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E_1929_Zeitung_Nr.060

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R AUTOMOBIL-REVUE

R AUTOMOBIL-REVUE 1929 — N° Amtliche Anzeigen BEZIRK ANDELFINGEN Verpachtung der Jagdreviere 1929 Die politischen Gemeinden des Bezirkes Andelfingen bringen an nachbe- /eichneten Tagen und Orten ihre Jagdreviere auf öffentliche Versteigerung. y (Die Pachten einzelner Gemeinden wurden bereits in der Woche vom 7. bis 13. ds. versteigert!) Rheinau Montag, den 15. Juli 1929, nachmittags 3 Uhr, im Gemeindesaal in Rheinau. Ca. 886 ha, wovon 488 ha Wald. — Grosser Rehbestand. — Schöne Flugjagd am Rhein. Trüllikon Dienstag, den 16. Juli 1929, vormittags 10 Uhr, im « Ochsen * in Trüllikon. Ca. 958 ha, wovon ca. 286 ha Wald. Benken Dienstag, den 15. Juli 1929, nachmittags 2 Uhr, in der « Sonne » in Benken. Ca. 560-ha, wovon 173 ha Wald. Dachsen Dienstag, den 16. Juli 1929, abends 6 Uhr, im Hotel «Bahnhof» in Dachsen. Ca. 263 ha, wovon 68 ha Wald. — Flugiaed auf 2,5 km am Rhein. Uhwiesen, Flurlingen, Feuerthalen Ein Revier. Dienstag, den 16. Juli 1929, nachmittags 4 Uhr, im «Hirschen» in Uhwiesen. Ca. 1125 ha, wovon 455 ha Wald. — Flugjagd am Rhein. Gr.-Andelfingen Mittwoch, den 17. Juli 1929, nachmittags 2 Uhr, im « Löwen > in Andelfingen. Ca. 676 ha, wovon 254 ha Wald. — Flugjagd an der Thur. Adlikon Mittwoch, den T7. Juli 1929, nachmittags 4 Uhr, in der « Post» in Adlikon. Ca. 659 ha, wovon 171 ha Wald. — Flugjagd an der Thur bei Dätwil. Dorf Donnerstag, den 18. Juli 1929, nachmittags 2 Uhr, in der « Post » in Dorf. Ca. 560 ha, wovon 190 ha Wald. BAUMA Donnerstag, den 18. Juti 1929, nachmittags 4 Uhr, im «Frohsinn» in Humlikon. Ca. 365 ha, wovon 195 ha Wald. Freitag, den 19. Juli 1929, nachmittags 4 Uhr, im Gemeindesaal Oberbuch. Ca. 1100 ha, wovon 433 ha Wald. — Sehr starker Rehbestand. Freitag, den 19. Juli 1929, nachmittags 2 Uhr, im Gasthof z. « Löwen » in Ossingen. Ca. 1308 ha, wovon ca. 400 h Wald. — Flugjagd an der Thur um Hausersee. (im Anschluss an Ossingen) Freitag, den 19. Juli 1929, nachmit tags 2 Uhr, im Gasthof z.« Löwen » i Ossingen. Ca. 420 ha, wovon, ca. 120 he Wald. Samstag, den 20. Jufi 1929, nachmittags 4 Uhr, in der Wirtschaft z «Post in Flaach. Ca. 1018 ha, wovon 458 ha Wald. — Dieses Jagdgebiet wird aul etwa 7 km von Thur und Rhein durch flössen, und es hat daselbst sehr vie Flugwild. Samstag, den 20. Juli 1929, nachmittags 2 Uhr, im Schulhaus. Ca. 623 ha, wovon 252 ha Wald. — Sehr wildreiches Revier. Botr. die Steigerungsbedingungen und Grenzen (es gelten an den meisten Orten die Banngrenzen) geben die Gemeinderäte bereitwilligst Auskunft. Der Bezirk Andelfingen und die angrenzenden Gemeinden gelten gegenwärtig als das wildreichste Gebiet des Kantons Zürich. Am Irchel, im Flaachtal, am Kohlfirst, an der Thur und am Rhein, wie auch im Stammheimertal finden sich vorzügliche Jagdgebiete, worauf Pachtliebhaber ganz besonders aufmerksam gemacht und zur Steigerung eingeladen werden. 41200 Jagdpacht - Versteigerung Die Jagd in der Gemeinde Bauma, 2 Reviere, das eine links der Töss, umfassend ca. 980 na, wovon ca. 358 ha Wald, das andere rechts der Töss, «.umfassend ca. 1110 ha, wovon ca. 588 ha Wald, gelangt Montag, den 15. Juli 1929, nachmittags 3 Uhr, im Gasthof zur « Tanne > dahier, auf die Dauer von 8 Jahren auf öffentliche Steigerung. 