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E_1927_Zeitung_Nr.103

E_1927_Zeitung_Nr.103

A. C. S., Sektion

A. C. S., Sektion Liechtenstein. Nachdem die Sektion der f. liechtensteinischen Regierung, bzw. der von ihr geschaffenen Landeshilfskommission seit 8. Oktober d. J. einen Fahrbereitschaftsdienst sowohl für Personen- wie auch für Lastwagen, zur Verfügung gestellt hat, von welchem, insbesondere hinsichtlich der Lastwagen ein erfreulich reger Gebrauch gemacht wurde, ist nunmehr seit erste Hälfte Dezember auch für die der Regierung angegliederte Baukommission eine Personenwagen-Fahrbereitschaft aufgestellt worden. Die Sektion hat ihre zugunsten der Hochwassergeschädigten in Liechtenstein veranstaltete Sammlung provisorisch abgeschlossen und Vorbereitungen getroffen, um noch vor Weihnachten den hochwassergeschädigten Gemeinden das Ergebnis der Sammlung auszuzahlen. Autosektion Zürich des T. C. S. Wir verweisen nochmals auf die am Donnerstag nachmittag den 29. Dezember, punkt 3 Uhr, stattfindende Kindervorstellung. Der Vorstand hat für die Aufführung des Weihnachtsmärchens «Prinzessin Herzensgut und Hexe Bitterbös» sämtliche Plätze des «Corso»- Theaters für die Mitglieder reserviert. Der Vorverkauf wird durch unser Bureau täglich zwischen 9—12 Uhr und 2—A l A Uhr besorgt. Wir zweifeln nicht, dass wir mit dem ersten Versuch, ein Kinderfest zu arrangieren, den Wünschen zahlreicher Mitglieder entgegenkommen und hoffen, dass möglichst vielen Kindern Gelegenheit geboten wird, die Vorstellung zu besuchen. Am Neujahrstag findet im Grand Hotel Dolder ein Th6 dansant statt. ü'ie, welche die Zeichen der Zeit verstehen— Wir haben in der letzten Nummer erneut gezeigt, wie man in England alles tut, um die Entwicklung des erfreulicherweise stets zunehmenden Motorfahrzeugverkehrs zu fördern und heute können wir darüber belichten, wie man in Amerika grosszügig ans Werk geht und keine Kosten scheut, um dem Auto immer neue Vorteile zu schaffen. Wie man aus Amerika meldet, wurde In den letzten Jahren zwischen St. Augustine und San Diego (in Kalifornien) eine lange Autostrasse gebaut, die hinsichtlich der Grossartigkeit der Anlage und des Kostenaufwandes Soeben JNT£RESSAfJTES ^UC WELT erschienen! alle bisherigen Bauten dieser Art, auch im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten, übertreffen dürfte. Die Riesenhaftigkeit des Unternehmens, so erzählt man, erhellt schon daraus, dass aliein der Umbau der nur 100 Kilometer langen Teilstrecke, die dem Staat Missisippi zugehört, 100 Millionen Dollar verschlungen hat. Die schwierigste Aufgabe für die Ingenieure aber brachte der Mitte 1925 gefasste Beschluss, die Mobile-Bai und die östlich davon gelegene Escambia-Bai in Florida zu überbrücken, um kostspielige und zeitraubende Umwege zu ersparen. Beide Brücken sind jetzt schon fahrbar. Die grössere bei Mobile wurde im Jahre 1926 trotz ihrer 17 Kilometer Länge in einem halben Jahre fix und fertig hergestellt. Die Teile der Brücke, die nur über Wasserflächen führen, lassen sich aufklappen, so dass die grössten Dampfer durchfahren können. Bei New Orleans hat man auf der Autostrecke vier Hotels für 6 Millionen Dollars errichtet, breitere Brücken für 20 und -Änc Seemauer für 27 Millionen. An den Strecken AUTOMOBIL-REVUE 1927 — N" 103 ^mMimi Doppelte Vorsicht aui verschneiter... vierfache Vorsicht auf vereister Strasse! Das von einer in Bellerive bei Genf wohnenden Baronin