21.01.2014 Aufrufe

Stadtseiten - 37. Kalenderwoche - 10. September 2013 - in Fulda

Stadtseiten - 37. Kalenderwoche - 10. September 2013 - in Fulda

Stadtseiten - 37. Kalenderwoche - 10. September 2013 - in Fulda

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

22<br />

Dienstag, <strong>10.</strong> <strong>September</strong> <strong>2013</strong><br />

Dienstag, <strong>10.</strong> <strong>September</strong> <strong>2013</strong><br />

Perlenschnur der Verbundenheit<br />

PINNWAND<br />

Ausstellung der RhönEnergie <strong>Fulda</strong> <strong>in</strong>formiert über <strong>Fulda</strong>s Partnerstädte und Patenschaften<br />

Von Michael Schwab<br />

FULDA. „Wer die Kultur<br />

des Nachbarn versteht,<br />

hört auf, <strong>in</strong> ihm e<strong>in</strong>en<br />

Fremden oder Fe<strong>in</strong>d zu sehen.“<br />

Gerne zitiert der frühere<br />

Bürgermeister der<br />

tschechischen Partnerstadt<br />

<strong>Fulda</strong>s, Jiri Landa,<br />

diesen Gedanken des ehemaligen<br />

Bundespräsidenten<br />

Richard von Weizsäcker.<br />

Schließlich stehen se<strong>in</strong>e<br />

Worte beispielhaft für das<br />

Leitmotiv, das das französische<br />

Arles, das italienische<br />

Como, Leitmeritz, das russische<br />

Sergiew Posad und das<br />

amerikanische Wilm<strong>in</strong>gton<br />

sowie das niederländische<br />

Dokkum und englische Crediton<br />

mit <strong>Fulda</strong> verb<strong>in</strong>det.<br />

Weltweites Band<br />

Neben den sieben Städtepartnerschaften<br />

und -<br />

freundschaften bestehen<br />

außerdem Patenschaften<br />

mit dem polnischen Oberglogau,<br />

dem M<strong>in</strong>enjagdboot<br />

<strong>Fulda</strong>, e<strong>in</strong>em nach der Domstadt<br />

be-nannten Bo<strong>in</strong>g-Jet<br />

der Lufthansa, e<strong>in</strong>em Segelflugzeug<br />

sowie dem ICE gleichen<br />

Namens der Deutschen<br />

Bahn.<br />

Wie e<strong>in</strong>e kostbare Perlenschnur<br />

spannt sich dieses<br />

Band der Sympathie über<br />

den gesamten euorpäischen<br />

Kont<strong>in</strong>ent - sogar über den<br />

Nachbau des schwedischen Seglers Kalmar Nyckel, mit dem die ersten Siedler nach Wilm<strong>in</strong>gton gelangten. Foto: Michael Schwab<br />

Atlantik h<strong>in</strong>weg bis <strong>in</strong>s<br />

8.000 Kilometer entfernte<br />

Wilm<strong>in</strong>gton. Vom <strong>10.</strong> <strong>September</strong><br />

