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FÜR DIE ENTSCHEIDUNGSTRÄGER

STAPLER-MANAGEMENT:

DIE ZUKUNFT

beginnt heute

NL e 4,–; L e 4,–; DK dkr. 29,79; A e 4,–; B e 4,–; CH sfr 5,86; D e 4,– 21. Jahrgang Oktober 2009 72072

FLURFÖRDERZEUGE BETRIEB

LAGER LOGISTIK IMMOBILIEN

ePaper


DIE ZUKUNFT BEGINNT HEUTE

14

Flurförderzeuge haben ihren großen Einsatz in Produktionen,

Umschlagbetrieben und Lagern. Für schnellere Wege und optimierte

Prozesse werden die vielseitigen Transporthelfer stetig weiterentwickelt

– denn bereits hier beginnt die Effizienz der gesamten

Transportkette um den Globus.

20

DIE EIGENE TANKE VOR DER TÜR

Sauber, flexibel und effizient – drei gute Gründe für den Einsatz

gasbetriebener Gabelstapler. Textilmaschinen-Hersteller Oerlikon

hat für die Gasversorgung seiner Flotte zusammen mit Primagas

eine Betriebstankstelle eingerichtet.

INHALT

EDITORIAL

Individuell zusammengestellt ........................................................3

TIPPS UND TRENDS

ISOPAD expandiert............................................................................6

Sauberer Neuanfang in Essen .....................................................8

Neues Fernost-Projekt .................................................................10

Von der Ernte in die Industrie ...................................................12

FLURFÖRDERZEUGE-MANAGEMENT

Die Zukunft beginnt heute ..........................................................14

Die eigene Tanke vor der Tür ....................................................20

Neues Filterkonzept.......................................................................24

Unabhängigkeitserklärung ..........................................................26

Grüne Flottenumstellung .............................................................28

LAGER UND BETRIEB

Heißer Messe-Herbst ...................................................................30

Komfort für Leitertransport ......................................................34

Mit hoher Faltgeschwindigkeit ..................................................36

Picken für die Zähne .....................................................................38

Optimierte Lager-Logistik ............................................................40

Kleinteile gezielt managen ..........................................................42

Phoenix auf der Käse-Alm ..........................................................44

Energiegewinnende Lagerlifte ...................................................46

Neues im Tablar-Management .................................................48

Kostenfaktor Energie ....................................................................50

Update your workstation .............................................................52

LOGISTIK-IMMOBILIEN

Was ist los am Markt?................................................................54

Präsentation Gesamtspektrum ................................................56

„Mietverträge mit Leben füllen“ ...............................................58

HALLEN UND TORE

Vor dem Bau kommt der Plan ..................................................60

Schlüsselelement Torsteuerung ...............................................62

Hallen für Schwergewichte ........................................................64

Zusätzliche Kapazitäten...............................................................66

Einsatz für die Wurst....................................................................68

Marktübersicht Hallen und Tore ..............................................70

Torvarianten für Systemhallen ..................................................71

Drei Jahrzehnte im Einsatz ........................................................73

Welches Tor passt wo? ...............................................................76

Drei auf einen Zug .........................................................................78

SAFETY

Absturzsicher an der Kranbahn? ............................................80

IMPRESSUM ..............................................................................81

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30

HEISSER MESSE-HERBST

Der Betrieb geht weiter – gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten geraten

Prozesse und mögliche Optimierungen in das Visier. Eine Chance für Innovationen,

Richtungsänderungen und Neuausrichtungen. Wie das geht? Für Lager und Betrieb

zeigten im September gleich fünf Fachmessen neue und bewährte Lösungsmöglichkeiten

auf.

SCHLÜSSELELEMENT TORSTEUERUNG

62

Schnell-Lauftore minimieren nicht nur Zugluft, sondern auch den Wärmeverlust.

Sie öffnen schnell, wenn ein Fahrzeug naht und schließen ansonsten die Durchfahrt.

Damit sie ihre Funktion optimal erfüllen können, muss die Steuerung jedoch auf

die speziellen Anforderungen des Betriebs abgestimmt sein. Doch welche Lösungen

für Torsteuerungen gibt es?

WAS IST LOS AM MARKT?

Die Märkte sind aufgrund der wirtschaftlichen

Anspannung im Wandel;

dieses gilt auch für den Bereich der

Logistik-Immobilien. Der Geschäftsführer

der Realogis Holding GmbH,

Umut Ertan, schildert die momentane

Situation der Logistik-Immobilien.

WELCHES TOR PASST WO?

54

76

Hallentore sind heute High-Tech-Produkte: Sicherungssysteme

beugen Unfällen vor, gedämmte Tor-Elemente

halten die Wärme in der Halle. Unterschiedliche Hallentypen

und Nutzungen wirken sich dabei auf die Wahl

des passenden Tores aus.


Während in der Automobilbranche

die Entwicklungen rund

um die Elektromobilität noch

in den Kinderschuhen stecken, gehören

Elektrostapler bereits zum gewohnten

Bild. Aber auf diesem Stand ruht die Branche

sich nicht aus. Die Einsparung von

Energie und die Nutzung regenerativer

Energiequellen gewinnen in allen Arbeitsund

Lebensbereichen an Bedeutung. Das

14 FBL 3/2009

FLURFÖRDERZEUGE-HIGHLIGHTS

Die

ZUKUNFT

gilt auch für die Transportlösungen in der

Intra-Logistik.

Die Suche nach Verbesserungen und

weiteren umweltfreundlichen und gleichzeitig

wirtschaftlich effizienten Antriebslösungen

läuft auf Hochtouren weiter.

Hybridstapler, hydrostatische Antriebe,

Brennstoffzellen und Navigationssysteme

für fahrerlose Einsätze stehen auf den Konzeptlisten.

Denn auch in der Welt der Flur-

EVOLUTION: Neue Antriebskonzepte,

Ergonomie und

Sicherheit werden stetig

weiterentwickelt.

Wer an Logistik denkt, hat oft die

großen Warenströme per Schiff, Bahn oder Lkw vor

Augen – dabei beginnt der Weg schon früher im Inneren der Betriebe.

Hier haben Flurförderzeuge ihren großen Einsatz. Für schnellere Wege und optimierte Prozesse werden

die Transporthelfer weiterentwickelt – denn bereits hier beginnt die Effizienz der gesamten Transportkette.

förderzeuge ist der Blick zunehmend auf

die so genannten Life-Cycle-Coasts gerichtet.

Dementsprechend ist die Weiterentwicklung

und Optimierung nicht auf die

Antriebskonzepte beschränkt.

Manchmal ist weniger mehr

Auf der einen Seite stehen universelle

Lösungen, die sich möglichst vielseitig ein-


eginnt heute

setzen lassen, aber auf der zweiten Seite

erkennt man zunehmend auch Speziallösungen.

Die Vielfalt der Flurförderzeuge

nimmt nicht nur in den Bereichen der

Tragkraft und Hubhöhen zu. In den Blickpunkt

rückt zudem zunehmend eine einfache

und selbsterklärende Bedienung. Hier

zeigt sich, dass weniger nicht nur sprichwörtlich

mehr ist. Im hektischen Arbeitsalltag

fehlt meist die Zeit, sich mit allen

Funktionen anhand der Betriebsanleitungen

vor dem Einsatz vertraut zu machen –

unter Umständen mit fatalen (Unfall-)Folgen.

Daher geht der Trend zu einfachen,

übersichtlichen Bedienelementen.

Insgesamt stellt der Sicherheitsaspekt

seit längerem einen wichtigen Trend da.

Ein Aspekt, der sich auch auf das äußere

Design der Maschinen auswirkt. Die

Gestaltung der Kabine soll eine möglichst

FLURFÖRDERZEUGE

auf dem Weg in die Zukunft

große Rundumsicht bieten. Weniger Vibrationen,

spezielle Sitze und eine, den natürlichen

Bewegungen angepasste, Anordnung

von Bedienelementen setzen neben

der Maschine den Fokus auf den Bediener.

Das die Geräte selbst nicht immer im

Mittelpunkt stehen, zeigt sich auch an anderen

Stellen. Zum einen sind hier Zubehör

und Anbaugeräte zu sehen, zum anderen

der Schwerpunkt Service.

FBL 3/2009 15


ATLET: BALANCE AUF DREI „BEINEN“

Die ET-Serie aus dem Balance-Programm von Atlet stellt sich

im Sommer mit insgesamt sieben Modellen als Baureihe ET 13-20

vor. Die Bandbreite beginnt mit dem ET-13 mit 1,25 t Tragkraft

und reicht bis zum Modell ET-20 mit 2 t Hubvermögen. Die dreirädrigen

Elektro-Frontstapler können je nach Anwendungsbereich

über ihre Ausstattungspakete optional angepasst werden –

Reifentypen, Hubmasten und Fahrerkabinen können somit an die

individuellen Anforderungen angeglichen werden. Für zusätzliche

Sicherheit sorgen die Hub- und Neigungssperren sowie eine

automatische Geschwindigkeitsdrosselung bei Kurvenfahrten.

Die Fahrgeschwindigkeit beträgt je nach Modell 13,5 bis 16 km/h.

CLARK: BLICKPUNKT SUPPORT

Neben den eigentlichen Geräten, steigt die Bedeutung der

zugehörigen Serviceleistungen im Stapler-Management wie auch

bei anderen Maschinen zunehmend. Hersteller Clark trägt diesem

Gedanken Rechnung und eröffnete im September 2009 in der

französischen Rhone-Metropole das erste Dealer Support Center.

Damit macht Lyon den Anfang, denn um Clark-Händler und Kunden

direkt vor Ort zeitnah und aktiv zu unterstützen, sollen in den

nächsten Jahren auch in den Regionen Middle East, Ost-Europa,

Großbritannien und Russland Center gleicher Prägung entstehen.

CROWN: EISKALTER EINSATZ

Der neue Schubmaststapler mit Kühlhauskabine der ESR-5000-

Serie von Crown ist für die extremen Temperaturbedingungen

EINER VON ZWEIEN:

Der Hako-Sherpa SX 60

zieht bis zu 6 t und

gehört zur neuen

S-Serie.

FLURFÖRDERZEUGE-HIGHLIGHTS

ET-SERIE: Vier

Hubmasten vom

zweistufigen Standardmast

bis zum

neu entwickelten

Triplexfreihubmast

stehen für

die dreirädrigen

Elekrostapler zur

Verfügung.

im Tiefkühllagereinsatz mit bis zu –30 C° konzipiert. Spezielle

Beschichtungen, Lackierungen, Heizelemente und Hydrauliköl

sorgen für den Schutz der Fahrzeugkomponenten. Dank luftdichter

Fenster, elektronisch gesteuerten Doppel-Heizaggregaten

und Lüftern sowie der drei verstellbaren Lüftungsöffnungen ist

das Kabineninnere stets warm und belüftet.

Neben dem neuen Stapler kann Crown derzeit auf ein Jubiläum

blicken, denn der Wave, der als Alternative zu Leitern beim

Kommissionieren von Kleinteilen entwickelt wurde, wird seit

zehn Jahren in verschiedenen Bereichen genutzt.


SUPPORT-CENTER: Clark will Kunden und Händler

mit neuen Zentren direkt vor Ort unterstützen.

HAKO-SHERPA: S-SERIE FÜR DEN ALLTAG

Die neuen Elektro-Transporter und -Schlepper der Hako-

Sherpa-S-Serie sind für Logistik-Aufgaben auch unter

schweren Einsatzbedingungen konzipiert. Der S 8 ist als

Transporter mit einer 1315 x 890 mm großen Ladefläche

ausgerüstet, passend für eine Standardpalette mit bis zu

800 kg Zuladung. Zusätzlich kann er noch eine Anhängelast

bis zu 2 t ziehen. Für reine Schleppaufgaben mit

Anhängern dient der Hako-Sherpa SX 60, der bis zu 6 t

zieht. Auf der 440 x 830 mm großen Ladefläche finden

zudem kleinere Lasten Platz. Hako bietet passende Achsschenkel-gelenkte

Standardanhänger an. Darüber hinaus

können Schwerlast- oder Spezialanhänger auf Kundenwunsch

gefertigt werden. Für beide Maschinen ist eine

Straßenzulassung möglich.

HUBTEX: NEUER STAPLER FÜR GIESSEREI

Georg Fischer Automotive entwickelte zusammen mit

Hubtex einen völlig neuartigen Schwerlaststapler mit

einem Teleskoparm. Der neue Teleskoparm-Stapler ersetzt

die Mast-Stapler. Für das Konverter-Handling wurde

das konstruktive Prinzip genau auf die Produktions- und

Einsatzgegebenheiten in Gießereien ausgerichtet. Hierzu

gehören nach Herstellerangaben Eigenschaften wie Spritzschutz

der Komponenten, bessere Sichtverhältnisse und

optimale Achslasten. Im Sommer 2009 ist das erste Gerät

am Standort Mettmann im Einsatz, weitere vier werden

bis Ende des Jahres folgen.

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LEISTUNGSFÄHIGKEIT: Im Alltag kommt es darauf an wie

leistungsfähig ein Stapler ist.

18 FBL 3/2009

FLURFÖRDERZEUGE-HIGHLIGHTS

ZUGKRAFT: Mit dem Mini-Schlepper von

Jungheinrich können Anhänger bis 1000 kg gezogen werden.

RÜCKZUG:

Der zur Lastenaufnahmevorgeschobene

Mast wird

beim Transport

zurückgezogen.

HYUNDAI: VIER NEUE

Der koreanische Hersteller Hyundai weitet sein Staplerprogramm

um vier neue Schubmaststapler mit Sitz aus.

Die Maschinen verfügen über Elektromotoren mit AC-

Technologie (Wechselstrom) und bieten Traglasten von

1,4, 1,6, 2 und 2,5 t. Die Hubhöhe reicht bis zu 12 m. Die

Stapler zeichnen sich nach Herstellerangaben durch höhere

Leistung, geringerem Wartungsaufwand, niedrigerem

Energieverbrauch und besonders geringen Geräuschemissionen

aus. Konzipiert wurden diese Stapler vor allem für

die intensive Nutzung im Lager.

JUNGHEINRICH: MINI-SCHLEPPER

Zur CeMAT 2008 wurde er vorgestellt, nun ist der Mini-

Schlepper von Jungheinrich zur Serienreife entwickelt

worden. Seine Stärken spielt das Fahrzeug dort aus, wo

Lasten auch auf kleinstem Raum transportiert werden

müssen. Mit dem neuen EZS 010 lassen sich Anhänger

bis 1000 kg ziehen.

Erhältlich ist der Schlepper mit vielen individuellen

Kupplungen und kann somit an verschiedene Anhängertypen

angepasst werden. Für die entsprechende Leistung

unter der kleinen Haube des EZS 010 sorgt ein kompakter

24-V-Fahrmotor. Für den Jahresbeginn 2010 plant

der Hersteller einen hydrostatisch angetriebenen Gegengewichtsstapler,

dessen Prototyp bei der drinctec im September

bereits zusehen war.

LINDE MH: FAKTOR LEISTUNG

T.O.P. – „Total Operating Performance“ nennt Linde

Material Handling die explizite Berücksichtigung der Umschlagleistung

in der Aufwandsbetrachtung von Flurför-


derzeugen. Grundlage für den Produktivitätsvergleich ist ein

Leistungstest für Gabelstapler, den die TÜV-Nord Mobility

GmbH im Frühjahr 2009 zertifizierte. Bei dem Test wird neben

dem Energieverbrauch auch die benötigte Zeit für eine Aufgabe

gemessen. Auf Basis dieser Ergebnisse hat Linde Material Handling

ein Rechentool entwickelt zur Ermittlung der Staplerkosten

und Auswirkungen von Produktivitätsunterschieden verschiedener

Stapler und Antriebsarten.

LOGITRANS: WEITERENTWICKLUNG

Das dänische Unternehmen Logitrans A/S stellt mit dem

Logiflex Maxi eine Weiterentwicklung des Elektro-Staplers des

Herstellers vor. Der Logiflex Maxi ist jetzt mit AC-Technologie

ausgerüstet und setzt größeren Fokus auf den Anwender. Zum

Elektro-Logiflex Maxi wird zudem eine Reihe von Zubehör angeboten.

Als weitere Neuheit, hat der Hersteller gemeinsam mit

einem dänischen Krematorium einen speziellen Stapler für schonendes

und respektvolles Handling von Särgen zur Entlastung der

Mitarbeiter entwickelt.

MITSUBISHI: MEHR NEUES KOMMT

Zur LogiMat 2009 konnten die Fachbesucher die neue Niederhub-Kommissionierer-Serie

OPB10-20N von Mitsubishi in

Augenschein nehmen. Inzwischen sind die Neuen komplett

verfügbar und konnten sich im Kundeneinsatz laut Hersteller mit

50 Prozent Zeit- und Energieeinsparung bewähren.

Gabelstapler via Internet einfach auswählen, ermöglicht seit

kurzem die neue Europa-Homepage von Mitsubishi, die Informationen

zu den verschiedenen Geräten in sechs verschiedenen

FLX-SERIE:

Pramac erweitert

seine

Angebotspalette

mit neuer

Geräteserie

als Diesel-

und Treibgasvariante.

Fotos: Hersteller

Sprachen bietet. Spannung verspricht zudem der Jahresanfang

2010, denn hier möchte das Unternehmen für den Bereich

Gabelstapler gleich mehrere Neuheiten präsentieren. Hierunter

fällt der Relaunch für verschiedene Modelle ebenso wie komplett

neue Serien.

PRAMAC: NEUE WEGE

In drei Städten stellt der italienische Konzern Pramac im

September und Oktober eine neue Produktreihe vor. War die

Gerätepalette bisher auf die Elektroschiene fixiert, gehören ab

sofort auch Diesel- und Treibgasvarianten zum Programm. Die

Tragkraft der neuen FLX-Serie liegt zwischen 1800 und 3500 kg

und soll später nach oben und unten abgerundet werden. Pramac

setzt dabei wie schon bei vorhergehenden Gabelstapler-Generationen

auf eine einfache und intuitive Bedienung.


WEG VON DER

FLASCHE: Statt

Gasflaschen kann sich

für Unternehmen mit Flottengrößen

ab drei Geräten

eine Betriebstankstelle lohnen.

FLURFÖRDERZEUGE-MANAGEMENT

Die EIGENE TANKE


vor der Tür

Sauber, flexibel und effizient – drei

gute Gründe für den Einsatz gasbetriebener

Gabelstapler. Auch der Textilmaschinen-Hersteller

Oerlikon Schlafhorst

setzt für seine Stapler auf Treibgas

als Antriebsenergie und stellte

seine Flotte entsprechend um. Für die

Gasversorgung wurde in Zusammenarbeit

mit dem Flüssiggasversorger

Primagas eine eigene Treibgastankstelle

auf dem Betriebsgelände in

Übach-Palenberg eingerichtet.

PRIMAGAS-Betriebstankstellen

für Treibgasstapler

Mit mehr als 125 Jahren Erfahrung

und Know-how entwickelt und

fertigt die Firma Schlafhorst

Maschinen und Konzepte für die Textilindustrie.

Seit Anfang 2007 gehört das

Unternehmen zum Oerlikon-Konzern.

Das Unternehmen Oerlikon Schlafhorst

beschäftigt rund 3000 Mitarbeiter, davon

rund 400 am Standort Übach-Palenberg

in Nordrhein-Westfalen. Täglich sind hier

21 Gabelstapler im Einsatz. Dank der betriebseigenen

Treibgastankstelle können

sie nun wesentlich schneller und effizienter

betankt werden. „Das Handling

beim Auftanken ist viel einfacher als

beim Einsatz von Flaschengas.

Die Stapler sind nun nach

kurzem Auftanken wieder

einsatzbereit“, bestätigt

Norbert Jeurissen,

der als Manager

Logistics bei


Fotos: Primagas

FLURFÖRDERZEUGE-MANAGEMENT

UMRÜSTUNG: Textilmaschinen-Hersteller Oerlikon Schlafhorst entschied sich

für eine Primagas-Tankstelle auf dem Betriebsgelände für seine Staplerflotte.

DREI VARIANTEN:

Für die Treibgastankstelle

bietet

Primagas drei verschiedene

Pakete an.

Oerlikon Schlafhorst hauptverantwortlich

für den Fuhrpark ist. Mit dem Wegfall des

zeitaufwändigen Flaschenwechsels kann

das Unternehmen jährlich bis zu 100 Arbeitsstunden

sparen. Gleichzeitig erhöhen

sich die Betriebsintervalle.

Wann lohnt die eigene Tankstelle?

Der Verzicht auf Flaschengas spart

nicht nur Zeit, sondern auch Energiekosten.

Tankgas ist günstiger als Gas aus Flaschen,

die beim Auswechseln meist noch

nicht vollständig leer sind. Beim Einsatz

von drei Staplern mit einem Gesamtverbrauch

von 10 t Treibgas lassen sich laut

Primagas bis zu 1600 Euro pro Jahr durch

die Umstellung auf eine eigene Treibgastankstelle

sparen. Die Lagerung des Treibstoffes

erfolgt in einem großen Tank auf

dem Betriebsgelände. Mit Treibgas betriebene

Stapler werden in den unterschiedlichsten

Bereichen von der Papier- bis hin

zur Lebensmittelindustrie eingesetzt. Da

bei der Verbrennung von Flüssiggas kein

Feinstaub und kaum Ruß entstehen, eignet

sich die Antriebslösung sowohl für den

Außen- als auch Innenbereich.

Tankstellen-Miete

Im Vergleich zu Elektrostaplern zeichnen

sich die Treibgasstapler nach Angaben

des Treibgasspezialisten im Außenbereich

dank ihrer Unempfindlichkeit

gegenüber Feuchtigkeit und größerer

Bodenfreiheit aus. Der Service von Primagas

umfasst alle Schritte zur Einrichtung

der Tankstelle, von der Planung über die

Mitarbeitereinweisung bis zur Inbetriebnahme.

Die Kosten für die Investitionen

übernimmt dabei Primagas und bleibt

damit Eigentümer der Anlage, während

der Kunde für die Nutzung eine monatliche

Gebühr zahlt.

Basic, Comfort oder Professional

Drei verschiedene Tankstellenpakete

geben den Unternehmen die Wahl für


eine Lösung, die auf die Flottengröße

und die betrieblichen Anforderungen abgestimmt

ist.

Von klein bis groß

Die Basic-Variante ist das kleinste Paket

und ist für Betriebe mit bis zu drei Staplern

gedacht, die bisher ausschließlich Gasflaschen

genutzt haben. Es umfasst neben

einer 2,1-t-Treibgastankanlage, inklusive

Grundgestell, ein dreistufiges Pumpaggregat

und eine Zapfpistole, die außen an der

Anlage angebracht ist.

Ist die Flotte mit mehr als sechs Staplern

ausgerüstet, bietet sich das Comfort-Paket

an. Es beinhaltet zusätzlich eine Edelstahl-

Dezente Warnung

◗ bbs-tek Backalarm verzichtet auf schrille Töne

zapfsäule sowie ein Wetterschutzdach aus

Aluminium. Per Modem wird an den Gasversorger

übermittelt, wenn der Tankinhalt

zur Neige geht.

Bei der Variante Professional wird ein

Datenerfassungssystem in die Zapfsäule

integriert und ermöglicht so Kostentransparenz

für jeden einzelnen Stapler. Für

kurze Tankstopps sorgt hier ein vierstufiges

Pumpaggregat und ist damit für Großunternehmer

mit Staplern im Schicht-

Dauereinsatz ausgelegt.

Rundum-Sorglos-Vertrag inklusive

WARNSYSTEME. Akustische Rückfahrwarner erhöhen die

Sicherheit, konnten sich bislang aber kaum am Markt durchsetzen.

Der Grund: Ihr Gepiepe nervt! Da die Warntöne zudem

schlecht zu orten sind, werden sie als nutzlose Lärmbelästigung

empfunden. Brigade hat dieses Problem durch seinen weltweit

patentierten Rückfahrwarner bbs-tek Backalarm gelöst. Sein neuartiger

Warnton wird als Rauschen wahrgenommen und verebbt

schneller, sodass er außerhalb der Gefahrenzone kaum noch zu

hören ist.

Selbst bei mehreren Fahrzeugen gleichzeitig ist der Warnton

eindeutig zuzuordnen. Die neueste Variante des bbs-tek Backwarner

passt sich automatisch an die Umgebungslautstärke an. In

ruhigen Außenbereichen ist er leise und in der Nähe von

Maschinen entsprechend deutlicher zu hören. Auch Kamerasysteme

zur Rückraumüberwachung, eine Forderung vieler Berufs-

Bei Oerlikon Schlafhorst entschied man

sich für die Comfort-Variante. Die Ent-

scheidung für ein Tankstellenkonzept von

Primagas war bei der Firma deshalb schnell

gefällt: „Durch die Umstellung werden wir

unsere Betriebskosten um rund 20 Prozent

senken“, so Logistic Manager Jeurissen.

Sie umfasst, wie die anderen Pakete auch,

zusätzlich einen Rundum-Sorglos-Vertrag

inklusive Wartungs- und Reparaturservice,

24-Stunden-Notdienst und einer jährlichen

Kundenzufriedenheitsanalyse.

Auch die vorgeschriebenen Prüfungen

werden ausgeführt. Jeurissen ist mit dem

Service des Treibgasexperten zufrieden:

„Alle Beteiligten haben begeistert auf die

Tankstelle reagiert. Das Handling ist einfach

viel besser und erleichtert den Mitarbeitern

ihre Arbeit erheblich.“

Flüstert, aber deutlich: Der neue Rückfahrwarner

bbs-tek Backalarm von Brigade passt sich jetzt auch der

Lautstärke der Umgebung an.

Foto: Brigade

genossenschaften, gehören zum Angebot von Brigade, ebenso wie

das Radarsystem Backsense, das gefährdete Objekte im Bereich des

Fahrzeugs meldet und so quasi daran „erinnert“, in den Rückspiegel

oder auf den Monitor zu sehen. Alles zusammen ergibt eine

dreifache Absicherung gegen Kollisionen.

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UNTERNEHMEN

Rollende Vielfalt

Auch die BS Rollen GmbH

konnte das Rad zwar nicht noch

einmal erfinden, aber die Produktpalette

baute das Unternehmen

aus Remscheid in den vergangenen

Jahren kontinuierlich

aus. Seit der Gründung im Jahr

1991 ist so eine Angebotspalette

mit mehr als 10.000 Artikelvarianten

entwickelt worden. Die Rollen

und individuellen Transportsysteme

plant und gestaltet das

Unternehmen gemeinsam mit

den Kunden entsprechend den

Bedürfnissen. So entstehen sowohl

Ergebnisse bis hin zu 12 t

Tragfähigkeit als auch Designrollen.

Die Zertifizierung nach

DIN EN ISO 9001:2000 erfolgt

jährlich. In diesem Jahr zählte zu

den Neuheiten unter anderem

die ergänzte Transportgeräte-Rollenpalette

mit Santoprene-, thermoplastische-

sowie Polyurethan-

Bereifungen. Darüberhinaus bietet

die neue Schwerlast-Serie L600

Lösungen mit Tragfähigkeiten

bis 1500 kg. Informationen zum

gesamten Produktsortiment

können auf

der Homepage

von BS

Rollen eingesehen

werden.

24 FBL 3/2009

Für schweres:

Zum Spektrum der

BS Rollen GmbH gehört

auch die Schwerlast-Serie L600.

Foto: BS Rollen GmbH

FLURFÖRDERZEUGE-MANAGEMENT

Neues Filterkonzept

Dieselpartikelfilter in Gabelstaplern und Baumaschinen

Räder-Vogel ausgezeichnet

WERKSTATT. Bisher waren Filtersysteme

für Gabelstapler und viele Baumaschinen

in der Regel mit manuellen Eingriffen

des Bedieners verbunden. Nötig wurde

dieser Umstand, da die Abgastemperaturen

bei den üblicherweise schwerlastig

gefahrenen Fahrzeugen nicht für eine

Selbstreinigung ausreichten.

ETB, Energietechnik Bremen, hat nun

eine Lösung des Temperaturproblems

für die Filterregeneration vorgestellt. Der

Partikelfilter reinigt sich selbst mit einem

aktiven vollautomatischen Diesel-Vollstrombrenner

in Miniaturausführung. Da

Selbstreinigung: ETB-Filterkonzept

für Stapler.

Foto: ETB

RÄDER UND ROLLEN. Anlässlich des jährlichen TOYOTA-MATERIAL-

HANDLING-EUROPE-Lieferantentages wurde Räder-Vogel erneut als

„Certified Supplier“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird jedes

Jahr neu als Anerkennung für Service, Qualität und Lieferungen während

des abgelaufenen Jahres verliehen und ist die Basis für die weitere

erfolgreiche Zusammenarbeit.

Schon seit 1991 liefert der deutsche Hersteller Antriebs- und Lasträder

für Schubmast- und Deichselstapler sowie Stütz- und Laufrollen an BT

Industries. „Wir sind stolz, dass wir unsere Zusammenarbeit mit TMHE

in der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Situation weiter ausbauen

und intensivieren konnten. Unsere Kunden in der Erstausrüstung schätzen

besonders unsere Qualität und Materialvielfalt sowie das Know-how,

das wir in mehr als sechs Jahrzehnten aufgebaut haben. So können wir

Räder und Rollen auch für schwierigste Anwendungen anbieten“, sagte

Vertriebsleiter Bernd Dolk anlässlich der Verleihung. Das Sortiment des

Räder- und Rollen-Herstellers umfasst mehr als 30.000 Artikel.


der Reinigungsvorgang bei laufendem

Motor geschieht, muss der Fahrzeugbetrieb

nicht unterbrochen werden. Der einfache

Aufbau des Mikrobrenners erlaubt

es, den Montageaufwand der Filteranlage

auf den konventioneller Filtersysteme zu

beschränken.

Dank modularem System lässt sich

dieses zudem an unterschiedliche Gegebenheiten

des Fahrzeuges anpassen.

In vielen Fällen soll es möglich sein, das

ETB-Wechselfiltersystem EWR mit externer

Regeneration in das neue Filterkonzept

einzubeziehen. In einigen Fällen

können bereits vorhandene (ETB)-Wechselfilter

mit dem neuen Mikrobrenner

verbaut werden, sodass sich für den Anwender

neben dem Automatisieren seiner

Dieselpartikelfilter zusätzlich Kosten

gegenüber einer völligen Neuanschaffung

sparen lassen. Zunächst ist das neue

Filterkonzept für Motorleistungen bis

ca. 300 kW erhältlich. Größere Filteranlagen

für Industriefahrzeuge werden zurzeit

entwickelt.

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in Hückeswagen hat ihren neuen Katalog für Räder und Rollen für die

Industrie fertig gestellt. Auf mehr als 180 Seiten mit mehr als 2200 Produkten

sind eine Vielzahl von Innovationen und Variationen aufgeführt.

Alle im Katalog aufgeführten Artikel sind nach Unternehmensangaben

kurzfristig verfügbar.

Um die Suche im Katalog so einfach wie möglich zu gestalten, ist der

Katalog in acht übersichtliche Kapitel aufgeteilt, die helfen den Kunden

zum „Wunschprodukt“ zu leiten. Für die Beratung vor Ort hat das

Unternehmen Außendienstmitarbeiter im Einsatz und die Einführung

in den neuen Katalog. Auch telefonisch steht Fachpersonal bei Fragen

zur Seite. Sollte beispielsweise ein gesuchtes Produkt nicht im Katalog

aufgeführt sein, beraten die Mitarbeiter und bemühen sich dieses Produkt

schnell, günstig und in der gewohnten Rollentechnik-Qualität

anzubieten. Neben den Rädern und Rollen für die Industrie liefert Rollentechnik

auch Räder und Rollen für Flurförderzeuge, Tragrollen und Förderrollen

sowie komplette Lösungen für den internen Materialfluss. Der

neue Katalog kann kostenlos bei Rollentechnik vom Stein angefordert

werden und ist in Kürze auch auf der Firmenwebsite verfügbar.

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Fulda gehören Spezialtransporter,

Flurförderfahrzeuge für die Stahl-,

Holz-, Textil-, Glas- und Automobilindustrie

sowie für andere Applikationen

bis hin zu Sondertransportsystemen

für Flughäfen und

Forschungseinrichtungen wie z. B.

das CERN-Forschungszentrum

in Genf. Zu den besonderen Funktionalitäten,

die Dimos in seinen

Fahrzeugen verbauen kann, gehört

unter anderem ein programmierbares

elektronisches Mehrwege-

Lenksystem. Seine Vorteile sind

die automatische Richtungsvorwahl

und ein automatisches Lenkprogramm

für Längs-, Quer-, Kreisund

Diagonalfahrten. Die optische

Lenkprogrammanzeige unterstützt

die extreme Beweglichkeit um

millimetergenaues Rangieren zu

ermöglichen.

26 FBL 3/2009

Foto: Dimos

Einer für alles: Den multifunktionellen

Cargo Mover entwickelte Dimos

für das Frachthandling auf Flughäfen.

FLURFÖRDERZEUGE-MANAGEMENT

Unabhängigkeitserklärung

Siemens-Navigationssystem für Gabelstapler

DATENTECHNIK. Bisher waren Navigationssysteme

für Gabelstapler auf

externe Hilfen wie Reflektoren, Magnete

oder induktive Leitdrähte angewiesen.

Mit dem Autonomous-Navigation-System

(ANS) von Siemens können

sich Fahrzeuge ohne zusätzliche

Orientierungshilfen autonom in Hallen

bewegen. Das von Siemens Corporate

Technology und Siemens Industry entwickelte

System vermisst mit einem auf

einem Schwenkmotor angebrachten Laserscanner

die Umgebung und erstellt

Energiesparprogramm

Unabhängig:

Mit dem Navigationssystem

ANS von Siemens

können

sich Fahrzeuge

autonom in

Hallen bewegen.

Foto: Siemens

eine dreidimensionale Karte. Zum Einlernen

von Routen fährt eine Person

das Fahrzeug und teilt dem System

Anfangs- und Endpunkt jeder Teilstrecke

mit. Das Navigationssystem vermisst

während der gesamten Fahrt die Umgebung.

Danach können die Anwender

dem Fahrzeug über ein Leitsystem beliebige,

aus diesen Teilstrecken zusammengesetzte

Routen vorgeben. Zum

Lernprozess gehört auch, dem Fahrzeug

Funktionen wie „Ladung aufnehmen/

abstellen“ zu zeigen. Der Laserscanner

VERANSTALTUNG. Wie kann Energie im Palettentransport eingespart

werden? Ende September informierten sich zu diesem Thema über

200 internationale Intra-Logistik-Experten beim Intra-Logistiker und

Staplerbauer Still in Hamburg.

Das Unternehmen bietet unter anderem Gabelstapler mit Hybridtechnologien

und Energiesparprogrammen (z. B. Blue-Q) an. „Wir spüren

leicht steigende Anfragen im Intra-Logistik-Markt. Die Produktionszahlen

haben sich in den letzten Monaten stabilisiert“, sagt Matthias Klug,

Leiter Still-Unternehmenskommunikation.


eagiert nach Herstellerangaben zudem

auf Hindernisse und kann Objekte wie

Paletten erkennen. Bauliche Veränderungen

sind beim Einsatz von ANS nicht notwendig.

Das System eignet sich generell

für elektrisch angetriebene Flurförderzeuge.

Es wurden, bzw. werden aktuell verschiedene

Standardfahrzeuge wie Gabelstapler

und Niederhubwagen und auch

Sonderfahrzeuge mit dem ANS ausgerüstet.

Das System wird für Kunden frei

angeboten und gemeinsam mit dem Hersteller

des ausgewählten Fahrzeuges ein

abgestimmtes ANS-Bundle aus Hardware

und Software festgelegt, das der Hersteller

dann bestellen kann. Insbesondere bei

den ersten Projekten bietet Siemens über

das reine Produkt auch die Integrationsund

Inbetriebnahmeleistungen sowie die

Ausbildung der Servicetechniker des Herstellers

an.

Zielsetzung ist, dass die Hersteller sowohl

die Fahrzeugausrüstung mit ANS, als

auch die Fahrzeuginbetriebnahme selbstständig

durchführen können. Auf Wunsch

bietet Siemens jedoch auch die Inbetriebnahmeleistungen

mit an. Genutzt wird

das System bisher unter anderem für

Gabelstapler der Firma Fendt Fördertechnik.

Dafür gewann das Unternehmen auf

der LogiMat die Auszeichnung „Bestes

Produkt 2009“.

Scipiostr. 8

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Tel.: 0421 - 83 952 0

Fax: 0421 - 83 952 90

Katalysatoren

Catalysts

Partikelfilter

Particle Filter

Großauftrag:

Kalmar hat einen

Auftrag über 13

Gabelstapler

bekommen.

Auftrag für Kalmar

FLURFÖRDERZEUGE. Einen Auftrag über 13 Gabelstapler DCE150-12

inklusive Wartungsvertrag konnte Kalmar Germany bei ArcelorMittal

Steel Hamburg GmbH platzieren. Neben den Staplern umfasst der

Auftrag auch die Wartung.

Die neuen 15-Tonner ersetzen die im Jahr 2006 ausgelieferten Kalmars.

Im Drei-Schicht-Einsatz laufen die Geräte bis zu 3000 Betriebsstunden

pro Jahr. Die neuen Kalmar DCE 150-12 werden in kundenorientierter

Sonderausführung für das Coil-Handling geliefert. Dazu zählen eine

Klimaanlage sowie automatische Vertikalstellung des Hubmastes und

Senkstopp in Verbindung mit der Fahrgeschwindigkeit. Damit ist das

Absenken einer Last nicht möglich, sobald der Stapler schneller als

5 km/h fährt. Diese Funktionen sind bei Kalmar State-of-the-art im

Papier-Rollen-Umschlag.

Abgassysteme

Exhaust-Gas-Cleaner

Abgaswärmetauscher

Exhaust Gas Heat Exchangers

Funkenfänger

Spark Arrestor

Dieselpartikelfilter

für Industrie und Transport

Foto: Kalmar

Schalldämpfer

Silencer

Der Zuverlässige!


E-STAPLER Grüne Flottenumstellung

Das Unternehmensareal des Laminate

Parks umfasst 16 ha von denen

45.000 m 2 überbaut sind. Von der

Rohstoffaufbereitung bis zur Bereitstellung

für den Abtransport in dem 32 m hohen

Hochregallager mit einer Kapazität von

2,5 Mio m 2 durchläuft das Holz verschiede-

28 FBL 3/2009

FLURFÖRDERZEUGE-MANAGEMENT

Laminat, das die Fläche der Insel Borkum bedecken könnte – das ist

der Jahresausstoß der Agepan Tarkett Laminate Park GmbH & Co.

KG in Heusweiler. Im täglichen Einsatz hierfür sind aktuell auch 21

E-Stapler. Die Isfort Staplertechnik GmbH & Co. KG in Heek hat von

Beginn an das Projekt zur Umstellung der Staplerflotte begleitet.

ne Stationen. Per E-Stapler werden täglich

an acht Terminals die palettierten Laminatplatten

auf bis zu 45 Lkw geladen. Pro

Monat wird so die gesamte Lagerkapazität

einmal umgeschlagen. Umwelt- und

Kostengründe gaben den Ausschlag für die

Umstellung der Staplerflotte von thermi-

sche auf E-Stapler. Hierzu gehörten unter

anderem der Wegfall schädlicher Emissionen,

Rußpartikel- sowie Lärmbelastungen.

Einsparungspotenzial

Dank betriebsbedingter Energierückspeisung

mittels Gegenstrombremsanlage

und beim Senken des Hubgerüstes fallen

die Energiekosten für die E-Stapler zudem

geringer aus. „Alleine bei den Verbrauchskosten

ließ sich ein Verhältnis von ca.

4 zu 1 zwischen Diesel- und Elektro-Stapler

ermitteln. Das legte offen, dass sich die

Mehrkosten beim Kauf eines E-Staplers


sehr schnell amortisieren können“,

erläutert Klaus Schug, Plant Manager

des Laminate Parks. Nach Unternehmenseinschätzung

könnte sich so ein

nahezu 30-prozentiges Einsparungspotenzial

ergeben.

Der Flottenüberblick

Fotos: Isfort

Laderampe: Die E-Stapler

sorgen für die Beladung der Lkw.

E-Einsatz: Die Dieselstaplerflotte

wurde im Laminate Park durch

Elektrostapler ersetzt.

Integriert wurden daher vier neue

Elektro-Schwerlast-Stapler und weitere

sieben E-Stapler. Entsprechend dem Einsatzprofil

sollten jeweils zwei E-Schwerlast-Stapler

für je 16 und zwei für 12 t

Tragfähigkeit, 7 m Hubhöhe und für

eine geländebedingte Steigfähigkeit

von 20 Prozent bei Voll-Last ausgelegt

sein. Das Lösungskonzept wurde von

Isfort erarbeitet und die Serviceabtei-

lung ISFORTcheck trägt für den technischen

Kundendienst die Flottenverantwortung.

Die Wahl fiel auf eine

Exklusivkonstruktion des italienischen

Herstellers für Schwerlast- und Hochleistungs-Stapler

Carer. Als Grundlage

für die individuelle Konfiguration der

Stapler dienten genaue Vorgaben des

Einsatzgebietes. Die Carer-Ingenieure

konnten hierbei auf das Prinzip der

bereits eingesetzten E-Schwerlast-Stapler

R150VLKR zurückgreifen und den

neuen R160KN mit technischen Raffinessen

für die geplanten Einsätze im

Laminate Park entwickeln.

Carer Exklusivkonstruktion

Der neue E-Stapler benötigte einen

kleineren Wenderadius und luftbereifte

Zwillingsvorder- und Hinterräder

wirken als Schwingungsdämpfer.

Für die Fahrersicherheit sorgen ein Kamerasystem

sowie ein ergonomischer

Fahrerhochsitz. Ein Rückfahrsummer

und Rundumleuchten signalisieren

dem Umfeld zudem die Stapleraktivitäten.

Eine Allwetterkabine ermöglicht

auch die Arbeit in Außenbereichen. Die

Funktionsdaten kann der Fahrer über

das EasyInfo kontrollieren.

Weitere Merkmale sind ein 50-kW-

Elektro-Fahrmotor, 42-kW-Hubmotoren,

Servolenkung, stufenlose Schaltung

und Impulssteuerung. Die Batterien

in einer Doppelkammer dienen

gleichzeitig als Gegengewicht. Ihre

Kapazität reicht je nach Einsatz für acht

bis zehn Arbeitsstunden. Zur Kühlung

baute Isfort zusätzliche Lüfter in die

Stapler und tauschte die Frontscheibenheizung

zur Verbesserung der Sicht aus.

Darüber hinaus brachten die Staplertechniker

weitere Schmiernippel an.

Inzwischen übernehmen die E-Schwerlast-Stapler

den MDF-Transport von der

Produktion ins Lager, das Ein- und Auslagern

sowie das seitliche Beladen von

täglich bis zu 15 Lkw in der Logistik-

Halle.

Flurförderzeuge

Betrieb

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Lager

Logistik

Die FACHZEITSCHRIFT

für Unternehmer und Entscheider


MESSE-DUO UND -TRIO

für Lager und Betrieb

LAGER UND BETRIEB

Heißer

MESSE-

HERBST

FEST IM GRIFF:

Die Messen Motek,

BONDexpo, FachPack,

PrintPack und Log-

Intern hatten viele Tipps

für Lager und Betrieb.


MESSERUNDGANG: Die Wahlkampfmaschine bei der Motek.

LAGER UND BETRIEB

Fotos: Nürnberg Messe, P.E. Schall GmbH & Co. KG

Der Betrieb geht weiter – gerade in wirtschaftlich angespannten

Zeiten geraten Prozesse und mögliche Optimierungen in das

Visier. Eine Chance für Innovationen, Richtungsänderungen

und Neuausrichtungen. Wie das geht? Für Lager und Betrieb

zeigten im September gleich fünf Fachmessen neue und

bewährte Lösungsmöglichkeiten auf.

Wie vielfältig die Anforderungen

an Lager und Betrieb

sind, lässt sich an den unterschiedlichen

Messen erahnen. Doch

selbst diese Herbst-Messe-Flut bildet nur

Ausschnitte aus den verschiedenen Bereichen

und Möglichkeiten des großen

Gesamtpakets ab.

FÖRDERBAND: Bei der Stuttgarter Motek

standen Automationen im Blickpunkt.

Weltmesse für Automation

Den Anfang machte das Messe-Duo

Motek und BONDexpo in Stuttgart.

Vom 21. bis 24. September öffneten

sich zum 28. Mal die Tore für die Automations-Fachmesse

um Montage und

Handhabungstechnik sowie zur dritten

Auflage der Fachmesse für industrielle

Klebetechnologie. Insgesamt informierten

1089 Aussteller aus 21 Ländern weit

über 30.000 Fachbesucher aus 61 Nationen

über 170 Produktneuheiten für die

Branche sowie über bewährte Technologien.

Während der Großteil der Aussteller

aus Deutschland, Österreich und der

Schweiz stammte, waren auch 150

Unternehmen aus 18 weiteren Ländern

vertreten. Begleitet wurde die Messe

von dem kostenlosen, dreitägigen Fachkongress

„Mit Blick in die Zukunft“

im ICS der Messe Stuttgart. Im Fokus

standen hier die Themen Mechatronik,

Mikrosystematik sowie Aus- und

Weiterbildung. Themen, die auch entsprechend

in drei Themenparks aufgegriffen

wurden, die diese praktisch

demonstrierten.


Messe-Drilling im Anschluss

Bereits fünf Tage später bot sich mit

dem Messe-Trio FachPack, PrintPack und

LogIntern vom 29. September bis zum

1. Oktober 2009 das nächste Event für

die Branche an. Insgesamt nutzten ca.

33.846 Besucher die Gelegenheit sich in

Nürnberg über Trends und Entwicklungen

zur Inhouse-Prozesskette Verpackung

zu informieren. Denn genau diesen Bereich

deckten die 1338 internationalen

Aussteller ab. Darunter auch 23 Aussteller

der ersten Stunde der Muttermesse

FachPack, die zum 30. Mal an den Start

ging. Wie gewohnt drehte sich in diesem

Bereich alles um Verpackungstechnologien,

Kennzeichnungs- und Markierungstechnik

und Palettierungstechnik.

Ebenso fanden die Themen Verpackungsrecycling

und -prüfung Raum.

Die PrintPack ergänzte mit Angeboten

zu Verpackungs- und Etikettierungsdruck

ebenso wie zu Design, Veredelung

und Packmittelproduktion. Abgerundet

wurde das Messeangebot mit den 280

Ausstellern der LogIntern, die sich den

Fragen zur Optimierung verpackungsbezogener

Logistik-Lösungen stellten. Hier

standen Transport- und Fördersysteme,

Verladesysteme, Lager- und Kommissionierungssysteme

sowie Informationsund

Steuerungssysteme im Fokus.

Ergänzt wurde das umfangreiche Messeprogramm

mit zehn Sonderschauen.

Die bedeutenste in dieser Riege zeigte

sich mit dem Themenfeld „Nachhaltiges

Produzieren und Verpacken“. Hier

zeigten 36 Aussteller aus den Bereichen

Verpackungsmaschinen, Packmittelproduktion

und Recycling mit welchen

Neuheiten sie sich den Herausforderungen

von Klimawandel und knapperen

Ressourcen stellen. Sie gaben den über

alle drei Tage stets zahlreichen Besuchern

praxisnahe Tipps, wie diese guten

Ideen im eigenen Unternehmen umgesetzt

werden können. Zudem wurde

der Deutsche Verpackungspreis 2009 im

Rahmen der Veranstaltung verliehen.

Der Herbst ist noch nicht am Ende

Selbst mit den bei diesen fünf Messen

vorgestellten Neuheiten ist der Themenbereich

für dieses Jahr noch nicht

ausgeschöpft. Und so erwartet die Branche

bereits zwei Monate nachdem sich

die Messepforten in Nürnberg geschlossen

haben, am gleichen Ort, die SPS/

IPS/Drives für weitere drei Tage ab dem

22. November mit den Innovationen

der Elektrischen Automatisierung – Systemen

und Komponenten.

So ausgeklügelt die unterschiedlichen

Systeme und Anlagen auch sind,

ihre wahre Leistung zeigt sich erst in

der spezifischen Anwendung und den

flexiblen Anpassungsmöglichkeiten an

individuelle betriebliche Vorgaben. Die

Bewährungsprobe ist letztlich nicht

in einer Messehalle, sondern im Alltag

beim Kunden mit möglichst langer

und effizienter Lebensleistung. Daher

stellt FBL neben Neuheiten und Trends

gerade auch Anwendungsbereiche und

Einsatzbeispiele in den Vordergrund

und stellt verschiedene Anwendungsmöglichkeiten

für Lager und Betrieb

vor.

DEMONSTRATION: Die Fachbesucher

konnten sich bei der Messe ein eigenes

Bild von den Angeboten machen.

RICHTIG VERPACKT: Die FachPack

feierte ihren 30. Geburtstag und

informierte rund um Verpackungslösungen.


KOMMISSIONIERUNG

Automatisierte

Prozesskette

Die Witron Logistik + Informatik

GmbH hat ein vollautomatischesBehälter-Kommissioniersystem

auf den Markt gebracht.

Das zum Patent angemeldete ATS-

Konzept (Automated Tote System)

ermöglicht die vollautomatische

Bildung von Versandeinheiten,

bestehend aus Behältern bzw.

Getränkekisten. Die in der Produktion

oder vom Lieferanten befüllten

Behälter und Kisten werden

im ATS komplett ohne Personaleinsatz

und ID-Erfassung vereinnahmt,

gepuffert, kommissioniert,

kunden- bzw. filialgerecht auf eine

Versandeinheit gestapelt und zur

Auslieferung bereitgestellt. Eingesetzt

werden kann diese Lösung

vor allem in frische- und temperaturgeführten

Bereichen der

Distributionszentren des Lebensmitteleinzelhandels

oder in der

Getränkekisten-Kommissionierung.

ATS-Konzept: Das neue System von

Witron bietet eine vollautomatische

Prozesskette.

34 FBL 3/2009

Foto: Witron

LAGER UND BETRIEB

Beidhändig: Die ergonomische

Ausformung des ergo-pad ist für

Links- oder Rechtshänder geeignet.

Mehr Komfort: Das ergo-pad der

Günzburger Steigtechnik ermöglicht

ein komfortables und rückenschonendes

Tragen der Leitern.

Fotos: Günzburger Steigtechnik

Komfort für Leitertransport

Neuer ergonomischer Tragegriff ergo-pad

PRODUKTNEUHEIT. Leitern sind in

vielen Lagern und Betrieben zu finden.

Für mehr Komfort beim Tragen

der Steighilfen hat die Günzburger

Steigtechnik GmbH nun einen neuen,

ergonomischen Tragegriff entwickelt.

Das bayrische Unternehmen stat-

Doppelter Einsatz

tet seine Stufenleitern serienmäßig ohne

Aufpreis mit dem neuen ergo-pad

aus.

Die Griffzone besteht aus einem

Zwei-Komponenten-Kunststoff. Das ergo-pad

verfügt nicht nur über eine

ergonomische und elegante Form, son-

LAGERVERWALTUNG. Im neuen Logistik-Zentrum in Wetter, der Hoffman-

Verpackung, hat Mitte Juni das Lagerverwaltungs- und Steuerungssystem KDL

WOS den Dienst übernommen. Auch im Lager in Kaarst der Unternehmensgruppe

konnte das Warehouse-Operating-System Ende September nun an

den Start gehen. Das Lagerverwaltungssytem von KDL steuert alle Lagerplätze

der Regalanlage und der Verschieberegalanlage sowie verschiedene große

Blockbereiche. Im Regalbereich wird zwischen Reserveplätzen und Kommissionierplätzen

unterschieden. Im Blockbereich gibt es sowohl artikelreine

Blöcke als auch Mischblöcke. Neben dem Lager ist auch die Produktion mit

der entsprechenden Ver- und Entsorgung in das System integriert. „Nach-


dern auch über eine integrierte Holmsicherung. „Mit dem

ergo-pad ist es praktisch unmöglich, die Leiter falsch zu

tragen. Denn der Anwender nimmt seine Steighilfe stets

am bestmöglichen Tragepunkt in die Hand. Das erhöht

den Komfort und ist zudem rückenschonend“, erklärt

Ferdinand Munk, Geschäftsführer der Günzburger Steigtechnik

GmbH. Der Tragegriff wird dabei bei jedem Leitermodell

so angebracht, dass der Anwender die Leiter automatisch

im Schwerpunkt trägt. Der verwendete Kunststoff

zeichnet sich laut Hersteller neben der ergonomischen

Form mit Eigenschaften wie Abrutschsicherheit und hoher

Temperaturbeständigkeit aus.

Ein weiterer Pluspunkt ist der integrierte Klemm-Mechanismus,

der die Holme der Leiter zusammenhält. „Das

macht das Zusammenklappen der Leitern sicherer als bisher.

Außerdem bleiben die Holme beim Tragen fest zusammen

und können nicht mehr auseinanderklappen“, freut sich

Munk. Die Leiternholme werden beim Zusammenklappen

ohne zusätzlichen Handgriff arretiert und können leicht

wieder gelöst werden. „Wir wollen unser Unternehmen

ganz klar als Ergonomie-Vorreiter im Bereich Steigtechnik

positionieren und machen uns deshalb laufend Gedanken

darüber, wie wir den Anwendern in Bezug auf Arbeitssicherheit

und Komfort etwas Gutes tun können“, sagt Ferdinand

Munk. Im vergangenen Jahr hatte die Günzburger Steigtechnik

die erste Mehrzweckleiter mit Rollentraverse vorgestellt,

mit der sich die Steighilfe bequem rollen lässt. Stufenleitern

mit ergo-pad der Günzburger Steigtechnik GmbH

sind „made in Germany“ und verfügen, wie die anderen

Produkte, über 15 Jahre Qualitätsgarantie.

dem wir das System in Wetter zum Laufen gebracht

haben“, sagt Christian Lobsien, Projektleiter und

Partner bei KDL, „wenden wir uns dem zweiten

Standort in Kaarst zu. Dort haben wir zwar keine

Produktion, die in das System zu integrieren ist,

dafür einen wesentlich höheren Kommissionieranteil.

Zusätzlich muss der Shop, also der Verkaufsbereich

an Direktkunden, berücksichtigt werden und

stets mit den benötigten Nachschüben aus dem Lager

versorgt werden.“ Zur Einbindung des Lagerverwaltungssystems

gehört auch ein Datenfunksystem

mit Funkterminals von GAI Datenfunksysteme.

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MESSENEUHEIT

Neues fürs Lager

Auf der FachPack/LogIntern

2009 präsentierte sich SSI Schäfer

als weltweit agierender Komplettanbieter

der Intra-Logistik. So

entwickelte das Unternehmen

erstmals Behälter und Konstruktiv-Verpackungen

wie gespritzte

Werkstückträger sowie tiefgezogene

Behältereinsätze, die dank

INTERCEPT ® -Technologie laut SSI

Schäfer einen dauerhaften Korrosionsschutz

bieten. Ein weiteres

Highlight des Messestandes war

das „pick to bucket“. Dieses System

wurde für die Kommissionierung

falltauglicher, trichterfähiger

Artikel mit hohen Pickleistungen

entwickelt. Darüber hinaus veranschaulichte

das Unternehmen mit

einem Fördertechnikkreisel, wie

die Flüster-Fördertechnik für Kartons,

Behälter, Tablare oder einzelne

Produkte die Geräuschbelastung

am Arbeitsplatz reduziert.

Auch für die Bereitstellung von

Klein- und Kleinstmaterialien am

Montageplatz bzw. -band

präsentierte SSI Schäfer eine Reihe

innovativer Systeme.

Vorstellung: Bei der diesjährigen

FachPack/LogIntern stellte SSI Schäfer

verschiedene Produkte vor.

36 FBL 3/2009

Foto: SSI Schäfer

LAGER UND BETRIEB

Mit hoher Faltgeschwindigkeit

Das neue KTP-Faltbehälter-System 3000 SmartFix

Foto: KTP

Modernisierung nach Maß

BEHÄLTER. Kleinere Behälter, den

Störfaktor „Deckel-Zwischenlagerung“

an der Linie ausschalten und der Faktor

Zeit – gleich drei Wünsche auf einmal

erfüllt das neue System 3000 SmartFix

von der KTP Kunststoff Palettentechnik

GmbH. Zwar folgt der Faltbehälter dem

Sandwich-Prinzip, aber Palette, Ring und

Deckel sind eine fest verbundene Einheit

mit unverlierbaren Komponenten. Das

Falten fürs Lager: Die SmartFix

Faltbehälter von KTP können bei

Bedarf schnell auseinandergefaltet

und genutzt werden, ohne dass der

Deckel verloren geht.

NACHRÜSTUNG. Retrofit, was im Englischen soviel bedeutet wie „nachrüsten“,

wird früher oder später für jedes Unternehmen mit eigenem Logistik-

Zentrum ein wichtiges Thema. Mal kann die Anlage mit den steigenden Leistungsanforderungen

nicht mehr mithalten, in anderen Fällen hat jahrelanger

Drei-Schicht-Betrieb seinen Tribut gefordert und zu Verschleißerscheinungen

geführt. Manches Intra-Logistik-System ist aber auch einfach in die Jahre

gekommen. In jedem Fall stellt sich die Frage: Können die Systeme optimiert

und noch weiter genutzt werden, oder schafft nur noch eine Neuanschaffung

Abhilfe? Eine umfassende Bestandsaufnahme ist deshalb der erste Schritt.

Fällt die Entscheidung für eine Modernisierung, kann die LTW Intralogistics

GmbH mit ihrem Leistungsspektrum vom Engineering über die Umsetzung

bis zur Nachbetreuung helfen. Das Projekt umfasst neben dem Einbau neuer

Anlagenkomponenten auch mechanische Anpassungen, die Modifikation von

Steuerungskomponenten oder Software-Adaptierungen. Dabei werden maßgeschneiderte

Konzepte entworfen, um die bestehende Anlage mit gezielten

Maßnahmen den aktuellen Erfordernissen im Betriebsalltag anzupassen.

Bevor die Maßnahmen vor Ort im Logistik-Zentrum umgesetzt werden, geht


Besondere für den SmartFix ist die nach

Herstellerangaben superschnelle, neuartige

Falttechnik. Mit einem Handgriff

am Deckel lässt sich die gesamte Box

aufrichten, die dann selbsttätig einrastet.

Der solide Schiebemechanismus

des fest verbundenen Deckels kommt

der Platznot an der Montagelinie entgegen.

Deckelverlust und Platzverschwendung

können so vermieden werden.

Ist der Behälter leer, faltet er sich wieder

zu einer fest verbundenen, stapelfähigen

und volumenreduzierten Einheit

zusammen. Sowohl für die Lagerung

als auch für den Transport wird damit

weniger Platz beansprucht. Auf diese

Weise lassen sich nach Herstellerangaben

die Kosten für Lager und Transport

um bis zu 80 Prozent reduzieren. Neben

den neuen bringt der SmartFix auch

die klassischen Eigenschaften der KTP-

Faltbehälter mit. Zu diesen gehören beispielsweise

eine optimale Raumausnut-

zung, die Verwendbarkeit handelsüblicher

Inlays und die Stapelfähigkeit je

nach Größe bis zum Faktor 1+4 sowie

recyclebares PE, Fördertauglichkeit, Reinigungsfreundlichkeit

und nicht zuletzt

die Mehrwegfähigkeit. Die Bauweise ist

leicht, aber robust. Im rauen Einsatz

können Behälter trotz ihrer Robustheit

beschädigt werden.

Sollte hier auch einmal eine Behälterkomponente

des SmartFix leiden,

kann diese vom Kunden ausgetauscht

werden und der Behälter weiter verwendet

werden. Die Faltbehälter sind in

folgenden Größen konzipiert: 800x600,

1000x600 und 1000x800 mm sowie die

auf GiBo aufstapelbare 1230x830 mm.

Dabei dürfte für den Einzelhandel insbesondere

die Variante 800x600 mm

interessant sein, da diese mit der Düsseldorfer

Palette kompatibel ist und daher

für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie

eingesetzt werden kann.

es in eine intensive Planungs- und Vorbereitungsphase. Simulationen und

Tests vor der Realisierung stellen sicher, dass es zu minimalen Betriebsunterbrechungen

kommt – ein wichtiges Kriterium für erfolgreiches Retrofitting.

Dabei ist es egal, ob das Ziel ein bloßer Funktionserhalt oder eine Modernisierung

auf Neuanlagen-Niveau ist. LTW Intralogistics ist ein Tochterunternehmen

des Seilbahnherstellers Doppelmayr mit Sitz in Wolfurt,

Österreich, und weiteren Niederlassungen in den USA und Deutschland.

Weltweit hat das Unternehmen bereits mehr als 650 Projekte umgesetzt.

Wieder fit machen:

Für die Modernisierung

von Intra-Logistik-Systemen

bietet LTW ein

umfangreiches Leistungsspektrum

vom Engineering

bis zur Nachbetreuung.

Foto: LTW

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PRODUKTNEUHEIT

Schräg fördern

Wo Fördergüter einen

Höhenunterschied nach oben

oder unten überwinden müssen,

bietet AMI mit seinem neuen

Schrägförderer eine neue Lösung.

KGF-Z-65-52 heißt der neue universell

einsetzbare Schrägförderer

der AMI Förder- und Lagertechnik

GmbH. Mit dem neuen Z-Förderer

komplettiert das Unternehmen

sein Produktspektrum im Bereich

Kleingutförderer. Dank modularem

Aufbau kann die Lösung an

unterschiedliche Branchen- und

Einsatzanforderungen angepasst

werden. Mit benutzerbezogenen

Nennbreiten zwischen 100 und

1200 mm sowie möglichen Förderlängen

zwischen 400 und

8000 mm lässt sich das System

passgenau einrichten. Der Z-

Förderer vom Typ KGF-Z-65-52

verfügt dabei über eine Tragkraft

von 60 kg/lfm. Bis zu 90° Steigung

lassen sich mit einer variablen

Geschwindigkeit von bis zu

2 m/Sek. bewältigen.

Flexible Gestaltung:

Der Kleingutförderer kann

zusätzlich mit Separieren,

Aufgabetrichtern,

Rundschalltellern

oder Schwingfördern

geliefert werden.

38 FBL 3/2009

Foto: AMI

LAGER UND BETRIEB

Zahnarztversorgung: Pick by Light von KBS hilft bei der schnellen Versorgung

der Mediziner mit Implantaten.

Picken für die Zähne

Implantat-Kommissionierung mit Pick by Light

DISTRIBUTION. Im neuen Kommissionierzentrum

des Implantat-Herstellers

Straumann sorgt Pick by Light (PbL)

von der KBS Industrieelektronik für hohe

Pickleistung und flexiblen Personaleinsatz.

Die Anlage dient der Kommis-

Live-Präsentation bei der LogIntern

Foto: KBS

sionierung von rund 1500 Aufträgen,

die täglich eingehen. Zu den Kunden

zählen Ärzte und Zahntechniker in ganz

Deutschland, die bei der deutschen Tochter

des Schweizer Medizintechnik-Unternehmens

Implantate für die Dentalme-

DATENTECHNIK. Auch in diesem Jahr präsentierte sich der IT-Logistik-Anbieter

ICS International AG beim Nürnberger Messeverbund FachPack/LogIntern/

PrintPack. Das Unternehmen nutzte die Sonderschau LogIDSquare, um eine

Auswahl des Produktportfolios in Live-Anwendungen zu zeigen. Die Applikationen

bieten laut Firmenangaben einen Ausweg in wirtschaftlich schwierigen

Zeiten und sorgen für straffere logistische Prozessabläufe. Dabei werden die

Systemlösungen auf den Anwender zugeschnitten und flexibel in die bestehende

IT-Landschaft integriert. Die Messebesucher konnten unter anderem live

sehen, wie mit den vorgefertigten ICS OpenGate Cockpits gearbeitet wird.

Die mobile IT-Logistik-Schnittstelle kommuniziert online mit SAP ® ERP und

nutzt hierbei SAP ® -Standardtransaktionen. Der SAP ® -Anwender bestimmt, wel-


dizin bestellen, und können dabei aus

einem Sortiment mit rund 1200 High-

Tech-Produkten wählen. „In diesem

Jahr liegen wir bereits bei über 1,2 Mio.

Picks“, berichtet Stefan Schies, der bei

Straumann den Bereich Logistik verantwortet.

Bis zum Einsatz der neuen Technik

musste das Team die Arbeitsflut noch

mit Kommissionierlisten aus Papier und

ohne Fördertechnik „zu Fuß“ bewältigen.

„Wir konnten nicht flexibel auf

unser Wachstum reagieren“, erinnert

sich der Logistik-Leiter und ergänzt:

„Zudem dauerte das Einarbeiten neuer

Kollegen mehrere Wochen.“ Die neue

Pick-by-Light-Anlage (PbL) sorgt in diesem

Punkt für mehr Freiheit in der Personalplanung.

„Zehn Minuten reichen

aus, um einem neuen Mitarbeiter die

Arbeitsweise der Pick-by-Light-Technik

zu erklären“, erklärt Schies. KBS lieferte

eine komplette Lösung: 430 Pickby-Light-Fachanzeigen,

fünf Zonendisplays,

ein Großdisplay sowie einen Materialflussrechner

(MFR), die Regale und

die Fördertechnik. Der MFR empfängt

die Aufträge direkt aus dem SAP-Warenwirtschaftssystem

der Firmenzentrale in

Basel. Das Entkoppeln von SAP und

MFR hat den Vorteil, dass auch bei einem

Systemausfall die Handlungsfähigkeit

erhalten bleibt. Die lichtgesteuerte

Technik ist mit einer Rollenförder-Anlage

und Durchlaufregalen kombiniert.

Jeder Auftrag ist einem Kunststoff-Behälter

zugeordnet, der im Rundlaufverfahren

sieben so genannte „Bahnhöfe“

ansteuert. Jeder dieser Kommissionierplätze

wird über Durchlaufregale mit

Nachschub für die der Zone zugeordneten

Artikel versorgt. Die Stamm-Belegschaft

kann sich dank der neuen Anlage

mehr um Kundenservice und Qualitätssicherung

kümmern. Noch in diesem

Jahr soll auch das Einlagern der Retouren

über das PbL-System abgewickelt

werden.

Da Ärzte oft erst beim Einsetzen

das richtige Implantat wählen können,

kalkuliert Straumann mit einer Rücksendequote

von 15 Prozent. Der Retourenservice

bedeutet für das Kommissionierzentrum

viel Arbeit. Die neue Lösung,

die KBS zur Zeit realisiert, soll auch hier

die Arbeit erleichtern. Eine Weiterentwicklung,

die KBS künftig auch anderen

Kunden anbieten kann.

che Standardmodule benötigt werden. Zusätzliche Investitionen für Server-

Hardware, Datenbanken oder Software entfallen. Angeboten werden die

Cockpits beispielsweise für die Funktionen Produktion, Inventur/Inventarisierung,

Wareneingang, -umlagerung, Kommissionierung, Qualitätskontrolle,

Warenausgang und Versand. Auch zu aktuellen RFID-Technologien und den

wirtschaftlich sowie funktional sinnvollen Möglichkeiten der Funk-Datenerfassung

informierte der Logistik-Spezialist. Die Kennzeichnung von Paletten

erfordert in der Regel eine zweiseitige Etikettierung per EAN-128-Code.

Eigens hierfür hat ICS den Palettenetikettierer ICS-PE522 entwickelt. Dank

kompakter Bauform benötigt er nur eine Stellfläche von 764x700 mm und

lässt sich somit auch in bestehende Förderanlagen integrieren. Mit einem

optional erhältlichen Zusatzmodul, kann ferner die Versendung von RFID-

Labels realisiert werden.


Warehouse-Management: Im Zentrallager

von Schäferbarthold wurde das LFS 400 zur

Lageroptimierung eingeführt.

Optimierte Lager-Logistik

Schäferbarthold setzt auf Lagerführungssystem LFS 400

EINSATZBERICHT. Mit dem neuen Lagerführungssystem

LFS 400 des Anbieters

Ehrhardt + Partner (E+P) optimiert die

Neue Modell-Serie de Man erweitert sein Lagerlift-Angebot

Ausweitung: Nach der Resonanz

auf den Prototypen nimmt de Man

weitere Modellvarianten des Eco-

Towers ins Programm.

40 FBL 3/2009

Foto: de Man

LAGER UND BETRIEB

Foto: Ehrhardt + Partner

Schäferbarthold GmbH die logistischen

Prozesse im Zentrallager in Porta Westfalica.

Im Zuge der Implementierung löst

der Großhändler für Kfz-Ersatzteile und

-zubehör die papiergebundene Kommissionierung

ab und führt Pick-by-Voice

ein. Ziel ist es, den Lagerdurchsatz und die

Transparenz im Lager deutlich zu erhöhen

und die Warenverfügbarkeit für die Kunden

weiter zu steigern.

So bietet der Händler seinen Kunden

neben einer Online-Anbindung und weltweitem

Export der Artikel auch einen

Direktverkauf an diesem Standort. Das

Logistik-Zentrum verfügt über eine Fläche

von 40.000 m 2 mit einem Hochregallager

mit über 7000 Paletten-Stellplätzen und

bevorratet etwa 20.000 Artikel. Für die

effiziente Verwaltung des Artikelvolumens

und die Steuerung der Lagerprozesse

entschied sich das Unternehmen für die

Einführung des LFS 400 als neues Warehouse-Management-System.

Künftig kommissionieren

so die Lagermitarbeiter mit

Pick-by-Voice, das in LFS 400 als ein Standard-Modul

verfügbar ist. „Die Mitarbeiter

werden wegeoptimiert und sprachgesteuert

durch das Lager geführt. Da

LAGERTECHNIK. Nachdem der Prototyp des de-Man-EcoTower auf riesiges Interesse

gestoßen ist, hat das Borgholzener Unternehmen sich entschlossen, eine

ganze Serie auf den Markt zu bringen. Fast jedes Unternehmen kennt das Problem

mangelnder Platzkapazitäten im Lager- und Kommissionierbereich. Hier bietet

der de-Man-EcoTower eine Lösung, mit dessen Hilfe nach Herstellerangaben mehr

Lagerfläche bei wesentlich geringerer Stellfläche, die Reduzierung der Zugriffszeiten,

mehr Sicherheit für Bediener und Ware und die Steigerung des Warenumschlag

erreicht werden.

Hinsichtlich Größe, Ausstattung und Erweiterungsmodulen bieten die Modelle

Flexibilität. Dank seiner Technologie verbraucht die EcoTower-Serie laut de Man

50 Prozent weniger Energie. Auf das Erstmodell folgen nun weitere Versionen für

unterschiedlichste Anforderungen: die Standardversion, eine erweiterte Version mit

verfahrbarer Achse und ein Sondermodell in Edelstahl, z. B. für Lebensmittel oder

Pharmaprodukte. Alle Modelle sind auch jeweils mit einer Erweiterung, z. B. um

eine Roboter- oder Fördertechnikanbindung, erhältlich. Dank des Baukastenprinzips

kann der EcoTower flexibel an Kundenanforderungen angepasst werden.


jeder Platz und jede Entnahme über Headset

bestätigt werden muss, sinkt die Fehlerquote

erfahrungsgemäß gegen null und

die Kommissionierleistung wird erheblich

gesteigert“, erklärt Marco Ehrhardt, geschäftsführender

Gesellschafter von Ehrhardt

+ Partner die Vorteile der sprachgeführten

Kommissionierung.

Zudem ändert sich die Reservierungsstrategie

und die Lagerplatzzuweisung.

Während bisher alle Lagerplätze als feste

Plätze angelegt sind, können sie nun

dynamisch belegt werden. Auch die Versorgung

und Bestandsführung des angeschlossenen

Direktverkaufs wird über die

E+P-Lösung realisiert. Für die von Schäferbarthold

angebotenen Logistik-Dienstleistungen

für Internetversender wird im

System eine gesonderte Bearbeitung und

Kommissionierung eingerichtet.

Ausschlaggebend für die Auftragsvergabe

waren laut E+P unter anderem die

Funktionsvielfalt des Systems und die Projekterfahrung

in den Bereichen Großhandel

und Automobilindustrie.

Anlagenplanung in 3D von SimPlan

DATENTECHNIK. Auf der Motek 2009 hatte auch SimPlan neues im

Gepäck. Das Programm Demo3D wurde von der britischen Firma

Emulate3D Ltd. entwickelt, um Produktions-, Montage- und Logistik-

Anlagen digital und in 3D planen und die Abläufe interaktiv animieren

bzw. simulieren zu können. Weltweit einmalig ist dabei laut SimPlan die

Verbindung von Grafik und Physik. Das zweite Programm, Emulate3D

kommt bei der virtuellen Inbetriebnahme von SPS-Steuerungen für

Förderanlagen zum Einsatz. Dank der Möglichkeit, während der SPS-

Programmierung kontinuierlich testen zu können, verkürzen sich, so

SimPlan, die Inbetriebnahmezeiten massiv, bei gleichzeitiger Erhöhung

der Softwarequalität. Emulate3D baut auf der Technologie von Demo3D

auf und vereint somit alle Vorteile. Die virtuellen Anlagen werden via

drag and drop mithilfe von vorgefertigten Bausteinen aufgebaut.

Neben den mitgelieferten Bausteinen von Demo3D können auch eigene

Bausteine erstellt werden. Um fotorealistische Darstellungen zu erreichen,

lassen sich z. B. auch 3D-CAD-Daten importieren und verwenden.

Zu den neuesten Kunden zählt z. B. die Firma Stein Automation GmbH

& Co. KG, für die SimPlan diverse Animationen von fördertechnischen

Anlagen erstellt hat.


Programme

mit Neuheiten

SOFTWARE. In diesem Jahr stellte

induSim die Programme Dynamic

Designer und induDrive mit einer

Vielzahl von Neuerungen bei der

Motek vor. Der Dynamik Designer

wurde für Konstrukteure

entwickelt, die während der Entwurfsphase

bereits erste Erkenntnisse

zur Funktionalität ihrer Entwicklung

gewinnen und frühzeitig

optimieren wollen. Dynamic

Designer ist komplett in die

CAD-Systeme Inventor und Solidedge

integriert. induDrive ist

ein Berechnungsprogramm, das

stoß- und ruckfreie Bewegungen

für Dynamic Designer erzeugt.

Die Kombination der beiden

Programme ist laut induSim für

die Konstruktion von Maschinen

mit komplexen Bewegungsabläufen,

wie sie in der Montage und

Verpackung häufig anzutreffen

sind, geeignet.

Paletten sanft bremsen Weforma stellte bei der Motek 2009 Palettenstopper vor

Palettenstopper:

Weforma stellte

bei der Motek

die neuen

hydropneumatischenPalettenstopper

vor.

42 FBL 3/2009

Foto: Weforma

LAGER UND BETRIEB

Kleinteile gezielt managen

Schulte Lagertechnik Gesamtsystem für C-Teile

LAGEROPTIMIERUNG. Kleinteilige

Güter sind für die meisten Produktionsprozesse

unverzichtbar. Zwar ist ihr

Kostenanteil am Gesamtprodukt gering,

aber das Management der C-Teile verursacht

einen großen Teil der Prozesskosten.

Von zentraler Bedeutung ist in die-

sem Zusammenhang die logistische Architektur

des Lagers, da hier Beschaffung

und Bereitstellung ineinander übergehen.

Einkauf und Logistik brauchen eine

klar strukturierte Aufbewahrung für die

stetige Übersicht über Bestände und verbleibenden

Lagerplatz. Gleichzeitig müs-

NEUVORSTELLUNG. Die Weforma Dämpfungstechnik GmbH aus Stolberg präsentierte

auf der Motek 2009 in Stuttgart zum ersten Mal ihre neuen hydropneumatischen

Palettenstopper. In der Montage von Industrie- und Haushaltsgütern an

Palettenumlaufsystemen sorgen Palettenstopper für ein sanftes Abbremsen von

einzelnen oder mehreren Paletten, die im Produktionsprozess an festgelegten

Bandstellen in Warteposition geparkt werden, und geben sie vereinzelt zum Transport

an die nächste Fertigungsposition weiter. Auch Beschädigungen an Fertigungsteilen

aufgrund harter Beaufschlagung werden von dem Stopper ermöglicht.

Gleichzeitig gewährleistet er das positionsgenaue Erreichen der Endlage für

eine korrekte maschinelle Montage. Statt wie sonst luftgedämpft, arbeiten die


Kleinteiliges: Das

C-Teile-System von

Schulte rückt die

kleinen Teile übersichtlich

und zur

schnellen Handhabung

in den Blick.

Sicher zur Hand:

Kleinteile müssen

gut verwaltet werden,

damit sie zur richtigen

Zeit eingesetzt

werden können.

Fotos: Schulte

sen die einzelnen Teile schnell zur Hand

sein. Mit einem neuen Gesamtkonzept

bietet Schulte Lagertechnik dem Fachhandel

nun eine Lösung für die Lagerung

von C-Teilen. Kern des Konzeptes

ist das Zusammenbringen von einzelnen

Elementen zu einer Gesamtlösung.

Mit dem C-Teile-System stellt der Hersteller

vielseitige Bausteine und zielgruppenorientiertes

Zubehör bereit. So

bieten beispielsweise aufeinander abge-

stimmte Lagersichtkästen, Einzelschubladen,

Strecktrennbleche, Schüttgutmulden

mit Trennblechen und mehr

individuelle Gestaltungsmöglichkeit.

Die einzelnen Module können in einem

Stecksystem beliebig miteinander kombiniert

werden. Kleinteile sind damit

direkt im Blick und schnell zur Hand.

Die Prozesse in der Lager-Logistik können

somit effizienter gestaltet und Kosten

reduziert werden.

Weforma-Palettenstopper WPS 320 und WPS 500 hydropneumatisch. Mit

dem WPS 500 können so bei einer Geschwindigkeit von 40 m/Min. Massen

von bis zu 300 kg, bei einer Geschwindigkeit von 6 m/Min. sogar 1200 kg

abgebremst werden. Auf diese Weise sind weniger verschiedene Modelle

notwendig, um unterschiedliche Anforderungen innerhalb eines Palettenumlaufsystems

zu erfüllen. Die Palettenstopper sind zudem über eine Skala

von 0 bis 8 einstellbar. Damit bieten sie nach Herstellerangaben einen

hohen Bedienkomfort und sichern eine höchstmögliche Wiederholbarkeit.

Als Sonderausführungen sind auch Palettenstopper für den Reinraum Kl. 5

(ISO), Kl. 100 (US), Kl. 3 (VDI) lieferbar.


Am Anfang steht die Kuh: Damit der Käse

aus der Milch produziert werden kann, hat die

Käse-Alm ein modernes Reifelager eröffnet.

Alles für den Käse: Die Schönegger Käse-Alm

nutzt ein fahrerloses Transportsystem für verschiedene

Aufgaben.

44 FBL 3/2009

LAGER UND BETRIEB

EINSATZBEISPIEL Phoenix auf der Käse-Alm

Es müssen nicht immer Automobilwerke sein, in denen Fahrerlose Transportsysteme (FTS) arbeiten.

In Steingaden bei der Schönegger Käse-Alm ist ein System mit einem fahrerlosen Transportfahrzeug

von MLR mit ganz unterschiedlichen Aufgaben in der Käseproduktion betraut.

Insgesamt entstehen bei Schönegger pro Tag zwischen 4000

und 5000 kg der geschätzten Käsespezialitäten. So uralt die

von den Käsern gehüteten Rezepturen sind, so modern sind

die technischen Einrichtungen. Im vergangenen Jahr eröffnete

das Unternehmen ein neues Käse-Reifelager, dessen Kapazität

von 60.000 Käselaiben mit der Inbetriebnahme der zweiten Ausbaustufe

im Sommer 2009 um weitere 60.000 Käselaibe erhöht

wurde. Der Arbeitsaufwand und die zu lösenden, logistischen

Aufgaben für die Pflege während des Reifens sind enorm. Das

Kühl- und Reifelager der Käse-Alm bedient ein, dank Magnetnavigation

freifahrender MLR-Gabelhubwagen vom Typ Phoenix mit

einer Tragfähigkeit von 4,6 t und einer Hubhöhe von 3,80 m.

Fotos: MLR/Bertel/Liebsch

Zudem beschickt und entsorgt das aus Edelstahl gefertigte Fahrerlose

Transportfahrzeug (FTF) die Käsepflegemaschine und bringt

Gestelle zum Verpacken in den Versand.

Verschiedene Aufgabenfelder

Im Reifelager stehen die mit den Käselaiben bestückten Edelstahlgestelle

vierfach hintereinander und zweifach hoch. Als Stapel

mit zwei Gestellen werden sie vom FTF im Lager bodeneben

aufgenommen, mit maximal 1 m/Sek. vorwärts bzw. rückwärts

transportiert und zum Zielort gebracht. Böden, die unter Umständen

nass sein können, mussten bei der Auslegung des Fahrzeu-


24-Stunden-Einsatz: Die Gabeln des MLR-Phoenix

können 4,6 t tragen und erreichen Hubhöhen bis 3,80 m.

ges ebenso beachtet werden, wie streckenweise Steigungen

von 1,5 Prozent. Das Entstapeln an der Käsepflegemaschine

auf die dort installierte Fördertechnik, das erneute Aufeinanderstapeln

der Gestelle nach der Pflege sowie das

Vereinzeln im Versand besorgt das FTF ebenfalls. Die

Anlage ist so ausgelegt, dass sie rund um die Uhr arbeiten

kann. Daher gehört zum System eine Ladestation. Der

Tausch der Batterien geschieht manuell.

Steuer- und Leitsystem

Damit sämtliche Funktionen wie gewünscht durchgeführt

werden, laufen alle informationstechnischen

„Fäden“ im multifunktionalen Logistic Operating System

„LogOS“ zusammen, das ein von MLR entwickeltes Steuerund

Leitsystem ist.

Für eine schnelle Hilfe bei Problemen mit dem Fahrerlosen

Transportsystem sorgt eine Online-Kopplung

zwischen Schönegger und MLR. Mit ihr ist es möglich,

sowohl Soft- als auch Hardware sofort zu prüfen und die

notwendigen Maßnahmen einzuleiten.

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EINSATZBEISPIEL

Auftrag vereinbart: (v. l.) Ulrich

Schulze Greiving (NWD-Gruppe) und

Frank Kraus (KNAPP Deutschland

GmbH).

46 FBL 3/2009

Foto: KNAPP

Lichtgesteuerte Arbeit

Zwar noch nicht in Lichtgeschwindigkeit,

aber lichtgesteuert

wird im neuen Zentrallager der

Nordwest Dental GmbH & Co.

KG in Münster demnächst gearbeitet.

KNAPP wird hier ein OSR

Ware-zum-Mann Shuttle-System

mit Pick-to-Light geführter Kommissionierung

installieren. „Mit

dieser Maßnahme verbessern wir

die Lieferfähigkeit sowie die Lieferqualität

erheblich“, sagt Ulrich

Schulze Greiving, Leiter Zentrallager

und -Logistik der NWD-Gruppe.

Die NWD-Gruppe ist als Handels-

und Dienstleistungsunternehmen

im Dentalbereich tätig.

Das neue System bietet laut

KNAPP erhebliche Vorteile gegenüber

herkömmlichen Lagersystemen.

Es wurden mehr Stauflächen

in Warenannahme und -versand

geschaffen und dank der Warezum-Mann-Kommissionierung

entfallen Warte- und Wegezeiten.

LAGER UND BETRIEB

Energiegewinnende Lagerlifte

CO2-Reduzierung dank Energierückgewinnung

LAGERBETRIEB. Schwindende Ressourcen,

einhergehend mit einer Zunahme

der Umweltverschmutzung und des

CO2-Ausstoßes sowie steigende Energiepreise

sind Probleme, mit denen

Unternehmen zunehmend konfrontiert

werden.

Mit einer speziellen neuen Version

seines Lean-Lift ® , dem EcoDrive bietet

Hänel Unternehmen die Möglichkeit

im Lager Energie zu sparen und die Umwelt

zu schonen. Das High-Tech-System

kommt in der Lager-Organisation und

Material-Bereitstellung zum Einsatz. Da

die Lagerlifte die vorhandene Raumhöhe

nutzen, kann auf kleiner Grundfläche

somit ein Maximum an Lagerkapa-

Kollege PaketRoboter

zität erreicht werden. Wird eine Ware

benötigt, wird diese automatisch in den

Entnahmebereich befördert.

Damit geht nicht die Person zur Ware,

sondern die Ware zur Person und die

Zugriffszeiten werden verkürzt. Zahlreiche

Unternehmen weltweit nutzen das

System bereits. Bei dem speziellen Modell

EcoDrive nutzt ein neuartiger Frequenzumformer

die Energie des herabfahrenden

Extraktors und wandelt diese

wieder in elektrische Energie um, die

zurück ins Stromnetz gespeist wird. So

kann diese an anderer Stelle wieder genutzt

werden.

Je nach Verfahrleistung können so

laut Herstellerangaben bis zu 40 Pro-

CONTAINER. Was einzeln und manuell in Übersee in die Container gepackt

wird, erfordert auch hier zu Lande bei seiner Ankunft im Wareneingang mühsame

Handarbeit. So ist es heute auch in hochmodernen Großlagern häufig

noch Standard – nicht so bei der MGL METRO Group Logistics in Unna. Dort

arbeitet seit März diesen Jahres ein Roboter-System von ThyssenKrupp Krause,

das loses Stückgut aus Übersee-Containern autonom entladen und palettieren

kann. Mit dem System Paket-

Roboter erschließt das Bremer

Unternehmen sich nun ein neues

Geschäftsfeld im Bereich der

Packt mit an: Der PaketRoboter

von ThyssenKrupp Krause

entlädt und palettiert Stückgut

aus Containern.

Foto: ThyssenKrupp Krause


Energiegewinnung:

Der EcoDrive speist

aus der Abwährtsfahrt

gewonnene Energie

ins Stromnetz zurück.

Foto: Hänel

zent der für die Aufwärtsfahrt

benötigten Energie

wieder an das Stromnetz

gegeben werden. So hilft

die Energierückgewinnung

Kosten und CO2 zu sparen.

roboterintegrierten Logistik. Mit der MGL METRO

Group Logistics hat das Unternehmen einen bedeutenden

Kunden für das innovative System; und

Anfragen aus ganz Europa und Nordamerika bestätigen

nach Firmenangaben das große Interesse des

Marktes an dem Produkt. Bis zu 360 verladene Pakete

pro Stunde entlädt die Sechs-Achs-Kinematik. Auf

einem lenkbaren Fahrgestell fährt das System in

den Container hinein, nimmt die Kartons auf und

legt sie auf einem Förderband ab, an dessen Ende

die vollautomatische Palettierung erfolgt. „Die Kantenlänge

der Pakete darf 80 cm nicht über- und

20 cm nicht unterschreiten“, erklärt Dipl.-Ing. Carsten

Rasch, verantwortlich für den Bereich Robotic

Logistics bei ThyssenKrupp Krause. Die Grenze fürs

Gewicht liegt bei einem Maximum von 31,5 kg. Bei

ThyssenKrupp Krause wird das System PaketRoboter

nicht nur gefertigt, sondern der Sondermaschinenbauer

integriert es auch in die bestehenden Wareneingangssysteme.

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Neues im Tablar-Management

Modernisierung der Intra-Logistik bei Cloos

RFID-TECHNIK. Möchte man Metalle

dauerhaft miteinander verbinden, kommt

man um das Schweißen nicht herum. Seit

neun Jahrzehnten bietet das Familienunternehmen

Carl Cloos Schweißtechnik

GmbH aus Haiger mit weltweit über 700

Mitarbeitern Lösungen auf dem Gebiet der

Lichtbogenbahnschweißtechnik und der

Robotertechnologie. Um die Lagerinfra-

48 FBL 3/2009

LAGER UND BETRIEB

Lagerflächen einsparen:

Das Tablar-

Management via

RFID von AM-Automation

hilft bei Cloos

Lagerflächen sparen.

Foto: AM-Automation

struktur zur Produktionsversorgung und

zur Auslieferung der Produkte an die

Kunden zu optimieren, entschied sich das

Unternehmen, die gesamte Intra-Logistik

und Auftragssteuerung am Standort Haiger

zu modernisieren.

Der Auftrag zur Erweiterung ihres Produktions-

und Logistik-Systems ging an

die AM-Automation GmbH und die SALT

Solutions GmbH als Umsetzungspartner

mit ABAP-Know-how. Die Partner boten

gemeinsam die Integration der Produktionsplanung

und -versorgung in das SAP-

System an und werden das automatische

Kleinteilelager anbinden. Die gesamte Materialfluss-Steuerung,

das Auftrags-Management

und die Reihenfolgeplanung in der

Fertigung und Montage werden von SALT

Solutions aus Würzburg übernommen.

Ziel ist die komplette Umstellung der Produktionsprozesse

zur Durchlaufzeitverkürzung

und zur Verringerung der Bestände.

Eingesetzt wird das Manufacturing Execution

System [s]-production für SAP-

Anwender. Das Kleinteilelager mit ca.

3400 Lagerplätzen für Tablare und Behälter

wurde in die vorhandene Produktionshalle

integriert.

Mit seinen kleinen Regalbediengerät-

Anfahrtsmaßen konnte AM-Automation

für die Ausnutzung des Raumangebotes

punkten. „Wichtig ist dabei nicht nur das

untere Anfahrmaß unseres Regalbediengerätes

von inzwischen kleiner als 500 mm,

sondern vor allem das geringe Zwischen-

Tuning für Regale Schnell-Wechsel-Bahnen von Bito Lagertechnik Bittmann GmbH

UMRÜSTUNG. Eine statische Regalfachebene für Paletten mit wenigen Handgriffen in

ein dynamisches Stückgut-Durchlaufsystem umwandeln – die Schnell-Wechsel-Bahnen

von Bito-Lagertechnik Bittmann GmbH ermöglichen schnelles Tuning vorhandener

Palettenregalanlagen. Die Entwicklung der Schnell-Wechsel-Bahnen stand unter dem

Zeichen der wirtschaftlichen Weiternutzung bestehender Palettenregale – insbesondere

wenn sich die Märkte und damit die Anforderungen an die Logistik ändern. In Praxistests

hat sich die Lösung laut Herstellerangaben erfolgreich bewährt. Für das Tuning

der Palettenregale stehen zwei standardisierte Komponenten zur Verfügung. Die Ein-

Regal-Umrüstung: Mit den Schnell-Wechsel-Bahnen von Bito können statische

Palettenregale zu dynamischen umgerüstet werden.

Foto: Bito


maß von 67,50 mm“, erklärt Johannes Traub, der Projektleiter

von AM-Automation. „Diese geringen Anfahrmaße

ermöglichen uns zum Beispiel bei Cloos, bei einer Raumhöhe

von 5,50 m, zwölf Behälter mit einer Höhe von bis

zu 420 mm übereinander zu lagern. Durch die doppeltiefe

Lagerung konnte eine weitere Raumausnutzung erreicht

werden“, ergänzt er.

Um weitere Lagerfläche zu sparen, kommt erstmals das

RFID-Tablar-Managment von AM-Automation zum Einsatz,

das gemeinsam mit SALT umgesetzt wird. „RFID

ersetzt in dieser Anwendung nicht einfach nur den Barcode“,

führen die Projektleiter an. Vielmehr werde die

Technik von AM-Automation für das Tablar-Management

der Kleinladungsträger genutzt. „Mithilfe dieser RFID-

Technologie ist jederzeit verfolgbar, wo sich die kleinen

Behälter auf dem Tablar befinden. Auch die richtige Entnahme

der Kleinteile aus den Kisten wird zukünftig durch

den RFID-Einsatz sichergestellt. Der manuelle Aufwand

im Wareneingang reduziert sich bei Verwendung vieler

kleiner Behälter um mehr als 50 Prozent“, gibt Traub an.

Cloos prüft als weiteres Einsatzfeld für die RFID-Technik

die Einführung eines Produkt-Passes auf Basis der Technik

für die Schweißgeräte. „Somit lässt sich jederzeit und weltweit

auslesen, welche Komponenten verbaut wurden und

welche Software auf das Gerät gespielt wurde“, verrät Gregor

Fuchs, Projektleiter bei Cloos Schweißtechnik.

satzgebiete der Röllchenebene konzentrieren sich

auf die flexible Lagerung von Kartons und Behältern

unterschiedlicher Abmessungen. Für die sortenreine

Lagerung von Kartons und Behältern in definierten

Kanälen sowie auf die Lagerung von Gebinden sind

dagegen Rollenbahnen, die Güter bis 30 kg aufnehmen

können, ausgerichtet. Umgerüstet werden

können beliebige statische Palettenregale. Zu den

Vorteilen führt Bito unter anderem die Verwendung

vorhandener Traversen, die einfache Montage durch

Einlegen kompletter einbaufertiger Segmente an.

Zudem ist der Anwender sehr flexibel, weil er die

Schnell-Wechsel-Bahnen jederzeit wieder ausbauen

und an anderer Stelle einsetzen kann.

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Kostenfaktor Energie

Lösungen von Dematic für Energieeinsparungen

INTRA-LOGISTIK. Wenige Aussagen zu

wirtschaftlichen Entwicklungen gelten als

so sicher wie die, dass die Preise für Energie

Regale für viele Einsätze

50 FBL 3/2009

LAGER UND BETRIEB

in den nächsten Jahren weiter steigen

werden. Effizienterer Umgang mit Energie

dank neuer Technologien im Lager kann

daher entscheidende Kostenvorteile bringen.

Auch Dematic hat hierzu Lösungen

entwickelt.

Bewegungsenergie bei Fahrten von Regalbediengeräten,

die bei Abbremsvorgängen

üblicherweise in Wärmeenergie umgewandelt

wird und damit verloren geht,

Umfangreiches Programm von Gehring Lagertechnik

PORTRÄT. Lagereinrichtungen wie zum Beispiel Regale gehören in verschiedensten

Branchen zur Pflichtausstattung. Dabei ist aber Regal noch lange nicht gleich Regal –

je nach Einsatzbereich unterscheiden sich die Anforderungen und viele Kunden legen

daher Wert auf individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Systeme. Vom Aktenregal

über mehrgeschossige, steckbar verstellbare Fachboden-Regalanlagen bis zum

automatisierten Hochregallager in geschlossenen Hallen – das Unternehmen Geh-

Vielfalt: Das Spektrum an Regalsystemen von Gehring reicht bis

zum Automatiklager mit RFG.

Vergleich: Bei der TÜV-Messung lag

das Dematic Shuttle vorne.

Schichtenlager: Auch für gekühlte

Lager hat Dematic eine energiesparende

Lösung mit dem patentierten Schichtenlager.

Fotos: Dematic

Foto: Gehring Lagertechnik


kann bei der Energierückgewinnung in

elektrische Energie umgewandelt und

ins Stromnetz des Kunden zurückgespeist

werden. Bei den Messungen hat

der TÜV SÜD nach Angaben von Dematic

in Anlagen von Dematic-Kunden

festgestellt, dass der Energieverbrauch

durch die Energierückspeisung um rund

29 Prozent reduziert werden kann.

Die Energierückspeisung bei den

Regalbediengeräten für Paletten und

Behälter ist an sich seit 15 Jahren bei

den meisten Baureihen der Dematic

Standard. Neu sind mögliche Einsparungen,

die beim Einsatz des Dematic-

Multishuttle-Systems gemessen wurden.

Das Multishuttle-System wurde

vor zwei Jahren als Alternative zum

Automatischen Kleinteilelager (AKL)

auf den Markt gebracht. Dank einem

günstigen Verhältnis von Gewicht des

Transportmittels zur Ladung und damit

einhergehend in relativ geringen zu

bewegenden Massen, soll das System im

Bereich Energieeinsparung glänzen.

Ein Shuttle wiegt 80 kg, transportiert

aber Lasten von bis zu 40 kg. Ein

Regalbediengerät in einem AKL benö-

tigt in konkreten Fällen, so die Messungen

des TÜV SÜD, für einen Transport

rund zehnfach mehr Energie als

ein Dematic-Multishuttle. Dabei soll

ein solches System sogar leistungsfähiger

als ein AKL sein.

Mit dem patentierten Schichtenlager

bietet Dematic zudem eine Energiespartechnologie

für gekühlte Lager

an. Die verwendete Technologie arbeitet

mit so genannten „Kälteseen“ und

ermöglicht variable und horizontale

Klimazonen zu definieren, deren Luftschichten

sich nicht durchmischen. So

werden keine Trennwände zwischen

den Gassen benötigt. In Schichtenlagern

können laut Dematic Kunden

bis zu 30 Prozent Energie einsparen.

Gleichzeitig haben alle Regalbediengeräte

Zugriff auf Ware in allen

Klimazonen. Darüber hinaus bietet

Dematic als Systemintegrator und Generalunternehmer

auf Kundenwunsch

weitere Lösungen zu Energieeinsparungen

und berät die Unternehmen zu

verschiedenen Möglichkeiten. Hierzu

zählt beispielsweise die Nutzung von

Dachflächen für die Photovoltaik.

ring Lagertechnik GmbH hat sich seit rund 30 Jahren auf Regalsysteme

spezialisiert. Zum Einsatz kommen die Produkte der Dortmunder unter

anderem in Möbelhäusern und Autohäusern ebenso wie in Industrie- und

Großhandelsbetrieben. Dabei ist die Firma nicht nur für Neueinrichtungen

unterwegs, sondern steht Unternehmen auch bei Umzügen zur

Seite, zerlegt und montiert die Regalsysteme und baut diese am Zielort

wieder auf.

Eine persönliche Beratung der Kunden vor Ort ist für Gehring Lagertechnik

nach eigenen Angaben unerlässlich und die Montage führen ausgebildete

Mitarbeiter aus. In die Arbeit fließt die langjährige Erfahrung der Firma ein,

um den Ansprüchen und Anforderungen der Kunden an die verschiedenen

Regalsysteme gerecht werden zu können.

Eckendorfer Straße 115 -117

33609 Bielefeld

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Update your workstation

Neue Arbeitsplatzsysteme von der Otto Kind AG

MESSENEUHEIT. Arbeitsplätze ergonomisch

gestalten – dieses Ziel hat sich die

Otto Kind AG als Hersteller von industriel-

Duett für Präzisionsteile

52 FBL 3/2009

LAGER UND BETRIEB

Angepasst arbeiten:

Dank modularem Aufbau

können die Arbeitsplatzsysteme

der Otto

Kind AG an unterschiedliche

Bedürfnisse

angepasst werden.

Breites Spektrum:

Zum breiten Lieferprogramm

des Herstellers

gehören auch Lösungen

für den Materialtransport.

Fotos: Otto Kind AG

len Arbeitsplatzsystemen mit seinem Geschäftsbereich

bestflow gesetzt. Unter dem

Motto „update your workstation!“ präsen-

Kito-Elektrokettenzüge ER im Einsatz bei SCS

tierte Kind seinen neuen Fachkatalog

sowie ein überarbeitetes Programm an

Arbeitsplatzsystemen auf der diesjährigen

Fachmesse Motek. Das Augenmerk lag

dabei besonders auf erweiterten Ausstattungsvarianten

im Bereich Packarbeitsplätze.

Die optimale Anordnung aller zum

ELEKTROKETTENZÜGE. Für einen angepassten flexiblen wie wirtschaftlichen Fertigungsablauf

hat die SCS Werkzeug- und Vorrichtungsbau GmbH einen Hängekran und

einen Säulenschwenkkran installiert. Beide sind jeweils mit einem Kito-Elektrokettenzug

ER ausgerüstet. Im Zusammenspiel zwischen den Fertigungsbereichen ist es heute

möglich aus rund 50.000 Rohlingen ebenso viele Präzisionsteile im Jahr zu produzieren.

Der Hängekran über der Säge überspannt den gesamten Sägebereich. Als Kranfahrwer-

Sicherheitsgewinn: Der Kito-Elektrokettenzug ER übernimmt den Transport

des Langgutes zur Säge und reduziert so die Unfallgefahr.

Foto: Kito Europe GmbH


Produktionsprozess benötigten Komponenten

steht im Fokus der Projektberatung

zum umfangreichen Produktspektrum

des Arbeitsplatzsystems

multi. Seit der Gründung vor mehr

als 100 Jahren hat sich das Unternehmen

Kind von der Fertigung traditioneller

Werkbänke für handwerkliche

Tätigkeiten stetig zu einem Partner für

die Gestaltung moderner industrieller

Montageumgebungen weiterentwickelt.

Flexibilität ist ein wesentliches

Merkmal der von Kind gestalteten Arbeitsplätze.

Die Grundlage hierfür bilden

höhenverstellbare Tische. Leicht

montierbare Zubehörteile ermöglichen

zudem die Anpassung auf Änderungen

im Produktionsablauf. Dank modularer

Bauweise können die einzelnen

Komponenten sowohl als Einzelarbeitsplätze

als auch in verketteter Form

mit Kanban-Zuführung realisiert werden.

Rollen- und Röllchenbahnen

ergänzen das Programm zu einem vollwertigen

manuellen Werkstückträger-

Transportsystem. Die Einsatzmöglichkeiten

für die Arbeitsplatzsysteme

reichen von der einfachen Standardtätigkeit

bis zur Montage elektrostatisch

gefährdeter Bauteile. Auch für

den Materialtransport bietet der Hersteller

Lösungen an.

Die Projekte der Kunden werden

dabei vom Entwurf bis zur endgültigen

Ausführung von Kind begleitet. Für die

Gestaltung der Arbeitsplätze entsprechend

den jeweiligen Anforderungen

analysieren erfahrene Produktspezialisten

den spezifischen Bedarf. Die

Berater des Unternehmens stehen für

Fragen bereit.

Neben dem Angebotsbereich Arbeitsplatzsysteme

erstreckt sich das Angebot

des Herstellers daher unter anderem

auch über Ladeneinrichtungen

und Produkte für Lager, Betrieb und

Archiv. Aus langjähriger Erfahrung in

der Branche und die hierbei gewonnenen,

kontinuierlichen Produktverbesserungen

hat sich ein durchgängiges

Lieferprogramm für die Arbeit in Lager

und Betrieb entwickelt. Weitere Informationen

zum Gesamtspektrum finden

Interessierte auf der Homepage der

Otto Kind AG.

ke sind Elektrofahrwerke des Kito-Elektrokettenzuges ER installiert. Am

Kran selbst verfährt ein Elektrokettenzug ER, Traglast 1 t, der über Gurte

die unterschiedlichen Stabstahllängen und Profilquerschnitte aufnimmt

und zur Säge transportiert. Der Schwenkkran im Werkzeugmaschinenbereich

deckt aufgrund seines Radius die Fläche von zwei Werkzeugmaschinen

ab. Den wesentlichen Teil übernimmt dabei ein Kito-Elektrokettenzug

ER2 mit einer Traglast von 250 kg. Er ist für die Ver- und Entsorgung der

Werkzeugmaschinen zuständig. Der ER eignet sich für den Einsatz in

verschiedenen Branchen. Tragfähigkeiten von 125 kg bis zu 20 t decken ein

hohes Spektrum ab. Gleiches gilt für die Vielfalt von der Hakenversion über

das Rollfahrwerk bis zu 5 t und den Einsatz eines Haspelfahrwerkes bzw.

Elektrofahrwerkes bis zu 20 t.

Jährliche

Unterweisung?!

Gemäß ArbSchG § 12 und BGV A1 § 4

sind alle Mitarbeiter mindestens

1 x jährlich zu unterweisen!

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Düsseldorf

3.- 6. November 2009

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Stand B41

Verlag Dr. Ingo Resch GmbH

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Telefon 0 89 / 8 54 65-0

Fax 0 89 / 8 54 65-11

eMail: info@resch-verlag.com


Wer aktuell auf der Suche nach

großflächigen Logistik-Immobilien

an gefragten Standorten

ist, sollte sich beeilen. Die großen Flächen

jenseits 10.000 oder 20.000 m 2 sind an den

Top-Standorten wie Hamburg, München

und im Ruhrgebiet. Hintergrund ist die

Situation der Finanzmärkte und die daran

gekoppelten Investmentmärkte, die es den

großen Immobilien-Entwicklern derzeit

nicht ermöglicht, spekulativ Logistik-Immobilien

zu errichten. Dadurch, dass derzeit

weniger Immobilien auf Vorrat gebaut

werden, bleiben die Mietpreise für die in

den Jahren zuvor errichteten Objekte auf

stabilem Niveau. Sie werden bei bestehen-

LOGISTIK-IMMOBILIEN

Was ist los am

MARKT?

Fotos: Pixelio/Cornerstone, Realogis Holding GmbH, sh

Die Märkte sind aufgrund der wirtschaftlichen

Anspannung im Wandel,

dies gilt auch für den Bereich der

Logistik-Immobilien. Der Geschäftsführer

der Realogis Holding GmbH, Umut Ertan

schildert in einem Artikel, den wir hier

gekürzt wiedergeben, die momentane

Situation der Logistik-Immobilien.

MARKTÜBERBLICK: Umut Ertan, der

Geschäftsführer der Realogis Holding,

gibt einen Überblick zum Logistik-Immobilien-Markt.

den modernen, multi-user-fähigen Logistik-Immobilien

an guten Standorten sogar

noch weiter ansteigen. Maßgeschneiderte

Lösungen werden nicht mehr zu subventionierten

Mieten, wie noch vor eineinhalb

Jahren, angeboten.

Zeit der niedrigen Mieten vorbei?

In der vom günstigen Fremdkapital bestimmten

Investmenthochphase wurden

Logistik-Immobilien zu sehr günstigen

Konditionen entwickelt und konnten

dementsprechend preiswert dem Markt in

der Vermietung zur Verfügung gestellt werden.

Die niedrigen Mietpreise wurden über

einen hohen Verkaufspreis oder eine hohe

Bewertung bei der Überführung in Fonds

abgefangen. Dieser Markt wandelt sich

nun gänzlich. Viele Fonds sind mit Wertberichtigungen

beschäftigt und versuchen,

ihre Verluste durch erhöhte Mieten zu verringern.

Spekulativ und auf Vorrat errichtete

Immobilien oder Immobilienparks

sind rückläufig.

Nutzer von Logistik-Immobilien wie

Hersteller, Handelsunternehmen und allen

voran Logistik-Dienstleistungsunternehmen

sowie Spediteure, müssen umdenken.

Die Zeiten, in denen für einen zweijährigen

Mietvertrag auf die Schnelle eine neue

Logistik-Immobilie errichtet wurde, sind


vorbei. Auch denken viele Unternehmen

immer noch, dass sie einen Neubau für

teilweise unter 3,50 Euro von einem großen

oder regionalen Developer angeboten

bekommen. Aber moderne, multi-userfähige

Neubau-Logistik-Anlagen mit einem

modernen Standard (10 bis 12 m

Höhe, pro 800 m 2 eine Rampe, nachhaltiger

Standort) in einem Gebiet mit großer

Bevölkerungsdichte sind mindestens preislich

stabil geblieben und werden es auch

bleiben, wenn nicht sogar preislich um

fünf bis sieben Prozent nach oben steigen.

Diese neue Realität – die Verknappung des

Angebotes mit maßgeschneiderten Lösungen

zu erhöhten Mietpreisen – muss zu-

nächst von den einzelnen Nutzergruppen

akzeptiert und verstanden werden.

Bonität der Mieter im Vordergrund

Die EZB senkt zwar die Leitzinsen, die

Banken geben die attraktive Zinsreduktion

aber nicht an die Unternehmen weiter.

Stattdessen fordern sie höhere Sicherheiten

bis zu 30 bis 50 Prozent Eigenkapital,

die mittelständische Unternehmen oft

nicht haben und gleichzeitig hohe Kreditzinsen.

Durch diese Situation kommen

Unternehmen weder in den Genuss des

günstigen Leitzinses, noch sind sie in der

Lage, in neue Maschinen oder in optimier-

Situation und Anforderungen für

LOGISTIK-IMMOBILIEN

te Logistik-Prozesse wie die Zentralisierung

von Lagern zu investieren.

Unternehmen, die keine Kurzarbeit

einführen können, produzieren seit Monaten

und in naher Zukunft überproportional

zum Absatz Ware. Durch den verhaltenden

Konsummarkt müssen die Güter

zwischengelagert werden und dafür werden

kurzfristig Lagerflächen benötigt. Von

diesen Unternehmen, die eine gewisse

Zwischensituation überbrücken müssen,

bis sich die Märkte wieder akklimatisiert

haben, werden derzeit häufig Mietverträge

von maximal zwei Jahren in bestehenden

Immobilien, bzw. Logistik-Immobilien-

Parks nachgefragt.


GEWERBE-IMMOBILIEN

Energie und Umwelt

im Zentrum

Mit Themen zu Energie und

Umweltschutz präsentierte sich

die TÜV-NORD-Gruppe bei der

Münchener Expo Real. „Unseren

Schwerpunkt Energieberatung

können wir sehr umfassend anbieten,

wir gehören zu den wenigen

Komplettanbietern der Branche“,

sagte Stephan Kuß, Vertriebsleiter

von TÜV NORD Systems. „Seit der

Einführung des Energieausweises

für Gebäude ist das Interesse an

Energieeffizienzberatung enorm

gestiegen.“ Das Unternehmen

bietet zudem bundesweit die vorgeschriebenen

Prüfungen nach

Betriebssicherheitsverordnung an.

Geprüftes Energie-Management

nach ISO 14001 oder freiwilliges

Umwelt-Management und Umweltbetriebsprüfung

könnten

vielen Unternehmen zukünftig

einen wichtigen Schlüssel fürs

Energiesparen bieten.

Auch der TÜV NORD informierte

in der Halle B1 der Expo Real.

56 FBL 3/2009

Foto: Messe München

LOGISTIK-IMMOBILIEN

Präsentation Gesamtspektrum

Goldbeck-Gruppe bei der Expo Real vertreten

IMMOBILIEN. Von der nutzungsorientierten

Konzeption über die schlüsselfertige

Bauleistung bis zur werterhaltenden

Objektbetreuung – die

Goldbeck-Gruppe präsentierte bei der

internationalen Fachmesse Expo Real

2009 in München das gesamte Spektrum

dienstleistungsorientierter Lösungen für

die Errichtung von Büro- und Gewerbe-

Immobilien.

Im Vordergrund standen dabei energieeffizientes

Bauen sowie technische

Energiekonzepte. Hier reicht das Angebot

von energieoptimierten Fassadenbauelementen

über den Einsatz von

Kraft-Wärmekopplung bis zur regenerativen

Energiegewinnung.

Dank modularer Bauweise mit hohem

Vorfertigungsgrad können nach

Firmenangaben kurze, witterungsunabhängige

Bauzeiten ebenso ermöglicht

werden wie preiswerte Objekte mit hohem

Qualitätsstandard. Verändern sich

die Nutzungsanforderungen, geben die

Nachhaltigkeitspotenziale für Immobilien

DIENSTLEISTUNGEN. Der TÜV SÜD hat sein Beratungs- und Dienstleistungsportfolio

um die ganzheitliche Bewertung und Zertifizierung für

die Immobilienwirtschaft verstärkt. Auf der Expo Real in München stellt

das Unternehmen das Nachhaltigkeitszertifikat SCoRE vor. So können

beispielsweise nach Angaben des TÜV SÜD Bauherren und Investoren,

die schon heute auf technische und ökonomische Nachhaltigkeit setzen,

trotz Wirtschaftskrise zu den Gewinnern zählen.

„Wir beobachten eine steigende Nachfrage nach neuen Nachhaltigkeitskonzepten,

um die Investitionen zu sichern und auch die Lebenszykluskosten

zu senken“, sagt Holger Busch, Branchen-Manager Immobilien

beim TÜV SÜD Industrie Service und Sprecher der Geschäftsführung

von TÜV SÜD ImmoWert. Die Kernfrage, was die Nachhaltigkeit einer

Immobilie im Wesentlichen ausmacht, beantwortet TÜV SÜD für Büround

Verwaltungsgebäude im Bestand mit dem neu entwickelten TÜV-

SÜD-SCoRE (Sustainability Certification of Real Estate). Anhand erster

Pilotanwendungen bei Verwaltungsgebäuden des Finanzdienstleisters

KGAL wurden die Kriterien und der Ablauf für die Zertifizierung auf der

Messe vorgestellt. Als weitere Angebote präsentierte der TÜV SÜD bei

der Expo Real Marktreports mit Marktdaten zu deutschen Ballungsräumen,

umfassende Due Diligence Services, das baubegleitende Qualitätscontrolling

sowie die rechtsverbindliche Bauabnahme bei Gemeinschaftseigentum

und die Zertifizierung energieeffizienter Aufzüge. Im

Rahmen der Expo Real 2009 zeichnete der TÜV SÜD das Unternehmen

KGAL mit den ersten Nachhaltigkeitszertifikaten aus.


Module zudem eine hohe Flexibilität für

Anpassungen an diese. Einen weiteren

Zusatznutzen bietet Goldbeck mit der Planung,

Installation und Betreuung großflächiger

Flachdach-Solaranlagen. Ein spezielles

Unterkonstuktionsverfahren führt

dabei nach Angaben des Unternehmens

zu einer hohen Montage- und Betriebssicherheit.

Goldbeck wurde 1969 gegründet und

hat seine Wurzeln im klassischen Stahlbau

und erweiterte seine Kompetenz in den

80er-Jahren vom Einzelgewerk bis hin

zum schlüsselfertigen Bauen. Heute ist

Goldbeck mit 25 Standorten flächendeckend

in Deutschland vertreten. Das

bundesweite Niederlassungsnetz bietet

Kundennähe. Darüber hinaus bietet die

Goldbeck International GmbH mit Niederlassungen

in Birmingham, Bregenz,

Schnelle Tore für schnelle Autos

EFAFLEX baut Tore für Porsche in Vietnam

Foto: Goldbeck

TORE. Jeder der beiden ist in seiner Branche ein Spezialist und steht für Zuverlässigkeit,

Schnelligkeit und hochwertiges Design: Die Autos von Porsche und die

Schnelllauftore von EFAFLEX finden sich seit Kurzem vereint im vietnamesischen

Ho Chi Minh City. Dort hat der Torspezialist für schnelllaufende Industrietore im

Porsche-Zentrum Saigon vier Schnelllauf-Turbotore eingebaut.

Peer Marzahn, After Sales Director von Prestige Sports Cars Co Ltd, dem offiziellen

Porsche-Importeur für Vietnam, fällte die Entscheidung für den Torhersteller aus

dem niederbayerischen Bruckberg aus zwei Gründen: „Die Technik dieser Tore, die

sehr hohe Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit sind absolut überzeugend.“ Damit

die schnellen Nobelkarossen ganz ins rechte Licht gerückt werden können, sind die

vier EFA-STT ® ganzflächig mit Klarsichtlamellen ausgerüstet. „Das moderne Design

der Tore fügt sich perfekt in die Corporate Identity von Porsche ein“, erklärt Peer

Marzahn einen weiteren Grund für die Auswahl der Tore. Das im Januar 2009 eröffnete

Porsche-Zentrum ist direkt im neuen Business District von Ho Chi Minh City

gelegen. Der After-Sales-Bereich mit Werkstatt und Direktannahme hat eine Grundfläche

von 400 m2 . Der neue Ausstellungsraum nimmt noch einmal etwa 400 m2 ein.

Sechs Fahrzeuge werden dort ständig der Kundschaft präsentiert.

EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG • Fliederstraße 14 • 84079 Bruckberg

Telefon (0 87 65) 82-0 • Telefax (0 87 65) 82-2 00 • www.efaflex.com

Zusatznutzen: Auf

Wunsch stattet Goldbeck

Büro- und Gewerbe-Immobilien

auch mit Flachdach und Solaranlage aus.

Bratislava, Krakau, Prag, Posen, Salzburg

und St. Gallen Kunden eine schlüsselfertige

Bauabwicklung in Europa.

Asiatische Dependance: Porsche-

Zentrum Saigon mit EFAFLEX-Toren.

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58 FBL 3/2009

LOGISTIK-IMMOBILIEN

DIENSTLEISTUNGEN „Mietverträge mit Leben füllen“

Das Leben könnte so schön sein: Ein

Vermieter einer modernen Logistik-Immobilie

und ein interessierter

Mieter schließen einen Vertrag ab. Der

Mietvertrag ist schlank gestaltet: Der Vermieter

bekommt die Miete und braucht

sich um nichts zu kümmern, der Mieter

übernimmt den Rest, d. h. die Pflege und

Instandhaltung der Immobilie. Klingt gut

und einfach. Gerade aktuell, wo Sale-and-

Lease-Back-Geschäfte in Mode sind.

Technische Mängel

Die Praxis zeigt jedoch, dass das dicke

Ende nicht erst kurz vor Beendigung des

Mietvertrages kommt. So kann der Abschluss

schlechter Mietverträge nicht nur

die gesamte Abwicklung erschweren; mangelhafte

Regelungen können Mieter wie

auch Vermieter schon in der laufenden Bewirtschaftung

richtig viel Geld kosten. Das

Problem: Oftmals wird in knapp gefassten

Mietverträgen nicht geregelt, wie und

wann ein Mieter die laufende Pflege, Unterhaltung,

Wartung und Instandhaltung der

Immobilie durchführen soll. Der Katzenjammer

folgt auch schon nach zweijähriger

Kurzvermietung eines Lagers. Wenn die

Immobilie nicht gewartet wurde und nicht

einfach weitervermietbar ist, entstehen

Kosten – für beide Seiten. Denn wer der Instandhaltungsverpflichtung

aus geschlossenen

Verträgen nicht nachkommt, muss

damit rechnen, dass die Technik irgendwann

nicht mehr funktioniert. Dies führt

in Zeiten von Just-in-Time-Logistik zu terminlichen

Verzögerungen und verärgerten

Kunden. Eine regelmäßige und kontinuierliche

Wartung und Pflege mindert das Ausfallrisiko

erheblich.

Streit nach Vertragsende

Auch nach Ende eines Mietvertrages

kommt häufig das böse Erwachen, wenn

Mieterzufriedenheit: Laufend gewartete

und instandgehaltene Andockstationen

minimieren Gefahren und reduzieren die

Betriebs- und Instandsetzungskosten.

Mieten oder vermieten ist das eine, Verwaltung und Instandhaltung etwas anderes. Sandra Ganser,

die geschäftsführende Gesellschafterin der NAI apollo Property Management GmbH, hat zusammengefasst,

wie sich Kosten reduzieren lassen. Wir geben den Artikel hier in gekürzter Fassung wieder.

der Mieter feststellt, dass er zwar eine

Instandhaltungsverpflichtung im Vertrag

unterschrieben hat, dieser aber nicht

nachgekommen ist. Wenn sich Sanierungs-

und Instandsetzungskosten dann

auf bis zu 300.000 Euro – kein Einzelfall –

addieren, ist der Schreck groß. Denn dieses

Geld soll der ehemalige Mieter aufbringen.

Fazit: Vermieter und Mieter sollten

den Mietvertrag gemeinsam managen und

nicht dem Zufall überlassen, wer was für

die Immobilie tut.

Einsparungen und Kosten

Deswegen lagern viele Investoren die

Hausverwaltung und das Gebäude-Management

zunehmend in professionelle

Hände aus. Die Beauftragung professioneller

Verwalter wird auch zunehmend von

Banken gefordert. Wer Immobiliendeals

finanziert, möchte auch Kosteneinsparungen

und Nebenpflichten rund um die


Kein Abstellraum: Technikräume als

Lagerräume zu missbrauchen, kann schwere

Folgen haben. Auch Heizungsanlagen und

Technikräume müssen gepflegt werden.

Immobilie bestens abgedeckt wissen. Bis

dato nutzen nur wenige Mieter von Logistik-Immobilien

ein professionelles Property

Management. Sie betrachten die Pflege

und die Verwaltung ihrer angemieteten

Immobilien als nachgeordnet, weil sie

eben „nur Mieter“ sind.

Für den professionellen Property-Manager

bleibt das Geschäft dasselbe: ob er nun

die Interessen eines Vermieters prüft oder

die des institutionellen Mieters. Ein externer

Dienstleister ist für denjenigen interes-

sant, der gern Entscheidungen auf der

Grundlage von gut vorbereiteten Fakten

fällt und der weiß, dass eine gute Verwaltung

am Ende Geld spart. Das kann ein

Besitzer ab einer Halle von 50.000 m 2 mit

drei Mietern ebenso sein wie ein Logistiker

ab fünf Standorten.

Geben und nehmen

www.in-fbll.de

• • • Flurförderzeuge

• • • Betrieb

• • • Lager

Fotos: NAI apollo Property Management

Die Einsparungen variieren zwischen

10 bis 30 Prozent der laufenden jährlichen

• • • Logistik

Bewirtschaftungskosten. Hierzu zählen Betriebskosten,

Reparaturen, Instandsetzung

und Instandhaltung. Die Kosten belaufen

sich bei einer qualitätsvollen Beratung

durch auf Logistik-Immobilien spezialisierte

Experten auf ca. 2,25 bis zu 3,5 Prozent

der Sollmiete.

Fazit: Ein langer Mietvertrag ist ein Geben

und Nehmen, in dem die beteiligten

Parteien für eine langfristig faire Partnerschaft

auch die Interessen ihres Vertragspartners

berücksichtigen müssen.


60 FBL 3/2009

HALLEN UND TORE

Fotos: Freyler Industriebau GmbH

Gegenseitiger Einfluss: Logistik-Fluss und Bau-Konzept beeinflussen sich gegenseitig, insbesondere wenn wie hier bei der Erweiterung

der Großbäckerei Panelux S. A. in Luxemburg auch noch der laufende Betrieb berücksichtigt werden muss.

HALLENBAU Vor dem Bau kommt der Plan

Flexibilität ist ein wichtiges Kriterium, um am Markt bestehen zu können; das gilt auch für den Mittelstand.

Die rasche Umstellung von Normalbetrieb auf termingebundene Großaufträge oder nicht zu erwartende

Hochkonjunktur grenzt dabei oft schon an Wunder. Dies gilt auch für Logistik-Gebäude.

Als Kompromiss werden hier dann weitere Büroplätze

geschaffen und irgendwo eine Leichtbauhalle

als Zwischenlager erstellt. Häufige Nachteile sind

dabei jedoch längere Wege und erschwerte Kommunikation,

die Zeit und Effizienz kosten. Fällt schließlich die

Entscheidung für ein neues Lager- oder Logistik-Gebäude,

darf dieser Bau nicht isoliert gesehen werden, sondern

auch die Bestandsgebäude sollten in die Planung einbezogen

werden. Diese Mischung aus Prozessoptimierung,

Material- und Warenfluss, Lagertechnik, Lagerverwal-

Spiegelbild: Die Spedition Fischer, Weilheim/Teck hat sich

für den Neubau einer Lager- und Logistik-Halle in den

Hausfarben weiß und blau entschieden.


tungssystem sowie -software und Lieferverkehr macht die

Planung zu einer überaus komplexen Aufgabe, an die

sich Unternehmen schon wegen des ganz alltäglichen

Zeitmangels nicht allein wagen sollten.

„Entscheidend für den Erfolg von Logistik-Gebäuden

ist immer die sorgfältige Analyse dessen, was im Unternehmen

wie schnell, wie häufig und in welchen Mengen

auf kürzesten Wegen möglichst ohne Kreuzungspunkte

bewegt werden muss“, erklärt Markus Dosch, Geschäftsführer

des Industriebauspezialisten Freyler.

Zahlreiche Faktoren bestimmen die Planung

Der Bau-Partner hat zahlreiche Logistik-Gebäude

erstellt. Das Spektrum reicht von der reinen Lagerhalle als

Pufferzone für Vorräte oder versandfertige Produkte bis zu

vollautomatischen Hochregallagern mit Warenanlieferung,

Qualitätskontrolle, Kommissionierung, Verpackung

und Versand. Für die Analyse und das Konzept komplexer

Logistik-Aufgaben bezieht Freyler einen erfahrenen Logistik-Planer

mit ein. „Dabei ist es wichtig, dass der Austausch

zwischen dem Planer und dem Ersteller des Gebäudes

frühzeitig beginnt. Denn der Logistik-Fluss und die

baulichen Maßnahmen lassen sich nicht trennen und

mehrfache Umplanung verursacht vermeidbare Kosten“,

betont Dosch aus langjähriger Erfahrung.

Künftige Entwicklung einplanen

Die Planungen unterliegen zwangsläufig der Genehmigungsfähigkeit.

Wie hoch, wie lang und wie breit auf

dem Grundstück darf gebaut werden? Welche Auflagen

sind zu berücksichtigen und welche Befreiungen sind

eventuell? Für den Lieferverkehr ist die Planung der

Zu- und Abfahrten mit der Gestaltung der Hofflächen

mit den notwendigen Verladestationen und Toren wichtig.

Unumgänglich sind zudem Brandschutzmaßnahmen

einschließlich der erforderlichen Fluchtmöglichkeiten. Je

nach Produktion können auch Hygieneanforderungen

eine Rolle spielen. Vor allem bei Hochregallagern sind

die teilweise enormen Lasten auf dem Hallenboden zu

berücksichtigen, nicht zu vergessen die Unterbringung

von Personal- und Sozialräumen.

„Einen Schwerpunkt unserer nachhaltigen Beratung“,

versichert Dosch nach diesen Beispielen, „legen wir

immer auch auf die künftige Entwicklung. Denn große

Investitionen müssen zukunftsfähig sein und voraussehbaren

Entwicklungen standhalten, entweder durch die

mögliche Umnutzung einzelner Bereiche oder durch problemlose

Erweiterung.“


TORE Schlüsselelement Torsteuerung

Schnell-Lauftore minimieren nicht nur Zugluft, sondern auch den Wärmeverlust. Sie öffnen schnell, wenn

ein Fahrzeug naht und schließen ansonsten die Durchfahrt. Damit sie ihre Funktion optimal erfüllen können,

muss die Steuerung jedoch auf die speziellen Anforderungen des Betriebes abgestimmt sein.

Grundsätzlich lässt sich eine Toröffnung über die vier Arten

Funk, Radar, Induktion oder von Hand auslösen. „Jede

Öffnungsweise muss jedoch Teil eines Konzeptes sein,

das speziell auf den betrieblichen Verkehr und Materialfluss

angepasst sein muss“, erläutert Rüdiger Bierhenke, Verkaufsleitung

Verladetechnik und Industrietorsysteme bei der Hörmann

KG. Nur dann könnten Schnell-Lauftore, wie das HSS 6530 des

Steinhagener Unternehmens, dessen Behang aus festen, thermisch

getrennten Aluminium-Lamellen sich mit bis zu 3 m pro

Sekunde öffnet, ihre Vorteile ausspielen. Der Vorteil handbetätig-

Fotos: Hörmann KG

62 FBL 3/2009

HALLEN UND TORE

ter Impulsgeber wie Grobhand-, Pilztaster oder Zugseilschalter

liegt laut Hörmann in der Betriebssicherheit. Hier muss der Fahrer

stoppen, um das Tor zu öffnen. Bei transparenten Toren, wie dem

HSS mit durchsichtigen Lamellen, kann er so möglichen Gegenverkehr

leicht erkennen.

Automatische Möglichkeiten

Vorplanung: Dank durchdachtem

Steuerungskonzept

können Tore wie das HSS 6530

Zugluft minimieren.

Radar- und Bewegungsmelder sowie Induktionsschleifen öffnen

die Schnell-Lauftore automatisch. Somit können Anfahren und

Wahlliste: Für die Torsteuerung stehen verschiedene Konzepte zur Auswahl.


Torschäden sowie damit einhergehende Reparaturen und

Folgekosten vermieden werden. Die hier eingesetzten Sensoren,

die mit Infrarot oder Radar ein nahendes Fahrzeug

erfassen, müssen genau den baulichen Verkehrssituationen

angepasst werden. Das erfordert eine frühe Planung; die

Induktionsschleifen zum Beispiel müssen exakt zum Tor

ausgerichtet im Untergrund verlegt werden. Der Bereich, in

dem die Schleifen ein Signal geben, ist klar abgegrenzt.

Fahrtrichtung beachten

Ein Vorteil, der sich besonders bei hohem Verkehrsaufkommen

bemerkbar machen kann. Bei Radarmeldern ist

der Reaktionsbereich hingegen unschärfer abgegrenzt und

eine weiträumigere Kennzeichnung notwendig. Auf der

anderen Seite erkennen Radar und Infrarot auch Personen,

womit die Sicherheit erhöht werden kann. Sowohl Radarmelder

als auch Induktionsschleifen erkennen Fahrtrichtungen

der Fahrzeuge. Fahren Stapler quer zum Tor, lösen

sie nicht unnötig die Öffnung aus. Bei den Funksteuerungen

löst der Fahrer das Signal gezielt vom Fahrzeug aus.

Für dieses Segment bietet die Hörmann KG mit dem

Industriehandsender HSI eine Lösung für Hallen mit zahlreichen

Toren. Über wenige Tasten lassen sich bis zu 1000

Tore ansteuern.

Begegnung ohne Zusammenstöße

An Toren, an denen sich Fahrzeuge begegnen, droht die

Gefahr von Zusammenstößen. Eine Kombination aus

Sensor und Ampelanlage bietet hier Abhilfe. Sobald ein

Fahrzeug die Türöffnung auslöst, zeigt die Ampel für den

Gegenverkehr „Rot“. Noch zuverlässiger ist eine gegenseitige

Verriegelung von Toren, bei der zwei Tore in einer Art

Schleuse hintereinander angeordnet sind. Befindet sich

bei diesem System ein Fahrzeug in der Schleuse, wird das

zweite, äußere Tor gegen ein Öffnen von außen gesperrt.

Nur der bereits in der Schleuse befindliche Stapler kann es

von innen durch einen Impulsgeber öffnen.

Alle Hörmann-Schnell-Lauftore können gegenseitig

verriegelt werden. Ebenfalls für mehr Sicherheit können

Lichtgitter, die mit der Torsteuerung gekoppelt werden,

sorgen. Sie stoppen das Tor berührungslos und öffnen es

wieder. Doch auch ohne Lichtgitter verhindert das bei

Hörmann-Schnell-Lauftoren mit flexiblem Behang serienmäßige

SoftEdge-Profil laut dem Hersteller weitgehend

Verletzungen und Beschädigungen. Es ist vertikal flexibel

und gibt nach, wenn eine Berührung stattfindet. Kollidiert

ein Stapler mit dem Tor, springt zudem das Bodenprofil

aus der seitlichen Führung.

Wartungsfrei ! Feuerverzinkt für 7-70 t !

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SCHUTZSYSTEME

Luftige Komfortlösung

Normalerweise sollen

Schnell-Lauftore den Wärmeaustausch

unterbinden und so Energiekosten

sparen. Andererseits

gibt es aber auch Umgebungen,

in denen ein gewisser Luftaustausch

durchaus gewünscht ist,

zum Beispiel in geruchsintensiven

oder staubanfälligen Produktionsprozessen.

Gleichzeitig soll

Durchzug verhindert und Insekten

ferngehalten werden. Derlei

Bedingungen sind zum Beispiel in

der Nahrungsmittelproduktion

oder in der chemischen Industrie

zu finden. Der Lippstädter Torhersteller

Albany Door Systems liefert

für diese Fälle Schnell-Lauftore

mit luftdurchlässigem Insektenschutzbehang.

Der Spezialbehang

hat eine Durchlässigkeit von

ca. 25 Prozent. Luft kann ohne

Durchzug zirkulieren. Gleichzeitig

bietet das Gewebe einen Kompromiss

zwischen Sonnenschutz

und natürlicher Beleuchtung.

Luft und Licht statt Viehzeugs:

Schnell-Lauftore mit Insektenschutzbehang

bieten Sonnenschutz, lassen aber

zugleich natürliches Licht in die Halle.

64 FBL 3/2009

Foto: Albany

HALLEN UND TORE

Foto: Atlas Ward GmbH

Hallen für Schwergewichte

Atlas Ward liefert Stahlhallen für 210-t-Krananlagen

PROJEKTBERICHT. Dass auch eine

schlanke Stahlkonstruktion sehr hohe

Belastungen des Betriebes selbst mehrerer

Krane aufnehmen kann, zeigt ein

Bauvorhaben im österreichischen Traisen

zwischen Linz und Wien. Für die

dortige Gießerei des voestalpine-Konzerns

lieferte die Atlas Ward GmbH

zwei neue Produktionshallen sowie den

ersten Teil einer dritten Halle. Vertragspartner

für deren Errichtung sind die

Der Hallen-Baukasten

Großer Gewichtsaufbau:

Mit dem

100-t-Brückenkran in

der neuen Gusshalle

der voestalpine-Gießerei

wurde der bisherige

Gewichtsbereich verdreifacht.

ATC-Generalunternehmungen aus St.

Pölten. Ein wesentlicher Grund für die

Neubauten war deren Ausrüstung mit

Brückenkranen, die in den Stahlkonstruktionen

der Hallen integriert sind.

Denn die Gießerei stellt hochwertige

Stahl- und Sphärogusskomponenten

her, bei deren Fertigung sehr hohe Traglasten

zu befördern sind. „Mit der neuen

Gusshalle haben wir nun unseren

bisherigen Gewichtsbereich verdrei-

SYSTEMHALLEN. Ob Industrie-, Gewerbe- oder Hallenbau, die Lagerhallen

der Hacobau Hallen und Containersysteme GmbH bieten flexible Einsatzmöglichkeiten.

Das Stahlhallenkonzept ermöglicht kostengünstigen Systemhallenbau

mit hoher Flexibilität und Individualität. Von pragmatischen Lagerhallen

über kostengünstige Produktionshallen bis zum repräsentativen

Gewerbebau bietet Hacobau eine auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmte

Lösung. Auf Wunsch werden die Hallen schlüsselfertig angeboten.

Dank industrieller Vorfertigung können kurze Planungs- und Genehmigungszeiten

sowie Lieferzeiten von nur wenigen Wochen realisiert werden. Auch

große Spannweiten lassen sich laut dem Hallenbauer mit den Stahlkonstruktionen

einfach realisieren. Schlanke Konstruktionen und große Stützenabstände

bedeuten eine maximale Ausnutzung der Lagerhallen und spätere

Erweiterungen oder Umnutzungen sind ebenso möglich wie mehrschiffige


facht und können mit dem dortigen Kran bis zu 95 t

schwere, abgegossene Formkästen komplett bewegen.

Dadurch, sowie durch die erweiterten Räumlichkeiten

steigern wir Fertigungstempo wie auch -kapazitäten und

schaffen die Voraussetzung zur Erschließung neuer Marktsegmente“,

erläutert Franz Kolenz, Betriebsleiter der Stahlgießerei

bei voestalpine.

Die bereits erstellten, ersten beiden Produktionshallen

grenzen direkt an bestehende Gebäude: eine für den Guss

mit rund 1860 m 2 Grundfläche, eine weitere für die Gussfertigstellung

mit ca. 1780 m 2 . Beide haben eine Traufhöhe

von 14,50 m, nutzen ein zweischaliges, nicht brennbares

Dachsystem mit gelochter Innenschale sowie nicht brennbarer

Sandwich-Wandpaneele. Zunächst mussten vom

Bauplatz Altgebäude abgetragen werden.

Für die Gründung der zwei Hallen mit insgesamt vier

Kranen, mit insgesamt 210 t Traglast, wurden massive

Betonfundamente eingebracht. In diese wurden die Stahlstützen

eingespannt, um die hohen Belastungen des Kranbetriebes

aufzunehmen. So ist die Konstruktion der beiden

Hallenschiffe auf den gleichzeitigen Betrieb der Krane

auf zwei Kranbahnen ausgelegt. Während des Aufbaus lief

die Produktion weitgehend störungsfrei weiter. Anfang

Oktober konnte nun bereits ein Teil der dritten Halle mit

etwa 400 m 2 und einer Traufhöhe von 13 m angeliefert

werden. Insgesamt werden die neuen Hallen inklusive

Anbau eine Gesamtfläche von knapp 5300 m 2 einnehmen.

Ausführungen sowie seitliche Anbauten. Auch für

individuelle Gestaltungen bieten die Hallen Raum.

So können die Kunden verschiedene Ausstattungsund

Variationsmöglichkeiten wählen und Vordächer,

Türen, Tore und Fenster innerhalb des Systems beliebig

anordnen. Persönliche Akzente setzt auch eine

reiche Farbauswahl für Dach, Wand und Kantenelemente.

Die Leistungen, von der Beratung bis zur

Bauausführung, bietet Hacobau als Komplettpaket.

Geschäftsführer Menke: „Nach Abschluss des Bauvorhabens

möchten wir einen weiteren, zufriedenen

Kunden haben, der wieder mit uns bauen würde

und uns guten Gewissens weiterempfehlen wird.“

Als Alternative zum Kauf unterbreitet Hacobau

Hallensysteme und auch Leasingangebote.

Wir schaffen logistische Verbindungen.

Individuelle Planung und Konstruktion

direkt vom Hersteller – Made in Germany

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attraktive Leasing-Konditionen

Wärmegedämmte Verladeschleuse

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Foto: Losberger

Lagerzelte: Zweischiffige Ausführung, in Dach

und Giebel, Planen aus PVC-beschichtetemKunststoff-Schwergewebe.

Zusätzliche Kapazitäten

Lagerzelte von Losberger beseitigen Lagerengpässe

HALLENLÖSUNG. Gerade wenn innerhalb

weniger Tage dringend neuer Lagerraum

benötigt wird, ist ein Lagerzelt die

erste Wahl – und soll die Entscheider, geht

es nach Hallen-Spezialist Losberger, stressfrei

handeln lassen.

In nahezu jedem Industriegebiet kann

man sie sehen: Lagerzelte sind schnell angeliefert,

zügig aufgebaut und stehen in

UNTERNEHMEN. Seit der Gründung 1976 durch Bauingenieur

Dieter Schulz beschäftigt sich die Fa. HPS Fertighallen

GmbH mit Sitz in Hirschberg bei Heidelberg mit dem Vertrieb

und der Errichtung von Stahlhallen für jeden Zweck.

Über 6000 gebaute Hallen sollen nach Unternehmensangaben

für die Erfahrung von HPS stehen. Qualifiziertes Personal

und eine moderne CAD-Anlage stehen bei HPS für eine

schnelle und qualitativ hochwertige Auftragsabwicklung.

Mit den vier Typen Rund, Variant, Satteldach und Pultdach

stehen vier Hallentypen mit Spannweiten von 5 bis 30 m

zur Auswahl. Mit dem Bau des eigenen Firmengebäudes im

66 FBL 3/2009

HALLEN UND TORE

kürzester Zeit zur Nutzung bereit. Gründe,

weshalb sich Unternehmen zum Beispiel

bei kurzfristig auftretenden, temporären

Lagerengpässen für diese Lösung entscheiden.

Aber auch wenn längerfristig Raumkapazität

benötigt werden sollte, stellt das

Lagerzelt eine besonders wirtschaftliche

Alternative dar. Seit Jahren hat es seinen

festen Platz im Logistik-Konzept vieler Fir-

men. Besonders interessant ist sein Einsatz

vor allem dann, wenn es als so genannte

„Kalthalle“ genutzt wird, also kein festgelegter

Temperaturbereich eingehalten

werden muss. Dann entfällt der Aufwand

für Heizung und Dämmungsmaßnahmen.

Weitere Bedingungen sind Eingeschossigkeit

und die Ausstattung mit einem Planendach.

Sind diese Voraussetzungen gegeben,

ist es sehr wahrscheinlich, dass mit

einem Lagerzelt die in jeder Hinsicht beste

Entscheidung getroffen wird.

Hierfür liegen bei Losberger beispielsweise

die im Baukastensystem konstruierten

Zelthallen einsatzbereit auf Lager und

können von Heute auf Morgen geliefert

werden. Dabei hat der Kunde die Wahl

zwischen unterschiedlichen Spannweiten,

Hallenlängen und Seitenhöhen. Durch die

Systemfertigung und den vergleichsweise

geringen Montageaufwand sind die Beschaffungskosten

überschaubar. Der Baugrund

muss in der Regel nicht aufwändig

vorbereitet werden und auch der Betrieb

des Lagerzeltes ist beim klassischen

Einsatz als „Kalthalle“ sehr kostensparend

möglich. Neben dem Kauf bietet sich auch

die Miete an, vor allem dann, wenn die

Nutzung über einen definierten Zeitraum

erfolgen soll.

Vier von fünf bis dreißig HPS Fertighallen mit 33 Jahren Erfahrung

Jahr 2002 wurde ein weiterer Meilenstein gelegt. Zahlreiche

Betriebe aus allen Branchen im gesamten Bundesgebiet

sowie im europäischen Ausland zählen zu den HPS-Kunden.

Besonders gefragt sind die HPS-Produkte bei Betrieben

aus Handwerk, Bau, Rohrleitungsbau, Umwelttechnik,

Landwirtschaft, Spedition, Chemie und Automobilbau.

Entsprechende Referenzen finden sich auf der eigenen

Internetpräsenz. Neben Hallenneubauten führt HPS auch

die Sanierung und das Umsetzen von bestehenden Hallen

durch. Die Bauzeit für den reinen Hallenbau (ohne Fundament/Innenausbau)

soll etwa zwei Wochen betragen.


Ein nicht zu unterschätzender Vorteil

liegt in der Möglichkeit, zu einem späteren

Zeitpunkt schnell und problemlos

Flächenerweiterungen vorzunehmen. Dazu

werden einfach weitere Zelthallensegmente

an die bestehenden angebaut.

Auch mehrschiffige Bauweise ist nachträglich

zu realisieren. So kann stets flexibel

auf den aktuellen Bedarf an Raumkapazitäten

reagiert werden. Immer, wenn

es um temporäre Nutzung geht und mit

den lagermäßig verfügbaren Systemmaßen

und Ausstattungen die Anforderungen

an den benötigten Lagerraum erfüllt

werden können, empfiehlt sich die Miete.

Ihre Vorteile liegen in der steuerlich sofort

absetzbaren Monatsmiete, der Ersparnis

von Instandhaltungskosten, Schonung

der Liquidität und Flexibilität in der zukünftigen

Gebäudeplanung – Standortwechsel

des Lagerzeltes eingeschlossen.

Das Produkt allein ist aber nicht alles.

Professionelle, strikt an der zukünftigen

Nutzung ausgerichtete Beratung stellt sicher,

dass das Lagerzelt die Erwartungen

des Kunden zu 100 Prozent befriedigen

soll. Der zügige, sorgfältige Aufbau sorgt

für die schnelle, uneingeschränkte Nutzung

und löst so das aktuelle Kapazitätsproblem

nachhaltig und stressfrei.

Hallen mit System von Siebau

Nutzungszeiten:

Die Siebau-Hallensysteme

sind

sowohl für langals

auch kurzfristige

Nutzung

ausgelegt.

Foto: Siebau

ANGEBOTSPALETTE. Siebau-Hallensysteme basieren auf einem bewährten

Garagensystem. Mit schnellen Aufbau- und Demontagezeiten kann

das Konzept auch für kurzfristige Nutzungen interessant sein. Die Einsatzmöglichkeiten

sind vielfältig und reichen vom Industrie- und Handwerkssektor

bis in den Privatbereich. Die Hallensysteme sind in 24

Grundgrößen mit ca. 3500 oder ca. 4500 mm Innenhöhe erhältlich.

Tiefe und Breite der Hallen lassen sich individuell zusammenstellen.

Zudem können die Lagerhallen später erweitert oder auch versetzt

werden. Befestigt werden die Hallensysteme mit Schwerlastdübeln auf

einem Streifenfundament oder einer Betonplatte. Gegen Aufpreis ist

eine Antikondensatbeschichtung der Dachunterseite lieferbar. Isolierte

Hallen ermöglichen die Nutzung in vielen Bereichen. Das Programm

wird abgerundet mit Produkten wie Nebentüren, Fenstern und mehr.


Garbe investiert

in Logistik-Park

BAUVORHABEN. Mit dem ersten

Spatenstich ist am 14. Oktober

2009 der offizielle Startschuss für

den Bau des Logistik-Parks Westfalenhütte

gefallen. Auf dem

450.000 m 2 großen Gelände im

Dortmunder Nordosten errichtet

die Hamburger Garbe Logistic

AG von 2010 an in vier Bauabschnitten

Logistik-Immobilien für

die Lagerung, die Distribution

und den Umschlag von Gütern.

Die Hallenfläche ist insgesamt

mit 207.000 m 2 vorgesehen,

also etwa in der Größe von 21

Fußballfeldern.

2014 soll der komplette Logistik-

Park Westfalenhütte fertig gestellt

sein. Das Investitionsvolumen in

diesem Zeitraum beträgt rund

170 Mio. Euro.

Elastische Leistungskur Modernisierungen von Serwe & Eckert

Produktionsausfälle aufs Mindestmaß

reduziert: Der Montageaufwand

der Kranbahnträger, die durch eine größere

Bauhöhe deutlich steifer werden, wird

gering gehalten.

68 FBL 3/2009

Foto: Serwe & Eckert

HALLEN UND TORE

Einsatz für die Wurst

Erfahrungen mit Efaflex bei Hans Kupfer & Sohn

ANWENDERBERICHT. In der Fleischund

Wurstfabrikation müssen Tore besondere

Anforderungen erfüllen. Sie

müssen das Eindringen von Schmutzpartikeln

und Fremdstoffen verhindern,

problemlos zu reinigen sein und eine hohe

Resistenz gegen die aggressiven Reinigungsmittel

aufweisen. Im Werk von

Hans Kupfer & Sohn gibt es 524 Türen

und Tore der unterschiedlichsten Anbie-

Qualitätssicherung:

Tore in der Fleisch- und

Wurstfabrikation müssen

besondere Anforderungen

erfüllen, damit die Qualität

der Produkte erfüllt

werden kann.

Foto: Efaflex/Kupfer

ter. An wichtigen Dreh- und Angelpunkten

hat sich das Unternehmen für den

Torspezialisten Efaflex entschieden.

Insgesamt sind 53 Schnell-Lauftore

der Marke Efaflex im Werk eingebaut.

„Sie haben hier im Gebäude die unterschiedlichsten

Funktionen“, erläutert

Geschäftsführer Holger Dörr. „Die Tore

schließen Hygieneschleusen ab, trennen

die verschiedensten Produktionsbereiche

HALLENBAU. In Hallen mit Kranbrücken entsteht häufig der Bedarf einer Nutzlasterhöhung

der Krane. Dies hat üblicherweise erhebliche Verstärkungsmaßnahmen

an einzelnen Bauteilen wie Krankonsolen, Stützen und Fundamenten zur

Folge. Durch das neue Serwe-&-Eckert-System können diese kostenintensiven

Verstärkungsmaßnahmen entfallen: Mit relativ geringem Aufwand kann die bestehende

Kranbrücke gegen einen Kran mit höherer Nutzlast ausgetauscht werden.

Eine Steigerung der Nutzlast um 50 bis 100 Prozent soll dabei realisierbar sein.

Die konstruktive Grundidee dieser Bauweise besteht darin, durch die Anordnung

von elastischen Stützlagern eine entscheidend günstigere Lastverteilung auf die

starre Unterkonstruktion wie Konsolen, Stützen und Fundamente zu erzielen.

Hierzu werden zwischen den Kranbahnträgern und deren Auflagern elastische

Lager angeordnet. Die Kranbahnträger selbst werden dabei so ausgeführt, dass

im Zusammenwirken mit den elastischen Lagern die Lasten nicht nur auf die


voneinander und dienen als Hallenabschlusstore.

Nachdem das Produktionsgebäude

des Unternehmens in Heilsbronn

niedergebrannt war, wurde das

neue Werk in nur 18 Monaten Bauzeit

errichtet.

Auch bei der Auswahl der Tore griffen

die Planer auf ausgesuchte, aber

auch bewährte Technik zurück. „Wir

haben früher bereits Geschäftsbeziehungen

mit Efaflex gehabt“, berichtet

Dörr. Er betont, dass es nicht allein die

Technik sei, die zur nochmaligen Wahl

der Tore geführt hat. „Vielmehr ist

es das Gesamtpaket, das dieses Unternehmen

anbietet. Das Preis-Leistungs-

Verhältnis passt, weil die Beratung

kompetent, die Montage schnell und

problemlos ist und auch die Wartung

einwandfrei funktioniert.“ An drei

Standorten produziert Hans Kupfer &

Sohn inzwischen in Deutschland.

Jährlich verlassen etwa 36.000 t

Wurstwaren die Werke. Die Nachfrage

nach den Produkten des fränkischen

Produzenten steigt weiter. Damit Terminlieferungen

eingehalten werden

können, müssen auch die Produktionsprozesse

im Werk störungsfrei ablaufen.

Hierzu gehören auch die Tore, die in einigen

Bereichen gut 100 Öffnungszyklen

pro Arbeitstag absolvieren. „Würden

die Tore nicht funktionieren, wäre

der Arbeitsablauf in der Produktion

empfindlich gestört“, erklärt der Geschäftsführer.

„Jeder der Bereiche im

Werk wird täglich unabhängig voneinander

gereinigt. Da muss die Abgrenzung

durch die Tore einwandfrei

funktionieren. Sonst hätten wir unerwünschten

Feuchtigkeitseintrag in produzierende

Bereiche.“

Ebenfalls bedeutend für die Produktion

ist es, die verschiedenen Temperaturzonen

im Werk, die zwischen 0 und

9 °C liegen, stetig aufrechtzuerhalten.

Dazu müssen die Tore dicht abschließen.

Die Zusammenarbeit mit Efaflex

mit Wartung, Kontakt zum Kundendienst

und Zuverlässigkeit der Tortechnik

gestaltet sich nach Firmenangaben

für Dörr problemlos. „Das ist das, was

diesen Torhersteller von den anderen

abhebt.“

gerade betroffene Abstützung, sondern auch auf die nächstliegenden

benachbarten Stützen verteilt werden. Um ihre neue Aufgabe erfüllen

zu können, werden die Kranbahnträger verstärkt oder in Ausnahmefällen

ausgetauscht. Prinzipiell wird durch Erhöhung der Bauhöhe eines vorhandenen

Kranbahnträgers dessen Steifigkeit vervielfacht.

Der Montageaufwand wird dabei so gering gehalten, dass Produktionsausfälle

während der Montage auf das absolute Mindestmaß reduziert werden

können. Den geringen Einschränkungen während der Montage steht als

Vorteil die Schaffung zusätzlicher Sicherheit gegen Überlastung der Kranbahnträger

und deren Unterkonstruktion durch die verstärkten Elemente

gegenüber. Die Träger kommen ferner in ein neues Beanspruchungsniveau

ohne wechselnde Spannungen und arbeiten generell in erheblich niedrigeren

Spannungsbereichen.

Hallen- und Gewerbebau

www.meine-halle.de

Auf der Platte 4 | D-67122 Altrip | Tel: 06236 - 2026

&K H RAN-

EBETECHNIK

KATALOG 2010

FÜR PROFIS

K&H Verlags-GmbH

Wilhelm-Giese-Straße 26

27616 Beverstedt

Tel.: +49 (0) 47 47/87 41-0

Fax: +49 (0) 47 47/87 41-2 22

www.kran-und-hebetechnik.de


Anbieter Leistungsumfang Bauweisen/Beschaffungsformen Besonderheiten

Albany Door Systems GmbH

D-59557 Lippstadt

✆ +49 (0) 29 41/7 66-0

www.albanydoors.com

Astron Buildings S. A.

D-55130 Mainz-Weisenau

✆ +49 (0) 61 31/8 30 09 14

www.astron-hallen.de

BLB Einrichtungen

D-82284 Grafrath

✆ +49 (0) 81 44 /9 96 94 04

www.blb-einrichtungen.de

Belu Tec Vertriebsgesellschaft mbH

D-49811 Lingen

✆ +49 (0) 5 91/91 20 40

www.belutec.de

Bothe-Hild GmbH

D-35745 Herborn

✆ +49 (0) 27 72/50 09-0

www.bothe-hild.de

Butt GmbH

D-26197 Großenkneten

✆ +49 (0) 44 35/96 18-0

www.butt.de

Butzbach GmbH Industrietore

D-89257 Illertissen

✆ +49 (0) 73 03/9 51-0

www.butzbach.com

BWI Baur & Willig Industriebau GmbH

D-68259 Mannheim

✆ +49 (0) 6 21/7 02 87 55

www.meine-halle.de

Cornils Stahl- und Hallenbau GmbH

D-29303 Bergen

✆ +49 (0) 50 51/9 76-0

www.cornils.de

70 FBL 3/2009

MARKTÜBERSICHT: HALLEN UND TORE

Schnell-Lauftore für den Innen-

und Außenbereich.

Stahlhallen (Spannweiten bis 100 m),

Wand- und Dachsysteme, Zubehör,

Zwischendecken, Vordächer, Kranbahnträger,

Lichtstraßen, Attiken.

Wandsysteme (zweischichtig), schallgeschützte

Büros oder Besprechungsräume,

Sozial- oder Aufenthaltsräume,

Messräume oder Schallschutzsysteme.

Garagen- und Industrietore,

individuelle Lösungen im Tor- und

Fassadenbereich.

Sektional-, Deckenfalt-, Schiebefalt-,

Hubstaffel-, Roll-, Schnell-Lauf- und

Sondertore, Rollgitter.

Sektional- und Rolltore, mobile

Verladerampen, Überlade- und

Vorschubbrücken, wärmegedämmte

Verladeschleusen, Scherenhebebühnen,

Torabdichtungen, Verladeplattformen,

-schienen, und -leuchten,

Streifenvorhänge.

Hub(umlenk)tore aus Fiberglas;

horizontal öffnende Schnell-Lauftore für

den Innen- und Außenbereich; Schiebetore

für Hallen und Hangars; Fassadensystem

VARIOPLANplus.

Lagerhallen, Werkstätten, Produktionsund

Ausstellungshallen, Büro- und

Verwaltungsgebäude, Sonderbauten.

Herstellung, Vertrieb und Montage

von konstruktiven Stahlbauteilen, Stahlbau-Systemhallen,

schlüsselfertige

Industrieobjekte.

Rolltex (Kunststoff-Faser), Aluminium.



Aluminium-Rahmen-Sprossen-Tore,

Paneeltore aus Stahl und Aluminium;

Kupfer-, Holz- und Zink-Garagentore

auf Anfrage.




Stahlkonstruktion, freie Spannweiten,

gängige Traufenhöhen 4–10 m,

Zwischenmaße und Sonderkonstruktionen

möglich.

Stahlbau.


Gebäudekonstruktion, Erdarbeiten,

Fundamente, Grundstückserwerb und

Finanzierungen sind in den Planungsleistungen

enthalten; alles von der

Baugenehmigung bis zur schlüsselfertigen

Übergabe des Gebäudes.

Baukastensystem für individuelle

Lösungen, bundesweites Service-Netz.

Lüftungssektion im Tor; flächenbündige

Toranlagen mit individuellen Beplankungen,

Horizontal-Faltladen.

24-h-Service.

Eigene Herstellung.

Besonderes Material Fiberglas bei

Außentoren; maßgeschneiderte Lösungen;

flächendeckender 24-h-Service;

alles aus einer Hand – alle Tätigkeiten

(inkl. Produktion, Montage und Service)

werden von fest angestellten Butzbach-

Mitarbeitern ausgeführt; made in

Germany – Produktion ausschl. in

Deutschland als Garant für erstkl.

Qualität.


Errichtung von kompletten Gebäuden

inklusive aller Gewerke für Industrie,

Handwerk und Handel.


Foto: Haltec

Maßgeschneiderter Zugang: In die Systemhallen von Haltec lässt sich

eine Vielzahl von Torvarianten in unterschiedlichen Ausführungen integrieren.

Torvarianten für Systemhallen

Haltec bietet eine Vielzahl von Torlösungen für eigene Objekte an

PRODUKTIONSPROGRAMM. Das Unternehmen

Haltec Hallensysteme GmbH

mit Sitz in Hemer hat sich auf die Lieferung

von Systemhallen spezialisiert, die

aus einer verschraubten Stahlkonstruktion

bestehen und deshalb als flexible und kostengünstige

Alternative zum Massivbau in

Betracht kommen. Gerade in den Fällen,

in denen kurzfristig Platz benötigt wird,

kommen Systemhallen zum Einsatz.

Die Montage von Toren in die Längsoder

Giebelwand ist dabei eine Standardanforderung

des Kunden, vor allem wenn

es um Lager-, Montage- oder Produktionshallen

geht. Es geht dann vordringlich um

die genaue Platzierung, Größe und Auswahl

einer oder mehrerer Torvarianten, die

den Kundenanforderungen am besten entsprechen.

Aus Kundensicht steht dabei vor

allem der Verwendungszweck und das ver-

fügbare Budget im Vordergrund. Haltec bietet

standardmäßig eine Reihe von Toralternativen

für alle seine Systemhallen an.

Die einfachste und preisgünstigste Variante

stellen Schiebetore dar. Der Torrahmen

besteht dabei aus Stahl- oder Aluminiumprofilen,

die mit Trapezblechen gefüllt

werden. Die Führungsschienen können

wahlweise außerhalb oder innerhalb der

Toröffnung montiert werden. Je nach Anforderungen

des Kunden sind Schiebetore

zudem in ein- oder mehrflügeliger Ausführung

lieferbar.

Ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidung

über die zu wählenden Tore betrifft

deren Größe. Um die Durchfahrt eines Lkw

zu ermöglichen, ist eine Höhe von mindestens

4,20 m notwendig. Daher stellen

Tore mit den Abmessungen 4,25x4,25 m

eine gängige und sinnvolle Ausführung

dar. Die genannten Torvarianten sind von

Haltec in Größen bis in die technischen

Grenzbereiche lieferbar. So können in bestimmten

Fällen beispielsweise Rolltore mit

den Abmessungen 8x6 m oder Sektionaltore

mit Breiten von 14 m realisiert werden.

Haltec bietet die Tore selbst in Standardfarben

wie grauweiß, silbergrau oder reinweiß

an. Ist der Kunde bereit, für die Optik den

notwendigen Aufpreis zu zahlen, können

RAL-Farben frei gewählt werden.

VEHICLES-WORLD-ONLNE

vehiclerent.de

� vehiclerent.de

vehiclebay.de

� vehiclebay.de


Anbieter Leistungsumfang Bauweisen/Beschaffungsformen Besonderheiten

Crawford hafa GmbH

D-30974 Wennigsen

✆ +49 (0) 51 03/7 01-0

www.crawfordsolutions.de

Donges SteelTec GmbH

D-64293 Darmstadt

✆ +49 (0) 61 51/8 89-0

www.donges-steeltec.de

Dynaco Europe

B-9310 Moorsel

✆ +32 (0) 53 72/98 98

www.dynacodoor.com

Efaflex Tor- und Sicherheitssysteme

GmbH & Co. KG

D-84079 Bruckberg

✆ +49 (0) 87 65/8 20

www.efaflex.de

Freyler Industriebau GmbH

D-79341 Kenzingen

✆ +49 (0) 76 44/8 05-0

www.freyler.de

Goldbeck GmbH

D-33649 Bielefeld

✆ +49 (0) 5 21/9 48 80

www.goldbeck.de

Gösta Hallenbau GmbH

D-92637 Weiden

✆ +49 (0) 9 61/3 89 89-0

www.goesta.de

Graeff Container und Hallenbau GmbH

D-68219 Mannheim

✆ +49 (0) 6 21/84-4 44

www.graeff-gmbh.de

Hacobau Hallen und Container GmbH

D-31785 Hameln

✆ +49 (0) 51 51/80 98 76

www.hacobau.de

Hallenbau Puls

D-24944 Flensburg

✆ +49 (0) 4 61/1 60 72 85

www.hallenbaupuls.de

72 FBL 3/2009

MARKTÜBERSICHT: HALLEN UND TORE

Sektional-, Falt- und Schnell-Lauftore;

Megadoor; stationäre, transportable

und schwenkbare Überladebrücken;

kundenspezifische Logistik-Lösungen.

Industrie-, Kran-, Lager-, Logistik-,

Sport- und Freizeithallen, Hangars.

Schnell-Lauftore für den Innen-

und Außenbereich.

Schnelllauftore für den Innen- und

Außenbereich; Industrietore in horizontaler

und vertikaler Laufrichtung.

Konzeption, Planung und ganzheitliche

Ausführung von Logistik-Gebäuden und

Lagerhallen; Grundstückssuche und

-vermittlung; Standortanalyse.

Logistik-Zentren und Lagerhallen,

Planung und schlüsselfertige Realisierung

mit hoher Nutzungsflexibilität.

Lagerhallen, Bürogebäude, Produktions-,

Ausstellungs- und Kfz-Hallen,

Gewerbe- und Sonderbauten.

Stahl-, Miet- und Leichtbauhallen,

Kombination Halle/Büro, Statik,

Typenstatik, aktuelle ENEV, Montage,

Planzeichnungen, Fundamentpläne,

Planung, Lieferung.

Lager-, Schnellbau-, Industrie-,

Gewerbe-, Ausstellungs- und Kfz-

Hallen, Regalanlagen.

Planung und Herstellung von

Stahlhallenkonstruktionen.




In Stahl- und Edelstahlausführung

erhältlich, Energieeinsparung durch

hohe Wärmedämmung.

Stahlbauweise, Stahlskelett- und

Stahlverbundbau.

Elementierte Stahl-/Betonbauweise,

Bausystem GOBAPLUS;

sehr kurze Planungs- und

Bauzeiten durch vorgefertigte

Bauelemente.


Sattel-, Pult- und Flachdach, Systembau

mit verschiedenen Rasterabständen

und Traufhöhen; Lieferzeit 6–8

Wochen ab Baufreigabe (in Abhängigkeit

vom Projektvolumen); Kauf,

Leasing, Mietkauf, Miete.

Systembauweise und Individualbau;

Stahl- und Schnellbauhallen, auch als

Bausatz zur Selbstmontage lieferbar;

Kauf, Leasing.

Stahlbau, Stahlrahmen;

projektbezogen; Kauf.

Kundenorientierte Servicepalette,

24-h-rund-um-die-Uhr-Service.


Selbstreparierend.

Herstellung, Montage und Service

durch Efaflex-Mitarbeiter;

viele patentierte Merkmale.

Kühl- und Tiefkühllagergebäude; Produktions-

und Lagergebäude für die

Nahrungsmittelindustrie; Planungskompetenz

in Architektur und Technik.

24 Niederlassungen in Deutschland,

weitere Standorte in England, Polen,

Tschechien, der Slowakei, Österreich

und der Schweiz.

Kostenlose Beratung, kürzeste Bauzeit

und sofortiger Einzug nach Fertigstellung

(keine Trockenzeiten nötig),

individuelle Planung, einfache An- und

Umbaumöglichkeit, Betreuung und

Service nach dem Bau.

Kombinationsmöglichkeiten von Hallen

und Büropavillons, energiesparende

Hallen, alle Arten von Toren.

Kostengünstige Bauweise und

Montage durch Systemelemente

und Typenstatiken.

Jede beliebige Hallengröße und -form

möglich.


Drei Jahrzehnte im Einsatz

Butzbach-Hubtor SPACELITE HT für Industrie und Werkstätten

HUBTORE. An Tore für Werkstatträume

oder Hallen werden hohe Anforderungen

gestellt. Lange Ausfallzeiten durch Defekte

oder aufwändige Reparaturarbeiten am Tor

sind Kostentreiber und müssen vermieden

werden. Mit dem Hubtor SPACELITE HT hat

Butzbach schon vor nahezu dreißig Jahren

ein Tor für die besonderen Herausforderungen

in Industriegebäuden und Werkstätten

entwickelt.

Seither haben sich nach Angaben des

Herstellers bereits tausende Tore im praktischen

Einsatz bewährt. Beim Öffnen des

Hubtores reihen sich die einzelnen Torblattelemente

geschützt und platzsparend in

einer Konsole hinter dem Sturz auf. Daher

ist die benötigte Einbaubreite- und -tiefe

minimal. Da das Tor im Gegensatz zu herkömmlichen

Sektionaltoren nicht umgelenkt,

also nicht in den Raum geführt wird,

werden Kranbahnen, Beleuchtungskörper,

Hebebühnen und andere Einrichtungen an

der Decke hinter dem Tor nicht beeinträchtigt.

Die Bauhöhe der Halle kann reduziert

werden und die Hallendecke steht zur freien

Anzeige

wirbauenhallen.de

Optik: Die Fiberglas-Hubtore

von

Butzbach sorgen

in Werkstätten,

Autohäusern und

gewöhnlichen

Industriehallen

für individuelle

Gestaltungsmöglichkeiten.

Foto: Butzbach

Verfügung. Die Torblätter bestehen aus Fiberglas,

ein Verbundwerkstoff, den der Hersteller

seit über 30 Jahren in einem selbst

entwickelten Verfahren herstellt und konsequent

weiterentwickelt. Dank der Lichtdurchlässigkeit

von bis zu 78 Prozent wird

eine angenehme Arbeitsatmosphäre geschaffen

und der Beleuchtungsaufwand

reduziert. Wobei die diffuse Lichtstreuung

Schlagschatten verhindert und die Blendwirkung

reduziert. Die Kammerbauweise der

Fiberglaselemente kommt der Wärmedämmung

zu Gute. Zusätzlich verhindert eine

Rund-um-Abdichtung der Toranlage unnötige

Energieverluste und die Zugluftbildung

im Gebäude.

Als weiteres Merkmal nennt der Hersteller

die hohe Witterungs- und Korrosionsbeständigkeit,

dank der die Tore auch in

Waschstraßen eingesetzt werden können.

Um den Wartungsaufwand gering zu halten,

verzichtete der Hersteller bei der Konstruktion

bewusst auf störanfällige Scharniere,

Seile und Federn. Alle Funktionselemente

sind geschützt in den Führungsschienen.

Jedes Tor wird nach Aufmaß gefertigt. Mit

einer Vielzahl an Ausstattungsvarianten

kann so eine Anpassung an kundenspezifische

Bedürfnisse erfolgen. Auch die Optik

kann individuell gestaltet werden.

Flurförderzeuge

Betrieb

Lager

Logistik

www.in-fbll.de


74 FBL 3/2009

MARKTÜBERSICHT: HALLEN UND TORE

Anbieter Leistungsumfang Bauweisen/Beschaffungsformen Besonderheiten

Haltec Hallensysteme GmbH

D-58675 Hemer

✆ +49 (0) 23 72/94 97-0

www.haltec.net

Hörmann KG

D-33803 Steinhagen

✆ +49 (0) 52 04/91 50

www.hoermann.de

HPS Fertighallen GmbH

D-69493 Hirschberg

✆ +49 (0) 62 01/2 59 98-0

www.hps-fertighallen.de

IWK-Hallen und Zelte GmbH

D-91614 Mönchsroth

✆ +49 (0) 98 53/36 09

www.iwk-hallen.de

Kaldunski & Löhr GmbH

D-45881 Gelsenkirchen

✆ +49 (0) 2 09/9 41 22-0

www.kaldunski-loehr.de

Losberger GmbH

D-74906 Bad Rappenau

✆ +49 (0) 70 66/9 80-0

www.losberger.com

Meyer-Tonndorf GmbH

D-41515 Grevenbroich

✆ +49 (0) 21 81/8 19 10

www.meyer-tonndorf.de

Modular Hallensysteme GmbH

A-4984 Weilbach

✆ +43 77 57/61 05-0

www.modular.at

Moerk Bau GmbH & Co. KG

D-71299 Leonberg

✆ +49 (0) 71 52/60 49 25

www.moerk-bau.de

Nassau Tore GmbH

D-63856 Bessenbach

✆ +49 (0) 60 95/99 39-0

www.nassau.dk

Industriezelte, Leichtbau- und

Systembauhallen (für Lager, Montage,

Produktion etc.), Stahlhallen mit

Kranbahn, Stahlhallen inkl.

Photovoltaikanlage.

Sektional-, Roll-, Falt-, Schiebe-,

Hofschiebe- und Pendeltore,

Streifenvorhänge, Feuerschutztore,

Ladebrücken, Torabdichtungen,

Vorsatzschleusen, Podeste,

Zubehör.

Stahlhallen für Lagerung, Produktion

etc., 5 bis 25 m Spannweite, Hallensanierungen.

Logistik-, Lager- und Produktionshallen,

Bürogebäude, Lagerzelte,

Tore.

Sektional-, Brandschutz-, Roll- und

Industrietore.

Systemhallen, individuelle Hallen,

Lagerzelte.

Sektional- und Rolltore, hydraulische

stationäre Überladebrücken, Torabdichtungen,

ISO-Häuser (Verladeschleusen),

Verladehubtische,

Ladehilfen, Zubehör.

Innovative Hallenlösungen im Premiumbereich

von 8–60 m Spannweite.

Stahlhallen und -dächer.

Sektionaltore, Elektroantriebe,

Zubehör.

Stahlbau, Systembauweise; Verkauf,

Miete, Leasing.


Stahlbau, Schnellbauhallen, auch als

Bausatz zur Selbstmontage lieferbar;

je nach Ausführung.

Stahl, Aluminium, Leichtbau; Miete,

Kauf, Leasing, Mietkauf.


Baukastensystem, individuelle

Gestaltung; Kauf, Miete, Leasing;

Planungszeit ca. 2 Wochen, Bauzeit

projektabhängig.


Leichtbauweise, feuerverzinkte

Stahlfachwerkskonstruktion mit

PE- oder PVC-Folie bespannt in

Bogen- sowie Giebelbauweise; modulare

Bauweise; flexible Beschaffung.

Erweiterungsfähige

Stahlkonstruktionen.


Inklusive Lieferung und Montage.

Sonderlösungen, Komplettanbieter,

flächendeckendes Vertriebs- und

Servicenetz europaweit.

Beratung, Planung, Montage ab

Oberkante Fundament, Bauantragsbearbeitung.

Von der Planung bis zur Schlüsselübergabe,

bundesweit.

Montage, Wartung und Prüfung;

Beratung und Unterstützung bei der

Planung.

Große Auswahl an Ausstattungsvarianten.

Sanierung von alten Fabrikations-

und Lagerhallen, Erweiterungen

von Ladestellenkapazitäten, Modernisierungen,

Ausgliedern von

Verladezonen.

Durch die eigene Produktion sind auch

Sonderanfertigungen im Stahlfachwerkbau

möglich.



Anbieter Leistungsumfang Bauweisen/Beschaffungsformen Besonderheiten

Noba Industrie- und Hallenbau GmbH

D-92665 Altenstadt

✆ +49 (0) 96 02/94 49 20

www.noba-hallenbau.de

Opheis GmbH Stahlhochbau

D-47608 Geldern

✆ +49 (0) 28 31/3 97-0

www.opheis.de

PEM GmbH

D-84034 Landshut

✆ +49 (0) 8 71/6 90 46

www.pem.com

Renz Handel & Logistik GmbH

D-75382 Althengstett

✆ +49 (0) 70 51/96 77-30

www.renz-container.com

Siebau Raumsysteme GmbH & Co. KG

D-57223 Kreuztal

✆ +49 (0) 27 32/55 85-0

www.siebau.net

Stricker Torsysteme

D-48018 Münster

✆ +49 (0) 2 51/3 28 81 00

www.stricker-torsysteme.de

Teckentrup

D-33415 Verl

✆ +49 (0) 52 46/5 04-0

www.teckentrup.biz

Valeres Industriebau GmbH

D-52146 Würselen

✆ +32 (0) 34 70 26 70

www.valeres.de

Stahlhallen für Industrie und Gewerbe.

Produktions-, Lager-, Werkstatt-,

Verkaufs- und Sporthallen, Bürogebäude.

System-, Stahl- und Lagerhallen,

Legato-Bogendach.

Systemhallen für Produktion,

Werkstatt, Lager etc.; Modulgebäude

für Büro, Aufenthalt, Sanitär, Meisterkabinen.

Garagen, Hallensysteme, Gerätehäuser,

Carports, Materialcontainer.

Luftvorhänge, Schnell-Lauftore,

Pendeltüren, Streifenvorhänge,

Systemkomponenten.

Sektional-, Roll-, Falt-, Schiebe- und

Feuerschutztore.

Planung und Realisierung von

schlüsselfertigen Industrie- und

Gewerbe-Immobilien.

Stahlbau, Thermo-, Blech- oder Gasbetonwandverkleidungen;

Warm-,

Kalt- oder Thermodacheindeckungen;

Sektional- und Rolltore; Verglasungen

in Alu oder Kunststoff; Profilbauglas.

Stahlbau; Miete, Leasing, Kauf.

Individuelle, wirtschaftliche Systemhallen

mit Tragwerken aus Stahl.

System- und Modulbauweise.




Stahl, Stahlbeton, Holz.

Handel mit Sandwichelementen und

Trapezblechen, Einbau von Industriefußböden.

Investitions-Planer.

Komplettlösungen inkl. Erd- und Betonarbeiten,

Installationen, Außenanlagen.

Umfassende Betreuung vor und während

der Realisierung, Erweiterbarkeit

bestehender Objekte.

Lieferung und Montage.

Service-Offerten, kundenspezifische

Lösungen in Größe und Ausstattung.

Beratung und Service vor Ort durch

15 Standorte in Deutschland.

Planung, Entwurf und Konzeptionierung

möglich; bundesweite Aktivitäten; eigene

Herstellung von Stahlkonstruktionen

und Betonfertigteilen.


TORVARIANTEN Welches Tor passt wo?

Hallentore sind heute Hightech-Produkte: Antriebe sorgen für Komfort, Sicherungssysteme beugen

Unfällen vor, gedämmte Tor-Elemente halten die Wärme in der Halle. Industrie- und Gewerbeanlagen

bieten dabei unterschiedliche Hallentypen und Nutzungen.

Beides wirkt sich auf die Wahl des passenden Tores entscheidend

aus. Teckentrup hält eine abgestufte Angebotspalette

hierfür parat. Im gewerblichen Einsatz überwiegen

dabei Roll- oder Sektionaltore. Rolltore eignen sich vor allem für

Hallen, in denen unter der Decke nur begrenzt oder kein Raum

vorhanden ist und bei denen Wärmedämmung nur eine untergeordnete

Rolle spielt. Wenn das Torblatt, der „Torpanzer“, z. B.

nicht unter die Decke gleiten kann, nutzt das Rolltor den Platz

über dem Sturz. Herrscht auch seitlich des Tores Platzmangel,

lässt sich als Antrieb ein Rohrmotor in die Welle integrieren.

Auch bei häufigem Öffnen und Schließen funktionieren die Tore

zuverlässig und geräuscharm. Mit Details, wie Sturmhaken an den

Führungsschienen oder einer speziellen Struktur der Mikroprofilierung

wird die Sicherheit erhöht. Teckentrup liefert Rolltore mit

so genanntem Aufsteckantrieb und integrierter Fangvorrichtung,

76 FBL 3/2009

HALLEN UND TORE

Fotos: Teckentrup

die den Panzer im Notfall bremst. Alternativ wird auch ein Kettenantrieb

mit separater Fangvorrichtung angeboten. Noch mehr

Sicherheit bieten optional erhältliche Schließkantensicherungen

und Durchfahrtslichtschranken (gemäß neuer EN 13241-1). Müssen

die Tore sehr schnell auf- und zufahren, kommen Schnell-

Lauftore mit einer Öffnungsgeschwindigkeit bis 660 mm/Sek.

zum Einsatz.

Drei Typen Sektionaltore

Kombitor SLW: Diese Variante

bietet Lichteinfall und Robustheit

gleichermaßen, wie beispielsweise

an Verladerampen.

Sonderlösung: Gewöhnlich

schließt das Sektionaltor die

Durchfahrt, während im Brandfall

das Schiebetor den anderen

Hallenteil vor dem Brandübertrag

schützt.

Im Bereich Sektionaltore unterscheidet Teckentrup drei Typen.

Der erste hiervon ist das Lichttor Typ SL aus Aluminium. Diese

Torvariante wird besonders in Werk- und Ausstellungshallen eingesetzt,

da integrierte Glaselemente viel Tageslicht in die Halle

lassen. Das 40 mm dicke Sektionaltor Typ SW aus Stahlblech eig-


net sich vor allem für beheizte Hallen. Dank doppelwandiger

PUR-ausgeschäumter Konstruktion und der

genau angepassten Bodendichtung hält es die Wärme in

der Halle. Sind Robustheit und großzügiger Lichteinfall

gleichermaßen gefragt, bietet das Kombitor SLW mit

Stahllamellensockel und eleganter Alu-Rahmenkonstruktion

eine wirtschaftliche Alternative. Auch hier sorgen

Glaselemente für viel Licht. Geöffnet liegt das Torblatt bei

den Sektionaltoren unter der Hallendecke.

Das schafft Platz bei Ein- und Ausfahrt. Zudem lässt

sich auch der Raum direkt vor dem Tor nutzen, weil die

Tore nicht nach vorne schwenken. Bei besonderen Raumsituationen

können die Blätter auch schräg unter das

Dach oder vertikal nach oben öffnen. Integrierte Schlupfoder

separate Nebentüren lassen den Personenverkehr zu.

Damit sich elektrisch betriebene Tore mit Schlupftür nur

bei geschlossener Tür öffnen, sind die Türen mit einem

speziellen Kontakt ausgestattet.

Sonderfall Innentore

Die Bauelemente für die Tore werden vormontiert geliefert.

Antrieb und Steuerung sind vorverdrahtet und müssen

nur noch an die Stromversorgung angeschlossen werden.

Bei Rolltoren wird dennoch stets eine individuelle

Montagezeichnung mitgeliefert. Der Antrieb für die Sektionaltore

kann auch später nachgerüstet werden. Farblich

können die Tore auf das Unternehmen abgestimmt werden.

Ein preiswertes Einsteigermodell bei Roll- und bei

Sektionaltoren ist laut Teckentrup das galvanveredelte Tor.

Eine Beschichtung schützt bei diesen die Stahlelemente

vor Korrosion.

Brandschutztore

In großen Hallen trennen Tore einzelne Abschnitte,

die oft den Brandabschnitten entsprechen. In diesem Fall

müssen die Tore auch Brand- und Rauchschutzauflagen

erfüllen. Dafür kommen in der Regel Schiebetore zum Einsatz,

die dem Feuer mindestens 30 Minuten oder sogar

mehr als 90 Minuten (T30/T90) standhalten können.

Ebenso gibt es rauchdichte Ausführungen und auch verglaste

Varianten können gewählt werden.

Rauchmelder regeln das automatische Schließen der

Tore im Brandfall. So komplex, wie die Anforderungen an

den Brandschutz sind, so breit sind die Lösungen. Einoder

zweiflügelige Schiebetore gibt es z. B. bis zu einer

Größe von 8,50 x 6 m. Ist der Einbau von Schiebetoren aus

Platzgründen nicht möglich, werden auch Roll- und Sektionaltore

in Brandschutzqualität eingesetzt.

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PORTRÄT

Schwerlasthalle: Bei diesem Projekt

ist die Halle für eine Gesamtnutzlast

von 160 t ausgelegt.

Foto: Peter Dammer GmbH & Co. KG

Kranbahnhallen

Die Peter Dammer GmbH

& Co. KG ist seit 1948 auf den

Stahlhochbau und Schlüsselfertigbau

von Gewerbe- und Industriebauten

spezialisiert. Das Unternehmen

hat bei einer Größe von

ca. 50 Mitarbeitern ein eigenes

Ingenieurbüro, eine werkseigene

Fertigung sowie eine Abteilung für

Verwaltung und Vertrieb. Gebaut

werden von den Nettetalern

sämtliche Arten von Kranbahnhallen.

Die bisher leichteste Kranbahnhalle

war mit 500 kg Nutzlast

ausgelegt, die schwerste war

eine Halle mit drei Kranen mit je

100 t. Das Stahlbauleistungsangebot

ist vielseitig und umfasst sowohl

den Neubau von Gebäuden

als auch den Bestandsbau, bei

dem beispielsweise, soweit statisch

möglich, nachträglich Krane

und Kranbahnträger in vorhandene

Hallen eingebaut werden. Je

nach Wunsch des Bauherren werden

die Leistungen schlüsselfertig

oder in Teilgewerken angeboten.

78 FBL 3/2009

HALLEN UND TORE

Drei auf einen Zug

64-t-Brückenkran mit SWF-Hubwerken für Stora Enso

BRÜCKENKRANE. Für sein Werk im

finnischen Imatra hat der Papier- und

Kartonhersteller Stora Enso einen 64-t-

Brückenkran geordert. Die Planung

und Realisierung übernahm des finnische

Kranbauunternehmen Satateräs

Oy mit Sitz in Siikainen. Die Hebezeuge

und Krankomponenten lieferte der

Mannheimer Hebezeugspezialist SWF

Krantechnik GmbH. Die Anforderungen

von Stora Enso an den Kran waren

sehr hoch und so wurden viele Spezialfunktionen

in der Anlage verbaut, um

das vorliegende Lastenheft des Betreibers

zu erfüllen. Der Zwei-Träger-Brückenkran

hat eine Tragkraft von 64 t

Richtfest im LogPark Hamburg

bei einer Spannweite von 19,72 m. Die

Hubhöhe liegt bei 13 m. Die als Kastenträger

ausgeführte Brücke hat ein

Eigengewicht von 28.360 kg. Als Hubwerke

kommen drei SWF-Elektroseilzüge

NOVA zum Einsatz. Die Zwei-Schienen-Katzen

sind für Traglasten von 60 t

(FEM 2m), 32 t (FEM 2m) und 64 t

(FEM 1Am) ausgelegt.

Die angehängten Güter müssen so

schonend wie möglich transportiert

werden. Moderne Frequenzumrichter

aus dem Hause SWF wie der HoistMaster,

der TravelMaster sowie das System

MicroMove sorgen für stufenloses Katzund

Kranfahren und minimieren das

LOGISTIK-PARK. Am 11. September 2009 feierte der LogPark Hamburg

Richtfest. Der Rohbau für GEODIS Logistics Deutschland wurde von der

Habacker LogPark Holding fertig gestellt. Rund 90 Gäste aus Wirtschaft

und Politik waren im Gewerbepark bei Neu Wulmsdorf zusammengekommen.

„Der Bau der Halle schreitet planmäßig voran“, sagt Stephanie

Habacker-Arndt, geschäftsführende Gesellschafterin der Habacker

LogPark Holding. „GEODIS wird die neue Halle im Herbst diesen Jahres

beziehen.“ Der Mietvertrag läuft zehn Jahre. Die Anlage ist für das Warehousing

mit 36 Regalreihen auf ca. 10.000 m 2 eingerichtet. 17 über

Tiefhöfe angebundene Tore zur Entladung sowie Zwischenbühnen

innerhalb der Halle – so genannte Mezzanine – ermöglichen den Warenumschlag.

Das Gebäude wird nach modernen Green-Building-Standards

zertifiziert und nimmt laut Habacker eine Vorreiterrolle beim nachhaltigen

Bauen von Logistik-Immobilien in der Hamburger Region ein. Die

Habacker LogPark Holding investiert in den kommenden Jahren insgesamt

250 Mio. Euro in den neuen 80 ha großen LogPark Hamburg, nur

20 km Luftlinie vom Hamburger Hafen entfernt. Der Logistik-Park hält

weitere Grundstücksflächen für die Entwicklung sowohl von großen

Logistik-Zentren als auch kleinen Gewerbe- oder KEP- und Transportumschlaghallen

bereit.


Aufpendeln der Last am Haken. Zudem ist

ein punktgenaues Positionieren der Lasten

für den Kranführer möglich.

Der Elektroseilzug NOVA mit einer

Tragkraft von 64 t wurde von Satateräs mit

einem motorisierten, drehbarem Doppelhaken

ausgerüstet, um die schweren

Lasten an Ort und Stelle auf die richtig Position

eindrehen zu können. Für die individuelle

Nutzung der drei Hebezeuge sorgt

eine spezielle Steuerung. Somit kann jeder

Elektroseilzug separat gesteuert oder im

Tandembetrieb nach folgendem Prinzip

verwendet werden: Zug I + Zug II, Zug I +

Zug III oder Zug II + Zug III. Mittels Wahlschalter

an der Steuertafel kann die gewünschte

Kombination eingestellt werden.

Die Steuerung erfolgt per Funk – für

den Notfall ist jedoch noch eine kabelgebundene

Steuertafel am Kranschaltschrank

installiert.

Für jeden Zweck die

passende Lösung

Für die Sicherheit von Mensch und Maschine

wurden sowohl akustische als auch

optische Warneinrichtungen an der Anlage

verbaut, um im Ernstfall vor dem Eintreten

von Schäden auf eine eventuelle

Fehlfunktion aufmerksam zu machen. Zu-

Für unterschiedliche

Lastfälle:

Je nach Masse der

zu hebenden Last

kann Stora Enso

bei einem Kran auf

bis zu drei Hubwerke

zugreifen.

Foto: SWF

dem sorgt das elektronische Hubwerküberwachungssystem

NovaMaster für die ständige

Kontrolle der wichtigsten Daten wie

der aktuellen Last am Haken, dem Zustand

der Bremsen und die Restdauer der sicheren

Betriebszeit.

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Festbau oder Mobilverankerung

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Telefon: 09853-36 90 · Telefax: 09853-3699

info@iwk-hallen.de · www.iwk-hallen.de


Fotos: ABS Safety

PSA Absturzsicher an der Kranbahn?

Mehr als ein Drittel der tödlichen Arbeitsunfälle in Deutschland sind auf Abstürze und ihre Folgen zurückzuführen.

Die tödlichen Gefahren bei der Arbeit in der Höhe werden von vielen Unternehmen und Betrieben

oftmals unterschätzt. Wirksamer Schutz ist daher umso wichtiger.

Typische Unfallrisiken ergeben sich beispielsweise bei der

Wartung einer Kranbahn. Leicht verliert der Wartungstechniker

das Gleichgewicht und stürzt. Der Aufprall am Boden

ist das eine, aber schon während des Fallens kann er sich z. B. an

einem Stahlträger verletzen. Auch Unfälle mit Todesfolge sind

nicht selten. Viele Unfälle geschehen, wenn bei der Arbeit nicht

vorschriftsmäßig gesichert wird. Nicht ohne Grund sind Sicherungsmaßnahmen

zur Prävention von Absturzunfällen schon ab

Fallhöhen von über 1 m laut berufsgenossenschaftlichen Vorschriften

(BGV) Pflicht.

Bei einer Missachtung der Vorschriften kann der Versicherungsschutz

verloren gehen. Bereits bei einem Sturz aus nur

80 FBL 3/2009

SAFETY

Schmaler Pfad: Für Wartungsarbeiten

an Kranbahnen steht

oft nur wenig Arbeitsraum zur

Verfügung, umso bedeutender

ist eine Absturzsicherung.

Sicherung: Der Arbeiter in der

Müllverbrennungsanlage ist mit

einem Absturzsicherungssystem

gesichert.

1 m Höhe schlägt ein Mensch mit einem Gewicht von 100 kg

inklusive Arbeitskleidung und -geräten mit einem Gewicht von

rund 1 t auf den Boden auf. Die Wartungsarbeiten an Kranbahnen

werden häufig in einer Höhe von sieben oder mehr Metern

ausgeführt. „Ein zuverlässiges Absturzsicherungssystem ist die

Grundlage für ein sicheres Arbeiten in der Höhe“, erklärt Ludwig

Beckers, Geschäftsführer des Entwicklers und Herstellers für

Absturzsicherungssysteme ABS Safety.

Die Erfahrung zeigt laut ABS, dass bei Arbeiten an oder auf

Hebebühnen und Kranbahnen die Bewegungsfreiheit eine zentrale

Rolle spielt und durch ein Absturzsicherungssystem möglichst

nicht eingeschränkt werden sollte.


Wenig Spielraum

Bei der Wartung von Kranbahnen sind die Arbeitswege

auf den Stahlschienen oft nur 50 cm breit und das

über eine Länge, die in großen Industriehallen bei bis zu

1000 m liegen kann. „Hier empfehlen sich horizontale

Sicherungssysteme, die direkt an den Stahl- oder Betonpfeilern

befestigt werden“, sagt Beckers. In diesem Fall

haben sich laut ABS voll überfahrbare Seilsicherungssysteme

als zuverlässig erwiesen. Sie bieten eine Anschlagmöglichkeit

an ein Stahlseil, das über Systemstützen geführt

wird und voll überfahrbar ist.

„Wer einen sicheren Schutz vor Absturzunfällen will,

der sollte darauf achten, dass die Seilsicherungssysteme

mit kraftabsorbierenden Anschlagpunkten ausgestattet

sind“, betont Beckers. Auch die Zertifizierung nach DIN

795 von einer unabhängigen Prüfstelle ist wichtig. Ebenso

bedeutend wie das Sicherungssystem selbst, ist die jährliche

Wartung des installierten Systems entsprechend der

BGR 198. Einige Hersteller bieten deshalb neben Absturzsicherungssystemen

auch Schulungen an.

IMPRESSUM

Verlag: K&H Verlags-GmbH

Wilhelm-Giese-Straße 26 · 27616 Beverstedt

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Layout: Sandra Wilckens, Melanie Gerdts, Sabine Peimann,

Carina Wegner, Regina Köhnken, Svenja Naubert,

Jasmin Mahnken

Mitarbeiter: Gaby Preuschoff, Bianca Peimann, Elke Stern,

Peter Sturm, Bernd Riggers, Christian Stange,

Ursula Schröder

Satz/Lithos: K&H Verlags-GmbH

Wihelm-Giese-Straße 26 · 27616 Beverstedt

Vertrieb: Vehicles-World-Online GmbH · 27616 Beverstedt

Verlagsleitung: S. Peimann

Druck: SKN · Stellmacherstraße 14 · 26506 Norden

Erscheinungsweise: 4x im Jahr

Artikel, die namentlich gekennzeichnet sind, stellen die Ansicht des Verfassers

dar und nicht unbedingt der Redaktion oder des Verlages. Nachdruck oder

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ISSN 1865-2298

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