GEMEINDEbrief - Ev.-Luth. Kirchengemeinde .Zum Heiligen Kreuz.

kreuzkirche.hameln.de

GEMEINDEbrief - Ev.-Luth. Kirchengemeinde .Zum Heiligen Kreuz.

Ev.-Luth. KirchengemeindeZum Heiligen Kreuz

Ausgabe 01/2010

GEMEINDEbrief

Dezember 2009 · Januar/Februar 2010

„Als sie den Stern sahen,

wurden sie mit großer Freude erfüllt.“

Matthäus Evangelium Kapitel 2, Vers 10

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GEMEINDEbrief

Inhalt . . .

Seite 2-3

Angedacht

Seite 4-6

Menschen im Klütviertel (18)

Seite 8

Lebendiger Adventskalender

Seite 9

Brot für die Welt

Seite 12-13

Margot Käßmann

Seite 13-15

Kinder und Familien

Seite 16

Seniorenseiten

Seite 17

Kirche kümmert sich

Seite 19-21

Stiftung Zum Heiligen Kreuz

Seite 22-23

Zeugen des Glaubens -

Philipp Spitta

Seite 26-27

Ausblick/Kirchen und Kino

Seite 29

Freude und Trauer

Seite 30

Impressum

Seite 31

Gottesdienste zu Advent und

Weihnachten

Seite 32

Gottesdienste Jan. - März. 2010

Liebe Menschen im Klütviertel,

liebe Gemeindeglieder!

Jedes Jahr zum 1. Advent hängen wir zu Hause Strohsterne

auf, am Fenster, in der Wohnung und dann zu Weihnachten am

Baum.

Wenn man es sich genau überlegt, zeigt ein Strohstern, was

mit Weihnachten gemeint ist. Beim Strohstern kommt beides

zusammen: ein Himmelszeichen aus ganz irdischem Material,

Strahlendes und Schlichtes.

Stroh erinnert an den Stall und die Krippe als schlichtes Bett

des neugeborenen Jesus mit seinen Eltern in der Fremde, ohne

Obdach. Ganz unten sind sie. Und dort hinein kommt Gott.

Auch manche von uns haben sich dieses Jahr ganz unten

gefühlt, in Kurzarbeit oder entlassen oder in Sorge, wie es

mit der Firma weitergehen soll. Der Strohstern sagt: In unsere

menschlich ausweglosen Situationen kann „etwas vom Himmel“

hineinkommen. „Etwas vom Himmel“: unerwarteter

Besuch, der uns eine Freude macht, ein Kollege, dem wir unser

Herz ausschütten können, Momente wo wir in Angst uns

festhalten können am Gebet und dadurch den Kopf wieder frei

bekommen oder damals in der „Sternstunde“ 1989 der Impuls

zu gewaltlosen Demonstrationen, die die Mauer öffneten. Wie

„etwas vom Himmel“ in ihr Leben hineinkam, davon erzählen

drei Frauen aus unserer Gemeinde (S.4-6)

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ANGEDACHT

Gott wartet anderswo

Gott vom Himmel auf der Erde - darauf weist der Stern hin,

seit Abraham das Zeichen des Segens, den Gott uns Menschen

so zahlreich wie die Sterne am Himmel über alle Generationen

und Völker hinweg schenken will. So wird ein Stern auch zum

Zeichen der Verheißung, dass wir aufbrechen wie die drei

Weisen. Materiell ohne Sorgen, gebildet mit weitem Horizont

und gesellschaftlich anerkannt gehen sie d e n n o c h auf die

Suche.

Manche von uns haben in diesem Jahr allen Grund, dankbar

zu sein. Bleiben wir, zufrieden wie wir sind, trotzdem auf der

Suche, wohin Gott uns führen will? Die Treffen des Lebendigen

Adventskalenders können uns dazu motivieren. Sind Sie

dabei? (Seite 8)

Der Stroh-Stern in der Adventszeit will die Blickrichtung ändern,

vielleicht so wie Rainer Maria Rilke es schreibt:

„Die Menschen schauen immer von Gott fort.

Sie suchen ihn im Licht,

das immer kälter und schärfer wird, oben.

Und Gott wartet anderswo

- wartet -

ganz am Grund von allem.

Tief.

Wo die Wurzeln sind.

Wo es warm ist und dunkel.“

wir Gott nicht oben suchen in der

heilen Welt, wo alles perfekt sein

muss, aber wir untereinander kalt

und scharf werden ohne Erbarmen.

Sondern dass wir merken, wie Gott

auf u n s wartet und dass er anderswo

wartet, manchmal auch im

Leid, manchmal viel menschlicher

oder auch viel humorvoller als wir

es denken.

Eine Adventszeit mit „Sternstunden“,

ein frohes Weihnachten und

ein gesegnetes Neues Jahr wünscht

Ihnen

Ihr Pastor

Vielleicht ging es so auch den drei Stern-Suchern in der Bibel.

Sie fanden Gott nicht im glanzvollen Palast sondern der Stern

blieb am Ende über einem Stall „ganz unten“ stehen. Aber es

heißt von ihnen im Matthäus-Evangelium Kapitel 2, Vers 10:

„Als sie den Stern sahen, wurden sie mit großer Freude

erfüllt.“ Diese Freude wünsche ich uns zu Weihnachten. Dass

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GEMEINDEbrief

Menschen im Klütviertel (18)

Nicht du trägst die Wurzel,

sondern die Wurzel trägt dich

Wo liegen unsere Wurzeln,

woraus schöpfen wir Kraft, was

trägt uns?

Diese Fragen stellten wir uns

im Gemeindebriefteam und

machten uns auf die Suche

nach Menschen aus unserer

Gemeinde, die bereit sind,

über ihren eigenen Glauben

zu erzählen und uns an dem

teilhaben zu lassen, was ihnen

ihr Glaube bedeutet.

Die Wurzeln meines Glaubens liegen sicher in meiner Kindheit.

Ich wurde christlich erzogen und meine Mutter und meine

Großmutter haben uns ihren Glauben vorgelebt, aber auch mit

uns christliche Rituale wie zum Beispiel das abendliche Beten

gepflegt.

In meinem Leben ist mein Glaube für mich stets präsent, er

ist wie eine Stütze die mich in guten und in schlechten Zeiten

begleitet. Besonders in schweren Zeiten hat er mich getragen

und gehalten. Ich denke, dass es wichtig ist, für diese Kraft

offen zu sein, auf diese Kraft zu vertrauen und zu beten. Ja,

im Beten und in der Gemeinschaft mit meinen Mitmenschen

schöpfe ich neue Kraft für den Alltag. Und aus der Dankbarkeit

Wir haben uns sehr über die

Bereitschaft und Offenheit von

Frau Marlen Bollermann, Frau

Margret Korf und Frau Christa

Starke gefreut, die im Gespräch

mit Bettina Dräger Einblicke in

ihr Glaubensleben gewährten.

Es wurde rasch deutlich, dass

eben auch die größeren Lebensstürme

letzten Endes dazu

führten, dass die Wurzel immer

dicker und kräftiger wurde. Wir

bedanken uns ganz herzlich für

die Gespräche!

Marlen Bollermann:

Glaube bedeutet für mich, dass ich ein

Fundament habe, das mich trägt und

auf das ich immer vertrauen kann.

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- was für mich Glaube

bedeutet.

für alles was mir widerfahren ist und mich zu dem Menschen

hat werden lassen, der ich bin.

Ins Stammbuch würde ich der Kreuzkirche ganz spontan

meinen Konfirmationsspruch schreiben, der mich als Konfirmandin

zuerst gar nicht begeistert hat, aber inzwischen für

mich eine tiefe Bedeutung bekommen hat.

Er steht in Johannes 16, Vers 33:

„Solches habe ich mit euch geredet, dass ihr in mir Frieden

habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe

die Welt überwunden.˜

Und ich möchte hinzufügen, dass ich es für wichtig erachte,

eine gute Gemeinschaft und einen Pastor zu haben, der

uns hilft die Bibel auszulegen und in unsere Gegenwart zu

übertragen.

Margret Korf:

Glaube bedeutet für mich Orientierung

im Leben. Ich bin im

christlichen Geist erzogen worden,

ohne dass wir besondere christliche

Rituale gepflegt haben oder bei uns

zu Hause viel darüber gesprochen

worden ist. Es war selbstverständlich,

dass wir als Kinder getauft

und als Jugendliche konfirmiert

wurden. Die christliche Erziehung

war in meiner Kindheit die Basis:

die zehn Gebote zum Beispiel

waren für mich immer eine selbstverständliche

und verbindliche

Grundlage und Richtschnur, nach

der ich mein Leben ausrichtete. In

meinem Alltag schöpfe ich Kraft

auf unterschiedliche Weise: ich bin

sehr gerne draußen und kann mich

an der Natur, den Blumen (auch an

einem Gänseblümchen oder meiner

Lieblingsblume, der Margerite)

oder dem momentan wunderbar

gefärbten Klütwald erfreuen. Dann

empfinde ich große Dankbarkeit

darüber, wie schön Gott diese Welt

gemacht hat. Gleichzeitig bin ich

traurig darüber, wie achtlos wir

damit umgehen. Aber auch aus

netten Gesprächen und anderen

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Menschen im Klütviertel (18)

Begebenheiten ebenso wie aus

einer guten Predigt oder Bibelauslegung

schöpfe ich Kraft.

Der Kreuzkirchengemeinde möchte

ich ins Stammbuch schreiben, dass

ich mich in ihr gut beheimatet fühle

und die offene, unkomplizierte,

natürliche und fröhliche Art sehr

schätze. Ich finde, dass sie sich gut

um ihre „Schäfchen“ kümmert.

Christa Starke:

Meine Glaubenswurzeln gründen

in meiner frühen Kindheit. In eine

christliche Familie geboren hatte ich

auch eine wunderbare Großmutter,

die mir mit drei Jahren eine

Kinderbibel schenkte und häufig

daraus vorlas. Ich liebte dieses

Buch und erinnerte schließlich die

Textinhalte allein beim Betrachten

der Bilder. Später hatte ich einen

mich prägenden Religionsunterricht

in der Grundschule und einen sehr

intensiven Konfirmandenunterricht,

in dem ich unendlich viel lernte und

ein wunderbares Rüstzeug für mein

ganzes Leben erhielt.

Glaube bedeutet für mich ein

lebenslanges Lernen. Lernen auf

Gott zu vertrauen, aber auch auf die Menschen, die mir auf

meinem Lebensweg begegnen. Oft merke ich, wie sich Kreise

schließen, wie Dinge oder Begebenheiten (auch unglückliche)

im Nachhinein mir oder anderen zum Guten sind. Das sind

für mich keine Zufälle, sondern Wunder, die eben genau dann

geschehen sollen. Ich kann mir mein Leben ohne Glauben

nicht vorstellen.

Immer wieder erlebe ich, dass der Glaube veränderlich ist,

dass es Zeiten des Zweifels und Fragens gibt. Da finde ich im

Gebet eine wichtige Hilfestellung, um über die Zweifel hinwegzukommen,

gleichsam um mich neu in Gott zu verankern

und wieder in die richtige Spur zu kommen. In solchen Zeiten

ist für mich die Bitte:„Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben“

aus dem Markusevangelium sehr wichtig. Überhaupt

erlebe ich das Gebet als eine große Kraftquelle. Aber auch die

Literatur, unterschiedliche Bibelübersetzungen und natürlich

die Gemeinschaft mit mir nahestehenden Menschen geben mir

Kraft für den Alltag.

In das Stammbuch der Kreuzkirche würde ich meinen Konfirmationsspruch

aus 1.Korinther 1,Vers 18 schreiben, der sich

übrigens auch auf der „d“-Glocke im Turm befindet: „Das

Wort vom Kreuz ist eine Gotteskraft.“

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„Christmas Joy“

Gospel-Gottesdienst

am 2. Weihnachtstag

19.00 Uhr

Samstag, 26. Dezember 2009

Ev.-luth. Kirche

Zum Heiligen Kreuz

Hameln/Klütviertel

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GEMEINDEbrief

ADVENT FEIERN

Lebendiger Adventskalender

Auch in diesem Jahr gibt es

wieder den Lebendigen Adventskalender-

ein abendlicher

Treff in der Nachbarschaft

vor der Haustür, im Flur, im

Carport mit einem Teepunsch,

einer adventlichen Geschichte

und Liedern, aber vor allem

menschlichen Kontakten und

Gesprächen mit ganz neuen

oder altbekannten Gesichtern

aus Nachbarschaft und Kirchengemeinde,

als „Aufwämer“

und „Ruhepol“ in der sonst

hektischen Zeit vor Weihnachten,

um diese Zeit bewusster zu

erleben.

Alle sind herzlich eingeladen!

Wir treffen uns an 12 Abenden in der Adventszeit, montags

und dienstags und donnerstags und freitags jeweils um 18.30

Uhr für ca. eine halbe Stunde. Jede/r bringt einen Becher

selber mit. Jede/r kann etwas zur Gestaltung beitragen mit

Musik, Vorgelesenem, Selbstgebackenem…

Nähere Information bei:

Regina und Georg Schotte Tel. 67 83 24

Wir freuen uns auf Sie und auf Euch !

Wir treffen uns jeweils um 18.30 Uhr

Montag, den 30.11. bei Fam. Sempf/Husmann, Kreuzfeld 36

Dienstag, den 1. 12 bei Fam. Dreyer, Breslauer Allee 22

Donnerstag, den 3. 12. bei Fam Garbe, Thönicke, Dörpmund, Carl Reese Hof 10

Freitag, den 4. 12. bei Fam. Hagedorn/Windeler, Breiter Weg 15

Montag, den 7.12. bei Fam. Steuber-Weißensteiner, Woge 7

Dienstag, den 8.12. bei Fam. Unruh Entengang 20

Donnerstag, den 10.12. bei Fam. Steinkamp, Weberstr. 23

Freitag, den 11. 12 bei Fam. Bertelsmeier, Reichestr. 3

Montag, den 14.12. bei Fam. Pieper, Carl-Zuckmayer Str. 10

Dienstag, den 15. 12. bei Fam. Schults, Kreuzfeld 20

Donnerstag, den 17.12. bei Fam. Redeker, Wenger Wiese

Freitag, den 18.12. bei Fam. Dräger, Spittastraße 27

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Es ist genug

für alle da

Unter dem Motto „Es ist genug für alle da“ steht

die Spendenaktion 2009/10 von „Brot für die Welt“.

