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E_1930_Zeitung_Nr.040

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Eröffnungsfeier der

Eröffnungsfeier der Berner Lorrainebrücke. Noch sind die Zufahrtsstrassen nicht fertig, noch wird gewälzt, gepflastert, asphaltiert und schon liegt das Programm der Eröffnungsfeier fix und fertig vor. Der Eröffnungstag, Samstag den 17. Mai, soll ein Festtag werden. Um halb 11 Uhr zieht ein Festzug vom Bärengraben über den Bahnhofplatz zur neuen Brücke, wo der Einweihungsakt, umrahmt von Musik, stattfindet. Darauf geht der Zug über die Brücke und begibt sich über die Kornhausbrücke in die Stadt zurück. Unterdessen dürfte es Zeit zum Mittagessen geworden sein, welches im Kasino für Ehren- mitglieder, denen die Hauptlast der Arbeit zufällt und die auch die Verantwortung hiefür tragen müssen. Wenn daher, unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, einige frühere sehr tätige Mitarbeiter dieses Zeitopfer nicht mehr erbringen konnten, wird dies niemand ihnen verargen dürfen. Man wird nur wünschen, dass sie sich für ein nächstes Klausenrennen wiederum zur Verfügung stellen mögen. Was die betreffenden Herren in den letzten acht Jahren für das Klausenrennen geleistet und dasselbe hochgebracht haben, verdient dankbar anerkannt zu werden. Nun, das Klausenrennen 1930 ist gesichert, und mögen die unangenehmen Begleiterscheinungen den urnerischen Behörden eine gäste und Behörden, im Kornhauskeller für Warnung sein, dass man auch im Lande Teils die übrigen Zugsteilnehmer stattfindet. Am den Bogen nicht zu straff spannen darf. Dass Abend endlich, um 22 Uhr, wird Feuerwerk, das Rennen gesichert ist, dürfte besonders im Brücken- und Münsterbeleuchtung das Volk Kanton Glarus ein gutes Echo gefunden haben, wo man sich wacker für dessen Zustan- Im Festzug werden Behörden, Studenten, auf die Beine bringen. dekommen eingesetzt und den Organisatoren Delegationen der Zünfte, zahlreicher Vereine die Arbeit stets sehr erleichtert hat. usw. teilnehmen, ein wahres Berner Sechseleuten, es fehlt nur der Bögg. -o- In Zürich hat man nun die Organisationsarbeiten rasch angepackt und vorläufig einen Arbeitsausschuss bestellt, der sich wie folgt Die Gestaltung des zusammensetzt: Präsident: Herr Heinrich Hürlimann; Vizepräsident: Herr W. Badertscher; Aktuar und Rennsekretär: Herr Dr. Die Projekte. Berner Lorrainebrückenkopfes. H. Schmidlin; Beisitzer die Herren Dr. Haas, Die Stadt Bern hat einen Wettbewerb ausgeschrieben über die bauliche und verkehrstechnische Altdorf, und J. Jenny-Luchsinger, Hätzingen, sowie ein noch zu bezeichnender Vertreter Ausgestaltung des südseitigen Brückenkopfes. Die der U. M. S. Die weitere Ergänzung des Organisationskomitees und die Ernennung der der Turnhalle des städtischen Progymnasiums an Pläne dieser Konkurrenz sind zur Zeit der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht in einer Ausstellung in Komiteepräsidenten dürfte in den nächsten der Waisenhausstrasse. Tagen erfolgen, da sich, wie bereits betont, Wir geben hier eine kurze Beschreibung der die meisten frühern Mitarbeiter in sehr anerkennenswerter Weise zur Verfügung ge- nach verschiedenen Gesichtspunkten zu erfolgen: erstprämiierten Projekte. Die Prämiierung hatte stellt haben, nachdem der Vorstand der Sektion Zürich des A.C.S. grundsätzlich die Mit- finanzielle Ausnutzung. Die ausgestellten Pläne Ueberbauung des Areals, verkehrstechnische Ausgestaltung der Strassen und Parkierungsplätze, arbeit der Sektion zusagte. Es bleibt so nur befassen sich jeweils mit beiden Lösungen: Lorraineh&lden-Projekt und Engehalden-Projekt. Je nach- zu wünschen, dass die Arbeit der Organisatoren, die in Anbetracht der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit keine kleine ist, überkopfes ergeben. dem die Bundesbahnen die Eisenbahnlinien führen, wird sich eine andere Ueberbauung des Brückenall die nötige Unterstützung finden möge, Nach Erklärung von Stadtbaumeister Hiller hat damit auch dem Klausenrennen 1930 ein Erfolg beschieden sein möge, der sich würdig linie über die Engehalde ausgesprochen. Die aus- sich die Jury einstimmig für die Führung der Bahn- neben demjenigen früherer Rennen sehen gestellten Pläne ergaben, dass diese Führung der Bahnlinie viel günstigere Lösungsmöglichkeiten bietet, als das Lorrainehalden-Projekt. Man kann dies lassen darf. s. sehr schön an dem ebenfalls ausgestellten plastischen Modell der fraglichen Gegend studieren. Das Bergrennen Les Rangiers. Modell zeigt deutlich die Vor- und Nachteile der (1. Juni). drei Lösungen: Führung der Bahnlinie über die Lorraine (auf dem jetzigen Trace), Führung der Das Reglement zu diesem nationalen Bergrennen, dem ersten des diesjährigen Sportkalenders, ist soeben erschienen. -Es sind Wagen der Renn-, Sport- und Tourenkategorie zugelassen. Das Rennen wird organisiert von der Sektion Les Rangiers des A. C. S. Die Bestimmungen entsprechen denen der internationalen und nationalen Sportreglemente. Die Strecke misst sieben Kilometer, der Höhenunterschied beträgt 360 Meter. Mittlere Steigung: 6%, Höchststeigung: 13%. In der Rennkategorie ist weder ein Gewicht, noch mehr als ein Sitzplatz vorgeschrieben. In der Sportkategorie ist ebenfalls keine Gewichtsgrenze aufgestellt, doch müssen die Wagen von übeT 1100 cem Zylinderinhalt mindestens mit zwei Personen besetzt sein (der Mitfahrer kann durch Ballast ersetzt werden). In der Tourenkategorie muss es sich um einen Wagen handeln, von dem mindesten 25 Stück fabriziert worden sind. Die Wagen von 750 bis 2000 cem müssen mit zwei Personen besetzt sein, die von 2000 bis 3000 cem mit drei, die von 3000 bis 8000 cem mit vier und die. über 8000 cem mit sechs. Die Passagiere können durch Ballast ersetzt werden, es brauchen also nicht notwendigerweise so viele Plätze vorhanden zu sein, als nach obiger Aufstellung nötig erscheint. Die Klassierung geschieht nach der Zeit und für jede Klasse der verschiedenen Kategorien gesondert. In der Touren- und Sportkategorie werden überdies die Amateure und die Berufsfahrer besonders gewertet. Es wird mindestens ein Preis auf drei Fahrzeuge der gleichen Klasse verteilt. Folgende Speziaipreise sind ausgesetzt: a) ein Preis für die beste Zeit jeder Kategorie; b) ein Preis für die beste Zeit des Tages; c) ein Preis für die beste Zeit der Amateure in der Sport- und Tourenwagenkategorie; d) ein Preis für die beste Damenfahrerin. Die offiziellen Anmeldungsformulare und die Reglement© werden vom Sekretariat der Sektion Les Rangiers des A. C. S. in Delsberg, Tel. 186, verabfolgt. Die Einschreibungen müssen spätestens bis Montag den 26. Mai, 17 Uhr, an obige Adresse gelangt sein, ebenso die Gebühr von 60 Franken für Touren- und Sportwagen und von 80 Franken für Rennwagen (Postcheckkonto IVa 911). Die angegebenen Gebühren sind Doppelgebühren. Die Hälfte davon wird zurückerstattet, wenn der Angemeldete teilnimmt. Die Abnehmung der Wagen erfolgt Samstag den 31. Mai, von 15 bis 17 Uhr. Für die genauen Bestimmungen verweisen wir auf das erwähnte Rennreglement, das vom A. C. S. Delsberg bezogen werden kann. -o- Bahnlinie über die Lorrainebalde oder Führung über die Engehalde. Diejenigen Projekte, welche die Waisenhansstrasse direkt ins Bollwerk einführen, wo der Verkehr an der Einmündung des Bollwerks in die N'eubrückstrasse durch eine Verkehrsinsel geregelt wird und wo die Schützenmatte überbaut werden kann, haben den Vorzug erhalten. Die Jury hat namentlich diejenigen Lösungen vorgezogen, welche am Brückenkopf niedrige Baumassen vorsehen, sodass die gxosse Schanze ihre dominierende Stellung vom der Brücke aus gesehen, behält. Man vergleiche in dieser Hinsicht das Projekt von Gunter» (1. Preis), das als hervorstechendes Merkmal niedrige, zweistöckige Bauten vorsieht. Es ist eine Austellungshalle und eine Sporthalle projektiert. Beim Bollwerk ist eine Verkehrsinsel vorgesehen und der Kreiselverkehr projektiert. Man sieht beim Projekt von Gunten