Ausgabe Oktober 2012 - Der Vorstädter

der.vorstaedter.de

Ausgabe Oktober 2012 - Der Vorstädter

DER VORSTÄDTER

DAS MAGAZIN FÜR DIE ERWEITERTE BAHNHOFSVORSTADT

Ausgabe 10/12 6. Jahrgang Auflage: 2500 Stück kostenlose Abgabe

Eine Gaststätte auf historischem Grund

Gestern und Heute des Haldenhauses der Gartenanlage „6. Maßschacht e.V.“

Im Vorstädter 3/2012 wurde die

Kleingartenanlage „6. Maßschacht

e.V. “ Freiberg an der

Silberhofstraße aus Anlass ihres

110. Geburtstages gewürdigt.

Heute wird das Haldenhaus

näher vorgestellt. Das an

der Gartenanlage gelegene

Haldengelände war die 6. untere

Maß der Turmhofgrube, eine

der bedeutendsten Gruben des

Freiberger Raumes. Mit der

Stilllegung des Freiberger Bergbaus

1912/13 verfiel das Haldengelände

zusehends. Dem

Verein „Gartenfreunde Silberhofstraße“ war legt werden konnten. Der nächste Schritt

es zu verdanken, dass 1931 durch die war der Ausbau des Haldenhauses. Es gab

Pachtung des Haldengeländes einschließ- verschiedene Vorstellungen zur Nutzung

lich der Schachtgebäude dieser geschichts- als Vereinsgebäude. Allerdings wurde es

trächtige Teil des Bergbaus erhalten und zunächst im Wesentlichen zur Unterbrineiner

neuen Nutzung zugeführt werden gung von Gerätschaften und Material gekonnte.

Zunächst wurde das Gelände so nutzt. Das Foto zeigt das Haldenhaus im

gestaltet, dass neun weitere Gärten ange- Jahr 1931. Ein Konzessionsgesuch für das

Vereinshaus wurde 1938 abgelehnt und der

Bierausschank im Verein durch das Polizei-

Themen dieser Ausgabe

amt Freiberg verboten.

Historie

und Aktuelles: Gaststätte

6. Maßschacht; S. 1+12

Der Neuanfang für das Haldenhaus

Historie:

Geschichte vom fliegenden Einer der ersten Beschlüsse des Vorstan-

Amboss; S. 2-3

des nach dem Krieg war 1950 die Wieder-

Aktuelles:

100 Jahre Friseurgeschäft Seidel errichtung des Haldenhauses mit Bieraus-

Bahnhofstraße; S. 4-5+10

schank. Die endgültige Einrichtung als Kul-

Veranstaltungskalender;

S. 6-9

turhaus der Gartensparte erfolgte 1962 im

Rätselnuss;

S. 10

Rahmen der zu DDR-Zeiten üblichen Wett-

Kontaktdaten

der Veranstalter; S. 11

bewerbe und Initiativen zur Gestaltung der

Kleingartenanlagen. Dabei wurde die Theweiter

auf Seite 12


2

Historie

Die Geschichte vom fliegenden Amboss

Aufgeschrieben von Joachim Mosch, Zielen zuwenden. Eine Bombergruppe

Hinter der Stockmühle 3 (leicht gekürzt): sollte die Bahnhofsanlagen in Freiberg

In meiner Kindheit war unter uns Kindern zerstören. Sie verfehlte aber ihr Ziel und

das Pfänderspiel „Hühner fliegen“ beliebt. traf stattdessen im Wesentlichen Wohn-

Dabei saßen wir meist in einer Runde am und Geschäftshäuser der Bahnhofsvor-

Tisch zusammen. Bei jedem Ding, das stadt. Auf dem Foto ist das zerstörte Eckfliegen

konnte, mussten die Mitspieler eine haus Berthelsdorfer Straße/Schönlebe-

Hand heben, wenn solche aufgerufen wur- straße zu sehen.

den und der Ansager baute in die Reihenfolge

seiner fliegenden Objekte immer

auch eins ein, welches fluguntauglich war

und das ging so: „Hühner fliegen – Gänse

fliegen – Adler fliegen – Ziegen fliegen …“ –

und schon hatte meist einer geschlafen

und die Hand bei „Ziegen fliegen“ gehoben.

Es gehörte fast zur Tradition, dass bei diesen

Spielrunden mindestens einmal „Ambosse

fliegen“ aufgerufen wurde. Natürlich

war allen klar, dass ein Amboss nicht

fliegen kann, aber trotzdem wurden damit

immer wieder Pfänder eingeheimst.

