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E_1929_Zeitung_Nr.082

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Schöne Ecken des

Schöne Ecken des Schweizerlandes Von Zürich bis zum Bodensee. Eine hübsche Tour läsßt sich bewerkstelligen, wenn man von Zürich aus, statt der geraden Route über Winterthur und Frauenfeld zu folgen, einen etwas weiteren, dafür aber eehr lohnenden Weg einschlägt: Dem rechten Züriehseeufer entlang, dessen Schönheiten wir nicht erst hervorzuheben brauchen, durch die reizend gelegenen Ortschaften Küsnacht. Erlenbach, Herrliberg, Meilen, Männedorf und Stäfa führt der Weg nach der Blumenstadt Rapperswil, von dort dem Obersee entlang und damit die Hauptstrasse verlassend bis nach Uznach und weiter nach Kalibrunn. Dort biegt die Strasse scharf ab, um über den Ricken nach Wattwil zu gelangen. Von dort aus gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, die beide sehr lohnend sind: Entweder fährt man durch das St. Galler-Land in der Richtung über Lichtensteig nach Wil und dort abzweigend nach Flawil und Gossau bis zur Hauptstadt St. Gallen, um von dort a:us auf kürzestem Wege Rorschach und damit das Endziel der Fahrt zu erreichen. Wenn man aber die Hauptstrasso vermeiden -will, so lässt eich prächtig ein Ausflug durch das Appcnzelierlamd damit verbinden, indem man von Wattwil nach Urnäsch zu abbiegt und von dort über das bekannte Jakobsbad und Gontcn Appeniell erreicht. Von dort führt eine gute Strasse nach 6ais und weiter nach Teufen und Speicher, vorbei an dem bekannten Schlachtet und Ausflugsziel Vögolinsegg nasch Trogen, von wo man über Heiden auf steiler, aber guter Strasse rasch den Bodensee und Rorschach erreicht. bt. Ragaz. Es gibt wenige Orte, deren Verkehrslage so günstig ist wie diejenige von Ragaz. Es ist das richtige Einfallstor ins Bündnerland, und zwar im Winter, wenn Schnee die Alpenpässe deckt, ist es. überhaupt die einzige Zufahrtsmö?lichkeit nach Graubünden. Ragaz hat schon seit alters her Weltberühmtheit erlangt, seiner heilkräftigen Quellen wegen. Zudem liegt es in einem Gebiet, das auch landschaftlich äusserst reizvoll ist. Auch wenn man nur auf der Durchreise begriffen ist, sei es ins oder vom Bündnerland, so fahre man nicht einfach durch, sondern schiebe eine längere oder kürzere Rast ein. Ganz besonders gut eignet es sich für längere Aufenthalte im Frühling, und worauf jetzt vor allem hingewiesen sei, im Herbst. Eine Men?e schönster Ausflüge können von Ragaz aus unternommen werden, sei es nun per Auto oder zu Fuss, und wer nur in allernächster Nähe sich ergehen will, dem stehen der prächtige Kurgarten und der Giessenseepark zur Verfügung. th. Splügen. Splügen, der Hauptort des Rheinwaldtalcs, hatte schon zur Zeit der Postkutschen eine bedeutende Stellung als Strassenknotenpunkt. Von Norden herkommend durch die Viamala und über Andoer, teilte sich hier der ganze Verkehr, indem ein Teil über den San Bernardino ins Misox und Tessin, ein anderer über den Splügen ins italienische Chiavenna geleitet wurde. Die Stellung als Verkehrsknotenpunkt ist aber mit dem Zeitalter des Automobils" eine noch viel bedeutendere geworden. Tausende von Autos kommen jährlich hier durch, wohl die wenigsten aber worden einfach durchfahren, sondern die meisten werden durch flcti heimeligen Ort verleitet, einen Aufenthalt hier ttot$ einzuschieben. Splügen eignet sich auch ganz vorzüglich als Ferienort und es fehlen nicht mancherlei Sehenswürdigkeiten, so die alte, von 1690 stammende Pfarrkirche und die «Burg», ein alter Turm der ehemaligen Strassenbefestigung. Dass ausgezeichnete Gaststätten dem Reisenden zur Verfügung stehen ist selbstverständlich und er wird einen Aufenthalt hier oben sicherlich nie bereuen. ' r. Savognin. Wer Savognin noch nicht als Kurort kennt, dem ist es doch sicherlich bekannt als langjähriger Aufenthaltsort von Segantini. Durch seine wunderbaren Bilder ist manches Motiv aus der näheren und weiteren Umgebung Savognins weit in der Welt herum bekannt geworden. Dass der Künstler gerade diesen Ort für seinen Aufenthalt wählte, zeigt am deutlichsten, wie viel Schönes es hier zu sehen gibt. Vergessen wir nicht die besonders für den Automobilisten günstige Lage des Ortes. An der Julierstrasse gelegen, Hauptort des Oberbalbsteins, steht es eigentlich gerade im Mittelpunkt des internationalen Durchgangsverkehrs, der von Nord-Süd verläuft. Wer hier seine Ferien verbringt, hat in kürzester Zeit St. Moritz erreicht, ist auch bald in Chur, und zudem lassen sich von hier aus eine ganze Menge der prächtigsten Rundfahrten durchs Bündnerland unternehmen. L. Ein zu wenig bekannter Ferienort Man sollte gar nicht glauben, dass es so etwas überhaupt noch gibt, denn jeden Sonntag ziehen die Autos in langen, ununterbrochenen Zügen zu diesem Week-end-Ziel par excellence. Hotels und Gasthöfe sind von Fremden überfüllt. Und doch liegt am linken Seeufer das idyllische Oertchen Faulonsee, etwas abseits der Bahnlinie und der grossen Hauptstrasse, und darum woh'l auch weniger besucht. Gerade deshalb stellt es arber ein herrliches Ruhefleckehen dar für denjenigen, der wirkliche Erholung sucht. Das modern angelegte Strandbad bietet Abwechslung und sportliches Training, die dieses Jahr neu eröffnete Dampfschiffstation gestattet es, auch Fahrten auf dem See zu unternehmen. Für den Autler ist übrigens auch Spiez und Interlaken in kürzester Frist erreichbar, wo alle möglichen Unterhaltungen seiner harren. Und so bildet das liebliche Fleckchen einen idealen Ferienort, der alles bietet, was man sich wünschen kaenn : Eine herrliche Natur. Ruhe, Sport und, in nächster Nähe, mondäne Vergnügungen. wr. Um Ihre Schuhe, Taschen, Hüte, überhaupt alle Artikel in Leder, ^ . VfB ^L^^^^ Holz ±*\HZt und UHU. Metall UlKslKbll zu AU ICU färben. VCSXl« /Vl* En gros MARCEL RICHNER Das hochwertige Präparat vorm. A. Barbieri 16, rae da Cendrier, GENF AUTOMÜßlL-RfiVUE 192» — N" »2 Zum Gurnigel. Nicht nur zum bekannten alljährlichen Rennen lohnt für den Autler eine Tour zum Gurnigel, es ist auch sonst einer der schönsten Sonntagsausflüge, die sich denken lassen. Ohne die geringste Anstrengung erreicht man auf der ausgezeichneten Autostrasso über Schwarzenburg das 1159 Motor hoch gelegene Gurnigelbad, das Ziel der kurzen, aber um so lohnenderen Fahrt. Als Kur- wie als Parssantenhaus gleichcrmassen bekannt und geschätzt, laden seine grossen Terrassen zum längeren Verweilen ein; einen prachtvollen Ausblick geniesst man von hier aus über die Kette der Voralpen — einen Aueblick, der noch viel herrlicher wird, wenn man den Abstecher noch unternimmt bis zur Höhe des Seelibübl Dort öffnet sich der Blick tief hinein in die Ketto des Stobkhorns, dessen