ETF-Magazin: "Routenplaner" (Q2-2009) - Börse Frankfurt

boerse.frankfurt.de

ETF-Magazin: "Routenplaner" (Q2-2009) - Börse Frankfurt

*ETFs – schonen meine Nerven,

pflegen meine Lachfalten.

Indexfonds (ETFs) sparen Geld, Zeit und Nerven. Mit einem ETF handeln Sie einen ganzen Markt

in einer Transaktion. Sie erhalten mit einem Wertpapier alle Einzelwerte eines Index. Das macht

den besonderen Charme dieser börsengehandelten Fonds aus. Sorgenfalten wegen hoher Kursschwankungen

können Sie sich beim Kauf der Indexfonds sparen. ETFs erzielen langfristig nachweislich

höhere Gewinne als aktiv gemanagte Fonds. Ärgern Sie sich nicht mehr über überhöhte

Abgaben, denn durch das systematische, passive Management sparen Sie Gebühren und Provisionen.

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ETF. Eine Transaktion. Fertig.


Editorial

Risiken und Nebenwirkungen

Mindestens 50 Milliarden Dollar verschlang die

Finanz- und Wirtschaftskrise bis dato, schätzen

Experten der Weltbank. Und noch immer

zerbrechen sich rund um den Globus Politiker und

Wirtschaftsfachleute den Kopf, wie sie die Malaise in

den Griff bekommen. Die Zeit ist knapp. Finden wir

nicht bald ein wirksames Gegenmittel, droht ein jahrelanges

Siechtum. Das befürchtet zumindest Nouriel

Roubini. Unser Autor Mika Hoffmann traf den Volkswirtschaftsprofessor

der renommierten Stern School der

New York University in Zürich zum Interview. Roubinis

Wort hat Gewicht. Schon Monate im Voraus warnte er

vor der Katastrophe. Auch jetzt fi ndet der in Istanbul

geborene ehemalige Clinton-Berater deutliche Worte:

„Es wird zu wenig, zu langsam und zu wenig koordiniert

gehandelt“, rügt er Notenbanken und Regierungen und

fordert einen radikalen Umbau des Finanzsystems – im

Interview ab Seite 21.

Wie Asset-Manager auf die Krise reagieren, ist einer

der Schwerpunkte dieser Ausgabe des ETF-Magazins.

Doch auch alle anderen Artikel bieten Ihnen

echten Mehrwert. So zeigen die Forscher des Instituts

für Vermögensaufbau in einer fachlich anspruchsvollen

Untersuchung, wie Investoren preiswert Überrenditen

vereinnahmen (s. S. 36). Die Wirtschaftsprüfer Martin

Wambach und Gunnar Stark beschäftigen sich in ihrer

tiefgehenden Analyse mit den Vorzügen und Risiken

swapbasierter Indexfonds (s. S. 32).

Um Risiken und Nebenwirkungen (der Finanz- und

Wirtschaftskrise) geht es auch bei unserer ersten Tagung

für Asset-Manager am 12. Mai in Köln, zu der

ich Sie ganz herzlich einlade. Namhafte Experten wie

der ehemalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher

stehen Ihnen auf der Konferenz Rede und Antwort –

und auch ich freue mich darauf, Sie persönlich kennen

zu lernen.

Ihr Wegweiser durch das ETF-Magazin

Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

Vermögensverwalter, Stiftungen, Kommunen und A-Depot-

Manager – vier institutionelle Investorengruppen mit

unterschiedlichen Bedürfnissen beim Einsatz von ETFs.

Um Ihnen die Übersicht zu erleichtern, haben wir bei

größeren Fachbeiträgen eine Kennzeichnung vorgenommen.

Sie erkennen auf einen Blick, an welche Investorengruppe

sich der Artikel richtet.

Frank Pöpsel,

FOCUS-MONEY

APRIL 2009

3


4

Inhalt

16 Die Welt in der Rezession

Renommierte Experten halten die Lage nach wie vor für

kritisch. Immerhin: Für Deutschland gibt es Lichtblicke.

Fakten, die Portfolio-Manager kennen sollten

INTERVIEW US-Wirtschaftsprofessor Nouriel Roubini

06 ETF-News

Auf das neue Sicherheitsbedürfnis der Anleger reagieren

Anbieter mit neuen Rentenfonds und Produktinnovationen.

Doch auch risikobereite Investoren werden bedient

08 Navigationshilfe für Profi s

Kostenloser Service: Bei der ersten Fachtagung des ETF-

Magazins am 12. Mai in Köln treffen Portfolio-Manager auf

hochkarätige Experten und renommierte Redner

10 Innovatives Konstrukt

Ein neuer Dachfonds will mit Techniken aus der Industrie

die Schwankungen der Börsen in den Griff bekommen.

Dabei setzen seine Macher ausschließlich auf preiswerte

Indexfonds

12 Ungebremst nach oben

Trotz weltweiter Krise wächst der ETF-Markt nahezu unverändert

weiter. Gleichzeitig zeichnet sich auf der Anbieterseite

die Konsolidierung ab. Experten prognostizieren eine zweigeteilte

Entwicklung mit weiterhin hoher Nachfrage

INTERVIEW Rainer Riess, Deutsche Börse AG


24 Chancen im Westen

Mit einem Milliardenregen will der neue US-Präsident die

Infrastruktur seines Landes wieder zum Blühen bringen. Mit

welchen ETFs Anleger am Boom partizipieren

28 Nahe Trendwende

Heute kostet Rohöl nur noch einen Bruchteil seines Spitzenpreises

vom vergangenen Jahr. Analyst Hannes Loacker erläutert,

warum die Tiefstpreise nicht bleiben werden

32 Risiken und Nebenwirkungen

Swapbasierte Indexfonds bieten zweifellos Vorteile. Zwei

fachkundige Wirtschaftsprüfer analysieren, welchen Preis

Investoren dafür bezahlen müssen

36 Alpha-Shopping

Überrenditen gibt es nicht geschenkt – doch clevere Asset-

Manager kommen preiswerter zum Alpha. Das beweist eine

neue Untersuchung des Instituts für Vermögensaufbau

44 Gefährliche Strategie

Verluste aussitzen ist eine wenig zielführende Vorgehensweise.

Wirtschaftsprüfer Martin Wambach zeigt, warum

Portfolio-Manager besser Verluste vermeiden

46 Best Buy

Infl ationsindexierte Anleihen schützen vor Vermögensverlusten

durch die Geldentwertung. Die besten Anit-Infl ations-

ETFs für vorsichtige Geldverwalter

48 Stabiler Mix

Relativ gelassen steuern Investoren mit diesem Portfolio

durch die Krise. Risikospezialist Andreas Beck bricht dennoch

eine Lanze für Aktien – wenn es die richtigen sind

50 Live-Update

Das Anlegerportal der Deutschen Börse im Internet

bietet umfangreiche und vor allem topaktuelle Informationen

rund um den Handel mit ETFs

Rubriken

03 Editorial 52 Datenbank 67 Emittenten

Titel: Foto: Photocase

Fotos: AP, Bloomberg (2), Development Partner AG, Dreamstime, Fotolia, iStockphoto (6),

Photocase (4), A. Schick-Zech/FOCUS-MONEY

Impressum

Redaktion | Uli Kühn

Gestaltung | Ludger Vorfeld

Verlag | Das ETF Magazin erscheint

in der FOCUS Magazin Verlag GmbH,

Arabellastr. 23, 81925 München.

Verantwortlich für den redaktionellen

Inhalt | Frank Pöpsel

Schlussredaktion | Gisela Haberer-

Faye, Marion Riecke

Verantwortlich für den Anzeigenteil |

Marlene Gunesch, Tel.: 0 89/92 50-29 50,

Fax: 0 89/92 50-29 52

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1a,

gültig seit 1. Januar 2009.

Nachdruck ist nur mit schriftlicher

Genehmigung des Verlags gestattet.

Druck | Vogel Druck und

Medienservice GmbH & Co. KG,

Leibnizstraße 5, 97204 Höchberg

Stand | 4/2009

5


Weltzeituhr Berlin:

Staatsanleihen-ETFs

als Krisenschutz

6

News

NNeun weitere Zins-ETFs stehen seit März auf dem Kurszettel der Börse Frankfurt.

Sechs davon stammen aus der Werkstatt des jungen ETF-Anbieters ETFLab, einer

Tochtergesellschaft der DekaBank. Drei neue Fonds offeriert Marktführer Barclays

(iShares). Die sechs neuen Renten-ETFs von ETFLab bilden die Wertentwicklung der

iBoxx-Euro-Liquid-Sovereign-Diversifi ed-Indexfamilie ab, jeweils mit unterschied-

Heiße Fonds für Kenner

Beliebte Rentenfonds

lichen Laufzeiten. Jeder Index setzt sich aus 25 Euro-Staatsanleihen zusammen, wobei

maximal vier Anleihen pro Land berücksichtigt werden. Die Indizes werden vierteljährlich

überprüft und ihre Zusammensetzung angepasst. Hierbei wird die maximale

Gewichtung in Anleihen eines Euro-Teilnehmerstaats auf höchstens 20 Prozent festgesetzt.

Die Managementgebühr aller sechs ETFs beträgt jeweils 0,15 Prozent pro

Jahr. Die drei neuen iShares-ETFs decken attraktive Teilmärkte des Anleihenuniversums

ab. So basiert der in Dollar abrechnende iShares Global Infl ation-Linked Bond

auf infl ationsgeschützten Staatsanleihen höchster Bonität aus aller Welt. Die Managementgebühr

beträgt 0,25 Prozent pro Jahr. Der iShares Euro Covered Bond investiert

für eine Jahresgebühr von 0,2 Prozent in einen breiten Korb von Unternehmensanleihen,

die mit Kreditsicherheiten unterlegt sind. Diese Pfandbriefe bieten meistens eine

etwas höhere Rendite als Staatsanleihen. Der iShares JPMorgan $ Emerging Markets

Bond lockt dagegen mit noch wesentlich höherer Rendite – allerdings bei entsprechendem

Risiko. Der ETF bildet in US-Dollar ausgegebene Staatsanleihen aus Schwellenländern

ab. Die Managementgebühr beträgt 0,45 Prozent pro Jahr.

Aktienanleger, die sich höhere Rendite mit Volatilität erkaufen wollen, werden bei neuen ETFs von

Barclays (iShares), ETF Securities (ETFS) und Deutscher Bank (db x-trackers) fündig. Drei in Deutschland

neu gelistete iShares-Fonds beziehen sich auf Nebenwerte aus den USA, Japan und Asien. Der

iShares S&P Small Cap 600 enthält 450 US-Aktiengesellschaften mit einem Börsenwert zwischen 300

Millionen und zwei Milliarden Dollar. Der iShares MSCI Japan Small Cap umfasst 440 Nippon-Zwerge.

Der iShares MSCI Far East exJapan Small Cap enthält dagegen 360 Nebenwerte aus neun Ländern Asiens

mit Ausnahme Japans. Fondswährung ist bei allen drei ETFs der US-Dollar. Die jährlichen Gebühren

reichen von 0,4 Prozent für den US-Fonds über 0,59 Prozent beim Japan-Produkt bis zu happigen 0,74

Prozent beim Asien-Fonds. Zwei neue Fonds auf den Russell-2000-Index folgen der Wertentwicklung

der 2000 US-Aktien mit der niedrigsten Marktkapitalisierung. Anbieter dieser Fonds sind ETFS und db

x-trackers, jeweils für 0,45 Prozent Jahresgebühr. Zur Ergänzung bietet ETFS noch einen Fonds auf den

Russell-1000-Index, der rund 1000 US-Midcaps umfasst (0,35 Prozent p. a.). Noch heißer werden die

Wetten mit dem neuen iShares Emerging Markets Infrastructure. Dieser ETF investiert in die 30 größten

börsennotierten Infrastrukturunternehmen der Schwellenländer. Hongkong, Brasilien und Südkorea

sind im Fonds am höchsten gewichtet. Die jährliche Verwaltungsgebühr beträgt 0,74 Prozent.


Stiftungen: Wer haftet für Verluste?

Die Finanz- und Wirtschaftskrise bescherte auch den Portfolios

vieler Stiftungen starke Verluste. Doch wer haftet für diese Schäden,

und wie können weitere Pannen abgewendet werden? Diese

Frage stellt sich für Vorstand, Geschäftsführung und Stiftungsrat.

Die Gesetzesvorgaben sind eindeutig: Leitungs- und Aufsichtsorgane

haben die Pfl icht, das Stiftungsvermögen sorgfältig zu verwalten

und vor allem zu erhalten. Einbruchstellen für Haftungsfragen

ergeben sich aus speziellen beamtenrechtlichen Vorschriften, wie

§ 78 BBG. Beamte haften bei der Verletzung dienstlicher Pfl ichten

für Schäden gegenüber Dritten und dem Dienstherrn, allerdings

nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Übertragen geht es also

darum, ob Stiftungsrat und -vorstand die organisatorischen Anforderungen

an einen ordentlichen Geschäftsgang „Geldanlage“ geschaffen

haben. Dazu gehören qualifi ziertes Personal sowie angemessene

Kontrolle und Dokumentation.

Die Praxis zeigt, dass diese Anforderungen häufi g nicht erfüllt sind.

Leitungs- und Aufsichtsorgane verfügen oft selbst nicht über das

aktuelle fi nanzwirtschaftliche Know-how und verlassen sich in ihren

Entscheidungen zu sehr auf die Empfehlungen der Banken. Der

Kauf von komplexen Finanzprodukten, starres Festhalten an gewählten

Strukturen, verbunden mit der Strategie „Verluste aussitzen“,

belegen diese Aussage. In Krisenzeiten kann es kein „business

as usual“ geben; gefordert sind aktives Handeln und Risikomanagement.

Die Überprüfung der Anlagestrategie steht dabei im Mittelpunkt.

Aktuelle Erkenntnisse sind zu berücksichtigen, etwa das

Versagen starr diversifi zierter Anlagestrategien, veränderte Bonität

der Vertragspartner oder die Gestaltung des Controllings. Unabhängig

von der rechtlichen Haftung, stellt sich bei wesentlichen

Verlusten zudem die Frage der „moralischen Verantwortung“ der

Führungskräfte. Mögliche Fragen der Öffentlichkeit brauchen überzeugende

Antworten. Fazit: In der Krise gehören alle Strukturen

und Prozesse auf den Prüfstand. Besonders wichtig ist die kritische

Auseinandersetzung mit der Anlagestrategie. Nur so kann der Haftungsgefahr

begegnet werden. Martin Wambach

Möglicher Krisengewinner

Antizyklisch oder opportunistisch? Wie auch immer: Mit ihrem

neuen Hedge-Fonds-ETF beweist sich die Deutsche Bank erneut

als innovativer Indexfonds-Konstrukteur, der viel von der Zertifi -

katebranche gelernt hat. Der db x-trackers-DB-Hedge-Fund-Index-ETF

bietet als erster ETF weltweit liquiden und transparenten

Zugang zu Hedge-Fonds. Der neue ETF bildet die Entwicklung des

db-Hedge-Fund-Index nach. Dieser umfasst – ähnlich einem Dachfonds

– fünf Hedge-Fonds-Strategien. Zum Einsatz kommen dabei

ausschließlich Fonds, die auf der Hedge-Fonds-Plattform der

Bank verwaltet werden. Jeder dieser Hedge-Fonds durchläuft

nach Angaben von db x-trackers eine tägliche Risikoüberprüfung.

Die jährliche Verwaltungsgebühr des ETF beträgt 0,9 Prozent.

Neuer Stiftungsfonds

APRIL 2009

Der Ende 2008 von der Bad Homburger

Feri Finance AG aufgelegte

Dachfonds FundSelect Stiftungsvermögen

ist für Stiftungen

nahezu kostenfrei. Feri, Deutschlands

größter, bankenunabhängiger

Vermögensberater, verzichtet

auf Managementgebühren und

verlangt lediglich 0,2 Prozent jährliche

Verwaltungsgebühr zur Deckung

der Kosten. Der Fonds investiert

überwiegend in Anleihen und

andere Zinspapiere sowie in Aktien-

und Immobilienfonds. Renditeziel

ist eine Wertentwicklung, die 1,5

Prozentpunkte über der deutschen

Infl ation liegt. Zinsen und andere

Erträge werden einmal im Quartal

ausgeschüttet. Auch in anderer

Hinsicht unterstützt Feri die deutschen

Stiftungen: Einmal pro Jahr

ehren die Berater eine besonders

innovative Stiftung mit dem 25 000

Euro schweren Feri-Stiftungspreis.

In diesem Jahr geht er an die Martin

Görlitz Stiftung. Diese initiiert

und fördert Projekte, über die Kinder

und Jugendliche an nachhaltige

Energienutzung herangeführt werden.

„Mit dem Preis wollen wir auf

die Notwendigkeit von Stiftungen

und privatem Engagement in unserer

Gesellschaft aufmerksam

machen“, sagt Michael Stammler,

Vorstandschef von Feri Finance.

Kind: Preis für

Jugendarbeit der

Martin Görlitz Stiftung

7


Kostenlos für Leser des

Navigationshilfe

Welche Konsequenzen müssen Vermögens-Verantwortliche aus den Verwerfungen

der Finanz- und Wirtschaftskrise ziehen? Die erste Fachtagung des ETF-Magazins am

12. Mai in Köln hilft bei der Orientierung – kostenlos für Leser. In drei spannenden

Vorträgen analysieren renommierte Referenten die neuen Rahmenbedingungen und

zeigen, welche Strategien künftig Erfolg versprechen. Zum Auftakt erläutert der ehemalige

Außenminister Hans-Dietrich Genscher, mit welchen Veränderungen des Weltfi

nanzsystems wir künftig leben müssen. Andreas Fehrenbach, Pionier der deutschen

Indexfondsbranche, skizziert anschließend Anlagetaktiken der vergangenen Jahre und

zeigt, welche Konzepte sich auch in Zukunft bewähren dürften. Martin Wambach, Geschäftsführender

Partner beim Wirtschaftsprüfer Rödl & Partner, defi niert abschließend,

was gutes Asset-Management leisten muss und wie teure Pannen vermieden

werden. Veranstaltungsort ist die Kölner Niederlassung von Rödl & Partner im soeben

fertiggestellten Kranhaus 1 wenige Minuten entfernt vom Kölner Hauptbahnhof.

Kranhäuser in Köln:

Exklusiver Tagungsort,

kostenlos für Leser des

ETF-Magazins


Fachtagung in Köln am 12. Mai 2009

Antworten auf

die Finanzkrise

Lösungen für das internationale Finanzsystem

und transparente Geldanlagen

Programm:

14.30 Uhr Eintreffen der Teilnehmer (Erfrischungen)

15.15 Uhr Begrüßung

15.30 Uhr Hans-Dietrich Genscher: „Herausforderung

Globalisierung“, anschl. Fragen und Diskussion

16.30 Uhr Kaffeepause

17.00 Uhr Andreas Fehrenbach: „Anlageverhalten im Wandel

der Zeit“

17.30 Uhr Martin Wambach: „Finanzirrtümer vermeiden –

Anforderungen an zeitgemäßes Asset-Management“

18 Uhr Fragen und Diskussion

ab 18.30 Abendessen und Zeit für vertiefende Gespräche

mit den Referenten

Veranstaltungsort:

Kranhaus 1, Im Zollhafen 18, 50678 Köln

Anmeldekupon*

Verbindliche Anmeldung bis spätestens

27. April 2009 bei FOCUS-MONEY.

Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch ist die

Teilnehmerzahl auf 80 Personen begrenzt.

Bearbeitung nach Eingang.

per E-Mail: ETF@focus-money.de

per Fax: 0 89 / 92 50 – 36 10

Name

Organisation/Unternehmen/Kommune

Funktion

Straße

PLZ-Ort

E-Mail

Referenten

Hans-Dietrich Genscher

Bundesaußenminister und

stellvertretender Bundeskanzler a. D.

Andreas Fehrenbach

Geschäftsführer, ETFLab

*Die FOCUS Magazin Verlag GmbH übernimmt die Besteuerung sämtlicher Sachzuwendungen und geldwerter Vorteile, die mit dieser Veranstaltung

verbunden sind. Eine mögliche Belastung der Teilnehmer durch deutsche Ertragsteuer wird damit gemäß § 37 b EstG abgegolten.

Martin Wambach

Geschäftsführender

Partner, Rödl & Partner

9


Sanfter Anstieg

In der Rückrechnung wuchs das Vermögen

des Exchange Strategie Balance wesentlich

schwankungsärmer als eine ähnlich zusammengesetzte

Benchmark.

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10

Exchange Strategie Balance DWS

Entwicklung seit 1.1.2009

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Quelle: BV&P Vermögen AG

Router: Optimierung

von Allocation-Entscheidungen

mit statistischer

Prozesskontrolle

Benchmark

(75 % iBoxx 15+, 25 % Euro-Stoxx-50)

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Dachfonds

Vermögensverwalter

Stiftungen

Kommunen

A-Depot-

Manager

Kontrollierter

Prozess

In der Industrie sind Qualitätskontrollen seit Jahrzehnten

Standard. Stahlkocher, Chip-Hersteller oder

Autobauer überwachen und optimieren fortlaufend ihre

Fertigungsprozesse. Im Portfolio-Management fand

diese Prozesskontrolle bislang keine Anwendung. Jetzt

setzen zwei neue Dachfonds ebenfalls auf die Technik

aus der Realwirtschaft. Ähnlich wie Industrieunternehmen

verwenden der Exchange-Strategie-Defensiv-

DWS-Fonds und der Exchange-Strategie-Balance-

DWS-Fonds statistische Methoden zur Kontrolle des

Anlageerfolgs. Um die Kosten niedrig und die Transparenz

hoch zu halten, investieren beide Fonds zudem

ausschließlich in ETFs.

Der Exchange-Strategie-Defensiv-Fonds ist ein reiner

Rentenfonds, der ausschließlich in Geldmarktpapiere

und langlaufende Staatsanleihen aus dem

Euro-Raum investiert. Der Exchange-Strategie-Balance-

Fonds ist ein Mischfonds, der 75 Prozent des Vermögens

in Euro-Staatsanleihen und maximal 25 Prozent

in europäische Standardaktien investiert. Gesteuert

werden die Fonds von der Kemptener BV&P Vermögen

AG. „Beide Fonds wurden speziell für Anleger aufgelegt,

die Wert auf geringe Schwankungen und einen

regelmäßigen Cashfl ow legen, etwa Stiftungen, kommunale

Einrichtungen, Pensionsfonds oder Versicherungen“,

sagt BV&P-Vorstand Anton Vetter.

Ähnlich wie dies in der industriellen Fertigung

durch statistische Prozesskontrolle geschieht, werden

bei den beiden Dachfonds der Allgäuer die Allocation-

und Investmententscheidungen ständig durch

ein Kontrollsystem überwacht. Dadurch soll vor allem

die menschliche Fehlerquote minimiert werden. Weil

ein quantitativer Ansatz zum Einsatz kommt, erfolgt

dabei die Überwachung nach Aussage Vetters nicht

nur kontinuierlich und in gleichmäßigen Zeitabständen,

sondern vor allem losgelöst von subjektiven Eindrücken.

Oberstes Ziel der statistischen Prozesskont-


olle seien die nachhaltige Reduzierung der Volatilität

und die Vermeidung von Verlusten.

„Im Vergleich zu herkömmlichen Managementstilen

kann mit unserer Methode das Risiko deutlich reduziert

werden“, versichert Vetter. Das scheint zu klappen:

Das von BV&P verwendete Überwachungssystem

basiert auf Forschungsergebnissen des Department

of Statistical Science der Londoner Universität UCL.

Seit Oktober 2006 liefern die Wissenschaftler Risikokennzahlen,

mit denen auch die beiden DWS-Fonds

gesteuert werden. Beim Exchance Strategie Balance

(ISIN: DE000DWS0UF4) hätte deren Umsetzung nach

Angaben der DWS in den vergangenen zehn Jahren

zu einer jährlichen Durchschnittsrendite von 6,15 Prozent

bei einer Volatilität von 5,90 Prozent geführt. Die

Benchmark hätte dagegen im gleichen Zeitraum bei

höherer Volatilität nur um 5,61 Prozent p. a. zugelegt.

Bewährte Technik. In der industriellen Fertigung umfasst

die statistische Prozesskontrolle in erster Linie

die Prozessüberwachung, die Korrektur von Abweichungen

und die Verbesserung des Prozesses. Verwendet

werden statistische Methoden und Werkzeuge

wie Regelkarten, Histogramme, Wahrscheinlichkeitspapiere,

Fähigkeitsindizes, arithmetische Mittel und

Standardabweichungen. Ähnlich arbeitet die Investitionsprozess-Kontrolle

der britischen Wissenschaftler.

„Die UCL-Forscher identifi zierten die entscheidenden

Risikofaktoren der in Frage kommenden Anlageklassen

sowie deren Zusammenspiel“, erläutert Vetter. So

würden beispielsweise für europäische Aktien jetzt

jede Woche mehr als zehn Risikofaktoren überprüft.

Um den Anlageprozess in der Praxis messen

und überwachen zu können, verwendet BV&P ein

„2-Kom ponenten-Modell“. Der Fondsmanager entscheidet

dabei nur noch zwischen der Investition in eine

Sicherheitskomponente und in eine Wachstumskomponente.

Die Sicherheitskomponente besteht aus

Tagesgeld- und Geldmarktanlagen. Die Wachstumskomponente

kann sich dagegen grundsätzlich aus

den unterschiedlichsten Instrumenten zusammensetzen.

Zur kostengünstigen Diversifi kation und um das

ohnehin schon relativ komplexe System möglichst einfach

zu gestalten, wird dabei auf einen oder mehrere

Indexfonds zurückgegriffen.

Beim rentenmarktorientierten Exchange-Strategie-

Defensiv-Fonds sind das mehrere ETFs auf den iBoxx-

15-Jahre-Plus-Index. Dieser enthält Euro-Staatsanlei- ULI KÜHN

APRIL 2009

hen mit mehr als 15 Jahren Restlaufzeit. Beim Mischfonds

Exchange Strategie Balance kommt mit höchstens

25 Prozent Gewicht ein Indexfonds auf den Aktienindex

DJ-Euro-Stoxx-50 hinzu.

Für jeden einzelnen der von ihr defi nierten Risikofaktoren

hat BV&P obere und untere Schwellenwerte

festgelegt. Aus allen Risikofaktoren und ihren Abständen

zu den jeweiligen Grenzwerten errechnen die Allgäuer

einen Gesamtrisikofaktor. Dieser zeigt an, wann

nicht mehr in die Wachstumskomponente der Fonds

investiert werden darf, weil die relevanten Risiken zu

groß geworden sind. Als Konsequenz wird dann die

Wachstumskomponente reduziert und im Extremfall

sogar ganz abgebaut. Dann investiert der Fonds sein

gesamtes Vermögen nur noch in die Sicherheitskomponente

– so lange, bis sich die Risikofaktoren wieder

innerhalb der gewünschten Bandbreite bewegen.

Zu Jahresbeginn ergab sich durch dieses System für

den Mischfonds Exchange Strategie Balance folgende

Asset-Allocation: 15 Prozent des Vermögens waren in

langlaufende Euro-Staatsanleihen investiert. Weitere

15 Prozent steckten in europäischen Standard aktien,

repräsentiert durch jeweils einen iShares- und Lyxor-

ETF auf den DJ-Euro-Stoxx-50-Index. Die restlichen

70 Prozent des Fondsvermögens entfi elen auf ETFs auf

den Eonia-Index sowie auf Tagesgeld.

Verluste vermieden. Die wöchentliche Überprüfung

der Allocation zeigte dann jedoch am 9. Januar eine

deutliche Zunahme der Risiken sowohl für Euro-

Staatsanleihen als auch für europäische Standardaktien.

„Deshalb wurden Rentenquote und Aktienquote

jeweils auf null reduziert“, verrät Vetter. Auch

die nachfolgenden wöchentlichen Überprüfungen hätten

dem Fondsmanagement signalisiert, vorerst vollständig

in der Sicherheitskomponente zu verharren.

„Durch diese vorsichtige Anlagepolitik konnten die

ab der zweiten Januarhälfte eingetretenen Kursverluste

bei Staatsanleihen und Aktien dem Fonds nicht allzu

viel anhaben“, freut sich Vetter. Der Exchange-Strategie-Balance-Fonds

büßte in der Tat im Januar und Februar

2009 nur 0,85 Prozent seines Vermögens ein, während

der Index iBoxx-Euro-Sovereigns-15+ über vier

Prozent absackte und der Euro-Stoxx-50-Index sogar

um mehr als 20 Prozent in die Knie ging.

11


12

ETF-Markt

STARKES

WACHSTUM

Trotz Krise fl ießen weiter Milliarden in neue ETFs

Unglaublich groß: Wie

die Giraffe auf dieser

Fotomontage scheint der

ETF-Markt keine Wachstumsgrenze

zu kennen


Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

So hatte sie das wohl nicht gemeint. Noch im Februar

prognostizierte Analystin Deborah Fuhr im Interview

mit dem ETF-Magazin zunehmende Konsolidierung

auf dem ETF-Markt. Wenige Wochen später

steht ihr eigener Arbeitgeber zum Verkauf. Um ihre

Unabhängigkeit zu erhalten, will die britische Großbank

Barclays iShares abstoßen, ihre Sparte für börsengehandelte

Indexfonds. Bei dem Deal geht es um Milliarden.

Barclays Global Investors (BGI) ist mit seinen

iShares-Fonds der mit Abstand größte ETF-Anbieter

und verwaltet mit rund 320 Milliarden Dollar fast die

Hälfte aller weltweit in ETFs investierten Gelder.

Wer den Marktführer übernimmt, stand zum Redaktionsschluss

des ETF-Magazins noch nicht fest. Sicher ist

jedoch: Es dürfte sich lohnen. Der Markt für Indexfonds

ist einer der wenigen Bereiche der Finanzbranche mit

kräftigem Wachstum. „Immer mehr Anlegern gefallen

– doch die Anbieter werden weniger

diese transparenten und kostengünstigen Fonds; nach

den jüngsten Erfahrungen auch, weil ETFs kein oder

nur ein sehr geringes Emittentenrisiko bergen“, begründet

Rainer Riess, ETF-Chef der Deutschen Börse

AG, im Interview (s. S. 15). Er und andere Marktkenner

sind sich einig: In den kommenden Jahren fl ießen

weitere Milliarden in ETFs. Gleichzeitig wird das schon

jetzt reichhaltige Fondsangebot noch größer.

Die Krise macht den Trend besonders deutlich. „2008

war ein sehr gutes Jahr für Exchange Traded Funds“,

urteilt BGI-Analystin Fuhr. Während weltweit die Aktienmärkte

in die Knie gingen und das Vermögen traditioneller

Fonds rasant schrumpfte, schwoll das in Indexfonds

angelegte Vermögen an. Nach Daten des

Marktforschungsinstituts Strategic Insight sank 2008

der Nettozufl uss in aktive Investmentfonds um mehr

als 200 Milliarden Dollar, während bei ETFs der Nettozufl

uss in etwa um den gleichen Betrag anstieg. Ende

APRIL 2009

2008 waren nach den Berechnungen von Deborah Fuhr

rund um den Globus 711 Milliarden Dollar in ETFs investiert.

Damit schrumpfte das verwaltete Vermögen

2008 zwar um elf Prozent, doch angesichts der massiven

Verluste an den Aktienmärkten war dieser leichte

Rückgang ein Zeichen kräftiger Mittelzufl üsse. Gemessen

am MSCI-Welt-Aktienindex, sank 2008 das globale

Aktienvermögen um 42 Prozent. Parallel zu den Mittelzufl

üssen stieg 2008 auch die Zahl der angebotenen

ETFs. Zum Jahresende registrierte Fuhr 1590 Fonds,

das waren 472 oder 36 Prozent mehr als Ende 2007.

Der europäische ETF-Markt entwickelte sich noch dynamischer.

Dort erhöhte sich das Ende 2008 in ETFs investierte

Vermögen um elf Prozent auf knapp 143 Milliarden

Dollar – während der Aktienindex MSCI-Europe

auf Dollar-Basis um 48 Prozent nach unten rauschte.

Die Anzahl der an europäischen Börsen gelisteten ETFs

stieg 2008 sogar um 49 Prozent auf 632 Fonds. Im Januar

und Februar 2009 setzte sich die Aufwärtsbewegung

nahezu ungebremst fort. Und auch in Europa

transferierten Anleger offensichtlich massiv Geld von

aktiven in passive Fonds. Nach Angaben der Marktforscher

von Lipper Feri sanken 2008 die Nettomittelzufl

üsse der europäischen Fonds um 354 Milliarden Euro,

während die Zufl üsse in europäische ETFs um 55 Milliarden

Euro anschwollen.

Der Boom geht weiter. Bis zum Jahr 2011 verdreifacht

sich das weltweit in ETFs investierte Vermögen,

schätzt BGI-Analystin Fuhr. Nach ihrer Rechnung werden

dann zwei Billionen Dollar in Indexfonds angelegt

sein. In Europa hält sie allein in diesem Jahr einen

40-prozentigen Anstieg der Assets für möglich.

Für den deutschen Markt kommt die Berliner Steinbeis

Hochschule zu einem ähnlichen Ergebnis. Die

Wissenschaftler prognostizieren, dass sich das hierzulande

angelegte ETF-Vermögen mit jährlichen Wachstumsraten

von mindestens 30 Prozent bis 2011 mehr als

verdoppelt auf dann 176 Milliarden Euro. Die Voraussage

der Berliner basiert zu guten Teilen auf einer

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13


ETF-Markt

von ihnen durchgeführten Umfrage unter 124 deutschen

institutionellen Investoren. 77 Prozent der Befragten

setzen bereits passive Anlageinstrumente ein,

zumeist ETFs. Derzeit haben sie jedoch im Schnitt erst

2,9 Prozent ihres Vermögens in ETFs investiert. In den

nächsten drei Jahren werde sich die Quote jedoch auf

7,5 Prozent erhöhen, erwarten die Forscher.

Geldwerte Vorteile. Nach Einschätzung der Berliner

mögen Geldprofi s passive Produkte vor allem aus

zwei Gründen. Erstens wissen sie, dass die Wahrscheinlichkeit

gering ist, durch aktives Portfolio-Management

den Markt zu schlagen. Zweitens setze sich

die Erkenntnis durch, dass in erster Linie die Asset-Allocation

über den Anlageerfolg entscheidet und nicht

einzelne Aktien oder Anleihen. BGI-Analystin Fuhr

kennt weitere Wachstumsgründe. „Veränderte gesetzliche

Vorschriften begünstigen weltweit den Einsatz

von ETFs“, sagt Fuhr. Dadurch könnten etwa Fonds

oder Versicherungen größere Teile ihres Anlagevermögens

in Indexfonds packen. Gleichzeitig sei in Großbritannien

und den USA die Honorarberatung auf dem

Vormarsch, zum Teil ebenfalls auf Grund neuer Richtlinien.

Anlageberater seien nun weniger auf Provisionen

der Fondsgesellschaften angewiesen und könnten eher

provisionsfreie Indexfonds empfehlen.

Börsen, Index- und ETF-Anbieter werden nach Fuhrs

Einschätzung den Boom zusätzlich anheizen – indem

sie weitere Handelsplattformen eröffnen und attraktive

neue Indizes und Fonds kreieren. Bereits heute warten

nach Fuhrs Recherchen über 600 neue ETFs auf die

Zulassung durch die Aufsichtsbehörden. Vor allem im

Starke Konzentration

Auf die drei größten Anbieter entfallen 77 Prozent

des in europäischen ETFs verwalteten Vermögens.

26 kleinere Häuser teilen sich den Rest

des gut 100 Milliarden Euro großen Kuchens.

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iShares

Sonstige

Commerzbank ���

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ETFlab Investment ���

Quelle: Barclays Global Investors

Lyxor Asset

Management

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Credit Suisse Asset

��� Management

Bereich der Zins-ETFs sehen Fuhr und die Steinbeis-

Forscher trotzdem noch gute Chancen für neue Fonds.

Nach Ansicht der Berliner erreicht die ETF-Märkte jetzt

auch die nächste Produktgeneration. Fonds-Wrapping

nennen sie die Forscher. Dabei werden ETFs als Mantel

für unterschiedliche Finanzanlageprodukte verwendet,

die bisher etwa als Zertifi kat emittiert wurden.

Einher geht das Marktwachstum mit einer Konsolidierung

auf der Anbieterseite. Schon jetzt beherrschen

wenige Große den Markt. So liegen in Europa 77 Prozent

des verwalteten Vermögens bei den drei größten

Anbietern iShares, Lyxor und db x-trackers (s. Grafi k

unten). Die Hälfte der europäischen Anbieter schlägt

sich dafür mit weniger als 100 Millionen Euro verwaltetem

Vermögen durch. Im reiferen und vielmal so großen

US-Markt ist die Konzentration noch krasser: Die

beiden größten Anbieter iShares und State Street kontrollieren

knapp 80 Prozent des gesamten ETF-Vermögens.

Dennoch scheint auf beiden Seiten des Atlantiks

die Verdichtung zuzunehmen. „Vor allem 1-Produkt-

Anbieter werden verschwinden“, prognostiziert Fuhr.

Doch nicht nur diese. So verabschiedete sich erst im

Februar der US-Finanzkonzern Northern Trust, der immerhin

33 Milliarden Dollar in 17 Fonds unter Verwaltung

hatte. Auf die von den überlebenden Anbietern

verlangten Verwaltungsgebühren scheint sich die Konsolidierung

jedoch nicht auszuwirken. Im Gegenteil:

Mit jährlichen Gebühren von nur noch 0,12 Prozent

markieren Anbieter wie Comstage neue Tiefpunkte.

Neue Favoriten

ULI KÜHN

Nach wie vor steckt das meiste Geld in Aktien-

ETFs. Doch 2008 stieg das Vermögen der Zinsfonds

kräftig an. Ebenfalls stark fi el das Wachstum bei

ETFs aus, die auf fallende Aktienmärkte setzen.

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Quelle: Barclays Global Investors


Interview Rainer Riess

Managing Director, Deutsche Börse AG

Der ETF-Markt konnte bislang von der Finanzmarktkrise profi tieren. Wird

es in dieser Richtung weitergehen?

Ich sehe ein sehr großes Wachstumspotenzial. Immer mehr Anlegern gefallen

diese transparenten und kostengünstigen Fonds; nach den jüngsten

Erfahrungen auch, weil ETFs kein oder nur ein sehr geringes Emittentenrisiko

bergen. Trotz Finanzkrise investieren Anleger deshalb weiter kräftig

in ETFs. Das sieht man an den weltweit hohen Mittelzufl üssen, aber

auch an unseren Daten. Das Handelsvolumen der in unserem XTF-Segment

gehandelten ETFs stieg 2008 auf den Rekordumsatz von 10,3 Milliarden

Euro. Im Dezember kamen zwölf Prozent aller Xetra-Umsätze aus

dem ETF-Handel. Auch das ist ein Rekord.

Inzwischen notieren mehr als 400 ETFs an Xetra. Gibt es bei dieser Menge

überhaupt noch Spielraum für neue Produkte?

Es werden weiterhin neue Fonds an den Markt kommen, unter anderem

über neu von uns entwickelte Indizes. Nach ETFs auf die großen Blue-

Chip-Indizes, Schwellenländer und Sektoren werden jetzt immer speziellere

Fonds entwickelt, etwa Short- oder Rohstoff-ETFs. Diese Entwicklung

wird anhalten, wenngleich die großen Umsätze nach wie vor bei den

klassischen ETFs bleiben, etwa auf Dax oder Euro-Stoxx. Derzeit scheint

sich übrigens das Interesse der Anleger in Richtung Zins- und Geldmarkt-

ETFs zu verschieben. 2007 waren im Durchschnitt 93 Prozent des Kapitals

in Aktien-ETFs angelegt. Im Dezember 2008 betrug der Anteil nur

noch 62 Prozent.

Wie repräsentativ sind denn die Börsendaten für den gesamten ETF-

Markt? Ein großer Teil des Handels fi ndet doch außerbörslich statt.

Wir schätzen, dass etwa die Hälfte des Geschäfts über die Börse abgewickelt

wird. Leider gibt es keine genauen Reporting-Zahlen wie bei Aktien.

Dort liegt der außerbörsliche Anteil bei 25 Prozent. Im ETF-Handel

werden vor allem sehr große Aufträge im Telefonhandel abgewickelt, um

Marktpreisbewegungen zu vermeiden. Wir halten diese Sorgen teilweise

für übertrieben. Unser System kann auch große Tickets verdauen. Insgesamt

bleibt der Börsenhandel die Referenzquelle für den Gesamtmarkt.

Viele Investoren bevorzugen den Börsenhandel wegen seiner höheren

Transparenz und weil sich die Börse um das Clearing kümmert und dadurch

mögliche Kontrahentenrisiken minimiert.

Was tun Sie, um die Attraktivität des Bösenhandels zu steigern?

Vereinfacht gesagt, versuchen wir in erster Linie, die Liquidität hochzuhalten

und natürlich einen höchst effi zienten Handel zu bieten. Das

gelingt uns durch den ständigen Ausbau unserer Technik und unseres

Distributionsnetzwerks. Aktuell sind an Xetra über 250 Handelsteilnehmer

mit mehr als 5000 Händlern in 20 Ländern angeschlossen. Darüber

hinaus haben wir hohe Anforderungen bezüglich der Qualität unserer

Market-Maker. Diese stellen möglichst oft möglichst nah beieinanderliegende

An- und Verkaufspreise. Bei den meisten ETFs bewerben

sich sogar mindestens zwei Market-Maker um die Aufträge der Anleger.

Dass sich unsere Bemühungen lohnen, sehen Sie unter anderem

daran, dass Xetra mit 40 Prozent Marktanteil die mit Abstand führende

ETF-Börse in Europa ist.

15


16

Weltwirtschaft

New Yorker Börse: Die

schlimmste Krise der Weltwirtschaft

seit dem Zweiten

Weltkrieg. Worauf sich

Anleger einstellen müssen


Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

DAS

LEBEN

Weltweite Rezession – Lichtblicke für Deutschland

Die Schwarzmaler haben Hochkonjunktur: Von tiefer,

mehrjähriger Rezession über Hyperinfl ation,

Bankenpleiten und ein Auseinanderbrechen des Euro

bis hin zu Handelskriegen wegen der protektionistischen

Aufl agen mancher Länder reichen die Schreckensszenarien,

die derzeit rund um den Globus im

Umlauf sind. Doch wird es wirklich so kommen? Klar

ist: Die Welt steckt in einer Wirtschaftskrise, die alle

Regionen erfasst – der schlimmsten seit 1945. Mit entsprechenden

Folgen für Arbeitsmarkt und Börse. Doch

blickt der Beobachter über die schwere Krise hinaus,

APRIL 2009

Hyperinfl a tion“ in ihre Überlegungen miteinbeziehen,

warnt der Ökonom. „Obwohl das nicht unser Hauptszenario

ist, kann das Risiko einer Hyperinfl ation nicht

weiter locker übergangen werden“, mahnt Fels.

Das Problem: „Es gibt keine wirtschaftswissenschaftlichen

Modelle für solche Extremfälle, wie wir sie in

den vergangenen Monaten erlebten“, stellt Edmund

Phelps fest. Der Nobelpreisträger warnt: „Wenn sich

die Krise verschlimmert, muss der Staat immer mehr

Aufgaben übernehmen.“ Langfristig schwäche das die

Innovationsfähigkeit der Wirtschaft. „Ein großer Teil

DANACH

erkennt er, dass Deutschland hervorragend positioniert

ist. Dies kommt aber erst dann zum Vorschein, wenn

sich der Nebel lichtet.

„Sogenannte Schwarze-Schwäne-Schocks – verheerende

Auswirkungen, schwer vorherzusagen und

scheinbar sehr selten – treten öfter auf als gemeinhin

angenommen“, analysiert Joachim Fels, Chef des globalen

Volkswirtschaftsteams bei Morgan Stanley. Angesichts

der massiven weltweiten Leitzinssenkungen

und der billionenschweren Konjunkturprogramme

sollten Anleger sehr hohe Infl ation „oder sogar eine

des Kapitals, das normalerweise für Innovationen zur

Verfügung steht, fl ießt nun in Staatsanleihen“, sagt

Phelps. Das sei aber nicht nur eine Folge der Finanzkrise.

Zwischen 1991 und 2000 habe es in den Vereinigten

Staaten durchschnittlich rund 350 Börsengänge

im Jahr gegeben. Zwischen 2001 und 2008 lag die

Zahl nur noch bei gerade einmal 50 Börsengängen,

rechnet Phelps vor.

Die Anleger spüren die Folgen von Wirtschafts- und Finanzkrise

schmerzhaft: 50 Billionen Dollar (!) – eine unvorstellbare

Summe. So viel Vermögen vernichtete

›››

17


Weltwirtschaft

Horrende Verluste

Seit Sommer 2007 verloren Aktionäre mehr als 30

Billionen Dollar. Unter Hinzurechnung weiterer

Vermögensschäden vernichtete die Krise bislang

sogar schätzungsweise 50 Billionen Dollar. Der

Aufschwung der vergangenen fünf Jahre ist damit

zunichtegemacht – und die Aussichten bleiben

bescheiden. Solange sich die Weltkonjunktur

nicht ändert, dürfte es für die Aktienkurse schwierig

werden, nachhaltig nach oben zu drehen.

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Weniger Wachstum

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2009 wird die Weltwirtschaftsleistung um ein Prozent

sinken“, sagt Norbert Walter, Chefsvolkswirt

der Deutschen Bank. Seit dem Jahr 1945 expandierte

die Weltwirtschaft – und zwar Jahr für Jahr.

Vor allem die Wachstumsraten in den klassischen

Industrieländern und -regionen werden dieses

Jahr kräftig schrumpfen.

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Quellen: Bloomberg, IWF

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die Finanzkrise weltweit, schätzte jetzt die Asiatische

Entwicklungsbank. Und das dürfte noch nicht alles gewesen

sein, warnt der renommierte Schweizer Hedge-

Fonds-Manager Felix Zulauf. Unter vier Augen zeigen

sich auch andere renommierte Fachleute deutlich

pessimistischer als in der Öffentlichkeit: „Wenn Obama

mit Protektionismus Ernst macht, stürzt der Dollar

ins Bodenlose!“, hört man dann. Oder: „Auch China

fällt in eine Rezession!“ Sogar: „Das Finanzsystem ist

gescheitert!“, „Der Kapitalismus ist am Ende!“, „Die

Demokratie ist gefährdet!“.

Zu wenig, zu langsam. Börsen- und Wirtschaftsexperten

scheinen immerhin davon auszugehen, dass Regierungen

und Notenbanken mit ihrer Zins- und Fiskalpolitik

eine Wirtschaftskrise im Ausmaß von 1929

verhindern können. So zeigt sich etwa Nobelpreisträger

Phelps zuversichtlich, dass es US-Notenbankchef

Ben Bernanke tatsächlich ernst meint mit seinem Versprechen:

„Wir werden eine Defl ation um jeden Preis

verhindern.“ Deswegen rechnet Phelps auch eher mit

Infl ation als mit Defl ation. Andere Experten sind davon

noch nicht überzeugt. „Es ist naiv zu meinen, eine

quantitative Lockerung der Geldpolitik und fi skale

Konjunkturpakete könnten eine wirtschaftliche Erholung

bewirken“, warnt etwa Nouriel Roubini im Interview

(ab S. 21). Der Wirtschaftsprofessor aus New York,

der bisher mit seinen Prog nosen meist Recht behielt,

spricht von der „ersten global synchronisierten Rezession

seit 50 Jahren“ und sieht die Gefahr einer mehrjährigen

Stag nationsphase nach japanischem Vorbild.

Nach seiner Einschätzung wird weltweit zu wenig, zu

langsam und zu wenig koordiniert gehandelt. Dabei

sei jetzt ein radikaler Umbau des gesamten Finanzsystems

notwendig.

„Wir erwarten, dass die Weltwirtschaft dieses Jahr

praktisch stillsteht“, sagt Olivier Blanchard vom Internationalen

Währungsfonds (IWF). Der Chefökonom erwartet

2009 nur noch ein globales Wachstum von 0,5

Prozent – das ist der geringste Zuwachs seit mehr als

64 Jahren. Trotz der katastrophalen Aussichten sieht

Blanchard jedoch Licht am Ende des Tunnels. „Bereits

im kommenden Jahr gehen wir von einer Erholung

der Weltwirtschaft aus, die im besten Fall schon

Ende 2009 beginnen könnte“, so der IWF-Volkswirt.

Voraussetzung für das globale Comeback sei jedoch,

dass die weltweiten fi nanzpolitischen Maßnahmen der

Notenbanken und Regierungen greifen. Zugleich müsse

sich der US-Immobilienmarkt wieder stabilisieren.

Dann könnten 2010 die Industrieländer um ein Prozent,

die Weltwirtschaft um drei Prozent und Schwellenländer

wie Brasilien, Russland, Indien und China um fünf

Prozent wachsen. „Die Krise ist vor allem eine

›››


19

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RENDITE

NACH

MASTERPLAN

Mit ETFlab den ganzen Index kaufen:


Weltwirtschaft

Vertrauenskrise. Dass Konsumenten und Unternehmen

ihre Ausgaben zurückfahren, liegt an einem Vertrauensverlust

und einer Haltung, die sie erst einmal abwarten

lässt“, meint Blanchard.

Sinkende Ausgaben ausländischer Unternehmen

spürt vor allem ein Staat: der Exportweltmeister

Deutschland. „Die Verschlechterung des außenwirtschaftlichen

Umfelds hat den für die deutsche Wirtschaft

äußerst wichtigen Export massiv getroffen“,

schreibt Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen

Bank, in seiner Studie „Deutsche Wirtschaft in stürmischer

See“. Wegen dieses Tiefschlags für die Exportnation

Nummer eins werde die deutsche Wirtschaftsleistung

2009 um 2,5 Prozent sinken – der

mit Abstand größte Rückgang der Nachkriegszeit.

Noch skeptischer ist der Chef des Münchner Ifo-Instituts

Hans-Werner Sinn: „Auch für 2010 sehen wir

keinen Aufschwung.“

Von der weltweiten Sturmfront lassen sich jedoch

nicht alle einschüchtern. „Die Bundesrepublik ist von

den ursprünglichen Krisenursachen verschont geblieben“,

sagt DekaBank-Volkswirt Andreas Scheuerle.

Hierzulande habe es keine Immobilienblase und keinen

Kreditboom gegeben. Das Gegenteil sei der Fall:

„Deutschland hat in den vergangenen Jahren seine

industrielle Stärke ausgebaut und nicht wie andere

Länder ein hochriskantes Finanzsystem gezüchtet“, so

Scheuerle. Gleichzeitig hätten die Unternehmen ihre

Wettbewerbsfähigkeit verbessert, während die Politiker

die Wirtschafts- und Sozialreformen vorantrieben.

Darüber hinaus punkte die Bundesrepublik mit einer

qualitativ hochwertigen Produktpalette, einem hohen

Weltmarktanteil beim Export und gesunden Bilanzen

des robusten Unternehmenssektors. „In der nächsten

globalen Erholung werden sich genau diese Entwicklungen

auszahlen, und die deutschen Unternehmen

werden überdurchschnittlich stark profi tieren“, macht

Scheuerle Mut.

Hoffen auf später. Kurzfristig dürften die Exporte jedoch

einbrechen – und zwar gewaltig. Die Deutsche

Bank erwartet 2009 einen Rückgang der Ausfuhren

um acht Prozent, die Bundesregierung geht sogar von

einem Minus um knapp neun Prozent aus – dabei

sind die protektionistischen Maßnahmen einiger Regierungen

noch nicht einmal berücksichtigt. Der erste

Exportrückgang seit 16 Jahren steht bevor. Trotz der

schwachen Exporterwartungen – die Anfang 2009 auf

den niedrigsten Stand seit 33 Jahren fi elen – bleibt

Anton Börner einigermaßen gelassen. „Ab dem Sommer

wird die deutsche Exportwirtschaft von den riesigen

Konjunkturprogrammen weltweit profi tieren“,

prophezeit der Präsident des Bundesverbands des

20

Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA). „Unseren

Titel als Exportweltmeister werden wir auch dieses

Jahr wieder erfolgreich verteidigen, weil China einen

noch größeren Rückgang hinnehmen muss. Die Folge

ist, dass Deutschland seinen hohen Weltmarktanteil

beim Export halten, wenn nicht sogar noch ausbauen

kann“, so Börner. 2008 konnten die deutschen Unternehmen

zum sechsten Mal den Titel verteidigen und

Waren im Wert von mehr als einer Billion Euro über die

Grenzen schicken.

Die Analysten der Deutschen Bank machen sich unterdessen

auch Sorgen um die deutsche Binnenwirtschaft.

Wegen der zunehmenden Unsicherheit und eines

kräftigen Beschäftigungsabbaus dürfte der private Verbrauch

mehr oder weniger stagnieren. Ganz anders

schätzt BGA-Präsident Börner die Lage der Inlandskonjunktur

ein. „Auf Grund des milliardenschweren Konjunkturpakets

wird die Binnenkonjunktur wieder an

Fahrt gewinnen“, so Börner. Seine Rechnung scheint

aufzugehen: „Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise

sind beim Verbraucher noch nicht angekommen,

und die Konsumstimmung zeigt sich über die

letzten Monate hinweg erstaunlich widerstandsfähig“,

meint Klaus Wübbenhorst, Chef der Nürnberger Gesellschaft

für Konsumforschung (GfK). Trotz der Turbulenzen

steigt der Konsumklima-Index.

Neuer Schuldenberg. Die 80 Milliarden Euro schweren

deutschen Konjunkturpakete haben allerdings auch ihren

Preis. Die Neuverschuldung wird 2009 und 2010 bei

etwa drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts und damit

gefährlich nah an der im europäischen Stabilitätspakt

vorgesehenen Obergrenze liegen. 2010 dürfte die

Marke bereits gerissen werden. Dann dürfte die Neuverschuldung

bei etwa vier Prozent der Wirtschaftsleistung

(Bruttoinlandsprodukt) liegen.

Steigende Arbeitslosenzahlen können die Konjunkturpakete

bislang ebenfalls nicht verhindern.

Doch auch in diesem Punkt macht DekaBank-Ökonom

Scheuerle Mut. Zwar kämen mit der Krise neue

Herausforderungen auf den deutschen Arbeitsmarkt

zu, doch sei dieser mittlerweile so gut gerüstet, dass

der Rückgang der Beschäftigtenzahlen milder ausfallen

werde als in früheren Abschwungphasen. Auch

die Bundeskanzlerin bemüht sich um Optimismus:

„Dies ist keine Krise der wirtschaftlichen oder sozialen

Grundstrukturen der Bundesrepublik. Unsere Wirtschaft

ist stark und wettbewerbsfähig, unser Sozialsystem

ist stabil. Im Kern ist unser Land gesund“, urteilt

Angela Merkel.

ANDREAS HASLAUER/MIKA HOFFMANN


Interview Nouriel Roubini

Wirtschaftsprofessor an der Universität New York

Sie hatten bislang mit Ihren Horrorprognosen meist

Recht. Wären Sie nicht lieber falsch gelegen?

Natürlich, in dem Sinn, dass es keine Krise gegeben

hätte. Leider sind die Gefahren noch immer immens:

wirtschaftlich, sozial und politisch. Inzwischen

geht es nicht mehr nur um Hypotheken schlechter Kreditnehmer,

sondern um erstklassige Schuldner, um Unternehmensanleihen,

gewerbliche Immobilien, Kreditkarten, Autoschulden,

Studentenkredite, Kreditderivative und so weiter. Allein

in den USA könnten die Verluste auf 3,6 Billionen Dollar ansteigen. Und

es kommt noch schlimmer: In der Rezession werden die Kreditausfallraten

steigen. Aber ich bin kein Dauerpessimist: Sobald ich Zeichen für

eine Erholung sehe, werde ich das sagen.

Worauf müssen wir uns für die Gesamtwirtschaft einstellen?

Es ist eine Illusion zu denken, dass wir bereits im zweiten Halbjahr wieder

positive Wachstumsraten in den USA sehen werden. 2010 könnten

wir in den USA wieder ein Wachstum in Höhe von rund einem Prozent

bekommen. Aber das wird sich zunächst weiterhin wie eine Rezession

anfühlen. Erst im zweiten Halbjahr 2010 wird sich das US-Wachstum

in Richtung des langfristigen Trends bewegen. Ich prognostiziere eine

U-förmige Rezession, die 24 Monate dauert – mit dem Risiko einer

L-Form: einer mehrjährigen Stagnationsphase nach japanischem Vor -

bild –, wenn Politik und Zentralbanken nicht schnell und entschlossen

handeln. Die Wahrscheinlichkeit dafür steigt – und das wäre schmerzhaft

für die US-Wirtschaft und die Welt, denn wir erleben die erste global

synchronisierte Rezession seit 50 Jahren.

Tun US-Notenbank und US-Regierung genug gegen die Krise?

Es hat einige Zeit gedauert, aber seit etwa sechs Monaten tut die US-Zentralbank

alles, was in ihrer Macht steht. Man kann aber nicht die demokratischen

Entscheidungsprozesse umgehen und der Fed die gesamte

Last der Lösung der Probleme aufbürden. Es ist zudem naiv zu meinen,

eine quantitative Lockerung der Geldpolitik und fi skale Konjunkturpakete

könnten eine wirtschaftliche Erholung bewirken. Es wird insgesamt

zu wenig, zu langsam und zu wenig koordiniert gehandelt. Ein

radikaler Umbau des gesamten Finanzsystems ist notwendig.

Wie muss solch ein Umbau aussehen?

Ein großer Teil der Verbraucher in den USA, aber auch in Großbritannien

ist pleite. Sie sind „over-shopped“. In den USA muss die Sparrate wieder

auf sechs bis acht Prozent steigen. 2,2 Milliarden Inder und Chinesen

konsumieren ein Sechstel von dem, was die Amerikaner konsumieren.

Wenn die US-Verbraucher keine Kredite bekommen, werden sie auch

nichts konsumieren. In den USA geht es um zehn bis 15 Millionen überschuldete

Hausbesitzer. Wenn Sie die alle individuell behandeln, brauchen

Sie fünf bis zehn Jahre. Wenn der US-Immobilienmarkt grundlegend

saniert werden soll, braucht es einen Schuldenerlass auf breiter Basis –

um den Preis, dass Verträge gebrochen werden müssen. ›››

21


22

Interview

Wer soll das fi nanzieren?

Ein Beispiel: Ist der Wert eines Hauses von 100 auf

70 gefallen, bedeutet das, dass der Besitzer sich seine

Hypothek nicht mehr leisten kann; es kommt zu einer

Zwangsversteigerung. Die Hypothek muss auf 70 Prozent

abgesenkt werden, mit einem festen Zinssatz. Das können

sich die meisten Hausbesitzer leisten. Die Bank würde 85 Prozent

bekommen, der Staat trägt den Rest. Die „Subvention“ von 15 Prozent

ist zwar teuer, aber bezahlbar. Geht man von 3,5 Billionen Dollar notleidender

Hypotheken aus, wären 15 Prozent davon rund 230 Milliarden.

Die Kosten würden also zwischen der Regierung, den Banken und den

Hausbesitzern aufgeteilt.

Reicht das, um die amerikanischen Banken zu retten?

Im Finanzsystem muss aufgeräumt werden. Die US-Banken sind praktisch

zahlungsunfähig. Banken und Broker haben Verluste und Abschreibungen

in Höhe von 1,8 Billionen Dollar in den Büchern, bei einem Eigenkapital

von 1,4 Billionen. Sie sind selbst nicht mehr in der Lage, mit einer

gewissen Sicherheit Geld zu verleihen. Die Banken werden keine Kredite

vergeben, wenn man sie nicht dazu zwingt. Dabei muss getrennt werden:

in potenziell solvente Banken, die überleben können, und die anderen, die

geschlossen werden müssen.

Ist eine Bad Bank die Lösung?

Die Rettung der Banken wird höchst kompliziert. Es gibt unterschiedliche

Modelle: das Verstaatlichungsmodell oder das Modell, den Banken nur Kapital

zu geben, oder die Lösung, eine übergeordnete Bank zu schaffen, die

die notleidenden Anlagen übernimmt. Es gibt auch das Modell, dass jede

einzelne Bank ihr Geschäft in eine „Good“ und eine „Bad Bank“ aufspaltet.

Die richtige ist meiner Meinung nach die schwedische Herangehensweise:

übernehmen, nationalisieren, sanieren und dann wieder an den privaten

Sektor verkaufen. Das wäre besser als das, was derzeit geschieht:

einige Garantien, einige notleidende Anlagen aufkaufen, Kapital zur Verfügung

stellen. Wenn Sie an den Markt glauben, müssen Sie verstaatlichen

– so paradox das klingt. Sonst besteht das Risiko, dass wie in Japan

„Zombie-Banken“ entstehen, die eigentlich nicht überlebensfähig

sind. Die Kosten müssen aufgeteilt werden zwischen dem Staat, den Banken

und den Aktionären.

Kommen die USA oder Europa schneller aus den Problemen?

Einige argumentieren, die USA wird sich zuerst erholen – nach dem Motto:

fi rst in, fi rst out. Aber auf Grund der großen Ungleichgewichte an den

Finanzmärkten und in der Volkswirtschaft bin ich nicht dieser Meinung.

Die Grundvoraussetzungen für die Europäer waren besser: Die Sparraten

waren nicht so extrem niedrig, und es gab keine Auslandsverschuldung.

Aber die Reaktionen der Regierungen und der Zentralbanken waren

langsamer. Da rüber hinaus leidet Europa unter Strukturproblemen.

Jetzt sieht es so aus, als ob Europa genauso betroffen ist.


Was heißt das für den Dollar-Kurs?

Der Euro wird sich langfristig in einer Spanne zwischen 1,30 und 1,40

Dollar bewegen. Kurse über diesem Niveau waren für die Mitglieder

der Europäischen Währungsunion schon nicht zu ertragen, als sie sich

noch im wirtschaftlichen Aufschwung befanden. Umgekehrt können die

Vereinigten Staaten einen schwächeren Dollar nicht schultern. Allerdings

gilt: Der Wert des Euro wird vom schwächsten Glied in der Kette

bestimmt werden.

Können sich die Emerging Markets von der Krise abkoppeln?

Das Wachstum in den Schwellenländern ist von rund sieben auf zwei Prozent

gefallen. Das ist eine harte Landung. China weist für das vierte Quartal

zwar noch ein Wachstum von 6,8 Prozent aus. Aber die Zahl ist nicht

aussagekräftig. Auch wenn China dieses Jahr um fünf Prozent wächst,

reicht das nicht. China muss jedes Jahr zehn Millionen arme Bauern in

die Städte bringen – da brauchen sie zehn Prozent Wachstum. In Korea

schrumpft das Bruttoinlandsprodukt mit einer Jahresrate von 20 Prozent,

in Singapur um 15 Prozent. Daran kann man ermessen, was in China

wirklich passiert. Osteuropa droht in einer Finanzkrise zu versinken. Die

harte Landung in den Schwellenländern wird zur Folge haben, dass die

Rohstoffpreise noch einmal um 15 bis 20 Prozent sinken. Öl wird dieses

Jahr zwischen 30 und 40 Dollar bleiben.

Wie wird sich der Aktienmarkt entwickeln?

Ich bin pessimistisch für US-Aktien. Der S&P-500 kann durchaus deutlich

unter die 700-Punkte-Marke absacken, bevor wir eine Erholung sehen

– und es besteht das Risiko, dass es noch weiter nach unten geht. Die

Nachrichten in den kommenden Wochen und Monaten werden schrecklich.

Monatlich könnten in den USA 500 000 bis 600 000 Arbeitsplätze

verloren gehen. Die Schätzungen für die Gewinne der S&P-500-Unternehmen

sind naiv. Für dieses Jahr erwartet die Mehrheit der Analysten

immer noch einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Ich rechne mit 50 bis

60 Dollar. Nehmen Sie 60 Dollar bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von

zwölf. Dann kommen Sie auf 720 Punkte. Nehmen Sie 50 Dollar und ein

KGV von zehn, dann liegen Sie schon bei 600 Punkten.

Sehen Sie denn nirgends irgendeinen Hoffnungsschimmer?

Ein Hoffnungsschimmer ist Barack Obama. Er ist intelligent und könnte

einen Stimmungsumschwung bewirken. Er hat mit Larry Summers

und Tim Geith ner ein brillantes Team um sich geschart. Aber es wird

Zeit brauchen.Wir müssen das System reformieren. Wir können uns in

Zukunft nicht mehr Blasen in einer solchen extremen Größe und Häufi

gkeit leisten. Das gefährdet die Globalisierung und letztlich die freie

Marktwirtschaft.

Welche Signale werden das Ende der Rezession kennzeichnen?

Die amerikanischen Verbraucher spielen letztendlich die entscheidende

Rolle für die Konjunktur. Erst wenn in den USA die Konsumausgaben

wieder nachhaltig steigen und der Verlust von Arbeitsplätzen in der derzeitigen

Größenordnung gestoppt werden kann, dürfen wir auf eine

Entspannung der Lage hoffen. HF

23


24

Infrastruktur

USA

Mit welchen ETFs Investoren am Boom teilhaben


Vermögensverwalter

Stiftungen

Kommunen

Highway: Viele amerikanische

Autobahnen sind

marode und müssen

dringend erneuert werden

A-Depot-

Manager

APRIL 2009

Der Zauber des Anfangs ist verfl ogen, es

herrscht wieder politischer Alltag in

Washington. Das heißt, es wird gefeilscht,

was das Zeug hält. Jeder will ein möglichst

dickes Stück vom 787 Milliarden Dollar großen Kuchen

namens Konjunkturpaket. 507 Milliarden davon sollen

in öffentliche Investitionen fl ießen, mit einem Teil der

Summe wird direkt modernisiert. Für heruntergekommene

Highways und Häfen, bröckelnde Brücken, aber

auch zur Erweiterung und Erneuerung des überlasteten

Stromnetzes will US-Präsident Barack Obama die

auf den ersten Blick riesige Summe von 150 Milliarden

ausgeben – 19 Prozent der Gesamtausgaben.

Doch dieser Milliardenregen ist wohl erst der Anfang.

Wahrscheinlich muss in den kommenden Jahren noch

wesentlich mehr Geld in Amerikas marode Inf rastruktur

investiert werden. Mit ETFs auf Infrastruktur-Aktien

partizipieren Portfolio-Manager von der bevorstehenden

Ausgabenwelle (s. Tabelle S. 26). Nach Ansicht

der amerikanischen Ingenieursvereinigung ASCE reichen

die von Obama geplanten 150 Milliarden Dollar

bei Weitem nicht zur Sanierung der US-Infrastruktur

aus – angesichts des dramatisch schlechten Zustands

vieler Straßen und Brücken. ASCE-Präsident Wayne

Klotz warnt: „Die Inf ra struktur krise gefährdet unseren

künftigen Wohlstand. Eine bröckelnde Infra struktur

hat einen direkten Einfl uss auf unsere persönliche und

wirtschaftliche Gesundheit.“

Alle vier Jahre benotet die ASCE das amerikanische

Verkehrswegenetz. Mit der Note „D“ gab die Vereinigung

der US-Infrastruktur jetzt die nahezu schlechteste

Zensur. Nicht ohne gute Argumente: Eine von vier Brücken

in den USA ist entweder statisch instabil oder von

ihrer Funktion her überfl üssig. Das Durchschnittsalter

der 85 000 Staudämme liegt bei 51 Jahren. Und: Die

US-Bürger verbringen 4,2 Milliarden Stunden jährlich

in Verkehrsstaus, was für die Wirtschaft Kosten in Höhe

von 78,2 Milliarden Dollar verursacht – umgerechnet

710 Dollar pro Autofahrer. Die eigentlich nötigen

Reparaturkosten für die Infrastruktur beziffert die

ASCE aktuell mit 2200 Milliarden Dollar – noch einmal

600 Milliarden Dollar mehr als noch im Jahr 2005.

Der neue amerikanische Verkehrsminister Ray

LaHood gelobte schon Besserung. Er versprach, „Investitionen

zu unterstützen, die helfen, die Verkehrsmittel

des Landes in einen guten baulichen Zustand

zu bringen“. Es werde eine seiner ersten Amtshandlungen

sein, „effektiven Gebrauch“ von den Mitteln

›››

25


db x-trackers S&P Global Infrastructure ETF Deutsche Bank LU0322253229 0,60

iShares FTSE/Macquarie Global Infrastructure 100 Barclays Global Investors DE000A0LGQM3 0,65

Easy ETF NMX30 Infrastructure Global Axa Investment Managers LU0315440411 0,50

Easy ETF NMX Infrastructure Europe Axa Investment Managers LU0315455286 0,50

Lyxor ETF DJ Stoxx 600 Construction & Materials Lyxor Asset Management FR0010345504 0,30

im Konjunkturpaket zu machen. Zusätzliche Gelder

für neue Fahrbahnen und Brücken sollen durch öffentlich-private

Partnerschaften (PPP) und Mautgebühren

aufgebracht werden. Laut einer neuen Untersuchung

von Kearsage Global Advisors stehen in den USA 180

Milliarden Dollar an privatem Kapital für Infrastrukturinvestitionen

bereit – dreimal so viel wie noch 2006.

