26.02.22 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

26. Februar 2022 · Ausgabe KW 08/22 · an alle Haushalte

!

Wir haben die

1.000

bald geknackt

Hallo, Ihr Lieben,

wir kennen jemanden, der

würde bei dieser Nachricht

vor Begeisterung „mega“

rufen – mit gaaaaaaaaaaanz

langem „e“ und voller ehrlicher

Inbrunst. Und ja, wir

freuen uns tatsächlich so

sehr, dass wir in diesem

Falle auch ein „mega“ aushalten,

denn wir stehen auf

dem Instagram-Account der

BZ kurz davor, die 1.000-er

Marke bei unseren Followern

zu knacken.

Das mag eingefleischten

Influencern noch nicht mal

ein müdes Lächeln aufs

Gesicht zaubern, uns macht

das stolz. Wir freuen uns

über jede/n einzelne/n, die/

der uns auf der Foto- und

Video-Sharing-Plattform

Instagram folgt, also benachrichtigt

wird, wenn

wir dort Bilder, Nachrichten

etc. veröffentlichen –

und uns dann und wann

vielleicht sogar einen Like

dafür schenkt.

Aufgepasst!!!!! Wenn wir die

Marke von 1.000 Followern

erreicht haben, dann verlosen

wir unter allen, die uns

folgen, 3 Gutscheine für je

eine ganz exklusive Grußanzeige

in der Lindauer

Bürgerzeitung. Exklusiv,

weil es Grußanzeigen bei

uns normalerweise nicht

gibt. Die kann man nicht

buchen. Die gibt es nur für

die drei Gewinner aus dieser

BZ-Insta-Gewinnspiel-

Aktion. Wer mitmachen

möchte: Wir stellen am

Samstag, 26. Februar 2022,

einen Beitrag zu unserem

1.000-er Gewinnspiel auf

unserem Account ein. Wer

von unseren Followern diesen

Beitrag liked und uns

einen Kommentar darunter

schreibt, kommt in die Verlosung

- sobald die Follower-

Anzeige auf 1.000 steht. Das

wird meeeeeega...

lindauer_buergerzeitung

Neues Konzept gegen Vandalismus

Öffentliche WC-Anlagen mit allen wichtigen Infos auf städtischer Webseite zu finden

Die Stadtverwaltung hat das

Betriebskonzept für die öffentlichen

Toiletten im Stadtgebiet

überarbeitet. Hintergrund sind

vermehrte Beschädigungen der

für die Allgemeinheit zur Verfügung

stehenden Toiletten. Unter

anderem mit klar definierten

Öffnungszeiten und neuen Sicherheitsvorkehrungen

hoffen die Verantwortlichen,

den Vandalismus

eindämmen zu können.

Seit Sommer vergangenen Jahres

sind die WC-Anlagen insbesondere

wegen Vandalismus

stärker in den Brennpunkt geraten.

Deswegen haben sich die

Verantwortlichen innerhalb

der Verwaltung an einen Tisch

gesetzt und ein neues Betriebskonzept

erarbeitet –in der Hoffnung,

dass die mutwilligen Zerstörungen

in Zukunft zurückgehen.

Anhand verschiedener

Kriterien - wie Frostsicherheit,

Sanierungsbedarf, Öffnungszeiten

und Gefahr durch Vandalismus

- wurden alle öffentlichen

Toiletten noch einmal

auf den Prüfstand gestellt und

anlässlich gesammelter Erfahrungen

der vergangenen Monate

neu bewertet. Zudem finden

sich nun auf der Webseite

der Stadt Lindau alle wichtigen

Informationen zu den WC-

Anlagen, u.a. mit Ausstattung,

Adressen und Öffnungszeiten.

Toiletten in der Nähe von

Spielplätzen kostenfrei

Insbesondere in der Nähe

von Kinderspielplätzen wurde

darauf geachtet, dass diese Anlagen

auch weiterhin kostenfrei

genutzt werden können.

Toiletten, die meist von nächtlicher

und häufig alkoholbedingter

Zerstörungswut betroffen

sind, werden ab sofort nachts

geschlossen, damit dort nicht

noch mehr Schäden angerichtet

werden können.

Hauptbrennpunkt ist hier

die Lindenschanze. Die Toilettenanlage

wurde so stark beschädigt,

dass sie derzeit nicht

betrieben werden kann. Künftig

soll sie ab 22 Uhr geschlossen

und mit einem Gittertor

zusätzlich gesichert werden,

damit die Türen nicht mehr

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 12.03.2022

Samstag, 26.03.2022

Samstag, 09.04.2022

Samstag, 23.04.2022

Mutwillige Zerstörungen in den öffentlichen Toilettenanlagen.

aufgebrochen werden können.

Die Öffnungszeiten sind an

die Nutzung bzw. an die Frequenz

angepasst. Und der Reinigungszyklus

wird jeweils

den Öffnungszeiten angepasst.

„Damit an dieser Stelle

nicht zusätzliche Kosten zum

Beispiel für Personal entstehen,

das jeden Abend die öffentlichen

Toiletten absperren

muss, haben wir ein gutes Einvernehmen

mit der Reinigungsfirma

getroffen. Sie legen

ihre Arbeitszeiten so, dass

sie nach der jeweiligen Reinigung

abschließen können“,

erklärt Andreas Bauer, Leiter

der Abteilung Garten- und

Tiefbauunterhalt der GTL.

Auch andere Anlagen werden

mit ähnlichen Vorrichtungen,

z.B. Drehkreuzen, versehen,

um künftig teure Schäden

durch mutwillige Zerstörung

möglichst auszuschließen.

An diesen Orten werden

dann 50 Cent für die Benutzung

erhoben. Die Toiletten

an der Lindenschanze, am Kiosk

Hintere Insel und Wäsen

sind dagegen kostenlos. „Hier

nehmen wir besonders auf die

Familien Rücksicht, die in der

Nähe gerne auf den Spielplätzen

unterwegs sind“, sagt Stadtkämmerer

Felix Eisenbach.

Mängelmelder Meldoo:

▶ Neues BZ-Büro in der Denkfabrik

Die Lindauer Bürgerzeitung ist umgezogen.

Die Redaktion befindet sich jetzt

in der modernen Arbeitswelt der Denkfabrik

in der Kemptener Str. 99 S. 8-9

BZ-Fotos: Stadt Lindau/GTL

Mängelmelder Meldoo

„Wir wenden pro Jahr jetzt

schon 60.000 bis 80.000 Euro

für die öffentlichen Toiletten

auf. Sie sollen von allen benutzt

werden können – von

Einheimischen und von Gästen.

Wir hoffen, dass alle ihren

Teil dazu beitragen, dass

die Anlagen in Ordnung bleiben“,

so Eisenbach weiter.

Bauer weist darauf hin, dass

Bürgerinnen und Bürger Schäden

gerne bei „Meldoo“ – der

Mängel-App fürs Handy – melden

können. „Wir sind dankbar,

wenn wir über Meldoo auf

solche Probleme aufmerksam

gemacht werden. Durch frühzeitige

Informationen können

wir auftretende Mängel zügig

beseitigen.“

Alle Anlagen sind nun auch

mit einer Karte übersichtlich

auf der städtischen Webseite

zu finden.

Tarja Prüss

• App kostenlos aus dem App- oder Playstore herunterladen

• Foto aufnehmen, Standort erfassen und Schadenskategorie auswählen

• über den Stand der Bearbeitung jederzeit auf dem Laufenden bleiben

• mithelfen, dass Mängel auf öffentlichen Flächen schnell behoben werden

In dieser Ausgabe

mit der Seite:

Aus dem Stadtrat


2 26. Januar 2022 • BZ Ausgabe KW 08/22

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Klimabeirat beschließt Empfehlungen

Lokale Klimawandel-Webseite ist im Entstehen

Der Lindauer Klimabeirat hat

in seiner ersten Sitzung des

Jahres vier Empfehlungen an

den Stadtrat verabschiedet.

Zudem wird sich der Klimabeirat

taktisch besser aufstellen.

Und zum Thema lokaler Klimaschutz

ist zum dritten eine

Webseite „Lindau fürs Klima“

in Arbeit mit vielen konkreten

Tipps, die jeder in seinem Alltag

umsetzen kann.

Im Zuge des Klimawandels

müssen auch im Obstbau neue

Strategien entwickelt werden,

um negative Auswirkungen auf

Ernten zu vermeiden. Schon

jetzt leidet der Obstbau unter

steigenden Temperaturen, veränderter

Niederschlagsverteilung

und immer häufigere extreme

Wetterereignisse wie

Hagel und Starkregen.

Lindaus Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons hat am Dienstagabend

eine Liste mit mehr

als 1500 Unterschriften entgegen

genommen. Die Unterzeichner

setzen sich für den

Erhalt der Lindauer Kleingärten

ein.

Claudia Alfons äußerte gegenüber

den Vertretern der Initiative,

Holger Bruckmann und

Agri-PV

Dr. Peter Triloff, Klimabeirat

und langjähriger Experte für

Obstbau, hielt einen Vortrag

über „Agri PV“ in der Landwirtschaft.

Agri-Photovoltaik

(Agri-PV) bezeichnet ein Verfahren

zur gleichzeitigen Nutzung

von Flächen für die landwirtschaftliche

Pflanzenproduktion

(Photosynthese) und

die PV-Stromproduktion (Photovoltaik).

Triloff zeigte auf,

dass die angepriesene Doppelnutzung

nicht pauschal auf alle

konventionellen landwirtschaftlichen

Erzeugnisse angewandt

werden kann. Für die

hier in der Region dominierende

Form des Obstbaus gebe es

bislang nicht ausreichend Daten,

die Verschattung durch

die PV-Anlagen stelle allerdings

ein ernstzunehmendes

Problem dar. Es bestehe die Gefahr

von verzögerter Reifung,

minimiertem Ernteertrag und

anderes mehr, so Triloff.

Gleichzeitig biete es weniger

Schutz vor Hagel.

Das Frauenhofer Institut untersucht

derzeit, inwiefern die

Marc Adamiak, Verständnis für

die Ängste der Kleingärtner:

„Sie haben sich kleine Paradiese

geschaffen und fürchten

nun um diese. Ich kann Ihnen

allerdings versichern, dass sich

der Sachstand seit vergangenem

Sommer nicht verändert

hat.“

Damals hatte Stadtbaumeister

Kay Koschka über das Projekt

im Bauausschuss berichtet.

A g r i - Photovolt a i k d ie s e

Schutzfunktion im Apfelanbau

übernehmen kann und wie

sich das auf die Ernteerträge

auswirkt. Ziel des Projekts ist

eine gesteigerte Resilienz im

Obstbau sowie die doppelte

und ressourceneffiziente Nutzung

von Land. Einer Landnutzungskonkurrenz

zwischen

Photovoltaik-Freiflächenanlagen

und der Landwirtschaft

wolle man so entgegenwirken.

Wesentlich effektiver sei dagegen

laut Triloff, Maisflächen

zur Biogasproduktion für Photovoltaik

zu nutzen. Derzeit gebe

es in Deutschland dreimal

mehr Flächen mit Mais zur Biogasproduktion

als für die Apfelproduktion.

Mit entsprechend

großen Abständen der Modulreihen

würden bei den Maisflächen

gute Erträge erzielt. Zudem

werde ein größerer Beitrag

zur Biodiversität geleistet, was

mindestens ebenso wichtig sei,

denn „die Biodiversitätskrise

ist genauso bedrohlich wie die

Klimakrise“, erklärte Triloff.

Taktische Neuaufstellung

Zudem will sich der Klimabeirat

taktisch besser aufstellen:

Eine Gruppe wird künftig strategisch

und konzeptionell arbeiten,

während die andere sich

um konkrete Klimamaßnahmen

kümmert. So hoffen alle

Verantwortlichen, dass man in

Sachen Klimaschutz insgesamt

rascher voranschreiten kann.

Empfehlungen an den

Stadtrat

Der Klimabeirat hat ausgehend

von der Klimawandelstudie

vier Empfehlungen an den

Stadtrat verfasst:

• Starkregenkonzept

Laut Klimawandelstudie werden

die Starkregenereignisse

zunehmen. Dies erfordere eine

Neuausrichtung bestehender

Konzepte.

• Hitzeinseln

Zusätzlich zu den bestehenden

Neupflanzungen empfiehlt der

Klimabeirat 20 bis 30 weitere

neue Bäume pro Jahr sowie ein

Konzept für Hitzeinseln.

„Diese Überlegungen haben

auch wir von der Verwaltung

zur Kenntnis genommen“, so

Alfons, „seitdem gab es keinen

Grund zu weiterem Handeln.“

Klar sei: „Wenn ein förmlicher

Antrag gestellt wird, dann

muss die Verwaltung ihn prüfen.

Dazu sind wir gesetzlich

verpflichtet.“ Sie verwies zudem

darauf, dass es ein langer Weg

zu einem möglichen Bau sei.

Laut Bauamtsleiter Kay

Koschka müsste zunächst ein

Nutzungskonzept mit einem

Investor erarbeitet und abgestimmt

werden. Zum Abschluss

eines solchen Nutzungskonzeptes

benötige die

Verwaltung einen Beschluss

des Stadtrats. Darauf folgt ein

städtebaulicher Wettbewerb,

bevor es an eine notwendige

Änderung des Flächennutzungsplans

und des Bebau-

Die Mitglieder des Klimabeirats empfehlen unter anderem, das

Starkregenkonzept neu auszurichten.

Foto: Stadt Lindau

• Schwammstadt:

Angesichts von heftigeren

Starkregenereignissen soll ein

Konzept für eine „Schwammstadt“

erstellt werden.

