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E_1929_Zeitung_Nr.102

E_1929_Zeitung_Nr.102

Betrieb von Automobilen

Betrieb von Automobilen aller Art ein neues Gesetz auszuarbeiten. Die Handelskammer schlägt in ihrem Bericht eine Reduktion der Einfuhrzölle und eine Abänderung aller Bestimmungen vor, die den Betrieb von Personen- oder Lastwagen irgendwie erschweren oder verteuern können. Der Bericht führt an, dass seit 1921 in Griechenland 21,185 Automobile eingeführt worden sind, hauptsächlich amerikanischen Fabrikates, und dass davon heute noch 18,000 im Betrieb stehen. Die Lebensdauer der Wagen ist jedoch im allgemeinen infolge der schlechten Strassenverhältnisse und der schlechten Ausbildung der Fahrer und Mechaniker kurz. In beider Richtung ist in der nächsten Zukunft eine Besserung zu erwarten. Für Strassenbau- und -verbesserungszwecke hat die Regierung 150 Millionen Franken in Aussicht gestellt. Es sollen ferner Fahrschulen und Lehrkurse für Mechaniker eingerichtet werden. Als weiteres zweckdienliches Mittel betrachtet man die strengere Handhabung der Fahrprüfungen. Der Bericht weist speziell auf die grossen Vorteile des Automobils für die Landwirtschaft hin. Das Automobil erleichtert hier die Verteilung der Ernte und hat so, abgesehen für seinen Besitzer, auch für die Allgemeinheit grosse Bedeutung. Die Handelskammer schätzt, dass nach Ausbau des Strassennetzes die dann zu erwartende Zahl der Automobile etwa 250,000 Personen neue Arbeitsmöglichkeiten verschaffen wird. at Zur Weltlage der Automobilindustrie weist die Statistik aus, dass von Monat zu Monat mehr Autos die Fabriken verlassen und der Absatz der Händler ständig im Steigen begriffen ist. Der Gedanke an die Möglichkeit einer kommenden Krise hat die National Automobile Chanaber of Commerce der Vereinigten Staaten kürzlich veranlasst, eine Untersuchung über den Zustand des Automobilmarktes anzustellen. Dabei hat sich ergeben, dass die Lagervorräte beim Fabrikanten und Händler keine nennenswerte Vermehrung erfahren haben. Das schliesst freilich die Möglichkeit einer künftigen Krise nicht aus; aber einstweilen leidet die Automobilindustrie noch nicht unter Absatzmangel. Dagegen fällt es der europäischen Industrie Unser Ballon-Aufbau macht Ihnen den offenen Wagen zur behaglichen Limousine Absolut stabil und dicht gegen Wasser und Luftzug. Glänzende Anerkennungsschreiben. Der Winter steht vor der Türl Verlangen Sie daher noch heute unverbindliche Offerte Carosserie-Werke A. RUCKSTUHL - LUZERN Baselstrasse 54/56 Tel. 7.49 Gebrüder A.&P.Käsermann, Bern Bchwarztorstrasse 79 Telephon Christoph 44.96 Kühlerfabrikarion u. Autospenglerei Kühler- and Karosserielteparaturen Interessenten führtn und Stelle vor. schwer, erfolgreich der amerikanischen Konkurrenz die Stirn zu bieten. Dies ergibt sich deutlich aus den Zahlen, die das Handelsdepartement der Vereinigten Staaten regelmässig über die Bewegung der Ausfuhr aus den verschiedenen Erzeugungsländern veröffentlicht. Von den soeben das III. Heft seiner Quartalberichto Omnibus oder Strassenbalin? Diese Frage wurde bekanntlich letztes Jahr von der 708 542 Automobilen, die im Jahre 1928 Stadt Wiesbaden dahin gelöst, dass sie die exportiert wurden, waren mehr als eine Strassenbahn aus den Strassen der Stadt halbe Million amerikanischen Ursprungs. Dabei steht fest, dass der europäische Absatzmarkt in Zukunft noch intensiver von verbannte und durch Omnibusse ersetzte. Man war gespannt auf den Erfolg dieser Amerika bearbeitet werden wird, da der Massnahme. Ueber das erste Halbjahr berichtet nun die «Frankfurter Zeitung» wie amerikanische Binnenmarkt als nahezu gesättigt angesehen werden kann; die Ver-folgtträge der Automobilfirmen mit dem Gom- «Jetzt gibt der Magistrat von Wiesbaden mercial Investment