Höhen man hier oben ja schon zu zwei Dritteln erklommen hart. Alle Kleinlichkeiten, alle Mühen des Alltags fallen hier von einem ab, freier und leichter atmet man. Das ist ja das herrliche Wunder unserer Berge, dass sie den Menschen weit über sich selbst emporheben; erfrischt und neugestärkt kehrt man hernach wieder in unsere Niederungen zurück, erfüllt vom reinigenden Odem der Berge. Weiter lässt sich der Ausflug noch ausdehnen, wenn man vom Seelibühl aus den Weg verfolgt zum .Schwefelbergbad und von dort ins Sensetal, wo man von Plaffeien aus entweder Freiburg oder wieder über Schwarzenburg Bern erreicht. hs. Herbstferien am Genfersee. Jetzt wo die Tage kürzer und kühler werden, wo die Bäume sich färben, die Trauben reifen, jetzt ist die beste Gelegenheit da zu einem Herbstaufenthalt am milden Genfersee, wo die Sonne noch warm und freundlich scheint und wo in kurzem die Winzer und Winzerinnen ihre rege Arbeit entfalten werden. Gerade der Genfersee bietet so viel der Abwechslung und der Möglichkeiten, dass er jedem Geschmack Rechnung zu tragen weiss. Für denjenigen, der lebhaften Betrieb und moderne Vergnügungen, Sport und Geselligkeit sucht, ist natürlich Montreux der geeignetste Aufenthaltsort. Von dort aus lassen sich auch sehr hübsche, kleinere oder grössere Ausflüge machen, sei es nun nach Ciarens, Vevey und den Mont Pelerin, sei es in die Höhe von Gaux, oder sei es auf weiterem Wege über Chätel-St-Denis nach Bulle, von wo aus ein kleiner Abstecher nach dem hübsch gelegenen Broc oder auch durch die freundliche Gegend des Greyerzerlandes sehr zu empfehlen ist. Prachtvoll lässt sich hier eine erweiterte Tour tief in die Berge hinein nach Ghäteau d'Oex anschliessen und von dort durch das Vallee d'Etivaz und über den Col des Mosses hinunter nach Aiglo im Wallis, von wo man rhoneabwärts über Villeneuve wieder Montreux erreicht. Schön sind natürlich auch Ausflüge dem See entlang, nach Lausanne und weiter durch die freundlichen Städtchen Morges, Rolle und Nyon gegen Genf zu. Auch als festen Ferienort lassen sich gerade Städtchen wie RoDe trefflich wählen, wenn man mehr ein stilles Plätzchen zum Ausruhen sucht als lebhaften Betrieb. Ein ganz idyllisches Fleckchen ist das kleine Oertchen Bellevue unweit Genf, oder ebenso das auf der andern Seeseite liegende Bellerive, das direkt am See und abseits der grossen Hauptstrasse nach Savoyen einen hübschen Ausflugsort bietet. H. Kodisöiulß Kurhaus Walöiwil Beginn des nächsten Kurses 20. Okt. bis 20. Dez. Beste Gelegenheit, die einfache und feine Küche gründlich und selbständig zu erlernen. Familienleben. Referenzen und Prospekte durch A. SCHWYTER, Küchenchef. Unferwallis. Auch ins Wallis locken die schönen Herbsttage noch einmal, denn gerade hier gehört die Herbstzeit zum Schönsten, das sich denken lässt. Die nachstehenden Ausflüge sollen nur eine Auswahl unter vielen prächtigen Touren darstellen, die sich nach Belieben auch vereinigen lassen. Nehmen wir z. B. Martigny als Ausgangspunkt, so lassen sich von dort aus gar schöne Touren in die verschiedenen Seitentäler der Rhone unternehmen; wundervoll ist der Weg durch das Drancetal h'nauf bis Orsieres, von dort weiter entweder dem Laufe der Drance folgend bis nach Bourg-St- Pierre, oder aber in das noch romantischere Val Ferrez zn dem 1600 m hoch liegenden La Fouly. Ein anderer Weg führt