Stadtseiten - 17. Kalenderwoche - 23. April 2013 - in Fulda

fulda.de

Stadtseiten - 17. Kalenderwoche - 23. April 2013 - in Fulda

Dienstag, 23. April 2013 19

Dienstag, 23. April 2013

Neues Domizil sorgt für Aufbruchstimmung

Die türkisch-islamische Gemeinde will umziehen/ Antrittsbesuch des neuen Vorstands bei OB Möller

Von Michael Schwab

FULDA. Unter den Mitgliedern

und Freunden der

türkisch-islamischen Gemeinde

in Fulda herrscht

Aufbruchstimmung. Noch

ist ein Gründerzeitenbau

in der Ohmstraße ihr Zuhause.

Muslime beten dort. Oder

feiern religiöse Feste wie das

Zuckerfest. Das soll sich in

naher Zukunft ändern.

Denn der Raum im „Gebetshaus“

reicht längst nicht

mehr.

Religionsgelehrte

kommt

„Zum Freitagsgebet ist das

Haus voll mit Gläubigen.

Außerdem ist es rundherum

schwierig mit dem Parken“,

beschreibt der neue Vorstand

die gegenwärtige Situation.

Schon der bisherige

Vereinsvorsitzende Ramazan

Taktak hatte sich um eine

Alternative bemüht.

Nun liegt es an Mehmet Saracik,

dem Nachfolger Taktaks,

und Ömer Yilmaz, seinem

Stellvertreter, die Gemeinde

aus der räumlichen

Enge in der Ohmstraße in

ein neues Domizil zu führen.

Das ist auch schon gefunden,

wie beide Fuldas

Verwaltungschef Gerhard

Möller bei ihrem Antrittsbesuch

im Stadtschloss erläuterten.

Ein dreigeschossiger Bau in

der Max-Reger-Straße, in

dem bislang ein Küchenan-

Die zum Gebet im Haus der türkisch-islamischen Gemeinde versammelten

Gläubigen.

Über die neueste Entwicklung des Vereins und den geplanten Umzug in die Max-Reger-Straße informierte der Vereinsvorstand Fuldas

Verwaltungschef Gerhard Möller. Im Bild (von links): Gerhard Möller, Vorsitzender Mehmet Saracik sowie sein Stellvertreter

Mehmet Yilmaz.

Fotos: Michael Schwab

bieter sein Geschäft unterhält

und auch weiterhin

bleiben soll, wird nach Vorstellungen

des Vereinsvorstands

die türkisch-islamische

Gemeinde aufnehmen.

Ein idealer Ort, denn hier

stehen neben Räumen für

Gebetszwecke auch genügend

Kapazitäten zur Verfügung,

um muslimischen

Frauen oder Jugendlichen

eigene Bereiche anbieten zu

können.

Vor allem auch den religiösen

Bedürfnissen der weiblichen

Mitglieder will der Vorstand

der Gemeinde entgegenkommen.

„Eine Religionsgelehrte

für Frauen soll

kommen“, kündigte Saracik

an.

Gemeinde wächst

Zurzeit zählt Fuldas türkisch-islamische

Gemeinde

rund 360 Mitglieder. Inklusive

Angehörige werden es

rund 1.000 sein - Tendenz

steigend, schätzt der neue

Vorsitzende, der den Zuwachs

nicht zuletzt auf die

Umzugsplanung zurückführt.

Vor allem auch um die Jugend,

so das erklärte Ziel Saraciks

und Yilmaz, wollen

sie sich besonders kümmern.

„Sie liegt uns sehr am

Herzen“, betonen beide

übereinstimmend. „Wir

möchten sie in unsere Vereinsarbeit

stärker einbeziehen,

ihr Angebote machen,

die die Jugendlichen mitgestalten

können und sollen,

um so eine alternative Freizeitbeschäftigung

zu haben.“

Weil außerdem die junge

Generation nicht mehr so

gut Türkisch versteht, soll

das Freitagsgebet in Zukunft

auf Deutsch als sprachlichem

Bindeglied gehalten

werden. Bereits jetzt liegt es

in einer gedruckten deutschen

Version vor, wie Yilmaz

OB Möller berichtete.

