Stadtmagazin März 2013 - Knittelfeld

knittelfeld.at

Stadtmagazin März 2013 - Knittelfeld

Amtliche Mitteilung

Zugestellt durch Post.at

Aktuelles, Informatives und Interessantes aus unserer Gemeinde Nr.1 | März 13

40 Jahre Stadtmagazin

Eine Zeitreise von der Ersten bis zur aktuellen 175. Ausgabe S4.

Budget 2013 S. 6

Neues Hundeabgabegesetz S. 17

Sportverein des Jahres 2012 S. 43

Aichfeldmesse S. 51


24h Service 05 0100 - 20815

www.steiermaerkische.at

Inhalt

www.knittelfeld.at

Der Bürgermeister

Inhalt

Liebe Knittelfelderinnen,

liebe Knittelfelder,

liebe Jugend!

Wertpapier Check!

Auch wenn Sie

noch nicht Kunde

bei uns sind.

Wir übersetzen Wertpapier-Chinesisch

in eine Sprache, die Sie verstehen.

Wir erklären es Ihnen einfach – bei unserem kostenlosen Wertpapier Check.

Dabei analysieren wir Ihr Wertpapier-Depot und passen es Ihren aktuellen

Wünschen und Zielen an. Wir überprüfen, ob Ihre Vermögensaufteilung

noch Ihrer Risikobereitschaft entspricht und erstellen Ihre persönliche

Anlagestrategie für die Zukunft. Besuchen Sie uns.

Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapiere

auch Risiken (z. B. Kapitalverlust) birgt.

Gewinnen Sie jetzt auf

facebook.com/steiermaerkische

Q1_Wertpapiercheck_95x138_SW.indd 1 14.01.2013 10:24:09

Der Bürgermeister 3

Allgemeines 4

Wir leben die Zeit 8

VS Landschach: Zweisprachiger Unterricht 14

Gute Kundenbewertung für den Regionalbus 16

Holzpavillon im Stadtpark 18

Information & Services 20

Umwelt 24

Altspeiseöl viel zu schade für den Kanal 24

19.000 Tonnen, 60 Fraktionen 29

Soziales 30

Lachen ist gesund! 31

Wir gratulieren 32

Generation 50+ 34

Ganz in Feierlaune 34

Tee – eine heiße Tasse Gesundheit, Teil 2 35

Kultur 36

Steiermärkisches Veranstaltungsgesetz 2012 38

Anti-Aging fürs Gehirn 40

Sport 42

Ausgezeichnete Leistungen beim Wintertriathlon 43

ESV-Ski: Seit 67 Jahren im Dienste des Schisports 45

Kinder/Jugend 46

Jahresrückblick des Kindergemeinderates 2012 46

Action, Fun & Music 48

Veranstaltungen 50

Sonderbeilage Stadtarchiv

Beilage Stadtarchiv: Folge 37 – Pestjahr 1713

Titelseite: Ostermotiv

zum Sammeln

IMPRESSUM: Medieninhaber und Herausgeber: Stadtgemeinde Knittelfeld,

Hauptplatz 15, 8720 Knittelfeld – Bürgermeister Siegfried Schafarik.

Redaktion: Mag. a (FH) Marietta Wolf; Layout: GMK – Gesellschaft für Marketing

& Kommunikation mbH & Co KG; Für Anzeigen zuständig: Andreas

Mayer 0664/75018009; Druck: Gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“

des Österreichischen Umweltzeichens, Gutenberg Druck GmbH, UW-Nr.944, Bahnstraße

9, 8720 Knittelfeld; Richtungs- und Erscheinungsweise: Amt- und Informationsblatt

der Stadtgemeinde Knittelfeld, 4xjährlich kostenlos an jeden Haushalt der Gemeinde.

Unser Beamtenteam ist gerade dabei,

den Rechnungsabschluss für

das Jahr 2012 vorzubereiten. Finanzreferentin

Marion Schlager

und Rechnungsdirektor Mag. Richard

Palli, präsentierten im ersten

Überblick, dass wir wieder mit

einem Überschuss rechnen können.

Dies zeigt vom verantwortungsbewussten

Arbeiten der Bediensteten

der Stadtgemeinde und vom sparsamen

Budgetieren durch den Bürgermeister,

der Finanzreferentin

und dem gesamten Gemeinderat.

Der Überschuss bewirkt aber auch,

dass wir für das Jahr 2013 nicht so

hohe Darlehen aufnehmen müssen,

dass finanzielle Mittel für eventuell

anfallende Notwendigkeiten

zur Verfügung stehen, dass unser

Schuldenstand und damit der Verschuldensgrad

der Stadtgemeinde

weiter sinken. Ein erfreuliches Ergebnis!

Es ist ein gutes Gefühl für

mich als Bürgermeister mit solch

verantwortungsbewussten Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern zu

arbeiten.

Momentan sind wir gerade dabei,

die planerischen und organisatorischen

Vorbereitungen für die heuer

konzipierten Arbeiten durchzuführen.

Nach den Ansätzen des Voranschlages

sind dies:

Rathaussanierung: Sanitärbereich,

Geschäftsportale und Beleuchtung.

Kindergarten Kärntner Straße:

Fassadensanierung.

Sportzentrum: Brunnenerweiterung,

Fassadensanierung, Kabinen- und

Duschraumsanierung.

Kulturhaus: Erneuerung der Tonanlage,

Betonsanierung im Vorplatzbereich,

Sanierung der Brandschutzklappen,

Gestaltung der

Außenanlage, Vorbereitung für die

Restaurierung des Kulturhausrestaurants

für eine Wiederverpachtung.

Straßenbau: Dr.-Pölz-Gasse, Gaaler

Straße, Otto-Krischke-Gasse,

Schmittstraße, Seckauer Straße,

Steirergasse.

Bauhof: Errichtung von Lagerboxen.

Gärtnerei: Ankauf eines Traktors,

Errichtung eines Glashauses und

eines Folientunnels.

Stadtbeleuchtung: Fortführung der

Umstellung auf LED, Sicherheitsadaptierungen.

Schwimmbad: Wärmedämmung,

Dachsanierung, Heizungsanlagenerneuerung,

Luftwärmepumpe, Errichtung

einer neuen Freirutschenanlage.

Stadtparkhäusl: Sanierung des

Gebäudes.

Wasserwerk: Leitungsbau in den

Gemeinden Knittelfeld und Apfelberg,

Sanierung des Wasserschutzgebietes

UITZ-Mühle, Maßweg und

Graden.

Kanalbau: Schmittstraße.

Wohnungen: Weiterführung der

laufenden Sanierungen.

Darüber hinaus haben wir einen Interessentenbeitrag

bei der Sanierung

des Sachendorferbaches und

der Gobernitzer Brücke zu leisten.

Durch private Vorhaben im Bereich

der Kärntner Straße werden wir für

diesen Bereich ein Verkehrskonzept

erstellen. Am Hauptplatz wollen

wir einen Digital-Infopoint errichten.

Wir denken gerade über eine

Wirtschaftsförderung bei Neuerrichtung

von Innenstadtgeschäften

nach. Und ansonsten wollen wir

alles dazu beitragen, dass unsere

Stadt sauber gehalten und wieder

mit Blumen geschmückt wird. Für

die Anliegen der Bevölkerung steht

das Team der Stadtgemeinde als

Dienstleister gerne zur Verfügung.

Allen ein herzliches Danke, die uns

immer über Mängel informieren.

Nur mit gemeinsamer Anstrengung

werden wir in unserem Knittelfeld

in einer Wohlfühlstadt leben.

Mit freundlichen Grüßen!

Ihr Bürgermeister

Siegi Schafarik

Bürgermeister

Siegfried Schafarik

begrüßt heuer am

23. und 24. März

wieder die Gäste bei

der Aichfeldmesse.

(Foto Archiv 2012)

Wie immer für Sie da:

Telefonisch 0664/80047210, beim Sprechtag

jeden Dienstag von 16 bis 17 Uhr oder nach

telefonischer Terminvereinbarung, per E-Mail

bgm@knittelfeld.at und auf Facebook.

Knittelfeld Aktuell | 3


Allgemeines

www.knittelfeld.at

www.knittelfeld.at

Allgemeines

40 Jahre Stadtmagazin

Die Geschichte einer Zeitung

1990 setzte das Gutenberghaus

die erste Vierfarbenmaschine ein.

Der Druck aller Farben geschah nun

in einem Durchgang. Die Endfertigung

wurde automatisiert. 1991

erhielten die Innenseiten auch eine

Schmuckfarbe.

Die 5-Farben Druckmaschine heute:

1972: Die erste

Ausgabe erschien

in Schwarz-Weiß

nur das Titelblatt

hatte ein

Schmuckfarbe.

Auf bereits 40 Jahre kann das Stadtmagazin zurückblicken. 40 Jahre Service und

Information für die Knittelfelder Bevölkerung. Diese Ausgabe ist die 175-te. Aus

diesem Anlass zeigen wir Ihnen die Entwicklung der Gemeindezeitung.

thusiasmus gingen wir ans Werk, im

Team wurde getextet, fotografiert

und aus den Anzeigeneinnahmen

die Zeitung finanziert.“

Die 16-seitige Ausgabe war in

Schwarz-Weiß gedruckt, nur das

Titelblatt erhielt eine Schmuckfarbe.

Schon damals druckte das

Gutenberghaus die Zeitung. Sie

wurde im Buchdruck mit Bleisatz

auf einer Zeilengießmaschine hergestellt,

der Umbruch erfolgte auf

einem Satzschiff. Auch die 1. Folge

„Aus Knittelfelds Vergangenheit“

fand Platz. Allgemeine Themen

aus der Gemeinde, Sport- und Kulturnachrichten,

Veranstaltungen,

Ehrungen, Geburten, Eheschließungen

und Sterbefälle waren Teil des

Inhalts.

1986: gab es zum ersten Mal

die Titelseite in Farbe.

Alois Erhart war bis 1977 Chefredakteur,

von 1978 bis März 1990

übernahm Gemeinderat Hermann

Trattnig die Redaktion. Auch unser

heutiger Bürgermeister arbeitete

mit. Er war für die Fotos und Anzeigen

verantwortlich. Das Magazin

änderte bald seine Optik, das

Titelbild erhielt mehr Farbe. Beim

Druck war ebenfalls ein Fortschritt

sichtbar. 1976 konnte der erste

MAC Desktop-Bildschirm eingesetzt

werden. Das heißt, Bild und Text

wurden auf einem Bildschirm dargestellt.

Belichtet wurde in Einzelseiten.

1986 gab es zum ersten Mal

die Umschlagseiten in Farbe, der

Innenteil blieb in Schwarz-Weiß.

Von Juli 1990 bis Dezember 1992

war Stadtrat Peter Eisenschmied für

den Inhalt verantwortlich. Danach

übernahm Stadtamtsdirektor Dr.

Rudolf Holzer die Redaktion.

1998 gab es erstmals die Beilage

von little Knittel – der Kinderstelle

der Stadtgemeinde. Unter Holzers

Führung und auch durch die technischen

Möglichkeiten (der Druckvorgang

wurde automatisiert und elektronisch

überwacht), erhielt die

Zeitung wieder ein neues Aussehen.

Im Dezember 2005 bekamen die

Rathausnachrichten einen neuen

Titel: Knittelfeld Stadtmagazin. Die

Seitenanzahl erhöhte sich auf 44,

die Ausgaben wurden durchgehend

vierfärbig. Ab Februar 2006 gab es

für Seniorinnen und Senioren eine

Beilage.

2005: Die „Rathausnachrichten“

wurden zum Stadtmagazin umbenannt.

2008 kam es in der Redaktion

abermals zum Wechsel. Mag. a (FH)

Marietta Wolf, zuständig für die

Öffentlichkeitsarbeit in der Stadtgemeinde,

verlieh dem Magazin ein

neues Outfit. In 48 bis 52 Seiten

werden die Leserinnen und Leser

über die Themen Wirtschaft, Schulen,

Umwelt, Soziales und Bürgerservice,

Kultur, Sport, Kinder und

Jugend, Historisches sowie über

Allgemeines und Veranstaltungen

informiert. Seit damals werden die

Druckdaten vom Computer direkt

auf die Druckplatte übertragen,

dadurch kann umweltfreundlich

produziert werden. Es hat sich in

den 40 Jahren viel geändert, nur

eines ist gleich geblieben: die Bürgerinnen

und Bürger bestmöglich

über das Gemeindegeschehen zu

informieren.

1972: Das Gutenberghaus

druckte damals auf einer Linotype/Buchdruckzylinder.

1991: Auch die Innenseiten

erhielten eine Schmuckfarbe.

1972 wurde die erste Ausgabe mit

dem Titel „Aus dem Knittelfelder

Rathaus“ publiziert. Alois Erhart,

der Gründervater erinnert sich. „Als

junger Gemeinderat ist mir die Idee

gekommen, eine eigene Zeitung der

Stadtgemeinde ins Leben zu rufen.

Ich habe mit dem damaligen Bürgermeister

Seitlinger gesprochen,

habe ihm meinen mit Bleistift gezeichneten

Entwurf gezeigt und er

hat zugestimmt. Anfänglich waren

viele skeptisch, sind doch jahrelang

die Informationen der Gemeinde in

den ‚Obersteirischen‘ Nachrichten

veröffentlicht worden. Mit viel En-

2008 bekam das Stadtmagazin

neuerlich eine optische Veränderung.

Auch der Inhalt wurde überarbeitet.

4 | Knittelfeld Aktuell

Knittelfeld Aktuell | 5


Allgemeines

www.knittelfeld.at

www.knittelfeld.at

Allgemeines

Budget 2013

Wieder ausgeglichener Haushalt

In den letzten Jahren wurden bereits mit viel Umsicht und Weitblick

Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung gesetzt und

auf Basis einer Haushaltsanalyse Strategien für die Umsetzung

entwickelt.

Es ist gelungen, durch Prozessoptimierung, moderate Einsparungen

in allen Referaten, vertretbare Leistungskürzungen und

ohne große zusätzliche Belastungen der Bürgerinnen und Bürger

unserer Stadt für 2013 ein ausgeglichenes Budget zu erstellen.

Dieses wurde in der vergangenen Gemeinderatssitzung von

Bürgermeister Siegfried Schafarik und Finanzreferentin Marion

Schlager präsentiert.

Ordentlicher Haushalt

Der Voranschlag sieht für den Ordentlichen Haushalt Ausgaben

und Einnahmen in der Höhe von EUR 28.958.700,– vor. Die Gebührensätze

(Grundsteuer A und B, Lustbarkeitsabgabe, Wasserverbrauchsgebühr,

Kanalbenützungsgebühr) sind auf dem

Niveau von 2012 belassen, allein aufgrund der gesetzlichen

Änderung des Steiermärkischen Hundeabgabengesetzes mit

Wirkung ab 1. Jänner 2013 musste eine neue Hundeabgabenordnung

beschlossen werden.

Die Ertragsanteile an gemeinschaftlichen Bundesabgaben sind

aufgrund der Planungszahlen des Landes Steiermark gegenüber

2012 um 1%-Punkt vermindert mit EUR 9.289.300,– angesetzt

worden, die ausschließlichen Gemeindeabgaben (Kommunalsteuer,

Grundsteuer A/B, Lustbarkeitsabgabe, Bauabgabe,…)

mit einem Betrag von EUR 4.400.300,–.

Die Sozialhilfe-Umlage für das Jahr 2013 wird mit EUR

3.310.800,– berücksichtigt, Personalausgaben wurden gemäß

des Abschlusses für die Steiermärkischen Gemeindebediensteten

um 2%-Punkte erhöht.

Vom Ordentlichen Haushalt können EUR 1.147.900,-- an allgemeinen

Haushaltsmitteln sowie EUR 436.900,-- an Mitteln aus

marktbestimmten Betrieben für die Finanzierung von Projekten

im AOH herangezogen werden, welche die notwendigen Darlehensaufnahmen

reduzieren.

Außerordentlicher Haushalt (AOH)

Für den Außerordentlichen Haushalt sind Ausgaben und Einnahmen

in der Höhe von EUR 3.329.800,-- vorgesehen. Wesentliche

Investitionen davon fließen in notwendige Straßensanierungsprojekte

(EUR 939.700,--), in den Kanalbau der Schmittstraße

(EUR 400.000,--) und in diverse Projekte der Wasserversorgung

(EUR 160.000,--).

Ein weiterer Schwerpunkt für heuer liegt in der Verbesserung des

Angebotes des Städtischen Schwimmbades (neue Rutsche im

Außenbereich) sowie in die Verbesserung bzw. der Erneuerung

der Infrastruktur mit einer Gesamthöhe von EUR 451.000,--.

Im Bereich des Kulturhauses sind Mittel von EUR 376.000,– im

Voranschlag 2013 reserviert (neue Tonanlage, Renovierungsarbeiten

im Innen- und Außenbereich sowie die Rückführung des

Kulturhauses in das Eigentum der Stadtgemeinde Knittelfeld).

Auch im Bereich der Städtischen Gärtnerei sind Investitionen

in einer Gesamthöhe von EUR 144.000,– geplant. (Neubau

Glashaus, Folienhäuser-Sanierung, Anschaffung Fahrzeuge).

Weitere Instandhaltungsarbeiten, Anschaffungen und sonstige

Baumaßnahmen sind mit einem Betrag von EUR 1.259.100,– veranschlagt.

Die Finanzierung des Außerordentlichen Haushalts

erfolgt durch Darlehensaufnahmen (EUR 1.232.200,–), Bedarfszuweisungen

(EUR 509.900,–), Verkaufserlöse (EUR 2.900,–) und

Zuführungen aus dem Ordentlichen Haushalt.

Schuldendienst

Der Schuldendienst wurde anhand der von den Banken übermittelten

Tilgungspläne für das Jahr 2013 geplant. Es wird von keinen

Zinserhöhungen während des Jahres ausgegangen. Somit

ergibt sich ein gesamter Schuldendienst von EUR 1.883.700,–

wovon EUR 1.668.800,– auf Tilgungen entfallen.

Der Darlehensrest von EUR 17.009.500,– reduziert sich um EUR

436.500,– auf EUR 16.573.000,–, der Verschuldungsgrad von 5,3

%-Punkten auf 4,4%-Punkte bis Ende des Jahres, was als sehr

positiv zu verzeichnen ist.

Mit vorliegendem Budget 2013 konnte ohne Einschränkung der

öffentlichen Leistung, durch verantwortungsvolles Wirtschaften

der Stabilitätspakt erfüllt und ein bemerkenswerter Beitrag

für das Fundament eines stabilen Staates geleistet werden.

Finanzreferentin Marion Schlager

Stimmen der

Fraktionsvorsitzenden

Stadtrat Franz Probst – Klubobmann SPÖ

Die Erstellung des jährlichen Budgets ist

für jede Gemeinde eine Herausforderung,

die unter Berücksichtigung festgesetzter

Ertragsanteile und Pflichtausgaben berechtigte

Forderungen der Bevölkerung

berücksichtigen soll.

Ein ausgeglichenes Ergebnis im Ordentlichen

Haushalt und ein sinkender Schuldendienst

sind für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt

bereits vorausgesetzte Selbstverständlichkeit – alldem wird

natürlich auch im Budget 2013 nachgekommen.

Im Außerordentlichen Haushalt (AOH) werden rund EUR 3 Mio.

für Investitionen in unsere Stadt bereitgestellt. Neben Stra-

ßen- und Kanalsanierungen sowie der weiteren Umrüstung

unserer Beleuchtung sind 2013 beträchtliche Mittel für Verbesserungen

im Schwimmbad (EUR 450.000,--) und im Kulturhaus

(EUR 350.000,--) vorgesehen.

Die Sozialdemokratische Partei unter Bürgermeister Siegfried

Schafarik wird heuer die bisherige sparsame und zielgerichtete

Finanzgebarung fortführen, um künftige Herausforderungen

gut bewältigen zu können.

Stadträtin Ing. in Renate Pacher – KPÖ

Vor zwei Jahren wurde für uns eine

Schmerzgrenze erreicht. Nicht nur, dass –

gegen die Stimmen der KPÖ – Personal abgebaut

wurde, es zu Ausgliederungen kam

und die Gebühren laufend erhöht wurden.

2011 wurden erstmals auch konkrete Sozialleistungen

der Gemeinde zurückgenommen.

Für uns war das ein Tabubruch.

Seit dem stimmen wir dem Budget nicht mehr zu.

Die Ergebnisse dieser Fehlentwicklungen setzen sich natürlich

im Budget 2013 fort und sorgen für die angeblich so guten Eckdaten.

Aber um welchen Preis? Immer mehr Menschen kommen

kaum über die Runden, Gebührenerhöhungen und Rücknahme

von Leistungen durch die Gemeinde machen die Lage noch

schlimmer. Die Bevölkerung wird belastet, während die Reichen

immer reicher werden.

Das ist aber kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis konkreter

Politik. Getrieben von der EU, werden die Interessen der Reichen

und der Konzerne durchgesetzt. Dagegen ist Widerstand nötig.

Gemeinderat Ing. Siegfried Oberweger – FPÖ

Die Verantwortlichen der Stadt Knittelfeld

für das Budget 2013, Mag. Richard Palli und

Stadträtin Marion Schlager, haben wieder

einmal ein sehr detailliertes und übersichtliches

Rechenwerk ausgearbeitet.

Es ist ebenfalls positiv zu bewerten,

dass sich der Verschuldungsgrad aus

dem Jahr 2011 von 5,3% auf 4,4% verringert

hat, und auch sonst ist das Budget für das Jahr 2013 sehr

ausgeglichen.

Leider können nicht alle Projekte aus Eigenmitteln finanziert

werden, so dass immer wieder auch Fremdkapital herangezogen

werden muss. Dazu ist zu sagen, dass die Fremdfinanzierungen

sehr sorgsam geprüft und ausgewählt werden.

Man darf den Verantwortlichen für das Budget 2013 ein Lob aussprechen,

wir Freiheitliche haben keine Fehler oder grobe Abweichungen

im Rechenwerk entdecken können und daher auch

dem Budget 2013 zugestimmt!

Nationalratsabgeordneter GR Dr. Wolfgang Spadiut

Geschätzte Knittelfelderinnen, geschätzte

Knittelfelder!

Der Rechnungsvoranschlag für 2013 ist

ausgeglichen, d. h. es wird zu keiner Neuverschuldung

der Stadtgemeinde Knittelfeld

kommen. Dies zu erreichen ist,

wie unzählige Gemeinden der Steiermark

zeigen, bei der aktuellen wirtschaftlichen

Situation ohne genaue Kalkulationen nicht möglich. Mit Siegfried

Schafarik als Bürgermeister, Marion Schlager als Finanzreferentin

und mir als Obmann des Prüfungsausschusses wird

es auch weiterhin möglich sein. Für mich nicht nachvollziehbar

ist das Abstimmungsverhalten der KPÖ. Entweder sind die Genossinnen

und Genossen der Meinung, man müsse als Oppositionspartei

gegen „Alles“ stimmen, was von der Stadtregierung

beantragt wird, oder sie sind mit der Welt der Finanzen auf

Kriegsfuß. In diesem Fall würde ich raten, eine finanzkundige

Person zur Beratung beizuziehen, um künftig solch populistische,

peinliche Ablehnungen zu vermeiden.