Trust, der grossen. in das Ergebnis des ersten halben Jahres be- fast allen Ländern der Erde vertretenen kannt Der Bericht schliesst mit einer Ein- von 1 948000 und mit einem Reinge- Abzahlungsorganisation, bilden den Auf-nahmtakt dazu. Man ist sich dieser Lage in Europa auch bewusst und sucht Gegenmassnahmen zu treffen; so finden z. B. gegenwärtig zwischen 7 englischen Automobilfabriken Fusionsverhandlungen statt, die den Weg für eine Serienherstellung freimachen sollen. Auch die deutschen Fabrikanten haben bereits mehrfach versucht, einen Zusammenschluss herbeizuführen, doch hat bisher das vermeintliche Eigeninteresse der einzelnen Werke die Erzielung greifbarer Verhandlungsresultate verhindert. H. E. Neuerungen in der Automobil-Industrie. Die Skoda-Werke beabsichtigen im kommenden Jahre ihre Fabrikanlagen in Jungbunzlau auf eine Erzeugung von 25 000 Wagen pro Jahr zu erweitern. Sie wollen gleichzeitig sechs neue Typen auf den Markt bringen. Kraftwagen (380453 Personen- und 102279 Lastautos), oder 17,6% der Fabrikation betrugen. winn von 202824 Mark ab. Die Ausgaben betragen 1746000 Mark, worunter 486000 Mark für Finanzdienst sind. Die durchschnittliche Einnahme für den Wagenkilometer beträgt 1 Mark. Bei dem geringen Mindestfahrpreis von 15 Pfennigen ist das Ergebnis sehr günstig. In den meisten Städten, auch in den Nachbarstädten Frankfurt a. M. und Mainz, beträgt seit längerer Zeit schon der Mindestpreis für die Strassenbahn 20 Pfennige. Für den Winter ist ein Zuschuss eingesetzt, der den Ueberschuss des einen stärkeren Verkehr aufweisenden Sommers ausgleichen wird. Als Abschreibungssatz für den Wagenpark werden 10% eingesetzt. Dieser Satz entspricht unter Berücksichtigung des Zins- und Zinseszinszuwachses einer Lebensdauer eines Wagens von etwa sieben Jahren bei einem Zinssatz von 9,5 Prozent. Dies Ergebnis hat insofern nur einen bedingten Wert, als aus den Zahlen ein gleiches Dauerergebnis nicht mit Sicherheit vorausgesehen werden kann. Die Produktions- und Exportzahlen aus derUnsicherheit der Berechnung liegt wesentlich Automobilindustrie der Vereinigten Staaten in den Kosten für die Unterhaltung der Wagen und in den Kosten für die Brennstoffe. und Kanada. Die Automobilindustrie der Vereinigten Staaten und Kanadas stellte in Die Höhe des Anlagekapitals stellt sich auf den ersten acht Monaten des laufenden Jahres 4 443350 Kraftfahrzeuge her. Davon ent- jedoch nicht nur das Anlagekapital für 4,8 Millionen Mark. Diese Summe bedeutet den fielen auf Personenwagen 3831045 und aufTeil des Betriebs, der den Ersatz für die fünf Lastwagen 612 305. Im gleichen Zeitintervall ausgefallenen Strassenbahnlinien bildet, sondern auch für die sieben neuen Linien, die des vergangenen Jahres wurden insgesamt 3 236364 Kraftfahrzeuge, oder 2857630 Personen- und 378 734 Lastwagen erzeugt, so eingerichtet werden. Von 60,5 Kilometer Ge- auch nach auswärts bis nach Niedernhausen dass sich für Januar-August 1929 eine Fabrikationserhöhung von 1 206 986 Wagen ergibt. Kilometer auf die früher elektrisch betriebesamtlänge des Omnibusnetzes entfallen 25,8 715 134 Kraftfahrzeuge (488178 Personenund 226956 Lastwagen), oder 18,2% der Aussenlinien. Der neue Omnibusbetrieb benen Linien und 34,7 Kilometer auf die neuen Produktion wurden von Januar bis einschüesslich Juli 1929 ans Ausland verkauft, Fahrgäste. Die durchschnittliche Reisegefördert durchschnittlich im Jahre 20 Millionen während in der gleichen Periode des Vor-schwindigkeijahres die Verkäufe ans Ausland 482732 Stunde erhöht werden.» ist von 13 auf 17 Kilometer die gr. 