pdf-Datei lesen - Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach

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Magazin der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach Dezember 2012 | Januar 2013

Power im Mönchengladbacher

Handwerk

Meisterinnen

ihres Fachs

Seite 6

Stark und souverän :

Handwerkerinnen unserer Stadt

Seite 10

Nacht des Handwerks:

Gala mit prominenten Gästen

Seite 14

Auf neuen Wegen in den Beruf


„Inspiration für meine Gerichte

finde ich auf der ganzen Welt.

Die beste Vermögensberatung

gleich um die Ecke.“

Johann Lafer, Spitzenkoch

und Sparkassen-Kunde

Die Finanzberatung der Sparkasse –

Vermögen braucht Vertrauen.

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EDITORIAL

Das Handwerk ist Zukunft

Die emotionalen Auswirkungen der

europäischen Finanz- und Schuldenkrise

sind bis in das heimische Handwerk

zu spüren. So werfen leider die

Spekulationen einiger Weniger und

die Überschuldungspolitik kompletter

Volkswirtschaften ein schlechtes Bild

auf unser bewährtes Wirtschaftssystem.

Im Handwerk dagegen bauen wir

konstant auf unsere tradierten Werte

und auf Nachhaltigkeit. Wir werden

auch zukünftig diesen Erfolgsweg

nicht verlassen. Genau dieser Weg sichert

unseren langfristigen Erfolg. Wir

setzen weiterhin auf die Symbiose aus

Menschlichkeit, Nachhaltigkeit und

modernsten Techniken:

• Unsere Meister kennen DIE Kundin

und DEN Kunden.

• Die teilweise über 100-jährige

Tradition von Handwerken ist die

Basis für qualitativ hochwertige

Arbeitsergebnisse.

Frank Mund, Kreishandwerksmeister

Jochen Maaßen, stellvertretender Kreishandwerksmeister

und Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung

Stefan Bresser, Geschäftsführer

Claudia Berg, stellvertretende Geschäftsführerin

Wolfgang R. Sander, stellvertretender Geschäftsführer

Reiner Brenner, Obermeister der Karosserie- und

Fahrzeugbauer-Innung

Dr. Karl Bühler, Obermeister der Bau- und der

Stuckateur-Innung

Sabine Capan, Obermeisterin der Friseur-Innung

Reinhard Esser, Obermeister der Dachdecker-Innung

Peter Fischer, Obermeister der Innung des Kraftfahrzeug-

Gewerbes

• Hochqualifizierte Mitarbeiter erfüllen

mit modernen Werkstoffen

und Techniken anspruchsvolle

Kundenwünsche.

Dieser Weg ist der Beitrag des Handwerks,

seine Betriebe und die Arbeitsplätze

der Mitarbeiter zu sichern.

Sicher werden die Schulden in Europa

langfristig auf alle Europäer umverteilt

werden und über die Inflation den

Konsum beeinträchtigen.

Wir werden alle Anstrengungen unternehmen

müssen, damit die Auswirkungen

der regionalen, nationalen

und europäischen Überschuldung das

Handwerk in Mönchengladbach nicht

bremsen wird.

Nach einem guten Jahr 2012 liegt jetzt

ein spannendes Jahr 2013 vor uns.

Die vielfältigen Aufgaben werden wir

in gewohnter Weise engagiert und

couragiert angehen. Das Handwerk

ist Zukunft und bleibt ein verlässlicher

Partner für Mitarbeiter und Kunden.

Ich wünsche Ihnen, Ihrer Familie und

allen Menschen, die Ihnen wichtig sind,

ein gutes und gesundes Jahr 2013.

Ihr Frank Mund

Kreishandwerksmeister

Unseren Innungskollegen, ihren Familien und allen Mitarbeitern

wünschen wir eine schöne Weihnachtszeit und ein glückliches neues Jahr.

Manfred Groth, Obermeister der Konditoren-Innung

Georg Haaß, Obermeister der Innung Sanitär Heizung Klima

Manfred Hurtmanns, Obermeister der Informationstechniker-Innung

Hans-Wilhelm Klomp, Obermeister der Tischler-Innung

Herbert Krapohl, Obermeister der Fleischer-Innung

Heinz-Willi Ober, Obermeister der Elektro-Innung

Gertie Riethmacher, Obermeister der Bäcker-Innung

Peter Röders, Obermeister der Zimmerer-Innung

Joachim Rütten, Obermeister der Raumausstatter- und

Sattler-Innung

Adam Sautner, Obermeister der Metall-Innung

Günther Schellenberger, Obermeister der Schuhmacher-

Innung

3


4

Wir sind für Sie und Ihre Interessen da

Liebe Kolleginnen,

liebe Kollegen,

die Kreishandwerkerschaft

Mönchengladbach ist die Geschäftsstelle

von 18 engagierten Innungen

in Ihrer Region. Es gibt viele gute

Gründe, die eine Innungsmitgliedschaft

interessant und empfehlenswert

machen:

• Kostengünstige Versicherung

• Kostenfreie Rechtsberatung

• Reduzierte Lehrgangsgebühren

für Ausbildungsbetriebe

• Umfassendes Lehrgangs- und

Seminarangebot

• Effektives Forderungsmanagement

• Abmahnung von Wettbewerbs-

verstößen

• Bessere Werbung und Öffentlich-

keitsarbeit

• Wirksame Interessenvertretung

Nutzen auch Sie die Vorteile eines

starken Partners vor Ort und werden

Sie Innungsmitglied.

Als neue Mitglieder

begrüßen wir herzlich

in der Dachdecker-Innung

Mönchengladbach

TOPP Dach Goldbach GmbH

Mackensteiner Str. 25

41751 Viersen

Päffgen GmbH

Schwarzer Weg 16

41564 Kaarst

SSW Bedachungs- und Holzfachhandel

GmbH & Co. KG

Am Weidenhof 8

52525 Heinsberg

in der Elektro-Innung

Mönchengladbach/Rheydt

W. Breuer

Elektro-Meisterbetrieb e.K.

Inhaber Andre Breuer

Spindelweg 10

41238 Mönchengladbach

Kreishandwerksmeister

Frank Mund

Tel.: 02161 4915-0

E-Mail:

info@kh-mg.de

Geschäftsführung

Allgemeine Rechtsberatung

Stefan Bresser

Tel.: 02161 4915-25

E-Mail:

info@kh-mg.de

Stellvertretende

Geschäftsführung

Tarif- und Arbeitsrecht

Wolfgang R. Sander

Tel.: 02161 4915-47

E-Mail:

sander@kh-mg.de

Kassenleiter

Rainer Irmen

Tel.: 02161 4915-27

E-Mail:

irmen@kh-mg.de

Handwerksrolle

AU-Beauftragte

Barbara Herzberg

Tel.: 02161 4915-25

E-Mail:

herzberg@kh-mg.de

Lehrlingsrolle

Organisation

überbetrieblicher

Unterweisungsmaßnahmen

Sabine Wilkowski

Tel.: 02161 4915-42

E-Mail:

wilkowski@kh-mg.de

Stellvertretender

Kreishandwerksmeister

Jochen Maaßen

Tel.: 02161 4915-0

E-Mail:

info@kh-mg.de

Stellvertretende

Geschäftsführung

Rechtsberatung

und Schiedsstellen

Claudia Berg

Tel.: 02161 4915-26

E-Mail:

berg@kh-mg.de

Kassen- und Rechnungswesen

Dagmar Fegers

Tel.: 02161 4915-21

E-Mail:

fegers@kh-mg.de

Inkasso- und

Verbraucherfragen

Catrin Hammer

Tel.: 02161 4915-55

E-Mail:

hammer@kh-mg.de

Lehrlings- und

Prüfungswesen

Birgitt Schoenen

Tel.: 02161 4915-41

E-Mail:

schoenen@kh-mg.de


Aus dem Inhalt

Titelthema

Dachdeckermeisterin Petra Dahmen Seite 7

Raumausstattermeisterin Stefani Wolf Seite 8

Schlossermeisterin Marita Heußen Seite 9

KREIHA Kosmos

Nacht des Handwerks 2012 Seite 10

Klausurtagung in Münster Seite 13

Theaterprojekt des Jfw Seite 14

Erntedank der Bäcker-Innung Seite 17

Innungsversammlung Dachdecker Seite 18

Innungsversammlung Elektro Seite 19

Jugend schweißt 2013 Seite 20

Elternabend Realschule Volksgarten Seite 21

115 Jahre Malerbetrieb Erkens Seite 22

Kirchenmaler Wolfgang Scheeres Seite 23

Kreisgesellenausschuss Seite 24

Vorstandswahl Schuhmacher Seite 25

TERMINE

Fest- und Feiertage Seite 26

KREIHA Kosmos

Service

Dienstag, 29. Januar 2013, 19:00 Uhr:

Versammlung der Karosserie- und Fahrzeugbauer-Innung,

Restaurant Geneickener Bahnhof, Otto-Saffran-Straße 102, Mönchengladbach

Leistungswettbewerb 2012 Seite 29

Rauchmelderpflicht kommt Seite 30

Fleischer-Einkauf MG online Seite 31

3. Azubi-Speed-Dating Seite 32

Wirtschaftsallianz „Zukunft MG“ Seite 33

Rutschfest durch den Winter Seite 34

Innungsversammlung SHK Seite 37

Die Agentur für Arbeit informiert Seite 38

Erste Adresse für Feinschmecker Seite 39

Schulungsplan ÜBL Kfz Seite 41

Umweltzone Mönchengladbach Seite 42

Ausbildungssituation 2012 Seite 45

Rechtsprechung: Fahrtkosten Seite 48

Tipps vom Versorgungswerk Seite 50

5


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Fotos: Julia Vogel

Titelthema

Meisterinnen

ihres Fachs


Power im Mönchengladbacher Handwerk

Der Frauenanteil im Handwerk steigt stetig. 27 Prozent aller neuen Auszubildenden im Handwerk

sind weiblich. Mehr als 20 Prozent der Meisterprüfungen, doppelt so viele wie vor 20 Jahren, werden

von Frauen abgelegt. Und auch der Schritt in die Selbstständigkeit wird im Handwerk immer

öfter von Frauen gegangen. Nicht nur aus Gründen der Chancengleichheit, sondern auch vor dem

Hintergrund der demografischen Entwicklung ist es wichtig, diese Quote weiter zu stärken. Parallel

zur Nachfrage wachsen bei jungen Frauen jedoch die Sorgen, den Anforderungen eines Berufseinstiegs

nicht gewachsen zu sein, sich zu früh auf etwas festzulegen oder sich zwischen Karriere und

Familiengründung entscheiden zu müssen.

Einer Studie des Meinungsforschungsinstituts

TNS Emnid aus dem Frühjahr

zufolge gibt es bei den jungen Menschen

erhebliche Unterschiede zwischen

Mann und Frau. 37 Prozent der jungen

Frauen bis zum Alter von 29 sind der

Meinung, nicht ausreichend qualifiziert

zu sein. Diese Zweifel kennen nur

25 Prozent aller Männer dieser Altersgruppe.

44 Prozent der Frauen treibt

laut Studie schon vor dem Berufseinstieg

eine diffuse Angst vor Überforderung

bis hin zum Burnout um.

Zwei Drittel der Männer machen sich

darüber keinerlei Gedanken. Könnte

das ein Grund, weshalb so viele Schul-

abgängerinnen eher zu weiterführenden

Bildungseinrichtungen als zum

Berufseinstieg neigen? Statt weiterer

Spekulationen lassen wir hier drei MönchengladbacherHandwerksmeisterinnen

zu Wort kommen, die ihre Karriere

geschafft haben und sich erfolgreich

in ihrem Beruf behaupten.

„Ich lass mich nicht so leicht aus dem Konzept bringen“

Petra Dahmen war zum Zeitpunkt ihrer

Meisterprüfung gerade einmal 21 Jahre

alt. „Ich habe diese wichtige Entscheidung

für mein Leben schon mit 16 getroffen“,

sagt sie heute. Damals hatte

sie die Noten für ein erfolgreiches Abitur.

Aber sie entschied sich, nach der

Mittleren Reife in den Beruf zu gehen

und die Nachfolge im Familienunternehmen

anzutreten – vollkommen aus

eigenen Stücken, wie sie betont. Eine

Entscheidung ohne Reue. Heute ist die

34-Jährige erfolgreiche Unternehmerin

und verantwortlich für vier Mitarbeiter.

Ihre Karriere hat sie gemeistert.

„Weiter hätte mich das Abitur auch

nicht gebracht.“

Übrigens ist die Meisterprüfung heute

dem Abschluss eines Bachelor-Studiengangs

gleichgestellt. Vorteil für die

Handwerker/-innen: Sie verfügen über

jede Menge praxisorientierter Berufskenntnisse

und wurden parallel auf die

Existenzgründung vorbereitet. Fast drei

Viertel aller Meister/-innen machen sich

selbstständig.

Die Abstimmung mit ihren ausschließlich

männlichen Mitarbeitern laufe sehr

gut, bestätigt Petra Dahmen. „Sie akzeptieren

mich“, sagt sie. „Nur darauf

kommt es in einem gesunden Arbeitsverhältnis

an.“ Weiblichen Nachwuchs

würde sie an den gleichen Maßstäben

Dachdeckermeisterin Petra Dahmen

messen wie die männlichen Bewerber,

aber Frauen sind im Dachdeckerhandwerk

echte Ausnahmeerscheinungen.

Das mag an der harten Arbeit, aber

auch der schwindelerregenden Höhe

liegen, in denen die Bedachungsspezialisten

üblicherweise unterwegs sind.

7


8

„Früher war es sicherlich schwerer“

Stefani Wolf hat als Frau in dritter

Generation einen vormals männlich

dominierten Familienbetrieb übernommen.

Nach der kaufmännischen

Ausbildung in einem Möbelhaus zog es

sie zurück an die heimische Werkbank.

Sie sattelte eine zweite Lehre auf und

wurde Raumausstatterin. Ihr Vater hat

diese Entscheidung aus voller Kraft unterstützt.

„Eine der ersten Anschaffungen

für meine Zukunft war eine Hilti“,

erinnert sie sich.

Meisterschule war wie

Studentenleben

„Wegen der langen Wartezeiten war

es unheimlich schwierig, einen Platz an

einer Meisterschule zu bekommen“,

denkt Stefani Wolf an die Neunzigerjahre

zurück. „Man hat sich im Prinzip

schon beim Abschluss der Lehre beworben

und dann die damals erforder-

Raumausstattermeisterin Stefani Wolf

lichen drei Gesellenjahre lang auf eine

Zusage gewartet.“ Bei ihr wurde es

Oldenburg, dort betrug die Wartezeit

genau diese drei Jahre.

Als Meisterschülerin hat sie sich eigentlich

genau so wie eine Studentin gefühlt:

weg von zu Hause sein, lernen

und selbstständig werden. Immens viel

beigebracht hat ihr die Ausbildung in

den Werkstätten der Meisterschule.

Nach der Prüfung fühlte sie sich bereit,

das Erbe ihres Großvaters und Vaters

anzutreten.

Der eigene Weg

Heute liegt der Schwerpunkt im Traditionsgeschäft

Schieren (Stefani Wolfs

Mädchenname) auf Gardinen und

Sonnenschutz. Die Pferde, für die

Großvater Arnold in den Dreißigerjahren

noch Zuggeschirre fertigte,

Der Job von Stefani Wolf gehört zu

neun Handwerksberufen, in denen

der Anteil der weiblichen Auszubildenden

in den letzten 45 Jahren deutlich

gestiegen ist. Im Raumausstatterhandwerk,

in dem heute fast jeder zweite

Azubi weiblich ist, lag die Frauenquote

1965 bei gerade mal vier Prozent.

grasen heute längst auf der grünen

Himmelswiese. Vater Benedikt richtete

bereits in den Sechzigerjahren den

Fokus auf wahlweise dekorativen oder

blickdichten Fensterschmuck. Nicht

ganz unwesentlich für diese Entscheidung

war der Beruf, den Stefani Wolfs

Mutter mit in die Ehe brachte: Die gelernte

Konfektionsschneiderin konnte

ihrem Mann bei der Fertigung maßgeschneiderter

Gardinen tatkräftig zur

Seite stehen.

Männer findet man im Raumausstattergeschäft

von Stefani Wolf heute

lediglich unter den Kunden und den

betriebseigenen Haustieren. Ihre zwei

Mitarbeiterinnen sind weiblich. „Wir

verstehen uns toll. Ich weiß nicht, ob

ein Mann dazu passen würde. Es hat

sich aber auch noch keiner beworben“,

sagt die Chefin mit einem Augenzwinkern.


„Schon meine Mutter war eine starke Frau“

Als Kind hat sie ihrem Vater gerne

über dem offenen Feuer beim Schmieden

von Hufeisen geholfen. Er hat es

jedoch nicht mehr erlebt, dass Marita

Heußen 1970 dann auch selbst die

Schlosserlehre angetreten hat und

heute in dritter Generation den Familienbetrieb

weiterführt. Er starb schon

1968. Marita Heußens Mutter regelte

die Geschäfte über 20 Jahre mit einer

Ausnahmegenehmigung, bis ihre

Tochter in die Unternehmensnachfolge

hineingewachsen war.

Eine Frage des Willens

„Sie hat mich immer unterstützt“,

denkt Marita Heußen an die Zeit ihrer

Entscheidung zurück, sich eine Lehrstelle

im Schlosserhandwerk zu suchen.

„Wenn Du das möchtest, dann mach

es“, war die Einstellung ihrer Mutter. In

Herbert Rebig, dem ehemaligen Kreishandwerksmeister,

fand sie dann ihren

Ausbildungsmeister, und auch er hat

sie immer tatkräftig unterstützt. Frauen

gab es bei den Metallbauern, wie sie

heute genannt werden, in den Siebzigerjahren

so gut wie keine. Während

sie von ihrem Ausbilder immer mit Stolz

gefördert wurde, machten die Berufsberater

fortwährend Probleme: „Dort

hat man eine Eignungsprüfung nach

der anderen von mir gefordert, ob ich

dem Beruf überhaupt gewachsen bin.“

Marita Heußen hat sich bewiesen.

„Schwach habe ich mich nie gefühlt.

Wenn ein Werkstück zu schwer ist,

müssen eben mehrere mit anpacken.

Das schafft dann auch ein Mann allein

nicht.“ Akzeptanzprobleme bei ihren

Marita Heußen, Schlossermeisterin

männlichen Kollegen kennt sie nicht.

„Wir arbeiten für ein gemeinsames

Ziel – den zufriedenen Kunden und

den Erfolg im Geschäft.“

Mit Zäunen in die Zukunft

Ihr Schwerpunkt liegt heute auf dem

Zaunbau, wo maßgeschneiderte

Lösungen an der Tagesordnung sind.

Handwerkliches Talent ist hier noch

immer gefragt. Obwohl Marita Heußen

aus gesundheitlichen Gründen heute

nicht mehr in der Werkstatt, sondern

im Büro arbeitet, ist sie immer noch

hautnah am Geschäft. Sie zeigt auf

das Muster von einem Zaunstück, das

in grellem Pink lackiert ist. „Dass ich

heute damit Kunden glücklich machen

kann, hätte mir vor 40 Jahren keiner

geglaubt.“

Fotos: Julia Vogel

9


10

Nacht des Ha

Heiße Rhythmen und

magische Momente

Zahlreiche Ehrengäste, Jungmagier Jerome, Kabarettist Jörg Knör

und die Coverband just:is haben die Nacht der Nächte des

Mönchengladbacher Handwerks wieder zu einem unvergesslichen

Ereignis gemacht.


ndwerks 2012

„Das hier ist ewig, ewig für heute. Wir

steh’n nicht still für eine ganze Nacht.“

Mit diesen Worten sangen sich die

Toten Hosen zu Beginn des Jahres in

die Herzen der Nation und begrüßte

Kreishandwerksmeister Frank Mund am

17. November im Kunstwerk Wickrath

480 Gäste zur mittlerweile legendären

Nacht des Handwerks.

Stillzustehen war angesichts des bunten

Programms mit vielen Highlights ein

Ding der Unmöglichkeit. Magier Jerome

bezauberte sie alle. Der 15-jährige

Mönchengladbacher hat eine regelrechte

Blitzkarriere hingelegt: Mit

9 Jahren bekam er von seinen Eltern

einen Zauberkasten geschenkt; vier

Jahre später wurde er bereits in den

Magischen Zirkel von Deutschland

aufgenommen. 2011 hatte er einen

professionellen Künstlerauftritt in der

Live-Show von Carmen Nebel. Dieses

Jahr nun schlug er zusammen mit seiner

charmanten Zwillingsschwester und

Assistentin India das Mönchengladbacher

Handwerk in seinen Bann.

Ebenfalls ein Zwilling ist Kabarettist

Jörg Knör, trat an diesem Abend aber

nicht mit seinem Bruder Jens, sondern

mit der Crème de la Crème seiner prominenten

Rollen von Helmut Schmidt

bis Inge Meysel auf. Auch einen eigens

für die Handwerksnacht arrangierten

Ohrwurm brachte er mit. Auf die Melo-

die von „Ohne Krimi geht die Mimi nie

ins Bett“ stimmte der Saal schon nach

wenigen Takten fröhlich in den Refrain

mit ein: „Ohne Handwerk wär’ das

Leben öd und leer, öd und leer ...“

Die Band just:is setzte auf moderne

Cover-Hits und konnte das traditionell

tanzbegeisterte Publikum damit auch

bereits nach wenigen Takten wieder

aufs Parkett locken. Newcomerin Kathrin

Breuer (Vocals) schlug sich stimmgewaltig.

Nicht nur im Arbeitsalltag,

sondern auch in der Nacht des Handwerks

ist eben Power gefragt.

Bitte umblättern: Impressionen

aus dem Gala-Publikum

Fotos: Detlef Ilgner

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Nacht des Handwerks 2012

Dr. Günter Krings, MdB,

mit Partnerin

Manfred Steinritz, Geschäftsführer

der HWK Düsseldorf, mit Partnerin

und HW Klomp, Obermeister der

Tischlerinnung MG/RY

Andreas Wurff, Technischer

Beigeordneter

Stadt MG, mit Frau

Norbert Bude, Oberbürgermeister,

mit Partnerin

Horst Wateler, Vorstandsvorsitzender

Stadtsparkasse MG, mit Frau und

Tochter

Hermann Klose, stv. Obermeister

der Bauinnung MG,

mit Frau

Holger Freund, Filialdirektor

Signal Iduna, mit Frau

Hans-Hermann Tirre, Polizeipräsident,

mit Frau

Antonius Bergmann, Vorstand

Stadtsparkasse MG, mit Frau

Kurt Manthey, Geschäftsführer

Schweißtechnische

Kursstätte, mit Frau

Siegfried Schrempf, Vizepräsident

der HWK Düsseldorf, mit Frau

und Stefan Bresser mit Partnerin

Hartmut Wnuck, Vorstand

Stadtsparkasse MG, mit Frau

Elisabeth Hollenbeck,

Geschäftsführerin

Jugendförderungswerk MG,

mit Mann

FAMO – Ihr Fachgroßhandel

Mit fast 40 Standorten und über 770 Mitarbeitern im Norden

und Westen Deutschlands ist FAMO erfolgreich am Markt aktiv.

Als zuverlässiger Partner und Dienstleister des Handwerks, des

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Fotos: Detlef Ilgner


T I S C H L E R E I

Für den professionellen Auftritt

Sich korrekt verhalten und angenehm auftreten zu können, ist auch im leistungsorientierten Handwerk mittlerweile ein

wichtiger Faktor für den Erfolg beim Kunden. Deshalb drehte sich bei der diesjährigen Klausurtagung der Kreishandwerkerschaft

am 9. und 10. November in Münster zwar nicht alles, aber vieles um den professionellen Auftritt.

Benimm boomt. Für nahezu jeden Lebensbereich findet sich

heute ein entsprechendes Seminarangebot. In Deutschland

gibt es drei große Knigge-Gesellschaften, die Empfehlungen

für den stilsicheren Auftritt bei geschäftlichen und öffentlichen

Anlässen aussprechen. Trainerin Christina Robke ist

Vorstandsmitglied bei einer von ihnen. Sie hielt den diesjährigen

Fachvortrag auf der Klausurtagung der Kreishandwerkerschaft

und vermittelte den Teilnehmern, worauf es beim

professionellen Auftritt vor Kunden, Geschäftspartnern und

Kollegen ankommt.

Darf man beim Niesen noch Gesundheit wünschen? Was ist

anstößig am Wort „Prost“? Was haben Maus und Katze mit

der korrekten Sitzweise am Esstisch zu tun? Christina Robke

nahm ihre Zuhörer mit auf einen amüsanten Streifzug durch

den Regel-Dschungel deutscher Etikette.

Auch im weiteren Verlauf der Klausurtagung ging es um

den professionellen Auftritt. Geschäftsführer Stefan Bresser

und Kreishandwerksmeister Frank Mund machten deutlich,

dass es in Zukunft noch wichtiger werden wird, die Stärken

der Kreishandwerkerschaft herauszustellen: 1. Man ist für

die Mitgliedsbetriebe Ansprechpartner vor Ort und erbringt

persönliche Dienstleistungen. 2. Man verleiht dem Handwerk

in der Stadt eine Stimme und ist sein Sprachrohr. 3. Die

Kreishandwerkerschaft koordiniert an zentraler Stelle die

Nachwuchs-Akquisition.

Dafür wird derzeit der Außenauftritt überarbeitet mit dem

Ziel, ein einheitliches Logo- und Schriftbild in allen Medien

zu erreichen. Die Teilnehmer entwickelten außerdem zahlreiche

Vorschläge für eine öffentlichkeitswirksame Eröffnungsfeier

des neuen Bildungszentrums und diskutierten, wie sich

die Nachwuchsförderung noch nachhaltiger gestalten lässt,

zum Beispiel über eine Stellenbörse auf der eigenen Internetseite

der Kreishandwerkerschaft.

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Krawattenpflicht?

Christina Robke erklärt,

was Mann zu welchem

Anlass trägt.

Was Knigge wirklich wollte

Knigge ist heute umgangssprachlich das Synonym für

gutes Benehmen und Manieren. Die Regeln gehen

auf das Werk „Über den Umgang mit Menschen“

von Adolph Franz Friedrich Ludwig Freiherr Knigge

(1752 – 1796) zurück. Stichworte wie Besteckanordnung,

Begrüßungsrituale oder Dress Code sucht

man darin allerdings vergeblich. Was Knigge wirklich

wollte, waren Ethik, Bildung und Natürlichkeit. Dazu

gehören natürlich auch Erziehung und korrekte Umgangsformen

– als Mittel, um ein guter, netter und

interessanter Mensch zu werden.

13


14

Auf neuen

Wegen

in den Beruf

Seit September geht das Jugendförderungswerk neue Wege zur Unterstützung junger Menschen beim Übergang in

den Beruf. Unter Federführung der Projektfabrik gGmbH, vertreten durch die Projektleiterin Judith de Matteis, und mit

finanzieller Unterstützung durch die Jobcenter Mönchengladbach, Neuss und Krefeld beteiligt sich das Jfw als Kooperationspartner

vor Ort bei der Umsetzung des innovativen Projekts JobAct ® . In diesem Projekt werden Theaterpädagogik

und intensives Bewerbungstraining miteinander kombiniert sowie durch Betriebspraktika ergänzt, um junge Menschen

beim Einstieg in die Ausbildung beziehungsweise die Arbeit zu fördern und dabei zu begleiten.

In JobAct ® erarbeiten rund 20 junge Erwachsene unter

25 Jahren in den ersten fünf Monaten an vier Tagen in der

Woche mit Unterstützung der erfahrenen Theaterpädagogin

Theresa Sokolowski ein Theaterstück zu einer im Team vereinbarten

Geschichte. Ergänzend führt an einem Tag in der

Woche die Sozialpädagogin des Jfw, Martina Lehmkuhl, ein

Bewerbungstraining durch und bietet den Teilnehmenden

Unterstützung in der Weiterentwicklung ihrer Schlüsselkompetenzen

an.

Alle Aktivitäten in dieser ersten Phase des Projekts sind auf

die öffentliche Uraufführung des eigenen Theaterstücks,

dessen Premiere voraussichtlich im Februar 2013 stattfinden

wird, ausgerichtet. Die Aufführung des Theaterstücks des

2011/2012 erstmals in Mönchengladbach durchgeführten

Projekts wurde am 29.02.2012 durch das Publikum im ausverkauften

TIG begeistert aufgenommen. Dieser große Erfolg

steigert die Motivation der aktuell Mitwirkenden, sich mit

all ihren Talenten und Stärken einzubringen. Ziel des Engagements

ist eine Aufführung aus einer Hand: Die jungen

Menschen zeigen nicht nur ihr großes schauspielerisches

Talent, sie erstellen auch das Bühnenbild selbst, schneidern

die Kostüme und lernen das Frisieren und Schminken.

Um dies umsetzen zu können, werden die Teilnehmenden

mehrere Praxiseinheiten in unterschiedlichen Werkstätten

des Jfw unter Anleitung erfahrener Ausbilder absolvieren.

Während dieser für die jungen Menschen hoch interessanten

Phase wird das Ziel, sich für eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle

zu qualifizieren, nicht aus den Augen verloren. Martina

Lehmkuhl steht als Sozialpädagogin und Bewerbungscoach

bei auftretenden Problemen, aber auch und vor allem bei der

passgenauen Vermittlung in betriebliche Praktika sowie in

Ausbildung oder Beschäftigung unterstützend zur Seite.

Nach den Theateraufführungen beginnt die zweite Phase

des Projekts, die ein fünfmonatiges betriebliches Praktikum

beinhaltet, in dem die Teilnehmenden weiterhin intensiv unterstützt

und gecoacht werden. Ziel ist die Aufnahme einer

betrieblichen Ausbildung oder einer Beschäftigung. Betriebe,

die junge Menschen aus diesem Projekt aufnehmen, erhalten

motivierte und zuverlässige Mitarbeiter/-innen, die sich mit

all ihren Kompetenzen in die unternehmerischen Abläufe

einbringen.


Untergath 204

47805 Krefeld

Tel.: 0 21 51 / 5 24 87-0

Fax: 0 21 51 / 5 24 87-55

Kieler Str. 9

41540 Dormagen

Tel.: 0 21 33 / 5 30 84-0

Fax: 0 21 33 / 5 30 84-99

Fotos: Julia Vogel

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16

Spezialisierung auf dem Brot- und Brötchenmarkt

Auf der Innungsversammlung der Bäcker am 16. Oktober

in der Zunftstube des Haus’ Heiligenpesch wurde rege

über die Perspektiven für die handwerklichen Bäckereien

diskutiert.

Anlass zur Diskussion gab unter anderem eine Pressekonferenz

der Brotindustrie im September, auf der das nahende

Ende des traditionellen Bäckerhandwerks vorhergesagt wurde.

Obermeisterin Gertie Riethmacher informierte die Teilnehmer

ausführlich sowohl über die Unkenrufe der Industrie als auch

über die Reaktion von Peter Becker, Präsident des Zentralverbands

des deutschen Bäckerhandwerks.

Becker hält die Prognosen für maßlos übertrieben und

verweist auf boomende Geschäftssegmente, in denen man

bereits erfolgversprechend aufgestellt ist: „Der Außer-Haus-

Verkauf insbesondere beim Frühstück bietet Handwerksbäckern

große Marktchancen mit kontinuierlichem Steigerungspotenzial.

Auch Ausschank und Röstung von Kaffee

versprechen in Deutschland, dem Land der Kaffeetrinker,

beste Verdienstmöglichkeiten.“

Gertie Riethmacher ergänzte, dass gerade für kleinere Betriebe

eine Spezialisierung unumgänglich sei, um Marktnischen zu

besetzen und sich gegen den harten Konkurrenzdruck auf

dem Brot- und Brötchenmarkt durchzusetzen.

Gibt es eine Krankenkasse,

bei der meine Familie die Nr. 1 ist?

Die Antwort liegt nah:

Die IKK classic mit ihren individuellen

Leistungen für die ganze Familie.

Besuchen Sie uns in der Geschäftsstelle

Mönchengladbach, Pescher Straße 111 – 113,

41065 Mönchengladbach.

Weitere Informationen unter unserer

kostenlosen IKK-Servicehotline: 0800 455 1111.

Oder auf www.ikk-classic.de

Auch 2013: Kein

Zusatzbeitrag

Ulrike Schoepp-Camps von der Rheinischen Post stellte

den Innungsmitgliedern den Azubi-Service „News

to use“ vor. Durch tägliches Zeitung lesen wird die

Allgemeinbildung gefördert und die Lesekompetenz

trainiert. Alle 14 Tage werden die Auszubildenden vom

Verlag zu aktuellen Themen aus Wirtschaft, Politik und

Kultur befragt, was sie im Verständnis komplexer Sachverhalte

unterstützt. www.news-to-use.de

HERZLICHEN DANK

AN ALLE BESUCHER DES

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Erntedank der Bäcker-Innung

Zur traditionellen Erntedankmesse lud die Bäcker-Innung

Mönchengladbach ihre Mitgliedsbetriebe sowie die Altmeister

mit ihren Ehefrauen und Familien am Abend des 13. Oktober

in die Pfarrkirche St. Mariä Heimsuchung in Hehn ein.

Der Gottesdienst war unter das Thema „Unser tägliches Brot

und die täglichen Sorgen“ gestellt. Die Predigt über das Weizenkorn

wurde von festlicher Orgelmusik und der Lesung der

Geschichte vom Sorgenbaum begleitet.

Im Anschluss traf man sich in geselliger Runde im Haus

Heiligenpesch. Obermeisterin Gertie Riethmacher freute sich

mit ihren Vorstandskollegen, dass viele Gäste der Einladung

gefolgt waren.

Der Sorgenbaum

Brot ist eines unserer wichtigsten

Nahrungsmittel. Im Alltag wird es oft

als etwas ganz Selbstverständliches

betrachtet. Im Erntedankgottesdienst

der Bäcker-Innung, die auch für den

prachtvollen Altarschmuck verantwortlich

zeichnete, besann man sich

auf den Segen der Natur und die

Christenpflicht, das Brot mit anderen

Menschen zu teilen.

Im festlichen Rahmen der Erntedankfeier überreichte Obermeisterin

Gertie Riethmacher den Goldenen Meisterbrief der Handwerkskammer

Düsseldorf an Bäckermeister Horst Schlösser. Er hatte

seine Meisterprüfung im August 1962 abgelegt.

Einst, als das Wetter schlecht und die Ernte missraten waren, litt ein kleines Dorf besonders

unter der Not. Die Stimmung war gedrückt, und jedem Bewohner schien es, als leide er

am meisten unter der Situation. Schließlich befragten die Dorfältesten einen Einsiedler in

einer nahegelegenen Klause, wie sie aus der allgemeinen Niedergeschlagenheit herauskommen

könnten. Der Weise antworte: „Wenn denn jeder meint, das Schicksal habe ihm die schwerste Last auferlegt,

dann soll jeder seine Sorgen und Nöte zu einem Paket schnüren und es an die alte Linde in der Mitte des Dorfes hängen.

Er darf sich dafür das Päckchen eines anderen nehmen.“ Gesagt, getan. Jeder hängte seine Sorgen an den Baum und

nahm sich ein anderes Päckchen. Doch wie überrascht waren alle, als sie die fremden Pakete zu Hause öffneten und feststellten,

dass die Sorgen darin so viel größer waren als die eigenen! Und so eilte jeder leise zu dem Baum zurück, hängte

das fremde Päckchen an einen Ast, suchte sich sein eigenes und ging zufrieden nach Hause.

17


18

Innungsversammlung der Dachdecker

Am 7. November traf sich das Mönchengladbacher Dachdeckerhandwerk zur Wintersitzung im Haus des Handwerks.

Zwei Vorträge sowie die Berichte des Obermeisters und der Geschäftsführung boten den Teilnehmern geballte Information

und reichlich Anlass für Fachgespräche.

Dachdeckermeister Hans-Joachim Kunschke erhielt aus der Hand

von Obermeister Reinhard Esser eine Urkunde zum 75-jährigen

Betriebsjubiläum.

Als Fachreferenten konnte Obermeister Reinhard Esser zum

einen Carla Bakker von der niederländischen Firma Flexim

gewinnen. Sie stellte den Werkstoff Kunststoffmörtel vor und

demonstrierte anhand zahlreicher Beispiele dessen Verwendung

im Dachdeckerhandwerk. Flexim ist seit 27 Jahren auf

dem Markt und hat in dieser Zeit nach eigenen Angaben

allein in den Niederlanden 33.000 Dächer bearbeitet. Das

Unternehmen gilt als internationaler Experte für Dachmörtel

und hat für seine Entwicklungen bereits Gütesiegel aus den

USA und Großbritannien erhalten.

Der zweite Fachreferent war Thomas Zeller, Gebietsleiter

der Firma Dewalt. Er stellte verschiedene Kleinmaschinen

mit Elektro-Akku vor, die vielfältige Einsatzmöglichkeiten im

Handwerk bieten. Dewalt blickt auf eine über 80-jährige Unternehmensgeschichte

zurück und gilt als die in den letzten

Jahren am schnellsten wachsende Elektrowerkzeug-Marke

der Welt.

Doppeljubiläum: Die Brüder Hans und Rolf Kramer erhielten für

jeweils 25-jährige Meistertätigkeit den Silbernen Meisterbrief der

Handwerkskammer Düsseldorf.

Im Anschluss informierte Obermeister Reinhard Esser die

Teilnehmer ausführlich über die Neuigkeiten aus dem Bereich

von Innung und Verband. Er stellte den neuen Tarifabschluss

für das Dachdeckerhandwerk vor und gab abschließend Auskunft

über den Baufortschritt des neuen Bildungszentrums

auf der Oststraße.

Für die Geschäftsführung der Dachdecker-Innung berichtete

deren Stellvertreter Wolfgang Sander. Er zog Resümee aus

den vielfältigen Projekten und Aktionen, an denen sich die

Innung und die Kreishandwerkerschaft in den vergangenen

Monaten beteiligt hatten.

Des Weiteren informierte er über das geplante Projekt „Gebäudesanierung“.

Dieses Geschäftsfeld soll künftig durch

eine Kooperation von NEW, Volksbank, der Stadt Mönchengladbach

und dem Mönchengladbacher Handwerk gefördert

werden.


Neu geordnet und gut aufgestellt

Auf der Versammlung der Elektro-Innung Mönchengladbach/Rheydt am 12. November im Berufskolleg für Technik und

Medien am Platz der Republik standen umfangreiche Satzungsänderungen sowie Neuwahlen des Innungsvorstands im

Mittelpunkt.

Nach intensiver Erörterung hat die Innungsversammlung am

12. November eine Verkleinerung ihres Vorstands um ein

Mitglied beschlossen. Die Satzung wurde wie folgt geändert:

„Der Vorstand besteht aus dem Obermeister, seinem Stellvertreter,

dem Lehrlingswart und sechs weiteren Mitgliedern.“

Auch die Länge der Amtszeiten wurde vor der Wahl eingehend

besprochen. Wolfgang Sander, stellvertretender

Geschäftsführer der Elektro-Innung, erläuterte der Versammlung

die Beweggründe für die Verlängerung der Amtszeiten

für die einzelnen Vertreter und Ausschüsse. In den nachfolgenden

Abstimmungen wurde beschlossen, die Amtszeiten

von drei auf fünf Jahre zu verlängern für

• den Vertreter zur Kreishandwerkerschaft und zum

Innungsverband,

• den Vorstand,

• die Vorsitzenden und Mitglieder der ständigen Ausschüsse

und die Gesellenvertreter,

Gemäß Wahlergebnis setzt sich der Vorstand der

Elektro-Innung Mönchengladbach/Rheydt für die

Amtsdauer vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2017

wie folgt zusammen:

Obermeister:

Heinz-Willi Ober

Stellvertretender

Obermeister:

Gisbert Janssen

Lehrlingswart:

Friedhelm Liffers

Obermeister Heinz-Willi Ober (außen rechts) und sein Stellvertreter

Gisbert Janssen (außen links) überreichten Jürgen Bremges (2. v. l.)

und Dieter Rütten (2. v. r.) die Urkunde der HWK Düsseldorf zum

75-jährigen Betriebsjubiläum der Starkstrom Bremges GmbH & Co.KG.

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der Musik.

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Weitere Vorstandsmitglieder:

Ludger Albertz

Klaus-Peter Heister

Manfred Ohlig

Claus Schüller

Kuno Schwamborn

Peter Slykerman

• die Mitglieder und Stellvertreter des Gesellenprüfungs-

ausschusses,

• die Mitglieder des Rechnungs- und Kassenprüfungsaus-

schusses (vorher ein Jahr),

• die Mitglieder des Gesellenausschusses.

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19


20

Jugend schweißt 2013

Der DVS Deutscher Verband für Schweißen und verwandte

Verfahren veranstaltet alle zwei Jahre einen

Wettbewerb “Jugend schweißt“, an dem alle Personen

(männlich oder weiblich) teilnehmen können,

die im Jahr der Austragung nicht älter als 23 Jahre

sind. Die Teilnehmer müssen mindestens 16 Jahre

alt sein. Der Wettbewerb findet in vier Kategorien

(MAG, WIG, E-Hand und Gas) statt.

Der Bezirksverband Mönchengladbach-Viersen, als einer

von über 90 Bezirksverbänden deutschlandweit, wird auch

im nächsten Jahr wieder diesen Wettbewerb durchführen.

Sollten Sie in Ihrem Hause Interessenten haben, die an dem

Wettbewerb teilnehmen möchten, bitten wir um Kontaktaufnahme

mit der Schweißtechnischen Kursstätte Mönchengladbach.

Telefon: 02161 408960

E-Mail: info@schweisskurs.de

Die kostenlose Vorbereitung zum Wettbewerb findet ab

Januar/Februar 2013 jeweils mittwochs und donnerstags in

den Räumen der Schweißtechnischen Kursstätte, Oststraße

20-22, 41065 Mönchengladbach, in der Zeit von 16:00 bis

20:00 Uhr statt.

Der Wettbewerb auf Bezirksebene wird voraussichtlich im

April 2013 an einem Samstag bei der SK MG stattfinden.

Die jeweils Besten (theoretisch 8 Personen) nehmen dann

am Landeswettbewerb im Mai/Juni teil. Teilnehmer, die sich

dort qualifizieren, gehen Mitte September in Essen in die

Endausscheidung. An diesem Wettbewerb werden parallel

über 15 Nationen weltweit teilnehmen. Für alle diese Veranstaltungen

einschließlich Fahrt und ggf. Unterkunft in Essen

entstehen den Teilnehmern keine Kosten.

Sollten Sie Interesse haben, freut sich die Schweißtechnische

Kursstätte über eine Teilnahme Ihrer Mitarbeiter. Ab einer

bestimmten Punktzahl beim Wettbewerb erhalten die Teilnehmer

außerdem ein kostenloses DVS-Schweißerzeugnis.


Eltern sind wichtige Berufsberater für ihre Kinder

In einer neuen Kooperationsform mit der Realschule Volksgarten setzt sich die Kreishandwerkerschaft mit Nachdruck

dafür ein, die Rolle von Eltern bei der Berufsorientierung ihrer Kinder zu stärken. Am 23. Oktober wurden die Karrieremöglichkeiten

des Handwerks erstmals vor den Erziehungsberechtigten präsentiert. Ein ungewöhnliches Experiment, aber –

wie man den zahlreichen Rückfragen im Anschluss an die Vorträge entnehmen konnte – auch ein aussichtsreicher Weg.

Für einen erfolgreichen Übergang von

der Schule in den Beruf ist die Unterstützung

der Jugendlichen durch die

Eltern von zentraler Bedeutung. Sie

sind wichtige Vorbilder und Ratgeber.

Sie von den Chancen und Perspektiven

des Handwerks zu überzeugen, ist

einer der Schlüsselfaktoren, um auch

weiterhin genügend Auszubildende

für den Fachkräftebedarf der Betriebe

rekrutieren zu können.

Kreishandwerksmeister Frank Mund

sowie die Innungen der Maler und

Lackierer, der Tischler und der Kraftfahrzeugtechnik

stellten beim Elternabend

des 23. Oktober die Berufsbilder

im Handwerk, deren hohes Qualifikationsniveau,

die Karrieremöglichkeiten

und nicht zuletzt auch die attraktiven

Verdienstmöglichkeiten vor. Besonders

aufmerksam hörten die Teilnehmer bei

den offenen Worten von Ertrul Isik zu,

Ausbildungsmeister beim Autozentrum

West. Der junge Deutsch-Türke kam

ohne große Umwege zur Sache:

„Schickt Eure Kinder zum Praktikum.

So finden sie Arbeit, machen einen

guten Job und verdienen dann auch

gutes Geld.“

Wie Christoph Heussen, Lehrer an der

Realschule Volksgarten, beobachtet,

sind es oftmals die Eltern, die ihre

Kinder allein aus Statusdenken zum

Gang auf die weiterführenden Schulen

verpflichten: „Hier geht es nicht darum,

was die Jugendlichen können oder

wollen, welche Noten sie bisher nach

Hause gebracht haben oder in welchen

Bereichen ihre Talente und Interessen

liegen. Es zählt nur der Abschluss auf

möglichst hoher Stufe.“ Eine Erklärung

sieht Heussen darin, dass sich viele Eltern

zumindest ein Stück weit über den

Erfolg ihrer Söhne und Töchter definieren.

„Besonders bei den Familien mit

Migrationshintergrund hat das Abitur

einen außerordentlichen Stellenwert.

So kann man der Familie im Heimatland

zeigen, dass man es in Deutschland

geschafft hat. Mit Hauptschulabschluss

oder der Mittleren Reife in einen Handwerksberuf

zu gehen, genießt wenig

Ansehen.“ Nicht zuletzt daran zeigt

sich, wie wichtig es ist, bei der Berufsorientierungsberatung

der Kinder in

den Köpfen ihrer Eltern zu beginnen.

21


22

115 Jahre Erkens Malerbetrieb in Mönchengladbach

Am 26. Oktober feierte der Malerbetrieb Erkens sein 115-jähriges Betriebsjubiläum. In großer Runde wurde im Festzelt

auf der Kopernikusstraße auf über ein Jahrhundert Firmengeschichte angestoßen.

Bürgermeister Klaus Schäfer (3. v. l.) gratulierte Christina Erkens,

Herbert Erkens und Thorsten Hennicke-Erkens (von links) zum

115-jährigen Firmenjubiläum.

Im Anschluss an den offiziellen Empfang und die Grußworte

hörten die Gäste kompetente Fachvorträge von Frank Praetorius

(VDI) zum Thema „Schimmelpilz und Allergien“ und von

Hubert Esser (Pro Ambiente) über „Hochwertige Raumgestaltung“.

Am Abend wurde ein großes Buffet geboten. Rhythmische

Live-Musik der Band The Realtones und mitreißende

Vorführungen vom Heatwave Danceteam lockten viele Gäste

auf die Tanzfläche.

Erkens blickt auf eine lange Tradition der „feinen Malerarbeiten“

zurück, wie der Name bei Gründung im Jahr 1897

lautete. Der Betrieb wird heute in vierter Generation von

Christina Erkens geleitet. Sie wurde in Bad Godesberg im

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Maler- und Lackiererhandwerk ausgebildet und 1997 zur

Sachverständigen bestellt. Zum 1. Januar 2006 hat sie die

Geschäftsführung von Herbert E. Erkens übernommen. Tradition,

Zukunftsorientiertheit und Emanzipation prägen die

115 Jahre erfolgreicher Firmengeschichte. Die Überlieferung

alt hergebrachter Techniken hat dem Malerbetrieb Erkens

schon zahlreiche Aufträge in der Mönchengladbacher Denkmalpflege

ermöglicht. Nahezu legendär ist die Rettung der

Füße der Jesus-Statue im Kloster Neuwerk, die durch detailgetreue

Restauration erhalten werden konnten. Aber auch

moderne Gewerke aus dem Umweltschutz und dem gesunden

Wohnen gehören zum vielfältigen Firmenrepertoire.

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Höhenmalerei

Die Arbeit für den Denkmalschutz führt Malermeister

Wolfgang Scheeres und seine Mitarbeiter

immer wieder an ungewöhnliche Orte. Im

Oktober war es die katholische Kirche Sankt

Peter in Brüggen-Born, der sie vor der festtagsreichen

Winterzeit noch einen neuen Innenanstrich

verliehen haben. Für den sicheren

Zugang zum Kreuzgewölbe kam ein gewaltiger

Hubsteiger zum Einsatz. Kirchenmaler müssen

schwindelfrei sein.

Wolfgang Scheeres gehört zu den Multitalenten im Maler-

und Lackiererhandwerk. Er hat nicht nur den Meistertitel und

(mit seinem Bruder Norbert) die Geschäftsführung für den

Familienbetrieb inne, sondern ist außerdem eingetragene

Fachkraft für Lehmbau und ausgebildeter Kirchenmaler. Besonders

die beiden Zusatzqualifikationen machen ihn heute

zu einem gefragten Denkmalpfleger.

Die Kirchenmalerei hat Wolfgang Scheeres über ein Gesellenjahr

bei der renommierten Firma Schmuck in Bamberg

erlernt, die beeindruckende Bauten wie das Erzbischöfliche

Palais in München oder das Kloster Seligenthal in Landshut

zu ihren Referenzobjekten zählt. Seine damalige Freundin

und heutige Ehefrau gab ihm seinerzeit den Impuls dazu.

„Im Vergleich zu den Kirchen in Oberfranken sind die

Gotteshäuser am Niederrhein recht schlicht gehalten“, sagt

Wolfgang Scheeres mit Blick auf die vielen weißen Wände im

Inneren von Sankt Peter. „Vergoldungsarbeiten werden eher

selten in Auftrag gegeben.“ Um so wichtiger ist es, dass die

Malerarbeiten bis in die kleinen Schmuckdetails korrekt ausgeführt

werden, die sich die Christen hierzulande erlauben.

Er zeigt auf einen der Schlusssteine im Kreuzgewölbe: „Hier

finden sich vereinzelt Wappen. Anlässlich der Renovierungsarbeiten

kommt ein weiteres hinzu. Auch das gehört zu

unseren Aufgaben.“

Acht Schlösser und zehn Kirchen hat er schon restauriert

und dabei schon weitaus schwindelerregendere Höhen erklommen.

In der pittoresken Gemeinde Born, Stadt Brüggen,

steht er dennoch einer besonderen Herausforderung gegenüber:

dem Zeitdruck des Kirchenkalenders. „In fünf Tagen

muss hier alles fertig sein“, sagt Wolfgang Scheeres und

blickt besorgt auf die vielen Planen, Leitern und Farbtöpfe,

die überall im Kirchenraum verteilt sind. „An Allerheiligen

soll hier wieder ein Gottesdienst stattfinden.“

Anmerkung der Redaktion:

Das Interview wurde am 26. Oktober geführt. Die Kirche ist rechtzeitig

fertig geworden. St. Peter, Born 51, 41379 Brüggen.

23


24

Stark und sicher aufgestellt

Am 6. November fanden die Neuwahlen des Kreisgesellenausschusses statt. Das Organ zählt nun 22 Mitglieder und

amtiert für die nächsten fünf Jahre.

Kreisgesellenwart Markus Bröxkes,

sein Stellvertreter Jürgen Klütsch und

Schriftführer Karl-Josef Wolters freuten

sich über eine einstimmige Bestätigung

im Amt. Auch alle weiteren Mitglieder

des „alten“ Kreisgesellenausschusses

wurden für ihr Engagement und ihre

ausgezeichnete Zusammenarbeit untereinander

mit einer Verlängerung ihrer

Amtszeit gewürdigt.

Besonders herzlich wurden die drei

Ehrenmitglieder Werner Tolls, Heinz

Uerdinger und Karl-Heinz Heimes für

eine weitere Amtsperiode im neuen

Ausschuss willkommen geheißen.

Mit Andre Breitkopf, Christian Müllers

und Christian Pankonin sind drei neue

Mitglieder dazugekommen. Vorher

zählte der Kreisgesellenausschuss

19 Mitglieder, nun 22.

Seit Jahrzehnten Steuer- und rechtSberatung

aus eineR hand

Im Vorfeld der Wahl wurde über die

Länge der Amtszeit abgestimmt. Die

Handwerkskammer hatte für die Altgesellenausschüsse

eine Verlängerung

von drei auf fünf Jahre empfohlen.

Dem passte sich der Kreisgesellenausschuss

an. Seine neue Amtsperiode

beginnt nun im Januar 2013 und endet

im Dezember 2017.

Die Mitglieder des neuen Kreisgesellenausschusses in alphabetischer Reihenfolge:

Frank Beyen, Elektro-Innung, Beisitzer

Andre Breitkopf,

Metall-Innung, Beisitzer

Markus Bröxkes,

Elektro-Innung, Kreisgesellenwart

Hermann-Josef Esser,

Metall-Innung, Beisitzer

Manfred Fabry,

Konditoren-Innung, Beisitzer

Heike Heilig,

Konditoren-Innung, Beisitzerin

Karl-Heinz Heimes,

Elektro-Innung, Ehrenmitglied

Jürgen Klütsch, Fleischer-Innung,

stv. Kreisgesellenwart

Jens-Patrick Koch,

Elektro-Innung, Beisitzer

Rudolf Meisel, Maler-Innung, Beisitzer

Michael Mittelstädt,

Tischler-Innung, Beisitzer

Christian Müllers,

Metall-Innung, Beisitzer

Christian Pankonen,

Metall-Innung, Beisitzer

Jürgen Quack, Bau-Innung, Beisitzer

Sebastian Reusner, Kfz-Innung, Beisitzer

Ulrich Schiffer, Metall-Innung, Beisitzer

Dieter Schnock, Bäcker-Innung, Beisitzer

Werner Tolls, Kfz-Innung, Ehrenmitglied

Horst Trebant, Bau-Innung, Beisitzer

Heinz Uerdinger,

Metall-Innung, Ehrenmitglied

Karl-Josef Wolters,

Elektro-Innung, Schriftführer

Horst Ziemer, Kfz-Innung, Beisitzer

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Obermeister Reiner Brenner wird 60 Jahre

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Am 31. Januar 2013 vollendet Reiner

Brenner sein 60. Lebensjahr. Weit über

20 Jahre hat er ehrenamtlichen Aufgaben

im Handwerk gewidmet, wofür

ihm die Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach

schon heute herzlich

danken möchte.

Der heutige Obermeister der Karosserie-

und Fahrzeugbauerinnung hat sich

bereits 1990 als Lehrlingswart, im

Ausschuss für Lehrlingsstreitigkeiten

und im Ausschuss für Berufsausbildung

engagiert. 1995 trat er ins stellvertretende

Obermeisteramt seiner Innung

ein; seit 28. Januar 2008 führt er sie

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Grundstückseigentümer

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Industriekunden

an. Seit Februar 2010 fungiert Reiner

Brenner außerdem als Delegierter zum

Jugendförderungswerk.

Tatkräftige Unterstützung für diejenigen,

die Förderung verdienen, sie aber nicht

aus eigener Kraft ermöglichen können,

ist Reiner Brenner eine Herzensangelegenheit.

Das konnte man schon anlässlich

des 25-jährigen Betriebsjubiläums

seiner Firma für Unfallinstandsetzung

und Lackierung im Jahr 2007 erkennen.

Auf der großzügig ausgerichteten Feier

mit über 160 prominenten Gästen wurden

stolze 25.000 Euro für gemeinnützige

Projekte eingeworben.

Auf der Mitgliederversammlung der Schuhmacher-Innung Linker Niederrhein am 10. Oktober im Haus des Handwerks

wurde der Vorstand für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt. Von links nach rechts: Hans-Günter Zerbe,

Manfred Kessel, Alfons Schmitz, Wilfried Modrzynski (Lehrlingswart), Günther Schellenberger (Obermeister) und

Manfred Karpenkiel (stellvertretender Obermeister).

Die mindestens wöchentliche Reinigung

von Gehwegen und einigen Fahrbahnen

sowie der Winterdienst

bei Eis und Schnee sind

wichtige Pfl ichten jedes

Grundstückseigentümers.

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G E BURT S TAG E . J U B I L

GEBURTSTAGE VORSTANDS-

MITGLIEDER UND OBERMEISTER

12.01.2013: Jochen Maaßen

Maler- und Lackierermeister

Stellvertretender Kreishandwerksmeister,

Vorstandsmitglied der

Kreishandwerkerschaft

Mönchengladbach und Obermeister

der Maler- und Lackierer-

Innung Mönchengladbach

29.01.2013: Manfred Groth

Konditormeister

Obermeister der Konditoren-

Innung Mönchengladbach

31.01.2013: Reiner Brenner

Karosseriebauermeister

Obermeister der Karosserie- und

Fahrzeugbauer-Innung

Mönchengladbach

02.02.2013: Peter Röders

Zimmerermeister

Obermeister der Zimmerer-Innung

Mönchengladbach

GEBURTSTAGE

INNUNGSMITGLIEDER

85 JAHRE

25.01.2013: Gertrud Schmitz

Inhaberin eines

Raumausstatterbetriebes

Waldhausener Str. 137 – 139

41061 Mönchengladbach

80 JAHRE

01.01.2013: Walter Mehn

Schuhmachermeister

Krefelder Str. 13

47918 Tönisvorst

75 JAHRE

30.01.2013: Jürgen Hutmacher

Kraftfahrzeugtechnikermeister

Hugo-Junkers-Str. 15

41236 Mönchengladbach

65 JAHRE

03.01.2013: Erwin Schippers

Tischlermeister

Voosen 64

41179 Mönchengladbach

12.01.2013:

Heinz-Richard Heinemann

Konditor- und Confiseurmeister

Krefelder Str. 645

41066 Mönchengladbach

03.02.2013: Theodor Pesch

Elektroinstallateurmeister

Konstantinstr. 4 c

41238 Mönchengladbach

60 JAHRE

23.12.2012: Heinrich Pillen

Geschäftsführer der Firma

Elektro LÖB GmbH & Co. KG

Borsigstr. 25

41066 Mönchengladbach

BESTANDENE MEISTERPRÜFUNGEN

KRAFTFAHRZEUGTECHNIKER

Marcel Wefers

GEBURTSTAGE

EHRENOBERMEISTER

12.01.2013: Rolf Sprenger

Karosserie- und

Fahrzeugbauermeister

Ehrenobermeister der Karosserie-

und Fahrzeugbauer-Innung

Mönchengladbach

28.01.2013: Josef Schlangen

Radio- und

Fernsehtechnikermeister

Ehrenobermeister der

Informationstechniker-Innung

Mönchengladbach/Neuss

02.02.2013:

Hans-Georg Beierling

Herrenschneidermeister

Ehrenobermeister der Innung der

modeschaffenden Handwerke

10.02.2013: Max Tetz

Bäckermeister

Ehrenobermeister der Bäcker-

Innung Mönchengladbach

FRISEURE

Lisa Greis

INSTALLATEURE UND

HEIZUNGSBAUER

Henning Schmitz

Wir erhalten lediglich Informationen über die vor der Handwerkskammer Düsseldorf abgelegten Meisterprüfungen.

Wenn aus Ihrem Betrieb jemand seine Meisterprüfung vor einer anderen Handwerkskammer abgelegt und bestanden hat,

bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Auch diesen Jungmeisterinnen und –meistern möchten wir auf diesem Wege

herzlich gratulieren.


Ä E N . G L Ü C K W Ü N S C H E

GEBURTSTAGE

INNUNGSMITGLIEDER

60 JAHRE

31.12.2012: Bardo Reugels

Malermeister

Reststrauch 185

41199 Mönchengladbach

31.12.2012: Georg Jung

Geschäftsführer des Tischler-

sowie Rolladen- und Jalousiebauerbetriebes

Josef Schmitz GmbH

Klosterhofweg 90

41199 Mönchengladbach

02.01.2013: Brigitte Lauven

Friseurmeisterin

Dohrer Str. 285

41238 Mönchengladbach

31.01.2013: Reingard Rütten

Tischlermeister

Engelblecker Str. 2 b

41066 Mönchengladbach

11.02.2013: Eberhard Tauber

Niederlassungsleiter der

Maler Einkauf West eG

Künkelstr. 43

41063 Mönchengladbach

50 JAHRE

24.12.2012: Josef Frentzen

Installateur- und

Heizungsbauermeister

Hochstr. 11

41189 Mönchengladbach

BETRIEBSJUBILÄEN

100-JÄHRIGES

01.02.2013: Horst Pütz

Maler- und Lackierbetrieb

Lehwaldstr. 17

41236 Mönchengladbach

25-JÄHRIGES

04.01.2013:

Sophie Rebig GmbH

Kraftfahrzeugtechnikerbetrieb

Aachener Str. 232

41061 Mönchengladbach

11.01.2013: Claßen + Papen

Bauunternehmung GmbH

Maurer- und Betonbauerbetrieb

Kruchenstr. 3

41238 Mönchengladbach

19.01.2013:

C & G Haarspezialisten

C. Wirtz und G. Ellwart

Friseurbetrieb

Graf-Haeseler Str. 28

41066 Mönchengladbach

ARBEITNEHMERJUBILÄEN

25-JÄHRIGES

Ulrich Höveler

war am 01.01.2012 25 Jahre in

der Firma Hepp-Schwamborn

GmbH & Co. KG,

Bunsenstraße 20-22,

41238 Mönchengladbach, tätig.

Manfred Brasseler

war am 01.09.2012 25 Jahre in

der Firma Peter Robertz & Sohn

GmbH, Industriering 12,

41751 Viersen, tätig.

Frank Janssen

war am 01.10.2012 25 Jahre in

der Firma Elektro-LÖB

GmbH & Co. KG, Borsigstraße 25,

41066 Mönchengladbach, tätig.

Horst Trebant

war am 02.11.2012 25 Jahre in

der Firma Dr. Karl Bühler

Baugesellschaft mbH,

Bökelstraße 175,

41063 Mönchengladbach, tätig.

Ralf Iser

ist am 01.01.2013 25 Jahre in

der Firma Peter Windeln

GmbH & Co. KG,

Lehmkuhlenweg 17,

41065 Mönchengladbach, tätig.

27


28

Die Kreishandwerkerschaft

Mönchengladbach trauert um

ihre verstorbenen Mitglieder

Matthias Lufen,

Hans-Adolf Heinen

und Josef Schumacher.

Wir werden sie in ehrendem

Gedächtnis bewahren. Unser

Mitgefühl gilt ihren Familien

und Freunden.

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STEHT IN DEN HERzEN DER MITMENSCHEN.

Kniebaum

Bocks

und Partner

Steuerberater

Wirtschaftsprüfer

Rechtsanwalt

Dipl.-Kfm.

Dirk Kniebaum

Steuerberater

Wirtschaftsprüfer

Udo Bocks

Steuerberater

Dipl.-Betrw.

Rudi Meinor

Steuerberater

Wirtschaftsprüfer

Sabine Mintgens

Rechtsanwältin

Dipl.-Kfm.

Hans-Joachim Vetten

Steuerberater

Fachberater für

Unternehmensnachfolge

(DStV e.V.)

Dipl.-Kfm.

Hans-Joachim Vetten

ALBERT SCHWEITzER

10. Oktober 2012

Matthias Lufen

Inhaber eines

Informationstechnikerbetriebs

im Alter von 72 Jahren

Kondolenzanschrift:

Postgasse 7

41061 Mönchengladbach

17. Oktober 2012

Hans-Adolf Heinen

Bäckermeister

im Alter von 67 Jahren

Kondolenzanschrift:

Genhülsen 106

41179 Mönchengladbach

14. November 2012

Josef Schumacher

Kraftfahrzeugmechanikermeister

im Alter von 77 Jahren

Kondolenzanschrift:

Einruhrstr. 90

41199 Mönchengladbach


Handwerksnachwuchs überzeugt

Am 27. Oktober feierte das Handwerk in Düsseldorf seine besten Nachwuchskönner.

Insgesamt 77 Beste aus ganz Nordrhein-

Westfalen durften sich in der Handwerkskammer

als Sieger im jährlich

durchgeführten Leistungswettbewerb

des Deutschen Handwerks/Nordrhein-

Westfalen feiern lassen. Sie hatten

entweder das beste Gesellenstück oder

die sorgfältigste Arbeitsprobe abgeliefert.

Die erfolgreichen Junghandwerkerinnen

und -handwerker hatten sich

unter mehr als 20.000 Teilnehmern in

insgesamt drei Ausscheidungsrunden

von der Innungs- über die Kammer- bis

zur Landesebene durchgesetzt.

Das Spektrum der von den Teilnehmern

bewältigten Aufgaben reichte von der

Entlüftungsanlage für einen Druckbehälter

im Ausbildungsberuf zum

Apparatebauer bis hin zum Bau eines

Laufrads im Zweiradmechanikerhandwerk.

Der „Leistungswettbewerb des Deutschen

Handwerks – PLW“ wird jedes

Jahr in über 100 Ausbildungsberufen

auf Innungs-, Kammer-, Landes- und

Bundesebene durchgeführt. Teilnehmen

kann, wer die Gesellenprüfung in der

Die Mönchengladbacher Handwerksjugend hat im Rahmen

des diesjährigen praktischen Leistungswettbewerbs folgende

Erfolge erzielt, zu denen wir herzlich gratulieren:

I. Kammersieger

Behälter- und Apparatebauer

Thomas Rüttgens

Betrieb: Gothe GmbH & Co KG,

Mönchengladbach

II. Kammersieger

Beton- und Stahlbetonbauer

Christopher Trexler

Betrieb: H. & J. Jessen

Baugesellschaft mbH & Co KG,

Mönchengladbach

Bodenleger

Lukas Sikorski

Betrieb: Tapeten Reugels + Lenzen

GmbH & Co KG, Mönchengladbach

III. Kammersieger

Straßenbauer

Marvin Wählen

Betrieb: RAEDER

Straßen- und Tiefbau GmbH,

Mönchengladbach

Zeit vom Herbst des Vorjahres bis zum

Sommer des Wettbewerbsjahrs abgelegt

hat, in der praktischen sowie in der

Regel auch in der schriftlichen Prüfung

mindestens mit der Note ‚gut’ bestanden

hat und zum Zeitpunkt der Gesellenprüfung

nicht älter als 25 Jahre ist.

Neben attraktiven Sachpreisen für die

Gewinner werden ausgewählte Siegerarbeiten

im Rahmen einer Ausstellung

präsentiert und damit einer breiten

Öffentlichkeit bekannt gemacht.

29


30

Rauchwarnmelderpflicht

In vielen Bundesländern gilt bereits eine gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht. Jetzt kommt sie auch für Nordrhein-

Westfalen. Die Landesregierung hat sich bereits auf die wesentlichen Eckpunkte geeinigt. Die zugrundeliegende DIN

EN 14676 bietet dem Elektrohandwerk die Chance, sich ein neues Geschäftsfeld zu erschließen.

200.000

registrierte Brände

pro Jahr

in Deutschland

5.000

Brandverletzte mit

Langzeitschäden

pro Jahr

Anfang November einigte sich die

Landesregierung NRW auf Eckpunkte

für ein Rauchmelder-Gesetz. Noch

wird das Gesamtpaket geschnürt, aber

schon bald soll die gesetzliche Grundlage

dafür geschaffen sein, Menschen

bei einem Haus- oder Wohnungsbrand

vor einer Rauchvergiftung schützen zu

können.

Zwei von drei Haushalten noch

ohne Rauchmelder

In anderen Bundesländern wie beispielsweise

dem Saarland ist der Einbau

von Rauchmeldern in Fluren, die als

Rettungswege dienen, sowie in den

Schlaf- und Kinderzimmern bereits

seit 2004 Pflicht. In NRW setzte man

bislang auf Aufklärung und Eigeninitiative.

Die Kampagne „Rauchmelder

retten Leben“ habe jedoch nicht die

Der Einstieg in den Erfolg.

Der RC 40.

3 Atemzüge

giftigen Brandrauchs

können tödlich sein

6 Mrd. €

Brandschaden

im Jahr

gewünschten Erfolge gebracht. Wie

NRW-Bauminister Michael Groschek

bereits im Juli anlässlich des bundesweiten

Rauchmeldertags erklärte, sind

nach Schätzungen in zwei von drei

Haushalten immer noch keine Rauchmelder

installiert.

Mit dem Gesetz kommt die Haftung

Für den Einbau von Rauchwarnmeldern

ist in der Regel der Bauherr bzw. der

Eigentümer/Vermieter verantwortlich.

Er hat neben der Pflicht zur Installation

auch zu gewährleisten, dass die

installierten Rauchwarnmelder zu jeder

Zeit betriebsbereit sind. Viele Gebäude-

und Hausratversicherer haben funktionsfähige

Rauchwarnmelder bereits

zur Grundbedingung erklärt. Kommen

Versicherte ihren Pflichten nicht nach,

kann der Versicherungsschutz gemin-

dert werden oder in schwerwiegenden

Fällen ganz erlöschen. Da ist gut beraten,

wer die Verantwortung für die

Installation und Wartung in die Hände

des Fachmanns legt.

Empfehlung und Chance für das

Elektrohandwerk

Im September dieses Jahres wurde

die Anwendungsnorm DIN 14676 zu

Einbau, Betrieb und Instandhaltung

von Rauchwarnmeldern novelliert. Die

Norm stellt die Basis für die gesetzlichen

Regelungen dar und empfiehlt

ausdrücklich, Dienstleister mit sogenannten

„Fachkräften für Rauchwarnmelder“

für Planung, Einbau

und Instandhaltung zu beauftragen.

Entsprechend qualifizierte Elektrofachbetriebe

können sich hier einen lukrativen

Marktzutritt verschaffen und mit

fachlicher Kompetenz gegenüber dem

Baumarktgeschäft abgrenzen.

Fachkräfte für Rauchwarnmelder

verfügen über Kenntnisse

• zu Funktionsweise und Einsatz -

grenzen von Rauchwarnmeldern

• der DIN 14676 und 14604

• über das Verhalten von Brandrauch

• zu den herstellerspezifischen

Merkmalen der verwendeten

Rauchwarnmelder

Überzeugend im Ganzen, eindrucksvoll im Detail!

Der STILL RC 40 besitzt eine hydrodynamische Kraftübertragung –

auch Wandlerantrieb genannt. Dieses Antriebskonzept zeichnet sich

besonders durch seine Widerstandsfähigkeit und Zuverlässigkeit aus.

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Fleischer-Einkauf Mönchengladbach jetzt mit Online-Auftritt

90 Jahre nach seiner Gründung hat sich der frühere Vermarkter von Häuten und Fetten zu einem modernen Großhandel für das

Fleischerhandwerk und die Gastronomie in Mönchengladbach entwickelt. Mit den betriebseigenen Kühlfahrzeugen werden

auch Kunden in den Kreisen Viersen und Heinsberg beliefert. Man geht mit der Zeit und ist nun auch im Internet vertreten. Auf

www.fleischer-einkauf-mg.de finden sich alle informationen rund um die Verkaufsstelle und das Produktangebot.

Prinzip Fairtrade

1923, als der Großhandel noch „Bezugs- und Verwertungsgenossenschaft

der Fleischer Mönchengladbach“ hieß und

direkt neben dem Schlachthof angesiedelt war, stand der

Handel mit Häuten und Fetten im Vordergrund. Was man

dort verkaufen konnte, brachte Kapital für Investitionen in

den eigenen Betrieb. Was man dort einkaufen konnte, erhielt

man zum günstigen Nachbarschaftspreis.

Am Ziel der wirtschaftlich fairen Geschäftsbeziehung

hat sich bis heute nichts geändert. In einer

Zeit, in der die Fleischer-Fachgeschäfte von Ketten

und Industrie immer stärker unter Druck gesetzt

werden, stellt der innungseigene Fachhandel einen

beständigen, vertrauten Partner dar.

Breitgefächertes Angebot

Das Sortiment ist im Vergleich zu vor 90 Jahren natürlich

regelrecht explodiert. Heute gibt es im Fleischer-Einkauf

Mönchengladbach kaum etwas, das es nicht gibt. Die Produktpalette

reicht von A wie Aspik über R wie Reinigungsmittel

bis hin zu Z wie Zimt. Der Fleischer-Einkauf stellt

eigene Gewürzmischungen her, wovon sich einige schon zu

Bestsellern entwickelt haben. Auch exklusive internationale

Spezialitäten finden sich hier, die das Angebot jedes Meisterbetriebs

krönen, ohne dass die Kunden Eigenmanufaktur

erwarten würden.

Die Spezialisierung auf das Besondere stellt auch für den

Fleischerfachbetrieb die Zukunft dar. Wie bei den Bäckern

boomt bei den Metzgern derzeit das Außer-Haus-Geschäft.

Selbstverständlich finden sich beim Fleischer-Einkauf Mönchengladbach

auch dafür sämtliche erforderlichen Zutaten.

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Die Produktpalette des Fleischer-Einkaufs

Mönchengladbach

im Überblick:

• Fleischwaren

• Wurstwaren

• Geflügel und Fisch

• Natur- und Kunstdärme

• Käse

• Konserven

• Feinkost, Salate, TK-Gemüse

• Gewürze

• Verpackung und Reinigung

• Gastronomiebedarf

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Die Geschäftsführer des

Fleischer-Einkaufs:

Josef Baumanns (links)

und Herbert Krapohl

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32

Just in Time

Am 21. November fand das dritte Mönchengladbacher

Azubi-Speed-Dating im Haus Erholung statt. Der Termin

war optimal gewählt: Die ersten Ausbildungsverträge für

August 2013 sind bereits unter Dach und Fach, und wer

sich noch eine der begehrten Lehrstellen sichern will,

sollte sich jetzt bei den Betrieben vorstellen.

Rund 300 Schülerinnen, Schüler und andere Ausbildungsplatzsuchende

nutzten die Gelegenheit des dritten Azubi-

Speed-Datings, um sich über die Anforderungen ihrer

Wunschberufe zu informieren und parallel den Marktwert

ihrer eigenen bisherigen Leistungen abzuprüfen. 30 Ausbildungsbetriebe

aus Handwerk, Industrie und Handel standen

ihnen über sieben Stunden für zehnminütige Interviews zur

Verfügung. Wer wollte, hatte an diesem Tag die Gelegenheit,

bis zu 30 Einzelgespräche zu führen und sich mit einem

positiven ersten Eindruck für ein ausführliches Bewerbungsgespräch

bei den potenziellen Arbeitgebern zu empfehlen.

Punkten konnte, wer sich gründlich vorbereitet und in den

zehn Minuten sowohl interessierte Fragen als auch kompetente

Antworten zu bieten hatte. Das Azubi-Speed-Dating ist

eine professionelle Casting-Show. Da keine Bewerbungsunterlagen

zur Hand zu haben, schlechte Noten oder Fehlzeiten

nicht erklären zu können, bedeutet das Aus für den Recall.

Wer aber vorher schon mal im Internet recherchiert hat und

dann weiß, um was es im jeweiligen Ausbildungsberuf geht

und mit welchem Unternehmen er/sie da gerade spricht,

kann es durchaus schaffen, sich positiv von der großen Bewerbermasse

abzuheben.

Die Teilnahme am Speed-Dating erfordert eine Menge Mut,

keine Frage. Aber die Betriebe schenken auf der anderen

Seite einen kompletten Arbeitstag, an dem sie kein Geld

verdienen, stattdessen auf jede Frage antworten und auch

noch freie Ausbildungsstellen im Angebot haben – eine

einmalige Chance.

Fotos: Detlef Ilgner


Wirtschaft kooperiert

für den Nachwuchs

Die sechs großen Interessensvertretungen der Mönchengladbacher

Wirtschaft und die Hochschule Niederrhein

vereinbarten Mitte November mehr Koordination bei der

Ansprache des Fachkräfte-Nachwuchses von morgen.

am Tisch v. l. n. r.: Heinz Schmidt (IHK Mittlerer Niederrhein), Doris Schillings (Agentur

für Arbeit Mönchengladbach), Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg (Hochschule

Niederrhein)

stehend v. l. n. r.: Prof. Dr. Michael Lent (Hochschule Niederrhein), Dr. Frank Lorenz

(IHK Mittlerer Niederrhein), David Bongartz (MGconnect-Stiftung), Dr. Gert Fischer

(Stadt Mönchengladbach), Stefan Bresser (Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach),

Prof. Dr. Annette Schavan, Frank Mund (Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach),

MdB Dr. Günter Krings, Albrecht Driescher (Unternehmerschaft Metall- und Elektroindustrie

zu Mönchengladbach), Susanne Feldges (MGconnect-Stiftung), Rolf Königs

(Verband der Rheinischen Textil- und Bekleidungsindustrie).

Die Partner der neuen „Wirtschaftsallianz

Zukunft MG“ vereinbarten,

sich gegenseitig über ihre Veranstaltungen

zur Berufsorientierung

Jugendlicher zu informieren, diese

so weit möglich auf die schulischen

Kalender der verschiedenen Schulformen

abzustimmen und Schülerinnen

und Schülern wie auch ihren Lehrern

und Eltern einmal jährlich eine Entscheidungshilfe

für die Nutzung der

Angebote an die Hand zu geben.

Pünktlich zum Beginn des nächsten

Schuljahres wird „Zukunft MG“

ein kostenloses Kompendium zur

Berufsorientierung in die weiterführenden

Schulen Mönchengladbachs

bringen. In dem auf die junge

Leserschaft ausgerichteten Medium

sollen alle Großevents beschrieben

sein, durch die sich Haupt-, Förder-,

Real-, Gesamt-, Berufskollegschüler

und Gymnasiasten über die Mönchengladbacher

Wirtschaft und die

Hochschule Niederrhein informieren

können. Gleichzeitig wollen die Partner

das Logo ihrer Allianz zu einem

Gütesiegel für Berufsorientierungsmaßnahmen

entwickeln.

Die Unterschrift des Kooperationsvertrages

fand in Gegenwart der

Bundesministerin für Bildung und

Forschung Annette Schavan statt, die

das Vorhaben ausdrücklich begrüßte.

Anlässlich des Besuchs der Ministerin

bei der MGconnect-Stiftung hatten

die Kooperationspartner zu einer

Talkrunde mit der Ministerin in die

Monforts Maschinenhalle eingeladen

und das Zusammentreffen für die

Unterschriftenaktion genutzt.

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Vorbei die Zeiten, als viele noch abwinkten: Winterreifen?

In der Stadt? Auf kurzen Strecken? Heute sind sie

Pflicht, egal wo sie zum Einsatz kommen, und das zu

Recht. Auf Schnee, Glätte, bei Nässe und Frostgraden

packen sie mit ihrem speziellen Lamellenprofil und

der im Vergleich zu Sommerreifen weicheren Gummimischung

eiskalt zu. Sie bringen das Auto um Meter

früher zum Stehen, führen sicherer durch Kurven und

beschleunigen schneller. Damit retten sie nicht nur

Leben, sondern bringen auch einen geldwerten Vorteil.

Wer zahlt schon gern für teure Blechschäden, nur weil

man unausweichlich auf den Vordermann rutscht?


„Der Reifenwechsel gehört in die Hand des Fachmanns“,

macht Peter Fischer deutlich, Obermeister der Mönchengladbacher

Kfz-Innung. „Er weiß nicht nur, wie man die Montage

qualifiziert ausführt. Er checkt vorher auch den Zustand –

Beschädigungen, Profil, Alter.“ Da ist zum Beispiel die Mindestprofiltiefe:

Während der Gesetzgeber immer noch 1,6

Millimeter vorschreibt, empfehlen die Profis vier Millimeter.

Nur mit diesem Wert erfüllt der Reifen die in ihn gesetzten

Erwartungen. Und auch das Alter spielt eine Rolle:

Nach sechs Jahren beginnt das Gummi auszuhärten und

verliert Grip. Wer sich über den Zeitpunkt der Anschaffung

nicht mehr sicher ist, dem verrät die DOT-Nummer das

Herstellungsdatum. „0612“ beispielsweise steht für die

6. Kalenderwoche im Jahr 2012.

EU-Reifenlabel

Seit Oktober informiert ein neues Öko-Etikett Käufer auf einen

Blick, welche Reifen sicher und umweltschonend rollen. Das

Label gilt für Reifen von Pkw, leichten Nutzfahrzeugen, Lkw

und Bussen, die seit Juli 2012 produziert werden. Es gibt

Auskunft über die drei Kriterien Kraftstoffeffizienz bzw. Rollwiderstand

(Symbol: Zapfsäule), Haftung auf nasser Straße

(Symbol: Regenwolke) und Vorbeifahrgeräusch.

Bei den ersten beiden Punkten klassifiziert eine Skala von

A (beste Note) bis G (schlechteste Note) die Qualität des

Reifens. Das Rollgeräusch wird als Zahl in Dezibel angegeben

sowie durch einen Lautsprecher mit Schallwellen dargestellt.

Eine Schallwelle steht für einen sehr leisen Reifen, drei Wellen

bedeuten ein lautes Abrollgeräusch.

Das Öko-Etikett soll der Verbraucherinformation und dem

Umweltschutz dienen. Die Vorschrift gehört zu einem

Aktionsplan, der den Energieverbrauch in Europa bis 2020

um ein Fünftel senken soll. Dabei spielt die Wahl verbrauchsgünstiger

Reifen insoweit eine Rolle, dass rund ein Viertel

des Spritverbrauchs nach Expertenschätzung auf das Konto

des Rollwiderstands geht. Und je mehr Verbrauch, desto höher

ist auch der Ausstoß an klimaschädlichem Kohlendioxid.

Alles grün, alles gut? Nicht ganz. Das Öko-Etikett bildet lediglich

drei Werte ab, während in qualifizierten Testberichten

bis zu 30 Faktoren berücksichtigt und im direkten Vergleich

bewertet werden. Umwelt- und Kostenbewusste Autofahrer

tun daher gut daran, sich gründlich zu informieren.

Fahren ohne Reue

Um all die Fachgriffe und Reifeneigenschaften

deutlich zu machen,

auf die es bei einer sicheren Fahrt

durch den Winter ankommt, stellte

sich Dr. Günter Krings mit seinem

Privatwagen Ende Oktober unter

die sachkundige Anleitung der

Kfz-Ausbildungswerkstatt im Haus

des Handwerks. Für seinen ersten

Reifenwechsel wurde er von Kreishandwerksmeister

Frank Mund mit

einem eigens für ihn gefertigten

Meisterkittel eingekleidet. Bei der

Montage unterstützen ihn Ausbildungsmeister

Ludger Feldhans-

Becker und seine Auszubildenden.

Mal abgesehen von einem teuren Blechschaden und

anderen möglichen Forderungen nach einem Unfall –

das Fahren ohne die Winterreifen kann mit 40 Euro

ins Geld gehen.

Wer andere dabei noch behindert, riskiert sogar

80 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg.

Vorsicht: Viele Hersteller schreiben für Winterreifen

ein Tempolimit vor, ein entsprechender Aufkleber

am Cockpit erinnert daran.

Fotos: Julia Vogel

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Aktionswochen von NRW-Verbraucherzentrale und

Fachverband SHK: „Meine Heizung kann mehr“

90 Prozent aller Heizungen sind nicht optimal eingestellt, schätzen die SHK-Fachbetriebe. Wertvolle Energie zieht ungenutzt

zum Schornstein raus. Durch die richtige Abstimmung zwischen Heizkessel, Pumpe und Thermostatventilen lässt

sich der Energieverbrauch immens senken. Eine halbe Milliarde Euro könnten sich Nordrhein-Westfalens Bürgerinnen

und Bürger so an Energiekosten sparen.

(v. l. n. r.) Verbraucher Herr Großkopf-Niggemann will Heizkosten sparen. Hans-Joachim

Hering (Landesinnungsmeister NRW) demonstriert ihm gemeinsam mit Klaus Müller

(Vorstand Verbraucherzentrale NRW) und Johannes Remmel (Verbraucherschutz-Minister

NRW) die korrekte Einstellung moderner Thermostatventile.

Ob störende Geräusche in Heizkörpern

und Rohrleitungen oder Heizkörper,

die nicht gleichmäßig warm werden –

in solchen Fällen ist der hydraulische

Abgleich ein Muss. „Dabei stimmt der

Heizungsfachmann Heizungspumpe,

Heizleitungen und Heizkörper exakt

auf den Wärmebedarf der Räume ab.

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Ihr Partner

für Erfolg

Die notwendige Durchflussmenge wird

für jeden Heizkörper ermittelt und an

den voreinstellbaren Thermostatventilen

reguliert, sodass jede Heizfläche mit

der jeweils erforderlichen Warmwassermenge

versorgt wird“, erklärt Landesinnungsmeister

Hans-Joachim Hering

das Verfahren mit dem komplizierten

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Namen. Am Beispiel eines dreigeschossigen

Hauses zeigt er auf, wie sich

dadurch Energie und damit Kosten

sparen lassen.

„Unsere Energieberaterinnen und -berater

empfehlen Ratsuchenden in vielen

Fällen den hydraulischen Abgleich als

preisgünstige Maßnahme mit großer

Wirkung. Denn dank optimierter Einstellung

der Heizungsanlage werden

Brennstoff- sowie Stromverbrauch

reduziert – was das Energiebudget des

Haushalts spürbar entlastet. Zum Beispiel

können bei einem 125 Quadratmeter

großen Einfamilienhaus (Baujahr

1983) bei Heizkosten von 1.450 Euro

durch den hydraulischen Abgleich rund

110 Euro gespart werden. Obendrein

zieht mehr Wohnkomfort ein, weil

alle Heizkörper nun künftig gleichmäßig

warm werden und die störenden

Strömungsgeräusche abgestellt sind“,

so NRW-Verbraucherzentralenvorstand

Klaus Müller. Mit landesweiten Aktionen

zeigen die NRW-Verbraucherzentrale

und der Fachverband SHK zurzeit, dass

und wie die Heizung mehr kann.

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Angeregter Informations- und Erfahrungsaustausch

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Am 13. November traf sich die SHK-Innung zu einer gut besuchten Versammlung im Restaurant Schloss Myllendonk

in Korschenbroich.

Zu Beginn der Innungsversammlung

stand eine Ehrung: Lehrlingswart Stefan

Eckers erhielt für sein ehrenamtliches

Engagement die Bronze-Medaille der

Handwerkskammer Düsseldorf aus der

Hand von Obermeister Georg Haaß.

Der Fachvortrag des Abends kam von

Hans-Peter Sproten, dem Hauptgeschäftsführer

des Fachverbands SHK in

Düsseldorf. Er referierte zur Entwicklung

und Zukunft des SHK-Handwerks.

Im Anschluss gaben Obermeister Georg

Haaß und Geschäftsführerin Claudia

Berg einen Rückblick auf die Ereignisse

seit der letzten Innungsversammlung,

insbesondere auf die zahlreichen Maßnahmen,

die Kreishandwerkerschaft

und Innung unternehmen, um Nachwuchs

fürs Handwerk zu werben.

Beispielsweise wurde 40 interessierten

Schülern ein Besuch der Sanitärfachmesse

in Essen unter fachkundiger

Anleitung ermöglicht.

Lehrlingswart Stefan Eckers konnte berichten,

dass sich das Engagement für

den Fachkräftenachwuchs in positiven

Zahlen niederschlägt. 17 Mönchengladbacher

Betriebe haben im August neue

Auszubildende aufgenommen. Das

SHK-Handwerk ist gemessen an den

Abschlüssen von Ausbildungsverträgen

2012 das zweitstärkste nach der Kfz-

Technik. Und auch um die Schulabgänger

2013 kümmert man sich bereits.

Am 14. und 15. November fanden im

Haus des Handwerks erneut Eignungstests

für die potenziellen Fachkräfte

von morgen statt.

Für die kommenden Monate wurden

auf der Innungsversammlung zwei

Veranstaltungen angekündigt. Wie

Fachwart Norbert Schalm berichtete,

organisieren NEW und der Fachverband

NRW für das Frühjahr 2013 Schulungen

zur Trinkwasser-Verordnung. Obermeister

Georg Haaß wies auf den

22. Februar 2013 als Termin für das

Innungsfest und die in diesem Rahmen

stattfindende Lossprechungsfeier hin.

Die Veranstaltung wird erstmals in den

Räumlichkeiten des Geneickener Bahnhofs

ausgerichtet.

Den informationsreichen und von

vielen angeregten Gesprächen begleiteten

Abend schloss das traditionelle

Gänseessen.

Wir sind stolz, dass Sie unsere Kunden sind:

Als deutsches Fachhandwerk sind Sie die Profis mit Herz und haben das volle Vertrauen der Endverbraucher!

Danke für leidenschaftlichen Einsatz, Experten-Know-how und Verlässlichkeit vor Ort!

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Für wen gilt Saison-Kug?

Saison-Kug greift beim Bauhauptgewerbe, beim Baunebengewerbe

– dazu zählen der Garten-, Landschafts- und

Sportplatzbau –, sowie für das Dachdeckerhandwerk. Ziel

von Saison-Kug ist es, Arbeitslosigkeit während der Wintermonate

zu vermeiden.

Wenn’s stürmt und schneit:

Saison-Kug statt arbeitslos

ICH STELLE MENSCHEN EIN,

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Am 1. Dezember hat für das Baugewerbe die Schlechtwetterzeit 2012/2013 begonnen.

Damit während dieser Monate keiner entlassen werden muss, zahlt die Agentur für Arbeit

Mönchengladbach das sogenannte Saison-Kurzarbeitergeld, kurz Saison-Kug.

Wann wird Saison-Kurzarbeitergeld gezahlt?

Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen der betroffenen

Gewerbe erhalten vom 1. Dezember 2012 bis 31. März 2013

Saison-Kug, wenn die Arbeit wegen Witterung oder Auftragsmangels

ausfällt.

Muss der Arbeitsausfall erheblich sein?

Ja. Ein Arbeitsausfall ist erheblich, wenn er auf wirtschaftlichen

oder witterungsbedingten Gründen oder auf einem

unabwendbaren Ereignis beruht, vorübergehend und nicht

vermeidbar ist. Überwiegend branchen-, betriebsübliche und

saisonbedingte Arbeitsausfälle sind unschädlich.

Wie hoch ist das Saison-Kurzarbeitergeld?

Die Agentur für Arbeit Mönchengladbach zahlt 60 oder,

bei mindestens einem Kind, 67 Prozent der Einbußen beim

Nettoentgelt.

Gute Chefs sehen nicht nur Noten,

sondern die ganze Persönlichkeit. Im

Team Zukunft sorgen wir gemeinsam

mit Ihnen dafür, dass aus versteckten

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Wie viel zahlen die Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen?

Während des Bezugs von Saison-Kug müssen Arbeitgeber

für ihre Arbeitnehmer allein die Sozialversicherungsbeiträge

abführen, und zwar auf einem abgesenkten Niveau von

80 Prozent des Entgelts, das ohne Arbeitsausfall erzielt

worden wäre.

Muss Saison-Kug beantragt werden?

Es handelt sich um ein zweistufiges Antragsverfahren:

die Anzeige des Arbeitsausfalls und der Antrag auf Leistung.

Ausnahme: Eine Anzeige ist nicht erforderlich, wenn der

Arbeitsausfall ausschließlich auf witterungsbedingten Ursachen

fußt.

Gibt es weitere Leistungen?

Es werden ergänzende Leistungen wie Zuschuss-Wintergeld

(ZWG), Mehraufwandswintergeld (MWG) gewährt und Sozialversicherungsbeiträge

erstattet.

Das Zuschuss-Wintergeld

2,50 Euro (1,03 Euro für das Gerüstbaugewerbe) für jede aus

Arbeitszeitguthaben eingesetzte Arbeitsstunde, um Arbeitsausfälle

zu vermeiden.

Das Mehraufwands-Wintergeld

Ein Euro für jede zwischen Mitte Dezember und Ende Februar

geleistete Arbeitsstunde, in der Summe jedoch nicht mehr als

für 450 Stunden. Damit wird der anfallende witterungsbedingte

Mehraufwand ausgeglichen.

Die Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge

Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen erhalten die Sozialversicherungsbeiträge

für gewerbliche Arbeitnehmer zurück.

Und das Gerüstbaugewerbe?

Hier bleibt es bei den Regelungen der Schlechtwettersaison

2011/2012. Die Schlechtwetterzeit geht vom 1. November

2012 bis 31. März 2013.

Neu: kein Saison-Kug und ZWG bei Werkpolieren

Aufgrund der Entscheidung des BAG vom 25.1.2012 – 5 AZR

671/10 entfällt bei Werkpolieren ab der Schlechtwetterzeit

2012/2013 der Anspruch auf Saison-Kug und ZWG. Ansprüche

auf Mehraufwands-Wintergeld (MWG) bleiben hiervon

unberührt.

Wo gibt‘s weitere Informationen?

Bei der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, Team Arbeitgeber-Leistungen,

Telefon 02161 404-1488, E-Mail:

Moenchengladbach.242-AG-Leistungen@arbeitsagentur.de

und im Internet unter www.arbeitsagentur.de, Menüpunkt

Unternehmen/Finanzielle Hilfen/Kurzarbeitergeld.


Die erste Adresse

für Feinschmecker

Jedes Jahr veröffentlicht das Magazin „Der Feinschmecker“

ein Extra-Heft mit den 600 besten Bäckereien in Deutschland.

In der aktuellen Ausgabe sind gleich drei Mönchengladbacher

Innungsfachbetriebe vertreten: Hans Oehmen

(Konditoren-Innung), Werner Keusen und Peter Ohmen

(beide Bäcker-Innung). Für den eigenen hohen Qualitätsanspruch

auf diese Weise ausgezeichnet zu werden, freut

die drei Meister sehr. Und eine schöne Werbung ist es auch.

Die Bäckerei Keusen blickt auf eine bald achtzigjährige Tradition

zurück. Pittoresk hebt sich die Fensterfront des Ladengeschäfts

in der Eickener Fußgängerzone von den umliegenden

Fassaden ab. Poliertes Holz und warmes Licht laden gerade

in der Winterzeit schon von Weitem zu einem Besuch bei

Bäckermeister Werner Keusen ein, der den Betrieb in dritter

Generation führt.

Gerade ist Spekulatius-Zeit. Hinter der Theke türmen sich die

Bleche mit dem verführerisch duftenden Gebäck, das hier

noch nach Großvaters Originalrezept hergestellt wird. Auch

alle anderen Spezialitäten sind handgemacht, bis hin zum

Sauerteig für die knusprigen Brote. Diese hochwertige, auf

langer Erfahrung beruhende Meisterqualität ist es, auf die es

den Juroren des Feinschmecker-Magazins ankommt.

Und hier finden Sie die besten Feinschmecker-

Bäckeradressen:

Werner Keusen, Eickener Str. 74

Hans Oehmen, Marktstieg 8

Peter Ohmen, Hansastr. 66

Foto: Julia Vogel

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Niederlassung Düsseldorf-Süd (40223), Ringelsweide 28, 0211-65890-0 SE-Lager Erkelenz (41812), Gewerbestrasse Süd 69, 02431-8051170

Niederlassung Emmerich (46446), Albert-Einstein-Str. 4, 02822-97697-0 SE-Lager Grevenbroich (41515), Am Hammerwerk 35, 02181-2130758

Niederlassung Krefeld (47805), Untergath 177, 02151-3737-0

SE-Lager Geldern (47608), Zeppelinstr. 38, 02831-13210-70

Niederlassung Leverkusen (51381), Benzstr. 5, 02171-5004-0

SE-Lager Kevelaer (47623), Hoogeweg 119, 02832-973196

Niederlassung Remscheid (42859), Loborner Str. 5, 02191-464569-0 SE-Lager Krefeld-Nord (47803), Weyerhofstr. 65, 02151-1544170

Niederlassung Velbert (42549), Fichtestr. 1-3, 02051-25479-0

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SE-Lager Mönchengladbach (41066), Engelblecker Str. 79, 02161-69496-0

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Qualitätskriterien der vfdb-Richtlinie 14-01** und sind daher

mit dem vfdb-Qualitätslabel „Q“ ausgezeichnet.


Die Schulungstermine für das 1. Halbjahr 2013

der Innung des Kraftfahrzeug-Gewerbes Mönchengladbach

AU-SCHULUNG

Donnerstag und Freitag, 7. und 8. Februar 2013

Montag und Dienstag, 4. und 5. März 2013

Dienstag und Mittwoch, 2. und 3. April 2013

Donnerstag und Freitag, 2. und 3. Mai 2013

Dienstag und Mittwoch, 28. und 29. Mai 2013

Mittwoch und Donnerstag, 19. und 20. Juni 2013

Dienstag und Mittwoch, 30. und 31. Juli 2013

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111 g/km nach dem vorgeschriebenen EU-Messverfahren.

**Ein Fuhrpark Leasing-Angebot der Toyota Leasing GmbH, exklusive MwSt.

Gilt bei Anfrage und Genehmigung bis zum 31.12.2012.

AUK-SCHULUNG

Freitag, 8. März 2013

Autohaus Rolf Jansen GmbH

Krefelder Straße 365

41066 Mönchengladbach

www.toyota-jansen.de

AIRBAG-SCHULUNG

Donnerstag, 7. März 2013

Freitag, 31. Mai 2013

KLIMA-SCHULUNG

Donnerstag, 4. April 2013

Weitere Informationen zu den obigen Kursen erhalten Sie von:

Sabine Wilkowski, Tel. 02161 4915-42, E-Mail: wilkowski@kh-mg.de

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* Kraftstoffverbrauch in l/100 km kombiniert 4,1–3,8 (innerorts 4,1–3,7/ außerorts 4,0–3,7),

CO 2 -Emissionen in g/km kombiniert 94–87 nach dem vorgeschriebenen EU-Messverfahren.

**Ein Fuhrpark Leasing-Angebot Lexus Financial Services (eine Marke der Toyota-Leasing

GmbH), exklusive MwSt. Gilt bei Anfrage und Genehmigung bis zum 31.03.2013.

Ihr Ansprechpartner:

Andreas Nagel

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E-Mail: a.nagel@toyota-jansen.de


Umweltzone

Mönchengladbach

42

Am 1. Januar 2013 tritt der Luftreinhalteplan für Mönchengladbach in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt gilt im innerstädtischen

Bereich die Umweltzone, in die nur noch Fahrzeuge mit gelber und grüner Plakette einfahren dürfen. Auf der

Friedrich-Ebert-Straße, der Bismarckstraße und der Aachener Straße ist dann auch die Durchfahrt für Lkw mit mehr als

3,5 Tonnen Gewicht verboten. Ausnahmeregelungen sind zulässig, müssen aber rechtzeitig beantragt werden.

Die neue Umweltzone Mönchengladbach

darf ab Jahresbeginn 2013 nur

noch mit grüner und gelber Umweltplakette

befahren werden. Der betroffene

Bereich ist durch folgende

Straßenverläufe umgrenzt:

im Norden durch die Künkelstraße,

Hohenzollernstraße, Hermann-Piecq-

Allee, Sternstraße und Waldnieler

Straße,

im Westen durch die A61,

im Süden durch den Reststrauch und

Geistenbecker Ring,

im Osten durch die Duvenstraße, den

Stockholtweg, die Düsseldorfer Straße,

Otto-Safran-Straße, Breite Straße,

Theodor-Heuss-Straße, Korschenbroicher

Straße, Jenaer Straße, Lürriper Straße,

Heinrich-Sturm-Straße, Güterstraße,

Breitenbachstraße, Hindenburgstraße

und Alsstraße.

Die genannten Straßen gehören selbst

nicht zur Umweltzone und bleiben

samt all ihrer prominenten Handwerksadressen

weiterhin frei befahrbar.

Für Handwerks- und Zulieferbetriebe

im Bereich der Umweltschutzzone kann

eine Ausnahmegenehmigung bis zum

30. Juni 2013 beantragt werden. Die

Gebühr liegt für gewerbliche Pkw-/Lkw-

Besitzer bis 3,5 Tonnen bei 60 Euro

Jahresgebühr und für gewerbliche

Lkw-Besitzer ab 3,5 Tonnen bei 88 Euro

Jahresgebühr. Bitte stellen Sie Ihren

Antrag rechtzeitig.

Die Handwerkskammer Düsseldorf

weist darauf hin, dass Nachrüstungen

auch im kommenden Jahr weiter durch

das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

BAFA gefördert werden,

allerdings zu einem reduzierten Fördersatz

von 260 Euro statt wie bisher 330

Euro. Erstinformationen mit Link zu den

Antragsunterlagen finden sich auf der

Internetseite: www.hwk-duesseldorf.

de/foerderung-partikelfilter

HiER inFoRMiEREn!

Die Stadt Mönchengladbach hat

auf ihrer Internetseite

www.moenchengladbach.de

alle relevanten Informationen

zur neuen Umweltzone

zusammengestellt, vom Zonenplan

im DIN A1-Format bis hin

zum Formularvordruck für die

Ausnahmegenehmigung. Per

Mausklick auf den Menüpunkt

„Stadtrat & Verwaltung“ öffnet

sich ein Stichwortverzeichnis, an

dessen dritter Stelle der „Bürgerservice

von A-Z“ steht. Dort lässt

sich über den Buchstaben „L“

der Luftreinhalteplan aufrufen.

Auf dieser Seite dann finden

sich alle Regeln, Gebühren,

Ansprechpartner und Service-

Downloads.


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Ausbildungsbetriebe suchen nach neuen Wegen

Über die Situation auf dem regionalen

Ausbildungsmarkt informierten

bei einem Pressegespräch am 5.

November im Autozentrum West die

IHK Mittlerer Niederrhein zusammen

mit der Agentur für Arbeit sowie den

Kreishandwerkerschaften Mönchengladbach

und Niederrhein. 2012

wurden ähnlich viele Ausbildungsverträge

geschlossen wie im Vorjahr.

Aber die Zukunft bereitet Sorgen.

Dieses Jahr ist noch einmal ein gutes

Jahr für den Ausbildungsstandort Mönchengladbach.

Darüber waren sich alle

Beteiligten der Expertenrunde einig, die

sich Anfang November auf Einladung

von Markus Hamacher, Geschäftsführer

des Autozentrums West und Lehrherr

von aktuell 40 Auszubildenden, zum

offenen Gedankenaustausch traf.

Wie Stefan Bresser für die Kreishandwerkerschaft

Mönchengladbach berichten

konnte, wurden zum Stichtag

30. September 2012 458 neu abgeschlosseneBerufsausbildungsverhältnisse

in die Lehrlingsrolle eingetragen.

Das entspricht genau der Zahl des

Vorjahrs. Bei den Jugendlichen besonders

beliebt sind die Kraftfahrzeugtechnik

(87 Neuzugänge), das Sanitär-,

Heizungs- und Klimahandwerk (42),

das Maler- und Lackiererhandwerk (41)

sowie das Tischlerhandwerk (34).

Noch kann sich das Handwerk über ein

zufriedenstellendes Interesse der Schulabgänger

an seinem Ausbildungsangebot

freuen. Auch ist es dank der guten

Zusammenarbeit mit der Agentur für

Arbeit und arbeitswilligen „Nachrückern“

immer noch möglich, der

Abbruchquote von 20 Prozent innerhalb

der ersten vier Ausbildungsmonate

zumindest etwas von ihrer Dramatik zu

nehmen. Aber die Situation spitzt sich

zu. Wie Stefan Bresser betont, wird die

Ausbildungswilligkeit und -fähigkeit

der Jugendlichen immer schwächer.

„Unsere Betriebe bilden schon heute

über den eigentlichen Bedarf hinaus

aus, um dem bevorstehenden Fachkräftemangel

entgegenzutreten.“ So kann

zumindest denjenigen eine Zukunftschance

geboten werden, die überhaupt

in den Arbeitsmarkt eintreten wollen.

Mangelhaften Mathematik-, Deutsch-

oder Englischkenntnissen lässt sich mit

Geduld und nachhaltigen Konzepten

vielleicht noch beikommen. Sorge

bereitet vielmehr die Tendenz, „Hartz

IV“ als Berufs- und Lebensziel zu wählen.

Ein Indikator dafür sind die vielen

unentschuldigten Fehlstunden, die

die Schüler und Schulabgänger ihren

potenziellen Ausbildungsbetrieben mit

zunehmend weniger Scham präsentie-

Wir wünschen fröhliche Weihnachten und einen

guten Rutsch in ein erfolgreiches Neues Jahr.

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ren. Johannes-Wilhelm Schmitz, Leiter

der Agentur für Arbeit in Mönchengladbach,

erklärt eine Facette dieses

komplexen Problems, das sich in den

nächsten Jahren noch verschärfen wird:

„Es sind oftmals Verhaltensfragen, die

nicht stimmen. Eine große Herausforderung

sind für uns beispielsweise die

Familien, die bereits in der dritten Generation

mit der Arbeitslosigkeit leben.

Hier lernen leider zahlreiche Kinder gar

nicht erst kennen, welche Zufriedenheit

es bereiten kann, morgens mit Erwartungen

an den Tag aufzustehen und

abends mit dem guten Gefühl ins Bett

zu gehen, etwas geleistet zu haben.“

Bislang konnten rund 80 Prozent der

Schulabgänger ohne große Probleme

in den Berufsalltag integriert werden.

Deren Anzahl war groß genug, um den

Fachkräftebedarf der Betriebe zu bedienen.

Das wird sich in den nächsten

Jahren ändern. Deshalb beginnt man

schon heute mit der Suche nach Konzepten

für das verbleibende Fünftel –

die kritische, aber künftig unentbehrliche

Masse.

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45


46

Tag der offenen Tür bei Josef Schmitz

Am letzten Oktober-Wochenende fand

bei Josef Schmitz in Güdderath der

Tag der offenen Tür statt, der auch

den Abschluss der diesjährigen Feierlichkeiten

zum 100-jährigen Firmenjubiläum

darstellte. „Wir hatten an den

beiden Tagen rund 1.000 Besucher“,

so Geschäftsführer Hans Josef Schmitz.

„Es war also ein sehr erfolgreiches und

schönes Fest.“

Die Besucher nutzten nicht nur die

Gelegenheit, die laufende Produktion

zu besichtigen und sich aus erster Hand

über Fenster und Türen zu informieren,

sondern kamen auch zu einem netten

Plausch und geselligem Beisammensein

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Mo - Do 7.00 - 16.30 Uhr

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vorbei. „Es hat während des ganzen

Jubiläumsjahres richtig Spaß gemacht,

von unseren Kunden, Lieferanten und

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sche und nette Worte zu bekommen“,

sagt Geschäftsführer Georg Jung, „und

dafür bedanken wir uns ganz herzlich.“

Ende September fand im Warsteiner Hockey-Park der erste

Mönchengladbacher RUN & FUN Firmenlauf statt. Dabei

stellten die Handwerksteams ihre Konkurrenten aus den

anderen Wirtschaftsbranchen erfolgreich in den Schatten.

Gegen kopfstarke Teams wie das von SMS MEER mit 191

Startern und selbst das vom Handwerkskollegen Autozentrum

West mit 27 Startern nahmen sich die beiden Sanitär-

Heizung-Klima-Gruppen von Reiner Schatten mit neun Teilnehmern

(Teamname „Die Klempner“) sowie Norbert und

Albert Schalm (Teammotto „Berg runter geht’s schneller“)

recht bescheiden aus.

Aber die Kleinen sind manchmal eben doch die Flinkeren:

Im Gesamtklassement der 1.200 Läufer setzte sich das Team

Schatten klar an die Spitze: 1. Platz bei den Männer-Teams

und 2. Platz bei den männlichen Läufern für Elias Gövert, der

mit 18 Minuten und 42 Sekunden nur vier Sekunden hinter

dem Erstplatzierten lag.

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Marco Paffenholz und Manuel Rodrigues

vom Autozentrum West weihten

Ende Oktober mit Ulrich Schulz von der

Schmidt GmbH (von links) die zweite

Stromtankstelle des Elektro-Großhändlers

auf Mönchengladbacher Stadtgebiet

ein. Ab sofort können die Kunden von

Schmidt sowohl im Nordpark als auch an

der Odenkirchener Straße Strom tanken.

Laut Beschluss der Bundesregierung soll der Anteil an Elektroautos auf Deutschlands Straßen bis 2020 bei einer Million liegen. Die

Elektro-Mobilität ist ein Geschäftsfeld mit großem Potenzial, sowohl für die Autobauer als auch für die Logistikpartner. Bei einer

Reichweite von etwa 80 Kilometern für eine Stromtankfüllung des Opel Ampera ist der Bedarf an E-Tankstellen im öffentlichen

Bereich groß. Ulrich Schulz sieht voraus, dass in Zukunft auf vielen Parkplätzen und in den Parkhäusern Lademöglichkeiten zur

Verfügung stehen werden. Ein Beispiel aus Norwegen beeindruckt ihn besonders: Neben dem Rathaus der Landeshauptstadt Oslo

können bereits heute 50 E-Autos gleichzeitig die Akkus aufladen.

Gefeiert wird, wenn’s ruhiger ist

Am 22. Oktober war es 75 Jahre her,

dass Robert Scheepers seine Firma für

Holzbau in Hardt-Wehresbäumchen

gründete. Seit 1988 wird sie in dritter

Generation von Peter Scheepers,

seinem Bruder und seinem Cousin

geführt. Zusammen mit vier Gesellen,

einem Auszubildenden und einem

Helfer realisiert das Traditionsunternehmen

heute anspruchsvolle Holzkonstruktionen

im Industriebau,

Haus- und Wohnungsbau sowie bei

Sanierungsprojekten.

Zu den Referenzprojekten zählen die

Kirchturmspitze von St. Mariä Heimsuchung

in Hehn oder die Schützenhalle

der St. Sebastianus Schützenbruderschaft

in Grevenbroich-Neuhausen.

Erftstraße 79

41238 Mönchengladbach

Tel.: 02166 99 88 39 0

Fax: 02166 99 88 39 39

info@asg-aluminium.de

www.asg-aluminium.de

Aber auch die weniger spektakulären

Konstruktionen machen Eindruck, so

zum Beispiel eine komplette Wohnetage,

die Holzbau Scheepers kürzlich

auf ein Mietshaus aufgesetzt hat,

dessen Statik keine gemauerte Erweiterung

zuließ. Im Moment haben Peter

Scheepers und seine Kollegen noch alle

Hände voll zu tun.

Ihr Lieferant für maßgeschneiderte

Profillösungen aus Aluminium:

• Konzeption und Entwicklung

von Sonderprofilen

• Fensterbänke und Zubehör

• mechanische Bearbeitung

• Oberflächenveredelung:

Eloxal- und Pulverbeschichtung

• Konfektionierung

• Lagerung

• Just-in-time-Lieferung durch eigene Fahrzeuge

Nach Wunsch der Auftraggeber sollen

sämtliche Projekte noch vor dem Winter

beziehungsweise bis Weihnachten

fertig werden. Gefeiert wird daher erst

im nächsten Jahr, wenn es ruhiger ist.

Dann kommt noch ein zweites Jubiläum

hinzu: 2013 ist Holzbau Scheepers 50

Jahre auf dem Betriebsgelände Vorster

Straße beheimatet.

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OLG Düsseldorf:

Erstattungsfähigkeit von Fahrtkosten

Die Erstattungsfähigkeit von Fahrtkosten ist in aller Regel

nur bei Werkleistungen, die in ein oder zwei Stunden

auszuführen sind, allgemein üblich, auch dann, wenn sich

der Leistungsort am Ort des Bauvorhabens befindet. Bei

über einen Zeitraum von mehreren Wochen zu erbringenden

Werkleistungen ist eine Berechnung der An- und

Abfahrtszeiten nach Stunden nicht üblich.

Nach einem aktuellen Urteil des OLG Düsseldorf vom

28. Februar 2012 (Az: 23 U 59/11) sind Fahrtkosten in aller

Regel nur bei Werkleistungen, die in ein oder zwei Stunden

auszuführen sind, zu erstatten, auch dann, wenn sich der

Leistungsort am Ort des Bauvorhabens befindet. Bei über

einen Zeitraum von mehreren Wochen zu erbringenden

Werkleistungen ist eine Berechnung der An- und Abfahrtszeiten

nach Stunden nicht üblich. In derartigen Fällen ist vielmehr

davon auszugehen, dass der Unternehmer die mit der

An- und Abfahrt seiner Arbeitnehmer verbundenen Kosten

zum Gegenstand seiner Preiskalkulation für die Ausführung

der Werkleistung gemacht hat, und zwar in der Regel auch

dann, wenn sich der Leistungsort nicht am Ort der Betriebsstätte

des Unternehmers befindet.

PRAxISTIPP

Wenn Fahrtkosten für An- und Abfahrtszeiten

abgerechnet werden sollen, so empfiehlt sich in

allen Fällen eine ausdrückliche Vereinbarung mit

dem Auftraggeber. Die Unterscheidung danach, ob

die Erstattungsfähigkeit von Fahrtkosten allgemein

üblich ist oder nicht, erübrigt sich in den Fällen

ausdrücklicher vertraglicher Vereinbarungen.

Besuchen Sie unsere neue

Boden- und Türenausstellung

Unsere Fachberater freuen sich auf Ihren Besuch

Carl Finis GmbH

Luisental 61

41199 Mönchengladbach

Tel. 0 21 66 / 91 54 20

Fax 0 21 66 / 18 57 02

info@holzfinis.de

www.holzfinis.de

Öffnungszeiten:

Mo-Fr 7.30-18 Uhr

Sa 8-12 Uhr

2012 marktimpuls.de


Mobilität auf dem Bau

Die Zeiten, in denen auf der Baustelle noch mit großen Planrollen, Notizbüchern,

Stiftsortiment und Pocket-Kameras hantiert werden musste,

gehören heute glücklicherweise der Vergangenheit an. Moderne Kommunikationstechnologie

bringt nicht nur Ordnung ins Werkzeug, sondern

spart auch wertvolle Arbeitszeit.

Für manche Liebhaber sind Smart-

Phones und Tablet-PCs noch immer

Schmuckstücke, die in edle Hüllen verpackt

und mit einer Sorgfalt behandelt

werden, auf die jede Designmanufaktur

stolz sein kann. Dabei sind die kleinen

Technikwunder überaus robust. Nicht

umsonst haben beispielsweise iPhone

und iPad längst einen festen Platz in

der Arbeitswelt eingenommen, überstehen

nahezu jeden mobilen Einsatz

und bewähren sich selbst auf Großbaustellen.

Was die mobile Technik heute schon

bieten kann, ist längst nicht mehr nur

Fashion, sondern Fortschritt. Entsprechend

ausgerüstete Fachkräfte können

auch vor Ort jederzeit auf den Daten-

bestand ihres Betriebs zurückgreifen

und rufen auf der Baustelle den

aktuelle Projektplan, die letzte Schadensmeldung

oder maßgeschneiderte

Checklisten einfach digital auf. Via

E-Mail, FaceTime und integrierter Kameras

werden Information, Foto- und

sogar Videomaterial für Kunden und

Kollegen in Echtzeit geliefert. Wenn ein

Bauherr informiert sein möchte, wie die

Sache vor Ort aussieht, lässt sich das im

Handumdrehen für ihn erledigen.

Alle relevanten Details, die die Mitarbeiter

auf der Baustelle finden, werden

direkt dokumentiert und in die Berichte

eingefügt. So lässt sich in der zur Verfügung

stehenden Zeit wesentlich mehr

erledigen als zuvor – ein Nutzen, den

auch die Kunden sehr zu schätzen wissen.

Die LED-Hintergrundbeleuchtung

des iPads macht es selbst in dunklen

Innenbereichen einfach, Notizen zu

lesen, Daten einzugeben und die Details

technischer Zeichnungen zu sehen.

Und bei dem großen Platz auf dem

Bildschirm können viele Arbeiten, für

die man sich sonst noch einmal an den

Schreibtisch setzen musste, schon unterwegs

auf dem Beifahrersitz erledigt

werden. Baufirmen, die mit iPhone und

iPad arbeiten, schätzen die Zeitersparnis

auf mittlerweile bis zu acht Stunden

pro Woche ein.

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Foto: SIGNAL IDUNA

Staatliche Förderung für die private Pflege

Zum 1. Januar 2013 tritt das Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung in Kraft. Mit ihm kommt die „Geförderte

Ergänzende Pflegeversicherung“ (GEPV), der sogenannte „Pflege-Bahr“, als richtiger Schritt, um durch mehr Kapitaldeckung

Pflege auch in Zukunft zu sichern.

Die alternden Gesellschaften der westlichen Industriestaaten

stehen alle vor demselben Problem: Mit steigendem Lebensalter

steigt auch das Pflegerisiko. Allein in Deutschland

erwartet man bis zum Jahr 2050 rund vier Millionen Pflegebedürftige.

Es ist also eine dringende Aufgabe, die Pflege

zukunftsfest zu machen.

Pflege ist teuer: So kostet ein Platz in einem Pflegeheim je

nach Pflegestufe bis zu 3.500 Euro monatlich. Ein Betrag,

den weder die Pflegepflichtversicherung komplett abdeckt,

noch das Privatvermögen der meisten hergibt. Zwar springt

im Notfall die Sozialhilfe ein, doch holt sich der Staat wenn

möglich das Geld von den nächsten Angehörigen zurück.

Private Pflegevorsorge mit einer entsprechenden Zusatzversicherung

ist daher nicht nur sinnvoll, sondern essentiell.

So sicher wie SIGNAL IDUNA:

Heiligabend ist am 24. Dezember!

Ihnen und Ihrer Familie wünschen wir schöne Weihnachtstage und einen

guten Start ins neue Jahr 2013.

Filialdirektion Mönchengladbach

Speicker Straße 13, 41061 Mönchengladbach

Telefon (02161) 9 36 90-8, Fax (02161) 9 36 90-32

Aufgrund der demografischen Entwicklung – immer mehr

Alte stehen immer wenigen Jungen gegenüber – ist es sinnvoll,

durch mehr Kapitaldeckung mehr Stabilität ins System

zu bringen. Der „Pflege-Bahr“ sieht eine staatliche Förderung

von monatlich fünf Euro für die private Pflegevorsorge

vor, und zwar für Verträge mit einem Monatsbeitrag von

mindestens 15 Euro und einem vorgesehenen Pflegemonatsgeld

von mindestens 600 Euro in der Pflegestufe III.

Ab 1. Januar bieten die Krankenversicherer der SIGNAL IDU-

NA, SIGNAL Kranken und Deutscher Ring Kranken mit dem

neuen Fördertarif PflegeBAHR ein auf die neuen Regelungen

abgestimmtes Förderprodukt an. Er ist zulagenberechtigt

und sieht ohne Risikoprüfung mindestens ein Pflegemonatsgeld

von 600 Euro bei Pflegestufe III vor. In den Pflegestufen

I und II wird ein anteiliges Pflegemonatsgeld von 30 bzw.

70 Prozent der Leistung der Pflegestufe III erbracht. Auch

Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, wie zum

Beispiel Demenzkranke, bekommen Leistungen aus dem

Tarif PflegeBAHR. Zusatzbausteine, die über das Pflegegeld

hinausgehen, etwa Assistenzleistungen, sind nicht zulässig.

Leistungen werden frühestens fünf Jahre nach Versicherungsbeginn

gezahlt. Diese Wartezeit entfällt bei unfallbedingter

Pflegebedürftigkeit. Aufgrund der staatlichen

Förderung beträgt der effektive Mindestmonatsbeitrag für

den Kunden lediglich zehn Euro.

Kunden, die bisher auf den Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung

verzichtet haben, bietet PflegeBAHR

die Chance, mit überschaubarem Eigenaufwand hier einen

ersten Baustein zu legen.

Damit

Sie sich um

Ihr Handwerk

kümmern können –

halten wir Ihnen den Rücken frei.

Steuerberatung

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Zertifiziert nach

DIN EN ISO 9001:2008

Steuerbüro H. WALDHAUSEN

Beethovenstraße 46 · 41061 Mönchengladbach · Tel.: 02161 - 49 50 80 · www.stb-waldhausen.de


IMPRESSUM

Die KREIHA INFO ist das Mitteilungsmagazin

der Kreishandwerkerschaft

Mönchengladbach (Herausgeber).

Verantwortlich für den Inhalt zeichnet

Kreishandwerksmeister Frank Mund.

Das Magazin erscheint alle zwei

Monate in einer Auflage von

3.500 Stück, das nächste Mal am

15. Februar 2013.

Für Mitglieder ist der Bezugspreis

im Beitrag enthalten.

Kreishandwerkerschaft

Mönchengladbach

Körperschaft des öffentlichen Rechts

Haus des Handwerks

Pescher Str. 115

41065 Mönchengladbach

Tel.: 02161 4915-0

Fax: 02161 4915-50

E-Mail: info@kh-mg.de

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Unternehmer

brauchen Mut.

Und eine Bank,

die das versteht.

W i r.

G l a d b a n k e r

Wir wissen: Erfolg kommt nicht

vom Stillhalten. Erfolg hat, wer

Neues wagt und auf verlässliche

Partner bauen kann. Willkommen

als unser Firmenkunde: Sie wachsen,

wir finanzieren.

Das Realisationsteam der KREIHA INFO:

professionell, verbunden, fair

REDAKTION

Julia Kreuteler koordiniert,

realisiert und bringt die Sache

sprachlich auf den Punkt.

redaktion@kreiha-info.de

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Jochen Schumm verschafft

Magazin und Anzeigen die

erforderliche Aufmerksamkeit.

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Ulrich Schumm baut auf, bringt

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fürs Wesentliche.

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