Beide, Vorsitzender und

Stellvertreter, wollen aber

noch mehr für junge Leute

tun. „Unser Ziel ist es, in ihre

Zukunft zu investieren, indem

wir ihnen in unserem

künftigen neuen Gemeindezentrum

einen eigenen

Raum geben, um sich so besser

entfalten zu können.“

Gutes Miteinander

Der Imam liest aus religiösen Schriften vor.

Was die Taten des mörderischen

Trios des Nationalsozialistischen

Untergrunds

(NSU) betrifft, unterstrichen

die beiden Vorstandsmitglieder

ihre Anteilnahme

gegenüber den Opfern

und ihren Angehörigen.

„Der Tod ist immer eine

schreckliche Sache. Wir leiden

mit und versuchen, den

Schmerz mit den betroffenen

Familien zu teilen.“

Tröstlich für die heimische

muslimische Gemeinde:

Gott sei dank ist sie von Anoder

Übergriffen verschont

geblieben.

Das Miteinander zwischen

Deutschen und Türken

in Fulda sei gut, hoben

Sarocik und Yilmaz unsiono

hervor. Und auch Möller

pflichtete den beiden Vertretern

der türkisch-islamischen

Gemeinde bei. „Wir

befinden uns in einem sehr

konstruktiven kontinuierlichen

Dialog.“

Fast schon regelmäßig

nimmt der Oberbürgermeister

am traditionellen Iftar-

Essen der Gemeinde zum

Fastenbrechen im Ramadan

teil. Fakt ist auch, dass inzwischen

mehrere Generationen

türkischer Mitbürgerinnen

und Mitbürger zum

festen Bestandteil der Fuldaer

Gesellschaft geworden

sind.

Tagesfahrt

nach Berlin

PINNWAND

Eine historisch-kulturelle

Tagesfahrt nach

Berlin veranstaltet die

Städtische Volkshochschule

am Samstag, 4.

Mai.

Auf dem Programm steht

die geführte Besichtigung

des historischen Stadtzentrums

mit den Regierungsbauten

wie Reichstag,

Kanzleramt und die Museen

der Museumsinsel.

Anmeldungen bei der

Volkshochschule der Stadt

Fulda, Unterm Heilig Kreuz

1, 36037 Fulda, Telefon

(0661) 102-1477, 102-

1474; Telefax (0661) 102-

2471, E-Mail: vhs@fulda.de,

Internet:

www.vhsfulda.de. Anmeldeschluss:

Mittwoch, den

24.4.2013.

Der Dahliengarten erblüht bunt

FULDA. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Grünflächenamtes haben die Frühjahrsbepflanzung des

Dahliengartens nun abgeschlossen. Während die Dahlien Ende Juni erblühen werden, zeigen sich dort momentan Veilchen

und Gänseblümchen in verschiedenen Farben. Der Dahliengarten ist ab sofort täglich von 8 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.

Foto: Klaus Schmitt

PINNWAND

Eröffnung

Freibad Rosenau

Nach der Winterpause öffnet

das Freibad Rosenau

am Mittwoch, 01. Mai um

11 Uhr.

Weitere Informationen zu

Öffnungszeiten und Eintrittspreisen

unter

www.schwimmbaeder-fulda.de.

Sommerfreizeit

Die Stadt Fulda hat noch

freie Plätze für die Sommerfreizeiten

2013.

Hier finden Kinder und Jugendliche,

die Abenteuer

und Spaß suchen, eine

bunte Palette an Kreativund

Aktivfreizeiten. Info

und Anmeldung unter Tel.

(0661) 1021962.


20

Dienstag, 23. April 2013

Dienstag, 23. April 2013

„Kleine Künstler -

Große Kunst“

Gemäldeausstellung im Klinikum

FULDA (st). Nahezu 100

Gemälde haben Schülerinnen

und Schüler der Jahrgangsstufe

6 der Freiherrvom-Stein-Schule

Fulda

unter Anleitung ihrer Lehrerin

Ursula Bernhardt im

Kunstunterricht geschaffen.

Hierzu lernten die Schüler

im Unterricht Künstler wie

Paul Klee, Hundertwasser,

Kiefer oder Picasso kennen

und malten danach mit

Acryl-Farbe auf Leinwand

ihr „Lieblingsbild“. Die kleinen

Kunstwerke sind farbenfroh,

ausdrucksstark

und teilweise ihren großen

Vorbildern verblüffend ähnlich.

