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9. März 2021

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Bümpliz, Bethlehem, Oberbottigen, Riedbach, Frauenkappelen, Hinterkappelen, Thörishaus, Wangental

Nr. 05 • 94. Jahrgang • Dienstag, 9. März 2021 • 23 760 Exemplare

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INTERVIEW Die Quartierkommission

Bümpliz-Bethlehem informiert

die Bevölkerung über anstehende,

wichtige Themen. Geschäftsführerin

Rachel Picard erklärt im Gespräch ihre

Arbeit und was sie sich für die Zukunft

des Quartiers wünscht.

7

SELBSTLOSER EINSATZ FÜR DIE HOFSTATT

Die Bewahrer

der grünen Oase

16

WIRTSCHAFT Schwindelfrei

muss ein Gerüstbauer sein. Das

weiss Christoph Windler, Niederlassungsleiter

der Roth Gerüste AG in

Frauenkappelen. Er berichtet von seinem

spannenden und abwechslungsreichen

Beruf.

9

GESCHICHTE Der Erker am

Schloss Bümpliz hat eine bewegte

Geschichte hinter sich. Er wurde nur

gefunden, weil der ehemalige Herrschaftssitz

abbrannte. Eine neue,

spannende Geschichte von Historiker

Max Werren.

12 + 13

Die Wiese mitten im Bümplizer

Ortskern ist das beliebte Naherholungsgebiet

des Quartiers. Damit

das so bleibt, engagiert sich

eine Gruppe von Personen, denen

die Natur und die Menschen am

Herzen liegen. Das Ziel: ein

nachhaltiger Raum für alle.

Früher lebten auf der Hofstatt im

Bienzgut Schafe und Geissen, jetzt

ist sie das zu Hause für Hühner

und andere Kleintiere. In Reihen

aufgestapelte Äste sind auf der

Wiese verstreut und alles wirkt irgendwie

noch natürlicher als

sonst. Wieso das so ist und wer

sich um die Wiese kümmert, erklären

Resu Leibundgut, Baumwärter,

Jaelle Eidam, Geschäftsführerin

der Stiftung B, und Katharina

und Ainura Gallizzi. Sie haben grosse

und langfriste Pläne mit dem

Areal, von denen die gesamte Bevölkerung

profitieren soll. drh

SPORT Er war erfolgreich, ruppig

und trotz seiner Siege nie ESV-Ehrenmitglied:

Schwinger Werner Bürki

hatte ein bewegtes Leben. Der

Bümplizer, der auch «die Eiche» genannt

wurde, war sogar zweimal

Europameister im Ringen.

15

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9. März 2021 Bümpliz 3

ROSMARIE UND HEINRICH REINHARD SIND SEIT 60 JAHREN VERHEIRATET

Er tanzte zuerst mit der

Mutter, um zu punkten

Am 6. März durften Rosmarie

und Heinrich Reinhard die diamantene

Hochzeit feiern – eine

reife Leistung! Und die Flamme

der Liebe lodert nach wie vor

ungebändigt. Wir haben die Jubilare

im 15. Stock ihrer Wohnung

im Schwabgut besucht.

Die Nervosität über den Besuch

des Journalisten konnten Rosmarie

und Heinrich Reinhard nicht

ganz verbergen. Es ist ja auch

nicht alltäglich, wenn sich die

Medien für sie interessieren.

Aber nicht alltäglich ist auch das

Jubiläum des Ehepaars: Es durfte

am letzten Samstag die diamantene

Hochzeit feiern. Und wenn

man die beiden sehr gepflegten,

kommunikativen Jubilaren heute

trifft, kommt das Gefühl auf, als

wäre es der erste Hochzeitstag.

ZU DEN PERSONEN

Rosmarie Reinhard-Jüni (80) ist

in Neuenegg aufgewachsen und

absolvierte die Lehre als

Verkäuferin (heute Detailhandelsfachfrau).

Lesen, Stricken und

Sammeln von Fingerhüten

(weltweit) gehören noch heute zu

ihren Hobbys.

Heinrich Reinhard (85) wuchs

in Thörishaus auf. Ar arbeitete bei

den Schweizerischen Bundesbahnen

SBB, zuerst als Güterarbeiter

und später als Hallenchef. Zu

seinen Hobbys zählten früher

Velo- und Skifahren sowie seit

jeher Sportsendungen im TV.

Das Ehepaar wohnt seit 37 Jahren

im Schwabgut und hat einen

Sohn und zwei Grosskinder. Beide

sind seit Jahrzehnten begeisterte

YB-Fans.

Hochzeitsreise ins Tessin

Zum ersten Mal begegnet sind

sich Rosmarie Jüni und Heinrich

Reinhard 1958 am Kirchenbasar

in Flamatt. Die knapp 18-jährige

Rosmarie nahm mit ihren Eltern

am Fest teil. Dem feschen Heinrich

entging die hübsche Rosmarie

nicht. Der gewiefte Stratege

forderte aber zuerst die Mutter

von Rosmarie zum Tanz auf. «Ich

wollte punkten und da war es

wohl besser, zuerst bei der Mutter

einen guten Eindruck zu hinterlassen»,

erzählt Heinrich verschmitzt.

Die Rechnung ging auf:

Rosmaries Mutter war von den

guten Manieren des jungen Mannes

sehr angetan. Aber auch auf

das Mädchen verfehlte er seine

Wirkung nicht: «Ich war beeindruckt,

dass er zuerst mit meiner

Mutter tanzte», lacht Rosmarie.

Was war es denn, das Heinrich

damals an Rosmarie so faszinierte?

«Sie war eine ‹Härzige› und

ist es heute noch», antwortet er.

Drei Jahre waren die beiden verlobt

– wie es sich damals gehörte.

Am 6. März 1961 gaben sie sich in

der Kirche von Neuenegg das Ja-

Wort. Gefeiert wurde anschliessend

im Restaurant «Sternen» in

Grosshöchstetten – diesmal ohne

Tanz, denn die Musik fehlte. «Das

war damals noch nicht so üblich»,

erinnert sich Heinrich.

Die Hochzeitsreise führte das

junge Paar drei Monate später

nach Locarno. «Wir trafen

abends spät mit dem Zug ein und

mussten zuerst eine Bleibe suchen,

denn wir hatten nichts reserviert»,

blickt Rosmarie zurück.

In einer Pension verbrachten

sie dann drei Tage im Tessin.

«Für mich das erste Mal», sagt

Rosmarie. Nicht so für Heinrich,

er absolvierte in Losone die Grenadier-Rekrutenschule.

«Wir können nicht streiten!»

Als Höhepunkte ihrer langen Ehe

nennen die beiden ihre zahlreichen

Reisen innerhalb Europas:

Deutschland, Spanien, Madeira,

Ungarn, Tschechien, Türkei, Kroatien,

Helgoland, Italien. Die

Lieblingsdestination blieb die

italienische Ortschaft Pineto in

der Region Abruzzen.

Haben Reinhards ein Rezept für

eine lange und gute Partnerschaft?

«Demut, Dankbarkeit

und Zufriedenheit für alles was

man hat. Jeder soll seinen Freiraum

behalten, nicht versuchen,

dem anderen seine Meinung aufzudrängen.

Wir ‹hässelen›

manchmal kurz, aber richtig

streiten können wir nie, wir

‹töippelen› nicht.» Worte, die wir

uns einprägen sollten...

Peter Widmer

Rosmarie und Heinrich Reinhard feiern diamantene Hochzeit.

Senevita Wangenmatt, Hüsliackerstrasse 2--6, 3018 Bern

Telefon 031 998 08 08, www.wangenmatt.senevita.ch

Foto: Widmer

Wohnen und leben im Alter

Unsere Seniorenwohnungen sind nicht nur besonders

grosszügig, sondern verfügen auch über einen sonnigen

Balkon mit Blick auf den Stadtbach und lichtdurchflutete

Räume mit Parkettböden. Individuelle Dienstleistungen

sowie eine ausgezeichnete Gastronomie sind bei uns

ebenso selbstverständlich.

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9. März 2021 Bümpliz

5

PROJEKTWETTBEWERB MEIENEGG

Treffen wir uns 2026 auf

dem Meieneggplatz?

Vielleicht. Denn die Fambau

Genossenschaft als Besitzerin

der Familiensiedlung Meienegg

im Stöckacker-Quartier

möchte die bestehenden

Wohnblöcke in ein modernes

Stadtquartier umwandeln.

In Kooperation mit der Stadt

Bern führte die Fambau Genossenschaft

einen Projektwettbewerb

durch, an dem zwölf Bearbeitungsteams

teilgenommen

haben. Mit dem 1. Preis ausgezeichnet

wurde das Projekt

«MEIE» von Huggenberger Fries

Architekten, Zürich. Ihm attestiert

Walter Straub, der Geschäftsführer

der Fambau,

«eine grosse sozialräumliche

Qualität für eine zeitgemässe,

im Wohnungsangebot zukunftsweisende

und architektonisch

sehr gute Gesamtüberbauung.»

Auch der Stadtplaner Mark

Werren ist stolz auf das Siegerprojekt.

Ziel ist es, mit der Realisierung

der ersten Etappe im

Jahr 2024 zu starten und diese

in drei bis vier Etappen abzuschliessen.

SICH EIN BILD MACHEN

Sobald es die Corona-Massnahmen

erlauben, werden alle zwölf Projektarbeiten

der Öffentlichkeit zugänglich

gemacht; und zwar in den Ausstellungsräumen

an der Morgenstrasse

131. Jetzt schon kann man sich

informieren unter:

projektwettbewerb-meienegg.

fambau.ch

Der Meieneggplatz: das Herzstück des neuen Quartiers. Wasserspiele, Sitzbänke, Obstbäume, Urban Gardening – Platz für

alle und alles.

Fotos: zvg

Die bestehende Bausubstanz

der Häuser aus den Jahren 1948

bis 1955 ist durchwegs in einem

sehr schlechten Zustand und

weist dringend Sanierungsbedarf

auf. Auch die Wohnungsgrössen

sind nicht mehr zeitgemäss.

Das bedeutet, dass die soziale

Durchmischung der Anwohnerschaft

verloren geht.

Mit den Neubauten von 430

Wohnungen in verschiedenen

Grössen und Typen soll die

Meienegg zum familienfreundlichen

Stadtteil werden.

Ein erster Rundgang durch

das neue Quartier

Und wie genau kann man sich das

Leben im neuen Quartier nun

vorstellen? «Bei der Tramstation

‹Stöckacker› aussteigen, unter

den Linden am Stöckackerplatz

durch die Petanque spielenden

Quartierbewohner bummeln,

weiter zum Migros TakeAway im

Erdgeschoss einen Basilikumtopf

kaufen, der ehemaligen Nachbarin

Frau Krebs auf dem Balkon

der Alterswohnung zuwinken.

Durch den Gassenraum im Schaufenster

des Textil-Druck-Ateliers

die neusten Siebdruckmuster entdecken,

vom brummenden Verkehr

weg ins Quartier eintauchen

zum Meieneggplatz. Auf der Gartenbank

rastend dem Aufbau des

Bring- und Hol-Flohmis zuschauen

und dabei dem Schwatz der

Nachbarinnen beim Gärtnern

zuhören.

Weiter abbiegen zum Keltenplatz,

wo Fritz und Rosa mit anderen Jugendlichen

mit dem Skateboard

Frontside-180 üben, beim Abbie-

gen zur Hochparterrewohnung

flink dem auf die S-Bahn rennenden

jungen Paar ausweichen, im

Gemeinschaftsgarten fünf reife

Tomaten und eine Gurke pflücken,

hinter dem Pergola-Spielplatz

unter den tummelnden Kindern

Frida und Max entdecken

und sie zum Panzanella rufen.

Nun über die Gartenterrasse hinein

in die Esshalle, das lebendige

Nebeneinander von Treffpunkten

verlassen.» Diesen bunten Strauss

an Lebensqualität soll die Meienegg

dereinst bieten.

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Am 01.01.2021 habe ich nach 27-jähriger

Tätigkeit meine Praxis für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten

in Bümpliz an

Frau Dr. med. Juliane Pichler, FMH Hals-,

Nasen-, Ohrenkrankheiten übergeben.

Frau Dr. Pichler wird die Praxis in den bekannten Praxisräumlichkeiten

mit gleichen Sprechstundenzeiten in

meinem Sinne weiter fortführen. Ich werde weiterhin

mit reduziertem Pensum in der Praxis mitarbeiten.

Hiermit bedanke ich mich bei meinen Patienten für das

in mich gesetzte Vertrauen. Konsultationen können unter

der bisherigen Telefonnummer vereinbart werden.

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Impressum

Herausgeber: IMS Medien AG, Köniz

Verlag BümplizWoche: IMS Medien AG, BümplizWoche, Postfach 603,

Gartenstadtstrasse17, 3098 Köniz, Telefon 031 978 20 20,

Mail: verlag@ims-medien.ch | Internet: buemplizwoche.ch

Verlagsmanager: Marc Hiltbrunner; marc.hiltbrunner@ims-medien.ch

Verkauf: Marcel Zimmermann; marcel.zimmermann@ims-medien.ch,

Bruno Zimmermann; bruno.zimmermann@ims-sport.ch

Redaktion: Nicolas Hausammann; nicolas.hausammann@ims-sport.ch

Dennis Rhiel; dennis.rhiel@ims-medien.ch

Druckvorstufe: Roger Depping; roger.depping@ims-medien.ch

Jasmin Lay; jasmin.lay@ims-medien.ch

Inserate- und Redaktionsschluss: jeweils Donnerstag, 12.00 Uhr

(vor der Erscheinung am darauffolgenden Dienstag)

Bildnachweis: Wo nichts anderes vermerkt, sind die Bilder zur Verfügung gestellt.

Copyright: Die irgendwie geartete Verwertung von in diesem Titel abgedruckten

Inseraten oder Teilen davon, insbesondere durch Einspeisung in einen Online-Dienst,

durch dazu nicht autorisierte Dritte ist untersagt. Jeder Verstoss wird von der

Werbegesellschaft nach Rücksprache mit dem Verlag gerichtlich verfolgt.

Druck: DZB Druckzentrum Bern AG

Vertrieb: DMC AG, Tel. 031 560 60 75

Anfragen für redaktionelle Berichterstattung

Bitte richten Sie Ihre Anfragen zur Berichterstattung über Ihre Veranstaltung inklusive

Text und Bilder frühzeitig, mindestens jedoch drei Wochen im Voraus per E-Mail an:

redaktion@buemplizwoche.ch.

Die Redaktion entscheidet nach eigenem Ermessen über Publikation, Kürzung oder

Ablehnung Ihres Wunschbeitrages. Wir danken für Ihr Verständnis, dass über Ihre Anfragen

keine Korrespondenz geführt wird und Ablehnungen nicht kommentiert werden.

Für unverlangt eingesandte Texte / Fotos / Zeichnungen übernehmen wir keine Haftung.

Die Meinung der Kolumnisten und Leserbriefschreiber muss sich nicht unbedingt mit

der jenigen der Redaktion decken.

IMS Medien AG


9. März 2021 Interview 7

QBB-CHEFIN RACHEL PICARD IM INTERVIEW

«Ich bekomme selten

Blumensträusse gereicht»

Die Quartierkommission Bümpliz-

Bethlehem ist ein zentrales Bindeglied

zwischen der Stadt und der

Bevölkerung im Quartier. Wie das

die Bevölkerung honoriert und

wie die Zukunft aussieht, erzählt

ihre Geschäftsführerin im Interview.

Welche Bedeutung messen Sie

der QBB im Quartier zu?

Die QBB ist das repräsentative

Mitwirkungsorgan des Stadtteils

VI und stellt eine wichtige Drehscheibe

zwischen der Stadt und

der Bevölkerung dar. Sie ist als

ständiges Gremium ein Bindeglied

zwischen dem Quartier und

der Verwaltung. Die QBB ermöglicht

die frühzeitige Mitwirkung

der Bevölkerung.

Sieht dies die Bevölkerung auch

so?

Ja, die interessierte Öffentlichkeit

kennt die QBB und schätzt

diese als wichtiges Gefäss für den

Stadtteil VI.

Wie honoriert die Bevölkerung

die Bemühungen der QBB?

Die öffentlichen Foren sind je

nach Thema unterschiedlich gut

besucht. Die Menschen kommen,

um sich über anstehende Themen

zu informieren. Das allein

ist ja schon eine Wertschätzung

unserer Arbeit. Besonders viele

Personen kommen vorbei, wenn

es um Themen geht, die Betroffenheit

auslösen. Die Menschen

ZUR PERSON

Rachel Picard (43) ist

gelernte Geografin und

arbeitet seit 2016 als

Geschäftsführerin für die

QBB. Sie hat zwei Kinder

und lebt in Bern. In ihrer

Freizeit ist sie gerne

draussen und treibt Sport.

Zu ihren Lieblingsplätzen

im Quartier gehören das

Winterhäli und die

Rehag-Grube.

Rachel Picard weiss, wo im Quartier der Schuh drückt.

honorieren, wenn sie und ihre

Anliegen ernst genommen werden.

Aber ich bekomme selten

Blumensträusse gereicht. (lacht)

Wobei: letztes Jahr hat sich die

QBB sehr für das Mütterzentrum

Bern-West stark gemacht, als dieses

von den Sparmassnahmen

existenziell bedroht war – da gab

es tatsächlich einen Blumenstrauss

zum Dank.

Wie bewerten Sie die Zusammenarbeit

der QBB mit der Stadt

Bern?

Die Zusammenarbeit mit der

Stadt Bern ist sehr intensiv und

Foto: Dennis Rhiel

eng. Es finden regelmässige Treffen

zwischen den Quartierkommissionen

mit den Behörden auf

Direktionsebene statt. Auch auf

der Projektebene ist die Beteiligung

hoch. Wie immer und überall

gibt es auch hier manchmal

Sachen, die nicht so gut laufen.

Aber alles in allem ist die Kommunikation

mit der Stadt sehr

gut und konstruktiv.

Was sind die grössten Erfolge/

Misserfolge der QBB in den vergangenen

Jahren?

Es gibt sehr viele grosse, kleine

Erfolge, welche die Lebensqualität

im Quartier verbessert haben.

Aber man sieht an ihnen

sehr deutlich, dass sich die hartnäckige

Arbeit der QBB wirklich

auszahlt. Durch viel Einsatz

kann man auch viel ausrichten.

Was wir allerdings bis jetzt nicht

so wirklich geschafft haben, ist

alle Bewohnerinnen und Bewohner

des Stadtteils VI für die in

der QBB behandelten Themen zu

motivieren. Diese sind oft noch

abstrakt beziehungsweise auf einer

schwer verständlichen Flughöhe.

Die demografische, sozioökonomische

und kulturelle Vielfalt

des Stadtteils wiederspiegelt

die Kommission noch immer

nicht.

Was wünschen Sie der QBB

in Bezug auf die Zukunft

im Stadtteil VI?

Langfristig wünsche ich mir, dass

die QBB vermehrt die Vielfalt der

Bewohnerinnen und Bewohner

des Stadtteils in die Arbeit der

QBB einbinden kann. Dazu müssten

wir auch darüber nachdenken,

inwiefern wir die Strukturen

unserer Organisation anpassen

können und wollen. Vielleicht ist

dabei ja die geplanten Gemeindefusion

der Stadt Bern mit Ostermundigen

ein Katalysator. Kurzfristig:

Im März wird unser Vereinspräsidium

wechseln. Ich

wünsche mir, dass die QBB weiterhin

konstruktiv arbeitet und

sich die neue personelle Situation

gut einspielt.

Dennis Rhiel

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von alleine vermieten:

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8 Auto

9. März 2021

Boxenstopp

Toyota Yaris

Der neue Kleine von Toyota hat es

in sich: Vor wenigen Tagen wurde

er zum «Autos des Jahres 2021» gekürt.

Und Toyota doppelt mit zehn

Jahren Werksgarantie nach. Damit

ist der der Yaris, und seine Varianten

Cross sowie GR für den

hiesigen Markt bestens gerüstet.

Der neue Yaris repräsentiert die

grosse Erfahrung von Toyota in

der Hybridtechnologie. Yaris und

Yaris Cross sind die ersten Modelle

mit dem neuen 1.5 Hybridsystem.

Opel Combo-e

Der Opel Combo-e Cargo ist die

emissionsfreie Lösung für Handel

und Handwerk. Der neue rein batterie-elektrische

Opel schleppt viel

weg und ist dennoch klein genug

für den Stadtverkehr. Er bietet bis

zu 4,4 Kubikmeter Ladevolumen

und kann 800 Kilogramm Nutzlast

schultern. Seine Reichweite liegt

zwischen 180 und 275 Kilometer.

Texte und Fotos: Roland Hofer

Honda e Advance: Der Spassvogel

Das ist die Zukunft für den

Nahverkehr: Honda e. Der

kultige Würfel wird freundlich

wahrgenommen. Dazu macht

er viel Spass.

Da ist Honda ein guter Wurf gelungen,

denn der Wicht gefällt

Starker Auftritt: Der Honda e liebt Fahrten über Land und in die Stadt.

vor allem Kindern im Legoalter.

Das sind denn auch die zukünftigen

Besitzer solch genialer Autos.

Eine hohe Digitalisierung geht bei

Honda mit überzeugender Drehschalter-Technik

einher. Mit geschickter

Fahrweise (weit vorausschauend,

möglichst wenig Bremsen,

sanfte Beschleunigung) erreicht

er Ziele, die über 150

Kilometer entfernt sind. Dann

muss er an die Steckdose.

Vierplätziger GoKart

Natürlich hat Honda den e bewusst

so gemacht wie er ist, denn

er soll Pendlern, Studenten, Müttern

und Pensionären die täglichen

Wege erleichtern. Das macht

er mit einer Wendigkeit und Lockerheit,

die nur ein Hecktriebler

bewerkstelligen kann Der Elektromotor

liefert 113 Kilowatt (kW)

und 315 Newtonmeter Drehmoment.

In bloss 3 Sekunden sprintet

er auf 50 km/h und mit 145

km/h Spitze durchaus auch autobahntauglich.

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sprunggewaltigen Beachvolleyballerinnen

Esmée Böbner

(21) und Zoé Vergé-Dépré (22)

mit je einem Fiat 500 Cabrio.

Böbner und Vergé-Dépré gehören

zum B-Kader der Schweizer Nationalmannschaft

und möchten

sich mittelfristig für die Olympischen

Spiele in Paris qualifizieren.

Die beiden Jungtalente gewannen

in ihrer noch jungen

Karriere auf der World Tour bereit

ein 1-Stern-Turnier in Ljubljana,

diverse Turniere der nationalen

Coop Beachtour und eine

Silbermedaille an den Schweizer

Meisterschaften. Die beiden

Nachwuchshoffnungen werden

von dem offiziellen Fiat-Händler

in Bern, Belwag Bern-Wankdorf,

unterstützt und fahren je einen

Fiat 500 Cabrio mit rotem Dach.

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Esmée Böbner (li.) und Zoé Vergé-Dépré und ihre Fiat 500 Cabrios bei der Belwag Bern-Wankdorf in Bern.

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9. März 2021 Wirtschaft

9

DIE ROTH GERÜSTE AG

«Verantwortungsbewusst,

fit und trittsicher»

Christoph Windler ist Niederlassungsleiter

der Roth Gerüste AG

in Frauenkappelen. Im Interview

erklärt er, welche Vorraussetzungen

man für den Beruf des Gerüstbauers

mitbringen muss.

Welche Dienstleistungen bieten

Sie an?

Die Roth Gerüste AG ist in der

Schweiz die führende Anbieterin

von Gerüstdienstleistungen mit

über 60 Jahren Erfahrung. Unser

Leistungsspektrum umfasst die

Planung, Vermietung und Montage

von Arbeitsgerüsten und Spezialgerüsten.

Schlüsselprodukte

sind die Flächengerüstsysteme,

das Modulgerüst, das Passerellenund

Treppensystem, das schwere

und leichte Notdachsystem und

das Rahmengerüstsystem, welche

mit unseren übrigen Systemen

kombinierbar sind.

Wie sieht Ihre Kundenstruktur aus?

Vom Einfamilienhaus- und Mehrfamilienhausbesitzer

über Bauunternehmer,

Architekten, hin zu

General- und Totalunternehmer.

Was macht einen guten Gerüstbauer

aus?

Ein guter Gerüstbauer muss zuverlässig,

verantwortungsbewusst,

körperlich fit, trittsicher

und schwindelfrei sein; und er

muss gerne im Freien arbeiten.

Würden Sie selbst ihre Dienstleistungen

in Anspruch nehmen?

Meistert schwindelfrei die grössten Höhen: Christoph Windler.

Ja, seit ich in der Baubranche tätig

bin, ist Roth Gerüste ein Begriff

für qualitativ hochstehende

und sichere Arbeit. Meine ersten

Baustellenmeter habe ich auf einem

Roth-Gerüst gemacht.

Wie macht man sich gerade im

Stadtteil VI einen Namen als Unternehmer?

Durch hohe Marktpräsenz, enge

Kundenpflege, qualitative Arbeit

und ein breitgefächertes Netzwerk.

Was verbindet Ihr Unternehmen

und Sie persönlich mit dem

Stadtteil VI?

Mit 20 landesweiten Niederlassungen

sind wir regional verankert

und national vernetzt. Von unserem

Standort in Frauenkappelen

sind wir in kurzer Zeit im genann-

Fotos: zvg

Als Niederlassungsleiter leite ich

das Tagesgeschäft und betreue

selber auch Baustellen. Ich versuche,

jeden Morgen persönlichen

Kontakt mit den Mitarbeitern zu

haben.

ZUR PERSON

Christoph Windler (44) ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in

Büren. Er ist ausgebildeter Maler und Gipser. Seit 2014 ist Windler

bei Roth Gerüste als Niederlassungsleiter zuständig. In seiner

Freizeit fährt er gerne Motorrad und ist grosser YB-Fan.

ten Gebiet. Unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter wohnen in

der Gegend, in der sie arbeiten.

Persönlich bin ich ebenfalls sehr

verbunden mit der Region und

kenne beruflich wie privat viele

Menschen in diesem Stadtteil.

Wie meistert Ihr Unternehmen

die aktuelle Coronakrise?

Zum Glück ist die Baubranche

von all den Einschränkungen nur

bedingt betroffen. Wir arbeiten

meistens in Zweier-Teams auf der

Baustelle, so können die Abstände

gut eingehalten werden. Im

Werkhof, in den Fahrzeugen und

generell, wenn die Abstände nicht

eingehalten werden können, gilt

eine strikte Maskentragpflicht.

Wie präsent sind Sie als Chef in

ihrem Unternehmen?

Und jetzt brechen Sie mal eine

Lanze für Ihr Team.

Ich darf mit meinem Wunschteam

arbeiten! Im Büro sind wir

eine Einheit und meistern den

Alltag gemeinsam. Es ist schön,

sich auf sein Team verlassen zu

können. Auch bei der Montage-

Mannschaft kann ich auf ein starkes

und erfahrenes Team zählen.

Ein jeder, vom Berufseinsteiger

bis zum «alten Hasen», leistet täglich

bei Wind und Wetter Grossartiges

und identifiziert sich zu

100 Prozent mit dem Unternehmen.

Wie entspannen Sie nach einem

harten Tag im Unternehmen?

Aktuell sind die Möglichkeiten leider

sehr begrenzt. Ich geniesse

aber die gemeinsamen Nachtessen

mit der Familie. Bei wärmeren

Temperaturen freue ich mich,

auf meinem Motorrad eine Feierabendtour

zu drehen. Dennis Rhiel

Nichts ist sicher.

Dagegen tun wir unser Bestes.

Sandro Maggio, Versicherungs- und Vorsorgeberater

T 031 998 52 28, sandro.maggio@mobiliar.ch

Generalagentur Bern-West

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Agentur Bern-Bümpliz

Rehhagstrasse 2

3018 Bern-Bümpliz

T 031 998 52 52

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Der Gewerbeverein Bern West:

Gemeinsam stark

Seit über 100 Jahren ist der

Gewerbeverein Bern West aktiv.

Als Interessengemeinschaft von

Handwerkern, Gewerbetreibenden

und Dienstleistenden ist

dem Verein eine ewig junge Idee

eigen: das Prinzip der Gemeinschaft.

Der Gewerbeverein KMU Bern

West ist eine Interessengemeinschaft

von Handwerkern, Gewerbetreibenden

und Dienstleistenden

im Westen von Bern.

Gegründet im Jahre 1909, besteht

der Verein seit über 100 Jahren.

Eine überwältigende Entwicklung

hat in diesem Jahrhundert bei

uns, in unserer Region, in der

Schweiz, ja in der ganzen Welt

stattgefunden. Über 100 Jahre in

welchen sich alles, fast alles, geändert

hat. Geblieben ist, dass eine

Gemeinschaft zusammen besser

und wirkungsvoller ihre Interessen

vertreten kann. Was früher so

war, ist auch heute noch so:

Gemeinsam sind wir stark!

Der KMU Bern West wahrt und

fördert die Interessen seiner Mitglieder

gegenüber den Behörden,

der Öffentlichkeit und anderen

Organisationen. Der Verein orientiert

seine Mitglieder über

wirtschaftlich und politische Belangen

der Region. Besonders

wichtig ist die Förderung des Zusammenhalts

unter den Mitgliedern

– der KMU Bern West führt

dazu jährlich mehrere Anlässe

durch. Die Vereinsangehörigkeit

motiviert, nicht nur den Kontakt

zu anderen Mitgliedern zu suchen,

sondern in einem Netzwerk

von wirtschaftlich denkenden

Mitmenschen zu lernen und gegenseitige

Interessen zu erfüllen.

Mitglied werden können Handwerker,

Gewerbetreibende und

Dienstleistende, aber auch Industrielle,

Gönner und Freunde

gewerblicher Bestreben (natürliche

und juristische Personen).

Der Westen von Bern umfasst die

Gebiete Bümpliz, Bethlehem,

Oberbottigen und Riedbach.

Willkommen sind jederzeit auch

in angrenzenden oder anderen

Gebieten domizilierte Personen

und Firmen, welche aus wirtschaftlichen

Interessen oder

blosser Sympathie zum Verein,

zu einzelnen Mitgliedern oder

zum Berner Westen zur

Stärkung unserer Sache beitragen

wollen. zvg

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9. März 2021

AUS DER BÜMPLIZER VERGANGENHEIT – HEITERE GESCHICHTEN VON MAX WERREN

Franz Ludwig von Erlach

und sein Erker

Anlässlich der Wiederaufbauarbeiten

des durch einen Brand

beschädigten Schlosses Bümpliz

im Jahre 1980, wurden am

Nordwestflügel des Gebäudes

Überreste eines Erkers entdeckt.

Der Fund wurde von

Experten als besonders wertvoll

bezeichnet, weil es sich hier um

das älteste barocke Architekturzeugnis

der Stadt Bern handelt.

Die Bedeutung des Erkers in der

städtischen Architektur ab dem

Mittelalter

Die Funktion eines der Fassade

vorgesetzten Gebäudeteils – häufig

aufwändig und repräsentativ

gestaltet – hatte in der Regel zwei

Zweckbestimmungen: Einerseits

ermöglichte der Blick links und

rechts der Fassade eine Übersicht

über den Eingangsbereich des

Hauses (was allerdings in der

Stadt Bern mit den Laubengängen

nicht immer möglich war),

anderseits bildete der Erker ein

Statussymbol, wie dies heute gelegentlich

in Form von teuren Autos,

Uhren oder ähnlichen Luxusgütern

vor Augen geführt wird.

In der Stadt Bern erreichte der

Bau von Erkern nie dieselbe Bedeutung,

wie dies beispielsweise

in den Städten Schaffhausen oder

St. Gallen der Fall war. Zu offensichtlich

war in Bern die Einsicht

verbreitet, dass man den Reichtum

nicht öffentlich zelebrieren

Archäologische Grabungsarbeiten am Fundament des Rundturms um 1974.

sollte. Waren es im Spätmittelaltern

noch fünf bis sechs Erker,

finden sich heute noch gerade

drei Exemplare, nämlich zwei gegenüberliegend

beim Zytglogge

untenaus sowie am oberen Mayhaus

an der Münstergasse.

Der Bau des Schlosses Bümpliz

Ausgehend vom Bau einer einfachen

hölzernen Wehranlage um

900, rudimentär geschützt durch

einen Palisadenzaun und einem

rundum verlaufenden Wassergraben,

erlebte das heutige (alte)

Schloss Bümpliz einen steten

Wandel in Abhängigkeit von den

jeweiligen Herrschaftsverhältnissen.

Ursprünglich als temporär

genutzten Standort des Königreichs

Hochburgund gebaut,

erhielt die Anlage

1255 durch Peter

von Savoyen eine steinerne

Wehrmauer und einen massiven

Rundturm, dessen Fundamente

noch heute sichtbar sind. Um

1425 fiel die Herrschaft Bümpliz

erbweise an die Familie von Erlach,

die 1470 den Gebäudekomplex

unter Verwendung älterer

Teile in ein spätmittelalterliches

Schloss umwandelte. Dadurch erfuhr

der Besitz eine deutliche

Aufwertung und die standesbewusste

Patrizierfamilie konnte

die Reihe ihrer herrschaftlichen

Campagnen um ein weiteres Bijou

erweitern. In diese Zeit fällt

auch die Errichtung des dominanten

Torturms samt hölzernem

Brückenjoch als Widerlager für

eine Zugbrücke.

Seine grösste Ausdehnung erhielt

das Schloss in den Jahren 1625 bis

DER AUTOR

Max Werren ist ehemaliger Inhaber einer Kommunikations-Agentur

und einstiger ehrenamtlicher Co-Ortsarchivar

von Bümpliz. Er ist Verfasser zahlreicher Publikationen,

darunter der «Bümplizer Geschichte(n)». Zudem ist

Werren Präsident von «Kultur Schloss Bümpliz».

Fotos: zvg

1632. In dieser Zeit entstanden der

bewohnbare Nordwestflügel und

der Ringmauerzug im Nordosten.

Zusammen mit den südlichen und

südöstlichen Wehrbauten samt

Torturm mit angebautem Abortturm

und dem östlichen Eckturm

von 1470 (am Ende der heutigen

Thüringstrasse) vermittelte der

Gebäudekomplex den Eindruck eines

repräsentativen Herrschaftssitzes.

Vom Weg aus der nahen

Stadt Bern über die Murtenstrasse

und der Abzweigung beim heutigen

Gasthaus Jäger kommend, erblickten

die Gäste des stolzen

Schlossherrn Franz Ludwig von

Erlach d.J. als erstes den wohl

hübschesten Gebäudeteil des

Schlosses: Den Barockerker an der

Nordseite des Gebäudes.

Die wechselvolle Geschichte des

Franz Ludwig von Erlach d. J.

1596 wurde Franz Ludwig als erstes

Kind des einflussreichen Franz

Ludwig von Erlach d. Ä. und der

Salome Steiger in Bern geboren.

Sein Vater galt mit seinen Herrschaftsrechten

in Spiez, Schadau,

Bümpliz und Oberhofen als sehr

vermögend. Ihm ist beispielsweise


Geschichte

13

der prachtvolle Ausbau des Schlosses

Spiez zu verdanken. Er wurde

1629 zum Schultheiss von Bern ernannt

und diente der Republik

Bern und der Eidgenossenschaft

in der schwierigen Zeit des Dreissigjährigen

Krieges als Vermittler

und Gesandter. Aus heutiger Sicht

vermag der Umstand, dass er mit

zwei Ehefrauen nicht weniger als

35 (!) Kinder zeugte, allerdings etwas

befremdlich wirken. Zumal

zehn dieser Nachkommen bereits

bei der Geburt oder im Kindesalter

starben.

In einem Kaufbrief von 1630

nennt sich Franz Ludwig d. J. als

Mitherr von Bümpliz. Er hatte offensichtlich

von seinem Vater zu

dessen Lebzeiten die eine Herrschaftshälfte

geerbt. Die zweite

Herrschaftshälfte erwarb er von

den Nachkommen seiner Schwester

Johanna, die an Pest gestorben

war. Offensichtlich beeinflusst

durch die rege Bautätigkeit seines

Vaters vor allem in Spiez und

Schadau, intensivierte er den Ausbau

des Schlosses Bümpliz. Durch

Heirat mit drei vermögenden

Frauen gelangte er zu finanziellen

Mitteln, die ihm angesichts der

zahlreichen Geschwister vermutlich

nicht zugestanden wären. Inwieweit

der Tod von sieben seiner

Schwestern im Pestjahr 1528 die

Erbmasse beeinflusste, ist heute

nicht mehr zu ermitteln.

Franz Ludwig d. J. erlangte 1635

das einträgliche das Amt eines Gubernators

von Aelen (Landvogt

von Aigle) und erlebte kurze Zeit

danach eine Amtsentsetzung wegen

Ehebruchs. Er verbrachte vermutlich

seine letzten fünf Jahre

bis zu seinem Tod im Jahre 1650

auf Schloss Bümpliz. Er musste

nicht mehr erleben, wie sein Sohn

und Nachfolger Franz Ludwig III.

wegen Todschlags mit der Verbannung

aus der Republik Bern bestraft

wurde (1667) und seine

Herrschaftsrechte an Jakob Tillier

verkaufte. Damit endete die Geschichte

der Patrizierfamilie von

Erlach auf Schloss Bümpliz.

Bau und Untergang des Erkers

Im Zusammenhang mit dem erwähnten

Bau des Nordwestflügels

(heute: parallel zu Bümplizstrasse)

und des Nordostflügels (heute: parallel

zu Klinik Permanence) eröffnete

sich die Möglichkeit, das eher

trutzige Erscheinungsbild des

Schlosses mit dem Anfügen eines

Erkers entscheidend aufzuwerten.

Die geringe Tiefe von 80 Zentimetern

erlaubt keine wesentliche

Nutzung für Wohnzwecke, vermittelt

indes von aussen den gewünschten

Effekt von Pracht.

Dazu trug auch der das Dach überragende

Turm mit Glockenhaube

und verglasten farbigen Ziegeln

bei. Der Fenstersturz mit dem Allianzwappen

von Erlach und von

Wattenwyl sowie der Jahreszahl

1632 bildete das wichtigste Element

der Aussenwand.

Das Jahr 1632 hatte im Übrigen

eine besondere Bedeutung für den

Schlossherr Franz Ludwig d. J.: Es

bedeutete den Abschluss der wichtigsten

baulichen Veränderungen

für lange Zeit, im gleichen Jahr

verstarb seine erste Frau Elisabeth

von Chambrier, er heiratete seine

zweite Frau Esther von Wattenwyl

und wurde Vater seines Sohnes

Franz Ludwig III. aus zweiter Ehe.

Wahrlich eine Fülle von Ereignissen,

deren Inhalt Stoff für eine

Filmromanze liefern könnte …

Erker mit Allianzwappen von Erlach-von Wattenwyl von 1632.

Hatte der rund um das Schloss

verlaufende Wassergraben im 17.

Jahrhundert noch eine gewisse

fortifikatorische Bedeutung – gelegentliche

Raubzüge von marodierenden

Soldaten aus dem 30-jährigen

Krieg waren nicht selten – so

setzte ab der Mitte des 18. Jahrhunderts

eine stete Verlandung

beziehungsweise Aufschüttung

des Grabens ein. In diese Zeit fällt

auch der mutmassliche Fall des

Erkers in die Senke. Der Zugang

im 1. und 2. Stock wurde vermauert

und die Erinnerung an das

einstige Juwel schwand. Der Totalabbruch

der südseitigen Gebäudeteile

(heute: Seite Indermühleweg),

die als billigen Steinbruch

für den Bau des Neuen Schlosses

verwendet wurden, beschleunigte

den optischen Niedergang des Alten

Schlosses. Die Titulare der

Herrschaft Bümpliz wohnten fortan

im Neuen Schloss (Eröffnung

1742); im bisherigen Gebäude verblieben

die Dienstboten. Dies blieb

auch nach dem Ende der Herrschaft

durch die gnädigen Herren

und der Nutzung der beiden

Schlösser durch bürgerliche Organisationen

so.

Mit dem Kauf des Alten und des

Neuen Schlosses durch Johann

Friedrich Albrecht Tribolet im Jahre

1839 erhielt das Alte Schloss erneut

ein stark verändertes Aussehen.

Die bisherigen Wirtschaftsund

Gewerberäume wurden zu

Patientenzimmern für seine Privatklinik

umgebaut. Der einstige

Wassergraben diente nun als Garten,

die Überreste des ehemaligen

Erkers lagen unerkannt unter der

Erdoberfläche.

Ein Brand beschert eine

wundersame Entdeckung

1954 bot die Gemeinnützige Genossenschaft

als Betreiberin der

ehrenamtlich geführten Gemeindestube

das Alte Schloss der Stadt

zum Kauf an. Der Kaufpreis betrug

79 800 Franken und entsprach

dem amtlichen Wert. Verschiedene

Nutzungsvorschläge endeten

ergebnislos und das Gebäude zerfiel

zusehends. Obwohl dringend

nötige Unterhalts- und Reparaturarbeiten

unumgänglich erschienen,

verstrich bis zur Renovation

ein weiteres Vierteljahrhundert.

Der Anstoss zum Umbau kam

schliesslich von Seiten der Archäologie.

Der nachmalige Kantonsarchäologe

Hans Grütter empfahl

die Aushebung des einstigen Wassergrabens

und sprach vom zweitwichtigsten

Wasserschloss des

Kantons Bern (was ehrlicherweise

erwähnt werden muss: nebst

Bümpliz verfügt der Kanton nur

noch über ein Wasserschloss,

nämlich die Landshut).

Die in Angriff genommenen Planungsarbeiten

durch das Architekturbüro

Rausser & Clemençon

erfuhren am 19. November 1976

einen jähen Unterbruch: Zeuselnde

Buben entfachten in einem

leerstehenden Raum ein Feuerchen,

das sich zu einem Grossbrand

entwickelte. Mit Ausnahme

des angesengten Dachstocks im

Torturm fiel ein Grossteil der bewohnbaren

Gebäudeteile dem

Feuer zum Opfer. Das vermeintliche

Unglück erwies sich im Nachhinein

als Glücksfall: Die subtile

Annäherung an die einstigen Umbauten

des 17. Jahrhunderts des

Franz Ludwig von Erlach d. J.

durch die Architekten, insbesondere

aber auch die Wiederherstellung

des Wassergrabens, ermöglichten

eine Renaissance des wichtigsten

historischen Gebäudes von

Bümpliz. Der absolute Höhepunkt

der Umbauarbeiten wurde indes

erreicht, als bei den Grabungsarbeiten

zum neuen Wassergraben

Zeugen des ehemaligen Erkers

entdeckt wurden, nämlich drei

von vier Konsolen samt Bodenplatte

sowie als wichtigstes Element

der sorgfältig gehauene

Fenstersturz mit Allianzwappen

und der Jahreszahl 1632. Diese

Fragmente bildeten die Grundlage

für weitere Nachforschungen zum

längs verschollenen Gebäudeteil.

Im Oktober 1980 erhielt die Bevölkerung

des gelegentlich wegen

ihrer vielen Neubausiedlungen

kritisierten Stadtteils VI ein Kleinod,

das zu den schönsten historischen

Bauten des Kantons gehört.

Franz Ludwig von Erlach d. J. und

zwei zeuselnden Buben sei Dank!

Max Werren


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9. März 2021 Sport 15

WERNER BÜRKI – EINST DER «BÖSESTE MANN» DER SCHWEIZ

Die Bümplizer sind stolz

auf ihren König

Ruedi Hunsperger, David Roschi,

Silvio Rüfenacht, Adrian Käser,

Matthias Sempach, Kilian

Wenger, Matthias Glarner,

Christian Stucki – sie alle

dürften den Leserinnen und

Lesern der BümplizWoche ein

Begriff sein. Doch kennen Sie

Werner Bürki?

Auch dieser «böse Mann» war,

wie alle Genannten, Schwingerkönig.

Und nicht nur das: Werner

Bürki war ein echter Bümplizer –

ganz einfach der König von

Bümpliz, weil ein Schwingerkönig

immer König bleibt. Am Eidgenössichen

Schwingfest 1934 in

Bern liess sich der Bauernsohn

aus Bümpliz mit acht gewonnenen

Gängen und 78,75 Punkten

zum König küren. Werner, der

Sohn von Johann Bürki, auf einem

der grössten Bauernhöfe der

Region mit fünf Brüdern aufgewachsen,

zeigte, dass das tägliche

Training mit seinen Brüdern in

der Bauernhof-Scheune Früchte

getragen hatte. An zwei Tagen

war er am Eidgenössischen seinen

Gegnern immer eine Nasenlänge

voraus und mit seinem gefürchteten

Schlungg (auch Bürki-

Schwung genannt), legte er seine

Antipoden reihenweise ins Sägemehl,

wohl deshalb wurde er

auch oft «die Eiche» genannt.

Im Verband nicht beliebt

Werner Bürki war einer, wie später

beispielsweise auch der dreifache

König Ruedi Hunsperger,

der mit seiner Meinung gegenüber

den hohen Herren im

Schwingerverband nicht zurückhielt,

was ihm oft zum Verhängnis

wurde. So wurde er trotz sei-

Werner Bürki mit hartem Griff und kurz vor dem Erfolg.

ner überragenden Leistungen nie

zum Ehrenmitglied ernannt. Als

der Schwingerverband seinen

Freund und Schlussganggegner

am Eidgenössichen 1940 in Solothurn,

Otto Marti, zum Ehrenmitglied

ernennen wollte, sagte dieser,

er nehme die Wahl nur an,

werde auch Werner Bürki Ehrenmitglied.

Bürki und Otto Marti

standen sich sechs Jahre nach

Bürkis Sieg in Bern im Schlussgang

gegenüber.

Ohne Sieger «stellten» die beiden

Freunde nach 33 Minuten total

erschöpft und teilten sich den

Sieg als Erstgekrönte. Noch heute

sind die beiden auf der Liste der

ESV-Ehrenmitglieder nicht zu finden,

wie auch Ruedi Hunsperger.

Werner Bürki, der zeitlebens seiner

Bümplizer Heimat treu blieb,

Foto: zvg

erlernte den Beruf eines Metzgers,

den er nie ausübte. Er machte

die Lastwagenprüfung, wurde

Chauffeur bei der Stadt Bern und

fuhr täglich seine Runden, um

den Kehricht zu entsorgen.

Der König von Bümpliz holte sich

nicht nur im Schwingsport sportliche

Meriten. Im Freistilringen

wurde er im Schwergewicht in

den Jahren 1931 und 1933 Europameister

und an den Olympischen

Spielen 1936 in Berlin belegte

er Rang 6 und holte ein

Olympisches Diplom.

Der frühe Tod der Ehefrau

Emilie Bürki-Roth, die Frau, die

Werner Bürki vier Kinder gebar,

wurde in der Altjahrswoche

1934, als sie mit dem Velo auf der

alten Rennstrecke von Bümpliz

Richtung Stadt fuhr, von einem

Auto erfasst, das mit übersetzter

Geschwindigkeit fuhr. Eine Stunde

nach dem Unglück erlag Emilie

Bürki ihren Verletzungen.

Werner Bürki heiratete später

ein zweites Mal, wurde nochmals

Vater eines Sohns und einer

ZUR PERSON

Werner Bürki wurde am 4. Juli 1909 in

Bern geboren, wo er am 15. Februar 1979

auch verstarb. Er wurde 1934 Schwingerkönig

und 1940 Erstgekrönter. Als Ringer

feierte der Bümplizer zweimal den Titel

eines Europameisters und 1936 an den

Olympischen Spielen in Berlin mit Rang 6

ein Olympisches Diplom.

Tochter. Sohn Ueli wurde ebenfalls

ein bekannter Sportler, jedoch

nicht im Sägemehl, sondern

auf dem Eis. Er begann seine

Karriere – wie könnte es anders

sein – in Bümpliz beim EHC Rot-

Blau, wurde dann dank seiner

ausserordentlichen Qualitäten

von den Spähern des grossen

SCB entdeckt, wo er einige Jahre

in der ersten Mannschaft spielte,

ehe er sich dem HC Fribourg-Gottéron

anschloss und auch dort

als Stürmer regelmässig Tore erzielte.

In seiner Freizeit war Warner

Bürki ein geselliger Mann. Nicht

selten traf man ihn mit Schwingerkollegen

im Restaurant Sensebrücke

in Laupen bei einem Glas

Weisswein oder einem Bierchen,

wo er beim Erzählen seiner Anekdoten

aufmerksame und interessierte

Zuhörer fand.

Pierre Benoit

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16 Quartier 9. März 2021

DIE HOFSTATT IM BIENZGUT

Wo Amisabi, Lotta und

McFly zu Hause sind

Mitten im Ortskern von Bümpliz

liegt die bekannte Hofstatt mit

der Wiese Chilchacher, auf der

früher Schafe und Geissen weideten.

Jetzt leben dort Hühner

mit lustigen Namen und es liegen

gestapelte Äste herum. Warum

das so ist, zeigt ein Augenschein

vor Ort.

In den vergangenen Wochen erreichte

die Redaktion der

BümplizWoche immer wieder

Post zum Thema Hofstatt im Bienzgut.

Viele Leserinnen und Leser

fragen sich, was mit dem

Chilchacher und der Hofstatt passiere,

wo eigentlich die Schafe

und Geissen geblieben sind und

warum dort so viele Asthaufen

liegen. Die Wiese «verkomme»

und man kümmere sich nicht darum.

Jüngst wird die grüne Oase

mitten im Ortskern in einem

Leserbrief sogar als «Schandfleck

von Bümpliz» bezeichnet. Grund

genug, sich die Sache vor Ort mal

anzuschauen.

Auf der Hofstatt angekommen,

wird schnell deutlich, dass diese

Vorwürfe nicht gerechtfertigt

sind. Denn das, was mitten in

Bümpliz passiert, ist alles andere

als eine Verwahrlosung. «Wir

wollen das Areal einer ökologischen

Aufwertung unterziehen»,

sagt Resu Leibundgut. Er ist

Baumwärter und arbeitet regelmässig

auf der Hofstatt.

Lebensraum für alle

Das Ziel ist, die Hofstatt nach den

Prinzipien der Biodiversität zu

Katharina Gallizzi und Tochter Ainura kümmern sich um die Hühner auf der Hofstatt.

pflegen. Dazu gehören auch besagte

Asthaufen, die nicht einfach

wahllos auf dem Areal verteilt liegen,

wie Leibundgut weiss. «Die

Asthaufen bilden die Grundlage

für sogenannte Benjeshecken»,

erklärt der gelernte Landschaftsgärtner,

«In den locker aufgeschichteten

Ästen können sich

Pflanzensamen sammeln und so

zu einer grossen Hecke werden.»

Das dauert natürlich seine Zeit

und sieht am Anfang etwas merkwürdig

aus. Doch bereits jetzt dienen

die in Linien aufgeschichteten

Haufen als Unterschlupf für

Resu Leibundgut stapelt Äste, die zu Benjeshecken werden sollen.

zum Beispiel Vögel, Igel und andere

kleine Tiere.

Resu Leibundgut pflegt auch die

alten Bäume auf dem Areal. Die

meisten davon sind Apfelbäume,

deren Triebe er regelmässig

stutzt. Die Äpfel verarbeitet er zu

Most oder Dörrobst. Dabei gilt das

Prinzip: Weniger ist mehr. «Das

Areal soll so natürlich belassen

werden, wie möglich, damit sich

hier wieder viele Tiere und Pflanzen

ansiedeln können.»

Neben den Obstbäumen, der Wiese

und den Hecken gibt es auch

einen Hühnerstall mit sieben Hühnern.

Eine Gruppe aus sieben

Bümplizer Familien, die je eines

der Hühner adoptiert hat, sorgt

sich gemeinsam um das Wohlergehen

der Tiere. «Wir kümmern

uns seit vergangenem Jahr um die

Hühner», erklärt Katharina Gallizzi.

Das mache nicht nur Spass, sondern

gäbe auch ab und zu ein paar

Eier, die sich die Familien untereinander

teilen. Manchmal stellt die

Hühnerpflege jedoch auch eine

Herausforderung dar, wie Tochter

Ainura weiss: «Wir haben ein besonders

Huhn mit dem Namen

McFly. Das büchst manchmal aus

dem Gehege aus und muss wieder

Fotos: Dennis Rhiel

eingefangen. Daher hat es auch

seinen Namen bekommen.»

Langfristigkeit und Bestand

Unterhalten wird das Ganze von

der Stiftung B als Trägerschaft für

soziokulturelle Projekte. Sie hat

von der Stadt Bern das Bienzgut

im Baurecht übernommen. Seit

1998 dient es als Begegnungszentrum

mit einem vielfältigen Angebot

für die Bümplizerinnen und

Bümplizer. Ein Teil davon ist die

Hofstatt zusammen mit dem Atelierhaus,

in dem das Kinderatelier

und der Stall untergebracht

sind. Das ganze Areal ist öffentlich.

«Für uns ist wichtig, dass der

bäuerliche Charakter vom Bienzgut

erhalten bleibt und die Bewohnerinnen

und Bewohner von

Bümpliz diesen wertvollen Grünraum

weiterhin geniessen können.

Der Erhalt der Natur hat

dabei einen hohen Stellenwert»,

sagt Jaelle Eidam, Geschäftsführerin

der Stiftung B, «Das Projekt ist

auf Langfristigkeit ausgelegt und

soll die kommenden Jahre Bestand

haben.» Somit ist sichergestellt,

dass die grüne Oase mitten

in Bümpliz auch weiter ein Platz

zum Verweilen und Entspannen

für die ganze Bevölkerung bleibt.

Dennis Rhiel


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MULTISUDOKU

WITZE-ECKE

Bei einer Strassenkontrolle:

Führerschein bitte!

Fahrer: Wie jetzt, den habe ich euch

doch schon vor 2 Monaten gegeben

und nie wiederbekommen. Habt ihn

wohl verloren, was?

Anonym der Redaktion zugestellt

Vier Männer nähern sich dem 15. Loch. Der

erste Golfer schlägt den Ball mit einem Hook

links über den Zaun. Der Ball fliegt auf die

Strasse, springt dort auf und trifft einen

vorbeifahrenden Linienbus, klatscht von

diesem ab und springt direkt auf das Grün.

Alle staunen. Da fragt einer den Golfer: «Sag

mal, wie machst du das?»

Der antwortet ohne zu zögern: «Man muss

den Busfahrplan im Kopf haben.»

Anonym der Redaktion zugestellt


9. März 2021

Polizei 117 – Feuerwehr 118

Sanitäts-Notruf 144

Ärzte-Notruf 0900 57 67 47

(CHF 0.98/min ab Festnetz)

Bahnhof Apotheke – Hauptbahnhof

365 Tage von 6.30–22 Uhr geöffnet.

Klinik Permanence Tel. 031 990 41 11

Betreuung und Pflege zu Hause,

Nachtdienst und Sitznachtwache,

Unterstützung im Haushalt

SPITEX BERN Spitex Genossenschaft

Bern, Salvisbergstrasse 6, Postfach 670,

3000 Bern 31, Tel. 031 388 50 50,

Fax 031 388 50 40.

www.spitex-bern.ch. Mo. bis Fr. 7 Uhr bis

18 Uhr durchgehend.

vitadoro ag

Nottelefon und Reinigungsdienst. Kornweg

17, 3027 Bern, Tel. 031 997 17 77.

(Mittwoch geschlossen)

Hilfsmittelstelle Rollstühle, Pflegebetten

etc.

Kornweg 15, 3027 Bern, Tel. 031 991 60 80.

Pro Senectute Region Bern,

Sozial beratung

Mahlzeiten-, Besuchs-, Administrationsdienst

etc. Hildegardstrasse 18,

3097 Liebefeld.

Tel. 031 359 03 03.

Sozialdienst

Schwarztorstrasse 71, 3007 Bern,

Tel. 031 321 60 27.

Bei Todesfall

Bestattungsdienst Oswald Krattinger:

Tel. 031 991 11 77 oder 031 381 65 15.

Bestattungsinstitut Rudolf Egli AG:

Tel. 031 333 88 00.

Sexuelle Gewalt gegen Frauen/

Mädchen

Frauenspital Bern, Tel. 031 632 10 10

Lantana, Fachstelle Opferhilfe,

Tel. 031 313 14 00, www.lantana-bern.ch

Mail: info@lantana-bern.ch

TOJ Jugendarbeit Bern-West

Infothek, Bernstrasse 79a, Bienzgut,

3018 Bern.

Tel. 031 991 50 85, www.toj.ch

Offen: Mi. und Fr. 14 –17 Uhr.

Rheumaliga Bern

Gesundheitsberatung bei Schmerzen.

Tel 031 311 00 06, www.rheumaliga.ch/be

Sorgentelefon

für Kinder

Gratis

0800 55 42 10

weiss Rat und hilft

sorgenhilfe@sorgentelefon.ch • SMS-Beratung 079 257 60 89

www.sorgentelefon.ch • PC 34-4900-5

KIRCHENKALENDER: MITTWOCH, 10. MÄRZ BIS DIENSTAG, 23. MÄRZ 2021

Zahlreiche Gottesdienste

trotz Corona

Reformierte

Kirch gemeinde Bümpliz

Bernstrasse 85, 3018 Bern

buempliz.refbern.ch

Kirche in Corona-Zeiten:

Wegen der aktuellen Covid-Massnahmen

können die Veranstaltungen

der Kirchgemeinde Bümpliz

nur vereinzelt stattfinden. Bitte

informieren Sie sich auf www.buempliz.refbern.ch

oder bei den

Schaukästen beim Kirchgemeindehaus.

Abdankungen und Notfallseelsorge

Es dürfen maximal 50 Personen

an Trauerfeiern und Bestattungen

teilnehmen (Kinder eingerechnet).

In Innenräumen und

dem Friedhoffreigelände gilt

Maskentragpflicht. Ihre Kontaktdaten

werden erhoben und für 14

Tage aufbewahrt. Bitte bleiben

Sie mit Krankheitssymptomen zu

Hause. Dies wird auch besonders

gefährdeten Personen empfohlen.

Jede Woche ist eine Pfarrerin,

ein Pfarrer, für die Trauerfeiern

und die Notfallseelsorge zuständig.

Bitte nehmen Sie Kontakt auf:

6. bis 12. März:

Pfrn. Barbara Studer, 031 992 12 28

13. bis 19.März:

Pfr. Martin Schranz, 031 981 17 25

20. bis 26. März:

Pfrn. Adelheid Heeb, 076 302 21 38

Gottesdienste

Sonntag, 14. März, 10 Uhr, Kirche

Bümpliz, Bernstrasse 85

Pfrn. Cornelia Nussberger,

031 926 13 37, cornelia.nussberger@

refbern.ch

West-Gottesdienst

Sonntag, 21. März, 17 Uhr, Kirche

Bethlehem, Eymattstrasse 2

Ein Team von Laien und Pfarrpersonen

aus Bethlehem und Bümpliz

gestaltet den Gottesdienst zum

Thema «fröhlich scheitern».

Pfrn. Elisabeth Gerber, 031 996 18

43, elisabeth.gerber@refbern.ch

Goldene Konfirmation

Sonntag, 28. März, 10 Uhr, Kirche

Bümpliz, Bernstrasse 85

Vor 50 Jahren feierten Sie Ihre

Konfirmation. Erinnern Sie sich

noch an den Gottesdienst, vielleicht

an Ihren Konfirmationsspruch

und an die Familienfeier?

Wie Sie 1970 oder 1971, mit

Ihren etwa 16 Jahren, vom Pfarrer

den Segen empfingen – auf

Ihrem Weg vom Kind zum Erwachsenen?

Herzlich laden der Kirchgemeinderat

und das Team der Reformierten

Kirchgemeinde Bümpliz

Sie zur Goldenen Konfirmation

ein. Im Gottesdienst möchten wir

auf die vergangenen 50 Jahre zurückschauen

und uns stärken

lassen für den Weg in die Zukunft.

Anschliessend sind Sie

und Ihre Angehörigen zu einem

reichhaltigen Apéro ins Kirchgemeindehaus

eingeladen. Damit

wir planen können, bitten wir

Sie um Ihre schriftliche Anmeldung.

Falls Sie jemanden kennen,

der vor 50 Jahren konfirmiert

wurde, dessen Adresse wir

aber nicht herausgefunden haben,

melden Sie es uns bitte. Besten

Dank.

Leitung: Pfr. Philipp Koenig und

Caroline Prato, Sozialdiakonie

Caroline Prato, 031 991 07 61 (Di

bis Do), caroline.prato@refbern.ch

Hinweis

Die Gottesdienste (Stand 2.03.21)

sind offen für je 15 Personen in

den Kirchen Bümpliz und Oberbottigen.

Falls in Bümpliz mehr

als 15 Personen anwesend sind,

wird das Seitenschiff geöffnet.

Für alle Veranstaltungen gilt Maskenpflicht

und Contact Tracing.

Bitte bleiben Sie mit Krankheitssymptomen

zu Hause. Bitte informieren

Sie sich direkt bei der verantwortlichen

Person, ob es

«freie» Plätze hat.

Für alle

Menschen im Schatten

des Kreuzes

Freitag, 12., 19., 26. März, 18.30

bis 19 Uhr, Matthäuskapelle EMK,

Bernstrasse 64

Ökumenische Abendandachten

in der Fastenzeit

Pfrn. Adelheid Heeb, 076 302 21 38,

adelheid.heeb@refbern.ch

Suppen-Take-away

Samstag, 20. März, 11.30-13.30

Uhr, Kirchgemeindehaus Bümpliz,

Bernstrasse 85

Mit Ihrer Suppe unterstützen Sie

«Uganda – Wasser ist Leben», ein

Projekt von TearFund Schweiz.

Cornelia Bärtschi, 031 996 60 64,

cornelia.baertschi@refbern.ch

Für Männer

Männer-Frühgebet

Mittwoch, 6 bis 7 Uhr, Kirche

Oberbottigen, Oberbottigenweg 35

Ein inspirierender Start in den

Tag mit Gott. Eine einfache Liturgie

gibt den Rahmen.

Matthias Stürmer, 076 368 81 65,

matthias@stuermer.ch und Alain

Eckert, 031 371 20 32, alain.

eckert@swissonline.ch

Für Jugendliche

Virtueller Jugendtreff auf Discord

Der Jugendtreff im Internet richtet

sich an Kinder und Jugendliche

ab der 3. Klasse aufwärts.

Den Link könnt ihr beziehen bei

den Jugendarbeitenden der

Kirchgemeinde Bümpliz.

Ramona Häfeli, 079 942 35 61, ramona.haefeli@refbern.ch

und

Christian Siegfried, 079 942 35 62,

christian.siegfried@refbern.ch

Römisch Katholische

Landeskirche

Burgunderstrasse 124, 3018 Bern

kathbern.ch

Gottesdienste

Pfarrei St. Antonius

So., 14. März, Messa Italiana,

9.30 Uhr, Kirche St. Antonius

So., 14. März, Eucharistiefeier,

11.00 Uhr, Kirche St. Antonius

Sa., 20. März, Eucharistiefeier,

16.30 Uhr, Kirche St. Antonius

Sa., 20. März, Eucharistiefeier mit

Jahrzeit für Laura und Ruth Zysset

und Dreissigstem für Santa Paganoni,

18.00 Uhr, Kirche St. Antonius

So., 21. März, Messa Italiana,

9.30 Uhr, Kirche St. Antonius

So., 21. März, Eucharistiefeier,

11.00 Uhr, Kirche St. Antonius

Pfarrei St. Mauritius

Sa., 13. März, Eucharistiefeier,

16.30 Uhr, Kirche St. Mauritius

Sa., 13. März, Eucharistiefeier,

18.00 Uhr, Kirche St. Mauritius

So., 14. März, Eucharistiefeier,

9.30 Uhr, Kirche St. Mauritius

So., 21. März, Eucharistiefeier,

9.30 Uhr, Kirche St. Mauritius


Kirchen

19

Suppen-take-away

Spenden und

mitnehmen!

Evangelisch-methodistische

Kirche Bümpliz

Bernstr. 64, 3018 Bümpliz

emk-bern.ch

Informationen bei:

Martin Streit, martin.streit@

emk-schweiz.ch, Tel. 031 382 02 44

Esther Baier, esther.baier@

emk-schweiz.ch, Tel. 031 992 15 91

Gottesdienste

Sonntag, 14. März, 10.00 Uhr

Gottesdienst mit Pfr. Martin Streit

auf dem Kirchenplatz, Eymattstr.

2b, 3027 Bern

Gerne können Sie Ihr eigenes Geschirr

mitbringen. Ansonsten stehen

Suppenbecher zur Verfügung

bereit. Die Suppe und das Stück

Brot sind gratis, Kollekte zugunsten

von «Brot für alle». Bitte tragen

Sie beim Abholen der Suppe

eine Maske und halten Sie den

Abstand ein. Vielen Dank!

Brot zum Teilen

Beim Kauf eines Bethlehembrot

bei der Bäckerei Sterchi, gehen in

der Fastenzeit 50 Rappen an «Brot

für alle».

Bild: Michel Christen

Feine, hausgemachte Suppe für einen guten Zweck

Samstag, 20. März 2021, 11.30 bis 13.30 Uhr

Reformierte Kirche Bümpliz, Vorplatz Kirchgemeindehaus,

Bernstrasse 85, 3018 Bern

Bitte beim Warten Abstand einhalten und Maske tragen!

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie das Hilfsprojekt «Wasser ist

Leben» in Uganda von Tearfund Schweiz. Richtpreis: Fr. 5.–

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie vor Ort.

Mehr Zeit für die Schule:

Wenn Kinder nicht mehr

stundenlang Wasser holen

müssen, können sie für die

Zukunft lernen.

Ev.-reformierte Kirchgemeinde

Bethlehem

Eymattstr. 2b, 3027 Bern

bethlehem.refbern.ch

Allgemeine Infos:

Zentrale Nummer für Bestattungen:

031 996 18 44

Für persönliche, seelsorgerliche

Dienste gelten die drei Pfarrkreise:

Altes Bethlehem, Bethlehemacker,

Untermatt

Pfr. Hans Roder, 031 991 18 49

Blumenfeld, Tscharnergut, Westpark

Pfr. Luzius Rohr, 076 209 72 86

Brünnen, Gäbelbach, Holenacker,

Riedern, Riedernrain, Eymatt

Pfrn. Elisabeth Gerber, 031 996 18 43

Das Café mondiaL bleibt bis auf

weiteres geschlossen.

Wann genau das öffentliche Leben

wieder Fahrt aufnehmen

wird, ist ungewiss. Bitte informieren

Sie sich deshalb zur aktuellen

Situation auf der Webseite

bethlehem.refbern.ch, in den

Schaukästen bei der Kirche oder

im Sekretariat bei Angelika Fischer,

031 996 18 40. Danke für

Ihr Verständnis.

Gottesdienste

Livestream-Gottesdienste:

Jeden Sonntag, 10 Uhr, auf

www.bethlehem.refbern.ch

In der Kirche und den öffentlich

zugänglichen Räumen im Kirchgemeindehaus

gilt Maskentragpflicht.

Neuapostolische Kirche

Schweiz

Bümplizstrasse 79, 3018 Bern

bern-buempliz.nak.ch

Allgemeine Infos:

Infolge der Corona-Situation finden

bis mindestens Ende März

2021 nur Sonntags-Gottesdienste

statt. Bis auf Weiteres fallen Veranstaltungen

mit physischer Beteiligung

ausserhalb der Gottesdienste

und Andachten aus.

Gottesdienste und Andachten

Die Teilnehmerzahl an Gottesdiensten

in der Kirche ist auf Anordnung

der Behörden zurzeit

auf maximal 50 Personen beschränkt,

und es besteht Maskenpflicht.

Es muss zwingend

eine Anmeldung via Doodle erfolgen.

Die Gottesdienste und

Andachten werden via Zoom-

Bild: TearFund

BESTATTUNGSDIENST

OSWALD KRATTINGER AG

Bümplizstrasse 104B, 3018 Bern-Bümpliz

info@krattingerag.ch / www.krattingerag.ch

Würdevoll und persönlich.

24 h-Telefon 031 333 88 00

Die Arbeitsgruppe OeME freut sich auf

Ihren Besuch

Meeting übertragen (die entsprechenden

Links sind beim

Vorsteher erhältlich).

Sonntag, 14. März, 9.30 Uhr

Gottesdienst (mit Doodle-Anmeldung

und via Zoom-Meeting)

Donnerstag, 18. März, 20.00 Uhr

Andacht (nur via Zoom-Meeting)

Sonntag, 21. März, 9.30 Uhr

Gottesdienst (mit Doodle-Anmeldung

und via Zoom-Meeting)

Sonntag, 28. März, 9.30 Uhr

Gottesdienst (mit Doodle-Anmeldung

und via Zoom-Meeting)

Französische Kirche

Zeughausgasse 8, 3011 Berne

egliserefbern.ch

Dimanche 21 mars, 5e dimanche

du Carême, 10:00h, culte

Pasteure Nadine Manson. Musiciens

: Antonio Garcia et Brigitte

Scholl

Dimanche des Rameaux 28 mars,

10:00h, culte des familles / Installation

de Jennifer Burkard

Pasteur Olivier Schopfer et Jennifer

Burkard, catéchète professionnelle.

À l’orgue : Antonio Garcia

031 991 11 77

seit 1972

24 Std. erreichbar

Veranstaltungen allgemein

Take-away-Suppe

Mittwoch, 10. und 17. März jeweils

11 – 13 Uhr, Abholung der Suppe

Bern und Region

Breitenrainplatz 42, 3014 Bern, www.egli-ag.ch

Beat Burkhard

Bestatter / Thanatopraxie

Urs Gyger

Geschäftsleiter


für Möbel

Emission class for furniture

Sitzmöbel / seating furniture

Hersteller-Nr. / manufacturer-no.


Kollektion / collection / Modell / model


Prüfnummer / control number


Emissionsklasse für Möbel nach der

RAL-Registrierung RAL-RG 437

der Deutschen Gütegemeinschaft

Möbel • Emission class for furni-

ture according to RAL-RG 437 •

www.emissionslabel.de

20 Letzte

9. März 2021

Vorschau QBB Forum 22. März

Stöckacker Nord – Meienegg

Die FAMBAU Genossenschaft

plant in der Meienegg im Stöckacker-Quartier

eine neue Wohnüberbauung.

Zur Entwicklung

der Siedlung hat die FAMBAU in

Zusammenarbeit mit der Stadt

Bern eine Städtebauliche Studie

und darauf basierend einen Projektwettbewerb

durchgeführt.

Im QBB Forum stellt die FAMBAU

Genossenschaft das Siegerprojekt

vor.

Velohauptroute

Im Wangental plant der Kanton

Bern eine Velovorrrangroute.

Eine Machbarkeitsstudie im Auftrag

der Stadt Bern soll aufzeigen,

mit welcher Linienführung die

Vorrangroute bis zum Bahnhof

Bern fortgeführt wird. Im QBB Forum

werden die Projektziele, die

Varianten der Linienführung, sowie

eine Bestvariante der Velohauptroute

sowie die Quartierverknüpfung

Bahnhöheweg –

Stöckacker Süd vorgestellt.

Jährliche Hauptversammlung

Bernardo Albisetti tritt nach 12

Jahren als Präsident der QBB zurück.

Zur Wahl stellt sich Ralf

Treuthardt, Vize-Präsident der

QBB.

zvg

Das QBB Forum ist auch in

der virtuellen Form für die

Öffentlichkeit zugänglich.

Es findet statt am Montag,

22. März 2021 von 17.30 bis

20.45 Uhr per Zoom.

Teilnahme:

Der benötigte Link, Meeting-ID

und Kenncode werden auf

Anfrage von der Geschäftsstelle

bekanntgegeben.

Mehr Informationen finden Sie

unter: qbb.ch

Weitere Auskünfte:

Rachel Picard, Geschäftsführerin,

031 991 52 45 / qbb@bluewin.ch

Westwind: «Influence Yourself»

«Influence Yourself»: Ein Projekt

im Quartierzentrum Gäbelbach

für einen nachhaltigen Umgang

mit sozialen Medien. Spezialist

für IT und soziale Medien Remy

Reist öffnet die Tür in die Welt

der Influencer. Im Fotostudio mit

Stefan Maurer werden die Jugendlichen

fotografiert und fotografieren

selbständig. Die Porträts

werden mit einschlägigen

Apps bearbeitet, manipuliert und

einander gegenübergestellt, damit

die Unterschiede sichtbar

werden.

Die Ergebnisse sind auf der speziell

erstellten Webseite www.

influence-yourself.ch zu sehen

und werden am 26.03. ab 16 Uhr

vor Ort in einer Ausstellung präsentiert.

«Für mich als Künstler ist der Gäbelbach

ein überaus spannendes

und reichhaltiges Quartier. Die

Vielfalt der Menschen, die unterschiedlichen

Kulturen, Interes-

sen, Wünsche. Es ist wie eine Welt

in der Welt und es gibt immer etwas

zu entdecken. Ich liebe es»,

sagt Stefan Maurer.

zvg

Wo: Quartierzentrum Gäbelbach,

Weiermattstrasse 54, 3027 Bern

Wann: jeweils Mi. und Fr.

10./12./17./19. März 2021

von 13.30 bis 17.30 Uhr

Anmeldung: Quartierbüro

Gäbelbach oder über die E-Mail

hallo@influence-yourself.ch

Die Platzzahl ist beschränkt und

kostenlos.

Nächste Ausgabe:

Dienstag. 23. März 2021

Anzeigenschluss:

Do. 18. März 2021 / 12 Uhr

Ihr persönlicher AXA

Versicherungs- und

Vorsorgeberater in der

Region Bern-West

Simon Herrmann, Verkaufsleiter

AXA Generalagentur Dieter Wyss

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Di. bis Fr. 10:00 - 12:00 und 13:30 - 18:30 Uhr

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