Dass es einmal zu einem fliegenden Am- Da Freiberg bis dahin von Bombenangrifboss

kam, konnten wir damals nicht ahnen fen verschont geblieben war, standen wir

und eigentlich ist es auch eine schlimme an diesem Tag und zu dieser Zeit sorglos

Geschichte, an die ich mich auch heute nur am Eingang unseres Grundstückes Hinter

mit Schrecken erinnern kann. der Stockmühle und beobachteten, obwohl

Das Grauen des Krieges

Wie aus einem Spiel tragischer Ernst wurde

längst Fliegeralarm ausgelöst war, die

überfliegende Bombergruppe. Plötzlich

Es war ein schöner Herbsttag, dieser 7. lösten sich aus der Bombergruppe Rauch-

Oktober 1944. Fünf Kriegsjahre hatten wir zeichen. Es blieb keine Zeit über deren

schon hinter uns und der totale Krieg war Bedeutung nachzudenken, denn unmittellängst

in allen Lebensbereichen eingezo- bar nach deren Abwurf hörten wir das

gen. Kaum vorstellbar für uns, aber er war Heransausen der Bomben wie eine unheilschon

verloren, dieser Krieg. volle Sirene. Nun war alles Sekunden-

Was bis dahin schon Hunderttausende in sache. Schutzsuchend rannten wir alle

Deutschland, aber auch anderen Ländern gleichzeitig los. Mein Vater und ich fast ins

unserer „Feinde“ erlebt hatten, traf uns an Zentrum des Bombeneinschlages, die

diesem Tag mit der ganzen Brutalität des anderen zu der damals noch vorhandenen

Krieges. An diesem Tag warfen 12.40 Uhr Laube am vorderen Hausgiebel und in den

Flugzeuge der 8. US-Luftflotte 240 Spreng- vorderen Teil des Werkstattanbaus sowie

bomben aus 7700 m Höhe auf Freiberg. mein Onkel unter den mit Wellblech über-

Eigentlich waren diese Bomben für die dachten Schauer neben der Werkstatt. Ich

Treibstoffwerke in Brüx (Most) gedacht. hatte mich instinktiv am Fuß der Werkstatt-

Wegen dichter Wolken mussten sich die mauer hingeworfen, als diese auch schon

einzelnen Bombergruppen aber anderen über mir zusammenbrach und ich darunter


Historie

verschüttet wurde. Der Bombeneinschlag und Rüben angebaut wurden, sei er mit

war nur 6 m von mir entfernt erfolgt. Mein seinem Pflug an einem großen Eisenstück

Vater hatte noch den Hauseingang erreicht hängen geblieben. Heute stehen dort die

und wurde von Splittern im Rücken getrof- Neubauten Hinter der Stockmühle 1a, 1b

fen, die zum Glück nicht zu schweren und Turmhofstraße 9. (Foto links unten)

Verletzungen führten. Ihm war sofort klar, Was wir vorfanden war unser Amboss.

dass ich unter den Mauertrümmern liegen Deutlich war und ist heute noch zu sehen,

musste. Zu meinem Glück hatte sich beim dass das Ambosshorn durch eine gewalti-

Umsturz der Mauer an deren Fuß ein toter ge Kraft abgeschlagen wurde. Mir war

Winkel ergeben, aus dem er mich sofort klar, dass der Amboss infolge des

unverletzt befreien konnte. Bombenvolltreffers über die Häuser 10 und

Unauslöschlich ist für mich der Anblick der 12 der Turmhofstraße bis in das Feld

völlig zerstörten Schlosserwerkstatt und geflogen war. Viele wollten es kaum glaudes

Wohnhauses, für das Einsturzgefahr ben, doch es gibt keine andere Erklärung

bestand. Von den abgeworfenen Bomben dafür, wie der Amboss hätte dorthin

hatte eine unsere Schlosserwerkstatt total gelangen können. Mindestens 20 m hoch

zerstört. Neben der Zerstörung des Werk- und 150 m weit war unser Amboss durch

stattgebäudes war von den Werkzeugen die Luft geflogen. Das abgeschlagene

und Maschinen vieles überhaupt nicht auf- Ambosshorn lässt die Schlussfolgerung

findbar. Von unserem Schmiedeamboss zu, dass die Bombe direkt auf den Amboss

fanden wir direkt im Bombentrichter das aufgetroffen sein muss.

abgeschlagene Ambosshorn. Vom Am- Die erheblichen Schäden am Wohnhaus

boss selber aber fehlte jede Spur… konnten erst 1957 durch einen Wiederaufbau

beseitigt werden.

Frühjahr 1945

Ich hatte meine Lehre als Bauschlosser im

väterlichen Betrieb begonnen. Die Werkstatt

war unmittelbar nach der Zerstörung Übrigens sei noch vermerkt, dass wir alle

mit vereinten Kräften als provisorischer nicht überlebt hätten, wenn wir in unserem

Holzbau wieder aufgebaut worden. Luftschutzkeller gewesen wären, denn

Die Suche nach verloren gegangenen dieser war völlig zerstört.

