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E_1928_Zeitung_Nr.058

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Klasse M> es D'e

Klasse M> es D'e Konkurrent A KW It«>4€3 Fahrer Amateur Experte Fabrikmarke AUTOMOBIL-REVUE 1928 — «•• E6e*«5B« Bohrung Zylinder» Inhalt Zeit Total nun cm 1 Min./Sek. 192S Bemerkungen No'58 7ÖO—100O ccm ilOQ-i-löOO com 1 E 2 E 1 A 1 E 2 E 3 E J. Dogwiler, Chain A. Carfagni, Genevc J. Widler, Herisau A. Scheibler, Laupen J. Galley, Biel F. Gessinger, Zug J. Dogwiler, Cham E. H. Rouviere, Geüeve J. Widler, Herisau A. Scheibler, Laupen J. Galley, Biel F. Gessinger, Zug Fiat Fiafc Fiat- Fiat Ceirano Fiat Touren wagen 27 4 Ö7 97 990 2ö 3500 2 6.41% 26 4 «57 97 990 25 3500 2 6.54% 26 4 57 97 990 25 3500 2 8.19*/* 23 4 65 110 1456 24 3500 2 4.52 27 4 65 110 1456 42 3200 2 4.56 25 4 65 110 1456 24 3500 2 7.0 2 / 5 2000—3000 com 3000—5000 com 1 E 2 E 1 E 2 E 3 E 4 E 1 A 2 A 3 A P. Steinbuk, Zürich A. Ganz-Hahn, Seewen J.Buttikofer,La Ch.-d.-l 1 . W. Stocker, Zürich J. Kaiser, Zug , Th. Willy, Luzern F. Häfliger, Zürich H. Landis, Zug F. Reiber, Zürich P. Steinbuk, Zürich A. Ganz-Hahn, Seewen J.Buttikofer.La Ch.-d.-F, W. Stocker, Zürich A. Kaiser, Zug Th. Willy, Luzern F. Häfliger, Zürich H. Landis, Zug F. Reiber, Zürich Fischer Bianchi Martini Lorraine-Pietrich Ford Ford Martini Chandler Jewett 12 4 86 120 2781 30 2500 4 5.44V S 26 4 78 120 2289 45 3000 4 8.22% 27 6 88 120 4365 90 3000 4 4.36 Absolut beste Zeit d. Tourenw-. bei d. Exp. 27 6 75 130 3438 70 2900 4 4.42 3 / 5 28 4 98 107 3210 55 2500 4 5.18% 28 4 98 107 3210 55 2500 4 5.19 28 6 88 120 4365 90 3000 4 4.56 Beste Zeit der Tourenwagen bei den Amateuren. 25 6 88,8 127 4725 85 2800 4 5.48 25 6 82,549 127 4030 65 2800 4 6.55% 5000—8000 ccm 1 E 2 E A. Veladini, Zürich P. Stammbach, Zofingen A. Veladini, Zürich P. Stammbach, Zofingen Packard Mercede3 26 8 89 127 6350 110 3000 4 4.48% 23 6 105 140 7242 110 2500 4 4.Ö0 1100—1500 com 1500—2000 ccm 3000—5000 com über 8000 ccm 1 E 2 E 1 E 2 E 1 A 2 E 1 E 1 E 2 E A. Schneiter, Bern Dr. J. Karrer, Zürich A.Weber, Zürich J. Wegmann, Burgdörf Dr. 3. Strittmatter, Zug Automobil-Agentur A.-G,, Zürich Martini S. A„ St-Blaise A. Blaettler, Basel W. Rosenstein, Stuttgart A. Sohneiter, Bern Dr. J. Karrer, Zürich A. Weber, Zürich J. Wegmann, Burgdorf Dr. J. Strittmatter, Zug K. Seliner, Zürich J.Gacon, La Ch.-de-F. A. Blaettler, Basel W. Rosenstein, Stuttgart Bugatti Bugatti Bugatti Bugatti Bugatti Renault Martini Mercedes-Kompressor Zylinderinhalt 6765 ccm Mercedes-Kompressor Zylinderinhalt 6765 com Sportwagen 24 4 69 100 1492 48 4500 2 4.80% 26 4 69 100 1492 50 4000 2 4.31*/ 5 26 8 60 88 1988 80 4500 2 4.21% 26 8 60 88 1988 80 4500 2 5.42% 26 8 60 88 1Ö88 80 4500 2 4.38% 27 6 75 120 3174 67 3400 2 5.09 27 6 88 120 4365 90 3000 2 4.25% 27 6 98 150 8795 180 3000 2 4.01 28 6 98 150 8795 180 3000 2 4.22V 5 Beste Zeit der Sportwagen bei den Amateuren Abs. beste Zeit d. Sportw. bei d. Exp. Neuer Rekord. 1500—2000 ccm E. Probst, Bern E. Probat, Bern Bugatti Rennwagen 26 8 59,5 88 1985 80 4500 1 3.57.