sofort, dass die Lösung mit Einführung der Lorrainehalden-Linie über die Schützenmatte verkehrstechnisch weniger klar ist. Beide Projekte haben den Vorteil, dass jede Strassenkreuzung vermieden ist. Von den Projekten mit Einführung der Bahnlinie über die Engehalde hat das Projekt von Architekt Franz Trachsel den ersten Preis erhalten. Auch dieses Projekt sieht niedrige horizontal gegliederte Gebäudetrakte vor. Es will rechts des Brückenkopfes den Neubau für ein Schulmuseum und eine Stadthalle sehen. Das zweite ebenfalls prämiierte Projekt von Franz Trachsel mit Einführung der Brücke von der Lorraine, sieht eine grosse Grünanlage am Bollwerk vor. Den dritten Preis erhielten die beiden Projekte von Architekt Ingold und Gebrüder Keller. Gr. Die Dreirosenbrücke in Basel. Das Baudepartement von Baselstadt hat nun das Programm für den Wettbewerb zur Erlangung von Entwürfen für die neue Dreirosenbrücke ausgeschrieben. Das Programm enthält einige Bestimmungen, die auch weitere Kreise interessieren dürften: Die Brücke soll eine oder drei Oeffnungen erhalten. Eine Durchfahrtsöffnung von sieben Meter Höhe und mindestens 80 Meter Breite muss vorhanden sein. In den Seitenöffnungen kann die lichte Höhe auf sechs Meter reduziert werden. Für die Ermöglichung der Schiffahrt während des Baues der Brücke muss im Lehrgerüst für die Strombrücke eine Schiffahrtsöffnung von 40 Meter Breite und sechs Meter lichter Höhe bei höchstem Wasserstand freigehalten werden. Die nutzbare Breite der Brückenfahrbahn wird zu 18 Meter festgelegt. Davon entfallen 12 Meter auf die Fahrbahn und je 3 Meter auf die Gehwege. Die Behörden legen Gewicht darauf, dass für die Bauausführung in erster Linie schweizerische Firmen und Baumaterialien schweizerischer Herkunft berücksichtigt werden. Das Preisgericht entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit darüber, welcher der eingereichten Entwürfe der Behörde vorgeschlagen werden soll. Es ist berechtigt, Abänderungsvorschläge zu treffen. Sämtliche Entwürfe werden nach erfolgter Entscheidung AUTOMOBIL-REVUE 1930 — W 40 des Preisgerichts öffentlich ausgestellt. Die prämiierten und angekauften Entwürfe gehen in das unbeschränkte Eigentum der Stadt Basel über. Das Preisgericht besteht aus folgenden Herren: Herr Regierungsrat Dr. A. Brenner. Basel, Päsident; Herr Professor A. Abel. Architekt, Technische Hochschule, München; Herr Ingenieur 0. Bosshardt, Basel; Herr Ingenieur A. Bühler, Sektionschef bei der Oeneraldirektion der Schweizerischen Bundesbahnen, Bern; Herr Kantonsbaumeister Th. Hünerwadel, Basel; Herr Prof. Dr. Ing. L. Karner, Eidgenössische Technische Hochschule, Zürich; Herr Kantonsingenieur G. Moor, Basel; Herr Ingenieur J. Rapp ; Basel; Herr Prof. Dr. Ing. ,M. Ritter, Eidgenössische Technische Hochschule, Zürich ; Prof. Dr. h. c. M. Ros, Eidgenössische Technische Hochschule, Zürich; Architekt P. Vischer, Basel. Herr gr. Zwei autofeindliche Gemeinden. Wir haben jüngst die Meldung gebracht, dass auf der sonst dem Automobil verschlossenen Strasse Reichenbach-Kiental diesen Sommer ein Postautoverkehr eingerichtet werden sollte. Dieser Beschluss der Postverwaltung wurde nach verschiedenen Probefahrten gefasst, die gezeigt hatten, dass bei gutem Willen aller Strassenbenützer die wenigen Postkurse wohl durchgeführt werden können. Nun hat aber die Gemeindeversammlung Reichenbach einen Strich durch die Rechnung der Oberpostdirektion gemacht. Sie beschloss mit grossem Mehr, das Autoverbot auch gegenüber der Postverwaltung aufrecht zu erhalten. Der Gemeinderat wurde beauftragt, die « nötigen Schritte zur Abwehr» (des Touristenverkehrs?) zu unternehmen. Wir bedauern den Entschluss. Es handelt sich doch gerade um eine Gemeinde, die gerne von dem Touristenstrom etwas auf ihre Mühle leiten möchte. Wir wissen, dass die Strasse schmäl ist und ein Ausweichen an vielen Stellen nicht gestattet. Nun bestände aber die Möglichkeit, das untere Strässchen nach Kien so auszubauen, dass der Pferdefahrverkehr