Lukrative Partnerschaften. Obwohl also die hohen

Ziele der Erneuerung des Landes, die sich Präsident

Obama gesteckt hat, mit zu niedrigen Summen unterlegt

sind und diese nicht von heute auf morgen

fl ießen werden, dürfte sich – vor allem in Verbindung

mit Privatinvestitionen – bald eine ganze Menge

im Land bewegen. Und davon wird eine Reihe von

Unternehmen profi tieren.

Matthias Huth von der Landesbank Baden-Württemberg

(LBBW) sieht die stimulierende Wirkung

26

Attraktive Infrastruktur-ETFs

Fondsname Emittent ISIN Managementgebühr

in %

Barack, der Baumeister

Die meisten der geplanten Milliarden werden

in Beton und Asphalt gegossen. Neue

Autobahnen, öffentliche Gebäude und Schulen

sind nötig, die bestehenden brauchen meist

mehr als einen neuen Anstrich. Laut der amerikanischen

Ingenieursvereinigung liegt der

Renovierungsbedarf bei 2,2 Billionen Dollar.

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Bahn

Sonstige

Wasser

sozialer

Wohnungsbau

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Quellen: American Recovery and Reinvestment

Bill of 2009


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öffentliche Gebäude

Stromnetz

Autobahnen

des Konjunkturpakets längerfristig: „Die Steuersenkungen

werden schnell wirken. Infrastrukturprojekte

haben dagegen einen langen Vorlauf. Ich denke, dass

sich der Effekt für die Firmen über die kommenden

zwei bis vier Jahre verteilen wird.“ Einem Bericht des

Congressional Budget Offi ce (CBO) zufolge kann es

sogar ganze fünf Jahre dauern, bis 85 Prozent der für

Straßen- und Infrastrukturprojekte geplanten Summen

ausgegeben sein werden.

Beton gefragt. Als sicherer Gewinner von Bau- und

Renovierungsmaßnahmen gilt die Zementindustrie des

Landes. Der Informationsdienst SBI schätzt, dass der

US-Markt für Flüssigbeton von zwölf Milliarden Dollar

im vergangenen Jahr mit jährlich sieben Prozent

bis 2013 auf mehr als 16 Milliarden Dollar wachsen

wird. Insgesamt werde der Zementmarkt sogar um

zehn Prozent pro Jahr zunehmen: von 24 Milliarden

Dollar 2008 auf über 38 Milliarden Dollar 2013.

Auch die klassischen Bau- und Ingenieurskonzerne

dürften an den Obama-Milliarden gut verdienen.

Hier ist mit der Hochtief-Gruppe auch ein deutsches

Unternehmen vertreten, das über seine US-Töchter

Flatiron und Turner zu den zehn größten Auftragnehmern

für Autobahn- und Brückenarbeiten gehört.

Breit aufgestellte Konzerne wie General Elect ric oder

Siemens, die von der Wasseraufbereitung über Turbinen

und Kraftwerke bis zur Diagnostik in verschiedensten

Segmenten vertreten sind, dürften ebenfalls

bei Aufträgen zum Zuge kommen.

Wer als Anleger dabei sein will, dem bieten sich als

Alternative zu Einzelaktien ETFs wie der iShares FTSE/

Macquarie Global Infrastructure 100 oder der db x-trackers

S&P Global Infrastructure ETF an. Denn damit investiert

man in die weltweit führenden Infrastrukturunternehmen.

Allerdings sind unter den 100 Unternehmen

im iShares-ETF und unter den 75 Titeln des db-x-trackers-ETF

auch Transport-, Versorgungs- und Energieunternehmen

zu fi nden. Die beiden Easy-ETFs bilden

dagegen den NMX-(Natural-Monopoly-)Index für den

Bereich Infrastruktur ab, der Firmen mit natürlichen

Monopolen beinhaltet. Bei der Global-Version stammen

26,5 Prozent der Unternehmen aus den USA.

HANS SEDLMAIER


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28

Ölmarkt

Zapfsäule: Diesel, Benzin und vor allem Rohöl

könnten schon bald wieder teurer werden

Warum Rohöl auf Dauer nicht so billig bleiben kann wie heut

VOR DER PREIS-

WENDE


Vermögensverwalter

Stiftungen

Kommunen

A-Depot-

Manager

Vor weniger als einem Jahr kostete das Fass Rohöl

noch 150 Dollar. Es folgte eine rasante Talfahrt.

Heute ist die gleiche Menge für ein Drittel dieses

Preises zu haben. Ist jetzt das faire Niveau erreicht?

Sicher nicht. Auf längere Sicht steht eher eine erneute

Verdopplung der aktuellen Tiefstpreise an, denn

spätestens ab 2011 wird die Nachfrage wieder stärker

steigen als das Angebot. Doch wann beginnt der

Preisauftrieb?

Die Ursache für das heute so billige Rohöl ist schnell

identifi ziert. Die Wirtschaftskrise hat auch den Rohstoff

Öl voll erwischt. Seit Monaten wird das Geschehen

am Ölmarkt von einer schwachen globalen Nachfrage

nach Öl und Ölprodukten bestimmt. Erstmals seit 25

Jahren ging 2008 die Ölnachfrage spürbar zurück. In

diesem Jahr wird der Rückgang noch wesentlich stärker

ausfallen. Die Internationale Energieagentur (IEA)

erwartet eine um eine Million Fass (159 Liter) pro Tag

verringerte Ölnachfrage. Das ist konservativ geschätzt.

Wahrscheinlich wird der Rückgang sogar noch um einige

hunderttausend Fass pro Tag stärker ausfallen.

Die schwache Ölnachfrage hat wenig überraschend zu

mehr als gut gefüllten Rohöllagern geführt. Zusätzlich

zu den von der offi ziellen Statistik erfassten Beständen

lagerten im Februar noch rund 50 Millionen Fass

te und weshalb Öl-ETCs attraktiv sind

in Supertankern. Nach einer kurzen Verweildauer soll

dieses Öl, so der Plan, zu höheren Preisen verkauft werden.

Doch warum spekulieren Händler und Unternehmen

angesichts der heftigen Rezession auf steigende

Ölpreise? Mittelfristig ist es sicherlich die Hoffnung auf

eine Konjunkturaufhellung. Kurzfristig setzen Marktkenner

in erster Linie auf die Angebotsseite.

In der Tat lässt eine Betrachtung des Angebots Fantasie

für eine neue Rally beim schwarzen Gold aufkom-

APRIL 2009

men. Verantwortlich ist zum einen die Organisation

Erdöl exportierender Länder (Opec). Der Anbieterclub

hat ein inoffi zielles Preisziel von etwa 70 Dollar und

versucht dieses durch Produktionskürzungen zu erreichen.

Diese Taktik ist nichts Neues – und war zudem

bislang meist nicht erfolgreich. Doch diesmal wird es

anders sein! Hauptgrund ist eine noch nie da gewesene

„Compliance“ der Opec-Mitglieder. Die Quotendisziplin

ist so groß wie nie zuvor. Auch deshalb, weil

die meisten Opec-Staaten zur Erreichung einer ausgeglichenen

Leistungsbilanz einen Ölpreis von mehr als

50 Dollar pro Fass benötigen – teilweise sogar mehr als

90 Dollar wie Venezuela (s. Grafi k S. 30).

Kräftiger Rückgang. Zwei Effekte resultieren aus den

signifi kanten Förderkürzungen. Zum einen wird dadurch

schon im Verlauf dieses Jahres selbst die weiterhin

schwache Nachfrage das Angebot übersteigen.

Zum anderen ergibt sich als logische Konsequenz, dass

es zu einem Abbau der Rohöllager in den USA und der

OECD kommen wird. Nachdem sich der US-Lagerbestand

Ende Februar mehr als 15 Prozent über dem 5-

Jahres-Schnitt befand, gilt es aus Sicht der Opec, vor

dem Hintergrund einer schwachen Nachfragesituation,

den Lagerbestand so schnell als möglich auf das Durchschnittsniveau

der letzten fünf Jahre zu bringen. Dadurch

wäre ein deutliches Signal gesetzt und das Vertrauen

in zukünftige Beschlüsse der Opec gestärkt.

Das globale Angebot an Öl dürfte sich somit 2009

um 83 Millionen Fass pro Tag bewegen, während die

globale Nachfrage im Schnitt mindestens 84 Millionen

Fass pro Tag betragen wird. Es ergibt sich also bei

einer konsequenten Umsetzung der Opec-Produktionskürzung

eine Angebotsunterdeckung von mindestens

einer Million Fass pro Tag. Mittelfristig sollte diese

Situation nicht nur den Ölpreis vor einem weiteren

Rückgang bewahren, sondern vielmehr für ein steigendes

Preisniveau sorgen. Zudem dürfte neben den

Opec-Kürzungen das zu erwartende Angebot der

›››

29


Ölmarkt

Unter Zugzwang

Zahlreiche Opec-Mitglieder trifft der

niedrige Ölpreis hart, allen voran

Venezuela. Während dem Staat 2006

noch ein Ölpreis von 34 Dollar pro Fass

für eine ausgeglichene Leistungsbilanz

reichte, müssen es in diesem Jahr

schon fast 100 Dollar sein. Deshalb

muss die Opec alles tun, um den Ölpreis

zu steigern. Beste Vorraussetzungen

für eine strenge Quotendisziplin.

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Venezuela

Nigeria

Iran

Saudi-Arabien

Kuwait

Vereinigte

Arabische Emirate

Algerien

Kräftige Trendwende

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Veränderung zum Vorjahr, 4-Wochen-Schnitt

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Quelle: Raiffeisen Research

2000

2007

2008

2009

Nach einem rapiden Rückgang in den

vergangenen zwei Jahren steigt im wichtigsten

Verbraucherland USA jetzt wieder die

Benzinnachfrage. Das wird zum Lagerabbau

beitragen und schafft die Voraussetzung für

höhere Rohölpreise.



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Nicht-Opec-Staaten einem solchen Szenario in die

Hände spielen. Während die IEA Ende Februar immer

noch von einer Angebotsausweitung dieser Länder

um rund 500 000 Fass pro Tag ausging, rechnen

wir mit keinem nennenswerten zusätzlichen Angebot

aus der Ölförderung dieser Länder. Vielmehr wären

wir nicht einmal überrascht, wenn die Produktion der

Nicht-Opec-Staaten sogar zurückginge.

Schließlich stellt für viele der betroffenen Staaten

schon das Aufrechterhalten der aktuellen Ölförderung

ein schier aussichtsloses Unterfangen dar. Ein gutes

Beispiel hierfür ist Russland. Dort haben 2008 der massive

Ölpreisverfall sowie empfi ndlich hohe Exportsteuern

für die russischen Ölunternehmen zu einem Produktionsrückgang

im Vergleich zum Vorjahr um fast

ein Prozent geführt, nachdem der Ausstoß zuvor neun

Jahre in Folge gestiegen war. Für 2009 dürfte sich dieser

Rückgang zumindest verdoppeln. Mit Mexiko, Norwegen

oder Großbritannien leiden weitere wichtige

Produzenten unter einer sinkenden Produktion. Zumindest

im Fall der beiden Letztgenannten lässt sich

dieser Trend auch langfristig nicht umkehren. Kleinere

Produzenten wie Kasachstan oder Aserbaidschan werden

ihre Ölförderung zwar auch in diesem Jahr ausweiten,

der wahrscheinliche Rückgang der Produktion

anderer Nicht-Opec-Länder kann damit allerdings nur

abgemildert werden.

Schlechtere Ausbeute. Letzteres hat auch mit einer

deutlich schnelleren Abnahme der Förderraten bei bestehenden

Ölfeldern zu tun, als dies noch vor wenigen

Jahren erwartet wurde. Die IEA schätzt, dass die Förderrate

bei den in Betrieb befi ndlichen Ölfeldern im Durchschnitt

um brutto 6,7 Prozent pro Jahr sinkt. Bis 2030

dürfte der Rückgang bis auf 8,6 Prozent pro Jahr steigen.

Netto, also unter Berücksichtigung zu erwartender

Investitionen zur Effi zienzsteigerung, kommt das einem

Verlust von mehr als vier Prozent pro Jahr gleich. Damit

die Produktion 2009 das Vorjahresniveau erreicht, muss

die geringere Förderrate also durch Produktionsausweitungen

andernorts kompensiert werden.

2010 wird allerdings das letzte Jahr mit einem deutlichen

Produktionswachstum sein. In den folgenden

zwei Jahren erwartet die IEA kaum mehr als ein Prozent

an Angebotsausweitung. Da sich das globale

Nachfragewachstum aber zumindest ab Mitte 2010 bereits

wieder im positiven Terrain befi nden dürfte, sehen

wir gute Chancen, dass der Ölpreis spätestens ab 2010

wieder ein deutlich höheres Niveau erreicht. Durch die

Erschließung neuer Quellen kann die Knappheitssituation

allerdings nicht entschärft werden. Netto wird das

Angebot bis 2013 höchstens um zwei Millionen Fass

pro Tag wachsen. Das würde für die Jahre 2010 bis


Interessante Energie-ETCs

Name Basis ISIN Kosten p. a. verwaltetes

in Prozent Vermögen

ETFS Crude Oil DJ-AIG Crude Oil Sub-Index DE000A0KRJX4 0,49 456,09

ETFS Energy DJ-AIGCISM DJ-AIGCI Energy Index DE000A0KRKD4 0,49 37,34

ETFS Foward Energy DJ-AIG Energy Index 3 Months Forward DE000A0SVX42 0,49 3,60

ETFS WTI Oil NYMEX WTI oil futures DE000A0KRKN3 0,49 110,07

ETFS Leveraged Crude Oil Dow Jones – AIG Crude Oil TR Index DE000A0V9YX2 0,98 87,76

Was unterscheidet Rohstoff-ETCs von ETFs?

Mit Exchange Traded Funds an der Preisentwicklung

bei Rohstoffen partizipieren? Das klappt leider nicht,

denn das deutsche Investmentrecht verlangt breit diversifi

zierte Fonds. Exchange Traded Commodities

(ETCs) können die Lücke schließen. Mit den von der

britischen Gesellschaft ETF Securities (ETFS) angebotenen

Produkten handeln Investoren Rohstoffe

oder Rohstoffkörbe wie einen ETF über Xetra oder

andere Börsen und müssen sich nicht die physische

Ware ins Lager legen oder in Terminkontrakten engagieren.

Die über hundert ETCs der Briten folgen

der Wertentwicklung entsprechender DJ-AIG-Rohstoff-Indizes,

die wiederum die Preise am Terminmarkt

abbilden. Meist basiert der Index dabei auf den

jeweils nächsten Kontraktmonaten, teilweise jedoch

auf entfernteren Monaten (Forward). Zusätzlich existieren

Short-Versionen der ETCs, mit denen Anle-

2013 ein Nachfragewachstum von nur knapp 0,8 Prozent

pro Jahr erlauben – was deutlich unter dem mittel-

bis langfristigen Schnitt liegen würde.

Die entscheidende Frage bleibt deshalb, wie lange

die Knappheit auf der Angebotsseite von der

schwachen Nachfrage überlagert wird. Doch es gibt

bereits erste Signale, die zumindest in den USA auf ein

langsames Ende der Nachfrageschwäche hindeuten.

So ist der Benzinkonsum der größten Volkswirtschaft

der Welt – sie ist für rund 24 Prozent der gesamten Ölnachfrage

verantwortlich – seit Ende Februar praktisch

nicht mehr rückläufi g (s. Grafi k S. 30). Auch bei den

HANNES LOACKER,

Analyst der Raiffeisen

Kapitalanlage-

Gesellschaft, Wien

ger von fallenden Preisen profi tieren. Auch ETCs mit

Hebel sind verfügbar.

Rechtlich gesehen, sind ETCs jedoch nicht wie ETFs

ein Sondervermögen, das im Insolvenzfall des Emittenten

geschützt ist. Stattdessen stellen ETCs Schuldverschreibungen

der Anbieter dar, die im Falle eines

Falles in die Konkursmasse mit eingehen. Pikant:

Emittent der meisten ETCs sind nicht die Briten selbst,

sondern die amerikanische AIG. Für die WTI-Oil- und

Brent-Oil-ETCs steht Royal Dutch Shell gerade. Doch

es gibt Extra-Sicherheiten. So wird nach Angaben von

ETFS für jeden AIG-ETC ein Cash-Sicherheitskonto

(Collateral) bei der Bank of New York Mellon geführt.

Damit wird stets das gesamte Vermögen der ETCs

durch Bargeld- oder AAA-Staatsanleihen gedeckt. Bei

einem Ausfall von AIG stünde dann dieses Vermögen

zur Deckung der Anlegerforderungen bereit. UK

Destillaten hat sich in den vergangenen Wochen eine

deutliche Abnahme des Nachfragerückgangs gezeigt.

Benzin verteuerte sich in den USA bereits um acht Prozent,

während Rohöl zur gleichen Zeit mehr als zehn

Prozent an Wert verloren hat.

Von der Währungsseite sollte der Ölpreis in den

nächsten Jahren ebenfalls leichte Unterstützung erhalten.

Spätestens ab 2010 ist mit einer Dollar-Abwertung

zu rechnen. Das macht Öl für Nicht-Dollar-Länder billiger

und sollte sich über einen höheren Preis ausgleichen.

Auch statistisch lässt sich unsere positive Ölpreissicht

untermauern. Demnach folgten in den letzten

rund 40 Jahren auf Perioden mit rückläufi ger Ölnachfrage

jeweils mehrere Jahre mit deutlichen Preisanstiegen.

Auch die Korrelation zwischen dem globalen Wirtschaftswachstum

und der Ölnachfrage ergibt für diesen

Zeitraum einen Wert von über 0,6. Wir erwarten bereits

2010 wieder einen leichten Anstieg der Ölnachfrage

und dementsprechend steigende Ölpreise.

HANNES LOACKER

31


Die Swap-Basierung von ETFs

32

ETF-Technik

Nebelwald: Durch

Swap-Basierung

und Wertpapierleihe

sinken Transparenz

und Sicherheit

verspricht Vorteile – birgt jedoch Gefahren


Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

Mit Exchange Traded Funds (ETFs) soll

ein wohldefi niertes Marktsegment kosteneffi

zient abgebildet werden. Die traditionelle

Technik dafür ist einfach: Das

Fondsvermögen wird aus den Wertpapieren gebildet,

die dem zu Grunde liegenden Index in dessen Gewichtung

entsprechen. So besteht das Vermögen eines

Dax-ETF traditionellerweise aus den 30 Dax-Aktien –

mit ihrem jeweiligen prozentualen Gewicht. Doch die

ETF-Welt hat sich geändert. Die Mehrzahl der ETFs ist

mittlerweile swapbasiert. Das heißt, der ETF hält ein

beliebiges Wertpapier-Portfolio, das durch einen sogenannten

Total-Return-Swap ergänzt wird.

Dieser Swap ist eine schuldrechtliche Vereinbarung,

die das Fondsmanagement der Kapitalanlagegesellschaft

auf Rechnung des Fondsvermögens mit einem

auf solche Geschäfte spezialisierten Swap-Kontrahenten

abschließt. Danach „schuldet“ der Fonds dem

Swap-Kontrahenten eine Zahlung in Höhe des Wertzuwachses

seines Wertpapierportfolios, sofern dieser

positiv ist, beziehungsweise erhält einen Zahlungsanspruch,

sofern dieser negativ ist. Zugleich schuldet der

Kontrahent dem Fonds positive Indexzuwächse respektive

erwirbt einen Zahlungsanspruch gegen den Fonds

in Höhe einer etwaigen negativen Indexentwicklung.

In der Praxis wird ein Netting in Höhe der Differenz von

Index- und Portfolio-Entwicklung durchgeführt, weil

aus der beschriebenen Vereinbarung per Saldo regelmäßig

genau eine Partei als Nettozahler und die andere

als Nettozahlungsempfänger hervorgeht.

Ein Beispiel verdeutlicht das Prozedere: Ein Dax-

ETF hält ein Fondsvermögen von einer Milliarde Euro.

Dieses ist in japanische Aktien investiert, wie etwa

bei den db x-trackers Aktien-ETFs bis Herbst 2008

üblich. Zusätzlich wird ein Total-Return-Swap über

den Nennbetrag von einer Milliarde Euro abgeschlossen.

Steigt jetzt das japanische Aktienportfolio stärker

als der Dax, also beispielsweise um 15 Prozent anstatt

um zehn Prozent, erhöht sich folglich das Aktienvermögen

des Fonds um 50 Millionen Euro stärker, als

wenn tatsächlich in Dax-Aktien investiert worden wäre.

Zugleich ergibt sich jedoch eine Verbindlichkeit von

APRIL 2009

50 Millionen Euro gegenüber dem Swap-Kontrahenten,

sodass netto das Fondsvermögen um genau die zehn

Prozent der Dax-Performance angewachsen ist. Im alternativen

Szenario einer fünfprozentigen Underperformance

des Wertpapierportfolios entsteht dem Fonds ein

Zahlungsanspruch von 50 Millionen Euro gegen den

Swap-Kontrahenten, sodass per Saldo wiederum das

Fondsvermögen wie der Index steigt.

Wann Zahlungsanspruch oder -verpfl ichtung aus

dem Swap zahlungsmäßig ausgeglichen werden, ist

Sache der Swap-Parteien. Aus investmentrechtlichen

Gründen erfolgt die Zahlung spätestens dann, wenn

der Swap-Wert zehn Prozent des Fondsvermögens erreicht.

Dann wird der Swap aufgelöst und sogleich ein

neuer kreiert, der wieder „bei null“ startet. Durch diese

Technik gleicht die Wertentwicklung des ETF konzeptionell

stets der des Index, auch wenn der ETF nicht eine

einzige der Indexaktien erworben haben sollte.

Vorteile der Swap-Basierung. Oft ermöglicht die Swap-

Basierung eine Steueroptimierung, etwa bei Quellensteuerabzügen

ausländischer Dividenden. Zudem

ergeben sich in der Regel Zeitvorteile bei der Vereinnahmung

der Dividenden. Bei Swap-ETFs erhöhen

Dividenden sofort das Fondsvermögen, während bei

der Replikation Verzögerungen hinzunehmen sind. Ein

weiterer Vorteil zeigt sich bei Umbasierungen in der

Zusammensetzung oder Gewichtung des Index. Während

bei der traditionellen Methode aufwändige Portfolio-Anpassungen

erforderlich werden, erübrigen sich

diese bei einem swapbasierten ETF. Dieser Transaktionskostenvorteil

besteht auch bei der Implementierung

einer ETF-Strategie beziehungsweise jeder Veränderung

in der Anzahl der umlaufenden Anteilscheine.

Auch im Zusammenhang mit dem gern genutzten Instrument

der Wertpapierleihe kann sich ein Vorteil ergeben,

falls auf dem Wertpapierleihemarkt für Papiere

des Fondsportfolios höhere Leihgebühren zu erzielen

sind als für Papiere des Indexportfolios.

Bei den meisten dieser und verwandter Vorteile der

Swap-Basierung ist ein zentraler Aspekt zu beachten:

Die Vorteile entstehen schlicht dadurch, dass die

›››

33


ETF-Technik

vermiedenen Lasten einer direkten Indexnachbildung

auf den Swap-Kontrahenten verlagert werden. Dieser

kontrahiert den Swap als Dienstleistung und wird bestrebt

sein, sich seinerseits der Risiken aus dem Swap

mittels Hedgings zu entledigen. Häufi g investiert der

Swap-Kontrahent in die Indexpapiere und verkauft die

Portfolio-Papiere leer. Dafür fordert der Kontrahent regelmäßig

eine Gebühr, die neben seiner Gewinnmarge

die Kosten der Absicherung abdecken soll.

Ob dem ETF aus einer solchen „Arbeitsteilung“ per

Saldo, also nach Berücksichtigung der Swap-Gebühren,

ein Effi zienzgewinn verbleibt, ist eine vorab offene Frage.

Zumindest ist es denkbar, etwa weil der SwapKontrahent

auf Grund von Spezialisierung und größeren

Volumina sowie interner Positionskompensationen ein

Hedging betreiben kann, das kostengünstiger ist als

der direkte Aufbau und die Bewirtschaftung eines Portfolios

von Indexaktien innerhalb des ETF. Eine zwangsläufi

ge Folge ist ein solcher Kostenvorteil für den ETF

aber keineswegs. Im Einzelfall sind die Höhe der Swap-

Gebühr sowie die Struktur des per ETF erschlossenen

Marktsegments ausschlaggebend.

Implizite Verlustrisiken. Der Swap kann seine Funktion

der künstlichen Performance-Nachbildung nicht erfüllen,

falls der Swap-Kontrahent einer Verpfl ichtung

aus dem Swap-Vertrag nicht nachkommt. Es besteht

also ein Kontrahentenrisiko. Als Swap-Kontrahenten

fungieren in der Regel Banken. Deren Bonität wird aktuell

skeptisch beurteilt; am Markt für Bankanleihen

werden Risikoprämien in der Größenordnung von 200

Basispunkten p. a. registriert. Eine vergleichbare Risikoprämie

wird innerhalb eines Total-Return-Swap aber

kaum gewährt, obgleich das involvierte Gläubigerrisiko

dieselbe Natur aufweist: die Gefahr, dass ein Zahlungsanspruch

nicht (vollständig) erfüllt wird.

Allerdings betrifft dieses Risiko nur einen Bruchteil

des Fondsvermögens. Zum einen wird es auch im Fall

einer Kontrahenteninsolvenz nur mit etwa 50 Prozent

Wahrscheinlichkeit schlagend werden, weil der Swap

dem natürlichen Lauf der Dinge nach mit derselben

Wahrscheinlichkeit eine Zahlungsverpfl ichtung wie

eine Forderung gegenüber dem Swap-Kontrahenten

34

MARTIN WAMBACH,

Geschäftsführer,

Rödl & Partner

aufweisen wird. Zum anderen wird praktisch nie der

investmentrechtliche Maximalsatz von zehn Prozent

des Fondsvermögens erreicht werden. Somit ist von

einem Kontrahentenrisiko auszugehen, das im Durchschnitt

drei bis vier Prozent des Fondsvermögens ausmacht.

Denken wir gleichwohl einmal den rechtlich

schlechtestmöglichen Fall zu Ende: Der Swap-Wert beträgt

zehn Prozent zu Gunsten des ETF, und der Kontrahent

fällt vollständig aus. Dann verliert der ETF

zehn Prozent seines Fondsvermögens unwiederbringlich

und wird mit einem anderen Kontrahenten einen

neuen Swap-Vertrag abschließen müssen – mit neuerlichem

Kontrahentenrisiko.

Kritische Wertpapierleihe. Eine weitere Risikoerhöhung

könnte die Swap-Basierung indirekt auslösen, wenn das

frei zu bildende Wertpapierportfolio nach Gesichtspunkten

der Maximierung des potenziellen Wertpapierleihe-

Ertrags ausgerichtet würde. Es sind Marktsituationen

vorstellbar, in denen sehr volatile Aktien die höchsten

Leiherträge versprechen. Das könnte insbesondere

dem erfolgsabhängig entlohnten Management eines

kleinen ETF den Anreiz geben, eine entsprechende

Portfolio-Konstruktion vorzunehmen. Die Gefahr liegt

darin, dass der Entleiher, der die entliehenen Papiere

ja regelmäßig veräußert beziehungsweise leer verkauft,

bei einem starken Kursanstieg womöglich erhebliche

Verluste erleidet und deshalb nicht mehr in der Lage

ist, die entliehenen Wertpapiere zu beschaffen.

In diesem Extremszenario käme der ETF in eine unangenehme

Position: Seine Forderung aus der Wertpapierleihe

fällt aus, und zugleich sind aus dem Swap

womöglich sehr hohe Beträge an den Kontrahenten

zu zahlen, weil wegen des starken Kursanstiegs die

Wertentwicklung der entliehenen Papiere diejenige

des Index beträchtlich übersteigen könnte. Um Missverständnissen

vorzubeugen: Dies ist eine Darstellung

möglicher Gefahren und kein Bericht der tatsächlichen

Praktiken bestimmter ETF-Akteure. Jedoch

sehen sich schon heute Kapitalanlagegesellschaften zu

dem Hinweis veranlasst, dass sie von ihren Entleihern

die Stellung von Sicherheiten verlangen. Das ist in der

Tat kein nebensächlicher Aspekt, zumal für das Kont-

DR. GUNNAR STARK,

Finanzwirtschaftler,

Rödl & Partner


Wer mit Swaps arbeitet

Swaps und Wertpapierleihe mindern Einfachheit und Transparenz,

zwei wichtige Pluspunkte der ETFs. Allerdings darf

nach deutschem wie luxemburgischem Investmentrecht

der Swap-Anteil maximal zehn Prozent des Sondervermögens

ausmachen. Nach dem gleichen Recht ist die Wertpapierleihe

nur unter bestimmten Voraussetzungen statthaft,

wie etwa die Stellung „ausreichender“ Sicherheiten

oder die Begrenzung auf zehn Prozent des Sondervermögens

je Entleiher. Bei unbefristeten Wertpapierleihen darf

jedoch der gesamte Wertpapierbestand des Fonds verliehen

werden. Daher ist die Wertpapierleihe das potenziell

gefährlichere Geschäft.

Bei den ETFs von db x-trackers ist die Swap-Basierung

üblich. Nach Ankündigung der Gesellschaft sollen jedoch

künftig die aus dem Swap resultierenden Kontrahentenrisiken

durch geeignete Techniken ausgeschaltet werden.

Wertpapierleihe darf nur in organisierten Leihesystemen

bei Besicherung in voller Höhe durch Wertpapiere erstklassiger

Emittenten erfolgen. Aus den Rechenschaftsberichten

sind jedoch keine Leihgeschäfte erkenntlich. db

x-trackers weist aber darauf hin, dass der Swap-Kontrahent

seinerseits Indexwertpapiere verleihe.

Bei der jungen Comstage liegen noch keine Rechenschaftsberichte

vor. Laut Broschüren sind jedoch sämtliche

ETFs swapbasiert und halten dasselbe Wertpapierportfolio.

Der Verkaufsprospekt erlaubt Wertpapierleihen

„zum Zwecke eines effi zienten Portfolio-Managements“.

ETFlab gibt laut Verkaufsprospekt Indexwertpapieren

den Vorrang vor Derivaten. Wertpapierleihen sind „gegen

rahentenrisiko bei Wertpapierleihe-Geschäften keine

10-Prozent-Grenze wie beim Swap besteht und für den

Anleger eine mindestens ebenso hohe Intransparenz

bezüglich der Gegenpartei vorliegt.

Jenseits fi nanzwirtschaftlicher Aspekte können

ethische, politische oder ähnliche Motive gegen einen

swapbasierten ETF sprechen. So könnte einer Stiftung

etwa die Anlage in Aktien aus der Rüstungs-, Tabak-

oder Glücksspielindustrie nicht genehm oder sogar untersagt

sein, oder es sollen nur heimische Wertpapiere

erworben werden. Der traditionell replizierte ETF entspricht

diesen Investitionsmotiven fast hundertprozentig.

Anders als auch bei jedem herkömmlichen, aktiv

gemanagten Aktienfonds ist durch die Bindung des

Fondsportfolios an den jeweiligen Index exakt bekannt,

an welchen Aktiengesellschaften ein Fondsanteil Miteigentum

verbrieft. Als einzige Unsicherheit verbleibt

ein Wechsel im Bestand der Indexgesellschaften, der

MARTIN WAMBACH/GUNNAR STARK

APRIL 2009

marktgerechtes Entgelt und bei Gewährung ausreichender

Sicherheiten“ zulässig. Sowohl das Bekenntnis zur vollen

Replikation als auch die Wertpapierleihen sind im Halbjahresbericht

nachvollziehbar. So enthält der ETFlab Dax

ausschließlich Dax-Aktien. Diese wurden nahezu alle verliehen.

Die Besicherung erfolgte über verschiedene Gattungen

von Wertpapieren, über deren Wert der Bericht

summarisch Auskunft gibt. Über die mit der Leihe erzielten

Erträge gibt es keine Auskünfte, weil von dieser ebenfalls

jungen Gesellschaft noch kein Jahresbericht vorliegt.

Marktführer iShares verwendet bei seinen in Deutschland

domizilierten Fonds in der Regel ebenfalls keine Swaps.

Eine Ausnahme stellen lediglich ETFs auf Sektorenindizes

dar, bei denen bereits im Namen auf die Swap-Basierung

hingewiesen wird. Die erzielten Wertpapierleihe-Erträge

sind zumindest für den Dax-Fonds mit weniger als

0,03 Prozent des Fondsvolumens gering. Beim Euro-Stoxx-

50-ETF und anderen Fonds fällt die Relation sogar noch geringer

aus. Bei in Irland domizilierten Fonds von iShares

ist die Wertpapierleihe „zum Zwecke eines effi zienten Portfoliomanagements“

zulässig. Sicherheiten müssen „liquide“

sein, die Kontrahentenbonität muss mindestens A2

betragen. Leiheerträge können die Verwaltungsvergütung

um einen Teil dieser Erträge erhöhen.

Lyxor nutzt ebenfalls die Swap-Technik. Wertpapierleihe

ist nur in organisierten Leihesystemen bei Besicherung in

voller Höhe durch Wertpapiere erstklassiger Emittenten

zulässig. Den Rechenschaftsberichten zufolge werden jedoch

offenbar keine Leihen durchgeführt.

anders als bei Entscheidungen des Fondsmanagements

aber sogleich öffentlich wird. Bei einem swapbasierten

ETF ist diese Eigenschaft nicht gegeben: Es gibt kaum

einen sicheren Anhaltspunkt, in welche Wertpapiere

der Fonds tatsächlich investieren wird.

Ernüchterndes Fazit. Der swapbasierte ETF ist ein

womöglich kosteneffi zienterer Weg der Indexnachbildung

bei überschaubarem Kontrahentenrisiko. Jedoch

büßt die Anlageklasse ETF durch die Swap-Technik

von ihrer Einfachheit ein gutes Stück ein. Die Komplexitätssteigerung

geht mit erhöhter Intransparenz einher,

hinter der sich neue Risiken verbergen können.

Portfolio-Manager müssen wieder einmal genau hinschauen,

in welches Konstrukt sie investieren.

35


36

Research

Käuferin:

Aktives Fondsmanagement

lässt

sich kostengünstig

replizieren

Wie Geld-Manager mit geschickter Kombination von aktiven und

passiven Fonds preiswert Überrenditen einkaufen


Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

K

ann durch aktives Management langfristiger

Mehrwert gegenüber einer passiven Indexinvestition

erzielt werden? In den beiden

vorausgegangenen Ausgaben des ETF-Magazins

haben wir uns dieser Fragestellung von unterschiedlichen

Seiten genähert. In diesem dritten und

letzten Teil unserer kleinen Serie zeigen wir, dass es

durchaus sinnvoll sein kann, aktive und passive Fonds

miteinander zu kombinieren. Doch wie sieht das optimale

Mischungsverhältnis aus, und für welchen Vermögensanteil

ist welcher Stil der bessere? Wie immer

untersuchen wir die Frage nach dem Nutzen aktiven

Managements mit empirischen Mitteln.

Der Mehrwert einer aktiven Managementleistung

wird in der Praxis durch das Alpha, also einer von der

allgemeinen Marktentwicklung unabhängigen Zusatzrendite,

gemessen. In dieser Analyse verwenden wir

jedoch statt einem Performance-Maß ein Streuungsmaß.

Dadurch lassen sich die Auswirkungen des aktiven

Fondsmanagements neutraler beurteilen. Alpha

wird also durch den Tracking-Error ersetzt, im Sinn

eines „Alpha-Potenzials“. Der Tracking-Error ist ein

Streuungsmaß, welches eng an die Volatilität angelehnt

ist. Im Gegensatz zur Volatilität wird jedoch nicht

die Standardabweichung von einer Durchschnittsrendite,

sondern die Standardabweichung der Fondsrenditen

von den Benchmark-Renditen gemessen, welche

dann analog zum Volatilitätsmaß auf einen Zeitraum

von einem Jahr hochgerechnet wird. Dementsprechend

zeugt ein Tracking-Error von null von einem quasi perfekten

Index-Tracking und wird beispielsweise von

einem ETF angestrebt, während bei einer vollkommenen

Unabhängigkeit der Fonds- und Benchmarkrenditen

der Wert angenommen wird. Dabei

bezeichnet die Volatilität des Fondsportfolios, während

für die Volatilität der Benchmark steht.

Ein gewisser Tracking-Error kann als Voraussetzung

für die Generierung einer marktunabhängigen Outperformance,

das heißt eines Alpha, angesehen werden,

da es in der Praxis unmöglich ist, ein über die verschiedenen

Tagesrenditen zeitlich völlig konstantes Alpha

zu erzielen. Die Leistung des Fondsmanagers wird also

APRIL 2009

nicht in der Generierung einer möglicherweise zufälligen

Überrendite gesehen – diesbezügliche Untersuchungen

wurden bereits mehrfach durchgeführt –,

sondern in der Fähigkeit, Renditen zu generieren, die

niedrig mit den Benchmarkrenditen korrelieren.

Sinnvoller Umbau. Für unser Datenexperiment wird

die Anforderung gestellt, die möglichst marktunabhängigen

Renditen durch die gezielte Auswahl von

Einzelwerten aus dem Marktuniversum, nicht aber

durch die Hinzunahme von benchmarkfremden Positionen,

das heißt eines externen Beta, zu erzielen.

Zielsetzung ist die Untersuchung der Hypothese,

dass aktiv verwaltete Fonds mit einem hohen Volumen

und breit gestreutem Aktienportfolio stärker von

ihrer Benchmark dominiert werden als kleine Fonds

mit einer geringen Anzahl an Aktien. Eine verwandte

Untersuchung, die diesen Sachverhalt zu bestätigen

scheint, wurde 2007 von Roland Rousseau für die Deutsche

Bank durchgeführt. In der Konsequenz würde

dieser Zusammenhang bedeuten, dass sich die aktive

Managementleistung eines großen, breit gestreuten

Portfolios reproduzieren ließe; und zwar indem ein

für die Generierung des Tracking-Errors ausreichender

Teil des Vermögens in einen sehr kleinen und aktiven

Fonds mit möglichst hohem Tracking-Error investiert

wird und der Rest des verfügbaren Volumens in ein Indexprodukt

allokiert wird, welches genau die Marktperformance

liefert. Durch diese Zerlegung und Rekonstruktion

eines Portfolios würde das Marktrisiko

transparent vom Managementrisiko beziehungsweise

vom aktiven Risiko getrennt.

Doch die Trennung produziert noch weitere Vorteile:

Obwohl nämlich lediglich ein kleiner Anteil des Vermögens

tatsächlich aktiv verwaltet wird, trägt ein auf

diese Weise konstruiertes Portfolio das gleiche aktive

Risiko in Gestalt des Tracking-Errors wie das komplett

aktiv verwaltete Portfolio, ist aber mit niedrigeren Kosten

belastet. Durch das Ersetzen eines großen, marktnahen

Aktienfonds durch einen kleinen, dynamischen

und im Idealfall marktneutralen Fonds und ein kostengünstiges

Indexinvestment ergeben sich also

›››

37


Research

Eindeutige Verbindung

Der Tracking-Error der untersuchten Fonds und

der Anteil ihrer aktiven Managementleistung

stehen in einem relativ eindeutigen Zusammenhang.

Je passiver das Fondsmanagement, desto

niedriger der Tracking-Error. Eine Aussage über

erzielte Überrenditen lässt sich aus dieser

engen Bindung jedoch nicht ableiten.

Quelle: Institut für Vermögensaufbau

Preis für Qualität

Durch Simulation wurde bei den sechs untersuchten

Fonds der Anteil der aktiven Kosten geschätzt.

Diese Quote zeigt tendenziell, wie viel

Anleger für das aktive Management bezahlen.

Am meisten verlangen danach die Manager des

Fidelity- und Oyster-Europa-Fonds. Allerdings

erwirtschafteten sie auch das höchste Alpha.

Quelle: Institut für Vermögensaufbau

38

Fortis L Equity Europe

Industria A

Ari Deka

Oyster European Opportunities JPMF Europe Equity

Fidelity European Growth

vollständig aktiv

vollständig passiv �������������������

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Fortis L Equity Europe

Ari Deka

Industria A

Durchschnitt

JPMF Europe Equity

Fidelity Europ. Growth Fund

Oyster European Opp.

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interessante Möglichkeiten zur Kostensenkung und zur

Steuerung des Managementrisikos.

Ein schlüssiges Konzept zur Aufteilung der Fondsgebühren

in eine aktive und eine passive Komponente

wurde von Ross Miller 2007 im „Journal of Investment

Management“ vorgeschlagen. Miller spaltet das

Originaldepot in eine passive und eine aktive Komponente.

Die passive Komponente enthält ein auf ein Portfolio-Beta

von eins gehebeltes Indexinvestment, die

aktive Komponente weist die identische Volatilität wie

die passive Komponente auf und ist unkorreliert zum

Marktportfolio. Mit Hilfe dieser Annahmen ist es möglich,

den theoretischen aktiven Anteil und dessen Gebührenbelastung,

die Active-Expense-Ratio, allein auf

Basis des Bestimmtheitsmaßes und der Total-Expense-

Ratio des untersuchten Fonds zu berechnen.

An Millers Methode wird kritisiert, dass es praktisch

nicht möglich ist, über die Auswahl von Aktien

aus einer Benchmark ein aktives Portfolio zu konstruieren,

welches keine Korrelation zum Marktportfolio

aufweist. Als Weiterentwicklung von Millers Methode

wird in unserer Analyse ein alternatives Verfahren zur

Schätzung des zur Generierung eines gewissen Tracking-Errors

notwendigen aktiven Anteils einschließlich

dessen Kostenbelastung verwendet. Dabei wird der

aktive Anteil durch eine wiederholte zufällige Zusammenstellung

einer kleinen Anzahl von Aktien aus dem

Marktuniversum simuliert. Auf diese Weise kann die

unrealistische Annahme einer Korrelation von null zwischen

den Renditen des aktiv verwalteten Depotanteils

und dem Marktportfolio vermieden werden. Zur Erinnerung:

Die Auswahl benchmarkfremder Instrumente

ist nicht zulässig, da die Generierung einer niedrigen

Korrelation oder eines hohen Tracking-Errors durch die

Hinzunahme externer Betas nicht als Managementleistung

anzusehen ist.

Die Untersuchungsmethode. Gegenstand unserer Datenanalyse

sind sechs in Europa investierende Aktienfonds,

die einerseits zu den bezüglich des verwalteten

Vermögens größten Repräsentanten ihrer Produktklasse

gehören und für die andererseits eine hinreichend

lange und vollständige Datenhistorie vorliegt. Die untersuchten

Fonds werden auf den folgenden Seiten

vorgestellt. Zur Abbildung des europäischen Kapitalmarkts

und zur Bereitstellung eines Aktienuniversums,

aus dem im Zuge der Simulation aktiv verwalteter Vermögensanteile

zufällige Portfolios gezogen wurden,

wurde der DJ-Stoxx-600-Performance-Index ausgewählt.

Dieser Index enthält jeweils 200 Aktien aus den

Größensegmenten Large-, Mid- und Smallcap aus 18

entwickelten europäischen Märkten. Die 600 Indextitel

sind gemäß ihrer Marktkapitalisierung gewichtet. Von


APRIL 2009

392 der 600 enthaltenen Aktien liegen für den von uns

gewählten Untersuchungszeitraum hinreichend lange

und lückenlose Zeitreihen vor, während 208 Aktien für

den achtjährigen Untersuchungszeitraum (2.2.2001 bis

30.1.2009) keine vollständigen Datenhistorien aufweisen

und deshalb nicht in unsere Berechnungen eingehen.

Zur Durchführung des Experiments wurden die

417 im Beobachtungszeitraum liegenden Wochenrenditen

der untersuchten Wertpapiere verwendet, wobei

die Wertveränderung jeweils am Freitag auf Basis der

Kassakurse gemessen wurde.

Für die Simulation der aktiv gemanagten Anteile

wurden zufällige Portfolios mit jeweils fünf Aktien aus

dem Indexuniversum gezogen, wobei diese fünf Werte

zu Beginn des Beobachtungszeitraums einmalig mit

jeweils 20 Prozent gewichtet und dann nicht mehr reguliert

wurden. Insgesamt wurde das Experiment 100mal

wiederholt. Dabei wurde der durchschnittliche Tracking-Error

zum Stoxx-600 berechnet. Anschließend

wurden für jeden der analysierten Fonds algorithmisch

der aktive Anteil und der passive Anteil bestimmt, sodass

für den originalen Fonds und die Kombination aus

Stoxx-600 und zufällig gezogenen Aktienportfolios im

Durchschnitt der gleiche Tracking-Error resultiert.

Die theoretische Kostenbelastung des aktiv verwalteten

Anteils ergibt sich dann aus der Beziehung

beziehungsweise ,

wobei WA der aktiv verwaltete Vermögensanteil, TER

die Total-Expense-Ratio und KA und KI die Kostensätze

für aktive und passive Investitionen sind. Die Bestimmung

des aktiven Anteils nach der Miller-Methode

ist deutlich einfacher als das oben erläuterte

Simulationsexperiment und basiert allein auf dem Bestimmtheitsmaß

zwischen den Fondsrenditen und der

Renditezeitreihe der Benchmark. Der aktive Anteil

eines Portfolios lässt sich nach Miller folgendermaßen

berechnen: . Dabei muss noch einmal auf die

beiden benötigten Prämissen hingewiesen werden,

also erstens auf eine identische Volatilität bei aktiv verwaltetem

und passiv investiertem Vermögen sowie

zweitens auf eine Korrelation von null zwischen den

Renditen der beiden Teilportfolios.

Die beiden Schätzungen für den aktiv verwalteten

Vermögensanteil, der zur Abbildung der originalen

Fondsrenditen benötigt wird, verhalten sich über die

sechs getesteten Fonds hinweg in etwa proportional

zueinander, wobei der aktive Anteil nach der Miller-

Methode immer deutlich niedriger geschätzt wird und

jeweils bei einem Anteil von 0,55 bis 0,6 des simulationsbasierten

Schätzwerts liegt. Dieser Sachverhalt

wird sofort klar, wenn man sich vor Augen hält, dass

die Anforderungen an das aktive Teilportfolio bei Miller,

der eine Korrelation von null zum Marktindex

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Lizen L zgeber haftet gegenüber Dritten nicht für etwaige Fehler im Index Index.


Research

fordert, erheblich restriktiver sind als im Rahmen des

Simulationsexperiments, wo sich die Korrelation des

aktiven Teilportfolios zufällig durch die Ziehung von

meist positiv mit den Marktrenditen korrelierenden

Aktien ergibt. Für das Indexinvestment wurde im Rahmen

der Berechnungen eine Gebührenbelastung von

20 Basispunkten unterstellt, die der Total-Expense-Ratio

eines marktüblichen Stoxx-600-ETF entspricht. Bei

swapbasierten ETFs auf den Stoxx-600 sind wegen der

effi zienten Dividendenvereinnahmung noch deutlich

niedrigere reale Kostensätze möglich. Bei voll replizierenden

Fonds könnte der Kostensatz ebenfalls theoretisch

niedriger ausfallen, wenn Zusatzerträge durch

Wertpapierleihe vereinnahmt werden. Bei breiten Portfolios

mit relativ vielen Mid- und Smallcaps, wie beim

Stoxx-600, stehen jedoch die Chancen für Zusatzerträge

aus Wertpapierleihe eher schlecht.

Aufschlussreiches Ergebnis. Unser empirisches Experiment

zeigt, dass breit diversifi zierte, marktnahe Investmentfonds

einen deutlich geringeren Tracking-Error

besitzen und sich damit passiver präsentieren als ein

einmalig per Zufallsziehung aus dem Aktienuniversum

der Benchmark zusammengestelltes Portfolio aus fünf

Aktien. Diese enge Bindung der Fonds an den Gesamtmarkt

überrascht, denn schließlich wird ja das Portfolio

aktiv verwaltet und regelmäßig umgeschichtet. Jeder

der untersuchten Fonds konnte zu signifi kanten Teilen

zwischen 30 Prozent und 56 Prozent durch ein Indexinvestment

ersetzt werden, sofern der verbleibende

Teil des Vermögens in seiner Allocation stark von der

Benchmark abweicht. Die Tatsache, dass sich ein vollständig

aktiv verwaltetes Portfolio, gemessen am Tracking-Error,

zunehmend passiver verhält, je größer die

Anzahl der enthaltenen Aktienpositionen ist, ist dagegen

intuitiv gut nachvollziehbar und wurde im Übrigen

auch schon von Rousseau gezeigt: Je öfter das Zufallsexperiment

der Ziehung einer Aktie aus dem Indexuniversum

wiederholt wird, desto mehr ist die resultierende

Auswahlmenge dem Gesetz der großen Zahlen

unterworfen und bildet desto mehr den Durchschnitt

oder eben den Marktindex selbst ab.

Aus dem Ergebnis des durchgeführten Datenexperiments

ergeben sich zwei interessante Handlungsempfehlungen

für die Kombination passiver und aktiv

verwalteter Vermögensanteile in einem Portfolio.

Zum einen ist es nicht optimal, das gesamte Vermögen

aktiv zu verwalten. Aktive Fonds mit einem breiten

Aktienportfolio verhalten sich zunehmend passiv,

während aktiv verwaltete Fonds mit einer sehr geringen

Anzahl an Einzeltiteln zwar ein hohes aktives Risiko

in Gestalt eines hohen Tracking-Errors erzielen,

40

diversifi ziert zu sein. Zum anderen entsteht ein hoher

Tracking-Error nicht durch breit angelegtes Stock-Picking

– also nicht durch die Auswahl einer Teilmenge

des Marktuniversums mit einer benchmarkähnlichen

Regionen- und Branchen-Allocation –, sondern durch

signifi kante Wetten auf eine von der Markt-Allocation

abweichende Struktur und durch die Auswahl einer

geringen Anzahl von Einzelwerten.

Das aktive Risiko eines großen, aktiven und breit

diversifi zierten Portfolios lässt sich also durch eine

Kombination aus einem Indexinvestment und einem

kleineren, aber dafür sehr stark von der Benchmark

abweichenden aktiven Anteil mit einer sehr geringen

Anzahl an Einzelpositionen reproduzieren. Wegen

der deutlich günstigeren Gebührenbelastung passiver

Geldanlagen ergeben sich durch diese Vorgehensweise

attraktive Möglichkeiten zur Senkung der Total-Expense-Ratio

auf Ebene des Gesamtportfolios. Besser

als ein vollständig aktiv verwaltetes Portfolio schneidet

also eine Core-Satellite-Strategie ab. Dabei wird so viel

Vermögen, wie es die gewünschte Asset-Allocation und

der angestrebte Tracking-Error des Fonds zulassen, als

passives Kerninvestment in einen Indexfonds investiert,

während der aktiv verwaltete Satellite-Anteil dazu genutzt

wird, um signifi kante Wetten auf einzelne Aktien

oder die dynamische Über- und Untergewichtung einzelner

Regionen und Branchen zu realisieren.

Neben der möglichen Kosteneinsparung kann die

soeben vorgeschlagene Vorgehensweise auch als

konsistenterer Vermögensverwaltungsansatz als die

komplett aktive Verwaltung eines großen Portfolios

angesehen werden. Eine breite Diversifi kation des

Vermögens und die Generierung eines signifi kanten

Tracking-Errors sind zwei Ziele, die sich in einem einzelnen

Portfolio nicht optimal zusammenführen lassen.

Die Konstruktion eines Portfolios aus einem passiven

und hinreichend diversifi zierten Kerninvestment und

einem kleineren, aber dafür sehr fl exiblen aktiven Anteil

räumt dem aktiven Manager größere Gestaltungsmöglichkeiten

und höhere Flexibilität ein: Durch den

passiven Anteil sind eine funktionierende Asset-Allocation

und eine ausreichende Diversifi kation bereits

gewährleistet, sodass sich der Manger des aktiven

Anteils deutlich geringeren Restriktionen unterwerfen

muss und wesentlich mehr Freiheitsgrade besitzt als

ein Manager, der das gesamte Portfolio-Vermögen aktiv

verwaltet. Auf diese Weise kann ein höherer Nutzen

aus der Leistung des Managements und den Aufwendungen

für das aktive Vermögensmanagement

gezogen werden.

dabei jedoch in die Gefahr geraten, nicht ausreichend ANDREAS BECK/ANDREAS RITTER


JPMF Europe Equity

Mit 263 Aktienpositionen hält der JPMF Europe Equity

Fund das am breitesten aufgestellte Portfolio aller

sechs in dieser Analyse untersuchten Fonds. Der Tracking-Error

des Fonds lässt sich dementsprechend

mit einem relativ geringen aktiven Anteil von nur 47

Prozent replizieren. Dabei wird der Fonds nicht allzu

stark von Aktien mit hoher Marktkapitalisierung dominiert,

denn mehr als ein Viertel des Vermögens steckt

in mittleren und kleineren Werten. Auf regionaler Ebene

orientiert sich der Fonds sehr nah an der Allocation

des Stoxx-600-Index. Ende 2008 betrug der Euro-Land-

Anteil 55 Prozent, Werte aus Großbritannien waren mit

31 Prozent vertreten, und die restlichen 14 Prozent

entfi elen auf europäische Staaten außerhalb des Euro-

Raums, jedoch kaum europäische Schwellenländer.

Der errechnete aktive Kostensatz unseres Alternativ-Portfolios

ist mit 3,82 Prozent nach der simulationsbasierten

Schätzung beziehungsweise 6,28 Prozent

nach Millers Active-Expense-Ratio hoch. Ursache

sind die eher hohe Total-Expense-Ratio des Fonds von

1,9 Prozent sowie der relativ niedrige aktive Anteil.

Fidelity European Growth

Trotz seines im Vergleich mit den anderen europäischen

Aktienfonds relativ kompakten Portfolios – der

Fidelity European Growth Fund enthielt zum Jahresende

2008 „nur“ 82 Aktienpositionen – lässt sich der

Fonds im Hinblick auf seinen Tracking-Error zum

Stoxx-600 besser als alle anderen untersuchten Fonds

durch ein Indexinvestment ersetzen. Nach unseren

Berechnungen beläuft sich der passive Anteil immerhin

auf schätzungsweise 56 Prozent. Dies mag einerseits

an dem extrem hohen Volumen des Fidelity

European Growth von fast sieben Milliarden Euro liegen.

Erklärt wird der hohe passive Anteil jedoch auch

durch die marktnahe Struktur des Fonds inklusive der

hohen Marktkapitalisierung der enthaltenen Aktienpositionen.

Der Börsenwert der Portfolio-Unternehmen

beläuft sich auf durchschnittlich rund 25 Milliarden

Euro. Zum Jahresende 2008 war der Fonds zu 41

Prozent in Aktien aus dem Euro-Raum, zu 35 Prozent

in britische Titel und zu 20 Prozent in weitere europäische

Aktien investiert. Werte aus den europäischen

Nah an der Benchmark

Entwicklung seit 2.2.2001

JPMF Europe Equity

DJ-Stoxx-600

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APRIL 2009

Die Allocation des JPMF Europe Equity folgt sehr

nah den Vorgaben des Vergleichsindex DJ-Stoxx-600.

Vor allem deshalb ähnelt die Wertentwicklung stark

der des Vergleichsindex.

Quelle: Institut für Vermögensaufbau


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Schwellenländern ließen sich im aktuellen Fondsportfolio

nur sehr selten fi nden.

Im Hinblick sowohl auf Millers Active-Expense-Ratio

als auch auf die simulationsbasierte Kostenschätzung

fallen für den im Experiment konstruierten

aktiven Anteil erhebliche Gebühren an. Diese Kosten

belaufen sich auf 6,8 Prozent des Alternativportfolios,

wenn sich das aktive Portfolio völlig marktneutral

verhält, beziehungsweise auf 4,2 Prozent,

wenn der aktive Anteil durch die Ziehung zufälliger

Aktien aus dem Marktuniversum abgebildet wird.

Die hohen Kostenschätzungen für den aktiven Anteil

ergeben sich aus einer insgesamt relativ hohen

Total-Expense-Ratio von 1,94 Prozent und dem

Umstand, dass der aktive Anteil beim Fidelity European

Growth ausgesprochen gering ausfällt. Trotz

seines niedrigen aktiven Risikos im Sinn des Tracking-

Errors erzielte der Fidelity European Growth jedoch

ein signifi kant positives Alpha, also eine wesentlich

bessere Wertentwicklung als der Stoxx-600-Index.

41


Research

42

Ari Deka

Der Ari-Deka-Fonds ist stark auf europäische Blue

Chips ausgerichtet. Das zeigt deutlich ein Blick auf

die durchschnittliche Marktkapitalisierung der enthaltenen

Unternehmen. Der durchschnittliche Börsenwert

der enthaltenen Aktien ist mit etwa 37 Milliarden

Euro der größte innerhalb der analysierten

Fonds-Stichprobe. Auch in Bezug auf Titelmenge und

Fondsvermögen liegt der Europa-Fonds der Deka weit

vorn. Die Anzahl der enthaltenen Aktienpositionen

und das verwaltete Vermögen des Ari Deka sind mit

148 Titeln beziehungsweise mit 2,6 Milliarden Euro

innerhalb der untersuchten Fondsauswahl am zweitgrößten.

Die regionale Allocation des Fonds liegt ebenfalls nah

am Vergleichsindex Stoxx-600. Im Einzelnen entfällt

auf Euro-Land-Aktien ein Anteil von 54 Prozent, während

Titel aus Großbritannien einen Anteil von 29 Prozent

einnehmen. Trotz seines beachtlichen Volumens,

des breit aufgestellten Aktienportfolios und der sehr

hohen Marktkapitalisierung der enthaltenen Unternehmen

erzielt der Ari Deka im Rahmen des Simu-

Allianz-dit Industria

Der Allianz-dit-Industria-Fonds besitzt im Hinblick auf

die Anzahl der enthaltenen Positionen mit 70 verschiedenen

Werten unter den sechs betrachteten Europa-

Fonds das kleinste Portfolio. Auch die durchschnittliche

Marktkapitalisierung der Portfolio-Unternehmen

ist mit 12,8 Milliarden Euro beim Fonds der Allianz

Global Investors am niedrigsten, wobei etwa 22

Prozent des Fondsvermögens in kleineren Werten investiert

sind. Ein überdurchschnittlicher Tracking-Error

und ein beachtlicher aktiver Anteil von 61 Prozent

sind deshalb für den Industria-Fonds durchaus plausibel.

Im Vergleich zum Stoxx-600 weist der Fonds mit

etwa 44 Prozent einen etwas niedrigeren Euro-Land-

Anteil auf, zu Gunsten etwas höherer Anteile in Großbritannien

und anderen europäischen Staaten. Die aktive

Kostenbelastung liegt mit 4,08 Prozent nach Miller

bzw. 2,36 Prozent simulationsbasiert ebenfalls relativ

niedrig, was sich durch die innerhalb der Stichprobe

zweitniedrigste Total-Expense-Ratio von 1,53 Prozent

und den bereits relativ hohen aktiven Anteil erklärt.

lationsexperiments einen aktiven Anteil von 55 Prozent.

Damit liegt er etwa zehn Prozentpunkte über

dem Fidelity-European-Growth-Fonds und dem JPMF-

Europe-Equity-Fonds. Die Total-Expense-Ratio ist im

Vergleich zu den anderen in dieser Analyse untersuchten

Fonds jedoch bei dem Produkt aus dem Sparkassenlager

mit 1,36 Prozent am günstigsten. Auch

Millers Active-Expense-Ratio liegt beim Ari Deka mit

3,9 Prozent am niedrigsten in der gesamten Stichprobe.

Bei der simulationsbasierten Schätzung der aktiven

Kostenbelastung erzielt der Ari-Deka-Fonds das

zweitbeste Ergebnis.

Diese niedrigen aktiven Kostensätze werden in erster

Linie durch die günstige Total-Expense-Ratio erklärt

und weniger durch die Höhe des geschätzten aktiven

Anteils. Dieser liegt nach beiden Schätzmethoden sehr

nah am Durchschnitt der sechs untersuchten Fonds.

Trotz der niedrigen Gebührensätze erzielt der Ari-Deka-

Fonds innerhalb des achtjährigen Beobachtungszeitraums

im Vergleich zum Stoxx-600-Index ein relativ

ungünstiges Ergebnis.

Etwas zurückgeblieben

Der überdurchschnittlich hohe Tracking-Error

und die niedrigen Kosten des Allianz-dit-Industria-

Fonds resultierten nicht in einer Überrendite.

Entwicklung seit 2.2.2001

DJ-Stoxx-600

Allianz-dit Industria

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Quelle: Institut für Vermögensaufbau


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Oyster Opportunities

Beim Oyster European Opportunities nimmt der geschätzte

aktive Portfolio-Anteil mit 46,6 Prozent den

zweitkleinsten Wert innerhalb der Stichprobe an. Dies

ist bemerkenswert, da das Portfolio mit 86 verschiedenen

Positionen recht kompakt ist und zudem mit

einem Euro-Land-Anteil von 61 Prozent und einem

Großbritannien-Anteil von nur 17 Prozent am deutlichsten

von der Benchmark-Allocation abweicht und

auch eine niedrige durchschnittliche Marktkapitalisierung

der enthaltenen Unternehmen aufweist. Allein

das Volumen des Fonds fällt mit 2,4 Milliarden Euro

beachtlich aus, wodurch sich sein niedriger Tracking-

Error zum Teil erklärt. Wegen des niedrigen aktiven

Anteils und der innerhalb unserer Stichprobe höchsten

Total-Expense-Ratio von 2,05 Prozent fällt die aktive

Kostenbelastung unseres Alternativ-Portfolios

sowohl nach Miller als auch nach der simulationsbasierten

Schätzung mit 6,8 Prozent bzw. 4,2 Prozent am

höchsten aus. Trotz niedrigem aktivem Risiko und hoher

Kosten konnte der Fonds jedoch ein positives Alpha

gegenüber dem Stoxx-600 erzielen.

Fortis L Equity Europe

Über alle im Zuge des Datenexperiments berücksichtigten

Fonds erzielt der Fortis L Equity Europe Fund

sowohl bei der simulationsgestützten Schätzung als

auch bei der Berechnung nach der Miller-Methode

den höchsten aktiven Anteil. Dieser liegt im Rahmen

des Simulationsexperiments mit rund 70 Prozent

um 26 Prozentpunkte über dem passivsten Fonds

der Stichprobe und um 16 Prozentpunkte über dem

Durchschnitt.

Bemerkenswert ist der mit 60 Prozent relativ hohe

Euro-Land-Anteil des Fondsportfolios, wobei zum

Jahresende 2008 auch eine mit zwei Prozent gewichtete

Position in Aktien aus afrikanischen Staaten allokiert

war. Werte aus dem britischen Währungsraum

sind etwa fünf Prozentpunkte niedriger gewichtet als

im Stoxx-600-Index, ebenso wie die Aktien der verbleibenden

entwickelten europäischen Märkte. Europäische

Schwellenländer sind im Fondsportfolio nicht

enthalten. Bei Betrachtung der Branchen hat der Finanzsektor

mit etwa 20 Prozent das höchste Gewicht,

Glänzende Entwicklung

Oyster European Opportunities

Entwicklung seit 2.2.2001

DJ-Stoxx-600

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APRIL 2009

Trotz hoher Kosten und niedrigem aktivem Anteil

schaffte der Oyster-Fonds in den vergangenen

Jahren eine signifi kante Outperformance gegenüber

dem Stoxx-600-Index.

Quelle: Institut für Vermögensaufbau


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gefolgt von der Energiebranche mit einem Gewicht

von gut 15 Prozent. Die durchschnittliche Marktkapitalisierung

der enthaltenen Unternehmen liegt mit

23 Milliarden Euro sehr nah am Durchschnitt der untersuchten

Fondsauswahl, wobei mittelgroße und kleine

Unternehmen einen Anteil von nur rund 13 Prozent

des Fondsvermögens belegen. Die Anzahl der

verschiedenen Aktienpositionen im Fonds fällt mit

84 Werten moderat aus.

Die Total-Expense-Ratio liegt mit 1,62 Prozent ebenfalls

recht nah am Stichprobenmittelwert. Dennoch

fallen die aktiven Gebührensätze des Fonds mit 2,23

Prozent simulationsbasiert und 3,91 Prozent nach

der Miller-Methode wegen des in beiden Fällen sehr

hoch geschätzten aktiven Anteils am niedrigsten beziehungsweise

am zweitniedrigsten aus. Trotz des hohen

aktiven Risikos gelingt es dem Fortis-Fonds während

des achtjährigen Beobachtungszeitraums nicht,

gegenüber dem Vergleichsindex DJ-Stoxx-600 ein

positives Alpha zu erzielen.

43


44

Hintergrund

Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

Verluste aussitzen? Nein!

Die Finanzmarktkrise ließ auch vorsichtige Investoren

wie Kommunen oder Stiftungen nicht ungeschoren.

Doch die Strategie „Verluste aussitzen“ ist

mit Sicherheit die falsche Antwort. Warum das so ist,

lässt sich leicht zeigen. Viele denken, einzelne Verlustjahre

relativieren sich vor dem Hintergrund einer angemessenen

Durchschnittsverzinsung. Die Beispiele

auf der rechten Seite belegen jedoch, dass die Durchschnittsverzinsung

keine zielführende Kennzahl ist.

In Beispiel 1 rentieren beide Anlagen im Mittel mit

fünf Prozent. Trotzdem erwirtschaftet die Anlage mit

der stabilen Rendite 41 000 Euro mehr. Noch deutlicher

wird das Dilemma im Beispiel 2. Obwohl Anlage 2 einen

deutlich höheren Durchschnittszins trägt, schafft

sie weniger Vermögen.

Schwankungen kosten Geld. Der Grund für diese Ergebnisse

ist der Zinseszinseffekt. Verluste reduzieren

nämlich die Kapitalbasis und sind schwer wieder aufzuholen.

Das wird in Beispiel 1 während der Jahre

1988 bis 1990 eindrucksvoll belegt. Bei gleicher Durchschnittsverzinsung

bringt also diejenige Anlage absolut

das bessere Ergebnis, bei der der Zins weniger stark

schwankt. In der Finanzwirtschaft wird das Schwanken

eines Zinses mit dem Begriff „Volatilität“ bezeichnet.

In der Praxis ist deshalb jede Anlage nicht nur auf ihre

Rendite, sondern auch auf ihre Volatilität zu prüfen.

Allein auf Grund der mathematischen Logik ist es nicht

einfach, Verluste auszugleichen. So bedarf es nach 30

Prozent Verlust schon 43 Prozent Gewinn, um den Rückgang

wiedergutzumachen. Um eine alternative Anlage

mit konstant fünf Prozent Zins pro Jahr wieder einzuholen,

bräuchte es nach 30 Prozent Verlust schon 58 Prozent

neue Rendite (Beispiel 3). Fällt die Erholung weniger

stark aus, dauert es bereits vier Jahre (Beispiel 4).

Finanzmathematisch lässt sich die Aussage „Volatilität

kostet Geld“ mit dem Begriff der Kompensationsrendite

beschreiben. Rechnerisch ermittelt sich

die „Kompensationsrendite“ nach folgender Formel

. In Abhängigkeit vom Grad der Volatilität

steigt danach der Renditeanspruch. Schon bei einer für

den Aktienmarkt nicht außergewöhnlichen Volatilität

von mehr als drei Prozent notwendig. Bei 50 Prozent

Volatilität wird bereits eine Kompensationsrendite von

fast zwölf Prozent benötigt.

Die Frage der Zweckmäßigkeit des Aussitzens von

Verlusten ist auch vor dem Hintergrund zu diskutieren,

dass ein zentrales Verkaufsargument für Finanzprodukte

die jeweiligen Über-Rendite-Chancen sind.

Doch auch dieses Argument relativiert sich in der

Praxis, denn langfristig gilt die Regression zum Mittelwert.

Auf lange Sicht sind deshalb mit Aktien zehn

bis 15 Prozent Rendite pro Jahr zu erzielen bei 15 bis

25 Prozent Volatilität. Anleihen bringen langfristig drei

bis fünf Prozent jährliche Rendite bei drei bis vier Prozent

Volatilität, Immobilien vier bis sieben Prozent bei

ein bis drei Prozent Volatilität.

Durch die Regression zum Mittelwert ist es schwierig,

längerfristig Überrenditen in einzelnen Asset-Klassen

zu erzielen. Beispiel 2 zeigt eine typische Aktienanlage,

die im Vergleichszeitraum 1998 bis 2008 im Schnitt

10,4 Prozent Rendite bei einer Volatilität von 26,7 Prozent

gebracht hat. Untersuchungen belegen zudem,

dass unter Berücksichtigung der Kosten nur etwa jeder

zehnte Investmentmanager in der Lage ist, seine

jeweilige Benchmark zu schlagen.

Besser mit ETFs. Als Konsequenz der dargestellten

Punkte muss kritisch hinterfragt werden, ob das Aussitzen

von Verlusten tatsächlich langfristig sinnvoll ist. So

betrachtet, ist immer der richtige Zeitpunkt, die Struktur

und die damit verbundenen Ertragsaussichten eines

Portfolios kritisch zu prüfen und eine Anlagestrategie

zu suchen, die Verluste vermeidet. Bei der Neuausrichtung

von Portfolios können ETFs einen wichtigen Beitrag

leisten. Mit Hilfe von ETFs kann breit in verschiedene

Märkte investiert werden; ETFs sind sehr liquide

und kostengünstig; zudem sind sie als Sondervermögen

im Fall einer Insolvenz des Emittenten sicher. Damit

unterstützen sie gegebenenfalls kurzfristig notwendige

Anpassungen eines Portfolios, wenn schnell auf

Marktsituationen reagiert werden muss.

von 25 Prozent ist zum Ausgleich eine Zusatzrendite MARTIN WAMBACH


Beispiel 1: feiner Unterschied

Fünf Prozent sind nicht fünf Prozent: Obwohl beide

Anlagen im Schnitt mit fünf Prozent rentieren,

erwirtschaftet die schwankungsarme Anlage 1 auf

lange Sicht den höheren absoluten Ertrag.

Jahr Rendite* Anlage 1: Aus Rendite* Anlage 2: Aus

in %, fi x 100 000 werden in %, schwankt 100 000 werden

1988 5,0 105 000 5,0 105 000

1989 5,0 110 250 –5,0 99 750

1990 5,0 115 763 15,0 114 713

1991 5,0 121 551 5,0 120 448

1992 5,0 127 628 5,0 126 471

1993 5,0 134 010 –30,0 88 529

1994 5,0 140 710 40,0 123 941

1995 5,0 147 746 5,0 130 138

1996 5,0 155 133 5,0 136 645

1997 5,0 162 889 5,0 143 477

1998 5,0 171 034 5,0 150 651

1999 5,0 179 586 –15,0 128 054

2000 5,0 188 565 15,0 147 262

2001 5,0 197 993 5,0 154 625

2002 5,0 207 893 10,0 170 087

2003 5,0 218 287 10,0 187 096

2004 5,0 229 202 10,0 205 805

2005 5,0 240 662 10,0 226 386

2006 5,0 252 695 5,0 237 705

2007 5,0 265 330 –5,0 225 820

2008 5,0 278 596 5,0 237 111

mittlerer Zins* 5,0 % 5,0 %

kumulierter Zins* 5,0 % 4,2 %

Volatilität*

*pro Jahr

0,0 % 12,9 %

Was kostet Volatilität?

Um mit volatilen Anlagen langfristig die gleiche

Rendite wie mit stabilen Investments zu erzielen,

braucht es höhere Erträge. Die Balken der Grafi k

zeigen die notwendigen Kompensationsrenditen.

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Quellen: Girmes, University College London

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Beispiel 2: verblüffendes Ergebnis

APRIL 2009

Wer nur auf den mittleren Zins schaut, sieht nicht

die ganze Wahrheit. Anlage 2 trägt zwar einen höheren

Durchschnittszins, bringt aber wegen hoher

Schwankungen langfristig trotzdem weniger Ertrag.

Jahr Rendite* Anlage 1: Aus Rendite* Anlage 2: Aus

in % 100 000 werden in % 100 000 werden

1998 9,0 109 000 1,0 101 000

1999 2,0 111 180 40,0 141 400

2000 1,0 112 292 –8,0 130 088

2001 13,5 127 451 –20,0 104 070

2002 9,5 139 559 –44,0 58 279

2003 1,0 140 955 37,0 79 843

2004 9,0 153 641 7,0 85 432

2005 11,0 170 541 27,0 108 498

2006 13,0 192 711 32,0 143 218

2007 11,5 214 873 32,0 189 048

2008 2,0 219 171 10,0 207 952

mittlerer Zins* 7,50 % 10,36 %

kumulierter Zins* 7,39 % 6,88 %

Volatilität* 4,98 % 26,67 %

*pro Jahr

Beispiel 3: schwieriges Unterfangen

Schon aus mathematischen Gründen muss der prozentuale

Zuwachs stets größer sein als der vorausgegangene

Rückgang. 30 Prozent Verlust kann

Anlage 2 nur mit 58 Prozent Gewinn wettmachen.

Jahr Rendite Anlage 1: Aus Rendite Anlage 2: Aus

p. a. in % 100 000 werden p. a. in % 100 000 werden

2008 5,0 105 000 –30,0 70 000

2009 5,0 110 250 58,0 110 600

Beispiel 4: lange Verfolgungsjagd

Folgt auf heftige Verluste eine zwar gute, aber

keine extrem gute Wertsteigerung, braucht Anlage

2 schon mehrere Jahre, um den Rückstand zur

schwankungsarmen Anlage 1 wieder aufzuholen.

Jahr Rendite Anlage 1: Aus Rendite Anlage 2: Aus

p. a. in % 100 000 werden p. a. in % 100 000 werden

2008 5,0 105 000 –30,0 70 000

2009 5,0 110 250 30,0 91 000

2010 5,0 115 763 20,0 109 200

2011 5,0 121 551 11,3 121 540

45

Quelle: Rödl & Partner


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Regierungen Milliarden in das Finanz- und Wirtschaftssystem.

Das könnte zwar die Krise abfedern,

doch später droht Infl ation, warnt Bill Gross, Chef der

weltgrößten Anleihenfondsgesellschaft Pimco. ETFs auf

infl ationsindexierte Anleihen bieten sich als Gegenmittel

an. Passive Fonds lohnen in diesem Fall besonders,

da das weltweite Angebot an infl ationsindexierten Anleihen

überschaubar ist. Bei dieser beschränkten Auswahl

haben aktive Fondsmanager kaum eine Chance,

den Markt zu schlagen. Wer in Anti-Infl ations-ETFs investieren

möchte, muss jedoch zunächst entscheiden,

ob Fremdwährungsrisiken erlaubt sind oder ob das Investment

auf den Euro-Raum beschränkt wird. Neben

drei Euro-Fonds werden in Deutschland drei Fonds

gehandelt, die Anleihen der USA oder anderer Staaten

kaufen. An der Londoner Börse können Investoren

darüber hinaus noch einen weiteren ETF auf infl ationsindexierte

Anleihen aus Großbritannien erwerben.

Die ausschließlich im Euro-Raum investierenden

ETFs sind einander sehr ähnlich. Bei den außerhalb

der EU agierenden Fonds existieren dagegen beachtliche

Unterschiede. Die im Test untersuchten sechs in

Deutschland gehandelten ETFs müssen sich in vier

Kategorien messen: Währungsrisiko, Kostenbelastung,

Ähnlich – auf den ersten Blick

Rendite sowie Grad der Diversifi kation. Die Wertungen

variieren zwischen einem Punkt (sehr schlecht) und

fünf Punkten (sehr gut).

Währungsrisiko: Während in Euro notierte Anleihen

ausschließlich den typischen Anleihenrisiken wie Ausfall-

und Zinsänderungsrisiko unterworfen sind, fällt

bei Anleihen, die in aus Sicht des Euro-Investors fremden

Währungen notiert sind, ein zusätzliches Risiko

durch die Währungsschwankungen der zu Grunde liegenden

Währung gegenüber dem Euro an. Die Bewertung

im Test ist qualitativ, wobei die Höchstpunktzahl

von fünf Punkten für einen ausschließlich in Euro investierenden

oder komplett währungsgesicherten ETF

vergeben wird. Drei Punkte erhalten Fonds, die überwiegend

in Hartwährungen investieren. Ein vollständiges

Exposure gegenüber Weichwährungen wäre mit

der schlechtesten Bewertung von einem Punkt belegt

worden. Allerdings kommt dieser Fall nicht vor. Bei

der Bewertung des Währungsrisikos erhielten die drei

ausschließlich in Euro-Anleihen investierenden ETFs

und der vollständig währungsgesicherte Global-Infl ation-Linked-Bond-ETF

von db x-trackers die Höchstpunktzahl.

Die zwei verbleibenden ETFs sind entweder

vollständig oder lediglich mit einem sehr niedrigen

Produkt ISIN Währung jährl. Duration Rendite Anzahl Ertrags- Swap

Kosten in Positionen verwendung

Prozent

db x-trackers Euro Infl ation-Linked LU0290358224 Euro 0,20 7,8 2,36 % 26 thesaur. ja

db x-trackers Global Infl .-Linked Hedged LU0290357929 Euro 0,25 9,1 2,00 % 95 thesaur. ja

Lyxor ETF EuroMTS Infl ation Linked FR0010174292 Euro 0,25 7,8 2,36 % 22 thesaur. ja

iShares Euro Infl ation-Linked Bond DE000A0HG2S8 Euro 0,25 7,9 2,30 % 22 thesaur. nein

iShares Global Infl ation-Linked Bond IE00B3B8PX14 US-Dollar 0,25 9,0 2,14 % 49 ausschütt. nein

iShares US-Dollar Tips DE000A0LGQF7 US-Dollar 0,25 7,7 2,19 % 27 thesaur. nein


Anteil (iShares-Global-Infl ation-Linked-ETF) in Hartwährungen

investiert. Sie erhalten dementsprechend

in dieser Kategorie drei Punkte.

Kostenbelastung: Da die Verwaltungskosten unmittelbar

die Rendite eines Fonds reduzieren, ist eine

niedrige Gebührenbelastung von entscheidender Bedeutung.

Alle untersuchten ETFs zeigen ausgesprochen

faire Kosten – kein Produkt weist eine Total-Expense-Ratio

von mehr als 25 Basispunkten auf. Die

auf den Euro-Raum beschränkten Produkte von db xtrackers

und Lyxor sind noch einmal um fünf Basispunkte

günstiger und erhalten deshalb die Höchstpunktzahl.

Rendite: Im Test bewertet wird die durchschnittliche

Effektivverzinsung der enthaltenen Anleihen. Die

durchschnittliche kostenbereinigte Rendite der Anti-

Infl ations-Anleihen liegt im Euro-Raum mit 2,3 Prozent

immerhin etwa 100 Basispunkte über dem Geldmarktsatz.

Das bringt den entsprechenden Produkten

vier Punkte. Die Renditen der globalen und amerikanischen

Infl ation-linked-Bond-ETFs liegen zwischen

zwei Prozent und 2,2 Prozent, wofür jeweils drei Punkte

vergeben werden.

Bewertung

Währungs- Kosten Rendite Diversi- Gesamtrisiko

fi kation wertung

5 5 4 3 17

5 4 3 5 17

5 5 4 3 17

5 4 4 3 16

3 4 3 4 14

3 4 3 3 13

Bolivar-Note:

Geldentwertung kontern

mit ETFs auf infl ationsindexierte

Anleihen

Diversifi kation: Grundsätzlich ist es von Vorteil, Anleihenrisiken

durch die Verteilung des Fondsvermögens

auf eine Vielzahl einzelner Titel zu streuen. Des

Weiteren kann ein hohes Portfolio-Gewicht bei einer

einzelnen Anleihe bei Transaktionen, die diese Anleihe

betreffen, ungünstige Kursbewegungen verursachen.

Die Punktzahl in dieser Kategorie fällt deshalb

umso höher aus, je mehr Titel der ETF enthält. Die am

breitesten aufgestellten Anleihenportfolios bieten erwartungsgemäß

die beiden global investierenden ETFs,

wobei es auch hier deutliche Unterschiede gibt. Während

der iShares-Global-Infl ation-Linked-Bond-ETF

49 Positionen enthält, basiert das korrespondierende

Produkt von db x-trackers auf der Entwicklung von

95 Anleihen. Dieser Unterschied spiegelt sich auch in

den Bewertungen von vier beziehungsweise fünf Punkten

wider. Die Dollar- und Euro-ETFs enthalten zwischen

22 und 27 Einzelpositionen, wofür sie jeweils

drei Punkte buchen können.

Testergebnis: In der Gesamtwertung zeigt sich, dass

die auf Euro-Land fokussierten Produkte für deutsche

Investoren am attraktivsten sind. Dabei erzielen der

iBoxx-Euro-Infl ation-Linked-Bond-ETF von db x-trackers

und der EuroMTS-Infl ation-Linked-Bond-ETF von

Lyxor gemeinsam das beste Ergebnis – bei nahezu identischen

Merkmalen in allen Kategorien. Wegen der minimal

höheren Gebührenbelastung verliert der iShares-

Euro-ETF einen Punkt auf seine beiden Konkurrenten.

Unter den international investierten Indexfonds überzeugt

vor allem der komplett währungsgesicherte

Global ETF von db x-trackers. Die restlichen beiden

Fremdwährungs-ETFs bleiben hinter den in Euro notierten

oder währungsgesicherten Produkten zurück,

vor allem auf Grund ihrer aktuell etwas niedrigeren

Renditen und des aus Sicht von Euro-Investoren erhöhten

Währungsrisikos.

ANDREAS RITTER

APRIL 2009

47


Vermögensverwalter

48

Flusslandschaft:

sichere Ernte auch bei

Kursschwankungen

Stiftungen

Kommunen

Gelassen

durch

die Krise

Musterdepot

A-Depot-

Manager

Am ruhigen Fluss ist das Ufer voller Blumen,

sagt eine asiatische Weisheit. Panikgeschüttelte

Anleger sollten sich diese Erkenntnis

regelmäßig in Erinnerung rufen. Denn

auch in der aktuellen Krisenzeit ist es kritisch, ganz

auf Aktien zu verzichten. Selbst Pessimisten werden

schließlich nicht bestreiten, dass gerade Deutschland

wirtschaftlich exzellent aufgestellt ist und dass durch

das anhaltende Wachstum der Schwellenländer die

Nachfrage nach deutschen Produkten früher oder später

wieder anziehen wird. Zyklen gehören zu unserem

Wirtschaftssystem, und auch die jetzige schwere Krise

ist nicht das Ende der Privatwirtschaft.

Die fi nanzielle Stärke des Staates dagegen basiert

einzig auf seinem Steuermonopol und der damit verbundenen

Partizipation an den Erträgen der Privatwirtschaft.

Wohlstand wird in der Privatwirtschaft produziert.

Die Privatwirtschaft ernährt den Staat, und der


Glaube an einen überlegenen Staat ist vielleicht aktuell

populär, aber dennoch absurd.

Trotz des Glaubens an die Zukunft der Privatwirtschaft

ist es kaum möglich, bei einem Blick auf das

Wertpapierdepot nicht nervös zu werden. Selbst ausgewogene

Portfolios haben seit Mitte 2007 bis zu 40 Prozent

Wertverlust erlitten. Anleger, denen dies zu viel geworden

ist, neigen dazu, ganz aus Aktien auszusteigen.

Langfristig erfolgversprechender ist jedoch, nicht die

Portfolio-Struktur, sondern den Blickwinkel zu ändern.

Man freut sich in Zeiten wie diesen nur über ein Portfolio,

welches man nicht laufend ansehen muss. Einen

Weg, zu einem solchen Portfolio zu kommen, bietet die

Orientierung an laufenden Ausschüttungen. Suchen Investoren

nicht nach schnellen Gewinnen, sondern nach

langfristigen Zahlungsströmen, treten kurzfristige Wertschwankungen

der Aktien in den Hintergrund.

Substanz entscheidet. Das beste Beispiel, welche

emotionalen Auswirkungen ein solcher Paradigmenwechsel

haben kann, bieten Mietimmobilien. Immobilieninvestoren

schlafen in der Regel ruhig, solange

die Mietrendite stimmt. Die Frage, welcher Marktwert

heute für die Immobilie zu erzielen wäre, beunruhigt

weniger, selbst wenn für die Immobilie auf Grund einer

Kreditkrise zeitweilig kein vernünftiger Preis erzielt

werden könnte. Gern wird dies mit dem Substanzwert

der Immobilie begründet. Das gleiche Argument sollte

jedoch auch bei Aktien greifen – zumindest, wenn

wie derzeit bei deutschen Standardaktien die Börsenbewertung

beim Buchwert der Unternehmen liegt.

An Stelle des Verzichts auf Aktien bietet sich darum

jetzt an, das Gesamtportfolio mit der Zielstellung

laufender Ausschüttungen zu strukturieren. Das Beispielportfolio

enthält deshalb 25 Prozent Aktien, abgebildet

mittels eines ausschüttenden ETF auf den

Dax-Index. Diese Quote kann bei den aktuellen Bewertungen

als sehr konservativ angesehen werden. Um

nicht zu stark von den zurzeit gefährlich niedrigen Umlaufrenditen

von Staatsanleihen abhängig zu werden,

diversifi ziert das Portfolio den festverzinslichen Anteil

über ausschüttende Euro-Geldmarkt-ETFs, deutsche

Pfandbriefe und Euro-Unternehmensanleihen im Investmentbereich.

Die in diesem Portfolio zu erwartende

Ausschüttung hängt natürlich stark von der Zinsentwicklung

ab. Für das laufende Jahr sollte aber mit

etwa drei Prozent Ausschüttung zu rechnen sein. Damit

liegt man dann auch schon in der Nähe der Mietrendite

einer Wohnimmobilie und kann entsprechend

ruhig schlafen.

ANDREAS BECK

Stabile Mischung

Anstatt ganz auf Aktien im Portfolio zu verzichten,

sollten Anleger den Fokus auf laufende

Ausschüttungen legen. Dadurch treten kurzfristige

Wertschwankungen in den Hintergrund.

Deutsche Aktien bieten inzwischen sehr attraktive

Dividendenrenditen und erhalten deshalb

25 Prozent Gewicht. Daneben kommen Unternehmensanleihen,

Pfandbriefe, Staatsanleihen

und Geldmarktanlagen zum Einsatz.

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Geldmarkt

db x-trackers EONIA TR

ISIN LU290358497

Staatsanleihen

ETFLab iBoxx Euro

Liquid Sovereigns

ISIN DE000ETFL110

Langsam, aber sicher

Die Rückrechnung zeigt: In den vergangenen

zehn Jahren hätte des Musterportfolio mehr

als 40 Prozent Wertzuwachs gebracht. Trotz

zweier heftiger Börsenkrisen blieben die

Schwankungen dabei vergleichsweise gering.

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Quelle: Institut für Vermögensaufbau

Aktien

ETFLab Dax Preisindex

ISIN DE000ETFL060

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Pfandbriefe

iShares eb.rexx Jumbo

Pfandbriefe ISIN DE0002635365

Unternehmensanleihen

iShares Euro Corp. Bond ISIN DE0002511243

Quellen: Institut für Vermögensaufbau

APRIL 2009

49


Vermögensverwalter

50

Stiftungen

Börse Frankfurt:

ETF-Marktdaten

live im Internet

Kommunen

ETF-Portal

A-Depot-

Manager

Optimale

Ergänzung

Das hat sich unter Portfolio-Managern inzwischen

herumgesprochen: Wer fundierte Informationen

zum Thema Indexfonds braucht, greift zum ETF-Magazin.

Doch leider erscheint unsere Zeitschrift nur alle

drei Monate. Viel schneller ist das Internet-Portal der

Deutschen Börse – und auch dort fi nden Anleger eine

Fülle von Informationen rund um ETFs. Unter www.

boerse-frankfurt.de haben die Macher des Anlegerportals

einen ganzen Bereich für ETFs reserviert.

Besonders hilfreich ist das Online-Angebot, wenn aktuelle

Handelsdaten benötigt werden oder wenn es darum

geht, ETFs für ein bestimmtes Anlageziel auszuwählen.

Bei der Online-Fondssuche defi nieren Investoren

Indextyp oder -kategorie, setzen Länder-, Regionen-

oder Branchenfi lter. Zusätzlich können sie sogar

angeben, ob swapbasierte oder voll replizierende Fonds

gesucht werden oder ob der ETF Dividenden und Zinsen

thesaurieren oder ausschütten soll. Vom Suchergebnis

gelangen Nutzer dann mit wenigen Klicks zu

aktuellen Geld- und Briefkursen, Handelsvolumen, Kurscharts,

Gebühren, Reuters- und Bloomberg-Codes und

weiteren Angaben. Die Internet-Seiten der Fondsanbieter

mit noch tiefer gehenden Informationen und Dokumenten

sind ebenfalls nur einen Mausklick entfernt.

Vermögen pro Minute. Besonders spannend für ETF-

Investoren ist natürlich der indikative Nettoinventarwert

(iNAV) der Fonds. Bei klassischen, aktiv verwalteten

Fonds berechnet die Kapitalanlagegesellschaft

einmal am Tag einen Nettoinventarwert. Gegenüber

ETFs mutet dieser Modus wie ein Verfahren aus der

Steinzeit an. Für alle in Frankfurt gehandelten ETFs

wird der iNAV nämlich während der Handelszeit mindestens

einmal pro Minute berechnet, entweder von

der Deutschen Börse oder durch einen vom Emittenten

beauftragten Dienstleister. Zur Berechnung wird das

Fondsvermögen auf Basis der Kurse der Einzelposi-


tionen im Fonds-Portfolio ermittelt. Dazu werden die

Barmittel des Fonds addiert. Das so berechnete Fondsvermögen,

geteilt durch die Zahl der im Umlauf befi

ndlichen Fondsanteile, ergibt den iNAV-Wert, den die

Deutsche Börse dann auf ihren Web-Seiten im Minutentakt

wie einen Aktienkurs veröffentlicht.

Blick ins Orderbuch. ETFs und ETCs werden auf der

Handelsplattform Xetra gehandelt. Ein Merkmal dieses

elektronischen Handelssystems der Börse Frankfurt ist

das offene, für alle Teilnehmer einsehbare Orderbuch.

Das Orderbuch steht jetzt auch im Internet zur Einsicht

zur Verfügung, zumindest in einer zeitverzögerten Variante.

Anders als bei vielen Aktien und Anleihen ist

zwar die Orderbuchlage bei ETFs nicht wesentlich für

die Ausführung der Anlegeraufträge. Schließlich stellen

die Designated Sponsors, wie die Börse ihre Market-

Maker nennt, fortlaufend Kurse mit Volumen, zu denen

sie eine Ausführung garantieren. Dennoch kann der

Blick ins Orderbuch für Anleger interessant sein. Sie

sehen, welche Aufträge mit den jeweiligen Limits auf

Ausführungen warten, und bekommen einen visuellen

Eindruck von der Liquidität in ETFs. Die Ordergrößen

können ihnen zudem etwas darüber verraten, welche

Investorentypen bei den jeweiligen ETFs aktiv sind.

Außer aktuellen Zahlen fi nden sich unter www.boersefrankfurt.de

– „Börse Frankfurt News“ auch täglich

aktuelle Berichte aus der Börsenredaktion; etwa der

Marktausblick mit wichtigen Trends und Terminen an

jedem Montag. Zu Beginn jeder Woche recherchiert die

Redaktion bei Market-Makern und anderen Marktteilnehmern

zudem die neuesten Trends im ETF-Handel.

Das Ergebnis dieser Recherche lesen Anleger ebenfalls

jeden Dienstag in den „Börse Frankfurt News“. Stets

wird bei diesen Analysen nicht nur über auffällige Handelsvolumina

berichtet, sondern vor allem über Trends

auf der Angebots- und Nachfrageseite. Anders ausgedrückt:

Kommen die Umsätze vor allem durch starke

Nachfrage von der Käuferseite zu Stande, oder herrscht

Verkaufsstimmung vor?

Alternativ können Investoren die „Börse Frankfurt

News“ kostenlos abonnieren und erhalten die Berichte

dann als E-Mail. Mit den „Börse Frankfurt News“ informiert

die Redaktion übrigens auch ausgesprochen

zeitnah über ETFs, die neu zum Handel zugelassen

wurden. Besonders ungeduldige Leser können sich

also sogar bei diesem Themenbereich die Wartezeit bis

zum nächsten Erscheinungstermin des ETF-Magazins

verkürzen, indem Sie auf das Informationsangebot der

Börse zurückgreifen.

ULI KÜHN

Starkes ETF-Portal

Unter www.boerse-frankfurt.de informiert die

Börse umfassend und nahezu in Echtzeit

über Eigenschaften und Handel von Indexfonds.

Interessantes Buch

Seit Kurzem öffnet die Börse ihr Orderbuch

allen Anlegern im Internet. Auch zum

ETF-Handel gibt es wertvolle Angaben.

Spannende Berichte

Die „Börse Frankfurt News“ halten Anleger

auch im Hinblick auf den ETF-Markt auf dem

Laufenden, sogar als E-Mail-Newsletter.

APRIL 2009

51


© 13. März 2009/Redaktion www.boerse-frankfurt.de

Wir erleben einen Trader-Markt, dem längerfristig orientierte

Investoren eher fernbleiben, berichten die Market-Maker seit

Wochen unisono vom Handel mit Aktien-ETFs auf Xetra. So

verwundert nicht, dass sich unter den drei meistgehandelten

Indexfonds ein ETF auf den ShortDax befi ndet (s. Tabelle

unten). Der ShortDax entwickelt sich invers zum Leitindex

Dax. Das Pendant zum DJ-Euro-Stoxx-50 war ebenfalls ein

begehrtes Handelsobjekt. Zuallererst wollen Anleger aber

derzeit Gold in ihre Depots nehmen. Davon profi tiert auch die

Nachfrage nach Silber- und Platin-ETCs.

Doch egal ob Gold, Silber oder Platin – Kreditrisiken wollen

die Anleger dabei nach Möglichkeit ausschließen, etwa weil

der ETC mit physischem Edelmetall hinterlegt ist oder anderweitig

besichert wird. Allein vom Xetra-Gold-ETC wurden im

Februar knapp 256 Millionen Euro umgesetzt, wodurch seine

Goldbestände um 3,3 Tonnen anwuchsen. Aber auch weitere

Goldinvestments wurden rege nachgefragt. Etwa der Gold-

Bullion-ETC, dessen Vermögen ebenfalls mit Goldbarren hinterlegt

wird. Der Umsatz belief sich im Februar auf knapp

61 Millionen Euro. Mit 55 Millionen Euro wurde auch im ETFS

Physical Gold fast noch einmal so viel gehandelt. Das in allen

drei Gold-ETCs verwaltete Vermögen stieg damit im betrachteten

Zeitraum um knapp 127 Millionen Euro. Wer mehr

über die Besicherung der ETCs wissen will, kann das auf

boerse-frankfurt.de/rohstoffe nachlesen. Aktuelle Marktberichte

vom Handel mit ETFs und den Rohstoff-ETCs fi nden Sie

auf www.boerse-frankfurt.de/etf

Top-Performer

iShares MSCI Emerging Markets Islamic 24,3

Market Access Amex Gold Bugs Indexfonds 23,7

db x-trackers DJ Stoxx 600 Banks Short ETF 21,3

iShares DJ Stoxx 600 Food & Beverage (DE) 19,0

iShares MSCI Brazil 14,8

db x-trackers MSCI Brazil TRN Index ETF 13,8

Lyxor ETF Short Strategy Europe 13,4

ETFS S-Net ITG Global Agri Business Fund 12,2

iShares DJ Stoxx 600 Technology Short ETF 11,1

db x-trackers DJ Euro Stoxx 50 Short ETF 10,6

52

Datenbank

Facts & Figures

Exchange Traded Funds

* 15.12.2008 bis 12.3.2009

Wertzuwachs*

in %

Begriffe im Tabellenkopf:

Xetra-Liquiditätsmaß

Liquidität ist eines der zentralen Kriterien

zur Beurteilung der Marktqualität im Wertpapierhandel.

Investoren profi tieren von liquiden

Märkten, indem sie Wertpapiere

sofort und zu geringen Kosten handeln können.

Mit dem Xetra-Liquiditätsmaß (XLM)

wird die Liquidität im elektronischen Orderbuchhandel

auf Basis impliziter Transaktionskosten

in einer einzigen Zahl erfasst. Je

geringer das XLM, desto geringer die anfallenden

Kosten beim Handel, desto höher die

Liquidität des Fonds und seine Handelseffi

zienz. Das Maß wird auch für die ETFs berechnet

und zeigt, dass diese mitunter zu

den liquidesten Werten des deutschen Aktienmarkts

zählen. Das XLM wird in Basispunkten

angegeben (100 Basispunkte = 1

Prozent). Es entspricht den relativen Market-Impact-Kosten

für den Round-Trip

(zeitgleicher Kauf und Verkauf einer Position)

bei einer gegebenen Auftragsgröße.

Beispiel: Ein XLM von zehn Basispunkten

und mit einem Auftragsvolumen von 25 000

Euro bedeutet, dass die Kosten für den Kauf

und Verkauf dieses Fonds in der Summe 25

Euro betragen.

Umsatzspitzenreiter

durchschnittl. Monatsumsatz*

in Millionen Euro

iShares DAX (DE) 1118,5

db x-trackers II EONIA TR Index ETF 889,4

db x-trackers ShortDAX ETF 778,7

iShares DJ Euro Stoxx 50 (DE) 763,8

iShares DJ Euro Stoxx 50 469,6

db x-trackers DJ Euro Stoxx 50 Short ETF 387,6

db x-trackers DAX ETF 364,3

db x-trackers DJ Euro Stoxx 50 ETF 267,5

Lyxor ETF DAX 208,7

iShares S&P 500 157,0


ETF-Handelsdaten gesucht? – www.boerse-frankfurt.de/etf

Wählen Sie Xetra als Handelsplatz

Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. Febr. satz 1) entw. Febr. Febr.

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

AKTIENFONDS LÄNDER

Australien

db x-trackers S&P /ASX 200 LU0328474803 DX2S S&P/ASX 200 Index 0,50 Swap Thesaur. 44,07 3,39 -11,96 9,15 11,26

Brasilien

iShares MSCI Brazil DE000A0HG2M1 IQQB MSCI Brazil Index 0,74 Replizier. Ausschütt. 92,74 11,20 2,01 357,12 21,30

Lyxor Brazil (IBOVESPA) FR0010408799 LYMG IBOVESPA INDEX 0,65 Swap Thesaur. 77,80 16,92 12,57 117,40 13,75

db x-trackers MSCI Brazil LU0292109344 DBX6 MSCI TRN Brazil Index 0,65 Swap Thesaur. 72,92 22,23 3,12 49,93 23,72

China

iShares FTSE/Xinhua China 25 DE000A0DPMY5 IQQC FTSE/Xinhua China 25 0,74 Replizier. Ausschütt. 64,81 9,74 -11,55 384,64 53,69

Lyxor China Enterprise FR0010204081 L8I1 HSCEI 0,65 Swap Ausschütt. 73,16 29,10 -1,00 335,62 71,34

iShares DJ China Offshore 50 (DE) DE000A0F5UE8 EXXU DJ China Offshore 50 0,60 Replizier. Ausschütt. 110,83 3,28 -4,92 21,81 18,55

db x-trackers FTSE/XINHUA China 25 LU0292109856 DBX9 FTSE/Xinhua China 25 0,60 Swap Thesaur. 74,35 14,04 -5,89 92,67 13,75

Deutschland

iShares DAX (DE) DE0005933931 EXS1 DAX Performanceindex 0,15 Replizier. Thesaur. 7,21 1090,63 -17,70 1.775,03 36,31

iShares MDAX (DE) DE0005933923 EXS3 MDAX Performanceindex 0,50 Replizier. Thesaur. 36,31 33,61 -14,06 131,71 43,59

Lyxor DAX LU0252633754 LYY7 DAX Performanceindex 0,15 Swap Thesaur. 11,02 204,68 -15,69 241,69 38,90

db x-tracker DAX LU0274211480 DBXD DAX Performanceindex 0,15 Swap Thesaur. 9,02 330,90 -17,71 613,83 38,36

ETFlab DAX DE000ETFL011 EL4A DAX Performanceindex 0,15 Replizier. Thesaur. 14,07 51,20 -18,00 2.696,06 37,93

ETFlab DAX (Preisindex) DE000ETFL060 EL4F DAX Preisindex 0,15 Replizier. Ausschütt. 24,37 3,06 -16,73 58,54 24,39

ComStage DAX LU0378438732 C001 DAX Performanceindex 0,12 Swap Thesaur. 11,43 75,46 -17,62 266,47 38,42

Griechenland

Lyxor MSCI Greece FR0010405431 LYMH MSCI Greece 0,45 Swap Ausschütt. 148,17 1,75 -21,69 4,47 4,26

Großbritannien

iShares FTSE 100 (DE) DE0006289408 EXI4 FTSE 100 0,50 Replizier. Ausschütt. 57,60 9,48 -26,17 76,24 39,10

UBS FTSE 100 LU0136242590 FRC6 FTSE 100 0,50 Replizier. Ausschütt. 112,99 0,47 -1,07 66,85 41,56

db x-trackers FTSE 100 LU0292097234 DBXX FTSE 100 0,30 Swap Ausschütt. 56,17 6,95 -16,34 167,77 4,42

db x-trackers FTSE 250 LU0292097317 DBXY FTSE 250 Index 0,35 Swap Ausschütt. 190,10 0,08 -7,35 3,04 6,95

db x-trackers FTSE All-Share LU0292097747 DBXZ FTSE All-Share Index 0,40 Swap Ausschütt. 75,01 0,03 -15,56 39,35 2,22

Hongkong

Lyxor Hong Kong FR0010361675 LYME Hang Seng Index 0,65 Swap Ausschütt. 104,56 14,50 -3,99 77,88 13,22

Indien

Lyxor MSCI India FR0010361683 LYMD MSCI India Index 0,85 Swap Thesaur. 97,16 10,98 -1,48 273,79 5,33

db x-trackers S&P CNX Nifty LU0292109690 DBX7 S&P CNX Nifty Index 0,85 Swap Thesaur. 46,86 7,90 -1,62 46,71 42,9

db x-tracker S&P/MIB Index LU0274212538 DBXI MIB Index 0,30 Swap Ausschütt. 40,30 1,25 -23,37 12,93 15,58

Japan

UBS MSCI Japan LU0136240974 FRC5 MSCI Japan Index 0,50 Replizier. Ausschütt. 165,42 1,92 -8,91 217,42 19,41

iShares MSCI Japan DE000A0DPMW9 IQQJ MSCI Japan Index 0,59 Replizier. Ausschütt. 37,97 33,89 -15,64 1.190,79 5,82

iShares Nikkei 225 (DE) DE000A0H08D2 EXX7 Nikkei 225 Preisindex 0,50 Replizier. Ausschütt. 51,09 26,39 -12,63 236,20 6,18

Lxor Japan (Topix) FR0010245514 LYY4 TOPIX Index 0,50 Swap Ausschütt. 35,74 8,43 -13,10 251,95 59,17

db x-tracker MSCI Japan LU0274209740 DBXJ MSCI Japan Index 0,50 Swap Thesaur. 19,02 20,27 -11,91 328,17 21,56

53


Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. Febr. satz 1) entw. Febr. Febr.

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

ETFlab MSCI Japan LC DE000ETFL102 EL4J MSCI Japan Large Cap 0,50 Replizier. Ausschütt. 29,88 0,26 -10,44 23,77 34,13

ComStage Nikkei 225 LU0378453376 C020 Nikkei 225 0,45 Swap Thesaur. 34,15 2,22 -11,42 18,44 6,06

ComStage MSCI Japan LU0392495452 X017 MSCI Japan 0,45 Swap Thesaur. 17,45 4,66 6,58 21,73

ComStage TOPIX LU0392496773 C021 TOPIX Index 0,45 Swap Thesaur. 74,33 0,22 18,76 5,91

Malaysia

Lyxor MSCI Malaysia FR0010397554 LYQE MSCI Malaysia Index 0,65 Swap Ausschütt. 207,52 0,35 3,72 5,79 7,25

Österreich

iShares ATX (DE) DE000A0D8Q23 EXXX ATX Index 0,30 Replizier. Ausschütt. 39,57 4,02 -17,59 27,07 14,99

ComStage ATX LU0392496690 C031 ATX Index 0,25 Swap Thesaur. 32,95 0,67 7,82 14,83

Russland

Lyxor Russia FR0010326140 LYYE DJ Rusindex Titans 10 0,65 Swap Ausschütt. 111,92 15,42 -16,72 162,81 13,35

Market Access DAXglobal Russia LU0269999958 M9SJ DAXglobal Russia Index 0,70 Swap Thesaur. 177,91 1,29 -12,66 12,46 17,53

db x-trackers MSCI Russia Capped LU0322252502 DBXV MSCI Russia Capped 25% Index 0,65 Swap Ausschütt. 86,25 10,82 -18,02 39,69 9,51

ComStage MSCI Russia Capped LU0392495536 X018 MSCI Russia Capped 30% Index 0,60 Swap Thesaur. 191,62 0,67 6,05 53,48

Schweiz

iShares SMI (DE) DE0005933964 EXI1 SMI Index 0,50 Replizier. Ausschütt. 15,66 35,88 -15,45 55,57 31,96

db x-trackers SMI LU0274221281 DBXS SMI Index 0,30 Swap Ausschütt. 26,05 21,75 -15,12 107,17 32,05

db x-trackers SLI LU0322248146 DXS0 SLI Swiss Leader Index 0,35 Swap Ausschütt. 33,90 0,69 -13,93 3,61 45,22

ComStage SMI LU0392496427 C030 SMI Index 0,25 Swap Thesaur. 22,99 2,58 15,75 30,01

Südafrika

Market Access FTSE/JSE Africa Top 40 LU0270000028 M9SK FTSE/JSE Africa Top 40 Index 0,70 Swap Thesaur. 89,76 0,58 -14,75 5,36 13,35

Lyxor South Africa FR0010464446 LYMV FTSE/JSE Top 40 0,65 Swap Thesaur. 94,01 2,35 -10,80 27,77 13,80

Südkorea

iShares MSCI Korea DE000A0HG2L3 IQQK MSCI Korea Index 0,74 Replizier. Ausschütt. 91,33 5,12 -12,01 47,40 10,25

Lyxor MSCI Korea FR0010361691 LYMC MSCI Korea Index 0,65 Swap Thesaur. 116,24 6,82 -3,89 28,34 14,84

db x-trackers MSCI Korea LU0292100046 DBX8 MSCI Korea Index 0,65 Swap Thesaur. 61,98 4,96 -5,87 24,52 16,87

Taiwan

iShares MSCI Taiwan DE000A0HG2K5 IQQT MSCI Taiwan Index 0,74 Replizier. Ausschütt. 52,69 5,16 -7,84 80,32 13,43

db x-trackers MSCI Taiwan Index LU0292109187 DBX5 MSCI Taiwan Index 0,65 Swap Thesaur. 55,42 4,99 -2,07 25,98 6,91

Lyxor MSCI Taiwan FR0010444786 LYQD MSCI Taiwan Index 0,65 Swap Ausschütt. 179,20 0,89 -0,95 7,27 4,15

ComStage MSCI Taiwan LU0392495619 X019 MSCI Taiwan Index 0,60 Swap Thesaur. 81,13 1,00 7,88 6,90

Thailand

Lyxor MSCI Thailand FR0010398719 LYQF MSCI Thailand Index 0,65 Swap Ausschütt. 222,49 0,45 9,80 3,18 3,92

Türkei

Lyxor Turkey FR0010326256 LYYG DJ Turkey Titans 20 0,65 Swap Ausschütt. 113,02 3,32 -10,92 62,52 19,82

iShares MSCI Turkey DE000A0LGQN1 IQQ5 MSCI Turkey SM Index TM 0,74 Replizier. Ausschütt. 96,89 1,04 -14,35 46,01 11,49

Market Access DJ Turkey Titans LU0269999362 M9SE DJ Turkey Titans 20 0,60 Swap Thesaur. 197,84 0,63 -14,78 2,99 59,72

54

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USA

iShares DJ Industrial Average (DE) DE0006289390 EXI3 Dow Jones Industrial Average 0,50 Replizier. Ausschütt. 30,91 24,45 -17,70 168,80 57,46

UBS MSCI USA LU0136234654 FRC2 MSCI USA Index 0,50 Replizier. Ausschütt. 113,40 1,97 -15,27 129,06 56,89

Lyxor Nasdaq 100 FR0007063177 LYMS Nasdaq 100 Index 0,30 Swap Ausschütt. 66,17 2,36 -4,56 53,82 3,56

iShares S&P 500 DE0002643889 IUSA S&P 500 0,40 Replizier. Ausschütt. 16,97 150,07 -18,05 4348,75 5,77

PowerShares EQQQ Fund IE0032077012 EQQQ Nasdaq 100 Index 0,20 Replizier. Ausschütt. 27,12 3,90 -5,85 275,33 21,68

iShares Nasdaq 100 (DE) DE000A0F5UF5 EXXT Nasdaq 100 Index 0,30 Replizier. Ausschütt. 81,22 9,80 -3,56 139,84 8,96

Lyxor DJ Industrial Average FR0007056841 DJAM Dow Jones Industrial Average 0,50 Swap Ausschütt. 29,29 7,30 -16,07 367,39 57,09

Lyxor MSCI USA FR0010296061 LYYB MSCI USA 0,35 Swap Ausschütt. 40,57 8,34 -12,90 285,90 56,77

db x-tracker MSCI USA Index LU0274210672 DBXU MSCI USA Index 0,30 Swap Thesaur. 21,02 46,54 -16,74 977,01 13,37

ETFlab MSCI USA LC DE000ETFL094 EL4I MSCI USA Large Cap (Preisindex) 0,30 Replizier. Ausschütt. 31,31 6,54 -15,75 20,82 39,97

ComStage DJ Industrial Average LU0378437502 C010 Dow Jones Industrial Average 0,45 Swap Thesaur. 31,62 4,30 -15,74 92,05 58,20

ComStage NASDAQ-100 LU0378449770 C011 NASDAQ-100 0,25 Swap Thesaur. 32,26 1,99 -3,02 44,22 9,00

ETFS Russell 1000 DE000A0Q8ND6 ETLY Russell 1000 0,35 Swap Thesaur. 42,39 0,09 2,66 12,45

ETFS Russell 2000 DE000A0Q8NE4 ETLZ Russell 2000 0,45 Swap Thesaur. 42,05 0,22 4,53 11,66

ComStage MSCI USA LU0392495700 X020 MSCI USA 0,25 Swap Thesaur. 178,92 2,70 27,38 13,48

ComStage MSCI USA Large Cap LU0392495882 X021 MSCI USA Large Cap 0,25 Swap Thesaur. 195,11 4,24 6,79 40,88

ComStage MSCI USA Mid Cap LU0392495965 X022 MSCI USA Mid Cap 0,35 Swap Thesaur. 193,67 4,63 7,18 34,91

ComStage MSCI USA Small Cap LU0392496005 X023 MSCI USA Small Cap 0,35 Swap Thesaur. 190,35 0,46 7,01 7,60

Vietnam

db x-trackers FTSE Vietnam LU0322252924 DXS7 FTSE Vietnam Index 0,85 Swap Thesaur. 110,34 3,34 -29,69 33,55 18,54

AKTIENFONDS-REGIONEN

Afrika

Lyxor Pan Africa FR0010636464 LYQH SGI Pan Africa Index 0,85 Swap Ausschütt. 381,47 0,73 5,73 19,41 6,46

Asien

iShares MSCI AC Far East ex-Japan DE000A0HGZS9 IQQF MSCI AC Far East ex-Japan Index 0,74 Replizier. Ausschütt. 58,54 18,58 -7,81 535,02 16,02

Lyxor MSCI AC Asia-Pacifi c Ex Japan FR0010312124 LYYC MSCI AC ASIA-PACIFIC EX JAPAN 0,65 Swap Ausschütt. 91,24 10,88 -1,69 111,67 17,44

Market Access DAXglobal Asia LU0259323235 M9SF DAXglobal Asia Index 0,70 Swap Thesaur. 242,07 0,60 -3,58 5,94 15,63

Lyxor MSCI Asia APEX 50 FR0010652867 LYQI MSCI Asia APEX 50 0,50 Swap Ausschütt. 106,34 3,23 -1,46 9,95 34,41

db x-trackers MSCI AC Asia ex Japan LU0322252171 DXS5 MSCI AC Asia ex Japan Index 0,65 Swap Thesaur. 39,75 0,50 14,94 11,55

Emerging Markets

iShares MSCI Emerging Markets DE000A0HGZT7 IQQE MSCI Emerging Markets 0,74 Replizier. Ausschütt. 57,90 32,97 -7,52 779,08 14,69

db x-trackers MSCI EM Asia Index LU0292107991 DBX2 MSCI Emerging Markets Asia Index 0,65 Swap Thesaur. 86,53 15,81 -2,81 149,16 13,23

db x-trackers MSCI EM EMEA Index LU0292109005 DBX4 MSCI Emerging Markets EMEA Index 0,65 Swap Thesaur. 59,50 5,04 -12,29 26,91 12,09

db x-trackers MSCI EM LATAM Index LU0292108619 DBX3 MSCI EM Latin America 0,65 Swap Thesaur. 76,35 14,34 -2,78 48,94 21,51

db x-trackers MSCI Emerging Markets LU0292107645 DBX1 MSCI Emerging Markets 0,65 Swap Thesaur. 57,65 44,98 -5,08 1.064,85 14,17

Market Access DAXglobal BRIC LU0269999792 M9SH DAXglobal BRIC Index 0,70 Swap Thesaur. 142,95 3,07 -4,47 18,59 24,34

Lyxor MSCI EM Latin America FR0010410266 LYM0 MSCI EM Latin America 0,65 Swap Thesaur. 128,74 4,07 -0,38 78,35 15,69

Lyxor MSCI Emerging Markets FR0010429068 LYM7 MSCI Emerging Markets 0,65 Swap Thesaur. 86,81 11,72 -2,69 126,10 3,98

iShares FTSE BRIC 50 DE000A0MSAE7 IQQ9 FTSE BRIC 50 Index 0,74 Replizier. Ausschütt. 85,01 6,29 -2,61 76,26 11,08

db x-trackers S&P Select Frontier LU0328476410 DX2Z S&P Select Frontier Index 0,95 Swap Thesaur. 63,07 0,79 -31,60 6,97 5,00

ComStage MSCI EM Eastern Europe LU0392495379 X016 MSCI EM Eastern Europe 0,60 Swap Thesaur. 63,17 0,49 6,25 15,18

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in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

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Europa

iShares DJ STOXX 50 IE0008470928 EUN1 DJ STOXX 50 0,35 Replizier. Ausschütt. 18,77 110,11 -18,09 897,84 17,68

iShares DJ STOXX 50 (DE) DE0005933949 EXW3 DJ STOXX 50 0,50 Replizier. Ausschütt. 29,36 101,54 -18,18 347,14 18,00

iShares DJ STOXX 600 (DE) DE0002635307 EXSA DJ STOXX 600 0,19 Replizier. Ausschütt. 53,33 59,36 -15,46 483,76 17,72

iShares DJ STOXX Large 200 (DE) DE0005933980 EXSC DJ STOXX Large 200 0,19 Replizier. Ausschütt. 68,34 1,71 -16,38 20,62 19,20

iShares DJ STOXX Mid 200 (DE) DE0005933998 EXSD DJ STOXX Mid 200 0,19 Replizier. Ausschütt. 74,08 6,40 -11,01 56,48 15,62

iShares DJ STOXX Small 200 (DE) DE000A0D8QZ7 EXSE DJ STOXX Small 200 0,19 Replizier. Ausschütt. 86,29 4,01 -10,19 33,16 9,52

Lyxor MSCI Europe FR0010261198 LYY5 MSCI Europe 0,35 Swap Ausschütt. 39,17 10,17 -13,29 603,06 62,25

iShares MSCI Europe ex-UK DE000A0J2094 IQQU MSCI Europe ex-UK Index 0,40 Replizier. Ausschütt. 21,37 14,00 -15,98 3,90 13,93

db x-tracker MSCI Europe Index LU0274209237 DBXA MSCI Europe Index 0,30 Swap Thesaur. 17,04 50,53 -16,02 566,85 20,10

iShares MSCI Europe DE000A0M5X28 IQQY MSCI Europe 0,35 Replizier. Ausschütt. 28,33 10,24 -11,05 277,99 11,01

db x-trackers MSCI Europe Mid Cap LU0322253732 DX2I MSCI Europe Mid Cap Index 0,40 Swap Thesaur. 26,57 0,88 -12,73 7,44 29,69

db x-trackers MSCI Europe Small Cap LU0322253906 DX2J MSCI Europe Small Cap Index 0,40 Swap Thesaur. 31,55 2,68 -8,37 124,07 9,31

ETFlab MSCI Europe LC DE000ETFL086 EL4H MSCI Europe Large Cap 0,30 Replizier. Ausschütt. 30,31 2,27 -16,11 18,14 45,24

ComStage DJ STOXX 600 LU0378434582 C060 DJ STOXX 600 0,20 Swap Thesaur. 24,84 7,38 -14,89 113,55 27,17

ComStage MSCI Europe LU0392494646 X011 MSCI Europe 0,25 Swap Thesaur. 23,22 0,24 38,67 19,79

ComStage MSCI Europe Large Cap LU0392496187 X024 MSCI Europe Large Cap 0,25 Swap Thesaur. 18,63 0,03 6,17 35,33

ComStage MSCI Europe Mid Cap LU0392496260 X025 MSCI Europe Mid Cap 0,35 Swap Thesaur. 31,74 0,08 6,47 29,45

ComStage MSCI Europe Small Cap LU0392496344 X026 MSCI Europe Small Cap 0,35 Swap Thesaur. 97,98 1,51 6,81 9,25

db x-trackers DJ STOXX 600 LU0328475792 DX2X DJ STOXX 600 Index 0,20 Swap Thesaur. 31,94 0,15 4,09 27,25

Euro-Zone

iShares DJ EURO STOXX 50 IE0008471009 EUN2 DJ EURO STOXX 50 0,15 Replizier. Ausschütt. 12,03 465,49 -18,93 2.975,16 19,75

iShares DJ EURO STOXX 50 (DE) DE0005933956 EXW1 DJ EURO STOXX 50 0,15 Replizier. Ausschütt. 10,09 750,54 -18,92 2.768,74 20,05

UBS DJ EURO STOXX 50 LU0136234068 FRC1 DJ EURO STOXX 50 0,30 Replizier. Ausschütt. 47,92 9,46 -3,80 260,30 23,52

UBS MSCI EMU LU0147308422 FS2G MSCI EMU Index 0,50 Replizier. Ausschütt. 201,43 0,71 -18,52 58,55 59,50

Lyxor DJ EURO STOXX 50 FR0007054358 LYSX DJ EURO STOXX 50 0,25 Swap Ausschütt. 15,76 110,15 -16,42 4.289,56 20,41

XMTCH (CSAM) MSCI EMU Large Cap LU0154139132 XMHA MSCI EMU Large Cap Index 0,40 Replizier. Ausschütt. 111,46 12,37 -15,52 609,00 59,37

UBS DJ EURO STOXX 50 LU0155367302 FRC7 DJ EURO STOXX 50 0,10 Replizier. Ausschütt. 81,28 0,45 -4,29 211,60 23522,14

iShares DJ EURO STOXX MidCap DE000A0DPMX7 IQQM DJ EURO STOXX MidCap 0,40 Replizier. Ausschütt. 21,18 4,21 -12,97 105,89 22,89

iShares DJ EURO STOXX SmallCap DE000A0DPMZ2 IQQS DJ EURO STOXX SmallCap 0,40 Replizier. Ausschütt. 27,59 2,80 -12,22 134,52 13,47

iShares FTSEurofi rst 100 DE000A0DPM16 IQQ1 FTSEurofi rst 100 0,40 Replizier. Ausschütt. 18,97 0,75 -17,58 60,83 14,81

iShares FTSEurofi rst 80 DE000A0DPM08 IQQ8 FTSEurofi rst 80 0,40 Replizier. Ausschütt. 16,44 1,02 -18,18 56,51 6,01

iShares DJ EURO STOXX (DE) DE000A0D8Q07 EXSI DJ EURO STOXX 0,19 Replizier. Ausschütt. 45,99 25,83 -16,58 266,21 18,82

Lyxor MSCI EMU Small Cap FR0010168773 LYY1 MSCI EMU Small Cap 0,40 Swap Ausschütt. 51,55 2,42 -9,47 50,38 87,86

db x-tracker DJ EURO STOXX 50 LU0274211217 DBXE DJ Euro STOXX 50 0,15 Swap Ausschütt. 13,72 253,89 -18,46 997,90 20,08

ETFlab DJ EURO STOXX 50 DE000ETFL029 EL4B DJ EURO STOXX 50 Preisindex 0,15 Replizier. Ausschütt. 15,86 40,24 -18,22 217,53 19,91

db x-trackers DJ EURO STOXX LU0380865021 DXET DJ EURO STOXX 50 0,15 Swap Thesaur. 16,93 55,72 -18,46 163,14 19,94

ComStage DJ EURO STOXX 50 LU0378434079 C050 DJ EURO STOXX 50 0,10 Swap Thesaur. 12,87 33,42 -19,19 167,91 29,98

Lyxor MSCI EMU FR0007085501 LYQC MSCI EMU 0,35 Swap Ausschütt. 43,90 0,37 -15,10 144,89 24,85

ComStage MSCI EMU LU0392494729 X012 MSCI EMU 0,25 Swap Thesaur. 34,46 0,06 6,07 10,70

Global

iShares DJ Global Titans 50 (DE) DE0006289382 EXI2 DJ Global Titans 50 0,50 Replizier. Ausschütt. 160,09 1,80 -16,67 40,16 12,80

iShares MSCI World DE000A0HGZR1 IQQW MSCI World 0,50 Replizier. Ausschütt. 32,50 34,45 -14,16 1.217,27 12,15

Lyxor MSCI World FR0010315770 LYYA MSCI World 0,45 Swap Ausschütt. 44,61 17,80 -12,35 356,19 60,54

db x-tracker MSCI World LU0274208692 DBXW MSCI World Index 0,45 Swap Thesaur. 27,40 33,73 -15,59 835,88 13,83

UBS- MSCI World LU0340285161 UWRD MSCI World Index 0,40 Replizier. Ausschütt. 286,80 1,08 -23,85 27,85 58,80

ComStage MSCI World LU0392494562 X010 MSCI World 0,40 Swap Thesaur. 34,06 6,33 130,59 13,87

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in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

Lateinamerika

iShares MSCI Latin America DE000A0NA0K7 IUSC MSCI Latin America 0,74 Replizier. Ausschütt. 73,82 5,38 -5,59 43,95 9,58

Nordamerika

iShares MSCI North America DE000A0J2060 IQQN MSCI North America Index 0,40 Replizier. Ausschütt. 34,54 15,75 -17,25 7,07 11,47

ComStage MSCI North America LU0392494992 X013 MSCI North America Index 0,25 Swap Thesaur. 49,77 1,54 27,40 15,38

Osteuropa

iShares DJ STOXX EU Enlarged 15 (DE) DE000A0D8Q15 EXSJ DJ STOXX EU Enlarged 15 0,50 Replizier. Ausschütt. 71,03 2,24 -35,16 17,93 11,71

Lyxor Eastern Europe FR0010204073 L8I2 Eastern Europe (CECE EUR) 0,50 Swap Ausschütt. 80,88 12,89 -35,29 115,94 8,91

iShares MSCI Eastern Europe DE000A0HGZV3 IQQR MSCI Eastern European Index 0,74 Replizier. Ausschütt. 91,45 7,58 -25,43 119,20 9,67

Pazifi k

ComStage MSCI Pacifi c LU0392495023 X014 MSCI Pacifi c 0,60 Swap Thesaur. 50,39 0,49 6,95 20,45

ComStage MSCI Pacifi c ex Japan LU0392495296 X015 MSCI Pacifi c ex Japan 0,60 Swap Thesaur. 52,75 2,40 7,36 15,30

db x-trackers MSCI Pacifi c ex Japan LU0322252338 DXS6 MSCI Pacifi c ex Japan Index 0,45 Swap Thesaur. 34,88 0,15 56,10 15,18

Südosteuropa

Market Access South-East Europe LU0259329869 M9SG South-East Europe Traded Index 0,80 Swap Thesaur. 229,08 0,08 -21,96 2,88 7,50

AKTIENFONDS-SEKTOREN

Alternative Investments

iShares FTSE/Macquarie Glob. Infrastructure DE000A0LGQM3 IQQI Macquarie Global Infrastructure 100 0,65 Replizier. Ausschütt. 45,51 10,95 -12,97 299,00 13,38

Lyxor PRIVEX FR0010407197 LYM4 PRIVEX Index 0,70 Swap Thesaur. 150,37 0,25 -36,99 10,66 1,84

iShares S&P Listed Private Equity DE000A0MSAF4 IQQL S&P Listed Private Equity Index 0,75 Replizier. Ausschütt. 46,41 0,11 -33,32 17,77 3,75

iShares S&P Global Water DE000A0MSAG2 IQQQ S&P Global Water 0,65 Replizier. Ausschütt. 34,93 2,28 -10,24 77,31 10,54

PowerShares Global Clean Energy Fund IE00B23D9133 6PSG WilderHill New Energy Global Innov. 1,00 Replizier. Ausschütt. 47,98 0,14 -12,31 2,49 3,68

PowerShares Palisades Global Water Fund IE00B23D9026 6PSF Palisades Global Water 1,00 Replizier. Ausschütt. 38,38 0,06 -8,86 3,21 4,73

PowerShares Global Listed Private Equity IE00B23D8Z06 6PSE Global Listed Private Equity 1,00 Swap Ausschütt. 34,99 0,01 -32,57 0,86 2,53

iShares S&P Global Clean Energy DE000A0M5X10 IQQH S&P Global Clean Energy 0,65 Replizier. Ausschütt. 64,32 9,01 -15,99 48,62 6,34

Lyxor New Energy FR0010524777 LYM9 World Alternative Energy Index 0,60 Swap Thesaur. 103,36 4,88 -11,87 57,01 16,86

Lyxor World Water FR0010527275 LYM8 World Water Index 0,60 Swap Thesaur. 130,26 1,47 -10,56 32,91 11,44

db x-trackers LPX MM Private Equity LU0322250712 DX2D LPX Major Market Index 0,70 Swap Thesaur. 43,52 0,29 -36,13 4,62 8,10

db x-trackers S&P Global Infrastructure LU0322253229 DX2E S&P Global Infrastructure Index 0,60 Swap Thesaur. 43,97 3,13 -15,29 33,35 13,63

iShares S&P Global Timber&Forestry DE000A0NA0H3 IUSB S&P Global Timber&Forestry 0,65 Replizier. Ausschütt. 40,60 0,77 -23,52 0,08 6,28

Easy NMX30 Infrastructure Global LU0315440411 IM2R NMX 30 Infrastructure Global 0,50 Swap Thesaur. 311,20 2,06 -10,52 16,86 17,53

Easy NMX Infrastructure Europe LU0315455286 IM2S NMX Infrastrucutre Europe 0,50 Swap Thesaur. 116,35 0,16 -15,30 2,19 17,22

SGAM Private Equity LPX50 FR0010413518 LSK6 LPX50 0,70 Replizier. Thesaur. 90,32 0,13 -37,32 3,98 2,99

ETFS WNA Global Nuclear Energy Fund DE000A0Q8M37 ETLN WNA Nuclear Energy Index 0,65 Swap Thesaur. 234,27 0,10 2,47 15,16

ETFS Janney Global Water Fund DE000A0Q8M86 ETLT Janney Water Index 0,65 Swap Thesaur. 189,76 0,24 0,96 24,99

ETFS S-Net ITG Global Agri Business Fund DE000A0Q8NA2 ETLV S-Network ITG Agriculture Index 0,65 Swap Thesaur. 225,98 0,14 2,76 22,78

ETFS DAXglobal Alternative Energy Fund DE000A0Q8M94 ETLU DAXglobal Alternative Energy 0,65 Swap Thesaur. 249,00 0,31 0,87 9,08

Automobil

iShares DJ STOXX 600 Auto & Parts (DE) DE0006344716 EXV5 DJ STOXX 600 Auto & Parts 0,50 Replizier. Ausschütt. 42,80 3,34 -26,67 5,32 14,90

iShares DJ STOXX 600 Auto & Parts Swap (DE) DE000A0D8Q56 EXXA DJ STOXX 600 Autom & Parts 0,30 Swap Thesaur. 50,09 0,28 -26,68 33,54 21,43

Lyxor DJ STOXX 600 Autos & Parts FR0010344630 LYYN DJ STOXX 600 Automobiles & Parts 0,30 Swap Ausschütt. 91,18 0,60 -26,19 10,42 15,61

ComStage DJ STOXX 600 Auto & Parts LU0378435043 C061 DJ STOXX 600 Auto & Parts 0,25 Swap Thesaur. 23,76 0,08 -25,89 5,59 22,44

57


Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. Febr. satz 1) entw. Febr. Febr.

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

Banken

iShares DJ EURO STOXX Banks (DE) DE0006289309 EXX1 DJ EURO STOXX Banks 0,50 Replizier. Ausschütt. 49,52 12,03 -30,82 106,43 10,82

iShares DJ STOXX 600 Banks (DE) DE0006289341 EXV1 DJ STOXX 600 Banks 0,50 Replizier. Ausschütt. 57,21 23,20 -32,83 107,09 11,52

iShares DJ STOXX 600 Banks Swap (DE) DE000A0D8Q64 EXXB DJ STOXX 600 Banks 0,30 Swap Thesaur. 58,52 1,72 -33,18 37,30 20,20

Lyxor DJ STOXX 600 Banks FR0010345371 LYYP DJ STOXX 600 Banks 0,30 Swap Ausschütt. 60,27 9,93 -28,75 174,06 11,97

db x-trackers DJ STOXX 600 Banks LU0292103651 DXSF DJ STOXX 600 Banks 0,30 Swap Thesaur. 43,47 16,25 -33,21 49,69 20,20

ComStage DJ STOXX 600 Banks LU0378435399 C062 DJ STOXX 600 Banks 0,25 Swap Thesaur. 27,25 3,52 -31,19 16,95 20,55

Roh- und Grundstoffe

iShares DJ STOXX 600 Basic Resources (DE) DE0006344724 EXV6 DJ STOXX 600 Basic Resources 0,50 Replizier. Ausschütt. 61,51 25,01 -18,49 151,73 23,49

iShares DJ STOXX 600 Basic Res. Swap (DE) DE000A0D8Q72 EXXC DJ STOXX 600 Basic Resources 0,30 Swap Thesaur. 55,43 2,98 -17,76 50,69 38,81

Lyxor DJ STOXX 600 Basic Resources FR0010345389 LYYX DJ STOXX 600 Basic Resources 0,30 Swap Ausschütt. 76,90 5,39 -15,76 51,09 24,27

Market Access AMEX Gold Bugs Indexfonds LU0259322260 M9SD AMEX Gold Bugs Index 0,70 Swap Thesaur. 84,91 18,98 16,60 55,22 94,31

db x-trackers DJ STOXX 600 Basic Resources LU0292100806 DXSC DJ STOXX 600 Basic Resources 0,30 Swap Thesaur. 39,22 15,37 -17,73 13,70 39,14

ComStage DJ STOXX 600 Basic Resources LU0378435472 C063 DJ STOXX 600 Basic Resources 0,25 Swap Thesaur. 34,77 3,19 -18,31 16,94 39,15

Chemie

iShares DJ STOXX 600 Chemicals (DE) DE0006344732 EXV7 DJ STOXX 600 Chemicals 0,50 Replizier. Ausschütt. 39,25 4,00 -5,73 12,61 29,30

iShares DJ STOXX 600 Chemicals Swap (DE) DE000A0D8Q80 EXXD DJ STOXX 600 Chemicals 0,30 Swap Thesaur. 47,11 1,00 -5,67 42,67 47,44

Lyxor DJ STOXX 600 Chemicals FR0010345470 LYYY DJ STOXX 600 Chemicals 0,30 Swap Ausschütt. 45,12 0,90 -3,88 19,47 29,75

ComStage DJ STOXX 600 Chemicals LU0378435555 C064 DJ STOXX 600 Chemicals 0,25 Swap Thesaur. 20,06 0,39 -5,79 5,98 47,00

Bau und Baumaterialien

iShares DJ STOXX 600 Const. & Materials (DE) DE0006344740 EXV8 DJ STOXX 600 Const. & Materials 0,50 Replizier. Ausschütt. 62,68 3,56 -16,91 11,43 16,66

iShares DJ STOXX 600 Const. & Mat. Swap (DE) DE000A0F5T02 EXXE DJ STOXX 600 Const. & Materials 0,30 Swap Thesaur. 53,13 8,93 -17,19 46,26 25,39

Lyxor DJ STOXX 600 Const. & Materials FR0010345504 LYYZ DJ STOXX 600 Const. & Materials 0,30 Swap Ausschütt. 109,44 3,57 -15,75 14,87 16,74

ComStage DJ STOXX 600 Const. & Materials LU0378435639 C065 DJ STOXX 600 Const. & Materials 0,25 Swap Thesaur. 21,11 1,01 -18,73 5,65 24,92

Finanzdienstleistungen

iShares DJ STOXX 600 Financial Services (DE) DE0006344773 EXH2 DJ STOXX 600 Financial Services 0,50 Replizier. Ausschütt. 77,02 1,93 -24,48 10,09 15,02

iShares DJ STOXX 600 Fin. Serv. Swap (DE) DE000A0F5T10 EXXF DJ STOXX 600 Financial Services 0,30 Swap Thesaur. 62,31 0,60 -24,53 30,59 24,46

Lyxor DJ STOXX 600 Financial Services FR0010345363 LYMA DJ STOXX 600 Financial Services 0,30 Swap Ausschütt. 118,34 0,23 -21,24 7,25 15,50

ComStage DJ STOXX 600 Financial Services LU0378435712 C066 DJ STOXX 600 Financial Services 0,25 Swap Thesaur. 29,87 0,04 -21,92 4,64 25,15

Nahrungsmittel und Getränke

iShares DJ STOXX 600 Food & Beverage (DE) DE0006344781 EXH3 DJ STOXX 600 Food & Beverage 0,50 Replizier. Ausschütt. 42,91 8,18 -8,81 25,14 21,95

iShares DJ STOXX 600 Food & Beverage Swap (DE) DE000A0F5T28 EXXG DJ STOXX 600 Food & Beverage 0,30 Swap Thesaur. 47,47 1,51 -9,47 48,90 32,80

Lyxor DJ STOXX 600 Food & Beverage FR0010344861 LYYR DJ STOXX 600 Food & Beverage 0,30 Swap Ausschütt. 47,13 1,37 -7,61 19,82 21,61

db x-trackers DJ STOXX 600 Food & Beverage LU0292105359 DXSK DJ STOXX 600 Food & Beverage 0,30 Swap Thesaur. 29,04 6,14 -9,36 11,55 33,01

ComStage DJ STOXX 600 Food & Beverage LU0378435803 C067 DJ STOXX 600 Food & Beverage 0,25 Swap Thesaur. 20,91 0,64 -6,40 7,46 33,00

Gesundheit

iShares DJ EURO STOXX Health Care (DE) DE0006289333 EXX4 DJ EURO STOXX Health Care 0,50 Replizier. Ausschütt. 33,45 0,95 -6,57 8,66 32,55

iShares DJ STOXX 600 Health Care (DE) DE0006289374 EXV4 DJ STOXX 600 Health Care 0,50 Replizier. Ausschütt. 35,94 20,06 -11,88 129,24 29,16

iShares DJ STOXX 600 Health Care Swap (DE) DE000A0F5T36 EXXH DJ STOXX 600 Health Care 0,30 Swap Thesaur. 45,95 3,32 -11,80 43,95 39,11

Lyxor DJ STOXX 600 Health Care FR0010344879 LYYS DJ STOXX 600 Health Care 0,30 Swap Ausschütt. 43,53 3,52 -5,19 102,70 29,75

db x-trackers DJ STOXX 600 Health Care LU0292103222 DXSE DJ STOXX 600 Health Care 0,30 Swap Thesaur. 29,16 16,04 -11,89 90,04 39,15

ComStage DJ STOXX 600 Health Care LU0378435985 C068 DJ STOXX 600 Health Care 0,25 Swap Thesaur. 19,73 2,80 -5,39 38,57 40,00

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Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. Febr. satz 1) entw. Febr. Febr.