bis 5. Oktober <strong>2013</strong><br />

widmet sich e<strong>in</strong>e Ausstellung<br />

im Kundenzentrum<br />

der Rhön Energie <strong>Fulda</strong> den<br />

europa- und weltweiten Verb<strong>in</strong>dungen<br />

<strong>Fulda</strong>s. Eröffnet<br />

wird die repräsentative<br />

Schau mit Bildern, Texttafeln<br />

und ausgewählten Ausstellungsstücken<br />

aus den befreundeten<br />

Kommunen und<br />

von Patenschaften wie mit<br />

dem M<strong>in</strong>enjagdboot <strong>Fulda</strong><br />

am kommenden Mittwoch,<br />

11. <strong>September</strong>, um 17 Uhr<br />

durch <strong>Fulda</strong>s Oberbürgermeister<br />

und RhönEnergie<br />

<strong>Fulda</strong> Aufsichtsrat Gerhard<br />

Möller sowie RhönEnergie<br />

Geschäftsführer Mart<strong>in</strong><br />

Heun.<br />

Vorträge<br />

Im Anschluss beschreibt<br />

Re<strong>in</strong>hold Schäfer, Stadtrat a.<br />

D. und Mitglied des Freundeskreises<br />

<strong>Fulda</strong>-Leitmeritz,<br />

die <strong>in</strong>zwischen 50-jährige<br />

Verb<strong>in</strong>dung mit dem böhmischen<br />

Leitmeritz, dessen<br />

Historie und geme<strong>in</strong>same<br />

Aktivitäten.<br />

Über die Partnerschaft<br />

zum amerikanischen Wilm<strong>in</strong>gton,<br />

e<strong>in</strong>em bedeutenden<br />

F<strong>in</strong>anz- und Dienstleistungszentrum<br />

im Bundesstaat<br />

Delaware, berichtet<br />

Michael Schwab, 1. Vorsitzender<br />

des German-American<br />

Cultural Association<br />

(GABACA) <strong>in</strong> se<strong>in</strong>em Vortrag<br />

„Wilm<strong>in</strong>gton <strong>in</strong> the<br />

middle of it all“. Anschließend<br />

besteht die Möglichkeit<br />

zum Ausstellungsrundgang.<br />

Im Rahmen der Ausstellung<br />

f<strong>in</strong>den <strong>in</strong>teressante Aktionstage<br />

mit Freundschaftsvere<strong>in</strong>en<br />

verschiedener<br />

Partnerstädte statt: Am<br />

Freitag, 20. <strong>September</strong> <strong>2013</strong>,<br />

präsentiert sich ab 16 Uhr<br />

der Freundeskreis <strong>Fulda</strong>-Arles<br />

e. V. Am Donnerstag, 26.<br />

<strong>September</strong> <strong>2013</strong>, stellt sich<br />

um 17 Uhr der Freundeskreis<br />

<strong>Fulda</strong>-Sergiew Posad e. V.<br />

vor. Die erste Vorsitzende<br />

des Vere<strong>in</strong>s Ursula Lachmann<br />

berichtet <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em<br />

Bildervortrag über die jährlichen<br />

Fahrten nach Sergiew<br />

Posad. Musikalisch unterhält<br />

Julia Kosilova mit russischer<br />

Volksmusik. Voraussichtlich<br />

auch <strong>Fulda</strong>s jüngste<br />

Städtepartnerschaft Dokkum<br />

wird mit e<strong>in</strong>em eigenen<br />

Beitrag während der<br />

Ausstellung vertreten se<strong>in</strong>.<br />

Wie die Städtepartnerschaften<br />

entstanden s<strong>in</strong>d,<br />

welche Ereignisse ihnen voraus<br />

g<strong>in</strong>gen und folgten,<br />

und was diese Städte besonders<br />

auszeichnet - auf diese<br />

Fragen will die Ausstellung<br />

Antwort geben, die von e<strong>in</strong>em<br />

Team um Thorsten<br />

Lenz (RhönEnergie <strong>Fulda</strong>),<br />

Kulturamtsleiter Dr. Thomas<br />

Heiler, Susanne Schreiber<br />

(Abteilung Repräsentation<br />

der Stadtverwaltung) sowie<br />

Michael Schwab (Magistratspressestelle)<br />

zusammen<br />

gestellt worden ist.<br />

Die Ausstellung im Kundenzentrum<br />

der RhönEnergie<br />

<strong>Fulda</strong>, Bahnhofstr. 2 <strong>in</strong><br />

