13.11.2018 Aufrufe

MITTE bitte 4-18

Was uns in dieser Ausgabe bewegt hat, ist der Winter und die bevorstehenden Feiertage. In ganz Berlin eröffnen in den nächsten Tagen zahlreiche Weihnachtsmärkte und parallel zur besinnlichen Weihnachtsstimmung entwickelt sich hektischer Einkaufstrubel. Genießen Sie die kommende Winterzeit und bleiben dabei ganz bei sich.

Was uns in dieser Ausgabe bewegt hat, ist der Winter und die bevorstehenden Feiertage. In ganz Berlin eröffnen in den nächsten Tagen zahlreiche Weihnachtsmärkte und parallel zur besinnlichen Weihnachtsstimmung entwickelt sich hektischer Einkaufstrubel. Genießen Sie die kommende Winterzeit und bleiben dabei ganz bei sich.

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3. Jahrgang<br />

Das Magazin für Berlin – mittendrin Nr. 4/20<strong>18</strong><br />

Mitte brummt!<br />

INTERVIEW MIT<br />

STEPHAN VON DASSEL<br />

WINTER-WOHLFÜHLZEIT<br />

Special Beauty & Wellness<br />

HISTORIE<br />

Shoppingmeile Leipziger Straße<br />

KULTUR<br />

East End Theaterviertel


»In der Stille und Geduld<br />

des Winters liegt die Kraft<br />

für das Neue.«<br />

Monika Minder<br />

Liebe Leser,<br />

sind Sie heute Morgen gut zur Arbeit gekommen?<br />

Und nutzen Sie dafür lieber das Auto, die Öffentlichen<br />

oder sogar das Rad? Vermutlich ist keine<br />

der drei Möglichkeiten eine echte Alternative,<br />

schließlich schimpft ja inzwischen jeder auf jeden<br />

und Straßenverkehr hat sich mehr zu einer Art<br />

Kampfsport entwickelt. Ich fahre beispielsweise<br />

immer seltener Fahrrad, weil mich erst neulich wieder<br />

ein Auto beim Überholen fast an den Bordstein<br />

gedrückt hat.<br />

CHOCOLATE<br />

WINTER<br />

WONDERS<br />

by<br />

3<br />

Editorial<br />

Fast täglich mit dem Rad unterwegs ist hingegen<br />

Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel, und über seine Nachrichten aus<br />

dem Rathaus freuen wir uns ganz besonders: „Mitte brummt“, sagt er und<br />

kämpft trotzdem täglich mit Problemen wie Müll, sozialer Ungerechtigkeit<br />

und der kaputtgesparten Verwaltung. Wir haben ihn gefragt zu den Themen,<br />

die ihn in Mitte besonders bewegen (S. 10).<br />

Was uns in dieser Ausgabe bewegt hat, ist der Winter und die bevorstehenden<br />

Feiertage. In ganz Berlin eröffnen in den nächsten Tagen zahlreiche<br />

Weihnachtsmärkte (S. 8) und parallel zur besinnlichen Weihnachtsstimmung<br />

entwickelt sich hektischer Einkaufstrubel. Um Ihnen die Suche nach einem<br />

passenden Weihnachtsgeschenk zu erleichtern, haben wir uns für Sie schon<br />

mal umgesehen und stellen Ihnen unsere Einkaufstipps vor (S. 14). Wie wäre<br />

es denn mit etwas Handgemachtem aus dem Kreativkaufhaus? Wenn Ihnen<br />

der Sinn mehr nach Genuss steht, gönnen Sie sich einen Theaterbesuch in<br />

Mitte (S. 39). Oder besuchen Sie das „Château Calissanne“, um einen neuen<br />

Lieblingswein zu entdecken (S. 28). Oder haben Sie Lust auf einen Ausflug?<br />

Bautzen ist im Advent besonders schmuck herausgeputzt (S. 33).<br />

Wie auch immer Sie sich entscheiden: Hauptsache, Sie genießen die kommende<br />

Winterzeit und bleiben dabei ganz bei sich. Ich wünsche Ihnen frohe<br />

Feiertage sowie einen guten Start in das neue Jahr und freue mich, Sie im<br />

März wieder begrüßen zu können.<br />

Ihre<br />

Anja Strebe<br />

Chefredakteurin<br />

Tauchen Sie ein, in die<br />

magische Atmosphäre<br />

des Erfinders der<br />

Belgischen Praline<br />

So erreichen Sie uns:<br />

' 030 55280365<br />

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www.facebook.com/mitte.<strong>bitte</strong><br />

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NEUHAUS BERLIN<br />

Friedrichstrasse 63<br />

10117 Berlin<br />

Tel: +49 (0)30 20 63 30 70<br />

Berlin.Friedrichstrasse@neuhaus.be


4<br />

Inhaltsverzeichnis<br />

9<br />

6 News<br />

AKTUELL<br />

8 Weihnachtliches Berlin<br />

10 Mitte brummt<br />

Interview mit Bezirksbürgermeister<br />

Stephan von Dassel<br />

13 20 Jahre schnell<br />

DNS:NET arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit<br />

LIFESTYLE<br />

14 Gemütlich in den Winter<br />

Shopping-Empfehlungen<br />

19 Special Beauty & Wellness<br />

Klinik Schöneberg<br />

Docure<br />

24 Feine Küche<br />

Neues aus der Berliner Gastronomie<br />

Kochen mit Doc. Eva<br />

Château Calissanne<br />

30 Reisen<br />

Mallorca, Belgien, Bautzen<br />

34 Legendäre Hotels<br />

Hotel Kastanienhof<br />

KULTUR<br />

38 Herbstlektüre<br />

Lesenswerte Neuerscheinungen<br />

39 Ausblick<br />

Kultur und Termine<br />

42 East End Theaterviertel<br />

Bühnenvergnügen in Mitte<br />

44 Historie<br />

Shoppingmeile Leipziger Straße<br />

42<br />

DIE <strong>MITTE</strong> E.V.<br />

48 Neues aus der Standortvertretung<br />

SERVICE<br />

50 Gewinnspiel<br />

Impressum


Werbeträger gesucht?<br />

5<br />

Wir sind Ihr Werbeträger<br />

durch ganz Berlin.<br />

Unsere Anzeigenabteilung<br />

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6<br />

Aktuell<br />

Pergamon-Panorama<br />

Visualisierung: Asisi<br />

Am 17. November eröffnet die Ausstellung »PERGAMON. Meisterwerke<br />

der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar<br />

Asisi« im temporären Ausstellungsgebäude gegenüber dem<br />

Bode-Museum. Highlights sind Bestände der Antikensammlung<br />

sowie ein vollständig überarbeitetes Panorama von Yadegar Asisi.<br />

Das zeigt die antike Stadt Pergamon in der römischen Kaiserzeit<br />

im Jahr 129 n. Chr. an der kleinasiatischen Westküste. Die Bildinhalte<br />

des ersten Pergamon-Panoramas sind umfassend überarbeitet<br />

worden, um das Leben verschiedener gesellschaftlicher<br />

Gruppen in der antiken Stadt noch eindrucksvoller herauszuarbeiten.<br />

In Zusammenarbeit mit der Antikensammlung wurden<br />

etwa 40 neue Szenen konzipiert und in das Bild eingefügt. Damit<br />

stellt es einen noch stärkeren Bezug zum Alltagsleben im antiken<br />

Pergamon her. Außerdem werden etwa 80 der wichtigsten Werke<br />

der Antikensammlung des Pergamon gezeigt.<br />

www.smb.museum<br />

PalaisPopulaire eröffnet<br />

Die Deutsche Bank hat Ende September das PalaisPopulaire in Berlin<br />

eröffnet. Das ehemalige Prinzessinnenpalais Unter den Linden 5 wurde<br />

zuvor zu einer modernen und innovativen Plattform ausgebaut. Im<br />

minimalistisch reduziertem Design macht das neue Haus Kunst, Kultur<br />

und Sport gleichberechtigt unter einem Dach erlebbar. Das umfangreiche<br />

Vermittlungsprogramm bietet Führungen, Workshops und digitale Angebote.<br />

Einen wesentlichen Schwerpunkt bilden Talkreihen mit Kuratoren,<br />

Sportlern, Kulturschaffenden und Künstlern. Mit über 750 (von insgesamt<br />

3.000) Quadratmetern erweitert die Bank im neuen Haus zudem ihre<br />

Ausstellungsfläche für zeitgenössische und aktuelle Kunst.<br />

www.db-palaispopulaire.de<br />

Neue Direktorin im Konzerthaus<br />

Janina Paul, seit 2014 Geschäftsführerin der Radialsystem V GmbH, wird ab Dezember 20<strong>18</strong><br />

neue Geschäftsführende Direktorin am Konzerthaus Berlin. Dies hat der Berliner Senat beschlossen.<br />

Sie folgt auf Dr. Raphael von Hoensbroech, der seit dieser Spielzeit Intendant am<br />

Konzerthaus Dortmund ist. Intendant Sebastian Nordmann freut sich auf die Zusammenarbeit<br />

mit Janina Paul: »Als Innovationskraft und gut vernetzte Initiatorin kultureller Projekte in Berlin<br />

schätze ich Janina Paul sehr. Gemeinsam werden wir die administrativen und strategischen<br />

Herausforderungen meistern.« Die gebürtige Berlinerin studierte Wirtschaftswissenschaften,<br />

wirkte am Nutzungskonzept für die Hackeschen Höfe mit und gründete nach dem Studium<br />

eine Produktionsfirma zur Finanzierung und Durchführung von künstlerischen Projekten in<br />

den Bereichen Theater, Musik und Tanz.<br />

www.konzerthaus.de<br />

Foto: Mathias Schormann Foto: Konzerthaus<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


Nackt und unverpackt<br />

7<br />

Foto: Mathias Schormann<br />

Der Alexanderplatz in Berlin ist seit kurzem um<br />

eine Sehenswürdigkeit reicher. Lush hat den ersten<br />

Unverpackt-Shop nur für Kosmetik eröffnet.<br />

Die bestehende Filiale wurde umgebaut und bietet<br />

nun unverpackte Kosmetik für Mann und Frau<br />

an. Mehr als 240 Produkte stehen auf 55 Quadratmetern<br />

bereit und können den Alltag nachhaltiger<br />

gestalten. Ob feste Gesichtsreiniger, die<br />

weltweit ersten unverpackten und plastikfreien<br />

Highlighter, Shampoo Bars und vieles mehr. Lush<br />

will damit ein Zeichen gegen den Verpackungswahn<br />

und die damit zunehmende Verschmutzung<br />

der Erde setzen. Nach Mailand ist Berlin der<br />

zweite Naked-Shop mit handgemachter Kosmetik.<br />

Seit den Anfängen des Unternehmens ist das<br />

Motto »Back to Basic« – ohne Verpackungsmüll<br />

und ohne Rohstoffe, die an Tieren getestet wurden,<br />

dafür mit ethischer und umweltfreundlicher<br />

Produktion.<br />

www.lush.de<br />

Aktuell<br />

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Dampfgarer<br />

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Telefon 030 8871151-0<br />

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Mo - Sa 10 - 19 Uhr<br />

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8<br />

Gedächtniskirche<br />

Lifestyle Weihnachten<br />

Weihnachtliches Berlin<br />

Oh du fröhliche Weihnachtszeit! Wie in jedem Jahr locken zahlreiche Weihnachtsmärkte<br />

mit Bratapfelduft, Glühwein und alter Handwerkskunst. Sie sind so vielfältig wie unsere<br />

Stadt selbst und bieten für jeden Geschmack das richtige Erlebnis. Wir haben einige<br />

Highlights zur Weihnachtszeit für Sie herausgesucht.<br />

Ganymed<br />

Eine 12 Meter lange doppelte<br />

Eisstockbahn wird in diesem Winter<br />

das Highlight vor der Brasserie Ganymed<br />

– ein attraktiver Zeitvertreib<br />

für Firmenweihnachtsfeiern oder<br />

private Gruppen, die im Ganymed<br />

oder Brechts Steakhaus zusammenkommen<br />

können. Vor oder nach<br />

dem Weihnachtsmenü kann man<br />

sich zwischen 12 und 22 Uhr auf der<br />

Eisstockbahn sportlich betätigen<br />

und an der Holzhütte mit warmen<br />

Getränken zusätzlich einheizen.<br />

05.11.–31.12.<strong>18</strong><br />

Rotes Rathaus<br />

Rund um den Neptunbrunnen lädt<br />

die Berliner Weihnachtszeit zum<br />

Bummeln ein. Highlights sind das<br />

Panorama-Riesenrad, die Eisbahn<br />

rund um den Neptunbrunnen und<br />

die gemütlichen Altberliner Marktgassen.<br />

Stimmungsvolle Musik,<br />

Theater und Berliner Originale sollen<br />

die Besucher in das alte Berlin<br />

versetzen.<br />

26.11.–30.12.<strong>18</strong><br />

Bereits zum 35. Mal findet der Weihnachtsmarkt<br />

auf dem Breitscheidplatz<br />

an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche<br />

statt. Besucher können<br />

Christbaumschmuck, handgefertigtes<br />

Spielzeug, liebevolle Accessoires,<br />

Weihnachtsdekoration und<br />

Kunsthandwerk erwerben. Highlight<br />

zwischen all den festlich hergerichteten<br />

Verkaufsständen ist wie immer<br />

die gemütliche Hirschstube, in der<br />

Spitzenkoch Matthias Buchholz<br />

weihnachtliche Gerichte und andere<br />

kulinarische Highlights zubereitet.<br />

Am Silvesterabend werden erneut<br />

vier große Feuerwerke das neue Jahr<br />

einläuten.<br />

26.11.<strong>18</strong>–06.01.19<br />

Foto: Fotolia/shreddhead Foto: Strebe Foto: Photo Huber<br />

Weihnachten kommt unverhofft ...<br />

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<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


Foto: Valentin Paster<br />

Foto: Windmüller<br />

Foto: Michael Setzpfandt<br />

Friedrichstraße<br />

Zentral und sehr gut erreichbar ist<br />

der Weihnachtsmarkt auf dem Dorothea-Schlegel-Platz<br />

am Bahnhof<br />

Friedrichstraße. Angeboten werden<br />

Weihnachtsmarkt-Klassiker wie<br />

Bratwurst, Lángos, gebrannte Mandeln<br />

und Winzerglühwein sowie<br />

traditionelles Kunsthandwerk aus<br />

dem Erzgebirge, Schäferprodukte<br />

und handgemachte Glaserzeugnisse.<br />

Außerdem lockt eine kostenlose<br />

Eisstockbahn und überdachte und<br />

beheizte Sitznischen laden zum<br />

Anfeuern ein.<br />

28.11.–30.12.<strong>18</strong><br />

Potsdamer Platz<br />

Die Winterwelt am Potsdamer<br />

Platz lockt von zehn bis 22 Uhr<br />

mit sportlichen Highlights wie<br />

Rodelbahn und Eisbahn und<br />

kulinarischen Köstlichkeiten wie<br />

der Salzburger Schmankerl-Hüttn.<br />

Ab 19 Uhr sorgen dann DJs für<br />

Après-Ski-Stimmung.<br />

02.11.<strong>18</strong>–06.01.19<br />

Nikolaiviertel<br />

Zum fünften Winter-Film-Fest lädt<br />

das Nikolaiviertel ein. In Berlins<br />

historischer Mitte wird zu heißer<br />

Feuerzangenbowle ein winterlich-gemütliches<br />

Kinovergnügen<br />

mit dem Film-Klassiker »Die Feuerzangenbowle«<br />

von Heinz Rühmann<br />

angeboten. Dreimal täglich läuft<br />

der Film, den man auf behaglichen<br />

Sesseln und Sofas anschauen<br />

kann. Nostalgische Markthäuschen<br />

und weihnachtliche Beleuchtung<br />

rund um den Nikolaikirchplatz<br />

sorgen für das passende Ambiente.<br />

Sonntags singen »Die Herr’n<br />

von der Tankstelle« um <strong>18</strong> Uhr mit<br />

ihrem Charme Schlager aus alten<br />

UFA-Tonfilmen. Filmstart: 14:30,<br />

17 und 19:30 Uhr.<br />

16.11.<strong>18</strong>–01.01.19<br />

Gendarmenmarkt<br />

Der wohl schönste Weihnachtsmarkt<br />

findet wie in jedem Jahr auf<br />

dem Gendarmenmarkt statt. Beim<br />

WeihnachtsZauber kann man im<br />

großen Zelt Kunsthandwerker wie<br />

Glasbläser, Holzschnitzer sowie<br />

Bildhauer beobachten und natürlich<br />

handgemachte Geschenke<br />

erwerben. Auf der Bühne sorgen<br />

Künstler und Tanzgruppen für Unterhaltung<br />

und kulinarisch wird für<br />

jeden etwas geboten. Wie immer<br />

ist wochentags der Eintritt von elf<br />

bis 14 Uhr frei, ansonsten ist ein<br />

Euro fällig.<br />

26.11.–31.12.<strong>18</strong><br />

Alexanderplatz<br />

Der Alexanderplatz verwandelt sich<br />

ab Ende November in eine bunte<br />

Winter- und Weihnachtswelt mit<br />

mehr als 100 Hütten und vielen<br />

Attraktionen. Europas größte<br />

Erzgebirgspyramide überstrahlt mit<br />

über 5.000 Lichtern das festliche<br />

Treiben. Eislauf- und Eisstockbahn<br />

sorgen für den sportlichen<br />

Ausgleich.<br />

26.11.–26.12.<strong>18</strong><br />

9<br />

Lifestyle Weihnachten<br />

WEIHNACHTEN UND SILVESTER UNTER PALMEN<br />

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10<br />

Interview<br />

Mitte brummt –<br />

und das ist anstrengend<br />

Das Rathaus Tiergarten<br />

am Mathilde-Jacob-Platz.<br />

Die Redaktion von <strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>! hat mit Stephan von<br />

Dassel, Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte, über<br />

die ihn bewegenden Themen und die Entwicklung in<br />

seinem Stadtbezirk gesprochen.<br />

Herr von Dassel, Sie sind genau<br />

seit zwei Jahren im Amt und damit<br />

nicht mehr der Neue. Wie lautet<br />

Ihre persönliche Bilanz?<br />

Berlin und erst Recht Mitte<br />

brummt. Das ist toll, aber auch<br />

unglaublich anstrengend – nicht<br />

nur für alle Menschen in Mitte,<br />

sondern auch für die Verwaltung.<br />

Denn sie war richtig kaputtgespart<br />

worden. Das heißt, auch nach zwei<br />

Jahren bin ich noch lange nicht<br />

da, wohin ich mit dem Bezirksamt<br />

Mitte und dem Bezirk Mitte will.<br />

Welche Themen bewegt Mitte?<br />

Welche Themen bewegt Sie? Was<br />

sind aktuell Ihre vordringlichsten<br />

Projekte?<br />

Mitte wächst. Hier leben inzwischen<br />

50.000 Menschen mehr als<br />

zum Anfang der letzten Wahlperiode.<br />

Und das spürt man; leider vor<br />

allem da, wo es am Existentiellsten<br />

ist: der eigenen Wohnung. Die<br />

Verteuerung und Verknappung<br />

von Wohnraum ist dramatisch<br />

und sozial total ungerecht. Aber<br />

auch die Probleme im öffentlichen<br />

Raum – von Obdachlosigkeit, über<br />

touristische Übernutzung bis viel<br />

zu viel wildem Abfall auf den Straßen<br />

und in Grünanlagen – machen<br />

mir Sorgen. Und es ist eine riesige<br />

Katastrophe, dass über zehn Prozent<br />

der Jugendlichen in Mitte die Schule<br />

ohne Schulabschluss verlassen.<br />

Ich kämpfe für ein Mitte, das allen<br />

die Teilhabe an unserer Gesellschaft<br />

ermöglicht – sei es durch einen<br />

guten Schulabschluss, sei es durch<br />

eine bezahlbare Wohnung, sei es<br />

durch genug Sicherheit im öffentlichen<br />

Raum.<br />

Die Friedrichstraße hat offensichtlich<br />

an Glanz verloren. Was wollen Sie<br />

tun, um diese Entwicklung aufzuhalten?<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


Ich finde, die Friedrichstraße glänzt<br />

schon noch. Aus meiner Sicht war<br />

es aber ein Riesenfehler, die Friedrichstraße<br />

nicht zu einer Fußgängerzone<br />

mit Straßenbahn zu machen.<br />

Welche Geschäfte sich dort ansiedeln,<br />

kann der Bezirk kaum beeinflussen,<br />

aber ich kann mir nach wie<br />

vor dort eine Fußgängerzone als<br />

Einkaufsstraße vorstellen – mit den<br />

entsprechenden Querungsmöglichkeiten<br />

für den motorisierten<br />

Verkehr.<br />

Wie sehen Sie den Verdrängungswettbewerb<br />

im Einzelhandel in<br />

Mitte?<br />

Ich bin kein Freund von Ketten und<br />

im Internet kaufe ich so gut wie nie<br />

etwas. Insofern schmerzt es mich<br />

sehr, wenn funktionierende Läden<br />

nur wegen höherer Ladenmieten<br />

aufgeben müssen. Hier brauchen<br />

wir endlich einen besseren Schutz<br />

auch für Gewerbemieter. Auf einen<br />

wirklich guten Bäcker warte ich nun<br />

aber schon Jahrzehnte.<br />

Auch Unter den Linden war einmal<br />

eine Prachtstraße, mit der man<br />

heute keinen Staat mehr macht.<br />

Wie kann die Aufenthaltsqualität<br />

verbessert werden?<br />

Jetzt gilt es erst einmal das Ende der<br />

U5-Baustelle abzuwarten. Auch hier<br />

bleibe ich dabei, dass eine moderne<br />

Straßenbahn dem Boulevard besser<br />

getan hätte als die sündhaft teure<br />

U-Bahn. Ohne die Baustellen werden<br />

die Linden aber wieder prächtig<br />

sein, da bin ich mir ganz sicher. Und<br />

vielleicht könnte der Mittelstreifen ja<br />

ein guter Ort sein, qualitativ hochwertige<br />

Straßenmusik an festgelegten<br />

Orten zu erproben.<br />

Standortmanagement, Stadtwerkstatt,<br />

Stiftung Zukunft Berlin – haben<br />

alle dieselben Ziele oder kocht<br />

doch jeder sein eigenes Süppchen?<br />

Sie haben das Alex-Management<br />

vergessen, für das ich mich sehr<br />

stark mache, und das genau das<br />

verhindern will. Es gibt so viele, oft<br />

sehr gut gemeinte, Initiativen für<br />

die Mitte der Stadt, die durch das<br />

Neben- und manchmal auch Gegeneinander<br />

aber oft viel weniger<br />

bewirken als es möglich wäre. Hier<br />

kann Koordinierung und Bündelung<br />

ein echter Segen sein für die<br />

Stadt.<br />

Dazu kommen die eigeninitiativ<br />

gegründeten Standortvertretungen<br />

wie DIE <strong>MITTE</strong> e.V., Leipziger Straße,<br />

Nikolaiviertel oder Alexanderplatz<br />

– um nur einige zu nennen –<br />

und kämpfen für eine Aufwertung<br />

ihrer Gegend. Wie werden diese in<br />

ihrer Arbeit unterstützt?<br />

Genau dafür soll das kooperative<br />

Standortmanagement sein: Interessen<br />

so zu bündeln, dass klar ist,<br />

dass es keine Einzelinteressen sind,<br />

sondern dass hier das Bezirksamt<br />

Dinge verändern muss. Die Kunst<br />

ist und bleibt zu erkennen, wo die<br />

Initiativen selbst handeln sollen und<br />

können und wo die Unterstützung<br />

der Stadt gefragt ist. Aber ich bin<br />

sicher, die Initiativen bleiben selbst-<br />

bewusst genug, um diese dann<br />

auch von der Politik einzufordern.<br />

Mitte ist vielschichtig und besteht<br />

aus mehr als Moabit und Wedding.<br />

Das Regierungsviertel kommt in<br />

der Vorhabenliste mit zwei Projekten<br />

etwas knapp davon. Warum<br />

ist das so und welche Prioritäten<br />

haben da Vorrang?<br />

Im Regierungsviertel leben sehr<br />

wenig Menschen. In der Bezirksregion<br />

Alexanderplatz geht wiederum<br />

richtig die Post ab – vor allem<br />

bei der Verbesserung der sozialen<br />

Infrastruktur. Dazu gehören ausreichende<br />

Kita- und Schulplätze. Sie<br />

sind Pflichtaufgabe und müssen<br />

dann auch Vorrang haben.<br />

Mitte ist auch Regierungssitz, welche<br />

Unterstützung wünschen Sie<br />

sich vom Senat? Wie funktioniert<br />

die Zusammenarbeit?<br />

Eigentlich gut, aber die Schwierigkeiten<br />

drängen sich ja immer mehr<br />

ins Bewusstsein. Wichtig wäre, dass<br />

wir in Berlin – Senat, Bezirk, aber<br />

auch die Stadtgesellschaft – einen<br />

Konsens zur Inanspruchnahme<br />

des öffentlichen Raumes durch<br />

Veranstaltungen und Feste finden.<br />

Hier muss ganz klar lieber weniger<br />

und dafür mit mehr Qualität unser<br />

Anspruch sein. Viele Plätze sind so<br />

schön, die brauchen keine zusätz-<br />

Der Politiker von<br />

Bündnis 90/Die<br />

Grünen nutzt gern<br />

das Rad.<br />

11<br />

Interview<br />

Fotos: Bezirksamt Mitte<br />

Seit Neuestem gibt es ein kooperatives<br />

Standortmanagement für<br />

Mitte. Was sind seine Aufgaben?<br />

Bedarfe und Probleme bei den<br />

betroffenen Unternehmen abfragen<br />

und daraus eine gemeinsame Strategie<br />

für den Stadtraum entwickeln,<br />

in die sich Wirtschaft, Politik und<br />

Verwaltung einbringen. Kooperativ<br />

heißt ja zweckgerichtet und zusammenwirkend<br />

handeln. Wo, wie und<br />

mit wem, das wollen wir in den<br />

nächsten Monaten gemeinsam mit<br />

den Akteuren vor Ort festlegen.


12<br />

Interview<br />

Mitte bleibt<br />

weiterhin<br />

touristischer<br />

Anziehungspunkt.<br />

Bezirksbürgermeister<br />

Stephan<br />

von Dassel bei der<br />

Arbeit.<br />

lichen Holzbuden oder Verkaufsstände.<br />

Und bei Mega-Projekten<br />

wie der Kunstinstallation »DAU<br />

Freiheit« muss vorher klar sein,<br />

ob wir als Land Berlin öffent lichen<br />

Raum dafür über Wochen der<br />

Öffentlichkeit entziehen wollen,<br />

und ob es sicherheitstechnisch verantwortbar<br />

ist. Dann wäre unserer<br />

Verwaltung unglaublich viel unnütze<br />

Arbeit erspart geblieben.<br />

Spätestens zur Weihnachtszeit<br />

beginnt wieder der Wettbewerb<br />

um die schönste Beleuchtung in<br />

den Straßen. Was tut der Bezirk,<br />

welche Unterstützung gibt es?<br />

Ich hoffe auf die Selbstorganisation<br />

der Wirtschaft. Wenn es aber<br />

klemmt, helfen wir gerne, Hürden<br />

zu beseitigen. Doch finanzieren<br />

können wir Weihnachtsbeleuchtung<br />

leider nicht.<br />

lockt. Und der ist erstaunlicherweise<br />

inzwischen in Tiergarten – zum<br />

Beispiel das Café Buchwald – aber<br />

auch im Wedding – hier die Kleine<br />

Mensa – leichter zu bekommen als<br />

in Mitte.<br />

Welche Ecke lieber nicht?<br />

In Mitte gibt es keine Ecke, die<br />

man einfach links liegen lassen<br />

kann. Überall gibt es so viel zu<br />

entdecken. Oft reichen ein paar<br />

hundert Meter und schon ist man<br />

fast in einer anderen Welt. Und<br />

wie sagt der Berliner? Wenn nicht<br />

schön, dann aber selten.<br />

Herr von Dassel, wir danken Ihnen<br />

für das Gespräch.<br />

Das Interview führte Anja Strebe.<br />

Foto: Strebe<br />

Welche Gegend in Mitte würden<br />

Sie für einen Sonntagsspaziergang<br />

empfehlen?<br />

Immer dort, wo am Ende des<br />

Spaziergangs ein guter Kuchen<br />

Foto: Bezirksamt Mitte<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


13<br />

Advertorial<br />

20 Jahre schnell:<br />

Mit Lichtgeschwindigkeit<br />

durch Berlin<br />

Im Herzen Berlins betreibt die DNS:NET drei Hochsicherheitsrechenzentren<br />

und verbindet über ihre Glasfaserringe das Stadtgebiet<br />

Berlin, das angrenzende Gebiet des Speckgürtels bis nach Brandenburg<br />

und Sachsen-Anhalt. Die Firmenzentrale befindet sich klassisch<br />

mittendrin: am Checkpoint Charlie in der Zimmerstraße. Inzwischen<br />

sind 150 Mitarbeiter am Berliner Standort in Mitte/Kreuzberg, im<br />

Flagship Store Waltersdorf/Schönefeld, in Brandenburg und Sachsen-Anhalt<br />

sowie in den Rechenzentren beschäftigt.<br />

Unter dem Motto: »20 Jahre<br />

schnell« feiert die DNS:NET in<br />

diesem Jahr ihr 20-jähriges Firmenjubiläum.<br />

Seit der Gründung<br />

1998 wächst das Berlin/Brandenburger<br />

Unternehmen kontinuierlich<br />

und ist zu einer festen Größe<br />

im Wirtschaftsleben der Stadt<br />

geworden. Im Jahr 2000 zog die<br />

DNS:NET nach Berlin, begann mit<br />

dem Aufbau eigener Infrastruktur,<br />

der Kopplung des Netzes mit<br />

internationalen Carriern und war<br />

2002 auch Gründungsmitglied des<br />

Berliner Internetknotens B-CIX.<br />

Basis für Wachstum und Erweiterung<br />

der Geschäftsbereiche ist die<br />

Infrastruktur, der Gigabit-Glasfaserring,<br />

der ständig erweitert wird.<br />

Der Name DNS:NET steht auch für<br />

eine Erfolgsgeschichte im Kampf<br />

gegen die weißen Flecken – das<br />

sind Gebiete, die gar nicht oder<br />

nur mangelhaft mit Breitband<br />

versorgt sind. Das Telekommunikationsunternehmen<br />

hat allein<br />

in den letzten Jahren weit über<br />

800 Technikstandorte aufgebaut,<br />

die den Anschluss an das Glas-<br />

fasernetz ermöglichen, agiert beim<br />

Ausbau in hohem Maße eigenwirtschaftlich,<br />

versorgt Hunderte von<br />

Städten und Gemeinden sowie Businessparks<br />

und ist mittlerweile im<br />

Speckgürtel und in Brandenburg<br />

der größte alternative Breitbandversorger.<br />

In Berlin werden zahlreiche<br />

unterversorgte Gebiete und<br />

Straßenzüge mit Glasfaser ausgebaut<br />

und angeschlossen. Bei der<br />

Zusammenarbeit mit der Bau- und<br />

Immobilienbranche geht es um die<br />

Kompletterschließung von Wohnund<br />

Gewerbeimmobilien mit<br />

Glasfaser bis hin zur Rundum-Versorgung<br />

mit Internet, Telefonie und<br />

Digital TV/HDTV.<br />

Digitalisierungsprozesse<br />

gemeinsam<br />

gestalten<br />

Der Internetpionier ist ein bewährter<br />

Partner für die lokalen<br />

Unternehmen mit Tradition und die<br />

Gründerszene gleichermaßen. In<br />

den Rechenzentren werden Firmen<br />

mit höchsten Sicherheitsanforderungen<br />

betreut, und zahlreiche<br />

Unternehmen nutzen hier gerne<br />

die professionellen Serviceleistungen<br />

und lassen sich beraten, wenn<br />

es um neue Kommunikationslösungen<br />

geht. Besonders in Ballungsräumen<br />

wie Berlin mit der dynamischen<br />

Start-up-Branche steigt<br />

die Nachfrage nach Bandbreite<br />

und Anbindung von Gewerbe und<br />

Niederlassungen.<br />

Dienstleistungsunternehmen,<br />

E-Commerce-Firmen, digitale<br />

Pioniere, der Wissenschaftssektor,<br />

die Finanz-, Gesundheits- oder<br />

Medienbranche bis hin zu den<br />

zahlreichen CoWorking Spaces –<br />

jeder hat einen anderen Anspruch<br />

bei den Anbindungen der Standorte<br />

und bei den Kommunikationslösungen.<br />

Aber klar ist auch: Ohne<br />

Glasfaser geht demnächst gar<br />

nichts mehr.<br />

Highspeed-Internet<br />

und Datacenterservices<br />

für Berlin und<br />

Brandenburg.<br />

Infos zu den Datacentern,<br />

individuelle<br />

Führungen:<br />

dns-net.de/geschaeftskunden/rechenzentren,<br />

Anmeldung:<br />

sales@dns-net.de<br />

Infos zu Kommunikationslösungen<br />

wie<br />

FiberConnect:<br />

dnsnet-fiberx.de<br />

oder Telefonie:<br />

www.dns-net-pbx.de<br />

Karriere bei<br />

DNS:NET:<br />

Blitzschnelle Karrieren<br />

im Herzen der Stadt –<br />

IT- und Voice-Profi,<br />

Entwickler, Salesprofi,<br />

Support oder regionales<br />

Projektmanagement:<br />

www.dns-net.de/<br />

unternehmen/karriere<br />

www.dns-net.de


14<br />

Lifestyle Shoppen<br />

Gemütlich<br />

in den<br />

Winter<br />

Der Winter kommt mit großen<br />

Schritten und mit ihm die vielen<br />

Fest- und Feiertage. Gönnen Sie<br />

sich und Ihren Lieben zum Abschluss<br />

des Jahres etwas Schönes,<br />

wir haben Ihnen schon mal ein<br />

paar Ideen herausgesucht.<br />

Die feminine Daunen-Steppjacke<br />

mit Zwei-Wege-Reißverschluss<br />

wärmt auch bei niedrigen<br />

Temperaturen. | 249,00 € |<br />

www.bettybarclay.com


15<br />

Lifestyle Shoppen<br />

Angenehm weiches Lurex-Garn<br />

und der helle Blockstreifen am Saum<br />

machen dieses nahtlose Shirt zum<br />

eleganten Hingucker. | 195 € | Wolford<br />

Boutique Berlin, Potsdamer Platz Arkaden<br />

www.wolfordshop.de<br />

Rote Lippen soll man küssen<br />

– wer kann bei dieser<br />

Aufforderung und dem<br />

Kleid noch widerstehen?<br />

| 149,99 € | CINQUE Store,<br />

Rochstraße 1 und LP12 Mall<br />

of Berlin<br />

www.cinque.de<br />

Die schlichten Boot-Heels mit spitzer<br />

Zehenpartie sind mit der TOUCH-IT-Funktion<br />

ausgestattet und passen zu Anzug oder<br />

Jeans | 59,95 € | Tamaris, Friedrichstraße 154<br />

www.tamaris.de<br />

Eine limitierte Edition hat Johnnie<br />

Walker mit dem Blue Label Ghost<br />

and Rare Port Ellen aufgelegt.<br />

Herzstück des seltenen Blends ist<br />

unvergleichbarer Single Malt aus<br />

der 1983 stillgelegten »Geisterdestillerie«<br />

Port Ellen. | 299 € | Johnnie<br />

Walker, entdeckt bei<br />

www.johnniewalker.com<br />

Gewinnen<br />

Der Raclette-Grill von Klarstein<br />

kombiniert Raclette und Fondue.<br />

Über den acht Pfännchen kann<br />

getoastet oder Fleisch und Fisch<br />

gegrillt werden. Auf der Natursteingrillplatte<br />

wird Gemüse schonend<br />

und fettarm gegart und alternativ<br />

der Fonduetopf platziert.<br />

Mail bis 20.12.<strong>18</strong> an<br />

mitte.<strong>bitte</strong>.berlin@gmail.com<br />

Stichwort: Klarstein<br />

www.klarstein.de


5 Jahre<br />

Vielfach Berlin<br />

Das Kreativkaufhaus und seine Aussteller<br />

STADTSPIEL<br />

Von großen und kleinen Entdeckern<br />

getestet und für gut befunden! Ob<br />

Tourist oder Stadtkenner – begib<br />

Dich auf Schnitzeljagd. Gibt es für<br />

Berlin, aber auch Hamburg, München,<br />

Dresden, Leipzig, Wien, Prag<br />

und Rom.<br />

www.kaufdeinstadtspiel.de<br />

HOLZ-FICHTNER<br />

Holzhandtasche: Eine Handtasche<br />

muss nicht immer aus Stoff oder<br />

Leder bestehen. Auch Holz kann<br />

bei richtiger Verarbeitung ein<br />

leichtes und robustes Material für<br />

Damenhandtaschen sein! 159 €<br />

www.holz-fichtner.de<br />

✦ Seit fünf Jahren bietet<br />

Inhaber Carsten Schirrmeister<br />

im Pop-Up Label Shop Kreativen<br />

aus ganz Deutschland eine<br />

Plattform. Im »Vielfach Berlin«<br />

in der Zimmerstraße können<br />

Künstler, Designer und selbstständige<br />

Kunsthandwerker auf<br />

150 Quadratmetern Verkaufsflächen<br />

temporär oder dauerhaft<br />

mieten, dort ihre Produkte ausstellen<br />

und verkaufen. Neben<br />

Ideenreichtum und Originalität<br />

ist die einzige Voraussetzung:<br />

Es muss von Hand gemacht<br />

sein. »Unser Motto: Unikate<br />

statt Massenware«, so Schirrmeister.<br />

So ist ein Potpourri an<br />

originellen und einzigartigen<br />

Geschenkideen abseits des<br />

Mainstreams entstanden, das<br />

süchtig macht, immer wieder<br />

Neues zu entdecken und mitzunehmen.<br />

UDO COUTURE<br />

Die Tasche delon bringt Zebrafeeling<br />

in jedes Winteroutfit. Es<br />

finden alle Schätze für die nächste<br />

Großstadtsafari Platz. Der Look im<br />

angesagten Animalprint: nachhaltig,<br />

fair und in limitierter Auflage.<br />

udo couture with love from Berlin.<br />

www.udocouture.com<br />

LUMENQI<br />

Junges Label für Holzdesign aus<br />

dem Erzgebirge. Von der Idee<br />

ge trieben, Holz und Funktion zusammenzubringen,<br />

entwickelt<br />

es ausgefallene Holzobjekte zum<br />

Schmunzeln. So entstehen raffinierte<br />

Haushaltshelfer und Geschenkideen.<br />

www.lumenqi.de<br />

WARENART<br />

Jedes »Blockart« (15 x 15 cm) ist<br />

ein Unikat und entsteht durch<br />

eine Mischung aus verschiedenen<br />

Drucktechniken, ergänzt durch<br />

Farblasuren und Wachs-/Acrylaufträge.<br />

39 €/St. bei 1; 33 €/St. bei 3;<br />

29 €/St. bei 5.<br />

www.warenart.de<br />

VIELFACH BERLIN<br />

Das Kreativkaufhaus<br />

Zimmerstr. 11, 10969 Berlin<br />

Telefon 030 91484678<br />

www.geschenke-berlin.com<br />

VERLOSUNG<br />

Zum fünfjährigen Jubiläum<br />

des Kreativkaufhauses<br />

verlosen wir insgesamt<br />

fünf Gutscheine á 25 Euro<br />

für Kunsthandwerkliches<br />

und Handgemachtes aus<br />

dem »Vielfach Berlin«.<br />

Sie müssen nur die Frage<br />

beantworten: »Was ist die<br />

Voraussetzung für ein Produkt,<br />

um im Kreativkaufhaus<br />

verkauft zu werden?«<br />

POKKETMIXER<br />

Mix All Music To Start A Party.<br />

www.pokketmixer.com<br />

Mail bis 20.12.<strong>18</strong> an<br />

mitte.<strong>bitte</strong>.berlin@gmail.com<br />

Stichwort: Kreativkaufhaus.<br />

PLATEBAGS<br />

Original Platebags Nummernschildtaschen,<br />

gern auch auf<br />

Bestellung mit Wunschprägung<br />

und aus echtem Leder, gibt es in<br />

der Zimmerstrasse 11 oder über<br />

Facebook unter<br />

Platebags<br />

MERRILLDESIGN<br />

Dänische Handarbeit von Designerin<br />

Brit Merrill Kjærulff, hergestellt<br />

in Berlin. Die handgeschmiedeten<br />

Ringe, Ohrringe, Armbänder und<br />

Ketten sind Unikate aus Silber,<br />

Kupfer oder Messing. Bei Facebook<br />

unter<br />

merrilldesign.beusselstrasse<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


HOLZBIRNE<br />

Du suchst das Besondere oder ein<br />

tolles Geschenk für deine Liebsten?<br />

Wie wäre es mit einer individuellen<br />

wunderschönen Lampe aus deinem<br />

Lieblingsgetränk oder ein Holz-Portemonnaie?<br />

All das ganz in deiner<br />

Nähe im Vielfach Berlin oder<br />

www.holzbirne.de<br />

MYMOHIKI<br />

paperworks handmade in berlin!<br />

Farbe und gute Laune für die Wand!<br />

Die bunten geometrischen Motive<br />

sorgen für einen stylischen Blickfang<br />

und Abwechslung in Ihrem<br />

Zuhause. 3D-Wandbild im Objektrahmen,<br />

23 x 23 x 5 cm | 42 €<br />

www.mymohiki.com<br />

POKKETMIXER<br />

Musik ist da, um geteilt zu werden.<br />

Die in Berlin hergestellten<br />

POKKETMIXER kommen ohne Batterie<br />

aus und mischen den Sound von<br />

zwei Smartphones, Tablets, Laptops<br />

oder Mp3-Playern mittels Plug&-<br />

Play-Funktionalität zusammen.<br />

www.pokketmixer.com<br />

KERAMIKATELIER<br />

Susanne Protzmann: Handgedrehte<br />

Gefäße in außergewöhnlich<br />

reicher Farbigkeit und verschiedenen<br />

malerischen Glasurtechniken:<br />

Kleinserien und Unikate zu<br />

erschwinglichen Preisen.<br />

www.susanne-protzmann.de<br />

REISESPIELE<br />

Siebdrucke aus 100 Prozent Handarbeit<br />

auf Jute- und Turnbeuteln aus<br />

Bio-Baumwolle. Weil Ihr nie wisst,<br />

wann und wo Ihr spielen wollt. Eine<br />

Auswahl an Backgammon, Schach,<br />

Dame, Mensch ärgere Dich nicht<br />

und Mühle ab <strong>18</strong>,95€.<br />

www.tribeofe.eu<br />

CHANTA<br />

ist klares, schlichtes Design und<br />

Farben im urban style kombiniert.<br />

Charakteristische handgefertigte<br />

Taschen und Accessoires aus<br />

Segeltuch und Leder wie dieser<br />

Rucksack in khaki, wasserdicht,<br />

100 Prozent Baumwolle, 124 €.<br />

www.chanta.de<br />

TRIBE OF E<br />

Liebst du Berlin? Bären? Bier? Oder<br />

dein Bike? Dann sag »Hallo« zu<br />

deinem neuen Lieblings-T-Shirt!<br />

Handgemachte Siebdrucke made<br />

in Berlin auf T-Shirts, Hoodies, Babystramplern<br />

aus Bio-Baumwolle<br />

auf Jutebeuteln.<br />

www.tribeofe.eu<br />

YATORA<br />

Exklusiver, handgefertigter<br />

Schmuck sowie Portemonnaies,<br />

Handtaschen und Tabakbeutel, die<br />

die Liebe zur Natur und zum Reisen<br />

ausdrücken. Inspiriert von der<br />

Schönheit Südamerikas entstehen<br />

spezielle Unikate aus einzigartigen<br />

Materialien.<br />

www.yatora.com<br />

PRENZLZWERG<br />

Junges Berliner Label von Anke<br />

Stiboy. Handgemachte Häkelfreunde<br />

zaubern Freude in jedes Kinderherz.<br />

Ihr besonderes Design ist für<br />

alle, die liebevolle Handarbeit zu<br />

schätzen wissen. 39 €/Stück.<br />

Bei Instagram unter<br />

prenzlzwerg<br />

SCHMUCK&TUCH<br />

Das Kreativatelier präsentiert sich<br />

mit selbst hergestellten Ketten<br />

mit besonderen Verschlüssen,<br />

Sternen aus Holz und Engeln aus<br />

Papier. Also ideale Geschenke und<br />

Kleinigkeiten zur Weihnachtszeit.<br />

www.schmuckundtuch.com<br />

BERLINER-BUMERANG<br />

»Gutes kommt zurück!« Berliner-Bumerang-Designs<br />

sind<br />

weltweit einmalig und stehen für<br />

perfekte Bearbeitung und zuverlässige<br />

Flugbahn. Hochwertige Handarbeit<br />

aus Berlin. Jedes Modell ein<br />

Unikat, mit Wurfanleitung.<br />

www.berliner-bumerang.de<br />

BAUER&SOHN<br />

Nachbau der Berliner U-Bahn aus<br />

Holz. Passend auf alle gängigen<br />

Holzeisenbahnschienen. Durch Magnete<br />

lassen sich mehrere U-Bahnen<br />

aneinander kuppeln. Sammelt<br />

alle neun Berliner Linien. Erhältlich<br />

im Vielfach Berlin und online<br />

www.holz-ubahn.de


<strong>18</strong><br />

Lifestyle Shoppen<br />

The Botanical steht für Kosmetikprodukte<br />

aus erlesenen, naturbasierten Inhaltsstoffen.<br />

Dank natürlicher Essenzen sind sie hautfreundlich,<br />

neutral und pflegen Haut und<br />

Haar effektiv. | Ab 7,00 € | gesehen bei<br />

www.thebotanical.de<br />

Erst Großeinkauf, dann Schleppen?<br />

Nicht, wenn man mit der praktischen<br />

Rolltasche #urban rollbag unterwegs<br />

ist. Lässt sich mit Reißverschluss vergrößern<br />

und hat ausklappbare Rollen.<br />

| 49,95 € | erhältlich im KaDeWe oder<br />

online bei<br />

www.reisenthel.com<br />

Der flotte Ring und die zauberhaften<br />

Ohrringe sind von Al Coro und<br />

stammen aus der Candy-Kollektion.<br />

| Ohrringe: 1.630 € | Ring: 2.700 € |<br />

Galeria Kaufhof, Alexanderplatz 9<br />

www.alcoro.com<br />

Gewinnen<br />

Sechs hochwertige Nussmuse von<br />

Reformhaus ® gibt es mit neuer<br />

Rezeptur in veganer Bio-Qualität.<br />

Von Cashew- und Erdnuss- über<br />

Haselnuss- und Tahin-Sesammus<br />

bis zum braunen und weißen Mandelmus.<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>! verlost ein<br />

Paket mit allen sechs Nussmusen.<br />

Mail bis 20.12.<strong>18</strong> an<br />

mitte.<strong>bitte</strong>.berlin@gmail.com,<br />

Stichwort: Nussmus<br />

www.reformkontor.de<br />

Kariert ist Trend in dieser Saison!<br />

In Verbindung mit Rot sorgt diese<br />

Hose für den extra Karo-Kick.<br />

| 79,99 € | gefunden bei<br />

www.bettybarclay.com<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


Winter-<br />

Wohlfühlzeit<br />

19<br />

Special Beauty & Wellness<br />

Auch wenn viele sicher noch diesem unglaublichen Jahrhundertsommer<br />

nachtrauern, Winterzeit muss keine Zeit für Trübsal sein. Wenn Sie endlich<br />

den ersten Glühwein getrunken und süße Lebkuchen genascht haben, stellt<br />

sich die Vorfreude auf Winter und Weihnachten fast wie von selbst ein.<br />

Wem das nicht reicht, der kann mit Beauty-Ritualen gegen den Winterblues nachhelfen:<br />

[ Verwandeln Sie Ihr Badezimmer in eine Wellness-Oase<br />

und verwöhnen Sie sich und Ihre Haut mit nährenden und<br />

pflegenden Produkten. Sie sorgen für ein gutes Gefühl und<br />

schon wird das ungemütliche Winterwetter zur Nebensache.<br />

[ Lassen Sie sich ein heißes Bad ein, zünden Sie Kerzen an<br />

und tauchen ab in die Badewanne. Wenn Sie der Haut<br />

anschließend mit guter Pflegecreme etwas Gutes tun, wird<br />

sie es Ihnen danken.<br />

[ Auf der Couch verkriechen muss nicht sein. Gehen Sie am<br />

Wochenende raus in die Natur, ein Spaziergang im Tiergarten<br />

oder am Müggelsee wirkt wahre Wunder für die Seele.<br />

Erst recht, wenn der Schnee frisch gefallen ist.<br />

[ Verabreden Sie sich mit Freunden, besuchen Sie<br />

interessante Museen oder gehen Sie auf Konzerte.<br />

[ Bummeln Sie über einen der zahlreichen Weihnachtsmärkte<br />

in und um Berlin (Empfehlungen<br />

erhalten Sie auf den Seiten 8 und 9). Der Duft<br />

nach frisch gebrannten Mandeln, kandierten<br />

Äpfeln und Glühwein stimmt wunderbar auf<br />

die Festtage ein.<br />

[ Last but not least: Freuen Sie sich über die ersten<br />

Schneeflocken, hübsche Eisblumen an den Scheiben<br />

und zugefrorene Flüsse und Seen. Der nächste<br />

Sommer kommt bestimmt!<br />

Gewinnen<br />

Diese 24 hochwertigen Lush-Pflegeprodukte<br />

in einem Paket versprechen pompöse<br />

Duscherlebnisse, massenhaft Massagen und<br />

sinnliche Schaumbäder. Eine wahre Schatzkiste<br />

feinster Kostbarkeiten, mit denen man<br />

sich von Kopf bis Fuß wunderbar fühlt. Zum<br />

Fest verlosen wir diese reichhaltige Box im<br />

Wert von 199 Euro. Nennen Sie uns einen<br />

der Grundsätze von Lush Cosmetics.<br />

Mail bis 20.12.<strong>18</strong> an:<br />

mitte.<strong>bitte</strong>.berlin@gmail.com<br />

Stichwort: Lush<br />

www.lush.de


20<br />

Advertorial<br />

Die Klinik<br />

Schöneberg in<br />

der Fuggerstraße<br />

23, nahe dem<br />

Tauentzien.<br />

Dr. Annette<br />

Gauruder-Burmester<br />

und<br />

Dr. Thilo<br />

Schwalenberg.<br />

Mehr als nur Klinik im Kiez<br />

Seit zwei Jahren zeigt sich die Klinik Schöneberg in neuem Gewand.<br />

Nicht nur der Besitzer hat gewechselt, auch die Operationssäle<br />

sind restauriert, das Betreiberkonzept hat sich geändert<br />

und der Name ist neu.<br />

Viele Anwohner im Kiez Schöneberg<br />

kennen die neue Klinik<br />

Schöneberg noch unter dem<br />

Namen Hygiea Klinik. Neben der<br />

geänderten Trägerschaft ist vor<br />

allem die medizinische Kompetenz<br />

erstaunlich gewachsen. Dabei ist<br />

das Besondere der Klinik genau<br />

das, was in der Gesundheitspolitik<br />

immer mehr mit dem Schlagwort<br />

der sektorenübergreifenden<br />

Versorgung bezeichnet wird: die<br />

Verzahnung von ambulanter und<br />

stationärer Medizin. Das wird in<br />

der Schöneberg Klinik unter einem<br />

Dach sowohl für gesetzlich als auch<br />

privat versicherte Patienten praktiziert<br />

und von den Mitarbeitern mit<br />

Leidenschaft gelebt. Der Wunsch<br />

aller Patienten, seinen vertrauten<br />

Therapeuten von der Diagnosestellung<br />

in der Praxis auch im Operationssaal<br />

und bis zur Nachbehandlung<br />

an seiner Seite zu haben, ist<br />

hier die Philosophie.<br />

In der Klinik arbeiten verschiedene<br />

Chirurgen aus den operativen<br />

Disziplinen der Gynäkologie, Urolo-<br />

gie, Proktologie, Visceralchirurgie,<br />

Orthopädie, Plastischen Chirurgie<br />

und Hals-Nasen-Ohrerkrankungen<br />

zusammen. Die Klinik verfügt über<br />

eine eigene Röntgenabteilung.<br />

Zudem gibt es vielfältige Verbindungen<br />

zu externen Kooperationspartnern,<br />

insbesondere Ernährungstherapeuten,<br />

Psychologen,<br />

Physiotherapeuten und Sexualtherapeuten.<br />

Schwerpunkt im Behandlungsspektrum<br />

ist die Versorgung<br />

orthopädischer Patienten mit<br />

Gelenkarthrosen. Prof. Dr. med.<br />

Heino Kienapfel gilt als Experte<br />

für die Implantation von Hüft- und<br />

Kniegelenksendoprothesen. Ein<br />

weiterer Schwerpunkt sind funktionelle<br />

Erkrankungen des Beckens.<br />

Hierbei geht es um Erkrankungen<br />

des Harn- und Genitaltraktes sowie<br />

Erkrankungen des Enddarmes.<br />

Privatdozentin Dr. med. Annette<br />

Gauruder-Burmester ist als Gynäkologin<br />

anerkannte Spezialistin für<br />

Foto: Dirk Lässig<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


Schnitt: CollignonArchitektur<br />

urogynäkologische Erkrankungen<br />

und leitet das interdisziplinäre<br />

Beckenzentrum. Seit diesem<br />

Jahr ist zusätzlich Dr. med. Thilo<br />

Schwalenberg als Urologe und<br />

Proktologe in der Klinik Schöneberg<br />

tätig, so dass damit alle<br />

Erkrankungen des Beckens sowohl<br />

ambulant als auch operativ vom<br />

selben Team behandelt werden<br />

können. Gerade Sexualstörungen<br />

sowie Harn- und Stuhlinkontinenz<br />

sind Erkrankungen, die einen<br />

sensiblen Umgang mit den Betroffenen<br />

erfordern, was optimal<br />

in den Räumen der Klinik gelingt.<br />

Beide Ärzte beschäftigen sich seit<br />

vielen Jahren mit der Gesundheit<br />

aller Altersstufen auf urologischer,<br />

gynäkologischer und proktologischer<br />

Ebene. Dabei spielt die<br />

Sexualität eine wichtige Rolle, so<br />

wie Anna Freud (Psychoanalytikerin<br />

und Tochter von Sigmund<br />

Freud) es bereits formulierte: »Sex<br />

ist etwas, was der Mensch macht.<br />

Sexualität hingegen ist etwas, was<br />

der Mensch ist«.<br />

Die traditionell bestehende<br />

Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen<br />

Fachärzten und<br />

der Klinik Schöneberg zeugt seit<br />

Jahrzehnten von erfolgreicher und<br />

erstklassiger Versorgung, die im<br />

Einklang mit Menschlichkeit und<br />

Individualität steht: ganzheitlich,<br />

interdisziplinär und im Sinne und<br />

für das Wohl des Patienten. Es<br />

werden jährlich mehr als 25.000<br />

Patienten ambulant und etwa<br />

4.000 Patienten stationär behandelt.<br />

Die Operationssäle wurden<br />

2017 restauriert und mit neuster<br />

Technik ausgestattet, eine Erweiterung<br />

der Operationskapazitäten<br />

ist wegen der stetig wachsenden<br />

Nachfrage geplant.<br />

In der Klinik gibt es insgesamt<br />

32 Einzel- und Doppelzimmer, die<br />

alle sehr modern und geschmackvoll<br />

eingerichtet sind. Patienten<br />

können aber auch wie in einem<br />

Hotel ihre Angehörigen mit in der<br />

Klinik wohnen lassen. Dafür stehen<br />

sehr komfortable Suiten zur<br />

Verfügung. Die Klinik Schöneberg<br />

verbindet damit den Anspruch von<br />

moderner Medizin mit der notwendigen<br />

Geborgenheit, die es für eine<br />

Genesung braucht.<br />

Klinik Schöneberg<br />

Belegkrankenhaus und Medizinisches Versorgungszentrum<br />

Fuggerstraße 23 · 10777 Berlin · Telefon 030 236010<br />

www.klinik-schoeneberg.de<br />

Die ehemalige<br />

Hygiea Klinik<br />

ist umfassend<br />

modernisiert<br />

worden.<br />

Auch auf der<br />

Dachterrasse<br />

findet man<br />

Erholung.<br />

Die Patientenzimmer<br />

sind hell<br />

und modern<br />

eingerichtet.<br />

21<br />

Special Beauty & Wellness


22<br />

Der gemütlich<br />

gestaltete<br />

Wartebereich.<br />

Von Botox bis<br />

Niemand geht gerne zum Arzt. Denn lange Wartezeiten<br />

in stickigen Arztpraxen gehören in Deutschland<br />

leider oft dazu. Meist fühlt man sich gleich<br />

so richtig krank, wenn man das Wartezimmer betreten<br />

hat. Dass es auch liebevoller zugehen kann,<br />

beweist die Praxis DOCURE in Charlottenburg.<br />

»Es gibt Studien, die beweisen, dass ein angenehmes<br />

Ambiente und eine umfassende Beratung zu<br />

besseren Behandlungsergebnissen führen, weil<br />

die Patienten sich gut aufgehoben fühlen und mit<br />

dem behandelnden Arzt daher auch über Sorgen<br />

und Nöte sprechen, die sie sonst einfach ignoriert<br />

hätten«, erläutert Dr. Annett Kleinschmidt. Darin liegt<br />

auch der Schlüssel für ihr Behandlungskonzept, denn<br />

die Patienten sollen sich bei ihr geborgen fühlen und<br />

keine Scheu haben, über ihre Wünsche und Ängste<br />

zu sprechen. Nur so kann das beste Ergebnis erzielt<br />

werden. Die Fachärztin für Plastische und Ästhetische<br />

Chirurgie sowie Fachärztin für Chirurgie (ÄK<br />

Berlin) hat sich mit ihrer Praxis DOCURE Berlin in<br />

Charlottenburg niedergelassen und macht hier vor,<br />

wie es gehen kann: Trotz der hohen hygienischen<br />

Standards ist die Praxis DOCURE Berlin nicht wie<br />

eine klassische Arztpraxis eingerichtet, sondern im<br />

skandinavischen Design mit naturnahen Materialien<br />

und warmen, naturverbundenen Farben gestaltet.<br />

Die Patienten werden hier mit Freundlichkeit begrüßt<br />

Dr. Horst<br />

Schuster, Tanja<br />

Bülter, Joachim<br />

Schreiner und<br />

Dr. Annett<br />

Kleinschmidt<br />

beim letzten<br />

Charity-Konzert,<br />

bei dem Spenden<br />

für das Interplast-Projekt<br />

in<br />

Paraguay gesammelt<br />

wurden.<br />

Foto: Dirk Lässig<br />

Advertorial<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


23<br />

Das Sprechzimmer<br />

von DOCURE.<br />

Mommy-Makeover<br />

Special Beauty & Wellness<br />

Fotos: DOCURE<br />

und Dr. Kleinschmidt nimmt sich viel Zeit für eine<br />

umfassende Betreuung. Dazu kommt ein Operationsbereich<br />

mitsamt Aufwachraum, der in die Praxis<br />

integriert ist und so kurze Wege und eine Behandlung<br />

in intimem, geradezu häuslichem Umfeld<br />

zulässt. Medizinisch-kosmetische Anwendungen<br />

führt die Ärztin in einem eigenen Behandlungsraum<br />

durch und bietet ihren Patienten dort vom chemischen<br />

Peeling über Hyaluronsäure-Treatments auch<br />

Eigenfettunterspritzungen und Behandlungen mittels<br />

hochmodernem Laser an. So lassen sich etwa Gefäßveränderungen<br />

entfernen, Pigmentflecken beseitigen<br />

und das Hautbild verjüngen.<br />

In ihrem praxiseigenen OP-Raum führt die zweifach<br />

examinierte Fachärztin, die zuvor jahrelang als<br />

Oberärztin im HELIOS Klinikum Emil von Behring tätig<br />

war, kleinere bis mittelschwere Operationen durch,<br />

wie etwa Brustvergrößerungen mittels Eigenfett, Nasenkorrekturen,<br />

Lidoperationen, Intimchirurgie oder<br />

Körperstraffungsoperationen. Und auch Faltenbehandlungen<br />

gehören zum Spektrum, die sowohl chirurgisch<br />

als auch mittels Botox und medizinischer Kosmetik<br />

weggezaubert werden können. Große Operationen<br />

wie das Mommy-Makeover, bei dem durch die Kombination<br />

von Bauch- und Bruststraffung unliebsame<br />

Schwangerschaftsfolgen beseitigt werden können<br />

sowie Brustvergrößerungen mittels Silikonimplantaten<br />

finden hingegen in einer privaten Beleg klinik in<br />

Berlin-Steglitz statt. »Unser Operationsraum in der<br />

Praxis ist hervorragend für alle kleinen bis mittleren<br />

Eingriffe geeignet, wie etwa das Fettabsaugen,<br />

Brustverkleinerungen, mittelgroße Gesichtseingriffe<br />

(Facelifts, Ober- und Unterlidstraffungen) oder auch<br />

für die Behandlung von Brandwunden. Bei größeren<br />

Operationen nutzen wir dann aber doch die umfassende<br />

Infrastruktur einer privaten Klinik«, erläutert<br />

Dr. Annett Kleinschmidt.<br />

Dass die Zufriedenheit mit dem eigenen Aussehen im<br />

direkten Zusammenhang mit dem seelischen Wohlbefinden<br />

steht, ist kaum ein Geheimnis. Oft kann die<br />

ästhetische und plastische Chirurgie aber auch Wege<br />

in ein besseres Leben eröffnen – wie zum Beispiel<br />

in Entwicklungsländern, in denen die Bevölkerung<br />

sich die nötigen Eingriffe zur Lebensverbesserung<br />

ohne Krankenkasse oft nicht leisten kann. Aus diesem<br />

Grund engagiert sich Dr. Annett Kleinschmidt seit<br />

mittlerweile über zehn Jahren ehrenamtlich in medizinischen<br />

Entwicklungshilfeprojekten, sogenannten OP-<br />

Camps. Regelmäßig reist sie dazu nach Paraguay, um<br />

selbst zu operieren und als Schirmherrin ihres eigenen<br />

Berliner Teams der NGO Interplast das medizinische<br />

Personal vor Ort auszubilden. Nicht nur Behandlungsmethoden,<br />

auch grundsätzliche Dinge wie Hygienestandards<br />

und entsprechende Nachbehandlung<br />

gehören zu den Schulungsinhalten. Dadurch soll der<br />

klinische Standard vor Ort nachhaltig und fortwährend<br />

verbessert werden. Der Fokus der Behandlungen liegt<br />

dort besonders auf der Versorgung von Verbrennungsspätfolgen,<br />

angeborenen Fehlbildungen im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich<br />

bei Kindern und Erwachsenen,<br />

aber auch anderen funktionellen Fehlbildungen.<br />

»Unser Einsatzort ist das Krankenhaus in Presidente el<br />

Franco. Es besteht nur aus einfachen Baracken, dem<br />

Personal mangelt es oft an der richtigen Ausbildung<br />

und 30 Prozent der vorwiegend indigenen paraguayischen<br />

Patienten fehlt eine Krankenversicherung und<br />

das nötige Geld für eine ausreichende medizinische<br />

Versorgung«, beschreibt Dr. Kleinschmidt die Lage in<br />

Paraguay. »Deshalb sind unsere Einsätze so dringend<br />

notwendig. Bei vielen der Patienten geht es nämlich<br />

nicht nur um die Verbesserung der Funktionalität und<br />

die Erhöhung der Lebensqualität, sondern auch um<br />

die soziale Reintegration in ihren Heimatdörfern«,<br />

weiß Kleinschmidt.<br />

Dr. Annett<br />

Kleinschmidt in<br />

ihrer Praxis.<br />

DOCURE Berlin<br />

Praxis für<br />

Plastische und<br />

Ästhetische<br />

Chirurgie<br />

Niebuhrstr. 69<br />

10629 Berlin<br />

www.docure.de


24<br />

Gastronomie<br />

in Mitte<br />

Mitte<br />

lebt von Veränderungen,<br />

auch in der Gastronomie-Szene.<br />

Neue Restaurants, neue Bars,<br />

neue Konzepte und Ideen. Hier<br />

unsere Highlights:<br />

Foto: Deutsche Hospitality<br />

Lifestyle Feine Küche<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


Fotos: Eva Schaefers<br />

Aufgetischt:<br />

Kochen mit Doc. Eva<br />

Doc. Eva kocht auf Profi-Niveau mit Leidenschaft und Herzblut. Sie lässt sich hier über<br />

die Schulter schauen und verrät die besten Tipps und Tricks rund um das Thema Kochen.<br />

Heute präsentiert sie mit Breadpops eine stilvolle Art, Fisch zu genießen.<br />

25<br />

Lifestyle Feine Küche<br />

Sie sind klein, rund und machen mächtig was<br />

her: Cakepops (von engl. cake = Kuchen und<br />

Popsicle oder Pop = Lutscher). Schon lange<br />

sind die süßen Kuchen am Stiel kein unbekanntes<br />

Terrain mehr. Aber müssen sie immer<br />

nur süß sein?<br />

Das Breadpop ist eine ganz spezielle Wortschöpfung<br />

(von engl. bread = Brot und<br />

popsicle oder pop = Lutscher), also ein<br />

herzhafter Cakepop, wenn man so will. Es<br />

ginge auch als Sandwichpop. In ihm vereint<br />

sich alles, was in einem guten Sandwich<br />

oder auf einem saftigen Schnittchen auch<br />

zu finden ist. Aber man greift es am Stiel<br />

und es kann nichts herausfallen. Wer kennt<br />

nicht dieses überaus peinliche Phänomen:<br />

Man beißt in ein Lachs-Schnittchen und der<br />

Lachslappen, der sich nicht durchbeißen lässt,<br />

hängt fischig-ölig herunter bis zum Kinn. Die<br />

Meerrettich-Mayonnaise klebt an der Nase<br />

und das Salatblatt ziert den Handrücken –<br />

dumm gelaufen. Und den Fischgeruch wird<br />

man so bald auch nicht mehr los – Kopfkino,<br />

nein danke!<br />

Ich habe da mal etwas vorbereitet: Das<br />

Schnittchen in Form einer Kugel, aufgespießt<br />

auf einen Stiel. Zum einfachen Genießen mit<br />

sauberen Händen und mit intaktem Make-up<br />

für die Dame (Covergirl oder Diva) und sauberem<br />

Bart für den Herrn (urbanen Hipster).<br />

Fingerfood und Party snacks, also mundgerechte<br />

Kleinigkeiten, gibt es ja viele – mit<br />

meinem Rezept kann die Silvesterparty kommen<br />

und sehr gut vorzubereiten ist es allemal.<br />

Der eigenen Fantasie sind keine Grenzen<br />

gesetzt, denkbar sind auch Breadpops mit Ei<br />

und Speck oder Leberpastete mit Preiselbeeren<br />

oder Mozzarella caprese in Form handlicher<br />

oder mundfreundlicher Kugeln.<br />

Als nieder gelassene promovierte<br />

Zahnärztin und Genussmensch<br />

gehört Dr. Eva Schaefers<br />

zur Generation 60+ und geht mit<br />

Smartphone, Tablet und Laptop<br />

mit der Zeit. Ihr Credo: Traditionen<br />

bewahren, Erfahrungen weitergeben<br />

und nicht ganz unkritisch<br />

die Zukunft unserer Ernährung<br />

betrachten.<br />

www.dental-food.blogspot.de<br />

Zutaten<br />

5–6 Scheiben Toastbrot, entrindet,<br />

geschreddert<br />

½ Paket Frischkäse<br />

80 g Räucherlachs, fein zerkleinert<br />

50 g Ishavsrom (Heringskaviar)<br />

1 El Meerrettich<br />

½ Stck. Limette, Saft und Abrieb<br />

1 Bd. Dill<br />

Salz, Pfeffer, Zucker<br />

Zubereitung<br />

Alles miteinander vermengen und kräftig abschmecken.<br />

Eine Stunde ziehen lassen. Dill fein<br />

schneiden. Aus der gut gekühlten Masse mirabellengroße<br />

Bällchen formen und diese in Dill wälzen.<br />

Anrichten<br />

Stiele in die Bällchen stecken. Breadpops im Dilloder<br />

Kressebett anrichten.<br />

Lasst‘s euch schmecken!


26<br />

Lifestyle Feine Küche<br />

Neuer alter Küchenchef<br />

Knapp zwei Jahre nach seinem Weggang kommt Tilo Roth als<br />

Küchenchef zurück ins »The Grand« von Jesko Klatt und stellt<br />

sich dort wieder neu auf. »Ich kehre zu meinen Wurzeln zurück.<br />

Hier kann ich neue Akzente setzen, um schließlich etwas Neues<br />

wachsen zu lassen. Ich möchte Berlin mit meiner Küche um einen<br />

spannenden Ort bereichern, der sich weiterentwickelt,« sagt<br />

der alte, neue Küchenchef. Im »The Grand« startet er mit einer<br />

gefüllten Wachtel-Roulade mit Brot, Entenleber und Gewürzen,<br />

die er mit einem Pflaumenkompott aus getrockneten und frischen<br />

Pflaumen und Belugalinsen – verfeinert mit altem Balsamessig<br />

– kombiniert. Mehr als vier Jahre kochte Roth schon einmal in<br />

der ehemaligen Schule, die als Restaurant Platz für 230 Gäste hat.<br />

Die Küche ist täglich von 19 bis 23:30 Uhr geöffnet. Wochentags<br />

wird von 12 bis 15 Uhr Lunch serviert.<br />

www.the-grand-berlin.com<br />

Foto: Lena Ganssmann<br />

Berliner Meisterköche<br />

Die »Berliner Meisterköche« des Jahres 20<strong>18</strong> stehen fest. Die<br />

13 Mitglieder der unabhängigen Berliner Meisterköche-Jury<br />

um den Vorsitzenden Dr. Stefan Elfenbein haben die Preisträger<br />

in den verschiedenen Kategorien gewählt. Die Ehrung<br />

als »Berliner Meisterkoch 20<strong>18</strong>« erhielt Daniel Achilles aus<br />

dem Restaurant »reinstoff«. »Vor zehn Jahren kam er nach<br />

Berlin und Gerichte wie ›Schnecken im Brandenburger<br />

Gemüseacker‹ machten unseren ›Berliner Meisterkoch 20<strong>18</strong>‹<br />

zum Vorreiter der neuen deutschen Küche«, heißt es in der<br />

Begründung der Jury. Der Titel »Aufsteiger des Jahres 20<strong>18</strong>«<br />

geht an Nicholas Hahn vom »Restaurant am Steinplatz«. In<br />

der Kategorie »Berliner Gastgeber 20<strong>18</strong>« ist die Wahl der Jury<br />

auf André Macionga aus dem »Restaurant Tim Raue« gefallen.<br />

Die offizielle Ehrung der Preisträger fand im Rahmen<br />

eines fest lichen Gala-Diners im Vollgutlager statt.<br />

www.berliner-meisterkoeche.de<br />

THE DAWG erobert Mitte<br />

Der De-Luxe-Hot-Dog-Imbiss THE DAWG hat seit kurzem eine Filiale<br />

in der Mercedes-Benz Gallery Unter den Linden. Chef Björn Swanson<br />

brachte mit seiner neuen Hot-Dog-Kreation zusammen, was<br />

zuvor nicht zusammen denkbar war – Fast Food aus hochwertigen<br />

und frischen Zutaten in ungewöhnlichen Kreationen und Kombinationen.<br />

Sechs DAWG stehen als Standards auf der Karte. Hinter den<br />

ungewöhnlichen Namen verbergen sich in den hausgebackenen<br />

Brötchen mal Oktopus, mal Entenwurst oder Kräutersau. Ungewöhnliche<br />

Toppings wie Chipotle-Mayonnaise, Fenchelsalat, Koriander<br />

oder Wasabi-Nüsse runden die Kreationen ab. »Die Berliner<br />

wissen zu schätzen, dass Besseres ins Brötchen passt als die Hot<br />

Dogs, die sie für einen Euro im Möbelhaus gewohnt waren«, sagt<br />

Björn Swanson. Und so haben »Octopussy«, »Kim Jong« und der<br />

»Porkinator« Unter den Linden 14 ihr zweites Zuhause gefunden.<br />

www.thedawg.de<br />

Foto: Berlin Partner/Peter-Paul Weiler<br />

Foto: White Kitchen<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


Lunch Genuss im Regierungsviertel<br />

Von montags bis freitags zwischen 12 und 14 Uhr serviert Küchenchef<br />

Pascal Verrooten im Restaurant N°5 des Steigenberger Hotels am<br />

Kanzleramt einen schmackhaften Business Lunch. Das Menü aus zwei<br />

oder drei Gängen kann man sich ab 12,90 Euro pro Person aus einem<br />

wöchentlich wechselnden Angebot selbst zusammenstellen, eine Flasche<br />

Wasser ist inklusive. Auf der Karte stehen ein vegetarisches Gericht sowie<br />

ein Fisch- oder Fleischgericht zur Auswahl. Direkt am Berliner Hauptbahnhof<br />

gelegen, eignet sich das Restaurant auch für einen schnellen<br />

Zwischenstopp auf der Durchreise. Eine Reservierung wird empfohlen.<br />

www.kanzleramt-berlin.steigenberger.com<br />

27<br />

Lifestyle Feine Küche<br />

Foto: Steigenberger Am Kanzleramt<br />

Foto: Hotel Estrel<br />

Tomaten vom Hoteldach<br />

Von einem der höchsten Punkte des Estrel Berlin genießt Estrel-Küchendirektor<br />

Peter Griebel nicht nur einen herrlichen Blick über<br />

die Hauptstadt, sondern erntet hier frisch in seinem neuen 42<br />

Quadratmeter großen Treibhaus Biogemüse und Kräuter für die<br />

Restaurantküchen von Deutschlands größtem Hotel. In 50 Metern<br />

Höhe ist das Treibhaus das höchstgelegene Rooftop-Greenhouse in<br />

Deutschland. In diesem Jahr wurden hier vor allem Tomaten, Zucchini,<br />

Gurken, Blaubeeren, Chilis, Bayernfeigen sowie Heilkräuter<br />

geerntet. Die Lichtkuppel des Gewächshauses ist mit Solarmodulen<br />

belegt, so dass der erzeugte Strom direkt vom Estrel Hotel genutzt<br />

werden kann. Das Mikroklima mit geringer Verdunstung begünstigt<br />

das Wachstum verschiedenster Gemüsesorten als Hydrokultur. Im<br />

Sommer wurde das Gewächshaus im Rahmen einer Rooftop-Party<br />

feierlich eingeweiht.<br />

www.estrel.com<br />

EINE KOOPERATION DER RONCALLI EVENT GMBH UND DER SEMMEL CONCERTS ENTERTAINMENT GMBH.<br />

21. DEZ ’<strong>18</strong> 6. JAN ’19 TEMPODROM 02. - 27.01.2019<br />

Theater am Potsdamer Platz<br />

TICKETS unter: www.eventim.de


28<br />

Lifestyle<br />

<br />

<br />

Die neue Boutique<br />

»Château Calissanne« in<br />

der Fasanenstraße.<br />

Château Calissanne – aus der<br />

Provence nach Berlin<br />

Das Château Calissanne, ein zweitausendjähriges Anwesen, liegt im Herzen eines 1.200 Hektar großen<br />

Gebietes in einer der schönsten Regionen der französischen Provence. Um die hier produzierten hochwertigen<br />

Weine und Olivenöle der Region nach Deutschland und Berlin zu bringen, hat in der Fasanenstraße<br />

die Boutique »Château Calissanne« eröffnet.<br />

2<br />

Dominique Parisi:<br />

Leiter Boutique<br />

Calissanne Deutschland<br />

(Berlin)<br />

3<br />

Das Château<br />

Calissanne in der<br />

Provence.<br />

4<br />

Markenzeichen<br />

ist das rote Etikett<br />

auf Wein- und<br />

Ölflaschen.<br />

Nahe dem Kurfürstendamm gelegen,<br />

ist es das erste Geschäft in<br />

Berlin, das französische Weine und<br />

Öle direkt vom Erzeuger anbietet.<br />

Über einen roten Teppich betreten<br />

die Kunden die Boutique, in der<br />

ebenfalls die Farbe Rot dominiert.<br />

Denn die leuchtende Farbe steht<br />

symbolisch für eine Felsformation<br />

in der Provence, die für ihre beeindruckenden<br />

Rottöne bekannt ist.<br />

So ist es nicht verwunderlich, dass<br />

auch die Etiketten auf den Flaschen<br />

und Gläsern rot sind, verziert mit<br />

dem Schloss des Anwesens.<br />

2001 hat Philippe Kessler das<br />

Schloss mit Weinbergen, Olivenhainen<br />

und Getreideanbauflächen<br />

erworben und sogleich mit der<br />

Modernisierung von Wein- und<br />

Reifekeller begonnen, um die<br />

Qualität der Weine zu verbessern.<br />

Nach seinem Tod 2008 hat Ehefrau<br />

Sophie Kessler-Matière die<br />

Geschäfte übernommen und führt<br />

nun die traditionsreichen Marken<br />

Chateau Calissanne und Domaine<br />

Clef de St. Thomas weiter. Rund<br />

68.000 Liter Olivenöl und 750.000<br />

Flaschen Wein werden jährlich auf<br />

dem Chateau produziert.<br />

Der Wein gedeiht in dem mediterranen<br />

Klima ausgezeichnet.<br />

Das Wetter ist hauptsächlich warm<br />

und trocken und so bekommen die<br />

sorgfältig ausgewählten Weinreben<br />

viel Sonnenschein. Der Boden ist<br />

kalkhaltig und steinig und bietet<br />

beste Voraussetzungen für den<br />

Wein und die Olivenbäume, die<br />

sich den Gegebenheiten angepasst<br />

haben. Im Weinkeller lagert<br />

der Wein nach der Ernte bis zu 16<br />

Monate in speziellen Fässern, bis<br />

er auf dem Chateau in Flaschen<br />

abgefüllt wird.<br />

»Nachhaltigkeit in der Produktion<br />

ist uns ein sehr wichtiges<br />

Anliegen«, erklärt Sophie Kessler-<br />

Matière. »Wir sind landwirtschaftlich<br />

zertifiziert und verpflichten<br />

uns, nur natürliche Produkte und<br />

möglichst wenige Zusatzstoffe zu<br />

verwenden.« Der Einsatz von Pes-<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


Die neue Boutique<br />

»Château Calissann<br />

in der Fasanenstraß<br />

2<br />

29<br />

Lifestyle<br />

3<br />

4<br />

Das Château Caliss<br />

hat eine lange Gesc<br />

tiziden werde stark kontrolliert, um<br />

den Reichtum der Natur und die<br />

biologische Vielfalt auf dem Gelände<br />

des ehemaligen Steinbruchs zu<br />

schützen und zu erhalten. »Wenn<br />

wir die Natur respektieren, kommen<br />

auch die Tiere zu uns«, sagt<br />

sie und die reiche mediterrane<br />

Flora und Fauna gibt ihr recht. Sie<br />

beherbergt viele Vögel, darunter<br />

Trappen und Adler, sowie Rehe,<br />

Hirsche, Hasen und Wildschweine.<br />

Schafe weiden mehrere Monate<br />

im Jahr auf den Hochebenen des<br />

riesigen Anwesens und rund 150<br />

Bienenvölker sorgen für köstlichen<br />

Honig aus der Provence. Wo kein<br />

Wein oder Olivenbäume angebaut<br />

sind, haben sich Buchsbaum, Rosmarin<br />

und Thymian ausgebreitet.<br />

Kalte Winter ohne starken Frost<br />

sowie trockene und heiße Sommer<br />

lassen sogar Trüffel gedeihen.<br />

Man kann die Geschichte des<br />

Châteaus bis zum vierten Jahrhundert<br />

vor Christus zurückverfolgen,<br />

als Calissanne noch eine Festung<br />

war, besetzt von einer keltischligurischen<br />

Bevölkerung. Im<br />

19. Jahrhundert wurde das Anwesen<br />

von Charles Auguste Verminck<br />

flämischen Ursprungs erworben,<br />

der Seifenfabriken und Ölmühlen<br />

besaß. Riesige Gewölbehäuser,<br />

die glasierten Taubenschläge, die<br />

Kapelle und der majestätische Pferdebrunnen<br />

zeigen die Bedeutung<br />

des Landguts. Und auch die mehr<br />

als 2.000 Jahre alten Steinbrüche<br />

von Calissanne sind berühmt.<br />

Zahlreiche Skulpturen und Gebäude<br />

in Frankreich sind aus diesem<br />

Kalkstein entstanden, wie auch alle<br />

Gebäude des Châteaus. Erst 1909<br />

wurde der Steinbruch geschlossen,<br />

der weltbekannt war für die außerordentliche<br />

Qualität seines reinen<br />

und weißen Kalksteins.<br />

Heute gedeihen vollmundige<br />

Weine auf den Berghängen, die eine<br />

lange Geschichte erzählen können.<br />

»In unserer Arbeit vereinen sich<br />

verschiedene Aspekte: Die Historie,<br />

die Nachhaltigkeit, die Regionalität<br />

und die moderne gastronomische<br />

Botschaft, die wir vermitteln wollen«,<br />

erläutert Sophie Kessler-Matière.<br />

Und deshalb hat sie jetzt den<br />

Schritt gewagt, den Spirit und die<br />

Atmosphäre der Provence nach<br />

Berlin zu bringen. »Berlin ist eine<br />

faszinierende Stadt und hat tiefgreifende<br />

Umwälzungen erlebt. Wir<br />

sind nach Berlin gekommen, weil<br />

wir auch darauf spekulieren, dass<br />

die Berliner Frankreich, der Provence<br />

und unseren Produkten gegenüber<br />

aufgeschlossen sind. Es ist also<br />

eine gegenseitige Liebe«, betont<br />

Kessler-Matière. Sie glaubt, dass<br />

auch die Berliner Feinschmecker<br />

französische Weine, Öle und Spezialitäten<br />

wie Pistou, Stierterrine und<br />

Naschereien zu schätzen wissen.<br />

Zukünftig werden in der Boutique<br />

in der Fasanenstraße auch<br />

Verkostungsworkshops und thematische<br />

Abende rund um die Weine<br />

und Olivenöle angeboten. Es gilt<br />

die Einladung: »Kommen, entdecken<br />

und kosten Sie Weine unserer<br />

beiden Bereiche: Schloss Calissanne<br />

AOP Coteaux d'Aix en Provence<br />

und La Clef de St Thomas AOC<br />

Chateauneuf du Pape sowie unsere<br />

Olivenöle Font de Leu, Wunder und<br />

Saint-Modeste AOP und AOC.«<br />

Sophie Kessler Matière ist<br />

Inhaberin und leitet die<br />

Geschäfte.<br />

Boutique Château<br />

Calissanne Berlin<br />

Fasanenstraße 33 a<br />

10719 Berlin<br />

boutique@chateaucalissanne.fr/de


30<br />

Neues Beautykonzept<br />

für<br />

Lifestyle Reisen<br />

Die großzügig konzipierte<br />

Poolanlage.<br />

Liebevoll und behaglich<br />

gestaltete Zimmer<br />

mit viel Platz.<br />

Helle und moderne<br />

Behandlungsräume<br />

Die malerische, kleine Bucht von Camp de Mar ist einer der wenigen<br />

Plätze, die auf Mallorca nicht zu sehr durch Massentourismus gelitten<br />

haben. Über der Bucht gelegen, mit einer großzügigen Ausstattung<br />

rund um Pool und Wellnessbereich und eingebettet in den<br />

<strong>18</strong>-Loch-Golfplatz »Golf de Andratx« verspricht das Steigenberger<br />

Golf und Spa Resort höchsten Komfort für eine luxuriöse Auszeit in<br />

einer landschaftlich reizvollen Umgebung. Von Anja Strebe<br />

Mit leise schmatzenden Geräuschen<br />

gleitet der kleine Saugnapf vom<br />

Kinn über meine Wange bis hin zum<br />

Haaransatz. Entspannt genieße ich<br />

die Prozedur einer Vakuummassage,<br />

während mir Corin, eine der geschulten<br />

Thera peuten, die einzelnen<br />

Schritte er klärt, die meine Gesichtshaut<br />

verjüngen lassen sollen. Zuvor<br />

hat sie mit einem feinen Diamantschleifer<br />

schon meine obere<br />

Hautschicht abgetragen, damit<br />

die Kollagenbildung angeregt wird<br />

und die folgenden Pflegeprodukte<br />

besser einziehen können. Ich habe<br />

es wie ein leichtes Peeling wahrgenommen.<br />

Radiofrequenz-Therapie nennt<br />

sich das daraufhin anschließende<br />

und neuartige Verfahren, bei dem<br />

Radiowellen das Kollagen in der<br />

Unterhaut erwärmen, welches<br />

sich daraufhin zusammenzieht<br />

und sofort für glattere Haut und<br />

verringerte Fältchen sorgt. Die<br />

Behandlung fühlt sich angenehm<br />

an und ist völlig schmerzfrei, mein<br />

Gesicht wird einfach nur sehr<br />

warm. Aber das hält nicht lange,<br />

denn schon folgt die Kryotherapie,<br />

bei der mit Kälte um minus sechs<br />

Grad gearbeitet wird. Alle Einzelschritte<br />

sollen die Zell- und Kollagenneubildung<br />

anregen und Falten<br />

verringern, was ich erstaunlicherweise<br />

sofort nach der Behandlung<br />

erkennen kann. Und der Effekt soll<br />

sich in den kommenden Wochen<br />

sogar noch fortsetzen.<br />

Ich bin überrascht, was das Spa<br />

und Wellnesscenter außerdem<br />

bietet, denn Schönheit und Fitness<br />

stehen hier deutlich im Vordergrund.<br />

Anfang des Jahres 20<strong>18</strong> hat<br />

das Steigenberger Golf und Spa<br />

Resort in ein neues Beauty- und<br />

Bodykonzept investiert und kann<br />

nun mit der Spezialisierung ein<br />

einmaliges Programm auf der Insel<br />

anbieten. Die drei hochtechnischen<br />

Geräte mit verschiedener<br />

Wirkung stammen aus der Medizin<br />

und wurden von Fachleuten aus<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


31<br />

Fotos: Steigenberger Golf und Spa Resort<br />

Lifestyle Reisen<br />

Körper und Seele<br />

der medizinischen Ästhetik und<br />

Rehabilitation entwickelt. »Unser<br />

Ziel ist es, neue Standards in der<br />

Pflege von Körper und seelischem<br />

Wohlbefinden zu setzen«, erklärt<br />

Spa-Managerin Annika Stoll. Das<br />

klingt apart und die Gäste scheinen<br />

angetan. Auch Nicht-Hotelgäste<br />

können das Angebot nutzen.<br />

»Neben dem üblichen Saunaund<br />

Massagenangebot ist auch<br />

Schmerztherapie mit Hilfe von Magnetstimulation<br />

ein Schwerpunktthema«,<br />

erfahre ich von Corin,<br />

während sie mit dem Gerät über<br />

meinen seit zwei Wochen lädierten<br />

Fuß fährt. Die 1,7 Tesla stimulieren<br />

tiefliegende Muskelgruppen<br />

und Nerven und sollen besonders<br />

hilfreich bei Schulter- oder Kniebeschwerden<br />

sein. Ich spüre während<br />

der Behandlung nichts, aber das<br />

muss ja nichts heißen und so<br />

beschließe ich meinen Wellnesstag<br />

mit einem Bad im großzügig<br />

angelegten Outdoor Pool.<br />

Mallorca ist mit dem Mietwagen<br />

gut zu erkunden und neben Wellness<br />

und Golfen sollte immer Zeit<br />

sein, einen Abstecher nach Palma<br />

zu machen. Besonders beeindruckend<br />

ist das Wahrzeichen der<br />

Stadt – die Kathedrale der Heiligen<br />

Maria, deren 110 Meter langer Bau<br />

auf den Klippen über dem Meer<br />

bereits im 13. Jahrhundert begann.<br />

Bummeln lässt es sich besonders<br />

gut in der historischen Altstadt.<br />

Hier findet das mallorquinische<br />

Leben statt und malerische Gassen<br />

beherbergen neben Cafés und<br />

Bars gut erhaltene Denkmäler des<br />

Weltkulturerbes. Wir suchen uns ein<br />

kleines Restaurant mit heimischer<br />

Küche und Blick auf das Meer und<br />

kommen recht schnell mit unseren<br />

Tischnachbarn ins Gespräch. Auf<br />

Deutsch natürlich. Von ihnen erfahren<br />

wir viele Tipps und setzen einen<br />

am nächsten Tag direkt in die Tat<br />

um: Markttag in Paguera. Zweimal<br />

in der Woche findet er statt und ist<br />

immer eine geschäftige, lebhafte<br />

Angelegenheit. Wir probieren die<br />

köstlichen Ensaimadas, kaufen Oliven<br />

und beobachten das regsame<br />

Treiben. Neben den typisch mallorquinischen<br />

Spezialitäten bieten<br />

Marktstände Handarbeiten, Ledertaschen,<br />

Schmuck und Kleidung feil.<br />

Zum Abendessen nehmen wir<br />

diesmal die Gelegenheit wahr, die<br />

auf der Insel hochgelobte Kochkunst<br />

im hoteleigenen Restaurant<br />

»Mediterránea« zu testen. Nachdem<br />

wir schon vom umfangreichen<br />

Frühstücksbuffet beeindruckt sind,<br />

erfüllen sich am Abend gleich<br />

mehrere Wünsche gleichzeitig:<br />

Wir erleben einen traumhaften<br />

Sonnenuntergang mit Blick auf das<br />

Meer, genießen mediterrane Küche<br />

auf hohem Niveau und lassen die<br />

Seele baumeln, bis zum krönenden<br />

Abschluss das halbflüssige Schokoladenküchlein<br />

mit Erdbeeren und<br />

Vanilleeis kommt. Himmlisch!<br />

Ein traumhafter<br />

Blick vom Restaurant<br />

aus.<br />

Das Spa lädt zum<br />

Entspannen ein.<br />

Steigenberger Golf und Spa Resort<br />

164 klimatisierte Zimmer und Suiten mit Balkon oder<br />

Terrasse und mediterranem Ambiente<br />

250 Meter vom Strand entfernt<br />

Eingebettet in <strong>18</strong>-Loch-Golfplatz »Golf de Andratx«<br />

1.400 Quadratmeter großer Wellnessbereich mit Beautycenter,<br />

Fitnessraum, Saunalandschaft, Innen- und Außenpool<br />

Zwei Bars, zwei Restaurants mit gehobener Küche<br />

600 Quadratmeter Tagungsbereich<br />

25 Kilometer Entfernung bis Palma<br />

www.hotel-campdemar.com


32<br />

Lifestyle Reisen<br />

Trödeln<br />

Eine schöne Kulisse<br />

bietet der sonntägliche<br />

Trödelmarkt an<br />

der Maas.<br />

www.belgien-tourismus-wallonie.de<br />

Es geht langsam zu in Namur,<br />

der Wallonischen Hauptstadt im<br />

Süden Belgiens – eine Hochburg<br />

für Trödel, Antiquitäten, Kunst,<br />

Kitsch und Vintage. Das Stadtbild<br />

ziert eine legendäre, lustige<br />

Skulpturengruppe aus Bronze,<br />

deren Hauptfigur eine Schnecke<br />

ist, die für das genießerischgemäßigte<br />

Tempo steht.<br />

Die Skulpturen in<br />

Namur widerspiegeln<br />

das ruhige Tempo der<br />

Stadt.<br />

in der Wallonie<br />

richtung und dem Inventar kann<br />

man eine Menge Zeit vertrödeln. Je<br />

näher man der Altstadt rückt und<br />

ihren schönen Art Deco Häusern<br />

sowie eleganten Geschäften,<br />

um so anheimelnder wird es. Es<br />

überrascht immer wieder, wie viele<br />

Vintage-Läden, Antiquariate und<br />

Antiquitäten zu finden sind. Krempel<br />

von billig bis edel, man kommt<br />

aus dem Staunen und Stöbern<br />

nicht heraus. Selbst Lokale bedienen<br />

sich mit skurrilen Ausstattungen<br />

wie in der Café-Bar »Art Salon«<br />

am Place Rue de Quebec.<br />

Vor großartiger Kulisse findet<br />

Das mittelalterliche Namur, in der<br />

die Flüsse Maas und Sambre zusammenfließen,<br />

ist eine Augenweide<br />

und eine wahre Fundgrube für<br />

Kunstliebhaber und Sammler. Etwa<br />

in Bahnhofsnähe, etwas abgelegen,<br />

könnte man schon fündig werden.<br />

In einem ehemaligen Zollhaus befindet<br />

sich das Second-Hand-Kaufhaus<br />

Ravik Boutique. Allein schon<br />

beim Betrachten von Inneneinsonntags<br />

der Trödelmarkt an der<br />

Maas statt. Auf der anderen Uferseite<br />

schmiegen sich hübsche, kleine<br />

Wohnhäuser aneinander und über<br />

dem Berghang thront die Zitadelle.<br />

Im nahe gelegenen Ort Temploux<br />

steht ein ganzes Dorf Kopf,<br />

wenn einmal im Jahr zwei Tage<br />

lang bis nachts der größte und berühmteste<br />

Trödelmarkt der Wallonie<br />

stattfindet. Im Umkreis von drei<br />

Kilometern sind weit über 1.000<br />

Stände bestückt. Seit 1979 kann<br />

jeder Einwohner in sämtlichen<br />

belgischen Orten mit dem Trödeln,<br />

was er nicht mehr benötigt oder<br />

haben möchte.<br />

Antiquitätenmärkte finden auch<br />

im Schloss Deulin bei Hotton statt.<br />

Der junge Graf Simon de Harlez<br />

führt Besucher durch die Gemächer.<br />

Die reichhaltige Sammlung<br />

aus dem <strong>18</strong>. und 19. Jahrhundert<br />

besteht aus Mobiliar und Antiquitäten,<br />

die käuflich zu erwerben sind.<br />

Auch internationale Hochzeitsgesellschaften<br />

geben sich im Schloss<br />

gern ein Stelldichein. Im schönen<br />

Gastraum stellt sich ein Schluck<br />

Chateau aus eigenem Weinanbau<br />

als Genuss heraus.<br />

Ein schöner Spruch von Wilhelm<br />

Busch besagt: »Froh schlägt das<br />

Herz im Reisekittel, vorausgesetzt<br />

man hat die Mittel.«<br />

Text und Fotos: Elke Petra Thonke<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


1<br />

33<br />

Advertorial<br />

Bautzen:<br />

Winter, Wenzelsmarkt und mehr<br />

Bautzen ist die<br />

Stadt der Türme und<br />

unweit vom Oberlausitzer<br />

Bergland<br />

entfernt.<br />

Romantische<br />

Stimmung in den<br />

geschmückten<br />

Straßen.<br />

Foto: Jens-Michael Bierke Fotos: Peter Wilhelm<br />

Der Bautzener Wenzelsmarkt ist der älteste Weihnachtsmarkt<br />

Deutschlands. Er trägt den Namen des böhmischen Königs Wenzel<br />

IV., der verschiedenen Chroniken zufolge Bautzen bereits im<br />

Jahr 1384 ein Marktrecht verlieh.<br />

Inmitten der romantischen Bautzener<br />

Altstadt – am Rathaus beginnend,<br />

entlang der Reichenstraße<br />

bis unter den schiefen Reichenturm<br />

und umrahmt von prächtigen<br />

barocken Häusern – lädt der<br />

Wenzelsmarkt drei Wochen lang<br />

zum Besuch ein.<br />

Hier kann man vorweihnachtliches<br />

Flair immer montags bis<br />

mittwochs von zehn bis 20 Uhr<br />

und donnerstags bis samstags bis<br />

22 Uhr genießen. Der erleuchtete<br />

Tannenbaum und Musik bringen<br />

besinnliche Stimmung; geschmückte<br />

Stände locken mit kulinarischen<br />

Genüssen, Weihnachtsschmuck,<br />

Handwerkskunst, Textilien und<br />

Spielwaren. Puppenspiel und Mär-<br />

chenstunde erfreuen besonders<br />

Familien und täglich öffnet der<br />

Weihnachtsmann mit den Kindern<br />

eine Tür des Adventskalenders.<br />

Auch der Einkauf in den weihnachtlich<br />

geschmückten Straßen<br />

und Geschäften rund um den Wenzelsmarkt<br />

ist ein Erlebnis. Kleine<br />

Läden und Boutiquen in historischen<br />

Gewölben bieten vielfältige<br />

Möglichkeiten zum Erwerb von<br />

Mitbringseln und Weihnachtsgeschenken.<br />

Und eine Stadtführung<br />

durch das vorweihnachtliche Bautzen<br />

rundet den Adventsbesuch in<br />

der Stadt der Türme ab.<br />

Wer den Besuch auf den ruhigeren<br />

Jahresanfang oder die<br />

Winterferien legt und sich ein paar<br />

Tage mehr Zeit nimmt, dem sei ein<br />

Besuch in den Bautzener Museen<br />

und den Theatern empfohlen.<br />

Frischluft und Erholung pur bietet<br />

ein Wanderausflug zum nahe gelegenen<br />

Berg Czorneboh oder dem<br />

Mönchswalder Berg mit urgemütlichen<br />

Bauden. Die Erkundung der<br />

Herrnhuter Sterne Manufaktur mit<br />

Schauwerkstatt und Entdeckerwelt<br />

ist ein ganz besonderes Erlebnis,<br />

nicht nur für Familien. Und den<br />

passenden Stern für das eigene<br />

Zuhause findet man so ganz nebenbei<br />

gleich mit (Entfernung nach<br />

Herrnhut: etwa 30 Kilometer).<br />

Tourist-Information<br />

Bautzen-Budyšin<br />

Telefon 03591 42016<br />

touristinfo@bautzen.de<br />

www.wenzelsmarkt-bautzen.de<br />

www.tourismus-bautzen.de<br />

Bautzen.<br />

Ihr Urlaubsmagazin<br />

für Bautzen und Umgebung 2019<br />

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2019<br />

Bautzen &<br />

Umgebung


34<br />

Serie<br />

Legendäre<br />

Hotels<br />

Hotel Kastanienhof<br />

Die Fassade in heutiger Ansicht.<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


Seit 26 Jahren empfängt Familie Hauptmann in ihrem Hotel Kastanienhof in der Kastanienallee 65/66 in Berlin-Mitte Gäste<br />

aus aller Welt. Doch die Geschichte der Familie lässt sich an diesem Ort bis in die 1920er Jahre zurückverfolgen, die des<br />

Gebäudes sogar bis ins 19. Jahrhundert. Darüber haben die Hoteliers Otto, Uwe und Maximilian Hauptmann sogar ein Buch<br />

geschrieben. Wir von <strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>! haben darin geblättert.<br />

35<br />

Serie<br />

Die Wurzeln des Hotels Kastanienhof,<br />

das heute von Großvater, Sohn<br />

und Enkel geführt wird, reichen bis<br />

in die Mitte des 19. Jahrhunderts<br />

zurück. Damals war ein eigenes<br />

Haus so erstrebenswert wie heute.<br />

In jenen Jahren breitete sich Berlin<br />

aufgrund des wirtschaftlichen<br />

Aufschwungs aus wie ein Krake. Aus<br />

kleinen Industrieanlagen wurden<br />

große Unternehmen und tausende<br />

Menschen zog es zum Arbeiten in<br />

die Metropole, was wiederum einen<br />

ungebremsten Bauboom auslöste.<br />

Die Arbeiter und ihre Familien<br />

brauchten und suchten Quartier.<br />

Und wer konnte, baute. Auch Fuhrunternehmer<br />

Louis Kurtz aus der<br />

Torstraße (damals Wollankstraße). In<br />

der Kastanienallee und genau dort,<br />

wo heute das Hotel Kastanienhof<br />

und das Restaurant Ausspanne ihre<br />

Gäste empfangen, baute er Häuser<br />

und Pferdeställe. <strong>18</strong>67 zog Familie<br />

Kurtz in die stattlichen Bauten und<br />

um <strong>18</strong>70 wohnten in den Häusern<br />

73 Mietparteien. Der Fuhrmeister<br />

wird also bis zu seinem Tod im<br />

Jahre <strong>18</strong>81 sein Auskommen gehabt<br />

haben.<br />

Das <strong>18</strong>71 zur Hauptstadt des<br />

Kaiserreichs erhobene Berlin überschritt<br />

Ende des 19. Jahrhunderts<br />

die Millionengrenze an Einwohnern.<br />

1905 waren es schon über zwei<br />

Millionen, 1910 gar 3,7 Millionen.<br />

Und damit wuchs die Stadt zu einer<br />

der größten Mietskasernenstädte<br />

der Welt heran. Auch die Kastanienallee<br />

blieb davon nicht verschont.<br />

Doch nach dem Ersten Weltkrieg<br />

geriet das Grundstück in die Strudel<br />

der Zeit. Die Eigentümer wechselten<br />

in den Zwanziger- und Dreißigerjahren<br />

so schnell nacheinander,<br />

dass die Grundbucheintragungen<br />

alle aufeinanderfolgend im November<br />

und Dezember 1933 vollzogen<br />

wurden. Letzte Käufer des Grundstücks<br />

waren Boleslaus Schulz und<br />

Ehefrau – Besitzer der »Fleisch- und<br />

Wurst-Centrale«. Und dieser Metzger<br />

war kein Geringerer als der<br />

Großvater des heutigen Seniorchefs<br />

Otto Hauptmann.<br />

Dann kam der Zweite Weltkrieg.<br />

Berlins Mitte war am schwersten<br />

betroffen. Von den 245.000 Gebäuden,<br />

die einst in der Stadt standen,<br />

waren 50.000 völlig zerstört oder<br />

nicht mehr zu reparieren. Die Häuser<br />

Nummer 65 und 66 aber waren,<br />

wenn auch beschädigt, stehen<br />

geblieben. Vielleicht war das ein<br />

Grund dafür, dass dort eine sowjetische<br />

Kommandantur eingerichtet<br />

wurde. Mitte 1947 erhielt Familie<br />

Schulz ihr Eigentum zwar zurück,<br />

aber keinerlei Entschädigung für die<br />

in und am Gebäude entstandenen<br />

Schäden. Lediglich ein Bruchteil<br />

der ausgefallenen Mieteinnahmen<br />

wurde zurückerstattet.<br />

Auch die Zeit des geteilten<br />

Deutschland war für die Hauseigentümer<br />

kein Segen. Die staatlich<br />

festgelegten niedrigen Mieten,<br />

Zuzugsgenehmigung für Berlin<br />

und Wohnungszuweisung ließen<br />

ihnen wenig Chancen, Wohnungen<br />

selbst zu vermieten. Geld aus<br />

Mieteinnahmen für Grundinstandsetzungen<br />

anzusparen war kaum<br />

möglich. An Modernisierungen<br />

war schon gar nicht zu denken,<br />

fehlte es doch permanent an<br />

Material und Handwerkern. Mitte<br />

der 1960er-Jahre wurde – trotz<br />

Protesten der Hausbesitzer – dann<br />

auch noch die originale Stuckverzierung<br />

an den Außenfassaden<br />

der Häuser 65 und 66 in der<br />

Kastanienallee abgeschlagen und<br />

grauer Kratzputz aufgetragen.<br />

Auch ein häufiger Mieterwechsel<br />

setzte den Häusern zu. Letztlich<br />

war Nummer 65 unbewohnbar<br />

und wurde aus dem Wohnraumbestand<br />

herausgenommen. Im Haus<br />

Nummer 66 standen drei von<br />

sieben Wohnungen leer und waren<br />

nicht vermietbar. Die Bemühungen<br />

der Eigentümer, beide Häuser in<br />

staatliche Verwaltung zu übergeben,<br />

scheiterten. Dagegen war die<br />

Stadt bereit, für die leerstehenden<br />

Wohnungen den Mietausfall zu<br />

bezahlen und Anfang 1989 wurde<br />

vom Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte<br />

zugesichert, die General-<br />

Die alte Fassade zu DDR-Zeiten.<br />

Hof und Garage waren heruntergekommen und stark sanierungsbedürftig.<br />

Die alte gusseiserne Toilette war noch bis 1990 im Haus.


36<br />

Serie<br />

Blick vom<br />

Balkon auf die<br />

Kastanienallee.<br />

instandsetzung der Häuser Anfang<br />

der 1990er-Jahre einzuplanen.<br />

Dann aber fiel die Mauer und der<br />

damals über 50-jährige Otto Hauptmann<br />

und sein Sohn Uwe standen<br />

vor einer absolut neuen und völlig<br />

veränderten Situation. Was mit dem<br />

Besitz tun? Sie entschieden sich, das<br />

Schulzsche Erbe zu bewahren und<br />

so wurde die Idee einer Pension<br />

geboren. Allerdings war auch dieser<br />

Weg sehr steinig. Doch die beiden<br />

waschechten Berliner und gelernten<br />

DDR-Bürger, denen Verzicht und<br />

Mangelwirtschaft in Ostdeutschland<br />

auch Tugenden gelehrt hatten,<br />

bissen sich durch. Dabei war nicht<br />

nur der Kampf mit Ämtern, Banken,<br />

Gerichten und dergleichen zu meistern,<br />

Otto und Uwe Hauptmann<br />

hatten auch noch gegen versuchte<br />

Hausbesetzungen vorzugehen.<br />

Doch sie schafften es. Am<br />

1. April 1992 konnte die Pension<br />

mit den ersten sechs Zimmern<br />

eröffnet werden. Die harte Arbeit<br />

zum Drei-Sterne-Hotel-Superior<br />

mit 44 Zimmern und Suiten aber<br />

ging weiter. Fahrstuhl, Feuerschutz,<br />

Einbruchsicherheit, PC- und Heiztechnik<br />

und vieles andere mehr<br />

musste nach neuesten Standards<br />

eingebaut werden. Stuckteile<br />

sollten jedoch erhalten bleiben.<br />

Die in Nummer 66 liegenden<br />

Mietwohnungen erhielten Balkons.<br />

Nummer 65, die ehemalige Pferde-<br />

und Autodurchfahrt, sollte das<br />

Entree des Hotels werden. Die zwei<br />

getrennten Hochparterrebereiche<br />

hingegen ein Ganzes – der Eingangsbereich<br />

mit dem Aufzug, die<br />

Rezeption mit ihren Nebenräumen.<br />

Als 2004 das Hotel Kastanienhof<br />

zum vierten Mal in Folge im<br />

bundesweiten Wettbewerb der<br />

beliebtesten Hotels zu den Top 30<br />

gehörte und zum besten Drei-Sterne-Hotel<br />

Berlins gekürt wurde, war<br />

das einmal mehr der Beweis, dass<br />

sich alle Mühen und Arbeit gelohnt<br />

hatten.<br />

Allein beim Hotelbetrieb blieb<br />

es jedoch nicht. Im Jahr 2014 ist<br />

nicht nur das zweite Dachgeschoss<br />

ausgebaut worden, auch wurde die<br />

Gaststätte »Ausspanne« eröffnet.<br />

An ihrer Einrichtung hat dann schon<br />

Maximilian Hauptmann, Sohn und<br />

Enkel von Uwe und Otto Hauptmann<br />

und dritter Mann in der Geschäftsführung,<br />

kräftig mitgewirkt.<br />

Heute ist das Hotel Kastanienhof<br />

eine erstklassige Adresse für die<br />

Gäste Berlins, die überall auf Schritt<br />

und Tritt Berliner Geschichte und<br />

Geschichten atmen und erleben<br />

möchten. Und das können sie nicht<br />

nur auf den vielen historischen<br />

Fotos, sondern auch und vor allem<br />

in Gesprächen mit den Zeitzeugen<br />

der Geschichte – der Familie<br />

Hauptmann.<br />

www.kastanienhof.berlin<br />

Blick in den gemütlichen<br />

Gastraum<br />

des Restaurants<br />

Ausspanne.<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


Das ist los!<br />

Highlights in<br />

Berlin<br />

Kultur<br />

geht immer in Berlin –<br />

und ganz besonders in Mitte.<br />

Was in den Wintermonaten<br />

angesagt ist, erfahren Sie<br />

auf den kommenden Seiten.<br />

Ob Messe, Cabaret oder Zirkuswelt,<br />

Märchentage oder<br />

Weihnachtssingen – für jeden<br />

Geschmack gibt es das passende<br />

Event.<br />

»Wahnsinn« – das Musical mit den<br />

Hits von Wolfgang Petry wird im<br />

Januar im Theater am Potsdamer Platz<br />

gespielt.


38<br />

Kultur Bücher<br />

Das gefällt uns!<br />

Winterlektüre<br />

Jetzt kommt wieder die Zeit, um sich mit einem<br />

guten Buch in die Decke zu kuscheln und Pläne<br />

für den nächsten Urlaub zu machen oder einfach<br />

nur einen Krimi zu schmökern. Wir stellen Ihnen<br />

die aktuellsten Neuerscheinungen vor.<br />

Die Welt entdecken<br />

»1000 Places To See Before You Die«–<br />

unter Reisebegeisterten ist diese Reihe<br />

längst Kult. Randvoll gefüllt mit Tipps<br />

für Genuss, Kultur, Natur, Kurztrips,<br />

Shopping und Sightseeing bietet sie<br />

einen idealen Einstieg in jeden Urlaub.<br />

Mit der dritten Neuauflage gibt es nun<br />

noch mehr zu sehen und zu erleben.<br />

Sei es das Prager Burgviertel, das Kentucky<br />

Derby oder das Zillertal: Einmal in<br />

den Büchern geblättert, kann man sich<br />

schwer von den vielen Möglichkeiten<br />

lösen, die diese und zahlreiche andere<br />

Destinationen zu bieten haben. Über<br />

1.000 Farbfotos geben dabei einen<br />

ersten Eindruck. Alle Tipps – ein Reiseziel<br />

pro Seite – werden ausführlich<br />

vorgestellt und natürlich sind alle Adressen,<br />

Öffnungszeiten, Informationen<br />

zu Eintrittspreisen oder Kontaktdaten<br />

auf dem aktuellsten Stand. In zweiter<br />

Auflage ist ebenfalls der Spezialband<br />

zu Deutschland, Österreich und der<br />

Schweiz erschienen.<br />

»1000 Places To See Before You Die© –<br />

Die neue Lebensliste für den Weltreisenden«,<br />

1220 S., 3. Aufl., Vista Point,<br />

19,99 €<br />

Sprichwörtern auf der Spur<br />

Haben Sie sich schon einmal überlegt,<br />

wieso man wienert, statt zu linzen oder<br />

zu grazen? Oder warum im Kinderspiel<br />

die Reise gerade nach Jerusalem geht?<br />

In »Ich kenn doch meine Pappenheimer!«<br />

erzählt »Redewendungen-Papst«<br />

Rolf-Bernhard Essig kuriose Geschichten<br />

über berühmte Metropolen, Städte, Gemeinden<br />

und Regionen, die sprichwörtlich<br />

geworden sind. Mit Illustrationen<br />

und Karten klärt er darüber auf, warum<br />

Eulen nach Athen getragen werden, Verbrecher<br />

hinter schwedischen Gardinen<br />

sitzen oder das Nassauern in Berlin und<br />

nicht in Nassau erfunden wurde. Der<br />

Autor widmet sich 200 fiktiven und realen<br />

Ortschaften und beleuchtet dabei<br />

historische und kulturelle Kuriositäten.<br />

Rolf-Bernhard Essig lebt als Autor,<br />

Kritiker und Entertainer in Bamberg.<br />

Besonders bekannt wurde er mit Radiosendungen<br />

zu Redensarten wie »Essigs<br />

Essenzen« oder »Und jetzt mal Butter bei<br />

die Fische!«<br />

Rolf-Bernhard Essig: »Ich kenn doch<br />

meine Pappenheimer – Wunderbare<br />

Geschichten hinter sprichwörtlichen<br />

Orten«, 144 S., Duden Verlag, 10,00 €<br />

Morde im Frittenmilieu<br />

Commissaire de la criminelle Frederic Le<br />

Maire ist Belgier aus Leidenschaft. Kein<br />

Wunder also, dass er belgische Fritten<br />

über alles liebt. Dass die holländische<br />

»Frittenmafia« versucht, Frittenfett<br />

schlechter Qualität in Belgien einzuführen<br />

und dabei über Leichen geht, passt<br />

dem verschrobenen Kauz überhaupt<br />

nicht. Als dann auch noch die Köpfe von<br />

Frittenbudeninhabern in Deutschland,<br />

Holland und Belgien im heißen Frittenfett<br />

stecken, beginnt der Kriminaler mit<br />

seiner Partnerin, der Aachener Pathologin<br />

Dr. Angelika Laefers, zu ermitteln.<br />

Der Grafikdesigner Bernhard Wucherer<br />

hat als selbstständiger Leiter einer bekannten<br />

Werbe-, Marketing- und Eventagentur<br />

im Allgäu im Laufe von 25 Jahren<br />

unzählige Texte und Slogans entwickelt<br />

sowie viele Presseartikel verfasst. »Frittenmafia«<br />

ist der erste Gegenwartskrimi<br />

des Autors. Derzeit arbeitet er an den<br />

Nachfolgeromanen von »Das Teufelsweib«<br />

und »Frittenmafia«.<br />

Bernhard Wucherer: »Frittenmafia«,<br />

476 S., Gmeiner Verlag,<br />

15,00 €<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


2<br />

Foto: Nemetschek Stiftung/Julia Krüger<br />

3<br />

Foto: DEAG<br />

39<br />

Kultur Ausblick<br />

Foto: bb-promotion<br />

4<br />

Foto: Chistirrin Gensi<br />

5<br />

1<br />

2<br />

Berliner Märchentage<br />

Was: Festival<br />

Wann: bis 25.11.<strong>18</strong><br />

Wo: Verschiedene Orte in Berlin<br />

www.märchenland.de<br />

The World on Paper<br />

Was: Ausstellung zur Wiederentdeckung<br />

des Mediums Papier<br />

Wann: bis 07.01.19<br />

Wo: Palais Populaire<br />

www.museumsportal-berlin.de<br />

Lee Bul: Crash<br />

Was: Einzelausstellung<br />

von Lee Bul<br />

Wann: bis 13.01.19<br />

Wo: Martin-Gropius-Bau<br />

www.berlinerfestspiele.de<br />

CIRCA'S PEEPSHOW<br />

Was: Cabaret und Zirkuswelt<br />

Wann: bis 17.02.19<br />

Wo: Chamäleon Theater<br />

www.chamaeleonberlin.com<br />

Geheimnis. Ein<br />

gesellschaftliches Phänomen<br />

Was: Ausstellung<br />

Wann: bis 10.03.19<br />

Wo: Museum für Kommunikation<br />

www.mfk-berlin.de<br />

Pergamon-Panorama<br />

Was: 360°-Panorama von<br />

Yadegar Asisi<br />

Wann: ab 17.11.<strong>18</strong><br />

Wo: Am Kupfergraben 1<br />

www.smb.museum<br />

4<br />

Compagnia Baccalà: Pss Pss<br />

Was: Kintopp-Hommage<br />

Wann: 19./26.11. & 03.12.<strong>18</strong><br />

Wo: Chamäleon Theater<br />

www.chamaeleonberlin.com<br />

Kurzfilmfestival Berlin<br />

Was: Internationaler Wettbewerb<br />

Wann: 19.–25.11.<strong>18</strong><br />

Wo: Verschiedene Kinos in Berlin<br />

www.interfilm.de<br />

Zeughausmesse<br />

Was: Messe für angewandte Kunst<br />

Wann: 06.–09.12.<strong>18</strong><br />

Wo: Deutsches Historisches<br />

Museum<br />

www.dhm.de<br />

Weihnachtssingen<br />

Was: Weihnachtssingen beim<br />

1. FC Union Berlin<br />

Wann: 23.12.<strong>18</strong><br />

Wo: Stadion an der Alten Försterei<br />

www.fc-union-berlin.de<br />

Louis Lewandowski Festival<br />

Was: Festival synagogaler Musik<br />

DER GOLDENE 29. BERLINER FADEN MÄRCHENTAGE DES SCHICKSALS<br />

DER GOLDENE FADEN DES SCHICKSALS<br />

Wann: 20.–23.12.<strong>18</strong> MÄRCHEN UND MÄRCHEN UND GESCHICHTEN VON MACHT MACHT UND OHNMACHT UND OHNMACHT<br />

8. BIS 25. NOVEMBER 20<strong>18</strong><br />

Wo: Synagoge Pestalozzistraße,<br />

8. BIS 25. NOVEMBER 20<strong>18</strong><br />

Reinbeckhallen, Synagoge<br />

Rykestraße<br />

www.louis-lewandowski-festival.de<br />

Roncalli<br />

Was: Weihnachtscircus<br />

Wann: 21.12.<strong>18</strong>–06.01.19<br />

Wo: Tempodrom<br />

www.roncalli.de<br />

Silvesterparty<br />

Was: Jahreswechsel am<br />

Brandenburger Tor<br />

Wann: 31.12.<strong>18</strong><br />

Wo: Straße des 17. Juni<br />

www.berlin.de<br />

Wahnsinn<br />

Was: Wolfgang-Petry-Musical<br />

Wann: 02.–27.01.19<br />

Wo: Theater am Potsdamer Platz<br />

www.petry-musical.de<br />

#RelaxNetworkParty<br />

Was: Berlins höchstes After Work<br />

Feierabend m. Musik u. Tanz<br />

Wann: Jeden ersten Donnerstag<br />

im Monat, Einlass ab <strong>18</strong> Uhr<br />

Wo: Auf dem Fernsehturm<br />

www.tv-turm.de<br />

1<br />

Termine<br />

29. BERLINER MÄRCHENTAGE<br />

3<br />

Christmas Garden<br />

Was: Beleuchtete<br />

Märchenlandschaft<br />

Wann: 15.11.<strong>18</strong>–06.01.19<br />

Wo: Botanischer Garten<br />

www.christmas-garden.de<br />

5<br />

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel<br />

Was: Film mit Orchesterbegleitung<br />

Wann: 27.12.<strong>18</strong><br />

Wo: Friedrichstadt-Palast<br />

www.bb-promotion.com


40<br />

Fotos: Florian Krauss<br />

Kultur Ausblick<br />

OZ, OZ, OZ!<br />

(W)RAP THE WIZARD!<br />

Thikwa macht ein Musical und lädt zur Premiere am 16. Januar<br />

2019 ein. Aber es handelt sich um kein gewöhnliches Musical:<br />

Rap trifft auf Electronic Jazz, es wird gesungen und getanzt,<br />

aber gleichzeitig das Genre durch den Fleischwolf gedreht.<br />

Ein performatives Roadmovie, wo am Wegesrand existentielle<br />

Fragen nach Stärke und dem Wert vermeintlicher Imperfektion<br />

lauern, ein assoziativer musikalischer Trip durch ein Gedankenland<br />

in Agfa-Color. Man missbraucht lustvoll eine populäre<br />

Vorlage für eine Untersuchung in Sachen Individualität und<br />

über-sich-Hinauswachsen (müssen). Mit einer Mischung aus<br />

Distanz und komischen Boxschlägen in die intellektuellen<br />

Weichteile.<br />

In guter alter Hollywood-Tradition ist auch »OZ, OZ, OZ!«<br />

ein All-Star-Vehikel. Neben einer First-Class-Riege prominenter<br />

Thikwa-Performer wie Torsten Holzapfel, Peter Pankow<br />

und Heidi Bruck rappt Cora Frost, agiert Martin Clausen und<br />

der Beatbox-Crack Raphael Schall steuert die Beats bei. Ein<br />

diskursives Musik-Stück über Individualität und Akzeptanz.<br />

OZ, OZ, OZ! (W)RAP THE WIZARD!<br />

Premiere: 16.01.2019, 20 Uhr<br />

weitere Vorstellungen: 17.–19./23.–26.01. sowie<br />

03.–06.04.2019, jeweils 20 Uhr<br />

Theater Thikwa, Fidicinstraße 40, 10965 Berlin<br />

www.thikwa.de<br />

CAVALLUNA – Welt der Fantasie<br />

Europas beliebteste Pferdeshow ist zurück! Nachdem das<br />

erfolgreiche Showformat im Juni 20<strong>18</strong> aufgrund der zuletzt<br />

deutlich gesteigerten Qualität und der inszenatorischen<br />

Weiterentwicklung in CAVALLUNA umbenannt wurde, startete<br />

das neue Programm im Oktober unter dem Titel »Welt<br />

der Fantasie« seine Europa-Tournee durch 34 Arenen von<br />

Antwerpen bis Zürich.<br />

Bereits mit der letzten Tour – »Gefährten des Lichts« –<br />

begeisterte Regisseur, Komponist und Autor Klaus Hillebrecht<br />

über 420.000 Zuschauer durch überwältigende Schaubilder,<br />

eine grandiose Inszenierung und einen unverwechselbaren<br />

Soundtrack. Mit dem neuen Meisterwerk möchte der Emmynominierte<br />

Hillebrecht an die bisherigen Erfolge anknüpfen<br />

und das Spektakel mit den edelsten Pferderassen Europas in<br />

nie dagewesenen Dimensionen erstrahlen lassen.<br />

Was es bedeutet, wenn Wünsche zum Abenteuer werden<br />

und unvergessliche Momente mit wunderschönen Pferden<br />

kann man in »CAVALLUNA – Welt der Fantasie« am 26. und<br />

27. Januar 2019 wieder in der Mercedes-Benz Arena in Berlin<br />

erleben.<br />

CAVALLUNA – Welt der Fantasie<br />

Sa 26.01.19 um 15 und 20 Uhr<br />

So 27.01.19 um 14 und <strong>18</strong>.30 Uhr<br />

Mercedes-Benz Arena<br />

Mercedes-Platz 1<br />

10243 Berlin<br />

Tickets ab 39,90 Euro<br />

www.cavalluna.com<br />

Fotos: CAVALLUNA<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


Foto: Roncalli<br />

Gewinnen<br />

41<br />

Kultur Ausblick<br />

Foto: Warner Bros. Entertainment Inc. Harry Potter Publishing Rights ©JKR<br />

15. Roncalli Weihnachtscircus<br />

Seit 15 Jahren gehört der Weihnachtscircus Roncalli nach Berlin und<br />

das wird gefeiert! Ein Besuch im festlich geschmückten Tempodrom<br />

ist für viele inzwischen ein Muss zur Weihnachtszeit. Jährlich lassen<br />

sich ganze Generationen von den einzigartigen Attraktionen bezaubern,<br />

die der Weihnachtscircus zu bieten hat. Zirkusdirektor Bernhard<br />

Paul – bekannt dafür, nur die besten Artisten und Clowns der<br />

Welt für Roncalli zu engagieren – ist erneut eine ganz besondere<br />

Manegen-Inszenierung gelungen, die dem 15-jährigen Jubiläum alle<br />

Ehre macht.<br />

www.roncalli.de<br />

»Harry Potter: The Exhibition« ist im Oktober nach<br />

Deutschland zurückgekehrt, diesmal in die Caligari Halle<br />

am Filmpark Babelsberg in Potsdam. Fans dürfen sich<br />

auf extra Magie in Potsdam freuen, wenn sie ganz neue<br />

Einblicke in die Welt von Harry Potter erhalten. Auf der<br />

1.600 Quadratmeter großen Wanderausstellung werden<br />

Tausende von authentischen Requisiten, Kostümen und<br />

Kreaturen sowie Schauplätze der beliebtesten Orte der<br />

Wizarding World präsentiert.<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>! verlost zwei Familientickets á vier Karten<br />

für einen Besuch der Ausstellung am 15.01.2019. Die<br />

genaue Uhrzeit teilen wir den Gewinnern nach der Auslosung<br />

mit. Folgende Frage muss beantwortet werden:<br />

»Wie wird die Sportart mit einem Besen zwischen den<br />

Beinen genannt?«<br />

Mail bis 20.12.<strong>18</strong> an<br />

mitte.<strong>bitte</strong>.berlin@gmail.com<br />

Stichwort: Potter<br />

Wir schauen hin!<br />

Satire am<br />

Nerv der Zeit &<br />

mit Live-Musik<br />

Kasse: 204 47 04 | www.distel-berlin.de


42<br />

Advertorial<br />

Das große Schau spielhaus<br />

war Vorgänger des<br />

Friedrichstadt-Palastes.<br />

Das Kabarett<br />

Theater Distel<br />

feiert in diesem<br />

Jahr 65-jähriges<br />

Jubiläum.<br />

Was ist los im East End?<br />

Seit einigen Jahren haben sich verschiedene Berliner Traditionshäuser unter dem Namen »Berliner<br />

Theaterviertel East End« zusammengeschlossen, um an die lange Tradition des Gebiets zwischen<br />

Brandenburger Tor, Friedrichstraße, Unter den Linden und Hackeschem Markt als Zentrum für Berlins<br />

gehobenes Bühnenvergnügen anzuknüpfen.<br />

Willkommen in Berlin-Mitte, dem<br />

Zentrum der deutschen Politik,<br />

aber auch Berlins angesagtem<br />

Ausgehviertel – im Carré zwischen<br />

Friedrichstraße, Unter den Linden<br />

und Hackescher Markt. Wir befinden<br />

uns hier auf historischem<br />

Boden: Spätestens seit den 1920er-<br />

Jahren war und ist dieses Viertel<br />

das Zentrum für gehobenes Bühnenvergnügen<br />

der Hauptstadt –<br />

von Max Reinhardts »Schall und<br />

Rauch« bis zu Erik Charells Revuen<br />

im Großen Schauspielhaus.<br />

Berlin wusste immer, wo es hingehen<br />

musste, um sich inspirieren,<br />

amüsieren und begeistern zu lassen.<br />

Nirgendwo gibt es heute eine<br />

so hohe Theaterdichte, werden so<br />

viele Plätze besetzt und applaudieren<br />

so viele Hände. Hier ist nach<br />

wie vor die erste Amüsier- und<br />

Ausgehmeile der Stadt. Auch viele<br />

der schicksten Restaurants, Bars<br />

und smartesten Tanzflächen sind<br />

genau hier zu finden – ebenso wie<br />

die leckersten Cocktails. Kurzum:<br />

New York hat den Broadway, London<br />

das West End und wir haben,<br />

Comedy-Szene das Mikrofon in die<br />

Hand.<br />

Mittendrin im East End aber<br />

befindet sich die größte Theaterbühne<br />

der Welt. Der 1984 an der<br />

Friedrichstraße 107 neu eröffnete<br />

Friedrichstadt-Palast liegt nur fünf<br />

Minuten vom Bahnhof Friedrichstraße<br />

entfernt. Der Palast ist bis heute<br />

in seinem Programm und seinen<br />

Dimensionen weltweit einzigartig.<br />

Das gewaltige Gebäude ist der letzte<br />

große Prachtbau, der in der DDR<br />

errichtet wurde und damit auch ein<br />

herausragendes architektonisches<br />

Zeitzeugnis der überwundenen<br />

deutsch-deutschen Teilung.<br />

Aber es gab schon eine lange<br />

Tradition vor dem Palast, denn seit<br />

nunmehr einhundert Jahren ist der<br />

Palast Berlins erste Adresse für große<br />

Unterhaltung. Als Max Reinhardt<br />

1919 dort das Große Schauspielhaus<br />

gründete, den Vorgänger des<br />

Palastes, schuf der modernistische<br />

Architekt Hans Poelzig in seinem<br />

Auftrag einen grandiosen Theaterbau.<br />

Ab 1924 kreierte der neu eingesetzte<br />

künstlerische Direktor Erik<br />

Charell Revuen, die den Ruf und<br />

die Ästhetik der Berliner »Goldenen<br />

Zwanziger« bis heute prägen.<br />

Im zweiten Weltkrieg teilweise<br />

zerstört, wurde schon im Herbst<br />

1945 der Theaterbetrieb wieder<br />

aufgenommen. 1980 musste der<br />

alte Palast geschlossen werden, da<br />

sich der Untergrund gesenkt und<br />

der Bau dadurch statisch verzogen<br />

hatte. Am 27. April 1984 wurde der<br />

neue Palast an der Friedrichstraße<br />

107 neu eröffnet.<br />

Heute ziehen die Grand Shows,<br />

Kindershows und Gastspiele<br />

jährlich mehr als 700.000 Gäste<br />

an. Damit ist der Palast mit weitem<br />

Abstand die Nr. 1 unter den Berliner<br />

Bühnen. Mit über 160 Mitwirkenden<br />

pro Vorstellung, davon<br />

mehr als einhundert Künstlerinnen<br />

und Künstler, sind dies die größten<br />

Ensuite-Shows der Welt.Die aktuelmit<br />

einem leichten Augenzwinkern<br />

natürlich, das »East End«.<br />

Herausgenommen, um nur einige<br />

zu nen nen, finden sich hier der<br />

Friedrichstadt-Palast, das CHAMÄ-<br />

LEON Theater, der Admiralspalast,<br />

das Kabarett-Theater DISTEL oder<br />

der Quatsch Comedy Club als erste<br />

Adressen für einzigartige Unterhaltung.<br />

Während das CHAMÄLEON<br />

Theater wie kein zweites Haus in<br />

Deutschland für Neuen Zirkus oder<br />

auch Cirque Nouveau steht, gilt die<br />

DISTEL seit über 60 Jahren als eines<br />

der besten Kabaretts. Die Nähe zum<br />

Reichstag und Kanzleramt begreift<br />

die DISTEL als Anreiz, der scharfe<br />

»Stachel am Regierungssitz« zu sein.<br />

Eine lange Tradition findet sich auch<br />

im Admiralspalast, der sich respektvoll<br />

vor der Geschichte verneigt und<br />

heute jeder Art von Veranstaltung<br />

eine außergewöhnliche Heimat bietet.<br />

Und nicht zu vergessen, Thomas<br />

Hermanns’ Quatsch Comedy Club:<br />

Ausgezeichnet mit dem Deutschen<br />

Comedypreis geben sich hier die<br />

Stars und Sternchen der Deutschen<br />

Foto: Gonz Foto: Friedrichstadt-Palast<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


43<br />

Kultur<br />

le Produktion VIVID Grand Show ist<br />

eine vor Farbenpracht überbordende<br />

Liebeserklärung an das Leben.<br />

Gäste und Medien überschlagen<br />

sich vor Begeisterung für die oft<br />

zum Weinen schöne Show. Auf<br />

Tripadvisor schrieb eine Besucherin<br />

»Ein Abend voller Musik, Akrobatik<br />

und Komik – die Mischung ist<br />

einfach perfekt. Ein Fest für Augen<br />

und Ohren.« und auf Facebook<br />

heißt es von einem Gast »Eine<br />

künstlerische Hochleistung! Ich<br />

kann mir nicht vorstellen, dass das<br />

noch irgendwie zu toppen ist!«. Für<br />

die Berliner Zeitung ist die VIVID<br />

Grand Show »das Beste, was je auf<br />

dieser Bühne zu sehen war.«<br />

Erleben Sie diese wundervolle<br />

Show selbst: Für die Leser von<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>! haben wir speziell zur<br />

Weihnachtszeit ein ganz besonders<br />

Angebot: Nutzen Sie bei der Buchung<br />

das Stichwort »<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>«<br />

und sparen Sie für die Vorstellungen<br />

bis 2. Februar 2019 20 Euro<br />

pro Ticket*.<br />

www.palast.berlin/east-end<br />

* Das Angebot gilt in den Preiskategorien Premium<br />

bis 2 für alle Vorstellungen bis 2. Februar, ausgenommen<br />

sind die Vorstellungen vom 25. bis 31.12.<br />

Ermäßigungen sind nicht kombinierbar.<br />

Änderungen vorbehalten.<br />

Telefon: 030 23262326<br />

Der Friedrichstadt-Palast in der Friedrichstraße<br />

Das Chamäleon Theater in den Hackeschen Höfen.<br />

Foto: Robert Grischek Foto: Brinkhoff Moegenburg Foto: Jean Paul Raabe<br />

Die neue VIVID Grand Show im Friedrichstadt-Palast.


44<br />

Historie<br />

Shoppingmeile<br />

Leipziger Straße<br />

Um 1900 war die Leipziger Straße zur Haupteinkaufsstraße der neuen<br />

Reichshauptstadt avanciert. Der gewaltige Bauboom der Gründerzeit verwandelte die<br />

vornehme Wohngegend in das Geschäftszentrum Berlins. Die Warenhäuser Wertheim<br />

und Tietz präsentierten wie andere Kaufhäuser ihr Warensortiment. Beliebte Treffpunkte<br />

waren die Konditorei-Cafés, die Restaurants Aschinger und Kempinski.<br />

Die Menschen strömten zu den Bilse-Konzerten ins Concerthaus oder<br />

den Varietés in den Reichshallen.<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


45<br />

Historie<br />

Das Gebäude von<br />

Kersten & Tuteur<br />

zu Beginn des<br />

20. Jahrhunderts.<br />

Fotos: Strebe Fotos: Neckelmann<br />

Leipziger Straße 36<br />

Das Gebäude von Kersten & Tuteur (1913–38) steht<br />

noch heute an der Leipziger Straße 36, Ecke Charlottenstraße.<br />

Hermann Muthesius baute das Damenmodehaus,<br />

eines der exklusivsten Modegeschäfte Berlins,<br />

von 1912 an im Stil der beginnenden Moderne um. Die<br />

Waagerechte und die Senkrechte sind in der Fassade<br />

fast gleich betont. Der Architekt entwarf in Berlin fast<br />

ausschließlich Landhäuser, vor allem in Dahlem. Jacob<br />

Tuteur und Willi Kersten eröffneten 1905 ihr erstes<br />

Konfektionsgeschäft. In der Leipziger Straße besaß die<br />

Firma auch ein Atelier, um Blusen und Jupons (Damenunterröcke)<br />

herzustellen.<br />

Das große Schaufenster mit Rundbogen an der abgeschrägten<br />

Ecke war für die Firma bedeutend. Es sollte<br />

schon von Weitem die Passanten auf das Gebäude<br />

aufmerksam machen. Der Architekt Muthesius führte<br />

mit dem Eckportal erstmalig das Schaufenster durch<br />

zwei Stockwerke. Später wurde diese Idee für andere<br />

Kaufhausbauten (KaDeWe) übernommen. Im Innern<br />

wurden für die Konfektionsabteilung nicht die sonst<br />

üblichen großen, saalartigen Räume gebaut. Stattdessen<br />

sollten kleine Verkaufsräume einen eher privaten<br />

Charakter schaffen. Diese wurden bewusst schlicht<br />

gestaltet, um das Kaufinteresse der Kunden auf die<br />

Waren zu lenken. Nur die Maßsalons waren in echtem<br />

Holz gestaltet.<br />

Bedeutend<br />

war das große<br />

Schaufenster<br />

mit Rundbogen.<br />

Die heutige<br />

Ansicht der<br />

Leipziger<br />

Straße 36.


46<br />

Historie<br />

Tagsüber<br />

Europas größte<br />

Café-Bar und<br />

nachts wurde<br />

zum orientalischen<br />

Tanz<br />

gebeten.<br />

Die Eckfassade der<br />

Leipziger Straße<br />

101–102 heute.<br />

Leipziger Straße 101-102<br />

Die New Yorker Lebensversicherungsgesellschaft<br />

Equitable ließ sich an der Leipziger Straße 101/102,<br />

Ecke Friedrichstraße einen Palastbau errichten. Nach<br />

einem Entwurf von Carl Schaefer entstand er <strong>18</strong>87–89<br />

mit einer repräsentativen Granitfassade im Neorenaissancestil.<br />

Für damals 25 Pfennig gelangte der Besucher<br />

über eine Rolltreppe in das Tanzlokal »Moka Efti«<br />

im ersten und zweiten Stock. Es war eine der ersten<br />

Rolltreppen Berlins und sie entwickelte sich sofort zu<br />

einer Attraktion. Als Kulisse spielte das »Moka Efti«<br />

in der Fernsehserie »Babylon Berlin« eine Schlüsselrolle<br />

und wurde als frei erfundener Glaspalast in der<br />

Berliner Straße in Potsdam-Babelsberg neu errichtet.<br />

Das Original bot Raum für 3.000 Personen und wurde<br />

auch das »Café der Dreitausend« genannt. Seit April<br />

1929 war es im Equitable-Palast auf 2.800 Quadratmetern<br />

untergebracht und der erfolgreichste Musikpalast<br />

Eine Werbeanzeige<br />

für das Moka Efti.<br />

Berlins. Tagsüber Europas größte Café-Bar, nachts wurde<br />

in orientalischem Ambiente zum Tanz gebeten. Das<br />

Design des Kaffeehauses ist orientalisch. Seine bemalten<br />

Decken, die Teppiche, die Bezüge der wuchtigen<br />

Sessel – alles weckt Assoziationen an 1001 Nacht. Von<br />

einem Saal zum anderen gelangten die Gäste durch<br />

einen Gang, der einen Eisenbahnwaggon imitierte:<br />

Man reiste also von Saal zu Saal. Der griechische<br />

Eigentümer Giovanni Eftimiadis war ein Weltbürger:<br />

Er stammte aus Konstantinopel, besaß einen italienischen<br />

Pass und Geldgeber aus London.<br />

Die große Zeit des Etablissements war eng verbunden<br />

mit dem Orchester James Kok. 1927 gegründet,<br />

spielte es als Hausband mit 15 Mann amerikanischen<br />

Swing-Jazz. Der Konzertsaal lag im ersten Stock, der<br />

Tanzsaal aber im zweiten. Kurzerhand brach man ein<br />

Loch in den Boden des Tanzsaals. Nun dröhnte die<br />

Swingmusik bis in den zweiten Stock hinauf. Das Orchester<br />

des aus Rumänien stammenden Geigers zählte<br />

zu den besten in der ersten Hälfte der dreißiger Jahre.<br />

Ihr größter Hit war »Where's the tiger«.<br />

Foto: Harald Neckelmann Foto: aus Knud Wolffram, Tanzdielen und Vergnügungspaläste, Berlin 1992 228 92f<br />

Foto: aus Knud Wolffram, Tanzdielen und Vergnügungs paläste, Berlin 1992<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


47<br />

Fotos: Harald Neckelmann Foto: Landesarchiv<br />

Historie<br />

Leipziger Straße 112<br />

Das 1904/05 errichtete Geschäftshaus für die Württembergische<br />

Metallwarenfabrik (WMF) wurde von<br />

dem Architektenpaar Ludwig Eisenlohr & Carl Weigle<br />

aus Stuttgart entworfen. In der Leipziger Straße 112,<br />

Ecke Mauerstraße, diente es bis 1943 der Verwaltung<br />

des Unternehmens. Die Firma produziert noch heute<br />

Haushalts- und Hotelwaren aus Glas und Metall. Sie<br />

setzte sich um 1900 an die Spitze der Jugendstilbewegung:<br />

Bronzene Ornamente prägten die Fassade.<br />

In den ersten beiden Etagen befand sich die Musterausstellung<br />

der Niederlassung für Norddeutschland.<br />

Im Nebengebäude lag vor der Jahrhundertwende das<br />

Stammhaus von Wertheim (Nummer 111), erstmals<br />

Warenhaus genannt. Der Journalist Max Osborn: »Die<br />

Leute im Westen zogen die Augenbrauen hoch: Was<br />

sollte ein solches Lager billiger Dinge in der verwöhnten<br />

Gegend? Immerhin, sie gingen hin, und die Stapelungen,<br />

durch vier Stockwerke getürmt, imponierten.«<br />

Ein nur für den Verkauf eingerichtetes Gebäude – das<br />

war neu für Berlin.<br />

Später entstand an gleicher Stelle (verbunden mit<br />

der Nummer 110) ein von Klingenberg und Meyer<br />

entworfenes Gebäude mit der Firma Ludwig Hupfeld<br />

(Elektrische Pianos), dem größten europäischen<br />

Hersteller von mechanischen Musikwerken in den<br />

Zwanzigerjahren. Auch vertreten war die weltberühmte<br />

Bildgießerei Gladenbeck & Sohn (Viktoria der<br />

Siegessäule, Neptunbrunnen) und das Optikgeschäft<br />

Eduard Messter. Sein Sohn Oskar begründete die deutsche<br />

Kino- und Filmindustrie: Er brachte den ersten<br />

brauchbaren Filmprojektor heraus, eröffnete das erste<br />

Berliner Lichtspieltheater und zeigte ab 1903 erstmals<br />

Tonbilder.<br />

Der Journalist und Autor<br />

Harald Neckelmann lebt<br />

und arbeitet als Sachbuchautor,<br />

Dozent und Stadtführer<br />

in Berlin. Er hat bereits<br />

mehrere Bücher zur<br />

Geschichte und Gegenwart<br />

der Stadt veröffentlicht<br />

(u. a. »Unter den Linden«,<br />

»friedrichstraße berlin«).<br />

»Ab durch die Mitte« führt<br />

durch Berlins historische<br />

Stadtviertel.<br />

www.haraldneckelmann.de<br />

Das große<br />

Eckhaus in der<br />

Leipziger Straße<br />

112 um 1905<br />

und die heutige<br />

Ansicht.


48<br />

DIE <strong>MITTE</strong> e. V.<br />

DIE <strong>MITTE</strong> e. V.<br />

Gemeinsam für unsere Stadt<br />

Was passiert in <strong>MITTE</strong>? Als Interessenvertretung für Berlins<br />

Zentrum berichtet DIE <strong>MITTE</strong> e.V. hier über aktuelle Themen<br />

ihrer Standortpolitik und gemeinschaftliche Aktionen.<br />

Kooperatives Standort -<br />

management Berlin Mitte<br />

Ende September fand ein<br />

erstes Netzwerktreffen des<br />

Kooperativen Standortmanagements<br />

Berlin-Mitte statt.<br />

Vorausgegangen war ein<br />

intensives Gespräch mit dem<br />

Vorstand und der Geschäftsstelle<br />

von DIE <strong>MITTE</strong> e. V., in<br />

dem darüber diskutiert wurde,<br />

wo die Schwerpunkte für eine<br />

Koordination der Standortentwicklungen<br />

in der Berliner<br />

Mitte und die Netzwerkarbeit<br />

liegen, welcher Stadtraum<br />

überhaupt die Berliner Mitte<br />

ist, welche Entwicklungsschwerpunkte<br />

es in diesem<br />

Gebiet gibt und welche Erwartungen<br />

an die Arbeit eines<br />

Standortmanagements gestellt<br />

werden.<br />

In den einzelnen Diskussionen<br />

ging es neben einer erhöhten<br />

Transparenz zwischen<br />

Verwaltung und Netzwerkpartnern<br />

auch um eine bessere<br />

Zusammenarbeit mit Politik<br />

und Verwaltung. Eine der Aufgaben<br />

des Standortmanagements<br />

ist unter anderem der<br />

Aufbau einer gemeinsamen<br />

Kommunikationsplattform im<br />

Internet als zentrales Austauschformat,<br />

und das nicht<br />

nur für Veranstaltungen und<br />

Publikationen.<br />

Thematisch ist die Auseinandersetzung<br />

mit dem Gebiet<br />

»Berliner Mitte« geklammert<br />

durch die Gegensätzlichkeit<br />

der vielen Teilgebiete.<br />

Alle Teilnehmer waren sich<br />

einig, dass nicht der Versuch<br />

unternommen werden sollte,<br />

die Teilgebiete unter einer<br />

Dachmarke zu vereinen, sondern<br />

die Gegensätzlichkeit als<br />

Besonderheit zu bewahren.<br />

Da die Laufzeit des Projektes<br />

bislang nur bis Juni 2019<br />

angelegt ist, wurde auch über<br />

eine nachhaltige Gestaltung<br />

des Projektverlaufs diskutiert,<br />

damit das Netzwerk<br />

und die Ergebnisse darüber<br />

hinaus Bestand haben. DIE<br />

<strong>MITTE</strong> e. V. wird sich intensiv<br />

an den Gesprächen und<br />

Entwicklungen beteiligen. Das<br />

nächste Netzwerktreffen ist für<br />

Ende November geplant, das<br />

erste Fachkolloquium für Mitte<br />

Januar 2019. Mit der Umsetzung<br />

des Projektes »Kooperatives<br />

Standortmanagement« –<br />

initiiert vom Bezirksamt<br />

Mitte – sind seit Sommer die<br />

Büros urbos und Jahn, Mack &<br />

Partner beauftragt. Wesentliche<br />

Ziele sind die Bildung<br />

eines Netzwerks der Akteure,<br />

insbesondere der Interessenund<br />

Standortgemeinschaften,<br />

Initiativen, Kulturinstitutionen<br />

und Einzelunternehmen,<br />

sowie die Herausbildung einer<br />

gemeinsamen Identität und<br />

eines gemeinsamen Images.<br />

Als wirtschaftsfördernde Maßnahme<br />

wird es finanziert aus<br />

Mitteln des Regionalbudget<br />

der Gemeinschaftsaufgabe zur<br />

Verbesserung der regionalen<br />

Wirtschaftsstruktur (GRW).<br />

mitten in berlin<br />

Kooperatives Standortmanagement<br />

Akteure<br />

„Nachhaltige Vernetzung<br />

der Akteure“<br />

„Schaffung von Synergien/<br />

Ressourcen und Skill Sharing“<br />

„Zusammenführung von<br />

einzelnen Akteuren, um die Mitte<br />

und ihr Image zu stärken“<br />

Neben dem Verein DIE <strong>MITTE</strong> e.V. wirken viele weitere Akteure in Mitte.<br />

„Informationen, Kontakte,<br />

sachlich konstruktive Zusammenarbeit“<br />

„Aufbau einer besseren<br />

Dialogkultur“<br />

Standortmanagement 1. Netzwerktreffen 26.9.20<strong>18</strong><br />

„Gemeinsame Projektvorschläge<br />

visualisieren<br />

und auf den Weg bringen“<br />

„Schnittstelle – Akteure,<br />

Fachleute, Verwaltung“<br />

Die Erwartungen der Beteiligten an ein Standortmanagement.<br />

Folien: urbos, Jahn, Mack & Partner<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


49<br />

DIE <strong>MITTE</strong> e. V.<br />

Auszug aus der<br />

Mitgliederliste<br />

U-Bahnhof Museumsinsel<br />

Kalt war es unter Tage beim Besuch<br />

des zukünftigen Bahnhofs Museumsinsel,<br />

der durch seine direkte<br />

Nähe zu Kulturstätten wie der<br />

Staatsoper, dem Deutschen Historischen<br />

Museum, dem Berliner<br />

Dom und dem Humboldtforum<br />

als »Kulturbahnhof« gilt. Bauleiter<br />

Burkhard Peinecke erläuterte die<br />

schwierigen Bedingungen, unter<br />

denen der Bahnhof errichtet wird.<br />

Aufgrund der Lage unter dem<br />

Spreekanal und den umliegenden<br />

Gebäuden ist der Bau besonders<br />

anspruchsvoll. Mit einer Sole<br />

ist der Baukörper vereist und<br />

in bergmännischer Arbeit abschnittsweise<br />

herausgebrochen<br />

worden. Nach dem Rohbau<br />

beginnt direkt der Ausbau,<br />

und damit zieht ein tiefblauer,<br />

funkelnder Sternenhimmel über<br />

den Gleisen ein.<br />

Fotos: A. Strebe<br />

<strong>MITTE</strong> meets<br />

ASKANIA<br />

Die ASKANIA Uhrenmanufaktur<br />

in den Hackeschen Höfen war<br />

im Sommer Gastgeber für ein<br />

Netzwerktreffen <strong>MITTE</strong> meets.<br />

Der historische kleine Festsaal,<br />

der als einziger Raum in den<br />

Hackeschen Höfen wieder in<br />

seinen ursprünglichen Jugendstil-Zustand<br />

zurückversetzt wurde,<br />

bot das perfekte Ambiente, um<br />

bei einem Glas Sekt viel über<br />

die Berliner Uhrmacherkunst<br />

und über Geschichten aus der<br />

Flugpionierzeit zu erfahren. Mit<br />

modernsten Präzisionsmaschinen<br />

und in Handarbeit werden hier<br />

die Bauteile der Uhrenkaliber<br />

bearbeitet.<br />

Save the Date<br />

Eine schöne Tradition ist das<br />

jährliche Treffen beim WeihnachtsZauber<br />

auf dem Gendarmenmarkt.<br />

Helmut Russ, Kuratoriumsmitglied<br />

und Betreiber des<br />

traditionsreichen Weihnachtsmarktes,<br />

lädt die Mitglieder am<br />

27. November 20<strong>18</strong> erneut zum<br />

Umtrunk ein. Die Einladungen<br />

dazu folgen.<br />

In eigener Sache<br />

Nach dem Wechsel von Frank Heise zu visitBerlin hat Conrad<br />

Rausch die Leitung der Geschäftsstelle übernommen. Er stellt sich<br />

am 20. November im Rahmen der Mitgliederversammlung vor und<br />

wird sich gemeinsam mit Anja Strebe um Mitgliederbetreuung sowie<br />

die Positionierung und das mediale Auftreten von DIE <strong>MITTE</strong> e.V.<br />

kümmern. Zora Joachim verstärkt das Team im Backoffice.<br />

facebook.com/DieMitte.Berlin<br />

linkedin.com/company/die-mitte-berlin<br />

twitter.com/diemitteberlin<br />

instagram.com/diemitte.berlin<br />

DIE <strong>MITTE</strong> e.V.<br />

Kontakt:<br />

Conrad Rausch, Anja Strebe<br />

Friedrichstraße 95<br />

10117 Berlin-Mitte<br />

+49 30 2096 2390<br />

info@die-mitte.berlin<br />

www.die-mitte.berlin


1<br />

1<br />

1<br />

50<br />

Service<br />

Gewinnen<br />

MARC LIPPUNER<br />

BERLINER GESCHICHTE<br />

Im einzigen Berliner Geschichtskalender »Berliner<br />

Geschichte 2019« stellt Autor Marc Lippuner Woche<br />

für Woche ein interessantes Ereignis der Berliner<br />

Geschichte vor. Ein spannender Streifzug durch<br />

die Vergangenheit Berlins – und ein Statement<br />

für die Hauptstadt in den vier Wänden jedes<br />

Berlinbegeisterten. Wir verlosen drei Kalender<br />

im Wert von je 22 Euro. Schicken Sie bis zum 20.<br />

Dezember eine Mail an mitte.<strong>bitte</strong>.berlin@gmail.com<br />

mit dem Betreff »Kalender«.<br />

Marc Lippuner: »Berliner Geschichte: Kalender 2019«,<br />

56 Seiten, Elsengold Verlag, 22 €,<br />

www.elsengold.de<br />

KALENDER 2019<br />

2. Jahrgang<br />

<strong>MITTE</strong><br />

Das Magazin für Berlin – mittendrin Nr. 4/2017<br />

Gewinnen<br />

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<strong>MITTE</strong><br />

BERLINER<br />

SCHLOSS<br />

Interview mit Architekt<br />

Franco Stella<br />

MANUFAKTUREN<br />

Schokolade für Genießer<br />

in Mitte<br />

SPOTLIGHTS<br />

Impressionen vom<br />

Lichterfest<br />

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2. Jahrgang 3,80 €<br />

Berlin mi tendrin Nr. 3/2016<br />

<strong>MITTE</strong><br />

Das Magazin für Berlin – mittendrin Nr. 2/2017<br />

SERIE:<br />

MANUFAKTUREN<br />

Handgemachte<br />

Renaissance<br />

FEINE KÜCHE<br />

Von Oktoberfest<br />

bis FoodWeek<br />

SPOTLIGHTS<br />

Hier steppt<br />

der Berliner Bär<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!<br />

SPEZIAL<br />

SOMMER<br />

IN<br />

BERLIN<br />

Pack’s ein!<br />

Kostenlos<br />

<strong>MITTE</strong><br />

Das Magazin für Berlin – mittendrin 2. Jahrgang nr. 1/2017<br />

AN DER SPITZE<br />

DER GASAG<br />

Interview mit<br />

Vera Gäde-Butzlaff<br />

AKTUELL<br />

Baden in der Spree –<br />

Utopie oder Chance?<br />

HISTORIE<br />

Auf den Spuren<br />

des Ur-Berlin<br />

SPOTLIGHTS<br />

Karneval der<br />

Kulturen<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!<br />

SpEzIal<br />

GalErIEn<br />

& DEr<br />

KunSTMarKT<br />

3. Jahrgang<br />

Preis: 3,80 €<br />

<strong>MITTE</strong><br />

<strong>MITTE</strong><br />

Das Magazin für Berlin – mittendrin Nr. 1/20<strong>18</strong><br />

mITTE<br />

»Ich habe<br />

dIe Sonne Im<br />

herzen«<br />

Interview mit<br />

linda Hesse<br />

aktuell<br />

neueröffnung<br />

Hotel THE YarD<br />

hIStorIe<br />

Die Geheimnisse der<br />

Friedrichstadt<br />

SpotlIghtS<br />

Hier steppt<br />

der Berliner Bär<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>! SPEZIAL<br />

KANTINE<br />

RESTAURANT<br />

Wo gibt es<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>! für Sie?<br />

Das Magazin für Berlin – mittendrin Nr. 2/20<strong>18</strong><br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>! liegt an verschiedenen<br />

Auslagestellen in der Mitte von Berlin<br />

für Sie aus. Die vollständige Liste unserer<br />

Auslagestellen finden Sie unter<br />

www.mitte-<strong>bitte</strong>.de. Zusätzlich wird<br />

ein Teil der Auflage über den Weissgerber<br />

Lesezirkel verteilt.<br />

3. Jahrgang<br />

PERGAMON<br />

PANORAMA<br />

NEUE KULTUR IN <strong>MITTE</strong><br />

INTERVIEWS<br />

Handel in Mitte<br />

U5-Bahnhof<br />

Unter den Linden<br />

HISTORIE<br />

Spandauer Vorstadt<br />

KULTUR<br />

Highlights in Mitte<br />

TOURISMUS<br />

Interview mit<br />

Burkhard Kieker<br />

HISTORIE<br />

Neukölln am Wasser<br />

SPOTLIGHTS<br />

Impressionen vom<br />

Karneval der Kulturen<br />

3. Jahrgang<br />

Das Magazin für Berlin – mittendrin Nr. 3/20<strong>18</strong><br />

3. Jahrgang<br />

Urban Gardening<br />

BERLIN ZEIGT<br />

DEN GRÜNEN DAUMEN<br />

Das Magazin für Berlin – mittendrin Nr. 4/20<strong>18</strong><br />

Mitte brummt!<br />

INTERVIEW MIT<br />

STEPHAN VON DASSEL<br />

WINTER-WOHLFÜHLZEIT<br />

Special Beauty & Wellness<br />

HISTORIE<br />

Shoppingmeile Leipziger Straße<br />

KULTUR<br />

LÜCKENSCHLUSS U5<br />

Bahnhof<br />

Rotes Rathaus<br />

FEINE KÜCHE<br />

Berliner Gastronomie<br />

REISEN<br />

East End Theaterviertel<br />

Harz, Schottland und<br />

Marokko<br />

Anja Strebe<br />

Ansbacher Straße 20<br />

10787 Berlin<br />

+49 30 55280365<br />

info@mitte-<strong>bitte</strong>.de<br />

www.mitte-<strong>bitte</strong>.de<br />

Redaktion<br />

Anja Strebe (Chefredaktion)<br />

Elke Petra Thonke<br />

Bärbel Arlt<br />

Eva Schaefers<br />

Das Magazin für Berlin – mittendrin Nr. 4/20<strong>18</strong><br />

Anzeigen<br />

Anna Franke<br />

info@mitte-<strong>bitte</strong>.de<br />

Titelfoto:<br />

TierneyMJ/Shutterstock.com<br />

Layout & Grafik<br />

Falk Flach<br />

typegerecht berlin<br />

www.typegerecht.de<br />

Auflage: 16.800<br />

Für unverlangt eingesandte Manuskripte<br />

und Fotos wird keine Haftung übernommen.<br />

Vervielfältigungen des Inhalts nur mit<br />

vorheriger schriftlicher Genehmigung. Keine<br />

Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit<br />

der Angaben. Bei allen Verlosungen<br />

gilt: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

Schutzgebühr 3,80 €<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


GUTE UNTERHALTUNG<br />

STILVOLLE EVENTS IM JAZZ-HOTEL BERLIN<br />

HABEN SIE HEUTE SCHON WAS VOR?<br />

WEINCLUB: FESTTAGSWEINE<br />

DONNERSTAG, 29.11.20<strong>18</strong> | BEGINN <strong>18</strong>:30 UHR | KLEINE LOUNGE<br />

Genießen Sie erlesene Weine in guter Gesellschaft und bauen Sie Ihr Weinwissen<br />

bei interessanten Gesprächen aus.<br />

Preis: 89,00 pro Person inkl. Weinverkostung, Fingerfood vom Buffet, Wasser und Kaffee<br />

Tickets: www.ellington-hotel.com/ticketshop<br />

SZENISCHE LESUNG: ZÄHNE EINER EHE MIT CHRISTIANE LEUCHTMANN UND HANS PETER KORFF<br />

SAMSTAG, 01.12.20<strong>18</strong> | EINLASS <strong>18</strong>:30 UHR | BEGINN 19:00 UHR | KLEINE LOUNGE<br />

Zwerchfellangriff garantiert! Das Schauspieler-Ehepaar präsentiert herzerfrischend Wortmalereien<br />

und Beziehungsgefl echte deutscher Literaten.<br />

Preis: EUR <strong>18</strong>,00 pro Person<br />

Tickets: www.ellington-hotel.com/ticketshop<br />

AUSZEIT VOM ADVENTS-SHOPPING-TRUBEL<br />

SAMSTAG, 01., 08., 15. und 22.12.20<strong>18</strong> | 15:00 BIS 17:00 UHR | DUKE LOUNGE<br />

Gönnen Sie sich eine Pause bei einem Teenachmittag inklusive Live Musik.<br />

Wir servieren eine Étagère mit weihnachtlichen Köstlichkeiten.<br />

Preis: EUR 52,00 für zwei Personen inkl. Étagère, Kaffee, Tee und Glühwein für 2 Stunden<br />

Reservierung erforderlich: +49 (0)30 68 315-4000 oder contact@duke-restaurant.com<br />

LADIES AUFGEPASST: STYLING & DINNER<br />

FREITAG, 07.12.20<strong>18</strong> | <strong>18</strong>:00 BIS 23:00 UHR | KLEINE LOUNGE<br />

Holen Sie sich die neuesten Beauty-Trends in Sachen Kosmetik, Nails, Pfl ege, Hairstyle<br />

und erfahren Sie neueste Behandlungsmethoden.<br />

Preis: EUR 99,00 pro Person inkl. Speisen und Getränke, Touch up Styling für Gesicht und Haare,<br />

Nägel lackieren und Beratung rund um die Schönheit<br />

Tickets: www.ellington-hotel.com/ticketshop<br />

LADIES FRÜHSTÜCK MIT STYLE<br />

SAMSTAG, 26.01.2019 | 11:00 BIS 14:00 UHR | KLEINE LOUNGE<br />

Starten Sie Ihr Wochenende mit einem Ladies-Frühstück, kleinen Leckereien<br />

und duftendem Kaffee und holen Sie sich Tipps bei Typ- und Stilberaterin Barbara Ehlert.<br />

Preis: EUR 89,00 pro Person inkl. Tagesmakeup und Firsurstyling<br />

Tickets: www.ellington-hotel.com/ticketshop<br />

Änderungen / Absagen vorbehalten.<br />

SCHENKEN SIE FREUDE: WWW.ELLINGTON-HOTEL.COM/GUTSCHEINWELT<br />

ELLINGTON HOTEL BERLIN<br />

NÜRNBERGER STRASSE 50-55 | 10789 BERLIN | T +49 (0)30 68 315-0 | CONTACT@ELLINGTON-HOTEL.COM<br />

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