Ich gratuliere den Verantwortlichen zur Erstellung dieses Voranschlags.

Alle Fraktionen sind gefordert, das Möglichste beizutragen,

um dieses Vorhaben auch umzusetzen. Ich bin guter

Dinge.

Mit einem aufrichtigen, herzlichen Knittelfelder „Glück auf“

Ihr Wolfgang Spadiut

Vizebürgermeister Ing. Markus Schöck – ÖVP

Sehr geehrte Knittelfelderinnen und

Knittelfelder!

Im Dezember vergangenen Jahres wurden

die budgetären Rahmenbedingungen für

das Jahr 2013 in Zahlen gegossen. Wie

wir alle es aus unserem privaten Haushalt

kennen, gehen die Vorstellungen und die

Realität oft auseinander - da wird z. B. ein

Kühlschrank kaputt, der es noch ein, zwei Jahre tun hätte sollen.

Die Gemeinde muss sich diesen Problemen im Großen stellen.

Neue Bedingungen werden sich aus der Gemeindereform ergeben.

Wir müssen Gespräche führen um ein Zusammenwachsen

im zwischenmenschlichen Sinn auch dort zu vollziehen, wo dies

bereits baulich und infrastrukturell geschehen ist. Nun ist möglich

aus Altem, Neues zu schaffen. Die Chance muss nur genutzt

werden!

Ich danke allen Menschen, die der Gemeinde ermöglichen, durch

ihr Mittun und Mitdenken, durch vielfältiges Engagement in

Vereinen, Institutionen und Kirchen, sie stiften Identität und

bilden das Fundament der Gemeinschaft.

Ich wünsche allen ein gesegnetes Osterfest und einen schönen

Frühlingsbeginn!

Ihr Markus Schöck

6 | Knittelfeld Aktuell

Knittelfeld Aktuell | 7


Allgemeines

www.knittelfeld.at

www.knittelfeld.at

Allgemeines

Erich Leidorfer und

Thomas Schmuck

(mitte) bringen

schnell und

kompetent jedes

Uhrwerk wieder

ins Laufen.

„Wir leben die Zeit“

Das ist das Motto von Erich Leidorfer

und Thomas Schmuck in ihrer

Uhrenklinik. Seit Mitte November

gibt es das Geschäft in der Frauengasse.

Neben dem Verkauf von

Markenuhren wie Rolex, IWC, Omega,

Breitling oder Glashütte, haben

sich die beiden Unternehmer auf

die Reparatur und Restaurierung

von Stand-, Taschen,- Pendel- und

antiken Uhren spezialisiert. „Es

gibt kaum noch gelernte Uhrmacher.

Die Nachfrage nach Reparaturen

und Restaurierung ist groß,

wir arbeiten als Dienstleiter auch

für Firmen aus ganz Österreich“, erklärt

Schmuck. Die beiden haben ihr

Handwerk von der Pike auf gelernt.

Seit 25 Jahren kennen sie einander,

2003 haben sie in Zeltweg eine

Werkstatt eröffnet. In Knittelfeld

gibt es nun auch einen einladenden

Verkaufsraum, dort berät man anspruchsvolle

Kundinnen und Kunden.

Auch das Lieferservice wird in

der Uhrenklinik groß geschrieben.

„Bei Bedarf holen wir das gute

Stück ab, nach der Reparatur stellen

wir es dem Besitzer wieder zu“, so

Schmuck ergänzend.

Die Uhrenklinik

Frauengasse 4

8720 Knittelfeld

Tel. 0664/1220852

(Erich Leidorfer)

Tel. 0664/1220851

(Thomas Schmuck)

office@uhrenklinik.net

www.uhrenklinik.net

Öffnungszeiten:

Mo – Fr: 8 – 12 Uhr, 13 – 17 Uhr

Samstag geschlossen

„Hair Style Paris“

Seit 1. Jänner hat der Traditions-

Friseur Gruber einen neuen Eigentümer.

Christine Gruber ist mit Ende

des vorigen Jahres in den wohlverdienten

Ruhestand gegangen. Das

Kärntner Unternehmerpaar Birgit

und Erich Gaggl übernahmen das

Geschäft und tauften es „Hair Style

Paris“. Das Ehepaar stammt aus

einer Friseur-Familie mit Läden in

Kärnten und Tirol. Auf die Frage, wie

sie den Standort Knittelfeld gefunden

haben, antwortet der Chef. „Wir

sind durch einen Zufall nach Knittelfeld

gekommen und haben Frau

Gruber kennen gelernt. Die Chemie

hat sofort gestimmt, das Team, die

Freundlichkeit, die Aufgeschlossenheit,

haben uns überzeugt. Wir

sind hier sehr gut aufgenommen

worden.“ Die acht Mitarbeiterinnen,

davon drei Lehrlinge, wurden

übernommen. „Für uns sind die

Menschen, die bei uns arbeiten das

größte Potential. Derzeit bieten

wir noch Damen- und Herrenfrisuren,

mit dem jungen Team wollen

wir verstärkt die Jugend ansprechen.

Wir tragen uns mit dem Gedanken,

das Angebot zu erweitern

und auch zu expandieren“, so Erich

Gaggl über seine Pläne.

Wirtschaft aktuell

Wirtschaftsförderung

Hair Style Paris

Herrengasse 2

8720 Knittelfeld

Tel. 03512/82621

www.hairstyle-paris.at

Öffnungszeiten:

Di – Fr: 8 – 12 Uhr , 14 – 18 Uhr

Sa: 7 – 13 Uhr

Bürgermeister Siegfried Schafarik besuchte das Ehepaar

Gaggl in seinem Neo-Salon.

Wolfgang und

Daniel Reiter mit

Bürgermeister

Siegfried Schafarik

in ihrem neuen

Geschäft.

MIWO-Modellbau übersiedelt

2010 eröffnete das MIWO-Modellbaugeschäft

in der Kärntner Straße

(wir berichteten). Seit damals

ist die Nachfrage an Modell-Hubschraubern,

Flugzeugen, Autos,

Booten, Zubehör und Ersatzteilen

gestiegen, sodass die 50 m² Verkaufsfläche

zu klein wurde. Am

neuen Standort in der Frauengasse

(ehemaliges Morawa-Geschäft) finden

die Modellbaufreunde auf rund

300 m² alles was das Herz begehrt.

Neben dem klassischen Angebot

gibt es auch Standmodelle für Vitrinen.

Das Team rund um Wolfgang

Reiter bietet Reparaturen, Bau- und

Einstellservice sowie Schulungen

für Hubschrauberflüge und Flugzeuge.

Wer lieber bequem von zuhause

aus einkauft, der kann auch

im online-shop oder über Amazon

MIWO-Modelle bestellen.

MIWO-Modelltechnik

Frauengasse 13

8720 Knittelfeld

Tel. 03512/72240

info@miwo-modelltechnik.at

www.miwo-modelltechnik.at

Öffnungszeiten:

Mo - Fr: 9 – 12 Uhr, 14 – 18 Uhr

Sa. 9 – 12 Uhr

Rauchfangkehrerbetrieb Klapf zertifiziert

Der heimische Rauchfangkehrerbetrieb

Klapf wurde nach nach ISO

9001:2008, ISO 14001:2005 sowie

EMAS-VO zertifiziert. Die Zertifizierung

bedeutet, dass der Betrieb ein

höchstes Maß an Qualität liefert,

ein umweltfreundliches Verhalten

Abschied von Friseur Gruber

Adolf Gruber, der 1955 als Lehrling

in den Betrieb von Rudolf Krischnetz

eingetreten ist, hat das Friseurgeschäft

im März 1966 von seinem

Lehrherrn übernommen. 2003

hat er die Führung des Betriebes an

seine Gattin Christine abgegeben.

Nach 46 Jahren am gleichen Standort

wurde der Betrieb „Friseur Gruber“

mit Ende des vorigen Jahres an

das Ehepaar Gaggl übergeben. Der

Für Betriebsansiedelungen und

Unternehmensgründungen sowie

die Erweiterung und Modernisierung

bestehender Unternehmen

werden von der Stadtgemeinde

Wirtschaftsförderungen vergeben.

Die Förderung erfolgt als teilweise

Refundierung der an die Stadtgemeinde

geleisteten Kommunalsteuer.

Die Firma Fussl Modestraße entsprach

den Richtlinien und nahm

die Förderung entgegen. Ebenso

wurde die Firma Kunz Elektromaschinen

Bau GmbH mit der Rückerstattung

der Bauabgabe gefördert.

in allen Bereichen erreicht, die

Kundenzufriedenheit kontinuierlich

verbessert und für besser ausgebildete

und motivierte Mitarbeiter/innen

sorgt. Die Überreichung

der Zertifikate fand im Grazer Kulturhaus

statt.

Betrieb wurde mit viel Herzblut und

einem familiären Team geführt. Die

Zufriedenheit der Kunden stand im

Vordergrund. Stolz sind die beiden

auch auf die vielen Lehrlinge, die

sie im Laufe der Jahre ausgebildet

haben. 2006 wurde die Firma Gruber

für 35 Jahre Betriebsjubiläum

mit dem Wirtschaftspreis der Stadt

Knittelfeld ausgezeichnet.

Filialleiterin Danuta Glanzer (Fussl), Johann Hirtler (Kunz)

beide mitte, Bürgermeister Siegfried Schafarik und Wirtschaftsstadtrat

Franz Probst (li).

Maria Klapf (mitte) besuchte mit ihrem Team den Stadtchef,

der herzlich zum Erfolg gratulierte.

Beim Abschied: Christine und Adolf Gruber inmitten ihres

Teams, Bürgermeister Siegfried Schafarik war auch zu Gast.

8 | Knittelfeld Aktuell

Knittelfeld Aktuell | 9


Allgemeines

www.knittelfeld.at

www.knittelfeld.at

Allgemeines

10 | Knittelfeld Aktuell

ÖBB-Technisches Service

Absicherung des Standortes Knittelfeld

Im Rahmen eines Betriebsbesuches überzeugte sich ÖBB-Generaldirektor Christian Kern von

der Qualität des Standortes unserer Stadt.

ÖBB-GD Christian Kern (2.v.r.) bestätigte die

Notwendigkeit, den Standort Knittelfeld abzusichern.

Schnittblumen und Topfpflanzen

mit dem weltweiten „Fair Flowers

Fair Plants“ Label stehen für Pflanzenfreude

mit gutem Gewissen.

Die Blumen-Gärtnerei Tropp garantiert

mit ihrem Namen, dass die

Blumen und Pflanzen in ihren Betrieben

nicht nur sozialverträglich,

sondern auch umweltfreundlich

produziert wurden. Jede Blume

und Pflanze lässt sich durch die

Wertschöpfungskette zurückverfolgen.

Die Basis bildet ein Zusam-

In Knittelfeld arbeiten rund 110

Mitarbeiter an der Aufarbeitung

von jährlich rund 33.000 Stück

Radsätzen für Waggons. In den

vergangenen Monaten sorgte die

Verlagerung der technischen Wartungsarbeiten

ins Ausland für

Verärgerung. Kostendruck und

betriebswirtschaftliche Überlegungen

waren Grund dafür. Allerdings

entgleiste ein ÖBB-Güterzug

aufgrund technischer Mängel, die

Wartung wurde davor in der Slowakei

durchgeführt. Beim Besuch

Blumen-Gärtnerei Tropp ist Mitglied

von „fair flowers fair plants“

menspiel zwischen Produzenten,

Blumengroßhändler und Floristenfachgeschäft.

Jedes Glied in

der Kette muss den strengen FFP-

Kriterien gerecht werden. Respekt

vor Mensch und Natur als oberste

Prämisse. Mit dem Kauf eines FFP-

Produktes haben Sie die einmalige

Gewissheit, einen echten Beitrag

zur Verbesserung der weltweiten

Lebens- und Umweltbedingungen

zu leisten.

gab Kern im Beisein von GF Engelbert

Mayr, BR Christian Füller und

Bürgermeister Siegfried Schafarik

ein Bekenntnis zum Standort Knittelfeld

ab. „Wir werden derzeit keine

weiteren Verlagerungen mehr

durchführen, sondern prüfen intern

das Konzept und werden in einigen

Wochen eine endgültige Entscheidung

treffen. Für mich hat die Qualität

der Arbeit und damit auch die

Sicherheit, wie ich mich am Standort

Knittelfeld überzeugen konnte,

oberste Priorität“, so Kern.

Mehr Informationen unter:

www.fairflowersfairplants.com

8720 knittelfeld ziegelstraße 28a

tel 03512 / 82241 fax 03512 / 73148

e-mail kletzl@aon.at

Rekordergebnis im Städtischen Forst

Das Städtische Forstamt erzielte

2012 ein hervorragendes Betriebsergebnis.

Mit einem Reingewinn

von EUR 330.000,-- war es das beste

Ergebnis in den letzten Jahren.

Trotz größerer Investitionen wie

dem Neubau einer Forststraße im

Revier Rachau und der Anschaffung

eines neuen Fahrzeugs konnte der

Gewinn gegenüber dem Vergleichsjahr

2011 gesteigert werden. Unter

anderem ist die positive Entwicklung

auf den gestiegenen Holzpreis

zurückzuführen. Auch auf die

Nachhaltigkeit – es wurde nur jene

Holzmenge entnommen, die jährlich

zuwächst – wurde genauestens

geachtet.

Caritas übernahm Solidarmarkt

Da der Caritas die Sicherstellung

der Versorgung von grundlegenden

Bedürfnissen für Menschen in Notsituationen

ein großes Anliegen

ist, hat sich das Caritas Projekt IdA-

Integration durch Arbeit dazu entschlossen,

den Friedas-Sozialmarkt

in den Carla-Räumlichkeiten in der

Herrengasse 23 weiter zu führen.

Neuer Wasserfilm

Die Betriebe der Wasserwirtschaft

und die Stadtgemeinde ließen einen

Film über den Weg des Wassers

produzieren. Dabei wird anschaulich

dargestellt, wie der Niederschlag

in Form von Regen entsteht,

wie das Wasser gesammelt und aufbereitet

wird bis es dann in unsere

Haushalte fließt. Auch die Abwasseraufbereitung

in der Kläranlage

wird, gezeigt. Abschließend gelangt

das saubere Nass wieder in

den heimischen Fluss. Der Streifen

ist für Unterrichtszwecke an Schulen

und Kindergärten gedacht und

kann als Imagefilm präsentiert

werden.

Ein wichtiger Ansatz des Solidarmarktes

ist es, eine kostengünstige

Abdeckung des täglichen Bedarfs

mit Lebensmitteln und Produkten

für nachweislich einkommensschwache

Personen mit Einkaufspass

zu ermöglichen. Die Caritas

kooperiert mit verschiedenen Supermärkten

und Lebensmittelbetrieben

aus der Region. Man kann

im Solidarmarkt von Milchprodukten

bis hin zu Süß- und Brotwaren

vieles kaufen. Da der „Carla/

Solidarmarkt“ als Arbeitsfeld des

Beschäftigungsprojektes IdA geführt

wird, unterstützt man außerdem

langzeitbeschäftigungslose

Menschen, die hier das Angebot

einer befristeten Beschäftigung

erhalten.

Voraussetzungen für den Einkauf

im Sozialmarkt

Der Solidarmarkt stellt in Zusammenarbeit

mit der Caritas-Regionalstelle

(Kirchengasse 7, Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag,

Donnerstag und Freitag von 9 – 12

Uhr) Ausweise aus, die zum Einkauf

von Lebensmitteln berechtigen.

Bei der Antragstellung mitzubringen

sind ein Lichtbildausweis, eine

Eine der Arbeiten im Forst:

die Sortierung der Bloche.

Haushaltsbestätigung (erhältlich

im Bürgerbüro), ein Einkommensnachweis,

Pensionsbescheid oder

AMS-Bescheid.

Öffnungszeiten von Carla und Solidarmarkt

Carla (Sachspendenmarkt der Caritas, er ist

einkommensunabhängig für alle Kundinnen und

Kunden zugänglich)

Montag bis Freitag, 8.30 – 13 Uhr und 14 – 18 Uhr,

Samstag, 9 – 12 Uhr.

Zu den Öffnungszeiten können jederzeit

Warenspenden (Bekleidung für Kinder und

Erwachsene, Schuhe, Bücher, Spielzeug, Sportartikel

und Geschirr) abgegeben werden.

Solidarmarkt (Lebensmittel)

Montag – Freitag, 10 – 13 Uhr

Vandalismus am Friedhof

Traurig, aber wahr:

Am Faschingsdienstag

haben

Unbekannte am

Friedhof einige

Laternen mutwillig

zerstört. Zwei

Laternen wurden

in Mülltonnen gefunden,

sie liegen

zur Abholung in

der Friedhofsverwaltung

bereit.

Angehörige sind zutiefst betroffen,

denn nicht einmal ein Ort, an

dem Besinnung sein soll, bleibt

von der Zerstörungswut verschont.

KURZ NOTIERT

Knittelfeld Aktuell | 11


Allgemeines

www.knittelfeld.at

www.knittelfeld.at

Allgemeines

12 | Knittelfeld Aktuell

NMS Lindenallee

Kreatives Gestalten in den ersten Klassen

Oberlandler unterstützten Kinder

Die Oberlandler Knittelfeld machen

es möglich, dass 23 Schülerinnen

und Schüler an mehrtägigen

Schulveranstaltungen im Laufe des

Schuljahres, wie Schulschikurs,

Sprachwoche in Italien, Wienwoche

oder Soziallerntage teilnehmen

können. Anfang Jänner besuchten

der Kindlvater Dr. Andreas Aigner

und Dr. Walter Zaversky die Neue

Mittelschule Lindenallee und übergaben

einen namhaften Betrag an

die Kinder.

Passend zum Thema im Vernetzten

Unterricht „Meine Welt und ich –

das Murtal“ stellten die Schülerinnen

und Schüler der ersten Klassen

im Gegenstand Kreatives Gestalten

Windlichter aus selbst gesammeltem

Wurzelholz sowie Marionetten

her. Tolle Zeichnungen und Collagen

von heimischen Tieren ergänzten

die Schülerarbeiten. Ein besonderes

Highlight war das Arbeiten

mit dem Zeltweger Künstler Robert

Isak, der die Schülerinnen und

Schüler mit Schlüsselanhängern

aus Zirbenholz begeistern konnte.

Dass Kreativität eine von vielen

Wintersportwoche der 2a und 2b Klasse

Eine gelungene Wintersportwoche für Schülerinnen,

Schüler und Lehrerinnen.

Klassenvorstand

Bettina Grasser

(1. Jahrgang)

freute sich

gemeinsam

mit den jungen

Sportlern über die

Erfolge.

Robert Isak werkte mit den Kindern.

Die Vertreter der Oberlandler, Dr. Aigner und Dr. Zaversky (Mitte), Schülerinnen

und Schüler, Klassenvorstände und Schulleiterin Roswitha Korbel (links).

Eine Woche Skifahren auf herrlichen

Pisten, Spiele im Schnee,

Spaß und Gemeinschaft erleben,

all das genossen zwei Skigruppen

beim „Buchbauer“ am Klippitztörl.

Die Kinder hatten die Möglichkeit,

ihr Können beim Skifahren zu verbessern.

Einige machten mit dem

„Tiefschneefahren“ ihre ersten Erfahrungen.

Für die Nichtskifahrer

gab es zeitgleich ein alternatives

Programm, das mit viel Begeisterung

angenommen wurde. Natursensibilisierung,

Vertrauensübungen,

Schneeschuhwandern, Rodeln,

Stärken der Kinder ist, beweisen die

tollen Werkstücke!

Snowpainting, Sacklrutsch‘n, Fährtenlesen

und Bauaktionen im

Schnee (vom Iglu über Schneemänner

und -frauen bis zu Schneeskulpturen)

sorgten für viel Abwechslung.

Pistenregeln, Erste Hilfe bei

Skiunfällen und Materialkunde

gehörten genauso zum Abendprogramm,

wie Tischtennisturniere,

Gesellschaftsspiele und Vorbereitungen

für einen Bunten Abend am

letzten Tag. Das Highlight war sicherlich

die Fackelwanderung durch

den tief verschneiten Wald.

RLZ für Schwimmen

Immer wieder tolle Erfolge erzielt

das Regionale Leistungszentrum

für Schwimmen. Ein Erfolgsfaktor

ist das Trainieren in der Gemeinschaft.

Die Kinder machen wertvolle

Erfahrungen im Training und

bei Wettkämpfen, sie gewinnen

daraus Selbstvertrauen und können

als Persönlichkeit wachsen.

Man lernt die anspruchsvollen Techniken

der vier Lagen und seine eigene

Leistung richtig einzuschätzen.

Computerführerschein für Kids

NMS-Rosegger macht Knittelfelder Volksschüler PC-fit

Die Schülerinnen und Schüler der

4. Klassen der Landschacher- und

Kärntnerschule wurden in das Fach

Informatik eingeführt, das an der

Roseggerschule einen Schwerpunkt

darstellt. Grundkenntnisse in Word

und Powerpoint sowie Einblicke in

das Internet waren zu bewältigen.

Für ihren großen Einsatz und Eifer

bekamen die Volksschulkinder von

Direktor Erich Hinterreiter und den

Informatiklehrerinnen ein Zertifikat,

den Computerführerschein für

Kids, überreicht.

Die Schülerinnen und Schüler der

Kärntnervolksschule präsentieren

stolz ihren Computerführerschein.

Neue Mittelschule Rosegger

Die Märchenprinzessinnen

Die 23. Berliner Märchentage des

Deutschen Zentrums für Märchenkultur

werden in die Annalen der

Neuen Mittelschule Rosegger eingehen.

Die Schülerinnen der 2c, Lisa

Wachter, Monique Wegscheider und

Desiree Meier, haben beim internationalen

Balladenwettbewerb,

der im Zuge der Berliner Märchentage

unter dem Motto „Wenn ich

König von Deutschland wär“ stattfand,

einen tollen Preis errungen.

Unter Tausenden von Einsendungen

aus Deutschland, Österreich,

der Schweiz, Spanien, Schweden,

Liechtenstein, Australien, Ägypten,

China, Brasilien und dem Emirat Dubai

konnten die Schülerinnen der

NMS Rosegger die internationale

Jury überzeugen. Ihre Ballade zählte

zu den zwölf besten, sie wurde in

den internationalen Märchenkalender

2013 aufgenommen und abgedruckt.