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

Industriegüter und -services

iShares DJ STOXX 600 Ind. Goods & Ser. (DE) DE0006344799 EXH4 DJ STOXX 600 Indust. Goods & Ser. 0,50 Replizier. Ausschütt. 62,40 6,26 -9,85 23,32 16,20

iShares DJ STOXX 600Ind. Goods & Ser. Swap (DE) DE000A0F5T44 EXXI DJ STOXX 600 Indust. Goods & Ser. 0,30 Swap Thesaur. 51,62 1,75 -9,87 56,43 23,73

Lyxor DJ STOXX 600 Industrial Goods & Services FR0010344887 LYYT DJ STOXX 600 Indust. Goods & Ser. 0,30 Swap Ausschütt. 70,16 0,65 -8,72 15,75 16,34

db x-trackers DJ STOXX 600 Industrial Goods LU0292106084 DXSL DJ STOXX 600 Indust. Goods & Ser. 0,30 Swap Thesaur. 34,57 2,51 -9,89 8,32 23,78

ComStage DJ STOXX 600 Indust. Goods & Ser. LU0378436017 C069 DJ STOXX 600 Indust. Goods & Ser. 0,25 Swap Thesaur. 27,32 0,02 -4,33 5,68 25,15

Versicherungen

iShares DJ STOXX 600 Insurance (DE) DE0006289416 EXH5 DJ STOXX 600 Insurance 0,50 Replizier. Ausschütt. 49,52 12,49 -28,65 52,52 9,54

iShares DJ STOXX 600 Insurance Swap (DE) DE000A0F5T51 EXXJ DJ STOXX 600 Insurance 0,30 Swap Thesaur. 60,14 1,85 -29,01 42,40 14,06

Lyxor DJ STOXX 600 Insurance FR0010344903 LYYQ DJ STOXX 600 Insurance 0,30 Swap Ausschütt. 66,13 3,46 -23,00 49,05 9,91

db x-trackers DJ STOXX 600 Insurance LU0292105193 DXSJ DJ STOXX 600 Insurance 0,30 Swap Thesaur. 31,19 4,17 -28,97 12,53 14,16

ComStage DJ STOXX 600 Insurance LU0378436108 C070 DJ STOXX 600 Insurance 0,25 Swap Thesaur. 22,58 1,61 -26,02 22,88 14,20

Medien

iShares DJ STOXX 600 Media (DE) DE0006289424 EXH6 DJ STOXX 600 Media 0,50 Replizier. Ausschütt. 63,48 2,54 -8,59 7,24 12,77

iShares DJ STOXX 600 Media Swap (DE) DE000A0F5T69 EXXK DJ STOXX 600 Media 0,30 Swap Thesaur. 58,84 2,19 -8,62 51,71 18,24

Lyxor DJ STOXX 600 Media FR0010344929 LYYU DJ STOXX 600 Media 0,30 Swap Ausschütt. 86,20 1,60 -6,57 10,89 12,66

ComStage DJ STOXX 600 Media LU0378436363 C071 DJ STOXX 600 Media 0,25 Swap Thesaur. 21,27 0,20 -7,11 7,41 18,09

Öl und Gas

iShares DJ STOXX 600 Oil & Gas (DE) DE0006344765 EXH1 DJ STOXX 600 Oil & Gas 0,50 Replizier. Ausschütt. 52,82 23,22 -12,35 100,18 26,18

iShares DJ STOXX 600 Oil & Gas Swap (DE) DE000A0F5T77 EXXL DJ STOXX 600 Oil & Gas 0,30 Swap Thesaur. 53,84 3,17 -11,55 79,47 45,02

Lyxor DJ STOXX 600 Oil & Gas FR0010344960 LYMB DJ STOXX 600 Oil & Gas 0,30 Swap Ausschütt. 42,65 4,11 -10,16 149,34 26,88

db x-trackers DJ STOXX 600 Oil & Gas LU0292101796 DXSD DJ STOXX 600 Oil & Gas 0,30 Swap Thesaur. 34,97 8,56 -11,49 37,59 45,28

ComStage DJ STOXX 600 Oil & Gas LU0378436447 C072 DJ STOXX 600 Oil & Gas 0,25 Swap Thesaur. 10,45 3,79 -13,10 32,25 44,64

Konsumgüter

iShares DJ STOXX 600 Pers. & Household (DE) DE0006289432 EXH7 DJ STOXX 600 Pers. & Household 0,50 Replizier. Ausschütt. 67,97 1,69 -7,87 14,28 23,30

iShares DJ STOXX 600 Pers. & House. Swap (DE) DE000A0F5T85 EXXM DJ STOXX 600 Pers. & Household 0,30 Swap Thesaur. 46,94 0,40 -7,87 41,99 35,36

Lyxor DJ STOXX 600 Pers. & Household FR0010344978 LYYV DJ STOXX 600 Pers. & Household 0,30 Swap Ausschütt. 56,65 1,37 -6,97 19,25 23,24

ComStage DJ STOXX 600 Pers. & Household LU0378436520 C073 DJ STOXX 600 Pers. & Household 0,25 Swap Thesaur. 16,21 0,00 -8,34 6,89 35,08

Immobilien

EasyETF EPRA Eurozone LU0192223062 IM2A FTSE EPRA / NAREIT Eurozone 0,45 Swap Ausschütt. 128,03 0,66 -3,99 137,57 109,81

iShares FTSE/EPRA European Property DE000A0HG2Q2 IQQP FTSE EPRA/NAREIT Europe ex UK 0,40 Replizier. Ausschütt. 43,11 7,68 -2,04 191,75 15,59

iShares DJ STOXX 600 Real Estate (DE) DE000A0H0751 EXI5 DJ STOXX 600 Real Estate 0,45 Replizier. Ausschütt. 73,50 1,34 -17,81 11,65 7,29

iShares DJ STOXX Americas 600 Real Estate (DE) DE000A0H0769 EXI6 DJ STOXX 600 Americas Real Estate 0,70 Replizier. Ausschütt. 427,42 0,27 -21,38 2,82 5,70

iShares DJ STOXX Asia Pacifi c 600 Real Est. (DE) DE000A0H0777 EXI7 DJ STOXX 600 Asia Pacifi c Real estate 0,70 Replizier. Ausschütt. 244,27 0,57 -18,80 7,59 6,09

iShares FTSE EPRA/NAREIT Asia Property Yield DE000A0LGQJ9 IQQ4 FTSE EPRA/NAREIT Asia Dividend+ 0,59 Replizier. Ausschütt. 68,05 2,95 -20,40 54,76 8,82

iShares FTSE EPRA/NAREIT Global Property DE000A0LGQL5 IQQ6 FTSE EPRA/NAREIT Global Dividend+ 0,59 Replizier. Ausschütt. 49,15 3,58 -16,98 47,09 6,73

iShares FTSE EPRA/NAREIT US Property Yield DE000A0LGQK7 IQQ7 FTSE EPRA/NAREIT US Dividend+ 0,40 Replizier. Ausschütt. 48,00 5,13 -25,95 52,80 6,35

ComStage DJ STOXX 600 Real Estate LU0378436793 C074 DJ STOXX 600 Real Estate 0,25 Swap Thesaur. 41,64 0,11 -14,60 5,51 8,90

Einzelhandel

iShares DJ STOXX 600 Retail (DE) DE0006289440 EXH8 DJ STOXX 600 Retail 0,50 Replizier. Ausschütt. 70,36 2,28 0,59 14,11 18,68

iShares DJ STOXX 600 Retail Swap (DE) DE000A0F5T93 EXXN DJ STOXX 600 Retail 0,30 Swap Thesaur. 44,27 0,21 0,73 57,93 28,92

Lyxor DJ STOXX 600 Retail FR0010344986 LYYI DJ STOXX 600 Retail 0,30 Swap Ausschütt. 62,37 1,09 1,19 24,07 18,74

ComStage DJ STOXX 600 Retail LU0378436876 C075 DJ STOXX 600 Retail 0,25 Swap Thesaur. 20,14 0,40 2,17 7,45 29,42

59


Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. Febr. satz 1) entw. Febr. Febr.

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

Technologie

iShares DJ EURO STOXX Technology (DE) DE0006289325 EXX3 DJ EURO STOXX Technology 0,50 Replizier. Ausschütt. 40,73 2,17 -19,90 7,18 15,54

iShares DJ STOXX 600 Technology (DE) DE0006289366 EXV3 DJ STOXX 600 Technology 0,50 Replizier. Ausschütt. 37,73 5,12 -13,12 21,26 13,71

iShares TecDAX (DE) DE0005933972 EXS2 TecDAX 0,50 Replizier. Thesaur. 60,68 12,03 -10,81 46,35 4,29

iShares DJ STOXX 600 Technology Swap (DE) DE000A0F5UA6 EXXP DJ STOXX 600 Technology 0,30 Swap Thesaur. 60,49 0,86 -13,01 43,15 17,58

Lyxor DJ STOXX 600 Technology FR0010344796 LYYW DJ STOXX 600 Technology 0,30 Swap Ausschütt. 66,52 0,15 -12,99 12,99 13,80

db x-trackers DJ STOXX 600 Technology LU0292104469 DXSH DJ STOXX 600 Technology 0,30 Swap Thesaur. 31,62 1,47 -12,95 4,95 17,69

ComStage DJ STOXX 600 Technology LU0378437098 C076 DJ STOXX 600 Technology 0,25 Swap Thesaur. 25,98 1,31 -13,01 16,15 17,76

Telekommunikation

iShares DJ EURO STOXX Telecom. (DE) DE0006289317 EXX2 DJ EURO STOXX Telecommunication 0,50 Replizier. Ausschütt. 35,27 2,16 -9,83 21,13 36,25

iShares DJ STOXX 600 Telecom. (DE) DE0006289358 EXV2 DJ STOXX 600 Telecommunications. 0,50 Replizier. Ausschütt. 35,87 10,15 -10,57 49,21 21,99

iShares DJ STOXX 600 Telecom. Swap (DE) DE000A0F5UB4 EXXQ DJ STOXX 600 Telecommunications 0,30 Swap Thesaur. 53,08 7,53 -9,64 72,72 35,54

Lyxor DJ STOXX 600 Telecommunications FR0010344812 LYYK DJ STOXX 600 Telecommunications 0,30 Swap Ausschütt. 37,74 8,39 -8,64 60,40 22,10

db x-trackers DJ STOXX 600 Telecom. LU0292104030 DXSG DJ STOXX 600 Telecommunications 0,30 Swap Thesaur. 30,78 4,20 -9,59 14,96 35,61

ComStage DJ STOXX 600 Telecom. LU0378437171 C077 DJ STOXX 600 Telecommunications 0,25 Swap Thesaur. 13,75 0,21 -12,23 23,27 34,09

Reise und Freizeit

iShares DJ STOXX 600 Travel & Leisure (DE) DE0006344757 EXV9 DJ STOXX 600 Travel & Leisure 0,50 Replizier. Ausschütt. 76,35 0,81 -11,75 2,64 8,71

iShares DJ STOXX 600 Travel & Leis. Swap (DE) DE000A0F5UC2 EXXR DJ STOXX 600 Travel & Leisure 0,30 Swap Thesaur. 55,58 0,00 -11,80 40,61 12,86

Lyxor DJ STOXX 600 Travel & Leisure FR0010344838 LYYL DJ STOXX 600 Travel & Leisure 0,30 Swap Ausschütt. 102,68 0,43 -7,64 5,51 8,70

ComStage DJ STOXX 600 Travel & Leisure LU0378437254 C078 DJ STOXX 600 Travel & Leisure 0,25 Swap Thesaur. 22,08 0,14 -7,94 5,95 13,05

Versorger

iShares DJ STOXX 600 Utilities (DE) DE0006289457 EXH9 DJ STOXX 600 Utilities 0,50 Replizier. Ausschütt. 58,56 13,01 -16,78 70,90 28,56

iShares DJ STOXX 600 Utilities Swap (DE) DE000A0F5UD0 EXXS DJ STOXX 600 Utilities 0,30 Swap Thesaur. 46,06 2,01 -16,23 56,88 52,06

Lyxor DJ STOXX 600 Utilities FR0010344853 LYYM DJ STOXX 600 Utilities 0,30 Swap Ausschütt. 123,74 1,75 -14,07 45,76 29,06

db x-trackers DJ STOXX 600 Utilities LU0292104899 DXSI DJ STOXX 600 Utilities 0,30 Swap Thesaur. 26,02 6,00 -16,15 11,99 52,12

ComStage DJ STOXX 600 Utilities LU0378437338 C079 DJ STOXX 600 Utilities 0,25 Swap Thesaur. 12,50 2,69 -14,07 29,96 52,59

ZINSPAPIERE

Geldmarkt

db x-trackers II EONIA Index LU0290358497 DBXT EONIA Index 0,15 Swap Thesaur. 0,31 833,88 0,45 5.006,44 137,73

db x-trackers II SONIA TRI ETR LU0321464652 DXS1 SONIA TRI 0,15 Swap Thesaur. 19,27 1,43 -7,01 7,21 207,11

db x-trackers II FED Funds Effective Rate LU0321465469 DXSZ FED Funds Effective Rate 0,15 Swap Thesaur. 29,95 19,37 -0,08 88,13 134,42

Lyxor Euro Cash FR0010510800 L8I3 EuroMTS EONIA Investable 0,15 Swap Thesaur. 0,96 119,64 0,45 2.501,05 105,30

db x-trackers II EONIA TRI 1D LU0335044896 DX22 EONIA Index 0,15 Swap Ausschütt. 1,13 26,91 0,45 199,61 134,87

iShares eb.rexx Money Market DE000A0Q4RZ9 EXVM eb. Rexx Money Market 0,12 Replizier. Ausschütt. 5,02 137,53 0,80 945,68 98,58

ComStage EONIA LU0378437684 C100 Commerzbank EONIA Index 0,10 Swap Thesaur. 1,51 49,37 0,48 203,09 101,55

ComStage FED Funds LU0378437767 C101 Commerzb. FED Funds Effec. Rate Ind. 0,10 Swap Thesaur. 25,47 3,95 1,65 47,52 78,90

Kreditderivate

db x-trackers II iTraxx Crossover 5-year Index LU0290359032 DBXM iTraxx Crossover 5-year Index 0,24 Swap Thesaur. 41,24 16,73 -3,18 336,48 89,13

db x-trackers II iTraxx Europe 5-year Index LU0290358653 DXSQ iTraxx Europe 5-year Index 0,18 Swap Thesaur. 22,71 5,78 0,37 195,97 102,29

db x-trackers II iTraxx HiVol 5-year Index LU0290358737 DBXL iTraxx HiVol 5-year Index 0,21 Swap Thesaur. 39,31 5,02 2,49 74,71 96,85

EasyETF - iTraxx Europe HiVol LU0281436302 IM2I iTraxx HiVol TRI 0,20 Swap Thesaur. 83,01 0,53 2,58 193,25 96,55

EasyETF - iTraxx Crossover LU0281436138 IM2H iTraxx Crossover TRI 0,25 Swap Thesaur. 111,35 0,02 -3,07 39,34 88,58

db x-trackers II iTraxx Europe Sen. Fina. 5-year LU0378819295 DBZD iTraxx Europe Senior Financials 5-year 0,18 Swap Thesaur. 34,64 0,56 -0,84 26,83 103,13

db x-trackers II iTraxxEurope Sub. Fin. 5- year LU0378819378 DBZE iTraxx Europe Subordinated Fin. 5-year 0,21 Swap Thesaur. 44,43 0,03 -3,44 3,01 99,75

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Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. Febr. satz 1) entw. Febr. Febr.

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

Pfandbriefe

iShares eb.rexx Jumbo Pfandbriefe (DE) DE0002635265 EXHE eb.rexx Jumbo Pfandbriefe 0,09 Replizier. Ausschütt. 17,18 89,85 0,68 1.000,26 105,73

Lyxor EuroMTS Covered Bond Aggregate FR0010481127 LRX2 EuroMTS Covered Bond Aggregate 0,17 Swap Thesaur. 44,29 0,98 0,44 53,75 107,49

db x-trackers LU0321463506 DXSW iBoxx € Germany Covered 0,15 Swap Thesaur. 9,36 25,97 2,11 150,99 154,75

Staatsanleihen

iShares eb.rexx Government Germany (DE) DE0006289465 EXHA eb.rexx Government Germany 0,15 Replizier. Ausschütt. 5,75 97,23 2,47 485,28 139,48

iShares eb.rexx Gov. Germany 1,5-2,5 (DE) DE0006289473 EXHB eb.rexx Gov. Germany 1,5-2,5 Y. 0,15 Replizier. Ausschütt. 5,82 123,89 1,87 1.203,82 103,51

iShares eb.rexx Gov. Germany 2,5-5,5 (DE) DE0006289481 EXHC eb.rexx Gov. Germany 2,5-5,5 Y. 0,15 Replizier. Ausschütt. 7,08 61,33 2,68 654,92 112,54

iShares eb.rexx Gov. Germany 5,5-10,5 (DE) DE0006289499 EXHD eb.rexx Gov. Germany 5,5-10,5 Y. 0,15 Replizier. Ausschütt. 6,57 91,33 2,53 976,60 122,14

iShares eb.rexx Gov. Germany 10,5+ (DE) DE000A0D8Q31 EXX6 eb.rexx Gov. Germany 10,5+ Y. 0,15 Replizier. Ausschütt. 27,39 29,62 -0,59 139,43 129,63

iShares € Infl ation Linked Bond DE000A0HG2S8 IBCI Barclays Euro Gov. Infl . Linked Bond 0,25 Replizier. Thesaur. 20,76 9,83 2,90 344,16 162,25

Lyxor EuroMTS 10-15Y FR0010037242 LYQ6 EuroMTS 10-15Y Index 0,17 Swap Thesaur. 23,25 11,33 -1,60 217,97 124,55

Lyxor EuroMTS 1-3Y FR0010222224 LYQ2 EuroMTS 1-3Y Index 0,17 Swap Thesaur. 9,00 30,99 2,30 1.360,24 113,35

Lyxor EuroMTS 3-5Y FR0010037234 LYQ3 EuroMTS 3-5Y Index 0,17 Swap Thesaur. 10,52 26,47 2,16 1.218,78 121,87

Lyxor EuroMTS Global FR0010028860 LYQ1 EuroMTS Global Index 0,17 Swap Thesaur. 22,18 2,62 0,68 903,77 124,65

Lyxor EuroMTS Infl ation Linked FR0010174292 LYQ7 EuroMTS Infl ation Linked Index 0,20 Swap Thesaur. 42,85 3,01 2,66 264,21 105,68

iShares iBoxx € Liq. Sovereigns 1,5-10,5 DE000A0H0785 EXHF iBoxx € Liquid Sovereigns 1,5 - 10,5 0,15 Replizier. Ausschütt. 17,77 11,32 0,56 121,09 107,61

iShares iBoxx € Liq. Sovereigns 1,5-2,5 (DE) DE000A0H0793 EXHG iBoxx € Liquid Sovereigns 1.5 - 2.5 0,15 Replizier. Ausschütt. 11,60 15,40 2,16 165,25 103,19

iShares iBoxx € Liq. Sovereigns 10.5+ (DE) DE000A0H08C4 EXHK iBoxx € Liquid Sovereigns 10.5+ 0,15 Replizier. Ausschütt. 39,93 7,03 -3,80 20,69 103,40

iShares iBoxx € Liq. Sovereigns 2.5-5.5 (DE) DE000A0H08A8 EXHH iBoxx € Liquid Sovereigns 2,5 - 5,5 0,15 Replizier. Ausschütt. 14,25 7,20 1,45 104,43 107,58

iShares iBoxx € Liq. Sovereigns 5.5-10.5 (DE) DE000A0H08B6 EXHJ iBoxx € Liquid Sovereigns 5.5 - 10.5 0,15 Replizier. Ausschütt. 19,14 18,47 0,37 227,57 107,34

iShares $ Treasury Bond 1-3 DE000A0J2078 IUSU Barclays US Treasury 1-3yr 0,20 Replizier. Ausschütt. 10,94 21,09 -0,65 257,95 101,13

iShares € Government Bond 1-3 DE000A0J21A7 IBCA Barclays Euro Gov. Bond 1-3yr 0,20 Replizier. Ausschütt. 4,10 32,93 0,91 435,30 134,90

iShares $ TIPS DE000A0LGQF7 IUST Barclays U.S. Gov. Infl at.-Linked Bond 0,25 Replizier. Thesaur. 37,72 4,58 3,50 447,36 112,30

iShares $ Treasury Bond 7-10 DE000A0LGQB6 IUSM Barclays Euro Government 10yr 0,20 Replizier. Ausschütt. 22,20 8,89 0,05 168,34 136,60

iShares € Government Bond 15-30 DE000A0LGQC4 IBCL Barclays Euro Gov. Bond 15-30yr 0,20 Replizier. Ausschütt. 19,81 9,06 -2,00 113,98 153,06

iShares € Government Bond 3-5 DE000A0LGQD2 IBCN Barclays Euro Gov. 5yr 0,20 Replizier. Ausschütt. 5,03 22,73 2,81 287,03 146,20

iShares € Government Bond 7-10 DE000A0LGQH3 IBCM Barclays Euro Gov. Bond 7-10yr 0,20 Replizier. Ausschütt. 6,75 31,66 1,97 340,88 154,14

Lyxor EuroMTS 5-7Y FR0010411413 LYM5 EuroMTS 5-7 Index 0,17 Swap Thesaur. 14,05 10,54 1,58 647,01 113,51

Lyxor EuroMTS 7-10Y FR0010411439 LYM6 EuroMTS 7-10 Index 0,17 Swap Thesaur. 16,86 5,55 0,82 561,15 112,22

db x-trackers II iBoxx € Infl ation-Linked LU0290358224 DBXK iBoxx € Infl ation-Linked Index 0,20 Swap Thesaur. 45,14 9,76 2,90 97,64 152,39

db x-trackers II iBoxx € Sovereigns Euro 10-15 LU0290357333 DBXC iBoxx € Sovereigns Eurozone 10-15 0,15 Swap Thesaur. 21,53 6,14 -1,72 110,16 159,29

db x-trackers II iBoxx € Sovereigns Euro 1-3 LU0290356871 DBXP iBoxx € Sovereigns Eurozone 1-3 0,15 Swap Thesaur. 3,69 44,58 2,33 568,24 148,98

db x-trackers II iBoxx € Sovereigns Euro 15+ LU0290357507 DBXF iBoxx € Sovereigns Eurozone 15+ 0,15 Swap Thesaur. 32,19 7,54 -2,70 33,88 165,31

db x-trackers II iBoxx € Sovereigns Euro 25+ LU0290357846 DBXG iBoxx € Sovereigns Eurozone 25+ 0,15 Swap Thesaur. 37,19 4,91 -3,15 20,10 167,96

db x-trackers II iBoxx € Sovereigns Euro 3-5 LU0290356954 DBXQ iBoxx € Sovereigns Eurozone 3-5 0,15 Swap Thesaur. 6,84 13,46 2,46 488,86 156,46

db x-trackers II iBoxx € Sovereigns Euro 5-7 LU0290357176 DBXR iBoxx € Sovereigns Eurozone 5-7 0,15 Swap Thesaur. 10,42 26,25 1,79 337,04 161,62

db x-trackers II iBoxx € Sovereigns Euro 7-10 LU0290357259 DBXB iBoxx € Sovereigns Eurozone 7-10 0,15 Swap Thesaur. 15,06 3,26 0,87 110,79 163,19

db x-trackers II iBoxx € Sovereigns Euro LU0290355717 DBXN iBoxx € Sovereigns Eurozone Index 0,15 Swap Thesaur. 12,89 16,84 0,83 379,03 157,54

db x-trackers II iBoxx Global Infl ation-Linked LU0290357929 DBXH iBoxx Glob. Infl .-Linked Hedged 0,25 Swap Thesaur. 70,22 12,14 3,02 186,65 147,82

Lyxor EuroMTS 15+Y FR0010481093 LRX1 EuroMTS 15+Y 0,17 Swap Thesaur. 41,01 0,96 -2,97 55,27 110,54

db x-trackers II Emerging Markets Liquid Euro LU0321462953 DXSU Deutsche Bank EM Liquid Eurobond 0,55 Swap Thesaur. 157,81 1,36 7,72 14,60 181,55

PowerShares EuroMTS Cash 3 Months Fund IE00B3BPCH51 PJEU EuroMTS Government Bill Index 0,15 Swap Thesaur. 6,93 1,85 0,67 122,26 100,62

db x-trackers II Global Sovereign EUR Hedged LU0378818131 DBZB Deutsche Bank Global Inv. Grade Gov. 0,25 Swap Thesaur. 108,84 0,12 3,53 175,75

Unternehmensanleihen

iShares € Corporate Bond DE0002511243 IBCS iBoxx Euro Liquid Corporates 0,20 Replizier. Ausschütt. 31,49 78,77 2,71 2.013,50 112,42

iShares $ Corporate Bond DE000A0DPYY0 IBCD Goldman Sachs GS $ Investop 0,20 Replizier. Ausschütt. 137,07 1,53 2,17 236,13 67,55

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Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. Febr. satz 1) entw. Febr. Febr.

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

ROHSTOFFFONDS

EasyETF GSCI LU0203243414 IM2E Goldman Sachs Commodity 0,45 Swap Thesaur. 75,20 20,74 -25,70 245,92 26,22

EasyETF GSNE LU0230484932 IM2B Goldman Sachs Non Energy Com. 0,45 Swap Thesaur. 68,68 3,32 -4,69 39,79 141,27

Market Access J. Rogers Commodity Index LU0249326488 M9SA Jim Rogers Intern. Commodity Index 0,50 Swap Thesaur. 51,04 14,97 -16,14 79,06 18,03

EasyETF GS Ultra-Light Energy LU0246046329 IM2F Goldman Sachs Ultra-Light Energy 0,45 Swap Thesaur. 67,48 2,70 -10,54 12,21 168,99

Lyxor Commodities CRB FR0010270033 LYY6 Reuters / Jefferies CRB Index 0,35 Swap Thesaur. 48,19 17,29 -12,51 169,43 16,29

Easy GSAL LU0252701189 IM2G Goldman Sachs GSAL 0,45 Swap Thesaur. 67,27 9,12 -4,91 49,73 74,16

Lyxor Commodities CRB Non-Energy FR0010346205 LYYH Reuters/Jefferies CRB Non-Energy 0,35 Swap Thesaur. 59,75 1,20 -1,28 51,33 13,87

Market Access RICI-Agriculture Indexfonds LU0259321452 M9SB RICI-Agriculture Index 0,85 Swap Thesaur. 49,85 3,31 -7,26 47,69 77,21

Market Access RICI-Metals Indexfonds LU0259320728 M9SC RICI-Metals Index 0,85 Swap Thesaur. 49,89 0,82 -2,97 9,94 71,81

db x-trackers DBLCI - OY Balanced LU0292106167 DXSM FX Hedged DBLCI - OY Balanced 0,55 Swap Thesaur. 94,30 26,27 -7,33 297,18 22,21

iShares DJ-AIG Commodity Swap (DE) DE000A0H0728 EXXY DJ-AIG Commodity Index Euro 0,45 Swap Thesaur. 87,11 13,63 -13,02 89,55 22,52

EasyETF S&P GSCI Light Energy Dynamic LU0309198074 IM2K S&P GSCI Light Energy Dynamic 0,45 Swap Thesaur. 168,44 2,70 -11,37 5,56 198,40

STRATEGIEFONDS

Derivatestrategie

Lyxor DAXplus Covered Call LU0252635023 LYY9 DAXplus Covered Call Index 0,40 Swap Thesaur. 78,47 1,20 -6,96 9,54 35,67

Lyxor DAXplus Protective Put LU0288030280 LYMT DAXplus Protective Put 0,40 Swap Thesaur. 122,78 4,77 -15,01 18,96 31,59

Lyxor DJ EURO STOXX 50 Buywrite FR0010389205 LYM3 DJ EURO STOXX 50 Buywrite 0,40 Swap Thesaur. 98,35 1,38 -7,19 25,38 9,17

Dividendenstrategie

iShares DivDAX (DE) DE0002635273 EXSB DivDAX (Price) 0,30 Replizier. Ausschütt. 29,52 23,85 -19,68 114,31 7,10

iShares DJ EURO STOXX Select Dividend 30 (DE) DE0002635281 EXSG DJ EURO STOXX Select Dividend 30 0,30 Replizier. Ausschütt. 43,06 14,55 -18,62 266,26 11,32

iShares DJ STOXX Select Dividend 30 (DE) DE0002635299 EXSH DJ STOXX Select Dividend 30 0,30 Replizier. Ausschütt. 79,12 3,20 -18,90 30,84 10,30

iShares DJ STOXX US Select Dividend (DE) DE000A0D8Q49 EXX5 DJ STOXX US Select Dividend 0,30 Replizier. Ausschütt. 90,95 2,47 -28,53 17,14 17,32

iShares DJ EURO STOXX Select Dividend DE000A0HG2P4 IQQA MSCI DJ EURO STOXX Select Div. 30 0,40 Replizier. Ausschütt. 17,15 3,47 -19,24 246,65 11,82

iShares FTSE UK Dividend Plus DE000A0HG2R0 IQQD FTSE UK Dividend Plus 0,40 Replizier. Ausschütt. 17,74 4,20 -14,76 170,90 5,63

iShares DJ Asia Pacifi c Select Dividend 30 (DE) DE000A0H0744 EXXW DJ Asia Pacifi c Select Dividend 30 0,30 Replizier. Ausschütt. 399,68 2,64 -20,66 26,54 12,06

iShares DJ Asia/Pacifi c Select Dividend DE000A0J2086 IQQX DJ Asia Pacifi c Select Dividend 0,59 Replizier. Ausschütt. 54,12 1,03 -19,86 0,30 9,22

Lyxor DJ STOXX Select Dividend 30 FR0010378604 LYMF DJ STOXX Select Dividend 30 Index 0,30 Swap Ausschütt. 88,96 0,50 -14,24 44,41 10,54

db x-trackers DJ EURO STOXX Select Div. 30 LU0292095535 DXSA DJ EURO STOXX Select Dividend 30 0,30 Swap Ausschütt. 35,39 4,33 -19,03 20,36 11,31

db x-trackers DJ STOXX Global Select Div. 100 LU0292096186 DXSB DJ STOXX Global Select Dividend 100 0,50 Swap Ausschütt. 27,83 4,89 -20,46 30,64 11,70

ETFlab DJ EURO STOXX Select Dividend 30 DE000ETFL078 EL4G DJ EURO STOXX Select Dividend 30 0,30 Replizier. Ausschütt. 51,55 0,81 -19,36 15,49 11,19

ComStage DJ EURO STOXX Select Dividend 30 LU0378434236 C051 DJ EURO STOXX Select Dividend 30 0,25 Swap Thesaur. 23,19 5,60 -18,27 70,43 15,83

Fundamentalstrategie

Lyxor FTSE RAFI Europe FR0010400770 LYQ8 FTSE RAFI Europe 0,60 Swap Ausschütt. 46,08 0,80 -15,54 11,68 28,04

Lyxor FTSE RAFI Eurozone FR0010400788 LYQ9 FTSE RAFI Eurozone 0,60 Swap Ausschütt. 51,19 0,50 -16,92 3,83 28,62

Lyxor FTSE RAFI Japan FR0010400796 LYQB FTSE RAFI Japan 0,60 Swap Ausschütt. 91,20 0,56 -13,13 12,49 22,30

Lyxor FTSE RAFI US 1000 FR0010400804 LYQA FTSE RAFI US 1000 0,60 Swap Ausschütt. 77,33 0,61 -15,86 21,78 22,23

PowerShares FTSE RAFI US 1000 IE00B23D8S39 6PSA FTSE RAFI US 1000 1,00 Replizier. Ausschütt. 25,78 0,00 -20,38 5,08 3,55

PowerShares FTSE RAFI Europe IE00B23D8X81 6PSC FTSE RAFI Europe 1,00 Replizier. Ausschütt. 20,92 0,01 -19,01 4,50 4,44

PowerShares FTSE RAFI Developed 1000 IE00B23D8W74 6PSB FTSE RAFI Global Dev.Markets 1,00 Replizier. Ausschütt. 37,38 0,01 -18,53 2,38 5,28

PowerShares FTSE RAFI De. Europe Mid-Small IE00B23D8Y98 6PSD FTSE RAFI Europe Mid-Small 1,00 Replizier. Ausschütt. 40,51 0,14 -11,22 1,55 4,57

Hebelstrategie

Lyxor LevDAX LU0252634307 LYY8 LevDAX 0,40 Swap Thesaur. 33,60 109,57 -32,31 95,71 17,87

Lyxor Leveraged DJ EURO STOXX 50 FR0010468983 LYMZ DJ EURO STOXX 50 Leveraged 0,40 Swap Ausschütt. 44,76 41,22 -32,55 85,87 9,18

ComStage DJ EURO STOXX 50 Leveraged LU0392496930 C053 DJ EURO STOXX 50 Leveraged 0,35 Swap Thesaur. 57,27 0,37 6,01 8,80

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Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. Febr. satz 1) entw. Febr. Febr.