<strong>Fulda</strong>, hat montags bis freitags<br />

von 9 bis 19 Uhr und<br />

samstags von 9 bis 13 Uhr<br />

geöffnet.<br />

Musikschulfest:<br />

Hören, Staunen,<br />

Genießen<br />

FULDA. Samstag, 14. <strong>September</strong>,<br />

13 bis 18 Uhr, Musikschule<br />

der Stadt <strong>Fulda</strong>,<br />

Buseckstraße 4.<br />

E<strong>in</strong> reichhaltiges Veranstaltungsprogramm<br />

mit e<strong>in</strong>er<br />

Mitmachstunde Früherziehung,<br />

Kurzkonzerten<br />

von vielen Solisten und Ensembles,<br />

dem Kammerorchester<br />

der Jugend, e<strong>in</strong>em<br />

K<strong>in</strong>derprogramm und kul<strong>in</strong>arischen<br />

Köstlichkeiten.<br />

Das Fest f<strong>in</strong>det bei jedem<br />

Wetter statt, E<strong>in</strong>tritt ist frei.<br />

Flohmarkt<br />

„Rund ums K<strong>in</strong>d“<br />

FULDA (cp). Die K<strong>in</strong>dertagesstätte<br />

Ahornbaum veranstaltet<br />

am Samstag, 28.<br />

<strong>September</strong> <strong>2013</strong>, von 10<br />

bis 13 Uhr im Bürgerhaus<br />

Haimbach e<strong>in</strong>en Flohmarkt<br />

„Rund ums K<strong>in</strong>d“.<br />

Für das leibliche Wohl ist<br />

mit Kaffee, Kuchen und<br />

Grillwürstchen gesorgt. Für<br />

die K<strong>in</strong>der gibt es e<strong>in</strong>e<br />

Spielecke. Tischvergabe<br />

und weitere Infos unter der<br />

Tel. (0661) 241157.<br />

Flohmarkt<br />

bei „Pippi<br />

Langstrumpf“<br />

FULDA (cp). „Die KiTa<br />

„Pippi Langstrumpf“ <strong>in</strong> Sickels<br />

veranstaltet am<br />

Samstag, 21. <strong>September</strong><br />

<strong>2013</strong>, von 10:00 Uhr bis<br />

12:00 Uhr im Bürgerhaus<br />

Sickels (Johannes-Nehr<strong>in</strong>g-Str.)<br />

e<strong>in</strong>en Flohmarkt<br />

„Rund ums K<strong>in</strong>d“ mit Kaffee<br />

und Kuchen.<br />

Die Tischvergabe (Kosten<br />

7,- €) ist am 14. und 15.<br />

<strong>September</strong> <strong>2013</strong> zwischen<br />

10:00 und 17:00 Uhr unter<br />

der Telefonnummer<br />

0172/9379555.“<br />

Kunst-Workshop<br />

im Museum<br />

FULDA. Rhönlandschaften<br />

waren und s<strong>in</strong>d für viele<br />

heimische Künstler beliebte<br />

Malmotive.<br />

Im Vonderau Museum wird<br />

<strong>in</strong> e<strong>in</strong>em Kunst-Workshop-<br />

Teilnehmern zunächst e<strong>in</strong><br />

Gemälde des Malers Erich<br />

Heckel vorgestellt. Mit den<br />

eigenen E<strong>in</strong>drücken machen<br />

sich die Teilnehmer<br />

dann selbst ans Werk. Der<br />

Kurs richtet sich an Interessierte<br />

mit Grundkenntnisse<br />

<strong>in</strong> der Malerei.<br />

Term<strong>in</strong>: Donnerstag, 19.<br />

Sept. <strong>2013</strong>, 18.00 bis<br />

21.00 Uhr, Gebühr: 35,- €<br />

<strong>in</strong>kl. aller Malutensilien +<br />

Acrylkarton (30x40cm)<br />

Kursort: Künstlergalerie<br />

Vonderau Museum, Jesuitenplatz<br />

2, 36037 <strong>Fulda</strong><br />

Anmeldung: Kornelia Wagner<br />

(Museumspädagog<strong>in</strong>),<br />

Tel. 0661-102 3218 oder<br />

Verena Kühnle<strong>in</strong> (Künstler<strong>in</strong>),<br />

Tel. 4800178,<br />

www.verenz.de


Dienstag, <strong>10.</strong> <strong>September</strong> <strong>2013</strong> 23<br />

Dienstag, <strong>10.</strong> <strong>September</strong> <strong>2013</strong><br />

„Zeitung mit dem Vergrößerungsglas lesen“<br />

Franz Gärtner feierte im Lioba-Heim se<strong>in</strong>en 100. Geburtstag / OB Gerhard Möller überbr<strong>in</strong>gt Glückwünsche<br />