Ausrüstungen hatten wir längst aufgegeben,

als der Bauer des kleinen Bauerngutes

am Stockmühlenweg in unsere Werk-

Quelle:

1 Foto Stadt- und Bergbaumuseum Inv.-Nr. F1649

statt kam und uns bat, mitzukommen. Beim Anm.: Die Stockmühle wird in der nächsten

Pflügen seines Feldes, auf dem Kartoffeln Ausgabe näher vorgestellt.

3


4

Historie

1912-2012 Friseurkunst über mehrere Generationen

Seit hundert Jahren Salon Seidel in der Bahnhofstraße

Ein besonderes Jubiläum begeht in diesem ausbildung war stets ein wichtiges Anliegen

Jahr der Friseursalon Seidel in der Bahn- des Salons Seidel. Die schwerste Zeit des

hofstraße 9. 1912 begründete Robert Sei- Geschäftes war die des 2. Weltkrieges. Der

del das Familienunternehmen. Was zu- Bombenangriff am 7.10.1944 auf Freiberg

nächst mit einer kleinen Friseurstube brachte der Familie einen schweren Schickbegann,

in der man damals auch noch salsschlag. Der Eigentümer des Friseursa-

Zähne zog und Blutegel ansetzte, ent- lons Max Seidel war unter den Opfern des

wickelte sich zu einem renommierten und grausamen Angriffs. Mit viel Fleiß, Geschick

anerkannten Salon, der seit dem das und Liebe zum Beruf, verbunden mit dem

Gesicht der Bahnhofstraße prägt. hohen handwerklichen Können, konnte

2

Das Perückenmacher-Handwerk wurde diese schwere Zeit überwunden werden.

bereits zur Zeit der Gründung des Salons Der neue Besitzer, Max Seidels Sohn Horst

ausgeübt und entwickelte sich in den vielen Arthur (2), führte das Geschäft durch die

Jahren zu einer besonderen und exklusi- Wirrnisse der damaligen Zeit. Zusammen

ven Leistung, die neben dem Frisieren in mit seiner Schwester Ruth und Ehefrau

hoher Qualität angeboten wird. Robert Elisabeth, die ebenfalls beide den Friseur-

Seidel war auch

als Theaterfriseur tätig. meistertitel hatten, konnte vielen Menschen

eine Arbeit gegeben werden. Dieses per-

Der schwere Neuanfang nach dem Krieg sönliche Engagement führte den Salon

Der nächste Besitzer des Familienunter- durch schwierige Zeiten. Trotz aller

nehmens war Sohn Max Seidel (1), der Probleme und großer Not spezialisierte

gemeinsam mit seiner Frau Martha Else man sich auf modernste Friseurdienstleisaus

dem einst den Männern vorbehaltenen tungen und das Perückenmacher-Hand-

Geschäft einen Friseursalon für Damen & werk. Ein Problem nach dem Krieg war der

Herren und eine Perückenmacherei mach- fehlende Strom. Er wurde selbst erzeugt.

te. Bereits damals hatte der Salon über Horst Seidel gab auch vielen Menschen,

zehn Friseure/innen. Auch die Lehrlings- die als Flüchtlinge nach Freiberg gekom-

2/3


Handel und Gewerbe

men waren und große Not litten, Arbeit. Das Seidel von ihrem Vater und hat sich bis

sprach natürlich für sein großes soziales heute darauf spezialisiert.

Engagement. Über zwanzig Angestellte Ihre erfolgreiche und engagierte Tätigkeit

hatte der Salon in dieser Zeit. Die einset- im Friseurhandwerk konnte sie bei Wettzende

Verbesserung der Lebenssituation bewerben unter Beweis stellen und wurde

der Bevölkerung führte zu einem steigen- mit Preisen und Pokalen geehrt. Der Name

den Bedarf an Friseuren. Viele junge Leute Seidel steht seit der Eröffnung des Salons

erhielten die Chance, eine hervorragende für Fachkompetenz, Qualität und Kreativi-

Ausbildung zum Friseur und Perückenma- tät. Die Friseurfamilie zeichnete sich in jeder

cher zu erhalten. Wie auch andere private Generation durch großen Fleiß und Enga-

Handwerksbetriebe hatte auch der Salon gement aus. Seit 1984 wird das Geschäft

Seidel während der DDR-Zeit Probleme von Adda Seidel selbst geführt.

und Schwierigkeiten. Mit viel Engagement

und beruflichem Können gelang es jedoch 4

immer wieder, sich im harten Kampf mit den

PGHs zu etablieren und den Salon durch

hohes handwerkliches Können in privater

Hand zu behalten. Genügend Handwerksunternehmen,

regional und überregional,

konnten durch die hohe fachliche Ausbildung

der von Horst Seidel und seinen

Mitarbeitern ausgebildeten Lehrlinge profitieren.

Acht ehemalige Lehrlinge machte im

Anschluss ihren Meistertitel.

