ConTraiLo - Tagesaktuell

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ConTraiLo - Tagesaktuell

NL € 4,–; L € 4,–; DK dkr. 29,79; A € 4,–; B € 4,–; CH sfr 5,86; D € 4,– 23. Jahrgang März/April 2011 73713

ConTraiLo

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Container | Trailer | Logistik

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REIN IN DEN

LINIEN-DIENSTE: WOHIN GEHT DIE REISE?

BINNENHÄFEN: SCHWARZ-GELBE OFFENSIVE

MESSEVORSCHAU: TRANSPORT LOGISTIC


INHALT

Editorial

3 In der Ruhe liegt die Kraft

Tipps & Trends

6 Kollegen helfen Kollegen

8 Neue Transportwege

10 Wechsel an der Spitze

12 Demag übernimmt

DB Controls

14 Schiffsmarkt im Aufwind

16 Veranstaltungen und Messen

Übersee

20 Wohin geht die Reise?

26 Zuwachs für E-Klasse

28 Umzug nach Übersee

Wohin geht die Reise? S. 20

Container

32 Boxen im Visier

Binnenhäfen

34 Schwarz-gelbe Offensive

40 Rein in den Rhein

47 Schwerpunkt Rhein

Straße

48 Fahren lernen auf Achse

transport logistic

50 Messe im Aufwind

54 Logistische Vielfalt

56 Nach dem Schiffswechsel

58 Innovative Tradition

Wie bereits aus den letzten Ausgaben gewohnt, gibt auch diese ConTraiLo-Ausgabe

wieder einen kleinen Einblick in geänderte Fahrpläne einiger Reedereien und Allianzen

– teilweise aus unterschiedlichen Blickwinkeln, verschiedener Partner.

3/2011

Transrussia

60 Marktplatz für Transport

62 Feeder für Europa

CeMAT

64 Globales Messe-Netz

69 Ablösung für die Großen

70 Transport nach Maß

72 Gelbe Range mit grünem Flair

Verladetechnik

74 Die Schadens-Detektive

76 Gesteigerte Produktivität

78 Stromversorgung unternehmen

81 Impressum


Messen voraus S. 50

In den nächsten Monaten schlagen gleich mehrere Veranstaltungen

für die Branche um Container, Trailer und

Logistik ihre Wellen. ConTraiLo verkürzt die Wartezeit

und stellt erste Highlights der transport logistic, Transrussia

und CeMAT vor.

Stromversorgung unternehmen S. 78

Rein in den Rhein S. 40

Wie bedeutsam und verkehrsreich die Wasserstraße von der

Schweiz bis an die Nordsee für die internationalen Warenströme

ist, führten die Folgen des schweren Schiffunglückes der TMS

Waldhof nahe der Loreley deutlich vor Augen. Täglich beweisen

an der blauen Schlagader Häfen ihre Kompetenzen als Drehscheibe

multimodaler Transportketten.

Zu den Klassikern unter den Maschinenbauelementen zählen zweifelsohne elektrische Zuleitungen. Was

einst als einfache Versorgungsleitung aus Kupfer begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einer komplexen

Komponente entwickelt. Zu den Spezialisten in diesem Segment zählt auch das Unternehmen TKD.


Tipps & Trends

FINANZEN

Fonds-Verlängerung

Die Platzierungsphase des Tankcontainerfonds

ConRendit 16 soll bis Ende

2011 verlängert werden. Das sieht

ein Nachtrag vor, der im Dezember

der BaFin vorgelegt wurde. Der reine

Eigenkapitalfonds hat ein Volumen von

7,75 Mio. Euro und investiert in Tankcontainer,

die an verschiedene Unternehmen

vermietet werden. Anleger

können sich ab 15.000 Euro an dem

Fonds beteiligen, der laut der ConRendit

Emissionshaus GmbH in sieben Jahren

Gesamtauszahlungen von rund

145 Prozent vorsieht.

TERMINALS

Neuer Umschlagknoten

Wincanton plant ab September 2011,

ein Container-Terminal in Ginsheim-

Gustavsburg zu betreiben. Die Firma

Alex Kayser baut zurzeit das neue

Terminal. Seine derzeitigen Aktivitäten

plant Wincanton dann vom Zollhafen

nach Ginsheim-Gustavsburg zu verlagern.

Das Gelände am Zollhafen soll

mittelfristig für Büro- und Wohngebäude

umgewidmet werden.

(Foto: Wincanton)

6 ConTraiLo 3/2011

Nicht zuletzt durch die Havarie der TMS Waldhof entschlossen sich

Binnenschiffer zu einem gemeinnützigen Hilfsfonds. (Foto: WSA Bingen)

Kollegen helfen Kollegen

Spendenkonto für Binnenschiffer

Ausgelöst durch die schwierige Situation

in der deutschen Binnenschiff-

Fahrt und letztlich auch durch das Unglück

der TMS Waldhof haben sich die

weit über 900 registrierten Benutzer

der Internetplattform www.binnenschifferforum.de

zu einer Solidargemeinschaft

zusammengeschlossen.

Grundgedanke war und ist der schon

über Jahrhunderte praktizierte Zusammenhalt

der Binnenschiffer in örtlichen

Schiffervereinen.

Gesichertes Konto. Um den Familien

der tödlich verunglückten Kollegen zu

helfen, haben die Nutzer der Internetplattform

ein Spendenkonto eröffnet,

auf das ab sofort Spenden eingezahlt

werden können. Das Konto ist über

einen Notar abgesichert, sodass die

Sicherheit der Spenden, aber auch die

Mittelverwendung gewährleistet ist.

Spenden können auf das Rechtsanwaltsanderkonto

Notar Jakob, Bensheim,

Stichwort: Binnenschiffernot-

hilfe bei der Volksbank eG Darmstadt

Kreis Bergstraße (BLZ 508 900 00) über

die Kontonummer 54 157 630 eingezahlt

werden. Für Überweisungen aus

dem Ausland: S.W.I.F.T./BIC-Code

GENODEF1VBD, IBAN DE27 5089

0000 0054 1576 30. Das Konto wird in

Kürze durch den Verein Binnenschifferforum

hilft e. V. verwaltet, einem

gemeinnützigen Verein, der sich bereits

in Gründung befindet.

Dank an Spender. Sobald die Anerkennung

der Gemeinnützigkeit durch

das Finanzamt vorliegt, können auf

Wunsch der Spender auch Spendenbescheinigungen

ausgestellt werden. Die

Initiatoren bedanken sich aber schon

jetzt für jede Unterstützung. Mitte Februar

wurde die Waldhof durch Mammoet

in den Loreleyhafen verbracht.

Gleichzeitig erfolgte zusammen durch

das Wasser- und Schiff-Fahrtsamt Bingen

mit der Wasserschutzpolizei eine

Überprüfung der Fahrrinne.


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Tipps & Trends

Neue Transportwege

Termine. Das MCH Messecenter Herning in Dänemark wird vom 6. bis 9. April 2011 Veranstaltungsort

für die Transport 2011 sein. Die Transportmesse geht mit einem neuen Konzept an den Start, das

den Fokus auf Neuigkeiten, Workshops, Politik und Gesundheit legt.

Die Transport 2011 ist nach Angaben

der Veranstalter Skandinaviens

größte Transportmesse.

„Wir setzen neue Standards für europäische

Transport-Expos, indem wir den

Fokus auf Themen legen, die den Transportmarkt

am meisten interessieren.

In enger Zusammenarbeit mit unseren

Partnern haben wir uns wichtigen Quellen

und Analysen der Marktbedürfnisse

gewidmet. Wir haben Workshops abgehalten

und mit Besuchern ebenso wie

mit Ausstellern gesprochen, um das

richtige Konzept für eine zeitgemäße

Transport-Expo zu erreichen, die neue

Kurse findet und neue Möglichkeiten

schafft“, sagt Georg Sørensen, CEO von

MCH Messecenter Herning, Mini Danish

Parliament in Herning.

Direkter Kontakt zur Politik

Die Transport 2011 soll den Besuchern

aus nächster Nähe Einblick in die politischen

Entscheidungen des dänischen

Parlaments ermöglichen. Hierzu werden

bei dem so genannten „Mini-Christiansborg“-Forum

Politiker und Experten der

Branche zusammenkommen und die

Herausforderungen für den Transportmarkt

diskutieren.

„Es ist wichtig für den Transportmarkt,

mit den Politikern in Kontakt zu treten,

die die Verantwortung für Umweltschutz

haben. Der Markt schließt Schiffseigner,

Bahnen, Spediteure, Transportunternehmen

und Schiff-Fahrtsagenten ein. Von

Zeit zu Zeit gibt es Gerüchte um Vorhaben

zu Transportbeschränkungen in

Hauptstädten. In Dänemark würden dies

Breites Spektrum: Die

Transport 2011 informiert

zu vielen Themen

der Branche. (Fotos: MCH)

Aarhus, Kopenhagen, Odense und möglicherweise

weitere sein. Es wäre aufschlussreich,

hierüber mit den Bürgermeistern

zu sprechen, um ihre Absichten

herauszufinden“, so Kurt Larsen, Chairman

of the Board, DSV.

Gesundheit im Blick

Gesundheitsthemen in der Transportbranche

sind ebenfalls einer der neuen

Hauptbereiche der Transport 2011. Beispielsweise

wird ein Gesundheits-Workshop

bei der Messe angeboten. „Gesundheit

und Verkehrssicherheit sind eng

verbunden. Für moderne, verantwortungsvolle

Unternehmen es ist wichtig,

gesunde Mitarbeiter zu haben. Aus diesem

Grund haben wir in unserer Firma

eine Frucht-Diät und gesunde Ernährung

in unserer Kantine eingeführt. Es

ist entscheidend, dass die Transport

2011 das Thema Gesundheit fokussiert

und der Branche zeigt, wie wichtig die

Verantwortung hierfür ist,“ sagt Leif Jensen,

Frachtführer der Jensen Brothers

Furniture Transport Company in Rødovre,

Dänemark.

Die Hintergründe

Die erste dänische Transport-Ausstellung

fand 1988 statt. Die Messe wird gemeinsam

von der Danish Transport and Logistics

Association, der Danish Bus and

Coach Owners Association, der Danish

Car Importers Association, der Danish

Automobile Dealers’ Association, der Association

of Vehicle Importers in Denmark

und dem MCH Messecenter Herning

veranstaltet.


Tipps & Trends

ONLINE-SHOP

Outlet für

Schiffsersatzteile

Das MAN PrimeServ-Service-Center

Denmark in Frederikshavn hat ein

neues Online-Business-Portal auf den

Markt gebracht. Primeserv-outlet.com

soll großes Einsparpotenzial für einen

Lagerüberschuss an Originalersatzteilen

bieten. Neue und Secondhand-

Ersatzteile ebenso wie Nachrüstprodukte

sollen in Einzelfällen mit mehr

als 50 Prozent Rabatt erworben werden

können. So soll es z. B. eine Reihe

limitierter Teile als Angebote geben.

ÜBERNAHME

Hamburger mit

Standort in Bremen

Buss hat die Mehrheit an der WLP

Weser Logistic&Packing GmbH übernommen.

Die neue Gesellschafterstruktur

wird damit von Buss, in Vertretung

durch Heinrich Ahlers, und

der CHS Container Handel GmbH, mit

Werner Pöser als Geschäftsführer

gestellt. Bernd Omser repräsentiert

weiterhin die Geschäftsführung der

WLP. Mit den Anteilen stärkt Buss

Ports ihre Dienstleistung Exportverpackung

und baut seine Aktivitäten

im Bereich Spedition aus. Der Standort

Bremen kann für das bestehende

Geschäft genutzt und ausgebaut werden.

Die Terminalfläche ist trimodal

erschlossen. Das Produktportfolio von

WLP umfasst die Planung, Konzeption

und Abwicklung globaler Speditionsprojekte,

die seemäßige Verpackung

und das Stauen von Containern sowie

Projektverschiffungen ab Bremen.

10 ConTraiLo 3/2011

Wechsel an der Spitze

Taucke übernimmt Reederei-Vorsitz

Bei der Imperial-Reederei-Gruppe steht

zum 1. Juli 2011 ein Führungswechsel

an. Carsten Taucke wird dann den

Vorsitz der Imperial-Reederei-GmbH-

Geschäftsführung von seinem Vorgänger

Karl-Heinz Bellmer übernehmen.

Das Unternehmen. Taucke war bereits

seit September 2010 Mitglied der Geschäftsführung

der Reederei und bisher

Carsten Taucke

(l.) tritt im Juli

2011 die Nachfolge

von Karl-Heinz

Bellmer an. (Foto:

Imperial Reederei)

zuständig für den Ausbau der internationalenBinnenschiff-Fahrtsaktivitäten.

Auch die Aufgaben als Reederei-

Vorsitzender in der Geschäftsführung

der Imperial Logistics International

GmbH wird Taucke von seinem Vorgänger

übernehmen. Die Imperial-

Reederei-Gruppe transportiert mit ca.

600 Binnenschiffen Güter.

EUROGATE PRÄSENTIERT NEUES TIEFWASSER-TERMINAL

Roadshow für Wilhelmshaven

Der neue deutsche Tiefwasserhafen wirft seine Schatten voraus. Eurogate

präsentierte jetzt den neuen Container-Tiefwasserhafen Wilhelmshaven

auf einer Roadshow durch die großen asiatischen Hafenstädte und

Logistik-Zentren. Die Roadshow führte über Tokio nach Seoul, Peking, Qingdao,

Shanghai, Shenzhen, Hongkong, Taipeh und Singapur.

Da die weltgrößten Containerschiffe vor allem auf den Fahrtrouten Fernost–Europa

eingesetzt werden, ist Asien ein wichtiger Markt für das neue

Eurogate-Container-Terminal. Mit der Roadshow sollte der Standort Wilhelmshaven

am asiatischen Transportmarkt bekannt gemacht werden, um

bei den Reedereien eine Nachfrage zu generieren. Deutschlands einziges

Tiefwasser-Container-Terminal soll im August 2012 in Betrieb genommen

werden. Ohne Tiefgangsbeschränkungen für die weltgrößten Containerschiffe

präsentiert sich das Eurogate-Container-Terminal Wilhelmshaven

mit 18 m Wassertiefe als echter Mehrwert für die nordeuropäischen Seehäfen

– ein gutes Argument.


Die Dortmunder Gespräche bekommen eine neue Rolle. (Foto: BVL)

Logistik mit neuem Gesicht

„Dortmunder Gespräche“ werden „Zukunftskongress Logistik“

Die Bundesvereinigung Logistik (BVL)

und das Fraunhofer-Institut Materialfluss

und Logistik (IML) in Dortmund

sind sich einig: Mit dem Gewinn des

EffizienzCluster LogistikRuhr wird die

Logistik ihr Gesicht verändern.

Kongress mit neuer Rolle. Auch den

seit Jahren gemeinsam veranstalteten

„Dortmunder Gesprächen“ soll in die-

WAS FÜR EIN KREIS: AN JEDER ECKE

LOGISTISCHE KOMPETENZ

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�������������

sem Kontext eine neue Rolle zukommen.

Die neue Marke „Zukunftskongress

Logistik – 29. Dortmunder Gespräche“

wird laut BVL Forschung

und Praxis kombinieren und rückt am

6. und 7. September 2011 die gesellschaftliche

Relevanz der Logistik umfassender

als bisher in den Mittelpunkt

des Kongressgeschehens.

Erweiterung der Rheinhäfen:

zentral und trimodal

Die Häfen in Voerde und Wesel werden um 25 bzw. 29 ha

Gewerbefläche erweitert und bieten eine echte Chance für

Investoren, die mehr wollen als nur konfektionierte Einheitsware.

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und Wesel-Datteln-Kanal mit kurzen Wegen zum Ruhrgebiet und

den Beneluxstaaten und somit zu rund 30 Mio. Menschen bieten sich

Logistikern individuelle Perspektiven.

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RHEIN-RUHR-REGION

Netz ab Kai

Kreis Wesel EntwicklungsAgenturWirtschaft

Unter dem Motto „Gerüstet für die

Zukunft“ informierten TFG Transfracht

und Hafen Hamburg Marketing Ende

Februar in Duisburg über die Potenziale

einer Anbindung zwischen dem Seehafen

und dem Hinterland. Nordrhein-

Westfalen war im Gesamtjahr 2010

mit über 420.000 TEU im seeseitigen

Außenhandel das zweitwichtigste

deutsche Bundesland im Seehafen-

Hinterlandverkehr. Gerhard Oswald,

Geschäftsführer TFG Transfracht,

präsentierte das AlbatrossExpress-

Netzwerk. In diesem gehen wöchentlich

18 Shuttlezüge sowie zehn Hubzüge

über die Drehscheibe Maschen

in die Region Rhein-Ruhr zu den Terminals

Dortmund und Köln.

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Tipps & Trends

Mag. (FH) Thomas

Ziegler ist der

neue Geschäftsführer

der GEF-

CO Österreich.

(Foto: GEFCO)

PERSONALIE

Unter neuer Leitung

Die österreichische Tochter von GEF-

CO hat einen neuen Geschäftsführer.

Mag. (FH) Thomas Ziegler übernimmt

die Position vom Gründer der Niederlassung,

Guillaume Chavanat, der wieder

in die Zentrale nach Frankreich

zurückgekehrt ist. GEFCO Österreich

wird nach Unternehmensangaben unter

der neuen Leitung sein Portfolio im

Automobilsektor erweitern und bestehende

internationale Ladungs- und

Stückgutnetzwerke ausbauen, speziell

in Osteuropa. Aktivitäten im Bereich

Luft- und Seefracht sollen insbesondere

verstärkt werden.

UNTERNEHMEN

Hauptquartier voraus

Die Entscheidung ist gefallen: DB

Schenker bezieht im Frühjahr 2013

sein neues Hauptquartier im Entwicklungsgebiet

„Gateway Gardens“ in

Frankfurt am Main. Derzeit in Berlin

und Mainz sowie Essen angesiedelte

Leitungsfunktionen der Geschäftsfelder

DB Schenker Logistics und DB

Schenker Rail sowie übergreifende

Funktionen des Ressorts sollen hier

konzentriert werden.

12 ConTraiLo 3/2011

Demag übernimmt DB Controls

Ausbau des Schüttgut-Know-hows

Demag Cranes hat über seine niederländische

IT-Tochtergesellschaft TBA

das britische Unternehmen DB Controls

mit Sitz in Doncaster (South

Yorkshire/Großbritannien) übernom-

BINNENSCHIFFS-TELEMATIK MIT FÖRDERMÖGLICHKEITEN

Förderbilanz Inland AIS

men. DB Controls verfügt über eine

anerkannte Software- und Consulting-

Kompetenz in Sachen Schüttgut-Automatisierung

und hat 2010 den IBJ

Award IT Solutions for Bulk Handling

Demag Cranes hat DB

Controls übernommen.

(Foto: Gottwald)

Fast 1500 Binnenschiffe sind mit dem deutschen Förderprogramm mit jeweils

2100 Euro für den Erwerb und die Installation von Inland AIS (Automatic Identification

System) gefördert worden. Dies teilte die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung

West mit. 86 Prozent der Antragsteller fahren unter deutscher Flagge. Das Förderprogramm

zur Ausstattung der Binnenschiff-Fahrt hatte Ende 2009 das Bundesverkehrsministerium

für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Kooperation

mit den Niederlanden und der Europäischen Union gestartet. Die Antragsfrist

für das deutsche Programm lief im November 2010 aus.

Das parallel begonnene niederländische Programm läuft demnach noch mit einer

Förderdauer bis Ende 2012. Beide Programme zusammen förderten bisher insgesamt

4300 Binnenschiffe. Weitere Förderprogramme zur Ausstattung der

Binnenschiff-Fahrt, auch der deutschen Binnenschiff-Fahrt, mit Inland AIS sollen in

den nächsten Wochen in Frankreich und in Belgien starten.


gewonnen. Zu den Kunden

des Unternehmens,

das künftig ausschließlich

unter der Marke DBIS

firmieren wird, zählen

u. a. Hafen- und Terminalbetreiber

in Großbritannien,

Asien und Afrika.

Die Übernahme ist

Teil der Strategie, die

Schüttgut-Kompetenz im

Segment Hafentechnologie

weiter auszubauen.

Das Programm. Durch

das komplementäre Leistungsspektrum

von DB

Controls weitet Demag

Cranes sein bislang auf

Container-Terminals in

Hafen und Hinterland zugeschnittenesSoftwareund

Beratungsangebot

auf den Schüttgut-Bereich

aus. Dadurch sollen

Kunden weltweit ein

Komplettangebot aus einer

Hand erhalten.

Mithilfe der Inland-

AIS-Technik können

Schiff-Führer dank

automatischer Informationsbereitstellung

besser und frühzeitiger

koordiniert und

so die Sicherheit des

Schiffsverkehrs erhöht

werden. Ziel ist

es laut WSV, ab

2013 eine Ausrüstungs-

und Benutzungspflicht

von Inland

AIS verbindlich

einzuführen.

Flexibilität, zu der

man aufschaut.

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Tipps & Trends

Leiter CR:

Dipl.-Ing.

(FH) Andreas

Herrmann.

(Foto: Siemens)

PERSONALIE

Führungswechsel

Dipl.-Ing. (FH) Andreas Herrmann hat

die Leitung des Business Segments

Cranes (CR) in Erlangen übernommen.

CR ist Teil der Business Unit Motion

Control der Siemens-Division Drive

Technologies und bietet Automatisierungssysteme

und Dienstleistungen

für Krananlagen sowie Lösungen zum

Kran-Management und für Pendelregelungssysteme

an. Er löst Joachim

Zoll ab, der die Leitung des Segments

Machine Tools der Business Unit

Motion Control übernimmt.

VERSICHERUNGEN

Globale Krisen-

Management-Police

Da Arbeitgeber zunehmend global

agieren, im Ausland Niederlassungen

gründen und ihre Mitarbeiter vermehrt

dorthin senden, wird der Schutz gegen

die Gefahren in fremden Ländern immer

wichtiger. Denn die Zahl von Entführungen

nimmt weltweit deutlich

zu. Die Gothaer als traditioneller Versicherer

von kleinen und mittelgroßen

Unternehmen hat diesen Trend nun

mit einer Krisen-Management-Police

aufgegriffen.

14 ConTraiLo 3/2011

USD/day

25.000

20.000

15.000

10.000

5000

Charterratenniveau für 1-Jahres-Charter im Zeitverlauf

und Veränderung in % gegenüber dem Jahresanfang 2010

0

1/2009 3/2009 5/2009 7/2009 10/2009 12/2009 2/2010 5/2010 7/2010 9/2010 12/2010

725 TEU 1000 TEU 2000 TEU 2750 TEU 3500 TEU 4400 TEU

Schiffsmarkt im Aufwind

Shipping Research der DFR und Feri EuroRating Services AG

„Containerschiffe gehören zu den Gewinnern

des Jahres 2010“, sagt Nils

Lorentzen, der auf Seiten der Deutschen

FondsResearch (DFR) für den

Shipping Research verantwortlich ist.

Ein Trend, der sich auch in diesem

Jahr zeigen könnte.

Boxenflotte. Die Containerschiff-Fahrt

zeigt sich gegenüber den anderen Segmenten

im Seeverkehr deutlicher im

Aufwind. Denn insbesondere die Containerlinien

profitierten im vergangenen

Jahr vom wieder angesprungenen

+223%

+164%

+164%

+115%

+ 91%

+ 55%

Konjunkturmotor. Dies teilt der neueste

Shipping Research der Analysehäuser

Feri EuroRating Services und DFR

mit. Die zunehmende Nachfrage nach

Tonnage trieb demnach die Preise für

die Vercharterung vor allem bei größeren

Schiffen an. Insgesamt waren Ende

CMA-CGM-ECO-KALKULATOR AUF DER E-BUSINESS-PLATTFORM

Messen Sie Ihren CO2-Fußabdruck

Containerschiffe

profitieren

stärker von der

konjunkturellen

Wiederbelebung.

(Foto: Clarkson

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Von April an sollen Kunden im eBusiness-Portal der CMA CGM Group einen ECO-

Calculator finden, mit dem sie den CO2-Fußabdruck für ihre Transporte ermitteln

können. Der Kalkulator soll auf realen Daten basieren, einschließlich der Abfahrtsund

Ankunftszeiten, Frachtvolumen, Kraftstoffverbrauch und Schiffsgeschwindigkeit.

Entwickelt nach der Methode der Clean Cargo Working Group (CCWG) ist der

Eco-Calculator laut CMA CGM der erste, der vom Bureau Veritas verifiziert wird.

„Unser neues Tool ist extrem zuverlässig und bedeutet, dass wir unseren Kunden

mit genauen Daten über ihren CO2-Fußabdruck versorgen können. Wir hoffen, dass

dieser Eco-Calculator sich als ein nützliches Werkzeug für den Entscheidungsprozess

beweisen wird und den Kunden hilft, die optimale Transportform aus


2010 nur noch 2,3 Prozent

der weltweiten Containerschiffsflotte

ohne

Beschäftigung.

Nachhaltige Erholung.

„Trotz des starken Wachstums

der Weltcontainerflotte

um rund neun Prozent

und der Wiederbeschäftigung

von 436

zusätzlichen Aufliegern,

konnte der Markt die

Neuablieferungen gut

verarbeiten“, beschreibt

Lorentzen.

Ausblick. „Die Orderbücher

für größere Containerschiffe

sind zwar gut

gefüllt“, sagt Lorentzen

und fährt fort, „Neuablieferungen

werden aber

2011 auf die voraussichtlich

weiter steigende

Nachfrage nach Tonnage

treffen, sodass sich die

Beschäftigungssituation

bei den Containerschiffen

auch in diesem Jahr

positiv entwickelt“, fährt

Lorentzen fort.

ökologischer Sicht

zu bestimmen“, erklärt

Philippe Borel,

Environment Director

der CMA CGM

Group. Den Einfluss

auf die Umwelt zu

reduzieren und das

Bewusstsein für die

Umwelt zu wecken,

ist seit langem ein

Schlüsselziel der CMA

CGM Group.

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VERANSTALTUNGEN

UND MESSEN 2011

April

ENFIT CleanLog © Congress

Fokus: Eisenbahn und Lebensmittel

Wo: Hamburg, Deutschland

Wann: 4.–5. April 2011

CeMAT South America

Fokus: Intra-Logistik

Wo: Sao Paulo, Brasilien

Wann: 4.–7. April 2011

Intermodal South America

Fokus: Intermodale Transporte und Logistik

Wo: Sao Paulo, Brasilien

Wann: 5.–7. April 2011

MULTIMODAL 2011

Fokus: Multimodale Transporte

Wo: Birmingham, Großbritannien

Wann: 5.–7. April 2011

USETEC

Fokus: Gebrauchtmaschinen

Wo: Köln, Deutschland

Wann: 6.–8. April 2011

TRANSPORT

Fokus: Transport und Logistik

Wo: Herning, Dänemark

Wann: 6.–9. April 2011

SMM India

Fokus: Schiffbau

Wo: Mumbai, Indien

Wann: 7.–9. April 2011

Tag der Logistik

Fokus: Logistik

Wo: deutschlandweit verschiedene Veranstaltungen

Wann: 14. April 2011

TransRussia

Fokus: Transport und Logistik

Wo: Moskau, Russland

Wann: 26.–29. April 2011

Mai

CeMAT

Fokus: Intra-Logistik

Wo: Hannover, Deutschland

Wann: 2.–6. Mai 2011

BalticFuture

Fokus: Offshore-Windkraft,

maritime Logistik, marine Technologie

Wo: Rostock, Deutschland

Wann: 4.–5. Mai 2011

transport logistic

Fokus: Transport und Logistik

Wo: München, Deutschland

Wann: 10.–13. Mai 2011

BreakBulk Europe

Fokus: Massenguttransport

Wo: Antwerpen, Belgien

Wann: 17.–19. Mai 2011

International Transport Forum

Fokus: „Transport for Society“

Wo: Leipzig, Deutschland

Wann: 25.–27. Mai 2011

Nationale Maritime Konferenz

Fokus: Maritime Wirtschaft

Wo: Wilhelmshaven, Deutschland

Wann: 27.–28. Mai 2011

Juni

TOC Europe

Fokus: Terminalbetrieb

Wo: Antwerpen, Belgien

Wann: 7.–9. Juni 2011

International Rental Exhibition

Fokus: Vermietung

Wo: Amsterdam, Niederlande

Wann: 7.–9. Juni 2011

September

TOC Middle East

Fokus: Terminalbetrieb

Wo: Dubai, Vereinigte Arabische Emirate

Wann: 27.–29. September 2011

CeMAT Russia

Fokus: Intra-Logistik

Wo: Moskau, Russland

Wann: 27.–30. September 2011

Oktober

A+A

Fokus: Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz

Wo: Düsseldorf, Deutschland

Wann: 18.–21. Oktober 2011

CeMAT Asia

Fokus: Intra-Logistik

Wo: Shanghai, China

Wann: 25.–28. Oktober 2011

November

Europort Rotterdam

Fokus: Schiff-Fahrt

Wo: Rotterdam, Niederlande

Wann: 8.–11. November 2011

TOC Americas

Fokus: Terminalbetrieb

Wo: Panama City, Panama

Wann: 15.–17. November 2011

Intermodal Europe

Fokus: Intermodale Transporte und Logistik

Wo: Hamburg, Deutschland

Wann: 29. November–1. Dezember 2011

Mehr Termine unter

www.vehicles-world-online.de.

Alle Angaben ohne Gewähr.


Im Herzen der „Logistik-Banane“

Port autonome de Liège kurz vorgestellt

Selbst mit 26 km Kaianlagen ist für den

autonomen Hafen von Lüttich die Entwicklung

der Hafen-Logistik noch nicht am

Ende. Im Gegenteil: Derzeit befindet sich

hier auch die multimodale Plattform „Liège

Trilogiport“ im Bau.

Die Port autonome de Liège verwaltet insgesamt

32 Hafengebiete zwischen Staate und

Lixhe mit 370 ha Gelände. Verschiedenste

Produkte von Baumaterial über Metalle bis

hin zu Containern werden in den Hafenanlagen

umgeschlagen, im letzten Jahr mehr

als 21 Mio. t Güter. Damit nimmt der Hafen

Lüttich eine wichtige Schlüsselfunktion für

die Hinterlandverkehre ein.

Bilanz der Verkehrsträger. Der Hauptanteil

der Güterströme fließt über den Wasserweg;

im Jahr 2010 15,45 Mio. t Güter. Erreichen

können den Hafen auch Seeschiffe

mit bis zu 2500 t Kapazität oder Schubkähne

mit zwei Leichtern mit bis zu 4500 t.

Damit entlastet der Hafen die regionalen

und nationalen Straßen um ca. 800.000

Lkw. Dennoch nehmen die Straßenverkehre

den zweitgrößten Part mit 3,81 Mio. t

Gütern im letzten Jahr ein, während der

Schienenumschlag bei 1,89 Mio. t Gütern

lag. Die multimodale Position des Hafengebiets

zeigt sich aber auch an einem vierten

Knotenpunkt: dem nahen Frachtflughafen

LiegeAirport.

Container-Doppel. Bereits heute verfügt

der Hafen über zwei Container-Terminals

in Renory und Monsin, in denen neben

dem reinen Umschlag auch vielfältige

Dienstleistungen rund um die Stahlboxen

angeboten werden. Ausgestattet sind die

Terminals mit Portalkran, Barge Loader

und Reachstacker. Eine weitere Besonderheit

in Lüttich ist das 1 ha große, überdachte

Terminal der Ile Monsin mit 110 m

Kailänge, 26 m Breite und 4,50 m Wassertiefe.

Zudem bietet der Hafen auch eine

RoRo-Rampe und vieles mehr.

Das neue Projekt. In Hermalle-Sous Argenteau

entsteht die multimodale Plattform

Liège Trilogiport mit 100 ha Fläche. Ein

Viertel der Fläche steht dabei im Zeichen

„Grün“, denn hier sollen Grünflächen, Gemeinschaftsgärten

und Ausflugbereiche

entstehen. Auch der Containerumschlag

des Hafens erhält in dem neuen Gebiet mit

einem 15 ha großen Terminalbereich weitere

Verstärkung.

Trimodal: sechs Autobahnen,

vier Schienen-

Hauptverkehrsadern,

Maas und Albert-Kanal.

(Foto: Port autonome de Liège)

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Linien-Dienste:

WOHIN GEHT DIE


REISE?

Dienste. Wie bereits aus den letzten

Ausgaben gewohnt, gibt auch diese ConTraiLo-

Ausgabe wieder einen kleinen Einblick in

geänderte Fahrpläne einiger Reedereien und

Allianzen – teilweise aus unterschiedlichen

Blickwinkeln verschiedener Partner.

CMA CGM verstärkt Asien-US-Westküste-Anläufe

Die CMA-CGM-Gruppe ergänzt ihr Service-Angebot zwischen

Asien und Kalifornien ab Mai mit neuen Diensten.

Gemeinsam mit Maersk Line und MSC startet der

HANGZHOU SHUTTLE als Direktdienst zwischen Ningbo,

Shanghai und Los Angeles. Dieser Dienst ergänzt den

BOHAI-RIM- und YANG-TSE-Service von CMA CGM in

der Region. Auf den drei wöchentlichen Diensten sind

insgesamt zwölf Containerschiffe mit 8100 TEU und fünf

mit 6000 TEU im Einsatz.

BOHAI RIM und YANG TSE: Die Rotation des BOHAI

RIM deckt folgende Häfen ab: Dalian, Tianjin Xinqang,

Qingdao, Shanghai, Long Beach und Oakland. Im YANG

TSE werden die Häfen Kaohsiung, Hong Kong, Yantian,

Xiamen, Ningbo, Long Beach und Oakland angelaufen.

Neuer SUNRISE-Service: Gemeinsam mit Maersk Line

geht der SUNRISE-Service an den Start. Hier bedienen

fünf Schiffe mit jeweils 4400 TEU die Häfen Kwangyang,

Pusan, Hakata, Nagoya, Yokohama, Los Angeles, Oakland,

Yokohama, Kobe und Kwangyang.


CKYH-Allianz modifiziert Europa-Services

Die Reedereien COSCO, „K“LINE, Yang Ming und Hanjin

Shipping haben ihre Gemeinschaftsdienste NE1 bis NE5 neu

angepasst und gleichzeitig den neuen NE6-Service vorgestellt.

Mit den Anpassungen sollen Kunden erhöhte Abfahrten und

geringere CO2-Emissionen dank optimierter Fahrtgeschwindigkeit

geboten werden. Die neuen Hafenrotationen für die

einzelnen Dienste der Allianz gestalten sich daher nach Unternehmensangaben

wie im Folgenden dargestellt:

NE1: Der NE1-Service läuft die Häfen Shanghai, Ningbo,

Hong Kong, Nansha, Hamburg, Rotterdam, Felixstowe, Singapur,

Yantian und Shanghai an.

NE2: Die Rotation des NE2 ist Xiamen, Kaohsiung, Yantian,

Singapur, Rotterdam, Hamburg, Felixstowe, Antwerpen, Jeddah,

Singapur, Shekou, Hong Kong und Xiamen.

NE3: Anlaufhäfen in diesem Service sind Xingang, Dalian,

Qingdao, Ningbo, Yantian, Singapur, Rotterdam, Felixstowe,

Hamburg, Antwerpen, Nansha, Hong Kong und Xingang.

NE4: Der modifizierte NE4-Dienst deckt die folgenden Häfen

ab: Qingdao, Shanghai, Ningbo, Hong Kong, Singapur, Port

Said, Rotterdam, Hamburg, Antwerpen, Port Said, Singapur,

Hong Kong und Qingdao.

NE5: Der neue Rundlauf des NE5 geht über die Häfen Shanghai,

Ningbo, Kaohsiung, Yantian, Singapur, Vung Tau, Singapur,

Algeciras, Hamburg, Rotterdam, Le Havre, Algeciras, Singapur

und Shanghai.

NE6: Der neue zusätzliche Dienst der Allianz startet mit der Rotation

Gwangyang/Kwangyang, Pusan, Ningbo, Shanghai, Xia-

men, Hong Kong, Yantian, Felixstowe, Hamburg, Rotterdam, Singapur

und Gwangyang/Kwangyang.

Grand Alliance Loop C mit neuem Stopp

Gemeinsam mit RCL

startet Hapag Lloyd

einen neuen Dienst.

Seit Februar ist Bremerhaven als neuer Anlaufhafen in den

Europa-Fernost-Dienst Loop C der Grand Alliance aufgenommen

worden. Betreiber des wöchentlichen Dienstes sind Hapag

Llyod, NYK und OOCL mit insgesamt zehn Containerschiffen

in der Größenordnung von 8000 TEU.

Loop C: Die Rotation des Dienstes deckt nun folgende Häfen

ab: Ningbo, Shanghai, Xiamen, Kaoshiung, Hong Kong, Shekou,

Singapur, Port Kelang, Rotterdam, Bremerhaven, Southampton,

Singapur, Kaohsiung, Hongkong, Shekou, Ningbo.

OOCL ist einer der Partner der Grand Alliance.


Hapag-Lloyd und RCL kooperieren

Hapag-Lloyd und Regional Container Lines (RCL) starten

einen neuen wöchentlichen Dienst, der China und Korea

mit Sri Lanka, Indien und Pakistan verbindet. Der Dienst

wird unter den Namen CIS (bei Hapag-Lloyd) und RCI

(bei Regional Container Lines) angeboten. Die erste Abfahrt

Anfang April startet mit folgender Hafenfolge:

Qingdao, Xingang, Pusan, Shanghai, Da Chan Bay, Singapur,

Colombo, Nhava Sheva, Karachi, Singapur und

Qingdao. Jeder Partner bringt in den Dienst drei Schiffe

mit einer Kapazität von rund 2000 TEU ein.

Maersk mit neuer Trans-Pazifik-Abdeckung

Ab Ende Mai soll das verstärkte Trans-Pazifik-Liniennetz

von Maersk Line starten. Entwickelt wurde die neue

Abdeckung laut Maersk Line entsprechend den Kundenbedürfnissen,

insbesondere die verstärkten Anläufe in der

Region des Yangtse-Flusses. Gleichzeitig sollen kosteneffiziente

Transporte und eine geringere CO2-Emission mit

dem neuen Liniennetz realisiert werden. Die Veränderungen

betreffen die folgenden Dienste:

TP1: Im TP1-Dienst, gemeinsam mit CMA CGM und

MSC betrieben, sollen größere Schiffe und ein Anlauf in

Los Angeles zur Mitte der Woche eine bessere Verbindung

zu den Schienenverbindungen an den Wochenenden

ermöglichen.

TP2: In den TP2-Service, von MSC in Gemeinschaft mit

Maersk Line und CMA CGM betrieben, wird Ningbo als

zusätzlicher Anlaufhafen integriert.

TP8: Auch der TP8-Service wird um einen Anlauf, hier

dem Hafen Qingdao, erweitert. Auch an diesem Dienst

sind CMA CGM, MSC und Maersk Line beteiligt.

TP3 und TP9: Größere Schiffe sollen auf den Diensten

TP3 und TP9 der gestiegenen Nachfrage nach Kapazitäten

aus und für die Märkte der US-Ostküste sorgen.

TP5: Mit einer verstärkten Abdeckung japanischer

Häfen zeigt sich der TP5-Service mit fünf Schiffen der

Panamax-Klasse unter US-Flagge.

TP6: Den ausgedehnten, von Maersk Line betriebenen,

TP6-Dienst mit dem Fokus auf hohe Zuverlässigkeit von

Südost-Asien und China zur US-Westküste.

TP7: Der TP7-US-Ostküsten-Service mit Schwerpunkt

auf direkte Anläufe an US-Südatlantik-Häfen mit Schiffen

der Panamax-Klasse im Einsatz.

Maersk ändert Asien-Nordeuropa-Netz

Zwischen April und Juni 2011 plant Maersk Line, auch

das Liniennetz zwischen Asien und Nordeuropa grundlegend

neu zu gestalten. Das neue Netz soll mehrere

Anläufe von Ningbo, Shanghai, Yantian, Tanjung Pelepas

© CTB Magemon (Euroports)

• Hannover

• Philippsthal (bei Eisenach)

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und die direkte Anbindung mit Japan, Korea und weiteren

chinesischen Häfen mit Europa bieten. Südostasiatische Häfen

sollen weiterhin über den Transhipment-Hub Tanjung Pelepas–

Malaysia bedient werden.

AE10: Die erste Veränderung startet ab dem 7. April 2011 mit

dem Westbound des AE10-Service von Ningbo, dann Shanghai,

Yantian und Tanjung Pelepas. Die anderen Linien sollen einer

ähnlichen Rotation durch Asien folgen mit eingeschlossenen

direkten Anläufen in japanischen und koreanischen Häfen und

Xiamen, Hong Kong und Nansha. Felixstowe, Rotterdam und

Bremerhaven sollen weiterhin direkt regelmäßig abgedeckt werden.

Auch direkte Anläufe in Hamburg, Le Havre, Zeebrugge,

Antwerpen, Gdansk, Aarhus und Göteborg sind laut Maersk

geplant. Die Änderungen für die Eastbound-Fahrten sollen ab

13. Mai 2011 von Gdansk aus beginnen und dann durch die

nordeuropäischen Häfen nach Süd-China weitergehen.

NYK Line beteiligt am EPIC-Dienst

NYK Line hat ab April einen neuen, wöchentlichen Direktdienst

zwischen Europa, Nordwest-Indien, Pakistan und dem Mittleren

Osten im Programm. Der Dienst ist Teil einer Kooperation

mit dem bestehenden CMA CGM Europa Pakistan India Consortium

(EPIC). Gestartet wird der Dienst mit der Westbound-

Rotation der OOCL San Francisco, mit der voraussichtlichen

Ankunft in Jebel Ali am 3. April. Die erste Eastbound-Fahrt soll

mit der Abfahrt der OOCL San Francisco in Southampton am

1. Mai 2011 beginnen.

EPIC-Service im Detail: Der 56 Tage dauernde Rundlauf des

EPIC-Service deckt folgende Häfen ab: Jebel Ali, Port Qasim,

Nhava Sheva, Mundra, Jeddah, Port Said, Malta, Tangier, Southampton,

Rotterdam, Hamburg, Antwerpen, Le Harvre, Khor

24 ConTraiLo 3/2011

NYK Line hat ebenfalls neue Servicelinien im Angebot.

(Fotos: Hapag Lloyd, Maersk Line, NYK Line, OOCL, sh, © Gerd Altmann/PIXELIO)

Fakkan und Jebel Ali. Eingesetzt werden insgesamt acht Schiffe

mit einer durchschnittlichen Kapazität von 4430 TEU.

Turkon Line stärkt Liniendienst

Mit der auf der türkischen Werft Sedef Gemi gebauten MUSTA-

FA DAYI hat Turkon Line seinen Vollcontainerdienst zwischen

Nordeuropa und dem Fahrtgebiet Mittelmeer einschließlich der

Türkei auf vier Schiffe mit je 1900 TEU Kapazität ausgebaut.

Am 11. Februar 2011 lief das Schiff erstmals das Hamburger

BUSS-Hansa-Terminal an. Damit ist der Umbau von 1100-TEU-

Einheiten abgeschlossen. Die drei Schwesterschiffe heißen

MUKADDES KALKAVAN, CAFER DEDE und IBRAHIM DEDE.

Anlaufhäfen: Der wöchentliche Dienst verbindet Hamburg

mit Istanbul, Gebze, Gemlik und Izmir. Darüber hinaus werden

Valencia, Barcelona, Marseille und Genoa angelaufen. Per

Umladung werden mit dem Dienst weitere Häfen im östlichen

Mittelmeer und Nordafrika bedient.

Volle Kraft voraus: Das Jahr

startet mit neuen und geänderten

Diensten ins Frühjahr.


Start am Cai Mep

Hanjin Shipping eröffnet neues Terminal

Hanjin Shipping hat am 16. März 2011 die Eröffnung seines

neuen Terminals Cai Mep in Vietnam bekannt gegeben. Das

Terminal am Fluss Cai Mep befindet sich 50 km von Ho Chi

Minh Stadt und bietet eine Kapazität für den jährlichen Umschlag

von 1,15 Mio. TEU. Entwickelt wurde das Joint Venture

Tan Chang Cai Mep International Terminal (TCIT) von Hanjin

Shipping, Saigon New Port, Mitsui O.S.K Line und Wanhai

Lines in den vergangenen zwei Jahren.

Einbindung in Liniendienste. Seit Januar laufen vier Transpazifik-

und Asien-Europa-Linien das neue Terminal an, weitere Services

sollen in naher Zukunft folgen. Se-Hwa Jung, Chief Executive

of Hanjin Shipping’s Terminal Business Unit, erwartet viel

von dem neuen Terminal als wichtige Logistik-Drehscheibe.

TCIT bietet auf einer Fläche von 346.000 m2 eine Kailänge von

590 m mit einer Tiefe von 15,80 m.

Hintergrund zu Tan Chang Cai Mep. Tan Chang steht für „neuer

Hafen“, Cai Mep für den Fluss, an dem das Terminal gelegen

ist. Derzeit ist die vietnamesische Regierung zusammen mit einigen

Terminalbetreibern und Transportdienstleistern dabei, die

Region im Rahmen des „Cai Mep-Thi Vai Deep Sea Port Develop-

Hanjin Shipping eröffnet ein weiteres

Terminal für den asiatischen Markt.

(Foto: Hanjin Shipping)

ment Project“ zu entwickeln. Aktuell hat Hanjin Shipping

14 Dedicated-Terminals weltweit, darunter auch das im letzten

Juli eröffnete Terminal in Algeciras, Spanien. Weitere Terminals

sind in den USA, Japan, Taiwan und Belgien. Hanjin Shipping

betreibt 60 Linien- und Trampdienste mit einer Gesamttransportleistung

von mehr als 100 Mio. t Gütern jährlich. Die Flotte

umfasst 200 Containerschiffe, Bulk- und LNG-Frachter.


Übersee

CONTAINERSCHIFF MIT HOHER REEFER-KAPAZITÄT

Die kühle „Santa Isabel“

Als zweite von zehn Schwestern sticht die Santa Isabel

der Reederei Hamburg Süd in See. Mit einer Kapazität

von 7100 TEU gehört sie nicht nur zu den größten Schiffen

der Flotte, sondern trägt auch eine besondere Rolle

für temperaturgeführte Transporte. Mit je 1600 Kühlcontaineranschlüssen

verfügen die Schiffe laut Hamburg

Süd über die derzeit weltweit größte Reefer-Kapazität.

Ende Februar taufte Hamburg Süd das Schiff in Singapur,

das nach einem Ausbildungsschiff der Reedereigruppe

aus den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts benannt ist.

Taufpatin ist Bettina Schacht, Ehefrau von Otto Schacht,

Senior Vice President Global Seafreight, Kühne + Nagel.

Gebaut wurde das Schiff bei Daewoo Shipbuilding &

Marine Engineering Co. Ltd. (DSME). Einsatzgebiet

für die knapp 300 m lange Santa Isabel ist der Dienst

zwischen Asien und Südafrika/Südamerika Ostküste,

der so genannten New Good Hope Express.

SCHIFFSANLÄUFE

STAR mit Rekordkurs

Der 23. Februar 2011 stand für den Hafen

Hamburg als Zeichen eines neuen Rekords:

Erstmals machte an der Kaje ein Schiff mit

einer Stellkapazität von mehr als 14.000 TEU

fest. Hinter der Zahl steht die CSCL Star.

Das Containerschiff mit 366 m Länge,

51,20 m Breite mit 20 Containerreihen kann

bis zu 14.074 TEU transportieren und fährt

im Liniendienst Asia-Europe Express-1/China-Europe-Mediterranean

Service (AEX-1/

CEM). Bei voller Auslastung erreicht sie einen

maximalen Tiefgang von 15,50 m.

Der AEX 1 ist ein Gemeinschaftsdienst von

China Shipping und Evergreen. Neben Hamburg

laufen die Schiffe Rotterdam, Hong

Kong, Shanghai, Ningbo, Yantian und Felixsto-

26 ConTraiLo 3/2011

we an. Die Schiffe der Reederei Evergreen

laufen darüber hinaus auch den Hafen Qingdao

an. Ein Rundlauf dauert 56 Tage.

Die Bedeutung Hamburgs für Fernost spiegelt

auch das Ladungsaufkommen von China

Shipping wider. Jeder dritte Container der

chinesischen Reederei ist laut Hamburg Hafen

Marketing für den Hamburger Hafen bestimmt,

hinzu kommt ein großer Teil an Transitladung.

Die CSCL STAR ist das erste

Containerschiff von China Shipping, das eine

Stellplatzkapazität von mehr als 10.000

TEU aufweist.

Die gesamte Flotte umfasst rund 450 Schiffe,

darunter 143 Containerschiffe. Die Containerlinie

startete ihre Aktivitäten in Europa

im März 1999, hat heute mehr als 350

Büros weltweit, betreibt 70 internationale

Verkehre. Das europäische Headoffice der

Zuwachs für E-Klasse

Rickmers tauft weitere Containerriesen

Die MV LEO RICKMERS und die MV SCORPIO RICK-

MERS haben schon bei ihrer Taufe in Korea die klassischen

Farben der Maersk Line getragen. Denn wie ihre

bereits ausgelieferten vier Schwestern stechen auch diese

mit der E-Klasse von Maersk in See. Ihren Dienst versehen

die neuen Containergiganten dabei unter den

Namen MAERSK EDMONTON und MAERSK ELBA.

CSCL befindet sich in Hamburg. 15 Neubauaufträge

von 3000 bis 8500 TEU hat CSCL

derzeit im Auftragsbuch, darüber hinaus sieben

baugleiche Schiffe von der Größe der

CSCL STAR. Die Samsung-Werft in Koje soll

China Shipping setzt

mit der CSCl in Hamburg

neue Maßstäbe. (Foto: HHM/CSCL)


fünf davon noch in diesem Jahr ausliefern.

Hangzhou Zhao, Vice President China Shipping,

schließt nicht aus, dass auch Schiffe

mit 18.000 TEU und mehr in Zukunft für

China Shipping interessant sind.

Taufgesellschaft:

Die

neuen Rickmers-

Riesen wurden

feierlich getauft.

(Foto:Rickmers)

„Grüne“ Geschwindigkeit. Gebaut bei Hyundai Heavy

Industries in Ulsan gehören die beiden Neubauten zu der

Serie mit insgesamt acht 13.100 TEU Containerschiffen,

die alle für jeweils mindestens zehn Jahre an die Maersk

Line verchartert sind. Mit ihrer Länge von 366 m und

einer Breite von 48,20 m werden diese Schiffe in der Lage

sein, den „neuen“ Panama-Kanal zu durchfahren. Angetrieben

werden sie von einem Hyundai-Wärtsilä-Flex-Motor,

der bei rund 68.000 kW eine Dienstgeschwindigkeit

von 24,3 kn ermöglicht. Die Hauptmaschine ermöglicht

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UMZUG NACH ÜBERSEE

Berufliche Mobilität und Flexibilität, aber auch private

Gründe lassen Menschen stetig ihre Zelte in der Heimat

abbrechen und die Reise in eine für sie neue Welt antreten.

Häufig vertrauen sie dabei ihren gesamten Haushalt und

damit persönlichste Besitztümer dem Umzugsunternehmen an.

Eine verantwortungsvolle Aufgabe, für die offene und persönliche

Kommunikation für Georg Königsmann jun., Marketing

Consultant bei ITO, Voraussetzung ist. Der Grundstein der heu-

Auswandern, ein neues Leben in der Ferne –

oftmals eine Vorstellung, die von einem romantischen

Blick verfärbt wird. Dabei ist in der Realität Planung und Struktur

gefragt, damit es nicht schon beim Start böse Überraschungen gibt.

tigen ITO-Gruppe wurde mit der Gründung einer Betriebsniederlassung

im Jahre 1949 durch Georg Königsmann sen. in Bremen

gelegt. Ausgangspunkt war die hohe Nachfrage an Rohtabaktransporten

von den Bremischen Häfen zur westfälischen

Tabakindustrie.

In den frühen 50er-Jahren begann das Unternehmen neben

dem klassischen Bremer Güterverkehr (Kaffee, Tabak, Baumwolle)

auch die Verpackung und Auslieferung von Haushaltgütern


für in Deutschland stationierte US-Amerikaner durchzuführen.

ITO spezialisierte sich zunehmend auf Überseeumzüge

und gründete nach eigenen Angaben als erstes

Umzugsunternehmen mit deutscher Herkunft eine feste

Niederlassung in den Vereinigten Staaten, genauer in

El Paso, und das amerikanische Tochterunternehmen The

Inland Sea Inc., kurz TIS. Heute ist ITO mit elf Niederlassungen

in Deutschland, fünf in den USA und jeweils

einer in der Schweiz und der Türkei vertreten.

Wohin die Reise geht

Neben individuellen Privatkundenumzügen ist ITO auch

Rahmenvertragsspediteur mit zahlreichen Referenzen. So

unterschiedlich die Hintergründe für den Umzug der

Menschen sind, so weit ist auch das Feld der Ziele. Die

ITO-Mitarbeiter aus Köln sehen aktuell einen Trend zu

Zielen wie Australien, Neuseeland und den USA. Unter

den Auswanderern finden sich dabei viele Ärzte, Facharbeiter

und Ingenieure, aber auch Expatriots, die für

Unternehmen versetzt werden. Auch bei ITO in Bremen

sind diese Ziele auf der Trendliste zu finden, aber ebenso

Skandinavien, Kanada, die Vereinigten Arabischen Emirate

oder China und Japan.

Oftmals sind es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

berufliche Gründe, die die Menschen zum Auswandern

bewegen. Dabei gibt Dennis Torno, Import-Manager

International Division, jedoch zu bedenken, dass unter

Umständen die Lebenssituation im Zielland deutlich

schwieriger sein kann. Nach Erfahrungen von ITO entscheiden

sich jüngere Auswanderer eher ihren Hausstand

zu verkaufen, während ältere Auswanderer und Familien

oft eine ideelle Bindung zu persönlichen Sachen und

Gegenständen aufgebaut haben und daher verstärkt mit

dem Hausstand umziehen.

Den passenden Umzugspartner finden

Einer der ersten Schritte für den Umzug ist es, einen

passenden Umzugspartner zu finden. Die Auswahl an

Umzugsspeditionen ist groß, den erfahrenen, zuverlässigen

Fachmann zu finden, eher schwierig. Daher gibt ITO

den Tipp, auf gute Erfahrungen bzw. Mundpropaganda

im Bekanntenkreis als Anhaltspunkt für die Suche zu achten.

Der Kunde solle vorsichtig mit internetbasierten Firmen

sein, rät der ITO-Standort in El Paso. Vor dem World

Wide Web nannte man solche Firmen „Sofaspeditionen“

ohne eigenes Personal und Fuhrpark. Solchen Firmen

können neben der Erfahrung auch notwendige Lizenzen

fehlen. Der Kunde solle daher auf ein detailliertes Angebot

drängen, rät der Umzugsspezialist, denn einige Firmen

„vergessen“ sonst gerne bestimmte Kosten.

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Vor dem Packen: Ob im

Land oder fürs Ausland,

beim Umzug ist richtiges

Packen gefragt.

Fernweh: Fachmännisch

verpackt, kann’s

losgehen zum Container.

(Fotos: ITO, sh)

Die ITO-Gruppe arbeitet in Deutschland ausschließlich

mit eigenem, fest angestellten Personal, bei Bedarf

auch mit Tischlern in der Kolonne. Zudem vermittelt

ITO auch andere Handwerker. Die ITO-Gruppe ist Mitglied

der AMÖ (Deutsche Möbelspediteur-Vereinigung)

und weltweiten Verbänden wie der IATA (International

Air Transport Association), LACMA (Latin American and

Caribbean Moving Association), IAM (International Association

of Movers) und der FIDI. Grundvoraussetzung der

FIDI-Mitgliedschaft ist die FAIM-Zertifizierung, die alle

vier Jahre durch eine Auditierung der Firma Ernst &

Young verliehen wird.

Ein ganzes Leben in einem Container

Oftmals werden die Haushalte vom Auto bis zu persönlichsten

Besitztümern für den Weg in das neue Leben in

Containern verstaut. Dabei sind die Laderäume bei ITO in

der Regel FCL-Container, die über den Spediteur gebucht

werden. Aber auch Selbstanmietungen gehören zum Standard.

In Einzelfällen, meist für Kanada, kaufen Kunden

auch einen Container, ziehen also mit einem Shippersown-Container

um, wie die ITO Bremen erklärt. Auch in

El Paso werden die Container im Normalfall von ITO bis

Die Spedition

sollte mit

Umsicht gewählt

werden.


zum Wohnhaus geliefert. Gepackt werden die Container

sowohl in Deutschland als auch in El Paso in den meisten

Fällen von ITO oder Systempartnern.

Versicherungsschutz beachten

Führen die Kunden Verpackung, Verladung und Ausladen

selber aus, sind sie auch für das sichere Verstauen der

Ladung verantwortlich. Schon allein aus versicherungstechnischen

Gründen empfiehlt ITO daher die Komplettleistung

durch den Umzugsspediteur. Gelagert werden

können Umzugsgüter bei ITO auf über 17.500 m2 Lagerfläche

in 10-m3-Holzkisten bei einer Temperatur von

14 bis 16 °C. Darüber hinaus hat ITO seit 2005 eine computergesteuerte

Containerhalle in Bremen mit 10.800 m2 Lagerfläche und Raum für bis zu 250 x 20’-Container

bzw. 7500 m3 in Betrieb. Die Güter können so bis zur Auslieferung

bzw. Abholung im gleichen Container bleiben.

Das sollten Auswanderer beachten

Neben den sozialen und finanziellen Problematiken stellen

internationale Umzüge auch organisatorische Herausforderungen.

Hierzu gehören Abmeldungen und Anmeldungen

ebenso wie die Überbrückung von Transitzeiten.

Besonders in der Sommerzeit raten die ITO-Spezialisten,

früh genug zu buchen. Auch die gründliche Information

über die Lebensbindungen im Zugangsland gehört zu den

Grundvoraussetzungen. Vor Umzugsbeginn müssen die

Einreisepapiere von Aufenthaltserlaubnis bis Arbeitsvisum

zusammengestellt werden. Neben dem klaren

Budget sollte auch die Terminplanung vom Umzug bis

zur Einreise feststehen. Das Packen der Container, die

Buchung der Seefrachten und die Haus-zu-Haus-Buchung

des Umzugs sind weitere Schritte. Hier rät ITO, auch auf

ein Netzwerk von Agenten bzw. eigenen Niederlassungen

des Spediteurs im Zugangsland zu achten.

Typische Probleme

Ein weit verbreitetes Missverständnis ist nach Erfahrungen

von ITO, dass Seewasser in den Container eindringen könne

und das Umzugsgut deswegen luft- und wasserdicht

verpackt werden müsse. Zudem verschätzen sich Auswanderer

leicht bei Laufzeiten, Volumen und Preisen. So

braucht die Zollfreimachung in den USA aufgrund der

Sicherheitsvorchriften z. B. inzwischen drei bis fünf Tage.

Typische Probleme zeigen sich demnach auch bei der Ausreise

bzw. Einfuhr. Pkw-Transporte sind laut ITO eigentlich

fast nirgendwo problemlos, unter Umständen sogar nicht

möglich. Allein diese Beispiele zeigen: Ein Umzug nach

Übersee ist mehr als nur Gegenstände rund um ein Leben

in einen oder mehrere Container zu verpacken.

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NEUE CONTAINER IM VERKEHR

Erweitertes Angebot

Langh Ship Cargo Solutions ergänzt mit einem 20’-Bulk-

Container sein Angebot an Mietcontainern. Eine erste

Serie von 300 der Spezialcontainer hat das Unternehmen

nun für den Containerverkehr in Nordeuropa vermietet.

Die Container sind für Seetransporte klassifiziert.

Sowohl das abnehmbare Dach als auch drei Ladeluken

am Containerdach ermöglichen die Beladung mit

Massengut, z. B. mit einem Radlader. Der Container hat

eine Nutzlast von 30 t, die mithilfe der Containertüren

oder der Entladeklappe entladen werden kann.

VERANSTALTUNG

Eisenbahn

und Lebensmittel

32 ConTraiLo 3/2011

Eisige Reise: Beispielsweise

auf der eisverstärkten M/S

Marjatta reisen die Bulk-Container.

(Foto: Langh Ship Cargo Solutions)

Mit den Schwerpunkten „Eisenbahn und

Lebensmittel“ geht der CleanLog ® Congress

2011 in diesem Jahr in Hamburg

an den Start. Die bereits achte Auflage

der Veranstaltung des ENFIT findet am

4. und 5. April 2011 im Empire Riverside

Hotel, Hamburg, statt. „Die jüngsten

Skandale bei Silotransporten (Schimmelpil-

ze und Mykotoxine im Mehl) sowie der Dioxinskandal

bei Lebens- und Futtermitteln

zeigen uns deutlich, wie wichtig es ist,

dass klare, reproduzierbare und verbindliche

Qualitätsstandards in der Branche

entwickelt werden müssen und dass diese

entsprechend umgesetzt werden. Hierbei

sind alle Beteiligten der „Supply Chain“, die

Lebens- und Futtermittelhersteller, wie

auch die Logistiker und Tankreinigungsbetriebe

gleichsam dazu aufgerufen, diese

Standards umzusetzen“, schreibt Dipl.-Ing.

Boxen im Visier

Die Zollbeamten

stoppten zwei

Container mit

Motorsägen,

die Sicherheitsmängel

aufwiesen.

(Foto: Zollverwaltung)

Den Zollfahndern über die Schulter geschaut

Hinter den blickdichten Containerwänden reisen unterschiedlichste

Güter – nicht immer legal. Die Zollbeamten

schauen daher sowohl in den Seehäfen als auch im

Inland genau hin – und stoppen so manche Warenreise.

Zum Schutz von Leben und Gesundheit der Verbraucher

überwachen die Zollstellen bei der Einfuhr beispielsweise,

ob die Vorschriften zur Produktsicherheit eingehalten

worden sind. Zwei Container mit über 2000

Motorsägen erhielten beim Zollamt Pforzheim im Februar

Einreise-Verbot: Bei der Überprüfung der Sägen stellte

die Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Karlsruhe

erhebliche Mängel fest. Der Berliner Importeur musste

die Ware nun wieder aus dem Zollgebiet der EU ausführen.

Empfänger unbekannt. Sechs Festnahmen und 18. Mio.

beschlagnahmte Zigaretten – dies ist die Bilanz einer ande-

Hans Dieter Philipowski, Präsident ENFIT

e.V., in seinem Vorwort des Veranstaltungsflyers.

Zielgruppe des Kongresses

sind unter anderem Branchen wie Chemie-,

Pharma- und Lebensmittelindustrie,

Logistiker und Logistik-Dienstleister ebenso

wie Tankreinigung, Behälterreinigung

und -service. Auch die Verleihung des

ENFIT CLEANING AWARD 2011 steht auf

dem Programm. Bei einer zweitägigen

Teilnahme belaufen sich die Kosten laut

ENFIT auf 950 Euro pro Person.


en Zollkontrolle. Ein Container aus China, angeblich mit

Schläuchen für Fußbodenheizungen beladen, wurde durch

Zollbeamte im Seehafen Bremerhaven intensiv kontrolliert.

Dabei stellte sich heraus, dass die Beamten genau

richtig gelegen hatten: Der Container war voller Schmuggelzigaretten

mit vermutlich gefälschten niederländischen

Steuerzeichen, insgesamt zehn Mio. Stück. Der Container

sollte einer Firma in Voerde/Wesel zugestellt werden. Wie

sich schnell herausstellte, war diese angebliche Empfängerfirma

jedoch nicht existent. Die weiteren strafrechtlichen

Ermittlungen nahm die Essener Zollfahndung im

Auftrag der Staatsanwaltschaft Duisburg auf.

Zugriff am Ziel. Für die Ermittlungsbehörden lagen schnell

genügend Hinweise vor, die auf eine geschlossene Bande

des international organisierten Zigarettenschmuggels

deuteten. Um auch die Hintermänner des Schmuggels zu

fassen, observierten die Ermittler im Auftrag der Staatsanwaltschaft

Duisburg den enttarnten Schmuggelcontainer.

Am Zielort des Containers, einer Lagerhalle in Voerde,

griffen die Fahnder dann zu und nahmen drei Deutsche

sowie zwei Niederländer fest.

Weiterer Container. Bei den weiteren Ermittlungen

geriet zudem ein 47-jähriger Deutscher aus Lehmförde

in das Visier der Staatsanwaltschaft Duisburg – auch

er wurde durch die Zollfahndung festgenommen. Vier

der Festgenommenen wurden später entlassen, während

gegen die restlichen mutmaßlichen Täter auf Antrag der

Staatsanwaltschaft Duisburg Haftbefehle ergingen. Als

weiteren Erfolg identifizierten die Essener Zollfahnder

auch einen weiteren Container, in dem sich acht Mio.

Schmuggelzigaretten aus Russland befanden.

SOFTWARE FÜR CONTAINERWARTUNG

Wartung im Blick

Die Reederei Containerships hat für das

Wartungs- und Reparaturprogramm ihrer

Container das EquipmentRepair-System

von International Asset Systems (IAS). Laut

IAS hat die Gruppe einen Drei-Jahres-Vertrag

für die Nutzung der webbasierten Software

und Kommunikationsplattform für die Überwachung

der rund 20.000 Container der

Flotte abgeschlossen.

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OFFENSIVE

Der neue Standort: 2012 sollen

nach aktuellem Plan die ersten

Ladeeinheiten im neuen

Terminal umgeschlagen

werden.


Binnenhäfen. Bereits im vergangenen Frühjahr hat der Dortmunder Hafen ein

zweites eisenbahnorientiertes Terminal angekündigt – jedoch mit der Einschränkung:

erst, wenn sich die Umschlaggrenzen des CTD abzeichnen.

Eine Grenze, die ein Jahr später greifbar nah ist und damit das neue Terminal

in den Blick rückt – wenn auch mit Plan B.


Jahrespressekonferenz:

(v. l.) Generalbevollmächtigter

Markus Bangen, Hafenvorstand

Manfred Kossak

und der kaufmännische und

technische Leiter Rainer Pubanz.

(Fotos: Dortmunder Hafen AG,

Vogelsang, Wassmuth, CTD)

Mit 168.668 umgeschlagenen Ladeeinheiten im Jahr

2010 steuert das Container Terminal Dortmund (CTD)

direkt auf seine Kapazitätsgrenze von 180.000 Ladeeinheiten

zu. Im Dortmunder Hafen soll der positiven Entwicklung

des Containerumschlags als stärkstes Segment im Hafen

nun mit einem neuen KV-Terminal Rechnung getragen werden.

„Die Notwendigkeit einer Investition in ein neues KV-Terminal,

das übrigens die Dortmunder Stadtwerke tätigen werden, wird

angesichts der Umschlagzahlen des Jahres 2010 klar“, erläuterte

Hafenvorstand Manfred Kossack.

Gemeinsam mit dem Generalbevollmächtigten Markus Bangen

sowie dem kaufmännischen und technischen Leiter Rainer

Pubanz beantwortete er bei der Jahrespressekonferenz 2011

Journalisten Fragen zu den aktuellen und kommenden Entwicklungen

des Dortmunder Hafens.

Baubeginn 2011/2012

Neben Containern sollen in dem neuen Terminal bereits im

Jahr 2012 Wechselbrücken und Sattelauflieger zwischen Schiene

und Lkw umgeschlagen werden. „Derzeit gibt es in der Region

Dortmund kein Terminal für den kontinentalen Kombi-

nierten Ladungsverkehr. Heute belasten derartige Verkehre die

Straßen – durch das neue KV-Terminal können diese Transporte

mit der Bahn abgewickelt werden. Durch die Möglichkeit der

Abfederung von Kapazitätsengpässen profitiert auch das Container

Terminal Dortmund“, so Kossak weiter. Allerdings nicht

mehr am ursprünglich geplanten Standort, da mit der Bahn

keine Einigung über den Ankaufspreis der zunächst angedachten

Flächen erreicht wurde.

Doch die Dortmunder haben mit einem anderen, ebenfalls hafennahen

Gelände mit bestehenden Gleisen noch ein anderes

Ass im Ärmel. Nun tritt daher Plan B in Kraft und das Terminal

soll nördlicher beim Hafenbahnhof im westlichen Hafenbereich

entstehen. Die Planungen für das neue Dortmunder Terminal

wurden von der erfahrenen Consulting-Sparte der Duisburger

Hafen AG vorgenommen.

Ganzzüge und Ausbaustufen

Die erste Baustufe soll auf dem 60.000 m2 großen Gelände Kapazitäten

für den jährlichen Umschlag von bis zu 100.000 Einheiten

schaffen. Damit ergänzt es die Kapazität des CTD, das

derzeit 52.000 m2 Fläche umfasst.


Wie am CTD soll auch das

KV-Terminal per Reachstacker

und später mit Portalkranen

ausgestattet werden.

Reachstacker übernehmen dabei zunächst die Arbeit an

den vier ganzzuglangen Gleisen des neuen Terminals, für

später sind Portalkrane geplant. Die Betreibergesellschaft

steht noch nicht fest, hierzu wird es laut Kossack voraussichtlich

noch eine Ausschreibung geben. Der Umschlag

von Containern hat eine rasante Entwicklung hinter sich.

Gerechnet in Tonnage nimmt das Segment ca. ein Drittel

des Güterumschlags im Hafen ein.

Herausforderung: zurück an Bord

Zusammen mit Baustoffen und Mineralölen stellen Container

85 Prozent des Gesamtumschlags dar. Währenddessen

belegen Gütergruppen wie Schrott bzw. metallene

Recyclinggüter sowie Eisen und Stahl nur noch die Plätze

vier und fünf in der Statistik. Bei diesen beiden Gruppen

taucht laut Kossack derzeit ein Phänomen auf: Obwohl

die Stahlbranche im Allgemeinen boomt, verzeichne der

Dortmunder Hafen einen Rückgang. „Was allerdings

nicht heißt, dass es den Betrieben der Branche im Dortmunder

Hafen schlecht geht, ganz im Gegenteil. Hier

beobachten wir das Phänomen, dass sich Transporte im

Zuge der Wirtschaftskrise durch ein verändertes Lagerhaltungsverfahren

vom Binnenschiff auf Bahn und Lkw verlagert

haben“, erklärt der Hafenvorstand. Als Beispiele

nennt er hier den Preiskampf im Straßentransport und

die kleineren Bestellmengen einzelner Aufträge. Ein Ziel,

dass der Dortmunder Hafen daher gemeinsam mit den

Kunden im Jahr 2011 erreichen möchte, ist die Verlagerung

dieser Transporte zurück auf das Binnenschiff.

Potenzial montanindustrielle Vergangenheit

Für die Zukunft des Hafens und die Möglichkeiten wies

Kossack nicht nur auf die Planungen des neuen KV-Terminals

hin, sondern auch auf einen weiteren Bereich auf

der Standortkarte: den Logistik-Park Westfalenhütte, der

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Rangierbahnhof I Rangierbahnhof II

öffentliches Schienennetz

Schienennetz der Dortmunder Eisenbahn

auf dem Gelände des ehemaligen Stahlproduktionsstandortes

entsteht. Der Logistik-Park ist über das Schienennetz der Infrastruktursparte

der Dortmunder Eisenbahn direkt mit dem Hafen

und seine logistischen Möglichkeiten verbunden. „Doch

dies sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt, aber auch, um

einen Eindruck von den Möglichkeiten zu vermitteln, die die

montanindustrielle Vergangenheit des Hafens für die Zukunft

bietet“, erklärt Kossack.

Projekte in Zusammenarbeit

Die Kooperation zwischen den Häfen Dortmund und Duisburg

gestaltet sich nicht nur wegen des neuen Terminals positiv. Der

38 ConTraiLo 3/2011

Rangierbahnhof III

Rangierbahnhof V

Rangierbahnhof IV

Zwei gelbe Stellen: Neben

dem neuen KV-Terminal bietet auch

der Logistik-Park Westfalenhütte

Potenziale für Dortmund.

Hardenberghafen

Industriehafen

Petroleumhafen

Kanalhafen

Mathieshafen

Marxhafen

Kohlenhafen

Südhafen

Stadthafen

Schmiedinghafen

Bahnshuttle Glückauf-Express bringe es inzwischen auf über

12.000 TEU im Jahr. Bangen hält eine Ausweitung der Abfahrten

in diesem Jahr für möglich.

Im Rahmen des Projekts Ruhr Cargo werden zudem die Möglichkeiten

zum Transport von Containern per Schiff zwischen

Duisburg und Dortmund entweder im Pendel- oder Linienverkehr

geprüft. Dabei gilt es grundlegende Probleme zu bewältigen:

Denn die derzeitigen Brückenhöhen, Schleusen etc.

machen einen Shuttle in der „altherkömmlichen“ Binnenschifffahrt

unwirtschaftlich. Daher geht das aktuelle Projekt einen

ganz eigenen innovativen Weg mit einem neuen Schiffstyp, der

einen wirtschaftlichen Containertransport möglich machen

Das Schiffsgüterumschlag- und Transportergebnis der Dortmund

Hafen-Gruppe lag 2010 bei rund 5 Mio. t. Davon entfielen

2,52 Mio. t auf den Schiffsgüterbereich inklusive Containern, der

damit gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 4,4 Prozent erreichte.

Umschlagstärkste Gütergruppe ist der Container. Das CTD erzielte

beim Umschlag der Boxen mit 804.400 t einen Zuwachs um 6 Prozent

zu 2009. Mit Blick auf die Ladeeinheiten zeigt sich hier sogar

ein Wachstum um 13,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf

168.668 Einheiten. Im Bereich Baustoffe wurden 690.000 t umgeschlagen,

hauptsächlich Splitt, Wasserbausteine und Zement. Damit

zeigte sich auch hier eine Steigerung um 6,6 Prozent zu 2009.

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soll. Details hierzu und zu den anderen gemeinsamen

Projekten kündigte Kossack zur transport logistic im Mai

2011 in München an.

Projekt im EffizienzCluster LogistikRuhr

Ebenfalls gemeinsam arbeiten die beiden Häfen an dem

Projekt Multimodal Promotion mit. Weitere Partner sind

hier das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik

sowie die Verkehrslogistik Consulting und Engineering

GmbH. Das Verbundprojekt ist eines von 30 Projekten

des EffizienzCluster LogistikRuhr, einem der größten

Logistik-Forschungsprojekte in Europa, an dem insgesamt

120 beteiligte Unternehmen und elf Forschungsund

Bildungseinrichtungen beteiligt sind.

Im Projekt Multimodal Promotion wird ein Web-basiertes

Werkzeug entwickelt, das die Transportdaten von Unternehmen

auswertet und verlagerbare Verkehre aufzeigt.

„Je mehr Unternehmen der Region mitwirken, desto bessere

Konzepte zur Kooperation können ermittelt werden.

Da in einer kompletten Region nach dauerhaft kombinierbaren

Ladungen gesucht wird, werden Leer- und Teilfahrten

reduziert, so die Zielsetzung“, erklärt Kossack. Das

EffizienzCluster LogistikRuhr ist unter anderem auf der

CeMAT als Aussteller vertreten.

Neuer Auftritt im Web

Web-basierte Gemeinsamkeit zeigt Dortmund auch an

anderer Stelle: mit einer neuen, standortbezogenen

Homepage, auf der im Dortmunder Hafen beheimatete

Unternehmen vertreten sind. Die Internetseite soll laufend

vervollständigt werden und möglichst viele der 160

im Hafengebiet ansässigen Unternehmen mit ihrem Leistungsangebot

darstellen.

Rang drei in der Dortmunder Umschlagstatistik belegte

2010 die Gütergruppe Mineralöle mit 630.000 t

umgeschlagene Güter und damit einen Zuwachs um

10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umschlag

von Eisen und Stahl ging um 1,1 Prozent auf

146.900 t zurück, der von metallenen Recyclinggütern

bzw. Schrott sank sogar um 15,3 Prozent auf

160.200 t. Die Dortmunder Eisenbahn transportierte

im Jahr 2010 insgesamt 16,5 Mio. t. Dies entspricht

einem Plus von 41 Prozent gegenüber 2009. Auf den

Hafenbereich entfielen davon 2,5 Mio. t.

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Rein in den

So transportieren Binnenschiffe

200 Mio. t jährlich


Binnenhäfen. Wie bedeutsam und verkehrsreich

die Wasserstraße von der Schweiz bis

an die Nordsee für die internationalen Warenströme

ist, führten die Folgen des schweren

Schiffsunglückes der TMS Waldhof nahe

der Loreley deutlich vor Augen.

Knapp 200 Mio. t Güter werden laut dem Bundesverband

der Deutschen Binnenschiffahrt (BDB)

jährlich auf dem über 1300 km langen Rhein

transportiert. Die Binnenhäfen beweisen entlang der

Wasserstraße tagtäglich ihre Kompetenzen als Drehscheiben

zwischen den multimodalen Transportketten, damit

die Güter im steten Fluss reisen. Im Folgenden stellt Con-

TraiLo daher einige Standorte kurz vor.

Rotterdam

Niederlande

Belgien

Duisburg

Luxemburg

Frankreich

Emmerich

Köln

Lahnstein

Koblenz

Ludwigshafen

Kehl

Weil

Basel

(Schweizerische

Rheinhäfen)

Mannheim

Wörth

Schweiz

Deutschland

Österreich


Duisburg (Deutschland)

Der Duisburger Hafen zeigt sich nicht nur mit Blick auf die dort geleis-

teten Umschläge bewegt – denn der Bund hat Pläne geäußert seine

Anteile an dem Hafen zu verkaufen. Neben den Seehäfen Antwerpen,

Rotterdam und Amsterdam zeigen sich auch Binnenhäfen und Partner

interessiert. Die Duisburger Hafen AG hat für 2010 ein positives

Fazit für den Containerumschlag gezogen, der eine neue Rekordmarke

erreichte. Auch der Gesamtumschlag hat sich erholt und bereits

das Niveau des Vorkrisenjahres 2008 erreicht. Der Containerumschlag

bei den drei Verkehrsträgern zeigte sich im Jahr 2010 mit ca. 2,25

Mio. TEU. Ende Januar gab duisport bekannt, dass die Entwicklung

des Homberger Rheinpreußenhafens und die beabsichtigte Errichtung

eines neuen Containerterminals nicht weiter verfolgt werden sollen.

Grund sei die wirtschaftlich nicht kalkulierbare Altlastensituation.

Koblenz (Deutschland)

Im Rheinhafen Koblenz werden nicht mehr nur Güter umgeschlagen und

gelagert, sondern auch bearbeitet. Für die Be- und Entladung von Schiffen

stehen zwei Containerverladebrücken zur Verfügung, die auch die

größeren Rhein-Containerschiffe bedienen können.

Emmerich (Deutschland)

6°15’15’’ 51°49’50’’ – dies sind die Koordinaten des Rhein-Waal-Ter-

minals Emmerich unmittelbar an der niederländischen Grenze. Von

hier brauchen die Binnenschiffe bis nach Rotterdam oder Amsterdam

knapp zehn, bis nach Antwerpen 14 Stunden. Das Haupteinzugsgebiet

des trimodalen Hafens erstreckt sich auf den Niederrhein, das

Münsterland, das westliche Ruhrgebiet sowie die angrenzenden

niederländischen Bezirke Liemers und Achterhoek.

Im regelmäßigen Pendelverkehr verbinden die Schiffe der eigenen Flotte

mit festem Fahrplan Emmerich und die Westhäfen. Das Containerterminal

mit einer Fläche von rund 45.000 m2 bietet 3500 TEU

Lagerkapazität und die 300 m lange Kaianlage bietet zwei Liegeplätze.

Auch Gefahrgutcontainer oder Projektladung mit Übermaßen können

über Emmerich transportiert werden. Für den Umschlag vom Schiff

zur Bahn stehen zweimal 250 m Gleisanlage zur Verfügung. Krane,

Reachstacker, Leerstapler und mehr bewegen die Boxen.

Neben der Güterverladung vom Wasser auf die Straße ist die zweite

Schnittstelle die eigene Rheinanschlussbahn der Stadtwerke Koblenz

(SWK) mit 10,8 km Gleislänge. Neben Containern werden im Rheinhafen

Koblenz vor allem Stückgüter geladen und gelöscht


Kehl (Deutschland)

Mit 29.879 TEU hat der Hafen Kehl den Containerumschlag im

letzten Jahr gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt. Analog

stieg auch das Gewicht der in den Boxen transportierten Güter

auf 255.554 t an. Der Rheinhafen Kehl liegt in unmittelbarer

Nachbarschaft zur französischen Metroplole Straßburg und im

Schnittpunkt wichtiger Verkehrswege für den internationalen

Warenaustausch. Das Hafengebiet des Kehler Hafens zeigt sich

mit drei Hafenbecken und 12 km Uferlänge, 42 km Gleise und

16 km Straßen trimodal erschlossen.

In 2010 wurden rund 3,8 Mio. t Güter wasserseitig, 2 Mio. t auf

Gleisen und ca. 3 Mio. t per Lkw umgeschlagen. Trotz der Behinderungen

aufgrund von Hochwasser und dem Schiffsunfall bei

St. Goarshausen zum Jahresbeginn, blickt der Rheinhafen positiv

auf das Jahr 2011 und ist zuversichtlich, dass sich das Umschlagergebnis

wieder in Richtung 4 Mio. t entwickeln wird.

Köln (Deutschland)

Die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK)

ist ein Logistik-Dienstleister mit einer langen Tradition.

Dank Partnern und der Kombination der Verkehrswege Wasser,

Schiene und Straße, verbindet die HGK pulsierend Wirtschaftsregion

im Herzen des Rheinlandes mit dem Rest der Welt.

Das Jahr 2010 zeigte sich für den Containerumschlag mit

507.000 umgeschlagenen Containern im Niehler Hafen als

eines der stärksten Jahre überhaupt. Insgesamt konnten die vier

Kölner Häfen im letzten Jahr rund 12,7 Mio. t Güter umschlagen.

Im Güterverkehr auf der Schiene hat die HGK im Vorjahr insgesamt

13,1 Mio. t transportiert. Mit 66 Diesel- und Elektro-Lokomotiven,

etwa 100 km eigene Gleise sowie 66 Gleisanschlüsse

gehört die HGK nach eigenen Angaben zu den größten deutschen

Eisenbahn-Güterverkehrsunternehmen.

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Ludwigshafen (Deutschland)

Die Metropolregion Rhein-Neckar ist eine der wichtigen Logistik-Stand-

orte Deutschlands. Bedeutender Bestandteil beim Güterumschlag ist

dabei der Rheinhafen Ludwigshafen. Seine Drehscheibenfunktion

gewährleistet die Lage am Zusammenfluss von Rhein und Neckar

ebenso wie seine Anbindungen an das Straßen- und Schienennetz.

Der Hafen besteht aus mehreren Teilbereichen. Diese sind Nordhafen,

Stromhafen, Luitpoldhafen, Mundenheimer Altrheinhafen und

Kaiserwörthhafen.

2010 schlug der Hafen insgesamt 7.827.171 t Güter wasserseitig

um. Der Containerverkehr zeigte sich im letzten Jahr mit umgeschlagenen

84.762 TEU in denen 651.403 t Güter geladen und gelöscht

wurden. Das Hafengebiet mit 127 ha Fläche bietet 14 km Kailänge

und 14,5 km Gleise der Hafenbahn. Mit seinem trimodalen Containerterminal

ist der multifunktionale Rheinhafen in verschiedenste

nationale und internationale Logistik-Netzwerke eingebunden.

Rotterdam (Niederlande)

Der Seehafen Rotterdam behauptet sich im europäischen Containerver-

kehr an der Spitze – einer seiner Vorteile ist dabei sicherlich seine geografische

Lage an der Rheinmündung. Das Hafengebiet ist 40 km lang –

einschließlich der im Bau befindlichen Maasvlakte 2. Neben rund

34.000 Seeschiffen machen in dem niederländischen Hafen jährlich

auch ca. 133.000 Binnenschiffe fest. Der Rhein verbindet den Seehafen

direkt mit Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Über den

Main-Donau-Kanal können die Binnenschiffe weiter über Österreich,

Ungarn und Bulgarien bis an das Schwarze Meer gelangen.

(Fotos: Häfen)

In den vergangenen Jahren hat die Binnenschiff-Fahrt im Containertransport

an Bedeutung gewonnen. Mittlerweile gibt es tägliche Verbindungen

zu rund 50 Inland-Containerterminals. Rotterdam bietet auch Hinterlandanbindungen

über Straße, Schiene und Pipeline.


Lahnstein (Deutschland)

Zwischen den Rheinkilometern 585 und 587, am Zusammenfluss von Rhein und

Lahn ergänzt der Landeshafen Lahnstein die Hafeninfrastruktur am Mittelrhein.

Besonders für das rechtsrheinische Gebiet zeigt sich das 12,8 ha große Hafengebiet

als bedeutsam. Schiffseitig wurden im letzten Jahr 329.850 t Güter in dem Hafen

mit 1,45 m Kailänge umgeschlagen. Für den Güterumschlag steht Equipment wie

unter anderem ein 8/15-t-Portalkran, eine 8/13-t-Verladebrücke und zwei 8/10-t-

Krane zur Verfügung. Der Landeshafen ist gegliedert in den Hafenteil Oberlahnstein

mit Hafenbecken und den Stromhafen in Niederlahnstein. Das Spektrum der wichtigsten

Umschlaggüter für den Hafen reicht dabei von Futter- und Düngemittel über

Metallprodukte, Kohle, Getreide und Holzpellets bis hin zu Baustoffen.

Mannheim (Deutschland)

Die Mannheimer Häfen verzeichneten im Jahr 2010 einen wasserseitigen Umschlag

von 7.644.422 t Gütern. Während das Gesamtergebnis sich damit mit einem leichten

Rückgang zum Vorjahr zeigte, steigerte sich die Umschlagleistung an den Mannheimer

Containerterminals um 19,05 Prozent auf 1,1 Mio. t in den geladenen und

gelöschten Güter-Containern. Mit Blick auf die Stückzahlen ergab sich sogar ein Plus

um 26,1 Prozent mit insgesamt 120.568 TEU. Zu dem trimodal erschlossenen

Rhein-Neckar-Hafen gehören die vier Hafengebiete Handelshafen, Industriehafen, Altrhein

und Rheinauhafen. Die Staatliche Rhein-Neckar-Hafengesellschaft Mannheim

mbH (HGM) verwaltet die Mannheimer Häfen.

Der baden-württembergische Binnenhafen verzahnt nicht nur Wasser, Schiene und

Straße, sondern verbindet die Metropolregion mit wichtigen europäischen Seehäfen.

Die Sperrung der Rhein-Schiff-Fahrt bei St. Goarshausen macht einen objektiven Vergleich

der Monatsergebnisse Januar und Februar 2011 zu den Vorjahresmonaten

unmöglich. Aufgrund der Ausfälle für den wasserseitigen Umschlag als Folgen der

Havarie zeigte sich z. B. der Containerumschlag mit 7062 TEU im Februar um

30,5 Prozent unter dem Vorjahresmonat.

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Die Schweizerischen Rheinhäfen (Schweiz)

Die Schweizerischen Rheinhäfen sind eine bedeutende Containerdreh-

scheibe der Schweiz. 2010 wurden hier in vier Containerterminals

rund 100.000 TEU umgeschlagen – das zweitbeste jemals erzielte

Resultat. Die zunehmenden Verkehre im Containersegment können

von Seiten der Schiff-Fahrt relativ problemlos bewältigt werden. Die

Umschlagkapazitäten in den Schweizerischen Rheinhäfen hingegen

sind zunehmend ausgelastet.

Das Projekt Basel Nord reagiert auf diese Entwicklungen: In unmittelbarer

Nachbarschaft zum Stadthafen und direkt am Güterverkehrskorridor

Rotterdam–Genua kann hier ein Terminal für den Import-/

Export-Verkehr entstehen, das die Verkehrsträger Schiff und Bahn

verknüpft. Die Schweizerischen Rheinhäfen nehmen im Außenhandel

der Schweiz eine zentrale Position ein. Mit 6,5 Mio. t schiffseitigem

Umschlag sind sie insbesondere im Import eine wichtige Säule.

Weil (Deutschland)

Im Dreiländereck Deutschland, Schweiz und Frankreich ist der Weil

am Rhein der letzte deutsche Hafen vor der Schweizer Grenze und

eine wichtige Anlaufstelle für die alpenquerenden Verkehre. Ein Pluspunkt

des Hafens ist seine Lage unmittelbar im Nord-Süd-Korridor des

europäischen Güterverkehres. Jährlich werden im Hafen, dessen Hafenbereiche

sich in der natürlichen Rheinbiegung verteilen, mehr als

eine Mio. t Güter umgeschlagen.

Neben verschiedensten Güterarten ist Weil am Rhein auch ein Knotenpunkt

für Containerverkehre. Das Container-Center verfügt über

einen Kran mit 48 t Tragkraft und eine 120 m lange Schiffsanlegestelle.

Die Möglichkeit eines Schiff-zu-Schiff-Umschlages zeichnet das

Center aus. Regelmäßig verbinden Container-Schiffe den Hafen mit

den ARA-Häfen. Weil schlägt derzeit ca. 25.000 TEU um und bietet

Lagerflächen für 2100 TEU. Zudem ist das Center an die Hafenbahn

angeschlossen. Erweiterungsflächen ermöglichen einen weiteren Ausbau

und eine Kapazitätssteigerung.

Wörth (Deutschland)

Der Güterumschlag im Landeshafen Wörth ist geprägt durch den

Fahrzeugbau und die Papierindustrie. Weitere Umschlaggüter sind

Kies, Sand und Split sowie Fahrzeuge. Der Rheinhafen kann auch von

seegängigen Küstenmotorschiffen angelaufen werden. Das „Hafenbecken“

ist ein natürlicher Hafen, der durch die „Auskiesung“ entstanden

ist. Der Kiesabbau erfolgt immer noch.

Sollten die Planungen der zweiten Rheinbrücke bei Karlsruhe/Wörth

weiter vorangehen, wird der Hafen nach derzeitigen Planungen eine

direkte Auffahrt/Zufahrt zu dieser zweiten Rheinbrücke bekommen.

Im Jahr 2010 wurden im Hafen Wörth 1,2 Mio. t Güter schiffseitig

umgeschlagen. Dies beinhaltet auch 66.947 umgeschlagene Container

bzw. 120.511 TEU. Das Containerterminal des trimodalen Hafens

zeichnet sich dabei unter anderem mit seiner Lage noch vor der

ersten Rheinschleuse Iffezheim aus.


Schwerpunkt Rhein

Binnenreeder treten Kompetenznetzwerk bei

Das ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center

(SPC) kann seit diesem Jahr auf zwei neue Binnenschiffspezialisten

als Mitglieder blicken. Die H&S Container Line GmbH

und die Haeger & Schmidt International GmbH sind dem Netzwerk

beigetreten. Beide gehören zum belgischen Konzern SNCB

Logistics und sind im Binnenhafen Duisburg ansässig.

Von Andernach zu den ZARA-Häfen. „Für unsere Unternehmens-Gruppe

eröffnet die Mitgliedschaft beim SPC gute Möglichkeiten,

um Entscheider in Politik und Industrie noch einmal

deutlich von der Leistungsfähigkeit und Flexibilität der

Binnenschiff-Fahrt zu überzeugen“, betont Heiko Brückner,

Managing Director der H&S Container Line GmbH.

Das Leistungsportfolio des Unternehmens beinhaltet unter

anderem Komplettlösungen für kombinierte Barge-Rail-Transporte.

In diesem Zusammenhang soll der Hafen Andernach als

wichtige Drehscheibe am Mittelrhein noch stärker für intermodale

Verkehre genutzt werden.

Neue Möglichkeiten eröffnet. „Ich bin sicher, dass wir durch

unsere neuen Mitglieder weitere Impulse für die Gestaltung

multimodaler Transporte auf europäischen Wasserstraßen

erhalten“, freut sich SPC-Geschäftsführer Markus Nölke. Insbe-

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Managing Director.

(Foto: H&S

Container Line)

sondere entlang der gesamten Rheinschiene zwischen Antwerpen

und Rotterdam eröffnen sich laut SPC-Manager Christian

Betchen neue Möglichkeiten: „Mit wirtschaftlichen Linien-

Diensten und Komplettservices rund um den Container ermöglichen

beide Unternehmen im Rahmen unseres Netzwerkes

eine noch intensivere Anbindung des Binnenschiffes an internationale

Feeder- und Hochseeverkehre.“

Die Nr. 1 – In mehr als 90 Länder geliefert.


Straße

Im neuen SVG-Bildungszentrum

können Berufskraftfahrer Fahrmanöver

trainieren. (Foto: SVG Bremen)

BERUFSKRAFTFAHRER

Ausbildung

in Hafennähe

Tag für Tag rollen Containertrucker

und andere Lkw-Fahrer am Gelände

der ehemaligen Carl-Schurz-Kaserne

in Bremerhaven vorbei. Doch seit

kurzem sind Brummifahrer nicht mehr

nur im Hafen, sondern auch in der

Nevadastraße zu Gast. Genau hier, in

unmittelbarer Hafennähe, hat die Straßenverkehrs-Genossenschaft

Bremen

eG (SVG) ein weiteres Bildungszentrum

für Berufskraftfahrer. Moderne

Unterrichtsräume mit Laptop, Beamer,

Flipchart und Whiteboard kennzeichnen

die Ausstattung des Zentrums.

Zu den Highlights zählt jedoch ein

brandneuer Simulator für Lkw-Rückwärtsfahrten.

Mit diesem Gerät können

sowohl junge als auch erfahrene

Berufskraftfahrer eines der unangenehmsten

Fahrmanöver trainieren,

die es im Alltag zu bewältigen gilt.

Der mit Lenkrad, Pedalerie, Schalensitz

und großen Flachbildschirmen ausgestattete

Simulator bietet verschiedene

Perspektiven auf handelsübliche

Nutzfahrzeugarten.

48 ConTraiLo 3/2011

Fahren lernen auf Achse

Spedition Bode startet Mobile-Learning-Test

Im April ist es so weit: Die Spedition

Bode startet den Praxistest eines Mobile-Learning-Konzeptes

für Lkw-Fahrer.

Die Testphase dauert sechs Monate

und basiert auf Vorbereitungen, die

verschiedene Projektpartner bei einem

EU-Forschungsvorhaben durchgeführt

haben.

Hintergrund. Eckhard Bode: „Lkw-Fahrer

sind aufgrund ihrer Mobilität nun

einmal eine Berufsgruppe mit einem

speziellen Aus- und Weiterbildungsbedarf.

Sie haben wechselnde Arbeitszeiten,

sind ständig auf Achse und für Präsenzveranstaltungen

kaum verfügbar.

Berufskraftfahrer sind mobilitäts- und

arbeitsbedingt spezifischen Belastun-

DIE KOMBI MACHT’S

gen und Beanspruchungen ausgesetzt,

sodass moderne Lehr- und Lernformen

sogar eine entlastende Wirkung haben

können.“ Zu den Projektbeteiligten gehören

die FernUni Hagen, die Daimler-Benz

AG, die Deutsche Gesetzliche

Unfallversicherung (DGUV), die BG

Verkehr und der IT-Spezialist Handylearn-Projects.

Das Programm. Das Institut für Arbeit

und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (IAG) hat

die Testversion eines eLearning-Programms

entwickelt. Das Informationsund

Schulungspaket für unterwegs

umfasst 16 Lernthemen von gesunder

Ernährung bis zu Tipps und Tricks.

Kögel-Wechselbrücke auf NUFAM ‘11

Auf der Karlsruher NUFAM dreht sich im April alles um Nutzfahrzeuge – mit

dabei auch Wechselaufbauten für den Kombinierten Straßen-Schienen-

Verkehr. So präsentiert beispielsweise Kögel seine Wechselbrücke SWAP.

Zu finden ist der bayerische Fahrzeughersteller auf dem Gemeinschaftsstand

mit der Mercedes-Benz-Generalvertretung S&G Automobil AG. Die Wechselaufbauten

von Kögel zeichnen sich nach Unternehmensangaben durch

besondere Vielfalt aus. SWAP bietet dabei vielfältige Aufbau- und Ausstattungsvarianten,

wie z. B. mit spezifischen Varianten für die Branchen Paper,

Rail, Getränke und Palettenware. Neben dem Standardaufbau für Wechselbrücken

mit Schiebeplane ist die SWAP auch mit Bordwand erhältlich.

Für Schiene

und Straße:

Die Kögel-

Wechselbrücke

SWAP.

(Foto: Kögel)


Weichen neu gestellt

Track Tec Group erwirbt Anteile der KolTram sp.z o.o.

Die Track Tec Group hat 100 Prozent

der Anteile an KolTram sp. z o.o. erworben.

KolTram ist einer der ältesten

Hersteller von Weichen in Polen. Das

Unternehmen kann bereits auf mehr

als 130 Jahre Firmengeschichte zurückblicken.

Hintergrund KolTram. So wurde die

erste Eisenbahnschwelle von KolTram

bereits 1914 hergestellt. Heute verkauft

der Hersteller seine Produkte

auch in Deutschland, Frankreich und

andere europäische Länder.

Track Tec SA ist spezialisiert auf die

Produktion von Spannbetonschwellen.

Auch das Warschauer Unternehmen

Track Tec blickt bereits auf eine

Besuchen Sie uns in München

auf der transport logistic*

* Halle B 6, Stand Nr. 309/408

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Unternehmensgeschichte von mehr

als 50 Jahren zurück. Seit der Gründung

hat Track Tec nach eigenen Angaben

bereits über 24 Mio. Gleis- und

Weichenschwellen hergestellt und ausgeliefert.

Markenname Track Tec. Im Jahr 2010

fusionierten die beiden Spanbetonschwellen-Anlagen

Kolbet of Suwalki

und Wytwórnia Podkladów Strunobetonowych

unter dem Markennamen

Track Tec in Goczalków.

Inklusive den KolTram-Mitarbeitern

beschäftigt das Unternehmen derzeit

rund 500 Personen. Jaroslaw Pawluk,

der 60 Prozent der Anteile an Track

Tec SA besitzt, leitet das Unternehmen.

ÖKOLOGISTISCH

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TX LOGISTIK ÄNDERT FAHRPLAN

Schweden fahren

über Herne

Die Schwedenzüge der TX Logistik

fahren ab dem 4. April zwischen Malmö

und dem Containerterminal Herne.

In Herne besteht dann eine direkte

Anbindung an die TX-Züge Richtung

Mailand, Verona und Hall in Tirol.

Waren für und aus dem Ruhrgebiet,

Benelux, Frankreich und Spanien reisen

per Lkw nach bzw. von Herne.

Bislang steuern die TX-Züge das logport

II-Gelände im Duisburger Hafen

an. Zur Jahresmitte ist eine weitere

Verdichtung der Frequenz geplant.

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MESSE

im Aufwind


Vorbericht. Selbst im Krisenjahr 2009 hat die

transport logistic die Erwartungen übertroffen.

Umso gespannter geht nun der Blick auf die

neue Auflage – denn Aussteller, die krisenbedingt

ausgesetzt haben, sind wieder mit im Boot.

transport logistic 2011

Wann: 10. bis 13. Mai 2011

Wo: Neue Messe München,

Deutschland

transport logistic China

Wann: 5. bis 7. Juni 2012

Wo: New International

Expo Centre,

Shanghai, China

Wie viel Grün kann (sich) die

Logistik leisten? Diese Frage

steht im Zentrum der Auftaktveranstaltung

der transport logistic am

10. Mai 2011. Bundesverkehrsminister

Ramsauer diskutiert hierüber mit Bahn-

Chef Grube, Lufthansa Cargo Vorstandsvorsitzenden

Garnadt und weiteren

Branchenexperten. Grüne Logistik

ist dabei nur eines der Themen

der internationalen Fachmesse

für Logistik, Mobilität, IT- und

Supply-Chain-Management.

Verstärkte Nachfrage

Die Messe München erwartet

zur transport logistic und der

integrierten Air Cargo Europe

mehr als 1800 Aussteller aus aller

Welt, die den globalen, intermodalen

Warenfluss zu Straße, Schiene,

Wasser und in der Luft abbilden.

„Aussteller, die 2009 krisenbedingt nicht

teilnehmen konnten, sind dieses Jahr

zurückgekehrt. Vor allem die Nutzfahrzeug-Hersteller

verspüren wieder Aufwind.

Eine sehr positive Entwicklung

beobachten wir auch bei der maritimen

Logistik. Generell werden alle Formen der

Dienstleistung dieses Jahr stärker vertreten

sein, wenngleich man auch berücksichtigen

muss, dass der Aufschwung

noch nicht überall auf der Welt angekommen

ist und sich global zeitversetzt auf

die Branche auswirken wird“, sagt Eugen

Egetenmeir, Geschäftsführer der Messe

München.


Reeder und Häfen:

Die maritime Branche zeigt

sich mit hoher Präsenz.

Grenzenlose Schiene: Ein Thema auch in München.

(Fotos: Cargotec, Messe München, Wincanton, Kombiverkehr, Port of Marseille-Fos)

Der Straßenverkehr

ist ein bedeutendes

Logistik-Segment.

Blickpunkt: Straße

Besonders erfreut zeigen sich die Veranstalter

über die Rückkehr der von der Krise

stark betroffenen Nutzfahrzeug- und

Aufliegerhersteller. Darüber hinaus präsentieren

Themen wie z. B. Telematik, Telekommunikation,

Tankkarten, Kraftstoffe

und mehr Lösungen und Innovationen

für den Straßenverkehr. Auch das Rahmenprogramm

geht unter anderem mit

dem Forum des BGL „Brennpunkt Rampe:

Logistischer Engpass oder Schnittstelle

zu effizienten Abläufen.“

Blickpunkt: Schiene

Fast ausgebucht sind die Gleisanlagen auf

dem Freigelände der Messe München.

Dort stellen unter anderem Alstom, Bombardier

und Siemens ihre neuen Schienenfahrzeuge

vor. Die Angebotsgruppen

rund um die Schiene erstrecken sich dabei

von Schienenfahrzeuge bis zu den

Dienstleistungen wie Eisenbahn- und

Kombiverkehrs-Unternehmen. Mit Foren

wie „Wann fallen die EU-Grenzen für Güterzüge

in der Praxis?“ des Verbandes der

Bahnindustrie rückt das Rahmenprogramm

auch für diesen Verkehrsträger aktuelle

Herausforderungen und mögliche

Lösungsansätze in den Fokus.

Blickpunkt: Wasser

Die See- und Binnenschiff-Fahrt geht dieses

Jahr in nie da gewesener Stärke vor

Anker. Nahezu lückenlos präsentiert sich

das Güterumschlag-Netz der maritimen

Logistik laut Messeveranstaltern in München.

Für die norwegischen Häfen steht

mit einem Gemeinschaftsstand darüber

hinaus eine Premiere an. Auch setzt das

Rahmenprogramm Akzente. So steht hier

unter anderem das Forum „Intermodale

System-im-System-Wasserstraße“ des BÖB

und DSLV.


Blickpunkt:

Länder und Regionen

Ebenso wie die Waren in internationalen

Strömen fließen, repräsentiert sich die

transport logistic auch in diesem Jahr wieder

mit internationalen Ausstellern aus aller

Welt. Den Fokus auf einzelne Regionen

lenken Gemeinschaftsstände, auf denen

Länder, Regionen und Städte sich und ihre

intermodalen Konzepte gemeinsam vorstellen.

Länderspecials zu Afrika, Frankreich,

Österreich und der Türkei bieten

zudem im Rahmenprogramm den konzentrierten

Blick auf die Möglichkeiten

und Herausforderungen einzelner geografischer

Marktregionen.

transport logistic China

Neben der transport logistic in München

ist seit einigen Jahren auch die transport

Die nächste transport logistic in China findet im Juni 2012 in Shanghai statt.

logistic China als weitere Veranstaltung im

Programm der Messe München. Im vergangenen

Jahr zeigte sich die vierte Auf-

Tankcontainer

für den Transport und die Lagerung von Flüssigkeiten und Gasen

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10. - 13. Mai 2011

Neue Messe München

Halle B5, Stand-Nr. 221/322


HAFENSTANDORT LÜBECK

Drehscheibe an der Ostsee

Die klassischen Partnerländer des am weitesten südwestlich

gelegenen Hafenumschlagplatz an der Ostsee

sind Finnland und Schweden – doch auch der Warenaustausch

mit Russland und den Baltischen Staaten gewinnt

an Bedeutung. Die Stärken des Lübecker Hafens

präsentieren auf der Münchener transport logistic insgesamt

16 Unternehmen an einem großen Gemeinschaftsstand.

(Foto: Christiane Schröder)

SEEHÄFEN

Hamburg von A bis Z

Auch in diesem Jahr zeigt der Seehafen

Hamburg in München mit einem Gemeinschaftsstand

deutlich Flagge. Auf einer Fläche

von 950 m2 repräsentieren die unterschiedlichen

Unternehmen nicht nur sich

und ihre Leistungen, sondern geben damit

gleichzeitig auch einen Überblick auf die

Leistungsvielfalt des Standortes an der Elbe.

So sind neben der Hamburg Hafen Marketing

(HHM) folgende Mitaussteller in München

vertreten: ARIVIST Logistics Overseas

GmbH, Brunsbüttel Ports GmbH, Buss

54 ConTraiLo 3/2011

Rhenus zeigt

seine Logistik-

Bereiche auf

zwei Etagen.

(Fotos: Rhenus)

Group GmbH & Co. KG, Containerships CSG

GmbH, CSAV Group Agencies (Germany)

GmbH, Delta Shipping Agency GmbH,

Emons Rail Cargo GmbH, GERLACH Zolldienste

GmbH, Group of Companies „Baltica-Trans“

Hafenbetrieb Aken GmbH, Hamburg

Port Authority AöR, Hamburger Hafen

und Logistik AG, HÖEGH Autoliners GmbH,

HPTI Hamburg Port Training Institute

GmbH, IGS Schreiner GmbH, Institut für

BSFV an der Hochschule für Angewandte

Wissenschaften Hamburg, INTTRA Germany

GmbH, ma-co maritimes competenzcentrum

e. V., Saco Shipping GmbH, Swan

Container Line GmbH & Co. KG, TCI Interna-

Logistische Vielfalt

Rhenus lädt zu Beratungsgesprächen

Der neu konzipierte, zweistöckige Messestand mit der

Nummer 201/202 und 360 m2 Fläche steht im Zeichen

der Angebotsvielfalt der Rhenus-Gruppe. Aber nicht nur

in der Halle B6 ist der Logistik-Dienstleister auf der Fachmesse

vertreten. Verantwortliche Mitarbeiter aus den

Geschäftsbereichen Contract Logistics, Freight Logistics

sowie Port Logistics stehen Fachbesuchern für individuelle

Gesprächstermine an allen Messetagen zur Verfügung.

Das Empfangsteam des Logistik-Dienstleisters begleitet

interessierte Besucher zum jeweils passenden Ansprechpartner

am Stand.

Diskussion. Darüber hinaus ist Rhenus auch im Rahmenprogramm

vertreten. Auf der Podiumsdiskussion „Zwi-

tional Logistics GmbH, TCO TRANSCARGO

GmbH, UMCO Umwelt Consult GmbH, vesseltracker.com

GmbH und ZIM Germany

GmbH. Selbst damit ist die Spanne am Messestand

noch nicht ausgeschöpft, denn hinzukommen

die Mitgliedsunternehmen der

Logistik-Initiative sowie auf der Fläche der

Buss Group die ElbePort Wittenberge

GmbH und die Carl Robert Eckelmann AG:

Der Seehafen Hamburg zeigt seine Bedeutung

nicht nur für die Transportströme über

See, sondern auch für das Hinterland. Seit

1961 ist der Hafen Hamburg mit einer

eigenen Repräsentanz in München für die

Marktregion vertreten.


Rhenus bietet

verkehrsträgerübergreifende

Transporte.

schen Ökogewissen und Ökonomiezwang – wie viel Grün

kann (sich) die Logistik leisten?“ diskutiert der Vorstandsvorsitzende

der Rhenus-Gruppe, Klemens Rethmann,

unter anderem mit Bundesverkehrsminister Dr. Peter

Ramsauer, Bahn-Chef Dr. Rüdiger Grube und dem Vorstandsvorsitzenden

von Lufthansa Cargo, Karl Ulrich Garnadt,

über Wettbewerbsvorteile grüner Logistik-Ketten.

Grüne Logistik-Konzepte. Als verkehrsträgerübergreifend

tätiger Logistiker setzt Rhenus auf umweltfreundliche

multimodale Verkehre, bündelt Güterströme und sorgt

für eine hohe Auslastung ihrer Logistik-Anlagen. Mit der

Messung des CO2-Footprints leistet Contargo als Containerdienstleister

innerhalb der Rhenus-Gruppe Pionierarbeit

im trimodalen Verkehr. Von Dienstag bis Donnerstag

führt Rhenus zwischen 17 und 18 Uhr seine traditionsreiche

„Blue Hour“ in München fort und gibt dabei

Gelegenheit Kontakte zu knüpfen.

Dieses Jahr stellt der Hamburger Hafen sich auf

950 m2 Ausstellungsfläche in München dar. (Foto: HHM)

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REGION SACHSEN-ANHALT

Ein Landesdach

In der Halle B4 präsentiert sich der

Logistik-Standort Land Sachsen-Anhalt

erstmals mit einem gemeinschaftlichen

Landesstand. Mit dabei das Transportwerk

Magdeburger Hafen GmbH

(MHG). Konstruktive Gespräche mit

der landeseigenen Investitions- und

Marketinggesellschaft (IMG) und der

Industrie- und Handelskammer (IHK)

haben zu der Entscheidung für den

gemeinsamen Landesstand geführt.

MHG ist dabei unter dem neuen Dach

wieder mit Partnern wie Alfred Ernst

& Co. KG, Kranbau Köthen GmbH,

Assmann Beraten + Planen GmbH,

GSA, HDI-Gerling Industrie Versicherung

AG, IVW, Spiekermann, Stork

Umweltdienste GmbH, Ackmann & Lörcher

GmbH, Piening Personal-Service

GmbH, SALEG, Spedition Meier &

Sohn, SKL Umschlagservice Magdeburg,

Deutsche Binnenreederei AG,

e.g.o.o. Eisenbahngesellschaft Ostfriesland,

Fraunhofer Institut Fabrikbetrieb

(IFF), Fraunhofer IGD (IMOTRIS),

IGP und Johann Dettendorfer Spedition

vertreten.

ANHÄNGER UND AUFLIEGER

Kögel goes Mega

Die Kögel Trailer GmbH & Co. KG stellt in

Halle A6 am Stand 310 ihren brandneuen

Mega-Auflieger mit 3 m Ladehöhe vor.

Ebenfalls als Exponat zu sehen ist das

bewährte Multiplex-Containerchassis. Die

Messeneuheit, der Kögel Mega bietet bei

56 ConTraiLo 3/2011

Nach dem Schiffswechsel

Stena Line zieht erste Bilanz für neues Routennetz

Das RoRo-Netz von Stena Line stand

im vergangenen Jahr im Zeichen der

Veränderungen: Beide Englandfähren

wurden durch neue Superfähren ersetzt,

die Strecke Travemünde–Göteborg

geschlossen und dafür die Verbindung

zwischen Kiel–Göteborg mit

einer Gesamthöhe von 4 m ein Transportvolumen

von 3 m Höhe, 13,62 m

Länge und 2,48 m Breite. Die seitliche

Durchladehöhe ohne Hubdachbenutzung

beträgt 2,89 m. Wird das Hubdach ge-

(Foto: Kögel)

Stena Line erwartet auch

für 2011 Zuwachs auf der Route

Kiel–Göteborg. (Foto: Stena Line)

größeren Kapazitäten verstärkt. Voraussichtlich

Ende April schließt der

Schiffswechsel mit dem Dienstantritt

der Stena Scandinavica ab.

Entwicklung. Nach den zahlreichen

Neuerungen hat die Reederei eine erste

Bilanz für die Konzentration der

nutzt, vergrößert sich die Durchladehöhe

auf 3 m. Auch für dieses Kögel-Produkt

sind die Ladungssicherungssysteme laut

Unternehmesangaben aus dem Kögel-

Baukasten verwendbar.


Schwedenverkehre auf Kiel gezogen:

„Mit dem neuen Terminal finden wir

an einem der exponiertesten Liegeplätze

in Kiel optimale Bedingungen

für unsere neuen Schiffe vor“, resümiert

Stefan Mathias, Head of Travelmarket

bei Stena Line in Deutschland.

„2011 sehen wir der Inbetriebnahme

der neuen Stena Scandinavica mit

großer Freude entgegen.“

Container-Kunden nehmen Kiel an.

Die Bilanz des vergangenen Jahres

fällt für Kiel gut aus. Das Frachtaufkommen

konnte nach der Schließung

der Travemünde-Route um knapp 80

Prozent gesteigert werden. „Es ist sehr

erfreulich, dass uns alle Kunden beim

Wechsel nach Kiel die Treue gehalten

haben“, resumiert Ulrich Kock,

Fracht-Manager bei Stena Line.

Wachstum erwartet. „Hierzu gehören

auch alle Container-Kunden aus

ganz Europa. Es gab einen Zuwachs

von Null auf 3850 Einheiten. Aufgrund

der starken Nachfrage bei der

Anlieferung per Bahn begrüßen wir

es, wenn es gelingt, die Zugfrequenz

zum Schwedenkai weiter zu erhöhen!

Wir erwarten für 2011 rund 13.000

Container“, fährt er fort. In Göteborg

hat Stena Line im Februar gemeinsam

mit Asea Brown Boveri (ABB) mit einer

Landstromversorung einen neuen

Meilenstein gelegt.

ROSTOCK ALS SCHNITTPUNKT AM OSTSEE-ADRIA-KORRIDOR

Korridor mit Wachstumspotenzial

Laut einer Studie der UNICONSULT Universal Transport Consulting GmbH

zählt der Ostsee-Adria-Korridor in bestimmten Relationen zu den schnellsten

und kostengünstigsten Verkehrsverbindungen, die auch eine entsprechende

Nachhaltigkeit garantieren. So führt z. B. der kürzeste Transportweg von

Bayern nach Schweden über Mecklenburg-Vorpommern mit Kostensparpotenzial,

auch kostengünstige Verbindungen von Italien nach Skandinavien und

ins Baltikum verlaufen demnach durch das Bundesland.

Der Rostocker Hafen ist hier nur ein Beispiel und hat in den letzten Jahren

kräftig investiert. Neben der Infrastruktur bietet der Hafen auch ein umfangreiches

Angebot logistischer Dienstleistungen, wie z. B. das dichte Netz an

Fähr- und RoRo-Verbindungen zu den Ostseeanrainern. Tägliche bzw. wöchentliche

Güterzüge im Kombiverkehr von Rostock nach Verona oder Domodossola

sorgen für eine hohe Zugfrequenz auf dem Nord-Süd-Korridor. Der

Ostsee-Adria-Korridor bietet großes Wachstumspotenzial. Ferner erwartet

die Hafen-Entwicklungsgesellschaft, dass die Häfen der North Adriatic Port

Assoziation zukünftig an Bedeutung gewinnen und sich als Alternative zu

Rotterdam positionieren werden. Dabei würden die Häfen Rostock, Sassnitz,

Gedser, Trelleborg, Göteborg und Halmstad in den Nord-Süd-Verkehren eine

Schlüsselfunktion zukommen.

(Foto: Rostock Port/Hero)


SCHIENENVERKEHR

Schienentochter

fürs Hinterland

Seit dem ersten Containerzug im September

2006 hat sich das Projekt

Emons Rail Cargo sehr gut entwickelt

– im Krisenjahr zählte das Projekt mit

25.000 TEU zu einem festen Teil der

intermodalen Hinterlandanbindungen

in dem Raum Dresden, Leipzig und

Erfurt. Aufgrund dieser Entwicklung

gründete die Emons Spedition für das

Bahngeschäft im Februar 2010 die

eigene Gesellschaft Emons-Cargo-Rail

GmbH (ECR), die sich und ihre Leistungen

auch in München am Gemeinschaftsstand

des Hamburger Hafens

präsentiert. Die ECR-Züge verkehren

bis zu sieben Mal pro Woche in beide

Richtungen zwischen Hamburg bzw.

Bremerhaven und Leipzig/Halle-Dresden/Erfurt.

Die geografische Ausweitung der

Schienenverkehrsleistungen in Richtung

Polen und Tschechien ist in Planung.

Die Spedition Emons steht seit

der Gründung 1928 für flexible Transportdienstleistungen.

Das mittelständische

und konzernunabhängige Familienunternehmen

ist mit mehr als 40

Niederlassungen in Europa vertreten.

Mit den Hinterlandverkehren und der

Anbindung an das flächendeckende

Netzwerk bietet Emons so intermodale

Transportketten für komplexe Kundenansprüche

der Beschaffungs- und Distributions-Logistik.

58 ConTraiLo 3/2011

(Foto: ECR)

Bereits seit 1962 transportiert TT-Line Fracht

zwischen Schweden und Deutschland. (Foto: TT-Line)

Innovative Tradition

Transporte zwischen Deutschland und Schweden

Grün, innovativ, effektiv – unter

diesem Motto verbindet die private

Schiff-Fahrts-Gruppe TT-Line seit

1962 Deutschland und Südschweden.

Auf der Münchener transport logistic

können sich die Besucher am Stand

319 in der Halle B4 bei der Lübecker

Reederei nicht nur über das Green-

Bridge-Konzept, sondern auch die

Vorteile von Online-Booking und

Drive-Through-Systemen informieren.

Täglich stehen den Kunden bis zu 14

Abfahrten zwischen Deutschland und

Schweden zur Auswahl.

„Grüne“ Schiffe. Die Lübecker Reederei

bietet Fährdienste zwischen den

deutschen Häfen Travemünde und

Rostock und den schwedischen Häfen

Trelleborg und Helsingborg an. Mit

den Green-Ship-Fähren Nils Holgersson

und Peter Pan setzte TT-Line

bereits im Jahr 2001 einen weiteren

deutlichen Schritt für die Ausrichtung

der Schiff-Fahrts-Gruppe hin zu umweltfreundlichen

Schiffsbetrieben und

-antrieben.

„Grüner“ Brückenschlag. Vier Schiffe

der TT-Line-Flotte sind mit diesel-elektrischem

Antrieb versehen. Vor drei

Jahren führte die Reederei zudem das

Green-Bridge-Konzept als Handlungsprogramm

für einen leistungsfähigen

und gleichzeitig Umwelt schonenden

Schiffsbetrieb ein.

Mit dem Konzept zeigt TT-Line, dass

ökologisch und ökonomisch vertretbare

Verbindungen für den Transport

von Gütern und Menschen über die


See schon jetzt möglich

sind. Für ihr Umweltengagement

und ihre

auf Kundennutzen ausgerichtete

Flottenpolitik

wurde die Lübecker Reederei

mehrfach ausgezeichnet.

Fernbuchung. Mit der

Möglichkeit Buchungen

online zu tätigen und

dem 2008 eingeführtenDrive-Through-System

bietet TT-Line seinen

Frachtkunden Zeit

sparende Services. Mit

Online-Buchungen können

Kunden schnell und

effektiv Buchungen aufgeben.

Darüber hinaus

lassen sich über die zusätzlichen

Funktionen

Tracking & Tracing und

Statistics Informationen

über den aktuellen Status

einer Buchung oder

Informationen über das

bisherige Verschiffungsvolumen

abfragen.

Schnellabfertigung. Wer

das Drive-Through-System

nutzt, muss nicht

mehr persönlich die

Check-In-Schalter im Hafengebäude

aufsuchen

und erspart sich so das

lästige Parken vor der Hafen-Zufahrt.

Denn vorgebuchte

Lkw können an

den Terminals in Rostock

und Travemünde direkt

in die Drive-Through-

Check-In-Spuren fahren.

Das Fahrzeugkennzeichen

wird automatisch

gescannt, die Buchung

im System erkannt und

der Fahrer bekommt die

Boarding-Karte direkt ins

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MARKTPLATZ für Transport

Veranstaltung. Dienstleistern aus dem Bereich Transport und Logistik können sich in Russland

gute Geschäftsmöglichkeiten bieten – eine Chance auch für deutsche Unternehmen –

mit der Transrussia als eine Pflichtveranstaltung für die Branche.

Transrussia

Wann: 26. bis 29. April 2011

Wo: Expocentre-Messegelände,

Moskau, Russland

Russland braucht langfristig eine leistungsfähige

Infrastruktur, um dem Mangel an Transport- und

Lagerkapazitäten begegnen zu können. Umfangreiche

Investitionen sind nötig, um den Aufschwung

nach der Krise nicht zu gefährden. Erneuerungsbedürftig

sind nicht nur Straßen, sondern auch das Schienennetz

und die Umschlagkapazitäten an den Seehäfen und die

Inlandsdistribution zeigen sich problematisch.


Treffpunkt: Die Transrussia bietet den Unternehmen eine

Informations- und Kontaktplattform. (Fotos: Transrussia/ITE/GiMA)

Branchenplattform mit Potenzial

Eine Chance für deutsche Unternehmen, ihre Erfahrungen

Gewinn bringend einzubringen, wie die Veranstalter

der Transrussia angeben. Vom 26. Bis 29. April gehen

Messe und Konferenz auf dem Expocentre-Messegelände

in Moskau wieder an den Start. Im vergangenen Jahr

feierte die russische Transportmesse ihr 15-jähriges Jubiläum

und auch in diesem Jahr soll die Messe an ihrer

Erfolgsgeschichte anknüpfen.

Die Ausstellung und Konferenz bietet eine wichtige

Marktplattform für Transportdienstleistungen mit Fachbesuchern

aus allen Teilen der russischen Förderation

und angrenzenden Staaten. Im letzten Jahr präsentierten

506 Unternehmen aus 32 Ländern ihre Lösungen für

Bereiche wie Spedition, Häfen, Terminals, Schiff-Fahrt,

Eisenbahn und Straßentransport. Die Konferenz brachte

dabei 55 Sprecher und 265 Delegierte zusammen.

Countdown läuft

Nun läuft der Countdown für die diesjährige Messe mit

Konferenz – nicht nur auf der Website der Transrussia,

sondern auch bei den Ausstellern. Die größte Transportmesse

in Russland, der GUS und den baltischen Staaten

wird erneut durch das Transportministerium der Russischen

Föderation, dem Russischen Verband der Spediteure

und anderen offiziellen Stellen unterstützt und trägt

das Siegel des internationalen Messeverbandes UFI. Die

Transrussia 2011 wird bereits zum siebten Mal in Folge in

das offizielle Auslandsmesseprogramm der Bundesrepublik

Deutschland aufgenommen. In diesem Jahr präsentieren

sich dabei etwa 50 deutsche Unternehmen in Form

eines Gemeinschaftsstandes. ConTraiLo stellt im Folgenden

einige Aussteller mit ihrem Messeprogramm vor.

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SCANDLINES STÄRKT RORO-LINIE WEITER

Zuwachs im Baltikumverkehr

Im letzten Jahr beförderte Scandlines auf ihren beiden

Baltikumrouten Travemünde–Ventspils und Travemünde–Liepaja

sowie Nynäshamn–Ventspils rund 59.000

Frachteinheiten. Für 2011 erwartet Gerald Lefold, Line

Manager Sweden/Baltic Route für den Frachtbereich

einen Zuwachs von etwa 15 Prozent. Seit Januar hat

die Reederei daher auch die Kapazitäten für die Baltikumverkehre

gesteigert und mit der M/V Scottish

Viking ein neues Schiff mit fünf Rundreisen pro Woche

im Einsatz. Auf der Route Nynäshamn–Ventspils bietet

sie eine um mehr als 30 Prozent erhöhte Kapazität.

HAFEN HAMBURG IN MOSKAU

Bedeutende

Handelspartner

Mit einem Seegüterumschlag von 439.000

TEU ist Russland für den Hamburger Hafen

der drittwichtigste Handelspartner. Wichtige

Importgüter Russlands sind Fleisch, andere

Kühlgüter und sonstige Nahrungsmittel

ebenso wie Fahrzeuge und chemische

Erzeugnisse. Auf der Exportseite nehmen

die Gütergruppen Mineralölprodukte, Kohle

62 ConTraiLo 3/2011

(Foto: Scandlines)

Die Team-Lines-Schiffe

fahren auch durchs Eis.

(Foto: Team Lines)

und Papier sowie NE-Metalle den wichtigsten

Stellwert ein. Auf den Überseerouten,

z. B. im Fernost- und Amerikaverkehr, werden

Container in Hamburg umgeladen und

als Transhipment per Feederschiff auf dem

Weg in bzw. aus dem Ostseeraum weitertransportiert.

Die hohe Abfahrtsdichte ermöglicht es,

dass täglich Ladung zwischen Hamburg und

Russland transportiert werden kann. Seit

2003 ist Hafen Hamburg Marketing mit einer

eigenen Repräsentanz in St. Petersburg

Feeder für Europa

Team-Lines-Container-Carrier

Die 18 Schiffe der Team-Lines-Flotte trotzen auch dem

Winter und gehen auch im Eis auf Fahrt. So verbindet

Team Lines 35 Häfen zwischen der Iberischen Halbinsel

und dem gesamten Ostseeraum und garantiert

dabei wöchentliche Abfahrten. In Zusammenarbeit mit

Delphis Logistic bietet die Reederei multimodale Container-Transporte

in die ganze Welt.

Fahrplan. Team Lines zählt dabei zu den Hauptcarriern

in der Wachstumsregion Russland. In St. Petersburg ist

das Unternehmen mit einem eigenen Büro vertreten.

Derzeit laufen vier 1400-TEU-Schiffe die Region an. Zwei

Mal wöchentlich machen Schiffe an den Terminals PLP

sowie FCT fest. Zudem laufen die Schiffe zurzeit auf verstärkten

Kundenwunsch hin auch das Terminal FSC an.

vertreten und vermittelt Kontakte zwischen

Hamburger und russischen Unternehmen.

Auf der Transrussia präsentieren mehrere

Unternehmen den Hafen Hamburg auf einem

78 m2 großen Messestand im deutschen

Pavillon. Neben der Hafen Hamburg

Marketing sind hier Brunsbüttel Ports

GmbH, Buss Group GmbH & Co. KG, CBT

Logistics GmbH, HHLA AG, Polzug Intermodal

GmbH, Seehafen Kiel GmbH & Co. KG

sowie die Team Lines Deutschland GmbH &

Co. KG Mitaussteller.


In Metropolnähe

Brunsbüttel: Drehscheibe an der Unterelbe

Mit seiner Lage an der Unterelbe und am Nord-Ostsee-

Kanal bietet Brunsbüttel nicht nur direkten Zugang zu

Nord- und Ostsee, sondern auch die Nähe zu Hamburg

und Anschluss an europäische Binnenwasserwege. Als

Teil der Hafengruppe besitzt der Elbehafen ein KV-Terminal

und zeigt sich damit als Drehscheibe für trimodale

Containerverkehre. Reachstacker und ein Kran mit Topspreader

bewegen die Boxen. Lagerkapazitäten bietet der

Elbehafen für 2000 TEU; auch bis zu 500 Gefahrgutcontainer

können gelagert werden.

Kontinuierliche Verbindung. Eigentümer und Betreiber

der Hafengruppe ist die Brunsbüttel Ports GmbH innerhalb

der SCHRAMM group. Sie verfügt über eigene Gleisanlagen

mit einer Gesamtlänge von rund 10 km sowie

über einen eigenen Verschiebebahnhof. Ein Container-

Shuttlezug geht täglich über Hamburg in Richtung

Süddeutschland. Zudem ist der Hafen Brunsbüttel kontinuierlich

auf dem Wasserweg mit den Hamburger Überseecontainerterminals

verbunden.

Umwelt- und Klimaschutz. Je Binnenschiffreise können

bis zu 80 TEU transportiert werden. Dieses Konzept

besteht laut Brunsbüttel Ports seit mehr als zehn Jahren

erfolgreich. Denn so werden nicht nur die Straßen entlastet,

sondern auch gleichzeitig die Umwelt geschont.

Gemeinsam mit den Kunden freut sich Brunsbüttel Ports

darauf, die bestehenden Containerdienste über das KV-

Terminal Elbehafen weiter auszubauen.

(Foto: HHM/H.J. Hettchen)

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Messe-Netz

Veranstaltung. Globale Arbeitsteilung und

Lieferketten – weltweite Vernetzungen sind

ein Antriebsmotor für die Intra-Logistik.

Nach den mageren Krisenjahren hat

die Branche wieder den Kurs aufgenommen.

Auch die Intra-Logistik-Messe

CeMAT spannt mit fünf Terminen ein

globales Netz – unter anderem mit

einer spannenden Premiere.

Für den Blick auf den möglichen

Verlauf der Wirtschaftskrise wurden

in den letzten Jahren verschiedene

Buchstaben von L über V bis W eingesetzt.

„Schließlich hat man sich für Deutschland

auf ein V geeinigt“, sagt Christoph

Hahn-Woernle, Sprecher des VDMA-

Forum Intra-Logistik und Geschäftsführender

Gesellschafter der viastore systems

GmbH. Auf den kräftigen Abstieg folgte

ein drastischer Aufstieg. Für die deutsche

Intra-Logistik erwartet das VDMA-Forum

z. B. für 2011 ein Umsatzwachstum von

neun Prozent. Eine Entwicklung, die für

Hahn-Woernle symptomatisch für die veränderte

Weltwirtschaft ist.

Wachstum mit Unbekannten

Optimierte Lieferketten haben demnach zur Folge,

dass die Konjunktur stoppt, sobald eine große

Zahl an Aufträgen nicht mehr abgerufen wird.

Schneller abgerufene Aufträge lassen dagegen die Konjunktur

anziehen. „Diese schlanke Supply Chain ist aber

auch anfällig für Spekulanten, die versuchen, die Märkte

knapp zu halten“, fährt Hahn-Woernle fort und ergänzt,

„Das lässt befürchten, dass es auch in Zukunft immer wieder zu

solch heftigen Konjunkturausschlägen führen wird, wie wir das in

den vergangenen drei Jahren erlebt haben.“ Dabei zeigt sich auch


(Fotos: Deutsche Messe Hannover, © Gerd Altmann/Pixelio.de)


CeMAT SOUTH AMERICA

Wann: 4. bis 7. April 2011

Wo: Centro de Exposicoes

Imigrantes,

Sao Paulo, Brasilien

CeMAT ASIA

Wann: 25. bis 28. Oktober 2011

Wo: Shanghai

New International Expo Centre,

Shanghai, China

66 ConTraiLo 3/2011

Wann: 2. bis 6. Mai 2011

Wo: Messegelände Hannover,

Deutschland

CeMAT RUSSSIA

Wann: 27. bis 30. September 2011

Wo: Crocus Expo

International Exhibition Center,

Moskau, Russland

CeMAT INDIA

Wann: 6. bis 9. Dezember 2011

Wo: Bangalore

International Exhibition Centre,

Bangalore, Indien

die Abhängigkeit der Entwicklungen in

den verschiedenen Ländern. Ebenso wie

die Einschläge sich nicht in allen Staaten

gleich auswirkten, zeigt sich auch die

derzeitige Entwicklung mit unterschiedlichen

Bildern.

Nachhaltigkeit auf drei Säulen

Insgesamt steht die Branche rund um die

Intra-Logistik vor einem Wandel. Neben

dem „schneller, höher und weiter“ tritt

zunehmend die Forderung nach mehr

Nachhaltigkeit. So stellen sich auch die

Deutsche Messe Hannover und die Aussteller

der neuen Auflage der CeMAT in

Hannover dem Motto: „Sustainability in

Intralogistics“ – ein Schwerpunkt, der

mehr als nur „grüne“ Logistik meint.

Das Thema zieht sich als roter Faden

durch das Programm, dem die Aussteller

sich mit vielen Gedanken widmen. Dabei

soll der Begriff Nachhaltigkeit aus der

reinen „Ökoecke herausgerückt“ werden

und im ganzheitlichen Sinne verstanden

werden: auf den drei Säulen Ökonomie,

Ökologie und soziale Verantwortung.

„Ziel nachhaltigen Wirtschaftens ist es,

ein Gleichgewicht dieser drei Aspekte zu

erlangen“, erklärt Hahn-Woernle.

Hannovers neue Auflage

Die Deutsche Messe Hannover erwartet

mehr als 1000 Aussteller für die Messe

vom 2. bis 6. Mai 2011. Rund die Hälfte

der Aussteller kommt dabei aus dem Ausland.

An fünf Messetagen präsentieren

diese die gesamte Bandbreite an Produkten

und Diensleistungen rund um die

Intra-Logistik auf etwa 80.000 m2 Netto-

Ausstellungsfläche, davon 12.000 m2 im

Freigelände.

Sowohl in den Hallen 25, 26 als auch 12

stellen sich dabei unter anderem Themen

wie Hafenumschlag und Hafen-Logistik.

Verstärkte Präsenz zeigt in diesem

Jahr auch das Hafenforum mit zwei Veranstaltungstagen.

Der Bundesverband

Öffentlicher Binnenhäfen (BÖB) und der

Zentralverband der Deutschen Seehafenbetriebe

(ZDS) bieten das Forum in der


Robotation Academy auf dem Messegelände

an.

„Grüne Hafen-Logistik“

Vorträge und Diskussionsrunden mit Experten

untersuchen die Potenziale „grüner“

Hafen-Logistik für nachhaltige Logistik-Ketten.

Der 1. Vortragsblock „Seeund

Binnenhäfen im System – Garanten

für ,Green Logistics‘ im Hinterlandverkehr“

widmet sich Intermodal- und Massengutverkehren

ebenso wie dem Projektgeschäft.

Die Podiumsdiskussion stellt

Wettbewerbsvorteile der ‚Green Logistics‘

in Häfen gegenüber Straßenlösungen, Fragen

der Infrastrukturpolitik und der Förderprogramme

für den Kombinierten Verkehr

in den Fokus. Der 2. Vortragsblock

steht unter der Überschrift „Integration

von See- und Binnenhäfen durch technische

Innovationen“, wobei die Informa-

Neben Hannover stehen vier weitere Messen auf dem Plan, wie z. B. die CeMAT ASIA.

tionstechnologien und innovative Umschlagtechniken

im Vordergrund stehen.

Herausforderung Nachwuchskräfte

„Nachhaltigkeit ist für mich aber auch,

den Nachwuchs an unsere Branche, an

Hyster Schwerlaststapler 8 bis 52t

heben jede Last in jeder Branche

• Vertrieb

• Miete

• Service

deutschlandweit

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die Technik überhaupt, heranzuführen“,

sagt Dr. Christoph Beumer, Geschäftsführender

Gesellschafter und Vorsitzender

der BEUMER Group GmbH & Co. KG sowie

Vorsitzender des CeMAT-Präsidiums.

Das Thema Nachwuchskräfte setzt die

Besuchen Sie uns auf

der CeMAT

2. – 6. Mai 2011

Stand G02

im Freigelände

Über 50 Jahre Entwicklung und Erfahrung auf dem Weltmarkt

stecken in den Schwerlaststaplern von Hyster.

Zum umfassenden Programm gehören Big Trucks bis 52 t,

Leer- und Vollcontainerstapler sowie Reachstacker für

den schnellen Umschlag von Containern und Stückgut.

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Pressekonferenz im Vorfeld (v. l.): Dr. Ch. Beumer (BEUMER-Gruppe),

Ch. Hahn-Woernle (viastore GmbH), Dr. A. Gruchow (Deutsche Messe AG).

68 ConTraiLo 3/2011

Ein Fokus der CeMAT-Messen

ist auch der Umschlag

in den Häfen.

CeMAT gleich mehrfach in den Fokus: So

integriert die Messe dieses Jahr erstmals

die von der Hannover Messe bekannte

TectoYou als Baustein. Ebenso bringt der

Campus Intra-Logistik auf der Messe Industrie,

Wissenschaft und Nachwuchskräfte

zusammen und der Job- und Career-Market

in Halle 27 bietet Potenzial

für konkrete Jobangebote.

Brasilianische Erstauflage

Noch vor dem Start der Stamm-Messe in

Hannover steht in diesem Jahr jedoch

zunächst eine echte CeMAT-Premiere auf

dem Programm: die erste CeMAT SOUTH

AMERICA. Südamerika ist eine der weltweit

größten Wachstumsregionen – ein

Markt, den auch die deutschen Intra-Logistiker

entdeckt haben. Auch die CeMAT

richtet daher ihr Augenmerk auf die

wachsende Region und startet vom 4. bis

7. April 2011 erstmals in Sao Paulo. Mehr

als 170 Unternehmen haben sich Mitte

Februar bereits als Aussteller angemeldet.

CeMAT goes BRIC

Auch die anderen drei Staaten aus der

Range der so genannten BRIC sind bereits

bei den regionalen CeMAT-Events vertreten

und gehen in diesem Jahr in eine neue

Runde. So lädt die CeMAT RUSSIA nach

der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im

letzten Herbst vom 27. bis 30. September

2011 ins Crocus Expo International Exhibition

Center, Moskau. Die CeMAT ASIA

geht bereits seit dem Jahr 2000 jährlich

im Oktober an den Start – so auch vom

24. bis 27. Oktober 2011.

Eine bedeutende Möglichkeit; denn China

hat sich im letzten Jahr zum wichtigsten

Abnehmerland für deutsche Intra-

Logistik-Produkte entwickelt. Die CeMAT

INDIA feierte im Dezember 2007 auf dem

neuen Messegelände in Bangalore Premiere

und wird im Jahresrhythmus im Wechsel

mit Mumbai ausgerichtet. So schließt

die indische Auflage der Messe mit Termin

vom 6. bis 9. Dezember 2011 in Bangalore

nicht nur das aktuelle Messenetz, sondern

auch das CeMAT-Jahr 2011.


Linde MH löst mit neuen Modellen ihre Großstaplerserie ab. (Foto: Linde MH)

Ablösung für die Großen

Linde stellt neue Staplermodelle im Traglastbereich von 10 bis 18 t vor

Linde Material Handling hat mit dem

Jahresbeginn die bisherige Großstaplerbaureihe

H100 bis H180 im Traglastbereich

von 10 bis 18 t abgelöst. Die

neuen Modelle des größten Hydrostaten

im Linde-Produktprogramm erfüllen dabei

die neuen Abgasvorschriften der Stufe

IIIB/Tier 4 Interim.

Gerne entwickeln

und produzieren

wir auch individuelle

Systemlösungen nach

Ihren Wünschen.

Abgasnachbehandlung inklusive. Kunden

können aus zehn verschiedenen Modelltypen

mit Lastschwerpunkten von

600 und 1200 mm wählen. Die neuen

Cummins-Motoren verfügen über serienmäßig

verbaute Dieselpartikelfilter (DPF),

die das Partikel- und Stickoxid (NOX)-

Emissionsniveau um 90 Prozent bzw. 50

Prozent im Vergleich zu den Werten

der Stufe IIIA/Tier 3 senken. Für die am

1. Januar 2014 in Kraft tretende Stufe

IV/Tier 4, plant Linde Material Handling

eine zusätzliche Abgasnachbehandlung

zur Senkung des Stickoxid-Ausstoßes

auf Basis einer Kombination von

EGR-(Exhaust-Gas-Reduction)-Technologie

und SCR-(Selective-Catalytic-Reduction)-Technologie.

Verbesserter Servicezugang. Dank modularem

Aufbau von Chassis und Rahmen

soll der Zugang zu den Servicekomponenten

vereinfacht sein. So lässt sich

z. B. die Fahrerkabine hydraulisch zur

Seite wegklappen und ermöglicht so den

leichteren Zugang zu Motor und hydrostatischem

Antrieb. Die Kühlereinheit

befindet sich am Heck des Staplers, oberhalb

des Gegengewichtes. Der modulare

Aufbau des Gegengewichtes erlaubt flexible

Fahrzeugkonfigurationen, um die

gewünschte Resttragfähigkeit bei Anbaugeräten

zu erreichen.

Bedienerkomfort im Fokus. Die Fahrerkabine

wurde um 100 mm erhöht, um

dem Fahrer eine bessere Rundumsicht zu

ermöglichen und bodennahe Wartungsarbeiten

zu erleichtern. Die Kapazität des

Treibstofftanks wurde um mehr als 60 Prozent

erhöht und erlaubt längere Einsatzzeiten

bis zum nächsten Tankstopp. Darüber

hinaus haben die Stapler weitere neue

und bewährte Funktionen im Angebot.

High-Tech Kabinen für jeden Bedarf

Wir liefern Kabinen für Flurförderzeuge, den

Bausektor und die Forstwirtschaft, Fahrzeugkabinen,

Krankabinen für See, Straße

und Gebäude sowie Sonderkabinen für Stahlwerke

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LADUNGSTRÄGER

Die neuen

Rollenhalter

Bleche, Draht und viele andere Güter

werden in Form von Coils gelagert

und transportiert. Die CSS GmbH

zeigt mit dem CSS Coil Carrier eine

Lösung, wie Coils im Straßen-, Schienen-

und Seeverkehr stückgutfähig,

also mit anderem Lager- und Frachtgut

kombinierbar werden und Ladezeiten

sich verkürzen lassen.

Das junge Unternehmen hat das

System von der Größe eines Schreibtischutensils

bis hin zu Containermaßen

patentieren lassen. Einsatz

können die Coil Carrier sowohl für

leichte als auch für tonnenschwere

Werkstoffe finden. Das durchgängige

Konzept des einfachen Stapelns trägt

dabei auch zur Sicherheit bei und

kann Rüstzeiten verkürzen. Die Dekra

hat die neuen Ladungsträger bereits

zertifiziert. Für den Bereich Bahn

und Seetransport rechnet CSS nach

eigenen Angaben damit, dass die

Tests bis zum zweiten Quartal 2011

abgeschlossen werden.

Kombinierbarkeit und Formschluss

ermöglichen Coil-Transporte mit

optimierter Achslast- und Frachtlastverteilung.

(Foto: CSS)

70 ConTraiLo 3/2011

Transport nach Maß

Speziallösungen von Seacom Trailers GmbH

Im Hafenbereich sind häufig Lasten

mit Abmaßen und Gewichten zu bewegen,

die für viele Industriebetriebe

mit herkömmlichen Fahrzeugen nicht

mehr zu handhaben sind. Eine Lösung:

maßgeschneiderte Sondertransportlösungen

von Seacom Trailer Systems

GmbH – die auch in Hannover

ihren Auftritt haben.

SOFTWARE FÜR LOGISTIKER

Windenergie: Seacoms hydraulischer

Nachläufer mit 60 t Nutzlast im Einsatz. (Foto: Seacom)

Schwerer Spezialist im Rheinhafen.

Im letzten Jahr realisierte Seacom zum

Beispiel eine Reihe anspruchsvoller

Großprojekte, wie am Rheinhafen in

Leverkusen. Hier ist seit Mitte 2010

ein elektrisch angetriebenes Transportsystem

mit einer Nutzlast von 100 t im

Einsatz, das über eine Kabeltrommel

über das konzerninterne Hochspan-

Kalkulation für Lager-Outsourcing

Die globalen Logistik-Dienstleister übernehmen für ihre Mandanten häufig

die komplette Lagerung. Bei der Angebotskalkulation ist Umsicht gefragt –

die Axxom Software AG gibt den Logistikern einen neuen Unterstützer an

die Hand. ORion-PI ® heißt der neue Helfer, der auf der CeMAT in Hannover

seine Premiere feiert. Dahinter verbirgt sich eine Software-Lösung, mit der

Logistik-Dienstleister z. B. die Aufnahme neuer Kunden im Lager simulieren

und die Gesamtkosten für neue Aufträge zur Logistik-Abwicklung

bestimmen können. Die Ergebnisse aus der Software können unterschiedlich

grafisch dargestellt werden.


nungsnetz gespeist wird. Auf dem

Rahmen des Transportfahrzeuges ist

eine Brecheranlage montiert, mit der

Kohle für das betriebsinterne Kraftwerk

verarbeitet wird.

Schwertransport schienengebunden.

Eine Gießerei in Ostdeutschland erhielt

von Seacom ein gleisgebundenes

Fahrzeug mit einer Nutzlast von

80 t für den Transport von Gusspfannen.

Dieser Gleiswagen wird über das

hauseigene 690-V-Netz elektrisch angetrieben

und kann über ein kabelgebundenes

Bedienpult vorwärts und

rückwärts bewegt werden. Das Bohrbild

des Ladeflächenbelages entspricht

dabei dem Lochstich der Gusspfannenaufnahme.

Transportieren im Wind-Zeitalter.

Für den Transport von Turmsegmenten

entwickelte und produzierte Seacom

einen hydraulischen Nachläufer

mit einer Nutzlast von 60 t. Eine Spezialzugmaschine

zieht das Fahrzeug,

das mit hydraulischer Lenkung und

Hubfunktion ausgerüstet ist. Die Hydraulikpumpe

wird batterieelektrisch

angetrieben. Auf der CeMAT in Hannover

stellt Seacom Trailer Systems

ihre Lösungen auf dem Freigelände

am Stand C06 vor.

Bruno Dabelstein

Stahl- und Maschinenbau GmbH

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KITO EUROPA PRÄSENTIERT BREITES PRODUKTPROGRAMM

Facettenreicher Kettenzug

Sei es für den innerbetrieblichen Transport oder

arbeitsplatzbezogenen und innerbetrieblichen Transport

– Kito Europe GmbH kündigt eine Fülle von

Produktneuheiten auf ihrem Messestand in Hannover

an. Die Produkte von Kito finden in vielen

Einsatzfeldern ihren Arbeitsbereich, z. B. auch an

Bord als Hebehilfe im Maschinenraum. Als besonderes

Highlight auf der CeMAT zählt unter anderem

der Elektrokettenzug ER2, der als Basisobjekt mit

optionaler Erweiterung ein erhebliches Maß an

Flexibilität eröffnet. Denn aufgrund seines individuellen,

auf den jeweiligen Einsatz ausgelegten

variablen Innenlebens, gilt er als Allrounder. So

z. B. der SHER2M, eine kurze Katze mit extrem

niedriger Bauhöhe und einer Tragfähigkeit von 1 t.

Oder der TWER2MO10IS-IS, ein Doppelhaken-

Elektrokettenzug mit Motorfahrwerk und Frequenzumrichter für zwei Hubund

Fahrgeschwindigkeiten. Der ER2MO16IS-IS ist ebenfalls ein Elektrokettenzug

mit Motorfahrwerk und Frequenzumrichter für zwei Hub- und Fahrgeschwindigkeiten.

Dieser Zug ist zudem mit einer Funksteuerung ausgestattet

und besitzt Tragfähigkeiten bis zu 1,6 t. Besondere Beachtung gilt dem

Elektrokettenzug AER2003H, der so genannte Speed Hoist mit Hakenaufhängung

und extrem hoher Hubgeschwindigkeit von 24,5 m/min, der speziell

für den Dreischichtbetrieb konzipiert wurde.

(Foto: Kito)

Service around the clock

● Anfertigung von Container-Spreadern

und Zubehör,

● Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten

für Schiffbau und Industrie,

● Schweißkonstruktionen, Aufpanzern

von Maschinenteilen,

● Rohrleitungs- und Behälterbau,

● Dreh-, Fräs- und Bohrwerksarbeiten,

● Sonderanfertigungen von Ersatzteilen,

● Montagearbeiten


VERANSTALTUNGSPAKETE

Zwei in Eins

Die CeMAT und transport logistic kooperieren

in diesem Jahr. Nur wenige

Tage liegen zwischen den beiden Fachmessen

in Deutschland. Um die Tage

zwischen den Tagen zu überbrücken

und den Besuchern zu ermöglichen,

an beiden Logistik-Messen mit einer

Geschäftsreise teilzunehmen, haben

die Veranstalter zwei spezielle Reise-

Pakete geschnürt. Mit diesen sollen

insbesondere die Gäste aus Übersee

angesprochen werden.

Die beiden Pakete bieten verschiedene

Firmenbesichtigungen. Hierzu gehört

z. B. das Auto- und Containerterminal

in Bremerhaven oder der Cargobereich

des Münchener Flughafens.

Ausführliche Informationen zu den

Paketen Hannover–Bremen–München

und Hannover–Bremen–Frankfurt–

München für die Tage vom 7. bis

zum 9. Mai 2011 inklusive Anreise,

Unterkunftsmöglichkeiten und Buchungsmodalitäten

gibt es auf der

CeMAT-Homepage im Bereich Besucher

unter Anreise und

Aufenthalt Reisepaket

CeMAT und transport

logistic.

35

(Foto: © Rainer

Sturm/Pixelio.de)

Gelbe Range mit grünem Flair

Hyster und Zeppelin nächstes „Big Thing“

Ob 1,2-t-Stapler fürs Lager oder 48-t-

Containerstapler – Hyster und Zeppelin

möchten auf der CeMAT zeigen,

wie sich intelligentes Design und neue

Ansätze für Energieeffizienz und Kostensenkung

mit traditionellen Werten

wie Stärke und Zuverlässigkeit kombinieren

lassen.

Anpasung an Abgasnorm. Erst vor

wenigen Monaten enthüllte Hyster eine

vollständige Baureihe an Containerhandlern

und Schwerlaststaplern

mit mehr als 16 t Hublast. Ausgerüstet

mit neuen Cummins-Motoren und

neuen Systemtechnologien erfüllen

sie die Richtlinienstufen Tier 4i bzw.

IIIB. Dabei hat Hyster sich nicht nur

darauf beschränkt, die Grenzwerte

Hyster hat eine

Auszeichnung für seine

Leercontainerstapler

erhalten. (Foto: Hyster)

einzuhalten. Gleichzeitig wurden weitere

Maschinenfunktionen optimiert,

wie z. B. mit intelligenter Drehzahlregelung

einschließlich automatischer

Leerlaufabsenkung, lastgeregelte Hydraulikanlagen

und bedarfsgesteuerte

Kühlsysteme.

Kleinerer CO2-Fußabdruck. „Abhängig

von Nennleistung, Einsatzbedingungen

und Einsatzart erreichen die

Hyster-Stapler erhebliche Kraftstoffeinsparungen,

die im Vergleich zu den

Vorgängermodellen im Bereich von

15 Prozent liegen“, sagt Jan-Willem

van den Brand, Product Strategy Manager

für Hyster-Schwerlaststapler. Er

weist darauf hin, dass die Staplerfahrer

zwischen dem effizienzorientierten

Mobilität macht glücklich

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Modus ECO-eLo und dem leistungsorientierten

Modus HiP wählen können.

Der ECO-eLo-Modus sei vor allem

für Kunden interessant, denen an

einer weiteren Verbrauchsminderung

durch selektive Drehzahlreduzierung

gelegen ist. Proportional zum geringeren

Verbrauch sinkt dabei auch der

CO2-Ausstoß ab.

Auszeichnung Reifenspartechnologie.

Auch in anderen Bereichen engagiert

Hyster sich, Lösungen zu entwickeln,

um Betriebskosten zu senken. Ein Beispiel

hierfür ist der jüngst ausgezeichnete

Leercontainerstapler mit innovativer

Vorderachse mit zusätzlichen

Raddifferenzialen. Dank der neuen

Bauweise lässt sich der Reifenverschleiß

reduzieren, und die damit verbundenen

Kosten lassen sich laut Hyster

auf bis zu einem Drittel reduzieren.

Neues auch in anderen Segmenten.

Auf der CeMAT stellt Hyster zudem

die neue LPG-Variante des Hyster

H8.0-9.0FT Fortens aus. Die Gabelstapler-Baureihe

Fortens mit Dieselmotor

hat sich bereits in vielen Industriebereichen

etabliert, zum Beispiel

in der Papier-, Holz- und Metallverarbeitung,

beim Hafenumschlag, bei der

Auto- und Baumaterialherstellung.

Im Marktsegment Lagertechnik plant

Hyster die Vorstellung einer neuen

Generation von Niederhub-Kommissionierern

mit neuen Funktionen.

Ausgestellt wird darüber hinaus auch

der Hyster-Schubmaststapler, an dem

bereits die kürzlich eingeführten Leistungssteigerungs-Maßnahmenvorgenommen

wurden.

(Foto: Cargotec)

CARGOTEC PRÄSENTIERT NEUE MODELLE

Generation „G“ kommt

„we keep cargo on the move“ – verspricht Cargotec. Mit Niederlassungen

in über 120 Ländern und den Tochtermarken Hiab, Kalmar und MacGregor

helfen die Lösungen Frachtströme zu Land und zu Wasser im Fluss zu halten.

Ab Mai auch mit der neuen Generation „G“. Cargotecs Kompetenz im

Container- und Schwerlastumschlag spiegelt sich im umfangreichen Angebot

von Kalmar-Lösungen wider. Dazu gehören unter anderem Be- und Entladekrane

für Schiffe, Werftkrane, Portalhubwagen, Reachstacker, Leercontainerstapler

und Zugmaschinen. Jeder vierte Container an einem Terminal

rund um den Globus wird laut Unternehmensangaben von einer Kalmar-

Maschine umgeschlagen. Auf der CeMAT in Hannover plant Cargotec, das

erste Modell der neuen G-Generation vorzustellen.

Mit dieser Generation „G“ ist das Unternehmen im Begriff, seine Position

auf dem Gebiet der Gabelstapler, Voll- und Leercontainerstapler, Reachstacker

und Log Stacker weiter auszubauen. Basierend auf der Technologie

der F-Generation versprechen die neuen Modelle z. B. Verbesserungen bei

Kraftstoffeffizienz und Sicherheit ebenso wie reduzierte Umweltbelastung.

„Unser Ziel ist es, die Effizienz und Ökonomie der Abläufe auf Kundenseite

ständig zu verbessern. Die neue G-Generation der Kalmar-Lösungen für den

Ladungsumschlag ist der nächste Schritt in diesem Prozess. Wir haben

Kosteneffizienz, Qualität und Produktivität unserer Modelle weiter verbessert,

um die Leistung zu optimieren und gleichzeitig Kosten zu senken“,

erläutert Thomas Malmborg, Vice President, Forklift Trucks.


Verladetechnik

Die Schadens-Detektive

Instandhaltung. Raue Umgebungen und schwere Lasten kennzeichnen die Arbeitsräume von Hafenkranen

– und beanspruchen das Material. Ausfallzeiten sind die Folge, wenn Beschädigungen, Verschleiß

und Korrosionen nicht rechtzeitig erkannt werden. Konecranes setzt dagegen detektivisches Gespür ein.

Die Anschaffung eines Hafenkranes ist das eine, Betrieb

und Instandhaltung eine ganz andere Seite der Medaille.

Denn nur, wenn die Krane dauerhaft zuverlässig

und effizient arbeiten, erfüllen sie auch ihre Aufgabe. 2,5

bis 4 Mio. Zyklen, das heißt Be- und Entladungen, kann ein

Kran in einwandfreiem Zustand leisten – im Idealfall sogar

mehr. Um die Lebensdauer von Kranen möglichst unterbrechungsfrei

zu gewährleisten, hat Konecranes daher ein Simulationsverfahren

entwickelt. Structural Modulation Software

heißt das Werkzeug der Kranspezialisten.

Folgeschäden simulieren

Die Structural Modulation Software dient der vorbeugenden

Instandhaltung, indem sie vor allem Risse und Brüche an Hochspannungszonen

frühzeitig erkennt. Ist die Stahlkonstruktion

bereits angegriffen, lassen sich zudem mit dem Computerver-

fahren mögliche Folgeschäden simulieren. Auch bei Kranerweiterungen

wie Verlängerungen und Vergrößerungen ermittelt

Konecranes die belasteten und gefährdeten Stellen der Stahlkonstruktion.

Die Kranspezialisten können dann die Intervalle

für die nächste Inspektion des Kranes festlegen. So kann der

Einsatz der Software Unternehmen helfen, Kosten zu sparen.

Bauzeichnung als Grundlage

Das Computerverfahren lässt sich weltweit, unabhängig vom

Standort des Kranes, anwenden. Es arbeitet dabei vorrangig auf

Basis der technischen Daten aus Bauzeichnungen und Plänen

des Kranes. Stimmen Pläne und Zeichnungen mit der Ausführung

beispielsweise nicht 100-prozentig überein, kann Konecranes

mit Standorten in mehr als 30 Ländern der Welt einen

zusätzlichen Service anbieten. Bei Bedarf nehmen dann Spezialisten

des Unternehmens vor Ort Messungen am Kran vor,

Simulationshilfe: Das Computerverfahren stellt laut Unternehmensangaben

mit einer Farbskala dar, welche Bereiche des Kranes

besonders gefährdet sind. (Fotos: Konecranes)


sodass diese gemessenen Daten mit in die Berechnungen

einfließen können.

Das Berechnungsverfahren

Das Computerverfahren ermittelt laut Konecranes die

Betriebsfestigkeit der einzelnen geschweißten Bauteile

anhand von simulierten Funktions- und Bremsproben

mit Last in der Nähe der höchst zulässigen Tragfähigkeit.

Daten zur Belastung der einzelnen Kranteile werden

vorrangig am Kranausleger, an den Verbindungsstücken,

an den Trägern des Auslegers sowie am Pylon erhoben.

Die Ergebnisse können mithilfe von Dehnmess-Streifen,

beispielsweise am Pylon befestigt, verifiziert werden.

Auch Untersuchungen mit Ultraschallwellen können vor

Ort Daten für die Bewertung beisteuern. Zudem geben

Materialproben Aufschluss über das mechanische Material

des jeweiligen Risses.

Sondereinsatz: Stabilität nach Unfall

Neben den Daten aus Plänen und Messungen, werden

für das Simulationsverfahren als dritter Faktor auch lokale

Parameter einbezogen. Dies wäre für Deutschland z. B.

die DIN-Norm. Die Simulationen sind laut Konecranes

sowohl für komplette Krane als auch blockweise für spezielle

Abschnitte möglich.

Das Computerverfahren kann aber auch an anderer Stelle

mehr Sicherheit schaffen. So wendete Konecranes die

Simulation z. B. nach dem Unfall eines schienengebundenen

Portalkranes an. Der Kran war aus der Schiene gesprungen

und die Fahrwerke mussten gewechselt werden.

Konecranes berechnete mit der Software die Standsicherheit

nach dem Unfall und während der Reparatur und

konnte so die Sicherheit bei den Arbeiten überwachen.

Fazit: Frühzeitig erkennen

Mängel und Schadstellen an der Stahlkonstruktion bereits

frühzeitig zu erkennen, kann den Unternehmen helfen,

Kosten für unerwartete Reparaturen zu sparen und

die Verfügbarkeit der Krane zu verbessern.

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Verladetechnik

ZUGMASCHINEN

Kanadischer

Jubiläums-Truck

In Ottawa rollte kürzlich der 50.000.

Kalmar-Terminal-Traktor vom Band.

Die Jubiläumsmaschine ist eine von

zwölf 4x2-Zugmaschinen aus einer Bestellung

der Safeway Inc. Das Unternehmen

setzt in seinen Distributionszentren

in den USA und Kanada

nahezu 100 von Cargotec gelieferte

Terminal-Traktoren ein. Die Maschinen

des aktuellen Auftrages sollen bis zum

zweiten Quartal 2011 ausgeliefert

werden. Die Kalmar-Zugmaschinen

haben in den letzten Jahren besonders

an Beliebtheit gewonnen: So dauerte

es fast 41 Jahre, die ersten 25.000

Einheiten zu bauen – die zweite Hälfte

bis zum aktuellen Jubiläum brauchte

nicht einmal zwölf Jahre.

Die breite Range an Terminal-Traktoren

von Cargotec bietet Modelle für

die Schwerlastindustrie, Häfen und

Terminals ebenso wie für Distributionszentren.

Im vergangenen Jahr brachte

der Hersteller einen hydraulischen

Hybrid-Terminal-Traktor heraus, mit

dem Cargotec seine Flotte umweltfreundlicher

Fahrzeuge weiter ausbaut.

Hierzu gehören z. B. auch Maschinen

mit CNG- und LNG-Antrieb.

(Foto: Cargotec)

76 ConTraiLo 3/2011

Der BOXRUNNER

im Einsatz.

(Foto: Konecranes)

Gesteigerte Produktivität

Spezialisiertes Arbeitsgerät: der BOXRUNNER von Konecranes

Beim Containerumschlag in Häfen

muss der Entladebetrieb am Kai mit

dem Stapelbetrieb auf dem Lagerplatz

verbunden werden. Die Möglichkeiten

für eine solche Verbindung sind

vielfältig. Eine wirtschaftliche Lösung

für eine solche Verbindung stellt der

neue Straddle Carrier BOXRUNNER

von Konecranes dar. Flexibel und effizient

befördert er Container von den

Ship-to-Shore-Kranen (STS) zu den

automatisierten Stapelkranen.

Wirtschaftliche Lösung. Nahezu alle

Anforderungen in dieser Betriebsphase

erfüllt der BOXRUNNER – ob maximale

Entladegeschwindigkeit der STS-

Krane bedienen oder Container in

verschiedenen Größen umschlagen.

Sicher transportiert er Container in allen

ISO-Größen und stapelt mit hoher

Geschwindigkeit zwei Containereinheiten

hoch. Der BOXRUNNER stellt

insbesondere eine wirtschaftliche Alternative

für Unternehmen dar, die in

Containern Güter abfertigen müssen,

und bislang weniger wirtschaftliche

Lösungen nutzen.

Langjährige Erfahrung. Entwicklungs-

grundlage für den flexiblen Hochleistungskran

sind die langjährige Erfahrung

von Konecranes im Straddle-

Carrier-Geschäft und das umfassende

Fachwissen auf dem Gebiet des Containerumschlages.

„Bevor wir mit dem

Konstruktionsprozess starteten, haben

wir einige unserer Schlüsselkunden

im Containerumschlag gefragt, welche

Eigenschaften ein perfekter Straddle

Carrier haben muss“, betont Jens Andreas,

Leiter des Geschäftsbereiches

Straddle Carrier bei Konecranes, gegenüber

ConTraiLo.

Exzellentes Handling. Viele der Anregungen

finden sich in den Haupt-


merkmalen des BOXRUNNERs wieder,

vor allem hinsichtlich Leistung und

Betrieb wie beispielsweise Geschwindigkeit,

exzellentes Handling, Langlebigkeit,

gute Fahreigenschaften sowie

hohe Verfügbarkeit mit langen Service-

Abständen und niedrigen Gesamtbetriebskosten.

Der neue Straddle Carrier

verfügt über einen sehr robusten

Rahmen, der einfaches Handling beim

Umschlag und präzises Lenkverhalten

gewährleistet.

Hohe Tragkraft. Mit diesel-elektrischem

Antrieb und Seil-Hubsystem

ausgestattet wird der BOXRUNNER in

zwei Versionen angeboten: für den

Twin-Twenty-Betrieb mit einer Tragkraft

von 50 t und für den Einzelbetrieb

mit einer Tragkraft von 40 t. Die

maximale Fahrgeschwindigkeit liegt

bei 30 km/h, die Hubgeschwindigkeit

bei 25 m/min.

„BOXRUNNER ist eine leistungsstarke

und technologisch fortschrittliche

Maschine, die unseren Kunden hohen

Fahrkomfort sowie Sicherheit, Zuverlässigkeit

und Wartungsfreundlichkeit

bietet“, erläutert Umschlagexperte Jost

Dämmgen, Sales Manager Hafenkrane

bei Konecranes.

Gehen ans Netz:

VAHLE bringt RTG

an das Stromnetz.

(Foto: VAHLE)

VAHLE RÜSTET KRANE IM PORT MADRAS UM

Netzpower für RTG

VAHLE hat für den türkischen Containerhafen Port Mardas nahe Istanbul

einen Großauftrag erhalten. Der Spezialist rüstet hier acht bisher von Dieselgeneratoren

elektrisch angetriebene gummibereifte Hafenkrane (RTG) auf

Netzstromversorgung um. Die Krane sind nicht spurgeführt und können zwischen

den verschiedenen Gassen wechseln. Es handelt sich dabei um drei

verschiedene Anlagen von jeweils 400, 300 und 80 m Länge. Mit dem neuen

System kann der Dieselgenerator abgeschaltet werden, wenn der Kran sich

in die Containergasse hinein bewegt.

Der RTG wird nun über einen manuellen Steckkontakt über ein seitlich der

Containergasse installiertes Stromschienensystem mit Energie versorgt.

Dank der Umrüstung arbeiten die Krane umweltschonender und kostengünstiger.

Ebenso reduziert sich der Wartungsaufwand. VAHLE bietet nicht nur

die manuell zu koppelnde Steckverbindung an, sondern auch ein System mit

vollautomatischer Teleskoparmlösung. Bei diesem erfolgt die Verbindung zum

Stromschienensystem vollautomatisiert.


STROMVERSORGUNG

unternehmen

Komponenten. Zu den Klassikern unter den Maschinenbauelementen zählen

zweifelsohne elektrische Zuleitungen. Zu den Spezialisten in diesem Segment

zählt auch das Unternehmen TKD im sauerländischen Iserlohn.


Aus dem Zusammenschluss der drei Kabelspezialisten

HPM-Kabel, Kabel Wächter sowie Witt + Arnold entstand

am 1. Oktober 2008 die TKD Kabel GmbH. Zu den

Hauptzielen dieser neu geschaffenen Verbindung zählte von

Beginn an die gemeinsame Vermarktung der einzelnen Kompetenzen,

die sich die einzelnen Unternehmen zuvor in den

Gerade Hebezeuge im

Umschlagbereich sind auf eine

leistungsfähige Stromversorgung angewiesen.

jeweils fast 50-jährigen, selbstständigen Tätigkeiten erarbeitet

hatten. Bereits 1999 hatte man unter dem Dach des Unternehmensverbundes

TKH eine gemeinsame IT eingeführt, um beispielsweise

auch das zunehmend internationalere Geschäft

deutlich rationeller abwickeln zu können. Vor zwei Jahren

schließlich leitete man einen Prozess zur Schärfung der einzel-


Auch TKD

erkennt einen

Trend hin zu

Hybridkabeln

für die kombinierteÜbertragung

von

Energie und

Informationen.

nen Unternehmensprofile ein. Die TKD-Kompetenzzentren

in Iserlohn und Pliezhausen agieren dabei in ihren

Spezialgebieten zwar selbstständig und ergänzen sich

gegenseitig. Den Kunden bieten sie dabei für den individuellen

Bedarf aber auch gleichzeitig den Zugriff auf das

gesamte TKD-Angebotsspektrum.

Höherer Umschlag erfordert mehr Geräte

Vor dem Hintergrund einer starken Geschäftsverbindung

zu einem führenden Kranhersteller konnte sich der Iserlohner

TKD-Zweig in der Vergangenheit aktiv an der

Weiterentwicklung der elektrischen Zuleitung zu Hebezeugen

und Umschlaganlagen beteiligen. Dies führte zu

einem umfangreichen Fachwissen im Bereich von Spezialkabeln,

wie sie heute insbesondere im Segment von

Kran- und Förderanlagen zu finden sind. Das wirtschaftliche

Wachstum des Unternehmens in den letzten Jahren

wurde dabei insbesondere auch von der steigenden Bedeutung

der weltweiten Logistik gefördert. Aus der höheren

Nachfrage nach Transportdienstleistungen ergibt sich

automatisch eine ebensolche Nachfrage nach leistungsfähigeren

Umschlaggeräten, die letztendlich einen Bedarf

für qualifizierte Komponenten erzeugen.

Einen besonderen Vorteil bei der Befriedigung derartiger

Nachfragen sieht TKD dabei in der herstellerunabhängigen

Vermarktung des eigenen Programmes. Die wiederum

setzt eine kompetente Beratung der weltweit vertretenen

Kunden voraus. Ralf-Erik Domek, Geschäftsführer

bei der TKD Kabel GmbH, nennt das auch „in den Kunden

reinhören“. Der Kabelspezialist: „Jeder Kunde besitzt

ein spezifisches Nutzungsprofil unserer Produkte. Das

ergibt sich einerseits durch das jeweilige Umschlaggerät

Neben den Kabeln bietet TKD

auch das ergänzende

Zubehör an.

(Fotos: TKD)


selbst, durch die Intensität der Nutzung oder aber einfach

auch mal durch die Umgebungstemperatur, in der unser

Kabel eingesetzt wird. Um den Kunden da schnell und

insbesondere auch kompetent beraten zu können, ist einfach

ein umfangreiches Fachwissen bei den Mitarbeitern

unerlässlich, das eben immer auch eine wirklich qualifizierte

Nachfrage nach den entscheidenden Parametern

des notwendigen Kabels beinhaltet.“

Spezialisierung der Standorte

TKD selbst verfügt in Deutschland über drei Standorte,

die sich in ihrer Arbeit mit ihren etwa jeweils 40 Mitarbeitern

(gesamt rund 120) auf entsprechende Schwerpunkte

konzentrieren. So widmet sich Pliezhausen überwiegend

dem Vertrieb von Kabeln in automatisierten

Anwendungen, Iserlohn dem Vertrieb von Spezialkabeln

für Einsätze in der Logistik, Schwerindustrie und Mining,

und Nettetal schließlich der Logistik der Kabel.

Bei der Entwicklung der Kabel geht es schon lange nicht

mehr allein um die Übertragung elektrischer Energie.

Nicht zuletzt durch das Bestreben der Konstrukteure der

Geräte und Umschlageinrichtungen, mögliche Beschädigungen

und damit Stillstandzeiten von Maschinen durch

die Reduzierung von Gefahrenstellen zu vermeiden, versucht

man, alle Versorgungs- und Steuerungsleitungen in

einer multifunktionellen Zuleitung (oder auch Hybrid-

Kabel) zu vereinen. Dies wiederum beinhaltet beispielsweise

eine zusätzliche Abschirmung, die neben dem

rein mechanischen Schutz in das gewünschte (Spezial-)-

Kabel integriert werden soll. Und mit der zunehmend

gewünschten Komplettierung vorhandener Kabel beispielsweise

mit Informationsleitungen nimmt das Lastenheft

der Entwicklungsingenieure so konsequenterweise

weiter an Umfang zu.

Kabel, Systeme und mehr

Letztendlich ist das Kabel bei TKD, wie in anderen Branchen

auch, „nur“ ein Baustein des gesamten Leistungsspektrums.

Denn mit der zunehmenden Komplexität des

Systemes „Energiezuleitung“ und der weiter fortschreitenden

Rationalisierung im industriellen Bereich wünschen

sich Kunden in immer stärkerem Maße ein „Onestop-shopping“

bei den Zulieferern. Dieser Trend spiegelt

sich bei TKD in einem ergänzenden Produkt- und Dienstleistungsprogramm

wider, das das Basissortiment der ca.

26.000 gelisteten Leitungen und Kabeltypen in einem

etwa 650 Seiten umfassenden Katalog u. a. durch eine

ca. 10.000 Artikel starke Übersicht ergänzt, das unter der

Bezeichnung Tekaplus ergänzendes Zubehör oder aber

auch anschlussfertige Kabelsysteme beinhaltet.

IMPRESSUM

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Mitarbeiter: Gaby Preuschoff, Bianca Peimann, Elke Stern,

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