FULDA (mb). Er hat die<br />

Kaiser-Zeit noch erlebt, die<br />

Weimaer Republik, die NS-<br />

Diktatur und den Neubeg<strong>in</strong>n<br />

Deutschlands nach<br />

dem völligen Zusammenbruch<br />

als Folge des Zweiten<br />

Weltkriegs: Franz<br />

Gärtner.<br />

Se<strong>in</strong> Leben war nicht immer<br />

leicht. Trotzdem haben<br />

ihm die vielen Herausforderungen,<br />

e<strong>in</strong>e gute körperliche<br />

Konstitution und vielleicht<br />

auch das nötig Quäntchen<br />

göttlichen Segens das<br />

Rüstzeug mit auf den Lebensweg<br />

gegeben, e<strong>in</strong> geradezu<br />

biblisches Alter zu erreichen.<br />

100 Jahre alt ist der<br />

gebürtige S<strong>in</strong>ntaler geworden.<br />

Im Lioba-Heim feierte<br />

der Jubilar im Kreis von Familienangehörigen<br />

und<br />

Freuden se<strong>in</strong>en besonderen<br />

Geburtstag. Auch <strong>Fulda</strong>s<br />

Oberbürgermeister Gerhard<br />

Möller gehörte zu den Gästen.<br />

Er übermittelte dem<br />

rüstigen und geistig fitten<br />

100-Jährigen, der noch immer<br />

gerne aus se<strong>in</strong>em bewegten<br />

Leben erzählt, nicht<br />

nur se<strong>in</strong>e persönlichen Grüße,<br />

sondern auch die des<br />

hessischen M<strong>in</strong>isterpräsidenten<br />

Volker Bouffier.<br />

Mehr Hundertjährige<br />

Für Möller selbst war dieser<br />

Tag e<strong>in</strong> besonderer.<br />

Denn schon am Morgen<br />

hatte er der <strong>in</strong>zwischen 103-<br />

jährigen Maria Brenzel <strong>in</strong><br />

Haimbach gratulieren können.<br />

Gleich zwei solcher herausragender<br />

Geburtstage<br />

an e<strong>in</strong>em Tag, das sei schon<br />

etwas Außergewöhnliches,<br />

me<strong>in</strong>te der Oberbürgermeister<br />

mit dem H<strong>in</strong>weis, dass<br />

die Zahl der 100- und über<br />

100-jährigen <strong>in</strong> <strong>Fulda</strong> kont<strong>in</strong>uierlich<br />