durch das Val Champez hinauf nach Champez, am gleichnamigen, tief in die Felsen- eingebetteten Bergsee. Für einen ganz kurzen, aber lohnenden Ausflug ist von Martisnyle-Bourg aus der Weg nach Chemin und auf die Höhe von Les Planches zu empfehlen. Der Hauptstrasse folgend, abwärts dem Lanf der Rhone entlang, gelangen wir nach St. Maurice, von dort aus zweigen wir ab nach Monthey und durch das Val d'Illiez bis nach Chambery, oder aber durch das Val de Morgins nach dem kleinen, herrlich gelegenen Badeort Morgins. Die Strasse von Monthey aus lässt sich auch weiter verfolgen über Vionnaz bis nach Revereulaz, wo man eine prächtige Rundsicht geniesst. Um nicht auf gleichem Wege zurückzukehren, können wir von hier aus nach Aigle und über Bex zurück zum Ausgangspunkt. Von Bex aus lässt sich auch ein sehr lohnender Abstecher zu dem viel besuchten Ferienort Gryon ausführen. Etwas längere Touren, diesmal rhoneaufwärts, führen uns erstmals nach Sitten, der Hauptstadt des Wallis, wo uns die beiden Schlösser Tourbillon und Valere von weither grüssen. Wohl der schönste Weg von dort aus leitet ins Val d'Hereni nach dem weitbekannten Ferienort Evolene und noch weiter hinauf und näher den Gletschern entgegen bis nach Les Hauderes. Immer weiter rhoneaufwärta erreichen wir Sierre, wo das herrliche Val d'Anniviers abzweigt, durch das wir nach Ayer oder auf einem Seitenwege bis zur Höhe von Grimentz gelangen. Beliebig lassen sich alle diese Touren erweitern, denn noch viele herrliche Wege bietet das Wallis, die auch mit dem Auto leicht erreichbar sind. cm. Touren-Antworten T. A. 352. Gotthard. Es kann mit grosser Wahrscheinlichkeit damit gerechnet werden, das3 Sie am 15. Oktober noch mit dem Auto über den Gotthard fahren können. Allerdings sind Wettersturz« zu dieser Jahreszeit immer möglich, und es kann der Pass von einem Tag zum andern für den. Durchgangsverkehr gesperrt werden. In diesem Falle können Sie aber immer Ihren Wagen durch den Gotthard per Bahn schicken. Die Taxe für den Bahnverlad beträgt von Göschenen nach Airolo per Frachtgut Fr. 18.—, per Eilgut Fr. 42.—. M. L. in B. "< Echtes Henniez Mineralwasser Alkalisches Naturwasser von ausserge-wöhnlicher Klarheit. Ueberall erhältlich. öiasca HOTEL-PENSION SUIS TEiSSIN Altbekanntes Geschäft, an der Gotthardstrasse gelegen Gute Küche Prima Weine. Gr v ereinssaaL. Besitzer: A. JLienhard-Sater. 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82 - 1929 AUTOMOBIL-REVUE 17 T. A. 353. Westafrika—Schweiz. Für Reisen auf dem. europäischen Kontinent benötigen Sie: 1. cia Triptyk oder Grenzpassierscheinheft für diejenigen Länder, die Sie zu bereisen wünschen; 2. das Nationalitätenschild, in Ihrem Fallo also das offizielle Schild der Goldküste; 3. den internationalen Fahrausweis; 4. den gewöhnlichen Reisepass. Die Schwierigkeit besteht nun allerdings darin, wie Sie das Triptyk erhalten sollen. Soviel wir hier erfahren können, gibt es an der Goldküste keinen eigenen Automobilclub, der einem der grossen internationalen Automobilverbände angeschlossen ist, durch die allein man Triptyks und Grenzpassiorscheinhefte erhalten kann. Da aber die Goldkü'ste englische Kolonie ist, müssen Sie versuchen, Mitglied der «Automobile Association» (A. A.) oder des «Royal Automobile Club» zu werden. Hat keiner der beiden Clubs eine Vertretung an der Goldküste, so wenden Sie sich direkt am besten nach London, wo diese beiden Clubs ihren Verwaltungssitz haben. Von dort aus wird man Ihnen, wenn die Möglichkeit überhaupt besteht, sicherlich Triptyk und Grenzpassierscheinheft verschaffen. Den internationalen Fahrausweis bekommen Sie an der Goldküste bei der gleichen amtlichen Stelle, die Ihnen die dortige Fahrbewilligung ausgestellt hat. Wenn Sie die sämtlichen oben angeführten Papiere und Ausweist) besitzen, können Sie auch länger als drei Monate in Europa herumreisen, denn z. B. in der Schweiz allein können Sie während drei Monaten fahren, ohne die geringste Gebühr oder Steuer entrichten zu müssen. L. T. A. 354. Peloponnes. Die Strassen in Griechenland entsprechen allerdings nicht ganz dem, was wir unter AutomoMlstrassen in Zentraleuropa verstehen Erstens gibt es überhaupt nur sehr wenige Strassonzüge, die für das Automobil in Frage kommen, und auch diese sind zum Teil in einem pitoyablen Zustand. Relativ die besten Strassen finden Sie noch in Athen und seiner Umgebung; aber auch hier hat es solche Schlaglöcher in den Strassen und sie sind so schlecht unterhalten, dass Automobilfahren zum mindesten keinen Genuss bedeutet. Selbstverständlich kann man per Auto von Athen durch den ganzen Peloponnes über Korinth, Tripolis nach Kalamata, oder über Sparta nach Gythion fahren es; gibt auch Reisegesellschaften, die Automobilfahrten dorthin organisieren. Aber auch hier ist Vorsicht beim Reisen per Auto am Platze. Wohl sind die StrasWn in ihrer Anlage vorzüglich, ihr Unterhalt aber ist zum grössten Teil trostlos. Mehr als 20 km in der Stunde legen Sie nie zurück. Kaum sind Sie einige 100 m gefahren, geht ein breiter, 'langer Riss quer durch die Strasse, und wie Sie in den Bergen auf einem Gletscher breite Spalten nicht mehr überspringen können, sondern sie kreuz und quer umgehen müssen, so müssen Sie im Peloponnes mit dem Auto die-LScher und Spalten in und neben der Strasse umfahren. Wenn Sie doch einen 1 Wagen mitnehmen wollen, dann nur einen starken und ausdauernden, ein anderer hält die Strapazen grösserer Touren in Griechenland auf die Länge nicht aus. K. B. in Z. Touren T.,J;,- i^t^Mo5JMU. ; J5b.-wpJlJ•..die•,•HQglicWceit..^^esteht, von Basel aus nach Moskau per Auto zu -fahren? Kann mir jemand sagen, was für Formalitäten vorerst erfüllt werden müssen, und dann : gibt es überhaupt Automobilstrassen, die von Warschau aus unbedenklich bis Moskau befahren werden können? Wieviel Kilometer rund beträgt die Strecke Basel-Warschau-Moskau und welchem Iünerar würde man am besten folgen? K. M. in R. T. F. 356. Zara. Auf welcher Route gelange ich am besten von Lugano nach Zara, dem italienischen Hafen an der Adria? Brauche ich das italienische und das jugoslavische Triptyk, um dorthin zu gelangen? Wieviel Tage muss ich für diese Fahrt ungefähr rechnen und wie sind die Strassenverhältnisse längs der Adria? W. B. in B. T. F. 357. Aachen. Ich muss diesen Herbst in geschäftlicher Angelegenheit nach Aachen und weiss nicht, was für eine Route ich dafür wählen soll. Soll ich von Basel durch Frankreich Luxemburg und Belgien dorthin, oder soll ich die Rheinroute zur Hinreise wählen, oder liesse sich vielleicht die ganze Fahrt mit einer Rundreise verbinden, die durchs Rheinland nach Köln, Aachen, Lüttich und über Luxemburg zurück nach Basel führt? In wieviel Tagen