47 Jahren im Geschäft: Adda Seidel Inzwischen steht bereits die fünfte Genera-

Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer tion der Familie Seidel vor der Leitung des

Ausbildung im Geschäft ihrer Eltern über- Salons. Die Friseurmeisterin und Betriebsnahm

Adda Seidel (3) 1965 den Salon als wirtin Stephanie Lehmann (4), die bereits

Friseurmeisterin und Posticheurin (Fach- mit fünf Jahren im Salon half, wird das Gekraft

für die Anfertigung und Pflege von Pe- schäft in naher Zukunft übernehmen und

rücken und Haarteilen; Perückenmacher) erfolgreich weiter führen.

und setzte damit die erfolgreiche Entwick- Dieser ständige Drang nach den neuesten

lung des Familienunternehmens fort. Das Kreationen, eigene Kreativität und großer

Perückenmacherhandwerk erlernte Adda persönlicher Einsatz zeichnet das Unter-

weiter auf Seite 10

5


6

Veranstaltungen

Einzelangebote

1.10.12

10.00 -

12.00 Uhr

1.10.12

13.30 Uhr

4.10.12

10.00 Uhr

4.10.12

14.00 Uhr

6.10.12

8.00 -

15.00 Uhr

8.10.12

17.00 -

21.00 Uhr

9.10.12

15.00 Uhr

9.10.12

18.30 -

20.30 Uhr

10.10.12

9.00 -

11.00 Uhr

Büchertausch in der Schiller 3

Schmökern in Büchern, Zeitschriften,

Zeitungen

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Treffen des Blinden- und

Sehbehindertenverbandes

Begegnungsstätte des VdK,

Schillerstraße 3

Infoveranstaltung zum

Sprachpaten- und

Sprachtutorenprogramm

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Treffen der SHG

Hüftgeschädigter

Begegnungsstätte des VdK,

Schillerstraße 3

„Lebensrettende Sofortmaßnahmen“

Lehrgangsangebot für

Führerscheinbewerber der Klas-

sen A, A1, B, BE, L, M oder T

DRK Kreisverband Freiberg e.V.;

Annaberger Straße 5

Magischer Zirkel – Treffen der

Freiberger Zauberer aller

Altersgruppen

Gäste sind stets willkommen

im Kinder- und Jugendzentrum;

Beethovenstraße 5

Café mit Vorträgen und

Gesprächen

Esther-von-Kirchbach e.V.;

Fischerstraße 28

Farbtupfer im Alltag – mit

Acrylfarben, Pasten und mehr

Acrylmalerei mit Conny Riedel

Anmeldung notwendig! (765987)

Lichtpunkt e.V.

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Singen für Junggebliebene

(Volkslieder a cappella)

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

11.10.12

13.00 Uhr

13.10.12

9.30 -

14.30 Uhr

15.10.12

10.00 -

12.00 Uhr

15.10.12

17.00 Uhr

16.10.12

14.00 Uhr

19.10.12

13.30 Uhr

20.10.12

20.00 -

24.00 Uhr

21.10.12

14.00 -

17.00 Uhr

Spielnachmittag der

Skatfreunde

VdK; Begegnungsstätte,

Schillerstraße 3

Vom Silber zum Silizium und

zur Solarenergie

Wanderung unter Leitung von

Klaus Flick mit Besichtigung

der Produktion der Deutschen

Solar AG

Treffpunkt: Infotafel am

Parkplatz Eherne Schlange;

Interessengemeinschaft

Bergbauhistorische Wanderleiter

Büchertausch in der Schiller 3

Schmökern in Büchern, Zeitschriften,

Zeitungen

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Frauenkreis

Evangelisch-kirchliche

Gemeinschaft Freiberg;

Hinter der Stockmühle 5

Treffen der Jahresringe

Begegnungsstätte des VdK,

Schillerstraße 3

Treffen des

Schwerhörigenverbandes

Begegnungsstätte des VdK,

Schillerstraße 3

Mitternachtssauna

Freiberger Bäderbetriebsgesellschaft

mbH

Johannisbad;

Johann-Sebastian-Bach-Straße 1a

Tag der offenen Tür im neuen

Gemeindezentrum der

Christusgemeinde

(siehe Seite 9)

Christusgemeinde Freiberg

Evangelische Freikirche e.V.;

Annaberger Straße 25

Liebe Veranstalter, Termine und

Veranstaltungstipps senden Sie

bitte an freiboerse@web.de.


23.10.12

15.30 -

16.30 Uhr

23.10.12

18.30 -

20.30 Uhr

24.10.12

9.00 -

11.00 Uhr

25.10.12

13.00 Uhr

26.10.12

ab

18.00 Uhr

27.10.12

9.30 -

12.30 Uhr

31.10.12

15.00 -

17.00 Uhr

Sprechzeit des Blinden- und

Sehbehindertenverbandes

Begegnungsstätte des VdK,

Schillerstraße 3

Farbtupfer im Alltag – mit

Acrylfarben, Pasten und mehr

Acrylmalerei mit Conny Riedel

Anmeldung notwendig! (765987)

Lichtpunkt e.V.

