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E_1949_Zeitung_Nr.013

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12 AUTOMOBIL REVUE

12 AUTOMOBIL REVUE MONTAG, 21. MÄRZ 1949 - Nr. 13 ^Ö^ OLTA WARMWASSERHEIZUNGEN FÜR AUTOCARS UND OMNIBUSSE Schweizer Fabrikat Qualitätsarbeit In verschiedenen Grossen und Ausfuhrungen Auf Verlangen Spezialanfertigungen Besteingeführte Car-Heizung in der Schweiz Ab Lager lieferbar B DOLDER, ÖLTEN AUTOZUBEHÖR EN GROS TELEPHON (062) 52906 Grosse Wärmebeständigkeit Hohe mechanische Festigkeit Von 1 bis 6 mm 2 , in den Farben schwarz, gelb, rot, blau und grün ob Lager lieferbar. Aussendurchmesser ca. 7 mm; Farbe grau. Beachten Sie die für dieses neue Isolen-Zündkabel geltenden elektrischen Werte: bei gewohnlicher Temperatur bei 50° C NEU -Auto-Lichtkabel mit überlackierter Baumwollumflechtung über dem Soflexmantel. — Besondere Eigenschaften: Isolationswiderstand Durchschlag -Auto-Zündkabel mit fiberlackierter Baumwollumflechtung Megohm/2m 10000000 Megohm/2m 5000000 bei gewöhnlicher Temperatur kV 40_47 bei 50° C kV 40-42 Spannungsprüfung (1 Min. Wert) bei gewöhnlicher Temperatur kY 35...40 bei 50° C kV 30-38 Diese Kabel liefern wir ab April auf Kartonspulen Bei allen Auto-Grossisten erhältlich SCHWEIZERISCHE ISOLA-WERKE BREITENBACH TELEPHON (061 71191 Wir fabrizieren diese Spezialbatterie ! Daneben führen wir aber auch Batterien für alle andern Verwendungszwecke ELECTRONA AG. BOUDRY - NEUENBURG Tetephon (038)6 4246 Automobil-Salon: Stand 701. Galerie Setem Sie sich ZU VERKÄUFEN Saurer-Chassis Fahren Sie den neuen FORD — V8 oder Sechszylinder — in Stadt und Land, auf schlechten wie auf guten Strassen, in den Bergen und im Flachland. So werden sie am besten erfahren und erleben, wie. er die Strasse hält, dank der vor kurzem eingeführten konstruktiven Verbesserungen: Der unabhängigen Vorderradabfederung durch «Hydra-Coü »- Schraöbienfedern und eingeschlossenen Stossdämpfern, den überdimensionierten «King- Size »rBremsen, der erhöhten Verwindungsfreiheit der Karosserie, der Placierung der Sitze In. der «Komfort »-Zone zwischen den Achsen usw. Setzen Sie sich ans Lenkrad des neuen FORD! Unsere offiziellen Vertreter geben Ihnen dazu gerne die Gelegenheit! 7 in absolut neuwertigem Zustand, Typ L4GT1D, Frontlenker, eignet:? sich nun Umbau für 30-Plätzer-Car. Lastwagen F. B.W. 6 Tonnen, Diesel, 100 PS, feste Brücke, in tadellosem Zustand. Baujahr 1940. Offerten unter Chiffre 73356 an die Automobil Revue, Bern. (14 F. Beer - Lastfahrzeugbau Telephon (062) 734 66 Ruhten und Reparieren von RAOERN ACHSEN ACHSSCHENKELN WELLEN Ren-Anfertigung von • Achsen für Pneuwegen aller Art, für Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft, von leichtester bis schwerster Konstruktion, Tragkraft von 200 kg bic 25000 kg litte, verlangen Sie meine Offerte«! Prompte a»i zuverlässige ledienunf ZUVERKAUFEN Lastwagen Bedford Jahrgang 38, 3-Seiten- Wirz-Kipper, Nutzlast 4,4 t, Motor 6 Zyl., 18 PS, revidiert, Stahlbrücke 3,6X2,2 m, Bereifung 34X7. (11,14 Lieferwagen Chrysler Jahrg. 1935, 6 Zyl„ 16 PS, Tragkraft 500—600 kg. Brücke 220X155 em. Beide Wagen in sehr gutem, fahrbereitem Zustand. Preis günstig. Offerten an C. Mischler, Transporte, Schwarzenburg. 73328 Typ 5BLD, Nutzlast 6947 kg, 43,56 St-PS, Pneu« 40X8", Jahrgang 1931, Ladebrücke 5X2 m. Fahrzeug befindet sich in fahrbereitem Zustande. Offerten unter Chiffre 73426 aa

Nr. 13 — III. BLATT AUTOMOBIL REVUE BERN, 21. Märe 1949 Englische Personenwagen 25 000 20000 Der Allard V-8 als Sportwagen Singer SM 1500. 15000 10000 5000 Bristol 401 mit Fabriklimousine nach Lizenz Superleggera. ä 1938 1939 1940 1941 1942 1943 1944 1945 1946 1947 1948 ENGLAND ALS AUTOMOBULIEFERANT DER SCHWEIZ 1938—1948 Vor dem Kriege bewegten sich die Aulomobilimporte Englands nach der Schweiz in sehr bescheidenem Rahmen. So beliefen sie sich im Jahr 1938 auf f «78 *7» und I 1939 auf 635 Einheiten, E womit Grossbritannien unter, unseren Automobillieferanten den fünften Rang einnahm. Das Jahr 1946 aber brachte in dieser Hinsicht eine grundlegende Aenderung: mrt einem Schlage stieg das britische Injelreich zum zweitwichtigsten Automobileinfuhrland der Schweiz empor. Seine Vorkriegsimporte im Zuge einer grbssangelegten Exportkampagne um ein Violfaches steigernd,, setzte es auf dem schweizerischen Markt 1946 insgesamt 3781, im Jahre 1947 8257 und 1941 noch 5919 ^Vagen ab. Ueberstieg 1938 der britische Anteil an der Automobileinfuhr unseres Landes kaum 6%, so ist es bezeichnend für das starke englische Vordringen im Absatzgebiet Schweiz, dass Grossbritannien 1947 mit 30,5% und 1948 mit 21,9% an den Gesamtimporten unseres Landes partizipierte. MG VA titer Tourer. Lagonda-Werklimousine von vorn. AC-Cabriolet. Durch die Stände AC Diese in der Schweiz erst seit dem Krieg eingeführte Marke beansprucht das Interesse technisch und sportlich orientierter Salonbesucher. Schon die eigenartige Karosserieform mit der langen niedrigen Motorhaube, die zwischen den mächtigen Vorderkotflügeln eingebettet is,t, ferner die für ein rasches Fahrzeug grosse Windschutzscheibe und die schlichte Linienführung des Hecks zeigen, dass es sich hier um einen Einzelgänger mit technischer Eigenart handelt. Die AC-Modelle sind seit 1947 fast unverändert. Der Sechszylindermotor von 2 Liter Inhalt besitzt drei Vergaser, eine obenliegende Nockenwelle und der Motorblock besteht aus Leichtmetall und eingezogenen Zylinderbüchsen. Die sehenswerte Maschine entwikkelt bei 4250 T/min 75 PS, was einer Literleistung von 38 PS/Liter entspricht. Das Chassis ist unter der Hinterachse durchgeführt und mit einer Kreuztraverse verstrebt; die beiden starren Achsen mit sehr langen Halbelliptikfedern versehen, die vorne noch durch gespreizt angeordnete Teleskopstossdämpfer unterstützt werden. Diese Bauart ergibt eine tiefe Schwerpunktlage und dank der breiten Federbasis eine gute ; Kurvenstabilität. Das ausgestellte neue zweitürige Cabriolet mit den grossen Fensterflächen ist ein schneller^ aber bei allem sportlichen Einschlag doch komfortabler Reisewagen. ALLARD Auf diesem Stand wird die originelle Verwendung des englischen Fords V-8, 3,6-Liter- Wie weitgehend sich die Erneuerung innerhalb der englischen Automobilindustrie während /der zwölf letzten Monate auswirkt, zeigt ein Vergleich der vor einem Jahr und heute im Salon ausgestellten Modelle britischer Firmen: 1049 1948 Nachkriegsmodelle, teilweise in Details geändert 41 18 Vollständig neukonstruierte Vorkriegsmodelle 4 23 Auch dem oberflächlichen Besucher drängt sich die zahlenmässig untermauerte Erkenntnis auf, dass die von der britischen Industrie vollzogene Umstellung gute Früchte getragen hat. • ' Es würde zu weit führen, zu untersuchen, welchen Einfluss der von der Regierung so sehr forcierte Export auf die Umstellung der Fabrikatiönsprogramme ausübte. Tatsache 1 ist, dass die diesjährigen englischen Fahrzeuge (meist sind es Vertreter äer kleineren und mittleren Grössenklasse) moderne, ansprechende Forrn,en zeigen, vernünftigen , Innenraum bieten, mit Motoren ausgestattet sind, deren Leistung im Vergleich zum Gewicht mehr als ausreichend, teilweise sogar geradezu amerikanisch grosszügig bemessen ist, und deren Fahrgestellbau schliesslich alle Merkmale der modernen Konstruktionsweise besitzen. , , , . Der Unterschied gegenüber den konservativen, äu'sserlich oft nicht sehr ansprechenden Formen von 1939 und früher, den veralteten. Fahrgestellen und den meist etwas knapp dimensionierten Motoren ist augenfällig. Gerade für die schweizerischen Verhältnisse, die gute Leistungsgewichte und genügende Fahrsicherheit verlangen, eignen sich diese Merkmale besonders. Beachtenswert sind besonders die neuen Karosserieformen, die trotz aller Anlehnung an amerikanische Vorbilder ihre Eigenart nicht völlig preisgeben und bei manchen Marken auf sehr gelungene Weise die Ausnützung der Spurweite ohne allzu wuchtige und bauchige Flächen ermöglichen. -. Punkto Verwertung des Hubvolumens führen die englischen Motorenbauer noch immer und erreichen in manchen Fällen spezifische Leistungen von 35 bis 40 PS pro Liter, ohne dass diese hohe Bremsleistungen mit unausgeglichenem oder geräuschvollem Gang erkauft werden müssten. Bei den Karosserien sind beachtenswerte Merkmale die stark vergrösserten Kofferräume, die Verwendung von gebogenen Fensterflächen besonders für die Windschutzscheibe und der fast gänzliche Uebergang zur vorderen Sitzbank an Stelle der einzelnen Fauteuils. Gelten diese Bemerkungen besonders für die populären Marken, so sind auch im Gebiet der Klassenwagen mittlerer Grosse sowie im Sportwagenbau Neuerungen zu verzeichnen. In der letzteren Kategorie hat England seine führende Stellung aus der Vorkriegszeit wieder erlangt und baut heute, wenn auch in sehr kleinen Serien, eine Anzahl von Sportwagen, die am Salon berechtigtes Aufsehen erregen. Motor sowie des zugehörigen Getriebes in einem Sportwagenchassis gezeigt. Dieses Fahrgestell ist gekennzeichnet; durch eine vordere Pendelachse mit Querfeder und eine starke Konzentration des Fahrzeuggewichtes auf die Antriebsräder. Die grösse Durchzugskraft des starken Motors kann deshalb in allen Situationen sehr gut ausgenützt werden und zudem weist das Fahrzeug dank seines niedrigen Schwerpunktes eine optimale Kurvenlage auf. Der offene Zweiplätzer hat sich m verschiedenen' Bergrennen einen Namen gemacht. Neuerdings wird dieses sportliche Fahrgestell, auch mit der ausgestellten zweitürigen, vierplätzi'gen Limousine- karossiert, die sportliche Rasse mit einem hohen Mass an Reisekomfort verbindet .Die Karosserieförm ist auf Zweckmässigkeit zugeschnitten. Eine vorne stark abfallende Motorhaube ergibt gute Führersicht. Als Detail sei die ausziehbare Lenksäule erwähnt, an der auf Wunsch der Schalthebel angebracht wird. Bentley mit Karosserie von Pinin rarina. mmm Dalmler-2y 2-Liter-Cabriolet in zwei grünen Farbtönen mit Parker-Karosserie. ALVIS Diese in letzter Minute eingetroffene Marke zeigt den bekannten unveränderten « Typ 14 » mit einem leistungsfähigen Vierzylindermotor, der jetzt auf Wunsch als sportliche Ausgabe mit zwei Vergasern geliefert werden kann. Das starke Fahrgestell zeigt keine wesentlichen konstruktiven Veränderungen und gehört mit der Radaufhängung vorne und hinten durch Starrachsen sowie mit der tiefen Underslung-Bauweise des Rahmens zu den typischen englischen Vorkriegswagen der sportlichen Klasse, bei denen in besonders hohem Masse auf die sorgfältige Ausbildung des Karosseriezubehörs sowie der mechanischen Teile Wert gelegt worden war. Neben der unveränderten, schon im letzten Jahr gezeigten viertürigen Limousine steht als Neuerscheinung ein Cabriolet mit moderner Linienführung. ARMSTRONG-SIDDELEY Armstrong-Siddeley war eine der ersten Marken, die nach Kriegsende neuentworfene Fahrzeuge nach der Schweiz exportierte und hier eine Vorstellung vermittelte, was von der englischen Autoindustrie in Zukunft zu erwarten sei. Tatsächlich konnte die Grundkonzeption •dieser ersten Nachkriegswagen auch bis heute fast unverändert übernommen werden. Die drei ausgestellten Modelle Typhoon, Hurricane und Lancaster basieren alle auf dem gleichen Chassis. In technischer Hinsicht weisen diese Fahrzeuge alle modernen Merkmale in erprobter Ausführung auf. Der obengesteuerte, geräuschlose 75-PS-Sechszylinder hat einen- Zylinderinhalt von nunmehr 2,3 Liter und verfügt über einen Ventilantrieb mit' automatischer- Nachlinks: Aslon Martin als zweisitziges Sporlcäbrlolet Recht*: HeaUrr mit Cabriolet voi Ce brüder Beutler