Für Deutschlehrerin Barbara

Zilke bedeutet dieser Preis eine

besondere Auszeichnung, da es

nun bereits das zweite Mal ist, dass

Schülerinnen ihrer Projektgruppe

„Sprachbasteleien – Spaß im Umgang

mit Sprache“ international so

erfolgreich sind. Damit hat die Roseggerschule

wiederum bewiesen,

dass sie nicht nur auf dem Gebiet

der neuen Medien (Notebook-Klassen)

eine Vorreiterrolle einnimmt,

sondern auch in anderen Bereichen

zur Spitze zählt.

Die Märchenprinzessinnen mit ihrer Lehrerin Barbara Zilke und Schulleiter Erich Hinterreiter.

Knittelfeld Aktuell | 13


Allgemeines

www.knittelfeld.at

www.knittelfeld.at

Allgemeines

Kärntner Volksschule

Spaß an Bewegung

Das Schulteam der Kärntnervolksschule

ist stets bemüht, Abwechslung

in den Turnunterricht zu bringen.

Nun hatten einige Klassen die

Möglichkeit, den neuen Modetrend

„Zumba“ unter fachkundiger Anleitung

kennenzulernen. Die meisten

Kids waren mit Begeisterung dabei

und wünschten sich bald wieder

eine Stunde.

Turnen einmal anders.

20 neue Musikinstrumente für Kinder

Ein Elektro-Piano für die

talentierte Musik-Jugend

Ein Besuch der Murtaler Rotary-

Spitzen Professor Reinhard Graf und

Dr. Werner Ranegger in der Musikschule

Knittelfeld verfolgte einen

bestimmten und – für die Schule

überaus erfreulichen – Zweck. Rund

600 Euro stellte der Rotary Club

Oberes Murtal aus seinem Sozialfonds

bereit, um den Ankauf eines

Elektro-Pianos zu Unterrichtszwecken

zu ermöglichen. Klavierunterricht

ist beliebt, aber nicht immer

haben Eltern das nötige Kleingeld

bereit, ihren Kindern ein solches

Instrument auch im eigenen Heim

zur Verfügung zu stellen. „Eine tolle

Unterstützung für unsere klavierbegeisterte

Schuljugend“, freute sich

Musikschul-Chefin Lore Schrettner

im Rahmen der Übergabe des neuen

Pianos, das einen bequemen und

handlichen Transport und damit ein

Üben zu Hause möglich macht.

Foto: Heinz Waldhuber

Dr. Werner Ranegger (li) und Professor Reinhard Graf

(re), beide Rotary- Club, mit Musikschulleiterin Lore

Schrettner (mi) und den Kindern.

Montagsakademie Termine

März bis Juni

Jeweils montags um 19 Uhr, Stadtbibliothek Knittelfeld

Die Kids mit den Instrumenten und den Vertretern der

Stiftung, der Musikschule sowie mit Lehrern.

Foto: Heinz Waldhuber

Die Knittelfelder Sparkassen-Privatstiftung

hat mit dem Ankauf

von 20 funkelnagelneuen Musikinstrumenten

bei rund zwei Dutzend

Volksschule Landschach

Zweisprachiger Unterricht

Seit Beginn des laufenden Schuljahres werden die ersten

und zweiten Klassen der Volksschule Landschach und

des Kindergartens zweisprachig in Deutsch und Englisch

unterrichtet. Das ist einmalig in der Region.

Mädchen und Buben die Liebe zum

Musizieren geweckt.

Die Kids probierten die Instrumente

sofort aus. Es wurde ins Horn geblasen

und in die Tuba gepustet. Man

testete das Saxophon und die Trompete

und entlockte der Klarinette

die ersten Töne. Die Kinder werden

in den kommenden beiden Jahren

unter dem Titel „Schulprojekt Klassenmusizieren“

im Regelunterricht

der Volksschule und im Zusammenwirken

mit dem städtischen Musikschulwerk

ihre ersten Erfahrungen

auf diesen Instrumenten sammeln.

Die Musikpädagogen Martin Pösner

Schon im Kindergarten ist ein Englisch-Native-Speaker

in die Betreuung

integriert. Die Kinder können

diesen in Deutsch ansprechen, die

Person antwortet aber in Englisch.

Dadurch gewöhnen sich die Kleinen

an den richtigen Klang der Sprache

und lernen ein wirklich gutes Englisch

sprechen. In den ersten und

zweiten Klassen der Volksschule

gibt es durchgehend zweisprachigen

Unterricht in allen Gegenständen.

Der jeweilige Lehrstoff wird

in beiden Sprachen präsentiert,

die Kinder lernen so sehr schnell,

den Inhalt zu verstehen. Sie lernen

einzelne Wörter zu sprechen und

verlieren die Scheu vor der fremden

Sprache. Besonders in den Fächern

Musik, Leibesübungen und Kunsterziehung

kann das Erlernen einer

Fremdsprache in spielerischer Art

und Klaus Mühlthaler begleiten das

Projekt, dabei setzt man auf eine

neue Form der musikalischen Bildung.

Martin Pösner dazu: „Klassenmusizieren

ist ein Schulprojekt,

das in allen Kindern Begabungen

weckt. Viele von ihnen können

ihr musisches Potential mit dieser

Möglichkeit entdecken und als

Schulklasse gemeinsam mit Feuereifer

auf ein Ziel hinarbeiten!“ Mehr

als 20.000 Euro hat die Sparkassen-

Privatstiftung für den Ankauf der

Blasinstrumente bereitgestellt –

eine Investition in die musikalische

Erziehung der Jugend.

Die Kleinen lernen spielerisch die

Fremdsprache.

erfolgen. In Zukunft soll von der

ersten bis zur vierten Klasse bilingual

unterrichtet werden. Zwei

Native-Speaker (Personen mit englischer

Muttersprache) unterstützen

die Lehrerinnen im Unterricht.

Das Projekt wird von der Sparkasse

der Stadt Knittelfeld Privatstiftung

finanziert.

BG-BRG Knittelfeld

Topleistungen bei den

Steirischen Schulmeisterschaften

Schi Nordisch

Bei strahlendem Sonnenschein

gingen die Landesmeisterschaften

Schi Nordisch in Murau über die

Bühne. In einem 153-köpfigen Teilnehmerfeld

konnten die 15 Läufer/

innen des BG-BRG Knittelfeld Top-

Platzierungen erringen. Während

Bianca Hochfelner, Iris Zeiler und

Julian Holzegger in ihren Kategorien

ganz oben standen, konnten

sich Iris Englert und Thomas Hackenberg

über Silber freuen. Bronze

ging an Hemma Reiter. Fast alle anderen

Athleten/innen konnten sich

unter den Top-Ten wiederfinden.

In der Staffel gab es für die Oberstufenstaffel

der Mädchen Gold

Die Langlauf-Asse vom Gymnasium.

(Hochfelner, Zeiler, Reiter). Silber

erreichte die Oberstufenstaffel der

Burschen (Holzegger, Rechberger,

Thierrichter, Vollmann). Bronze

holten sich die Burschen der Unterstufe

(Hackenberg Th., Hackenberg

Ch., Luschin). Damit qualifizierten

sich die beiden Burschen-Staffeln

für die Bundesmeisterschaften.

Diese finden im März in Ulrichsberg

statt. Besonders bemerkenswert

ist die Leistung von Bianca Hochfelner:

Die steirische Kaderläuferin

gewann während ihrer gesamten

Oberstufenzeit am Gymnasium

Knittelfeld alle Bewerbe, an denen

sie teilnahm.

Spannungsmomente. Zur Anthropologie des Bildes in

der westlichen Kunstgeschichte

Montag, 18. März

Vortragender: Univ.-Prof. Mag. Dr. Anselm

Wagner, Institut für Architekturtheorie, Kunst- &

Kulturwissenschaften, Technische Universität Graz.

Spannungen in Netzwerken – wie anpassungsfähig und

innovativ sind unsere sozialen Strukturen?

Montag, 15. April

Vortragender: Univ.-Prof. Dr. Manfred Füllsack,

Institut für Systemwissenschaften, Innovations- &

Nachhaltigkeitsforschung, Karl-Franzens-Universität

Graz.

Spannende Geschichten: (un)männliche Helden, (un)

glückliche Töchter und (un)gelöste Konflikte im Film

Montag, 6. Mai

Vortragender: Ao. Univ.- Prof. Mag. Dr. Klaus Rieser,

Institut für Amerikanistik, Karl-Franzens-Universität

Graz.

Spannende Beziehungen – Freundschaft und

Feindschaft auf dem Balkan

Montag, 27. Mai

Vortragender: O. Univ.-Prof. Dr. Karl Kaser, Institut für

Geschichte, Karl-Franzens-Universität Graz.

„Jeder hat Recht!“ Hochspannung in der Mediation

Montag, 3. Juni

Vortragender: Priv.- Doz. Mag. Dr. Sascha Ferz, Zentrum

für Soziale Kompetenz und Institut für Österreichische

Rechtsgeschichte & Europäische Rechtsentwicklung,

Karl-Franzens-Universität Graz.

Spiel, Spaß und Spannung – kindliches Spiel aus Sicht

der Elementarpädagogik

Montag, 17. Juni

Vortragender: Univ.- Prof.in Dr.in Cornelia Wustmann,

Institut für Erziehungs- & Bildungswissenschaft, Karl-

Franzens-Universität Graz.

14 | Knittelfeld Aktuell

Knittelfeld Aktuell | 15


Allgemeines

www.knittelfeld.at

www.knittelfeld.at

Allgemeines

Feinstaubbelastung gesunken

„Seit mehreren Jahren haben wir

es uns zum Ziel gesetzt, wirksame

Maßnahmen gegen den Feinstaub

zu ergreifen“ meint Mag. Guido

Zeilinger, Vorsitzender des Umweltschutzausschusses.

Darunter fallen

neben den Entfall der Splitstreuung

auch der Verzicht auf das Silvesterfeuerwerk

und Osterfeuer sowie die

Regionalbus AichfeldInfostelle im Stadtamt Knittelfeld,

8720 Hauptplatz 15, Telefon 03512/84300,

info@regionalbusaichfeld.at, www.regionalbusaichfeld.at

Einführung einer E-Bikeförderung.

Mittlerweile lässt sich der Erfolg

dieser Maßnahmen auch an der verbesserten

Feinstaubsituation ablesen.

Mit insgesamt elf Überschreitungen

im Jahr 2012 gab es so

wenige wie noch nie. Im Vergleich

dazu: 2011 kam es noch zu 39 Überschreitungen,

doch auch das war

bereits weniger als in den Jahren

davor. „Wir werden daher den bisher

eingeschlagenen Weg im Interesse

einer lebenswerten Umwelt für alle

Knittelfelderinnen und Knittelfelder

weitergehen“, so Schafarik und

Zeilinger unisono.

Gute Kundenbewertung für den

Regionalbus Aichfeld

Alle zwei Jahre führt der Regionalbus Aichfeld eine Kundenbefragung durch. Die Beurteilung,

die die Kunden dem Regionalbus dabei geben, ist äußerst positiv: Fast 50% sind begeisterte

Kunden und empfehlen den Regionalbus Aichfeld weiter.

Der Regionalbus Aichfeld verwendet

für seine Kundenbefragung

eine neue Methode. Es werden nicht

mehr alle Bereiche nach der Zufriedenheit

im Schulnotensystem

abgefragt, sondern es wird konkret

nach der Weiterempfehlungswahrscheinlichkeit

gefragt. Die Frage hat

gelautet: Wie wahrscheinlich

ist es auf einer

Skala von 0 (= extrem unwahrscheinlich)

bis 10 (=

extrem wahrscheinlich),

dass der Regionalbus

Aichfeld einem/einer Kollegen/Kollegin,

Freund/

Freundin, Verwandten

oder Bekannten weiterempfohlen

wird.

Fast 50% sagen, dass

es für sie extrem wahrscheinlich

ist, den Regionalbus

weiterzuempfehlen.

Dem gegenüber

stehen rund 20% an

Kritikern, die den Regionalbus

nicht weiterempfehlen

wollen. Aus der

Differenz von begeisterten

Kunden und Kritikern

ergibt sich der so genannte

Kundenbegeisterungsindex, der

beim Regionalbus bei +30 Punkten

liegt. Im Vergleich dazu: deutsche

Verkehrsunternehmen haben einen

Kundenbegeisterungsindex von

-35 Punkten, Top-Marken wie Apple

oder Harley Davidson haben Begeisterungswerte

von +80 Punkten.

Um eine Handlungsanleitung für

weitere Verbesserungen zu bekommen,

ist auch der Handlungsbedarf

um eine Weiterempfehlung erreichen

zu können, abgefragt worden.

Verbesserungsbedarf wird vor allem

bei der Häufigkeit der Fahrten/

Taktung gesehen. Der Wunsch nach

Verbesserungen in diesem Bereich

ist im Vergleich zu den Vorjahren

gestiegen. Bei ihren Vorschlägen

sprechen die Kundinnen und Kunden

konkret den Ausbau des Fahrplans

an, vorrangig am Wochenende

und zu Tagesrandzeiten. Der Regionalbus

Aichfeld wird sich weiter

bemühen, dass Zufriedenheit und

Weiterempfehlungsbereitschaft der

Fahrgäste des Regionalbus Aichfeld

insgesamt hoch bleiben!

Neues Hundeabgabegesetz

Mit 1. Jänner 2013 ist das neue Steiermärkische

Hundeabgabegesetz 2013 in Kraft getreten. Wir haben das

Wichtigste für Sie zusammengefasst.

Höhe der Abgabe

Hunde allgemein: EUR 60,–, für einen

zweiten Hund erhöht sich die

Abgabe auf EUR 90,– und für jeden

weiteren Hund auf EUR 135,–.

Wachhunde, Nutzhunde und Jagdhunde:

EUR 30,–. Die Abgabe wird

für das Kalenderjahr erhoben.

Begriffsbestimmungen

Wachhunde: Hunde, die ständig zur

Bewachung von

a.) land- und forstwirtschaftlichen

oder gewerblichen Betrieben

b.) Gebäuden, die vom nächstbewohnten

Gebäude mehr als 50 Meter

entfernt liegen

c.) Heimgärten, erforderlich sind.

Nutzhunde: Hunde, die nach ihrer

Art und Ausbildung von ihrem Besitzer

zur Ausübung seines Berufs

oder Erwerbs benötigt werden.

Jagdhunde: Die von Inhabern oder

Pächtern von Revieren oder Jagdverwaltern

gehalten werden oder

im Rahmen der von der steirischen

Landesjägerschaft eingerichteten

Jagdgebrauchshundestation verwendet

werden.

Abgabenbefreiung

Keine Hundeabgabe ist zu bezahlen

für:

1.) Diensthunde öffentlicher Wachen

2.) Diensthunde des beeideten Forstund

Jagdschutzpersonals

3.) speziell ausgebildete Hunde,

die zur Führung blinder oder zum

Schutz hilfloser Personen notwendig

sind oder die nachweislich zur

Kompensierung einer Behinderung

der Halterin/des Halters dienen

oder auf deren Hilfe die Personen zu

therapeutischen Zwecken angewiesen

sind.

4.) Hunde eines konzessionierten

Bewachungsunternehmens.

5.) Hunde in behördlich bewilligten

Tierheimen.

Abgabenerhöhung

Ist ein Hundekundenachweis erforderlich

und kann dieser bei Meldung

nicht vorgelegt werden, so erhöhen

sich die Abgaben um das Zweifache

bis der Nachweis erbracht wird.

Fälligkeit der Abgabe

1.) Die Hundeabgabe ist von der/

vom Abgabepflichtigen selbst zu

berechnen und bis zum 15. April

ohne Aufforderung zu entrichten.

Wird bis zu diesem Zeitpunkt das

Ableben, das Abhandenkommen

oder die Weitergabe des Hundes

nachgewiesen, entfällt die Abgabepflicht

für diesen Hund.

2.) Wird der Hund innerhalb eines

Jahres erworben, ist die Abgabe

binnen sechs Wochen nach dem

Erwerb anteilsmäßig für den Rest

des Jahres zu berechnen und zu

entrichten. Wird bei der Anmeldung

des Hundes nachgewiesen,

dass dieser erst nach dem 30. September

erworben wurde, so ist für

das laufende Jahr keine Abgabe zu

entrichten.

3.) Ist ein Begünstigungsverfahren

anhängig, so ist die Abgabe innerhalb

von 14 Tagen nach Zustellung

des Bescheides, frühestens am 15.

April fällig.

Meldepflicht

Der Erwerb eines abgabepflichtigen

Hundes ist binnen vier Wochen

beim Gemeindeamt zu melden.

Die Meldung hat zu enthalten:

1.) Name, Hauptwohnsitz und Geburtsdatum

des/der Halters/Halterin

2.) Rasse, Geschlecht, Geburtsdatum

des Hundes

3.) Kennzeichnungsnummer gem.

§ 24a Tierschutzgesetz

Weiters sind der Meldung anzuschließen:

1.) die Registriernummer des

Stammdatensatzes gemäß § 24a

Abs. 5 Tierschutzgesetz

2.) Hundekundenachweis (sofern

erforderlich)

3.) Nachweis einer Haftpflichtversicherung

gem. § 3b Abs. 7 Stmk.

Landes-Sicherheitsgesetz.

Abmeldung:

Jeder Hund, der verstorben, abhanden

gekommen oder weitergegeben

worden ist, muss binnen einem Monat

beim Gemeindeamt abgemeldet

werden.

Hundekundenachweis

Wer braucht einen Hundekundenachweis?

Die Bestimmungen über den Nachweis

der Hundekunde gelten für

Tierhalter, die einen Hund nach dem

1. 1. 2013 erwerben. Wurde vor dem

Stichtag schon ein Hund gehalten,

ist ein Hundekundenachweis nicht

erforderlich. Wer fünf Jahre durchgehend

einen Hund hatte, braucht

keinen Nachweis, auch dann nicht,

wenn ein neuer Hund angeschafft

wird.

Was ist ein Hundekundenachweis

und was kostet er?

Das ist eine Bestätigung dafür, dass

man eine mindestens vierstündige

Ausbildung absolviert hat. Der Kurs

kostet EUR 40,–.

Haftpflichtversicherung

Halter von Hunden haben für diese

eine Haftpflichtversicherung über

eine Mindestdeckungssumme von

EUR 725.000,– abzuschließen. Dies

kann auch im Rahmen einer Haushalts-

oder Jagdhaftplicht- oder

einer anderen gleichartigen Versicherung

gegeben sein.

Für Bello & Co

gibt’s einige

gesetzliche

Neuerungen.

16 | Knittelfeld Aktuell

Knittelfeld Aktuell | 17


Allgemeines

www.knittelfeld.at

Holzpavillon im Stadtpark

Für Rätselraten sorgte eine Holzkonstruktion im Stadtpark. Doch dann wurde das Geheimnis

gelüftet. Es ist ein Holz-Pavillon aus steirischem Fichtenholz, der von Studenten der TU Graz

am Institut für Architektur und Medien entworfen und geplant worden ist.

Am Abend leuchtet der Pavillon in allen Farben.

Designerin Sabine Lehner (mitte) mit Vertretern aus Politik

und Wirtschaft sowie der TU Graz bei der offiziellen Übergabe.

„The Framed Pavilion“ bedeutet

frei übersetzt der aus Rahmen bestehende

Pavillon. Er wurde im Zuge

des Master Design Studios „bot/

log“ am Institut für Architektur

und Medien der TU Graz entworfen.

Ausgehend von Untersuchungen an

traditionellen europäischen und

japanischen Zimmermannsmethoden

sind die Tragwerke und Verbindungen

ausschließlich in Holz

gefertigt.

Das begehbare Objekt

Der Entwurf basiert auf fünfeckigen

Rahmen, bestehend aus quadratischen

Holzquerschnitten, die durch

leichte Variation der Form einen

tunnelartigen Pavillon ergeben.

Um die Gesamtform etwas aufzulockern

und mehr Licht im Innenraum

zuzulassen, sind die einzelnen Elemente

des Pavillons (bestehend aus

jeweils elf Rahmen) mit geringem

Abstand zueinander aufgestellt.

Das Objekt hat eine Länge von fast

fünfeinhalb Metern, ist in der Frontalansicht

ca. 4,8 Meter breit und

misst an der höchsten Stelle etwas

über vier Meter. Alle vier Blöcke

bringen knapp über zwei Tonnen

auf die Waage. Der Pavillon kann erfühlt

und begangen werden.

Der Entwurf stammt von Sabine

Lehner, einer Studentin am Institut

für Architektur und Medien der TU

Graz. Die finale Planung und Programmierung

führten Richard Dank

und Christian Freißling, ebenfalls

TU Graz, durch. Realisiert wurde

es am Engineering Center Wood/

Holzinnovationszentrum (HIZ)

Zeltweg. Das Material – steirisches

Fichtenholz – lieferte das Sägewerk

Hans Bichler aus der Region Murtal.

Der Weg zurück ins Murtal

Nach der Präsentation Ende Jänner

2012 am HIZ Zeltweg stand der

Pavillon von März bis Mai vor dem

Haus der Architektur in Graz. Er war

nicht nur Objekt einer Ausstellung,

sondern für gut sechs Wochen auch

Teil des Grazer Stadtraumes beim

Kunsthaus. Seither ist die Arbeit

vielfach international publiziert

und rezipiert worden.

Danach ist der Pavillon wieder ans

HIZ zurückgekehrt. Nach zahlreichen

Gesprächen mit DI Richard

Dank (TU Graz) und Produzent Michael

Lackner hat Bürgermeister

Siegfried Schafarik das Holzobjekt

nach Knittelfeld geholt. Es wurde

in die Landschaft des Stadtparks

eingefügt, am Abend ist das Objekt

beleuchtet.

Autohaus Bidmon

8723 Kobenz bei Knittelfeld

Kobenzer-Straße 12 · Telefon 03512/82880

e-Mail: autohaus@bidmon.at · www.bidmon.at

Eisenwaren und WerkzeugFachhandel

Inhaber: Markus Pölzl

A-8720 Knittelfeld • Bahnstraße 9

Tel. 0 35 12 / 8 66 00 • Fax 0 35 12 / 8 33 44

Mobil 0 660 / 66 8 66 00

office@kraly.net • www.kraly.net

Herrengasse 1

8720 Knittelfeld

Schnittblumen

Topfpflanzen

Gestecke

Trauerkränze

Gartengestaltung

Balkonpflanzen

Gemüsepflanzen

Winterharte Pflanzen

Hans-Reselgasse 26

03512/82214

www.blumen-tropp.at

Gärtnerei samstags bis 17 Uhr geöffnet

Dekoration

Hochzeitsfloristik

Hydrokultur

Fleurop

INJOY sucht Fitnessanfänger

JETZT MITMACHEN!

