Der heimliche Kostüm-Weltmeister

glkompakt

Der heimliche Kostüm-Weltmeister

05

September / Oktober 2010 · 8. Jahrgang · ISSN-2190-8680 · 4,50 E · www.rbk-direkt.de · www.glverlag.de

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis & Stadt Leverkusen

BERGISCH GLADBACH

Gutachten „erlaubt“ endlich

eine neue Pflasterung in

der Fußgängerzone

BURSCHEID

Hauptschule verfügt neuerdings

über eine Mensa mit

Vorbildcharakter

KÜRTEN

Der Rathaus-Vorplatz soll

endlich das Rathaus wieder

besser erkennen lassen

LEICHLINGEN

Das HK-Wirtschaftsgremium

fürchtet eine steigende Geldflucht

in die Nachbarstädte

ODENTHAL

Neuer Tourismus-Hit: Wanderung

mit dem Elektro-Fahrrad

bis an die Dhünntalsperre

OVERATH

Einigung mit Oberberg: Die

Asche-Deponie am Lüderich

ist bis auf weiteres vom Tisch

RÖSRATH

Bürgerinitiative blockiert Be-

bauungsplan und die Erweiterung

eines Unternehmens

WERMELSKIRCHEN

Ärger mit der Bezirksregierung

- Die Stadt soll zwei

Millionen Euro zurückzahlen

LEVERKUSEN

Eine Studie will es wissen: In

der Innenstadt macht sich eine

Aufbruchstimmung breit

+++ Infos +++ Seite 25 +++

RUBIE’S In BERgISch gladBach: Wo Elvis, Batman, Halloween und Karneval zu Hause sind

Der heimliche Kostüm-Weltmeister


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Finanzpartner für die mittelständischen Unternehmen in der Region. Wenn’s um Geld geht – s-Kreissparkasse Köln.


!

GL&Lev kontakt • Nr. 05 / 2010

INHALT

GL&Lev PROFIL

DAS GESPRÄcH - mit Frank Kuckelberg, 4

geschäftsführender Gesellschafter

des GL Verlages zur Expansion nach Rhein-Sieg

SERIE - Die Erfolgreichen im Bergischen Land: 6

Rubie’s Deutschland GmbH

TEcHNOLOGIEPARK UND -ZENTRUM 8

Starker Auftritt von Roscommon & Peacock

International GmbH

GL&Lev REGIO

Die Autobahn-Beleuchtung auf der 10

A 555 nach Bonn wird abgebaut

Die neue Landesregierung 11

VR Bank rüstet Bürgerstiftung auf 12

GL&Lev LOKaL

BERGIScH GLADBAcH - Gutachten 14

sorgt für Belebung in der Fußgängerzone

RöSRATH - Bürgerinitiative gegen Bauplanung 16

OVERATH - Deponie am Lüderich eingebremst 17

ODENTHAL - Wandern mit dem E-Fahrrad 18

KüRTEN - Gemeinde will Ehrenamtler ehren 18

BURScHEID - Vorbildliche Schul-Mensa 20

LEIcHLINGEN - Geldflucht zur Konkurrenz? 21

WERMELSKIRcHEN - Zu wenig kunstvoll 22

gebaut? Bezirksregierung will Geld zurück

LEVERKUSEN - Aufbruchstimmung in der city 24

WFL - 40 Jahre Reisebüro Hebbel 25

LEVERKUSEN - Bayer 04 bittet hinter 29

die Kulissen seines Fußballstadions

NAcHBARScHAFT -

Immobilienpreise in Oberberg stabil 32

GL&Lev SERVICE

KOELNMESSE - Photokina + Intermot 34

TOURISMUS - Dieter Müller auf MS Europa 36

GASTRONOMIE - Tipps für Schulen 37

GOLF - Turnierergebnisse 38

AUTO - Der neue BMW 5er Touring 40

BUSINESS - Netzwerken offensiv 42

AKTION - Wandern und kommunizieren 42

GESUNDHEIT - Gut Landscheid 43

GESUNDHEIT - Vorhofflimmern 44

GL&Lev StEuERN RECht FINaNzEN

u. a. Mietverträge für Gewerberaum,

Golfsport lohnsteuerpflichtig? ab 45

Die Stadt Leverkusen muss seit ein paar Tagen

und noch bis zum 18. Oktober nachts

ohne ihr weithin sichtbares Wahrzeichen

auskommen. Das 120 m hohe Lichtsymbol

der Bayer AG (Durchmesser 51 m) bleibt

zwischen 21 und 4 Uhr ausgeschaltet. Grund

ist der Schutz der Zugvögel, die ansonsten

EDITORIAL

Bürgerinitiativen sind zur

Zeit sehr aktuell. Kaum

eine Gemeinde, in der

sich nicht die Stimme

des Volkes erhebt. Gegen

- ja gegen die Stimmen

des Volkes in Form der Volksvertreter.

Eine fast paradoxe Situation. Bürger wehren

sich - zumeist mit Recht - gegen Entscheidungen,

die angeblich in ihrem Interesse

stattfinden. Manchmal sind die Proteste -

seien wir ehrlich - etwas skurril, etwa wenn

nistende Vögel wichtige Bauvorhaben blo-

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 • www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de

knippen media • Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

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INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Um die Zugvögel zu schützen - das Bayer-Kreuz bleibt dunkel

Bürgerproteste

auf ihrer Reise in den Süden durch das Licht

geblendet und irritiert würden. Bereits seit

1980 gehen jeweils zum Herbstbeginn und

im Frühjahr die Lichter aus. - Übrigens: Zur

Beleuchtung dienten früher 1.712 40-Watt-

Glühbirnen! Im September 2009 wurden sie

gegen Leuchtdioden ausgetauscht.

ckieren oder wenn einem Anwohner die

Sicht eingeschränkt wird. Manches ist gut

nachvollziehbar, manches aber eben auch

nicht. Und letztlich muss man sich fragen:

Wer hat eigentlich bei der Entscheidungsfindung

gepennt? Hat das Volk nicht aufgepasst,

war es just in dem Moment zu

träge oder haben es sich vielleicht auch

unsere politischen Freunde zu leicht gemacht?

Haben sie sich wirklich vorher bei

ihren Wählern schlau gemacht? Manchmal

kann man da ins Grübeln kommen.

Nichts für ungut.

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: redaktion@glkontakt.de

Layout:

MEDIABRIDGES ® GmbH

www.mediabridges.de

Druck:

Heggendruck, Leverkusen

GL&Lev kontakt – 6x jährlich

im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2010.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: November/Dezember 2010

Anzeigenschluß: 29. Oktober 2010

GL&Lev kontakt 05/10

3

IMPRESSUM


4

GL&Lev PROFIL DaS GESPRäCh

GL&Lev kontakt 05/10

Seit zehn Jahren ist er

geschäftsführender Gesellschafter

des GL Verlages in Bergisch Gladbach:

Frank Kuckelberg (48).

Jetzt betritt er einen neuen

Wirtschaftsraum.

Ein Wirtschaftsmagazin jetzt auch für den Rhein-Sieg-Kreis

Der GL Verlag wächst

über RheinBerg hinaus

Auch eine Chance für Unternehmer auf beiden Seiten

01 November / Dezember 2010 · 1. Jahrgang · ISSN-2190-9202 · 4,50 E · www.glverlag.de

SU

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rhein-Sieg Kreis rechtsrheinisch

Lohmar Neunkirchen-

Seelscheid

Ruppichteroth

Troisdorf

Niederkassel

Siegburg

Königswinter

Bad Honnef

Much

St. Augustin

Eitorf

Hennef

Windeck

Siegurg

Mühlengraben-Wasser

soll Kreishaus heizen

TroiSdorf

Für 700.000 Euro wird

Sportplatz zum Parkplatz

umfunktioniert

NiederkaSSel

Bürgermeister bezweifelt

Bau der neuen Rheinbrücke

HeNNef

RP verabschiedete sich

mit einer Million Euro

loHmar

Die Firma Eaton peilt ein

zweistelliges Umsatzplus an

ST. auguSTiN

Mitte Oktober feierte die

Asklepios-Geburtshilfeklinik

Richtfest

WiNdeck

Dies ist ein Blindtext, der

interessante Inhalt folgt

eiTorf

Neuheit im Krankenhaus

verkürzt Operations- und

Heilungszeitt

NeuNkircHeN-SeelScHeid

Der Kinderschutzbund und

das „Stöberstübchen“ sind

umgezogen

mucH

Garten- und Tierfreunde

können aufatmen: Der

Raiffeisenmarkt bleibt bis

Ende 2011 offen

ruppicHTeroTH

Neue Fahrbahndecke führt

zu kontroversen Diskussionen.

Autofahrer wittern

Geldverschwendungt

Die StanDoRt-Qualitäten machen Den KReiS füR Die WiRtSchaft attRaKtiv

Zukunftschancen für Rhein-Sieg

So soll er aussehen, der erste Titel für den

Rhein-Sieg Kreis rechtsrheinisch.

Der Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch

Niederkassel

Troisdorf

St. Augustin

Lohmar

Siegburg

Königswinter

Bad Honnef

Hennef

Much

Neunkirchen-

Seelscheid

Ruppichteroth

Von EBERHaRD GRaVEnStEin

Mit dem Stadtmagazin

„GL KOMPAKT“ für die

Kreisstadt Bergisch Gladbach

und dem Wirtschaftsmagazin

„GL & LEV kontakt“ für den

Rheinisch-Bergischen Kreis

und Leverkusen vertreibt der

GL Verlag in Bergisch Gladbach

seit Jahren zwei florierende

Produkte. Jetzt kommt ein

weiteres hinzu. Der GL Verlag

expandiert im Rhein-Sieg-

Kreis, rechtsrheinisch.

Für Frank Kuckelberg, den geschäftsführendenGesellschafter,

ist das nur konsequent, verfolgt

er doch damit auch im elften

Verlagsjahr seine klare unternehmerische

Linie. „Die Ergebnisse unseres

Eitorf

Windeck

Wirtschaftsmagazins im Rheinisch-

Bergischen haben uns Mut gemacht,

das erfolgreiche Konzept nun auch

an die Sieg zu übertragen,“ sagt er.

Ab Mitte November geht an der Sieg

das Wirtschaftsmagazin „SU.kontakt“

an den Start. Kuckelberg nutzt dabei

die Synergien aus dem Rheinisch-

Bergischen und Leverkusen.

Das Wirtschaftsmagazin „GL &

LEV kontakt“ erscheint seit November

2003 mit einer garantierten Auflage

von 18.000 Exemplaren und

richtet sich an Unternehmer aus allen

wirtschaftlichen Bereichen.

Es bedient zugleich das Informationsbedürfnis

mit lokalen Beiträgen

aus Leverkusen und allen Kreis-

kommunen. Geschäftsleute und

Kommunal-Politiker aller Parteien

schätzen gerade das besonders,

weil sie diesen gestrafften Überblick

anderswo nicht finden. Nord- und

Südkreis kommen sich auf diese

Weise näher.

Und nun also ein Wirtschaftsmagazin

für den rechtsrheinischen

Teil im Rhein-Sieg-Kreis; mit ebenfalls

18.000 Exemplaren, aufgebaut

auf den Erfahrungen aus dem Bergischen.

Mit dem gleichen kommunalen

Informations-Konzept, das die

unterschiedlichen Städte und Gemeinden

miteinander verbindet.

Für alle Unternehmer ist das zugleich

eine Chance, sich über die

Kreisgrenzen hinweg in zwei Magazinen

darzustellen und eine Auflage

von insgesamt 36.000 Exemplaren

zu nutzen.


6

GL&Lev PROFIL SERIE: DIE ERFOLGREIChEN

Europa ordert für’s Kostümfest in Bergisch Gladbach

Wo Batman, Halloween &

Karneval zu Hause sind

GL&Lev kontakt 05/10

Es finden sich in

unserem Landkreis

Unternehmen, die

bundesweit, ja in

ganz Europa, einen

großen Namen haben,

vor Ort aber nicht

immer auch so wahr-

genommen werden.

Zum Beispiel die

„Rubie’s Deutschland

GmbH“.

Manuela Steiner,

Geschäftsführerin der

Rubie’s Deutschland GmbH

Von EBERHaRD GRaVEnStEin

Wenn sich in der Schweiz jemand

auf die Fasnacht vorbereitet, in

München aufs Oktoberfest und

im Rheinland auf die närrischen Tage oder

- ganz aktuell - auf Halloween am 31. Oktober,

dann wählt er sehr häufig Garderobe,

die aus Bergisch Gladbach stammt. Hätten

Sie’s gewusst?

An der Hüttenstraße (Bild) im Gewerbegebiet

Zinkhütte nahe dem Instant-

Fabrikanten Krüger ist eben jene Rubie’s

Deutschland GmbH seit jetzt fünf Jahren

beheimatet, die nicht weniger international

Mode aus US-Filmen und italienischer Eleganz

konkurrieren mit Halloween und Karneval

und nicht weniger erfolgreich arbeitet. Ein

Global-Player mit aufsteigender Linie.

Rubie’s hat seinen Firmensitz in New York

und ist einer der weltweit größten Anbieter

für Karneval- und Halloween-Produkte

im weitesten Sinne. Die deutsche Niederlassung

spielt von Bergisch Gladbach aus

den europäischen Part und kann dabei auf

die amerikanischen Lizenzen zurückgreifen.

Ein Vorteil, der dem Unternehmen in einem

Verdrängungswettbewerb die Marktführerschaft

bescherte.

Geschäftsführer der GmbH ist eine Frau

aus Mainz: Manuela Steiner (45), mit Erfahrungen

im Finanz- und Rechnungswesen,

die sich im Bergischen sehr wohl fühlt. Kein

Wunder - bewegt sich das Unternehmen

doch auf einer Erfolgsschiene. Der Brutto-

Umsatz betrug zuletzt 24 Millionen Euro.

Manuela Steiner: „Das ist eine erneute Verbesserung.“

Es kamen auch weitere attraktive

Lizenzen hinzu.

Rubie’s GmbH ist ein Zusammenschluss

von fünf Spezialfirmen aus Kronach, Mainz,

Bad Sobern, Troisdorf und Porz. In Bergisch

Gladbach fand die GmbH das richtige Gelände,

die richtigen Bauten. „Nur die Verkehrsanbindung

könnte besser sein“, sagt

die Chefin. Ihr fehlt der Autobahnanschluss.

Immerhin stehen 14.000 qm für die La-


GL&Lev PROFIL

gerung (mit Hochregallager) und 500 qm für die Verwaltung zur

Verfügung. Bis zu 4.000 qm Lagerfläche müssen aber jedes Mal

saisonbedingt angemietet werden. Der Bedarf an Kostümierung

scheint gewaltig.

Rubie’s beschäftigt rund 150 feste Mitarbeiter (und bis zu 60

weitere in der Hochsaison) und bildet aus. Fünf Azubis sind es zur

Zeit, Ziel: Lagerlogistik und Industriekaufmann.

Rubie’s muss man als Kostüm-Großhändler sehen: Ein Unternehmen,

das kreativ ist, Modelle entwirft, überwiegend in Fernost

herstellen lässt und in Europa vertreibt. Ein Verkauf an Endverbraucher

findet in Bergisch Gladbach nicht statt. An der Hauptstraße

und im Ortsteil Refrath gibt es inzwischen ganzjährig geöffnete

Kostümgeschäfte mit außergewöhnlichen Angeboten.

Natürlich sind die üblichen Kostüme wie Clowns, Coyboys und

Indianer der große Renner, über Rubie’s kommt man aber auch

an Highlights heran. Zum Beispiel an die Kostüme der großen

Hollywood-Filme wie Star Wars und Star Trek, Henry Potter, Avatar,

Dark Night oder Terminators Salvation. Aber auch jede Menge

Walt Disney-Kleidchen sind zu haben. Fast gibt es bei Rubie’s

nichts, was es nicht gibt. Natürlich auch Masken, Perücken, Hüte

und Schmink-Utensilien. Bei Rubie’s lagern 5.000 Artikel.

Und wenn man mal das Heiligste des Unternehmens betreten

darf, dann stehen da als Puppen nebeneinander Batman und Elvis

Presley, Superman und Michel Jackson, Popey und die Flintstones.

Und der Weihnachtsmann. Zusammengefasst findet man das gesamte

Angebot in einem 400 Seiten-Katalog. Manuela Steiner:

„Das Kostüm-Geschäft ist längst ein Ganzjahresthema. Wir müssen

langfristig planen und die Trends erkennen.“ Zum großen Teil

werden sie auch von Rubie’s vorgegeben. Glänzende Jacken von

Elvis oder Michael Jackson sind der aktuelle Renner. Da kann so

eine Jacke schon mal 150 Euro, ein ganzer Anzug aber bis zu

1000 Euro kosten. Ein Walt-Disney-Kleid für Kinder aber gibt es

bereits ab 20 Euro, andere Kostüme klar unter 100 Euro.

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8

GL&Lev PROFIL tEChNOLOGIEPaRK uND -zENtRum

GL&Lev kontakt 05/10

Kleinwindkraftanlage

auf Haus 27 in Betrieb

Hart

am Wind

Die grüne Welle im

TechnologiePark

Bergisch Gladbach

setzt sich fort: Auf Haus 27

– der früheren ILONA –

läuft seit Juni 2010 das Windrad

„Zephyr Airdolphin GTO“

auf Hochtouren.

Die Kleinwindkraftanlage mit drei

Rotorblättern bringt es auf eine

Spitzenleistung von 4 kW bei einer

Windgeschwindigkeit von 20 Metern

pro Sekunde. Die Anlage kann frei drehen

Martin Schmid, Geschäftsführer

R&P International GmbH – Kerstin Göbs,

Sekretariat R&P International GmbH.

Weil Marketing kein Selbstläufer

ist und der erste Eindruck selten

eine zweite Chance erhält,

ging Martin Schmid gleich

aufs Ganze: Seit Januar 2010

selbstständig, schneiderte der

51-jährige Jungunternehmer

aus einem Gag vergangener

Tage sein Firmenlogo.

(360°) und verfügt über ein patentiertes

Pendel-Ruder, das für die Windausrichtung

verantwortlich ist. Vorteil: Der 46 Meter

über dem Erdboden rotierende Luftdelfin

(Durchmesser Rotor: 1,8 m - max. Rotordrehzahl:

1.280 U/min.) arbeitet nahezu

ohne Unterbrechung auch bei wechselnden

Wetterbedingungen. Der so erzeugte

Öko-Strom (800 kWh/Jahr) wird direkt ins

TBG-Hausnetz eingespeist. Die Installation

des Windrades geht auf das vom BMBF

geförderte Forschungsprojekt „Kleinwindanlagen

in ländlicher und städtischer Um-

Roscommon & Peacock international GmbH

Starker Auftritt

Tradiert, etabliert und reichlich souverän

kommt das Firmenwappen der

Roscommon & Peacock International

GmbH mit Sitz im Rheinisch-Bergischen

TechnologieZentrum daher. Und in der Tat

ist Geschäftsführer Martin Schmid ein verbriefter

„Lord of Roscommon“. Den Titel

trägt, wer auch nur ein winziges Stückchen

Land im irischen Landstrich Roscommon

besitzt. Das schenkte dem Industriekaufmann

aus Kürten einst seine Frau. Teil eins

des Firmennamens stand damit, Teil zwei

(engl. Peacock / dt. Pfau) weist auf den

stillen Teilhaber des neuen Unternehmens

hin. Die Roscommon & Peacock International

GmbH befasst sich mit dem Handel

von Kunststoffen und tritt als Anbieter

für F&E-Leistungen und Produkte im Segment

Nanotechnologie auf. Den Zeitpunkt

der Existenzgründung erachtet Jungunternehmer

Schmid als ideal: „Die Nachfrage

nach Kunststoffen ist nach der Rezession

stark gestiegen, über Abnehmer können

wir uns wahrlich nicht beklagen.“ Die sitzen

ebenso wie die Anbieter von recyclebaren

Kunststoffen in Europa und Asien

gebung“ zurück, an dem die Fachhochschule

Köln, die Universität Cairo sowie die

installierende SolarEcoPower GmbH aus

Bergisch Gladbach beteiligt sind. Schon im

Mai 2009 nahm der TechnologiePark Bergisch

Gladbach eine Photovoltaikanlage auf

dem Dach des Hauptgebäudes in Betrieb

und produziert bei einer Leistung von 30

kW rund 26.000 kWh Solarstrom pro Jahr.

CO 2 -Einsparung: 17 Tonnen. Notiz am Rande:

Das neue Windrad auf Haus 27 kann

sich jeder auf youtube anschauen (Eingabe

Stichwort: Airdolphin GTO).

und „stellen zum Beispiel den flauschigen

Skipullover üblicherweise aus dem Granulat

alter Getränkeflaschen her“. Mit dem

zweiten Geschäftsfeld Nanotechnologie

hat sich Schmid als ehemaliger Mitarbeiter

von Bayer MaterialScience gerade in den

letzten Jahren intensiv befasst. Als europäische

Niederlassung der Applied Nanotech

Holdings (USA/Texas), ein im Bereich Kohlenstoffnanoröhren

forschendes Unternehmen,

knüpft Roscommon & Peacock Kontakte

zu Unternehmen, die Nano-Partikel

nutzen – oder nutzen könnten. Schmid:

„Die Nanotechnologie steckt noch in den

Kinderschuhen, entsprechend groß ist das

Potenzial.“

Kontakt:

Roscommon & Peacock International GmbH

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Fotografie zur Photokina

„Natur pur“ im Atelierhaus 24

Das Atelierhaus 24 - A24 im TechnologiePark

Bergisch Gladbach wurde

im Oktober 2007 von Karsten

Panzer PerZan mit Unterstützung der TBG

TechnologiePark Bergisch Gladbach Verwaltungs

GmbH ins Leben gerufen. Inzwischen

finden hier 21 Künstler aus der Region ihre

künstlerische Heimat. Mit den Arbeitsbereichen

Malerei, Fotographie, Installation,

Skulptur, Textil- und Glaskunst oder Performance

sind beinahe alle Gattungen künstlerischen

Schaffens vertreten und sorgen

so durch immer wieder neue Aktivitäten

für ein lebendiges Stück „Szene“ im TBG.

„NATUR PUR“ ist das nächste Ausstellungsprojekt,

das im A24 ansteht. Ausstellungseröffnung:

Montag, 20. September 2010;

Fotografie zur Photokina; „NATUR PUR“;

Künstler: Gisela Schwarz, Renate Schmidt,

Markus Bollen, Klaus Hansen; Finissage

3. Oktober 2010 ab 17.00 Uhr, geöffnet:

Mi, Sa. + So. 14.00 - 18.00 Uhr.

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in Verhandlungen, am Telefon und mit schwierigen

Gesprächspartnern. Das ist es, was dieses

Seminar vermitteln will. Im Training lernen Sie

wichtige Kommunikationsfacetten kennen und

erhalten auf dieser Basis Optimierungshinweise

zur Erweiterung Ihres Verhaltensspektrums

und somit Ihres (Ver-)Handlungsspielraums.

Dabei wird auf die individuelle Situation

des Einzelnen eingegangen, wodurch kommunikative

Schubladentechniken vermieden

werden. Verbessert wird somit das eigene

Auftreten in Bezug auf überzeugungskraft und

Durchsetzungsfähigkeit. Kosten: 150 Euro zzgl.

MwSt. je Teilnehmer/in; max. 12 Teilnehmer

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GL&Lev kontakt 05/10

9


10

GL&Lev REGIO

Paul Bauwens-Adenauer (57, Bild),

Präsident der IHK Nord-

rhein-Westfalen, sieht

im Koalitionsvertrag

der neuen LandesregierungBeeinträchtigungen

der Wirtschaft

in NRW. Er spricht von

einer Gefährdung des Industriestandortes

und nennt vor allem Energie, Landesplanung,

Verkehr und Bildung „kritische Knackpunkte“.

Georg Rindemann (Bild), Geschäftsführer

der Vivat - Gemeinnützige

GmbH

in Wipperfürth, nahm

soeben den 1. Spatenstich

für den Bau des

lange geplanten Senio-

renzentrums neben

dem Alten Zollhaus unterhalb der Golfanlage

in Steinenbrück (Overath) vor. Vier zweigeschossige

Wohnblocks sollen Raum für etwa

80 pflegebedürftige Personen schaffen.

Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein

(61, Bild),

ist neuer Vorsitzender

des Fördervereins von

Marien-Krankenhaus

und Reha Zentrum

Reuterstraße in Bergisch

Gladbach. Er löst

Franz-Heinrich Krey ab, der aus Altersgründen

ausschied. Der Verein hat in der Vergangenheit

über 100.000 Euro für medizinische Geräte

bereitgestellt. Der Prinz ist auch Vorsitzender

der cDU Odenthal.

Tanja Urbach (Bild) gewann jüngst

das Vogelschießen in

Bärbroich (Bergisch

Gladbach) und wurde

damit Schützenkönigin

der Bärbroicher Bruderschaft,

was für den

Bürgermeister von Bergisch

Gladbach neue Verpflichtungen mit sich

bringt, wird er doch künftig als Prinzgemahl

repräsentieren. Denn Tanja ist seine Frau. Lutz

Urbach selber war aus Zeitgründen verhindert.

Norbert Pfennings, Geschäftsführer

des Bürgerhauses Bergischer Löwe in Bergisch

Gladbach bietet im Oktober neben seinem

bunten Bühnenprogramm auch die Bergischen

Bautage (2.10.), eine Gesundheit&Wellness-

Messe (9.10.) und einen Kunsthandwerkermarkt

(23.10.) an.

GL&Lev kontakt 05/10

NAMEN

Autobahn-Beleuchtung auf

A 555 Bonn wird abgebaut

Die im November 2009 ausgeschaltete

Beleuchtung der Autobahn A555 zwischen

Bonn und Köln bleibt aus.

Das entschied jetzt der Landesbetrieb

Straßenbau NRW. Der Abbau

beginnt im nächsten Jahr.

Der Abbau der 170 Masten mit 600

Leuchten spart nach Behörden-Angaben

künftig jährlich 150.000 Euro

an Unterhaltungskosten für Strom und Wartung.

Im übrigen seien die Leuchten sowieso

veraltet gewesen und hätten ohnehin ausgetauscht

werden müssen.

Eine Neuinstallation hätte

allerdings geschätzt eine

Million Euro gekostet. Der

Abbau kostet voraussichtlich

300.000 Euro. Zu Vollsperrungen

soll es beim

Abbau jedoch nicht kommen.

Ein Sicherheitsrisiko

bestehe im übrigen nicht,

wenn das Licht wegbleibt.

Das haben gemeinsame

Untersuchungen mit Polizei

und Bezirksregierung

ergeben.

Die 20 Kilometer lange

Autobahn A555 zwischen

Köln und Bonn gilt als

erste Autobahn Europas.

1932 wurde die Straße als

„kreuzungsfreie Kraftwagenstraße“

für den Verkehr

geöffnet. Während 1938

weniger als 5.000 Fahrzeuge

täglich auf der Straße

gezählt wurden, sind es

heute im Schnitt 82.000

täglich, an Werktagen bis

zu 90.000.

neues Outdoor- und Reisefestival in Köln

Am 16. Oktober findet erstmals in Köln die „GlobeWelt - das neue Outdoor- und Reisefestival

in Köln“ (Congress-Centrum Nord/Koelnmesse) statt. Von 9 bis 20 Uhr präsentieren sich

auf rund 4.000 qm über 60 Aussteller. In sieben Vortragssälen finden über 50 teils kostenfreie

Vorträge statt. Ein Auftritt des Kölner Sängers Wolfgang Niedecken (BAP) gemeinsam

mit dem Geschäftsführer der Jack Wolfskin GmbH & Co KGaA Manfred Hell ist eines der

vielen Highlights. Veranstalter des neuen Festivals ist die Kölner Filiale des Reiseausstatters

Globetrotter Ausrüstung. Dieser hat seine Lieferanten und die regionalen Tourismusverbände

eingeladen, sich mit Weltneuheiten aber auch mit nachhaltigen Projekten und Produkten

zu präsentieren, um soziale und ökologische Verantwortung zu übernehmen. Globetrotter

Ausrüstung Köln erhofft sich durch dieses Festival nach dem Wegfall der Kölner Reisemesse

neue Akzente für die Reise- und Outdoorbranche und damit ein aktives Standortmarketing

für die Köln-Region zu betreiben.


Die Landesregierung

nordhein-Westfalen

Hannelore Kraft

und ihre

Minister-Riege

1 Hannelore Kraft (49)

Ministerpräsidentin

2 Thomas Kutschaty (42)

Justiz

3 Ralf Jäger (49)

Inneres und Kommunales

4 Ute Schäfer (56)

Familie, Jugend, Kultur, Sport

5 Barbara Steffens (48)

Gesundheit, Emanzipation, Alter

GL&Lev REGIO

2 3 4 5 6 1 7 8 9 10 11 12

6 Sylvia Löhrmann (53)

Schule und Weiterbildung

7 Svenja Schulze (41)

Innovation, Wissenschaft, Forschung

8 Johannes Remmel (48)

Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft

9 Harry Kurt Voigtsberger (60)

Wirtschaft, Energie, Bauen, Verkehr

10 Guntram Schneider (59)

Arbeit, Soziales, Integration

11 Dr. Angelica Schwall-Düren (62)

Europa, Medien

12 Dr. Norbert Walter-Borjans (58)

Finanzen

Personalwechsel auch in Köln und Düsseldorf

Gisela Walsken ist jetzt Chef

der Bezirksregierung Köln

Wie nach einem Wechsel der Landesregierung

in den meisten Fällen üblich

gibt es auch in der Bezirksregierung

einen Personalwechsel. So muss auch

Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar

(CDu) seinen Schreibtisch räumen.

Neuer Chef für den Regierungsbezirk

Köln ist nun wie in Düsseldorf eine

Frau. Hannelore Kraft entschied sich

für Gisela Walsken (SPD) aus Duisburg.

Die 52jährige Mutter eines Kindes gehört dem

Landtag seit 1990 an und war bislang finanz-

und haushaltspolitische Sprecherin. Sie hat

Deutsch, Geschichte und Geographie studiert

und ist Mitglied im NRW-Landesvorstand der

SPD. Ehrenamtlich ist sie im Stiftungsvorstand

des Kindermuseums Atlantis in Duisburg engagiert.

Neue Regierungspräsidentin in Düsseldorf ist

die Rechtsanwältin Anne Lütkes (62, Die Grünen)

aus Bergisch Gladbach.

„Die königliche Regierung zu Köln“ entstand 1816

Der Regierungsbezirk Köln ist mit rund 4,4 Millionen Einwohnern der zweitgrößte in der

Bundesrepublik Deutschland und der südlichste von fünf Regierungsbezirken im bevölkerungsreichsten

Bundesland Nordrhein Westfalen. In diesem Teil der europäischen Metropolregion

Rheinland formieren sich die Großstädte Aachen, Bonn, Köln und Leverkusen

gemeinsam mit acht großen Landkreisen zu einem Kraftzentrum der Wirtschaft, einem

Ballungsraum bedeutender Wissenschaftseinrichtungen und einem attraktiven Mix von Kultur-

und Erholungslandschaften.

‚Die königliche Regierung zu Köln‘ entstand am 16. April 1816, als Friedrich Wilhelm III nach

dem Wiener Kongress das Königreich Preußen in 10 Provinzen und insgesamt 25 Regierungsbezirke

einteilte.

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GL&Lev REGIO

Energieagentur bemängelt Zustand von Straßenlaternen

Straßenbeleuchtung bald

nicht mehr zeitgemäß

Auf den Straßen un-

seres Landes soll es

nach dem Willen der

energieAgentur.NRW

trotz aller Sparmaßnahmen

heller

und damit

sicherer werden.

Deshalb steht das

Thema „ModerneStadtbeleuchtung

für NRW“ im

Mittelpunkt der 2. Regionaltagung

am 30.

September in der Historischen

Stadthalle in

Wuppertal. Nach dem Erfolg der ersten Veranstaltung

im April in Bielefeld werden diesmal

Vertreter aus Städten und Gemeinden

der Region Rhein/Ruhr erwartet, die sich

GL&Lev kontakt 05/10

über rechtliche und technischeRahmenbedingungen

für zeitgemäße

Beleuchtungslösungen

informieren möchten.

Den Besucher erwarten

Workshops und Vorträge

zu den Themen

„LED“ und „Projektentwicklung“.

Nach Schätzungen

des Fachverbandes Licht

werden in 50 Prozent

der deutschen Kommunen

noch Straßenbeleuchtungen

betrieben,

die auf dem technischen

Stand der 1970er Jahre sind. Für sie werden

bedingt durch die Vorgaben der EU ab

2015 keine Leuchtmittel mehr am Markt

erhältlich sein.

Landräte fordern die nRW Regierung heraus

„Die kommunale Finanznot hat fast unvorstellbare Dimensionen angenommen“, erklärt

Landrat Rolf Menzel. Der Rheinisch-Bergische Kreis beteiligt sich daher aktiv am parteiübergreifenden

Aktionsbündnis „Raus aus den Schulden / Für die Würde unserer Städte“, dem

sich inzwischen 27 Städte und Kreise angeschlossen haben. Danach müssen die nordrheinwestfälischen

Kommunen derzeit Monat für Monat zusätzlich 500 Millionen Kassenkredite

aufnehmen, um ihre Pflichtaufgaben zu erfüllen. Die Verwaltungschefs und Kämmerer des

Aktionsbündnisses machen deshalb seit über einem Jahr politisch massiv Druck auf Land

und Bund. Jetzt suchen Oberbürgermeister, Landräte und Kämmerer eine deutliche Aussprache

mit der neuen Landesregierung.

VR Bank bessert

die Kassen der

Bürgerstiftungen auf

Wie auf der Vertreterversammlung im

Juni diesen Jahres angekündigt, erhielten

die Bürgerstiftungen Bergisch Gladbach,

Overath und Rösrath soeben eine Zustiftung

über insgesamt 100.000 Euro von

der VR Bank eG Bergisch Gladbach. Der

Betrag teilt sich auf in 60.000 Euro für Bergisch

Gladbach und jeweils 20.000 Euro

für Overath und Rösrath – im Verhältnis

der Anzahl der Mitglieder der VR Bank in

den drei Städten – und erhöht langfristig

das Grundkapital der drei Stiftungen.

Franz Hardy, Vorstandssprecher der VR

Bank, und sein Kollege Uedelhoven

überreichten die Schecks (Bild) an Manfred

Lorenz, Heinz-Willi Schwamborn

und Dr. Wilfried Reske, die Vorsitzenden

der drei Bürgerstiftungen.

Wie die Genossenschaftsbanken übernehmen

auch Bürgerstiftungen gesellschaftliche

Verantwortung und setzen

auf nachhaltiges Engagement. Beide

teilen elementare Werte und Überzeugungen:

Regionalität und Nähe, persönlichem

Engagement, Selbstverantwortung,

Mitgestaltung und Nachhaltigkeit.

„Dafür stehen sowohl die VR Bank als

auch die drei Bürgerstiftungen“, sagte

Hardy.

tour de Menu

zum neuntenmal

gestartet

Noch bis zum 26. September findet die

inzwischen 9. „Tour de Menu“ rund um

Köln statt. Feinschmecker können in dieser

Zeit namhafte Restaurants besuchen

und mit ihrer Menu-Auswahl die Qualität

des Hauses bewerten. Mit dabei sind

u. a. so namhafte Häuser wie das „Hotel

zur Post“ (Odenthal), die Hanse Stube

im Hotel Excelsior (Köln), der Vorjahresgewinner

„Altbergisches Haus“ (Kürten)

sowie neu das „Hotel Wißkirchen“ (Altenberg)

und das „Haus am Park“ (Leverkusen).

Die Metro Cash&Carry (Godorf)

ist Hauptsponsor.


attraktive FHDW-Studienplätze im it-Bereich frei – Stipendien-

programm „Make it free“ – interview mit Prof. Dr. Franz Wagner

Von Jobflaute keine Spur

Die Fachhochschule der Wirtschaft

(FHDW) in Bergisch Gladbach setzt

ihren Expansionskurs fort. Die staatlich

anerkannte Fachhochschule zählt aktuell

600 Studierende und 250 Partnerunternehmen.

Im Interview: Prof. Dr. Franz Wagner,

Präsident der FHDW und kommissarischer

Leiter des FHDW-Standortes Bergisch Gladbach.

Frage: Das neue Semester beginnt im Okto-

ber 2010 - welche FHDW-Studienangebote

schätzen Sie angesichts der aktuellen Arbeitsmarktsituation

als viel versprechend ein?

Prof. Wagner: Unter anderem unsere Studiengänge

im Bereich Wirtschaftsinformatik.

Hier ist ein Engpass an Fachkräften zu verzeichnen.

Um den Bedarf zu decken, treten

Unternehmen verstärkt an uns heran und

bieten finanzierte Studienplätze – einige

davon sind noch frei. Um Bewerber darauf

aufmerksam zu machen, haben wir auch

das Stipendienprogramm „Make IT free“ ins

Leben gerufen. Darin stellt die FHDW den

Studierenden ein Partnerunternehmen zur

Seite, das die Studiengebühren übernimmt.

FaChhOChSChuLE DER wIRtSChaFt

Frage: Was ohne das Prinzip des dualen

Studiums an der FHDW undenkbar wäre?

Prof. Wagner: Sicher nicht undenkbar, doch

erachte ich die Konstellation beim dualen

Studium mit dem quartalsweisen Wechsel

zwischen Theoriephasen an der FHDW und

Praxisphasen im Unternehmen als ideal.

Frage: Seit 1993 praktiziert die FHDW

standortübergreifend das duale Studium –

welche Vorteile bringt dieses Konzept mit

sich?

Prof. Wagner: Das duale Studium sorgt für

beste Chancen auf einen gesicherten und

attraktiven Arbeitsplatz. Zum einen, weil

sich Unternehmen und Studierende schon

während des Studiums kennen lernen und

zusammen arbeiten. Zum anderen, weil

eine wissenschaftliche Ausbildung und betriebliche

Praxis bei der Personalauswahl

nahezu gleich bewertet werden.

Frage: Lässt sich der bisherige Erfolg des

dualen Studiums in Zahlen fassen?

Prof. Wagner: Mehr als 90 Prozent unserer

Absolventen haben nach drei Jahren nicht

GL&Lev REGIO

nur ihren Bachelor-

Abschluss, sondern

auch den Job in der

Tasche.

Frage: Welche Spezialisierungenbieten

Sie im Bereich

Wirtschaftsinformatik

an?

Prof. Wagner:

IT-Consulting und

Software Engineering.

Wer die Richtung

IT-Consulting wählt, beschäftigt sich

mit Beratungsdienstleistungen rund um

Informationstechnologie und Telekommunikation,

auch mit Analyse und Entwicklung

von IT-Strategien.

Frage: Mit welchem Berufsziel?

Prof. Wagner: Zentrale Berufsbilder sind

IT-Berater, Projektleiter sowie Positionen als

IT-Leiter im Bereich der strategischen Informationstechnologie.

Frage: Und beim Software Engineering?

Prof. Wagner: Das Studium bereitet unter

anderem auf Berufsbilder wie Software-

Ingenieure, Software-Architekten oder Software-Projektleiter,

aber auch Datenbankspezialisten

vor.

Mit uns den ersten

Karriereschritt!

Die Fachhochschule der Wirschaft ist eine der

ältesten privaten Hochschulen in Deutschland.

Mit ihren dualen und berufsbegleitenden Studiengängen

Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik

eröffnet sie ihren Studierenden

beste Berufs- und Karrierechancen.

Bachelor- und Master-Abschlüsse

Praxisphasen in Unternehmen

International ausgerichtet

Kleine Gruppen, intensive Betreuung

Schneller Berufseinstieg

Start im Oktober und Januar

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02202 9527-02, info-bg@fhdw.de

Info-Termine: 22.09. + 20.10.2010, 18:30

Im dualen Bachelor-Studiengang

Wirtschaftsinformatik

Die FHDW stellt den Studierenden

ein Partnerunternehmen zur Seite,

das die Studiengebühren übernimmt.

Dabei wird die FHDW durch ein umfangreiches

Netzwerk von Unternehmen

unterstützt, die ihren Führungsnachwuchs

an der privaten

Hochschule ausbilden.

Mehr unter: www.fhdw.de

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GL&Lev LOKaL

BERGISCH GLADBACH Leverkusen

Internationaler

Lifestyle in der

RheinBergGalerie

Internationales Flair zieht in die

RheinBerg Galerie. Mit neuen

Showrooms präsentieren sich vier

erfolgreiche Modemarken.

Marc O‘Polo als der Inbegriff für

moderne leger-sportliche Mode

mit dem Anspruch, begehrteste

Premium-casual-Lifestyle-Marke

auf dem europäischen Markt zu

sein.

Mexx Mode, für das „ein bisschen

anders sein“, inspiriert vom

Leben in großen Metropolen. esprit,

edc und esprit Collection

jetzt auf einer Fläche. Der Shop

strahlt in neuem Glanz. Hochwertige,

elegante Business-Mode in

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Passform erwartet die modebewusste

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aktuelle Trends. Mit einem Gespür

für Mode und einem kompletten

Fashion-Sortiment inkl. Accessoires

und Bodywear. Street One

zählt zu den führenden Young-

Fashion-Marken für Frauen mit

Anspruch.

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Leichlingen

LuTZ uRBACH, Bürgermeister

Odenthal

Kürten

Rathaus Stadtmitte

Bergisch Gladbach

Konrad-Adenauer-Platz 1, 51465 Bergisch Gladbach

Overath

Tel. 02202 - 14-0

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Rösrath

Bernd Martmann, Rathaus Bensberg, Tel. 02202-141271

b.martmann@stadt-gl.de - Martin Westermann, Tel. 02202-141424

m.westermann@stadt-gl.de

Burscheid

Wermelskirchen

Für jedermanns Füße eine Qual - das Pflaster in der Fußgängerzone.

Kommt jetzt endlich Bewegung in die Misere?

Gutachter sagt: Die

Steine müssen raus

erhält die Fußgängerzone in

Bergisch Gladbach nun doch

endlich eine neue Pflasterung

in der City?

Nach jahrelangen Diskussionen

hat die Verwaltung dieser Tage

immerhin per staatlich bestelltem

Gutachter die Bestätigung erhalten:

Jawohl, das Pflaster ist zu gefährlich,

es muss ein Neues her. Oft verlangte

Verdienstkreuz für Karl-hubert hagen

Landrat Rolf Menzel hat im Auftrage des Bundespräsidenten

Karl Hubert Hagen (74) mit dem Verdienstkreuz am Bande des

Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Landwirt Hagen war zehn Jahre lang stellvertretender Bürgermeis-

ter und über eine noch längere Zeit in verschiedenen Verbänden

(häufig im Vorstand) ehrenamtlich tätig. Erste Gratulanten waren

Bürgermeister Lutz Urbach und Ehrenbürger F. H. Krey.

Ausbesserungen machen keinen

Sinn mehr. Immerhin ist das Pflaster

schon 30 Jahre alt und brüchig. Der

Gutachter befand: Das gesamte

Steine-Sammelsurium müsse herausgerissen

werden. Und das wird teuer.

Eine Finanzierung scheint im Zuge der

Regionale 2010 aber möglich. Nicht

zuletzt will sich auch der Handel an

den Kosten beteiligen.

GIRINDUS geht

nach Hannover

Die Girindus AG, die einst in

Deutschland und der Schweiz als

Dienstleister für die Pharmaindustrie

tätig war, und ihren Sitz im

Ortsteil Frankenforst hat, verlässt

Bergisch Gladbach. Das Unternehmen

siedelt nach Hannover um.

Das Technologie-Unternehmen

hatte zuletzt erheblich finanzielle

Einbußen hinnehmen müssen.

Nach Zeitungsberichten betrug

der Umsatz von fast 23 Millionen

Euro im Jahr 2008 im vergangenen

Jahr nur noch 10,4 Millionen Euro.

Binnen zehn Jahren stürzte der

Aktienkurs von über 35 auf 1,23

Euro ab. Im ersten Halbjahr 2010

machte Girindus bei einem Umsatz

von 4,1 Millionen Euro einen

Verlust von 2,7 Millionen.

Sternekoch übernimmt

die Grillhüte in Refrath

Die Refrather Grillhütte, die sich speziell

an Markttagen großer Beliebtheit

erfreute und jetzt längere Zeit

geschlossen war, hat mit dem Kölner

Catering-Unternehmer Jan Nöhre

einen neuen Pächter. Aus fast 30

Bewerbungen behielt er mit seinem

neuen Imbiss-Konzept die Oberhand.

Dazu soll die Außengastronomie

verstärkt werden. Pikant an der Entwicklung:

Hinter dem neuen Pächter

stehen die beiden Spitzenköche Alejandro

und Christopher Wilbrand vom

„Hotel Zur Post“ in Odenthal. Eröffnung

noch im Herbst.


GL&Lev LOKaL

Bezugsfertig Ende 2010: Moderner Vollack-Bau

entsteht im Schatten des Bensberger Schlosses

Von Tiefgarage bis Dachterrasse

wie aus einem Guss

Die Unternehmensgruppe Vollack errichtet aktuell ein weiteres, repräsentatives

Referenzobjekt im Großraum Köln. An der Gladbacher Straße in der

Schlossstadt Bensberg entsteht ein neues Verwaltungs- und Bürogebäude

des Unternehmers Steffen Spohr (Spohr Gruppe). Die Grundsteinlegung

(Bild) fand am 15. Juli 2010 statt, die Fertigstellung ist nach Angaben der

Vollack GmbH & co. KG – verantwortlich für Planung und Realisierung –

bereits Ende 2010.

www.vollack.de · tel. 02236 943650

Auf einer Grundstücksfläche von ca. 1.000 m 2 entsteht ein vierstöckiges

Gebäude mit rd. 600 m 2 Fläche inklusive Tiefgarage und einer attraktiven

Dachterrasse, mit Blick auf den Kölner Dom. Das Verwaltungs- und Bürogebäude

für den Finanz- und Versicherungsdienstleister Spohr ist nach dem

Laborgebäude des Klinikums Leverkusen ein weiteres Projekt der Vollack

Gruppe, die sie zur Zeit in der Region realisiert.

Das Unternehmen zählt zu den führenden consultant-Spezialisten

rund um Bauinvestitionen und die eigentliche Bauausführung. Seit über 15

Jahren hat sich Vollack am Standort Wesseling als Partner für erfolgreiche

Unternehmen aus dem Rheinland etabliert. Ein Team aus Architekten, Ingenieuren

und Kaufleuten entwickelt Zukunftskonzepte für Neubauinvestitionen,

aber auch Konzeptstudien für Investitionen in die nachhaltige und

wertorientierte Vitalisierung von Bestandsimmobilien.

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GL&Lev LOKaL

RÖSRATH

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Leichlingen

Leverkusen

MARCuS MOMBAueR, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 229

51503 Rösrath-Hoffnungsthal

Tel. 0 22 05 - 802-0, E-Mail: infostadt@roesrath.de

WIRTSCHAFTSFöRDeRuNG

Berthold Kalsbach, Technischer Beigeordneter

Tel. 02205 - 802-105

E-Mail: berthold.kalsbach@roesrath.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Wie ein kleiner Sportverein ein großes Bauvorhaben stemmte

Im November vergangenen

Jahres fand am

Bergsegen in Hoffnungsthal

das letzte Fußballspiel

auf einem

Ascheplatz statt.

Vor wenigen Tagen

nahmen die Rösrather

Fußballfans ihren nagelneuen

Kunstrasenplatz (Bild)

in Besitz. ein Schmuckstück

besonderer Art.

Kunstrasenplätze sind zur Zeit in.

Fast jede Kommune plant, baut

oder hat bereits eingeweiht. Aber

fast jede Kommune hatte oder hat

noch ihre Finanzierungsprobleme mit

der neuen Sportanlage. In den meisten

Fällen müssen die Sportvereine

selber mit Hand anlegen und so um

die 100.000 Euro selbst aufbringen.

Ein schwerer Brocken für kleine Amateurclubs.

Wie man das aber schafft,

bewies jetzt der TV Hoffnungsthal in

Rösrath. Mit Kreativität und Einsatzwillen.

Rund 200.000 Euro wollte die

Stadt liefern, den großen Rest (von

Rösrath

Der TV Hoffnungsthal -

man muss nur Ideen

und gute Freunde haben

650.000 Euro) das Konjunkturprogramm.

Aber es blieb ein kaum zu

bewältigender Restbatzen.

Doch der Vorstand wusste: Bei

uns allein spielen 21 Jugendmannschaften

mit über 350 Kindern.

Da kann ein sanierungsbedürftiger

Stein- und Ascheplatz kein Angebot

mehr an die Jugend sein. Was im übrigen

auch auf alle anderen Plätze in

Deutschland zutrifft.

Und der club setzte eine beinahe

beispiellose Marketing- und Werbe-

maschinerie in Gang. „Werden Sie

Pate unseres Rasenplatzes“ hieß es in

Aufrufen. Per online konnten Interessenten

sich soviel Quadratmeter wie

sie wollten vom Spielfeld aussuchen

und mit jeweils 20 Euro für sich reklamieren.

250 qm nahm gleich die

Belkaw, 100 qm nahm der Lions

Club und zwischen 2 qm und 75 qm

jede Menge Firmen und Privatleute.

Und 55 Rösrather Einzelhändler beteiligten

sich mit Rabatt-Aktionen;

grandios ...

Gasthof wird Wohnheim

Was einst eine attraktive Gaststätte war,

soll demnächst in Seniorenwohnungen

umgewandelt werden: Der unter Denkmalschutz

stehende Forsbacher Hof an der Bens-

berger Straße. Baubeginn: Frühjahr 2011.

Bürgerinitiative

gegen Neubau

der Firma Paja

In heftige Diskussionen sind

Bürger und Stadtverwaltung in

Rösrath verwickelt. Es geht um

neue Gewerbeflächen im Ortsteil

Lehmbach-Nord zwischen Untereschbach

und Hoffnungsthal.

Eine Bürgerinitiative ist massiv gegen

den vorgelegten Bebauungsplan.

Sie bezweifelt die Notwendigkeit

dieser Flächen und kommt

damit vor allem dem Kunststoffhersteller

Paja in die Quere. Das

prosperierende Unternehmen will

(und muss) sich erweitern. Paja

will ein Logistikzentrum errichten

und betriebliche Abläufe rationeller

gestalten.

Die Bürgerinitiative befürchtet

„nicht wieder gutzumachende

Schäden“, sieht optische, Luft-

und Lärmbeeinträchtigungen

und rechnet mit rund 300 Unterschriften

für ihren Protest. Am 13.

September soll der Bebauungsplan

im Stadtentwicklungsausschuss

erneut behandelt werden.

Firmenchef Jaeschke hält eine Erweiterung

zum Erhalt seiner 75

Arbeitsplätze für unvermeidbar

und wird dabei von der IHK unterstützt.

Die sagt: „Die Fläche ist

bereits seit 2006 zu großen Teilen

rechtskräftiges Gewerbegebiet“.

Und: „Hier findet keine Naturzerstörung

statt“. Dem Vorwurf einer

„schmutzigen Industrie“ trat Eva

Babatz, Leiterin der IHK-Zweigstelle

Leverkusen/Rhein-Berg, entschieden

entgegen. Die IHK bedauere

die schlechte Akzeptanz

von Industrie in der Bevölkerung

und bezeichnete dies als einen

„gravierenden Standortnachteil

für Deutschland.“

Die Stadtverwaltung will Paja helfen.

Sie habe die Bürgerbedenken

geprüft und sieht die Folgen für

Flora und Fauna berücksichtigt.

Die gesetzlichen Grenzwerte würden

sehr wohl eingehalten. Im übrigen

sei die Kunststoffproduktion

eine „saubere Industrie“. eg


OVERATH

ANDReAS HeIDeR, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 25, 51491 Overath

Tel. 0 22 06 - 602-0

E-Mail: post@overath.de

WIRTSCHAFTSFöRDeRuNG

Bernd Sassenhof, Erster Beigeordneter,

Tel. 02206 - 602-114

E-Mail: b.sassenhof@overath.de

Leverkusen

Bau der neuen Aggerbrücke wird

gut 16 Monate dauern

Verkehrsbehinderungen unvermeidbar

Leichlingen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

alte aggerbrücke ein museumsstück

Diese Brücke (Bild unten) war einmal

- im Herbst nächsten Jahres hat Overath

eine neue. Die ist dann wesentlich

breiter und länger, genau 48 Meter.

In Richtung Schulzentrum kommt

ein Kreisverkehr hinzu, der Schulbusse

bequem aufnehmen kann.

Eine Event-Meile

auf grüner Wiese

GL&Lev LOKaL

Freude in Steinenbrück

Asche-Deponie

Lüderich

ist vom Tisch

„Erleichterung auf der ganzen Linie“

verspürten die drei Overather Kreistagsabgeordneten

Rainer Deppe, MdL, Edu-

ard Wolf und Uwe Pakendorf als Landrat

Rolf Menzel die Nachricht verbreitete:

Die Asche-Deponie ist vom Tisch.

Mit dem Oberbergischen Kreis war Einigung

erzielt worden, von den Plänen

zur Errichtung einer DK1-Deponie (für

Rostasche) am Lüderich in Overath-

Steinenbrück Abstand zu nehmen.

Ein endgültiger Beschluss soll am 22.

September gefasst werden.

Der Durchbruch gelang nach monatelangen

Diskussionen, als den Befürwortern

der Deponieausweitung

klar wurde, dass dafür eine höchst

aufwändige Änderung des Regionalplanes

notwendig gewesen wäre. Die

Bürgerinitiative freute sich sehr: „Unsere

Protest-Arbeit hat sich gelohnt.“

Der normale Betrieb der Erddeponie

aber geht davon unberührt weiter.

Overath erhält eine den Verkehr, sondern gefährdet durch

Wo jetzt noch zwischen der Tankstelle

und dem Autobahnanschluss

neue Aggerbrücke. die engen Gehwege auch Fußgänger zur A 4 halbwegs freie Fläche

Die Bagger sind und Autofahrer. Weiterer Nachteil der vorherrscht (Bild unten), soll es in

längst angerückt. alten Brücke sind die Brückenpfeiler, wenigen Wochen schon ganz an-

Die Baumaßnahme die im überschwemmungsbereich der

ist in vollem Gange.

Agger stehen und dadurch die Hochwassergefahr

erhöhen.

Der Neubau soll die bisherige Die neue Brücke - etwa 15 Meter

Brücke zwischen der Stadtmitte westlich - wird deutlich breiter sein und

und dem Schulzentrum cyriax erset- zudem über eine größere Spannweite

zen und für einen wesentlich besseren verfügen, so dass die Agger auch

Verkehrsfluss, mehr Sicherheit und zu- bei Hochwasser ungehindert fließen

sätzlichen Hochwasserschutz sorgen. kann. Die Bauarbeiten dauern rund

Die alte Aggerbrücke, die bereits 16 Monate an. In der Zeit sind Behinders

aussehen. Im Gewerbegebiet

Burghof soll Ende Oktober auf einer

Event-Meile „der Bär los“ sein.

Anfangs mit einer Spielhalle (50

Spielautomaten), im November

und Dezember mit einem „Disco“-

Bowling-center der Superklasse

und einem Fitness-center vom

Feinsten. Gastronomische Feinheiten

sollen nicht fehlen. Investor

Pütz (Troisdorf) präsentierte da- am alten Zollhaus

1953 gebaut wurde, ist heute ein Engpass

für den Straßenverkehr auf der

derungen im Straßenverkehr nicht zu

vermeiden. Wochentags gibt es bis 17

für jüngst Thomas Voigt von den

„Bergischen Stuben“ in Bergisch tut sich was

Kreisstraße 25. Sie behindert nicht nur Uhr Teilsperrungen der Brücke.

Gladbach.

Patentanwälte aus Herkenrath wollen

sich in einem architektonisch auffallenden

Neubau nahe dem Alten Zollhaus

niederlassen. Das Bürogebäude

soll auf einem über 5.000 qm großen

Grundstück mit über 70 Parkplätzen

rund 50 neue Arbeitsplätze bieten.

Das zweigeschossige Haus wird mit

einer umfangreichen Photovoltaik-

Anlage versehen und soll die Energie

erzeugen, die das Unternehmen für

sich benötigt.

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GL&Lev LOKaL

ODENTHAL

KÜRTEN

Rathausvorplatz soll

sich zur Straße öffnen

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WOLFGANG ROeSKe, Bürgermeister

Rathaus

Altenberger-Dom-Str. 31, 51519 Odenthal

Tel. 02202 - 710-0

WIRTSCHAFTSFöRDeRuNG

Klaus Brodersen

Tel. 02202-710-124

E-Mail: post@odenthal.de

Leichlingen

Leverkusen

Leichlingen

Leverkusen

uLRICH MICHAeL IWANOW, Bürgermeister

Rathaus, Karlheinz-Stockhausen-Platz 1

51515 Kürten, Tel. 0 22 68 - 939 -0

E-Mail: gemeinde@kuerten.de

WIRTSCHAFTSFöRDeRuNG

Anita Waier-Breidenbach, Rathaus

Tel. 0 22 68 - 939 -129

E-Mail: anita.waier-breidenbach@kuerten.de

Burscheid

Burscheid

Odenthal

Odenthal

Wermelskirchen

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Mit dem Elektro-Fahrrad

bis zur Dhünntalsperre

Ein neues angebot der Odenthaler touristiker

Die Gemeinde Odenthal

schießt sich immer mehr auf

das Thema Tourismus ein.

Ihr neuester Clou: Wandern

mit dem elektro-Fahrrad.

Bürgermeister Roeske (Bild rechts)

stellte das Programm jüngst als

neue Attraktion des i-Punkts in Altenberg

vor. Vom Dom aus soll der „Wanderweg“

bis zum Haus Maria in der Aue

und schließlich bis zur Dhünntalsperre

führen. Ein kleiner, recht unauffälliger

Die Bürger von Kürten beschäftigen

sich wieder einmal mit ihrem Rathausvorplatz.

Er scheint ihnen offensichtlich

verbesserungswürdig. Jetzt

hat der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss

des Gemeinderates zu Vorschlägen

für eine eventuelle Umgestaltung

aufgerufen.

In einer ersten Diskussionsrunde mit

etwa 25 Teilnehmern wurde dabei

deutlich: Man wünscht sich eine breite

öffnung zur Durchgangsstraße hin. Damit

man auch das Rathaus besser sehen

kann. Die unterschiedlichen Vorschläge

werden zur Zeit für ein weiteres

Treffen am 27. September vorsortiert.

Rösrath

Elektromotor mit unterschiedlicher Leis-

tung (je nach Wunsch) von vielleicht

250 Watt sorgt dafür, dass auch kleine

Anstiege kein Problem sind.

Die Odenthaler Touristiker haben

sich mit dem Burscheider Fahrradhändler

campana zusammengetan,

der die Räder zur Verfügung stellt. Die

kosten dann 30 Euro für den ersten

Tag; weitere Tage kosten zehn Euro

weniger. Die Räder sollten aber im voraus

gebucht werden.

Bestattungen am Baum?

In Zukunft sollen auch in Kürten Friedwaldbestattungen

möglich sein. Biologisch

abbaubare Urnen könnten um

einen Baum herum beigesetzt werden,

hieß es zuletzt im Fachausschuss. Man

prüfe z. Z. in allen Richtungen. Auch

die Kosten. Die sind gerade gestiegen.

hoch zufrieden mit dem Geschäft

Zum Jahreswechsel drohte dem beliebten Ausflugslokal „In der Delling“ nahe

Olpe noch das „Aus“. Dann fand das Inhaber-Ehepaar Haak mit der Familie

Ursula und Sven Felsch neue Pächter (Bild), und schon „brummt“ der Laden

wieder, freuen sich die Wanderer bereits auf den berühmten Gänsebraten im

November. Bis dahin genießen sie das kräftige Landbier, einen feinen Riesling,

heiße Waffeln mit Kirschen oder jeden Mittwoch Forelle blau.

Der Kultursommer

wieder mal ein hit

Einmal mehr hoch zufrieden können

die Macher des Altenberger Kultursommers

sein. Programm und Besuch

wurden bisher als „ausgezeichnet“ bezeichnet.

Besonders gefielen vor allem

auch die neuen Spielorte Maria in der

Aue und Gut Amtmannscherf. Dabei

schien gerade der Pferdehof (Bild)

wegen der Logistik ein Wagnis. Nach

der gelungenen country- und Fla-

menco-Präsentation soll das ehemalige

Rittergut nun als fester Bestandteil

im Veranstaltungskalender bleiben.

Derweil naht das Abschlusskonzert

am 18. September im Altenberger

Dom (20.00 Uhr). Auf dem Programm

stehen ein Konzert für Orgel und

Orchester (J. G. Rheinsberger), die

Alt-Rhapsodie für Alt, Männerchor

und Orchester von Brahms sowie die

Symphonie für Orgel und Orchester

d-moll Op. 42 von A. Guilmant. Es

singen Ingeborg Danz und der Kölner

Domchor, es spielen die Bayer Philharmoniker.

Die Gemeinde sucht den

besonders verdienstvollen

Ehrenamtler für

eine auszeichnung

Der Verein Förderung des Ehrenamtes

in Kürten e.V. stellt sich

neuerdings in einem Flyer vor. Der

2009 gegründete Verein fördert

und unterstützt ehrenamtlich Tätige

und lobt darüber hinaus jährlich

einen Ehrenamtspreis aus, der

in diesem Jahr mit einem Preisgeld

in Höhe von 1.500 Euro dotiert ist.

Das Preisgeld kommt dem zugehörigen

Verein zu Gute.

Bewerben können sich alle gemeinnützigen

Vereine mit Sitz

im Gebiet der Gemeinde Kürten.

Honoriert wird Engagement und

ehrenamtliche Arbeit einzelner

Personen, einer Gruppe oder eines

Vereins. Infos liegen beim Handel

und der Kreissparkasse Köln als

Flyer aus.

Bewerbungsschluss ist am 31.

Oktober, die Preisverleihung am

5. Dezember durch den Landrat.


GL&Lev LOKaL

Rheinische Weltausstellung

lädt zum Wandern ein

Zum Beispiel an Dhünn und Wupper

Wie vielfältig die Ausflugsmöglichkeiten

in der Region sind,

zeigt die Rheinische Weltausstellung

der Regionale 2010

auch noch im Herbst dieses

Jahres.

Im Rheinisch-Bergischen Kreis und

der gesamten Region Köln / Bonn

finden Wanderungen, Ausstellungen

und viele weitere Veranstaltungen

statt, die ungewöhnliche Einblicke in

die Natur und Geschichte des Rheinlandes

bieten. Die Teilnahme an den

Programmpunkten ist überwiegend

kostenlos.

• Wandertour am 25.09., 10.00 bis 15.00 Uhr. „Der fleißigste Bach

Deutschlands“ - Gut Schiff, Igeler

Mühle, Alte und Neue Dombach

- Mühlen an der Strunde.

Start: Dorfplatz Herrenstrunden,

gegenüber der Kompturei, Herrenstrunden

23, 51465 Bergisch

Gladbach. Anmeldung: Thomas-

Morus-Akademie Bensberg, Tel.

0 22 04 - 40 84 72

• Wandertour am 02.10.,

9.45 bis 17.00 Uhr. Talsperrenblicke

- Versunkene Orte und unentdeckte

Naturlandschaft an der Großen Dhünn-Talsperre. Start: Dorfplatz

Kürten Bechen (Bronzestatue Esel), Kölner Str. 376, 51515 Kürten Bechen.

Anmeldung: Thomas-Morus-Akademie Bensberg, Tel. 0 22 04 - 40 84 72

• Wandertour am 16.10., 10.00 bis 15.00 Uhr. Die Blütenstadt Leichlingen

öffnet sich zum Fluss - Natur und Kultur entlang der Wupper. Start:

Postwiese, Im Brückerfeld, 42799 Leichlingen. Anmeldung: Thomas-Morus-

Akademie Bensberg, Tel. 0 22 04 - 40 84 72

Erste Rheinkonferenz in Bonn

„:zukunft rhein“ ist das Thema der ersten internationalen Rheinkonferenz,

die im Rahmen der Regionale 2010 vom 17. bis 19. November in Bonn

stattfindet und sich mit der Raumentwicklung am Rhein und seinen Zuflüssen

beschäftigt. Denn die Ufer sind trotz Hochwassergefahren bevorzugte

Siedlungsräume. Gesucht werden daher Antworten auf die Fragen:

• Wie stellen sich Städte und Regionen auf die sich verändernde Dynamik

des Flusses ein?

• Was zeichnet innovative Bau- und Planungskultur am Rhein aus?

• Braucht es eine neue Kooperationskultur am Rhein?

In Workshops und Vorträgen diskutieren Praktiker und Experten aus dem

In- und Ausland. Die Veranstaltung ist für jedermann zugänglich.

Anmeldung: www.rheinkonferenz2010.de/de/anmeldung/index.html

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• Arbeitsmedizinische Betreuung

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19


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GL&Lev LOKaL

BURSCHEID

GL&Lev kontakt 05/10

STeFAN CAPLAN, Bürgermeister

Rathaus, Höhestraße 7-9, 51399 Burscheid

Tel. 0 21 74 - 670-0

WIRTSCHAFTSFöRDeRuNG

Stefan caplan

E-Mail: buergermeister@burscheid.de

Dr. Siegfried Kempf, Tel. 0 21 74 - 670-102

E-Mail: s.kempf@burscheid.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Burscheider Hauptschule

hat neuerdings eine Mensa

mit Vorbildcharakter

Die Friedrich-Goetze-Hauptschule

ist um eine Attraktion

reicher. Mit Beginn des neuen

Schuljahres konnte die neue

Mensa in Betrieb genommen

werden.

Der neue Gebäudeteil ist eine

ebenerdige Anbindung an das

Erdgeschoß der Schule und deren

Aula. Die neue Mensa, die in zehn

Monaten errichtet wurde, umfasst

100 Sitzplätze und ist mit moderner

Küchen- und Informationstechnik

ausgerüstet. Leinwand und Beamer

stehen zur Verfügung.

Stolz und glücklich nahm Schullei-

Factoring bietet

Sicherheit.

crefo auch

Qualität.

Rösrath

terin Waltraut Schmitz die symbolische

Schlüsselübergabe (Bild rechts)

von Bürgermeister Stefan caplan

entgegen. Der sich wiederum freute,

dass der Neubau im finanziellen Rahmen

geblieben ist: „Die Landeszuwendung

von 100.000 Euro hat den

Burscheider Finanzanteil wesentlich

reduziert.“

Auch Architekt Peter Fiekers

(Burscheid) kann zufrieden sein. Ivo

Kretschmer (Bauamt Burscheid): „Sein

Konzept hat von Beginn an überzeugt.

Das Ergebnis kann sich sehen

lassen“. Die Gesamtkosten beliefen

sich auf 440.000 Euro.

Crefo-Factoring

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Kuller Straße 11

42651 Solingen

Tel.: 0212 / 383 78-0

Fax: 0212 / 383 78-29

info@solingen.crefo-factoring.de

www.solingen.crefo-factoring.de

Die Friedrich-Goetze-Hauptschule

Kunstrasenplätze

sollen Ende Oktober

bereits fertig sein

Es geht voran mit den Kunstrasenplätzen

für Griesberg! Der erste

Spatenstich fand Mitte August auf

der Kuno-Hendrichs-Sportanlage in

Hilgen durch Bürgermeister Stefan

caplan statt. Ende Oktober sollen

die Bauarbeiten beendet sein. Rund

1.900 Tonnen Tennenmaterial sind

bis dahin entsorgt worden. Die Gesamtkosten

für beide Plätze belaufen

sich auf rund 800.000 Euro. Davon

werden 500.000 Euro aus dem

Konjunkturpaket II finanziert werden.

Die restlichen 300.000 Euro steuern

die beiden Vereinen und die Stadt

Burscheid, (aus Rücklagen aus der

Sportpauschale) bei.

Keine Versteigerung

Der Obstverkauf an der B 51 zwischen

Sträßchen und Eichenplätzchen

bleibt erhalten. Eine Zwangsversteigerung

von Gut Engelrath wurde im

August abgewendet. Die Schulden

(ca. 450.000 Euro) sollen durch Waldverkauf

beglichen werden.

Bürger sollen

Solaranlagen in

Gemeinschaft

betreiben

Das schier unerschöpfliche Potenzial

an Sonnenenergie soll auch in

Burscheid stärker genutzt werden.

In Burscheid gibt es geeignete

Dächer, aber erst wenige Photovoltaikanlagen.

Deshalb sagte

jetzt Bürgermeister Stefan Caplan:

„Ich möchte die Bürger ermutigen,

auch gemeinsame Bürgersolaranlagen

zu errichten. Daran können

sich alle Bürger beteiligen – auch

solche, die zu Hause nicht die

Möglichkeit besitzen, ihr eigenes

Dach für die Energiegewinnung

zu nutzen.“ über Lösungen für

eine kluge Energiegewinnung aus

Sonnenlicht und Impulse zur Umsetzung

und Nutzung informierte

die Stadt Burscheid jetzt in einer

„Startveranstaltung“.

Entschließen sich Bürger, eine

Beteiligungsgemeinschaft – z. B.

in Form eines Vereins, einer Genossenschaft,

einer GmbH – zu

gründen, können sie gemeinsam

eine Solaranlage auf dem Dach

eines öffentlichen Gebäudes betreiben,

dass die Stadt ihnen zur

Verfügung stellt.

Ortsteil hilgen

500 Jahre alt

Der größte Burscheider Ortsteil

Hilgen feiert am 18. und 19. September

seinen 500. Geburtstag.

Geplant sind u. a. ein großer Festakt

in der Max-Siebold-Halle und

ein historischer Festumzug. Hilgen

ist seit Jahren auch durch sein

sonntägliches Oldtimer-Meeting

bekannt geworden.


LEICHLINGEN

Leichlingen

Burscheid

Wermelskirchen

wirtschaftsförderer will das Einkaufszentrum

Leverkusen

Odenthal

Kürten

mindestens 3000

Bürger halten an

ihrem Stadtpark fest

Die Auseinandersetzung um städtebauliche

Veränderungen rund

um Rathaus und Wupper hält

unvermindert an. Zwar scheint die

Stadt inzwischen zu Zugeständnissen

bereit, doch beruhigt das die

Kritiker bis auf weiteres nicht. Die

Bürgerinitiative „Rettet den Stadtpark“

verweist auf ihre 3000 Protest-Unterschriften

und will nicht

einen Meter Grünfläche preisgeben.

Im Park soll ein „attraktiver

Vollsortimenter im Lebensmittelhandel“

Platz finden, da der noch

aktuelle Kaufpark nebenan einer

Regionale-Entwicklung weichen

soll. Man wehre sich nicht gegen

eine sinnvolle Veränderung des

Stadtbildes, heißt es. Der Stadtpark

am Rathaus aber müsse

unangetastet bleiben. Deshalb

scheint jetzt ein Bürgerbegehren

unausweichlich. Der Rat tagt am

30. September.

Factoring ist

was für Große.

crefo auch

für Kleine.

eRNST MüLLeR, Bürgermeister

Rathaus, Am Büscherhof 1, 42799 Leichlingen

Tel. 0 21 75 - 992-0

E-Mail: info@leichlingen.de

WIRTSCHAFTSFöRDeRuNG uND SeL

Christian Scheffs, Am Schulbusch 16

Tel. 0 21 75 - 992-265

E-Mail: info@leichlingen.de

Bergisch Gladbach

Overath

In diesem Park soll ein Lebensmittel-Shop errichtet werden.

Rösrath

IHK-Wirtschaftsgremium

fürchtet eine Geldflucht

in die Nachbarschaft

Rainer Hüttebräucker, der Vorsitzende

des IHK-Wirtschaftsgremiums

Leichlingen, hat

sich mit klaren Worten in die

Diskussion um das Stadtpark-

Projekt eingemischt.

Der Bus-Unternehmer

(Bild), der

Leichlinger Bürger

sicher auch gern in

die Nachbarstädte

transportieren würde, wirbt indessen

für seinen Heimatort. Vor dem Hintergrund

einer Förderung von bis zu 70

Prozent der Projektkosten aus Mitteln

der Regionale 2010 spricht auch er von

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Neben dem Rat (in weiten Teilen) und der IHK stimmt - natürlich

- auch Wirtschaftsförderer christian Scheffs (Bild) für den

Bau des umstrittenen Einkaufszentrums im Stadtpark. „Wer älteren

Menschen im Ortszentrum ebenso wie kommenden Generationen

Nahversorgung in hoher Qualität bieten wolle, müsse

Kompromisse eingehen“, wird er zitiert. Nach fünfjähriger

Debatte ginge es jetzt „um das wie und nicht um das ob“.

„einer einmalig historischen chance für

Leichlingen, die nicht wiederkommt.“

Zudem unterstreicht Hüttebräucker

mit Blick auf die geplanten

Handelsflächen die wirtschaftliche

Bedeutung, die mit dem Vorhaben

verbunden ist. „Nicht nur zwecks

Bindung der Kaufkraft vor Ort, sondern

auch in Hinblick auf die alternde

Gesellschaft benötigt Leichlingen unbedingt

eigene wohnortnahe Versorgungseinrichtungen.

Von der Kaufkraft der Leichlinger

Bevölkerung in Höhe von 171,1 Mio.

Euro verbleiben nur 79,5 Mio. Euro in

der Stadt. Ein funktionierender Einzelhandelsstandort

müsste über 100 Mio.

Euro am Ort binden können. Wenn sich

nichts ändert, dann werden alleine

durch das EcE in Leverkusen weitere

800.000 Euro nicht mehr in Leichlingen

ausgegeben und man muss sich

die Frage stellen, wo die nächsten

Ladenlokale leer stehen werden.“

Großveranstaltungen

rücken Leichlingen

in den Blickpunkt

Am 18. und 19. September findet das

traditionelle Stadtfest im Leichlinger

Zentrum (Brückerfeld und Brückenstraße)

zum 39. Mal statt. Die Innenstadt

verwandelt sich dann wieder in

eine bunte Meile attraktiver Angebote.

Fast 50 Vereine und Privatinitiativen

aus Leichlingen sorgen durch

ihren Erlös dafür, dass soziale und

karitative Einrichtungen in der Stadt

gefördert werden können. Ebenso

viele Händler sind mit dabei. Von

Kunsthandwerk über Kinderanima-

tionen bis hin zu Schmuck und

Mode ist viel zu entdecken. Dabei

kommt natürlich auch die kulinarische

Seite nicht zu kurz.

Über 100

Jahre

Obstmarkt

Seit 1896 zählt

der Leichlinger

Obstmarkt zu den Attraktionen der

Blütenstadt. Auf rund 10.000 qm

Ausstellungsfläche präsentieren über

60 Landwirte, Garten- und Landschaftsbaubetriebe,

heimische Unternehmen

und Marktbeschicker eine

Produktvielfalt, die für die natürlichen

und heimischen Qualitätserzeugnisse

dieser Region steht. Von den zahlreichen

Qualitätsprodukten direkt

vom Erzeuger, einem attraktiven Bauernmarkt,

einer sehenswerten Rassegeflügelausstellung

bis hin zur Präsentation

historischer Berufe gilt es,

auf dem Leichlinger Obstmarkt vieles

zu erforschen und zu entdecken.

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WERMELSKIRCHEN

GL&Lev kontakt 05/10

eRIC WeIK, Bürgermeister

Rathaus, Telegrafenstraße 29-33

42929 Wermelskirchen, Tel. 0 21 96 - 710-0

E-Mail: post@stadt.wermelskirchen.de

WIRTSCHAFTSFöRDeRuNG

Tel. 0 21 96 - 710-230

E-Mail: heinz.schmitz@stadt.wermelskirchen.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Innenstadt nicht kunstvoll

genug umgebaut –

RP will Geld zurück Der Wirt-

Mit einer ungewöhnlichen

Hiobsbotschaft wurde Wermelskirchens

Bürgermeister

Anfang August überrascht. Die

Bezirksregierung in Köln forderte

per Postzustellung zwei

Millionen euro Fördermittel

von der Stadt zurück.

In der Begründung hieß es, Wermelskirchen

habe den Ausbau der Innenstadt

„nicht künstlerisch genug“ vorgenommen.

Speziell am Rathaus- und

Schwanenplatz seien mit dem Geld

zu viel Parkplätze hergerichtet wor-

Factoring ist

praktisch.

crefo auch

sympathisch.

Rösrath

den. Diese aber seien nun mal nicht

förderungswürdig. Für Bürgermeister

Eric Weik ein Schock. Bei dem schon

bestehenden Haushaltsdefizit von elf

Mio. Euro wäre das Haushaltsicherungskonzept

nicht mehr fern. Doch

Weik ist zuversichtlich: „Es wurde nur

so gebaut, wie es vereinbart war. Es

hat keinerlei Abweichungen von der

genehmigten Planung gegeben“. Die

Stadt will sich notfalls juristisch wehren.

Und schon rudert Köln zurück.

Von einer Forderung z. Z. sei keine

Rede, man prüfe noch ...

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Nicht künstlerisch genug gestaltet,

sagt die Bezirksregierung –

der Schwanenplatz (Bild) mit

seinen (im Bild nicht sichtbaren)

Parkplätzen.

Da freut sich Kreiskämmerer

Udo Wasserfuhr (vorn). Das

RVK-Vorhaben passt genau

in das Zukunftskonzept des

Kreises.

Wirtschaftsförder

Heinz Schmitz

in altersteilzeit

schaftsförderer

Heinz

Schmitz (62)

hat sich zum

1. August in

die verdiente

Altersteilzeit verabschiedet. Von

ihm stammt der Stadt-Slogan

„Gut, besser, Wermelskirchen“.

Schmitz, der einer der Dienstältesten

im Rathaus war, hat fünf

Bürgermeister und zwei Stadtdirektoren

„überlebt“ und sich mit

seiner Loyalität, Bescheidenheit,

aber auch erfolgreichen Beharrlichkeit

viel Freunde gemacht.

Jetzt will er erstmal auf Reisen

gehen, nach Israel und auf den

Jakobsweg. Ein Nachfolger steht

noch aus. Er soll bis Ende September

gefunden sein und aus

dem Hause kommen.

Kaufhaus oder Lager?

„Rhombus Rollen“

bleibt Industriebrache

Die Industriebrache „Rhombus Rollen“

an der Dellmannstraße (B 51) - unser

Bild - bleibt vorerst wie sie ist. Zwar

gibt es Interessenten, aber auch einige

Ungereimtheiten. So spekulierte

der Bochumer Investor Uhle, der

schon das neue Ringkaufhaus an der

Telegrafenstraße baut und ursprünglich

auch am Lochesplatz aktiv werden

wollte, auf das Rhombus-Gelände.

Er dachte an ein Zentrallager

mit Produktionsstätte und angeblich

300 neuen Arbeitsplätzen. Doch die

Rhombus-Erbengemeinschaft favorisiert

die Knebes-Projektentwicklungsgesellschaft

aus Remscheid, die

auf der z. Z. hässlichen Industriebrache

ein Kaufhaus errichten wolle, in

Konkurrenz zu Uhle. Einen Supermarkt

an der B 51 aber lehnen Politik

und Einzelhandel und der Bürgermeister

kategorisch ab. Knebes hat sich

ein Vorkaufsrecht bis Anfang 2012

gesichert.

Noch häuser frei

im Neubaugebiet

hilfringhausen

Kurze Wege zur Stadt und viel Natur

vor der Tür - das sind Argumente,

die im Neubaugebiet Hilfringhausen

offensichtlich überzeugen. Seit dem

ersten Spatenstich 2005 sind trotz

Wirtschaftskrise 22 Grundstücke verkauft

worden, in 2009 war es nur ein

einziges. Jetzt gehe es aber wieder

aufwärts, heißt es bei „Eifgenblick“chef

Körschgen. Die Stadt fördert

den Baubetrieb. Für rund 40 Häuser

ist noch Platz.


Bürgerbusverein feiert

10jähriges Bestehen

Wenn schon, denn schon, sagten sich

wohl die Ehrenamtler und feierten das

1ojährige Bestehen des Bürgerbus-

Vereins Wermelskirchen jüngst mit

einem eindrucksvollen „Aufmarsch“

auf dem Loches-Platz. Vollbesetzte

Bürgerbusse aus zwölf Vereinen kamen

zum Gratulieren.

Es gibt rund 100 Bürgerbusvereine in

Nordrhein-Westfalen. Der Wermelskirchener

ist seit 2000 aktiv. Er hat heute

rund 170 Mitglieder, davon stehen

38 ehrenamtlich tätige Männer und

Frauen aktiv für den Fahrbetrieb zur

Verfügung. Sie absolvierten bisher

über 550.000 Kilometer.

Ihr Vorsitzender Paul Gerhard Pott

lobte beim Jubiläums-Treffen: „Alle

machen seit zehn Jahren einen tollen

Job.“ Als neuestes Mitglied begrüßte

der Vorsitzende den Landtagsabgeordneten

Rainer Deppe (cDU).

125 Jahre Creditreform - da

gab’s Spenden für elf Tafeln

Geschäfte machen mit minimalem

Risiko und maximaler Effizienz - dazu

will der Wirtschaftsdienstleister creditreform

den Unternehmen mit seinen

130 Büros in Deutschland verhelfen.

Die Creditreform Solingen feierte jetzt

ihr 125jähriges Bestehen und zeigte

sich dabei spendabel. Man verzichtete

auf eine große Feier und stfitete

stattdessen 50.000 Euro an Tafeln aus

Solingen und Umgebung.

So erhielten u. a. Solingen und Leverkusen

je 10.000 Euro, Remscheid 8.000

Euro, Langenfeld 5.000 Euro, Wermelskirchen

und Monheim je 3.000

Euro sowie Burscheid und Leichlingen

jeweils noch 2.000 Euro.

Für diese eindrucksvolle Aktion hatten

vor allem die Mitarbeiter der creditreform

Solingen plädiert. Geschäftsführer

A. Kirschner beeindruckt: „Die Tafeln

machen einfach großartige Arbeit“.

GL&Lev LOKaL

Clever: Krankenhaus

spart 70.000 Euro

Energiekosten

Das Krankenhaus Wermelskirchen

(Bild) spart ab sofort 30 Prozent seiner

jährlichen Energiekosten, was rund

70.000 Euro ausmacht. Möglich wird

das durch eine neue energieeffiziente

Heizungsanlage, die das alte Dampfkessel-System

ersetzt. Möglich wird

es vor allem durch den Zuschuss von

300.000 Euro aus dem Konjunkturpaket

II. Weitere 50.000 Euro mußte das

Krankenhaus selbst aufbringen. „Die

haben wir in einem Jahr wieder raus,“

heißt es dazu in der Geschäftsleitung.

Rund 23.000 Patienten vertrauen sich

jedes Jahr den rund 350 Mitarbeitern

in den sechs Abteilungen des Hauses

an. Damit ist das Krankenhaus Wermelskirchen

für die Stadt und darüber

hinaus eine wichtige Säule im Gesundheitswesen.

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LEVERKUSEN

GL&Lev kontakt 05/10

ReINHARD BuCHHORN, Oberbürgerm.

Stadtverwaltung, Friedrich-Ebert-Platz 1

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-0

E-Mail: postmaster@stadt.leverkusen.de

WIRTSCHAFTSFöRDeRuNG

Dr. Frank Obermaier, Dönhoffstraße 39

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 8331-10

E-Mail: obermaier@wfl-leverkusen.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

ist das schon ein Ergebnis

der Rathaus-Galerie?

Aufbruchstimmung

in der Leverkusener Innenstadt

Die jährlich vom Immobilienunternehmen

Jones Lang

LaSalle durchgeführten

Passantenzählungen in 170

deutschen einkaufsstraßen

zeigen in der Leverkusener

City: Im Vergleich zum Vorjahr

wurden 50% mehr Passanten

in der Fußgängerzone gezählt.

Wurden im vergangenen Jahr im

Zählungszeitraum noch 3.370

Besucher ermittelt, lag die Zahl in

diesem Jahr bei 5.070 Personen am

Wiesdorfer Platz. Damit weist die

Factoring gibt

Spielraum.

crefo auch

Vertrauen.

Rösrath

Haupteinkaufsmeile Leverkusens so

viele Besucher auf wie in den letzten

10 Jahren nicht mehr.

Der Durchschnitt der Zählungen

der letzten 10 Jahre liegt in Leverkusen

bei 3.682 Passanten. Damit erreicht

der Wiesdorfer Platz den 11. Platz der

am besten besuchten Einkaufsstraßen

in Nordrhein-Westfalen. „Damit liegt

die Fußgängerzone immerhin hinter

so prominenten Lagen wie der Kölner

Schildergasse (Platz 1), dem Dortmunder

Westenhellweg (Platz 2) oder der

Düsseldorfer Schadowstraße (Platz 5)“,

Crefo-Factoring

Rhein-Wupper GmbH

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Sparkasse bietet weiterbildung an

Ihren mittelständischen Kunden bietet die Sparkasse Leverkusen in diesem Jahr

ein attraktives Weiterbildungsangebot an. In speziell für den Mittelstand konzipierten

UnternehmerSeminaren können Firmenkunden wichtige Kenntnisse zur

Steuerung und Kontrolle eines Unternehmens und zur Vertriebsstärkung auffrischen

und vertiefen. „Wir sind als Sparkasse interessiert daran, dass unsere

Kunden finanziell erfolgreich sind. Ob nun Taschengeldplaner für die Jüngeren,

Haushaltsbuch für den Privathaushalt oder UnternehmerSeminare. Unser Ziel

ist es immer, Fachwissen und Kompetenz weiterzugeben. Auch das zeigt unsere

Servicequalität. Wir sehen uns als Partner unserer Kunden und möchten

uns auf Augenhöhe mit ihnen unterhalten. Mit diesen Seminaren verfolgen wir

auch das Ziel, dass Kunde und Betreuer eine gemeinsame Sprache sprechen

und sich gut verstehen,“ so Vertriebsvorstand Stefan Grunwald.

Immobilientag Opladen

Am 31. Oktober findet in der Stadthalle

Opladen wieder ein Immobilientag

statt. Damit erhält die Immobilienbranche

Leverkusens (Makler,

Bauträger, Sparkasse, Banken etc.)

einmal mehr die Möglichkeit, einem

interessierten Publikum Gebraucht-

und Neubauimmobilien, Häuser,

Wohnungen und Grundstücke sowie

die dazugehörigen Finanzierungsangebote

auf bankenneutralem Boden

zu präsentieren.

berichtet Rainer Bertelsmeier, Projektleiter

für den Handel bei der WfL.

In der bundesweiten Kategorie der

Städte in der Größenordnung 100.000

– 250.000 Einwohner liegt der Wiesdorfer

Platz ebenfalls auf Platz 11, im

allgemeinen bundesweiten Vergleich

der Städte auf Platz 54. In diesem

deutschen Städtevergleich lag Leverkusen

2009 noch auf Rang 89.

„Diese Zahlen sind als eine erste

Tendenz nach der Eröffnung der

Rathaus-Galerie sehr erfreulich und

zeigen deutlich die Attraktivität der

Leverkusener city als Einkaufsstandort

in der Region. Dieses Ergebnis gilt es

nun zu halten und weiter auszubauen,

um Leverkusen als Einkaufsstadt in

der Region weiter zu entwickeln und

zu profilieren“, so Dr. Frank Obermaier,

Geschäftsführer der Wirtschaftförderung

Leverkusen GmbH (WfL).

Bayer-Stiftung

schüttet 26.000 E

fürs Ehrenamt aus

Die Bayer-Stiftung für das soziale

Engagement („Bayer cares Foundation“)

nimmt neun weitere Sozialprojekte

im Einzugsbereich von

Leverkusen mit der Fördersumme

von insgesamt rund 26.000 Euro

in das Ehrenamtsprogramm auf.

Die gemeinnützigen Initiativen

reichen vom Experimentieren mit

Grundschülern zu Physik- und

chemie-Themen und einer Mittagessensversorgung

für Kinder in der

Hausaufgabenbetreuung über

spezielle Patientenbetreuungsangebote

im Krankenhaus bis zum

Ausbau eines integrativen Spielgeländes

für Kinder mit und ohne

Behinderungen. Seit dem Start

des Bayer-Ehrenamtsprogramms

2007 wurden 92 Projekte mit

einem Gesamtvolumen von mehr

als 282.000 Euro gefördert.

woolworth

will wieder in

wiesdorf öffnen

Noch im Oktober will Woolworth

seine seit September 2009 geschlossene

Filiale in Wiesdorf

wieder eröffnen. Derzeit würden

noch bauliche Veränderungen vorgenommen.

Verhandlungen mit

Lieferanten über ein verändertes,

attraktiveres Warenangebot sollen

zur Zeit laufen.


Platz für 180 Kilometer Akten

Vielfach sind Akten wichtige Dokumente

anhand derer beispielsweise

wichtige Abläufe in Politik und

Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft

detailliert nachvollzogen werden

können. Einige dieser Akten sind

von solcher Bedeutung, dass sie sehr

lange oder sogar für immer aufgehoben

werden müssen.

Mit der Rhenus Office Systems

GmbH gibt es seit Oktober letzten

Jahres in Leverkusen ein Unternehmen,

das sich die fachgerechte

und sichere Aufbewahrung auf die

Fahnen geschrieben hat. Auf 2000

Quadratmetern Fläche, verteilt auf

sechs Geschosse, könnten im Sicherheitsarchiv

am Hornpottweg Akten

in rund 400.000 Kartons gelagert

werden. Würden alle potentiell möglichen

Schriftstücke nebeneinander

gelegt, ergäben sie eine Wegstrecke

von rund 180 Kilometer. Seit dem

Umzug von Hilden nach Leverkusen

im vergangenen Herbst wuchs der

Aktenbestand bis zur feierlichen Eröffnung

des Archivs am 9. Juli um ein

Vielfaches. Aktuell sind in dem nach

neuesten Sicherheitsstandards errichteten

Archiv Akten mit einer „Gesamtlänge“

von etwa 85 Kilometer

eingelagert. Namhafte Kunden aus

der Automobil- und Pharmaindustrie

sowie Unternehmen aus dem Ban-

wIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

ken-, Versicherungs- und Wirtschaftsprüfbereich

nutzen die Kapazitäten in

Leverkusen. Neben der sicheren Archivierung

von Akten bietet Rhenus

in Leverkusen auch weitere Dienstleistungen

wie zum Beispiel Digitalisierung,

Trocknung der Akten sowie das

Scan-On-Demand an.

In naher Zukunft werden weitere

Ausbauphasen folgen, um die Archiv-

Rhenus-Vorstand Dr. Stephan Peters, Sebastian Nitzsche von der Niederlassungsleitung

in Leverkusen sowie der Leverkusener Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn (v.l.).

Fotonachweis: Rhenus AG & co. KG

www.wfl-leverkusen.de

InhaltSüBERSIcht

• Platz für 180 Kilometer

Akten

• Spielerische Präzision

in Holz

• Wirtschaftsjunioren

packen mit an

• 40 Jahre

Reisebüro Hebbel

GL&Lev LOKaL

• McHELP Dienstleister-

Scout ...das Branchenverzeichnis

im Internet

kapazitäten in den nächsten drei Jahren

auf 580 Kilometer aufzustocken.

Der Neubau am Hornpottweg liegt mit

seinen modernen Regalanlagen geographisch

ideal im Süden des bevölkerungsreichsten

Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.

„Mit diesem neuen

Sicherheitsarchiv schließen wir die Lücke

zwischen unseren bestehenden

Lagern in Dortmund und dem hessischen

Frankfurt“, erklärte Dr. Stephan

Peters, Vorstandsmitglied der

Rhenus. Die Rhenus Office Systems

GmbH bietet Systemdienstleistungen

für nationale und internationale Dokumentenlogistik

an: vom Posteingang

über die Digitalisierung und Archivierung

bis zur Datenvernichtung

sowie der überlassung von Fachpersonal

in diese Bereiche. Rhenus Office

Systems ist eine hundertprozentige

Tochter der Rhenus-Gruppe, diese

zählt mit einem Umsatz von 2,7 Milliarden

Euro zu den führenden europäischen

Logistikdienstleistern. Mit

16.300 Beschäftigten ist Rhenus an

über 290 Standorten präsent.

GL&Lev kontakt 05/10

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GL&Lev LOKaL wIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Spielerische Präzision in Holz

In der Werkstatt wird gefräst, gesägt

und lackiert. Für eine Tischlerei

nichts Ungewöhnliches. Was aber bei

der Firma Feinschnitt am Dünnwalder

Grenzweg in Schlebusch produziert

wird, lässt sich mit den sonst üblichen

Tischen, Stühlen und Schränken der

Mitbewerber nicht vergleichen. „Präzision

in Holz“ – der Firmenslogan

ist bei Feinschnitt Programm. Seit

sechs Jahren stellt das Unternehmen

Rennstrecken aus Holz her, wie man

sie von der carrera-Bahn kennt. Es

gibt Steigungen, Gefälle und Steilkurven

wie bei den Vorbildern, aber

keine Loopings. „Die sind bei den

richtigen Fans verpönt“, sagt Mitinhaberin

Katrin Seibert. Die Kunden

können zwischen Bahnen mit zwei,

drei, vier, sechs oder acht Spuren

wählen. In wenigen Minuten ist die

Bahn dank des innovativen Steck-

Verbindungssystems aufgebaut.

Bislang produzierte die Tischlerei

die gefrästen und aufwändig lackierten

Platten für die Kölner Slotfire-Erfinder.

Seit Juli hat die Tischlerei Planung,

Endfertigung und Vertrieb mit übernommen.

Slotfire wurde in den Betrieb

Wirtschaftsjunioren packen mit an

Trotz großer Hitze hieß es Anfang

Juli für 30 Schüler, Lehrer und Eltern

des Landrat-Lucas-Gymnasiums

in Opladen: Nicht kleckern, sondern

klotzen. Gemeinsam schrubbten sie

unter Zuhilfenahme von Bürsten, Besen

und Hochdruckreinigern den Drei-

Generationen-Teich im Außenbereich

des caritas-Wohnhauses Upladin.

Unter dem Motto [angepackt] erhielten

die Fünftklässler tatkräftige

Unterstützung bei der Aktion von

rund 20 Wirtschaftsjunioren, die zuvor

anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens

einen Förderpreis ausgeschrieben

hatten und das ausgewählte

Projekt nun auch komplett finanziert

haben. „Wir hielten es in der momentanen

wirtschaftlichen Situation für

angemessen, mit dem eigentlich für

GL&Lev kontakt 05/10

integriert, die beiden Mitarbeiter von

Slotfire übernommen. Nun soll zusätzlicher

Schwung in das Unternehmen

kommen und der Verkauf von Bahnen

deutlich gesteigert werden. Viele Bahnen

gehen an gewerbliche Kunden,

die die Bahnen in Spielhallen oder in

so genannten „Racing centern“ aufstellen

und betreiben, etliche finden

ihren Platz in privaten Hobbyräumen.

Kürzlich wurde eine Slotfire-Bahn für

ein englisches Unternehmen ange-

die Jubiläumsfeier

geplanten

Budget ein soziales

Projekt zu

unterstützen“,

sagte Wirtschaftsjunior

Gunna Holz.

Eingereicht

wurden mehr

als 30 Projekte,

den Zuschlag erhielt letztendlich das

Gemeinschaftsprojekt von Lucas-

Gymnasium und dem cBT-Wohnaus

Upladin. Der Teich wird ab sofort von

Schülern als auch von Bewohnern

des Hauses gepflegt. Fachmännisch

unterstützt und beraten werden die

Helfer vom Naturgut Ophoven, das

einerseits die Bepflanzung über-

fertigt, bei der die Streckenform dem

Firmenlogo nachempfunden ist.

Feinschnitt kann aber noch viel

mehr als Rennstrecken zu bauen.

Davon überzeugten sich unlängst bei

einem Unternehmensbesuch WfL-

Projektleiter Achim Willke und Verena

Knoll, zuständig für die Bestandspflege

(Foto Mitte). Kerngeschäft ist der Bau

von Studio- und Promotion-Möbeln.

Angefangen bei Bild- und Tonschnitt-

Tischen, Monitorwänden bis zu Spre-

nimmt und andererseits im Rahmen

der Projektreihe „Wasser verbindet“

ganz besonders hinter der Aktion

steht. Am zweiten Projekttag am 11.

September soll die ökologisierung

mit der finalen Bepflanzung und der

Rückkehr der zwischenzeitlich ins

Naturgut umgesiedelten Fische abgeschlossen

werden.

cherpulten und kompletten Studioeinrichtungen.

Möbel für Gameshows,

Moderatoren-Pulte und Spezialbauten

für Fernsehen und Bühne. Aber auch

anspruchsvolle Innenausbauten und

besonders hochwertige Einzelmöbel

gehören zum Programm. „Wer glaubt,

dass es mit Holz nicht mehr machbar

ist, ist bei uns genau richtig“, sagt

Tischlermeister Klaus Peter Teuschen.

Zum Kundenstamm zählen auch Zulieferer

der Medizintechnik-Industrie,

die spezielle Patientenlagersysteme

für Röntgenräume benötigen. „Es sind

meistens sehr komplizierte Sachen“,

berichtet Paul Bacher. „Alle Projekte

werden zuerst am computer durchgeplant,

jede Schraube positioniert, bevor

es in die Produktion geht.“ 1984

als selbstverwaltete Schreinerei von

vier Gesellschaftern gestartet, hat sich

das Unternehmen stetig entwickelt.

Neben den drei Inhabern beschäftigt

Feinschnitt eine weitere Meisterin, drei

Gesellen und drei Azubis.

Kontakt:

Feinschnitt – Präzision in Holz

Bacher, Seibert und Teuschen GbR

Dünnwalder Grenzweg 1

51375 Leverkusen

Tel. 0214 / 50 37 55

www.feinschnitt.de

Leverkusener Volkshochschule

bietet Kurse für

unternehmen, die ausländische

bzw. mitarbeiter

mit migrationshintergrund

beschäftigen an

Im September und Oktober beginnen

bei der VHS wieder zwei

berufsbezogene Angebote im

Bereich Deutsch als Fremd- und

Zweitsprache. Ab dem 20. September

heißt es „Deutsch für den

Beruf“ und ab dem 27. Oktober

sollen ausländische Pflegekräfte

mit neun wöchentlichen Terminen

zum Thema „Deutsch für medizinische

Berufe“ angesprochen werden.

Detailinformationen finden

Sie auf www.wfl-leverkusen.de

und auf der Homepage der KulturStadtlev

unter

www.kulturstadtlev.de


Leverkusens Kreative

kommen zum Businessfrühstück

zusammen

Kreativ zu werden ist manchmal

schwer ...immer kreativ zu sein

und zu bleiben um so mehr.

Deshalb möchte die WfL die

Unternehmer der Leverkusener

Kreativwirtschaft am Dienstag,

14. September, ab 9:00 Uhr zum

zweiten WfL Business-Frühstück

einladen. Auch PR- und Marketingverantwortliche

aus Leverkusen

sind herzlich willkommen.

Anmeldung bitte per Mail an

yschmitz@wfl-leverkusen.de

Weitere Infos auf

www.wfl-leverkusen.de

Projekttag-wochenende

in der neuen bahnstadt

opladen

Unter dem Titel „Hier entsteht

Stadt“ können Besucher, Anwohner

u. Interessierte am 11. und 12.

September einen abwechslungsreichen

Einblick zur Geschichte,

Gegenwart und Zukunft der

bahnstadt gewinnen. Weitere Infos

unter www.wfl-leverkusen.de

oder

www.neue-bahnstadt-opladen.de

Besuchertag: ChEmPaRK

stellt „Energie“ am Standort

vor

Jedes Jahr benötigen die Firmen

im cHEMPARK Leverkusen soviel

Strom wie alle privaten Leverkusener

Haushalte in vier Jahren.

Wie die Betriebe die notwendige

Energie bekommen, erklären Experten

des cHEMPARK-Betreibers

CURRENTA am 5. September

2010 beim Besuchertag zum

Thema „Energie“. Weitere Infos

finden Sie auf der Homepage der

Wirtschaftsförderung Leverkusen

unter www.wfl-leverkusen.de

oder www.chempark.de

wIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

40 Jahre

Reisebüro Hebbel

Wussten Sie, dass das Reisebüro

Hebbel tagtäglich zwei große

Flugzeuge voll Urlauber in die Ferne

schickt? Oder dass für das Schlebuscher

Familienunternehmen rund 180

Menschen arbeiten, 80 davon im

Reisebüro-Sektor? Oder dass Hebbel

neben sechs Reisebüros in Leverkusen

auch noch 15 weitere Filialen unter

anderem in Köln, Bad Godesberg,

Hennef und Solingen betreibt und damit

die größte private Reisebürokette

in Nordrhein-Westfalen darstellt?

Wer Sommer, Sonne, Strand und

Meer will, kommt in Leverkusen und

Umgebung an Hebbel nicht vorbei.

In den 40 Jahren seit der Eröffnung

des ersten Reisebüros an der

Rialto-Brücke, das mit der Eröffnung

der neu geschaffenen Stadtmitte c

in Wiesdorf am 16. Oktober 1969

zusammenfiel, hat sich bei Hebbel

einiges getan. Im Jahr 2010 vermittelt

das Unternehmen mehr als 60.000

Reisen, egal ob Kreuzfahrt, Erholungsurlaub,

Sprachreisen oder Geschäftsreisen.

Der Reisemarkt ist in den

letzten 40 Jahren erheblich vielfältiger

geworden“, sagt Walter Hebbel,

der zusammen mit Ehefrau Friederike

die Geschicke der Reisebüros leitet.

Das „Travel center“ hat sich aufgrund

der Vielfältigkeit in der Leverkusener

Geschäfts- und Sportwelt entwickelt.

Dieser spezielle

Firmendienst hilft

mittelständischen

Unternehmen

und Betrieben,

Kanzleien sowie

Sportvereinen bei

der Planung und

Durchführung von

Geschäftsreisen.

Die Abteilung für

Gruppen- und

Sportreisen betreut

alle Kunden, die besondere Anforderungen

an diese Art der Reisen

haben.

Anno 1969 wagte das Familienunternehmen

weitsichtig das dritte

Standbein mobiler Dienstleitung und

setzte somit fort, was 1924 begann.

Damals hatte Firmengründer und

Senior-chef Ernst Hebbel mit einer

Spedition angefangen, 1952 kamen

die Busreisen hinzu. Die Prognose von

Ernst Hebbel und seinen Söhnen Karl-

Heinz, Helmut und Walter sollte eintreffen:

Die Deutschen gaben ihr Geld

immer häufiger fürs Reisen aus.

GL&Lev LOKaL

Die gestiegene Nachfrage nach

Reisen ließ die Geschäfte beim

Touristik-Experten florieren. Weitere

Zweigstellen in Leverkusen, Burscheid,

Leichlingen und Umgebung

wurden nacheinander eröffnet. Erst

im vergangenen Jahr ist Hebbel noch

einmal expandiert und konnte mit

der übernahme der im Rhein-Neckar-

Raum operierenden Blum-Kette das

Umsatzvolumen verdoppeln.

Im klassischen Familienunternehmen

ist auch die Fortsetzung schon

garantiert. Die Kinder Sandra und

Jörg sind schon lange in die leitenden

Funktionen hineingewachsen.

Kontakt:

Reisebüro Hebbel

Bergische Landstraße 149

51375 Leverkusen

Tel. 0214 / 85 17 33

travelcenter@hebbel.de

www.hebbel.de

GL&Lev kontakt 05/10

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GL&Lev LOKaL wIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Die wfL zeigt gemeinsam

mit der neue bahnstadt

opladen Gmbh Flagge für

den wirtschaftsstandort

Leverkusen

Die zwei Partner sind startklar

für die Expo Real 2010. Auf rund

530 qm präsentiert sich die Metropolregion

Köln Bonn auch in

diesem Jahr wieder auf dem Gemeinschaftsstand

von cOLOGNE

BONN BUSINESS (cBB), der Region

Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler

sowie der Stadt Köln (Halle B2,

Stand B2.341 und B2.440-541)

auf der Expo Real. Die 13. Internationale

Fachmesse für Gewerbeimmobilien

und Investitionen findet

vom 4. bis 6. Oktober 2010 in

der Neuen Messe München statt.

Partner von cBB sind auch die

WfL Wirtschaftsförderung Leverkusen

GmbH mit der neue bahnstadt

opladen GmbH.

Die Metropolregion Köln Bonn

präsentiert einem hochkarätigen

Fachpublikum die aktuellsten Immobilienprojekte

und wird - wie

auch in den Vorjahren - die Plattform

für viele interessante Gespräche

mit nationalen sowie internationalen

Besuchern nutzen.

www.neue-bahn-stadt-opladen.de

www.wfl-leverkusen.de

tag der offenen tür zum

25. Jubiläum

Das Leverkusener Unternehmen

Arbeitsbühnenverleih Winzer KG

blickt auf ein Vierteljahrhundert

Firmengeschichte mit vielen Entwicklungen

zurück und feiert dies

am Samstag, 04.09.2010 von

11:00 bis 16:00 Uhr mit einem

Tag der offenen Tür in der Reuschenbergerstraße

51-55, 51379

Leverkusen.

Infos unter www.winzer-lift.de

GL&Lev kontakt 05/10

McHELP Dienstleister-Scout

... das Branchenverzeichnis im internet

Sie suchen einen speziellen

Dienstleister, ein Fachgeschäft,

eine bestimmte Leistung oder ein

Produkt? Der erste Blick geht ins

Branchenbuch, in die Zeitung oder

ins Internet. Das Ergebnis ist mitunter

unbefriedigend: Man erhält viele

Hinweise, aber selten ein klares und

übersichtliches Bild. „Es gibt viele unzureichende

Angaben oder Aussagen,

irreführende Links auf teilweise

unübersichtliche Internetseiten mit

unzähligen Werbebannern und Pop-

Up-Fenstern, die uns verunsichern

oder zu dubiosen Gewinnspielen einladen“,

sagt Theo Gitzen. Er ist vor

kurzem mit dem Dienstleister-Scout

McHELP online gegangen und will

mit diesem Instrument Abhilfe schaffen.

„Kunden finden mit nur zwei

Klicks ihren gewünschten Dienstleister,

Geschäft, Unternehmen oder

ein spezielles Produkt und sehen auf

einen Blick, mit wem sie es zu tun

haben“, verspricht der Leverkusener

Unternehmer.

Der Aufbau des Portals ist bundesweit

ausgerichtet und wurde

Anfang März nach einer vorausgegangenen,

fünfmonatigen Testphase

online geschaltet. Seit dieser Zeit sind

weit über 100 Basis-Einträge hauptsächlich

aus der Region erfolgt.

Von Automobil & Verkehr über

Finanzdienstleister, Friseure und

Shopping bis hin zu Versicherungen

bildet das Portal ein breites Spektrum

der Dienstleister rund um Menschen,

Tiere, Fahrzeuge und Gebäude ab.

Eine optimale Suchmaschinenoptimierung

hat dazu geführt, dass die

Seite innerhalb kurzer Zeit 85.000 mal

aufgerufen wurde. Ebenfalls erhielt

das Portal höchstes Lob durch die

Google-Adwords-Auswertungen in

Bezug auf Handhabung, Gestaltung

und Optimierung.

Neben

der einheitlichen

und übersichtlichenDarstellung

aller Basis-Einträge beinhaltet

das Portal auch noch die Versendung

eines kostenlosen Newsletters. So

können eingetragene Unternehmen

Events wie Jubiläen, Neueröffnungen,

IMPReSSuM

Herausgeber:

WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH

Dönhoffstraße 39

D-51373 Leverkusen

Tel. 0214 / 83 31-0

Fax 0214 / 83 31-11

www.WfL-Leverkusen.de

Tage der offenen Tür, aber auch

Produktwechsel oder anderes per

Mail anzeigen. McHELP versendet

diese Informationen im nächsten

Newsletter an alle Teilnehmer und

akquirierten Unternehmen. Dies trägt

nachweislich sehr zur Förderung des

Bekanntheitsgrades, als auch zum

Besuch der Seite bei.

Kontakt:

McHeLP Dienstleister-Scout

Freiherr-vom-Stein-Straße 7

51379 Leverkusen

Tel. 02171 / 8 47 11-2

www.mc-help.de

Redaktion: M. Schmitz, B. Schulz

Tel. 0214 / 83 31-55

schmitz@wfl-leverkusen.de

schulz@wfl-leverkusen.de


Bayer 04 bietet

den exklusiven

Blick hinter die

Stadion-Kulisse

Fußball-Fans von Bayer 04

Leverkusen können seit

einiger Zeit bei spektakulären

Stadionführungen durch die

BayArena auf den Spuren der

Leverkusener Fußball-Profis

wandeln. Dafür sind

extra Besucher-Touren

eingerichtet worden.

Besucher dieser Touren erwartet

ein faszinierender Backstage-

Einblick jenseits des Spielbetriebs.

Highlight ist unter anderem ein Gang

durch den Einlauftunnel der Kicker,

der auf den Spielfeldrasen führt.

Auf dem Programm stehen darüber

hinaus Besichtigungen von

Presseraum, Business- und Premium-

Lounge, Spielerbank, Filme über

Bayer 04 sowie zahlreiche weitere

WEITERE INFOS UNTER

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ODER WWW.BAYER04.DE

*14 Cent/Min. aus dem Festnetz der DTAG;

Mobilfunk max. 42 Cent/Min.

www.bayer04.de

überraschungen. Zur Erinnerung an

das besondere Erlebnis in der Bay-

Arena erhält jeder Teilnehmer eine

kleine Aufmerksamkeit.

Während sich die „classic-Tour“

an interessierte Einzelpersonen ab

14 Jahren, Familien oder Gruppen

richtet, ist die „Kids-Tour“ für Kinder

von 3 bis 14 Jahren speziell für Kinder

konzipiert und wird durch didaktisch

geschulte Tour-Guides begleitet, die

LEVERKuSEN

Hinter den Kulissen:

Torhüter René Adler

zeigt das Ermüdungs-

becken. Bild rechts:

Die Pressetribüne

spannende Insider-Geschichten rund

um die Bayer 04 Profis erzählen. Und

mit etwas Glück läuft ihnen sogar ihr

Idol über den Weg.

Auch Fußball-Freunde mit Gehbehinderungen

müssen auf die Besichtigungstour

nicht verzichten. Alle

Ebenen der BayArena werden durch

Aufzüge erreicht und bieten spektakuläre

Einblicke. Auf Wunsch können

Besuchergruppen bei den classic

WIR BRINGEN SIE ZUM RASEN !

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Wollen Sie die faszinierenden Geheimnisse der BayArena entdecken? Einmal auf der Trainerbank Platz nehmen? Dort stehen, wo die Spieler ihre

Interviews geben? Hautnah beim Training der Bayer 04-Stars dabei sein? Den Kindergeburtstag einmal anders feiern? Können Sie haben: Buchen

Sie jetzt eine Stadionführung unter 01805/040404 (14 Cent/Min. aus dem Festnetz der DTAG; Mobilfunk max. 42 Cent/Min.) oder www.bayer04.de!

GL&Lev LOKaL

Plus-Touren mit kleinem Aufpreis Zusatzelemente

wie Torwandschießen,

eine Führung in

englischer Sprache

oder die

Besichtigung

der Hospitality-

Bereiche mit

Erläuterungen zu Vermarktungsmöglichkeiten

und Werbemaßnahmen

buchen oder an sogenannten „Special-Touren“

mit spezifischen Themenschwerpunkten

teilnehmen.

BayArena-Touren gibt es zu festen

Zeiten mittwochs und freitags, 15 Uhr

und 18 Uhr, sowie samstags, 10 Uhr

und 13 Uhr, auch für Einzelpersonen.

Alle Touren dauern 45 bis 90 Minuten

und kosten acht Euro für Erwachsene

und vier Euro für Kinder. Treffpunkt ist

15 Minuten vor Beginn am Fanshop

an der BayArena-Westseite.

Anmeldungen und weitere Information

beim Servicecenter unter

01805 / 04 04 04 (Euro 0,14/min.,

mobil max. Euro 0,42/min.) und per

Email an info@bayer04.de.

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Gesundheitspark

Leverkusen

Das Klinikum Leverkusen – Mittelpunkt im Gesundheitspark

| Enge Zusammenarbeit

mit unseren Partnern im

Gesundheitspark

Seit Jahren geht das Klinikum gemeinsam mit 30 leistungsstarken

Partnern konsequent neue Wege im Gesundheitspark. Im Mittelpunkt

der Gesundheitsversorgung stehen Integration, Ganzheitlichkeit und

Netzwerke. Dies alles geschieht im Interesse der Menschen in Leverkusen

und Umgebung. Ihnen will sich das Klinikum mit voller Zuneigung und

Kompetenz von der Prävention – über die gesamte Krankheitsphase – bis

zur Rehabilitation anvertrauen.

| Abteilungen und Institute

• Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie | Prof. Dr. Karl-Heinz Vestweber

• Klinik für Gefäßchirurgie | Dr. Werner Päffgen

• Klinik für Orthopädie, Unfall-, Hand-und Wiederherstellungschirurgie

| Prof. Dr. Leonard Bastian

• Klinik für Urologie | Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé

• Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin | Prof. Dr. Gerd Molter

• Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe | Priv.-Doz. Dr. A. Kubilay Ertan

• Medizinische Klinik 1 (Kardiologie / Internistische Intensivtherapie)

| Prof. Dr. Peter Schwimmbeck

• Medizinische Klinik 2 (Gastroenterologie / Hepatologie / Diabetologie)

| Prof. Dr. Henning Adamek

• Medizinische Klinik 3 (Hämatologie / Onkologie / Palliativmedizin / Spezielle

Schmerztherapie) | Prof. Dr. Norbert Niederle

• Medizinische Klinik 4 (Allgemeine Innere Medizin / Osteologie / Rheumatologie)

| Prof. Dr. Johann Diederich Ringe

• Klinik für Neurologie | Priv.-Doz. Dr. Hans-Ludwig Lagrèze

• Klinik für Kinder und Jugendliche | Prof. Dr. Peter Groneck

• Zentralambulanz | Dr. Roland Geppert

• Institut für Klinische und Onkologische Pharmazie | Dr. Peter Kröschel

| Zentren und Schwerpunkte

• Beckenbodenzentrum Leverkusen

• Brustzentrum Leverkusen (zertifiziert, anerkannt durch das Land NRW)

• Darmzentrum Leverkusen-Rhein-Wupper

• daVinci -Operationssystem (minimal-invasive OP‘s in Urologie und Gynäkologie)

• Interdisziplinäre Bauchstation

• Mutter-Kind-Zentrum (Perinatalzentrum Level I)

• Onkologische Tagesklinik

• Onkologisches Zentrum (zertifiziert nach DGHO und DIN EN ISO 9001,

anerkannt durch das Land NRW))

• Pränatalmedizin

• Prostatazentrum (zertifiziert nach DIN EN ISO 9001)

• Stroke-Unit (Versorgung von Schlaganfallpatienten)

• Westdeutsches Osteoporose-Zentrum (WOZ)

• Zentrum für Ambulantes Operieren

• Zentrum für Metabolische Adipositias-Chirurgie

Y Geschäftsführer: Hans-Peter Zimmermann

Y Akademisches Lehr krankenhaus der Universität zu Köln

Klinikum Leverkusen gGmbH • Am Gesundheitspark 11 • 51375 Leverkusen • Telefon 0214 13-0 • www.klinikum-lev.de


| Operationstechnik bei

Bauchoperationen perfektioniert

Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie überregional Vorreiter in der für den Patienten schonenderen Operationstechnik

Es gleicht nahezu einer revolutionären Entwicklung, wenn man etwas

näher hinschaut und dann mit Mühe nur einen Schnitt erkennen kann,

der dazu diente, ein Stück Darm zu entfernen. Am Anfang, so konstatieren

Professor Karl-Heinz Vestweber (Foto mitte) und seine Oberärzte

Dr. Franz Haaf (Foto links) und Boris Vestweber (Foto rechts), war bei

Darmoperationen immer ein langer Bauchschnitt von Nöten, der gleichzeitig

eine unschöne Narbe nach sich zog. Mit der Laparoskopie jedoch

fiel die lange Narbe weg. Aber um schonend zu operieren und Kamera

und Instrumente entsprechend zu platzieren, waren bisher immer noch

mindestens vier kleine und ein größerer Schnitt notwendig. Dies alles hat

sich grundlegend geändert und gehört nunmehr der Vergangenheit an.

Schlüssellochchirurgie perfektioniert

Als zunehmende Folgeerscheinung falscher Ernährung in den Industrieländern

entwickeln immer mehr Menschen Dickdarmdivertikel, dabei

handelt es sich um eine Ausstülpung der Dickdarmwand. Betroffen sind

hierbei auch immer mehr jüngere Altersgruppen. Kommt es zu häufigen

Entzündungen dieser Ausstülpungen, wird eine operative Entfernung des

befallenen Darmabschnittes empfohlen, da mit jedem Entzündungsschub

das Risiko eines Darmdurchbruches steigen kann. Dank technischer Weiterentwicklungen

sind immer schonendere Operationsverfahren in den

letzten Jahren entwickelt worden. Schon seit 1990 gehört die Klinik zu

den ersten Anbietern minimal-invasiver Operationstechniken, im übertragenen

Sinne, Schlüssellochchirurgie, genannt. Die Technik wurde in

den zurückliegenden Jahren ständig weiterentwickelt und ausgebaut, so

dass heute ein Großteil der Eingriffe im Bauchraum mit dieser Methode

durchgeführt wird.

Modernste Operationstechnik verhindert sichtbare Narbe

Seit Juli letzten Jahres wurde mit Einführung der SILS Methode

(Single Incision Laparoskopic Surgery) eine neu entwickelte, noch schonendere

Operationstechnik etabliert. Bei dieser Methode wird über einen

kleinen ca. zwei cm langen Hautschnitt im Bauchnabel, durch eine spezielle

Hülse, die gesamte Dickdarm-Teilentfernung durchgeführt. Aufgrund

der im Bauchnabel liegenden Schnittführung ist keine Operations wunde

mehr zu sehen. So waren bisher bei der herkömmlichen Dick darm teilentfernung

mindestens drei kleine Schnitte sowie ein größerer Hautschnitt

im linken Unterbauch nötig. Natürlich können über diesen neuen

Zugangsweg auch weitere Operationen wie etwa Blinddarmentfernungen,

Gallenblasenentfernungen, Zwerchfellbruchverschlüsse und adipositaschirurgische

Eingriffe durchgeführt werden.

Hohe Zufriedenheit bei den Patienten

Durch den später kaum mehr sichtbaren kleinen Hautschnitt im Bereich

des Bauchnabels erzielt die Klinik exzellente kosmetische Ergebnisse.

Lästige Narbenbildungen lassen sich mit dieser Technik ebenso reduzieren

wie mögliche Narbenbrüche. Aufgrund der kleinen Wunde ist zudem

eine schnellere Genesung der Patienten nach der Operation möglich.

Außerdem ist eine geringere Rate von Wundkomplikationen (Narbenbruch,

Wundinfektion) zu erwarten. Die Methode wird im Klinikum

Leverkusen inzwischen standardmäßig eingesetzt . Eine hohe Patientenzufriedenheit

und die guten Ergebnisse zeigen, dass dieser Technik die

Zukunft gehört.

Roboterassistierter Chirurgie gehört die Zukunft

Im Bestreben, die schonungsvollere laparoskopische Chirurgie mit

dem dreidimensionalen Sehen in der „offenen“ Chirurgie“ zu vereinen,

ist es zur Entwicklung der Roboterassistierten Chirurgie gekommen.

Durch die bisher nur im Klinikum Leverkusen angewandte Kombination

der bereits erwähnten SILS Technik mit der da Vinci Roboterassistenz

für eine Darmoperation, ergänzen sich Sicherheit, Präzision und verbesserte

Kosmetik in idealer Weise.

Kontakt

Klinik für Allgemein-,

Visceral- und Thoraxchirurgie

Prof. Dr. Karl-Heinz Vestweber

Am Gesundheitspark 11

51375 Leverkusen

Fotolia.com

-

Telefon 0214 13-2101

SyB

Telefax 0214 13-2204

©

E-Mail allgemeinchirurgie@klinikum-lev.de Foto:


32

GL&Lev LOKaL auS DER NaChBaRSChaFt

Köln/Bonn

Mit

easyJet ab

November

nach

Edinburgh

Ab dem 26. November

fliegt easyJet vom Köln/Bonn

Airport vier Mal wöchentlich

nach Edinburgh und zurück.

Flugtage sind Montag,

Mittwoch, Freitag und

Sonntag. „Mit dem erweiterten

Streckennetz unterstreichen

wir die Bedeutung

der Domstadt Köln. Urlauber

und Geschäftsleute profitieren

von der neuen Strecke

gleichermaßen. Edinburgh ist

ein attraktives Reiseziel und

ein aufstrebender Wirtschaftsstandort“,

sagt Thomas

Haagensen, Geschäftsführer

easyJet Deutschland.

Flüge in die schottische

Hauptstadt gebe es bereits

ab 15,99 Euro inklusive

aller Steuern und Gebühren

und ohne Kerosinzuschlag.

Edinburgh gilt als eine der

schönsten Städte Europas.

GL&Lev kontakt 05/10

Zu viel Verkehrsschilder gibt

es sicher nicht nur im Rhein-

Sieg-Kreis. Aber hier wird

abgebaut. Hier unterwegs

sind die Experten vom Straßen-

verkehrsamt, dem ADAc

und der Kreispolizeibehörde.

Rücklage rettet Rhein-Sieg-Haushalt

Die Bezirksregierung in Köln

hat die Haushaltssatzung des

Rhein-Sieg-Kreises für das

Haushaltsjahr 2010 genehmigt

und dabei gegen die erhöhung

der Kreisumlage um 1,56 Prozentpunkte

auf 35,59 Prozent

keine Bedenken erhoben.

Wermelskirchener Büdchen jetzt in Lindlar

Was in der Vergangenheit auf dem Marktplatz von Wermelskirchen fast wie ein kleines

Wahrzeichen wirkte (links), dann aber abgerissen werden sollte, ist jetzt im Freilichtmuseum

Lindlar zu neuen Ehren gekommen: Das Marktplatz-Büdchen. Am Nordeingang bietet es als

Kiosk für Süßigkeiten und Freizeitbedarf eine mit Freude angenommen Service-Leistung.

Kreiskämmerer Karl-Hans Ganseuer

zeigte sich zufrieden mit

dem Bescheid, der keinerlei

Auflagen enthält.

Der Kreishaushalt 2010 ist aber

nur fiktiv ausgeglichen. Das heißt,

dass der Haushalt durch die Erhöhung

der Kreisumlage und mit einem Betrag

von rund 22,5 Millionen

EURO aus der Ausgleichsrücklageausgeglichen

werden konnte.

Und feststeht: Auch in

den kommenden Jahren

werden Rücklagemittel

in Anspruch genommen,

um die Umlagebelastung

für die Städte und

Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis möglichst

gering zu halten.

Die Bezirksregierung stellt allerdings

auch fest, dass sich die Finanzsituation

des Kreises gravierend verschlechtert

hat.

Der Kreis, der in 2010 eine Neuverschuldung

von rund 9,5 Millionen

Euro eingeht, solle „dringend nochmals

prüfen, ob eine Neuaufnahme

von Krediten in der geplanten Größenordnung

notwendig und wirtschaftlich

ist“, schreibt die Kölner

Behörde. Dennoch will der Kreis auch

in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

in die Infrastruktur des Kreises und

Sanierung kreiseigener Gebäude investieren

Schilderwald wird abgebaut

Im Rhein-Sieg-Kreis wird der Schilderwald gelichtet. In Zusammenarbeit

mit der Kreispolizeibehörde und unterstützt

vom ADAC wurden bereits über 1.750 überflüssige Verkehrsschilder

abgebaut. Manche Zeichen sind noch mit einem

gelben Folienbeutel verhüllt, darauf steht mit großen Buchstaben:

„... und tschüß“. Sie verschwinden demnächst. Das zu

prüfende Straßennetz umfaßt dabei über 1.800 km.


Reihenhäuser sind in

Oberberg stark gefragt

Der Oberbergische Immobilienmarkt hat im

ersten Halbjahr 6% höhere umsatzzahlen registriert.

Mit 147 Mio. euro lag der Preisumsatz

leicht über Vorjahresniveau, während

der Flächenumsatz um 7% zurückging.

Die Preise für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser

liegen leicht über Vorjahresniveau bei 150.000 Euro.

Jüngere Objekte (Baujahr 1995 bis 2007) wurden

mit 190.000 Euro gehandelt. Immobilien der Baujahresgruppe

1975 bis 1994 lagen bei durchschnittlich

165.000 Euro, Objekte der Baujahresgruppe 1950 bis

1974 bei 132.000 Euro und ältere Gebäude (1921 bis

1949) bei 126.000 Euro.

Doppelhaushälften und Reihenendhäuser verzeichnen

mit 160.000 Euro einen starken Anstieg, während

Reihenhäuser mit 120.000 Euro im Preis nachgaben.Die

Preise für neu gebaute Eigentumswohnungen liegen mit

1.920 Euro pro m2 Wohnfläche leicht unter dem Niveau

von 2009. Der Gesamtkaufpreis einer Neubauwohnung

mit rd. 90 m2 Wohnfläche bewegt sich dagegen mit rd.

178.000 Euro über Vorjahresniveau.

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An der Müngstener Brücke nagt der Rost

Freunde der Müngstener Eisenbahnbrücke (ehemals Kaiser-Wilhelm-Brücke) können aufatmen: Ihr Fest am

30. und 31. Oktober ist gesichert, was vorübergehend noch fraglich war. Die Deutsche Bahn als Eigentümer

des prominenten Bauwerks nämlich hat die Standfestigkeit der Brücke geprüft und Bedenken angemeldet.

Das Monument rostet still vor sich und bedarf einer umfangreichen überholung. Bis Ende September muss

eine neue statische Berechnung vorgelegt werden, anderfalls der Schienenverkehr gestoppt würde. Sagt

das Eisenbahnbundesamt in Bonn. Bis zum Herbst wird das 113 Jahre alte Bauwerk, das Wuppertal zwischen

Solingen und Remscheid in 107 m Höhe überspannt, nun weiter untersucht. Ob zum Brückenfest die

schweren historischen Dampflockzüge über die Brücke fahren können, ist allerdings fraglich.

BAD GEÖFFNET

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14.00 bis 21.30 Uhr

(Einlass bis 20.45 Uhr)

dienstags bis freitags:

7.00 bis 21.30 Uhr

(Einlass bis 20.45 Uhr)

samstags, sonntags

und feiertags:

8.00 bis 19.00 Uhr

(Einlass bis 18.00 Uhr)

CAFETERIA GEÖFFNET

montags:

14.00 bis 21.00 Uhr

Küche bis 20.45 Uhr

dienstags bis freitags:

9.00 bis 21.00 Uhr

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GL&Lev SERVICE KOELNmESSE

Photokina

widmet sich

intensiv der

Unterwasser-

Fotografie

GL&Lev kontakt 05/10

Die Faszination der

Unterwasserfotografie

(großes Bild) ist in die-

sem Jahr ein besonderes

Highlight auf der Photokina

in Köln. Außerdem ein Hit:

Das „mobile imaging“.

Denn weltweit werden

bereits mehr Mobilfunk-

geräte mit Fotofunktionen

verkauft als Digitalkameras.

Vom 21. bis 26. September

2010 wird deshalb in der

koelnmesse alles, was in der

internationalen Branche

Rang und Namen hat,

vertreten sein.

Klein, handlich, leicht und immer attraktiver sind Digitalkameras

heute. Die Bildqualität ist zumeist excellent. Doch

die Handy-Kameras rücken ihnen allmählich auf den Pelz.

Das Who-is-Who der internationalen

Photo- und Imaging-Branche präsentiert

in den Kölner Messehallen

erneut das gesamte Angebotsspektrum der

modernen Bildtechnik und Bildanwendung

für Consumer und Professionals.

Die Veranstalter – Koelnmesse und der

Photoindustrie-Verband – gehen davon

aus, dass über 1.300 Anbieter aus etwa 50

Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen

den mehr als 150.000 erwarteten Besuchern

aus aller Welt in Köln vorstellen werden.

Köln wird zum

Mekka der Motorrad-Freaks

Zur INTERMOT Köln 2010 vom 6. bis

10. Oktober sind erneut alle marktrelevanten

Anbieter an Bord. Die vier japanischen

Weltmarktführer Honda, Kawasaki,

Suzuki und Yamaha sowie BMW

als fünfter Big Player - sie alle werden in

Köln ihre neuen Modelle präsentieren.

Hinzu kommen die klangvollen italienischen

Marken Ducati, Piaggio-Gruppe

mit den Marken Vespa, Aprilia, Derbi und

Moto Guzzi. Fehlen dürfen selbstverständlich

auch nicht die Kult-Motorräder

von Harley-Davidson, Triumph oder KTM

- eben das gesamte Who´s Who der internationalen

Motorrad-Szene.

In Köln sind damit seit fast zwei Jahren

erstmals wieder alle wichtigen Hersteller

gemeinsam auf einer Veranstaltung

vertreten. Insgesamt werden rd. 1.000

Anbieter aus ca. 40 Ländern und bis

zu 200.000 Besucher, davon rd. 60.000

Einkäufer erwartet.

Ausnahmslos alle großen Unternehmen haben

die Bedeutung der photokina für sich

hervorgehoben und deutlich gemacht, dass

die photokina 2010 in ihrer Prioritätenliste

absolut an erster Stelle steht. Damit präsentiert

die photokina 2010 einmal mehr

das gesamte Spektrum des globalen Imagingmarktes

und bleibt damit die weltweit

einzige Veranstaltung, die alle Bildmedien,

Bildtechniken und Bildmärkte so umfassend

und in ihrer ganzen Vielfalt darstellt - für

Professionals und Consumer.


Public Relation

Traditionsbewusste und trendorientierte

Köche werden bei MeTRO Cash & Carry

Deutschland gleichermaßen fündig.

Das Sortiment an frischem Obst &

Gemüse umfasst rund 650 Artikel,

hinzu kommen rund 100 Convenience-

Produkte. Seit ende 2009 sorgt vor

allem das neue eigenmarkensortiment

der MeTRO für regen Zuspruch bei den

Profikunden: In Auswahl und Verpackung

wurden die Produkte speziell

auf ihren Bedarf zugeschnitten.

Dabei sind sie im Schnitt 10 bis 15

Prozent günstiger als vergleichbare

A-Marken-Artikel.

haben unsere Kunden aus

Gastronomie, Hotellerie und

„Wir

Catering gefragt: Was braucht

Ihr beim Thema Obst & Gemüse wirklich?

Dabei stellte sich heraus: Oft passen weder

die Kleinverpackungen der Markenanbieter

noch große 30-Kilo-Packs wirklich zum

Profibedarf“, sagt Michael Jahne, Geschäftsleiter

beim METRO-Großmarkt Leverkusen.

„Daher führen wir unter unserer neuen

Eigenmarke Horeca Select zum Beispiel

Bananen im 8,5 Kilo-Karton – als einziger

Anbieter in Deutschland.“ Mit dem Konzept

der konsequenten Kundenorientierung traf

die METRO offensichtlich exakt den Nerv

der Profikunden: Die Einführung von bisher

rund 375 Eigenmarken-Artikeln im Obst- &

Gemüse-Sortiment war von ersten Tag an

ein voller Erfolg.

Ausgezeichnete Qualität

Nicht nur die optimierten Packungseinheiten

zeichnen die Eigenmarkenprodukte aus. Sie

unterliegen wie das gesamte Frischesortiment

auch höchsten Qualitätsstandards, die

ständig kontrolliert werden. Um eine optimale

Frische zu gewährleisten, lässt METRO

Cash & Carry Obst & Gemüse über die Zentrallager

täglich neu anliefern. Dank einer

hocheffizienten Logistik heißt das: Die Ware

kommt oft vom Feld direkt in den Markt. Auf

die Einhaltung der Kühlkette wird bei allen

Transporten konsequent geachtet. Oft sind

die Wege aber gar nicht weit: Denn METRO

Cash & Carry arbeitet mit zahlreichen regionalen

Lieferanten zusammen, insbesondere

bei Saison-Highlights wie Spargel und Erdbeeren.

Trend zum Außergewöhnlichen

Dank eines engmaschigen internationalen

Netzwerks ist darüber hinaus die Beschaffung

von Spezialisten stets innerhalb kürzester

Zeit möglich.

Denn seit

einigen Jahren

sind insbesondere

in der gehobenen

Gastronomie immer

wieder neue

Ideen gefragt. So

erfreuen sich zum

Beispiel exotische

Pilzspezialitäten

wachsender Beliebtheit.

METRO

Cash & Carry ist

auf diesen Bedarf

eingestellt

und bietet unter

GL&Lev SERVICE

Reife Leistung: METRO mit Eigenmarken

auch bei Obst & Gemüse erfolgreich

Vom klassischen Eisbergsalat

bis zur essbaren Blüte:

ingo Kleidt, abteilungsleiter Obst & Gemüse bei MEtRO, steht ihnen mit seinem team täglich zur Verfügung

anderem aromatische Kräutersaitlinge im

1,5-Pack. Auch bei Salaten sind immer mehr

Restaurantchefs auf der Suche nach dem

besonderen Hingucker für die Speisekarte.

Derzeit stark im Kommen: die Sorten Mizuna

und Taksoi. Weitere Delikatessen wie frische

Kräuter, Sprossen, Kresse und essbare

Blüten finden Profikunden bei der METRO

in praktischen, wieder verschließbaren Verpackungen

und unterschiedlichen Größen.

Rund 30 exotische Obst- & Gemüsesorten

sind stets in den Märkten verfügbar und

rund 80 kurzfristig zu bestellen.

(nur für gewerbliche Kunden)

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GL&Lev SERVICE tOuRISmuS

Wie wär’s mal

mit `ner Radtour

über die Insel

Rügen?

GL&Lev kontakt 05/10

Wenn Bergsteiger den

8.000 m hohen Mount

Everest besteigen, sind

sie auf schweres Gepäck

und Sauerstoffflasche

angewiesen. Aktive

Urlauber in Deutschland

brauchen lediglich eine

Flasche Wasser, um die

über 8.000 cm hohen

Kreidefelsen auf Rügen

zu bezwingen. Die

komplette Organisation

einer Wandertour auf

Deutschlands größter

Insel übernimmt die

Reise-Agentur „Die

Mecklenburger Radtour“

in Stralsund. Sie bietet seit

16 Jahren individuelle

Radreisen an.

Pause in Sellin

Die Touren führen über 130 bis 310

km in fünf bis acht Tagen mit Tagesetappen

zwischen 20 und 60

km. Start ist zumeist in Stralsund. Von dort

aus z. B. über Hiddensee zum Kap Arkona.

Dann zu den Kreidefelsen, bevor Sassnitz

erreicht wird. Dort kann man mit der Fähre

zum Ostseebad Binz übersetzen, von wo

aus der Weg über Sellin entlang der Küste

bis Puttbus führt. Das aber ist nur ein Beispiel.

Es gibt diverse Angebote.

Eine 6-Tage-Rundtour inkl. fünf Übernachtungen,

Gepäcktransport und Hotelreservierungen

ist ab 435,- EUR buchbar.

Dieter Müller

Bensberg adé - jetzt

sind seine Kochkünste

auf der „MS Europa“

eine Attraktion

Auf eine besondere Premiere im kommenden

Herbst freuen sich Sternekoch

Dieter Müller und das Unternehmen

Hapag-Lloyd Kreuzfahrten. Als erster

Sternekoch sticht Dieter Müller an Bord

des weltweit einzigen 5-Sterne-plus

Schiffes MS EUROPA mit einem eigenen

Gourmetrestaurant in See.

Nach einer Neugestaltung im Rahmen

des Werftaufenthalts im September in

Hamburg wird aus dem euroasiatischen

Restaurant „Oriental“ an Bord der

EUROPA das „Restaurant Dieter Müller“.

Der Sternekoch eröffnet das Restaurant

persönlich am 29. September in Hamburg

als Auftakt der anschließenden

Überführungsfahrt von Hamburg nach

Monte-Carlo.

Neben MS EUROPA Küchenchef und

ehemaligem Wohlfahrt-Schüler Stefan

Wilke, der weiterhin für drei Restaurants

an Bord verantwortlich ist, wird künftig

der renommierte Sternekoch das „Restaurant

Dieter Müller“ als Patron unter

seiner Führung haben und 70 Tage im

Jahr persönlich an Bord sein. Das „Restaurant

Dieter Müller“ mit 26 Plätzen

bietet abends Menüs und ist im Reisepreis

eingeschlossen.

Dieter Müller: „Für mich ist das eine

große Herausforderung, der ich mich

mit all meiner Erfahrung gerne stelle.

Als Spitzenkoch und Botschafter des

guten Geschmacks freue ich mich, die

schönste Yacht der Welt und ihre Gäste

kulinarisch zu begleiten.“

Die siebentägige Überführungsfahrt

führt vom 29.9. bis 6.10. von Hamburg

nach Monte-Carlo und kostet ab 2.988

Euro pro Person inkl. Flug.

Weitere Highlights der Reise neben der

Restauranteröffnung mit Dieter Müller in

Hamburg sind ein Solo-Abend von Udo

Jürgens zum Geburtstag der EUROPA

sowie kulinarische Gaumenfreuden mit

„Käsepapst“ Bernard Antony und Weinseminare

mit René Lambert.


Vom 12. bis 15. Sep-

tember findet in

Düsseldorf die

hogatec, die Internationale

Fachmesse

Hotellerie, Gastronomie

und Gemeinschaftsverpflegung,

statt. Ein neues, hoch

aktuelles Thema ist

diesmal die Schulverpflegung.

Sie befindet

sich in Deutschland,

nicht zuletzt wegen

des Ausbaus der

Ganztagsschulen,

im Umbruch. Somit

wird sie zum attraktiven

Wachstumsfeld

für Industrie und

Dienstleister aus dem

Außer-Haus-Markt.

GaStRONOmIE

in Düsseldorf können sich Lehrer und Gastronomen schlau machen

„hogatec 2010“ zeigt den

Schulen, wo es lang geht

Schulträger, Lehrer, Eltern,

aber auch Dienstleister im

Außer-Haus-Markt bis hin

zu den Anbietern von Küchentechnik

sehen sich vor großen

Herausforderungen.

Die Frage lautet: Wie kann

eine ausgewogene und von den

Schülern akzeptierte Ernährung

in Deutschlands Schulen gewährleistet

werden? Wo bieten sich

attraktive Chancen? Wo stecken

die Hürden? Antworten darauf

gibt auf der hogatec der Themenpark

„Schulverpflegung“.

Die Bewirtschaftung erfolgt

oftmals durch zwar sehr engagiertes,

aber wenig bis gar nicht

ausgebildetes Personal. Und alle

gemeinsam sind mit Aufgaben

wie Küchen- und Speisenplanung,

Speisenverteilungs- und

Abrechnungssystemen sowie

Hygienestandards und -management

konfrontiert. Hier setzt die

Messe an. Sie will gerade hier

kompetente Hilfestellung leisten (nähere

Informationen unter: 0211 - 3 80 97 16).

Aber auch für Gastronomen ist dieses

Thema höchst interessant, finden sie doch

hier gezielt Informationen auf die Fragen:

welche Chancen bieten sich mir als lokaler

Anbieter an den Schulen meiner Umgebung?

Habe ich die Möglichkeit, mit dem Angebot

von Schulverpflegung mehr Umsatz zu generieren?

Wie erfülle ich die notwendigen

Standards? Wie plane ich Speisen, Personal

und Zeitaufwand? Wie stelle ich überhaupt

Kontakt zu den Schulen her? Welche Inves-

titionskosten kommen auf mich zu? Wer

unterstützt mich mit Rat und Tat?

In einer „Live Mensa“ wird der gesamte

Prozess von der Zubereitung, über das Kochen,

Kühlen bis hin zum Spülen präsentiert,

organisiert vom „Netzwerk Culinaria“.

Eine Essensausgabe mit Abrechnungszone

ist ebenso in den Themenpark integriert

wie verschiedenste Beratungsinseln.

FRAGeN AN DeN WeIN-exPeRTeN

Klaus Rüsing

Frage: Herr Rüsing, stimmt es, dass der Prosecco

jetzt nicht mehr Prosecco heißen darf?

Klaus Rüsing: Stimmt. Die Rebe Prosecco ist

umbenannt worden. Sie heißt jetzt Glera.

Frage: Warum wird eine Rebe umbenannt?

Klaus Rüsing: Die italienische Regierung hat

in Anlehnung an die Vorschriften in der champagne

die Weingesetzgebung geändert. Das

Anbaugebiet heißt ab sofort Prosecco. Die

Traube heißt jetzt Glera.

Frage: Und was soll das bewirken?

Klaus Rüsing: Früher war es möglich, den

Prosecco-Grundwein z. B. in den Rheingau

zu transportieren und dort mit Kohlensäure

zu versetzen. Jetzt muss der Grundwein aus

der Gleratraube in der Prosecco-Region verarbeitet

werden. Damit sollte die Qualität durch

bessere überprüfbarkeit gesteigert werden.

Frage: Sie sagen „es sollte“. Ist das denn

nicht eingetreten?

Klaus Rüsing: Ob die überprüfbarkeit besser

geworden ist kann ich nicht beurteilen.

Die Qualität ist jedenfalls nicht besser geworden.

Im Gegenteil.

Frage: Warum?

Thema:

Neuigkeiten

vom Prosecco

Klaus Rüsing: Weil die Anbauregion Prosecco

sehr großzügig festgelegt wurde. Nun

gehört z. B. die Region Venedig nach Prosecco.

Die gebietstypischen Prosecco werden

seltener.

WeIN-TIPP-KOMPAKT

GL&Lev SERVICE

Nur wo Prosecco draufsteht ist auch

Prosecco drin.

aus der Gegend Valdobbiadene kommen

die edelsten Prosecco.

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GL&Lev SERVICE GOLF

GL&Lev kontakt 05/10

TURNIER-SIEGER

Bayer 04-Charity

Golfclub Leverkusen

Brutto Damen

1. Yvonne Hageleit-Schreckenberg

(Gc Leverkusen) 20 Pkt.

2. Susanne Dietz (Mühlenhof) 18 Pkt.

3. Inge Tholen (Leverkusen) 16 Pkt.

Brutto Herren

1. Peter Schnur (Leverkusen) 33 Pkt.

2. Leon Glaß (Katzberg) 30 Pkt.

3. Wolfgang Ebenhöh (Leverkusen) 29 Pkt.

Zu dem jetzt 2. Benefiz-Turnier hatte Bayer 04-

Geschäftsführer Wolfang Holzhäuser eingeladen

und 90 Teilnehmer begrüßen können. Nenngeld und

Spenden ergaben einen Betrag von 3.700 Euro, die

einem Projekt der Bayer-04-Sportförderung zufließen.

8. Lions Benefiz-turnier

Beim Golfclub waldbrunnen

Die Sieger-Teams

1. Karola Metz & Dr. Dieter Südhofen

2. Robert Schulze & Michael Querfeld

3. Roswitha Berger & Michael Ortner

Durch Startgeld und die abschließende Tombola mit

350 hochwertigen Preisen kam Activity-Manager

Berthold Kalsbach vom veranstaltenden Lions club

Rösrath auf die stattliche Benefit-Summe von 8.000

Euro.

BMW-PROCaR

Golfclub Velbert-Gut Kuhlendahl e.V.

Die Netto-Sieger qualifizierten sich für die Landesausscheidung

in München, deren Gewinner wiederum

am internationalen Finale teilnehmen.

Damen Netto (bis 28,4)

1. Ulrike Turk (Velbert-Gut) 41 Pkt.

Herren Netto A

1. Bernd Jayme (Darmstadt) 42 Pkt.

Herren Netto B

1. Thorsten Zegrotzki (Felderbach) 43 Pkt.

Herren Netto C

1. Timo Kuckelberg (Schloß Auel) 41 Pkt.

9. Kölner Karnevals Open

Beim GC am Lüderich

Der Mannschaftswettbewerb endete mit

den Siegern

1. KG Uhu von 1924 e.V.

2. Große Mülheimer KG von 1903 e.V.

3. KG Kölle e.V. von 1960

An dem Traditions-Turnier, das von der Großen

Mülheimer Karnevals Gesellschaft e.V. von 1903

veranstaltet wurde und unter der Schirmherrschaft

des Festkomitee Kölner Karneval stand, nahmen 21

Karnevalsgesellschaften teil.


Erste Rolltreppe für Golfer

Was auf dem Bild wie ein April-Scherz

aussieht, ist allerdings wahrhaftig. Golfspieler

bewegen sich auf einem Laufband bergauf.

Beim Golfclub Schloss Auel spricht man

von einem „Zauberteppich“, genauer von

einem Personenbeförderungsband. Es bringt

die Spieler von Tee 1 zum nächsten Abschlag

über eine Länge von 150 Meter und

überwindet dabei einen Höhenunterschied

von ca. 30 Metern. Es ist vielleicht die erste

Golf-Rolltreppe der Welt und damit eine

geniale Entwicklung. Sie ist bei Schloß Auel

seit kurzem in Betrieb.

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GOLF

Freddy Richter,

Turnier-chef der

wieder glänzend

gelungenen

Kölner Woche,

und Paul Todd,

der seinen Titel

mit Bravour verteidigte

und mit 250

weiteren Gästen

bei der Players-

Night gekonnt zu

feiern verstand.

GL&Lev SERVICE

Kölner Golf-Woche

wieder einsame Spitze

Genau 534 Spieler aus bundesweit 124 Golfclubs

nahmen in diesem Jahr an der Kölner

Golf-Woche teil. 190 von ihnen starteten am

letzten Turniertag auf der Anlage des Clostermannshof,

um neben den Tagessiegern

auch den Gesamt-Turniersieger zu ermitteln,

der an mindestens vier Turnieren der Woche

teilgenommen haben musste.

Netto-Gesamtseriensieger: Christa Weiß

(GC Ford) und Hans-Jürgen Lemke (GC

Hannover), Brutto-Gesamtseriensieger: Sabine

Kiencke und Titelverteidiger Paul Todd

(beide vom GC Clostermanns Hof). Die

Tages-Netto-Klasse A gewann der Direktor

des DOM-Hotels in Köln Jürgen Sziegoleit

mit 45 Pkt. (GC Am Alten Fliess), die Klasse

B Renate Schonert mit 44 Pkt. (GC Am Alten

Fliess) und die Klasse C mit überragenden 50

Punkten Julian Sattich von West Golf. Eine Cha-

rity-Aktion erbrachte 3.500 Euro für die Jo-

chen Behle Kinder- und Jugendhilfe e.V. Die

nächste Köln-Woche beginnt am 30. Juli 2011.

GL&Lev kontakt 05/10

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GL&Lev SERVICE autO

Der neue 5er von BMW

Ein Bestseller,

der mit 5,2

Liter Sprit

auskommt

Raum und Komfort: Das ist das

neue Maß des neuen 5er von BMW.

Zugleich dynamisch, sportlich und

voller Power. In Leipzig hatte er im

April seine Weltpremiere. Ab dem

29. September steht er jetzt auch

beim Händler.

Bei der 4. Generation des BMW 5er

Touring rücken seine markentypischen

Merkmale wie die lange,

konturierte Motorhaube, die kurzen Überhänge

und der lange Radstand – mit 2.968

Millimetern der längste im Segment – noch

GL&Lev kontakt 05/10

intensiver in den Fokus. Prägnant ist auch

die Front mit der leicht nach vorn geneigten

BMW Niere, den Doppelrundscheinwerfern

und dem breiten unteren Lufteinlass.

Ob für Geschäftsreise oder Familienausflug

– der neue BMW 5er Touring bietet ein

variables Platzangebot. Die beeindruckende

Funktionalität der Fondsitzlehnen, die sich

mit Hilfe zweier Bedienhebel getrennt umklappen

lassen, ermöglicht eine schrittweise

Erweiterung des Gepäckraumvolumens

von 560 Liter auf bis zu 1 670 Liter.

Wie flexibel der neue BMW 5er Tou-

ring ist, merkt man bereits beim Öffnen

der zweigeteilten Heckklappe. Ein Druck

auf den Fahrzeugschlüssel reicht, schon

schwingt die Heckscheibe automatisch auf

und die Gepäckraum-Abdeckung wird angehoben.

Ist der Einkauf etwas größer ausgefallen,

kann mit einem weiteren Knopfdruck

die gesamte Heckklappe geöffnet

werden. Möglich macht das die optionale

automatische Heckklappenbetätigung.

Zum Produktionsstart des neuen BMW

5er Touring umfasst die Motorenauswahl

zwei Reihensechszylinder-Benziner sowie

einen Reihensechszylinder- und einen Vierzylinder-Dieselmotor.

Die Benzinmotoren

erzeugen 225 kW/306 PS im BMW 535i

Touring beziehungsweise 150 kW/204 PS

im BMW 523i Touring. Im BMW 530d Touring

kommt ein 180 kW/245 PS starker

Reihensechszylinder-Diesel zum Einsatz.

Insgesamt ist der neue BMW 5er Touring

sparsamer geworden. Der Durchschnittsverbrauch

von 5,2 Litern/100 km ist ein neuer

Bestwert im Segment.

Die Benziner sind zwischen 42.000 und

73.000 Euro zu haben, die Diesel zwischen

40.000 und 56.400 Euro.

Ein „Countryman“ von MINI

Der Neue von MINI überträgt den markentypischen

Fahrspaß in eine neue Dimension. Denn erstmals verfügt

ein MINI über vier Türen und eine große Heckklappe

sowie über einen variabel nutzbaren Innenraum,

der Platz für bis zu fünf Insassen bietet. Der MINI Countryman

ist das erste Mitglied der MINI Familie, dessen

Karosserie in der Länge die Vier-Meter-Marke überschreitet

und das optional mit Allradantrieb ausgestattet

werden kann. Mit diesen Merkmalen sowie mit der

erhöhten Sitzposition und dem optimierten Fahrkomfort

wird das weltweit einzige Premium-Fahrzeug seiner

Art für eine ganz neue Zielgruppe interessant. Mitte

September beim Händler ab 20.200 Euro zu haben.


IMMER IN IHRER NÄHE.

FREUDE IST

ETWAS NEUES.

Im neuen BMW 5er Touring fi nden Fahrfreude und

Effi zienz sowie Vielseitigkeit und sportliche Eleganz

zu perfekter Harmonie. Umfangreiche Komfort- und

Sicherheitsmerkmale untermauern die herausragenden

Qualitäten des neuen BMW 5er Touring als Reisefahrzeug

der oberen Mittelklasse. Wir freuen uns auf Ihren

Premieren-Besuch in unseren Betrieben.

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GL&Lev SERVICE

Unverändert beliebt: Urlaub machen im Reisemobil

Über 10 Millionen Deutsche

möchten in den nächsten drei

Jahren mit dem Reisemobil oder

Caravan in den Urlaub fahren.

Das hat eine repräsentative Studie

des Caravaning Industrie

Verbands ergeben, die jetzt

auf dem Caravan-Salon in

Düsseldorf vorgestellt wurde.

Danach ist das Interesse für Caravaning

seit 2002 um über 60 Prozent

gestiegen. „Es gibt viermal mehr

Caravaning-Interessierte als Aktive. Unsere

Aufgabe ist es, den Interessierten zu

zeigen, wie erholsam, abwechslungsreich

und komfortabel ein Caravaning-Urlaub

sein kann“, sagte Hans-Karl Sternberg,

Geschäftsführer des CIVD.

Hoch im Kurs stehen vor allem Fahrten

nach Norwegen, Schweden und Dänemark,

aber auch Reisen nach Osteuropa. Innerhalb

Deutschlands sind Schleswig-Holstein, Bayern

und Mecklenburg-Vorpommern ganz

vorne auf der Wunschliste.

autO

Verbandspräsident Klaus Förtsch sprach in

Düsseldorf von einer Stabilisierung des Caravanmarktes

nach einem schwierigen Jahr

2009. Die deutsche Caravaningindustrie

wachse wieder. „Bis zur Jahresmitte setzte

die Branche 2,42 Milliarden Euro um; das

sind 246 Millionen oder 11,3 Prozent mehr

als zum gleichen Zeitpunkt 2009“, erklärte

Förtsch. Besonders das Neuwagengeschäft

stieg an, und zwar um 26,2 Prozent auf

1,23 Milliarden Euro.

Auch der Verkauf von Caravan- und Reisemobil-Zubehör

wuchs auf 248 Millionen

Auffälligster Preisträger

bei der Vergabe von

Designer-Awards beim

caravan-Salon in Düsseldorf

war dieses Luxuswohnmobil

von Ketterer (Karlsruhe).

So ein exklusives Fahrzeug

kostet locker über 250.000 Euro.

47 Aussteller der Caravan-Messe

hatten 90 Produkte für den

Wettbewerb eingereicht.

Euro (plus 12 Prozent). Nachgegeben hat

dagegen der Gebrauchtwagenmarkt.

Der Caravaningmarkt in Europa hat sich

im ersten Halbjahr 2010 bei insgesamt

95.000 Neuzulassungen eingependelt. Damit

ist der Markt stabil geblieben. Deutschland

ist das Reisemobil-Land Nummer eins

in Europa: 12.433 neue Reisemobile wurden

dort im ersten Halbjahr zugelassen. Der

deutsche Caravanmarkt liegt mit 10.209

neu angemeldeten Caravans auf Platz zwei

hinter Großbritannien. In Düsseldorf präsentierten

sich 120 Reisemobilmarken.

41

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Kaltenbach

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Kraftstoffverbrauch kombiniert: von 5,1 l bis 8,6 l/100 km

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���������� �� ����� GL&Lev ���� kontakt 05/10


42

GL&Lev SERVICE BuSINESS

Das Schlagwort dieses Jahrzehnts

heißt NETZWERK. Allerorten verbünden

sich Gleichgesinnte zum

Informationsaustausch mit der Zielorientierung:

Gewinn zu machen, ideell und

materiell. Unter diesem Aspekt finden diverse

Unternehmertreffs statt.

NETZWERKEN einmal ganz anders

MiCHaEL ORtnER sagt, worum es wirklich geht und hat eine grandiose idee

Was ist Netzwerken? Ich verstehe

unter Netzwerken das gezielte

Knüpfen und Pflegen von Kontakten

mit dem Ziel, eine Win-Win-Situation

für alle Seiten zu kreieren.

Wichtig ist, dass Sie im geschäftlichen

Bereich Ihre Netzwerk-Aktivitäten immer

mit einer klaren Absicht und einem klar

definierten Ziel betreiben. Einfach „nur da

sein“ auf einem Netzwerk-Treffen ist verschwendete

Zeit, die Sie besser mit Ertrag

bringenden Aktivitäten füllen sollten. Auch

sich endlos ziehende Gespräche, wobei

Ihnen jemand „durch die Hintertür“ etwas

verkaufen will, sollten Sie beherzt und fair

beenden.

Denn leider ist es so, dass viele Menschen

Netzwerken als reine Alibi-Beschäftigung

betreiben. Aber rechnen Sie selbst

einmal aus: Mit An- und Abfahrt wenden

Sie mindestens 2 bis 3 Stunden für den Besuch

eines Netzwerk-Treffens auf. Was ist

der (messbare) Benefit, den Sie für diesen Zeiteinsatz bekommen.

Und seien Sie in dieser Frage immer ehrlich zu sich selbst – und zu

Ihren Mitarbeitern.

Welche Probleme wurden durch Ihre Netzwerk-Aktivitäten gelöst?

Aktion

GL&Lev kontakt 05/10

Der GL Verlag lädt ein zu

ganz speziellen

Wirtschaftsgesprächen

Gehen Sie mit uns

auf tour zum

netzwerken in

Wanderschuhen

Die Zielrichtung ist klar, doch mit einem

Netzwerk umzugehen, scheint manchem

noch nebulös; zumindest sind Unsicherheit,

Unkenntnis und Zweifel vorhanden. Wie

wichtig ist Netzwerk wirklich? Dazu äußert

sich nachstend ein Mann, der es wissen

muss: MICHAEL ORTNER.

Der Individualist aus Rösrath ist Unternehmer

und Kommunikationsfachmann, kennt

sich aus mit Existenzgründern, Aktionären

und Gesellschaftern. Michael Ortner (46)

ist Unternehmensberater namhafter Unternehmen

und weiß deshalb , was gemeint

ist, wenn von NETZWERK die Rede ist.

Welche Möglichkeiten haben sich dadurch

ergeben? Und welchen finanziellen Erfolg

haben Sie damit generiert? Denn letztlich

müssen Sie in Ihrer BWA ablesen können,

was Ihnen Ihre Netzwerk-Aktivitäten an

Umsatz und Ertrag gebracht haben.

Meine persönliche Erfahrung in dieser

Hinsicht ist, dass jeder Geschäftskontakt,

der in Umsatz mündet, vorher rd. 500 bis

1.000 Euro Vorabinvestition gekostet hat. In

einer Vollkostenkalkulation stellen sich diese

Zahlen häufig noch höher dar.

Da ist es logisch, dass Sie sich nicht mit

„Zeiträubern“ unter ihren Netzwerk-Kontakten

belasten sollten. „Zeiträuber“; so nenne

ich Menschen, die planlos und ziellos Zeit

mit Gesprächen ohne klare Absicht füllen.

Schon in der Bibel steht ja, dass der Mensch

sich davor hüten soll, „seine Tage wie ein

leeres Geschwätz zu vertun.“

Seien Sie sich bitte auch über eine Tatsache

klar: Gezieltes und systematisches Pflegen

von Kontakten bedeutet Arbeit. Beginnen Sie mit dieser Arbeit,

bevor Sie dringend Kontakte brauchen. Denn man sieht es Ihnen

an, ob Sie locker sind oder unter Druck stehen. Und hier habe ich

eine ganz besondere Idee! Wandern Sie mit uns !

Die Natur des Bergischen Landes erwandern und dabei mit Partnern aus der mittelständischen

Wirtschaft und der kommunalen Politik zusammenkommen - das ist eine Idee

von Michael Ortner, die jetzt mit Hilfe leistungsstarker Partner in die Tat umgesetzt wird. Michael

Ortner und der GL Verlag laden ein zu diesem ersten „Wandertag der besonderen Art“

in der Hügellandschaft bei Rösrath am Montag, 4. Oktober; Treffpunkt: 16.30 Rambrücken.

Die Tour führt auf ordentlichen Wegen (trotzdem festes Schuhwerk) über maximal sechs

Kilometer ca. 13 /4 Stunden durch Wälder und Felder (mit Erfrischungspause) zur Kupfersiefer

Mühle, wo der Tag bei einem Umtrunk mit Imbiss und weiterem Informationsaustausch ausklingt.

Die Grundidee ist so simpel wie überzeugend: Netzwerken einmal anders. Kontakte

aufnehmen in einer eher persönlichen, sehr natürlichen Umgebung; bei jedem Wetter!

Die bislang einmalige Veranstaltung wird wesentlich unterstützt von der VR Bank Bergisch

Gladbach, sie sorgt für das leibliche Wohl der maximal 30 Teilnehmer, und vom

Autohaus Stein, sorgt für den individuellen Transfer. GL Kontakt berichtet ausführlich.

Kontakt: Michael Ortner (1x1@mortner. de), Mobil 0171/144 38 84.


Alter Rittersitz

wird ambulantes

Schmerz-Institut

Was ihm schon vor elf Jahren durch

den Kopf ging, dann in die Krise

geriet, ist soeben mit Glanz und

Gloria eröffnet worden: Das ehemalige

Rittergut und heute ganz

neue Gut Landscheid bei Burscheid.

Vor elf Jahren hatte Unternehmer Kurt

Lammert das Gebäudeensemble für

damals 1,4 Millionen DM erworben.

Daraus sollten Hotel und Klinik vom

Feinsten werden. Als Dependance zu seiner

psychosomatischen Klinik im Wersbachtal

Leichlingen. Bürokratische Probleme ließen

das Projekt aber fast scheitern, Lammert

wollte wieder verkaufen. Doch jetzt strahlt

er stolz über das ganze Gesicht. Sein Werk

ist vollbracht.

GESuNDhEIt

GL&Lev SERVICE

neu auf Gut Landscheid bei Burscheid: Medizin-Center, Hotelanlage und trauzimmer

Der frühere Rittersitz wurde aufwändig restauriert

und umgebaut. Für Gäste, die es

sich leisten können; denn das ganze Unternehmen

zielt auf gehobenes Niveau. Zwei

Prominente sollen das auch als Mitarbeiter

und Repräsentanten nach außen tragen: Ex-

Fußball-Profi Jens Nowotny und der legendären

Physiotherapeuten Dieter Trzolek von

Bayer 04 Leverkusen und dem 1. FC Köln.

Die Anlage verfügt nun im wesentlichen

über ein 15-Zimmer-Hotel mit Wellnessab-

teilung (Sauna und Fitnessraum) und einer

gehobenen Gastronomie. Vor allem aber mit

einer medizinischen Abteilung, die auf der

Basis der Traditionellen Chinesischen Medizin

(TCM) arbeitet. Inhaber Lammert hat dafür

renommierte Fachärzte ausgesucht. Mit Dr.

Christoph Florange als Klinikchef und dem

chinesischen Arzt Yuele Gao als Fachmann

für Schmerztherapie und Akkupressur.

Und noch etwas Glanzvolles präsentierte

Inhaber Lammert gemeinsam mit

Burscheids Bürgermeister Stefan Caplan

zur Eröffnung: Ein offizielles Trauzimmer

für Brautpaare, die das Besondere suchen.

Ab Oktober darf auch auf Gut Landscheid

geheiratet werden. Für standesamtliche

Trauungen wurde die frühere Kapelle des

Landschlösschens hergerichtet.

Standesbeamtin Carola Preuss: „Da

gibt es sogar noch freie Termine für den

10.10.2010. Auch Silvester kann hier geheiratet

werden. Interessierte melden sich im

Standesamt unter Tel. 02174/670 146.“ eg

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GL&Lev kontakt 05/10

43


44

GL&Lev SERVICE GESuNDhEIt

Vorhofflimmern

GL&Lev kontakt 05/10

Machen Sie

den Selbsttest –

Kennen Sie die

Symptome

dieser

Krankheit?

DAS HERZ

Mehr als eine Million

Bundesbürger leiden

unter Vorhofflimmern.

Damit ist diese Krankheit

die am weitesten

verbreitete Herzrhythmusstörung.

Fach- und

Führungskräfte aus

dem Gesundheitswesen

erwarten, dass die Zahl

der Erkrankungen in

den kommenden Jahren

deutlich steigen wird.

Das hat Folgen - auch für

die betriebliche Gesundheitsvorsorge.

Zu diesen

Ergebnissen kommt die

Studie „Vorhofflimmern“

vom IMWF Institut für

Management- und

Wirtschaftsforschung.

Das Institut hatte Ende

vergangenen Jahres

insgesamt 250 Fach- und

Führungskräfte aus der

Gesundheitswirtschaft

zum Thema Vorhof-

flimmern befragt.

Viele Deutsche wissen nichts von den

Gefahren, die durch aus dem Takt

geratene Herzen ausgehen. So fehlt

44 Prozent der Bevölkerung nach Überzeugung

der befragten Fachkräfte aus dem

Gesundheitswesen grundlegendes Wissen

über das Vorhofflimmern.

Diese Unkenntnis kann lebensbedrohliche

Folgen haben. Denn Vorhofflimmern

erhöht beispielsweise das Risiko für einen

Schlaganfall um das Fünffache und verdoppelt

die Sterberate.

Auch in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge

gilt es, Herzrhythmusstörungen

eine größere Beachtung zu schenken. Denn

durch sie verliert die deutsche Wirtschaft

jährlich rund 370.000 Arbeitsjahre. Allein

wegen des Vorhofflimmerns und -flatterns

fielen im Jahr 2008 pro 100 Krankenkassen-

Mitgliedern 33 Arbeitstage weg.

„Es ist damit zu rechnen, dass durch die

Zunahme an chronisch Herzkranken und

durch das zunehmende Durchschnittsalter

der Beschäftigten die Zahl der Patienten

mit Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern

in den kommenden Jahrzehnten

steigen werden“, sagt Prof. Paulus Kirchhof,

Kardiologe am Universitätsklinikum Münster.

Allerdings spüren im Anfangsstadium

viele an Vorhofflimmern Erkrankte keine

Symptome, zumal das Herz nur gelegentlich

aus dem Takt gerät. Mit der Zeit treten

die Rhythmusstörungen jedoch häufiger

auf und die Episoden werden länger, bis

das Vorhofflimmern schließlich zum chronischen

Leiden wird.

„Wer das Gefühl hat, dass das Herz häufiger

aus dem Takt gerät, sollte zunächst

seinen Puls fühlen. Wenn gelegentlich ein

unregelmäßiger Puls vorliegt, ist ein Arztbesuch

sinnvoll“, empfiehlt der Kardiologe.

Vorhofflimmern gilt bereits heute als eine

der häufigsten Ursachen für Arztbesuche

und Klinikaufenthalte.

Machen Sie einen Selbsttest, um die Symptome

von Vorhofflimmern selbst zu erkennen.

Wie fühlt sich bei Vorhofflimmern

der Pulsschlag an?

1. Überwiegend regelmäßig und eher

langsamer als normal

2. Überwiegend regelmäßig und eher

schneller als normal

3. Völlig unregelmäßig und oft schneller

als normal

Was ist nicht typisch für Vorhof-

flimmern?

1. Schwindelgefühle

2. Fieber

3. Ausgeprägtes Herzklopfen

Wann und wie oft treten die

Beschwerden bei Vorhofflimmern auf?

1. Bei den meisten Patienten vor allem

nachts

2. Bei einigen Patienten ununterbrochen,

bei anderen episodenweise immer

wieder

3. Vor allem bei schwerer körperlicher

Arbeit und bei Stress

Jedes der folgenden Symptome

kann bei Vorhofflimmern auftreten.

Welches ist besonders häufig?

1. Geringere Belastbarkeit als sonst

2. Brustschmerzen in der Herzgegend

3. Luftnot in Ruhe

Wann ist das Risiko von Vorhof-

flimmern erhöht?

1. Bei hohem Blutdruck

2. Bei Erkrankungen der Herzklappen

3. Bei Diabetes (Zuckerkrankheit)

4. Nach dem 60. Lebensjahr

5. Die Antworten 1 bis 4 sind alle richtig

Korrekte Antworten: 3, 2, 2, 1, 5


Im Blickpunkt

RECht: was sich Vermieter nicht nur hinter die

Ohren schreiben sollten � Seite 46

kontakt

Steuern | Recht | Finanzen


StEuERN: Die Übernahme des Beitrags für den

Golfclub führt zu arbeitslohn � Seite 48

FINaNzEN: Gespräch zur Krise mit dem Chef

der Sparkasse Leverkusen � Seite 50

FinanZEn

Wenn Geld

für Kinder

bestimmt ist

COOLER SERVICE: Die Kreissparkasse Köln bietet neuerdings Börsen-Informationen über das handy an � Seite 49

GL&Lev special 03/09

© shutterstock


46

Das sollten sich Vermieter nicht

nur hinter die Ohren schreiben

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Recht

GL&Lev kontakt 05/10

Von CARSTEN KRUG

Schließen Heilungsklauseln

in Gewerberaummietverträgen

eine Kündigung unter Berufung

auf Schriftformmängel

grundsätzlich aus?

Der Hintergrund:

Ein Mietvertrag über Wohn- oder

Geschäftsräume, der für eine längere

Zeit als 1 Jahr geschlossen wird, bedarf

gemäß den §§ 550, 578 BGB der

Schriftform. Wird die Schriftform nicht eingehalten,

gilt der Mietvertrag als auf unbestimmte

Zeit abgeschlossen und kann von

jeder Partei frühestens zum Ablauf eines

Jahres nach Überlassung des Mietobjektes

unter Einhaltung der ordentlichen Kündigungsfristen

(spätestens am 3. Werktag

eines Kalendervierteljahres zum Ablauf des

nächsten Kalendervierteljahres) gekündigt

werden.

So einfach und klar die gesetzliche Regelung

an sich auch ist, führt sie doch in

der Praxis zu einer Vielzahl von Problemen.

Der Gesetzgeber hat den Mietvertragsparteien

keine klaren Anleitungen zur Wahrung

der Schriftform an die Hand gegeben.

Die Rechtsprechung hat zur Schriftform von

langfristigen Mietverträgen eine Vielzahl

von Entscheidungen getroffen, die die Wahrung

der Schriftform zunehmend verkompliziert

haben.

Mögen die Parteien bei Abschluss des

Mietvertrages noch peinlichst genau auf die

Wahrung der Schriftform geachtet haben,

so werden sie beim Abschluss von zeitlich

folgenden Nachträgen oftmals nachlässig.

Hier gilt jedoch der Grundsatz, dass auch

Nachträge zum Mietvertrag der Schriftform

entsprechen müssen, wenn das Mietverhältnis

weiterhin als für eine feste Laufzeit

abgeschlossen gelten soll.

Aufgrund der beschriebenen Risiken und

Unsicherheiten sind insbesondere Vermieter

seit Längerem dazu übergegangen, beim

Abschluss langjähriger Mietverträge auf die

Vereinbarung von Klauseln zur Heilung etwaiger

Schriftformmängel zu drängen.

Eine übliche Nachholungsklausel hat

Carsten Krug

Fachanwalt für Miet- und

Wohnungseigentumsrecht

in der Kanzlei Winter,

Jansen, Lamsfuß

beispielsweise folgenden Wortlaut: „Die

Mietparteien verpflichten sich hiermit, auf

jederzeitiges Verlangen einer Partei, alle

Handlungen vorzunehmen und Erklärungen

abzugeben, die erforderlich sind, um den

gesetzlichen Schriftformerfordernissen Genüge

zu tun.“

Das Oberlandesgericht Rostock hat nunmehr

jedoch durch Urteil vom 10. Juli 2008

eine Kündigung unter Berufung auf die fehlende

Schriftform trotz Nachholungsklausel

für wirksam erachtet.

Es hat sich damit explizit gegen die

Rechtsprechung des OLG Köln ausgesprochen;

dem OLG Köln genügte die Vereinbarung

einer Nachholungsklausel, um eine

vorzeitige Kündigung eines langfristigen

Mietvertrages unter Berufung auf einen

Schriftformmangel als treuwidrig bzw. unzulässige

Rechtsausübung anzusehen. Das

OLG Rostock hat seine Rechtsauffassung

damit begründet, dass die Regelung in

§ 550 BGB zur Einhaltung der Schriftform

zwingendes Recht darstelle, welches nicht

zur Disposition der Parteien steht.

Da sich das OLG Rostock damit in Widerspruch

zur Rechtsprechung des OLG Köln

gesetzt hat, wurde durch das OLG Rostock

die Revision zum Bundesgerichtshof

zugelassen. Die Revision ist jedoch nicht

eingelegt worden: nach Auskunft des Richters

Both am OLG Rostock haben sich die

Parteien außergerichtlich verglichen, sodass

auf die Durchführung des Revisionsverfahrens

verzichtet werden konnte.

Das Fazit:

Solange der Bundesgerichtshof nicht abschließend

die hier vorgestellte Rechtsproblematik

entschieden hat, wird es für die

jeweiligen Mietvertragsparteien darauf ankommen,

in welchem Oberlandesgerichtsbezirk

sich das Mietobjekt befindet.

Für den hiesigen Gerichtsbezirk ist zunächst

weiterhin die Rechtsprechung des

Oberlandesgerichts Köln maßgeblich, wonach

eine Nachholungsklausel die vorzeitige

Kündigung eines Mietvertrages wegen

Nichtbeachtung der Schriftform verhindert.

In der Praxis ist den Parteien zu raten, eine

Nachholungsklausel zwingend im Mietvertrag

zu verwenden und dies mit einer sogenannten

Vorsorgeklausel zu verbinden.

Der entsprechende Vertragspassus sollte

dann lauten: „Die Mietparteien verpflichten

sich hiermit, auf jederzeitiges Verlangen einer

Partei, alle Handlungen vorzunehmen

und Erklärungen abzugeben, die erforderlich

sind, um den gesetzlichen Schriftformerfordernissen

Genüge zu tun und den

Mietvertrag nicht unter Berufung auf die

Nichteinhaltung der gesetzlichen Schriftform

vorzeitig zu kündigen.“

Wird die Schriftform nicht eingehalten,

gilt der Mietvertrag als auf unbestimmte

Zeit abgeschlossen.


Unter 4 % - Selten war die Zeit

für Baudarlehen so günstig

Mehr als jeder Zweite (rund 58

Prozent) lebt in Deutschland zur

Miete. Nur in der Schweiz gibt es

im europäischen Vergleich ähnlich

wenig Wohneigentümer.

Dabei ist der Wunsch nach den eigenen

vier Wänden riesig: 96 Prozent

der deutschen Mieter träumen davon.

Das ergab die aktuelle, bevölkerungsrepräsentative

Umfrage von Interhyp, dem

größten Vermittler für private Baufinanzierungen

in Deutschland.

Die Top-3 Traumimmobilien der Mieter

sind das Landhaus (24 Prozent), das klassische

Einfamilienhaus (22 Prozent) und die

Villa im Grünen (17 Prozent).

Dafür würden sich die Deutschen entscheiden,

wenn Geld keine Rolle spielen

würde. Vor dem Hintergrund der eigenen

finanziellen Möglichkeiten erscheint jedoch

für gut jeden Vierten (28 Prozent) der

D+H Beraterhaus

Wir beraten ganzheitlich:

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Berater an seiner Seite zu wissen.

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Kauf einer Eigentumswohnung am realistischsten.

Beim Einfamilienhaus decken sich

aber Traum und Wirklichkeit der Deutschen:

20 Prozent kommen zu dem Schluss, dass

sie sich diesen Immobilientyp zukünftig am

ehesten leisten könnten. Für ein Leben im

eigenen Reihenhaus (drei Prozent) oder im

eigenen Energiesparhaus (sieben Prozent)

würden sich die deutschen Mieter am seltensten

entscheiden, wenn sie frei wählen

könnten.

Wer im übrigen jetzt bauen oder eine

Immobilie kaufen will, hat einen guten Zeitpunkt

abgepasst. Denn so günstig wie in

diesem Jahr waren Baudarlehen noch nie

in Deutschland. Hypothekendarlehen mit

10-jähriger Zinsfestschreibung sind aktuell

zu Effektivzinsen von durchschnittlich

etwa 3,6 % zu haben. Vor 10 Jahren lagen

die Zinsen für Hypothekarkredite noch bei

deutlich über 6 %.

WIPPERFÜRTH

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Telefon 02267 - 6 58 40-0

GL&Lev kontakt Finanzen

top-Renditen mit Gold

Aktien und Gold waren im vergangenen

Jahr besonders rentabel. Wer am ersten

Handelstag 2009 deutsche Standardaktien

(DAX-Werte) kaufte, konnte sein Geld bis

Anfang 2010 im Schnitt um 22 % vermehren:

Aus 10.000 Euro wurden nach einem

Jahr etwa 12.200 Euro. Goldliebhaber können

sich sogar über einen Wertzuwachs

von gut 23 % freuen. Sicherheitsorientierte

Anleger mussten sich dagegen mit deutlich

geringeren Erträgen begnügen. Verzinsliche

Anlagen boten durchweg weniger als 4 %

(siehe Grafik).

Beraterhaus

Dipl. Kfm. Lothar Heister*

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Steuerberater

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*Durchschnittswerte; Zinssätze variieren von Bank zu Bank

GL&Lev kontakt 05/10

47

Im Blickpunkt


48

GL&Lev kontakt Steuern

Die Übernahme des Beitrags für

den Golfclub führt zu Arbeitslohn

Im Blickpunkt Wenn es beim Sport um die anwerbung von Kunden geht

GL&Lev kontakt 05/10

Von LOTHAR HeISTeR

Ersetzt der Arbeitgeber

seinem Geschäftsführer den

Beitrag für einen Golfklub,

fließen ihm lohnsteuerpflichtige

geldwerte Vorteile aus dem

Dienstverhältnis zu.

Die Mitgliedschaft im Golfklub betrifft

auch dann die Privatsphäre

eines Angestellten, wenn dies seinem

Beruf förderlich ist, weil sich hierüber

Kontakte mit Kunden anbahnen oder Geschäftsbeziehungen

intensivieren lassen.

Ein solcher beruflicher Bezug lässt sich

vom privaten Bereich nämlich nicht trennen,

da er oftmals eine Folgewirkung von privaten

Kontakten, sportlicher Betätigungen

im Verein ist oder weil sich über die geschäftlichen

Beziehungen hinaus private

Freundschaften durch eine gemeinsame

Mitgliedschaft entwickeln können.

Dementsprechend können grundsätzlich

auch Gewerbetreibende Mitgliedsbeiträge

in privaten Vereinen selbst dann nicht als

Betriebsausgaben absetzen, wenn diese

den betrieblichen Interessen dienlich sein

könnten. Ersetzt daher der Arbeitgeber

einem leitenden Mitarbeiter solche Beiträge,

so wendet er ihm Vorteile im Hinblick

auf das Arbeitsverhältnis zu.

Anders könnte die Rechtslage allenfalls

dann sein, wenn eine aufgedrängte Bereicherung

vorliegen würde, der Arbeitnehmer

sich dem Eintritt in den Verein also

nicht hätte entziehen können, ohne Nachteile

in Kauf zu nehmen. Solche Umstände

sind aber regelmäßig nicht gegeben.

In dem zu Grunde liegenden Urteilsfall

erhielt der Geschäftsführer zusätzlich noch

die Möglichkeit, für das Anwerben von

Kunden eine Erfolgsprämie zu generieren.

Damit lag die Mitgliedschaft im Golfklub

nach Meinung der Richter erst recht in

seinem Interesse. Es ist unerheblich, ob er

tatsächlich Golf gespielt hat und eine Platzreife

hatte. Zumindest hatte er durch die

Mitgliedschaft die Möglichkeit, den Sport

aktiv auszuüben.

Lothar heister

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater in der

D+H Dedy+Heister

Steuerberatungs GmbH

im D+H Beraterhaus

Wann ist Liebhaberei bei einer

Ferienwohnung möglich?

In einem aktuellen Urteil haben sich die

Richter damit auseinandergesetzt, wann bei

einer Ferienimmobilie die Überschusserzielungsabsicht

zu überprüfen ist.

Grundsätzlich ist auch hier bei einer auf

Dauer angelegten Vermietungstätigkeit davon

auszugehen, dass selbst bei Werbungskostenüberschüssen

über längere Zeiträume

keine Liebhaberei vorliegt, sofern die Wohnungen

ausschließlich an wechselnde Feriengäste

vermietet und in der übrigen Zeit

hierfür bereitgehalten werden. Dabei ist es

unerheblich, ob die Vermietung in Eigenregie

oder durch Vermittlung über Dritte erfolgt.

Haben sich die Eigentümer hingegen die

Selbstnutzung vorbehalten, muss die Einkunftserzielungsabsicht

unabhängig davon

überprüft werden, ob das Domizil in der zur

Selbstnutzung vorbehaltenen Zeit tatsächlich

zur privaten Erholung genutzt wurde

oder leer stand. Kurzfristiger Aufenthalt in

der Ferienwohnung anlässlich eines Mieterwechsels

zur Beseitigung von Schäden

und zum Durchführen von Schönheitsreparaturen

sind hingegen keine Selbstnutzung.

Insoweit tragen die Vermieter die Feststellungslast.

Sofern eine Überschussprognose erstellt

werden muss, ist bei der Ermittlung von den

Ergebnissen auszugehen, die sich nach den

einkommensteuerrechtlichen Vorschriften

voraussichtlich ergeben werden. Deshalb

sind als Werbungskosten nur die Aufwendungen

einzubeziehen, die auf Zeiträume

entfallen, in denen die Ferienwohnung an

Gäste tatsächlich vermietet oder zur Vermietung

angeboten und bereitgehalten

worden ist. Bei den übrigen Aufwendungen

wie Schuldzinsen, Haus- und Grundbesitzabgaben,

Gebäude-AfA und Versicherungsbeiträgen

erfolgt eine Aufteilung auf die

Zeit der Vermietung und der Selbstnutzung.

Dabei ist von einem Prognosezeitraum von

30 Jahren auszugehen, wenn sich nicht aus

konkreten Umständen eine Befristung der

Nutzung etwa durch einen beabsichtigten

späteren Verkauf ergibt.

Haftungsvergütung an

die Komplementär-GmbH ist

umsatzsteuerpflichtig

Die Übernahme der Haftung gegen Vergütung

stellt nach Ansicht eines Finanzgerichts

eine sonstige Leistung der Komplementär-GmbH

dar, die umsatzsteuerbar und

-pflichtig ist. Nach der Rechtsprechung des

Bundesfinanzhofs ist bei Leistungen von

Gesellschaftern an ihre Gesellschaft danach

zu differenzieren, ob diese als Gesellschafterbeitrag

durch die Beteiligung am Gewinn

und Verlust abgegolten werden oder

gegen Sonderentgelt ausgeführt werden

und damit auf einen Leistungsaustausch

gerichtet sind. Diese Voraussetzung ist erfüllt,

wenn der Leistung eine Gegenleistung

gegenübersteht. Dann ist die gleichzeitige

Ausübung von Mitgliedschaftsrechten in

umsatzsteuerlicher Hinsicht unerheblich.

Die Haftungsübernahme erfolgt nach

Handelsgesetzbuch aus der Gesellschafterstellung,

was umsatzsteuerlich aber nicht

der Annahme eines Leistungsaustauschs

entgegensteht, wenn eine Komplementär-

GmbH für die Haftung eine Sondervergütung

erhält, die kein Bestandteil der Gewinnverteilungsabrede

darstellt. Sie ist auch

nicht steuerfrei, was teilweise in der Literatur

vertreten wird. Die Haftung stellt keine

Übernahme anderer Sicherheiten dar.

Das Finanzgericht hat die Revision zugelassen,

da die umsatzsteuerliche Behandlung

der Haftungsvergütung eines Komplementärs

höchstrichterlich noch nicht

entschieden ist. Hierbei geht es insbesondere

um die Beurteilung von Haftung und

Geschäftsführung für eine Personengesellschaft,

entweder als wirtschaftlich unterschiedliche

Vorgänge oder untrennbare Einheit,

was die Annahme einer einheitlichen

Leistung rechtfertigen würde.


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GL&Lev kontakt Finanzen

Winter Jansen Lamsfuß Rechtsanwälte

Unsere Qualitätssicherung:

Mit fachspezifi scher Kompetenz

vertreten wir makellos Ihre Interessen.

Unsere kompetenten Fachanwält/innen verstehen sich als

Ihre Partner, die Ihnen zuhören und auf Ihre Anliegen eingehen.

Wir verstehen die eigentümliche Sprache der Gesetze. Wir

haben wichtige Vergleichsfälle zur Hand und bieten Ihnen

umfassende und effi ziente Lösungsmöglichkeiten an.

BMW Group erhöht

die Absatz- und

Ergebnisprognose

für das laufende Jahr

Die verbesserten Rahmenbedingungen

auf den internationalen

Automobilmärkten führen dazu,

dass die BMW Group gegenüber

den bisherigen Planungen im

zweiten Quartal sowie im Gesamtjahr

2010 eine deutlich bessere

Geschäftsentwicklung erwartet.

im ersten Halbjahr hat die BMW Group

den Absatz von Automobilen um 13,1%

gegenüber dem Vorjahr gesteigert.

Das Unternehmen geht davon aus, den Absatz

im Gesamtjahr um rund 10% auf über

1,4 Millionen Fahrzeuge zu steigern. Neben

der Erholung der weltweiten Automobilmärkte

wirkt sich hier auch die hohe Nachfrage

nach dem BMW 5er und dem BMW X1 aus.

Angesichts der deutlich verbesserten Situation

auf den Automobilmärkten rechnet

das Unternehmen im Geschäftsjahr 2010

nun mit einer EBIT-Marge im Segment

Automobile von über 5 %. Aufgrund der

attraktiven Umfeldbedingungen und einer

Entspannung der Risikosituation wird

im Segment Finanzdienstleistungen eine

deutliche Verbesserung des Ergebnisses

vor Steuern sowie ein Return on Equity von

über 18 % angestrebt.

Auch Fachanwälte für:

❱ Miet- und Wohnungseigentumsrecht

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GL&Lev kontakt 05/10

49

Im Blickpunkt


50

GL&Lev kontakt Finanzen

Im BlickpunktIst ein Ende der Krise in Sicht?

GL&Lev kontakt 05/10

Die Wirtschafts- und

Finanzkrise hat in den

vergangenen zwei

Jahren deutliche

Spuren hinterlassen.

Insolvenzen, Arbeitslosigkeit

und Kurzarbeit

waren die Folge.

Wie sieht die Lage

heute aus?

GL & Lev kontakt sprach mit Manfred

Herpolsheimer, Vorstandsvorsitzender

der Sparkasse Leverkusen.

Herr Herpolsheimer, ist die Krise

vorbei?

Die Krise haben wir sicherlich noch nicht

ganz hinter uns gelassen. Aber es mehren

sich die Anzeichen, dass Deutschland auf

dem Weg aus der Talsohle ist. Die Unternehmen

verzeichnen wieder steigende

Auftragseingänge und die 30 Dax-Unternehmen

melden deutlich zurückgehende

Zahlen an Kurzarbeitern. Wenn auch noch

nicht alle Branchen gleichermaßen von der

Erholung profitieren, wächst die Zuversicht

bei vielen Firmen. Sie blicken wieder optimistischer

in die Zukunft. Sie planen vermehrt

Investitionen und in einzelnen Branchen

auch Neueinstellungen. Führende Volkswirte

und Ökonomen setzen ihre Wachstumsprognosen

für das Jahr 2010 bereits

deutlich herauf. Sicherlich muss man die

weitere Entwicklung im Jahresverlauf beobachten.

Und schließlich steht die weitere

Erholung auch unter dem Vorbehalt, dass

sich die Situation an den Finanzmärkten

aufgrund der Euro-Schuldenkrise nicht erneut

zuspitzt. Nach dem verabschiedeten

Euro-Stabilitätsprogramm und dem aufgelegten

straffen Sparprogramm von Ländern,

wie zum Beispiel Griechenland und Spanien,

haben sich die Märkte zunächst wieder

beruhigt. Aber noch stecken hier weiterhin

Risiken drin.

Wie beurteilen Sie die Lage in Leverkusen?

Blickt man auf die Ergebnisse der Konjunkturumfrage

der IHK Köln im Frühsom-

manfred herpolsheimer

Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Leverkusen

mer für den Bereich Leverkusen/Rheinisch

Bergischer Kreis, ist zu erkennen, dass sich

auch hier die Stimmung weiter aufgehellt

hat und Optimismus zurückkehrt. Die befragten

Unternehmen äußerten sich unter

anderem zur Einschätzung ihrer Lage und

zu ihren Investitions- und Beschäftigungsplänen.

Hier zeichnet sich durchweg ein positiver

Trend ab. Die Bereitschaft zu investieren

steigt und erfreulicherweise planen

wieder mehr Unternehmen, neue Mitarbeiter

einzustellen. Dass es konjunkturell in Leverkusen

und der Region wieder aufwärts

geht, erkennen wir als Sparkasse an der

verbesserten Auftragslage unserer mittelständischen

Kunden. Die Umsätze nehmen

tendenziell zu und die Kapazitätsauslastung

steigt. In einigen Firmen, insbesondere im

Maschinenbau, ist Kurzarbeit nahezu kein

Thema mehr und es werden wieder Facharbeiter

gesucht. Aber auch in Leverkusen ist

der Aufwärtstrend noch nicht in allen Branchen

gleichermaßen zu spüren.

Macht sich die Konjunkturerholung

im Kreditgeschäft der Sparkasse

Leverkusen bemerkbar?

Wir blicken auf ein starkes Kreditgeschäft

in den vergangenen Jahren - trotz Krise.

Auf diesem hohen Niveau verzeichnen wir

© Fork Fotografie, Köln

weiterhin Wachstumsraten. Das zeigt uns,

dass Unternehmer, aber auch Privatkunden,

in der anziehenden Konjunktur wieder verstärkt

investieren.

Wie können die Banken den Aufwärtstrend

im Sinne der Unternehmen

unterstützen?

Wichtig ist, dass den Unternehmen von

den Banken und Sparkassen ausreichend

Finanzierungsmittel zur Verfügung gestellt

werden, damit sie in der Phase der anziehenden

Konjunktur investieren können. Die

Sparkasse Leverkusen hat während der Krise

unverändert jede wirtschaftlich sinnvolle

Investition finanziert und wird weiterhin ein

zuverlässiger Finanzpartner für den Mittelstand

sein. Es bleibt allerdings abzuwarten,

inwieweit die geplante Bankenabgabe und

strengere Eigenkapitalvorschriften den Finanzierungsspielraum

der Kreditinstitute

einschränken wird.

Inwiefern ist der Unternehmer gefragt?

Natürlich muss auch der Unternehmer

seinen Betrieb „im Griff haben“. Die Anforderungen

an das betriebliche Knowhow

eines Unternehmers sind in den

vergangenen Jahren ständig gestiegen.

Betriebswirtschaftliches Verständnis ist in

diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten

wichtiger denn je. Eine vorausschauende

Liquiditätsplanung und ein Kostenmanagement

sind elementar. Wir bieten unseren

Firmenkunden in diesem Jahr ein exklusives

Weiterbildungsangebot an und leisten

so praktisch eine Art „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Mit unseren praxisorientierten Sparkassen-

Unternehmer-Seminaren können sie ihr betriebswirtschaftliches

Know-how rund um

die Steuerung, Kontrolle und Führung ihres

Unternehmens vertiefen.

Wie sehen Sie die weitere Entwicklung?

Sofern die Finanzkrise sich nicht erneut zuspitzt,

bin ich zuversichtlich, dass sich der

Aufwärtstrend nachhaltig fortsetzt und an

Dynamik gewinnt. Davon werden dann aufgrund

vermehrter Nachfrage nach Arbeitskräften

und wieder ansteigendem Lohnniveau

auch die Arbeitnehmer profitieren.


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DANIEL JUNKER

GL&Lev kontakt 05/10

51


52

Wo liegen die Grenzen des

Zumutbaren?

GL&Lev kontakt 05/10

Von ANKe TILLMANNS

Immer mehr Arbeitnehmer

üben, aus Angst vor dem

Verlust des Arbeitsplatzes

ihre Tätigkeit weiter aus,

auch wenn sie gesundheitlich

eigentlich nicht dazu in der

Lage sind. Der Grund:

Auch während einer

Erkrankung ist der Ausspruch

einer Kündigung zulässig.

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Recht

andererseits besteht auch oftmals

der begründete Verdacht, dass die

Arbeitsunfähigkeit lediglich vorgetäuscht

wird. Hier ist der Arbeitgeber gefragt.

Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem

Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und

deren voraussichtliche Dauer unverzüglich

anzuzeigen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit

länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer

eine ärztliche Bescheinigung über

das Bestehen sowie deren voraussichtliche

Dauer spätestens am darauf folgenden Arbeitstag

vorzulegen. Der Arbeitgeber ist jedoch

berechtigt, die Vorlage der ärztlichen

Bescheinigung auch früher zu verlangen,

wenn dies wirksam im Arbeitsvertrag festgeschrieben

ist.

Hierbei kommt dem ärztlichen Attest ein

hoher Beweiswert zu, wobei die Vermutung

der Richtigkeit dieser Urkunde durch

den Arbeitgeber bei ernsthaften, nachweisbaren

Zweifeln erschüttert werden kann.

Gesetzgeber bietet

mehr Schutz

für ehrenamtliche

Vereinsvorstände

Der Gesetzgeber hat kürzlich

die Haftung für ehrenamtlich tätige

Vereinsvorstände beschränkt.

Darauf verweist neuerdings die

Rheinische Notar-Kammer.

anke tillmanns

Fachanwältin für

Strafrecht, Familienrecht,

Arbeitsrecht

in der Kanzlei

Stock Tillmanns Junker

Freizeitaktivitäten oder Nebenbeschäftigung

während der Arbeitsunfähigkeit

?

Oftmals stellt sich sowohl für den Arbeitgeber

als auch für den Arbeitnehmer die

Frage, ob der Arbeitnehmer während der

Zeit der Arbeitsunfähigkeit Freizeitaktivitäten

nachgehen oder sogar eine Nebentätigkeit

ausüben darf. Grundsätzlich dürfen

Arbeitnehmer auch dann Freizeitaktivitäten

nachgehen, wenn sie sich bei ihrem Arbeitgeber

krank gemeldet haben. Entscheidend

ist jedoch, dass ein Arbeitnehmer alles unterlässt,

was seine Genesung hinauszögert.

So können Spaziergänge an der frischen

Luft bei einer Grippeerkrankung durchaus

gesundheitsfördernd sein, wohingegen ein

Besuch im Fitnessstudio als kontraproduktiv

zu werten ist. Bei Bandscheibenbeschwerden

kann beispielsweise Schwimmen auch

durchaus hilfreich sein. Es ist sicherlich auch

nichts gegen einen Theaterbesuch einzuwenden,

wenn man sich den Arm gebro-

Nach dem neuen Gesetz haften Mitglieder

des Vorstands, die unentgeltlich

tätig sind oder für ihre Tätigkeit eine

Vergütung von jährlich höchstens 500,- EUR

erhalten, dem Verein und seinen Mitgliedern

nun nur noch bei Vorsatz und grober

Fahrlässigkeit.

Die neue Haftungsbeschränkung gilt

aber nach wie vor nur gegenüber Vereinsmitgliedern

und dem Verein selbst. Gegenüber

Personen, die nicht Mitglieder des

chen hat, von Fahrradtouren sollte man in

diesem Fall jedoch absehen.

Was im einzelnen erlaubt ist, hängt immer

von der Art und Schwere der Erkrankung

ab. Eine allgemeine Richtlinie gibt es hierfür

nicht. Als Faustregel kann man sich jedoch

folgendes merken:

Alles ist verboten, was die Genesung

beeinträchtigt.

Als Anhaltspunkt sind stets die

Weisungen des Arztes zu nehmen.

Entsprechendes gilt auch für die

Ausübung von Nebentätigkeiten.

Überprüfungsmöglichkeiten des

Arbeitgebers

Sollte der Arbeitgeber berechtigte Zweifel

an der angezeigten Arbeitsunfähigkeit haben,

so steht ihm das Recht zu, beispielsweise

durch einen Detektiv überprüfen zu

lassen, ob ein Arbeitnehmer tatsächlich

erkrankt ist, um so den Beweis führen zu

können, ob die Arbeitsunfähigkeit tatsächlich

vorgetäuscht worden ist oder nicht. So

kommt es in der Praxis oft genug vor, dass

ein Arbeitnehmer etwa erwischt wird, wie

er Renovierungs- oder Bauarbeiten durchführt,

obwohl er krank geschrieben ist. Für

den Arbeitnehmer besteht jedoch keinerlei

Verpflichtung, den eingesetzten Kontrollpersonen

Rede und Antwort zu stehen.

Mit welchen Konsequenzen muss ein

Arbeitnehmer rechnen ?

Gelingt es dem Arbeitgeber nachzuweisen,

dass der Arbeitnehmer gegen ärztliche

Verordnungen verstoßen hat oder im

schlimmsten Fall die Arbeitsunfähigkeit lediglich

vorgetäuscht hat, kann dies eine Abmahnung

bis hin zur fristlosen Kündigung

zur Folge haben.

Vereins sind, haften Vorstandsmitglieder

weiterhin unbeschränkt.

Unverändert geblieben sind auch die

Pflicht zur Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen

und die steuerrechtlichen

Mitwirkungspflichten mit der daraus jeweils

resultierenden persönlichen Haftung.

In Deutschland gibt es über 550.000

eingetragene Vereine mit zumeist ehrenamtlichen

Vorstands-Mitarbeitern.


Wir beraten Sie persönlich.

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54

Steuersparmodell: Vermögensübertragung

auf Kinder – Steuervorteile mit Tücken

Von SUSANNE KOMMESSIEN-SEIBERT

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Steuern

GL&Lev kontakt 05/10

Die Übertragung von

Vermögen auf Kinder kann

steuerlich sehr attraktiv sein.

Allerdings achtet der Fiskus

scharf darauf, dass auch

tatsächlich das Vermögen

übertragen wird; Scheingeschäften

erteilt er

eine Absage.

Deshalb sollten die Voraussetzungen

dafür genau im Auge behalten

werden, ebenso wie damit verbundene

Nachteile, etwa beim Kindergeld.

Durch Vermögensübertragung

den dem Kind zustehenden Grundfreibetrag

nutzen

Die Vermögensübertragung ist attraktiv,

weil das Kind so seinen Grundfreibetrag

von derzeit 8.004 Euro nutzen kann. Insbesondere

bei Minderjährigen, die selten über

Einkommen verfügen, läuft der Freibetrag

meist ins Leere. Hinzu kommt der Sparerfreibetrag

von 801 Euro, wenn dem Kind z. B.

Zinsen gutgeschrieben werden und Vorteile

bei der Steuerprogression. Wie viel in Ihrem

Fall eingespart werden kann, sollten Sie sich

von Ihrem Steuerberater berechnen lassen.

Tipp 1: Erzielt Ihr Kind Einkünfte aus Kapitalvermögen

und ist es Mitglied einer Kirche,

sollten Sie dem Bankinstitut auch die

Konfession Ihres Kindes mitteilen. Andernfalls

müsste ggf. nur zur Ermittlung der Kirchensteuer

jedes Jahr eine Steuererklärung

abgegeben werden.

Tipp 2: Hat Ihr Kind – auch nach der Vermögensübertragung

– keinerlei Einkommensteuern

zu zahlen, sollten Sie eine Nichtveranlagungsbescheinigung

beim Finanzamt

beantragen. Dann ist Ihr Kind drei Jahre lang

von der Steuererklärungspflicht befreit.

Voraussetzungen für „Steuergeschenke“

werden streng kontrolliert

Bei der steuerlichen Anerkennung einer

Vermögensübertragung auf ein Kind tut

sich die Finanzverwaltung häufig schwer.

Susanne

Kommessien-Seibert

Dipl.-Kauffrau/

Steuerberaterin

Gesellschafterin

der Steuerkanzlei

Kommessien-Seibert

und Grosser

Das Vermögen wird nur dann beim Kind

steuerlich erfasst, wenn

die Übertragung des Vermögens wirksam

erfolgte und

die Eltern das Vermögen endgültig aus

der Hand gegeben haben.

Voraussetzung: Wirksame Übertragung

des Vermögens auf das Kind

Das Vermögen wird durch einen Vertrag

zwischen Eltern und Kind übertragen.

Minderjährige werden grundsätzlich von

den Eltern vertreten. Das führt dazu, dass

die Eltern gleichzeitig für sich und als Vertreter

des Kindes auftreten. Solche In-sich

-Geschäfte sind in der Regel nur wirksam,

wenn Familien- oder Vormundschaftsgerichte

bzw. Ergänzungspfleger mitwirken.

Voraussetzung: Endgültige Übertragung

und Trennung der Vermögen Eltern/Kind

Das Vermögen muss endgültig auf das Kind

übertragen werden. Hintertürchen, z. B.

eine Rückübertragungsverpflichtung sind

grundsätzlich nicht zulässig. Aufgrund des

umfassenden Zugriffs der Finanzämter auf

Bankdaten erlangen diese oftmals auch

Kenntnis über Vorgänge, die scheinbar

nichts miteinander zu tun haben.

Achtung! Das Vermögen von Minderjährigen

wird in der Regel von den Eltern ver-

waltet. Hier ist sicherzustellen, dass Eltern

ihr eigenes Vermögen von dem des Kindes

trennen. Vermischen die Eltern beide Vermögensmassen

oder verwenden davon

einen Teil des Kindsvermögen für laufende

Aufwendungen der Familie, wird dies als

Zeichen gewertet, dass eine Übertragung

des Vermögens auf das Kind nicht gewollt

ist. Und das wird teuer: Denn in solchen

Fällen wird das Vermögen weiterhin den

Eltern zugerechnet!

Ganz wichtig! Wechselwirkungen zu

anderen Leistungen, vor allem Kindergeld

und Bafög, beachten

Die Übertragung von Vermögen kann sich

nachteilig auf Kindergeld und andere staatlichen

Leistungen auswirken. So wird Kindergeld

gekürzt bzw. entfällt ganz, wenn das

Kind im Jahr Einkünfte und Bezüge von derzeit

mehr als 8.004 Euro erzielt. Beim Bafög gelten

noch niedrigere Einkommensgrenzen.

Fiskus bei Schenkungsteuer großzügig

Schenkungen unterliegen der Schenkungsteuer,

jedoch erst bei Zuwendungen von

Eltern an Kinder von mehr 400.000 Euro.

Mehrere Übertragungen innerhalb von zehn

Jahren werden zusammengerechnet, nach

zehn Jahren lebt der Freibetrag wieder auf.

Praxishinweis: Erfreulicherweise gilt der

Freibetrag sowohl für Schenkungen der

Mutter an das Kind wie auch für Schenkungen

des Vaters an das Kind. D. h., beide

Eltern können innerhalb zehn Jahren dem

Kind jeweils bis zu 400.000 Euro zuwenden,

ohne dass Schenkungsteuer zu zahlen ist.

Achtung! Gestaltungen in diesem Bereich

haben oft weitreichende und nicht mehr

rückgängig zu machende Folgen, die auch

mal richtig teuer werden können. Treffen

Sie deshalb bitte keine Entscheidungen

ohne Ihren Berater.


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