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Singen für Junggebliebene

(Volkslieder a cappella)

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Spielnachmittag der

Skatfreunde

VdK; Begegnungsstätte,

Schillerstraße 3

Spieleabend in der Schiller 3

Gemeinsam spielen: Brett-, Karten-

und andere Spiele, eigene

können mitgebracht werden

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Bergbau rund um den

Wernerplatz

Wanderung unter Leitung von

Hartmut Furkert/ Michael

Ziegler mit Besichtigung der

Roten Grube

Treffpunkt: Wernerplatz, vor

Barmer GEK Geschäftsstelle;

Interessengemeinschaft

Bergbauhistorische Wanderleiter

Seniorenkreis

für Senioren ab ca. 60 Jahren

mit Kaffee und Kuchen

Evangelisch-kirchliche

Gemeinschaft Freiberg;

Hinter der Stockmühle 5

Suchen Sie stadtnah Räume für

Ihre Kurse, Seminare oder

andere Veranstaltungen?

Dann fragen Sie uns unter:

freiboerse@web.de

Dauerangebote

bb

montags

10.00 -

20.00 Uhr

14.00 -

15.00 Uhr

14.00 -

15.30 Uhr

alle 2-3

Wochen

15.00 -

16.00 Uhr

17.00 Uhr

17.00 -

18.45 Uhr

dienstags

8.00 -

12.00 Uhr

9.00 Uhr

9.00 -

11.45 Uhr

und 13.00 -

15.45 Uhr

10.00 -

20.00 Uhr

12.30 -

14.30 Uhr

Veranstaltungen

SWG-Freizeittreff

SWG; Beuststraße 1

„Sport für Junge Alte“

ATSV Freiberg, über Bettina

Günter; Turnhalle,

Anton-Günther-Straße 7c

Seniorentanz

mit Birgit Gratz;

im Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

Turnen, Spielen und Tanzen

Kükentag, für Kinder 3-4 Jahre

ATSV Freiberg, über Bettina

Günter; Turnhalle,

Anton-Günther-Straße 7c

Nachhilfe ab der Mittelstufe

VdK, Anmeld. unter Tel. 23634;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Probe der Freiberger

Märchenbühne

Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

gemeinsam einkaufen, kochen

und verkosten

Esther-von-Kirchbach e.V.;

Fischerstraße 28

Spiele-Café

VdK; Begegnungsstätte,

Schillerstraße 3

Kleiderkammer geöffnet

Deutsches Rotes Kreuz,

Kreisverband Freiberg e.V.;

Marienstraße 4

SWG-Freizeittreff

SWG, Beuststraße 1

Freiberger Tafel – Ausgabe

Caritasverband Chemnitz und

Umgebung e.V., AS Freiberg;

Marienstraße 4

7


8

Veranstaltungen

14.00 Uhr

14.00 -

15.30 Uhr

15.30 -

16.30 Uhr

16.00 -

18.00 Uhr

17.30 -

18.30 Uhr

17.30 -

18.30 Uhr

18.00 -

19.00 Uhr

19.00 Uhr

19.00 -

21.00 Uhr

Klöppeln

VdK; Begegnungsstätte,

Schillerstraße 3

Tanzend bewegen – zu sich

selbst finden!

Meditatives Tanzen / Bachblütentanz

mit Mirella Lohse

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße

Internationaler Volkstanz

Tanzen mit Mirella Lohse

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Schach

der Kindergruppe des TV 1844;

Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

Sprechzeit zu Freizeit- und

ehrenamtlichen Angeboten

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Büchertausch für

Lesehungrige

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Nachwuchs-Orchesterprobe

des Bergmusikkorps Saxonia;

Kinder, Jugendliche und

Erwachsene proben gemeinsam

„Knappenstube“ der Saxonia-

Freiberg-Stiftung,

Chemnitzer Straße 8, Eingang

Hospitalweg

Probe des interkulturellen

Chores

Freiberger Agenda 21 e.V.;

Kirchgemeindesaal St. Johannis,

Anton-Günther-Straße 16

Streetdance für Jugendliche

(Jungen und Mädchen

ab 14 Jahre);

Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

Redaktionsschluss für die November-

Ausgabe ist der 8. Oktober 2012.

