009–10.01.2010

Felizitas Mentel – Pfalzpreisträgerin

für Bildende Kunst (Plastik)

Kaiserslautern, Pfalzgalerie, www.pfalzgalerie.de

30.01.2010–14.03.2010

Carmen Herrera – Hommage an Beuys

Kaiserslautern, Pfalzgalerie, www.pfalzgalerie.de

Tel.: 0 72 72 / 92 84 - 0

Fax: 0 72 72 / 92 84 - 22

E-Mail: info@mobydick.de

Internet: www.mobydick.de

impressum

herausgeber Bezirksverband Pfalz

redaktion Regina Reiser (V.i.S.d.P.),

Stefanie Ofer

Texte Regina Reiser, Stefanie Ofer,

Christine Wieder

fotos Bezirksverband Pfalz,

Manfred Czerwinski,

Rainer Dietrich,

Hambacher Schloss,

Historisches Museum der Pfalz,

Naturpark Pfälzerwald;

Titelfoto: Photographie Merkel

Gestaltung bfw tailormade, Mannheim und

Neustadt an der Weinstraße

Druck Oggersheimer Druckzentrum

GmbH, Ludwigshafen

Vertrieb „Liselotte“ erscheint zweimal im

Jahr und wird kostenlos an alle

Haushalte der Pfalz verteilt

Kontakt Bezirksverband Pfalz,

Redaktion „Liselotte“

Postfach 2860

67616 Kaiserslautern

Telefon: 0631 3647-121

Fax: 0631 3647-133

liselotte@bv-pfalz.de

www.bv-pfalz.de


Vielfalt für die Pfalz

Die vom Bezirksverband Pfalz getragenen und mitgetragenen* Einrichtungen

Das Gebiet der Pfalz

Villa Denis*

Frankenstein

Pfalzmuseum für Naturkunde*

GEOSKOP Urweltmuseum

Burg Lichtenberg/Kusel

Verwaltung des

Bezirksverbands Pfalz

Kaiserslautern

Pfalztheater

Kaiserslautern

Pfalzgalerie

Kaiserslautern

Institut für pfälzische

Geschichte und Volkskunde

Kaiserslautern

Pfalzbibliothek

Kaiserslautern

Meisterschule für Handwerker

Kaiserslautern

Pfalzakademie

Lambrecht

Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung

Hofgut Neumühle

Münchweiler/Alsenz

Naturpark Pfälzerwald*

Lambrecht Dynamikum*

Pirmasens

Deutsches Schuhmuseum*

Hauenstein

Pfalzmuseum

für Naturkunde*

Bad Dürkheim

Pfalzklinikum für Psychiatrie

und Neurologie (mit

seinen zehn Standorten)

Klingenmünster

Bezirksverband Pfalz

Bismarckstraße 17

67655 Kaiserslautern

Telefon: +49 0631 3647-121

Fax: +49 0631 3647-133

info@bv-pfalz.de

www.bv-pfalz.de

Pfalzinstitut für

Hörsprachbehinderte

Frankenthal

Pfalzwerke*

Ludwigshafen

Hambacher Schloss*

Neustadt/Weinstrasse

Historisches Museum der Pfalz*

Speyer

Tabakbausachverständiger

für die Pfalz

Speyer

Landwirtschaftliche Unter-

suchungs- und Forschungsanstalt

Speyer

Gesellschaft für Bodenberatung,

Laboruntersuchung und Qualitätsprüfung*

Speyer

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