41194 Nähere Auskunft erteilt Herr Gemeindepräsident Dr. Schurter. Bauma, den 4. Juli 1929. Der Gemeinderat. DIETHCON Samstag, den 20. Juli 1929, abends 6 Uhr, in der Wirtschaft z. « Post » in Volken. Ca. 315 ha, wovon 90 ha Wald. Jagdpachtsteigerung Die Gemeinde Diefikon bringt ÜIT Jagdrevier, haltend 033,31 na, dayon 229,58 ha Wald, Donnerstag, den 18. Juli 1929, nachmittags 2 Uhr, im Gasthof zur « Krone» in Dietikon, gemäss den gesetzlichen Bestimmungen auf die Dauer von 8 Jahren auf öffentliche Steigerung. Die Gantbedingungen sowie der Uebersichtsplan der Gemeinde liegen Interessenten von heute an in der Gemeindelatskanzlei zur Einsicht offen. 41203 Dietikon, den 4. Juli 1929. Der Gemeinderat. Gemeinde GOSSAU (Zeh.) Jagdpacht - Versteigerung Die Gemeinden Pfäffikon und Hittnau bringen Dienstag, den 16. Juli T929, ihre Jagdreviere auf öffentliche Versteigerung, und zwar: Pfiffikon: Von nachmittags 2K Uhr an im Gasthof zum « Hecht >; Hittnau: Von nachmittags 4 Uhr an im Gasthof zur « Sonne >, Unterhittnau. Die Reviere beschreiben sich wie folgt : Pfäffikon: Gebiet zwischen Grenze Fehraltorf-Wallikon-Isikon-Dorf Hittnau- Adetswilerstrasse-Grenze Wetzikon-Pfäffikersee. Fläche ca. 1408 ha, wovon Wald ca. 260 ha. Gebiet zwischen Adetswilerstrasse, Grenzen Bäretswil und Bauma, bis Dorf Hermatswil-Wallikon. Fläche ca. 1065 ha, wovon Wald ca. 451 ha. 41195 Beide Reviere weisen einen reichen Wildstand auf und ergeben sowohl Hittnau: Humllkon Buch a. I. Ossingen Truttikon Flaach Berg a. I. Volken Die Gemeinderäte. einzeln als zusammen einen ausserordentlich schönes Jagdgebiet. Die Gantbedingungen und Uebersichtspläne der Jagdreviere liegen von heute an in den betr. Gemeinderatskanzleien zur Einsicht auf. Unbekannte Steigerer' haben einen Vermögensausweis und Leumundszeugnis neuesten Datums vorzulegen. Pfäffikon (Zürich) und Hittnau, den 3. Juli 1929. Die Gemeinderäte. I Erste Qualitätsarbeiten für jeden Zweck, in jeder Größe, nach gegebenen und eigenen Entwürfen. Auch für Anhänger. Erste Referenzea Reparaturen^ RORBAS Jagdpacht-Versteigerung Der Gemeinderat Rorbas bringt das Jagdrevier der politischen Gemeinde Rorbas Montag, den 15. Juli 1929, von nachmittags 2 Uhr an, im Gasthof zum Adler» in Rorbas, auf öffentliche Versteigerung. Pachtzeit 1929/37. Das Jagdrevier deckt sich mit der politischen Gemeindegrenze und umfasst ein Gebiet von total 423 Hektar, wovon 255 Hektar Kulturland, 153 Hektar Waldung und 15 Hektar Fluss- und Bachgebiet. Ist bekanntes, sehr schönes und wildreiches Revier. Dasselbe erstreckt sich von der Embracher Grenze bei der Eisenbahnbrücke bis auf die Höhe des Dettenberges; auf demselben sich' hinziehend bis zum, Rheinsberg an die Eglisauer Grenze. Von dort an die Töss hinunter, am jenseitigen* Ufer sich hinziehend bis zum Teufenbach, dann dem selben folgend bis hinauf zur Ircheistrasse. Die Grenzbeschreibungen und Pachtbedingungen sowie die sachbezügliche topographische Karte können inzwischen bei Herrn Präsident Dünki, z. « Adler eingesehen werden, woselbst weitere Auskunft bereitwilligst erteilt wird. Zum Steigerungsbesüche ladet freundlich ein 41224 finden statt Donnerstag, den 18. Juli 1929, nachmittags 2%[ Unc, im «Casino», Winterthur. Das gesamte jagdbare Gebiet hat einen Flächeninhalt von ea. 5880 ha mit ca. 2790 ha Wald und 8 ha Wasser (Weiher) und wird in 5 Revieren versteigert. Die Gantbedingungen und Spezialbestimmungen betr. Schongebiete liegen auf für Winterthur im «Liebegut», Lindstrasse 4, und diejenigen für Seuzach auf der Gemeinderatskanzlei daselbst. Die Gemeinde Gossau bringt Montag, den 15. Juli 1929, nachmittags 2 Uhr, Der reiche Wildbestand, die gut arrondierten Reviere mit grösstenteils im Gasthof z. Löwen dahier, das der Gemeinde zustehende Jagdrecht für dienatürlichen Grenzen lassen eine zahlreiche Beteiligung erwarten. Dauer von 8 Jahren auf öffentliche Steigerung. Das ganze, ca. 1833 Hektar messende Gemeindegebiet, wovon ca. 260 Hektar Wijiterthtir, den 6. Juli 1929. 41193 Waldung, wird als ein Revier auf die Pachtsteigerung gebracht, das mit dem Gossauerriedt von ca. 200 Hektar Flächeninhalt als eines der schönsten Für die beiden Gemeinden* und wildreichsten Reviere des Oberlandes bezeichnet werden darf. Forst- und Landwirtschaftsamt der Stadt Winterthur. Die Steigerungsbedingungen sowie die topographische Karte liegen in der Gemeinderatskanzlei (Telephon Gossau Nr. 9) Interessenten zur Einsicht auf, woselbst auch bereitwilligst nähere Auskunft erteilt wird. Pachtliebhaber belieben sich bezüglich Besichtigung des Reviers ebenfalls an die Gemeinderatskanzlei zu wenden. 41192 Jurid-Bremsbelag Auf Wunsch wären die Gemeinden Bubikon, Grüningen und Gossau bereit, ihre Reviere zu einer einzigen, g rossen Pacht zu vereinigen. Zu zahlreichem Besuche der Pachtversteigerung ladet höflich ein Westinghouse-Batterien Gossau, den 4. Juli 1929. Der Gemeinderat. Jagdpacht-Versteigerungen Lieferungs-Karosserien TUSCHE GEBRÜDER TÜSCHER & Co., ZÜRICH, HARDTURMSTRASSE 201 Rorbas, den 6. Juli 1929. Stromberg- L Vergaser! Der Gemeinderat. Die Jagdversteigerungen der Stadt Winterthur und der Gemeinde Seuzach Sind unsere bewährten Spezialitäten ! FRANKONIA A.-G. ZÜRICH 5 Hatnerstrasse 24 — Telephon Sttoao 9746/9747 Sexl»f, Adminuuauon, UrucX «ad Qictitcw t HALLWAU A^ü. Haiiewcne üucüOtucUr« und Wajuuxscaa fD xn .\ Trinkt alkoholfreie Trauben- u. Obstweine Ifosfetfler & Co.. Bern Automobil Farman 6 Zyl. Wegen Abreise nie wiederkehrende Gelegenheit, soj gut wie fabrikneu, mit jeder Garantie, prachtvolle* 7/8-PIätzer-Torpedo, ganz schliessbare, 'este Seiten-* teile, mit allem modernsten Komfort ausgerüstet« Spottpreis Fr. 8500.— (Neupreis Fr. 45 000.—). Adresse : Neuweilerstrasse 17, Basel. Tel. B. 88.54« Zu verkaufen 1 neuer Geschäftskasten mit Torpedo, passend auf mittleres Chassis, gesctaL» Führersitz, 2 Türen, mit Kurbelscheiben, Ia. 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II. Blatt BERN, 12. Juli 1929 N°60 II. Blatt BERN, 12. Juli 1929 Technik des Fahrers Die Eigenschaften der verschiedenen Federungssysteme Ein Rückschritt? Die Halbelliptikfederung stellt die zweite Entwicklungsstufe des Abfederungsprobletns dar. Sie war die direkte Nachfolgerin der Qanzelliptikfederung, wie sie die motorisierten Pferdekutschen der Jahrhundertwende aufwiesen'. Sie ist mit dem Nachteil der gros- Das Automobil hat heute einen Entwicklungsgang von rund einem Drittel Jahrhun- fünf Jahren schien man sie mit der Cantilesen unabgefederten Massen behaftet. Vor dert hinter sich. Mit dem Massstab unserer verfederung endgültig aus dem Feld geschlagen zu haben, und heute ist sie trotzdem wie- gegenwärtigen Ansprüche gemessen, scheint es der Vollendung sehr nahe zu sein. Aber der da. Wissen denn die Konstrukteure nicht, entsprechend den Fortschritten der Technik was sie tun ? Oder konstruieren sie einfach verschieben sich auch die Ansprüche von nach Laune und Mode ? Jahr zu Jahr. In zehn Jahren werden wir Der Laie, der sich diese Frage stellt, übersieht, dass sich unterdessen im Wagenbau nicht mehr glauben wollen, dass uns das Automobilmodell 1929 auch nur einigermassen verschiedenes verändert hat. Vor allem befriedigt hat. hat das Aufkommen der Vorderradbremsen Vom Techniker unumwunden zugestandene Schwächen besitzt das Automobil allerdings auch heute noch. Aber einesteils fehlen vorläufig die Möglichkeiten, sie zu beheben und anderseits legt ihnen die grosse Masse der Autobenützer noch nicht die Bedeutung bei, die den Mehraufwand, den die Beseitigung dieser Schwächen mit sich bringt, als gerechtfertigt erscheinen Hesse. Nehmen wir uns dabei als Beispiel einmal die Federung vor. Wir können da die interessante Feststellung machen, dass man in den letzten Jahren wieder genau zu der Konstruktionsform zurückgekehrt ist, die man etwas früher als veraltet beiseite zu schieben geneigt war. Der weitaus grösste Teil aller Wagen hat wieder Halbelliptikfedern. IA.SSI9I Halbelliptikfedern vorn, Viertelselliptikfedern hinten. Anwendung yon Vorderradbremsen möglich. Federung geeignet für leichte, nicht zu kurze Wagen. die Abfederung stark beeinflusst. Die Cantileverfederung am Hinterwagen ist hauptsächlich deshalb verschwunden, weil die Wagen allgemein kürzer geworden sind. Wagenlänge und Federung stehen miteinander in engem Zusammenhang.. Es dürfte einleuchten, dass bei gleicher Federanordnung einem Insassen des Wagens die « Abfederung » um so besser erscheint, je grösser der Achsabstand des Fahrzeuges, technisch « Radstand » genannt, ist. Durchfährt ein sehr langer Wagen mit den Vorderrädern einen Graben, dann ergibt sich, von Die in der Herstellung einfachste und billigste Viertelselliptikfederung. die sich jedoch nur fürder Seite gesehen, nur ein geringer Aus- leichte Wagen eignet. R = Radstand, D = Federtasis. Vorderradbremsen sind hier ausgeschlossen. schlag seiner Längsachse, die Längsachse bleibt nahezu wagrecht. Der Ausschlag der Längsachse und ihre Neigung können aber beim gleichen Graben sehr gross werden, wenn der Radstand klein ist. Die Federbasis. Neben dem Radstand spielt noch die sogenannte « Federbasis » eine grosse Rolle. Um sich über ihren Einfluss klar zu werden, nehme man an, das Chassis ruhe mit den Federn nicht auf den Achsen, sondern auf dem Boden. Rückt man dann die Federn sehr nahe zusammen (macht man die Federbasis kurz), so wird das Chassis sich viel leichter nach vorn oder hinten hinunterdrücken las- Die heute meist gebräuchliche Halbelliptikfederung. Federbasis gleich lang- wie Radstand. Günstig die grosse seitliche Steifigkeit. Ungünstig die grossen unabgefederten Massen. sen, als wenn die es unterstützenden Federn beispielsweise an seinen beiden Enden angeordnet sind. Bei sehr kurzer Federbasis stellt das Chassis sogar eine Art Schaukel dar. Ein kleiner Druck auf eines der beiden überhängenden Enden genügt dann, um eine beträchtliche Winkelverschiebung der Längsachse hervorzurufen. Das auf die Achsen gesetzte Chassis verhält sich genau gleich. Als Federbasis bezeichnet man dann den Abstand zwischen den Befestigungspunkten der Federn am Chassis. Ein Unterschied besteht nur darin, dass es diesmal nicht wir sind, die das Chassis ins Schaukeln zu bringen suchen, sondern die Strassenunebenheiten, die sich über die Räder und Achsen in abwechslungsweise vorn und hinten auftretenden Stössen auswirken. BHaai Halbelliptikfeder vorn, Cantileverfeder hinten. Früher sehr viel angewandte Federungsart, heute nur noch bei Wagen mit grösseren Radständen zu finden, Vorteil der Cantileverfeder: Geringe unabgefederte Massen. Ungünstiger die geringere seitliche Steifigkeit und (bei kleineren Wagen) die Verminderung der Federbasis sowie die Herstellungskosten. Radstand und Federbasis. Betrachten wir die Abfederung von diesen Gesichtspunkten 'aus, iso erkennen wir als eine der ungünstigsten Lösungen einen Wa-» gen mit kurzem Radstand und noch kürzerer Federbasis. Leider ist das gerade die Lösung, die vom fabrikatorischen Standpunkt aus am besten wäre, denn es ist fast unmöglich, ein billigeres Fahrgestell herzustellen; als das nach der in Abbildung 1 dargestellten Form. Dass man bei Kleinautos mit dieser, Federungsart trotzdem noch ganz annehmbare Resultate erzielte, hat seine besonderen: Gründe. Beim Kleinauto ist man ohnehin gezwungen, verhältnismässig harte Federn anzuwenden. Die harten Federn vergrössern dann aber gewissermassen die Federbasis, lEWilWi Dreiviertelsellintikfeder (hinten). Vorteil: Feder-» basis grösser als Radstand. Ungünstig die geringe seitliche Steifigkeit und die grossen unabgefederten Massen da sie mehr nur mit ihren Enden nachgeben, und zweitens verhindern sie gerade infolge ihrer Härte ein zu starkes Schaukeln des Chassis. Für grössere, schwere Wagen käme A.58231 Bugatti-Federung Hinten umgekehrte Viertelsfedeft Günstig die grosse Federbasis, das geringe unabgefederte Gewicht, die gute seitliche Steifigkeit. eine solche Federung niemals in Sie ist dort auch nie versucht worjedoch Frage, den. Gänzlich verbot sich die Anwendung viertelselliptischer Vorderfedern auch bei kleinen Wagen mit dem Aufkommen der Vorderradbremsen. Werden nämlich die Vorderradbremsen betätigt, dann suchen sie die Achse mitzudrehen. Zur Aufnahme dieser Kräfte genügt aber das einzige mit der Achse fest verbundene Federblatt einer Viertelselliptikfeder ••nicht." Auch bei einer Verdoppelung Warum wir die für die Generalvertretung übernommen haben! I Alfnt"in7in unserer Firmen Ist, nur eine zuverlässige, leistungsfähige und bewährte Marke zu vertreten, die uns eine l_Cllpl HlclfJ weitgehende Gewähr für eine zufriedene und stets wachsende Kundschaft bietet. Wir haben weder Zeit noch Kosten gescheut, um uns nach einem solchen Fabrikate umzusehen. Nach langem Suchen und reiflicher Ueberlegung entschlossen wir uns, dem In Deutschland führenden Adler-Wagen den Vorzug zu geben und den Vertrieb für die ganze Schweiz zu übernehmen. nianrinon TPmni^mun iTirrarnniTor und erfahrenen Fachleute haben die neuen „Adler-Modelle" yjCUll lycilj ICUlMI^UICll iMItCU UCllCI nach allen Kanten gründlich geprüft und sie auf ihre Eignungfür schweizerische Landesverhältnisse schonungslos ausprobiert. Die Prüfung derselben hielt glänzend Stand und wir trafen deshalb diese Wahl. DlO ArlloK" \A?ai*I/a '" Frankfurt a. M. waren auch bei uns von jeher für den Bau solider and zuverlässiger Gebrauchst/IC nUlCI "WCI r\C fahrzeuge bekannt. Die neuesten Vier-, Sechs- und Achtzylinder-Modelle von 2, 3 und 4 Liter Zylinder- Inhalt haben sich seit Ihrer, vor mehr als Jahresfrist erfolgten Einführung glänzend bewährt. 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