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E_1931_Zeitung_Nr.023

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s.» Schweizerische

s.» Schweizerische Autoposten in der Schweiz. Die schweizerischen Autoposten beförderten in der Zeit Automob ilmef sterschaf t. Das kürzlich in unserm Blatte veröffentlichte Reglement für die Schweizerische Au- Reisende gegenüber 12,241 in der gleichen vom 16. Februar bis 1. März 1931 total 11,902 tomobilmeisterschaft 1931 enthält einige interessante Berechnungsbeispiele, die die Memen an Reisenden hat die Autopost Nesslau- Zeit des Vorjahres. Am meisten zugenomthode der Punkte-Berechnung veranschaulichen. Wir geben diese paar Beispiele nachjahre. Den grössten Rückgang an Personen- Buchs mit 962 mehr Reisenden als im Vorfolgend wieder: beförderung wies der Kurs St. Moritz-Maloja auf, der allerdings wegen zu starkem Berechnungsbeisplele : Schneefall einmal unterbrochen war. Wegen 1. Die beste Zeit der 2. Serie der Sportkategorie wird in einem Rennen von einem Bewerber Brünig - Hasleberg - Reuti während ganzen grossem Schneefall war auch die Autopost Befahren, dessen Fahrzeug der 3000—5000 cem- Klasse angehört : dio beanspruchte Zeit beträgt 14 Tagen eingestellt. x. 276 Sekunden. Diesem Bewerber werden 100 Punkte iüv die Meisterschaft zuerteilt worden. Das Gepäck wird von der «Sesa» zu den 2. Ein Fahrer der gleichen Klaseo hat dieWohnungen geiührt. Die «Sesa» eröffnet in Strecke in 282 Sekunden zurückgelegt. Die Berechnung der ihm zukommenden Punktzahl srestallet sich lolgendermassen • 100X276 — — = 97,8 Punkte. 282 3. Ein Beworber durchfährt die Strecke mit einem Fahrzeug, da-s cineu geringeren Zylinderinhalt (1100—1500 cem beispielsweise) aufweist als diejenigen der Klasse, in der dio beste Zeit der 2. Serie der Kategorie gefahren wurde, in 292 Sekunden. Diesem Fahrer tvären 100 Punkte zuorteilt worden, wenn er die Strecke in 276 Sekunden, der besten Zeit der 2. Serie der Kateaorie. d. h. unter Zurechnung der bei Fahrzeugen niedrigeren Zylindcrinhalts zuzuzählenden 5% in 290 Sekunden zurückgelegt hätte. Die ihm zu erteilende Punktzahl ergibt sich wie folgt: 100X290 = 99,3 Punkte. °92 -i In der gleichen Klasse (1100—1500 cem) bemeistort ein Fahrer dio Strecke in 28I> Sekunden. Ihm werden zuerteilt: 100X290 — = 101,3 Punkte. 286 5. Der Bewerber hat «inen Wagen, der einen höheren Zylindcrinhalt (5000—8000 cem beispielsweise) aufweist als diejenigen der Klasse, in der dio beste Zeit der 2. Serie der Kategorie gefahren ward«. -Dieser Fahrer bat die Strecke in 288 Sekunden durchfahren. Er würde 100 Punkte bekommen haben, wenn er die Strecke in 270 Sekunden, der besten Zeit der Serie, d. b. unter Abrechnung der bei Wagen höheren Zylinderinhalts zum Abzuij kommenden 5% in 1G2 Sekunden zurückseht iiätto. Ihm werden folglich 100X262 100X262 ._ — 90,9 Punkte 288 zuurteilt werden. Für dio Erteilung des Moisterschaftstitels in beiden Serien wird also immer dio beste Zeit jeder Serie der einzelnen Kategorie als Grundlage dienen v«—.i^i.» den Bahnhöfen BaseKSBB, Bern-Hbf.< Geneve-Cornavin, Lausanne, Luzern, St. Gallen, Zürich-Hbf. und Zürich-Enge einen Gepäckcamionnagedienst, der bezweckt, getriäss dem Wunsche eines Reisenden dessen Gepäcfcsendung in seine Wohnung zu fahren, Dieser braucht ganz einfach seinen Gepäckempfanssschein in einen eigens für diese Organisation angebrachten Briefkasten zu werfen und die Besorgung des, Transportes erfolgt wunschgemäss. Es werden aber nur Domizile innerhalb der äussersten Stadtgrenzen bedient. An. AUTOMOBIL-REVUE 1931 - N* Genf hat eine neue Feuerwehr-Drehleiter. In den letzten Tagen fand in Genf die üebergabe einor neuen Feuerwehr-Drehleiter statt, die In der Schweiz das grösste und leistungsfähigste Gerät dieser Art darstellt Aufgebaut ist die Leiter auf einem Saurer-Cha&sis. Typ A BL. mit 100 PS- Scchszylindennotor Motorbremse, Servobremse und Maximalgeschwindigkeit von 60 St/km. Die Drohleiter, System Metz, wurde von der bestbekannten Firma Gebr. Schenk, Wcrblaufen Reliefert, dio auch dio allgemeine Ausrüstung des Wagens vornahm. Die Metz-Drehleiter stellt mit ihren zahlreichen automatischen Funktionen ein kleines mechanisches Wunderwerk dar. Sie stellt sich beim Aufrichten automatisch senkrecht und stellt nach 75° Neigung und in der Endj-tellunj? des Aufzuges von 30 m automatisch ab Die automatische Abstellung tritt weiter ein, wsnn die Leiter beim Aussieben oder Schwenken irgendwo anstösst, wenn bei geringer Neigung zu weit ausgezogen wird, oder wenn nach dem Aufrichten gegen abschliisMges Terrain gedreht wird. Ein Dynamometer zeigt in jeder Stellung die BelaRtungsmöjrlichkeit der Leiter an. Beim üebersch reiten oiner bestimmten Belastungsgrenze gibt ©in Glockensijrnrtl Alarm und zugleich leuchtet eine rote Lampe auf. Ein Ausziehen der Leiter auf 31-32 m, jrleichzeitiges Drehen um 90—130 Grn-d ißt von der Fahrstolhmg aus einschliesslicb des Blockierens '1er Federn in 23-25 Sekunden möglich. m Kampfer als IWotorreinlgunflsmittel. Jeder Automobilist wei?s. wjo Iä.«H?r und doch wie unentbehrlich das Entrussen des Motors ist. Abgesehen davon, diiss diese Arbeit stets eine Ausserbetriebsetzung des Fahrzeuges bedingt, ist sie noch mit bedeutenden Unkosten verbunden. Diese zwei Punkte, speziell das Ausserbetriebsetzen des Wa- Kürzlieh wurde in Berlin ein Taxen&rieg beendet. Unser Bild veranschaulicht einen Roklametricfc (50% gebe ich nicht), mit dessen Hilfe man versuchte, das Publikum anzulocken. gens, geben den meisten Fahrern Veranlassung, das Entrussen ihrer Zylinder immer wieder aufzuschieben. Dies trifft ganz besonders, zu bei Geschäftsleuten, welche ihr Auto täglich benötigen und das. selbe daher nur sehr ungorn auf einige Tage entbehren. Eine weitere Kategorie von Fahrern misst der Russansetzung in ihrem Motor — die man ja schliesslich doch nicht sieht und die dahor auch nicht stört — nicht die Bedeutung bei, die sie tatsächlich hat. In beiden Fäilen werden, absichtlich, resp. aus Unkenntnis, dio ersten Warnungszoichen des Motors selber, nämlich das beginnende leiso Klopfen, überhört. Erst wenn diese Stimme des sich überarbeitenden Motors, der, zum grossen Aerger des Fahrers, keine Steigung mehr nehmen will, eindringlich wird, dann wird der Wagen zum Entrussen gebracht. Was der Rüss in der Zwischenzeit für Schaden gestiftet hat, sieht jedoch meistens nur der Mechaniker, nicht aber der Autobesitzer. Dass das frühere Klopfen, obwohl os bedeutend geringer geworden, nicht ganz verschwunden ist. darauf gibt man wenig acht. Dies regelmässige Klopfen ist aber der Vorbote kommender kostspieliger Reparaturen, die durch dio Folgen des nicht rechtzeitigen Entrussens des Motors entstehen, i Es fot aber auch beim Motor rationeller, ßinera Defekt vorzubeugen, als ihn zu heilen. Aus dieser Erkenntnis heraus haben sich schon verschiedene Firmen damit befasst, ein Mittel herzustellen, eins dio RiiüRnnsptzung in den Zylindern verhindern soU. Als bekannte Tntcadie gilt, dass Kampfer eines der besten Mitte! ist, um die Verbrennung zu fördern und dadurch dio Russansetzung zu verhindern. So sehreibt z. B. eine führende Fachschrift folgendes! « Man kann jedoch diese Arbeit (das Entrüsten des Motors) dadurch ersetzen, dass man dem Betriebsstoff Kampfer zusetzt. Hierbei ist nicht erforderlich, das Fahrzeug ausser Betrieb zu setzon, sondern der Reinigungsprozess erledigt sich während der Fahrt von seihet. Zur einmaligen Reinigung genügt eine Mischung von 20 Liter Betriebsstoff, in dor 150 Gramm Kampfer aufgelöst sein müssen. Für den Dauerbetrieb mit zum Verrussen neigenden Motoren empfiehlt os sich, 1 Gramm Kampfer auf je 1 Liter Betriebsstoff beizumischen.» Mehrero dieser obenerwähnten Entrussungsmittel, die meistens eine chemische Zusammensetzung verschiedener Stoffe sind, enthalteu einen Kampferzusatz. Nun ist jedoch Kampfer ziemlich teuer, was zur Folge hat, dass der Kampferzusatz — der vielfach noch aus Kampferöl besteht — in diesen Präparaten nur einen kleinen Prozentsatz der ganzen Zusammensetzung ausmacht Reiner Kämpfer, wie er z. B. im Terpena-Priiparat auf Hon Markt gebracht wird, ist, als Zusatz dem Betriebsstoff hoigemischt, ein sicher wirkender Katalysator für dio Verbrennung. Diesor Kampfer ist garantiert rein und absolut säure- wie ehlorfrei, so dass eine Beeinträchtigung des Konstruktionsmaterinls keinesfalls in Frage steht. Natürlich ist die Verrussung eines Motors von so vielen verschiedenen Faktoren abhängig, wie z. B. dem Zustand der Zylinder (mehr oder weniger ausgelaufen), der Zündungsemstelhmg etc. etc., dase man auch bei rogelmässigem Gebrauch von Kampfer mitunter früher oder später wiederum etwas RUSKansatz konstatieren muss. Dieser Russ ist jedoch nicht wie früher hart und fest ins Metall einjrefresson, sondern or ist leicht und flockig und kann leicht entfeint werden Vereinigte Hugellageiwiken A.-G. Berlin lll 56 Amsier & Co. Feiierlhalen bei Schaiiiiaisen Oeneralvertretung für die Schwel« der Kugel- und Rollenlager Marke F & S: Telephon: SchafThansen 551 Telegramme: Amsierco, Schaffliaiisen Zu verkaufen od. zu vertauschen wegen Aufgabe des Sportes neuer 1930, Torpedo, G Zyl., 4/5-PX, hermetisch verschliessbar, auffallend schöner Wagen, Fahrzeug höchster Klasse, ausgezeichnete Federung, höchstentwickelte Technik, ruh. Lauf. Garantie. Aus Privathand. 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N" 23 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE Personenautos Lastautos Jahresdurchschnitt 1928 63.3 65.7 » 1929 61.6 65.8 » 1930 59.7 65.8 Es ergibt sich daraus, dass die Entwickß^lung der Preise bei den Personenwagen ständig, wenn auch in bescheidenem Rahmen nach unten neigt. Bei den Lastwagen last sich dagegen eine Stagnation der Preise feststellen. Wy. Ein Hindernis für die Hafraba. Dieses Hindernis heisst «§ 13 des deutschen Finanzausgleichsgesetzes». Nach ihm erscheint es recht zweifelhaft, ob ein Benutzungsgeld zur Verzinsung und Amortisation von Autobahnen rechtsmässig erhoben werden darf. Es gibt Kreise, die einem Abänderungsantrag feindlich gesinnt sind. Ein solcher wurde im Reichtsag übrigens bereits eingebracht. Seine rasche Verabschiedung wäre in deutschen Verkehrskreisen sehr gewünscht in Anbetracht der Arbeitsbeschaffung für tausende, die der Bau der Hafrabastrasse ermöglichen würde. Au. Vergünstigung für fremde Autotouristen in Frankreich. Die vom Unterstaatssekretär für Arbeit und Touristisk geschaffene Kommission des französischen Kabinettes, die den ausländischen Touristen die Einreise nach Frankreich und den Aufenthalt angenehmer gestalten will, beschloss, für ausländische Besucher, die im Besitze einer Eintrittskarte der kommenden französischen Kolonialausstellung sind, den Vorteil einer Verlängerung des Transitvisums zu gewähren. Die Kommission arbeitete ferner einen Gesetzesentwurf aus über Herabsetzung der Verkehrsgebühren für Automobile von mittlerer Motorenstärke, die im Besitze ausländischer Die Preisentwicklung iür deutsche Autos. Touristen sind. Setzt man den Vorkriegspreis mit 100 ein, so ergibt sich in den letzten Jahren folgende Tagung der deutschen Autollga. Die deutsche Autoliga trat kürzlich in Berlin zu ihrer Preisentwicklung für Autos : Generalversammlung zusammen. Die erfolgreich aufgenommene Einrichtung, der gutachtlichen Stellungnahme zu umstrittenen Fragen des Automobilismus fanden bei den Behörden grosse Beachtung. Es wurden bezüglich der schärferen Auswahl bei der Neuzulassung von Automobilsachverständigen erfolgreiche Verhandlungen mit den zuständigen Ministerien gepflogen. In das Interessengebiet der Liga wurde auch das Luftfahrtswesen aufgenommen, so dass der Liga-Name wie folgt abgeändert wurde: « Reichsverband der Sachverständigen des Kraft- und Luftfahrtwesens Deutsche Autoliga». Um die breite Oeffentlichkeit über die Tätigkeit 'der Liga zu orientieren, soll in: Deutschland ein Spezialfilm gezeigt werden, der angesichts der Schwierigkeiten bei der Klärung der Schuldfragen in Ünfallprozessen den mangelhaften Wert von Zeugenaussagen vor Augen führen soll. mb. Enquete über städtische Verkehrspfobleme. Der zunehmende Verkehr stellt Städte und Gemeinden vor Aufgaben und Pflichten, über deren Ausmasse man sich noch vor 10 Jahren nicht im klaren war. Es handelt sich dabei nicht nur um gute Strassenverbiridungen, sondern auch um die Regelung und Leitung des Aufsichts- und Informationsdienstes usw. Mit diesen Aufgaben ist auch die Propaganda verbunden, die bezweckt, den Automobilisten in dem betretenden Orte zum Verweilen zu veranlassen und der Ortsbevölkerung entsprechende Erwerbsmöglichkeiten zu beschaffen. Auf Wunsch zahlreicher Gemeinden hat der ständige Ausschuss des Verbandes der Städte und Gemeinden der Tschechoslowakei in richtiger Einsicht im letzten Monat eine-Enquete .einberufen, in der alle diese aktuellen Fragen und Probleme einer eingehenden Bsprechung unterzogen wurden, um daraus Lehren für das zukünftige Verhalten zu ziehen. mb. Eine Lehre für Reklamechefs von Renn- Yeranstaltungen. Bisher war es üblich, dass das Organisation- bzw. Reklamekomitee des Klausenrennens sich von den kantonalen Behörden das ausschliessliche Reklamerecht auf den Kantonsstrassen für die Trainingstage und die beiden Renntage aussprach und auch zugesprochen erhielt. Infolge eines Zwischenfalles bei Anlass des letztjährigen Klausenrennens kam die rechtliche Grundlage dieser Massnahme zur gerichtlichen Beurteilung. In unmittelbare Nähe des Startplatzes in Linthal hatte ein Industrieller zwei Reklamebänder an einem Privathause angebracht. In der Folge kam die Streitfrage zur gerichtlichen Beurteilung, ob das Reklamekomitee des Klausenrennens berechtigt sei, von Privaten für das Anbringen von Reklame auf der Strecke Gebühren zu verlangen. Der Reklamechef machte geltend, dass dem Organisations- und Reklamekomitee das Reklamemonopol für alle Kantonsstrassen und für das gesamte Linthaler Gemeindegebiet verliehen worden sei. Das Gericht war jedoch anderer Ansicht. Da für ein Plakat- und Reklamemonopol des Staates überhaupt keine rechtliche Grundlage vorliege, waren die Behörden rechtlich auch, gar nicht befähigt, dieses Monopol einem Dritten, in diesem Falle dem Komitee, zu verpachten oder gar unentgeltlich abzutreten. Als gesetzliche Bestimmungen, die für die Beurteilung in diesem Falle in Betracht kommen, liegen vor: § 40 der Vollzieh urigsverordnung zum Strassengesetz, der lediglich bestimmt, dass sportliche Veranstaltungen jeder Art auf öffentlichen Strassen nur mit Genehmigung der zuständigen Behörde abgehalten werden dürfen, und § 11 der erwähnten Verordnung, dass Bänder oder sonstige Gegenstände über der Strasse nur in einem senkrechten Abstande über 5,5 m angebracht werden dürfen. Diese Bestimmung lässt mit Nichten darauf schliessen, dass den Behörden irgendwelches Monopol zur Anbringung von Reklamen zusteht, sondern ganz im Gegenteil geht daraus hervor (Schluss aus dem Go-genteil), dass jedermann ohne weiteres gestattet ist, bei Innehaltung des aus polizeilichen Gründen geforderten Abstaades von 5^2 m Gegenstände anzubringen. So wenig als die Rennleitung selbst bedurften also irgendwelche Dritten zur Anbringung von Reklamebändern einer besonderen behördlichen Ermächtigung, und keinesfalls stand es den Behörden und natürlich noch viel weniger der Rennleitung zu, für die Anbringung von Reklameschildern eine Abgabe zu erheben. tL T„C. Sektion Graubünden Voranzeige für den Familienabend. Der Familienab«nd wird Samstag, den 21. März, im Hotel Drei Königen stattfinden. Nähere Mitteilungen erfolgen später. AUTOSEKTION BERN, Untersektion Oberaargau. Die dritte ordentliche Generalversammlung findet nächsten Samstag, den 14. März 1931, abends 854 Uhr, bei Freund Ruedi in der Kaltenherberge statt. Zur Erledigung harren folgende Traktanden : 1. Protokoll; 2 Jahresbericht; 3. Vorstandswahl; 4. Tätigkeitsprogramm; 6. allgemeine Umfrage. Trotz dem langen Unterbruoh der Zusammenkünfte in unserer Sektion hofft der Vorstnd in Anbetracht der wichtigen Traktanden zahlreichen Aufmarsch unserer Touringfreunde -f. Spezialwerkstätte für Anhängewagen Knupp-Anhänger entsprechen allen Anforderungen! EIN- und ZWEIACHSER JOH. KNUPP, ST. GALLEN POLARSTRASSE 12 Y m Verwenden und Sie Ihre für Ihr Möbel VERNICKELN CMRO MEN Binder«. Richi,Stallen Auto von Mod eil 1926 bis 1931 liefert Baumberger & Forster Zürich 1 Löwenstraße 17 Telephon 56.849 GEHEVE Restaurant Yvroud Quai des Bermies, 23. a "entreso. toi.25.420 Asoensem LerestanrunMruneais p. esoeli. Menue a r"r».:'(w>prtiPn' n »••>«n6 Innert 3-4 Wochen lietert auf Grund langjähr. Erfahrung Möbelkasten in Qualitäteansfiihrung A. 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