gelenkte Automobil, in welchem sich ihre Mutter und deren Kammerfrau befanden, geriet am Quai des Eaux- Vives auf der vereisten Strasse ins Schleudern und fuhr gegen eine an der Strasse ste- beim Uebergang liegen, während der Lastwagen mit hende Platane. Die Karosserie und diedem Vorderteil des Anhängers annähernd 200 Me- Pneus wurden buchstäblich vom Wagen gerissen. Die Mutter der Lenkerin wurde kopfüber aus dem Wagen gegen die Platane geschleudert und sehr schwer verletzt. Die Baronin und die Kammerfrau erlitten ebenfalls ziemlich schwere Verletzungen am ganzen Körper. Es gibt oft gefährliche Stellen, die, wenn sie stark vereist sind, unfehlbar mit Sand bestreut werden sollten. So könnte man solchen bedauerlichen Unfällen vorbeugen und man würde dadurch gleichzeitig auch den Fussgängern grosse Dienste erweisen. = Autotransporte auf der Rhätischen Bahn. Wir haben in der letzten Nummer die Tunnels und Strecken aufgezählt, auf denen ein Transport von Automobilen per Bahn statt- befindet sich ein Niveauübergang der Bundesbahnen, Linie Yverdon—Payerne. Vor dem Niveauübergang befindet sich eine Stratssenkurve, die bei Tag übersichtlich ist. Da die Barriere schlecht beleuchtet war und keine Tafel vor der Kurve den. Niveauübergang ankündet, bemerkte der Fahrer dio geschlossene Barriere zu spät, fuhr durch die Schranken und brachte den Lastwagen mitsamt dem Anhänger erst mitten auf dem Geleise zum Stillstand. Der Fahrer und sein Hilfsfahrer sprangen in Vermutung eines herannahenden Zuges sofort ab und richtig, da brauste auch schon der Eisenbahnzug mit mehr als 60-km heran und erfasste den Lastwagen mitsamt dem Anhänger mit einer grauenhaften Wucht. Der Hinterteil des Anhängers wurde durch den Stoss abgetrennt, blieb ter weit unter fürchterlichem Getöse mitgeschleppt wurde. Glücklicherweise kam keine Person zu Schaden, weder im Zuge, der brüsk abgebremst werden musste, noch einer der Fahrer, die sich durch einen raschen Entschluss in Sicherheit bringen konnten... Wo liegt die Schuld ?... Es ist vor allem festzustellen, dass die Beleuchtung dieses Niveauüberganges durchaus ungenügend ist, da das Licht nicht von allen Seiten richtig und deutlich gesehen werden kann. Schon vor zwei Jahren passierte an einem Uebergang in der Nähe, der ebenfalls ungenügend beleuchtet ist, ein ähnlicher Unfall. Dann ist aber auch das Fehlen einer Tafel bei Beginn der Kurve zu rügen, die dem Fahrer die drohende Gefahr hätte ankünden können. Der Führer der Lokomotive hat das Signal bemerkt, es war aber schon zu spät, um den Zug vor dem Uebergang abzubremsen. Ueber das Verhalten der beiden Fahrer kann bis jetzt nichts Genaueres gesagt werden. Die nähere Untersuchung wird erst die Schuld Verhältnisse abklären. go. westlich Mississippi wird allerdings zum Teil noch gearbeitet; immerhin ist die Gesamtstrasse schon so weit instand gesetzt, dass vor kurzem der Chefingenieur des Baues als erster von Küste zu Küste fahren konnte. Eine Organisation der Strassenbenützer. Unter den Auspizien der Safety First-Bewegung wurde in England eine Liga für die findet. Vom Sekretariat des A. C. S., Sektion Graubünden, erhalten wir nun die Mit- die nachfolgende Route haben : Romanshorn, Em- Eine Autostrasse Romanshorn—Genf ? Sie soll Pflege der Strassenkameradschaft (Road Fellowship) gegründet. Es soll in diesem teilung, dass auch die Albula-Linie der Rhätischen Bahn zur Beförderung von Personen- Payerne, Moudon, Lausanne, Genf. Die Autostrasse mishofen, Kreuzungen, Etzwilen, Langenthai, Herzogenbuchsee, Solothurn, Lyss, Kerzers, Murten, Verbände sämtlichen Kategorien von Strassenbenützern Gelegenheit geboten werden, automobilen zur Verfügung steht. Durch hätte soweit als möglich den Tracees der Sekundärbahnen zu folgen, die ihren Betrieb natürlich ein- sich an den Arbeiten zur Hebung der Verkehrssicherheit praktisch zu beteiligen, und gang nach Italien via St. Moritz dem Touriszustellen hättea Die Breite der Strasse müsste min- diese Transportmöglichkeit wird der Durchdestens acht Meter sein. Die Länge Romanshorn— unter den Mitgliedern das nötige Verständnis mus erschlossen. Als Beförderungsstrecke Genf ist auf 380 km berechnet. Für die Strecke für die Bedürfnisse der verschiedenen Strassenbenützer geweckt und gepflegt werden. Moritz in Betracht. Es wäre von grossem Millionen veranschlagt, während weitere 13 Mil- kommt einstweilen die Strecke Bergün-St. Romanshorn—Lausanne, gleich 320 km. sind 52 Die sich aus den Mitgliederbeiträgen ergebenden Mittel sollen der Safety-First Asderungsbedingungen und der Transport- benutzen wären. Die Autostrasse würde von den Nutzen die näheren Angaben über die Beförlionen auf die Strecke Lausanne—Genf hinzukämen, auf welcher keine Tracee von Sekundärbahnen zu sociation zur Verfügung gestellt werden. kosten durch die Bahnbehörden zu erfahren. Bundesbahnen betrieben, eventuell von der Sesa. So Diese führt bekanntlich eine unermüdliche lautet der Vorschlag eines Einsenders in der Erziehungs- und Aufklärungsarbeit durch und « N. Z. Z. », der ßich von diesem Plane ganz bedeutende Personal- und Materialersparnisse erhofft. Wir überlassen den Plan den Lesern zur ist für die Finanzierung ihrer Veranstaltungen wie: Vorführung von Verkehrsbildern, Ein Lastwagen gerat bei Beurteilung, werden aber darauf zurückkommen. Gratisabgabe von aufklärenden Schriften und Yverdon unter den Zug. Plakaten, Abhaltung von Radio- und anderen Vorträgen gänzlich auf private Mitte] zertrümmert. Der Lastwagen wird 200 Meter weit geschleppt und Der neue Ford in Bern. angewiesen. Der bekannte Verkehrsspezialist Am letzten Freitag abend, kurz nach 19 Uhr ; Wie wir erfahren, wird das neue Fordmodell Lord Montagu of Beaulieu übernahm das ereignete sich am Niveauübergang von Cleady bei am nächsten Mittwoch den 28. Dezember, abends Präsidium und es wurden bereits in mehreren Städten, u. a. auch in London, unter re- Minoteries Rod in Orbe kam von Yvonand her ge- wird auch ein lehrreicher Film über die gesamte Yverdon ein Zusammenstoss, dessen Lärm weit in 20 Uhr 30, beim Hotel t National » eingeladenen der Umgegend zu hören war. Ein Lastwagen deT Interessenten vorgeführt. Bei dieser Gelegenheit ger Beteiligung Lokalsdktionen gegründet. Z, gen den Weiler Clendy gefahren. Kurz vor Clendy Fabrikation des neuen Fordmodells gezeigt. «•••••••••••••••••••• Lefsfonosfanigheit uiirtscnaftiiGtiheil Gescnmeiuigneil der Motorfahrzeug-Industrie Braun beck* Adressbuch das für Standardwerk In» u. Ausland, es gibt Jede Auskunft! JUBILÄUMSAUSGABE 'W _ J _ der mit dem Motorfahrzeugwesen — Antomobfl, Motor- IRlIRl ""*' ^"S^ig» Motorboot — in Verbindung steht, U U U U l Fabrikant, Händler, Verkäufer, Einkäufer, Importeur, Exporteur, Ingenieur, Sachverständiger, Tages- und Fachpresse, Werbefaohmann, Garage und Reparatur-Werkstatt, Klub und Verband braucht Brannbeck's Adressbach! Braunbeck's Adressbuch behandelt 4500 Orte in 12 Staaten, es enthält etwa 110,000 Adressei = = = davon entfallen allein auf = Automobilfabriken . 250 Beleuchtung, Beleucht. -Zubehör 450 Automobilhandlungen 11000 Zubehör 2400 ßarosseriefabriken . 1650 Garagen, Reparatur-Werkst. usw. 12600 Motorradfabriken 360 Werkz., Werkzeugmasch.-Firmen 1050 Motorradhandlungen 4850 Betriebsstoff-, Oel- u. Fettfirmen 2750 Motorbootswerften . 615 Vulkanisier-Anstalten . . . . 1200 Motorenfabriken . : 400 Verbände, Vereine, Klubs i . 2080 ferner Adressen von Patentanwälten, technischen Sachverständigen, juristischen Beratern, Fachsuhriftstellern, Behörden, Konsulaten, Gesandtschaften, Handelskammern, Fachzeitschriften der ganzen Welt Reklamekünstlern usw., alles tibersichtlich auf ober 1200 Seiten nach Orten geordnet, und unter 2200 Branchenstichworten gegliedert Schutzmarken- und Wortmarken-Register Der reiche Inhalt beweist es! Inhaltsverzeichnisse kostenlos! 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N» - 1927 AUTOMOBIL-REVUE AUTOTECM-ilWS CtBC Der S. E. V.-Dynamomotor. Der Dynamomotor hat den Vorteil, in sich zwei verschiedene Maschinen, die Dynamo und den elektrischen Aniassmotor zu vereinigen, wodurch eines dieser iür einen modernen Motorwagen unentbehrlichen Zubehörs erspart wird. Wenn man dabei seine Lichtmaschine auch noch zur Erzeugung des elektrischen Zündstromes als Lichtzündmaschine verwendet, so dient der Dynamoniotor sogar drei ganz verschiedenen Zwecken. So vorteilhaft es nun erscheint, diese Üniversalmaschine an allen Motorwagen anzuwenden, so muss man sich anderseits wundern, dass man sie verhältnismässig selten an unseren heutigen Automobilen anzutreffen pflegt. Der Grund hierfür liegt darin, dass ein Anlassmotor, soll er einen verhältnismäs- Dynamomotor besser einführen können, weil zum Ingangsetzen dieser Motoren kein ailzugrosser Anlasser notwendig ist. Hierbei ist stets vorausgesetzt, dass der Dynamomotor vom Motor so angetrieben wird, dass seine Umdrehungszahl sowohl als Lichtmaschine als auch als Anlassmotor immer die gleiche, d. h. von der Tourenzahl des Automobilmotors abhängig ist. Da letzterer aber beim Anlassen stillsteht, während der elektrische Anlassmotor dabei gerade möglichst schnell laufen soll, so ergab sich auch hierbei eine Schwierigkeit, die der Verbreitung des Dynamomotors weiter hinderlich im Wege stand. Es ist nun freilich nicht schwer, diesem Uebelstande dadurch abzuhelfen, dass man, wie es bei den normalen Anlassmotoren der Fall ist, auch den Antrieb des Dynamomo-. tors entsprechend über- bezw. untersetzt. Das ist aber für die Dynamo nicht nötig, die am meisten mit der Tourenzahl des Automobilmotors läuft. Also ist man gezwungen, zum Antrieb des Dynamomotors, wenn er unter idealen Verhältnissen arbeiten soll, zwei verschiedene Uebersetzungen oder eine Art Bohejnatische Darstellung der Arbeitsweise des S.E. V.Dynamomotors, bezw. dessen Kupplung mit dem Autoinobiünotor. a, b, o = Federn zum Festhalten der Kupplung. D = Kurbelwelle, E = von der Kurbelwelle angetriebener Teil des Planetengetriebes. K-E = Dynamokupplung. N = Gehäuse des Planetengetriebea mit Innenverzahnung. sig starken Automobilmotor, und dazu noch bei kaltem Wetter, anstandslos auf den ersten Druck auf den Schalter anwerfen, sehr kräftig und daher auch ziemlich gross sein muss, während das von der Lichtmaschine nicht verlangt wird. So weisen die meisten, zumal mit sehr starken Motoren