FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020

vogelmediabremen

ISSN 2567-2061 SEPTEMBER | OKTOBER 2020

FINDORFF

100%

FINDORFF

„CRICKET IST MEIN LEBEN“

Aziz Dawodzy ist Kapitän & Trainer bei der SG Findorff

FINDORFFER KÜNSTLER

Ingrid Lange-Schmidt & Thomas Recker von KaF-Kunst aus Findorff

FAMILIE & CO.

Hilfe für Kinder: Kidstime Deutschland e.V.

WWW.MAGAZINEFUERBREMEN.DE


EDITORIAL

Anette Behr-König

Konzertmeisterin der Bremer Philharmoniker

Liebe Findorfferinnen,

liebe Findorffer!

Auf einer Plantage wird gesät, gepflanzt, gewässert,

da wächst und gedeiht es...

Ähnlich umtriebig geht es auch in unserer „musikalischen

Plantage“ zu, dem Domizil der Bremer

Philharmoniker. Wir hegen und pflegen

sowohl die kleinen Pflänzchen der Musikwerkstatt

als auch große Gewächse der internationalen

Musikszene – fast rund um die Uhr wird

geplant, geprobt, gefeilt in der Plantage 13.

So war das zumindest bis zum 13. 3. 2020...

Die kulturelle Durststrecke, auf der uns wir seitdem

befinden, schmerzt nicht nur uns Künstler,

sicher möchten auch Sie als unsere

Findorffer Nachbarn wieder die gewohnten Abläufe

aus dem philharmonischen Gebäude erleben:

im Erdgeschoss fröhlich-aufgeregtes

Kindergeplapper und erstaunliche Geräusche

beim ersten Ausprobieren der Instrumente oder

auch opulente, mitreißende symphonische

Klänge, die vom Orchesterprobensaal auf die

Straße dringen und somit Gratis-Kostproben aus

dem reichhaltigen Angebot unserer philharmonischen

Konzerte sind!

Noch müssen wir uns in Geduld üben; die Plantage

bietet momentan nur für kleinere Ensembles

ausreichend Probenplatz. Daher werden

wir uns diesmal direkt in der Glocke auf den ersehnten

Saisonstart vorbereiten. Das 1.Philharmonische

Konzert findet statt am 27.9. um

11Uhr sowie an den Abenden 27.9., 28.9. und

29.9. um jeweils 19.30 Uhr.

Dazu und zu all den weiteren Konzerten der

kommenden Saison möchte ich Sie herzlich einladen!

Diese Spielzeit 2020/21 wird einen sehr speziellen

Charakter haben: die äußeren Umstände

eines Konzertbesuchs könnten ungewohnt sein,

vielleicht werden hier und da auch programmatische

Änderungen vorgenommen aber eines

ist ganz gewiss: Wir freuen uns mehr denn je,

für Sie persönlich zu musizieren!

Mit den Erfahrungen der letzten Monate werden

wir alle - die treuen Zuhörer, die neugierigen

Erst-Konzertgänger aber auch wir Musiker

- das Hören neu lernen. Die große Tonkunst bietet

einen unendlich reichen Schatz an Freude,

Trost, Inspiration und macht es möglich, über

die immer wieder wichtigen Fragen des Lebens

in Gemeinschaft nachzusinnen. Diese Chance

sollten wir uns nicht entgehen lassen.

In diesem Sinne möchte ich Sie herzlich in der

Glocke begrüßen und - wer weiß - vielleicht ja

auch in einiger Zeit einmal mit neugierigen Kindern

oder bei einem Probenbesuch in der Plantage!

Ihre Anette Behr-König

Rolladen

Markisen

Jalousien

Insektenschutz

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Terrassendächer

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Wintergartenbeschattung

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020 3


INHALTSVERZEICHNIS

KUNST AUS FINDORFF

Die Künstler Ingrid Lange-Schmidt

und Thomas Recker sind Mitglieder

von KaF – Kunst aus Findorff

22

EMOTIONEN AUF PAPIER

Alina Esken bringt mit viel Herzblut

kleine und große Dinge des Lebens

mit Stift und Farbe zum Leuchten

28

CRICKET FOREVER

Aziz Dawodzy ist 2015 aus

Afghanistan geflohen und

spielt seitdem erfolgreich

Cricket bei der SG Findorff

12

FRISCH GEMISCHTES

06 Aktuell, informativ, menschlich:

unser buntes Stadtteilleben

FINDORFFER GESCHÄFTSLEUTE

12 Der nächste Social Club findet

am 8. Oktober, initiiert von den

Findorffer Geschäftsleuten, statt

AZIZ DAWODZY

14 Er ist seit fünf Jahren in

Deutschland und erfolgreicher

Spieler und Kapitän der Cricket-

Mannschaft bei der SG Findorff

RUNDUM GESUND

18 Petersilie, Schnittlauch, Kresse,

NEUE

SERIE

Basilikum: Die Kräuterklassiker

in deutschen Küchen liefern

wichtige Mineralstoffe für das

Immunsystem

MALEREI UND MEHR

22 Zwei Künstler im Portrait: Ingrid

Lange-Schmidt und Thomas

Recker stellen ihre Werke vor

ALINA ESKEN

28 Die Grafikerin und Illustratorin

arbeitet mit viel Leidenschaft in

ihrem Atelier in der Plantage

FAMILIE & CO.

34 Kidstime Deutschland e.V. - Der

Verein unterstützt Kinder und

Familien bei elterlicher psychischer

Erkrankung

4

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020


INHALTSVERZEICHNIS

KRÄUTERPOWER

Wichtige Mineralstoffe für

das Immunsystem liefern

Petersilie, Basilikum & Co.

und bereichern außerdem

jede Mahlzeit

34

FAMILIE & CO.

Kidstime Deutschland

e.V. ist ein multifamilientherapeutisch

ausgerichtetes Workshop-Angebot

und hilft

Kindern von psychisch

kranken Eltern

18

WICHTIGE ADRESSEN

40 Die Ärztetafel für Findorff

SPORT IM STADTTEIL

41 SG Findorff

IMPRESSUM

42 Wer, was und wann


FRISCH GEMISCHTES FÜR FINDORFF

In seiner letzten Sendung ‚Marktcheck‘ nahm der SWR Studentenfutter genauer unter die Lupe und holte sich Informationen zu Qualitätsmerkmalen bei Daniel König,

der in Findorff den Bremer Gewürzhandel mit gleichnamigem Online-Shop betreibt

„Marktcheck“ in Findorff

SWR testet Studentenfutter beim Bremer Gewürzhandel

In seiner letzten Sendung ‚Marktcheck‘ nahm der SWR verschiedene Studentenfutter

genauer unter die Lupe. Die benötigten Informationen zu den Qualitätsmerkmalen

der klassischen Nussfruchtmischungen holte sicher der Fernsehsender

für sein Verbrauchermagazin bei Daniel König, der in Findorff den Bremer Gewürzhandel

mit gleichnamigem Online-Shop betreibt. Mit seiner jahrelangen Erfahrung

und besonderen Expertise war Daniel König für den SWR der perfekte Interviewpartner.

Der Bremer Gewürzhandel bietet seinen Kunden eine große Auswahl verschiedener

Nüsse und Trockenfrüchte, darunter auch ein eigenes Studentenfutter.

Dabei achtet König stets auf die Verwendung natürlicher und kontrollierter Zutaten

und eine hohe Qualität.

Gefilmt wurde nach Ladenschluss im Findorffer Ladengeschäft in der Leipziger

Straße. Der spannende und interessante Dreh dauerte bis spät in den Abend. Zunächst

stelle Daniel König fest, dass es für die Zusammensetzung der Studentenfutter

bis heute keine feste Regel gibt. Üblicherweise besteht es aus getrockneten

Früchten, meistens Rosinen (Weinbeeren) und ungesalzenen Nüssen, wie zum Beispiel

Erdnüsse, Paranüsse, Walnüsse, Haselnüsse, Cashewkerne und Mandeln.

König wurde dann gebeten, verschiedene Stundenfuttermischungen unterschiedlicher

Hersteller auf Qualität und Geschmack miteinander zu vergleichen – ohne,

den jeweiligen Anbieter hinter den gefüllten Schälchen zu kennen. Mit seiner jahrelangen

Erfahrung und einem feinen Näschen konnte Daniel König den Fernsehzuschauern

dabei einen besonderen Einblick geben, worauf es beim Kauf des

Studentenfutters ankommt. Letztlich ist es aber immer auch eine Frage des persönlichen

Geschmacks!

»»» bremer-gewuerzhandel.de

6

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FRISCH GEMISCHTES FÜR FINDORFF

Lebt in Bremen: Regisseur und Drehbuchautor André Erkau

Bremer Regisseur

André Erkau mit

neuem Kinofilm

Am 01. Oktober kommt „Gott, Du kannst ein Arsch sein“ u.a. mit Til Schweiger,

Heike Makatsch, Benno Führmann, Jürgen Vogel, Jasmin Gerat in die Kinos. Die

erste Garde der deutschen Schauspieler unter der Regie von André Erkau.

Der Film ist inspiriert durch eine wahre Geschichte, handelt von der zutiefst bewegenden

und tragikomischen Reise einer 16-Jährigen, die mitten im Start ins

Leben eine niederschmetternde Diagnose erhält. Er ist bildgewaltig, dieser Film,

eine wunderbare Liebeserklärung an das Leben, erzählt mit Hoffnung und respektvoller

Leichtigkeit. Die Besetzung ist prominent – an der Seite der Hauptdarstellerin

Sinje Irslinger spielen u. a. Heike Makatsch, Til Schweiger, Max Hubacher,

Jürgen Vogel, Jasmin Gerat, Benno Führmann, Inka Friedrich und Dietmar Bär. Auch

für André Erkau, u. a. bekannt durch seine Filme „Happy Burnout“, „Das Leben ist

nichts für Feiglinge“ mit Wotan Wilke Möhring oder dem Münster Tatort „Schwanensee“

- die meistgesehene Fernsehsendung 2015 - war dies durchaus aufregend.

Wenn der Film ab dem 01.10. auch den Bremer Kinos zu sehen sein wird, kann man

mit ein wenig Glück dann auch André Erkau treffen: Er liebt die Kinos der Stadt, in

der er aufgewachsen ist und lebt und hofft, dass diese auch durch seinen Film in

dieser Krise Unterstützung finden und gestärkt werden. „Diese Liebeserklärung an

das Leben, passt meines Erachtens auch gut in die jetzige Zeit, in der das Sich-

Besinnen auf Menschen, die einem nahe sind, denen man vertrauen kann, mit

denen man durch diese schwere Zeit gehen kann so wichtig ist.“

Gott, Du kannst ein Arsch sein

Regie: André Erkau – ab 01.10.2020 im Kino

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FRISCH GEDRUCKT

FRISCH GEMISCHTES FÜR FINDORFF

Schluss mit dem

Müll-Wahnsinn

Ob zu Hause, im Büro oder auf Reisen: Wir benutzen ständig Plastik und produzieren

viel zu viel Müll. Charlotte Schüler hatte vor einigen Jahren genug von diesem

unachtsamen Umgang mit unserem Planeten und lebt seitdem (nahezu)

plastikfrei. Ihren nachhaltigen Alltag dokumentiert die junge Münchnerin mit

großem Erfolg auf ihrem Blog und in den sozialen Medien.

In diesem Ratgeber erklärt sie, wie wir alte Gewohnheiten mit einfachen Mitteln

nach und nach verändern können. Die Autorin präsentiert ein 4-Schritte-Programm

für alle Lebensbereiche und hat inspirierende Ideen für viele Alltagssituationen.

Ihre Vorschläge sind mühelos in die Tat umsetzbar und werden durch

spannendes Hintergrundwissen, DIY-Anleitungen und Checklisten ergänzt. Denn

jeder kann weniger Müll produzieren – wir müssen nur endlich damit anfangen!

Nachhaltigkeit steht auch bei der Produktion des Buchs im Mittelpunkt. Das umweltfreundliche

Apfelpapier wird aus Resten gewonnen, die bei der Saftherstellung

entstehen. Bei der Papiergewinnung wird

nur erneuerbare Energie verwendet und

natürlich wird das Buch am Ende

nicht in Plastik eingeschweißt.

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Verlag: südwest

Paperback , Klappenbroschur

160 Seiten, 16,2 x 21,5 cm

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ISBN: 978-3-517-09801-2

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Charlotte Schüler

#Einfach plastikfrei leben: Schritt für Schritt

zu einem nachhaltigen Alltag

Verlosung!

2 x

„#Einfach plastikfrei“

Einfach eine E-Mail bis

zum 30. September an:

gewinnen@

findorff-magazin.de

Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

Am 20. September startet der Solidaritätslauf „Auf zur Venus“ der Bremer

Krebsgesellschaft mit Andreas Bovenschulte als Schirmherren

Auf zur Venus

Benefizlauf zugunsten

krebskranker

Menschen startet am

20. September

Am Sonntag, den 20. September, geht der Solidaritätslauf „Auf zur Venus“ der Bremer

Krebsgesellschaft in die 20. Runde. Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte

hat die Schirmherrschaft übernommen. Wegen der Corona-Pandemie startet der

Venuslauf

nicht, wie in den 19 Jahren zuvor, zentral am Marcusbrunnen im Bürgerpark sondern

überall in Bremen und umzu. „Wir hoffen, dass wir mit dieser neuen Form an

die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen können,“ so Marie Rösler von der Bremer

Krebsgesellschaft. Der Venuslauf beginnt am 20. September um 10 Uhr individuell

vor der eigenen Haustür. Das angeheftete Venuslauf-Logo macht die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer als Venusläufer in der Stadt sichtbar. Das Logo und

weitere Unterlagen wie Kilometerkarte und Startband wird den angemeldeten Teilnehmern

vor dem 20. September zugeschickt. Alle Teilnehmer, die ihre ausgefüllte

Kilometerkarte zurückschicken, nehmen an der Verlosung attraktiver Preise teil.

Anmeldungen zum 20. Venuslauf sind ab sofort unter www.bremerkrebsgesellschaft.de

oder telefonisch (0421-4919222) möglich.

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FRISCH GEMISCHTES FÜR FINDORFF

Ehrenamtliche Lebensmittelretter unterstützen Kleingärtnerinnen und Kleingärtner bei der Ernte von Obst und Gemüse

Lebensmittelretter in Findorffer Kleingärten

Ehrenamtliche helfen bei der Ernte

Sie sind ein Team von rund 30 Ehrenamtlichen, die sich zusammengetan haben,

um Lebensmittel zu retten und diese weiterzugeben. Nun hat die bundesweit aktive

foodsharing-Initiative Kontakt zum Bremer Landesverband der Gartenfreunde

aufgenommen. Der Grund: Die ehrenamtlich Aktiven möchten den Kleingärtnerinnen

und Kleingärtnern bei der Ernte helfen und die geernteten Lebensmittel dann

an Menschen weitergeben, die diese verarbeiten und essen möchten.

Darüber hinaus verstehen sie sich als bildungspolitische Bewegung und fühlen

sich nachhaltigen Umwelt- und Konsumzielen verpflichtet. Sie setzen sich unter anderem

für einen Wegwerfstopp und gegen den Verpackungswahnsinn der Supermärkte

ein. Die Organisation der foodsharing-Community und ihrer Aktivitäten

läuft in erster Linie über die Online-Plattform foodsharing. Hier vernetzen und koordinieren

sich die Lebensmittelretterinnen in den einzelnen Städten und Regionen.

Über die Plattform werden auch überregionale Themen, Veranstaltungen und Informationen

veröffentlicht. Die Initiative entstand im Jahr 2012 in Berlin und hat

mittlerweile über 200.000 registrierte Nutzerinnen und Nutzer im gesamten Bundesgebiet.

Dabei arbeiten die Mitglieder ehrenamtlich und unentgeltlich.

Auch in Bremen sind die Lebensmittelretter ehrenamtlich unterwegs, retten Lebensmittel

und helfen auch bei der Ernte. In Findorff haben die Lebensmittelretter

auch schon bei der Zucchini-Ernte helfen können. Auch einige private Hauseigentümer

haben sich schon gemeldet und sich helfen lassen. Im Stadtteil Findorff ist

Anne Schröder die direkte Ansprechpartnerin. Sie koordiniert dort den Einsatz der

Lebensmittelretter. Anne Schröder kann unter der Telefonnummer (0152) 29 91 76

22 kontaktiert werden.

Katharina Rosenbaum

Geschäftsführerin Landesverband der Gartenfreunde Bremen

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020


Stehen für Nachhaltigkeit: Rebecca Lemb, Geschäftsführerin der Stiftung Nordwest Natur und Clemens Schwers, Privatkundenberater der Sparkassen-Filiale Fürther Strasse

NACHHALTIG FÜR BREMEN

Sparkassen-Aktion für Tiere und Pflanzen

Geldanlage und Nachhaltigkeit passen zusammen.

Das ist die Überzeugung der

Sparkasse Bremen, die mit einer Spendenaktion

zum Tier- und Artenschutz in

der Hansestadt beiträgt.

Nachhaltigkeit ist längst in der Mitte der Gesellschaft

angekommen. In den Wohnquartieren

öffnen Unverpackt-Läden, bei

Lebensmitteln wird auf Transportwege geachtet

und das Fahrrad ist noch präsenter im Stadtverkehr.

Auf diese Entwicklung stellen sich

Unternehmen wie die Sparkasse Bremen ein.

Als Finanzdienstleister hat sich die Sparkasse

einem nachhaltigen Geschäftsmodell verschrieben,

das sie quasi seit Gründung innehat: ein

regionales Unternehmen, das mit seinen Erträgen

die Lebensqualität in Bremen verbessert.

Gleichzeitig hat sie Prozesse und Ressourcenverbrauch

im Blick. Beispiele: der energetische

Neubau im Technologiepark oder die Nutzung

von Cambio-Fahrzeugen für Dienstfahrten.

FAIR INVESTIEREN

Auch bei Finanzprodukten denkt die Sparkasse

nachhaltig. Ein gutes Gewissen kann man sich

zwar nicht kaufen. Aber wer als Anleger umsichtig

handelt, trägt seinen Teil dazu bei. Bereits

seit 2019 hat der Finanzdienstleister einen

eigenen, nachhaltigen Fonds aufgelegt, in den

er selbst investiert. Das Besondere: Neben den

wirtschaftlichen Faktoren sind ebenso ökologische

und soziale Aspekte wichtig. „Die Zusammensetzung

von BremenKapital FairInvest wird

mit starken Partnern wie der unabhängigen Ratingagentur

ISS-oekom nach einem bestimmten

Auswahlverfahren ermittelt“, sagt Björn Mahler,

Chefanalyst der Sparkasse Bremen. „Das Ergebnis

stellt sicher, dass konsequent in

Unternehmen investiert wird, die etwas Gutes

zum Thema Nachhaltigkeit beitragen.“ Das

zahlt sich aus: für die Natur, das Klima und die

Menschen. Auch Transparenz gehört zur Nachhaltigkeitsoffensive

der Sparkasse Bremen.

AKTION FÜR TIERE UND PFLANZEN

Sein Geld nachhaltig anzulegen, soll sich lohnen.

Nicht nur, weil damit ebenso viel Rendite

erwirtschaftet werden kann wie mit herkömmlichen

Anlageformen. Es soll zusätzlich erlebbar

sein, hat sich die Sparkasse Bremen gesagt.

„Wir schenken für jede entsprechende Neuinvestition

ein Extrastück Nachhaltigkeit:

einen bunten Strauch in der Pauliner

Marsch als Schutzraum für Bienen oder eine

Spende zum Erhalt der kostbaren Arten im

Naturschutzgebiet Borgfelder Wümmewiesen.

Clemens Schwers,

Filiale Findorff

NACHHALTIG HELFEN

Interessierte können sich beteiligen, indem Sie

in BremenKapital FairInvest oder anderen nachhaltigen

Produkten Geld anlegen. Auch als Sparplan

ab 50 Euro monatlich ist dies möglich. Für

jede Investition bis Jahresende wird ein bienenoder

schmetterlingsfreundlicher Strauch, ausgesucht

mit dem NABU, in der Pauliner Marsch

gepflanzt sowie eine Spende an die Stiftung

NordWest Natur für die Artenerhaltung in den

Wümmeniederungen getätigt.

„Die Stiftung NordWest Natur kann auf

langjährige Erfahrung bei der Betreuung der

Natur- und Landschaftsschutzgebiete in der

bremischen Wümmeniederung zurückblicken.

Ob Artenschutz, Umweltbildung oder Besucherinformation

in den Schutzgebieten - unsere

Arbeit ist vielfältig und die Spenden der

Sparkassen-Aktion kommt ihr zugute.“

Rebekka Lemb,

Geschäftsführerin Stiftung NordWest Natur

Ob das Geld so schnell wie ein Strauch in der

Marschlandschaft wächst, kann niemand vorhersagen.

Dass es nachhaltig etwas Gutes in Bremen

bewirkt, allerdings schon.

Weitere Informationen:

www.nachhaltigfuerbremen.de

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FINDORFFER

SOCIAL CLUB

Die Findorffer Geschäftsleute laden ein

„Ideen austauschen, gemeinsam vorankommen und Meinungen einholen“ – darum geht es im

zweimonatlichen Rhythmus des Social Club, den die Findorffer Geschäftsleute ins Leben gerufen

haben. Hier werden Belange der Geschäftsleute sowie Themen, die den Stadtteil im Allgemeinen

betreffen, ausgetauscht. Doch auch für interessierte Bürger steht das Angebot offen, die Runde zu

besuchen und zu erweitern.

Der nächste Social Club findet laut Marcella Dammrat-Tiefensee, Vorsitzende der Findorffer

Geschäftsleute, am 8. Oktober um 18 Uhr für die Mitglieder der Findorffer Geschäftsleute statt.

Ab 19.30 Uhr sind alle interessierten FindorfferInnen an diesem Abend herzlich eingeladen, das

Beisammensein zu ergänzen. Aufgrund der aktuellen Situation und zur genauen Planung ist eine

verbindliche vorherige Anmeldung unter info@findorff.de bis zum 7. Oktober erforderlich. Der

Ort wird kurzfristig bekanntgegeben.

www.findorff.de/termine/

12

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020


Findorffer Geschäftsleute e.V.

Hemmstraße

TEXT & FOTOS | IRA SCHEIDIG

Münchener Straße

1

Utbremer Ring

Neukirchstraße

Hemmstraße

Herbststraße

Admiralstraße

Bürgerpark

1

DEVK

Plantage

Findorffstraße

Hemmstraße 261

28215 Bremen

Telefon: 0421 – 355753

Geöffnet Mo, Mi, Fr von 9 bis 14 Uhr, Di 9 bis 17 Uhr, Do 9 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung

Wenn Sie rundum abgesichert sein möchten

oder auch nur für einen bestimmtem Fall vorsorgen

möchten, das alles mit einer besonders

persönlichen und vertrauensvollen Note, dann

sind sie bei Uwe Köhler und seinen Mitarbeitern

Florian Focke und Tino Heimbruch an der

richtigen Adresse. Seit Ende 2017 sitzt der Versicherungsfachmann

mit seiner Agentur in der

Hemmstraße und ist seit einigen Jahren Mitglied

der Findorffer Geschäftsleute e.V.

Schon seit 1989 ist die DEVK mit einem Büro

in Findorff vertreten, bis zum Umzug viele

Jahre in der Herbstrasse. Seit 2002 ist Uwe

Köhler in Findorff dabei. Viele Findorffer vertrauen

der Agentur von Uwe Köhler bereits,

aber er hat auch viele Kunden aus anderen

Stadtteilen und aus dem Speckgürtel von Bremen.

„Ich mag den Stadtteil, es macht Spaß

hier zu arbeiten. Die Menschen sind geradeaus

und freundlich“, freut sich Köhler. „Ich kenne

meine Kunden gut, bin ehrlich zu ihnen und

rede auch mal Tacheles, erwarte das auch umgekehrt“,

so der Agenturinhaber schmunzelnd.

„Wir können alles und jeden versichern“, verspricht

Köhler. Der persönliche Kontakt zu seinen

Kunden ist ihm dabei sehr wichtig. Da wird

auch mal über Versicherungsfragen hinaus geredet

und erzählt.

Im Angebot hat er alles was man sich vorstellen

kann, um das Leben abzusichern. Von der klassischen

KFZ-Versicherung, die einen Schwerpunkt

seiner Arbeit bildet, über Hausrat- ,

Haftpflicht-, und Rechtsschutzversicherung bis

hin zur Altersvorsorge sowie einer Tierversicherung.

Ein neues Produkt ist die sogenannte

Uwe Köhler (Mitte) und seine Mitarbeiter Tino Heimbruch (links) und Florian Focke

(rechts) sichern das Leben ihrer Kunden ab

Grundfähigkeitsversicherung für junge Menschen

ab 16 Jahren, quasi ein Vorläufer einer

Berufsunfähigkeitsversicherung. „Das ist günstig

und wird gern genommen“, erzählt Köhler.

Die klassische Lebensversicherung hingegen sie

out, erzählt der Profi. Er empfiehlt eher in sichere

Fondpolicen zu investieren. Viele Kunden

sei auch die Absicherung von Gesundheitsfragen

wichtig, von der Zahn- oder Brillenversicherung

bis zur Auslandsreisekrankenversicherung.

Seit über 130 Jahren sichert die DEVK das

Leben der Menschen gegen die Risiken des Alltags

ab. Sie ist bundesweit der fünftgrößte Kfz-

Versicherer und der drittgrößte Hausratversicherer

nach Anzahl der Verträge. Zu ihren

Grundprinzipien gehört, preiswerten Versicherungsschutz

zu fairen Bedingungen anzubieten.

Und fairer Versicherungsschutz beginnt bei der

Beratung. Heute vertrauen rund vier Millionen

Kunden mit über 14 Millionen Risiken in allen

Sparten auf die DEVK, die ihren Stammsitz in

Köln hat. Dass sie besonders treue Kunden sind,

hängt nicht zuletzt von der persönlichen Nähe

ab: bundesweit 1.220 Geschäftsstellen und 19

Regionaldirektionen sprechen für sich. Eine

davon sitzt in Findorff und freut sich auf den Besuch.

www.uwe-koehler.devk.de

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020 13


INTERVIEW | FINN STARK, SG FINDORFF

FOTOS | VERA DÖPCKE

14

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020


„Cricket ist mein

Leben und alles

für mich!“

STAR-BATSMAN AZIZ DAWODZY

IST CRICKET-TRAINER UND

KAPITÄN BEI DER SG FINDORFF

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020 15


CRICKET-TRAINER AZIZ DAWODZY

Weltweit ist Cricket eine der beliebtesten Sportarten überhaupt und gibt vielen geflüchteten Menschen ein Stück Heimat, wie auch Aziz Dawodzy, der bereits in

Afghanistan Cricket in der U14-Nationalmannschaft spielte

Hierzulande ist es Nischensport, weltweit eine der beliebtesten

Sportarten überhaupt. Die Rede ist natürlich von Cricket. Speziell

vielen geflüchteten Menschen gibt der Sport ein Stück (alte) Heimat

und etwas, das man auf Anhieb versteht. Zum Neustart der

Cricket Saison interviewte Finn Stark, Sportlotse beim Stützpunkt

SG Findorff, den Star-Batsman seines Vereins.

Finn Stark: Könntest du dich zu Beginn kurz vorstellen und ein

wenig über dich erzählen?

Aziz Dawodzy: Klar. Ich bin Aziz Dawodzy, bin 22 Jahre alt, komme aus

Afghanistan und bin seit fünf Jahren alleine in Deutschland. Ich habe hier

in Bremen meinen Abschluss nachgeholt und hatte auch bereits eine Ausbildung

als Pflegehelfer begonnen. Ich werde im Oktober allerdings eine

Ausbildung zum Krankenpfleger in der Notaufnahme beginnen. In meiner

Freizeit liebe ich es, Cricket zu spielen, gehe Schwimmen und lese Bücher,

vor allem über die afghanische Geschichte.

Gibt es besondere Erfahrungen oder Erlebnisse die dir im Gedächtnis

geblieben sind?

Ja, da gibt es einige. Ich war in Afghanistan in der U14 Cricket-Nationalmannschaft

und dachte eigentlich bei meiner Flucht, ich würde nie wieder

Cricket spielen. 2015 bin ich dann zur SG Findorff gekommen und

war 2017 in der U19 Nationalmannschaft. In demselben Jahr bin ich auch

Kapitän der Nationalmannschaft geworden. Außerdem darf ich hier in

Findorff die Frauen- und Kindermannschaft trainieren. Das ist für mich

auch ein ganz besonderes und schönes Erlebnis.

Am Thema Cricket geht ja kaum etwas vorbei, was bedeutet Crikket

für dich persönlich?

Cricket ist mein Leben und alles für mich! Die Mannschaft der SG Findorff

ist wie eine Familie. Ich bin unglaublich glücklich. Das Training macht

sehr viel Spaß.

Und wie geht es dir bei uns im Verein?

Der Vorstand ist sehr freundlich und immer hilfsbereit, genauso wie die

Spieler. Ich verstehe mich auch sehr gut mit den Trainern und mache viel

mit ihnen. Alle sind sehr tolle Menschen. Wir sind hier wirklich alle wie

eine große Familie.

Wie war deine Reise in den letzten Jahren für dich?

Ich konnte viel lernen. Ich habe hier in Bremen sehr viel von den Menschen

gelernt. Die Leute hier sind sehr freundlich, respektvoll und hilfsbereit.

Als ich hier kurz nach meiner Flucht noch zur Schule ging, war

meine Lehrerin sehr zuvorkommend und hat mir bei vielen Dingen geholfen.

Die Zeit in der Schule war anstrengend, aber auch sehr wichtig.

Ich konnte die Schule zum Glück sogar mit einem 2er -Durchschnitt beenden.

Ich habe in Deutschland auch schon vor Corona im Job viel über

Hygiene und Sauberkeit gelernt. Im Sport lerne ich vor allem sehr viel

über Respekt.

Gab es in der Zeit auch Rückschläge für dich?

Aufgrund von persönlichen Problemen musste ich leider meine Ausbildung

abbrechen. Zum Glück kann ich nun allerdings eine Neue beginnen.

Außerdem hatte ich eine Leisten- und Rückenverletzung. Ich konnte

deshalb ein Jahr lang gar keinen Sport machen und bin leider auch noch

nicht wieder komplett fit. Ich kann zwar spielen, allerdings häufig noch

mit Schmerzen und teilweise brauche ich noch Pausen.

Hast du in Bremen bisher Formen der Diskriminierung erlebt?

Nein, gar nicht. Bremen war sehr offen und hat mich gut aufgenommen.

Ich kann ganz klar sagen, dass ich vollkommen zufrieden mit Bremen und

der SG Findorff bin.

So etwas ist nicht selbstverständlich, aber freut mich sehr! Vielen

Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, Aziz.

Auf seiner Flucht wusste Aziz Dawodzy noch nicht, wo es überhaupt hingehen

würde. Seine Reise zog sich am Ende über sieben Monate, von

denen er häufig über zehn Stunden täglich zu Fuß unterwegs war. In den

letzten Jahren wuchs die Begeisterung für den Cricketsport auch durch die

vorübergehend erhöhte Zahl an geflüchteten Menschen deutschlandweit

an. In den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl der im Verein organisierten

Cricketspieler*innen auf rund 6000 vervierfacht. Der Stützpunkt SG

Findorff hat sich 2013 dem damals neuen Projekt Cricket angenommen.

Nach einer Schul-AG und frischem Trainerschein setzten sich Nisar Tahir

und ihr Mann Muhammad mit der SG Findorff zusammen. Mit jeder

Menge Motivation und gegenseitigem Vertrauen stemmte man mit Start-

16

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020


CRICKET-TRAINER AZIZ DAWODZY

hilfe des Programms "Integration durch Sport" in Bremen das Projekt. Speziell

nach den Jahren um 2015 fanden im Team nebst Indern auch viele

Afghanen und Pakistani ein verbindendes sportliches Zuhause. Nebst dem

gemeinsamen Spaß am Sport stellte sich aber auch schnell der sportliche

Erfolg ein. Nach dem Norddeutschen Meistertitel folgte 2016 überraschend

die deutsche Meisterschaft. Im Jahr 2019 konnte sogar in Europa

ganz oben mitgemischt werden. Beim letztjährigen European Cricket League

Finale (T10) in Spanien gewann die Mannschaft gegen die Profis aus

Rotterdam Silber. Die Geschichte von Cricket bei der SG Findorff ist damit

ein markantes Beispiel dafür, was durch Teamgeist, Verständigung und

freiwilliges Engagement möglich sein kann. Wer den Weg der SG Findorff

zur europäischen Cricket Liga noch einmal hautnah miterleben möchte,

hat in der NDR Sportclub Geschichte "Cricket: Ein Stück Heimat in der

Fremde" die Gelegenheit dazu.

www.sg-findorff.de

DIE GESCHICHTE DES CRICKET

Eine frühe Form von Cricket, die von Schafhirten und Bauern gespielt

wurde, kann bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Es liegen

schriftliche Belege über ein Spiel namens creag aus dem Jahr 1300 in Kent

vor, das von Prince Edwardgespielt wurde. 1598 berichtet ein Gerichtsfall

über eine Sportart namens Kreckett, die an einer Schule in Guildford

ausgeübt wurde.

Während des 17. Jahrhunderts wurde Kreckett vor allem im Südosten

Englands immer populärer. Gegen Ende dieses Jahrhunderts wurde es zu

einer organisierten Sportart (die vermutlich auch die ersten Profis auf diesem

Gebiet hervorbrachte), da nachweislich im Jahr 1697 ein great cricket

match mit 11 Spielern pro Mannschaft in Sussex abgehalten wurde.

Im 18. Jahrhundert wurden wesentliche Bestandteile des Spiels weiterentwickelt

und Cricket wurde zum Nationalsport in England. Adelige und

reiche Kaufleute begannen ihre eigenen Mannschaften aufzustellen. Spielstätten

in London wurden bereits 1707 auf dem Artillery Ground in Finsbury

bereitgestellt, bis 1787 letztendlich der legendäre Lord’s Cricket

Ground eröffnet wurde.

Im 19. Jahrhundert wurde der bis dahin angewandte Unterarmwurf zuerst

durch den Rundwurf (ein Wurf in Höhe des Beckens) und schließlich

1864 durch den Oberarmwurf ersetzt, der heute noch ein typisches Erkennungsmerkmal

von Cricketist. 1877 wurde auch das erste Test Cricket

Match auf dem Melbourne Cricket Ground zwischen Australien und England

ausgetragen.

Cricket war – ebenso wie Croquet und Pelota – auch eine Sportart bei den

Olympischen Spielen in Paris im Jahr 1900. Die Dauer des olympischen

Cricketspiels betrug nur zwei Tage, Sieger wurde Großbritannien, das bis

heute diesen Titel tragen darf. Während der Sport auf internationaler

Ebene zum Ende des 19. Jahrhunderts vornehmlich in England, Australien

und Südafrika ausgetragen wurde, wurde er mit der Unabhängigkeit

der britischen Kolonien auch in der Karibik und in Südasien relevant. Zum

Ende der 1970er Jahre erfolgte eine Modernisierung des Sportes, die Crikket

auch medial und kommerziell weiter etablierte. Dauerten Spiele bis

dahin grundsätzlich mehrere Tage, wurden mit Ein-Tagesspielen und zu

Beginn der 2000er Jahre mit Twenty20-Spielen kürzere Formen etabliert.

Seit ihrer Einführung gibt es in diesen beiden Formen auch Weltmeisterschaften,

die sich neben den traditionellen Touren zwischen Mannschaften

als heutigen Kern des internationalen Spiels etabliert haben.

(Quelle: Wikipedia)

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020 17


TEXT & FOTOS | KKH

Rundum

GESUND

Die Gesundheits-Tipps

18

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020


Kräuter-Power aus

dem Blumentopf

KKH-Expertin: Petersilie & Co. liefern wichtige

Mineralstoffe für das Immunsystem

Sie geben Speisen erst den richtigen Kick, bezaubern mit ihren

Aromen sowie ihrem Duft und sind zudem auch noch gesund:

Küchenkräuter. Dr. Anja Luci, Ernährungsexpertin bei der KKH

Kaufmännische Krankenkasse: „Sie bieten nicht nur geschmackliche

Vielfalt, sondern sind obendrein kleine Nährstoffbomben,

die viele lebensnotwendige Vitamine, Mineralien und

vor allem wichtige sekundäre Pflanzenstoffe enthalten.“ Der

Vorteil: Kräuter kann man leicht selbst ziehen, nicht nur im Garten,

sondern auch in Töpfen auf dem Balkon und der Fensterbank.

Und wem das zu aufwendig ist, der findet sie inzwischen

in guter Qualität in nahezu jedem Supermarkt und natürlich in

Gärtnereien.

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020 19


Rundum

GESUND

Die Gesundheits-Tipps

Basilikum

Petersilie

Oregano

Petersilie, Schnittlauch, Kresse, Basilikum: Die Kräuterklassiker

in deutschen Küchen

Petersilie stärkt mit seinem hohen Vitamin-C-Gehalt das Immunsystem

und wirkt beruhigend auf Magen und Darm. Von den zwei Sorten – es

gibt die krause und die glatte Sorte – ist die Letztere etwas aromatischer.

Am besten frisch verwenden oder erst am Schluss zu den fertig gegarten

Speisen geben, damit das Aroma nicht verfliegt und die Nährstoffe erhalten

bleiben. Und ruhig die saftigen und knackigen Stängel mit verwenden.

Auch Schnittlauch sollte immer frisch verwendet werden, zum Beispiel

im Kräuterquark. Besonders lecker und würzig sind die kleinen Blütenknospen

und selbst die volle Blüte macht sich optisch gut auf Salaten.

Neben Vitamin-C enthält Schnittlauch viel Vitamin A und Eisen, wirkt antibakteriell,

harntreibend und beugt Arterienverkalkung vor.

Majoran

Thymian

Schnittlauch

Rosmarin

Kresse

Gartenkresse wird häufig in kleinen Pflanzschalen angeboten. Man kann

sie aber gut auf feuchtem und mehrlagigem Küchenkrepp selbst ziehen.

Genau wie Petersilie und Schnittlauch sollte sie frisch verarbeitet werden.

Der hohe Gehalt an Vitamin C, Eisen, Kalzium und Folsäure wirkt

vitalisierend.

Basilikum als Pesto mit Spaghetti und auf dem Caprese-Salat mit frischen

Tomaten und Mozzarella – wer kennt sie nicht, die leckeren Klassiker der

italienischen Küche? Basilikum enthält viele gesunde Inhaltsstoffe, darunter

ätherische Öle und die Rosmarinsäure und wirkt damit verdauungsfördernd,

krampflösend und entzündungshemmend. Auch bei

Basilikum gilt: Nur frisch auf den Tisch, weil sonst wichtige Inhaltsstoffe

verlorengehen.

Die „Grillkräuter“ Thymian, Rosmarin, Oregano und Majoran –

Gesundheitshelfer beim Grillen

„Allen vieren ist gemeinsam, dass sie aufgrund ihrer sekundären Pflanzenstoffe

ein wirksames Mittel gegen ungesunde verbrannte Stellen auf

dem Grillgut sind", erläutert Anja Luci. „Es gibt erste Untersuchungen die

zeigen, dass Kräuter die dadurch entstehenden krebserregenden Stoffe

teilweise neutralisieren können. Und wenn man das Grillgut vorher damit

mariniert, sorgt die antibakterielle Wirkung der Kräuter dafür, dass Putenschnitzel,

Schweinenacken- und Rindersteak nicht so schnell verderben.“

Im Gegensatz zu den Kräuterklassikern sind Grillkräuter auch im

getrockneten Zustand gut verwendbar und das i-Tüpfelchen für gekochte

Speisen.

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020


Lavendel

Lavendel - Meister unter den Heilpflanzen

Lavendel hat viele Gesichter – ob als Zierpflanze in Gärten, als Küchenkraut

oder Mittel gegen Motten in Wäscheschränken und Spinnen in

Wohnräumen. Besonders hervorzuheben sind jedoch die Heilmittel-Qualitäten

dieser ursprünglich im Mittelmeerraum beheimateten Pflanze, die

seit der Antike als natürliches Arzneimittel eingesetzt wird. Kein Wunder,

dass sie der Studienkreis "Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde"

aus Würzburg zur Arzneipflanze 2020 kürte.

„Der echte Lavendel ist eine der wirkungsvollsten Heilpflanzen und wissenschaftlich

mit am besten erforscht“, erklärt Apotheker Sven Seißelberg

von der KKH Kaufmännische Krankenkasse. „Zu seinen Inhaltsstoffen zählen

das ätherische Lavendelöl, Flavonoide, Cumarine und Gerbstoffe. Dieser

Mix sorgt für eine beachtliche Palette an Wirkungsweisen für unsere

Gesundheit.“ Lavendel ist zum Beispiel ein echtes Anti-Stress-Mittel. Er

wirkt beruhigend und entspannend und kann daher gegen Nervosität, innere

Unruhe und Stress helfen sowie auch bei Schlafstörungen, die beispielsweise

durch psychische Belastungen hervorgerufen werden. „Die

Haupt-Anwendungsgebiete von Lavendel, speziell dem ätherischen Lavendelöl,

liegen heute im psychischen Bereich“, sagt Sven Seißelberg.

„Das ist auch seinen angstlösenden und antidepressiven Eigenschaften zu

verdanken. Daher wird Lavendel unter anderem gegen Ängste, Panikattacken

sowie leichte Formen von Depressionen eingesetzt.“ Ferner wirkt

das natürliche Heilmittel entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral.

Der echte Lavendel (Lavandula angustifolia) ist ein zugelassenes Arzneimittel

und in Apotheken als ätherisches Öl, in Form von Kapseln, Bädern

und Tee erhältlich. Daneben ist Lavendel auch in Fertigarzneimitteln enthalten

wie Salben für Wund- und Narbenbehandlung.

Lavendel-Praxis-Tipps

· Bei Anspannung und nervlichen Erschöpfungszuständen wirkt ein Lavendelölbad

beruhigend und entspannend. Es bietet sich auch bei Einschlafstörungen

an.

· Ebenfalls hilfreich bei Schlafstörungen kann ein mit ätherischem Lavendelöl

beträufeltes Tuch oder ein mit Lavendelblüten gefülltes Stoffsäckchen

sein, das neben das Kopfkissen gelegt wird.

· Wer sich durch einen Sturz zum Beispiel auf Asphalt eine offene Wunde

an der Hand oder am Knie zuzieht, kann etwas Lavendelöl auf die Stelle

träufeln. Das reduziert das Eindringen von Keimen und fördert die Wundheilung.

· Gegen Kopfschmerzen können ein paar Tropfen Öl auf die Schläfen aufgetragen

helfen, alternativ Tee aus frischen oder getrockneten Blüten.

Dazu einen Teelöffel Lavendelblüten mit kochendem Wasser übergießen,

abgedeckt etwa fünf bis sieben Minuten ziehen lassen und nach Bedarf

mit einem Löffel Honig verfeinern.

· Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte ätherisches Lavendelöl

nicht angewendet werden, da hierzu noch keine ausreichenden Studienergebnisse

vorliegen. Dasselbe gilt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren.

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020 21


Thomas Recker und Ingrid Lange-Schmidt

am „Kissen“: Ein bekanntes Recker-Objekt,

das schon lange den Stadtteil prägt

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020


TEXT & FOTOS | FRIEDERIKE HOLTMANN

„In der Farbe sein“

oder „Gucken reicht“

Ein Portrait der Malerin Ingrid Lange-Schmidt und

des Künstlers Thomas Recker, Mitglieder der Gruppe

KaF – Kunst aus Findorff

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020 23


KAF – KUNST AUS FINDORFF

Über den Dächern Findorffs: Die beiden KaF-Kollegen im luftigen Atelier von Ingrid Lange-Schmidt

Ich treffe die Malerin Ingrid Lange-Schmidt und den Künstler Thomas

Recker in Ingrid Lange-Schmidts Atelier unterm Dach in Findorff. Ein

schöner Ort, lichtdurchflutet, Bilder an Wänden gelehnt und Farbtuben

auf Regalen. Wir nehmen uns Zeit füreinander und so plaudern wir eingangs

darüber, wie denn so alles kam. Thomas Recker ist ein „alter Hase“

was Kunst und vor allem das Gewinnen von Wettbewerben angeht. Er

kann viele Erfolge verzeichnen und man findet seine Kunst oft im öffentlichen

Raum, etwa auf dem Emmaplatz in Schwachhausen. Dort stehen

die „Spiel Pferde“, die die Gräfin Emma und ihren Begleiter Herzog Benno

hoch zu Ross darstellen. Oder aber, jedem Findorffer bekannt, „Das Kissen“

an der Hemmstraße, ein riesiges Bronzekissen mit gravierten Abbildungen

des Findorffer Alltagsgeschehen. „Das sorgte damals für

Diskussion“, erklärt Recker augenzwinkernd und „so manch einer meinte,

dass das verschlafene Findorff nicht noch ein Kissen bräuchte.“ Das ist

nun 30 Jahre her und aus dem verschlafenen Findorff ist ein lebendiger,

quirliger und lebenswerter Stadtteil geworden. „Als wir damals herzogen

aus dem Viertel, das war ein Kontrast! Fast unwirklich ruhig, kaum Läden

oder Treffpunkte, keine jungen Familien mit Kindern“, erläutert Frau

Lange-Schmidt. Heute lebt sie gerne in ihrem Findorff, wo sich inzwischen

Generationen, Nationen und Lebensweisen bunt mischen.

Recker ist ein echter „Bremer Jung“. „Als junger Mann habe ich eine Töpferlehre

gemacht und mich dann 1968 für das Bildhauerstudium an der

Hochschule für Künste in Bremen beworben und wurde angenommen.

Ich habe dann bei Professor Schreiter studiert und schnell begonnen, an

Wettbewerben teil zu nehmen“, erklärt Recker. Seine Inspiration holt er

sich aus dem täglichen Leben. „Ich muss nur gucken, manchmal sogar

nur Fernsehen und schon fällt mir etwas ein, dann zeichne ich es und

manchmal wird daraus mehr“, schildert Recker. Er zeichnet viel, entwirft

Skizzen und schreibt dazu kritisch, politisch humorige Texte. Speziell sind

auch seine Kleinplastiken, witzige Zusammenstellungen von Gegenständen

und Figuren. Er hat so einen augenzwinkernden, leicht an den

Humor von Wilhelm Busch erinnernden Blick auf Menschen, Dinge und

Zeit. „Ich habe mich nie verdreht, bin mir treu geblieben, was sich am

Ende auch bewährte“, stellt Recker zufrieden fest.

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020


KAF – KUNST AUS FINDORFF

Der Kanalschwimmer –

das Werk von Thomas

Recker ist in der aktuellen

Ausstellung „Die

See“ im Copyshop

„Drucksachen-Bremen“

in der Admiralstraße

14

Ingrid Lange-Schmidt kam als Autodidaktin zur Malerei und hat sich dann

kontinuierlich professionalisiert. Schon als Kind hat sie gern gezeichnet

und später, neben ihrer Ausbildung und auch parallel zur Berufstätigkeit

im Bildungs- und Gesundheitswesen, sowie dem Muttersein, beständig

gemalt. „Immer so, wie gerade ein Moment Zeit blieb. Das Malen machte

mir solche Freude, ohne ging es nicht“, erklärt Frau Lange-Schmidt. Irgendwann

kam dann der entscheidende Moment: Sie wurde für einen

Kurs an der Hochschule für Künste Hamburg, der eigentlich nur für professionelle

Künstler war, angenommen. Sie hatte durch ihre Arbeiten mit

der präsentierten Mappe überzeugt. In diesem Kurs hat sie sich „freigemalt“.

„Wir haben auf großen Bahnen Papier, die auf dem Boden ausgebreitet

und an die Wände geklebt waren, mit Besen und Eimern voller

Farbe gemalt – je größer und bunter desto besser. Das hat mir die Angst

vor großen Formaten und Farbe genommen“, erläutert sie. Im Anschluss

Portrait vor Graffiti – Ingrid Lange-Schmidt mag es auch poppiger

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020 25


KAF – KUNST AUS FINDORFF

„Sizilien Kakteen“ – Ingrid

Lange-Schmidt liebt das

Vereinfachen und Verfremden

von figürlichen Bildern

ist sie mutiger geworden was das Experimentieren mit Farbe angeht.

„Mein Lieblingsmaterial ist heute Ölfarbe, aber früher habe ich auch viel

mit Acryl, Eitempera oder Schellack gemalt.“

Dann stieß sie zufällig auf ein spezifisches Bremer Weiterbildungsangebot

der Hochschule für Künste, das Berufstätigen die Möglichkeit bot, ein

Kunststudium quasi in „Bausteinen“ abends und an Wochenenden zu absolvieren.

„So habe ich dann über viele Jahre hinweg in kleinsten Schritten

und im eigenen Tempo noch richtig Kunst studiert und damit immer

wieder neue Kraft für die Doppelbelastung aus Beruf und Familie gewinnen

können.“ Seit 13 Jahren ist Ingrid Lange-Schmidt somit auch „offiziell“

Künstlerin und hat längst ihre eigene Handschrift gefunden. „Ich

hatte das große Glück, immer wieder „in der Farbe“ sein zu dürfen und

mich mit meiner Malerei weiter entwickeln zu können. Ich war nicht

davon abhängig, mir schnell einen wiedererkennbaren Stil anzutrainieren

– ich musste ja von der Kunst nicht leben. Das ist sehr befreiend,

was das Schaffen angeht.“ Heute sagt sie: „Ich arbeite gern figürlich, aber

zur Zeit auch vermehrt abstrakt. Ich verfremde und vereinfache, und

dabei lasse ich mich auch durch die Bearbeitung eigener Fotos am Computer

inspirieren.“ Im Souterrain ihres Hauses hängt eine ganze Wand

voll mit aktuellen Bildern dicht an dicht nebeneinander: „Eigentlich ist

das unser Gästezimmer. Aber diese Bilder müssen noch gut durchtrocknen,

Ölbilder brauchen dafür mindestens zwei Jahre!“

Ingrid Lange-Schmidt und Thomas Recker sind beide Mitglieder der

Künstlergruppe KaF – Kunst aus Findorff. Das sind neun Künstler und

Künstlerinnen, die sich zusammengetan haben, um sich auszutauschen

und gemeinsam Ausstellungen zu organisieren. Bisher gab es in Findorff

einen festen Ausstellungsraum für Künstler aus Bremen und anderen

Orten: die “Kleine Galerie“ in der Eichenberger Straße und zudem einige

Zeit auch ein eigener Ausstellungsort durch die Leerstands-Nutzung

zweier Räume mit Schaufenstern. Leider gibt es beides seit einigen Monaten

nicht mehr und die Gruppe ist auf der Suche nach einem neuen

Raum. „Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit der Zwischennutzung irgendwo“,

sagt Lange-Schmidt. Aktuell hat sich die Gruppe auf eine Ausstellung

im „Haus des Reichs“, in dem das Finanzamt Bremen-Mitte sitzt,

vorbereitet. Thema ist die Geschichte des Hauses, das als ehemalige Zentralverwaltung

des Baumwollhandels eine beeindruckende und auch tragische

Vergangenheit hat. Die Bilder hängen zwar schon, aber die Öffnung

für das Publikum wurde wegen der Corona-Pandemie auf unbestimmte

Zeit verschoben. Zurzeit ist aber noch die KaF-Ausstellung „Die See“ im

Copyshop „Drucksachen-Bremen“ in der Admiralstraße 14 zu sehen.

Zum Abschluss besuchen wir noch gemeinsam „Das Kissen“ an der

Hemmstraße/Ecke Münchener Straße und schnacken über Kunst, Veränderungen

und die weitere Entwicklung all dessen, die spannend bleibt.

Es war ein interessanter Nachmittag!

www.kaf-bremen.de

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020


Alina Esken hat ihren ganz eigenen Stil

entwickelt, arbeitet in einem Mix aus Tusche,

Aquarell, Kreide und digitalen Grafiken

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020


Alina

Esken

ÜBER DAS STAUNEN, DIE ESSENZ DER DINGE

UND WOLKEN IM TEE

TEXT | FRIEDA MARTHA GNODTKE

FOTOS | VERA DÖPCKE

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020 29


ILLUSTRATORIN ALINA ESKEN

Mit einem Herz für Details und dem Bekenntnis zur klaren Gestaltung macht Alina Esken scheinbar Gewöhnliches sichtbar und vermittelt Emotion durch Illustration

Es ist einer dieser Tage zu Beginn des Bremer Sommers, an denen man

schon spüren kann, dass es bald warm werden wird, an denen man eine

leichte Jacke braucht – der Wind ist noch kühl am Morgen – und doch

scheint die Sonne durch die Blätter der Bäume und verleiht ihnen dieses

wunderbar warme Sommer-Grün, beleuchtet die Straßen und Gebäude,

tanzt auf den Gesichtern der Menschen, die unterwegs sind - und gibt

der ganzen Stadt diese bestimmte Leichtigkeit, die man nur in dieser Jahreszeit

so deutlich wahrnehmen kann.

Wahrnehmung, das wird noch von Bedeutung sein an diesem Morgen –

ich treffe mich mit Alina Esken, Grafikerin und Illustratorin aus Bremen,

in ihrem Atelier in der Plantage 9 in Findorff. Als ich ankomme, herrscht

bereits fleißiges Treiben, Vera, unsere Fotografin, und Alina befinden sich

bereits mitten im Fotoshooting. Das gibt mir Zeit, mich umzusehen, und

anzukommen an diesem Ort. Alinas Atelier ist großzügig, äußerst stilvoll,

es riecht nach Farbe und Kaffee. Ich schaue mir einige ihrer Arbeiten an,

in denen man sich so gut verlieren kann – detailliert und ganz wunderbar

illustriert, von hoher Präzision und Feinheit und einer ganz eigenen,

runden, unglaublich intensiven Farbigkeit.

Als wir uns setzen, ist das berühmte Eis längst gebrochen, es fühlt sich ein

bisschen an, als würde man ich einer Freundin schnacken, die ich länger

nicht gesehen habe. Auf Alinas Homepage ist zu lesen, dass sie Gewöhnliches

sichtbar macht, Emotionen durch Illustrationen darstellt. Dieser

Satz wiederum ist alles andere als gewöhnlich, sticht heraus, macht mich

neugierig auf das, was wohl dahintersteckt. Alina wollte schon immer il-

30

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020


ILLUSTRATORIN ALINA ESKEN

Die Illustrationen von Alina Esken haben eine hohe Präzision und Feinheit und

eine ganz eigene, runde, unglaublich intensive Farbigkeit

lustrieren, Kunst machen, erzählt sie. Als Kind träumt sie davon, später

mal Kinderbücher zu gestalten. Nach der Schule studiert sie Kommunikationsdesign

in Bremen. Das Studium ist sehr praxisorientiert, fängt bei

Kalligraphie an – die Tinte aufs Papier bringen, das begeistert sie. In einem

ihrer Kurse hält der Dozent die Studenten dazu an, das Papier zu fühlen,

bevor sie anfangen, zu illustrieren, dessen Haptik wahrzunehmen – das

macht sie heute noch: „… ich finde es faszinierend, wenn man diese

Oberfläche spürt und dadurch etwas transportieren kann, dass eben dieses

Papier zum Träger wird für Emotionen.“

Illustration wird ihr Studienschwerpunkt – neben Grafikdesign und Kommunikationsdesign.

Sie schließt erfolgreich ab und arbeitet anschließend

in der Öffentlichkeitsarbeit für das Max-Planck-Institut im Kommunikationsdesign,

konkret ist ihr Thema hier Mikrobiologie. In ihrer Arbeit geht

es darum, Inhalte darzustellen, zu transportieren und Wissen greifbar zu

machen. Dafür muss Information heruntergebrochen werden, in ihre Bestandteile

aufgeteilt, bis das Wesentliche, der Kern übrigbleibt. Diese Essenz

möchte sie ohne Worte und Text, nur mit Illustration, über Farbe

und Aquarell darstellen. Das gelingt ihr gut, sie wird auf ihre Arbeiten oft

angesprochen „… manchmal ist es ja auch einfach das Ästhetische, was

einen mitnimmt,“ erklärt sie, „ das kann auch nur eine Farbe sein“. Sie

extrahiert die Essenz aus den Dingen und übersetzt sie in Illustration.

Neben ihrer Anstellung arbeitet sie auch selbstständig an kleinen Projekten,

macht Illustrationen und auch das Trauerbuch für Kinder Oma ist gestorben

entsteht in dieser Zeit. Sie kennt die Autorin, die Trauerbegleiterin

Antje Stengel Halbach gut. Sie liest den Text, und das Thema Trauer und

Liebe berührt sie sehr zu diesem Zeitpunkt, auch weil Alinas Oma ein

halbes Jahr zuvor gestorben ist. Wie geht man um mit Trauer, wo kommt

sie her, wie verarbeitet man es, einen geliebten Menschen zu verlieren.

„… das Buch zeigt nicht nur Schmerz, sondern Trauer als Gefühl von

Liebe, erzählt, dass es gut ist, zu trauern “. Die Arbeit an dem Buch ist in-

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020 31


ILLUSTRATORIN ALINA ESKEN

Skizzenbuch und Stifte nimmt Alina Esken überall mit hin, auch

in den Urlaub. Das ist die Leidenschaft, die man hat, wenn sich

dazu entschließt, von Kunst zu leben.

tensiv, begleitet auch sie in ihrem persönlichen Prozess des Abschiednehmens.

Die beiden bringen das Buch im Selbstverlag heraus, das Feedback

ist durchweg positiv. Als zu Anfang des Jahres der befristete Vertrag

am Institut ausläuft, hat auch gerade die Corona-Zeit begonnen: nicht der

beste Moment, um auf Jobsuche zu gehen, die allgemeine Situation ist

zu unsicher. Sie beschließt, vollständig in die Selbstständigkeit zu gehen.

Einer ihrer ehemaligen Dozenten arbeitet als Fotograf und Werbefilmer

und hat einen Schreibtisch in seinem Atelier in der Plantage 9 in Findorff

frei. Eine wunderbare Fügung, die beiden verstehen sich gut und Alina

„zieht ein“.

Als die Druckerei Stürken/Albrecht an einem Ausmalbuch über Bremen

arbeitet und Künstler aufruft, Arbeiten einzureichen, schickt sie einige Illustrationen

über Vögel im Blockland – was für sie genauso Bremen ist,

wie die Stadtmusikanten – da ist sie wieder spürbar, ihre feine Art, den

Dingen auf den Grund zu gehen, das Wesentliche, das Ursprüngliche über

das Offensichtliche zu stellen. Ihre Arbeiten schaffen es ins Buch – und als

kurze Zeit später zwei Belegexemplare im Briefkasten der Plantage eintreffen,

stellt sie fest, dass eine ihrer Ateliernachbarinnen ebenfalls an diesem

Projekt mitgearbeitet hat. So kommt man sich näher. Innerhalb des

Ateliers und auch innerhalb des ganzen Hauses herrscht ein reger Austausch,

man redet über Projekte, holt Meinungen ein, hilft sich gegenseitig.

Sie fühlt sich wohl hier, an diesem schönen Ort, an dem die Kreativität

fast greifbar ist.

Alina hat ihren ganz eigenen Stil entwickelt, arbeitet in einem Mix aus Tusche,

Aquarell, Kreide und digitalen Grafiken. Ihr Skizzenbuch und die

Stifte nimmt sie überall mit hin, auch in den Urlaub. Das ist die Leidenschaft,

die man hat, wenn sich dazu entschließt, von Kunst zu leben. Kinderbücher,

das ist immer noch ihr Traum, das, was sie gerne machen

möchte, langfristig. Dabei ist ihr wichtig, dass die Themen stimmen, dass

es nicht immer wieder dieselben Geschichten sind, sondern auch andere

Sichtweisen Beachtung finden: „ Zum Beispiel, dass der Papa die Kinder

ins Bett bringt. Oder gleichgeschlechtliche Eltern. Themen, die so selten

aufgegriffen werden “. Und großformatig arbeiten, auch das ist etwas,

worauf sie sich freut, viel Farbe, Emotionen, alles auf einer riesigen Fläche.

Und dabei die Dinge sichtbar machen, die sie wahrnimmt, einen Einblick

in ihre Betrachtungsweise schaffen. Wie das Gefühl, was sie so oft

beim Teetrinken überkommt: „Es geht darum, Details zu sehen im Alltag

… wenn ich ein Kluntje in ein Glas Tee fallen lasse und dann die Sahne

hinzukommt und sich diese Wunschwolken entwickeln und ich so fasziniert

von dieser Schönheit bin, dann frage ich mich, ob andere das auch

wahrnehmen können und wenn ich das schaffen kann, dass andere Menschen

sich auch für dieses Staunen öffnen können, das wäre schön.“

www.alinaesken.de

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020


„Familie & Co“

Grafik by sketchnotes-by-diana.com

Kidstime Deutschland e.V.

Hilfe für Kinder von psychisch kranken Eltern

INTERVIEW | ANNETTE RAUBER

Kidstime ist ein multifamilientherapeutisch ausgerichtetes Workshopangebot,

das in den späten 1990er Jahren von Dr. Alan Cooklin und seinem

Team in London entwickelt wurde. Seit 2015 gibt es Kidstime-Workshops

auch in Deutschland, seit 2017 mit eigener Ausbildungsmöglichkeit in

Zusammenarbeit mit und autorisiert durch die Londoner Ourtimefoundation

(ehemals Kidstimefoundation). Der Verein unterstützt Kinder und

Familien bei elterlicher psychischer Erkrankung. Wir führen ein Interview

über die Intention des Vereins mit dem Vereinsvorsitzendem Diplom-Psychologe

Klaus Henner Spierling, Hornerin und Buchautorin

Nina Pfeiffer sowie mit Illustratorin Charline Alcantara.

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020


Unsere

„Familie & Co“

Seiten

Kidstime verfügt über mittlerweile

viele lokale Standorte in

Deutschland. Für wen ist der

Verein der richtige Ansprechpartner

und wie nimmt man

Kontakt auf?

Der Verein kümmert sich um die Förderung

psychischer Gesundheit, insbesondere

in Familien. Die Kidstime-Workshops richten

sich an Familien, in denen ein Elternteil psychisch erkrankt

ist. Dabei stehen die Kinder mit ihren oft übersehenen Bedürfnissen

im Mittelpunkt, zusätzlich profitieren Elternteile (von psychischer

Erkrankung betroffene wie nichtbetroffene) ebenso von der Arbeit. Ideal

ist es, wenn Eltern und Kinder gemeinsam an den Workshops teilnehmen.

Dabei freut es uns sehr, Kidstime nicht nur am Ausgangspunkt in Rotenburg

anzubieten. Es gibt mittlerweile mehrere Orte im Landkreis, an

denen Kidstime stattfindet und seit einigen Jahren auch an zwei Standorten

in Bremen und Bremerhaven, was nicht zuletzt der Bremer Senat

und das Amt für Soziale Dienste möglich machen. Dazu gibt es bundesweit

weitere Kidstime-Standorte.

Der Zugang ist einfach: Gerne per Email an spierling@kidstime-netzwerk.de

oder über unser Kontaktformular auf www.kidstime-netzwerk.de.

Möglich ist auch ein Anruf, am besten unter 01516/ 511 0412.

Was erwartet die betroffenen Kinder und Familien bei Kidstime

und welche Schwerpunkte sind Ihnen mit Ihrem Angebot ganz

besonders wichtig?

Kidstime ist ein Angebot, das einmal im Monat stattfindet und in einer vertrauensvollen

Atmosphäre einen leichten Zugang zu schweren Themen

bieten möchte. Das heißt vor allem, die Kinder mit ihren Bedürfnissen

„Familie & Co“


ernst nehmen und auch den Wunsch nach Spiel und Spaß nicht zu kurz

kommen zu lassen. Das gleiche gilt für die Erwachsenen: bei aller Schwere

und häufig auch Scham, die mit dem Thema psychischer Erkrankung verbunden

ist – soll Kidstime vor allem Freude machen. Daneben geht es

um Information und Kommunikation. Dabei ist die Idee sehr einfach: In

Familien, in denen psychische Erkrankung eine Rolle spielt, das Gespräch

über die Erkrankung zu erleichtern und zu fördern. Das heißt oft auch

Worte und kindgerechte Erklärungen finden. Und genau das geht im Erfinden

von Geschichten und im kreativen Spiel – bei dem es immer um

die Erfahrungen und Ideen der Kinder gehen soll – oft leichter als mit medizinischen

Fachbegriffen, die vorhandene Ängste manchmal eher verstärken.

Mit welchen Angeboten holen Sie Kinder und ihre Familien ab

und was ist für Betroffene besonders wichtig?

Die Kinder benennen regelmäßig drei Kernbedürfnisse – und es ist wenig

erstaunlich, dass diese gut mit den in der Fachliteratur benannten „Resilienzfaktoren“

(also dem, was auch unter schwierigen Bedingungen gesund

hält) übereinstimmen. Erstens, eine verstehbare Erklärung.

Zweitens, verlässliche und stabile Ansprechpartner auf Augenhöhe, denen

die Kinder vertrauen. Drittens Zugang zu einer Gruppe von anderen Kindern

und Jugendlichen in ähnlicher Situation, um erleben zu können,

dass sie nicht alleine in ihrer besonderen Situation sind.

Kidstime orientiert sich an diesen Bedürfnissen. Im Idealfall hilft das, vorhandene

Ängste und Gefühle von Schuld und Verantwortung abzubauen.

Das Kind kann sich sozusagen von der elterlichen Erkrankung ein Stück

distanzieren und nimmt diese „nicht mehr so persönlich“ - wodurch

gleichzeitig oft mehr Nähe und stabile Zuwendung in den Beziehungen

innerhalb der Familie entstehen kann. Ein wichtiges Element ist dabei die

Mehrfamilienarbeit. Es gilt ganz generell, dass Familien oft „Scheuklappen“

für eigene wiederkehrende Probleme in der eigenen Familie ent-

Diplom-Psychologe Klaus Henner Spierling ist Vereinsvorsitzender und Gründer von Kidstime Deutschland e.V und am Agaplesion Diakonieklinikum in Rotenburg

sowie freiberuflich tätg. Henner Spierling ist in mehreren Kidstime Teams aktiv und bietet gemeinsam mit Kolleg*innen bundesweit Ausbildungen in der Kidstime-

Arbeit an (Foto: Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg)

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020 35


„Familie & Co“

Illustratorin Charlene Alcantara und Autorin Nina Pfeiffer (rechts) bei der Arbeit für das Buch „Tessa, die tapfere Schnecke“, welches im September erscheint und

Kinder mit einem psychisch erkrankten Elternteil unterstützen soll (Foto: José Alcantara)

wickeln – aber gleichzeitig sehr kompetente Ratgeber für ähnliche Themen

bei einer anderen Familie sein können. Die Familien profitieren dadurch

voneinander, werden füreinander hilfreich, oft entstehen

Freundschaften hieraus. Ein anderer Bereich ist die Theaterarbeit und das

Spiel der Kinder. Sie bekommen einen sicheren Raum, um ihre Geschichten

und meist kleine Filme entstehen zu lassen, die die Familien

zusammen anschauen und reflektieren. Das hat eine ganze Menge Effekte.

Neben dem oft wachsenden Verständnis füreinander finden die Kinder

so eine eigene Stimme und entwickeln mehr Selbstwertgefühl.

Was trägt Ihr Buch „Tessa, die tapfere Schnecke“, Frau Pfeiffer,

welches von Frau Alcantara illustriert wurde, dazu bei, Kindern in

dieser besonderen Situation Hilfestellung zu bieten?

Mit Hilfe dieses Buches wollen wir den Ausstieg aus der Sprachlosigkeit

in betroffenen Familien unterstützen, sowie auf das Leiden der Kinder

aufmerksam machen. Es eignet sich zum Gesprächseinstieg, für Familien,

Kinder und Jugendliche, zum Vorlesen, für Angehörige und Fachleute,

für Projekte mit Gruppen, für Schulen und Kindergärten und für den Familienservice,

das Jugendamt und Beratungsstellen. Es erscheint jetzt im

September in der Edition Falkenberg und enthält viele farbige, ansprechende

und kindgerechte Illustrationen.

Der Verein hat den Niedersächsischen Gesundheitspreis 2016 gewonnen,

worauf Sie sicher stolz sind. Was bedeutet diese Auszeichnung

für Kidstime?

Der Preis ist eine schöne Anerkennung und hat dem Projekt sicherlich

geholfen. Am bedeutsamsten war dabei für mich, dass viele Familien mit

zu der Preisverleihung gekommen sind und wir sozusagen den Preis gemeinsam

von der Gesundheitsministerin überreicht bekommen haben.

Das ist für mich ein schönes Bild dafür, wie Familien mit psychischer Erkrankung

aus der Tabuzone und Isolation herauskommen und dabei ihren

eigenen Applaus abholen. Die Kidstime-Mitarbeiter sorgen für die Struktur

des Angebotes und bieten einen hoffentlich guten Rahmen mit vielen

Anregungen. Aber es sind die Familien, und immer wieder insbesondere

die Kinder, die Kidstime zu dem machen was es ist. Es ist insofern vor

allem ihr Preis.

Was können Außenstehende tun, um Betroffenen – Kindern, Erwachsenen

und Familien – in aktiver und passiver Form zu helfen?

Hilfreich ist das Signal, ansprechbar und erreichbar zu sein. Auch nachfragen

hilft, so lange es nicht intrusiv oder grenzüberschreitend ist – Hilfen

also nicht aufdrängen und Grenzen akzeptieren. Es ist auch sinnvoll,

psychische Erkrankung ähnlich sachlich und selbstverständlich zu sehen

wie körperliche Erkrankungen. Psychische Erkrankungen sind behandelbar,

sie können jeden treffen und sie sind eben genau das – eine Erkrankung.

Das heißt auch, dass niemand schuld daran ist und dass das Wissen

um passende Behandlungen stetig zunimmt. Schon das kann eine wichtige

und entlastende Information sein. Was nicht hilft sind Bagatellisierungen,

Vorwürfe und vor allem das Schweigen. Außenstehende sollten

Gespräche anbieten, aber nicht aufdrängen. Und dann ist es gut, weiterführende

Hilfen in der Nähe zu kennen und Kontakte herzustellen. Auch

dazu möchte Kidstime einen Beitrag leisten.

www.kidstime-netzwerk.de

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020


„Familie & Co“


Dipl.-Kunstpädagogin Andrea Fanelsa bietet in den Herbstferien einen

Kindermalkurs im Bürgerpark an



Kindermalkurs

im Bürgerpark

Einwöchiger Ferienmalkurs

für Kinder zwischen

6 und 12 Jahren

Im Informations- und Schulungszentrum des Bürgerparkvereins findet von

Montag, 19.10. bis Freitag, 23.10. von 10 Uhr bis 13 Uhr ein Ferienmalkurs

für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahre unter der Leitung von Dipl.-Kunstpädagogin

Andrea Fanelsa statt. Unter dem Motto „Wir entdecken gemeinsam Besonderheiten

im Bürgerpark“, wie zum Beispiel den Bienenstock, der von einem Imker gepflegt

und betreut wird, werden im großen Seminarraum mit ganz viel Platz dazu

passende kreative Bilder gemalt und ein spannendes Tagebuch angefertigt.

Die Kinder bringen eigene Malkittel und Pausenverpflegung mit, das künstlerische

Material wird gestellt. Die Kosten liegen bei 68 Euro pro TeilnehmerIn, Mitglieder des

Bürgerparkvereins zahlen fünf Euro weniger. Anmeldungen werden unter Telefon

(0421) 244 77 01 oder per E-mail unter andrea.fanelsa@gmail.com ab sofort entgegengenommen.

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020 37


„Familie & Co“


Ein kreativer Bastel-Tipp aus dem Maki-Club des Übersee-Museums


Anleitung für eine

Schleuderbiene

Du benötigst den Ausdruck der Bienenvorlage auf festem Papier, eine Schere,

Buntstifte, einen Korken, eine Wäscheklammer (am schönsten ist eine aus

Holz), Holz- oder Bastelleim, einen dünnen Faden (ca. 1 Meter lang), einen Luftballon

und einen Cutter (Erwachsenenhilfe hier erwünscht).

Die beiden Vordrucke für die Biene ausdrucken, ausschneiden und bunt

anmalen. Nun Korken in drei Teile schneiden: Der mittlere Streifen sollte etwa

so breit wie dein Daumen sein. Dieses mittlere Stück Korken quer in der

Mitte durchschneiden. Die anderen beiden Teile brauchen wir nicht.

Nun die Wäscheklammer vorsichtig in die beiden Hälften zerlegen. Auf die ungeraden

Seiten der Hälften möglichst mittig je eine Korkenstückhälfte kleben.

Den Faden zwischen die Klebefüße am Bienenbauch der bemalten Vordrucke legen,

sodass das Fadenende am Bienenpopo ist. Dort sollten drei Zentimeter des Fadens

rausgucken. Jetzt die Klebefüße mit dem Faden dazwischen zusammenkleben. Die

Klebefüße zwischen die geraden Seiten der Wäscheklammerhälften kleben, dabei

den überstehenden Faden mit einkleben.

Den Luftballon in drei Teile schneiden: Das mittlere Stück sollte etwa so

breit wie dein Stück Korken an der Wäscheklammer sein. Diesen Luftballon-Ring um

die Wäscheklammern spannen.

Um die Biene zum Summen zu bringen, halte das Ende des Fadens in einer Hand

und schwinge die Biene in großen Kreisen durch die Luft. Herrlich schnelles Super-

Summen!

www.uebersee-museum.de


Edda aus

dem Moospfad

Band 1 von Autorin

Jasmin Schaudinn und

Illustratorin Iris Hardt

Freunden in „Amerika“, dem verwilderten Grundstück auf der anderen Straßenseite.

Doch dann wird ausgerechnet dort ein Haus gebaut. Klar, dass

Edda die neuen Bewohner für immer hassen wird! Nur zu dumm, dass sie sich auf

Anhieb super mit dem zugezogenen Nachbarsjungen versteht.

Bevor Autorin Jasmin Schaudinn ein Buch beginnt, spannt sie zuallererst eine Wäscheleine

quer durch ihr kleines Büro und hängt daran alles auf, was sie inspiriert.

Sie lebt mit ihrer Familie in Wuppertal. Illustratorin Iris Hardt,

1971 in Essen geboren, studierte in Münster Illustration.

Dort arbeitet sie heute für verschiedene Schulund

Kinderbuchverlage in einem Gemeinschaftsatelier.

Altersempfehlung: ab 6 Jahren

ISBN: 978-3-7891-1042-9

Seiten: 144

Abbildungen: 53

Ausstattung: 53 Abbildungen, 53 farbig

Verlag: Oetinger Verlag

www.oetinger.de

Verlosung!

2 x „Edda aus

dem Moospfad“

Einfach eine E-Mail bis

zum 30. September an:

gewinnen@

findorff-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

38

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020


„Familie & Co“



Das Maskottchen des Maki-Club © Übersee-Museum Bremen

(Illustration: Wiebke Hasselmann)


Neues für junge

Weltentdecker*innen


Der Maki-Club des Übersee-Museum

Bremen startet in eine neue Saison

Mit Gleichaltrigen auf Museumstour gehen, vorab neue Sonderausstellungen

erkunden, Museumsmitarbeiter*innen über die Schulter schauen – das und

mehr erwartet Kinder von 6 bis 12 Jahren im Maki-Club des Übersee-Museum Bremen.

Im September startet der Club in eine neue Saison. Erster Programmhöhepunkt

exklusiv für kleine Mitglieder: Am Samstag, dem 26. September lädt

Präparatorin Ruth Nüß von 14 bis 15.30 Uhr exklusiv an ihren Arbeitsplatz ein.

Auf welchen Wegen kommen Tiere überhaupt ins Museum? Was geschieht dort im

Präparatorium, bevor sie in einer Ausstellung gezeigt werden? Sind die Tieraugen

tatsächlich aus Glas, ist das Fell auch wirklich echt und was steckt eigentlich darunter?

Keine Sorge, auf Fragen wie diese weiß die Präparatorin Ruth Nüß fachkundige

Antwort. Im Rahmen der Veranstaltung „Maki-Kids only! Blick hinter die

Kulissen: Das Präparatorium“ stellt sie Nachwuchsforscher*innen nicht nur ihr Arbeitsgerät

und -material vor, sondern berichtet zugleich anschaulich aus ihrem

Arbeitsalltag.

Die Veranstaltung richtet sich an die Mitglieder des Maki-Kinderclubs, neue Mitstreiter*innen

sind jederzeit herzlich willkommen. Das Haus möchte mit dem Club

Kinder für das Übersee-Museum wie für wissenschaftliche Themen und Arbeit begeistern.

Dazu hat das sich das Museumsteam Einiges überlegt: Eine Mitgliedschaft

im Maki-Club sowie die Teilnahme an exklusiven Clubevents sind kostenfrei.

Clubkinder erhalten einen Maki-Club-Pass, in dem sie zu verschiedenen Anlässen

Stempel und Aufkleber sammeln können. Ein Newsletter informiert sie über Neuigkeiten

und darüber hinaus besuchen kleine Mitglieder die Veranstaltungen der

„Wissensreise“ im Übersee-Museum ebenfalls kostenfrei.

Eltern, deren kleine Weltentdecker*innen im Maki-Club dabei sein und an der Veranstaltung

„Maki-Kids only! Blick hinter die Kulissen: Das Präparatorium“ teilnehmen

möchten, können ihre Kinder per E-Mail unter

anmeldung@uebersee-museum.de anmelden. Coronabedingt ist die Teilnahmezahl

derzeit begrenzt.

www.uebersee-museum.de


Spider

Die große Reise eines

kleinen Hundes

Der Hund senkte den Kopf. Seine Ohren zuckten, und das Fell im Nacken

stellte sich Haar für Haar auf. Er spürte ein seltsames Kribbeln, und seine

Schwanzspitze wurde ganz heiß. „Tom ist in der Nähe“, sagte er leise. „Und er

braucht mich. Ich spür es.“Spider hat bei seinem Herrchen Tom ein richtiges Zuhause

gefunden. Wenn doch bloß nicht so viel schiefgehen würde! Spider ist nun

mal wild und unerfahren und bringt immer wieder alles durch¬einander. Dabei

hat Tom schon genug Sorgen – die Trennung seiner Eltern, eine neue Schule und

dann noch dieser Junge, der ihm das Leben schwer macht … Vielleicht hat die

Spinne doch recht, und Spider wird gar nicht von Tom geliebt? Vielleicht hat die

Katze recht, und Spider sollte einfach davonlaufen? Spider muss einen langen und

abenteuer¬lichen Weg gehen, um zu verstehen, dass sein Platz an Toms Seite ist

– der ihn nicht nur über alles liebt, sondern ihn auch ¬dringend braucht!

Ein neues Buch vom Gewinner des

Guardian Children´s Fiction Prize

Andy Mulligan.

Andy Mulligan

Verlag: rororo rotfuchs

304 Seiten

ISBN: 978-3-499-21793-7

übersetzt von: Uwe-Michael Gutzschhahn

illustriert von: Felicitas Horstschäfer

Deutsche Erstausgabe

www.rowohlt.de

Verlosung!

2 x „Spider“

Einfach eine E-Mail bis

zum 30. September an:

gewinnen@

findorff-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020 39


ENTDECKERZENTRUM IN DER BOTANIKA

ÄRZTE & APOTHEKEN IN FINDORFF

Carmen Groninga

Winterstraße 54

28215 Bremen

(0421) 35 50 61

ALLGEMEINMEDIZIN

Regina Lüers

Hemmstraße 157

28215 Bremen

(0421) 35 55 45

HAUTKRANKHEITEN

LUNGENFACHARZT

Pneumologikum am Bürgerpark

Dr. Marcus Berkefeld

Hemmstraße 212-240, 28215 Bremen

Telefon: 0421/22159320

Izedin Fejzullahu

Hemmstraße 233

28215 Bremen

(0421) 37 61 000

UROLOGIE

Alle Angaben sind ohne Gewähr

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Augsburger Straße 8

28215 Bremen

(0421) 354647

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis

Dr. Maya Trapp und Elke Sennholz

Hemmstraße 214

28215 Bremen

(0421) 35 10 10

Dr. Jörg Janssen

Admiralstraße 157

28215 Bremen

(0421) 35 43 66

Dr. Spatz & Partner

Gemeinschaftspraxis

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 35 35 35

Dr. Michael Schlenz

Admiralstraße 157

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(0421) 35 41 31

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Lohmannstraße 98

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(0421) 37 58 21

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(0421) 390 90 50

Naturheilpraxis Schwanenberg

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28215 Bremen

(0421) 4 91 99 81

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Dr. Sigrid Geerken-Gröticke

Am Weidedamm 4

28215 Bremen

(0421) 35 18 18

Dr. Stephanie Schulz

Hemmstraße 345

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NEUROLOGIE

Dr. Forssmann & Lübbert

Hemmstraße 233

28215 Bremen

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ORTHOPÄDIE

Orthopädische Gemeinschaftspraxis

Regina Langhammer, Stefan Balkausky

und Dr. Ares Akbar

Hemmstraße 233

28215 Bremen

(0421) 35 20 95

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Dipl.-Psych. Ursula Drees

Freiberger Straße 21

28215 Bremen

(0179) 848 72 98

Psychotherapeutische Praxis

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Dresdener Straße 15

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(0421) 35 74 43

ZAHNMEDIZIN

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Halberstädter Straße 17

28215 Bremen

(0421) 35 22 66

Zahnärzte Findorff

Innsbrucker Straße 96

28215 Bremen

(0421) 37 17 77

Die Zahnärzte

Dr. Edzard Fink & Peter Knor

Hemmstraße 214

28215 Bremen

(0421) 35 85 85

Dr. Anke Charlotte Krüger

Hemmstraße 202

28215 Bremen

(0421) 35 60 67

Dr. Thomas Reschka

Heinrich-Böll-Straße 1

28215 Bremen

(0421) 37 35 20

HALS-NASEN-OHREN

Dr. Karsten Jacob

Hemmstraße 133

28215 Bremen

(0421) 35 42 42

FRAUENHEILKUNDE

Frank Davidsmeyer, Dr. Marion Jagdt

und Martina Bolte

Hemmstraße 157

28215 Bremen

(0421) 354 14 14

Dr. Astrid Kania. Dr. Julia Dehmel,

Katja Hitzegrad

Hemmstraße 212 – 240

28215 Bremen

(0421) 35 04 744

Dr. Klaus Zimmermann

Brandtstraße 54

28215 Bremen

(0421) 35 57 67

KINDERHEILKUNDE

Dr. Wolfgang Soldan,

Elke Brecher-Müller

und Anne Stadler

Hemmstraße 212

28215 Bremen

(0421) 350 90 50

KIEFER-CHIRURGIE

Prof. Dr. Dr. Andreas Bremerich

Innsbrucker Straße 96

28215 Bremen

(0421) 37 17 77

Schumann & Rolfsen

Praxis für chirurgische Zahn-, Mundund

Kieferheilkunde

Hemmstraße 157

28215 Bremen

(0421) 37 81 78 0

SPRACHHEILKUNDE

Atemschulung, Sprechtechnik,

Stimmtraining

Elisabeth Frintrop

Frielinger Straße 44

28215 Bremen

(0178) 59 17 533

Findorffer Logopädiehaus

Dorothea Hunke

Karlshafener Straße 36

28215 Bremen

(0421) 378 14 11

Praxis für Logopädie und PäPKi

Andreas Pohl

Plantage 13

28215 Bremen

(0421) 37 62 822

Findorff-Apotheke

Admiralstraße 159

28215 Bremen

(0421) 37 78 78

APOTHEKEN

Jan-Reiners-Apotheke

Hemnmstraße 214

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Telefon: 0421-351935

Roland Apotheke

Hemmstraße 231

28215 Bremen

(0421) 35 19 55

Vitalis-Apotheke

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 38 18 14

40

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020


Positive Entwicklung der Tennisabteilung

der SG Findorff

Dank des Engagements des Vorstands des Gesamtvereins, des Vorstands

und der Mitglieder der Tennisabteilung sowie des Sportamts, konnte nach

längerer Planungszeit auf der Tennisanlage der SG Findorff in der Freisinger

Straße eine Flutlichtanlage installiert werden. Zahlreiche Privatund

Geschäftsspenden, Zuwendungen seitens des Gesamtvereins und des

Sportamtes machten die Umsetzung der Flutlichtanlage nun endlich möglich.

gibt es zudem durch die Umstellung des analogen Buchungssystems der

Plätze auf „Bookandplay“ für die Mitglieder der Tennisabteilung flexiblere

und kurzfristigere Reservierungsmöglichkeiten (SAB).

Kontakt: Carsten Cramm, Abteilungsleiter Tennis-SG Findorff

Tennis@sg-findorff.de

Durch das stetige Wachsen der SG-Findorff-Tennisabteilung auf über 200

Mitglieder kommt es in dieser Saison zu einer hohen Auslastung der 4-

Platz-Tennisanlage bis an deren Kapazitätsgrenzen. Tennis, als kontaktarmer

Sport im Freien, erfreut sich in diesem Jahr einem besonders regen

Zulauf, was letztendlich auch der Pandemie geschuldet ist. Die frühe Entwicklung

eines Pandemie-Hygiene-Konzepts machte es möglich, den

Spielbetrieb bei der Tennisabteilung der SG Findorff nach dem Corona-

Lockdown unter Einhaltung strenger Auflagen zeitig wieder aufzunehmen.

Darüberhinaus sorgt auch das Engagement der Abteilungsmitglieder und

die gute Jugendarbeit mit ausgebildeten und motivierten Trainern für die

zunehmende Nachfrage dieser Sportart. Durch die Flutlichtanlage auf den

beiden hinteren bahnseitigen Plätzen soll nun eine längere Nutzung der

Anlage möglich werden. Bei den Planungen wurde streng darauf geachtet,

dass es zu keiner Blendung und Beeinträchtigung des Auto- und Zugverkehrs

und auch nicht der Anwohner*innen kommen wird. Neuerdings

Die „Turnbambinis“ ab zehn

Monaten starten wieder

In einer Bewegungslandschaft, die sich immer wieder verändert, machen

die ganz Kleinen vielfältige Bewegungserfahrungen schon vor den ersten

eigenen Schritten. Jedes selbstständig krabbelnde Kind ist mit seinen Eltern

eingeladen, die Krabbelwelt und die verschiedenen Spielgeräte zu

entdecken. Zu Beginn und zum Ende schaffen gemeinsame Bewegungslieder

einen harmonischen Stunderahmen und sorgen für ein gemütliches

Wohlfühlklima. In Coronazeiten steht nur eine begrenzte Teilnehmerzahl

zur Verfügung. Es ist eine Online-Anmeldung erforderlich unter www.sgfindorff.de.

SG FINDORFF

Hemmstraße 357-359

28215 Bremen

Tel. (0421) 35 27 35

www.sg-findorff.de

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2020 41


WIR, DIE MENSCHEN AUS FINDORFF

IMPRESSUM

Herausgeber

Lars Hendrik Vogel

Verlag

VOGEL MEDIA

Mühlenweg 9, 28355 Bremen

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Chefredakteur

Lars Hendrik Vogel [LHV] V.i.S.d.P.

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Ihre Redaktion des FINDORFF Magazins

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Redaktion & Autoren

Esther Bieback [EB]

Friederike Holtmann [FH]

Frieda Marta Gnodtke [FMG]

Annette Rauber [AR]

Birgit Rehders [BR]

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Diana Meier-Soriat [DS]

Titelfoto

Vera Döpcke

Media- & Anzeigenberatung

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LHV@magazine-bremen.de

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LARS HENDRIK VOGEL

LHV@magazine-bremen.de

ANNETTE RAUBER

a.rauber@magazine-bremen.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

Nr. 01/2020

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VOGEL MEDIA Bremen

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alle zwei Monate

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öffentlichen Einrichtungen usw.

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veröffentlicht werden.

Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur

mit Genehmigung und Quellenangabe

gestattet. Sämtliche Rechte der

Vervielfältigung liegen beim Verlag.

ISSN 2567-2061

www.findorff-magazin.de

ESTHER BIEBACK

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Das nächste FINDORFF Magazin

erscheint ab 12. November 2020

Made with in Bremen

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