wachse.<br />

Franz Gärtner, der aus<br />

Sterbfritz stammt, kam 1936<br />

über die damalige Deutsche<br />

Reichsbahn nach <strong>Fulda</strong>. Zunächst<br />

wohnte er <strong>in</strong> der Löhertraße,<br />

bevor er nach<br />

Bachra<strong>in</strong> und schließlich<br />

nach Pilgerzell umzog. Als<br />

se<strong>in</strong>e Ehefrau verstarb, wollte<br />

Gärtner nicht länger alle<strong>in</strong>e<br />

leben. Das Lioba-Heim<br />

sollte so zu se<strong>in</strong>em neuen<br />

Zuhause werden. Gerne<br />

lauscht er heute Radio Beiträgen.<br />

„Da hört man immer viel<br />

über <strong>Fulda</strong> - viel Gutes“, wie<br />

das Geburtstagsk<strong>in</strong>d freudig<br />

se<strong>in</strong>em Gast aus dem Stadtschloss<br />

berichtet. Während<br />

er sich h<strong>in</strong>sichtlich der aktuellen<br />

Nachrichtenlage<br />

nach wie vor stets auf dem<br />

Laufenden hält - „die Zeitung<br />

kann ich noch mit dem<br />

Vergrößerungsglas lesen“ -<br />

bedauert Franz Gärtner allerd<strong>in</strong>gs,<br />

dass er nicht mehr<br />

so gut zu Fuß ist. Mehr als<br />

200 bis 300 Meter mit dem<br />

Rollator s<strong>in</strong>d leider nicht<br />

mehr dr<strong>in</strong>. Ungeachtet dessen<br />

ist der Jubilar zufrieden.<br />

Denn: „Wir haben viel<br />

durchgemacht.“ Als junger<br />

Soldat war Franz Gärtner<br />

1943 <strong>in</strong> Rußland gewesen. In<br />

Saarbrücken wurde er<br />

schließlich von den Amerikanern<br />

gefangen genommen.<br />

Auch die Zeit davor war für<br />

den gesprächsfreudigen Jubilar<br />

nicht immer e<strong>in</strong>fach<br />

gewesen. „Wir waren<br />

schließlich arm, aber dennoch<br />

zufrieden“, er<strong>in</strong>nert er<br />

sich an diese Zeit zurück.<br />

Zeitweise hatte er sogar <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er<br />

Mühle gearbeitet und<br />

Mehlsäcke geschleppt. Dass<br />

er noch heute geistig so fit<br />

ist, verdankt er vielleicht der<br />

Tatsache, dass er über viele<br />

Jahre e<strong>in</strong>e ausgesprochen<br />

verantwortungsvolle Aufgabe<br />

übernommen hatte: Bis<br />

Franz Gärtner 80 wurde,<br />

führte er die Kasse von Borussia<br />

<strong>Fulda</strong>.<br />

Franz Gärtner (rechts) feierte se<strong>in</strong>en 100. Geburtstag.<br />

Foto: Michael Schwab<br />

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN


24<br />

Dienstag, <strong>10.</strong> <strong>September</strong> <strong>2013</strong><br />

Lesestunden für Bücherwürmer<br />

„Leseland Hessen“: Ab 25. <strong>September</strong> stellen Autoren ihre Werke vor / Kostenfrei großartige Literatur erleben<br />

FULDA (kt). Leseratten<br />

aufgepasst: Es ist endlich<br />

wieder soweit! Zahlreiche<br />

Autoren gehen auf Tour<br />

durch das „Leseland Hessen“<br />

und machen auch<br />

Halt <strong>in</strong> <strong>Fulda</strong>. Ab dem 25.<br />

<strong>September</strong> können Bücherwürmer<br />

und Interessierte<br />

etwa <strong>in</strong> die Kultur<br />

der nordamerikanischen<br />

Ure<strong>in</strong>wohner e<strong>in</strong>tauchen,<br />

das abgründige Rom kennenlernen<br />

oder sich von<br />

Geschichten über Lieben<br />

und Sterben berühren lassen.<br />

Dann nämlich lesen<br />

die Autoren aus ihren Büchern<br />

– und das kostenfrei!<br />

Die Themen der zahlreichen<br />

Schriftsteller s<strong>in</strong>d vielfältig,<br />

überraschend und spannend.<br />

Aber auch bunte und<br />

lebendige Bühnenshows<br />

und Lesevorstellungen für<br />

K<strong>in</strong>der hat die Veranstaltung<br />

zu bieten.<br />

Den Auftakt macht Antje<br />

Babendererde mit zwei Lesungen<br />

am Mittwoch, 25.<br />

<strong>September</strong>. Die 50-Jährige<br />

stellt ihr Buch „Isegrim“<br />

um 9.30 Uhr <strong>in</strong> der W<strong>in</strong>friedschule<br />

und um 11.30<br />

Uhr <strong>in</strong> der He<strong>in</strong>rich-von-Bibra-Schule<br />

vor. Im Mittelpunkt<br />

ihrer Geschichte „Isegrim“<br />

steht das junge Mädchen<br />

Jola, die im Wald Zuflucht<br />

sucht. Doch <strong>in</strong> letzter<br />

Zeit fühlt sie sich selbst im<br />

Wald nicht mehr sicher. Irgendetwas<br />

oder irgendjemand<br />

treibt hier se<strong>in</strong> Unwesen,<br />

beobachtet sie, folgt ihr.<br />

Sie ahnt nicht, welches düstere<br />

Geheimnis der Wald<br />

noch hütet.<br />

Superhelden, Weltreise<br />

und Blick auf Berl<strong>in</strong><br />

Ebenfalls am 25. <strong>September</strong><br />

liest Friedrich Christian<br />

Delius aus se<strong>in</strong>em Buch<br />

„Die l<strong>in</strong>ke Hand des Papstes“.<br />

Se<strong>in</strong>e Erzählungen und<br />

Romane machen ihn zu e<strong>in</strong>em<br />

der bedeutendsten<br />

deutschen Autoren der Gegenwart.<br />

Se<strong>in</strong> Werk ist e<strong>in</strong><br />

sprachgewaltiges Buch über<br />

das rätselhafte, herrliche abgründige<br />

Rom der Gegenwart<br />

– und e<strong>in</strong>e moderne Legende:<br />

Wie der Papst zum<br />

Lutheraner wurde. Beg<strong>in</strong>n<br />

um 19 Uhr <strong>in</strong> der Aula der Alten<br />

Universität.<br />

Literarisch e<strong>in</strong>mal anders<br />

geht es am 26. <strong>September</strong><br />

zu. Dalibor Markovic lädt<br />

die Schüler zum „Poetry-<br />

Slam“ e<strong>in</strong>. Dabei macht er<br />

Halt an drei Schulen: um 8<br />

Uhr an der Richard-Müller-<br />

Schule, um 9.40 Uhr an der<br />

Rabanus-Maurus-Schule<br />

und um 11.30 Uhr an der<br />

Freiherr vom Ste<strong>in</strong>-Schule.<br />

Der Musiker und Beatboxer<br />

ist seit e<strong>in</strong>em Jahrzehnt auf<br />

deutschen Bühnen unterwegs<br />

und hat zwei Bücher<br />

veröffentlicht.<br />

Noch am selben Tag heißt<br />

es um 19 Uhr <strong>in</strong> der Kapelle<br />

im Vonderau Museum „Der<br />

Tod macht Schule – Die Leseshow“.<br />

In dieser Show<br />

präsentiert Dietrich Faber<br />

die Irrungen und Wirrungen<br />

rund um den sympathischen<br />

Kommissar Bröhmann<br />

aus dem Vogelsberg.<br />

Ihr K<strong>in</strong>derbuch „Superhelden<br />

haut nichts vom<br />

Sockel“ stellt Autor<strong>in</strong> Alice<br />

Literatur zum Genießen: Ab 25. <strong>September</strong> kommen wieder zahlreiche Schriftsteller <strong>in</strong>s „Leseland Hessen“ und lesen auch <strong>in</strong> <strong>Fulda</strong><br />

aus ihren Werken.<br />

Foto: Fotolia<br />

Pantermüller an drei Schulen<br />

am 27. <strong>September</strong> vor.<br />

Auftakt ist um 8 Uhr <strong>in</strong> der<br />

Astrid-L<strong>in</strong>dgren-Schule.<br />

Weiter geht es um 9.55 Uhr<br />

<strong>in</strong> der Sturmiusschule. Die<br />

letzte f<strong>in</strong>det ab 11.30 Uhr <strong>in</strong><br />

der Florenbergschule statt.<br />

E<strong>in</strong>e Superheld<strong>in</strong> zu se<strong>in</strong>,<br />