% Alter Streckenrekord geschlagen: 2000—3000 ccm Stuok v. Villiez, Sterz Stuok v. Villiez, Sterz Austro-Daimler 22 6 76 110 2990 120 4000 1 3.51% Beste Zeit der Rennwagen und beste Tageszeit. Neuer absoluter Strecken-Rekordhalter. ten ihn als kläglichen Ablenkungsversuch von der gescheiterten Polexpedition — hat selbst unter den Bedächtigen einen Sturm der Entrütsung hervorgerufen. Ein Ende mit dem Rekordwahnsinn, der blinde Ruhmsucht über menschliches Leben stellt I Trifft die immer mehr um sich greifende Verurteilung der todesverachtenden Jagd nach Sekundenbruchteilen nicht auch den Automobilismus? Niemand wird es für die Weltrekordversuche von Daytona Beach bestreiten können, niemand gerade darin das Krebsübel für die schlechte Beschickung der, internationalen Rennveranstaltungen übersehen. Man ist der Rekordlerei müde, reiflich satt... Ich spreche hier nicht nur von der Schweiz, sondern von den Mutterländern des Autosports, von England, Frankreich, Amerika. Nun, die Ernüchterung hat die Einsicht gebracht. Der A. C. von England verweigert Campbell die Autorisation zur Zurückeroberung seines Weltrekords. Das ist ein sprechendes Beispiel. Auch die kaum verebbte Empörung über die deutsche Raserei auf unsern Alpenpässen spricht eindeutig genug. Mehr und mehr verdrängen Gebrauchsund Geschicklichkeitsfahrten die einseitig eingestellten Geschwindigkeitshetzen. Der Tourismus hat einen dominierenden Zug in den Automobilismus gebracht. Picknickkorb,- Schlafsack, Zelt und Rucksack im Fond des Wagens... Weekend am See, in den Bergan, lautet die Parole, der, namentlich in den Städten, schon Hunderte Gefolgschaft leisten. Der «Auto-Paddler», auf der Landstrasse, und auf dem Wasser sein eigener Herr und Meister, ist der moderne, sonnengebräunte Vagabund. Es ist kein Zufall, dass Frankreich in diesen Tagen sein erstes « Rallye de camping automobile » organisiert, eine Sternfahrt, bei der sämtliche Beteiligten in mitgebrachten Zelten zu übernachten haben, selbstredend am lodernden Lagerfeuer ihr Mal bereiten. In diesen Tagen werden übrigens die Meister des Camping unserem Kontinent einen Besuch abstatten. Neuyork meldete am 1. Juli, dass sechzehn Dampfer mit gegen 150,000 Amerikanern mit Bestimmung Europa in See gestochen seien. Bekanntlich bringen viele Europareisende ihre eigenen/ Wagen herüber. Das will heissen, dass nicht nur der Hotelier mit gewinnendem fächeln im Vestibül stehen darf, sondern dass auch das Gebaren jener Gemeinden, deren gewerbsmässige Abstopperei gerade in den letzten Tagen wieder von sich sprechen macht, zu unserer Hotelindustrie in einem gewissen Verhältnis stehe. Es ist schliesslich nicht gleichgültig, was der Strom der Europabesucher nach seiner Rückkehr über seine Schweizer Eindrücke berichtet. Man wird sich der englischen Klagen über gewisse einheimische Kontrollen und der dadurch entstandenen Misskreditierung unseres Landes erinnern können. Unzufriedene Stimmen konkurrenzieren bekanntlich punkto Verbreitungsschnelligkeit mit dem besten Radiosender... Der Start. Die erste Basler Autavia kann einen vollen Erfolg verzeichnen. Die Vorbereitungen lagen in bewährten Händen, der Himmel meinte es ausserordentlich günstig, klare Sicht, staubfreie Strassen boten Gewähr für gutes Gelingen. Der Startplatz auf dem Flugplatz Basel- Birsfelden zeigte ein imposantes Bild. Stolz reihte sich Flugzeug an Flugzeug, in prächtiger Linie präsentierten sich die Automobile. 