INJOY lädt zum Fitnessprojekt 2013! Die Teilnahme an der vierwöchigen

Studie ist völlig unverbindlich. Jetzt zum Sonderpreis von nur 59 Euro.

Gezieltes, professionell angeleitetes

Fitnesstraining mit dem neuen

Trainingssystem von INJOY

garantieren die Mitarbeiter von

INJOY Knittelfeld.

Julia Raffler

Studioleitung

Anja Reiter

Fitnessbetreuerin

Austriastraße 10 Tel.03512/44910

18 | Knittelfeld Aktuell


Foto: Sabine Hoffmann

Allgemeines

www.knittelfeld.at

Information & Services

Service

Steiermark-Card 2013

Die Freizeit-Card fürs grüne Herz

99 große und kleine

Ausflugsziele gilt es,

mit der Steiermark-

Card 2013 zu entdecken.

Gegen ein

einmaliges Entgelt

stehen dann bei freiem

Eintritt die Türen

aller teilnehmenden

Ausflugsziele – von

1. April bis 31. Oktober – einmalig oder mehrfach offen.

Die Karte gibt’s bis 31. März 2013 zum Frühbucher-Preis bei

über 350 Verkaufsstellen in der ganzen Steiermark. Ermäßigte

Karten gibt es außerdem für Senioren und Familienpass-

Besitzer. Neu sind Gutschein-Cards und ein attraktiver Geschenkskarton!

Alle Infos auf www.steiermark-card.net

Verkaufsstellen:

• Im Büro Steiermark-Card, Tel.: 0316/40 13 65,

www.steiermark-card.net

• In den meisten steirischen Raiffeisenbanken

• In den Regionalstellen der „Kleinen Zeitung“

• Und weiteren Verkaufsstellen wie einigen Ausflugszielen,

Tourismusverbänden, JUFA-Gästehäusern …

ALLES AUS EINER HAND

Agrar

Energie

Bürgermeister geht durch die Stadt

Mittwoch, 15. Mai, 14 – 16 Uhr

Die Route führt von der Anton-Regner-Straße Ecke Hautzenbichlstraße

bis zur Ecke Brunnerkreuzallee. Weiters die Brunnerkreuzallee,

Kolomann-Walllisch-Gasse, Kurzweg entlang

bis zum Ziegelteich, danach über den Fußweg in die Moosangergasse

und Krebsengasse bis zur Hautzenbichlstraße

Richtung Zirkusplatz. Danach von der Ecke Brunnerkreuzallee

– Hautzenbichlstraße über den Gehweg ins Gewerbegebiet

zur Wienerstraße stadteinwärts bis zur Anton-Regner-Straße.

www.knittelfeld.at

Feuerwehr

Rückblick auf 2012

2012 war aus der Sicht der Feuerwehr

ein sehr anspruchsvolles Jahr.

Durch die gewaltigen Wetterkapriolen

wurde die Mannschaft im besonderen

Maße gefordert. Die daraus

resultierenden rund 2700 Einsatzstunden,

die allein für Auspumparbeiten,

Sturm- und Hagelschäden,

Hochwassereinsätzen, und

dgl. angefallen sind, erreichten ein

Rekordniveau.

In weiterer Folge wurden die Mannschaften

immer wieder bei unzähligen

Verkehrsunfällen, oft an die

Grenze der psychischen Belastbarkeit

herangeführt. Brandeinsätze,

die heute eigentlich schon als

Minderheit in der Aufgabenliste

der Feuerwehren aufscheinen, sind

dennoch das größte Gefahrenpotential

für die ehrenamtlichen

Frauen und Männer im Einsatz,

im Dienste an dem Nächsten. Als

Stützpunktfeuerwehr, wie z. B.

für Gefahrguteinsätze und Bergeeinsätze,

konnte die Mannschaft

auch die gestellten Anforderungen

in professioneller Art und Weise

zum Wohle von Mensch, Tier und

Umwelt, bewältigen. Um all diese

Aufgaben so hervorragend bewerkstelligen

zu können, muss man sich

den Herausforderungen stellen.

Ständiges Schulen, beüben diverser

Arbeitstechniken, und sich laufend

auf dem neuesten Wissenstand zu

konzentrieren, sind ein Muss für erfolgreiches

Handeln.

Dann wären noch die zahlreichen

Verwaltungsstunden, die notwen-

1 2 3

dig sind, um den Betrieb Feuerwehr

als Körperschaft aufrecht zu erhalten.

Ferner die Arbeitsstunden, um

die Gerätschaften einsatzbereit

halten zu können. Außerdem das

grundsätzliche Ausbildungsprogramm

und die Nachwuchsförderung,

unser besonderer Stolz, die

Jugendgruppe.

Unter dem Strich waren das beachtliche

27.969 Stunden unserer engagierten,

freiwilligen, professionell

ausgebildeten Mannschaft. Sie ist

bereit, egal zu welcher Tageszeit,

egal zu welcher Jahreszeit, immer

und überall zum Wohle der Bevölkerung

unserer Stadt und auch über

deren Grenzen hinaus, zur Verfügung

zu stehen.

Allgemeines

Bau & Garten

Baustoffe

Gemeinderatssitzungen

Montag, 18. März, Montag, 6. Mai und Montag, 24. Juni jeweils

um 18 Uhr, Rathaus 2. Stock, Gemeinderatssitzungssaal

Lebensmittel

Technik

LANDFORST LAGERHAUS KG

KNITTELFELD - KAPFENBERG - MURAU

Bürgermeisterstammtisch

Donnerstag, 23. Mai, 18.30 Uhr, im Bistro Stressfrei, Gaaler

Straße 69 (neben dem Pysikalischen Ambulatorium PAK)

ATV-Magazin

Sendezeiten: täglich 9.30,

14, 18.30 und 22.30 Uhr

4 5 6

1. Verkehrsunfall auf schneeglatter Straße.

2. Einsatz auf der S 36.

3. Löscharbeiten.

4. Brandeinsatz bei der Roseggerschule.

5. Übung mit Schutzanzug.

6. Bergungsübung beim LKH-Knittelfeld.

Einsatzstatistik

Insgesamt 27.969 Stunden:

2089 Tätigkeiten davon

36 Brandeinsätze

205 Technische Einsätze

78 Übungen/Schulungen

63 Brandsicherheitswachen

1675 Sonstige Tätigkeiten

10 Fehlalarme

20 | Knittelfeld Aktuell

www.landforst.at

Knittelfeld Aktuell | 21


Allgemeines

www.knittelfeld.at

Im Blickfeld

Blickfeld

Neujahrsempfang Vernissage Karin Golle Benefizausstellung

www.knittelfeld.at

Chronik

Neu geboren

Belciu Lazar

Ivan Colic

Petru-Casian Dragomir

Sarah Frank

David Iordachescu

Alexander Kogelnig

Emma Kranz

Maximilian Laab

Elias-Noel Mayr

Jan Moser

Adrian Mustafa

Rebecca Nijazi

Hermann Polndorfer

Joko Siedler

Serena Ukodo

Allgemeines

Heuer wurden die „Oberlander z’Knittelfeld“ zum

Bürgermeisterempfang eingeladen. (BGM mit Dr.

Aigner und Gattin).

Die Grazer Künstlerin zeigte im Jänner ihre Acrylwerke.

Prof. Arthur Redhead (re.) präsentierte in der Lebenshilfe

Knittelfeld seine Werke für wohltätige

Zwecke.

Pfarrball Rathausschlüssel-Übergabe Faschingsdienstag

Frisch verheiratet

Majde Alsultan und Zainab Amin

Reinhold Mitterhuber und Andrea Markovic

Jörg Opitz und Gabriele Edler

Die Polonaise beim Pfarrball im Kulturhaus.

Faschingssitzung

Jedes Jahr holt sich das Prinzenpaar mit der Faschingsgilde

den Rathausschlüssel vom Bürgermeister.

1 2

3

Diesmal waren die Faschingsclown der Stadtgemeinde

unter anderem in der Fleischerei Klampfer

zu Gast.

1. Klein Maria und Klein Karim brachten die Gäste zum Lachen. | 2. Eine Augenweide – der Showtanz zum Thema Karneval in Rio. | 3. Im „Politmärchen“

wurden unsere Fraktionsvorsitzenden gekonnt auf die Schaufel genommen.

Kürzlich verstorben

Hermine Hack, 89

Wolfgang Luef, 53

Sophie Pöltl, 80

Maria Wagner, 86

Walburga Mayer, 84

Romana Scheucher, 92

Maria Feldhofer, 97

Kurt Ploner, 82

Maria Rieser, 88

Peter Steinwender, 90

Gottfried Golob, 89

Anna Pojer, 84

Johanna Fraißl, 92

Pauline Stengg, 82

Wilhelmine Steinberger, 80

Johann Rinder, 58

Franz Biegseis, 89

Hildegard Stummer, 84

Edith Karner, 73

Irmingard Wallisch, 86

Stephanie Farcher, 87

Emmerich Weißofner, 82

Herbert Großauer, 82

Maria Zanger, 91

Hubert Haberl, 87

Wilhelm Hochfellner, 53

Johann Steilbacher, 91

Alfred Kühnl, 84

Julia Zapfl, 86

Rudolf Zinsmeister, 72

Hermine Komatitsch, 90

Johanna Schaller, 89

Josef Pachler, 52

Mag. Franz Neugebauer, 89

Ingrid Statthaler, 55

Friedrich Kratzer, 82

Maria Kaufmann, 74

Mag. Friedrich Zaversky, 87

Aloisius Boruta, 84,

Anton Holzegger, 53

Friedrich Oblasser, 65,

Jürgen Plattner, 36

Erika Scharf, 88

Lust auf neue

Schuhe?!

Mehr auf www.knittelfeld.at

Wieder gefunden

Kontakt:

Bürgerbüro der Stadtgemeinde

Tel. 03512/83211 DW 502 oder 503

E-Mail: stadtgemeinde@knittelfeld.at

Dezember 2012

1 Handy

Jänner 2013

5 Handys

1 Geldbörse

1 Damenuhr

2 Fahrräder

1 Armbanduhr

1 Herrenring

22 | Knittelfeld Aktuell

Knittelfeld Aktuell | 23


Umwelt

Altspeiseöl

viel zu schade für den Kanal

Rund drei Kilogramm an gebrauchtem

Speiseöl und -fett fallen jährlich

pro Einwohner an. Derzeit

werden im Gebiet des Abfallwirtschaftsverbandes

Knittelfeld nur

etwa 0,3 kg Altspeiseöl pro Einwohner

und Jahr in den Abfallsammelzentren

abgegeben – das

entspricht gerade einmal 10% der

Gesamtmenge. Das mag auch darin

begründet sein, dass immer mehr

Gastronomiebetriebe direkt an die

Entsorger liefern. Tatsache ist aber

auch, dass nach wie vor hohe Mengen

an Altspeiseöl über Abwasch

und Toiletten entsorgt werden. Die

Folgen davon sind gravierend. Die

Altfette stören den Klärprozess und

schlagen sich mit hohen Zusatzkosten

zu Buche. Weiters kann das

abkühlende Fett verklumpen und zu

Kanalverstopfungen führen.

Durch eine solche unsachgemäße

Entsorgung gehen dem Abfallwirtschaftsverband,

und damit indirekt

jedem Bürger aus dem Verbandsgebiet

Erlöse für das Speiseöl verloren.

Altspeiseöl ist ein gefragter

Altstoff, der als Basis für Biodiesel,

www.knittelfeld.at

In den ASZ am Bauhof

Knittelfeld oder in Pausendorf

erhalten Sie Sammelbehälter.

Bitte benützen Sie diese

Speiseölkübel, da in Gläsern

oder ähnlichen Gebinden

gesammelte Fette kaum oder

nur schwer heraus zu bekommen

sind.

Kettensägeöl und andere Produkte

dient. Gesammelt werden:

• Frittieröl

• Butter

• Öl aus Pfannen

• Bratenfett

• Öl aus eingelegten Speisen

Nicht geeignet sind Salatsaucen,

Marinaden und Mayonnaise.

Geschichte und Geschichten

rund um Knittelfeld

Aus dem Stadtarchiv Knittelfeld

Pestjahre in Knittelfeld

und Umgebung

Folge 37 – März 13

Feiertagsregelung der Müllabfuhr:

Für Montag, den 1. April (Ostermontag), erfolgt die Abfuhr am Freitag, den 29. März.

Für Mittwoch, den 1. Mai (Staatsfeiertag), erfolgt die Abfuhr am Freitag, den 3. Mai.

Aktuelle Restmüllanalyse bestätigt:

Es gibt noch viel zu tun

Die neusten Ergebnisse bestätigen

die Befürchtungen: Viele der immer

häufiger angebotenen Einwegverpackungen

landen leider im Restabfallbehälter

statt in den dafür

vorgesehenen Altstoffbehältern

(Gelbe Tonne oder Gelber Sack für

Verpackungen aus Kunst- oder Verbundstoffen,

Blaue Tonne für Metallverpackungen

sowie Altglasbehälter

für Verpackungsgläser). Die

größten Probleme treten bei Mehrparteienhäusern

auf. Am stärksten

weichen in Knittelfeld folgende

Fraktionen vom steirischen Durchschnitt

ab: Kunststoffverpackungen

und Getränkedosen, wobei

letzteres besonders bedauerlich

ist, da Aluminium bei der Sortierung

und Aufbereitung des Restabfalls

von den Magnetabscheidern

nicht erfasst werden kann und somit

dieser wertvolle Rohstoff unwiederbringlich

verloren geht.

Eine weitere Fraktion, die weit über

dem Durchschnitt in den Restabfallbehältern

landet, sind biogene

Abfälle. Dieser Anteil ist im Stadtgebiet

von Knittelfeld zirka doppelt

so hoch wie im steirischen Mittel.

Vor allem landen immer mehr, oft

noch brauchbare Lebensmittel, im

Müll. Vielen Bürgerinnen und Bürgern

ist leider nach wie vor nicht

bewusst, dass eine nachlässige

oder nicht vorhandene Trennmoral

nicht nur aus ökologischer Sicht ein

großes Problem darstellt, sondern

auch jeden Einzelnen in finanzieller

Hinsicht betrifft.

Warum in den Restmüll werfen, wenn die

„Guten“ steh’n so nah

Findet man zum Beispiel in

einem Mehrparteienhaus

mit zwölf Haushalten mit

einem 1.100 Liter fassenden

Restabfallbehälter bei

14-tägiger Entleerung, ohne

dass der Container „übergeht“,

ein Auskommen, deutet dies auf

eine durchschnittliche bis gute

Trennmoral hin. Sind zusätzliche

Behälter notwendig, besteht auf

jeden Fall Handlungsbedarf.

Vor 300 Jahren wurde die Stadt

Knittelfeld zum letzten Mal von

der Pest heimgesucht – es war

das Pestjahr 1713. Dieses Pestjahr

ist in der Region am nachhaltigsten

in Erinnerung geblieben.

Mittelalter –

woher die Pest kam

Die Menschen im Mittelalter

wussten noch nicht, woher die

Pest (Pest, lat. pestis = Seuche)

kam. Aber es gab bald die ersten

Theorien wer und was für

diese Seuche verantwortlich ist:

Schlechte Winde, eine ungünstige

Konstellation von Mars, Jupiter

und Saturn waren damals

unter anderem angenommen

worden. Auch verseuchtes Wasser

war vielerorts dafür verantwortlich

gemacht worden.

Als Urheber wurden die Juden

beschuldigt und daraufhin in

ganz Europa verfolgt.

Übertragung durch den

Rattenfloh

Die Pest kommt bei den Nagetieren

in der zentralasiatischen

Steppe vor. Als Überträger dient

der Rattenfloh, der sich durch

seinen Biss bei den infizierten

Nagern selbst infiziert. In weiterer

Folge infizierte er Haus- und

Wanderratten, die damals auf

Grund mangelnder Hygiene in

relativer Gemeinschaft mit den

Menschen lebten. Durch den

Biss des infizierten Flohs gelangten

die Bakterien letztlich

in die Blutbahn des Menschen.

Ein Anschwellen der Lymphknoten

bis zur Faustgröße mit

dunkler Verfärbung, die so genannten

Pestbeulen, waren die

äußeren Zeichen für die Erkrankung

an dieser Seuche. Letztlich

wurde der ganze Körper mit diesen

Bakterien überschwemmt,

wobei der Tod durch Luftknappheit

und darauf folgendem

Kreislaufversagen eintrat.

Das große Sterben –

Schwarzer Tod

Knittelfeld und seine Umgebung

wurde mehrere Male von

der Pest heimgesucht, die immer

wieder ihre Opfer forderte.

Erste Opfer in unserer Gegend

forderten schon die Pestjahre

1348 – 1350. Dieses erste Auftreten

soll mit einem schrecklichen

Erdbeben verbunden gewesen

sein. Die Seuche wurde

von Italien her verbreitet (Do

kam ein großer Sterb in wallischen

Landen und heraus gegen

Judenburg…). Eingeschleppt

wurde diese große Seuche vom

damaligen reichen genuesischen

Handelszentrum Kaffa

auf der Krim, dem heutigen Feodossija,

durch die genuesische

Handelsflotte (Republik Genua

958 – 1528) nach Italien und damit

nordwärts über ganz Europa.

Zeitgenössische Chronisten

sprachen damals vom „großen

Sterben“ oder der „großen Pestilenz“.

Der Begriff „Schwarzer

Tod“ wurde im 16. Jahrhundert

von dänischen und schwedischen

Chronisten eingeführt.

Schwarz wurde nicht im Sinne

der Farbe verwendet, sondern

als Ausdruck eines besonders

schrecklichen und düsteren

Ereignisses. Schätzungsweise

starb zwischen 1347 und

1352/53 ein Drittel der europäi-

Pestsäule.

24 | Knittelfeld Aktuell


Aus dem Stadtarchiv Knittelfeld Folge 37 März 2013

Aus dem Stadtarchiv Knittelfeld

schen Bevölkerung an der Pest.

Weitere Pestjahre

Knittelfeld wurde im Jahr 1461

von der Pest schwer getroffen.

Laut Aufzeichnungen raffte die

Seuche im Jahre 1466 in Seckau

nicht weniger als 700 Menschen

hinweg. Nach Abklingen

der fürchterlichen Pestepidemie

ließ der Propst Andreas Ennstaler

zu Ehren der Hl. Martha eine

Kapelle errichten. Das heutige

Kirchlein St. Martha nördlich

der Pfarrkirche St. Marein erinnert

noch an diese Zeit. Als

Schuldige für diese Krankheit

wurden vielfach wiederum die

Juden angesehen. Auch der

Zauber-, Hexen- und Dämonenwahn

wurde als Ursache

solcher Heimsuchungen genährt.

Der Chronist J. V. Sonntag

berichtet: „Zu Anfang des

Jahres 1481 herrschte noch in

Knittelfeld die Pest, ein verwünschtes

Erbstück aus dem

Türkenkriege. Viele Menschen

in der Stadt und im Murthale

fielen als Opfer dieser Krankheit

anheim. Im August 1543 erlitt

die Steiermark und besonders

die Umgebung von Knittelfeld

durch die orientalischen Heuschrecken

große Verheerungen;

bald nachher zeigte sich eine

pestartige Krankheit, welche

viele Menschen hinweg raffte.“

Die Pfarre Lind wurde 1560 von

der Pest heimgesucht. Damals

behauptete man, dass sie von

Salzfuhrleuten eingeschleppt

wurde. In den Jahren 1570/71

und 1584/85 war die Pest in

unserer Region wieder zum

Problem geworden. Die Knittelfelder

zeigten sich aus Vorsicht

„so unnachsichtlich, dass sie

keinen Judenburger einlassen

wollten“, was diese besonders

erbitterte, weil bei ihnen „es

doch Sterbo halber. Gott lob. allhier

sicher und friedlich“ war.

Daraufhin beschloss der Judenburger

Rat, man solle die Knittelfelder

mit gleichem Maß messen

und keinen hinein lassen.

Man vergalt es auch im März

1585 durch „abgelegten Hafer“

in Pausendorf. Auch 1643 und

1670 waren in unserer Region

Pestjahre. Aus dieser Zeit blieb

auch der Ruf für die Heilkraft

die Wacholderbeere (Kranawet)

und die Pimpanellwurzel auch

Stierwurz genannt (Bibernell)

erhalten: „iss brav Kranwet und

Bibernell dann stirbst net so

schnell.“

Das Pestjahr 1713

Im Jahre 1713 erreichte die Pest

wieder Knittelfeld und Umgebung,

auch Obdach war davon

betroffen. Die ersten Pestopfer

waren in diesem Jahr im Sommer

zu beklagen. Das Aichfeld

wurde zum letzten Mal

von 1713 bis 1715 von der Pest

heimgesucht. Mit dem Beginn

der kalten Jahreszeit wich die

Pest 1713 aus Knittelfeld und

aus unserer Region. Jedoch vermutete

man nicht, dass sie nach

dem „Winterschlaf“ abermals

die Steiermark heimsuchen

werde. Um eine Einschleppung

der „leidigen Contagion“ (Contagion

engl. = Ansteckung) durch

auswärtige Personen zu verhindern,

wurde im selben Jahr

der Regierungsbefehl erlassen,

„durchziehende Papier- und Fetzenkramer“

abzuschaffen. Um

diese Seuche in weiterer Folge

von der Stadt Knittelfeld fern zu

halten, beschlossen die Verantwortlichen

der Stadt im August

1713 eigene Contagionswächter

an der Gobernitzer-, Landschacher-

und Landbrücke aufzustellen.

Ebenso soll das kleine

Türl bei der Fleischergasse (Lutherstiege)

Tag und Nacht versperrt

bleiben. Weiteres wurden

Kirchtage und Jahrmärkte eingestellt,

sowie das Musizieren

verboten, das heißt, alles, was

Menschenansammlungen nach

sich zog, wurde untersagt.

Dass sich die Pest in der Stadt

Knittelfeld im Jahr 1713 zum

letzten Mal ausbreitete, geht

aus einem Brief von Richter

und Rat und der gesamten Bürgerschaft

Knittelfelds an den

Reichsgrafen und Burggrafen

zu Judenburg, Johann Wilhelm

Hainrichsperg, hervor: „So

letztmallig das Contagiose übel

und die Eure Excellenz benachbahrte

Stadt Knitlfeldt grahsieret,

und davon sonst wenig

örther Unberireter Verbliben

ist doch, und unzweifentlich

recht Miraculoser (wunderbarer)

weiß dieser orth davon

dank dem Allerhöchsten, ganz

befreiter erhalten worden, worumben

wür dan zu schuldigster

Dankerzeigung billichist Unserer

lieben Frauen (Gottesmutter

Maria), dero Shurz (Schutz) wür

fast augenscheinlich Verpüret,

eine Ehren Säullen alhier

auf dem Plaz (Hauptplatz) aufzurichten

Versprochen,…“ Gemeint

ist hier die Pestsäule mit

der Inschrift: „ex voto 1713“

(gemäß dem Gelübde 1713).

