Fußball 2016/17

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SPORT

1. September 2016

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Fußball 2016/17

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Inhaltsverzeichnis

Aktuell

05 FC Südtirol

10 Virtus Bozen in der Serie D

12 Alles über die Oberliga

24 Alles über die Landesliga

40 Die 1. Amateurliga

41 Die 2. Amateurliga

42 Die 3. Amateurliga

Zum Herausnehmen

Alle Spielkalender 2016/17

Info-PR

Die „Fußball Arena“

geht ins dritte Jahr

09 Hotel Schneeberg,

Ridnaun

Titelbild: Die vier Südtiroler

beim FC Südtirol

2016/17: Von links

Gabriel Brugger, Kapitän

Hannes Fink, Michael Cia

und Fabian Tait.

Südtirols Fußballfans dürfen sich auch heuer wieder auf die

Fußball Arena“ freuen. Nach dem großen Erfolg in der

abgelaufenen Saison strahlt RAI Südtirol das beliebte Format

auch in der Spielzeit 2016/17 jeden Montagabend aus.

Ab 18.40 Uhr dreht sich montags auf RAI Südtirol 15 Minuten

lang alles um König Fußball. Genauer gesagt um die

heimische Ober- und Landesliga. Im Rahmen der „Fußball

Arena“ werden umfassende Spielberichte, ausführliche Interviews,

Analysen und Kuriositäten, alle Ergebnisse und die

aktuellen Tabellen der beiden höchsten Amateurklassen des

Landes gezeigt. Die Wiederholung wird ebenfalls

montags nach den 10-nach-10-Spätnachrichten

um 22.30 Uhr ausgestrahlt.

Moderiert wird die Sendung wie schon

in den vergangenen beiden Spielzeiten

von Hannes Kröss (im Bild). Der

35-jährige Journalist vom

Internetportal SportNews

wird in der Redaktion

von Alex Tabarelli,

Alexander Foppa,

Thomas Debelyak und Paolo

Gaiardelli unterstützt. Die

Filmaufnahmen werden von

Zak Multimedia realisiert, für

den Schnitt ist Eugen Cela

verantwortlich.

Editorial

Er hat allen Grund, stolz zu sein. Karl

Rungger, Präsident des Südtiroler Fußballverbandes

FIGC, hat den einheimischen

Amateurfußball seit seinem Amtsantritt am

1. Juli 1995 auf ein neues Rekord-Level

gebracht. Der FC Südtirol ist ein etablierter

Profi klub, und mit Bozen 96, St. Georgen und seit heuer

Virtus Bozen mischten und mischen auch 3 Südtiroler Vereine

in der Serie D mit. Was in der jüngeren Vergangenheit

beeindruckend ist: Die Oberliga ist seit 6 Jahren anzahlmäßig

eine Südtiroler Domäne. Heuer stehen sich in der höchsten

regionalen Fußball-Klasse 10 Südtiroler und „nur“ 6 Trentiner

Vereine gegenüber. Diese Überlegenheit ist eine Folge der

konsequenten Jugendarbeit, die seit vielen Jahren vor allem

in den Südtiroler Dorfklubs betrieben wird. Die nun beginnende

Saison ist eine Besondere: Im Winter stehen Neuwahlen

beim Südtiroler Fußballverband an. Die Weichen für die

nächsten 4 Jahre müssen gestellt werden, und es warten viele

Herausforderungen. Die Entbürokratisierung und die digitale

Verbesserung sind zwei davon. Der Tiroler Fußballverband

(www.tfv.at) ist ein Vorbild, wie es gehen kann und muss.

Hierzulande beschäftigen zwei andere Fragen: Bleibt Rungger

Präsident? Oder zieht er sich zurück? Die nächsten Wochen

und Monate werden das typische Vorwahl-Säbelrasseln mit

sich bringen. Man darf gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln.

Vorerst aber im Mittelpunkt: Das runde Leder, das

ab diesem Wochenende wieder rollt.

Impressum

Andreas Vieider, Sportredaktion „Dolomiten“

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen

Nr. 26/01, am 27.11.2001 | Chefredakteur und presserechtlich

verantwortlich: Dr. Toni Ebner | Projektleiter: Franz Wimmer

Produktion: Anna Weifner, Barbara Oberdorfer,

Magdalena Pöder

Redaktion: Thomas Debelyak, Christian Staffler,

David Lechthaler, Alex Raffeiner, Andreas Vieider (Koordination)

Statistiken: Walter Morandell

Werbung/Verkauf: Marita Wimmer, Michael Gartner,

Patrick Zöschg, Helene Ratschiller, Irene Poch

Verwaltung: Weinbergweg 7, 39100 Bozen, Tel. 0471 081 561,

info@mediaradius.it, www.mediaradius.it

Fotos: DLife (u.a. Titelbild), Dieter Runggaldier (u.a. Titelbild

Spielkalender), Franz Griessmair, Reinhold Eheim, Robert

Perathoner, Markus Dorn, Erich Innerbichler, Thomas Debelyak,

Christian Staffler, David Laner, FC Südtirol, Dolomiten-Archiv

Grafik/Layout: Elisa Wierer | Infografiken: Christian Staffler

Produktion: Athesia Druck Bozen - www.athesia.com

Vertrieb: Sonderdruck zur heutigen Dolomiten-Ausgabe

Druckauflage: 50.000 Stück

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten,

PR-Seiten und der angeführten Webseiten.

Redaktionsschluss dieser Ausgabe: Montag, 29. August


Lega Pro

SPORT A 2016

5

Hintere Reihe von links: Marco Baldan, Ettore Gliozzi, Gabriel Brugger, Hannes Fink, Francesco Di Nunzio, Fabian Tait, Kenneth Obodo, Claudio

Sparacello, Alberto Spagnoli. Mittlere Reihe von links: Alessandro Bassoli, Davide Martinelli, Reinhold Harrasser (Tormanntrainer), Massimiliano

Guidetti (Co-Trainer), William Viali (Trainer), Marco Montresor (Technischer Mitarbeiter), Fabio Trentin (Konditionstrainer), Daniele Sarzi Puttini,

Matteo Vito Lomolino. Vordere Reihe von links: Ricardo Douglas Packer, Lorenzo Vasco, Michael Cia, Achille Coser (mittlerweile bei Albinoleffe),

Richard Gabriel Marcone, Alessandro Furlan, Giacomo Tulli, Daniele Torregrossa.

Willkommen in der

stärksten Lega Pro aller Zeiten

Venezia mit Trainer Filippo Inzaghi,

Parma um Präsident Nevio Scala

– weltbekannte Namen wie noch

nie warten auf den FC Südtirol bei

seinem 7. Abenteuer in Folge in der

dritthöchsten italienischen Liga. In

der stärksten Lega Pro aller Zeiten

war es aber auch noch nie so einfach,

ins Play-off einzuziehen. Selbst der

Tabellen-Zehnte, unter gewissen Umständen

sogar der Elfte, schafft den

Sprung in die Aufstiegsspiele.

Der FC Südtirol geht einmal

mehr mit einer rundum erneuerten

Mannschaft in die neue Saison. 13

Neuzugänge und 12 Abgänge hatten

die Weiß-Roten im Sommer zu

verzeichnen. Der große Umbruch war

auch notwendig nach der enttäuschenden

Spielzeit unter Trainer Giovanni

Stroppa. Sein Nachfolger heißt

William Viali, der zwar nicht die

Erfolge als Spieler von Stroppa

vorweisen kann, aber sich doch

eine durchaus beachtliche Karriere

als knallharter Verteidiger

in der Serie A aufbaute.

Als Trainer war Viali zuletzt

beim FCS-Ligarivalen Pro

Piacenza tätig und führte den

Abstiegskandidaten im Playout

zum Klassenerhalt. Seine

Verpflichtung bedeutete das

Ende des bei Sportchef Luca

Piazzi verhassten 3-5-2-Systems

und die Rückkehr

zum geliebten 4-3-3. Der

Kader der Weiß-Roten

ist weitgehend auf dieses

System ausgerichtet,

auch wenn Viali bereits

große Flexibilität bewiesen

hat und bei Bedarf auch umstellen will

und kann.

Die große Konstante im FCS-Umbruch

heißt Hannes Fink. Seine

bereits 11. Profi-Saison beim FC

Südtirol bestreitet der Rittner,

der 2006 als gerade

mal 16-Jähriger sein

Debüt gab und

nun folgerichtig

zum neuen

Kapitän ernannt

wurde. Seit seinem

13. Lebensjahr

spielt Fink beim

FCS. Als Aushängeschild,

Vorbild und

Identifikationsstifter

Zurück beim FC Südtirol:

Torhüter Richard

Gabriel Marcone.


6 SPORT A 2016

Lega Pro

steht er in der Pflicht,

seinen FC Südtirol zu

führen.

Stärken &

Schwächen

Stärken:

Gegenüber

der

vergangenen

Saison

scheint

der FCS-

Kader

ausgeglichener

besetzt

zu sein. Im

Vorjahr fehlte

im Angriff ein

Linksfuß. Dieses

Manko wurde mit den

Der neue FCS-Kapitän: Hannes

Fink geht in seine 11. Profi-Saison

mit den Weiß-Roten.

Verpflichtungen von Patrick Ciurria

und Daniele Torregrossa behoben, die

Viali auf der rechten Seite einsetzt,

damit sie im Abschluss in die Mitte

ziehen können. Auf der Gegenseite

kann Viali auf die Kreativität von

Giacomo Tulli zählen, der in Sachen

Spielwitz und Ballsicherheit in der

Lega Pro zu den Ausnahmekönnern

gehört und seine Fähigkeiten bereits in

der abgelaufenen Saison unter Beweis

stellte. In der Schaltzentrale sorgt

Kenneth Obodo für die physische

Präsenz, die jahrelang fehlte. Hannes

Fink, bleibt er verletzungsfrei, vereint

Qualität und Quantität und reifte in

den letzten Jahren zu einem absoluten

Top-Spieler in der dritten Liga. Viali

hat im Mittelfeld die Qual der Wahl

und viele Möglichkeiten. Entscheidet

er sich für die offensive Variante, kann

er auf Michael Cia zählen. Alessandro

Furlan heißt die defensive Variante.

Auch die Abwehr macht zumindest

auf dem Papier einen deutlich stabileren

Eindruck als noch im Vorjahr.

Francesco Di Nunzio und Marco

Baldan für Massimiliano Tagliani und

Sebastian Mladen sind ein Gewinn –

Baldan kann außerdem als rechter Verteidiger

eingesetzt werden. In diesem

Fall würde „Alleskönner“ Fabian Tait

auf die linke Abwehrseite wechseln.

Schwächen: Der FCS muss hoffen,

dass bei Ettore Gliozzi der Knopf aufgeht,

ansonsten haben die Weiß-Roten

ein Problem im Sturm. Der Auftakt

beim 2:0-Sieg gegen Fano war

schon vielversprechend. Denn Ersatz

Claudio Sparacello ist bislang auch

nicht als Torjäger in Erscheinung getreten.

Der Angriff ist blutjung, wenn

man von Tulli absieht: Ciurria, Alberto

Spagnoli und Sparacello sind 21

Jahre alt, Gliozzi 20, Torregrossa 19.

Fragen wirft auch Douglas Ricardo

Packer auf. Der brasilianische Mittelfeldspieler,

der 2006 als 19-Jähriger

mit Siena im San-Siro-Stadion gegen

Inter sein Serie-A-Debüt gab, muss

sich erst wieder mit dem extrem von

Taktik geprägten italienischen Fußball

vertraut machen. Ebenfalls noch

nicht in Top-Form ist Mittelfeld-Chef

Lega Pro 2016/17

Giacomo Tulli

(FC Südtirol)

Lumezzane

SÜDTIROL

FC Südtirol

(Bozen)

FRIAUL-

JULISCH-

Trient Belluno VENETIEN

Albinoleffe TRENTINO

Pordenone

(Bergamo)

Feralpisaló (Saló)

Bassano Virtus (Bassano del Grappa)

Mailand Verona

Venezia (Venedig)

LOMBARDEI

Padova (Padua)

VENETIEN

Mantova (Mantua)

Parma

Modena

Reggiana

(Reggio Emilia)

Bologna

EMILIA ROMAGNA

Florenz

Forlì

Santarcangelo

(Santarcangelo di Romagna)

MARKEN

Fano

Ancona

TOSKANA

Gubbio

Maceratese (Macerata)

Sambenedettese

(San Benedetto del Tronto)

UMBRIEN

-Infografik: Ch. Staffler

LATIUM

Teramo

ABRUZZEN

Kraftpaket im Südtiroler

Mittelfeld: Kenneth Obodo.


Lega Pro

SPORT A 2016

7

Ist ein Verfechter des 4-3-3-Systems: Trainer William Viali (Mitte).

Obodo – der Nigerianer kam mit

Trainingsrückstand zum FCS und

sucht noch nach seiner Fitness. Gegen

Fano hat es zwar gereicht, wenn aber

die Spitzenklubs als Gegner warten,

braucht es einen Obodo in Topform.

Im Tor brachte es Richard Gabriel

Marcone nach seinem Abschied vom

FC Südtirol 2013 nur auf 20 Liga-

Einsätze in 3 Jahren in der Serie B.

Sein Talent ist unbestritten, doch

die Spielpraxis fehlt. Linksverteidiger

Matteo Vito Lomolino hat zwei

Kreuzbandrisse hinter sich und steht

Coach Viali frühestens in einem Monat

zur Verfügung.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Richard Marcone (Hellas

Verona), Marco Baldan (Lumezzane),

Francesco Di Nunzio (Cosenza),

Matteo Lomolino (Savona), Davide

Martinelli (Sangiovannese), Kenneth

Obodo (Juve Stabia), Douglas Ricardo

Packer (Guarani/Brasilien), Lorenzo

Vasco (Jugend Roma), Patrick Ciurria

(Spezia), Claudio Sparacello (Padova),

Daniele Torregrossa (Jugend Novara),

Serge Cess (Legnago), Stefano

Fortunato (Novara)

Abgänge: Achille Coser (Albinoleffe),

Mirco Miori (Piacenza), Andrea

Bandini (Mantova), Nicolas Crovetto

(Coquimbo Unido/Chile), Fabio

Gavazzi (Albinoleffe), Sebastian

Mladen (Partizani Tirana/Albanien),

Lorenzo Melchiori (Alto Vicentino),

Massimiliano Tagliani (Lumezzane),

Luca Bertoni (Partizani Tirana/Albanien),

Michael Girasole (Pro Piacenza),

Pablo Lima (Tanque Sisley/Uruguay),

Radoslav Kirilov (Beroe Stara Sagora/

Bulgarien)

Prognosen

Eine Play-off-Teilnahme, also ein Platz

unter den besten 10, ist das Minimalziel

des FC Südtirol. Die Top-Favoriten

auf den Aufstieg sind Venezia und

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8 SPORT A 2016 Lega Pro

Parma, dahinter Padova, Reggiana und

Modena. Rang 6 ist für den FCS in

Reichweite. Der wäre insofern extrem

wichtig, um in der 1. Play-off-Runde

ein Heimspiel zu haben.

Play-off XXL

Der erweiterte Play-off-Modus ist

die große Neuheit in der Lega Pro.

Insgesamt 28 Teams nehmen an den

Aufstiegsspielen teil. Nur der Playoff-Sieger

steigt gemeinsam mit den

Meisterteams der 3 Gruppen in die

Serie B auf. Die 3 Gruppenzweiten

sowie der Pokalsieger qualifizieren

sich direkt für die 2. Play-off-Runde.

In der 1. Runde spielen die Mannschaften,

die nach der Meisterschaft

zwischen Rang 3 und 10 landeten.

Der Dritte trifft also auf den Zehnten

der gleichen Gruppe, der Vierte auf

den Neunten, der Fünfte auf den Achten

und der Sechste auf den Siebten.

Es gilt: Das in der Liga besser plat-

Ein Brasilianer für den FCS: Douglas

Ricardo Packer gab 2006 als 19-Jähriger

im Siena-Dress sein Serie-A-Debüt

im San-Siro-Stadion gegen Inter.

zierte Team genießt Heimrecht und

schafft auch mit einem Unentschieden

nach 90 Minuten den Sprung in die

2. Runde. Dort geht es dann mit Hinund

Rückspielen, eventueller Verlängerung

und Elfmeterschießen mit folgenden

Paarungen weiter – wer zuerst

zu Hause spielt, wird ausgelost:

2. Gruppe A gegen Sieger

aus Spiel 5.-8. Gruppe C

2. Gruppe B gegen Sieger

aus Spiel 6.-7. Gruppe A

2. Gruppe C gegen Sieger

aus Spiel 6.-7. Gruppe B

Pokalsieger gegen Sieger 6.-7. Gruppe C

Sieger aus Spiel 3.-10. Gruppe A

gegen Sieger aus Spiel 4.-9. Gruppe C

Sieger aus Spiel 3.-10. Gruppe B

gegen Sieger aus Spiel 5.-8. Gruppe A

Sieger aus Spiel 3.-10. Gruppe C

gegen Sieger aus Spiel 5.-8. Gruppe B

Sieger aus Spiel 4.-9. Gruppe A

gegen Sieger aus Spiel 4.-9. Gruppe B

Ist der Pokalsieger auch Meister und

damit bereits aufgestiegen, oder aber

Direktabsteiger oder Play-out-Teilnehmer,

ist der unterlegene Cup-Finalist in

der 2. Runde gesetzt. Kann auch der unterlegene

Cup-Finalist nicht am Play-off

teilnehmen, weil er bereits als Meister,

Direktabsteiger oder Play-out-Teilnehmer

feststeht, rückt der beste Gruppen-

Dritte in die 2. Runde auf – dann steht

auch der Liga-11. aus dieser Gruppe im

Play-off. Selbiges gilt, wenn der Cup-

Sieger bereits über die Liga das Play-off-

Ticket gelöst hat. Auch in diesem Fall

steht der 11. aus jener Gruppe in der

1. Play-off-Runde. Ab dem Viertelfinale

(„Final Eight“) werden die Paarungen

gelost, wobei die Runde der letzten

Acht noch mit Hin- und Rückspiel

ausgetragen wird. Halbfinale und Finale

finden wieder ohne Rückspiel

auf neutralem Boden statt.

INFO

FC Südtirol

Heimspielplatz: Drususstadion Bozen

Cadornastraße 9 b | 39100 Bozen

Tel. 0471 266 053

info@fc-suedtirol.com

www.fc-suedtirol.com

FC Südtirol - Rückblick

Saison Liga Platz

2015/2016 1. Division 10.

2014/2015 1. Divison 10.

2013/2014 1. Divison 3.

2012/2013 1. Divison 4.

2011/2012 1. Divison 7.

2010/2011 1. Divison 16.

2009/2010 2. Division 1.

2008/2009 2. Division 15.

2007/2008 Serie C2 12.

2006/2007 Serie C2 7.

2005/2006 Serie C2 4.

2004/2005 Serie C2 8.

2003/2004 Serie C2 3.

2002/2003 Serie C2 3.

2001/2002 Serie C2 4.

2000/2001 Serie C2 11.

1999/2000 Amateur-Nationalliga 1.

1998/1999 Amateur-Nationalliga 7.

1997/1998 Amateur-Nationalliga 12.

1996/1997 Oberliga 1.

1995/1996 Landesliga 1.

FC Südtirol

Pos. Nr. Name Geboren

22 Richard Marcone 1993

1 Stefano Fortunato 1990

5 Marco Baldan 1993

6 Alessandro Bassoli 1990

20 Gabriel Brugger 1991

15 Francesco Di Nunzio 1985

17 Matteo Lomolino 1996

2 Davide Martinelli 1997

16 Daniele Sarzi 1996

21 Fabian Tait 1993

24 Serge Cess 1997

7 Michae Cia 1988

10 Hannes Fink 1989

8 Alessandro Furlan 1985

4 Kenneth Obodo 1985

23 Ricardo Packer 1987

3 Lorenzo Vasco 1997

13 Patrick Ciurria 1995

9 Ettore Gliozzi 1995

14 Alberto Spagnoli 1994

19 Claudio Sparacello 1995

18 Daniele Torregrossa 1997

11 Giacomo Tulli 1987

William Viali (neu)

Massimiliano Guidetti (Co-Trainer)

Reinhold Harrasser (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Anmerkung: In der Lega Pro wurden heuer

fixe Rückennummern vergeben.


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THEMENBEREICH SPORT A 2016

9

Die Spieler des FC Südtirol fühlten sich beim Sommertrainingslager sehr wohl und tankten

wertvolle Energie für die anstehenden Aufgaben. Im Bild mit Gastgeberfamilie Kruselburger.

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Die Spa- und Wellnesslandschaft

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10 SPORT A 2016 Serie D

Virtus Bozen: Es wird ein harter Kampf

Gemeinsam bringen sie es auf

156 Jahre Bozner Fußballtradition.

Doch als Virtus Bozen, das im letzten

Sommer als Fusionsclub aus dem FC

Bozen 96 und Virtus Don Bosco entstanden

war, ist die Mannschaft ein

absoluter Neuling im Haifischbecken

der Serie D. Und damit nicht genug:

Auf Virtus wartet außerdem noch die

lombardische „Hammergruppe“.

Es ist das große Rätselraten der

regionalen Serie-D-Vereine im Sommer:

Geht es in die Lombardei – oder

in die traditionell einfachere Venetien-

Gruppe? Anders als im Vorjahr hatten

die Serie-D-Clubs Trentino Südtirols

diesmal kein Glück. Levico, Dro und

Virtus landeten in der Hammergruppe

und müssen in den Nordwesten Italiens.

Dort geht es gegen prominente

Namen wie Monza, Pro Patria oder

Lecco. Hannes Kiem & Co. können

sich auf einen heißen Tanz einstellen

-Infografik: Ch. Staffler

Serie D 2016/17

Hannes Kiem

(Virtus Bozen)

– denn das Ziel Klassenerhalt wird

alles andere als ein Selbstläufer für die

ambitionierte Truppe um Präsident

Robert Oberrauch und Trainer Luca

Lomi.

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Innenverteidigung mit

Ex-FCS-Kapitän Kiem und Marco

Zentil kann sich sehen lassen – auch

in der Serie D. Auf der linken Abwehrseite

kam vom FC Südtirol der

18-jährige Alex Demetz, der als großes

Talent gepriesen wird. Der Grödner ist

defensiv solide und druckvoll im Spiel

nach vorne. Der FCS hält große Stücke

auf ihn und plant mit ihm für die Zukunft.

Mittelfeldspieler Pape Moussa

Diakhaté ist – wenn er überhaupt spielen

sollte – ein Luxus für die 4. Liga. In

der Vorbereitung hinterließen die Neuzugänge

Arnaldo Kaptina und Stefan

Clementi einen starken Eindruck.

Schwächen: Der Abgang von

Alessandro Campo schmerzt sehr.

TRENTINO

Ponte San

Pietro Isola

Trient

Olginatese

Virtus Bergamo

(Olginate)

Lecco

Darfo Boario

Dro

Cavenago

(Darfo Boario Terme)

Fanfulla

(Lodi)

Seregno

Scanzorosciate

Monza

Grumellese (Grumello del Monte)

Mailand Ciserano

Pro Patria

Caravaggio

Verona

(Busto Arsizio)

Ciliverghe Mazzano

Pergolettese (Crema)

LOMBARDEI

SÜDTIROL

Virtus Bozen

Levico

(Levico Terme)

Im Angriff fehlen die Torjäger. Lukas

Hofer lässt noch zu viele Chancen aus,

Daniele Speziale und Matteo Timpone

haben wenig Zug zum Tor. Die Jugendregelung

in der Serie D sieht vor,

dass zwei Spieler des Jahrgangs 1997

sowie jeweils ein Akteur des Jahrgangs

1996 und 1998 aufgestellt werden.

Für die Position des „98-ers“ wäre

eigentlich FCS-Jugendspieler Fabian

Menghin vorgesehen gewesen. Der

Rechtsverteidiger erteilte Virtus aber

eine Absage. Also mussten die Bozner

auf Enzo Antonacci – er kommt von

INFO

Virtus Bozen

Pos. Name Geboren

Riccardo Giorgi 1997

Shon Scuttari 1996

Luca Tenderini 1994

Federico Conci 1996

Mirko Danieli 1997

Alex Demetz 1997

Daniele De Simone 1988

Hannes Kiem 1985

Marco Zentil 1989

Enzo Antonacci 1998

Gianmaria Conci 1993

Davide Cremonini 1996

Pape Moussa Diakhaté 1989

Arnaldo Kaptina 1993

Mohamed Majdi 1997

Simone Scudier 1998

Gabriel Tessaro 1996

Stefan Clementi 1997

Lukas Hofer 1995

Pasquale Perri 1987

Daniele Speziale 1989

Matteo Timpone 1993

Livio Kone 1994

Luca Lomi (bestätigt)

Paolo Ezechiele (Co-Trainer)

Loris Ferrari (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

AC Virtus Bozen

Heimspielplatz: Drususstadion Bozen

Cadornastraße 25 | 39100 Bozen

Tel. 0471 270 696

info@virtusdonbosco.com

www.acvirtusbolzano.com


Landesliga Serie D

Salurn: Alles neu

Nach der Abstiegs-Saison tauschten die Unterlandler fast

die gesamte Mannschaft aus. Allein 18 Neuzugänge und

16 Abgänge sind in jeder Hinsicht rekordverdächtig.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Andrea Donato, Denis Gennaccaro (beide Bozner

FC), Matteo Tulipano (Virtus DB), Gabriele Mochen

(Ravinense), Andrei Gavrilita (Frangart), Thomas Scartezzini

(Neumarkt), Soll im Angriff Jhensy für Friso (Laag), Daniel De Nadai (Voran

Leifers), die nötigen Tony Tore Talarico (Bozner Boden), Marco Bortoli,

sorgen: Lukas Hofer.

Salvatore Carbone, Alex Rossi (alle Rotaliana), Daniel

Gennaccaro (FC Südtirol Beretti), Tommaso Iovine (Trient

Junioren), Matera – Denis ausweichen Ceolan, – Bilal ein großes Kanoune, Fragezeichen. Wolfgang Diakhaté Faustin,

Riccardo kommt Nicolussi im Virtus-Spiel (alle eigene eine Schlüsselrolle Jugend), Julian zu. Torggler Personelle

(Tramin). Probleme verhinderten zuletzt jedoch eine Trainigsteilnahme

Abgänge: des Senegalesen, Davide Ferrari dazu ist (Piné), er zum Daniele aktuellen Stefania Zeitpunkt (Fran-nocgart),

nicht Alessandro spielberechtigt. Marconi (Bassa Anaunia), Luca Michelon

(Nago), Paolo Nardin (Albiano), Luca Cappelletto (Voran

Leifers), Zugänge Simon & Abgänge Cristofoletti (Neumarkt), Mirko Nardon (La

Rovere), Zugänge: Bader Pape Ettahiri Moussa (Arco), Diakhatè Antonio (vereinslos), Juresic (Virtus Alex Demetz Trient),

(Jugend Massimiliano FC Südtirol), Dalpiaz Stefan (Virtus Clementi DB), Ardijan (Eppan), Azizi Davide (Leifers

Cremonini Branzoll), (Grosseto), Manuele Giacomuzzi Luca Tenderini (Auer), (MapelloBonate),

Daniele Stonfer,

Luca Arnaldo Bonazza Kaptina (beide(Tramin), verletzt), Gabriel Thomas Tessaro, Montel Matteo (inaktiv).

Timpone (beide Dro), Enzo Antonacci (Jugend Matera),

Stärken Livio Kone & Schwächen (Porza/Schweiz)

Stärken: Abgänge: Starke Domenico Einzelkönner;

Alessandro Trainer Pellegrini Campo (beide ist Karriereende), Simone Nale, Luca

Torcasio (vereinslos),

Salurn

Thomas Frendo,

ein Viola exzellenter (beide Voran Motivator. Leifers), Armin Pos. Name Blasbichler (SSV Brixen), Geb.

Schwächen: Francesco Wie Lazzari schnell (Studiengründe), Andrea Alex Donato Tadè (St. Pauls), 1990

Julian Torggler 1995

sich die vielen Neuzugänge

überhaupt finden, ist Dalpiaz (Tramin)

Alex Ziviani (St. Georgen), Massimiliano

Leo Facchini 1998

Matteo Tulipano 1988

fraglich; Torhüter Donato

Gabriele Mochen 1992

fällt nach einem Kreuzbandriss

lange aus. Virtus Bozen kämpft gegen den

Prognosen

Andrei Gavrilita 1986

Nicola Cova 1994

Abstieg. Florian Ob der Joppi Klassenerhalt 1994

Prognosen

gelingt, Tobias hängt Dipoli-Wieser von vielen Faktoren

ab. Daniele Entscheidend Pedot werden 1996

1996

Trotz des ganzen Wechsel-

Wirrwarrs kann Salurn im die Form Daniele von Virzi Diakhaté und 1994

vorderen Mittelfeld mitspielen,

sogar ein Angriff sein. Nur Denis wenn Gennaccaro Hofer & Co. 1990 die

die Treffsicherheit Thomas Scartezzini der Stürmer 1987

aufs Spitzenfeld scheint Torschwäche Jhensy ablegen, Friso ist ein 1990 Happy

End Daniel für Virtus De Nadai möglich. Der 1985

möglich.

Ligaverbleib Tony Talarico ohne Play-out 1977 wäre

Alex Rossi 1995

schon ein sportliches Wunder.

INFO

Denis Ceolan 1998

Im regionalen Vergleich steht Dro

SV Salurn

Marco Bortoli 1984

schlechter da. Levico dagegen startet mit

Heimspielplatz: Salurn

Salvatore Carbone 1989

leichten Vorteilen gegenüber den Talferstädtern.

Sieben Teams sind eine Klasse für sich:

Aldo-Moro-Str. 4

Daniel Gennaccaro 1997

39040 Salurn

Tommaso Iovine 1996

Pro Patria, Monza, Seregno, Bilal Kanoune Lecco, Olginatese, 1998

Tel. 335 59 46 539

Pergolettese und Virtus Wolfgang Bergamo. Faustin 1994

salornocalcio@gmail.com

Riccardo Nicolussi 1997

www.usdsalorno.

Yuri Pellegrini (bestätigt)

altervista.org Wäre eigentlich der große Hoffnungs träger

im Mittelfeld: Pape Moussa

Paolo

Diakhaté.

Sartori (Co-Trainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SPORT A 2015 2016

Pepi Staffler

Saison 2016/17

Den

St. Magdalener Kirchtag

gibt es nur an einem Tag,

den „Pepi-Wein“

hingegen

an 365 Tagen im Jahr.


12 SPORT A 2016 Oberliga

Jetzt ist St. Georgen dran

2015 waren 67 Punkte zu wenig, 2016

62. Aber bekanntlich sind aller guten

Dinge 3, und deswegen wird St. Georgen

die 43. Oberliga-Meisterschaft

gewinnen. Die einzige Mannschaft,

die den „Jergina“ die Rückkehr in die

Serie D streitig machen könnte, ist

Aufsteiger Trient.

Dahinter werden sich Tramin, Naturns

(dank ihres Offensivpotenzials), Alense

und der SSV Brixen um die Plätze 3 bis

6 streiten. Und dann? Es droht ein Abstiegskampf,

der es in sich hat. Der Bozner

FC muss hoffen, dass Fabio Bertoldi

gesund bleibt, ansonsten wird es nach

einer Glanzsaison wieder haarig. Für

die Abstiegskampferprobten Ahrntaler,

Eppaner, St. Martiner sowie Obermais

und Weinstraße Süd geht es darum, so

schnell als möglich das rettende Ufer zu

erreichen. Zumal die Trentiner Vereine

– heuer nur 6 an der Zahl – einiges dagegen

haben dürften, erneut die Mehrzahl

der Absteiger zu bilden.

Oberliga 2016/17

SÜDTIROL

TRENTINO

Comano

Calciochiese

(Storo)

Gardasee

Naturns

Arco

-Infografik: Ch. Staffler

St. Martin in Passeier

Lavis

Trient

(Briamasco-Stadion)

Alense (Ala)

SSV Brixen

(Jugendhort)

Obermais (Lahn/Viehmarktplatz)

Bozner FC (Talferplatz B)

Eppan

(Rungghof)

Tramin

Weinstraße Süd

(H: Margreid, R: Kurtatsch)

Ahrntal

(St. Johann)

Bruneck

St. Georgen

Matthias Bacher

(Naturns)

Weiteste Distanzen

St. Johann im Ahrntal – Storo 228 km

St. Johann im Ahrntal – Ala 198 km

Weiteste Distanzen in Südtirol

St. Johann i. Ahrntal – St. Martin 145 km

St. Johann i. Ahrntal – Naturns 140 km

St. Johann i. Ahrntal – Margreid 127 km

Foto: D. Runggaldier

Ewige Oberliga-Tabelle

Verein Jahre Spiele Punkte

1. Salurn 39 1162 1520

2. Rovereto 23 690 1091

3. Tramin 26 772 1085

4. Mori 26 780 1074

5. Arco 24 712 1005

6. SSV Brixen 24 720 991

7. Alense 23 690 926

8. Rotaliana 22 654 856

9. Fersina 19 562 789

10. St. Martin i.P. 19 568 739

11. Condinese 19 564 717

12. St. Pauls 20 598 696

13. Passer Meran 12 356 670

14. Comano 16 480 666

15. AC Leifers 17 506 663

16. Levico 15 448 657

17. FC Bozen 96 13 390 606

18. Virtus DB Bozen 16 474 599

19. St. Georgen 12 360 580

20. Benacense 13 390 558

25. Oberau 11 328 433

29. SSV Bruneck 11 328 389

31. Naturns 12 360 388

32. Eppan 10 300 387

33. Ahrntal 8 240 333

34. Obermais 7 210 326

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Es ist jedes Jahr das gleiche Spiel. Vor

der Saison wird Ahrntal als einer der

Abstiegskandidaten abgestempelt, am

Ende sind es aber immer die anderen,

die den Weg eine Klasse tiefer antreten

müssen. Das geht jetzt seit 8 Jahren so.

Dabei hatte es im Vorjahr lange

Zeit nicht gut ausgesehen. Im Winter

dümpelte die Mannschaft in der

Abstiegszone herum. Erst eine

Erfolgsserie im Frühjahr rettete

Ahrntal vor der Landesliga.

Und auch heuer zählt

Ahrntal einmal mehr

zum Kreis der

Abstiegskandidaten.

Das hat vor

allem zwei Gründe:

Abwehrchef Hannes

Steger hat sich eine

Auszeit genommen,

dazu fällt Sturmtank

Manuel Pipperger wegen

eines Kreuzbandrisses noch

monatelang aus. Aber: Mit

Philipp Aichner kommt ein

Publikumsliebling aus Natz

zurück.

Oberliga

Inserat: Toyota Jungmann

Ahrntal: Alle Jahre wieder

Tormann Patrick Psenner

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Martin Gasteiger, Martin

Falkensteiner (beide Kiens), Fabian

Lahner (Pichl Gsies), Philipp Aichner

(Natz), Florian Gartner (Steinhaus),

Julian Niederkofler, David Lechner

(beide eigene Jugend).

Abgänge: Wilfried Taschler (Gsiesertal),

Manuel Zimmerhofer, Maximilian

Hofer (beide Steinhaus), Andrè

Gasteiger (Stegen), Hannes Steger (Pause),

Ulrich Brunner (Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Patrick Psenner ist ein solider

Rückhalt; Stefan Pareiner sorgt

immer wieder für Gefahr aus dem

Mittelfeld; kompakte, unangenehme

Spielweise; riesige Erfahrung im

Abstiegskampf.

Schwächen: Der Mannschaft fehlt ein

Knipser; schwierige Trainingsbedingungen

beim nördlichsten Oberligisten

Italiens.

Prognosen

Ahrntal hat Comeback-Qualitäten

wie kaum eine zweite Mannschaft.

Aber es wäre eine noch größere

Sensation als im Vorjahr, wenn die

Mannschaft erneut den Klassenerhalt

schafft.

INFO

SPORT A Tel. 2016 0471 081 56313

Ahrntal

Pos. Name Geboren

Patrick Psenner 1986

Felix Abfalterer 1998

Roman Niederkofler 2000

Richard Maurer 1988

Michael Niederwanger 1992

Dominik Kirchler 1996

Robert Niederkofler 1981

Simon Oberhollenzer 1997

Martin Falkensteiner 1992

David Lechner 1992

Martin Gasteiger 1990

Stefan Pareiner 1992

Benjamin Zimmerhofer 1997

Michael Oberhollenzer 1997

Fabian Lahner 1992

Hannes Seeber 1988

Elias Happacher 1997

Markus Niederkofler 1984

Philipp Maurer 1997

Philipp Aichner 1988

Denis Kerrniqi 1991

Florian Gartner 2000

Julian Niederkofler 1999

Alexander Brugger (bestätigt)

Claudio Floriani (Co-Trainer

und Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SSV Ahrntal

Heimspielplatz: St. Johann (Kunstrasen)

Ahrnerstraße 35 | 39030 Luttach

Tel. 0474 671 287 | info@ssv-ahrntal.com

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Wir wünschen allen Teams eine gute Saison


14 SPORT A 2016 Oberliga

Bozner FC: Kleinere Brötchen backen

Nach der exzellenten Vorsaison mit

Platz 3 ist Bozner-FC-Trainer Flavio

Toccoli zu Umstellungen gezwungen.

Mit Daniel Ochner, Alexander Canal

und Bernd Saltuari verließen

3 Leistungsträger den Verein. Zudem

musste Ausnahmestürmer und Ex-

Profi Joachim Degasperi seine Karriere

aus gesundheitlichen Gründen

beenden.

Sicherer Rückhalt im Tor:

Daniel Kaneider.

Diese Abgänge werden an den

Orange-Schwarzen nicht spurlos

vorbei gehen. Trotzdem steht den

Hauptstädtern erneut ein starker

Kader zur Verfügung. Defensiv halten

Kapitän Bernardo Ceravolo und

Keeper Daniel Kaneider den Laden

zusammen, für die kreativen Momente

soll Neuzugang Claus Drescher (er

kam von Kaltern) sorgen. Und wer einen

33-Tore-Mann wie Fabio Bertoldi

in den eigenen Reihen hat, braucht

sich sowieso vor niemandem zu verstecken.

Nur: Sollte „Don Fabio“ verletzt

ausfallen, lastet

die offensive

Verantwortung

auf Emanuele

Bocchio. Er

muss

Nachwuchstalent:

Julian Trojer.

nach einem durchwachsenen Jahr erst

wieder durchstarten.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Matteo Tulipano (Terlan),

Albian Krasniqi (Lana), Denis

Bedendo, Daniele Lazzaro (beide Bozner

Boden), Claus Drescher (Kaltern),

Matthias Prünster (Naturns), Lukas

Michaeler, Luca Gislimberti, Lukas

Springeth (alle eigene Jugend).

Abgänge: Bernd Saltuari (Sarntal),

Alexander Canal (Terlan), Joachim

Degasperi (Karriereende), Theo

Gatterer, Sebastian Pichler, Francesco

Bianco, Mattia Canarsa (alle Studiengründe),

Daniel Loncini (Arbeitsgründe),

Daniel Ochner, Alessandro Ferretti,

Jan Demetz (alle Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Fabio Bertoldi ist mit Max

Dalpiaz und Matthias Bacher der beste

Stürmer der Liga: Er entscheidet

Spiele im Alleingang; Keeper Kaneider

und Abwehrchef Bernardo Ceravolo

sind ein starker Rückhalt; ruhiges

Vereinsumfeld und herausragender

Trainer, die den vielen talentierten

jungen Spielern Zeit zur Entwicklung

geben.

Schwächen: Etliche Führungsspieler

haben den Verein verlassen: Eine neue

Hierarchie muss sich erst bilden; sollte

Bertoldi längerfristig ausfallen, fehlt

gleichwertiger Ersatz.

Prognosen

Die neue Saison wird kein Selbstläufer.

Mit dem Abstiegskampf sollte der Boz-

ner FC dennoch nichts zu tun haben.

Realistisch ist eine Platzierung zwischen

Rang 7 und 10 – wenn Bertoldi

gesund bleibt.

INFO

Bozner FC

Pos. Name Geboren

Daniel Kaneider 1988

Daniele Lazzaro 1993

David Obexer 1999

Bernardo Ceravolo 1987

Matteo Tulipano 1988

Albian Krasniqi 1990

Julian Trojer 1999

Martin Hafner 1997

Manuel Rossi 1999

Lukas Michaeler 2000

Mattia Pareti 1991

Klaus Lechner 1987

Peter Gostner 1999

Jakob Pirpamer 1999

Luca Gislimberti 2000

Daniel Loncini 1991

Claus Maria Drescher 1993

Denis Bedendo 1993

Fabio Bertoldi 1988

Emanuele Bocchio 1998

Bryan Dall‘Aglio 1998

Lukas Springeth 1999

Flavio Toccoli (bestätigt)

Lorenzo Vason (Co-Trainer)

Fabrizio Galvan (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Bozner FC

Heimspielplatz: Talfer A

Cadornastraße 9 a | 39100 Bozen

Tel. 0471 402 170 | info@boznerfc.it

www.boznerfc.it


Oberliga

SPORT A 2016 15

SSV Brixen:

Der Trainer ist der Star

Der neue Trainer:

Alfredo

Sebastiani.

Jahrelang wurde der SSV Brixen von

den heimischen Fußballexperten in

die Rolle des Aufstiegskandidaten

gesteckt. Der Mannschaft fehlte es

zwar nicht an Talent, dafür meist am

notwendigen Erfolgshunger. Das soll

sich nun ändern.

Schon allein die Verpflichtung eines

Trainers wie Alfredo Sebastiani zeigt,

dass die Eisacktaler vom Mittelmaß,

letzthin sogar von den gefährlichen

Niederungen der Tabelle, endgültig genug

haben und sich nach 16 (!) Oberligajahren

in Folge selbst als reif für ein

neues Abenteuer empfinden. Sebastiani

führte in der Saison 2009/10 den FC

Südtirol in die dritthöchste italienische

Liga und war zuletzt als Co-Trainer

in der 2. englischen Liga beim FC Watford

aktiv.

Das Ziel lautet also Serie D – früher

oder später, versteht sich. Dass es heuer

noch nicht für den großen Sprung

reichen könnte, liegt auf der Hand.

Vielmehr soll die kommende Saison als

Einfindungsjahr dienen, um einerseits

die total verpatzte Vorsaison (viertletzter

Der neue Torjäger:

Luca Consalvo.

Platz) vergessen zu machen, andererseits

aber auch, um den Grundstein

für das Erreichen des neuen

Fernziels zu

legen.

Zugänge

& Abgänge

Zugänge: Ivan Taibon (Karlsruher SC),

Moritz Mair (Milland), Luca Consalvo

(Stegen), Armin Blasbichler (Virtus

Bozen), Simon Grassl, Manuel Dianese,

Peter Plaickner (alle eigene Jugend).

Abgänge: Cesare Scaratti (Neumarkt),

Marco Miuli (Plose), Manuel Angerer

(Milland), Manuel Festini Battiferro

(Freienfeld), Samuel Mitterrutzner

(Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Alfredo Sebastiani ist ein

absoluter Ausnahme-Trainer für ein

Oberligateam; starke wie routinierte

Abwehr (nur 36 Gegentreffer

2015/16); die Torgefährlichkeit von

Mittelfeldlenker Hannes Fischnaller

(im Vorjahr 8 Tore); im Angriff wurde

mit Luca Consalvo (im Vorjahr

17 Landesligatore) der langersehnte

Knipser gefunden.

Schwächen: Das Vorjahresergebnis

war für Verein und Spieler ein Schock

– ob das schon verarbeitet ist? Nur 10

Auswärtspunkte in der letzten Saison –

der drittschwächste Wert aller Teams;

wie verkraften die Akteure die viermal

wöchentlichen Trainings physisch und

psychisch?

Prognosen

Ist die schwache letzte Saison mental

schnell abgehakt, können die Abwehr-

Routiniers Fäckl, Prossliner und

Fiechter ihr Niveau für ein weiteres

Jahr halten und trifft Consalvo auch

in der Oberliga regelmäßig, ist ein

gesicherter Mittelfeldplatz garantiert.

Zu mehr wird es voraussichtlich nicht

reichen.

INFO

SSV Brixen

Pos. Name Geboren

Ivan Taibon 1997

Matthias Siller 1993

Davide Dal Cortivo 1997

Ivan Angerer 1996

Stefan Außerhofer 1998

Danny Fäckl 1983

Markus Fiechter 1984

Simon Grassl 1999

Sven Kerschbaumer 1996

Moritz Mair 1998

Manuel Prossliner 1985

Armin Blasbichler 1997

Manuel Dianese 1998

Hannes Fischnaller 1990

Dennis Nagler 1996

Andreas Priller 1994

Endi Reci 1998

Johannes Seeber 1990

Philip Trenkwalder 1998

Luca Consalvo 1991

Tobias Costalunga 1998

Dennis Fanani 1996

Davide Lorenzi 1992

Peter Plaickner 1999

Alex Vecchio 1998

Christian Vecchio 1991

Alfredo Sebastiani (neu)

Christian Mlakar (Co-Trainer)

Roberto Ceron (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SSV Brixen

Heimspielplatz: Jugendhort

(Kunstrasenplatz)

Millander Au 10 | 39042 Brixen

Tel. 340 089 4853

info@ssvbrixen.it

www.ssvbrixen.it


16 SPORT A 2016 Oberliga

Eppan: Großer Aderlass

Dank einem herausragenden Angriff

stürmte Eppan im Vorjahr durch die

Oberliga.

Am Ende ballerten Michael Osti

(20 Tore), Stefan Clementi (14) und

Maurizio Foldi (8) Eppan auf Platz 5

– das beste Ergebnis für die Überetscher

in ihrer Vereinsgeschichte, noch

dazu versüßt mit 51 Punkten.

Das Problem: 2 der 3 Angreifer sind

jetzt weg. Geblieben ist einzig Osti. Er

bekam mit Willy Amofah (er kommt

von Oberliga-Aufsteiger Weinstraße

Süd) zwar prominente Unterstützung,

die Qualität des Vorjahres ist aber

nicht mehr vorhanden – vor allem

auch in der Breite. Zumal mit Armin

Mayr, Luca Foldi und Joey Filippin

weitere Stützen den Verein verlassen

haben. Der Blick dürfte beim bestätigten

Trainer Max Nanni daher eher

nach hinten denn nach vorne gehen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Ivan Munerati (FC Südtirol

Berretti), Willy Amofah (Weinstraße

Süd), Max Ruscelli, Christian

Bettoni, Gianluca

Timpone, Diego

Montecchio,

Mattia Valentini, David Santin (alle

eigene Jugend).

Abgänge: Maurizio Foldi (St. Martin),

Luca Foldi (Neumarkt), Armin Mayr

(Terlan), Nicolas Gilardi (Frangart),

Stefan Clementi (Virtus Bozen),

Andreas Bragagna, Joey Filippin

(beide Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Trotz der Abgänge: Die Offensivabteilung

ist mit Shkelqim Leqiki,

Amofah und Osti herausragend besetzt;

Schlussmann Denis Iardino ist der beste

Tormann der Liga; die Standards von

Abwehrchef Christian Avancini.

Schwächen: Dem stark verjüngten Kader

fehlt es an Breite; das Team muss

sich nach den vielen Abgängen erst

wieder finden.

Prognosen

Platz 5 wie im Vorjahr wird es nicht

mehr. Stattdessen muss sich Eppan

nach hinten orientieren. Für den Klassenerhalt

wird es dank Iardino im Tor

und den wieselflinken Offensivkräften

um Osti, Amofah & Lekiqi aber locker

reichen.

Wirbelwind im Angriff: Shkelqim Lekiqi.

Eppan

Pos. Name Geboren

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr

Tor

Denis Iardino 1984

Alex Walcher 1998

Christian Avancini 1982

Daniel Clementi 1996

Thomas Dusini 1991

Ivan Munerati 1998

Marco Nava 1997

Andrea Cirillo 1994

Cristian Parise 1993

Max Ruscelli 1999

Christian Bettoni 1997

Gianluca Timpone 1997

Simone Tibolla 1993

Omar Maoual 1995

Diego Montecchio 1999

Stefano Breglia 1997

Arber Leqiki 1995

Mattia Valentini 1997

Willy Amofah 1988

Shkelqim Leqiki 1989

Michael Osti 1991

David Santin 1998

Massimo Nanni (bestätigt)

Markus Terzer (Co-Trainer)

Walter Saffioti (Tormanntrainer)

Torgarant

Michael Osti

Der beste Tormann der Oberliga:

Denis Torgarant Iardino. Michael Osti

INFO

FC Eppan

Heimspielplatz: Rungghof

Wartlweg 3 | 39057 Eppan

Tel. 339 503 70 01

michaelwalcher@dnet.com

www.afceppan.com


Oberliga

SPORT A 2016

17

Naturns: Talentschmiede

auf Höhenflug

Mit Pauken und Trompeten kehrte

Naturns in der letzten Saison auf die

Oberliga-Bühne zurück. Auf einer nicht

enden wollenden Euphorie-Welle

schwimmend, spielten Kapitän Matthias

Bacher & Co. die beste Saison der

Vereinsgeschichte. Am Ende wurde es

Platz 4. Ein Riesenerfolg für die Gelb-

Blauen, die vor der Saison als Abstiegskandidat

abgestempelt wurden.

Dieses Ergebnis zu wiederholen

dürfte schwer werden – auch wenn

die Voraussetzungen dafür durchaus

gegeben sind. Die Leistungsträger

wurden bis auf Martin Metz allesamt

gehalten, mit Taktikfuchs Roberto

Cortese kam zudem ein Top-Trainer.

Dennoch, das zweite Jahr ist bekanntlich

immer das Schwerste.

Konnte Naturns im Vorjahr noch

unbeschwert aufspielen, ist die

Erwartungshaltung jetzt eine ganz

INFO

SSV Naturns

Heimspielplatz: Naturns

Bahnhofstraße 67 | 39025 Naturns

Tel. 338 908 96 73

fußball@ssvnaturns.it

www.ssvnaturns.it

Tormann mit riesigem

Potenzial: Felix Piazzo.

andere. Für die Gegner, vor allem

aber für das gewohnt begeisterungsfähige,

aber auch kritische Umfeld in

Naturns.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Hannes Wellenzohn (Schlanders),

Matthias Gufler (Latsch),

Lukas Bacher (reaktiviert), Dominik

Albrecht, Leonard Kahlert, Lukas

Messmer, Olaf Stark (alle eigene Jugend).

Abgänge: Dominik Schlögl (Plaus),

Lorenz Thuile (Karriereende), Martin

Metz (Arbeitsgründe), Matthias

Prünster (Bozner FC), David Frötscher

(Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Matthias Bacher ist mit Fabio

Bertoldi und Max Dalpiaz der beste

Stürmer der Liga (28 Tore im Vorjahr);

die Offensive ist mit Mair, Lanpacher,

Blaas und Matthias Bacher herausragend

bestückt; Neo-Trainer Cortese

sorgt für neue Impulse; riesiges Reservoir

an Jugendspielern: die Nachwuchsabteilung

leistet ganze Arbeit;

enorme Begeisterung im Vereinsumfeld,

viele Zuschauer.

Schwächen: Blutjunges Tormann-Trio

– in Kombination mit der nicht immer

sattelfesten Abwehr kann das zum

Problem werden; wenig Alternativen

Naturns

Pos. Name Geboren

Felix Piazzo 1998

Hannes Wellenzohn 1997

Dominik Albrecht 1998

Werner Gerstgrasser 1997

Matthias Gufler 1992

Gregor Hofer 1990

Leonard Kahlert 1999

Matthias Peer 1996

Andreas Pirhofer 1997

Philipp Tribus 1989

Michael Aiello 1991

Lukas Bacher 1990

Stephan Lanpacher 1997

Lukas Messmer 1998

Thomas Nischler 1996

Felix Peer 1992

Marian Schwienbacher 1998

Olaf Stark 1999

Raffael Tribus 1998

Daniel Wielander 1991

Matthias Bacher 1993

Martin Blaas 1998

Peter Mair 1986

Fabian Nischler 1998

Elias Tappeiner 1991

Roberto Cortese (neu)

Bernd Muther (Co-Trainer)

Riccardo Guccione (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

im Abwehrzentrum; bis

auf Aiello fehlen erfahrene

Haudegen, die in

schwierigen Phasen den

Karren ziehen; größerer

Druck: Ist die gestiegene

Ewartungshaltung zu

bewältigen?

Prognosen

Naturns hat einen

der talentiertesten

Kader der Oberliga.

Sich aber alleine

darauf zu verlassen,

könnte fatal

sein. Da die Offensive

die 50-Tore-

Marke auch heuer

locker knacken

wird, ist ein

Top-6-

Platz

erneut

drin.

Trotz seiner

erst 18 Jahre

eine fixe Größe

im Mittelfeld:

Marian

Schwienbacher.


18 SPORT A 2016 Oberliga

Obermais: Zurück im

Konzert der Großen

Die Rückkehr des Meistermachers. So

titelte der „Radius“ vor einem Jahr, als

der ehemalige Erfolgstrainer Martin

Klotzner aus St. Pauls „auf die Lahn“

zurückkehrte. Und Klotzner machte

seinem Ruf alle Ehre. Souverän führte

er Obermais zum Meistertitel.

Nach 3 Jahren im Fegefeuer der

Landesliga ist der Meraner Stadtviertelklub

wieder dort, wo er hingehört

– in der Oberliga. Damit die Blau-

Weißen auch dort eine gute Rolle

spielen, hat sich Obermais ordentlich

verstärkt. Der prominenteste Neuzugang

kommt aus den eigenen Reihen:

Christian Rainer. Das ehemalige

Aushängeschild des Meraner Stadtviertelklubs

will es noch einmal wissen

und hat den Rücktritt vom Rücktritt

erklärt. Dazu hat sich der Verein mit

dem größten Fanklub des Landes

auch in der Breite

enorm verstärkt.

Gespannt darf

man auf den Ru-

Schoss im

Vorjahr als

Mittelfeldspieler

17 Tore:

Martin

Ciaghi.

mänen Bogdan Ungureanu sein, der in

den gegnerischen Abwehrreihen dank

seiner imposanten Körpergröße für

Angst und Schrecken sorgen wird.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Renè Pomarè (Moos),

Alex Pircher (Laugen Tisens), Daniel

Holzknecht (Lana), Christian Kröss

(Nals), Patrick Kuppelwieser (Latsch),

Christian Rainer (reaktiviert), Bogdan

Ungureanu (FC Romania/England),

Fabian Tratter, Dario Hasa, Daniele

Zingale (alle FC Südtirol Beretti),

Hannes Kaufmann, Jonathan Stoffner,

Max Hofer, Fabio Angelillo (alle eigene

Jugend).

Abgänge: Michael Lanthaler (St.

Pankraz), Philipp Flarer, Florian

Ortner (beide Riffian Kuens), Thomas

Toscano (Maia Staff), Veit Gögele

(Schenna), Matthias Gamper, Jonas

Schwienbacher (beide Algund), Alex

Schwarz (Studiengründe), Patrick

Wieser (Pause).

Stärken & Schwächen

Stärken: Starke Achse mit Pomarè,

Klotzner, Ciaghi und Dennis Malleier;

physische Stärke und enormer Siegeswillen;

die Standards von Ciaghi sind

brandgefährlich; Dennis

Malleier und Neuzugang

Ungureanu bilden ein

körperlich herausragendes

Sturmduo; großer Rückhalt: Fans und

Team sind eine große Familie.

Schwächen: Unerfahrene Jugendspieler:

Bis auf Salaris und Zingale spielen

alle Jahrgangsspieler die erste Saison

in einer Kampfmannschaft; die zu

vielen Teilen neuformierte Mannschaft

muss sich erst finden.

Prognosen

Wenn die Jugendspieler einschlagen,

bringt Obermais alle Voraussetzungen

für einen Platz in der oberen Tabellenhälfte

mit.

Sturmtank

Dennis Malleier

INFO

Obermais

Pos. Name Geboren

Renè Pomarè 1989

Alex Pircher 1994

Daniel Holzknecht 1998

Andreas Klotzner 1986

Lukas Höller 1989

Davide Ioris 1990

Christian Kröss 1992

Ivan Salaris 1997

Hannes Kaufmann 1998

Fabian Tratter 1998

Jonathan Stoffner 1999

Michael Höller 1986

Martin Ciaghi 1992

Andrei Shvartz 1989

Dario Hasa 1998

Patrick Kuppelwieser 1990

Moritz Schweitzer 1999

Max Hofer 1997

Christian Rainer 1986

Tobias Stiebler 1988

Dennis Malleier 1988

Aaron Malleier 1988

Theodor Pamer 1984

Bogdan Ungureanu 1987

Fabio Angelillo 1997

Daniele Zingale 1998

Martin Klotzner (bestätigt)

Daniel Mazza (Co-Trainer)

Christian Rainer (Co-Trainer)

Antonio Tenderini (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

FC Obermais

Heimspielplatz: Lahn/Obermais und

Viehmarktplatz/Meran (Kunstrasen)

Dantestraße 5 | 39012 Meran

Tel. 331 375 38 52

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Oberliga

SPORT A 2016

19

St. Georgen: Aller guten Dinge sind drei

62 Punkte im Vorjahr, 67 Zähler vor

2 Jahren. Eigentlich müsste einer

Oberliga-Mannschaft mit einer solchen

Ausbeute der Serie-D-Aufstieg

sicher sein. Doch bei St. Georgen

blieben 2 herausragende Spielzeiten

ungekrönt. Gelingt der große Coup

im dritten Anlauf?

Vor 2 Jahren hieß der Konkurrent

um den Aufstieg Levico, im Vorjahr

war es Virtus Bozen. Und heuer? Alle

„Experten“ reden vom AC Trient, der

aus seinen großen Ambitionen („wir

wollen bis im Jahr 2020 in

der Lega Pro sein“) keinen

Hehl macht. Aber bekanntlich

sollte man die Rechnung

nie ohne den Wirt

machen. Und in die

Rolle des Wirts kann

St. Georgen schlüpfen.

Ziel der Vereinsführung

ist es,

die Meisterschaften

aus dem Vorjahr zu

wiederholen bzw.

zu verbessern. Heißt

übersetzt: St. Georgen

startet einen neuerlichen

Angriff auf den Titel. Und

überlässt die Favoritenrolle

ohne Probleme dem

AC Trient.

Dampfmacher auf der rechten

Abwehrseite: Lukas Aichner.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Benjamin Harrasser (Reischach),

Alex Ziviani (Virtus Bozen),

Lukas Hochwieser (Mareo St. Vigil),

Matteo Gabrieli (Bozner Boden),

Michael Niederkofler (Kiens), Julian

Bacher (Stegen), Hannes Winkler

(eigene Jugend).

Abgänge: Lukas Gatterer, Philipp Baldo,

Michael Gruber (alle Stegen), Thomas

Mairegger (Olang), Roberto Mirri (Karriereende),

Mark Milesi (Wattens/Österreich),

Nikola Jurcevic (Meran), Miguel

Crazzolara (Mühlbach Rodeneck Vals),

Michael Putzer (Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Vor eigenem Publikum sind die

„Jergina“ eine Macht – nur eine Niederlage

im Vorjahr; beste Abwehr der

letzten Saison (27 Gegentore); die Achse

Pietersteiner-Harrasser-Althuber-Ritsch-

Ziviani-Albanese vereint Routine mit

herausragender fußballerischer Qualität.

Schwächen: Nur 47 geschossene Tore

im Vorjahr – der schlechteste Wert der

Top-5; immer wieder Schwächephasen,

die sich entscheidend auswirkten

(im Vorjahr Fehlstart, vor 2 Jahren

Einbruch zu Ostern).

INFO

SC St. Georgen

Heimspielplatz: St. Georgen

Gremsenstraße 26 | 39031 Bruneck

Tel. 335 121 88 40 | info@ascstgeorgen.it

www.ascstgeorgen.it

Prognosen

St. Georgen zählt erneut zum engsten

Kreis der Titelanwärter. Kommen die

„Jergina“ gut aus den Startlöchern

und trifft das Angriffs-Trio Orfanello-

Albanese-Piffrader regelmäßig, ist der

Titel drin.

St. Georgen

Pos. Name Geboren

Patrick Pietersteiner 1989

Andrè Negri 1997

Julian Stufferin 1999

Benjamin Althuber 1985

Leo Brugger 1992

Roland Harrasser 1985

Lukas Aichner 1993

Felix Messner 1998

Hannes Winkler 1998

Julian Bacher 1999

Michael Niederkofler 1998

Matteo Gabrieli 1997

Benjamin Harrasser 1989

Alex Ziviani 1991

Stefan Nagler 1993

Martin Ritsch 1990

Christian Felder 1996

Fabian Hellweger 1997

Stefan Senoner 1990

Philipp Schwingshackl 1995

Thomas Albanese 1988

Alessio Orfanello 1992

Thomas Piffrader 1990

Lukas Hochwieser 1998

Patrizio Morini (bestätigt)

Klaus Colz (Co-Trainer)

Silvio Somadossi (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Kinder-, Damenund

Herrenschuhe

Sport

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Kinder-, Damenund

Herrenschuhe

Sport

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20 SPORT A 2016 Oberliga

St. Martin: Statistenrolle

als Wohlfühloase

Müsste man die vergangenen beiden

Oberliga-Jahre als Theaterstück

aufführen, so würden die „Mortiner“

die Rolle der Statisten einnehmen:

Wenig spektakulär, in den wichtigen

Momenten aber stets zur Stelle.

Zwei 6. Plätze in Folge sind ein

eindrucksvolles Zeugnis für die Kontinuität,

die sich im Passeiertal fest

eingebürgert hat. Es kommt deshalb

nicht von ungefähr, dass sich der Kader

nur minimal verändert hat. Einen

Big-Transfer konnten die Blau-Weißen

mit der Verpflichtung von Maurizio

Foldi aber landen. Der Stürmer wird

zusammen mit dem im Vorjahr oft

von Verletzungen heimgesuchten

Daniel Lanthaler die Spitze im neuen

3-5-2-System bilden. Nur 3 Verteidiger?

Genau, denn Elmar Haller,

Artur Tschöll und Neuzugang Julian

Prünster sollen Beton

anrühren.

Angreifer

Daniel Lanthaler

Eine weitere Veränderung gibt es

in puncto Martin Saltuari: In den

letzten beiden Saisonen war er stets als

Spielertrainer tätig, heuer konzentriert

er sich voll und ganz auf seinen Trainerjob.

Er wird sich die Fußballschuhe

nur in den allerdringendsten Fällen

anziehen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Maurizio Foldi (Eppan),

Julian Prünster (Mori), Manuel Kofler,

Hannes Zöschg, Jakob Reiterer, Beat

Mössmer, Mark Prünster (alle eigene

Jugend).

Abgänge: Hansjörg Mair (Lana),

Aaron Raich, Stefan Gufler,

Christopher Schwarz (alle Moos).

Stärken & Schwächen

Stärken: Das Einheitsgefühl im Passeiertal

ist groß; zahlreiche Routiniers

(Platter, Haller, Tschöll, Hofer,

Baggio-Zwillinge) wissen, wie der

Hase läuft; das Sturmduo Foldi-

Daniel Lanthaler kann, wenn es fit

bleibt, die 25-Tore-Marke knacken.

Schwächen: Die Umstellung von

Vierer- auf Dreierkette ist ein großer

Schritt, für dessen Bewältigung es

einige Zeit braucht; vor eigenem

Publikum bekommen die „Mortiner“

oft weiche Knie – im

Vorjahr mit 21 Punkten nur

auf dem viertletzten Platz; in

der Breite ist der Kader dünn

besetzt.

Prognosen

Die Vereinsführung stapelt tief

und gibt den Klassenerhalt als Ziel

vor. Entscheidend wird das Abschneiden

des neuen Sturmduos

Foldi-Daniel Lanthaler sein: Trifft es

regelmäßig, kann aus dem gesteckten

Ziel schnell Wirklichkeit werden.

Andernfalls kämpft St. Martin gegen

den Abstieg.

Abwehrchef Elmar Haller

INFO

St. Martin

Pos. Name Geboren

Christian Platter 1983

Andreas Gufler 1989

Alexander Hofer 1986

Manuel Raffl 1986

Luca Baggio 1987

Artur Tschöll 1988

Elmar Haller 1989

Beat Mössmer 2000

Julian Prünster 1995

Marco Baggio 1987

Tobias Hillebrand 1989

Dominik Alber Grüner 1990

Dominik Lanthaler 1993

Raphael Ennemoser 1994

Florian Pichler 1996

Niklas Kuen 1997

Hannes Zöschg 1998

Julian Öttl 1998

Jakob Reiterer 2000

Martin Saltuari 1983

Maurizio Foldi 1985

Daniel Lanthaler 1991

Diego Fischer 1996

Manuel Kofler 1998

Mark Prünster 2000

Martin Saltuari (bestätigt)

David Theiner (Co-Trainer)

Gabriel Hofer (Torwarttrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SC St. Martin

Heimspielplatz: St. Martin

Prantacherweg 1

39010 St. Martin in Passeier

Tel. 338 244 73 15

info@sc-stmartin.it

www.sc-stmartin.it


Oberliga

SPORT A 2016

21

Tramin: Der Kurs steigt an

Die Leistungen der Unterlandler in

der letzten Saison hatten viel mit

einem Aktienkurs gemeinsam: Mal

rapider Anstieg, mal tiefer Fall, wenig

Kontinuität – und doch konnte das

Wertpapier am Ende mit einem passablen

Ertrag, pardon mit Platz 10,

verkauft werden.

Mit dem Abstieg haben die Traminer

bekanntlich schon seit Jahren

nichts mehr am Hut. Trotzdem stapelt

man auch heuer wieder tief und gibt

den Klassenerhalt als oberstes Ziel aus.

Doch schon alleine bei der Betrachtung

der Traminer Offensivgarde mit

Königs-Neuzugang Max Dalpiaz wird

klar, dass der Kurs der Unterlandler

nur nach oben zeigen kann – und auch

wird. Und das bis ganz weit oben.

Kadermäßig hat sich bei Tramin neben

der Dalpiaz-Verpflichtung ungewöhnlich

viel getan: Mit Walter Corradini holte

man einen erfahrenen Schlussmann ins

Weindorf. Der Grund war die überraschende

Entscheidung von Stammkeeper

Christoph Dezini, nicht mehr weiter

zu spielen. Alex Eheim kehrte wieder

heim, dafür musste man mit Mittelfeld-

Ass Arnaldo Kaptina (Virtus Bozen) und

Sturmtank Matys Goller (Karriereende)

zwei herausragende Spieler ziehen

lassen. Trotzdem: Tramin wird sich ganz

weit vorne platzieren.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Massimiliano Dalpiaz

(Virtus Bozen), Alex Eheim (Neumarkt),

Walter Corradini (Weinstraße

Süd), Matthias Ebner (FC Südtirol

Jugend), Moritz Eisenstecken

(reaktiviert), Fedi Ziraoui, Stefan

Kerschbaumer, Stefan Frötscher,

Michael Frötscher, Tobias Gasser,

Ferdinand Morandell, Matthias Zelger

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Arnaldo Kaptina (Virtus

Bozen), Dieter Franzelin (Pause),

Christoph Dezini, Matys Goller, Lukas

Valtingoier (alle Karriereende), Dennis

Psenner (Neumarkt), Daniel Franzelin

(Montan), Alex Frötscher (St. Pauls),

Fabian Pomella (Studiengründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Ohne Zweifel: Die Offensivabteilung

Daniel Pfitscher-Kaptina-

Dalpiaz-Pichler-Alex Pfitscher ist

die Beste der Liga; starke Achse

Corradini-Rellich-Greif-Dalpiaz;

großer Zusammenhalt; nach wie vor

große Begeistung im „Fußballdorf

Nr. 1“ Südtirols.

Schwächen: Extrem junge Defensive

(Durchschnitt 20 Jahre) – fällt Routinier

Stefan Rellich aus, ist Feuer

unterm Dach; Arnaldo Kaptina war

ein Schlüsselspieler in Hugo Pomellas

Spielphilosophie – ihn gleichwertig zu

ersetzen, ist unmöglich.

Prognosen

Platz 10 im Vorjahr war ein Ausrutscher.

Die Unterlandler siedeln

sich heuer wieder im vordersten

Mittelfeld an. Allerdings muss dafür

Abwehrchef Stefan Rellich gesund

bleiben – und das Mammutprogramm

zum Auftakt (Trient, St. Georgen, Naturns,

Bozner FC, Eppan) halbwegs

erfolgreich gemeistert werden. Dann

steht einer Top-Platzierung unter den

ersten 5 nichts im Wege.

Tramin

Pos. Name Geboren

Alessandro Colusso 1997

Walter Corradini 1985

Alex Roncador 2000

Matthias Zelger 2000

Alexander Calliari 1996

Maximilian Dipauli 1997

Simon Dissertori 1998

Matthias Ebner 1999

Simon Lotti 1992

Ferdinand Morandell 1999

Matthias Pernstich 1999

Andreas Pomella 1995

Stefan Rellich 1990

Alex Eheim 1983

Moritz Eisenstecken 1994

Michael Frötscher 1999

Tobias Gasser 1999

Simon Greif 1987

Elis Kaptina 1986

Stefan Kerschbaumer 1997

Martin Pichler 1989

Fedi Ziraoui 1998

Massimiliano Dalpiaz 1988

Stefan Frötscher 1999

Alex Pfitscher 1994

Daniel Pfitscher 1990

Hugo Pomella (bestätigt)

Andreas Viehweider (Co-Trainer)

Stefano Bampi (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Unberechenbarer

Spieler

mit einem

Schuss von

Genialität:

Alex Pfitscher.

Erzielte im

Vorjahr 9 Tore:

Daniel Pfitscher

INFO

SV Tramin

Heimspielplatz: Tramin

Kalterer-See-Straße 31 | 39040 Tramin

Tel. 335 681 41 58

fussball@asvtramin.it | www.asvtramin.it


22 SPORT A 2016 Oberliga

Weinstraße Süd: In einem

unbekannten Land

In der Vorsaison feierte der Unterlandler

Klub als Zweitplatzierter der

Landesliga und folglich als Mitaufsteiger

mit Obermais in die Oberliga

den bisher größten Erfolg der erst

16-jährigen Vereinsgeschichte. Heuer

geht der Klub aus dem Südtiroler

Süden als „Küken“ ins neue Abenteuer

– mit dem eindeutigen Ziel des

Überlebens.

Seiner Philosophie bleibt der Verein

auch in der höchsten regionalen Spielklasse

treu. Drei „Auswärtige“ des Vorjahres

(Dellasega, Amofah, Corradini)

wurden mit drei neuen ausgetauscht.

Die Stürmer Claudio Barbetti (u.a. bei

Mezzocorona) und Federico Marchi

(Mori, Lavis) sind in Trentiner Oberligakreisen

bestens bekannt, genauso

wie Schlussmann Michele Poli (Mori).

Ansonsten bekommen viele hungrige,

junge Wilde die Chance, die Vereinsfarben

in der höchsten regionalen

Spielklasse zu vertreten.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Werner Fischer (Kaltern),

Michele Poli, Federico Marchi (beide

Mori), Claudio Barbetti

(Bassa Anaunia), Christian

Palma (reaktiviert), Dennis

Oberrauch (Auer), Lukas

Vedovelli, Ivan Strobl, Tobias

Olgartner, Julian Geier, Matthias

Anegg (alle eigene Jugend).

Abgänge: Walter Corradini (Tramin),

Claudio Dellasega (Kaltern),

INFO

SSV Weinstraße Süd

Heimspielplatz Hinrunde: Margreid,

Rückrunde: Kurtatsch

Breitbach 24 a | 39040 Kurtatsch

Tel. 338 384 98 48

info@weinstrassesued.com

www.weinstrassesued.com

Willy Amofah (Eppan), Michael Mair,

Allen Zwerger (beide Frangart), Simon

Dissertori (Studiengründe), Manuel

Carlini (Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Euphorie über den

erstmaligen Aufstieg ist groß; die

Mittelfeldachse Christoforetti- Zadra-

Huber-Sanoll ist eine Bank und für

jeden Gegner unangenehm; ruhiges

Vereinsumfeld, das seinen Spielern

keinen Druck macht; Trainer Fabio

Ianeselli kennt seine Mannschaft und

die Oberliga in- und auswendig.

Schwächen: Stürmer Marchi hat die

schwache Saison mit Mori (Abstieg)

sicher noch im Hinterkopf, Barbetti

laboriert noch an den Folgen einer

Handverletzung – ob sie sofort

einschlagen, ist fraglich; nur eine

Handvoll Spieler besitzt Oberliga-Erfahrung,

für alle anderen ist der Schritt

Angreifer

Alexander Fabris

Nachwuchstalent

Patrick Mark

Weinstraße Süd

Pos. Name Geboren

Michele Poli 1989

Werner Fischer 1996

Ivan Strobl 1999

Michael Palma 1988

Günther Peer 1993

Lorenz Pedrotti 1983

Simon Sanoll 1995

Matthias Leoni 1995

Patrick Mark 1997

Manuel Pichler 1997

Christian Palma 1989

Julian Geier 1997

Lukas Vedovelli 1998

Clemens Sanoll 1992

Johannes Huber 1992

Stefan Christoforetti 1990

Fabio Zadra 1985

Mauro Vasile 1997

Dennis Oberrauch 1999

Matthias Anegg 2000

Federico Marchi 1991

Alexander Fabris 1991

Tobias Olgartner 1998

Ouassim Hannachi 1997

Claudio Barbetti 1994

Fabio Ianeselli (bestätigt)

Gianluca Pellizzari (Co-Trainer)

Luca Rossato (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

sehr groß; die Anzahl an qualitativ

starken Jugendspielern ist klein.

Prognosen

Weinstraße Süd ist ein Abstiegskandidat.

Der Kampf ums Überleben

beginnt mit der ersten Meisterschaftsminute

und wird bis zur letzten

dauern. Nur wenn das „Miar-seinmiar“-Gefühl

auch in den schwierigen

Momenten beibehalten wird und das

Trio Barbetti-Marchi-Fabris verlässlich

trifft, besteht die Chance, die Klasse zu

halten.


THEMENBEREICH SPORT A 2016

23

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24 SPORT A 2016 Landesliga

Die halbe Liga im Abstiegskampf

Gleich 5 neue Mannschaften gehen

2016/17 in der Landesliga auf Punktejagd.

Sie rückten im Sommer „von

unten“ nach, was kaum für eine Verbesserung

des Niveaus sorgen dürfte.

Von diesem Quintett – Bruneck, Vahrn,

Freienfeld, Moos und Neumarkt –

dürfte wohl nur eine Mannschaft mit

dem Abstieg nichts zu tun haben.

Dass aber nur die Aufsteiger auch

den Kreis der Abstiegskandidaten

bilden, ist nicht anzunehmen. Der

Kampf um den Klassenerhalt wird die

halbe Liga betreffen. Dafür scheint der

Kampf um den Meistertitel eine überschaubare

Angelegenheit zu sein.

Die Favoriten

Diese ergeben sich fast zwangsläufend:

Man nehme die Tabelle der letzten Saison,

zieht die Aufsteiger Obermais und

Weinstraße Süd ab und – voilá – schon

ist die Frage geklärt: Partschins (im Vorjahr

Dritter), St. Pauls (Vierter), Lana

(Fünfter) und Plose (Sechster) dürften

den kommenden Landesligameister

unter sich ausmachen. Partschins geht

mit dem Vorteil einer bereits eingespielten

Mannschaft ins Rennen. Genauso

wie Plose, das mit dem Duo Hansjörg

Landesliga 2016/17

Partschins

Moos

SC Passeier

(St. Leonhard)

Lana

St. Pauls

(Rungghof)

Salurn

-Infografik: Ch. Staffler

Freienfeld

Voran Leifers

Neumarkt

Vahrn

Stegen

Natz

Plose

(St. Andrä)

Latzfons Verdings

Schlern (Kastelruth)

Stockner-Fischer zwei Akteure in seinen

Reihen hat, das für 40 Tore gut ist.

Lana hat mit die besten Jugendspieler in

seinen Reihen (u.a. Matthias

Gasser, Benjamin Zuech, Andreas

Nicoletti) und verfügt ebenfalls über geballte

Offensivkraft. Wissen will es auch

der FC St. Pauls, der sich vor allem

quantitativ verstärkte. Entscheidend

wird sein, ob die Gasser-Schützlinge

eine ähnliche offensive Feuerkraft entwickeln

wie die Konkurrenz.

Das Mittelfeld

4 Klubs dürften sich jenseits von Gut

und Böse ansiedeln. Wobei: Voran

Leifers hat in der Rückrunde mit der

fünftbesten Bilanz gezeigt, durchaus

das Zeug für höhere Aufgaben zu

haben. Die Elf ist hochtalentiert, hat

mit Manuel Mariz einen Goalgetter,

scheint aber zu launisch, um sich ganz

vorne festzusetzen. Stegen hat nach

2 Zittersaisonen genügend Selbstvertrauen

und Können entwickelt, um

eine solide Meisterschaft zu spielen.

Nachteil: 10 Spieler gingen, 13 Neue

kamen. Ebenfalls jenseits von Gut und

Böse wird sich Aufsteiger Neumarkt

platzieren. Akteure wie Primerano,

Foldi, Pedron und vor allem Scaratti

bringen die nötige Qualität mit, um

Bruneck

(Reischach)

Norbert Hasler

(Latzfons Verdings)

Foto: D. Runggaldier

es mit allen Gegnern aufnehmen zu

können. In Salurn hat man aus den

Fehlern der letztjährigen Saison gelernt

und sich mit starken Spielern eingedeckt,

die genug Qualität mitbringen,

einen Top-8-Platz zu belegen.

Die Abstiegskandidaten

Dieser Kampf wird hochspannend.

Beim SC Passeier, Latzfons Verdings

und Schlern müsste schon alles

schiefgehen, um ganz unten hinein zu

rutschen. Weil die Kader der 3 Vereine

quantitativ aber eher dünn besetzt

sind, braucht es in puncto langwieriger

Verletzungen der Schlüsselakteure das

nötige Glück. Mit den 4 Aufsteigern

Moos, Freienfeld, Vahrn und Bruneck

dürfte der SV Natz das größte Risiko

eingehen. Schon in der vergangenen

Saison erst am letzten Spieltag gerettet,

mussten die Eisacktaler im Sommer

auch noch die Abgänge von Fabian

Masoni (Tor) und Stürmer Philipp

Aichner verkraften.

Ewige Landesliga-Tabelle

Verein Jahre Spiele Punkte

1. Naturns 15 450 541

2. Natz 17 510 527

3. Virtus DB 15 450 504

4. Plose 16 480 495

5. St. Pauls 13 390 484

6. Neugries 14 420 462

7. Vahrn 14 420 441

8. Lana 15 450 433

9. Neumarkt 16 480 421

10. St. Martin i.P. 12 360 410

11. Bruneck 12 360 375

12. Eppan 11 330 353

13. Tramin 9 270 311

14. Schluderns 11 330 289

15. Stegen 9 270 282

16. Mals 9 270 259

17. Obermais 7 210 249

18. Bozner FC 8 240 248

19. Weinstraße Süd 7 210 243

20. Kastelbell/Tschars 9 270 230

21. Latzfons/Verdings 10 300 230

22. Auswahl Sterzing 8 240 228

23. Latsch 9 240 226

24. SC Passeier 8 240 200

25. SSV Brixen 5 150 196


Landesliga

SPORT A 2016

25

Bruneck: Sensationsjahr

bestätigen

Welcome back, SSV Bruneck! Für den

souveränen 1. Amateurliga-Meister

SSV Bruneck war die Rückkehr in

die Landesliga nach 6 Jahren in der

1. Liga höchst überfällig. Für den

ehemaligen Serie-D-Ligisten (Saison

1986/87) zählt nur eines: Der

Klassenerhalt.

In Bruneck stellt man sich auf einen

harten Abstiegskampf ein. Vorteil: Die

Mannschaft musste keine Abgänge

verkraften, die Neuzugänge versprechen

Qualität und Erfahrung.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Matthias Elzenbaumer (Latzfons

Verdings), Hannes Steger (Natz),

Markus Agstner (Gais), Thomas

Steurer (Olang), Martin Ioculano

(Terenten), Hannes Keusch, David

Lanthaler,

Marco Huber

(alle eigene

Jugend).

Abgänge: Stefan Gasser (Karriereende),

Michael Hitthaler (Pause),

Martin Knoll (Lana).

Stärken & Schwächen

Stärken: Große Euphorie nach dem

souveränen Aufstieg; Philipp Rainer

(17 Tore) und Philipp Bachlechner

(11) waren das Top-Torjägerduo der

letzten Saison.

Schwächen: Nur wenige Spieler mit

Landesliga-Erfahrung.

Prognose

Bruneck gehört zum großen Kreis

jener Teams, die sich nach hinten

orientieren müssen.

Trainer Peter

Unteregelsbacher

Bruneck

Pos. Name Geboren

Patrick Rainer 1990

Michael Walter 1993

Martin Ioculano 1992

Philipp Pfeifhofer 1989

Julian Faccini 1991

Luca Milani 1990

Alex Niederkofler 1986

Aaron Falkensteiner 1999

Stefan Pezzei 1997

Michae Pallhuber 1997

Hannes Keusch 1998

Stefan Oberheinricher 1984

Tobias Hitthaler 1995

Max Klettenhammer 1994

Jan Hitthaler 1992

Matthias Elzenbaumer 1988

Hannes Steger 1986

Markus Agstner 1992

Thomas Steurer 1991

Marco Huber 1999

David Lanthaler 1999

Philipp Rainer 1991

Philipp Bachlechner 1995

Alexander Mutschlechner 1989

Ivan Dalla Santa 1985

Peter Unteregelsbacher (bestätigt)

Martin Oberleiter (Co-Trainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

INFO

SSV Bruneck

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26 SPORT A 2016

THEMENBEREICH

So sehen

Sieger aus:

Freienfeld

durfte sich

am Ende der

letzten Saison

als Pokalsieger

der

1. Amateurliga

feiern lassen.

Freienfeld: Euphorie ist Trumpf

Als Pokalsieger ist Freienfeld in der

Landesliga angekommen. Um gerüstet

zu sein, hat man sich im Wipptaler

Klubhaus für die neue Herausforderung

prominent verstärkt. Das Ziel

des Überraschungs-Aufsteigers ist

der Klassenerhalt.

Für das Saisonziel Klassenerhalt

wurde mit Kevin Holzner ein neuer

Torjäger verpflichtet. Der Stürmer

stellte bereits bei Natz und Schabs

seine Treffsicherheit unter Beweis.

Mit Neuzugang Patrick Pasquazzo

und Aufstiegs-Torwart Fabian Rainer

liefern sich zwei gute Tormänner ein

Rennen um einen Stammplatz.

Das Prunkstück der Mannschaft aus

dem Wipptal ist das zentrale Mittelfeld.

Hier hat der Aufsteiger mit

Manuel Festini Battiferro und Michael

Siller zwei kreative wie körperlich

robuste Spieler, die vor zwei Jahren

noch zusammen für SSV Brixen in der

Oberliga auf Punktejagd gingen. Ob

das genügt, um in der Landesliga zu

bestehen, wird die Zukunft weisen.

Fakt ist, dass Freienfeld genauso wie

7 bis 8 andere Klubs um den Ligaverbleib

kämpfen wird müssen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Kevin Holzner (Schabs),

Patrick Pasquazzo (Gröden), Manuel

Festini, Manuel Montalto (beide

Auswahl Ridnauntal), Aaron Grasl

(Sterzing), Max Kinigadner, Mark

Grabanica (beide Franzensfeste).

Abgänge: Benjamin Volgger

(Mühlbach Rodeneck Vals), Damir

Cipriani (Gossensaß), Luca Zenzale

(Freienfeld Freizeit), Lorenz Frick,

Manuel Rella (beide Sterzing), David

Wieser (Karriere ende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Riesige Euphorie nach dem

Aufstieg; Kevin Holzner ist ein Torgarant;

das Mittelfeld mit Siller-Festini-

Grabanica-Montalto ist das Prunkstück

der Mannschaft; Antonio Alberti

ist ein Trainerfuchs.

Schwächen: Es fehlt fast allen Akteuren

an Landesliga-Erfahrung; die

Innenverteidiger Manuel Tschöll und

Fabian Ganterer können ab September

aus Studiengründen nur mehr

beschränkt am Training teilnehmen; in

der Breite mangelt es an Qualität.

Prognosen

Der Klassenerhalt wäre ein riesiger

Erfolg. Nur wenn dank der Aufstiegs-

Euphorie zu Saisonbeginn wichtige

Punkte geholt werden, hat Freienfeld

eine Chance. Ansonsten wird es für

die Wipptaler extrem schwer, um

nicht zu sagen zu schwer, die Klasse

zu halten.

INFO

Freienfeld

Pos. Name Geboren

Patrick Pasquazzo 1992

Fabian Rainer 1986

Andreas Salcher 1999

Simon Ralser 1992

Manuel Tschöll 1991

Matthias Volgger 1993

Matthias Ganterer 1996

Aaron Grasl 1992

Max Kinigadner 1997

Fabian Ganterer 1992

Michael Messner 1983

Jonas Tietz 1989

Gernot Pfitscher 1996

Michael Siller 1985

Manuel Festini 1996

Mark Grabanica 1997

Manuel Montalto 1989

Lukas Volgger 1997

Michael Überegger 1993

Kevin Holzner 1990

Martin Kofler 1998

Norman Hofer 1997

Antonio Alberti (bestätigt)

Ingomar Fleckinger (Co-Trainer)

Dieter Überegger (Torwarttrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SV Freienfeld

Heimspielplatz: Freienfeld (Kunstrasen)

Bliegerweg 10 | 39040 Freienfeld

Tel. 0472 647 450 | info@asv-freienfeld.it

www.asv-freienfeld.it


Landesliga

SPORT A 2016

27

Lana: Jugend forsch

Mit neuen Kräften will Lana nach

zwei starken Landesliga-Jahren

(3. und 5.) den Anschluss nach

oben halten. Nicht nur ein neues

Trainerduo hat in Lana das Sagen,

auch in Sachen Kader hat sich einiges

getan.

Nach dem Abgang von Trainer

Pauli Cassin (er macht eine Pause) haben

mit Spielertrainer Davide Penasa

und Kurt Forer zwei „Macher“ aus

den eigenen Reihen übernommen.

Das Duo kennt den Verein und das

Umfeld aus dem Eff-Eff – und muss

zu aller erst ein altbekanntes Problem

in Griff bekommen: 54 Gegentore

im Vorjahr, dazu der Abgang einer

kompletten Viererkette – inklusive

Kapitän Philipp Zöschg und Routinier

Lukas Greif. Die Abwehr ist auf

dem Papier der Schwachpunkt der

Burggräfler.

Viele Hoffnungen ruhen auf Neuzugang

Luca Sorrentino (er kam von

Bozner Boden). Offensiv hingegen

haben die Burggräfler auch heuer

wieder so viel zu bieten wie keine

andere Landesliga-Mannschaft.

Dem Quartett

Gruber-Mair-Andreas

Abwehrspieler

Andreas Ratschiller

Nicoletti-Gasser kann niemand das

Wasser reichen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Luca Sorrentino (Bozner

Boden), Hansjörg Mair (St. Martin),

Andreas Hafner (Tscherms),

Francesco Viola (Eppan), Jakob

Lösch, Davide Profico, Lukas Rainer,

Valentino Saffioti (alle eigene Jugend).

Abgänge: Dominik Thaler (Ulten),

Albian Krasniqi (Bozner FC), Peter

Thaler (Tirol), Lukas Greif (Freizeitmannschaft),

Paul Romen (Frangart),

Philipp Zöschg, Robert Zullian (beide

Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Offensive Power: Matthias

Gasser, Fabian Gruber und Rückkehrer

Hansi Mair bilden ein Traum-

Sturmtrio; Mittelfeld-Ass Andreas

Nicoletti ist der wohl beste Jugendspieler

der Liga; viele eigene Nachwuchsspieler

mit großem Potenzial.

Schwächen: Die Abwehr ist das

Sorgenkind: es muss improvisiert

werden. Lana ist traditionell kein

einfaches Pflaster, wenn es nicht nach

Wunsch läuft.

Prognosen

Wenn dem Trainerduo

ein guter Start gelingt,

Senkrechtstarter

Matthias Gasser (13

Tore in 22 Spielen)

da weiter macht, wo er

im Vorjahr aufgehört hat und

Hansi Mair bei seinem Heimatverein

die Form früherer Tage erreicht,

spielt Lana um den Titel mit.

Lana

Pos. Name Geboren

Ulrich Rungg 1991

Francesco Viola 1994

Lukas Rainer 1998

Andreas Hafner 1988

Daniel Holzner 1992

Jakob Lösch 1999

Francesco Mairhofer 1992

Davide Profico 1998

Andreas Ratschiller 1989

Valentino Saffioti 1998

Michael Tutzer 1998

Davide Penasa 1980

Luca Sorrentino 1993

Stefan Nicoletti 1993

Andreas Nicoletti 1998

Michael Schötzer 1991

Christian Überbacher 1998

Andreas Zandarco 1996

Benjamin Zuech 1998

Gianluca Corea 1994

Kevin Platzgummer 1996

Fabian Gruber 1986

Hansjörg Mair 1985

Matthias Gasser 1997

Davide Penasa (neu)

Kurt Forer (Co-Trainer)

Armin Gasser (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Riesentalent:

Andreas Nicoletti.

INFO

SV Lana

Heimspielplatz: Lana

Bozner Straße 82 | 39011 Lana

Tel. 340 531 85 04

fussball@svlana.it

www.svlana.it


28 SPORT A 2016 Landesliga

Latzfons Verdings:

Bereit für den nächsten Schritt

Bei Latzfons Verdings wird nicht mehr

tiefgestapelt. Kein Wunder nach zwei

7. Plätzen in Folge. Entsprechend

hochgesteckt ist das Saisonziel: Erneut

soll ein Mittelfeldplatz her, der Kampf

um den Klassenerhalt war gestern.

Entsprechend selbstbewusst ist auch

Trainer Hermann Rienzner: „Nach

zwei 7. Plätzen in den letzten beiden

Jahren kann der Klassenerhalt nicht

mehr das einzige Saisonziel sein.“ Der

Trainer traut seiner Mannschaft mehr

zu. Aufbauend auf die enorme körperliche

Stärke und den Umzug auf den neuen

Kunstrasenplatz in Latzfons hatten

die lange Zeit als „Unabsteigbaren“

geltenden Eisacktaler 2 Jahre lang mit

dem Abstiegskampf nichts zu tun. Im

Vorjahr verlief vor allem die Hinrunde

mit 22 Punkten außergewöhnlich. Und

weil der Kern des Kaders zusammen

bleibt und auch in der Breite kaum an

Qualität verlor, ist

ein gesicherter

Mittelfeldplatz

erneut

drin.

Simon Oberrauch

Latzfons Verdings eilte jahrelang der

Ruf voraus, „nur“ über den Kampf

zu Punkten zu kommen. Die Mannschaft

hat aber auch spielerisch große

Fortschritte gemacht und ist bereit für

den nächsten Schritt. Im letzten Jahr

zeigten die Eisacktaler bereits gute

Ansätze. Dafür verantwortlich ist auch

der neue Kunstrasenplatz in Latzfons

als langersehnte Heimstätte.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Alexander Unterfrauner

(Feldthurns), Philipp Raifer, Damian

Pfattner (beide eigene Jugend).

Abgänge: Matthias Elzenbaumer

(Bruneck), Franz Pittschieler (Albeins),

Alexander Oberhofer (Barbian

Villanders).

Stärken & Schwächen

Stärken: Große Erfahrung im Abstiegskampf;

physisch die beste

Mannschaft der Liga; bei Standardsituationen

wegen der kollektiven Körpergröße

extrem gefährlich; der neue

Heimplatz in Latzfons verleiht Flügel.

Schwächen: Mental war in der letzten

Saison oft der Wurm drin: Kaum ein

Rückstand wurde gedreht, 7 Spiele

gingen mit einem Tor Unterschied

verloren; die Verletzungsanfälligkeit

von Stürmer Stefan Stuefer.

Prognosen

Das Ziel ist eine ruhige Saison ohne

Abstiegssorgen. Das sollte im

mittlerweile 11. Landesligajahr

der Eisacktaler gelingen, weil

sich die Mannschaft in den letzten

Jahren gut entwickelt hat.

INFO

SG Latzfons Verdings

Heimspielplatz: Latzfons (Kunstrasen)

Garn 6 | 39040 Feldthurns

Tel. 348 243 06 59 | info@asv-latzfons.it

www.asv-latzfons.it

Dauerbrenner in der

Abwehr: Lukas Brunner

fehlte in der letzten

Saison keine einzige

Minute.

Latzfons Verdings

Pos. Name Geboren

Andreas Oberhofer 1986

Thomas Pfattner 1980

Lukas Steinacher 1974

Lukas Brunner 1993

Matthias Frötscher 1993

Norbert Hasler 1985

Stefan Kerschbaumer 1993

Dominik Mittermair 1989

Alex Kerschbaumer 1997

Dorian Pfattner 1997

Manuel Troger 1991

Alexander Unterfrauner 1995

Simon Oberrauch 1 1995

Simon Oberrauch 2 1997

Philipp Raifer 1998

Benjamin Stuefer 1990

Ivan Steiner 1993

Samuel Pfattner 1997

Dominik Unterweger 1994

Stefan Stuefer 1987

Manuel Senn 1995

Hans Peter Obrist 1991

Damian Pfattner 1997

Herrmann Rienzner (bestätigt)

Thomas Pfattner (Co-Trainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer


Landesliga

SPORT A 2016

29

Moos: Schwieriges Umbruchsjahr

Nach einem Jahr Abstinenz ist

Moos zurück in der Landesliga.

Beim letzten Aufstieg 2011/12

konnte sich die 2100 Einwohner

zählende Gemeinde in Hinterpasseier

3 Jahre in der Landesliga

halten. Das wird diesmal ungleich

schwieriger.

Im Sommer gab es bei Moos einen

extremen Umbruch. Das als jahrelang

„routiniert“ gegoltene Team wurde

stark verjüngt. Der Kader ist zwar ausgeglichen

besetzt, die Abgänge einiger

erfahrener Spieler sind aber kaum zu

kompensieren. Allen voran jener von

Ausnahme-Tormann René Pomaré. Er

verlässt nach 4 Jahren den Verein und

hütet künftig bei Obermais (Oberliga)

das Gehäuse.

Für Moos wird es eine riesige

Herausforderung, den Umbruch

erfolgreich zu meistern. Gekommen

sind allesamt junge Spieler, die wenig

bis keine Erfahrung in einer Kampfmannschaft

aufweisen. Da passt der

junge Trainer Peter Heel ideal dazu,

der bereits am 18. Juli zum Trainingsauftakt

bat. Sollte am Ende der

Klassenerhalt herausspringen, wäre

das ein Riesenerfolg.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Stefan Gufler, Jakob Pichler,

Aaron Raich, Sebastian Haller (alle

St. Martin), Simon Enz (Obermais),

Patrick Ennemoser, Jonas Lanthaler,

Tobias Rinner (alle eigene Jugend).

Abgänge: René Pomaré (Obermais),

Davide Santachiara (Kastelbell

Tschars), Afrim Umer (Nals), Philipp

Ennemoser, Angelo Kulundzija (beide

Studiengründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Der Kader ist in der Breite

verstärkt worden; physisch starke

Mannschaft; für keinen Gegner ist es

leicht, aus Moos die Punkte mitzunehmen.

Stürmer Robert Kofler kann noch

immer den Unterschied ausmachen.

Schwächen: Tormann Pomaré war ein

Punktegarant: Sein Abschied wiegt

schwer. Vor allem in der Abwehr fehlen

die gestandenen Spieler.

Prognosen:

Das Unterfangen Klassenerhalt

wird für Moos wohl zur „mission

impossible“. Die Mannschaft hat nur

eine Chance, wenn sie sich zu Saisonbeginn

ein dickes Punktepolster zulegt.

Ansonsten geht es nach nur einem Jahr

zurück in die 1. Amateurliga.

Moos

Pos. Name Geboren

Manuel Lanthaler 1986

Aaron Raich 1997

Tobias Rinner 1998

Hannes Pircher 1986

Jakob Pichler 1997

Philipp Volgger 1998

Jonas Lanthaler 1997

Sebastian Haller 1997

Gert Gufler 1994

Demien Forte 1996

Raimund Brugger 1987

Valentin Brugger 1982

André Ennemoser 1995

Simon Enz 1995

Hannes Frötscher 1988

Christoph Gufler 1991

Florian Gufler 1981

Stefan Gufler 1997

Christopher Schwarz 1989

Christoph Haniger 1986

Herbert Pixner 1975

Patrick Ennemoser 1997

Benjamin Fontana 1989

Robert Kofler 1984

Christian Königsrainer 1998

Thomas Lanthaler 1984

Christoph Moosmair 1988

Thomas Reinstadler 1987

Peter Heel (neu)

Hansjörg Pixner (Co-Trainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Sind Cousinen: Valentin Brugger…

…und Raimund Brugger.

INFO

FC Moos

Sportplatz: Moos in Passeier (Kunstrasen)

Am Sand 131 | 39013 Moos in Passeier

Tel. 320 264 55 60 | info@afc-moos.it

www.afc-moos.it


30 SPORT A 2016 Landesliga

Natz: Erneut Kampf ums Überleben

Bis zur letzten Sekunde musste Natz

im Vorjahr um den Klassererhalt

kämpfen. Am Ende blieb die Mannschaft

zwar in der Landesliga, im

Sommer folgte dennoch ein gewaltiger

Umbruch.

Mit Manuel Sullmann (er kam

von Vahrn) schwingt fortan ein erst

28-jähriger Spielertrainer das Zepter.

Er ersetzt Stefan Prader und hat eine

enorm schwere Aufgabe vor sich. Einige

Leistungsträger haben den Verein

verlassen, gekommen sind (fast) nur

Nachwuchsspieler – mit einer Ausnahme:

Thomas Ritsch, in Südtiroler

Fußballkreisen als genialer Außenstürmer,

aber auch als „enfant terrible“

bekannt, wird seine Schuhe für Natz

schnüren.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Julian Torggler (Schwaz/

Nordtirol), Maximilian Baumgartner

(Brixen Junioren), Hannes Peintner

(Raas), Manuel Sullmann, Thomas

Ritsch (beide Vahrn), Andreas Frener

(Neustift), Michael Brunner, Fabian

Klement, Maximilian Seppi, Martin

Gasser, Moritz Haitsma, Andreas

Fusco, Markus Rienzner, Tobias

Peintner, Matthias Hilpold (alle eigene

Jugend).

Abgänge: Fabian Masoni (Stegen),

Philipp Aichner (Ahrntal), Samuel

Oberhauser, Manuel Peintner (beide

Raas), Simon Senoner (Lüsen),

Hannes Steger (Bruneck), Felix

Huber (Studiengründe), Simon

Klement, Michael Klement (beide

Auslandsjahr), Martin Hilpold

(Arbeitsgründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Torgefährliches Mittelfeld;

die Klasse von Thomas Ritsch: An

guten Tagen kann er ein Spiel alleine

entscheiden.

Schwächen: Die ohnehin schon

schwache Defensive (68 Gegentore im

Vorjahr) verliert mit Keeper Masoni

das stärkste Glied; Neo-Keeper Torggler

muss nach einem durchwachsenen

Jahr erst wieder in die Spur finden;

Aichners Weggang: Er war der offensive

Antreiber; die Doppelbelastung

für Spielertrainer Sullmann ist nicht zu

unterschätzen; reicht die Qualität der

Jugendspieler?

Prognosen

Natz gehört zum Kreis der

Abstiegskandidaten und muss

vom ersten Spieltag an um den

Klassenerhalt kämpfen. Vieles spricht

gegen die Eisacktaler – aber genau

darin liegt ihre Chance.

Natz

Pos. Name Geboren

Andreas Frener 1986

Julian Torggler 1995

Maximilian Baumgartner 1998

Daniel Mitterrutzner 1991

Alexander Tauber 1993

Günther Prader 1991

Julian Brunner 1994

Alexander Prader 1995

Armin Ferretti 1997

Alex Nussbaumer 1998

Hannes Peintner 1996

Michael Brunner 1998

Fabian Klement 1999

Maximilian Seppi 1998

Martin Gasser 1998

Moritz Haitsma 1998

Manuel Sullmann 1988

Fabian Lantschner 1988

David Cassius 1993

Maximilian Hofer 1995

Michael Putzer 1995

Dominik Gasser 1997

Patrick Auer 1998

Stefan Peintner 1998

Andreas Fusco 1999

Markus Rienzner 1998

Tobias Peintner 1998

Manuel Hofer 1991

Peter Mair 1997

Fabian Trenkwalder 1994

Thomas Ritsch 1986

Matthias Hilpold 1999

Manuel Sullmann (neu)

Hansjörg Grunser (Co-Trainer)

Florian Oberhauser (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Fabian Trenkwalder

Antreiber im Mittelfeld: Maximilian Hofer.

INFO

SV Natz

Heimspielplatz: Natz

Fürstnerstraße 13

39040 Natz Schabs

Tel. 335 635 38 04

info@asv-natz.info

www.asv-natz.info


Landesliga

SPORT A 2016

31

Neumarkt: Gekommen,

um zu bleiben

Als frischgebackener 1. Amateurliga-Meister

startet Neumarkt in

das Abenteuer Landesliga. Für die

Unterlandler ist es nach 6 Jahren in

der 1. Amateurliga eine Rückkehr:

Insgesamt 16 Jahre hat Neumarkt

schon dort verbracht. Damit es

ein längerfristiges Bleiben wird,

hat sich der Aufsteiger namhaft

verstärkt.

Vor allem mit Stürmer Cesare

Scaratti (er kommt von Oberligist

Brixen) ist den Unterlandlern ein

Transfer-Coup gelungen. Im Gegenzug

musste Neumarkt aber auch einige

wichtige Spieler ziehen lassen. Mit

Patrick Rossi (zu Kaltern) und

Francesco Donquerque haben 2 starke

Offensivspieler den Verein lassen.

Dennoch kann sich der Kader von

Trainer Luca Agostini sehen lassen.

Fabrizio Nettuno, Luca Primerano

oder Luca Foldi bilden einen

erfahrenen Kern – einzig die Jugendspieler,

die bisher nur wenig Spielpraxis

hatten, könnten zum Problem

werden.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Marco Primerano (Schlern),

Dennis Psenner (Tramin), Alessandro

Pedron (Ulten), Luca Foldi (Eppan),

Cesare Scaratti (Brixen).

Abgänge: Francesco Donquerque (Ritten),

Alex Eheim (Tramin), Patrick

Rossi (Kaltern), Gregor Zanotti,

Federico Ioverno, Albert Armah (alle

Ziel unbekannt), Patrick Schmid (Karriereende),

Thomas Bellutti (Studiengründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Große Euphorie nach dem

Aufstieg; Cesare Scaratti ist für 15

Tore gut; die Achse Primerano-Foldi-

Scaratti-Pedron hat Oberliga-Erfahrung;

kompromisslose Abwehr und kompakte

Spielweise.

Schwächen: Der Kader ist eher dünn aufgestellt;

fallen Leistungsträger aus, dann

gibt es keine gleichwertigen Alternativen.

Prognosen

Bleiben die Leistungsträger vor Verletzungen

verschont und schlägt Stürmer

Scaratti ein, dann klassiert sich Neumarkt

unter den Top 8.

Quirlige

Offensivkraft:

Mattia

Melchiori.

Neumarkt

Pos. Name Geboren

Alex Soffiatti 1991

Gianluca Patton 1999

Marco Primerano 1985

Fabrizio Nettuno 1985

Matthias Greif 1991

Roberto Venerina 1992

Dennis Psenner 1996

Marian Pichler 1997

Matthias Denardi 1994

Luca Foldi 1985

Andrej Mladenovsky 1997

Simon Cristoforetti 1997

Alessandro Pedron 1989

Mattia Melchiori 1988

Michael Möller 1998

Feta Osmani 1996

Cesare Scaratti 1986

Renè Roccabruna 1988

Luca Zenche 1996

Luca Agostini (bestätigt)

Franc Papi (Co-Trainer)

Manfred Terzer (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

INFO

Dieses Quintett verstärkt nach dem Aufstieg in die Landesliga den FC Neumarkt: (Von links)

Alessandro Pedron, Marco Primerano, Luca Foldi, Cesare Scaratti und Dennis Psenner.

FC Neumarkt

Heimspielplatz: Neumarkt

Platzstraße 2 | 39044 Neumarkt

Tel. 0471 820 571

klaus.pichler@vog.it

www.afc-neumarkt.it


32 SPORT A 2016 Landesliga

Partschins:

Kontinuität ist alles

Patrick Pföstl

Nach einem herausragenden 3.

Platz in der Vorsaison setzt man bei

Partschins auf Kontinuität. Der Kader

hat sich nur geringfügig verändert.

Aber: Neben einigen Jugendspielern

kommt mit Florian Pohl ein gestandener

Abwehrspieler aus Latsch, der die

Defensive der Burggräfler entscheidend

verstärken soll.

Neu ist auch der Trainer. Manfred

Tappeiner (er war zuletzt als Scout für

den FC Südtirol tätig) ersetzt Roland

Nischler, der Partschins nach nur

einem Jahr wieder verlassen hat. Ihm

zur Seite steht wie schon im Vorjahr

Armin Rungg, dem die Rolle des

Spielertrainers auf den Leib geschneidert

ist. An der sportlichen Perspektive

hat sich hingegen nicht viel geändert:

Partschins ist erneut ein Kandidat für

einen Spitzenplatz.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Florian Pohl (Latsch),

Philipp Gerstl, Tobias Gamper, Nico

Perkmann (alle eigene Jugend).

Abgänge: Florian Geiser

(Studiengründe), Elias Spechtenhauser,

Christoph Fischer (Pause;

beide kommen in der

Rückrunde zurück).

Sollen hinten dicht machen:

Patrick Reiner und

Philipp Ladurner.

Stärken & Schwächen

Stärken: Eingespielte, extrem homogene

Mannschaft; starke Offensivabteilung

mit Felix Rungg (12 Tore im

Vorjahr), Alex Pezzei (12), Michael

Tscholl (10) und Dominik Schnitzer

(6); die individuelle Klasse von Armin

und Felix Rungg.

Schwächen: Neo-Trainer Tappeiner

muss sich erst mit den Gepflogenheiten

in der Landesliga bekannt machen;

wie groß ist die Erwartungshaltung im

erfolgsverwöhnten Vereinsumfeld?

Prognosen

Partschins hat das Zeug, um den Titel

mitzuspielen. Entscheidend wird sein,

ob der 100-prozentige Wille aller

Beteiligten vorhanden ist. Eine Top-

Platzierung wird es auf jeden Fall.

INFO

SV Partschins

Heimspielplatz: Partschins (Kunstrasen)

Zielstraße 5 | 39020 Partschins

Tel. 339 697 55 60

info@asvpartschins.it

www.asvpartschins.it

Partschins

Pos. Name Geboren

Andreas Nischler 1993

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr

Tor

Jürgen Rungg 1987

Peter Reiner 1972

Philipp Gerstl 1998

Florian Frank 1997

Tobias Gamper 1996

Daniel Hofer 1995

Patrick Reiner 1995

Mathias Kaserer 1993

Benjamin Windegger 1991

Florian Pohl 1989

Philipp Ladurner 1987

Stefan Pezzei 1987

Simon Reiner 1997

Jonas Gander 1991

Patrick Pföstl 1990

Armin Rungg 1987

Andreas Kuppelwieser 1999

Nico Perkmann 1998

Alexander Nischler 1995

Michael Huber 1992

Felix Rungg 1992

Michael Tscholl 1989

Martin Schnitzer 1988

Alex Pezzei 1993

Dominik Schnitzer 1991

Manuel Werth 1987

Manfred Tappeiner (neu)

Armin Rungg (Co-Trainer)

Martin Nischler (Tormanntrainer)


Landesliga

SPORT A 2016

33

Plose: Ein lautes Wort mitreden

Die Zeit ist wieder reif – so lautet

das Credo der Plose-Vereinsführung.

Reif, um im Kampf um den Meistertitel

wieder ein ernsthaftes Wort

mitzureden.

Seit dem Oberliga-Abstieg vor 2 Jahren

hat Plose zwar stets souverän seine

Spielzeiten abgeliefert und landete mit

zwei 6. Plätzen immer im vorderen

Mittelfeld. Doch die Ansprüche der

Eisacktaler sind andere. Heuer will

man wieder ganz vorne mitmischen.

Dafür hat die Vereinsführung der

Eisacktaler jenen Mann zurückgeholt,

der die frühere Oberliga-Ära bedeutend

mitgeprägt hat: Matthias Regele

ist nach zweijähriger schöpferischer

Pause alter und neuer Trainer. Der

ehemalige Ausnahmespieler und auch

langjährige Spielertrainer sieht sich

aber schon kurz nach seinem

Amtsantritt mit dem ersten

Problem konfrontiert: Er

muss in der Defensive

aus dem vorwiegend

jungen Spielermaterial

eine schlagkräftige

Abwehr formen.

Dafür bereitet Regele

die Offensive keinerlei

Kopfzerbrechen. Mit

Hansjörg Stockner

hat Plose den mit

Abstand besten

Stürmer der Liga

in seinen Reihen

(im Vorjahr

27 Tore, vor 2

Jahren 33), dazu

INFO

Tormann

Philipp Konflach

SC Plose

Heimspielplatz: St. Andrä (Kunstrasen)

Leonharder Straße 20

39042 Brixen/St. Andrä

Tel. 347 012 26 09

info@ascplose.info | www.ascplose.info

mit Günther Fischer den komplettesten

Mittelfeldspieler. Aber bekanntlich

machen 2 Top-Spieler zwar oft den

Unterschied, wenn es hart auf hart

geht. Am Ende muss Plose aber auch

als Mannschaft funktionieren, um

Erfolg zu haben.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Matthias Stockner, Giuseppe

Miuli (beide reaktiviert), Denis

Kinzner, Johannes Messner, Marco

Miuli (alle SSV Brixen Jugend).

Abgänge: Patrick Federspieler (Lüsen),

Ivan Giudici (USD Brixen), Justin

Pfeifer (Wattens/Österreich), Werner

Bacher (Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Hansjörg Stockner ist der

beste Landesligastürmer und für mindestens

25 Tore gut, Mittelfeldspieler

Günther Fischer darf sich ebenfalls

als Ausnahmekönner bezeichnen;

Neo-Trainer Matthias Regele ist als

langjähriges Aushängeschild mit den

Gegebenheiten in St. Andrä bestens

vertraut.

Schwächen: Mit Patrick Federspieler

ging Plose der Abwehrchef verloren;

den zumeist jungen Verteidigern

mangelt es an Erfahrung, die Defensiv-

„Abwehr-Minister“ Stefan Rabensteiner

Routiniers haben ihren Leistungszenit

dagegen schon überschritten; 52 Gegentore

im Vorjahr – zu viele für eine

Top-Mannschaft.

Prognosen

Ein Team mit einem Stürmer wie

Hansjörg Stockner kann und muss sich

immer Aufstiegshoffnungen machen.

Doch der Angreifer alleine kann es

nicht richten. Die Defensive muss sich

finden, Tormann Philipp Knoflach

nach einem durchwachsenen Jahr

wieder zu alter Form anknüpfen und

die Achse Fischer-Hansjörg Stockner

fit bleiben – dann ist der Kampf um

den Meistertitel bis zum Schluss ein

Thema.

Plose

Pos. Name Geboren

Philipp Knoflach 1992

Oliver Kerschbaumer 1993

Armin Markart 1983

Thomas Knoflach 1989

Stefan Rabensteiner 1994

Tobias Oberhofer 1995

Hannes Goller 1995

Michael Prader 1984

Denis Kinzner 1997

Hannes Oberhauser 1997

Lukas Gasser 1996

Johannes Messner 1998

Giuseppe Miuli 1985

Marco Miuli 1996

Günther Fischer 1988

Florian Messner 1996

Mirko Leitner 1995

Raphael Messner 1995

Marian Schatzer 1999

Alexander Prosch 1997

Samuel Kerschbaumer 1998

Roman Prosch 1979

Hansjörg Stockner 1987

Lukas Franzelin 1990

Matthias Stockner 1988

Max Oberhauser 1993

Moritz Lerchegger 1995

Matthias Regele (neu)

Roman Prosch (Co-Trainer)

Günther Kircher, Armin Markart

(Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer


34 SPORT A 2016 Landesliga

Salurn: Neuanfang, Teil zwei

Bei den Unterlandlern ging in der

letzten Saison ziemlich viel, um nicht

zu sagen fast alles daneben. Als Oberliga-Absteiger

bekam man von vielen

„Experten“ vor Meisterschaftsbeginn

bereits potenzielle Wiederaufstiegschancen

zugeschrieben. Doch am

Ende hatte Salurn alle Hände voll zu

tun, um den Super-GAU, sprich den

doppelten Abstieg binnen zweier

Saisonen, zu vermeiden und rettete

sich erst am letzten Spieltag.

Im Sommer erfolgte deshalb ein

neuerlicher Umbruch: Nicht nur auf

der Trainerbank, sondern auch im Kader

gab es zahlreiche Veränderungen.

Das Ergebnis: Eine blutjunge Truppe

(Altersdurchschnitt 21 Jahre), die mit

Ausnahmekönner Mattia Laghi und

Wundertüte Armand Xeka verstärkt

wurde und den Anweisungen von

Neo-Coach Flavio Brugnara, der vom

Trentiner Landesligist Anaune Cles

kam, untersteht. Das erklärte Saisonziel:

Die Klasse halten und sich in der

Liga etablieren.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Mattia Laghi (Virtus Bozen),

Armand Xeka (Garibaldina), Daniel

Ventura (Bozner Boden), Massimo

Spampinato (AC Trient), Ivan Juresic,

Antreiber im

Mittelfeld: Denis

Gennaccaro.

Tobias Tabarelli, Jacopo Pedrinolla,

Giulio Girardi, Leo Facchini, Bilal

Kanoune (alle eigene Jugend).

Abgänge: Alex Rossi (La Rovere),

Daniele Virzí (Auer), Tommaso Iovene,

Salvatore Carbone (beide Ravinense),

Daniel De Nadai (Kleinfeldfußball),

Wolfgang Faustin (Laag), Tony Talarico

(Mezzolombardo), Marco Bortoli

(Fersina), Andrei Gavrilita (Anaune

Cles), Julian Torggler (Natz), Jhensy

Friso (Pause), Alessandro Aquino, Luca

Nave (beide Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Mattia Laghi ist eine Leitfigur

im Mittelfeld; Stürmer Armand Xeka

erzielte im Vorjahr bei Garibaldina in

der 1. Amateurliga 29 Tore; frischer

Wind mit Trainer Flavio Brugnara –

das kann sich positiv auswirken.

Schwächen: Dem Kader fehlt es in

der Breite an Qualität; Erfahrung ist

Mangelware (Altersdurchschnitt von

21 Jahren); vor gegnerischem Publikum

holte Salurn im Vorjahr nur acht

Pünktchen – der schlechteste Wert

aller Teams.

Prognosen

Salurn befindet sich weiterhin in einem

Selbstfindungsprozess, der heuer aber

ruhiger als im Vorjahr und somit im

Mittelfeld verläuft – vorausgesetzt, die

Routiniers bleiben verletzungsfrei und

Stürmer Xeka löst das Knipser-Problem.

Andernfalls wird es wieder ein

Kampf bis zur letzten Meisterschaftssekunde.

Salurn

Pos. Name Geboren

Andrea Donato 1990

Leo Facchini 1998

Gabriele Mochen 1992

Nicola Cova 1994

Tobias Dipoli Wieser 1996

Florian Joppi 1994

Ivan Juresic 1999

Massimo Spampinato 1991

Thomas Scartezzini 1987

Denis Gennaccaro 1990

Daniele Pedot 1996

Dennis Ceolan 1998

Loris Sartori 1998

Daniel Gennaccaro 1997

Giulio Girardi 1999

Tobias Tabarelli 1996

Mattia Laghi 1990

Bilal Kanoune 1998

Armand Xeka 1994

Daniel Ventura 1997

Jacopo Pedrinolla 1999

Flavio Brugnara (neu)

Massimo Coslop (Co-Trainer)

Patrick Ziglio (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Soll hinten

dicht machen:

Andrea Donato.

INFO

SV Salurn

Heimspielplatz: Salurn

Battistiplatz 5 | 39040 Salurn

Tel. 0471 884 616

salornocalcio@gmail.com

usdsalorno.altervista.org


Landesliga

SPORT A 2016

35

Schlern: Es wird nicht einfacher

3 Saisonen lang erreichte Schlern das

vorgegebene Ziel Klassenerhalt mit

den Plätzen 11, 10 und 9 sicher und

weitgehend souverän. Im Sommer

durchlebte der Verein vom Hochplateau

aber einen Wandel, der Spuren

hinterlassen wird.

Gleich 5 Leistungsträger der

letzten Jahre sind nicht mehr dabei.

Neben den Abwehrstützen Marco

Primerano, Mattia Valentini und

Diego Zemmer sowie dem Mittelfeld-

Antreiber Martin Malfertheiner wird

auch der langjährige Ausnahmestürmer

Stefan Plankl nicht mehr Teil

des Kaders sein. Keinesfalls verwunderlich

also, dass die Vereinsführung

auch heuer wieder dem Ligaverbleib

höchste Priorität zumisst. Zumal der

Kader extrem jung und beispielsweise

in der Abwehr nur Neuzugang Adnan

Mehovic älter als 20 Jahre alt ist.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Adnan Mehovic (Bozner

Boden), Manuel Rungaldier

(Steinegg), Alex Sattler,

Fabian Karabacher, Alex

Gasslitter, Simon Kritzinger,

Alex Ploner

(alle eigene

Jugend).

Abgänge:

Marco

Primerano

(Neumarkt),

Mattia Valentini (Haslach),

Diego Zemmer (Karriereende),

Stefan Plankl,

Martin Malfertheiner, David

Gross (alle Arbeitsgründe)

INFO

SG Schlern

Heimspielplatz: Kastelruth Wasserebene

Peter Bühl Straße 14

39050 Völs am Schlern

Tel. 335 240 529

info@sgschlern.it | www.sgschlern.it

Stärken & Schwächen

Stärken: Ivan Germano ist ein offensiver,

Moritz Karbon in der Abwehrzentrale

ein defensiver Ausnahmekönner;

Keeper Daniel Iardino vereint

die Führungsfigur und den sicheren

Rückhalt in einer Person; eingeschworene

Truppe, welche die archaischen

Mittel des Fußballs, sprich Kampfund

Laufbereitschaft, ideal beherrscht;

Auswärtsstärke (drittbestes Team im

Vorjahr).

Schwächen: Stefan Plankl musste zwar

schon in den letzten Jahren arbeitsbedingt

zurückschrauben, machte seine

Tore und Assists (im Vorjahr 7/6 in 20

Spielen) aber trotzdem – diese werden

nun fehlen; ein Großteil der letztjährigen

Abwehrkette ist weg, die neue

Defensive besteht fast ausschließlich

aus jungen Burschen (Altersschnitt

19,8 Jahre); drittschwächstes Heimteam

der Vorsaison.

Prognosen

Die Abwehr ist das Schlerner Sorgenkind:

Die Bubi-Defensive rund

um Neuzugang Adnan Mehovic muss

schnell reifen und in den entscheidenden

Momenten über sich hinauswachsen.

Gelingt das, ist der Klassenerhalt

dank dem Offensivpotenzial

Germano-Lantschner-Corradin-Rungaldier

auch

im 4. Jahr in Folge

drin.

Wirbelwind

Tobias Prossliner

Erzielte im Vorjahr 8 Tore:

Markus Lantschner.

Schlern

Pos. Name Geboren

Daniel Iardino 1989

Franz Fill 1991

Mark Vienna 1997

Marco Dalla Rosa 1997

Tobias Jaider 1997

Moritz Karbon 1996

Alex Sattler 1999

Simon Kritzinger 1997

Moritz Malfertheiner 1996

Martin Gabloner 1998

Adnan Mehovic 1990

Daniel Niedermair 1996

Fabian Gasslitter 1996

Ivan Germano 1988

Alex Gasslitter 1999

Markus Lantschner 1987

Alex Malfertheiner 1995

Manuel Rungaldier 1987

Moritz Pechlaner 1999

Fabian Karabacher 1999

Felix Plunger 1996

Alex Ploner 1998

Luca Corradin 1989

Tobias Prossliner 1997

Maximilian Unterkofler 1991

Fabio Memmo (bestätigt)

Nazzareno Petrichiutto (Co-Trainer)

Antonio Faldult (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer


36 SPORT A 2016 Landesliga

St. Pauls: Eine Hauptrolle winkt

Wenn am 2. September mit dem

Heimspiel gegen Neumarkt die

Landesliga beginnt, gehört St. Pauls

zum Favoritenkreis. Nach Platz 4 in

der letzten Saison wurde der Kader

im Sommer quantitativ und qualitativ

aufgerüstet, sodass es nur ein Ziel

geben kann: Ganz vorne mitspielen.

Schon in der vergangenen Saison

deutete der Traditionsklub aus dem

Überetsch sein Potenzial an, fiel nach

dem 2. Platz bei Saison-Halbzeit in der

Rückrunde aber deutlich ab. Damit

das heuer nicht mehr passiert, wurde

mit Alex Tadé ein erfahrener Mittelfeldroutinier

geholt, dazu im Angriff

mehrere Nachwuchstalente verpflichtet

(u.a. Thomas Albenberger, Silvio

Deliallisi). Damit hat Trainer Stefan

Gasser in allen Mannschaftsteilen

jede Position doppelt

besetzt. Einziger

Wehrmutstropfen:

Angreifer

Fabian Obrist

– im

Routinier im

Abwehrzentrum:

Kapitän Fabian Mayr.

Vorjahr schoss er 12 Tore – wird der

Mannschaft nur bis Ende Oktober zur

Verfügung stehen, ehe er für ein Jahr

nach Australien auswandert.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Thomas Albenberger,

Daniel Gasser (beide FC Südtirol

Beretti), Alex Tadé (Virtus Bozen),

Silvio Deliallisi (Bozner Boden), Alex

Frötscher (Tramin), Philipp Prugger

(Nals), David Rauch, Ali Hannachi,

Angelo Villa (alle eigene Jugend).

Abgänge: Felix Pichler, Lukas Thaler

(beide Girlan), Alex Nussbaumer (Terlan),

Max Tschurtschenthaler (Studiengründe),

Hannes Ambach (Ziel unbekannt),

Felix Andergassen (Frangart).

Stärken & Schwächen

Stärken: Herausragende Achse

Tarantino-Mayr-Fabi-Tadé-Obrist-

Clementi; großer Kader – Trainer

Gasser kann aus dem Vollen schöpfen;

große Auswahl an Jugendspielern.

Schwächen: Die Favoritenrolle kann

zum Handicap werden; Stürmertank

Fabian Obrist steht nur 10 Spiele lang

zur Verfügung; im Vorjahr mangelnde

Durchschlagskraft im Angriff

(nur 44 Tore).

Prognosen

St. Pauls gehört mit Partschins, Lana

und Plose zum Favoritenkreis. Entscheidend

wird sein, ob der Angriff durchschlagskräftig

genug ist. Im Vorjahr bot

St. Pauls oftmals Minimalisten-Fußball.

Nur wenn die Angriffsmaschinerie auf

der Höhe ist, besteht eine Chance auf

die Rückkehr in die Oberliga.

INFO

FC St. Pauls

Heimspielplatz: Rungghof Girlan,

St. Pauls (Kunstrasen)

Unterrainer Str. 36 b

39057 St. Pauls Eppan

Tel. 348 006 16 61

info@fcpauls.com

www.fcpauls.com

St. Pauls

Pos. Name Geboren

Antonio Tarantino 1985

Georg Zublasing 1989

Fabian Mayr 1986

Georg Sinn 1988

Hannes Riffesser 1994

Alex Frötscher 1997

Hannes Ohnewein 1992

Benjamin Schweigkofler 1991

Alexander Kaufmann 1993

Ali Hannachi 1997

David Rauch 1997

Philipp Stein 1989

Simon Fabi 1990

Lukas Obkircher 1995

Daniel Gasser 1997

Juri Oberkalmsteiner 1997

Silvio Deliallisi 1997

Thomas Debelyak 1996

Philipp Prugger 1991

Alex Tadé 1989

Stefan Gruber 1997

Fabian Obrist 1993

Daniel Delueg 1995

Jonas Clementi 1992

Thomas Albenberger 1997

Angelo Villa 1998

Stefan Gasser (bestätigt)

Patrick Perathoner (Co-Trainer)

Marco Pagliani (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Lenker

im Mittelfeld:

Simon Fabi.


Landesliga

37

Stegen: Consalvo-Abgang

wiegt schwer

Thomas Piffrader geht in sein 3. Jahr

als Trainer des SV Stegen. Nach zwei

Zittersaisonen wird der Übungsleiter

eine neue Situation erleben: Trotz des

Weggangs von Torjäger Luca Consalvo

zum SSV Brixen wird Stegen mit dem

Abstiegskampf nichts zu tun haben.

Die mit vielen Top-Talenten bestückte

Elf ist für einen Mittelfeldplatz gut.

Zwar gab es in Stegen im Sommer

mit 13 Neuzugängen und 10 Abgängen

ein reges Kommen und Gehen,

dennoch hat die Mannschaft eine gute

Qualität. Trainer Piffrader ist zudem

ein herausragender Motivationskünstler,

der den Teamgeist über alles

stellt. Der Kader ist sehr ausgeglichen

besetzt, das Leistungsgefälle innerhalb

der Mannschaft gering. Es wird eine

besondere Herausforderung, allen Akteuren

Einsatzzeiten zu gewähren. Den

Abgang von Luca Consalvo will man

als Kollektiv auffangen. Spieler wie

Ramon Kammerer und David Huber

kommen zwar aus unteren Ligen,

haben aber das Zeug, mittelfristig in

Consalvos Spuren zu treten.

Simon Weissteiner

Hauptziel bleibt nach Platz 10 in

der letzten Saison der Klassenerhalt.

Dieses Ziel wird Stegen problemlos

erreichen, mit etwas Glück sogar eine

Top-8-Platzierung.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Philipp Baldo, Michael

Gruber (beide St. Georgen), Alex

Falkensteiner, Ramon Kammerer (beide

Kiens), Simon Harrasser, Philipp

Harrasser (beide Reischach), David

Huber (Welschellen), Fabian Masoni

(Natz), Urban Nikos (Percha), Alex

Elzenbaumer (Wengen), Manuel Auer,

Daniel Messner, Fabio Padovan (alle

eigene Jugend).

Abgänge: Luca Consalvo (SSV Brixen),

Simon Aichner (berufliche Gründe),

Filippo Daverda (Olang), Julian

Bacher (St. Georgen), Thomas Treyer,

Georg Bergmeister (beide Karriereende),

Christian Felder (Dietenheim

Aufhofen), Matthias Obexer, Ulrich

Beikircher, Simon Neunhäuserer (alle

Studiengründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Kompakter Kader, auch in

der Breite; Philipp Piffrader ist als

Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld

top. Nach 2 Jahren Abstiegskampf hat

die Mannschaft das Selbstvertrauen zu

größeren „Taten“.

Schwächen: Den Neuzugängen fehlt

es großteils an Landesliga-Erfahrung;

die 17 Saison-Tore von Torjäger

Consalvo müssen andere Akteure

schießen; der „Pusterer“ Winter ist

ein Nachteil.

Prognose

Stegen ist zwar in der Breite stärker

aufgestellt, muss aber den Verlust von

Luca Consalvo verkraften. Dennoch

ist dem begeisterungsfähigen, zumeist

jungem Team sehr viel zuzutrauen. Stegen

wird am Ende einen Top-8-Platz

belegen.

INFO

Stegen

Mittelfeldregisseur

Philipp

Piffrader

Pos. Name Geboren

Damian Töchterle 1996

Fabian Masoni 1992

Philipp Harrasser 1993

Fabio Padovan 1998

Philipp Baldo 1996

Markus Mutschlechner 1 1984

Markus Mutschlechner 2 1993

Tobias Piffrader 1998

Alex Falkensteiner 1997

Thomas Steger 1998

Lukas Gatterer 1997

Manuel Auer 1998

Daniel Messner 1998

Michael Gruber 1995

Urban Nikos 1992

Diego Carbogno 1993

Florian Engl 1997

Stefan Hilber 1995

Philipp Piffrader 1992

Simon Weissteiner 1993

Alex Elzenbaumer 1991

Samuel Frontull 1995

Simon Harrasser 1996

David Huber 1991

Ramon Kammerer 1988

Patrick Bacher 1998

Thomas Piffrader (bestätigt)

Manfred Villgrater (Co-Trainer)

Dieter Schatzer (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SV Stegen

Heimspielplatz: Stegen

Hl. Kreuzstraße 13 | 39031 Bruneck

Tel. 348 882 64 60

sportverein.stegen@gmail.com


38 SPORT A 2016 Landesliga

SC Passeier:

Keine Ladehemmung

Vahrn:

Reifeprüfung

In der Hinrunde noch top (21 Punkte

und Platz 8), ließ der SC Passeier in

der 2. Saisonhälfte erstaunlich nach

(nur 15 Zähler). Schon deshalb ist

man in St. Leonhard gewarnt: Der

Abstiegskampf droht.

Verhindern will man dies mit

einem neuen Trainer (René Rella für

Marco Nicoletti, der aus privaten

Gründen kürzertritt) und einem neuen

Stürmer (Ex-Bozen 96-Akteur Samuel

Da Ré). Weil die Mannschaft weitgehend

zusammenblieb, dürfte der

Klassenerhalt machbar sein.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Stefan Siller (Auswahl

Ridnauntal), Patrick Bacher (Sterzing),

Samuel Da Ré (Jenesien), Jonas

Tschöll, Jan Delucca, Philipp Kofler,

Hannes Hofer, Philipp Tschöll (alle

eigene Jugend).

Abgänge: Ahsan Saeed (Ziel unbekannt),

Lukas Holzknecht, Denny

Pichler (beide berufliche Gründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Mannschaftliche

Geschlossenheit; Julian

Kofler ist ein Stürmer

mit außergewöhnlichen

Qualitäten.

Schwächen:

Es fehlt an

Erfahrung; im

Mittelfeld fehlt

ein Denker und

Lenker.

Abwehrchef

Christoph Auer

Prognosen

Das Offensivtrio Lanthaler-Tobias

Brunner-Kofler ist die „Lebensversicherung“.

Wenn sie gesund

bleiben, hat der SC Passeier mit

dem Abstiegskampf nichts zu tun.

Ansonsten wird’s ganz eng.

INFO

SC Passeier

Pos. Name Geboren

Andreas Tschöll 1983

Ivan Hofer 1996

Hannes Hofer 2000

Christoph Auer 1992

Dominik Brunner 1994

Stefan Pirpamer 1986

Christoph Ploner 1982

Andreas Haller 1995

Stefan Siller 1992

Patrick Bacher 1986

Jonas Tschöll 2000

Philipp Tschöll 1998

Hannes Tschöll 1993

Arno Ebnicher 1990

Alexander Holzknecht 1996

Eddie Freitag 1997

Luca Mercuri 1993

Kevin Larch 1998

Fabian Pilser 1993

Jan Delucca 2000

Philipp Kofler 2000

Tobias Brunner 1990

Julian Kofler 1997

Maximilian Lanthaler 1994

Josef Zipperle 1999

Matthias Tschöll 1995

Samuel Da Ré 1994

René Rella (neu)

Andreas Tschöll (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SC Passeier

Heimspielplatz: St. Leonhard in Passeier

Platzerbergweg 5

39015 St. Leonhard in Passeier

Tel. 335 584 45 61

info@ascpasseier.it

www.ascpasseier.it

Vahrn ist nach 4 Jahren zurück in

der Landesliga. Der Tabellenzweite

der letztjährigen 1. Amateurliga,

Gruppe B, ist wieder da, wo er

hingehört.

Allerdings wird die Aufgabe eine

Liga höher eine ganz schwierige.

Schließlich wiegen die Abgänge der

Leistungsträger Manuel Sullmann

und Thomas Ritsch (beide zu Natz)

schwer. Aber der neue Trainer Stefan

Paissan wird alles daran setzen,

mit Aggressivität, Kampfkraft und

Zusammenhalt den Gegnern das

Leben so schwer als möglich zu

machen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Phillipp Amort (Milland),

Luca Montalto, Andy Gogl (beide

Auswahl Ridnauntal), Fabian

Michaeler, Kevin Unterthiner, Ashami

Ndriqim (alle eigene Jugend).

Abgänge: Manuel Sullmann, Thomas

Ritsch (beide Natz), Daniel Lorenzi

(Karriereende).

Stärken & Schwächen:

Stärken: Die Offensive ist mit jungen,

schnellen Spielern bestückt. Lukas

Edenhauser (10 Tore im Vorjahr)

und Simon Steinmann (9) können

Andreas Krechel


Landesliga

SPORT A 2016

39

Voran Leifers:

Aufbruchsstimmung

Spiele im Alleingang entscheiden; die

Abwehr hat große Routine.

Schwächen: Im Tor fehlt bei einem

Ausfall von Michael Cimadom ein

gleichwertiger Ersatzmann; dünner

Kader mit vielen jungen Spielern.

Prognosen

Der Klassenerhalt wird für Vahrn

zu einer großen Herausforderung.

Nur wenn die Defensivreihen stabil

bleiben, kann die Klasse gehalten

werden.

INFO

Vahrn

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Michael Cimadom 1984

Tobias Sullmann 2000

Philipp Hilpold 1988

Florian Gasser 1990

Christian Manfredi 1991

Stefan Überegger 1996

Matthias Falk 1994

Benjamin Zulic 2000

Valerio Ursino 1984

Michael Baumgartner 1987

Mirco Schrott 1988

Luca Montalto 1992

Andreas Krechel 1994

Dominik Rabanser 1996

Simon Pliger 1996

Fabian Michaeler 1997

Philipp Amort 1997

Lukas Edenhauser 1993

Simon Steinmann 1996

Kevin Unterthiner 1996

Ashami Ndriqim 1997

Andy Gogl 1999

Stefan Paissan (neu)

Tonino Liotti (Tormanntrainer)

SV Vahrn

Heimspielplatz: Vahrn

Alte Straße 20 | 39040 Vahrn

Tel. 339 319 33 68

asv.vahrn@live.de

www.asv-vahrn-fussball.it

Seit Francesco Cosa das

Traineramt bei Leifers in der vergangenen

Rückrunde übernommen

hat, ging es mit dem letztjährigen

Aufsteiger steil bergauf. War

die Mannschaft nach der Hinrunde

ihrer ersten Landesliga-Saison

noch in akuter Abstiegsgefahr

(13 Punkte), holte sie durch den

Trainerwechsel und dem Winterzugang

Manuel Mariz (9 Tore in 13

Spielen) in der Rückrunde doppelt

so viele Punkte.

INFO

Voran Leifers

Pos. Name Geboren

Markus Bernardi 1992

Alessandro Jacobitti 1996

Marco Borin 1990

Luca Cappelletto 1996

Simone Nale 1993

Gianpietro Verdini 1993

Peter Buratti 1988

Thomas Visintin 1997

Giacomo Oss Emer 1995

Alberto Magnanelli 1996

Patrick Bernardi 1996

Mirko Ferraris 1992

Daniel Larentis 1987

Luca Viola 1997

Nicoló Oss Emer 1999

Davud Shakjiri 1999

Lucas Ausserer Wieser 1994

Davide Colao 1992

Markus Dorigoni 1991

Manuel Mariz 1990

Luca Marchi 1996

Christian Ponzio 1999

Francesco Cosa (bestätigt)

Daniele Bonifacio (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SSV Voran Leifers

Heimspielplatz: Leifers Galizien

(Kunstrasen)

Weißensteiner Str. 8 | 39055 Leifers

Tel. 340 646 88 06 | info@ssvvoranleifers.it

www.ssvvoranleifers.it

Trotzdem bleiben die Verantwortlichen

in Südtirols viertgrößter Stadt

(17.700 Einwohner) zurückhaltend und

rufen den Klassenerhalt als Saisonziel

aus. Der Verein bestreitet heuer in Zusammenarbeit

mit Leifers Branzoll eine

regionale Juniorenmeisterschaft. Dadurch

will man so viele Jugendspieler

als möglich für den künftigen Einsatz in

der Landesliga vorbereiten.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Simone Nale, Luca Viola

(beide Virtus Bozen), Gianpietro

Verdini (Bozner Boden), Luca Marchi,

Giacomo Oss Emer (beide Pool Leifers

Branzoll), Thomas Visintin, Nicoló

Oss Emer, Davud Shakjiri (alle

eigene Jugend), Christian Ponzio

(FC Südtirol Jugend).

Abgänge: Kevin Saltarin, Raffaele

Papero (beide Haslach), Philipp

Cottini (Studiengründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Aufbruchstimmung im Verein

und bei den Fans; imposante Anlage in

Leifers Galizien; Mariz ist ein genialer

Ausnahmekönner.

Schwächen: Der Verein will viele

Jugendspieler in den Kader einbauen,

die noch keine Erfahrung

haben; schwieriges Umfeld,

wenn sich nicht schneller

Erfolg einstellen sollte.

Prognosen

Mit dem Abstiegskampf

wird die fünftbeste Rückrundenmannschaft

der letzten

Saison nichts zu tun haben.

Ein vorderer Mittelfeldplatz

ist drin, bei

optimalem Saisonverlauf

ist sogar ein

Mitmischen

in der Spitzengruppe

möglich.

Stürmer mit

Durchschlagskraft:

Manuel Mariz.


40 SPORT A 2016 1. Amateurliga

Das wird megaspannend

Die spannendste 1. Amateurliga-

Meisterschaft seit vielen Jahren

startet am 4. September. Sowohl

in Gruppe A wie auch in Gruppe B

gibt es haufenweise Favoriten. Und

Abstiegskandidaten? Die sind zumindest

auf dem Papier dünn gesät.

Gruppe A

Latsch hat sich jüngerer Vergangenheit

zur Fahrstuhlmannschaft entwickelt.

Aktuell ist man wieder im Parterre (1.

Amateurliga). Ziel ist es, nach einem

missglückten Landesliga-Abenteuer

wieder Höhenluft zu schnuppern. Ob

das gelingt, wird sich weisen, zumal

mit Andreas Vicentin (Terlan), Patrick

Kuppelwieser (Obermais) und Matthias

Gufler (Naturns) 3 Leistungsträger

den Verein verlassen haben. Im Gegenzug

kamen u.a. Georg Kaufmann

(Laas) und Marco Paulmichl (Laatsch

Taufers).

Die Vorjahres-Enttäuschung Terlan hat

zwar Marco Fiore und Patrick Savoi im

Doppelpack an Gargazon abgegeben

(zudem wechselte Matteo Tulipano

zum Bozner FC), kann aber neben

Rückkehrer Andreas Vicentin auf

Armin Mayr (Eppan) und Alexander

Canal (Bozner FC) zählen. Daneben

wird Alex Nussbaumer (zurück aus

St. Pauls) für Tore sorgen.

Großes Potenzial hat auch Kaltern.

Zwar muss die Mannschaft ohne Claus

Drescher (zum Bozner FC) auskommen,

kann aber auf die Dienste von

Claudio Dellasega (er kam von Weinstraße

Süd) zählen.

Der Vorjahresdritte und Pokalfinalist

Riffian Kuens (u.a. mit den Obermais-

Zugängen Philipp Flarer und Florian

Ortner) sowie Kastelbell Tschars (u.a.

mit Davide Santachiara, Marc Folie,

Daniel Ortler und Mario Pasquali)

dürften sich ebenfalls vorne festsetzen

– sofern es innerhalb der Mannschaft

harmonisch abläuft.

Nach hinten orientieren müssen sich

einmal mehr Aldein Petersberg, Auer

und auch Landesliga-Absteiger Bozner

Boden. Schenna, Gargazon, Nals

und auch Sarntal müssen aufpassen,

scheinen aber stark genug zu sein, um

jenseits von Gut und Böse zu landen.

Gruppe B

Hier wird ein Dreikampf über den

nächsten Meister entscheiden. Absteiger

Milland, USD Brixen und Taufers

haben mehr drauf als die Konkurrenz,

obwohl auch Albeins dank starker

Offensivqualitäten von einem Spitzenplatz

träumen darf.

Milland, in der letzten Saison von

großem Verletzungspech gebeutelt und

deshalb auch nur 1 Jahr in der Landesliga,

musste zwar Moritz Mair (SSV

Brixen) und Philipp Amort (Vahrn)

ziehen lassen, hat dafür aber mit

Manuel Angerer (SSV Brixen), Philipp

Peintner (Rasen Antholz), Matthias

Schmid (Terenten), Roberto De

Lorenzo und Gianluigi Taban (beide

Franzensfeste) personell aufgerüstet.

Der USD Brixen muss zwar Top-Torjäger

Marco Meneghelli (er wechselt zu

Neustift in die 3. Liga) vorgeben, hat

aber nicht nur mit Alessandro Vacalebre

einen neuen Trainer, sondern auch

ein hochmotiviertes Umfeld.

Der SSV Taufers vertraut mit Marco

Galvan ebenfalls einem neuen Trainer

und hat mit Marco Mittermair (Tor)

1. Amateurliga 2016/17

Gruppe A

Gruppe B

Schlanders

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

-Infografik: Ch. Staffler

Mühlbach Rodeneck Vals

(Vals)

Steinhaus (St. Jakob)

Taufers

(Sand in Taufers)

Pfalzen

Rasen

Schabs (Niederrasen)

Riffian Kuens USD Brixen

Olang Pichl Gsies

Kastelbell

(Fischzuchtweg)

Milland

Tschars Meran Schenna

(Sinich)

Albeins

Hochpustertal

Klausen

(H. Innichen,

R. Toblach )

Latsch

Gargazon

Nals

Terlan

Bozner Boden

(Talfer B)

Kaltern

Auer

Sarntal

(Sarnthein)

Maximilian Tschenett von Kastelbell Tschars

und Simon Oberhollenzer (Mittelfeld)

die besten Einzelspieler der Liga in

seinen Reihen.

Bei Albeins ist die Offensive mit Franz

Pittschieler (er kommt von Latzfons

Verdings), Alex Feltrin, Damian Fanani

und Alan Visalli hochkarätig besetzt,

dafür hakt es in der Abwehr, wo

Stammtormann Elias Holzer wegen

einer schweren Leisten-Muskelverletzung

noch monatelang ausfällt.

Im Kampf gegen den Abstieg dürfte

es ähnlich spannend zugehen. Steinhaus

hat mittlerweile viel Erfahrung

im Abstiegskampf, wird aber wieder

zittern müssen. Genauso wie Aufsteiger

Olang, der vor 2 Jahren noch 3.

Amateurliga spielte. Und auch Rasen

Antholz sowie Hochpustertal müssen

sich eher nach hinten orientieren, der

Rest dürfte im gesicherten Mittelfeld

landen.

Haslach

(Pfarrhof)

Aldein

Petersberg

(Aldein)

Elias Erschbamer

(Terlan)

Foto: M. Dorn


2. Amateurliga

Klare Favoriten überall

SPORT A 2016

41

Wenn am Wochenende die Punktejagd

beginnt, ist für viel Brisanz

gesorgt. Zum einen im Vinschger

Kreis, wo gleich 6 Vereine zwischen

Eyrs und St. Valentin auf der Haide

(FC Oberland) angesiedelt sind.

Oder in der Gruppe B, wo erstmals

Girlan und Frangart mitmischen.

Oder die Gruppe C, wo es ähnlich

wie im Vinschgau eine Vielzahl von

Mannschaften gibt, die zwischen

Vintl und Reischach nur wenige

Kilometer auseinander liegen.

Gruppe A

Wir schrieben es schon vor 12

Monaten: In Gruppe A ist Plaus der

große Favorit. Nun – im Vorjahr

landeten die Burggräfler

hinter Meran und Frangart

„nur“ auf Rang 3. Meran

ist aufgestiegen, Frangart in

Gruppe B gelandet. Deswegen

bleiben wir dabei: Plaus

ist erneut die zu schlagende

Mannschaft, auch und

vor allem wegen

eines prominenten

Neuzugangs: Daniele

Ciaghi (im

Vorjahr vereinslos,

zuvor Aushänge-

2. Amateurliga 2016/17

-Infografik: Ch. Staffler

Montan

Laag

schild bei Obermais) wird im Mittelfeld

die Fäden ziehen, dazu wird

Trainer Patrick Fliri als Abwehrchef

wieder aufs Feld zurückkehren.

Dazu haben Tirol und auch Algund

– dank eines Abkommens mit dem

neuen Partnerverein FC Obermais –

gute Chancen, ganz vorne zu landen.

Ja, und die Vereine aus dem Obervinschgau?

Gleich deren 6 an der

Zahl machen die Gruppe A zu einem

sportlichen Pulverfass. Eyrs, Prad,

Schluderns, Laatsch Taufers, Mals

und der FC Oberland werden sich

in unzähligen Derbys einen Kampf

bis aufs Messer liefern. Aber bis auf

Prad erscheint niemand stark genug,

in den Titelkampf eingreifen zu

können. Im Gegenteil: Vor

allem Schluderns und Eyrs

werden sich nach hinten

orientieren müssen. Und

auch Absteiger Mals muss

sich hüten, endlich wieder

Stabilität – sprich konstant

positive Ergebnisse

– an den

Tag zu legen.

Gruppe A

Gruppe B

Auswahl Ridnauntal

Gruppe C

(Stange)

Sterzing Terenten

Oberland

Vintl Kiens

(St. Valentin)

St. Lorenzen

Tirol (Dorf Tirol)

Mals

Reischach

Schluderns Algund Mölten Welschellen

Prad Plaus

Vöran Feldthurns

(Mölten)

Eyrs Olimpia Meran

Laatsch Taufers (Combistadion)

Ritten Barbian

(H. Taufers i. M., R. Laatsch)

Ulten (Klobenstein) Villanders

Gröden

(St. Walburg)

(St. Christina)

Girlan (Rungghof)

Steinegg

Frangart (Rungghof)

Eggental

(H. Welschnofen, R. Deutschnofen)

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

Leifers Branzoll

(Branzoll)

Will mit Reischach

vorne mitmischen:

Thomas Graber.

Taisten

Welsberg

Mareo

(St. Vigil

in Enneberg)

Val Badia

(St. Martin in Thurn,

ab Oktober Stern/La Ila)

Teis Villnöß

(H. St. Peter, R. Teis)

Sexten

Paul Noggler von 1. Amateurliga-Absteiger Mals

Gruppe B

3 Vereine starten in Poleposition: Der

Vorjahresdritte FC Gröden, der FC

Frangart trotz einer weitgehend neuen

Truppe (u.a. mit Fabian Gramm,

Nicolas Girardi, Felix Andergassen,

Pauli Romen) und Leifers Branzoll.

Leifers Branzoll deshalb, weil die

exzellente Jugendarbeit der letzten

Jahre Früchte zu tragen beginnt.

Dazu kann auch Ritten eine starke

Rolle spielen, wenn Neueinkauf

Francesco Donquerque die 20-Tore-

Marke knackt.

„Weit oben“ im Wipptal werden die

Auswahl Ridnauntal – nach einer

Saison im Pusterer Kreis wieder in

Gruppe B – und der FC Sterzing vor

allem gegen den Abstieg kämpfen,

genauso wie Eggental und Laag.

Girlan hat stark aufgerüstet und wird

genauso wie Montan und Steinegg im

Mittelfeld landen.

Gruppe C

Auch in dieser Gruppe gibt es Derbys

en masse. Und die haben es in sich:

Kiens gegen St. Lorenzen, Terenten

gegen Vintl, Welschellen gegen Mareo

und Val Badia, Feldthurns gegen

Teis Villnöß – hier geht reihenweise

die Derbypost ab.

Als Titelfavoriten gelten die Absteiger

Kiens und Reischach sowie Welschellen

und St. Lorenzen. Aufzupassen

ist auch auf den Vorjahres-Vierten

Terenten und mit Abstrichen Taisten

Welsberg. Den Abstieg werden sich die

Aufsteiger Sexten, Val Badia und wohl

Feldthurns unter sich ausmachen.


42 SPORT A 2016 3. Amateurliga

(Fast) alles neu in

der 3. Amateurliga

Völlig durcheinandergewirbelt wurde

im Sommer das Teilnehmerfeld der

untersten Südtiroler Spielklasse.

Gleich 8 (!) Vereine haben die Liga

Richtung 2. Amateurliga verlassen.

Dazu haben sich mit Aicha, Franzensfeste,

Helm Vierschach und Rentsch 4

Vereine nicht mehr eingeschrieben.

Und weil Gais, Laas, Jenesien, Oberau

Juve Club aus der 2. Amateurliga

kommen sowie mit Arberia GLS

Bozen, Sinich und Uttenheim 3 neue

Vereine mitmischen, blieb fast kein

Stein auf dem anderen.

Gruppe A

Ohne Oberland, Eyrs, Olimpia Meran

und Mölten Vöran (alle in die 2.

Amateurliga aufgestiegen), dafür mit

An drian, Sinich und dem ehemaligen

Landesligisten Laas (2009/10) erscheint

diese Gruppe als extrem ausgeglichen.

Andrian und Sinich haben auch das

Potenzial, ganz vorne mitzumischen.

Genauso wie Goldrain und mit Abstrichen

Morter, die gemeinsam mit

Latsch eine Spielgemeinschaft bilden.

Will mit Lüsen aufsteigen:

Simon Senoner, Neuzugang aus Natz.

3. Amateurliga 2016/17

Gruppe A

Prettau

Gruppe B

Gossensaß

Gruppe C

Mühlwald

Wiesen

Uttenheim

Gais Dietenheim

Aufhofen

St. Georgen Junior

Gsieser Tal

Raas

(Pichl Gsies)

Neustift

Goldrain

Percha

(Vahrn) Lüsen

Laas Tscherms

Niederdorf

Marling Sinich

Völlan Burgstall

Kortsch

La Val

Morter

Laugen Tisens

(Wengen)

St. Pankraz

Jenesien

Andrian

Bozen

Excelsior La Strada (Reschenplatz A)

Arberia (Talfer A)

Real Atlas (Reschenplatz A)

Oberau Juventus Club (Pfarrhof)

-Infografik: Ch. Staffler

Gruppe B

106 Kilometer beträgt die Distanz

zwischen Gossensaß und Truden

(Unterland Berg). Selbst in der 1.

Amateurliga gibt es keine so weit auseinanderliegende

Distanz. Dass diese

beiden Vereine in den Spitzenkampf

eingreifen können, erscheint unwahrscheinlich,

auch wenn die Unterlandler

eine kampf- und laufstarke Mannschaft

ins Rennen schicken. Mit Lüsen

(u.a. wegen der Neuzugänge Patrick

Federspieler/Plose und Simon Senoner/

Natz) sowie Neustift starten 2 Eisacktaler

Vereine als Favoriten. Von den 4

Bozner Vereinen hat Oberau Juventus

Club das größte Potenzial.

Gruppe C

Mit Val Badia und Sexten gab es

auch hier 2 Aufsteiger, deshalb ist der

letztjährige Dritte Dietenheim Aufhofen

der logische Favorit auf eine

Top-Platzierung. Dazu kommen noch

Niederdorf und mit Gais ein Absteiger.

Gespannt darf man auf die zahlreichen

Derbys im Tauferer Ahrntal sein,

wo mit Gais, Dietenheim Aufhofen,

Unterland Berg

(Truden)

Philipp Tratter

(St. Pankraz)

Foto: Ch. Staffler

Uttenheim, Mühlwald und Prettau

gleich 5 Mannschaften anzusiedeln

sind. Dazu kommt St. Georgen Junior,

das in der vergangenen Saison sein

Meisterschaftsdebüt feierte und mit

dem „großen“ SC St. Georgen in der

Oberliga nichts zu tun

hat.

Blickt mit Gais Richtung

2. Amateurliga:

Tormann Gabriel

Mair.


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