17 Equipen meldeten sich punkt 15 Uhr zur Befehlsausgabe. Die Zusammenarbeit von Auto und Flugzeug war auf folgender Grundlage vorgesehen: Ein Verbindungsoffizier, dem ein Wagen mit Führer und ein Flugzeug mit Pilot und Beobachter zur Verfügung stand, hatte den Auftrag, eine dringende Meldung möglichst rasch einem bestimmten Kommandoposten zu übermitteln. Dieser Kcmmandoposten lag im Rayon Basel, Äugst, Liestal, Olte.n, Solothurn, Sonceboz, St. Ursanne, westliche Schweizergrenze bis Basel. Aufgabe des Flugzeuges war, den KommandQpos,ten rasch ausfindig zu machen, die kürzesten Zufahrtswege zu rekognoszieren und Autavia Basel 1923. diese Beobachtungen dem Verbindungsoffizier persönlich zu überbringen. Es benötigte dies eine Landung, deren Ort mit dem Verbindungsoffizier vereinbart werden konnte. Der Kommandoposten war durch ein grosses Kreuz bezeichnet und durch die Herren Imhoff vom A. C. S. Basel und Hauptmann Zobrist vom Aeroclub besetzt. Die gestellte Aufgabe war nicht allzu schwierig und der Punkt im Grunde genommen gut auffindbar. Gegen 15.15 Uhr belebt sich der Startplatz. Eine grosse Zuschauermenge hat sich eingefunden. Die Piloten und Beobachter schwingen sich in ihre Flugzeuge, die Autler stürzen sich auf ihre Wagen, um sich startbereit zu machen. Die Propeller surren, die Motoren singen tatenlustig. Währenddem sich die DH 3-Maschinen in den Aether erheben, von zielsicherer Jugend geführt, stieben, von fachkundiger Hand geführt, auf der Erde die Wagen.davon. Das ganze eine kurze Spanne Zeit — der Gesang ist verstummt, die Flugzeuge sind am Horizont verschwunden. Währenddem hat sich auf dem Flugplatz Oberleutnant und Jagdflieger Köhli ebenfalls zum Start bereit gemacht. Eine gewaltige Zuschauermenge verfolgt mit Spannung verhaltenem Atem die glänzenden Akrobatik* flüge des « kommenden Mannes ». Die Fahrt. In der prächtigen Limousine des Herr» Geiss'berger fahren wir Delsberg zu, wo wir, mit unserm Flieger das erste Rendez-vous abgemacht haben. Von den Fliegern ist keine Spur zu sehen. Sie haben sich an die Peripherie des Rayons begeben, um von aussen her den Punkt aufzufinden. In Delsberg herrscht beinahe militärischer Betrieb. Plötz- J lieh ist es lebendig geworden. Die ganze Jugend ist auf den Beinen, am Himmel surren 1 Maschinen, auf den Strassen ilitzen die er^ sten Automobile heran. Es ist 4 Uhr. Ein Grossteil der Equipen hat bei Delsberg eine Landung vereinbart. Flugzeug 4 landet ge-.! rade bei unserer Ankunft, freudig entspringenj die Führer ihren Sitzen, aber leider fehlt der Verbindungsoffizier. 4.30 Uhr folgt Flug^! zeug 9, 4.35 Uhr Flugzeug 21. Aber köstliche! Zeit gleht durch das Nichtdasein der Autos verloren. Andere Flugzeuge kreisen, landen aber trotz der Ungeduld der Autler nicht, sie haben das Ziel nicht gefunden ... Die Autavia im Bild. Wagen und Flugzeuge startbereit. — Major Bhiner, Präsident der Jury Uö d Dr. Dietsobi, Hauptorganisator der Autavia. Gruppe beim btudieren der Lage, aä

fP58 Glücklich der Verbindungsoffizier, der von sichere Kunde erfahren 1 hat. Der Wagen rollt davon, die enge Scheltenstrasse aufwärts, wo sich am Scheltenpass, nahe beim Mooshof, der gesuchte Kommandoposten. etabliert hat. Der Ort ist trefflich gewählt und bietet auch dem Autlcr Interesse. Eine nicht besonders gute, enge Strasse, eine Reihe scharfer Kurven, eine beträchtliche Steigung stellen auch an die Führergeschicklichkeit des Automobilisten schöne Anforderungen. Um 6 Uhr abends wird der Kommandoposten eingezogen, von den 17 gestarteten Equipen haben 10 das Ziel erreicht, 7 haben es nicht gefunden. In prächtiger Fahrt über Mümliswil, Langenbruck, Liestal geht es wieder Basel ZU. Die Preisverteilung. Um 20.30 Uhr beginnt im Hotel Savoy das gut besuchte Bankett. Im Namen des A. C. S. Basel, des Aeroklub Basel und der Avia Basel begrüsst Herr Dr. Dietschi, der Initiant und verdiente Hauptorganisator der Veranstaltung, die anwesenden Ehrefigäste, Präsident Dufour des A. C. S. und Major Rhyner, die Vertreter der Presse und die übrigen Teilnehmer. In träfen Worten kommt er auf den Sinn der Veranstaltung zu sprechen, indem er ganz besonders der Hoffnung Aus- JFles-u.rta.te : Rang 3. 4. 6. 6. 7. 8. 9. — 1928 AUTOMOBIL-REVUE 3 5 10 46 21 16 12 Pilot Oblt. Gerber Oblt. Bleuer Lt. Botomino Lt. Rieser Oblt. Koepke Lt. Kauert Lt. Gassmann Beobachter Oblt. Nussbaumer Lt. Gugolz Lt. Kohler Lt. Michel Lt. Dannenberger Lt. Ogg Lt. Bailli Oblt. Frischknecht Lt. Frey Lt. Bacilieri Lt. Engelhardt Der Grosse Preis von Belgien. Samstag, 16 Uhr, *" wurde den Teilnehmern am belgischen 24-Stunden- Beanen im Circuit von Spa die Bahn freigegeben. Es starteten insgesamt 29 Fahrer, worunter Namen von Klang. Nachstehend die Startliste: Ueber 3 Liter: Auburn (Dubois-Thoua), Chrysler (Zehender-Ledure), Chrysler (Stoffel-Rossignol), Chrysler (de Vere-Mangin), Chrysler (Hommel- Springuel), Chrysler (Saint-Agnes-Gros). 3 Liter: Bugatti (Bouriano-Cordoba), Lancia (Gouvion-comte Levrelle),. Bugatti (Delzaert-Caerels), Bugatti (Beinartz-Charlier). 2 Liter: G. Irat (Burie-Rost), G. Irat eRossi- Monier), G. Irat (Georges-Bün d'Qremont), G. Irat (Andre-comto Kervyn), Barette (Barette-Simons), Bugatti (de Tiers-Manso de Zuniga), 1500 cem: Bugatti (Evrard-Barthelemy), Chenard-Walcker (Breyre-Cornet), Alfa-Romeo (Marinoni-Ivanowsky), Alfa-Romeo (Rachewsky-Qumette) 1.100 ecm: Amilear (Janne-Derihon), Amilcar (Rouleau frerea), Amilcar (Legat-Huterland), B.N.G. (Dorö-Treunet), Aries (Laly-Bigal), La Lioorne (Ha^he-Bleyfucoz), Aries (Duray-Delano), S.CA.P. (Taoseh-Sünance), „Schneider (Lelaertz-StroefferX 750 cem: S6ne"chal. Nach der sechsten Runde lag, nach einem, heftigen Duell mit Ivanowsky (Alfa-Romeo), Reinartz auf Bugatti in Front. Buriano (Bugatti) und Legat (Amilcar) hatten inzwischen aufgegeben. Bis «um Endo der vierten. Stunde vermochte sich Reinarta an der Spitze zu halten, musste aber seinen "Wagen, von Ivanowsky überholt sehen, als er die, Führung seinem Mitfahrer Charlier übergab. Am Ende der achten Stunde wurdo der Stand des Rennen» wie folgt telegraphiert: Ueber 3 Liter: Chrysler, 745,8 km; 3 Liter: Bugatti, 789,7 km; 2 Liter: Georges Irat, 745,8 km; 1500 cem: Alfa-Romeo, 819,7 km; 1100 cem: Amilcar: 670,3 km; 750 cem: Senechal, 546,4 km. Die Endresultate sind bei Redaktionsschluss noch nicht erhältlich. Sieger des Rennens ist derjenige Fahrer, welcher in der 24-Stunden-Zeit die grösste Kilometerzahl zurücklegt. v. Das Meeting von San Sebastian (Circuit de La Sarte, 25.