Im Zuge einer Kooperationsvereinbarung

zwischen

der Schule - gefördert

von der Stadt Fulda - und der

Galerie „Kunst im Kutscherhaus“

in Fulda, Gutenbergstraße

4 werden die Bilder

jetzt erstmals im Städtischen

Klinikum in Fulda

ausgestellt. Die Ausstellung

wird in der Kinderklinik 1.

Etage bei Prof. Dr. Repp präsentiert,

soll hier die kleinen

Patienten aufmuntern, zu

ihrer Gesundung beitragen

und auch die Besucher erfreuen.

Ausstellungseröffnung ist

am 24. April 2013 um 17:00

Uhr.

Hierzu laden die Freiherrvom-Stein-Schule,

die Klinikleitung

und die Galerie

Kunst im Kutscherhaus ganz

herzlich ein.

Die jungen Künstler würden

sich sehr freuen, wenn

viele Kunstinteressierte der

Einladung folgen könnten.

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

Ortsbeiratssitzung

Donnerstag, 25. April 2013, 19.30 Uhr, Bürgerhaus Gläserzell, Sitzung

des Ortsbeirates Gläserzell.

Tagesordnung

1. Bericht des Ortsvorstehers

2. Anträge zum Haushalt 2014

3. Kulturfondmittel

4. Kinderspielplatz – Hubertusstraße

5. Wegeparzellen (priv./öff.)

6. Anträge und Anfragen

Am

Montag, 29. 4. 2013, 18.00 Uhr,

Eduard Hannig, Ortsvorsteher

findet eine Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Fulda

im Fürstensaal des Stadtschlosses statt.

Fulda, 18. April 2013

Die Stadtverordnetenvorsteherin

Margarete Hartmann

Tagesordnung I

1. Nachrücken in die Stadtverordnetenversammlung – Ersatzwahlen,

Ersatzbenennungen

2. Aktuelle Stunde, Anfragen und Anträge – SV 29. 4. 2013

3. Bericht über die Tätigkeit der Ausschüsse – SV 29. 4. 2013

4. Grundstücksangelegenheiten

Tagesordnung II

5. Bebauungsplan Nr. 9 „Josephine-Grau-Straße“ der Stadt Fulda im

Stadtteil Edelzell. Durchführung der vorgezogenen Bürgerbeteiligung

und Erstbeteiligung der Träger öffentlicher Belange gemäß

§ 3(1) und § 4(1) BauGB

6. Bebauungsplan der Stadt Fulda Nr. 145 „Gewerbepark Münsterfeld“

– Beschluss über die Ergebnisse der erneuten Offenlegung

– Beschluss über die 2. erneute Offenlegung

7. Änderung Nr. 1 des Bebauungsplanes Nr. 89 „Kugelfabrik Fuldaaue“

Aufstellungs- und Offenlegungsbeschluss

Die Anfragen und Anträge können über „www.fulda.de/Stadtverwaltung/Gremieninformationssystem/Anfragen/Anträge“

eingesehen werden;

weiterhin liegen die Unterlagen im Bürgerbüro zur Einsicht aus.

Ortsbeiratssitzung

Montag, 29. April, 20.00 Uhr, Bürgerhaus Zell, Sitzung des Ortsbeirates

Zell.

Tagesordnung

1. Bericht der Ortsvorsteherin

2. Anträge Haushaltsplan 2014

Gertrud Auth, Ortsvorsteherin

Öffentliche Ausschreibung

Der Abwasserverband Fulda, Langebrückenstr.46, 36037 Fulda und

die Stadt Fulda,Tiefbauamt, Schloßstraße 1, 36037 Fulda, schreiben

Bauleistungen zur Straßen- und Kanalerneuerung in der „Hellersgrundstraße“

in Fulda-Harmerz, öffentlich aus. Wesentlicher Bauumfang: ca.

2.200 m² Fahrbahnsanierung im Vollausbau, ca. 695 lfdm.

PVC-U- und Stb-Rohre DN300-700, ca. 21 Schachtbauwerke, 40 Stck.

Erneuerung Kanalanschlussleitungen. Verdingungsunterlagen können

ausschließlich in elektronischer Form bezogen werden. Kostenlose

Einsicht und Download der Verdingungsunterlagen ab sofort unter

www.subreport.de/E64153186. Submission findet am 7. 5. 2013 statt.