wenigstens in einer Richtung dorthin verwiesen oder aber ein regelrechter Einbahnverkehr eingeführt werden könnte. Die gegenwärtigen Zustände bilden einen schweren Hemmschuh für die Entwicklung des schönen Tales. Einen ähnlichen Beschluss wie Reichenbach hat auch die Gemeinde Hasliberg, ebenfalls mit grossem Mehr, gefasst. Sie hat beschlossen, die Haslibergstrasse für den Autoverkehr nicht zu öffnen. -/ Haftung aus Autounfall nach französischem Recht. Die Haftung aus Autounfall beruht nach französischem Recht, sofern kein Beförderungsvertrag vorliegt, entweder auf Code civil art 1382, der Art. 41 des OR. entspricht, also auf widerrechtlicher schuldhafter Handlung (Verschuldenshaftung), oder auf Art. 1384 C. c, wonach man für Schaden durch Sachen haltet, die man in seiner Verwahrung hat (vergl. OR. Art. 58). Dieser letztere Artikel ist für den Fall vorgesehen, dass der Unfall auf einen Fehler des Autos zurückzuführen ist. Die Beweislast ist dabei umgekehrt, indem der Automobilist den Nachweis erbringen muss, dass ihn kein Verschulden trifft. Durch den ArrSt Bessieres des Kassationshofes vom 29. Juli 1924 wurde dann aber Art. 1384 und damit die Kausalhaftung bei Automobilunfällen grundsätzlich für anwendbar erklärt, wobei der Entlastungsbeweis nur dadurch geleistet werden kann, dass der Unfall auf höhere Gewalt, einem unabwendbaren Ereignis (Zufall) oder einer vom Automobilisten nicht zu vertretenden fremden Ursache beruht. Die Gerichtspraxis der untern Instanzen ist freilich dieser Ansicht nicht unbedingt gefolgt; aber ein Entscheid der vereinigten Senate des Kassationshofes ((vergl. Mitteilung von Rechtsanwalt Dr. Dick, Paris, in der Schweizer Juristenzeitung, Bd. 26, S. 320) hat sie nun bestätigt. Da derartige Entscheide für die untergeordneten Gerichte tnassgebend sind, ist damit in Frankreich eine scharfe Kausalhaftung festgelegt und zugleich ein interessantes Beispiel dafür geboten, wie weit die Gesetzesauslegung führen kann. Dr. M.-W. «Sorgfältig eingefahrenes Auto» In einem Kaufvertrag war die Klausel enthalten: «Wie besichtigt und Probe gefahren, sorgfältig eingefahren, mit Fabrikgarantie für sechs Monate.» Der Käufer verlangte ca. % Jahr später Rücknahm© des Autos, weil dasselbe stark gebraucht gewesen sei. Man habe ihn auch dadurch getäuscht, dass der Kilometerzähler auf 1200 gestellt worden sei, was er dann allerdings nicht beweisen konnte. Das Handelsgericht Zürich hat die Klage auf Rücknahme abgewiesen und dabei über die Klausel: «sorgfältig eingefahren» folgendes ausgeführt (vergl. Blätter für zürcherische Rechtsprechung Bd. XXIX, Nr. 3). Dem Kläger stand nur ein Anspruch auf einen «sorgfältig eingefahrenen» Wagen zu. Dies© Worte enthalten nun bereits di© Erklärung, dass der Wagen gebraucht worden sei, aber allerdings zugleich di© Zusicherung, dass der erfolgte Gebrauch nur im Sinn© eines sorgfältigen Einfahrens erfolgt sei. Darüber, wann ein Wagen die Bezeichnung sorgfältig eingefahren verdient, haben sich die Parteien vor dem Vertragsabschlüsse nicht unterhalten. Im besonderen hat die Beklagt© in dieser Richtung nie Erklärungen abgegeben. Es ist nun wohl möglich, dass der Kläger der Meinung war, der Wagen habe im ganzen nur etwa 1200 km zurückgelegt Das ist aber nicht von entscheidender Bedeutung. Da der Kläger sich mit der Zusicherung, der Wagen sei «sorgfältig eingefahren» zufrieden gab, fragt es sich, welch© Strecke ein Wagen erfahrungsgemäss zurückgelegt haben muss, damit er als sorgfältig eingefahren gelten kann. Darüber hat sich der Kläger nicht ausgesprochen; offensichtlich ist er aber der Meinung, dass dazu nicht mehr als etwa 1200 km erforderlich seien. Laut dem Urteil von Mitgliedern des Handelsgerichtes, di© mit Automobilen umzugehen wissen und daher als sachverständig zu betrachten sind, muss man aber mit einem Wagen etwa 3000 Kilometer und mit amerikanischen Wagen sogar 4000 und mehr km fahren, bis der Zustand eintritt, den man als «sorgfältig