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Quartal 1929 gegenüber dem UL Quartal 1928 von 253 auf 188 zurückgegangen. Dies ist ein ganz erhebliches und erfreuliches Ergebnis der verkehrspolizeüichen Massnahmen einerseits, und der Disziplin der Strassenbenützer anderseits. Von diesen 188 Unfällen entfallen 132 auf Zusammenstösse. Die Automobile waren an den gesamten Unfällen in 148 Fällen beteiligt, gegenüber 205 Fällen im III. Quartal des Jahres 1928. Diese Zahlen zeigen deutlich, dass die Verminderung der Unfallziffern in der Stadt Bern zum grossen Teil auf den Rückgang der Automobilunfälle zurückzuführen ist Hoffen wir, dass es gelingen werde, die Häufigkeit der Unfälle noch ganz erheblich zu verringern. Einen schönen Rückgang können wir bei den Unfällen, bei denen die Strassenbahn beteiligt war, konstatieren. Hier steht das III. Quartal 1929 dem HL Quartal 1928 im Verhältnis 14 zu 37 gegenüber. Bei den Motorrädern und Fahrrädern sehen wir keinen bedeutenden Rückgang: Motorräder 46 (1929) und 49 (1928), Fahrräder 99 (1929), 102 (1928). Einen Rückgang um die Hälfte zeigen die Zusammenstösse anderer Fahrzeuge, nämlich von 22 auf 11. Stadt-Omnibusse. Im III. Quartal vom Jahre 1929 betragen die Totaleinnahmen des stadtbernischen Omnfbusnetzes 144,011 Franken. Im gleichen Quartal des Vorjahres beliefen sich die Einnahmen auf 146,244 Fr. Die eingetretene Verminderung der Betriebseinnahmen muss auf das Fehlen grosser Veranstaltungen, wie es das III. Quartal 1928 mit der Saffa brachte, zurückgeführt werden. Trägt man dieser Tatsache Rechnung, wird man das Ergebnis des Omnibusbetriebes HUT günstig beurteilen können. Der Abschluss der städtischen Strassenbahnen bringt das Gesagte noch deutlicher zum Ausdruck. Die Gesamteinnahmen im III. Quartal 1929 betragen 1,000.714 Fr. gegenüber 1,298,650 Fr. im III. Quartal 1928. Also auch hier deutliche Spuren der Saffa. Der Fremdenverkehr endlich, zeigt ein ähnliches Bild. Von deö 169,119 Logiernächten des Saffa-Quartales 1928 sind die Logiernächte des III. Quartals 1929 auf 149,361 zurückgegangen. Insgesamt Reparaturen an Batterien nur dem Fachmann überlassen, wenn Sie sich vor grösserem Schaden schützen wollen. HERMANN MATHIS, ZÜRICH 6 NORDSTRASSE 118 Teleph. L.48.90 (Nähe neuer Kornhausbrücke) repariert als langjähriger Fabrikspezialist sämtliche existierenden Fabrikate (Oerlikoner.Westinghouse, Prest-o-Lite, Lucas,Exide etc.) mit Garantie, reell und zuverlässig. Leihbatterien, Ladungen, Neulieferungen ER8TKL.AS8IQE REFERENZEN CHRYSLER LIMOUSINE zu verkaufen A vendra •Auto-Besitzer! Achtung! 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November ermächtigt worden, auf Grund eines vorgelegten Projektes in Verbindung mit der allgemeinen Instandstellung der Bötzbergstrasse für die Strecke Bozen—Effingen beim Dorfe Effingeo, südlich der heutigen Strasse, eine Umeehungsstrasse erstellen zu lassen. Verschiedene Sfrassenkorrektionsfragen kamen in der letzten Sitzung des Bieter Stadtrates z-ur Behandlung und Herr Baudirektor Vögtli referierte darüber in eingehender Weise. So beabsichtigt man die Korrektion der Mühlestrasse, die auf zirka 144000 Franken zu stehen kommen wird. Aue der Mitte des Rates wurde der Wunsch geäueaert, dass im AnschJuss an diese Strassenkorrektion auch der Umbau der Schüssbrücke vorgenommen werde. Ebenso soll die Gewerbehofstrasse erstellt werden, wttfig 66 050- Franken -bewilligt worden sind. Die beschlossene Korrektion der ausseien Zentralstrasse wird auf 90000 Franken zu stehen kommen. Man beabsichtigt, auf dem Kreuzplatz in Madretech zwei Troittoirinseln zu erstellen. Die eine davon soll tönen Schutzschinn aus Beton erhalten, wie ein solcher bereits recht vorteilhaft auf dem alten Bahnhofplatz in Biel besteht. Es wurde ebenfalls einer kleinen Alignementsabänderung an der Jurastrasse —Heilmannstrasse zugestimmt —ey. Um die Passwangstrasse. Die Rekurs- und Petitionskommission des solothurnischon Kantonsrates trat kürzlich im Rathaus in