Seit 51 Jahren rufen die evangelischen Landes- und

Freikirchen jedes Jahr zu Spenden für die Armen in

den Ländern des Südens auf.

Das Motto Aktion weist auf das Vertrauen der Christinnen

und Christen auf die Barmherzigkeit und Gerechtigkeit Gottes

hin, der alle Menschen satt machen kann. „Es ist genug für

alle da“ ist ein Satz des Glaubens an Gottes Zusage, allen ihr

tägliches Brot zu gewähren. Das Vertrauen auf die Zusage ist

auch die Grundlage und Motivation für die Arbeit von „Brot

für die Welt“, sich für die Hungernden und Benachteiligten

dieser Welt zu engagieren.

„Es ist genug für alle da“ ist aber auch ein Satz der Vernunft.

Es gibt genug Nahrung für alle Menschen. Die Bauern und

Landarbeiter, die überall in dieser Welt ihre Felder bestellen,

könnten die rasant gewachsene Menschheit ernähren.

Die Weltgesundheitsorganisation hat sogar errechnet, dass

die derzeit produzierten Nahrungsmittel für 12 Milliarden

Menschen reichen – vorausgesetzt, alle Menschen erhalten

gerechten Zugang dazu. Der Hunger in der Welt ist demnach

eine Folge von Ungerechtigkeit, schlechter Verteilung und

brutalem Gewinnstreben.

„Es ist genug für alle da“ gilt aber nur dann, wenn das

Menschenrecht auf Nahrung weltweit geachtet und verteidigt

wird, wenn Menschen an den wirtschaftlichen und sozialen

Menschenrechten teilhaben können und wenn die natürlichen

Lebensgrundlagen vor Zerstörung geschützt werden. Dafür

setzt sich „Brot für die Welt“ ein.

Ein besonderer Schwerpunkt in

der 51. Aktion von „Brot für die

Welt“ ist das Thema „Ernährung

im Klimawandel“. Die Folgen des

Klimawandels sind vor allem in den

Ländern des Südens schon deutlich

zu spüren. Ganze Landstriche

vertrocknen, andere werden immer

häufiger überschwemmt und so für

die Landwirtschaft unbrauchbar.

Der Klimawandel ist eine große

Gefahr für die Ernährung der

gesamten Menschheit. Noch ist es

möglich, die Folgen des Klimawandels

zu beherrschen, damit auch

zukünftige Generationen in allen

Regionen der Erde menschenwürdige

Lebensbedingungen vorfinden.

Es ist genug für alle da, wenn

wir jetzt handeln.

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GEMEINDEbrief

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GEMEINDEbrief

Erste Frau im Amt derRatsvorsitzenden der EKD

Margot Käßmann

©Foto Monika Lawrenz/ LVH

Am 28. Oktober wählte die Synode

der Evangelischen Kirche

Deutschlands (EKD) erstmals

eine Frau an ihre Spitze. Die

51-jährige Margot Käßmann,

seit 10 Jahren Hannoversche

Landesbischöfin, wurde mit 132

von 141 Stimmen als Nachfolger

des Berliner Bischofs

Wolfgang Huber gewählt.

Neben ihrem Vorgänger galt sie

schon in den vergangenen Jahren

als bekanntestes Gesicht des

Protestantismus in Deutschland und

steht wie dieser für einen selbstbewußten

Protestantismus und eine

moderne Kirche.

Mit Margot Käßmann steht eine

wortgewandte Person an der

Spitze der evangelischen Kirche,

die viele Menschen durch ihre

offene, chrarismatische Persönlichkeit für sich einnimmt. Sie

gilt als versierte Theologin und fromme Christin mit hoher

integrativer Strahlkraft und klaren Zielen. Der Hildesheimer

katholische Bischof Norbert Trelle sagte, Käßmann gebe der

EKD „mit ihrer offenen und freundlichen Art ein kompetentes

und sympathisches Gesicht“. Seiner Meinung nach bezieht die

hannöversche Bischöfin in der Öffentlichkeit bei gesellschaftlichen

Fragen sachkundig und engagiert Position.

Auch wenn Margot Käßmann für viele in der Kirche durch

ihre persönliche Lebensgeschichte unbequem ist, rückt gerade

durch sie die Kirche weiter in die Mitte der Gesellschaft –

weiter hin zu den Menschen mit ihren krummen Lebensläufen,

Sorgen und Unsicherheiten.

Ein großes Anliegen Margot Käßmanns ist die Ökumene.

Dabei will sie deutlich machen, dass die christlichen Gemeinden

viel mehr gemeinsam haben als sie trennt. In vielen

Gemeinden sei Ökumene schon jetzt eine Selbstverständlichkeit,

betont Käßmann. Weitere wichtige Themen ihrer Amtszeit

werden der Reformprozess der evangelischen Kirche und

sozialpolitische Fragen, wie die Kinderarmut und Bildungschancen

für alle sein.

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Die Erwartungen an die neue EKD-Ratsvorsitzende sind in

allen Kreisen der Gesellschaft hoch, doch sie selbst findet den

Trubel um ihre Person „dramatisierend“. Eine Person alleine

könne das nicht leisten, sagte sie.

Mit den Worten ihrer Großmutter wünschen wir Margot Käßmann

Gottes Kraft für dieses verantwortungsvolle Amt: „Wem

Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch die Kraft es auszufüllen.“

Quelle: epd-Pressetexte

"Basar rund ums Kind"

(bis Grundschulalter)

Sonntag, den 7. Februar 2010, 11-14 Uhr

Gemeindehaus Papengösenanger

Die Kreuzkirche ist Online!

Die Kirchengemeinde Zum Heiligen Kreuz ist auch im World Wide

Web vertreten. Hier können unter der Adresse www.kreuzkirchehameln.de

die aktuellen Termine, Veranstaltungen, Neuigkeiten

und Ansprechpartner nachgelesen werden. Einen Rundgang durch

die Kirche kann man dort auch unternehmen oder im Archiv der

Gemeindebriefe blättern. Schaut doch mal rein!

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GEMEINDEbrief

KINDER UND FAMILIEN

Kindergottesdienst

und Krippenspiele

Liebe Kinder, liebe Eltern!

Wir laden Euch ganz herzlich ein zu

den nächsten

Kindergottesdiensten im

Advent und im neuen Jahr.

Wir treffen uns sonntags 14tägig immer um 10 Uhr

im Gemeindesaal:

06.12.09 Kindergottesdienst „Etwas Großes wird vorbereitet“ (1)

20.12.09 Kindergottesdienst „Etwas Großes wird vorbereitet“ (2)

24.12.09 Krippenspielgottesdienste (s.u.)

10.01.10 Kindergottesdienst „Mit Jesus ins Leben gehen“ (1)

24.01.10 Kindergottesdienst „Mit Jesus ins Leben gehen“ (2)

07.02.10 Kindergottesdienst

21.02.10 Kindergottesdienst

07.03.10 Kindergottesdienst

Die Krippenspielproben für ältere Kinder

am 1.12., 8.12., 15.12. und 22.12. jeweils dienstags 16.30-

18.15 Uhr in der Kirche für den Heiligabend-Gottesdienst um

16.30 Uhr für ältere Kinder. Wer macht mit?

Die Proben sind dann verbindlich.

Kontakt: Iris Nolte Grote Tel. 67710

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Krippenspiel für kleinere Kinder

Am 24.12. findet wieder ein Krippenspielgottesdienst um

15.00 Uhr für kleinere Kinder statt.

Die Proben dafür sind mittwochs um 15.00 Uhr, am 02.12.,

09.12., 16.12. und 23.12..

Wer Lust und Freude beim Mitspielen

hat, melde sich bitte bei:

Susanne König, Tel. 4099677

oder Diakonin Marion

Güldenhaupt Tel. 40 65 75

Der Mini-Konfer macht Spaß

Die Mini-Konfirmanden und ihre Teamer

Seit August machen wir jeden Mittwoch von 16.30 Uhr

ab die Kirche und das Gemeindehaus unsicher.

Viele von uns freuen sich auch schon immer aufs Kickern, Billard

und Tischtennis und kommen deshalb schon früher.

Mit vielen Liedern, Geschichten,

Spielen und Aktionen gehen die

Unterrichtseinheiten immer schneller

vorbei, als man denkt.

Zunächst haben wir uns mit Geschichten

aus dem Alten Testament

beschäftigt, im neuen Jahr kommen

wir dann zu Jesus und seiner

Botschaft an uns.

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GEMEINDEbrief

SENIORENSEITE

Kaffeestunde

Das Winter-Programm

Jeden Mittwoch trifft sich um

14.30 Uhr eine Runde von

Senioren zur Kaffeestunde im

Gemeindehaus.

Wir klönen und halten uns fit,

besuchen andere Seniorengruppen,

machen Spiele oder auch

Ausflüge wie neulich ins Museum

für Landtechnik in Börry, Schauen

Sie doch einfach mal rein, wenn Sie

Kontakte suchen und bringen Sie

Bekannte mit!

Unser Winter-Programm:

2009

01. Dez. Plätzchen backen mit Frau Langner

09. Dez. Adventsfeier

16.Dez. „Der Weihnachtsmann kommt“

2010

06. Jan. Dias einer Israel-Reise zum Dreikönigstag (Fr. Wilhelm)

13. Jan. „Sich regen bringt Segen“ (Frau Thönicke)

20. Jan. Spielenachmittag

27. Jan. Nachmittag mit Seniorenbetreuerin Stephanie Steckel

03. Febr. Nachmittag mit Pastor Ritter

10. Febr. Karneval

17. Febr. „Winterspeck ab“ mit Frau Thönicke

24. Febr. Klön-Nachmittag

03. März Seniorennachmittag zum Weltgebetstag

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„Kirche

kümmert sich“

Fahrten zum Wochenmarkt

Unsere Seniorenbetreuerin

Stephanie Steckel schreibt:

Alte Bekannte wieder treffen,

ein kurzes Gespräch führen und

gleichzeitig frische Produkte

einkaufen, kann man am besten

auf dem Wochenmarkt.

Doch leider ist dieser ja nicht

gerade nebenan. Deshalb biete ich

allen Senioren im Klütviertel an, sie

an jedem ersten Samstag im Monat

zum Wochenmarkt zu begleiten.

Sie müssen sich einfach am jeweiligen

Freitag zuvor bis 12.00

Uhr unter der Telefonnummer 406334 anmelden (kurze Nachricht

auf dem Anrufbeantworter) und ich spreche mit Ihnen

ab, um welche Uhrzeit ich Sie am Samstag abholen kann.

Gemeinsam fahren wir dann zum Wochenmarkt. Dort kann ich

Sie begleiten, oder aber wir verabreden einen Treffpunkt, ganz

wie Sie es möchten. Nach dem Einkauf geht es dann wieder

gemeinsam zurück. Die nächsten Termine hierfür sind:

5. Dezember, 2. Januar, 6. Februar und 6. März.

Selbstverständlich gelten auch weiterhin die bereits bekannten

Angebote.

Persönlich bin ich nach wie vor montags zwischen 9.00

und 10.00 Uhr im Gemeindehaus oder unter der Telefonnummer

406334 für Sie zu erreichen.

Ihre Stephanie Steckel

Wir pflegen Sie zu Hause.

Damit jemand da ist – ein Mensch, der spürt, was

der andere braucht, der hilft und pflegt, zuhört und

mitfühlt.

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gern auch zu Hause.

Tel. 05151 / 94 13 43

Pflegen ist fühlen.

Diakonie Häusliche Pflege Hameln

Kaiserstr. 29, 31785 Hameln

Telefon 05151 / 94 13 43

Menübringdienst

Telefon 05151 / 94 13 43

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GEMEINDEbrief

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Gerhard Upmeier

Facharzt für Allgemeinmedizin

Dr. med. Raffael Boragk

Facharzt für Allgemeinmedizin

- Palliativmedizin - Notfallmedizin -

Dr. med. Christine Boragk

Ärztin

Klütstraße 4, 31787 Hameln

Tel: 05151-66839

Fax.: 05151-678271

Rezept-Telefon: 05151-1065933

Sprechzeiten:

Mo., Di., Do.: 07.30 - 18.00 Uhr

Mi. und Fr.: 07.30 - 14.00 Uhr

Liebe Patientinnen und Patienten!

Unsere Leistungen im Überblick:

ü Hautkrebsscreening (ab 35 J.)

ü Krebsvorsorgeuntersuchung

(ab 45 J. jedes Jahr)

ü Gesundheitsuntersuchungen

(Check-up 35)

ü Vorsorgeuntersuchungen für Kinder

(U2-U9, J1)

ü Impfungen und Impfberatungen

Auch für Fernreisen

ü Blutuntersuchungen

ü Oraler Glucosetoleranztest

ü Ultraschalluntersuchung

der Bauchorgane, der Nieren und

Harnwege sowie der Schilddrüse

ü Ruhe-, Belastungs - und Langzeit-EKG

ü Urinuntersuchungen

ü Lungenfunktionstest

ü Langzeitblutdruckmessung

ü Verbände und Verbandwechsel

ü Kleine Chirurgie

ü Reizstromtherapie

ü Individuelle Laborleistungen

ü Tauglichkeitsuntersuchungen

ü Schlaganfall-Risiko-Analyse (SRA)

ü Hochdosis-Vitamin C-Infusionen

ü Mikrozirkulationskur

ü Strukturierte Behandlungsprogramme

(DMP) für Diabetes mellitus II,

Koronare Herzkrankheit, COPD und

Asthma bronchiale

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung!

Ihr Praxisteam der Klütpraxis.

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Stiftung zum

Heiligen Kreuz

Neue Aktivitäten

Mit einem begeisternden Chopin-Abend im September,

einem Benefiz-Essen mit Landesbischof a.D. Horst

Hirschler und einem neuen Flyer ist unsere Stiftung

verstärkt in die Öffentlichkeit getreten. Der neue

Vorsitzende Karl-Heinz Husmann beschreibt die neuen

Zielsetzungen:

In die Öffentlichkeit gehen...

Ein neues Faltblatt der Stiftung zum Heiligen Kreuz ist fertig

gestellt und soll helfen, neues Geld einzuwerben.

Mit den Schwerpunkten

- Erhaltung der Pfarrstelle im Klütviertel

- Seniorenbetreuung

- Förderung der sozialen Integration in Zusammenarbeit mit

Anschrift:

der Klütschule Stiftung Zum Heiligen Kreuz

Spittastraße 16

sind die neuen 31787 Hameln Prioritäten der Stiftungsarbeit genannt.

Tel: 0 51 51 / 6 10 04

Fax: 0 51 51 / 4 09 90 42

Das Hauptaugenmerk liegt in der Erhaltung der Pfarrstelle.

Aufgrund sinkender Kirchensteuereinnahmen als Folge des

demographischen Wandels soll schon nächstes Jahr der

Ihre Ansprechpartner:

Der Stiftungszweck

mithelfende Dienst von Pastor Ritter mit

Die Stiftung

seinem

Zum Heiligen

Ruhestand

Kreuz wurde am

Für den Vorstand:

27. August 2003 von der Kirchengemeide

wegfallen und diese Kürzung von der Stiftung kompensiert

Karl-Heinz Husmann ( 0 51 51 / 6 71 41

Zum Heiligen Kreuz in Hameln als eine

selbstständige kirchliche Stiftung gegründet.

werden. Das Klütviertel soll weiterhin einen Sie fördert die Pastor, kirchliche Arbeit der mit auch

Für das Kuratorium:

einzelnen Projekten für das geistliche Leben

Zeit hat, als Dr. ständigen Gerhard Upmeier Ansprechpartner ( 0 51 51 / 6 68 39 und behalten!

den diakonischen Auftrag der Kirche und

Das Ziel ist ehrgeizig und erfordert verstärkte zu verwirklichen. Initiativen, um

Für das Pfarramt:

zusätzliches Geld einzuwerben. Das Faltblatt bittet deshalb

Pastor Gerold Lange-Kabitz

Spittastraße 16 ( 0 51 51 / 6 10 04

um Zustiftungen und Spenden z.B. anlässlich von Jubiläen,

Schatzmeister:

Geburtstagen und Familienfeiern. Der Druck ist rechtzeitig

Helmut Grohne ( 0 51 51 / 6 67 95

für den französischen Abend und das Benefizessen fertig

geworden und liegt für Interessierte in der Kirche und im

Der Vorstand und das Kuratorium

Gemeindehaus zur Mitnahme aus.

arbeiten ehrenamtlich.

Layout: www.wasganzfeines.de - Bild: photocase.com © simbär

KIRCHE

ZUM HEILIGEN KREUZ

IN HAMELN

hilft, die Ziele einer aktiven Kirche im Klütviertel

Mit dem neuen Leitspruch „Wer

sät im Segen, der wird auch

ernten im Segen“ wendet sich das

Informationsblatt an alle Bewohner

des Klütviertels und möchte

sie gewinnen, an den Zielen der

Stiftung finanziell oder persönlich

mitzuwirken. Vielleicht gelingt es

außerdem, im vorweihnachtlichen

Wettbewerb um Spenden den Blick

auf unsere Kirche in der Nachbarschaft

zu lenken.

Karl-Heinz Husmann

Stiftung

Zum

Heiligen

Kreuz

Eine lohnende Sache:

„Wer sät im Segen,

der wird auch

ernten im Segen“

2. Kor. 9,6

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GEMEINDEbrief

STIFTUNG ZUM HEILIGEN KREUZ

Ein Schritt auf diesem Weg war

u.a. die Benefiz-Veranstaltung

mit Dr. Horst Hirschler am

5. November im Breckehof,

von der Susanne Eckardt aus

dem Kuratorium der Stiftung

berichtet:

Ist unsere moderne Zeit Martin

Luther noch gewachsen?

Ja, die Frage ist so gemeint, wie

sie da steht und mit Absicht so

formuliert worden, so Landesbischof

Hirschler zum Einstieg seines

Vortrags: Manchmal mache es den

Kopf frei, den gewohnten Blickwinkel

umzudrehen. Wie Luther es z.B

tut mit dem altkirchlichen Hymnus

„Mitten wir im Leben sind von dem

Tod umfangen.“ Ganz anders klinge

die Umkehrung: „Mitten im Tod

sind wir vom L e b e n umfangen“.

In dieser Welt, die vom Tod geprägt

sei, seien wir vom lebendigen

Christus umfangen. Ein befreiender

Gedanke!

Mit diesem Einstieg hatte Hirschler sein etwa 70köpfiges Publikum

aus dem Klütviertel bereits gefangen, wie Herr Husmann

und Herr Walz es in ihren einleitenden Worten ja auch schon

angekündigt hatten. Und schließlich waren die Zuhörer mit

einem leckeren „Abendbanckett in Dr. Martin Luthers Weise“

und durch Flötenmusik aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts

von Jan van Eyck, vorgetragen durch Dr. Bettina Dräger und

Ernst Scheer, bereits wunderbar darauf eingestimmt. Immerhin

schätzte Luther bekanntermaßen gutes Essen, und die „Musica“

war für ihn nach der „Theologia“ die nächst wichtige

der Künste.

Und wie sieht es mit der Antwort nun aus? Lebhaft erzählend

und Situationen - und den predigenden und suchenden Luther

- geradezu nachspielend, nahm Hirschler, der zur Zeit Abt des

Klosters Loccum ist, uns mit auf eine Reise in seinen Alltag

und verdeutlichte so seine Diagnose der heutigen Zeit und der

heutigen Menschen:

✜ die zum ersten bewegt und immer unterwegs und

beschäftigt in der Erforschung und Beherrschung der Welt

sich selbst vergessen - die Seinsvergessenheit der wissen

schaftlich-technischen Weltsicht, der Macherwelt -

✜ die zum zweiten sich so autonom fühlen in ihrer Entscheidungs-

und Wahlfreiheit, dass sie gar nicht mehr sehen,

wie sie dabei z.B. von Marktinteressen gelenkt werden - der

autonome Mensch -,

✜ und die zum dritten auf streichelsüchtig getrimmte Ego

manen sind, denen Wellness das höchste Gut zu sein scheint,

so dass sie alles, was da nicht hineinpasst, verdrängen.

20


Bankverbindung

Stiftung Zum Heiligen Kreuz

Stadtsparkasse Hameln

BLZ: 254 500 01

Kto.-Nr.: 101 09 33

Dass diese Welt Luther noch gewachsen sein könnte, darauf

weise eine Gegenbewegung hin: ein zunehmendes Bedürfnis

nach Spiritualität, für Hirschler erlebbar in den Pilgern, die

nach Loccum kommen in den letzten Jahren.

Und Luther habe genau das zu bieten, was dieser Welt

verloren gegangen sei. In seiner Vorrede zum ersten Band

der Wittenberger Ausgabe der deutschen Schriften (1539)

nennt er erstens das Gebet (oratio) als ein Sich-Selbst-Bewusstwerden

vor der Welt gegen die Seinsvergessenheit der

wissenschaftlich-technischen Macher, zweitens die Versenkung

in die Botschaft von Jesus Christus (meditatio), die beides in

sich vereinigt: das Wissen um die Verzweiflung und das österliche

Licht und drittens das Wissen um Schicksalsschläge und

Bedrohungen, auch der Bedrohungen von innen, der Anfechtungen

(tentatio). Gegen die realen dunklen Seiten der Welt,

die sich ja nicht dauerhaft verdrängen lassen, zerplatzten

Vorstellungen von Wellness und Wahlfreiheit wie Seifenblasen.

Unser Glaube biete dagegen einen Ansatz für eine wirkliche

Beheimatung in der Welt, für einen begründeten Optimismus.

Zur Festigung dessen brauchen wir aber - auch dies unterstrich

Landesbischof Hirschler in seinem Vortrag - eine lebendige

Kirche, und so unterstützte er ausdrücklich den Ansatz

der „Stiftung zum Heiligen Kreuz“,

Kirche als Nachbarn mit einem Pastor

mit ermöglichen zu können, und

bestätigte somit den Anwesenden,

dass ihre Spenden und Zustiftungen

gut angelegt sind.

Der Abend schloss besinnlich und

passend mit einem gemeinsamen

Lied und dem Segen. War das nun

„Spiritual consulting“, wie Landesbischof

Hirschler selbstironisch

ein Angebot des Klosters Loccum

nannte, oder geistliche Beratung?

Wie man’s nennt, ist nicht wirklich

wichtig, sondern wichtig ist der

Kern der Botschaft, den die Zuhörer

mit nach Hause nahmen nach Dr.

Upmeiers zünftigem Dank mit

einer Kanne Bier. Und dazu hat es

gut getan, eine Frage erst einmal

umzudrehen.

Susanne Eckardt

21


GEMEINDEbrief

ZEUGEN DES GLAUBENS

Philipp Spitta

Liederdichter und

Hamelner Pastor

Philipp Spitta (1801 - 1859)

Am 29. September jährte

sich zum 150sten Mal der

Todestag des Liederdichters

und Erweckungstheologen Dr.

Carl Johann Philipp Spitta.

Nach ihm ist die Spittastraße

in unserem Viertel benannt.

Aus diesem Anlass blickt

Herr Joachim Meyer aus Klein

Berkel auf sein Leben und

Wirken zurück:

Am 1. August 1801 in Hannover geboren kam Philipp Spitta

nach einer Uhrmacherlehre und dem Theologiestudium an

der Universität Göttingen zunächst als Hauslehrer nach Lüne

bei Lüneburg. Hatte er schon während des Studiums - in

dem er auch Heinrich Heine nahestand - ganz vom romantischen

Geist der Zeit beeinflusste Gedichte und Volkslieder

geschrieben, so entstand in seiner Hauslehrerzeit 1824/25

der Großteil seiner über dreihundert geistlichen Lieder. Sechs

davon stehen heute in unserem Evangelischen Gesangbuch

z.B. das schöne Pfingstlied „O komm du Geist der

Wahrheit“(EG 136) oder „Freuet euch der schönen Erde“(EG

510).

1833 kam es dann zur ersten Herausgabe der Liedersammlung

„Psalter und Harfe“, die jährlich weitere Auflagen und

Erweiterungen erfuhr und in diesem Genre das am meisten

verbreitete Erbauungsbuch des 19. Jahrhunderts war, das

sogar ins Englische, Holländische und Dänische übersetzt

wurde.

Inzwischen war Philipp Spitta nach bestandenen theologischen

Examina und seiner Amtshilfe-Zeit in

Sudwalde mit 29 Jahren im Herbst

1830 nach Hameln gekommen. Hier

wartete ein doppeltes Amt auf ihn.

Garnisonprediger und Anstaltsgeistlicher

zu sein, war keine leichte

Arbeit. Doch fühlte er sich von Gott

gerufen und: “Was in dem Herrn

Du tust, das wird gelingen”. Bei

seiner Ankunft lag die Stadt Hameln

in hellstem Sonnenschein und er

war überrascht von der Lage dieses

“reizendsten Punktes des Königreiches”.

In der Kleinen Straße fand er

eine Wohnung bei der freundlichen

Konrektorin Münkel.

In der Strafanstalt gab es seinerzeit

zweihundertfünfzig Insassen,

deren Zahl sich nach und nach

noch steigerte. Es gab schwere

Arbeit unter seinen “Grauröcken”.

Harte Herzen galt es zu erweichen,

steinigen Acker zu pflügen. Aber die

Frucht blieb auch nicht aus. Bald

22


hieß es unter den Sträflingen: “Unser Pastor versöhnt uns

nicht nur mit Gott, sondern auch mit unsern Eltern und Angehörigen”.

Das galt auch für die Arbeit unter den “Rotröcken”

(die Soldaten trugen damals rote Uniform) und den übrigen

Besuchern der Garnisonkirche.

Es hatte sich längst herumgesprochen, dass jetzt ein anderer

Geist dort wehe. Doch hatte Spitta, der sich durch eine innere

Glaubenswandlung der Erweckung verbunden fühlte, auch

viele Gegner und musste mancherlei Anfeindungen erdulden

u.a. von rationalistisch gerichteten Amtsbrüdern, die ihn des

„Mystizismus“ beschuldigten. Obschon seine Tätigkeit eine

reich gesegnete war und alle Verdächtigungen gegen ihn

durch amtliche Untersuchungen hinfällig wurden, wurde ihm

doch vom Konsistorium geraten, in einen anderen Wirkungskreis

zu wechseln. Am 10. Oktober 1837, sechs Tage nach

seiner Vermählung mit Johanne Marie Magdalene Hotzen, der

Tochter des Oberförsters Hotzen in Grohnde (heutige Philipp

Spitta-Kirche in Grohnde!), trat Spitta sein Amt in Wechold bei

Hoya an. Nach 10 Jahren der Arbeit als Landpastor dort und

dem Wachsen seiner jungen Familie wurde Spitta 1847 als Superintendent

nach Wittingen, später

dann nach Peine (1853) und zuletzt

nach Burgdorf (1858) berufen, wo

noch heute der zentrale Platz an der

St. Pankratiuskirche seinen Namen

trägt und vor dem Haus, in dem er

1859 verstarb, eine Bronzefigur an

ihn erinnert: Spitta mit der Harfe

in der Hand. Eine freundliche, stille

Gestalt neben der man gerne Platz

nimmt.

Christian Klatt, der ehemalige

Superintendent des Kirchenkreises

Wittingen schrieb anlässlich des

200. Geburtstages im Jahr 2001:

„Die Liedauswahl in unserem

Evangelischen Gesangbuch ist

gut getroffen, und sie zeigt, dass

Philipp Spitta auch über seine

von der Erweckungsbewegung

bestimmte Zeit hinaus Wichtiges

zu sagen hat. Seine Lieder sind von

tiefer Glaubensüberzeugung und

persönlicher Herzensfrömmigkeit

geprägt, die aber streng auf die

biblische Verkündigung bezogen

bleibt. Sie gehören somit zu einem

pietistischen Erbe, das in unserer

säkularen, postmodernen Zeit das

Profil des christlichen Glaubens neu

zu schärfen vermag.“

Joachim Meyer

23


GEMEINDEbrief

24


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25


GEMEINDEbrief

AUSBLICK

Kirchen und Kino

Der Filmtipp

Die Arbeitsgemeinschaft

christlicher

Kirchen und die

Sumpfblume

zeigen einmal

im Monat

mittwochs um

20 Uhr einen

ausgewählten

Film. Mit anschließendem

Filmgespräch.

Mittwoch, 9.12. 20 Uhr

Schmetterling und

Taucherglocke

(Le scaphandre et le papillon)

Frankreich/ USA 2007, 112 min.

Regie: Julian Schnabel

Buch: Ronald Harwood

Nach einem Schlaganfall erwacht

der Chefredakteur einer französischen

Zeitschrift gelähmt in einem

Krankenhaus. Nur sein

Verstand ist noch intakt.

Nach anfänglicher Verzweiflung

nimmt er die

Herausforderung seiner

Erkrankung an und

berichtet mit Hilfe eines

binären Systems aus der

Welt, in der er jetzt lebt.

Mittwoch, 20.1. 20 Uhr

Im Winter ein Jahr

Deutschland 2008, 128 Minuten,Buch: Caroline Link, nach

dem Roman „Aftermath“ von Scott Campbell, Regie: Caroline

Link

Ein Jahr nach dem Tod eines 19Jährigen enthüllen sich hinter

der Fassade einer gut situierten Familie Spannungen, Krisen

und unverarbeitete Trauer. Die Mutter bittet den Maler um ein

Porträt des Verstorbenen mit seiner 2 Jahre älteren

Schwester...

Der Film zeigt Bilder eindrucksvoller und kreativer Kraft und

die heilende Wirkung der Kunst.

Mittwoch, 10.2., 20 Uhr

The Fall

In einem Krankenhaus im Los Angeles der 1920er Jahre

erzählt ein querschnittsgelähmter Stuntman einer kleinen Mitpatientin

eine Abenteuergeschichte

um über sie an eine Dosis Morphium

zu gelangen...

Eine bildgewaltige Reflexion über die

ambivalente Kraft der menschlichen

Fantasie

26


Weltgebetstag

der Frauen 2010

AUSBLICK

Weltgebetstag der Frauen 2010

Alles, was Atem hat, lobe Gott.

Am Mittwoch, den 3. März 2010 um 14.30 Uhr feiern wir

bei uns im Gemeindehaus der Kreuzkirche den Weltgebetstag

im Rahmen des Seniorennachmittags. Kirchenvorsteherin

Christa Walz wird mit einigen Frauen zusammen den Nachmittag

vorbereiten und wir bekommen auch wieder

Besuch aus Holtensen.

Den gemeinsamen Gottesdienst aller Hamelner Gemeinden

feiern wir dann am Freitag, den 5. März.

Am Freitag, den 5. März 2010 um 19 Uhr wollen wir in der

ev.- freikirchlichen Gemeinde am Ilphulweg den Weltgebetstagsgottesdienst

feiern. Der Gottesdienst für 2010 wurde

von Frauen aus dem afrikanischen Land Kamerun vorbereitet.

Nach dem Gottesdienst teilen wir Speisen, die nach typischen

Rezepten aus Kamerun von Frauen aus dem Vorbereitungsteam

hergestellt wurden.

Dankeschön-Abend für

Ehrenamtliche, Freunde und

Förderer der Kreuzkirche.

Der Kirchenvorstand sagt ein

herzliches Dankeschön am

Freitag, den 15. Januar um

19.30 Uhr im Gemeindehaus.

Alle sind herzlich eingeladen

zum gemütlichen Beisammensein

mit Zwiebelkuchen und

Jahresrückblick und Ausblick.

(Bitte anmelden unter Tel.

61004)

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GEMEINDEbrief

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FREUDE UND TRAUER

in unserer Gemeinde

Taufen

02.08.2009 Lene Bösing, Klütstr. 95

29.08.2009 Finn Schröder, Breiter Weg 47

04.10.2009 Chiara Sissi Maria Buntrock, Carl-Reese-Hof 31

Goldene Hochzeit

18.09.2009 Kurt und Adelheid Kentsch, Lachsgrund 21

16.10.2009 Helmut u. Ilse Ertel geb. Tettenborn, Flößergang 15

13.11.2009 Lienus u. Annegret Tschierschke geb. Knobeloch, Kreuzfeld 32

Bestattungen

20.09.2009 Heidemarie Detmer geb. Schermer, Carl-Reese-Hof 11 63 J.

27.09.2009 Karl Heinz Bußemeier, Entengang 38 87 J.

29.09.2009 Erna Bernhardt geb. Göttschke, Neumarkter Allee 15 95 J.

03.10.2009 Günther Mori, Breiter Weg 75 A 65 J.

31.10. 2009 Arno Richard Haunroth, Breiter Weg 100 81 J.

Ich aber, Herr, hoffe auf dich und spreche:

Du bist mein Gott!

Meine Zeit steht in deinen Händen.

Psalm 31, Vers 15 und 16

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Spielkreis

mittwochs ab 9.45 Uhr

(jeden 2. und 4. Freitag im Monat ab 16 Uhr)

Kontakt : Carola Löffler Tel. 05151-1061967

Julia Deutschmann Tel. 05151- 679669

Pfadfinder

Mädchen 6-10 Jahre samstags 14.00-16.00 Uhr

Jungen 7-11 Jahre

freitags 16.00-18.00 Uhr

Jungen 12-15 Jahre samstags 14.00-16.00 Uhr

Kontakt: Petra Schulz, Telefon 05151-53502

Vorbereitungsteam

Kindergottesdienst Nach Absprache

Kontakt: Iris Nolte-Grote, Telefon 05151-67710

Die Kaffeestunde

(Seniorenkreis)

mittwochs 14.30-16.30 Uhr

Kontakt: Heidemarie Langner, Telefon 05151-62265

Handarbeitskreis dienstags 14.00 Uhr

Kontakt: Ilse Lyding, Telefon 05151- 9960121

Yoga am Vormittag dienstags um 9.15 Uhr

Kontakt: Frau Harms, Telefon 05152-2589

Gesprächskreis für Frauen

ab 50 Jahre

30

Jeden letzten Mittwoch

im Monat 19.30 Uhr

Kontakt: Heidrun Wagner, Telefon 05151-66797

Ökumenischer Frauengesprächskreis

themenbezogen

donnerstags 10.00-11.30 Uhr

Kontakt: Gisela Buchholtz, Telefon 05151-941974

Hauskreis (für alle zwischen 25–45 Jahre)

