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Dahlem & Grunewald extra Nr. 5/2017

Journal für Dahlem, Grunewald und Schmargendorf - Oktober/November 2017

30 Gesundheit

30 Gesundheit Dahlem & Grunewald extra gehören Maßnahmen wie eine intensive Schmerzbekämpfung, lokale Wärme (Wärmeflaschen) und vermehrtes Trinken. Zudem kann mechanisch Einfluss genommen werden. Um den Stein „zurecht zu rücken“ und das Ausscheiden zu erleichtern, hilft manchmal körperliche Bewegung wie Treppensteigen und Hüpfen. Luther konnte das nicht mehr, dafür war er zu krank. Ihm halfen die Erschütterungen des Reisewagens. Könnte Ähnliches nicht auch Patienten heutzutage helfen? Vielleicht. Immerhin haben amerikanische Forscher bereits nachgeforscht, ob Achterbahn fahren den Abgang von Nierensteinen fördert. Das mag zunächst verrückt klingen, hat aber offenbar bereits einigen Patienten geholfen. Berichte darüber hatten die Wissenschaftler auf die Idee gebracht, die Auswirkung des Achterbahnfahrens experimentell zu untersuchen. Sie bauten ein anatomisch korrektes Modell einer Niere, befüllten es mit Flüssigkeit, positionierten kleinere Nierensteine darin, verstauten das Modell in einem Rucksack und machten sich auf in einen Vergnügungspark. Deutsche sind „steinreich“ In den vergangenen Jahren hat die Häufigkeit der Harnsteinerkrankung in den westlich geprägten Industrienationen deutlich zugenommen. In Deutschland hat sich die Häufigkeit von Neuerkrankungen seit Mitte der 1980er-Jahre verdreifacht. Die Gründe sehen Experten in veränderten Lebensumständen und modernen Ernährungsgewohnheiten. Übergewicht, Bewegungsmangel, Diabetes sowie fortgeschrittenes Lebensalter begünstigen die Kristallablagerungen in den Harnwegen. Am häufigsten tritt die Erkrankung zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf, wobei Männer im Verhältnis von 7:5 häufiger betroffen sind als Frauen. Drohen Komplikationen, können Nierensteine heutzutage mit Hilfe von Stoßwellen oder minimalinvasiven laparoskopischen Techniken zertrümmert und entfernt werden. Nach insgesamt zwanzig Fahrten in der Achterbahn kamen sie zu dem Schluss: Unabhängig von Größe und Position des Steins scheint eine rasante Fahrt den Steinabgang tatsächlich beschleunigen zu können. Manchen Patienten mit kleinen Nierensteinen könnten Fahrten in Achterbahnen möglicherweise helfen, so die Forscher. Außerdem sei diese Methode kostengünstig und relativ sanft. Wer sich allerdings davor scheut, in einer Berg- und Talbahn in die Tiefe zu rasen, der kann es machen wie Luther, denn vielleicht hilft auch ein Ausflug mit einer Kutsche oder einem Bollerwagen über Stock und Stein. Übrigens: Das thüringische Städtchen Schmalkalden, in dem das Bündnis gegen den Kaiser und damit gegen die alte Welt geschmiedet wurde, ist absolut eine Reise wert. Mitten in der schönen Altstadt liegt das Haus, in dem Luther während der Beratungen wohnte. Das Zimmer, in dem der Reformator sowohl mit dem Tod als auch – innerlich – mit dem päpstlichen Gesandten gerungen hat, kann besichtigt werden. ◾ Kompressions- STRÜMPFE? Wir helfen Ihnen. Ihr Sanitätshaus in der Berkaer Straße 41. 030-68 24 47 50

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