Solothurn zur konstituierenden Sitzung zusammen. Unter dem Vorsitz ihres Präsidenten, Ammann Stampfe von Grenchen, behandelte eie zwei Petitionen, welche beide die Passwangstrasse betreffen. Die erste wurde vom Kantanarat Haenzi in Ramiswil eingereicht und vereinigt 500 Unterschriften. Dieselbe verlangt eine neue Strasse mit Durchstich des Sonnenberges, d. h. es soll vom Guldenthal nach Beinwü ein 800 Meter langer Tunnel erstellt werden. Eine zweite, von den Herren Kissling, Bader und Eggenschwiler im Reckenkien bei Mümliswil, mit 900 Unterschriften versehene Petition, verlangt vom Kantonsrat dringlich, er möchte den beschleunigten Ausbau der Passwangstrasse auf Grundlage des Projektes Latzmann aus dem Jahre 1928 beschliessen, und zwar im Rahmen des Strassenbauprogrammes von 1927. In dieser zweiten Petition wird die Befürchtung geäussert, dass durch jede andere Lösung die Verbesserung des Passwangüberganges verzögert, wenn nicht gar verunmöglicht wird. Die Petitionskommission trat auf diese beiden Eingaben ein und sie wird dem Kantonsrat beantragen, den Regierungsrat einzuladen, die Frage des Ausbaues der Passwangstrasse noch durch ausserkantonale Experten begutachten zu lassen. Erst gestützt auf diese Gutachten soll dem Kantonsrat ein bestimmter Antrag mit möglichster Beförderung vorgelegt werden. Es ist nur zu hoffen, dass in absehbarer Zeit für die sehr notwendige verbesserte Passwangstrasse endlich positive Arbeit geleistet •wird. R. Stand der Alpenstrassen. Touristikbulletin des A.C.S. vom 22. November. I. Strassen. Schweiz. In der Fahrbarkeit der Strassen (Bergstrassen und Strassen in den Voralpen) haben sich gegenüber dem Stand am 15. November 1929 keine grossen Aenderungen ergeben, nur dass dank des Föhneinflusses einige Strassen in den Voralpen nun wieder ohne Schneeketten fahrbar sind. Nachstehend die eingetretenen Aenderungen seit dem 15. November: Albula, bis Bergün mit Ketten gut fahrbar. Lenzerheide, mit Ketten sehr gut fahrbar. St. Gotthard, auf der IVordseite ohne Ketten bis Göschenen sehr gut fahrbar; von Göschenen bis Andermatt mit Ketten fahrbar; auf der Südseite bis Airolo ohne Ketten gut fahrbar. Maloja, mit Ketten gut fahrbar. Strasse Chur—Flims—Ilanz—Disentis mit Ketten fahrbar. Strassen nach Lauterbrunnen. Grindelwald, Adelboden. Kandersteg und Engelberg schneefrei. Brünig, schneefrei, ohne Ketten fahrbar. Jaunpass, mit Ketten gut fahrbar, 15 cm Schnee. Strassen im Appenzellerland schneefrei und gut fahrbar. Ricken, Kerenzerberg, Bözberg, Staffelegg und Hauenstein schneefrei Strasse zum Gurnigelbad schneefrei. Strasse nach Oberiierg mit Ketten fahrbar. Strassen im Berner Jura ohne Ketten gut fahrbar Strasse Neuenburg—Vue des Alpes—La Chaus-do- Fondq mit Ketten gut fahrbar. Oesterrelch. Da der Schneeräumungstraktor immer noch defekt ist. ist die Arlbergstrasse •unfahrbar. Die Strasse ist auf der Ostseite bis St. Anton, auf der Westseite bis Langen mit Ketten fahrbar. II. Transport von Automobilen durch die Alpentunnels. Derselbe hat gegenwärtig auf folgenden Strecken zu erfolgen: St. Gotthard. von Göschenen bis Airolo. SJmplon, von Brtg nach Domodossola. Lötschbers. von Kandersteg nach Brig. Albula, von Bergün nach Bevers. Arlberg. von Langen nach St. Anton. Die offene Barriere verursachte im Wallis, wie bekannt, ein schauriges Autounglück, dem 5 Menschenleben zum Opfer gefallen sind. Seit geraumer Zeit schon funktioniert die Barriere der Bremgarten-Dietikon-Bahn im Boll (Wohlen) nicht mehr. Sie geht weder zu noch auf. Die Bahnlinie liegt offen und ist ohne Ueberwachung, dazu lässt noch die Uebersicht z. T. zu wünschen übrig. Muss auch hier zuerst ein Unglück geschehen? (Eing.) Gesperrte Strassen Bein Uta Ben Bern I.TT 1 .TTT 7 8t. Gauen Zürich Zürich Zürich Zürich Zürich Zflrlofc