In diesem Brief wird die Bitte

St. Benedikten, feierlicher Umzug zur

Erinnerung an die Pest.

um eine Beihilfe für die Errichtung

der Mariensäule (Pestsäule)

ausgesprochen. Begründet

wurde diese Bitte, dass die

„arme Bürgschaft dergestalten

erschöpfet ist,…“, so dass durch

die Pest entstandenen Spesen

die Bürgerschaft verarmte.

Selbst „Puppilar gelter“ (Mündelgelder)

mussten angegriffen

werden. Wie viele Pesttote Knittelfeld

damals zu verzeichnen

hatte, ist nicht bekannt, da es

aus dieser Zeit noch keine Matrikenbücher

gab. Diese wurden

erst 1722 in den Pfarren eingeführt.

Wie stark die Pest 1713 in

unserer Region grassierte, geht

aus einer mündlichen Überlieferung

von Pausendorf hervor,

dass dort nur drei Personen, namentlich

Rünstler, Reitermoar

und Kleinstiegler diese Seuche

überlebten.

Bekämpfung der Pest

In dieser Zeit war wenig über

die Pest bekannt. Zur Desinfektion

wurde von Essig, Rauch,

Schwefel und Parfum Gebrauch

gemacht. Damals waren Pestärzte,

die so genannten „Schnabeldoktoren“,

unterwegs. Diese

trugen ein langes gewachstes

Gewand, einen flachen Zylinder

und eine Maske mit entenschnabelartiger

Ausbuchtung.

In dieser Ausbuchtung befanden

sich Kräuter und Flüssigkeiten,

die vor Ausdünstung der

Kranken schützen sollten. Die

Hände waren mit Handschuhen

bekleidet. Mit einem Zeigestock

gab der Arzt Anweisungen, um

nicht zu nahe an den Kranken

herangehen zu müssen.

Eine wirksame Behandlung

kannte man damals nicht. Die

Pestgeschwüre ließ man durch

Anwendung von Salben reifen

und schnitt sie auf, um Eiter

und Blut abfließen zu lassen.

Durch ständiges Abbrennen

von Feuern sollte die Luft gereinigt

werden. Ein wirksames

Mittel gegen die Pest war damals

wohl die Isolation und

Quarantäne der Pestkranken.

Eine derartige Isolationsstation

gab es in Knittelfeld in der Frauengasse

Nr. 6. von Lois Hammer

gibt es eine Überlieferung, die

berichtet, „dass sich die zwei

schmalen Fenster am Fichtl-

Haus Nr. 6 in der Frauengasse

aus jener Zeit erhalten hätten

(heute nur mehr die obere kleinere

seitliche Öffnung sichtbar).

Durch diese sei den Erkrankten

mit einem Pestlöffel die Nahrung,

auch die Hostie gereicht

worden. Dieser Pestlöffel war

ein mit einem langen Stiele versehenes

Gerät, ähnlich dem, mit

dem das Brot in den Backofen

geschoben wird.“

Geistliche Mittel gegen

die Pest

Damals setzte man als Hilfe gegen

die Pest auch geistliche Mittel

ein. Die Bevölkerung wurde

aufgefordert, Buße zu tun und

in Gebeten Gott und seine Heiligen

anzurufen. Vor allem betete

man zu den Pestheiligen,

allen voran zur Gottesmutter

Maria, zum Hl. Sebastian und

Hl. Rochus. Selbst amtliche Belehrungen

traten 1715 noch für

solche Maßnahmen ein: „Demnach

Gott der Allmächte aus

gerechtem Zorne die Strafe der

Pestilenz anhalten lässt, deren

Ursache fürnemblich unsere

vielfach verübten gröblichen

Sünden sind, so ist Busse das

erste und beste Präservativum.

Wir wollen Gott empsig

und vom Herzen anrufen, nicht

zweifelnd, Gott werde auch mitten

in seinem Zorne nach seiner

Barmherzigkeit uns gnädig sein

und seine gefasste Zuchtruthe

hinwiederumb bei Seite und

aus der Hand legen.“

Ein Patent der Hauptdeputation

zu Graz forderte alle Landesgerichts-

und Burgfriedsherrschaften,

Städte, Märkte, Dorfschaften

und Gemeinden des

Viertels Judenburg (Knittelfeld

gehörte zur Grafschaft Judenburg)

auf, zur Abwendung der

Pestgefahr der Jahre 1714/15

„erstlichen die Barmherzigkeit

gottes, alß den grundtgüttigsten

Herrn derer Herrschaaren,

welcher unserer Sünden halber

gezürnet, und mit Reümütttig

Zerkhnirschten Herzen und bitteren

thränen wiederumb versöhnet

werden will, inbrünstig

zu bitten und anzurueffen“.

Pestfriedhöfe

Damals lehrte die Erfahrung,

dass Personen, die schon als

tot gehalten wurden, wieder

„auferstanden“ sind. Daher war

es üblich, die Leichen erst am

dritten Tag zu bestatten, wenn

Zeichen des Todes, beginnende

Fäulnis und Leichengeruch

sich bemerkbar machten. Bei

den Pesttoten machte man die

Feststellung, dass sich Fäulnis

und Leichengeruch wesentlich

schneller einstellten. Daher

wurden die Pesttoten sofort

beerdigt, um eine weitere Seuchenausbreitung

zu verhindern.

Die Pesttoten wurden in

der Regel außerhalb der Ortschaften

in Massengräber in

so genannten Pestgruben beerdigt,

damit sich die Pest im Orte

durch den aufsteigenden Dunst

der Leichen sich nicht neuerlich

verbreiten konnte. Es wird berichtet,

dass die Pesttoten oft

karrenweise zu den Pestgruben

transportiert wurden. Dort

wurden sie in die möglichst tief

ausgehobene Grube geworfen

und zur „geschwinderen Verzehrung“

mit ungelöschtem

Kalk bedeckt. An einem solchen

„Pestfriedhof“ erinnert noch die

Pestarzt –

„Schnabeldoktor“.


Aus dem Stadtarchiv Knittelfeld Folge 37

Pestkapelle

in Reifersdorf.

Pestkapelle in Reifersdorf

nahe der Mur mit

folgender Aufschrift:

„120 Schritte hinter

diesem Kreuz liegen

die im Jahr 1713 hier

an der Pest Gestorbenen

begraben.“ Auch

in Pausendorf wird

von dem einstigen

Pestfriedhof gesprochen.

Dieser ein dreieckiger

Fleck mitten in

den Feldern, an denen

damals der Weg nach

Lind vorbeiführte,

blieb bis 1868 unbebaut

und war unter

dem Namen Pesthügel bekannt.

Das Pestkreuz stand an der Judenburgerstraße,

der heutigen

L518 Murtal Begleitstraße, wo

in Pausendorf der einstige Weg

nach Lind abzweigte. Dieses

Kreuz soll etwa 150 Schritte

vom Pestfriedhof entfernt gestanden

sein. Im Jahre 1878

wurde dieses Kreuz infolge einer

Straßenumlegung abgetragen

und durch eine Kapelle ersetzt,

die ebenfalls abgetragen

wurde und somit allmählich in

Vergessenheit gerät.

Erinnerungen an die

Pestzeit 1713

An das Pestjahr 1713 erinnern

vor allem die Mariensäule

(Pestsäule) am Knittelfelder

Hauptplatz, die schon erwähnte

Pestkapelle in Reifersdorf und

ein Wegkreuz in St. Margarethen

an der Straße Richtung

Rachau und Glein. Ein besonderes

Erinnerungszeichen ist die

Pestkerze von St. Benedikten.

Diese Kerze besteht aus einer

etwa 15m hohen Holzstange,

die mit einer grün gefärbten

dünnen Wachskerze umwickelt

ist. Sie ist ein besonderes Ausstattungsstück

der Kirche in

St. Benedikten. Der Sage nach

grassierte 1713 die Pest in St.

Benedikten. Um den Gottesdienst

für die Pfarrangehörigen

dennoch abhalten zu können,

wurde der gotische Flügelaltar

auf das Hochfeld getragen.

Wegen der Ansteckungsgefahr

durften sich die Gottesdienstbesucher

nicht beim Altar versammeln.

Dennoch griff die

Seuche weiter um sich. Danach

ließ man eine Pestkerze anfertigen,

stellte sie neben dem Altar

auf und entzündete sie. Daraufhin

ließ die Seuche nach, die

Erkrankten starben nicht mehr

schnell, sondern wurden wieder

gesund. Als die Pest überwunden

war, wurde zum Dank eine

Prozession abgehalten, bei der

die Pestkerze mitgeführt wurde.

Die die Pest überlebt hatten,

gelobten, alljährlich eine Dankprozession

durchzuführen. Zur

Erinnerung an diese Zeit findet

ein feierlicher Umzug am 10.

Tag nach dem Fronleichnamsfest,

am Herz-Jesu-Sonntag, bei

der die Pestkerze nach alter Tradition

mitgetragen wird, statt.

Ebenfalls zur Erinnerung an

das Pestjahr 1713 findet von der

Pausendorfer Dorfgemeinschaft

eine alljährliche Gedenkprozession

am Sebastianitag, den 20.

Jänner, von Pausendorf nach

Lind statt.

Ein Votivbild, das 1715 von den

Knittelfeldern geopfert worden

ist, sich im Privatbesitz befindet

und zum Kauf angeboten ist,

erinnert an diese Pestzeit: „Als

anno 1714 die pestilenzische

seiche in villen umbligenten Orten

und die Kayßerliche Stadt

Khnitlfelt unter denen leiten

sehr starckh eingerisßen, hat

sich von solichen ybel entlödiget

Zu sein Ein Löblicher Magistrat,

alda sambt der ganzen pfarrgemain

anhero Zu den Heilligen

Antonio v. Padua in der Rätmär

genant verlobt, und umbweilen

sie von solicher umßerumb

gräsirenden yblen Khranckheit

augenscheinlicher weiß

Wundertettig befreyet gebliben

ist, danenhero hat sie auch Zu

schuldigster Danckhsagung disen

grossen H: Wunderwürkenden

Patron diese Opfer Taffl Procesionalifer

daher gebracht und

geopfert Anno 1715 den 8 May.“

Votivbild (Privatbesitz).

Quellen:

Monika Taferner: Die Pest der

Jahre 1714 und 1715 im oberen

Murtal, Inaugural – Dissertation

Juni 1971, UB Graz 366 449

Lois Hammer: Aus Knittelfelds

Vergangenheit

Josef Riegler: Geschichte der

Gemeinde St. Marein bei Knittelfeld

Alex Leitgeb: 900 Jahre St. Lorenzen

(st-lorenzen-knittelfeld.

at/Die Pestkerze-von St-Benedikten)

j. V. Sonntag: Knittelfeld in

Obersteiermark, Grätz, 1844

Brief an den Burggrafen zu

Judenburg, STLA, K 85/H.420

http://de.wikipedia.org/wiki/

Schwarzer_Tod

http://www.klassenarbeiten.

de/referate/biologie/pestkrankheitserreger

http://www.planet-wissen.de/

politik_geschichte/mittelalter/

leben_im_mittelalter/pest.jsp

www.knittelfeld.at

Auf zur Fahrradbörse

Es ist wieder soweit: Die Fahrradbörse findet heuer am Samstag,

23. März, von 9 bis 12 Uhr am Parkplatz beim Neuen Volkshaus

gegenüber dem Kulturhaus statt.

Vor sechs Jahren hat der Umweltausschuss

der Stadtgemeinde die

Fahrradbörse ins Leben gerufen.

Mittlerweile hat sich die Veranstaltung

vom Geheimtipp zu einem

Fixpunkt gemausert. Denn dass die

Fortbewegung mit dem Fahrrad sowohl

der Gesundheit, als auch der

Umwelt dient, ist klar erwiesen. Aus

der gesamten Steiermark strömen

zweimal jährlich, am „Palmsamstag“

und am Samstag in der Mobilitätswoche

Interessierte nach Knittelfeld,

in der Hoffnung, das eine

oder andere Schnäppchen zu ergattern.

Gerade im Frühjahr erfolgt

erfahrungsgemäß ein Run auf Kinderfahrräder.

Aber auch Liebhaber

von klassischen Modellen werden

voll auf ihre Rechnung kommen,

denn die Anzahl der eingelieferten

Waffenräder steigt ebenso wie die

der erstklassig erhaltenen Modelle

aus den 70er und 80er Jahren. Die

Mitglieder des Umweltausschusses

unter dem Vorsitz von GR Mag. Guido

Zeilinger übernehmen wieder die

kostenlose Vermittlung der eingelieferten

Fahrräder. Das bedeutet,

dass die/der Verkäuferin/Verkäufer

den gewünschten Preis (eventuell

inklusive eines Verhandlungsspielraums)

bei der Abgabe bekannt gibt

und sich ganz einfach überraschen

lässt, ob sich Interessenten/-innen

finden. Zusätzlich wird von der Polizei

dankenswerterweise eine kostenlose

Sicherheitsberatung (ohne

Codieraktion) durchgeführt.

19.000 Tonnen, 60 Fraktionen

Das vergangene Jahr brachte auch

für den Abfallwirtschaftsverband

(AWV) Knittelfeld viele Herausforderungen

mit sich: Kontinuierliches

Streben nach Verbesserungen

im Dienstleistungsbereich und in

den Arbeitsabläufen, die Erfüllung

neuer gesetzlicher Vorgaben

oder dringend notwendige Neuanschaffungen

im Bereich der Abfallsammelzentren

sind nur einige

hervorzuhebende Punkte. Kein

Tag gleicht dem anderen – das gilt

wohl für jedes Mitglied im Team des

AWV Knittelfeld. Im Bereich der

Sammlung und Entsorgung sind

Flexibilität, Kreativität und natürlich

auch Geschäftssinn unbedingt

erforderlich, um auf die vielschichtigen

Kosten- und Erlössituationen

richtig reagieren zu können.

Zuverlässigkeit und Genauigkeit

zeichnen unsere Mitarbeiter „draußen“,

vor Ort, vor allem aus. Folgende

Zahlen sollen die Leistungen

des Verbandes veranschaulichen:

• Im Jahr 2012 wurden rund 19.000

Tonnen Abfälle aus dem gesamten

Verbandsgebiet des Abfallwirtschaftsverbandes

Knittelfeld

einer ordnungsgemäßen Entsorgung

zugeführt.

• Diese Menge wurde in 60 verschiedenen

Fraktionen getrennt

• 4275 Tonnen Restabfall,

• 1300 Tonnen Sperrmüll,

• 1043 Tonnen Bioabfälle,

• 2246 Tonnen Altpapier und Kartonagen,

• 1870 Tonnen Kunststoff-, Metallund

Glasverpackungen,

• 1136 Tonnen Altholz,

• 275 Tonnen Eisenschrott,

• 315 Tonnen Elektroaltgeräte,

• knapp 77 Tonnen Problemstoffe

und unglaubliche

• 6568 Tonnen Grün-, Ast- und

Strauchschnitt bildeten dabei

den Hauptanteil.

Somit wurden im Vorjahr je Einwohner/in

rund 620 kg an Abfällen ordnungsgemäß

entsorgt.

Fahrradbörse

23. März, 9 bis 12 Uhr

​Neues Volkshaus gegenüber dem Kultur- und

Kongresshaus

Produkte: Fahrräder

Abgabe der Produkte: 23. März, 8 – 9 Uhr

Abholung des Erlöses oder der nicht verkauften

Produkte: 23. März, 12 bis 12.30 Uhr

Der große steirische

Frühjahrsputz

Mitmachen & gewinnen!

Umwelt

Heuer wird wieder in enger Zusammenarbeit

mit den Gemeinden und dem Abfallwirtschaftsverband

Knittelfeld sowie mit Unterstützung

durch Schulen und Vereinen, eine

breit angelegte Säuberung unserer Steiermark

stattfinden. Die Aktionswoche startet am 2.

April und dauert bis 13. April. Alle am Frühjahrsputz

Mitwirkenden nehmen an einem

großen Gewinnspiel teil. Einfach die Gewinnkarte,

die Sie mit Ihrem Müllsammelsack

erhalten, ausfüllen und in Ihrer Gemeinde

oder im Büro des Abfallwirtschaftsverbandes

abgeben! Die Sammelsäcke und nähere

Informationen erhalten Sie im Bürgerbüro der

Stadtgemeinde oder unter

www.saubere.steiermark.at.

Knittelfeld Aktuell | 29


Soziales

www.knittelfeld.at

www.knittelfeld.at

Soziales

Diabetiker-SHG

Knittelfeld-Spielberg

Termine:

Vortragssaal des Pfarrheimes Knittelfeld,

Kirchengasse 7, jeweils um 18.30 Uhr

19. März: Richtige Bewegung und

Therapiemöglichkeiten bei Diabetes

Referentin: Michaela Berger, Physiotherapeutin, BSc,

Rehazentrum Aflenz

23. April: Diabetische Netzhautveränderungen –

Neue Therapien, neue Chancen

Referent: Priv. Doz. Dr. Richard Maier, FA f.

Augenheilkunde, Graz

28. Mai: Wenn der Atem Pause macht.

Schlafapnoe – Schlafstörungen – Gefährliches

Schnarchen. Referent: OA Dr. Wolfgang Mallin,

Schlaflabor LKH Enzenbach

25. Juni: DIABETES – Herz – Niere

Referent: Dr. Georg Semlitsch, FA f. Inn. Med. u.

Nuklearmedizin, Judenburg

Nächstes Treffen nach der Sommerpause:

Mittwoch 25. September

Dr. Thomas Lovse, FA f. Orthopädie

Änderungen vorbehalten!

Auskunft: Margarethe Nagele 0664/4627221

Die Teilnehmer/innen bedankten sich bei Margarete Nagele und

Übungsleiter Franz Hieden mit einer Nordic-Walking-Torte.

Jeden Montag NORDIC WALKING –

Mitmachen kann jeder der Lust hat!

Teilnahme ist kostenlos

Auskunft: Margarethe Nagele 0664/4627221

oder Franz Hieden 0676/6448230

Erster Gesundheits-Shake!

Im Rahmen der Aktivgruppe „JA!

Jetzt Aktiv“, Gesundheitsförderung

für Frauen und Männer der Generation

50+, lud die Versicherungsanstalt

für Eisenbahnen und Bergbau

gemeinsam mit der Gewerkschaft

VIDA, Abteilung Pensionisten, zum

ersten Gesundheits-Shake in Knittelfeld

ein.

Ein gut gemixter Gesundheits-

Shake beinhaltet vielfältige Zutaten.

„Fügt man seinem Leben die

Zutaten regelmäßige Bewegung

und ausgewogene Ernährung hinzu

und würzt es mit einem Blick

auf sich selbst, kann man mit dem

Gesundheits-Shake chronischen Erkrankungen

vorbeugen und gesund

alt werden“, so die Vortragende,

Mag. a Monika Bauer vom Institut

für Gesundheitsförderung und Prävention.

Dipl. Diätologin Martina

Galler erklärte den zahlreichen Teilnehmerinnen

und Teilnehmern den

Unterschied bei Nahrungsmitteln

was „darauf steht und was drinnen

ist“. Der Obmann der Gewerkschaft

VIDA Abteilung Pensionisten, Franz

Hieden, kündigte die Weiterführung

dieses Projektes an.

Nordic Walking Gruppe (DISKO)

Wir walken dem

Zucker davon!

Unter dieser Devise trafen sich die Nordic-Walking-Gruppe

(DISKO) der Diabetesselbsthilfegruppe Knittelfeld/Spielberg

zu einem Jahresrückblick im Sportstadion.

Margarethe Nagele, Leiterin der

Selbsthilfegruppe, machte in ihrer

Begrüßung darauf aufmerksam, wie

wichtig Bewegung für Diabetiker

ist. Sportreferent und Gemeindearzt

Dr. Heimo Korber, der dieses

Projekt medizinisch betreut, unterstrich

das mit den Worten „Bewegung

ist die beste Medizin und

ganz ohne Nebenwirkungen“. Er

wies auch darauf hin, dass die Zucker-

und Blutwerte der Teilnehmer/innen

um ein vielfaches besser

Ernährungsberatung mit

Dipl. Diätologin Martina Galler (Mitte).

geworden sind und dadurch die medikamentöse

Behandlung zurückgenommen

werden konnte. Auch der

Lebensstil der Teilnehmer/innen

hat sich geändert, außer mehr Bewegung

ist auch ein Ernährungsbewusstsein

auf Grund von Vorträgen

und Diskussionen entstanden. Die

rund 100 Teilnehmer/innen, unter

ihnen auch Bürgermeister Siegfried

Schafarik, treffen sich jeden Montag

im Sportstadion zum Walken.

Tipps vom Gemeindearzt

Lachen ist gesund!

Menschen werden durch Lachen zufriedener,

kreativer und spontaner.

Außerdem lenkt es von Schmerzen

ab und senkt die Stresshormone Adrenalin

und Kortisol.

Lachen ist nicht nur Ausdruck von

Heiterkeit, sondern wirkt auch auf

Körper und Seele. Das Zwerchfell

hüpft, der Puls rast, die Pupillen

werden groß, die Fingerkuppen

feucht, die Beinmuskulatur erschlafft,

und mit gut 100 km/h

bläst der Atem aus dem Mund. Zwei

Sekunden und sieben schnelle Ha-

Ha-Has dauert in der Regel ein

einziger Lacher. Durch das Lachen

wird die Atmung stark angeregt,

so dass es zu einem beschleunigten

Austausch von verbrauchter

und mit Sauerstoff angereicherter

Luft kommt. Dadurch werden die

Verbrennungsvorgänge im Körper

gefördert. Der Herzschlag wird zunächst

beschleunigt, um sich bald

deutlich zu verlangsamen, so dass

der Blutdruck gesenkt wird. Die

Muskulatur entspannt sich. Insgesamt

kommt es zu einer besseren

Durchblutung. Stresshormone werden

abgebaut und die Verdauungsdrüsen

angeregt.

Gelotologie nennt man die Lehre

vom Lachen. Die Wissenschaftler

nennen sich Gelotologen, einem

Begriff, der sich vom griechischen

gelos = Gelächter, ableitet. Gelotologen

arbeiten in verschiedenen

wissenschaftlichen Disziplinen, die

sich um die genauere Erforschung

des Lachens bemühen und die Entstehung

des Humors beim Kleinkind

untersuchen. Weltweit forschen

etwa 200 Psychologen, Immunologen,

Neurologen, Stressforscher u.

a. auf diesem Gebiet.

• Lachen hilft gegen Schmerzen

und Infektionen.

