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E_1948_Zeitung_Nr.021

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE MITTWOCH. S. HAI 1948 - Nr. 21 Frühjahrstagung der FIA Ein umfangreiches Arbeitsprograiniti (wbg.) Die Föderation Internationale de 1'Automobile (FIA) wird vom 11.—13. Mai 1948 in Turin und in Stresa zu ihrer diesjährigen Frühlings-Voltversammlung zusammentreten. Es handelt sich nicht um die jährliche Generalversammlung, die auch dieses Jahr im Herbst in Paris stattfindet! wird, vielmehr treffen sich die FIA-Delegierten in der Stadt der italienischen Automobilindustrie und an den Ufern des Lago Maggiore zur 50-Jahrfeier des Automobilclubs von Italien. Die Frühjahrstagung wird daher auch keine endgültigen Beschlüsse fassen, sondern sie dient in erster Linie dazu, diese Beschlüsse vorzubereiten. In der Tat bandelt es sich darum, das im Krieg verlorene Terrain aufzuholen und eine Reihe von Problemen zu bereinigen, die während der Dauer der Feindseligkeiten nicht erörtert und noch weniger gelöst werden konnten. In der Folge geben wir einen Auszug aus den Traktandenlisten der vier internationalen Kojpmis- 6ionen, die bei dieser Gelegenheit tagen werden. 1. Sp o r t k o m m issi o n : Modifizierung einer Reihe von Artikeln des internationalen Sportreglementes, Antrag auf Homologierung als internationaler Rekord der Klasse A, der Weltrekorde John Cobbs, Regelung der mit der internationalen Tourenwagenformel zusammenhängenden Fragen und schliesslich Abänderung einiger Daten des « Internationalen Sportkalenders » für das laufende Jahr. 2. Technische Kommission: vom 11.—13. Mai in Turin und Stresa (Von unserem Pariser Korrespondenten) Diese Kommission wird sich insbesondere mit der Normalisierung der Aütomobilkonstruktion auf Grund von Vorschlägen zu befassen haben, die inzwischen vom «Internationalen Normenbureau» und vom «Bureau Permanent International» der Automobilkonstrukteure in Paris ausgearbeitet wurden. Ueber 26 verschiedene technische Artikel der «internationalen Konvention von 1926» werden zur Abstimmung gelangen. Im weiteren gilt es, die schwierige Definition der Zweitaktmotoren und die genaue Umschreibung des Begriffes «Automobil » festzulegen, da bei künftigen Konkurrenzen voraussichtlich bald auch Fahrzeuge starten wer' den, die nicht durch Ottomotoren, sondern durch Turbinen bzw. Raketenantrieb fortbewegt werden. (wbg.-Korr.) In der französischen Presse sind in den letzten Tagen verschiedene Informationen über die Treibstoffzuteilung an ausländische Autotouristen und insbesondere über die Festsetzung einer neuen Benzinkontingents auf Grund der bereits bestehenden Kreditbriefe veröffentlicht worden, die zum Teil verfrüht, zum Teil ungenau sind. Wir haben uns deswegen an zuständiger Stelle über die derzeitigen Vorschriften erkundigt und folgenden Bescheid erhalten. Das bisherige System der Benzinkreditbriefe ist an 6ich während de6 ganzen vergangenen Winters in Kraft geblieben und im Rahmen der bestehenden, stark beschränkten Versorgungsmöglichkeiten im Verkehr mit ausländischen Automobilisten auch tatsächlich angewendet worden. Für die nächsten drei Monate ist indessen noch keinerlei neues Kontingent auf Grund dieser Kreditbriefe festgesetzt worden und konnte es auch nicht, weil die Treibstoffbehörden selbst noch nicht genau wissen, über wieviel Treibstoff sie vom 1. Mai ab tatsächlich verfügen werden. Nicht weniger kompliziert ist die Frage der Oktanzahl der handelsüblichen Treibstoffmischungen. AüS dem hier bestehenden Unterschied zwischen kontinentalen und amerikanischen- Treibstoffen ergeben sich immer»wieder Schwierigkeiten, insbesondere für die amerikanischen Wagen, die in Europa im Verkehr stehen. FRANKREICH 3. Die Touristikkommiseion wird sich mit den-verschiedenen Projekten für den internationalen Straßenverkehr befassen, die in Genf Treibstoffzuteilung an ausländische Automobilisten in Frankreich Neues Regime in Sicht tensivieren, dass der gesamte Treibstoffbedarf für den internationalen Transit- und Touristenverkehr durch die französischen Raffinerien voll gedeckt werden kann. Da aber der Zustrom ausländischer Automobilisten schon im Hinblick auf die grossen internationalen Kongresse des Sommers und des Herbstes (UNO-Tagung in Paris) ständig zunehmen wird, bemüht man sich jetzt schon, eine Erhöhung der Treibstoffzuteilung an ausländische Automobilisten zu ermöglichen, ohne dadurch die französische Devisenbilanz stärker zu belasten. Es ist daher beabsichtigt, erhöhte Treibstoffrationen gegen Zahlung in Devisen an ausländische Autotouristen zu verabreichen. Da ein solches Verteilung6system gewisse technische Vorbereitungen bedingt, wird es voraussichtlich nicht vor I. Juni 1948 in Kraft treten können. Bis zu diesem Datum bleibt das bisherige System der Benzinkreditbriefe mit den jeweils festgesetzten Rationen in Kraft. Wie bisher werden diese Kreditbriefe in der Schweiz durch den ACS und den TCS verabfolgt. Sobald die Zuteilung erhöhter Rationen durch ^evisenzahlung möglich wird, sollen die Kreditbriefe endgültig dahinfallen. Indessen steht heute noch nicht fest, zu welchem Preis — in Devisen — die Abgabe französischen Treibstoffs erfolgt. Wesentlich bleibt dabei, dass der ausländische Automobilist, der nach Frankreich kommt, auch vom 1. Mai ab nicht «' auf dem Trockenen » sitzt und nicht auf den Schwarzmarkt angewiesen ist. Dr.W.Bg. ausgearbeitet und auch bei der letzten Tagung der «Internationalen Handelskammer» beraten wurden. Die Kommission wird sich ausserdem mit dem Ergebnis der Arbeiten des gemeinsamen Komitees FIA—ATI zu befassen haben und die gegenwärtigen Möglichkeiten erörtern, jeden ausländischen Automobilisten, der einen nationalen Führerausweis besitzt, zur Benützung und zur Führung eines Wagens zu ermächtigen, der in dem jeweiligen Aufenthaltsland immatrikuliert ist. Die «Commission du Tourisme» verfolgt im weiteren das Ziel der systematischen Erziehung des Automobilisten und der übrigen Strassenbenützer zu jener Verkehrsdisziplin, an der es leider in vielen Ländern) auch in der Schweiz, noch mangelt. Wir können diesen summarischen Ueberblick über die kommende FIA-Tagung nicht besser beschliessen als mit der Wiedergabe der Tagesordnung der letzten der internationalen Kommissionen, der IV. Verkehrs-und Zollkommission. Sie wird 6ich ü. a. mit folgenden Punkten zu befassen haben: Gemeinsames «Carnet de Passage FIA-AIT», Ausdehnung der Grenzpassierscheine auf Anhänger, Klärung der Frage der Automobilisten mit zwei verschiedenen Wohnsitzen (Schweizer Antrag), Vereinfachung der Formalitäten für eingebaute Radioapparate beim Grenzübertritt, Verabfolgung von Triptyks für mehrere Fahrten (Schweizer Antrag) u.a.m. Die Verkehrs- und Zollkommission wird sich des weiteren mit den Abänderungen befassen, welche durch Umwandlung der BITAC in den neuen Organismus der International Road Union (IRU) aufgeworfen werden, und scbliesslich wird sie zur Aufstellung von Normen für die internationale Kennzeichnung von Motoren und Chassis schreiten, eine Frage, die schon seit längerer Zeit einer befriedigenden internationalen Lösung harrt. Die Fülle an Stoff, der zur Beratung 6teht, wird die Frühjahrstagung der FIA natürlich nicht daran hindern, auch gewisse politische Fragen zu diskuren. Neue Probleme wurden durch die bedauerliche Spaltung des europäischen Kontinentes in einen West- und einen Ostblock und durch die in absehbarer Zeit zu erwartende Bildung eines westdeutschen Dreizonenstaats aufgeworfen. Es ist mit Sicherheit anzunehmen, dass die FIA-Delegierten sich auch in Turin und Stresa wieder als wahre Diplomaten erweisen werden und dass ihre Arbeit mit zur Befriedung der Welt und zur raschen Normalisierung der touristischen Beziehungen zwischen den Völkern führen wird. Neue Lederbekleidungen Ledermäntel, schwarz u. braun, gut gefüttert, Qualität, mit R'gurt, FT. 218.—, bis 1,30 m Länge. Lederjacken u. -kittel mit R'gurt, bis 93 cm Länge, Fr. 168.—, Qualität. Renngilet, Fr. 154.— Auch alle andern LecJnrklcider, was Sie brauchen. Auch Stiefel versende gegen Nachnahme. Umtausch gestattet. Jeder war zufriedea. Max Salathe, Lederwaren,Niederschönthal. Station Frenkendorf (Baselland). In allen Garagen erhältlich AirrnMnmi WPRI^P PDAM? 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TS'r erhöhen ergebnislos verlaufen war, weil diese mit den Unterlagen nicht herausrücken wollte und anscheinend eine Verzögerungstaktik befolgte, um die Verbände vor ein fait accompli stellen zu können, beriefen sie auf letzten Freitag eine Versammlung ein, woran auch ein Teil der grossrätlichen Kommission und eine Reihe weiterer Mitglieder des Grossen Rates teilnahm. Nach einem Referat von Dr. Raaflaub, Sekretär der FRS, wurde beschlossen, in einer Eingabe an die heute Mittwoch zusammentretende Kommission die Fehler aufzudecken, welche in den zahlenmässigen Angaben der Botschaft enthalten und die dazu angetan sind, ein unrichtiges Bild der Leistungen des Motorfahrzeugs einerseits, der Aufwendungen für die Strassen anderseits zu erwecken. Die Verbände glauben Anlass genug zu Im Schosse der Thurgauischen Strassenverkehrsliga gab kürzlich Regierungsrat Dr. Roth, der Chef des Strassen- und Baudepartements, eine Orientierung über den weiteren Ausbau des Strassennetzes dieses ostschweizerischen Kantons. Von seinen 806 km Länge ist etwa die Hälfte ausgebaut oder staubfrei gemacht. Für die Erstellung von Belägen, also den Strassenausbau, stehen die Einnahmen au6 den Automobilsteuern, Fahrradtaxen und aus dem Benzinzollanteil zur Verfügung, Quellen, die 1947 sehr ergiebig geflossen sind, brachten doch die Autosteuern rund 1,3 Mill, Fr. und der Benzinzollanteil den noch nie erreichten Betrag von 650 000 Fr. ein, währenddem er in den besten Vorkriegsjahren 400 000 Fr. nie überschritt. Auf jeden Fall, so betonte der regierungsrätliche Sprecher, kommen die von den Automobilisten und Radfahrern aufgebrachten Gebühren mit Einschluss des Benzinzollanteile restlos den Strassen zugute, doch müssen für diese noch erhebliche Summen für die Strasaen aus allgemeinen Staatsmitteln aufgebracht werden. Seine erste und wichtigste Aufgabe erblickte der Chef des kant. Strassen- und Baudepartements in der tunlichst raschen Staubfreimachung eines möglichst grossen TeÜ6 des Strassennetzes. Durch Verwendung leichter und billigerer Belagsarten hofft man pro Jahr 25—30 km ausbauen zu können, womit in verhältnismässig kurzer Zeit die Staubplage zur Hauptsache beseitigt wäre. Letztes Jahr wurde mit einer Ausbaulänge von 23 km in haben, das Ziffernmaterial der regierungsrätlichen Botschaft genauer unter die Lupe zu nehmen und zu «sezieren», um den Mitgliedern des Grossen Rates — denen die Eingabe gleichfalls zugehen wird — gewisse nicht ganz unanfechtbare Methoden zu enthüllen, die hier anscheinend praktiziert werden sollen. Dringen die Kreise des Strassenverkehrs bei der Kommission soweit durch, dass diese dem Parlament die Rückweisung der Vorlage beantragt, so wäre damit schon einiges gewonnen. Für den Fall aber, dass die Dinge einen anderen Verlauf nehmen und der Grosse Rat dem Entwurf zustimmt, der eine durchschnittlich 29prozentige Steuererhöhung vorsieht, ist die Ergreifung des Referendums schon heute beschlossene Sache. Sofern sich jedoch die Behörden bereit finden, mit den Motorfahrzeugbesitzern auf einer vernünftigen Basis zu verhandeln, werden diese einer in erträglichem Ausraass gehaltenen Heraufsetzung der Verkehrssteuern wohl kaum durch alle Böden hindurch Widerstand entgegensetzen, sondern mit sich reden lassen. Strassenausbaupläne im Thurgau dieser Hinsicht ein verheissungsvoller Anfang gemacht. Was das eidgenössische Talstrassenprogramm anbelangt, so stellte Regierungsrat Dr. Roth fest, dass derzeit die finanziellen Grundlagen für dessen Inangriffnahme noch nicht vorhanden seien. Ein Ansatz dazu findet sich im Bundesfinanzprogramm, das vorsieht, dass der Bund den Kantonen für diesen Zweck während zehn Jahren einen jährlichen Beitrag in der Höhe von 7,5 Mill. Fr. leistet. Das ist indessen nach der Auffassung auch des thurgauischen Baudirektors ungenügend, sowohl in quantitativer Hinsicht als auch wegen der zeitlichen Befristung. Als Durchgangsstrassen kommen für den Kanton Thurgau nach diesem Programm zwei Slrekken in Frage, nämlich jene von Islikon über Frauenfeld—Neuwilen nach Kreuzungen und jene von Aadorf nach Wil. Kann die Strasse nach Kreuzungen, mit Ausnahme der geplanten Umfahrungen von Frauenfeld, Müllheim und Neuwilen, zur Hauptsache dem bisherigen Trasse folgen, 60 erfordert die Strecke Aadorf—Wil ein vollständig neues, wobei u. a. die Umfahrung von Aadorf ins Auge gefasst ist. Vorläufig genügt es, die Linienführung dieser Projekte festzulegen und das Gelände gegen Ueberbauung zu sichern, was in einiger Zeit der Fall sein wird. Dringender ist für den Kanton heute allerdings der Ausbau der Thurtalstrasse von Frauenfeld bis Rbmanshorn und Arbon, wofür die Studien abgeschlossen sind. Die Projekte sehen eine Reihe von Korrektionen bei Ortsdurchfahrten, die Ereteljung einer Umfahrungsstrasse bei Mettendorf und die Beseitigung gewisser Niveauübergünge vor. Von den Umgehungsstrassen abgesehen, sollten die Ausbauarbeiten im Laufe der nächsten Jahre auegeführt werden können. Strassenausbau im Kanton Freiburg Die Studienkommission für die Verbesserung der Hauptstrassen im Kanton Freiburg hat das Projekt für die Korrektion und Verbreiterung der Ueberlandstrasse Bern—Vevey über Flamatt— Freiburg—Marly—Posieux—Riaz—Bulle und Chätel St. Denis bereinigt. Wie Regierungspräsident Bäriswil betonte, besteht unter den gegenwärtigen Finanzverhältnissen kaum eine Möglichkeit zur Verwirklichung grosser strassenbaulicher Projekte. Indessen beabsichtige die Baudirektion, die Verbreiterung der Strasse Flamatt—Freiburg demnächst in Angriff zu nehmen (womit sie des Dankes aller Strassenbenützer gewiss sein dürfte!). Teilweiser Ersatz des Traras durch denTrolieybus in St. Gallen Seit geraumer Zeit steht in St. Gallen die Frage nach einer Ueberholung, bzw. Erneuerung und Ergänzung des Wagenparks der städtischen Trambahn zur Diskussion, der zum Teil stark veraltet ist. Aber nicht nur das Wagenmaterial, auch die vom Tram benützten Strassen vermögen angesichts des unaufhaltsam steigenden Verkehrsvolumens den an 6ie gestellten Anforderungen nicht mehr zu genügen. Ein Ausbau der betreffenden Strassenzüge würde jedoch beträchtliche Mittel verschlingen, weshalb denn auch der Stadtrat nach gründlichem Studium des ganzen Problems dem Gemeinderat den Antrag auf teilweise Umstellung des Trambetriebes auf den Trolleybusbetrieb unterbreitet hat. Die Absicht geht dahin, die Diagonal-Tramverbindung Heiligkreuz—Bahnhof—Teufenerstrasse —Nest durch einen Trolleybusdienst zu ersetzen, während der Trambetrieb in der Ost—West-Richtung, von Neudorf—St. Fiden via Hauptbahnhof nach Bruggen vor allem aus finanziellen Ueberlegungen beibehalten werden soll. Auf diese Weise ist es auch möglich, die durch die Umstellung der Linie Heiligkreuz—Nest freiwerdenden Wagen der Trambahn auf der Linie Neudorf—Bruggen einzusetzen und die ältesten, rund ein halbes Jahrhundert im Betrieb stehenden Fahrzeuge auszuschalten. Der Gemeinderat hat nun vor kurzem die Vorlage des Stadtrates gutgeheissen, bzw. dem Kreditbegehren zugestimmt, das zu diesem Zweck Ausgaben in der Höhe von rund 5 Millionen Franken (Fr. 540000.— für die Errichtung der Oberleitung, 2,61 Mill. Fr. für die Anschaffung von 18 Trolleybussen und 1,475 Mill. Fr. für den Bau eines neuen Wagendepots, Fr. 240 000.— für die gleichzeitige Anschaffung zweier Autobusse für den städtischen Autobetrieb) vorsieht. Die Vorlage ist noch dem Volke zu unterbreiten. AG. MÜLLER, MASCHINEN, BIEL Murtenstrasse 61-63, Tel. 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