kann ganz schön anstrengend<br />

se<strong>in</strong>. Besonders wenn<br />

man se<strong>in</strong>e wahre Identität<br />

vor der besten Freund<strong>in</strong> geheim<br />

halten muss. Doch das<br />

ist noch lange nicht Karl<strong>in</strong>es<br />

e<strong>in</strong>zige Sorge: Denn ihre Familie<br />

will sie mitnehmen<br />

nach Amerika zur Liga der<br />

Gerechten – dem Treffen der<br />

weltweit bekanntesten Superhelden.<br />

Dabei kann Karl<strong>in</strong>e<br />

doch noch nicht e<strong>in</strong>mal<br />

richtig fliegen!<br />

Die freie Journalist<strong>in</strong> Meike<br />

W<strong>in</strong>nemuth hat <strong>in</strong> der<br />

Quizsendung „Wer wird<br />

Millionär“ 500 000 Euro gewonnen.<br />

Daraufh<strong>in</strong> reist sie<br />

e<strong>in</strong> Jahr um die Welt. Ihre<br />

Erfahrungen hat sie im Buch<br />

„Das große Los“ festgehalten.<br />

Mit Humor und viel Gespür<br />

für die Besonderheiten<br />

der Städte und ihre Bewohner<br />

beschreibt Meike W<strong>in</strong>nemuth<br />

ihre Erlebnisse auf<br />

der Reise um den Globus. Interessenten<br />

können am 27.<br />

Hanns Zischler<br />

Foto: Jennifer Fey<br />

<strong>September</strong> ab 19 Uhr <strong>in</strong> der<br />

Kapelle im Vonderau Museum<br />

dabei se<strong>in</strong>.<br />

Die deutsche Hauptstadt<br />

nimmt Hanns Zischler unter<br />

die Lupe. Am Sonntag,<br />

29. <strong>September</strong>, liest der 66-<br />

Jährige ab 11 Uhr <strong>in</strong> der Kapelle<br />

im Vonderau Museum<br />

aus „Berl<strong>in</strong> ist zu groß für<br />

Berl<strong>in</strong>“. Hanns Zischler äußert<br />

sich fachkundig über e<strong>in</strong>e<br />

Stadt, die so rasend<br />

wuchs, so oft zerstört und<br />

wiederaufgebaut wurde wie<br />

ke<strong>in</strong>e andere. Er berichtet<br />

von Havarien, Architekturgeheimnissen,<br />

von Spaziergängern<br />

wider Willen und<br />

von der Eroberung des Grunewalds<br />

durch e<strong>in</strong>e Herde<br />

Wildschwe<strong>in</strong>e.<br />

E<strong>in</strong> existenzieller<br />

Drahtseilakt<br />

Katja Brandis besucht<br />

ebenfalls drei <strong>Fulda</strong>er Schulen<br />

und liest aus „Und ke<strong>in</strong>er<br />

wird dich kennen“.<br />

Am 30. <strong>September</strong> ist sie zunächst<br />

ab 8 Uhr <strong>in</strong> der Bardoschule<br />

zu Gast. Um 9.35<br />

Uhr liest sie <strong>in</strong> der Domschule<br />

und um 11.35 Uhr <strong>in</strong><br />

der Marienschule. Ganz neu<br />

anfangen, alles h<strong>in</strong>ter sich<br />

lassen, <strong>in</strong> e<strong>in</strong>e andere Haut<br />

Alice Pantermüller<br />

Foto: privat<br />

schlüpfen… Was für manche<br />

e<strong>in</strong> verlockendes Gedankenspiel<br />

ist, wird für die 16-jährige<br />

Maja tödlicher Ernst. E<strong>in</strong>en<br />

packenden Thriller um<br />

Identität, Stalk<strong>in</strong>g und die<br />

Macht des Internets hat<br />

Brandis verfasst.<br />

David Wagner ist am selben<br />

Tag ab 19 Uhr <strong>in</strong> der Kapelle<br />

im Vonderau Museum<br />

live zu erleben. Er hat mit<br />

„Leben“ e<strong>in</strong> berührendes,<br />

nachdenklich stimmendes,<br />

lebenskluges Buch über e<strong>in</strong>en<br />

existenziellen Drahtseilakt<br />

geschrieben. Ohne Pathos<br />

und mit stilistischer<br />

Brillanz erzählt er vom Lieben<br />

und Sterben, von Verantwortung<br />