liesse sich eine solche Fahrt ungefähr zurücklegen und was für Formalitäten sind dafür zu erfüllen? H. W. in M. Bunte Chronik Die fruchtbare Hitze. Regt die sommerliche Hitze das künstlerische Schaffen an? Auf die Umfrage einer französischen Literaturzeitschrift über dieses Thema hat die Mehrzahl der befragten Autoren im bejahenden Sinne geantwortet. Uebereinstimmend laufen die Antworten dahin, dass überhaupt die meteorologischen Einflüsse von wesentlicher Bedeutung für das künstlerische Schaffen sind. Die Romanschriftstellerin Rachilde geht sogar so weit, zu behaupten, dass sie, mit der Niederschrift eines Romans beschäftigt, jeweils das Wetter der nächsten 24 Stunden mit absoluter Sicherheit voraussagen könne. Hitze als Anstifter zu Gewalttaten. Auch einem oberflächlichen Zeitungsleser muss aufgefallen sein, dass in der letzten Zeit die Nachrichten von Morden und anderen Gewalttaten sehr stark zugenommen haben. Man könnte gleichsam von einer Epidemie solcher Verbrechen sprechen. Aber diese Erscheinung ist gar nicht so zufällig wie sie scheint. Wir haben in ihr nichts anderes als den Beweis dafür, dass die Hitze die gewalttätigen Instinkte im Menschen verstärkt und gewisse Hemmungen lockert. Aehnliche Erfahrungen werden in jedem heissen Sommer gemacht. In den Tropen ist eine- durch Hitze verursachte Wahnsinnsart, der Tropenkoller, ja seit langem bekannt und gefürchtet. Irgendwelche Anzeichen von Hitzeeinwirkung auf das Gemüt zeigen sich auch im. Alltagsleben bei den meisten Menschen. Allgemein ist man bei grosser Hitze leicht reizbar.- Leute, die -vorher denkbar harmlos waren; verfallen oft plötzlich in heftiges Diskutieren, und Streitigkeiten werden beim kleinsten Anlass vom Zaun gerissen. Von der Schlägerei bis zum Totschlag ist dann nur mehr ein kleiner Weg. Von ärztlicher Seite wird empfohlen, diesen gefährlichen Hitzeeinflüssen durch häufige kalte Bäder und Waschungen entgegenzuwirken, at. Man muss doch leben... In einem kleinen Badeort an der normannischen Küste — so erzählt die Comoedia — lebt ein Mann namens Landry, der am Vormittag sein Brot als Muschelverkäufer yerdient, während er des Nachmittags als öffentlicher Ausrufer mit der Trommel herumzieht. Vor einigen Tagen hatte er den ganzen Vormittag den Parisern, die am Strande ihre Ferienmusse genossen, Miesmuscheln verkauft und seine Ware angepriesen. Am Nachmittag erschien er am Strand in seiner Uniform und verkündete unter Trommelwirbeln die neueste Verordnung der Stadtbehörde: «Die Herren und Damen werden gebeten, keine Miesmuscheln zu essen, weil dadurch Vergiftungserscheinungen hervorgerufen werden können.» Mehrere seiner Kunden vernahmen diese Bekanntmachung mit Verwunderung und hielten mit Vorwürfen nicht zurück. Der gute Mann antwortete mit unerschütterlicher Ruhe: «Bei den schlechten Zeiten muss man sein Brot verdienen, wie es eben geht, und auch zwei Berufe versehen. Glücklich diejenigen, die zwei Berufe haben, die nicht zueinander im Gegensatz stehen!» Das rätselhafte Auto. Ein verhextes Teufelsauto, wie es sonst nur in Filmen und Detektivgeschichten vorzukommen pflegt, hat einige Wochen London und Umgebung unsicher gemacht. Der Wagen wurde von einer unbekannten und der Polizei bis heute verborgen gebliebenen Bande zu verwegenen Diebstählen und Einbrüchen, vorzüglich in Juweliergeschäfte, benutzt. Es