Begründung zur 2. Änderung des Bebauungsplans NAU ... - Nauen

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Begründung zur 2. Änderung des Bebauungsplans NAU ... - Nauen

Bebauungsplan NAU 0011/93 „Stadtrandsiedlung“, Nauen

Stadt Nauen

- von der frühzeitigen Unterrichtung und Erörterung nach § 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1

BauGB abgesehen werden,

- der betroffenen Öffentlichkeit Gelegenheit zur Stellungnahme innerhalb einer angemessenen

Frist gegeben oder wahlweise die Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB durchgeführt

werden, werden

- den berührten Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange Gelegenheit zur

Stellungnahme innerhalb angemessener Frist gegeben oder wahlweise die Beteiligung

nach § 4 Abs. 2 BauGB durchgeführt werden.

Im vereinfachten Verfahren wird von der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, von dem

Umweltbericht nach § 2a BauGB, von der Angabe nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, welche

Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind sowie von der zusammenfassenden

Erklärung nach § 10 Abs. 4 BauGB abgesehen.

4.2 Ziele und Zwecke der Planung

Ausgehend von den Beschlussvorgaben der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Nauen

werden mit den Festsetzungen des rechtskräftigen Bebauungsplans die nachstehenden

Entwicklungsziele verfolgt:

Ableitung des Bebauungsplans aus dem genehmigten Flächennutzungsplan und somit

Festsetzung eines allgemeinen Wohngebietes (WA) im Sinne des § 4 BauNVO,

planungsrechtliche Sicherung der im Flächennutzungsplan dargestellten Grün- und Erholungszonen

Wahrung des Charakters der Stadtrandsiedlung gemäß den Festsetzungsmöglichkeiten

des § 9 BauGB

angemessene Verdichtung des Plangebiets unter Wahrung des Gebietscharakters

Berücksichtigung des Vorsorge- und Optimierungsgebots gemäß § 50 BImSchG

Die genannten Planungsziele werden durch die 1. und 2. Änderung des Bebauungsplans

nicht berührt.

5. Planinhalt (Abwägung und Begründung)

5.1 Allgemeines Wohngebiet (WA)

Art der baulichen Nutzung

Entsprechend der Zielstellung des Bebauungsplans werden die für die Bebauung des Gebiets

vorgesehenen Flächen als allgemeines Wohngebiet im Sinne des § 4 BauNVO festgesetzt.

Mit dieser Festsetzung wird das Baugebiet vorwiegend dem Wohnen gewidmet, d.h.,

das Wohnen erhält eine erhebliche Vorrangstellung gegenüber anderen Nutzungen, die

dann nur noch im Rahmen des Katalogs des § 4 Abs. 2 BauNVO zulässig sind. Die nur ausnahmsweise

zulässigen Nutzungen gemäß § 4 Abs. 3 BauNVO werden ausgeschlossen.

Damit sind Betriebe des Beherbergungsgewerbes, sonstige nicht störende Gewerbebetriebe,

Anlagen für Verwaltungen, Gartenbaubetriebe sowie Tankstellen auch nicht ausnahmsweise

im Baugebiet zulässig. Sowohl die völlige Randlage der Stadtrandsiedlung als auch die aus

dem überlieferten Straßennetz resultierende Verkehrsstruktur mit ihren geringen Querschnitten

verbieten die zusätzliche Ausweisung von verkehrserzeugenden Nutzungen. Für Garten-

Begründung Entwurf 22

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