und Glück.<br />

Literatur <strong>in</strong> den Schulen<br />

gibt es auch am 1. Oktober.<br />

Gabi Neumayer stellt gleich<br />

zwei Bücher vor. „Undercover<br />

City“ und „Frag doch<br />

mal… die Maus! – Tiere aus<br />

aller Welt“ präsentiert sie<br />

ab 8.05 Uhr <strong>in</strong> der ABC-<br />

Landschule Maberzell. Um<br />

10 Uhr liest sie <strong>in</strong> der Bonifatiusschule<br />

und um 11.50<br />

Uhr ist die 51-Jährige <strong>in</strong> der<br />

Kathar<strong>in</strong>enschule Gläserzell<br />

zu erleben. E<strong>in</strong>s kann Emily<br />

Brown, Protagonist<strong>in</strong> <strong>in</strong><br />

„Undercover City“, auf den<br />

Tod nicht leiden: umziehen.<br />

Friedrich Christian Delius<br />

Foto: Jürgen Bauer<br />

Und genau das tun ihre Eltern<br />

ständig. S<strong>in</strong>d fremde<br />

Mächte h<strong>in</strong>ter ihren Eltern<br />

her? Die Regierung? Oder<br />

sogar Aliens? „Frag doch<br />

mal… die Maus! – Tiere aus<br />

aller Welt“ ist e<strong>in</strong> Buch mit<br />

tollen Fotos und Illustrationen,<br />

das K<strong>in</strong>der zu e<strong>in</strong>er fasz<strong>in</strong>ierenden<br />

Entdeckungsreise<br />

<strong>in</strong>s Tierreich e<strong>in</strong>lädt.<br />

Se<strong>in</strong>e Kommissar-Berndorf-Krimis<br />

„Schwemmholz“<br />

und „Der Hund des<br />

Propheten“ wurden preisgekrönt.<br />

Am 1. Oktober 19 Uhr<br />

können sich die Besucher <strong>in</strong><br />

der Kapelle im Vonderau<br />

Museum e<strong>in</strong> Bild von Autor<br />

Ulrich Ritzel machen. Er<br />

liest aus „Trotzkis Narr“, e<strong>in</strong>en<br />

brisanten Fall für Ex-<br />

Kommissar Berndorf.<br />

Zum Abschluss von „Leseland<br />

Hessen“ begibt sich das<br />

Duo Jochen Till und L<strong>in</strong>us<br />

König <strong>in</strong> <strong>Fulda</strong>s Schulen.<br />

Am 2. Oktober s<strong>in</strong>d sie ab<br />

8.05 Uhr Konrad-Adenauer-<br />

Schule, ab <strong>10.</strong>05 Uhr <strong>in</strong> der<br />

Geschwister-Scholl-Schule<br />

und ab 11.25 Uhr im Marianum.<br />

L<strong>in</strong>us König liest aus<br />

„Ausgeflogen“, „Charlie +<br />

Leo – Der Typ muss weg!“<br />

und „Charlie + Leo – Wie<br />

erobert man das schlechtgelaunteste<br />

Mädchen der<br />

Welt?“. Jochen Till erzählt<br />

über die Entstehung se<strong>in</strong>er<br />

Bücher und Informatives<br />

über das Schreiben.<br />

Leseland ist e<strong>in</strong>e Geme<strong>in</strong>schaftsveranstaltung<br />

des<br />

Hessischen M<strong>in</strong>isteriums<br />

für Wissenschaft und Kunst,<br />

hr2 kultur und der Sparkassen-Kulturstiftung<br />

Hessen-<br />

Thür<strong>in</strong>gen. Die Lesungen <strong>in</strong><br />

<strong>Fulda</strong> f<strong>in</strong>den als Veranstaltungen<br />

der Stadt <strong>Fulda</strong> – Die<br />

Kulturstadt mit Förderung<br />

durch die Jubiläumsstiftung<br />

der Sparkasse <strong>Fulda</strong> <strong>in</strong> Verb<strong>in</strong>dung<br />

mit Hochschul-,<br />

Landes- und Stadtbibliothek<br />

und dem Staatlichen<br />

Schulamt <strong>Fulda</strong>, statt.<br />

Antje Babendererde<br />

Foto: privat<br />

Ulrich Ritzel<br />

Foto: Peter von Felbert<br />

Meike W<strong>in</strong>nemuth<br />

Foto: Urban Z<strong>in</strong>tel<br />

David Wagner<br />

Foto: Susanne Schleyer<br />

Katja Brandis<br />

Foto: Erol Gurian

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!