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

Kreditderivate Short

db x-trackers II iTraxx Crossover 5-year Short LU0321462870 DXST iTraxx Crossover 5-year Short 0,24 Swap Thesaur. 31,49 0,86 3,89 15,00 123,90

db x-trackers II iTraxx Europe 5-year Short LU0321462102 DXSR iTraxx Europe 5-year Short 0,18 Swap Thesaur. 21,09 0,04 0,47 3,41 111,64

db x-trackers II iTraxx HiVol 5-year Short LU0321462441 DXSS iTraxx HiVol 5-year Short 0,21 Swap Thesaur. 34,43 0,02 -2,18 2,97 116,44

db x-trackers II iTraxx Europe Sen. Fin. 5-y. Short LU0378819709 DBZG iTraxx Europe Sen. Fin. 5-year Short 0,18 Swap Thesaur. 32,38 0,01 1,69 3,35 111,24

db x-trackers II iTraxxEurope Sub. Fin. 5- y. Short LU0378819881 DBZH iTraxx Europe Subordin. Fin. 5 y.Short 0,21 Swap Thesaur. 47,33 0,13 4,29 3,43 113,95

Nachhaltigkeit

iShares DJ EURO STOXX Sustainability 40 (DE) DE000A0F5UG3 EXXV DJ EURO STOXX Sustainability 40 0,40 Replizier. Ausschütt. 49,26 2,37 -16,05 25,60 6,85

Quantitative Strategie

PowerShares Dynamic US Market Fund IE00B23D9240 6PSH Dynamic Market Intellidex 1,00 Replizier. Ausschütt. 22,08 0,00 -12,48 22,32 4,21

PowerShares Dynamic Global Developed Mark. IE00B23D9463 6PSJ QSG Global 1,00 Replizier. Ausschütt. 32,39 0,02 -18,44 1,63 2,85

PowerShares Dynamic Europe Fund IE00B23D9570 6PSK QSG Active Europe Index 1,00 Replizier. Ausschütt. 23,34 0,00 -15,28 1,58 4,02

Scharia-konform

iShares MSCI US Islamic DE000A0NA0N1 IUSF MSCI US Islamic 0,50 Replizier. Ausschütt. 24,08 0,00 -6,33 11,34 11,97

iShares Emerging Market Islamic DE000A0NA0M3 IUSE MSCI Emerging Market Islamic 0,85 Replizier. Ausschütt. 53,01 0,03 -4,97 0,02 6,01

iShares MSCI World Islamic DE000A0NA0L5 IUSD MSCI World Islamic 0,60 Replizier. Ausschütt. 45,66 0,02 13,56 0,01 10,50

db x-trackers S&P Europe 350 Shariah LU0328475107 DX2T S&P Europe Shariah 0,50 Swap Thesaur. 34,54 0,03 -12,23 3,53 7,06

db x-trackers DJ Islamic Market Titans 100 LU0328475529 DX2W DJ Islamic Market Titans 100 0,50 Swap Thesaur. 33,81 0,08 -13,02 2,87 14,33

db x-trackers S&P Japan 500 Shariah LU0328475289 DX2U S&P Japan 500 Shariah 0,50 Swap Thesaur. 34,33 0,01 -7,71 2,54 6,32

db x-trackers S&P 500 Shariah LU0328475362 DX2V S&P Europe Shariah 0,50 Swap Thesaur. 40,47 0,22 -13,03 2,99 5,97

Shortstrategie

db x-trackers DJ EURO STOXX 50 Short LU0292106753 DXSP DJ EURO STOXX 50 Short Index 0,40 Swap Thesaur. 9,81 382,93 19,21 457,04 57,49

db x-trackers ShortDAX LU0292106241 DXSN ShortDAX Index 0,40 Swap Thesaur. 7,35 729,87 18,31 790,54 108,37

db x-trackers S&P 500 Short LU0322251520 DXS3 S&P 500 Short Index 0,50 Swap Thesaur. 66,53 26,69 15,76 57,07 69,85

db x-trackers DJ STOXX 600 Oil & Gas Short LU0322249623 DX2A DJ STOXX 600 Oil & Gas Short Index 0,50 Swap Thesaur. 41,03 5,89 8,73 11,65 35,29

db x-trackers DJ STOXX 600 Tech. Short LU0322250043 DX2B DJ STOXX 600 Technology Short 0,50 Swap Thesaur. 33,37 4,69 11,50 19,29 40,19

db x-trackers DJ STOXX 600 Telecom. Short LU0322250126 DX2C DJ STOXX 600 Telecom. Short Index 0,50 Swap Thesaur. 33,78 0,26 9,36 2,22 37,03

db x-trackers DJ STOXX 600 Health Care Short LU0322249466 DXS9 DJ STOXX 600 Health Care Short 0,50 Swap Thesaur. 28,11 0,73 13,10 2,80 55,93

db x-trackers DJ STOXX 600 Banks Short LU0322249037 DXS8 DJ STOXX 600 Banks Short Index 0,50 Swap Thesaur. 54,01 14,50 37,82 24,26 75,81

db x-trackers II Short iBoxx € Sov. Eurozone LU0321463258 DXSV Short IBOXX € Sovereigns Eurozone 0,15 Swap Thesaur. 16,63 7,05 -0,05 44,80 117,82

db x-trackers FTSE 100 Short LU0328473581 DX2K FTSE 100 Short Index 0,50 Swap Thesaur. 41,02 2,15 22,40 35,94 15,87

Lyxor Short Strategy Europe FR0010589101 LYQG SGI Europe Short Strategy Index 0,40 Swap Thesaur. 70,58 1,38 12,95 23,44 130,90

ComStage DJ EURO STOXX 50 Short LU0392496856 C052 DJ EURO STOXX 50 Short 0,35 Swap Thesaur. 7,55 1,91 49,41 57,98

Value/Growth

Lyxor MSCI EMU Growth FR0010168765 LYY3 MSCI EMU Growth 0,40 Swap Ausschütt. 31,17 1,90 -12,40 65,04 52,23

Lyxor MSCI EMU Value FR0010168781 LYY2 MSCI EMU Value 0,40 Swap Ausschütt. 79,71 2,69 -17,01 95,53 73,42

iShares DJ EURO STOXX Growth DE000A0HG3L1 IQQG DJ EURO STOXX Large Cap Growth 0,40 Replizier. Ausschütt. 14,04 3,40 -16,70 34,93 14,74

iShares DJ EURO STOXX Value DE000A0HG2N9 IQQV DJ EURO STOXX Large Cap Value 0,40 Replizier. Ausschütt. 13,33 5,53 -18,25 37,17 14,32

ETFlab DJ STOXX Strong Style Comp. 40 DE000ETFL052 EL4E DJ STOXX Strong Style Comp. 40 0,65 Replizier. Ausschütt. 62,45 0,52 -11,59 18,09 9,35

ETFlab DJ STOXX Strong Value 20 DE000ETFL045 EL4D DJ STOXX Strong Value 20 0,65 Replizier. Ausschütt. 76,39 0,12 -15,43 15,48 8,22

ETFlab DJ STOXX Strong Growth 20 DE000ETFL037 EL4C DJ STOXX Strong Growth 20 0,65 Replizier. Ausschütt. 57,80 0,08 -7,95 16,95 10,53

db x-trackers Quirin Wealth Manag. Index LU0397221945 DBX0 Quirin Wealth Management Index 0,72 Swap Thesaur. 54,83 10,16 28,29 91,26

db x-trackers CAC 40 Short LU0322251280 DX2H CAC 40 Short Index 0,40 Swap Thesaur. 38,11 2,46 31,47 96,84

db x-trackers CAC 40 LU0322250985 DX2G CAC 40 Index 0,20 Swap Thesaur. 23,00 0,38 17,73 27,29

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Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. Febr. satz 1) entw. Febr. Febr.

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

Währungsfonds

db x-trackers Currency Valuation LU0328473748 DX2L Deutsche Bank Valuation Index 0,30 Swap Thesaur. 43,71 0,08 0,07 3,64 45,54

db x-trackers Currency Momentum LU0328474043 DX2M Deutsche Bank Momentum Index 0,30 Swap Thesaur. 44,75 1,07 5,01 4,37 43,69

db x-trackers Currency Returns LU0328474472 DX2P Deutsche Bank Currency Returns 0,30 Swap Thesaur. 43,09 0,23 1,11 22,72 46,36

db x-trackers Currency Carry LU0328474126 DX2N Deutsche Bank Carry Index 0,30 Swap Thesaur. 60,63 0,19 -3,14 5,95 41,03

Aktive ETFs

SGAM Leveraged DJ EURO STOXX 50 FR0010368506 LSK5 DJ EURO STOXX 50 0,60 Thesaur. 33,85 1,04 -82,02 26,61 8,90

SGAM Bear DJ EURO STOXX 50 FR0010424135 LSK7 DJ EURO STOXX 50 0,60 Thesaur. 29,60 2,74 12,42 37,11 74,22

SGAM Xbear DJ EURO STOXX 50 FR0010424143 LSK8 DJ EURO STOXX 50 0,60 Thesaur. 34,57 9,99 18,54 170,96 108,89

Name ISIN Xetra- Benchmark Manage- XLM 2) durch. Wertent. 3) AUM 4) NAV 5)

Symbol ment- Febr. Umsatz 1) 3 Monate Febr. 09 Febr.

Fee in % 2009 in Mio. in % in Mio. 2009

Euro Euro in Euro

EXCHANGE TRADED COMMODITIES (ETC)

Rohstoff-Indizes

ETFS Agriculture DJ-AIGCI DE000A0KRKB8 OD7U DJ-AIGCI Agriculture Index 0,49 108,77 2,44 -3,76 315,67 4,30

ETFS All Commodities DJ-AIGCI DE000A0KRKC6 OD7V DJ-AIGCI Commodity Index 0,49 65,87 0,28 -13,69 34,82 8,86

ETFS Energy DJ-AIGCI DE000A0KRKD4 OD7W DJ-AIGCI Energy Index 0,49 67,78 0,81 -32,92 37,34 9,39

ETFS Ex-Energy DJ-AIGCI DE000A0KRKE2 OD7X DJ-AIGCI Ex-Energy Index 0,49 87,49 0,02 -4,01 9,27 6,36

ETFS Grains DJ-AIGCI DE000A0KRKF9 OD7Y DJ-AIGCI Grains Index 0,49 140,45 0,14 -4,63 25,18 3,61

ETFS Industrial Metals DJ-AIGCI DE000A0KRKG7 OD7Z DJ-AIGCI Industrial Metals Index 0,49 67,45 0,63 -15,05 30,81 7,51

ETFS Livestock DJ-AIGCI DE000A0KRKH5 OD71 DJ-AIGCI Livestock Index 0,49 98,43 0,16 -10,16 16,36 3,18

ETFS Petroleum DJ-AIGCI DE000A0KRKJ1 OD72 DJ-AIGCI Petroleum Index 0,49 65,13 0,53 -31,02 8,59 15,29

ETFS Precious Metals DJ-AIGCI DE000A0KRKK9 OD73 DJ-AIGCI Precious Metals Index 0,49 38,80 0,77 18,00 27,62 11,22

ETFS Softs DJ-AIGCI DE000A0KRKL7 OD74 DJ-AIGCI Softs Index 0,49 79,81 0,31 -0,45 13,61 3,52

Einzelne Rohstoffe

ETFS Aluminium DE000A0KRJS4 OD7A DJ-AIG Aluminum Sub-Index 0,49 103,26 0,11 -26,35 4,85 2,88

ETFS Brent Oil DE000A0KRKM5 OESA ICE Futures Brent oil futures 0,49 43,86 22,14 -25,12 271,74 24,77

ETFS Coffee DE000A0KRJT2 OD7B DJ-AIG Coffee Sub-Index 0,49 105,17 0,40 -5,33 8,54 1,88

ETFS Copper DE000A0KRJU0 OD7C DJ-AIG Copper Sub-Index 0,49 54,91 0,90 -7,48 9,07 14,44

ETFS Corn DE000A0KRJV8 OD7D DJ-AIG Corn Sub-Index 0,49 196,28 0,19 -4,40 9,91 1,14

ETFS Cotton DE000A0KRJW6 OD7E DJ-AIG Cotton Sub-Index 0,49 156,33 0,13 -11,54 15,37 0,96

ETFS Crude Oil DE000A0KRJX4 OD7F DJ-AIG Crude Oil Sub-Index 0,49 45,00 24,33 -38,04 456,09 15,85

ETFS Gasoline DE000A0KRJY2 OD7G DJ-AIG Unleaded Gasoline Sub-Index 0,49 91,63 0,13 -4,45 1,65 17,41

ETFS Gold DE000A0KRJZ9 OD7H DJ-AIG Gold Sub-Index 0,49 29,66 2,45 14,93 103,86 10,19

ETFS Heating Oil DE000A0KRJ02 OD7I DJ-AIG Heating Oil Sub-Index 0,49 100,77 0,21 -30,42 1,36 10,96

ETFS Lean Hogs DE000A0KRJ10 OD7J DJ-AIG Lean Hogs Sub-Index 0,49 156,48 0,05 -17,56 13,07 1,03

ETFS Live Cattle DE000A0KRJ28 OD7K DJ-AIG Live Cattle Sub-Index 0,49 94,11 0,06 -5,99 8,21 5,64

ETFS Natural Gas DE000A0KRJ36 OD7L DJ-AIG Natural Gas Sub-Index 0,49 203,24 0,38 -37,01 21,92 0,66

ETFS Nickel DE000A0KRJ44 OD7M DJ-AIG Nickel Sub-Index 0,49 118,50 0,22 -2,81 9,36 9,57

ETFS Silver DE000A0KRJ51 OD7N DJ-AIG Silver Sub-Index 0,49 43,74 2,72 27,90 27,55 12,33

ETFS Soybean Oil DE000A0KRJ69 OD7P DJ-AIG Soybean Oil Sub-Index 0,49 132,16 0,08 -7,50 2,27 4,66

ETFS Soybeans DE000A0KRJ77 OD7Q DJ-AIG Soybeans Sub-Index 0,49 116,07 0,02 -2,23 8,55 9,56

ETFS Sugar DE000A0KRJ85 OD7R DJ-AIG Sugar Sub-Index 0,49 64,25 0,29 12,83 34,74 10,77


Die große ETF-Datenbank wird präsentiert von:

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Name ISIN Xetra- Benchmark Manage- XLM 2) durch. Wertent. 3) AUM 4) NAV 5)

Symbol ment- Febr. Umsatz 1) 3 Monate Febr. 09 Febr.

Fee in % 2009 in Mio. in % in Mio. 2009

Euro Euro in Euro

ETFS Wheat DE000A0KRJ93 OD7S DJ-AIG Wheat Sub-Index 0,49 163,92 1,02 -9,16 33,86 1,94

ETFS WTI Oil DE000A0KRKN3 OESB NYMEX WTI oil futures 0,49 37,75 9,33 -26,33 110,07 29,83

ETFS Zinc DE000A0KRKA0 OD7T DJ-AIG Zinc Sub-Index 0,49 93,10 0,19 -8,87 7,39 3,78

Rohstoffe, forward

ETFS Forward All Commodities DJ-AIGCI-F3 DE000A0SVX34 9GAF DJ-AIG All Commodities Sub-Index 3 Month Forward 0,49 102,12 0,01 -11,00 3,02 16,75

ETFS Foward Energy DJ-AIGCI-F3 DE000A0SVX42 9GAG DJ-AIG Energy Sub-Index 3 Month Forward 0,49 125,03 0,06 -25,60 3,60 29,95

ETFS Forward Petroleum DJ-AIGCI-F3 DE000A0SVX59 9GAH DJ-AIG Petroleum Sub-Index 3 Month Forward 0,49 116,58 0,08 -20,96 3,61 36,52

ETFS Foward Ex-Energy DJ-AIGCI-F3 DE000A0SVX67 9GAJ DJ-AIG Ex-Energy Sub-Index 3 Month Forward 0,49 79,24 0,00 -3,61 0,17 10,52

ETFS Forward Industrial Metals DJ-AIGCI-F3 DE000A0SVX75 9GAK DJ-AIG Industrial Metals Sub-Index 3 Month Forward 0,49 82,14 0,01 -14,73 0,29 10,66

ETFS Forward Agriculture DJ-AIGCI-F3 DE000A0SVX83 9GAL DJ-AIG Agriculture Sub-Index 3 Month Forward 0,49 96,42 0,08 -4,43 41,02 7,14

ETFS Forward Softs DJ-AIGCI-F3 DE000A0SVX91 9GAM DJ-AIG Softs Sub-Index 3 Month Forward 0,49 79,79 0,00 -1,23 0,99 5,33

ETFS Forward Livestock DJ-AIGCI-F3 DE000A0SVYA6 9GAN DJ-AIG Livestock Sub-Index 3 Month Forward 0,49 86,75 0,11 -6,08 1,02 13,32

ETFS Forward Grains DJ-AIGCI-F3 DE000A0SVYB4 9GAP DJ-AIG Grains Sub-Index 3 Month Forward 0,49 133,90 0,00 -5,37 9,53 6,26

ETFS Forward Natural Gas DE000A0SVYC2 9GAQ DJ-AIG Natural Gas Sub-Index 3 Month Forward 0,49 123,16 0,01 -33,63 1,07 12,44

Edelmetalle, physisch hinterlegt

ETFS Physical Gold DE000A0N62G0 VZLD Gold Spot 0,39 16,79 37,01 17,06 1.744,31 74,45

ETFS Physical Palladium DE000A0N62E5 VZLB Palladium Spot 0,49 151,32 0,94 4,41 33,22 15,22

ETFS Physical Platinum DE000A0N62D7 VZLA Platinum Spot 0,49 83,92 2,49 21,04 173,19 82,67

ETFS Physical PM Basket DE000A0N62H8 VZLE Precious metals basket based on spot prices 0,43 62,15 3,07 19,73 68,57 53,47

ETFS Physical Silver DE000A0N62F2 VZLC Silver Spot 0,49 47,86 6,08 30,70 143,29 10,31

Gold Bullion Securities DE000A0LP781 GG9B Gold Spot 0,40 24,15 37,45 17,06 3.185,03 73,56

Xetra-Gold DE000A0S9GB0 4GLD Gold Spot 0,36 18,61 168,76 20,82 607,81 24,08

Rohstoffe, short

ETFS Short Agriculture DJ-AIGCI DE000A0V9XH7 9GAS Dow Jones - AIG Agriculture TR Index 0,98 97,98 0,01 1,17 0,10 61,31

ETFS Short All Commodities DJ-AIGCI DE000A0V9XJ3 9GAT Dow Jones - AIG All Commodities TR Index 0,98 60,46 0,02 13,16 0,41 69,07

ETFS Short Aluminium DJ-AIGCI DE000A0V9XT2 9GA2 Dow Jones - AIG Aluminium TR Index 0,98 89,01 0,61 31,17 1,43 83,03

ETFS Short Coca DJ-AIGCI DE000A0V9YF9 4RTQ Dow Jones - AIG Cocoa TR Index 0,98 94,75 0,26 -9,67 0,69 38,59

ETFS Short Coffee DJ-AIGCI DE000A0V9XU0 9GA3 Dow Jones - AIG Coffee TR Index 0,98 92,57 0,43 2,65 0,13 55,53

ETFS Short Copper DJ-AIGCI DE000A0V9XV8 9GA4 Dow Jones - AIG Copper TR Index 0,98 61,93 0,46 -2,10 7,56 72,69

ETFS Short Corn DJ-AIGCI DE000A0V9XW6 9GA5 Dow Jones - AIG Corn TR Index 0,98 135,91 0,13 -1,70 0,22 54,79

ETFS Short Cotton DJ-AIGCI DE000A0V9XX4 9GA6 Dow Jones - AIG Cotton TR Index 0,98 70,17 0,08 7,55 0,48 70,84

ETFS Short Crude Oil DJ-AIGCI DE000A0V9XY2 9GA7 Dow Jones - AIG Crude Oil TR Index 0,98 51,10 0,52 38,75 6,64 79,96

ETFS Short Energy DJ-AIGCI DE000A0V9XK1 9GAU Dow Jones - AIG Energy TR Index 0,98 81,40 0,03 40,07 0,51 81,87

ETFS Short Ex - Energy DJ-AIGCI DE000A0V9XL9 9GAV Dow Jones - AIG Ex-Energy TR Index 0,98 74,77 0,00 2,37 0,04 62,53

ETFS Short Gasoline DJ-AIGCI DE000A0V9XZ9 9GA8 Dow Jones - AIG Unleaded Gas TR Index 0,98 94,42 0,20 -9,61 0,22 62,64

ETFS Short Gold DJ-AIGCI DE000A0V9X09 9GA9 Dow Jones - AIG Gold TR Index 0,98 48,26 0,32 -15,28 5,44 35,95

ETFS Short Grains DJ-AIGCI DE000A0V9XM7 9GAW Dow Jones - AIG Grains TR Index 0,98 114,31 0,15 1,09 0,17 60,32

ETFS Short Heating Oil DJ-AIGCI DE000A0V9X17 4RTA Dow Jones - AIG Heating Oil TR Index 0,98 97,19 0,01 30,86 0,67 72,12

ETFS Short Industrial Metals DJ-AIGCI DE000A0V9XN5 9GAX Dow Jones - AIG Industrial Metals TR Index 0,98 104,95 0,02 11,95 3,77 81,19

ETFS Short Lead DJ-AIGCI DE000A0V9YC6 4RTM Dow Jones - AIG Lead TR Index 0,98 107,19 0,00 -3,45 1,35 81,87

ETFS Short Lean Hogs DJ-AIGCI DE000A0V9X25 4RTB Dow Jones - AIG Lean Hogs TR Index 0,98 67,32 0,00 18,86 0,23 59,53

ETFS Short Live Cattle DJ-AIGCI DE000A0V9X33 4RTC Dow Jones - AIG Live Cattle TR Index 0,98 92,47 0,07 5,00 0,32 51,81

ETFS Short Livestock DJ-AIGCI DE000A0V9XP0 9GAY Dow Jones - AIG Livestock TR Index 0,98 74,27 0,07 10,50 0,13 55,36

ETFS Short Natural Gas DJ-AIGCI DE000A0V9X41 4RTD Dow Jones - AIG Natural Gas TR Index 0,98 73,47 0,40 49,98 0,71 81,01

ETFS Short Nickel DJ-AIGCI DE000A0V9X58 4RTE Dow Jones - AIG Nickel TR Index 0,98 171,92 0,00 -10,33 0,67 75,41

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Name ISIN Xetra- Benchmark Manage- XLM 2) durch. Wertent. 3) AUM 4) NAV 5)

Symbol ment- Febr. Umsatz 1) 3 Monate Febr. 09 Febr.

Fee in % 2009 in Mio. in % in Mio. 2009

Euro Euro in Euro

ETFS Short Petroleum DJ-AIGCI DE000A0V9XQ8 9GAZ Dow Jones - AIG Petroleum TR Index 0,98 77,11 0,10 27,07 0,28 75,49

ETFS Short Platinum DJ-AIGCI DE000A0V9YD4 4RTN Dow Jones - AIG Platinum TR Index 0,98 104,77 0,09 -21,29 0,10 62,43

ETFS Short Precious Metals DJ-AIGCI DE000A0V9XR6 9GA0 Dow Jones - AIG Precious Metals TR Index 0,98 47,98 0,17 -17,80 0,24 37,97

ETFS Short Silver DJ-AIGCI DE000A0V9X66 4RTF Dow Jones - AIG Silver TR Index 0,98 69,37 0,12 -26,06 0,46 41,11

ETFS Short Softs DJ-AIGCI DE000A0V9XS4 9GA1 Dow Jones - AIG Softs TR Index 0,98 73,40 0,00 -2,15 0,03 57,00

ETFS Short Soybean Oil DJ-AIGCI DE000A0V9X74 4RTG Dow Jones - AIG Soybean Oil TR Index 0,98 131,38 0,27 3,93 0,05 69,00

ETFS Short Soybeans DJ-AIGCI DE000A0V9X82 4RTH Dow Jones - AIG Soybeans TR Index 0,98 124,16 0,00 -0,99 0,32 55,19

ETFS Short Sugar DJ-AIGCI DE000A0V9X90 4RTJ Dow Jones - AIG Sugar TR Index 0,98 99,76 0,06 -14,37 0,00 45,81

ETFS Short Tin DJ-AIGCI DE000A0V9YE2 4RTP Dow Jones - AIG Tin TR Index 0,98 154,76 0,19 3,18 0,55 51,12

ETFS Short Wheat DJ-AIGCI DE000A0V9YA0 4RTK Dow Jones - AIG Wheat TR Index 0,98 113,34 0,31 5,18 0,22 65,57

ETFS Short Zinc DJ-AIGCI DE000A0V9YB8 4RTL Dow Jones - AIG Zinc TR Index 0,98 91,24 0,34 4,05 0,72 68,53

Rohstoffe, gehebelt

ETFS Leveraged Agriculture DJ-AIGCI DE000A0V9YG7 4RTR Dow Jones - AIG Agriculture TR Index 0,98 185,32 0,03 -10,87 1,46 10,52

ETFS Leveraged All Commodities DJ-AIGCI DE000A0V9YH5 4RTS Dow Jones - AIG All Commodities TR Index 0,98 122,34 0,02 -27,30 0,58 8,62

ETFS Leveraged Aluminium DJ-AIGCI DE000A0V9YS2 4RT1 Dow Jones - AIG Aluminium TR Index 0,98 125,85 0,06 -47,80 0,26 5,10

ETFS Leveraged Cocoa DJ-AIGCI DE000A0V9ZE9 4RUP Dow Jones - AIG Cocoa TR Index 0,98 119,91 0,51 5,73 0,91 23,94

ETFS Leveraged Coffee DJ-AIGCI DE000A0V9YT0 4RTZ Dow Jones - AIG Coffee TR Index 0,98 104,60 0,37 -13,02 0,40 14,83

ETFS Leveraged Copper DJ-AIGCI DE000A0V9YU8 4RT3 Dow Jones - AIG Copper TR Index 0,98 89,55 0,19 -22,48 1,57 4,48

ETFS Leveraged Corn DJ-AIGCI DE000A0V9YV6 4RT4 Dow Jones - AIG Corn TR Index 0,98 206,61 0,22 -14,62 0,31 9,91

ETFS Leveraged Cotton DJ-AIGCI DE000A0V9YW4 4RT5 Dow Jones - AIG Cotton TR Index 0,98 103,36 0,17 -26,01 0,80 5,88

ETFS Leveraged Crude Oil DJ-AIGCI DE000A0V9YX2 4RT6 Dow Jones - AIG Crude Oil TR Index 0,98 98,19 8,32 -67,19 87,76 2,84

ETFS Leveraged Energy DJ-AIGCI DE000A0V9YJ1 4RTT Dow Jones - AIG Energy TR Index 0,98 137,01 0,10 -57,10 0,65 4,26

ETFS Leveraged Ex-Energy DJ-AIGCI DE000A0V9YK9 4RTU Dow Jones - AIG Ex-Energy TR Index 0,98 147,41 0,00 -10,24 0,02 11,29

ETFS Leveraged Gasoline DJ-AIGCI DE000A0V9YY0 4RT7 Dow Jones - AIG Unleaded Gas TR Index 0,98 155,04 0,05 -21,38 0,51 5,12

ETFS Leveraged Gold DJ-AIGCI DE000A0V9YZ7 4RT8 Dow Jones - AIG Gold TR Index 0,98 54,01 1,71 28,33 12,46 31,35

ETFS Leveraged Grains DJ-AIGCI DE000A0V9YL7 4RTV Dow Jones - AIG Grains TR Index 0,98 205,48 0,01 -13,04 0,46 9,45

ETFS Leveraged Heating Oil DJ-AIGCI DE000A0V9Y08 4RT9 Dow Jones - AIG Heating Oil TR Index 0,98 137,37 0,38 -56,13 0,30 4,84

ETFS Leveraged Industrial Metals DJ-AIGCI DE000A0V9YM5 4RTW Dow Jones - AIG Industrial Metals TR Index 0,98 150,83 0,03 -31,81 0,76 4,76

ETFS Leveraged Lead DJ-AIGCI DE000A0V9ZB5 4RUL Dow Jones - AIG Lead TR Index 0,98 183,65 0,01 -20,32 0,13 2,92

ETFS Leveraged Lean Hogs DJ-AIGCI DE000A0V9Y16 4RUA Dow Jones - AIG Lean Hogs TR Index 0,98 139,62 0,00 -33,57 0,88 16,96

ETFS Leveraged Live Cattle DJ-AIGCI DE000A0V9Y24 4RUB Dow Jones - AIG Live Cattle TR Index 0,98 113,65 0,10 -12,97 0,25 22,07

ETFS Leveraged Livestock DJ-AIGCI DE000A0V9YN3 4RTX Dow Jones - AIG Livestock TR Index 0,98 130,70 0,15 -20,86 0,33 20,39

ETFS Leveraged Natural Gas DJ-AIGCI DE000A0V9Y32 4RUC Dow Jones - AIG Natural Gas TR Index 0,98 141,92 0,10 -62,65 2,16 3,85

ETFS Leveraged Nickel DJ-AIGCI DE000A0V9Y40 4RUD Dow Jones - AIG Nickel TR Index 0,98 240,81 0,03 -17,52 0,46 2,22

ETFS Leveraged Petroleum DJ-AIGCI DE000A0V9YP8 4RTY Dow Jones - AIG Petroleum TR Index 0,98 144,18 0,10 -58,28 0,40 3,65

ETFS Leveraged Platinum DJ-AIGCI DE000A0V9ZC3 4RUM Dow Jones - AIG Platinum TR Index 0,98 140,25 0,19 44,24 2,84 8,88

ETFS Leveraged Precious Metals DJ-AIGCI DE000A0V9YQ6 4RTZ Dow Jones - AIG Precious Metals TR Index 0,98 62,01 0,28 34,75 1,28 25,03

ETFS Leveraged Silver DJ-AIGCI DE000A0V9Y57 4RUE Dow Jones - AIG Silver TR Index 0,98 76,98 1,33 54,30 8,57 11,57

ETFS Leveraged Softs DJ-AIGCI DE000A0V9YR4 4RT0 Dow Jones - AIG Softs TR Index 0,98 131,42 0,00 -3,68 0,43 13,43

ETFS Leveraged Soybean Oil DJ-AIGCI DE000A0V9Y65 4RUF Dow Jones - AIG Soybean Oil TR Index 0,98 228,42 0,07 -17,98 0,84 6,72

ETFS Leveraged Soybeans DJ-AIGCI DE000A0V9Y73 4RUG Dow Jones - AIG Soybeans TR Index 0,98 213,60 0,06 -7,73 0,54 11,85

ETFS Leveraged Sugar DJ-AIGCI DE000A0V9Y81 4RUH Dow Jones - AIG Sugar TR Index 0,98 98,72 0,07 22,68 1,64 18,50

ETFS Leveraged Tin DJ-AIGCI DE000A0V9ZD1 4RUN Dow Jones - AIG Tin TR Index 0,98 264,01 0,05 -22,60 0,24 10,20

ETFS Leveraged Wheat DJ-AIGCI DE000A0V9Y99 4RUJ Dow Jones - AIG Wheat TR Index 0,98 214,88 0,10 -21,58 0,52 5,16

ETFS Leveraged Zinc DJ-AIGCI DE000A0V9ZA7 4RUK Dow Jones - AIG Zinc TR Index 0,98 153,05 0,10 -21,52 0,31 4,82

1) Durchschnittlicher Monatsumsatz 1.12. 2008 bis 28.2.2009. Quelle: Deutsche Börse AG, Xetra-Orderbuch-Umsätze

2) Bezogen auf ein Ordervolumen von 25 000 Euro. Das Xetra-Liquiditätsmaß (XLM) misst die Liquiditätskosten für die sofortige Ausführung einer Kauf- und Verkaufsorder,

bezogen auf ein bestimmtes Ordervolumen. Beispiel: Ein XLM von 10 Basispunkten und einem Auftragsvolumen von 25 000 Euro bedeutet, dass die Market-Impact-Kosten

für den Kauf und Verkauf dieses Fonds in der Summe 25 Euro betragen haben. Quelle: Deutsche Börse AG

3) Die Wertentwicklung 3 Monate ist die durchschnittliche monatliche Veränderung des NAV (Net Asset Value) vom 1.12. 2008 bis 28.2.2009. Quelle: Bloomberg

4) Assets under Management am Ende des genannten Berichtsmonats. Quelle: Bloomberg

5) Net Asset Value am letzten Handelstag des genannten Berichtsmonats. Quelle: Bloomberg


Emittenten

XXXXXX 2009

ABN Market Access

Theodor-Heuss-Allee 80 | 60486 Frankfurt | www.abnamromarketaccess.de | 0 69/26 90 06 66

Axa Investment Managers

Bleichstr. 2–4 | 60313 Frankfurt | www.easyetf.com | 0 69/90 02 51 56 22

Barclays iShares

Max-Joseph-Str. 6 | 80333 München | www.ishares.de | 0 89/4 27 29 58 58

BNP Paribas Investment Partners

Grüneburgweg 14 | 60322 Frankfurt | www.easyetf.com | 0 69/71 93 63 61

Comstage

Mainzer Landstr. 153 | 60327 Frankfurt | www.comstage.de | 0 69/136 43333

Credit Suisse

Giesshübelstr. 40 | CH-8070 Zürich | www.credit-suisse.com/de | 00 41 44/3 35 11 11

db x-trackers

Theodor-Heuss-Allee 70 | 60486 Frankfurt | www.dbxtrackers.de | 0 69/91 03 05 49

ETF Securities

2 London Wall Buildings | London EC2M 5UU | www.etfsecurities.com | 00 44 20/74 48 43 30

ETFlab

Wilhelm-Wagenfeld-Str. 20 | 80807 München | www.etfl ab.de | 0 89/3 27 29 33 33

Invesco Power Shares

Bleichstr. 60–62 | 60313 Frankfurt | www.invescopowershares.net | 0 69/29 80 78 00

Lyxor

Neue Mainzer Str. 46–50 | 60325 Frankfurt | www.lyxoretf.de | 0 69/7 17 44 44

State Street Global Advisors

Brienner Str. 59 | 80333 München | www.ssga.fr | 0 89/5 58 74 22

UBS Global Asset Managers

P.O. Box | CH-8098 Zürich | www.ubs.com/etf | 00 41 44/2 34 92 66

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*Die DWS/DB Gruppe ist nach verwaltetem Fondsvermögen der größte deutsche Anbieter von Publikumsfonds. Quelle: BVI, Stand: Ende Januar 2009.

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