Schwammstadt ist ein Konzept

der Stadtplanung, bei dem anfallendes

Regenwasser in Städten

lokal aufgenommen und

gespeichert werden kann statt

es lediglich zu kanalisieren und

abzuleiten. Dadurch sollen

Überflutungen bei Starkregenereignissen

vermieden, das

Stadtklima verbessert und die

Gesundheit von Stadtbäumen

gefördert werden.

1500 Unterschriften für Erhalt der Kleingärten

Oberbürgermeisterin Claudia Alfons zu Kleingärtnern: „Kein neuer Sachstand“

Marc Adamiak (links) und Holger Bruckmann übergeben einen Ordner

mit mehr als 1550 Unterschriften zum Erhalt der Kleingärten an

Oberbürgermeisterin Claudia Alfons

Foto: Widmer/Stadt Lindau

ungsplans gehe. Die Änderung

des Flächennutzungsplans

muss zudem die Regierung

von Schwaben genehmigen.

Erst danach könne es zu

einer Baugenehmigung kommen.

Koschka beziffert die

Dauer dieses Prozesses auf ungefähr

fünf Jahre.

Am Rande ordnete die Oberbürgermeisterin

auch eine gemeinsame

Reise von Bürgermeister

Mathias Hotz, Kämmerer

Felix Eisenbach und Stadtbaumeister

Koschka nach Köln

zur Fachmesse FSB ein. Dies ist

eine weltweite Leitmesse für urbane

Lebensbereiche. Sie zeigt

ein umfangreiches Angebot für

Freiraum- und Spielplatzplanung,

Sporthallen, Sportplätze

und Stadien, Eissport, Outdoor

Fitness und vieles mehr.

Dabei hatten die Lindauer

• Klimawald

Das geht von einer klimagerechten

und nachhaltigen

Forstwirtschaft über Mischwaldpflanzung

bis hin zu klimaresistenteren

Baumarten.

Viele Bäume befinden sich bereits

im „Klimastress“. Heiße

und trockene Sommer setzten

dem Wald zu, die Böden trocknen

aus und die Vitalität wird

geschwächt. Das macht die Bäume

anfälliger für Schädlinge.

Der Klimabeirat tagt das

nächste Mal am 16. Mai 2022.

Tarja Prüss

sich unter anderem einen Fachvortrag

zur Entwicklung des

Eissports in Deutschland angehört.

Hierbei ging es um die Finanzierung

von Eissporthallen,

aber auch Möglichkeiten

zur energetischen Sanierung

von Bestandsbauten. Diese

Messe sei auch in den vergangenen

Jahren immer wieder

von städtischen Mitarbeitern

besucht worden.

Jürgen Widmer

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Für die Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) suchen wir zum nächstmöglichen

Zeitpunkt einen

Straßenbauer / Tiefbauer (m/w/d)

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer

Homepage www.www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 27.03.2022.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 26. Januar 2022 • BZ Ausgabe KW 08/22

Innovative Technologie

Lindauer Klärwerk: Künftig gelangt nur noch keimfreies Wasser in den Bodensee

Das Klärwerk in Lindau wird

in den kommenden Jahren zukunftsfit

gemacht: Geplant

sind innovative neue Reinigungsstufen,

damit nur noch

vollständig sauberes, keimfreies

Wasser in den Bodensee

gelangt. Mit der Vertragsunterzeichnung

haben die Verantwortlichen

von Stadt, GTL

und Aqua Consult den Startschuss

dafür gegeben.

Unsere Lebensweise hat dazu

geführt, dass heute viel mehr

Mikroschadstoffe im Abwasser

zu finden sind als noch vor 30

Jahren. Die Omnipräsenz verschiedener

Plastik- und Synthetikprodukte,

der erhöhte Konsum

von Arzneimitteln und

nicht zuletzt die zunehmende

Verbreitung von resistenten

Keimen sind die Herausforderungen

der Wasserwirtschaft

im 21. Jahrhundert.

Um diesen Herausforderungen

zu begegnen, haben die

Garten- und Tiefbaubetriebe

Lindau schon 2016 mit den ersten

Planungen begonnen.

2020 wurde der Bauentwurf

beim Landratsamt Lindau zur

Genehmigung eingereicht. Im

europaweit ausgeschriebenen

Vergabeverfahren hat sich das

erfahrene Ingenieurbüro Aqua

Consult aus Hannover gegen

starke Konkurrenten durchgesetzt.

Das Büro verfügt über

zahlreiche Referenzen zum

Bau und Umbau von Kläranlagen,

sowohl national wie international.

Neues Verfahren filtert mehr

Schadstoffe aus dem Wasser

Dabei wird das biologisch

gereinigte Abwasser durch eine

Membran gefiltert. „Dadurch

können alle Feststoffe, Viren

und Keime komplett entfernt

werden. Das gereinigte Abwasser,

das dem Bodensee zukünftig

zugeführt wird, ist absolut

keimfrei und hygienisiert“, erklärt

Dr. Heike Burghard, Leiterin

der Abwasserwirtschaft bei

den GTL.

Das Wasserwirtschaftsamt

Die Vertragsunterzeichnung im Beisein von Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons. Links: Kai Kattau (Werkleiter GTL), rechts: Prof.

Dr.-Ing. Peter Hartwig (Aqua Consult) Copyright: Stadt Lindau/ Tarja Prüss

begrüßt diese innovativen

Maßnahmen in einer Stellungnahme

ausdrücklich.

Kein Überlauf mehr bei

Extremwetterlagen

Auch bei Extremwetterlagen

wird das Klärwerk in der Lage

sein, die großen Abwassermengen

zu behandeln. Bisher kam

es bei Extremwetter gelegentlich

in den Überlauf von stark

verdünntem Mischwasser direkt

in den Bodensee. Das neue

Konzept zur Mischwasserbehandlung

unter Ausnutzung

vorhandener Becken reduziert

den direkten Eintrag von Nährstoffen

zum Bodensee aus dem

Regenüberlauf becken beim

Hauptpumpwerk in Zech erheblich.

Außerdem soll in diesem Zuge

die Planung für die 4. Reinigungsstufe

realisiert werden,

um auch noch die letzten gelösten

Spurenstoffe zurückzuhalten.

Die Umsetzung der sogenannten

4. Reinigungsstufe in

Lindau wird von der Bayerischen

Staatsregierung als prioritär

eingestuft und eine finanzielle

Unterstützung wurde in

Aussicht gestellt.

Die Gesamtkosten für das

Projekt werden derzeit auf rund

12 Millionen Euro geschätzt.

Die Umsetzung soll in den

nächsten drei Jahren erfolgen.

Schutz des Trinkwassers

„Wir sind begeistert, in diesem

Projekt verantwortlich

mitwirken zu können, weil

hier die Zukunftsthemen - das

heißt weitestgehende Abwasserreinigung

inklusive Keimrückhalt,

Mikroplastikentfernung

und Starkregenmanagement

- komplett abgedeckt

werden durch innovative Technologien“,

sagt der Geschäftsführer

von Aqua Consult Prof.

Dr. Peter Hartwig.

„Die Beseitigung von Mikroplastik,

Keimen und Viren aus

dem Abwasser und dadurch

letztlich der Schutz der Trinkwasserressourcen

sind mir

ganz wichtig“, sagt Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons

bei der Vertragsunterzeichnung

in den Räumlichkeiten

der GTL.

Gemeinsam mit dem Team

der Abteilung Abwasser der

Garten- und Tiefbaubetriebe

Lindau unter Führung von Dr.

Burghard freut sich der Werkleiter

der GTL Kai Kattau auf

die Realisierung dieses großen

Umbauprojekts: „Mit diesem

Projekt wollen wir einen Beitrag

zur Sicherung der Lebensgrundlagen

am schönen Bodensee

leisten.“ Tarja Prüss

GRUSS AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen und

liebe Lindauer,

Hoppla Ho! Der Ruf der Lindauer

Narren darf leider auch

in diesem Jahr nur verhalten

erschallen. Statt Jux und Narretei

stehen weiterhin Abstand

uns Maske auf der Tagesordnung.

Umso schöner,

dass sich die Narren davon

nicht unterkriegen lassen

und an Traditionen wie dem

Häsabstauben oder auch der

närrischen Dekoration der

Insel festhalten. Dies tun sie

im kleinen, genehmigten

Rahmen und halten so langjährige

Bräuche lebendig.

Den Narren geht es wie vielen

Vereinen und Initiativen: In

Pandemiezeiten dürfen sie

nur eigeschränkt wirken.

Treffen sind gar nicht oder

3

nur eingeschränkt möglich, Videokonferenzen

ersetzen die

gerade in Vereinen so zentrale

Begegnung von Mensch zu

Mensch.

Damit die Vereine gut und möglichst

ohne Mitgliederschwund

durch die Pandemie kommen,

leisten viele Ehrenamtliche

noch mehr Einsatz in ihrem jeweiligen

Verein. Für diesen persönlichen

Aufwand möchte ich

mich bedanken, sie alle leisten

damit einen wichtigen Dienst

für die Bürgerinnen und Bürger

in Lindau. Dabei gehen viele

Vereine neue Wege und kooperieren,

wie beispielsweis der

Jazzclub mit dem Zeughausverein.

Auch hier zeigt sich: Gemeinsam

können wir viel erreichen.

Deshalb bitte ich Sie: Bleiben Sie

ihren Vereinen treu, auch wenn

das Angebot manchmal nur

eingeschränkt möglich ist. Zusammen

schaffen wir auch die

letzte Wegstrecke aus der Pandemie.

Dann wird kommendes Jahr das

Hoppla-Ho der Narren wieder

auf allen Plätzen und in allen

Gassen ganz laut erklingen.

Ihre Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin für Lindau

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Für die Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) suchen wir zum nächstmöglichen

Zeitpunkt einen

Gärtner (m/w/d)

für Pflege Insel/Festland

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer

Homepage www.www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 27.03.2022.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

Nachruf

Hier beim Lindauer Klärwerk entstehen in den nächsten Jahren neue Reinigungsstufen.

Copyright: GTL

Die Stadt Lindau (B) trauert um ihren ehemaligen Mitarbeiter

Ludwig Betz

der im Alter von 70 Jahren verstorben ist. Herr Betz war 18 Jahre lang als

Hausmeister im Schloss Holdereggen beschäftigt. In all der Zeit hat er das

Lindauer Kinderfest im Holdereggenpark stets engagiert unterstützt. Auch

nach Eintritt in den Ruhestand lag ihm der Park sehr am Herzen, so dass er

noch fünf Jahre lang als Aufsicht und Schließdienst beschäftigt war.

Wir werden uns stets in Dankbarkeit an ihn erinnern. Unser tiefes Mitgefühl

gilt seinen Hinterbliebenen.

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Die Kollegen/innen

der Musikschule

STADT LINDAU (BODENSEE)

Peter Wenzler

Personalrat

Kinderfestausschuss

Aeschach/Hoyren


4 26. Januar 2022 • BZ Ausgabe KW 08/22

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Vollzug des Bayerischen Straßen- und Wegegesetz (BayStrWG)

Bekanntmachung

der Einziehung öffentlicher Straßen, Wege und Plätze

Der städtische Bau- und Umweltausschuss hat mit Beschluss

vom 07.02.2022 beschlossen, das Einziehungsverfahren

für die Fläche 62/2 Gemarkung Unterreitnau des

öffentlich gewidmeten Feld- und Waldweg Laimenholzweg,

durch die Stadt Lindau (B) als zuständige Straßenbaubehörde

einzuleiten. Die Absicht der Einziehung ist drei Monate

vorher ortsüblich bekanntzumachen.

Unter der Voraussetzung, dass gegen die Absicht der Einziehung

innerhalb von drei Monaten nach deren Bekanntmachung

keine Einwände bei der Straßenbaubehörde

eingehen, beschließt der Bau- und Umweltausschuss die

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Fläche einzuziehen. Die Einziehungsverfügung ist öffentlich

bekanntzumachen.

Falls Einwände gegen die Einziehung vorgetragen werden,

erfolgt nach Prüfung durch die Straßenbaubehörde, eine erneute

Vorlage im Bau- und Umweltausschuss, zur abschließenden

Beschlussfassung über die Einziehung.

Lindau (B), den 11.02.2022

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Rettende Heultöne

Warnung der Bevölkerung – Landesweiter

Probealarm am 10. März

Am Donnerstag, 10. März, 11 Uhr,

wird in Lindau die mobile Sirene

heulen, zudem wird sich die Katastrophenwarn-App

Nina melden.

Hintergrund: An diesem Tag findet

ein landesweiter Probealarm

statt. Auch die Stadt Lindau beteiligt

sich an diesem Probealarm.

Die Lindauer sollten auf zwei

Dinge achten: Sirenenprobealarm

und auf die Warn-App Nina,

die sich jeder kostenfrei herunterladen

kann.

Die Feuerwehr Lindau (B)

wird mit der mobilen Sirene an

drei verschiedenen Standorten

den Sirenenalarm proben. Das

sind: Insel – Thierschstraße Höhe

der Lindenschanze, Aeschacher

Markt und Steigstraße – Höhe

Brauerei Steig.

Der Freistaat Bayern hat mit

der Verordnung über öffentliche

Schallzeichen die Bedeutung

der in Bayern verwendeten

Sirenensignale festgelegt.

Die wichtigsten Sirenensignale

sind:

• Der Alarm bei Feuer und anderen

Notständen, der zur Alarmierung

der Feuerwehr dient.

Dabei ertönt die Sirene dreimal

für zwölf Sekunden mit je zwölf

Sekunden Pause zwischen den

einzelnen Dauertönen.

