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03.07.21 Lindauer Bürgerzeitung

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LINDAUER<br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)<br />

3. Juli 2021 · Ausgabe KW 26/21 · an alle Haushalte<br />

ANSICHTEN<br />

Andreas Schauer,<br />

Geschäftsführer<br />

Schauer & Co. GmbH,<br />

Bauherr u. Betreiber<br />

der Therme Lindau<br />

Nach einem Schönheitsschlaf<br />

entwickelt sich<br />

Lindau in dieser herrlichen<br />

Vier-Länder-Region mit<br />

unglaublicher Geschwindigkeit<br />

weiter. Neue Inselhalle,<br />

Bahnhof Reutin,<br />

Bahnunterführung,<br />

Cavazzen, Gartenschau<br />

und Therme: alles Leitprojekte<br />

der Zukunft.<br />

Als Dependance-<strong>Lindauer</strong><br />

mit Wohnsitz auf der Insel<br />

genieße ich die Ruhe und<br />

die Beschaulichkeit hier,<br />

die Gemütlichkeit, die<br />

Gastronomie...<br />

Bei aller Entwicklung und<br />

dem Fortschritt und der<br />

Freude über den touristischen<br />

Boom: Es gilt, den<br />

Charakter der alten Stadt<br />

für Gäste und vor allem<br />

auch für die Bürgerinnen<br />

und Bürger zu erhalten,<br />

alle Neuentwicklungen<br />

nachhaltig und wohlüberlegt<br />

anzugehen.<br />

lindauer_buergerzeitung<br />

Erscheinungstermine<br />

Ihre nächsten BZ erscheinen<br />

Samstag, 17.07.2021<br />

Samstag, 31.07.2021<br />

Wissenswertes:<br />

„Neustart Kultur“<br />

Der Zeughausverein freut<br />

sich über Fördergelder für<br />

neue und behindertengerechte<br />

Sanitäranlagen sowie<br />

für faire Künstlergagen.<br />

S. 7<br />

Wissenswertes:<br />

Arbeitsalltag adé<br />

Fast 33 Jahre hat Benedikt<br />

Bentele im <strong>Lindauer</strong> Krankenhaus<br />

gearbeitet, seit 2003<br />

war er dort Pflegedienstleiter.<br />

Jetzt hat er den Klinikalltag<br />

gegen sein geliebtes Hobby<br />

getauscht und genießt den<br />

Ruhestand. S. 13<br />

Parken soll weiterhin möglich sein<br />

Bürgerbeteiligung zum Karl-Bever-Platz Konkrete Anregungen im Stadtrat vorgestellt<br />

Das Bürgerbeteiligungsverfahren<br />

zum Karl-Bever-Platz ist weitgehend<br />

abgeschlossen. Die Beteiligungsgruppe<br />

hat sich zum<br />

dritten Mal getroffen und konkrete<br />

Empfehlungen für den Stadtrat<br />

erarbeitet. Das Ergebnis haben<br />

dann Vertreterinnen und<br />

Vertreter am Donnerstag, 24.<br />

Juni, im Stadtrat vorgetragen.<br />

Eines der Ergebnisse: Es wird<br />

weiterhin Parkplätze geben.<br />

Allerdings gehen die Empfehlungen<br />

der Beteiligungsgruppe<br />

darüber hinaus. Vier Kernfragen<br />

hatten die Beteiligten beim<br />

zweiten Treffen herausdestilliert:<br />

attraktive Gestaltung<br />

und Freizeitmöglichkeiten,<br />

Nachhaltigkeit, Langlebigkeit<br />

und Flexibilität, bedarfsgerechte<br />

Planung – auch für Bewohnerinnen<br />

und Bewohner<br />

der Insel – sowie ein zukunftsfähiges<br />

Mobilitätskonzept.<br />

Zu allen diesen Punkten<br />

hatten die Teilnehmerinnen<br />

und Teilnehmer Empfehlungen<br />

erarbeitet. Diese präsentierten<br />

sie dem Stadtrat, auch,<br />

damit sie ihre Empfehlungen<br />

ungefiltert vortragen konnten.<br />

Einige Beispiele: Bei der Gestaltung<br />

empfehlen die Mitwirkenden<br />

auf die so genannte<br />

Landschaftsfalte zu setzen,<br />

denn das Parkhaus soll nicht<br />

zu prägend sein. Tendenz: Die<br />

Parkplätze sollen eher unter<br />

die Erde. Alternativ schlagen<br />

sie bei einem höheren Bauwerk<br />

eine Fassadenbegrünung<br />

vor. Café, Bar oder Spielflächen<br />

stehen hier ebenfalls auf<br />

der Empfehlungsliste.<br />

Damit die Lösung auch zukunftsfähig<br />

ist, soll ein modulares<br />

Gebäude entstehen, das<br />

entweder wieder abgebaut<br />

oder anderen Nutzungen zugeführt<br />

werden kann.<br />

Besonders im Fokus standen<br />

die zukünftigen Nutzerinnen<br />

und Nutzer. Dabei plädiert<br />

die Beteiligungsgruppe<br />

dafür, zunächst Anwohner<br />

und Beschäftigte, dann erst<br />

Übernachtungsgäste zu versorgen.<br />

Touristen sollen nach<br />

Möglichkeit auf den Auffangparkplätzen<br />

ihre Fahrzeuge abstellen.<br />

Mit Maske, aber mit offenem Visier diskutierte die Beteiligungsgruppe die zukünftige Nutzung und<br />

Gestaltung des Karl-Bever-Platzes.<br />

BZ-Foto: Stadt Lindau/Christian Bandte<br />

Zudem, so die Empfehlung<br />

unter dem Punkt „Zukunftsfähiges<br />

Mobilitätskonzept“ soll<br />

der Karl-Bever-Platz in einem<br />

Parkleitsystem gar nicht mehr<br />

aufgeführt werden. Die Altstadt<br />

soll autoärmer werden,<br />

so ein Ergebnis, und der ÖPNV<br />

soll ausgebaut werden. Das detaillierte<br />

Ergebnis steht auf der<br />

Internetseite der Stadt Lindau<br />

unter dem Punkt Bürgerbeteiligung.<br />

Der Prozess war durchaus<br />

anspruchsvoll, wie die Stimmungskurve<br />

eines Teilnehmers<br />

zeigt. Zu Beginn der dritten<br />

Veranstaltung sah er noch<br />

eine „gute Chance für eine<br />

Lösung“. Zur Pause war er eher<br />

skeptisch und am Ende überrascht,<br />

dass es doch noch zu<br />

einem Konsent gekommen sei.<br />

„Konsent“ war das Zauberwort<br />

an diesem Abend in der<br />

Inselhalle, an dem die Moderatoren<br />

Robert Pakleppa und<br />

Karsten Grimberg die bislang<br />

umfangreichste Bürgerbeteiligung<br />

der <strong>Lindauer</strong> Stadtgeschichte<br />

zu einem Lösungsvorschlag<br />

für den Stadtrat<br />

führten. Konsent heißt: „Niemand<br />

hat gegen die Lösung<br />

einen schwerwiegenden Einwand<br />

und alle können diese<br />

mittragen.“<br />

Neben den 21 gelosten Bürgerinnen<br />

und Bürgern der Beteiligungsgruppe<br />

waren auch<br />

sieben Interessenvertreterinnen<br />

und -vertreter beteiligt.<br />

Sie stammten aus dem Tourismus,<br />

der Gastronomie, dem<br />

AK Verkehr, den Parents for<br />

Future, dem Bund Naturschutz,<br />

dem Einzelhandel und<br />

von der LTK.<br />

Im Hintergrund organisierte<br />

ein siebenköpfiges Begleitteam<br />

zusammen mit der Verantwortlichen<br />

für die Bürgerbeteiligung,<br />

Alexandra Abbrederis-Simpson,<br />

den kompletten<br />

Prozess. 3.329 Menschen<br />

hatten sich online über den<br />

Prozess informiert, über 400<br />

aktiv beteiligt, auch deren Anregungen<br />

waren in den Prozess<br />

eingegangen.<br />

„Wir sind mit der Beteiligung<br />

sehr zufrieden“, sagt<br />

Pakleppa. Man habe bewusst<br />

ein emotionales Thema gewählt,<br />

um eine möglichst hohe<br />

Beteiligung zu erreichen.<br />

Dies sei gelungen.<br />

Die Teilnehmerinnen und<br />

Teilnehmer sahen in dieser<br />

Form der Beteiligung durchaus<br />

einen Musterprozess für<br />

die weitere Bürgerbeteiligung<br />

in Lindau. Eine der häufigsten<br />

Einschätzungen war: „Ich bin<br />

überrascht, dass es möglich<br />

war, bei einem so komplexen<br />

Thema mit so vielen Menschen<br />

zu einer Lösung zu kommen.“<br />

Damit ist ein weiteres<br />

Ziel der Beteiligungsprozesse<br />

in Sicht: eine neue Diskussionskultur<br />

für Lindau. Durch<br />

frühzeitige Bürgerbeteiligung<br />

sollen in Zukunft Bürgerentscheide<br />

weitgehend vermieden<br />

werden.<br />

In der Juli-Sitzung könnte<br />

der Stadtrat dann entscheiden,<br />

mit welchen Schritten es am<br />

Karl-Bever-Platz weitergehen<br />

kann. Dann findet nicht nur<br />

der umfangreichste Beteiligungsprozess,<br />

sondern auch<br />

eine jahrzehntelange Diskussion<br />

ein vorläufiges Ende.<br />

Jürgen Widmer<br />

▶ Sonntagsbummel<br />

Anlässlich der Gartenschau und des Kunsthandwerkermarktes<br />

(der findet am 3. und 4. Juli auf dem Theresevon-Bayern-Platz<br />

statt) laden <strong>Lindauer</strong> Einzelhändler am<br />

4. Juli ab 12 Uhr zum verkaufsoffenen Sonntag ein. S. 9<br />

▶ Lebensfreude pur<br />

260 Aussteller, Genuss, Aktionen und ein tolles<br />

Rahmenprogramm für die ganze Familie verspricht<br />

die Verbrauchermesse IBO, die dieses Mal<br />

als Sommer-Messe stattfindet. S. 10


2 3. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 26/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Das pure Leben - Lindau lockt<br />

Am ersten Juliwochenende ist auf der Insel viel Schönes geboten<br />

Die Inselstadt hat sich herausgeputzt:<br />

Lindau blüht, leuchtet<br />

und duftet an allen Ecken und<br />

Enden und das erste Juliwochenende<br />

hat es besonders in<br />

sich: Gartenschau, Kunsthandwerkermarkt,<br />

Marc Chagall,<br />

und als i-Tüpfelchen shoppen<br />

am Sonntag versprechen<br />

glückliche Stunden am See.<br />

Am Donnerstag konnte auf<br />

der Gartenschau in Lindau die<br />

70.000 Besucherin begrüßt<br />

werden. Irina Scherl aus Sigmarszell<br />

besuchte die Gartenschau<br />

am Nachmittag gemeinsam<br />

mit ihren Söhnen.<br />

Der Kunsthandwerkermarkt lockt auf dem Therese-von-Bayern-<br />

Platz.<br />

Foto: Susi Donner<br />

Natürlich bietet die Gartenschau<br />

auf der Hinteren Insel<br />

ein vielfältiges Programm für<br />

die ganze Familie. Jedoch es<br />

scheint, als ob ganz Lindau<br />

Gartenschau feiert, denn wohin<br />

man auch schaut ist ein<br />

Blütenmeer zu finden.<br />

Dazu ist am 3.und 4. Juli auf<br />

dem Therese-von-Bayern-Platz<br />

der beliebte Kunsthandwerkermarkt,<br />

der an Pfingsten verschoben<br />

werden musste. Samstags<br />

15 -21 Uhr und sonntags<br />

11 bis 18 Uhr zeigen (und verkaufen)<br />

Kunsthandwerker dort<br />

ihre kreativen Arbeiten.<br />

Besonders freut sich die Stadt<br />

Lindau, dass sie ihren Besuchern<br />

erstmals wieder einen<br />

verkaufsoffenen Sonntag anbieten<br />

und somit die Einzelhändler<br />

unterstützen kann. Die<br />

<strong>Lindauer</strong> Einzelhändler öffnen<br />

anlässlich der Gartenschau Lindau<br />

und des Kunsthandwerkermarktes<br />

am Sonntag, 4. Juli von<br />

12 bis 17 Uhr ihre Geschäfte<br />

und laden zum Bummeln ohne<br />

70.000 Besucherin begrüßt<br />

Gartenschau Lindau lockt Groß und Klein<br />

Besonders freue sich die Familie<br />

auf das Kinderangebot an<br />

der kunterbunten Spieleland-<br />

Wiese und auf den Spielplatz<br />

„Gratwanderung“. „Diesen haben<br />

wir schon während der<br />

Bauphase immer wieder beobachtet<br />

und können es jetzt<br />

kaum erwarten“, sagte Scherl.<br />

Die Familie besuchte die Gartenschau<br />

am Donnerstagnachmittag<br />

zum ersten Mal. „Wir<br />

wollten uns das Gelände heute<br />

einfach mal anschauen, kommen<br />

aber sicher öfter.“<br />

Gartenschau-Geschäftsführerin<br />

Claudia Knoll überreichte<br />

Familie Scherl zur Feier des Tages<br />

einen Blumenstrauß und<br />

einen Verzehrgutschein in Höhe<br />

von 50 Euro. Die Freude über<br />

die 70.000 Besucherin ist bei<br />

Knoll groß: „Wir freuen uns<br />

sehr, dass die Gartenschau in<br />

Lindau von Familien und sportbegeisterten<br />

Jugendlichen so<br />

toll angenommen wird.“<br />

Gartenschau sucht Verstärkung<br />

Zwei Aushilfsjobs zu besetzen<br />

Die Gartenschau in Lindau<br />

braucht personelle Verstärkung.<br />

Zum einen sucht sie<br />

jemand zur Mithilfe im Büro,<br />

besonders als Telefondienst<br />

in Teilzeit (20 Stunden und<br />

teilweise am Wochenende)<br />

während der Gartenschauzeit<br />

bis zum 10.Oktober. Arbeitsbeginn<br />

ist schnellstmöglich.<br />

Ab 1. Juli ist zudem eine Stelle<br />

frei im Bereich Kultur, Kinderund<br />

Jugendprogramm und bei<br />

Gartenschau-Geschäftsführerin Claudia Knoll überreicht Irina<br />

Scherl einen Blumenstrauß und einen Verzehrgutschein für die Gastronomie.<br />

Foto: Natur in Lindau<br />

der Unterstützung auf dem gesamten<br />

Gelände. Bereitschaft<br />

zum Schichtdienst, auch an<br />

den Wochenenden sollte vorhanden<br />

sein. Der Umfang beträgt<br />

ungefähr im Durchschnitt<br />

25 Wochenstunden.<br />

Die Stelle eignet sich auch als<br />

Ferienjob für Studentinnen<br />

und Studenten oder volljährige<br />

Schülerinnen und Schüler.<br />

Kontakt: info@lindau2021.<br />

de oder telefonisch unter<br />

08382 27924-00. JW<br />

Die Gartenschau Lindau ist<br />

noch bis zum 10. Oktober geöffnet<br />

und steht unter dem<br />

Motto „Gartenstrand – vom<br />

Berg zum See“. Die Kassen sind<br />

täglich von 9 bis 19 Uhr besetzt.<br />

Weitere Informationen<br />

gibt es unter www.lindau2021.<br />

de<br />

Natalie Schneider<br />

Altstadtschulhof<br />

gesperrt<br />

Die Straßenverkehrsbehörde<br />

der Stadt Lindau teilt mit, dass<br />

voraussichtlich wegen einer<br />

Veranstaltung von Freitag, 9.<br />

Juli, 13 Uhr, bis Sonntag, 11. Juli,<br />

6 Uhr, die Parkplätze auf<br />

dem Gelände des Altstadtschulhofes<br />

gesperrt werden<br />

müssen. In dieser Zeit dürfen<br />

Bewohner mit Sonderparkrecht<br />

für die vordere Insel ausnahmsweise<br />

die Parkplätze der<br />

Stadtverwaltung an der Toskana<br />

nutzen.<br />

JW<br />

Im Juli und August können die<br />

<strong>Lindauer</strong>innen und <strong>Lindauer</strong><br />

und ihre Gäste eine neue Form<br />

der Mobilität testen: Die grünen<br />

Miet-Elektro-Roller der<br />

Firma Tier kommen für einen<br />

Probelauf nach Lindau. In mehr<br />

als 50 Städten in Deutschland<br />

gibt es das Angebot. In Lindau<br />

dürfen sie aber nicht überall<br />

genutzt werden.<br />

Zeitdruck, zum Entdecken der<br />

Sommermode und vielen schönen<br />

Dingen ein, und bieten individuell<br />

besondere Sonntagsaktionen<br />

an.<br />

Und dazwischen sollten die<br />

Besucher unbedingt die Blumenpracht<br />

am Hafen, in der<br />

Fußgängerzone und in den<br />

Parks bewundern – die Stadtgärtnerei<br />

hat die ganze Insel<br />

zur Gartenschau besonders<br />

hübsch gestaltet. In gemütlichen<br />

Cafés und Restaurants<br />

lässt sich zudem ein kulinarischer<br />

Boxenstopp einlegen.<br />

Und damit nicht genug, ist an<br />

beiden Tagen die sehr erfolgreiche<br />

Sommerausstellung „Marc<br />

Chagall – Paradiesische Gärten“<br />

im Kunstmuseum am Inselbahnhof<br />

geöffnet, in der die<br />

Farbenpracht der Gartenschau<br />

nahtlose und träumerisch<br />

schöne Fortsetzung findet.<br />

Lindau ist immer eine Reise<br />

wert – in diesen sommerlichen<br />

Tagen ganz besonders. Der verkaufsoffene<br />

Sonntag dürfe, so<br />

die Stadt und das Kulturamt<br />

Lindau, ein wenig als Trost für<br />

die beliebte Kultur- und Einkaufsnacht<br />

gesehen werden,<br />

die ursprünglich für den 6. August<br />

geplant war, Corona bedingt<br />

aber abgesagt werden<br />

muss. Außerdem weisen die<br />

Verantwortlichen darauf hin,<br />

dass alle Veranstaltungen<br />

selbstverständlich ausschließlich<br />

unter den geltenden Hygiene-<br />

und Abstandsregeln<br />

stattfinden. Susi Donner<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Erste Änderungsverordnung zur Rechtsverordnung<br />

der Stadt Lindau (Bodensee) über<br />

verkaufsoffene Sonntage vom 31. März 2021<br />

vom 25. Juni 2021<br />

Die Stadt Lindau (Bodensee) erlässt auf Grund des § 14 Abs. 1 Satz 2 des Gesetzes<br />

über den Ladenschluss (LadSchlG) vom 2. Juni 2003 (BGBl. I S. 744),<br />

zuletzt geändert durch Artikel 430 der Verordnung vom 31. August 2015<br />

(BGBl. I S. 1474) in Verbindung mit § 12 der Verordnung über die Zuständigkeit<br />

zum Erlass von Rechtsverordnungen (Delegationsverordnung) vom 28.<br />

Januar 2014 (GVBl. S. 22), zuletzt geändert durch Verordnung vom 4. Juni<br />

2021 (BayMBl. S. 382), folgende Rechtsverordnung:<br />

§ 1<br />

Die Rechtsverordnung der Stadt Lindau (Bodensee) über verkaufsoffene<br />

Sonntage vom 31. März 2021 wird wie folgt geändert:<br />

In § 1 wird der Satzbestandteil „am Sonntag, dem 23.05.2021 anlässlich<br />

des <strong>Lindauer</strong> Kunsthandwerkermarktes (festgesetzte Marktveranstaltung)<br />

in Verbindung mit der Bayerischen Gartenschau“ ersetzt durch den Satzbestandteil<br />

„am Sonntag, dem 04.07.2021 anlässlich des <strong>Lindauer</strong> Kunsthandwerkermarktes<br />

(festgesetzte Marktveranstaltung) in Verbindung mit der<br />

Bayerischen Gartenschau“.<br />

§ 2<br />

Diese Verordnung tritt am Tage nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der<br />

Großen Kreisstadt Lindau (Bodensee) in Kraft.<br />

Stadt Lindau (Bodensee), den 25.06.2021<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

Auf einen Blick:<br />

Samstag, 3. Juli<br />

Kunsthandwerkermarkt 15<br />

– 21 Uhr auf dem Theresevon-Bayern-Platz<br />

10 – 18 Uhr Sommerausstellung<br />

im Kunstmuseum<br />

am Inselbahnhof „Marc<br />

Chagall – Paradiesische<br />

Gärten“<br />

9 – 19 Uhr Gartenschau auf<br />

der Hinteren Insel<br />

Sonntag, 4. Juli<br />

11 – 18 Uhr auf dem Therese-von-Bayern-Platz<br />

auf der<br />

<strong>Lindauer</strong> Insel<br />

10 – 18 Uhr Sommerausstellung<br />

im Kunstmuseum<br />

am Inselbahnhof „Marc<br />

Chagall – Paradiesische<br />

Gärten“<br />

9 – 19 Uhr Gartenschau auf<br />

der Hinteren Insel<br />

12 – 17 Uhr Verkaufsoffener<br />

Sonntag der Einzelhändler<br />

auf der Insel<br />

Aktuelle Informationen<br />

zu den Veranstaltungen auf<br />

www.lindau.de, www.kultur-lindau.de;<br />

www.lindau2021.de<br />

Elektro-Roller im Test<br />

Stadtrat genehmigt Modellprojekt<br />

200 Scooter sollen ab Juli bereit<br />

stehen, zum Start erst einmal<br />

an 24 fixen Stationen im Stadtgebiet.<br />

OB Dr. Claudia Alfons<br />

sieht den Modellversuch mit<br />

Spannung: „Ich bin sehr gespannt<br />

auf das Ergebnis unserer<br />

Testphase. Die E-Roller könnten<br />

ein weiteres Puzzleteil hin<br />

zu einer umweltfreundlicheren<br />

Mobilität in Lindau sein.“ JW


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 3. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 26/21<br />

Schönster Baum gesucht<br />

Stadt Lindau und BN suchen den Lieblingsstadtbaum<br />

Jeder von uns hat doch einen<br />

Lieblingsschattenspender in<br />

der Stadt, der es verdient, einmal<br />

im Mittelpunkt zu stehen.<br />

Ungefähr 25.000 Bäume gibt es<br />

auf dem Gebiet der Stadt Lindau<br />

nach einer Schätzung des ehemaligen<br />

Leiters der Stadtgärtnerei,<br />

Meinrad Gfall. Statistisch<br />

gesehen hat also jede <strong>Lindauer</strong>innen<br />

und jeder <strong>Lindauer</strong> einen<br />

eigenen Stadtbaum.<br />

Stadtbäume sind starke Verbündete<br />

im Klimaschutz, sie<br />

sorgen für Kühlung und saubere<br />

Luft, sie speichern Feuchtigkeit,<br />

bieten Lebensraum für viele<br />

Tiere, spenden Schatten, verbessern<br />

das Stadtklima und damit<br />

unsere Lebensqualität.<br />

Im Rahmen des Bildungsprogrammes<br />

des BUND Naturschutz<br />

wird auf dem Gartenschaugelände<br />

in der Zeit vom<br />

14. Juni bis 7. Juli eine Ausstellung<br />

über Stadtbäumen gezeigt.<br />

Parallel zu dieser Ausstellung<br />

Stadtbäume sind ein Beitrag zum Klimaschutz<br />

Foto: Danielle Eichler<br />

findet der Stadtbaumwettbewerb<br />

statt.<br />

Eine Jury ermittelt den<br />

schönsten Stadtbaum. Unsere<br />

Oberbürgermeisterin, Frau Dr.<br />

Alfons wird am 9. Juli den ersten,<br />

zweiten und dritten Platz<br />

prämieren.<br />

Also: Aussuchen, fotografieren<br />

und mit einem Satz erklären,<br />

wo der Baum steht und warum<br />

man ihn so gerne hat.<br />

Einsendungen an geschaeftsstelle-bn-li@web.de<br />

oder das Foto<br />

in der BUND Naturschutz - Kreisgruppe<br />

Lindau, Lotzbeckweg 1<br />

persönlich vorbeibringen.<br />

Prämierung: 9. Juli 2021 ab 18<br />

Uhr Gartenschaugelände<br />

Danielle Eichler<br />

„Mit Dir“ aktiv und gesund bleiben<br />

Projekt vernetzt Senioren in Lindau und Umgebung<br />

Die Initiative „mit Dir“ will<br />

Menschen im Ruhestand aktiv<br />

vernetzen, um Einsamkeit und<br />

Pflegebedürftigkeit im Alter<br />

vorzubeugen. Unser Ziel ist,<br />

dass Menschen der Generation<br />

65+ aktiv an der Gemeinschaft<br />

vor ihrer Haustüre teilnehmen<br />

und so ein gutes Stück mehr<br />

Lebensqualität erfahren und<br />

dadurch länger fit bleiben.<br />

Denn bekanntermaßen ist der<br />

demografische Wandel kein abstraktes<br />

Hirngespinst, sondern<br />

Realität unserer Zeit. Gerade<br />

am Bodensee ist diese Entwicklung<br />

noch stärker als anderswo,<br />

weil sich viele Menschen nach<br />

dem aktiven Berufsleben hier<br />

niederlassen, um ihre schönsten<br />

Jahre zu genießen.<br />

i<br />

GTL informieren über Breite Straße<br />

Umgestaltung für 2023 geplant<br />

Im Jahr 2019 hat die Stadt Lindau gemeinsam<br />

mit <strong>Lindauer</strong> Bürgerinnen und Bürgern das<br />

Nahmobilitätskonzept erarbeitet. Ziel war,<br />

die Freizeit- und die Alltagsmobilität im<br />

Stadtgebiet zu fördern und die Sicherheit im<br />

Rad- und Fußverkehr zu verbessern.<br />

Die Breite Straße, Quartierstraße und definierte<br />

Hauptradroute, steht vor einigen Veränderungen.<br />

Nun soll ein Vorentwurf für einen<br />

verkehrsberuhigten Teilbereich entstehen.<br />

Um die Bedürfnisse, Wünsche wie auch Befürchtungen<br />

der Anwohnerinnen und Anwohner<br />

vor der Planung zu erfahren, lud die<br />

„mit Dir“ wird aus dem Pflegepaket<br />

des Landkreises Lindau<br />

unterstützt und möchte konkrete<br />

Hilfen zur aktiven Teilhabe<br />

anbieten. Vorgenommen hat<br />

sich die Initiative, die Generation<br />

der sogenannten „Best<br />

Ager“, die nicht mehr oder sehr<br />

bald nicht mehr arbeitet, stärker<br />

in örtliche Strukturen einzubinden.<br />

Die vom Landkreis<br />

Lindau geförderten Aufgaben<br />

des Projektes „mit Dir“ sind<br />

vorerst auf die Stadtteile Insel,<br />

Aeschach, Hoyren, Schönau<br />

und Schachen aufgeteilt. Die<br />

Initiatoren weiten ihre Kontakte<br />

auch auf Vereine, Kirchengemeinden<br />

und andere Einrichtungen<br />

aus.<br />

Um der Zielgruppe in den jeweiligen<br />

Stadtteilen konkrete<br />

Angebote machen zu können,<br />

bittet „mit Dir“ um aktive Beteiligung.<br />

Denn nur, wenn klar<br />

ist, was sich (Jung-)Seniorinnen<br />

und -senioren wünschen,<br />

kann jede und jeder Einzelne<br />

besser vernetzt und eingebunden<br />

werden. Und was kostet<br />

das? Ein bisschen guten Willen<br />

und den Mut, sich einer guten<br />

Sache anzuschließen – sonst<br />

nichts.<br />

Sie sind neugierig geworden,<br />

möchten dabei sein oder haben<br />

Lust, sich einzubringen und<br />

uns Ihre Ideen mitzuteilen? Besuchen<br />

Sie unsere Website unter<br />

www.mit-dir.li oder schreiben<br />

Sie eine Mail an mitdir@<br />

lindau.li. Wir freuen wir uns<br />

auch auf Ihren Anruf unter<br />

08382-5043194. BZ<br />

GTL – Garten und Tiefbau Lindau- gemeinsam<br />

mit dem ausführenden Planungsbüro zu<br />

einem Informationsspaziergang.<br />

Mehr als 20 engagierte Anrainerinnen und<br />

Anrainer trafen sich vor Ort zum Austausch.<br />

Neben den Hinweisen für die Planung wurde<br />

auch über mögliche kurzfristige Maßnahmen<br />

gesprochen, die von der GTL aktuell geprüft<br />

werden.<br />

Als nächster Schritt entsteht auf Basis aller<br />

Informationen ein Vorentwurf, dieser wird<br />

voraussichtlich im Herbst noch einmal mit<br />

den Bürgerinnen und Bürgern besprochen.<br />

Die Umsetzung ist für 2023 geplant. GTL<br />

GRUSS AUS DER TOSKANA<br />

Liebe <strong>Lindauer</strong>innen und<br />

liebe <strong>Lindauer</strong>,<br />

Lindau ist jünger, als wir oft<br />

denken. Gerade in diesen Tagen<br />

zeigt sich dies deutlich.<br />

Ob auf den Kleinspielfeldern<br />

an der Lindenschanze, am<br />

Stadion oder in Zech - hier finden<br />

Kinder und Jugendliche,<br />

was sie vor allem in den Zeiten<br />

der Pandemie vermisst haben:<br />

jede Menge Bewegung und<br />

Kontakt zu Gleichaltrigen.<br />

Wer über das Gartenschau-<br />

Gelände schlendert, stellt dies<br />

ebenfalls fest: Skaterpark und<br />

Boulderblock, Beach-Volleyballfeld,<br />

Tischtennisplatten<br />

und Basketballkorb erfreuen<br />

sich höchster Beliebtheit.<br />

Gartenschau-erfahrenen Besuchern<br />

fällt deshalb auf, dass<br />

die <strong>Lindauer</strong> Gartenschau<br />

Tag des offenen<br />

Denkmals abgesagt<br />

Die Untere Denkmalschutzbehörde<br />

der Stadtverwaltung Lindau<br />

teilt mit, dass im September<br />

2021 leider kein Tag des offenen<br />

Denkmals stattfinden<br />

kann. Eine solche Veranstaltung<br />

ist aktuell nicht mit den<br />

geltenden Hygienevorschriften<br />

vereinbar. Die Verantwortlichen<br />

hoffen jetzt auf bessere<br />

Rahmenbedingungen im kommenden<br />

Jahr.<br />

JW<br />

Eichbühlweg gesperrt<br />

Die Stadt Lindau teilt mit, dass<br />

der Eichbühlweg wegen der<br />

Neuanlage des Breitbands<br />

durch die Firma Binder bis zum<br />

23. Juli vollständig gesperrt<br />

3<br />

deutlich jünger wirkt, als andere<br />

Gartenschauen. Ich freue mich,<br />

dass diese Sportangebote auch<br />

nach der Gartenschau zum<br />

Großteil uns <strong>Lindauer</strong>innen<br />

und <strong>Lindauer</strong>n erhalten bleiben.<br />

Aber wir haben nicht nur Spiel<br />

und Spaß im Blick. Seit einigen<br />

Wochen ist das Jugendzentrum<br />

„Fresh“ in Zech, für dessen Erhalt<br />

sich vor Jahren die Jugendlichen<br />

stark gemacht haben, wieder<br />

zeitweise geöffnet.<br />

Und die nächste gute Nachricht:<br />

Das Jugendzentrum Xtra auf der<br />

Insel erstrahlt nicht nur äußerlich<br />

in neuem Glanz. Auch innen<br />

wurde eifrig renoviert und<br />

umgestaltet. Am Freitag, 9. Juli,<br />

darf ich es wiedereröffnen. Ein<br />

Termin, auf den ich mich persönlich<br />

sehr freue.<br />

Ich denke, es war richtig, der<br />

Empfehlung aus dem Jugendkonzept<br />

zu folgen, und die Jugendarbeit<br />

wieder in städtische<br />

Hand zu geben. Jugendliche haben<br />

sich selbst an der Erarbeitung<br />

dieses Konzeptes beteiligt<br />

und so dafür gesorgt, dass Lindau<br />

künftig auch wieder jünger<br />

wirkt!<br />

Ihre Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin für Lindau<br />

wird. Die Umleitung ist ausgeschildert.<br />

Fußgänger und Radfahrer<br />

können die Baustelle<br />

passieren, der Anliegerverkehr<br />

ist bis zur Baustelle frei. JW<br />

Dreierstraße gesperrt<br />

Die Stadt Lindau teilt mit, dass<br />

die Dreierstraße wegen der Neuanlage<br />

von Stromkabeln sowie<br />

Wasser- und Gasleitungen von<br />

Montag, 5. Juli, bis zum Freitag,<br />

16. Juli, vollständig gesperrt<br />

sein wird. Die Umleitung führt<br />

über die Lennard-Bernadotte-<br />

Straße, die im Zeitraum der Baumaßnahme<br />

ebenfalls halbseitig<br />

gesperrt wird, sowie den Uferweg.<br />

Die Umleitung ist ausgeschildert.<br />

Fußgänger und Radfahrer<br />

können die Vollsperrung<br />

nicht passieren. Die Zufahrt<br />

über die Hintere Insel ist frei. JW<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Im Fundamt der Stadt Lindau (B) wurden in der Zeit vom 20.05.2021 bis<br />

zum 21.06.2021 folgende Fundgegenstände abgegeben:<br />

- mehrere Schlüssel/ein Autoschlüssel - mehrere Smartphones<br />

- Ring - Halskette - Ohrring<br />

- Kopfhörer - Fotoapparat - Tüte mit Bekleidung<br />

- Rucksäcke/Sporttasche<br />

- verschiedene Kleidungsstücke vom Gartenschaugelände<br />

Diese Gegenstände können vom Verlierer unter genauer Beschreibung des<br />

Fundgegenstandes und des Verlustortes von Mo. bis Fr. 7.30 bis 12.30 Uhr<br />

und Mittwoch von 14 bis 17.30 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung<br />

abgeholt werden.<br />

Tel: 918-317, Fax: 918-328, E-Mail: fundamt@lindau.de<br />

Fahrräder werden im städt. Bauhof verwahrt und registriert;<br />

evtl. Rückfragen richten Sie bitte unmittelbar an den Bauhof,<br />

Bleicheweg 14, Telefon 08382 9380-0 oder -717.


4 3. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 26/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Gestaltungsbeirat ermöglicht Anbau<br />

Stadt freut sich über gelungene Finanzierung für das Maria-Martha-Stift<br />

Die Stadt Lindau korrigiert<br />

der Darstellung der Diakonie,<br />

der Gestaltungsbeirat<br />

habe das Bauvorhaben Maria-<br />

Martha-Stift verteuert. „Zum<br />

wiederholten Male behauptet<br />

das Maria-Martha-Stift, dass<br />

der Gestaltungsbeirat den<br />

Neubau um mehrere Millionen<br />

Euro verteuert hätte. Dies ist<br />

falsch“, so Stadtbaumeister<br />

Kay Koschka.<br />

„Fakt ist, dass der erste, vermeintlich<br />

günstigere Planungsentwurf<br />

des Maria-<br />

Martha-Stiftes sich an dieser<br />

sensiblen Stelle städtebaulich<br />

nicht eingefügt hätte und von<br />

der Baumasse her nicht genehmigungsfähig<br />

gewesen<br />

wäre. Mit dieser Planung hätte<br />

man niemals in ein dafür notwendiges<br />

Bebauungsplanverfahren<br />

gehen können“, stellt<br />

er klar. Mit Hilfe des Gestaltungsbeirates<br />

wurde dann in<br />

zwei Sitzungen eine genehmigungsfähige<br />

Planung entwikkelt.<br />

Diese Planung wollte das<br />

Maria-Martha-Stift dann umsetzen,<br />

sonst hätten sie wohl<br />

nicht ein Verfahren für einen<br />

vorhabenbezogenen Bebauungsplan<br />

durchgeführt und<br />

einen Bauantrag gestellt. Bereits<br />

im Bebauungsplanverfahren<br />

wird die Leistungsfähigkeit<br />

durch den Vorhabenträger,<br />

das Vorhaben finanziell<br />

auch leisten zu können,<br />

gegenüber der Stadt bestätigt.<br />

Auch im Bauantrag müssen<br />

die Baukosten angegeben werden,<br />

das heißt spätestens dann<br />

sollte man wissen, ob man<br />

sich ein Vorhaben leisten<br />

kann oder nicht“, so Koschka<br />

weiter. „Die Teuerungen jetzt,<br />

nach den erfolgten Genehmigungsverfahren,<br />

auf den Gestaltungsbeirat<br />

zu schieben,<br />

ist nicht seriös“.<br />

Die Finanzierung des Bauvorhabens<br />

und eine möglicher<br />

finanzieller Zuschuss<br />

durch Stadt wurden mehrfach<br />

in den städtischen Gremien<br />

behandelt. Da es sich jedoch<br />

um eine private Einrichtung<br />

und keine Pflichtaufgabe der<br />

Stadt handelt, kam man zu<br />

dem Ergebnis, dass der hierfür<br />

keine Haushaltsmittel verwendet<br />

werden können.<br />

Gleichwohl hat die Stadt sich<br />

insbesondere im letzten Jahr<br />

nochmals um Alternativen<br />

bemüht, um die Realisierung<br />

des Vorhabens zu unterstützen.<br />

Daher freut sich die Stadt<br />

ausdrücklich, dass die Diakonie<br />

die Finanzierung nun auf<br />

eigene Beine stellen kann.<br />

Die Behauptung, die Veränderungssperre<br />

habe die Kreditaufnahme<br />

erschwert, lässt<br />

die Stadt so nicht gelten. „Die<br />

Diakonie und die Stadt hatten<br />

das gemeinsame Verständnis,<br />

dass das Kinderhaus St. Stephan<br />

erhalten bleiben soll,<br />

von daher war es Ziel des<br />

Stadtrates diese Nutzung baurechtlich<br />

zu sichern. Wenn<br />

die Diakonie erklärtermaßen<br />

nie vorhatte, die Nutzung als<br />

Kinderhaus aufzugeben, ist<br />

nicht nachvollziehbar, warum<br />

die rechtliche Festsetzung<br />

hierüber eine seriöse Finanzierung<br />

erschwert haben<br />

soll“, sagt Kämmerer Felix Eisenbach.<br />

Jürgen Widmer<br />

Bekanntmachung des Regierungspräsidiums Tübingen<br />

Planfeststellungsverfahren für das Vorhaben „Kißlegg, Änderung des Böschungseinschnitts an der Ostseite“,<br />

Bahn-km 5,630 bis 6,650 der Strecke 4560 Kißlegg – Hergatz; betroffene Gemeinden: Kißlegg, Bad Waldsee<br />

(Landkreis Ravensburg) und Lindau (Bodensee) (Landkreis Lindau (Bodensee)<br />

Auf Antrag der DB Netz AG, Regionalbereich Süd, führt das Eisenbahn-Bundesamt,<br />

Außenstelle Karlsruhe/Stuttgart, für das<br />

oben genannte Vorhaben ein Planfeststellungsverfahren nach<br />

dem Allgemeinen Eisenbahngesetz (AEG) durch. Das Regierungspräsidium<br />

Tübingen ist dabei die Anhörungs- und Erörterungsbehörde,<br />

auch für den bayerischen Teil. Für das Vorhaben<br />

besteht keine Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung.<br />

A. Vorhabenbeschreibung<br />

Der Planungsbereich liegt im Bundesland Baden-Württemberg<br />

im Landkreis Ravensburg und befindet sich im Bereich von km<br />

5,630 bis km 6,650 der elektrifizierten Strecke 4560 Kißlegg<br />

– Hergatz auf der Gemarkung Kißlegg. Die Böschung auf der<br />

Ostseite im Einschnitt Kißlegg soll aufgrund der nicht ausreichenden<br />

Standsicherheit saniert werden. Sie ist auf der Ost- und<br />

Westseite mit einer Höhe von bis zu ca. 22,0 m ausgebildet. Der<br />

zu sanierende Bereich des Einschnitts Kißlegg befindet sich ca.<br />

700 m südlich des Weilers Wallmusried und ist aus dem Norden<br />

über die Kreisstraße K 8008 bei km ca. 5,250 sowie über den<br />

befestigten Weg oberhalb der Böschung zu erreichen. Nordöstlich<br />

des Einschnitts Kißlegg liegt das Moorgebiet „Arrisrieder<br />

Moos“.<br />

Es ist vorgesehen, die Baumaßnahme unter Aufrechterhaltung<br />

und möglichst ohne Beeinträchtigung des Eisenbahnbetriebs<br />

durchzuführen. Es werden lediglich Nachsperrpausen in Betriebsruhezeiten<br />

ca. 5 - 6 Stunden pro Nacht überwiegend für<br />

die Herstellung der untersten Stufen von Stützkörpern nach dem<br />

Hydrozementationsverfahren (HZV-Stützscheiben) benötigt.<br />

Die Bohrpfähle können während des Eisenbahnbetriebs hergestellt<br />

werden. Die Sanierung der Böschung wird voraussichtlich<br />

im Jahr 2025 erfolgen.<br />

Für das geplante Vorhaben wurde ein Landschaftspflegerischer<br />

Begleitplan und ein artenschutzrechtliches Gutachten erstellt.<br />

Im Rahmen der Bauarbeiten bzw. vorbereitenden Arbeiten<br />

sind Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen sowie Ausgleichsmaßnahmen<br />

vorgesehen, wie z. B. die Wiederherstellung<br />

der bauzeitlich beeinträchtigten Flächen, die Vergrämung der<br />

Zauneidechse aus dem Eingriffsbereich, die Herstellung neuer<br />

Ersatzhabitate für die Zauneidechse und die Aufforstung eines<br />

Schwarzerlen-Eschenwalds.<br />

Die Sanierungsmaßnahme findet ausschließlich auf Flächen<br />

der DB AG und auf Gemarkung der Gemeinde Kißlegg (Baden-<br />

Württemberg) statt. Flächen für Ausgleichsmaßnahmen befinden<br />

sich auch auf Gemarkung der Städte Bad Waldsee (Baden-<br />

Württemberg) und Lindau (Bayern). Bauzeitlich ergibt sich eine<br />

vorübergehende Inanspruchnahme von Flächen Dritter bzw. von<br />

öffentlichen Verkehrsflächen. Die erforderlichen Grundstücksflächen<br />

und die betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümer<br />

sind dem Grunderwerbsplan und dem Grunderwerbsverzeichnis<br />

zu entnehmen.<br />

B. Verfahrensbeschreibung<br />

Die Planunterlagen liegen von Montag, 12. Juli 2021 bis einschließlich<br />

Mittwoch, 11. August 2021 in Papierform im Foyer<br />

des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße 8,<br />

88131 Lindau (B) während der Dienststunden zur allgemeinen<br />

Einsicht aus. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag<br />

von 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr und zusätzlich am Mittwoch von<br />

14:00 Uhr bis 17:30 Uhr. Die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen<br />

sind bei der Einsichtnahme unbedingt zu beachten.<br />

1. Die betroffene Öffentlichkeit kann sich im Rahmen der Beteiligung<br />

bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist,<br />

also bis einschließlich Mittwoch, 25. August<br />

2021 bei der Stadt Lindau (Bodensee) oder beim Regierungspräsidium<br />

Tübingen, Referat 24, Konrad-Adenauer-<br />

Straße 20, 72072 Tübingen, zu den Unterlagen schriftlich<br />

oder zur Niederschrift äußern. Die Äußerung muss innerhalb<br />

der Äußerungsfrist den geltend gemachten Belang und das<br />

Maß der Beeinträchtigung erkennen lassen. Mit Ablauf der<br />

Äußerungsfrist sind für das Verfahren über die Zulässigkeit<br />

des Vorhabens alle Einwendungen oder Äußerungen von Gesetzes<br />

wegen ausgeschlossen, soweit sie nicht auf besonderen<br />

privatrechtlichen Titeln beruhen.<br />

Bei Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftslisten<br />

unterzeichnet oder in Form vervielfältigter<br />

gleichlautender Texte eingereicht werden (gleichförmige<br />

Eingaben), ist auf jeder mit einer Unterschrift versehenen<br />

Seite ein Unterzeichner mit Namen, Beruf und Anschrift als<br />

Vertreter der übrigen Unterzeichner zu bezeichnen. Andernfalls<br />

können diese Einwendungen unberücksichtigt bleiben.<br />

2. Die genannte Frist und der Einwendungsausschluss nach<br />

Verstreichen der Einwendungs-/ Äußerungsfrist gilt auch<br />

für die anerkannten Naturschutzvereinigungen sowie sonstige<br />

Vereinigungen, soweit diese sich für den Umweltschutz<br />

einsetzen und nach in anderen gesetzlichen Vorschriften zur<br />

Einlegung von Rechtsbehelfen in Umweltangelegenheiten<br />

vorgesehenen Verfahren anerkannt sind. Diese werden hiermit<br />

von der Auslegung des Plans benachrichtigt.<br />

3. Der Einwendungsausschluss beschränkt sich bei Einwendungen<br />

und Stellungnahmen, die sich auf die Schutzgüter<br />

nach § 2 Abs. 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung<br />

(UVPG) beziehen, nur auf dieses Verwaltungsverfahren.<br />

4. Nach Ablauf der Einwendungsfrist werden die rechtzeitig<br />

erhobenen Einwendungen bzw. Äußerungen sowie die Stellungnahmen<br />

der Träger öffentlicher Belange mit dem Träger<br />

des Vorhabens, den Behörden, Verbänden und Betroffenen<br />

sowie den Personen, die Einwendungen erhoben haben, in<br />

einem Termin erörtert, der noch ortsüblich bekannt gemacht<br />

wird. Die Behörden, der Träger des Vorhabens, die vorstehend<br />

unter 2. angesprochenen Vereinigungen und diejenigen,<br />

die Einwendungen erhoben haben, bzw. bei gleichförmigen<br />

Einwendungen der Vertreter, werden von diesem<br />

Termin gesondert benachrichtigt. Sind mehr als 50 Benachrichtigungen<br />

vorzunehmen, so können sie durch öffentliche<br />

Bekanntmachung ersetzt werden. Die Vertretung durch einen<br />

Bevollmächtigten ist möglich. Die Bevollmächtigung ist<br />

durch eine schriftliche Vollmacht nachzuweisen, die zu den<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Akten der Anhörungsbehörde zu geben ist. Bei Ausbleiben<br />

eines Beteiligten in dem Erörterungstermin kann auch ohne<br />

ihn verhandelt werden. Der Erörterungstermin findet nicht<br />

statt, wenn die in § 18a Nr. 1 AEG geregelten Voraussetzungen<br />

vorliegen.<br />

5. Durch die Einsichtnahme in die Planunterlagen, Erhebung<br />

von Einwendungen und Stellungnahmen, Teilnahme am Erörterungstermin<br />

oder Vertreterbestellung entstehende Kosten<br />

können nicht erstattet werden.<br />

6. Entschädigungsansprüche, soweit über sie nicht in der<br />

Planfeststellung dem Grunde nach zu entscheiden ist, werden<br />

nicht in dem Erörterungstermin, sondern bei Bedarf in<br />

einem gesonderten Entschädigungsverfahren behandelt.<br />

7. Über die Einwendungen wird nach Abschluss des Anhörungsverfahrens<br />

durch die Planfeststellungsbehörde entschieden.<br />

Die Zustellung der Entscheidung (Planfeststellungsbeschluss)<br />

an die Einwender kann durch öffentliche<br />

Bekanntmachung ersetzt werden, wenn mehr als 50 Zustellungen<br />

vorzunehmen sind.<br />

8. Von Beginn der Auslegung des Planes tritt die Veränderungssperre<br />

nach § 19 Abs.1 AEG in Kraft. Darüber hinaus<br />

steht ab diesem Zeitpunkt dem Träger des Vorhabens ein<br />

Vorkaufsrecht an den vom Plan betroffenen Flächen zu (§ 19<br />

Abs.3 AEG).<br />

9. Gemäß §§ 5, 9 UVPG besteht für das Vorhaben keine Verpflichtung<br />

zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung.<br />

Der betroffenen Öffentlichkeit wird im Rahmen der<br />

Beteiligung Gelegenheit zur Äußerung gegeben. Weitere relevante<br />

Informationen sind erhältlich bzw. Äußerungen und<br />

Fragen können innerhalb der Einwendungsfrist beim Regierungspräsidium<br />

Tübingen – Referat 24, Konrad-Adenauer-<br />

Straße 20, 72072 Tübingen, eingereicht werden.<br />

Zur Verarbeitung personenbezogener Daten, insbesondere<br />

deren Weitergabe an den Vorhabenträger im Rahmen des Verfahrens,<br />

wird auf die Datenschutzerklärung des Regierungspräsidiums<br />

Tübingen verwiesen. Diese kann auf der Internetseite<br />

https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/datenschutz/ abgerufen<br />

werden. Informationen zum Schutz personenbezogener<br />

Daten, die die Regierungspräsidien speziell bei Planfeststellungsverfahren<br />

verarbeiten, finden Sie unter https://rp.badenwuerttemberg.de/fileadmin/RP-Internet/_DocumentLibraries/<br />

DSE/24-01SFT_17-01K.pdf<br />

Diese Bekanntmachung und die Planunterlagen finden Sie auch<br />

auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter<br />

https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt in der Rubrik Service/<br />

Bekanntmachungen/Planfeststellungsverfahren. Die Veröffentlichung<br />

im Internet dient nur der Information. Rechtsverbindlich<br />

sind die in den Gemeinden ausgelegten Planunterlagen.<br />

Stadt Lindau (B), den 03.07.2021<br />

Stadt Lindau (Bodensee)<br />

Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin


GESCHÄFTSLEBEN 3. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 26/21<br />

5<br />

EXPERTEN-<br />

TIPP<br />

Der Goldpreis ist nicht gut ins<br />

Jahr 2021 gestartet. Notierte<br />

die Feinunze Gold zu Jahresbeginn<br />

noch bei 1.900 US-Dollar,<br />

gab der Preis bis Anfang März<br />

auf 1.684 US-Dollar nach.<br />

Meldungen über höhere Inflationsraten<br />

gaben dem Edelmetall<br />

dann jedoch Auftrieb.<br />

Wird Gold damit wieder an den<br />

Rekordlauf des Jahres 2020<br />

anschließen können?<br />

Für das Gesamtjahr 2021 rechnen<br />

wir mit einem Plus beim<br />

Goldangebot gegenüber dem<br />

Vorjahr von knapp 180 Tonnen<br />

auf ca. 4.850 Tonnen. Die Notenbanknachfrage<br />

dürfte um gut<br />

50 Prozent zulegen. Bei der<br />

Schmucknachfrage erwarten<br />

wir 2021 ebenfalls eine Steigerung<br />

um über 50 Prozent auf<br />

Die Inflation steigt. Der Goldpreis auch?<br />

2.000 Tonnen. Auch die industrielle<br />

Nachfrage nach Gold sowie die<br />

Nachfrage nach Münzen und Barren<br />

sollte steigen.<br />

Bei einem Anstieg der Anleiherenditen<br />

erhöhen sich die Opportunitätskosten<br />

beim Kauf von Gold,<br />

da Anleihen dann wieder positive<br />

Renditen abwerfen könnten. Bei<br />

einer Aufwertung des US-Dollars<br />

wird das Edelmetall für all die Anleger<br />

teurer, die mit anderer Währung<br />

Gold kaufen, so dass die Goldnachfrage<br />

aus dem Nicht-US-Dollar-<br />

Karl-Heinz Strube<br />

Prokurist<br />

Hypo Vorarlberg<br />

Bereichsleiter<br />

Portfolio- und<br />

Asset Management<br />

Raum zudem sinken könnte.<br />

Kurzfristig dürfte die Diskussion<br />

um höhere Inflationsraten dafür<br />

sorgen, dass der Goldpreis die Marke<br />

von 1.800 US-Dollar zunächst<br />

halten kann. Mittelfristig dürften<br />

aber das relativ hohe Überangebot<br />

am Goldmarkt, steigende US-Renditen<br />

und ein stärkerer US-Dollar<br />

einen starken Goldpreisanstieg<br />

abbremsen.<br />

KHS<br />

Hypo Vorarlberg Bank AG<br />

Zentrale Bregenz<br />

Hypo Passage 1, 6900 Bregenz<br />

Karl-Heinz Strube<br />

Telefon: 00 43 50 414 - 14 62<br />

E-Mail:<br />

karl-heinz.strube@hypovbg.at<br />

@ www.hypovbg.at<br />

Ämterübergabe beim Inner Wheel Club Lindau<br />

Wie in jedem Sommer wechseln die<br />

Vorstandsämter bei Inner Wheel,<br />

einer der größten internationalen<br />

Frauenvereinigungen mit mehr als<br />

100.000 Mitgliedern. Die Ämterübergabe<br />

in Lindau – von Carmen<br />

Craß an Petra Di Nolfi – fand dieses<br />

Jahr in einer Corona angepassten<br />

Form statt. Erfreulich, dass nach<br />

langer Zeit ein persönliches Treffen<br />

in kleinem Rahmen wieder möglich<br />

war. Das diesjährige Motto der<br />

Präsidentin Petra Di Nolfi lautet:<br />

„Was dem Einzelnen nicht möglich<br />

ist, das schaffen wir gemeinsam.<br />

Anderen helfen und füreinander da<br />

sein.“ Es soll besonders in dieser<br />

herausfordernden Zeit intern und<br />

extern Halt geben.<br />

BZ-Foto: Petra Groten<br />

Begabte Studierende<br />

Stipendienstiftung Bewerbungsfrist läuft<br />

Auch im Jahr 2021 werden die Zinserträge<br />

aus dem Stiftungskapital<br />

der Stipendienstiftung für begabte<br />

Studierende des Landkreises<br />

verteilt. Zweck der Stiftung ist, das<br />

Studium an Universitäten, Technischen<br />

Hochschulen, Fachhochschulen,<br />

Musikkonservatorien, Akademien<br />

für bildende Künste und anderen<br />

Anstalten zu fördern. Der<br />

Besuch von weiterführenden Schulen<br />

wie Gymnasien, Realschulen<br />

usw. wird nicht gefördert.<br />

Es werden zinslose Darlehen gewährt.<br />

Sie sind nach Abschluss<br />

der Ausbildung des Studierenden<br />

mit sechs Prozent zu verzinsen<br />

und halbjährlich mit<br />

mindestens 50 Euro zu tilgen.<br />

Ein Darlehen kann bis zu<br />

sechsmal beantragt werden.<br />

Die Bewerber müssen ihren<br />

Wohnsitz bzw. gewöhnlichen<br />

Aufenthalt im Landkreis Lindau<br />

haben. Der Antrag kann<br />

auf der Internetseite www.<br />

landkreis-lindau.de online ausgefüllt<br />

oder unter der Telefonnummer<br />

0 83 82/27 01 38 angefordert<br />

werden.<br />

Studierende mit Wohnsitz in<br />

Lindau werden aus einer Stiftung<br />

der Stadt Lindau gefördert.<br />

Interessierte können einen<br />

entsprechenden Antrag<br />

bei der Stadtverwaltung Lindau<br />

stellen.<br />

Als Unterlagen sind dem Antrag<br />

beizufügen: Lebenslauf,<br />

beglaubigte Zeugnisabschriften,<br />

Bescheinigung der Lehranstalt<br />

über die Immatrikulation<br />

bzw. über den Studienfortschritt.<br />

Der Antrag kann bis zum 1. Oktober<br />

2021 beim Landratsamt<br />

Lindau beim Fachbereich Finanzen<br />

und Liegenschaften,<br />

Stiftsplatz 4 in Lindau eingereicht<br />

werden.<br />

BZ<br />

BZ-Foto: Pixabay<br />

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6 3. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 26/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Mit Tatendrang wollen sie den Kunstbahnhof füllen<br />

Kunstverein Wasserburg Mitglieder wählen einen neuen Vorstand und einen neuen künstlerischen Beirat<br />

Den neuen Vorstand bilden (von links): Dagmar Reiche, 2. Vorsitzende;<br />

Barbara Krämer-Kubas, Schriftführerin; Sonja Rieck, Kassenwartin;<br />

Vera Noé, 1. Vorsitzende; Bernd Steinlein, künstl. Beirat;<br />

Helen Fellner, künstl. Beirätin und Max Kellner, künstl. Beirat.)<br />

BZ-Foto: Kunstverein WB<br />

Der Kunstverein Wasserburg hat<br />

eine neue Gruppe Aktiver.<br />

In den vergangenen Monaten<br />

mussten Vereine Organisationstalent,<br />

Spontanität und Kreativität<br />

für neue Lösungen unter<br />

Beweis stellen. So auch der Kunstverein<br />

Wasserburg. Nicht nur<br />

dass Ausstellungen umgeplant,<br />

verschoben und im Internet<br />

gezeigt werden mussten, sondern<br />

es stand laut Satzung<br />

auch eine Neuwahl an. Termin<br />

wäre im November 2020 gewesen.<br />

Aufgrund der Corona-<br />

Maßnahmen verlegte der Vorstand<br />

die Wahl in den April –<br />

nur um festzustellen, dass<br />

auch dieser Termin nicht wie<br />

geplant im Bürgerbegegnungshaus<br />

Wasserburg stattfinden<br />

konnte. Stattdessen haben die<br />

Aktiven eine Online-Wahl organisiert.<br />

Gar nicht so einfach,<br />

müssen doch anders als bei<br />

einer Wahl vor Ort mindestens<br />

50 Prozent aller Mitglieder ihre<br />

Stimme abgeben. Einlesen in<br />

Verordnungen und Gesetzesvorlagen,<br />

Verteilen der Aufgaben<br />

während Online-Meetings,<br />

Anschreiben der Mitglieder –<br />

hinter den Kulissen musste der<br />

alte Vorstand einiges bewegen.<br />

Bibbern bis zum Schluss, ob<br />

ausreichend gültige Stimmen<br />

eintreffen. Große Erleichterung,<br />

dass die Mitglieder sich<br />

doch so reingehängt haben.<br />

Mittlerweile haben sich der<br />

neue Vorstand und künstlerischer<br />

Beirat das erste Mal vor<br />

Ort getroffen und freuen sich<br />

auf die Zusammenarbeit. Die<br />

neue Gruppe dankt den aus<br />

verschiedenen Gründen aus<br />

dem aktiven Team ausgeschiedenen<br />

Personen.<br />

BZ<br />

Kunstverein Wasserburg<br />

am Bodensee e.V. im Kunstbahnhof<br />

Bahnhofstr. 18<br />

88142 Wasserburg<br />

Öffnungszeiten:<br />

freitags, samstags und sonntags<br />

jeweils 15 bis 18 Uhr<br />

@ www.ku-ba.org<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Lauf- und Walkingtreff in Lindau<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Für alle, die sich fit halten<br />

wollen oder fit werden wollen,<br />

ist die Teilnahme am Lauftreff<br />

mit dem TV Reutin bestens<br />

geeignet.<br />

„Das Training des Herz-Kreislauf-<br />

Systems, die Stärkung der Muskulatur,<br />

Gewichtsreduzierung,<br />

Abschalten nach der Arbeit,<br />

sich an der frischen Luft bewegen…<br />

alles gute Gründe, sich<br />

am Lauftreff zu beteiligen“, so<br />

Ingrid Bodenmüller-Bader von<br />

der AOK Kempten-Oberallgäu-<br />

Lindau.<br />

Mittwochs ist Treffpunkt um<br />

18.30 Uhr bei der Lauftreffhütte<br />

am Schönbühl im Motzacher<br />

Wald. Gelaufen wird im schönen<br />

<strong>Lindauer</strong> Hinterland.<br />

Dienstags ist Treffpunkt um<br />

9 Uhr an der Therme Lindau.<br />

Von hier geht‘s auf die landschaftlich<br />

wunderschöne Strecke<br />

entlang des Bodenseeufers.<br />

Gewalkt und gelaufen wird<br />

jeweils eine Stunde. Danach<br />

wird die Muskulatur gelockert<br />

und gedehnt.<br />

Es gibt verschiedene Leistungsgruppen,<br />

so dass sich jeder das<br />

für sich geeignete Walkingoder<br />

Lauftempo aussuchen<br />

kann.<br />

Die Teilnahme am Lauftreff ist<br />

kostenlos und erfordert keine<br />

Vereinsmitgliedschaft.<br />

„Auch Laufanfänger sind herzlich<br />

willkommen. Sie werden<br />

durch ein dosiertes Training<br />

und mit einem speziellen<br />

Trainingsplan an das Laufen<br />

herangeführt“, so Lauftreffleiter<br />

Manfred Tauscher. Er<br />

wird von 14 Lauftreff-Betreuern<br />

des TV-Reutin unterstützt. BZ<br />

Anzeigen<br />

Ohrenschmausige Vertonung rettet wirre Text-Zeilen<br />

Am Samstag, 17. Juli, präsentiert<br />

der <strong>Lindauer</strong> Zeughausverein<br />

den kreativen Kopf<br />

der ehemaligen Biermösl<br />

Blosn, Hans Well, mit seinem<br />

Nachwuchs auf dem Unteren<br />

Schrannenplatz.<br />

„Trotz der zunehmenden Senilität<br />

ihres greisen Vaters Hans<br />

Well lassen sein unermüdlich<br />

geistreicher Nachwuchs Sarah,<br />

Tabea und Jonas Well ihn immer<br />

wieder texten und retten seine<br />

wirren Zeilen dann durch eine<br />

<br />

Kompetenz in der Jugendhilfe<br />

ohrenschmausige Vertonung“,<br />

so die vielversprechende<br />

Ankündigung im Pressetext der<br />

„Wellbappn“. Auf bayrische<br />

Volksmusik als subversives<br />

Gegengewicht zur weiß-blauen<br />

Trachtenseligkeit dürfen sich<br />

die Besucher bei den heimlichen<br />

Nachfolgern der „Biermösl<br />

Blosn“ freuen. Hans Wells<br />

Bissigkeit und Widerborstigkeit<br />

lassen einen anarchischen<br />

Musik-Kabarett-Abend erwarten.<br />

Personalisierte Karten gibt<br />

Wir suchen zum 01.10.2021 eine Teamleitung<br />

(m/w/d) für unsere koedukative Jugendwohngruppe<br />

in Lindau<br />

es an der Theaterkasse, im<br />

Lindaupark sowie unter www.<br />

zeughaus-lindau.de<br />

Der Vorverkauf ist auf 40 Besucher<br />

beschränkt, die bei<br />

schlechtem Wetter auch im<br />

Zeughaus unterkommen.<br />

Bei gutem Wetter gibt es eine<br />

Abendkasse für die zusätzlichen<br />

Plätze der Open Air-Veranstaltung<br />

auf dem Unteren Schrannenplatz.<br />

Die Vorstellung beginnt<br />

um 20 Uhr. Einlass ist um 19.15<br />

Uhr.<br />

BZ-Foto: Bolle<br />

Anzeigen<br />

Sie haben Interesse an der Leitung eines Teams und der<br />

Arbeit mit Mädchen und Jungen?<br />

Dann schnell bei uns bewerben!<br />

Weitere Informationen finden Sie<br />

unter:<br />

Bewerbungen bitte an:


WISSENSWERTES 3. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 26/21<br />

„Neustart Kultur“<br />

Zeughaus Fördergelder für neue Sanitäranlagen und faire Gagen<br />

Über ein Jahr nach den letzten<br />

Veranstaltungen hat das Zeughaus<br />

Lindau wieder seine Tore<br />

geöffnet. Die mittlerweile dritte<br />

Veranstaltung der Saison nutzten<br />

die Verantwortlichen des <strong>Lindauer</strong><br />

Kulturvereins, um im besonderen<br />

Rahmen auch die offizielle Einweihung<br />

der neuen Toilettenanlage zu<br />

feiern. Der besondere Rahmen entstand<br />

durch eine Kooperation mit<br />

den <strong>Lindauer</strong> Nobelpreisträgertagungen,<br />

die ihre musikalische<br />

Eröffnung der 70. Tagung weltweit<br />

aus dem Zeughaus streamten.<br />

7<br />

Soulsänger Karl Frierson und Pianist Peter Madsen gestalteten die<br />

Eröffnungsshow für die Nobelpreisträgertagungen, die weltweit aus<br />

dem Zeughaus gestreamt wurde. BZ-Foto: cf/Lindau Nobel Laureate Meetings<br />

Der in Lindau bestens bekannte<br />

Soulsänger Karl Frierson, begleitet<br />

von Peter Madsen am Flügel,<br />

spielte eine Show für 40 geladene<br />

Gäste in Lindau und die<br />

Tagungsteilnehmer an ihren<br />

Bildschirmen zu Hause.<br />

Eingeladen waren von den<br />

Nobelpreisträgertagungen<br />

treue Gastgeberfamilien der<br />

Studentinnen und Studenten<br />

und vom Zeughausverein OB<br />

Claudia Alfons, Kulturamtsleiter<br />

Alexander Warmbrunn, die<br />

am Umbau beteiligten Handwerksbetriebe<br />

und Aktiven des<br />

Vereins.<br />

Möglich wurde die Erweiterung<br />

der bisherigen zwei Toiletten<br />

um weitere drei, darunter<br />

eine behindertengerechte Toilette<br />

mit Rampenzufahrt, durch<br />

die Förderung aus dem Programm<br />

„Neustart Kultur“ der<br />

Beauftragten der Bundesregierung<br />

für Kultur und Medien.<br />

Von den gut 35.000 Euro Investitionssumme<br />

fließen 90 Prozent<br />

Zuschuss aus Berlin. „Und<br />

das ist noch nicht alles“, wie<br />

Vereinsvorsitzender Stefan Fürhaupter<br />

in seiner Begrüßung<br />

betonte. Weitere 50.000 Euro<br />

Fördersumme fließen aus einem<br />

anderen „Neustart Kultur“-Topf<br />

an den Verein, um auch bei<br />

reduzierten Besucherzahlen<br />

aufgrund der Abstandsregeln<br />

den Bands faire Gagen zahlen<br />

zu können. So zeigten sich Fürhaupter<br />

und sein Stellvertreter<br />

Martin Keller sehr zufrieden<br />

darüber, unter diesen Bedingungen<br />

nicht nur gut in die<br />

neue Saison starten zu können,<br />

sondern die Infrastruktur des<br />

Vereins nachhaltig gestärkt zu<br />

haben.<br />

Erst nach mehreren Zugaben<br />

entließ das restlos begeisterte<br />

Publikum die bestens aufgelegten<br />

Karl Frierson und Peter<br />

Madsen von der Bühne. BZ<br />

„Im Abgang nachtragend“<br />

Am Freitag, 30. Juli 2021, präsentiert<br />

das Theater Lindau um<br />

20 Uhr auf dem Therese-von-<br />

Bayern-Platz „40 Jahre Polt &<br />

Well – Im Abgang nachtragend“<br />

als Open-Air-Veranstaltung.<br />

Es ist ein Jubiläumsabend mit<br />

Gerhard Polt und den Well-Brüdern<br />

aus’m Biermoos. Mehr als<br />

drei Million Kilometer sind sie<br />

zusammen im Auto gereist,<br />

meist friedlich, manchmal<br />

hitzig diskutierend, stets unfallfrei.<br />

Gerhard Polt und die<br />

Brüder Michael, Christoph und<br />

Hans Well trafen sich 1979 –<br />

und betraten fortan gemeinsam<br />

die Bühnen Bayerns und<br />

der Welt. Zum großartigen Jubiläumsabend<br />

zeigen Gerhard<br />

Polt und die drei Wells Teile<br />

aus ihrem aktuellen Programm<br />

sowie einige Klassiker.<br />

Die Veranstaltung findet bei<br />

jedem Wetter statt. Sollte die<br />

Inzidenz zum Zeitpunkt der<br />

Veranstaltung unter 50 liegen,<br />

ist ein Zutritt ohne negativen<br />

Test möglich, bei Inzidenz 50<br />

bis 100 Zutritt getestet, geimpft<br />

oder genesen möglich. Es besteht<br />

Maskenpflicht! Tickets<br />

und weitere Infos: www.<br />

kultur-lindau.de BZ-Foto: Hoesl<br />

„Das Schloss am Meer“ in der Luitpoldkaserne<br />

„Das Schloss am Meer“ heißt eine<br />

kleine Ausstellung, die der Verein<br />

Eisenbahn- und Schifffahrtsmuseum<br />

Lindau im Gebäude der ehemaligen<br />

Luitpoldkaserne zeigt. In den<br />

Praxisräumen von Dr. Lochbrunner<br />

sind historische Fotos, Pläne und<br />

Zeitzeugenvideos über die militärische<br />

und zivile Geschichte der<br />

Hinteren Insel zu sehen. Herzstück<br />

der Ausstellung ist das Modell der<br />

Kaserne mit 500 Zinnsoldaten. Im<br />

zweiten Raum sind historische<br />

Fotografien des ehemaligen Bahnbetriebswerkes<br />

aus der Zeit 1900<br />

bis 1965 mit entsprechenden Texttafeln<br />

ausgestellt. Hier ist die<br />

ehemalige Drehscheibe mit voller<br />

Besetzung von 16 Lokomotiven<br />

ein besonderer Hingucker.<br />

Stefan Stern, der 1. Vorsitzende<br />

des Vereins, bedankt sich bei<br />

Andreas Lochbrunner, der die<br />

Ausstellungsräume zur Verfügung<br />

stellt und auch Sponsor ist. Die<br />

Ausstellung ist bis 26. September<br />

freitags, samstags und sonntags<br />

jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet.<br />

Eintritt frei. Spenden willkommen.<br />

Es gilt Maskenpflicht.<br />

BZ<br />

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8 3. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 26/21<br />

VERANSTALTUNGEN<br />

Wann? Wo? Was?<br />

Veranstaltungen in Lindau und Umgebung / Alle Termine vorbehaltlich der akt. Corona-Entwicklungen und -Maßnahmen<br />

03.07. bis 17.07.2021<br />

Samstag, 03.07.2021<br />

LINDAU<br />

7-13 Uhr, Wochenmarkt ,<br />

10-13 Uhr, Bücher- und Trödelflohmarktladen<br />

, zugunsten der Menschenrechtsorganisation<br />

Amnesty International, Bücherflohmarktladen,<br />

Wackerstr. 4<br />

11-19 Uhr, Kunsthandwerkermarkt ,<br />

beide auf dem Therese-von-Bayern-Platz<br />

15-16 Uhr, Führung über den Friedhof ,<br />

Alter Aeschacher Friedhof, Langenweg<br />

21 Uhr, 100 Kilo Herz ,<br />

Club Vaudeville Lindau e.V., Von Behring-<br />

Str. 6<br />

BREGENZ<br />

21 Uhr, Theaterfilme Open Air , Vorarlberger<br />

Landestheater, Karl-Tizian-Platz, Seestr. 1<br />

Sonntag, 04.07.2021<br />

LINDAU<br />

11-19 Uhr, Kunsthandwerkermarkt ,<br />

Therese-von-Bayern-Platz<br />

12-17 Uhr, Verkaufsoffener Sonntag ,<br />

<strong>Lindauer</strong> Einzelhändler öffnen anlässlich<br />

der Gartenschau Lindau und des Kunsthandwerkermarktes<br />

ihre Geschäfte, laden zum<br />

Bummeln und zu besonderen Aktionen ein.<br />

BREGENZ<br />

11 Uhr, Architekturführung ,<br />

Baugeschichte und Konstruktion,<br />

Kunsthaus Bregenz, Karl-Tizian-Platz<br />

21 Uhr, Theaterfilme Open Air , Vorarlberger<br />

Landestheater, Karl-Tizian-Platz, Seestr. 1<br />

Dienstag, 06.07.2021<br />

LINDAU<br />

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt ,<br />

Wir in Aeschach, Parkplatz Auf der Lärche<br />

10-17 Uhr, Besichtigung des Prunkgitters<br />

Alter Aeschacher Friedhof, Kröllkapelle,<br />

Langenweg<br />

Mittwoch, 07.07.2021<br />

LINDAU<br />

7-13 Uhr, Wochenmarkt ,<br />

Therese-von-Bayern-Platz<br />

19 Uhr, Abendsegen ,<br />

halbstündige meditative Feier, gestaltet<br />

vom Team der Psychologischen Beratungsstelle<br />

für Ehe-, Familien- und Lebensfragen<br />

der Diözese Augsburg und der Musikgruppe<br />

der Gottesdienstgemeinde Mellatz,<br />

beim „Schiff der Kirchen“ auf der Gartenschau<br />

Lindau<br />

Freitag, 09.07.2021<br />

Flohmarkt<br />

Im <strong>Lindauer</strong> Stadtteil Zech<br />

findet am 24. Juli 2021 von<br />

14 bis 18 Uhr ein Stadtteil-<br />

Flohmarkt statt.<br />

Anwohner sowie der Jugendtreff,<br />

der Kindergarten, die<br />

Grundschule und die Großtagespflege<br />

Bärenkinder<br />

beteiligen sich mit Ständen<br />

und kulinarischen Angeboten.<br />

„Die Lokale Agenda 21“ Arbeitskreis<br />

Verkehr gibt Informationen<br />

zum Thema Aufbau<br />

eines Mietsystems für<br />

Lastenfahrräder. Die Standorte<br />

der Flohmarktstände<br />

sind in einem Flyer gekennzeichnet,<br />

der auf der Homepage<br />

des Mehrgenerationenhauses<br />

„Treffpunkt Zech“ zu<br />

finden ist: www.lindau.<br />

mehrgenerationenhaus.de<br />

und während der Veranstaltung<br />

am Kopernikusplatz<br />

ausgehändigt wird. Informationen<br />

zum Flohmarkt unter<br />

Tel.: 0 83 82/75 09 60<br />

oder per E-Mail: buero@<br />

treffpunkt-zech.de<br />

Bei Regenwetter wird die<br />

Veranstaltung auf den<br />

11.09.2021 verschoben. BZ<br />

Tolle Veranstaltungen können stattfinden und längere Laufzeit<br />

Die Gartenschau in Lindau wird<br />

bis zum 10. Oktober verlängert.<br />

Zudem sind die Kassen abends bis<br />

19 Uhr geöffnet. „Wir folgen damit<br />

den Anregungen aus Besucherkreisen“,<br />

sagt Gartenschau-<br />

Geschäftsführerin Claudia Knoll.<br />

Derweil locken immer mehr Veranstaltungen<br />

und Angebote auf die<br />

Gartenschau, wie die Auftritte des<br />

<strong>Lindauer</strong> Kabaräh, aber auch das<br />

Konzert der aus Vorarlberg stammende<br />

Sängerin Filippa Gojo, die<br />

am 7. Juli zu Gast ist. Loisach Marci<br />

ist am 10. Juli auf der Gartenschau<br />

zu erleben. Lindaus „Soulman“<br />

Karl Frierson singt am 28. Juli hier.<br />

Konzertbeginn ist jeweils um 20<br />

Uhr. Die genauen Einlassregeln<br />

gibt‘s auf der Homepage der Gartenschau.<br />

Der Eintritt ist im Preis<br />

einer Dauerkarte oder eines Tagestickets<br />

enthalten. Die Fülle der<br />

Veranstaltungen hier abzudrucken,<br />

würde den Rahmen sprengen.<br />

Alle Veranstaltungen auf und im<br />

Rahmen der Gartenschau sowie<br />

Details dazu finden Sie unter:<br />

www.lindau2021.de/events<br />

BZ-Foto: Natur in Lindau<br />

Blutspende<br />

Der Bedarf der Kliniken an<br />

Blut-Präparaten, weil u.a.<br />

Eingriffe, die in den letzten<br />

Monaten verschoben werden<br />

mussten, nun nachgeholt<br />

werden, ist groß. Um diesen<br />

vollumfänglich abdecken<br />

zu können, braucht es ganz<br />

besonders in den kommenden<br />

Wochen Spenderinnen<br />

und Spender, die trotz<br />

sommerlicher Temperaturen<br />

weiterhin die lückenlose<br />

Versorgung mit überlebenswichtigen<br />

Blutpräparaten<br />

sicherstellen.<br />

Blutspendetermine:<br />

19.07.2021, 16.30 bis 20.30 Uhr,<br />

Lindenberger Werkstätten<br />

Bitte Termin reservieren:<br />

www.blutspendedienst.com/<br />

lindenberg<br />

21.07.2021, 16.30 bis 20.30 Uhr,<br />

Kurhaus Scheidegg<br />

Bitte Termin reservieren:<br />

www.blutspendedienst.com/<br />

scheidegg<br />

28.07.2021, 16 bis 20 Uhr,<br />

Festhalle Weißensberg<br />

Bitte Termin reservieren:<br />

www.blutspendedienst.com/<br />

weissensberg<br />

BZ<br />

www.bz-lindau.de<br />

lindauer_buergerzeitung<br />

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für Vereinsmitglieder sogar nur 75,– €<br />

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Themen-Führungen in Lindau<br />

Ursula Ippen bietet verschiedene<br />

Themen-Führungen an.<br />

▶ „Angst vor Tod und Teufel“<br />

Führung zu Ängsten, Aberglauben,<br />

Tod und Teufel (ab 12 J.)<br />

bis 18. August: mittwochs 19 Uhr<br />

25. August bis 8. September:<br />

mittwochs 18.30 Uhr<br />

▶ „Dating um 1900“<br />

unterhaltsame Kostümführung<br />

entlang der „Bayerischen<br />

Riviera“<br />

bis 12. September:<br />

sonntags 10.30 Uhr<br />

▶ „Leuchttürmerin“<br />

unterhaltsame Kostümführung<br />

bis 10. September:<br />

freitags 10.30 Uhr<br />

▶ Nachtwächterrundgang<br />

bis 21. August:<br />

freitags und samstags 20.30 Uhr<br />

27. August bis 2. Oktober: 20 Uhr<br />

▶ „Zwischen Gräbern und Grüften“<br />

Führung Alter Aeschacher<br />

Friedhof<br />

Dienstag, 6. Juli, 10.30 Uhr<br />

Dienstag, 10. August, 10.30 Uhr<br />

Dienstag, 7. September, 10.30 Uhr<br />

▶ „Villen- und Parkgeschichten<br />

– Bayerische Riviera“<br />

an den Dienstagen, 13.07.;<br />

17.08. und 14.09. um 10.30 Uhr<br />

Gilt für alle Führungen:<br />

Anmeldung ist erforderlich<br />

(dabei wird der jeweilige Treffpunkt<br />

bekanntgegeben) unter<br />

Tel.: 0 83 82/2 73 56 30 oder<br />

Mobil: 01 70/1 84 47 55<br />

oder per E-Mail:<br />

info@stadtfuehrung-lindau.de<br />

Mehr Infos unter:<br />

www.stadtfuehrung-lindau.de<br />

www.nachtwaechter-lindau.de<br />

BZ<br />

Stadtrundgang<br />

<strong>Lindauer</strong> Gästeführerinnen<br />

nehmen Interessierte immer<br />

dienstags und sonntags<br />

um 10.30 Uhr, freitags um<br />

14.30 Uhr und ab 10.07.<br />

auch samstags um 15 Uhr<br />

mit auf eine informative<br />

und unterhaltsame Zeitreise<br />

durch Lindaus Kultur, Geschichte,<br />

Tradition und Leben.<br />

Tickets sind im Vorverkauf<br />

in der Tourist-Information,<br />

Alfred-Nobel-Platz 1, erhältlich.<br />

Um den erforderlichen<br />

Sicherheitsabstand gewährleisten<br />

zu können, finden die<br />

Führungen in Kleingruppen<br />

statt. Es gelten die aktuellen<br />

Corona-Auflagen. Weitere<br />

Infos: Tourist Information,<br />

Tel.: 0 83 82/8 89 99 00<br />

www.stadtrundgaengelindau.de<br />

BZ


VERANSTALTUNGEN 3. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 26/21<br />

9<br />

Wann? Wo? Was?<br />

Veranstaltungen in Lindau und Umgebung / Alle Termine vorbehaltlich der akt. Corona-Entwicklungen und -Maßnahmen<br />

03.07. bis 17.07.2021<br />

LINDAU<br />

20 Uhr, Blues und Country<br />

mit dem Bregenzerwälder Musiker Chris<br />

Comper alias Prinz Grizzley , Zeughaus,<br />

Unterer Schrannenplatz 10<br />

Dienstag, 13.07.2021<br />

LINDAU<br />

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt ,<br />

Wir in Aeschach, Parkplatz Auf der Lärche<br />

10-15 Uhr, Besichtigung des Prunkgitters<br />

Alter Aeschacher Friedhof, Kröllkapelle,<br />

Langenweg<br />

KRESSBRONN<br />

16.30 Uhr, Kutschfahrt zur historischen<br />

Kabelhängebrücke<br />

mit Voranmeldung, Tourist-Information im<br />

Bahnhof, Nonnenbacher Weg 30<br />

Mittwoch, 14.07.2021<br />

LINDAU<br />

7-13 Uhr, Wochenmarkt<br />

T h e r e s e - v o n - B a y e r n - P l a t z<br />

Donnerstag, 15.07.2021<br />

LINDAU<br />

20 Uhr, Open Air im Biergarten<br />

Kapelle Petra und Gäste, bei schlechtem<br />

Wetter indoor; Club Vaudeville Lindau e.V.,<br />

Von Behring-Str. 6<br />

BREGENZ<br />

12.15-13.30 Uhr, Konzert am Mittag<br />

Amicanto: Liebeslieder-Walzer,<br />

Vorarlberg Museum, Kornmarktplatz 1<br />

KRESSBRONN<br />

18-19.30 Uhr, Mit dem Bauern über den<br />

Bauernpfad , abendlicher Spaziergang mit<br />

Infos zur Landwirtschaft, kostenfrei, ohne<br />

Anmeldung, Wanderparkplatz, Weinbichl 6<br />

Freitag, 16.07.2021<br />

LINDAU<br />

20 Uhr, Konzert<br />

Stallion, Sweeping Death und Bitterness ,<br />

Club Vaudeville Lindau e.V., Von Behring-<br />

Str. 6<br />

BREGENZ<br />

17-19 Uhr, Ausstellungseröffnung,<br />

Nino Malfatti: Im Großen und Ganzen ,<br />

Vorarlberg Museum, Kornmarktplatz 1<br />

Samstag, 17.07.2021<br />

LINDAU<br />

7-13 Uhr, Wochenmarkt ,<br />

Therese-von-Bayern-Platz<br />

15 Uhr, Führung über den Friedhof ,<br />

Alter Aeschacher Friedhof, Langenweg<br />

(Alle Angaben ohne Gewähr.)<br />

Verkaufsoffener Sonntag<br />

Am ersten Juli-Wochenende locken<br />

nicht nur der außergewöhnliche<br />

Charme der <strong>Lindauer</strong> Insel, die<br />

Gartenschau mit ihrer blühenden<br />

Pracht, kulinarischen, kulturellen<br />

und sportlichen Angeboten sowie<br />

einem interessanten Rahmenprogramm<br />

oder die Sommerausstellung<br />

„Marc Chagall – Paradiesische<br />

Gärten“ im Kunstmuseum am<br />

Inselbahnhof viele Besucher an.<br />

Am Samstag und Sonntag (3. und<br />

4. Juli) findet auf dem Theresevon-Bayern-Platz<br />

auch der beliebte<br />

Kunsthandwerkermarkt, der<br />

Pfingsten verschoben werden<br />

musste, statt. Jeweils von 11 bis<br />

19 Uhr bieten Kunsthandwerker<br />

dort ihre kreativen Arbeiten an.<br />

Besonders freut sich die Stadt<br />

Lindau, dass sie ihren Bürgern<br />

und Besuchern erstmals wieder<br />

einen verkaufsoffenen Sonntag<br />

anbieten kann. Viele <strong>Lindauer</strong><br />

Einzelhändler öffnen anlässlich<br />

der Gartenschau und des Kunsthandwerkermarktes<br />

am Sonntag,<br />

4. Juli, von 12 bis 17 Uhr ihre Geschäfte<br />

und laden zum Bummeln<br />

ein. Cafés und Restaurants bieten<br />

kulinarische Genüsse.<br />

BZ-Foto: City- und Eventmanagement Lindau<br />

Kunstbahnhof<br />

Noch bis zum 18. Juli ist<br />

im Kunstbahnhof (KuBa)<br />

in der Bahnhofstraße 18 in<br />

Wasserburg, die Ausstellung<br />

„Lichtung – Ort der Farbe“<br />

von Veronika P. Dutt zu<br />

sehen. Geöffnet ist freitags,<br />

samstags und sonntags<br />

jeweils von 15 bis 18 Uhr.<br />

BZ<br />

Lindenhofpark<br />

Der Förderverein Gartendenkmal<br />

Lindenhofpark hat während<br />

der Dauer der <strong>Lindauer</strong> Gartenschau<br />

in der Lindenhofvilla<br />

einen „Grünen Salon“ eingerichtet.<br />

Dort können Besucher<br />

schöne Gartenbücher samt<br />

Sitzgelegenheit ausleihen.<br />

Der „Grüne Salon“ ist Freitag<br />

bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr<br />

geöffnet. Zusätzlich bieten<br />

Mitglieder des Vereins an<br />

diesen Tagen Führungen durch<br />

den Lindenhofpark an.<br />

Diese finden jeweils von 11 bis<br />

12 Uhr und von 15 bis 16 Uhr<br />

statt. Die Teilnahme ist kostenlos,<br />

die Anzahl der Teilnehmer<br />

ist auf 25 begrenzt. Treffpunkt:<br />

vor der Villa.<br />

BZ<br />

Konzerte im Zeughaus und im Theater<br />

Der Bregenzerwälder Musiker<br />

Chris Comper alias Prinz Grizzley<br />

spielt Musik aus dem Herzen. Am<br />

Freitag, 9. Juli, präsentiert er um<br />

20 Uhr im <strong>Lindauer</strong> Zeughaus u.a.<br />

sein neues Album „To My Green<br />

Mountains Home“.<br />

Zweimal musste der Zeughausverein<br />

Martin Kälberers „Baltasound“<br />

verschieben. Beim Nachholtermin<br />

am 22.07. um 20 Uhr<br />

präsentiert der Multiinstrumentalist<br />

zusammen mit Cellistin Fany<br />

Kammerlander sein Programm<br />

„Insightout“ auf der Bühne des<br />

Stadttheaters Lindau. Bereits erworbene<br />

Tickets gegen Platzkarten<br />

umtauschen: an der Theaterkasse<br />

BZ-Fotos: Sutter; Pierach<br />

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10 3. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 26/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Lebensfreude pur auf der Sommer IBO<br />

Messe Friedrichshafen 260 Aussteller, Genuss, Aktionen und ein tolles Rahmenprogramm für die ganze Familie<br />

Die Verbrauchermesse IBO findet vom 8. bis 11. Juli als Sommer-Messe in Friedrichshafen statt. Auf 65.000 Quadratmetern Fläche in den Messehallen und auf dem Freigelände<br />

erwartet die Besucher ein tolles Angebot: von Biergärten über Foodtruck-Festival bis zu Comedy, Themen wie Bauen, Gartengestaltung, Urlaub, Caravaning... BZ-Fotos: IBO Messe FN<br />

Die Verbrauchermesse IBO, die<br />

vom 8. bis 11. Juli auf dem Messegelände<br />

in Friedrichshafen stattfindet,<br />

feiert nach der Corona bedingten<br />

Messepause eine wichtige<br />

Premiere in Deutschland –<br />

coronakonform und verbunden<br />

mit einem beispielhaften Schutzund<br />

Hygienekonzept.<br />

Als Besucher willkommen ist, wer<br />

entweder:<br />

▶ vollständig geimpft ist<br />

▶ von einer Corona-Infektion<br />

genesen ist<br />

▶ einen negativen Test vorweisen<br />

kann (nicht älter als 24 Stunden)<br />

Tageskarten gibt es online und vor<br />

Ort zu kaufen. Um Warteschlangen<br />

(Kasse und Vollregistrierung) zu vermeiden:<br />

Ticket vorab online kaufen!<br />

@ www.ibo-messe.de<br />

Draußen und drinnen soll das<br />

Messeleben nach langer Pause<br />

wieder stattfinden. „Wir wollen<br />

die volle Lebensfreude auf einer<br />

Fläche von 65.000 Quadratmetern<br />

darstellen“, bringt es<br />

der verantwortliche Projektleiter,<br />

Rolf Hofer, auf den Punkt.<br />

260 Aussteller werden ihre<br />

Angebote in vier Hallen und<br />

im Freigelände präsentieren,<br />

auch das Messe-Atrium soll bespielt<br />

werden.<br />

Im Freien laden das Foodtruck-Festival<br />

und diverse Biergärten<br />

zum Verweilen und zum<br />

Genießen ein. Live-Musik sorgt<br />

fü r gute Stimmung. Der Young<br />

Speaker Contest feiert Premiere.<br />

Außerdem ist ein vielseitiges<br />

Kinderprogramm geplant.<br />

In den Messehallen läuft<br />

das kulinarische Programm auf<br />

der Eventbü hne mit Koch- und<br />

Grillshows, die Kreativ-Modenschau<br />

zeigt die neuesten Modehits.<br />

Expertenrunden rund ums<br />

Thema Bauen stehen auf dem<br />

Programm.<br />

In Coronazeiten ist die Urlaubsplanung<br />

immer ein großes<br />

Thema, deshalb serviert die<br />

Sommer-IBO viele Last-Minute-<br />

Ferienangebote. Auch die aktuellen<br />

Auto- und Caravanmodelle<br />

werden angeboten.<br />

Das Thema Garten und Dekoration<br />

spielt eine große Rolle<br />

und inspiriert die Besucher zu<br />

neuen grü nen Ideen. Die Garten-<br />

und Landschaftsgärtner<br />

werden das spannende Projekt<br />

„Rettet die Vorgärten“ angehen.<br />

Neu im Programm sind Comedians,<br />

die auf der Live-Bü hne<br />

im Freigelände-West auftreten<br />

werden.<br />

Ebenfalls Premiere feiert die<br />

Kindersprint-Aktion in Kooperation<br />

mit der Deutschen Kinder<br />

Sportakademie, die Kinder<br />

zu mehr Bewegung motivieren<br />

soll. Der Kindersprint ist ein<br />

computergestü tzter Laufparcours,<br />

welcher auf spielerische<br />

Art Spaß an Bewegung fördert.<br />

Beim neuen „Young Speaker<br />

Contest“ sucht die Messe redegewandte<br />

und redefreudige<br />

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Schü ler ab der 8. Klasse, die<br />

sich in diesem Wettbewerb auf<br />

die Bü hne trauen. „Mach den<br />

Mund auf“ ist deshalb auch<br />

das Motto des Contests. Das<br />

Messeteam möchte jungen<br />

Menschen eine Stimme geben<br />

und eine Plattform schaffen,<br />

auf der sie ü ber ihre Themen<br />

reden können.<br />

BZ<br />

Mosträdle „Schwatzenmühle“<br />

Most, Musik & mehr<br />

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Telefon 0 83 82/44 10<br />

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(direkt gegenüber vom Dorfbrunnen)<br />

Vom 7. Juli bis 6. August 2021 täglich<br />

ab 16 Uhr geöffnet · Samstag Ruhetag<br />

Auch Bewirtung sind auch bei in Komm unserem und Gastgarten! See dabei !<br />

Parkplätze auch bei unserem Obsthof im Kellereiweg 30<br />

Stadtbuslinie 2 + 3 hält vor dem Haus<br />

Sommer -IBO<br />

8. bis 11. Juli 2021<br />

Messe Friedrichshafen<br />

Donnerstag bis Sonntag täglich<br />

10 bis 18 Uhr geöffnet<br />

Freigelände: Freitag bis 20 Uhr<br />

▶ Besucherzahl pro Tag limitiert<br />

▶ Eintrittskarte nur in Verbindung<br />

mit Personalausweis gültig<br />

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❑ Barbara Dehus<br />

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– Vermögensnachfolgeplanung – Gestaltung, Absicherung und<br />

– Testamentsgestaltung Begleitung von Vorsorgevollmachten,<br />

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Wir freuen uns auf Ihre Angebote.<br />

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Mobil: 0175/1621626


WISSENSWERTES 3. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 26/21<br />

Von Grund auf gut beraten<br />

Haus & Grund Lindau Expertenwissen und Service für Mitglieder<br />

Für den Erfolg von „Haus & Grund<br />

Lindau“ ist seit vielen Jah ren der<br />

<strong>Lindauer</strong> Fachanwalt Karl Wanner<br />

verantwortlich. Er bringt sein Expertenwissen<br />

im Miet- und Immobilienrecht<br />

ge meinnützig als erster<br />

Vorsitzender des Vereins ein,<br />

dessen Mit gliederzahl sich unter<br />

seiner Leitung mehr als verdoppelt<br />

hat. Wanner führt dies auf<br />

die Qualität der Beratung zurück,<br />

die er zusammen mit dem Fachanwalt<br />

für Miet- und Wohnungsei<br />

gentumsrecht, Oliver Scheich, für<br />

die Vereinsmitglieder erbringt.<br />

Menschen, die ein Haus oder<br />

eine Wohnung besitzen, brauchen<br />

einen starken Partner.<br />

Denn es gibt viele Fragen, mit<br />

denen Immobilienbesitzer immer<br />

wieder konfrontiert werden.<br />

Mal geht es ums Mietrecht,<br />

mal um Versicherungsfragen,<br />

mal um neue Gesetze und Verordnungen<br />

wie beispielsweise<br />

bei den Straßenausbaubeiträgen.<br />

In diesen und vielen weiteren<br />

Angelegenheiten steht der Verein<br />

Haus & Grund Lindau seinen<br />

Mitgliedern mit Rat und<br />

Tat zur Seite.<br />

▶ Hug-Mitglieder bieten<br />

über 10 Millionen Mietern<br />

ein Zuhause.<br />

▶ Die durchschnittlich pro<br />

Monat gezahlte Miete<br />

beträgt in Deutschland<br />

473 Euro.<br />

▶ Die privaten Haus-,<br />

Wohnungs- und Grundeigentümer<br />

in Deutschland<br />

verfügen über 80,6 Prozent<br />

des gesamten Wohnungsbestandes.<br />

▶ Sie bieten 66 Prozent aller<br />

Mietwohnungen und knapp<br />

30 Prozent aller Sozialwohnungen<br />

an.<br />

▶ Sie stehen für 76 Prozent<br />

des Neubaus von Mehrfamilienhäusern.<br />

▶ Sie investieren jährlich<br />

über 95 Milliarden Euro in<br />

ihre Immobilien.<br />

Diese Summe entspricht<br />

der Hälfte der Umsätze der<br />

Bauindustrie mit ihren 2,2<br />

Millionen Beschäftigten.<br />

▶ Unter Berücksichtigung<br />

der positiven Beschäftigungseffekte<br />

in weiteren Branchen<br />

sichern oder schaffen diese<br />

Investitionen jährlich<br />

insgesamt 1,8 Millionen<br />

Arbeitsplätze.<br />

(Quelle: Hug Deutschland)<br />

Karl Wanner, 1. Vorsitzender HuG<br />

Lindau, FA für Steuerrecht<br />

„Haus & Grund Lindau“ vertritt<br />

die Interessen der Haus-,<br />

Wohnungs- und Grundeigentümer<br />

– im Einzelfall ebenso<br />

wie auf der politischen Ebene.<br />

Die Mitglieder erhalten aktuelle<br />

Infor mationen rund um<br />

ihre Immobilie und exklusive<br />

Serviceange bote, die speziell für<br />

Hauseigentümer, Vermieter,<br />

Wohnungs eigentümer, Bauund<br />

Kaufinteressenten gestaltet<br />

sind.<br />

Der Verein bietet ihnen zum<br />

Oliver Scheich, FA für Miet- und<br />

Wohnungseigentumsrecht<br />

Beispiel einen Mieter-Solvenz-<br />

Check, pflegt eine Mietvergleichs-Datenbank<br />

und vermittelt<br />

ein um fangreiches Versicherungspaket<br />

sowie die Führung<br />

von Mietkautionskonten.<br />

„Haus & Grund Lindau“ organisiert<br />

zudem immer wieder<br />

Informationsveranstaltungen<br />

mit nam haften Referenten.<br />

BZ<br />

@ www.hug-lindau.de<br />

Politik ist gefordert<br />

Das Ziel: bezahlbares Wohnen in Deutschland<br />

Haus & Grund ist mit rund<br />

900.000 Mitgliedern der mit Abstand<br />

größte Vertreter der privaten<br />

Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer<br />

in Deutschland. Den<br />

Zentralverband mit Sitz in Berlin<br />

tragen 22 Landesverbände und<br />

867 Vereine, zu denen auch der<br />

Verein „Haus & Grund Lindau“ gehört.<br />

Dessen 1. Vorsitzender, Karl<br />

Wanner, wurde vor drei Jahren<br />

vom Dachverband HuG Deutschland<br />

in den Ausschuss Steuern &<br />

Finanzen berufen.<br />

Haus & Grund Deutschland vertritt<br />

die Interessen der Haus-,<br />

Wohnungs- und Grundeigentümer<br />

auf Bundesebene gegenüber<br />

der Politik, der Ministerialverwaltung,<br />

den Medien und<br />

anderen Verbänden.<br />

Zentrales politisches Ziel<br />

aller Parteien ist „bezahlbares<br />

Wohnen“ in Deutschland.<br />

Doch Hug Deutschland ist der<br />

Meinung, dass sich bislang politische<br />

Maßnahmen zur Wohnkostenreduktion<br />

einzig darauf<br />

beschränken, Mieten durch Preiseingriffe<br />

- wie Mietpreis bremse,<br />

Mietspiegelmanipulation oder<br />

Mietendeckel - zu begrenzen.<br />

Für die Senkung der Wohnkosten<br />

von selbstnutzenden Eigentümern<br />

werde keine Initiative<br />

ergriffen. Gleichzeitig würden<br />

Eigentümer und Vermieter mit<br />

immer neuen Anforderungen<br />

und steigenden Kosten konfrontiert.<br />

Dabei werde übersehen:<br />

Die Kosten der Ei gentümer<br />

seien letztlich die Kosten des Wohnens.<br />

Überbordende Regulierung<br />

führe dazu, dass Eigentümer<br />

den Kern der Sozialpflichtigkeit<br />

des Eigentums nicht mehr<br />

einlösen könnten, nämlich Wohnraum<br />

zur Miete bereit zustellen<br />

oder zur Selbstnutzung zu halten.<br />

Überbordende Regulierung<br />

sei weder sozial noch marktwirtschaft<br />

lich.<br />

Haus & Grund fordert deshalb<br />

für die Wahlperiode des<br />

20. Deutschen Bundestages, der<br />

am 26. September 2021 gewählt<br />

wird, unter anderem:<br />

▶ Regulierungs- und Kostenmoratorium<br />

für private Einzeleigentümer<br />

und Kleinvermieter<br />

▶ Mieter müssen in oder auf dem<br />

Haus erzeugten Ökostrom unbürokratisch<br />

nutzen dürfen;<br />

regulatorische Voraussetzungen<br />

für Abrechnung über Betriebskosten<br />

schaffen<br />

▶ planungsunwillige Kommunen<br />

zur Baulandschaffung<br />

verpflichten; kommunale Planungspflicht<br />

verschärfen;<br />

konkrete Bedingungen für<br />

kommunale Bauland-<br />

Planungspflicht ins Baugesetzbuch<br />

aufnehmen<br />

▶ Verbandsklagerecht zur<br />

Durchsetzung der kommunalen<br />

Planungspflicht einführen;<br />

Bauge setzbuch muss<br />

um Möglichkeit für Mieterund<br />

Eigentümerverbände<br />

erweitert werden, die<br />

kommunale Bauland-Planung<br />

notfalls gerichtlich einzu<br />

fordern<br />

BZ<br />

Einladung zur<br />

Mitgliederversammlung 2021<br />

am Dienstag, 13. Juli 2021, 19:00 Uhr<br />

in der Inselhalle Lindau<br />

Tagesordnung:<br />

01. <br />

02. Feststellung der ordnungsgemäßen<br />

Ladung und der Beschlussfähigkeit<br />

03. <br />

04. Bericht des 1. Vorsitzenden<br />

05. <br />

06. <br />

07. <br />

08. Entlastung des Vorstands<br />

09. Wahl des neuen Vorstands<br />

10. <br />

11. Anträge/Verschiedenes<br />

<br />

Karl Wanner, 1. Vorsitzender<br />

<br />

Leuchtenbergweg 2A, 88131 Lindau<br />

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!<br />

Lindau am Bodensee<br />

Leuchtenbergweg 2aA<br />

88131 Lindau<br />

Tel. 08382 / 277 598 55<br />

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T 07522 978 48-35<br />

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11<br />

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12 3. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 26/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Die wichtigsten Daten sind hier<br />

übersichtlich gebündelt<br />

BZ-Vorsorgemappe: Den hochwertigen Ringordner mit vielen Vordrucken und<br />

Erläuterungen können Sie auch jetzt bei Ihrer <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong> bestellen<br />

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Im Laufe eines Lebens sammeln<br />

sich Unmengen an wichtigen<br />

Verträgen, Dokumenten<br />

und Informationen an. Das<br />

Wissen darüber übersichtlich<br />

zusammen zu fassen, dabei<br />

kann unsere BZ-Vorsorgemappe<br />

helfen.<br />

Die BZ-Vorsorgemappe wurde<br />

für alle <strong>Lindauer</strong>innen und<br />

<strong>Lindauer</strong> erstellt und erfreut<br />

sich mittlerweile seit vielen<br />

Jahren ungebrochen großer<br />

Beliebtheit. Viele Käufer sind<br />

„Wiederholungstäter“, weil sie<br />

Familienangehörigen, Freunden<br />

oder Nachbarn begeistert von<br />

der Vorsorgemappe erzählt haben<br />

und auch die nun eine<br />

haben möchten. Viel Lob gibt<br />

es für unsere Mappe sogar von<br />

Ärzten und Anwälten.<br />

Unsere BZ-Vorsorgemappen<br />

wurden bereits bis Hamburg<br />

und sogar nach Amerika verschickt.<br />

Die Mappe leitet Sie an, alles<br />

aufzuschreiben und zusammenzutragen,<br />

was den Menschen<br />

hilft, die sich im Krankheitsoder<br />

Todesfall in einer stressigen<br />

und oft emotional äußerst<br />

aufwühlenden Zeit um Sie<br />

oder Ihren letzten Willen kümmern<br />

möchten und sollen.<br />

In der Vorsorgemappe finden<br />

sie dann alle wichtigen Fakten,<br />

Informationen und Dokumente.<br />

Dank des praktischen Ringordners<br />

lassen sich bereits vorhandene<br />

Dokumente problemlos<br />

dazu heften.<br />

Wenn Sie die Mappe sorgfältig<br />

ausfüllen, ist dann alles<br />

berücksichtigt: persönliche Informationen,<br />

alles rund um die<br />

Finanzen. Es gibt Vordrucke<br />

und Ausfüllhilfen zu wichtigen<br />

Vollmachten. Die Krankenhauseinweisung<br />

ist genau so<br />

berücksichtigt wie das Thema<br />

Testament oder die Dinge, die<br />

im Todesfall zu beachten sind.<br />

Wir freuen uns, dass wir mit<br />

unserer Vorsorgemappe so viel<br />

Interesse bei unseren Lesern<br />

geweckt haben. Gern überabeiten<br />

und aktualisieren wir die<br />

Mappe aufgrund neuer Anregungen<br />

und gesetzlicher Vorgaben.<br />

Unsere beliebte<br />

BZ-Vorsorgemappe<br />

können Sie gern bei uns<br />

bestellen. Telefonisch bitte<br />

unter: 0 83 82/5 04 10 41<br />

Per E-Mail bitte unter:<br />

verlag@bz-lindau.de<br />

Die BZ-Vorsorgemappe<br />

kostet 13 Euro.<br />

Wir liefern: Die Zustellung<br />

im Stadtgebiet Lindau übernehmen<br />

wir nach Terminabsprache<br />

ohne Aufpreis.<br />

Die Zustellung außerhalb<br />

des Stadtgebietes erfolgt<br />

per Post zzgl. der entstehenden<br />

Versandkosten.<br />

Sie füllen diese Vorsorgemappe zu Lebzeiten aus, deshalb haben wir<br />

ein freundliches Design gewählt, mit dem sich jeder <strong>Lindauer</strong> identifizieren<br />

kann. Aber das große, farbenfrohe Bild hat auch noch einen<br />

anderen Vorteil: „Diese Mappe fällt in jedem Regal selbst zwischen<br />

vielen anderen Ordnern sofort ins Auge. Da müssen im Notfall auch<br />

Rettungskräfte oder Familienangehörige nicht lange suchen.<br />

BZ-Foto: APF<br />

Im Abschnitt 1 der BZ-Vorsorgemappe<br />

können Sie alle wichtigen persönlichen<br />

Angaben zusammenfassen.<br />

Wir geben Ihnen Hinweise, welche<br />

Informationen Sie auf jeden Fall hinterlegen<br />

sollten und bieten Ihnen Vordrucke<br />

zu den häufigsten Themen an, die Sie<br />

einfach ausfüllen können. So ist alles<br />

übersichtlich zusammengestellt.<br />

Um Vollmachten geht es im Abschnitt 3<br />

der BZ-Vorsorgemappe.<br />

Sie finden Vordrucke, Erläuterungen<br />

und Ausfüllhilfen zur Vorsorgevollmacht<br />

und zur Betreuungsverfügung sowie zur<br />

„Einzelvollmacht“, „Postvollmacht“,<br />

„Informationsvollmacht“, „Entbindung<br />

von der ärztlichen Schweigepflicht“<br />

und „Generalvollmacht“.<br />

Inhaltsverzeichnis<br />

1. Persönliches<br />

1.1 Wichtige Rufnummern<br />

1.2 Persönliche Daten<br />

1.3 Wohnsituation<br />

1.4 Schlüsselverwahrung<br />

1.5 Verträge (z.B. Strom, Gas etc.)<br />

1.6 Mitgliedschaften (Vereine, Social Media, Online-Shops)<br />

1.7 Abonnements<br />

1.8 Rente / Pension / Versorgung<br />

1.9 Versicherungen (auch Fahrzeuge)<br />

2. Finanzen<br />

2.1 Konten (Giro und Spar)<br />

2.2 Abbuchungen, Daueraufträge<br />

2.3 Depot / Aktien<br />

2.4 Sonstige Anlagen<br />

2.5 Bausparverträge<br />

2.6 Verbindlichkeiten<br />

2.7 Kontovollmacht<br />

3. Vollmachten<br />

3.1 Vorsorgevollmacht<br />

3.2 Betreuungsverfügung<br />

3.3 Einzelvollmacht<br />

3.4 Postvollmacht<br />

3.5 Informationsvollmacht<br />

<br />

3.7 Generalvollmacht<br />

4. Krankenhauseinweisung<br />

4.1 Checkliste bei Krankenhauseinlieferung<br />

4.2 Patientenverfügung<br />

4.3 Organspendeausweis<br />

5. Testament<br />

5.1 Erbfolge<br />

5.2 Erbschaftssteuer<br />

6. Todesfall (Was ist zu erledigen)<br />

6.1 Persönliche Notizen, nützliche Adressen und Hinweise<br />

Impressum<br />

Gesamtdarstellung: <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong> GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau<br />

Redaktion: Hans-Jörg Apfelbacher<br />

Herausgeber: <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong> GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau ©<br />

Titelbild: Hans-Jörg Apfelbacher<br />

Das Werk einschließlich seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetztes ist<br />

rung<br />

und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Hinweise und Textmuster wurden nach bestem Wissen erstellt bzw. wiedergegeben.<br />

Eine rechtsverbindliche Beratung durch Fachkräfte können wir nicht ersetzen. Eine Haftung für materielle oder ideelle Schäden aufgrund der<br />

gegebenen Informationen ist daher ausgeschlossen. Alle Angaben wurden nach genauen Recherchen sorgfältig verfasst; eine Haftung für die<br />

Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben ist jedoch ausgeschlossen.<br />

Im Abschnitt 2 der BZ-Vorsorgemappe<br />

dreht sich inhaltlich alles um Ihre<br />

Finanzen.<br />

Auch hier helfen Ihnen Vordrucke, sämtliche<br />

Informationen zu Konten, Bevollmächtigten,<br />

Abbuchungen, Lastschriften,<br />

Sparverträgen, Depots, Verbindlichkeiten<br />

usw. übersichtlich niederzuschreiben.<br />

Im Abschnitt 4 der BZ-Vorsorgemappe<br />

werden Ihnen die vorbereitenden Maßnahmen<br />

für eine Krankenhauseinweisung<br />

erläutert.<br />

Hier finden Sie auch einen Vordruck und<br />

die entsprechenden Erläuterungen zu<br />

einer Patientenverfügung und zu einem<br />

Organspendeausweis.<br />

Ein Organspendeausweis in Kartenform<br />

zum Heraustrennen, damit Sie ihn bei<br />

sich führen können, ist in der Vorsorgemappe<br />

ebenfalls enthalten.<br />

Die wichtigsten Informationen zum<br />

Thema Testament, Erbrecht, Erbfolge<br />

und Erbschaftssteuern beinhaltet der<br />

Abschnitt 5 der BZ-Vorsorgemappe.<br />

LINDAUER<br />

WIR LIEFERN<br />

innerhalb des Stadtgebietes<br />

Lindau<br />

nach Terminabsprache<br />

kostenfrei<br />

Informationen dazu, was Ihre Hinterbliebenen<br />

im Falle Ihres Todes alles<br />

erledigen müssen, finden sie im<br />

Abschnitt 6 der BZ-Vorsorgemappe.<br />

Hier sind auch ein Beerdigungsplan,<br />

der Ihre persönlichen Wünsche abfragt,<br />

und eine Liste beigeheftet, auf<br />

der Sie Personen, die im Todesfall zu<br />

benachrichtigen sind, übersichtlich<br />

aufführen können.<br />

Dieser Abschnitt enthält auch die<br />

Punkte „Checkliste letzter Wille“,<br />

„Meine Unterlagen“, „Abmeldung<br />

Rundfunkbeitrag“, „Kündigung<br />

wegen Todesfall“ und<br />

„Änderungsprotokoll“.


WISSENSWERTES 3. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 26/21<br />

Edle Tropfen statt Klinikalltag<br />

Asklepios Klinik Lindau Pflegedienstleiter geht in Ruhestand<br />

Nach mehr als 32 Jahren in Diensten<br />

des <strong>Lindauer</strong> Krankenhauses<br />

verabschiedete sich der langjährige<br />

Pflegedienstleiter Benedikt<br />

Bentele Ende Juni in den wohlverdienten<br />

Ruhestand. „Herr Bentele<br />

hat Großes für die Asklepios Klinik<br />

Lindau geleistet und ist eines der<br />

prägenden Gesichter unserer Klinik.<br />

Dafür möchten wir ihm herzlich<br />

danken und ihn mit einem kleinen<br />

Festakt gebührend verabschieden“,<br />

betont Geschäftsführer Boris Ebenthal.<br />

Sein Nachfolger steht auch<br />

schon fest. Richard Hockl übernimmt<br />

und wird neuer Pflegedienstleiter<br />

der Asklepios Klinik Lindau.<br />

EXPERTEN-TIPP<br />

Hörakustikermeister<br />

Reinhold Kreutle<br />

Faszinierende, neue Technologien<br />

verändern und vereinfachen das<br />

Leben von Hörgeräteträgern<br />

immer weiter. Die neueste Generation<br />

an Hörgeräten erkennt<br />

mehr Hörsituationen als je zuvor<br />

und passt sich automatisch an<br />

diese an. Moderne Hörgeräte<br />

kann man z.B. direkt mit Smartphones<br />

und anderen bluetoothfähigen<br />

Telefonen verbinden.<br />

Jede Art von Audiosignalen<br />

kann direkt auf beide Ohren<br />

Benedikt Bentele (li.) geht nach fast 33 Jahren in den wohlverdienten<br />

Ruhestand. Neuer Pflegedienstleiter in der Asklepios Klinik Lindau<br />

ist jetzt der 38-jährige Richard Hockl.<br />

BZ-Fotos: Asklepios<br />

Insgesamt 32 Jahre und sieben<br />

Monate ist Benedikt Bentele<br />

im <strong>Lindauer</strong> Krankenhaus<br />

tätig, das seit 2008 zur Asklepios<br />

Gruppe gehört. Am 25.<br />

Juni verabschiedete er sich in<br />

seinen wohlverdienten Ruhestand<br />

und blickt auf viele<br />

schöne Momente zurück, die<br />

ihn für immer mit der Klinik<br />

verbinden werden.<br />

Seit 2003 war Benedikt Bentele<br />

Pflegedienstleiter und prägte<br />

eine Ära des <strong>Lindauer</strong> Krankenhauses.<br />

Dabei hat er viele Projekte<br />

maßgeblich begleitet und<br />

umgesetzt, vom Umbau der<br />

Zentralen Notaufnahme, über<br />

die Entstehung der Privita<br />

Komfort Station bis hin zum<br />

Neubau auf dem Klinikgelände<br />

mit neuer Intensivstation,<br />

Funktionsdiagnostik, Aufwachraum<br />

und Zentralsterilisation<br />

auf insgesamt 680 Quadratmeter.<br />

Dazu hat Bentele Projekte<br />

wie die Einführung der digitalen<br />

Patientenakte und des digitalen<br />

Pflegewagens mit angestoßen<br />

und sich bis heute stark<br />

im Bereich der Integration ausländischer<br />

Mitarbeiter engagiert.<br />

Zu seinen Herzensprojekten<br />

zählte auch das Thema<br />

Wundversorgung. Er war einer<br />

der Gründer des Wundnetzwerks<br />

Bodensee und leitete die<br />

konzernweite Wundkommission<br />

und die Arbeitsgruppe „Pflegekonsil<br />

Wunde“ und wurde für<br />

sein Engagement in der Versorgung<br />

von chronischen Wunden<br />

2011 mit dem „Asklepios<br />

Neue Technologien übertragen werden. Integrierte<br />

Mikrofone ermöglichen<br />

freihändiges Telefonieren.<br />

Sie bieten höchste Klangqualität<br />

in Stereo. Zusatzmodule<br />

ermöglichen die Anbindung<br />

an ein TV- und andere elektronische<br />

Geräte, so dass das Hörgerät<br />

wie Wireless-Stereo-<br />

Kopfhörer funktioniert. Dabei<br />

wird automatisch erkannt,<br />

ob Sprache oder Musik übertragen<br />

wird und die optimale<br />

Klangqualität garantiert. RK<br />

Die Brille - Hören und Sehen<br />

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Award“ ausgezeichnet.<br />

„Besonders vermissen werde<br />

ich die enge und gute, teamübergreifende<br />

Zusammenarbeit<br />

insbesondere im Bereich der<br />

Pflege aber auch mit allen anderen<br />

Berufsgruppen in unserer<br />

Klinik“, betont Bentele.<br />

Jetzt will er sich verstärkt<br />

seinem großen Hobby, einer<br />

Destillerie für Edelbrände in<br />

Kressbronn widmen. In der<br />

Familie entstehen schon seit<br />

drei Generationen edle Tropfen.<br />

Der Kundenstamm reicht<br />

vom Bodensee bis nach Hamburg.<br />

Richard Hockl (38) ist seit<br />

November 2018 in der Asklepios<br />

Klinik Lindau tätig und<br />

hat die Aufgabe des Pflegedienstleiters<br />

von Benedikt<br />

Bentele übernommen. BZ<br />

Sommerfest-Ballons fliegen weit<br />

Der Rekord-Ballon flog fast<br />

120 Kilometer weit bis Ichenhausen<br />

(Landkreis Günzburg):<br />

Anlässlich des Sommerfestes<br />

ließ das <strong>Lindauer</strong> Altenheim<br />

Maria-Martha-Stift nicht nur<br />

eine gemütliche Party steigen,<br />

sondern auch knallrote Luftballons.<br />

Auf daran befestigten<br />

Karten baten die Bewohnerinnen<br />

und Bewohner des Hauses<br />

am Kleinen See darum, der<br />

Finder möge sie zurückschicken.<br />

Bald darauf erreichten<br />

das Maria-Martha-Stift eine<br />

Reihe von Postkarten, unter<br />

SOLAR HEIZUNG SANITÄR KLIMA<br />

anderem aus Sulzberg und<br />

Langen bei Bregenz. Und eben<br />

auch aus dem nahezu 120<br />

Kilometer entfernten Ichenhausen.<br />

Eine Bewohnerin erhielt<br />

neben der Karte auch ein<br />

Büchlein von Anselm Grün und<br />

will die freundliche Post nun<br />

ihrerseits beantworten. Damit<br />

könnte das bunte Sommerfest<br />

mit Live-Musik, Rate-Quiz,<br />

Grill-Büffet und Eisbecher der<br />

Beginn einer wundervollen<br />

Brieffreundschaft sein.<br />

Ihr starker Partner Beratung · Ausführung · Wartung<br />

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BZ-Foto: Ev. Diakonie Lindau<br />

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14 3. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 26/21<br />

GESUND LEBEN<br />

Sichere Mobilität bei klarem Verstand<br />

Waldburg-Zeil Kliniken Erfahrener Altersmediziner wird Chefarzt in der Rehabilitationsklinik Bad Wurzach<br />

Dr. Marc Riemer (52) hat am 1. Juli<br />

die Position des Chefarztes Geriatrie<br />

an der Waldburg-Zeil Rehabilitationsklinik<br />

Bad Wurzach übernommen.<br />

Er folgt auf Dr. Stefan<br />

Grammer, der eine Praxis übernimmt.<br />

Chefarzt<br />

Dr. Marc Riemer,<br />

FA für Innere<br />

Medizin<br />

Die Rehabilitationsklinik<br />

Bad Wurzach ist eine 1968<br />

gegründete Fachklinik.<br />

Die Klinik für Orthopädie und<br />

Rheumatologie unter Chefarzt<br />

Thomas Pöttgen verfügt über<br />

110 Betten.<br />

Die Klinik für Altersmedizin<br />

unter Chefarzt Dr. Marc Riemer<br />

umfasst 43 Betten.<br />

Der gebürtige<br />

Herrenberger<br />

studierte Medizin<br />

in Köln<br />

und Tübingen.<br />

2001 promoviert,<br />

absolvierte<br />

Riemer erste<br />

berufliche<br />

Schritte an der<br />

Medizinischen<br />

Klinik Tübingen,<br />

u.a. auf der Kardiologischen<br />

Intensivstation.<br />

Nach weiteren<br />

Ausbildungsstationen<br />

in Bad Urach<br />

erhielt Riemer 2005 seine Anerkennung<br />

als Facharzt für<br />

Innere Medizin. 2011 folgte<br />

die Anerkennung der Weiterbildung<br />

Geriatrie. Riemer verfügt<br />

über die Nachweise als<br />

Arzt im Rettungsdienst, Notfallmedizin,<br />

Notfalldiagnostik<br />

und Röntgendiagnostik des<br />

Thorax, Strahlenschutz sowie<br />

Hygiene. Sein besonderes Augenmerk<br />

gilt der Palliativmedizin.<br />

Leitende Positionen führten<br />

Riemer in den letzten 15 Jahren<br />

an die Spitze verschiedener<br />

geriatrischer Abteilungen und<br />

Kliniken in Oberschwaben.Nun<br />

wird er als Chefarzt die Abteilung<br />

Altersmedizin mit ihren<br />

43 Betten leiten.<br />

„Nach mehreren Jahren als<br />

Chefarzt einer Akutgeriatrie<br />

und Frührehabilitation freue<br />

ich mich, Patienten in der rehabilitativen<br />

Nachsorge auf dem<br />

Weg zurück in ein selbstbestimmtes<br />

Leben zu unterstützen“,<br />

so Riemer. „Natürlich wird<br />

in Krankenhäusern mobilisiert<br />

und der Weg nach Hause ins<br />

gewohnte Umfeld vorbereitet.<br />

Nicht immer gelingt es dort, in<br />

dem vergleichsweise kurzen<br />

Zeitraum die Fähigkeiten der<br />

Patienten ausreichend zu fördern.<br />

Hier in der Reha haben<br />

wir drei Wochen Zeit, die Angst<br />

vor dem Gehen und Stehen zu<br />

verringern, die Sicherheit in der<br />

Fortbewegung aufzubauen, die<br />

Die Klinik für neurologische<br />

Rehabilitation unter Chefarzt<br />

Dr. rer. nat. Markus Schlomm<br />

verfügt über 19 Betten der<br />

Phase C und 38 Betten der<br />

Phase D.<br />

In der Rehabilitationsklinik<br />

Bad Wurzach betreuen 210<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

jährlich 3.300 Patienten.<br />

Im Spiel bleiben – auch im höheren Alter: In Bad Wurzach unterstützt dabei ein Team um den Altersmediziner<br />

Dr. Marc Riemer.<br />

motorischen und intellektuellen<br />

Fähigkeiten zu verbessern.“<br />

Dem neuen Chefarzt hat es<br />

der interdisziplinäre Ansatz der<br />

Waldburg-Zeil Klinik angetan.<br />

Mit Fachärzten für Orthopädie,<br />

Neurologie und Altersmedizin<br />

ist sie passgenau für die Anforderungen<br />

der älter werdenden<br />

Gesellschaft aufgestellt. „Mit<br />

meinen Kollegen aus den Bereichen<br />

der Orthopädie und<br />

Neurologie können wir auch<br />

fachübergreifende Defizite der<br />

Patienten bei der Rehabilitation<br />

berücksichtigen“, erläutert Riemer.<br />

„Auch wir sind froh, mit Dr.<br />

Riemer einen passenden Nachfolger<br />

für den Bereich Geriatrie<br />

gefunden zu haben und freuen<br />

uns auf die Zusammenarbeit mit<br />

ihm“, so Erwin Lohmer, Klinikdirektor<br />

der Rehabilitationsklinik<br />

Bad Wurzach.<br />

Die altersmedizinische Abteilung<br />

setzt unter anderem<br />

auf breit gefächerte Gruppenangebote<br />

aus den Bereichen<br />

Atemtherapie, Belastungsaufbau,<br />

Mobilität und vieles mehr, was<br />

der kognitiven, sozialen und<br />

motorischen Interaktion der<br />

Patienten dient.<br />

Die Klinik arbeitet mit einem<br />

modernen, multimodalen Therapiekonzept,<br />

bei dem die klassischen<br />

Therapiedisziplinen wie<br />

Physiotherapie, Ergotherapie<br />

und Logopädie mit jüngeren<br />

Konzepten der medizinischen<br />

Trainingstherapie, der physikalischen<br />

Therapie, der Gerontopsychiatrie<br />

und der Alltagsbewältigung<br />

eine Einheit bilden.<br />

So lassen sich die häufigsten<br />

altersmedizinischen Leiden<br />

behandeln.<br />

BZ<br />

Rehabilitationsklinik<br />

Bad Wurzach<br />

Karl-Wilhelm-Heck Str. 6<br />

88410 Bad Wurzach<br />

Telefon: 0 75 64/3 01-0<br />

E-Mail: info@rehabilitationsklinikbad-wurzach.de<br />

@ www.rehabilitationsklinikbad-wurzach.de<br />

„Weaningzentren“ für mehr Patienten zugänglich machen<br />

Waldburg-Zeil Fachkliniken Wangen Bernhard Sorms übernimmt Chefarztposition von Dr. Armin Schneider<br />

Der bisherige Chefarzt der Klinik<br />

für Anästhesie und Intensivmedizin<br />

an den Fachkliniken Wangen,<br />

Dr. Armin Schneider (oben im<br />

Bild), möchte künftig mehr Zeit<br />

mit seiner Familie verbringen.<br />

Deshalb hat knapp 67-Jährige<br />

seine Aufgaben zum 1. Juli an<br />

Bernhard Sorms (rechts im Bild),<br />

bisher Oberarzt und Leiter der<br />

Bronchologie an den Fachkliniken<br />

Wangen, übergeben. BZ-Fotos: WZK<br />

Seit fast 20 Jahren arbeiten die<br />

beiden Fachärzte für Anästhesie<br />

und Intensivmedizin, Dr. Armin<br />

Schneider und Bernhard Sorms,<br />

zusammen: Schneider bis jetzt<br />

als Chefarzt der Klinik für Anästhesie<br />

und Intensivmedizin, Sorms<br />

bisher als Oberarzt und Leiter<br />

der Bronchologie an den Fachkliniken<br />

Wangen. Zum 1. Juli 2021<br />

hat Bernhard Sorms als Chefarzt<br />

die Leitung der Klinik für Anästhesie<br />

und Intensivmedizin übernommen.<br />

Dr. Schneider unterstützt<br />

ihn künftig in Teilzeit – bei Studien.<br />

Dr. Armin Schneider leitete die<br />

Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin<br />

seit 1996. Das<br />

Wangener Weaningzentrum,<br />

eines von nur sieben in Baden-<br />

Württemberg, hat der gebürtige<br />

Ravensburger aufgebaut. Erfolgreich<br />

wurde das Weaningzentrum<br />

schon zweimal rezertifiziert.<br />

Seit 1. Juli ist Bernhard Sorms<br />

der Leiter der Klinik für Anästhesie<br />

und Intensivmedizin. „Als<br />

Fachkrankenhaus, das auf universitärem<br />

Niveau behandelt, bieten<br />

wir unseren Patienten bei<br />

komplexen Untersuchungen<br />

und Operationen höchstmögliche<br />

Sicherheit“, so Sorms. „Die<br />

hohe Facharztdichte, unsere<br />

Patientenorientiertheit und unsere<br />

jahrzehntelange Erfahrung<br />

als Anästhesiologen sind unsere<br />

große Stärke“, erläutert der<br />

neue Chefarzt.<br />

Als leitendem Stationsarzt<br />

der Intensivmedizin sind ihm<br />

die Therapie und Atmungsentwöhnung<br />

von Weaningpatienten<br />

vertraut. „Unsere leistungsstarke<br />

Intensivmedizin ist ohne<br />

künstliche Beatmung nicht möglich“,<br />

so Sorms. „Die meisten Patienten<br />

nutzen diese so lange,<br />

bis die eigene Lunge wieder<br />

ausreichend selbstständig arbeitet.<br />

Manche Patienten brauchen<br />

länger, bis sie auf eine<br />

künstliche Beatmung verzichten<br />

können.“ In den letzten Jahren,<br />

so der Mediziner, nehme die<br />

Zahl der Patienten zu, die gar<br />

nicht oder nur sehr langsam wieder<br />

von der maschinellen Beatmung<br />

entwöhnt – „geweant“ –<br />

werden können. Eine ganz<br />

neue Gruppe von Patienten<br />

seien dabei Post-Covid-Beatmungspatienten.<br />

Oft würden<br />

sie direkt von der Intensivstation<br />

in eine außerklinische<br />

Beatmung entlassen – als Pflegefall.<br />

„Viele von ihnen könnten<br />

wieder selbstständig zu Hause<br />

sein, wenn sie in einem kompetenten<br />

Fachzentrum lernten,<br />

wieder ohne Gerät zu atmen.<br />

Als Experten für Beatmungsentwöhnung<br />

haben wir hier<br />

einen gesellschaftlichen Auftrag“,<br />

unterstreicht Sorms. Studien<br />

belegen, erläutert Sorms,<br />

dass zwei Drittel aller Patienten<br />

erfolgreich ohne invasive<br />

Beatmung leben, nachdem sie<br />

in so genannten „Weaningzentren“<br />

behandelt wurden.<br />

„Diese Möglichkeit müssen wir<br />

noch mehr Patienten zugänglich<br />

machen.“<br />

BZ


WISSENSWERTES 3. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 26/21<br />

15<br />

Schutzimpfung vor Coronavirus<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Wer jetzt noch vor den Sommerferien<br />

seine Erst- und Zweitimpfung<br />

erhalten möchte, sollte<br />

sich möglichst bald unter<br />

www.impfzentren.bayern.de<br />

anmelden.<br />

„Mir ist es wichtig, dass unsere<br />

Bürgerinnen und Bürger bestmöglich<br />

geschützt in den Urlaub<br />

fahren und das Risiko,<br />

dass nach der Urlaubszeit die<br />

Zahlen wieder massiv ansteigen,<br />

reduziert wird“, so<br />

Landrat Elmar Stegmann.<br />

Zusätzlich entfallen für<br />

geimpfte Urlauber in vielen<br />

Urlaubsländern die Testungen,<br />

was die Abläufe für die Erholungssuchenden<br />

erheblich<br />

erleichtert.<br />

In Absprache mit dem ärztlichen<br />

und dem organisatorischen<br />

Leiter der Impfzentren<br />

im Landkreis Lindau werden<br />

dafür die Fristen zwischen<br />

Erst- und Zweitimpfung verringert:<br />

bei den mRNA-Impfstoffen<br />

Biontech/Pfizer und<br />

Moderna auf vier Wochen<br />

und bei dem Vektor-Impfstoff<br />

von AstraZeneca auf zehn<br />

Wochen. Beim Vektor-Impfstoff<br />

von Johnson & Johnson reicht<br />

bereits eine Impfung für einen<br />

vollständigen Impfschutz.<br />

Aktuell kann sich jede Landkreisbürgerin<br />

und jeder Landkreisbürger<br />

für die Impfung<br />

anmelden, eine Priorisierung<br />

gibt es nicht mehr, bestätigt<br />

das Landratsamt in Lindau.<br />

Landrat Elmar Stegmann hat<br />

jedoch nicht nur die Urlauberinnen<br />

und Urlauber im Blick:<br />

„Wir möchten mit einem speziellen<br />

Impfangebot möglichst<br />

schnell die Menschen besser<br />

schützen, die mit vielen anderen<br />

zusammenkommen. Denn<br />

wie fatal ein Ausbruchsgeschehen<br />

sein kann, haben wir in<br />

den letzten Wochen gesehen.“<br />

Bei einem Infektionsgeschehen<br />

in einem Integrationskurs<br />

wurden mehrere Personen infiziert,<br />

die das Virus dann mit in<br />

ihre Familien trugen. Betroffen<br />

waren sechs Asylbewerberunterkünfte<br />

und über 30 Personen.<br />

„Wenn wir das Risiko<br />

zukünftig verringern möchten,<br />

müssen wir gezielt auch unterschiedliche<br />

Gruppen ansprechen“,<br />

ist sich der Landrat<br />

sicher. In den kommenden<br />

Tagen werden über die Dachorganisationen<br />

die Musik- und<br />

Sportvereine angeschrieben,<br />

aber auch nochmals die Gastronomie-<br />

und Beherbergungsbetriebe<br />

und die muslimischen<br />

Gemeinden. BZ-Foto: Pixabay<br />

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und nach Vereinbarung<br />

Natur- und Artenschutz<br />

Große Freude herrschte bei der<br />

<strong>Lindauer</strong> Kreisgruppe Bund Naturschutz<br />

(BN) und beim Landschaftspflegeverband<br />

Lindau-<br />

Westallgäu (LPV), als sie vor<br />

wenigen Tagen die Nachricht<br />

erreichte: Die „VR-Stiftung für<br />

Bürger am Bayerischen Bodensee“<br />

wird die beiden Vereine<br />

bei ihrem Engagement für den<br />

Natur- und Artenschutz jeweils<br />

mit einer Geldspende unterstützen.<br />

2.600 Euro erhält der<br />

BN für die Ausstellung „Naturraum<br />

Bodensee“, die zur Zeit<br />

auf der Gartenschau und später<br />

auch im Naturschutzhäusle zu<br />

sehen ist. Weitere 2.000 Euro<br />

gehen an den LPV für das Büchlein<br />

„Luina und der Mauersegler“,<br />

ein Gemeinschaftsprojekt mit<br />

dem Verlag Schwäbisches Meer.<br />

Die Spenden der VR-Stiftung<br />

sind stets zweckgebunden – so<br />

sieht es die Stiftungssatzung vor.<br />

„Wir betrachten die Spenden<br />

auch als Lohn für Ihr Engagement<br />

und Ihren unermüdlichen<br />

Einsatz für den Natur- und Artenschutz“,<br />

betonte Stiftungsvorstand<br />

Roland Wierer bei der<br />

Scheckübergabe an die Vertreterinnen<br />

der beiden Vereine<br />

am BN-Pavillon auf der Gartenschau.<br />

In seiner Funktion als<br />

Kuratoriumsvorsitzender der<br />

VR-Stiftung erinnerte Bankvorstand<br />

Joachim Hettler an die<br />

Gründung der Stiftung im Jahr<br />

2009 durch die Bayerische<br />

Bodenseebank eG (Lindau) und<br />

die stolze Bilanz von über<br />

130.000 Euro, die bislang an<br />

Förderungen in die unterschiedlichsten<br />

Projekte in der Region<br />

geflossen sind.<br />

Isolde Miller, Gebietsbetreuerin<br />

bei der BN-Kreisgruppe Lindau,<br />

zeigte sich hocherfreut – die<br />

Spende käme gerade zur rechten<br />

Zeit, denn die Ausstellung<br />

„Naturraum Bodensee“ sei „immer<br />

mehr gewachsen und dadurch<br />

am Ende auch etwas teurer<br />

geworden“ als geplant.<br />

LPV-Geschäftsführerin Michaela<br />

Berghofer erklärte, dass mit dem<br />

Geldbetrag für das Luina-Büchlein<br />

der Bereich Umweltbildung,<br />

insbesondere für Schulklassen,<br />

gefördert werde. Die <strong>Lindauer</strong><br />

Kinderbuch-Autorin Sabine<br />

Kleiner wiederum sprach von<br />

„Heimatkunde in Verbindung<br />

mit Fantasie“ und ergänzte:<br />

„Damit wird ein Bildungsauftrag<br />

verfolgt, der nicht mit<br />

Fingerzeig, sondern mit Spaß<br />

einhergeht.“<br />

Das Bild zeigt die Scheckübergabe<br />

am Gartenschau-Pavillon<br />

vom Bund Naturschutz (von<br />

links): Joachim Hettler (Vorsitzender<br />

des Kuratoriums der<br />

VR-Stiftung), Isolde Miller<br />

(Gebietsbetreuerin Bund Naturschutz<br />

Lindau), Sabine<br />

Kleiner (Autorin) und Michaela<br />

Berghofer (Geschäftsführerin<br />

des Landschaftspflegeverbandes<br />

Lindau-Westallgäu)<br />

BZ-Foto: VR-Stiftung/Ulrich Stock<br />

Impressum<br />

LINDAUER<br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Verlag: <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Anzeigenservice:<br />

Verlags-GmbH & Co. KG<br />

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de<br />

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

www.bz-lindau.de<br />

Redaktion:<br />

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):<br />

Heike Grützmann-Förste (HGF)<br />

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)<br />

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de<br />

Oliver Eschbaumer (OE)<br />

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42<br />

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41<br />

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Verantwortlich für die Seiten 1 und<br />

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):<br />

Presseamt Stadt Lindau (B)<br />

Jürgen Widmer (JW),<br />

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),<br />

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben<br />

Siemensstraße 10, 89079 Ulm<br />

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23<br />

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen<br />

Geschäfts bedingungen des Verlages.<br />

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.<br />

Auflage: 16.500 Exemplare<br />

Anzeigen:<br />

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Erscheinungsweise: 14-täglich samstags<br />

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de Bezug in Lindau/B:<br />

Telefon: 08382/233-30, Fax: -14<br />

Mobil: 01 71-5 46 04 58<br />

Kostenlos an alle Haushalte<br />

Bezug in PLZ-Region 88:<br />

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Abonnement 29,90 Euro/Jahr<br />

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16 3. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 26/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Größte Segelregatta am See<br />

<strong>Lindauer</strong> Segler-Club 70. Rund Um startet am 25. September<br />

Die Rund Um ist die größte Segelregatta<br />

am Bodensee. Die 70. Ausgabe<br />

musste 2020 Corona bedingt<br />

ausfallen und in diesem Jahr auf einen<br />

Termin im Herbst verschoben<br />

werden. „Da gab der Bodensee-<br />

Regattakalender nur den 25. September<br />

her“, so der erste Vorsitzende<br />

des <strong>Lindauer</strong> Segler-Clubs,<br />

Karl-Christian Bay. Seit dem 1. Juli<br />

ist das Meldeportal freigeschaltet.<br />

„Wir hoffen natürlich auf<br />

möglichst viele Teilnehmer“,<br />

so Karl-Christian Bay. „Aber<br />

wir können überhaupt nicht<br />

sagen, wie viele Skipper in diesem<br />

Jahr melden werden. Wir<br />

haben nur gemerkt, dass unter<br />

den Regattaseglern die Spannung<br />

groß ist. Die freuen sich<br />

alle, dass sie wieder aufs Wasser<br />

und regulär Regatta segeln<br />

können.“<br />

Wegen der längeren Nächte<br />

im Herbst mit kühleren Temperaturen<br />

wird die Rund Um<br />

deshalb in diesem Jahr aus<br />

Sicherheitsgründen ausnahmsweise<br />

als Tagregatta durchgeführt.<br />

„Start ist Samstagmorgen<br />

<br />

um 7 Uhr ,“ erklärt der Wettfahrtleiter<br />

Hans-Joachim Holz.<br />

„Der Luftlinie 75 Kilometer<br />

lange Kurs führt 2021 von Lindau<br />

über Romanshorn nach<br />

Konstanz und wieder zurück.<br />

Das heißt, wir lassen in diesem<br />

Jahr den Überlinger See aus.<br />

Das „Kleine Blaue Band“ fährt<br />

nur nach Romanshorn und<br />

wieder zurück. Das Große Blaue<br />

Band geht an das ‚First Ship<br />

Home‘, das Kleine Blaue Band<br />

an das erste Schiff der Startgruppe<br />

3.“<br />

Die Regatta endet um 21<br />

Uhr, bis dahin sollte bei normalem<br />

Wind das Feld die<br />

Strecke absolviert haben.<br />

Corona bedingt wird es,<br />

trotzdem die Rund Um erst im<br />

September stattfindet, immer<br />

noch einige Einschränkungen<br />

geben. „Auch wenn bis dahin<br />

zum Glück viele schon geimpft<br />

sein werden, steht für uns die<br />

Sicherheit der Segler und Helfer<br />

aus dem LSC klar im Vordergrund.<br />

Das Rahmenprogramm<br />

an Land ist sehr eingeschränkt.<br />

Wir wollen Kontakte<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

vermeiden, wo immer es geht.<br />

Wir haben eine Online-Verklarung,<br />

die Anmeldung der Teilnehmer<br />

findet nur übers Internet<br />

statt. An Land gibt es lediglich<br />

die Startnummern und die<br />

Mützen für die Teilnehmer“,<br />

erklärt Hans-Joachim Holz.<br />

Bei den Mützen gibt es eine<br />

Besonderheit: Verteilt werden<br />

die Käppis der 2020 ausgefallen<br />

Rund Um. „Wir standen<br />

vor der Frage, was machen mit<br />

den Mützen? Wir haben uns<br />

für die Ausgabe der bereits vorhandenen<br />

Mützen entschieden.<br />

Die Alternative wäre gewesen,<br />

mehrere tausend fabrikneue<br />

Mützen in den Müll zu<br />

geben.“<br />

Das Meldeportal für die 70.<br />

Rund Um ist seit dem 1. Juli<br />

freigeschaltet. Mit Spannung<br />

wartet der LSC, wie viele Meldungen<br />

eingehen werden. In<br />

normalen Jahren nehmen ca.<br />

300 Schiffe und zwischen 1.500<br />

und 2.000 Segler/-innen an<br />

dieser größten Segelregatta am<br />

Bodensee teil.<br />

BZ<br />

BZ-Foto: LSC/Kaufmann<br />

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Crossover<br />

Jubiläumssaison Langenargener Schlosskonzerte<br />

Die ersten Veranstaltungen der<br />

Jubiläumssaison der Langenargener<br />

Schlosskonzerte brachten bereits<br />

begeisternde Musikerlebnisse.<br />

Fortgesetzt wird die Konzertreihe<br />

am Freitag, 9. Juli, mit dem<br />

Crossoverquintett Spark und am<br />

Freitag, 16. Juli, mit einem Kammermusikabend,<br />

der vom Karol<br />

Szymanowski Quartet und dem<br />

Pianisten Severin von Eckardstein<br />

gestaltet wird.<br />

Bei ihrem ersten Auftritt in<br />

Langenargen im vergangenen<br />

Jahr hinterließ das Ensemble<br />

Spark ein begeistertes Publikum.<br />

Spark denkt Klassik neu.<br />

Lustvoll und lässig werden<br />

Stile gemixt und die zahlreichen<br />

Klangvariationen ausgelotet,<br />

die ihr reiches Instrumentarium<br />

aus über 40 verschiedenen<br />

Flöten, Violine,<br />

Viola, Violoncello, Melodica<br />

und Klavier zu bieten hat. Kein<br />

Stück gleicht dem anderen,<br />

und doch tragen sie alle die<br />

ureigene, unverwechselbare Handschrift<br />

dieses aufregenden Ensembles.<br />

Die ständige Suche nach<br />

neuer Inspiration und die<br />

Offenheit für Unvorhersehbares<br />

zeichnen das Karol Szymanowski<br />

Quartet im Besonderen<br />

aus. Seit seiner Gründung<br />

Karol Szymanowski Quartet<br />

BZ-Foto: Bruno Fydrich<br />

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Auto<br />

Lindau<br />

83/<br />

www.unterberger.cc<br />

1995 hat sich das Ensemble<br />

innerhalb kürzester Zeit zu einem<br />

der bemerkenswertesten<br />

Streichquartette seiner Generation<br />

entwickelt. Zahlreiche<br />

Preise und Auszeichnungen,<br />

wie etwa bei den Wettbewerben<br />

von Melbourne, Osaka<br />

und Florenz bestätigen das<br />

außergewöhnliche Niveau des<br />

Quartetts.<br />

Severin von Eckardstein zählt<br />

zu den bedeutendsten deutschen<br />

Pianisten seiner Generation<br />

und ist mit Solo- und<br />

Orchesterkonzerten auf den<br />

großen Podien der Welt zu<br />

Hause. Der Gewinner des<br />

„Grand Prix International<br />

Reine Elisabeth“ in Brüssel<br />

(2003) und die vier Streicher<br />

aus Polen und der Ukraine<br />

sind am 16. Juli um 18.30 Uhr<br />

und um 20.30 Uhr mit Werken<br />

von Antonin Dvorák und Robert<br />

Schumann zu erleben. BZ<br />

Severin von Eckardstein<br />

Langenargener Schlosskonzerte<br />

im Langenargener Münzhof<br />

9. Juli: 18.30 Uhr und 20.30 Uhr<br />

Crossoverquintett Spark<br />

16. Juli: 18.30 Uhr und 20.30 Uhr<br />

Kammermusik mit dem<br />

Szymanowski Quartet und<br />

Severin v. Eckardstein<br />

Kartenvorverkauf:<br />

bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen<br />

@ Kartenvorverkauf online:<br />

www.reservix.de<br />

@ Weitere Informationen:<br />

www.langenargenerschlosskonzerte.de<br />

BZ-Foto: Artist<br />

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