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E_1928_Zeitung_Nr.076

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12 1928

12 1928 — 76 Tedin. Frage 6892. Oelfilter oder Oil-Skinner. Verschiedentlich, pries mau mir in allen Tonarten die Werte eines «Oil-Skinners», der an neueren amerikanischen Wagen zu. finden ist. Schweigsam, wie ich nun einmal bin, -wenn ich von einer Sache wenig 1 verstehe, sass ich nebenan und hörte andächtig eu. Ich wunderte mich freilich; dass keiner der Herren öübex die Funktionsweise des Apparates genauen Bescheid wusste, als ein Kamerad von mir einige Fragen stellte. Ich dachte mir im stillen, dass Sie mir, wie schon manch© Male, gerne Auskunft erteilen werden. A. G. in B. Schnitt durch einen amerikanischen Oelfilter oder «Oil-Skinner». a Oelnute im Kolben oder in der Zylinderwand, b Heizung des Apparates durch die Auspuffgase, c durch Thermostat betätigtes Abflussventil, d Luftventil, e Ueberströmungsiventil, f Schwimmer, g Kuigeküdksclhlagiventil. Antwort: Wir wollen Ihnen gerne Auskunft erteilen, oibsdhon wir der Ansicht sind, dass gerade in technischen Diskussionen mit Schweigen wenig anzufangen ist. Im Interesse eines sicheren und sparsamen Betriebes wenden die meisten der modernen Tourenwagen mit Oelfiltern ausgerüstet. Das Oel wird Frage 6894. Höheres Verdichtungsverhältnis. Ich besitze einen seitlich gesteuerten Vierzylindermotor, der etwas schwach ist und mit dessen Leistung ich nie recht zufrieden war. Um nun seine Kraft zu erhöhen, liess ich die Zylinder schleifen und den Zylinderkopf um einen minimen Betrag abfräsen. Daraufhin zeigte der Motor beim Bergauffahren und beim Schnellfahren eine besondere Neigung zum Klopfen. Das Klopfen kann jedoch nicht vom Abfräsen herrühren, da ja nur ein halber Millimeter weggefrässt wurde. Die grössere Verdichtung kann, so vermute ich, nicht so sehr gewachsen sein, dass der Motor bei Vollgass Neigung im Kurbelgehäuse mit Wassertropfen und mit zum Klopfen zeigen muss. R. L. in T. Ueberresten der Verbrennung verunreinigt. Wird Antwort: Da die Zylinder Ihres Motors geschliffen _ wurden, ist die Verdichtung viel grosser der Motor iheiss, so gelangen diese Rüdkstände in das Oel und zersetzen es, worunter auch der Motor geworden, als Sie sich vorstellen. Durch das Schleifen wurde der Zylinderinhalt vergrössert, da die Schaden nehmen kann. Um diesem Uebelstand abzuhelfen, bauen die Konstrukteure moderner Wagen einen Oelfilter aussen an den Motor an. Der Durch das Abfräsen des Zylinderkopfes ist aber obere Fläche des Kolbens eben auch breiter wurde, Apparat wird, so befestigt, dass sein Oberteil mit der Inhalt des Verdichtungsraumes um einen bedeutenden Betrag kleiner geworden. Der Motor der Ansaugleitung und durch, eine Zweigleitung mit der Auspuffleitumg verbunden ist. Ein schmales muss daher einen grösseren Zylihderinhalt in einem h* AUTOMOBILWERKE «llni^u DxncucDCTD «10 Ansalüo limousine Weymann, 4/5 places, 10/32 HP, modele 1927, taxes payees, ä vendre, prix a debattre, roule 7600 km, e"tat de neuf. Offres sous Chiffre 37142 a la Revue Automobile, Berne. Zu verkaufen 1 Auto SCAT mit 6-Plätzer-Karossene, neuer gedeckt. Ladebrücke, 1 Reserverad, elektr. Licht, in gutem, fahrbereitem Zustand. Preis Fr. 1600.—. Offerten unter Chiffre 37094 an die Automobil-Revue, Bern. Verkaufe oder vertausche SAURER meinen 5 Tonnen mit hyd. 2-Seiten-Kipper, gegen TRAKTOR FORDSON neueren Typs. — Offerten sind zu richten unt. Chiffre 37151 an die Automobil-Revue, Bern. RENAULT, Mod. 1926, Torpedo, gut verschliessb., 3-P1., 6 HP, neu bereift, in la. Zustand, Zenith- Vergas., zu äuss. Fr. 1900 gegen Kassa zu verkaufen. — Offerten unt. Chiffre 37154 an die Automobil-Revue, Bern. S|»»e«lax

76 - 1928 ÄÜTÖMOBIt-REVUC Dies und das vom Automobil. Von William N. Lass. Lord Rothermere, der englische Zeitungskönig, wird wohl bald der glückliche Besitzer des teuersten Automobils der Welt sein. Das Gestell wird aus reinem Silber bestehen, mit gehämmertem Gold eingelegt, während die Motorhaube in Goldbuchstaben die Worte aufweisen wird «Veritas vincit — die Wahrheit siegt». Dieser Wagen, der den Puls eines jeden Automobildiebes schneller schlagen Sassen wird, wird 200,000 Dollar kosten. Der Maharadscha von Patiala besitzt einen Tourenwagen, der 30,000 Dollar kostete. Er war für die Jagd auf Grosswild bestimmt, die Aussenseite geschickt der Natur angeglichen, während er zugleich mit Gewehren, wie ein Tank, gespickt war. Das Innere bestand aus Mahagoni, wobei Hebel und Griffe aus Elfenbein hergestellt waren. Der Wagen war aber tatsächlich für praktischen Gebrauch bestimmt und nicht zu Ausstellungszwecken gebaut. Die meisten Motoristen indessen interessieren sich wahrscheinlich wesentlich mehr für den billigsten, als für den teuersten Wagen. Hierzu gehört ein Wagen «Passion» genannt, der im Jahre 1915 von einem Universitätsstudenten in Columbia für 12 Dollar gekauft wurde, und der heute noch, nachdem er 75,000 hinter sich hat, gut läuft. Dieses «Luxusautomobil» wurde zum grössten Teil aus Autogerümpel zusammengebaut, dann schön angemalt und dekoriert. Sein Besitzer rühmt sich 100 km pro Stunde damit fahren zu können. Von den Automobüfabrikanten wird die durchschnittliche Lebensdauer eines gewöhnlicen Wagens auf 8 Jahre angeben, aber viele Fahrzeuge, die wesentlich älter sind, strafen diese Behauptung Lügen. Bei einem kürzlichen Wettfahren alter Wagen in England wurde der Sieg von einem Panhard Modell aus dem Jahre 1893 davongetragen, das die 60 Meilen lange Strecke von London nach Brighton mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 29 Meilen per Stunde zurücklegte. Der älteste französische Wagen, die bekannte «Antoinette» des Abbe Gavois, von ihm 1895 erworben, ging jetzt zu einem höheren als dem Kostpreis, in den Besitz eines Museums über. Jahr um Jahr, seit der Erfindung des «Pferdlosen Wagens» vor etwa 40 Jahren, hat man ständig an der yerbesserung des ursprünglichen Entwurfes gearbeitet. Es gab dampfgetriebene Wagen, elektrische Autos Die originelle Vase aus Continental-Autopneus, für die wohl jeder Automobilist beste Verwendung fände, am Zürcherkorso. und Wagen, die Holz, Späne, Kohle und Alkohol als Triebkraft verwerteten. Doch von den 30 Millionen Autos, die es heute in der Welt gibt, sind fast alle nach denselben Prinzipien, die Elwood Haynes in 1893 niederlegte, gebaut worden. Das erste selbsttätig getriebene Fahrzeug, der von Richard Dudgeon 1855 erbaute «Feurige Drachen», lebt noch heute und zwar in Oyster Bay N. Y. Es ist eine seltsame Kreuzung zwischen Lokomotive und Leiterwagen, und wurde von einer Dampfmaschine milt Kohlenfeuerung 'getrieben. Seine Stundengeschwindigkeit betrug 70 Meilen, aber es .war dann unmöglich, die Steuerung zu führen. Elwood Haynes patentierte zuerst den Gasolinomotor, doch der Schmied Charles H. Black aus Indianapolis erfand gleichfalls etwa 1891 ein Gasolinautomobil. Als er es beim Patentamt anmelden wollte, hatte gerade zwei Wochen vorher der deutsche Erfinder des Gasolinomators auf seine Entdeckung ein Patent genommen. Die jüngsten Entwicklungen im Automobilwesen machen sich auf dem Gebietei des Kleinwagens geltend, der besonders praktisch im Kampf gegen die zunehmende Vejrkehrsfülle ist. Einer der kleinsten Wagen ist ein deutsches Modell von torpedoähnlicher au meilleiir prlH illllllillillllllitllllllllllllllllllltllHIIIIIllllfttitiill DELAGE -Ersatzfelle liefert prompt ab Lager H. Lanz, Delage- Vertretung, Rohrbach. — Telephon 38. 6293 I Form, dass für eine Person berechnet ist; mit seinen 60 Pfund an Gewicht fährt es 28 Meilen pro Stunde. Der letzte englische Zwergwagen ist der Austin. Zwei Personen können bequem darin Platz finden, wobei der Wagen 1 Meile pro Minute leistet. - Das grösste bisher entworfene Automobil ist ebenfalls die Erfindung eines Deutschen. Es ist ein gewaltiges Wüstenschiff, wie ein Ueberseedampfer ausgerüstet, fast 300 Fuss lang und 50 Fuss hoch. Dieser Wagen soll 300 Gäste nebst 50 Tonnen Gepäck aufnehmen. Er wird von 250 PS Gasolinmotoren getrieben, die Räder haben einen Durchmesser von 40 Fuss, und das ganze Fahrzeug bewegt sich mit 20 Meilen pro Stunde durch den Sand. Die Inneneinrichtung besteht aus Einzelzimmern, Badestuben und Küche, ausserdem hat man ein kleines Geschütz zur Abwehr feindseliger Araberstämme oder dergl. Dieses Wagenmonstrum muss aber erst noch gebaut werden. Geschwindigkeit ist bei manchem Rennwagen derart entwickelt, dass man heute darin sogar die Flugzeuge übertrifft. Der schnellste Wagen der Welt gehört Ray Keech, der mit seinem 36-Zylinder Triplex auf Daytona Beacn über eine Strecke von 2 Meilen mit hwindigk von 207,6 Meilen pro Les selles, sieges-arriere et repose-pieds Stunde dahinfegte. Dieser Wagen besitzt drei Motore, von denen sich zwei vor und einer hinter dem Fahrer* befinden. Etwas höher als die Hinterräder befinden sich zwei weitere Reifen, also ein wenig über dem Erdboden liegend, für den Fall, dass der Wagen zu tief in den Sand einsinkt. Alsdann würden sie in Tätigkeit treten. Der Besitzer behauptet mit seinem Auto 250 Meilen per Stunde leisten zu können. Ein anderer bekannter Rennwagen gehört Major H. O. D. Segrave, der mit seinem Sunbeam einen früheren Rekord von 203,79 Meilen aufstellte. Gewisse Automobilfirmen, besonders in Deutschland, wetteifern in der Schaffung eigenartiger neuer Typen. So erschien kürzlich in Berlin ein Wagen mit zwei Vorderteilen, jedes hatte seinen eigenen Motor und eigene Steuerung. Ein anderer, sehr seltsam anzuschauender Wagen ist der Amphibienwagen, der sowohl auf dem Land, wie im Wasser Verwendung finden kann, und mit grossem Erfolg in Alaska bei einer kürzlichen Expedition gebraucht wurde. Das seltsamste Automobil aber ist von den Italienern erfunden worden, die die sogenannte «Motoruota» erbauten, ein mechanisch getriebenes Rad «Auto» besteht aus einem Riesenrad mit einem Durchmesser von ungefähr 8 Fuss, dessen äusserer Rand in Rotation versetzt wird. Der Motor und der Fahrer befinden sich in der Mitte des Kreises, von wo aus die Triebskraft auf den Rand des grossen «Rades übertragen wird. Das Gewicht des Fahrers verhindert ihn am Umkippen und die Steuerung dieses Ungeheuers erfolgt durch Bewegung des Körpers nach der einen oder anderen Seite. Eine ungefähre Vorstellung von dem, was uns die Zukunft nach auf dem Gebiet des Automobilsportes bringen mag, ist mit dem durch Radiowellen gelenkten Wagen von Francis P. Houdina gegeben. Er Hess sein Radiomobil eines Tages durch Radiowellen gesteuert, die Fünfte Avenue in New York herunterfahren. Der Wagen stellte selbsttätig die verschiedenen Gänge ein, gab Gas, fuhr schneller und bremste, als ein Schutzmann pfiff. In der Tat lebte dieses Wunderwerk ein Eigenleben, und das einzige, was man vermissen konnte, wäre eine Unterhaltung mit dem Schutzmann gewesen. Doch ehe nicht der Fernsichtradio vollkommen ist, wird der Besitzer eines solchen Wagens stets in der Nähe sein müssen, um eine sichere Kontrolle ausüben zu können. oxr Brems- und Kupplungsbelag ist allen auf dem Markte sich befindenden Marken mindestens ebenbürtig, einem grossen Teil aber beträchtlich überlegen. — HYD ATOXY ist kein Nachahmungsfabrikat, sondern ein erstklassiges Band, da von Grund auf aus dem Urstoff Asbest hergestellt unter Auswahl wirklich zweckentsprechenden Rohmaterials. — Zu beziehen durch Autoreparaturwerkstätten und den Generalvertreter: I. Iflaavftf, Zttvich, Seefeldstr. 98. Tel. Hott. 26.58. 13 HUILEPOURMOTEURÄ JäREÖlSTERfDl.TRADE MARK • Vous assurent un confort parfak et durable mit Seitenteilen uerschledener Systeme Automobillstes! Sachez! Tout moteur graissö ä i'huile „Automobil** qui egale les meilleures, ne connait pas la defaillance. — I/essayer, c'est l'adopter pour la bonne marche de votre voiture. 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