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E_1929_Zeitung_Nr.008

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1929 - N»8 Auto O€€aslonl Die Wagen sind ge» prüft und In meine* Spezlalwerkstall ii» slandgestellL Die Hudson Esiexfabrik hat während der testen fünf Mahre mehr $eduzylinder*Automobile gehaart ah irgend eine andere Fabrik der Weit Ueber 1,350,000 ledtszyllnderwagen dieser Fabrik befahren die Itrassen aller Kontinente. Fünfundzwanzigjährige Erfahrung im Automobilbau, vorbild* lidte Organiiation und rationellste Fabrikationsmethoien bradtten ein Modell 192% Aarwangen: O. Alfhaus Badeni Gebr. Zarafffnl Bexi Viscardi & Cie. ßiel: F. Rosenberger Burgdorf: Kunz & Sorgen La Chaux de Fonds: Aug. Malhey Davos: Edel X Cle. Detemonf: J. R. Cutlat Flüelen: 1. Rielmann stärker vollkommener '- Frauenfeld i F. Bohrer Frlbourgx Splcher & Oe. Geneve: ' Garage du Stand Grendiem Kaiser & Sdiwab Küssnadita.R.: Gebr. Meyer Lausanne: M. Sdiweizer Lugano/Tesserete: IM. Descagnl Luzern: A. Stadiin Netstalt Gebr. Saufer idtöner und zu diesen ersfaunlidt niedrigen Preisen : Coachs, P i.Fr.76QQ, Coupe2 4,pi.Fr.78QQ r Medan 5P iJr.S25Q Ausgestellt bei AASFI - 7IIDirU-&EDM u. Vertretern: Neudiäte!: Oberrieli Ölten: St. Gallen i Sdiajjhausen: Sursee: Ufjensiorfs Wall wih Musfergültige Ersafzteillager in Basel, Zürich und Bern. Henri Robert F. Kradol|er Moser & Cie. 1. Mattes F. Hübscher F. Wyder Steiner & Kehrli E. Baumann. falmson Cabriolet 2 p!., 6 HP, Ballonpneus Fr. 2500.— Citroen Cond.int.4pl.,10HP., Ballonpneus Fr. 3000.— Mathiw 6 Cyl., Cond. Inter., Vierradbremsen, Ballonpneus Fr. 3500.— Fiat 509. 1927. Cond. Int, 4 pl., Vierradbremsen, Ballonpneus Fr. 3500.- KMMeX 6 Cyl., Coach, 5D^ Stoßstangen, Ballon«, pneus Fr. 3700.- Peugeot 181 B., Cond. int.. 4 pl.. 11 HP.. Vierradbremsen, Ballonpneus Fr. 4000— Donnet» Zedel 1927. Cond. Int.. 4 pl, Vierradbremsen, Ballonpneus Fr. 5000.— O. M. 6 Cyl.. Allwelter 6-pf, 10 HP.. Slofjstangen, Vierradbremsen. Bai« lonpneus Fr. 6500.— Peugeot Torpedo, 4-pl. Fr. 1500.- Lancia 4 Cyl., Torpedo, 4-p!^ 11 HP.. Vierradbremsen Fr. 5500.- Mercedes 1928. 6 Cyl.. loiw pedo. 4-pl., 10 HP, Vierradbremsen. Ballonpneus Fr. 7000.- Uefer* wagen Fr. 1300.— bis 2500.- RACPI am Bahnhof Teleph. Salran 48.60 Veii*gj Adaujuauation. Druck, oad Clicbirlt • HALJLWAQ A,-Q, HaUtrecit« fiuctutrucktctt i*T*

N°8 II. Blatt BERN, 29 |anuar 1920 II. Blatt BERN. 29. Januar 1929 Technische Rundschau Der SdiMomnibus für 26 Personen Als vor ungefähr hundert Jahren die Ei-Seitesenbahnen aufkamen, glaubte man, nunmehr ren und unteren Deck insgesamt 13 Kabinen des mittleren Ganges liegen im obe- bald im Transportwesen den Höhepunkt er-füreicht zu haben. Die gewaltige Umwälzung auf halber Höhe zwischen den beiden Decks die unteren Enden, die normalerweise auf je zwei Personen. Der Gang befindet sich in unseren Verkehrsgepflogenheiten folgte und ist durch eine kurze Treppe mit den dem Sitzkissen ruhen, berühren. In diesem aber erst seit der Erfindung des Explosionsmotors, durch den das Automobil und derteile des oberen Decks zu gelangen, muss rade, fortlaufende Fläche. Sie werden nun einzelnen Kabinen verbunden. Um in die Ab- Augenblick bilden die Rückenlehnen eine ge- Omnibus möglich wurde. man demnach einige Stufen aufwärts und um mittels zweier Eisenstäbe starr miteinander Bisher hat man immer noch für lange Reisen von über 100 Kilometern die Eisenbahn sich in die unteren Kabinen zu begeben ei- verbunden und das obere Bett ist fertig. 3 dem Omnibus vorgezogen. Nun scheint der Omnibus aber auch für diese langen Strekken mit der Eisenbahn in Konkurrenz treten zu wollen. Seit einiger Zeit bereits gibt es, vornehmlich in den Vereinigten Staaten, mehrere Omnibuslinien, die regelmässig nach einem festen Fahrplan Strecken von einigen hundert Kilometern befahren. Eines konnte selbst der moderne Omnibus noch nicht bieten und gerade aus diesem Grunde blieb sein Betätigungsfeld stark begrenzt: es fehlte bisher die Schlafgelegenheit, so wie wir sie bei der Eisenbahn kennen. Auch diese Lücke ist nunmehr endgültig ausgefüllt. In Amerika und England sind vor einigen Wochen fast zu gleicher Zeit, wenn auch voneinander vollständig unabhängig, die ersten Schlafwagen-Omnibusse in den Verkehr gekommen. Es ist sehr interessant, die zu diesem Zweck dienenden Fahrzeuge einmal näher in Augenschein zu nehmen. Zweckmässig eingerichtet ist vor allem der amerikanische Schlafomnibus. Wir wollen ihn deshalb einmal in aller Kürze hier beschreiben. Auf der Abbildung sehen wir den amerikanischen Wagen in Schnittansicht. Man wird geradezu erstaunt sein, wenn man hört, dass in diesem gedrungenen Fahrzeug von nur 10 Meter Länge, 3 Meter Höhe und 2,5 Meter Breite 26 Personen Sitz- und Schlafgelegenheit finden können. Der Eingang ist vorn, gleich hinter dem Motor. Man gelangt hier zunächst auf eine kurze Flur und von da auf einen mittleren Gang, der sich über die ganze Länge des Fahrzeugs erstreckt. Der Wagen ist als Doppeldeck-Omnibus ausgeführt. Zu beiden nige Stufen abwärts steigen. Durch diese zweckmässige und sinnreiche Anordnung ist für die beiden Decks nur ein Gang erforderlich. Die Gesamthöhe des Fahrzeuges lässt sich dadurch so niedrig halten, dass der Wagen kaum höher ist als ein Eindeck-Omnibus. Der Kopfraum über dem Gang ist dabei jedoch 2,15 Meter hoch, wodurch selbst die grösste Person bequem aufrecht stehen kann. Jede Kabine lässt sich nach dem Gang hin durch einen schweren Vorhang verschliessen. Zieht man diese Gardine zurück, so steht uoruges mecan/dens man vor zwei tiefgepolsterten, bequemen Sesseln, die, wie bei der Eisenbahn, gegenüberliegend angebracht sind. Abends werden diese beiden Sitze in zwei Schlafstätten umgewandelt. Dieser Vorgang ist recht einfach und doch interessant. Die Rückenlehne der Sessel lässt sich unten am eigentlichen Sitz loslösen. Oben ist sie durch zwei starke Scharniere an der Kabinenwand befestigt. Die beiden Rückenlehnen werden nun von unten herauf hochgeklappt, bis sich Auch das untere Bett wird auf einfache Weise hergestellt. Die beiden Sitze dienen dabei als Kopf- und Fussende. Der dazwischen freiliegende Raum wird durch zwei Matratzen ausgefüllt, die am Tage unter den Sitzen aufbewahrt werden. Auf diese Art lassen sich in wenigen Minuten in jeder Kabine die beiden Sitze in zwei bequeme Betten umwandeln. In dem unteren, vorderen Abteil auf der Skizze ist diese Umwandlung bereits vollzogen. In dem dahinter liegenden Abteil dagegen sehen wir die Sitze in Tagesstellung. Werden abends die Sitze in Betten umgewandelt, so begeben sich die Passagiere in das Vorder- und Hinterabteil des Omnibus, wo weitere Sitzgelegenheit vorgesehen ist. Mit Einschluss der Klappstühle in den Waschräumen finden wir im amerikanischen Schlafomnibus insgesamt 44 Sitze, obschon nur 26 Personen als Höchstzahl zugelassen werden. Das Fahrpersonal besteht aus, einem Wär- SchniHansicht eines modernen amerikanischen Schlafomnibusses: 1) Waschraum und Abort; 2) Steward; 3) Ventüatoröffnungen; 4) Eine obere Kabine, Sitze in Tagesstellung; 5) Waschbassin und Warmwasserbehälter, in jeder Kabine; 6) Ankleidesitz; 7) Koch; 8) Wagenführer; 9) Beobachtersitz; 10) Ersetzbarer Motor; 11) Haupteingang; 12) Die offene Eingangstüre schliesst die Küche ab; 13) Küche; 14) Kabine in Schlafraum umgewandelt; 15) Ventilatoröffnung; 16) Gemeinsamer Gang für alle Kabinen; 17) Rückwärtiger Ausgang. aaa.Gtfi....iiB..aaD...aa[3BBBOHi3giHaa Airoio ÄRA TENCONi Uaunliotsiraätie \nto-Reparatur-VVttrKstätte lienzin Heiizol - .Siobiloii t'ueu-Stock Bedarfsartikel i^nst. Tei. 4< Basel Hammerstrasse 46 Telephon Satran 52.36 Garage. Kep.- Werkst. Bern liarase aireüi amter den Bäreajraseii. El fiMiell halle Reparaturen - Benzin und Oele - Telephon Lh. 3o.S4 ü» Meyer A t*olin. Bäreni*raben 6. Biei üarage, Rep.-Werkst Mobiloil. 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