• Alarm, der die Bevölkerung

veranlassen soll, wegen schwerwiegender

Gefahren für die öffentliche

Sicherheit auf Rundfunkdurchsagen

in den bayerischen

Rundfunksendern zu

achten. Dabei erklingen die Sirenen

einmalig, dafür aber für

die Dauer von einer Minute und

mit einem auf- und abschwellenden

Heulton. Dann sollten

die Lindauerinnen und Lindauer

ihre Radios anschalten und

auf Durchsagen warten.

Hörproben der Sirenentöne

sind auf der Internetseite des

Bayerischen Innenministeriums

abrufbar.

Nina warnt vor Katastrophen

Die kostenlose Notfall-, Informations-

und Nachrichten-App

- kurz „Nina“ kann seit 2015 per

Smartphone genutzt werden.

Der Nutzer kann dazu die App

kostenfrei herunterladen und

erhält dann für seinen jeweiligen

Aufenthaltsbereich amtliche

Gefahrenwarnungen. Die

Warnungen können auch von

einer regional zuständigen Stelle

(Landratsamt Lindau) veranlasst

werden.

Jeder Bürger kann so wichtige

Warnmeldungen für unterschiedliche

Gefahrenlagen, wie

Gefahrstoffausbreitung oder einen

Großbrand erhalten. Wetterwarnungen

des Deutschen

Wetterdienstes und Hochwasser-Informationen

der zuständigen

Stellen der Bundesländer

sind ebenfalls in die Warn-App

integriert.

Dabei können die Nutzerinnen

und Nutzer Gebiete und Orte

festlegen, für die sie Meldungen

bekommen möchten. Es

sind Landkreise, Gemeinden

oder Umkreise von neun und einem

Quadratkilometer um einen

frei wählbaren Ort möglich.

Auf Wunsch warnt die Nina

auch für den jeweiligen aktuellen

Standort. Dabei werden keinerlei

Standortdaten erfasst. Genauere

Angaben zur Standort-

Funktion liefert die Funktionsbeschreibung

zur Warn-App.

Nina informiert außerdem

zur Corona-Pandemie (CO-

VID-19). Für die abonnierten Orte

und, sofern aktiviert, den aktuellen

Standort kann man sich

in der Warn-App über lokal geltende

Regelungen und Allgemeinverfügungen

informieren.

Es gibt zahlreiche weitere

Warnmittel. Damit soll sichergestellt

werden, dass eine Warnung,

auch ohne Sirenen, möglichst

viele Menschen erreicht.

Mit jeder Warnung erhalten die

Bürgerinnen und Bürger in der

Regel Empfehlungen, was sie zu

ihrem Schutz tun können oder

wo sie weitere Informationen erhalten.

Darüber hinaus hat das Bundesamt

für Bevölkerungsschutz

und Katastrophenhilfe (BBK)

Tipps und Checklisten für die

Vorsorge zusammengestellt. Alle

Broschüren stehen auf der BBK-

Webseite zum Herunterladen

bereit.

Jürgen Widmer

Hier kann die Warn-App

Nina heruntergeladen

werden.

So klingt der Sirenenwarnton,

mit dem die Einsatzkräfte

alarmiert werden.

Wenn dieses Signal ertönt,

sollte die Bevölkerung auf

Rundfunkdurchsagen achten.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Die Büros der Stadtverwaltung, der Volkshochschule, der Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) und der Stadtwerke sind am

Fasnachtsdienstag, 01.03.2022 ab 12.00 Uhr geschlossen.

Unter folgenden Telefonnummern sind die Stadtwerke (Strom,Gas, Wasser) 704-222

Notdienste der jeweiligen Einrichtungen erreichbar: Stadtwerke (Telekommunikation, Familie Kabel) 704-499

Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau 0151-20596270

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


AUS DEM STADTRAT 26. Februar 2022 • BZ Ausgabe KW 08/22

5

Geldverschwendung

LI

J. Müller

Vor Kurzem habe ich auf dem

Wertstoffhof einen ehemaligen

Mitarbeiter des alten Bauhofs

getroffen. Er sprach mich

an und sagte, dass er heulen

könnte, wenn er an seiner

ehemaligen Arbeitsstätte

vorbeigehe. Mir ist aktuell

zum Heulen angesichts der

Geldverschwendung für die Anlegung eines Interimsparkplatzes

auf diesem Gelände, 450Tsd € für

den Abriss und 600Tsd € für die Stellplätze. Dabei

laufen bereits die Planungen für ein Parkhaus

am Karl-Bever-Platz und die ersten Vorarbeiten

sind bereits erfolgt. Bis zu einer Fertigstellung

des Parkhauses könnte man den Verkehr auf den

Parkplatz am Reutiner Bahnhof leiten, der bislang

bei Weitem nicht ausgelastet ist. Und dass man

die Abrisskosten eh aufwenden müsste, stimmt so

nicht, da man das Grundstück auch mit Gebäude

veräußern könnte und die GWG oder ein anderer

Bauherr den Abriss vermutlich kostengünstiger erledigen

könnte als die Stadt. Im Ergebnis tritt die

Stadt mit einer guten Million in Vorleistung für einen

Parkplatz, der lediglich als Interimsparkplatz

bis zum Bau des Parkhauses am Karl-Bever-Platz

gedacht ist. Wenn das nicht zum Heulen ist.

CSU

C. Mayer

Endlich etwas tun

Lindau hat eine Klimawandelstudie.

Und jetzt…?

Ein hohes Potenzial in den

Handlungsfeldern liegt bei

der Kommune selbst. Energetische

Sanierungsmaßnahmen

und/oder Erneuerung

der Heiztechnik in unseren

kommunalen Gebäuden

würden schon ein Vielfaches an CO2 einsparen

und gleichzeitig ein Zeichen setzen und Nachahmer

finden. Die Stromerzeugung aus Photovoltaik

auf städtischen Gebäuden würde die Eigenversorgung

erhöhen und langfristig den

städtischen Haushalt entlasten. Und wir sollten

bedenken: Eine Klimawandelstudie mit all ihren

Szenarien und Empfehlungen nützt unseren

Bürgern wenig, wenn wir als Stadt nicht beratend

und unterstützend Wege aufzeigen, die

auch im privaten Bereich schnell und effizient

umgesetzt werden können. Hierfür sollten Gelder

in den städtischen Haushalt eingestellt werden.

Auch wenn sich unser Klimabeirat nun mit

der Klimawandelstudie beschäftigt: Wir alle

müssen endlich ins Tun kommen, um nicht

gänzlich den Anschluss und die Glaubwürdigkeit

zu verlieren.

Alt – aber kein Idiot

Die Initiative eines spanischen

Rentners: „Ich bin alt,

aber kein Idiot“ hat zweifellos

einen Nerv getroffen.

Worum geht es?

SPD

U. Gebhard

Die Digitalisierung hat in

vielen Bereichen zu weniger

Personal, kürzeren Öffnungszeiten

und der Schließung

von Filialen geführt. Vieles kann nur

noch mit Apps oder online erledigt werden. Immer

mehr Senioren und Menschen, die sich

nicht leichtfüßig durchs Internet bewegen oder

denen die technischen Voraussetzungen fehlen,

stellt dies auch bei uns vor unüberwindbare

Probleme. Studien zufolge fühlt sich nicht

nur die Rentnergeneration, sondern rund ein

Drittel der Bürger digital zurückgesetzt. Die anstehende

Digitalisierung der Lindauer Verwaltung

und des Bürgerservices wird sicher viele

Abläufe schneller und einfacher machen, darf

aber niemand diskriminieren oder gar ausschließen.

Für alle Bürger muss der leichte

Zugang zu Dienstleistungen genauso selbstverständlich

sein wie bei Mobilitätsproblemen

der barrierefreie Zugang zu öffentlichen

Gebäuden.

Freizeitcluster

FDP

F. Nüberlin

bereits 2014 hatte die Stadt die

Möglichkeit, die ca. 80.000 qm

Fläche am Eichwald zu erwerben.

Nachdem die Stadt die

Kaufabsichtserklärung (LOI)

Ende 2012 nicht verlängerte,

war die Fläche im „freien“

Verkauf. Die FDP war die EIN-

ZIGSTE Gruppierung, welche

in der Stadtrats-Sonder-Sitzung am 14.07.2014 gegen

ein Vorkaufsrecht für eine Teilfläche gestimmt

hatte, denn es wäre möglich gewesen, die Gesamtfläche

zu erwerben!

Es ist in meinen Augen mehr als zwiespältig, wenn

sich nun manche Stadtratskollegen mit der Rettung

der Kleingärten brüsten möchten, obwohl sie selbst

mit ihrer Stimme für die aktuelle Situation und

das damit verbundene Dilemma der Kleingärtner

Mitverantwortung tragen; denn das beschlossene

Vorkaufsrecht, speziell der Schrebergärten-Flächen,

wurde 2018 beim Verkauf des Grundstückes an den

Investor Schauer nicht ausgeübt. Fakt ist es, dass der

Investor die Gesamtflächen erwerben musste, denn

sonst hätte er keine Baugenehmigung erhalten. Wir

wünschen uns, dass die Schrebergärten dortbleiben

können. Leider liegt dies aber aus den oben genannten

Gründen nicht mehr allein in unseren Händen.

Hoppla Ho, des ist halt so,

man merkt, es wird wieder

Fasnacht in unserem schönen

Städtle. Die Zahl der närrischen

Leserbriefe in der

Lindauer Zeitung steigt mal

JA

S. Krühn

wieder - obschon das bei uns

Lindauern kein zwingender

Hinweis auf die Fasnachtszeit

sein muss.

Leider können wir auch dieses Jahr nicht wie

gewohnt Fasnacht feiern. Der große Umzug am

Fasnachtssonntag musste leider schon abgesagt

werden.

Aber wie heißt es schon in einem Narrenlied:

„Freut euch des Lebens!“ So können wir uns dieses

Jahr auf einige Highlights freuen: 100 Jahre Eingemeindung

von Reutin, Aeschach und Hoyern,

600 Jahre Altes Rathaus und eine Kunstausstellung

mit dem Thema „Mythos Natur“, um nur ein paar

Glanzpunkte zu nennen. Lassen Sie sich die Freude

dennoch nicht nehmen, gehen Sie mit einer

Pappnase raus, halten Sie Abstand und freuen sich.

Mein besonderer Dank gilt der Narrenzunft

Lindau, die trotz dieser schweren Zeit versucht,

unser Fasnachtsbrauchtum aufrecht zu erhalten.

Bleiben Sie Gesund!

Hoppla Ho

Ihr Sebastian Krühn

Leben auf der Insel

In der letzten Stadtratssitzung

wurde mehrheitlich

ein Gutachten zur Verbesserung

der Lebensqualität auf

der Insel beschlossen. Mit

BL

M. Kaiser

€ 40.000,-- soll damit unser

Stadtzentrum gestärkt werden

und dem Schwund an

Einwohner*innen entgegen

gewirkt werden. Leider hat derselbe Stadtrat

unter Federführung des Aushilfsbürgermeisters

Hotz Änderungen des Parkkonzeptes beschlossen.

Dabei erhielt die ausgearbeitete Vorlage der

Stadtverwaltung eine knappe Mehrheit und

damit wurde die Anwohnerparkzone sinnvollerweise

erweitert. Leider fand aber auch ein Antrag

von Roland Freiberg eine Mehrheit. Freiberg, für

den Inselbewohner*innen scheinbar nur unerwünschte

Parkplatzbesetzer*innen sind, beantragte

die große Parkfläche zwischen den

Kirchen und in der Schmidgasse nur fürs Kurzzeitparken

zu reservieren. Den in der Nachbarschaft

Wohnenden kann nach dieser Massnahme

wohl niemand erklären, was ein Gutachten

an ihrer Situation verbessern soll. Leider häufen

sich solche unüberlegten Schnellschüsse bei den

schwarzen Splittergruppen...

Notdürftig

Fast jede:n hat es schon mal

erwischt: Wir sind unterwegs

und auf einmal meldet sich

ein unaufschiebbares

Bedürfnis an. Umso schöner

ÖDP

C. Norff

ist es, wenn man sich unkompliziert

Erleichterung

verschaffen kann.

Auf der Insel hatten

Besucher:innen in den letzten Monaten leider

das Nachsehen. Der Vandalismus an den öffentlichen

Toilettenanlagen hat stark zugenommen

so dass die Stadtverwaltung die Anlagen vorübergehend

komplett geschlossen hat.

Inzwischen gibt es zwar einen neuen Öffnungszeiten-Plan,

der auf der Webseite der Stadt Lindau

einsehbar ist, aber jetzt mal ehrlich: Wegen

einzelner Vandalen, haben viele Andere das

Nachsehen und „leiden“ unter der Situation.

Das fühlt sich nicht richtig an!

Wir können voneinander erwarten, dass öffentliche

Einrichtungen pfleglich benutzt werden.

Bitte weitersagen!

FB

G. Brombeiß

Vielfalt der Stadtteile

Vor 100 Jahren schlossen

sich der Inselstadt Lindau

die bis dahin selbständigen

Festlandgemeinden

Aeschach, Hoyren und Reutin

an. 1976 kamen Oberund

Unterreitnau dazu. Die

Strukturen der einzelnen

Stadtteile waren bereits damals

sehr unterschiedlich und bis heute konnten

die ehemals selbständigen Gemeinden sich

ihren jeweiligen Charakter im Wesentlichen

bewahren. Noch heute stehen die Christuskirche,

das Hoyerberg-Schlössle, das Reutiner Rathaus,

St. Pelagius oder St. Urban und Sylvester

als Wahrzeichen für den jeweiligen Stadtteil.

Auch die Anzahl der Grundschulen sind ein Erbe

der alten Gemeinden. Die Kinder profitieren

noch heute von kurzen Wegen zu ihrer Schule.

Der Einstieg in die Schullaufbahn kann zusammen

mit bereits aus dem Kindergarten bekannten

Kindern begangen werden.

Die Vielfalt unserer Stadtteile waren in den

letzten 100 Jahren eine Stärke der Gesamtstadt

Lindau. Diese Vielfalt gilt es auch in Zukunft zu

erhalten.

AFD

Dr. R. Rothfuß

Omas gegen Recht[s]

Manche Menschen sind von

sich überzeugt, für das Gute

zu kämpfen und tun dies

doch mit Waffen, die andere

Mitmenschen bewusst herabsetzen

und verletzen.

Weil Spalterei und Schuldzuschreibung

seit der Corona-Krise

politisch und auch

medial so viel Widerhall gefunden hat, sollten

wir, als Gesellschaft insgesamt und als Gemeinschaft

in Lindau insbesondere, diese Gefahr zu

Herzen nehmen. Das Versagen der Impfpolitik

in der Pandemiebekämpfung zeigt doch, dass

Maßnahmenkritiker keine „Faschisten“, „rechte

Demagogen“ oder gar „Rattenfänger“ sind, wie

es die „Omas gegen Rechts“ in der LZ am 29.1.

und 2.2. formulierten, sondern einfach „Recht“

hatten. Aus „Wut“ mir als demokratisch gewähltem

Stadtrat einen „Tritt“ zu verpassen,

wie die „Omas“ in der LZ vom 5.3.21 sinnierten,

hilft auch nicht weiter. Meinungsfreiheit

ist in einer freien und pluralen Gesellschaft

wichtig. Nicht umsonst wird sie in Artikel 5

Grundgesetz geschützt. Menschen mit anderer

Meinung in für uns alle wichtigen Fragen sollten

in einer lebendigen Gemeinschaft nicht

ständig fürchten müssen, als irgendeine

„Gefahr“ verunglimpft zu werden.

„Innenstadt beleben“

Die Corona-Pandemie hat

die ohnehin schon schwierige

Situation in zahlreichen

Innenstädten drastisch verschärft.

In Lindau ist zudem

BU

R. Freiberg

die Insellage für den Tourismus

ein Geschenk, für den

Handel aber durchaus mit

Problemen verbunden. Die

Erstellung eines Innenstadtentwicklungskonzeptes

über den bayerischen Sonderfonds „Innenstadt

beleben“ könnte Chancen bieten. Die Innenstadt

der Zukunft muss neu gedacht werden.

Qualitäten wie Nutzungs- und Angebotsvielfalt,

attraktive Stadträume, gute Erreichbarkeit und

Lebendigkeit gilt es zu stärken und weiter zu entwickeln.

Bei diesem Prozess müssen alle beteiligten

Akteure frühzeitig eingebunden werden. Auf

die Ergebnisse des Entwicklungskonzepts darf

man gespannt sein, viel Neues ist wohl nicht zu

erwarten. Erkenntnisse müssen dann aber auch

konsequent umgesetzt werden. Am Besten von

einem Verantwortlichen für Wirtschaftsförderung

und Stadtmarketing, der in der Stadtverwaltung

als Ansprechpartner, Kümmerer und Koordinator

auch vorausschauend fungiert und federführend

verantwortlich ist. Nicht nur für die

Insel sondern für die ganze Stadt.

Das Schlössle

Stand doch vor einiger Zeit

in der LZ.

Eine Lösung für das Hoyerbergschlössle

ist durch die

GWG in Aussicht gestellt.

Das schmucke Anwesen auf

FW

W. Schönberger

dem Hoyerberg steht nun

schon seit vielen Jahren leer

und verfällt zusehends

mehr. Wie lange schon hat sich das Schlössle eine

Sanierung gewünscht. Auch die Lindauer

Bürgerinnen und Bürger haben sehnlich den

Wunsch das Schlössle vor dem Zerfall zu retten.

Das hat sich auch GWG Geschäftsführer Alexander

Mayer zu seiner Aufgabe gemacht. Er möchte

das Schlössle sanieren und wirtschaftlichen

Zwecken zur Verfügung stellen. Man kann sich

diese Lösung ehrlich gesagt nur wünschen. Und

das Schlössle bliebe weiterhin in städtischer

Hand..Beunruhigend still wurde es dann wieder

eine Zeitlang um das vakante Objekt. Aber

Herrn Mayer arbeitete in dieser Zeit an einer

sinnvollen und weitreichenden Lösung.für das

Schlössle.

Dieses einmalige Lindauer Kleinod dazu noch in

einer einmaligen Lage, verdient es, das es uns

erhalten bleibt. Und es wäre unverantwortungsvoll,

wenn es weiter dahin siecht.

Unsere beliebte

BZ-VORSORGE-

MAPPE

ist wieder verfügbar.

Sie können sie bestellen

per E-Mail unter: verlag@bz-lindau.de

per Tel.: 08382 5041044

Preis € 13,–

Wir liefern: Die Zustellung im Stadtgebiet

Lindau übernehmen wir nach

Terminabsprache ohne Aufpreis.

Die Zustellung außerhalb des Stadtgebietes

erfolgt per Post zzgl. der entstehenden

Versandkosten.


6 26. Februar 2022 · BZ Nr. 08/22

ENERGIE, WASSER UND VERKEHR

– Anzeige –

Sie sorgen für ein kuschelig warmes Zuhause

Stadtwerke Lindau versorgen über fünf Gasstationen 23.500 Kunden in und um Lindau mit Erdgas

Gasstation Hammer Gasstation Hengnau Gasstation Schönau

Über ein 273 Kilometer langes

Rohrnetz versorgen die Stadtwerke

Lindau rund 23.500 Einwohner

mit Erdgas. Zum Vergleich:

Das deutsche Gasnetz

hat insgesamt eine Länge von

511.000 km. Kontinuierlich werden

Netze und Anlagen modernisiert

und saniert. Neue Materialien,

Steuerungen und Werkstoffe

sorgen für höchste Sicherheit.

Dabei haben die Netztechniker/-innen

bei allen Maßnahmen

selbstverständlich auch die

Zukunft im Blick und bedenken

schon jetzt die Möglichkeit,

Wasserstoff im Netz beimischen

und transportieren zu können.

werk Auenstraße, Schönau und

Bodolz bedienen das Lindauer

Ortsnetz. Die Station Hengnau

versorgt Nonnenhorn, Wasserburg,

Ober- und Unterreitnau

und seit kurzem auch Bechtersweiler.

2018 wurde die Station

Hammer saniert und auf den

neuesten Stand der Technik gebracht.

Von Juli 2021 bis Januar

2022 war das Gaswerk auf dem

Betriebsgelände in der Auenstraße

mit einer Erneuerung dran.

manu

BZ-Fotos und Lageplan: SWLi

Der Leitungsbau Bonlanden-Ravensburg

im Jahr 1976 bedeutete

für das Lindauer Versorgungsgebiet

den Anschluss an

die Ferngasleitungen des europäischen

Gas-Verbundnetzes.

Seit 1978 wird über dieses Verbundnetz

Erdgas in die Region

geliefert.

Das Erdgasnetz der Stadtwerke

Lindau wird über das vorgelagerte

Netz der TWS Netz GmbH

versorgt. Die Übergabe erfolgt

auf der Hochdruckebene (15

bis 64 bar) an fünf Netzkopplungspunkten

bzw. Gasreglerstationen.

In den Übergabestellen

wird das Gas auf 2,1 bar

geregelt und in das Transportleitungsnetz

der Stadtwerke Lindau

eingespeist. Von da wird es

in die Ortsteile weitergeleitet.

Über die verschiedenen Ortsnetzstationen

strömt es mit einem

Druck von 70 mbar bzw.

23 mbar (Millibar) in das örtliche

Verteilnetz, an das die Stadtwerke-Kunden

angeschlossen

sind.

Die Stationen Hammer, Gas-

Alle Infos rund um Energieversorgung,

Wasser und Verkehr finden

Interessenten auf der Homepage der

Stadtwerke Lindau:

@ www.sw-lindau.de

Gasstation Gaswerk Auenstraße

Gasstation Bodolz


GESCHÄFTSLEBEN 26. Februar 2022 · BZ Nr. 08/22

7

EXPERTEN-

TIPP

EZB-Präsidentin Lagarde

zeichnete zuletzt ein Bild,

in dem steigende Inflationsrisiken

die ganze Leinwand

ausfüllten. Dennoch entschied

die EZB nichts zu

unternehmen, um der wachsenden

Gefahr einer anhaltend

hohen Preissteigerung

entgegenzutreten.

Inflation bleibt vorerst hoch

Mit Blick in den Warenkorb

lässt sich feststellen, dass

nun alle Segmente von starken

Preissteigerungen betroffen

sind. Allen voran der

Energiesektor, aber auch

der Dienstleistungssektor

verzeichneten wiederholt

starke Preissteigerungen –

mit insgesamt fünf Prozent

Inflationsrate zum Vorjahr

der höchste Wert seit fast

30 Jahren in Europa.

Es zeichnet sich ab, dass

die Inflationsrate auf einem

Letzter Aufruf für Christine Lagarde

hohen Niveau verharren könnte,

zumindest stark oberhalb des

EZB-Ziels von zwei Prozent

pro Jahr.

Die EZB wartet ab

Gemäß EZB-Politik erfolgen

Entscheidungen auf Basis neuer

Daten. Das ist vernünftig.

Nun gibt es neue Daten. Entschieden

wurde…nichts.

Das ist nicht vernünftig.

Während andere Zentralbanken

wie die amerikanische FED oder

die Bank of England bereits

restriktiver agieren, wartet

die EZB ab.

Karl-Heinz Strube

Prokurist

Hypo Vorarlberg,

Bereichsleiter

Portfolio- und

Asset Management

Kapitalmarkt vorbereiten

Die globale Zinswende hat längst

begonnen. Umso wichtiger ist es,

den Kapitalmarkt entsprechend

vorzubereiten. Hierfür sollte die

EZB einen entsprechenden Wortlaut

finden. Überraschungen lösen

im aktuell angespannten Marktumfeld

sehr hohe Kursschocks aus,

was durch eine entsprechende

Rhetorik abgeschwächt werden

könnte.

KHS

Hypo Vorarlberg Bank AG

Zentrale Bregenz

Hypo Passage 1

6900 Bregenz (Österreich)

Karl-Heinz Strube

Telefon:

00 43 50 414 - 14 62

E-Mail:

karl-heinz.strube@hypovbg.at

@ www.hypovbg.at

Breites Betätigungsfeld

Bund Naturschutz Lindau sucht neue/n Bundesfreiwillige/n

Die Kreisgruppe Lindau des Bund

Naturschutz sucht ab Mitte März

einen neuen Bundesfreiwilligen

oder eine Bundesfreiwillige.

Bis jetzt wurde die Kreisgruppe

von gleich zwei Bundesfreiwilligen

unterstützt. Der Vertrag der

Bundesfreiwilligen, die für die

Gartenschau angestellt wurde,

läuft aus und der zweite Bundesfreiwillige

verlässt den BN kurzfristig

aufgrund einer Studienplatz-Zusage.

Der Bundefreiwilligendienst

läuft in der Regel ein Jahr und

soll vor allem Personen ansprechen,

die sich sozial engagieren

möchten. Das Tätigkeitsfeld

beim Bund Naturschutz ist

vielfältig. Im Frühjahr liegt der

Fokus auf dem Amphibienschutz

und der Vorbereitung,

Durchführung und Abrechnung

der Haus- und Straßensammlung.

Danach steht vor

allem die Umweltbildung im

Vordergrund – mit Führungen

und Vorträgen.

Die Aufgaben im Herbst sind

dann hauptsächlich die Biotoppflege,

bei welcher man die

einzigartige Artenvielfalt von

Hoch- und Niedermooren bewahren

hilft. Zudem beginnt

im Herbst auch das Apfelsaftprojekt

des Bund Naturschutz,

bei dem Streuobstäpfel von

lokalen Landwirten und Landwirtinnen

in Zusammenarbeit

mit den Lindauer Fruchtsäften

zu Apfelsaft verarbeitet werden.

In den Wintermonaten wird

dann die angehäufte Büroarbeit

gemeinsam abgearbeitet.

Wer Interesse an dem Bundesfreiwilligendienst

hat, sich aktiv

im Naturschutz engagieren

möchte, Spaß am Austausch

mit Ehrenamtlichen hat und

einer Vorliebe für soziales Engagement

mitbringt, kann sich

bei der Kreisgruppe Lindau des

Bund Naturschutz bewerben.

Die Bewerbung kann per E-

Mail eingereicht werden unter:

lindau@bund-naturschutz.de

Eventuelle Fragen können

gern telefonisch geklärt werden:

0 83 82/88 75 64.



BZ

Generationenwechsel in Sünfzengesellschaft

Sieglinde Ober (Bildmitte)

und Sighard Thomann (rechts

im Bild) scheiden nach fast

40 Jahren ehrenamtlicher

Tätigkeit aus der Sünfzengesellschaft

Lindau e.V. aus.

Seit 1983 engagierten sie

sich für die gemeinnützige

Sünfzengesellschaft. Sighard

Thomann begleitete in den

letzten Jahren das Amt des

Kassenprüfers.

Der Vorsitzende der Sünfzengesellschaft,

Dr. Robert Stolze

(links im Bild) dankte Sieglinde

Ober und Sighard Thomann im

Namen der Vereinsmitglieder

für ihr jahrelanges Engagement

und überreichte ihnen zum

Dank ein kleines Präsent.

Die Gesellschaft zum Sünfzen

war eine Patriziergesellschaft

in Lindau, die erstmals 1358

urkundlich erwähnt wurde.

Die älteste erhaltene Satzung

der Gesellschaft stammt von

1430. Über mehrere Jahrhunderte

stellte die Sünfzengesellschaft

den Bürgermeister

der Stadt Lindau.

Heute verfolgt die Sünfzengesellschaft

Lindau gemeinnützige

Ziele. Unter anderem

fördert sie den beruflichen

Nachwuchs. So werden jedes

Jahr die besten Absolventen

der kaufmännischen und

gewerblichen Abschlussprüfungen

der IHK Schwaben

ausgezeichnet.

Mitglieder der Sünfzengesellschaft

sind Lindauer Familienunternehmerinnen

und -unternehmer.

Die Tradition, dass

bedeutende Lindauer Familienunternehmen

sich ehrenamtlich

engagieren, wird fortgesetzt,

indem Catharina

Ober und Rolf Thomann die

Nachfolge von Sieglinde Ober

und Sighard Thomann in der

Sünfzengesellschaft antreten.

BZ-Foto: Sünfzengesellschaft

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NEUERÖFFNUNG

ab 01.03.2022

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Fachkliniken Wangen

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8 26. Februar 2022 · BZ Nr. 08/22

GESCHÄFTSLEBEN

Moderne Arbeitswelt in der Denkfabrik

Lindauer Bürgerzeitung Umzug vom Herbergsweg in die Kemptener Straße – Neues Büro in der Denkfabrik

Die Ansprüche von Mitarbeitern an ihren Arbeitgeber wachsen. Das betrifft nicht nur flexiblere Arbeitszeiten und modernste Büroinfrastruktur, sondern auch ein angenehmes

und gesundheitsschonendes Arbeitsumfeld. All das vereint die Denkfabrik Lindau unter einem Dach: von Tageslicht durchflutete Arbeitsräume, modern ausgestattete Meetingräume,

ein Bistro sowie einen Fitnessbereich. Darüber hinaus verfügt das Gebäude über ein Parkhaus, einen eigenen Hausmeister und einen zentralen Empfang mit kompetentem

Personal. Optisches Highlight ist das Atrium, das Veranstaltungen einen besonderen Rahmen verleiht. BZ-Fotos: Denkfabrik (4); HGF (2)

Vertrieb

Tel: 08382 91113 99

immobilien@igel-kaufmann.de

lindauer_buergerzeitung




Verwaltung

Tel: 08382 91113 99

hausverwaltung@igel-kaufmann.de

www.igel-kaufmann.de

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Die Lindauer Bürgerzeitung ist umgezogen

– vom Herbergsweg 4 in

die Kemptener Str. 99. Hier steht

die Denkfabrik, eine Gewerbeimmobilie,

die in strategisch günstiger

Lage den hohen Ansprüchen

von Unternehmen und Mitarbeitern

an eine sich rasant entwickelnde,

flexible und ökonomische

Arbeitswelt Rechnung trägt.

In der modernen Bürowelt können

die individuellen Rahmenbedingungen

und unterschiedlichen

Arbeitsfelder jedes einzelnen

Unternehmens berücksichtigt

werden. So hat auch die BZ hier

ein neues, passendes Domizil gefunden

(links im Bild).

Vor mehr als 15 Jahren entstand

mit der Denkfabrik in Lindau

ein Ort, der das Nützliche mit

Wohlfühlen verbindet: Auf ca.

10.000 Quadratmetern befinden

sich Büro-, Labor-, Praxissowie

Forschungs- und Entwicklungsflächen,

aber auch Kreativateliers

und Werkstätten zur

praktischen Erprobung, Meetingräume

für kleine und größere

Arbeitsgruppen und hochwertig

ausgestattete Konferenzräume.

Große Fensterfronten lassen

viel Licht in das Gebäude eindringen

und sorgen so für helle,

freundliche Arbeitsplätze. Die

Außenflächen wie Balkon und

Terrassen mit Blick auf den

Golfplatz können als Relaxingzonen

oder Treffpunkt zum

kreativen Austausch genutzt

werden. Neben passgenauen

und individuelle Mietflächen

und den entsprechenden Raumlösungen

rundet die Denkfabrik

ihr Konzept durch ihre

Serviceleistungen, wie den zentralen

Empfang, einen Hausmeister,

einen Fitnessbereich sowie

den Bistrobetrieb ab. Im Haus

befindet sich der Johanniter-

Kindergarten.

Mittelpunkt dieser außergewöhnlichen

Arbeitswelt in der

Denkfabrik ist das Atrium mit

einer Fläche von ca. 1.100 m 2

und einer großen Glasbühne.

Dieser Raum ist tagsüber für

die Mitarbeiter der hier ansässigen

Unternehmen eine attraktive

Begegnungszone für

den sozialen Austausch und

beherbergt derzeit eine öffentlich

zugängliche Bilderausstellung.

Darüber hinaus können

hier exklusive Events, wie Konzerte,

Messen, Firmenfeiern und

Ausstellungen durchgeführt

werden. Rund 800 Personen

finden im Atrium Platz.

Das Parkhaus mit mehr als

300 Stellplätzen steht den Mietern

der Denkfabrik Lindau für

ihre Mitarbeiter, Kunden und

Besucher zur Verfügung.

Die Denkfabrik ist eine Gewerbeimmobilie,

die aktuellen

und künftigen Anforderungen

an Activity Based Working gerecht

wird. „Hier können Unternehmen

Bürokonzepte umsetzen

und Organisationsstrukturen

nutzen, um die Leistungsfähigkeit

und Kreativität ihrer

Mitarbeiter mit aktivitätsbezogenen

Arbeitsplätzen zu fördern.

Derzeit leben über 20 Mieter

dieses Konzept bereits und setzen

es aktiv um“, bestätigt das

Gebäudemanagement.

Nach Jahren der Modernisierung

wurden nun weitere

Entwicklungsflächen für Startups

geschaffen. „Somit können

junge Ideenschmieden mit

neuen Innovationen und den

bereits angesiedelten Globalplayern

Synergien bündeln,

um Zukunftstechnik unter einem

Dach entstehen zu lassen“,

heißt es weiter bei den Verantwortlichen

der Denkfabrik: „Unser

Haus befindet sich in stetem

Wandel. Wir können flexibel

reagieren, um z.B. Flächen

an die sich ändernden Anforderungen

unserer Mieter anzupassen.“

HGF

Denkfabrik Lindau

Kemptener Straße 99

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/5 04 18 40

E-Mail: info@denkfabrik-lindau.de

Kontaktzeiten:

Mo. bis Fr. von 8 Uhr bis 17 Uhr

@ www.denkfabrik-lindau.de


GESCHÄFTSLEBEN 26. Februar 2022 · BZ Nr. 08/22

Wir starten voller Freude ins dritte Jahrzehnt

Lindauer Bürgerzeitung erobert neues Arbeitsumfeld in der Denkfabrik und feiert im Dezember 20. Geburtstag

9

Das Parkhaus steht den Mietern der Denkfabrik

zur Verfügung.

Ob Firmenfeiern, Ausstellungen, Präsentationen, Messen oder öffentliche

Konzerte – das Atrium in der Denkfabrik bietet einen tollen Rahmen.

Arbeiten im Freien oder kurz relaxen und neue

Kraft tanken: In der Denkfabrik ist das möglich.

Hier gibt‘s die BZ

Die Lindauer Bürgerzeitung erscheint

immer samstags – im

14-Tage-Rhythmus – und wird

im Stadtgebiet Lindau an fast

alle Haushalte (Ausnahme Briefkästen

mit Werbeverweigerer-

Beschriftung) zugestellt. Darüber

hinaus kann man sich die

BZ-Ausgaben (Erscheinungstermine

unter „Mediadaten“

auf www.bz-lindau.de) momentan

hier kostenlos abholen

(solange der Vorrat reicht):

Auslagestellen:

Denkfabrik Lindau, Autoteile

Bemetz, Esso Tankstelle Stadler,

Lindaupark, OBI, Tourist-Info

(Insel), Edeka Esslinger (Weißensberg/Rothkreuz)

Stumme Verkäufer:

Hammerhof (unten im Bild),

Löwenapotheke (Aeschacher

Kreisel), Allianz Freilinger

(Enzisweiler Kreisel, Bodolz),

Eissportarena Lindau, Corner

Café (Insel), Herbergsweg 4

(ehemalige BZ-Geschäftsstelle)

Lindauer Bürgerzeitung

in der Denkfabrik Lindau

Kemptener Straße 99

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/5 04 10 41

Ansprechpartner:

Hans-Jörg Apfelbacher

Geschäftsführer

E-Mail: verlag@bz-lindau.de

Heike Grützmann-Förste

Redakteurin

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

@ www.bz-lindau.de

Dass sich die Arbeitswelt rasant

verändert und die beiden Pandemiejahre

diese Entwicklung noch

befeuert haben, konnten auch

wir bei der Lindauer Bürgerzeitung

erleben.

Sprechzeiten in der Redaktion:

Sie erreichen uns nach vorheriger

telefonischer Terminvereinbarung.

Besucher melden sich bitte beim

Empfang in der Denkfabrik.

Besucher-Parkplätze:

befinden sich im Parkhaus direkt

vor der Denkfabrik

Post:

Briefe, Gewinnspielcoupons usw.

für die Lindauer Bürgerzeitung

können in den Briefkasten rechts

vor der Einfahrt zum Parkhaus

der Denkfabrik eingeworfen

werden.

Moderne Hardware macht mobiles

Arbeiten möglich. Die

Pandemie hat erzwungen, dass

viele Menschen ihre Bürotätigkeit

aus dem Homeoffice erledigen

mussten. Auch wir haben

das ausprobieren müssen, haben

gelernt, mit neuen Geräten, Programmen

und Kommunikationstechniken

umzugehen, um

gemeinsam unser Produkt, die

Lindauer Bürgerzeitung, zu produzieren

– ohne zusammen im

Büro zu sein. Auch unsere Geschäftspartner,

Kunden und

Leser sind inzwischen viel digitaler

aufgestellt als noch vor

zwei, drei Jahren. So haben

sich viele neue Möglichkeiten

ergeben, haben sich Abläufe

verändert, mussten Strukturen

überdacht werden. Für die BZ

bedeutete das: Wir haben unsere

Räumlichkeiten der aktuellen

personellen Situation und

den neuen technischen Möglichkeiten

angepasst. Die Geschäftsstelle

im Herbergsweg

mit Besprechungsraum, Empfangs-

und Verkaufsbereich

und sechs Arbeitsplätzen wuchs

uns förmlich über den Kopf.

Die Bürotechnik hat inzwischen

Miniformat und ermöglicht

mobiles Arbeiten sowohl

im Büro als auch im Homeoffice.

Server stehen längst nicht

mehr vor Ort. Die Besprechungen

mit dem Team finden

nicht von Angesicht zu Angesicht,

sondern nun von Bildschirm

zu Bildschirm statt. Wer

unsere beliebte BZ-Vorsorgemappe

kaufen möchte, muss

nicht mehr in die Geschäftsstelle

kommen, sondern gibt

eine Vorbestellung per Telefon

oder E-Mal auf, denn inzwischen

liefern wir den Ordner

ohne zusätzliche Kosten im

Stadtgebiet Lindau aus (mehr

Infos zur BZ-Vorsorgemappe auf

S. 14 dieser Ausgabe).

In der Denkfabrik haben wir

eine passende Lösung für die BZ

gefunden, um weiterhin kreativ

und konzentriert, aber auch –

den aktuellen Entwicklungen

angepasst – effizient und ökonomisch

arbeiten zu können.

Die BZ-Redaktion besteht jetzt

aus einem Raum. Darüber hinaus

steht uns die gesamte Infrastruktur

der modernen Arbeitswelt

in der Denkfabrik zur Verfügung

(im Beitrag auf der linken

Seite beschrieben).

Und so schauen wir in unserem

Geburtstagsjahr – die Lindauer

Bürgerzeitung wird am

6. Dezember 2022 stolze 20 Jahre

alt – voller Freude und Optimismus

in die Zukunft. Wir

haben uns vorgenommen, auch

weiterhin das beliebte Lindauer

Stadtmagazin mit Amtsblatt der

Stadt Lindau für unsere Leser zu

sein, das sie nicht missen möchten,

und unseren Kunden wie

gewohnt attraktive Werbeflächen

für ihren erfolgreichen

Auftritt in der Lindauer Bürgerzeitung

zu bieten. HGF

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Unsere Mediaberater

helfen Ihnen gern bei allen Fragen

rund um Ihre Werbung in der

Lindauer Bürgerzeitung:

Leopold Kreitmeir

E-Mail: lk@bz-lindau.de

Tel.: 0 83 82/2 79 94 59

Mobil: 01 71/6 91 57 09

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Tel.: 0 83 82/7 50 90 37

Mobil: 01 62/2 39 52 37

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Messverfahren VO (EG) 715/2007, VO (EU) 2017/1151 Space

Star Select 1.2 Benziner 52 kW (71 PS) 5-Gang Kraftstoffverbrauch

(l/100 km) innerorts 5,4; außerorts 4,0; kombiniert 4,5.

CO 2

-Emission (g/km) kombiniert 104. Effizienzklasse C.

Space Star Kraftstoffverbrauch (l/100 km) kombiniert 4,7–4,5.

CO 2

-Emission (g/km) kombiniert 108–104. Effizienzklasse C. Die

Werte wurden entsprechend neuem WLTP-Testzyklus ermittelt

und auf das bisherige Messverfahren NEFZ umgerechnet.

1 | Unverbindliche Preisempfehlung Space Star Select 1.2 Benziner

52 kW (71 PS) 5-Gang der MMD Automobile GmbH, ab Importlager, zzgl.

Überführungskosten, Metallic-, Perleffekt- und Premium-Metallic-

Lackierung gegen Aufpreis. 2 | Hauspreis Space Star Select 1.2 Benziner

52 kW (71 PS) 5-Gang, solange Sondermodell-Vorrat reicht.

Abb. zeigt Space Star Select+ 1.2 Benziner 52 kW (71 PS) 5-Gang

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88131 Lindau

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10 26. Februar 2022 · BZ Nr. 08/22

WISSENSWERTES

Ein Ständchen zum Abschied

Eigentlich hätte es ein ganz

normaler – wenn auch der

letzte – Gottesdienst von

Pfarrer Eberhard Heuß im

Lindauer Altenheim Maria-

Martha-Stift werden sollen.

Doch dann kam alles anders:

Die hauseigenen Instrumentalgruppe

„ConTakte“ unter der

Leitung von Musikschullehrer

Stefan Heitz bot ein gutes Dutzend

musizierender Bewohnerinnen

und Bewohner auf, um

dem scheidenden Pfarrer zu

zeigen, wie sehr man ihn im

Haus am Kleinen See vermissen

wird. Besonders das fetzig

interpretierte „Marmor, Stein

und Eisen bricht“ sorgte für

unübersehbare Rührung bei

Heuß, denn: „Dazu habe ich in

meiner Jungendzeit getanzt.“

Und: „Man hat mir schon

sehr lange kein Ständchen

gebracht.“ Der nahende Ruhestand

werde ihn aber nicht

daran hindern, gelegentlich

wieder im Maria-Martha-Stift

vorbeizuschauen – schon

allein wegen der Sitzungen

des Vereins der Evangelischen

Diakonie Lindau, dessen Vorsitzender

Heuß auch nach

seinem Ausscheiden aus dem

aktiven Dienst bleiben wird.

Bewohnerin Helga Probst,

Jahrgang 1931, ließ den Pfarrer

nicht gehen, ohne ihm ein paar

poetische Zeilen mit auf den

Weg zu geben, die in dem Reim

gipfelten: „Gesundheit und

Frohsinn sollen Dich begleiten

– heute und in alle Ewigkeiten!“

BZ-Foto: Ev. Diakonie

Double Outlet in

Gisis Fashion House

Gisela Steinfurth ist weit über

die Grenzen der Region für das

ausgesuchte Angebot an Mode

für Damen und Herren in ihrem

Geschäft in Weißensberg/Rothkreuz

75 bekannt.

Jetzt hat sie ihr Fashion House

um ein Golf- und Fashion Outlet

erweitert.

In „Gisis Fashion House“

werden nun auch Golfmode

und Zubehör aus der Vorsaison

sowie topmodische Einzelteile

aus bester Cashmere-, Seidenund

Leder-Qualität zu absoluten

Schnäppchen-Preisen

angeboten. Als Highlight sind

auch die aktuellen Kollektionen

immer zu Vorzugspreisen im

Angebot. Geöffnet ist „Gisis

Fashion House“ Montag bis

Freitag durchgehend von 10 bis

17 Uhr und Samstag von 10 bis

13 Uhr. BZ-Foto: Privat

Vereinsführerschein ist beliebt

Die Seminarreihe wird auch im nächsten Jahr wieder angeboten

Die Seminarreihe „Der Vereinsführerschein“

wird derzeit bereits zum

dritten Mal durchgeführt und aufgrund

der starken Nachfrage auch

im Jahr 2023 nochmals angeboten.

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Die Seminarreihe wird vom

erfolgreichen Vereinsberater

Karl Bosch geführt, der mit 25

Teilnehmern von Jugendschutz

über Kommunikation im Verein

bis hin zu Steuerrecht alle

Themen behandelt, die ein Vorstandsmitglied

betreffen können.

Obwohl die Module 2022

aufgrund der aktuellen pandemischen

Situation per Video-

Konferenz abgehalten werden,

tat das der Motivation der Teilnehmer

keinen Abbruch. Diese

befanden sich in einem regen

Austausch mit Berater Karl Bosch,

nach dessen Aussage „insbesondere

Fragen zum Umgang der

Vereine mit der aktuellen Situation

- so zum Beispiel die Durchführung

von Mitgliederversammlungen

und/oder deren Aussetzen

- die Teilnehmer beschäftigten“.

Die Seminarreihe „Der Vereinsführerschein“

wird vom Landkreis

Lindau (Bodensee) zusammen

mit der VR-Stiftung für

Bürger am Bayerischen Bodensee

angeboten und bereits zum

dritten Mal durchgeführt. Aufgrund

der starken Nachfrage

soll sie auch im Jahr 2023 nochmals

angeboten werden. Interessierte

können sich bereits

jetzt für eine Warteliste melden.

Alle Informationen zum Vereinsführerschein

gibt es unter:

www.landkreislindau.de/

Gesellschaft-Soziales/Ehrenamt

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JUVIA expandiert. Das junge Fashionlabel steht für einzigartigen Stil, erfolgreiche


und Qualität.

Für unseren neuen Store auf der Lindauer Insel suchen wir zum 15.03.2022 in

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fortschreiben wollen. Bewirb dich jetzt mit deinen Unterlagen und unter Angabe deiner

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Ansprechpartnerin: Karin Gsell, 0170/86 48 050, Juvia-lindau@t-online.de


WISSENSWERTES 26. Februar 2022 · BZ Nr. 08/22

11

Kunstaktion und

Dokumentarfilm

Der Verein Soziale Skulptur e.V.

lädt am Sonntag, 20. März, ab

14.30 Uhr ins Humboldt-Haus

Achberg ein. Bei der Veranstaltung

präsentieren die Teilnehmer

des Projektes „find and

express yourself“, in dem sich

Menschen mit psychischen und

sozialen Problemen mit dem

Leben und der Kunst von Joseph

Beuys auseinandergesetzt

haben, eine eigene Kunstaktion

und den über dieses Projekt

entstandenen Dokumentarfilm,

um anschließend mit dem Publikum

ins Gespräch zu kommen.

Eintritt: freie Spende. BZ

Grünes Klassenzimmer

wieder geöffnet

Der Verein Grünes Klassenzimmer

in der Anheggerstr. 40 hat

wieder geöffnet.

dienstags und donnerstags

von 14.30 bis 17 Uhr offener

Spieltreff: spielen, toben,

rennen, das Abenteuer Wildnis

genießen

mittwochs Kreativtreff:

malen, schneiden, kleben,

Recycling-Bastelideen für jedes

Kind

BZ

„Glück g’habt!“

„Glück g’habt!“ – hat Heinrich

Del Core in der letzten Zeit

häufig - und genau das gibt er

in seinem neuen Programm zum

Besten. Heinrich Del Core nimmt

sein Publikum mit auf eine Reise

durch den Alltag - absolut skurril,

alltagstauglich und irrwitzig

zugleich. In seinem Handgepäck

hat er neue, herrlich komische

Geschichten… und seine roten

Schuhe! Er versteht es mit seiner

sympathischen, schwäbischen

Leichtigkeit die Alltagsituationen

so detailgetreu wiederzugeben,

dass das Publikum sofort

in seinen Bann gezogen wird.

Ein unvergleichlicher Mix aus

Situationskomik, Charisma und

Sprachwitz. Mit Heinrich Del Core

treffen sich Italien, Deutschland,

Comedy und Kabarett. Zu erleben

ist das Programm am Samstag,

5. März 2022, um 20 Uhr in der

Inselhalle in Lindau. Tickets gibt

es unter www.sbegroup.info und

an allen bekannten VVK-Stellen.

BZ-Foto: Hubert Braxmaier

Faschingsspaß im Lindaupark

Krapfen gratis solange der Vorrat

reicht, Walking Kinderdisco, großes

Social-Media-Gewinnspiel

und kleine Überraschungen für

verkleidete Kinder: So lautet das

diesjährige Faschingsprogramm

des Lindauparks am 26. Februar

ab 10 Uhr. Auch wenn der große

Lindauer Umzug in diesem Jahr

nicht stattfinden kann, ist der Faschingsspaß

im Lindaupark garantiert.

Die Narren der Narrenzunft

Lindau verteilen im Namen des

Lindauparks von 10 bis 12 Uhr

und von 14 bis 16 Uhr gartis Krapfen

im gesamten Einkaufscenter.

Die legendäre Kinderdisco des

Campingparks Gitzenweiler Hof

macht von 11.30 bis 14 Uhr im

Lindaupark Station. Darüber

hinaus verteilt ein Animations-

Team Federn als „Verkleidung“.

Die würden schon für eine kleine

Überraschung reichen, die sich

alle maskierten Kinder an diesem

Tag am i-Punkt abholen dürfen.

BZ-Foto: Lindaupark/shutterstock

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12 26. Februar 2022 · BZ Nr. 08/22

WISSENSWERTES

Zusätzlicher Hauptrundenspieltag in der Oberliga Süd

Zusätzliche Hauptrunden-

Spieltage in den Eishockey-

Oberligen Süd und Nord sowie

kleinere Modus-Anpassungen

vor dem Playoff-Start sind

das Ergebnis einer Beratung

zwischen den Clubs und der

Liegenleitung. Dies gab der

Deutsche Eishockey-Bund (DEB)

in München bekannt.

Kurz vor den Mitte März startenden

Playoffs in den Eishockey-Oberligen

Nord und Süd

wird die Wertung der Hauptrundenspieltage

verändert.

Die Tabelle nach dem Hauptrundenende

wird anhand des

Punktedurchschnitts pro gespieltem

Spiel ermittelt. Eine

Umstellung ist notwendig,

da in der verbleibenden Zeit

nicht mehr alle Partien des

Spielplans nachgeholt werden

können.

Für die EV Lindau Islanders, die

mit ihrem Punktedurchschnitt

auf Tabellenplatz 9 stehen, bedeutet

dies konkret, dass am 8.

März 2022 (20 Uhr) die Partie

gegen den EV Füssen nachgeholt

wird. Gleichzeitig stellt

dieses Spiel den Abschluss der

Hauptrunde dar.

Das Match gegen die Landsberger

Riverkings ist nach derzeitigem

Stand ersatzlos gestrichen.

„Am Ende müssen

alle Clubs auf mindestens 75

Prozent der Partien kommen,

die das Team mit den meisten

Spielen absolviert hat, um eine

Chance auf das Erreichen der

Playoffs zu haben“, schreibt

der DEB.

Die 1. Playoff-Runde (Tabellen-

Plätze 7 vs. 10 und 8 vs. 9)

findet in der Oberliga Süd im

Modus Best-of-3 am 11., 13. und

15. März statt.

Die Abstiegsrunde (Tabellenplatz

11 vs. 12) beginnt ebenfalls

am 11. März und wird im

Best-of-5- Modus ausgetragen.

Die weiteren Spieltermine sind

13. und 15. März und – falls

nötig – der 18. und 20. März

2022.

Die Playoffs in den ligenübergreifenden

Achtelfinalpartien

starten am 18. März und werden

wie die anderen Runden

auch im Modus Best-of-5 ausgetragen.

Auf die Viertel- und Halbfinalspiele

folgt ab 22. April die

Finalserie.

Der Oberliga-Meister 2021/22

steht nach weiteren Matches

am 24., 26. und 29. April spätestens

am 1. Mai 2022 fest.

BZ

Elementarschäden versichert?

Stürme – wie sie erst kürzlich

durch Bayern und dem Rest

Deutschlands fegten – können

an Gebäuden erhebliche

Schäden anrichten. Und gerade

Reparaturen am Gebäude sind

schnell mit enorm hohen Kosten

verbunden.

„Umso wichtiger ist es, dass

jeder Eigentümer seine Immobilie

ausreichend versichert“,

erklärt Dr. Ulrike Kirchhoff,

Vorstand von Haus & Grund

Bayern. Insbesondere sollte

darauf geachtet werden, dass

auch sogenannte Elementarschäden

versichert sind.

„Während Sturm- und Hagelschäden

in der Regel von der

Gebäude- und Hausratsversicherung

gedeckt werden, benötigt

man für Schäden durch

Überschwemmung, Erdbeben,

Erdsenkung, Schneedruck oder

auch Vulkanausbrüche darüber

hinaus eine Elementarschadenversicherung,

die etwa zusammen

mit der Gebäudeversicherung

oder durch eine Erweiterung

der bereits bestehenden

Versicherung abgeschlossen

werden kann“, informiert der

Vorstand. „Doch nicht nur das

Gebäude, auch der Hausrat

sollte durch eine Elementarschadenversicherung

geschützt

werden“, rät Dr. Kirchhoff.

Viel zu viele Eigentümer in

Deutschland sind noch nicht

ausreichend gegen solche Naturkatastrophen

abgesichert. Oft

wird angenommen, dass eine

weitergehende Versicherung

etwa aufgrund der Lage der

Immobilie nicht notwendig sei.

„Doch diese Sichtweise kann

fatale Folgen haben. Denn ein

Starkregen kann doch jeden

treffen“, warnt die Expertin

von Haus & Grund Bayern.

BZ-Foto: Pixabay

Betreuung für Schulkinder

Inselhort Johanniter haben die Trägerschaft übernommen

Zum Schuljahr 2021/22 haben die

Johanniter die Trägerschaft des

„Inselhorts“ in Lindau übernommen.

Die Bildungseinrichtung in

der Lindauer Insel-Grundschule hat

damit ein neues Gesicht bekommen

und man freut sich auf eine

enge Zusammenarbeit zwischen

Schule, Eltern sowie mit den Schülerinnen

und Schülern.

„Wir haben die Einrichtung

zum neuen Schuljahr übernommen

und ich freue mich

sehr, dass ich mein Wissen aus

der Schulsozialarbeit nun hier

einbringen kann und wir den

Kindern in unserem Hort täglich

ein tolles und förderndes

Angebot machen können“,

sagt David Nollert, Sozialpädagoge

und Leiter des Inselhorts

(rechts im Bild).

Derzeit läuft die Anmeldephase

für das neue Bildungsjahr

2022/2023 in den Kinderbetreuungseinrichtungen.

So

kann auch im Inselhort schon

für das kommende Schuljahr

angefragt werden.

Der Johanniter-Inselhort bietet

35 Kindern (inklusive zwei

integrativen Plätzen) von der

1. bis zur 4. Klasse (Montag bis

Freitag jeweils bis 16.30 Uhr)

ein hochwertiges und förderndes

Nachmittagsprogramm sowie

Betreuung und Unterstützung

bei den Hausaufgaben

an. Darüber hinaus besteht die

Möglichkeit, eine Ferienbetreuung

in Anspruch zu nehmen.

„In unserer Einrichtung werden

die Kinder zunächst mit

einem warmen Mittagessen begrüßt.

Danach geht es weiter mit

den Hausaufgaben und einem

spannenden und lehrreichen

Nachmittagsprogramm. Die Kinder

werden von erfahrenen pädagogischen

Fachkräften betreut“,

erklärt David Nollert.

Derzeit sind noch ein paar

Plätze im Hort verfügbar, sowohl

für dieses als auch für das

nächste Schuljahr. Bei Interesse

an einem Platz oder weiteren

Fragen kann man sich

direkt an David Nollert wenden,

entweder telefonisch unter:

01 72/6 92 87 80 oder per

E-Mail an: inselhort.lindau@

johanniter.de

Eine Besichtigung und die

Anmeldung sind auch vor Ort

möglich. Dafür bitte vorher

einen persönlichen Termin vereinbaren.

BZ/BZ-Foto: Johanniter

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WISSENSWERTES 26. Februar 2022 · BZ Nr. 08/22

Busse fahren nach Ferienfahrplan

In der Woche von Montag,

28. Februar bis einschließlich

Freitag, 04. März verkehren

im bodo-Verbundgebiet die

Busse nach dem sogenannten

Ferienfahrplan. Es entfallen

die für die Schülerbeförderung

verstärkenden Kurse morgens

und mittags.

Der Ferienfahrplan wird in den

elektronischen Auskunftssystemen,

wie unter bodo.de oder

in der FahrplanApp entsprechend

beauskunftet.

Die „eCard“ Schule und auch

„JuniorTickets“ haben in der

genannten Fasnetswoche ganztägige

Netzgültigkeit in Bus

und Bahn im bodo-Verbundgebiet

(außer im Fernverkehr).

Ein Schüler- oder Altersnachweis

sollten bitte stets mitgeführt

werden.

Tipp: Die Ferienregelung greift

aufgrund der Fasnet bereits ab

Freitag, 25. Februar 2022.

Kita freut sich über Gewinn

20 Jahre Friedensarbeit

Im „Schau-Fenster“ des

Schüle-Hauses in der Freihofstr.

5 in Lindau-Reutin sind

bis Ostern 20 Boxen ausgestellt,

die anlässlich des 20.

Jubiläums der Friedensräume

erarbeitet wurden. Sie zeigen

einen Querschnitt durch die

Arbeit des Friedensmuseums

Nach aktuellem Stand gelten

auch während der Fasnetwoche

die 3G-Regel und Maskenpflicht

bei der Benutzung von Bus und

Bahn. Schülerinnen und Schüler

sind vom 28. Februar bis 4. März

verpflichtet, einen Nachweis

„geimpft“, „genesen“ oder

„getestet“ vorzuweisen.

Fahrgäste ab 18 Jahren (Bayern:

ab 17 Jahren) sind laut aktueller

Corona-Verordnung verpflichtet,

eine FFP2-Maske zu

tragen. Im bayerischen Verbundgebiet

(Landkreis Lindau)

gilt zudem, dass Kinder und Jugendliche

zwischen dem 6. und

dem 16. Geburtstag nur eine

medizinische Gesichtsmaske

tragen müssen. Die badenwürttembergische

Corona-Verordnung

sieht vor, dass Kinder

und Jugendliche von 6 bis einschließlich

17 Jahren eine medizinische

Maske benutzen

sollen.

BZ

Im Rahmen des Kita-Entdecker-

Programms der LEW-Bildungsinitiative

3malE hat sich die

Kindertagesstätte St. Maria in

Lindau-Zech um die ausgeschriebenen

iPads beworben

– und per Los den Zuschlag

erhalten! Die Freude in der

Einrichtung ist groß.

Schon jetzt sind Tablets und

Internet reale Bestandteile des

Alltags und beides wird in Zukunft

noch weiter an Bedeutung

gewinnen. In unserer zunehmend

digitalisierten Lernund

Arbeitswelt sammeln Kinder

meist schon im Vorschulalter

erste Erfahrungen mit digitalen

Geräten. Die iPads ermöglichen

den Vorschulkindern den Zugang

zur digitalen Welt mit all ihren

kreativen und lehrreichen Dimensionen.

Gerade werden sie

in der Kita für die ein Forschungsprojekt

der Vorschulkinder eingesetzt.

Die Kinder wagen sich

mit Freude an das Experimentieren

und Entdecken. BZ

und wollen auf einen Besuch

der Friedensräume neugierig

machen.

Die neue Saison wird am

9. April in der Villa Lindenhof

in Lindau-Bad Schachen eröffnet.

Weitere Informationen

unter: www.friedens-raeume.de

BZ

Verein gibt Jazzkeller auf

Jazzclub Lindau Andere Locations für die Konzerte gefunden

Nach reiflicher Überlegung –

viele Konzerte mussten in den

letzten zwei Jahren Corona bedingt

ausfallen – hat sich der

Vorstand des Jazzclubs Lindau

um Clubpräsident Wolfgang

Fauser schweren Herzens dazu

entschieden, sich vom geliebten

Clubraum im Keller des

Gasthofs „Zum Zecher“ in Lindau-Zech

zu trennen.

13

Seit mehr als 20 Jahren hatte der Jazzclub Lindau seinen Clubkeller

im Gasthof „Zum Zecher“. Jetzt gibt er die kultige aber viel zu kleine

Location auf. „Das heißt aber nicht, dass der Jazzclub keine Konzerte

mehr anbietet“, versichert Clubpräsident Wolfgang Fauser. BZ-Foto: CF

„Es war wohl deutschlandweit

der kleinste Jazzkeller“, so

Wolfgang Fauser, der auch als

Musiker die spezielle Atmosphäre

in dem Raum unter dem

„Zecher“ kennen und schätzen

gelernt hatte. Wo sonst hatte

man als Musiker schon den

Eindruck, selbst der letzten

Reihe des Publikums fast auf

dem Schoß zu sitzen?

Corona hatte jedoch auch

beim Lindauer Jazzclub sämtliche

Aktivitäten schockgefroren,

der Clubkeller blieb verwaist.

„Selbst wenn wir jetzt

wieder 50 und mehr Prozent

Publikumsauslastung bei Konzerten

haben dürfen, hätte in

diesem kleinen Raum wohl

kaum einer mehr ein gutes

Gefühl“, ist sich der Vereinschef

sicher. Selbst wenn die

Pandemie irgendwann vorüber

ist, sehe er keine Chance, hier

den Konzertbetrieb wiederaufzunehmen.

Denn nicht nur

der kleine Veranstaltungsraum

sei ein Problem, hier fehle außerdem

ein brauchbarer Backstagebereich

für die Musiker und

der Sanitärbereich ist auch

nicht auf aktuellem Stand. Die

Summe all dieser Punkte gab

schließlich den Ausschlag dafür,

den Clubkeller aufzugeben.

Der Clubkeller wurde nur

von September bis Mai für

Konzerte genutzt. In den Sommermonaten

wurde der Jazz in

Lindau auch früher schon

überirdisch. Bespielt wurden

Orte wie das Strandbad des

Hotels Bad Schachen, der Cavazzen-Innenhof,

der Bauernhof

Haug am Brückele und das

Weingut Degelstein von Teresa

Deufel. Im Laufe der Zeit spielten

sich auch Kooperationen

mit dem Zeughausverein ein,

so dass einige Konzerte im

Zeughaus stattfinden konnten.

Eine weitere erfolgreiche Kooperation

besteht auch mit dem

Kulturamt, das dem Jazzclub

die Hinterbühne des Stadttheaters

für Konzerte zur Verfügung

stellte, in Coronazeiten

auch den Saal. Auf diese Weise

konnten im vergangenen Jahr

wenigstens ein paar Konzerte

stattfinden. Der verregnete Sommer

machte die Open-Air-Saison

des Clubs zunichte.

Erfreulich findet Wolfgang

Fauser die Tatsache, dass trotz

dieser Veranstaltungsflaute die

meisten Mitglieder dem Verein

treu geblieben sind. Die Vorstandschaft

wurde einstimmig wiedergewählt.

Das machte Fauser

und seinem Team Mut, weiter

zu planen und neben den erwähnten

Kooperationen zumindest

eine Interimslösung für

den Jazzclub zu finden. Das ist

mit dem Kleinen Zeughaus

gelungen. Ein weiterer Versuchsballon

ist die Kooperation

mit dem Lindauer Club Vaudeville.

Und mit dem Kellergewölbe

des Cavazzen gibt es

eventuell noch eine weitere

Option, wo man Jazzkonzerte

veranstalten könnte. BZ

Konzertprogramm

Jazzclub Lindau

Kleines Zeughaus, Paradiesplatz

4, Lindau/Insel:

Am Sonntag, 6. März, gastiert

um 20 Uhr (Einlass ab 19

Uhr unter 2G Bedingungen)

mit „Art of Zwoa“ ein besonderes

Duo in ungewöhnlicher

Besetzung in Lindau.

Ein Vocal Jazz Ensemble, genauer

„Czichosky, Petrocca

& Friends“ werden am Samstag,

2. April, hier erwartet.

Zeughaus, Unterer Schrannenplatz

10, Lindau/Insel

Am Mittwoch, 18. Mai, um

20 Uhr bringt Walter Fischbacher

mit seinem Trio den

Sänger Steven Santoro aus

Boston auf die Bühne.

Club Vaudeville, Von-

Behring-Str. 6, Lindau

Am Samstag, 19. März, wird

hier für die Freunde von

Fusion Groove Jazz das Jakob-

Manz-Projekt zu erleben sein.

Verbindliche Kartenreservierung:info@jazzclublindau.de

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88677 Markdorf

Telefon 07544 71961


14 26. Februar 2022 2 · BZ Nr. 08/22 / Anzeige

WISSENSWERTES

Die wichtigsten Daten sind hier

übersichtlich gebündelt

BZ-Vorsorgemappe: Den hochwertigen Ringordner mit vielen Vordrucken und

Erläuterungen können Sie auch jetzt bei Ihrer Lindauer Bürgerzeitung bestellen

Im Laufe eines Lebens sammeln

sich Unmengen an wichtigen

Verträgen, Dokumenten

und Informationen an. Das

Wissen darüber übersichtlich

zusammen zu fassen, dabei

kann unsere BZ-Vorsorgemappe

helfen.

Die BZ-Vorsorgemappe wurde

für alle Lindauerinnen und

Lindauer erstellt und erfreut

sich mittlerweile seit vielen

Jahren ungebrochen großer

Beliebtheit. Viele Käufer sind

„Wiederholungstäter“, weil sie

Familienangehörigen, Freunden

oder Nachbarn begeistert von

der Vorsorgemappe erzählt haben

und auch die nun eine

haben möchten. Viel Lob gibt

es für unsere Mappe sogar von

Ärzten und Anwälten.

Unsere BZ-Vorsorgemappen

wurden bereits bis Hamburg

und sogar nach Amerika verschickt.

Die Mappe leitet Sie an, alles

aufzuschreiben und zusammenzutragen,

was den Menschen

hilft, die sich im Krankheitsoder

Todesfall in einer stressigen

und oft emotional äußerst

aufwühlenden Zeit um Sie

oder Ihren letzten Willen kümmern

möchten und sollen.

In der Vorsorgemappe finden

sie dann alle wichtigen Fakten,

Informationen und Dokumente.

Dank des praktischen Ringordners

lassen sich bereits vorhandene

Dokumente problemlos

dazu heften.

Wenn Sie die Mappe sorgfältig

ausfüllen, ist dann alles

berücksichtigt: persönliche Informationen,

alles rund um die

Finanzen. Es gibt Vordrucke

und Ausfüllhilfen zu wichtigen

Vollmachten. Die Krankenhauseinweisung

ist genau so

berücksichtigt wie das Thema

Testament oder die Dinge, die

im Todesfall zu beachten sind.

Wir freuen uns, dass wir mit

unserer Vorsorgemappe so viel

Interesse bei unseren Lesern

geweckt haben. Gern überabeiten

und aktualisieren wir die

Mappe aufgrund neuer Anregungen

und gesetzlicher Vorgaben.

Vorbestellungen für unsere

beliebte BZ-Vorsorgemappe

per E-Mail unter:

verlag@bz-lindau.de

oder per Telefon

(Mo.-Fr. zwischen 9 und 17 Uhr):

0 83 82/5 04 10 41

Die BZ-Vorsorgemappe

kostet 13 Euro.

Wir liefern: Die Zustellung

im Stadtgebiet Lindau übernehmen

wir nach Terminabsprache

ohne Aufpreis.

Die Zustellung außerhalb

des Stadtgebietes erfolgt

per Post zzgl. der entstehenden

Versandkosten.

Sie füllen diese Vorsorgemappe zu Lebzeiten aus, deshalb haben wir

ein freundliches Design gewählt, mit dem sich jeder Lindauer identifizieren

kann. Aber das große, farbenfrohe Bild hat auch noch einen

anderen Vorteil: Diese Mappe fällt in jedem Regal selbst zwischen

vielen anderen Ordnern sofort ins Auge. Da müssen im Notfall auch

Rettungskräfte oder Familienangehörige nicht lange suchen.

BZ-Foto: APF

Im Abschnitt 1 der BZ-Vorsorgemappe

können Sie alle wichtigen persönlichen

Angaben zusammenfassen.

Wir geben Ihnen Hinweise, welche

Informationen Sie auf jeden Fall hinterlegen

sollten und bieten Ihnen Vordrucke

zu den häufigsten Themen an, die Sie

einfach ausfüllen können. So ist alles

übersichtlich zusammengestellt.

Um Vollmachten geht es im Abschnitt 3

der BZ-Vorsorgemappe.

Sie finden Vordrucke, Erläuterungen

und Ausfüllhilfen zur Vorsorgevollmacht

und zur Betreuungsverfügung sowie zur

„Einzelvollmacht“, „Postvollmacht“,

„Informationsvollmacht“, „Entbindung

von der ärztlichen Schweigepflicht“

und „Generalvollmacht“.

Inhaltsverzeichnis

1. Persönliches

1.1 Wichtige Rufnummern

1.2 Persönliche Daten

1.3 Wohnsituation

1.4 Schlüsselverwahrung

1.5 Verträge (z.B. Strom, Gas etc.)

1.6 Mitgliedschaften (Vereine, Social Media, Online-Shops)

1.7 Abonnements

1.8 Rente / Pension / Versorgung

1.9 Versicherungen (auch Fahrzeuge)

2. Finanzen

2.1 Konten (Giro und Spar)

2.2 Abbuchungen, Daueraufträge

2.3 Depot / Aktien

2.4 Sonstige Anlagen

2.5 Bausparverträge

2.6 Verbindlichkeiten

2.7 Kontovollmacht

3. Vollmachten

3.1 Vorsorgevollmacht

3.2 Betreuungsverfügung

3.3 Einzelvollmacht

3.4 Postvollmacht

3.5 Informationsvollmacht


3.7 Generalvollmacht

4. Krankenhauseinweisung

4.1 Checkliste bei Krankenhauseinlieferung

4.2 Patientenverfügung

4.3 Organspendeausweis

5. Testament

5.1 Erbfolge

5.2 Erbschaftssteuer

6. Todesfall (Was ist zu erledigen)

6.1 Persönliche Notizen, nützliche Adressen und Hinweise

Im Abschnitt 2 der BZ-Vorsorgemappe

dreht sich inhaltlich alles um Ihre

Finanzen.

Auch hier helfen Ihnen Vordrucke, sämtliche

Informationen zu Konten, Bevollmächtigten,

Abbuchungen, Lastschriften,

Sparverträgen, Depots, Verbindlichkeiten

usw. übersichtlich niederzuschreiben.

Im Abschnitt 4 der BZ-Vorsorgemappe

werden Ihnen die vorbereitenden Maßnahmen

für eine Krankenhauseinweisung

erläutert.

Hier finden Sie auch einen Vordruck und

die entsprechenden Erläuterungen zu

einer Patientenverfügung und zu einem

Organspendeausweis.

Ein Organspendeausweis in Kartenform

zum Heraustrennen, damit Sie ihn bei

sich führen können, ist in der Vorsorgemappe

ebenfalls enthalten.

Die wichtigsten Informationen zum

Thema Testament, Erbrecht, Erbfolge

und Erbschaftssteuern beinhaltet der

Abschnitt 5 der BZ-Vorsorgemappe.

LINDAUER

Impressum

Gesamtdarstellung: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau

Redaktion: Hans-Jörg Apfelbacher

Herausgeber: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau ©

Titelbild: Hans-Jörg Apfelbacher

Das Werk einschließlich seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetztes ist

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gegebenen Informationen ist daher ausgeschlossen. Alle Angaben wurden nach genauen Recherchen sorgfältig verfasst; eine Haftung für die

Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben ist jedoch ausgeschlossen.

WIR LIEFERN

innerhalb des

Stadtgebietes Lindau

nach Terminabsprache

kostenfrei

Informationen dazu, was Ihre Hinterbliebenen

im Falle Ihres Todes alles

erledigen müssen, finden sie im

Abschnitt 6 der BZ-Vorsorgemappe.

Hier sind auch ein Beerdigungsplan,

der Ihre persönlichen Wünsche abfragt,

und eine Liste beigeheftet, auf

der Sie Personen, die im Todesfall zu

benachrichtigen sind, übersichtlich

aufführen können.

Dieser Abschnitt enthält auch die

Punkte „Checkliste letzter Wille“,

„Meine Unterlagen“, „Abmeldung

Rundfunkbeitrag“, „Kündigung

wegen Todesfall“ und

„Änderungsprotokoll“.


WISSENSWERTES 26. Februar 2022 · BZ Nr. 08/22

Ein Herz für verwilderte Samtpfoten

Tierschutzverein Lindau sucht im gesamten Landkreis geeignete Futterstellen

Das Tierheim Lindau und der

Tierschutzverein suchen gemeinsam

immer wieder Futterstellen

für Katzen, die keine Schmusekatzen,

aber ganz sicher tolle

Mäusefänger, Stallgehilfen und

gute Hofbewacher sind.

Diva genießt die Sonne.








GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung



Immer öfter landen herrenlose

Tiere nach Kastrationsprojekten

im Tierheim, weil sie nicht

auf die Höfe zurück können

oder dürfen, auf denen sie bisher

gesichtet wurden. Dann

bleiben sie dort, bis sich jemand

ein Herz fasst und sie

aufnimmt oder aber sie werden

auf dem Tierheimgelände versorgt.

„Dass dies keine Dauerlösung

sein kann, ist klar. Der

Stress ist für diese scheuen Tiere

oft immens hoch. Dennoch

fehlt es uns an Tierfreunden,

die genau diesen verwilderten

und sehr scheuen Samtpfoten

ein Zuhause geben“, schreibt

Janine Rachuj vom Tierschutzverein

Lindau an die BZ.

Das Tierheim bietet bei der

tierärztlichen Versorgung (alle

Tiere sind kastriert, parasitär behandelt

und untersucht) und

auch beim Futter Unterstützung

und würde sich über

Höfe/ländlich gelegene Anwesen

freuen, die eine oder mehrere

Katzen aufnehmen. Nach kurzer

Eingewöhnung (hierfür ist ein

ausbruchsicherer und katzengerechter

Raum erforderlich)


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Seppi, der liebe Hofkater, hilft Hugo und Socke bei der Eingewöhnung

im neuen Zuhause.

BZ-Fotos: Tierschutzverein Lindau

können die neuen Gefährten

den Hof oder Garten erkunden

und können sich wieder wohlfühlen.

Ein schönes Beispiel ist das

Seegrasslädle in Oberreute, dessen

Eigentümerin das Tierheim

bereits seit Jahren unterstützt.

Sie hat gemeinsam mit ihrer

Familie inzwischen schon acht

Seelen ein Plätzchen gegeben

und es ist eine wahre Freude,

der Katzenbande beim Sonnenbaden

auf dem Hof oder beim

Heubaden in der Scheune zuzuschauen.

Der Katzenliebhaberin

war es egal, wie geschunden

manches Tier ausschaute,

als es bei ihr ankam, welche

Wehwehchen es hatte und wie

Die hübsche

Momo wartet

auf ihre Chance,

dass ihr jemand

eine geeignete

Futterstelle

bietet.

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Kemptener Str. 99, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/5 04 10-41

Telefax: 0 83 82/5 04 10-49

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Sylvia Ailinger (SA), Tarja Prüss (TP),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Leopold Kreitmeir

E-Mail: lk@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/2 79 94 59

Mobil: 01 71/6 91 57 09

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82/ 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62/2 39 52 37

lange es dauerte, bis es Vertrauen

zu ihr gefasst hatte und sich

nun sogar von ihr anfassen

lässt. Pünktlich zur Fütterung

versammelt sich die ganze Bande

auf der Treppe und schnurrt.

Mäxle, Diva, Gretel, Hugo und

Socke fühlen sich pudelwohl.

„Genauso wünschen wir uns

das aktuell für die hübsche

Momo (geboren 2020), unser

schüchternes Sorgenfellchen,

das im Tierheim auf eine ähnliche

Chance wartet“, so Tierschützerin

Janine Rachuj.

Wer sich vorstellen kann,

eine Futterstelle zu übernehmen,

der meldet sich bitte direkt im

Tierheim unter der E-Mail-Adresse:

info@tierheim lindau.de BZ

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 24

ab 01/2022. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 Euro/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,00 Euro/Jahr

Impressum


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16 26. Februar 2022 · BZ Nr. 08/22

WISSENSWERTES

Jazzclub zu Gast im Kleinen Zeughaus

Der Jazzclub Lindau präsentiert

am Sonntag, 6. März, ab 20 Uhr

im Kleinen Zeughaus am Paradiesplatz

4 auf der Lindauer

Insel „Art of Zwoa“, ein besonderes

Duo in ungewöhnlicher

Besetzung.

Die künstlerische Arbeit im

aktuellen Duoprojekt „Art of

Zwoa“ gründet auf einer spontanen

Idee zweier langjähriger

Freunde. Im Kontrast zu den

ersten gemeinsamen Projekten

bezieht sich dieses Duo auf

Formgebung durch Improvisation.

Interaktion in einer

bewusst fragil gesuchten Duobesetzung

bringt im Verlauf

des Musizierens Überraschungen

hervor.

Stephan Brauns vielseitige

Spieltechniken am Cello in Verbindung

mit Live-Electronics

lassen dem Publikum unvermutete

Ausdrucksmöglichkeiten

dieses im Jazz wenig genutzten

Instruments erleben. Lyrisch,

expressiv, und voller Spielfreude.





















www.lindinger-immobilien.de

Stephan Braun lebt in Berlin

und gilt als einer der interessantesten

Cellisten in der

europäischen Jazzszene. Als

klassischer und Jazzcellist

wurde er an den Musikhochschulen

in Hamburg und Berlin

ausgebildet. Er ist Preisträger

nationaler und internationaler

Wettbewerbe.

Der österreichische Trompeter

Manfred Paul Weinberger kann

auf 12 CD Produktionen unter

eigenem Namen und auf Beteiligungen

an zahlreichen weiteren

CD Produktionen verweisen.

Die Liste der Zusammenarbeit

mit internationalen

Musikern ist lang.

Er war Fachgruppenleiter für

Jazz-Pop-Rock im Landesmusikschulwerk

und unterrichtet

derzeit an der Jazz-Pop-Rock

Schwerpunkmusikschule Vöcklabruck.

Abendkasse und Einlass ab 19

Uhr (unter 2G Bedingungen).

Verbindliche Kartenreservierungen

per E-Mail an:

info@jazzclublindau.de

Mehr zum Jazzclub Lindau

lesen Sie gern auch auf

Seite 13 dieser BZ-Ausgabe

und unter:

www.jazzclublindau.de

BZ-Foto: Artists

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Diese jungen Musiker gehen die Klassiker feurig an

Am Montag, 7. März, trifft um

19.30 Uhr im Theater Lindau

die beeindruckende Reife und

traumwandlerische Sicherheit

des „Novus String Quartets“

auf den über alle Register

brillierenden Pablo Barragán.

Das Programm trägt den Titel

„Glückselig“.

Streichquartett und Klarinette

– bei dieser Besetzung fallen

einem sogleich die Quintette

von Mozart und Brahms ein,

den Kennern dazu noch die von

Max Reger oder Robert Fuchs.

Das koreanische Novus-Quartett,

das sich 2012 den zweiten

Preis beim renommierten

ARD-Wettbewerb erspielt hat,

und der spanische Klarinettist

Pablo Barragán, der im gleichen

Jahr einen Sonderpreis erhielt,

haben das späte Meisterwerk

von Brahms gewählt, das seine

Entstehung einer besonderen

Künstlerfreundschaft verdankt.





Auf dieses Werk hin richten die

fünf jungen Musiker ihr Programm

aus: Mit einem der Streichquartette

von Brahms, der lang

um diese Werke gerungen hat,

und mit einem Solostück des

Klarinettisten und Komponisten

Jörg Widmann, der die Spieltechniken

seines Instruments

erforscht und weiterentwickelt

hat.

Um das Repertoire etwas zu

erweitern, haben sich die

Musiker die erste Rhapsodie für

Klarinette und Klavier von

Claude Debussy anverwandelt

und bereichern damit das Farbspektrum

nochmals.

Das Programm:

Claude Debussy: Premiere

Rhapsodie (arrangiert für

Streichquartett und Klarinette)

Johannes Brahms: Streichquartett

Nr. 2, a-Moll, op. 51

Jörg Widmann: Fantasie für

Klarinette solo (1993)

Johannes Brahms: Klarinettenquintett

h-Moll, op. 115

Die Künstler:

Pablo Barragán (Klarinette)

Novus String Quartet:

Jaeyoung Kim (Violine)

Young-Uk Kim (Violine)

Kyuhyun Kim (Viola)

Wonhae Lee (Violoncello)

Karten sind momentan ausschließlich

an der Theaterkasse

erhältlich.

E-Mail:

theaterkasse@kultur-lindau.de

Tel.: 0 83 82/9 11 39 11

Die Theaterkasse (An der Kalkhütte

2a, neben Haupteingang

Stadttheater) hat neue Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag,

Donnerstag, Freitag, Samstag: 10

bis 13.30 Uhr; Montag, Dienstag,

Donnerstag: 15 bis 17 Uhr

Mittwoch: geschlossen

BZ-Foto: Jin-ho Park

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