ausgerüsteten Automobile eine eigene Lichtmaschine und einen gesonderten Anlassmotor auf. Nur bei den kleineren Motorwagen hat sich der Wechselgetriebe zu verwenden. Da dessen Schaltung aber nicht dem Automobilisten autgebürdet werden kann, weil er sonst ohne weiteres auf den Dynamomotor verzichten würde, so ist man genötigt, dazu eine automatische Schaltung oder ein sich selbsttätig schaltendes Wechselgetriebe zu verwenden. Hier hat sich nun das Wechselgetriebe der bekannten französischen Elektrizitätsfirma S. E. V. sehr gut bewährt, das man u. a. in den Marken Panhard u. Levassor, Renault und Voisin antrifft. Dieses Getriebe ist nichts anderes als ein Planetengetriebe, das die Umdrehungszahl des Anlassmotors gegenüber der des Automobilmotors ungefähr im Verhältnis von 8 zu 1 untersetzt. Die Schaltung des Getriebes geschieht, wie beim normalen Anlassmotor, ganz selbsttätig durch Zentrifugalkraft, unterstützt durch gewundenen Schraubengang. Unsere beiden Skizzen stellen das S. E. V.- Getriebe schematisch dar, und zwar, wie es im Begriffe ist, die Untersetzung zum Anlassen herzustellen, und wie es die Lichtmaschine mit der Kurbelwelle des Automobilmotors direkt verbindet. Auf unseren beiden Zeichnungen befindet sich der Anlasser links und die Kurbelwelle des Automobilmotors rechts. Die Welle des Anlassmotors trägt das Planetengetriebe und schaltet es ein, sobald sie sich dreht. Dabei treibt das kleine ihr Ende bildendes Zahnrad durch die Zahnräder des Planetengetriebes hindurch den Automobilmotor mit einer Uebersetzung von etwa 8 zu 1 an, da letzterer dadurch mit dem Gehäuse des Planetengetriebes verbunder, wird. Sobald der Automobilmotor aber eine gewisse Umdrehungszahl erreicht hat, löst sich die Verbindung zwischen dem Antrieb des Planetengetriebs und dem Anlasser derart, dass nunmehr die Welle des Automobilmotors mit der des Anlassers direkt gekuppelt wird, was durch die Klauenkupplung K—P geschieht. Darauf arbeitet der Aniassmotor als Lichtmaschine mit der Tourenzahl des Automobilmotors. to. Durch Thermostat regulierte Hauptluftzuführung. Die Anwendung des Thermostaten in der Kühlwasserleitung zur Regulierung der Wasserwärme und damit der Betriebstemperatur des Motors stellt eine wesentliche Verbesserung im Automobilbetrieb dar. Das System erhöht die Motorleistung, indem es letztere auf einer möglichst konstanten Grosse erhält, und spart Brennstoff aus deir. gleichen Grunde. Es verbreitet sich deshalb auch immer mehr und mehr und dürfte in absehbarer Zeit an jedem Autotnobümotor anzutreffen sein, während es heute meist nur bei teuren Wagen angewendet wird, obschon ein Thermostat ohne weiteres und mit wenig Kosten in jede Wasserleitung eingebaut werden kann. Dass der Thermostat gerade im Winter besonders wertvoll ist, haben wir kürzlich in unserem Artikel «Das Auto int Winter» bereits erwähnt. Nun hat man in England den Thermostaten auch schon im Vergaser angewandt, und zwar zur Regulierung der Hauptluftzufuhr an diesem. Der Thermostat dient hier dazu, die dem Vergaser zugeführte Luft stets auf der für den Betrieb des Motors günstigsten Temperatur zu erhalten. Zu diesem Zwecke wird auf die Hauptluftöffnung des Vergasers eine Duroh Thermostat regulierte Hauptluftzuführung. a) Leitung zum Vergaser, b) Warmluftleitung, o) Friscbiuftleitung. kurze Rohrleitung aufgesetzt, in deren Innern sich der Thermostat befindet. Diese Rohrleitung hat drei Oeffnungen. Die Oeffnung a führt direkt zum Vergaser, bei b wird warme Luft von der Auspuffleitung her geleitet, während durch c frische Luft in den Vergaser gelangt. Der Thermostat betätigt zwei Klappen, wovon die eine den Zutritt der warmen und die andere den der frischen Luft reguliert. Der Thermostat wird auf eine bestimmte mittlere Lufttemperatur eingestellt, unter welcher der Motor eben am günstigsten und bezüglich des Brennstoffverbrauches am sparsamsten arbeitet. Es ist nicht schwer, diese Temperatur durch Versuche genau festzustellen. Bekanntlich darf die zum Vergaser geführte Luft nicht allzu warm sein, doch ist diese Gefahr im Automobilbetrieb bei einer Auspuff vorwärmung recht unbedeutend. Jedenfalls beseitigt sie aber der Thermostat vollkommen, indem er, wenn die Temperatur zu hoch werden sollte, die Klappe der warmen Luft schliesst, um die der kalten Luft ganz zu öffnen. Diese Regulierung ist zweifellos eine weitere bemerkenswerte Verbesserung im Automobilbetrieb und, wie der Thermostat in der Kühlwasserleitung, gerade im Winter recht schätzenswert. Sie ist aber auch in der warmen Jahreszeit von Nutzen, wo es genug kalte Tage gibt, an denen sie die gleichen guten Dienste leisten kann. to. CARROSSERIE OFF S. A. Der Industrie Traklor liefert alle Arten von Belriebskraft Der Industrie-Traktor „International" wird den meisten Lesern einen neuen Begriti von tietriebskrait und Leistung ihigktit in k nzentik-r er Form bei ausserordentlicher Billigkeit in Anschaffung und Unterhalt geben. Schon zu Tausenden im Dienste von städtischen Retrieben und Privatunternehmen für Strassen-Bau, -Unterhalt und -Rein^ung, hab j n de Traktoren „International" zahllose, bis jetzt ungeahnte Verwendungsmöjrlichkenen. Sie entsprechen den verschiedensten betriebokratt-rfedürfnissen. Die Kraft ihrer für Schweratbeit gebauten Motoren kann auf jede mögl'Cie Weise nutzbar gemacht weiden. Durch den Zu^haken die hiemenscheibe oder die spezielle Krafiüber ratungsw-lle. Das Refordern von Wiren per Anhänger ist ihre einfachste und gebräuchlichste Dienstleistung bie können aber leichi auf verschiedenste Art ausgerüstet werden, so dass sie sien überall da unübertrefflich gut eignen, wo Kraft ausstr zum Ware .trans>ort aucn zum Antrieb von getrennt-oder zusammenarbeitenden Maschinen-Aggtegaten verwendet werden soll. Besitzer und Fahrer bezeugen die ganz spezielle Verwendungsmöglichkeit des Traktors , International" iür alle Arbeiten, welche eine bt wegliche und geschmi idige Kraftquelle benötigen. Der Fraktor ist weder zu gross noch zu klein und erfüllt lang genegte Wünsche im grossen held der am häufigsten vorkommenden und einträglichsten mittleren Transporte. Wenn Sie direkt oder indirekt an einem Unternehmen beteiligt sind, das beweglicher, motorischer Kraft bedarf, wenn Sie im Strassen-Bau oder -Unteihalt ein Wort mitzureden haben, so verlangen Sie unverzüglich eine Arbei.sprobe mit dem Industrie-Traktor „International" Auf Wunsch senden wir gerne unverbindliche Kataloge. Die International Harvester Company in Chicago baut ebenfalls Last- und Gesellschafts-Wagen. Die Lastwagen schiiessen verschiedene Lieferungswagen- Typen oon s / 4 , 1 1 / 1) Z 1 /, und 2 Tonnen Tragkrajl und schwere Lastwagen-Typen mit Ketten- oder Zahnradantrieb von 2 x j t bis ä Tonnen Tragkraft ein GENEVE Av. Blanc ZÜRICH cl-devant Ge/ßberger COLMAR R. Stan/stas ALL- WEA TU ER brevets GG. 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