• Lachen stärkt das Immunsystem.

• Lachen wirkt gegen Stress und

senkt den Blutdruck.

• Lachen hilft bei Verstopfung,

Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit.

• Lachen verändert unsere Gedankenwelt

und wirkt antidepressiv.

• Lachen ermöglicht das Erkennen

von Zusammenhängen.

• Lachen, eine Minute lang,

erfrischt wie 45 Minuten

Entspannungstraining.

• Lachen ist das beste Mittel gegen

Frühjahrsmüdigkeit.

• Lachen fördert die Kreativität.

• Lachen fördert die Libido und

sexuelle Potenz.

• Lachen als Therapie.

Immer mehr Psychologen und Mediziner

beschäftigen sich mit der

therapeutischen Anwendung von

Humor und Lachen im Spital und

während einer Therapie. Vor allem

in der Psychiatrie und Psychologie

erhofft man durch den gezielten

Einsatz von Humor in der Therapie

bessere Erfolge zu erzielen. Lachen

hat kaum Nebenwirkungen, solange

man sich nicht krumm- oder

gar totlacht. Aber diese Nebenwirkungen

wurden bis dato noch nie

beobachtet.

Nützen Sie die Gelegenheit einer Lachtherapie mit Dr. Heimo Korber

am 22. März ab 19 Uhr in der Stadtbibliothek und holen Sie sich Ihr

Lachrezept um EUR 12,- (Vorverkauf) in der Stadtbibliothek ab und lachen

Sie bei und mit Martin Kosch, einem Lachtherapeuten der Extraklasse!

Tipps zur Fitness

Norbert Berchtaler

INJOY Knittelfeld

Völlig ausgebrannt.

Dieses Gefühl kennen

immer mehr Menschen,

die den Spagat

zwischen Beruf,

Familie und Haushalt

schaffen müssen.

Probleme am Arbeitsplatz,

Reizüberflutung,

wachsende

Mengen an Aufgaben

sind weitere Gründe.

Es fehlt der Ausgleich.

Sport ist ein

guter Fluchtweg, um

abzuschalten und

wieder neue Kraft tanken zu können. Ausreichend

Schlaf, genügend Erholungsphasen und natürlich

regelmäßiger Sport stellen die Hauptsäulen für

Vorsorge und Therapie. Aber auch sogenannte

„Flow-Erlebnisse“, glückliche Augenblicke, in denen

man sozusagen entrückt, bedeuten Lösungen

vom Stress des Alltags.

Muskeltraining gegen Burnout

Wer Stress abbauen will, sollte also seine Sportschuhe

schnüren und trainieren – aber mit Maß,

nicht bis zur Erschöpfung! Denn belasten statt

überlasten lautet die Devise. Körperliches Training

(hier eignet sich der INJOY Kraft-Ausdauerzirkel

besonders gut) aktiviert nämlich den

Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System.

Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin und

Cortisol können leichter abgebaut und schädigende

Effekte verhindert werden. Übertreibt

man allerdings, kehrt sich der positive Effekt

um. Bei Überbelastung werden ebenso wie

durch psychische Überforderung Stresshormone

ausgeschüttet. Dies würde ein vorhandenes

Burnout noch verstärken. Deshalb empfiehlt

sich anfangs zwei bis drei Mal wöchentlich Kraft

und Ausdauertraining nur unter Anleitung zu

machen. Kraft- und Ausdauertraining sind heute

oft schon Bestandteil der Burnout-Behandlung.

Haben Sie überhaupt noch genügend Muskulatur,

um Fett zu verbrennen?

Wenn nein, dann sollten Sie gleich zum Telefonhörer

greifen und einen kostenlosen Beratungstermin

inkl. Körpersubstanzanalyse im INJOY

Knittelfeld, Tel. 03512/44910 vereinbaren!

PR Anzeige

30 | Knittelfeld Aktuell

Knittelfeld Aktuell | 31


Soziales

www.knittelfeld.at

www.knittelfeld.at

Soziales

Wir gratulieren

... zum Geburtstag 80,

85, 90 und 100 Jahre

Herzliche Glückwünsche

… zur

„Goldenen

Hochzeit“

Walter Brand, 80 Elisabeth Mohr, 80 Theodor Haid, 80 Rosa Grössl, 80

Maria Brandl, 100

… zur „Diamantenen Hochzeit“

DI Otmar und

Margareta Anderle

Geburtstagsfeier zum 75er im Rathaus

Maria Lottritsch, 80 Walter Mischler, 85 Nikolaus Rieger, 85 Gertrude Schaffer, 85

Josef und Elisa Krenn

Die 75er Jubilare der Monate

November und Dezember

feierten gemeinsam

mit Bürgermeister

Siegfried Schafarik und

Sozialreferentin Edith

Pirker. Wir gratulierten:

Christine Enzinger,

Monika Ritzmaier und

Karl Theuermann.

Engelberta Feldbaumer, 85 Gabriela Zarfl, 85 Elisabeth Aubrecht, 90 Rosa Klatovsky, 90

Gertrude Leopold, 90 Gottfried Säumel, 90

Christine Hepflinger, 90 Konrad Hofer, 90

Maria Lamp, 90 Josefa Pölz, 90 Johann Schlapschy, 90 Rudolf Krieger, 95

32 | Knittelfeld Aktuell

Knittelfeld Aktuell | 33


Generation 50+

www.knittelfeld.at www.knittelfeld.at

Generation 50+

Ganz in Feierlaune

Seniorenjahresfeier

1 2 3

4 5 6

1. Das Referat Bürgerservice der Stadtgemeinde lud ein. / 2. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung ins Kulturhaus. / 3. Besinnliche Gedichte,

vorgetragen von Rudolf Leitenmüller. / 4. Die Hausmusik Gruber spielte volkstümliche Weisen. / 5. Auf der Bühne, die Kärntner Sänger Knittelfeld,

rechts die „Freien Jäger“. / 6. Bgm. Siegfried Schafarik, Sozialreferentin Edith Pirker und Martina Stummer sangen Volkslieder.

Faschingsreigen im Tanzkaffee für Junggebliebene

1

14

5

2 3

1. Ende Jänner stand das Tanzkaffee ganz im Zeichen des Faschings. / 2. Sozialreferentin Edith Pirker GR. in

Regina Biela und GR. in Barbara Großschädl verteilten Faschingskrapfen. / 3. Faschingslaune bei den Gästen.

/ 4. Zahlreiche Gäste kamen maskiert. / 5. Prost auf ein gelungenes Fest.

Tanzkaffee –

die Termine im Frühjahr:

Dienstag 19. März

Dienstag, 30. April

Dienstag, 28. Mai

Jeweils von 16 – 20 Uhr im

Kulturhaus, Weißer Saal

Bürgermeister Schafarik,

Sozialreferentin Edith Pirker

und die Musik „Ka-Zwa“

freuen sich auf ihren Besuch.

Tee – heiße Tasse

Gesundheit – Teil 2

Eine heiße Tasse Tee trinken – das entspannt und sorgt für eine

heimelige Atmosphäre. Doch man kann Kräutertees auch gezielt

als Heiltees einsetzen. Bei zahlreichen Beschwerden sind

Heiltees eine gute Alternative zu Tabletten. Auf Ihren Wunsch

haben wir wieder einige Teemischungen zusammengestellt.

Kamille lindert Schmerzen

bei Koliken

Wirkung: Sie hilft auch bei Entzündungen

im Mund- und Rachenraum.

Die Kamille ist seit alters her eine

populäre Heilpflanze: „Um des

Leibes weh zu stillen, schuf der

Herrgott die Kamillen.“

Zubereitung: Verwenden Sie für

eine Tasse Tee 1 Teelöffel Kamillenblüten.

Achten Sie beim Aufgießen

darauf, dass das Wasser nicht mehr

kocht, denn sonst verflüchtigen

sich die heilkräftigen Substanzen

des ätherischen Öls.

Pfefferminze hilft bei nervösen

Beschwerden

Wirkung: Sie wirkt im Magen-Darm-

Bereich, bei Migräne, Kopf- und

Halsschmerzen lindernd. Ihre

Blätter enthalten ein ätherisches

Öl, das überwiegend aus Menthol

besteht und dem die Pfefferminze

ihre heilenden Kräfte verdankt.

Zubereitung: 1 Esslöffel getrocknete

Pfefferminzblätter mit ¼ Liter

kochendem Wasser übergießen und

10 Minuten ziehen lassen.

Eisenkraut gilt als

Universalheilpflanze

Wirkung: Sie gibt einen stärkenden

und anregenden Tee. Das Eisenkraut

wirkt auch entzündungshemmend

und schmerzlindernd.

Zubereitung: 1 gehäuften Teelöffel

getrocknetes und zerkleinertes

Kraut mit ¼ Liter kochendem

Wasser übergießen, 5 – 10 Minuten

ziehen lassen, dann abseihen.

Fenchel wirkt krampflösend

Wirkung: Er regt den Appetit an

und fördert die Verdauung.

Zubereitung: 1 – 2 Teelöffel frisch

zerstoßene Fenchelsamen mit

150 ml kochendem Wasser aufgießen.

Lassen Sie den Aufguss 5 – 10

Minuten auf niedriger Stufe ziehen,

danach abseihen.

Lavendel beruhigt bei Nervosität

und Stress

Wirkung: Die lila blühende Pflanze

wirkt sehr gut bei innerer Unruhe

und Schlafproblemen. Lavendeltees

sollte man deshalb am besten

abends trinken.

Zubereitung: 2 Teelöffel Blüten

mit 1 Tasse heißem Wasser übergießen,

10 Minuten ziehen lassen,

abseihen.

Melisse entspannt

Wirkung: Wenn zu viele Eindrücke

auf einmal verarbeitet werden

müssen und die Spannung zu stark

wird, wirkt der Melissentee. Die

Melisse stabilisiert auch den Blutkreislauf

und ist so gut bei Herzund

Kreislaufproblemen.

Zubereitung: 2 Teelöffel der

getrockneten Blätter mit einer

Tasse heißem Wasser übergießen,

10 Minuten ziehen lassen, dann

abseihen.

Lassen Sie

Ihren optimalen

Versicherungsschutz

meine Sorge sein.

www.wienerstaedtische.at

Sales Manager

Harald ZUZA

8720 Knittelfeld, Hauptplatz 15

Telefon: 050 350-59313

Mobil: 0664/601 39-59313

E-Mail: h.zuza@staedtische.co.at

34 | Knittelfeld Aktuell

Knittelfeld Aktuell | 35


Kultur

Hineinspaziert ins Kulturhaus

Programm März 2013 – Mai 2013

Dienstag, 12. März, 15 Uhr

Die Bremer Stadtmusikanten

Familientheater ab 5 Jahren – theater mimikri

Theatermärchen

mit Krallen, Fell

und Federn mit

Tierkonzert und

Räubergesang.

Mit Schauspiel

und Maskenspiel,

farbenprächtiger

Kostümkunst und

einem stimmungsvollen

Bühnenbild wird das bekannte Märchen zu einem Augenund

Ohrenschmaus für Jung und Alt.

Mittwoch, 13. März, 19.30 Uhr

Rubin Trio Wien

8. Wunschabo-Veranstaltung

Fritz Kircher – Violine,

Klaus Steinberger

– Violoncello,

Margarethe

Babinsky – Klavier.

Jeder der drei Musiker

bringt reiche

kammermusikalische

Erfahrung

mit. In zahlreichen verschiedenen Formationen haben sie

bereits miteinander musiziert, sodass der Entschluss reifte,

die Zusammenarbeit weiterzuführen und auszubauen. Sowohl

in klanglicher als auch in interpretatorischer Hinsicht

harmonieren die drei Künstler, sei es nun als Duo oder als Trio,

in außergewöhnlicher Weise. Das Ensemble widmet sich nicht

nur dem klassischen Repertoire – gerne werden Streifzüge in

andere Bereiche und in die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts

unternommen. Bei diesem Konzert wird das Rubin Trio Wien,

Werke von W. A. Mozart, B. Martinu, F. Kreisler und F. Mendelssohn-Bartholdy

zur Aufführung bringen.

Freitag, 15. März, 19.30 Uhr

Bergfilmfestival

Dienstag, 9. April, 18 Uhr

Bezirksjugendsingen

www.knittelfeld.at

Donnerstag, 11. April, 19.30 Uhr

Auf dem Jerusalemweg. Eine außergewöhnliche

Pilgerreise: Aus dem Herzen

Europas zu Fuß nach Jerusalem!

Film-Vortrag mit David Zwilling

4.500 km beträgt die Strecke

von Arbing in Oberösterreich

bis nach Jerusalem! Drei

Männer machten sich am 24.

Juni 2010 auf den Weg und

gingen diese unglaubliche

Strecke zu Fuß. Johannes

Aschauer, Otto Klär und David

Zwilling – zwei Polizisten

und ein ehemaliger Schirennläufer

und Abfahrtsweltmeister,

das war das ungleiche

Trio auf diesem abenteuerlichen

Weg.

Der live moderierte 2-stündige

Film-Vortrag entstand

auf der Pilgerreise durch

10 Länder aus 15.000 Fotos und 20 Stunden Filmmaterial. Der

Schnitt erfolgte durch eine ORF-Mitarbeiterin, präsentiert wird

der bewusst meditativ gehaltene Filmvortrag auf einer Großbildleinwand

in HD-Qualität (6 Meter Breite, 16:9 Format).

Samstag, 13. April, 19.30 Uhr

Bunter Abend der Stadtkapelle Knittelfeld

Freitag, 19. April, 19.30 Uhr

POPVOX

9. Wunschabo-Veranstaltung

Der schrille Pop-Professor

Mani Mauser und das

Mastermind für kreative

Kulturvermittlung, Nikolaus

Holzapfel, gründeten 1999

POPVOX und schreiben seither Pop(Chor-)geschichte. Gemeinsam

verfolgen sie ein Ziel: den Popsound in der Chormusik neu

zu definieren. Bei den fünften World-Choir-Games erhielt POP-

VOX zwei Goldmedaillen in den Kategorien „Gospel & Spiritual“

und „Populäre Chormusik“. Seither trägt POPVOX das Prädikat

„Bester europäischer Pop- und Gospelchor“.

www.knittelfeld.at

Donnerstag, 2. Mai, 19.30 Uhr

„Backstage“ - Das neue Programmsolo von

& mit Alf Poier

Lady Gaga, Madonna, Jon

Bon Jovi, Alf Poier – und wie

sie alle heißen, die großen

epochalen Stars.

Wer würde da nicht gerne

einmal Backstage live dabei

sein, um seinen angebeteten

Star aus nächster Nähe zu

beobachten? Alf Poier gibt

Ihnen – wenn auch unwissentlich

– in seinem neuen

Programm die einmalige Chance dazu. Lernen Sie das Showbusiness

von seiner Rückseite kennen und profitieren Sie von

der Aura eines ansonsten unnahbaren Stars.

Samstag, 11. Mai

Kärntner Sänger Knittelfeld

Muttertagsliederabend

Termine:

6. und 7. April 2013 „Großes Konzert für Chor und

Blasorchester“

6. April, 19.30 Uhr, 7. April 17 Uhr, Kulturhaus

Einlass jeweils 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn

8. Juni 2013, Bezirksmusikertreffen

im Rahmen des 2. Knittelfelder Stadtfestes, Innenstadt

6. Juli 2013, Musikalische und kulinarische Leckerbissen

ab 18 Uhr beim Gasthof Thalberghof

9. November 2013 „Music & Dance Night“

19 Uhr, Kulturhaus

Infos und Karten:

Obmann des EMV Knittelfeld, Wolfgang Bachmayer

Tel.: 0664/96 56 122

Der EMV Knittelfeld und alle seine Mitwirkenden freuen sich auf

Ihren Besuch.

Mittwoch, 15. Mai, 19.30 Uhr

Kammerorchester Accento

10. Wunschabo-Veranstaltung

Kultur

Das Kammerorchester Accento Knittelfeld entstand im Jahr

2004 aus dem ehemaligen Städtischen Orchester der Stadt

Knittelfeld, umfasst cirka 30 Musikerinnen und Musiker und

wird von Lore Schrettner geleitet. Das Orchester ist der klassische

Kulturträger der Stadt Knittelfeld.

Donnerstag, 23. Mai, 19.30 Uhr

Magic of Music 2013

Musikschule der Stadt Knittelfeld

Ein Jahr voller

Highlights

130 Jahre Eisenbahner Musikverein Knittelfeld

Der Eisenbahner Musikverein Knittelfeld feiert heuer sein

130-jähriges Bestandsjubiläum. Das Jubiläumsjahr wird mit besonderen

Konzerten und Events gemeinsam mit dem Publikum

gefeiert.

Der Veranstaltungsauftakt beginnt mit der bereits 4. Auflage der

erfolgreichen Reihe „Großes Konzert für Chor und Blasorchester“.

An zwei Konzertabenden werden der Kirchenchor St. Marein,

der Chor Spontan, der 1. Knittelfelder Frauenchor, der MGV

1860 Knittelfeld sowie der EMV Knittelfeld und die Solistin Sarah

Kettner zu einer homogenen Einheit verschmelzen. Sie präsentieren

dem Publikum abwechslungsreiche Highlights aus Oper,

Musical, Pop, Folk und Film. Unter dem Motto „Von 9 bis 9“ holt

der EMV im Rahmen des 2. Knittelfelder Stadtfestes das Bezirksmusikertreffen

mit einem attraktivem Rahmenprogramm in die

Innenstadt. 12 Stunden lang erwartet die Gäste ein vielschichtiges

Programm. Musikalische sowie kulinarische Leckerbissen

gibt es im Juli beim Gasthof Thalberghof. Gemeinsam mit einer

Gastkapelle wird zum ersten Dämmerschoppen geladen – ein

Event, den es so in Knittelfeld noch nicht gegeben hat. Den Abschluss

des Jubiläumsjahres bildet die dritte Folge der „Music &

Dance Night“ im Kulturhaus. Andy & Kelly Kainz werden zu Jazz,

Swing und Bossa Nova diesmal auch ihr Bestes geben.

36 | Knittelfeld Aktuell

Knittelfeld Aktuell | 37


Kultur

www.knittelfeld.at

www.knittelfeld.at

Kultur

Steiermärkisches

Veranstaltungsgesetz 2012

Dieses Gesetz ist mit 1. November 2012 in Kraft getreten und gilt für die

Durchführung öffentlicher Veranstaltungen. Hier ein kurzer Überblick:

Meldepflichtige Veranstaltungen (müssen 2 Wochen vor

Beginn der Veranstaltung bei der zuständigen Behörde

schriftlich gemeldet werden):

• Veranstaltungen in Gastgewerbebetrieben, die von

einer gewerberechtlichen Betriebsanlagengenehmigung

umfasst sind und nicht durch die Betriebsinhaber/in

durchgeführt werden.

• mobile Veranstaltungen und mobile Veranstaltungsbetriebe,

die von einer Bewilligung nach § 10 StVAG

umfasst sind.

• Veranstaltungen, die von einer Veranstaltungsstättenbewilligung

umfasst sind (z.B. Veranstaltungen

im Kultur- und Kongresshaus Knittelfeld).

• Kleinveranstaltungen: Das sind Veranstaltungen, zu

denen während der Veranstaltungsdauer nicht mehr

als 300 Personen erwartet werden oder die an einem

Veranstaltungstag gleichzeitig von nicht mehr als

300 Personen besucht werden können. Die Veranstaltungszeit

muss zwischen 8 und 22 Uhr liegen.

Anzeigepflichtige Veranstaltungen (müssen 6 Wochen

vor Beginn der Veranstaltung bei der zuständigen Behörde

schriftlich gemeldet werden):

• Anzeigepflichtig sind alle Veranstaltungen, die nicht

melde- oder bewilligungspflichtig sind.

Großveranstaltungen (müssen 3 Monate vor Beginn der

Veranstaltung bei der zuständigen Behörde schriftlich

beantragt werden):

• Das sind Veranstaltungen, zu denen während der Veranstaltungsdauer

mehr als 20.000 Personen erwartet

werden oder Veranstaltungen, die an einem Veran-

Einreichung:

Jugendkunstpreis

der Stadt

Knittelfeld 2013

staltungstag gleichzeitig von mehr als 20.000 Personen

besucht werden können.

Veranstaltungsstätten sind für die Durchführung von

Veranstaltungen bestimmte ortsgebundene Einrichtungen,

wie bauliche Anlagen, Gebäude, Gebäudeteile,

Räume, Flächen, Plätze, sonstige Örtlichkeiten, Fahrtrouten

und dergleichen samt den dazugehörigen Veranstaltungseinrichtungen,

Veranstaltungsbetriebseinrichtungen,

Anlagen und Ausstattungen.

Sie bedürfen einer Bewilligung, wenn diese regelmäßig

(mehr als 10 Veranstaltungstage im Kalenderjahr) oder

dauernd für Veranstaltungszwecke bestimmt sind.

Vorteil: Nach ausgestellter Bewilligung müssen die einzelnen

Veranstaltungen lediglich „gemeldet“ werden

(dies betrifft zum Beispiel das Kultur- und Kongresshaus

Knittelfeld).

Die Frist für die wiederkehrende Überprüfung der Veranstaltungsstätten

beträgt längstens 10 Jahre.

Achtung: Veranstaltungen dürfen nur durchgeführt

werden, wenn die Veranstalterin/ der Veranstalter die

persönlichen Voraussetzungen (eigenberechtigt, volljährig

und bei Veranstaltungen nach § 9 und 10 leg.cit

auch zuverlässig) erfüllt und die Veranstaltung gemeldet

oder angezeigt und bestätigt oder rechtskräftig

bewilligt wurde. Verwaltungsübertretungen werden von

der Bezirksverwaltungsbehörde mit Geldstrafen bis zu

15.000 Euro bestraft.

Genauere Infos zum Steiermärkischen Veranstaltungsgesetz

2012 - StVAG finden Sie auf der Homepage der

Bezirkshauptmannschaft Murtal:

www.bh-murtal.steiermark.at

Teilnehmer/innen:

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen bis

zum 18. Lebensjahr, die ihren Wohnsitz in der

Region Aichfeld haben.

Sparten der bildenden Kunst:

Zugelassen sind Werke aus den Sparten

1. Malerei und Grafik

2. Plastik

3. Fotografie, Computergrafik und Video.

Es gibt keine thematischen Vorgaben, die eingereichten

Arbeiten entsprechen dem Urheberrecht.

Zugelassene Einreichungen:

Angenommen werden für die Sparte Fotografie und Malerei

maximal zwei Einzelarbeiten (je max. 1 m²) oder

Serien in vertretbarem Umfang (ca. 2 m² Gesamtbildfläche)

pro Teilnehmer/in. Für teilnehmende Schulen sind

pro Klasse zwei Bilder zulässig. Die Bilder sind mit Rahmen

zu versehen bzw. Haken anzubringen. Ausgeschlossen

sind kommerzielle Arbeiten und Dias sowie Objekte,

die über eine Relieftiefe von 25 cm hinausgehen.

