2013 RHEINISCHER TURNERBUND E.V. - RTB

rtb.de

2013 RHEINISCHER TURNERBUND E.V. - RTB

06

2013

1. RTB Latin-Dance-Day 2013

mit Dance-Night-Party

Samstag, 13.07.2013 in Bergisch Gladbach

Ausschreibung erscheint

im März 2013

Anfordern bei Marc Kollbach

E-Mail: kollbach@rtb.de

RHEINISCHER TURNERBUND E.V.

Der Rheinische Turnerbund ist ein Landesturnverband im DTB

RHEINISCHER TURNERBUND E.V.

Der Rheinische Turnerbund ist ein Landesturnverband im DTB.


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Thema

Inhalt

3

„Unser Sportsystem ist zu schwerfällig!“

Während im Zusammenhang mit den bisher

vorgestellten Mitgliedern des seit Oktober

2012 amtierenden RTB-Präsidiums

entweder die jeweilige Person bereits

bekannt war (durch ihre Arbeit in diesem

Gremium in den vorangegangenen

Jahren bzw. aufgrund ihrer Funktion im

Vorstand eines dem RTB angehörenden

Turnverbandes/-gaus) und/oder das Amt,

das diese ausübt, schon seit langer Zeit im

Rheinischen Turnerbund (RTB) existiert,

kommen in Bezug auf Klaus Hoffmann

zwei Besonderheiten zusammen:

Zum einen arbeitet der aktuell 64-Jährige

seit dem 35. RTB-Verbandstag erstmals

im Präsidium des Fachverbandes mit und

gehört(e) keinem Führungsgremium auf

Turnverbands- bzw. -gauebene an. Zum

anderen wurde das Amt, das Klaus Hoffmann

im RTB bekleidet, bei der Mitgliederversammlung

im vergangenen Jahr

erst geschaffen. In dieser Ausgabe der RTZ

stellt sich der Vizepräsident Schule, Verband,

Verein Ihnen, liebe Leserinnen und

Leser, näher vor und erläutert besonders

relevante Aspekte hinsichtlich seines neuen

Ehrenamtes.

Claudia Pauli (CP): „Was hat Sie dazu bewogen,

beim 35. RTB-Verbandstag für dieses

Amt zu kandidieren?“

Klaus Hoffmann

(KH): „Im Vorfeld

der Wahlen wurde

ich angesprochen,

ob ich bereit

wäre, für das Amt

des Vizepräsidenten

Ausbildung

Klaus Hoffmann.

Foto: RTB/Richard Dohmen.

zu kandidieren.

Diese Stelle war

vakant und man

suchte einen kompetenten

Mitstreiter. Da ich nicht nur als

Sportlehrer langjährige Erfahrungen im

schulischen Bereich mitbrachte, sondern

auch in der Organisation und Konzeption

von Qualifizierungsarbeit im Vereinswesen

tätig gewesen bin, stellte ich mich

zur Kandidatur. Zu dieser Zeit lagen dem

Wahlausschuss auch keine Bewerbungen

für das Amt des Vizepräsidenten für

Schule, Verband und Verein vor. Eigentlich

habe ich mich erst auf dem Verbandstag

für dieses Amt entschieden, da dieser

Wunsch aus der Versammlung an mich

herangetragen wurde. Bereits im Vorfeld

habe mich auch für diese Aufgabe interessiert

und mir schon Gedanken darüber

gemacht, wie man dieses neu geschaffene

Amt ausfüllen könne. Da es für mich immer

schon wichtig war, die Bildungsarbeit

von Schule und Verein sowie die Fachverbandsvorgaben

mehr zu verknüpfen, ist es

mir dann leicht gefallen, auch für dieses

Amt zu kandidieren.“

CP: „Das Amt, das Sie im RTB ausüben,

wurde, wie angedeutet, erst beim Verbandstag

2012 geschaffen. Aus welchen

Gründen war aus Ihrer Sicht die Einführung

dieser Funktion vonnöten bzw. sinnvoll

und welche wesentlichen Aufgaben

stehen damit in Zusammenhang?“

KH: „Wie eben schon erwähnt, hört die Bildungsarbeit

– und dies besonders im Sport

– nicht an der Eingangstür der Schule

auf. Jedes fortschrittliche Schulprogramm

zeigt Möglichkeiten auf, wie Kinder und

Jugendliche das im Unterricht Erlernte in

einer (selbst)organisierten Freizeit umsetzen

können. Dazu gehören insbesondere

die Sportvereine. Aber auch umgekehrt

waren die Sportvereine eigentlich immer

schon aufgefordert, sich in den schulischen

Unterricht einzubringen. Gerade die

Turnvereine mit ihrer Vielfalt haben die

Voraussetzung für Traditions-, aber auch

für Trendvermittlung. Die meisten Türen

werden auch geöffnet, wenn man höflich

anklopft. Leider haben wir im Turnverband

die Gelegenheit nicht oder zu wenig wahrgenommen,

uns im Offenen Ganztag zu

positionieren. Aber ich bin der Meinung,

dass die Träger durchaus den Vereinen,

die qualitativ hochwertige Bewegungs-,

Sport- und Spielangebote machen, auch

im Nachhinein die Möglichkeit der Mitarbeit

bieten.“

CP: „Wie haben Sie die ersten Monate

in Ihrem Amt erlebt? Welche Tätigkeiten

standen in der Anfangsphase im Vordergrund

und welche sind derzeit von besonderer

Relevanz?“

KH: „Wenn ich ein Ehrenamt übernehme,

dann gilt für mich das Motto: ‚Ehrenamt

muss Spaß machen‘. Und bis zum jetzigen

Zeitpunkt ist das der Fall. In einem Team

mitzuarbeiten, in dem man sich gemeinsam

auf den Weg gemacht hat. Hier ist

vielleicht ein Bild passend: die Tour de

France.

Das Interview wird auf Seite 4 fortgesetzt.

RTZ-Redaktion: rtz@rtb.de

Internet: www.rtb.de

Inhalt RTZ 06-2013

Titelbild: Wer Wettkämpfe turnt, der

lernt bereits früh, sich „auf

den Punkt“ zu konzentrieren

und mit der Anspannung, die

mit der Wettkampfsituation

verbunden ist, entsprechend

umzugehen.

Foto: Claudia Pauli.

Thema 3

RTB-Forum 5

1. RTB Latin-Dance-Day mit

Dance-Night-Party ................................. 5

150 Jahre Gladbacher Turngau ......... 6

Aus den Fachbereichen 9

Gerätturnen .............................................. 9

Korfball .................................................... 10

Faustball .................................................. 11

Nachrichten-Mix 12

Verein + Management 12

Qualifizierung 14

Nachrichten

Turnverbände/-gaue 16

Bücher 26

RTJ 28

Personalia 31

Geburtstage im Juli .............................. 31

Impressum 29

rtz 06/2013


4 Thema

Es gibt ganz unterschiedliche Etappen –

die einen sind lang gezogen und verlangen

stetiges, monotones In-die-Pedalentreten.

Andere Etappenziele, z. B. Bergetappen,

fordern enorm viel Kraft und man muss

schon mal den Hintern aus dem Sattel heben.

Aber eines ist doch klar: Mit einem

vernünftigen Team und dem entsprechenden

Geist schafft man jede Etappe.

Als wichtige Aufgabe neben einer Bestandsanalyse

– z. B. Kommunikationskonzept

– sehe ich die Zusammenarbeit mit

Schulen über das Mitgliedschaftsmodell,

welches ja bereits in einer der vorangegangenen

Ausgaben der RTZ vorgestellt

wurde. Weiterhin müssen wir besser zusammenarbeiten,

damit die Mitglieder in

den Turn- und Sportvereinen uns besser

wahrnehmen. Für Kinder und Jugendliche,

die auf der Suche nach Sport-, Spiel- und

Bewegungsangeboten sind, halten wir ein

reichhaltiges und qualifiziertes Angebot in

den Vereinen bereit.“

CP: „Haben Sie im Rahmen Ihrer Tätigkeit

Schwerpunkte gesetzt? Falls ja, in welcher

Hinsicht?“

KH: „Mein besonderes Anliegen ist die

Sicherung des Ehrenamtes als solide Stütze

der Sportorganisation. Kinder und Jugendliche

zu begeistern, sich für andere zu

engagieren, ist ein weiterer Schwerpunkt

meiner Arbeit. Viele Schulen des Landes

bilden Schülerinnen und Schüler zu Sporthelferinnen

und Sporthelfern aus. Hier

müssen wir als Fachverband auch den Fuß

in der Tür haben. Wir brauchen Qualifizierungsangebote,

welche sich mit der Sporthelferausbildung

verknüpfen lassen und

durch neue Medien unterstützt werden.

Des Weiteren planen wir für 2014 ein Forum

für interessierte Schulen in den Regionen.

Lehrerinnen und Lehrer werden

von ausgebildeten Sporthelferinnen und

-helfern die GYMWELT kennenlernen und

Persönliche Daten von Klaus Hoffmann:

Alter: 64

Familienstand/Kinder: Solist

Geboren im:

Rheinland

Wohnort:

Köln

Beruf:

Vereinszugehörigkeit:

Weitere ehrenamtliche

Tätigkeiten:

Selbst betriebene

Sportarten:

Heute noch betriebene

Sportarten:

Hobbies:

somit auch neue Ideen für die Schul- und

Vereinsarbeit mitnehmen.

Nach den ersten beiden Jahren wird das

Amt mehr Konturen bekommen haben.

Aber eine Herausforderung ist eben das

Betreten von teilweise Neuland und dem

Verknüpfen mit Bewährtem. Dies habe ich

immer schon geliebt. Genauso wichtig bei

meiner Arbeit ist mir jedoch der ständige

Austausch mit Gleichgesinnten und der

Gedanke, dass ich dieses übernommene

Amt nur auf Zeit habe. Ich werde meine

Zeit nutzen, Erfahrungen weiterzugeben,

neue Wege zu ebnen und positive Entwicklungen

zu unterstützen sowie weitere

Kräfte zu bündeln und rechtzeitig das

Übergangsmanagement einleiten.

Lehrer für Sport und Mathematik an „der Hauptschule

von Köln“; werde dort auch als „Zehnkämpfer“ bezeichnet

Gründer und Vorsitzender des Schülersportvereins

Griechenmarkt 1984

Mitglied im Vorstand des StadtSportBundes Köln und darin

für den Bereich Bildung zuständig / ehrenamtlicher Leiter

des Sportbildungswerkes / Mitarbeit im Volleyballkreis

Köln / bis vor kurzem Mitglied des Rates der Stadt Köln

bis zum Abitur geturnt und auch Leichtathletik betrieben

/ Rettungsschwimmen / eine Zeit lang Volleyball in der

Verbandsliga gespielt

Beachvolleyball / Schwimmen / Wandern

Theaterbesuche / viel mit netten Menschen zusammen sein

Unser Sportsystem ist trotz einiger Korrekturen

zu schwerfällig, für Einsteiger kaum

durchschaubar, viel zu ineffektiv und damit

kaum zukunftssicher. Die unterschiedlichen

Interessen der Mitglieder in den

Vereinen, der Vereins- und Verbandsführungen,

der regionalen und bundesweiten

Sportpolitik und -verwaltung sind nur mit

viel Überzeugungsarbeit zusammenzubringen.

Ich sehe hier eine dringende Herausforderung,

in der einen oder anderen

Sache an einer Lösung mitzuwirken und

uns gemeinsam voranzubringen.“

CP: „Ich bedanke mich vielmals für das

ausführliche Gespräch und wünsche Ihnen

für Ihre Arbeit weiterhin alles Gute!“

DA BIST DU JA!

Meron, 5 Jahre

Viele Kinder wie

Meron suchen Hilfe.

WERDE

PATE!

WORLDVISION.DE

rtz 06/2013


RTB-Forum

5

Viel Abwechslung und ebenso viel Vergnügen – ähnlich wie es beim traditionellen RTB Fitness- und Gesundheitskongress (Impression von 2012) der Fall ist –

versprechen der Latin-Dance-Day und die Dance-Night-Party. Foto: Claudia Pauli.

1. RTB Latin-Dance-Day mit

Dance-Night-Party

Lizenzverlängerung möglich

Wenn diese Ausgabe der RTZ erscheint,

sind es nur noch wenige Wochen, bis in

Bergisch Gladbach ein weiteres Mal eine

Premiere begangen wird: Am 13. Juli findet

in der Rheinischen Landesturnschule

der 1. RTB Latin-Dance-Day mit Dance-

Night-Party statt.

„Herzstück” des Latin-Dance-Day sind folgende

vier Workshops:

1. „LaGym“ (neues Konzept des

Deutschen Turner-Bundes)

2. „Latin Vibrations“

3. „Dance Reggae meets Reggaeton“

4. „Salsa Dance“

1. RTB Latin-Dance-Day 2013

mit Dance-Night-Party

Samstag, 13.07.2013 in Bergisch Gladbach

RHEINISCHER TURNERBUND E.V.

Der Rheinische Turnerbund ist ein Landesturnverband im DTB

Bei der Dance-Night-Party hingegen ist

nicht ausnahmslos Mitmachen gefragt:

Vielmehr hat sie auch Showanteile, so

dass die Teilnehmer die Möglichkeit erhalten,

sich „einfach nur“ vom Können der

Experten auf dem jeweiligen Gebiet faszinieren

zu lassen.

Apropos Experten: International tätige

Referenten gestalten den Tag, geben den

Teilnehmern Tipps, wie sie die vorgestellten

Bewegungsangebote anderen Interessierten

vermitteln können, demonstrieren die

korrekte Ausführung der Übungen und werden

insgesamt für gute Stimmung sorgen.

Wer am 13. Juli 2013 nicht bereits am

frühen Nachmittag in Bergisch Gladbach

sein kann oder möchte, der hat die Möglichkeit,

einzig bei der Dance-Night-Party

mitzumachen: Die rund dreistündige Veranstaltung

ist separat buchbar. Zur Lizenzverlängerung

für Übungsleiter/Trainer

wird allerdings nur der Latin-Dance-Day

anerkannt (Umfang: acht Unterrichtseinheiten).

Der Zeitplan gestaltet sich

am 13. Juli 2013 wie folgt*:

Ausschreibung erscheint

im März 2013

Anfordern bei Marc Kollbach

E-Mail: kollbach@rtb.de

• 14.00 Uhr: offizieller Beginn

• 14.15 Uhr:

erstes gemeinsames Warm-Up

• 14.30 bis 17.30 Uhr:

vier Workshops unter der Leitung von

international tätigen Referenten

• anschließend:

gemeinsames Abendessen

• 19.00 Uhr:

Dance-Night-Party mit allen Presentern

• 22.00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Teilnahme Latin-

Dance-Day UND

Dance-Night-Party

(inkl. Abendessen;

ohne GYMCARD)

Teilnahme Latin-

Dance-Day UND

Dance-Night-Party

(inkl. Abendessen;

mit GYMCARD

Eintrittskarte

NUR

Dance-Night-Party

Übernachtung/

Frühstück

Kosten

Die Anmeldungen kann sowohl schriftlich

als auch über das GymNet (www.dtb-gymnet.de)

vorgenommen werden.

Weitere Einzelheiten zum 1. RTB Latin-

Dance-Day mit Dance-Night-Party erfahren

Sie in der Ausschreibung. Sie steht auf

der RTB-Homepage unter www.rtb.de zum

Herunterladen zur Verfügung. Informationen

erteilen außerdem Florian Klug und

Marc Kollbach aus der RTB-Geschäftsstelle

(Tel.: 02202/2003-24 bzw. -25,

E-Mail: klug@rtb.de bzw. kollbach@rtb.de).

*: Änderungen vorbehalten

70,00 €

63,00 €

13,00 €

39,00 € p.P.

(muss separat

gebucht

werden)

Claudia Pauli

rtz 06/2013


6 RTB-Forum

Jubiläum

Festakt mit illustrer Gästeschar

150 Jahre Gladbacher Turngau/Matinee am 4. Mai 2013

Obwohl die Redner mitunter einen sehr unterschiedlichen Bezug

zum Gladbacher Turngau und zum Turnen bzw. zum Sport aufwiesen,

thematisierten sie alle einen Aspekt: Ohne ehrenamtliches

Engagement wäre ein solches Jubiläum nicht zustande gekommen.

Sie dankten daher allen, die sich in den vergangenen 150

Jahren für den GTG und im Sport einsetzten bzw. dies aktuell tun.

Unter anderem wohnten DTB-Präsident Rainer Brechtken (rechts), Mönchengladbachs

Oberbürgermeister Norbert Bude (2.v.r.) und RTB-Präsident Wolfgang

Wirtz (3.v.r.) der Matinee bei. Fotos: Claudia Pauli.

Rund 200 geladene Gäste aus Sport, Politik, Verwaltung, Wirtschaft

und Medien erlebten am 4. Mai 2013 im „Haus Erholung“

in Mönchengladbach eine kurzweilige Matinee, mit welcher der

Gladbacher Turngau (GTG) sein 150-jähriges Bestehen feierte. Für

den Festakt hatte der Festausschuss um Herbert Otten, den 1.

Vorsitzenden des GTG, und Karl-Heinz Kamps hochrangige Persönlichkeiten

gewonnen: So richtete Rainer Brechtken, Präsident

des Deutschen Turner-Bundes (DTB) ebenso ein Grußwort an die

Gäste wie Wolfgang Wirtz, Präsident des Rheinischen Turnerbundes

(RTB), Mönchengladbachs Oberbürgermeister Norbert Bude,

Dirk Netzer als Sprecher der Turnverbände/-gaue im RTB und

Heinz-Peter Korte als Sprecher der Mitgliedsvereine des GTG. Die

Festrede hielt Rolf Lüpertz, Vorsitzender des Heimatvereins Odenkirchen.

Umrahmt wurden die Ansprachen, die den Matinee-Teilnehmern

vielfach sehr interessante Einblicke in die Historie – des

GTG wie auch allgemein – verschafften, von einer musikalischen

Darbietung und zwei Tanzvorführungen.

Ein musikalisches Highlight setzte eine Nachwuchs-Geigerin von der Musikschule

Mönchengladbach.

Rainer Brechtken betonte, dass die Gründung des Turngaus nicht

möglich gewesen wäre „ohne 1811“: In dem Jahr errichtete Friedrich

Ludwig „Turnvater“ Jahn (1778-1852) auf der Berliner Hasenheide

den ersten öffentlichen Turnplatz – eine „revolutionäre

Idee“, so der DTB-Präsident. „Dieser Gründungsimpuls prägt heute

das gesamte deutschsprachige Sportsystem, er ist heute noch

lebendig.“ Stichworte in diesem Zusammenhang sind „bürgerschaftliches

Engagement/Selbstorganisation“ und „Angebot für

alle“. Denn unabhängig vom sozialen Stand erhielten alle jungen

Männer (die Frauen kamen erst Ende des 19. Jahrhunderts dazu)

die Möglichkeit, sich auf dem Turnplatz zu betätigen. Unterstützt

wurde das Zusammengehörigkeitsgefühl dadurch, dass auf dem

Turnplatz alle die gleiche Kleidung trugen und man sich duzte.

Eine Gruppe des TV 1848 Mönchengladbach zeigte einen Tanz, der zum Großteil

auf Songs aus „James Bond“-Filmen abgestimmt war.

rtz 06/2013

RTB-Präsident Wolfgang Wirtz (l.) überreichte dem 1. Vorsitzenden des GTG,

Herbert Otten, das Friedrich-Ludwig-Jahn-Schild, welches der RTB zusammen

mit dem DTB aus Anlass des 150-jährigen Bestehens an den GTG verlieh. Der

RTB zeichnete den Turngau zudem mit einer Urkunde aus und schenkte einen

Bildungsgutschein.


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Der Bildband erscheint voraussichtlich Mitte September 2013.

rtz 06/2013


8 RTB-Forum

Mönchengladbachs Oberbürgermeister Norbert Bude wies darauf

hin, dass es 150 Jahre lang ehrenamtlich engagierte Menschen

geschafft hätten, „dieser Institution Inhalt/Perspektive zu geben

und damit die Aufgaben des Verbandes zu erfüllen.“ Dennoch

gelte es, das Jubiläum auch mit einem „Blick nach vorne zu feiern:

Wo steht man? Worin liegen die Herausforderungen für die

Zukunft?“ Schließlich habe der GTG auch eine Verantwortung:

Der Turngau repräsentiert 85 Mitgliedsvereine mit zusammen

rund 24.000 Mitgliedern. „Diese erwarten Positionierung und

Perspektiven“, so der 1. Bürger der Stadt. Er nahm damit Bezug

auf die sich in demografischer Hinsicht verändernde Gesellschaft,

die nach anderen Angeboten als in früheren Zeiten und eventuell

auch nach anderen Vereinsstrukturen verlangt.

Wolfgang Wirtz verwies ferner auf die „sehr schöne Fahne“ des

GTG: „Frisch, fromm, fröhlich, frei“, wie es die 4 „F“ auf der Fahne

symbolisieren, treffe auf den GTG zu: „So geht man die Aufgaben

und die Zusammenarbeit mit den Vereinen an!“ Der RTB-Chef

verwies in diesem Kontext auch darauf, dass die GTG-Verantwortlichen

in einer Kommission mitarbeiten, „in der man sich Gedanken

darüber macht, wo der RTB im Jahr 2020 steht“, und somit

an der Entwicklung des Fachverbandes mitwirken.

Rolf Lüpertz gratulierte in seiner Festrede allen, die den GTG trotz

zweier Weltkriege und einem jeweils schwierigen Neubeginn „lebendig

gehalten“ haben. Das Motto, unter dem das Jubiläumsjahr

steht, „Ein Verband in Bewegung“, passe hervorragend dazu.

Alle Beteiligten könnten „stolz sein auf diese funktionierende

Selbstverwaltung des Sports“, so der Vorsitzende des Heimatvereins

Odenkirchen und Vorsitzende eines Mehrspartenvereins.

Auch die Damen von der SV Bedburg wussten mit ihrer Vorführung in Gymnastik/Tanz

die Matinee-Gäste zu begeistern.

RTB-Präsident Wolfgang Wirtz sprach von einer „sehr angenehmen

Zusammenarbeit mit den Kollegen“, womit er sich an die

Vorsitzenden der Turnverbände/-gaue im RTB wandte. Ein Teil

von ihnen war ebenfalls der Einladung des GTG zur 150-Jahr-Feier

gefolgt, wohnte interessiert dem Festakt bei und nutzte vorher

wie nachher die Gelegenheit, in Kleingruppen aktuelle Themen

zu diskutieren.

Vor Beginn des offiziellen Teils sowie im Anschluss daran nutzten die Gäste

die Gelegenheit, um Gespräche in Kleingruppen zu führen. Im Bild (v.l.): RTB-

Ehrenmitglied Dagmar Schröder, Wilfried Braunsdorf (Vorsitzender Turngau

Aachen), Jean Gregor Maxrath (Vorsitzender Turnverband Düren), RTB-Präsident

Wolfgang Wirtz, Dr. Jürgen Lahrs (Vorsitzender Sport Turnverband Köln).

rtz 06/2013

Die Turnverbände/-gaue im RTB hielten für den GTG ebenfalls ein Präsent

bereit. Dirk Netzer (l.), Sprecher der Turnverbände/-gaue, übergab dieses an

Herbert Otten. Im Hintergrund ist die Fahne des GTG zu sehen, auf die Wolfgang

Wirtz in seinen Grußworten Bezug nahm.

Dirk Netzer, Sprecher der Turnverbände/-gaue im RTB, nahm –

wie es mehrere der anderen Redner ebenfalls taten – in seinen

Grußworten auch Bezug auf die Festschrift. Diese sei „außerordentlich

gut gelungen“. Viele der Gäste werden in jenen Momenten,

in denen das allseits gelobte Werk im Vordergrund stand, in

Gedanken noch intensiver, als schon in den Wochen und Monaten

zuvor, bei Werner Ueffing und seiner Familie gewesen sein. Der

Ehrenvorsitzende des GTG zeichnete federführend für die Erstellung

der Festschrift verantwortlich, arbeitete rund 1.000 Stunden

daran. Ihm war es bedauerlicherweise nicht vergönnt, die zahlreichen

Gratulationen persönlich entgegenzunehmen: Geschwächt

durch eine neuerliche Chemotherapie, musste er auf die Teilnahme

an der Matinee verzichten. Die Hoffnung seiner langjährigen

Weggefährten, dass er bei einer anderen Veranstaltung des GTG

oder der ihm angeschlossenen Vereine wieder würde dabei sein

können, erfüllte sich nicht: Vier Tage, nachdem die besondere Erinnerung

an 150 Jahre Gladbacher Turngau, aber auch an Werner

Ueffing, einer illustren Gästeschar präsentiert wurde, verlor der

74-Jährige den Kampf gegen den Krebs. Ein ansich erfreuliches

Ereignis wird somit sicherlich für viele auch mit schmerzlichen Gedanken

verbunden sein.

Claudia Pauli


Aus den Fachbereichen

9

Pre-Olympic-Youth-Cup &

RTB-Pokal

Spitzenleistungen,

Top-Organisation und

gelungene Präsentation

Der Pre-Olympic-Youth Cup (POYC) machte seinem Namen alle

Ehre: Bei den Hauptwettkämpfen zeigten die zusammen 40 Turnerinnen

von drei Kontinenten, dass ihr Talent und Können durchaus

ausreicht, um ihnen den Weg zu den Olympischen Spielen

2016 in Rio de Janeiro/Brasilien zu ebnen.

In Bergisch Gladbach präsentierten sich schon in der Vergangenheit

nicht selten spätere Olympiateilnehmerinnen, aber neben

dem Sieg steht für den Nachwuchs vor allem im Vordergrund,

internationale Wettkampferfahrung zu sammeln. Eine weitere

Station auf dem Weg nach Rio könnten die Turnerinnen mit der

Teilnahme an den 2. Olympischen Jugendspielen erreichen, die

2014 in Nanjing/China stattfinden.

Den spannenden Endkampf in der Altersklasse 14/15 Jahre entschied

die Deutsche Kim Janas vom SV Halle mit 55,150 Punkten

für sich. Der Rheinische Turnerbund (RTB) belegte mit Sarah

Voss (Turnteam TOYOTA Köln; 45,900 Punkte; Platz 6) und Nicole

Nikel (TV Herkenrath; 44,500 Punkte; Platz 10) ausgezeichnete

Plätze in diesem Starterfeld.

„Argentinien, die Ukraine, Schweden, Luxemburg, die Niederlande

und Russland – das war ein Erlebnis. Es gab Spitzenleistungen

und mit Kim Janas eine überragende Siegerin. Eine Nicole Nikel

von meinem Heimatverein, dem TV Herkenrath, unter den Top 10

rundet meinen positiven Eindruck ab“, sagte Turnierdirektor Dr.

Rainer Koll von eben jenem TV Herkenrath.

Im Wettkampf der 13-Jährigen bescherten Sarah Sonnenschein

(45,300 Punkte) und Jenna Büttner (41,100 Punkte) vom Turnteam

TOYOTA Köln dem RTB die Plätze 4 und 7. Beim RTB-Pokal

der 12-Jährigen glänzte erneut Maja Schott vom TV Herkenrath.

Sie belegte mit 40,650 Punkten den zweiten Platz hinter der Niederländerin

Marisa Koedoot (47,150 Punkte) und wurde damit

zugleich Rheinische Meisterin. In der Altersklasse 11 turnten die

Siegerehrung in der AK 13: Siegerin Ellen Haavisto (Schweden; Mitte), ihre

zweitplatzierte Zwillingsschwester Emmy Haavisto (links) und Anastasiia Frolova

(Russland).

jungen Damen ebenfalls den RTB-Pokal aus. Beste Rheinländerin

wurde in diesem Wettkampf mit 66,65 Punkten Ava Helminger

vom TV Herkenrath als Sechste.

Dr. Rainer Koll: „Nicht nur der Pre-Olympic-Youth Cup, sondern

auch der RTB-Pokal brachten hervorragende Leistungen hervor.

Die Gesamtveranstaltung hat gezeigt, dass wir in Bergisch Gladbach

nicht nur turnen können, sondern auch solche Großveranstaltungen

als TV Herkenrath in Kooperation mit dem Rheinischen

Turnerbund hervorragend organisieren und mit Unterstützung

durch die Stadt präsentieren.“

Bewährte Doppelveranstaltung

Der Turnierdirektor des zweiten Wettkampftages, Thomas Koll

(ebenfalls TV Herkenrath), begrüßte zusammen 55 Nachwuchsturnerinnen,

die in den Altersklassen AK 9 (31 Starterinnen) und

AK 10 (24) um den RTB-Pokal kämpften.

„Diesmal hatten wir zwar etwas größere Unterschiede in den Leistungen,

aber es gab auch wieder vielversprechende Talente zu

sehen. Der RTB-Pokal und der internationale Pre-Olympic-Youth-

Cup haben sich als Doppelveranstaltung wieder bewährt, und

das Lob der Teilnehmerinnen bestärkt uns in dem Bestreben, hier

jedes Jahr noch etwas besser zu werden“, so Thomas Koll nach

Abschluss der Wettkämpfe.

In der Altersklasse 9 kamen Aiyu Zhu (Turnteam TOYOTA Köln;

61,850 Punkte) und Michelle Kunz (Troisdorfer TV; 60,950 Punkte)

als erfolgreichste Starterinnen des RTB auf die Plätze 4 und

5. In der Altersklasse 10 avancierte Julia Erdel (TuS Derendorf;

65,800 Punkte) zur Spitzenturnerin aus dem Verbandsgebiet des

RTB: Sie wurde Sechste.

Marc Kollbach, Richard Dohmen, CP

Siegerehrung in der AK 14/15: Siegerin Kim Janas aus Halle (Mitte), die zweitplatzierte

Ukrainerin Alona Seleznova (links) und Nadja Schulze aus Leipzig.

Fotos: RTB/Marc Kollbach.

Hinweise:

Alle Ergebnisse von den Wettkämpfen am 27. und 28. April

2013 in der Stadionhalle in Bergisch Gladbach erhalten Sie

auf der RTB-Homepage unter www.rtb.de. Bitte beachten Sie

auch den Bericht der Tuju-Reporter zu der Veranstaltung, der

in der Rubrik „RTJ“ veröffentlicht ist.

rtz 06/2013


10 Aus den Fachbereichen

Deutscher Jugend Cup 2013

Drei DM-Titel für

den TuS Schildgen

Die siegreiche B-Jugend des TuS Schildgen.

Fotos: Dagmar Heppekausen.

Der Titelträger in der E-Jugend.

Das Gewinnerteam in der C-Jugend.

Tollen Jugendkorfball konnten die zahlreichen

Zuschauer beim Deutschen Jugend

Cup (DJC) 2013 erleben. In allen sechs Jugendklassen,

von der F- bis zur A-Jugend,

zeigten die Verbandsligameister von Rheinischem

Turnerbund (RTB) und Westfälischem

Turnerbund (WTB) sehr gute und

faire Leistungen beim Kampf um die Deutsche

Meisterschaft.

Mit drei Titelgewinnen war der TuS Schildgen

der erfolgreichste Verein beim Deutschen

Jugend Cup 2013. In der E-, C- und

B-Jugend behielten die Rheinländer gegen

die Westfalen die Oberhand. Für den WTB

waren der Schweriner KC (F-Jugend), Selm/

Lünen (D-) und Adler Rauxel (A-) siegreich.

Die Ergebnisse der Finalspiele:

A-Jugend, KV Adler Rauxel –

TuS Schildgen 11:8;

B-Jugend, TuS Schildgen –

KV Adler Rauxel 11:6;

C-Jugend, TuS Schildgen –

Schweriner KC 8:5;

D-Jugend, Selm/Lünen –

TV Voiswinkel 7:5;

E-Jugend, TuS Schildgen –

HKC Albatros Henrichenburg 7:1;

F-Jugend, Schweriner KC –

TuS Schildgen 11:3.

Unterm Strich zeigten sich der Deutsche

Turner-Bund (DTB) und der ausrichtende

TuS Schildgen zufrieden mit der Veranstaltung.

Viele Fans sorgten für eine tolle

Stimmung auf der Tribüne und gaben

dem Finalwochenende einen würdigen

Rahmen.

Die TuS-Jugend hatte fünf von sechs regionalen

Meistertiteln gewonnen und sich

damit (neben der D-Jugend des TV Voiswinkel)

für die Deutsche Meisterschaft

qualifiziert.

Anne Küpper, CP

Hinweis:

Den Artikel finden Sie in voller Länge

auf der RTB-Homepage unter

www.rtb.de (Rubrik „Sportarten“,

Unterrubrik „Korfball“, Link „News“).

Auszeichnung

Projekt „Korfball-

Actionday“ prämiert

Einen verdienten Lohn für jahrelanges,

aktives Vereinsleben erhielt jüngst das

Jugendteam des TuS Schildgen. Im Rahmen

des „Junior Team Wettbewerbs“ der

Sportjugend Nordrhein-Westfalen, gefördert

von RWE Deutschland, gewannen die

TuS-Teenager den mit 2.500,- Euro dotierten

Hauptpreis. Mit ihrer kreativen Idee,

einen Korfball-Actionday zu veranstalten,

überzeugten die Schildgener die Jury. Insgesamt

hatten sich über 70 Jugendteams

aus ganz Nordrhein-Westfalen beworben.

Bei einer Feierstunde in der Willy-Weyer-

rtz 06/2013

Sportschule in Sundern-Hachen wurden

die Siegerteams Mitte Mai ausgezeichnet.

Die Aufgabe bestand darin, eine Projektidee

zu entwickeln, für die das mögliche

Preisgeld eingesetzt werden könnte. Die

TuS-Jugend plante daraufhin einen Korfball-Actionday,

an dem niederländische

Top-Trainer und -Spieler aktive Korfballer

sowie Neulinge für den weitgehend unbekannten

Sport begeistern. Geplant sind

neben zahlreichen Trainingseinheiten ein

Turnier und eine abendliche Party. Der

Korfball-Actionday soll noch in diesem

Jahr durchgeführt werden.

Nachdem eine Vorauswahl getroffen wurde,

erhielt ein Drittel der Teilnehmer die

Möglichkeit, seine Idee einer Jury, bestehend

aus Vertretern des Landessportbundes

Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) und

Die strahlenden Preisträger.

(c) LSB NRW | Foto: Andrea Bowinkelmann.

der RWE Deutschland AG, zu präsentieren.

Die TuS-Jugend überzeugte mit ihrem Projekt

und heimste den Hauptpreis ein.

Hans-Georg Felder


Aus den Fachbereichen

11

Saisonstart in Mönchengladbach

Turnier erfüllte

seinen Zweck

Knapp zwei Monate nach der Durchführung

des RTB-Pokals in Hoffnungsthal

trafen sich die Faustballerinnen und

Faustballer des Rheinischen Turnerbundes

(RTB) am 21. April 2013 in Mönchengladbach-Odenkirchen,

um gemeinsam die

Feldsaison 2013 einzuläuten. Nicht nur

quantitativ, sondern auch qualitativ konnte

sich das Teilnehmerfeld sehen lassen.

Bei den Männern ermittelten der TV Voerde,

der TSV Bayer 04 Leverkusen, der

Braschosser TV, der TV Hoffnungsthal,

die TGD Essen-West, der Leichlinger TV

und der SSV Overath den RTB-Pokalsieger

FF2013. Den Titel holte schließlich der TV

Voerde.

Auch der Wettbewerb bei den Frauen war

hochklassig besetzt: mit dem Braschosser

TV, dem TV Voerde, dem Leichlinger TV,

der TG 1881 Düsseldorf, der TGD Essen-

West, dem TV Wahlscheid und dem SV

Schaephuysen. Bereits in der Vorrunde

war klar, dass den Mannschaften alles

abverlangt wird – nicht allein in körperlicher

Hinsicht, sondern auch mental. Den

Turniersieg sicherte sich letztlich – alles in

allem verdient, aber dennoch eher überraschend

– der Braschosser TV.

Diese Veranstaltung hat Spaß gemacht,

darin waren sich alle Beteiligten einig. Es

handelte sich um ein Vorbereitungsturnier

unter Wettkampfbedingungen, das seinen

Zweck erfüllt hat. Durch den Beschluss des

RTB-Präsidiums, dass bei dem Turnier ein

Preisgeld ausgeschüttet werden darf, erfuhr

unsere Sportart zudem eine deutliche

Aufwertung.

Thomas von Naguschewski/

TK-Vorsitzender Faustball im RTB, CP

RTB-Jugendsichtungsturnier

Nachwuchs empfahl sich

Am 20. April 2013 fand die 8. Auflage des

RTB-Jugendsichtungsturniers im Landesleistungsstützpunkt

in Düsseldorf-Hamm

statt. 62 Kinder der Jahrgänge 1999 bis

2003, darunter 21 Mädchen, traten dazu

an. Die Veranstaltung dient seit Jahren

Die Zweitplatzierten. V.l.: Sarah Hoverath, Akim

Ziegert, Luca Rother, Jacob Hasenjäger, Udo Mehle

(Betreuer), Maya Mehle, Philip Herold.

Das Siegerteam. Hinten, v.l.: Justin Klee, Vitalij

Yakovlev, Lutz Schaper (Betreuer), Eric Gründer.

Vorne, v.l.: Lukas Kellers, Marcel Rasch, Lutzie Rößle,

Alina Tiemesmann. Fotos: Peter von Pigage.

den Kadertrainern dazu, geeignete Spieler

für die Kadertrainingsmaßnahmen im

Hinblick auf die Deutsche Jugendmeisterschaft

der Mitgliedsverbände unter

Wettkampfbedingungen zu sichten.

Nach der abschließenden Siegerehrung,

bei der die Mannschaften kleine Präsente

bekamen und jeder Teilnehmer eine Urkunde

erhielt, gaben die Kadertrainer die

Nominierungen für die erste Kadermaßnahme

(nach Redaktionsschluss dieser

Ausgabe) bekannt:

Weibliche U14: Wiebke Putzmann, Maja

Hoffmann (beide TV Voerde), Bea Hetkamp,

Kaja Hutz (beide Ohligser TV),

Alina Tiemesmann (Leichlinger TV), Johanna

Hansen, Lisa Brix, Talita Neff (alle

Braschosser TV), Annika Hoverath (TuS

Mondorf), Lisa Böhme, Johanna Kellers,

Janina Cremanns (alle TuS Wickrath),

Ronja Müller, Katrin Hagen, Maya Mehle,

Maike Hackethal (alle TSV Bayer 04 Leverkusen).

Männliche U14: Felix Adamietz, Paul Adamietz

(beide TV Osberghausen), Nicolai

Lorenz (TKD Duisburg), Jan Horsthemke

(Leichlinger TV), Luca Rother, Finn Schomerus

(beide TV Voerde), Maximilian Hoverath,

Dustin Tillmann, Nathanael Fehler

(alle TuS Mondorf), Tobias Schaper, Lukas

Kellers (beide TuS Wickrath), David Wieczorek,

Thiemo Reuter, Sven Gralla, Jamel

Dommröse (alle DJK Odenkirchen).

Wolfgang von Neuß/

Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit

Faustball im RTB, CP

Die Drittplatzierten. Hinten, v.l.: Bartek Ziarko,

Martina Schäfer (Betreuerin), Nicolai Lorenz. Vorne,

v.l.: Nathanael Fehler, Felix Adamietz, Kati Dörbecker,

Maike Hackethal.

Das Team, das Rang vier belegte. Hinten, v.l.: Lukas

Mager; Tim Weyermanns, Inga Maus (Betreuerin),

Katrin Hagen, Kirsten Minnick-Müller (Betreuerin).

Vorne, v.l.: Maximilian Hoverath, Felix Marquardt,

Lina Steinhaus.

Hinweise:

Die Artikel finden Sie in voller Länge

auf der RTB-Homepage unter

www.rtb.de (Rubrik „Sportarten“,

Unterrubrik „Faustball“, Link „News“).

rtz 06/2013


12 Nachrichten-Mix Verein + Management

Personalia

Thomas Bach erklärt

Absicht, für IOC-Präsidentschaft

zu kandidieren

DOSB-Präsident Thomas Bach, Olympiasieger

im Fechten mit der Florett-Mannschaft

1976 in Montreal, hat seine Absicht

erklärt, für das Amt des Präsidenten des

Internationalen Olympischen Komitees

(IOC) zu kandidieren. In Frankfurt/Main

erklärte der 59-Jährige Anfang Mai:

„Gestern habe ich zunächst IOC-Präsident

Jacques Rogge, anschließend die IOC-Mitglieder

und heute die Mitgliedsorganisationen

des DOSB von meiner Absicht informiert,

im Juni meine Kandidatur für die

Wahl zum IOC-Präsidenten einzureichen.

Vom leistungssportlichen Training in der

Kindheit über den Olympiasieg in Montreal

bis zu meinen heutigen Aufgaben als

DOSB-Präsident habe ich einen großen Teil

meines Lebens dem Olympischen Sport gewidmet.

Bei meinen vielfältigen Tätigkeiten

in der Olympischen Bewegung ist mir

bewusst geworden, welch große Aufgabe

der IOC-Präsident zu leisten hat. Dieses

Wissen macht mich demütig. Zugleich

lassen mich meine im Ehrenamt und im

beruflichen Leben in den Bereichen Sport,

Wirtschaft, Politik, Recht und Gesellschaft

gesammelten Führungs- und Managementerfahrungen

auf nationaler und internationaler

Ebene zu der Überzeugung kommen,

für die Aufgabe des IOC-Präsidenten

vorbereitet zu sein. Viele Kolleginnen und

Kollegen im IOC und aus dem deutschen

Sport haben mich in den vergangenen

Monaten darin bestärkt. Wenn drei Monate

vor dem Beginn der IOC-Session der

Zeitpunkt gekommen ist, die Kandidatur

offiziell einzureichen, werde ich den IOC-

Mitgliedern Ideen zu einem Dialog übermitteln,

wie die Olympische Bewegung die

anstehenden Herausforderungen meistern

kann. Meine Überlegungen dazu stehen

unter dem Motto ‚Einheit in Vielfalt‘, welches

die Universalität und Solidarität der

Olympischen Bewegung gleichermaßen

beschreibt.“

Das DOSB-Präsidium verabschiedete

gemeinsam mit Rainer Brechtken, dem

Sprecher der Spitzenverbände, Günther

Lommer, dem Vorsitzenden der Konferenz

der Landessportbünde, Barbara Oettinger,

der Vorsitzenden der Verbände mit besonderen

Aufgaben, und IOC-Ehrenmitglied

Walther Tröger einstimmig eine Erklärung,

rtz 06/2013

die mit folgendem Satz endet: „Der deutsche

Sport wird Thomas Bach bei seiner

Kandidatur geschlossen und mit ganzer

Kraft unterstützen.“

Die Wahl des IOC-Präsidenten findet am

10. September 2013 auf der 125. IOC-

Session in Buenos Aires statt. Neben Thomas

Bach wird es nach aktuellem Stand

mindestens einen weiteren Kandidaten für

das höchste Amt im IOC geben.

Pressemitteilungen DOSB, CP

Wettbewerb

DOG schreibt Jugendwettbewerb

„Jung, sportlich,

FAIR“ aus

Ein fairer Umgang mit den Mitmenschen ist in

allen Lebensbereichen von großer Bedeutung.

Foto: Claudia Pauli.

Die Deutsche Olympische Gesellschaft

(DOG) schreibt den Wettbewerb „Jung,

sportlich, FAIR“ aus. Bis zum 31. August

2013 können sich Sportlerinnen und Sportler

oder Mannschaften im Alter von 13 bis

18 Jahren für den Preis bewerben oder vorschlagen

lassen. Kinder und Jugendliche,

so heißt es in der Ausschreibung, sollten

frühzeitig darauf hingewiesen werden,

„dass faire Gesten und korrektes Verhalten

im Sport wichtiger sind als der eigene Erfolg“.

Nach der guten Resonanz im letzten

Jahr sollten mit der zweiten Edition des

Fair Play Preises auch in diesem Jahr wieder

jugendliche Projekte und faire Gesten

im Sport ausgezeichnet werden. Weitere

Informationen finden sich online unter

www.DOG-bewegt.de.

DOSB-Presse 18/2013

Projekt

Vereine für DOSB-Projekt

„Attraktives Ehrenamt im

Sport“ gesucht

Sie wollen sich mit Ihrem Verein der Förderung

des ehrenamtlichen Engagements

widmen? Dabei stehen Sie Kooperationen

mit anderen Organisationen offen gegenüber

oder arbeiten bereits mit Partnern

zusammen?

Für das neue DOSB-Projekt im Bereich des

Sports der Älteren mit dem Titel „Attraktives

Ehren-amt im Sport – Gesucht: Funktionsträger/innen

in der 2. Lebenshälfte für

Sportvereine“, können sich Sportvereine

oder Kreis-/Stadtsportbünde zusammen

mit Freiwilligenagenturen und/oder Seniorenbüros

gemeinsam als sogenannte Tandems

bewerben. In den Tandem-Projekten

sollen beispielhaft Konzepte und Maßnahmen

entwickelt werden, wie Ehrenämter

attraktiv gestaltet und weiterentwickelt

werden können, um Funktionsträger/innen

in der zweiten Lebenshälfte für Sportvereine

zu gewinnen und zu binden.

Zum Start des Projektes sind alle Interessierten

eingeladen, am Auftaktworkshop

am 1. Juli 2013 in Frankfurt am Main teilzunehmen.

Der DOSB, seine Mitgliedsorganisationen

sowie die Bundesarbeitsgemeinschaften

der Seniorenbüros und der Freiwilligenagenturen

begleiten den Bewerbungsprozess der

Tandems intensiv und bieten allen Interessierten

Unterstützungsmöglichkeiten an.

Eine entsprechende Ausschreibung für die

Tandem-Projekte inklusive einer Liste der

Auswahlkriterien wird im Juni unter www.

ehrenamt-im-sport.de veröffentlicht und in

den Kanälen der Verbände sowie aller Partner

des Projektes gestreut. Die Antragstellung

erfolgt bis zum 1. Oktober 2013.

Insgesamt werden in dem vom Bundesministerium

für Familie, Senioren, Frauen und

Jugend, der Robert-Bosch-Stiftung und dem

Generali Zukunftsfonds unterstützten Projekt

sieben Tandems aus Sportvereinen und

Freiwilligenorganisationen (Seniorenbüros

und Freiwilligenagenturen) mit jeweils

18.500 Euro für die Laufzeit von ca. zwei

Jahren (November 2013 bis Januar 2016)

gefördert. Das Gesamtvolumen beläuft sich

auf 511.695 Euro. Weitere Informationen

erhalten Sie beim Projektleiter des DOSB,

Florian Kaiser (E-Mail: fkaiser@dosb.de).

DOSB-Presse 19/2013


13

GYMCARD - Webauftritt in neuem Look

Der neue Internetauftritt der GYMCARD präsentiert sich in den drei

Hauptbereichen

• Gymnastik & Fitness

• Bildung & Wissen

• Erlebnis & Begegnung

und den GYMCARD Premium-Inhalten übersichtlich und nutzerfreundlich wie

nie!

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mehr als 3.000 Aus- und Fortbildungen. Sehen Sie auf einen Blick nützliche

Tipps und Informationen unserer Partner und DTB-Experten.

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rtz 06/2013


14 Qualifizierung

Qualifizierung beim RTB

rtz 06/2013


Lehrgangspläne 2013

Die Lehrgangspläne des RTB und der DTB-

Akademie können in der RTB-Geschäftsstelle

angefordert werden. Es ist möglich,

alle Maßnahmen über das GymNet, d.h.

online, zu buchen.

Stets aktuelle und ausführliche Informationen

zu allen Aus- und Fortbildungsangeboten

sind auf der RTB-Homepage unter

www.rtb.de im Bereich „Qualifizierung“ zu

finden.

Als Ansprechpartner für Fragen rund

um die Qualifizierungsmaßnahmen

des RTB fungieren:

Stefanie Wehrmann,

Tel.: 02202/2003-12,

E-Mail: wehrmann@rtb.de

Florian Klug,

Tel.: 02202/2003-24,

E-Mail: klug@rtb.de

Robert Wagner,

Tel.: 02202/2003-26,

E-Mail: wagner@rtb.de.

Qualifizierung in den

Turnverbänden/-gauen

www.turnverband-aggertal-oberberg.de

Lehrgang

Yoga für Frauen 50 plus

Umfang: 5 LE

Termin: Sa., 08.06.2013

Zeit: 14.00 – 18.00 Uhr

Ort: Gummersbach-Hülsenbusch,

Turnhalle Wegescheid

Referentin: Saraswati Klaudia Feltens

Kosten: 20,–/30,– €

(intern/extern)

Anmeldung bei: Christel Blum

(Tel.: 02293/2942,

E-Mail: blum-christel@t-online.de) oder

Margot Günther (Tel.: 02265/9358,

E-Mail: meguenther@t-online.de).

Weitere Informationen zu Lehrgängen

im Jahr 2013 erhalten Sie im Internet

unter

www.turnverband-aggertal-oberberg.de.

Kontakt: Christel Blum

(Tel.: 02293/2942) oder

Margot Günther (Tel.: 02265/9358).

www.turnverband-dueren.de

Workshop

Einladung zum Workshop

„Nordic Walking“ im

Turnverband Düren

Termin: 21.09.2013

Zeit: 10.00 – 17.00 Uhr

Ort: Düren

Beschreibung:

Den Übungsleitern werden der Aufbau

und die Struktur des Kurs-Konzepts „Nordic

Walking“ vermittelt, welches den Qualitätskriterien

der Krankenkassen entspricht

und von diesen anerkannt wird. Nach

einer Wiederholung der zugrunde liegenden

Walking-Technik stehen eine intensive

Schulung der Nordic Walking-Technik und

entsprechende Fehlerkorrekturen im Mittelpunkt.

Neben Koordinationsübungen

und Gehschule stellen auch trainingsbegleitende

Dehn-, Kräftigungs-, Mobilisations-

und Aufwärmübungen Schwerpunkte

der Fortbildung dar. Weiterhin

werden in der Schulung der Walking-Test

sowie Fehlerkorrekturen beim Nordic Walking

als wichtige Elemente zur Trainingssteuerung

und -gestaltung vermittelt. Die

Übungsleiter erhalten ein umfangreiches

Kursleitermanual, welches neben den

Grundlagen des Nordic Walking- bzw.

Herz-Kreislauf-Trainings auch Stundenbilder/Unterrichtsmaterial

für die Kursleiter,

Teilnehmerunterlagen sowie Formularvordrucke

zur Organisation/Umsetzung des

Kurses und zur Kooperation mit Krankenkassen

enthält. Nach erfolgreicher Teilnahme

erhalten die Übungsleiter ein Zertifikat.

Zielgruppe:

Diese DTB-Kursprogramm-Schulung richtet

sich an Übungsleiter und Trainer der

2. Lizenzstufe im Gesundheitssport, die

das Kursprogramm „Nordic Walking“ bzw.

dessen Inhalte in ihrem Verein umsetzen

wollen.

Hinweis:

Diese Ausbildung wird zur Verlängerung

des Qualitätssiegels „Pluspunkt Gesundheit.DTB“,

der 2. Lizenzstufe „Sport in

der Prävention“, des „DTB-Trainers Wellness

und Gesundheit“, des „DTB-Trainers

GroupFitness“, des „DTB-Trainers GeräteFitness“

und des „DTB-Rückentrainers“

anerkannt.

Kosten:

40,- € für Mitgliedsvereine im Turnverband

Düren oder RTB/DTB plus 19,- €

Kursmaterial; 75,- € für Nichtmitgliedsvereine

plus 19,- € Kursmaterial

Anmeldung:

an Leo Brusch, Arnoldsweilerweg 78,

52353 Düren, oder per E-Mail an Turnverband-Dueren@web.de

senden. Erforderliche

Angaben: Name und Vorname des

Teilnehmers, Straße, Hausnummer, Postleitzahl,

Wohnort, Telefonnummer, E-Mail-

Adresse, Vereinszugehörigkeit.


Qualifizierung

15

Die Lehrgangsgebühr bitte auf das Konto

mit der Nummer 131 375, BLZ 395 501

10, bei der Sparkasse Düren unter Angabe

des Lehrganges und des Teilnehmernamens

überweisen.

Anmeldeschluss: 31.08.2013

www.tvd-internet.de

Ausbildung

Ausbildung zum Übungsleiterassistenten

Veranstalter:

Der Turnverband Düsseldorf e.V. bietet

eine verbandsoffene Ausbildung zum

Übungsleiterassistenten mit Schwerpunkt

Gerätturnen an.

Termin:

28.10.–02.11.2013

(Mo.-Sa.; Herbstferien inkl. Allerheiligen)

Zeit:

täglich 09.00 – 18.00 Uhr

Ort:

Turnhalle Martin-Luther-King-Schule,

Schönaustr./Ecke Märkische Straße,

40625 Düsseldorf-Gerresheim

Zielgruppe:

Jugendliche ab 14 Jahren

(Stichtag 10/2013)

Lehrgangsleitung:

Petra Speck

Gebühr:

45,- € für RTB-Mitglieder

60,- € für sonstige Interessenten

Anmeldung und Informationen ab sofort:

bei der Geschäftsstelle des Turnverbandes

Düsseldorf, Karweg 24, 40589 Düsseldorf,

Tel.: 0211/346023

(Di. und Do. von 09.30 bis 11.30 Uhr),

Fax: 0211/2003772,

E-Mail: office@tvd-internet.de.

Anmeldeschluss:

01.10.2013

Hinweis:

Alle Teilnehmer müssen am ersten Lehrgangstag

einen gültigen Personalausweis

vorlegen.

Harald Günther/

Stellv. Vors. Sport

www.turnen-in-essen.de

Lehrgangstermine

... im Überblick

16.06.2013:

Fitness-Trends 2013

(Seminar der Turnregion Mitte),

SH der Theodor-Heuss-Gesamtschule,

Duisburg

22./23.06.2013 – A 13-122-2106:

ÜL-C Aufbaumodul Jugendturnen –

„Freizeitsport mit Jugendlichen“,

TH GS Bockmühle

15.06.2013 – F 13-122-2507:

Le Parkour/Freerunning II,

TH GS Bockmühle

06./07.07.2013 – A 13-122-2106:

ÜL-C Aufbaumodul Jugendturnen –

„Freizeitsport mit Jugendlichen“,

TH GS Bockmühle

13./14.07.2013 – A 13-122-2106:

ÜL-C Aufbaumodul Jugendturnen –

„Freizeitsport mit Jugendlichen“,

TH GS Bockmühle

Lehrgang

DTB-Trainer Osteoporose

Lehrgangsnummer:

A 13-122-9002

Umfang: 25 LE

Termin: 05.-07.07.2013

Zeiten: Fr., 17.00 – 21.00 Uhr

Sa., 09.00 – 21.00 Uhr

So., 09.00 – 16.00 Uhr

Orte:

Fr.: Essen, Stadtmitte, Haus des Sports,

Steeler Straße 38

Sa. und So.: TH Theodor Goldschmidt Realschule,

Frillendorfer Str. 42, 45139 Essen

Beschreibung:

Nach dieser Ausbildung sind Sie in der

Lage, kompetent und eigenverantwortlich

Osteoporose-Präventionsangebote im

Verein anzubieten und zu leiten. Die Ausbildung

umfasst unter anderem folgende

Bereiche:

• Osteoporoseentstehung und

Symptomatik

• Kriterien der Diagnosesicherung

• Stellenwert des Sports in der

Osteoporose-Prävention

• Biomechanik der Wirbelsäule

• Ernährung

• sportpädagogische Prinzipien

• Muskeltraining und Mobilisation

• Entspannungsverfahren

• rückengerechtes Verhalten im Alltag

• Koordinationsschulung

• Psychomotorik

Anerkennung:

Teilnehmer, die erfolgreich an dieser Weiterbildung

teilgenommen haben, erhalten

das Zertifikat „DTB-Trainer Osteoporose-

Prävention“. Das Zertifikat ist unbegrenzt

gültig und muss nicht verlängert werden.

Voraussetzung:

2. Lizenzstufe Profil „Haltung und Bewegung“

oder abgeschlossenes Sportstudium

oder abgeschlossene Berufsausbildung als

Gymnastiklehrer/Krankengymnast/Physiotherapeut

Verlängerung für:

2. Lizenzstufe „Prävention und Rehabilitation“

Referentin: Antje Hammes, DTB

Gebühr:

185,- € für Vereinsmitglieder

230,- € für Nicht-Vereinsmitglieder

38 % der Deutschen sind Bewegungsmuffel.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist mit 27,5 Mio. Mitgliedschaften in mehr als 91.000 Vereinen die größte

Personenvereinigung Deutschlands. Leistung, Lebensfreude, Gesundheit und die Vermittlung von Werten wie Toleranz,

Fair Play, Teamgeist – all das findet im Sport statt. Sport bewegt! Immer und überall. dosb.de

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62 % nicht. Sport im Verein.

24.03.2010 12:23:21 Uhr

rtz 06/2013


16 Nachrichten Turnverbände/-gaue

www.turnverband-aggertal-oberberg.de

Erlebnistag Wandern 2013 des

Turnverbandes Aggertal Oberberg

Ausrichter TuS Elsenroth

punktete hinsichtlich

Organisation und Bewirtung

Ab Start und Ziel am Sportgelände Kreuzheide

(auf dem Höhenrücken zwischen

Elsenroth und Marienberghausen) genossen

die Wanderer auf der 5- oder 10-km-

Strecke herrliche Ausblicke ins Homburger

Ländchen und weit darüber hinaus.

Die Jugend-Rallye war auch für die Erwachsenen

eine interessante Herausforderung

– allerdings außer Konkurrenz. Denn

Ewald Prill und seine Frau Brigitte (Leiterin

der Turnabteilung im TuS Elsenroth) hatten

ein richtiges Highlight ausgearbeitet:

Auf der 5-km-Strecke beantworteten die

20 teilnehmenden Kinder/Jugendlichen

jede Menge Fragen rund um Elsenroth.

Fünf junge Wanderfreunde beantworteten

alle Fragen richtig und schlossen die

Rallye ergebnisgleich ab. Damit gab es im

Jahr 2013 nicht nur einen, sondern gleich

fünf Sieger, die jeweils mit einem kleinen

Pokal belohnt wurden. Wer wie Brigitte

Prill lange genug im Vereinsmanagement

tätig ist, der weiß, dass so „Nachwuchsförderung“

betrieben wird.

Vom TuS Elsenroth gingen 38 Mitglieder

als Wanderer an den Start – allerdings außer

Konkurrenz. Für die Siegerehrung der

Aktiven warteten die Volksbank-Pokale

auf ihre Übergabe: Die stellvertretende

Landrätin Ursula Mahler überreichte den

Erinnerungspokal an den letztjährigen

Sieger, den SSV Nümbrecht Turnen. Der

Höhepunkt jedoch, die Übergabe des

Volksbank-Wanderpokals, nahm von der

Volksbank Oberberg Thomas Knura, Leiter

Unternehmenskommunikation und Pressesprecher,

vor.

Wie erwartet, ging dieser an den Vorjahressieger

SSV Nümbrecht Turnen, der auch

in diesem Jahr mit 36 Teilnehmern die mitgliederstärkste

Gruppe stellte. Besonders

freute sich darüber die SSV-Vorsitzende

Christel Blum, denn sie hatte neben aller

Organisation für den Turnverband ihre Vereinsmitglieder

zur Teilnahme aktiviert.

Christel Blum dankte dem TuS Elsenroth

und seinen vielen Helfern für die Ausrichtung

sowie allen aktiven Wanderern und

Gästen für ihre rege Teilnahme. Mit den

besten Wünschen für die weiteren Veranstaltungen

anlässlich des Jubiläums und

zukünftige sportliche Erfolge beschlossen

die diesjährigen Organisatoren vom Turnverband

Aggertal Oberberg – neben Christel

Blum noch Margot Günther (Fachwartin

Senioren/Beisitzerin) und Jürgen Finke

(Vorstand Finanzen) – den Verbandswandertag

2013.

Margot Günther, Ute Klein, CP

Bei herrlichem Frühlingswetter machten sich die Wanderer auf den Weg. Foto: Jürgen Hillenbach.

Der Turnverband Aggertal Oberberg von

1884 e. V. hatte am 5. Mai zum diesjährigen

Verbandswandertag um den Wanderpokal

der Volksbank Oberberg eG

unter der Schirmherrschaft des Landrates

des Oberbergischen Kreises geladen und

mit dem TuS Elsenroth einen Ausrichter

gefunden, der anlässlich seines diesjährigen

100-jährigen Vereinsjubiläums dem

Namen „Erlebnistag Wandern“ alle Ehre

machte. Bei strahlendem Frühlingswetter

gingen nach der Begrüßung um 9.00

Uhr und dem von Christel Blum (Vorstand

Aus- und Weiterbildung im Turnverband

und Fachwartin Frauen) gegebenen Startschuss

die Wanderer und Nordic Walker –

insgesamt 214 Personen aus 20 Vereinen

– an den Start.

Wanderwart Baldur Lang sowie Ewald Prill,

der „Mann für alle Fälle“ im Jubiläumsverein,

hatten mit ihren Helfern eine landschaftlich

reizvolle Route ausgearbeitet.

rtz 06/2013

Für die Verpflegung unterwegs auf der

Wanderstrecke war bestens gesorgt, ebenso

wie für die Stärkung am Start/Ziel in

Kreuzheide. Zufrieden und begeistert saßen

die Wanderfreunde anschließend am

Clubhaus des TuS Elsenroth zusammen.

Die ehrenamtlichen Helfer um „Veranstaltungsmotor“

Brigitte Prill waren unermüdlich

im Einsatz. Gegen 14.00 Uhr

überreichte Christel Blum als Dank für die

Ausrichtung der Veranstaltung und stellvertretend

für alle fleißigen Helfer den Erinnerungsteller

an den 1. Vorsitzenden des

TuS Elsenroth, Hartmut Schmidt.

www.turnverband-rheinruhr.de

Turnverbandstag des

Turnverbandes Rhein-Ruhr

Herbert Holtmann als

Vorsitzender wiedergewählt

Der Turnverband Rhein-Ruhr (TVRR) wird

auch in den nächsten zwei Jahren von

Herbert Holtmann (Styrumer TV) geführt:

Beim Turnverbandstag am 19. April 2013

im Klubhaus des TV „Einigkeit“ 06 Mülheim-Dümpten

sprachen die Delegierten

dem 70-Jährigen bei der Wahl zum Vorsitzenden

einstimmig das Vertrauen für


Nachrichten Turnverbände/-gaue

17

Dank herausragender Leistungen bei den

Rheinischen Seniorenmeisterschaften, die

am 27. April 2013 in Simmerath durchgeführt

wurden, gewannen Sandra Heger

und Jens Schmiedel in ihrer Altersklasse

den Titel. Die Turner vom TV Einigkeit

qualifizierten sich damit zugleich für die

Deutschen Meisterschaften, die im Rahmen

des Internationalen Deutschen Turnfestes

stattfinden (nach Redaktionsschluss

dieser Ausgabe).

Der aktuelle Vorstand. Foto: TVRR.

eine weitere Amtszeit aus. Der Sportwart

im Styrumer TV führt den zusammen mehr

als 60 Mitgliedsvereine aus Duisburg und

Mülheim an der Ruhr zählenden Verband

seit 1999. Auch Wahlen für andere Vorstandsämter

wurden durchgeführt.

Das TVRR-Führungsgremium setzt sich seit

dem 19. April 2013 wie folgt zusammen:

Vorsitzender: Herbert Holtmann (Styrumer

TV/MH); Stellvertretender Vorsitzender:

N.N.; Geschäftsführer: Dieter Brammer (TV

Einigkeit/MH); Ressortleiterin Finanzen:

Monika Heinrichsmeyer (Kaiserbergfest

Duisburg); Ressortleiter Organisation:

Walter Panhey (TV Wanheimerort/DU);

Ressortleiterin Öffentlichkeitsarbeit: Dr.

Claudia Pauli (TSV Viktoria/MH); Beauftragte

für die Jugend: Angelika Hof

(GSG Duisburg); Beauftragter für Sonderaufgaben:

Karl-Heinz Baaske (TV 1900

Wanheim/DU); Beauftragte für Sonderaufgaben:

Anja Gerhardt (Kaiserbergfest

Duisburg); Beauftragte für Sonderaufgaben:

Traute Holtmann (Styrumer TV/MH);

Beauftragte für Sonderaufgaben: Carmen

Schneider (TuS Neumühl/DU); Beauftragter

für Sonderaufgaben: Hans Vogt (TV

1900 Wanheim/DU).

Hans-Otto Meyer (Mitte) mit Claudia Hendricks

und Herbert Holtmann. Foto: Claudia Pauli.

Vakant ist seit dem Turnverbandstag 2013

der Posten des Stellvertretenden Vorsitzenden,

nachdem der bisherige Amtsinhaber,

Hans-Otto Meyer (Eintracht Duisburg),

aufgrund eines anstehenden Wohnortswechsels

sein Amt vor Ablauf der Wahlperiode

niederlegte. Claudia Hendricks,

Vizepräsidentin Breiten-, Freizeit- und

Gesundheitssport im Rheinischen Turnerbund

(RTB), und Herbert Holtmann

freuten sich, Hans-Otto Meyer in Anerkennung

seiner langjährigen ehrenamtlichen

Tätigkeit – unter anderem fungierte er 38

Jahre als Fachwart Friesenkampf im Turnverband

Rhein-Ruhr – mit der Ehrennadel

des Deutschen Turner-Bundes (DTB) auszeichnen

zu dürfen. Die Verantwortlichen

im TVRR bedankten sich bei dem Deutschen

Meister M40 im Friesenkampf von

1992 mit einem Präsent für dessen außerordentliches

Engagement.

Der Turnverbandstag zeichnete sich insgesamt

durch einen ebenso zügigen wie harmonischen

Verlauf aus. So bestanden zu

den Jahresberichten des Vorsitzenden und

der Ressortleiterin Finanzen keine Nachfragen,

der Haushaltsplan 2013 wurde

von den Delegierten ohne Diskussionen

beschlossen und sie entlasteten sowohl

die Ressortleiterin Finanzen als auch den

gesamten Vorstand.

Claudia Pauli

Rheinische Seniorenmeisterschaften

im Gerätturnen

Zwei Aktive aus

Mülheim siegreich

Sandra Heger am Schwebebalken. Foto: privat.

Sandra Heger erzielte in ihrem Kür-Vierkampf

in der Altersklasse 40 bis 44 Jahre

mit einer Gesamtpunktzahl von 48,40

Zählern eine persönliche Bestleistung.

Jens Schmiedel kam in der Altersklasse 55

bis 59 Jahre auf zusammen 45,40 Punkte.

Claudia Pauli

Gerätturnliga weiblich 2013

des TVRR

Zwei Teamerfolge für

den TV Einigkeit

Am 28. April wurde der dritte und damit

letzte Wettkampf im Rahmen der Gerätturnliga

weiblich 2013 des TVRR ausgetragen.

Folgende Teams verzeichneten den

Gesamtsieg: Wettkampf 25 (jahrgangsoffen,

P4-P8): TV Einigkeit; Wettkampf 26

(Jg. 2002 und jünger, P3-P7): TV Einigkeit;

Wettkampf 27 (Jg. 2004 und jünger,

P1-P6): TS Saarn; Wettkampf 28 (Jg. 2005

und jünger, P1-P4): TSV Viktoria.

Beim KM-Pokal weiblich 2013 des TVRR,

einem Einzel-Wettkampf für Kür-Turnerinnen,

der am 28. April parallel zum Abschlusswettkampf

im Rahmen der Gerätturnliga

stattfand, setzten sich Kim Stahl

(KM3, TV Einigkeit, Jg. 2001) und Kora

Breyel (KM3, TV Einigkeit, Jg. 2001) gegen

die gesamte Konkurrenz durch.

Claudia Pauli

rtz 06/2013


18 Nachrichten Turnverbände/-gaue

www.turnverband-dueren.de

Gerätturnen

BTV-Turnerinnen starten

in Grand-Prix-Serie

Das Trainerteam des Birkesdorfer TV unter

Leitung von Martina Bünten erweitert

sein Wettkampfangebot für ausgewählte

Turnerinnen, die über den Pflichtbereich

hinaus auch Wettkämpfe mit Kürübungen

bestreiten können.

Laura Grunenberg (l.) und Nele Kuckertz.

Foto: Martina Bünten.

Vor 15 Jahren hatte Martina Bünten mit

den drei befreundeten Vereinen Burtscheider

TV, TG Neuss und MTV Dinslaken dieses

Wettkampfsystem ins Leben gerufen.

Es besteht aus drei Pokalturnwettkämpfen

in vier verschiedenen Wettkampfklassen

(von KM 2 bis KM 4), bei denen die Turnerinnen

je nach erreichten Platzierungen

Rankingpunkte gutgeschrieben bekommen.

Den begehrten Grand-Prix-Pokal erhält

die Turnerin, die in ihrer Wettkampfklasse

nach drei absolvierten Wettkämpfen

die meisten Punkte gesammelt hat.

Die beiden BTV-Turnerinnen Laura Grunenberg

(in der KM4) und Nele Kuckertz

(in der KM3) nahmen am ersten Pokalwettkampf

in Mülheim an der Ruhr teil.

Laura Grunenberg konnte im jüngeren

Jahrgang in einem Teilnehmerfeld von 16

Turnerinnen einen überragenden fünften

Platz erreichen. Für ihre technisch saubere

und ausdrucksvoll gestaltete Bodenübung

erhielt sie die zweithöchste Wertung, am

Stufenbarren gelang ihr die drittbeste

Wertung in ihrer Gruppe.

rtz 06/2013

Die zweite BTV-Turnerin, Nele Kuckertz,

startete bereits in der KM 3. Im Endklassement

erreichte sie in einem leistungsstarken

Teilnehmerfeld von 21Turnen den 16.

Rang.

Somit war der Wiedereinstieg ein voller Erfolg.

Dem BTV hat es an diesem Tag Spaß

gemacht, wieder bei der Grand-Prix-Serie

mitzumischen und es ist für die BTV-Turnerinnen

eine Motivation, zielstrebig an ihrem

Leistungspotential weiterzuarbeiten.

Martina Bünten, CP

Gelungene Generalprobe

der Friesenkämpfer

38 Birkesdorfer zum

Deutschen Turnfest

Eine Woche vor den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften,

die im Rahmen

des Internationalen Deutschen Turnfestes

in Mannheim und Umgebung stattfinden

(nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe),

testeten zwei Friesenkämpfer des Birkesdorfer

TV (BTV) beim Kaiserbergfest in

Duisburg ihre Form.

Stephan Bünten und sein Fechttrainer

vom Dürener Fechtclub, Carsten Muschenich,

erprobten ihre fünf Disziplinen Schießen,

Kugelstoßen, 1.000-m-Lauf, Schwimmen

und Fechten und konnten sich beide

nach erfreulichen Wettkampfergebnissen

über einen Sieg in ihrer Altersklasse

freuen. Insbesondere Stephan Bünten in

der Juniorenklasse M18/19 setzte seine

beiden leistungsstarken Kontrahenten

aus Bochum, die am Pfingstwochenende

ebenfalls um einen Podestplatz bei den

Deutschen Meisterschaften mitkämpfen

können, unter Druck. Mit 86 Ringen im

Schießen, 10,34 m mit der 6-kg-Kugel

und 2:57,8 min. über 1.000 m setzte er

sich vor dem Fechten mit sechs Punkten

Vorsprung souverän an die Spitze. Einem

der beiden Bochumer Fechtspezialisten

gelang es, mit elf Siegen in 14 Gefechten

an Stephan Bünten (sieben Siege) heranzukommen.

Doch auf der abschließenden

100-m-Schwimmstrecke zeigte der junge

Birkesdorfer seine Vielseitigkeit und gewann

den wichtigen Vorbereitungswettkampf

mit der Tageshöchstpunktzahl von

über 51 Punkten.

Carsten Muschenich in der M30 zeigte

trotz einer kurzen und schwierigen Vorbereitung,

dass er mit seiner Wettkampferfahrung

gute Leistungen erreichen kann.

Nach für ihn enttäuschenden 71 Ringen

im Schießen konnte er in der Leichtathletik

beständige Leistungen zeigen. Wie

gewohnt trumpfte er im Gegensatz zu

Stephan Bünten in der zweiten Wettkampfhälfte

auf und sammelte beim

Fechten mit zwölf Siegen in 14 Gefechten

wichtige Punkte. Beim abschließenden

100-m-Kraulschwimmen bewies er seine

Schwimmfähigkeit und konnte in der Endabrechnung

auch die magische 50-Punkte-Grenze

knacken.

Neben den drei Friesenkämpfern vertreten

den Birkesdorfer Turnverein in der Rhein-

Neckar-Region zahlreiche Wettkampfturnerinnen

und Altersturner. Insgesamt 38

Teilnehmer reisen zum Deutschen Turnfest.

Diese erfreuliche Resonanz ist das

Ergebnis kontinuierlicher Arbeit der BTV-

Führung unter Leitung der Vorsitzenden

Sabine Schackers und der Trainerin der

Wettkampfturnerinnen, Martina Bünten.

Martina Bünten

www.tvd-internet.de

Gerätturnen

Rheinische Seniorenmeisterschaften

2013

Im Rahmen seiner Gaumeisterschaft führte

der Turngau Aachen in diesem Jahr

auch die Rheinischen Seniorenmeisterschaften

im Gerätturnen der Männer und

Frauen durch. Diese galten gleichzeitig als

Qualifikation für die Deutschen Seniorenmeisterschaften

im Rahmen des Internationalen

Deutschen Turnfestes 2013 (nach

Redaktionsschluss dieser Ausgabe). Die

Hansa Simmerath hatte freundlicherweise

die Ausrichtung der Titelkämpfe im Rheinland

übernommen, da sich leider kein Ausrichter

nur für diese Veranstaltung gefunden

hatte.

Als einzige Turnerin aus dem Turnverband

Düsseldorf startete Petra Kern vom TuS

Erkrath. Sie nahm den Wettkampf in der

Altersklasse 50-54 Jahre in der KM 4 auf.

Nach einem perfekt organisierten Wettkampf

und guten Übungen wurde sie am


Nachrichten Turnverbände/-gaue

19

Termine

Wahlvierkampf 2013

Gerätturnen und

Leichtathletik

www.turnen-in-essen.de

V.l.: Angelika Freund Gebauer (Wermelskirchener

TV), Ursula Depré (Troisdorfer TV), Petra Kern (TuS

Erkrath). Foto: Dirk Ludwikowski.

Ende Dritte. Da Petra Kern schon in den

vergangenen Jahren immer vordere Plätze

belegen konnte, war dies ein weiterer

schöner Erfolg für sie. Petra Kern qualifizierte

sie damit auch für die nationalen

Meisterschaften.

Dirk Ludwikowski, CP

Internationales Deutsches

Turnfest 2013

Turnfest wieder im Trend

Beim Deutschen Turnfest 2009 in Frankfurt

am Main waren aus dem Turnverband

Düsseldorf nur elf Vereine mit zusammen

120 Teilnehmern dabei. Das diesjährige

Deutsche Turnfest in der Rhein-Neckar-

Region (nach Redaktionsschluss dieser

Ausgabe) zog bei Meldeschluss 154 Teilnehmer

aus 13 Vereinen an – ein leichter

Trend nach oben.

Mit 33 Teilnehmern ist der Neusser

Schwimmverein der stärkste Verein, gefolgt

von der Turngemeinde Neuss mit 25

Aktiven. Der TV Jahn-Kapellen Erft mit 17,

die SG Kaarst mit 15, der Gerresheimer

Turnverein mit 14 und der TV Unterbach

mit zwölf Teilnehmern folgen. TuRa Büderich

(10), der TuS-Erkrath (8), der Friedrichstätter

TV (6), der SSV Knittkuhl (5), der

TuS 1895 Düsseldorf (3) und die DJK TuSa

06 Düsseldorf (2) runden das Feld ab. Der

Turnverband selbst reist mit vier Vertretern

vor Ort und begleitet die Vereine bei ihren

Aktivitäten.

Dirk Ludwikowski, CP

Datum: 07.07.2013

Ort und Zeitplan: werden nach Meldeschluss

bekannt gegeben.

Informationen und Ausschreibung:

im Internet unter www.tvd-internet.de

(Rubrik „Jugend im TVD“) und bei der

Geschäftsstelle des Turnverbandes Düsseldorf,

Karweg 24, 40589 Düsseldorf,

Tel.: 0211/346023

(Di. und Do. von 09.30 bis 11.30 Uhr),

Fax: 0211/2003772,

E-Mail: office@tvd-internet.de.

Zirkusferien

Termin: 21.-26.10.2013 (Mo.-Sa. in der

ersten Woche der Herbstferien)

Zeit: täglich von 10.00 bis 14.00 Uhr,

Samstag von 10.00 bis 12.30 Uhr

Ort: Hulda-Pankok-Gesamtschule,

Brinckmannstr. 16, 40225 Düsseldorf

Beschreibung:

Du wolltest immer schon einmal Zirkusluft

schnuppern? Du bewegst Dich gerne?

Dann bist Du bei uns genau richtig!

In den Zirkusferien kannst Du zunächst

verschiedene Zirkusdisziplinen ausprobieren.

Wenn Du Dich für zwei Disziplinen

entschieden hast, wird fleißig für die

Vorstellung am letzten Tag geprobt. Dazu

kannst Du Deine Familie und Freunde als

Zuschauer einladen.

Zielgruppe:

Kinder im Alter von sieben bis 13 Jahren

Gebühr: 45,- € pro Kind

Anmeldung und Informationen:

bei der Geschäftsstelle des Turnverbandes

Düsseldorf, Karweg 24, 40589 Düsseldorf,

Tel.: 211/346023

(Di. und Do. von 09.30 bis 11.30 Uhr),

Fax: 0211/2003772,

E-Mail: office@tvd-internet.de.

Wir freuen uns auf Dich!

für die Jugend im Turnverband

Petra Speck und Anke Wodarz, CP

Termine ...

... im Überblick

29.06.2013

Trend Show Gymnastics 2013

15.00 – 17.00 Uhr,

Musikpavillon Grugapark Essen

29.06.2013

RTB-Landesfinale P-Einzel KuTu/m,

SH Heinz-Nixdorf-BK

30.06.2013

Stadtmeisterschaften GTw

Mannschaft, SH Heinz-Nixdorf-BK

01.07.2013

Landesfinale P-Stufen Einzel GTw,

SH Heinz-Nixdorf-BK

14.07.2013

Turnfest-Gala, 15.30 Uhr

SH Heinz-Nixdorf-BK

Hinweis:

Die Lehrgangstermine finden Sie in

der Rubrik „Qualifizierung“ in dieser

Ausgabe.

Veranstaltungen

Trend Show

Gymnastics 2013

Unter dem Dach des Musikpavillons im

Grugapark zeigen Vereine aus Essen und

umliegender Umgebung am Samstag, den

29. Juni 2013 von 15.00 bis 17.00 Uhr mit

einem vielseitigen und anspruchsvollen

Programm die große Bandbreite der Sportund

Bewegungsangebote in den Vereinen.

Konventionelle Sportarten und Trendsportarten

auf hohem turnerischen Niveau

künstlerisch ausdrucksstark präsentiert,

versprechen einen unterhaltsamen Nachmittag

für Groß und Klein, Jung und Alt.

Wir freuen uns auf Euch!