-29. Juli). Für den Grossen Preis von Spanien,-der im Verlauf dieses Meetings am 29. Juli - zum Austrag gelangt, ist am ersten Nennungsschluss folgende Nennliste eingegangen: Gruppe I: Stoffel (Chrysler), Zehender (Chrysler), Ghica (Chrysler), X... (Chrysler), Dupeyron (X...). Gruppe II: Chiron (Bugatti), Maleclane (Bugatti), Delzaert (Bugatti), Charrier (Bugatti), Reynartz (Bugatti). Gruppe III:" Palis (Bugatti), X... (Bugatti), Velitchkovitch (Bugatti). Gruppe IV: Christian (Lombard), L. Morel (Lombard), Laffitte (Amilcar), Jourdan (Salmson), Michel Bore (B.N.C), X... (Morano-Marguerito), Mmo Rose Itier (X.--)- Diese Liste kann durch den zweiten Nennungsschluss noch erheblich vergrössert werden. Für den Grossen Preis von San Sebastian, dem der Beiname Griterium der Asse zugegeben ist und am 25. Juli, stattfindet, sind vom A.C. von Spanien folgende Fahrer eingeladen worden : Chiron (Bugatti), Brilli-Peri (Bugatti), Minoia (Bugatti), Michel Dore (La Licörne), Lehoux (Bugatti), Carracciola (Mercedes), Zehender (Bugatti). v. Freiburger Kilometerrekord. Für den für den 5. August 1928 ausgeschriebenen Bergrekord laufen die Meldungen zahlreich ein, so dass man schon beim ersten Nennungsschluss mit einem guten Nennungsergebnis rechnen kann. Was den Flachrekord betrifft, so treffen die Meldungen nicht zu, dass der Staat die Strecke ausbaut, nachdem der ADAC sich gegen eine Konventionalstrafe von 160000 Mark für fünf Jahre verpflichtet hat. Eine so weitgehende Bindung konnte der ADAC nicht eingehen, weil bei der irafaer wei- % ter zunehmenden Geschwindigkeit der Motorfahrzeuge damit zu rechnen ist, dass die Länge und Breite der Strecke schon in den nächsten Jahren den Anforderungen nicht mehr genügt und dass der Veranstalter sie ohne sein Verschulden nicht mehr zuni Kilomclorflachrokprd benützen kann. ;fc druck gibt, dass unsere Militäraviatik im engsten Kontakt mit den leitenden Stellen einer rosigem Zukunft entgegensehen darf. Herr Major Rhyner leitet die Preisverteilung. Prächtige Becher stehen den ersten Equipen zur Verfügung. Equipe 15, die grosse Chancen gehabt, sieh in den ersten oder zweiten Rang zu placieren, infolge einer Capotage leider aber disqualifiziert werden musste, erhielt einen wohlverdienten Trostpreis. Im Namen der Sektion Basel dv»s A. C. S. sprach Herr Präsident Imhoff in launiger Weise, indem er seinen Dank .sowohl den Fliegern als auch der Avia und dem Aeroclub Basel erstattete. Sein Dank für die gelungene Veranstaltung galt auch ganz besonders dem Instruktionschef des Flugplatzes Dübendorf, Herrn Major Rhyner, der als Zeichen der Anerkennung ebenfalls einen schönen Becher zugesprochen bekam. Sein Hoch gilt dem guten Zusammenarbeiten zwischen Flieger und Autler, sein Trunk der Autavia Basel 1929 — von der er sich einen noch viel grössern Erfolg verspricht. Bei Tanz und gemütlicher Unterhaltung und unter den Klängen einer rassigen Tafelmusik fand die gelungene Veranstaltung einen gediegenen Abschluss. K. • * Fa hrer W. Schetty A. Schmidt S* Bauer E. Schulthess M. Böhmer Fr. Scheurer A. Scherrer Ch. Burkhardt G. Reimann Verbindung Hptm. Bartsch P. Girard A. Spetzmann K. Besohle Oblt. Knöpfli Oblt. Finninger Soherrer iun. H. A. . de Bary A. Albrecht Equipen 1, 2, 7, 8, 9, 14 und 17 vermochten das Ziel nicht zu finden. Zeit 1 Std. 18 M. 1 Std. 30 M. 1 Std. 45 M. 2 Std. 2 Std. 4 M. 2 Std. 12 M, Der Autodroschkenverkehr in Moskau. Der Stadtsowjet in Moskau hat bei Citroen 100 Personenwagenchassis und 30 Autobuschassis bestellt, für die Karoserien in den eigenen russischen Fabriken hergestellt werden sollen. Die Wagen sind für Moskau bestimmt, wo z. Z. 17 Autobuslinien mit einem Park von 167 Wagen verkehren. Im vergangenen Jahre wurden 36 Millionen Passagiere befördert bei einer Gesamteinnahrno von rund 17 Millionen Mark- Die Berechnung des Fahrpreises erfolgt in Moskau durch ein Teilstreckensystem. Der Grundpreis für die kürzeste Strecke beträgt 10 Kopeken und steigt bis zu 20 Kopeken, Die Strassenbahnpreise dagegen liegen zwischen 8 und 14 Kopeken. An Autodroschken sind 120 Stück in Betrieb, die aber den Anforderungen einer Zweimillionenstadt nicht gewachsen sind. Der Beruf eines Autodroschkenchaul'feurs ist in Moskau jetzt sehr einträglich, da diese täglich 100 bis 120 Mark Einnahmen haben. 2 t) 4-1 O Std, Std. Std. «SB! 13 M. 14 M. 28 M. Hennen für Serienwagen. Die Beteiligung von ,rein fabrikmä-ssigen .Serienwagen an Rennen oder die Organisation von speziellen Rennen für Serienwaffen begegnet in automobilistischen Kreisen der alten und neuen Welt xeüh! verschiedenen Auffassungen. Die Frage der Seriemvagenrennen ist auch bei ims schon angeschnitten worden, sie #eniesst aber hier kerne so grosso Bedeutung wie in Amerika, wo einzelne Fabriken ihre Wagen in Rennen in letzter Zeit zu erproben begonnen haben. In «Automotive Industries» lesen wir ans der Fodor von James M. Grawford ein Urteil über die Bedeutung solcher Rennen: Ich kann nicht glauben, dass Rennen die ökonomischste Methode darstellen, die technischen Eigens ehalten eines Wagens zu bestimmen. Ich halte sie viel eher für die teuerste. Den Beweis dafür brachte ein besonderer Fall, in dem sich das Konstruktionsbureau der Teilnahme von Serienwagen an einem Rennen widersetzte. Die Ingenieure wussten, dass der Wagen nicht den Beanspruchungen gewachsen sein konnte, denen er ausgesetzt werden sollte. Es wurden ca. 4000 Dollars ausgegeben u.dann bei dem Versuch drei Maschinen kaputgefahren. Die gleichen Erfahrungen hätten in der Fabrik mit einer Ausgabe von etwa 225 Dollars gewonnen werden können. Die einzige Lösung des Problems: «Was ist ein Serienwagen und was nicht?» besteht darin, einen Wagen aus dem Verkaufsraum herauszunehmen und gar keine Aenderungen daran vorzunehmen. Vom Standpunkt des Ingenieurs glaube ich, dass der grosse Nachteil des Serienwagenrennens darin besteht, dass er die Aufmerksamkeit des Konstrukteurs von den Dingen ablenkt, denen er irn Werke nachgehen sollte. Ich selbst habe diese Erfahrung gemacht. Rennen mit Serienwagen führen dahin, nach Gesichtspunkten zu bauen, von denen die Käuferschaft keinen Vorteil hat. Sie fordern hohe Uebersetzungsverhältnisse, die dem Durchschnittsfahrer unangenehm sind. Sie fördern ferner den Bau von Spezialkarosserien, die nur in beschränkten Mengen und ohne Gewinn für die Baufirma hergestellt werden können, Ausserdem verführt es die Fabriken dazu, Rennwagens eigens zu dem Zweck zu bauen, sie als Serien wagen auf den Markt zu bringen. Will sich der Konstrukteur zuverlässige technische Unterlagen beschaffen, so muss er dies an Ort und Stelle tun, und hier, glaube ich, liegt der allergrösste Nachteil, denn die Rennen finden an verschiedenen Orten des Landes statt. Es gehört durchaus Gummibäume sind nötig, um den jährlichen Gusnanibedarf der Firestone-Fabriken zu decken Bei dem Gebrauch von FIRESTONE- Reifen steht eine Welt-Organisation hinter Ihnen, welche in der Lage ist, selbst die anspruchsvollsten Kunden zu befriedigen« Kaufen Sie nächstes Mal nicht zu den Obliegenheiten des Chefkonstrukteurs, im Lande herumzureisen und Wochen, ja beinahe Monate an das Studium seiner Reimprobleme zu verschwenden. Wenn auch einzelne derart gezüchtete Wagen für bestimmte Verhältnisse sich in der Hand der Liebhaber ganz gut bewähren, so kann das im allgemeinen doch nicht gesagt werden. Die Uebersetzungsverhältnisse dieser Wagen sind zu hoch, was sich ungünstig auf das Beschleunigungsvermögen auswirkt.' Die guten Fahreigenschaften werden oft der Geschwindigkeit geopfert, was sich insbesondere bei längeren Fahrten bemerkbar machen muss; Geschwindigkeit^ ist jedoch ein schlechter Gradmesser für den Wert eines Wagens. > j Wir müssen uns die Tatsache vergegenwärtigen, dass unter den Wagenkäufern sehr, wenig Rennfahrer und Oeschwindigkeits-j fe^en sind. Den Beweis dafür kann man jeden Tag auf der Strasse erleben. Es fällt heute sehr schwer, jemand zu einem privaten Rennen zu reizen. Meistens kauft die Dame des Hauses den Wagen und die fragt wenig nach Geschwindigkeit. Ich glaube aus allen diesen Gründen nicht, dass dem Serienwagenrennen ein Reklamewert innewohnt, einfach deshalb nicht, weil alles stets in der Entwicklung ist und auch der beste Rekord morgen schon geschlagen und vom Publikum vergessen wird. Genügenden Beweis haben meines Erachtens im letzten Jahre ein Paar namhafte Rennen geliefert. Aus diesen und ähnlichen Gründen ist eine Anzahl führender Persönlichkeiten der Automobilindustrie ziemlich froh aus der unhaltbaren Situation herauszukommen. Ich vermute nicht, dass sie tatsächlich wünschten, hineinzukommen, aber die Reklameleiter ihrer Fabriken stellten diese Behauptungen auf und wohl oder übel versuchte man denselben gerecht zu werden. Der Konstrukteur musste die Aufgabe übernehmen. Manchmal gelang sie ihm, viefach auch nicht. Ich sehe vom Standpunkt des Ingenieurs nicht ein, warum wir zur Vervollkommnung unserer Wagen Rennen veranstalten und Rennstrassen bezahlen sollen. Diese Verbesserung der Serienwagen kann bedeutend billiger auf unserer eigenen Versuchsbahn erzielt werden. Nach meinem Dafürhalten ist ein Steigen der Verkaufsziffer am Rennorte das einzige unmittelbare Ergebnis von Serienwagenrennen. Aber selbst hier ist es nicht immer die siegreiche Marke, die am besten abschneidet. Ich glaube, dass derjenige den grössten Nutzen aus dieser Rennspielerei zieht, der sich in jeder Weise auf die Teilnahme vorbereitet und alles in seinen Wagen hineinbaut, das er für ein Rennen für nötig hält und erst dann mitmacht. AUTOSEKTION GURUS DES T.C.S, Die von unserem Club Ausgeführte» »wei prächtigen. Autofahrten mit den Krankenschwestern cba Kgöfcpnsspitak, des Salem Ennenela. und der Gemeindekran- Jsc&schwestern Glarus und Ennenda. tos Züreher- Oberland, nahmen bei «ehönstem Wetter einen glänzenden Verlauf. Der Glüh hat mit diesen fahrten, von selten, der Fahrgäste, der Bevölkerung und de», betreffenden Behörden recht vierten Dank geerntet. Den Herren und Damen, welchen die Wagen zur Verfügung stellten, wurde von Seiten des Glubs ein prächtiges seidenes T,G.§,-Fähnl©in mit Glarnerwappen oder die T.G.£UBrteftaßehe> gestiftet. Allen Fahrern «ei dieser schöne Dienst noohmals bestens verdankt. ' BUndnerfahrt, Infolge verschiedener Umstände musste diese Fahrt verschoben werden, Der Vorstemd hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, die Fahrt Sonntag-Montag den 22.-23., eventuell bei ungünstiger Witterung den 29.-30, Juli, abzuhalten. Die Mitglieder wende« in den nächsten Tagen nochmals mittelst Zirkular mi die Fahrt aufmerksam ge-» macht. Die Anmeldungen haben bis Samstag den 14. Juli an das Office des T.C.S. in Glarus zu erfolgen, lieber die. offiziellen Kosten dieser Zweitagesfahrt und alles weiter© wird um Zirkular Aufschiusa geben. Für nicht angemeldete Personen kann keine Garantie» für richtige Unterkunft gegeben werden. Dio Mitglieder unserer Sektion, welche mit ihren Wagen an der Fahrt teilnehmen, erhalten vom Club erhebliche Begünstigungen, Für Fahrer und Gäste ist ein einheitlicher Preis der Kosten für beide Tage vereinbart. Wer die Fahrt mitmachen will, melde sich pünktlich an. J, J, N- AUTOSEKTION ST. GALLEN-APPENZELL DES T. C. S, Die auf den 22. Juli angesetzte Zuverlässige keitsfahrt hat bei den Mitgliedern regstes Interesse gefunden- Beim ersten Nennungsschluss sind bereits 25 Wagen angemeldet worden. Der zweite und endgültige Anmeldetermin ist auf den 12. Juli angesetzt, Das N'enngeld beträgt Fr. 20.— pro Wagens Daa Komitee rechnet mit einer Beteiligung von 30 Konkurrenten. Die in letzter Zeit aufgekommene«! und mit Recht so beliebten Zuverlässigkeitsfahrten bieten neben der sportlichen Leistung dem Fahrer durch die landschaftlichen Reize der Gegend, durch die sie führen, einen besonderen Genuss. Dass die Mitglieder der Sektion St. Gallen-Appenzell diesbezüglich auf ihre Rechnung kommen, braucht hieir wohl nicht besonders betont zu werden. + AUTOSEKTION ST. GAUEN-APPENZEU; DES T.C.S. Wir werden darauf aufmerksam gemacht, dass in Stein (Appenzell A.-Rh.) oino versteckte Kontrollo besieht. Unsere Mitglieder werden eingeladen, sich entsprechend zu verhalten: langsam durchfahren!