Fulda, 19. 4. 2013

Öffentliche Ausschreibung/VOB Teil A § 3.1.1

Der Abwasserverband Fulda schreibt nach den Bedingungen der VOB

die Arbeiten für die Kanalerneuerung in der Marquardstraße, Stadt Fulda,

öffentlich aus. Verdingungsunterlagen können ausschließlich in

elektronischer Form bezogen werden. Der vollständige Text wird in

folgenden Medien veröffentlicht: Subreport, bi und HAD. Kostenlose

Einsicht und Download der Verdingungsunterlagen ab 19. 4. 2013 unter

www.subreport.de/E24482847 Submissionstermin findet am 8. 5.

2013, 14.00 Uhr, statt.

Fulda, 19. 4. 2013

Spuren eines vermutlich

bronzezeitlichen Weilers entdeckt

Ganze Stelle für Fuldas Stadt- und Kreisarchäologen Verse

Von Michael Schwab

FULDA. Sie ahnten es, dass

es neben den Hügelgräbern

am Trätzhof auch eine

Siedlung gegeben haben

muss. Sie, das heißt

Fuldas Stadt- und Kreisarchäologe

Dr. Frank Verse

sowie sein Grabungsteam.

Und sie hofften, deren Reste

irgendwann zu finden. Inzwischen

ist die leise Ahnung

der Gewissheit gewichen.

Nicht weit entfernt

von den sich in Äckern abzeichnenden

Hügelgräbern

haben die Ausgräber bei insgesamt

fünf „Anschnitten“

im nahen Wald Scherben

entdeckt, die zweifelsfrei eine

kleine Siedlung - vermutlich

einen Weiler aus drei bis

vier Häusern - belegen.

Geheimnis

Wie dieser Weiler ausgesehen

haben könnte, bleibt

dennoch ein Geheimnis. Da

die Bewohner keine Steinbauten

errichteten, sind keinerlei

Spuren - außer eben

jenen Keramikfragmenten -

erhalten geblieben. „Diese

Pendelgewicht zum Wolle

spinnen.

Dem Müll den Kampf angesagt

Beim Frühlingsputz rücken Lehnerzer Sammler dem Abfall zu Leibe

Von Michael Schwab

FULDA. Dem aufmerksamen

Beobachter entgeht

nichts: Hier ein Papierchen,

dort eine achtlos

weggeworfene Dose.

Erst recht nicht, wenn er

dem Team aus Schülern, Eltern,

Lehrern und Mitgliedern

des Lehnerzer Ortsbeirats

angehört, die sich unter

Ortsvorsteherin Doreen Jünemann,

Rektor Thomas

Neumann und Patrizia

Rentsch vom Förderverein

der Grundschule auf den

Weg gemacht haben, um

mit ihrem alljährlichen

Frühlingsputz in Lehnerz

diesmal auch die städtische

Aktion „Saubere Stadt“ zu

unterstützen.

Zeichen setzen

Stadtrat Wolfgang Arnold

(CDU), der die fleißigen Helferinnen

und Helfer begleitet,

freut sich über ihren Eifer.

„Gemeinsam setzen wir

Zeichen“, hebt der Kommunalpolitiker

hervor und ergänzt,

„uns geht es mit der

Frühlingsputzaktion in Lehnerz

darum, Bewusstsein zu

schaffen und Bewusstsein

zum Positiven zu wenden.“

Funde jedoch sind in ihrer

Aussage stark genug für die

Deutung als Siedlungsareal“,

freut sich der erfolgreiche

Archäologe. Besonders

stolz ist Verse auf den

Fund eines kleinen, von Monika

Correus entdeckten,

sehr gut erhaltenen Pendelgewichts

zum Wolle spinnen

sowie das Füßchen eines

Vorratsgefäßes. Letzteres

deute in der zeitlichen Zuordnung

der Siedlung auf

die Bronzezeit hin. „Mit absoluter

Gewissheit können

wir es allerdings nicht sagen“,

muss Fuldas Stadtund

Kreisarchäologe seine

Einschätzung relativieren.

Nichtsdestotrotz ist Verse,

wie er bei einem Besuch von

Oberbürgermeister Gerhard

Möller am Grabungsort betont,

zufrieden mit den Ergebnissen

der archäologischen

Sondierungen im

Waldgelände.

„Auf alle Fälle passen die

Funde zu den nahen Gräbern.

