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E_1935_Zeitung_Nr.049

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H ÄUTOMOBIL-REVUE

H ÄUTOMOBIL-REVUE 1935- Luftf«ah»t Besuch beim Luftschiff LZ 129. Alltäglich strömen dieses Frühjahr aus allen Gauen Deutschlands und von der benachbarten Schweiz Scharen Neugieriger nach Friedrichshafen, um einen Blick zu tun auf den heranwachsenden Giganten der Lüfte, das zukünftige Verkehrsluftschiff « Hindenburg ». Seine Ausmasse sind bekannt: £s wird 248 Meter lang sein (Graf Zeppelin 237 Meter), einen grössten Durchmesser von 41 Meter besitzen (31 Meter) und 200,000 Kubikmeter Gasinhalt aufweisen (105,000 Kubikmeter). — Durch eine Türe, welche kaum grösser ist als eine gewöhnliche Zimmertüre, betritt man, die Riesenhalle und steht sofort im Banne des gewaltigen Luftschiffs, das nach beendigten Probeflügen in den Nordamerika- Luftverkehr eingesetzt werden soll. In andachtsvollem Schweigen und Staunen blicken die,.Besucher steil hinauf zu diesem formschönen Ungetüm. Das Gerippe an dem unter Leitung von tüchtigen Ingenieuren Hunderte von .Monteuren köstliche Filigranarbeit geleistet haben, erweckt ganz eigenartige Eindrücke. Man hat nicht das Gefühl, etwas Starres, Massives vor sich zu haben, das allen Stürmen zu trotzen imstande wäre. Der Eindruck, der sich einem unmittelbar aufdrängt, ist derart, dass man von einem Staunen und Zweifeln ins andere verfällt, weil uns alles so zerbrechlich, so fein vorkommt. Aber wenn wir wissen, was der Vorgänger « Graf Zeppelin » alles bis heute geleistet hat und noch leisten wird, dann kann man beruhigt sein und mit einem Gefühl der Sicherheit zu diesem Monstrum aufsehen: Auch du wirst es schaffen. Fertig steht das metallene Gerüst vor dem Beschauer, der hier wieder einmal staunend gewahrt, was Technik heute alles zu bauen imstande ist. Wenn man uns sagt, dass 6 Millionen Nieten nötig waren, um alles fest aneinanderzufügen, so bekommt man dadurch einen Begriff, von der ungeheuren Kleinarbeit, die geleistet werden müsste. Ein grosser Teil des Gerippes ist bereits mit dem ausserordentlich zähen und reissfesten, silbern schimmernden Baumwollstoff überspannt. Seit ungefähr einem Monat steht jedoch diese Arbeit still und das Augenmerk gilt speziell der Fertigstellung der Kabinenanlagen. Wie man weiss, sind nach Entwürfen von Prof. August Breuhaus in Berlin die Kabinenverhältnisse ganz anders geschaf- zu verkaufen, 8 Zyl., 19 PS, ausserordentlich schönes Modell, grosse Zeiss-Scheinwerfer, Zweiplätzer, neu bereift, vollkommen neu revidiert und gestrichen. Preis Fr. 800.—. An Zahlung wird auch Benzin, Oel oder andere Ware genommen. — Off. unt. Chiffre 67824 an die Automobil-Revue, Bern. in prima Zustand, wegen Geschäftsaufgabe günstig zu verkaufen. An Zahlung wird Wein od. Kirsch etc. genommen. — Interessenten melden sich unter Chiffre 68080 an die Automobil-Revue, Bern. Chevrolet- Gesellschafiswagen 15 Plätze, erst 40 000 km gefahren, mit 6 Zyl., 16 St.-PS, in sehr gutem Zustande, sehr günstig abzugeben, ev. könnte LASTWAGEN eingetauscht werden. Moderne, tiefgebaute Karosserie. 10778 Eilofferten an Sihlpostfach 568, Zürich. Der bekannte österreichische Segelflieger Robert Kronfeld betätigt sich gegenwärtig als technischer Leiter einer englischen Fabrik, die motorisierte Segelflugzeuge herstellt. Die von der Fabrik herausgebrachte «Drone»-Maschine hat einen 5-PS-Motorradmotor als Kraftquelle. Am 16. Mai flog Kronfeld mit einer dieser Maschinen in 4 Std. 10 Min. vom Londoner Flughafen Croydon nach Paris-Le Bourget, wobei er für diese 375 km lange Strecke nur für 6 Schilling Benzin verbrauchte. Das Bild zeigt Kronfeld vor dem Abflug über den Kanal. fen worden als beim « Graf Zeppelin», wo die Passagierkabinen in der eigentlichen Gondel untergebracht wurden. Beim LZ 129 finden wir die Kabinen im Innern des Körpers in zwei übereinanderliegenden Decks. Im übrigen sind grosse Speise- und Aufenthaltsräume inkl. Promenadendeck aufs Geschmacksvollste eingerichtet, und Schreibund Lesezimmer, wie auch zum erstenmal ein Rauchsalon werden den besonderen Bedürfnissen der Reisenden entgegenkommen. Vier Daimler-Benz-Rohölmotoren ä 1000 PS. werden dem Luftriesen die nötige Antriebskraft verleihen. Bei Ueberseeflügen können neben einer Besatzung von 45 Mann und 50 Passagieren etwa 60,000 kg Oel und 20,000 bis 25,000 kg Fracht mitgeführt werden, wobei sogar moderne Personenautomobile und Leichtflugzeuge an Bord Platz finden. — In drei bis vier Monaten wird das eherne Lied der Motoren des neuen Verkehrsluftschiffs über dem Bodensee zu hören sein. A. Fy. •••••••••••••••••••••••^»••••••••••••••••••••••••••••••••••••»••»•••»•••»»»•»»»»» PEUGEOT Torpedo, 6-Plätzer, 9 HP Alle Wagen sind in fahrbereitem, gutem Zustand und sehr gut geeignet für Ladebrücke. Preis äusserst günstig. Terrapiane - Vertretung, Stockerenwen 6, Bern. Telephon 28.788. 10363 6 Zyl., Limousine, mit allen Schikanen, in tadellosem Zustand, von Privat billig. 68137 Telephon 39 425, Zürich. Kommt das Ganzmetall-Luftschiff? Vor ungefähr fünf Jahren wurde in Amerika zu Studienzwecken ein erstes kleines Luftschiff mit Metallhaut gebaut. Bis zum letzten Winter, wo es zur Revision ausser Betrieb gesetzt wurde, hat sich dieses Luftschiff «ZMC-2> vorzüglich bewährt. Es bat seit der Ablieferung 468 Flüge ausgeführt und eich dabei 1232 Stunden in der Luft befunden, gewöhnlich mit fünf Mann Besatzung. Sein Aktionsbereich beträgt rund 1000 Kilometer. Zur Vornahme von Prüfungen wurden nun der Aussenhaut des Luftschiffes, die zum grossen Teil ein besonderes Gerippe ersetzt, Proben entnommen. Ein abschliessender Bericht liegt noch nicht vor. Soweit bekannt, sollen sich jedoch alle wesentlichen Teile des Luftschiffes noch in ausgezeichnetem Zustand befinden. Insbesondere weist die Metallhaut noch nahezu die ursprüngliche Gasdichtigkeit und Festigkeit auf. Nach dem Einbau neuer Luftballonnetze aus Leinwand, die nur zum Ballastausgleich dienen, wird das Luftschiff voraussichtlich wieder unbeschränkt lange Zeit diensttauglich sein. Allgemein setzt man in gewissen Kreisen auf die Metallbauart hauptsächlich deshalb grosse Hoffnungen, weil die Metallhaut, welche hier direkt den Gasraum umschliesst, Gasverluste fast vollständig verunmöglicht und deshalb die Verwendung des teuren Heliumgases viel eher gestattet, als die Zeppelin-Bauart, bei welcher das Gas in Leinwand-Ballonnets untergebracht ist. Nach umlaufenden Gerüchten prüft die amerikanische Regierung bereits die Frage der Herstellung eines Grossluftschiffes der Ganzmetallbauart. Aero-Club der Schweiz. Statistik des Motorfiiiebetriebes im Mal Allgemeiner Flugbetrieb, Im Laufe des Monats Mai flogen von den sechs motorf lugbetreiben den Sektionen 114 Piloten auf 15 Flugzeugen 308 St. 46 Min. und führten 1386 Landungen aus. Sektionen Anzahl der Flugzeit Landungen Flugtrainierenden St. Min. zeuge Piloten Zürich 53 14840 629 5 Lausanne 14 67 43 200 4 Genf 21 40 03 244 2 Bern 19 27 36 181 2 Basel 5 12 55 54 1 N'euenburjr 2 11 49 78 1 6 Sektionen 114 308 46 1386 15 Am meisten geflogen wurde das neue Flugzeug «Bücker Jungmann> HB-EVA, und zwar im Monat Mai total 69 Stunden mit 412 Landungen. 120 Std/km abgestoppt leicht erreichbar! Restlose Ausnützung der Motorleistung auch auf schlechten und kurvenreichen Strassen ohne Risiko stets gewährleistet 1 Steyr 120 Super 6 Zyl. 10/50 PS. Steyr 430 6 Zyl. 11/45 PS. 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Diese trainierten auf 12 Flugzeugen 113 St. 27 Min. und führten 1181 Landungen aus. Sektionen Schüler Zeit Landungen Flng- St. Min. zeuge Zürich 35 65 24 500 3 Bern 9 16 32 152 2 Genf 6 13 55 269 2 Lausanne 6 11 11 174 3 Basel 1 5 06 66 1 Neuenburg 2 1 19 20 1 6 Sektionen 59 113 27 1181 12 liefert Ihnen sofort gebrauchte Bestandteile, wie: Motoren, Getriebe, Achsen, elektrische Apparate für alle Arten und Marken, Standmotoren für Landwirte, fertig mit Gestell und Rädern. 11377 Teleph. Aufruf Nr. 41.172 und Sie werden bedient SIX, Sedan, hydraul. 4-Rad-Brems., 17,9 PS, 4/5-pl. Preis 500 Fr. — Gefl. Off. unt. Chiffre 68146 an die prächtiger 7-Plätzer, Luxusausführung, abnehmbar, Modell 1932, 8 Zyl., 30 HP, genau 35 000 km gefahren, tadelloser Wagen, Neupreis Fr. 65 000.—, Verkaufspreis Fr. 6800.—. Photo. Verdeck. Fr. 1550.—. An Grand Garage Economique, 14, nie du Village- Zahlung "ird Drehruder- Suisse. Genf. 11309 **oi»* f. 3 P genommen. 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N° 49 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE erregtes Raunen. Mit lauten Zurufen wurde die führende Equipe angespornt. Man hoffte auf einen französischen Sieg; man vergass die Kälte, den Wind, den Regen. Doch die Freude dauerte nicht lange. Ein Differentialr" bruch warf die französische Mannschaft aus dem Kampf, und Lord Howe übernahm wieder die Spitze, bis er in der zwölften Stunde durch Kolbenbruch ausschied und seinen ersten Platz Stoffel (Alfa Romeo) überlassen musste. An zweiter Stelle folgte Hindmarsh (Lagonda), und als Stoffel anhielt, um die hinteren Reifen wechseln zu lassen, ging der Engländer mit einer Minute Vorsprung nach vorn; • Klassement gegen 10 Uhr vormittags: 1. Hindmarßh-Fontes (Lagonda), 17:56:24 für 2280 Kilometer; 2. Helde-Stoffel (Alfa-Romeo), für dieselbe Strecke 17:57:21; 3. Martin-Brackenbury (Aston Martin); 4. Benjafield-Gunter (Lagonda); 5. Mongin-Michel (Delahaye); 6. Mooriss-Goodall (Aston-Martin). In den letzten Stunden liess das* Tempo sichtbar nach, was nach einer achtzehnstündigen Fahrt durchaus zu verstehen war. Die Tribünen, die bis dahin ziemlich spärlich besetzt waren, begannen sich langsam zu füllen. Noch 34 Konkurrenten lagen im Rennen und zogen Runde um Runde, Hindmarsh (Lagonda) an der Spitze, die er bis zu Ende behielt, trotz den Anstrengungen von Helde- Stoffel, den englischen Wagen abzufangen. Mit einer Gesamtstrecke von 3006,974 km und einem Mittel von 125,283 km/St, gewannen Hindmarsh-Fontes den langen und schweren Lauf vor Helde-Stoffel Martin-Brackenbury (Aston Martin). Das Klassement: 1- Hindmarsh-Fontes (Lagonda). 223 Runden, 3006,974 km (Mittel 125,283 km/St.); 2. Helde-Stoffel (Alfa Romeo), 2998,308 km; 3. Martin-Brackenbury (Aston-Martin), 2905,596 km; 4. Michel-Monflin (Delahaye), 2798,644 km. Die Siegermaschine verfügt über einen Zylinderinhalt von 4,5 Liter und legte während den 24 Stunden 223 Runden zurück. Sie ist auf dem Kontinent nicht so sehr bekannt, gilt aber in England als einer der schnellsten Sportwagen und hat dort auch schon verschiedene grosse Erfolge erzielt. Lagonda ist vielleicht nicht so schnell wie die 3,2-Liter- Typen von Alfa Romeo, doch sie verfügt dank ihres grossvolumigen Motors, der weniger forciert ist wie die Alfa Romeo-Maschine, über riesige Reserven, die besonders bei einem Rennen, wie es das von Le Mans ist, zur Geltung kommen. Der englische Sieg ist unbedingt verdient, denn keine andere Nation hat diese Veranstaltung so ernst genommen und so ausgezeichnet vorbereitete Maschinen ins Treffen geführt. Ganz grosse Beachtung verdient der 1,5- Liter-Asion Martin-Wagen, der unter der Führung von Martin-Brackenbury Sieger seiner Klasse und im Qesamtklässement Dritter wurde. Man muss.bedenken, dass der Lagonda an erster Stelle über den dreifachen und der Alfa Romeo an zweiter Stelle über den doppelten Zylinderinhalt verfügten wie der Aston Martin, der schon in der letzten Mille Miglia eine hervorragende Leistung geboten hatte. Durch diesen Doppelerfolg bestätigt England erneut sein Primat im Sportwagenbau, und es wird grosser Anstrengungen gebrauchen, diesen Vorrang zu brechen. Nüvolari schafft zwei neue Rekorde. Auf der Autostrasse Florenz—Mare gelang es Nüvolari, am Steuer eines der «Bimotore » (Alfa Romeo), die von Stuck gehaltenen Rekorde noch zu unterbieten, indem er für den fliegenden Kilometer 11,25 Sek. (Mittel 321,285 , km/St.| alter Rekord 317,040 km/St.) und für I die Meile 17,98 Sek. (Mittel 323,125 km/St.; .1 alter Rekord 320,267 km/St.) benötigte. Wenn auch der « Bimotore » in den von ihm bestrittenen Rennen nicht so recht zur Geltung kam* so hat er jetzt doch einwandfrei bewiesen, dass er über eine enorm hohe Spitzengeschwindigkeit verfügt und sogar schneller (Alfa Romeo) und ist, wie die beiden deutschen Erzeugnisse Auto- Union und Mercedes-Benz. Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass der « Bimotore » über 6,32 Liter Zylinderinhalt verfügt, während die deutschen Wagen 4,969 bzw. 3,989 Liter aufweisen. Rund um den Grossen Preis von Frankreich. Das Training für den Grand Prix von Frankreich ist auf den 20. und 21. Juni je von 14 bis 18 Uhr, und am 22. Juni vone 8 bis. 12 Uhr festgesetzt worden. Die Auto - Union, die , sich voraussichtlich durch Stuck, Varzi und Leiningen vertreten lässt, wird bereits morgen, den 19. Juni auf der Montlhery-Bahn eintreffen und ihre ersten Probefahrten aufnehmen. Wir wir schon früher meldeten, sind, um den hohen Geschwindigkeiten entgegenzusteuern, auf der .Montlhery-Bahn für den Grossen Preis von Frankreich drei Schikanen aufgestellt worden. Die erste befindet sich 602 Meter vom Start entfernt, die zweite beim km 9,055 und die dritte beim km 11,359. Die beiden ersten bestehen je aus zwei Barrieren, die quer zur Bahn gestellt sind und 12 Meter voneinander liegen. Die dritte setzt sich aus drei Barrieren in einem Abstand von. je 15 Meter zusammen und zwingt die Piloten, ein «S» zu fahren. Die Rundendurchschnitte werden natürlich durch diese Massnahmen ziemlich heruntergesetzt, doch ob dadurch für die Sicherheit der Fahrer tatsächlich etwas erwirkt worden ist, ist eine andere Frage. Neubauer, der Rennleiter von Mercedes-Benz, war von diesen neuen Schikanen nicht besonders begeistert' und hätte es lieber gesehen, wenn man sie weggelassen hätte. Es ist ja auch paradox, Maschinen zu bauen, die glatt 300 km/St, erreichen, und die dann mit künstlichen Mitteln in ihrer Leistungsfähigkeit abgebremst werden. Bevor die zwölf Rennboliden, die sich für den Grand Prix von Frankreich gemeldet haben, ins Treffen gesandt werden, wird ein Wettlauf für Wagen, die vor dem Jahre 1905 entstanden sind, durchgeführt. Bis jetzt haben sich 22 Fahrzeuge gemeldet, die sich bestimmt einen «heissumstrittenen» Kampf liefern werden. Diese Demonstration der ältesten und neuesten Erzeugnisse der Automobilfabrikation sollen dem Zuschauer die gewaltigen Fortschritte vor Augen führen, die in dieser Branche in den letzten dreissig Jahren gemacht wurden. Der Grosse Preis von Deutschland. Das Reglement. Am 28. Juli findet auT der 22,810 km langen Nordschleife des Nürburgringes der Grosse Preis von Deutschland statt, der nach der internationalen Rennformel durchgeführt wird. Nennungen sind bis spätestens den 28. Juni an die Sportabteilung des D.D.A.C zu richten. Für das offizielle Training sind vier Tage vorgesehen, nämlich Mittwoch, Donnerstag und Freitag den 26. Juli, von je 9—12 Uhr Uhr vormittags und 15—-18 Uhr nachmittags, ferner am Samstag den 27. Juli von 9—14 Uhr. Jeder Fahrer und eventuelle Ersatzfahrer haben entweder am Freitag oder Samstag eine Runde mit stehendem Start zu fahren,_ deren Zeit für die Startaufstellung am Reöhen selbst massgebend sein wird. Die Wertung erfolgt nach der gefahrenen Zeit. Das Rennen wird nach dem Eintreffen des Ersten abgebrochen. Als Preise sind insgesamt Rm. 43,000 ausgesetzt, von denen dem Ersten 20,000, dem Zweiten 10,000, dem Dritten 6000, dem Vierten 4000, dem Fünften 2000 und dem Sechsten 1000 zufallen. Ferner erhalten alle Fahrer der gewerteten Maschinen einen Erinnerungspreis. Das 1000-Meilen-Rennen in der Tschechoslowakei. Das tschechische 1000-Meilen-Rennen, das auf der Strecke Prag-Bratislava zur Durchführung gelangte, sah Kubicek auf Bugatti als Sieger. Er meisterte die Distanz in 15 St. 46 Min. 12 Sek., was einer mittleren Durchschnittsgeschwindigkeit von 97,66 km/St, gleichkommt. Da es sich um ein ausgesprochenes Touren-Wagen-Rennen handelte, ist dies eine beachtenswerte Leistung. Leider ereignete sich Samstags kurz nach dem Start ein schwerer Unfall. Der vor kurzem von einer • Russlandfahrt zurückgekehrte Rennfahrer Turek wurde in einer Kurve über die Strasse hinausgeschleudert und unter seinem Wagen begraben. Dabei erlitt er einen Schädelbruch und schwere Gesichtsverletzungen. Seine Mitfahrerin wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Villapadierna am Grossen Preis der Marne. Für den am 7. Juli zur Durchführung gelangenden Grand Prix der Marne ist nun auch die Meldung von Villapadierna, der das Rennen am Steuer eines Maserati bestreiten will, eingegangen. Neue Rekordversuche von Campbell im Juli. Der Weltrekordmann Sir Campbell ist mit dem Ergebnis seiner letzten Rekordfahrt scheinbar noch nicht izufrieden, und er gedenkt nicht eher zu ruhen, als bis er die 300-Meilen-Grenze (ca. 480 km) erreicht hat. Als Piste wird Campbell diesmal einen ausgetrockneten Salzsee im State Utah wählen. fp »••# in de* Sdiwe Bern II gewinnt die Jungfrau-Stafette. Es ist das erste Mal, dass diese originelle Stafette nach dem Normalprogramm gestartet wurde, wenn es auch am Vortage gar nicht darnach aussah. Doch in der Frühe des Sonntags blies ein heftiger Wind das Gewölk in den Bergen auseinander, und so konnte die Losung für die vollständige Stafettenführung ausgegeben werden. Das Klassement: 1. Bern II, 7:06:50; 2.Luzern, 7:11:34; 3. Arosa, 7:18:10; 4. Thun, 7:22:19; 5. H.C.Zürich, 7:24:54; 6. Läufergruppe Hegi, 7:28:05; 7. Neuer Skiclub Zürich, 7:38:41; 8. Bern I, 7:41:10; 9. Amag Zürich, 7:56:12; 10. Freie Sportsleute Basel, 8:02:59; 11. Alpha Basel, 8:05:57. 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