Kennzeichnung:

Die eingereichten Arbeiten müssen auf der Rückseite

mit den wichtigsten Daten versehen sein: Name, Adresse,

Telefon- evt. Faxnummer, E-Mail-Adresse, Titel des

Kunstpreis der Stadt

Knittelfeld 2013

Sparte

Fotografie

Ab 2012 wurden für den Kunstpreis der Stadt Knittelfeld

folgende Neuerungen festgelegt.

• Pro Jahr wird nur eine Sparte prämiert, d. h. für 2013

die Sparte Fotografie.

• Es gibt nur mehr eine(n) Gewinnerin/Gewinner des

Kunstpreises pro Sparte. Außerdem wird nur mehr

eine Auswahl der Bilder in der Galerie ausgestellt;

diese trifft eine ortsfremde, unabhängige Jury.

• Für jede Sparte wird ein Thema vorgegeben.

Zugelassene Einreichungen:

Angenommen werden für die Sparte Fotografie maximal

zwei Einzelarbeiten (je max. 1 m²) oder Serien in

vertretbarem Umfang (ca. 2 m² Gesamtbildfläche). Die

Bilder sind mit Rahmen zu versehen bzw. Haken anzubringen.

Ausgeschlossen sind kommerzielle Arbeiten

sowie Objekte, die über eine Relieftiefe von 25 cm

hinausgehen.

Kennzeichnung:

Die eingereichten Arbeiten müssen auf der Rückseite

mit den wichtigsten Daten versehen sein: Name, Adresse,

Telefon- evt. Faxnummer, E-mail-Adresse, Titel des

Werkes, Entstehungsjahr, Technik und ebenso ist ein Lebenslauf

einzureichen!

Prämierung:

Dotiert ist der Jugendkunstpreis mit EUR 300,--. Außerdem

winken viele Sachpreise.

Letzter Einreichtermin: Montag 10. Juni

Die Arbeiten können auf dem Postweg oder direkt im

Forum Rathaus – Stadtbibliothek, Hauptplatz 15, abgegeben

werden.

Vernissage und Prämierung: Donnerstag, 27. Juni

Rathaus, 2. Stock – Foyer

Nähere Informationen: Stadtbibliothek Knittelfeld,

Tel. 03512/83211-510 oder unter www.knittelfeld.at

Thema:

Traumwelten

Teilnehmer/innen:

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die ihren

Wohnsitz in der Region Aichfeld haben oder hatten.

Zugelassen sind Werke aus der Sparte FOTO-

GRAFIE. Die eingereichten Arbeiten entsprechen

dem Urheberrecht.

Werkes, Entstehungsjahr, Technik und ebenso ist ein Lebenslauf

einzureichen!

Prämierung:

Der Kunstpreis der Stadt Knittelfeld ist mit insgesamt

EUR 500,-- dotiert

Letzter Einreichtermin: Montag, 10. Juni bis 16 Uhr

Die Arbeiten können auf dem Postweg oder direkt im

Forum Rathaus – Stadtbibliothek, Hauptplatz 15, abgegeben

werden.

Vernissage und Prämierung: Dienstag, 2. Juli

Galerie im Forum Rathaus

Wettbewerbsbedingungen:

Durch die Teilnahme am Wettbewerb erklären sich die

Künstlerinnen und Künstler mit den Bedingungen einverstanden.

Die Arbeiten sind während der Ausstellung

versichert, alle anderen Risiken trägt der Einsender.

Nähere Informationen: Stadtbibliothek Knittelfeld,

Tel. 03512/83211-510 oder unter www.knittelfeld.at

38 | Knittelfeld Aktuell

Knittelfeld Aktuell | 39


Kultur

www.knittelfeld.at

www.knittelfeld.at

Kultur

Anti-Aging für das Gehirn!

Ein Vortrag mit Dr. Katharina Turecek

Dr. Katharina Turecek.

Das MINI MED Studium kommt

nach Knittelfeld

Alle Termine bis Juni

30. April:

Schlaganfall - jede Minute zählt!

Vorbeugung, Behandlung, Rehabilitation

Prim. Univ.-Doz. Dr. Hans Offenbacher (Leiter der Abteilung

für Neurologie, LKH Judenburg-Knittelfeld)

14. Mai:

Wenn einem der Körper fremd wird

Veränderungen im Laufe des Alterns bei der Frau

Prim. Dr. Peter Klug und Team (Abteilung

für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, LKH

Judenburg-Knittelfeld)

4. Juni:

Bewegung ist gesund!

Auch ein Wundermittel bei Parkinson und neurologischen

Bewegungsstörungen?

OA Dr. Franz Arlt (Abteilung für Neurologie, LKH

Judenburg-Knittelfeld)

Stadtbibliothek Knittelfeld: Hauptplatz 15 /

Eingang Frauengasse, 8720 Knittelfeld

Beginn um 19 Uhr,

Einlass ab 18 Uhr, Eintritt frei!

Alle Termine des MINI MED

Studiums finden Sie unter

www.minimed.at

oder unter

Tel. 0810 / 0810 60.

Vergessen? Vergessen Sie es! Die

Gehirnforschung bewies, dass

nicht nur Kinder erfolgreich lernen

können. Haben Sie Angst vor Alzheimer?

Entlarven Sie Auslöser für

die Vergesslichkeit und lernen Sie

jene Warnzeichen kennen, die Sie

beachten sollten. Die gefürchtete

„Krankheit des Vergessens“ wird

nicht durch einen Faktor alleine

verursacht. Alzheimer entsteht

durch das Zusammenspiel mehrerer

Ursachen. Lernen Sie die Risiken

kennen und – vermeiden. Im Vortrag

erhalten Sie viele Anregungen

„Grenzenlos“

Grenzenlos – oder doch Grenzen?

Die Fotoausstellung zeigt auch

Grenzen auf. Die Trennlinien zwischen

politischen und sozialen

Schichten werden ebenso sichtbar,

wie die begrenzten Möglichkeiten

des Menschen der Natur gegenüber.

Der grenzenlose Warentausch, das

grenzenlose Vertrauen werden genauso

thematisiert, wie die Grenzen,

die den Menschen von den

Menschen, in der Reisefreiheit oder

am Beispiel vom Zugang zur Natur,

gesetzt werden. Der gedanklichen

für heiteres, regelmäßiges Gehirntraining.

So halten Sie sich geistig

fit und sammeln Tricks für ein gutes

Gedächtnis.

Vortrag:

20. März, 19 Uhr,

Stadtbibliothek Knittelfeld

Eintritt: EUR 7,–

Kartenvorverkauf in der

Stadtbibliothek

Naturfreunde Fotografen stellen im Knittelfelder Rathaus aus

26 steirische Naturfreunde-Fotografen stellen bis 21. Juni ihre

Arbeiten unter dem Titel „Grenzenlos“ im Foyer, 1. und 2. Stock,

des Rathauses aus.

Freiheit beim Betrachten der Bilder

sind keine Grenzen gesetzt.

Die steirischen Naturfreunde-Fotografen

aus zehn Ortsgruppen investierten

viel Zeit in die Vorbereitung

der Ausstellung. Karl Cebul, Roman

Findl, Rudolf Funk, Johann Hahsler,

Alois Maierhofer und Johann Rehsmann

sind die Knittelfelder Fotokünstler,

die daran teilnehmen.

Die Werke sind während der Öffnungszeiten

des Rathauses, Montag

bis Freitag von 8 bis 16 Uhr zu

besichtigen.

„Lebensmittel

ohne Grenzen“ von

Johann Hahsler.

Ausstellungen

LESEN – HÖREN – SEHEN – SPIELEN

um nur 4 Euro!

Vom 22. März bis 2. April können

insgesamt 5 Medien (CDs, MCs, Videos,

DVDs, CD-ROMs oder Spiele)

entlehnt und immer wieder umgetauscht

werden. Die Verlängerung

der Entlehnzeiten ist jedoch nicht

möglich!

Kreative Stadt, 8. Juni, von 9 – 18 Uhr

In der gesamten Theodor-Körner-Gasse

Hermann Pitow

9. April - 10. Mai

Vernissage:

Di., 9. April, um 19 Uhr

TAKE FIVE

Wir suchen

genau Sie!

„Kreative Stadt“

Künstler/innen gesucht!

Gabi Troester

16. Mai - 28. Juni

Vernissage:

Do., 16. Mai, um 19 Uhr

Der Ferien(s)pass der

Stadtbibliothek für

alle unter 18 Jahren

Gehören Sie auch zu den „Kreativen“ und beherrschen ein

Handwerk, Kunsthandwerk oder eine außergewöhnliche

Kunst, die Sie gerne einem breiten Publikum präsentieren

möchten? Egal ob Malen, Fotografieren, Töpfern, Designen,

Gestalten, Häkeln, Stricken, Sticken, Kerzen oder Floristik,

es soll der künstlerische Charakter im Vordergrund

stehen. Diese Veranstaltung ist für Sie völlig kostenlos!

Bei Interesse bitte melden!

Stadtbibliothek im Forum Rathaus, Hauptplatz 15

Tel.: 03512/83211-510, E- Mail: bibliothek@knittelfeld.at

Wir freuen uns jetzt schon auf Ihre Werke!

Buchwelten

Sabine Thiesler

Bewusstlos

Durch ein schreckliches Ereignis

in der Kindheit findet

Raffael keinen Halt

mehr im Leben. Er trinkt,

ist aggressiv, unberechenbar

und zu allem fähig.

Er mordet vielleicht sogar,

aber ohne es zu wissen.

Und seine Eltern haben keine Ahnung,

dass er sie schon lange beobachtet…

Friedrich Bohlmann

Abnehmen

für Faule

Klingt ganz einfach, ist

es auch! Und: Das Leben

der Abnehmwilligen wird

leichter! Nicht nur auf

der Waage, sondern auch

beim Einkaufen, Kochen, Planen und Durchhalten

der Diät. So wird abnehmen zum Genuss!

Petra Steckelmann

Die drei!!!

Skandal auf der

Rennbahn

Die Detektiv-Reihe für Mädchen

– clever und frech!

Eigentlich wollten „Die

drei!!!“ endlich Urlaub in

England machen. Doch auf

der legendären Rennbahn in Ascot sind seltsame

Vorkommnisse zu beobachten. Haben sie es

hier wirklich mit Doping zu tun? Die drei riskieren

Kopf und Kragen, um diesen Fall zu lösen…

Ikonenausstellung

Irmgard Müller

Noch bis 5. April

zu besichtigen!

März 2013 bis Mai 2013 | Galerie im Forum Rathaus

40 | Knittelfeld Aktuell

Knittelfeld Aktuell | 41


Sport

www.knittelfeld.at

www.knittelfeld.at

Sport

Steirischer Hallencup

Medaillenflut für das Knittelfelder ATUS-Wettkampfteam

28mal Edelmetall in den Einzeldisziplinen, acht Stockerlplätze in der Tageswertung, 3mal Gold, 3mal Silber und

4mal Bronze in der Gesamtwertung, das ist ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.

Das erfolgreiche ATUS Wettkampfteam mit Trainerin

Doris Eckstein und Präsident Ing. Peter Putzgruber.

Beim Wintercupfinale in Kapfenberg

räumte das Knittelfelder ATUS-

Die Ergebnisse im Einzelnen

Schwimmteam gewaltig ab. In der

vierten Runde des Wintercups –

zugleich Finalrunde – gingen 160

Schwimmer/innen aus 13 Vereinen

an den Start. 50m Sprintdistanzen

in Delfin, Rücken, Brust und Kraul

waren zu bewältigen. Das heimische

Wettkampfteam holte sich,

wie schon in den ersten drei Runden,

den Löwenanteil an Stockerlplätzen

in den vier Einzeldisziplinen

(28), in der Tageswertung (8)

und auch in der Wintercup-Gesamtwertung

(10mal am Siegespodest).

ATUS-Präsident Ing. Peter Putzgruber

und LSV-Fachwart Günter

Scherübl gratulierten und wünschten

alles Gute für die kommenden

steirischen und österreichischen

Nachwuchsmeisterschaften.

Schnuppertraining

Für alle schwimmbegeisterten

Kinder im Schwimmverein

Knittelfeld

jeden Montag 14.30 – 15.20 Uhr

im Hallenbad Knittelfeld

www.atusknittelfeldschwimmen.at

Knittelfelder Schützen

Sportverein des Jahres 2012

Einmal im Jahr lädt die steirische

Landesregierung Personen des

Sportes, die nur selten im Vordergrund

stehen, zu einer Ehrung.

Funktionärinnen und Funktionäre,

die unentgeltlich für, teilweise

Randsportarten aufopfernd Bemühungen

in Kauf nehmen, ohne

die kein Verein bestehen könnte.

Diesmal standen eben diese im Mittelpunkt

und durften aus den Händen

von Landeshauptmann Franz

Voves sowie den Präsidenten der

LSO, Helmuth Lexer, dem ASVÖ,

Christian Purrer, der UNION, Stefan

Herker sowie dem ASKÖ, Mag.

Gerhard Widmann, eine besondere

Auszeichnung in Empfang nehmen.

Unter 3.500 Vereinen in der Steiermark

wurde der Schützenverein

Knittelfeld als Sportverein des Jahres

2012 auserwählt. Neben den

sportlichen Erfolgen, die der Verein

durch seine aktiven Sportler weit

über die Grenzen der Steiermark

hin bekannt macht, ist dies vor allem

ein Verdienst der ehrenamtlichen

Funktionäre. Übers ganze Jahr

hinweg sind diese immer wieder

bemüht, den einheimischen Sportlern,

Schützen vom Jugendbereich

bis hin zu den Senioren eine Heimstätte

zur Ausübung des Schießsportes

zu geben. Daneben sind sie

auch dazu prädestiniert für nationale

Meisterschaften die passenden

Rahmenbedingungen zur Verfügung

zu stellen. Eine stattliche Abordnung

des SV unter der Führung von

Obmann Paul Fink, Bürgermeister

Sportreferent Dr. Heimo Korber, Obmann

Schützenverein Knittelfeld Paul Fink,

Bürgermeister Siegfried Schafarik,

ASKÖ-Präsident Mag. Gerhard Widmann.

Siegfried Schafarik und Sportreferent

Dr. Heimo Korber freuten sich

sichtlich und sehen sich in ihrer Arbeit

bestätigt.

Edelmetall in den Einzeldisziplinen

(4. Runde Wintercup)

Gold: Leonie Doppelreiter, Sarah Holzer (2), Jan Fessl

(3), Lukas Milcher (3), Joanna Brandner und

Simon Fessl

Silber: Simon Fessl (2), Jan Fessl, Joanna Brandner,

Lukas Milcher und Christoph Mühlhans

Bronze: Lisa Eckstein, Christoph Kohlhuber, Christoph

Mühlhans (2), Mira Fessl, Victoria Langitzer

und Leonie Doppelreiter

Tageswertung 4. Runde Wintercup

(Kombination der 4 Lagensprints)

Kinder II: Jan Fessl (Gold), Leonie Doppelreiter

(Silber), Christoph Kohlhuber (Bronze)

Kinder I: Sarah Holzer (Gold), Lukas Milcher (Gold),

Joanna Brandner (Bronze)

Schüler: Simon Fessl (Silber), Christoph Mühlhans

(Bronze)

Hallencup 2012/2013 – Gesamtwertung

Kinder II: Jan Fessl (Gold), Leonie Doppelreiter

(Bronze), Christoph Kohlhuber (Bronze)

Kinder I: Sarah Holzer (Gold), Lukas Milcher (Gold),

Janine Geigl (Silber)

Schüler: Simon Fessl (Silber), Christoph Mühlhans

(Bronze)

Jugend: Marco Milcher (Bronze)

Allgemeine Klasse: Lucas Utley (Silber)

Das Wasser brodelte

Schulolympics Schwimmen 2012/2013

Meisterschaften des Bezirkes Murtal

Die NMS Lindenallee Knittelfeld mit

dem Regionalen Leistungszentrum

für Schwimmen veranstaltete erstmals

die Bezirksmeisterschaften im

Schwimmen für Neue Mittelschulen

und Gymnasien im Schulbezirk

Murtal. Sieben Schulteams stellten

sich im Knittelfelder Hallenbad

dem Teambewerb und nützten die

Veranstaltung als Vorbereitung für

die Landesmeisterschaften, die

ebenfalls in Knittelfeld stattfinden

werden. Nicht nur das „schnelle

Kraulen“ (8 x 5 0m Freistilstaffel)

ist bei den Schulolympics gefragt,

sondern auch spezielle Geschicklichkeit,

gerade bei der finalen Rettungsschwimmstaffel.

Die Zeiten

beider Bewerbe werden zur Gesamtzeit

addiert. Spannung pur: Das

BG&BRG Judenburg gewann bei den

Mädchen und bei den Buben, jedoch

hauchdünn vor dem Schwimmteam

der NMS Lindenallee Knittelfeld.

Ebenso Stockerlplätze gab es für

die Teams des BG&BRG Knittelfeld

(2. Platz bei den Mädchen, 3. Platz

bei den Buben). Die Freude und

Begeisterung an diesem Vormittag

war bei allen groß, obwohl die beliebte

Wasserrutsche gar nicht in

Betrieb genommen werden musste!

Zufrieden zeigten sich BSI Augustin

Kargl, NMS Lindenallee Direktorin

Roswitha Korbel und Hubert Fessl,

Leiter des RLZ für Schwimmen an

der NMS Lindenallee Knittelfeld.

Sie planen eine Fortsetzung der

Veranstaltung in den kommenden

Schuljahren.

ATUS-Knittelfeld

Ausgezeichnete Leistungen

beim Wintertriathlon

Die diesjährigen Steirischen Wintertriathlon-Meisterschaften wurden im Sportzentrum Zeltweg ausgetragen.

Herrliches Wetter und tolle Pisten sorgten für schnelle Zeiten.

1 2

3

Bei den Herren konnte sich Felix

Waldhuber (SC Knauf Liezen) in der

steirischen Wertung durchsetzen.

Dahinter folgten mit Gernot Grillmaier

und Josef Karner gleich zwei

ATUS-Knittelfeld-Athleten. Gernot

siegte damit in der Altersklasse M35

vor seinem Teamkollegen Josef. In

der Klasse M30 konnte sich Andreas

Hübler über den Sieg für den

ATUS Knittelfeld freuen. Bei den

Frauen war Mag. a Susanne Schrettner

vertreten. Susanne konnte in

der W45 den dritten Platz bei den

Steirischen Meisterschaften belegen.

Bei den männlichen Junioren

holte sich Dominik Gratzer, mit erwarteter

hervorragender Radleistung,

den dritten Platz. Und in den

Nachwuchsklassen gab es Siege für

Linda Wolf und Marie-Christin Hörbinger.

Zweite Plätze belegten Anja

Schrettner und Nadja Hörbinger,

einen dritten Platz belegte Julia

Schrettner.

1. v.l. Josef Karner,

Gernot Grillmaier,

Andreas Hübler.

2. Susanne Schrettner

(1.v.r.) wurde Dritte.

3. Dominik Gratzer

sicherte sich

den 3. Platz.

42 | Knittelfeld Aktuell

Knittelfeld Aktuell | 43


Sport

www.knittelfeld.at

www.knittelfeld.at

Sport

Naturfreunde Knittelfeld

Kinder-Ski- und Snowboardkurs

ESV Knittelfeld Sektion Ski

Seit 67 Jahren im Dienste des Schisports

1. Auch ohne Stöcke

geht es gut.

2. Die Kleinsten bei

der Startvorbereitung.

3. Die Anfängergruppen.

1 2

3

flöhe ab 4 Jahre), sechs Gruppen

für Skiläufer der Grundstufe (vom

Pflug zum Parallelschwung), sechs

Fortgeschrittenengruppen (der

perfekte Carvingschwung) und drei

Gruppen im Bereich Snowboard

wurden von rund 40 staatlich geprüften

Skiinstruktoren, Übungsleitern,

Ski-Kinderbetreuern und

Snowboard-Übungsleitern bestens

betreut. Das spannende Abschlussrennen

bei sehr guten Pistenbedingungen

war der Höhepunkt für die

jungen Rennläufer/innen. Unter

den Anfeuerungen der zahlreichen

anwesenden Eltern und Großeltern,

nahmen die Teilnehmer/innen den

Bereits zum 51. Mal fand an den

beiden ersten Jännerwochenenden

der Kinder-Ski- und Snowboardkurs

der Naturfreunde Knittelfeld

statt. Austragungsort waren die

Reitingerlifte an der Gaberlstraße.

Trotz schwierigster äußerer Bedingungen

(das dieses Jahr besonders

ausgeprägte Weihnachtstauwetter

schwemmte mit Starkregen in der

Nacht vor dem ersten Skikurstag einen

Gutteil der Piste mit sich fort)

konnten alle vier Kurstage abgehalten

werden. Insgesamt 124 Kinder

wurden in den verschiedenen Bereichen

unterrichtet. Zwei Gruppen

im Skikindergarten (unsere Pistenselektiven

Kurs mit großem Einsatz

in Angriff.

Den würdigen Abschluss bildete die

Siegerehrung. Urkunden, Medaillen,

zur Verfügung gestellt von der

Steiermärkischen Sparkasse Knittelfeld,

und eine süße Belohnung

für alle Teilnehmer/innen wurden

unter den Augen der stolzen Eltern

durch die Ehrengäste überreicht.

Kleine Enttäuschungen waren

rasch vergessen und die lachenden

Gesichter der Kinder waren der

schönste Lohn für die zahlreichen

Betreuer/innen.

Als sich 1946 einige Schipioniere

zusammenschlossen und den

ESV Knittelfeld, Sektion Schilauf,

gründeten, dachte niemand daran,

dass 67 Jahre später die ersten internationalen

Herren-FIS-Rennen

durchgeführt werden würden. Ursprünglich

als reiner Schisprungverein

gedacht, kam jedoch bald

nach Vereinsgründung die Lust,

den ursprünglichen Schilauf voranzutreiben.

In dieser langen Zeit

gingen immer wieder landesweit

bekannte und erfolgreiche Rennläufer/innen

hervor. Auszeichnung

und Anerkennung fand die

Sektion immer wieder durch die

perfekt veranstalteten Rennen. 67

ununterbrochene Vereinsmeisterschaften

und unzählige regionale

Rennen, wie der legendäre Zinken-

Südrinnenlauf am Palmsonntag,

zeugten von hoher Wertschätzung

für die Vereinsleitung und deren

Helfer! Wegen der Schließung der

Knittelfelder Hauslifte Goldhügel,

Kühberger und 2. Übungswiese am

Fuße des Steinplanes, wurde es

notwendig, die Trainingsaktivitäten

in die Kleinlobming zu verlegen.

