IMMOBILIENFONDS GEBRAUCHTE POLIZZEN SCHIFFSFONDS ...

wmd.brokerchannel.de

IMMOBILIENFONDS GEBRAUCHTE POLIZZEN SCHIFFSFONDS ...

Verlagspostamt 1030 Wien, P.b.b. 02Z034543M

Österreich-Sonderausgabe 2006 Geschlossene Fonds www.fondsexklusiv.at

DAS INNOVATIVE FONDSMAGAZIN

GESCHLOSSENE

FONDS Sonder-

IMMOBILIENFONDS

Gezielte Investments in Deutschland, den

Niederlanden, Osteuropa, USA oder Kanada

GEBRAUCHTE POLIZZEN

Schlechte Stimmung an den Börsen? Egal,

wenn man Gebraucht-Polizzen-Fonds hat

SCHIFFSFONDS

Interessante steuerliche Aspekte

PRIVATE-EQUITY-FONDS

Dabei sein, bevor andere auf ein lohnendes

Investment überhaupt aufmerksam werden

ausgabe

zum 1. Österreichischen

Kongress für

Geschlossene

Fonds

In Kooperation mit


Mit effektivem Sicherheitskonzept

einfach mehr Plus machen

MPC LEBENSVERSICHERUNGSFONDS

MPC SCHIFFSBETEILIGUNGEN

Beeindruckende Dimensionen an

Ladungskapazität und Ertragspotenzial

Starke Perspektiven

35 geplante

Ein erfolgreiches Jahr

Monat MPC Austria Fonds

Jänner Holland 40, 42, 53, 59

MS Mahler Star,

MS Michelangelo,

MS Miro Star

Feber Holland 43, 44, 47, 50, 51

Canada 5

März Holland 56, 57

April Holland 28, 54

Mai Holland 32

Juli Holland 40, 42, 53, 59, 66

August Holland 43, 44, 47, 50, 51

Canada 5

September Holland 56, 57

Oktober Holland 28, 54

November Holland 32

Dezember Deutschland 1

1) Prognostizierte Ausschüttungen gem. Prospekt

Gegenständliche Angebote sind prospektpfl ichtig gemäß KMG. Die nach den gesetzlichen Vorschriften geprüften Prospekte wurden gemäß § 10 KMG

veröffentlicht, liegen am Sitz der MPC Capital Austria auf und können kostenlos zur Verfügung gestellt werden.


für 2006:

Ausschüttungen!

für Ihr Vermögen:

Ausschüttungen in 2006 1)

3,75 % sowie jew. 3,5 % 2)

4 % sowie jew. 8 % 3)

zw. 3,5 % u. 4,5 % 2)

jew. 3,5 % 2)

3,63 % bzw. 3,5 % 2)

4 % 2)

3,75 % sowie jew. 3,5 % 2)

zw. 3,5 % u. 4,5 % 2)

jew. 3,5 % 2)

3,63 % bzw. 3,5 % 2)

4 % 2)

7 % 3)

2) Halbjahresausschüttung 3) Jahresausschüttung

Auf 10.897 m 2 arbeiten,

täglich, für Ihre Rendite

MPC PRIVATE EQUITY

Private Equity hält die Welt

in Bewegung – und Ihre Liquidität

MPC IMMOBILIENFONDS

MPC Capital Austria

MPC Münchmeyer Petersen Capital Austria AG . Operngasse 17-21 . 1040 Wien

Tel. (01) 5 85 56 70-0 . Fax (01) 5 85 56 70-99 . E-Mail: info@mpc-capital.at . Internet: www.mpc-capital.at

Geschäftsstelle Salzburg . Innsbrucker Bundesstraße 75 . 5020 Salzburg . Tel. (0662) 82 55 06-0 . Fax (0662) 82 55 06-99


EDITORIAL

„GESCHLOSSENE FONDS

Gute Aussichten auf hohe Renditen

In Österreich beträgt das Fondsvolumen

bereits über 153 Milliarden

Euro. Davon entfallen rund 68,5

Milliarden auf Rentenfonds, 38 auf gemischte

Fonds, 24 auf Aktien- und zirka

13,6 Milliarden auf geldmarktnahe

Rentenfonds. Rund 52 Prozent dieser

Mittel fließen in Publikumsfonds, 29

Prozent in Spezial- und 18,5 Prozent in

Großanlegerfonds. In Niedrigzins-

Phasen sind Anleger auf der Suche nach

ertragreichen Veranlagungen. Seit

einigen Jahren bieten auch am österreichischen

Markt so genannte geschlossene

Fonds interessante Alternativen.

Solche Investitionen sind unternehmerische

Beteiligungen mit entsprechenden

Chancen und Risiken. Sie

werden aufgelegt, um für Großprojekte

(wie z. B. Immobilien, Schiffe, Medienproduktionen

mit Ausrichtung auf eine

längerfristigere Anlage, Windkraft)

Kapital zu lukrieren. Ist die gewünschte

Kapitalquote erreicht, werden die

Fonds (closed-end funds) geschlossen.

Außerdem wird das Kapital börsenunabhängig

in Sachwerte investiert.

Aufgrund des höheren Risikos sind

geschlossene Fonds nur für erfahrene

Anleger empfehlenswert. Einen

Anspruch auf Rücknahme der Anteile

hat der Anleger hier nicht – eine vorherige

Rückgabe ist nur durch Weitergabe

an Dritte möglich. Verluste können

dabei nicht ausgeschlossen werden.

Die Beteiligung erfolgt in Form von

direkt oder – was eher den Regelfall

darstellt – treuhändig gehaltenen

Kommanditbeteiligungen. Mindestzeichnungssummen

zwischen 5.000 bis

10.000 Euro sind üblich. Die Modelle

erstrecken sich von Einmalerlägen bis

hin zu Ansparmodellen. Der einzelne

Anleger sollte eine langfristige Veranlagungsstrategie

verfolgen, die Laufzeit

liegt in der Regel bei mindestens zehn

04 FONDS exklusiv

KOMMERZIALRAT WOLFGANG K. GÖLTL,

Obmann des Fachverbandes FDL der WKO

bis zwanzig Jahren. Sekundärmarkt

besteht de facto keiner. Nach Laufzeitende

werden die Investitionsobjekte

(Schiffe, Immobilien) veräußert, wobei

der Veranlagungserfolg wesentlich vom

erzielten Veräußerungserlös abhängt.

Die Renditeerwartung basiert auf

dem Konzept langfristig gesicherter

Einnahmen und jährlicher Ausschüttung

der Überschüsse an die Anleger.

Für die Werthaltigkeit der Prospektprognosen

sind bei Immobilienfonds

u. a. die Restlaufzeit der Mietverträge

sowie die Bonität der Mieter entscheidend.

Daher sollte bei geschlossenen

Immobilienfonds auf Gebäude in guter

Lage, mit langfristigen Mietverträgen

und zahlungskräftigen Mietern geachtet

werden. Dies sind meist Bürokomplexe

in Großstädten, Einzelhandelsund

Büroimmobilien. Bei Schiffsbeteiligungen

konnte in den letzten

Jahren ein regelrechter Boom verzeichnet

werden. Die langfristige Ertragskraft

eines Schiffsfonds hängt im

Wesentlichen von der Angebots- und

Nachfragesituation auf dem Schiffsmarkt

für Tanker- und Containerkapazitäten

ab.

Risiko: Totalverlust möglich

Auch wenn bei langfristig abgesicherten

Einnahmen eine als relativ berechenbar

einzustufende Veranlagungsform

gegeben ist, kann ein Verlust bis

hin zum Totalverlust nicht ausgeschlossen

werden. Risken liegen u. a.

in der Höhe der Mieten/Chartereinnahmen,

einem eventuellen Miet-/

Charterausfall sowie möglichen

Leerstandszeiten und hängen von der

generellen Wertentwicklung und

dem Erlös aus dem Verkauf der

Immobilien bzw. Schiffe ab.

Steuerliche Funktionsweise:

Quellenstaat – Wohnsitzstaat

Geschlossene Fonds werden steuerlich

typischerweise nicht als Investmentfonds

– auch wenn der Name einen

solchen vermuten lässt –, sondern als

Kommanditgesellschaften behandelt.

Das jeweils anzuwendende Doppelbesteuerungsabkommen

teilt das Besteuerungsrecht

dem Quellenstaat zu.

Österreich als Wohnsitzstaat stellt die

Einkünfte unter Progressionsvorbehalt

von der Besteuerung frei – was bedeutet,

dass sie nicht besteuert, sondern

nur zur Berechnung des Tarifsteuersatzes

herangezogen werden.

Geschlossene Fonds stellen somit

prinzipiell eine interessante Veranlagungsform

dar. Anleger sollten sich

dennoch, bevor sie sich für eine derartige

Veranlagung entscheiden, von

ihrem Vermögensberater umfassend

über Chancen und Risiken aufklären

lassen – insbesondere hinsichtlich der

langfristigen Gebundenheit des eingesetzten

Kapitals sowie der steuerlichen

Auswirkungen und Qualität von

Investment und Anbieter.

Porträtfoto: Gerhard Nohava-beigestellt


�����������

���������������������

�����������������

�������������

�������������������������������

�������������������������������������

����������������������

Macquarie investiert seit über 10 Jahren über verschiedene

börsenotierte und nicht-börsenotierte Investmentfonds

u.a. in Flughäfen, Mautstraßen, Eisenbahnlinien, Strom-,

Wasser- und Gasnetze und ist dabei auch als Betreiber dieser

Infrastruktureinrichtungen aktiv. Dadurch konnte Macquarie weltweit

Erfahrung, Ressourcen und Expertise in diesem Bereich aufbauen.

����������������������

�����������������������������������������

���������

������������������������

��������������������

Heute ist die Macquarie Gruppe der größte Mautstraßen- und

der zweitgrößte Flughafenbetreiber weltweit und verwaltet ein

Fondsvolumen von mehr als €19 Mrd. in 22 Infrastruktur Spezial-

Fonds, die seit 1994 eine durchschnittliche Rendite von 19,2%*

erzielt haben.

Wenn auch Sie von dieser Erfahrung profitieren möchten, investieren

Sie in einen Macquarie Infrastrukturfonds.

Für mehr Informationen zu Macquarie Investments rufen Sie:

(01) 205300-20. Auch Ihre Bank oder Ihr Finanzberater

informieren Sie gerne.

* Die annualisierten Erträge basieren auf sämtlichen Kapitalabrufen, Auschüttungen sowie auf Bewertungen der Marktkapitalisierung der börsenotierten Fonds und des

Netto-Vermögenswertes der nicht-börsenotierten Fonds. (börsenotierte Fonds bis 30. November 2005, nicht-börsenotierte Fonds bis Juni 2005)


„ VORWORT DES VERANSTALTERS

Die

Kennen Sie geschlossene

Fonds? Nein, noch nicht?

Dann geht es Ihnen wie den

meisten Anlegern und Finanzdienstleistern

in Österreich! Bisher wurde

diese Produktgattung vornehmlich

durch einige wenige Banken und Vertriebe

angeboten. Deshalb war auch

die Auswahl der Fondsanbieter bisher

sehr übersichtlich. Trotzdem wurden

nach Schätzungen von Branchenkennern

in 2005 bereits ca. 300 Millionen

Euro umgesetzt. Die Tendenz ist stark

steigend. Um der Branche zu noch

mehr Bekanntheit zu verhelfen und

den Beratern die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

geschlossener Fonds als

Beimischung in der Veranlagung auf-

zuzeigen, liegt einerseits nun dieses

Sonderheft von FONDS exklusiv vor

Ihnen. Zum anderen veranstaltet der

von mir geführte „wmd-brokerchannel.at“

den „1. Österreichischen Kongress

Unternehmensbeteiligungen/

Geschlossene Fonds“. Er wird am 16.

Feber 2006 in der Pyramide in Wien-

Vösendorf stattfinden. Zusammen mit

rund 350 Fachleuten aus der Branche

wollen wir erstmals eine Übersicht der

verschiedensten Angebote, die Vielfalt

von Produkten, Leistungen und neue

interessante Hintergrundinformationen

in fachlich fundierten Vorträgen

und spannenden Diskussionsrunden

dem interessierten Fachbesucher präsentieren!

Vielleicht sehen wir uns ja!

Alles ist in Bewegung, die Herausforderungen

für Produktanbieter und

06 FONDS exklusiv

Zeit ist reif!

Geschlossene Fonds sind in Österreich unter Anlegern wie Finanzdienstleistern leider

noch nicht sehr bekannt. Mit dieser Sonderausgabe von FONDS exklusiv und dem „1.

Österreichischen Kongress Geschlossene Fondsbeteiligungen“ wollen wir dies ändern.

FRIEDRICH A. WANSCHKA, Geschäftsführer wmd-brokerchannel.at

„Um Beratern die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

geschlossener Fonds aufzuzeigen, gibt es den Kongress“

Finanzdienstleister steigen ständig.

Auch die Bedürfnisse der Anleger

fordern den Berater immer stärker!

Welche Lösungen passen zu welchem

Problem? Was ist am besten geeignet

zum Aufbau der privaten Altersvorsorge,

was zur Abrundung des bestehenden

Portfolios? Welche Qualität

haben neue Produktanbieter? Ist das

steuerlich für meinen Kunden interessant?

Diese und weit mehr Fragen

beschäftigen die Finanzdienstleister

und Vermögensberater, gerade wenn

es um neue Märkte geht! Sind

geschlossene Fonds interessante

Produktalternativen zu bestehenden

Veranlagungsprodukten? Welchen

wirtschaftlichen Nutzen bringen derartige

Fondsangebote im politischen

Sinne? Die heimische Wirtschaft,

gerade der Mittelstand, ist immer

stärker – nicht zuletzt wegen Basel II

und der damit verbundenen, deutlich

schwierigeren Kreditvergabe seitens

der Banken – an alternativen Finanzierungsinstrumenten

interessiert.

Können hier geschlossene Fonds in

Form von Private Equity oder Venture

Capital helfen? Wie den besten

Anbieter für die Kunden ermitteln,

welche Hilfsmittel stehen den Vermittlern

und Beratern zur Verfügung?

Welche Fonds gibt es überhaupt, welche

Anbieter? Wer sind die Käufer

von geschlossenen Fonds? Antworten

dazu finden Sie in diesem ersten

FONDS exklusiv-Nachschlagewerk

für geschlossene Fonds in Österreich

und natürlich auf dem ersten Branchenkongress

Mitte Feber 2006 in

Wien. Nutzen Sie die Chance zu

mehr Wissen und Beratungsqualität!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Friedrich A. Wanschka

wmd-brokerchannel.at


Fotos: beigestellt (1), Ingram

Geschlossene

Fonds –

einfach erklärt

von Friedrich A. Wanschka

Ein geschlossener Fonds ist

eine unternehmerische Beteiligung

mit allen Chancen und

Risken. In der Regel wird die Rechtsform

einer GmbH & Co. KG gewählt.

Der Anleger wird mit seiner Einlage

direkt Anteilseigner, Mitinhaber des

ausgewählten Objektes. Der besondere

Vorteil eines geschlossenen Fonds für

den Anleger liegt darin, sich mit relativ

niedriger Investitionshöhe (im Schnitt

ca. 10.000 Euro) an größeren Projekten

zu beteiligen, die einzeln nicht finanzierbar

wären. So beteiligt sich eine gewisse

Anzahl Personen direkt an einem

Objekt. Wenn das geplante Fondsvolumen

erreicht ist, wird der Fonds geschlossen.

Eigentümer der zu kaufenden

Objekte sind dann alle bis zum

Schließungszeitpunkt dem Fonds beigetretenen

Personen.

Fondsobjekte können eine oder mehrere

Immobilien unterschiedlichster

Größe und Nutzung oder Mobilien,

wie beispielsweise Schiffe, Container,

Leasing, Sekundärmarktpolizzen oder

aber Unternehmensbeteiligungen sein.

Es wird für eine feste Laufzeit ein Vertrag

abgeschlossen (etwa zehn bis 15

Jahre), während der Laufzeit werden

die die Kosten übersteigenden Einnahmen

(wie z. B. Miete, Gewinnbeteiligung,

Überschüsse etc.) nach Zins und

Tilgung an die Zeichner/Anteilsinhaber

im jährlichen Turnus ausbezahlt.

Am Ende der fixierten Laufzeit wird der

Fonds aufgelöst, sprich das Objekt

komplett verkauft. Der nach Resttilgung

des Fonds überschüssig erwirtschaftete

Verkaufserlös steht den Anlegern

im Verhältnis ihrer Beteiligungen

zu. Ein vorzeitiger Verkauf der Anteile

ist in der Regel nur privat möglich und

wird meistens durch die Fondsgesell-

schaft an andere Anteilseigner des

Fonds vermittelt. Einen geregelten

Zweitmarkt für Anteile geschlossener

Fonds gibt es bisher in Österreich nicht.

Die jährlichen Ausschüttungen des

Fonds sind für den Anleger grundsätzlich

steuerpflichtig. Wenn sich das

Fondsobjekt jedoch im Ausland befindet

und mit dem jeweiligen Land ein

Doppelbesteuerungsabkommen mit

Österreich besteht, kommt es zu fast

steuerfreien Ausschüttungen für die

Anleger. Ähnlich verhält es sich bei

Schiffsbeteiligungen durch Vorteile der

Tonnagebesteuerung. Dies macht geschlossene

Fonds im Vergleich zu anderen

Veranlagungsangeboten besonders

interessant! Allerdings kann es auch zu

Verlusten kommen, denn es handelt

sich ja um eine unternehmerische Beteiligung.

So sind die jährlich prospektierten

Ausschüttungen nur Planwerte

für die Zukunft und können nicht

garantiert werden! Umso wichtiger ist

es, das Angebot genau unter die Lupe zu

nehmen, die Qualität des Angebotes

und den Anbieter zu prüfen und am

besten vorhandene Leistungsbilanzen

der Fondsanbieter einzusehen. Auffallend

hohen Gewinnchancen wie z. B.

bei Private Equity (Risikokapital für

Firmen) stehen dafür auch erhebliche

Verlustrisken gegenüber! Hier kann es

sogar je nach Fondskonstruktion zum

BEGRIFFSBESTIMMUNG

Totalverlust für den Anleger kommen!

Denn wenn das Zielunternehmen des

Fonds die Einlage nicht zurückzahlen

kann, geht der Investor leer aus! Einige

Fondsanbieter streuen das Risiko, indem

in sog. Dachfonds investiert wird.

Hier handelt es sich um Fondsangebote

mit mehreren Immobilien, Schiffsflotten

oder Beteiligungsunternehmen.

Die diversen Konstruktionen von

Fonds machen einen Vergleich der

Angebote nicht leicht, deshalb sollte

man unabhängige Fondsbewertungen

in Branchenmedien lesen. Die Zeichnungsprospekte

werden von der

Finanzmarktaufsicht FMA nach

Vollständigkeit der Angaben geprüft,

jedoch nicht das Geschäftsmodell

oder die Wahrscheinlichkeit der prognostizierten

Rendite!

Viele neue Anbieter geschlossener

Fonds in Österreich sind deutsche Unternehmen.

Dies kommt aufgrund der

starken Marktposition geschlossener

Fonds am deutschen Markt zustande.

So wurde 2004 von deutschen Anlegern

erstmals mehr Geld in Auslands- als in

Inlandsimmobilien investiert! Gerade

der österreichische Markt steht in der

Gunst der Fondsanbieter derzeit ganz

oben, was dem Anleger hier künftig

eine große Auswahl an attraktiven Produkten

und Leistungen offerieren wird!

FONDS exklusiv 07


IMMOBILIENFONDS

STEINREICHES INVESTMENT

In Immobilien kann man nicht nur wohnen, sondern auch arbeiten, Waren produzieren

und verkaufen. Weil das oft eine lohnende Geldanlage ist, haben geschlossene

Immobilienfonds traditionell den größten Anteil an unternehmerischen Investitionen

von Privatinvestoren. von Heinz-Josef Simons

08 FONDS exklusiv

Dieser Verkäuferspruch ist

längst Legende: Warum gleich

eine ganze Kuh kaufen, wenn

man jeden Tag nur einen oder zwei Liter

Milch braucht? Da ist etwas Wahres

dran. Nicht allein, dass eine Kuh Muh

macht, und viele Kühe Mühe. Wenn

man dieses Bild aus der Nutztierwelt

nunmehr ins Investmentuniversum

überträgt, wird schnell klar, weshalb es

geschlossene Immobilienfonds gibt.

Eben weil Privatinvestoren nur höchst

selten in der Lage sind, sich ein Büroobjekt

für hundert Millionen Euro ins

Portfolio zu legen. Für einen kleinen

Anteil davon, etwa im Gegenwert von

10.000 oder 15.000 Euro, reicht es oft

aber allemal. Jahrzehntelang wurden

solche Fondsbeteiligungen in Deutschland

besonders häufig an den Mann gebracht.

Mittlerweile lernen auch immer

mehr österreichische Privatanleger die

vielfältigen Vorteile dieser Anlageform

zu schätzen. Vorausgesetzt, es handelt

sich um ein gutes Angebot von einem

seriösen Initiator.

Grundsätzlich gilt: Immobilien – ob

nun zum Wohnen oder als Gewerbeobjekt,

ob nun zur Selbstnutzung oder für

die Vermietung – sind ein elementarer

Baustein einer ausgewogenen Vermögensstrategie.

Sie gelten als substanzstark

und wertbeständig, eben ein sicherer

Hafen, sobald wieder einmal Inflationsgefahren

drohen oder Anleger an

den – wahlweise – Aktien- oder Rentenmärkten

Achterbahn fahren. Doch mit

dem Kauf ist das so eine Sache.

Was aber, wenn jemand bereits eine

Bleibe hat oder lieber weiter als Mieter

lebt? Und dennoch nicht auf ein Immo- Ingram

bilien-Investment verzichten möchte? Foto:


Und zugleich bessere Renditechancen

erwartet, als bei einem vermieteten

Wohnobjekt? Zur Auswahl stehen dann

nur noch gewerblich genutzte Immobilien.

Bürokomplexe, die an Dienstleister

vermietet sind, Supermärkte, Einkaufsparadiese

oder auch ganze Hotelanlagen.

Und genau dies sind die bevorzugten

Objekte von geschlossenen Immobilienfonds.

Daran beteiligen sich –

so das Wesen jedes Fondsinvestments –

Tausende von Privatanlegern mit einem

überschaubaren Kapitaleinsatz. Der

Rest, um das Objekt der Begierde zu erwerben,

wird von Banken und anderen

Geldgebern als Darlehen beigesteuert.

Unter dem Strich ergibt sich für den

Privatanleger im Idealfall Folgendes: Er

erhält Jahr für Jahr eine – möglichst

steigende – Gewinnbeteiligung, auch

Fondsausschüttung genannt. Und am

Ende der Fondslaufzeit, in der Regel

nach zehn bis zwanzig Jahren, bekommt

der Investor zudem seinen Anteil

am Veräußerungserlös. Umso besser,

wenn die Immobilie wegen guter

Bewirtschaftung, solventer Mieter aus

einer krisenfesten Branche – kurz: aufgrund

ihrer Qualität – in dieser Zeit

auch noch an Wert gewonnen hat.

Dann nämlich gibt es, zusätzlich zu den

vorherigen Ausschüttungen, mehr

Geld zurück als zuvor investiert.

Doch bisweilen liegen zwischen

Wunsch und Wirklichkeit, Schein und

Sein Welten. Sind doch gewerbliche

Immobilien konjunktursensibel. Was

dies bedeuten kann, erfahren Anleger in

Deutschland bereits seit längerem recht

schmerzlich. Weil dort bei unseren

Nachbarn die Wirtschaft seit Jahren

nicht so recht in Schwung kommt,

steigt die Leerstandsquote bei Büround

anderen Gewerbeobjekten. Folge:

Die Mieten sinken, sofern sich denn

überhaupt neue Pächter finden lassen.

Dies dämpft die Wertentwicklung der

Immobilien erheblich, sodass geschlossene

Fonds mit Gewerbeobjekten

in Deutschland bisweilen Probleme

haben, ihre prognostizierten Ausschüttungen

vorzunehmen.

Doch dies ist bei näherem Hinsehen

für Anleger, die nach lohnenden Anlagemöglichkeiten

suchen, nicht weiter

tragisch. Vor allem österreichische Privatinvestoren

können gleichsam von

der Gnade der späten Geburt profitieren.

Grund: Angeboten werden mittlerweile

verstärkt geschlossene Immobilienfonds

mit Objekten überall auf der

Welt: in Österreich selbst, in den osteuropäischen

Reformländern, in Westeuropa

jenseits der deutschen Grenzen,

vor allem aber in Großbritannien, in

den USA und in Kanada. Diese „Landflucht“

ist plausibel. Denn gerade diese

Staaten verzeichnen seit Jahren ein robustes

oder recht hohes Wirtschaftswachstum.

Die Nachfrage nach gewerblichen

Immobilien ist weiter ver-

„Bei geschlossenen Immobilienfonds

gibt es erheblicheQualitätsunterschiede.

Mitentscheidend

sind Lage und Mieter“

gleichsweise hoch, die Leerstandsquote

dafür im Schnitt sehr niedrig. Und bei

Neuverpachtungen können oft höhere

Mieten durchgesetzt werden. Dies

bringt den Anlegern sogar schon in den

Anfangsjahren recht hohe Ausschüttungen,

die in der Folge mit einiger Zuverlässigkeit

recht schnell ansteigen.

Vorteilhaft ist zudem, dass auch österreichische

Anleger von durchaus spürbaren

Steuervorteilen profitieren können.

Der Hintergrund: Österreich hat

mit vielen Ländern rund um den Globus

so genannte Doppelbesteuerungsabkommen

(DBA) vereinbart. Diese

besagen, dass jenem Land die Besteuerungshoheit

zusteht, in dem sich das Investitionsobjekt

befindet. Der Clou:

Die Finanzverwaltung im jeweiligen

IMMOBILIENFONDS

„Aus-Land“ genehmigt Investoren

jenseits der heimischen Grenzen

bestimmte Steuerfreibeträge bei den

Fondsausschüttungen. Abhängig vom

Investitionskapital bleiben deshalb die

Fondsausschüttungen österreichischer

Anleger von den ausländischen Steuerbehörden

unbehelligt. Und im Heimatland

zeigt sich der österreichische Staat

beim Zugriff auf die Fondserträge

ebenfalls recht bescheiden.

Gleichwohl ist zu beachten, dass es bei

den geschlossenen Immobilienfonds

erhebliche Qualitätsunterschiede gibt.

Die wesentlichen Erfolgsfaktoren eines

solchen Investments sind eine herausragende

Lage der Immobilie, hohe Objektqualität

und bonitätsstarke Mieter.

Investoren sollten also die Angebotsunterlagen

vor einer Beteiligung sorgfältig

prüfen. Etwa auf die Frage hin, inwieweit

sich der Initiator auf Immobilienmärkte

mit stabilen wirtschaftlichen

Rahmenbedingungen und Rechtssicherheit

konzentriert. Bedeutsam

neben diesem „Makrofaktor“ ist der

„Mikroaspekt“. Verfügt etwa der Standort

der Immobilie über exzellente Verkehrsanbindungen,

was für Gewerbeund

Büroobjekte besonders wichtig ist?

Und befindet sich das Objekt in zentralen,

langfristig von Mietern gefragten

Lagen? Bei der Objektqualität kommt

es zudem auf modernste Ausstattung,

idealerweise Neubau-Qualität, an.

Folge: Solche Immobilien bleiben attraktiv

sowohl für Mieter als auch für

Käufer, sobald das Objekt am Ende der

Fondslaufzeit wieder veräußert werden

soll. Wichtig: Aufschlüsse darüber, ob

es sich im Einzelfall um ein gutes oder

eher bescheidenes Angebot handelt,

gibt die Leistungsbilanz des jeweiligen

Fondsinitiators. Diese ermöglicht dem

Anleger einen Überblick darüber, wie

sich die Vorläuferfonds bis zu einem

bestimmten Stichtag entwickelt haben.

Als Investor bevorzugen sollte man

deshalb Anbieter mit weit gehend

lupenreiner Leistungsbilanz.

FONDS exklusiv

09


SCHIFFSFONDS

Die Weltwirtschaft zeigt sich

überaus lebhaft, der Handel

rund um den Globus floriert.

Und das nicht erst seit gestern. Dies

trifft besonders auf die Erfolgswirtschaften

Asiens zu – allen voran die

Volksrepublik China –, die in den vergangenen

Jahren stark gewachsen

sind, und dies wohl auch künftig tun

werden. Dies jedenfalls erwarten die

meisten Marktbeobachter, selbst wenn

10 FONDS exklusiv

„MEER“ RENDITE

Nicht zu Lande, nicht in der Luft, aber auf dem Wasser. Seit Jahren boomt das Geschäft

mit Schiffsbeteiligungen. Seit einiger Zeit können auch österreichische Privatanleger von

diesem renditeträchtigen Investment profitieren. Wohl keine Minute zu früh.

von Heinz-Josef Simons

es vorübergehend zu einer konjunkturellen

Abkühlung kommen sollte.

Allgemein nämlich gelten der mittlerweile

nur noch hellrote Riese und

auch die kleinen asiatischen Tiger, das

sind die Nachbarländer der Volksrepublik,

als verlängerte Werkbänke der

westlichen Industrienationen. Was in

Hinterhöfen, aber zunehmend auch

größeren Fabrikhallen gefertigt wird,

transportieren riesige Containerschiffe

nach Nordamerika und nach Europa.

Und auch die Waren und Rohstoffe,

die Maos Enkel bei ihrer ökonomischen

Aufholjagd benötigen, werden

übers Meer verschifft. So ist es vor

allem der hohen Nachfrage aus der

Volksrepublik zu verdanken, dass der

Ölpreis schon seit etlicher Zeit immer

wieder schwindelnde Höhen von Bilderbox

siebzig Dollar das Fass erreicht hat. Foto:


Deshalb könnten sich auch künftig

Schiffsbeteiligungen – neben Investments

in Containerschiffe auch in Tanker

und so genannte Bulker – für Anleger

rechnen. Solche Beteiligungen gelten

allgemein als gute Beimischung zu

einer langfristig kalkulierbaren und gut

diversifizierten Vermögensstrategie.

Heute und erst recht in Zukunft handeln

die Menschen auf der Welt anders

als noch vor wenigen Jahren. Wir haben

die Globalisierung, die von vielen

Menschen – vor allem in den etablierten

Industrienationen – sehr kritisch

beurteilt wird, weil sie befürchten, dass

ihre Arbeitsplätze verloren gehen. Andere

wiederum begegnen eben jener

Globalisierung mit einiger Euphorie,

weil sie – angeblich – Investoren ungeahnte

und vor Jahrzehnten noch

unvorstellbare Gewinnmöglichkeiten

eröffnet. Dies und vor allem der Aufstieg

Chinas zu einer international bedeutenden

Wirtschaftsmacht erfordern

weltweit vernetzte Logistiksysteme

und erhöhen die Nachfrage nach leistungsfähigen

Transportmitteln. Vor allem

die Containerschifffahrt hat dabei

– im wahrsten Sinne des Wortes – eine

tragende Rolle übernommen. Schon

seit Jahren verzeichnet sie überdurchschnittliche

Wachstumsraten.

Um davon zu profitieren, hat der Anleger

zwei Alternativen – eine eher

unrealistische und eine wohl nahe liegende.

Entweder er plündert Konten

und Depots und kauft sich gleich ein

ganzes Containerschiff, was mangels

Kleingeld wohl kaum jemandem gelingen

dürfte. Oder er beteiligt sich an

einem geschlossenen Fonds und wird

auf diese Weise für seine 10.000 oder

15.000 Euro Miteigentümer eben eines

Containerschiffs, eines Tankers,

eines Bulkers oder einer von einem

Initiator zusammengestellten Flotte.

Solche Fondsinvestments gelten allgemein

als so genannte Sachinvestitionen

mit ansehnlichem Substanzwert.

Der Anleger engagiert sich über den

Umweg einer Zusammenarbeit mit –

idealerweise – erfahrenen Partnern in

einem bis dato lukrativen Wachstumsmarkt.

Privatanleger sehen dies offenbar genauso.

Denn 2005 wurden rund drei

Milliarden Euro Eigenkapital in

Schiffsfonds investiert. Hauptsächlich

von deutschen Privatanlegern, aber immer

häufiger auch von österreichischen

Investoren. Diese drei Milliarden Euro

spiegeln jedoch ein tatsächlich deutlich

größeres Investitionsvolumen. Aufgrund

des Fremdkapitaleinsatzes, mit

dem die renditetreibende Hebelwirkung

genutzt wird, haben Fonds rund

doppelt so viel, nämlich um die sechs

Milliarden, für den Erwerb von Schiffen

ausgegeben.

„Bei Schiffsbeteiligungen

kommen sehr interessante

steuerliche Aspekte – auch

für den österreichischen

Anleger – zum Tragen“

In Deutschland galten Schiffsbeteiligungen

bis vor wenigen Jahren aufgrund

der legalen Gestaltungsmöglichkeiten

hauptsächlich als Steuersparmodell.

Mittlerweile, nachdem der

Gesetzgeber in Berlin die rechtlichen

Zügel gestrafft hat, steht die Renditeorientierung

bei Schiffsfonds im Vordergrund.

Allerdings gibt es auch weiterhin

einen steuerlich sehr interessanten

Aspekt, der nach Auskunft von

Experten auch für österreichische Privatanleger

gilt. Dreh- und Angelpunkt

ist die so genannte Tonnagesteuer bei

Schiffsbeteiligungen.

Hintergrund: Dank der Tonnagesteuer

kann bei Schiffsbeteiligungen

unter bestimmten Voraussetzungen

eine pauschale Gewinnermittlung gewährt

werden, die sich nach der Größe

des jeweiligen Schiffs richtet. Versteu-

SCHIFFSFONDS

ert wird in diesem Fall lediglich der auf

diese Weise ermittelte Pauschalgewinn.

Der Clou: Dieser ist vom tatsächlichen

Betriebsergebnis der Gesellschaft unabhängig.

Mehr noch: Der angenommene

Pauschalgewinn ist so niedrig,

dass die Auszahlungen an die Fondsanleger

während der Betriebsphase des

Schiffes weit gehend steuerfrei bleiben.

Nach wie vor ist jene Tonnagesteuer

ein echtes Alleinstellungsmerkmal der

Anlageklasse „Schiffsbeteiligung“. Sofern

beim Investment nichts schief

läuft, sind somit Netto-Renditen, also

Erträge nach Steuern, möglich, die sich

von den Ergebnissen ähnlicher Investments

deutlich positiv abheben.

Eine für österreichische Privatinvestoren

nicht unwichtige Tatsache.

Denn grundsätzlich ist ein Anleger mit

seinen in Deutschland erworbenen

Einnahmen auch in Deutschland steuerpflichtig

– unabhängig vom Wohnort.

Im Klartext: Egal ob Österreicher,

Schweizer oder Italiener, jeder Privatinvestor

eines in Deutschland aufgelegten

Schiffsfonds profitiert von der

günstigen Pauschalbesteuerung über

die Tonnageregelung.

Zusätzlich gelten Doppelbesteuerungsabkommen

(DBA) zwischen einzelnen

Ländern. Diese regeln, inwieweit

eventuell im Heimatland des Privatanlegers

zusätzlich ein steuerlicher

Progressionsvorbehalt vorgenommen

wird. Nach dem Doppelbesteuerungsabkommen

zwischen Österreich und

Deutschland (Artikel 8) gilt, dass Erträge

aus der Seeschifffahrt nur in dem

Staat zu besteuern sind, in dem sich die

Geschäftsleitung befindet. In diesem

Fall ist das in der Regel Deutschland.

Und Artikel 23 des deutsch-österreichischen

DBA gibt explizit vor, dass

eine Doppelbesteuerung vermieden

wird. Folge: Soweit eine Besteuerung

von Einnahmen aus einem Schiffsfonds

bereits in Deutschland erfolgt

ist, setzt die österreichische Republik

eine weitere Besteuerung aus.

FONDS exklusiv 11


Waren das noch Zeiten

vor einigen Jahrzehnten.

Bill Gates, ein pickeliger,

Brille tragender Niemand, der in einer

Garage irgendwo in der amerikanischen

Pampa an irgendetwas herumbastelte,

das mit den Innereien eines

Computers zu tun hatte. Irgendwie

schaffte er es, sein damaliges Betriebssystem

MS-DOS zu vermarkten. Wenig

später war Microsoft eine Weltfirma.

Und Bill Gates ist heute mit einem

geschätzten Privatvermögen von mehr

als vierzig Milliarden US-Dollar der

weltweit reichste Mann.

12 FONDS exklusiv

FÜR SPÜRNASEN

Nicht nur an der Börse können Anleger, beispielsweise mit Aktien oder Aktienfonds,

ansehnliche Gewinne erzielen. Wer sich an einem Private-Equity-Fonds beteiligt, ist oft

schon dabei, bevor andere auf ein lohnendes Investment überhaupt aufmerksam werden.

von Heinz-Josef Simons

Wer damals, als nach Billy noch kein

Hahn krähte, dem cleveren Firmengründer

ein paar Tausend Dollar in

die Hand drückte, war wenig später

ein gemachter Mann oder eine gemachte

Frau. Und hatte der wagemutige

Investor von damals Geduld bis

heute, so vervielfachte sich sein Einsatz.

So schnell werden Träume wahr,

so wird manch einer vom Tellerwäscher

zum Milliardär.

Ein Beispiel wie aus dem Bilderbuch,

was im besten Fall aus einer Private-

Equity-Beteiligung werden kann. Si-

cher, das hätte auch schief gehen können.

Nicht jeder Jungunternehmer ist

ein Bill Gates, und nicht aus jedem

„Start up“, wie Firmengründungen im

Neudeutschen heißen, wird gleich eine

Microsoft. Und deshalb wäre es

möglicherweise fatal, in jedem Fall

aber sehr riskant, sein ganzes Geld nur

einem einzigen jungen Unternehmen

zu geben. Selbst wenn die Idee noch

so viel versprechend, die Perspektiven

noch so berauschend sind.

Sinnvoller, um ein ausgewogenes

Chance-Risiko-Verhältnis zu errei-

Foto: Ingram


chen, ist es da schon, sich mit einem

überschaubaren Kapitaleinsatz an

gleich mehreren unterschiedlichen

Firmen zu beteiligen. Und das funktioniert

am besten, jedenfalls momentan

noch, durch einen Kauf von Anteilen

an einem Private-Equity-Fonds

beziehungsweise an einem Venture-

Capital-Fonds. Private Equity (PE)

bedeutet allgemein die Eigenkapitalbeteiligung

an einem nicht börsennotierten

Unternehmen. Und Venture-

Capital (VC) ist gleichsam eine Wagnis-

oder Risikofinanzierung in sehr

junge Unternehmen, deren Perspektiven

weit gehend unklar sind. Entweder

sie landen einen Treffer. Oder

aber sie verschwinden sang- und

klanglos wieder in der Versenkung.

Das Prinzip entsprechender Fondsbeteiligungen

ist denkbar simpel: Nicht

börsennotierte Firmen erhalten Eigenkapital

zur Finanzierung von Gründung,

Expansion oder Restrukturierung.

Investoren erwerben auf diese

Weise Unternehmensanteile, die zu

einem späteren Zeitpunkt Gewinn

bringend veräußert werden können.

Etwa indem das betreffende Unternehmen

an die Börse geht oder aber an andere

Großanleger weiterverkauft wird.

Da die PE- respektive VC-Fonds das

Geld in eine Vielzahl unterschiedlicher

Unternehmen investieren, fällt der

eine oder andere Flop in der Gesamtbetrachtung

nicht weiter ins Gewicht.

Normalerweise jedenfalls.

Über Jahre und Jahrzehnte mussten

Privatanleger draußen bleiben. Sie

schauten tatenlos und oft verärgert zu,

wie andere Investoren den großen

Gewinn machten. Der Grund: Bis vor

einigen Jahren fehlten die entsprechenden

Beteiligungsmöglichkeiten,

bei denen keine Millionen Euro, sondern

ein überschaubarer Kapitaleinsatz

erforderlich war. Das hat sich mit

dem Aufkommen der PE-Fonds zum

Glück geändert.


Indem Privatanleger Anteile an einem

solchen Fonds zeichnen, können

sie gleichsam von der Gnade der

frühen Geburt profitieren. Dies bedeutet:

Sie investieren ihr Geld in Unternehmen,

lange bevor diese von anderen

Investoren entdeckt werden und der

Preis durch eine möglicherweise hohe

Nachfrage nach oben schießt. Auf

Grundlage dieser Strategie sind Renditen

während der Laufzeit eines Fonds

von spürbar mehr als zehn Prozent im

Jahresschnitt möglich.

Mittlerweile verstärkt auch in

Österreich angeboten werden Private-

Equity-Investments über Dachfonds.

„Anleger sollten die Seriosität

und Leistungsbilanz

eines Anbieters von Private-Equity-

oder Venture-

Capital-Fonds prüfen“

Solche Geldsammler stellen das von Investoren

erhaltene Kapital mehreren

ausgewählten Partnerfonds zur Verfügung,

die diese Mittel zum Erwerb und

zur wertsteigernden Entwicklung von

Beteiligungen einsetzen. Dies führt –

wie bereits erwähnt – zu einer breiten

Streuung des Geldes und dadurch zu einer

spürbaren Verringerung der Anlagerisiken.

Mit der Zahl der Beteiligungen

steigen zudem die Erfolgsaussichten.

Alles in allem werden Investoren

mit Private-Equity-Fonds attraktive

Renditen bei einem gedämpften Risiko

in Aussicht gestellt. Vor diesem Hintergrund

eignen sich solche Fondsbeteiligungen

vor allem als Alternative

oder als Ergänzung zu anderen unternehmerischen

Beteiligungen, hauptsächlich

Aktien und Aktienfonds.

Einmal mehr gilt auch hier, wie bei allen

anderen Beteiligungen an geschlossenen

Fonds: Achten Sie als Anleger

unbedingt auf die Seriosität sowie die

PRIVATE EQUITY

Leistungsbilanz des Anbieters. Wer

schon etliche Private-Equity-Fonds

platziert hat, die ihre prognostizierten

Ergebnisse erreicht oder gar übertroffen

haben, sollte bei der Auswahl des

passenden Angebots bevorzugt werden.

Weiterer Punkt, den Privatanleger

unbedingt berücksichtigen sollten: Aufgrund

der nunmehr seit mehr als zwei

Jahren andauernden Hausse am Aktienmarkt

sind die Firmenpreise spürbar

gestiegen. Das strahlt auch auf junge

Unternehmen ab, die jetzt Geld brauchen,

damit sie so schnell wie möglich

erwachsen werden. Für bereits börsennotierte

Aktiengesellschaften zahlen

große Beteiligungsunternehmen immer

mehr Geld.

Das bislang teuerste Geschäft der

Geschichte war die Übernahme des

Nahrungsmittelkonzerns RJR Nabisco

vor gut zwanzig Jahren für rund 25

Milliarden Dollar. Dagegen nimmt

sich das Angebot einiger Kapitalfonds

und Finanzinvestoren für die dänische

Telekom-Firma TDC mit rund 13

Milliarden Euro noch eher bescheiden

aus. Aber wer weiß, was noch kommt.

Auf den Kauflisten der großen Private-

Equity-Gesellschaften stehen der

holländische Telekom-Konzern KPN

und das niederländische Marktforschungsunternehmen

VNU. Beide

werden an der Börse mit rund 30 Milliarden

Euro bewertet.

Mag sein, nicht unbedingt eine gesunde

Entwicklung für Privatanleger,

die sich an einem PE-Fonds beteiligen

wollen. Möglicherweise sehen wir

momentan die ersten Anzeichen einer

Überhitzung. Falls die Temperatur

noch weiter steigt, ist eine plötzliche

Abkühlung durchaus möglich. Privatanleger

sollten bei Fondsbeteiligungen

deshalb genau in die Verkaufsprospekte

schauen und auf ein

ausgewogenes Chance-Risiko-Verhältnis

achten.

FONDS exklusiv 13


Warren Buffett hat es

bereits getan: Er kaufte

gebrauchte amerikanische

Risiko-Lebensversicherungen. Für

knapp eine Milliarde US-Dollar. Nicht

nur die Meinungen des bewunderten

„Orakel aus Omaha“ haben Gewicht.

Auch seine Investment-Strategie – das

so genannte Value-Investing, also kaufen,

was man kennt, und dabei auf die

Substanz zu achten – wird von vielen

Anlegern rund um den Globus mal mit

mehr, mal mit weniger Erfolg kopiert.

Kaum verwunderlich deshalb, dass

das Geschäft mit geschlossenen Invest-

14 FONDS exklusiv

POLIZZEN IM PAKET

Geschlossene Fonds mit gebrauchten Lebensversicherungen sind bei Privatanlegern

zunehmend beliebte Investments. Kaum verwunderlich, versprechen sie doch langfristig

überdurchschnittliche Erträge bei einem überschaubaren Risiko. Mit das Beste daran:

Die allgemeine Stimmung an den Kapitalmärkten ist eher zweitrangig.

von Heinz-Josef Simons

mentfonds, die Versicherungspolizzen

aus zweiter Hand enthalten, boomt. Zuerst

in Deutschland und nun auch in

Österreich. Der Grund liegt auf der

Hand: Zum einen versprechen die Polizzen

Renditen von bis zu acht Prozent

oder mehr im Jahresschnitt. Andererseits

aber verbietet sich zumindest für

Privatanleger der direkte Kauf einzelner

gebrauchter Lebensversicherungen

praktisch von selbst. Vor allem deshalb,

weil in einem solchen Fall Chancen und

Risiken nicht ausgewogen erscheinen.

Denn wer nur einen einzigen Secondhand-Vertrag

erwirbt, ist diesem auf

Gedeih und Verderb ausgeliefert. Bei ei-

ner Fondsbeteiligung indes streut man

seinen Kapitaleinsatz auf Dutzende unterschiedliche

Polizzen. Durch diese Diversifizierung

sinkt das Investmentrisiko

– wie im Übrigen bei jedem Fonds – erheblich.

Zudem ist die Geldanlage über

einen Fonds bequem, weil der Initiator

seinen Investoren praktisch alle Arbeit

abnimmt.

In den vergangenen Jahren, also seitdem

solche Beteiligungsmöglichkeiten

auf den Markt kamen, ist nicht allein die

Beliebtheit der geschlossenen Fondsinvestments

beinahe sprunghaft gestiegen.

Auch deren Ausgestaltung wurde zügig

Foto: Ingram


weiterentwickelt. Derzeit sind drei

Fonds-Varianten am Markt. Die Chance-Risiko-Abstufung

ist entsprechend.

Amerikanische Risiko-Polizzen. Ein

Markt mit ungeahnten Möglichkeiten.

Deshalb wurden US-Risiko-Lebensversicherungen

als Erstes in geschlossene

Fonds gesteckt. Solche Polizzen dienen

tatsächlich ausschließlich dem Risikoschutz.

US-Bürger schließen deshalb die

Verträge auf das eigene Leben ab, damit

der jeweilige Hinterbliebene im Ernstfall

keine finanziellen Nöte befürchten

muss. Mit den Dollars vom Versicherer

würden dann etwa die Schulden des Eigenheims

zurückgezahlt, die Ausbildung

der Kinder finanziert oder auch sonstige

Konsumkredite getilgt.

Allerdings: Tritt der Versicherungsfall

nicht ein und der Vertrag läuft aus, sind

die bis dahin eingezahlten Beiträge ein

für alle Mal weg. Das ist für Versicherungsnehmer

natürlich unerfreulich.

Deshalb hat sich schon vor Jahrzehnten

in den USA ein reger und immer weiter

wachsender Handel mit derartigen

Secondhand-Verträgen entwickelt. Die

Polizzen-Inhaber verkaufen ihre Verträge

zu einem bestimmten Preis an Investoren.

Die wiederum zahlen die regelmäßigen

Beiträge, bis der Verkäufer

verstirbt, oder aber sie veräußern die

Polizzen weiter an andere Anleger, die

mehr Geld dafür bezahlen möchten.

Fazit: Letztlich ist dieses Investment eine

Wette darauf, dass der Polizzen-Verkäufer

entsprechend der statistischen

Wahrscheinlichkeit verstirbt. Lebt er

länger und passiert das nicht nur ihm,

sondern auch den meisten anderen Verkäufern

der Verträge, die sich in einem

geschlossenen Fondsportfolio befinden,

sinkt zwangsläufig die Rendite. Ein erfahrenes

Management sollte jedoch bei

diesen Fondsbeteiligungen durch einen

regen Handel der Polizzen sicherstellen,

dass Investoren während der Fondslaufzeit

einen vergleichsweise attraktiven

Gesamtertrag erzielen.

Britische Lebensversicherungen.

Hier handelt es sich um so genannte

With-Profit-Polizzen, die vergleichbar

sind mit mitteleuropäischen Kapitallebens-

oder privaten Rentenversicherungen.

Der Handel mit gebrauchten britischen

Verträgen, den so genannten

Traded Endowment Policies (TEPs),

hat auf der Insel jenseits des Kanals

schon mehr als hundert Jahre Tradition.

Secondhand-Polizzen im Gegenwert

von beinahe einer Milliarde Euro wechseln

dort Jahr für Jahr die Eigentümer.

Seit einiger Zeit agieren immer mehr

Initiatoren von geschlossenen Fondsbeteiligungen

auf diesem Markt. Wohl

auch deshalb, weil die Briten-Polizzen

zumindest in der Vergangenheit überdurchschnittliche

Renditen von mehr

„Vorteile des Investments

in geschlossene Fonds:

breite Streuung, Nutzen

von Experten-Know-how

beim Kauf der Polizzen“

als zehn Prozent im Jahresschnitt erreichen

konnten. Was sich für die Fans

speziell deutscher Versicherungen als

beinahe utopische Rendite anhört, war

eine Zeitlang auf der britischen Insel alltäglich.

Die Geldmanager der dortigen

Assekuranzen konzentrieren sich – im

Gegensatz zu den mitteleuropäischen

Kollegen – auf Aktien. Während der

früheren Hausse-Zeiten steckten sechzig

bis siebzig Prozent der Polizzen-

Portfolios in solchen Risikoinvestments.

Da verwundert es kaum, dass Anleger

mit den Verträgen von jenseits des Ärmelkanals

zumindest in der Vergangenheit

zweistellige Renditen erzielten.

Doch während der rund zweijährigen

Baisse an den internationalen Aktienmärkten

haben auch die britischen Assekuranzen

ordentlich Federn lassen

müssen. Die ehemals erzielbaren Renditen

schmolzen dahin. Voraussichtlich

GEBRAUCHTE POLIZZEN

ist aber die Gesamtverzinsung britischer

Polizzen immer noch besser als jene der

deutschen und österreichischen. Zumal

die Secondhand-Briten derzeit gute

Perspektiven haben. Aufgrund der geringeren

Überschussbeteiligung in der

jüngsten Zeit sind die Preise der TEPs

spürbar abgerutscht. Doch das dürfte

sich, weiterhin freundliche Börsen vorausgesetzt,

schon bald ändern.

Fazit: Ein geschlossener Fonds mit

Dutzenden solcher Polizzen bietet aufgrund

der breiten Streuung nicht nur

ein gedämpftes Risiko, sondern auch die

Aussicht auf steigende Renditen. Denn

sobald die Briten wieder etwas freigiebiger

werden, steigen auch die Preise der

gebrauchten Polizzen an. Ein agiles

Fondsmanagement kann zugunsten seiner

Anleger davon profitieren.

Mitteleuropäische Polizzen. Auch mit

ihnen, speziell solchen von deutschen

Assekuranzen, sind durchaus attraktive

Renditen möglich. Gleichwohl liegt der

langfristige Gesamtertrag aus heutiger

Sicht deutlich unter jenem britischer

TEPs und jenem von US-amerikanischen

Risiko-Polizzen. Dafür können

Investoren in entsprechenden geschlossene

Fondsbeteiligungen etwas ruhiger

schlafen. Haben doch speziell die deutschen

Versicherer ihre bilanziellen Probleme,

die aus der historischen Baisse

nach dem Platzen der Aktienblase resultierten,

mittlerweile bereinigt. So erzielen

sie eine Gesamtverzinsung zwischen

vier und 4,5 Prozent im Jahr. Ältere Verträge

können durchaus sogar ein paar

Zehntel mehr im Schnitt abwerfen.

Wichtig: Auch hier kommt es darauf

an, dass sich die Initiatoren auf ausgewiesene

Marktkenner beim Kauf und

beim Management der Secondhand-

Verträge stützen. Denn bekanntlich ist

auch bei Investments in gebrauchten

Polizzen, egal woher sie stammen, der

preiswerte Einkauf wesentlich für den

späteren Gewinn sowie das (tragbare)

Risiko.

FONDS exklusiv 15


LEXIKON

?

? ?

16 FONDS exklusiv

Fragen rund um das THEMA

GESCHLOSSENE

FONDS

Ausgabepreis, Ausgabeaufschlag

Der Ausgabepreis eines Fonds setzt sich aus dem Anteilswert

zuzüglich des Ausgabeaufschlags zusammen (Gegensatz:

Rücknahmepreis). Ausgabeaufschlag ist eine Gebühr,

die der Anleger beim Kauf von Fondsanteilen zahlen muss,

dient vor allem der Deckung der Vertriebskosten.

Ausschüttung

Anteilige Verteilung liquider Mittel an die Anleger. Die

Höhe richtet sich nach der Liquiditätssituation der Gesellschaft.

Ausschüttungen für ein Wirtschaftsjahr erfolgen

meist im Folgejahr auf Basis eines Gesellschafterbeschlusses.

Handelsrechtlich sind Ausschüttungen Entnahmen.

Bereederung eines Schiffes

Die Bereederung beinhaltet die technische und kommerzielle

Betreuung des Schiffes. Hierzu gehören: Einsatz des

Seepersonals, Einkauf von Ersatzteilen, Organisation bzw.

Ausführung von Reparaturen, Abschluss von Versicherung

und Verproviantierung sowie Befrachtung des Schiffes.

Blind Pool

Konstrukt, bei dem zum Zeitpunkt der Investition Anlageobjekt

und/oder Investitionssumme noch nicht feststehen.

Bruttoraumzahl, BRT

Maßeinheit für den Brutto-Raumgehalt eines Schiffes.

BRT = Brutto-Register-Tonne. Gibt die Transportkapazität

des Schiffes bei seefester Ladung an.

Bulkcarrier

Schiff mit großem Laderaum zur Beförderung von Massengütern

wie z. B. Getreide, Erz oder Kohle. Stückgut

sind dagegen Güter bzw. Packstücke, die stückweise, also

einzeln zu verladen sind wie z. B. Kisten, Fässer, Paletten.

Business Angel

Vermögende Privatpersonen, die Forschungen oder

Erfindungen finanzieren.


Charterer, Charterrate

Der „Mieter“ eines Schiffes, die Einnahmen aus der Vermietung.

Die Charterrate wird i. d. R. in US-Dollar pro

Tag gezahlt.

Containerfeeder

Sind Containerschiffe in einer Größenordnung bis 2.000

TEU. Sie transportieren i. d. R. die Container von größeren

Häfen in kleinere.

Dachfonds

Ein Dachfonds investiert in andere – so genannte – Ziel-

Fonds, um so das Risiko streuen zu können. Mittlerweile

gibt es auch Dachfondskonstruktionen im Bereich geschlossene

Fonds, wo z. B. Zielinvestments bezogen auf

Sachwerte wie etwa Mobilien (Flug- und Schienenfahrzeuge,

Schiffe etc.) und Immobilien (Büro- und Verwaltungsgebäude,

Industrieanlagen, Kliniken, Hotels etc.) getätigt

werden (siehe dazu auch Seite 29).

Weiterer Vorteil solcher Fonds: Der Kleinanleger erhält

Zugang zu Top-Fonds, die normalerweise institutionellen

Anlegern vorbehalten sind.

Going Public

Einführung eines Unternehmens an der Börse.

Emissionshaus

Bank, Kreditinstitut oder Privatgesellschaft, die im Rahmen

der Fondsfinanzierung wesentliche Aufgaben, wie z.

B. die Beratung bei der Fondskonzeption, Erstellung des

Beteiligungsprospektes, Finanzierungsvermittlung und die

Ausgabe von Kommanditanteilen übernimmt.

Interner Zinsfuss (IKV)

Mathematisches Verfahren zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit,

das den Vergleich verschiedener geschlossener

Fonds ermöglichen soll (engl. IRR = Internal Rate Of

Return). Ein- und Auszahlungsströme werden unter bestimmten

Zins- und Zeitannahmen gegenübergestellt. Die

Methode ist umstritten, da sie Idealbedingungen vorsieht,

die in der Realität kaum anzutreffen sind.

Initial Public Offering (IPO)

Bezeichnung für die öffentliche Erstemission von Anteilen

junger und mittelständischer Betriebe an einer Börse.

Initiator

Anbieter, der ein Investitionsprojekt auflegt (initiiert) oder

öffentlich privates Anlagekapital für ein solches Projekt

„einwirbt“. Initiatoren sind insbesondere die Beteiligungsgesellschaft

und das für die Emission und den Vertrieb zuständige

Unternehmen.

LEXIKON

Kapitallebensversicherung

Kombination aus Risikoabsicherung und Geldanlage. Es

wird nicht nur im Todesfall eine bestimmte Summe ausgezahlt,

sondern der Versicherer garantiert für das Laufzeitende

auch die sog. Erlebensfallsumme. Dazu werden i. d.

R. noch Überschüsse und Schlussgewinnanteile ausbezahlt.

Je länger die Laufzeit, desto größer der Unterschied zwischen

tatsächlicher Auszahlung und Erlebensfallsumme.

Kapitalrückfluss

Ist die Summe der an den Anleger gezahlten laufenden

Ausschüttungen, dem Anteil am Verkaufserlös eines Objekts

oder Schiffes und eventueller Steuerminderungen.

Kommanditgesellschaft

Eine Personengesellschaft mit mindestens zwei Gesellschaftern,

wovon mindestens einer mit seinem gesamten

Vermögen haftet (Komplementär) und einer – der Anleger

– bis zur Höhe seiner Einlage (Kommanditist). Übernimmt

eine GmbH die Rolle des Komplementärs, ist das

Haftungsrisiko auf das Gesellschaftsvermögen begrenzt.

Leveraged Buy-out (LBO)

Überwiegend fremdkapitalfinanzierte Unternehmensübernahme.

Leistungsbilanz

Emissionshäuser bringen jährlich eine Leistungsbilanz heraus,

in der die wirtschaftliche Entwicklung der Fonds den

prospektierten Werten gegenübergestellt wird.

Leverage Effect

Die Rendite des Eigenkapitals wird mithilfe von Fremdkapital

nach oben „gehebelt“. Bedingung: Die Gesamtkapitalrendite

muss höher sein als der Fremdkapitalzins. Ansonsten

wirkt der Hebel auch in umgekehrter Richtung.

Management Buy-in/Buy-out (MBI, MBO)

MBI = Übernahme eines Unternehmens durch ein externes

Management, wohingegen MBO = Übernahme eines

Unternehmens durch das vorhandene Management.

Panamax- und Post-Panamax-Schiff

Ersteres ist ein Schiff, das noch den Panama-Kanal passieren

kann, zweiteres eines, das die für den Panamakanal

höchstzulässigen Abmessungen überschreitet.

Private Equity (PE)

Spätere Phase der Unternehmensfinanzierung bis unmittelbar

vor Börseneinführung (pre-IPO). Manager von Private-Equity-Fonds

hoffen ihre Anteile später mit Gewinn

verkaufen zu können, nachdem die Geldspritze dem Un-

FONDS exklusiv

17


LEXIKON

ternehmen zu Expansion und Wertsteigerung verholfen

hat. Die Umstrukturierung kann jedoch auch schief gehen,

daher sind Private-Equity-Investitionen sehr risikoreich.

Private Placement

Private Platzierung von Aktien ohne Inanspruchnahme der

Börse (im Gegensatz zum IPO).

Risikoversicherung

Auszahlung nur im Todesfall. Sie dient v. a. der Absicherung

finanzieller Verpflichtungen wie z. B. Hypothekenoder

Ratenzahlungen. Keine Kapitalbildung.

Rückkaufswert

Kündigt der Versicherungsnehmer den Vertrag vorzeitig,

steht ihm eine Rückvergütung zu. Der Rückkaufswert beträgt

in den ersten Jahren häufig nur einen Bruchteil der

eingezahlten Beiträge, denn der Versicherer behält sich für

Abschlusskosten, laufende Verwaltungskosten, Provisionen

etc. einen bestimmten Betrag ein.

Start-up-Finanzierung

Das Unternehmen befindet sich in der Gründungsphase,

im Aufbau oder seit kurzem im Geschäft und hat seine

Produkte noch nicht oder kaum vermarktet. Fonds, die in

Start-ups investieren heißen Early-Stage-Fonds.

tdw

= tons deadweight: Tragfähigkeit in Tonnen, bezogen auf

Nutzladung, Treib-, Schmierstoffe, Verbrauchsmaterial,

Speise- und Frischwasser, Besatzung, Fahrgäste, Gepäck.

TEU

= Twenty Foot Equivalent Unit: Statistische Recheneinheit,

die im Containerverkehr benutzt wird, um das Schiff

hinsichtlich seiner Belastbarkeit einschätzen zu können.

Track Record

Erfolgs- und Erfahrungsgeschichte einer Beteiligungsgesellschaft/eines

Unternehmens und dessen Managements.

ULCC, VLCC

ULCC = Ultra-Large Crude Carrier: Rohöltanker von

mehr als 300.000 tdw. VLCC = Very Large Crude Carrier:

Rohöltanker von etwa 175.000 bis 300.000 tdw.

Venture Capital (VC)

Eigenkapitalbeteiligung an innovativen, jungen, schnell

wachsenden Unternehmen, wo oft nur die Produktidee

oder ein Dienstleistungskonzept vorhanden ist. Bei-


spiele: Easyjet, Compaq, amazon, ebay, Google.

18 FONDS exklusiv

STEUERLICHE

BEHANDLUNG

geschlossener Fonds

Die Steuersituation vieler Beteiligungen im Bereich geschlossener

Fonds basiert auf Doppelbesteuerungseinkommen

(DBA). Das sind zweiseitige internationale Verträge

zur Abgrenzung der Besteuerungsrechte. Das Besteuerungsrecht

z. B. für Immobilieneinkünfte liegt im Staat,

wo das Objekt steht. Der Anleger profitiert von der günstigen

Besteuerung etwa in Deutschland oder den Niederlanden.

Die Gewinne aus der Beteiligung sind in Deutschland

einkommensteuerfrei, in den Niederlanden werden sie

pauschal besteuert. In Österreich werden diese Einkünfte

lediglich zur Ermittlung des österreichischen Einkommensteuersatzes

berücksichtigt (sog. „Progressionsvorbehalt“),

besteuert wird nur das Inlandseinkommen.

Bei Schiffsfonds profitiert man zudem von der Tonnagesteuer.

Seit 1.1.1999 kann eine deutsche Reederei anstelle

des tatsächlichen Gewinns oder Verlusts ihren Gewinn

pauschaliert ermitteln. Grundlage dafür ist die Schiffsgröße.

Daraus resultieren ein geringer Gewinn für die Gesellschaft

und geringe Steuern für die einzelnen Gesellschafter

während der Betriebsphase. Auch hier kommt der Progressionsvorbehalt

zum Tragen.

Bei Private-Equity-Fonds sieht es so aus: Eine derartige

Kommanditgesellschaft (KG) kann Substanzgewinne erzielen

oder Zinserträge auf Basis der liquiden Mittel, die

noch nicht veranlagt sind. Nach einem Jahr sind die Substanzgewinne

steuerfrei, vorausgesetzt die KG ist vermögensverwaltend

und nicht fondsähnlich tätig. Konkret

heißt dies, sie darf nicht an mehr als eine bestimmte Zahl

Private-Equity-Gesellschaften beteiligt sein, sonst werden

20 Prozent des Substanzgewinns mit 25 Prozent besteuert,

unabhängig davon, ob ein solcher Gewinn in- oder außerhalb

der Spekulationsfrist entsteht.

Auch bei Beteiligungsgesellschaften, die in Lebensversicherungen

investieren, wird das steuerliche Ergebnis herangezogen.

Dieses ist häufig die ersten Jahre aufgrund

von Fremdfinanzierungs-, Anschaffungs- und sonstigen

Kosten negativ, was man mit künftigen positiven Ergebnissen

gegenrechnen darf. Der Progressionsvorbehalt kommt

nur dann zum Tragen, wenn das steuerliche Ergebnis positiv

ist. Bei US-Polizzenfonds muss man sich das jeweilige

Modell genau ansehen (kein DBA mit den USA!).

Rat auf Draht bei: Leitner + Leitner (01-718 98 90)

oder Interfides (01-476 06)


ezahlte Anzeige

eFonds24: Der professionelle

Partner für Ihren Erfolg

Das Unternehmen

eFonds24 ist ein unabhängiger und

objektiver Dienstleister im Markt der

geschlossenen Fonds. Durch

eFonds24 erhalten freie, wie auch institutionelle

Vertriebsgesellschaften

Zugang zu einem führenden Serviceund

Plattformangebot für die Auswahl,

den Vertrieb, die Abwicklung,

die Bestandsverwaltung und den

Zweitmarkt dieser Beteiligungsmodelle

in Österreich und Deutschland.

Alexander Betz prägt als Gründer,

Mehrheitsgesellschafter und Geschäftsführer

die strategische Entwicklung

des Unternehmens. Lehman

Brothers Inc., New York, Kimco

Realty Corporation, New York, und

Hanseatic Europe S.a.r.l., Luxemburg,

begleiten eFonds24 als institutionelle

Gesellschafter, strategische

Partner und als Finanzinvestoren.

Mehr als 3.000 Vertriebspartner nutzen

bereits eFonds24. Im Jahr 2005

wurde über eFonds24 insgesamt Eigenkapital

in Höhe von deutlich über

415 Millionen Euro als Neugeschäft

LASZLO JUHASZ hat den erfolgreichen

Aufbau von eFonds24 in Deutschland

begleitet und leitet seit März 2005 gemeinsam

mit Mag. Gerhard Marschitz eFonds24

in Österreich

vermittelt. Dies entspricht einem

platzierten Fondsvolumen in Höhe

von über 800 Millionen Euro.

eFonds24 verwaltete per 31.12.2005

mehr als 1,5 Milliarden Euro Eigenkapital

in ca. 44.000 Beteiligungen an

über 2.000 Fonds von mehr als 2.500

Vermittlern für deren über 25.000

Anleger.

UNTERNEHMENSPORTRÄT

Der Markt

eFonds24 erwartet einen großen Zuwachs

im Segment der geschlossenen

Fonds. Renditeorientiert und unternehmerisch

denkende Privatanleger

können über geschlossene Fonds professionell

in Großimmobilien, Container-

und Tankschiffe, Gebrauchtpolizzen

und in Private Equity investieren.

In Deutschland stellen geschlossene

Fonds traditionell eine beliebte Anlageform

dar. Jetzt hat der österreichische

Markt die historische Chance,

die Entwicklung dieses Marktsegments

von Beginn an professionell und

anlegerfreundlich zu gestalten. Diesem

Ziel folgend wird eFonds24 seinen

Vertriebspartnern immer alle zugelassenen

geschlossenen Beteiligungsangebote

zur Vermittlung anbieten.

eFonds24 stellt dazu Banken, Wertpapierdienstleistungsunternehmen

und

Beratern objektive Informationen für

eine transparente Entscheidungsgrundlage

bereit. Außerdem verwaltet

eFonds24 alle Beteiligungen über die

gesamte Laufzeit.

eFonds24 Vermittlungsplattform GmbH

Wallnerstraße 3, Kaiserhaus

A-1010 Wien

Geschäftsführung: Laszlo Juhasz,

Mag. Gerhard Marschitz

Tel.: +43/ (1) 902 30-0

Fax: +43/ (1) 902 30-99

E-Mail: service@eFonds24.at

Homepage: www.eFonds24.at

FONDS exklusiv 19


UNTERNEHMENSPORTRÄT

FAIRVESTA: Erfolgreich mit

einer innovativen Idee

Immobilien als sichere und werthaltige

Anlageform erleben zurzeit eine

Renaissance. Gerade in Deutschland

bieten sie Anlegern aussichtsreiche

Chancen. So nutzen auch internationale

Großinvestoren das Potenzial des

deutschen Immobilienmarktes zur

Renditeoptimierung.

Die fairvesta Unternehmensgruppe

sieht ihre Kernaufgabe als Dienstleister

darin, den Handel mit Immobilien

und die damit verbundenen Renditemöglichkeiten

jedermann zugänglich

zu machen.

Die fairvesta vierte Immobilienbeteiligungsgesellschaft

mbH & Co. KG mit

Sitz in Tübingen hat sich innerhalb

des Immobilienhandels deshalb auf

den Insider- und Nischenmarkt von

Bankenverwertungen und Zwangsversteigerungen

spezialisiert.

20 FONDS exklusiv

Die fairvesta Gruppe bietet somit

Beteiligungsmöglichkeiten an Wohnund

Geschäftshäusern sowie Gewerbeimmobilien

mit einem Investitionsvolumen,

das sonst nur institutionelle

Anleger aufbringen können.

Dabei handelt fairvesta nach der

alten Kaufmannsweisheit:

Im Einkauf liegt der Gewinn!

Die beim Immobilienhandel entstehenden

überdurchschnittlichen Renditen

basieren auf folgenden festgeschriebenen

Regeln:

Ankauf:

�Mit mindestens 10 Prozent Mietrendite,

bezogen auf den Kaufpreis.

�Einkaufspreis maximal 70 Prozent

vom amtlichen Verkehrswert.

�Vermietete Qualitätsimmobilien in

Deutschland ohne Reparaturstau in

guter Lage.

Verkauf:

�Zum realen Marktwert ohne Berücksichtigung

eventueller Wertsteigerungen.

Gewinn:

�Differenz von An- und Verkaufspreis

plus Mietüberschuss während

der Haltedauer.

�Realisierung innerhalb von 3 Jahren.

Sicherheit:

�Überwachung der genannten Kriterien

durch vorgeschriebene unabhängige

Mittelverwendungkontrolle

während der gesamten Laufzeit.

OTMAR KNOLL, Vertriebsdirektor

Die innovative Umsetzung dieses einzigartigen

Konzeptes ermöglichte den

Anlegern seit dem Jahr 2002 bei den

voll platzierten Vorläuferbeteiligungen

fairvesta I bis III bereits eine laufende

Mietrendite von ca. 15 Prozent p. a.

Die zu erwartenden Handelsgewinne

werden die Rendite weiter erhöhen.

Flexible Beteiligungsmöglichkeiten,

Laufzeiten und variable Entnahmemöglichkeiten

ermöglichen auch Anlegern

aus Österreich individuelle Anlagestrategien.

fairvesta Vermittlungsgesellschaft

mbH

Konrad-Adenauer-Str. 11

D-72072 Tübingen

Tel.: +49/ (7071) 36 65 60

Fax: +49/ (7071) 36 65 77

E-Mail: info@fairvesta.com

Homepage: www.fairvesta.com

bezahlte Anzeige


ezahlte Anzeige

Die BA-CA Real Invest ist das

Kompetenzzentrum der Bank

Austria Creditanstalt für Immobilienveranlagungen

und zählt zu den

führenden Unternehmen am Sektor

Immobilien-Investitionen.

Die Produktpalette umfasst offene

Real Invest Immobilien-Investmentfonds,

geschlossene Real Invest

Immobilien-Investments, Real Invest

Ertragswohnungen sowie Themenund

Spezialfonds. Die BA-CA Real

Invest ist der einzige Anbieter am

österreichischen Markt, der offene

Immobilienfonds und geschlossene

Immobilien-Investments sowie

Ertragswohnungen anbietet.

Die Marke Real Invest ist für

Immobilienveranlagungen in Österreich

ein bekannter Begriff: Denn unter

dem Namen Real Invest Austria hat die

BA-CA im November 2003 den ersten

heimischen offenen Immobilienfonds

auf den Markt gebracht. Mit einem aktuellen

Fondsvolumen von über 460

Mio. Euro (per 12/2005) und einem

Marktanteil von rd. 45 Prozent ist das

Produkt Marktführer und damit von

Anlegern bestens akzeptiert. Investiert

wird ausschließlich in österreichische

Immobilien, beispielsweise in Infrastrukturobjekte

wie Schulen oder wohnwirtschaftlich

genutzte Immobilien.

Die BA-CA Real Invest spielt aber

auch eine führende Rolle bei ge-

schlossenen Immobilien-Investments

mit Büro- und Gewerbeimmobilien-

Investitionen in CEE und Osteuropa.

Bei diesem Geschäftsfeld profitieren

Anleger von den Zukunftsmärkten,

die vor Österreichs Haustür liegen.

Hier wurde im Herbst 2005 die Emission

„Real Invest IV“ gelauncht und

damit die Erfolgsgeschichte – diesmal

mit einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie

in Bratislava – fortgesetzt.

Grundsätzlich wird in jenen CEE/

SEE-Staaten investiert, in denen die

Renditen noch höher liegen als in vergleichbaren

Staaten Westeuropas.

Das steuerliche Konzept bringt dem

Anleger den Vorteil einer absolut einfachen

Handhabung: In Österreich

UNTERNEHMENSPORTRÄT

Grenzenlos gut anlegen in Bratislava: geschlossenes Immobilien-Investment Real Invest IV

BA-CA Real Invest:

Sicher investieren. Sicher profitieren.

DR. KARL DERFLER, Mitglied der

Geschäftsführung der BA-CA Real Invest

sind die Einkünfte unter Progressionsvorbehalt

steuerbefreit.

Mit den Real Invest Ertragswohnungen

und ihrem einzigartigem Servicepaket

sowie dem herausragenden Mietepool-System

ist die BA-CA Real

Invest als Nummer zwei am österreichischen

Vorsorgewohnungsmarkt

bestens platziert.

Zu den Tätigkeiten der BA-CA Real

Invest zählen Investment-Konzeption,

Immobilieneinkauf, Asset Management,

Service und Treuhandschaft.

Innovationssinn bei der Produktkonzeption,

Professionalität beim Investmentprozess

und Servicequalität bei

der laufenden Betreuung sind die Basis

für ein einmaliges Angebot. So

können Kunden von der breitesten

Immobilien-Angebotspalette Österreichs

profitieren.

BA-CA Real Invest GmbH

Vordere Zollamtsstraße 13

A-1030 Wien

Ansprechpartner: Dr. Karl Derfler,

Mitglied der Geschäftsführung

Tel.: +43/ (1) 331 71-0

Fax: +43/ (1) 331 71-75119

E-Mail: office@realinvest.at

Homepage: www.realinvest.at

FONDS exklusiv 21


UNTERNEHMENSPORTRÄT

Macquarie: Der Infrastrukturexperte

Macquarie Bank Limited ist mit

über 7.000 Mitarbeitern eine

weltweit tätige, ursprünglich

aus Australien stammende full-service

Investmentbank mit Bonitätsbeurteilungen

von A/A2 von Standard&Poor’s

und Moody’s. Die Macquarie Gruppe

zählt zu den größten Finanzberatern

im Infrastrukturbereich, ist der größte

Mautstraßen- und der zweitgrößte private

Flughafenbetreiber weltweit und

verwaltet mehr als 19 Mrd. Euro in 21

Infrastruktur Spezial-Fonds, die seit

1994 eine durchschnittliche Rendite

von 19,2 Prozent erwirtschaftet haben.

MACQUARIE IN ÖSTERREICH

Die Bank, die in allen großen Finanzzentren

der Welt vertreten ist, ist seit

1995 in Österreich und seit 2001 auch

mit einem eigenen Büro in Wien tätig.

Die Haupttätigkeiten liegen in der Beratung

von Unternehmen im Bereich

Infrastruktur sowie in der Strukturierung

von komplexen Finanzmarktprodukten

sowohl für Unternehmen als

auch für gehobene Privatkunden.

MACQUARIE’S GESCHLOSSENE

INFRASTRUKTURBETEILIGUNGEN

Die Anlageklasse Infrastruktur, die

bisher vornehmlich für institutionelle

Investoren zugänglich war, wurde

2005 erstmals über den Macquarie In-

22 FONDS exklusiv

frastrukturfonds Nr. 1, der derzeit Beteiligungen

an klassischen Infrastrukturunternehmen

wie dem Flughafen

Brüssel, einer Eisenbahnverbindung

in Stockholm, einem Wasser- und ei-

MAG. HERIBERT GEISTLER,

Associate Director

DR. WERNER WEIHS-RAABL,

Geschäftsführer, Division Director

nem Gasversorger in Großbritannien

sowie einem Strom- und Gasnetzbetreiber

in den Niederlanden hält, für

deutsche und österreichische Privatinvestoren

und Stiftungen geöffnet.

Aufbauend auf dem großen Erfolg

dieser ersten Infrastrukturbeteiligung

soll bereits im März 2006 ein Nachfolgeprodukt,

eine geschlossene Beteiligung

an einem Infrastrukturfonds

mit Investitionsfokus auf Unternehmen

in den Ländern der EU inkl. den

zukünftigen Mitgliedsländern sowie

Norwegen und Schweiz, angeboten

werden. Die prognostizierten periodischen

Ausschüttungen liegen bei sechs

bis sieben Prozent p. a. und die IRR-

Erwartung bei neun bis zwölf Prozent

p. a. Weitere geschlossene Fondsbeteiligungen

in den Bereichen US-Infrastruktur

und Private Equity werden

ebenfalls im Jahr 2006 folgen.

Macquarie Capital GmbH

Wienerbergstraße 11

Turm Ost, 31. Stock

A-1100 Wien

Tel.: +43/ (1) 20 53 00 15

Fax: +43/ (1) 20 53 00 30

E-Mail:

heribert.geistler@macquarie.com

Homepage: www.macquarie.com

bezahlte Anzeige


ezahlte Anzeige

Seit 30 Jahren initiiert und verwaltet

die Dr. Peters Gruppe

erfolgreich geschlossene Fonds.

Das Investitionsvolumen der 115

emittierten Fonds lag zum Ende des

Geschäftsjahres 2005 bei 3,8 Milliarden

Euro und das bei über 40.000

Kommanditisten eingeworbene Eigenkapital

betrug 1,9 Milliarden

Euro. Damit, und der Emissionserfahrung

von 30 Jahren im Bereich der Inund

Auslandsimmobilien sowie 15

Jahren in der Schiffsfinanzierung, gehört

die Dr. Peters Gruppe zu den ältesten

und größten bankenunabhängigen

Initiatoren geschlossener Fonds

im deutschsprachigen Raum. Die Investitionsfelder

der sicherheitsorientierten

Qualitätsfonds sind derzeit die

Schifffahrt, Immobilien und Finanzmarktprodukte.

Das jährliche Auszahlungsvolumen

an die Kommanditisten

ist insbesondere aufgrund der erfolgreichen

Schiffsfonds in den letzten

Jahren stark gestiegen. Nach 84,7

Millionen Euro für 2004 wird an die

Anleger für 2005 über 100 Millionen

Euro an Auszahlungen geleistet.

Zahlen und Fakten

der Dr. Peters Gruppe

Gegründet: 1960

Hauptsitz: Dortmund, Deutschland

Zweigniederlassung: Hamburg (DS

Schifffahrt)

Geschäftsführende Gesellschafter:

Jürgen Salamon, Christian-Oscar

Geyer

Auflegung erster Fonds: 1975

Mitarbeiter: 80

Investitionsvolumen: 3,8 Mrd.

Euro (420 Mio. Euro in 2005)

Eingeworbenes Eigenkapital: 1,9

Mrd. Euro (206 Mio. Euro in 2004)

Anzahl Kommanditisten:

mehr als 40.000

Ausschüttungen an Anleger 2005:

über 100 Mio. Euro

Anzahl Fonds: 115

Fondsportfolio:

• 64 Schiffsfonds

• 49 Immobilienfonds

• 2 Life Value Fonds (LV Zweitmarkt

USA)

UNTERNEHMENSPORTRÄT

Dr. Peters Gruppe: Seit 30 Jahren

erfolgreich mit geschlossenen Fonds

DIPL. KFM. CHRISTIAN-OSCAR GEYER,

geschäftsführender Gesellschafter

Produktphilosophie

Die Fonds der Dr. Peters Gruppe sind

im Markt unter dem Markennamen

DS-Fonds bekannt. DS bedeutet Dynamik

& Sicherheit. Dahinter steht die

Produktphilosophie, Chancen dynamischer

Märkte zu nutzen, bei gleichzeitig

höchst möglicher Sicherheit für das Beteiligungskapital

der Kommanditisten.

Das bisher erfolgreiche Konzept, in

werthaltige, sorgsam ausgewählte Objekte

und Modelle zu investieren, geht

einher mit der fairen und professionellen

Zusammenarbeit mit renommierten

Geschäftspartnern. Denn gerade auf die

Bonität und Professionalität von internationalen

und nationalen Partnern legt

der Initiator zur Sicherung der Anlegerinteressen

besonderen Wert.

Seit 2005 bietet die Dr. Peters Gruppe

ihre Qualitätsfonds auch in Österreich

erfolgreich an.

Dr. Peters GmbH & Co.

Emissionshaus KG

Stockholmer Allee 53

D-44269 Dortmund

Tel.: +49/ (231) 55 71 73-0

Fax: +49/ (231) 55 71 73-49

E-Mail: info@dr-peters.de

Homepage: www.dr-peters.de

FONDS exklusiv 23


UNTERNEHMENSPORTRÄT

Mit Qualität zum Erfolg

Die Lloyd Fonds AG gehört heute zu den führenden Emissionshäusern für

Kapitalanlagen im Bereich geschlossener Fonds. Bis Ende 2005 wurden über 60

Fonds mit einem Investitionsvolumen von über 2,6 Milliarden Euro platziert.

Der Erfolg von Lloyd Fonds basiert

im Wesentlichen auf dem

erfolgreichen Zusammenspiel

von Akquisition, Konzeption, Vertrieb

und Controlling sowie einer transparenten

Verwaltung durch die Treuhänderin.

Die vertrauensvolle Arbeit in allen

Phasen garantiert den langfristigen

Erfolg und sorgt für die Bindung von

Anlegern und Vertriebspartnern gleichermaßen

an das Unternehmen. Unter

Mitwirkung starker Partner konzipiert

und realisiert Lloyd Fonds seine

hochwertigen Kapitalanlagen zum

Nutzen von mittlerweile über 19.000

Anlegerinnen und Anlegern. Dabei

übernimmt Lloyd Fonds die langfristige

Verantwortung für die Kapitalanlagen

und verfolgt eine hohe Qualitätsphilosophie,

die durch kontinuierliche

Auszahlungen und Erträge gekennzeichnet

ist.

24 FONDS exklusiv

Mit Offenheit und Transparenz werden

Leistungen und die wirtschaftliche

Lage von Beginn an dokumentiert

– als Verpflichtung gegenüber den

Kunden und zugleich als Sicherheit

für das eingesetzte Kapital. In bewährter

Unabhängigkeit verfolgt Lloyd

Fonds das Ziel, mit innovativen und

besonders tragfähigen Produkten weiterhin

deutlich zu wachsen.

Positive Performance

Die Performance des Portfolios, die

Leistungsbilanz, ist auch 2004 wieder

sehr gut ausgefallen. So leisten 50 von

56 laufenden Fonds nach den Ergebnissen

der testierten Leistungsbilanz

2004 prospektgemäße oder höhere

Auszahlungen. 52 von 56 laufenden

Fonds liegen bei den Tilgungen im

Plan oder besser. Die insgesamt positive

Performance der Lloyd Fonds AG

wurde mehrfach durch Analyseinstitute

und Fonds-Experten bestätigt. Es

liegt ein Initiatorenrating der Scope

Group, Berlin, (2005) vor, wonach

Lloyd Fonds auf einer Skala von A bis

D mit dem sehr guten Ergebnis „A-“

(hohe Qualität) bei Schiffsbeteiligungen

bewertet wird. In einer im September

2005 von der FondsMedia

GmbH, Hamburg, erstellten Leistungsbilanzanalyse

(Lloyd Fonds AG,

Performance-Report, Edition 2005)

wurde festgestellt, dass die Gesamtperformance

der von der Lloyd Fonds

AG initiierten Schiffsfonds bereinigt

um den Werteverzehr der Handelsschiffe

im Schnitt bei 10,3 Prozent p.

a. liegt. Die DFI Deutsche Finanzdienstleistungs-Informationszentrum

GmbH, Frankfurt, bewertete in einerAnzeige

Analyse vom 23. September 2005 die

Leistungsbilanz der Lloyd Fonds AG bezahlte


mit fünf von maximal sechs möglichen

Sternen. Die Gesamtbewertung lautet:

Eine sehr gute Leistungsbilanz.

Auch die Betreuung der Anleger

während der Laufzeit der Beteiligungen

ist von sehr großer Bedeutung.

Als Kommunikationsschnittstelle zwischen

Anlegern und allen Beteiligten

des Fonds nimmt die Lloyd Treuhand

GmbH, eine Tochtergesellschaft der

Lloyd Fonds AG, die Interessen der

Anleger wahr. Die Qualität der Geschäftsbereiche

der LFT wird vom

Wirtschaftsjournalisten Stefan Loipfinger

als vorbildlich bewertet.

PRODUKTE

Schiffsfonds

Schiffsbeteiligungen der Lloyd Fonds

AG bieten attraktive Renditen bei einem

sehr guten Chancen-Risiko-Verhältnis.

Die Lloyd Fonds AG verfügt

über ein hervorragendes Netzwerk

von namhaften Reedern, Charterern

und Werften. Dadurch können den

Investoren Beteiligungsangebote auf

gleich bleibend hohem Niveau angeboten

werden.

Lebensversicherungsfonds

Die Lebensversicherungsfonds der

Lloyd Fonds AG basieren auf einem

innovativen Konzept. Mit den englischenZweitmarkt-Kapitallebensversicherungen

gehörte Lloyd Fonds zu

den ersten Anbietern dieser Fonds im

Jahr 2004. Die Kapitalanlage verbindet

in einzigartiger Weise eine hohe

Sicherheit für das eingebrachte Kapital

und eine sehr attraktive Rendite,

die noch erheblich gesteigert werden

kann. Das Konzept in aller Kürze:

Die Polizzen werden durch die Fonds

zu günstigen Kaufpreisen erworben,

die aktuell zu einer „Kapitalerhaltungs-Garantie“

führen. Im Laufe der

kommenden Jahre sollen diese Polizzen

dann wieder mit einer hohen

Rendite für die Anleger veräußert

werden.

WERNER ACKERMANN ist Leiter Vertrieb

der Lloyd Fonds AG

Regenerative Energien

Regenerative Energien, die sich aus

Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse

speisen, werden auch zukünftig im

Trend sein, denn sie greifen auf die

unendlichen Ressourcen von Wind

und Sonne zu. Produktumfragen zeigen,

dass das Interesse für diese Produktklasse

weiterhin deutlich zunimmt.

Verstärkt erkennen auch die

großen Energiekonzerne die Chancen

der regenerativen Energien.

Immobilien

Seit einigen Monaten laufen bei Lloyd

Fonds die Vorbereitungen für nationale

und internationale Immobilienfonds,

die noch im ersten Halbjahr 2006 angeboten

werden sollen. Dafür wurde das

bestehende Team personell verstärkt.

Vertrieb

Der Vertrieb der Lloyd Fonds-Produkte

erfolgt über unabhängige Vermögensberater

und institutionelle

Partner. Neben einem umfangreichen

Service- und Trainingsprogramm bietet

Lloyd Fonds seinen Vertriebspartnern

professionelle Unterstützung

durch umfassende gedruckte und digitale

Vertriebsunterlagen. Ein kompetentes

Team von Vertriebsmitarbeitern

steht für alle Fragen zu den Produkten

der Lloyd Fonds AG zur Verfügung.

UNTERNEHMENSPORTRÄT

Lloyd Fonds wächst in Österreich

Im Frühjahr 2006 öffnet der österreichische

Zweig der Lloyd Fonds AG

seine Pforten. Mit der Lloyd Fonds

Austria GmbH, Wien, erschließt sich

das Hamburger Emissionshaus den

Zugang zu einem neuen Markt im

deutschsprachigen Raum. Partner bei

der Neugründung ist der Allgemeine

Versicherungsdienst GmbH, Wörgl.

Mit diesem österreichischen Unternehmen

verbindet Lloyd Fonds bereits

eine mehrjährige Partnerschaft

bei der Realisierung von Fonds mit

britischen Kapitallebensversicherungen

des Zweitmarktes. Bereits vor der

offiziellen Eröffnung am 6. März 2005

wird Lloyd Fonds auf dem 1. Österreichischen

Fondskongress für geschlossene

Fonds in Wien das künftige

Leistungsspektrum der Öffentlichkeit

vorstellen.

Ausblick

In diesem Jahr, so die Planung, werden

neben den Schiffen – die noch für

viele Jahre das prioritäre Asset von

Lloyd Fonds bleiben werden – Kapitallebensversicherungen

des Zweitmarktes

sowie wieder Angebote im

Bereich der regenerativen Energien

angeboten werden. Seit einigen Monaten

laufen bei Lloyd Fonds zudem

die Vorbereitungen für Immobilienfonds.

Lloyd Fonds AG

Neuer Wall 72

D-20354 Hamburg

Werner Ackermann

Leiter Vertrieb

Tel.: +49/ (40) 32 56 78-0

Homepage: www.lloydfonds.de

FONDS exklusiv 25


UNTERNEHMENSPORTRÄT

KÖNIG & CIE.:

Hanseatische Melange

Das Unternehmen

Das Hamburger Emissionshaus König

& Cie. GmbH & Co. KG entwickelt

und realisiert konzern- und bankenunabhängig

geschlossene Fonds in

den Bereichen Schifffahrt, Zweitmarkt

Lebensversicherungen, Private

Equity, Auslandsimmobilien und regenerative

Energien. Seit Gründung

des Unternehmens im Jahr 1999 wurden

48 Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen

von über zwei

Milliarden Euro emittiert. Eine jährlich

erscheinende testierte Leistungsbilanz

dokumentiert die Performance

der bislang aufgelegten Fonds.

Information ist alles

König & Cie. GmbH & Co. KG legt

viel Wert auf Transparenz, Information

und Kommunikation. Mit den

Investor’s Media werden die klassischen

und die neuen Medien genutzt,

um die Anleger umfassend und regelmäßig

zu informieren. Rund um die

Uhr liefert das branchenführende Internetportal

www.emissionshaus.com

Informationen über das Unternehmen,

die Angebote, Marktberichte

und Branchenneuigkeiten. Der

Newsletter Investor’s Weekly fasst

die wichtigsten Informationen der

Woche freitags in deutscher und in

englischer Sprache zusammen. Mit

dem Investor’s Quarterly bekommen

Anleger vierteljährlich im Zeitungsformat

eine Auswahl an Informationen,

Terminen, Buchtipps und vielem

mehr nach Hause geschickt. Die

Schriftenreihe Investor’s Input erläutert

in fünfzehn Bänden Basiswissen

rund um die Geschäftsbereiche von

König & Cie.

26 FONDS exklusiv

In Österreich angekommen

Seit 2004 ist das Emissionshaus auch

auf dem österreichischen Markt aktiv.

Zu den aktuellen Angeboten zählen

der Suezmaxtanker Flottenfonds II

und der Renditefonds Britische Leben.

Mit dem Suezmaxtanker Flottenfonds

II bietet König & Cie. vier moderne,

baugleiche Rohöltanker der Suezmaxklasse

an, von denen zwei langfristig

und zwei im Pool auf Reisecharterbasis

beschäftigt sind. Anleger profitieren

damit von den Chancen des Marktes

bei gleichzeitig hoher Sicherheit.

Die durchschnittliche Auszahlung oh-

KLAUS FICKERT, Mitglied der Geschäftsführung

von König & Cie.

ne Verkauf beträgt 8,4 Prozent p. a.

nach Steuern. Eine Beteiligung ist ab

15.000 Euro möglich.

Mit dem Renditefonds Britische Leben

haben österreichische Anleger die

Möglichkeit, sich ab einer Beteiligungssumme

von 10.000 Euro an einem

breit diversifizierten Portfolio

aus etwa 3.000 Lebensversicherungspolizzen

des britischen Zweitmarktes,

den so genannten Traded Endowment

Policies, zu beteiligen.

König & Cie. GmbH & Co. KG

Valentinskamp 18

D-20354 Hamburg

Tel.: +49/ (40) 369 75 70

Fax: +49/ (40) 369 75 720

E-Mail: info@emissionshaus.com

Homepage: www.emissionshaus.com

www.koenig-cie.at

bezahlte Anzeige


ezahlte Anzeige

Kooperation mit der Fachhochschule

München im Rahmen des Fortbildungsganges

Venture Capital ergänzt

dieses Angebot.

Mit dem Anleger profitiert auch der

Mittelstand in einem überzeugenden

Maße. So ist bekannt, dass durch

die Veränderungen der Rahmenbedingungen

in der Finanzierung von Unternehmen

selbst zukunftsweisende,

hochrentierliche Strategien, Konzepte

und Produktentwicklungen kaum eine

Chance haben, wenn deren Manage-

UNTERNEHMENSPORTRÄT

Alfred Wieder AG: Das Potenzial

mittelständischer Unternehmen nutzen

ALFRED WIEDER, Vorstandsvorsitzender und Firmengründer

Die Alfred Wieder AG ist einer

der führenden Anbieter von

fondsbasierten Finanzierungskonzepten

für innovative mittelständische

Unternehmen. Ziel ist es, Mehrwert

für Menschen zu schaffen. Als Venture-Capital-Spezialisten

für den Markt

der Medizintechnik und Biotechnologie

sieht es die Alfred Wieder AG als ihre

Aufgabe an, die Finanzierung aussichtsreicher

Unternehmen sicherzustellen,

deren Strategie und Produkte der Entwicklung

und Gesunderhaltung der

Menschen dienen.

Hierbei haben Anleger und Vertriebe

eine gute Chance. Denn dank einer

hohen Spezialisierung auf Mittelstandsfinanzierungen

und der Zusammenarbeit

mit den Profis der MIG Verwaltungs

AG profitieren beide Zielgruppen

von jeweils zielführendem Know-how.

So bietet die Alfred Wieder AG umfängliche

Service-, Schulungs- und Abwicklungsleistungen

für Vertriebsmitarbeiter

an, die mit dem Seefelder Unternehmen

zusammenarbeiten. Eine

DR. MATTHIAS

HALLWEGER, Vorstand

der Alfred Wieder AG

MICHAEL MOTSCHMANN

Vorstand der MIG

Verwaltungs AG

ment nicht über ausreichendes Eigenkapital

verfügt. Dies ist aber in der Regel

nicht vorhanden. Die Venture-Capital-Experten

der MIG Verwaltungs

AG machen daher besonders chancenreiche

Unternehmen ausfindig und sichern

durch gezielte Begleitung und

Investitionen deren Erfolg. Hierbei haben

Anleger die Chance, bereits mit

geringen monatlichen Sparbeiträgen in

die MIG-Fonds von den Potenzialen

mittelständischer Unternehmen zu

profitieren.

Beispiel BIOCRATES. Mit der in

Innsbruck ansässigen BIOCRATES

Life Sciences GmbH will der aktuell

vierte MIG-Fonds in ein äußerst perspektivreiches

Unternehmen investieren.

BIOCRATES hat eine Technologie-Plattform

entwickelt, die es mittels

Massenspektrometrie erlaubt, aus

kleinsten Probenmengen von Blut,

Harn oder Gewebe die Konzentration

von Hunderten Stoffwechselprodukten

zu bestimmen. Die Chancen liegen

hierbei im Besonderen in der Früherkennung

sowie dem gezielteren Einsatz

von Medikamenten – also einem äußerst

zukunftsreichen Wachstumsmarkt.

Alfred Wieder AG

Seestraße 113

D-82229 Seefeld

Tel.: +49/ (89) 51 65 69 0

Fax: +49/ (89) 51 65 69 51

E-Mail: info@alfred-wieder.ag

Homepage: www.alfred-wieder.ag

FONDS exklusiv 27


UNTERNEHMENSPORTRÄT

CHORUS:

HEINZ JAROTHE, PETER HEIDECKER UND KARSTEN MIETH, die Geschäftsführer der Chorus

„überdurchschnittliche Markterfahrung

und hohe Konzeptionsqualität …“*

Die CHORUS-Gruppe ist mit einer

Platzierungshistorie von

rund 500 Millionen Euro eines

der führenden bankenunabhängigen

Emissionshäuser geschlossener Beteiligungsfonds

in Deutschland. Die Geschäftsleitung

blickt auf über 30 Jahre Erfahrung

in der Konzeption, im Marketing

sowie in der Verwaltung von Unternehmensbeteiligungen

zurück. Das würdigte

unter anderem die anerkannte Ratingagentur

SCOPE aus Berlin, die

CHORUS Anfang 2006 im Panel Kompetenz

mit dem exzellenten Rating A+

(hohe Qualität) auszeichnete.

Ein weiteres Geschäftsfeld ist der direkte

Ankauf bestehender deutscher und österreichischer

LV-Polizzen. Erstklassiger

Service und die solide Kapitalausstattung

garantieren eine unkomplizierte, sichere

und schnelle Abwicklung, nicht zuletzt

durch die eigene Polizzen-Bewertungs-

28 FONDS exklusiv

methodik in Zusammenarbeit mit dem

renommierten Analysehaus MORGEN &

MORGEN.

BETEILIGUNGSANGEBOTE 2006

Derzeit sind Angebote in den Segmenten

Zweitmarkt Lebensversicherung sowie

Erneuerbare Energien in Vorbereitung.

GermanLiFE Policenfonds bieten sicherheitsorientierten

Investoren eine ideale

Portfolio-Ergänzung – diversifiziert,

renditestark, abgesichert.

Nach strengen Bonitätskriterien wird in

bestehende Policen deutscher und österreichischer

Lebensversicherungen investiert.

Der Anleger erzielt einen erheblichen

Einkaufsvorteil und profitiert

mittelbar von den Expertisen der Top-Vermögensmanager

der besten Versiche-

DELOS Deutsche Energiefonds bereiten

derzeit Projekte aus den Bereichen solare

Strahlungsenergie (Photovoltaik) und Biomasse

zur Emission vor. Der Anleger erwirtschaftet

direkte lukrative Energieerträge und

engagiert sich – ganz nebenbei – ökologisch

sinnvoll.

* aus SCOPE Rating CHORUS 2006

Über den Vertrieb in Österreich

informieren wir Sie gerne persönlich:

CHORUS

Alte Landstraße 25

D-85521 Ottobrunn / München

Tel.: +49/ (89) 66 02 94 60

Fax: +49/ (89) 66 02 94 66

E-Mail: Info@CHORUS-Gruppe.de

Anzeige

Homepage: www.CHORUS-Gruppe.de

rungsgesellschaften. bezahlte


ezahlte Anzeige

Die SACHWERT INVEST

Fondsmanagement GmbH

ist die Geschäftsführung des

neu aufgelegten Vermögensaufbauplan

1 und als Verwaltungsgesellschaft

konzipiert. Geschäftszweck

ist, die Position der

Komplementärin aller zukünftigen

Sachwertefonds der Initiatorin Key

for Life einzunehmen.

Vermögensaufbauplan 1

Öffnung des Marktsektors der

geschlossenen Fonds! Mit dem

Vermögensaufbauplan 1 ermöglichen

wir einer breiten Schicht eine

Fondsbeteiligung, da das geforderte

Investment von 10.000 Euro über

einen Zeitraum von 100 Monaten je

100 Euro aufgebracht wird.

Dachfondsanaloges Konzept:

Das Portfolio erwirbt über die SWI

Treuhand GmbH Anteile an geschlossenen

Fonds, so genannte

Zielinvestments, bezogen auf

Sachwerte: Mobilien (Flug- und

Schienenfahrzeuge, Schiffe etc.) und

Immobilien (Büro- und Verwaltungsgebäude,

Industrieanlagen,

Kliniken, Hotels etc.).

Große Risikostreuung! Es besteht

bei einer Beteiligung von 10.000 Euro

je Anleger und einer Streuung in 40

verschiedene Zielfonds ein Risiko je

Einzelfonds von nur 250 Euro!

5 Sterne des

Vermögensaufbauplan 1

* unterschiedliche Emissionshäuser

* unterschiedliche Zielinvestments

* unterschiedliche Objektkategorien

* unterschiedliche Branchen und

Regionen

* unterschiedliche Zeitpunkte

Die Dauer der Investitionen in primäre

Zielinvestments beläuft sich auf

rd. zehn Jahre. Im Anschluss daran

wird in den Sekundärmarkt von geschlossenen

Fonds investiert, Liquidierung

nach 20 Jahren mit einer

durchschnittlichen Gesamtrendite

von 8,88 Prozent p. a.

Der Vertrieb erfolgt über geeignete,

geschulte Vertriebspartner. Für die

Platzierungsphase wird eine Dauer

von rund zwölf Monaten veranschlagt.

Die Emittenten haben ein herausragendes

standing (Beurteilung Scope

und GUB): mehrjährige Expertise am

Gebiet ihrer Emissionen, positive

Leistungsbilanzen (Prognosezuverläs-

UNTERNEHMENSPORTRÄT

SACHWERT INVEST: Geldanlegen ist eine

Kunst - 40 Zielinvestments geben Sicherheit

DR. KATHARINA MOSER,

Steuerberaterin und

Wirtschaftstreuhänderin,

GF der SWI Treuhand GmbH

Bild links:

MICHAEL KUENBURG,

GF Key for Life und Consulent

der SWI

sigkeit) bezüglich ihrer bisher emittierten

geschlossenen Fonds, transparente

und kapitalkräftige Gesellschafterstrukturen.

Die Bezeichnung Vermögensaufbauplan

1 zeigt die Planung, weitere derartige

Fonds mit Unterstützung der

finanzierenden Bank aufzulegen.

Die geringen monatlichen Einzahlungen

und attraktiven Erträge entsprechen

einem sehr breiten Publikum.

SACHWERT INVEST

Fondsmanagement GmbH

Weißgerberlände 50

A-1030 Wien

Ansprechperson:

Stephanie Kinsky, Bereich Marketing

& Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: +43-1-715 12 04

Fax: +43-1-714 55 00

E-Mail: office@sachwertinvest.at

Homepage: www.sachwertinvest.at

FONDS exklusiv 29


WHO IS WHO DER GESCHLOSSENEN FONDS / IMPRESSUM

Anbieter von geschlossenen Fonds

Anbieter Ansprechpartner Adresse/Tel www. Produkte

ACI – Alternative Capital Invest Robert Hantschel D-33330 Gütersloh, Berliner Straße 7 ac-invest.com Dubai-Immo-Fonds

Tel.: +49-5241-21 23 76 Tower KG

Alfred Wieder AG Alfred Wieder D-82229 Seefeld, Seestraße 113 alfred-wieder.ag Venture-Capital-Fonds

mehr Infos auf Seite 27 Tel.: +49-89-51 65 69 0

Atlantic GmbH & Co. KG D-22768 Hamburg, Neumühlen 19

Tel.: +49-40-38 91 77/900

atlantic-fonds.de Schiffsfonds

BA-CA Real Invest GmbH Dr. Karl Derfler A-1030 Wien, Vordere Zollamtsstraße 13 realinvest.at Immobilien-Fonds

mehr Infos auf Seite 21 Tel.: +43-1-331 71-0

Baumgärtner & Duscher GmbH D-92442 Wackersdorf, Büropark Werk 1 b-d.de Lebensversicherungs-,

Tel.: +49-9431-7494 0 Immobilien-, Schiffsfonds

Chorus Peter Lahr D-85521 Ottobrunn, Alte Landstraße 25 chorus-gruppe.de Lebensversicherungsmehr

Infos auf Seite 28 Tel.: +49-89-66 02 94 60 Fonds

Dr. Amann AG CH-6300 Zug, Baarerstr. 11

Tel.: +41-41-711 87 88

amanngroup.ch Immobilien-Fonds

Dr. Peters Dipl.-Kfm. Christian-Oscar Geyer D-44269 Dortmund, Stockholmer Allee 53 dr-peters.de Schiffsfonds

mehr Infos auf Seite 23 Tel.: +49-231-55 71 73 0

eFonds24 Vermittlungsplattform Laszlo Juhasz, A-1010 Wien, Wallnerstraße 3 eFonds24.at Vermittlungsplattform für

mehr Infos auf Seite 19 Mag. Gerhard Marschitz Tel.: +43-1-902 30 0 alle Arten von Fonds

fairvesta VermittlungsgmbH Otmar Knoll D-72072 Tübingen, Konrad-Adenauer-Str. 11 fairvesta.com Immobilienfonds

mehr Infos auf Seite 20 Tel.: +49-7071-36 65 60

HCI Dr. Georg Kesselgruber A-1010 Wien, Mahlerstraße 14 hci-austria.at Schiffsfonds, Immo-Fonds,

Tel.: +43-1-512 03 48 Lebensversicherungs-Fonds

König & Cie. Klaus Fickert D-20354 Hamburg, Valentinskamp 18 emissionshaus.com Schiffsfonds

mehr Infos auf Seite 26 Tel.: +49-40-369 757 0

Lloyd Fonds AG Werner Ackermann D-20354 Hamburg, Neuer Wall 72 lloydfonds.de Schiffs-, Immo &LV-Fonds,

mehr Infos auf Seite 24/25 Tel.: +49-40-32 56 78-0 Regenerative Energie-Fonds

Macquarie Mag. Heribert Geistler A-1100 Wien, Wienerbergstraße 11 macquarie.com Infrastruktur-Fonds

mehr Infos auf Seite 22 Tel.: +43-1-20 53 00 15

MPC Capital Austria AG Ing. Peter Maierhofer A-1040 Wien, Operngasse 17-21 mpc-capital.at Schiffs-, Immobilien-,

Tel.: +43-1-585 56 70-0 Lebensversicherungs-Fonds

RWB Priv. Cap. Emissionshaus D-82041 Oberhaching, Keltenring 5

Tel.: +49-89-66 66 94 0

rwb-ag.de Private-Equity-Fonds

Sachwert Invest Michael Kuenburg A-1030 Wien, Weißgerberlände 50 sachwertinvest.at Sachwerte-Dach-Fonds

mehr Infos auf Seite 29 Tel.: +43-1-715 12 04

VCH Christian Angermayer D-60323 Frankfurt, Freiherr-v.-Stein-Str. 31

Tel.: +49-69-713 75 88-80

vch-group.de Lebensversicherungs-Fonds

IMPRESSUM

MEDIENINHABER UND REDAKTION: FONDSMAGAZIN Verlagsgesellschaft m.b.H., Lothringerstraße 14–16, A-1030 Wien

Tel: +43 1 713 70 50 Fax: DW 40 ISDN: +43 1 713 71 61 E-MAIL: office@fondsverlag.com

• HERAUSGEBER: Mag. Gerald Schröter • CHEFREDAKTEURIN: Mag. Linda Führing • VERLAGSLEITUNG: Michael Görner

• CHEF VOM DIENST: Andreas Berger • SEKRETARIAT: Michaela Oprea • Grafisches Konzept & Produktion:

Mario Groschner, Mitko Javritchev • Coverfotos: Eckelt, Ingram, Mev, Photodisc • BILDREDAKTION Yasmin El Mohandes

• ANZEIGEN: Mona Chirazi (Tel: +43 1 713 70 50-12), Mag. Danja Bauer (Tel: +43 1 713 70 50-13)

• DRUCK UND HERSTELLUNG: Holzhausen Druck & Medien GmbH, Holzhausenplatz 1, A-1140 Wien

30 FONDS exklusiv


Venture Capital ist

Zukunftskapital

Wann beginnen Sie sich für die Zukunft

des Mittelstandes zu engagieren?

Unsere Venture Capital-Spezialisten freuen sich, Sie kennenzulernen.

Das Rückgrat der Wirtschaft

war, ist und bleibt der Mittelstand.

Dort werden laufend

neue Ideen, Produkte und

Patente entwickelt. Das hierfür

notwendige Kapital wird

täglich von unseren Vertriebspartnern

akquiriert.

Unsere Investitionen in die

Zukunft fördern die Märkte

von morgen, schaffen Arbeitsund

Ausbildungsplätze und

nutzen die vielen Potenziale,

um unseren Anlegern möglichst

hohe Renditechancen

zu bieten.

Alfred Wieder AG

Seestr. 113

D-82229 Seefeld

Tel. 0049 89 51 65 69 0

Fax 0049 89 51 65 69 51

info@alfred-wieder.ag

www.alfred-wieder.ag

Prädikat der

R@S Rating

Services AG

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine