satzung sc borgfeld - SC Borgfeld e.V.

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satzung sc borgfeld - SC Borgfeld e.V.

Satzung

SC BORGFELD e.V.

Gegründet 1981

Stand: März 1999


§ 1

Der am 18. Dezember 1981 in Borgfeld gegründete Verein führt den Namen Sport-Club

Borgfeld e.V. und hat seinen Sitz in Borgfeld. Die Vereinsfarben sind rot-weiß. Er ist Mitglied

des Landessportbundes Bremen e.V., dessen Satzung er anerkennt. Der Verein ist in das

Vereinsregister des Amtsgerichtes Bremen eingetragen.

§ 2

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des

Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er dient der körperlichen und

seelischen Gesundheit der Allgemeinheit, insbesondere der Jugend durch Pflege der

Leibesübung und Kameradschaft. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen

Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des

Vereins. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke.

Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins nicht mehr als

ihre eingezahlten Kapitalteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen

zurückerhalten. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zweck des

Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes ist

das Vereinsvermögen, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den

gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, dem

Landessportbund Bremen e.V. zu übertragen.

Politische, rassistische oder religiöse Zwecke dürfen innerhalb des Vereins nicht angestrebt

werden.

§ 3

Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, jugendlichen Mitgliedern, passiven

Mitgliedern und Ehrenmitgliedern. Jede natürliche Person kann Mitglied des Vereins werden.

Als ordentliche Mitglieder gelten Erwachsene beiderlei Geschlechts, die das 18. Lebensjahr

vollendet haben. Jugendliche Mitglieder sind solche, die das 18. Lebensjahr noch nicht

erreicht haben. Die Überführung zu den ordentlichen Mitgliedern erfolgt automatisch jeweils

auf den der Vollendung des 18. Lebensjahres folgenden Monat.

Personen, die sich um die Förderung des Vereins oder des Sportes verdient gemacht haben,

können auf Vorschlag des Vorstandes von der Jahreshauptversammlung unter Zustimmung

von 2/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Sie haben alle Rechte ordentlicher Mitglieder, sind aber von der Beitragspflicht befreit.

§ 4

Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand ein schriftliches Aufnahmegesuch

zu richten. Bei jugendlichen Mitgliedern ist die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters notwendig.

Das Mindestalter ist fünf Jahre. Mit der Unterschrift und Anmeldung unterwirft sich

jedes Mitglied den Bestimmungen dieser Satzung und den Vorschriften des Vereinsrechtes

nach den §§ 21 bis 79 BGB.

Über die Aufnahme des Mitgliedes entscheidet der Vorstand. Er ist nicht verpflichtet, dem

Antragsteller die Gründe einer evtl. Ablehnung anzugeben. Die vom Verein festzusetzende

Aufnahmegebühr ist spätestens mit der Aushändigung der Mitgliedskarte zu zahlen.

§ 5

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, freiwilligen Austritt oder durch Ausschluß aus dem

Verein. Die Austrittserklärung ist unter gleichzeitiger Rückgabe des Mitgliedsausweises schriftlich

an den Vorstand zu richten. Der Austritt ist nur zum Schluß eines Kalendervierteljahres

und unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen zulässig. Verpflichtungen gegenüber dem

Verein sind bis zum Ablauf des laufenden Kalendervierteljahres zu erfüllen.


Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen

werden:

1. wegen Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen oder Nichtbefolgen von

Anordnungen der Vereinsleitung,

2. wegen Nichtzahlung von sechs Monatsbeiträgen trotz besonderer Aufforderung

hierzu,

3. wegen eines schweren Verstoßes gegen die Vereinsinteressen oder wegen

unsportlichen Verhaltens,

4. wegen unehrenhafter Handlungen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 6

§ 7

Der monatliche Mitgliedsbeitrag wird alljährlich von der Jahreshauptversammlung im voraus

bestimmt. Auch kann die Jahreshauptversammlung im Bedarfsfalle die Erhebung eines außerordentlichen

Beitrages mit einfacher Stimmenmehrheit beschließen.

§ 8

Jugendliche Mitglieder haben in der Jahreshauptversammlung und bei Wahlen des Vereins

kein Stimmrecht, nur bei der Wahl des Jugendleiters sind sie voll stimmberechtigt.

§ 9

Den Mitgliedern stehen die Anlagen und Gerätschaften des Vereins zur Benutzung zur

Verfügung. Den Anordnungen der technischen Leiter und deren Unterorganen ist dabei Folge

zu leisten.

§ 10

Oberstes Organ ist die Jahreshauptversammlung. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand

unter Veröffentlichung in den Aushangkästen des Vereins. Zwischen dem Tag der

Einberufung und dem Termin der Versammlung muß eine Frist von mindestens sieben Tagen

liegen.

§ 11

Die Jahreshauptversammlung entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit ergibt

die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag. Bei Satzungsänderungen ist

Zweidrittelmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Wird eine

Satzungsänderung durchgeführt, welche eine Voraussetzung der Anerkennung der

Gemeinnützigkeit berührt, ändert oder aufhebt, so ist das zuständige Finanzamt zu benachrichtigen.

§ 12

Die Jahreshauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder

beschlußfähig. In ihr kann nur über Anträge abgestimmt werden, die mindestens drei Tage

vorher dem Vorstand schriftlich vorgelegen haben, es sei denn, daß die Versammlung die

Dringlichkeit des Antrages mit Zweidrittelmehrheit anerkennt. Wünscht ein anwesendes und

stimmberechtigtes Mitglied geheime Abstimmung, so ist diesem Antrag stattzugeben.

§ 13

Die Jahreshauptversammlung findet alljährlich im 1. Quartal statt. Regelmäßige Gegenstände

der Beratung und Beschlußfassung sind:


1. Entgegennahme der Jahresberichte und des Kassenprüfberichtes,

2. Entlastung des Vorstandes,

3. Wahl der Kassenprüfer,

4. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,

5. Beschlußfassung über vorliegende Anträge.

§ 14

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird auf Beschluß des Vorstandes einberufen.

Der Vorstand ist zur Einberufung innerhalb einer Frist von sieben Tagen verpflichtet, wenn

mindestens ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder dieses schriftlich beantragt hat.

Weitere Mitgliederversammlungen können daneben durch den Vorstand einberufen werden,

soweit dies im Vereinsinteresse erforderlich ist. Einberufung, Beschlußfassung und

Beschlußfähigkeit richten sich nach den §§ 10 bis 12.

Die auf den Versammlungen des Vereins gefaßten Beschlüsse sind zu protokollieren und

durch den Protokollführer und den Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

§ 15

Der Vereinsvorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem

Spielausschußvorsitzenden, dem Schriftführer und dem Kassenwart. Für die Erledigung

besonderer Aufgaben kann der Vorstand durch den Jugendleiter sowie die beiden

Kassenprüfer erweitert werden. Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die

Jahreshauptversammlung bzw. eine außerordentliche Mitgliederversammlung alle zwei Jahre

neu. Über die Abberufung von Mitgliedern des Vorstandes beschließen die gleichen Organe

nach entsprechendem Antrag, der zu begründen ist, mit einfacher Mehrheit. Scheidet ein

Vorstandsmitglied auf eigenen Wunsch aus, so bestellt der Vorstand bis zur nächsten

Jahreshauptversammlung einen kommissarischen Vertreter.

Die beiden Kassenprüfer werden auf zwei Jahre gewählt mit der Maßgabe, daß nach Ablauf

eines Jahres ein Kassenprüfer ausscheidet. Alsdann ist auf jeder Jahreshauptversammlung

ein Kassenprüfer für die Dauer von zwei Jahren neu zu wählen.

§ 16

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden vertreten. Im

Verhinderungsfall tritt an seine Stelle der 2. Vorsitzende. Die Verhinderung braucht nicht nachgewiesen

zu werden.

§ 17

Dem Vereinsvorstand, der seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit faßt, obliegt die

Leitung des Vereins. Insbesondere ist er zuständig für

1. die Bewilligung von Ausgaben,

2. die Durchführung der Beschlüsse der Jahreshauptversammlung und der

Mitgliederversammlungen,

3. die Aufnahme, den Ausschluß und die Bestrafung von Mitgliedern,

4. alle Entscheidungen, die Vereinsinteresse berühren.

Beschlüsse, die Geldausgaben des Vereins bedingen, bedürfen der Zustimmung des

Vorstandes. Die Genehmigung kann in eiligen Fällen vom 1. Vorsitzenden gemeinsam mit

dem Kassenwart erteilt werden.

§ 18

Der 1. Vorsitzende beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes und die Versammlungen

der Mitglieder. Der Vorstand ist einzuberufen, so oft die Lage der Geschäfte dies erforderlich

oder ein Mitglied des Vorstandes es beantragt. Der 1. Vorsitzende hat Sitz und Stimme in

allen Sitzungen der Ausschüsse. Er ist berechtigt, in besonderen Fällen auch andere

Mitglieder zu ermächtigen, diesen Sitzungen als beratende Teilnehmer beizuwohnen.


§ 19

Der Kassenwart trägt die Verantwortung für die Kassengeschäfte. Auszahlungsanordnungen

bedürfen der Anweisung durch den 1. Vorsitzenden. Der Kassenwart hat dem Vorstand laufend

über die Kassenlage zu berichten. Den übrigen Mitgliedern des Vorstandes obliegt die

Erfüllung der Aufgaben, die sich aus ihrem Tätigkeitsbereich ergeben.

§ 20

Wegen Verstoßes gegen die Bestimmungen dieser Satzung ist der Vorstand berechtigt, folgende

Strafen über die Mitglieder zu verhängen:

1. Verweis,

2. Disqualifikation bis zu einem Jahr,

3. ein zeitlich unbegrenztes Verbot des Betretens und der Benutzung der

Sportanlagen des Vereins,

4. Ausschluß aus dem Verein.

Der entsprechende Bescheid ist mit eingeschriebenem Brief zuzustellen.

§ 21

Der Verein haftet für die bei seinen sportlichen Veranstaltungen etwa eintretenden Unfälle.

Der Umfang der Haftung ist durch die Versicherungsbedingungen festgelegt.

§ 22

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Jahreshauptversammlung beschlossen werden,

auf deren Tagesordnung die Beschlußfassung über die Vereinsauflösung angekündigt wurde.

Der Beschluß bedarf einer Dreiviertelmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.

Für den Fall der Auflösung bestellt die Hauptversammlung zwei Liquidatoren, welche die

Geschäfte des Vereins abzuwickeln haben. Der Verbleib des nach Regelung der

Verbindlichkeiten noch vorhandenen Vereinsvermögens richtet sich nach § 2 dieser Satzung.

Bremen, im März 1999

gez. Der Vorstand

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