eingefahren» bezeichnet. Nun behauptet der Kläger, dass man mit dem strittigen Wagen vor dem Verkaufe 10,000 bis 13,000 km gefahren sei. Der ihm obliegend© Beweis, dass mit dem Wagen mehr als 3000 Kilometer gefahren worden sei, ist ihm indessen nicht gelungen. Di© Strecken, welch© nachgewiesenermassen der Wagen befahren hat, machen etwa 3000 Kilometer aus, gehen also noch in das Mass, das sich mit der Bezeichnung «sorgfältig eingefahren» verträgt. Zweifelhafter ist, ob dies auch gesagt werden kann mit Rücksicht auf di© Beschaffenheit dieser Strecken. Das Einfahren muss in der Hauptsache auf ebenen Strassen und bei massiger Geschwindigkeit erfolgen. Der strittige Wagen ist aber zu Fahrten über den Flüela und den Gotthard sowi© zu wiederholten Fahrten auf den Etzel verwendet worden, und ein Zeug© gibt zu, dass er bei den Fahrten auf den Etzel den Wagen forciert hat. Nun wusst© aber der Kläger aus den Aeusserungen des Beklagten, dass dieser mit dem Wagen eine Fahrt ins Engadin unternommen hatte; er nahm also daran keinen Anstoss, dass der Wagen nicht nur auf ebenen Strassen, sondern auch auf Touren mit erheblicher Steigung gebraucht worden war. Und unter diesen Umständen darf wohl angenommen werden, dass die Parteien den Ausdruck «sorgfältig ©ingefahren» nicht in seinem ganz engen Sinne verstanden wissen wollten. Das Bundesgericht wies die Berufung des Klägers gegen dieses Urteil ab. M.-W. Vorsicht beim Ankauf eines Autos! Wie aus Berlin gemeldet wird, ist die dortige Kriminalpolizei einer weitverzweigten internationalen Verbrecherorganisation auf die Spur gekommen, welche unter dem Schütze einer Versicherungsgesellschaft den Diebstahl amerikanischer Klassewagen auf grosser Basis betreibt und diese Wagen dann nach Europa abschob. Der Ueberseetransport erfolgte mit Hilfe gefälschter Ausweispapiere und werden die Wagen durch allerlei Vertrauens- und Dunkelmänner in den verschiedenen europäischen Staaten abgesetzt. Die von der Berliner Polizei aufgenommenen und verfolgten Spuren weisen mit aller Sicherheit daraufhin, dass solche gestohlene Wagen nach Italien, Frankreich und vor allem auch nach der Schweiz abtransportiert wurden. Es sind in letzter Zeit von nicht autorisierten Händlern verschiedentlich amerikanische Wagen mittlerer und höherer Preislage zu Ansätzen angeboten worden, die vermuten lassen, dass die betreffenden Automobile nicht rechtmässig erworben worden sind. Es ist deshalb sehr wohl möglich, dass diese aussergewöhnlichen Angebote mit dieser internationalen Autodiebesorganisation in Zusammenhang stehen. Da bereits verschiedene der schweizerischen Generalvertreter amerikanischer Marken vor Ankauf von sog. neuen Wagen, die von dritter Seite offeriert werden, _ gewarnt und bekannt gegeben haben, dass weder sie noch die Fabrik irgend eine Garantie für solche Wagen übernehmen und sich auch jeder Verpflichtung für Lieferung von Ersatzteilen entschlagen, ist Automobilinteressenten dringend anzuraten, sich vor endgültiger Berücksichtigung einer Drittmannsofferte zuerst mit der betr. Generalvertretung in Verbindung setzen zu wollen. Diese wird ohne weiteres darüber Auskunft geben können, ob der Wagen durch sie importiert worden ist, oder ob es sich eben um ein Fahrzeug dubioser Herkunft handelt. Die Schwierigkeiten, welche Besitzern von unrechtmässig importierten Wagen entstehen können, verlohnen es wohl, vor Abschluss eines Kaufes genaue Informationen einzuziehen und sich durch die scheinbar äusserst günstigen Ankaufspreise nicht zu einem schlussendlich doch sehr schlechten Geschäft verleiten zu lassen. z Taxabbau in Frankreich. Das französische Parlement hat die Luxussteuer für Automobile und Lastwagen auf die Hälft© der bisherigen Ansätze herabgesetzt. Statt 12 Prozent bezahlen di© Personenwagen jetzt noch sechs Prozent, während der Ansatz für Lastwagen von sechs auf drei Prozent erniedrigt wurde. -1

