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Südtirols Top 100 2023

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© Hannes Niederkofler


EDITORIAL<br />

Im Mai 2004 ist die erste Ausgabe <strong>Südtirols</strong> <strong>Top</strong> <strong>100</strong><br />

erschienen, damit halten Sie heute die 20. Ausgabe<br />

in Ihren Händen. 2004 im Frühjahr wurden noch die<br />

Bilanzen des Jahres 2002 verwendet. Durch die Verschiebung<br />

in den Herbst sind die Ausgaben aktueller<br />

geworden – mit den Bilanzdaten des Vorjahres. Auch<br />

sonst waren in der ersten Ausgabe weit weniger<br />

Tabellen und Listen enthalten. In den ersten Jahren<br />

wurden die <strong>Top</strong> <strong>100</strong> in Zusammenarbeit mit der Wirtschafts-Fakultät<br />

der Freien Universität Bozen und dem<br />

Dekan Oswin Maurer und seinen Studenten erstellt.<br />

Seit der 4. Ausgabe und bis heute ist unser Partner für<br />

die gesamten Daten und Rankings die Handelskammer<br />

Bozen. Im Laufe der Jahre sind die Umsatzzahlen<br />

der <strong>Top</strong>-<strong>100</strong>-Unternehmen aus Trient und Nordtirol<br />

hinzugekommen. Eine eigene Genossenschafts- und<br />

Bankenwertung wurde ebenso aufgenommen wie<br />

die Wertung von 25 verschiedenen Branchen (von A<br />

wie Aufstiegsanlagen bis V wie Versicherungen). 375<br />

Betriebe sind in dieser Branchenwertung aufgelistet –<br />

von 500.000 Euro bis 3.826.360.000 Euro Umsatz.<br />

Wobei besonders diese Branchenwertung für viele<br />

Leser interessanter ist als die <strong>Top</strong>-<strong>100</strong>-Wertung. Für<br />

die Wertung <strong>2023</strong> wurden die Bilanzen der Kapitalgesellschaften<br />

(AG und GmbH) von 2022 berücksichtigt.<br />

Nach den beiden Corona-Jahren 2020 und 2021 ein<br />

für die meisten Unternehmen im Großen und Ganzen<br />

erfolgreiches Jahr. Dieses Jahr liegt mit einem<br />

Umsatz von 3,8 Milliarden Euro – auch dank der stark<br />

gestiegen Energiekosten – mit Alperia erstmals ein<br />

rein Südtiroler Unternehmen an der Spitze.<br />

20 Jahre lang, seit der ersten „Radius“-<strong>Top</strong>-<strong>100</strong>-Ausgabe,<br />

führte die Aspiag Service GmbH unangefochten<br />

die Wertung an; damals mit einem Gesamtumsatz unter<br />

einer Milliarde (927.000.000 Euro), weit dahinter die<br />

Würth-Gruppe mit<br />

412.000.000 Euro an<br />

2. Stelle oder Fercam<br />

mit 202.000.000 Euro<br />

an 6. Stelle. Die Aspiag<br />

hat ihren Umsatz seither<br />

mehr als verdoppelt und die<br />

Würth-Gruppe sogar vervierfacht. Der absolute<br />

Spitzenreiter in diesem Vergleich aus den <strong>Top</strong> 10 von<br />

damals ist aber Fercam. Das Transport- und Logistikunternehmen<br />

konnte in den 20 Jahren den Umsatz um<br />

das Siebenfache steigern!<br />

Genau wie die <strong>Top</strong> <strong>100</strong> zum positiven Markenzeichen<br />

des „Radius“ geworden sind, wollen wir unserer<br />

Devise,in erster Linie nur Positives zu berichten, auch<br />

weiterhin treu bleiben. Letztes Jahr waren an dieser<br />

Stelle auch die lokalen, nationalen und internationalen<br />

Krisen und Kriege ein Thema. Darauf verzichten wir<br />

dieses Mal wieder, denn es ändert sich ohnehin nichts!<br />

Die täglichen Nachrichten im Print, Funk und TV sind<br />

voll von negativen Schlagzeilen, sei es lokal, national<br />

oder international.<br />

Der „Radius“ ist und bleibt positiv! Das gilt im Besonderen<br />

auch für die Locations unserer Präsentationen<br />

in den letzten Jahren. Nach dem Brandnamic Campus<br />

2022 sind wir zum zweiten Mal hintereinander in der<br />

Umgebung von Brixen. Der Interior Tower von Kurt<br />

Steurer ist zweifellos etwas Besonderes und bestens<br />

geeignet für die <strong>Top</strong>-<strong>100</strong>-Präsentation. Ob man sich<br />

das alles leisten kann, was da an schönen Dingen<br />

präsentiert wird, ist nicht das Thema – denn schöne<br />

Träume sind auch positiv.<br />

Franz Wimmer<br />

IMPRESSUM<br />

Herausgeber: Athesia Druck GmbH,<br />

Bozen, Eintrag LG Bozen<br />

Nr. 26/01, am 27.11.2001<br />

Chefredakteur: Franz Wimmer<br />

Projektleiterin/Koordination: Magdalena Pöder<br />

Verkaufsleitung: Patrick Zöschg<br />

Redaktion: Franz Wimmer, Nicole D. Steiner,<br />

Elisabeth Stampfer, Edith Runer, Denise Frötscher<br />

Werbung/Verkauf: Armin De Biasio, Michael<br />

Gartner, Elisabeth Scrinzi, Wolfgang Göller<br />

Verwaltung: Weinbergweg 7 | 39<strong>100</strong> Bozen<br />

Tel. 0471 081 561<br />

info@mediaradius.it | www.mediaradius.it<br />

Fotos: Dolomiten-Archiv, shutterstock, verschiedene<br />

Privat-, Firmen- und Online-Archive sowie<br />

Verkaufsunterlagen.<br />

Konzept und Abwicklung:<br />

MediaContact, Eppan<br />

Art Director: Elisa Wierer<br />

Grafik/Layout: Verena Daum<br />

Lektorat: Magdalena Pöder<br />

Druckauflage: 24.000 Stück<br />

Produktion: Athesia Druck Bozen |<br />

www.athesiadruck.com<br />

Vertrieb: Als „Dolomiten“-Beilage und<br />

im Postversand<br />

Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,60 Euro<br />

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der<br />

Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.<br />

Athesia Druck GbmH hat gemäß Art. 37 der EU-Verordnung<br />

2016/679 (GDPR) den Datenschutzbeauftragten (Data Protection<br />

Officer, DPO) ernannt. Die Kontaktaufnahme für jedes<br />

Thema in Bezug auf die Verarbeitung der personenbezogenen<br />

Daten ist über dpo@athesia.it möglich.


INHALT<br />

Aktuell<br />

Listen & Rankings<br />

8<br />

8 Strategien gegen die Krise<br />

10 Raus aus der Komfortzone!<br />

14 „Europa darf seine Industrie<br />

nicht verlieren“<br />

28 Der Wechsel an der Spitze<br />

32 KI als Chance<br />

37 Der vermeintliche Konkurrent<br />

40 „Auch kleine Betriebe<br />

profitieren von KI“<br />

40 Nur nicht anbeißen<br />

52 Südtirol in Zahlen<br />

60 Umgang mit Geld<br />

will gelernt sein<br />

64 Finanzielle Grundbildung:<br />

Das sagt die Expertin<br />

71 Der Arbeitsmarkt<br />

hat sich gewandelt<br />

78 Homeoffice sweet Homeoffice<br />

80 3 Fragen an Luciano Partacini<br />

83 Wirtschaftsfaktor Bildung<br />

88 Unternehmensnachfolge:<br />

Darauf kommt es an<br />

90 Der Eintritt der<br />

„neuen Generation“<br />

93 Scheitern & Resilienz<br />

101 Mehr als nur Rausschmeißer<br />

106 Gemeinsam mehr erreichen<br />

110 Moderne Filialkonzepte für die<br />

Zukunft der Bankfiliale<br />

124 Was geht? Oder auch nicht?<br />

127 Fireservice: Neues Betriebsgebäude<br />

15 Kriterien für die Rankings<br />

17 <strong>Südtirols</strong> <strong>Top</strong> <strong>100</strong> Gesamtleistung<br />

19 Tirols <strong>Top</strong> <strong>100</strong> Gesamtleistung<br />

21 Trients <strong>Top</strong> <strong>100</strong> Gesamtleistung<br />

23 <strong>Südtirols</strong> <strong>Top</strong> <strong>100</strong> Wertschöpfung<br />

25 <strong>Südtirols</strong> <strong>Top</strong> <strong>100</strong> Personalkosten<br />

27 <strong>Südtirols</strong> <strong>Top</strong> <strong>100</strong> Steuerzahler<br />

106 <strong>Südtirols</strong> Genossenschaften<br />

108 Heimische Kreditinstitute<br />

115 Die <strong>Top</strong> 15 nach Branchen<br />

Rubriken<br />

121 Fragen an den Experten<br />

130 Portrait: Marlene Waldner<br />

132 Gesundheit: Hautkrebs-Vorsorge:<br />

Wie und wo?<br />

134 Bunte Meldungen<br />

28<br />

STRATEGIEN GEGEN DIE KRISE<br />

Wie geht es weiter?<br />

32<br />

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DER WECHSEL AN DER SPITZE<br />

Analyse der Rankings<br />

KI ALS CHANCE<br />

Künstliche Intelligenz


6 Nr. 6/<strong>2023</strong> INHALT<br />

Info-PR<br />

30 Frener & Reifer GmbH, Brixen<br />

35 Systems GmbH, Bruneck<br />

37 Micros Automation GmbH, Gais<br />

39 EOS Solutions, Bozen<br />

42 Konverto AG, Bozen<br />

49 Würth GmbH, Neumarkt<br />

50 Datef AG, Bozen<br />

55 Nordform GmbH, Vintl<br />

57 Dr. Schär AG, Burgstall<br />

58 Progress Holding AG, Brixen<br />

66 Rotwild GmbH, Brixen<br />

68 Waltherpark, Bozen<br />

72 Wide Group AG, Bozen<br />

75 Plattner AG, Leifers<br />

76 GKN Driveline Bruneck AG, Bruneck<br />

77 Autoindustriale<br />

mobility group, Bozen<br />

81 TTControl GmbH, Brixen<br />

87 TechnoAlpin AG, Bozen<br />

95 Engel & Völkers Südtirol<br />

97 Hifi on wheels, Bruneck<br />

98 Alpewa GmbH, Bozen<br />

99 Hoppe AG, Lana<br />

103 Nikolaus Bagnara AG, Eppan<br />

104 Arma GmbH, Meran<br />

105 VIP – Verband der Vinschgauer<br />

Produzenten für Obst und<br />

Gemüse, Latsch<br />

111 WeControl, Bozen<br />

112 Kurhaus & Stadttheater Meran<br />

113 HDS Südtirol, Bozen<br />

123 Alupress AG, Brixen<br />

129 Peintner GmbH, Bruneck<br />

44<br />

DER WANDEL AM<br />

ARBEITSMARKT<br />

Work in Südtirol<br />

83<br />

WIRTSCHAFTS-<br />

FAKTOR BILDUNG<br />

Hochschulen und<br />

ihre Aufgaben<br />

NUR NICHT ANBEISSEN<br />

Cyberkriminalität<br />

auf dem Vormarsch<br />

71<br />

UMGANG MIT GELD<br />

WILL GELERNT SEIN<br />

Finanzielle Grundbildung<br />

Foto © Michael Huber<br />

78<br />

HOMEOFFICE SWEET HOMEOFFICE<br />

Flexible Arbeitsform<br />

PORTRAIT<br />

Marlene Waldner<br />

60<br />

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8 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

STRATEGIEN<br />

GEGEN DIE<br />

KRISE<br />

Krieg, Pandemie, Naturkatastrophen –<br />

diese und viele andere Negativereignisse<br />

haben weltweit unabsehbare<br />

soziale, gesellschaftliche und<br />

wirtschaftliche Folgen. Auch <strong>Südtirols</strong><br />

Unternehmen werden aktuell auf die<br />

Probe gestellt. Welche Strategien helfen<br />

ihnen, möglichst schadlos durch<br />

Krisen zu kommen?


AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 9<br />

Schlechte Zeiten waren immer die<br />

„ besten Zeiten für gute Ideen.“ Es<br />

mag Zufall sein, dass dieser Spruch auf<br />

einem Kalenderblatt im Oktober <strong>2023</strong><br />

steht und damit etwas Optimismus verbreitet.<br />

Von schlechten Zeiten ist man<br />

in weiten Teilen Europas und auch in<br />

Südtirol zwar noch weit entfernt. Doch<br />

es herrscht begründete Unsicherheit angesichts<br />

zahlreicher Ereignisse und Entwicklungen,<br />

von denen keiner weiß, wie<br />

sie ausgehen – vom Ukraine-Krieg und<br />

der allgemeinen geopolitischen Lage bis<br />

hin zu Naturkatastrophen, die den Klimawandel<br />

bestätigen, und dem demografischen<br />

Wandel, der allen Branchen<br />

Personalsorgen bereitet. Mit dran an<br />

allem hängt auch die Migrationsfrage.<br />

Rein wirtschaftlich gesehen hat die Verunsicherung<br />

mit Corona begonnen. Es<br />

folgte eine Zeit des Aufholens mit dem<br />

Ergebnis einer Überhitzung der Konjunktur<br />

samt steigender Inflation. Diese<br />

wiederum veranlasste die Europäische<br />

Zentralbank, den Leitzins ganze zehn<br />

Mal zu erhöhen, um die Nachfrage und<br />

damit die Teuerung zu bremsen. Das<br />

wirkt, bringt jetzt aber Unruhe in jene<br />

Bereiche, in denen Zinsen fällig, sprich<br />

Schulden abzustottern sind.<br />

Wie geht es <strong>Südtirols</strong> Unternehmen in<br />

diesen ungewissen Zeiten? Sind sie gegen<br />

eine mögliche Rezession gewappnet?<br />

Wenn ja, womit? Und stimmt es tatsächlich,<br />

dass schlechte Zeiten die besten Zeiten<br />

für gute Ideen sind? Der „Radius“<br />

hat sich bei einigen Unternehmen, einem<br />

Verbandspräsidenten und dem Leiter des<br />

Wirtschaftsforschungsinstitutes der Handelskammer<br />

Bozen informiert.<br />

Krisen managen und Chancen nutzen<br />

Mehr als 11.000 Bedienstete arbeiten<br />

für Markas. Damit zählt das<br />

von der Familie Kasslatter<br />

geführte Bozner Dienstleistungsunternehmen<br />

zu den großen Arbeitgebern<br />

in Südtirol bzw.<br />

Italien, Österreich und<br />

Deutschland. Aktuell<br />

spricht Generaldirektorin<br />

Evelyn Kirchmaier von<br />

vier großen Unsicherheitsfaktoren,<br />

mit denen sich<br />

Evelyn Kirchmaier,<br />

Markas<br />

die Führung des Unternehmens beschäftigt.<br />

Ganz oben steht der Arbeitskräftemangel,<br />

der Markas besonders hart trifft,<br />

weil vor allem die Bereiche Reinigung<br />

und Verpflegung äußerst personalintensiv<br />

sind. „Weil wir für viele öffentliche Institutionen<br />

wie Krankenhäuser oder Schulen<br />

tätig sind, müssen wir zudem damit<br />

rechnen, dass in schlechteren Zeiten der<br />

Sparstift vermutlich als Erstes bei den eigenen<br />

Lieferanten angesetzt wird, also<br />

auch bei uns.“ Nicht zuletzt wirken sich<br />

Inflation und Zinserhöhungen negativ<br />

aus, da Preissteigerungen aufgrund fixer<br />

Verträge oft nicht an die Kunden<br />

weitergegeben werden<br />

können und notwendige<br />

Investitionen mit jedem<br />

Zinsschritt der Europäischen<br />

Zentralbank erheblich<br />

teurer werden.<br />

Welche Strategien hat<br />

nun ein so weit verzweigtes<br />

Unternehmen<br />

wie Markas, um solche<br />

Unsicherheitsfaktoren zu<br />

bewältigen? Evelyn Kirchmaier<br />

nennt drei zentrale Schritte: „Krisen<br />

so gut wie möglich absehen, ihre<br />

Dynamik verstehen und ihren Einfluss<br />

aufs Geschäft einschätzen können und<br />

schließlich die eigene Organisation so<br />

schnell und so gut wie möglich an die<br />

neuen Herausforderungen anpassen.“<br />

Freilich sei eine Pandemie schwer absehbar,<br />

aber Konjunkturschwankungen<br />

müssten durchaus einkalkuliert werden.<br />

Der Fachkräftemangel sei zwar abzusehen<br />

gewesen, man habe letzthin aber<br />

dennoch rasch handeln müssen und habe<br />

zum Beispiel für Italien eine Lösung gefunden.<br />

„Wir hatten das Recruiting früher<br />

dezentral organisiert. Jetzt haben wir<br />

eine Art Taskforce von drei Mitarbeitern<br />

gebildet, die sich<br />

hauptberuflich ausschließlich<br />

um die Personalsuche<br />

kümmern.“<br />

Von Krisen dürfe sich<br />

ein Unternehmen nicht<br />

erdrücken lassen, meint<br />

Evelyn Kirchmaier. Im Gegenteil.<br />

Sie zwängen es dazu,<br />

Thomas Ausserhofer,<br />

Unionbau<br />

eingefahrene Routinen zu<br />

durchbrechen und die Ausrichtung<br />

der eigenen Organisation zu<br />

hinterfragen. „Das entfacht Kreativität<br />

und Innovationsgeist. Man setzt sich<br />

neue Ziele und findet meistens bessere<br />

Methoden, um etwas zu erreichen.“<br />

In guten Zeiten die<br />

Hausaufgaben machen<br />

Thomas Ausserhofer ist Bauunternehmer.<br />

Er und sein Bruder Christoph leiten die<br />

Firma Unionbau in Sand in Taufers mit<br />

rund 180 Mitarbeitern. Die Baubranche<br />

ist – wie es Thomas Ausserhofer ausdrückt<br />

– „ein wichtiger Indikator für die<br />

allgemeine konjunkturelle Entwicklung“.<br />

Warum? „Weil<br />

nur dann gebaut wird,<br />

wenn die Leute glauben,<br />

dass sie das, was sie bauen,<br />

in Zukunft auch nutzen<br />

können.“ Das war in<br />

den vergangenen Jahren<br />

der Fall, ab 2019 sogar<br />

so massiv, dass der Bauunternehmer<br />

selbst von einer<br />

Überhitzung des Marktes<br />

spricht. Aktuell seien die<br />

Auftragsbücher zwar noch voll, „weil<br />

Bauen nicht etwas Kurzfristiges ist und<br />

laufende Projekte abgeschlossen werden“,<br />

aber der Trend gehe eindeutig abwärts.<br />

„Beruhigung“ nennt es Thomas Ausserhofer,<br />

weil er weniger eine Krise als<br />

ein Zurück zu vernünftiger Bautätigkeit<br />

erkennt. Deshalb sei es auch nicht angebracht,<br />

in Panik zu geraten. „Ein Unternehmen<br />

sollte mit solchen Situationen<br />

umgehen können“, ist er überzeugt. Will<br />

heißen? „In florierenden Zeiten vorausschauend<br />

agieren, sich bei Investitionen<br />

nie übermäßig verschulden, die finanzielle<br />

Lage des Betriebes ständig im Blick haben<br />

und zu jedem Zeitpunkt in der Lage<br />

sein, die Kunden zu bedienen.“ Als eine<br />

der großen Herausforderungen der Zukunft,<br />

denen sich die Baubranche, aber<br />

auch insgesamt die Wirtschaft in Europa<br />

stellen müsse, nennt auch Thomas Ausserhofer<br />

den Fachkräfterückgang. Genau<br />

darin sieht er vor allem für die Handwerkerberufe<br />

eine Chance: „Der Mangel an<br />

Arbeitskraft wird die Digitalisierung und<br />

Automatisierung von standardisierten<br />

Prozessen schneller vorantreiben, auch<br />

am Bau.“


10 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

Sich ohne Angst auf<br />

Veränderungen einlassen<br />

Ein vergleichsweise kleines Familienunternehmen<br />

leitet Heidi Röhler mit ihrem<br />

Bruder Hansi. Knapp 20 Mitarbeiter<br />

hat die Bozner Firma KKR Kälte<br />

Klima Röhler. Und dabei<br />

soll es mehr oder weniger<br />

auch bleiben. „Damit<br />

sind wir einerseits<br />

imstande, die persönliche<br />

Beziehung zu Mitarbeitern,<br />

Kunden und<br />

Partnern zu pflegen und<br />

uns auf diese Weise von<br />

den Größeren abzuheben.<br />

Andererseits vermeiden<br />

Heidi Röhler,<br />

KKR Kälte Klima Röhler<br />

wir unüberschaubare Investitionen“,<br />

erklärt die Firmenchefin. Dem Arbeitskräftemangel<br />

im Handwerk weiche<br />

man mit dieser Strategie ebenfalls aus:<br />

„Wir bilden ständig Lehrlinge aus und<br />

versuchen, unsere Mitarbeiter<br />

zu halten, indem wir den<br />

Teamgeist fördern und<br />

gemeinsam mit ihnen<br />

auch herausfordernde<br />

Projekte umsetzen, die<br />

sie zusätzlich motivieren.“<br />

Sich auch als kleiner Betrieb<br />

breit aufzustellen und<br />

sich ohne Angst auf große<br />

Veränderungen wie digitale<br />

Lösungen einzulassen, ist laut Heidi<br />

Röhler ebenfalls wichtig, um Konjunkturschwankungen<br />

und Krisen besser zu<br />

überstehen. „Als Unternehmerin muss<br />

ich jedoch lernen, mich hin und wieder<br />

in Geduld zu üben, mich ohne Panik<br />

einer Situation stellen und daran festhalten,<br />

dass wieder bessere Zeiten kommen<br />

werden. Und ich muss diese Zuversicht<br />

auf die Mitarbeiter übertragen.“ Natürlich<br />

sei es als Unternehmen essenziell,<br />

auch in schlechten Zeiten liquide zu bleiben.<br />

„Aber da sind wir wieder bei der<br />

Beziehungspflege. Ich muss mit meiner<br />

Bank auch in guten Zeiten in Kontakt<br />

bleiben und nicht nur, wenn ich etwas<br />

brauche.“<br />

Raus aus der Komfortzone!<br />

Um <strong>Südtirols</strong> Unternehmen steht<br />

es trotz zahlreicher negativer Ereignisse<br />

im Umfeld nicht schlecht.<br />

Aber: Der massive strukturelle<br />

Wandel, in dem sich die Wirtschaft<br />

aktuell befindet, erfordert vermehrt<br />

Anstrengungen. „Um wettbewerbsfähig<br />

zu bleiben, müssen<br />

sich die Unternehmen den Veränderungen<br />

stellen“, sagt der Direktor<br />

des Wirtschaftsforschungsinstitutes<br />

der Handelskammer (WIFO)<br />

Bozen, Georg Lun.<br />

Zuerst Corona, dann der russische<br />

Angriffskrieg gegen die Ukraine,<br />

Lieferkettenunterbrechungen und das<br />

Ölembargo, die die Inflation weiter in<br />

die Höhe getrieben haben, und<br />

seit einigen Monaten immer<br />

wieder Zinserhöhungen<br />

durch die Europäische<br />

Zentralbank – die europäische<br />

Wirtschaft<br />

befindet sich derzeit<br />

in argen Turbulenzen.<br />

Und es sieht nicht aus,<br />

als würde sie demnächst<br />

ruhigeres Fahrwasser erreichen.<br />

Im Gegenteil. Wie<br />

haben <strong>Südtirols</strong> Unternehmen<br />

die stürmischen Zei-<br />

Georg Lun, Direktor des<br />

Wirtschaftsforschungsinstitutes<br />

der Handelskammer<br />

(WIFO) Bozen<br />

ten bisher verkraftet, wer sind die Gewinner<br />

und wer die Verlierer? Und gibt<br />

es ein Rezept, um halbwegs gut durch<br />

eine mögliche Rezession zu kommen?<br />

Georg Lun weiß Antworten auf diese<br />

und weitere spannende Fragen.<br />

Radius: Seit etwa drei Jahren ist die<br />

Wirtschaft immer wieder Turbulenzen<br />

ausgesetzt. Wie geht es <strong>Südtirols</strong><br />

Unternehmen aktuell?<br />

Georg Lun: Im Moment verhältnismäßig<br />

gut. 2022 war ein äußerst positives Jahr.<br />

Die Bauwirtschaft hat geboomt, der Tourismus<br />

hat Rekorde geschrieben … Nach<br />

Corona herrschte Aufbruchsstimmung.<br />

Man wollte aufholen, was versäumt<br />

wurde. Viele Unternehmen hatten –<br />

auch dank der Unterstützung von<br />

Seiten der öffentlichen Hand<br />

– genügend Rücklagen, um<br />

zu investieren, Verbraucher<br />

hatten Erspartes,<br />

das sie in Urlaube und<br />

Konsumartikel steckten.<br />

Der Aufholprozess trieb<br />

die Inflation in die Höhe.<br />

Irgendwann musste die Europäische<br />

Zentralbank eingreifen.<br />

Die Auswirkungen<br />

sehen wir jetzt. <strong>2023</strong> wird<br />

auf jeden Fall ein Jahr der<br />

Konsolidierung sein – oder besser der<br />

Normalisierung.<br />

Radius: Wie sehr wirkt sich der<br />

Ukraine-Krieg auf die heimische<br />

Wirtschaft aus?<br />

G. Lun: Es hat sich herausgestellt, dass<br />

lediglich gewisse Exportunternehmen<br />

direkt vom Krieg betroffen sind. Indirekt<br />

hat die massive Steigerung der<br />

Energiepreise natürlich für Nervosität<br />

gesorgt, die Preise sind mittlerweile aber<br />

wieder fast auf Normalniveau gesunken.<br />

Andererseits – und da kommen wir zum<br />

heiklen Punkt – weiß niemand, was der<br />

kommende Winter bringen wird, ob die<br />

Energiepreise wieder steigen, welche<br />

Folgen die Zinserhöhungen mittelfristig<br />

haben werden und wie sich die weltpolitische<br />

Lage entwickelt. Deswegen sind<br />

die Erwartungen der Südtiroler Unternehmen<br />

aktuell trotz der insgesamt guten<br />

Situation sehr verhalten, die Unsicherheit<br />

ist groß.<br />

Radius: Stehen wir vor einer<br />

Rezession?<br />

G. Lun: Es war natürlich abzusehen,<br />

dass die Maßnahmen der EZB Folgen haben<br />

würden. Zinserhöhungen bedeuten<br />

Weiter auf Seite 12


12 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

immer, dass die Investitionen zurückgefahren<br />

werden, die Kauflust lässt nach,<br />

das Wirtschaftswachstum wird generell<br />

eingebremst. In Deutschland sind jetzt<br />

schon Anzeichen einer Rezession zu<br />

spüren. Was Südtirol betrifft, arbeitet<br />

das Wifo aktuell am neuen Wirtschaftsbarometer.<br />

Wir erwarten natürlich, dass<br />

die Unternehmen die Entwicklung der<br />

Märkte spüren werden.<br />

Radius: Welche Branchen sind<br />

besonders abhängig von Konjunkturschwankungen<br />

und warum?<br />

G. Lun: Wenn die Konsumenten sparen,<br />

wirkt sich das als Erstes auf den Handel,<br />

insbesondere den Einzelhandel aus, aber<br />

auch auf den Tourismus. Betroffen sein<br />

wird zudem der Exportsektor, der in den<br />

vergangenen Jahren ein konstantes Plus<br />

erzielt hat. Man muss bedenken, dass<br />

Deutschland für Südtirol der wichtigste<br />

Exportmarkt ist, und wenn es dort kriselt,<br />

bleibt das in Südtirol nicht folgenlos.<br />

Radius: Inwieweit ist die Landwirtschaft<br />

betroffen?<br />

G. Lun: Die Landwirtschaft hatte vor<br />

allem durch die Inflation zu leiden. Die<br />

Kosten sind in den vergangenen Jahren<br />

enorm gestiegen. Das Problem war aber,<br />

dass der Handel – auch aufgrund der<br />

Marktmacht der Ketten – diese Kosten<br />

nicht an die Kunden weitergegeben hat.<br />

Die Bauern haben viel weniger verdient.<br />

Natürlich würde die Landwirtschaft<br />

auch die Folgen einer Rezession spüren.<br />

Radius: Wie können sich Unternehmen<br />

generell vor zu starken Ertragsschwankungen<br />

schützen?<br />

G. Lun: Dass es im Wirtschaftsleben auf<br />

und ab geht, ist normal. Darin besteht<br />

auch das Unternehmerrisiko. Natürlich<br />

können sich Betriebe in gewissen Bereichen<br />

absichern, etwa beim Export<br />

durch entsprechende Versicherungen.<br />

Langfristig können sie sich aber nur<br />

schützen, indem sie innovativ und wettbewerbsfähig<br />

bleiben. Einfach mit dem<br />

Markt „mitschwimmen“, ist in dieser<br />

Phase zu wenig.<br />

Radius: Wie krisenfest sind die Südtiroler<br />

Unternehmen?<br />

G. Lun: Das kann man nicht verallgemeinern.<br />

Aber es gibt in unserem Land viele<br />

Unternehmen, die ihre Aufgabe sehr gut<br />

machen. Wir haben gar einige Hidden<br />

Champions, also größere, aber auch kleine<br />

und mittelständische Unternehmen,<br />

die in Nischenmärkten Europa- oder<br />

sogar Weltmarktführer sind. Ich denke<br />

da an Firmen im Bereich Maschinenbau,<br />

die hochtechnologische<br />

Produkte herstellen,<br />

oder an die Lebensmittelindustrie,<br />

die weltweit riesige<br />

Konkurrenten hat und<br />

dennoch mit bestimmten<br />

Alleinstellungsmerkmalen<br />

punktet.<br />

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AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 13<br />

Radius: Wo sehen Sie im Moment die<br />

größten Gefahren für die Wirtschaft<br />

in Südtirol, also worauf gilt es, ein<br />

Auge zu werfen?<br />

G. Lun: Die Rahmenbedingungen werden<br />

in nächster Zeit sicher schwieriger:<br />

Finanzierungen, die teurer werden,<br />

Märkte, die nicht mehr wachsen oder<br />

schrumpfen, und nicht zuletzt der verschuldete<br />

italienische Staat, der demnächst<br />

wieder den Staatshaushalt verabschieden<br />

und dabei schauen muss, wo<br />

er den Sparstift ansetzen kann. Da kann<br />

man nicht erwarten, dass viel Geld in<br />

die Wirtschaft gesteckt wird. Außerdem<br />

ist da die heikle weltpolitische Lage, die<br />

wir nicht beeinflussen können. Das ist<br />

ein sehr großer Unsicherheitsfaktor.<br />

Radius: Wenn man die einzelnen<br />

Unternehmen betrachtet, ist der<br />

Mangel an Arbeitskräften aktuell das<br />

größte Problem. Gastbetriebe und<br />

Geschäfte reduzieren deshalb ihre<br />

Öffnungszeiten, Produktionsfirmen<br />

können Aufträge nicht annehmen.<br />

Worauf wird diese Entwicklung hinauslaufen?<br />

G. Lun: Der demografische Wandel<br />

wird sicher einschneidende Veränderungen<br />

im Wirtschaftsleben mit sich bringen.<br />

Die Tatsache, dass immer weniger<br />

Menschen auf den Arbeitsmarkt kommen,<br />

kann man zwar abfedern, indem<br />

man zum Beispiel versucht, Frauen wieder<br />

mehr ins Arbeitsleben zu integrieren<br />

oder Rentnern das zusätzliche Arbeiten<br />

zu erleichtern. Aber das wird nur kleine<br />

Erleichterungen bringen. Die einzelnen<br />

Unternehmen haben unterschiedlich<br />

„DASS ES IM WIRT-<br />

SCHAFTSLEBEN AUF<br />

UND AB GEHT, IST<br />

NORMAL. DARIN<br />

BESTEHT AUCH DAS<br />

UNTERNEHMERRISIKO.“<br />

GEORG LUN<br />

gute oder schlechte Möglichkeiten. Ein<br />

Gastbetrieb kann auf Personalmangel<br />

schlecht mit Automatisierung reagieren,<br />

also bleibt ihm vielleicht nur die<br />

Einschränkung der Öffnungszeiten. Für<br />

Produktionsbetriebe, vor allem im Industriesektor,<br />

gibt es sehr wohl Antworten<br />

auf den demografischen Wandel.<br />

Die Schlagworte lauten da Automatisierung,<br />

Industrie 4.0, Innovation oder<br />

künstliche Intelligenz – Möglichkeiten,<br />

die seit Jahren bekannt sind, aber oft<br />

noch nicht umgesetzt werden.<br />

Radius: Kleine und mittelgroße Unternehmen<br />

tun sich mit der Umsetzung<br />

vermutlich schwerer als die großen …<br />

G. Lun: Das stimmt. Deshalb müssen sie<br />

verstärkt auf Kooperation setzen – wo<br />

immer es geht. Auch müssen die Unternehmen<br />

generell versuchen, für Mitarbeitende<br />

attraktiv zu bleiben bzw. zu werden.<br />

Grundsätzlich gilt es, nicht auf eine<br />

einzige Maßnahme zu setzen, sondern<br />

auf verschiedenen Ebenen anzusetzen.<br />

Radius: Gibt es in Zeiten wie<br />

diesen auch Gewinner?<br />

G. Lun: Es gibt immer Gewinner und<br />

Verlierer. Personalintensive Branchen<br />

wie das Gastgewerbe tun sich aktuell sicher<br />

schwerer, während sich für andere,<br />

die die Entwicklungen im hochtechnologischen<br />

Bereich für sich nutzen können,<br />

neue Türen auftun. Ich denke da<br />

in Südtirol nicht nur an den Maschinenbau,<br />

sondern auch ans Handwerk.<br />

Radius: Ein Blick in die Zukunft:<br />

Welche Unternehmen werden Bestand<br />

haben, auch wenn es in aller<br />

Welt kriselt?<br />

G. Lun: Unternehmertum besteht eigentlich<br />

darin, Trends zu erkennen und<br />

die Chancen daraus für sich zu nutzen.<br />

Wer in der Lage ist, im richtigen Moment<br />

eine Nische zu besetzen, wird<br />

letztendlich erfolgreich sein. Was ich<br />

schon betonen möchte: Alle, egal aus<br />

welcher Branche, werden sich mit den<br />

großen strukturellen Veränderungen,<br />

die im Gange sind, auseinandersetzen<br />

müssen. Ob Klimakrise oder künstliche<br />

Intelligenz, die Entwicklung der Energiepreise<br />

oder die Automatisierung – all<br />

das ist Realität, mit der wir umgehen<br />

lernen müssen. Veränderungen sind<br />

immer unbequem, aber wer sich nicht<br />

verschließt, sondern das Beste daraus<br />

macht, wird letztendlich gewinnen.<br />

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14 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

„Europa darf seine<br />

Industrie nicht verlieren“<br />

Heiner Oberrauch vertritt als Präsident<br />

des Unternehmerverbandes<br />

Südtirol (UVS) rund 500 Unternehmen.<br />

Er weiß über die Stimmungslage<br />

seiner Kollegen Bescheid.<br />

Momentan gut, aber in die Zukunft<br />

„ schauend besorgt“, beschreibt<br />

er sie. Als die Herausforderungen<br />

schlechthin neben momentanen Hürden<br />

wie den Zinserhöhungen nennt er<br />

den Klimawandel, „der mit hohen Investitionen<br />

und umfassenden geopolitischen<br />

Veränderungen verbunden sein<br />

wird – Stichwort Migration“, zudem<br />

den demografischen Wandel mit der<br />

Notwendigkeit zur Digitalisierung und<br />

Automatisierung sowie die internationale<br />

Wettbewerbsfähigkeit.<br />

Mit Sorge beobachtet Heiner Oberrauch<br />

das Vorgehen der Weltmächte USA und<br />

China, die mit massiven Investitionsprogrammen<br />

die Industrie in Europa zunehmend<br />

unter Druck setzen. „Europa darf<br />

seine Industrie nicht an diese Länder<br />

verlieren“, mahnt er. „Auch wir müssen<br />

die Industrie und vor allem strategische<br />

Produktionen stärken und unterstützen.<br />

Wie wichtig die Unabhängigkeit in diesen<br />

strategischen Produktionen ist, haben<br />

uns die Krisen mit den stark wachsenden<br />

Rohstoffpreisen 2021 oder den explodierenden<br />

Energiepreisen 2022 gezeigt.“<br />

Viele Südtiroler Unternehmen richten<br />

ihren Blick derzeit allerdings nur nach<br />

Deutschland, den nach wie vor wichtigsten<br />

Exportmarkt, dem nach einigen Jahren<br />

des steten Wachstums nun<br />

eine Rezession vorausgesagt<br />

wird. „Wenn Deutschland<br />

hustet, hat Italien Fieber!“<br />

So drückt Heiner<br />

Oberrauch ironisch<br />

die Abhängigkeit von<br />

Europas Vorzeigestaat<br />

aus, auch jene <strong>Südtirols</strong>.<br />

Die Ausfuhren von Südtirol<br />

nach Deutschland sind<br />

im zweiten Quartal um<br />

ganze vier Prozent gesunken.<br />

„Jetzt ist es wichtig,<br />

verstärkt neue Märkte zu beackern“,<br />

unterstreicht der UVS-Präsident, und<br />

nennt als Vorbilder einige Südtiroler<br />

Leitbetriebe sowie kleinere Familienbetriebe,<br />

die es geschafft haben, weltweit<br />

aktiv zu sein.<br />

Insgesamt sieht der UVS-Chef für Südtirol<br />

trotz schlechter Prognosen nicht<br />

schwarz. Das Land habe schon bei vielen<br />

Krisen gezeigt, dass es mit Innovationskraft,<br />

Fleiß und Kreativität große Herausforderungen<br />

stemmen kann. „Vor allem<br />

die Familienunternehmen zeichnen<br />

sich durch die Fähigkeit aus, schnell zu<br />

reagieren.“ Dennoch richtet er – wie es<br />

ein Verbandschef tun muss – einen Appell<br />

an die Politik: „Wir brauchen<br />

unbedingt geeignete<br />

Foto: Thilo Brunner<br />

Heiner Oberrauch,<br />

Unternehmerverbandes<br />

Südtirol (UVS)<br />

Rahmenbedingungen,<br />

die es den Unternehmen<br />

in Südtirol – aber<br />

dasselbe gilt für ganz<br />

Europa – ermöglichen,<br />

international wettbewerbsfähig<br />

zu sein: die<br />

Entlastung des Faktors<br />

Arbeit, leistbare Energie,<br />

schnellere Verfahren und<br />

vieles mehr.“<br />

Was rät Heiner Oberrauch<br />

jungen Menschen, die jetzt in diesen<br />

unsicheren Zeiten Lust auf Selbstständigkeit<br />

haben? Zu riskant? „Wenn etwas<br />

im Umbruch, in Veränderung ist, sind<br />

die Chancen für junge Unternehmer und<br />

Unternehmerinnen immer am größten“,<br />

ist er überzeugt. Mit dem eingangs erwähnten<br />

Kalenderspruch hat es also<br />

doch seine Bewandtnis.<br />

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LISTEN UND RANKINGS<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 15<br />

Kriterien für die Rankings<br />

Die Unternehmen, die in den Rankings<br />

aufscheinen, erfüllen folgende<br />

Kriterien: Rechtssitz in Südtirol,<br />

hinterlegungspflichtige Unternehmen<br />

(Kapitalgesellschaften, Genossenschaften<br />

oder Konsortien),<br />

Bilanz erstellt nach dem geläufigen<br />

EU-Schema.<br />

Einige besondere Fälle, die extra gekennzeichnet<br />

sind, bilden die Ausnahme<br />

der Regel. Voraussetzung ist die<br />

Hinterlegung einer ordentlichen, verkürzten<br />

oder konsolidierten Bilanz innerhalb<br />

1. Oktober <strong>2023</strong>. Im Falle der<br />

Hinterlegung mehrerer Bilanzen vonseiten<br />

desselben Unternehmens wird<br />

der konsolidierten Bilanz der Vorzug<br />

vor der ordentlichen (oder verkürzten)<br />

gegeben. Von Firmen-Gruppen spricht<br />

man, falls ein Unternehmen von einem<br />

anderen, zu mindestens 50,01 Prozent<br />

kontrolliert wird.<br />

Bilanzdaten von Ga,<br />

Ga1 bis Gb14<br />

Bei den Hauptrankings<br />

(<strong>Top</strong> <strong>100</strong> nach Gesamtleistung,<br />

<strong>Top</strong> <strong>100</strong> nach Personalkosten,<br />

<strong>Top</strong> <strong>100</strong> nach<br />

Wertschöpfung, <strong>Top</strong> <strong>100</strong> Steuerzahler)<br />

sind Genossenschaften<br />

und Konsortien auf Wunsch der „Radius“-<br />

Redaktion ausgeschlossen. Für die<br />

Hauptrankings geht man im Falle der<br />

Hinterlegung einer konsolidierten Bilanz<br />

wie folgt vor: Man weist den Wert der Firmengruppe<br />

aus und nicht jenen der Einzelfirmen,<br />

die Gegenstand der Konsolidierung<br />

sind. Die Branchenrankings werden<br />

demgegenüber nur auf der Grundlage der<br />

ordentlichen Bilanzen erstellt. In anderen<br />

Worten, man findet hier die Einzelfirmen,<br />

aber nicht die Firmengruppen.<br />

Kriterium für die Reihung<br />

ist die Gesamtleistung<br />

Die Zuordnung der Firmen zu einem<br />

Wirtschaftssektor erfolgt nach der<br />

„Radius“-Klassifikation. Sollte diese<br />

nicht vorhanden sein, ist das Kriterium<br />

die Haupttätigkeit, die dem Handelsregister<br />

gemeldet wurde. Um die Lesbarkeit<br />

und Homogenität der Bereiche zu<br />

verbessern hat sich „Radius“<br />

vorbehalten, Klassifizierungen<br />

vorzunehmen sowie<br />

die Bezeichnung der Wirtschaftssektoren<br />

anzupassen.<br />

Alle Werte, die<br />

nicht vom WIFO-Institut<br />

für Wirtschaftsforschung<br />

stammen, sind über Fußnoten<br />

kennzeichnen.<br />

WEITERE<br />

METHODISCHE<br />

HINWEISE<br />

Für die Erstellung der Rankings<br />

werden folgende Konten der<br />

Gewinn- und Verlustrechnung<br />

herangezogen:<br />

Ga<br />

Ga1<br />

Gb6<br />

Gb7<br />

Gb8<br />

Gb9<br />

Gb11<br />

Gb14<br />

Gesamtleistung<br />

Umsatzerlöse<br />

Aufwendungen für Roh-,<br />

Hilfs- und Betriebsstoffe<br />

und für bezogene Waren<br />

Aufwendungen für<br />

bezogene Leistungen<br />

Aufwendungen für Nutzung<br />

von Gütern Dritter<br />

Personalaufwand<br />

Bestandsveränderungen<br />

der Roh-, Hilfs- und<br />

Betriebsstoffe und der<br />

bezogenen Waren<br />

Sonstige betriebliche<br />

Aufwendungen<br />

Die Bruttowertschöpfung errechnet<br />

sich aus folgender Formel:<br />

Ga – Gb6 – Gb7 – Gb8 – Gb11 – Gb14.


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LISTEN UND RANKINGS<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 17<br />

<strong>Südtirols</strong> <strong>Top</strong> <strong>100</strong> nach Gesamtleistung<br />

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich dafür ihre Bilanzen bei der Handelskammer nicht zu<br />

hinterlegen, weitere kontaktieren die Redaktion direkt, mit der Bitte die Zahlen der hinterlegten<br />

Bilanzen nicht zu veröffentlichen. Somit werden Unternehmen einerseits in den Tabellen von der<br />

„Radius“-Redaktion ergänzt sowie andererseits gestrichen.<br />

Firmenbezeichnung Gemeinde Gesamtleistung in €<br />

1 Alperia AG * Bozen 3.826.360.000<br />

2 Aspiag Service GmbH Bozen 2.327.374.000<br />

3 Eurocar Italia *** Bozen 1.815.400.000<br />

4 Würth-Gruppe *** Neumarkt 1.740.270.215<br />

5 Acciaierie Valbruna AG * Bozen 1.718.455.460<br />

6 Seetech Global Industries AG * ** Bozen 1.355.548.000<br />

7 Fercam Holding GmbH * Bozen 1.128.544.708<br />

8 FRI-EL Green Power *** Bozen 622.000.000<br />

9 Iveco Defence Vehicles AG Bozen 613.428.950<br />

10 Gruber Group *** Auer 604.604.000<br />

11 Avis Budget Italia AG * Bozen 446.584.747<br />

12 Rubner Holding AG * Kiens 444.808.261<br />

13 AGBA AG (Barchetti-Gruppe) * Bozen 426.627.501<br />

14 LFH GmbH (Loacker-Gruppe) * Ritten 402.705.139<br />

15 Markas AG * Bozen 342.052.119<br />

16 Bonaldi Motori AG Bozen 341.228.476<br />

17 GKN Driveline Bruneck AG Bruneck 334.371.162<br />

18 Progress-Group *** Brixen 313.000.000<br />

19 Brauerei Forst AG * Algund 260.374.034<br />

20 Europcar Italia AG Bozen 258.999.106<br />

21 Durst Group AG Brixen 237.288.357<br />

22 Vicentini AG Bozen 233.386.250<br />

23 Arrow ECS GmbH Bozen 229.556.781<br />

24 GKN Sinter Metals AG Bruneck 224.504.537<br />

25 Röchling Automotive Italia GmbH Leifers 221.171.792<br />

26 Athesia-Gruppe *** Bozen 213.175.097<br />

27 TechnoAlpin Holding *** Bozen 203.500.000<br />

28 Allstar GmbH Bozen 187.106.111<br />

29 The Wierer Holding AG * Brixen 184.615.428<br />

30 Pichler Immobilien und Service GmbH * Bozen 174.236.473<br />

31 AL-KO Vehicle Technology Italy GmbH * Vintl 167.720.383<br />

32 Miele Italia GmbH Eppan 166.142.225<br />

33 Sicily by Car AG * Bozen 160.909.046<br />

34 Autoindustriale GmbH * Bozen 159.756.829<br />

35 Dorigoni AG Bozen 155.272.955<br />

36 Billig AG Neumarkt 155.<strong>100</strong>.698<br />

37 Bayernland GmbH Sterzing 149.687.111<br />

38 Alupress-Gruppe *** Brixen 147.916.000<br />

39 Schenk Italia AG * Auer 145.032.769<br />

40 Plose Sistem Service AG Brixen 144.518.821<br />

41 Elektrisola Atesina GmbH Sand in Taufers 143.875.225<br />

42 Bonaldi Tech AG Bozen 142.279.371<br />

43 Rinaldi AG Bozen 141.056.095<br />

44 Thun AG * Bozen 139.972.585<br />

45 Wolf System GmbH Freienfeld 139.144.767<br />

46 Saottini Auto AG Bozen 135.899.511<br />

47 Zalando Logistics Operations Italy GmbH Bozen 135.364.825<br />

48 Rotho Blaas GmbH * Kurtatsch 135.188.299<br />

49 Watts Italy Holding GmbH * Bozen 128.205.681<br />

50 Hoppe AG Lana 128.051.689<br />

Firmenbezeichnung Gemeinde Gesamtleistung in €<br />

51 Monier GmbH Kiens 125.173.958<br />

52 Röfix AG Partschins 121.707.110<br />

53 Quick Service Logistics Italia GmbH Bozen 121.689.781<br />

54 European Metal Recycling GmbH Bozen 110.723.858<br />

55 HAKA-Gruppe (duka) *** Brixen 110.000.000<br />

56 Kostner GmbH * Vahrn 108.113.782<br />

57 Interdent AG * Bozen 107.144.105<br />

58 Oberleiter Trading GmbH Bruneck 105.381.503<br />

59 Anjoka GmbH Pfalzen <strong>100</strong>.602.496<br />

60 Tedi Commercio GmbH ** Bruneck 98.596.190<br />

61 Maico GmbH St. Leonhard i. P. 98.381.257<br />

62 Gallmetzer Holding *** Bozen 97.000.000<br />

63 DM Drogerie Markt GmbH ** Bozen 96.418.504<br />

64 Innerhofer Holding AG * St. Lorenzen 96.342.606<br />

65 Imotex GmbH * Bozen 94.240.742<br />

66 Pwp GmbH Bozen 93.635.801<br />

67 Autocentro Baistrocchi AG Bozen 92.832.775<br />

68 Hertz Fleet (Italiana) GmbH Bozen 91.287.576<br />

69 Liebherr Emtec Italia AG Brixen 87.398.869<br />

70 Jayeu Europe GmbH * Bozen 86.872.682<br />

71 Julius Meinl Italia AG Bozen 85.914.874<br />

72 NKD Italien GmbH Bozen 85.736.112<br />

73 Microtec GmbH * ** Brixen 84.512.000<br />

74 Stadtwerke Brixen AG Brixen 83.863.455<br />

75 Alpewa GmbH * Bozen 81.465.796<br />

76 Selectra AG Bozen 78.554.841<br />

77 Palfinger Lifting Solutions Italy GmbH Bozen 78.174.228<br />

78 Erre Esse AG Bozen 77.760.124<br />

79 Autostore GmbH Bozen 76.493.993<br />

80 LL International AG * Tirol 75.560.474<br />

81 Securitifleet AG Bozen 75.259.749<br />

82 Atzwanger AG * Bozen 73.929.000<br />

83 P.A.C. AG * Bozen 73.089.001<br />

84 Sanoner GmbH * St. Ulrich in Gröden 72.968.759<br />

85 Beikircher Grünland GmbH Sand in Taufers 72.232.598<br />

86 Siegfried Ausserhofer GmbH * Sand in Taufers 72.107.339<br />

87 J.F. Amonn GmbH * Bozen 71.755.363<br />

88 Hans Zipperle AG ** Meran 71.304.151<br />

89 A. Rieper AG Vintl 71.187.886<br />

90 Transbozen Logistik GmbH * Lajen 69.732.996<br />

91 Rail Traction Company AG Bozen 69.428.909<br />

92 Rent2Go GmbH Bozen 69.171.555<br />

93 Baustoffe Roman Terzer GmbH Neumarkt 68.632.290<br />

94 Sasa AG Bozen 67.935.190<br />

95 Jenbacher GmbH Bozen 67.931.352<br />

96 Eco Center AG Bozen 66.111.113<br />

97 Exquisa Italia GmbH Bozen 64.670.273<br />

98 Cittadini dell'Ordine AG * Bozen 63.300.307<br />

99 Real Estate Services AG * Bozen 61.448.834<br />

<strong>100</strong> SAD Nahverkehr AG Bozen 60.854.256<br />

* Konsolidierte Bilanz | ** Geschäftsjahr endete nicht mit dem 31.12.2022 | *** Daten wurden nicht vom WIFO übermittelt


LISTEN UND RANKINGS<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 19<br />

Tirols <strong>Top</strong> <strong>100</strong> nach Gesamtleistung<br />

Auch 2022 haben wir wiederum das Ranking der <strong>Top</strong> Unternehmen aus Nord-/Osttirol vom Wirtschaftsmagazin<br />

„eco.nova“ erhalten. Wir stellen im Gegenzug unser Ranking „<strong>Südtirols</strong> <strong>Top</strong> <strong>100</strong> nach Gesamtleistung“<br />

für deren Veröffentlichung zur Verfügung. Öffentliche Ämter, soziale Institutionen sowie gemeinnützige<br />

Einrichtungen (wie z.B. Krankenhäuser) hat die „Radius“-Redaktion nicht berücksichtigt.<br />

Firmenbezeichnung Gemeinde Gesamtleistung in €<br />

1 TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG Innsbruck 2.456.130.177<br />

2 Sandoz GmbH * Kundl 1.950.000.000<br />

3 Montanwerke Brixlegg AG * Brixlegg 1.200.000.000<br />

4 INNIO Jenbacher GmbH & Co. OG * Jenbach 980.000.000<br />

5 MPREIS Warenvertriebs GmbH * Völs 840.000.000<br />

6 Fritz Egger GmbH & Co. OG St. Johann i. Tirol 829.228.578<br />

7 Pfeifer Timber GmbH * Imst 500.000.000<br />

8 STIHL Tirol GmbH Langkampfen 768.900.000<br />

9 PLANSEE SE * Reutte 590.700.000<br />

10 Binderholz GmbH Fügen 518.800.000<br />

11 TIGAS-Erdgas Tirol GmbH Innsbruck 493.693.451<br />

12 Ing. Hans Bodner Bau GmbH & Co. KG. Kufstein 480.677.363<br />

13 Swarovski Wattens * Wattens 450.000.000<br />

14 Unterberger Kufstein 449.000.000<br />

15 SIGNA Prime Selection AG Innsbruck 438.001.000<br />

16 LIEBHERR-HAUSGERÄTE LIENZ GmbH * Lienz 360.000.000<br />

17 Würth Hochenburger GmbH Innsbruck 337.700.000<br />

18 Med-El Elektromedizinische Geräte GmbH * Innsbruck 330.000.000<br />

19 Balmung Medical Handel GmbH Langkampfen 328.000.000<br />

20 LIEBHERR-WERK TELFS GmbH Telfs 319.216.000<br />

21 PLAION GmbH * Höfen 307.000.000<br />

22 Thöni Industriebetriebe GmbH Telfs 292.530.084<br />

23 Gutmann GmbH Innsbruck 292.000.000<br />

24 Pfeifer Holz GmbH & Co KG * Imst 260.000.000<br />

25 CERATIZIT Austria GmbH * Reutte 257.000.000<br />

26 Eurotours GmbH Kitzbühel 243.169.000<br />

27 Wedl Handels-GmbH Mils 239.500.000<br />

28 Innsbrucker Kommunalbetriebe AG Innsbruck 225.484.018<br />

29 Papierfabrik Wattens GmbH & Co. KG * Wattens 221.990.000<br />

30 Swarovski Optik Absam 216.400.000<br />

31 Accenture TiGital GmbH Innsbruck 213.000.000<br />

32 EWT Truck & Trailer Handels GmbH Kitzbühel 201.200.000<br />

33 Inntaler Logistik Park GmbH Kufstein 200.872.000<br />

34 Felder KG Hall i. Tirol 200.000.000<br />

35 Berger Logistik GmbH * Wörgl 200.000.000<br />

36 Tyrolit - Schleifmittelwerke Swarovski KG * Schwaz 198.000.000<br />

37 Fröschl AG & Co. KG Hall i. Tirol 197.800.000<br />

38 Unterer GmbH Kundl 196.729.607<br />

39 Servus Handels- und Verlags-GmbH * Polling i. Tirol 195.500.000<br />

40 TINETZ-Tiroler Netze GmbH Thaur 188.866.328<br />

41 VERTEX GmbH Kirchbichl 185.000.000<br />

42 Fercam Austria GmbH Kundl 183.044.426<br />

43 Tiroler Versicherung V.a.G. * Innsbruck 180.400.000<br />

44 Ferrero Österreich HandelsGmbH * Innsbruck 175.000.000<br />

45 Brüder Theurl GmbH Assling 172.690.000<br />

46 Handl Tyrol GmbH * Pians 167.000.000<br />

47 TTC Trade and Consulting GmbH Kufstein 166.000.000<br />

48 HTB BauGmbH Arzl i. Pitztal 165.000.000<br />

49 Nothegger Transport Logistik GmbH St. Ulrich a. Pillersee 164.249.000<br />

50 IDM-Energiesysteme GmbH Matrei i. Osttirol 162.249.917<br />

Firmenbezeichnung Gemeinde Gesamtleistung in €<br />

51 Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer Schwaz 158.515.603<br />

52 Eglo Leuchten GmbH Pill 146.453.000<br />

53 Morandell International GmbH Wörgl 145.000.000<br />

54 Adolf Darbo AG * Stans 139.000.000<br />

55 Aqipa GmbH Kundl 136.000.000<br />

56 Friedrich Deutsch Metallwerk GmbH Innsbruck 135.500.000<br />

57 Huber Einkauf GmbH & Co. KG Pflach 135.227.000<br />

58 Coveris Flexibles Austria GmbH Langkampfen 131.602.000<br />

59 Wilhelm Gronbach GmbH & Co. KG Niederndorf 130.000.000<br />

60 Transped Europe GmbH Wörgl 130.000.000<br />

61 Interfood-Lebensmittelgroßhandel GmbH * Hall i. Tirol 126.700.000<br />

62 Ortner GmbH Innsbruck 124.335.000<br />

63 <strong>Top</strong> Logistik GmbH Kufstein 122.300.000<br />

64 Tiroler Rohre GmbH Hall i. Tirol 116.197.012<br />

65 HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH Abfaltersbach 115.750.907<br />

66 Tirolia-Spedition GmbH Ebbs 115.000.000<br />

67 Leitner GmbH Telfs 113.147.000<br />

68 Traktorenwerk Lindner GmbH Kundl 112.000.000<br />

69 Empl Fahrzeugwerk GmbH Kaltenbach 108.000.000<br />

70 3CON Anlagenbau GmbH Ebbs 106.834.912<br />

71 Autohaus Schweiger GmbH * Reutte 102.000.000<br />

72 Single Use Support GmbH Kufstein 101.000.000<br />

73 Freudenberg Sealing Technologies Austria GmbH & Co. KG Kufstein <strong>100</strong>.508.000<br />

74 A. Loacker Konfekt GmbH Heinfels <strong>100</strong>.220.157<br />

75 Dinkhauser Kartonagen GmbH Hall i. Tirol <strong>100</strong>.000.000<br />

76 ARGE Baustahl Eisen Blasy-Neptun GmbH * Innsbruck <strong>100</strong>.000.000<br />

77 Steinbacher Dämmstoffe GmbH * Erpfendorf 99.000.000<br />

78 Fiegl & Spielberger GmbH Innsbruck 96.500.000<br />

79 Gebro Pharma GmbH Fieberbrunn 95.000.000<br />

80 Ing. Hans Lang GmbH Terfens 94.000.000<br />

81 Autopark GmbH Innsbruck 87.200.000<br />

82 Eglo Immobilien GmbH Schwaz 87.000.000<br />

83 Austria Bau Tirol und Vorarlberg Handels GmbH Innsbruck 86.300.000<br />

84 Pirolo Holding GmbH Kufstein 86.198.175<br />

85 MOGUNTIA FOOD GmbH * Kirchbichl 85.000.000<br />

86 Rissbacher Walter GmbH Brixlegg 85.000.000<br />

87 hollu Systemhygiene GmbH Zirl 84.071.816<br />

88 Prim As Tiefkühlprodukte GmbH * Oberhofen i. Inntal 84.000.000<br />

89 Grissemann GmbH Zams 82.000.000<br />

90 Binder Beteiligungs AG * Fügen 81.840.000<br />

91 Unterer Tank & Service GmbH Kundl 81.460.272<br />

92 Tiroler Glashütte GmbH (Riedel) * Kufstein 79.000.000<br />

93 ZIMA Tirol Innsbruck 76.500.000<br />

94 Troger-Holz GmbH Vomperbach 76.374.105<br />

95 Giesswein Walkwaren AG Brixlegg 74.872.000<br />

96 Rieder Bau Schwoich 74.800.000<br />

97 Leonhard Lang GmbH Innsbruck 74.696.651<br />

98 Multivac Maschinenbau GmbH + Co. KG. * Lechaschau 73.500.000<br />

99 Thöni Automotive Components GmbH * Telfs 72.500.000<br />

<strong>100</strong> Durst Austria GmbH * Lienz 70.000.000<br />

Quelle: „eco.nova“ – Das Wirtschaftsmagazin<br />

* Umsatzschätzungen: Umsätze aus Unternehmen werden u.a. aus Geschäftsberichten, Bilanzen und Selbstauskünften entnommen. Sind keine konkreten Umsatzwerte zu erhalten schätzt der KSV1870<br />

(Gläubigerschutzverband in Österreich) den Umsatz eines Unternehmens aufgrund von KSV – Erfahrungen, Branchenwerten und Vorjahreszahlen annähernd ein.


LISTEN UND RANKINGS<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 21<br />

Trients <strong>Top</strong> <strong>100</strong> nach Gesamtleistung<br />

Auch die Liste der <strong>Top</strong> <strong>100</strong> Unternehmen Trients darf wie jedes Jahr nicht fehlen. Für diesen Vergleich scheinen<br />

öffentliche Ämter, soziale Institutionen und gemeinnützige Einrichtungen in den Listen nicht auf. Die Angaben<br />

für diese Liste erhält die „Radius“-Redaktion vom WIFO-Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer<br />

Bozen. Die Hinterlegung der Bilanz innerhalb Ende September war Voraussetzung zur Erstellung der Listen.<br />

Firmenbezeichnung Gemeinde Gesamtleistung in €<br />

1 Findolomiti Energia Srl * Trento 3.353.712.000<br />

2 Acciaierie Venete SpA * Borgo Valsugana 1.904.344.428<br />

3 Leaseplan Italia SpA Trento 1.206.933.000<br />

4 Dana Italia Srl Arco 1.031.797.942<br />

5 Arcese Holding SpA * Arco 1.030.762.038<br />

6 Itas Mutua * Trento 901.659.679<br />

7 Aquafil SpA * Arco 702.793.000<br />

8 FB Poli Di Marco Poli E C. SpA * Trento 627.712.870<br />

9 Unifarm SpA * Trento 624.070.843<br />

10 Brennerautobahn AG * Trento 584.342.373<br />

11 Italscania SpA Trento 505.091.400<br />

12 Ef Solare Italia SpA * Trento 460.521.000<br />

13 Alphabet Italia SpA Trento 445.111.000<br />

14 Cartiere del Garda SpA Riva del Garda 425.343.900<br />

15 Cartiere Villa Lagarina SpA Villa Lagarina 375.451.056<br />

16 GPI SpA * Trento 363.733.000<br />

17 Vetri Speciali SpA * Trento 342.308.000<br />

18 Dedagroup SpA * Trento 317.376.478<br />

19 Cristoforetti SpA * Cles 270.463.137<br />

20 S.E.R.O. Srl * Trento 268.233.000<br />

21 Firmin Srl * Lavis 264.781.045<br />

22 Stratos Srl * Ziano di Fiemme 257.389.932<br />

23 Falconeri Srl Avio 248.877.629<br />

24 Arconvert SpA Arco 248.033.857<br />

25 Sifà SpA Trento 239.647.974<br />

26 Menz & Gasser SpA Novaledo 238.536.794<br />

27 Marangoni Holding SpA * Trento 222.143.000<br />

28 Locauto SpA * Trento 216.098.781<br />

29 Ebara Pumps Europe SpA * Cles 194.027.328<br />

30 Domo Engineering Plastics Europe SpA Arco 169.999.686<br />

31 Lunelli SpA * Trento 166.878.000<br />

32 Mercedes-Benz Lease Italia Srl Trento 163.760.628<br />

33 Alto Garda Power Srl Riva del Garda 157.279.318<br />

34 Metalsistem Group SpA * Rovereto 148.251.827<br />

35 Bertagni 1882 SpA Avio 145.386.004<br />

36 ACSM SpA * Trento 137.319.761<br />

37 Officine Brennero SpA Trento 129.698.067<br />

38 Watts Industries Italia Srl Trento 128.242.159<br />

39 Energy SpA Rovereto 127.266.002<br />

40 Fly SpA Grigno 124.944.715<br />

41 Zobele Holding SpA ** Trento 124.771.427<br />

42 A.F.I.S. G. Clerici SpA Trento 124.643.596<br />

43 Trentino Trasporti SpA Trento 121.434.191<br />

44 Gruppo Nord Petroli Srl Borgo Valsugana 115.427.957<br />

45 Eurobrico SpA Trento 114.183.578<br />

46 Hauser Carni SpA Mezzocorona 114.147.050<br />

47 PSA Renting Italia SpA Trento 113.794.411<br />

48 Subaru Italia SpA ** Ala 112.318.786<br />

49 Activa AG Trento 112.142.970<br />

50 Ribot Srl * Storo 111.366.945<br />

Firmenbezeichnung Gemeinde Gesamtleistung in €<br />

51 Miorelli Service SpA Mori 111.016.737<br />

52 Siemens Energy Transformers Srl Trento 110.265.609<br />

53 Girardini Holding Srl * Tione di Trento 101.408.938<br />

54 Domo Engineering Plastics Italy SpA Arco 97.029.552<br />

55 Delta Energy Srl Trento 94.430.513<br />

56 Noleggiare Srl * Trento 94.140.388<br />

57 Suanfarma Italia SpA Rovereto 88.174.922<br />

58 Furlani Carni SpA * Trento 87.951.447<br />

59 Provinco Italia SpA Rovereto 87.814.089<br />

60 Sviluppo & Distribuzione Srl Lavis 86.772.415<br />

61 Collini Lavori SpA * Trento 85.680.560<br />

62 Internorm Italia Srl Trento 85.184.865<br />

63 ITW Srl * Calliano 83.700.094<br />

64 BM Group Holding SpA * Trento 83.239.679<br />

65 Municipia SpA Trento 78.872.000<br />

66 Tasci Srl * Rovereto 78.055.374<br />

67 Impresa Fratelli Sensi SpA * Trento 76.633.618<br />

68 Scania Commerciale SpA Trento 73.222.813<br />

69 Mariani SpA Rovereto 71.950.773<br />

70 Trasposervizi Srl Trento 70.122.330<br />

71 Cea Srl Trento 68.092.154<br />

72 Cristoforetti Servizi Energia SpA Lavis 66.829.769<br />

73 Meccanica Cainelli Srl Volano 66.271.466<br />

74 Dalmec SpA * Cles 65.381.021<br />

75 Esaving Srl Trento 65.239.518<br />

76 Finventure Srl * Rovereto 64.854.596<br />

77 Sartorilegno Srl Trento 62.300.143<br />

78 Trentino Digitale SpA Trento 60.701.895<br />

79 SICOR Srl Rovereto 60.664.075<br />

80 Autovia Srl Trento 59.463.520<br />

81 Enterprise Srl Trento 58.925.161<br />

82 Cantina Vini Armani A. Srl Ala 58.548.663<br />

83 Sasko Srl * Rovereto 54.849.482<br />

84 Manica SpA Rovereto 54.824.895<br />

85 ITEA SpA Trento 54.739.382<br />

86 MT Group Srl * Grigno 53.034.434<br />

87 Karl Mayer Rotal Srl Mezzolombardo 53.009.835<br />

88 Vrent SpA Trento 51.422.760<br />

89 Botteri Carni Srl Strembo 51.229.245<br />

90 Segata SpA Trento 50.402.705<br />

91 Scania Milano SpA Trento 48.705.069<br />

92 Lincotek Trento SpA Pergine Valsugana 46.571.998<br />

93 UCTS Trento Srl * Trento 45.949.962<br />

94 Diatecx SpA Cles 45.895.591<br />

95 Italbeton SpA Trento 43.735.865<br />

96 Blue City Srl Lavis 43.083.262<br />

97 Texbond Srl Rovereto 43.018.645<br />

98 Margoni Auto SpA Trento 42.350.583<br />

99 Gruppo Adige Bitumi SpA Trento 41.757.558<br />

<strong>100</strong> SEPR Italia SpA Mezzocorona 41.489.728<br />

* Konsolidierte Bilanz | ** Geschäftsjahr endete nicht mit dem 31.12.2022


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LISTEN UND RANKINGS<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 23<br />

<strong>Südtirols</strong> <strong>Top</strong> <strong>100</strong> nach Wertschöpfung<br />

Die Bruttowertschöpfung misst die generierte Wirtschaftsleistung eines Unternehmens, berechnet<br />

aus Differenz zwischen den erzielten Gesamterlösen und den getragenen Vorleistungen. Es ist<br />

dies der effektive volkswirtschaftliche Beitrag einer Firma und damit besonders aussagekräftig!<br />

Firmenbezeichnung Gemeinde Wertschöpfung in €<br />

1 Seetech Global Industries AG * ** Bozen 810.534.000<br />

2 Acciaierie Valbruna AG * Bozen 498.032.000<br />

3 Aspiag Service GmbH Bozen 385.955.000<br />

4 Alperia AG * Bozen 374.009.000<br />

5 Würth GmbH Neumarkt 277.423.382<br />

6 Markas AG * Bozen 269.732.141<br />

7 Avis Budget Italia AG * Bozen 212.540.815<br />

8 Fercam Holding GmbH * Bozen 175.379.548<br />

9 FRI-EL Liquid Biomass AG * Bozen 142.477.975<br />

10 Rubner Holding AG * Kiens 133.761.203<br />

11 Iveco Defence Vehicles AG Bozen 128.270.129<br />

12 LFH GmbH (Loacker-Gruppe) * Ritten 117.258.045<br />

13 GKN Sinter Metals AG Bruneck 112.456.527<br />

14 Allstar GmbH Bozen 104.557.460<br />

15 Gruber Group *** Auer 99.624.000<br />

16 Athesia-Gruppe *** Bozen 90.580.329<br />

17 Sicily by Car AG * Bozen 82.925.933<br />

18 Hertz Fleet (Italiana) GmbH Bozen 77.756.250<br />

19 Brauerei Forst AG * Algund 71.536.861<br />

20 Europcar Italia AG Bozen 64.772.076<br />

21 Röchling Automotive Italia GmbH Leifers 62.607.279<br />

22 Securitifleet AG Bozen 61.651.126<br />

23 Durst Group AG Brixen 58.801.522<br />

24 AL-KO Vehicle Technology Italy GmbH * Vintl 56.040.929<br />

25 Alupress-Gruppe *** Brixen 53.726.000<br />

26 Rotho Blaas GmbH * Kurtatsch 52.927.395<br />

27 Pichler Immobilien und Service GmbH * Bozen 52.802.886<br />

28 GKN Driveline Bruneck AG Bruneck 50.775.102<br />

29 Real Estate Services AG * Bozen 50.068.446<br />

30 Thun AG * Bozen 47.377.813<br />

31 The Wierer Holding AG * Brixen 46.364.727<br />

32 Monier GmbH Kiens 44.394.485<br />

33 Cittadini dell'Ordine AG * Bozen 44.313.303<br />

34 Hoppe AG Lana 43.739.822<br />

35 Microtec GmbH * ** Brixen 41.956.000<br />

36 Sanoner GmbH * St. Ulrich in Gröden 41.732.382<br />

37 Nuova Energia GmbH Bozen 39.788.435<br />

38 AGBA AG (Barchetti-Gruppe) * Bozen 37.017.652<br />

39 Konzentra Di Tosolini Pietro & C. KAG * Bozen 35.485.054<br />

40 Custodia Valore Credito Su Pegno AG Bozen 35.120.866<br />

41 Eolica P.M. GmbH Bozen 33.701.266<br />

42 Sasa AG Bozen 31.677.003<br />

43 Wolf System GmbH Freienfeld 31.605.996<br />

44 Röfix AG Partschins 31.250.403<br />

45 FRI-EL Campidano GmbH Bozen 31.022.714<br />

46 Sad Nahverkehr AG Bozen 29.982.190<br />

47 Südtiroler Transportstrukturen AG Bozen 28.644.398<br />

48 Quellenhof GmbH St. Martin i. P. 28.143.184<br />

49 Bonaldi Motori AG Bozen 27.650.054<br />

50 Findal Group GmbH *** Mean 26.798.615<br />

Firmenbezeichnung Gemeinde Wertschöpfung in €<br />

51 Eurocar Italia GmbH Bozen 26.657.996<br />

52 Watts Italy Holding GmbH * Bozen 26.547.648<br />

53 FRI-EL Grottole GmbH Bozen 26.526.451<br />

54 Entity AG * Bozen 25.573.615<br />

55 Ivoclar Vivadent Manufacturing GmbH Naturns 23.990.126<br />

56 Innerhofer Holding AG * St. Lorenzen 23.560.123<br />

57 Zalando Logistics Operations Italy GmbH Bozen 22.854.987<br />

58 Stadtwerke Brixen AG Brixen 22.781.001<br />

59 Elektrisola Atesina GmbH Sand in Taufers 22.634.500<br />

60 3 Zinnen AG *** Innichen 22.400.000<br />

61 Rail Traction Company AG Bozen 21.881.048<br />

62 Jayeu Europe GmbH * Bozen 21.302.324<br />

63 ACS Data Systems AG ** Bozen 21.196.905<br />

64 Selfin GmbH Bozen 21.116.888<br />

65 NKD Italien GmbH Bozen 20.791.339<br />

66 Brenner Basistunnel Bbt Se Bozen 20.108.000<br />

67 Vicentini AG Bozen 19.833.034<br />

68 Billig AG Neumarkt 19.599.223<br />

69 J.F. Amonn GmbH * Bozen 19.458.221<br />

70 Atzwanger AG * Bozen 19.174.000<br />

71 Miele Italia GmbH Eppan 18.908.846<br />

72 Schenk Italia AG * Auer 18.287.830<br />

73 Autoindustriale GmbH * Bozen 18.248.378<br />

74 Würth Phoenix GmbH Bozen 18.237.062<br />

75 Seab Energie-Umweltbetriebe Bozen AG Bozen 18.152.626<br />

76 T-Way AG Bozen 18.151.986<br />

77 LL International AG * Tirol 18.137.784<br />

78 Hans Zipperle AG ** Meran 17.775.356<br />

79 Eco Center AG Bozen 17.560.560<br />

80 Anjoka GmbH Pfalzen 17.288.344<br />

81 Sper AG Bozen 16.878.486<br />

82 Piz de' Sella AG ** Wolkenstein 16.708.804<br />

83 Derga Consulting AG Bozen 16.318.882<br />

84 Green Energy Sardegna GmbH Bozen 16.069.088<br />

85 Maico GmbH St. Leonhard i. P. 16.031.811<br />

86 Metall Steel Immobiliare GmbH Bozen 15.986.319<br />

87 P.A.C. AG * Bozen 15.541.228<br />

88 Seilbahnen St.Vigil in Enneberg AG ** Enneberg 15.235.826<br />

89 Energie AG ** Bozen 15.181.711<br />

90 Weger Walter GmbH Kiens 14.942.670<br />

91 Dorigoni AG Bozen 14.896.221<br />

92 Röchling Automotive GmbH Leifers 14.865.198<br />

93 Tedi Commercio GmbH ** Bruneck 14.841.343<br />

94 Alpewa GmbH * Bozen 14.781.126<br />

95 Südtiroler Informatik AG Bozen 14.574.783<br />

96 Jenbacher GmbH Bozen 14.485.272<br />

97 Brennercom AG Bozen 14.197.000<br />

98 Rinaldi AG Bozen 14.191.369<br />

99 Fructus Meran AG Terlan 14.101.690<br />

<strong>100</strong> Bonaldi Tech AG Bozen 13.932.741<br />

* Konsolidierte Bilanz | ** Geschäftsjahr endete nicht mit dem 31.12.2022 | *** Daten wurden nicht vom WIFO übermittelt


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LISTEN UND RANKINGS<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 25<br />

<strong>Südtirols</strong> <strong>Top</strong> <strong>100</strong> nach Personalkosten<br />

Um die Größe der Arbeitgeber nach Anzahl der Mitarbeiter zu ermitteln, wurde vom WIFO-Institutes<br />

für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen die Summe der ausgewiesenen<br />

Lohnkosten als Grundlage verwendet. Damit scheinen auch personalintensive Unternehmen<br />

auf, die in der Liste der <strong>Top</strong> <strong>100</strong> nach Gesamtleistung nicht vertreten sind.<br />

Firmenbezeichnung Gemeinde Personalkosten in €<br />

1 Seetech Global Industries AG * Bozen 294.531.000<br />

2 Aspiag Service GmbH Bozen 294.246.000<br />

3 Markas AG * Bozen 252.281.928<br />

4 Würth GmbH Neumarkt 191.994.660<br />

5 Acciaierie Valbruna AG * Bozen 166.594.568<br />

6 Fercam Holding GmbH * Bozen 112.403.407<br />

7 Rubner Holding AG * Kiens 91.256.925<br />

8 Allstar GmbH Bozen 79.897.476<br />

9 Alperia AG * Bozen 78.636.000<br />

10 Gruber Group *** Auer 70.444.000<br />

11 LFH GmbH (Loacker-Gruppe) * Ritten 63.278.864<br />

12 GKN Sinter Metals AG Bruneck 62.715.120<br />

13 Athesia-Gruppe *** Bozen 60.519.835<br />

14 Iveco Defence Vehicles AG Bozen 55.743.715<br />

15 Röchling Automotive Italia Srl Leifers 51.268.058<br />

16 Alupress-Gruppe *** Brixen 48.500.000<br />

17 Avis Budget Italia AG * Bozen 40.457.176<br />

18 Cittadini dell'Ordine AG * Bozen 39.713.536<br />

19 GKN Driveline Bruneck AG Bruneck 38.876.165<br />

20 Brauerei Forst AG * Algund 38.535.938<br />

21 Hoppe AG Lana 34.000.430<br />

22 Thun AG * Bozen 33.751.460<br />

23 AL-KO Vehicle Technology Italy GmbH * Vintl 31.996.732<br />

24 Durst Group AG Brixen 30.931.693<br />

25 Pichler Immobilien und Service GmbH * Bozen 26.504.883<br />

26 Rotho Blaas GmbH * Kurtatsch 26.016.912<br />

27 Microtec GmbH * ** Brixen 25.762.000<br />

28 Findal Group GmbH *** Meran 24.692.899<br />

29 Sasa AG Bozen 24.182.684<br />

30 Eurocar Italia GmbH Bozen 22.870.410<br />

31 Wolf System GmbH Freienfeld 22.864.472<br />

32 Europcar Italia AG Bozen 22.649.004<br />

33 Entity AG * Bozen 22.417.541<br />

34 Sanoner GmbH * St. Ulrich in Gröden 21.823.182<br />

35 The Wierer Holding AG * Brixen 21.141.755<br />

36 Brenner Basistunnel Bbt Se Bozen 19.780.000<br />

37 AGBA AG (Barchetti-Gruppe) * Bozen 19.566.259<br />

38 Monier GmbH Kiens 19.498.023<br />

39 NKD Italien GmbH Bozen 19.325.006<br />

40 DM Drogerie Markt GmbH ** Bozen 18.397.340<br />

41 Tedi Commercio GmbH ** Bruneck 18.098.916<br />

42 Bonaldi Motori AG Bozen 17.166.260<br />

43 Rail Traction Company AG Bozen 16.098.999<br />

44 Watts Italy Holding GmbH * Bozen 16.079.715<br />

45 ACS Data Systems AG ** Bozen 15.664.765<br />

46 Würth Phoenix GmbH Bozen 15.559.381<br />

47 Derga Consulting AG Bozen 15.076.336<br />

48 Ivoclar Vivadent Manufacturing GmbH Naturns 15.010.241<br />

49 Seab Energie-Umweltbetriebe Bozen AG Bozen 14.589.577<br />

50 Autoindustriale GmbH * Bozen 14.531.429<br />

Firmenbezeichnung Gemeinde Personalkosten in €<br />

51 Röchling Automotive GmbH Leifers 14.158.289<br />

52 Billig AG Neumarkt 14.108.630<br />

53 Anjoka GmbH Pfalzen 13.512.752<br />

54 Sad Nahverkehr AG Bozen 13.385.827<br />

55 Eco Center AG Bozen 13.332.849<br />

56 Atzwanger AG * Bozen 13.314.000<br />

57 Hans Zipperle AG ** Meran 12.631.677<br />

58 Weger Walter GmbH Kiens 12.554.605<br />

59 Innerhofer Holding AG * St. Lorenzen 12.456.294<br />

60 Vicentini AG Bozen 12.420.029<br />

61 J.F. Amonn GmbH * Bozen 12.104.962<br />

62 Südtiroler Informatik AG Bozen 11.965.950<br />

63 Clean Solutions GmbH Bozen 11.615.392<br />

64 Miele Italia GmbH Eppan 11.610.959<br />

65 Elektrisola Atesina GmbH Sand in Taufers 11.467.062<br />

66 Sicily by Car AG * Bozen 11.452.097<br />

67 Rinaldi AG Bozen 11.394.062<br />

68 P.A.C. AG * Bozen 10.791.680<br />

69 LL International AG * Tirol 10.669.423<br />

70 Stadtwerke Brixen AG Brixen 10.341.344<br />

71 Dorigoni AG Bozen 10.213.775<br />

72 Quellenhof GmbH St. Martin i. P. 10.059.814<br />

73 Siegfried Ausserhofer GmbH * Sand in Taufers 9.985.956<br />

74 Südtiroler Transportstrukturen AG Bozen 9.827.119<br />

75 Jenbacher GmbH Bozen 9.740.594<br />

76 Konzentra Di Tosolini Pietro & C. KAG * Bozen 9.623.627<br />

77 FR Holding GmbH * Meran 9.560.000<br />

78 Saottini Auto AG Bozen 9.339.598<br />

79 Zingerle Familienholding GmbH * Natz-Schabs 9.165.389<br />

80 Mader GmbH Sterzing 8.941.672<br />

81 Elpo GmbH Bruneck 8.894.297<br />

82 Röfix AG Partschins 8.815.532<br />

83 Winkler Hotels GmbH *** St. Lorenzen 8.438.383<br />

84 Datacol Italia GmbH Brixen 8.353.168<br />

85 3 Zinnen AG *** Innichen 8.350.000<br />

86 Euroclima AG Bruneck 8.140.394<br />

87 RSG Group Italia GmbH Bozen 8.137.073<br />

88 Schenk Italia AG * Auer 8.135.014<br />

89 Jayeu Europe GmbH * Bozen 7.962.307<br />

90 Liebherr Emtec Italia AG Brixen 7.829.424<br />

91 Troyer AG Sterzing 7.688.513<br />

92 Selectra AG Bozen 7.651.176<br />

93 A. Rieper AG Vintl 7.550.710<br />

94 Erdbau GmbH Meran 7.484.449<br />

95 Schwabe Pharma Italia GmbH Neumarkt 7.410.631<br />

96 Wohnzentrum Jungmann AG Brixen 7.295.462<br />

97 Gronbach GmbnH Neumarkt 7.275.786<br />

98 Maico GmbH St. Leonhard i.P. 7.242.178<br />

99 Doppelmayr Italia GmbH ** Lana 7.223.183<br />

<strong>100</strong> Infominds AG ** Brixen 7.133.849<br />

* Konsolidierte Bilanz | ** Geschäftsjahr endete nicht mit dem 31.12.2022 | *** Daten wurden nicht vom WIFO übermittelt


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LISTEN UND RANKINGS<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 27<br />

<strong>Südtirols</strong> <strong>Top</strong> <strong>100</strong> Steuerzahler<br />

Gewertet werden alle Südtiroler Kapitalgesellschaften (GmbH und AG), die für den Drei-Jahres-<br />

Zeitraum 2020-2022 durchgängig eine Bilanz hinterlegt haben (es ist dies ein Mittelwert aus drei<br />

Jahren). Das Ranking basiert auf den Angaben im Bilanzkonto „Steuern vom Einkommen und<br />

vom Ertrag“, welches die Steuern IRES und IRAP beinhaltet.<br />

Firmenbezeichnung Gemeinde Durch. Steuern in €<br />

1 Alperia AG * Bozen 35.714.333<br />

2 FRI-EL Liquid Biomass AG * Bozen 30.219.468<br />

3 Acciaierie Valbruna AG * Bozen 21.613.121<br />

4 Sicily By Car AG * Bozen 16.625.693<br />

5 Seetech Global Industries AG * ** Bozen 16.078.333<br />

6 Würth GmbH Neumarkt 10.984.079<br />

7 Nuova Energia GmbH Bozen 8.021.341<br />

8 FRI-EL Grottole GmbH Bozen 7.022.264<br />

9 FRI-EL Campidano GmbH Bozen 6.148.222<br />

10 Eolica P.M. GmbH Bozen 6.036.267<br />

11 Rubner Holding AG * Kiens 6.004.428<br />

12 Rotho Blaas GmbH * Kurtatsch 4.649.267<br />

13 Fercam Holding GmbH * Bozen 4.623.978<br />

14 Aspiag Service GmbH Bozen 4.621.333<br />

15 The Wierer Holding AG * Brixen 3.907.760<br />

16 GKN Sinter Metals AG Bruneck 3.741.062<br />

17 Markas AG * Bozen 3.492.152<br />

18 Röfix AG Partschins 3.443.877<br />

19 Durst Group AG Brixen 3.287.732<br />

20 Microtec GmbH * ** Brixen 3.116.000<br />

21 Andromeda Wind GmbH Bozen 3.104.673<br />

22 Iveco Defence Vehicles AG Bozen 3.096.779<br />

23 Metall Steel Immobiliare GmbH Bozen 2.818.996<br />

24 Selfin GmbH Bozen 2.791.268<br />

25 Wind Farm Deliceto GmbH Bozen 2.738.452<br />

26 FRI-EL Anglona GmbH Bozen 2.672.171<br />

27 Sper AG Bozen 2.552.902<br />

28 Athesia-Gruppe *** Bozen 2.533.576<br />

29 Gruber Group *** Auer 2.440.333<br />

30 Green Energy Sardegna GmbH Bozen 2.307.496<br />

31 FRI-EL Guardionara GmbH Bozen 2.301.924<br />

32 Bonaldi Motori AG Bozen 2.097.601<br />

33 Pichler Immobilien & Service GmbH * Bozen 2.082.954<br />

34 AGBA AG (Barchetti-Gruppe) * Bozen 2.031.184<br />

35 CEB GmbH Bozen 1.988.880<br />

36 RSG Group Italia GmbH Bozen 1.972.072<br />

37 Jayeu Europe GmbH * Bozen 1.824.565<br />

38 Innerhofer Holding AG * St. Lorenzen 1.812.545<br />

39 FRI-EL Albareto GmbH Bozen 1.774.038<br />

40 FRI-EL Anzi GmbH Bozen 1.721.803<br />

41 Energie AG ** Bozen 1.712.025<br />

42 Bz.Immo GmbH Bozen 1.706.718<br />

43 Schenk Italia AG * Auer 1.681.751<br />

44 Miele Italia GmbH Eppan 1.671.558<br />

45 Watts Italy Holding GmbH * Bozen 1.628.798<br />

46 Pompadour Tee GmbH ** Bozen 1.587.045<br />

47 LLInternational AG * Tirol 1.586.157<br />

48 Europcar Italia AG Bozen 1.574.365<br />

49 Transbozen Logistik GmbH * Lajen 1.536.636<br />

50 Maico GmbH St. Leonhard i. P. 1.519.528<br />

Firmenbezeichnung Gemeinde Durch. Steuern in €<br />

51 Quellenhof GmbH St. Martin i. P. 1.460.733<br />

52 Fotouno GmbH Brixen 1.448.477<br />

53 Jenbacher GmbH Bozen 1.409.790<br />

54 Alpewa GmbH * Bozen 1.375.776<br />

55 Nils AG Burgstall 1.369.623<br />

56 Italienische Parkgaragengesellschaft AG Bozen 1.345.161<br />

57 Autostore GmbH Bozen 1.339.021<br />

58 FRI-EL Ricigliano GmbH Bozen 1.321.784<br />

59 Layher AG ** Bozen 1.316.081<br />

60 Bonaldi Tech AG Bozen 1.313.851<br />

61 Selectra AG Bozen 1.298.162<br />

62 T-Way AG Bozen 1.290.008<br />

63 Arrow ECS GmbH Bozen 1.269.569<br />

64 Carron Bau GmbH Vahrn 1.249.800<br />

65 Vicentini AG Bozen 1.244.781<br />

66 Konzentra Di Tosolini Pietro & C. KAG * Bozen 1.239.965<br />

67 Medical Nutrition Italy GmbH Burgstall 1.205.603<br />

68 Real Estate Services AG * Bozen 1.144.908<br />

69 AL-KO Vehicle Technology Italy GmbH * Vintl 1.126.864<br />

70 Fercam Finance GmbH Bozen 1.117.022<br />

71 Zingerle Familienholding GmbH * Natz-Schabs 1.103.198<br />

72 Sanoner GmbH * St. Ulrich in Gröden 1.089.319<br />

73 ACS Data Systems AG ** Bozen 1.049.128<br />

74 Wepa GmbH Vahrn 1.040.528<br />

75 Zima Wohn Baugesellschaft mbH Bozen 1.031.803<br />

76 Bayernland GmbH Sterzing 1.002.444<br />

77 Billig AG Neumarkt 993.927<br />

78 Living Gries GmbH Bozen 949.485<br />

79 Unimet GmbH Sand in Taufers 943.521<br />

80 J.F. Amonn GmbH * Bozen 942.929<br />

81 Interdent AG * Bozen 940.896<br />

82 Entity AG * Bozen 936.022<br />

83 Residence Mirabell GmbH Hafling 902.571<br />

84 Con.Fid. GmbH Bozen 902.420<br />

85 Lorenz Pan AG Bozen 897.773<br />

86 Aimo Immobilien GmbH Sarntal 894.343<br />

87 Doppelmayr Italia GmbH ** Lana 891.783<br />

88 Straudi AG Bozen 887.845<br />

89 Cittadini dell'Ordine AG * Bozen 877.882<br />

90 Carbones Italia GmbH Bozen 869.393<br />

91 Liebherr Emtec Italia AG Brixen 833.225<br />

92 Socrep GmbH Kastelruth 829.099<br />

93 Amonti GmbH Ahrntal 828.661<br />

94 Tedi Commercio GmbH ** Bruneck 825.696<br />

95 FRI-EL S. AGata GmbH Bozen 819.999<br />

96 EWE European Wind Energy GmbH Meran 816.498<br />

97 Pohl Immobilien GmbH Bozen 805.461<br />

98 Signa Rem Italia GmbH Bozen 804.769<br />

99 Würth Phoenix GmbH Bozen 802.141<br />

<strong>100</strong> Fructus Meran AG Terlan 786.404<br />

* Konsolidierte Bilanz | ** Geschäftsjahr endete nicht mit dem 31.12.2022 | *** Daten wurden nicht vom WIFO übermittelt


28 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

Der Wechsel an der<br />

SPITZE<br />

Seit dem Jahr 2004, als das<br />

Magazin Radius das erste Mal mit<br />

der Ausgabe „<strong>Südtirols</strong> <strong>Top</strong> <strong>100</strong>“<br />

für Aufsehen sorgte, war die<br />

Aspiag-Despar an der Spitze der<br />

umsatzstärksten Unternehmen<br />

mit Sitz in Südtirol. In der aktuellen<br />

Ausgabe führt mit Alperia nun<br />

erstmals ein Südtiroler Unternehmen<br />

diese Rangliste an.<br />

Alperia betreibt 35 Wasserkraftwerke<br />

und ist der mit Abstand<br />

größte Südtiroler Strom-Produzent mit<br />

einer Gesamtleistung von jährlich ca.<br />

4.000 GWh. Damit liegt Alperia italienweit<br />

an 3. Stelle. Auch Dank der gestiegenen<br />

Energiekosten, speziell im Sommer<br />

und Herbst des Jahres 2022 konnte<br />

Alperia den Umsatz von gut 2 Milliarden<br />

Euro um 75 Prozent auf 3,63 Milliarden<br />

Euro steigern. Damit liegt Alperia<br />

um mehr als eine Milliarde Euro vor<br />

dem bisherigen Spitzenreiter, der Aspiag<br />

Service, die ihren Umsatz um etwa<br />

3 Prozent auf 2,55 Milliarden Euro steigern<br />

konnte. Mit einer enormen Umsatz-Steigerung<br />

von 383 Millionen auf<br />

1,82 Milliarden Euro landet die Eurocar<br />

Italia als Dritter erstmals auf dem Siegespodest.<br />

Eurocar gehört zur Porsche<br />

Holding in Salzburg und ist italienweit<br />

im Autohandel tätig. Geschäftsführer ist<br />

mit Mathias Moser ein Südtiroler. Vom<br />

allgemeinen Preisanstieg auf dem Markt<br />

profitierte auch die Würth-Gruppe, die<br />

2022 einen Umsatz von 1,74 Milliarden<br />

generieren konnte und auf dem 4. Platz<br />

landete. Auf dem 5. Rang ist mit der<br />

Leitner-Gruppe wieder ein reines Südtiroler<br />

Unternehmen. Mit einem satten<br />

Umsatzplus von 50 Prozent erreichte<br />

der Sterzinger Seilbahnbauer 1,3 Milliarden<br />

Euro Umsatz. Auf dem 6. Rang<br />

ebenfalls ein Umsatz-Milliardär: Zum<br />

ersten Mal gehört die Fercam Holding<br />

mit 1,13 Milliarden Euro Jahresumsatz<br />

zum erlauchten Club der Milliardäre.<br />

Ein Aufbruch zu neuen Ufern<br />

Das Jahr 2022 war in vielerlei Hinsicht ein<br />

besonderes Jahr. Das Ende der Pandemie<br />

war für viele Unternehmen zugleich der<br />

Aufbruch – nach zwei Jahren Stillstand –<br />

zu neuen Ufern. Zusätzlich haben die hohen<br />

Energiepreise, die Inflation und der<br />

Superbonus 110% für Sanierungen das


AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 29<br />

Ihrige beigetragen. Mit den zum Teil stark<br />

gestiegenen Umsätzen sind auch die Grenzen,<br />

um unter die <strong>Top</strong> <strong>100</strong> zu kommen,<br />

entsprechend angestiegen. War man im<br />

vergangenen Jahr mit 54.000.000 Euro<br />

Umsatz noch dabei, mussten es dieses<br />

Jahr schon um 10.000.000 Euro mehr<br />

Umsatz sein. Im Vergleich dazu die erste<br />

<strong>Top</strong>-<strong>100</strong>-Wertung vor 20 Jahren. Damals<br />

war auch die Aspiag AG als Spitzenreiter<br />

mit 927 Millionen noch unter der Umsatzmilliarde.<br />

Um unter die <strong>Top</strong> <strong>100</strong> zu<br />

kommen, war ein Umsatz von etwa 25<br />

Millionen Euro notwendig.<br />

Die Besten und die Beständigsten<br />

Innerhalb der Wertung konnten sich einige<br />

Firmen besonders verbessern. Der<br />

Spitzenreiter dabei ist Allstar. Das Glückspiel-Unternehmen<br />

gehört zum österreichischen<br />

Novomatic-Konzern, konnte<br />

den Umsatz mehr als verdoppeln und steigerte<br />

sich von Platz 57 auf Platz 30. FRI-<br />

EL Green Power verbesserte sich um 24<br />

Plätze bis in die <strong>Top</strong> 10, Pichler Projects<br />

rückt um 14 Plätze auf Platz 31 nach vorne<br />

und Forst verbesserte sich um 8 Plätze<br />

und liegt auf Rang 20. Die beständigsten<br />

Unternehmen in der Radius-Wertung<br />

<strong>Top</strong> <strong>100</strong> sind die Aspiag, die Stahlwerke<br />

Valbruna, die Würth-Gruppe und das Logistikunternehmen<br />

Fercam. Nur diese vier<br />

Firmen sind seit Anfang an (2004) immer<br />

in den <strong>Top</strong> 10 vertreten.<br />

Es war ein Jahr der Rekorde, ...<br />

… aber nicht nur. Corona und die damit<br />

zusammenhängenden Umstände sorgten<br />

in den Jahren 2021/2022 für erhebliche<br />

Unterschiede in den verschiedenen Sparten.<br />

Ein großer Teil der <strong>Top</strong>-<strong>100</strong>-Firmen<br />

verzeichnete sogar ein zweistelliges Umsatzplus.<br />

Der Tourismus in Südtirol war<br />

nach den Coronajahren 2020/2021 einer<br />

der Gewinner. Der Hotellerie, ein Jahr<br />

davor nach arg durchgebeutelt, kamen<br />

die noch anhaltenden Fernreise-Beschränkungen<br />

zugute und die Nächtigungszahlen<br />

stiegen auf neue Höhen, die Baubranche<br />

profitierte vom Superbonus und die<br />

Energieproduzenten profitierten von den<br />

explosionsartigen Kostensteigerungen.<br />

Die FRI-EL-Gruppe der Familie Gostner<br />

z.B. landete mit 622 Millionen Euro Umsatz<br />

erstmals unter den <strong>Top</strong> 10. Weniger<br />

gut ging es hingegen jenen Firmen, die<br />

als Gruppe der „Automotive“ in Südtirol<br />

Tausende Mitarbeiter beschäftigen.<br />

Die meisten Autozulieferer hatten wegen<br />

des Verkaufs-Einbruches von Neuwagen<br />

schwierige Jahre zu bewältigen.<br />

Gewinner im Lebensmittelsektor<br />

Zu den Gewinnern gehört auch die Milchwirtschaft:<br />

Bergmilch Südtirol (Mila),<br />

Milchhof Sterzing, Milchhof Brixen und<br />

die Bayernland GmbH legten um 20 bis<br />

40 Prozent zu. Im Obstsektor verzeichnet<br />

VOG Products ein Umsatzplus von<br />

22 Prozent und die Forst-Gruppe steigerte<br />

den Umsatz um etwa 35 Prozent<br />

auf 260 Millionen Euro. Im gesamten<br />

Lebensmittel-Sektor (Speck, Äpfel, Wein<br />

usw.) sind die Preise erst in diesem Jahr<br />

enorm gestiegen. Diese Preissteigerungen<br />

werden sich erst in der Bilanz <strong>2023</strong>, also<br />

im nächsten Jahr, entsprechend bemerkbar<br />

machen.<br />

Ein Vergleich der drei Provinzen<br />

In allen drei Teilen des alten Tirol liegen<br />

– mit Alperia mit ca. 3,8 Milliarden<br />

Euro Umsatz, Findolomiti Energia aus<br />

Trient mit etwa 3,4 Milliarden Euro und<br />

der TIWAG in Nordtirol mit 2,4 Milliarden<br />

Euro Umsatz – Energieunternehmen<br />

an der Spitze der Wertung. Südtirol<br />

hat mit sieben Umsatz-Milliardären<br />

auch hier die Nase vorn, es folgt Trient<br />

mit fünf und Nord-Osttirol mit drei<br />

Unternehmen. Wenn man die weitere<br />

Wertung betrachtet, fällt auf, dass Nordtirol<br />

dahinter eine größere Dichte mit<br />

Unternehmen zwischen <strong>100</strong> Millionen<br />

und einer Milliarde Euro Umsatz hat.<br />

Im Norden gibt es 76 Firmen mit mehr<br />

als <strong>100</strong> Millionen Euro Umsatz, Südtirol<br />

und Trentino liegen etwa gleichauf mit<br />

56 Firmen. Auch die Grenze, um in die<br />

<strong>Top</strong> <strong>100</strong> zu kommen, liegt in Nordtirol<br />

bei 70 Millionen Euro, in Südtirol bei<br />

63 Millionen Euro und im Trient bei<br />

45 Millionen Euro Umsatz.<br />

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Wenn es um komplexe Fassaden und Gebäudehüllen<br />

geht, vertrauen internationale Bauherren und renommierte<br />

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setzen auf den Erfindergeist und die herausragende<br />

Ausführungsqualität eines Teams, das regelmäßig die<br />

Grenzen des technisch Machbaren verschiebt.<br />

Technisch anspruchsvolle Fassaden und Sonderkonstruktionen,<br />

die das Herz eines jeden Tüftlers höherschlagen<br />

lassen, stehen bei FRENER & REIFER auf der Tagesordnung.<br />

Referenzprojekte wie die elegante und hochkomplexe Wellenglasfassade<br />

des Luxuskaufhauses La Samaritaine in Paris (im<br />

Bild oben), Europas größte Grünfassade für ein Geschäftsund<br />

Bürogebäude in Düsseldorf und die weltweit einzigartige,<br />

komplett öffenbare Edelstahlfassade am St. Giles Circus in<br />

London verdeutlichen das unermüdliche Streben nach Exzellenz<br />

der Fassadenbauer aus Brixen.<br />

Es gibt nur wenige Unternehmen weltweit, die das Know-how<br />

und den Mut haben, derart komplexe Fassadenbauprojekte zu<br />

planen, fertigen und montieren. Um sich in diesem exklusiven<br />

Marktsegment zu behaupten, bedarf es eines erstklassigen Fachwissens<br />

und einer gehörigen Portion Mut. Genau diese Eigenschaften<br />

findet man in den Büros, den Werkshallen und auf den<br />

Baustellen von FRENER & REIFER. Es sind die Mitarbeiter, die<br />

das Unternehmen zu einem der Branchenführer gemacht haben.<br />

Werde Teil des Teams und<br />

profitiere von zahlreichen Vorteilen<br />

Die Leidenschaft für Metall und die Freude, an hochkomplexen<br />

Projekten zu arbeiten, „schweißt“ das Team bei FRENER &<br />

REIFER sprichwörtlich zusammen. Die hohe Anzahl langjähriger<br />

Mitarbeiter und das sympathische, offene Betriebsklima<br />

sind bezeichnend für das Unternehmen. Darüber hinaus werden<br />

zahlreiche Vorteile und Anreize geboten. Zum Beispiel erhalten<br />

Mitarbeiter, die in Notfallorganisationen tätig sind, die nötige<br />

Flexibilität und Freistellung von ihrer Arbeitszeit, um im Bedarfsfall<br />

sofort ausrücken zu können und dort Hilfe zu leisten,<br />

wo sie gebraucht werden.<br />

Interessierte Mitarbeiter erhalten Firmen-E-Bikes für den Arbeitsweg,<br />

die auch privat genutzt werden können. Ein beliebtes<br />

Zusatzangebot, das den Arbeitsweg grüner und die Freizeit<br />

abwechslungsreicher gestaltet. Darüber hinaus bietet FRENER<br />

& REIFER einen hausinternen Englischlehrer, maßgeschneiderte<br />

Ausbildungsmöglichkeiten und Entwicklungschancen in<br />

verschiedenen Abteilungen, um sicherzustellen, dass jeder Mitarbeiter<br />

individuell gefördert wird und seine Stärken optimal<br />

zur Geltung bringen kann.<br />

Ob Berufseinsteiger oder Profi mit jahrelanger Erfahrung – bei<br />

FRENER & REIFER arbeiten alle mit dem Ziel, architektonische<br />

Träume auf der ganzen Welt zu verwirklichen. Und ihre<br />

Karriere auf eine neue Ebene zu bringen. Sei dabei und realisiere<br />

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FRENER & REIFER GmbH<br />

Alfred-Ammon-Straße 31 | 39042 Brixen<br />

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Deutschlands<br />

höchstes Holzhochhaus.<br />

Höhe: 72 m<br />

Roots in Hamburg ist Deutschlands höchstes in Bau befindliche<br />

Holzhochhaus. Die 16 Stockwerke aus Holz für Turm, der Querbau und<br />

Riegelgebäude wurden von Rubner in nur 16 Monaten fertig montiert.<br />

Das Gebäude erreicht eine Höhe von 72 Metern.<br />

© Garbe Immobilien-Projekte/ Störmer Murphy and Partners<br />

www.rubner.com


32 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

KI ALS<br />

CHANCE<br />

Ob wir sie wollen oder nicht, die künstliche Intelligenz ist Realität.<br />

Sie übt bereits jetzt großen Einfluss auf unseren beruflichen und<br />

privaten Alltag aus. Deshalb ist es wichtig, sich mit ihr auseinanderzusetzen.<br />

Auch Unternehmen tun gut daran, sich dem Thema<br />

zu stellen, selbst wenn es noch wenig greifbar scheint.


AKTUELL<br />

Wer jetzt als Unternehmer gleich weiterblättern möchte,<br />

weil ihm die künstliche Intelligenz nicht geheuer ist und<br />

die Angst die Neugier überbietet, der sollte dreimal tief durchatmen<br />

– und dann weiterlesen. Denn: Künstliche Intelligenz<br />

(KI) ist keine neue bedrohliche Erfindung, und sie existiert<br />

auch nicht erst, seitdem Ende des vergangenen Jahres der Begriff<br />

ChatGPT die halbe Welt verrückt gemacht hat. Bereits<br />

vor mehr als acht Jahrzehnten (!) legte der britische Mathematiker<br />

Alan Turin den Grundstein für KI. Turin bewies, dass eine<br />

Rechenmaschine in der Lage ist, kognitive Prozesse auszuführen,<br />

sofern diese sich in mehrere Einzelschritte zerlegen und<br />

durch einen Algorithmus darstellen lassen.<br />

KI gestern …<br />

Die eigentliche Geburtsstunde von KI als Forschungsdisziplin<br />

schlug dann im Jahr 1956. Damals fand in New Hampshire eine<br />

wissenschaftliche Konferenz statt. Die Teilnehmer waren davon<br />

überzeugt, dass Aspekte des Lernens sowie andere Merkmale<br />

der menschlichen Intelligenz von Maschinen simuliert werden<br />

können. Der Programmierer John McCarthy schlug dafür den<br />

Begriff „künstliche Intelligenz“ vor. Während der Konferenz<br />

wurde mit dem „Logic Theorist“ – das Programm bewies mehrere<br />

mathematische Lehrsätze – das erste KI-Programm der<br />

Welt geschrieben. Die Auseinandersetzung mit dem Thema<br />

wurde mit der zunehmenden Leistungsfähigkeit von Computern<br />

intensiviert. Auch für Laien „sichtbar“ wurde KI, als der<br />

russische Schachweltmeister Gary Kasparov 1997 von einer<br />

Maschine besiegt wurde.<br />

… und heute …<br />

Mittlerweile hat die künstliche Intelligenz klammheimlich Einzug<br />

in unseren Alltag gehalten. Ob die Wetterprognose am Smartphone,<br />

das Navi im Auto, der Streaming-Dienst, der uns eine Serie<br />

empfiehlt, oder auch sämtliche Smart-Home-Steuerungen – vieles<br />

beruht auf KI, ohne dass es uns wirklich bewusst ist.<br />

Auch viele Unternehmen und Berufsgruppen setzen KI – bewusst<br />

oder unbewusst – längst ein, etwa in Form von maschinellen<br />

Übersetzungen, bei der vorausschauenden Wartung von Geräten<br />

oder beim personalisierten Marketing. Schon an diesen Beispielen<br />

ist gut sichtbar, dass die KI-Technologie bis jetzt eher genutzt<br />

als geschadet hat und dass sie ein großes Potenzial hat, die Welt<br />

positiv zu verändern. Andererseits zeigt das Beispiel ChatGPT,<br />

dass wir uns nicht immer blind auf KI verlassen können. Sie<br />

steckt also noch in den Kinderschuhen. Dass sie irgendwann<br />

das menschliche Gehirn übertreffen und dadurch die Macht<br />

über uns ergreifen könnte, ist bislang reine Theorie. Allerdings:<br />

Wer KI im Unternehmensalltag einsetzt oder einsetzen möchte,<br />

sollte sich zwar aufgeschlossen, aber durchaus kritisch mit ihr<br />

auseinandersetzen.<br />

Grundsätzlich bietet KI Unternehmen die Chance, Produktionsoder<br />

andere Prozesse zu verbessern und zu beschleunigen. Das<br />

spart Kosten und ist effizient – in Zeiten des Arbeitskräftemangels<br />

also ein guter Grund, um KI im Betrieb zu implementieren. Dazu<br />

muss nicht gleich die gesamte Unternehmensstruktur auf den Kopf<br />

gestellt werden. Oft reichen kleinere Anpassungen.<br />

Powerfrauen?<br />

Alle bei uns!<br />

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34 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

… und morgen<br />

Bereiche, in denen KI-Lösungen sinnvoll<br />

sind, sind zum Beispiel Marketing,<br />

Vertrieb, Logistik, Kundenservice, vorausschauende<br />

Wartungen und Marktprognosen.<br />

So lassen sich unter anderem<br />

Absatzmengen vorhersagen, Kundenabwanderungen<br />

verhindern oder Qualitätsprobleme<br />

in der Produktion erkennen.<br />

Insbesondere bei automatisierten bzw.<br />

standardisierten Prozessen ist KI eine beinahe<br />

schon unumgängliche Unterstützung,<br />

etwa bei Datenabfragen oder Eingaben für<br />

Formulare. Auch in der Landwirtschaft<br />

kann KI dazu beitragen, die Erzeugung<br />

von Lebensmitteln wirtschaftlicher, nachhaltiger<br />

und auch klimaschonender zu gestalten.<br />

Man denke an die Bemessung und<br />

den Ausbringungszeitpunkt von Dünger<br />

oder an die optimale Zusammenstellung<br />

von Futterrationen. Schließlich gibt es<br />

auch in der Gastronomie und Hotellerie<br />

viele Möglichkeiten, KI zu nutzen, vor allem<br />

beim Personalmanagement.<br />

Leitfaden<br />

Die Handelskammer Bozen hat im Juni<br />

2022 einen Leitfaden mit dem Titel<br />

„Künstliche Intelligenz verstehen und<br />

nutzen“ herausgegeben. Darin werden<br />

zunächst die Grundprinzipien von<br />

künstlicher Intelligenz und verschiedene<br />

Begriffe im Zusammenhang mit der<br />

Unternehmenstätigkeit erklärt.<br />

Interessierte Unternehmerinnen und<br />

Unternehmer erhalten auch Antworten<br />

auf die Frage, wie sie ein erfolgversprechendes<br />

KI-Projekt erkennen und<br />

wie sie es in ihrem Betrieb umsetzen<br />

können. Auch technische und Managementfragen<br />

werden beantwortet. Verfasst<br />

wurde der Leitfaden von Gerhard<br />

Friedrich und Erich Teppan.<br />

Der Leitfaden<br />

kann auf der<br />

Homepage der<br />

Handelskammer<br />

abgerufen<br />

werden.<br />

WICHTIGE FRAGEN<br />

Wer KI-Systeme auf hohem<br />

Niveau im Unternehmen einführen<br />

möchte, sollte sich folgende<br />

Fragen stellen:<br />

Welche Abläufe hat mein<br />

Unternehmen?<br />

Wofür brauche ich KI und wofür<br />

möchte ich sie in meinem<br />

Unternehmen einsetzen?<br />

Auf welche KI-Technologie<br />

möchte ich setzen?<br />

Wie kostenintensiv ist die<br />

Umstellung und mit welchen<br />

Risiken ist sie verbunden?<br />

Welcher vertrauenswürdige<br />

Anbieter begleitet mich bei<br />

der Implementierung dieser<br />

Technologie?<br />

Wie kann ich meine Belegschaft<br />

in den Prozess der<br />

Implementierung miteinbeziehen?<br />

Lobis Böden GmbH<br />

Kampill Center | 1. Stock<br />

Innsbruckerstr. 27-29<br />

39<strong>100</strong> Bozen<br />

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35<br />

Auf Nummer<br />

sicher mit Systems<br />

Seit über 30 Jahren vertrauen Tausende Unternehmen<br />

auf den Service und die maßgeschneiderten IT-Lösungen<br />

von Systems. Denn mit dem IT-Spezialisten an ihrer<br />

Seite holen die Betriebe das Optimum aus der Digitalisierung<br />

heraus, maximale Datensicherheit inklusive.<br />

Über 3.000 Unternehmen unterschiedlichster Größe und<br />

aus den verschiedensten Branchen vertrauen heute auf<br />

das Südtiroler IT-Unternehmen Systems. Von der optimalen<br />

IT-Infrastruktur über Datensicherheit bis hin zu maßgeschneiderten<br />

Lösungen sorgt Systems mit seiner Expertise<br />

und Kompetenz für passgenaue, stabile IT-Netzwerke und<br />

erleichtert seinen Kunden so den Unternehmensalltag. „Für<br />

uns stehen die Anforderungen und Bedürfnisse unserer Kunden<br />

an erster Stelle. Wir analysieren gemeinsam, was genau<br />

erreicht werden soll. Dann finden wir in der Fülle von ITund<br />

Digitalisierungsmöglichkeiten genau jene, die ein Kunde<br />

wirklich braucht, und setzen diese um“, erklärt Günter Wimmer,<br />

CSMO des Südtiroler IT-Experten Systems.<br />

Um den Kunden Stabilität zu jeder Zeit zu gewährleisten,<br />

stehen ihnen an 365 Tagen im Jahr, also auch an Wochenenden<br />

und Feiertagen, Systems-Mitarbeiter<br />

zur Verfügung. Damit aber erst keine<br />

Schwierigkeiten entstehen, betreuen<br />

diese die IT-Systeme proaktiv.<br />

Schnelle Reaktionszeiten, eine verlässliche<br />

Rundum-Betreuung und<br />

flexible Service-Pakete runden den<br />

einzigartigen Systems-Service ab.<br />

Günter Wimmer,<br />

CSMO bei Systems<br />

Mit den drei Standorten in Schlanders,<br />

Bruneck und Bozen ist zudem<br />

eine persönliche Vor-Ort-Betreuung gewährleistet. 97 Prozent<br />

der Systems-Kunden bestätigen in Befragungen ihre Zufriedenheit<br />

mit Systems.<br />

Datenschutz vom Profi<br />

Mit Expertise und Leidenschaft sorgt Systems<br />

zudem für ein Maximum an Datensicherheit.<br />

Als <strong>Südtirols</strong> Marktführer<br />

rund um IT-Security und<br />

Data Protection arbeitet Systems<br />

mit namhaften Herstellern zusammen,<br />

um einen möglichst hohen Sicherheitsstandard<br />

bereitstellen zu<br />

können. „Daten sollen immer und<br />

überall verfügbar und gleichzeitig<br />

vor unerlaubtem Zugriff, Löschen<br />

oder Diebstahl geschützt sein. Im<br />

Ernstfall sollten diese schnell wiederhergestellt werden können“,<br />

erklärt Richard Tappeiner, Leiter der Central IT-Services<br />

bei Systems. Ob Backups, Firewalls, der Schutz von Endgeräten<br />

oder eben die rasche Datenwiederherstellung – mit Systems<br />

sind Unternehmen immer auf dem neuesten technologischen<br />

Stand und auf der sicheren Seite. „Bei Verlust oder Diebstahl<br />

der Daten steht ein Unternehmen still, das Thema Security<br />

sollte daher in jedem Betrieb oberste Priorität haben. Mit<br />

dem richtigen IT-Spezialisten ist man auf der sicheren Seite“,<br />

so Tappeiner.<br />

Systems GmbH<br />

Tel. 0471 631 142 | info@systems.bz<br />

www.systems.bz<br />

Richard Tappeiner<br />

Abteilungsleiter Central<br />

IT-Services bei Systems


36 Nr. Anzeige 6/<strong>2023</strong><br />

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Titel Titel Titel<br />

Vorspann.<br />

T ext<br />

Ein Global Player aus Gais<br />

Automatisierung ist neben Digitalisierung und künstlicher<br />

Intelligenz das Stichwort schlechthin, wenn es<br />

um die Zukunft von Unternehmen geht. Intelligente<br />

Lösungen für die Prozessautomatisierung zu finden<br />

und umzusetzen, ist seit fast 30 Jahren das tägliche<br />

Brot der Firma Micros Automation.<br />

1994<br />

gründete Christian Seeber mit seiner Frau Annemarie<br />

in Bruneck die Firma Micros Automation<br />

als familiengeführtes Technologieunternehmen. Nach wie<br />

vor ist er der kreative Kopf im Betrieb, in den mittlerweile auch<br />

die Söhne Florian und Matthias eingestiegen sind. 2021 wurde<br />

der neue Firmensitz in Gais eröffnet. Hier setzen die rund<br />

30 Mitarbeiter ihr gesamtes Know-how und ihre Kreativität<br />

ein, um auch noch so komplexe Kundenwünsche zu erfüllen.<br />

Alles aus einer Hand<br />

Von der Idee über die Planung und Umsetzung bis hin zur einsatzbereiten<br />

Anlage bietet das Unternehmen ein komplettes Paket<br />

für die Prozess-Automatisierung – vom ersten bis zum letzten<br />

Schritt erledigt Micros Automation alles vor Ort. Die Maschinen<br />

werden exakt auf die erforderlichen Prozesse abgestimmt und<br />

sind somit in der Lage, einen gesamten Produktionsabschnitt<br />

zu automatisieren. Insbesondere werden Palettier-, Montage-,<br />

Beschickungs-, Kontroll-, Prüf- und Fördersysteme entwickelt,<br />

ebenso Lösungen für die Verpackungstechnik. Die Mitarbeiter<br />

kümmern sich auch um die Programmierung, insbesondere um<br />

SPS-Programmierung, Roboter-Programmierung, Bildverarbeitung<br />

und Visualisierungssysteme.<br />

Maßgeschneiderte Lösungen<br />

Micros Automation steht für höchste Qualität und zeichnet<br />

sich durch Zuverlässigkeit, Innovation und Professionalität aus.<br />

Zu den besonderen Stärken gehören die Inhouse-Entwicklung<br />

und -Herstellung von komplexen Anlagen als Einzel- und als<br />

Seriengeräte sowie schlüsselfertige Automatisierungssysteme<br />

für Klein- und Großunternehmen. Dazu gehören maßgeschneiderte<br />

Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen für Unternehmen<br />

jeder Größe aus verschiedensten Branchen. Nicht<br />

ohne Grund hat die Pusterer Firma Kunden in aller Welt, vom<br />

deutschsprachigen Ausland über Nordeuropa bis nach Brasilien<br />

und Indien. Vor allem in den USA tut sich aktuell ein vielversprechender<br />

Markt auf.<br />

Mitarbeiter- und Kundenorientierung<br />

Innovation und technologischer Fortschritt ermöglichen eine<br />

zunehmende Vernetzung von Mensch und Maschine. Der Faktor<br />

Mensch spielt bei Micros Automation aber nach wie vor<br />

eine zentrale Rolle. Nach innen sind es die Teamarbeit und die<br />

gegenseitige Motivation auf der Suche nach technischen und<br />

technologischen Lösungen, die zum Erfolg des Unternehmens<br />

beitragen. In diesem Team gibt es aufgrund der großen Nachfrage<br />

nach den Produkten auch noch Platz für weitere Mitarbeiter.<br />

Bewerbungen sind erwünscht.<br />

Infos unter www.micros-automation.com<br />

Micros Automation GmbH<br />

Industriezone 1 A | 39030 Gais<br />

Tel. 0474 550 517 | info@micros-automation.com<br />

www.micros-automation.com


AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 37<br />

DER<br />

VERMEINTLICHE<br />

KONKURRENT<br />

Für die einen ist es das Zauberwort, für die anderen wohl das Unwort des<br />

Jahres: ChatGPT. Wohl sicher ist, dass Chatbots – so wie einst die Computer<br />

– Eingang in die Welt der Wirtschaft finden werden. Doch es wird<br />

kein plötzlicher Einbruch werden, sondern ein langsames Einschleichen.<br />

Schreib mir einen Text über die Vorzüge<br />

und Nachteile von künstlicher<br />

„<br />

Intelligenz.“ Mit diesem und ähnlichen<br />

Aufforderungen haben zahlreiche Journalisten<br />

in aller Welt ihre vermeintliche<br />

Konkurrenz einem ersten Intelligenztest<br />

unterzogen. Das war Ende des<br />

Jahres 2022, als ChatGPT erstmals<br />

öffentlich zugänglich gemacht wurde.<br />

Das Ergebnis der Tests war meistens<br />

überraschend schlüssig. Doch sobald<br />

der Test eine Stufe höher angesetzt<br />

wurde und sich auf aktuelles Geschehen<br />

bezog, tischte der Chatbot ihnen<br />

kurzerhand Lügen auf. Damit war<br />

schnell klar: ChatGPT ist noch weit<br />

entfernt<br />

von menschlicher<br />

Intelligenz – und<br />

damit auch von<br />

gefährlicher<br />

Konkurrenz.<br />

Das scheinbar<br />

sprechende oder<br />

schreibende<br />

Gegenüber „weiß“<br />

keine Antwort, sondern generiert<br />

sie lediglich aus mehr oder weniger<br />

wahren Inhalten aus dem Internet,<br />

mit denen es zuvor vollgestopft<br />

worden ist.<br />

Die Gefahr<br />

Darin liegt auch ein Kernpunkt der Kritik<br />

an ChatGPT – und im Moment die<br />

wirkliche Gefahr: Es gibt keine Gewährleistung<br />

dafür, dass die jeweiligen Antworten,<br />

Texte oder sonstigen Ergebnisse<br />

korrekt sind. Entsprechend groß – und<br />

wohl berechtigt – ist das Bedürfnis nach<br />

Regulierung des gesamten Bereiches von<br />

künstlicher Intelligenz. Schließlich können<br />

falsche Behauptungen oder in einem<br />

zweiten Moment auch falsche Entscheidungen<br />

bedeutende rechtliche, finanzielle<br />

oder unternehmerische Auswirkungen<br />

haben. Vor allem der Datenschutz ist ein<br />

heikles Thema, das heiß diskutiert wird.<br />

Die Potenziale<br />

Dies vorausgeschickt stecken in<br />

ChatGPT und seiner erstarkenden<br />

Konkurrenz (Bard von Google, Bing<br />

von Microsoft und einige mehr) natürlich<br />

auch bedeutende Potenziale für die<br />

Wirtschaft. Nur ein kleines Beispiel:<br />

Denkbar ist, dass künftig die Ergebnisse<br />

von Sitzungen von ChatGPT & Co.<br />

selbstständig zusammengefasst werden<br />

oder dass aus einigen Stichworten eine<br />

vollständige E-Mail geschrieben wird.<br />

ChatGPT könnte die Nutzer auch bei


38 Nr. 6/<strong>2023</strong> AKTUELL<br />

der Erstellung von Inhalten von Social-<br />

Media-Beiträgen unterstützen, indem<br />

Textinhalte auf gewisse Zielgruppen<br />

abgestimmt werden. Interessant könnte<br />

das Tool zudem beim Sammeln von<br />

Ideen sein. Bestimmt kann es auf Informationen<br />

zurückgreifen, auf die man<br />

beim herkömmlichen Brainstorming gar<br />

nicht gekommen wäre. Nicht zuletzt hat<br />

ChatGPT das Zeug, um im Kundenservice<br />

mitzuwirken, etwa zum Beantworten von<br />

häufig gestellten Fragen.<br />

Erste Schritte<br />

So weit ist es aber noch nicht. ChatGPT<br />

muss gewissermaßen noch viel „lernen“,<br />

um seinen Erwartungen einigermaßen<br />

gerecht zu werden. Dennoch ist es klug,<br />

sich jetzt schon damit auseinanderzusetzen.<br />

Wer vorhat, ChatGPT künftig in<br />

seinem Unternehmen einzusetzen, sollte<br />

das Tool am besten zuerst privat testen,<br />

und zwar auf Herz und Nieren. Dann<br />

findet er auch heraus, inwieweit es zum<br />

Beispiel bei Übersetzungen von Texten<br />

für die eigene Homepage in verschiedene<br />

Sprachen taugt und wo generell seine<br />

Grenzen liegen. Es gilt, immer im Hinterkopf<br />

zu behalten, dass der Chatbot eine<br />

Maschine ist. Das Ergebnis muss deshalb<br />

stets kontrolliert werden, und bei Zweifeln<br />

sind unbedingt Fachleute zu Rate zu<br />

ziehen. ChatGPT & Co. ist es nämlich<br />

ziemlich egal, wie hoch die Strafe ist, die<br />

der Anwender bei einem Verstoß gegen<br />

Gesetze und Bestimmungen zahlt.<br />

DAS SAGT ChatGPT<br />

ÜBER SICH SELBST<br />

Ich bin ChatGPT, ein fortschrittliches<br />

KI-Textmodell von OpenAI.<br />

Mit meiner Fähigkeit, natürliche<br />

Sprache zu verstehen und<br />

menschenähnliche Antworten zu<br />

generieren, stehe ich Ihnen zur<br />

Beantwortung von Fragen, Unterstützung<br />

bei Problemlösungen<br />

und zur Erstellung von Textinhalten<br />

zur Verfügung. Ich kann in<br />

verschiedenen Sprachen arbeiten<br />

und bin vielseitig einsetzbar, von<br />

der Informationsbeschaffung bis<br />

zur kreativen Texterstellung.


Anzeige<br />

39<br />

EOS Solutions wächst weiter<br />

Der Business-Software-Spezialist EOS Solutions konnte<br />

auch <strong>2023</strong> wieder erhebliche Erfolge verbuchen.<br />

So wurde das Bozner Unternehmen zum wiederholten<br />

Mal vom Softwarepartner Microsoft ausgezeichnet.<br />

Außerdem eröffnete das Unternehmen in diesem Jahr<br />

zwei neue Standorte und erhielt Anerkennung für sein<br />

starkes Gleichstellungs-Engagement.<br />

EOS Solutions ist ein führender Microsoft-Partner für Geschäftsanwendungen<br />

(Microsoft Dynamics 365) und implementiert<br />

vertikale ERP- und CRM-Lösungen. Bereits zum<br />

neunten Mal gehört EOS Solutions dieses Jahr zu den besten<br />

1 Prozent aller Partnerunternehmen weltweit, die von Microsoft<br />

in den Inner Circle of Microsoft Business Applications<br />

berufen wurden. Damit zeichnet der US-Konzern Partnerunternehmen<br />

aus, die ein außergewöhnlich hohes Wachstum aufweisen<br />

und gleichzeitig innovative Kundenlösungen entwickeln,<br />

die Unternehmensprozesse einfacher und effizienter gestalten.<br />

„Diese Auszeichnung zeugt von unserer großartigen Teamarbeit,<br />

unserem fortwährenden Engagement für die Welt von Dynamics,<br />

Azure und Power Plattform sowie unserer Erfahrung<br />

im Einsatz von Technologie, um unsere Kunden intelligent zu<br />

vernetzen“, so Roberto Finotti, Sales Director, EOS Solutions.<br />

Neue Standorte in Italien und den USA<br />

In den letzten Jahren haben sich Struktur, Größe und Angebot<br />

von EOS Solutions gewandelt. Das Unternehmen ist heute einer<br />

der wichtigsten Microsoft-Partner in Italien. Die Zahl der Mitarbeitenden<br />

hat sich seit 2019 mehr als verdoppelt. Aufgrund<br />

des kontinuierlichen Wachstums hat EOS Solutions in diesem<br />

Jahr ein neues Büro in Lecce (Apulien) eröffnet, um ein Zentrum<br />

für Softwareentwicklung und -support aufzubauen. Vor Ort<br />

wurde eine Zusammenarbeit mit der Universität von Salento<br />

eingeleitet, um jungen Talenten Karriereperspektiven zu bieten.<br />

Zudem gründete EOS Solutions dieses Jahr eine Tochterfirma<br />

in den USA: die EOS Smart Solutions Inc. in Saddle Brook<br />

(New Jersey). Ziel der Ausgründung ist es, die EOS Apps, die<br />

Erweiterungen für die Geschäftsanwendungen von Microsoft<br />

sind, auf dem nordamerikanischen Markt zu etablieren und So<br />

Smart, die SaaS-Digitalisierungslösung für kleine Unternehmen,<br />

zu vertreiben.<br />

Anerkennung für Stärkung der Rolle der Frau<br />

Beim Eccellenza Formazione Award <strong>2023</strong> in Turin erhielt EOS<br />

Solutions die Jury-Mention für das Projekt EOS4Women. Mit<br />

dem Projekt, das in Zusammenarbeit mit Great Place To Work<br />

entwickelt wurde, zeigt EOS Solutions wichtiges Engagement für<br />

die Stärkung der Rolle der Frau im Unternehmen. Ziel des Projekts<br />

ist es, Frauen Möglichkeiten zu bieten, im Unternehmen zu aktiven<br />

Protagonistinnen des Wandels zu werden. Giulia Bonsignore,<br />

HR-Business-Partner von EOS Solutions, zeigt sich erfreut über<br />

das Lob: „Die Jury-Mention ist eine bedeutende Anerkennung<br />

des Engagements von EOS Solutions für die Förderung eines<br />

inklusiven und nachhaltigen Arbeitsumfelds. Diese Auszeichnung<br />

ermutigt uns, weiterhin eine Unternehmenskultur zu fördern, die<br />

die Gleichstellung der Geschlechter wertschätzt und den Zugang<br />

zu Karrieremöglichkeiten für alle Menschen unterstützt.“<br />

EOS Solutions<br />

Giuseppe-di-Vittorio-Straße 23 | 39<strong>100</strong> Bozen<br />

Tel. 0471 319 650<br />

info@eos-solutions.it | www.eos-solutions.it


40 Nr. 6/<strong>2023</strong> AKTUELL<br />

„Auch kleine<br />

Betriebe<br />

profitieren von KI“<br />

Viele Unternehmen überlegen<br />

derzeit, ob und wie sie künstliche<br />

Intelligenz (KI) einsetzen<br />

können. Zwei Experten, Thomas<br />

Aichner und Paolo Coletti,<br />

beantworten einige grundlegende<br />

Fragen.<br />

Radius: Wie kann KI das Geschäft<br />

verbessern?<br />

Thomas Aichner: KI kann helfen,<br />

Prozesse zu automatisieren, datengesteuerte<br />

Einblicke zu gewinnen, personalisierte<br />

Kundeninteraktionen zu<br />

ermöglichen und die Effizienz in verschiedenen<br />

Unternehmensbereichen<br />

zu steigern. Zum Beispiel ermöglicht<br />

KI die Analyse von Kundendaten, um<br />

personalisierte Empfehlungen und<br />

maßgeschneiderte Dienstleistungen<br />

anzubieten, wodurch sich die Kaufwahrscheinlichkeit<br />

stark erhöht.<br />

Radius: Welche<br />

Investitionen sind für<br />

den Einsatz von KI<br />

erforderlich?<br />

Thomas Aichner<br />

T. Aichner: Die Investitionen<br />

hängen von der<br />

Komplexität der Lösungen<br />

ab. Sie umfassen die Anschaffung<br />

von Technologie, Datenanalyse-Tools,<br />

Schulungen für Mitarbeiter<br />

und die Anpassung der IT-Infrastruktur.<br />

Wenn die Daten schon zentral<br />

verfügbar sind, sind die Kosten wesentlich<br />

geringer.<br />

Radius: Gibt es noch<br />

andere innovative<br />

Technologien, die neben<br />

KI wichtig sind?<br />

Paolo Coletti: Ja, die<br />

Blockchain. Diese ermöglicht<br />

eine sichere,<br />

dezentrale Aufbewahrung<br />

von Daten und Transakti-<br />

Ihr Vertriebspartner für<br />

Komfortlüftungen von<br />

www.isodomus.com


AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 41<br />

onen. Durch die Unveränderlichkeit<br />

der Daten und<br />

die Transparenz können<br />

Betrug und Datenmanipulation<br />

reduziert<br />

und Prozesse transparent<br />

gemacht werden.<br />

Die Kombination von<br />

Blockchain und KI ermöglicht<br />

innovative Anwendungen<br />

in verschiedenen<br />

Bereichen, darunter Authentifizierung,<br />

Energie- und Ressourcenmanagement,<br />

geistiges Eigentum oder Versicherungen.<br />

Diese Synergie steigert Effizienz,<br />

Transparenz und Vertrauen in vielfältigen<br />

Prozessen.<br />

Radius: Können Sie ein konkretes<br />

Beispiel nennen, in dem die Kombination<br />

von Blockchain und KI<br />

bereits zu einer innovativen Lösung<br />

geführt hat?<br />

P. Coletti: Absolut. Ein Anwendungsgebiet<br />

ist das Supply-Chain-<br />

Paolo Coletti<br />

Management, bei dem<br />

die Kombination beider<br />

Technologien die Rückverfolgbarkeit<br />

von<br />

Produkten ermöglicht,<br />

während KI Muster in<br />

den Lieferkettendaten<br />

identifiziert, um Engpässe<br />

und Effizienzverbesserungen<br />

vorherzusagen.<br />

Radius: Sind viele Südtiroler<br />

Betriebe nicht zu klein, um KI und<br />

Blockchain zu nutzen?<br />

T. Aichner: Die Größe eines Unternehmens<br />

ist nicht zwangsläufig ein<br />

Hindernis für die Nutzung von KI<br />

und Blockchain. Auch kleine Betriebe<br />

können von diesen Technologien<br />

profitieren, indem sie auf maßgeschneiderte<br />

Lösungen zugreifen oder<br />

cloudbasierte Dienste nutzen. Die<br />

Verfügbarkeit von Daten und die Ausrichtung<br />

auf spezifische Geschäftsziele<br />

sind entscheidend.<br />

ZU DEN PERSONEN<br />

Thomas Aichner ist wissenschaftlicher<br />

Leiter der Südtirol<br />

Business School. Er ist promovierter<br />

Wirtschaftsingenieur und<br />

lehrte als Universitätsprofessor<br />

in Saudi-Arabien, Deutschland,<br />

Österreich und Italien. Seine<br />

Forschungsschwerpunkte sind<br />

unter anderem Mass-Customization<br />

und künstliche Intelligenz in<br />

Unternehmen.<br />

Paolo Coletti ist promovierter<br />

Mathematiker und Universitätsforscher.<br />

Er ist einer<br />

der führenden Experten für<br />

Blockchain-Technologie und<br />

Kryptowährungen. Sein Wissen<br />

teilt er auch auf YouTube, wo ihm<br />

mehr als 25.000 Nutzer folgen.<br />

Künstliche Intelligenz<br />

macht keinen Sinn.<br />

ai<br />

„Welchen Nutzen könnte dieses<br />

Unternehmen aus einem elektrischen<br />

Spielzeug ziehen?“ (das Telefon)<br />

William Orton (1870)<br />

Präsident von Western Union<br />

„Ich denke, es gibt einen<br />

Weltmarkt für vielleicht<br />

fünf Computer.“<br />

Thomas Watson (1943)<br />

Präsident von IBM<br />

„Das Internet ist nur<br />

eine Modeerscheinung.“<br />

Bill Gates (1995)<br />

Gründer von Microsoft<br />

Auch die Besten können sich irren. Protieren Sie jetzt von KI,<br />

steigern Sie die Efzienz Ihres Unternehmens und sparen Sie Kosten.<br />

Unsere Experten unterstützen Sie.<br />

Schreiben Sie uns für ein unverbindliches<br />

Gespräch an ki@business-school.bz<br />

für künstliche Intelligenz und Blockchain in Südtirol<br />

www.business-school.bz/kompetenzzentrum


42 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

Anzeige<br />

Sicherheit für Ihr Business<br />

Das Security Operation Center von KONVERTO bietet<br />

professionelle Security-Lösungen, um die IT-Sicherheit<br />

von Unternehmen bestmöglich zu gewährleisten.<br />

Die Experten überwachen nicht nur die IT-Infrastruktur,<br />

sondern reagieren auch auf digitale Herausforderungen<br />

und steigende Cyber-Angriffe.<br />

Unternehmen werden immer häufiger zum Ziel von kriminellen<br />

Handlungen im Netz. Weder die Größe noch<br />

die Mitarbeiteranzahl spielen dabei eine Rolle. Es stellt sich<br />

nicht mehr nur die Frage, ob ein Unternehmen von solchen<br />

Cyberattacken betroffen sein wird, sondern wann. Ein effektiver<br />

Schutz ist daher wichtiger denn je. Unsere Security-Experten<br />

entlasten die IT-Abteilungen von Unternehmen, indem sie<br />

über spezialisiertes Wissen verfügen, den Überblick über die<br />

IT-Landschaft behalten und die Sicherheitstools laufend pflegen.<br />

Mit KONVERTO als Security-Partner wird eine individuell<br />

angepasste Sicherheitsstrategie entwickelt, um die Gefahr<br />

eines Hackerangriffes zu verringern.<br />

KONVERTO hilft Unternehmen<br />

auf dem Weg zu mehr Sicherheit<br />

Der erste Schritt führt über die Schaffung eines Sicherheitsbewusstseins<br />

bei den Mitarbeitern. Mit den Security Awareness<br />

Trainings wird das richtige Verhalten im Netz gefördert und der<br />

Ernstfall simuliert. In einem zweiten Schritt wird der Ist-Status des<br />

Unternehmens ermittelt. Hierfür werden gängige Security Best<br />

Practices auf alle IT-Systeme angewendet. Ziel von KONVERTO<br />

ist es, Unternehmen bei der kontinuierlichen Überwachung der<br />

IT-Umgebung mithilfe moderner Sicherheitstools zu unterstützen,<br />

somit Lücken aufzuspüren und diese zu schließen.<br />

Um die Sicherheitsbarriere weiter zu erhöhen, sollten anschließend<br />

verschiedene Präventionsmaßnahmen getroffen werden.<br />

Von Backups über Firewalls bis hin zu Benutzerverwaltung bietet<br />

KONVERTO in Zusammenarbeit mit zertifizierten Partnern<br />

verschiedene Angebote zum Schutz von Unternehmen.<br />

Security Operation Center von KONVERTO<br />

Eine ganzheitliche und professionelle Lösung bietet KONVERTO<br />

mit dem Security Operation Center, auch SOC genannt. Das<br />

SOC-Team besteht aus qualifizierten Security-Experten, welche<br />

die IT-Infrastruktur und Daten eines Unternehmens 24/7 vor<br />

internen und externen Gefahren schützen. Mit umfangreichem<br />

Wissen und Erfahrung identifiziert, kategorisiert und analysiert<br />

das SOC-Team alle Vorfälle in der Unternehmensumgebung,<br />

erkennt Schwachstellen und reagiert zeitnah auf Sicherheitslücken.<br />

Durch die kontinuierliche Überwachung und proaktive<br />

Analyse wird das Risiko von Cyberattacken entscheidend reduziert,<br />

Bedrohungen werden frühzeitig erkannt und angemessene<br />

Handlungs- und Konfigurationsempfehlungen ausgesprochen.<br />

KONVERTO ist der Partner für<br />

smarte und innovative IT-Lösungen<br />

Von Breitbandanbindungen über Security und Modern Workplace<br />

bis hin zu Kommunikationslösungen und individueller<br />

Softwareentwicklung – KONVERTO hilft Unternehmen dabei,<br />

den digitalen Alltag und komplexe Geschäftsprozesse problemlos<br />

zu meistern.


passion for technology<br />

Wenn's so einfach wäre.<br />

IT-Sicherheit stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Mit unserem Wissen und Security-<br />

Dienstleistungen sorgen wir dafür, dass Ihre wichtigen und vertraulichen Daten in Sicherheit sind.<br />

Wir sind Experten für Internetanbindungen, Modern Workplace, Business Continuity, Security,<br />

Cloud-Lösungen, Software-Entwicklung und Digitalisierung.<br />

KONVERTO AG Bruno-Buozzi-Str. 8, Bozen<br />

Info Center 800 031 031 info@konverto.eu konverto.eu


44 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

NUR<br />

NICHT<br />

ANBEISSEN<br />

Cyberkriminelle werden immer raffinierter, seit Jahren<br />

nimmt die Cyberkriminalität zu. Auch in Südtirol.<br />

Der Schaden, den Cyberkriminelle dabei anrichten, ist<br />

verheerend und kann Unternehmen in ihrer Existenz<br />

bedrohen. Ein guter Schutz ist daher wichtig – für Unternehmen<br />

wie für die öffentliche Verwaltung.


AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 45<br />

Sicherheit ist ein kostbares Gut und<br />

wird gerade im digitalen Raum immer<br />

wichtiger. Für Privatpersonen, aber<br />

auch Unternehmen und die öffentliche<br />

Verwaltung. Dem Thema Cybersicherheit<br />

kommt daher eine immer wichtigere<br />

Rolle zu. 2022 hat es in Südtirol laut<br />

einem Bericht von Assiconsult rund 800<br />

Cyberangriffe auf Unternehmen gegeben.<br />

Die Dunkelziffer könnte noch höher<br />

ausfallen. Italienweit lässt sich vor<br />

allem im Produktionssektor eine Zunahme<br />

an Cyberattacken beobachten: Laut<br />

der Studie „The State of Ransomware<br />

in Manufacturing and Production“ des<br />

Cybersicherheitsunternehmens Sophos<br />

haben einschlägige Unternehmen einen<br />

Zuwachs von über 7 Prozent an Cyberattacken<br />

verzeichnet – um bis zu 4 Prozent<br />

mehr als der Unternehmensschnitt<br />

in anderen Bereichen.<br />

Phishing, Ransomware<br />

und Social Engineering<br />

Die am häufigsten angewandte Angriffsmethode<br />

ist Phishing: Dabei werden<br />

E-Mails dazu genutzt, um Passwörter<br />

abzufangen oder Schadsoftware zu verbreiten.<br />

Phishing-Angriffe sind in der<br />

Regel häufig erfolgreich und mit generativen<br />

KI-Anwendungen wie ChatGPT<br />

erhält Phishing eine ganz neue Dimension.<br />

Ebenso verbreitet sind Ransomware-<br />

Angriffe. Dabei werden IT-Systeme infiltriert<br />

cloudbasierte Daten verschlüsselt.<br />

Anschließend wird Lösegeld von den<br />

Unternehmen gefordert. Noch immer<br />

entscheiden sich Unternehmen dazu, die<br />

Lösegeld-Forderungen zu begleichen,<br />

Weiter auf Seite 47<br />

2022 HAT ES IN<br />

SÜDTIROL RUND<br />

800 CYBERANGRIFFE<br />

AUF UNTERNEHMEN<br />

GEGEBEN.<br />

DAS GEHT AUS<br />

EINEM BERICHT VON<br />

ASSICONSULT HERVOR.


Anwendungsbereiche<br />

Einzelhandel<br />

Gastronomie<br />

ERP (Verwaltung)<br />

Öffentliche<br />

Einrichtungen


AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 47<br />

um rasch den normalen Betrieb wiederherzustellen.<br />

Beim Social Engineering<br />

wird die Schwachstelle „Mensch“<br />

ausgenutzt und Mitarbeitende werden<br />

manipuliert. So geben sich z.B. Anrufer<br />

als IT-Support aus, um an vertrauliche<br />

Informationen zu gelangen.<br />

Schwerwiegende Folgen vermeiden<br />

Die Folgen von Cyberangriffen sind oft<br />

schwerwiegend und können gerade für<br />

kleinere Unternehmen auch existenzbedrohend<br />

sein. Finanzielle Verluste,<br />

Dienst- oder Produktionsausfälle oder<br />

der Diebstahl vertraulicher Daten: Ein<br />

Cyberangriff kann viele unangenehme<br />

Folgen haben. Unternehmen sollten daher<br />

ausreichend in ihre Cybersicherheit<br />

investieren. Dabei geht es darum, die<br />

betriebsinternen Informationssysteme<br />

zu analysieren und periodisch einen Lagebericht<br />

über etwaige Schwachstellen zu<br />

erstellen. Auch sollten Antivirusprogramme<br />

und Firewalls regelmäßig aktualisiert<br />

werden. Vor allem die IT-Sicherheit vernetzter<br />

Anlagen sollte regelmäßig überprüft<br />

und verbessert werden. Da viele<br />

dieser Maschinen ursprünglich aus der<br />

analogen Welt stammen, ist eine sichere<br />

Integration ins sogenannte Internet<br />

der Dinge (IoT) von großer Bedeutung.<br />

Die beste Hard- und Software ist aber<br />

umsonst, wenn nicht auch das Personal<br />

ausreichend geschult wird.<br />

DIE HÄUFIGSTEN<br />

CYBERATTACKEN<br />

Phishing-Attacken: sind<br />

betrügerische Techniken, um<br />

sensible Informationen (Passwörter,<br />

Benutzernamen etc.) von<br />

ihren Opfern zu stehlen.<br />

Social Engineering: ist eine<br />

kriminelle Technik, um Menschen<br />

mit Manipulation und Täuschung<br />

dazu zu bringen, vertrauliche<br />

Informationen preiszugeben.<br />

Ransomware: ist eine<br />

Schadsoftware, welche Dateien<br />

oder ein gesamtes System verschlüsselt,<br />

sodass anschließend<br />

Lösegeld gefordert werden kann.<br />

Deepfakes: sind gefälschte<br />

Medieninhalte, insbesondere<br />

Videos oder Bilder, welche mithilfe<br />

von künstlicher Intelligenz<br />

erstellt werden.


48 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

Angriffsfläche wird immer größer<br />

Weil Cyberkriminelle immer professioneller<br />

werden und die Angriffsfläche der<br />

digitalen Systeme sich ständig erweitert,<br />

muss auch laufend in die Cybersicherheit<br />

investiert werden und auch die<br />

rechtlichen Rahmenbedingungen müssen<br />

laufend angepasst werden. Vor allem<br />

Angriffe auf die kritische Infrastruktur<br />

(Operation Technology – OT) werden<br />

immer zielgerichteter und komplexer.<br />

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis OT-<br />

Angriffe eine ganz neue Dimensionen<br />

an Schäden eröffnen. Bei Ransomware-<br />

Angriffen ist diese Art des zielgerichteten<br />

Angriffs bereits bekannt, vor allem<br />

im Gesundheitsbereich, wenn wichtige<br />

Einrichtungen nicht mehr zur Verfügung<br />

stehen. Klar ist, dass die OT-Sicherheit<br />

in Unternehmen einen höheren Stellenwert<br />

bekommen muss und auch die<br />

Gesetzeslage entsprechend angepasst<br />

werden muss. Auf europäischer<br />

Ebene ist von einem Cyber Resilience<br />

Act im Bereich der Produktsicherheit<br />

oder dem AI Act<br />

(dem Gesetz über künstliche<br />

Intelligenz) die Rede.<br />

„Sichere Daten<br />

für sichere Dienste“<br />

Bereits seit Jänner <strong>2023</strong> ist eine<br />

neue EU-Richtlinie in Kraft,<br />

welche alle öffentlichen<br />

Verwaltungen als<br />

Betreiber wesentlicher<br />

Online-Dienstleistungen zur Einhaltung<br />

strenger Cybersicherheitsmaßnahmen<br />

verpflichtet. Die aus Geldern des<br />

Wiederaufbaufonds PNRR finanzierten<br />

Projekte BozenAsset und CERT haben<br />

das Ziel, eine Analyse des aktuellen<br />

Stands der Cybersicherheit durchzuführen<br />

und einen mittel- bis langfristigen<br />

Plan zur Verbesserung der Cybersicherheit<br />

auszuarbeiten. Durchgeführt werden<br />

die Projekte vom SOC (Security Operations<br />

Centre) der IInhouse-Gesellschaft<br />

Südtirol Informatik AG (SIAG), BozenAsset<br />

wird von der Abteilung Informationstechnik<br />

koordiniert. Damit soll garantiert<br />

werden, dass Bürgerinnen und Bürger sich<br />

auch weiterhin darauf verlassen können,<br />

dass die Daten, die die verschiedenen Büros<br />

der öffentlichen Verwaltung bei der<br />

Online-Abwicklung der Bürgeranliegen<br />

abfragen, auch sicher aufbewahrt werden.<br />

Neben der Infrastruktur und einer<br />

einheitlichen Cybersicherheitsstrategie<br />

sieht das Projekt auch die Vermittlung<br />

von Kompetenzen vor.<br />

Mobility Management<br />

Conference<br />

Handelskammer Bozen<br />

www.sta.bz.it/de/mmconference<br />

8.45 Uhr<br />

Smarte Mobilitätslösungen für attraktive Arbeitgeber.<br />

Auto ≠ Benefit


Anzeige Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

49<br />

Würth Italia:<br />

So facettenreich<br />

ist Digitalisierung<br />

Die Digitalisierung hat Einfluss auf sämtliche Bereiche<br />

eines Unternehmens – und bietet zahlreiche Chancen!<br />

Würth hat die Entwicklung rechtzeitig erkannt und<br />

begrüßt. Mit einer klaren Strategie werden die digitalen<br />

Weichen für die Zukunft gestellt.<br />

Schon seit Jahren schreitet die Digitalisierung bei Würth Italia<br />

rasch voran: im Bereich Kommunikation mit Kunden,<br />

im Ausloten und Erarbeiten neuer Geschäftsmodelle, in der<br />

Produkt- und Serviceentwicklung sowie – natürlich – in der<br />

Prozessoptimierung.<br />

Digitale Kommunikation: Touchpoints bewusst gestalten<br />

Die Digitalisierung ist ein entscheidender Faktor, wenn es darum<br />

geht, die Customer-Journey zu optimieren und Kundinnen und<br />

Kunden in jeder Phase besser zu erreichen, zu begleiten und zu<br />

betreuen. Das weiß Würth schon lange und setzt deshalb auf Digitalisierung<br />

im Marketing durch Ansprache (potenzieller) Kunden<br />

und Kundinnen über digitale Medien und Online-Präsenz, setzt<br />

auf E-Commerce-Lösungen einerseits und den Einsatz digitaler<br />

Technologien in Sachen Beratung und Verkauf in den unterschiedlichen<br />

POS sowie in der Nachbetreuung andererseits.<br />

Ein Multiversum mit W wie Würth<br />

Die Entwicklung des Wverse ist ein neuer Höhepunkt auf dem<br />

digitalen Weg von Würth. Beim Betreten des Multiversums<br />

anhand eines personalisierten Avatars erwartet BesucherInnen<br />

zunächst eine virtuelle Besichtigung der Unternehmensräumlichkeiten.<br />

Auch die gesamte Produktpalette ist abrufbar. Bei<br />

Fragen stehen virtuelle BeraterInnen Rede und Antwort, und<br />

VerkäuferInnen helfen bei der Produktauswahl. Zudem ist es<br />

möglich, modulare Systeme mittels Mixed Reality „anzufassen“,<br />

sie virtuell zu verschieben, zu erweitern oder umzubauen und<br />

in den eigenen vier (Unternehmens-)Wänden zu visualisieren.<br />

Neue Geschäftsmodelle, neue Produkte<br />

Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren viele neue Geschäftsmodelle<br />

ermöglicht – und bestehende Geschäftsmodelle<br />

verändert: Würth Italia testet neue Produkte und Anwendungen<br />

regelmäßig darauf, ob sie geeignet sind, das Kundenerlebnis<br />

zu verbessern. Als Erfolgsgeschichten seien hier unter<br />

anderem die Webinare und digitalen Events genannt, ebenso<br />

wie die von Würth entwickelte Online-Plattform REDEX-<br />

PERT, die die Bauteilauswahl und -simulation erleichtert.<br />

Prozesse optimieren:<br />

Digitalisierung schafft Effizienz<br />

Würth nutzt digitale Technologien, um die Effizienz, Genauigkeit<br />

und Geschwindigkeit von Unternehmensprozessen zu<br />

verbessern. Und die Digitalisierung ermöglicht auch absolute<br />

Prozesstransparenz: KundInnen können jederzeit den Status<br />

ihrer Produkte bei Würth verfolgen. Das schafft Planbarkeit<br />

und Vertrauen in die Zusammenarbeit.<br />

Die Digitalisierung als neue Unternehmenskultur<br />

Die Digitalisierung eines Unternehmens voranzutreiben kann<br />

nur funktionieren, wenn diese intern, also von allen Menschen<br />

in einem Unternehmen, auch gelebt wird. Würth Italia<br />

legt großen Wert darauf, die Weiterbildung der Mitarbeitenden<br />

diesbezüglich zu fördern. „Digital Upskilling“ umfasst die<br />

digitale Kompetenzerweiterung des Personals, aber auch die<br />

Entwicklung eines digitalen Curriculums und eines digitalen<br />

Bewusstseins ganz allgemein: Würth bietet E-Learnings an<br />

und schult Mitarbeitende regelmäßig in aktuellen und neuen<br />

Programmen und Systemen.<br />

Weitere Informationen unter: www.wuerth.it<br />

Würth GmbH<br />

Bahnhofstraße 51 | 39044 Neumarkt<br />

www.wuerth.it


Anzeige<br />

Entlasten, optimieren, schützen<br />

Sind Sie bereit, Ihre IT-Abteilung zu entlasten und Ihre<br />

Sicherheitsprozesse zu optimieren? Wünschen Sie<br />

eine Lösung, die auf bewährten Tools basiert und auf<br />

Ihre spezifischen Anforderungen zugeschnitten ist?<br />

Dann ist das Security Operation Center (SOC) von ICS<br />

genau das Richtige für Sie.<br />

Das Potenzial des ICS Security Operation Center<br />

für Ihr Unternehmen …<br />

Foto © Bernhard Aichner<br />

1. Kontinuierliche Überwachung: Ein SOC<br />

überwacht Ihr System rund um die Uhr und<br />

reagiert sofort auf Sicherheitsvorfälle. Das minimiert<br />

das Risiko, dass Angriffe unbemerkt<br />

bleiben und größeren Schaden anrichten.<br />

2. Expertise und Spezialisierung: Unser Team<br />

aus erfahrenen Sicherheitsexperten identifiziert<br />

langatmige und komplexe Angriffe und reagiert<br />

darauf. Diese Expertise entlastet Unternehmen,<br />

deren IT-Teams bereits stark unter Druck sind.<br />

3. Compliance und Regulierung: Ein SOC hilft<br />

Unternehmen, regulatorische Anforderungen einzuhalten<br />

und Nachweise zu erbringen, dass Kundendaten und<br />

andere sensible Informationen geschützt sind.<br />

4. Proaktiver Ansatz: Wir nutzen bewährte Tools und fortschrittliche<br />

Techniken, um potenzielle Risiken zu erkennen<br />

und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Damit können Angriffe<br />

abgewehrt werden, bevor sie Schaden anrichten.<br />

5. Kostenersparnis: Durch unseren SOC minimieren Sie nicht<br />

nur finanzielle Verluste durch Sicherheitsvorfälle, sondern<br />

verfügen über planbare Kosten, eine leistungsbasierte Preisstaffelung<br />

und effizientere Prozesse. Das kann zu erheblichen<br />

Einsparungen führen.<br />

6. Kontinuierliche Verbesserung: Unser Team unterstützt Sie,<br />

Prozesse und Strategien ständig weiterzuentwickeln, um sicherzustellen,<br />

dass Ihre Sicherheitsmaßnahmen immer auf dem<br />

neuesten Stand sind.<br />

7. Ressourcenmanagement: Wir übernehmen die Überwachung<br />

und Reaktion auf Sicherheitsvorfälle und<br />

entlasten so Ihre IT-Abteilung.<br />

8. Integration in das Gesamtsicherheitskonzept:<br />

SOCs sind ein wesentlicher Bestandteil eines<br />

umfassenden Sicherheitskonzepts. Durch ihre<br />

Integration in das Gesamtsicherheitskonzept<br />

können Unternehmen einen ganzheitlichen Ansatz<br />

zur Cybersicherheit verfolgen.<br />

9. Bewährung von Incident-Response-Plänen:<br />

Alessandro Zuech, Unser SOC unterstützt bei der Vorbereitung und<br />

Geschäftsführer Durchführung von Incident-Response-Plänen. So<br />

und Gründer von ICS können wir sicherstellen, dass Ihre Pläne effektiv<br />

sind, wenn ein Sicherheitsvorfall eintritt.<br />

10. Schulung und Bewusstseinsbildung: Wir<br />

tragen zur Stärkung der Sicherheitskultur in Ihrem Unternehmen<br />

bei, indem wir Ihre Mitarbeiter in Bezug auf Cybersicherheit<br />

schulen.<br />

Die SOC-Dienstleistungen von ICS sind mehr als nur eine Sicherheitsmaßnahme<br />

– sie sind ein strategischer Schritt hin zu<br />

einem sicheren und produktiven Betriebsablauf. Kontaktieren<br />

Sie uns, um zu erfahren, wie wir gemeinsam die richtige Lösung<br />

für Ihr Unternehmen finden können.


Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

51<br />

Digital, sicher, zuverlässig<br />

DATEF ist seit über drei Jahrzehnten der IT-Dienstleister<br />

in Südtirol. Das Unternehmen konzentriert<br />

sich auf Beratung, Bereitstellung und Betrieb von<br />

IT-Organisationen, IT-Infrastrukturen und, in Zusammenarbeit<br />

mit ICS, IT-Sicherheit. Unsere<br />

Mission: maßgeschneiderte, zuverlässige<br />

Lösungen für die Herausforderungen der<br />

digitalen Welt zu entwickeln und betreiben,<br />

um unseren Kunden den Rücken<br />

freizuhalten.<br />

Wir übernehmen die gesamte Verantwortung<br />

über die anvertrauten Systeme:<br />

Für unsere Kunden bedeutet dies, einen<br />

vertrauenswürdigen Partner an der Seite zu haben,<br />

der sich um eine effiziente Funktionsweise<br />

ihrer Systeme kümmert und diese kontinuierlich<br />

Foto © Bernhard Aichner<br />

Leonhard Feichter,<br />

Mitglied der<br />

Geschäftsführung<br />

weiteroptimiert. Über stringente und handlungsableitende<br />

Service Level Agreements (SLA) und ein dynamisches Dashboard<br />

mit den wesentlichen KPIs hat der Kunde einen klaren<br />

Überblick und ein umfassendes Verständnis der Gesundheit<br />

seiner IT-Infrastruktur. Ein weiterer Vorteil sind die<br />

plan- und steuerbaren Kosten. Nicht zuletzt können<br />

unsere Kunden ihre Fachkräfte für die strategisch<br />

relevanten Projekte einsetzen, um ihr<br />

Business weiter zu digitalisieren und somit<br />

bestmöglich zu unterstützen.<br />

DATEF ist Teil der Var Group und profitiert<br />

von deren Fachkenntnissen in den Bereichen<br />

Data Science, KI, Nachhaltigkeit und Cloud.<br />

Diese Partnerschaft stärkt DATEFs Position im<br />

Markt und unterstützt seine Kunden bei der digitalen<br />

Transformation.<br />

Weitere Informationen unter www.datef.it<br />

DIENSTLEISTUNGSANGEBOTE<br />

SMART SERVICES<br />

Unsere Smart Services bilden das Rückgrat der IT-<br />

Infrastruktur und sind in vier Hauptkategorien unterteilt:<br />

IT-Infrastruktur<br />

• Netzwerklösungen: Implementierung von LAN,<br />

WLAN und VPN-Netzwerken<br />

• Datenmanagement: Data Warehousing und Datenanalyse<br />

für fundierte Geschäftsentscheidungen<br />

• Server und Speicherlösungen: Auswahl und<br />

Einrichtung von On-Premises- und Cloud-Servern<br />

Service Desk<br />

• 24/7 Support: schnelle Reaktionszeiten und<br />

Lösungen für alle IT-bezogenen Anfragen<br />

• Remote-Monitoring: proaktive Überwachung der<br />

IT-Systeme zur frühzeitigen Erkennung von<br />

Problemen<br />

Cloud Services<br />

• Cloud-Migration: Unterstützung beim Wechsel zu<br />

Cloud-basierten Systemen<br />

• Cloud-Management: kontinuierliche Überwachung<br />

und Optimierung der Cloud-Ressourcen<br />

Modern Workplace<br />

• Collaborative Tools: Einführung von modernen<br />

Werkzeugen für Videokonferenzen und<br />

Dateifreigaben<br />

• Mobile Lösungen: Einrichtung von sicheren,<br />

mobilen Arbeitsumgebungen für Remote-Arbeit<br />

BERATUNG<br />

Unsere Beratungsdienste sind der erste Schritt zur<br />

digitalen Transformation. Unsere Experten setzen auf<br />

bewährte Reifegradmodelle, Frameworks, Methoden und<br />

Tools, um den Ist-Zustands zu ermitteln und einen erreichbaren<br />

Soll-Zustand zu definieren. Der Fokus liegt unter<br />

anderem auf:<br />

• IT-Audit und Bedarfsanalyse: Evaluierung der<br />

vorhandenen IT-Systeme, Identifikation von<br />

Verbesserungsmöglichkeiten und Risikominimierung;<br />

• Strategische IT-Planung: Entwicklung einer detaillierten<br />

Roadmap, die die digitalen Ziele des Unternehmens<br />

und den effizienten Einsatz von Ressourcen umfasst;<br />

• Prozessoptimierung: Verbesserung der Geschäftsprozesse<br />

durch Automatisierung und Digitalisierung, um<br />

Effizienz und Produktivität zu steigern.<br />

CYBER SECURITY<br />

Sicherheit ist in der heutigen Zeit von entscheidender<br />

Bedeutung. In Zusammenarbeit mit Industrial Cyber<br />

Security (ICS) bieten wir<br />

• Bedrohungsanalyse: Identifikation potenzieller<br />

Angriffspunkte und Schwachstellen;<br />

• Firewall und Intrusion Detection Systems (IDS):<br />

Einrichtung und Konfiguration von Firewalls und IDS<br />

zur Überwachung des Netzwerkverkehrs;<br />

• Security-Operation-Center (SOC) in<br />

modularen Ausbaustufen.


52 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

SÜDTIROL<br />

Regelmäßig veröffentlicht das WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung<br />

der Handelskammer die wichtigsten Zahlen rund um die Südtiroler<br />

Wirtschaft. Die aktuellen Daten zeigen: Den Südtirolerinnen und Südtirolern<br />

geht es im Schnitt sehr gut. Es gibt rund 60.000 Unternehmen<br />

bei 530.000 Einwohnern, eine hohe Erwerbsquote und eine Arbeitslosenzahl<br />

weit unter dem europäischen Durchschnitt. Die Lebenserwartung<br />

ist hoch, aber auch der Lebensstandard. Was man an diesen<br />

Zahlen noch nicht erkennt: die aktuell unsichere Lage, die ganz sicher<br />

auch Folgen für die Wirtschaft in Südtirol haben wird.<br />

TOURISMUS-<br />

JAHR 2021/22<br />

Lebenserwartung<br />

10.965<br />

Beherbergungsbetriebe<br />

232.186<br />

Betten<br />

davon 65,7 % in<br />

gastgewerblichen<br />

Betrieben (152.662)<br />

davon 11,5 % in U.a.B.<br />

Betrieben (26.650)<br />

85,6<br />

Jahre<br />

81,3<br />

Jahre<br />

34,1 Mio.<br />

Nächtigungen<br />

davon 66,6 % in der<br />

Sommersaison (22,7 Mio.)<br />

davon 33,4 % in der<br />

Wintersaison (11,4 Mio.)<br />

Quelle: Astat<br />

BIP UND<br />

AUSSENHANDEL<br />

25,6 Mrd. € BIP (2021)<br />

48.044 € BIP/Kopf (2021)<br />

6,8 Mrd. € Exporte (2022)<br />

7,1 Mrd. € Importe (2022)<br />

Quelle: Istat


AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 53<br />

IN ZAHLEN<br />

UNTERNEHMEN 2022<br />

60.987<br />

Eingetragene Unternehmen<br />

118<br />

Innovative<br />

Start-Ups<br />

57.403<br />

Aktive<br />

Unternehmen<br />

3.333<br />

Neueintragungen<br />

Quellen: Infocamere<br />

532.616<br />

Einwohner<br />

(2021)<br />

7.400 km²<br />

Fläche<br />

davon 3,03 %<br />

Dauersiedlungsgebiet<br />

5.051<br />

Aktive Jungunternehmen<br />

(8,8 %)<br />

14.213<br />

Aktive Handwerksunternehmen<br />

(24,8 %)<br />

10.653<br />

Aktive Frauenunternehmen<br />

(18,6 %)<br />

davon 52.414<br />

Ausländer/innen<br />

LANDWIRTSCHAFT<br />

2022<br />

862.415 Tonnen Äpfel<br />

357.470 Hektoliter Wein<br />

385 Millionen Kilogramm Kuhmlich<br />

Quellen: Handelskammer Bozen,<br />

Sennereiverband<br />

ARBEITSMARKT 2022<br />

davon 117.111<br />

weiblich (46,1 %)<br />

davon 136.685<br />

männlich (53,9 %)<br />

Quellen: Istat, Amt für Arbeitsmarktbeobachtung<br />

253.796<br />

Beschäftigte<br />

(15-64 Jahre)<br />

74,1 % Erwerbstätigenquote (15-64 Jahre)<br />

6.119 Arbeitslose (15-74 Jahre)<br />

2,3 % Arbeitslosenquote<br />

4,2 % Jugendarbeitslosigkeit<br />

5.474 Lehrlinge<br />

Weiter auf Seite 54


54 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

Quelle: Infocamere<br />

AKTIVE UNTERNEHMEN<br />

NACH SEKTOREN – 2022<br />

INSGESAMT 57.403<br />

AKTIVE UNTERNEHMEN<br />

7.824<br />

11.648<br />

20%<br />

Landwirtschaft<br />

Dienstleistungen<br />

Gastgewerbe<br />

Handel<br />

Baugewerbe<br />

Verarb. Gewerbe<br />

Verkehr und Lagerung<br />

Energie und Umwelt<br />

Nicht klassifiziert<br />

Unternehmen<br />

Anteil<br />

14%<br />

16.372<br />

29%<br />

7.683<br />

13%<br />

Beschäftigte<br />

(in Tausend)<br />

7.190<br />

13%<br />

Anteil<br />

21<br />

3.750<br />

7%<br />

0%<br />

1.482<br />

3%<br />

1.433<br />

2%<br />

AKTIVE UNTERNEHMEN NACH<br />

GRÖSSENKLASSE – 2022<br />

INSGESAMT 57.403 AKTIVE UNTERNEHMEN<br />

Quelle: Infocamere<br />

Beschäftigte<br />

42.807<br />

75%<br />

0<br />

1-9<br />

10-49<br />

50-249<br />

250 und mehr<br />

10.144<br />

18%<br />

Unternehmen<br />

Anteil<br />

BESCHÄFTIGTE UND WERTSCHÖPFUNG<br />

NACH WIRTSCHAFTSEKTOREN – 2020<br />

Sektor<br />

Wertschöpfung<br />

(in Millionen €)<br />

Anteil<br />

20 6,70 % Landwirtschaft 955 4,40 %<br />

37,5 12,60 % Verarbeitendes Gewerbe 2.567 11,90 %<br />

2,8 0,90 % Energie und Umwelt 1.095 5,10 %<br />

22,7 7,70 % Baugewerbe 1.361 6,30 %<br />

43,5 14,70 % Handel 2.619 12,10 %<br />

10,4 3,50 % Verkehr 765 3,50 %<br />

35 11,80 % Beherbergung/Gastronomie 1.925 8,90 %<br />

60,2 20,30 % Private Dienstleistungen 6.107 28,20 %<br />

64,4 21,70 % Öffentlicher Sektor, Bildung 4.241 19,60 %<br />

296,5 <strong>100</strong> % Insgesamt 21.634 <strong>100</strong> %<br />

3.308<br />

6%<br />

Weiter auf Seite 56<br />

568<br />

1%<br />

77<br />

0%<br />

Quelle: Istat. Die Zahl der Beschäftigten unterscheidet sich<br />

von jener auf der ersten Seite, da hier auch ältere Beschäftigte<br />

sowie Beschäftigte, die außerhalb von Südtirol ansässig sind,<br />

berücksichtigt werden.<br />

WIR HABEN ALLES FÜR’S DACH.<br />

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55<br />

Über Hightech und Mensch<br />

Was hat Nordform vor? Das Ziel ist klar: Man will nicht<br />

nur ein erfolgreiches Unternehmen sein, sondern<br />

auch ein Arbeitgeber, der Maßstäbe setzt. Man will<br />

dem Personal die bestmöglichen Arbeitsbedingungen<br />

bieten. Und man will innovativ sein, um Kunden immer<br />

wieder aufs Neue zu begeistern.<br />

Neuster Stand der Technik. Einzigartig. Millionenschwer.<br />

Attribute, die man eher Investitionen von Tech- oder<br />

Industrieriesen zuschreiben würde. In Vintl hat sich das aber<br />

auch Marco Lamber gedacht und ein Projekt der Superlative<br />

angestoßen. Denn der Geschäftsführer des Pusterer KMU<br />

Nordform hat sich eine Fertigungszelle maßschneidern lassen,<br />

die es in dieser Ausführung nur in Südtirol gibt.<br />

Dabei steht diese Fertigungszelle nicht nur symptomatisch<br />

für den technologischen Fortschritt, den Lamber mit seinem<br />

Unternehmen anstrebt. Sie steht sinnbildlich für die Unternehmensvision,<br />

sich in allen Belangen modern, innovativ und<br />

wegbereitend aufzustellen. Eine Marschroute, die Nordform<br />

in wenigen Jahren zu einem Südtiroler Vorzeigeunternehmen<br />

Foto © Bzk_Prod<br />

geformt hat: auf unternehmerischer, technologischer – und<br />

besonders auf menschlicher Ebene.<br />

Von Tradition zu Innovation<br />

Das Traditionsunternehmen ist nicht mehr nur ein angesehener<br />

Stahlzargen-Hersteller, sondern gilt nunmehr als innovativer<br />

Dienstleister im Bereich der Metallverarbeitung und beliefert<br />

Branchengrößen wie Alpitronic, Cubicure oder Durst.<br />

Eine Entwicklung, die in den vergangenen Jahren mächtig an<br />

Fahrt aufgenommen und ihren (vorläufigen) Höhepunkt mit<br />

eben jener hochtechnologischen Fertigungszelle erreicht hat.<br />

Während man sich als innovationsaffiner und zuverlässiger<br />

Partner in der Branche positioniert hat, wurde ebenfalls auf<br />

Personalebene ein neuer Weg eingeschlagen. Das Unternehmen<br />

setzt auf flexible Arbeitszeiten, angemessene Bezahlung und<br />

vielversprechende Zukunftsperspektiven – denn auch hier ist<br />

man sich bewusst: Ohne diese Voraussetzungen arbeitet heute<br />

niemand mehr langfristig in einem Betrieb.<br />

Und gerade in Zeiten des Fachkräftemangels machen bei der<br />

Wahl des Arbeitsplatzes letztlich die Nuancen den Unterschied.<br />

Dabei kann etwa ein technologischer Kniff den Ausschlag geben,<br />

mit dem aufgezeigt wird, dass man mit Blick auf die Menschen<br />

im Unternehmen denkt und handelt.<br />

Kleines Unternehmen, ganz groß<br />

Insgesamt zeigt das Beispiel Nordform, dass kleine Unternehmen<br />

genauso Großes leisten können. Mit Mut und Innovationsgeist<br />

wurde eine Infrastruktur geschaffen, die ihresgleichen<br />

sucht. Allerdings ist man nicht nur technologisch State-of-the-<br />

Art, auch als Arbeitgeber setzt das Unternehmen Maßstäbe.<br />

Durch einen Mix aus technologischem Fortschritt und mitarbeiterzentrierter<br />

Arbeitskultur hat das Unternehmen gezeigt,<br />

wie man in der Geschäftswelt von heute bestehen kann.<br />

Foto © Luca Catullo<br />

Nordform GmbH<br />

Handwerkerzone 14 | 39030 Vintl<br />

Tel. 0472 868 589<br />

info@nordform.it | www.nordform.it


56 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

BEVÖLKERUNG, AKTIVE UNTERNEHMEN UND TOURISTISCHE NÄCHTIGUNGEN<br />

NACH BEZIRK – ABSOLUTE WERTE UND ANTEIL AN SÜDTIROL<br />

VINSCHGAU<br />

Bevölkerung<br />

Unternehmen<br />

Quellen: ASTAT, Infocamere; Stand: Unternehmen<br />

- 31/12/2022, Bevölkerung - 31/12/2021,<br />

Nächtigungen - Tourismusjahr 2021/22<br />

WIPPTAL<br />

36.166 | 7 %<br />

4.244 | 7 %<br />

2,46 Mio. | 7 %<br />

Nächtigungen<br />

20.661 | 4 %<br />

1.880 | 3 %<br />

1,35 Mio. | 4 %<br />

BURGGRAFENAMT<br />

PUSTERTAL<br />

104.768 | 20 %<br />

11.406 | 20 %<br />

7,65 Mio. | 22 %<br />

83.798 | 16 %<br />

9.090 | 16 %<br />

10,25 Mio. | 30 %<br />

BOZEN<br />

ÜBERETSCH/UNTERLAND<br />

SALTEN-SCHLERN<br />

EISACKTAL<br />

106.601 | 20 %<br />

10.488 | 18 %<br />

0,76 Mio. | 2 %<br />

75.984 | 14 %<br />

8.697 | 15 %<br />

2,37 Mio. | 7 %<br />

50.420 | 9 %<br />

6.450 | 11 %<br />

6,07 Mio. | 18 %<br />

54.218 | 10 %<br />

5.148 | 9 %<br />

3,18 Mio. | 9 %<br />

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experience<br />

Verstärke unser Team als:<br />

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(Junior) Computer Vision / AI Engineer (m/f/d)<br />

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Robotics Engineer (m/f/d)<br />

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Software Developer C/C++ (m/f/d)<br />

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Mitarbeiter:in Buchhaltung (m/w/d)


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57<br />

Bei Dr. Schär sind die<br />

Mitarbeiter die wichtigste Zutat<br />

In 18 eigenen Produktions- und Vertriebsstandorten<br />

in elf Ländern arbeitet das Unternehmen für einen<br />

weltweiten Markt und eine gemeinsame Mission: „Wir<br />

verbessern das Leben von Menschen mit besonderen<br />

Ernährungsbedürfnissen.“<br />

In den letzten <strong>100</strong> Jahren hat sich Dr. Schär von einem Familienunternehmen<br />

aus Südtirol zum Marktführer für glutenfreie<br />

Lebensmittel entwickelt. Dr. Schär ist Vorreiter in einem<br />

Nischenmarkt und setzt kontinuierlich auf die Erweiterung<br />

des Sortiments an innovativen diätetischen Lebensmitteln. Dabei<br />

stehen stets die Bedürfnisse der Konsumenten im Fokus.<br />

Von den Alpen in die Ferne:<br />

die Erfolgsgeschichte aus Südtirol<br />

Unser Unternehmen hat zwei Standorte in Südtirol: Unser<br />

Hauptsitz in Burgstall beschäftigt über 300 Mitarbeiter, während<br />

unser Werk in Leifers 83 Mitarbeiter zählt. Wir streben<br />

danach, Menschen auf der ganzen Welt zu erreichen, weshalb<br />

unsere Produktion auf Hochtouren läuft. Was wir besonders gut<br />

können: spezielle, komplexe Anforderungen an die Ernährung<br />

mit Lebensfreude verbinden. Der Schlüssel zu unserem Erfolg<br />

sind motivierte Menschen, die sich für Innovation begeistern<br />

und diese mit Leidenschaft vorantreiben.<br />

„Werde Teil unseres Erfolgsrezeptes“<br />

„Ich habe nach meiner Ausbildung direkt bei Dr. Schär als<br />

Maschinenbediener begonnen. Nach einem Jahr in dieser Position<br />

wurde ich zum stellvertretenden Schichtleiter ernannt<br />

und nach drei Jahren wiederum zum Teamleiter. Die Dynamik<br />

und Abwechslung im Unternehmen motivierten mich“, erzählt<br />

Wolfgang Dosser, der bereits seit über zehn Jahren Teil des<br />

Teams in Burgstall ist. Von großer Bedeutung für Dr. Schär ist<br />

der Ausbau der persönlichen und fachlichen Fähigkeiten der<br />

Mitarbeiter. Durch die hauseigene Dr. Schär Academy wird<br />

die kontinuierliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter auf der<br />

ganzen Welt unterstützt.<br />

Nadia Aimar spielt eine wesentliche Rolle in der Produktentwicklung<br />

auf globaler Ebene und ist sich der Vorteile ihres<br />

Arbeitsplatzes bestens bewusst: „Ich schätze besonders das gute<br />

Arbeitsklima, das internationale Umfeld und die variablen Arbeitszeiten.<br />

Durch die flexible Gestaltung und die Möglichkeit<br />

von Smart-Working kann ich mir meine Woche ideal einteilen<br />

und das auch an mein Team weitergeben. Außerdem ist es mir<br />

wichtig, eine Arbeit mit einer klaren Mission zu haben – und<br />

was könnte sinnvoller sein, als das Leben von Menschen mit<br />

besonderen Ernährungsbedürfnissen zu verbessern?“<br />

Hervorragende Produkte, hervorragende Mitarbeiter<br />

Vom Produktentwickler über den Techniker bis hin zum IT-<br />

Spezialisten oder Marketingmanager – bei Dr. Schär arbeiten<br />

alle auf das Ziel hin, den Konsumenten nahe zu sein und sie<br />

durch innovative, sichere und geschmackvolle Produkte zu<br />

begeistern. Mit Dr. Schär kannst du deine ersten Schritte im<br />

Berufsleben machen oder deine Karriere auf eine neue Ebene<br />

bringen. Auf www.drschaer.com/de/karriere erfährst du alles<br />

über deine Einstiegsmöglichkeiten.<br />

Dr. Schär AG<br />

Winkelau 9 | 39014 Burgstall<br />

Tel. 0473 293 300<br />

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Your way to Progress:<br />

Wo „Fortschritt“ nicht nur<br />

im Firmennamen steht<br />

Auch die Progress Group bedient sich der heutzutage<br />

vielfach verwendeten Begriffe Innovation und Fortschritt<br />

– diese stehen wörtlich für Neuerungen und die Verwirklichung<br />

von Ideen.


Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

59<br />

Im Hinblick auf die Entwicklung der Mitarbeiter in Brixen<br />

lässt sich dieser Anspruch mehrfach nachvollziehen. Unter<br />

anderem machen modernste Büros und Hallen, eine eigene<br />

Academy für individuelle Weiterbildungsprogramme, gesundes<br />

Essen, E-Bikes und Sportprogramme die Progress Group<br />

zu einem wahren Innovations-Leader in der Region.<br />

Innovation und Fortschritt bei Progress Group<br />

Die Progress Group steht im technischen Bereich für moderne<br />

Maschinen & Anlagen, Softwarelösungen und Bausysteme mit<br />

Betonfertigteilen. Gleichzeitig bietet das Unternehmen seinen<br />

Mitarbeitern immer neue Chancen, den eigenen Weg zum<br />

Fortschritt – way to PROGRESS – zu gehen. Im Arbeitsalltag<br />

steht die Entwicklung der Mitarbeiter im Fokus, begleitet von<br />

ihren Führungskräften bekommen sie die Möglichkeit, neue<br />

Verantwortungen zu übernehmen, ihre eigenen Stärken optimal<br />

zu nutzen und so das Wachstum im Unternehmen aktiv<br />

mitzugestalten. Eine große Rolle spielt dabei die firmeneigene<br />

Progress Group Dual Academy, welches Wissen aus Seminaren<br />

und Workshops mit praktischer Ausbildung am Arbeitsplatz<br />

verbindet. Sie sorgt damit dafür, dass aus den Mitarbeitern echte<br />

Profis werden. Die Ausbildungsprogramme sind individuell auf<br />

die einzelnen Mitarbeiter abgestimmt und garantieren dadurch<br />

die richtige Entwicklung von Fach-, Persönlichkeits- und Führungskompetenz.<br />

So werden zum Beispiel mit verschiedensten<br />

Seminaren und Workshops die vielen jungen Führungskräfte<br />

optimal auf ihre Rolle vorbereitet.<br />

Klaus’ way to PROGRESS<br />

Auch Klaus Gfader fand seinen Weg bei Progress Group und<br />

hat sich zum Leiter des Projektmanagements entwickeln können.<br />

„Ich hatte mehr Pferde im Sinn als Schule, Lernen und<br />

Karriere …“, gibt Klaus Gfader aus Klausen offen<br />

zu. Als Leiter des Projektmanagements<br />

im Maschinenbaubereich der Progress<br />

Group ist er auch (fast) ohne Pferde in<br />

seinem Traumjob angekommen. Der<br />

30-Jährige führt bereits erfolgreich ein<br />

Team aus sieben Mitarbeitern. Von der<br />

Gewerbeoberschule mit der Fachrichtung<br />

Maschinenbau, die seine<br />

Eltern ihm angeraten hatten,<br />

wurde er noch während der<br />

Matura von der Progress<br />

angeworben und ist<br />

von der Halle über die<br />

Konstruktion schließlich<br />

ins Projektmanagement<br />

gelangt. „Ich<br />

konnte mir erst einen<br />

Überblick verschaffen,<br />

was der Maschinenbau<br />

überhaupt produziert, dann in<br />

die Konstruktion einsteigen und<br />

habe anschließend die Möglichkeit,<br />

ins Projektmanagement zu wechseln, ergriffen, sobald<br />

sich diese ergeben hatte“, erklärt Klaus seinen Werdegang.<br />

An der Seite von langjährigen Mitarbeitern konnte er sich im<br />

Projektmanagement gut einarbeiten und bereits in seinen 20ern<br />

eine Führungsposition übernehmen, was im Unternehmen gern<br />

gesehen und gefördert wird. So konnte Klaus zwar nicht auf<br />

dem Ponyhof Karriere machen, aber bei der Progress über unverhoffte<br />

Umwege trotzdem seinen Traumjob ergattern. Und<br />

die Sache mit den Pferden? „Nun ja, mit denen durfte ich sogar<br />

im Rahmen eines spannenden Leadership-Seminars arbeiten,<br />

bei dem wir durch die Interaktion mit Pferden gelernt haben,<br />

uns als Führungskräfte weiterzuentwickeln.“<br />

We are PROGRESS<br />

Unsere Mission ist es, nachhaltig bessere Lebensbedingungen<br />

für Menschen zu schaffen. Wir sind eine Unternehmensgruppe,<br />

die sich auf Maschinen und Software für die Automatisierung<br />

der Betonfertigteilproduktion spezialisiert hat und zudem ein<br />

eigenes Fertigteilwerk am Firmensitz in Brixen betreibt.<br />

PROGRESS HOLDING AG<br />

Julius-Durst-Straße <strong>100</strong> | 39042 Brixen<br />

Tel. 0472 979 900<br />

info@progress.group | www.progress.group/jobs


60 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

UMGANG<br />

MIT GELD WILL<br />

GELERNT SEIN<br />

Immer mehr Menschen haben Schulden. Nicht nur, weil sie (zu) wenig<br />

verdienen und Mieten und Konsumgüter (zu) teuer sind. Gar einigen fehlt<br />

einfach das Basiswissen zum Umgang mit Geld. Es wäre daher wichtig, die<br />

finanzielle Grundbildung von jungen Menschen gezielt zu fördern.


AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 61<br />

Geld gibt es für die richtige Antwort<br />

auf folgende Frage keines, aber<br />

immerhin einen Pluspunkt in Sachen finanzielle<br />

Grundbildung.<br />

Angenommen, Sie haben <strong>100</strong> Euro, die<br />

Sie zu einem Zinssatz von zwei Prozent<br />

pro Jahr anlegen. Wie viel Geld streichen<br />

Sie nach fünf Jahren ein?<br />

a) Mehr als 110 Euro;<br />

b) genau 110 Euro;<br />

c) weniger als 110 Euro.<br />

Diese Frage ist mittlerweile ein Klassiker<br />

bei der Abfrage von finanzieller Grundbildung<br />

bei Erwachsenen. Finanzielle<br />

Grundbildung? Viele, vor allem 50-plus-<br />

Leserinnen und -Leser dürften sich über<br />

dieses „Fach“ wundern, weil ihnen der<br />

Umgang mit Geld im Leben einfach irgendwie<br />

mitgegeben wurde und sie die<br />

Erfahrung gemacht haben, was Sparen<br />

heißt oder wohin Maßlosigkeit führen<br />

kann. Allerdings haben sich die Zeiten<br />

geändert. Die Welt ist komplizierter, die<br />

finanziellen Möglichkeiten sind durch<br />

die Globalisierung und die Digitalisierung<br />

weitaus umfassender geworden.<br />

Entsprechend größer ist auch die Gefahr,<br />

sich über den Tisch ziehen zu lassen, in<br />

Fallen zu tappen oder einfach den Überblick<br />

zu verlieren. Aus diesem Grund<br />

sind ausreichende Finanzkompetenzen<br />

mittlerweile unerlässlich geworden und<br />

werden deshalb in Studien – zum Beispiel<br />

mit oben genannter Frage – ermittelt.<br />

Mädchen meist schwächer<br />

Eine solche Studie hat auch das WIFO –<br />

Institut für Wirtschaftsforschung der<br />

Handelskammer erarbeitet, als Basis<br />

diente die OECD-PISA-Studie aus dem<br />

Jahr 2018, bei der das Wissen um Geldangelegenheiten<br />

der 15-Jährigen aus allen<br />

Mitgliedsländern abgefragt wurde.<br />

Das Ergebnis der WIFO-Studie klingt erst<br />

einmal gut, denn <strong>Südtirols</strong> 15-Jährige<br />

verfügen zu 85 Prozent über ein Kompetenzniveau,<br />

das es ihnen ermöglicht,<br />

alltägliche Anforderungen in den Bereichen<br />

Finanzen und Wirtschaft eigenständig<br />

zu bewältigen. Allerdings heißt das<br />

auch: 15 Prozent können das nicht. Sie<br />

laufen unter anderem Gefahr – so zeigen<br />

es Forschungsergebnisse –, niedrigere<br />

Renditen auf ihren Konten zu erzielen,<br />

eher teure Kreditverträge abzuschließen,<br />

weniger für ihr Alter zu sparen und in die<br />

Überschuldung zu geraten.<br />

Interessant in der WIFO-Studie ist auch:<br />

Mädchen sind im Schnitt unsicherer im<br />

Umgang mit Geldangelegenheiten wie<br />

Kaufverträgen oder Kontoauszügen und<br />

auch bei der Nutzung digitaler Finanzdienstleistungen<br />

wie Überweisungen.<br />

Außerdem haben sie allgemein weniger<br />

Interesse an Finanzthemen als Jungen.<br />

Und: Je niedriger das Bildungsniveau und<br />

das Einkommen der Eltern, desto geringer<br />

ist im Schnitt die finanzielle Grundbildung<br />

ihrer Kinder. Nicht zuletzt spielt<br />

der Migrationshintergrund eine Rolle.<br />

Betroffene Jugendliche können weniger<br />

gut mit Geld umgehen.<br />

Natürlich kann man jetzt behaupten,<br />

dass die finanzielle Grundbildung zu<br />

den Erziehungsaufgaben der Eltern


SEHNSUCHTSORT<br />

DAS GANZE JAHR DEIN<br />

www.dreizinnen.com


AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 63<br />

gehört. Zum Teil mag das auch stimmen,<br />

aber in Zeiten, in denen Eltern vielfach<br />

Vollzeit arbeiten und auch nicht immer<br />

wissen, was ihre Sprösslinge im Internet<br />

treiben, braucht es Unterstützung, etwa<br />

durch die Schule oder durch Jugendinstitutionen.<br />

Einige Empfehlungen<br />

Die beste Basis für die finanzielle Grundbildung<br />

sind laut der WIFO-Studie<br />

Kenntnisse in Mathematik und im Lesen.<br />

Themen aus der Wirtschafts- und<br />

Finanzwelt werden meistens auch im<br />

Mathematikunterricht behandelt, in höheren<br />

Schulstufen auch in spezifischen<br />

Fächern. Der Haken dürfte dabei sein,<br />

dass die Schülerinnen und Schüler sehr<br />

wohl lernen, was Zinseszinsen sind, aber<br />

es wird ihnen selten gesagt, was passiert,<br />

wenn sie einen Kredit für Konsumgüter<br />

wie Handys aufnehmen. Sprich, der Bezug<br />

zum Alltag fehlt. Die Empfehlungen<br />

der WIFO-Forscher lauten deshalb unter<br />

anderem:<br />

Mathematik- und Lesekompetenz<br />

fördern;<br />

in der Schule nicht nur<br />

punktuell auf das Thema Geld<br />

eingehen, sondern das Themenfeld<br />

„Finanzielle Grundbildung“<br />

wirklich als Zielkompetenz in<br />

den jeweiligen Schulstufen<br />

einfließen lassen;<br />

jene Kinder und Jugendliche<br />

gezielt fördern, die aufgrund<br />

ihrer Lebensumstände mit<br />

geringerem Vorwissen in den<br />

Unterricht kommen;<br />

Zusammenarbeit mit<br />

Institutionen, etwa in Form<br />

von Vorträgen, die in Klassen<br />

gehalten werden;<br />

außerschulische Aktivitäten<br />

wie Bankbesuche, Börsenspiele,<br />

Veranstaltungen zum<br />

Thema Geld.<br />

In Südtirol werden einige dieser Empfehlungen<br />

bereits umgesetzt, vor allem die<br />

beiden letztgenannten Punkte. Aufklärungs-<br />

und Sensibilisierungsarbeit leisten<br />

die Handelskammer, verschiedene Verbände,<br />

Patronate und Verbraucherschutzorganisationen.<br />

Aufgrund der Relevanz<br />

der Vorsorge gibt es dann für die Themen<br />

rund um das Alter spezifischere Angebote,<br />

etwa von der Pensplan Centrum AG<br />

und verschiedenen lokalen Banken. Das<br />

WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung<br />

der Handelskammer bietet für die Oberschulen<br />

Unterrichtsunterlagen, Arbeitsblätter<br />

und Workshops an.<br />

Trotzdem wäre es in Zeiten von Inflation<br />

und Wirtschaftskrisen, von Kryptowährungen<br />

und Diskussionen über die Bargeldabschaffung,<br />

von Internetbetrügereien<br />

und Schneeballsystemen besonders<br />

wichtig, die finanzielle Grundbildung<br />

noch mehr zu fördern.<br />

Übrigens: Die Auflösung der Frage lautet:<br />

Antwort a). Denn: Die Zinseszinseffekte<br />

dürfen nicht vergessen werden.<br />

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UNSERER TOP 70!<br />

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rabensteiner.eu


64 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

Finanzielle Grundbildung:<br />

Das sagt die Expertin<br />

Radius: Worin besteht die<br />

finanzielle Grundbildung?<br />

Wo und wie kann die Basis<br />

dafür gelegt werden?<br />

Cristina Stuffer: Finanzielle Grundbildung,<br />

oder auch Financial Literacy,<br />

ist ein recht schillernder Begriff,<br />

der unterschiedlich gedeutet werden<br />

kann. Es geht dabei weniger um das<br />

reine Wissen von Finanzbegriffen,<br />

sondern eher um die Fähigkeiten und<br />

Kompetenzen in ökonomisch relevanten<br />

Alltagssituationen. Zum Beispiel,<br />

einen Bankauszug zu interpretieren<br />

oder Handytarife zu vergleichen und<br />

zu bewerten. Kurz gesagt geht es nicht<br />

um das Wissen, wie etwas funktioniert,<br />

sondern wie man sich in konkreten<br />

finanziellen Situationen verhält,<br />

die sich auf die Gegenwart oder Zukunft<br />

beziehen. Natürlich ist hier auch<br />

als Beispiel das Thema Altersvorsorge<br />

zentral. Wichtig ist, dass junge Menschen<br />

eine solide Basis dieser Kompetenzen<br />

besitzen, aber sich zugleich<br />

bewusst sind, dass sie sich bei komplexeren<br />

Entscheidungen wie Krediten<br />

oder Altersvorsorgemöglichkeiten immer<br />

an Experten wenden können und<br />

sogar sollen. Vor allem digitale Informationsquellen<br />

sollten hierbei kritisch<br />

hinterfragt und am besten mithilfe von<br />

Experten geprüft werden.<br />

Radius: Aus der WIFO-Studie geht<br />

hervor, dass sich Mädchen in Geldfragen<br />

weniger gut auskennen bzw.<br />

sich weniger zutrauen als Jungen …<br />

C. Stuffer: Schülerinnen in Südtirol<br />

schneiden im PISA-Modul zur finanziellen<br />

Grundbildung – ähnlich wie in<br />

den anderen teilnehmenden Ländern –<br />

im Schnitt schlechter ab als ihre männlichen<br />

Altersgenossen. Es zeigt sich<br />

zum Beispiel, dass Mädchen im Schnitt<br />

unsicherer im Umgang mit Geldangelegenheiten<br />

wie Kaufverträgen und<br />

Kontoauszügen sowie bei der Nutzung<br />

digitaler Finanzdienstleistungen sind<br />

und auch allgemein weniger Interesse<br />

an Finanzthemen haben als Jungen.<br />

Radius: Warum wäre dieses Wissen<br />

aber vor allem für Mädchen bzw.<br />

Frauen unbedingt notwendig?<br />

C. Stuffer: Vor allem Frauen sollten<br />

sich über ihre Altersvorsorge informieren,<br />

denn sie sind es, die häufiger Einzahlungslücken<br />

vorweisen und auch<br />

generell weniger einzahlen, weil sie<br />

öfter für die Kinderbetreuung zu Hause<br />

bleiben oder vermehrt in Teilzeit<br />

arbeiten. Frauen sind auch öfter unter<br />

den mitarbeitenden Familienmitgliedern<br />

vorzufinden. Diese Gruppen sind<br />

sowohl durch ein niedrigeres Einkommen<br />

als auch durch geringere Beitragszahlungen<br />

und damit niedrigere Rentenbezüge<br />

gekennzeichnet – wie auch<br />

unsere WIFO-Studie zur Altersvorsorge<br />

gezeigt hat. Daher ist es natürlich<br />

umso wichtiger, sie für diese Themen<br />

zu sensibilisieren.<br />

Radius: Welche Folgen kann es für<br />

junge Menschen haben, wenn ihnen<br />

die finanzielle Grundbildung fehlt<br />

oder sie kaum vorhanden ist?<br />

C. Stuffer: Generell kann eine mangelnde<br />

finanzielle Grundbildung zu<br />

einem (zu) geringen Verständnis von<br />

Konzepten wie Krediten, Zinsen und<br />

Ausgaben führen, was unter anderem<br />

die Gefahr mit sich bringt, Kredite<br />

aufzunehmen, ohne deren Konsequenzen<br />

zu verstehen und sich somit<br />

zu verschulden. Zum anderen können<br />

diese fehlenden Kompetenzen auch zu<br />

leichtsinnigen finanziellen Entscheidungen<br />

führen, wobei die Bedeutung<br />

des Sparens für Notfälle oder langfristige<br />

Ziele nicht erkannt werden. Dementsprechend<br />

mangelt es dann auch an<br />

der Kompetenz, Entscheidungen für<br />

die eigene Altersvorsorge zu treffen.<br />

Diese Problematiken werden durch<br />

das digitale Zeitalter und den Überfluss<br />

an betrügerischen bzw. intransparenten<br />

Informationen und Angeboten<br />

im Internet verschärft.<br />

Finanzielle Grundbildung kann vor<br />

leichtsinnigen Entscheidungen schützen.


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66 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

Radius: Den Umgang mit Geld<br />

hat man früher durch Erfahrung<br />

im Lauf des Lebens gelernt. Reicht<br />

das nicht mehr?<br />

C. Stuffer: Obwohl es stimmt, dass<br />

früher diese informelle Art der finanziellen<br />

Grundbildung für viele Menschen<br />

gereicht hat, so hat sich die Art<br />

und Weise, wie wir mit Geld umgehen,<br />

in den vergangenen Jahrzehnten erheblich<br />

verändert. Heutzutage sind die<br />

Finanzmärkte komplexer, es gibt eine<br />

breite Palette von Finanzprodukten<br />

und -dienstleistungen, und der Einfluss<br />

der Technologie auf unsere finanziellen<br />

Transaktionen ist enorm. So ist<br />

es heute wichtiger als je zuvor zu verstehen,<br />

wie Online-Banking, mobile<br />

Zahlungen und andere Technologien<br />

sowie die damit verbundenen Risiken<br />

funktionieren. In einer komplexen<br />

und sich schnell verändernden finanziellen<br />

Landschaft ist es daher nicht<br />

mehr ausreichend, allein auf die persönlichen<br />

Erfahrungen zu setzen.<br />

Radius: Finanzielle Grundbildung als<br />

Schulfach – was sagen Sie dazu?<br />

C. Stuffer: Die Einführung der finanziellen<br />

Grundbildung als Schulfach ist ein<br />

sehr aktuelles Diskussionsthema. Sie wird<br />

wohl teilweise in das Schulfach „Gesellschaftliche<br />

Bildung“ einfließen. Aufgrund<br />

der Definition und des Wesens der finanziellen<br />

Grundbildung wäre ein fächerübergreifender<br />

Anspruch allerdings besser<br />

geeignet. Wie gesagt, handelt es sich bei<br />

der finanziellen Grundbildung weniger<br />

um das reine Wissen von Finanzbegriffen,<br />

das in einem spezifischen Unterrichtsfach<br />

vermittelt werden kann, sondern eher um<br />

transversale Fähigkeiten und Kompetenzen<br />

in ökonomisch relevanten Alltagssituationen.<br />

Eine zentrale Rolle spielt dabei<br />

auch das sinnerfassende Lesen: Verstehe<br />

ich die einzelnen Klauseln des mir vorliegenden<br />

Kredit- oder Handyvertrages?<br />

Verstehe ich das Infoblatt mit der Aufstellung<br />

von Kosten, Bedingungen und<br />

Risiken eines Finanzproduktes, in das ich<br />

investieren möchte?<br />

CRISTINA STUFFER<br />

Cristina Stuffer ist Wirtschaftsforscherin<br />

im Bereich Studien<br />

des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung<br />

der<br />

Handelskammer.<br />

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Interieur zählt, sondern auch das Markenerlebnis.<br />

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strahlt, nicht nur durch meisterliche Ausführung,<br />

sondern auch durch schlagkräftige Markenkommunikation.<br />

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Mitarbeiterrekrutierung zu finden. Ein High Five für die<br />

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68 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

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SIGNA: Ein starkes Team<br />

für WaltherPark<br />

Der WaltherPark ist ein Schlüsselprojekt der Bozner<br />

Stadtplanung. Zu dem Projekt zwischen Hauptbahnhof<br />

und Altstadt gehören hochwertige Wohnungen, Büros,<br />

ein Einkaufszentrum, ein 4-Sterne-Superior-Hotel und<br />

über 500 neue öffentliche Parkplätze. Eine Vielzahl<br />

von Infrastrukturmaßnahmen steigert außerdem die<br />

Attraktivität des Standortes.<br />

Heinz Peter Hager, Präsident von SIGNA Italien, betont:<br />

„Wir haben den WaltherPark von Anfang an gemeinsam<br />

mit den Boznerinnen und Boznern geplant, weil es uns wichtig<br />

ist, ein Projekt für die Menschen zu machen. Mit umfangreichen<br />

städtebaulichen Veränderungen möchten wir die Lebensqualität<br />

der Menschen vor Ort nachhaltig verbessern: Wir reduzieren<br />

den Autoverkehr in der Umgebung und der gesamten Innenstadt<br />

und schaffen ein neues Stadtquartier mit Grünflächen,<br />

Plätzen und Flanierzonen für alle.“ Ein Gewinn für die gesamte<br />

Stadt sind die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und die<br />

Umwandlung der Bahnhofsallee in eine autofreie Promenade.<br />

Sie wird zu einem einladenden Entrée zur Bozner Innenstadt.<br />

Bahnhof und Stadtzentrum rücken damit näher zusammen.<br />

Tunnel schluckt Verkehr<br />

Die wichtigste Maßnahme im Rahmen der damit einhergehenden<br />

Infrastrukturmaßnahmen: ein Verkehrstunnel unterhalb<br />

der Südtiroler Straße. Dieser Tunnel wird zur unterirdischen<br />

Zufahrt für das Einkaufszentrum, die zahlreichen Büros und<br />

Wohnungen – und für alle anderen, die in die Bozner Innenstadt<br />

gelangen wollen. Auch die Parkgarage unter dem Waltherplatz<br />

wird über diesen Tunnel erschlossen. Simulationen zeigen, dass<br />

der Tunnel den Verkehr im Bereich zwischen Verdi- und Bahnhofsplatz<br />

täglich um über 10.000 Pkw reduzieren wird. Die<br />

Belastung durch Luftverschmutzung und Lärm verringert sich<br />

dadurch erheblich. Die Südtiroler Straße und die Perathonerstraße<br />

werden weitgehend verkehrsberuhigt. Grünflächen werden<br />

vollständig neugestaltet und – wo sie im Zuge der Neugestaltung<br />

verloren gehen – zusätzlich angelegt. Auf diese Weise entstehen<br />

so insgesamt 1,1 Hektar öffentliche Parkflächen neu. Dazu kommen<br />

begrünte Dachflächen auf den Gebäuden des WaltherParks.<br />

Engagiertes Team<br />

Da, wo viel erreicht wird, steckt Teamarbeit dahinter. Aktuell<br />

bemühen sich 20 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

täglich darum, die Zukunft von Bozen wirkungsvoll mitzugestalten.<br />

Sie sind die Menschen hinter den großen Projekten von<br />

SIGNA Italien. Jede und jeder von ihnen trägt zum Erfolg des<br />

Unternehmens bei. Bei SIGNA gibt es viele Arbeitsbereiche. Das<br />

Team, das aktuell vor allem das Projekt WaltherPark im Stadtzentrum<br />

von Bozen betreut, besteht aus Ingenieuren, Architekten,<br />

Projektleitern, Geometern, Office-, Sales- und Marketing-<br />

Managern sowie Leasing-Managern, die sich um die Vermietung<br />

der über 90 Geschäfte lokaler, nationaler sowie internationaler<br />

Marken kümmern – übrigens mit großem Erfolg, 60 Prozent der<br />

Geschäftsflächen wurden bereits vermietet.<br />

Bereicherung für die Stadt<br />

Was heute gebaut wird, muss in der Zukunft bestehen können.<br />

Der WaltherPark geht auch beim Klimaschutz mit gutem<br />

Beispiel voran: Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen<br />

trägt dazu bei, dass auch die zukünftigen Generationen<br />

hier ein lebenswertes Umfeld vorfinden werden. So wird der<br />

WaltherPark ein Ort, an dem sich Menschen wohlfühlen und<br />

gern aufhalten – ein wahrer „destination point“. Mit umfangreichen<br />

städtebaulichen Maßnahmen schafft der WaltherPark<br />

ein Quartier, das eine Bereicherung für die gesamte Stadt darstellen<br />

wird. „Wir sind sicher: Der WaltherPark bringt Bozen<br />

weiter“, unterstreicht Hager. Weitere Informationen unter:<br />

www.waltherpark.com


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AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 71<br />

DER ARBEITS-<br />

MARKT<br />

HAT SICH<br />

GEWANDELT<br />

In Zusammenarbeit mit dem Land Südtirol<br />

unterstützt die Handelskammer Bozen heimische<br />

Unternehmen, sich als attraktiver Arbeitgeber<br />

am Markt zu etablieren und dadurch für sie<br />

geeignete Mitarbeitende nicht nur zu gewinnen,<br />

sondern auch zu halten.<br />

Immer mehr Südtirolerinnen<br />

und Südtiroler gehen<br />

zum Arbeiten oder Studieren<br />

ins Ausland, sammeln<br />

dort wertvolle Erfahrungen<br />

und bleiben dann im Ausland<br />

hängen. Jährlich etwa<br />

1.500 Fachkräfte gehen<br />

Foto: Dlife<br />

Dr. Michl Ebner,<br />

Präsident der Handelskammer<br />

Bozen<br />

dem Südtiroler Arbeitsmarkt dadurch<br />

verloren. Dazu Dr. Michl Ebner, Präsident<br />

der Handelskammer<br />

Bozen: „Es wird zunehmend<br />

schwieriger, offene<br />

Stellen zu besetzen. Das<br />

hemmt die Entwicklungsund<br />

Wachstumsmöglichkeiten<br />

vieler Betriebe. Sie sind<br />

mehr denn je gefordert, sich<br />

als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren<br />

und ihr Recruiting neu auszurichten.“<br />

Work in Südtirol<br />

Im Rahmen der Initiative „Work in Südtirol“<br />

wurde auch ein Welcome Service bei<br />

der Handelskammer Bozen eingerichtet.<br />

Als Anlaufstelle für Arbeitnehmerinnen<br />

und Arbeitnehmer aus anderen italienischen<br />

Regionen sowie aus dem Ausland<br />

bietet der Welcome Service vielfältige<br />

Informationen und Orientierung zu<br />

Themen wie Einreise und Aufenthalt,<br />

VOM Gebrauchtwagen<br />

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72 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

Wohnen, Gesundheitsversorgung, Steuern,<br />

digitale Identität, Mobilität, Schule,<br />

Kinderbetreuung, Sprachen und vieles<br />

mehr. Die Dienstleistungen rund um<br />

Work in Südtirol zielen auch darauf ab,<br />

der Abwanderung entgegenzuwirken.<br />

Harald Gruber,<br />

Assiconsult<br />

Work-Life-Balance<br />

und Benefits<br />

Harald Gruber<br />

von Assiconsult<br />

sieht unterschiedliche<br />

Tendenzen<br />

bei den verschiedenen<br />

Mitarbeiter-Generationen.<br />

So z.B. legen<br />

naturgemäß die Jungen mehr Wert auf<br />

Weiterbildung und Flexibilität und die<br />

Älteren mehr auf Verdienst, Zusatzversicherungen<br />

und Altersvorsorge. Bei<br />

allen Generationen gut kommen hingegen<br />

seiner Ansicht nach Maßnahmen<br />

bezüglich „Work-Life-Balance“ wie der<br />

freie Freitagnachmittag und andere Benefits<br />

wie Gutscheine für Essen, Wellness-Wochenenden<br />

oder Geschenke zu<br />

Weihnachten oder zum Geburtstag an.<br />

Transparente Gehaltsstrukturen,<br />

transparente Karierepfade<br />

Aaron Pardeller, Personaler bei Techno<br />

Alpin, nennt folgende Kriterien: „Unterstützung<br />

bei der Wohnungssuche, transparente<br />

Gehaltsstrukturen – angepasst<br />

an die hohen Lebenshaltungskosten.“<br />

Dazu transparente Karrierepfade in<br />

Unternehmen ab einer gewissen Größe,<br />

etwa ab 300 Mitarbeiter.<br />

„Es müssen nicht immer Leadership-Stellen<br />

sein, das will nicht<br />

jeder, es gibt auch<br />

Fachkarrieren.“<br />

Zu guter<br />

Aaron Pardeller,<br />

TechnoAlpin<br />

Letzt nennt er<br />

auch die personale<br />

Work-<br />

Live-Balance<br />

in Bezug auf<br />

neue Arbeitsmodelle,<br />

wie die 4-½-Tage Woche usw.<br />

„Wir sind umgeben vom Weltkulturerbe<br />

und es gibt viele Möglichkeiten seine<br />

Freizeit sinnvoll zu gestalten.“<br />

Die Mund-zu-Mund-<br />

Propaganda ist wichtig<br />

Für Günther Thurner, den Personalchef<br />

von Tanzer Maschinenbau GmbH<br />

in Lana, spielt die „Mund-zu-Mund-<br />

Propaganda“ eine entscheidende Rolle,<br />

wenn es darum geht, die Reputation des<br />

Unternehmens zu stärken. Dies geschieht<br />

vor allem dann, wenn junge Leute sich<br />

über ihre Erfahrungen am Arbeitsplatz<br />

austauschen. Es ist ein positives Anzeichen,<br />

wenn unsere Mitarbeiter in ihrem<br />

sozialen Umfeld oder in ihrer Freizeit<br />

begeistert über ihre Arbeit sprechen.<br />

Als besondere Leistungen für unsere<br />

Mitarbeiter können wir unter anderem<br />

Mahlzeiten und die Bereitstellung der<br />

gesamten Arbeitsbekleidung nennen. Bei<br />

Montagen im Ausland achten wir auf gute<br />

Verpflegung samt Unterbringung. Ebenso<br />

Wide Group: ein erfolgreiches Modell<br />

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Wide Group, eines der führenden Versicherungsmaklerunternehmen<br />

in Italien,<br />

ist auch 2022 weiter gewachsen und<br />

verfügt nun über elf Niederlassungen<br />

im ganzen Land. Zu den Gründungspartnern<br />

gehört der Geschäftsführer Gianluca<br />

Melani, ein Unternehmer mit engen<br />

Verbindungen zu Südtirol, wo sich auch<br />

der Hauptsitz des Unternehmens befindet.<br />

Wide Group, mit Südtiroler Wurzeln, hat sich<br />

als einer der Hauptakteure in der italienischen<br />

Versicherungslandschaft etabliert und hebt sich durch seine<br />

Fähigkeit ab, maßgeschneiderte Beratungsdienstleistungen<br />

auf höchstem Niveau anzubieten, die auf die Bedürfnisse jedes<br />

Kunden zugeschnitten sind.<br />

Maßgeschneiderte Lösungen sind garantiert<br />

Die Kundenorientierung und der maßgeschneiderte Service sind<br />

das Fundament des innovativen Geschäftsmodells der Gruppe.<br />

Darüber hinaus ermöglicht die Kombination von fortschrittlicher<br />

Technologie mit einer detaillierten Analyse spezifischer Anforderungen<br />

Wide Group, Versicherungslösungen anzubieten, die weit<br />

über Standardprodukte hinausgehen. Jeder Kunde, unabhängig<br />

Gianluca Melani<br />

von Unternehmensgröße oder Branche, kann sich darauf<br />

verlassen, dass seine individuellen Bedürfnisse<br />

und Ziele berücksichtigt und die Risikoschutzmaßnahmen<br />

optimal darauf abgestimmt sind.<br />

Die Fähigkeit von Wide Group, Innovation mit<br />

einem hohen Verantwortungsbewusstsein gegenüber<br />

Unternehmen in Einklang zu bringen,<br />

hat ihre Position als Marktführer im Versicherungsbereich<br />

gefestigt. Der Aufstieg der Gruppe ist<br />

ein Zeugnis italienischer Vortrefflichkeit und ein<br />

Beispiel dafür, wie Technologie und menschliche<br />

Werte im Zusammenspiel einen nachhaltigen Beitrag<br />

zum Wohl eines Landes leisten können. Unter der Leitung<br />

von Geschäftsführer Gianluca Melani, einem Südtiroler Unternehmer<br />

und Vorsitzenden der jungen Unternehmer von Confindustria<br />

Trentino-Südtirol, wurde Wide Group im Jahr 2016<br />

aus drei historischen Maklerunternehmen gegründet, darunter<br />

einem aus Bozen, und hat sich durch Zusammenschlüsse von<br />

Maklerfirmen und qualifizierten Beratern schnell entwickelt.<br />

Wide Group AG<br />

Raingasse 20 | 39<strong>100</strong> Bozen<br />

Tel. 027 862 19 00<br />

info@widegroup.eu | www.widegroup.eu


AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 73<br />

Günther Thurner,<br />

Tanzer Maschinenbau<br />

steht ein zusätzlicher<br />

Bonus für<br />

solche Einsätze<br />

zur Verfügung.<br />

Eine Bestätigung<br />

dafür, dass<br />

wir nicht alles<br />

falsch machen,<br />

liegt darin, dass<br />

ehemalige Mitarbeiter oft mit positiven<br />

Erinnerungen zu uns zurückkehren,<br />

nachdem sie sich anderweitig umgesehen<br />

haben. Wir sind stolz darauf, dass diese<br />

Praktiken dazu beitragen, die Bindung<br />

unserer Mitarbeiter zu stärken und unser<br />

Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber<br />

zu etablieren.<br />

Von Südtirol in die Welt<br />

und wieder zurück<br />

Als international erfahrene, dynamische<br />

Führungskraft arbeitet Dorotea Mader<br />

14 Jahre erfolgreich in Sales, Organisation<br />

und Kommunikation sowie in langjähriger<br />

Personal-Verantwortung als Geschäftsführerin<br />

in einem internationalen<br />

Handelskonzern. Vor fünf Jahren ist sie<br />

nach Südtirol zurückgekommen. Was war<br />

für ihre Rückkehr ausschlaggebend und<br />

was muss ein Südtiroler Unternehmen<br />

bieten, um gute Fach- bzw. Führungskräfte<br />

zu bekommen und zu halten.<br />

„Nach meiner Karriere im internationalen<br />

Konzern war es ehrlich gesagt so etwas<br />

wie Heimweh – zurück zu den Wurzeln.<br />

Ich kam dann nach über 20 Jahren<br />

zurück nach Südtirol und war ziemlich<br />

erstaunt, welche tollen Firmen mit weltweiten<br />

Kunden und Kontakten es hier<br />

gab. Getrieben durch den<br />

Fachkräftemangel,<br />

habe ich ziemlich<br />

schnell den<br />

Bedarf an<br />

Human-Ressource-Entwicklung<br />

in<br />

den Unternehmen<br />

feststellen<br />

können.<br />

Foto©Silbersalz<br />

Dorotea Mader,<br />

Human & Human<br />

Leidenschaft für den Beruf, gute<br />

Umgangsformen<br />

Einen besonderen Aderlass erlebte zu<br />

Corona-Zeiten die Gastronomie. „Wie<br />

man allgemein hört, kommen die Mitarbeiter<br />

auch wieder zurück“,<br />

weiß Andrea<br />

Rier zu berichten.<br />

Sie ist fürs HR<br />

& Recruiting<br />

von über 650<br />

Mitarbeitenden<br />

bei den ADLER<br />

Resorts & Lodges<br />

in St. Ulrich,<br />

am Ritten, auf<br />

Andrea Rier,<br />

ADLER Resorts & Lodges<br />

der Seiser Alm, in der Toskana und auf<br />

Sizilien zuständig. „Gastronomie ist<br />

eine Leidenschaft und bietet im Umfeld<br />

auch sehr viel Positives. Wir bieten<br />

die 5,5- oder 5-Tage-Woche an, damit<br />

stimmt auch die Work-Life-Balance,<br />

mit dem Vorteil, dass die Mitarbeiter je<br />

nach Diensteinteilung auch mal am Wochenende<br />

oder an Feiertagen freihaben<br />

125 Jahre Innerhofer – ein Meilenstein,<br />

den wir gemeinsam mit Ihnen feiern<br />

möchten! Am 20.10. heißen wir geladenes<br />

Fachpublikum herzlich willkommen. Am<br />

21.10. stehen dann die Türen für alle<br />

Interessierten offen. Es erwartet Sie<br />

abwechslungsreiche Unterhaltung mit<br />

spannenden Highlights.<br />

Mehr Information zur<br />

Innerhofer Hausmesse<br />

hausmesse.innerhofer.it


74 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

können. Ein Punkt, warum Mitarbeiter<br />

gerne zu uns kommen, dürfte auch die<br />

Tatsache sein, dass man die Möglichkeit<br />

hat für einen bestimmten Zeitraum,<br />

in den verschiedenen Resorts<br />

& Lodges zwischen Dolomiten und<br />

dem Meer Erfahrung zu sammeln.“<br />

Einen interessanten Aspekt nennt<br />

auch Hannes Rabanser<br />

vom Tirler-<br />

Resort auf der<br />

Seiser Alm:<br />

„Beim Vorstellungsgespräch<br />

kann<br />

man schnell<br />

feststellen,<br />

ob jemand Hannes Rabanser,<br />

Tirler Resort<br />

nur einen<br />

Job sucht oder ob er/sie die Passion<br />

für die Gastronomie mitbringt.<br />

Besonders wichtig, um gute Leute<br />

zu halten, ist das Arbeitsklima, mit<br />

Freundlichkeit und gegenseitigem<br />

Respekt untereinander.<br />

DIE DREI WICHTIGSTEN PUNKTE<br />

Um heute attraktiv für Südtiroler im es für die heimischen Unternehmen<br />

noch Spielraum nach<br />

Ausland zu sein, sollten die Unternehmen<br />

folgende Themen aufgreifen: oben. Darüber hinaus wäre es<br />

mal eine interessante Überlegung,<br />

die Gehälter nicht nur als<br />

Dem/der Bewerber/Bewerberin<br />

müssen klare Karrierepfade<br />

Kosten, sondern als Investition<br />

aufgezeigt werden und die<br />

zu sehen, dies würde im Ansatz<br />

Möglichkeit der persönlichen und so einiges ändern.<br />

fachlichen Weiterentwicklung<br />

geboten werden. Wichtig dabei ist Die neuen Generationen sind<br />

die Unternehmenskultur, sprich, über dies hinaus sehr sensibel<br />

für welche Werte steht der künftige<br />

Arbeitgeber.<br />

und soziale Verantwortungs-<br />

für wirtschaftliche, ökologische<br />

übernahme der Unternehmen.<br />

Das Gehalt ist auch wichtig,<br />

Entsprechend entscheiden sie<br />

aber nicht nur. Denn wer für<br />

sich für jene Arbeitgeber/Arbeitgeberinnen,<br />

die diese Ansätze in<br />

Geld kommt, geht auch wieder<br />

für Geld. Es muss den hohen<br />

ihrer Vision vertreten, und vermeiden<br />

jede, die nach einer puren<br />

Lebenshaltungskosten in Südtirol<br />

angepasst sein. Hier gibt Gewinnmaximierung streben.<br />

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the perfect unity<br />

www.fill.it<br />

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Anzeige Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

75<br />

Plattner AG feiert<br />

35-jähriges Bestehen<br />

Bei strahlendem Sonnenschein wurde am 16. September<br />

<strong>2023</strong> auf Schloss Sigmundskron gemeinsam mit<br />

den Mitarbeitern und deren Begleitung das 35-jährige<br />

Bestehen des Bauunternehmens Plattner AG gefeiert.<br />

Sebastian Plattner,<br />

Firmengründer<br />

Die Feier war nicht nur eine Gelegenheit, auf den Erfolg<br />

des Unternehmens anzustoßen, sondern es war auch eine<br />

eindrucksvolle Demonstration der Dankbarkeit von Seiten der<br />

Unternehmensführung gegenüber den Mitarbeitern, die Tag<br />

für Tag ihr Bestes geben, um die Plattner AG zu dem zu machen,<br />

was sie heute ist.<br />

Firmengründer Sebastian Plattner blickte in seiner Begrüßungsrede<br />

stolz auf die 35 Jahre zurück, in denen das Bauunternehmen<br />

auf einer Reise mit vielen spannenden Herausforderungen<br />

unterwegs gewesen war. Er hob dabei das Engagement, die Zusammenarbeit<br />

und die Innovation<br />

hervor, die das Fundament des anhaltenden<br />

Erfolges bilden.<br />

Das Team von Plattner arbeitet nach<br />

der Vision, verantwortungsvoll gegenüber<br />

Menschen, Natur und Ressourcen zu sein. Passend<br />

dazu wurden die „Plattner Green Olympic Games“ bestritten,<br />

die für viel Spaß und gute Laune sorgten.<br />

Das Abendessen wurde inmitten der historischen Gemäuer<br />

von Schloss Sigmundskron serviert. Max Castlunger und seine<br />

Band unterhielten die Gäste mit Musik von Instrumenten aus<br />

recycelbaren Materialien.<br />

Es war eine gelungene Feier, bei der auch eine gewisse Vorfreude<br />

auf viele weitere Jahrzehnte gemeinsamen Erfolges zu<br />

spüren war.<br />

IHR PARTNER<br />

AM BAU<br />

Ob kleines oder großes Bauprojekt: Im Fokus<br />

unserer Arbeit stehen ein Plus an Lebensqualität,<br />

stilvolle Ästhetik sowie höchste Wirtschaftlichkeit,<br />

Umweltverträglichkeit und Zukunftssicherheit.<br />

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76<br />

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GKN Driveline Bruneck AG entwickelt modernste<br />

Elektro-, Allrad- und Hybridsysteme für die namhaftesten<br />

Marken der Automobilbranche. Innovation und<br />

Nachhaltigkeit stehen dabei im Mittelpunkt.<br />

Als Teil der GKN Automotive Gruppe gehört das Brunecker<br />

Unternehmen zu einem der bedeutendsten Technologieunternehmen<br />

weltweit. Mittlerweile ist es zum eDrive-<br />

Standort geworden. Das heißt, es konzentriert sich fast<br />

ausschließlich auf die Entwicklung und Produktion von elektrifizierten<br />

Antriebseinheiten und Allradsystemen. So verfügt<br />

beispielsweise der Fiat 500e, das meistverkaufte Elektroauto in<br />

seinem Segment, über einen 118 PS starken GKN-Antrieb, der<br />

das Auto in 9 Sekunden geräuschlos und ohne Schaltunterbrechung<br />

von 0 auf <strong>100</strong> km/h beschleunigt.<br />

Kontinuierliche Innovation, Transformation und Weiterentwicklung<br />

der Technologien sowie eine nachhaltige Produktion ermöglichen<br />

es der GKN Driveline Bruneck AG, ständig erstklassige und<br />

zugleich umweltfreundliche Produkte herzustellen. „Auch unsere<br />

Mitarbeiter spielen dabei eine zentrale Rolle“, sagt Geschäftsführer<br />

Alexander Burger. „Sie können als Experten vor Ort am besten<br />

beurteilen, wo die Einsparpotenziale hinsichtlich Energie- und<br />

Materialverbrauch liegen.“ Auf den Energieverbrauch wird im<br />

Werk Bruneck besonders geachtet. GKN bezieht <strong>100</strong> Prozent<br />

einheimischen grünen Strom, benutzt Wärmerückgewinnungsanlagen<br />

und optimiert kontinuierlich das Abfallmanagement.<br />

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Alle Jobs findest du hier:<br />

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Rienzfeldstraße 8 · 39031 Bruneck · T. +39 0474 580111 · hr.bru@gknautomotive.com · www.gknbruneck.com


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77<br />

Revolution in der Unternehmensmobilität<br />

Mit knapp 50 Jahren Erfahrung in der Automobilbranche<br />

setzt Autoindustriale Mobility Group nun<br />

neue Maßstäbe mit ihrer innovativen Ausrichtung<br />

Mobility Consulting, mit der sie Unternehmen dabei<br />

unterstützt, ihren Fuhrpark zu optimieren und ihre<br />

Effizienz zu steigern.<br />

Mit den Marken Mercedes-Benz, AMG, Maybach, smart,<br />

Renault und Dacia, sieben Standorte in Trentino-Südtirol,<br />

bietet die Gruppe der Familie Baumgartner ein 360°-Angebot:<br />

von der Beratung bis zum Verkauf, von Neu- und Gebrauchtwagen,<br />

von der Werkstatt und der Karosserie bis zum 24-h-Pannendienst.<br />

Ein Experte für Unternehmensmobilität kümmert<br />

sich um die Optimierung des Flottenmanagements, die Auswahl<br />

der richtigen Fahrzeugmodelle oder die Gestaltung personalisierter<br />

Mobilitätspakete einschließlich Finanzierungslösungen,<br />

Leasing oder Mietangeboten für Ihr Unternehmen.<br />

Die Fahrzeugmodelle reichen von kompakten Stadtautos bis zu<br />

luxuriösen Premiumfahrzeugen, nicht zu vergessen SUV, Nutzund<br />

Industriefahrzeuge. Die große Modellvielfalt erstreckt sich<br />

auch auf das breite Angebot an konventionellen, Hybrid- und<br />

vollelektrischen Antrieben.<br />

Dazu auch Lukas Baumgartner, Managing<br />

Director: „Unser Mobility<br />

Consulting Service ist ganz auf die<br />

individuellen Mobilitätsbedürfnisse<br />

der Kunden ausgerichtet. Jedes<br />

Unternehmen ist einzigartig, daher<br />

werden die Mobilitätslösungen<br />

maßgeschneidert an die Anforderungen<br />

und Ziele jedes Kunden<br />

angepasst. Dies ermöglicht<br />

es Unternehmen,<br />

sich auf ihr<br />

Kerngeschäft zu<br />

konzentrieren,<br />

während wir<br />

uns um alle<br />

Aspekte der<br />

Mobilität<br />

kümmern.“<br />

Lukas<br />

Baumgartner,<br />

Managing Director<br />

- www.autoindustriale.com<br />

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Ab heute steht Ihnen die Innovation zu Diensten. Um Ihre Arbeit zu<br />

optimieren und effizienter zu gestalten, vertrauen Sie auf die Technologie<br />

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Business mit fortschrittlichen Konnektivitätssystemen und digitalen<br />

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anpassen, auf das nächste Level. Seien Sie bereit für die Zukunft.


78 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

HOMEOFFICE<br />

SWEET<br />

HOMEOFFICE<br />

Während der Covid-Pandemie hat sich Homeoffice<br />

in Südtirol weit verbreitet, und in vielen<br />

Unternehmen wird diese flexible Arbeitsform<br />

seitdem weiterverwendet. Das WIFO – Institut<br />

für Wirtschaftsforschung der Handelskammer<br />

Bozen hat die Verbreitung, die Nutzung<br />

und die Erfahrungen der Südtiroler<br />

Unternehmen im Hinblick<br />

auf Homeoffice untersucht.


AKTUELL<br />

Mit dem WIFI auf Erfolgskurs!<br />

Die Pandemie hat die Ausweitung von Homeoffice in den<br />

Südtiroler Unternehmen stark beschleunigt. Während in<br />

der Vorkrisenzeit lediglich drei Prozent der Unternehmen mit<br />

unselbständig Beschäftigten Homeoffice anwandten, so waren<br />

es in der akuten Phase der Coronakrise etwa 27 Prozent. Mittlerweile<br />

liegt der Anteil bei zehn Prozent. Dies sind etwa 1.700<br />

Unternehmen mit rund 11.600 betroffenen Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern.<br />

Homeoffice ist natürlich nur für jene Unternehmen möglich, in denen<br />

Büroarbeit anfällt: So wird es überdurchschnittlich im Dienstleistungssektor,<br />

von den landwirtschaftlichen Genossenschaften,<br />

im Umwelt- und Energiebereich und im Großhandel angewandt.<br />

Deutlich weniger wird die flexible Arbeitsform hingegen im Einzelhandel,<br />

Baugewerbe, Gastgewerbe und im Kfz-Sektor genutzt.<br />

Die Erfahrungen der Unternehmen<br />

Etwa die Hälfte der Unternehmen bewertet ihre Erfahrung<br />

mit Homeoffice neutral, also weder positiv noch negativ. Bei<br />

den anderen Unternehmen überwiegen allerdings die positiven<br />

Beurteilungen gegenüber den negativen. Wichtige Aspekte wie<br />

die Produktivität, Motivation und Disziplin der Mitarbeitenden<br />

sowie die Organisation und Koordinierung der Mitarbeitenden<br />

werden meistens positiv bewertet.<br />

Die Kommunikation mit dem Personal im Homeoffice wird hingegen<br />

etwas kritischer betrachtet. Am negativsten beurteilt werden<br />

die Effekte von Homeoffice auf den Teamgeist und das Zugehörigkeitsgefühl<br />

zum Unternehmen. Negative Erfahrungen bei diesen<br />

Aspekten sind vermutlich der Grund, warum einige Unternehmen<br />

Homeoffice nach dem Notstand nicht weitergeführt haben.<br />

Weitere Vorteile<br />

Allerdings bietet Homeoffice auch große Vorteile, insbesondere<br />

was die Attraktivität eines Unternehmens als Arbeitgeber<br />

betrifft. Zudem eröffnet sich ein größeres Einzugsgebiet<br />

für die Suche nach neuem Personal, denn die Entfernung zum<br />

Arbeitsplatz verliert für potenzielle Fachkräfte ein Stück weit<br />

seine Bedeutung. Aus diesem Grund kann Homeoffice auch<br />

dazu beitragen, die Abwanderung aus dem ländlichen Raum<br />

zu vermindern und das Verkehrsaufkommen durch wegfallende<br />

Pendelfahrten zu reduzieren.<br />

Anwendung von Homeoffice nach Sektor<br />

Anteil der gewerblichen Unternehmen mit unselbständig Beschäftigten, die Homeoffice auch nach dem<br />

Covid-Notstand weiter anwenden<br />

Dienstleistungen<br />

Landwirtschaftliche Genossenschaften<br />

Energie, Wasser und Umwelt<br />

Großhandel<br />

Transport<br />

Verarbeitendes Gewerbe<br />

Gastgewerbe<br />

Baugewerbe<br />

Einzelhandel<br />

Handel und Reparatur von Kfz<br />

Insgesamt<br />

Quelle: Wifo-Wirtschaftsbarometer (Sommer 2022)<br />

1%<br />

4%<br />

4%<br />

4%<br />

10%<br />

9%<br />

10%<br />

16%<br />

23%<br />

22%<br />

26%<br />

0% 5% 10% 15% 20% 25% 30%<br />

© <strong>2023</strong> WIFO<br />

Auf Erfolgskurs!<br />

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27. Oktober <strong>2023</strong> vormittags<br />

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Verhandlungen erfolgreich abschließen<br />

07. November <strong>2023</strong><br />

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Gesetzliche Vorgabe und Handlungsspielräume<br />

08. November <strong>2023</strong> vormittags<br />

Moderne Geschäftskorrespondenz<br />

Klar, treffend und wirksam schreiben<br />

14. November <strong>2023</strong><br />

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16. und 17. November <strong>2023</strong><br />

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20. und 21. November <strong>2023</strong><br />

Mitarbeitergespräche professionell führen<br />

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22. November <strong>2023</strong><br />

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Informationsveranstaltung für Verwaltungsrät/innen<br />

22. November <strong>2023</strong> vormittags (DE/IT)<br />

Agile Arbeitsmethoden<br />

Methoden für die moderne & digitale Arbeitswelt<br />

23. November <strong>2023</strong><br />

Privacy & Marketing<br />

Welche Datenschutzauflagen sind zu beachten?<br />

23. November <strong>2023</strong> vormittags<br />

Körpersprache im Beruf<br />

Körpersprache interpretieren & selbstsicher auftreten<br />

30. November <strong>2023</strong><br />

16. Intervalltraining: Spitze im Verkauf!<br />

Die bewährte Weiterbildung für Verkäufer/innen<br />

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Tel. 0471 945 666 | wifi@handelskammer.bz.it<br />

www.wifi.bz.it


80 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

3 Fragen an Luciano Partacini<br />

Radius: Bei großen amerikanischen<br />

Unternehmen wie Meta und Amazon<br />

gibt es eine Tendenz zur Rückkehr<br />

ins Büro. Auch in Südtirol?<br />

Luciano Partacini: Unsere Erhebung<br />

lässt diesen Trend nicht erkennen.<br />

Zwar ist die Zahl der Unternehmen,<br />

die Homeoffice anwenden, nach dem<br />

Notstand wieder gesunken. Für die<br />

Zukunft wollen aber gut neun Prozent<br />

der Südtiroler Homeoffice beibehalten<br />

bzw. (wieder-)einführen. Rund 15 Prozent<br />

wissen es noch nicht.<br />

Radius: Kann Homeoffice Kleinunternehmen<br />

bei der Bewältigung des<br />

Fachkräftemangels helfen?<br />

L. Partacini: Homeoffice kann für Bewerberinnen<br />

und Bewerber ein attraktiver<br />

Aspekt sein, weil es unter anderem mehr<br />

Gestaltungsfreiraum ermöglicht. Allerdings<br />

ist die Einführung von Homeoffice<br />

nicht für jedes Unternehmen sinnvoll und<br />

machbar. Sie sollten daher sorgfältig abwägen,<br />

ob und wie sie Homeoffice in ihre<br />

Geschäftspraktiken integrieren, um die<br />

Vorteile optimal nutzen zu können.<br />

Radius: Wie kann die Unternehmenskultur<br />

auch mit Homeoffice<br />

gestärkt werden?<br />

L. Partacini: Es ist wichtig, klare Richtlinien<br />

und Erwartungen für Mitarbeitende<br />

im Homeoffice festzulegen. Die<br />

Nutzung von Kommunikationstools<br />

und die Förderung von Teamaktivitäten<br />

können ebenfalls dazu beitragen, die Unternehmenskultur<br />

aufrechtzuerhalten.<br />

Die Schaffung eines Gefühls der Zugehörigkeit<br />

und der Teamidentität sollte<br />

ebenfalls weiterhin Priorität haben, auch<br />

wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

räumlich getrennt arbeiten.<br />

Foto © Handelskammer Bozen<br />

LUCIANO PARTACINI<br />

Luciano Partacini ist Direktor des<br />

Amtes für Wirtschaftsinformation<br />

im WIFO der Handelskammer<br />

Bozen und einer der Autoren<br />

des Berichts „Der Einsatz von<br />

Homeoffice in den Südtiroler<br />

Unternehmen – Vorübergehende<br />

Corona-Erscheinung<br />

oder dauerhaftes Modell für<br />

die Zukunft“ (mehr dazu online<br />

unter www.wifo.bz.it/studien).<br />

brandnamic.com | Foto: Brandnamic<br />

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81<br />

Wir bewegen Maschinen,<br />

wir bewegen Menschen<br />

Hersteller mobiler Arbeitsmaschinen stehen vor<br />

großen Herausforderungen: Während die Maschinen<br />

immer komplexer und die Projekte zeitkritischer werden,<br />

muss die Bedienung einfach bleiben. Maschinenhersteller<br />

werden hier von technologischen Partnern<br />

wie TTControl, einem Anbieter für Steuerungssysteme<br />

und Bedienerschnittstellen, tatkräftig unterstützt.<br />

TTControl hat sich über die Jahre zu einem eingespielten<br />

Team hochgearbeitet. Einen Einblick<br />

in ihre Erfolgsgeschichte gibt uns Mitarbeiter<br />

Nummer 1: Roberto Ferrari, Geschäftsführer<br />

der TTControl GmbH in Brixen.<br />

Radius: Was macht die Arbeit bei<br />

TTControl für dich spannend?<br />

Roberto Ferrari: Die Art unserer Arbeit hat<br />

sich über die Jahre stark entwickelt. Als ich das<br />

Unternehmen vor 22 Jahren mitaufgebaut habe,<br />

waren wir als Einzelkämpfer unterwegs. Heute<br />

meistern wir das komplexe Umfeld der Sonderfahrzeuge<br />

mit perfekt eingespielten Teams: Zum<br />

einen betreut unser Group Lead für Technical Sales und Support,<br />

Jürgen Oberhofer, mit seinem Team unsere Kunden.<br />

Auf der anderen treibt Janosch Fauster, unser Director Application<br />

Development Center, die Entwicklungsprojekte mit<br />

unseren Schlüsselkunden voran. Natürlich gibt es in jedem<br />

Projekt Höhen und Tiefen. Gemeinsam Erfolge mit Innovation<br />

zu erzielen, auch wenn sie herausfordernd sind, gibt uns<br />

die Kraft, die kommenden Projekte voll motiviert anzugehen.<br />

Roberto Ferrari,<br />

Geschäftsführer der<br />

TTControl Srl in Brixen<br />

am Projekt mitarbeitet, ganz konkret die Ergebnisse seiner<br />

Arbeit sehen kann: an der Pistenraupe beim Skifahren, bei<br />

einem Kran auf der Baustelle oder einem Feuerwehrfahrzeug<br />

im Noteinsatz. Wir sehen die Applikationen, die wir<br />

mitentwickelt haben, im täglichen Leben, und darauf sind<br />

wir wirklich stolz. So bekommt jeder Mitarbeiter das positive<br />

Gefühl: „Ich war dabei und habe eine Leistung erbracht,<br />

die dazu geführt hat, dass diese Maschine<br />

effizienter, ökologischer und vor allem sicherer<br />

arbeitet.“ Wer diese Leidenschaft mitbringt,<br />

ist bei uns sehr willkommen.<br />

Radius: Und wo geht die Reise von<br />

TTControl noch hin?<br />

R. Ferrari: Der Bedarf an Kompetenzen<br />

im Bereich Applikationssoftware für den<br />

Off-Highway-Bereich steigt aufgrund der<br />

Komplexität enorm. In manchen Maschinen<br />

befinden sich 15–20 unserer Steuergeräte,<br />

und es gibt nur wenige Maschinenhersteller,<br />

die diese Komplexität allein meistern. Mit<br />

unseren Hard- und Softwarelösungen können<br />

wir die Sicherheit, Effizienz und Einfachheit in der<br />

Bedienung von Maschinen deutlich steigern. Gerade in<br />

Hinblick auf die Problematik des Personalmangels spielen<br />

intelligentere und effizientere Maschinen eine essenzielle<br />

Rolle. Die Technologie, die wir anbieten, spielt in<br />

gemeinsamen Projekten über erweiterte Maschinenhersteller/TTControl-Entwicklungsteams<br />

immer mehr eine<br />

Schlüsselrolle.<br />

Radius: Warum ist TTControl für die<br />

Mitarbeiter so besonders?<br />

R. Ferrari: Die Mitarbeiter in unseren Teams brennen für<br />

das, was wir tun. Das Besondere bei uns ist, dass jeder, der<br />

TTControl GmbH<br />

Julius-Durst-Straße 66 | 39042 Brixen<br />

Tel. 0472 268 011<br />

office@ttcontrol.com | www.ttcontrol.com


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AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 83<br />

WIRTSCHAFTSFAKTOR<br />

BILDUNG<br />

Wer an Hochschulen denkt, denkt wohl zuerst an<br />

Bildung. Dabei sind sie auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.<br />

Und zwar nicht erst für die Zukunft,<br />

sondern bereits heute, durch ihre laufende Tätigkeit.<br />

Ein Beitrag von Stefan D. Haigner für eco.nova.<br />

Foto © FH KufsteinTirol<br />

Tertiäre Bildungseinrichtungen haben<br />

grundsätzlich das Potenzial,<br />

das Bild und das Selbstverständnis einer<br />

Stadt und ganzer Regionen zu prägen<br />

und zu verändern. So ist zum Beispiel<br />

Innsbruck vieles, aber Innsbruck<br />

ist eben auch eine Universitätsstadt.<br />

Und Kufstein auch Fachhochschulstadt.<br />

Betrachtet man Hochschulen und Universitäten<br />

durch die Brille von Ökonominnen<br />

und Ökonomen, könnte<br />

seitenweise über die positiven Effekte<br />

geschrieben werden, die von der dort<br />

vermittelten Bildung ausgehen. Das fängt<br />

auf einer Mikroebene an, wenn Studentinnen<br />

und Studenten von heute mit<br />

höheren durchschnittlichen Erwerbseinkommen<br />

und stetigeren Erwerbsbiografien<br />

in der Zukunft rechnen können.<br />

Und zwar egal, wie der Arbeitsmarkt der<br />

Zukunft aussehen wird, und egal, welches<br />

Studium sie belegt haben. Denn was<br />

den Arbeitsmarkt betrifft, ist es besser,<br />

das falsche Studium als gar kein Studium<br />

zu haben. Auch ist Bildung das beste Vakzin<br />

gegen Arbeitslosigkeit, und das ganz<br />

ohne Nebenwirkungen. Natürlich nicht<br />

für <strong>100</strong> Prozent der Absolventinnen und<br />

Absolventen – aber fast, betrachtet man<br />

in Tirol die Arbeitslosenrate bei Personen<br />

mit einem FH-Abschluss, der seit Jahren<br />

bei rund einem Prozent liegt. Doch die<br />

positiven Wirkungen gehen weit darüber<br />

hinaus und enden bei kaum quantifizierbaren<br />

Phänomenen wie der Tatsache,<br />

dass mit steigender Bildung auch der<br />

subjektiv wahrgenommene Gesundheitszustand<br />

zunimmt.<br />

Lokale Bildung fördert Innovation<br />

Aus einer höheren, aus einer Makroperspektive<br />

betrachtet, macht lokal verankerte<br />

Bildung Regionen innovativer, und<br />

es können auf kürzerem Weg innovative<br />

Lösungen für regionale Herausforderungen<br />

entwickelt werden. Dies fördert nicht<br />

nur die Entstehung von Start-ups und die<br />

Entwicklung neuer Technologien, sondern<br />

auch die Entdeckung und Nutzung des<br />

wirtschaftlichen Potenzials, das in der Region<br />

bereits vorhanden ist. Allesamt Fakto-


84 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

ren, die letztlich zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit<br />

und damit der Attraktivität<br />

einer Region beitragen. Bildungseinrichtungen<br />

selbst schaffen es durch ihr lokales<br />

Bildungsangebot, dass junge Menschen<br />

vor Ort studieren können. Das wiederum<br />

steigert die Wahrscheinlichkeit, dass diese<br />

auch ihren zukünftigen Arbeitsplatz in der<br />

Region finden werden. Denn wer einmal<br />

nach Wien geht, um dort zu studieren,<br />

wird auch eher dort bleiben. Um diesem<br />

bekannten Phänomen entgegenzuwirken,<br />

sind Bildungseinrichtungen in den letzten<br />

Jahren und Jahrzehnten in die Flächen<br />

gegangen und tragen so zudem zur Stabilisierung<br />

der Bevölkerungszahlen, zur<br />

Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Förderung<br />

eines nachhaltigen Wachstums bei.<br />

Gleichzeitig kann die Präsenz von tertiären<br />

Bildungseinrichtungen das regionale<br />

kulturelle und soziale Angebot erweitern,<br />

was folglich zur Attraktivität der Region<br />

beiträgt und so wie ein Magnet auf kreative<br />

Köpfe wirkt.


AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 85<br />

Damit all diese Effekte für eine Region<br />

tatsächlich spürbar werden, muss die<br />

betreffende Bildungseinrichtung eine<br />

relevante Größe erreichen und am Bildungsmarkt<br />

erfolgreich sein – was in<br />

Tirol nicht allen Hochschulen gleichermaßen<br />

gelungen ist. Zumindest bislang.<br />

Bildungserfolg in Kufstein<br />

Eine Hochschule, die in Tirol mit Sicherheit<br />

als Erfolgsgeschichte zählt, ist die<br />

Fachhochschule (FH) in Kufstein. Die FH<br />

Kufstein nahm vor mehr als 25 Jahren,<br />

im Jahr 1997, ihren Studienbetrieb auf<br />

und ist heute mit rund 2.200 Studierenden<br />

deutlich über die Grenzen Tirols hinaus<br />

bekannt. Fast 40 Prozent der ordentlich<br />

Studierenden sind ausländischer Nationalität,<br />

von den österreichischen Studentinnen<br />

und Studenten stammt fast jeder<br />

zweite nicht aus Tirol. Und es sind diese<br />

Studentinnen und Studenten, die zusammen<br />

mit den Ausgaben der FH Kufstein<br />

schon heute ein bedeutender Wirtschafts-<br />

faktor in der Region sind – die Studentinnen<br />

und Studenten durch ihre Ausgaben<br />

vor Ort, die FH Kufstein durch ihre laufenden<br />

Ausgaben für Personal und den Bezug<br />

von Vorleistungen. In Summe sind dies<br />

rund 44 Millionen Euro an Ausgaben, die<br />

auf die FH Kufstein zurückgeführt werden<br />

„AUS DER<br />

MAKROPERSPEKTIVE<br />

BETRACHTET, MACHT<br />

LOKAL VERANKERTE<br />

BILDUNG REGIONEN<br />

INNOVATIVER, UND<br />

ES KÖNNEN AUF<br />

KÜRZEREM WEG<br />

INNOVATIVE LÖSUNGEN<br />

FÜR REGIONALE<br />

HERAUSFORDERUNGEN<br />

ENTWICKELT WERDEN. “<br />

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86 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

können. Jahr für Jahr. Deutlich mehr als<br />

ein Drittel der Ausgaben fällt davon allein<br />

direkt in der Stadt Kufstein an. Ausgaben<br />

der FH für Investitionen wie etwa für bauliche<br />

Erweiterungen sind dabei noch gar<br />

nicht berücksichtigt. Diese Ausgaben, die<br />

es ohne die FH in der Form nicht gäbe,<br />

sichern ihrerseits nicht nur Einkommen<br />

und Beschäftigung in der Region, sondern<br />

lösen zusätzliche Wirtschaftsaktivität<br />

aus. Am Ende lässt sich jährlich eine<br />

Wirtschaftsleistung in der Höhe von 47,8<br />

Millionen Euro auf die Aktivitäten der<br />

FH Kufstein zurückführen, ein Beschäftigungsvolumen<br />

in der Höhe von 422<br />

Ganzjahresvollzeitbeschäftigten und ein<br />

Einkommen von gesamt 21 Millionen<br />

Euro. Zudem ist damit ein zusätzliches<br />

Aufkommen an Steuern und Abgaben in<br />

der Höhe von 19,9 Millionen Euro verbunden.<br />

Grob 45 Prozent davon fallen<br />

direkt in der Stadt Kufstein an.<br />

Diese Betriebseffekte sind ein beeindruckender<br />

Indikator für die Rolle der<br />

Fachhochschule als laufender Motor<br />

der lokalen Wirtschaft. Darüber hinaus<br />

entfaltet die Institution bedeutende<br />

Produktivitätseffekte in Form von erhöhtem<br />

Bildungsgrad der Arbeitskräfte<br />

sowie gesteigertem Innovationsgrad der<br />

Unternehmen. So profitiert der Standort<br />

Kufstein bzw. das Tiroler Unterland von<br />

wichtigen Projekten wie der Kooperationsplattform<br />

iku oder dem kürzlich<br />

gegründeten Josef-Ressel-Zentrum für<br />

Multimediaanalyse in der Mobilität.<br />

Durch die Kombination von rezenten<br />

Forschungsergebnissen aus der Informationstechnologie<br />

mit dem Erfahrungswissen<br />

von lokalen Betrieben können radikale<br />

Innovationen geschaffen und vor Ort in<br />

der Logistikbranche diffundiert werden.<br />

Hochschulen bauen damit nicht nur<br />

heute am Fundament zur wirtschaftlichen<br />

Prosperität von morgen, sondern<br />

sind allein durch ihre laufende Aktivität<br />

Teil des wirtschaftlichen Erfolges<br />

einer Region.<br />

Foto © Thomas Steinlechner<br />

DR. STEFAN D. HAIGNER<br />

Dr. Stefan D. Haigner ist Gesellschafter<br />

und Mitbegründer der<br />

Gesellschaft für Angewandte<br />

Wirtschaftsforschung (GAW) mit<br />

Sitz in Innsbruck. Die GAW erstellt<br />

seit mehr als 16 Jahren Studien zu<br />

volks- und regionalwirtschaftlichen<br />

Fragestellungen. Ein Schwerpunkt<br />

liegt dabei in der Erstellung<br />

von Wertschöpfungsanalysen.<br />

www.gaw.institute


Anzeige Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

87<br />

Datenanalyse für mehr Nachhaltigkeit<br />

in der Beschneiung<br />

Seit 1990 plant und realisiert das Bozner Unternehmen<br />

TechnoAlpin Beschneiungsanlagen für Skigebiete<br />

weltweit. Die Passion für Schnee und die Leidenschaft<br />

für innovative Lösungen haben das Unternehmen zum<br />

führenden Anbieter weltweit gemacht. Nachhaltiges<br />

Handeln und eine optimierte Energiebilanz stehen<br />

dabei im Fokus.<br />

Wie kein anderes Unternehmen hat TechnoAlpin die<br />

Beschneiungsbranche geprägt und weiterentwickelt.<br />

Viele Produktinnovationen von TechnoAlpin wurden zum<br />

Branchenstandard. Dabei ist die Beschneiung komplexer und<br />

herausfordernder, als es auf den ersten Blick scheint. Es geht<br />

nicht nur um die laufende Optimierung der Schneeerzeuger,<br />

TechnoAlpin plant und installiert die komplette Beschneiungsanlage.<br />

Dabei beschäftigt sich das Unternehmen auch mit ausgeklügelten<br />

Konzepten für die Wasser- und Luftversorgung bis<br />

hin zu modernsten Softwarelösungen.<br />

Von Anfang an wurden die Produkte und Anwendungen<br />

unter dem Gesichtspunkt des nachhaltigen<br />

Umgangs mit den Ressourcen<br />

Wasser und Energie entwickelt, allein<br />

schon aufgrund der besonderen<br />

Anforderungen an die Versorgung im Gebirge. Darüber<br />

hinaus zeichnet sich TechnoAlpin seit jeher dadurch aus, aktuelle<br />

Technologien aufzugreifen, um Anlagen auf dem neuesten<br />

Stand der Technik zu realisieren. Die intelligente Steuerung<br />

der Anlagen oder innovative Materialien wie Rubine in den<br />

Düsen sind nur einige markante Beispiele auf dem Weg zu mehr<br />

Nachhaltigkeit.<br />

Von der Vergangenheit für die Zukunft lernen<br />

Die Datenanalyse ist derzeit eines der zentralen Themen in<br />

der Entwicklungsabteilung von TechnoAlpin. Sie bietet enorme<br />

Möglichkeiten, Optimierungspotenziale bei bestehenden<br />

Anlagen zu erkennen und neue Anlagen noch effizienter zu<br />

planen. Mit den Daten der Vergangenheit wird also die Beschneiung<br />

der Zukunft optimiert. Die gesammelten Daten<br />

zeigen auf, unter welchen Bedingungen die Schneeerzeugung<br />

stattfindet, und helfen, die Weiterentwicklung der Produkte<br />

an die Bedürfnisse anzupassen. Gleichzeitig zeigen die Daten<br />

Optimierungspotenziale im Betrieb bestehender Anlagen<br />

auf. So wird beispielsweise deutlich, ob Pumpstationen<br />

mit optimalem Wirkungsgrad arbeiten, wie die Wassertemperatur<br />

optimiert werden kann oder welche<br />

Schneeerzeuger wann eingesetzt werden sollten. Ohne<br />

große bauliche Eingriffe können so große Schritte<br />

zu einem schonenderen Umgang mit wertvollen Ressourcen<br />

gemacht werden. Mit dieser Datenanalyse hebt<br />

TechnoAlpin die Digitalisierung in der Beschneiung auf<br />

ein neues Niveau. Durch die individuelle und detaillierte<br />

Beratung wird die Energie- und Wasserbilanz optimiert und<br />

die Skigebiete sparen wertvolle Ressourcen.<br />

Über TechnoAlpin<br />

Seit 1990 plant und baut TechnoAlpin schlüsselfertige Beschneiungsanlagen<br />

für Skigebiete weltweit. Die Produktpalette wird<br />

ständig erweitert mit dem Ziel, Schnee in höchster Qualität<br />

möglichst energieeffizient zu produzieren. Neben schlüsselfertigen<br />

Outdoor-Lösungen bietet TechnoAlpin auch verschiedene<br />

Möglichkeiten der Indoor-Beschneiung an. So wird das einmalige<br />

Schneeerlebnis weltweit erfahrbar. Auf das Know-how<br />

von TechnoAlpin vertrauen mehr als 2.400 Kunden in über<br />

50 Ländern weltweit. Über 600 Mitarbeiter in 33 Vertretungen<br />

garantieren Kundennähe.<br />

TechnoAlpin AG<br />

P.-Agostini-Straße 2 | 39<strong>100</strong> | Bozen<br />

Tel. 0471 550 550<br />

info@technoalpin.com | www.technoalpin.com


Beratung · Verkauf · Verlegung<br />

88 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

UNTERNEHME<br />

NACHFOLGE<br />

DARAUF<br />

KOMMT ES AN<br />

Laut Handelskammer Bozen<br />

werden in Südtirol rund 5.800<br />

Betriebe in nächster Zeit mit<br />

der Mammut-Aufgabe „Unternehmensnachfolge“<br />

konfrontiert<br />

sein. Dabei gilt: Nichts dem<br />

Zufall überlassen, denn nur<br />

durch eine rechtzeitige Planung<br />

kann eine erfolgreiche Übergabe<br />

stattfinden.<br />

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Tel. 0473 490 929 · Fax 0473 787 382


AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 89<br />

NS­<br />

<strong>Südtirols</strong><br />

Unternehmerlandschaft<br />

ist geprägt von vielen kleinen und<br />

mittelständischen Unternehmen, die<br />

sich in den kommenden Jahren mit einem<br />

sensiblen und wichtigen Thema<br />

beschäftigen werden: die Unternehmensnachfolge.<br />

Laut Handelskammer<br />

Bozen stehen aktuell rund<br />

5.800 Unternehmen im Land vor der<br />

Übergabe, weil der Eigentümer oder<br />

die Führungsebene das pensionsfähige<br />

Alter erreicht haben oder in Kürze erreichen<br />

werden. Konkret bedeutet das:<br />

16 Prozent aller aktiven Unternehmen<br />

<strong>Südtirols</strong> stehen unmittelbar vor dieser<br />

Herausforderung. Wird kein Nachfolger<br />

gefunden oder läuft der Prozess der<br />

Unternehmensnachfolge nicht nach<br />

Plan, gehen Substanz, Know-how und<br />

im schlimmsten Fall sogar Arbeitsplätze<br />

verloren.<br />

Für ein Unternehmen, aber auch für eine<br />

ganze Familie, ist die Unternehmensnachfolge<br />

eine sehr sensible Veränderung.<br />

Von ihrem Gelingen hängt die zukünftige<br />

Entwicklung des Unternehmens<br />

und oft auch der künftige Familienzusammenhalt<br />

ab. Genauso wie die finanzielle<br />

Situation und das Innovationspotential<br />

des Betriebes. Erfolg und Misserfolg<br />

der Unternehmensnachfolge kann große<br />

Kreise nach sich ziehen. Deshalb sensibilisiert<br />

vor allem die Handelskammer mit<br />

einem breiten Informations- und Beratungsangebot<br />

zu diesem Thema. Denn<br />

die Nachfolge muss frühzeitig und gut<br />

geplant werden.<br />

„16 PROZENT<br />

ALLER AKTIVEN<br />

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UNMITTELBAR VOR<br />

DER ÜBERGABE“<br />

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90 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

Der Eintritt der „neuen Generation“<br />

Seit mehreren Jahren beschäftigt<br />

sich Prof. Alfredo De Massis in<br />

Studien und Forschungsprojekten<br />

mit dem Thema Unternehmensnachfolge<br />

in Südtirol.<br />

Radius: Was macht die Unternehmensnachfolge<br />

in Südtirol so<br />

herausfordernd?<br />

Prof. Alfredo De Massis: Aus unseren<br />

Forschungen haben wir im Wesentlichen<br />

zwei Elemente feststellen<br />

können, die die Unternehmensnachfolge<br />

in Südtirol charakterisieren. Da<br />

ist zum einen die Tatsache, dass die<br />

Unternehmensnachfolge oft ein Tabu<br />

ist, ein Thema, über das es schwerfällt<br />

zu sprechen. Wir sprechen hier auch<br />

von der „Verlustangst“. Das zweite<br />

Problem ist eines, das wir auch in Italien<br />

generell oft sehen, nämlich, dass<br />

beim Thema Unternehmensnachfolge<br />

Radius_Inserat.pdf 1 25.09.<strong>2023</strong> 20:44:28<br />

nur die technischen Aspekte berücksichtigt<br />

werden (z.B. steuerliche und<br />

rechtliche Aspekte). Aber diese sind<br />

bei der Unternehmensnachfolge nur<br />

die Spitze des Eisbergs. Leider viel zu<br />

wenig beachtet werden die psychologischen<br />

und sozialen Faktoren, die bei<br />

einer Unternehmensnachfolge unweigerlich<br />

zum Tragen kommen.<br />

Radius: Wann gelingt der Generationenwechsel?<br />

Welche Faktoren<br />

begünstigen einen Erfolg/einen<br />

Misserfolg?<br />

A. De Massis: In unseren Studien haben<br />

wir einige Best Practices herausgearbeitet.<br />

Ein wichtiger Punkt für eine<br />

erfolgreiche Unternehmensnachfolge<br />

ist eine gute Planung. Wir müssen<br />

davon ausgehen, dass eine Nachfolge<br />

ein Prozess ist, der in der Regel zwischen<br />

sieben bis zehn Jahren dauert.<br />

Außerdem geht es darum, Kriterien<br />

und Prinzipien festzulegen, nach denen<br />

der Eintritt der „neuen Generation“<br />

geregelt wird. Diese sollten unbedingt<br />

den Prinzipien der Meritokratie<br />

folgen und sollten in regelmäßigen<br />

Feedbacks überwacht werden. Gleichzeitig<br />

ist es auch wichtig, den Austritt<br />

des Vorgängers zu planen. Wir haben<br />

auch gesehen, dass Unternehmensnachfolgen<br />

dann besonders gut gelingen,<br />

wenn der Moment der Nachfolge<br />

auch für einen Innovationssprung<br />

im Unternehmen genutzt wird. Des<br />

Weiteren konnten wir feststellen, dass<br />

die Mitarbeit von Nicht-Familienmitgliedern<br />

im Nachfolgeprozess diesen<br />

günstig beeinflusst.<br />

Radius: Welche Spezifika gilt es bei<br />

Handwerksbetrieben zu betrachten?<br />

Funktionieren sie beim Thema<br />

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<strong>Südtirols</strong> Wirtschaft<br />

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AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 91<br />

Generationenwechsel anders als<br />

bei Wirtschaftsbetrieben?<br />

A. De Massis: Ein Spezifikum von<br />

Handwerksbetrieben ist, dass sie häufig<br />

noch viel stärker als andere Betriebe<br />

an eine einzige Person gebunden sind.<br />

Es gibt eine enge Bindung zwischen<br />

dieser Person – häufig der Gründer<br />

des Unternehmens – und dem Unternehmen<br />

selbst. Der Schritt von einem<br />

„Founder-Led“-Betrieb auf die neue<br />

Generation ist nicht zu unterschätzen.<br />

Außerdem sind Handwerksbetriebe<br />

oft noch stärker in ihren Traditionen<br />

verhaftet. Produktionsprozesse, Werte,<br />

Überzeugungen: Sie sind oft eng mit<br />

dem Unternehmensinhaber verbunden.<br />

Die neue Generation muss lernen, was<br />

sie davon behalten kann und möchte,<br />

und wo neue Akzente gesetzt werden.<br />

Es gibt aber durchaus Beispiele, wo<br />

dies gut gelingt.<br />

Radius: Welche Rolle spielen externe<br />

Berater beim Thema Unternehmensnachfolge<br />

und wann sollten<br />

sie unbedingt hinzugezogen<br />

werden?<br />

A. De Massis: Weil die Unternehmensnachfolge<br />

häufig ein sehr emotional<br />

behafteter Prozess ist, ist die<br />

Unterstützung von externen Beratern<br />

enorm wichtig. Sie behalten<br />

einen rationalen Blick auf den Prozess.<br />

Wichtig ist es nämlich equity<br />

und equality richtig walten zu lassen.<br />

Was ist damit gemeint? Wenn<br />

es drei potenzielle Nachfolgerinnen<br />

oder Nachfolger gibt, dann haben<br />

alle drei unterschiedliche Skills und<br />

können in der Unternehmensnachfolge<br />

nicht „gleich“ behandelt werden.<br />

Gleichzeitig muss man auch die<br />

Zukunft der Familie und des gesamten<br />

Familiengefüges im Blick behalten.<br />

Neben Beratern empfiehlt es<br />

sich auch, Mentoren und Coaches<br />

hinzuzuziehen, die die neue Generation<br />

gut auf ihre neue Führungsaufgabe<br />

vorbereiten.<br />

„EIN UNTERNEHMEN<br />

WEITERZUGEBEN,<br />

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Arthroskopisch rekonstruktiv Chirurgie an der Schulter<br />

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Bandscheibenchirurgie im Halsund<br />

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Sanitätsdirektor<br />

Dr. Helmuth Ruatti


AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 93<br />

SCHEITERN<br />

& RESILIENZ<br />

Kaum ein Begriff ist in unserer erfolgsorientierten Gesellschaft mit einem vergleichbaren<br />

Schrecken verbunden wie jener des Scheiterns – eine Aufgabe nicht zu bewältigen,<br />

ein Ziel nicht zu erreichen scheint einem Endpunkt nahezukommen. Aber ist es nicht<br />

vielleicht an der Zeit, dieses Konzept neu zu bewerten und das, was wir als Niederlage<br />

sehen, stattdessen als Chance zum persönlichen Wachstum, zur Weiterentwicklung –<br />

oder zumindest als Beweis für unternehmerischen Mut – zu begreifen?<br />

Weiter auf Seite 94


94 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

In der westlichen Welt – und dort besonders<br />

im Karrierebereich – herrscht<br />

eine Mentalität, die Scheitern mit<br />

Fehlverhalten gleichsetzt und stark<br />

tabuisiert. In einem sozialen Kontext,<br />

in dem Beziehungen oft durch Konkurrenzkampf<br />

geprägt sind und sich<br />

Selbstbewusstsein vornehmlich durch<br />

Erfolg definiert, scheint es erforderlich,<br />

alle Formen des Scheiterns<br />

zu vermeiden und sich<br />

gegen menschliche Schwächen<br />

mit Unempfindlichkeit<br />

zu wappnen.<br />

Über Misserfolge<br />

wird in der<br />

Folge selten oder gar nicht<br />

gesprochen.<br />

„Resilienz“ – falsch verstandene,<br />

wohlgemerkt, doch darauf kommen<br />

wir noch zurück – ist zum Modewort<br />

avanciert. Aussagen wie „Jeder ist seines<br />

Glückes Schmied“ und „Man muss<br />

es nur wollen“ werden zum Lebensmotto,<br />

und laut einer Studie der Universität<br />

Hohenheim stimmen 42 Prozent<br />

der Deutschen der Aussage „Man<br />

soll kein Unternehmen gründen, wenn<br />

das Risiko des Scheiterns besteht“ zu.<br />

Kein Wunder, wenn viele Menschen<br />

lieber auf die Umsetzung eines Traums<br />

verzichten, als in den Augen der Gesellschaft<br />

möglicherweise als Verlierer<br />

dazustehen, der nicht stark genug war,<br />

„seines Glückes Schmied zu sein“.<br />

Dabei ist diese Einstellung – aus der<br />

Perspektive der Evolution, entwicklungspsychologisch<br />

und aus unternehmerischer<br />

Sicht sowieso – absoluter<br />

Quatsch, denn nur wer an seinen Aufgaben<br />

immer wieder scheitert, wächst<br />

auch an ihnen und lernt Neues. Ein<br />

Kind, das sich im Laufen übt, hört nicht<br />

auf, es zu versuchen, sobald es hinfällt,<br />

oder es würde den Rest seines Lebens<br />

im Sitzen oder Liegen zubringen. Wer<br />

Sachen falsch schreibt, radiert sie aus,<br />

um sich irgendwann zu merken, wie sie<br />

richtig geschrieben werden.<br />

libero 3000 Colour Up Your Life


AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 95<br />

Ebenso verhält es sich mit unserer Fehlerkultur<br />

– oder sollten wir sie lieber<br />

Fehlervermeidungskultur nennen? Die<br />

Erkenntnis, etwas verbockt oder falsch<br />

eingeschätzt zu haben und eventuell die<br />

Folgen eines Fehlers tragen zu müssen,<br />

gehört zu den wichtigsten Lektionen<br />

im Leben. Dennoch bestrafen wir Fehler.<br />

Wenn aber immer alles glatt läuft,<br />

lernen wir nichts Bedeutsames über<br />

die Qualität unseres Tuns, wir lernen<br />

nicht, es zu verbessern (und wie es so<br />

schön heißt, kein Meister und keine<br />

Meisterin fällt vom Himmel, niemand<br />

beherrscht von Anfang an das, worin<br />

er oder sie gut ist, so vollkommen, dass<br />

er oder sie nichts dazuzulernen hätte).<br />

Begegnen wir allerdings einem Nein,<br />

stolpern wir, werden wir gezwungen,<br />

innezuhalten und das, was wir da tun –<br />

und im Idealfall uns selbst –, konstruktiv<br />

zu hinterfragen: Uns wird die unendlich<br />

wertvolle Gelegenheit gegeben,<br />

uns zu steigern, umzudenken, reicher<br />

an Erfahrung zu werden. Glücklich<br />

durchzurutschen mag schön sein, aber<br />

wachsen tun wir an unseren Verfehlungen<br />

und Umwegen. Selbst in einem<br />

Zeitalter, das fachliche und moralische<br />

Perfektion von uns verlangt.<br />

Nun mag man einwenden, dass man<br />

sich das Scheitern auch leisten können<br />

muss, dass Scheitern besonders in großem<br />

Stil und unternehmerisch nicht<br />

eine Sache des idealisierbaren Lernens,<br />

sondern bisweilen existenziell ist. Das<br />

stimmt. Und doch haben sich Unternehmer<br />

und Unternehmerinnen Fehlschläge<br />

und sogar Konkurse geleistet und<br />

sind manchmal motivierter als vorher<br />

zurückgekommen.<br />

Aus manchen Niederlagen wurden<br />

Erfolgsgeschichten. In den frühen<br />

Neunzigerjahren brachte Apple einen<br />

klobigen Taschencomputer namens<br />

Newton heraus, einen „Personal Digital<br />

Assistant“, und erntete damit Spott<br />

und Hohn in der Fachwelt. Was<br />

MICHAEL<br />

OBERHOFER<br />

Foto © Brandnamic<br />

Michael Oberhofer ist teilhabender<br />

Geschäftsführer der<br />

Unternehmensgruppe für Tourismus<br />

HMM mit den Agenturen<br />

Brandnamic und MTS Austria<br />

GmbH, der Softwarefirma<br />

Yanovis sowie dem Architekturbüro<br />

Immobilienwerkstatt.<br />

Erfolgsstrategien und<br />

lokaler Immobilienmarkt<br />

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Elfi Untergassmair, Lizenzpartnerin und CEO von<br />

Engel & Völkers Südtirol, spricht über die Erfolgsstrategien,<br />

wie sich der lokale Immobilienmarkt entwickelt<br />

und welche Zukunftsvisionen sie für Engel & Völkers in<br />

Südtirol hat. Ein spannendes Gespräch mit Einblicken,<br />

die Sie sich nicht entgehen lassen sollten!<br />

Radius: Was sind die Schlüsselkomponenten der<br />

Erfolgsstrategie von Engel & Völkers in Südtirol?<br />

Elfi Untergassmair: Der Schlüssel des Erfolges ist sicherlich<br />

auf den ausgezeichneten weltweiten Ruf der Marke<br />

Engel & Völkers zurückzuführen. Servicestandard, Netzwerk<br />

und der tägliche Einsatz voller Leidenschaft unseres stets<br />

wachsenden Teams wird von unseren anspruchsvollen Kunden<br />

sehr wertgeschätzt.<br />

Radius: Wie sehen Sie die aktuelle Entwicklung<br />

des Immobilienmarktes in Südtirol?<br />

E. Untergassmair: Nach mehr als zwei Jahrzehnten in der<br />

Immobilienbranche, in denen ich viele Höhen und Tiefen des<br />

globalen Immobilienmarktes miterleben durfte, kann ich mit<br />

Zuversicht sagen, dass Südtirol ein sicherer „Hafen“ für kurz-<br />

und langfristige Immobilieninvestitionen<br />

ist und auch bleibt.<br />

Radius: Wie sehen<br />

Sie die Zukunft von<br />

Engel & Völkers in Südtirol?<br />

E. Untergassmair:<br />

Engel & Völkers wird weiterhin<br />

die Immobilienlandschaft auch in Südtirol bewegen. Nach fast<br />

zehn erfolgreichen Jahren mit Standorten in Meran, Eppan,<br />

Bozen, Bruneck und bald auch in Brixen können wir auf eine<br />

beeindruckende Erfolgsgeschichte zurückblicken. Mit Jahresende<br />

eröffnen wir zudem unseren neuen Engel & Völkers Shop in<br />

Cortina d’Ampezzo. Unser Team freut sich, Ihnen mit Rat und<br />

Tat zur Seite zu stehen, egal ob Sie eine Immobilie verkaufen,<br />

kaufen, vermieten oder mieten möchten.<br />

Engel & Völkers Südtirol<br />

Real Estate International GmbH<br />

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96 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

die Kritiker nicht ahnten: Sie hatten den<br />

Vorläufer von Smartphone und Tablet<br />

vor sich – ein Produkt, das im Nachhinein<br />

als „prophetischer Fehlschlag“<br />

in die Geschichte der technologischen<br />

Entwicklungen eingegangen ist.<br />

So groß die Angst vor dem Scheitern<br />

sein mag, es ist eine unumstößliche Tatsache,<br />

dass Innovation nur durch den<br />

Mut, unerforschte Wege zu beschreiten,<br />

entstehen kann. Neues entsteht<br />

durch Wagemut, manchmal Leichtsinn,<br />

durch Um- und Weiterdenken;<br />

dadurch, dass ein visionärer Geist an<br />

etwas glaubt, was andere nicht erkennen<br />

können. Und jedes Risiko birgt<br />

nun einmal das Potenzial des Scheiterns<br />

in sich.<br />

Einen manchmal steinigen Weg zu beschreiten,<br />

stärkt zudem unsere Widerstandskraft.<br />

Und hier kommt sie ins Spiel,<br />

die so gern zitierte Resilienz. Wahre Resilienz<br />

ist nicht gleichzusetzen mit dem<br />

Unvermögen, etwas zu empfinden, mit<br />

der Gleichgültigkeit seiner Umwelt<br />

und anderen Menschen gegenüber – das<br />

ist ein kontraproduktiver Diskurs, das,<br />

was man neuerdings „toxische Positivität“<br />

nennt, ein Festhalten an schalen<br />

Motivationsparolen. Im Gegenteil, Resilienz<br />

ist der Mut, Fehler zu begehen<br />

und durch sie über sich hinauszuwachsen;<br />

eine kreative Fähigkeit, Zusammenhänge<br />

und Möglichkeiten zu erkennen,<br />

aus der eigenen Wahrnehmungskraft und<br />

Empfindsamkeit eine Stärke zu machen.<br />

Hart erkämpfte Erfolge machen viel zufriedener<br />

als einfache.<br />

„Wir müssen uns Sisyphos als einen<br />

glücklichen Menschen vorstellen“,<br />

schreibt Albert Camus. Sisyphos rollt<br />

Tag für Tag einen Felsblock den steilen<br />

Hang hinauf. Kurz vor Erreichen des<br />

Gipfels entgleitet ihm der Stein und er<br />

muss wieder von vorne anfangen. Was<br />

man gemeinhin als zum Scheitern verurteilte<br />

Aufgabe ansieht, ist ein Meisterstück:<br />

Der Fels<br />

ist allein seine<br />

Sache, er wird<br />

diesen Weg bis ins Kleinste perfektionieren.<br />

Vielleicht lässt sich aus dieser Erkenntnis<br />

die Lehre ziehen, dass unser persönlicher<br />

Umgang miteinander, aber auch unsere<br />

Unternehmenskultur Fehler stärker ermutigen<br />

sollte, anstatt sie zu bestrafen –<br />

zumindest aber den Umgang mit ihnen.<br />

Durch Trial-and-Error, eine heuristische<br />

Methode des Problemlösens, bei der so<br />

lange probiert wird, bis eine geeignete<br />

Lösung gefunden wird, und die deswegen<br />

Fehlschläge dankend in Kauf nimmt,<br />

erfährt man einiges über die Sache, aber<br />

auch über sich selbst.<br />

Wer Scheitern als Möglichkeit zum Lernen<br />

betrachtet, kann Ursachen auswerten<br />

und seine Strategien anpassen. Wer<br />

über sein Scheitern spricht, teilt seine Erfahrungen,<br />

hilft anderen zur Erkenntnis<br />

und beweist: Diese Schwäche ist<br />

in Wahrheit eine Stärke.<br />

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Bild und Ton auf Maß<br />

Wo lässt sich ein neues Heimkino oder eine Musikanlage<br />

am besten anpassen? Natürlich daheim.<br />

Deshalb gibt es Hifi on wheels. Kunden müssen nicht<br />

ins Geschäft, sondern der Spezialist kommt zu ihnen<br />

nach Hause.<br />

Ob einfaches Fernsehgerät, Heimkino, Hi-Fi-Anlage,<br />

Highend- oder Multiroom-Audio – all diese Produkte<br />

brauchen ihren perfekten Platz, um den Nutzern Freude zu<br />

bringen. Diese Tatsache war der Anlass für ein neues Geschäftsmodell:<br />

Hifi on wheels ist, wie der Name verrät, ein<br />

Fachhandel auf Rädern. Ein Anruf genügt und Profi Andreas<br />

kommt – auch außerhalb der gewöhnlichen Öffnungszeiten<br />

– zu den Kunden nach Hause. Fahrtzeiten zum und Wartezeiten<br />

im Geschäft sind somit hinfällig. Und: Vor Ort lässt<br />

sich im Gespräch am besten feststellen, welches Produkt<br />

sich für den gewählten Platz eignet bzw. wo der geeignete<br />

Platz für das gewünschte Produkt ist. Hifi on wheels ist<br />

keiner Marke verpflichtet, sodass eine objektive Beratung<br />

garantiert ist.<br />

Alles aus einer Hand<br />

Nach einer unverbindlichen Angebotserstellung und im Fall<br />

einer Entscheidung für ein Produkt wird dieses von Andreas<br />

fachgerecht installiert und getestet, sodass die Kunden absolut<br />

sicher sein können: Die Anlage funktioniert einwandfrei.<br />

Mit seiner 20-jährigen Erfahrung garantiert Andreas<br />

eine professionelle Beratung, er kann die Situation vor Ort<br />

genau einschätzen und besser auf die Kunden eingehen als<br />

etwa in einem Geschäft, wo eine ganz andere Atmosphäre<br />

herrscht. Ganz wichtig: Hifi on wheels bietet ausschließlich<br />

Qualitätsprodukte in unterschiedlichen Preisklassen an und<br />

achtet darauf, dass die Geräte auch von Laien problemlos<br />

bedient werden können. Mit namhaften Marken wie Sony,<br />

Samsung, LG, Panasonic, Loewe, Denon oder B&W ist man<br />

bestens bedient.<br />

COOLE PRODUKTE<br />

STEREOANLAGE: für Musikliebhaber,<br />

die in eine neue Sphäre eintreten wollen.<br />

PLATTENSPIELER: ist wieder voll im Trend.<br />

MULTIROOM-ANLAGE: Musik über eine App in alle<br />

Räume verteilen – das ermöglicht diese Anlage.<br />

Gezielte Platzierung der Lautsprecher, um überall<br />

dasselbe Klangerlebnis zu haben.<br />

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SPRECHERN: damit man im Wohnzimmer wohnen<br />

und fernsehen zugleich kann.<br />

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Filmgenuss wie im echten Kino.<br />

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98 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

Anzeige<br />

Großflächige Expansion<br />

und Digitalisierung<br />

Das renommierte Metallverarbeitungsunternehmen<br />

Alpewa aus Bozen, unter der Führung von CEO Andreas<br />

Koler, nimmt Kurs auf eine umfassende Neugestaltung<br />

und Expansion.<br />

Für die metallverarbeitende Industrie markiert <strong>2023</strong> ein<br />

Jahr der Erholung und Stabilität. Obwohl die Branche laut<br />

Koler nicht an die Rekordzahlen aus der ersten Jahreshälfte<br />

2022 anknüpfen kann, erfreut sich Alpewa dennoch eines<br />

kontinuierlichen Wachstums von sieben bis zehn Prozent über<br />

die letzten drei Jahre.<br />

Neue Wege in Innovation und Modernisierung<br />

Alpewa ist bereit für die nächsten Schritte: Ein vergrößertes, digital<br />

optimiertes Lager zur Unterstützung ihres Wachstums steht<br />

kurz vor der Fertigstellung. Weitere Highlights sind die Einführung<br />

einer zusätzlichen Spaltanlage für verbesserten Kundenservice,<br />

eine Neugestaltung und Erweiterung der Büroflächen für<br />

eine optimierte Raumnutzung und die Einrichtung eines speziellen<br />

Schulungs- und Ausstellungsbereichs für den Spenglerbedarf.<br />

Visionäre Expansion und Anpassung<br />

Während die Produktvielfalt und Mengen von Alpewa stetig<br />

steigen, hat Koler die Bedeutung eines größeren Produktionsraums<br />

erkannt. Mit einer zusätzlichen Lagerfläche für das<br />

Handling von Stahl-Coils bis 10.000 Kilogramm und einer Umstrukturierung<br />

der Produktionshallen kann das Unternehmen<br />

nun mehr Rohstoffe und Produkte effizienter lagern und liefern.<br />

Büro-Upgrade und Schulungszentrum<br />

Neben der Produktion steht auch eine Büroerneuerung an. Ein<br />

modernes Bürogebäude wird in der neuen Halle entstehen und<br />

Prefa sowie das Produktionsbüro beherbergen. Zusätzliche<br />

Flächen werden für weiteres Wachstum frei gehalten. Ein<br />

weiterer Höhepunkt wird das Angebot von eigenen Schulungskursen<br />

sein, nachdem die Umbaumaßnahmen abgeschlossen<br />

sind.<br />

Mit der Einführung der neuen Technologie wird die Kommissionierung<br />

der Materialien digitalisiert. Dies ermöglicht<br />

den Lagerarbeitern, Scannertechnologie zu nutzen, die genau<br />

anzeigt, wo sich bestimmte Produkte befinden. Durch einfache<br />

Eingabe des Produktnamens und der benötigten Menge werden<br />

die Arbeitsschritte erheblich vereinfacht. Dies wird nicht nur<br />

die Einarbeitungszeit für neue Mitarbeiter verkürzen, sondern<br />

auch die Effizienz und Geschwindigkeit beim Auffinden der<br />

Waren steigern.<br />

Zusätzlich zur Lageroptimierung plant das Unternehmen<br />

einen Ausstellungsbereich für Maschinen für die Blechbearbeitung.<br />

Ähnlich wie ein Kunde, der ein Auto kaufen möchte<br />

und dieses zuerst sehen und verstehen will, soll dies auch für<br />

diese Produktpalette gelten. Das Unternehmen will eine Ausstellungsfläche<br />

von rund 400 Quadratmetern innerhalb der<br />

aktuellen Lagerhalle einrichten. Diese soll nicht nur als reiner<br />

Ausstellungsbereich fungieren, sondern auch für Schulungen<br />

genutzt werden. Ziel ist es, eine funktionierende Werkstattumgebung<br />

zu schaffen, die repräsentativ für die Arbeitsweise<br />

eines typischen Spenglers steht.<br />

Alpewa zeigt, dass es bereit ist, sich an verändernde Marktbedingungen<br />

anzupassen und sich proaktiv für die Zukunft<br />

der Metallverarbeitungsbranche zu positionieren.<br />

Alpewa GmbH<br />

L.-Negrelli-Straße 23-25 | 39<strong>100</strong> Bozen<br />

info@alpewa.it | www.alpewa.com


Anzeige Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

99<br />

Was macht eigentlich ein<br />

Fertigungstechniker bei HOPPE?<br />

HOPPE ist einer der größten Arbeitgeber in Südtirol:<br />

Schon seit über 50 Jahren produziert das Unternehmen<br />

hier Beschlagsysteme für Türen und Fenster.<br />

Florian Wallnöfer ist seit rund sieben Jahren im HOPPE-<br />

Werk in Schluderns tätig und seit circa zwei Jahren Verantwortlicher<br />

für die Fertigungstechnik dort. Der Beruf des<br />

Fertigungstechnikers ist vielseitig und erstreckt sich über alle<br />

Bereiche einer Produktion. Die Hauptaufgabe ist die Entwicklung<br />

von Fertigungsprozessen sowie die richtige Auswahl von<br />

Fertigungsverfahren, Maschinen und Werkzeugen für den jeweiligen<br />

Prozess zu treffen. Auch die Festlegung von Arbeitsschritten<br />

gehört dazu, damit aus den Materialien wie Aluminium,<br />

Edelstahl oder Messing der gute Griff entstehen kann.<br />

Dafür müssen Pläne erstellt und der Materialaufwand muss<br />

berechnet werden.<br />

Um noch bessere Qualität liefern zu können, wird in einer<br />

Produktion immer wieder etwas verändert, wie neue Techniken<br />

oder andere Materialien. Damit so eine Umstellung reibungslos<br />

verläuft, koordiniert der Fertigungstechniker die richtige<br />

Umsetzung in den Arbeitsabläufen. Auch steht er in ständigem<br />

Kontakt zu Bereichen wie Instandhaltung, Konstruktion, Innovation<br />

und Einkauf und steht den Kolleginnen und Kollegen<br />

mit ihrem umfassenden Wissen beratend zur Seite. Neben einer<br />

fundierten technischen Ausbildung ist also auch ein gewisses<br />

Organisationstalent gefordert: Koordination und die Planung<br />

von Abläufen sollten einem genauso viel Freude machen wie<br />

die Arbeit im Team.<br />

Vom Schulpraktikanten zur Führungskraft<br />

Zurück zu Florian: Ein Schulpraktikum bei HOPPE hat sein Interesse<br />

an der Fertigung von Tür- und Fenstergriffen geweckt. Er<br />

erhielt im Bereich Sondermaschinenbau einen ersten Einblick in<br />

die Produktionsabläufe und lernte dort alles, was nötig ist, um am<br />

Ende einen fertigen Griff in den Händen halten zu können. Direkt<br />

nachdem er die Technologische Fachoberschule in Schlanders mit<br />

Schwerpunkt Maschinenbau und Mechatronik abgeschlossen hatte,<br />

bewarb sich Florian über eine Initiativbewerbung bei HOPPE.<br />

Er konnte als Mitarbeiter in der Qualitätstechnik starten, und<br />

nach nur vier Jahren übernahm er die Verantwortung für diesen<br />

Bereich im Werk Schluderns. Nach einem weiteren Jahr stellte er<br />

sich einer neuen Herausforderung: Er wechselte in den Bereich<br />

Fertigungstechnik, für den er seither die Verantwortung trägt.<br />

Die Tätigkeit als Fertigungstechniker ist äußerst vielfältig und<br />

interessant. Auch wenn es darum geht, strategische Planungen<br />

anzustellen oder neue Maschinen anzuschaffen, wird Florian<br />

mit einbezogen. Zuletzt war er mit seinem Team Teil eines<br />

Projekts, bei dem Arbeitsabläufe aufgrund neuer Erkenntnisse<br />

in der Fertigung angepasst wurden. Nach intensiver Analyse<br />

und sorgfältiger Planung wurden schließlich in der gesamten<br />

Fertigung Prozesse und Abläufe umgestellt und optimiert. Das<br />

Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Produktivität, die Effizienz<br />

und die Wettbewerbsfähigkeit konnten gesteigert werden.<br />

„Ein Erfolg für das Team und das Ergebnis guter strategischer<br />

Planung, großen Einsatzes und einer engagierten Teamarbeit“,<br />

so Florian. Die Fertigungstechniker tragen also maßgeblich dazu<br />

bei, Projekte wie diese erfolgreich abzuschließen und die Fertigung<br />

auf dem neuesten Stand zu halten. „Es ist schön zu sehen,<br />

wie wir mit unserer Arbeit zum Unternehmenserfolg beitragen.<br />

Darauf ist man dann stolz“, sagt Florian. „Und es macht Freude,<br />

einen Beruf auszuüben, der solche Erfolge sichtbar macht.“<br />

Weitere Informationen unter www.hoppe.com<br />

HOPPE AG<br />

Industriezone 1/5 | Eurocenter | 39011 Lana<br />

Tel. 0473 640 111<br />

info.it@hoppe.com | www.hoppe.com<br />

Florian Wallnöfer, Verantwortlicher für die<br />

Fertigungstechnik im HOPPE-Werk in Schluderns


Eine Brise Herbstglück.<br />

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MEHR<br />

ALS NUR RAUSSCHMEISSER<br />

„Security“ – wenn dieser Begriff auf dem Rückenteil einer<br />

Jacke steht, bedeutet das für die einen ein sicheres Gefühl,<br />

für andere hingegen eine Bedrohung. Sicherheitsdienste stehen<br />

also zwischen zwei Extremen, und sie haben eine sehr<br />

verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen.<br />

Große Typen mit breiten Schultern<br />

und böser Miene, die Leute rausschmeißen<br />

oder Streithähne voneinander<br />

trennen – so in etwa ist das Bild, das<br />

wir vor uns haben, wenn wir den Begriff<br />

„Security“ hören. Doch Sicherheitsbedienstete<br />

sind weit mehr als Türsteher,<br />

und auch groß und breitschultrig müssen<br />

sie nicht sein. Es gibt viel wichtigere Eigenschaften,<br />

die sie mitbringen sollten –<br />

Konzentrationsfähigkeit zum Beispiel,<br />

die Fähigkeit, in brenzligen Situationen<br />

Ruhe zu bewahren und den Überblick<br />

zu behalten, und nicht zuletzt ein hohes<br />

Maß an Empathie und Kommunikationsfähigkeit.<br />

Manchmal ist es sogar<br />

besser, wenn Sicherheitsbedienstete äußerlich<br />

nicht auffallen, etwa, wenn Personen<br />

überwacht werden müssen.<br />

Nachfrage steigt<br />

Die Nachfrage nach privaten Sicherheitsdiensten<br />

ist in den vergangenen Jahren<br />

stark gestiegen. Sie werden nicht nur zur<br />

Überwachung von Objekten (z.B. Gebäuden)<br />

eingesetzt, sondern unterstützen die<br />

Behörden auch bei Veranstaltungen, wo<br />

sie für einen geordneten Ablauf sorgen,<br />

um Unfälle zu vermeiden. Auch bei Demonstrationen<br />

werden sie zunehmend eingesetzt,<br />

weil es zu wenige Beamte gibt. Sie<br />

versehen auch Einlasskontrollen, achten in<br />

Einkaufszentren und mittlerweile auch in<br />

kleineren Läden auf mögliche Diebe. Sie<br />

schützen zudem einzelne Personen oder<br />

Gruppen, wenn sie dazu beauftragt wer-


102 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

Bei öffentlichen Veranstaltungen gehört<br />

Sicherheitspersonal schon seit Jahren dazu.<br />

den. Mittlerweile wird Sicherheitspersonal<br />

sogar in öffentlichen Verkehrsmitteln<br />

gebraucht, weil die Gewaltbereitschaft<br />

von Kunden gegenüber Fahrern von Bussen<br />

und Zügen leider zugenommen hat.<br />

Kurzum: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

von Sicherheitsdiensten versehen die<br />

unterschiedlichsten Aufgaben und tragen<br />

dabei eine große Verantwortung. Oft geht<br />

es um nichts mehr als Menschenleben.<br />

Wichtige Fähigkeiten<br />

Es gibt zwar kein eigenes Berufsbild für<br />

Sicherheitsbedienstete, doch in der Regel<br />

bieten die Sicherheitsfirmen selbst entsprechende<br />

Aus- und Fortbildungen an.<br />

Schließlich liegt es in ihrem eigenen Interesse,<br />

fähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

zu haben. Natürlich spielen das<br />

sichere Auftreten und die Fitness dabei<br />

eine wichtige Rolle, denn man kann sich<br />

vorstellen, dass zum Beispiel bei Veranstaltungen<br />

auch sehr unhöfliche, betrunkene<br />

und gewaltbereite Personen unterwegs<br />

sind. In kritischen Situationen, wenn es<br />

zu Konflikten gekommen ist, wird von<br />

Angestellten der Sicherheitsdienste vor<br />

allem die Gabe zur Deeskalation verlangt,<br />

sie müssen also allein durch die richtigen<br />

Worte und den richtigen Ton verhindern<br />

können, dass die Lage ausartet. Gleichzeitig<br />

müssen sie oft mit Pöbeleien und sogar<br />

tätlichen Angriffen rechnen. Das bedeutet,<br />

dass sie jederzeit Ruhe bewahren und zum<br />

gegebenen Zeitpunkt auch entschlossen<br />

eine Entscheidung treffen müssen. Psychische<br />

Belastbarkeit gehört also zu den Voraussetzungen,<br />

um den Beruf ausüben zu<br />

können, denn manchmal ist es ein wahrer<br />

Drahtseilakt, den Sicherheitsbedienstete<br />

zu vollziehen haben. Dass viele Einsätze<br />

von Sicherheitspersonal abends und nachts<br />

stattfinden, erfordert von ihnen zudem<br />

auch eine gewisse physische Belastbarkeit.<br />

Nicht zuletzt braucht es Teamfähigkeit, um<br />

den Security-Job gut erledigen zu können.<br />

Keine Polizisten<br />

Wichtig zu wissen ist: Sicherheitsbedienstete<br />

sind keine Polizisten. Trotzdem ist<br />

ihnen, wenn es um die Sicherheit geht,<br />

einiges erlaubt, etwa die Kontrolle, ob jemand<br />

auf einer Veranstaltung unerlaubte<br />

Gegenstände mit sich führt.<br />

Glaubt man Experten, so werden die<br />

privaten Sicherheitsdienste in nächster<br />

Zeit noch gefragter sein. Vor allem durch<br />

die allgemein veränderte Lage (Kriege,<br />

Krisen, Migration) ergeben sich demnach<br />

neue Betätigungsfelder.<br />

BRUNECK, BOZEN,<br />

TRENTO, ROVERETO,<br />

TIROL<br />

Ermächtigt gemäß Lizenz<br />

des Quästors der Provinz Bozen<br />

ex Art. 134 T.U.L.P.S.<br />

Zertifiziert nach UNI10891:2000<br />

D.M. 269/2010<br />

Dienstleistung „KL. C<br />

Veranstaltungsschutz“ Zertifikat ISP V/184<br />

T. +39 348 38 11 888<br />

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Anzeige Nr. 6/<strong>2023</strong> 103<br />

75 Jahre Leidenschaft für Naturstein<br />

Seit 1948 schlägt das Herz von Bagnara für hochwertigen<br />

Naturstein, und diese Leidenschaft hält bereits<br />

seit drei Generationen an.<br />

Damals wurde das Familienunternehmen von Nicola Bagnara<br />

als Steinmetzbetrieb gegründet und hat sich heute<br />

zu einem international führenden Unternehmen der Branche<br />

entwickelt, das sich mit der Gewinnung, der Verarbeitung<br />

und dem Vertrieb von Natursteinen beschäftigt. Das Erfolgsgeheimnis<br />

liegt im 360°-Blick auf das Produkt, beginnend<br />

mit der Gewinnung im Steinbruch über die Verarbeitung der<br />

Blöcke zu Rohplatten bis hin zum Endprodukt. Das Bagnara-<br />

Team begleitet den Naturstein durch den gesamten Produktionsprozess<br />

und verfügt über einen enormen Erfahrungsschatz.<br />

Jeder einzelne Stein – ganz gleich ob aus der Region<br />

oder weltweit importiert – wird zum exquisiten Unikat verarbeitet<br />

und für diverse Kundenvorhaben eingesetzt.<br />

Verwurzelt in Eppan, vernetzt weltweit<br />

Zur Bagnara-Familie zählen 210 geschätzte Mitarbeitende<br />

weltweit, davon über 120 Fachkräfte in Italien, die restlichen<br />

über den Globus verteilt. Da Bagnara beständig wächst, sind<br />

Foto © Alex Filz<br />

engagierte Talente in allen Bereichen des Betriebes stets willkommen.<br />

Sei es in der Produktion, in der Buchhaltung oder im<br />

Verkauf. Nähere Informationen zu den Einstiegsmöglichkeiten<br />

bei Bagnara finden Sie online oder direkt beim Personalleiter<br />

Harald Carli (harald@bagnara.net).<br />

NATURSTEIN<br />

UND FLIESEN<br />

Nikolaus Bagnara AG I - 39057 Eppan (BZ) Maria-Rast-Weg 34 T +39 0471 662109 F +39 0471 664704 info@bagnara.net www.bagnara.net


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ARMA bringt<br />

Südtirol auf den Tisch<br />

Produkte von höchster Qualität, ein professionelles<br />

Team, Anpassung an spezifische Kundenbedürfnisse<br />

und regionale Speisen: Nach diesen Grundsätzen<br />

bietet ARMA seit über 30 Jahren höchste Servicequalität<br />

in Firmenrestaurants, Schulmensen,<br />

Cafés und bei Caterings.<br />

ARMA, eine Tochtergesellschaft von CIRFOOD, wurde<br />

1986 gegründet. Seitdem ist das Familienunternehmen<br />

stetig gewachsen und ein wichtiger Player in der Südtiroler<br />

Gastronomielandschaft geworden. Zahlreiche große Südtiroler<br />

Unternehmen sowie die öffentliche Hand vertrauen für ihre<br />

Mensen auf die Qualität von ARMA. Unter der Leitung von Antonio<br />

Riccardi sind täglich 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

im Einsatz. Sie bereiten jeden Tag mehr als<br />

5.000 Mahlzeiten für Schulkantinen, Unternehmensmensen<br />

und Krankenhäuser zu. Alle Menüs<br />

aus qualitativ hochwertigen Produkten werden<br />

im Austausch mit Ernährungswissenschaftlern<br />

und Diätassistenten erarbeitet. Und auch die<br />

Servicequalität steht für ARMA an oberster Stelle.<br />

Höchste Qualität im<br />

Dienste der Gemeinschaft<br />

eck und Bozen zubereitet und anschließend ausgeliefert. ARMA<br />

ist nach ISO 9001:2015, 14001:2015 zertifiziert und verpflichtet<br />

sich demnach, kundenorientiert zu arbeiten, nach traditionellen<br />

Verfahren zu kochen, das Qualitätssystem zu überwachen und<br />

kontinuierlich zu verbessern. ARMA setzt auf die besondere<br />

Qualität und Frische der Lebensmittel und verpflichtet sich<br />

der regionalen Küche durch die Verwendung von heimischen<br />

Produkten. So leistet ARMA auch einen wichtigen Beitrag zu<br />

mehr Nachhaltigkeit und zur Stärkung regionaler Kreisläufe.<br />

Der Mensch im Mittelpunkt<br />

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Herzstück von<br />

ARMA: Sie sind es, die den Erfolg und die Qualität der Dienstleistungen<br />

Tag für Tag garantieren. ARMA ist daher die Wertschätzung<br />

der Mitarbeitenden sehr wichtig, ebenso wie deren<br />

Weiterbildung. Denn nur wer motiviert und mit Freude arbeitet,<br />

kann den Kunden einen hervorragenden Service bieten.<br />

Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft<br />

Nachhaltigkeit ist einer der Grundwerte von ARMA. Dabei<br />

geht es um die nachhaltige Entwicklung in wirtschaftlicher,<br />

ökologischer, sozialer und kultureller Hinsicht. Insbesondere<br />

ist die Kreislaufwirtschaft für ARMA ein wichtiger Ansatz.<br />

ARMA arbeitet daran, das eigene Gastronomiemodell von der<br />

Produktion bis zum Service zu überdenken und den gesamten<br />

Lebenszyklus der Produkte zu bewerten, um schrittweise ein<br />

abfallfreies, somit umweltbewusstes und nachhaltiges Arbeiten<br />

zu gewährleisten.<br />

ARMA GmbH<br />

Montecatinistraße 16 | 39012 Meran<br />

Tel. 0473 066 22<br />

info@armarist.it | www.armarist.it<br />

ARMA erbringt Mensadienste in Unternehmen,<br />

Schulen und Krankenhäusern und leistet<br />

damit auch einen wichtigen Beitrag für<br />

die Gesellschaft. Die Mensaverpflegung<br />

hat nämlich auch einen hohen sozialen<br />

Wert. Alle Speisen werden von den<br />

ARMA-Köchen in den Küchen<br />

vor Ort oder vorab in den AR-<br />

MA-Küchen von Meran, Brunwww.armarist.it


Anzeige Nr. 6/<strong>2023</strong> 105<br />

Das Apfelparadies mitgestalten<br />

VIP und die sieben Vinschger Genossenschaften bringen<br />

das vielfältige Apfelsortiment ihrer Mitgliedsbauern in<br />

die Geschäftsregale in aller Welt. Als „First Class Apple<br />

Partner“ nehmen sie im europäischen Obstsektor eine<br />

führende Rolle ein und gelten zudem als Bio-Leader.<br />

Die Vinschger Obstwirtschaft steht auf einem soliden<br />

Fundament. Das Netzwerk aus 1.600 Bauern, sieben<br />

Genossenschaften und dem Verband der Vinschgauer Obstund<br />

Gemüseproduzenten VIP vereint in sich alle Vorteile des<br />

Apfelparadieses Vinschgau. So konnte sich VIP als führender<br />

Anbieter von qualitativ hochwertigen Äpfeln aus integriertem<br />

und biologischem Anbau etablieren. Die Vinschger Äpfel begeistern<br />

die Konsumenten in über 60 Ländern der Welt und<br />

VIP wird als erstklassiger Apfelpartner sowie europäischer<br />

Bio-Leader sehr geschätzt.<br />

Starkes Netzwerk, gemeinsame Ziele<br />

Die hohe Qualität und Vielfalt des Apfelsortiments und der saisonalen<br />

Produkte, die Pionierleistungen im Bereich Nachhaltigkeit,<br />

die Kombination von Natur und innovativer Technik sowie der<br />

individuelle Kundenservice: Das sind die Erfolgsfaktoren von<br />

VIP und den Genossenschaften Alpe in Laas, Geos in Schlanders,<br />

Juval in Kastelbell, Meg in Martell, Mivor in Latsch, Oveg in<br />

Prad und Texel in Naturns. Jede Genossenschaft ist ein für sich<br />

erfolgreiches und solides Einzelunternehmen. Gemeinsam mit<br />

VIP bilden alle sieben Genossenschaften eine große Familie, die<br />

gemeinsam die Zukunft des Apfelparadieses gestaltet.<br />

Arbeiten im und für das Apfelparadies<br />

Damit die Vinschger Äpfel vom Baum ins Regal gelangen, ist der<br />

Einsatz und das Know-how der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

in den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen notwendig: in<br />

der Produktion und in der Technik, in der Verwaltung und IT, in<br />

der Qualitätssicherung und im Controlling, im Marketing und<br />

Vertrieb. VIP und die Genossenschaften sind dabei der größte<br />

Arbeitgeber im Tal. Rund 850 Menschen tragen täglich dazu<br />

bei, die Existenzgrundlage der Vinschger Bauern und deren<br />

Familien zu sichern.<br />

Erfolg durch Weiterentwicklung<br />

Seinen Ruf als innovativer Apfelanbieter bestätigt VIP auch in<br />

seiner Rolle als Arbeitgeber. Die Mitarbeitenden erhalten neben<br />

einer fundierten Einschulung auch spannende Möglichkeiten<br />

zur Aus- und Weiterbildung, um ihre fachlichen und persönlichen<br />

Kompetenzen zu erweitern. Ihr Wissen und Können auf<br />

dem neuesten Stand fließt wiederum in die Weiterentwicklung<br />

von VIP und den Genossenschaften ein.<br />

Sicher, familiär und vielfältig<br />

Erfahrene Fachexperten sowie Neueinsteiger finden bei VIP<br />

und in den Genossenschaften einen sicheren, erfüllenden Arbeitsplatz<br />

mit familiärer Atmosphäre. Mit ihrer Arbeit tragen<br />

sie dazu bei, die Leitziele von VIP zu erreichen: wirtschaftliche<br />

Nachhaltigkeit für die Bauern, ökologische Nachhaltigkeit für<br />

das Anbaugebiet und soziale Nachhaltigkeit für die Bevölkerung.<br />

Zahlreiche Benefits und Abwechslung im Berufsalltag<br />

bilden dabei die beste Grundlage, um selbst wachsen und sich<br />

entfalten zu können.<br />

VIP – Verband der Vinschgauer<br />

Produzenten für Obst und Gemüse<br />

Hauptstraße 1 C | 39021 Latsch<br />

marketing@vip.coop | www.vip.coop


106 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

LISTEN UND RANKINGS<br />

GEMEINSAM<br />

MEHR ERREICHEN<br />

Die Idee, zusammen etwas zu erreichen, was Einzelne<br />

nicht schaffen, ist heute so modern wie im 19. Jahrhundert.<br />

Damals legte Friedrich Wilhelm Raiffeisen den Grundstein<br />

für die Unternehmensform Genossenschaft, die Bauern<br />

und Arbeitern einen Weg aufzeigte, um durch gemeinsames<br />

Wirtschaften der Armut entkommen zu können. Heute gibt es<br />

allein in Südtirol 881 Genossenschaften.<br />

Ein Überblick in Zahlen:<br />

GENOSSENSCHAFTEN IN SÜDTIROL<br />

334 Produktions- und Arbeitsgenossenschaften<br />

Mit 327 Mitgliedern zählt der Raiffeisenverband die<br />

meisten Genossenschaften<br />

290 Andere Genossenschaften<br />

241 Sozialgenossenschaften<br />

210 Genossenschaften sind Mitglieder von<br />

Coopbund Alto Adige-Südtirol<br />

99 Wohnbaugenossenschaften<br />

86 Landwirtschaftliche Anlieferungs-<br />

und Zuchtgenossenschaften<br />

41 Raiffeisenkassen bzw. Kreditgenossenschaften<br />

11 Konsumgenossenschaften<br />

6 Genossenschaftskonsortien<br />

5 Landarbeitergenossenschaften<br />

4 Garantiegenossenschaften<br />

4 Anerkannte Genossenschaftsverbände<br />

3 Gesellschaften zur gegenseitigen Unterstützung<br />

1 Landwirtschaftliche Genossenschaft<br />

1 Sozialkonsortium<br />

Die neun Grundsätze und Werte einer Genossenschaft<br />

1. Ein Kopf, eine Stimme<br />

In der Genossenschaft verfügt jedes Mitglied, unabhängig von<br />

seinem Kapitalanteil, über eine Stimme in der Vollversammlung.<br />

2. Demokratische und aktive Verwaltung<br />

Die Genossenschaft wird von ihren Mitgliedern in demokratischer<br />

Form verwaltet.<br />

Das Verwaltungsorgan muss sich mehrheitlich aus Genossenschaftsmitgliedern<br />

zusammensetzen.<br />

3. Mitgliederförderung<br />

Das Hauptziel einer Genossenschaft ist nicht die Gewinnmaximierung,<br />

sondern die gegenseitige Unterstützung und Förderung<br />

der Mitglieder. Das bedeutet, dass für die Mitglieder der Genossenschaft<br />

bessere Bedingungen (Preis, Arbeitsentgelt usw.)<br />

geschaffen werden sollen.<br />

4. Keine Spekulation<br />

Wenn eine Genossenschaft aufgelöst wird, dürfen die Mitglieder<br />

das Vermögen der Genossenschaft weder untereinander aufteilen<br />

noch die Genossenschaft verkaufen.<br />

5. Die offene Tür<br />

Die Genossenschaft ist eine offene Gesellschaftsform. Jeder,<br />

der den Grundsatz der Gegenseitigkeit teilt und in der Lage ist,<br />

zur Erreichung des Gesellschaftszwecks beizutragen, kann die<br />

Mitgliedschaft beantragen.<br />

6. Solidarität zwischen den Generationen<br />

Eine Genossenschaft soll langfristig für die künftigen Generationen<br />

erhalten bleiben. Das Fortbestehen wird durch die<br />

Unteilbarkeit des Gesellschaftsvermögens und die Weitergabe<br />

der Erfahrungen und Führungsverantwortung von den älteren<br />

an die jüngeren Genossenschaftsmitglieder sichergestellt.<br />

7. Unabhängigkeit und gegenseitige Unterstützung<br />

Jede Genossenschaft ist ein unabhängiges Unternehmen, welches<br />

sich selbst verwaltet, auch wenn in der Regel die Zugehörigkeit<br />

zu einem Genossenschaftsverband angestrebt wird.<br />

Kellereien Gesamtleistung in €<br />

1 Kellerei St. Michael/Eppan 28.428.452<br />

2 Kellerei Terlan 28.347.071<br />

3 Kellerei Kaltern 24.048.688<br />

4 Kellerei Bozen 22.937.753<br />

5 Kellerei Tramin 18.663.768<br />

6 Kellerei Schreckbichl 18.125.659<br />

7 Kellereigenossenschaft Girlan 13.397.032<br />

8 Kellerei Meran Burggräfler 12.207.562<br />

9 Kellerei Kurtatsch 10.903.717<br />

10 Kellerei St. Pauls Gen. Landw. Gesellschaft 10.626.501<br />

Sennereien Gesamtleistung in €<br />

1 Bergmilch Südtirol 270.133.671<br />

2 Milchhof Brixen 121.077.857<br />

3 Milchhof Sterzing 115.718.772<br />

4 Milchhof Meran 80.781.665<br />

5 Sennerei Drei Zinnen 14.307.016<br />

6 Sennereigenossenschaft Algund 8.185.902<br />

7 Sennerei Burgeis 5.189.003<br />

8 Käserei Sexten 5.170.235<br />

9 Sennereiverband Südtirol 3.837.697<br />

10 Psairer Bergkäserei 1.116.794


LISTEN UND RANKINGS<br />

8. Förderauftrag nach außen<br />

Zu den zahlreichen Aufgaben der Genossenschaften gehört<br />

es auch, die Entstehung von neuen Genossenschaften durch<br />

direkte und indirekte Beihilfen zu fördern. Zu diesem Zweck<br />

zahlen alle Genossenschaften 3 Prozent ihres Nettogewinns in<br />

eigene Mutualitätsfonds für die Förderung und Entwicklung<br />

des Genossenschaftswesens ein.<br />

9. Soziale Verantwortung<br />

Das Genossenschaftswesen setzt sich für die Entwicklung der<br />

Einzelpersonen, der Familien, der sozialen Gruppierungen und<br />

der Gesellschaft ein. Durch die Genossenschaften werden die<br />

Qualitätspotenziale des Territoriums aufgewertet und geeignete<br />

Lösungen für Bedürfnisse der Gemeinschaft angeboten.<br />

Obstgenossenschaften Gesamtleistung in €<br />

1 VOG Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften 456.441.219<br />

2 VI.P Gen. Landw. Gesellschaft 254.069.998<br />

3 VOG Products Gen. Landw. Gesellschaft 113.034.393<br />

4 Obstgenossenschaft JUVAL 73.170.427<br />

5 Obstgenossenschaft COFRUM 68.476.398<br />

6 Obstgenossenschaft MIVOR 60.537.937<br />

7 Obstgenossenschaft GRUFRUT 58.795.014<br />

8 Texel Gen. Landw. Gesellschaft 58.465.008<br />

9 GEOS Gen. der Obsterzeuger Schlanders 57.145.881<br />

10 Obstgenossenschaft ROEN 53.237.684<br />

11 Fruchthof Überetsch 48.579.642<br />

12 FRUBONA Obstgenossenschaft 47.088.085<br />

13 Obstgenossenschaft Laurin 46.836.044<br />

14 OVEG Obervinschgauer Produktionsgenossenschaft 43.024.083<br />

15 Obstgenossenschaft LanaFruit 39.471.428<br />

16 Obstgenossenschaft CAFA 38.990.489<br />

17 Bio Südtirol Genossenschaft 34.498.469<br />

18 Obstgenossenschaft KURMARK-UNIFRUT 34.163.192<br />

19 Alpe Alpine Landw. Produktionsgenossenschaft 32.794.204<br />

20 Landwirtschaftliche Gen. Leifers 27.089.584<br />

Sonstige Genossenschaften Gesamtleistung in €<br />

1 Hogast Italien 477.050.549<br />

2 Konsortium DKV Euro Service 165.603.657<br />

3 SEV Genossenschaft 122.922.822<br />

4 Plose Union 120.790.429<br />

5 Landwirtschaftliche Hauptgenossenschaft 113.152.061<br />

6 Konsortium UTA 2000 80.016.769<br />

7 Isarco S.C.A.R.L. 41.581.382<br />

8 RIS KonsGmbH 36.683.881<br />

9 CTM Altromercato 34.486.212<br />

10 Raiffeisenverband Südtirol 28.709.454<br />

11 Vinschgauer Energie-Konsortium 27.174.965<br />

12 San Benedetto Merano S.C.A.R.L. 25.503.188<br />

13 HGV Service 24.110.857<br />

14 Landwirtschaftliche Einkaufsgenossenschaft 22.904.149<br />

15 KOVIEH Südtiroler Viehvermarktungskonsortium 21.914.115<br />

16 Dolomiti Webuild Implenia 19.059.652<br />

17 Emporium Genossenschaft 17.898.510<br />

18 EVG Elektroverteilergenossenschaft Sand in Taufers 16.070.816<br />

19 Federconsorzi Dolomiti Superski 15.654.986<br />

20 Co.Tra.F. Fercam Transportgenossenschaft 15.295.805<br />

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108 Nr. 6/<strong>2023</strong> LISTEN UND RANKINGS<br />

AKTUELL<br />

MODERNE<br />

FÜR DIE ZUKUNFT DER<br />

Heimische Kreditinstitute Bilanzsumme 2022 in €<br />

1 Südtiroler Sparkasse ** 17.441.457.000<br />

2 Südtiroler Volksbank 12.956.491.000<br />

3 Raiffeisen Landesbank * 6.226.348.518<br />

4 Raika Ritten 1.736.531.743<br />

5 Südtirol Bank ** 248.940.000<br />

6 Prader Bank 151.611.895<br />

7 Raika St. Martin in Passeier 107.528.632<br />

RIPS-Raiffeisenkassen* Bilanzsumme 2022 in €<br />

1 Bruneck 1.754.888.061<br />

2 Bozen 1.031.337.651<br />

3 Lana 1.013.056.708<br />

4 Eisacktal 898.611.872<br />

5 Überetsch 825.118.726<br />

6 Meran 716.237.203<br />

7 Kastelruth-St. Ulrich 699.393.482<br />

8 Val Badia 659.774.309<br />

9 Schlern-Rosengarten 620.672.700<br />

10 Wipptal 566.721.013<br />

11 Algund 564.055.883<br />

12 Tauferer Ahrntal 543.436.457<br />

13 Etschtal 539.134.202<br />

14 Gröden 535.654.254<br />

15 Unterland 531.007.755<br />

16 Untervinschgau 505.124.132<br />

17 Salurn 476.741.352<br />

18 Prad-Taufers 465.557.972<br />

19 Latsch 337.371.417<br />

20 Deutschnofen-Aldein 336.248.397<br />

21 Passeier 331.310.904<br />

22 Sarntal 311.752.019<br />

23 Vintl 292.395.806<br />

24 Untereisacktal 261.883.035<br />

25 Schlanders 229.948.864<br />

26 Obervinschgau 224.026.508<br />

27 Ulten-St. Pankraz-Laurein 222.455.972<br />

28 Schenna 202.516.868<br />

29 Hochpustertal 201.424.139<br />

30 Welsberg-Gsies-Taisten 177.835.336<br />

31 Partschins 169.371.565<br />

32 Laas 161.680.517<br />

33 Tirol 159.064.878<br />

34 Niederdorf 149.217.781<br />

35 Marling 147.902.764<br />

36 Toblach 138.074.741<br />

37 Tisens 129.421.350<br />

38 Villnöss 104.898.951<br />

39 Freienfeld 85.789.273<br />

Wenn immer mehr Bankgeschäfte online erledigt<br />

werden können, welche Rolle spielt dann eigentlich<br />

noch die Filiale? Auch in Südtirol ist die Zahl der<br />

Bankfilialen seit Jahren rückläufig. Doch mit neuen<br />

Filialkonzepten und einem Angebotsmix aus analogen<br />

und digitalen Services wird die Bankfiliale auch in<br />

Zukunft noch einen Mehrwert haben und als wichtiger<br />

Baustein der Kundenbindung dienen.<br />

Banking wird gebraucht, Banken nicht – Bill Gates hat<br />

dieses Szenario bereits 1998 angedeutet. Doch werden<br />

Bankfilialen in Zukunft wirklich ganz von der Bildfläche<br />

verschwinden? Ein Trend in diese Richtung ist zu spüren.<br />

Schließlich werden immer mehr Bankgeschäfte online erledigt.<br />

Und Corona hat auch im Bankensektor einmal mehr<br />

für einen Digitalisierungsschub gesorgt. Vor der Pandemie<br />

waren mehr als ein Viertel aller Privatkunden in Europa reine<br />

„Offlinebanking-Kunden“. Für 2025 wird angenommen,<br />

dass nur noch zehn Prozent aller Privatkunden ihre Bankgeschäfte<br />

ausschließlich offline bzw. analog, also in der Filiale<br />

erledigen werden. Die Nutzung der digitalen Services, die<br />

sich auch laufend verbessern, nimmt also stetig zu. Hat die<br />

gute alte Filiale also ausgedient? Nein, sagen die Experten.<br />

So braucht zwar, wer heute ein Konto und eine Bank-App<br />

hat, eigentlich kaum mehr eine Filiale. Doch für Beratungen,<br />

etwa hinsichtlich privater Vorsorge, Veranlagung oder Finanzierung,<br />

sind Bankberater und mit ihnen die Filiale doch<br />

wieder gefragt. Doch die Rolle der Filiale und damit auch ihr<br />

Aussehen verändert sich. Das Münsteraner Beratungsunternehmen<br />

im Bereich Financial Services,<br />

Zeb Consulting, hat <strong>2023</strong> eine Studie<br />

zum Thema „Die Bankfiliale der Zukunft“<br />

publiziert. Demnach werden<br />

die Filialen weiterhin eine bedeutsame<br />

Rolle in der Gesamtstrategie<br />

und im modernen Mix zwischen<br />

analogen und digitalen Services<br />

spielen. Gleichzei-<br />

* Mitglieder des institutsbezogenen Sicherungssystems Raiffeisen Südtirol IPS<br />

** Konsolidierte Bilanz


AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 109<br />

FILIALKONZEPTE<br />

BANKFILIALE<br />

tig muss die Bankfiliale der Zukunft die<br />

Werte der Bank greifbar machen. Sie wird<br />

so zu einem Ort der Interaktion, der Zusammenarbeit<br />

und der Gemeinschaft.<br />

Potential der Filiale: Die neue Rolle<br />

in der Omnichannel-Welt<br />

Das Potential der Bankfiliale bleibt auch<br />

in Zukunft bestehen, heißt es in der Studie<br />

von Zeb Consulting. Nur müssen die<br />

Filiale und ihre Aufgaben neu gedacht<br />

werden. Stichwort: Omnichannel. Vor<br />

allem jüngere Kundinnen und Kunden<br />

kommen heute nur noch selten in eine<br />

Bankfiliale. Damit die Kunden- und<br />

Werteversprechen in der Filiale spürbar<br />

werden, muss das Konzept der Filiale<br />

überarbeitet werden. Filialen werden zu<br />

einem Raum, in dem Interaktionen stattfinden<br />

können und die Kundenbindung<br />

gestärkt wird. Die Raiffeisenkassen in<br />

Südtirol setzen sich mit diesen Trends<br />

ganz bewusst auseinander. „Die Geschäftsstellen<br />

sind und bleiben die Eckpfeiler<br />

unseres Kundengeschäfts, auch<br />

wenn sie zahlenmäßig weiter zurückgehen“,<br />

sagt Andreas<br />

Mair am Tinkhof, Leiter<br />

des Bereichs Schutz und<br />

Förderung des Genossenschaftswesens<br />

im Raiffeisenverband.<br />

„Die Filiale als physische<br />

Präsenz vor Ort ist nach<br />

wie vor ein wesentliches


110 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

Differenzierungsmerkmal gegenüber<br />

Online-Anbietern. Sie hat eine soziale<br />

Funktion und wird als Ort der Beratung<br />

und persönlichen Begegnung weiter<br />

wichtig sein. Der Bankberater bleibt Ansprechpartner<br />

und Vertrauensperson für<br />

die Kunden.“<br />

Schnittstellen zwischen<br />

Online- und Offlinebanking<br />

Filialen werden Schnittstellen zwischen<br />

Online- und Offlinebanking bieten. Serviceschalter<br />

werden für den Kunden offener<br />

gestaltet, daneben gibt es mehr Raum<br />

für den diskreten Austausch. Manche Filialen<br />

werden alles anbieten, andere werden<br />

sich auf bestimmte Dienstleistungen<br />

spezialisieren. Das heißt, verschiedene<br />

Filialkonzepte werden kombiniert, etwa<br />

eine repräsentative „Flagship-Filiale“,<br />

eine stärker auf den Service ausgelegte<br />

„Service-Filiale“ und gegebenfalls auch<br />

Selbstbedienungsfilialen. So bekommt<br />

der Kunde eben jenes Erlebnis und jenen<br />

Service, den er sucht und benötigt.<br />

Die Öffnungszeiten werden flexibler<br />

und noch kundenfreundlicher. Die Mitarbeiter<br />

werden sich intensiver auf die<br />

Beratungs- und Dienstleistungsaufgaben<br />

konzentrieren, die den Kunden einen<br />

Mehrwert bieten. Damit springt man auf<br />

den internationalen Trend auf.<br />

Filialkonzepte, die positive<br />

Erlebnisse schaffen<br />

Laut Zeb-Studie spielt das Erscheinungsbild<br />

der Bankfiliale eine immer<br />

wichtigere Rolle. Ähnlich einem Flagship-Store<br />

sollten Filialen eine Willkommensatmosphäre<br />

haben und die<br />

Umgebung einbinden. Es geht um Räume,<br />

die über das Bankgeschäft hinausgeht.<br />

In den USA werden schon heute<br />

Filialen als Ort der sozialen Interaktion<br />

positioniert. Denn auch für Banken gilt:<br />

Die tollste App nutzt nichts, wenn vor<br />

Ort eine Strategie gelebt wird, die nicht<br />

die Werte und das Konzept der Marke<br />

widerspiegelt.<br />

„Bankfiliale wird zum Ort der Begegnung“<br />

Radius: Was bedeutet die immer<br />

häufigere Verlagerung ins Digitale<br />

für die persönliche Kundenbeziehung<br />

und folglich auch für das Filialnetz<br />

von lokalen Banken?<br />

Andreas Mair am Tinkhof: Die Digitalisierung<br />

im Kontext mit der Beziehung<br />

zum Kunden muss von zwei Seiten betrachten<br />

werden. Zum einen entsteht<br />

durch Digitalisierung mehr Distanz.<br />

Zum anderen kann Digitalisierung den<br />

Austausch zwischen Bank und Kunde<br />

intensivieren, indem sie den Blick auf<br />

das Wesentliche ermöglicht und die<br />

vielen Chancen nutzt, die moderne<br />

Kommunikation bietet. Die klassische<br />

Bankfiliale tritt zunehmend in den Hintergrund<br />

und muss als Ort der Begegnung<br />

neu interpretiert werden.<br />

Radius: Welche Funktionen kommen<br />

auf die Bankfiliale zu?<br />

A. Mair am Tinkhof: Die Bankfiliale<br />

der Zukunft wird einer von vielen<br />

Kontaktpunkten der Bank zum Kunden<br />

sein. Die gewohnt tragende Rolle wird<br />

die Filiale in ihrer bisherigen Funktion<br />

nicht mehr spielen. Sie wird als sichtbares<br />

Zeichen der Raiffeisenkasse vor Ort<br />

dienen. Für den Kunden wird sie die<br />

Anlaufstelle für komplexe Beratungsleistungen<br />

und Problemlösungen sein,<br />

bei denen eine persönliche Interaktion<br />

zwischen Bank und Kunde notwendig<br />

ist, während alltägliche Transaktionen<br />

digital abgewickelt werden.<br />

Radius: Wie reagiert man bei Raiffeisen<br />

auf den Trend hin zum Onlinebanking?<br />

A. Mair am Tinkhof: Wir wissen um<br />

die enormen Chancen, die die Digitalisierung<br />

den Unternehmen bietet und wir<br />

wissen auch, dass die Kunden dies zunehmend<br />

voraussetzen. Die Raiffeisenkassen<br />

arbeiten intensiv an der Umsetzung eines<br />

Digitalisierungsprojekts und bauen die<br />

digitalen Leistungen für die Kundinnen<br />

und Kunden kontinuierlich aus.<br />

Radius: Wie hat sich die Beziehung<br />

zwischen Bank und Kunden in den<br />

letzten Jahren verändert?<br />

A. Mair am Tinkhof: Die Beziehung<br />

zwischen Banken und Kunden hat sich<br />

in den vergangenen Jahren erheblich<br />

verändert. Grund waren der technologische<br />

Fortschritt und sich ändernde<br />

Kundenerwartungen. Online-Anwendungen<br />

und mobile Apps haben den<br />

Zugang zu Bankleistungen vereinfacht,<br />

Fortschritte in der Datenanalyse ermöglichen<br />

den Banken maßgeschneiderte<br />

Produkte und personalisierte<br />

Dienstleistungen. Nach wie vor ist die<br />

Beziehung zwischen Kunden und lokalen<br />

Banken durch Nähe und gegenseitiges<br />

Vertrauen geprägt.<br />

Radius: Was sind die Herausforderungen<br />

und wo liegen die Chancen für<br />

lokale Bankinstitute und ihre Filialen?<br />

A. Mair am Tinkhof: Die ausufernde<br />

Regulatorik und die hohen Kosten für<br />

die Digitalisierung stellen die lokalen<br />

Banken vor große Herausforderungen.<br />

Allerdings haben Lokalbanken eine<br />

bessere Kenntnis des Marktes und können<br />

sich stärker in die Gemeinschaft<br />

einbringen. Dies fördert die emotionale<br />

Bindung und schafft Vertrauen.<br />

ANDREAS<br />

MAIR AM TINKHOF<br />

Leiter des Bereichs Schutz und<br />

Förderung des Genossenschaftswesens<br />

im Raiffeisenverband


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112 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

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an der Passerpromenade. Beliebt sind sie für kleine<br />

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So individuell jeder Mensch und jedes Unternehmen sind, so<br />

einzigartig sollen auch deren Anlässe und Veranstaltungen<br />

gefeiert werden. Wichtig erscheint also bei der Wahl der passenden<br />

Event-Location vor allem die Flexibilität des Angebotes<br />

an Räumlichkeiten, Ausstattung und Gestaltung. Das Kurhaus<br />

Meran mit dem Kursaal und einem Fassungsvermögen von bis zu<br />

1.060 Personen ist natürlich für große Unternehmen der elegante<br />

Rahmen in Südtirol. Der Pavillon des Fleurs, also der Spiegelsaal<br />

im alten Kurhaus aus dem Jahre 1874, kann hingegen für kleinere<br />

Veranstaltungen für bis zu 280 Personen ein idealer Rahmen<br />

sein. Aber auch die Rotunde, das Mezzanin im ersten Stock mit<br />

der eleganten Cocktailbar, der Ohmannsaal, benannt nach dem<br />

Architekten Friedrich Ohmann, oder im Sommer die Terrassen<br />

sind mondäne und elegante Locations, die sich für Essen, Partys,<br />

Incentives, aber auch Empfänge bestens eignen.<br />

Vorhang auf für ein Theater mit Flair und Charme<br />

Und dann ist da noch das Meraner Stadttheater aus dem Jahre<br />

1900, welches eine Gesamtbestuhlung von 296 Sitzplätzen<br />

bietet. Zur Pause trifft man sich im eleganten Foyer oder auf<br />

der Terrasse. Es ist ideal für Präsentationen, Incentives, festliche<br />

Anlässe und anschließende Flying-Menüs. Natürlich sind sämtliche<br />

Bestuhlungsmöglichkeiten, WLAN, Bühnen-, Audio- und<br />

Videotechnik ein Muss und für die Unternehmen eine Garantie<br />

für ein einmaliges Firmen-Highlight.<br />

Aktuelle Trends bei der Wahl der richtigen Location<br />

In den vergangenen Jahren ging der Trend hin zu ausgefallenen<br />

Locations wie im Outdoor-Bereich oder in Betriebshallen.<br />

Gleichzeitig war aber auch ein Gegentrend<br />

zu beobachten, Unternehmen entscheiden sich verstärkt<br />

für historisch einzigartige Räumlichkeiten, die auch einen<br />

Imagefaktor darstellen. Wirtschaftlich gesehen sind diese oft<br />

sogar interessanter, weil vieles an Ausstattung und Technik<br />

bereits im Haus vorhanden und im Preis inkludiert ist. Einen<br />

weiteren Trend gibt es auch bezüglich der Organisation von<br />

Weihnachtsessen: Immer mehr Unternehmen verabschieden<br />

sich davon, diese in der hektischen Vorweihnachtszeit zu<br />

veranstalten, und organisieren stattdessen Jahresabschlussfeiern<br />

in der ruhigeren Zeit im Jänner oder Februar oder<br />

aber im April.<br />

Umfangreiche Beratung<br />

Ein Firmen-Event im Kurhaus oder Stadttheater soll eine<br />

Visitenkarte für das Unternehmen sein, es ist leistbar und<br />

oft mit sehr viel weniger Aufwand verbunden als etwa die<br />

Organisation in der eigenen Betriebshalle. Zu oft schrecken<br />

Kunden vor vermeintlich hohen Mietkosten zurück,<br />

erleben aber erst bei der Organisation im eigenen Haus,<br />

wie hoch am Ende der Preis für zusätzliche Dienste an<br />

Technik, Ausstattung oder Dekoration ist, welcher in den<br />

beiden historischen Häusern Teil der Standardausstattung<br />

und des Pauschalpreises ist. Ein Preisvergleich lohnt sich<br />

deshalb immer.<br />

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Freiheitsstraße 33 | 39012 Meran<br />

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Besteuerung noch Sozialabgaben<br />

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investierte Euro kommt somit<br />

dem Mitarbeiter zugute. Ein<br />

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LISTEN UND RANKINGS<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 115<br />

Die <strong>Top</strong> 15 nach Branchen<br />

<strong>Südtirols</strong> Unternehmen sind laut<br />

der Handelskammer in 25 Sparten<br />

unterteilt. Nicht immer ist die<br />

Zuordnung klar, wie z.B. im Bereich<br />

Baugewerbe und Bauträger<br />

(Immobilien) oder in der Rubrik<br />

Nahrungs- und Genussmittel<br />

(Industrie oder Handwerk).<br />

In Zusammenarbeit mit der Handelskammer<br />

versuchen wir permanent die<br />

Einteilungen einzelner Unternehmen etwas<br />

anzupassen und die Zuteilung der<br />

Branchen zu aktualisieren; Grundlage<br />

dafür bildet der ATECO-Code. In einigen<br />

Fällen scheinen noch die Angaben<br />

aus der Gründungszeit der Betriebe in<br />

der Handelskammer auf, die trotz Änderung<br />

der Tätigkeit nicht entsprechend<br />

angepasst wurden. Zudem gibt es zahlreiche<br />

Firmen die, was ihre Tätigkeit<br />

betrifft, für mehrere Branchen in Frage<br />

kommen würden. In der Wertung sind<br />

nur Kapitalgesellschaften (GmbH, AG)<br />

berücksichtigt, welche die Bilanzen hinterlegt<br />

haben. Für diese Tabellen werden<br />

jeweils die Einzelunternehmen gewertet<br />

und keine Firmengruppen (konsolidierten<br />

Bilanzen) berücksichtigt.<br />

Der erfolgreiche<br />

„Südtiroler Mittelstand“<br />

Etwa 250 Unternehmen, die vom Umsatz<br />

her unter 50 bis 60 Millionen Euro liegen,<br />

und dennoch zum Rückgrat der heimischen<br />

Wirtschaft gehören, sind auf den<br />

Branchenlisten zu finden. Es ist der „Süd-<br />

tiroler Mittelstand“. Sie besetzen interessante<br />

Nischen und exportieren teilweise<br />

weltweit. Auch generieren diese Firmen<br />

insgesamt eine enorme Wertschöpfung<br />

und sind wie sich schon des Öfteren gezeigt<br />

hat auch besonders krisenfest. Immer<br />

wieder zeigen sich „Radius“-Leserinnen<br />

und -Leser überrascht über Größe und<br />

Erfolg solcher Firmen, die sozusagen vor<br />

ihrer Haustüre Firmensitz und Produktionsstätten<br />

haben, ohne dass man ihre<br />

genaue Tätigkeit kannte.<br />

Normalisierung bei den<br />

Aufstiegsanlagen<br />

Normalisiert hat sich heuer wieder die<br />

Branchen der Südtiroler Aufstiegsanlagen.<br />

Ein Großteil der Anlagen haben<br />

mittlerweile ein Geschäftsjahr, welches<br />

+/- vom 1. Juni bis zum 31. Mai dauert.<br />

In der „Radius“-Ausgabe 2022 waren<br />

die Daten vom Winter 2020/21, der<br />

* Konsolidierte Bilanz<br />

** Geschäftsjahr endete nicht<br />

mit dem 31.12.2022<br />

*** Daten wurden nicht<br />

vom WIFO übermittelt<br />

**** Bilanz 2021<br />

bekanntlich wegen Corona noch eingeschränkt<br />

war, aufgelistet. Die Bilanzen<br />

aus der Saison 2022/23 sind zwar fertig,<br />

aber zum Teil noch nicht genehmigt bzw.<br />

hinterlegt. Die Angaben haben wir zum<br />

Teil von den Gesellschaften direkt bekommen.<br />

Aufstiegsanlagen Gesamtleistung in €<br />

1 3 Zinnen AG *** Innichen 40.500.000<br />

2 Kronplatz Seilbahn GmbH *** Bruneck 31.537.175<br />

3 Seilbahnen St.Vigil in Enneberg AG ** Enneberg 20.992.603<br />

4 Piz de Sella AG ** Wolkenstein 20.950.387<br />

5 Olanger Seilbahnen AG Olang 15.766.567<br />

6 Seis-Seiser Alm Bahn AG ** Kastelruth 15.595.829<br />

7 Obereggen Latemar AG ** Deutschnofen 15.286.238<br />

8 Gitschberg Jochtal AG ** Mühlbach 15.241.402<br />

9 Rabanser Seilbahnen GmbH **** Kastelruth 14.740.778<br />

10 Schöneben AG Graun im Vinschgau 14.569.487<br />

11 Klausberg Seilbahn AG ** Ahrntal 11.008.935<br />

12 Ratschings-Jaufen GmbH Ratschings 10.823.986<br />

13 Plose Ski AG Brixen 10.621.531<br />

14 Seilbahnen Sulden GmbH Stilfs 10.521.930<br />

15 Seilbahnen Seceda AG **** St. Ulrich 10.483.289<br />

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116 Nr. 6/<strong>2023</strong> LISTEN UND RANKINGS<br />

Baugewerbe Gesamtleistung in €<br />

1 Alperia Green Future GmbH Bozen 185.055.933<br />

2 Wolf System GmbH Freienfeld 139.144.767<br />

3 P.A.C. Spa Bozen 73.003.677<br />

4 Unionbau AG Sand in Taufers 71.949.971<br />

5 Atzwanger AG Bozen 54.879.930<br />

6 Carron Bau GmbH Vahrn 52.325.940<br />

7 Dreika AG Bozen 48.645.320<br />

8 Ladurner GmbH Bozen 47.518.613<br />

9 Brunner & Leiter GmbH Ahrntal 42.009.141<br />

10 Mader GmbH Sterzing 35.740.993<br />

11 Keller Italia GmbH Lana 32.738.835<br />

12 Zima Wohn Baugesellschaft M.B.H. Bozen 29.801.658<br />

13 Eurobeton 2000 GmbH ** Meran 29.457.203<br />

14 Habitat AG Bozen 27.965.939<br />

15 Bernard Bau GmbH Montan 27.637.769<br />

Chemie- und Kunststoffverarbeitung Gesamtleistung in €<br />

1 Röchling Automotive Italia GmbH Leifers 221.171.792<br />

2 Nils AG Burgstall 50.984.654<br />

3 Torggler GmbH Marling 37.600.764<br />

4 Enetec AG Eppan 19.483.885<br />

5 Scherer GmbH Tramin 16.722.995<br />

6 Gabriel-Chemie Italia GmbH Bozen 11.846.599<br />

7 Hygan GmbH Leifers 11.457.908<br />

8 Geotec GmbH Bozen 11.241.658<br />

9 Palbox Spa Neumarkt 9.726.701<br />

10 Frutop GmbH ** Terlan 4.088.431<br />

11 Fiber Plast GmbH Latsch 3.635.515<br />

12 Bergila GmbH Pfalzen 2.958.763<br />

13 Bega Plast GmbH Vahrn 2.910.340<br />

14 Band Alpin GmbH Sand in Taufers 1.810.716<br />

15 Panzera GmbH Leifers 1.766.865<br />

Diverse Dienstleistungen Gesamtleistung in €<br />

1 Avis Budget Italia Spa Bozen 408.802.857<br />

2 Markas GmbH Bozen 262.701.153<br />

3 Europcar Italia AG Bozen 258.999.106<br />

4 Allstar GmbH Bozen 187.106.111<br />

5 Sicily By Car Spa Bozen 160.099.090<br />

6 Plose Sistem Service Spa Brixen 144.518.821<br />

7 Hertz Fleet (Italiana) GmbH Bozen 91.287.576<br />

8 Alperia AG Bozen 78.512.000<br />

9 Securitifleet AG Bozen 75.259.749<br />

10 Rent2Go GmbH Bozen 69.171.555<br />

11 Jenbacher GmbH Bozen 67.931.352<br />

12 Cittadini dell'Ordine Spa Bozen 51.991.250<br />

13 Nuova Energia GmbH Bozen 43.817.353<br />

14 Goldcar Italy GmbH Leifers 41.052.955<br />

15 Derga Consulting AG Bozen 40.858.749<br />

* Konsolidierte Bilanz | ** Geschäftsjahr endete nicht mit dem 31.12.2022 | *** Daten wurden nicht vom WIFO übermittelt<br />

Einzelhandel Gesamtleistung in €<br />

1 Billig Spa Neumarkt 155.<strong>100</strong>.698<br />

2 Anjoka GmbH Pfalzen <strong>100</strong>.602.496<br />

3 Tedi Commercio GmbH ** Bruneck 98.596.190<br />

4 NKD Italien GmbH Bozen 85.736.112<br />

5 Franz Kraler GmbH Toblach 50.938.227<br />

6 Kostner Service GmbH Vahrn 48.187.458<br />

7 Passuello GmbH Percha 42.570.795<br />

8 Wepa GmbH Vahrn 41.553.439<br />

9 Occhiali24.It GmbH Bruneck 39.491.261<br />

10 Wohnzentrum Jungmann AG Brixen 33.876.153<br />

11 Athesia Buch GmbH Bozen 28.284.484<br />

12 A. Eisenkeil GmbH Marling 21.833.056<br />

13 Oberrauch Zitt AG ** Bozen 21.126.906<br />

14 Thaler GmbH Bozen 19.882.672<br />

15 Vipicentral GmbH Sterzing 15.657.978<br />

Elektromaterial und Elektronik Gesamtleistung in €<br />

1 Durst Group AG Brixen 237.288.357<br />

2 Elektrisola Atesina GmbH Sand in Taufers 143.875.225<br />

3 Microtec GmbH ** Brixen 77.600.500<br />

4 Ivoclar Vivadent Manufacturing GmbH Naturns 50.533.546<br />

5 Exe GmbH Bozen 47.235.794<br />

6 TTcontrol GmbH Brixen 35.841.359<br />

7 Rizzoli GmbH Truden 14.366.107<br />

8 4 Emme Service Spa Bozen 13.585.913<br />

9 Pertinger GmbH Vahrn 12.592.040<br />

10 Microgate GmbH Bozen 11.920.169<br />

11 Assemblaggio Cavi GmbH Bozen 9.323.177<br />

12 AB Industrietechnik GmbH Brixen 9.263.178<br />

13 Cosmos Electronic Italiana GmbH Eppan 8.860.027<br />

14 Gifas Electric GmbH Bozen 7.374.991<br />

15 Greithwald Herde GmbH Bozen 7.110.756<br />

Energie und Wasser Gesamtleistung in €<br />

1 Alperia Trading GmbH Bozen 3.061.088.000<br />

2 Alperia Smart Services GmbH Bozen 2.587.181.000<br />

3 FRI-EL Trading GmbH Bozen 379.019.831<br />

4 FRI-EL Acerra GmbH Bozen 215.810.428<br />

5 Alperia Greenpower GmbH Bozen 208.797.166<br />

6 Edyna GmbH Bozen 164.827.791<br />

7 Biopower Sardegna GmbH Bozen 86.115.589<br />

8 Stadtwerke Brixen AG Brixen 83.863.455<br />

9 Eco Center AG Bozen 66.111.113<br />

10 Alperia Ecoplus GmbH Bozen 56.383.096<br />

11 Fintel Gas e Luce GmbH Bozen 55.680.000<br />

12 Energy.Trade GmbH Brixen 42.459.231<br />

13 SPER Spa Bozen 40.263.429<br />

14 Eolica P.M. Srl Bozen 36.541.181<br />

15 FRI-EL Grottole GmbH Bozen 33.408.607<br />

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LISTEN UND RANKINGS<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 117<br />

Finanzdienstleister Gesamtleistung in €<br />

1 Avis Budget Italia Spafleet Co. KAG Bozen 107.644.610<br />

2 Custodia Valore AG Bozen 35.120.866<br />

3 Seeber Technologies GmbH Gais 5.157.135<br />

4 Euregio Plus SGR AG Bozen 4.586.194<br />

5 Solution AG Bozen 1.862.216<br />

6 Fercam Factor AG Bozen 1.503.884<br />

7 Alfa Servizi Finanziari GmbH Bozen 1.485.553<br />

8 Pensplan Centrum AG Bozen 910.913<br />

9 SolarGMA GmbH Eppan 865.579<br />

10 AGBA AG Bozen 675.001<br />

11 Kaiserwarte GmbH Bruneck 452.409<br />

12 Max Valier Holding GmbH Bozen 373.277<br />

13 Fiduciaria del Trentino Alto Adige GmbH Neumarkt 372.088<br />

14 4 Bio Srl Bozen 371.855<br />

15 Stampfer Holding GmbH Eppan 367.593<br />

Groß- und Zwischenhandel Gesamtleistung in €<br />

1 Aspiag Service GmbH Bozen 2.327.374.000<br />

2 Würth GmbH Neumarkt 823.888.370<br />

3 Arrow ECS GmbH Bozen 229.556.781<br />

4 Miele Italia GmbH Eppan 166.142.225<br />

5 Bauexpert AG Bruneck 150.929.521<br />

6 Gastro-Pool Italien GmbH Bozen 149.032.303<br />

7 Quick Service Logistics Italia GmbH Bozen 121.689.781<br />

8 European Metal Recycling GmbH Bozen 110.723.858<br />

9 Oberleiter Trading GmbH Bruneck 105.381.503<br />

10 Maico GmbH St. Leonhard i.P. 98.381.257<br />

11 Kostner GmbH Vahrn 97.396.733<br />

12 DM Drogerie Markt GmbH Bozen 96.418.504<br />

13 E. Innerhofer AG St. Lorenzen 90.449.060<br />

14 Liebherr Emtec Italia AG Brixen 87.398.869<br />

15 Julius Meinl Italia AG Bozen 85.914.874<br />

Handel mit Kfz Gesamtleistung in €<br />

1 Eurocar Italia GmbH Bozen 413.111.900<br />

2 Bonaldi Motori AG Bozen 341.228.476<br />

3 Vicentini AG Bozen 233.386.250<br />

4 Dorigoni AG Bozen 155.272.955<br />

5 Bonaldi Tech AG Bozen 142.279.371<br />

6 Rinaldi AG Bozen 141.056.095<br />

7 Barchetti2 AG Bozen 136.221.274<br />

8 Saottini Auto AG Bozen 135.899.511<br />

9 Autoindustriale GmbH Bozen 120.628.930<br />

10 Barchetti1 AG Bozen 110.909.055<br />

11 Pwp GmbH Bozen 93.635.801<br />

12 Autocentro Baistrocchi AG Bozen 92.832.775<br />

13 Auto Brenner AG Bozen 88.520.528<br />

14 Erre Esse AG Bozen 77.760.124<br />

15 Autostore GmbH Bozen 76.493.993<br />

Holzverarbeitung Gesamtleistung in €<br />

1 Nordpan GmbH Olang 93.541.339<br />

2 Rubner Haus GmbH Kiens 64.239.812<br />

3 Rubner Holzbau GmbH Brixen 49.411.158<br />

4 Damiani Holz&Ko AG Brixen 38.771.331<br />

5 Rubner Türen GmbH Kiens 33.207.997<br />

6 Pircher Oberland GmbH Niederdorf 31.505.357<br />

7 X Timber AG Deutschnofen 28.653.397<br />

8 Tip <strong>Top</strong> Fenster GmbH Mühlbach 24.633.874<br />

9 Luis Plunger & Sohn AG Franzensfeste 19.729.765<br />

10 Alpi Fenster GmbH Riffian 15.029.345<br />

11 Holzbau Brida GmbH ** Tirol 13.514.875<br />

12 Holz Pichler Forst GmbH Deutschnofen 11.623.929<br />

13 Erlacher GmbH Barbian 11.091.821<br />

14 Lamprecht GmbH Kastelbell Tschars 10.408.197<br />

15 Steurer Wohnstudio GmbH St. Lorenzen 10.194.262<br />

Hotels und Gastgewerbe Gesamtleistung in €<br />

1 Quellenhof GmbH St. Martin i.P. 47.445.773<br />

2 Bauer GmbH Bozen 28.606.648<br />

3 Hotel Adler GmbH St. Ulrich 25.738.362<br />

4 Winkler Hotels GmbH *** St. Lorenzen 25.119.256<br />

5 Hapimag Italia Srl Bozen 25.024.525<br />

6 Andreus Golfhotel GmbH ** St. Leonhard i.P. 22.688.745<br />

7 Hotel Adler Thermae GmbH St. Ulrich 21.137.009<br />

8 Hotel Therme Meran GmbH Meran 19.448.604<br />

9 Quellenhof Lazise GmbH St. Martin i.P. 17.742.477<br />

10 Adler Mountain Lodge GmbH St. Ulrich 16.987.624<br />

11 Hotel Palace Betriebs GmbH Meran 16.428.969<br />

12 Alpina Dolomites GmbH Kastelruth 16.164.447<br />

13 I.F.I. AG Bozen 16.010.221<br />

14 Hotel Weinegg GmbH Eppan 15.206.574<br />

15 Residence Mirabell GmbH Hafling 15.147.683<br />

Immobilien Gesamtleistung in €<br />

1 Palfinger Lifting Solutions Italy GmbH Bozen 78.174.228<br />

2 Real Estate Services AG Bozen 30.968.161<br />

3 Corso Vittorio Emanuele 2428 Retail GmbH Bozen 23.451.822<br />

4 A & A Centri Commerciali GmbH Bozen 17.147.279<br />

5 Sparim AG Bozen 15.310.000<br />

6 Outlet Center Brenner GmbH Brenner 10.087.880<br />

7 Fercam Real GmbH Bozen 10.040.332<br />

8 Imba AG Bozen 9.768.956<br />

9 Generalbau AG Bozen 9.511.025<br />

10 Interpark GmbH Bruneck 8.106.451<br />

11 Fin Zeta GmbH Bozen 7.453.013<br />

12 Raiffeisen Immobilien GmbH Ritten 6.883.066<br />

13 Eurocar Immobili Italia GmbH Bozen 6.374.752<br />

14 Real Estate International GmbH Bozen 6.278.233<br />

15 Veba Invest GmbH Meran 6.170.160<br />

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118 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

LISTEN UND RANKINGS<br />

Informatik Gesamtleistung in €<br />

1 ACS Data Systems AG ** Bozen 57.459.686<br />

2 Suedtiroler Informatik AG Bozen 47.852.204<br />

3 EOS AG Bozen 42.339.345<br />

4 Würth Phoenix GmbH Bozen 28.544.699<br />

5 Konverto AG Bozen 27.061.373<br />

6 Brennercom AG Bozen 26.657.000<br />

7 Information Consulting GmbH ** Bozen 22.135.669<br />

8 NTS Italy GmbH Bozen 17.746.930<br />

9 Sidera Ictease GmbH *** Bozen 17.570.101<br />

10 Local Web GmbH Bozen 14.492.839<br />

11 Infominds AG ** Brixen 13.293.266<br />

12 IVU Traffic Technologies GmbH Bozen 13.173.349<br />

13 Infranet AG Bozen 12.895.865<br />

14 Progaming Italia GmbH Innichen 5.250.288<br />

15 Zeppelin Group Srl **** Meran 5.156.998<br />

Maschinen- und Fahrzeugbau Gesamtleistung in €<br />

1 Iveco Defence Vehicles AG Bozen 613.428.950<br />

2 GKN Driveline Bruneck AG Bruneck 334.371.162<br />

3 Leitner AG ** Sterzing 288.842.396<br />

4 Prinoth AG ** Sterzing 129.814.056<br />

5 Demaclenko It GmbH ** Sterzing 59.009.618<br />

6 AL-KO Kober GmbH Vintl 51.218.202<br />

7 Weger Walter GmbH Kiens 50.595.106<br />

8 Doppelmayr Italia GmbH ** Lana 47.116.899<br />

9 Euroclima AG Bruneck 44.009.814<br />

10 Palfinger GmbH Bozen 36.746.539<br />

11 Autotest Südtirol GmbH Franzensfeste 31.137.745<br />

12 Gronbach GmbH Neumarkt 27.675.816<br />

13 Lochmann Kabinen GmbH Truden 25.939.022<br />

14 Troyer AG Sterzing 22.829.204<br />

15 Isocell AG Leifers 22.799.579<br />

Medien, Papier und Druck Gesamtleistung in €<br />

1 Athesia Druck GmbH Bozen 77.284.458<br />

2 Longo AG Bozen 20.075.795<br />

3 Bel GmbH Bozen 11.064.709<br />

4 La Commerciale Borgogno GmbH Bozen 8.787.482<br />

5 Athesia AG Bozen 7.440.554<br />

6 Lanarepro GmbH Lana 5.958.895<br />

7 FE Group GmbH Bozen 4.812.226<br />

8 Fotolito Varesco Alfred GmbH Auer 4.261.278<br />

9 Universitätsbuchhandlung A. Weger GmbH Brixen 4.171.343<br />

10 Serima GmbH Brixen 2.966.599<br />

11 Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH Bozen 2.792.341<br />

12 Kunst&Dünger Solutions Italy GmbH Schlanders 2.679.063<br />

13 Kraler Druck GmbH Vahrn 2.462.681<br />

14 Bezirksmedien GmbH Schlanders 1.644.761<br />

15 Neuer Südtiroler Wirtschaftsverlag GmbH Bozen 1.633.335<br />

* Konsolidierte Bilanz | ** Geschäftsjahr endete nicht mit dem 31.12.2022 | *** Daten wurden nicht vom WIFO übermittelt<br />

Metallverarbeitung Gesamtleistung in €<br />

1 Acciaierie Valbruna AG Bozen 1.262.074.172<br />

2 GKN Sinter Metals AG Bruneck 224.504.537<br />

3 Pichler Projects GmbH Bozen 136.197.384<br />

4 Hoppe AG Lana 128.051.689<br />

5 Alupress AG Brixen 99.010.668<br />

6 Alpewa GmbH Bozen 40.796.668<br />

7 Zingerle AG Natz-Schabs 30.330.539<br />

8 Rabensteiner GmbH Brixen 29.519.716<br />

9 Rema AG Welsberg 23.234.786<br />

10 Kammerer Tankbau GmbH Kiens 22.219.652<br />

11 Berger Italia GmbH Bozen 21.338.565<br />

12 Tratter Engineering GmbH Bozen 20.809.709<br />

13 C.L.M. GmbH Bozen 20.375.217<br />

14 Unimet GmbH Sand in Taufers 19.640.151<br />

15 Manometal GmbH Neumarkt 18.764.970<br />

Nahrungs- und Genussmittel (Industrie) Gesamtleistung in €<br />

1 A. Loacker AG Ritten 379.805.874<br />

2 Brauerei Forst AG Algund 150.340.867<br />

3 Bayernland GmbH Sterzing 149.687.111<br />

4 Hans Zipperle AG ** Meran 71.304.151<br />

5 A. Rieper AG Vintl 71.187.886<br />

6 Fructus Meran AG Terlan 52.809.650<br />

7 Gebr. Clementi GmbH ** Leifers 48.258.768<br />

8 Meraner Mühle GmbH Lana 45.915.657<br />

9 Dolomites Milk GmbH Ritten 41.286.970<br />

10 Christanell GmbH Naturns 39.596.593<br />

11 Merano Speck GmbH Naturns 31.409.201<br />

12 Gramm AG Bozen 28.407.518<br />

13 G. Pfitscher GmbH Burgstall 23.730.772<br />

14 Pan Tiefkühlprodukte GmbH Leifers 22.197.097<br />

15 Jonica Juice GmbH Meran 16.302.892<br />

Nahrungs- und Genussmittel (Handwerk) Gesamtleistung in €<br />

1 Beikircher Grünland GmbH Sand in Taufers 72.232.598<br />

2 Moser GmbH Naturns 49.602.596<br />

3 Tirolinger GmbH Plaus 19.734.676<br />

4 Fuchs J. GmbH Kastelbell Tschars 16.058.710<br />

5 Trockner Sebastian GmbH Barbian 10.236.022<br />

6 Martin Speck GmbH Truden 9.268.859<br />

7 Franziskanerbäckerei GmbH Bozen 7.138.305<br />

8 Überbacher GmbH Lajen 6.179.273<br />

9 Profanter Natur Backstube GmbH Brixen 5.500.228<br />

10 Südtirolerspeck GmbH Ritten 5.494.725<br />

11 Metzgerei Kiem GmbH Kastelbell Tschars 5.284.877<br />

12 Strauss Josef GmbH Eppan 3.762.490<br />

13 Bäckerei Eppacher GmbH Sand in Taufers 3.731.994<br />

14 Privatbrennerei Unterthurner GmbH Marling 3.438.116<br />

15 Walcher Bakery GmbH Freienfeld 3.172.607<br />

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LISTEN UND RANKINGS<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 119<br />

Privatkellereien Gesamtleistung in €<br />

1 Schenk Italia AG Auer 105.670.003<br />

2 Alois Lageder AG ** Margreid 20.334.865<br />

3 Wilhelm Elena Walch GmbH Tramin 14.140.596<br />

4 Weingut Weinkellerei J.Hofstätter GmbH ** Tramin 12.610.870<br />

5 Manincor GmbH Kaltern 6.793.439<br />

6 Schlosskellerei Turmhof Tiefenbrunner GmbH ** Kurtatsch 6.293.042<br />

7 Weinkellerei Hans Rottensteiner GmbH Bozen 3.673.997<br />

8 Ritterhof GmbH ** Kaltern 2.583.512<br />

9 Ansitz Hirschprunn GmbH ** Margreid 2.031.147<br />

10 Arunda GmbH Mölten 1.679.954<br />

11 Chateau et Noblesse GmbH Tramin 1.592.877<br />

12 Weingut Schloss Rametz GmbH *** Meran 973.500<br />

13 Greifhof GmbH Bozen 505.979<br />

14 Weinhof Sanct'Apollonia GmbH ** Bozen 264.485<br />

15 Gaffer von Feldenreich GmbH Auer 260.806<br />

Sonstiges verarbeitendes Gewerbe Gesamtleistung in €<br />

1 Rotho Blaas GmbH Kurtatsch 118.565.581<br />

2 Seab Energie-Umweltbetriebe Bozen AG Bozen 50.103.110<br />

3 Lorenz Pan AG Bozen 42.081.999<br />

4 Elpo GmbH Bruneck 41.373.084<br />

5 Sudtirolfer GmbH Branzoll 24.940.109<br />

6 Wolftank DGM GmbH Bozen 22.952.680<br />

7 Gamma GmbH Bozen 20.037.387<br />

8 Polyfaser AG Prad a.S. 16.323.537<br />

9 Santini Servizi GmbH Bozen 12.251.599<br />

10 Energie AG Südtirol Umwelt Service GmbH ** Neumarkt 11.550.872<br />

11 Alerion Service GmbH Bozen 10.408.606<br />

12 Eco Energy GmbH Kurtatsch 9.711.667<br />

13 FRI-EL Service GmbH Bozen 8.809.688<br />

14 Design GmbH Lajen 7.406.532<br />

15 P.R.A. GmbH Bruneck 7.369.028<br />

Textil und Bekleidung Gesamtleistung in €<br />

1 Chervò AG Kastelruth 22.231.940<br />

2 Luis T. GmbH ** Bozen 14.473.142<br />

3 Industrie Tessili Bresciane GmbH Bozen 10.341.211<br />

4 Perwanger GmbH Auer 10.055.751<br />

5 Tuchfabrik Moessmer AG Bruneck 9.994.730<br />

6 Texmarket GmbH Bozen 9.525.357<br />

7 Q & E GmbH Bozen 6.820.853<br />

8 March GmbH Bozen 4.532.581<br />

9 Onemore GmbH ** Neumarkt 2.506.690<br />

10 Eccel Decorona GmbH Bozen 2.320.349<br />

11 Favola GmbH Sterzing 1.146.028<br />

12 Tendsystem GmbH Lana 989.523<br />

13 Napa GmbH Wolkenstei 894.121<br />

14 Kunstweberei Nagler GmbH Wengen 780.794<br />

15 Spinnradl GmbH St. Leonhard i.P. 440.771<br />

Transport Gesamtleistung in €<br />

1 Fercam AG Bozen 744.955.242<br />

2 Gruber Logistics AG *** Auer 272.925.000<br />

3 Zalando Logistics Operations Italy GmbH Bozen 135.364.825<br />

4 Rail Traction Company AG Bozen 69.428.909<br />

5 SASA AG Bozen 67.935.190<br />

6 SAD Nahverkehr AG Bozen 60.854.256<br />

7 MSG AG Bozen 60.450.728<br />

8 Transbozen Logistik GmbH Lajen 58.271.205<br />

9 Südtiroler Transportstrukturen AG Bozen 47.416.896<br />

10 Brigl AG Bozen 34.229.535<br />

11 Italienische Parkgaragengesellschaft AG Bozen 33.629.192<br />

12 T-Way AG Bozen 32.242.841<br />

13 Con.Fid. GmbH Bozen 29.536.330<br />

14 Menaklars GmbH Bozen 24.048.486<br />

15 Stadtwerke Meran AG Meran 23.802.776<br />

Verarbeitung nicht-metallische Mineralien Gesamtleistung in €<br />

1 Thun AG Bozen 130.289.960<br />

2 Monier GmbH Kiens 125.173.958<br />

3 Röfix AG Partschins 121.707.110<br />

4 Baustoffe Roman Terzer GmbH Neumarkt 68.632.290<br />

5 Nikolaus Bagnara AG Eppan 56.422.946<br />

6 Progress AG Brixen 38.955.342<br />

7 Beton Eisack GmbH Klausen 25.626.437<br />

8 Bitumisarco GmbH Bozen 10.588.532<br />

9 Laaser Marmorindustrie GmbH Laas 10.203.737<br />

10 BWR GmbH Gais 9.473.039<br />

11 Pircher GmbH Niederdorf 8.998.211<br />

12 Moser & Co. GmbH Bruneck 8.853.172<br />

13 Neolit Italy GmbH Gais 8.285.707<br />

14 Betonform GmbH Gais 7.956.905<br />

15 Huber & Feichter GmbH St. Lorenzen 7.899.092<br />

Versicherungen Gesamtleistung in €<br />

1 Wide Group Spa *** Bozen 18.619.304<br />

2 Raiffeisen Versicherungsdienst GmbH Bozen 6.048.674<br />

3 Assibroker International GmbH ** Meran 4.967.542<br />

4 Multilife GmbH Bozen 3.532.018<br />

5 Allianz 391 GmbH Bozen 2.206.973<br />

6 Assipro.Bz GmbH Bozen 1.900.386<br />

7 <strong>Top</strong>consulting Bz GmbH Lana 1.734.907<br />

8 Südtirol Vita & Danni Srl Bozen 1.623.195<br />

9 SVD GmbH Meran 1.322.061<br />

10 Versicherungsagentur Alexander Rainer GmbH Schlanders 1.194.007<br />

11 Plusminus Brokerservice GmbH Bruneck 954.733<br />

12 Cressotti GmbH Bozen 936.676<br />

13 Lorenzi & Weiss Assicurazioni GmbH Bozen 837.188<br />

14 ITAS Bozen GmbH Bozen 834.921<br />

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FRAGEN AN DEN EXPERTEN<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 121<br />

KRYPTO-<br />

WÄHRUNGEN<br />

& MELDE-<br />

PFLICHTEN<br />

Die „Radius“-Themenausgaben informieren und vermitteln<br />

zeitgemäßes Wissen in kompakter Form. In<br />

dieser Rubrik beantworten unsere Experten aktuelle<br />

Fragestellungen. In dieser Ausgabe werden zum übergeordneten<br />

Thema „Kryptowährungen & Meldepflichten“<br />

einige spezielle Detailfragen geklärt.<br />

Anna, Lana: Unser Familienunternehmen<br />

in dritter Generation<br />

hat vor zwei Jahren entschieden,<br />

einen Teil der Gewinne für Finanzanlagen<br />

zu verwenden. Die dabei<br />

angekauften Kryptowährungen<br />

wurden von unserem Steuerberater<br />

bilanziell zwar ausgewiesen,<br />

in der Steuererklärung aber nicht<br />

gesondert gemeldet. Ist die gesonderte<br />

Meldung verpflichtend, und<br />

wie schlimm ist es, wenn wir dies<br />

versäumt haben?<br />

Philipp J. Gamper: Liebe Anna, eine<br />

Meldung ist für steuerlich in Italien<br />

ansässige Privatpersonen und Unternehmen<br />

immer verpflichtend. In der<br />

Steuererklärung gibt es sogar ein gesondertes<br />

Modul (RW) für die Meldung<br />

von Auslandsvermögen (darunter fallen<br />

auch die Kryptowährungen).<br />

Vorab ein allgemeiner Überblick<br />

Ab dem Jahr <strong>2023</strong> ist für Kryptowährungen<br />

eine eigene Steuer „IVACA“ in Höhe<br />

von 0,2 Prozent pro Jahr vorgesehen.<br />

Etwaige Einnahmen bzw. Veräußerungsgewinne<br />

aus dem Auslandsvermögen<br />

sind zusätzlich getrennt zu deklarieren.<br />

Die alten Limits zur Meldepflicht für<br />

das Halten von Kryptowährungen sind<br />

nicht mehr anwendbar, da nun der Artikel<br />

67 des Einkommenssteuergesetzes<br />

(TUIR) alle entgeltlichen Übertragungen,<br />

die die Mindestschwelle von 2.000 Euro<br />

überschreiten, zu den steuerpflichtigen<br />

Kapitalgewinnen und Erträgen zählen.<br />

Die Ersatzbesteuerung liegt dabei auch<br />

DER EXPERTE<br />

Philipp J. Gamper ist Steuerund<br />

Unternehmensberater in der<br />

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122 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

für Unternehmen bei 26 Prozent.<br />

Die Einkommenssteuer,<br />

die Wertschöpfungssteuer<br />

IRAP und die Mehrwertsteuer<br />

sind bei Operationen mit Kryptowährungen<br />

irrelevant. Bei Versäumnissen<br />

können Verwaltungsstrafen je nach<br />

nicht gemeldeten Beträgen drakonisch<br />

ausfallen – bis zu sechs Prozent des<br />

nicht angeführten Vermögens, plus<br />

nicht bezahlte Steuern. Ich habe jedoch<br />

gute Nachrichten: Erstens können<br />

Versäumnisse proaktiv nachgemeldet<br />

werden und reduzieren somit die Strafen,<br />

und zweitens bietet der Gesetzgeber bis<br />

Ende des Jahres <strong>2023</strong> die Möglichkeit,<br />

etwaige Versäumnisse besonders einfach<br />

und strafvermindernd nachzumelden.<br />

Im Detail<br />

Für die Sanierung für die in der Vergangenheit<br />

nicht gemeldeten Kryptowährungen<br />

hat der italienische Gesetzgeber ein<br />

eigenes Legalisierungsverfahren bis zum<br />

30. November dieses Jahres verabschiedet.<br />

Davon betroffen sind alle Privatpersonen,<br />

nicht gewerbliche Körperschaften<br />

und Personengesellschaften, ausgenommen<br />

sind die Kapitalgesellschaften. Hat<br />

der Steuerzahler keine Einkünfte aus<br />

Kryptowährungen bezogen, aber ihren<br />

Besitz nicht angegeben, so ist für jeden<br />

Besteuerungszeitraum eine Strafe in Höhe<br />

von 0,5 Prozent ihres Wertes abzuführen.<br />

Hat der Steuerzahler dagegen auch Einkünfte<br />

aus Kryptowährungen bezogen,<br />

so muss er:<br />

• eine Ersatzsteuer in Höhe von<br />

3,5 Prozent des Wertes zum letzten<br />

Tag des Besteuerungszeitraums oder<br />

aber zum Tag ihrer Veräußerung abführen<br />

(anstelle der sonst anfallenden<br />

26 Prozent);<br />

• und weitere 0,5 Prozent als „Strafen<br />

und Zinsen“ auf denselben Wert, mit<br />

denen die formalen Übertretungen<br />

abgegolten werden, abführen.<br />

Kryptowährungen, die mit illegalen Mitteln<br />

erworben wurden, können nicht legalisiert<br />

werden.<br />

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Traditionsunternehmen mit<br />

Blick in Richtung Zukunft<br />

Seit mittlerweile 60 Jahren ist Alupress strategischer<br />

Lieferant für Komponenten aus Aluminium und fertigt<br />

seit einigen Jahren zudem Magnesium-Thixomolding-<br />

Bauteile. Immer mit dem Ziel, den Kunden die innovativsten<br />

Lösungen zu bieten.<br />

Der Automobil-Sektor und das Mobilitätsverhalten befinden<br />

sich auf einem spannenden Punkt. Der Umstieg auf<br />

die Elektrifizierung in der Autoindustrie ist im Gange und<br />

auch das Mobilitätsverhalten der Menschen verändert sich.<br />

So sinkt etwa in zahlreichen europäischen Großstädten seit<br />

Jahren die Anzahl gemeldeter Automobile. Die Städte- und<br />

Foto © Bosch<br />

v.r.: CTO Stefan Ploner und CEO Oliver Janz beim<br />

Erhalt der Auszeichnung Bosch Global Supplier Award<br />

Infrastrukturplaner setzen zunehmend auf vernetzte Mobilität<br />

zwischen Bus, Bahn, Seilbahnen, Fahrzeug und Fahrrad, dies<br />

zumeist elektrisch.<br />

Alupress definiert sich neu<br />

Diesem Trend will Alupress nicht nur gerecht werden, sondern<br />

ihn aktiv mitgestalten. Daher orientiert sich das Technologieunternehmen<br />

neu und hat Bestrebungen, auch außerhalb des<br />

Automobil-Sektors Kunden bei der Umsetzung innovativer Mobilitätskonzepte<br />

zu unterstützen.<br />

CEO Oliver Janz: „Wir denken hier beispielsweise an Leichtbauteile<br />

für den stark wachsenden Bereich der Mikromobilität, wie<br />

E-bikes, E-Scooter und fahrerlose Transportsysteme.“<br />

Auszeichnung Bosch Global Supplier Award<br />

Dass das Unternehmen seit Jahrzehnten auf dem richtigen Weg<br />

ist, bestätigt auch die Auszeichnung „Bosch Global Supplier<br />

Award“, die Alupress kürzlich erhalten hat. Das internationale<br />

Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch hat dabei<br />

seine weltweit 46 besten Lieferanten prämiert. Sehr erfreut<br />

über die Auszeichnung betont Oliver Janz: „Die Auszeichnung<br />

zeigt, mit welchem Commitment unsere Mannschaft<br />

Mehrwert für unsere Kunden erzeugt.<br />

Ich bin stolz auf so ein starkes Team.“<br />

Alupress hat derzeit einige spannende Jobangebote:<br />

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124 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

WAS<br />

GEHT?<br />

… oder<br />

auch nicht?<br />

Schweigen ist Silber,<br />

reden ist Gold – Kommunikation braucht<br />

Vertrauen und Sicherheit. Immer häufiger verlassen<br />

auch langjährige Mitarbeitende das Unternehmen.<br />

Und lassen nicht selten Führungskräfte<br />

ratlos zurück. Denn oft hatte es scheinbar keine<br />

Anzeichen dafür gegeben. Nur ein Beispiel dafür,<br />

dass Unannehmlichkeiten und Schwierigkeiten bei<br />

der Arbeit nicht angesprochen werden. Und das<br />

selbst dann, wenn die Firmenleitung<br />

Offenheit explizit einfordert.<br />

Was müsste sich ändern?


AKTUELL<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 125<br />

Ja sagt was, ich will doch wissen, was<br />

„ ihr denkt!“ ist eine Aussage, die man<br />

besonders von Unternehmern in letzter<br />

Zeit häufiger hört. Ist ja klar: Wer Entscheidungen<br />

treffen muss, braucht klare<br />

und verlässliche Informationen. Und<br />

weiß gern, dass die Führungskräfte und<br />

Mitarbeitende, die heute die tragenden<br />

Säulen im Betrieb sind, auch morgen<br />

noch da sind. Ob sich Menschen aber<br />

offen äußern, hängt von verschiedenen<br />

Faktoren ab.<br />

Die „soziale Risikobewertung“<br />

Betriebe sind soziale Systeme, die über<br />

Kommunikation und Handlungen entstehen<br />

und aufrechterhalten werden. Diese<br />

unterliegen impliziten oder expliziten<br />

Regeln, die allgemein unter dem Begriff<br />

Unternehmenskultur zusammengefasst<br />

werden: Was in einem Betrieb gesagt<br />

und getan werden darf, unterscheidet<br />

sich von Betrieb zu Betrieb.<br />

Menschen in sozialen Situationen machen<br />

– bewusst oder unbewusst – das,<br />

was ich eine „soziale Risikobewertung“<br />

nenne. Sie stellen sich die Frage, welche<br />

Auswirkungen ihre Aussagen und Handlungen<br />

in genau jenem sozialen Kontext<br />

haben werden. Ein Beispiel zum besseren<br />

Verständnis: Ein Mitarbeiter erachtet z.B.<br />

die Entscheidung seiner Vorgesetzten als<br />

Risiko für die zukünftige Marktpositionierung.<br />

Ob er dies mitteilt oder nicht,<br />

hängt nicht zuletzt davon ab, ob er sich<br />

negative Auswirkungen für seine Position,<br />

Rolle und Person erwartet: Wird<br />

er sich auch dann äußern, wenn er mit<br />

gegenteiligen Ansichten oder gar Ärger<br />

seitens der Chefin rechnen muss? Und<br />

wenn er sich in diesem Fall dafür entscheidet,<br />

wird er sich auch dann noch<br />

äußern, wenn er dies in einer Sitzung machen<br />

müsste und er damit einen Verweis<br />

vor versammelter Mannschaft riskieren<br />

würde? Einzelne unter uns mögen dies als<br />

tolle Herausforderung sehen. Die meisten<br />

Menschen äußern sich in solchen<br />

Situationen wohl eher nicht.<br />

Dieses Beispiel zeigt bereits einige handlungsleitende<br />

Faktoren, die Einfluss auf<br />

die Bereitschaft zu offener Kommunikation<br />

haben: Anzahl der Beteiligten,<br />

Machtgefälle, Beziehungsqualität untereinander<br />

... Daneben auch die Erkenntnis,<br />

dass schlechte Nachrichten schlechte<br />

Laune verursachen. Übermittler negativer<br />

Botschaften werden von anderen hinsichtlich<br />

ihrer Persönlichkeit negativer<br />

beurteilt, wie Studien belegen. All dies<br />

führt dazu, dass der Überbringer einer<br />

schlechten Nachricht negativen Auswirkungen<br />

wie eine Kritik oder gar herablassende<br />

Äußerung in der Regel zeitnah<br />

erlebt. Die positiven Auswirkungen, also<br />

z.B. eine Anerkennung (er hatte Recht,<br />

hat früh reagiert, richtige Entscheidungen<br />

getroffen, usw.) erhält er – wenn<br />

überhaupt – erst zeitverzögert. Damit<br />

ist das Ergebnis der individuellen Risikobewertung<br />

bei den meisten Menschen im<br />

roten Bereich und die Wahrscheinlichkeit,<br />

dass die betreffenden Sachverhalte<br />

angesprochen werden, sinkt.<br />

Vertrauen und<br />

psychologische Sicherheit<br />

Ob Mitarbeitende im Betrieb Bedenken<br />

und Vorbehalte offen äußern, auch mal<br />

einen Fehler zuzugeben und Missstände<br />

ansprechen, bevor die Entscheidung<br />

zu einem Jobwechsel gefallen ist, hängt<br />

nicht zuletzt davon ab, wie sicher sie<br />

sich fühlen. Dass Führungskräfte und<br />

besonders der direkte Vorgesetzte einen<br />

großen Einfluss auf dieses Sicherheitsempfinden<br />

und generell das Wohlbefinden<br />

haben, ist inzwischen hinlänglich


126 Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

AKTUELL<br />

bekannt. Hier wurde in den letzten Jahren<br />

viel investiert: Führungskräfteschulungen<br />

haben seit Jahren Hochsaison<br />

und zeigen gute Resultate.<br />

Weniger wird auf die Stärken der Mitarbeitenden<br />

auf den unteren Ebenen gesetzt:<br />

Heutzutage brauchen Betriebe Menschen,<br />

die mitdenken und mitreden – und zwar<br />

auf allen Ebenen. Es reicht eben nicht,<br />

wenn die Verkaufsmitarbeiter eloquent<br />

jede Situation perfekt meistern, wenn die<br />

Monteure es nicht gewohnt sind, sich mit<br />

Kollegen und Kunden abzustimmen. Sozial-<br />

und Kommunikationskompetenzen<br />

zählen inzwischen auf allen Hierarchieebenen<br />

zu den Kernkompetenzen, um<br />

gute Arbeitsbeziehungen zu gestalten.<br />

Schulungen, Trainings und Teamentwicklungen<br />

tragen dazu bei, Klarheit und ein<br />

angenehmes Teamklima zu schaffen, sowie<br />

die Zusammenarbeit generell offener<br />

und angenehmer zu gestalten. Daneben<br />

unterstützen Prozesse und Methoden aus<br />

der Organisations- und Kulturentwicklung,<br />

Mitarbeitende konsequent einzubinden.<br />

Damit werden Fehlentwicklungen<br />

schnell sichtbar und können zeitnah<br />

korrigiert werden.<br />

Auch Unternehmer<br />

entwickeln sich weiter<br />

Noch Luft nach oben gibt es auch bei<br />

den Unternehmerinnen und Unternehmern<br />

selbst. „Ja darf ich denn nun gar<br />

nichts mehr sagen, ohne dass der Mitarbeiter<br />

gleich einschnappt und geht?“<br />

ist inzwischen eine häufige Beschwerde.<br />

Und nachvollziehbar, sind es Unternehmer<br />

doch in der Regel gewohnt, schnelle<br />

Entscheidungen zu treffen. Und sich<br />

mitzuteilen, ohne viele Worte zu verlieren.<br />

Sie fokussieren auf den Inhalt und<br />

unterschätzen die Form. Um nicht missverstanden<br />

zu werden: Ich halte wenig<br />

davon, notwendige Rückmeldungen in<br />

Seidenpapier zu wickeln und mit rosa<br />

Schleifchen zu versehen. Sich also allzu<br />

vorsichtig, undeutlich und nur auf<br />

Konsens hin auszudrücken. Wo Qualitätsstandards<br />

nicht eingehalten werden,<br />

ein Verhalten zu ändern oder ein Ziel zu<br />

erreichen ist, braucht es Klarheit. Und<br />

diese kann man auch wertschätzend und<br />

respektvoll ausdrücken. Der Ton macht<br />

die Musik, wie wir alle wissen. Voraussetzungen<br />

in diesem Kontext sind eine<br />

positive Haltung Menschen gegenüber,<br />

ein Mindestmaß an Empathie und ein<br />

angemessener Kommunikationsstil.<br />

Dies ist umso wichtiger, je größer das<br />

Machtgefälle: In den oberen Etagen erhalten<br />

Führungskräfte tendenziell weniger<br />

Rückmeldung. Dies betrifft ihre<br />

Person, aber auch die Unternehmensprozesse:<br />

Werden unangenehme Nachrichten<br />

nicht oder nur teilweise weitergeleitet,<br />

fußen Entscheidungen auf Grundlage<br />

einer unvollständiger Sach- und Datenlage.<br />

Unternehmerinnen und Unternehmer<br />

fördern die psychologische Sicherheit,<br />

indem sie auf Machteingriffe verzichten,<br />

vertrauensbildende Maßnahmen setzen<br />

und sich ihrer Wirkung auf andere<br />

bewusst sind. Und dafür brauchen sie<br />

ehrliche Rückmeldung. Interventionen<br />

wie z.B. 360°-Feedback, kollegiale Beratung<br />

oder Coaching tragen dazu bei,<br />

Selbstbild und Fremdbild abzugleichen.<br />

Auch Humor ist hilfreich, wie mir ein<br />

Klient letztlich mitteilte: „Zuerst machst<br />

du einen Witz und dann drückst du mir<br />

deine Rückmeldung rein.“ Auf meine<br />

erschrockene Frage, ob ich das unterlassen<br />

solle, antwortete er dann mit einem<br />

Schmunzeln: „Nein, nein, deshalb<br />

bin ich ja hier. Die angenehmen Infos<br />

allein bringen mich ja auch nicht weiter.“<br />

Und darum geht es: Wer seinem<br />

Arbeit- oder Auftraggeber eine ehrliche<br />

Rückmeldung geben soll, muss sich sicher<br />

genug dazu fühlen. Doch Vertrauen<br />

und psychologische Sicherheit entstehen<br />

nicht zufällig. Und sind kein Selbstläufer.<br />

Doch es zahlt sich aus: durch bessere<br />

Entscheidungen und eine gute Unternehmenskultur.<br />

Denn Schweigen ist Silber<br />

und Reden ist Gold.<br />

RUTH GSCHLEIER<br />

Ruth Gschleier ist Organisationsberaterin,<br />

Coach und Mediatorin.<br />

Als Gesellschafterin des<br />

vival.institute unterstützt sie<br />

Führungskräfte und Unternehmen<br />

in Hinblick auf LebensWerte<br />

Arbeit. Weitere Informationen<br />

unter: www.vival.institute


UMBAU FIRESERVICE<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

127<br />

VIELES<br />

NEU BEI<br />

FIRESERVICE<br />

Die Fireservice GmbH, der Spezialist in den<br />

Bereichen Brandschutz und Sicherheit in Bruneck,<br />

ist umgebaut, erweitert und energetisch saniert<br />

worden. Bei einer Feier wurde das Betriebsgebäude<br />

Ende September eingeweiht.<br />

Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt<br />

sich das Unternehmen mit Brandschutz-<br />

und Mehrzwecktüren. Pro Jahr<br />

werden mehr als 10.000 Ninz-Türen<br />

verkauft. Nach mehreren Jahren Entwicklungsarbeit<br />

wurde die Produktpalette<br />

von Fireservice jetzt durch die<br />

SOLID DOOR aus Beton ergänzt. Die<br />

Tür ermöglicht eine „echte“, flächenbündige<br />

Integration einer Betontür in<br />

eine Sichtbeton- oder Putzfassade, kann<br />

aber auch ein Kontrapunkt in einer tektonisch<br />

komplett anders gedachten Fassadenkomposition<br />

sein. Im Fireservice-<br />

Shop hingegen finden Sie alle Produkte<br />

zur Brandbekämpfung.<br />

Platz musste her<br />

Nach umfassender Planung wurde am<br />

2. März 2022 mit den Arbeiten begonnen.<br />

Die Träger des Hallendaches der<br />

Fireservice GmbH wurden mit einem riesigen<br />

Kran der Firma Wieser abtransportiert.<br />

Um den Traum von einem automatisierten<br />

Lager zu verwirklichen, musste<br />

Fireservice den erforderlichen Platz für<br />

ein Hochregal schaffen. Zugleich wurde<br />

eine zweite Decke eingezogen, wodurch<br />

man Produktionsfläche und Arbeitsraum<br />

gewann. Zudem wurden das Fundament<br />

und die Stützen im Untergeschoss verstärkt,<br />

um das 1.800 Kubikmeter umfassende<br />

Hochregal und die neuen Decken<br />

tragen zu können.<br />

Westansicht<br />

Herzstück des Umbaus<br />

Die Tiefgarage blieb bestehen. Beginnend<br />

im Erdgeschoss wurde das Hochregal<br />

eingerichtet. Dessen Gesamthöhe<br />

beträgt fast 13 Meter – mit Lagerplätzen<br />

HOCH- UND TIEFBAU<br />

VERPUTZARBEITEN UND AUSSENGESTALTUNG<br />

TRANSPORTE UND KRANARBEITEN<br />

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20<br />

J AH R E


128 Nr. 6/<strong>2023</strong> UMBAU FIRESERVICE<br />

Neue Produktionshalle<br />

für schwere Paletten auf acht Etagen.<br />

„Es ist das Herzstück des Umbaus“,<br />

erklärt Bauherr Robert Niederkofler.<br />

„Die Aufstockung des Gebäudes hat sich<br />

durch die Höhe des Regals ergeben. Wir<br />

haben ein sehr schönes, begrüntes Dach<br />

kreiert, das als gemütlicher Rückzugsort<br />

für unsere Mitarbeiter dient. Einen Teil<br />

der Südfassade haben wir mit einer mehr<br />

als 120 Quadratmeter großen Photovoltaikanlage<br />

ausgestattet. Die Produktionshalle<br />

im ersten Stock hat sehr große<br />

Fenster, und die Erweiterung wurde in<br />

Holz konstruiert. Das Treppenhaus wurde<br />

mit einem Aufzug ausgestattet, der<br />

bis auf die Dachterrasse fährt und bis zu<br />

2.000 Kilogramm Tragkraft hat.“<br />

„Das Ganze ist mehr<br />

als die Summe seiner Teile“<br />

Für den Architekten Lukas Mayr repräsentiert<br />

das neu gestaltete Gebäude die<br />

Identität des Unternehmens: „Fireservice<br />

steht für Innovation, Flexibilität, Dynamik,<br />

Modernität sowie auch für Stabilität<br />

und Sicherheit. Die Erweiterung, insbesondere<br />

das beeindruckende automatische<br />

Regal, zeigt die Innovationskraft des<br />

Unternehmens. Gleichzeitig verdeutlicht<br />

es, dass sich das Unternehmen ständig<br />

weiterentwickelt. Die ursprüngliche Halle<br />

bleibt sichtbar. Hier haben wir nichts<br />

versteckt oder kaschiert, sondern im Sinne<br />

des Leitsatzes ‚Das Ganze ist mehr als<br />

die Summe seiner Teile‘ weitergebaut.“<br />

Das Tagesgeschäft ging während des gesamten<br />

Umbaus weiter, was die Firma vor<br />

große Herausforderungen stellte. Im Juli<br />

<strong>2023</strong> wurde die Benutzungsgenehmigung<br />

ausgestellt und am Samstag, dem 23. September<br />

<strong>2023</strong>, wurde der Bau endlich mit<br />

einer großen Feier eingeweiht.<br />

Bauphase Mai 2022<br />

Nordansicht


Anzeige Nr. 6/<strong>2023</strong><br />

129<br />

Peintner setzt auf Nachhaltigkeit in Bruneck<br />

In einer Zeit, in der Sicherheit und Zuverlässigkeit von<br />

zentraler Bedeutung sind, steht das Bauprojekt von<br />

Fireservice für Peintner exemplarisch für den erfolgreichen<br />

Planungsprozess und die termingerechte<br />

Ausführung von Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und<br />

Sanitäranlagen – kurz HKLS. Beide Unternehmen<br />

zeigen, dass effiziente Teamarbeit und ein konsequenter<br />

Fokus auf Nachhaltigkeit nicht nur theoretische<br />

Konzepte sind.<br />

In Bezug auf das Projekt war der Planungsprozess bei Peintner<br />

durch das sorgfältige Erheben der Kundenwünsche charakterisiert.<br />

Dies beinhaltete das Ausarbeiten eines Konzepts und die<br />

anschließende Besprechung mit dem Kunden und Architekten,<br />

um sicherzustellen, dass alle Anforderungen erfüllt werden.<br />

Termingerechte Ausführung und Betriebssicherheit<br />

Peintner legt großen Wert darauf, alle Zwischentermine einzuhalten<br />

und einzelne Steps termingerecht zu erfüllen. Besonders<br />

hervorzuheben ist, dass die Arbeiten in einem Betrieb<br />

stattfinden, der weiterlaufen muss. Daher ist es essenziell, dass<br />

alles möglichst unterbrechungsfrei für den laufenden Betrieb<br />

abläuft, insbesondere auch hinsichtlich Arbeitssicherheit für<br />

die Montagetrupps und die vor Ort anwesenden Personen.<br />

Teamspirit als unerlässlicher Faktor<br />

Für die Planung, Ausführung und Inbetriebnahme braucht es<br />

ein Team, das Hand in Hand arbeitet. Ein effizienter interner<br />

Informationsfluss ist hierbei unerlässlich. Peintner versteht es,<br />

diese Teamarbeit nahtlos und effektiv zu gestalten, was das Unternehmen<br />

zu einem verlässlichen Partner für Fireservice macht.<br />

Nachhaltigkeit und Werte<br />

Peintner legt nicht nur Wert auf technische Exzellenz, sondern<br />

auch auf soziale, ökonomische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit.<br />

So verhalten sie sich dem Kunden gegenüber durch die Vermittlung<br />

von Werten wie Kompetenz, Verlässlichkeit und Sicherheit.<br />

Der Fokus auf regionales Denken und Handeln, manifestiert durch<br />

kurze Kreisläufe und den Einsatz von umweltfreundlichen Technologien,<br />

spiegelt die ökonomische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit<br />

des Unternehmens wider. Mit effizientem Zusammenwirken<br />

von Teamgeist, termingerechter Ausführung und mehrdimensionaler<br />

Nachhaltigkeit setzt Peintner neue Standards für zukunftsorientiertes,<br />

verantwortungsvolles Unternehmertum.<br />

Kompetenz trifft<br />

Leidenschaft<br />

Denke<br />

HKLS neu<br />

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130 Nr. 6/<strong>2023</strong> PORTRAIT<br />

EIN<br />

LEBEN<br />

IM HOTEL<br />

Immer im Kontakt mit den Gästen, immer bemüht,<br />

es anderen schön zu machen, jeden Abend<br />

von Tisch zu Tisch zum Grüßen und jeden Tag<br />

selbst am gedeckten Tisch sitzen. Marlene Waldner<br />

kennt es nicht anders. Die älteste Tochter<br />

der vier Dorfer-Kinder vom Hotel Quellenhof hat<br />

ihrer Mama Luise Dorfer schon im Alter von zehn<br />

Jahren zur Seite gestanden und geholfen, nachdem<br />

der Vater frühzeitig verstorben war.<br />

Aber im Quellenhof, den dann ihr<br />

Bruder Heini übernommen hat,<br />

geblieben ist sie nicht. „Ich musste mich<br />

abnabeln, mein eigenes Ding schaffen.“<br />

Die positive Einstellung ihrer Mutter<br />

hat allerdings sowohl sie als auch ihre<br />

beiden Schwestern Helga (Hotel Andreus)<br />

und Birgit (Hotel Alpenschlössl)<br />

sowie ihren Bruder Heini (Quellenhof)<br />

das Hotelfach als Lebensprojekt<br />

wählen lassen. Eine Hotel-Dynastie!<br />

Die Heirat mit Hans Waldner von der<br />

Weinstube und der Diskothek Nörder<br />

in Marling ermöglichte es ihr. Mit 22<br />

auf eigenen Beinen stehen, sich in einer<br />

neuen Familie behaupten, leicht war<br />

das nicht. Aber Marlene Waldner hat<br />

das immer als große Chance betrachtet.<br />

Und wenn sie heute sieht, was aus<br />

dem damals kleinen Betrieb geworden<br />

ist, kann sie zu Recht stolz sein. Ein<br />

Fünf-Sterne-Hotel mit renommierten<br />

Wellness-Bereich, das La Maiena Meran<br />

Resort in Marling, drei Gebäude<br />

mit 72 Zimmern und eine lange Liste<br />

von Stammgästen, von denen viele<br />

in den Jahren zu Freunden geworden<br />

sind.<br />

Der Übergang zur nächsten Generation<br />

hat bei ihr problemlos geklappt. Schon<br />

vor zehn Jahren, mit gerade 53 Jahren,<br />

hat sie das Hotel an ihren Sohn Mathias<br />

abgegeben, ihre Tochter Elisabeth, gelernte<br />

Kosmetikerin, leitet das Spa inklusive<br />

Friseur, das nicht nur sieben Tage<br />

in der Woche den Hotelgästen, sondern<br />

auch den Einheimischen zur Verfügung<br />

steht und durchgehend geöffnet ist. Gedrängt<br />

hat sie ihre Kinder allerdings nie,<br />

und dreinreden tut sie ihnen auch nicht.<br />

„Aber ich bin immer zur Stelle, wenn sie<br />

mich brauchen!“ Und die Dynastie setzt<br />

sich fort. Ihr Schwiegersohn Matthias<br />

Wenin ist mittlerweile als Chefkoch Teil<br />

des Teams, Sohn Mathias teilt sich die<br />

Hotelleitung mit seiner Partnerin Evelyn<br />

Eschgfäller. Und die nächste Generation<br />

sitzt schon in den Startlöchern, fünf Enkelkinder<br />

im Alter von fünf bis 15.<br />

Morgens früh um 6 der<br />

kleine tägliche Luxus<br />

Jeden Morgen um 6 Uhr öffnet sie das<br />

Schwimmbad. Ihr ganz privater Luxus.<br />

Die Gäste kommen erst ab 7 und sie genießt<br />

es, allein ihre Runden zu schwimmen,<br />

bevor der Tag beginnt. Das Geheimnis<br />

eines guten Hoteliers? Ehrlichkeit,<br />

sagt Marlene Waldner. Immer ehrlich<br />

sein, zu den Gästen, den Mitarbeitern<br />

und wohl auch sich selbst gegenüber. Das<br />

tägliche Leben mit Gästen, die zu Recht<br />

auf ihre schönsten Wochen im Jahr pochen,<br />

ist nicht immer leicht. Nicht jeder<br />

ist auf gleiche Art und immer zufrieden<br />

zu stellen. Dann, betont Marlene Waldner,<br />

müsse man auch ein guter Schauspieler<br />

sein, ohne deshalb an Authentizität zu<br />

verlieren. Wenn dann auch diese Gäste


PORTRAIT<br />

Landesliga<br />

Salurn: Alles neu<br />

Nach der Abstiegs-Saison tauschten die Unterlandler fast<br />

Marlene mit<br />

die<br />

ihren<br />

gesamte<br />

Enkelkindern<br />

Mannschaft<br />

Marilena,<br />

aus.<br />

Julian,<br />

Allein<br />

Lukas,<br />

18 Neuzugänge<br />

Emilia und Jakob<br />

und<br />

16 Abgänge sind in jeder Hinsicht rekordverdächtig.<br />

am Ende Zugänge ihres Aufenthalts & Abgänge zufriedengestellt seien, so sei dies<br />

das schönste Zugänge: Kompliment. Andrea Donato, Denis Gennaccaro (beide Bozner<br />

FC), in Matteo ihrem Tulipano Leben und (Virtus Voraussetzung, DB), Gabriele um Mochen diesen<br />

Das Wichtigste<br />

Beruf gut (Ravinense), auszuüben, Andrei betont Gavrilita Marlene (Frangart), Waldner, Thomas sei die Familie. Scartezzini<br />

Dass man (Neumarkt), sich verstehe, Jhensy dass Friso alles (Laag), klappe. Daniel Dann De Nadai komme (Voran der<br />

Gast und Leifers), gleich dahinter Tony Talarico die Mitarbeiter. (Bozner Boden), Im Lauf Marco der Bortoli, 41 Jahre<br />

ihrer Tätigkeit Salvatore sei Carbone, sie mit Gästen Alex Rossi und Mitarbeitern (alle Rotaliana), zu Daniel einer Familie<br />

zusammengewachsen. Schließlich lebe man ja auch unter<br />

Gennaccaro (FC Südtirol Beretti), Tommaso Iovine (Trient<br />

Junioren), Denis Ceolan, Bilal Kanoune, Wolfgang Faustin,<br />

demselben Dach!<br />

Riccardo Nicolussi (alle eigene Jugend), Julian Torggler<br />

Leben im (Tramin). Hotel. Marlene Waldner kennt es nicht anders, und<br />

sie liebt ihr Abgänge: Leben. Davide Einerseits Ferrari sei (Piné), man Daniele als Hotelier Stefania gebunden, (Frangart),<br />

ganzen Alessandro Tag über Marconi immer (Bassa wieder, Anaunia), dazu jeden Luca Michelon Abend,<br />

arbeite den<br />

an Festtagen, (Nago), während Paolo Nardin der Ferien. (Albiano), Andererseits Luca Cappelletto aber, sagt (Voran sie,<br />

sei man eben Leifers), immer Simon da Cristofoletti für die Kinder. (Neumarkt), Sie wüssten Mirko immer, Nardon wo (La<br />

man gerade Rovere), sei, könnten Bader Ettahiri jederzeit (Arco), zu einem Antonio kommen. Juresic (Virtus Trient),<br />

Massimiliano Dalpiaz (Virtus DB), Ardijan Azizi (Leifers<br />

Branzoll), Manuele Giacomuzzi (Auer), Daniele Stonfer,<br />

Gibt's nicht gibt es nicht<br />

Luca Bonazza (beide verletzt), Thomas Montel (inaktiv).<br />

Das Motto ihrer Arbeit war und ist: „Gibt's nicht gibt es nicht.<br />

Der Gast Stärken ist König, & Schwächen immer. Wir verkaufen ihm ja schließlich<br />

auch ein Stärken: Stück heile Starke Welt, Einzelkön-<br />

dem er die schönsten Wochen des<br />

Salurn<br />

Jahres verbringt ner; Trainer und Pellegrini für die er ist bezahlt.“ Auch in Krisenzeiten<br />

sei es deshalb ein exzellenter unerlässlich, Motivator. Pos. Name Geb.<br />

immer offen zu sein, auch was Preise<br />

betreffe. Schwächen: Wenn die Qualität Wie schnell<br />

Andrea Donato 1990<br />

stimmte, so Marlene Waldner, sei<br />

Julian Torggler 1995<br />

sich die vielen Neuzugänge<br />

überhaupt finden, ist<br />

der Gast auch bereit, das zu zahlen, was es Leo eben Facchini wert sei. 1998<br />

Ihre Aufgabe heute im Hotel? Ganz einfach, Matteo sagt Tulipano sie: „Ich bin 1988<br />

fraglich; Torhüter Donato<br />

die gute Fee. Immer zur Stelle, wo es mich Gabriele braucht.“ Mochen Jeden 1992<br />

fällt nach einem Kreuzbandriss<br />

sie von lange Tisch aus. zu Tisch, am Montag fehlt sie nie<br />

Andrei Gavrilita 1986<br />

Abend geht<br />

Nicola Cova 1994<br />

beim Begrüßungsaperitif der neuen Gäste, am Dienstag lässt sie<br />

Florian Joppi 1994<br />

es sich nicht Prognosen nehmen, die Hotelwanderung Tobias zum Dipoli-Wieser Flatscherhof 1996<br />

oberhalb Trotz von Marling des ganzen zu Wechsel- führen.<br />

Daniele Pedot 1996<br />

Was sie jetzt Wirrwarrs genießt, kann ist, Salurn sich kleine im Auszeiten Daniele zu Virzi nehmen: zum 1994<br />

vorderen Mittelfeld mitspielen,<br />

sogar ein Angriff<br />

Denis Gennaccaro 1990<br />

Thomas Scartezzini 1987<br />

Beispiel das Wochenende in ihrem Häuschen in Bardolino zu verbringen.<br />

An den Nachmittagen mit den Enkelkindern zu spielen<br />

aufs Spitzenfeld scheint<br />

Jhensy Friso 1990<br />

und sich<br />

möglich.<br />

Zeit zu nehmen für ihren Sport, das Daniel ein De oder Nadai andere 1985<br />

Golfturnier sowie ihre zahlreichen gesellschaftlichen Tony TalaricoVerpflich-<br />

tungen: Sie ist im Vorstand der Belvita-Hotels, Alex im Rossi Ausschuss der 1995<br />

1977<br />

INFO<br />

Denis Ceolan 1998<br />

Südtiroler Gastwirtinnen des HGV, HGV-Obfrau in Marling, im<br />

SV Salurn<br />

Marco Bortoli 1984<br />

Vorstand des Tourismusvereins von Marling, im Ortsausschuss<br />

Heimspielplatz: Salurn<br />

Salvatore Carbone 1989<br />

der SVP und<br />

Aldo-Moro-Str.<br />

Kammerrätin<br />

4<br />

der Handelskammer. Daniel Ihre Gennaccaro Ferien verbringt<br />

sie grundsätzlich 39040 Salurn in Hotels – schließlich Tommaso kann Iovine man dort 1996 ja<br />

1997<br />

auch etwas Tel. lernen 335 – 59 und 46 am 539 liebsten in Italien. Bilal Ihrer Kanoune Ansicht nach, 1998<br />

Wolfgang Faustin 1994<br />

das schönste salornocalcio@gmail.com<br />

Land der Welt: Essen, Meer und Kultur. Im Winter<br />

Riccardo Nicolussi 1997<br />

zieht es sie www.usdsalorno.<br />

allerdings weiter weg, auf die Malediven oder in die<br />

Yuri Pellegrini (bestätigt)<br />

Karibik. Nein, altervista.org über Langeweile klagt sie gewiss Paolo Sartori nicht (Co-Trainer) und zum<br />

alten Eisen gehört sie auch noch lange nicht. Leben im Hotel.<br />

Tor<br />

Abwehr<br />

Mittelfeld<br />

Angriff<br />

Trainer<br />

Pepi Staffler’s<br />

Magdalener<br />

SPORT A 2015<br />

DER SIEGERWEIN<br />

Franz Posch mit Pepi Staffler beim Fassanstich.


132 Nr. 6/<strong>2023</strong> GESUNDHEIT<br />

HAUTKREBS-<br />

VORSORGE<br />

Wie und wo?<br />

Neuheit in Südtirol – Vectra-3D-<br />

Muttermal-Scanner mit künstlicher<br />

Intelligenz - Meilenstein in<br />

der Hautkrebsdiagnostik.<br />

Auch der Sommer <strong>2023</strong> war in Südtirol<br />

wie in den vergangenen Jahren<br />

sehr sonnig und heiß. Selbst im September<br />

lagen die Tagestemperaturen häufig noch<br />

über 30° und der Himmel war wunderschön<br />

blau. Diese hohe Sonnenintensität<br />

birgt jedoch auch Risiken für die Haut,<br />

nämlich die Entstehung von weißem<br />

oder schwarzem Hautkrebs. Davor müssen<br />

wir uns schützen. Am besten durch<br />

regelmäßigen, intensiven Sonnenschutz.<br />

Sonnenbrand unbedingt vermeiden<br />

– die Haut vergisst nichts!<br />

Genauso wichtig und sinnvoll<br />

sind regelmäßige dermatologische<br />

Vorsorgeuntersuchungen<br />

zur Haut-Krebsfrüherkennung.<br />

Deshalb<br />

werden die Kosten<br />

einer derartigen<br />

Untersuchung<br />

beispielsweise in<br />

Deutschland von<br />

den gesetzlichen<br />

Krankenkassen<br />

für alle Patienten<br />

ab dem 35. Lebensjahr<br />

alle zwei Jahre<br />

ohne Altersbegrenzung<br />

übernommen.<br />

Regelmäßige Screening-Untersuchungen<br />

bis ins hohe<br />

Alter sind daher zu<br />

empfehlen. Engmaschigere<br />

Kontrolluntersuchungen,<br />

also etwa alle sechs Monate oder zwölf<br />

Monate, sind, abgesehen von speziellen<br />

Sonderfällen, nicht notwendig und nicht<br />

anzuraten. Ziel der Hautkrebs-Früherkennung<br />

muss es sein, Frühstadien und<br />

Vorstufen bösartiger Erkrankungen der<br />

Haut zu erkennen.<br />

Was ist der Unterschied zwischen<br />

schwarzem und weißem Hautkrebs?<br />

Der schwarze Hautkrebs (malignes<br />

Melanom) ist die gefährlichste Hautkrebsart,<br />

weil sie sich schnell über die<br />

Lymph- und Blutbahnen im Körper<br />

Vectra-3D-<br />

Muttermal-Scanner<br />

ausbreiten und in anderen Organen<br />

metastasieren kann. Spät erkannt kann<br />

ein Melanom in vielen Fällen tödlich<br />

enden. Der weiße Hautkrebs tritt zwar<br />

wesentlich häufiger auf, verläuft im<br />

Allgemeinen jedoch weniger aggressiv<br />

und ist besser behandelbar.<br />

KI bei Untersuchungsgerät<br />

Seit etwa einem halben Jahr verfügt das<br />

Medical Center Quellenhof über das<br />

hochmoderne Vectra-3D-Screening-<br />

System. In diesem kurzen Zeitraum<br />

wurden bereits mehrere Frühstadien<br />

des bösartigen schwarzen Hautkrebses<br />

erkannt und die betroffenen Patienten<br />

somit vor einer Krebserkrankung<br />

bewahrt. Fortgeschrittene<br />

sogenannte invasive<br />

Formen des schwarzen<br />

Hautkrebses sind für<br />

den Dermatologen<br />

mit dem geschulten<br />

Auge<br />

leicht zu erkennen.<br />

Schwierig wird<br />

die Diagnostik bei<br />

Frühformen oder<br />

Vorläufern des<br />

bösartigen Hautkrebses.<br />

Hier hilft<br />

die künstliche Intelligenz<br />

des Vectra-3D-Gerätes,<br />

indem es diese<br />

häufig unscheinbaren<br />

Muttermale<br />

mit riesigen Datenbanken<br />

vergleicht<br />

und dem<br />

Dermatologen<br />

somit zusätzliche


GESUNDHEIT<br />

Nr. 6/<strong>2023</strong> 133<br />

Foto: Gregor Staschitz<br />

Frühform des Melanoms<br />

Invasives Melanom<br />

Informationen liefert, ob das Muttermal<br />

gutartig ist oder schon Kriterien einer<br />

bösartigen Entartung aufweist. Die<br />

Kombination des geschulten dermatologischen<br />

Auges und der künstlichen<br />

Intelligenz optimiert die diagnostische<br />

Treffsicherheit. Aber auch hier reicht<br />

eine Untersuchung alle zwei Jahre! Die<br />

Melanomzahlen, also die Häufigkeit<br />

des schwarzen Hautkrebses, nehmen<br />

zu – in Südtirol wurden 2022 etwa 300<br />

Fälle erkannt. Deshalb ist die Vorsorge<br />

wichtig. Idealerweise sollte niemand<br />

heutzutage ein invasives, d.h. fortgeschrittenes<br />

malignes Melanom bekommen,<br />

da man bereits Frühformen oder<br />

Vorstufen erkennen kann. Nutzen Sie<br />

die Möglichkeit der modernen, auf hohem<br />

wissenschaftlichem Niveau basierenden<br />

Technik der Dermatologie im<br />

Medical Center Quellenhof. Bewahren<br />

Sie sich vor einem fortgeschrittenen<br />

Hautkrebs.<br />

Bleiben Sie gesund.<br />

„DIE KOMBINATION<br />

DES GESCHULTEN<br />

DERMATOLOGISCHEN<br />

AUGES UND DER<br />

KÜNSTLICHEN<br />

INTELLIGENZ<br />

OPTIMIERT DIE<br />

DIAGNOSTISCHE<br />

TREFFSICHERHEIT.“<br />

DR. LEYLA RAFI-STENGER<br />

MEDICAL CENTER QUELLENHOF<br />

Ihr medizinisches Kompetenzzentrum in Südtirol<br />

Unser Leistungsangebot<br />

• Vorsorge & Früherkennung<br />

• Anti Aging<br />

• Venen-Erkrankungen<br />

• Dermatologie<br />

• Darmgesundheit<br />

• Endoskopie (Magen-Darmspiegelung)<br />

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Fachärztin für Dermatologie, Phlebologie, Proktologie<br />

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134 Nr. 6/<strong>2023</strong> BUNTE MELDUNGEN<br />

Kellerei Meran –<br />

Feinstes für den Gaumen<br />

Bei der Kellerei Meran ist für jeden Geschmack etwas dabei:<br />

Aus einer großartigen Vielfalt von 16 Traubensorten entsteht<br />

ein spannendes, breitgefächertes Sortiment an verschiedenen<br />

Weinen samt Schaumwein. In der Panorama-Önothek in Marling<br />

und in der City.Vinothek im Zentrum von Meran sind<br />

nicht nur Auge, Nase und Gaumen, sondern – bei fachkundiger<br />

Beratung, Verkostung oder einer Kellerführung in den<br />

geschichtsträchtigen Mauern – auch die Ohren gefragt. Hier<br />

kann nicht nur ein Blick hinter die Kulissen geworfen werden,<br />

es wird auch manch Geheimnis gelüftet. Tauchen Sie ein in die<br />

Welt der Vinschger und Meraner Genussvielfalt sowie in die<br />

Mysterien der Sektherstellung und der edlen Meraner Destillate.<br />

Ein Genuss für alle Sinne!<br />

Weitere Informationen unter 0473 447137<br />

und kellereimeran.it<br />

Panorama-Önothek | Weinverkostungen<br />

Weinverkauf | Guided Tours<br />

Kellereistr. 9 | Marling, Mo.– Fr. 8–19 Uhr | Sa. 8–18 Uhr<br />

Die City.Vinothek im Zentrum von Meran.<br />

Kellerführung mit Verkostung: ein Erlebnis für alle Sinne.<br />

City.Vinothek | Weinverkostungen | Weinverkauf<br />

Wine Bar | Guided Tours<br />

Lauben 218 | Meran, Mo.–Sa. 9 –21 Uhr | So. 9 –13 Uhr<br />

Fotos © Kellerei Meran/UPSCALE<br />

„Medien-Besuch“ beim FCS<br />

Die Anzeigenabteilung Zeitschriften mit Direktor Harald Werth,<br />

Verkaufsleiter Patrick Zöschg, „Radius“-Chefredakteur Franz<br />

Wimmer und „Radius“-Projektleiterin Magdalena Pöder samt<br />

Kollegen war auf Einladung von FCS-Geschäftsführer Dietmar<br />

Pfeifer Gäste beim Heimspiel gegen Modena am 26. September.<br />

Die Medienvertreter sahen aus nächster Nähe einen FC Südtirol,<br />

der eine gute Startphase gegen den Angstgegner Modena<br />

erwischte. Die zwingenden Torchancen fehlten aber auf beiden<br />

Seiten. Das änderte sich in der 2. Halbzeit zu Gunsten von<br />

Modena, und der FCS hatte eine Menge Glück, um das 0:0<br />

über die Zeit zu retten. Dafür umso interessanter – direkt vor<br />

ihren Augen – die Mimik und Gestik des FCS-Trainers Pierpaolo<br />

Bisoli, der anscheinend mit der Leistung seiner Mannschaft<br />

überhaupt nicht zufrieden war. Für die Medienvertreter – die<br />

Hälfte davon war zum ersten Mal im Stadion – war der Abend<br />

trotzdem ein interessantes Erlebnis.<br />

So viele wie noch nie!<br />

19 Lehrlinge sind es, die das Unternehmen Unionbau aus Sand<br />

in Taufers aktuell zählt – eine Zahl, die bislang noch nie so<br />

hoch war. Entsprechend hoch ist auch der Einsatz, den das<br />

Unternehmen den jungen Wissenshungrigen entgegenbringt,<br />

mit eigenen Lehrlings-Events beispielsweise, jungen Teamkollegen,<br />

Unterstützung bei den Berufsmeisterschaften oder<br />

ganz besonderen Motivationsprämien wie dem Führerschein,<br />

dessen Kosten die Unionbau komplett übernimmt.<br />

Und mit Sicherheit ist das Unternehmen auch deswegen so<br />

begehrt, weil es doch landauf, landab immer wieder sehr anspruchsvolle<br />

Projekte meistert – solche, die Abwechslung bringen,<br />

die einen herausfordern und wo man, gerade als Lehrling,<br />

egal ob als Mauerer, Zimmerer oder Spengler, doch auch sehr<br />

viel lernen kann. Und vor allem solche, denen man mit Stolz<br />

gegenübersteht und weiß: „Da hab ich mitgebaut!“<br />

www.unionbau.it<br />

v.l.: Franz Wimmer, Wolfgang Göller, Alexander Pfeifer,<br />

Magdalena Pöder, Elisabeth Scrinzi, Michael Gartner, Armin<br />

De Biasio, Elisa Wierer, Patrick Zöschg und Harald Werth


AUSZEIT<br />

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© Quellenhof | Foto: Alexander Haiden


GENUSS ER LEBEN