19.00 -

22.30 Uhr

mittwochs

9.30 -

10.30 Uhr

10.00 -

20.00 Uhr

11.00 -

12.00 Uhr

11.30 -

13.30 Uhr

15.00 -

18.00 Uhr

17.00 -

18.30 Uhr

17.00 -

19.00 Uhr

18.00 -

20.00 Uhr

19.30 -

21.00 Uhr

Schach für Erwachsene

TV 1844;

Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

Gymnastik (Rückenschule)

Esther-von-Kirchbach e.V.;

Fischerstraße 28

SWG-Freizeittreff

SWG; Beuststraße 1

Seniorentanz

Esther-von-Kirchbach e.V.;

Fischerstraße 28

Büchertausch für Lesehungrige

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Freizeittreff „Happy

Mittwoch“

für Kinder ab 6 Jahre

Pfingstgemeinde;

Am St.-Peter-Schacht 6

Bastelspaß am Abend –

Kreatives Gestalten

mit Brunhilde Töppner

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Treff der Freunde der

russischen Sprache

über Zumrud Aliyeva;

Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

Treff Trommelgruppe

über Andreas Arnold;

Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

Treff der Mineralienfreunde

Erwachsenengruppe, offen für

Interessierte;Kinder- und

Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

donnerstags

9.00 Uhr Frühstückstreffen

Esther-von-Kirchbach e.V.;

Fischerstraße 28


9.00 -

11.45 Uhr

und 13.00 -

15.45 Uhr

10.00 -

20.00 Uhr

11.00 -

12.00 Uhr

15.00 -

16.00 Uhr

16.00 -

17.00 Uhr

17.00 -

18.00 Uhr

18.00 -

20.00 Uhr

Kleiderkammer geöffnet

Deutsches Rotes Kreuz,

Kreisverband Freiberg e.V.;

Marienstraße 4

SWG-Freizeittreff

SWG; Beuststraße 1

Freiberger Tafel –

Backwarenausgabe

Caritasverband Chemnitz und

Umgebung e.V.,

AS Freiberg; Marienstraße 4

Nachhilfe ab der Mittelstufe

VdK, Anmeld. unter Tel. 23634;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Turnen, Spielen und Tanzen

Zwergentag, für Kinder 5-6 Jahre

ATSV Freiberg, über Bettina

Günter; Turnhalle,

Anton-Günther-Straße 7c

„Sport für Junge Alte“

ATSV Freiberg, über Bettina

Günter; Turnhalle,

Anton-Günther-Straße 7c

Orchesterprobe

des Bergmusikkorps Saxonia;

„Knappenstube“ der Saxonia-

Freiberg-Stiftung,

Chemnitzer Straße 8, Eingang

Hospitalweg

freitags

10.00 -

20.00 Uhr

12.30 -

14.30 Uhr

16.00 -

17.30 Uhr

17.30 -

19.00 Uhr

ab

19.16 Uhr

19.00 -

21.00 Uhr

15.00 -

20.00 Uhr

Veranstaltungen

SWG-Freizeittreff

SWG; Beuststraße 1

Freiberger Tafel – Ausgabe

Caritasverband Chemnitz und

Umgebung e.V., AS Freiberg;

Marienstraße 4

Breakdance für Kinder

Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

Teenkreis

für Teens von 13 - 15 Jahren

Evangelisch-kirchliche

Gemeinschaft Freiberg;

Hinter der Stockmühle 5

Jugendkreis

für Jugendliche ab 16 Jahren

Evangelisch-kirchliche

Gemeinschaft Freiberg;

Hinter der Stockmühle 5

Streetdance für Jugendliche

(Jungen und Mädchen ab 14 J.);

Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

samstags/sonntags

SWG-Freizeittreff

SWG; Beuststraße 1

Für die Richtigkeit der Termine übernehmen wir keine Gewähr.

Christusgemeinde lädt ein zum „Tag der offenen Tür“

Die Arbeiten am neuen Gemeindezentrum auf der Annaberger Straße 25 (ehemaliges

PAMA-Gelände am Bahnhof) sind nun (fast) abgeschlossen und aus diesem Grund lädt

die Christusgemeinde alle Nachbarn aus der Bahnhofsvorstadt, Freunde, Verwandte

und Interessierte zu einem „Tag der offenen Tür“ am Sonntag, den 21.10.2012, von

14.00 bis 17.00 Uhr ein.

Die Gemeinde freut sich auf alle Besucher, die zu Kaffee und Kuchen, Musik,

Führungen durch das neue Gebäude sowie Spiel und Spaß für Groß und Klein an

diesem Tag vorbeikommen. Als besonderes Highlight spielt das KERIJAtheater

Radebeul um 14.30 Uhr „Prinzessin Eierkuchen“, ein ca. 30minütiges Stück für Kinder

und Erwachsene über Vergebung, Einmaligkeit und Selbstannahme.

9


10

Rätselnuss

Liebe Leserinnen und Leser, Das Foto bietet einen kleinen Einblick in

aufgrund der guten Resonanz wollen wir Ihnen

auch im Jahr 2012 wieder viele interessante

Rätselnüsse zum Knacken geben. Wir zeigen

Ihnen jeden Monat einen Ausschnitt von

Gebäuden oder anderen interessanten Details

aus der „Erweiterten Bahnhofsvorstadt“. Sie

den Hinterhof der Häuser in der Beust-

straße 9/11.