40 — 1930 AUTOMOBIL-REVUE Italien triumphiert an der XXI. Targa Florio Aus dem gigantischen Kampf geht Varzi auf Alfa Romeo in blendendem Stil als Sieger hervor und stellt einen neuen Rundenrekord auf. — Chiron sichert Bugattl einen ehrenvollen zweiten Platz. Einleitung. Seit Wochen schon lag die Targa Florio, die 21. ihres Zeichens, in der Luft. Mit grösster Sorgfalt und Ausdauer trainierten rund zwei Dutzend Fahrer, die auserwählteste Elite des europäischen Automobilsportes, auf der kleinen Rundstrecke von Madonie. Es galt nicht nur die Maschinen für den unerhört scharfen Kampf, der in Aussicht stand, vorzubereiten, und die Führer in Form zu halten, sondern vorab auch die äusserst schwierige Rundstrecke in allen ihren Details zu studieren, weist sie doch bei nur 108 km Länge über 1000 Kurven aller Grade und Schärfen auf. Vier Fabriken waren in diesem Duell engagiert: Alfa Romeo, Bugatti, O. M. und Maserati. Illustre Kämpen wie Divo, Chiron, Williams, Varzi, Nuvolari, Campari, Ghersi, Borzacchini, Maserati, waren aufgeboten, um sich den Sieg gegenseitig möglichst schwer zu machen. Mit fieberhafter Intensität wurde in den einzelnen Camps gearbeitet- und dennoch drang kaum etwas an die Oeffentlichkeit. Selbst über die letzten Trainingsfahrten verlautete herzlich wenig und auch die Pressevertreter, welche sich schon Tage zuvor eingefunden hatten, mussten sich mit allgemeinen Meldungen begnügen. Nichtsdestoweniger galt Divo, der. letztjährige Sieger, als aussichtsreichster Favorit, wenn freilich die Chancen für Alfa Romeo in weiten Kreisen ebenso vorteilhaft kommentiert wurden. Die Targa Florio wurde auch dieses Jahr zu einem nationalen Ereignis ersten Ranges. Mit grösster Leidenschaft wurden im ganzen Lande die Aussichten der vier beteiligten Marken, unter welchen Alfa Romeo und Bugatti im Vordergrund standen, diskutiert. Mit unvermindertem Interesse folgte die Bevölkerung in der Nähe der Rundstrecke den Rennvorbereitungen. Ja, das Interesse ging so weit, dass "ob der Trainingsfahrten die Arbeit in Feld und Werkstatt vielfach eingestellte wurde und Jung und Alt während Stunden die Strecke belagerte, um die Favoriten durchfahren zu sehen. Eine unabsehbare Wallfahrt von Sportbegeisterten zu Fuss, per Wagen und im Auto setzte schon in den ersten Stunden des Sonntagmorgen ein und frühzeitig waren Tribünen, sowie die besten Aussichtspunkte auf der Strecke gänzlich überfüllt. Von den 25 gemeldeten Konkurrenten meldeten sich 17 am Start, wo schlag 9 Uhr morgens Rosa auf O. M. als Erster ins Rennen geschickt wird. In dreiminütigen Abständen folgen die übrigen Asse, jeweilen frenetisch von der in Begeisterung fiebernden Menge bejubelt. Schon die erste Runde kündete sich vielverheissend für die nationalen Fahrer und Marke; sie wurde zur eindrucksvollsten Parade für Alfa Romeo, die man je gesehen hat. Orkangleich und pfeilgeschwind saust Varzi an den Tribünen vorbei, nachdem er die erste Runde in der fabelhaft glänzenden Zeit von 1 Std. 21 Min. 21 Sek. bezwungen hat. Damit ist der von Divo letztes Jahr aufgestellte Rekord von 74,36 km für das beste Stundenmittel überwältigend geschlagen, ergibt doch Varzis Zeit einen Stundendurchschnitt von 79,65 km. Kaum ist. Varzi den Augen entschwunden, so saust mit nur V/2 Minuten Abstand der Stallgenosse Nuvolarie vorüber, dem Campari auf den Fersen folgt. Erst an vierter Stelle folgt'Chiron in bestechendem Stil. Die ganze Tribüne nimmt dase Ergebnis dieser Eröffnungsrunde als ein sicheres Vorzeichen für den endgül- tigen Sieg von Alfa Romeo auf und ein Sturm der Begeisterung rast los, der kaum mehr einzudämmen ist. Die zweite Runde. Bereits haben sich Alfa Romeo und Bugatti vor den Fahrern der übrigen beiden Marken einen bedeutenden Vorsprung gesichert, der sich ständig vergrössert und vorab von den Maserati-Fahrern nicht mehr aufzuholen sein wird, da diese leider zu wiederholten Malen mit Motorschwierigkeiten zu kämpfen haben. Auf diese Weise klärt sich die Lage rasch ab und alle Anzeichen deuten untrüglich darauf hin, dass die 21. Targa Florio zu einem ausgesprochenen Zweikampf zwischen Alfa Romeo und Bugatti werden muss. Mittlerweile wird bekannt, dass sich Chiron, der sich wie ein Teufel ins Zeug legt, die Passage an Campari in tollkühner Fahrt erzwungen hat. Es gelingt ihm, in heroischem Kampfe auch noch Nuvolari hinter sich zu bringen, so dass er nach der zweiten Runde mit 4 Minuten Abstand als Zweiter hinter Varzi folgt. Nun scheint der als sicher angenommene Ausgang des Rennens gewaltig in Frage gestellt und die Spannung unter den Zuschauern steigert sich neuerdings ungeheuer. "(ÄIB Das Höhenprofil der Rennstrecke. Die dritte Runde wird einer Reihe von Fahrern, darunter auch dem anfänglichen Favoriten Divo, zum Verhängnis. In der Bergstrecke gegen Pallizzi hinauf streikt Divos Motor und zwingt ihn trotz verzweifelter Versuche, den Schaden zu beheben, zur Aufgabe des Rennens. Maggi, eine tüchtige Kraft der Alfa Romeo-Equipe, muss ebenfalls die Segel streichen. Unmittelbar vor Beendigung der dritten Runde folgt noch Arcangeli als Dritter im Bunde, der vom Pech verfolgt wird. Divos vorzeitiges Ausscheiden wird »durchwegs aufrichtig bedauert, wenn auch an seinen Endsieg selbst bei Vollendung des Rennens nicht mehr zu denken gewesen wäre. Auch in dieser Runde behauptet Varzi neuerdings seine Führung, doch hat sich Chiron endgültig an seine Fersen geheftet und folgt ihm hartnäckig, wie ein Schatten in einem Zeitabstand, der nur nach Sekunden zählt. Ebenso spannend wird die vierte Runde, die mit dem Aufgeben von Minoia (O.M.), eines der ältesten Targafahrer, anhebt. Dieser hatte die elfte Stelle inne, bis er wegen Reifendefekt aufgeben musste. Chiron holt mächtig auf und hat bei Pallizzi nur noch 30 Sekunden Verspätung auf Varzi. Auch Conellii verbessert sich ständig. Williams muss anhalten und wird von Divo überholt. Doch ist dieser Fahrer, der die beiden letzten Targa gewann, diesmal sichtlich nervös und unsicher. Am Ende der vierten Runde war die Reihenfolge: 1 Varzi in 5:31:36, 2. Chiron 5:31:36, 3. Nuvolari 5:38,36, 4. Campari 5:39:14, 5. Conelli 5:40:16. Weiter folgen: Williams, Divo, Morandi, Ippolitto, Maserati, Borzaeehini. Die fünfte und letzte Rande hebt unter ungeheurer Spannung an. Chiron hat immer noch 30 Sekunden Verspätung, fährt aber wie rasend. Auch das Publikum rast auf seine Art. So geht es eine Zeitlang, dann verkündet der Lautsprecher, dass Ohiron bei Pailizzä anhalten musste. Nun bleibt die Strecke für Varzi frei, der unter dem Jubel der gewaltigen Menschenmenge als Erster das Zielband überfährt. Zwei Minuten später erscheint aber auch Chiron in rasender Fahrt. Kaum ausgestiegen, erklärt er gestikulierend, dass er kurz vor Pallizzi einen Defekt gehabt habe, der ihn um die letzten Chancen brachte. Er anerkennt aber auch die glänzende Leistung Varzis voller Bewunderung. Dann erscheint als Dritter Conelli, als Vierter Campari und zehn Minuten später auch Nuvolari. Ras Rennen um 7000 Kurven ist zu Ende. Der Sieg Varzis ist voll verdient. Schon nach der ersten Runde sah man, dass er in bester Form war und einfach siegen wollte, koste es was es wolle. Der neue Renntyp Alfa Ro- Varzi; der Sieger, wird im Triumph von seinen Freunden getragen. meo, den wir schon von Alessandria her kennen, hat damit seine Feuerprobe bestanden. Die Mailänder Fabrik darf auf ihre Schöpfung stolz sein. Bei seiner Ankunft wurde Varzi förmlich vom Wagen heruntergerissen und von seinen Verehrern auf die Schultern gehoben. Die gewaltige Menge jubelte und schwenkte kleine italienische Fähnchen. Am Abend brannten auf den Höhen Freudenfeuer. Dieser Sieg der italienischen Farben war eine Genugtuung 1 sondergleichen, eine Genugtuung, die ganz Italien heute erfüllt. De Resultate. Einzelresultate. Erste Runde: 1. Varzi, 1:21:21; 2. Nuvolari, 1:22:53; 3. Campari, 1:23:18; 4. Chiron, 1:23:27. Zweite Runde: 1. Varzi, 2:42:48; 2. Chiron. 2:46:06; 3. Nuvolari, 2:46:30; 4. Campari. Dritte Runde: 1. Varzi, 4:07:52; 2. Chiron. 4:09:45; 3. Campari, 4:12:18; 4. N'uvolari, 4:12:30. Vierte Runde: 1. Varzi, 5:31:36; 2. Chiron, 5:31:36; 3. Nuvolari, 5:38:36; 4. Campari, 5:39:14. Endklassement: 1. Achille Varzi (Italien) auf Alfa Romeo, der die 540 km lange Strecke in 6 Std. 55 -Min. 16 S«k. zurücklegte; 2. Louis Chiron (Frankreich) auf Bugatti in 6:57:05; 3. Conelli (Frankreich) auf Bugatti in 7:03:13; 4. G. Campari (Italien) auf Alfa Romeo in 7:03:54; 5. Nuvolari (Italien) auf Alfa Romeo in 7:13:01; 6. Morandi (O.M.); 7. Williams (Bugatti); 8. Maserati (Maserati); 9. Ippolito (Alfa Romeo); 10. Borzacchini (Maserati). Ein Rückblick. Die Targa Florio wurde 1906 vom A. C. Sizilien auf Veranlassung des Sportlers Florio gegründet. Dieser dotierte das Rennen mit der nach ihm benannten Trophäe. Die Strecke mit ihren Rändern und ihren gewaltigen Steigungen bildet einen wahren Prüfstein für Fahrer und Maschine. Lange Zeit war die Durchschnittsgeschwindigkeit 65 Kilometer, dann stieg sie von Jahr zu Jahr ein wenig und erreicht jetzt 75 Kilometer, eine ganz ausserordentliche Leistung, die nur bei genauer Kenntnis der Strecke überhaupt erreicht werden kann. Von Mal zu Mal hat sich denn auch mit der einzigen Ausnahme von Divo, der zweimal nacheinander die Trophäe gewann, das Glück einem andern Fahrer zugewandt. Versuchen wir einmal, die letzten Rennen kurz zu charakterisieren: 1921: Deutschland beteiligt sich, der Sieg fällt aber Masetti auf Fiat zu. 1922: Das Rennen wird zu einem Duell zwischen Masetti, der diesmal einen Mercedeswagen fährt, und Goux auf Ballot. Masetti gewinnt schliesslich. 1923: Duell zwischen Steyr und Alfa Romeo, endigt dank Sivocci mit dem Sieg der italienischen Marke. 1924: Grosse internationale Beteiligung. Werner auf Mercedes siegt vor Masetti, Ascari und Boillot. 1925: Keine deutsche Beteiligung. Die Italiener haben keine einheitliche, erstklassige Vertretung. Es stehen sich Bugatti und Peugeot gegenüber. Costantini entscheidet das Rennen zugunsten der Elsässer Marke. 1926: Unbestreitbare Ueberlegenheit Bugattis mit seinem Rennwagen 2300 ccm und seinen Fahrern Costantini, Minoia und Goux, die die drei ersten Plätze belegen. 1927: Neuer Sieg Bugattis, die zwei ersten Plätze werden von Materassi und Conelli belegt, die beide für die Molsheimer Marke fahren. 1928: Duell zwischen Bugatti und Alfa Romeo um den ersten Platz, den schliesslich Divo 'vor Campari für die französische Marke sichert. 1929: Nochmals triumphiert Bugatti über Alfa Romeo dank Albert Divo, der bei dieser Gelegenheit auch den 1926 von Costantini aufgestellten Rekord schlug. Weitere Bilder über die Targa Florio folgen in nächster Nummer. «•» *ht Das Bergrennen Kriens-Eigental, das im Nationalen Sportkalender dieses Jahres figurierte, ist laut Besehlüss der Generalversammlung der Sektion Luzern des A. C. S. für dieses Jahr abgesagt worden. Es findet dafür die schon bestbekante Luzerner Schönheitskonkirrrenz statt. -f. Circuit de TAisne. Auf der 21 km 134 m langen Rundstreck© wurde am 27. April ein stark besuchtes Rennen ausgefahren. Sieger wurde Auber auf Bugatti 1500 ccm. Am Vorabend verunglückte beim Training der Rennfahrer Liagre aus Lille tötlich, indem er beim Ausweichen vor einem Tourenwagen stürzte. -o- Zweimal zwölf Stunden in Brooklands. Am 9. und 10. Mai wird in Brooklands das diesjährig© Zweimal-12-Stunden-Rennen ausgefahren. Es wird, wie letztes Jahr, vom Junior Car Olub veranstaltet und dauert je Freitag und Samstag von 7.30 bis 19.30 Uhr. Es werden nur Sportwagen zugelassen. Eine Bestimmung des Reglementes will, dass der Start auf folgende Art erfolgen soll : Beim Startsignal müssen die Fahrer den Wagen besteigen und mit dem Anlasser in Gang setzen. An dem diesjährigen Anlass ist Alfa Romeo gut vertreten. Franco Cortese und Lurani werden einen 1500-ccm-Wagen dieser Marke fahren, Iwanowski und Eyston einen 1750 ccm Alfa Romeo, während zwei englische Fahrer einen 1500-ccm-Typ lenken werden. Letztes Jahr wurde der Wettbewerb von Giulio Ramponi auf Alfa Romeo 1500 ccm gewonnen. G. M.