war eine Maschine, die spielend ihre 120 Kilometer machte und schneller als das beste Polizeiauto Londons war, so dass die Einbrecher zwar oft verfolgt, aber nie gefasst werden konnten. Ausserdem besass der Wagen aber verschiedene sinnreiche Vorrichtungen, durch die mit wenigen Handgriffen sein äusseres Aussehen verändert werden konnte. Selbstverständlich hat der Wagen auch sehr oft die Farbe gewechselt. Das Raffinierteste an ihm aber war ein Mechanismus, der es dem Führer durch den "blosseh Druck auf einen Knopf ermöglichte, während der Fahrt mehreremal die Zeichen und die Nummer zu ändern. Bei einer solchen Verwandlungsfähigkeit ist es nicht zu. verwundern, dass eines Tages die Polizei sogar sich soweit täuschen Hess, dass sie ahnungslos das Einbrecherauto mietete, um dieses selbst zu verfolgen. Ein Hereinfall, durch den sie sich natürlich reichlich lächerlich gemacht hat. Die Einbrecher blieben unentdeckt, aber r oderne öch/rme in groiserf>u)u/ahl das Auto fand man eines Nachts verlassen auf einer Strasse. Die Herren können es offenbar nicht mehr gebrauchen und sie waren so liebenswürdig, es zur Verfügung zu stellen. Arme Polizei! Durch Zwiebelschälen reich geworden. Kürzlich starb in London, 70 Jahre alt, ein Mann namens Peter Tyler. Er hinterliess ein Vermögen von 7000 Pfund Sterling, das sind etwa 150,000-Fr. Das wäre nun keine Seltenheit gewesen, aber Tyler hatte sein© Schätze nur durch das Schälen von Zwiebeln angehäuft. Er kaufte Zwiebeln mit der Schal© auf, schält© sie und dann verkaufte er sie wieder mit einem kleinen Nutzen. Seine Kundinnen, die Hausfrauen, waren augenscheinlich willens, die Differenz zu zahlen und dafür ihre Tränendrüsen zu schonen. Tyler und seine Frau schälten zuerst allein. Aber das Geschäft dehnte sich aus und musste dementsprechend erweitert werden. Tyler stellte zahlreiche Hilfskräfte ein, die mit ihm schälten und weinten. Der geschäftstüchtige Unternehmer konnte weder lesen noch schreiben, aber er genoss den Ruf, dass er seine Zwiebeln gut kannte. Zehntausendmal gestorben. Schauspieler sterben ziemlich oft im Leben, manchmal dreissigmal im Monat. Sie sterben bei den unglaublichsten Gelegenheiten, teils durch Erschiessen, teils durch Erdolchen oder Vergiften. Manchmal auch durch eigene Hand, immer aber sehr dramatisch. Und jedesmal erwachen sie, sobald der Vorhang gefallen ist, zu neuem Leben. Einer der berühmtesten Tragöden hat einmal behauptet, ihm sei nicht wohl, wenn er abends nicht richtig sterben könne. Darum nahm er jede Gelegenheit, seinen Geist aufzugeben, wahr. Wo es auf der Bühne zu einer Sterbeszene kam, war er der Verendende. Er war-ein Fachmann des Ablebens. In Frankreich hat sich ein Freund von Statistiken jetzt den Scherz erlaubt, herauszufinden, wie oft die selige Sara Bernhardt gestorben ist. Er kam bei vorsichtiger Schätzung auf die enorme Zahl von ca. zehntausend Bühnentoden. Sara Bernhardt hat bei den Rollen, die sie während ihrer Laufbahn verkörpert hat, mindestens zweitausendmal Selbstmord verübt. Dreitausendmal im ganzen ist sie erschossen worden. Nicht seltener hat man sie vergiftet. Sie dürfte es im Sterben zu einer Art Weltrekord gebracht haben. HERISAU Gasthof drei Könige SPEZIALITÄT: Stets lebende Bacoforeilen. Butterküche, Qualitäts- Weine. Massige Preise. 6. 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