12.02.22 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

12. Februar 2022 · Ausgabe KW 06/22 · an alle Haushalte

Während viele Menschen

n

am Valentinstag – der übrigens

am Montag, 14. Februar

2022 ist – die Gelegenheit

nutzen, der Person, die sie

ganz besonders mögen,

ihre innige Zuneigung mit

Blumen, Geschenken und

Liebeserklärungen zu zeigen,

gemeinsame romantische

Aktivitäten zu planen und

sich auf innige Umarmungen,

zärtliche Küsse und

endlose Kuscheleinheiten

zu freuen, liegt auch bei Vertretern

des Tierreichs jetzt

Liebe in der Luft.

Ab einer nächtlichen Temperatur

von circa fünf Grad

Celsius und insbesondere

bei regnerischem Wetter

machen sich fortpflanzungsbereite

Frösche und Kröten

massenweise auf den Weg

zu ihren Laichgebieten.

Naturschützer erwarten den

Beginn der Wanderschaft

der liebestollen Amphibien

im unteren Landkreis bereits

für die kommende

Woche. Wer will‘s den Fröschchen

und Kröten verdenken...

Allerdings brauchen

sie die Hilfe der menschlichen

Spezies. Damit nicht viele

der Tiere während ihrer

Wanderung den Verkehrstod

sterben, werden im

Kreisgebiet 20 Schutzzäune

aufgebaut und in bevorzugten

Laichgebieten sechs Straßensperrungen

eingerichtet.

Etwa 45 ehrenamtliche

Helfer/-innen sind acht bis

zehn Wochen lang an Straßenrändern

unterwegs,

kontrollieren jeden Abend

und oft auch morgens die

Fangzäune und bringen die

eingesammelten Tiere sicher

auf die andere Straßenseite.

Im letzten Jahr konnten auf

diese Weise über 5.000 Erdkröten

und andere Amphibienarten

gerettet werden,

zehntausende Kröten und

Frösche in den vergangenen

Jahrzehnten. Deshalb, liebe

Autofahrer/-innen, im

Namen der Liebe: Bitte aufpassen

– auf die Tiere im

Paarungsrausch und auf ihre

menschlichen Schutzengel!

Es wird trockener und stürmischer

Klimawandelstudie: Experte gibt zahlreiche Empfehlungen

Der Klimawandel ist auch in

Lindau bereits jetzt spür- und

messbar. „Deswegen ist es

wichtig herauszufinden, an

welchen Stellen wir reagieren

müssen und wo wir reagieren

können“, sagt Klimaschutzexperte

Hans-Jörg Barth von

eza! in Kempten, der die Klimawandelstudie

für Lindau im

Auftrag des Stadtrates erstellt

hat.

Für die Klimawandelstudie

wurden verschiedene Szenarien

entwickelt. Dabei werden

die Klimadaten von jeweils

drei Jahrzehnten miteinander

verglichen. Demnach geht

Barth bis 2050 im günstigsten

Fall von einer mittleren Erwärmung

von 1,6 Grad Celsius

aus. Im schlimmsten Szenario

steigt die mittlere Temperatur

um über 4 Grad Celsius.

Alle Klimamodelle gehen

davon aus, dass die Sommer

trockener werden. Sorge bereitet

Barth vor allem, dass es

mehr Starkregen, mehr Sturmund

Hochwasserereignisse geben

wird. Damit einher gehe

auch die Gefahr von Hangrutschungen.

Prognostiziert werden

zudem weniger Frosttage.

Das hat vor allem Auswirkungen

auf die Landwirtschaft,

aber auch auf die Tierwelt.

„Bei einem Anstieg von 2

Grad Celsius verlieren wir 16

Prozent der Arten, bei plus 3,2

Grad Celsius verlieren wir 49

Prozent, also die Hälfte aller

Insekten. Das hängt damit zusammen,

dass sich Pflanzen

und Ökosysteme nicht so

schnell verändern können“, so

Barth bei der Vorstellung der

Studie vor den Lindauer Stadträtinnen

und Stadträten.

„Wir bekommen neuen Arten

aus subtropischen Bereichen,

die heimische Arten verdrängen.

Es kommen auch Arten,

die man gar nicht haben

möchte, die z.B. Krankheiten

oder Allergene mitbringen

und übertragen. Die neuen

Arten können deshalb hier

überleben, weil die Winter

nicht mehr so kalt sein werden“,

so Barth. Das werde sich

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 26.02.2022

Samstag, 12.03.2022

lindauer_buergerzeitung

Schon jetzt achten die Stadtgärtner mit speziellen Systemen darauf, dass neu gepflanzte Bäume auch

unter den veränderten Bedingungen genug Licht, Luft und Wasser erhalten

Foto: GTL Lindau

vor allem auf die Gesundheit

der Menschen, aber auch auf

die Landwirtschaft auswirken.

Wie dem Klimawandel

begegnen?

Somit müssten der Hochwasserschutz

neu bewertet,

Simulationen erstellt und

Stark regenkonzepte erarbeitet

werden. Der Baumbestand

müsse häufiger kontrolliert

und mehr Flächen müssten

bereitgestellt werden, damit

Niederschläge im Boden versickern

können. Weitere Empfehlungen

der Klimawandelstudie

sind: versiegelte

Flächen möglichst entsiegeln,

das Stadtgrün ausbauen und

den motorisierten Individualverkehr

verringern. Weitergehende

Maßnahmen, die

in der Studie genannt sind,

▶ Mehr Zuschauer im Theater

Im Theater Lindau freut man sich,

dass endlich wieder mehr Zuschauer

in den Genuss des vielfältigen

Programmes kommen. S. 11 und 16

betreffen die Energie- und

Wasserwirtschaft, Tourismus

und Industrie, Forst und die

Landwirtschaft, Städtebau

und Verkehr, Naturschutz

und Fischerei. Die ganze Studie

ist online auf der städtischen

Webseite verfügbar.

„Wenn wir bereits heute

wissen, womit wir in Zukunft

rechnen müssen, wird zum einen

das Thema greifbarer und

zum anderen können wir

dann bereits jetzt die richtigen

Weichen stellen und erforderliche

Anpassungsmaßnahmen

umsetzen. In diesem

Sinne hoffe ich, dass die Ergebnisse

dieser Studie von vielen

Lindauer Bürgerinnen

und Bürgern wahrgenommen

werden und dass das Verständnis

für erforderliche Maßnahmen

wächst“, sagt Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons.

Auch der Lindauer Klimabeirat

beschäftigte sich in seiner

Februar-Sitzung mit der

Klimawandelstudie. Das Expertengremium

berät den

Stadtrat bei den weiteren Maßnahmen.

Tarja Prüss

Wenn man mit der Kamera App

des Smartphones oder Tablets

den obigen QR Code scannt,

wird man direkt zur Klimawandelstudie

für Lindau weitergeleitet.

▶ Künstler und musikalische Kostbarkeiten

Unter dem Titel „Close-up ∙ MusicTalk mit

Peter Vogel und Gästen“ gibt es im Vorfeld des

Internationalen Festivals junger Meister eine

Streaming-Sendung. S. 16


2 12. Februar 2022 • BZ Ausgabe KW 06/22

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

In Lindau heiraten ist sehr beliebt

„Schnapszahl“-Termine sind alle ausgebucht - Freie Termine für Lindauerinnen und Lindauer

Der Februar ist normalerweise

kein klassischer Heiratsmonat.

Doch 2022 ist es aufgrund

der Schnapszahlen anders.

Denn Schnapszahlen sollen

Glück bringen. In Lindau sind

alle acht Termine für den

22.2.2022 ausgebucht.

„Der Februar gehört sicher

nicht zu den begehrtesten Heiratsmonaten“,

sagt die Leiter

des Lindauer Standesamtes Caroline

Hiel. „Mit acht Trauungen

am 22.2.2022 sind wir

komplett ausgebucht.“

Die Pandemie macht die Planung

für Heiratswillige nicht

gerade leicht. Trotzdem sind

bis November schon fast alle

Termine ausgebucht. „Für unseren

Trausaal in der Toskana

sind wir bis Dezember recht

gut gebucht. Die wenigen feien

Termine möchten wir gerne für

Lindauerinnen und Lindauer

reservieren“, sagt Hiel. Denn

Bei der ersten Stadtratssitzung

des Jahres in der Lindauer

Inselhalle ist der Stadtrat

der Bunten Liste Uli Kaiser offiziell

verabschiedet worden.

Nach 25 Jahren aktiver Stadtratstätigkeit

hat er das Mandat

an seine Kollegin Laura Brombeis

übergeben.

„Tausende von Stunden war

Uli Kaiser für die Kommunalpolitik

und damit für die Stadt

Lindau aktiv“, sagte Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons

bei der offiziellen Verabschiedung

am Beginn der ersten

Stadtratssitzung des Jahres.

Besonders hob sie seine Leidenschaft

und Kompromissbereitschaft

in der Kommunalpolitik

hervor.

bei auswärtigen Heiratswilligen

ist Lindau mit seinen drei

verschiedenen Möglichkeiten,

sich das Ja-Wort zu geben, sehr

beliebt. Neben dem Trausaal in

der Bregenzer Straße gibt es ja

noch das Alte Rathaus und den

Pulverturm, in dem sich Paare

ewige Liebe schwören können.

Da kann man zum Beispiel

auch noch am 22.11.2022 heiraten,

sagt Hiel.

Auch im Alten Rathaus können sich Paare im kleinen Trausaal das Ja-Wort geben.


Copyright: Stadt Lindau/Birgit Russ

Lindauer Stadtrat wird jünger und weiblicher

Laura Brombeis folgt im Stadtrat für die Bunte Liste auf Uli Kaiser

Mit langanhaltendem Applaus

und Abschiedsgeschenken

wurde Kaiser von der Stadt

sowie den Stadtratskolleginnen

und -kollegen bedacht.

Zum Abschied schenkte er der

Oberbürgermeisterin das Buch

„Über Leben“ (von Dirk Steffens

und Fritz Habekuß). Dass

er nicht die ganze Legislaturperiode

im Stadtrat bleiben werde,

hatte Kaiser bereits im

Wahlkampf angekündigt. Laura

Brombeis wurde den Statuten

gemäß anschließend von

Oberbürgermeisterin Alfons

vereidigt.

Neue Stadträtin

Laura Brombeis

Nun nimmt also Laura

Brombeis (Bunte Liste) den

Interviewer gesucht

Steuerfreie Aufwandsentschädigung

Im Rahmen des Zensus wird ermittelt,

wie viele Menschen in

Deutschland leben, wie sie wohnen

und arbeiten. Für die Befragungen

von Haushalten sucht

der Landkreis Lindau Interviewerinnen

und Interviewer.

Die ehrenamtliche Tätigkeit erstreckt

sich über wenige Wochen

und startet Anfang Mai.

Dafür gibt es eine attraktive,

steuerfreie Aufwandsentschädigung.

Voraussetzungen für die

Tätigkeit als interviewende Person

sind Volljährigkeit, Zuverlässigkeit

und Verschwiegenheit

sowie zeitliche Flexibilität.

Infos auf www.landkreislindau.de

? !

Platz von Uli Kaiser im Stadtrat

ein. Als gebürtige Lindauerin

liegt ihr vor allem am Herzen,

die gelebten Traditionen in der

Stadt zu erhalten und Lindau

in den nächsten Jahren zukunftsgerichtet,

nachhaltig im

Interesse aller Bürgerinnen

und Bürger weiterzuentwickeln.

„Mein Fokus liegt dabei

auf Empathie und Miteinander.

Ich stehe für eine transparente

und faktenbasierte Politik

auf Augenhöhe“, so Brombeis.

Als Nachfolgerin wird sie

künftig auch im Finanz- und

Bauausschuss vertreten sein.

„Damit wird der Stadtrat zugleich

jünger und weiblicher“,

freut sich Alfons auf die künftige

Zusammenarbeit im Stadtrat.

Tarja Prüss

Sportlerehrung 2021 der Stadt Lindau (B)

Die Stadt Lindau ehrt auch

dieses Jahr wieder die erfolgreichsten

Sportler aus

dem vergangenen Jahr. Dazu

melden die Lindauer Vereine

ihre Vereinsmitglieder, die

besondere Erfolge errungen

haben.

Außerdem werden auch

Sportlerinnen und Sportler

mit Hauptwohnsitz in Lindau

(B) geehrt, die für einen

auswärtigen Verein Erfolge

mit folgenden Kriterien

im Jahr 2021 erzielt haben:

• Teilnahme an einer Europa-

oder Weltmeisterschaft

• Deutsche Meisterschaft 1.

- 5. Platz

Welche Termine noch frei

sind, lässt sich übrigens online

im Online-Traukalender auf

der städtischen Webseite nachsehen.

Dort kann man auch

gleich einen Termin reservieren.


Tarja Prüss

Zum Online

Traukalender –

einfach scannen:

Laura Brombeis (Bunte Liste) wurde von Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons im Stadtrat vereidigt Copyright: Stadt Lindau/Tarja Prüss

• Süddeutsche Meisterschaft

1. - 3. Platz

• Bayer. Meister oder Bayer.

Vizemeister

• Württembergischer Meister

oder Vizemeister

• Internationaler Landesmeister

oder Landesvizemeister

(nicht IBL oder

IABS)

Es können nur Erfolge in Einzeldisziplinen,

nicht im Mannschaftswettbewerb

geehrt werden,

es sei denn, der Erfolg

wurde als Mitglied der jeweiligen

Landesauswahl oder Nationalmannschaft

erzielt.

Die Leistung soll in einer vom

deutschen Olympischen

Sportbund anerkannten

Sportart erzielt worden sein.

Bei nationalen Meisterschaften

soll der ausrichtende Verband

Mitglied im DOSB sein.

Bitte senden Sie Ihre Meldung

schriftlich unter Angabe von

- Name, Vorname des

Sportlers (Rufname bitte

unterstreichen)

- Anschrift, Telefonnummer,

Geburtsdatum

- Sportart, Rang (siehe o.

g. Aufzählung)

- genaue Titelbezeichnung,

Altersklasse

bis zum 18. Februar 2022 an

die Stadtverwaltung Lindau,

Abt. Kinder, Jugend, Sport,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau

(B), schulverwaltung@

lindau.de, Fax. 08382-918-

178.


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 12. Februar 2022 • BZ Ausgabe KW 06/22

3

Mythos Natur in der Kunst

Ein großes Thema – viele großartige Künstler

„Mythos Natur – von Monet bis

Warhol“ lautet der Titel der

Sonderausstellung, die vom

30. April bis 3. Oktober 2022

im Kunstmuseum Lindau zu sehen

ist - eine Ausstellung, die

ein großes Thema und viele

großartige Künstler an den Bodensee

bringt.

Claude Monet, La maison à travers les roses, um 1925-26, Öl auf

Leinwand, Courtesy Galerie von Vertes, ZürichBildnachweis: Courtesy Zürich

Nachdem die Lindauer Ausstellungsmacherinnen

und Ausstellungsmacher

in den vergangenen

Jahren mehr als

700.000 Besucherinnen und

Besucher mit ihren monografischen

Ausstellungen zur Malerei

der klassischen Moderne

begeistert haben, wird nun

erstmals eine thematisch geprägte

Werkschau vorbereitet.

Und dabei sind es die ganz großen

Namen, die Lieblinge

der Museumsbesucherinnen

und -besucher, die im kommenden

Jahr in Lindau zu sehen

sein werden: Monet und

Manet, Cézanne und Gauguin,

Picasso, Macke, Münter, Jawlensky,

Warhol und viele andere.

Gleichzeitig macht die Ausstellung,

die rund 45 Originalwerke

von 25 Künstlerinnen

und Künstlern zeigt, eine reiche

Formen- und Farbvielfalt

erfahrbar, die sich vom Impressionismus

bis in die Moderne

entfaltet.

Dabei bleibt das Museumsteam

seinem Erfolgsrezept

treu: Gezeigt werden in erster

Linie Werke aus hochkarätigen

Privatsammlungen – Exponate,

die den Lindauern nur dank

eines exklusiven Netzwerkes

und langjähriger Kontakte zu

Sammlerinnen, Sammlern und

Stiftungen anvertraut werden.

So sind die Lindauer Sonderausstellungen

mittlerweile Garant

dafür, dass Schätze zu sehen

sind, die sonst meist nur

im Verborgenen schlummern.

Mit der Ausstellung „Mythos

Natur“ können sich Kunstbegeisterte

beispielsweise auch

auf Ölgemälde des Impressionisten

Claude Monet freuen.

„Dass Werke des großen Künstlers

in einer kleinen Stadt wie

Lindau zu sehen sind, kommt

einer Sensation gleich“, sagt

Kulturamtsleiter Alexander

Warmbrunn.

Für Kurator Prof. Dr. Roland

Doschka ist die Sonderausstellung

„Mythos Natur“ eine Herzensangelegenheit,

denn die

Themen Landschaften, Blumen

und Natur sind seit Jahrzehnten

seine Leidenschaft –

sein Garten, den er in Dettingen

bei Rottenburg geschaffen

hat, wurde mehrfach als Gesamtkunstwerk

ausgezeichnet.

„Wir spannen einen Zeitbogen

Alexej von Jawlensky, Variation:

Frühling, 1917, Öl auf leinwandkaschiertem

Papier, auf Karton

aufgezogen, Privatbesitz


Foto: Ketterer Kunst

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt besitzt

einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Die städtischen Kindertagesstätten umfassen jeweils zwei Gruppen und

bieten eine Ganztagesbetreuung mit warmen Mittagessen.

Sie möchten Teil unseres Teams werden? Dann bewerben Sie sich als

Stellvertretende Leitung (m/w/d)

städtische Kindertagesstätten

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 27.02.2022.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

über hundert Jahre, die Natur

ist dabei die Konstante“, erläutert

Kuratorin Dr. Sylvia Wölfle

und macht deutlich, dass die

Malerei „en plein air“ nicht nur

der Aufbruch der Künstlerinnen

und Künstler ins Freie ist,

sondern auch den Beginn für

das Experimentieren mit neuen

Techniken und den Start in

die Moderne markiert.

Und als wäre all das noch

nicht genug, hat sich das Lindauer

Kulturamt im kommenden

Jahr einem weiteren Projekt

verschrieben: Mit der ersten

Lindau Biennale präsentieren

die Kunstschaffenden,

die 2021 mit dem Europäischen

Kulturpreis ausgezeichnet wurden,

eine neue Plattform für

junge, zeitgenössische Kunst.

Die erste Ausgabe der Lindau

Biennale mit dem Titel „In situ

Paradise“ bringt über 20 zeitgenössische

Positionen von jungen,

aufstrebenden Künstlerinnen

und Künstlern nach Lindau.

Der thematische Fokus

liegt dabei sowohl auf dem Natur-

bzw. Stadtraum als auch

auf dem sozialen und gesellschaftlichen

Raum.

Kunstliebhaberinnen und

Kunstliebhaber können sich also

auf 2022 freuen, auf große

Werke, hochkarätige Künstler

und viele neue Impulse.

Wichtiges in Kürze:

Kunstmuseum Lindau, Maximilianstraße

52, 88131 Lindau,

www.kultur-lindau.de.

Die Ausstellung „Mythos Natur

– von Monet bis Warhol“ ist

vom 30. April bis 3. Oktober

2022 tägl. von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Stefanie Bernhardt-Lenz

GRUSS AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen und

liebe Lindauer,


Der Klimawandel ist die große

Herausforderung der Gegenwart.

Dies wird – auch

wegen der Corona-Pandemie

– oft übersehen. Die Pandemie

werden wir hoffentlich

bald in den Griff bekommen,

doch die Herausforderung

des Klimawandels und seiner

Folgen bleiben.

Schon jetzt spüren unsere

Wein- und Obstbauern, ebenso

wie unsere Stadtgärtner die

Folgen deutlich. Der Aufwand

zur Bewässerung beispielsweise

der Stadtbäume

steigt. Alte Sorten sind dem

veränderten Klima nicht

mehr gewachsen und müssen

durch andere ersetzt werden.

Natürlich können wir Lindauerinnen

und Lindauer

nicht alleine ein globales Problem

wie die Klimaerwärmung

lösen. Aber wir können

und müssen unseren Beitrag

leisten. Dazu arbeiten wir mit

Hochdruck an Konzepten.

Denn wir brauchen einen

klaren Plan, wie wir das Ziel

der Klimaneutralität im Jahr

2035 erreichen wollen. Ich

verstehe hier die Ungeduld, und

dass einige nicht noch mehr

Konzepte wollen. Aber sie sind

notwendig, um effektiv auf ein

Ziel hinzuarbeiten.

Zudem gehen wir bereits Schritte

in die richtige Richtung. So

arbeiten wir derzeit an einer

städtischen Internetseite, auf

der sich alle über die Themen

Klimaschutz und Klimawandel

in Lindau informieren können.

Wir haben begonnen, die städtischen

Gebäude, wie das Stadttheater,

energetisch zu sanieren.

Mit dem Lastenrad-Leihsystem

wollen wir die Verkehrswende

unterstützen. Wir bauen

Radwege, auf dem Dach der

Garten- und Tiefbaubetriebe

(GTL) liefert eine Photovoltaikanlage

Strom. Nebenan wird

der Klärschlamm vor Ort getrocknet.

Dies spart viele Lkw-

Fuhren zu weit entfernten Deponien.

Seit 2018 haben wir

mehr als 180 zusätzliche Bäume

bei uns in der Stadt gepflanzt,

zudem wurden alle

Bäume, die gefällt werden mussten,

ersetzt.

Mit dem Klimabeirat haben wir

ein Gremium, das uns bei unseren

Entscheidungen berät und

unterstützt. Hier bündelt sich

Fachwissen aus Gesellschaft,

Wissenschaft und Umweltschutz.

Ihm kommt eine zentrale

Rolle bei unseren Anstrengungen

zu.

Sie sehen: Wir leisten unseren

Beitrag – und ich bin überzeugt:

Jeder kleine Schritt zählt. Gehen

Sie diese Schritte mit uns

mit.

Ihre Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin für Lindau

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Für die nachfolgend aufgeführten Grabstätten auf den städtischen Friedhöfen

sind keine aktuellen Nutzungsberechtigten zu ermitteln.

Evtl. noch vorhandene Angehörige werden gebeten, sich bei der Friedhofsverwaltung

zu melden (Ludwig-Kick-Straße 49, Tel. 08382/918-355).

Wenn innerhalb von 3 Monaten nach Aushang dieser Bekanntmachung keine

Angehörigen ermittelt werden können, werden die genannten Grabstätten

aufgelöst und eingeebnet.

Grabstätte Abt. Nr. Nutzungs ende

Margarete Schulze Y/1 065/066 19.07.2021

Scheepers IV 429p 17.10.2020

Kögler IV 029 22.09.2020

Haas V/3 053/054 07.08.2026

Martha Pradel A/3 257/258 20.05.2023

Bambula P 087/088 11.07.2021

Schönbach/Wiesner IV 335 01.02.2021

Hartl Y/2 075/076 11.01.2021

Bader (Friedhof Reutin) RE A 0015/0016 25.04.2022

Spöttl VI 086 08.01.2022

Lindau (B), 12.02.2022, Friedhofverwaltung

gez. Rankl


4 12. Februar 2022 • BZ Ausgabe KW 06/22

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Bekanntmachung

6. Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich „Auffangparkplatz

Blauwiese“

– Aufstellungsbeschluss nach § 2 Abs. 1 BauGB und frühzeitige

Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Abs. 1 BauGB –

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am

15.12.2021 in seiner öffentlichen Sitzung die 6.

Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich

„Auffangparkplatz Blauwiese“ in der Planfassung

vom 30.11.2021 beschlossen. Ebenfalls

wurde in der Sitzung am 15.12.2021 der Vorentwurf

der Flächennutzungsplanänderung gebilligt,

sowie die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit

und die frühzeitige Beteiligung der Behörden

und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß

§§ 3 und 4 Abs. 1 BauGB zum Bauleitplanverfahren

beschlossen.

Ziel und Zweck der Planung

Die Änderung des Flächennutzungsplanes dient

der Ausweisung einer Gemeinbedarfsfläche mit

der Zweckbestimmung „Schule“ im Bereich des

Auffangparkplatzes ‚Blauwiese‘.

Geltungsbereich zum Vorentwurf der 6. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich „Auffangparkplatz

Blauwiese“ und verkleinerte Darstellung des Vorentwurfes, unmaßstäblich

Anlass der Flächennutzungsplanänderung ist das

Erfordernis eines Neubaus der Mittelschule. Im

Rahmen der Schulentwicklungsplanung war die

Erkenntnis, dass zur Deckung des zukünftigen

Bedarfs im Grundschulbereich Reutin/Zech die

Errichtung einer neuen Mittelschule eine Grundvoraussetzung

ist. Hierzu wurden unterschiedliche

Standorte gegenübergestellt und letztendlich

am 19. Mai 2021 beschlossen, dass der Neubau

auf dem Areal ‚Blauwiese‘ erfolgen soll. Der Beschluss

beinhaltet zusätzlich den Erhalt von 100

der dort aktuell verorteten Stellplätze.

Im weiteren Verlauf soll der künftige Standort der

Mittelschule planungsrechtlich gesichert werden.

Das zur Umsetzung der Planung erforderliche Änderungsverfahren

des Bebauungsplanes Nr. 94

“Auffangparkplatz Blauwiese” (rechtsverbindlich

seit 15.09.1992) wird im Nachgang zum Flächennutzungsplanverfahren

durchgeführt. Die Änderung

kann dann gemäß § 8 Abs. 2 BauGB aus dem

Flächennutzungsplan entwickelt werden.

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Der Änderungsbereich der 6. Flächennutzungsplanänderung

befindet sich im westlichen Bereich

des Stadtteils Reutin und umfasst Teilbereiche des

Grundstücks Fl.-Nr. 559/8, Gemarkung Reutin. Der

zu ändernde Bereich des Flächennutzungsplanes

weist insgesamt eine Größe von ca. 9.764 m² auf.

Westlich grenzt die Oberreitnauer Ach an den Änderungsbereich

und im Norden die Reutiner Straße.

Obstbauflächen schließen im Osten sowie im

Süden an den jetzigen Parkplatz ‘Blauwiese‘ an.

Frühzeitige Auslegung nach § 3 Abs. 1 BauGB

Der Flächennutzungsplanvorentwurf in der Fassung

vom 30.11.2021 liegt mit seiner Begründung

und dem Umweltbericht in der Zeit von

Montag, den 14.02.2022 bis einschließlich

Mittwoch, den 16.03.2022

im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B),

Bregenzer Straße 8, während der Öffnungszeiten

öffentlich aus. Die Öffnungszeiten sind von Montag

bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und

zusätzlich am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30

Uhr sowie nach Vereinbarung. Auf Wunsch wird

die Planung erläutert. Stellungnahmen können

während dieser Frist schriftlich oder während der

Dienststunden zur Niederschrift abgegeben werden.

Aufgrund des derzeit eingeschränkten Publikumsverkehrs

bitten wir zu den vorgenannten

Zeiten um telefonische Terminvereinbarung, falls

eine persönliche Einsichtnahme gewünscht ist.

Ihre Stellungnahmen im Rahmen dieser öffentlichen

Auslegung werden vom Stadtbauamt überprüft und

anschließend dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt.

Der Stadtrat entscheidet hierbei, ob die Stellungnahmen

zu einer Änderung oder Ergänzung der

Flächennutzungsplanänderung führen.

Die Planunterlagen können auch im Internet, auf

der Homepage der Stadt Lindau (B) (unter Bürger,

Politik & Verwaltung – Planen & Bauen – Öffentliche

Auslegungen) eingesehen werden.

Für Fragen zum Inhalt des Vorentwurfs des

Flächennutzungsplanes können Sie sich an das

Stadtbauamt Lindau, Stadtplanung, Selina Schöller-Mann,

unter der Telefonnummer 08382 / 918

614 oder an stadtplanung@lindau.de wenden.

Ihre Stellungnahme können Sie per Post an folgende

Adresse senden:

Stadtbauamt Lindau (B)

Abt. Stadtplanung, Umwelt und Vermessung

Bregenzer Straße 8

88131 Lindau (B)

oder per E-Mail an:

stadtplanung@lindau.de

Nach § 3 Abs.1 BauGB ist die Öffentlichkeit möglichst

frühzeitig über die allgemeinen Ziele und

Zwecke der Planung, sich wesentlich unterscheidende

Lösungen, die für die Neugestaltung oder

Entwicklung eines Gebietes in Betracht kommen,

und die voraussichtlichen Auswirkungen öffentlich

zu unterrichten. Es wird hiermit Gelegenheit

zur Äußerung und Erörterung gegeben. Auch Kinder

und Jugendliche sind Teil der Öffentlichkeit

im Sinne des § 3 Abs. 1 Satz 1 BauGB.

Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt

auf der Grundlage der Art. 6 Abs. 1 Buchstabe

e (DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB und dem

BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne

Absenderangaben abgeben, erhalten Sie keine

Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung. Weitere

Informationen entnehmen Sie bitte dem

Formblatt “Datenschutzrechtliche Informationspflichten

im Bauleitplanverfahren”, das ebenfalls

öffentlich ausliegt.

Lindau (B), den 07.02.2022

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Satzung zur Aufhebung der Betriebssatzung für

den Eigenbetrieb „Bäderbetriebe Lindau

(Bodensee)“ der Stadt Lindau (Bodensee)

vom 21. April 2016

vom 31. Januar 2022

Auf Grund von Artikel 23 Satz 1 und Art. 88 Abs. 5 der Gemeindeordnung

(GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 1998

(GVBl. S. 796, BayRS 2020-1-1-I), die zuletzt durch § 1 des Gesetzes

vom 9. März 2021 (GVBl. S. 74) geändert worden ist, erlässt die Stadt

Lindau (B) folgende Satzung:

Die Betriebssatzung für den Eigenbetrieb „Bäderbetriebe Lindau

(Bodensee)“ der Stadt Lindau (Bodensee) vom 21. April 2016 wird

aufgehoben.

§ 1

§ 2

Diese Satzung tritt am 31.12.2021 in Kraft.

Lindau (B), den 31. Januar 2022

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Bekanntmachung

Planfeststellung für das Bauvorhaben „Beseitigung der Bahnübergänge Langenweg und Bregenzer Straße

durch Neubau von Eisenbahnüberführungen (Unterführung für den Straßenverkehr am Langenweg

und für den Rad- und Fußgängerverkehr an der Bregenzer Straße), Az: 61131-611ppb/094-2013#006

(1. Planänderung)“, Bahn-km 1,691 bis 1,975 der Strecke 5420 Lindau Hbf – Reutin, Lindau (B).

Der Änderungsplanfeststellungsbeschluss des Eisenbahn-Bundesamtes, Außenstelle München, vom

18.01.2022, Az. 651pä/006-2020#006, liegt mit einer Ausfertigung des festgestellten Planes (einschließlich

der Rechtsbehelfsbelehrung) in der Zeit von

Montag, 14.02.2022 bis einschließlich Montag, 28.02.2022

im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße 8, 88131 Lindau (B)

während der nachfolgenden Dienststunden zur allgemeinen Einsicht aus:

Montag bis Freitag von 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr

und zusätzlich am

Mittwoch von 14:00 bis 17:30 Uhr

Die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen sind bei der Einsicht unbedingt zu beachten.

Der Änderungsplanfeststellungsbeschluss und der festgestellte Plan können auch nach vorheriger Terminvereinbarung

beim Eisenbahn-Bundesamt, Außenstelle München, Arnulfstraße 9/11, 80335 München, eingesehen werden.

Mit dem Ende der gesetzlichen Auslegungsfrist von zwei Wochen gilt der Beschluss den Betroffenen gegenüber,

an die keine persönliche Zustellung erfolgt ist, als zugestellt (§ 74 Abs. 4 Satz 3 Verwaltungsverfahrensgesetz).

Lindau (B), den 03.02.2022

Stadt Lindau (B)

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)


-- die

4

565/10

12

10

6

8

568

Herbergsweg

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 12. Februar 2022 • BZ Ausgabe KW 06/22

5

Bekanntmachung

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 82 „Bleiche“,

4. Änderung „Erweiterung Lindaupark“

– Öffentliche Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB –

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am

15.12.2021 in seiner öffentlichen Sitzung den

Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes

Nr. 82 „Bleiche“, 4. Änderung „Erweiterung

Lindaupark“ in der Fassung vom 15.12.2021 beschlossen.

Zugleich wurde vom Stadtrat der Stadt

Lindau (B) die öffentliche Auslegung gemäß § 3

Abs. 2 BauGB und parallel dazu die Beteiligung der

Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange

gemäß § 4 Abs. 2 BauGB beschlossen.

Aufgrund des im Stadtrat am 15.12.2021 gestellten

Antrages zur Prüfung einer möglichen Fassadenbegrünung

wurde der vorhabenbezogene Bebauungsplan

im Nachgang geändert und erhält das

Fassungsdatum vom 20.01.2022.

Ziel und Zweck der Planung

Das Einkaufszentrum „Lindaupark“ befindet sich

seit dem Jahr 2000 in zentraler innerörtlicher Lage

im Stadtteil Reutin. Die Feneberg Grundstücksgesellschaft

GbR als Eigentümer des Lindauparks

plant die Erweiterung des Einkaufszentrums.

Für den Standort Lindaupark und dessen Umfeld

ist insgesamt eine Umgestaltung und bauliche Entwicklung

vorgesehen. Von Seiten der Stadt wird

angestrebt, die verkehrliche Situation am Berliner

Platz zu verbessern. Aus diesem Grund plant die

Stadt die Umgestaltung und neue Verkehrsführung

des Berliner Platzes in Zusammenhang mit der

nach Norden führenden Kemptener Straße. Diese

wird im Zuge der geplanten Wohnbauentwicklung

des 4-Linden-Quartiers und im Zusammenhang mit

den Umbaumaßnahmen des Berliner Platzes ebenfalls

geändert.

Im Zuge der Umgestaltung des Lindauparks in Zusammenhang

mit der Entwicklung des 4-Linden-

Quartiers wird sich auch die Zufahrtssituation

ändern. Zukünftig wird aufgrund einer klaren Verkehrsabwicklung

ein Zufahren vom Berliner Platz

auf den Lindaupark nicht mehr möglich sein. Die

Besucher des Lindauparks werden über die Kemptener

Straße über eine an der Nordfassade führende

Zuwegung auf das Grundstück des Lindauparks

geführt. Durch diese Änderung kann zum einen ein

sicherer Verkehrsfluss gewährleistet werden, zum

andern ergibt sich dadurch die Möglichkeit, den

Vorplatz des Lindauparks neu zu gestalten.

Der Lindaupark beherbergt bereits Geschäfte aus

sämtlichen Sortimentsbereichen. Sowohl Lebensmittelgeschäft,

Textilgeschäfte als auch Läden

aus dem Drogeriebereich und der Elektrobranche

sind im Lindaupark ansässig. Neben diversen Einzelhandelsgeschäften

befinden sich auch unterschiedliche

Gastronomiebetriebe sowie die Verwaltung

des Lindauparks im Einkaufzentrum.

553/21

Um das Sortimentsangebot an einem attraktiven

Einkaufstandort weiterhin zu gewährleisten bzw.

auszubauen plant die Feneberg Grundstücksgesellschaft

GbR, das bestehende Einkaufszentrum

Lindaupark zu erweitern. Es soll neben der

Verkaufsfläche auch eine Erweiterung der Geschossfläche

stattfinden.

Die bestehende Bruttogeschossfläche soll von

rund 41.710 m² auf 45.525 m² und die Verkaufsfläche

soll von 12.500 m² auf 17.500 m² erweitert

werden. Die 3. Bebauungsplanänderung des Bebauungsplanes

Nr. 82 „Bleiche“ lässt bereits eine

565/24

maximal zulässige Verkaufsfläche von 13.000 m²

zu. Derzeit umgesetzt und im Bestand vorhanden

sind jedoch nur 12.500 m².

565/3

Dabei teilen sich die Verkaufsflächen auf folgende

Sortimentsbereiche auf: Lebensmittel, Drogerie

und Parfümwaren, Optiker, Uhren und Schmuck,

Bekleidung, Schuhe und Lederwaren, Bücher, Zeitungen,

Zeitschriften und Schreibwaren, Elektroartikel,

Sportartikel, Glas, Porzellan, Keramik und

Geschenkartikel sowie Gastronomiebetriebe.

Katasterstand Januar 2020

Der Vorhabenstandort befindet sich innerhalb des

rechtskräftigen Bebauungsplanes Nr. 82 „Bleiche“.

567/4

1.1.

22a

565/5

39

22b

20

553/10

565/15

553/9

553/20

16

565/27

565/26

Der rechtskräftige Bebauungsplan Nr. 82 setzt für

den Planbereich bereits ein sonstiges Sondergebiet

mit der Zweckbestimmung „Einkaufszentrum“

fest. In den nachfolgenden Änderungen wurden

die Verkaufsflächen sowie der Sortimentsbereich

konkretisiert bzw. ergänzt.

Um die geplante Verkaufsflächenerhöhung umzusetzen,

ist die 4. Änderung des Bebauungsplanes

erforderlich.

Zur Prüfung, ob durch das Vorhaben Anhaltspunkte

für eine Beeinträchtigung der in § 1 Abs. 6 Nummer

7 Buchstabe b BauGB genannten Schutzgüter

vorliegt, wurde im Rahmen des Planungsprozesses

ein Umweltbericht gemäß § 2a BauGB, der Teil der

Begründung ist, erarbeitet.

Der Bebauungsplan wird als Vorhabenbezogener

Bebauungsplan gemäß § 12 BauGB aufgestellt und

gemäß §§ 3 und 4 Abs. 1 und 2 BauGB in einem

zweistufigen Verfahren durchgeführt.

Durch die Aufstellung des Bebauungsplanes wird

im Wesentlichen die zulässige Verkaufsflächengröße

geändert, die Stellplatzsituation, die Geschossflächenzahl

sowie die schalltechnischen Festsetzungen

an das aktuelle Vorhaben angepasst.

Mit der Erweiterung der Verkaufsfläche kann der

Versorgungsstandort des Lindauparks weiter ausgebaut

werden. Der Lindaupark übernimmt eine

wichtige Versorgungsfunktion für das gesamte

Stadtgebiet. Ziel der Bebauungsplanänderung ist

die planungsrechtliche Sicherung und der Ausbau

des Lindauparks als Nahversorgungsstandort für

die umliegenden Stadtteile sowie für das gesamte

Stadtgebiet.

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst

die Grundstücke Fl.st. Nr. 553/13, 553/17,

553/18 und Teilflurstück Nr. 553, 553/12, 553/19,

565/12, 568 und 178 (Kemptener Straße) mit einer

Fläche von rund 2,3 ha.

Umweltbezogene Stellungnahmen und

Informationen

Es werden zusätzlich folgende bisher verfügbaren

umweltbezogenen Informationen mit ausgelegt:

Informelle Umweltprüfung mit Untersuchungen zu

14

18

565/6

565/7

565/11

41

16

14

41a

567/2

567

565/9

zu 565/12

zu 568

0 10 20 30 40 50 m

565/4

PLANUNGSRECHTLICHE FESTSETZUNGEN

zu

553

ART DER BAULICHEN NUTZUNG

(§ 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB i.V.m. §§ 1-15 BauNVO)

553/5

18

553/6

553/6

553/18

553/19

553

4,50 8,30

Die Stadt Lindau erlässt auf Grundlage der

- die Gemeindeordnung (GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 1998 (GVBl, S. 796, BayRS 2020-1-1-I), die

zuletzt durch § 1 des Gesetztes vom 9. März 2021 (GVBI. S. 74) geändert worden ist

- das Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. November 2017 (BGBl. I S. 3634), zuletzt geändert

durch Art. 9 des Gesetzes vom 10. September 2021 (BGBI. I. S 4147)

- Verordnung über die bauliche Nutzung der Grundstücke, Baunutzungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung

vom 21. November 2017 (BGBl. I S. 3786), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 14. Juni 2021 (BGBI. I S. 1802)

Bayerische Bauordnung (BayBO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14.08.2007 (GVBI. S. 588, BayRS 2132-1-B),

zuletzt geändert durch § 4 des Gesetzes vom 25. Mai 2021 (GVBl S. 286)

nachfolgende Satzung:

553/4

553/3

43

3,30

Fahrradstellplätze

zu 553/12

553/17

OK max. =

404,00 m ü NN

EFH =

398,95 müNN

553/15

EFH =

398,95 müNN

45

OK max. =

419,70 m ü NN

553/8

553/13

47

Bregenzer Straße

552

SO

Einkaufszentrum

0,8 2,0

a

49

FD

Zufahrt

Tiefgarage

– dem Schutzgut Boden mit Aussagen zum Bodengefüge,

zur bereits gegebenen Bodenversiegelung

und dass es durch die Planung zu keinen

Auswirkungen auf das Schutzgut Boden kommt

- dem Schutzgut Wasser mit Aussagen zum HQextrem

Bereich und zur Niederschlagswasserbeseitigung

und dass es durch die Planung zu

keinen Auswirkungen auf das Schutzgut Wasser

kommt

- dem Schutzgut Klima/Luft mit Darstellung und

Aussagen zum Kleinklima

- den Schutzgütern Biotope/Pflanzen/Tiere mit

Darstellung und Aussagen der Habitatstrukturen

und Vermeidungsmaßnahmen

- dem Schutzgut Landschaftsbild mit Lagedarstellung

des Vorhabens im Landschaftsraum

sowie Erhalt des Baumbestandes bzw. Festsetzung

von Neupflanzungen innerhalb des Vorhabenstandortes

- dem Schutzgut Mensch und die Auswirkungen

der verkehrlichen und lärmbedingten Auswirkungen

der umliegenden Straßenverkehrsflächen

sowie der geplanten Nutzung und deren

Auswirkungen auf das bauliche Umfeld

- den Kultur- und Sachgütern im Hinblick auf

Denkmale

Schalltechnischer Untersuchungsbericht Nr. 0303-

18-III (Stand 10.02.2021) und Schalltechnische

Stellungnahme vom 07.10.2021

- zu den künftig vorhandenen Schallquellen sowie

den schalltechnischen Auswirkungen des

Vorhabens auf die umliegende Bebauung

Artenschutzrechtliche Untersuchung des Büros

Umweltkonzept, Dipl. Biologin Tanja Irg (Stand

27.08.2020) mit Aussagen zu

- artenschutzrechtlichen Verbotstatbeständen

und Vermeidungsmaßnahmen

Verkehrsgutachten des Büros Besch und Partner

Nr. 4069 (Stand November 2021) mit Aussagen

- zur Anbindung des Vorhabens an die öffentlichen

Straßenverkehrsflächen und Auswirkungen

auf den Verkehrsfluss des umliegenden

Straßenverkehrsnetzes

CIMA Einzelhandelsgutachten (Stand 22.12.2020)

mit Aussagen

- zur Verträglichkeit der geplanten Modernisierung

und Erweiterung des Lindauparks

Stellungnahme des Landratsamtes Lindau, Fachbereich

Bodenschutz (Schreiben vom 27.04.2021)

- Aussagen zum Vorsorgenden Bodenschutz

Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamtes

Kempten (Schreiben vom 06.05.2021)

- Aussagen zur Betroffenheit des Vorplatzes

durch ein extremes Hochwasserereignis

Stellungnahme BUND in Bayern e.V. (Schreiben

vom 10.05.2021)

OK max. =

416,80 m ü NN

OK max. =

419,70 m ü NN

1.4. FLÄCHEN FÜR TIEFGARAGEN UND ZUFAHRTEN

„Erweiterung Lindaupark“ und verkleinerte Darstellung des (§ 9 Abs. Entwurfes, 1 Nr. 4 BauGB i.V.m. unmaßstäblich

§§ 12 und 14 BauNVO)

1.4.1. Zufahrten

Ein- bzw. Ausfahrten sind nur innerhalb des festgelegten Bereiches zulässig.

553/2

Zufahrt Ste lplätze Apotheke

553/14

1.5.

1.5.1.

1.5.2.

551

51

51b

EFH = 398,95 müNN

51a

553/24

553/13

2,50

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

MASSNAHMEN UND FLÄCHEN ZUM SCHUTZ, ZUR PFLEGE UND ZUR ENTWICKLUNG VON NATUR

UND LANDSCHAFT

(§ 9 Abs. 1 Nr. 25b BauGB)

Zu erhaltende Bäume

Die an der Kemptener Straße bestehenden Bäume sind zu erhalten, zu pflegen und bei Abgang

nachzupflanzen.

Begrünung von Dächern

553/25

178/0

Berliner Platz

178/0

178/1

11/5

2

8 4

1

6

11/6

4

11/9

178/0

11/4

5

11/3

10

Bregenzer Straße

Geltungsbereich zum Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 82 „Bleiche“, 4. Änderung

553/1

554

Kemptener Straße

550/75

6

10

546/1

11/12

8

7

- Aussagen zur Durchgrünung des Gebietes, zur

Artenliste der anzupflanzenden Bäume, zum

Klimakonzept

Stellungnahme des Landratsamtes Lindau,

Fachbereich Immissionsschutz (Schreiben vom

07.06.2021)

- Aussagen zur Prüfung der lärmmindernden

Maßnahmen

Öffentliche Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB

Der Bebauungsplanentwurf in der Fassung vom

20.01.2022 liegt mit seiner Begründung und den

dazugehörigen Gutachten (Artenschutzrechtliche

Untersuchung, Umweltkonzept, Stand 27.08.2020,

Einzelhandelsgutachten CIMA, Stand 22.12.2020,

Schalltechnisches Gutachten, pm akustik, Stand

10.02.21, schalltechnische Stellungnahme, Stand

07.10.2021, Verkehrstechnisches Gutachten Besch

und Partner KG, Stand 11.2021) in der Zeit von

Montag, den 21.02.2022 bis einschließlich

Freitag, den 25.03.2022

im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B),

Bregenzer Straße 8, während der Öffnungszeiten

öffentlich aus. Die Öffnungszeiten sind von Montag

bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und

zusätzlich am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30

Uhr sowie nach Vereinbarung. Auf Wunsch wird

die Planung erläutert. Stellungnahmen können

während dieser Frist schriftlich oder während der

Dienststunden zur Niederschrift abgegeben werden.

Aufgrund des derzeit eingeschränkten Publikumsverkehrs

bitten wir zu den vorgenannten

Zeiten um telefonische Terminvereinbarung, falls

eine persönliche Einsichtnahme gewünscht ist.

Die einschlägigen DIN-Normen, auf die in den

Festsetzungen verwiesen wird, stehen beim Stadtbauamt,

Bregenzer Straße 8, 88131 Lindau (B), im

Rahmen der förmlichen Bürgerbeteiligung nach § 3

Abs. 2 BauGB zur Einsicht zur Verfügung.

Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben

worden sind, können bei der Beschlussfassung

über den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr.

82 „Bleiche“, 4. Änderung „Erweiterung Lindaupark“

unberücksichtigt bleiben, sofern die Stadt

Lindau deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte

kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit

des Bebauungsplans nicht von Bedeutung

ist (§ 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, § 4a Abs. 6 BauGB).

Ihre Stellungnahmen im Rahmen dieser öffentlichen

Auslegung werden vom Stadtbauamt überprüft

und anschließend dem Stadtrat zur Entscheidung

vorgelegt. Der Stadtrat entschließt hierbei,

ob die Stellungnahmen zu einer Änderung oder

Ergänzung des Bebauungsplanes führen.

Die Planunterlagen können auch im Internet, auf

der Homepage der Stadt Lindau (B) (unter Bürger,

Politik & Verwaltung – Planen & Bauen – Öffentliche

Auslegungen) eingesehen werden.

Zeicherische Festsetzungen

vom 14. Juni 2021 (BGBl. I S. 1802) geändert worden ist

Für Fragen zum Inhalt des Entwurfs des vorhabenbezogenen

Bebauungsplanes können Sie sich

1. Art der baulichen Nutzung (§ 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB)

an das Stadtbauamt Lindau, Stadtplanung, Selina

Schöller-Mann, unter der Telefonnummer 08382 /

2. Maß der baulichen Nutzung (§ 9 Abs.1 Nr. 2 BauGB)

918 614 oder an stadtplanung@lindau.de wenden.

Ihre Stellungnahme können Sie per Post an folgende

Adresse

max. zulässige Geschossflächenzahl (GFZ)

2,0

senden:

416,70 m ü NN (§ 16 Abs. 2 BauNVO)

Stadtbauamt Lindau (B)

Abt. Stadtplanung, 3. Bauweise Umwelt (§ 9 Abs.1 und Nr. 2 BauGB) Vermessung

Bregenzer Straße a8

abweichende Bauweise

88131 Lindau (B)

oder per E-Mail an:

stadtplanung@lindau.de

11/7

11/2

Planzeichen gemäß der Verordnung über die Ausarbeitung der Bauleitpläne und die Darstellun

(Planzeichenverordnung - PlanZV) vom 18. Dezember 1990 (BGBl. 1991 I S. 58), die zuletzt d

Datenschutz

Straßenbegrenzungslinie

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt

auf der Grundlage der Art. 6 Abs. 1 Buchstabe

öffentliche Straßenverkehrsfläche

Verkehrsfläche besonderer Zweckbestimmung

e (DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB und dem BayDSG.

F + R = Fuß- und Radweg mit Grünstreifen

Sofern Sie Ihre Stellungnahme

Ein- und Ausfahrtsbereich

ohne Absenderangaben

abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über

nur Ausfahrtsbereich

das Ergebnis der Prüfung. Weitere Informationen

entnehmen Sie bitte dem Bereich Formblatt ohne Ein- und “Datenschutzrechtliche

Informationspflichten im Bauleitplan-

Ausfahrt

N

(§ 9 Abs. 1 Nr. 20 und 25 BauGB)

verfahren”, das ebenfalls öffentlich ausliegt.

10

10/5

11/10

9a

16

11/11

9

11

10/7

10a

550/76

11a

Rickenbacher Straße

10/2

550/34

12a

11

Maßstab 1:1.000

12

Lindau (B), den 04.02.2022

Anzupflanzende Bäume

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

1.8.2.

Oberbürgermeisterin

1.8.3.

1.8.4.

1.8.5.

SO

z.B. OK max. =

sonstiges Sondergebiet (Einkaufszentrum, § 11 Abs. 3 Nr. 1 BauNVO)

0,8 max. zulässige Grundfächenzahl (GRZ)

maximale Oberkante der baulichen Anlage in m über NN

4. Überbaubare Grundstücksfläche (§ 9 Abs.1 Nr. 2 BauGB)

Baugrenze

5. Verkehrsflächen (§ 9 Abs.1 Nr. 11 BauGB)

6. Maßnahmen und Flächen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Natur und

Erhalt von Bäumen

Schallschutzmaßnahmen Lkw-Anlieferung West

Die Lkw-Ladezone an der Westseite des Einkaufszentrums ist dem Stand der Lärms

einzuhausen. Die Decken der Einhausung sind mindestens zu 25% ihrer Fläche sch

Schallabsorptionsgrad von alpha ≥0,8 zu verkleiden.

Entlang der Westseite des Ladehofes ist, wie im Bebauungsplan d

Lärmschutzmaßnahme (z.B. Lärmschutzwall) mit einer Mindestlänge von 84 m und

m über Geländeniveau zu errichten.

Die Fahrbahnoberfläche der Kfz-Fahrgassen ist asphaltiert auszuführen.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist auf 30 km/h zu begrenzen.

Schallschutzmaßnahmen gebäudetechnische Anlagen: Technikgebäude

Errichtung eines Technikgebäudes für haustechnische Anlagen im Bereich der best

West des Einkaufszentrums. Das neu zu errichtende Technikgebäude ist so zu


6 12. Februar 2022 · BZ Nr. 06/22

WISSENSWERTES

Welche Themen beschäftigen Unternehmer?

Wirtschaftsförderung des Landkreises Lindau startet große Befragung

Im Winter 2014 hatte die Wirtschaftsförderung

des Landkreises

Lindau (Bodensee) zuletzt die Unternehmen

im Landkreis befragt.

Seitdem ist viel passiert: Digitalisierung,

Klimawandel, Fachkräftemangel,

Corona. Um zu erfahren,

wie sich die regionale Wirtschaftsstruktur

entwickelt hat und welche

Themen die Unternehmer derzeit

am meisten beschäftigen, führt die

Wirtschaftsförderung des Landkreises

nun erneut eine Befragung

durch. An der Befragung, die online

und anonym stattfindet, können

alle Unternehmen mit Sitz im

Landkreis Lindau teilnehmen.

Die Ergebnisse der Umfrage

sollen Grundlage für die künftige

Ausrichtung der Angebote

der Wirtschaftsförderung sein.

Um möglichst repräsentative

Ergebnisse zu erhalten, werden

alle Unternehmen im Landkreis

um Teilnahme gebeten. Deren

Einschätzungen sollen genutzt

werden, um die weitere Entwicklung

des Landkreises als

attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum

zu gestalten und

konkrete Handlungsansätze

und Themen für die alltägliche

Arbeit und die Veranstaltungsplanung

der Wirtschaftsförderung

zu erarbeiten.

Das Ausfüllen des Fragebogens,

der unter folgendem Link

abrufbar ist, dauert etwa zehn

Minuten:

https://survey.questionstar.

com/LandkreisLindau

BZ

Die Ergebnisse der Umfrage sollen Grundlage für die künftige Ausrichtung

der Angebote der Wirtschaftsförderung im Landkreis Lindau

sein.

BZ-Foto: Landkreis Lindau/Frederik Saalbaum

Neue Führung

Anlässlich des Weltgästeführertages

2022 bietet

Stadtführerin Ursula Ippen

am Samstag, 19. Februar

2022, um 15 Uhr die neue

thematische Führung „Nobel,

eine Tagung für den Frieden“

an. Es geht dabei um die

Geschichte des Nobelpreises

und die Nobelpreisträgertagung

in Lindau.

Eine Anmeldung für die

Führung ist erforderlich.

Das geht per Mail unter:

info@stadtfuehrung-lindau.de

per Tel.: 0 83 82/2 73 56 30

oder: 01 70/1 84 47 55

Der Treffpunkt wird bei

Anmeldung mitgeteilt.

Die Führung ist kostenlos.

Spenden werden an ein

Mädchenprojekt der Andheri-

Hilfe weitergeleitet (www.

andheri-hilfe.de) BZ

Ich mach‘s

mit KopFchen!“

88142 Wasserburg (B)

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WISSENSWERTES 12. Februar 2022 · BZ Nr. 06/22

Freistaat honoriert Erhaltung natürlicher Wälder

Förderung für Waldbesitzer: Antragsphase Vertragsnaturschutz Wald startet

Um die Biodiversität in den Wäldern

zu erhalten, gibt es auch im

Jahr 2022 Fördermittel für das

Vertragsnaturschutzprogramm

Wald (VNP Wald). Waldbesitzer

können sich hierfür umfangreich

beraten lassen und bis Ende April

Förderanträge beim Amt für

Ernährung, Landwirtschaft und

Forsten und beim Landratsamt

Lindau stellen.

Unsere Wälder bieten vielen

seltenen Tier- und Pflanzenarten

Lebensraum. Gesunde Wälder

tragen zum Klimaschutz bei

und sind wertvolle Erholungsräume

für uns Menschen. Die

Schätze der Wälder sind oft im

Verborgenen, mikroskopisch

klein oder unscheinbar und

trotzdem von hohem ökologischem

Wert.

Totholz beispielsweise bietet

Lebensraum für verschiedene

Tier- und Pflanzenarten wie

Spechte, Fledermäuse, Insekten

und Pilze. Auch lebende Biotopbäume

mit Spalten, Höhlen

oder Efeubewuchs sind Wohnstätten

für seltene Arten. Da

diese Lebensräume nicht mehr

so häufig zu finden sind, sind

viele dieser Arten vom Aussterben

bedroht. „In unserem Landkreis

finden sich noch einige

artenreiche Waldstandorte, die

immer mehr an ökologischem

Wert gewinnen“, erläutert Ursula

Sauter-Heiler vom Landratsamt

Lindau. Finanziell gefördert wird

im VNP Wald der Erhalt von

Biotopbäumen und Totholz,

die Wiederherstellung lichter

Wälder und der Nutzungsverzicht

auf besonderen Waldstandorten.

Eine Förderung ist

unter anderem möglich, wenn

geeignete Totholz- oder Biotopbäume

für die nächsten zwölf

Jahre im Wald belassen werden.

Die Förderhöhe ergibt sich bei

einem vollständigen Nutzungsverzicht

in geeigneten Waldflächen

für die Dauer von

zwölf Jahren aus der Flächengröße.

Mit den Maßnahmen soll

die Artenvielfalt in den heimischen

Wäldern erhalten und

entwickelt werden. Um einen

Überblick über die Bestände in

den Wäldern des Landkreises

zu bekommen, wurde von Experten

nach seltenen Käfer-,

und Pilzarten gesucht. Und sie

wurden fündig. Bei einer Käferkartierung

in einer Reihe von

Tobelwäldern wurde zum Beispiel

eine vom Aussterben bedrohte

Käferart gefunden, die

deutschlandweit nur aus dem

Bayerischen Wald und der Sächsischen

Schweiz bekannt war.

Auch die Ergebnisse zu den

Pilzkartierungen zeigen, dass

unsere Wälder noch ein großes

Potential für die Artenvielfalt

aufweisen. Dieses mit den Waldbesitzern

und -bewirtschaftern

zu erhalten und zu fördern, ist

das Ziel des Vertragsnaturschutzprogramms

Wald.

Ansprechpartner für eine Beratung

der Waldbesitzer sind:

▶ Gebietsbetreuung Moore, Tobel,

Bodensee beim Bund Naturschutz,

Isolde Miller,

Tel.: 0 83 82/88 75 64

▶ Landratsamt Lindau, Untere

Naturschutzbehörde, Ursula Sauter-

Heiler, Tel.: 0 83 82/27 03 51

▶ Amt für Ernährung, Landwirtschaft

und Forsten Kempten,

Forstrevier Lindau, Christian

Müller, Tel.: 0 83 82/68 24

▶ Forstrevier Lindenberg, Marcus

Fischer, Tel.: 0 83 81/21 59

BZ

Im Bild rechts:

Hier sieht man einen abgestorbenen,

liegenden Stamm einer

Tanne mit dem seltenen Tannenfeuerschwamm.

BZ-Foto: Isolde Miller, Bund Naturschutz





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- Betreuungskräfte

Wir bieten eine Anstellung zwischen 6 und 20 Stunden mit flexiblen Arbeitszeiten.

Bezahlung erfolgt nach TVL (Einstufung nach Qualifikation). Ab sofort oder auch

schon für das Schuljahr 2022/23 (ab September).

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Ansprechpartnerinnen:

Tanja König (OGTS) & Sabrina Helmensdorfer

email: msl.ogts@mittelschule-lindau.de

Mittelschule Lindau (B)

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88131 Lindau

Telefon: 08382 9111740

Bürozeiten: Mo - Fr 7.30 - 12 Uhr

Weitere Infos:


8 12. Februar 2022 · BZ Nr. 06/22

WISSENSWERTES

EXPERTEN-

TIPP

Angebliche Experten, Edelmetall-Verkäufer

und Crash-

Propheten kündigen seit Jahrzehnten

den Total-Zusammenbruch

des gesamten Weltwirtschafts-

und Finanzsystems an

– aber er wird nicht kommen.

Vielleicht hilft es aufzuzählen,

was wir in den letzten 50 Jahren

schon alles er- und überlebt

haben: Ölkrise, Kuba-

Krise, Tschernobyl, schwarzer

Montag, Dotcom-Spekulationsblase,

11. September-Terror,

Finanz-Bankenkrise aufgrund

Lehmann-Pleite und USA-

Immobilienblase, Fukushima,

den angekündigten Weltuntergang

zur Jahrtausend-Wende

1999/2000 und Corona.

Denken wir das Thema einfach

mal zu Ende…

Alle Menschen als Selbstversorger?

Wir – jeder einzelne Mensch –

sind Konsumenten und Verbraucher

von Waren/Dienstleistungen

von Unternehmen,

Landwirtschaft, Handwerk,

usw. Würden bei einem Total-

Kollaps plötzlich alle Wäh-

Angstmachern keine Chance geben

rungen weltweit wertlos? Gingen

alle Firmen weltweit pleite? Nur in

solch einem Fall könnten Aktien

wertlos werden. Wer würde dann

noch Arbeit haben, wer Miete zahlen?

Wer würde Nahrung, Energie,

Medizin, Kommunikation, Technik,

usw. herstellen? Würden alle acht

Milliarden Menschen zu Selbstversorgern?

Denkbar ist ein Total-Zusammenbruch

nur bei einer globalen Klimakatastrophe,

einem Atom-Weltkrieg

oder einer megatödlichen Pandemie.

Es herrschten Anarchie und

Chaos. Und die Rettung wären

dann Silber-, Gold- oder Palladium-

Nuggets oder virtuelle Währungen

oder Whisky-, Gin-, Wald-Investments

– mit Zertifikaten auf

Land/Gas usw. – wie es manche

Crash-Propheten empfehlen?

Sicher nicht.

unabhängige

Freie Sachverständige

für Kapitalanlagen

und Altersvorsorge,

Finanzfachwirtin,

Honorarberaterin

Manuela Klüber-

Wiedemann

Turbulenzen ja – Kollaps nein

Es kommt irgendwann sicherlich

zum Platzen diverser Spekulationsblasen,

überbewerteter Aktien,

von Kryptowährungen, Derivaten,

Zertifikaten usw. Das führt zu

Schwankungen und Turbulenzen am

Kapitalmarkt, aber auf lange Sicht

– und nur so muss man es sehen –

wird die Menschheit durch Technologie,

Fortschritt, Wissenschaft und

Fleiß jede Krise meistern und ihr

Überleben sichern.

Es nützt alles nichts, wir müssen

uns auf ungemütliche Zeiten in Sachen

Geld einstellen – aber es gibt

auch immer eine Lösung. Man ist

dem Sturm nicht hilflos ausgesetzt,

man braucht das richtige Schiff,

einen erfahrenen Steuermann und

man muss die Segel richtig setzen.

Deshalb: Blicken Sie optimistisch in

die Zukunft und geben Sie Angstmachern

keine Chance!

Unstrittig ist: In den nächsten Jahren

wird durch hohe Inflation und

die Zinspolitik die Geldschwemme

der letzten 20 Jahre wieder aus den

Märkten genommen. Auch müssen

die horrenden Pandemiekosten

von der Allgemeinheit abgetragen

werden. Das geht ganz sicher

Langfristigen Vermögenserhalt, Vermögensaufbau

und somit Sicherheit

bieten ausschließlich inflationsgeschützte

Sachwerte-Anlageklassen.

Die drei solidesten und wichtigsten

sind: Immobilien, Aktien und Gold

Basis: selbstgenutzte Immobilie

Aktien: nur als sehr breite Mischung

über viele tausende von

Aktien innerhalb kostengünstiger

ETFs

Gold: nur als Beimischung – rein

physisch in Form von Münzen

oder registrierten Barren –

max. 5% des Vermögens

zulasten der Sparer, Lebensversicherungen,

Bausparer, Tagesgeld-,

Girokonto-, Sparbuch- und Bargeld-

Besitzer. Geldanleger verlieren allein

durch Inflation Jahr für Jahr zwischen

zwei und fünf Prozent an Kaufkraft.

Bei zwei Prozent Inflation halbiert

sich die Kaufkraft innerhalb

von 30 Jahren, bei fünf Prozent

Inflation schon nach 15 Jahren.

Ruhestandsplaner Bodensee

Kemptener Str. 61, Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/5 04 39 63

@ www.ruhestandsplanerbodensee.de

Deshalb ist Handlungsbedarf

gegeben und die Sparer müssen zu

Investoren und Anlegern werden.

Neben hoher Inflation und Minuszins-Politik

sind angedacht und

werden wahrscheinlich kommen:

→ eine Corona-Sonderabgabe auf

Geldvermögen, z. B. 20% auf

alles über einem bestimmten

Schonvermögen (gab es schon

öfter mittels Währungsreformen)

→ Gold-Verbote (schon öfter

praktiziert)

→ Lastenausgleichsabgabe oder

Sondersteuern auf Immobilien

→ Steuererhöhungen

→ Bargeld-Zahlungs-Beschränkungen

→ ...

Beachten: Silber, Palladium, Kryptowährungen,

NFTs und sonstige exotische

Anlageformen sind Spekulation

und taugen nicht zum Vermögensaufbau

oder zur Altersvorsorge.

Beim Kauf von Fonds, Fonds-Vermögensverwaltungen,

Fonds-Policen

unbedingt auf die Kosten achten!

Keine Ausgabeaufschläge akzeptieren!

Infos gibt es bei Verbraucherzentralen,

bei www.finanztip.de

und www.finanzfluss.de oder in

Lindau bei Ruhestandsplaner

Bodensee.

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Verschenken Sie kein

Geld, denn ohne Einkommensteuererklärung

gibt

es keine Rückzahlung!

Eine kostengünstige Alternative

zum Steuerberater

kann die Zuhilfenahme eines

Lohnsteuerhilfevereins

sein.

Hartmut Wiedemann berät

Mitglieder begrenzt

nach § 4 Nr. 11 StBerG und

erstellt dann die Einkommensteuererklärung.

Altbayerischer

Lohnsteuerhilfeverein e.V.

Beratungsstellenleiter

Hartmut Wiedemann

Grün ist die Farbe des Jahres

Freie Fahrt Moped, E-Scooter und S-Pedelecs brauchen neues Versicherungskennzeichen

Ab 1. März müssen alle Kleinkrafträder

statt eines blauen ein grünes

Versicherungskennzeichen tragen.

Zu den Fahrzeugen, die ein Versicherungskennzeichen

führen müssen,

gehören zum Beispiel Mofas,

Mopeds oder Roller, Leichtmofas,

Segways oder leichte Quads. Letztgenannte

dürfen nicht mehr als

50 Kubikzentimeter Hubraum haben

und nicht schneller als 45 Kilometer

pro Stunde fahren.

Ein korrektes Kennzeichen ist

wichtig. Ohne erlischt der Versicherungsschutz

und man

macht sich strafbar.

Wer sein Kleinkraftrad erst

aus der Garage holt, wenn es

warm und sonnig ist, kann das

Versicherungskennzeichen

später kaufen. Die Prämienhöhe

richtet sich nach dem tatsächlichen

Nutzungszeitraum.

Wer ab Mai fährt, zahlt nicht

für zwölf sondern für zehn

Monate, also bis zum Ende des

laufenden Verkehrsjahres.

Kaufen lassen sich die Kennzeichen

direkt bei der Versicherung:

sowohl online oder

vor Ort.

Die kleinen Verwandten der

Motorräder sind nicht nur oft

in Unfälle verwickelt, sie werden

auch häufig gestohlen.

Beides zeigt: Umfassender Versicherungsschutz

ist nötig.

Dies gilt besonders für Personenschäden.

Wird beispielsweise

ein gut verdienender, junger

Familienvater bei einem Verkehrsunfall

durch die Schuld

eines Rollerfahrers schwer verletzt

und behält bleibende

Schäden, sind Entschädigungen

in Millionenhöhe durchaus

realistisch, wissen die

Experten der HUK-Coburg.

Deshalb empfehlen sie grundsätzlich

eine Kfz-Haftpflichtversicherung.

Mittlerweile sind E-Scooter

auf unseren Straßen ein vertrauter

Anblick. Auch sie brauchen

jedes Jahr eine neue Versicherungsplakette.

S-Pedelecs müssen

ebenfalls ein Versicherungskennzeichen

tragen, da die Motorunterstützung

erst bei 45 km/h

abgeschaltet wird und die Motorleistung

bei 500 Watt liegt.

BZ

BZ-Foto: HUK

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WISSENSWERTES 12. Februar 2022 · BZ Nr. 06/22

9

Liebesgrüße zum Valentinstag

In Großbritannien und den USA verschicken viele Liebende

jeden Alters sogenannte „Valentine Greetings“

in Form einer schönen Karte. Viel Platz für große

Liebesbekundungen gibt es darauf nicht, so dass man

sich auf wenige Zeilen beschränken kann.

Vielleicht haben einige von Ihnen, liebe Leserinnen

und Leser, ja Lust, diese Tradition auch einmal zum

Anlass zu nehmen und verfassen einen kleinen

Liebesbrief an den Mann beziehungsweise die Dame

Ihrer Wahl. Großartige literarische Ergüsse erwartet

dabei sicher niemand, die Symbolwirkung ist entscheidend.

Zu dieser gehören eine persönliche Note

sowie warme, ehrlich gemeinte Worte und dass die

Zeilen handschriftlich verfasst werden.

Unser Tipp: Nutzen Sie das große Herz, das wir Ihnen auf

dieser Seite abgedruckt haben, um Ihre Valentins-Grüße

aufzuschreiben. Einfach ausschneiden und seinem

Herzens-Menschen mit einem Kuss überreichen, an den

Badspiegel klemmen, in einen schönen Blumenstrauß

stecken, in die Arbeitstasche oder Jackentasche schmuggeln,

auf den Schreibtisch legen, beim Romantikdinner

damit den Teller verzieren oder aufs Kopfkissen legen...

Wir wünschen viel Phantasie und noch mehrErfolg BZ

Zeit zu zweit

Valentinstag Programm im Lindaupark

Am 14. Februar ist Valentinstag

und an diesem Tag wird auch im

Lindaupark die „Zeit zu zweit“ zelebriert.

So gibt es erstmalig ein riesiges

Liebes-Glücksrad auf der Plaza,

auf dem die Felder mit bunt

gemischten Gewinnen ausgestattet

sind. Freuen können

sich die Teilnehmer beispielsweise

auf rote Rosen, unterschiedliche

Gutscheine sowie

diverse süße Überraschungen.

Darüber hinaus kann man

sich am Liebes-Glücksrad eine

Teilnahme am großen XXL-

Valentinstag-Gewinnspiel erspielen.

Hier warten als Hauptpreis

drei Übernachtungen für

zwei Personen im Seeblickzimmer

im MentalSpa-Hotel Fritsch

am Berg in Lochau inklusive

Fritsch Kulinarium, ein exklusives

Drei-Gänge-Dinner für

zwei Personen im Casino-

Restaurant Cantinetta al Lago

der Spielbank Lindau als zweiten

Preis und als dritter Preis

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locken zwei Gutscheine für

den Thermenbereich und die

Saunawelt in der Therme Lindau.

Musikalisch umrahmt wird

der Valentinstag im Lindaupark

im ersten Obergeschoss

zwischen 11 und 13.30 Uhr

von dem Gitarristen Julian

Kehrer. Von 14 bis 17 Uhr erfreut

die Harfenistin Lena

Rummel aus Lindau die Besucher

mit Liebesmelodien und

Kompositionen aus eigener

Feder.

Bereits ab 11 Uhr steht der

blau-weiße-T1-Photobus Fridolin

mit passenden Requisiten

auf der Plaza bereit. Hier kann

jeder ein Erinnerungsfoto mit

seinem Herzblatt schießen lassen.

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14.02.

11–18 UHR

ZEIT ZU

ZWEIT

IM LINDAUPARK

- LIVE-MUSIK

- PHOTOBUS FRIDOLIN

- LIEBES-GLÜCKSRAD

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10 12. Februar 2022 · BZ Nr. 06/22

WISSENSWERTES

Besseres Eis, weniger Emissionen

Förderverein ESA investiert in neue Zamboni mit Elektroantrieb

Die neueste Investition des Fördervereins

Eissportarena in Lindau

ist eine neue Maschine zur Eisbeareitung.

Die beiden alten Zamboni

waren in die Jahre gekommen und

hatten daher u.a. einen hohen

Reparaturaufwand. Um bewusst

weniger Emissionen zu produzieren,

entschlossen sich die Verantwortlichen

für den Kauf einer

neuen elektrobetriebenen Eisbearbeitungsmaschine.

Der Geschäftsführer

des Fördervereins, Florian

Grieger, und Eismeister Harald

Schmode reisten dafür nach Südtirol,

um beim Hersteller beim Zusammenbau

der Eismaschine mitzuwirken

und um später einmal

kleinere Reparaturen selbst durchführen

zu können.

Die neue Elektro-Eisbearbeitungsmaschine

besitzt einen

29-KW-Elektro-Antrieb und ersetzt

die Verbrenner-Zamboni,

die bisher im Einsatz waren.

Die neue Eismaschine reduziert

die bisherigen Emissionen ihrer

Vorgängerinnen um rund drei

Tonnen pro Jahr. Außerdem

besteht nicht mehr die Gefahr,

dass auslaufendes Benzin ein

Risiko für den nahegelegenen

Bodensee wäre. Zudem sind Elektromotoren

wartungsärmer als

Verbrenner, was sich wiederum

positiv auf die Instandhaltungskosten

auswirkt.

Die Eisaufbereitungszeit wird

durch die neue Maschine um

gut 30 Prozent reduziert, was

beim Publikumslauf und den

Eisdiscos mehr Eiszeit für die

Gäste der Eissportarena bedeutet.

Die optimierte Wasseraufbringmethode

garantiert bessere

Ergebnisse bei der Eisaufbereitung

für die Vereine und

den Publikumslauf, reduziert

den Wasserverbrauch und in

Folge auch den Energiebedarf.

„An der veralteten, energetisch

suboptimalen Infrastruktur

der Eissportarena können

wir derzeit wenig ändern. Allerdings

haben wir gemeinsam mit

der Stadt Lindau durch Investitionen

in die LED-Lichtanlage,

die elektrische Eisbearbeitungsmaschine

sowie durch weitere

kleinere Maßnahmen Möglichkeiten

gefunden, den Energieverbrauch

Schritt für Schritt zu

reduzieren“, so Christoph Cosalter,

2. Vorstand des Fördervereins.

Die Eismaschine sorgte bei

ihren ersten Einsätzen während

des Publikumslaufs in der

Eissportarena im Eichwald

und bei den Heimspielen der

EV Lindau Islanders wegen

ihres extrem leisen Elektroantriebs

für Staunen und Begeisterung.

Die vielen Fragen von

Gästen und Zuschauern zur

neuen Zamboni beantworten

die Eismeister immer gern.

BZ

Besser, leiser, sparsamer, sauberer und schneller: In der ESA wurden

die alten Zamboni durch eine neue Elektro-Eisbearbeitungsmaschine

ersetzt.

BZ-Foto: Förderverein Eissportarena Lindau

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Der Sportliche Leiter des EVL, Sascha Paul (li.), orientiert sich beruflich

neu. Milo Markovic wird sein Nachfolger bei den Islanders. BZ-Foto: EVL

Paul geht neue Wege

EVL Milo Markovic wird Sportlicher Leiter

Bei den EV Lindau Islanders gibt

es personelle Veränderungen: Der

Sportliche Leiter Sascha Paul wird

seinen Vertrag zum 30. Juni 2022

beenden. Sein Nachfolger ist Milo

Markovic, der ab sofort den Posten

des Sportlichen Leiters besetzt,

sodass es bis zum Sommer

einen fließenden Übergang gibt.

Sascha Paul war insgesamt vier

Jahre als Sportlicher Leiter beim

EV Lindau tätig und zuvor

zwölf Jahre Spieler der Islanders

und auch Teil der Bayernligamannschaft,

die 2015 den

Titel Bayernliga-Meister holte.

„Ich möchte mich bei der Vorstandschaft

und dem gesamten

Verein für das entgegengebrachte

Vertrauen der letzten

vier Jahre bedanken. Ich durfte

viele schöne aber auch herausfordernde

Momente mit dem

Nachwuchs und der Oberligamannschaft

erleben, aus denen

ich viel für mein weiteres Leben

mitnehmen werde. Ich habe

nun eine einmalige Chance

bekommen, mich beruflich umzuorientieren.

Deshalb habe

ich um Beendigung meines

Vertrags beim EVL gebeten,

wenn auch schweren Herzens“,

so Sascha Paul.

Mit Milo Markovic steht der

Nachfolger von Paul bereits

fest. Markovic ist schon seit

November 2021 im erweiterten

Stab des EVL für das Scouting

und für die Weiterentwicklung

der 1. Mannschaft tätig.

Er bringt einiges an Erfahrung

in diesem Bereich mit. Er wird

zusammen mit dem 2. Vorstand

der Islanders, Michael

Meßmer, die Planungen und

Weiterentwicklung der Oberligamannschaft

des EVL vorantreiben.

„Ich bin überzeugt, dass

wir uns für die Zukunft gut

aufstellen können und unsere

Entwicklung, speziell bei der

1. Mannschaft, in den nächsten

Jahren stärken werden. Dieser

Prozess ist zwar abhängig von

der pandemischen Lage, aber sportlich

müssen wir unbedingt den

nächsten Schritt machen, ohne

die finanzielle Situation aus

den Augen zu lassen“, sagt Meßmer.

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Weitere Spende für Trommlerzug

Im Bewusstsein, wie sehr der

Trommlerzug Lindau-Aeschach

bei der Sanierung seines

Vereinsheimes, das auch als

Übungs- und Ausbildungszentrum

genutzt wird, aktuell

noch auf weitere Spenden

angewiesen ist, unterstützt

auch die Filiale Reutin der

Sparkasse Schwaben-Bodensee

den Traditionsverein. Bei der

Übergabe der Spende in Höhe

von 500 Euro waren Vereinsund

Sparkassenvertreter anwesend

(von li.): Rainer Hartmann,

Fabian Maschke, Thomas

Willig, Frank Ritter und Peter

Ebinger.

BZ-Foto: TZ Lindau


WISSENSWERTES 12. Februar 2022 · BZ Nr. 06/22

11

Hinreißend humorvoll und ironisch pointiert gelingt es Cremer und

Claussen, den Zuschauern die kleine Gemeinde voller skurriler Gestalten

Bestseller auf der Bühne

Theater Stück nach dem Roman von Leky

Es braucht nur ein paar Bierbänke,

eine altmodische Wäscheleine

und zwei wunderbare Darsteller,

um ein ganzes Dorf zu

erzählen, in dem es von skurrilen

Gestalten nur so wimmelt. Das

beweist das Stück „Was man von

hier aus sehen kann“ mit Gilla

Cremer und Rolf Claussen nach

dem Roman von Mariana Leky,

das am 22. Februar um 19.30 Uhr

im Theater Lindau gezeigt wird.

Der Roman von Leky war über

zwei Jahre auf der Bestsellerliste

und eines der beglückendsten

Bücher der letzten Jahre.

Die beste Zusammenfassung

der Situation gibt die Erzählerin

Luise selbst: „Ich bin 22

Jahre alt. Mein bester Freund

ist gestorben, weil er sich an

eine nicht richtig geschlossene

Regionalzugtür gelehnt hat.

Immer, wenn meine Großmutter

von einem Okapi träumt,

stirbt hinterher jemand. Mein

Vater findet, dass man nur in

der Ferne wirklich wird, deshalb

ist er auf Reisen. Meine

Mutter hat einen Blumenladen

und ein Verhältnis mit einem

Eiscafébesitzer, der Alberto heißt.

Der Optiker liebt meine Großmutter

und sagt es ihr nicht.

Ich mache eine Ausbildung zur

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Buchhändlerin.“ So erklärt sich

Luise gegenüber einem jungen

Buddhisten, der überraschend

im Dorf auftaucht – und sich

anschickt, „das ganze großflächige

Leben“ umzukrempeln…

Für das Stück gibt es noch

Karten an der Theaterkasse.

Bitte beachten: Im Theater gilt

verpflichtend 2G+ (am Haupteingang

werden Impfnachweis,

Personalausweis und tagesaktueller

offizieller Schnelltest kontrolliert).

Es gibt keine Testmöglichkeit

am Theater. Wer geboostert

ist, braucht keinen Test.

Es besteht im ganzen Haus

FFP2-Maskenpflicht – auch am

Sitzplatz.

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Parkplätze auch bei unserem Obsthof im Kellereiweg 30

Stadtbuslinie 2 + 3 hält vor dem Haus

Erstmals in Deutsch

Jazz und Musical warten auf Theaterbesucher

In seinem neuen Programm – das

gleichzeitig seine vierte Solo CD

ist – interpretiert David Helbock

Musik des mehrfachen Oscar und

Grammy prämierten US-amerikanischen

Filmkomponisten John

Williams, einem der wichtigsten

Filmkomponisten überhaupt, der

zu fast allen Steven Spielberg Filmen

die Musik geschrieben hat.

Filmmusik von Blockbustern

wie „Indiana Jones“, „Harry

Potter“, „Der weiße Hai“ und

„Schindlers Liste“ werden von

Helbock auf ihre Essenz reduziert

und leuchten am Solopiano

in kreativen, jazzigen Arrangements

in ganz neuem Glanz,

bleiben im Kern aber dennoch

beim Großmeister der Filmmusik.

Zu erleben ist der Abend

„Playing John Williams“ am

Samstag, 19. Februar 2022, um

19.30 Uhr im Theater Lindau.

BZ/BZ-Foto: Joanna Wizmur

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Das gesungene Theaterstück „Arizona“

von Juan Carlos Rubio erlebt

seine deutschsprachige Erstaufführung

am Donnerstag, 17. Februar

2022, um 19.30 Uhr im Theater Lindau.

Eine zweite Aufführung des

Stückes, das „tief bewegt, packt und

lange nachklingt“, wird es am 18.

Februar ebenfalls um 19.30 Uhr im

Theater Lindau geben.

Juan Carlos Rubio schrieb

„Arizona“ im Jahr 2005, nachdem

er in einer Zeitung von

bewaffneten Patrouillen einfacher

US-Bürger gelesen hatte,

die unter dem Namen „Minute

Man“ die Grenze zu Mexiko

überwachten, um illegale Einwanderer

zu stoppen. Die Musical-Tragödie

stellt Fragen nach

Ethik und Solidarität, macht auf

menschliche Schicksale und

fremdenfeindliche Politik und

Propaganda aufmerksam.

BZ/BZ-Foto: B. Weizenegger

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Objekttheater

Objekttheater voller Experimentierlust

und Poesie, das

unsere Sinne überrascht und

mit feinen leisen Geschichten

zu Träumerei verführt, ein

Theater, das Kinder und

Erwachsene gleichermaßen

in seinen Bann zieht – ganz

ohne Worte: „Elektrische

Schatten“.

Das Objekttheater mit Livemusik

ist für Zuschauer/-innen

ab vier Jahren geeignet und

wird am 25. und 26. Februar

jeweils um 15 Uhr auf der

Hinterbühne im Theater

Lindau gezeigt.

BZ-Foto: Joachim Fleischer






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Rickenbacher Straße 9

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Telefon 07544 71961


12 12. Februar 2022 · BZ Nr. 06/22

GESUND LEBEN

Neurologisches Know-how wird in Lindau vorgestellt

Chefarztwechsel an den neurologischen Waldburg-Zeil Kliniken in Wangen und Bad Wurzach

Zwei neue Chefärzte stehen an

der Spitze der neurologischen

Fachabteilungen der Waldburg-

Zeil Kliniken „Fachkliniken Wangen“

und „Rehabilitationsklinik

Bad Wurzach“.

Dr. Martin

Schorl ist der

neue Chefarzt

der neurologischen

Klinik in Bad

Wurzach.

Die neurologische

Klinik innerhalb

der Rehabilitationsklinik

Bad Wurzach

wird seit Jahresbeginn

von Dr.

Martin Schorl geleitet.

Geboren und

aufgewachsen in

Essen, erwarb der

55-Jährige nach

dem Studium der

Medizin seine umfangreichen

fachlichen

Kompetenzen

in Kliniken in

Deutschland und

in der Schweiz. Als Facharzt für

Neurologie war er unter anderem

in Göppingen, Ludwigsburg,

Neresheim, Bad König

und Bad Elster tätig. Als Vertreter

des Chefarztes wirkte Dr.

Schorl in den vergangenen

drei Jahren in einer Schweizer

Rehaklinik.

Zu seinen fachlichen Schwerpunkten

zählt unter anderem

die Botulinumtoxintherapie, mit

der z.B. unwillkürliche Muskelkontraktionen

oder spastische

Lähmungen behandelt werden.

Chefarzt Prof.

Dr. Paul-Jürgen

Hülser wurde

an den Fachkliniken

in

den Ruhestand

verabschiedet.

Dr. Dr. Markus

Schlomm wechselte

als Chefarzt

von Bad

Wurzach an die

Fachkliniken

Wangen.

Der bisherige Bad Wurzacher

Chefarzt Dr. med. Dr. rer. nat.

Markus Schlomm trat zum Jahreswechsel

die Nachfolge von

Prof. Dr. Paul-Jürgen Hülser in

der Klinik für Neurologie der

Fachkliniken Wangen an. Prof.

Hülser ist nach fast 25 Dienstjahren

bei den Waldburg-

Zeil Kliniken planmäßig in den

Ruhestand gegangen.

Dr. Dr. Schlomm leitete seit

2018 als Chefarzt erfolgreich

die Klinik für Neurologie der

Waldburg-Zeil Rehabilitationsklinik

Bad Wurzach. Der 46-

Jährige aus Werl in Westfalen

ist Facharzt für Neurologie

und Sozialmedizin. Nach dem

Studium der Biologie und Medizin

in Göttingen promovierte

er als Naturwissenschaftler im

Bereich Toxikologie und schloss

eine medizinische Dissertation

im Bereich Prionenforschung ab.

Seine umfassenden Erfahrungen

als Mediziner mit fachlichem

Schwerpunkt im Bereich Hirngefäßerkrankungen

sammelte er

unter anderem in Bern, Aarau

und Dresden.

Die Klinik für Neurologie ist

eine von sechs Spezialkliniken

an den Fachkliniken Wangen.

In der 38 Betten umfassenden

Klinik für Neurologie unter

der Leitung von Chefarzt

Dr. med. Dr. rer. nat. Markus

Schlomm werden Patientinnen

und Patienten mit

schwersten neurologischen

Schädigungen und häufig

noch bestehender vitaler

Bedrohung (Phase B) behandelt.

Engere Kooperation der neurologischen

Standorte

Mit den genannten Wechseln

an den Spitzen der beiden

neurologischen Waldburg-Zeil

Kliniken wird zukünftig eine

engere Kooperation der neurologischen

Standorte einhergehen.

Diese strategische Partnerschaft

beinhaltet gemeinsame

Entwicklungsziele für die Rehabilitation

neurologischer Patientinnen

und Patienten der

Phasen B, C und D. Ziel ist es,

die Qualität der regionalen neurologischen

Versorgung weiter

zu verbessern.

Die Behandlung von Patientinnen

und Patienten der Frührehabilitation

Phase B konzentriert

sich weiterhin in den

traditionsreichen Fachkliniken

Wangen, die über viel Erfahrung

im Bereich Intensivmedizin,

Beatmungsentwöhnung

und eine mehr als zwanzigjährige

Expertise in der postakuten

Behandlung von Patientinnen

und Patienten mit Schädel-Hirn-

Verletzungen, Schlaganfällen und

anderen schwerwiegenden Hirnerkrankungen

verfügen.

Patientinnen und Patienten

der weiterführenden Rehabilitation

Phase C wurden bisher

in Wangen und Bad Wurzach

behandelt. Damit mittelfristig

mehr Kapazitäten für die Behandlung

schwer- und schwerstkranker

Patienten der Phase B

in den Fachkliniken Wangen geschaffen

werden können, wird

die weiterführende Rehabilitation

der Phase C von Wangen

nach Bad Wurzach verlagert, wo

eine Erweiterung der neurologischen

Behandlungskapazität

anvisiert wird. „Durch eine engere

Kooperation der neurologischen

Fachabteilungen der

Waldburg-Zeil Kliniken wird

die Versorgung neurologischer

Patientinnen und Patienten

fortan noch wirkungsvoller,

weil phasen- und standortübergreifend

gedacht, geplant und

behandelt wird“, benennt der

neue Wangener Chefarzt die

Vorteile.

Dr. Dr. Schlomm hat die Phasen

C und D in Bad Wurzach in

den letzten drei Jahren neu

strukturiert und vielfältige

Chefarzt Dr. Dr. Markus Schlomm bei einer Untersuchung im Rahmen

der Funktionsdiagnostik.

BZ-Fotos: WZK

zusätzliche Therapieangebote

wie die Musiktherapie etabliert.

„Wir sind gespannt auf den

Erfahrungsaustausch mit unseren

neuen Kolleginnen und

Kollegen“, freut sich der neue

Wurzacher Chefarzt Dr. Schorl

über die intensivierte Zusammenarbeit.

Er schätzt an der

Waldburg-Zeil Klinik in Bad

Wurzach deren interdisziplinären

Ansatz: „Mit Fachärzten

für Orthopädie, Altersmedizin,

Rheumatologie und Neurologie

sind wir passgenau für die Anforderungen

einer immer älter

werdenden Gesellschaft aufgestellt.“

Auch für die Therapeuten

und Pflegekräfte ist die intensivierte

Zusammenarbeit mit

Wangen und die Verzahnung

der neurologischen Rehabilitationsphasen

sowie die interdisziplinäre

Zusammenarbeit in

Bad Wurzach von Vorteil. Mit

den kompetenten Besetzungen

an der Spitze der beiden neuro-

Ihren hervorragenden Ruf verdankt Klinik zu großen Teilen Prof. Dr. Hülser

Nach zweieinhalb Jahrzehnten

erfolgreichen Wirkens für die

Waldburg-Zeil Kliniken übergab

der Chefarzt der Neurologischen

Klinik an den Fachkliniken

Wangen, Prof. Dr.

Paul-Jürgen Hülser (67), die

Leitung an Dr. med. Dr. rer. nat.

Markus Schlomm und ging planmäßig

in den Ruhestand.

Die neurologische Klinik an den

Fachkliniken Wangen verdankt

ihren überregional hervorragenden

Ruf zu großen Teilen

dem hochengagierten Wirken

und Schaffen des bundesweit

anerkannten, kompetenten

Mediziners Hülser. Seine hohe

Sachkompetenz war in Fachkreisen

überaus gefragt.

Die Vielzahl an wissenschaftlichen

Veröffentlichungen und

Kongressbeiträgen zeigt sein

beständiges Interesse an wissenschaftlichem

Fortschritt.

Auch der Ausbildung des Nachwuchses

widmete sich Hülser.

Er hielt Seminare für Medizinstudenten

an der neurologischen

Universitätsklinik Freiburg und

Unterricht am Krankenbett.

@ www.fachkliniken-wangen.de

Nach seiner Tätigkeit als

Leitender Oberarzt der Neurologischen

Klinik im RKU Ulm

ab 1985 und als Professor an

der Universität Ulm wechselte

Hülser 1993 an die Fachkliniken

Wangen und baute dort die Abteilungen

für Frührehabilitation

und weiterführende Rehabilitation

von Patienten mit schweren

Hirnverletzungen und anderen

schweren Erkrankungen des

Gehirns und Nervensystems auf.

2004 wechselte Hülser an die

Neurologische Klinik Elzach.

Vier Jahre später kehrte er in die

Waldburg-Zeil Kliniken - dieses

Mal nach Bad Wurzach - zurück,

um dort einen indikationsübergreifenden

Behandlungsansatz

zu entwickeln und umzusetzen.

Seit 2010 wieder Chefarzt an

den Fachkliniken Wangen, forcierte

Paul-Jürgen Hülser den Ausbau

der Neurologie.

Stets fachübergreifend engagiert,

entwickelte er zusammen mit

dem früheren Chefarzt der Klinik

für Anästhesie und Intensivmedizin,

Dr. Armin Schneider,

Behandlungsansätze für Weaningpatienten

(Weaning = Beatmungsentwöhnung

– die Red.) mit

neurologischen Begleiterkrankungen,

für die diese seltene

Kombination eines Weaningzentrums

mit einer neurologischen

Klinik ein Glücksfall

darstellt.

Jederzeit hatte Prof. Hülser

das ganze Spektrum – von der

Prävention bis hin zur Nachsorge

– im Blick. Zu seinen

Wünschen gehörten immer eine

klinik- und sektorenübergreifende

Schlaganfallversorgung

sowie die Einführung von klinikübergreifenden

Behandlungspfaden

unter Einbeziehung der

Reha-Leitlinien.

BZ

Die Rehabilitationsklinik

Bad Wurzach ist eine 1968

gegründete Fachklinik.

Die Klinik für Orthopädie

und Rheumatologie unter

der Leitung von Chefarzt

Thomas Pöttgen verfügt

über 110 Betten.

Die Klinik für neurologische

Rehabilitation unter der Leitung

von Chefarzt Dr. med.

Martin Schorl verfügt über

19 Betten der Phase C und

38 Betten der Phase D.

Die Klinik für Altersmedizin,

die von Chefarzt Dr. med.

Marc Riemer geleitet wird,

umfasst 43 Betten.

@ www.rehabilitationsklinikbad-wurzach.de

logischen Kliniken können sich

Patienten nach Schlaganfällen,

Hirnblutungen, Schädel-Hirn-

Traumata und vielen anderen

neurologischen Erkrankungen

auch weiterhin einer hochspezialisierten

und modernen Versorgung

in der Region sicher sein.

Fachsymposium in Lindau

Anlässlich der Neustrukturierung

ihrer neurologischen

Kliniken werden die Waldburg-

Zeil Kliniken am 15. und 16. Juli

die „Neuro-Tage 2022“, ein überregionales

Fachsymposium, in

der Inselhalle Lindau veranstalten.

Neben Dr. Dr. Markus

Schlomm und Dr. Martin Schorl

werden zahlreiche Experten

aus dem süddeutschen Raum

ihr neurologisches Know-how

ambulant und stationär tätigen

Ärzten ebenso wie interessierten

Therapeuten und Pflegekräften

in informativen Vorträgen

und Workshops vorstellen.

BZ


GESUND LEBEN 12. Februar 2022 · BZ Nr. 06/22

Schöne Füße ohne Schmerzen

Centrum Chirurgie Orthopädie (CCO) Lindau Hilfe von Experten

Innerhalb eines Menschenlebens

legen die Füße eine Strecke von

rund 120.000 Kilometern zurück

und umrunden damit fast dreimal

den Erdball. Pro Tag müssen sie

1.000 Tonnen an Belastung aushalten.

Mancher Fuß geht dabei

aus der Form. Großzehenballen,

Hammer- und Krallenzehen plagen

vor allem Frauen im mittleren

Alter und lassen jeden Schritt

zur Qual werden. Mit schmerzhaften

Verformungen der Füße muss

sich aber heute niemand mehr

abfinden.

Links: Patientin mit sogenanntem Hallux valgus, einer Fehlstellung

der Großzehe. Rechts: Der Fuß nach der operativen Behandlung.

BZ-Fotos: Asklepios Klinik Lindau (1); CCO Lindau (1); Feigl (1)

Seit vielen Jahren spezialisiert

sich Dr. Jürgen Feigl, leitender

Arzt im Centrum Chirurgie

Orthopädie Lindau (CCO) und

Oberarzt der unfallchirurgischorthopädischen

Abteilung der

Asklepios Klinik Lindau, auf die

Behandlung von Fußerkrankungen,

besonders auf Fehlstellungen

des Vorfußes. Dr. Feigl und

sein Team wenden dazu unterschiedliche

moderne Operationsverfahren

an, die die Anatomie

des Fußes so wenig wie

möglich verändern. Berücksichtigt

werden dabei immer das

Alter und die individuelle Fußerkrankung

des Patienten.

„Wir greifen hier im CCO

Lindau keineswegs immer zum

Skalpell. Die individuelle persönliche

Beratung unserer Patienten

berücksichtigt auch die

Möglichkeiten einer konservativen

Behandlung. Denn manchmal

reicht es schon, das Schuhwerk

zu überprüfen und anzupassen

oder maßgefertigte Einlagen

zu tragen“, erläutert der

Experte im Gespräch mit der

BZ. Neben familiären Vorbelastungen

und Übergewicht gehören

nämlich langes Stehen

und falsches Schuhwerk zu den

häufigsten Ursachen von schmerzenden

Füßen.

Die Erfolgsrate des Fußspezialisten

bei der Behandlung

von Fehlstellungen der Großzehen,

Hammer- und Krallenzehen

und sonstigen Fußerkrankungen

spricht für sich.

Es werden Ergebnisse erzielt,

die nicht nur in funktioneller

Hinsicht, sondern auch kosmetisch

betrachtet eine hohe

fachliche Kompetenz gewährleisten.

Mit seiner über 25-jährigen

Tätigkeit als Facharzt für

Chirurgie, Orthopädie und spezielle

Unfallchirurgie kann Dr.

Feigl auf einen großen fachlichen

und praktischen Erfahrungsschatz

bei der konservativen

und operativen Behandlung

sämtlicher Fußerkrankungen

und -verletzungen zurückgreifen.

Die Gesellschaft für Fußund

Sprunggelenkchirurgie (GFFC)

hat ihm jüngst das entsprechende

Expertenzertifikat verliehen.

Außerdem ist der Fußexperte

Mitglied der European foot &

ancle society (EFAS).

Mit schmerzhaften Verformungen

der Füße, die jeden Schritt

zur Qual machen, muss sich

also heute niemand mehr abfinden.

Gern beraten Dr. Feigl

und sein Team Patienten mit

speziellen Fußproblemen während

der Sprechstunden im CCO

Lindau unverbindlich zu Behandlungsmöglichkeiten.

BZ @ www.cco.li

Spaß an der Bewegung in der Natur

SCB Lindau Langlauf-Kurse gestartet – Weitere Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene

Die guten Schneeverhältnisse im

Allgäu machen es möglich: Viele

Loipen sind gespurt und bieten

ideale Bedingungen für den Nordischen

Skisport.

SCB-Langlaufcoach Konny Grünenburg

wählte mit den Loipen

in Oberstaufen-Kalzhofen für

den Start der Langlauf-Kurse

ein vielseitiges Gebiet, wo die

einzelnen Übungen gut umgesetzt

werden konnten. Zu Beginn

des Kurses wurde die Siitonen-Technik

verbessert. Dieser

Halbschlittschuhschritt ist

die Basis der modernen Skating-Technik.

Dann ging es auf

eine flache Skatingstrecke. Hier

wurden Übungen zur Verbesserung

der Position auf dem Ski,

zum Abstoßen über den Fußballen,

zum Beinschluss und zur

Verlängerung der Gleitphase

gemacht. Dann wurden der richtige

Stockeinsatz und Bogentreten

mit dem 8er-Lauf geübt.

Nachmittags durften die Teilnehmer

dann auf die hügelige

Kalzhofener Panoramaloipe.

Konny zeigte die 1/1 Technik,

mit der kraftsparend und schnell

auch starke Steigungen leicht zu

bewältigen sind. In den Abfahrten

verbesserten die Teilnehmer

den Pflug – einseitig und beidseitig

– und übten das schnelle

Umtreten in mittelsteilem, kurvigen

Gelände.

In den kommenden Wochen

finden weitere Skating- und Langlauf-Klassik-Kurse

für Fortgeschrittene

und Anfänger statt.

„Wir möchten mit unseren Kursen

den Spaß an der Bewegung

in der Natur fördern. Langlaufen

ist gesund, verbessert die Kondition

und stärkt viele unterschiedliche

Muskelgruppen,“

so Konny Grünenburg. Kurs-

Infos: www.skiclub-lindau.de

BZ/BZ-Foto: SCB

13

Dr. med. Jürgen Feigl ist zertifizierter

Experte für die Behandlung von Verletzungen

und Erkrankungen des Fußes.

Er arbeitet als leitender Arzt im

CCO Lindau und ist Oberarzt in der

Asklepios Klinik Lindau.

CCO Lindau

Centrum Chirurgie Orthopädie

Dr. med. Christian Conzelmann &

Kollegen

Bregenzerstraße 51 B

88131 Lindau (B)

Telefon: 0 83 82/9 83 98 98

E-Mail: info@cco.li

Sprechzeiten nach vorheriger

Vereinbarung:

Montag bis Donnerstag

von 8 bis 18 Uhr

Freitag von 8 bis 16 Uhr

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LINDAUER

bz-lindau.de



Die podologische Praxis im Inselgraben

4, in Lindau hat nicht nur einige

Herausforderungen hinter sich

- sie stellt sich auch in Zukunft neuen

Veränderungen, damit die Patienten

weiterhin vollumfänglich versorgt

werden.

Rückschau und Zukunft

2006 eröffnete Frau Boron-Schuckart

die podologische Praxis mit

Kassenzulassung. 2007 kam Frau

Jochim erst als selbstständige Fußpflegerin

dazu, kurz darauf folgte

die zweijährige Ausbildung zur Podologin,

womit sie auch ihre eigene

Praxis eröffnen konnte.

Frau Jochim erweiterte damit nicht

nur das Angebot für Patienten, sondern

digitalisierte auch die Verwaltung

und setzte neue hygienische

Standards um.

Mit Frau Jochim haben Patienten eine

erfahrene und langjährige Podologin

als Ansprechpartnerin vor Ort.

2020 erkrankte Frau Boron-Schuckart

und fiel dadurch für längere

Zeit aus. Eine zusätzliche Belastung

zur Corona-Pandemie, die in

der Praxis von Frau Jochim alleine

nicht komplett ausgeglichen werden

konnte, da sie nicht alle Patienten

übernehmen konnte.

Inzwischen ist Frau Boron-Schuckart

zumindest stundenweise

wieder zurückgekehrt und betreut

ihre Patienten noch bis Ende 2024.

Frau Jochim kümmert sich in ihrer

Praxis um Bestands- und Neukunden

und ist weiterhin die vertrauensvolle

Fachfrau für Fragen rund

um Fußerkrankungen.

Podologie Praxis

Irina Jochim

Inselgraben 4 · 88131 Lindau

Achtung neue Telefonnummer

Tel.: 08382 943607


14 12. Februar 2022 · BZ Nr. 06/22

GESUND LEBEN

Mehr Einweisungen, aber weniger schwere Verläufe

Asklepios Klinik Lindau Bei einer COVID-Erkrankung stehen hier alle Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung

Vor knapp zwei Jahren – im März

2020 – wurde der erste Patient

im Landkreis Lindau positiv auf

das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet.

Dieses Virus verursacht

die Krankheit COVID-19, die vereinfacht

als „Corona“ bezeichnet

wird. Die Lindauer Bürgerzeitung

sprach mit dem Chefarzt der Abteilung

für Innere Medizin der

Asklepios Klinik Lindau, Priv.

Doz. Dr. Heinz Linhart, über seine

Erfahrungen in den vergangenen

23 Monaten, die von der Corona-

Pandemie geprägt waren und

derzeit von der Omikron-Variante

des Virus geprägt sind.

Priv. Doz. Dr.

Heinz Linhart,

Chefarzt

Innere Medizin

BZ: Dr. Linhart,

wie erleben Sie

die derzeitige

Omikron- Welle

in der Asklepios

Klinik Lindau?

Dr. Linhart:

Wir beobachten

mehr Krankenhauseinweisungen

mit

Omikron, aber

wesentlich weniger

COVID-

Patienten mit

schweren Verläufen

als bei den vorangegangenen

Coronavirus-Varianten.

Unsere eigenen Beobachtungen

bestätigen somit das, was in den

Medien berichtet wird.







BZ: Wie unterscheidet sich eine

Erkrankung durch Omikron von

den bisherigen Varianten?

Dr. Linhart: Die Patienten leiden

an allgemeinen Krankheitserscheinungen,

wie körperliche

Schwäche, Appetitlosigkeit, Halsschmerzen

etc. Wir sehen auch

Lungenschäden durch Omikron.

Die Ausprägung ist aber in der

Regel geringer als z.B. bei Erkrankungen

durch die Delta-

Variante. Einen Verlust des Geruchssinnes

– so wie bei früheren

Virus-Varianten – beobachten

wir bei Omikron nicht.

BZ: Wie werden COVID-Erkrankungen

derzeit behandelt?

Dr. Linhart: Bei der Behandlung

muss man sich, vereinfacht

gesagt, um drei Probleme

kümmern: um eine mögliche

Lungenschädigung, um Thrombosen

und um die Begleitsymptome

wie Fieber, Austrocknung,

körperliche Schwäche., Appetitlosigkeit

etc.

Begleitsymptome werden behandelt,

indem wir z.B. das Fieber

senken, über Infusionen Mineralien

und Flüssigkeit zuführen,

Krankengymnastik verordnen

uvm. Thrombosen werden durch

eine angepasste Anwendung blutverdünnender

Medikamente verhindert

oder behandelt. Besonders

wichtig aber ist die Behandlung

einer potentiell lebensbedrohlichen

Lungenschädigung.

Hier gibt es zwei Behandlungsansätze:

In der Frühphase der Erkrankung

(innerhalb der ersten

sieben Tage) kommen Medikamente

zum Einsatz, die das Virus

direkt bekämpfen, wie beispielsweise

Coronavirus-Antikörper.

In der zweiten Phase der

Erkrankung kommen verschiedene

entzündungshemmende

Medikamente zum Einsatz, um

den Lungenschaden abzumildern.

BZ: Haben sich die Behandlungsmöglichkeiten

bei COVID-19 in

den letzten Monaten verbessert?

Dr. Linhart: Ja, vor allem die

Coronavirus-Antikörper, wie sie

seinerzeit der amerikanische Präsident

Donald Trump als einer

der ersten COVID-Patienten erhalten

hat, haben die Behandlung

in der frühen Krankheitsphase

verbessert. Diese Antikörper

sind aber leider sehr teuer.

BZ: Werden die COVID-Fälle

mit Omikron anders behandelt?

Dr. Linhart: Prinzipiell nicht.

Es gibt nur einen wichtigen

Unterschied: Die bisher eingesetzten

Coronavirus-Antikörper

wirken gegen Omikron nicht.

Hier erwarten wir jedoch in den

nächsten ein bis zwei Monaten

die Einführung von auf Omikron

angepassten Antikörpern.



Der Name „Coronavirus“ bezieht sich auf das Aussehen der Vorona-Viren unter dem Mikroskop, das an

eine Krone oder einen Kranz erinnert (lateinisch: corona = Kranz, Krone).

BZ-Fotos: pixabay; Asklepios

BZ: Haben Sie in der Asklepios

Klinik Lindau Zugang zu allen

empfohlenen Behandlungen

und Medikamenten bei einer

COVID-Erkrankung?

Dr. Linhart: Uns stehen alle

Behandlungsmöglichkeiten zur

Verfügung – außer einer künstlichen

Lunge (ECMO). Patienten

mit akutem Lungenversagen

werden zunächst künstlich beatmet.

Wenn die Lungen den

zugeführten Sauerstoff allerdings

nicht mehr in ausreichender

Menge ins Blut abgeben

können, muss das Blut außerhalb

des Körpers mit Sauerstoff

befüllt werden. Dann spricht

man von der extrakorporalen

Membranoxygenierung (ECMO).

In einem solchen Fall müsste

der Patient mit dem Hubschrauber

in ein entsprechendes Behandlungszentrum

verlegt werden.

Doch von diesem Spezialfall

abgesehen, können wir alle empfohlenen

Behandlungen in

unserer Klinik durchführen.

Hier gilt mein Dank auch den

pflegerischen und ärztlichen

Kollegen unserer Abteilung für

Anästhesie und Intensivmedizin,

die bei der Beatmung von COVID-

Patienten hervorragende Arbeit

leisten.

Auch in Bezug auf die Versorgung

mit COVID-Medikamenten

bin ich sehr zufrieden. Wir

werden von der zentralen Krankenhaus

Apotheke Friedrichshafen

beliefert und haben trotz







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Engpässen in Deutschland und

hoher Kosten bisher für jeden

Patienten die erforderlichen Medikamente

inklusive Antikörper erhalten.

BZ: Welchen Einfluss hat die

Pandemie auf die Behandlung

anderer Krankheiten in der

Asklepios Klinik Lindau?

Dr. Linhart: Natürlich beeinflusst

das eine das andere. Einerseits

haben wir bei jeder Corona-

Welle erlebt, dass die Patienten

Angst vor einer Ansteckung hatten

– und teilweise auch jetzt

noch haben – und bei Beschwerden

nicht rechtzeitig zum Arzt

gegangen sind oder die Klinik

aufgesucht haben. Es traten

dadurch vermehrt lebensbedrohliche

Entgleisungen auf, die

man sonst früher abgefangen

hätte. In dieser Zeit wurden also

mehr schwer kranke Patienten

in unsere Klinik eingewiesen.

Auch die Entdeckung von Tumoren

verzögerte sich durch

diese Ängste. Anderseits darf

man nicht vergessen, dass die

Behandlung von COVID-Patienten

natürlich auch Personal,

Räume und Geräte bindet. Wie

alle Klinken haben wir Phasen

erlebt, in denen beispielsweise

die Intensivbetten ständig ausgelastet

waren.

BZ: Vor beinahe zwei Jahren

wurde der erste COVID-Patient

in die Asklepios Klinik Lindau

eingeliefert. Wie fällt Ihr

persönlicher Rückblick über

zwei Jahre COVID-Behandlungen

im Krankenhaus Lindau aus?

Dr. Linhart: Beim Rückblick

schwingt Enttäuschung mit,

dass die Pandemie immer noch

nicht vorüber ist. Es war gut,

dass wir zu Anfang der Pande-

mie nicht ahnen konnten, was

uns alles bevorstehen würde.

Wir haben nahezu ein Jahr lang

COVID-Patienten behandelt,

ohne selbst über einen Impfschutz

zu verfügen und haben

dabei unsere Gesundheit – und

manche ältere Mitarbeiter auch

ihr Leben – riskiert. Wir standen

an 365 Tagen 24 Stunden rund

um die Uhr bereit, um COVID-

Patienten zu versorgen. Gleichzeitig

haben wir die Behandlung

von Patienten mit anderen

Erkrankungen fortgeführt. Ein

enormes Arbeits- und Belastungspensum...

Ich bin sehr stolz auf

das, was meine Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in den letzten

zwei Jahren geleistet haben.

BZ: Möchten Sie einen Ausblick

wagen, wie sich die Situation

weiterentwickelt?

Dr. Linhart: Ich traue mich

nicht, einen Ausblick zu geben.

Ich hatte gehofft, dass die Pandemie

mit der Einführung der

Impfstoffe zu Ende gehen würde.

Leider war die Akzeptanz der

Impfstoffe wesentlich geringer,

als erhofft, und die Untätigkeit

der politisch Verantwortlichen

im Sommer machte uns für die

vorhersehbaren Winterwellen anfällig.

Einen Trost gibt es jedoch:

Wer sich vor schweren Krankheitsverläufen

und bleibenden

Schäden schützen will, hat inzwischen

mit einer Impfung

eine gute Möglichkeit dazu. HGF

Asklepios Klinik Lindau

Friedrichshafener Str. 82

Telefon: 0 83 82/2 76 38 20

@ www.asklepios.com/lindau


WISSENSWERTES 12. Februar 2022 · BZ Nr. 06/22

15

Wenn das Telefon nur einmal klingelt

Verbraucher-Tipp „Ping-Anrufe“: Wie man sich vor der Abzocke schützen kann

Das Handy klingelt, auf dem Display

erscheint eine unbekannte

Rufnummer. Nach nur einem

Klingeln ist der Anruf vorbei:

Hierbei kann es sich um einen sogenannten

Ping-Anruf handeln.

Wer zurückruft, muss mit hohen

Kosten rechnen. Denn hinter den

Lock-Anrufen stecken Betrüger.

Wie die Abzocke funktioniert

und wie Verbraucher dagegen

vorgehen können, erklärt Juristin

Michaela Rassat von der ERGO

Rechtsschutz Leistungs-GmbH.

Das Ziel von Ping-Anrufen ist

es, den Gesprächspartner möglichst

lange in der Leitung zu

halten, beispielsweise durch

Warteschleifen, Bandansagen

oder ein Verkaufsgespräch.

„Pro Minute kostet das den Anrufer

viel Geld“, warnt Michaela

Rassat. Die Kosten werden über

den Mobilfunk- oder Festnetzanbieter

abgerechnet. Allerdings

hat die Bundesnetzagentur angeordnet

(§ 123 Abs. 1 Telekommunikationsgesetz),

dass Netzbetreiber

und Mobilfunkanbieter

bei einigen internationalen Vorwahlen

zur Warnung eine Preisansage

schalten müssen – diese

Regelung gilt allerdings nur

noch bis zum 1. März 2022.

Handybesitzer sollten stutzig

werden, wenn es nur einmal

GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung



klingelt. Nehmen sie den Anruf

an, ist die Leitung tot oder der

Anrufer legt auf, um so einen

Rückruf zu erreichen. Weiteres

Warnzeichen: Die Rufnummer

hat meist eine ausländische

Vorwahl. Diese kann durchaus

einer deutschen Ortsvorwahl

ähneln. Daher der Rat der Juristin:

„Wer niemanden kennt, der

sich in dem Land mit der angezeigten

Vorwahl aufhält, sollte

auf keinen Fall den Anruf annehmen

oder zurückrufen!“

Übrigens: Häufig sitzen die Betrüger

selbst in Deutschland,

denn die angezeigten Rufnummern

lassen sich frei programmieren.

Wer dennoch Opfer eines

Ping-Anrufs geworden ist, dem

rät die Expertin folgendes zu

tun:

• So schnell wie möglich auflegen!

• Die Uhrzeit und Länge des Anrufs

notieren.

• Prüfen, ob die Nummer auf

der Verbotsliste der Bundesnetzagentur

steht und diese sonst

gegebenenfalls melden. Das funktioniert

über ein entsprechendes

Formular auf der Webseite

(www.bundesnetzagentur.de).

• Ist die Nummer bereits gelistet,

besteht ein sogenanntes

Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbot.

Betroffene


Ralf Petzold Ihr Ansprechpartner vor Ort


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BODENSEE ALLGÄU OBERSCHWABEN

Zum Jägerweiher 20 | 88099 Neukirch | Tel. 07528 9218178







Mit Lock-Anrufen wollen Betrüger Handybesitzer zu einem Rückruf

animieren, um sie dabei abzuzocken.

BZ-Foto: Pixabay

können dann die Kosten

schriftlich beim Mobilfunkanbieter

unter Berufung auf das

Verbot reklamieren. Wichtig

dabei ist die Angabe des Zeitpunktes

des Anrufes.

Sollte die Rufnummer noch

nicht auf der Verbotsliste stehen,

empfiehlt die Rechtsexpertin,

den Telefonanbieter trotz-

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Kemptener Str. 99, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/5 04 10-41

Telefax: 0 83 82/5 04 10-49

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Sylvia Ailinger (SA), Tarja Prüss (TP),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Leopold Kreitmeir

E-Mail: lk@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/2 79 94 59

Mobil: 01 71/6 91 57 09

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82/ 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62/2 39 52 37

dem wegen einer Kostenerstattung

zu kontaktieren. Unter

Umständen zeigt sich dieser

kulant.

Wer auf der sicheren Seite

sein will, kann bestimmte Rufnummern

blockieren, zum

Beispiel die Nummern der Verbotsliste.

Das funktioniert in

den Einstellungen des Telefons

oder Handys.

BZ

Schweitzer-Ausstellung verlängert

Tafeln, die über das Leben und

Wirken von Albert Schweitzer

berichten, und weitere Exponate

zeigt die Schreinerei

Rechtsteiner in Wasserburg.

Die Wanderausstellung war

bis Ende Januar angedacht,

wurde aber verlängert. Ute

und Jochen Rechtsteiner haben

sich für die Verlängerung der

Ausstellung entschieden, weil

das Besucherinteresse der

Spaziergänger und Wanderer

an den Wochenenden so groß

sei.Die unbändige Schaffenskraft

von Albert Schweitzer,

seine vielfältigen Gaben und

sein mutiges Handeln seien

vorbildhaft, meint die Künstlerin

Uta Mayer. Sie hat die

Anordnung der Tafeln, die über

den Friedensnobelpreisträger

berichten, durch weitere ihrer

Albert-Schweitzer-Exponate

ergänzt. Dabei ist eine bunte

Mischung aus Informationen

und Sätzen entstanden, die

das Denken des deutsch-französischen

Arztes, Philosophen,

Theologen und Musikwissenschaftlers

aufzeigen. Die Ausstellung

ist in Wasserburg-Hege,

Sandgraben 4, zu sehen. Besucher

können sich die Exponate

hinter Glas an allen Tagen rund

um die Uhr anschauen. BZ

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 24

ab 01/2022. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 Euro/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,00 Euro/Jahr

Impressum


16 12. Februar 2022 · BZ Nr. 06/22

WISSENSWERTES

Faust in the Box

Theater Goethes Faust I für die Generation Popmusik

Kleines Zeughaus

Der Lindauer Zeughausverein

startet nach Corona- und Winterpause

am 4. März um 20 Uhr im

Kleinen Zeughaus in die neue Saison.

John Blek, Singer-Songwriter

aus Cork in Irland, hat dabei mit

seinem neuen Album „Of Ether &

Air“ sein bisher luftigstes Werk

im Gepäck. Blek zieht seine Inspiration

aus Irish, British und American

Folk und beherrscht es meisterlich,

Geschichten zu erzählen.

Karten gibt es: an der Theaterkasse,

im Lindaupark, unter www.zeughauslindau.de

und www.reservix.de

BZ-Foto: PR

Am Montag, 14. Februar 2022, um

19.30 Uhr, und am Dienstag, 15.

Februar 2022, um 19.30 Uhr steht

auf der Hinterbühne des Theaters

Lindau Goethes Klassiker „Faust I“

als Ein-Frau-Puppen-Voll-Playback-

Show auf dem Programm: Bridge

Markland zaubert mit Handpuppen

und Popmusik einen großartigen

„Faust“ aus der Kiste.

Wissenschaftler Faust sucht nach

ultimativem Wissen und Spaß

im Leben. Da taucht einer auf,

der alle Wünsche erfüllen kann:

Mephisto. Der Haken dabei?

Faust muss ihm seine Seele verkaufen.

In ihrer rasanten Show

wechselt Bridge Markland ständig

zwischen Mephisto, Faust

und Gretchen. Zusätzliche Figuren

spielt sie mit Handpuppen.

Goethes Texte werden mit

Popmusik-Zitaten angereichert:

Roy Orbison singt „Pretty Woman“

zur ersten Begegnung von Faust

und Gretchen. Nachdem Elvis

der Unerfahrenen mit „Falling

in Love“ eingeheizt hat, helfen

auch die Warnungen der Ärzte

nicht mehr: „Männer sind Schweine

− traue ihnen nicht, mein

Kind“. Diese Liebesgeschichte

hat auch bei Bridge Markland

kein Happy End, macht aber

sehr viel Spaß.

Im Theater gilt: Impfnachweis,

Personalausweis und tagesaktueller

offizieller Schnelltest werden

kontrolliert. Wer geboostert ist,

braucht keinen Test. FFP2-Maskenpflicht!

BZ/BZ-Foto: Endemann

Anzeigen

Music Talk mit Peter Vogel und Gästen

Vom 13. bis 24. April 2022 laden

der Internationale Konzertverein

Bodensee e.V. und Birdmusic zum

24. Internationalen Festival

junger Meister ein.

Zum 10. Mal stehen junge Violinvirtuosinnen

und -virtuosen im

Fokus. Zahlreiche hochbegabte

Künstler aus aller Welt werden

sich in der Bodenseeregion in

vielfältiger und begeisternder

Weise präsentieren.

Erstmals bietet der Internationale

Konzertverein Bodensee unter

dem Titel „Close-up ∙ MusicTalk

mit Peter Vogel und Gästen“ im

Vorfeld eine Streaming-Sendung

zu diesem Festival an, die die

Zuschauer auf das Ereignis einstimmen

und näher an das zu

erwartende Geschehen heranführen

soll.

„Close-up ∙ MusicTalk mit Peter

Vogel und Gästen“ ist ein neues

Streamingformat. Wie bei allen

Musikprojekten von Peter Vogel

bietet es eine besondere Möglichkeit,

Künstlern und den Geheimnissen,

der Magie der Musik

näher zu kommen. Das Publikum

erwartet interessante Gespräche

und musikalische Kostbarkeiten.

Die erste Sendung ist dem Internationalen

Violinfestival junger

Meister gewidmet. Hier kann man

die 15-jährige Maya Wichert aus

Gröbenzell und die in Paris geborene,

25-jährige Holländerin

Cosima Soulez Larivière erleben,

die beide am Festival teilnehmen

werden und bereits auf große internationale

Wettbewerbserfolge

verweisen können. Mit dem ukrainischen

Geiger Andrej Bielow ist

auch ein mehrfacher ehemaliger

Teilnehmer mit von der Partie,

der seit langem auf eine internationale

Karriere verweisen kann

und als Professor eine Violinklasse

an der Robert Schumann

Musikhochschule in Düsseldorf

leitet. Der Beitrag wird am Sonntag,

20. Februar, um 18 Uhr

gesendet. Der Zugang zur Streaming-

Sendung ist kostenlos. Um Spenden

an den Internationalen Konzertverein

Bodensee e.V. zugunsten

des Violinfestivals wird gebeten.

Zugang zur Sendung unter:

www.konzertverein.com/closeup

Der Kartenvorverkauf für das

Int. Violinfestival beginnt am

21. Februar 2022.

BZ-Fotos: Blessano, Reichardt, Artist, Frommel

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