Aus den richtigen Einsendern wurde

Gabriele Fehrmann aus Halsbrücke gezogen

und erhält damit den Gutschein

schreiben uns, wo Sie den gesuchten

über 20 € von der „Literathek“, der Buch-

Ausschnitt entdeckt haben. Aus den richtigen handlung mit Lesecafé in der Poststraße.

Einsendungen jeden Monats ziehen wir eine Herzlichen Glückwunsch.

Gewinnerin oder einen Gewinner für einen

Buchpreis.

Ihre Lösung schreiben Sie bitte an:

Stadtteilbüro Bahnhofsvorstadt

Bahnhofstraße 10, 09599 Freiberg

Oder per E-Mail an: Und hier unsere Oktober-Rätselnuss:

info@bahnhofsvorstadt.de oder

freiboerse@web.de.

Auflösung der August-Rätselnuss:

Gesucht:

Auf welcher Straße befindet sich der

Fotograf?

Die Auflösung erscheint immer in der übernächsten

Ausgabe, damit bis zum Monatsende

noch fleißig gerätselt werden kann.

nehmen bis heute aus und ist deshalb Posticheurin hat sich Adda Seidel auf die

weit über die Grenzen Freibergs hinaus exklusiven Produkte Biosthetik (stellt die

als exklusiver Friseursalon bekannt. Gera- Schönheit der Gesamtpersönlichkeit in

de das Perückenhandwerk ist ein Marken- den Mittelpunkt) und Linergistik (Permazeichen

des Salons. Die Versorgung mit nent-Make-Up) spezialisiert.

Haarersatz zum Wohl der Kunden ist für

Adda Seidel wichtig, um den betroffenen

Menschen helfen zu können und deren

Lebensqualität zu verbessern.

Neben der Arbeit als Friseurmeisterin und

Biostethik-Salon & Zweithaarstudio Seidel

Bahnhofstraße 9, 09599 Freiberg

03731 355209

www.friseur-seidel-freiberg.de


An dieser Stelle finden Sie Kontaktdaten zu den Anbietern der

Veranstaltungen für weitere Informationen:

Kontakte

AK Ausländer und Asyl e.V., c/o Kornelia Metzing: 355089; korneliametzing@yahoo.de

Arnold, Andreas: 697437, andreas-arnold@t-online.de

ATSV, über Bettina Günter: 356155 oder 0176 82041900

Bergmusikkorps Saxonia Freiberg e.V.: 456469; www.bergmusikkorps-freiberg.de

DRK Kreisverband Freiberg e.V.: 263211; www.drk-freiberg.de

Esther-von-Kirchbach e.V.: 22010; fh-freiberg@gmx.net

Evangelisch-kirchliche Gemeinschaft Freiberg: 202855; kemper@ekg-freiberg.de

Freiberger Agenda 21 e.V.: 202332; buero@freibergeragenda21.de

Freiberger Tafel: 774505; freibergertafel@caritas-chemnitz.de

Gerdes, Matthias: 037323 50183; matze.gerdes@web.de

Gratz, Birgit: 696852; gratz.intakt@gmx.de

Kinder- und Jugendtreff im Kinder- und Jugendzentrum: 4193812;

andreas.schmidt@kinderschutzbund-freiberg.de

Kinder- und Jugendzentrum: 4193810; kinder-und_jugendkontaktbuero@freiberg.de

Kinderschutzbund Freiberg, Schulclub „Clara Zetkin“: 7987886

Magischer Zirkel; über Karl-Heinz Kleinhempel: 355728; www.freiberger-zauberfreunde.de

Lichtpunkt e.V.: 765987, freiboerse@web.de

Nadeshda-Hoffnung e.V.: 200818, hoffnung-freiberg@t-online.de

Pfingstgemeinde Freiberg: 774539; www.PfingstGemeindeFreiberg.de

Quontum Projektmanagement GbR: 164495; info@bahnhofsvorstadt.de

SWG: 368403; maedler@wohnungsgesellschaft.de

TV 1844, Peter Vedder: 31358; p.vedder@t-online.de

VdK-Begegnungsstätte: 211039; kv-mittelsachsen@vdk.de

Zumrud, Aliyeva: 773693; zumrud69@yahoo.de

Impressum

Herausgeber: Quontum Projektmanagement GbR, Stadtteilbüro Bahnhofsvorstadt;

Bahnhofstraße 10, 09599 Freiberg; 03731 164495; 03731 164496;

info@bahnhofsvorstadt.de; www.bahnhofsvorstadt.de

Geöffnet: Mo, Mi, Do 8.30-16.00 Uhr; Di 8.30-13.00 und 14.00-18.00 Uhr

Lichtpunkt e.V.; Paul-Müller-Straße 78, 09599 Freiberg;

03731 765987; 03731 699548; freiboerse@web.de; www.lichtpunkt-freiberg.de

Redaktion: Kirsten Hutte, Sebastian Hamann

Gast-Fotos: Eike Kühne, Adda Seidel, Andreas Oppelt

Gast-Texte: Joachim Mosch, Andreas Oppelt

Satz: Kirsten Hutte

Redaktionsschluss: für November 2012 am 8. Oktober 2012

Erscheinungsweise: monatlich, 2500 Stück

Der Vorstädter“ wird gemeinsam durch die Quontum GbR und den Lichtpunkt e.V. herausgegeben und aus dem Förderprogramm

„Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Soziale Stadt“ (SSP), teilweise aus der städtischen

Förderung des Stadtteiltreffs Schillerstraße 3 sowie anderen Mitteln finanziert. Inhalte der Gastbeiträge sowie der

Anzeigen geben nicht unbedingt die Meinung der Herausgeber wieder. Die Weiterverwendung von Inhalten dieser

Ausgabe, auch auszugsweise, bedürfen der Zustimmung der Herausgeber. Männliche/weibliche Form: Aus Gründen

der Vereinfachung und besseren Lesbarkeit haben wir meist nur die männliche oder weibliche

Form verwendet. Darin einbezogen ist das jeweils andere Geschlecht.

Herausgeber:

FWB

gefördert durch:

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Historie/Aktuelles

kenanlage aus den 1930er Jahren wieder in erhöhte, die weiterhin ein beliebter Ort für

Betrieb genommen. Zusammenkünfte oder die Freizeit blieb.

Das Haldenhaus wurde auch für Ausstellungen

des Malers und Grafikers Paul Bojack,

der selbst langjähriges Vereinsmitglied

war, genutzt. Nach der politischen Wende

und den damit entstandenen neuen Gesetzen

folgten auch in den Kleingartenanlagen

Veränderungen. Das Gartenlokal wurde

aus der Anlage ausgegliedert und privatisiert.

Seitdem gab es verschiedene Pächter

und Eigentümer der Gaststätte.

Quelle: Frank Reinhold/Michael Ziegler: „100 Jahre

Kleingartenverein 6. Maßschacht e.V. Freiberg

1902- 2002“

Das Haldenhaus diente einerseits den

Mitgliedern und dem Vorstand als Ort für

Versammlungen und Zusammenkünfte

sowie andererseits als öffentliche Gaststätte.

Auf dem Foto oben ist der Innenraum

des Haldenhauses nach der Wiedereröffnung

1962 zu sehen. Die Gaststätte

wurde nicht nur von den Kleingärtnern

sondern zunehmend auch von den

Bewohnern des Wohngebietes genutzt.

Durch den wachsenden Zuspruch konnten

dem Verein auch finanzielle Mittel zur

Verfügung gestellt werden, die für Erweiterungen,

Verschönerungen und Repara- Inzwischen ist endlich wieder Leben in das

turen verwendet wurden. So wurden 1972 Haldenhaus eingezogen. Petra Schneider,

ein neuer Schankraum und ein kleines die mit ihrem Lebensgefährten das tradi-

Sitzungszimmer sowie 1977 Wirtschafts- tionsreiche Gebäude wieder zu einem Treffund

Lagerräumen eingerichtet. punkt für die Kleingärtner und Bewohner

Das Haldengelände wurde nach 1980 auf des Stadtgebietes machen will, hat Ideen

Antrag des Vorstandes schrittweise als für eine attraktive Nutzung für alle Alters-

Naherholungsgebiet umgestaltet, deren gruppen: wie Gartenfest, Tanzabend, geselerste

Etappe 1986 zur 800-Jahr-Feier Frei- lige Abende mit Kartenspielen. Ihre Erfahbergs

beendet war. In dem Jahr erfolgte rungen aus Chemnitz nutzen ihr dabei.

auch die Umbenennung in „Kleingartenan- Auch ein kleiner Biergarten lädt bei schölage

6. Maßschacht“. Ziel war es, das nem Wetter zu einem Besuch ein.

Haldengelände mit Kulturhaus auch für die

Bewohner des Gebietes noch attraktiver zu

Öffnungszeiten:

machen. Neben den Pflegearbeiten für das Montag Ruhetag

gesamte Haldengelände wurde der Platz Dienstag-Freitag 11.00-13.00 Uhr und

vor dem Kulturhaus erneuert. Damit war es ab 17.00 Uhr

möglich, auch im Freien Tische und Stühle Samstag ab 12.00 Uhr

aufzustellen, was sowohl die Attraktivität als Sonntag ab 10.00 Uhr

auch die Platzanzahl der Gaststätte mit Frühschoppen

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