Außerdem erhalten

wir ein immer geschlosseneres

Bild der Besiedlung am

Trätzhof. Wir bewegen uns

in den Zeiten, als die Menschen

sesshaft geworden

waren.“

Begeistert für die

Archäologie

In Zukunft wird sich Fuldas

Stadt- und Kreisarchäologe

noch intensiver dem verborgenen

Vermächtnis früher

Kapitel heimischer Geschichte

widmen können.

Denn die Gremien von Stadt

und Kreis haben der Aufstockung

von Verses Stelle auf

Mit viel Eifer machten sich die Lehnerzer „Müllsammler“ daran,

den Abfall im Grünbereich der Grillenburg und entlang der B27

einzusammeln.

Fotos: Michael Schwab

Während des Besuchs des Oberbürgermeisters fördert das Grabungsteam

einen interessanten Scherbenfund zutage, links im

Bild: Stadt- und Kreisarchäologe Dr. Frank Verse.

eine ganze zugestimmt. OB

Möller und Erster Kreisbeigeordneter

Dr. Heiko Wingenfeld

zeigten sich ausgesprochen

froh und zufrieden

über dieses Ergebnis.

Unisono lobten beide die

hervorragende Arbeit, die

Verse bisher geleistet habe.

Nicht nur durch etliche,

teils spektakuläre Grabungen,

sondern vor allem auch

durch den Kontakt zu den

ehrenamtlichen Grabungshelfern.

„Dr. Verse versteht es, Menschen

für die Archäologie

und damit für die Geschichte

der Region zu begeistern“,

betonen Möller und Wingenfeld.

Beide freuen sich

Wie wichtig in der Tat solche

Reinigungsaktionen sind,

wird immer wieder deutlich,

wenn der Winter vorüber

und der Schnee geschmolzen

ist.

„Ich bin regelrecht erschrocken,

was alles sich da

angesammelt hat“, erzählt

Arnold aus eigener Erfahrung.

Vier bis fünf große Säcke

voller Müll, das ist in der

Regel der Schnitt, der von

den eifrigen Sammlern bei

der jährlichen Frühlingsputzaktion

zusammenkommt,

berichtet Ortsvorsteherin

Jünemann. Wenn

sie an so manches skurrile

Fundstück zurückdenkt, gerät

sie ins Schmunzeln: „Eine

Zahnspange war auch

schon dabei.“

Unterstützung

nun auf eine langfristige

und weiterhin so konstruktive

Zusammenarbeit mit

Fuldas Stadt- und Kreisarchäologen

im Dienste der

geschichtlichen Heimatforschung.

Archäologie

Wer sich übrigens ehrenamtlich

bei der Fuldaer

Stadt- und Kreisarchäologie

engagieren

möchte, kann sich bei Dr.

Frank Verse (frank.verse@fulda.de

) oder unter

der Rufnummer 0661-

1023222 anmelden.

Eine ungewohnte Unterstützung

erhält das Lehnerzer

Frühlingsputz-Team in

diesem Jahr vom Betreiber

der Fuldaer McDonalds Filialen

Joachim Neidig. „Gerade

für McDonalds ist eine

saubere Umwelt ganz besonders

wichtig. Deshalb bin

ich gerne bei der Aktion

„Saubere Stadt“ mit dabei.“

Neidig bedauert allerdings,

dass immer wieder Verpackungsmaterial

der amerikanischen

Restaurantkette

„einfach so in der Landschaft

landet.“

Das muss nicht sein, wo

McDonalds selbst streng auf

Müllsammlung, Recycling -

die Quote liegt bei 90 Prozent

- und Wiederverwendung

von Ressourcen achtet.

Aus Speise-Resten entsteht

beispielsweise Bio-

Energie.

Malwettbewerb

Die Aktion „Saubere

Stadt“, die zuvor der Persönliche

Referent des Oberbürgermeisters,

Michael

Schwab, den Lehnerzer

„Müllsammlern“ kurz vorgestellt

hatte, wird Neidig

2013 auch bei einem weiteren

Vorhaben unterstützen.

Der bereits einige Jahre zurückliegende

Malwettbewerb

für Schüler soll neu

aufgelegt werden, wie Jürgen

Peter vom Rechts- und

Ordnungsamt ankündigte.

Er betreut das Projekt auf

städtischer Seite.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine