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E_1948_Zeitung_Nr.036

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12 AUTOMOBIL-REYTJE Auch

12 AUTOMOBIL-REYTJE Auch der Jeep ist mit der Auto-Lite-Zündkerze ausgerüstet NENCKI-KIPPER für 3-, 4- und 6-Tonnen-Lastwagen Kippanhänger für Traktor- u. Lastwsgenbetrieb MITTWOCH, 18. AUGUST 1948 - Nr. 36 Die führende Marke der USA — Die Erfahrung von 30 Jahren Pionierarbeit! ALEMITE Hochdruck-Schmierstationen modernster Ausführung in allen Grossen, zweckentsprechend für jeden Anspruch, fahrbar oder stationär, unerreicht in Qualität für Boden, Wand, Decke, 1-8fach, elegant, dicht verschalt, das Schmuckstück jeder Garage Messuhren (I- und dl-Einteilung) mit Totalisator, beliebige Anzahl Zapfstellen Alemite-Service — bester Service! Prospekte und Vorschläge durch die Generalvertretung: Eriiitttleh I* anwi Smram Generalvtrtrctuns IDF di« Schwen i Rieh. Fllslnoer, tngcnimr H «•, Awau Brücken in Stahl oder Leichtmetall Kurze Lieferfristen Fabrikation: Carrosserie Langenthai AG., Langenthai Tel. (063) 210 44 (TEC/HJEEMIO AG., ZÜRICH Falkenstrasse 28 Telefon Nr. (051) 24 68 70 12Volt, mitSchlauch-oderZylinder- 50000.- 20000.- 20000.- 25000.- 20000.- 50000.- 50000.- 40000.- 20000.- 35000.- 200000.— Lose Festsitze in Bohrungen von Radnaben oder Getriebekästen reparieren wir entweder durch die Auftragung der Bohrungen oder der Kugel- oder Rollenlagersitze. Auch montierte Kugellager können wir auftragen ohne Demontage der Kugeln. Stahlharter Belag mit 240 Brinellhärte, gut bearbeitbar Keine Wärmeanwendung, daher kein Verziehen Absolute Haftfestigkeit. VERALIT-WERK vera isiert Emil Rausscr, Ina., Zürich 3 Weststrasse 81 Telephon (051) 33 6011 Der Qualitäts-Fernthermometer Motometer in Vorkriegs-Ausführung, mit Beleuchtung und Warnlampe, 6 oder Anschluss LIJMITE das Spitzenprodukt aus Kunstharz Fr. 45.- M. ESCHLER URANIA-ACCESSOIRES Zürich (051) 26 46 44 (Tag- und Nacht-Telephon-Service) Lausanne 021) 2 49 75 U.S.A. Army Hand- und Frottiertücher khakifarbig, unverwüstlich, aus direkter Kompensation, speziell für Garagen und meeh. Werkstätten, liefert an Wiederverkäufer und Direktbezüger Baumberger, Tägerig (Aargau). Telephon (056) 33206. komprimiert und verflüssigt, in Leichtmetall- und Stahl!laschen. Sauerstoff — Acetylen Dissous — Pressluft Kohlensäure - Wasserstoff — Stickstoff Lachgas — Ammoniak — Chlormethyl BERN • ZÜRICH« BASEL« lAUSAnHE Der neueste Schlager! COLONIA Personenwagen-Anhänger mit Oeldruckbremse Bremst mit Triebwagen zugleich, dadurch erschütterungsfreies Bremsen. Mit einem Griff ist der Anhänger mit Bremse vom Triebwagen getrennt. Patent angemeldet Otto Tafelski, Enöingen (Aarg.) Telephon (056) 3 81 23 für Polsterüberzüge Ihres Wagens in den herrlichsten Farben und Dessins, reichhaltige Auswahl — ab Lager lieferbar LUMITE bietet Ihnen folgende Vorzüge: • Leicht zu verarbeiten. Behält, einmal angepasst, immer seinen straffen Sitz bei und nimmt auch nach langem Gebrauch keine unschönen Formen an 0 Ohne weiteres abwaschbar; selbst Fette, Öle und Säuren etc. lassen sich mühelos entfernen, ohne das Gewebe anzugreifen 0 Witterungsbeständig, wasserabsfossend, im Sommer angenehm, im Winter nicht kalt • Brennt nicht! elegant — praktisch — schützend • Erfreut durch seine immer frisch Farbenpracht © Lichtecht, verblasst nicht! ' • Repräsentiert Luxus! Polytcchna AG., Zürich bleibende natürliche Postfach Zürich 23, Tel. (051) 27 00 47, Beethovenstr.l

IL Blatt BERN, 18. August 1948 AUTOMOBIL-REVUE II. Blatt BERN, 18. August 1948 Der Nash - 4 -Tonnen - Lastwagen Der erstmals in die Schweiz eingeführte neue 4-t-Nash-Truck wird von der Nash Motors Division in USA gebaut. Dieses Unternehmen, das sich m der Schweiz im Pereonenwagenbau einen Namen geschaffen hat, hat seinerzeit im Nutzfahrzeugbau debütiert und baute während des Weltkrieges 1914—18 den ersten von der amerikanischen Armee abgenommenen Lastwagen, der sich dann in Tausenden von Exemplaren bewährte. Die Fahrgestelle werden zerlegt importiert, in der Schweiz montiert und mit schweizerischer Kabine, Ladebrücke oder 3-Seiten-Kipper ausgerüstet. Die Verpackungseinheiten enthalten Einzelteile für vier Fahrzeuge und sind getrennt nach Rahmen mit Zubehör, Motoren und Getriebe. Vorder, und Die Fahrzeuge werden zerlegt importiert und kommen als Einzelteile verpackt an, wie auf diesem Bild die Vorderachsen. Hinterachsen sowie Torpedos mit vorderen Kotflügeln. Der relativ grosse Aufwand an Inlandarbeit belastet in gewissem AusmaS6e die Preisbildung, anderseits bietet die schweizerische Ausführung beachtliche Vorteile, wie die breite, dreiplätzige Kabine, die besonders bei Kipperfahrzeugen ein Bedürfnis ist, ferner die nach Wunsch ausgeführte Ladebrücke oder die schweizerische 3-Seiten-Kipper-Kon6truktion. Vielleicht wird auch die Tatsache, dass ein grosser Teil der Montage- und Ferügstellu-ngsarbeiten im Inland vergeben wird, einmal wieder als positives Moment gewertet werden. Der Gesamtaufbau des Chassis ist einfach, und es finden zum Teil schon längst bewährte Bauelemente Verwendung. Der Aufbau des Fahrgestells. Hintere Radaufhängung mit Hilfsfeder. Als Motor wird das bewährte 110-PS-Aggregat des Nash-Ambassador verwendet, der eich im Betrieb als sparsam erwiesen hat und der auf Grund seines auch bei niedern Drehzahlen günstigeren Drehmoments am Berg gute Elastizität besitzt, was für den Vergleich mit Diesel-Nutzfahrzeugen von Bedeutung ist. Bei der heutigen Preisdifferenz zwischen Dieselöl und Benzin muss eine hohe Fahrleistung erreicht werden, damit sich die geringeren Kosten de6 Dieselölverbrauches gegenüber dem Mehrpreis eines Dieselmotors ausgleichen. Gewisse Vorteile bietet der Benzinmotor im Winterbetrieb (Kaltstartschwierigkeiten beim Diesel und Gefriererscheinungen beim Dieselbrennstoff ab 10o unter Null). Die Gemischbildung erfolgt in einem Carter- Fallstromverga6er mit Triple - Ventury- Lufttrichter. Ein durch die Auspuffgase thermostatisch gesteuerter Choke sorgt für richtige Gemischanreicherung bei Kaltstart, eine Vorrichtung, die auch beim Lastwagen zu begrüssen ist. Ein grosser Lufttrichter mit Oelbad sorgt für die Reinigung der Ansaugluft und wirkt geräuschdämpfend. Die günstige Form des Verbrennungsraumes (hängende Ventile) erlaubt auch bei einem Kompressionsverhältnis von 7 : 1 einen einwandfreien Betrieb mit dem heute zur Verfügung stehenden Benzin. Die Druckschmierung reicht durch ausgebohrte Pleuelstangen bis zum Kolbenbolzen. Ueberdies 6orgt «in parallel geschalteter Oelfilter für dauernde Entfernung von Metall- und Schmutzteilchen aus dem Oed unter der Bedingung, dass der Filter jeweils rechtzeitig ausgewechselt wird. Eine konstruktiv interessante Lösung ist die Verbindung des Auspuffrohres mit dem Zylinderkopf. Der Anschluss erfolgt nicht mehr durch Flanschen und Dichtungen, Sondern das mit entsprechenden Schlitzen versehene runde Auspuff- Sammelrohr (kein Gußstück) wird durch Briden direkt in die halbkreisförmige Ausfräsung am Zylinderkopf gepresst. Die Abdichtung erfolgt lediglich durch Sitz von Metall auf Metall und hat sich bewährt. Durchgeschlagene Auspuffdichtungen können nicht vorkommen, und ein Ersatz anlässlich der Demontage ist nicht mehr notwendig. Verteilerkopf und Benzinpumpe sind übersichtlich angeordnet und gut zugänglich. Beachtenswert ist die Ausbildung der Kühlanlage. Das Kühlwasser führt die Wärme vom Motor in den grossdimensionierten Querstromkfihler. Auch bei längstem Vollastbetrieb und niedriger Fahrgeschwindigkeit bleibt die Temperatur mit ca. 80—85° C (180o Fahrenheit) konstant. Ein hochliegendes Expansionsgefäss vermeidet bei steigender Temperatur den Wasserverlust durch das Ueberlaufrohr. Ein Thermostat verhindert die schädliche Unterkühlung des Motors und sorgt dafür, dass die Betriebstemperatur nicht unter ca. 70« C (160—165o Fahrenheit) sinkt, was für die Lebensdauer der Maschine sowie für den Brennstoffverbrauch des Motors bekanntlich vor grosser Bedeutung ist. »...-..(-*' ?&t eine progressive Federcharakteristik, aus der gute Fahreigenschaften resultieren. In vollbelastetem Zustand zeigt der Wagen eine geringe Neigungstendenz beim Befahren von Kurven, selbst bei Geschwindigkeiten von 60 und 70 km/h, wogegen die Federung des leeren Fahrzeuges weich und angenehm bleibt. Die Vorderrad bremsen sind vom Lookheed- Doppelankertyp mit je einem exzentrischen Ankerbolzen sowie einem Nachstellnocken für Prünärund Sekundärbacken. Die Hinterräder sind mit der neuen selbstzentrierenden Timken- DP-Bremse ausgerüstet. Da diese Bremse vielfach unbekannt ist, lohnt e6 sich, etwas näher darauf einzugehen. Der Radbremszylinder wirkt mit den beiden Stösselstangen auf je einen einarmigen Hebel, welcher in der Ankerplatte auf je einen exzentrischen Bolzen gelagert ist. Etwas unterhalb der Hebelmitte überträgt eine punktförmige Auf- Der Ambassador-Molor mit £ Zylindern, hängenden Ventilen und 110 PS Bremsleistung der im Nash-Lastwagen eingebaut wird. Kraftübertragung. Die Kupplung von der Bauart «Borg und Beck», Typ U-A6, ist als Einplatten-Trockenkupplung mit einem wirksamen Plattendurchmesser von 280 mm ausgebildet. Trotz robustem Aufbau ist die Bedienung leicht, wobei aber die Kupplung auch stärksten Ansprüchen bei Kipperbetrieb genügt. Ein normales Vierganggetriebe «Warner T-97 > mit günstigen Uebersetzungsverhältnissen gewährleistet für jeden notwendigen Kraftaufwand genügend Reserve (kleinster erster Gang zum Anfahren in Kiesgruben, günstige Uebersetzung im dritten Gang am Berg und hohe Geschwindigkeit in der vierten Uebersetzung). Vom Getriebe aus erfolgt die Uebertragung über ein Kreuzgelenk auf ein horizontal geführtes Wellenstück, das auf einer Quertraverse gelagert ist. Das dadurch kürzer gehaltene Kardanrohr dreht offen zwischen zwei Kreuzgelenken. Schub und Drehmoment der Hinterachse werden also von der Federung aufgenommen. Der Antrieb des Differentialgetriebes erfolgt über Pignon und Tellerrad mit der Uebersetzung 6,7 : 1. Die Differentialwellen sind frei schwebend, haben also nur das Drehmoment auf die Räder zu übertragen. Die Lagerung der Räder auf dem Achsrohr ist gut dimensioniert. Als spezielle Ausrüstung und auf Wunsch kann auch eine doppelte Hinterachsübersetzung montiert werden. Rahmen und Federung. Das Fahrgestell besteht aus robusten Längsträgern, die durch Quertraversen verbunden und vernietet sind. Die Abfederung erfolgt durch Blattfedern, wobei die hinteren beiden Federeinheiten bei Belastung durch eine Hilfsfeder unterstützt werden. Zusammen mit den Hilfsfedern ergibt sich läge den Kolbendruck in mehr als doppelter Stärke (Hebelgesetz) auf die Bremsbacken. Diese kommen bei der Berührung mit der Bremstrommel infolge der « schwimmenden » Befestigung einwandfrei zum Aufli-.«..-ii. Eine Blockierungsvorrichtung überträgt beim JVemsen die Schubkräfte auf den einarmigen Hebel. Dadurch ist immer eine einwandfreie Zentrierung deT Bremse gewährleistet; ein Bremsgrundeinstellen ist nicht mehr erforderlich, sondern, nur noch periodisches Nachstellen. Die 6ehr guten Bremsresultate, die anlässlich der Vorführung vor der Typenprüfungskommission in vollbelastetem Zustande erzielt wurden, haben gezeigt, dass das Bremssystem ausreichend bemessen ist. Die Handbremse wirkt als Stellbremse auf eine hinter dem Getriebe angeflanschte Bremstrommel. Die Wirkung dieser Bremse ist gut, vermag sie doch nach der geltenden Vorschrift das vollbelastete Fahrzeug in einem Gefälle von 15 % mit ausreichender Reserve sicher zu halten, Wichtig ist, dass bei dieser Bauart die Handbremse nur als Stellbremse verwendet wird und keinesfalls als Dauerbremse bei Talfahrten, weil sonst durch die hohe Umdrehungszahl der Bremstrommel rasch Beschädigungen (hohe Temperatur) auftreten und zudem ungünstige Veränderungen im Reibungskoeffizienten zwischen Belag und Trommel entstehen, die unter Umständen ein nachträgliches Feststellen am Berg verunmöglichen. Als Zusatzbremse zur Schonung der Fussbremse sowie auch zur Erleichterung beim Fahren (weniger häufiges Hinunterschalten notwendig), dürfte für manchen Verwendungszweck der Einbau einer Motorbremse schweizerischer Konstruktion in Frage kommen. Ebenso kann eine Vakuum-Brem6- hilfe mit Anhängerbremse eingebaut werden. Als Lenkgetriebe findet eine Rosslenkung Zusammenbau der Fahrgestelle in der Schweiz. Nosh-Lostwagen «4» 3248. Technische Daten und Merkmale MOTOR: 19,6 Steuer-PS, 6-Zylinder in Linie, 857X 111,1 mm, Hubvolumen 3848 cm', Verdichtung 7,0:1, Bremsleistung 110 PS bei 3400 T/min.; Carter-Fallstrom- Vergaserj Benzinpumpe mech. AC; Druckschmierung, Oelinhait 6 Liter; Batteriezündung, Zündkerzen 14 mm, Elektrodenabstand 0,65 mm, Zündfolge 1,5-3-6-2-4; Batterie 6 V 105 Ah, Lichtmaehine Auto-Lite; Wasserkühlung mit Pumpe, Inhalt 16 Liter. KRAFTÜBERTRAGUNG: Einscheiben-Trockenkuoplung Borg & Beck, mit Pedal und Ausrückhebeln, Pedalspiel 20 mm; Vierganggetriebe, Uebersetzungen: 1. Gang 42,6:1, 2. Gang 20,6:1, 3. Ganq 11,2:1, 4. Gang 6,67:1. Rückwärtsgang 52,1:1; Achsantrieb 6,67:1, vollschwebend, Bauart Timken; Oelinhait: Getriebe 3,3 Liier Hinterachse 4,2 Liter FAHRGESTELL: Normalrahmen; Halbelliptikfedern: vorn 9 Blätter 7,4x51 mm, hintere Hauptfeder 13 Blätter 9,3X64 mm, hintere Hilfsfeder 7 Blätter 7,4x64 mm; keine Stossdämpfer; Fussbremse hydraulisch, vorn auf Lookheed — Doppelanker —, hinten auf Timken D-P-Bremse; Handbremse mechanisch auf Kardanwelle; Ross-Lenkung; Treibstofftank-Inhalt: 76 Liter; Bereifung hinten doppelt, 7,50x20 oder 8,25x20 ABMESSUNGEN UND GEWICHTE: Radstand 398,8 em; Spurweite vom 155,9 em, hinten 170,2 cm; kleinster Wendekreisdurchmesser 15,7 m; grösste Breite mit Bereifung 8,25x20 223,0 cm; Tragfähigkeit des Fahrgestelles einschließlich Kabine und Brückenaufbau 5200 kg, fabrikgarantiertes maximales Gesamtgewicht 7750 kg; Typenbescheinigung Nr. 251. FAHRLEISTUNGSDATEN: Max. Geschwindigkeit: im direkt. Gang: 80km/h, im 3.Gang: 60 km/h, im 2.Gang: 35 km/h; Brennstoffverbrauch vollbelastet, bei wechselnder Fahrt in Ebene und Steigungen 25 Liler,100 km. PREISE ohne Wust: Fahrgestell ohne Kabine: Fr. 14800.—, mit Schweizer Karosserie (3-Plät7er-Kabine, Brücke) Fr. 20 500.~ mit Wirz,KIpper Fr. 26 500.—. Typ TA-21 mit Schnecke und Doppelhebel Verwendung. Durch die gedrängte Bauart der Motorpartie konnte das Lenkgetriebe ganz nach vorn •verlegt werden. Dadurch ergibt sich eine sehr flache Neigung der Lenksäule und damit eine angenehme steile Stellung des Lenkrades. Der Hauptvorteil des vorn liegenden Lenkgetriebes liegt darin, dass die Schubstange vor die Vorderachse zu liegen kommt und 6omit beim ungünstigsten Radeinschlag (Rechtskurve) hinter dem weniger geneigten äusseren Rad liegt. Dadurch wird eine Beeinträchtigung des Lenkeinschlages durch die Schubstange vermieden, wie es 60 oft bei hinten liegenden Schubstangen der Fall ist. Der Lenkeinschlag ist mit 7,8 m Wenderadius für einen amerikanischen Lastwagen 6ehr günstig. Die Bereifung ist dem jeweiligen Verwendungszweck des Lastwagens angepasst. Für Ueberlandtransporte wird mit Vorteil der Reifen 8,25X20 montiert, wobei die maximale Breite des Fahrzeuges auf 2230 mm ansteigt, was jedoch heute zulässig ist. Für Werkverkehr oder ausgesprochenen Kurzstreckenbetrieb wird der Reifen 7.50X20 empfohlen (etwas niedrigere Brückenhöhe). Für Kipperbetrieb (Kiesgruben, Bauplätze) kommt nur der grob profilierte «Rock Service »-Reifen 7,50 X20 in Frage, der einen gegen Durchschlag widerstandsfähigen Aufbau besitzt. Entgegen den Erwartungen eignet sich der Reifen auch vorzüglich für Langstreckenbetrieb, ohne dass übermässige Erwärmung eintritt, da durch das tiefe Profil die Kühlung trotz der dicken Karkasse ausreichend ist. Fahrten in der Schweiz sowie die Erfahrungen in USA haben dies bewiesen. Zudem ist die Laufruhe des Reifens trotz dem groben Profil gut. Die elektrische Anlage Auto-Lite 6V besitzt eine leistungsfähige Lichtmaschine mit einer maximalen Stromabgabe von 35 Ampere. Durch einen kombinierten Strom- und Spannungsregler wird die Stromabgabe je nach Ladezustand der Batterie feinstufig geregelt, womit ein Ueberladen der Batterie verhindert wird, umgekehrt aber bei Bedarf rasches Wiederaufladen erfolgt. Von aussen betrachtet besitzt der Lastwagen Nash eine gefällige Form. Die Motorhaube konnte durch die gedrungene Bauweise kurz gehalten werden, ohne dass der Motor in die Führerkabine hineinragt. Neben besserer Sicht für den Fahrer wird dadurch auch die nutzbare Ladelänge des Chassis verörössert. Links: Nash-Lastwagenehassis mit Schweizer Karosserie (dreiplätzige Kabine und Brücke). Mitte: Fertig montiertes Fahrgestell. Rechts: Brückenksstwagen mit Wirz-Kipper,