Kontakt: Marina Tänzer, Telefon 05151-61372

Jugendgruppe (zur Zeit Pause)

Ab 14 Jahre

Kontakt: Sarah Brüggemann donnerstags ab 18.00 Uhr

Telefon 05151- 8238946

Gruppe Fun Kids (Neustart im Januar)

Für 10 - 13 Jahre

donnerstags 16.30 - 18.00 Uhr

Kontakt: Sarah Brüggemann, Telefon 05151- 8238946

Impressum:

Herausgeber: Kirche „Zum Heiligen Kreuz

Redaktion: Dr. Bettina Dräger, Heike Steuber-

Weißensteiner, Gerold Lange-Kabitz

Satz/Layout: was ganz feines, Agentur für

advertising + public relations, Kirchplatz 6,

31737 Rinteln, www.wasganzfeines.de

Fotos: eigene, Rabanus Flavus, wikipedia,

Monika Lawrenz/ LVH

Erscheinungsweise: viermal jährlich

verteilte Auflage: 2.200 Exemplare

gedruckt auf Umweltschutzpapier

bei Gemeindebriefdruckerei Groß Ösingen

So erreichen Sie uns:

Pastor:

Gerold Lange-Kabitz

Spittastraße 16

Telefon 05151-61004

Telefax 05151-409042

gerold.lange-kabitz@evlka.de

Bezirk zwischen Spittastraße und Weser

Pastor:

Helmut Ritter

Liegnitzer Straße 48

Wangelist, Telefon 05151-65177

Bezirk: Klütstraße, Ruschenbrink/Thiesweg,

Roseplatz/Kreuzfeld, Woge, Neumarkter Allee,

Carl-Reese-Hof, Ostpreußenweg, Schlesierweg,

Breslauer Allee, Beikenweg, Neubaugebiet

Mölm/Tiedeberg

Diakonin:

Marion Güldenhaupt

Gemeindehaus, Papengösenanger 12

Tel. 05151-406575

Mail: mgueldenhaupt@gmx.de

Seniorenberatung:

Stephanie Steckel

Montags 9.00 - 10.00 Uhr

im Gemeindehaus

sonst Telefon: 05151-406334

Küsterin:

Heidemarie Langner

Gemeindehaus, Papengösenanger 12

Telefon 05151-62265

Fax 05151-7879863


GOTTESDIENSTE

Advent und Weihnachten 2009

Sonntag, 29.11. 10:00 Uhr Gottesdienst zum 1. Advent Pastor Lange-Kabitz

(1.Advent)

Sonntag, 6.12. 10:00 Uhr Gottesdienst zum 2. Advent Pastor Ritter

(2. Advent) Kindergottesdienst KiGo-Team

„Etwas Großes wird vorbereitet“(1)

Sonntag, 13.12. 10:00 Uhr Gottesdienst zum 3. Advent Sup. i.R. Walz

(3. Advent) 15:00 Uhr „Geliebt und unvergessen“ Team „Verwaiste

Gottesdienst zum Gedenken an Eltern“ u. Pastorin

verstorbene Kinder

Grote

Krypta des Münster (anschl. Kaffee,Tee)

Sonntag, 20.12. 10:00 Uhr Gebets-und Segnungsgottesdienst Pastor Lange-Kabitz

(4.Advent)

mit Taizé-Liedern

Kindergottesdienst

KiGo-Team

Etwas Großes wird vorbereitet“(2)

Donnerstag, 24.12. 15:00 Uhr Familien-Christvesper Diakonin Güldenhaupt

(Heiligabend) mit Krippenspiel für die Knirpse & Eltern-Team

16:30 Uhr Familien-Christvesper mit Krippenspiel Pastor Lange-Kabitz

& KiGo-Team

18:15 Uhr Christvesper Pastor i.R. Dreyer

23:00 Uhr Christnacht Pastor Lange-Kabitz

Freitag, 25.12. 10:00 Uhr Gottesdienst Pastorin Grote

(1. Weihnachtstag) in der Marktkirche

Samstag, 26.12. 11: 00 Uhr Weihnachtsoratorium Pastor Risel & Kantorei

(2. Weihnachtstag) in der Marktkirche

19:00 Uhr „Christmas Joy“- Gospel - Gottesdienst Pastor Lange-Kabitz

mit dem Gospelchor Salt´n light in

der Kreuzkirche

Sonntag, 27.12. 10:30 Uhr Regionaler Gottesdienst Superintendent

im Münster (Krypta)

Meyer

Donnerstag, 31.12. 17:00 Uhr Jahresschluss-Gottesdienst mit Pastor Lange-Kabitz

(Silvester)

Heiligem Abendmahl in der Kreuzkirche

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GOTTESDIENSTE

Januar, Februar, März 2010

Januar

Freitag, 01.01. 18:00 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst in der Pastor Risel

(Neujahr)

Marktkirche mit Heiligem Abendmahl

Sonntag, 03.01. 10:00 Uhr Neujahrsandacht mit Frühstück Diakonin Güldenhaupt

im Gemeindehaus

Sonntag, 10.01. 10.00 Uhr Taizé-Gottesdienst mit Abendmahl Pastor Lange-Kabitz

10:00 Uhr Kindergottesdienst Kindergottesdienst-

Team

Sonntag, 17.01. 10:00 Uhr Gottesdienst Kirchenvorsteher

Sonntag, 24.01. 10:00 Uhr Gottesdienst Pastor Lange-Kabitz

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst-

Team

Sonntag, 31.1. 10:00 Uhr Gottesdienst Pastor Ritter

Februar

Sonntag, 07.02. 10:00 Uhr Taizé-Gottesdienst mit Abendmahl Pastor Lange-Kabitz

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst-

Team

Sonntag, 14.02. 10:00 Uhr Plattdeutscher-Gottesdienst Kirchenvorsteherin

zum Hameln-Pyrmonter Lektorensonntag Walz & „Fiffi“ Voss

Sonntag, 21.02. 10:00 Uhr Gottesdienst Pastor Lange-Kabitz

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst-

Team

Sonntag, 28.02. 10:00 Uhr Gottesdienst Pastor Ritter

März

Freitag, 05.03. 19:00 Uhr Weltgebetstag der Frauen in der Frauen-Team

Ev. Freikirchl. Gemeinde/Ilphulweg

Sonntag, 07.03. 10.00 Uhr Taizé-Gottesdienst mit Abendmahl Pastor Lange-Kabitz

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst-

Team

Jahreslosung 2010

Jesus Christus spricht:

„Euer Herz erschrecke nicht.

Glaubt an Gott und glaubt an mich!“

Johannes-Evangelium Kapitel 14, Vers 1

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