Petra Hurfar

rtz 06/2013


20 Nachrichten Turnverbände/-gaue

Turnfest-Gala

NRW-Meisterschaften 2013

Artur Sahakyan Meister

bei den 14-Jährigen

In Hamm gingen am 20. und 21. April

2013 die besten Turner aus Nordrhein-

Westfalen (NRW) in den verschiedenen Altersstufen

an die Geräte, um ihre Meister

zu ermitteln. Die KunstTurnVereinigung

(KTV) Ruhr-West war bei dem Wettkampf

erfolgreich vertreten:

André Sauerborn wurde NRW-Vizemeister.

Foto: Erich Rapp.

Artur Sahakyan belohnte sich für seinen

ungeheuren Trainingsfleiß mit blitzsauberen

Leistungen in den acht Pflichtübungen

am Samstag und den sechs Kürübungen

am Sonntag und wurde mit 118,25 Punkten

NRW-Meister der Alters-Klasse 13/14

Jahre.

Die älteren Jugendturner und die Männer

absolvierten einen Kürsechskampf am

Sonntag. Bei den Männern kam es, wie

in den vergangenen Jahren schon häufig,

zum engen Zweikampf zwischen André

rtz 06/2013

Vom 15. bis zum 21. Juli 1963 war ganz

Essen bei strahlendem Sonnenschein im

Turnfestfieber. 40.000 aktive Turnfestteilnehmer

und noch einmal so viele Turnfestbesucher

waren dem Turnfest-Motto

„KOMMT – MACHT ALLE MIT!“ gefolgt und

bestimmten eine Woche lang das Stadtbild.

Tagsüber strömten alle zu den Wettkämpfen

an der Gruga – in allen Messehallen

und im neuen „Sport Park“: Turnfesthalle,

Grugastadion, Grugabad und Festwiese.

Abends fanden alle Gaststätten und vor allem

die Biergärten reichlich Zuspruch. Die

Gäste hatten das Gefühl, alle Essener seien

begeisterte Turner. Essener Turner wurden

15-mal als „erste Turnfest-Sieger“ mit dem

Eichenkranz ausgezeichnet.

Zum 50. Jahrestag möchten wir dieses

sportliche Großereignis in unserer Stadt

mit einer Turnfest-Gala feiern. „KOMMT –

MACHT ALLE MIT!“: am Sonntag, den 14.

Juli 2013 ab 15.30 Uhr in der Sporthalle

des Heinz-Nixdorf-Berufskollegs an der

Haedenkampstraße in Essen.

Gerhard Gente

Sauerborn (KTV/TB Altendorf) und dem

Oberhausener Matthias Bramkamp. Nach

einem ausgeglichenen Wettkampf auf

hohem Niveau entschied erneut Matthias

Bramkamp den Vergleich ganz knapp für

sich (75,65 vs. 75,50 Punkte).

In der A-Jugend ging der Mülheimer Evgeny

Mizyuk (KTV/TSV Heimaterde)

ebenfalls sehr aussichtsreich in den Kürsechskampf.

Er leistete sich aber einen Absteiger

in seiner hochklassigen Pauschenpferdübung

und geriet beim Sprung seitlich

aus dem Sektor. Seine Klasse an den

weiteren vier Geräten reichte im Vergleich

mit seinen Konkurrenten aus Westfalen

schließlich noch zum zweiten Rang (70,30

Punkte).

Artur Sahakyan und Evgeny Mizyuk qualifizierten

sich damit auch für die Deutschen

Jugendmeisterschaften im Rahmen

des Internationalen Deutschen Turnfestes

(nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe).

Für die Turner an der Schwelle zur obersten

Ebene wurden die Kürsechskämpfe

mit leicht reduzierten Anforderungen

(KM) angeboten. Thomas Vulpe (KTV/

TSG Steele) wurde bei den 15-Jährigen

mit 69,90 Punkten Dritter. Als zweitbester

RTB-Vertreter qualifizierte er sich für das

Team des Landesverbandes beim Deutschland-Cup.

Der komplette Bericht zu diesem Wettkampf

ist auf der GET-Homepage veröffentlicht.

Erich Rapp, CP

www.gladbacher-turngau.de

Jubiläum

150 Jahre

Gladbacher Turngau

Mit einer groß angelegten Matinee, feierte

der Gladbacher Turngau am 4. Mai 2013

sein 150-jähriges Bestehen. Den Nachbericht

dazu finden Sie in der Rubrik „RTB-

Forum“.

CP

Nachruf †

Der Gladbacher Turngau

1863 e.V. trauert um

den Ehrenvorsitzenden

Werner Willi Ueffing

Am 8. Mai 2013 verstarb, nach längerer

heimtückischer Krankheit, der am

30. September 1938 in Bonn geborene

Werner Ueffing plötzlich und für viele

von uns unerwartet.

Werner war seit 1961, und somit mehr

als 50 Jahre, Mitglied im Gladbacher

Turngau. Die Liste seiner ehrenamtlichen

Tätigkeiten, sowohl in seinem

Heimatverein Viersen, in der Stadt, in

der er seit seinem zweiten Lebensjahr

aufwuchs, als auch bei uns im Gladbacher

Turngau, ist derart umfangreich,

dass eine Aufzählung hier den

Rahmen sprengen würde. Nur so viel

sei erwähnt: Über die Funktion des

Geschäftsführers und Finanzverwalters

hinaus war er von 1983 bis 1991 Gauvorsitzender

und seit 1991 Gauehrenvorsitzender.

Im Rheinischen Turnerbund

war er bis zuletzt ehrenamtlich in

verschiedenen Funktionen tätig.

Für sein vorbildliches ehrenamtliches

Engagement wurden ihm zahlreiche

Ehrungen zuteil. Neben Auszeichnungen

von seinem Heimatverein und von


Nachrichten Turnverbände/-gaue

21

seiner Heimatstadt Viersen, vom Gladbacher

Turngau, vom Rheinischen Turnerbund

und vom Deutschen Turner-

Bund erhielt Werner Ueffing am 10.

Mai 2003 das Bundesverdienstkreuz

am Bande.

Mehr wert als Ehrenbrief und Anstecknadel

ist allerdings, die Anerkennung

und Würdigung der geleisteten ehrenamtlichen

Tätigkeiten dauerhaft zu

verankern in den Köpfen derjenigen,

die ihn kannten und schätzen gelernt

haben und die in unmittelbarer Nähe

des Verstorbenen mitwirkten und dazu

beitrugen, die Leistungen zu ehren.

Der Gladbacher Turngau 1863 e.V. verliert

mit Werner Ueffing nicht nur einen

vorbildlichen Mitarbeiter, sondern

er hinterlässt auch eine kaum zu schließende

Lücke in unserem Verband.

In Dankbarkeit nehmen wir Abschied

und werden ihm ein ehrendes Andenken

bewahren.

Gladbacher Turngau 1863 e.V.

Vorstand und Turnerjugend,

Herbert Otten

www.ntvk.de

Verbandsausscheidung

P-Einzel des NTVK

Gute Leistungen

wecken Vorfreude auf

die nächste Runde

Am 20. April 2013 richtete der SW Elmpt

in seinem Bürgerhaus die diesjährige Verbandsausscheidung

im Bereich Pflichtstufen

Einzel aus. Rund 50 Turnerinnen aus

fünf Vereinen versuchten, mit ihren Leistungen

die Kampfgerichte zu überzeugen,

um sich für die kommende Verbandsgruppenausscheidung

zu qualifizieren. Um dieses

Ziel zu erreichen, mussten die Turnerinnen

in ihrer Wettkampfklasse eine Platzierung

unter den zehn Besten erzielen.

Der größte Wettstreit fand in der Wettkampfklasse

10 und 11 Jahre statt – hier

gingen gleich 20 Turnerinnen an den

Start. Es dominierten eindeutig die Turnerinnen

des TV Vorst, welche die Ränge

eins bis vier belegten: Julie Cybart (1.), Jule

Nauen (2.), Hanna Heyer (3.) und Lilli Trienekens

(4.).

In der Wettkampfklasse 12 und 13 Jahre

setzte sich das Zwillingspaar des TV Vorst

gegen die Konkurrenz von 15 Turnerinnen

durch. Es gewann Chantal Fechner vor

ihrer Schwester Sharleen. Leona Mesken

(TuS Waldniel) sicherte sich Platz drei.

In den Wettkampfklassen 8 und 9 Jahre sowie

14 und 15 Jahre gab es jeweils weniger

als zehn Starterinnen, so dass die Qualifikation

für jede Turnerin sicher war. In diesen

Wettkampfklassen ging es also um die

Reihenfolge. Bei den Jüngsten siegte Maya

Reichwald (Kempener TV) vor Amira Rönpage

(SW Elmpt) vor Nina Herbrand (TuS

Waldniel). Bei den Ältesten siegte Denise

Ringst (Kempener TV) vor Alysha Kirchhhoff

und Elena Paul (jeweils TV Vorst).

Die Tagesbestleistung wurde von Chantal

Fechner (TV Vorst) mit der Gesamtpunktzahl

von 65,450 erzielt.

Die Verbandsgruppenausscheidung findet

am 16. Juni in Kamp-Lintfort statt. Der

NTVK wünscht seinen Turnerinnen bestmögliches

Gelingen und hofft auf Plätze

im Landesfinale!

Presse NTVK

2-Gerätewettkampf des NTVK

Turn-Nachwuchs ist

auf dem Vormarsch

Am 11. Mai 2013 lud der Niederrheinische

Turnverband Kempen zu seinem ersten

Nachwuchswettkampf des Jahres ein, dem

1. 2-Gerätewettkampf.

Die jungen Turnerinnen und Turner konnten

dabei an den Geräten Reck und Boden

einen Zweikampf turnen. Auf diesen

hatten sie sich im Vorfeld intensiv vorbereitet.

Schließlich galt es, an jedem Gerät

eine Pflichtübung zwischen P1a und P4a

vorzuzeigen.

Der ausrichtende TSV Kaldenkirchen

sorgte durch gute Vorbereitung für einen

angenehmen Wettkampfverlauf. Mit der

Teilnehmerzahl von 63 Kindern aus sieben

Vereinen, davon 59 Turnerinnen und vier

Turner, zeigten sich Ausrichter und Turnverband

sehr zufrieden. Trotz Fronleichnam

und Brückentag wurde die Einladung

sehr gut angenommen. Es beweist, dass

der Turnsport in der Region weiterhin im

Aufwind ist.

Und so durften sich die Kleinen am Ende

über kleinere und größere Erfolge freuen.

Für einige der Kinder ging es hier noch um

erste Wettkampferfahrungen, während

manche bereits um die Podiumsplätze

stritten.

Schlussendlich gab es viele glückliche Kinderaugen

in den elf verschiedenen Wettkampfklassen.

Bei den Gewinnern war die

Freude natürlich besonders groß. Für sie ist

schon jetzt klar, dass sie sich auch eifrig

auf den nächsten Wettkampf vorbereiten

werden. Dieser wird in der zweiten Jahreshälfte

stattfinden und die Geräte Schwebebalken/Parallelbarren

und Sprung ausschreiben.

Presse NTVK

www.turnverband-koeln.de

Vereinsvertreterversammlung

des Turnverbandes Köln

Gut besucht

Der Vorstand des Turnverbandes Köln (TVB

Köln) konnte am Maifeiertag immerhin

über 30 Abgeordnete aus 25 Vereinen zur

Vereinsvertreterversammlung im Gästehaus

der Deutschen Sporthochschule begrüßen.

Kurz vor dem Internationalen Deutschen

Turnfest (nach Redaktionsschluss dieser

Ausgabe) und dem 4. Kölner KinderSport-

Fest (8. Juni) wurden die Vereine über die

Schwerpunkte der Arbeit aus dem „Fachverband

TURNEN“ – TVB Köln, RTB und DTB

– sowie über die Zusammenarbeit mit den

SSB/KSBs und dem Sportdachverband LSB

NRW informiert. Da bei dieser Versammlung

keine Abstimmungen und Wahlen

vorgesehen waren, blieb genügend Zeit,

um die angerissenen Themen durch Rückfragen

zu vertiefen und Anregungen für die

anstehenden Aufgaben mitzunehmen.

rtz 06/2013


22 Nachrichten Turnverbände/-gaue

Im Rückblick streifte der Verbandsvorsitzende

Horst Maas die Ergebnisse der

letztjährigen Vorstandswahlen und einzelne

Themen, die den Vorstand auf zehn

Sitzungen begleiteten. Hervorgehoben

wurde die Einbindung und Vernetzung der

Vorstandsarbeit in die Arbeit der örtlichen

Sportverbände/-bünde, die Kooperation

mit dem TVB Rhein/Sieg, Bonn und die

Einführung eines Sportservicemanagers

für die Turnregion Süd.

HM, CP

Eine Ehrung des Rheinischen Turnerbundes

(RTB) überreichten Klaus Hoffmann

(Vizepräsident Schule, Verband,

Verein im RTB), Dr. Jürgen Lahrs (Vorsitzender

Sport im TVB Köln) und Horst

Maas (Vorsitzender TVB Köln) bei der

Vereinsvertreterversammlung: Jörg Borning

(TG Mülheim und Dünnwalder TV,

Vorsitzender des Rechts- und Ehrenrates

im TVB Köln) erhielt die

RTB-Ehrennadel mit Urkunde.

• DTB-Kursleiter/in Core & Stability vom

27. bis zum 29. September 2013 (Meldeschluss:

23. August 2013).

Die Anmeldung erfolgt über die RTB-

Homepage unter www.rtb.de (Rubrik

„Qualifizierung“, Unterrubrik „Lehrgangsanmeldung“).

Auskunft dazu erteilt RTB-

Mitarbeiter Florian Klug (Tel.: 02202/

2003-24).

JL, CP

Hinweis:

Den Artikel finden Sie in voller Länge

auf der Homepage des Turnverbandes

Köln.

www.turnverband-moers.de

Auszeichnung

Hans-Große Plakette für

Kurt Dieter Heun und

Klaus Dietze

Der Turnverband Köln ehrte zwei ehrenamtliche

Leistungsträger mit der Hans-

Große Plakette, einer Auszeichnung für

besondere turnfachliche Leistungen.

Bereits am 27. April 2013 wurde bei der

Mitgliederversammlung der Turn- und

Fechtgemeinde Nippes 1878 e. V. Kurt

Dieter Heun ausgezeichnet. Er ist seit dem

1. Mai 1949 Mitglied dieses Vereins, den

er von 2004 bis zu dieser Versammlung

als 1. Vorsitzender leitete.

Dieter Heun (l.) und Klaus Dietze. Fotos: Elfy Lahrs.

Am 1. Mai 2013 ehrte der Turnverband

Köln bei der Vereinsvertreterversammlung

Klaus Dietze mit der gleichen Auszeichnung.

Er gehört seit 1953 dem Turn- und

Spielvereinigung Köln-Nippes 1919 e.V. an

und ist seitdem in dem Verein ehrenamtlich

tätig. Außerdem engagiert sich Klaus Dietze

ehrenamtlich im TVB Köln und im RTB.

rtz 06/2013

Jörg Borning (l.) und Klaus Hoffmann.

Lehrgang

HM, CP

„Pilates – Faszien in Bewegung“

erfolgreich verlaufen

Mit 26 Teilnehmern war der Lehrgang „Pilates

– Faszien in Bewegung“ mit der anerkannten

Pilates -Trainerin des DTB, Ulla

Häflinger, hervorragend besucht. Dieser

Lehrgang war der erste in der Zusammenarbeit

zwischen dem Turnverband Köln

und der DTB-Akademie NRW in Bergisch

Gladbach.

Anschaulich erläuterte Ulla Häflinger die

den ganzen Körper als ein umhüllendes

und verbindendes Spannungsnetzwerk

durchdringenden Faszien. Bereits bei ihrem

theoretischen Vortrag stellte sie durch

entsprechende Bewegungen die Verbindung

zu den Bewegungen nach Pilates

her, die gezielt die verschiedenen Arten

von Faszien in unserem Körper trainieren.

Anschließend hatten alle Teilnehmer die

Gelegenheit, am eigenen Körper die Erfahrungen

zu machen, die Ulla Häflinger

konzentriert vermittelte. Es war im doppelten

Sinne ein „faszinierender“ Lehrgang!

Weitere Lehrgänge in Zusammenarbeit

mit der DTB-Akademie NRW sind:

• DTB-Trainer/in Beckenboden vom 13.

bis zum 15. September 2013 (Meldeschluss:

16. August 2013)

Pokalwettkampf

107 Aktive mischten mit

Beim Pokalwettkampf in Neukirchen-

Vluyn traten 107 Turnerinnen und Turner

aus den Verbänden Grafschaft Moers und

Krefeld an. Früher hieß dieser Wettkampf

„Verbandsmeisterschaft“. Wer sich damals

für den Folgewettkampf qualifizierte, war

automatisch von unserem Nachwuchswettkampf

Primo-Cup ausgeschlossen. Damit

die Jüngeren einen Wettkampf mehr

haben, um Erfahrung zu sammeln, wurde

die Ausschlussregel nun aufgehoben. Ab

jetzt gilt: Nur wer auch am Folgewettkampf

teilnimmt, wird ausgeschlossen –

daher auch „Pokalwettkampf“.

In acht Altersklassen galt es an diesem

Tag, einen Platz unter den ersten Zehn

zu erreichen, um sich für die Verbandsgruppenausscheidung

zu qualifizieren.

Dazu wurde in jeweils zwei Riegen an

den Geräten geturnt. Am Sprung gab es

deswegen ein wenig Chaos: Wegen der

vielen Sprungbretter und verschiedener

Geräte wurde die Reihenfolge der Starter

häufiger verändert und ab und zu musste

jemand mal etwas länger auf das richtige

Sprungbrett warten. Besonders für unsere

Jüngsten war es schwer, sich in dem

Durcheinander zurechtzufinden. Trotzdem

konnten am Ende alle Aktiven ihre Übungen

sauber absolvieren und ernteten viel

Applaus von den zahlreichen Zuschauern.

Trotz des schönen Wetters ließen es sich

die Freunde und Verwandten nicht nehmen,

ihre Schützlinge von der Tribüne aus

zu unterstützen.


Nachrichten Turnverbände/-gaue

23

Für das leibliche Wohl sorgte der Ausrichter

SG Neukirchen-Vluyn mit einer üppigen Cafeteria

und auch der Wettkampf lief, dank

der guten Vorbereitung, reibungslos ab.

Somit folgte die Siegerehrung. Alle waren

schon ganz gespannt, wer einen der

begehrten Pokale gewinnen würde. Die

Auswertung erfolgte hierbei für beide Verbände

zusammen. Die interne Qualifikation

konnten die Vereine später anhand der

Siegerlisten ablesen.

Madlen Jacobs und Maurice Thomas vom Ausrichter

gehörten zu den glücklichen Pokalgewinnern.

Foto: privat.

Vom Turnverband Grafschaft Moers konnten

sich zwölf Aktive einen Platz auf dem

Treppchen erturnen. Insgesamt qualifizierten

sich 46 Moerser für die Verbandsgruppenausscheidung

am 16. Juni 2013 in

Kamp-Lintfort.

Ricarda Rütjes

Die ersten zehn Turnerinnen eines jeden

Doppeljahrganges qualifizierten sich für

die nächste Ebene, den Verbandsgruppenentscheid,

der am 9. Juni in Aggertal

durchgeführt wird.

Besonders erfolgreich war Cella Haetscher

(Jg. 1996/1997). Die Turnerin des Haaner

Turnerbundes erzielte nicht nur mit 67,60

Punkten das beste Gesamtergebnis, sondern

sie avancierte außerdem zur erfolgreichsten

Turnerin am Sprung, am Stufenbarren

und am Boden. Einzig am Schwebebalken

konnte ihre Vereinskollegin Nina

Bornemann (Jg. 1999/1998) mit 16,85

Punkten das beste Ergebnis verbuchen.

Auch im Zusammenhang mit den Qualifikationsplätzen

lag der Haaner Turnerbund

vorn: Der Verein sicherte sich die meistens

Tickets für die nächste Runde. Gleich 13

Turnerinnen von Cheftrainer Werner Rötzel

dürfen sich auf den nächsten Wettkampf

in Aggertal freuen.

Die Qualifikationsplätze wurden

wie folgt verteilt:

• Haaner Turnerbund: 13 Plätze

• SG Langenfeld: 11

• Ohligser TV: 10

• TSV Solingen-Aufderhöhe: 6

• Wald-Merscheider TV: 5

• Neukirchener TV: 1 Platz

Christina Biermann

Personalia

Ingeborg Scholz zum

Ehrenmitglied ernannt

Johannes Schmidt

übernahm die Funktion

des Sportservicemanagers.

Foto: privat.

Sportwissenschaftler

ist vor allem für

die Bildungsarbeit

und Vereinsbetreuung

zuständig und

unterstützt den

Informationsaustausch

zwischen

dem Rheinischen

Turnerbund (RTB),

den Verbänden

und den Vereinen.

Er ist unter der Telefonnummer

0212/2244688 oder per

E-Mail an sportmanager@turnverbandniederberg.de

erreichbar.

Christina Biermann

Hinweis:

Ein Interview mit Johannes Schmidt

lesen Sie in der RTZ 7/2013. Der

30-Jährige folgt als Sportmanager für

die Turnverbände Niederberg, Mettmann

und Wuppertal Philipp Kübler,

für den sich eine neue berufliche Perspektive

ergeben hat.

CP

www.tv-r-n.de

www.turnverband-niederberg.de

Gerätturnen

Niederbergpokal 2013

Am 24. April fand der Niederbergpokal

2013, die erste Qualifikationsstufe der

Einzel-Turnierserie des Rheinischen Turnerbundes

(RTB), statt. Der Haaner Turnerbund

richtete den Wettkampf in der

Sporthalle am Vogelsang für insgesamt

99 Mädchen aus. Geturnt wurde der übliche

Vierkampf an den Geräten Sprung,

Stufenbarren, Schwebebalken und Boden.

Am 8. Mai 2013 fand der Verbandstag

des Turnverbandes Niederberg statt. Neben

den üblichen Tagesordnungspunkten

gab es auch eine Überraschung: Ingeborg

Scholz, stellvertretende Vorsitzende, trat

unerwartet von ihrem Amt zurück und

wurde daraufhin zum Ehrenmitglied ernannt.

Viele Jahre stand Ingeborg Scholz

im Dienste des Turnens – als Kampfrichterwartin,

Pressewartin und zuletzt als

stellvertretende Vorsitzende und Frauenbeauftragte.

Der Verband dankt ihr für die

treue und engagierte Arbeit.

Auch ein neuer Mitarbeiter wurde den

Vereinen beim Verbandstag vorgestellt:

Johannes Schmidt. Er übernimmt die Position

des Sportmanagers für die Verbände

Niederberg, Wuppertal und Mettmann

und wird Ansprechpartner für alle Solinger

Mehrspartenvereine sein. Der studierte

Rhythmische Sportgymnastik

Generalprobe vor den

Deutschen Meisterschaften

Am 4. Mai 2013 fand in Bochum-Wattenscheid

ein Freundschaftswettkampf in der

Rhythmischen Sportgymnastik statt. Der

TV Wattenscheid 01 hatte neben Vereinen

aus Frankfurt, Dortmund und Leverkusen

auch den TSV Bocholt e.V. eingeladen.

Zusammen 50 Gymnastinnen fanden den

Weg nach Bochum.

Vom TSV Bocholt gingen fünf Gymnastinnen

an den Start, die rund drei Wochen

später beim Internationalen Deutschen

Turnfest (nach Redaktionsschluss dieser

Ausgabe) ihr Können unter Beweis stellen

mussten. Für die Mädchen bedeutete

rtz 06/2013


24 Nachrichten Turnverbände/-gaue

Die fünf Gymnastinnen aus Bocholt, die am Wettkampf

in Bochum-Wattenscheid teilnahmen. V.l.:

Tabea Schlüsener, Madita Siecksmeier, Kareen Hoven,

Jeanny Marks, Laura Schmeing.

Foto: Véronique Gratz.

die Veranstaltung in der Metropolregion

Rhein-Neckar das Highlight der Saison.

Der Freundschaftswettkampf war entsprechend

eine super Generalprobe und ließ

auf gute Ergebnisse beim Turnfest hoffen,

denn Jeanny Marks (FWK) und Kareen

Hoven (JLK 13) brachten Gold mit nach

Hause. Silber ging an die anderen drei

Gymnastinnen, Tabea Schlüsener (JWK),

Madita Siecksmeier (JLK 13) und Laura

Schmeing (SWK).

Auch die Gruppe der RSG Rhein-Ruhr, in

der zwei Gymnastinnen des TSV Bocholt

turnen, trat an und präsentierte ihre Kür

mit fünf Paar Keulen. Jeanny Marks und

Tabea Schlüsener trainieren seit Anfang

2013 in dieser Formation und bereiten

sich gemeinsam mit Gymnastinnen aus

Bochum und Leverkusen auf die Deutschen

Meisterschaften vor. Die Gymnastinnen

trainieren zusammen am Olympiastützpunkt

in Wattenscheid.

Edita Enev, 1. Vorsitzende des TV Wattenscheid

01, 15-malige Deutsche Meisterin

und Olympiateilnehmerin in Sydney, bedankte

sich für die gute Kooperation zwischen

dem Westfälischen und dem Rheinischen

Turnerbund und hofft auf eine

weiterhin gute und erfolgreiche Zusammenarbeit

der beiden Turnverbände.

Véronique Gratz, CP

Trampolinturnen

Voerder Turner starteten

mit Rang eins in die

Ligasaison 2013

rtz 06/2013

In Aachen startete die Ligasaison 2013

der Trampolinturner. Der TV Voerde stellte

dabei je eine Mannschaft in der Schülerund

in der Rheinlandliga des Rheinischen

Turnerbundes (RTB). Insgesamt gingen 16

Mannschaften an den Start.

Zu ihnen gehören renommierte Vereine

wie der TuS Brauweiler, das Turnteam TO-

YOTA Köln, der Burtscheider TV (Aachen),

der TV Utfort-Eick (Moers), der TV Unterbach

(Düsseldorf) und der Kempener TV.

Schon im Pflichtdurchgang setzte sich

die Mannschaft des TV Voerde bei den

Schülern durch und landete überraschend

auf dem ersten Platz. Diesen konnten sie

bei der ersten Kür halten, und im Finalkürdurchgang

gelang es der Mannschaft

sogar, den Vorsprung auszubauen. Somit

gehen die Voerder mit zwölf Punkten Vorsprung

in den zweiten Wettkampftag.

Für das Schülerliga-Team starteten Merle

Pflänzel, Finn Krüger, Svenja Look, Carina

Die Schülerliga-Mannschaft. V.l.: Svenja Look, Carina Sobora, Finn Krüger, Merle Pflänzel, Steffen und

Inken Drost, Luis Litters. Fotos: Ursel Lefort.

Die Rheinlandliga-Mannschaft. V.l.: Finn Krüger, Christina und Alexander Frowein, Carina Sobora, Katharina

Frowein, Nick stolz, Svenja Look, Eike Drost.

Sobora, Inken und Steffen Drost sowie –

mit acht Jahren als jüngster Turner – Luis

Litters. In der Einzelwertung belegten

Svenja, Carina und Finn die Plätze zwei,

drei und vier unter rund 50 Startern.

In der Rheinlandliga konnten die Voerder

Turner gegen die Mannschaften aus Kempen

und Brauweiler nur schwer punkten. Im

Pflichtdurchgang erkämpften sie sich nach

einem Abbruch von Nick Stolz Rang drei. In

der ersten Kür landete Nick leider wieder

auf der Matte, so dass zwischenzeitlich das

Turnteam TOYOTA Köln einen Vorsprung

hatte. In der Finalkür mussten sich die Turner

aus Voerde immer wieder gegen die Kölner

behaupten. Da Nick darin seine Übung

mit hoher Punktzahl beendete, betrug der

Vorsprung gegenüber dem Turnteam TOYO-

TA Köln am Tagesende neun Punkte.

Für das Team starteten Nick Stolz, Eike

Drost, Svenja Look, Carina Sobora, Finn

Krüger, Alexander, Katharina und Christina

Frowein.

Ursel Lefort


Nachrichten Turnverbände/-gaue

25

www.turnverband-wuppertal.de

Gerätturnen

Mini-Cup 2013

Richtig zufrieden mit der Durchführung

des Mini-Cups 2013 und begeistert von der

Veranstaltung waren alle Verantwortlichen,

Aktiven und die zahlreichen Zuschauer.

Aufgrund der zahlreichen Teilnehmer –

gegenüber dem Vorjahr waren es 40%

mehr – hatte die Turnerjugend (TUJU)

Wuppertal entschieden, den Wettkampf in

der Dreifach-Sporthalle „Adlerbrücke“ auszurichten.

Dies erwies sich als voller Erfolg.

Eine vollbesetzte Tribüne, vollmotivierte

Turnerinnen und Turner und begeisterte

Kampfrichter zeichneten den diesjährigen

Mini-Cup am 2. März aus.

Lotta Clausnitzer vom Nützenberger TV

zeigte einen perfekten Sprung (Aufhocken

auf einen Kasten und Strecksprung

hinunter) und bekam dafür sogar die volle

Punktzahl. Bei diesem Wettkampf wurde

an vier Geräten geturnt – von P1 (z.B. Mia

Kuhbier; Jahrgang 2007) bis P5 (die etwas

älteren jungen Turner). Amelia Mank vom

Oberbarmer TB erturnte sich die Höchstpunktzahl

des Tages.

Zur Freude der TUJU stieg in diesem Jahr

die DT Ronsdorf ganz neu – mit sechs Turnerinnen

– in die Wettkampfsaison ein.

16 Neulinge starteten dann auch am 17.

März beim Frühjahrshallenturnen. Natürlich

hoffen wir, die anderen Turner und

Turnerinnen, die beim Mini-Cup antraten,

im Laufe dieses Jahres auch noch bei anderen

Wettkämpfen zu sehen.

Jörg Thilo, AN, CP

Gruppenfoto der Wanderer. Fotos: Paul Ammann.

Nur 1,5 Stunden hin und 1,5 Stunden zurück

durch das Ittertal bei Solingen und

Haan ging es. Aber was es dabei alles zu

sehen gab: blühende Bäume und Sträucher

in Weiß und Rosé, blühende Blumen

in Gelb und Blau und ringsherum war alles

grün. Das Auge konnte sich an diesen herrlichen

Frühlingsfarben nicht satt sehen

Mittagessen gab es in der Heidberger

Mühle – einem schönen Fachwerk-Restaurant

in einer idyllischen Anlage mit

Teich und Wiese, großer Terrasse und einer

kleinen Mühle mitten im Teich. In einem

schön geschmückten Saal waren die Tische

hübsch gedeckt und die 60 Personen

wurden schnell und gut bedient.

Nach dem Rückweg trafen sich die Wanderer

noch auf dem Marktplatz im historischen

Ortskern von Gräfrath bei herrlichem

Sonnenschein – und mancher beendete

den schönen Wandertag mit einem

Eishörnchen.

AN

Wanderung

Turner wanderten in

den Frühling

Eine Wanderung zur Gewöhnung an den

Frühling nach einem sehr langen, grauen

Winter machten 60 Wanderer aus verschiedenen

Wuppertaler Turnvereinen mit.

Ausrichter war traditionsgemäß der Hatzfelder

Turnverein.

In der Heidberger Mühle.

rtz 06/2013


26 Bücher

Kreativer Kindertanz

Wer mit Kindern einen Tanz erarbeiten

und dabei seine eigenen Vorstellungen

und die Ideen der Mädchen und Jungen

um Anregungen von Experten ergänzen

möchte, dem sei das hier vorgestellte Buch

als Ratgeber empfohlen. Die Autorinnen

sind seit 2002 als freiberufliche Tanzpädagoginnen

in Hamburg tätig, wobei sie

in ihrer Arbeit unter anderem den Schwerpunkt

auf kreativen Kindertanz legen. Mit

ihrer gleichnamigen Publikation richten

sich Lea Schilling und Julia Dold primär an

Erzieher, Grundschullehrer und Übungsleiter

in Vereinen, die Inspirationen, Vorschläge,

Anleitungen und Methoden rund

um das Thema „kreativer Kindertanz“

suchen. Großen Umfang nimmt jenes

Kapitel ein, in dem die Autorinnen vielfältige

Anregungen für Übungseinheiten

geben: Übungen zum Kennenlernen sind

darin ebenso zu finden wie beispielsweise

Übungen zur Schulung der Koordination,

Übungen zur Erwärmung, Übungen zur

Einführung von Takt bzw. Rhythmus, Anregungen

zur Improvisation mit Objekten,

Improvisationsspiele und Anleitungen für

kleine Schrittfolgen (im Anhang sind Empfehlungen

für dazu passende Musikstücke

aufgeführt). Auch in die Grundlagen des

klassischen Balletts führen Lea Schilling

und Julia Dold den Leser ein. Genauso

gehen die Verfasserinnen auf „klassische

Jungsthemen“ ein, mit denen sich die Jungen

ihren Erfahrungen zufolge in besonderem

Maße zum Tanzen motivieren lassen.

Anschließend lenken die Tanzpädagoginnen

den Fokus auf „Das Baukastensystem

– Konzept zum Aufbau einer Kindertanzstunde“.

Bis zu sieben Bausteine umfasst

eine Einheit: von der Begrüßung und der

Erwärmung über die Improvisation, den

Tanz und das Spiel bis hin zur Dehnung

und zum Abschied. Platzierung und Dauer

der Bausteine können jeweils variiert werden.

Es folgt die Vorstellung eines möglichen

Arbeitsmodells für eine Improvisationseinheit

innerhalb einer Übungsstunde,

danach geht es um die Vermittlung von

Grundkenntnissen zum Umgang mit Musik.

Praktische Tipps für eine kreative Kindertanzstunde

runden das Buch ab.

CP

Kreativer Kindertanz

Spaß und Freude am Tanz vermitteln

Julia Dold & Lea Schilling

Reihe: Wo Sport Spaß macht

Meyer & Meyer Verlag, 2013

2. Auflage

in Farbe, 108 Fotos, Klappenbroschur,

16,5 x 24 cm 978-3-89899-580-1

Preis: 18,95 Euro

666 Spiele

Wer Anregungen für abwechslungsreiche,

leicht verständliche und zudem größtenteils

unkompliziert umsetzbare Spiele

sucht, dem kann das hier vorgestellte

rtz 06/2013

Buch von Ulrich Baer dienlich sein. Der

Autor leitete 20 Jahre an der Akademie

Remscheid, dem bundeszentralen Fortbildungsinstitut

für kulturelle Jugendbildung,

Spielpädagogik-Kurse für Erzieher,

Sozialpädagogen, Sozialarbeiter und

Lehrer und hat in dieser Zeit zahlreiche

Spiele selbst entwickelt. Die Sammlung

beinhaltet nicht allein Spielideen für ganz

unterschiedliche Gruppen, sondern auch

für verschiedene Anlässe. So finden sich in

„666 Spiele“ beispielsweise ebenso Kennenlernspiele

wie kooperative Spiele, Spiele

für die Bearbeitung von Themen, Spiele

zur Entspannung und Spiele für draußen.

Zu den Themen, die mit den in dem Buch

aufgeführten Spielen behandelt werden

können, zählen z.B. „Aggression, Konflikt“,

„Körpersprache“, „Normen, Rollen, Werte“,

„Selbsterfahrung“ und „Schule“. Genauso

können mit den Vorschlägen unterschiedliche

gruppenpädagogische Ziele gefördert

werden: Ob „Warming up“, „Wettkampf,

Durchsetzung“, „Aktivierung bei

Lustlosigkeit“ oder „Aufteilung in Untergruppen“

– in „666 Spiele“ sollte jeder für

seine Zwecke Empfehlungen finden. Differenzierungen

finden sich auch hinsichtlich

des Charakters der Spiele (z. B. Tempo,

Dauer, Anspruch bzgl. Organisation oder

Schwierigkeitsgrad) und in Bezug auf die

Spielform (z. B. Bewegungsspiel, Sportspiel

oder Sprach-, Schreib-, Diskussionsspiel).

Alle Spiele werden in prägnanter Weise

erläutert, außerdem erhält der Leser Informationen

darüber, inwieweit zur Umsetzung

Material benötigt wird und welches

Mindestalter die Teilnehmer haben sollten.

Stichwörter – unter anderem zu den

bereits erwähnten Eigenschaften der Spiele

– helfen dabei, das Spiel schnell im Hinblick

auf die Eignung für die jeweilige Situation/Zielsetzung

beurteilen zu können.

CP

666 Spiele

Für jede Gruppe. Für alle Situationen.

Ulrich Baer

Kallmeyer in Verbindung mit Klett, 1994

24. Auflage 2011

ISBN: 978-3-7800-6100-3

Preis: 14,95 Euro


tz 06/2013


28 Rheinische Turnerjugend

Pre-Olympic-Youth-Cup 2013

Nachfolgend berichten die 15 und 13 Jahre

alten „Tuju-Reporter“ Ibti Khadiri und

Sarah Roos über den Pre-Olympic-Youth-

Cup und RTB-Pokal, der am 27. und 28.

April 2013 in Bergisch Gladbach ausgetragen

wurde (vgl. separater Artikel in der

Rubrik „Aus den Fachbereichen“).

Die Verantwortlichen in der Rheinischen

Turnerjugend (RTJ) geben seit einiger

Zeit Mädchen und Jungen, die Interesse

daran haben journalistisch tätig zu sein,

gezielt die Möglichkeit, als „Reporter“ zu

fungieren und vermitteln ihnen darüber

sukzessive Wissen in diesem Bereich. Die

von den Nachwuchsreportern verfassten

Texte werden weitgehend unverändert

veröffentlicht.

CP

„Ich habe 38 Turnanzüge!“

Wir durften uns in Bergisch Gladbach den

Wettkampf der 12/13-Jährigen anschauen.

Als wir so gegen 13.00 Uhr an der

Turnhalle ankamen, zogen wir uns schnell

rtz 06/2013

die gelben Reporter-T-Shirts an, holten

die Kamera heraus und schon konnte der

Wettkampf beginnen. Der Wettkampf war

sehr spannend, alle vier Geräte wurden

geturnt (Schwebebalken, Stufenbarren,

Boden und Sprung). Neben den deutschen

Turnerinnen nahmen auch Turnerinnen aus

den Niederlanden, Schweden und sogar

aus Russland an dem Wettkampf teil. Am

Boden durften wir wunderschöne Choreos

sehen und vor allem der Doppelsalto, der

schon von den jüngeren Teilnehmerinnen

geturnt wurde, war meist perfekt und beeindruckend.

Am Schwebebalken, Sprung

und Stufenbarren gab es ein paar Abgänge,

die aber sehr gut ausgeglichen wurden.

V.l.: Teresa Frank, Elisabeth Wagner, Maria Becker.

Nach dem Wettkampf durften wir noch

Maria Becker (eine der Trainerinnen der

deutschen Turnerinnen, genauer gesagt:

des Turnteams TOYOTA Köln) und die Turnerinnen

Teresa Frank (11 Jahre), Elisabeth

Wagner (10 Jahre), Jenna Büttner (12) und

Sarah Sonnenschein (13) zu ihrem Leben

als Turnerinnen, ihrem Alltag, zum Spaß

am Turnen und zu Modetrends in Sachen

Turnbekleidung befragen.

Interview mit Maria Becker, Teresa Frank und Elisabeth Wagner. Fotos: Tuju-Reporter.

Maria Becker hat früher selber in der 2.

Bundesliga geturnt. Mit 18 Jahren hat sie

angefangen, Turngruppen zu trainieren.

Mittlerweile macht sie das schon seit zehn

Jahren und sie hat immer noch viel Spaß

mit den Kindern. Maria hat auch einmal

aufgehört als Trainerin zu arbeiten, aber

dann hat sie vor allem die Kinder so sehr

vermisst, dass sie schnell wieder angefangen

hat. Maria hat uns im Interview

erzählt, dass man in jeder Trainingseinheit

alles trainieren müsse, weil Turnen so

vielseitig und schwer ist. Schwierig findet

Maria es, die Kinder zu motivieren, wenn

mal was nicht so funktioniert. „Da braucht

man immer Fingerspitzengefühl“, sagte

Maria. Und: Jedes Mädchen müsse anders

behandelt werden.

Elisabeth Wagner und Teresa Frank trainieren

ca. fünfmal die Woche, insgesamt

20 Stunden. Maria ist eine ihrer Trainerinnen.

Beide machen gerne Salti (vor allem

rückwärts). Mit vier bis fünf Jahren haben

sie angefangen zu turnen und lieben den

Sport jetzt noch. Wenn sie keine Lust haben

zum Training zu gehen, kommen sie

trotzdem, und im Endeffekt macht es

ihnen doch Spaß. Elisabeth hat sich vor

kurze, die Hand gebrochen und konnte

deswegen nicht beim POYC mitturnen.

Mehrmals im Jahr haben beide einen

Wettkampf, wenn auch noch keinen internationalen,

denn dazu sind sie noch ein

bis zwei Jahre zu jung.

Sarah Voss, Sarah Sonnenschein und Anja

Rheinbay, die alle im gleichen Verein turnen,

sind ihre Vorbilder. Ihr Tipp für andere

Nachwuchsturner ist, sich nicht nur zu

sagen „Ich möchte das schaffen“, sondern

es auch wirklich zu wollen. Auf die Frage

was sie mit 1.000.000 € machen würden,

wussten beide keine richtige Antwort. „Ich

würde vielleicht eine Turnhalle bauen oder

Turnanzüge kaufen’’, sagte Elisabeth mit

einem Lächeln auf den Lippen.

Jenna Büttner, eine der älteren Turnerinnen,

erzählte uns, dass sie fünf- bis

siebenmal pro Woche trainiert, immer so

zwischen drei und fünf Stunden pro Training.

Mittwochs kriegt sie sogar schulfrei,

denn da trainiert sie schon um sieben

Uhr morgens. Trotz der vielen Turnstunden

hat sie noch Freizeit und schafft die

Schule nebenher ohne Probleme. Sie hatte

im letzten Schuljahr einen Notendurchschnitt

von 1,6! Für die Zukunft wünscht

sie sich einfach nur, dass es weiterhin so

gut klappt.


Rheinische Turnerjugend

Impressum

29

Jenna Büttner.

Jenna Büttner am Stufenbarren.

Ihr Tipp für andere Turnerinnen, wenn

beim Wettkampf mal was schief läuft: „Nie

aus der Fassung bringen lassen und immer

sein eigenes Ding machen! Beruhigen und

weiter turnen.“

Solche kleinen Tipps geben sich die Turnerinnen

in ihrem Team auch gegenseitig.

Jenna hat wie die meisten Turnerinnen

Angst vor dem Schwebebalken. Um sich

die Angst zu nehmen, hat sie an ihrem

Rucksack ein kleines Kuscheltier, das sie

als Glücksbringer benutzt. Leider war Jenna

mit ihrem Wettkampf beim POYC nicht

ganz so zufrieden. Wir wünschen ihr, dass

der nächste Wettkampf besser wird und

sie sich hinterher mehr freuen kann. Jenna

darf sich ihre Turnanzüge für einen

Wettkampf übrigens selber aussuchen und

den, den sie beim POYC anhatte, findet sie

auch ziemlich schön. Das finden wir natürlich

auch! Generell gefallen ihr bunte

Turnanzüge sehr gut, die würde sie auch

weiterempfehlen.

Als letzte Turnerin haben wir Sarah Sonnenschein

interviewt. Sie war beim Wettkampf

in ihrer Altersklasse beste deutsche

Turnerin. Sie trainiert rund 25 Stunden die

Sarah Sonnenschein.

Woche, vor, nach und sogar in der Schule,

aber das ändert sich öfters mal. Einen

Glücksbringer wie ihre Teamkollegin Jenna

hat sie nicht, aber viele Fans. Sarah denkt

noch nicht an Olympia, weil sie lange verletzt

war und erstmal wieder ins Geschehen

finden möchte. Aber wir denken, dass

sie eine Teilnahme 2016 schaffen könnte.

Das Vorbild von Sarah Sonnenschein ist

Anja Rheinbay, weil sie trotz des harten

und intensiven Trainings immer bei ihrer

Sache geblieben ist und außerdem eine

ziemlich gut gelaunte Turnerin ist. Auf

die Frage, wie viele Turnanzüge sie denn

habe, antwortete sie: „Ich habe 38 Turnanzüge

in meinem Schrank, nach fast jedem

Wettkampf kriege ich einen neuen und

manchmal auch einen zwischendurch.“

Auch Sarah darf sich selber aussuchen,

welchen Turnanzug sie anzieht (außer bei

der Bundesliga, da wird der Teamanzug

angezogen, den sie aber auch schön findet).

Wirkliche Modetipps für Turnanzüge

hat Sarah nicht, denn jeder hat einen anderen

Geschmack. Ihren Anzug vom POYC

würde sie aber auch weiterempfehlen.

Ibti Khadiri und Sarah Roos

Sarah Sonnenschein am Stufenbarren.

Impressum

Rheinische Turnzeitung

66. Jahrgang / ISSN 0723-4260

Herausgeber

Rheinischer Turnerbund e.V.

Paffrather Straße 133

51465 Bergisch Gladbach

Telefon: 02202-2003-0

Telefax: 02202-2003-90

E-Mail: presse@rtb.de

Schriftleitung und verantwortlich

für die Herausgabe: Bernd Seibert

Die Rheinische Turnzeitung erscheint monatlich

in der ersten Woche des Monats

und ist das amtliche Mitteilungsblatt des

Rheinischen Turnerbundes.

Redaktion

Dr. Claudia Pauli / cp-presse

Telefon: 01 73-4 97 49 80

E-Mail: claudia.pauli@cp-presse.de

oder rtz@rtb.de

Richard Dohmen

Telefon: 02202-2003-21

Telefax 02202-2003-90

E-Mail: rtz@rtb.de

Gestaltung

Dr. Claudia Pauli, Richard Dohmen,

Christian Hüpgen (RASS GmbH & Co. KG)

Es können nur Berichte, Fotos etc. veröffentlicht

werden, die der Redaktion der RTZ

von dem jeweiligen Turnverband/-gau bzw.

Fachbereich zugehen. Die Vereine werden

entsprechend gebeten, ihre Artikel, Bilder

etc. an den jeweiligen Turn verband/-gau

bzw. Fachbereich zu senden. Die Redaktion

behält sich vor, die Einsendungen vor

der Veröffentlichung zu bearbeiten. Für die

Inhalte der Rubriken „Regionale Ausschreibungen“

und „Nachrichten Turnverbände/-

gaue“ sind allein die Turnverbände bzw.

-gaue verantwortlich. Die darin getroffenen

Aussagen müssen nicht der Meinung der

RTZ-Redaktion entsprechen. Nachdruck,

auch auszugsweise, ist erwünscht (mit Quellenangabe).

Um ein Belegexemplar wird gebeten.

Redaktionsschluss

10. des Vormonats

Anzeigenleitung

Richard Dohmen

Telefon: 02202-2003-0

Telefax: 02202-2003-90

E-Mail: presse@rtb.de

Media-Daten vom 1. Oktober 2012.

Abonnement

Die Abonnementverwaltung liegt beim

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Die Jahresbezugsgebühr beträgt 27,– E inkl.

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ist auf unbestimmte Zeit geschlossen,

falls nicht ausdrücklich anders

vereinbart.

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rtz 06/2013


30 Rheinische Turnerjugend

Schnappschüsse des Tages

Fotos: Tuju-Reporter

rtz 06/2013


1. RTB Latin-Dance-Day 2013

mit Dance-Night-Party

Samstag, 13.07.2013 in Bergisch Gladbach

Ausschreibung erscheint

im März 2013

Anfordern bei Marc Kollbach

E-Mail: kollbach@rtb.de

RHEINISCHER TURNERBUND E.V.

Der Rheinische Turnerbund ist ein Landesturnverband im DTB

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