Die ESV-Jugend mit dem Jugendleiter Christian Hatz sowie den beiden

Trainern, Sabine Steinwidder und Wolfgang Hammerlindl.

Dank der erfolgreichen und professionellen

Zusammenarbeit in den

vergangenen 20 Jahren konnten

die Trainingsmöglichkeiten für die

Kinder und Jugendlichen auf ein

österreichweites Niveau gehoben

werden. Dadurch entwickeln sich

die Kinder zu technisch ausgereiften

Schiläufern mit dem Wunsch,

Rennen zu gewinnen und vielleicht

auch einmal international erfolgreich

zu sein.

ESV-Ski

Erfolgreicher Rückblick

Siegerbild des 1. Renntages (v.l.): Organisator Christian

Hatz, Björn Staurset, Miha Kürner, Filip Zubcic und

Bezirksreferent des Schibezirkes IV Gottfried Lintschinger.

Der ESV Knittelfeld kann auf die 1.

Kleinlobminger Herren FIS-Slalom

Tage (17. und 18. Jänner) mit Stolz

zurückblicken.

Obwohl in den vergangenen Jahren

bereits unzählige Rennen erfolgreich

durchgeführt wurden, war anfängliche

Skepsis zu verspüren. In

der Vorbereitungsphase war kaum

Schnee vorhanden, man zweifelte

an der Durchführung des Rennens.

Am Renntag gab es dann 35 cm Neuschnee,

die Organisatoren machten

alles Menschenmögliche damit die

Pisten renntauglich waren. Rennläufer,

Betreuer, FIS-Offizielle und

der ehemalige ÖSV-Herren-Technik

Cheftrainer, Gert Ehn, waren voll

des Lobes.

22 Nationen (incl. Läufer mit Weltcuperfahrung)

und sämtliche Lan-

desverbände Österreichs gingen an

den Start. Am 1. Renntag dominierte

der Slowene Miha Kürner, zweiter

wurde der Kroate Filip Zubcic

und Bronze gewann der Norweger

Björn Staurset. Mit den Plätzen 5

bzw. 4 durch Michael Matt (Bruder

des 2-maligen Slalom Weltmeisters

Mario Matt) kämpfte auch ein österreichischer

Spitzenläufer um die

Podestplätze an beiden Tagen mit.

Auch die heimischen Starter Stefan

Babinsky, Helmut Kainer und Mario

Karelly konnten Erfahrung, vor

allem aber auch gute FIS-Punkte,

sammeln.

Das Organisationsteam im ESV

möchte sich auf diesem Wege nochmals

bei den unzähligen freiwilligen

Helfern bedanken, deren Hilfe

erst zum Gelingen dieser beiden

Rennen beigetragen hat.

Desiree mit 1mal Gold und 2mal Bronze.

Badminton:

Drei Medaillen für

Desiree Meier

Bei den in Weiz ausgetragenen 55.

Steirischen Badminton-Landesmeisterschaften

der Schüler, konnte

sich die Nachwuchsspielerin der

Austria Email Knittelfeld, Desiree

Meier, gleich dreimal in die Siegerliste

eintragen.

Im Mixeddoppel der Klasse U-13

gewann sie mit ihrem Partner aus

Graz die Bronzemedaille. Ebenfalls

Bronze holte sie im Dameneinzel.

Im Damendoppel spielte sie mit

Laura Demmelmayer in der Klasse

U-15 und gewann Gold. Nach neun

anstrengenden Stunden in der Halle,

konnte Desiree, zwar sehr müde,

aber dafür um drei Medaillen reicher

die Heimreise antreten. Das

nächste Ziel der jungen Sportlerin

ist, das Nachwuchsturnier am 6. April

in Judenburg zu gewinnen.

44 | Knittelfeld Aktuell

Knittelfeld Aktuell | 45


Kinder

www.knittelfeld.at

www.knittelfeld.at

Kinder

Umwelttipps für Kids

Umweltbewusstsein

im Alltag

• Um den Wasserverbrauch im WC zu reduzieren,

kann man in den Spülkasten ein oder zwei Ziegelsteine

legen. Die Wassermenge verringert

sich dadurch. Eine Verschlechterung der Reinigungswirkung

tritt dabei aber nicht ein.

• Tintenpatronen kann man auch mit Hilfe einer

Spritze nachfüllen um vermehrten Abfall zu

vermeiden.

• Um Abgase zu verhindern, benützt öfters mal

euer Fahrrad, anstatt von Mama oder Papa mit

dem Auto in die Schule gefahren zu werden.

• Der Kühlschrank in der Küche sollte nicht neben

dem Herd stehen, ansonsten entstehen

erhöhte Energiekosten.

• Mineralwasser, Säfte und Erfrischungsgetränke

sollten in Mehrwegflaschen gekauft werden.

• Vermehrt duschen statt baden.

• Für die Aufbewahrung der Schuljause Frischhalteboxen

statt Alufolie oder Frischhaltefolie

verwenden.

• Papier beidseitig beschreiben oder bedrucken,

das spart nicht nur Papier, sondern auch

Kosten.

1 2 3

Jahresrückblick des

Kindergemeinderats 2012

Im Kindergemeinderat hat sich wieder

einiges getan. Zahlreiche Aktionen,

Workshops und Treffen standen

auf dem Programm. Eine tolle Idee

der Kids wurde zu Weihnachten umgesetzt.

Unter dem Motto „Wünsch

dir was“ durften sich Kinder aus der

Umgebung etwas Außergewöhnliches

wünschen. Der Kindergemeinderat

wählte unter den Einsendungen

die Gewinner/innen aus. Der

Sieg ging an eine Klasse der Volksschule

Großlobming, sie wünschte

sich eine Pferdekutschenfahrt. Wie

jedes Jahr wurden Geschäfte, Tankstellen

und Trafiken von den jungen

Testern auf ihre Kinderfreundlichkeit

hin geprüft. Diejenigen,

die den Test 2011 nicht bestanden

hatten, durften 2012 mit einer

Urkunde ausgezeichnet werden.

Die Jungs und Mädels planen einen

Rathausführer für Kinder. Er soll

leicht verständlich und kindgerecht

die vielfältigen Aufgaben und

Leistungen der Stadtgemeinde abbilden.

Dazu wurden schon Vorgespräche

mit den einzelnen Referatsleitern

und dem Stadtamtsdirektor

geführt. Raus in die Natur, hieß es

um die Kräuterschnecke am Spielplatz

in der Dr.-Hans-Klöpfer-Straße

neu zu bepflanzen. Das und noch

mehr zeigen wir hier in Bildern.

1. Beim Arbeiten am Computer sind die Kids schon richtige Profis. / 2. Gemeinsam

mit der Stadtgärtnerei pflanzten die Kinder Kräuter. / 3. Das jährliche Treffen der

steirischen Kindergemeinderäte fand in Kapfenberg statt. / 4. Das diesjährige Motto

lautete: „Platz für uns – Kinder sichtbar machen“. / 5. Die Kids besprechen mit

Stadtamtsdirektor Dr. Rudolf Holzer den Kinder-Rathausführer. / 6. Die Kinder der

Volksschule Großlobming machten mit dem Bürgermeister eine Pferdekutschenfahrt.

/ 7. Die kleinen Tester waren wieder in Geschäften und Tankstellen unterwegs. / 8.

Die Kleinen dürfen „Little LILO“, das Maskottchen des Kindergemeinderats mit nach

Hause nehmen.

Kinder-Fasching

1 2

3 4 5

Osterferien auf der Hube

Langeweile in den Ferien?

Kein Problem, wir bieten Spaßgarantie zu allen Jahreszeiten!

Komm einfach mit auf die Kinderfreundehube!

1. Jako der Clown beim großen Ball

der Kleinen im Kulturhaus. / 2.

Rund 1.000 große und kleine Gäste

kamen in tollen Masken. / 3. Bei der

Veranstaltung der Kinderfreunde

durfte der Streiferlregen nicht

fehlen. / 4. Auch heuer tummelten

sich Groß und Klein verkleidet auf

dem Eislaufplatz. / 5. Alljährlich

laden „little Knittel“, die Kinderstelle

der Stadtgemeinde und das

Parkcafé zum Maskeneislaufen in

den Stadtpark.

Frühlingsgeschichten

Erzählt von Justine Sundl, Mittwoch, 27. März,

von 16 bis 17 Uhr / Stadtbibliothek

Anmeldung bis 22. März im Bürgerbüro!

Eintritt EUR 1,-

Vom 25. bis 29. März

Spielekette

Im Rathaus geht es bunt zu. Spannende Rätsel lösen,

Abenteuer bestehen, Verstecke entdecken und das

Rathaus erforschen… auf den Spuren des Osterhasen.

Donnerstag, 28. März, von 9 bis 11.30 Uhr

Treffpunkt: little Knittel (Stadtgemeinde, 1. Stock)

Anmeldung bis 22. März im Bürgerbüro!

Für Kinder ab 6 Jahren! / Kosten: EUR 2,-

4

5

6 7

8

Programm:

Es erwarten dich Osterhasen- und Künstler/innenwerkstätte,

Streichelzoo, und vieles mehr. Erlebnis pur!

Info und Anmeldung:

Kinderzentrum Knittelfeld, Parkstraße 39, 8720 Knittelfeld, Tel.

Nr. 03512/75738, E-Mail: kinderzentrum.knittelfeld@utanet.at

ANKÜNDIGUNGEN | Termine

Filmworkshop

Dreh deinen eigenen Oster-Film, Freitag, 29. März,

von 13 bis 17 Uhr / Treffpunkt: little Knittel

(Stadtgemeinde, 1. Stock)

Anmeldung bis 22. März im Bürgerbüro!

Für Kinder ab 8 Jahren! / Kosten: EUR 1,-

Kinderflohmarkt am Hauptplatz

Samstag, 27. April, 8 bis 12 Uhr

Gratis Standreservierung bis zum 22. April

bei little Knittel unter der Tel. 0664/800 47 143.

46 | Knittelfeld Aktuell

Knittelfeld Aktuell | 47


Jugend

www.knittelfeld.at

www.knittelfeld.at

Jugend

1

2

Action,

Fun & Music

in der Landschacher Schule

In der Landschacher Schule fand

ein Jugendkulturnachmittag mit

dem Titel „Action, Fun & Music“

statt. Die Projektgruppe der BHAK

Judenburg organisierte den Event

in Zusammenarbeit mit dem Referat

für Kinder, Jugend und Familie

der Stadtgemeinde. Dem Jugendkulturnachmittag

ging eine Umfrage

an den Knittelfelder Schulen

voraus, die sich auf die Freizeitaktivitäten

der Jugendlichen bezog.

Das Ergebnis dieser Umfrage wurde

– soweit es möglich war – beim Jugendkulturnachmittag

umgesetzt

und wird auch weiterhin als Basis

für zukünftige Projekte und Workshops

des Referats für Kinder, Jugend

und Familie dienen.

Beim Erlebnis- und Aktionstag

wurde so einiges geboten: neben

Wing Tsun, Klettern und Tischtennis

spielen, gab es auch eine

Tanzeinlage sowie Kreativstationen

(Graffiti sprayen und Taschen

bemalen). Zudem konnten alkoholfreie

Cocktails geschlürft werden.

Auch eine Airbrush-Station, bei

der sich die Besucher/innen Tattoos

machen lassen konnten, war

vor Ort. „DJ RNL“ sorgte für die

musikalische Untermalung, interessierte

Jugendliche konnten sich

aber auch selbst an den Turntables

versuchen. Der Jugendkulturnachmittag

hat allen Teilnehmer/innen

sichtlich Spaß gemacht. Auf diesem

Wege ein großes Dankeschön

an alle Besucher/innen, Sponsoren

und Vereine, die den Eventtag so

tatkräftig unterstützt haben!

Terminvorschau

Wir machen bunte Buttons

Donnerstag, 4. April, 15 bis 17 Uhr

Gestaltet eure eigenen, kreativen Buttons.

Gratis, Voranmeldung bis zum 29. März in der zone4u

oder unter der Tel. 0664/800 47 143

Jugendflohmarkt im Innenhof bei Cörnell

Samstag, 27. April, 8 bis 15 Uhr

In Zusammenarbeit mit Cörnell

Gratis Standreservierung bis zum 22. April bei

zone 4u unter der Tel. 0664/800 47 143.

Beratung · Planung · Verkauf · Verlegung

Fliesen

Herbert Oberlassnig GmbH

Parkstraße 27

8720 Knittelfeld

Telefon 0 35 12 / 82 300

3

5

1. Nach der Tanzeinlage konnten die Kinder und Jugendlichen auch selbst ein paar

Tanzschritte proben.

2. Die Airbrush-Tattoos, die nur kurze Zeit auf der Haut bleiben, waren sehr beliebt.

3. Das Klettern machte sichtlich Spaß.

4. Beim Stofftaschen-Bemalen wurde die Kreativität geweckt.

5. HipHop-Dance beim Jugendkulturnachmittag.

4

48 | Knittelfeld Aktuell

Knittelfeld Aktuell | 49


Veranstaltungen

www.knittelfeld.at

www.knittelfeld.at

Veranstaltungen

Veranstaltungen März 2013 – Juni 2013

Gottesdienste zu Ostern

Palmweihe

Sonntag, 24. März, 10 Uhr,

Sonntag, 24. März, 10 Uhr, Kirchplatz

der Stadtpfarrkirche, anschließend

Hl. Messe

Gründonnerstag

Donnerstag, 28. März, 18.30 Uhr,

Gründonnerstag-Liturgie, Stadtpfarrkirche

Karfreitag

Freitag, 29. März, 14 Uhr, Kinder-Kreuzweg, 15 Uhr, Karfreitag-Liturgie,

Stadtpfarrkirche

Karsamstag

Samstag, 30. März

Osterspeisensegnungen

10.30, 11.30, 13 und 14 Uhr, Stadtpfarrkirche, 15 und 16 Uhr, St. Johann

im Felde, 9.30 Uhr, Seniorenwohnheim Antoniol, 10.30 Uhr, Seniorenwohnheim

Sandgasse und Wegwarte, 11 Uhr, Landespflegezentrum.

Murtal Classic mit Stadt-Grand-Prix

Samstag, 18. Mai und Sonntag, 19. Mai, ab 8.30 Uhr, Start und Ziel in

Knittelfeld, Rahmenprogramm am Hauptplatz

Pfingstmarkt

Dienstag, 21. Mai, ganztägig in der Parkstraße

Informationen unter: 03512/83211-128

Töpfermarkt

Donnerstag, 23. bis Samstag 25. Mai, 9 bis 18 Uhr, Hauptplatz

Stadtmarketing & Tourismus: Tel. 03512/86464-0

Sommerfest

Samstag 8. Juni, 9 bis 21 Uhr, Innenstadt

Programm: 130 Jahre Eisenbahnermusikverein Knittelfeld mit 10 bis 12

Gastkapellen aus dem Bezirk, Sternmarsch zum Kapuzinerplatz um 14 Uhr,

Kreative Stadt in der Theodor-Körnergasse.

„Alles Messe“ am 23. & 24.3.2013

Am 23. und 24.3.2013 ist es wieder soweit: Die Aichfeldmesse / Josefimarkt öffnet ihre Tore und lädt ein

zur großen Murtal Auto Show im Herzen von Knittelfeld, zur traditionsreichen Häuslbauermesse im und vor

dem Kulturhaus und zu viel Unterhaltung und Spaß für die ganze Familie!

Das Messehighlight der Region begeistert

heuer mit über 300 Neu- und Gebrauchtwagen,

einer umfassenden Ausstellung

zum Thema Bauen, Wohnen,

Energiesparen, Heizen und Renovieren,

einer Expo zum Thema Fit & gesund sowie

kulinarischen Köstlichkeiten aus der

Region.

Häuslbauermesse!

Großer Beliebtheit erfreut sich auch

heuer wieder die Ausstellung rund ums

Hausbauen und Renovieren. Im Mittelpunkt

dabei steht das Thema Energiesparen,

das in Zeiten hoher Energiekosten

einen besonderen Stellenwert

einnimmt. Die optimale Nutzung alternativer

Energien sowie ihre überraschende

Leistbarkeit werden die Besucher

begeistern. Und viele werden sich

auch heuer dafür entscheiden, ihr Haus

mit neuen, umweltfreundlichen Technologien

aufzuwerten.

Die Messe für die

ganze Familie!

Rund um den Knittelfelder Hauptplatz

werden der Standlmarkt und das breite

Angebot der Knittelfelder Gastronomie

die Besucher begeistern. Ein umfangreiches

Rahmenprogramm auf der Showbühne

sowie der Vergnügungspark werden

auch heuer wieder für ein spaßiges

Messewochenende sorgen.

Ostervigil

20 Uhr, St. Johann im Felde

Hl. Messe am Ostersonntag

Sonntag, 31. März, 5 Uhr, Osternachtliturgie und Auferstehungsfeier, 10

Uhr, Festmesse mit dem Chor der Stadtpfarre, Stadtpfarrkirche

Ostermontag

Montag, 1. April, 10 Uhr, Heilige Messe für den Pfarrverband,

Stadtpfarrkirche

Andampfen 2013

9. bis 12. Mai, beim Eisenbahnmuseum, Ainbachallee

14a, Eröffnung: Donnerstag, 9. Mai,

9.30 Uhr mit der Kapelle der ÖBB-Lehrwerkstätte

Knittelfeld, ab 17 Uhr Unterhaltungsmusik

mit „P.etAndY.“ Freitag 10. Mai, 20.30

Uhr, Diavortrag von Dietmar Rauter „Knittelfelds

Eisenbahn von 1868 bis heute“

Samstag, 11. Mai, 19.30 Uhr, Countrymusic „Okema“, Sonntag, 12. Mai,

10 Uhr, Muttertagskonzert mit Prof. in Mag. a Lore Schrettner

Programm

Tag der offenen Tür mit Museumsführungen, Triebfahrzeugschau, Dampfkranvorführungen,

Dampftraktor- und Draisinenfahrten, Dampfstraßenwalze,

Eisenbahnsouveniershop, Buffet.

Modellbahn-Großanlage von 10 bis 17 Uhr in Betrieb

(am Bahnhof/Eintritt)

Oldtimer-Pendelbusfahrten: Museum – Bahnhof – Stadtrundfahrt

Informationen unter: Tel. 0676/54 40 795, Dietmar Rauter,

E-Mail: office@eisenbahnmuseum-knittelfeld.at

Pfarrfest

Sonntag, 16. Juni, nach der 10-Uhr-Messe, Kirchplatz, bei Schlechtwetter

im Pfarrheim

MidSommer Night – Abendshopping

Freitag, 21. Juni, 18 – 22 Uhr, Innenstadt und Kärntner Straße

Oberlandler Kirta

Samstag, 22. Juni, ab 9 Uhr, Stadtpark

Stand 1. März, Änderungen vorbehalten

Bestattung UNIVERSUM

Sabine RÖSSLER, Inhaberin

Johann KURZ, Bestatter

Kärntnerstrasse 55 Größingstrasse 18

8720 Knittelfeld 8740 Zeltweg

Tel.: 03512/48444 Tel.: 03577/22210

www.bestattung-universum.at

info@bestattung-universum.at

Die Knittelfelder Innenstadt wird am 23. und

24.3. zum Messeparcour.

Die Murtal Auto Show!

18 Autohändler aus der Region präsentieren

bei der großen Murtal Auto Show

alle ihre Neuigkeiten! Gustieren ist angesagt,

und natürlich kaufen. Denn alle

Aussteller haben unwiderstehliche Messeangebote

im Programm, die vielleicht

das Traumauto Realität werden lassen.

Großes Thema ist natürlich „Spritsparen“.

Und hier haben mittlerweile alle

Marken innovative Lösungen und zahlreiche

Modelle im Programm, die kostensparendes

und umweltschonendes

Autofahren ermöglichen.

Gustieren ist angesagt bei der Murtal Auto Show!

Energiesparen ist Thema Nr. 1

Fit & gesund!

Während einer Gesundheits Expo haben

die Besucher die Möglichkeit, an acht

Stationen Gesundheits-Checks durchführen

zu lassen. Gesundheitsexperten

stehen den Besuchern für Fragen zur

Verfügung. Achtung: Die Gesundheits

Expo hat nur am Sonntag geöffnet!

Natürliche Materialien sind voll im Trend.

Jung und Alt werden begeistert sein von der heurigen

Aichfeldmesse in der Knittelfelder Innenstadt.

Also nichts wie hin zur Aichfeldmesse

/ Josefimarkt am 23. & 24.3.2013,

jeweils von 9.00 bis 18.00 Uhr!

AICHFELD

MESSE

JOSEFIMARKT

23. bis 24. März

in Knittelfeld

Murtal

Auto

Show

Fit &

Gesund

Oster

Shopping

Bauen

Wohnen

Heizen

Vergnügungs

Park

Freier

Eintritt!

Gratis

Parken!

...und

vieles

mehr

50 | Knittelfeld Aktuell

Bestattung UNIVERSUM

Sabine RÖSSLER, Inhaberin

Veranstalter: Stadtgemeinde Knittelfeld, powered by conidea Eventmanagement

www.aichfeldmesse.com

Kontakt: Heinz Hemmer, conidea GmbH

Sonnenring 21, 8724 Spielberg, Tel. 0676(84 76 75 200, Fax 0316/23 11 23-1133, E-Mail office.hemmer@gmail.comKnittelfeld Aktuell | 51


K i n d e r s k i k u r s e

Kurs I:

Kurs II:

Kurs III:

Anmeldung:

von 26.Dez. bis 30. Dez.

von 02. Jän. bis 06. Jän.

in den Semesterferien Mo. - Fr.

www.gaalerlifte.at/skischule

03513/88366

Benno Tscheliesnig

MALEREI • ANSTRICH • SCHRIFTEN

Natürlich vom Meisterbetrieb...

8720 Knittelfeld, Grillparzerstr. 30

Tel. 03512/82771

Fax 03512/82771-4

www.gaalerlifte.at | Tel.: 03513 88366

Benno Tscheliesnig

MALEREI • ANSTRICH • SCHRIFTEN

Karosserie- und Lackierfachbetrieb

Windschutzscheibencenter

Achsvermessung

Ing. Manfred Rudorfer

Tel.: 03512/82031

Fax: 03512/82031-4

0664/4249030

0664/3089080

www.kfz-rudorfer.at

kfz.rudorfer@aon.at

S t a h l- u n d a l u b a u

K u n S t S t o f f f e n S t e r - e r z e u g u n g

8720 Knittelfeld Krebsengasse 27 Tel.: +43/3512/82120 www.pressler.at

Fenster türen Wintergärten glasFassaden sonnenschutz insektenschutz

Fensterbänke überdachungen carports zäune balkone geländer

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine