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Diplomarbeit

Stelle fertig gegrast

Stelle fertig gegrast und zieht weiter, folgen die Schafe in selber Höhe. Genauso umgekehrt. Schon bald wird es möglich sein, sie in einem gemeinsamen Stall zu halten bzw. gemeinsame Futterstellen einzurichten. STALL- UND WEIDEHALTUNG Ideal ist natürlich ein Offenstall. Wichtig ist, dass er groß genug ist, um für Pferd und Schafe gemeinsam genügend Platz zu bieten. Ist der Platz eher knapp bemessen, sollten Sie einen eigenen Teil für die Schafe anlegen um so eine Möglichkeit zum Ausweichen zu bieten. Wichtig bei einer gemeinsamen Weidehaltung von Schaf und Pferd ist es, die Tiere regelmäßig umzustellen. Das heißt optimal ist es, wenn man die Möglichkeit hat eine große Weide in mehrere kleine Abschnitte zu unterteilen. Hiermit wird vorgebeugt, dass die Hufe der Pferde die Grasnarbe zerstören bzw. die Pferde das Gras zu stark verbeißen. Denn hier ist große Vorsicht geboten – Schafe können schnell abmagern wenn sie zu wenig Nahrung bekommen, aber für Laien in der Schafhaltung ist dies oft sehr spät ersichtlich. Die Kombination aus Pferden mit Wiederkäuern ist eine effektive Form der Mischbeweidung. Zur Fütterung dient natürlich im Sommer frisches Gras (sofern ausreichend vorhanden), wobei die gemischte Haltung von Vorteil ist, da Schafe die sogenannten „Gailstellen“ abgrasen, welche die Pferde in der Regel stehen lassen. Unter

„Gailstellen“ versteht man im übrigen einen Teil der Weide, an dem eine konzentrierte Menge an Mist abgesetzt wurde. Dadurch kommt es einerseits zu einem schnelleren Wachstum der Pflanzen, andererseits weisen die Pflanzen dadurch einen höheren Chlorophyllgehalt bzw. einen höheren Nitratgehalt auf. Dadurch fressen z. B. Pferde die Pflanzen an diesen Stellen nicht. Im Winter ist das Hauptnahrungsmittel genau wie bei Pferden das Heu. Mit Karotten, Müsli, hartem Brot macht man ihnen zusätzliche Freude. Wichtig ist natürlich auch ein Salzleckstein, der in richtiger Höhe angebracht sein muss, damit auch die Schafe ihn erreichen könne. Bitte erkundigen Sie sich genau beim Kauf, da es große Unterschiede bezüglich des Kupferanteiles gibt und Schafe bei einer zu hohen Konzentration schnell eine Kupfervergiftung erleiden können. Wie schon zuvor erwähnt, ist es ein absolutes Muss die Tiere regelmäßig zu Entwurmen – Pferd und Schaf. Da es eine Wurmart gibt, die beide Tierarten befallen kann, ist es wichtig, dass nicht zu viel Kot dauerhaft auf der Wiese liegt und somit oral aufgenommen wird. Zusätzlich zum Entwurmen beugt ein regelmäßiges tauschen der Weideflächen bzw. aufsammeln von Kot vor. Da es eine Vielzahl von verschiedenen Wurmmitteln gibt, empfehle ich Ihnen sich bei einem Tierarzt zu erkundigen, der Sie sicherlich gerne berät, welches Mittel geeignet ist. Ist die Zusammenführung geglückt, besteht eine intensive Gemeinschaft zwischen Pferd und Schaf. Dies kann sogar so weit gehen, dass die Schafe dem Pferd überall hin folgen – sogar beim Ausritt!

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