23.04.22 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

23. April 2022 · Ausgabe KW 16/22 · an alle Haushalte

Es gibt viele Familien in

Lindau, die dringend eine

Leihoma suchen - gern

auch im Doppelpack mit

einem genau so lieben

Leihopa.

Die Warteliste bei der

Leihoma-Vermittlung der

Kolpingsfamilie Lindau ist

lang.

Es gibt verschiedene Gründe,

warum die Dienste älterer

Menschen, die nach

einer sinnvollen Betätigung

suchen und Kinder lieben,

so gefragt sind: weil die

eigenen Großeltern weit

weg wohnen, weil sie selten

verfügbar sind, da sie noch

berufstätig sind, weil sie

bereits verstorben sind, weil

eine zusätzliche Hilfe für

die Kinderbetreuung

gesucht wird, bei der der

Nachwuchs von einem

großen Erfahrungsschatz,

Geduld und Zeit profitiert...

In unserem Beitrag zum

Leihoma- und Leihopa-

Service der Kolpingsfamilie

Lindau im 50plus-Magazin

die „Beste Zeit“ in dieser

Ausgabe (Seite 13) erzählen

wir von den Erfahrungen,

die eine Leihoma seit über

20 Jahren macht, und von

drei Geschwistern, die seit

elf Jahren Leihgroßeltern

haben und diese, auch

wenn sie inzwischen keine

pflegebedürftigen Kleinkinder

mehr sind, nie

mehr missen möchten.

Die Kolpingsfamilie wäre

froh, wenn sich mehr ältere

Menschen melden würden,

die sich ehrenamtlich als

Leihoma und Leihopa

engagieren möchten. Ein

Nachmittag in der Woche

reicht völlig aus, um junge

Familien und deren Kinder

glücklich zu machen.

Schreiben Sie uns, was Sie

darüber denken: Finden

Sie es gut, dass die Kolpingsfamilie

Leihgroßeltern

vermittelt?

Kinder, würdet Ihr Euch

über eine Leihoma freuen?

E-Mail an: redaktion@bz-lindau.de

lindauer_buergerzeitung

Eine alternative Vernissage für alle

Sonderausstellung Mythos Natur: Kulturamt lädt zur Eröffnung – Benefizveranstaltung

Auch nach zwei Jahren Kulturveranstaltungen

im Krisenmodus

gibt es kein Zurück zum

Normalzustand. Denn auch

wenn im Lindauer Kunstmuseum

eine großartige Sonderausstellung

unter dem Titel

„Mythos Natur – von Monet

bis Warhol“ gezeigt wird, ist

die Eröffnung eine andere als

die Jahre zuvor.

„Angesichts der schrecklichen

Meldungen aus der Ukraine ist

niemandem nach einer ausgelassenen

Feier zumute“, sagt Kulturamtsleiter

Alexander Warmbrunn.

Deshalb wird es in diesem

Jahr eine alternative Veranstaltung

geben: Das Lindauer

Kulturamt lädt alle Bürgerinnen

und Bürger zur Ausstellungseröffnung

am Freitag, 29. April,

von 19 bis 23 Uhr auf den Vorplatz

des Kunstmuseums (Maximilianstraße

52) ein.

Der Video- und Lichtkünstler

Gregor Eisenmann kreiert

eine Video-Installation, die

den ganzen Abend auf der Fassade

der Alten Hauptpost zu

sehen sein wird. Eisenmann

illuminierte 2019 zur Hundertwasser-Ausstellung

den Lindauer

Leuchtturm und sorgte

Gregor Eisenmann hat 2019 den

Leuchtturm illuminiert.

Foto: Christian Flemming

„Mythos Natur – von Monet bis Warhol“ lautet der Titel der Ausstellung, die vom 30. April bis 3. Oktober

2022 im Lindauer Kunstmuseum zu sehen ist. Gezeigt wird unter anderem dieses Ölgemälde.

Bild: Claude Monet, La maison à travers les roses, um 1925-26, Öl auf Leinwand, Courtesy Galerie von Vertes, Zürich

damit für Begeisterung.

Der Abend soll keine ausgelassene

Party werden. Trotzdem

gibt es Livemusik. Als

Hommage an die Ukraine

spielt ein Trio Klezmer, Jazz

und Balkanmusik.

Für Essen ist gesorgt. An

diesem Abend können die

Vernissage-Gäste zum ersten

Mal ins Museum, um die von

Prof. Dr. Roland Doschka und

vom Kulturamt Lindau kuratierte

Sonderausstellung zu

sehen.

Bei der Vernissage gibt es

keinen fixen Eintrittspreis. Der

Reinerlös geht an die Opfer des

Ukraine-Krieges, daher dürfen

die zehn Euro für den Museumsbesuch

aufgerundet werden.

Für die Lindauer Kulturschaffenden

war klar, dass sie

angesichts des Krieges Mitten

in Europa nicht zum Normalbetrieb

zurückkehren können.

Gleichzeitig wollten sie ein

Zeichen setzen. „Kunst knickt

nicht ein – Kultur zeigt Stärke“,

sagt Alexander Warmbrunn.

„Auch als aktueller Träger

des Europäischen Kulturpreises

geht es uns darum, die

Ukraine als Teil der Europäischen

Kulturgemeinschaft zu

begreifen, dies zu signalisieren

und uns solidarisch mit den

Opfern des Ukraine Krieges zu

zeigen und dadurch auch ein

Statement der Kultur gegen

Krieg zu setzen“.

Auch die Lindauer Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons

steht dafür, die Vernissage als

Charity-Veranstaltung für alle

Bürgerinnen und Bürger zu

öffnen.

In der Vergangenheit war

die Vernissage zur jeweiligen

Sonderausstellung immer ein

gesellschaftliches und kulturelles

Highlight, das als geschlossene

Veranstaltung stattfand.

Nun soll sie ein Abend

der Begegnung und eine

Benefizveranstaltung werden.

Stefanie Bernhard-Lentz

Mythos Natur

Die Ausstellung ist vom

30. April bis 3. Oktober 2022

im Lindauer Kunstmuseum

zu sehen. Präsentiert werden

Werke von Monet, Manet,

Renoir, Picasso und Warhol.

Gezeigt wird, wie Künstler

vom Impressionismus bis in

die Moderne die Formen- und

Farbvielfalt der Natur in ihre

Bildsprache übersetzten.

Sollte es zu wetterbedingten

Änderungen des Programms

kommen, wird dies bekannt

gegeben.

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 07.05.2022

Samstag, 21.05.2022

Samstag, 04.06.2022

Samstag, 18.06.2022

▶ Jetzt gemeinsam unter einem Dach

Die beiden alteingesessenen Lindauer Firmen Technikzentrum

Natterer und Autoteile Bemetz haben sich entschieden,

in der Kemptener Str. 122 gemeinsam unter ein Dach zu

gehen und Synergieeffekte zu bündeln. S. 8/9

In dieser

Ausgabe mit der

Seite:

Aus dem Stadtrat


2 23. April 2022 • BZ Ausgabe KW 16/22

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Anreiz für den Einstieg zum Umstieg

Sondertarife für Jugendliche und ältere Menschen im Lindauer Stadtbus – Umweltfreundlich im ÖPNV mobil

Wie ist die Verkehrswende zu

schaffen und wie können Menschen

davon überzeugt werden,

umweltfreundlich im ÖP-

NV mobil zu sein?

Aus Überzeugung und gerne?

Das sind Fragen, die René

Pietsch, Betriebsleiter des

Stadtbus Lindau, permanent

umtreiben. Eine Stellschraube

könnte dabei der Preis sein.

Auch Stadträtin Claudia

Mayer hat sich mit der Frage beschäftigt

und für die letzte

Stadtratssitzung am 29. März

den Antrag gestellt, ein Ein-

Euro-Wochenendticket für

Rentnerinnen und Rentner

einzuführen. In der Sitzung

wurde dann mit großer Mehrheit

beschlossen, dass Seniorinnen

und Senioren, aber

auch Jugendliche vom vollendeten

15. bis zum 18. Lebensjahr,

an Samstagen und Sonntagen

für den Einzelfahrschein

im Automatenverkauf nur einen

Euro bezahlen.

„Wir haben pandemiebedingt

in den letzten beiden

Jahren Fahrgäste verloren und

die möchten wir gerne wiederhaben“

sagt Betriebsleiter René

Pietsch. Der Testbetrieb läuft

von Samstag, 16. April bis zum

31. Dezember diesen Jahres.

Davon erhofft sich Pietsch Erkenntnisse

darüber, ob Freipreissenkungen

helfen, die

ÖPNV-Nutzung deutlich zu

steigern.

Denn bei diesem Thema, das

weiß er aus jahrzehntelanger

Erfahrung mit Arbeitskreisen

und Verbandstagungen, scheiden

sich die Ansichten der Verkehrsexperten:

„Die einen sagen,

allein das Angebot ist ausschlaggebend,

die anderen

meinen, nur der Preis entscheidet

über das Mobilitätsverhalten“,

so Pietsch.

Umweltfreundliche Mobilität

ist ein wesentlicher Faktor,

um den Anforderungen des Pariser

Klimaschutzabkommens

und dem Ziel des Bundesklimaschutzgesetzes

für 2030 gerecht

zu werden. Das große Ziel

der Stadt Lindau ist, bis 2035

klimaneutral zu werden.

„Und da kann man sich

nicht mehr einfach wegdukken,

da kommt es auf jeden und

jede an“, weiß René Pietsch. Er

vertraut dabei auf die Eigenverantwortung

der Lindauerinnen

und Lindauer: „Wenn jeder

einzelne seine Gewohnheiten

ein wenig verändert, dann

können wir in Lindau viel an

Qualität gewinnen: Weniger

Lärm und Verkehr, dafür bessere

Luft und ein neues Bewusstsein.

Vielleicht gelingt es uns ja

mit unseren Ein-Euro-Angeboten

einen kleinen Anreiz für

den Einstieg zum Umstieg zu

schaffen“. Patricia Herpich

Kostenfreie Erweiterung

Abstand halten: Mehr Fläche für dieselbe Anzahl an Gästetischen

Die Stadt Lindau räumt den

Gastronomiebetrieben auch in

diesem Jahr eine kostenfreie

Erweiterung ihrer Außenbewirtungsfläche

ein. Das war

auch in den vergangenen zwei

Jahren schon so.

Falls Gastronomen Parkplätze

für die Bewirtung nutzen, fallen

Gebühren an. Die Stadt

hält sich damit erneut an die

Handlungsempfehlung des

Bayerischen Staatsministeriums

für Wirtschaft, Landesentwicklung

und Energie zur

Unterstützung der Außengastronomie.

Diese Empfehlung

wurde im März 2022 für die

anstehende Saison ausgesprochen.

Falls sich der zusätzliche Flächenbedarf

verändert hat, sollte

der entsprechende Gastronomiebetrieb

Kontakt mit der

Abteilung Sondernutzung bei

der Stadt Lindau unter der Mailadresse

sondernutzung@lindau.de

oder telefonisch unter

08382/918-608 aufnehmen.

Maritimer

Mar mer

MarFlohmarkt

mer

Mit der Erweiterung der Außenfläche

für Gastronomiebetriebe

soll die Ausbreitung der

Corona-Infektionen eingedämmt

werden. Konkret geht

es darum, mit den zusätzlichen

Bewirtungsf lächen ausreichende

Abstände zwischen

den einzelnen Gästetischen

einzuhalten. Diese kostenfreien

Außenflächen dürfen Gastronomen

jedoch nicht dafür

nutzen, zusätzliche Gästetische

aufzustellen.

Sylvia Ailinger

Wer

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Was


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Wann

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Wo






Flohmarkt

Vogelhäuser – Vorboten der Lindau Biennale

Die 30 bunten Vogelhäuser des deutsch-koreanischen Künstlers

Jaemin Lee sollen nicht nur Zuflucht bieten und Glück bringen,

sie sind auch der erste Teil der Lindau Biennale des Lindauer Kulturamts.

Während der Installation der Vogelhäuser in den Bäumen

des Toskanaparks ließ sich auch Lindaus Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons von den kunstvollen Objekten faszinieren. Die

Lindau Biennale findet von Mai bis September statt und bietet

Raum für zeitgenössische Kunst. Mehr als 20 junge Künstlerinnen

und Künstler schaffen dabei Kunstwerke speziell für Lindau. Informationen

gibt es auf www.kultur-lindau.de.

Text/Foto:Stefanie Bernhard-Lentz




Ideen gesucht: Nächste Projektschmiede

Die nächste Projektschmiede

findet am 17. Mai von 18 bis

21.15 Uhr statt. Dafür werden

noch Projektideen gesucht.

Die Projektschmiede geht in

diesem Jahr vermehrt in die

Stadtteile und wird im Mai im

KIEZ in Aeschach durchgeführt.

Sowohl Projektgeber

als auch Mitdenker können

sich unter projektschmiede@

lindau.de anmelden und

ihre Ideen einreichen. Die

Projektschmiede Lindau wird

unterstützt durch die Spielbank

Lindau. Sylvia Ailinger

www.stadtlindau.de


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 23. April 2022 • BZ Ausgabe KW 16/22

Fokus auf Pflichtaufgaben

Landratsamt genehmigt Haushalt der Stadt Lindau für das Jahr 2022

Das Landratsamt Lindau hat

den Haushalt der Stadt Lindau

für das Jahr 2022 genehmigt.

Der Ansatz für das Jahr 2022

umfasst für den Verwaltungshaushalt

fast 71,1 Millionen

Euro. Der Vermögenshaushalt

hat einen Umfang von fast 28,6

Millionen Euro. Damit stiegen

die Ansätze im Vergleich zum

Vorjahr weiter an.

2021 lag der Ansatz bei 67,2

Millionen Euro im Verwaltungshaushalt

und 27,1 Millionen

Euro im Vermögenshaushalt.

Aus dem Verwaltungshaushalt

muss die Stadt sämtliche

laufenden Kosten, wie Instandhaltungen,

Reparaturen

oder Personalkosten bezahlen,

aus dem Vermögenshaushalt

bestreitet sie Investitionen, wie

beispielsweise den Neubau von

Gebäuden oder Straßen.

„Wir haben uns auf unsere

Pflichtaufgaben konzentriert“,

fasste der mittlerweile zum

Bürgermeister von Bodolz gewählte

Stadtkämmerer, Felix

Eisenbach, das Zahlenwerk

pragmatisch zusammen. Dabei

bilden Schulen und Kindergärten

einen Schwerpunkt.

„Hier lohnt es sich, einmal

den Blick über das Haushaltsjahr

2022 hinaus zu richten“,

so Eisenbach. So sollen bis einschließlich

2025 allein 25 Millionen

Euro in die Schulen fließen.

Davon macht die neue

Mittelschule auf der Blauwiese

mit 19 Millionen den dicksten

Brocken aus.

Bereits 2022 werden 2,64

Millionen Euro in den Ausbau

der Infrastruktur an Lindaus

Schulen fließen. Vor allem die

Digitalisierung ist hier die große

Herausforderung und eine

Investition in die Zukunft der

Lindauerinnen und Lindauer.

Gleichzeitig rüstet sich die

Stadt für den steigenden Bedarf

in den Kindertagesstätten. Bereits

jetzt zahlt sie ungefähr

4,56 Millionen Euro jährlich

an Zuschüssen. Für den Städtischen

Kindergarten in Zech ist

für 2022 eine Summe von

500.000 Euro eingeplant. Bis

zum Jahr 2025 sind mehr als 12

Millionen Euro an Investitionszuschüssen

für Kitas vorgesehen,

zusätzlich zu den 4,56

Millionen Euro an jährlichen

Zuschüssen.

„Natürlich sind dies nur

Schlaglichter“, sagt Eisenbach

und verweist auf weitere Felder,

in denen die Stadt investiert.

Allein 700.000 Euro kostet die

Sanierung der Anheggerstraße

in diesem Jahr. 1,35 Millionen

Euro sollen in Verbesserungen

für den Radverkehr fließen.

Damit will Lindau dem Ziel der

Klimaneutralität näher rükken.

Wer so viel in die Zukunft

investiert, tut gut daran, seine

Vergangenheit nicht aus den

Augen zu verlieren. Diese wird

ihre Heimat im Cavazzen finden.

Dort gehen die Arbeiten

eifrig weiter. 3,74 Millionen

Euro schlagen hier 2022 zu Buche.

Insgesamt wird das ambitionierte

Projekt ungefähr 18

Millionen Euro kosten. Doch

dank guter Arbeit in der Stadtkämmerei

fließen hier, wie

auch bei anderen Projekten,

Zuschüsse. So werden beim Cavazzen

am Ende nur ungefähr

5 Millionen Euro den Stadtsäkkel

belasten.

Zwar steigt der Schuldenstand

zum 31. Dezember 2022

auf voraussichtlich 67,56 Millionen

Euro, doch bereits 2023

wird wieder mit sinkenden

Schulden zu rechnen sein.

„Der jetzige Anstieg ist auf die

vielen Investitionen zurückzuführen

und vor allem auf die

Rückübertragung der Bäder in

Höhe von 17,6 Millionen Euro“,

rechnete Eisenbach vor. Bis

2025 sollen die Schulden im

Kernhaushalt um ungefähr

11,6 Millionen Euro gesenkt

werden.

Bei den städtischen Eigenund

Regiebetrieben wird es

durch Investitionen im Abwasserbereich

(GTL) und den Bau

von Parkplätzen und eventuell

Parkhäusern ebenfalls zu neuen

Schulden kommen. Diese

gelten aber als rentierliche

Schulden, da sie durch Gebühren

refinanziert werden können.

Ganz sorgenfrei ist der Blick

in die Zukunft aber dennoch

nicht. Corona und die Ukrainekrise

hatten zwar bislang

noch keine negativen Auswirkungen

auf die städtischen Finanzen.

Im Gegenteil: So

nahm die Stadt im Jahr 2021

16,5 Millionen Euro Gewerbesteuer

ein, 4 Millionen mehr

als erwartet. Doch bleibt davon

gerade einmal ein Drittel in der

Stadtkasse. Den Rest zehren

Kreisumlage und geringere Zuweisungen

auf.

Doch die größte Herausforderung

sieht Eisenbach in der

Bevölker ungsent w ick lung.

Auch die Lindauer Bevölkerung

wird im Schnitt immer

älter. Das heißt, es fehlt an erwerbstätigen

Menschen, die

auch in Lindau Wohnraum finden.

Fehlen diese, sinkt der wichtige

Gemeindeanteil an der

Einkommenssteuer. „Um die

notwendigen Investitionen in

die Pflichtaufgaben dauerhaft

zu finanzieren, brauchen wir

Wohnraum für Erwerbstätige.

Zudem stärkt dies die Kaufkraft

und damit das Gewerbe“, so Eisenbach.

Jürgen Widmer

GRUSS AUS DER TOSKANA

3

Liebe Lindauerinnen und

liebe Lindauer,

wir sind mitten in einer Zeit

des Erwachens. Natur und

Kultur - unsere Stadt in voller

Blüte, unsere Parks und Grünanlagen

in schönster Farbpracht,

jetzt beginnen bei

uns in Lindau wieder das

städtische Leben und die großen

kulturellen Veranstaltungen.

Den Anfang hat unser

neuer Abendmarkt am

Kleinen See gemacht, Ende

April folgt unsere große Sonderausstellung

„Mythos Natur“

und im Mai startet die 1.

Lindau Biennale, über deren

Vorboten, wie die farbenfrohen

Vogelhäuschen im Toskanapark,

wir uns schon jetzt

freuen können.

All das sind Entwicklungen,

die unserer Stadt, aber auch

uns selbst, positive Impulse

geben und über die wir uns

schlicht freuen können und

auch sollten. Denn diese

schönen Erlebnisse helfen

uns, den fortbestehenden

schwierigen Dingen zu begegnen,

die unsere Zeit begleiten:

dem Krieg in der

Ukraine ebenso wie dem weiterhin

präsenten Infektionsgeschehen

und dem fortschreitenden

Klimawandel.

Wir dürfen vor dem, was unsere

Welt bedroht und uns vielleicht

auch Angst macht, nicht

die Augen verschließen. Wir

müssen hinsehen, nachdenken

und handeln.

Wir sind in dieser fordernden

Zeit sowohl als Stadt als auch

persönlich ganz unterschiedlichen

Kräften ausgesetzt, mit denen

wir uns auseinandersetzen

und denen wir Rechnung tragen

müssen. Als soziale Wesen

brauchen wir eine sinnvolle

Kombination aus Betroffenheit

und Solidarität, aber auch aus

Gemeinschaft, Freude und Genuss.

Mit diesen Überlegungen hat

sich unser Kulturamt entschieden,

in diesem Jahr auf eine

„schillernde“ Vernissage im erlesenen

Kreis zu verzichten und

stattdessen die Ausstellungseröffnung

mit Ihnen allen, den

Lindauerinnen und Lindauern,

zu begehen und den Erlös des

Abends an die Opfer des Ukraine-Krieges

zu spenden. Damit

ist die Ausstellungseröffnung

gleichermaßen ein Statement

für die Kultur (die allen Umständen

trotzt) und gegen den

Krieg. Sie alle sind herzlich eingeladen,

bei dieser „alternativen

Vernissage“ dabei zu sein, und

einerseits Kunst und Begegnung

zu genießen und andererseits

mit Ihrer Spende den Opfern

des Ukraine-Kriegs zu helfen.

Lassen Sie uns gemeinsam versuchen,

einen angemessenen

und konstruktiven Umgang mit

den positiven und negativen

Kräften unserer Zeit zu finden.

In diesem Sinne: Genießen Sie –

bewusst unter neuen Vorzeichen

- das Erwachen der Natur

und der Kultur bei uns in Lindau!

Ihre Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin für Lindau

Erster Lindauer Abendmarkt – ein voller Erfolg

Veranstalter, Marktbeschicker und alle, die da waren, sind sich

einig: Der erste Lin-dauer Abendmarkt war ein voller Erfolg. Bei

frühlingshaften Temperaturen erlebten alle, die an den Kleinen

See kamen, dass das neue Konzept voll aufgeht. Das Lin-dauer

Kulturamt hatte den Mittwochsmarkt auf den Abend verlegt, um

so den Lindau-erinnen und Lindauern, aber auch den Gästen eine

Gelegenheit zum Einkaufen, Verweilen Probieren, Genießen und

zur Begegnung zu bieten – all das vor der Kulis-se des Kleinen

Sees unter den Platanen am Ufer. Der Lindauer Abendmarkt findet

bis 28. September immer mittwochs unterhalb der Inselhalle

statt. Unter den etwa 20 Marktständen sind Anbieter für regionales

Obst und Gemüse, Fisch, italienische Feinkost, Lindauer Weine

und Antipasti. Text Stefanie Bernhard-Lentz/Foto: Karolin Koch

Bauarbeiten am Steg Therme Lindau machen Fortschritte nach Plan

Die Bauarbeiten am Steg an der Therme Lindau sind im Zeitplan. Zum Ende Osterferien soll der Steg

selbst fertig sein. Auch die Arbeiten am Belag des Stegs sollen dann abgeschlossen sein. Im Anschluss

daran wird das Geländer montiert. Der komplette Steg soll dann gegen Ende der ersten Maiwoche fertig

sein.

Text: Sylvia Ailinger/Foto: Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL)


4 23. April 2022 • BZ Ausgabe KW 16/22

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Bekanntmachung

der Haushaltssatzung

Aufgrund der Art. 63 ff. der Gemeindeordnung hat der Stadtrat

am 15.12.2021 folgende Haushaltssatzung für das Jahr 2022 beschlossen,

die hiermit gemäß Art. 65 Abs. 3 der Gemeindeordnung

in Verbindung mit Art. 26 Abs. 2 der Gemeindeordnung bekannt

gegeben wird:

I.

§ 1

Der als Anlage beigefügte Haushaltsplan für das Haushaltsjahr

2022 wird hiermit festgesetzt; er schließt

im Verwaltungshaushalt

in den Einnahmen und Ausgaben

mit 71.076.040 Euro

und

im Vermögenshaushalt

in den Einnahmen und Ausgaben

mit 28.585.497 Euro

ab.

§ 2

(1) Der Gesamtbetrag der Kreditaufnahmen für Investitionen

und Investitionsförderungsmaßnahmen wird auf 4.300.000

Euro festgesetzt.

(2) Der Gesamtbetrag der Kredite zur Finanzierung von Ausgaben

nach dem Vermögensplan des Eigenbetriebes Gartenund

Tiefbaubetriebe Lindau (Bodensee) wird auf 6.113.000

Euro festgesetzt.

(3) Kredite zur Finanzierung von Ausgaben nach dem Vermögensplan

des Eigenbetriebes Immobilienmanagement

Lindau werden nicht festgesetzt.

(4) Kredite zur Finanzierung von Ausgaben nach dem Vermögensplan

des Senioren- und Pflegeheimes Reutin werden

nicht festgesetzt.

(5) Kredite zur Finanzierung von Ausgaben nach dem Vermögenshaushalt

des Regiebetriebes Krematorium werden nicht

festgesetzt.

(6) Der Gesamtbetrag der Kredite zur Finanzierung von Ausgaben

nach dem Vermögenshaushalt des Regiebetriebes Parkraumbewirtschaftung

wird auf 3.200.000 Euro festgesetzt.

(7) Kredite zur Finanzierung von Ausgaben nach dem Vermögenshaushalt

des Regiebetriebes Grundstücksmanagement

werden nicht festgesetzt.

(8) Kredite zur Finanzierung von Ausgaben nach dem Vermögenshaushalt

des Regiebetriebes Gebäude- und Energiemanagement

werden nicht festgesetzt.

§ 3

(1) Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen im

Vermögenshaushalt wird auf 26.963.000 Euro festgesetzt.

(2) Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen im

Vermögensplan des Eigenbetriebes Garten- und Tiefbaubetriebe

Lindau (Bodensee) wird auf 20.800.000 Euro festgesetzt.

(3) Verpflichtungsermächtigungen im Vermögensplan des Eigenbetriebes

Immobilienmanagement Lindau werden nicht

festgesetzt.

(4) Verpflichtungsermächtigungen im Vermögensplan des Senioren-

und Pflegeheimes Reutin werden nicht festgesetzt.

(5) Verpflichtungsermächtigungen im Vermögenshaushalt des

Regiebetriebes Krematorium werden nicht festgesetzt.

(6) Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen im

Vermögenshaushalt des Regiebetriebes Parkraumbewirtschaftung

wird auf 15.200.000 Euro festgesetzt.

(7) Verpflichtungsermächtigungen im Vermögenshaushalt des

Regiebetriebes Grundstücksmanagement werden nicht festgesetzt.

(8) Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen im

Vermögenshaushalt des Regiebetriebes Gebäude- und Energiemanagement

wird auf 24.000.000 Euro festgesetzt.

§ 4

Die Steuersätze (Hebesätze) für nachstehende Gemeindesteuern

werden wie folgt festgesetzt:

1. Grundsteuer

a) für land- und forstwirtschaftliche

Betriebe (A)

325 v.H.

b) für Grundstücke (B) 405 v.H.

2. Gewerbesteuer 410 v.H.

§ 5

(1) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen

Leistung von Ausgaben nach dem Haushaltsplan wird auf

11.845.000 Euro festgesetzt.

(2) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung

von Ausgaben nach dem Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes

Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (Bodensee)

wird auf 800.000 Euro festgesetzt.

(3) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung

von Ausgaben nach dem Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes

Immobilienmanagement Lindau wird auf 68.000 Euro

festgesetzt.

(4) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung

von Ausgaben nach dem Wirtschaftsplan des Seniorenund

Pflegeheimes Reutin wird auf 130.000 Euro festgesetzt.

(5) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung

von Ausgaben nach dem Haushaltsplan des Regiebetriebes

Krematorium wird auf 100.000 Euro festgesetzt.

6) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung

von Ausgaben nach dem Haushaltsplan des Regiebetriebes

Parkraumbewirtschaftung wird auf 200.000 Euro

festgesetzt.

(7) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung

von Ausgaben nach dem Haushaltsplan des Regiebetriebes

Grundstücksmanagement wird auf 30.000 Euro festgesetzt.

(8) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung

von Ausgaben nach dem Haushaltsplan des Regiebetriebes

Gebäude- und Energiemanagement wird auf 30.000

Euro festgesetzt.

§ 6

Diese Haushaltssatzung tritt mit dem 01. Januar 2022 in Kraft.

II.

Das Landratsamt Lindau (Bodensee) hat als Rechtsaufsichtsbehörde

die Haushaltssatzung samt Haushaltsplan geprüft und

soweit erforderlich mit Schreiben vom 30.03.2022 genehmigt.

III.

Die Haushaltssatzung samt ihren Anlagen liegt gemäß Art. 65

Abs. 3 der Gemeindeordnung in Verbindung mit der Bekanntmachungsverordnung

vom 19.01.1983 bis zur nächsten amtlichen

Bekanntmachung einer Haushaltssatzung im Verwaltungsgebäude

Toskana, Zimmer Nr. 4.0.06, innerhalb der allgemeinen

Geschäftsstunden zur Einsicht bereit.

Lindau (B), den 05.04.2022

STADT LINDAU (BODENSEE)

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Vollzug des Bayerischen Straßen- und Wegegesetz (BayStrWG) –

Bekanntmachung über die Aussetzung der Einziehung öffentlicher

Straßen, Wege und Plätze

Die Stadt Lindau (B) hat in der Bürgerzeitung vom

26.02.2022 öffentlich bekannt gemacht, dass beabsichtigt

ist, die Fläche Laimenholzweg nach Art. 8 Abs.

1 BayStrWG einzuziehen.

Die Absicht der Einziehung war nach Art. 8 Abs. 2

BayStrWG drei Monate vor der Einziehung ortsüblich

bekanntzumachen. Es wurden Einwände vorgebracht.

Der städtische Bau- und Umweltausschuss hat mit Beschluss

vom 04.04.2022 beschlossen, das Einziehungsverfahren

für die Fläche 62/2 Gemarkung Unterreitnau

des öffentlich gewidmeten Feld- und Waldweg Laimenholzweg,

durch die Stadt Lindau (B) als zuständige Straßenbaubehörde

auszusetzen.

Lindau (B), den 19.04.2022

Stadt Lindau (B)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Ausgefertigt:

Lindau, den 19.04.2022

Alexandra Everding

Straßen- und Wegerecht

www.stadtlindau.de

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Nachruf

Die Stadt Lindau (B) trauert um ihren ehemaligen Mitarbeiter

Hans Decker

der im Alter von 92 Jahren verstorben ist. Herr Decker war 28 Jahre lang

als Schlosser und Installateur im Bauhof der Stadt Lindau (B) beschäftigt.

Wir gedenken ihm in Dankbarkeit und aufrichtiger Verbundenheit. Unser

tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

STADT LINDAU (BODENSEE)

Peter Wenzler

Personalrat


AUS DEM STADTRAT 23. April 2022 • BZ Ausgabe KW 16/22

5

Fußgängerzone

Die Verwaltung hat umfangreiche

Vorschläge gemacht,

um das Stadtbild im Inselkern

zu verbessern und zu vereinheitlichen.

So soll es künftig

LI

J. Müller

kaum mehr Kundenstopper

geben, die Außengastronomie

soll eine einheitliche hochwertige

Möblierung und Sonnenschirme

möglichst ohne Werbung verwenden.

In den für Handel und Gewerbe schwierigen Zeiten

werden hier m.E. zu viele Einschränkungen

gemacht. Was mich beim Besuch der Fußgängerzone

viel mehr stört ist die Unsitte von Radfahrern

ihr Fahrrad an Sitzbänken, Blumenkübeln und

sonstwo abzustellen. Ein anderes Thema sind die

versenkbaren Poller an den beiden Enden der Fußgängerzone

sowie die Sperren an den Seitenstraßen.

Hier wurde zum Verdruss von Handel und

Handwerk unnötig Geld ausgegeben. Dabei hätten

vermehrte Kontrollen genügt, um schwarze Schafe

auszubremsen.

verantwortlich...

ist eine Kommune z. B. im

bei der Verkehrssicherungspflicht

im öffentlichen

Raum. An unseren Ufermauern

befinden sich kaum

CSU

S. Büchele

Geländer. Die Absturzhöhen

betragen im Winter oft

mehr als 2 m. Das war schon

immer so. Muss die Stadt

hier der Verkehrssicherungspflicht nachkommen

oder darf man vom Bürger eine gewisse Eigenverantwortung

erwarten?

Wir meinen JA!

Deshalb haben wir uns auf Ufermauern entschieden

das so zu belassen wie es ist - ohne Geländer.

Wer also Lindauer Uferbereiche, -wege, -stufen begeht

tut dies eigenverantwortlich und muss entsprechende

Aufmerksamkeit an den Tag legen.

Selbst entscheiden zu dürfen hat etwas mit Freiheit

zu tun, bedeutet andererseits aber auch mitdenken,

abwägen und Verantwortung zu übernehmen.

Leider neigen wir in Deutschland tendenziell eher

dazu uns gegen Alles und Jedes abzusichern und

zu reglementieren?

Lindau blüht auf

War es in den letzten Monaten

doch sehr ruhig und trist

auf der Insel, kehrte mit Beginn

der Osterferien wieder

Leben ein. Ja, Lindau ist auf

SPD

A. Rundel

vielerlei Weise wieder aufgeblüht.

Zum einen natürlich

dank der wunderschönen, farbenfrohen

Frühjahrsbepflanzung

unserer Stadtgärtnerei in den Parks, an Kreisverkehren

und Blumenrabatten. Aber auch im

übertragenen Sinne, wenn man sieht, wie begeistert

Groß und Klein die neugestaltete Hintere Insel

mit den breiten Sitzstufen am See und die tollen

Spiel- und Sportplätze annehmen. Allesamt im

Zuge der Gartenschau entstanden, wurden sie zu

regelrechten Anziehungspunkten und tragen damit

zur Belebung der Insel bei. Mit dem neuen

Lindauer Abendmarkt am Kleinen See kam ein

weiterer attraktiver Treffpunk für uns

Lindauer:innen hinzu. Einkaufen auf dem Markt

und im Anschluss beim Sonnenuntergang ein

Glas Wein genießen: Das dürfte so manchen Festländer

öfters auf die Insel locken. Und auch die

„Psychos“ - nach zwei Jahren endlich wieder zurück

in Lindau - beleben das Stadtbild und tragen

nach der langen Zeit der Pandemie zum Florieren

der Stadt bei.

Gemeinwohl

Vor mehr als einem Jahr wurde

im Stadtrat entschieden,

dass die neu anzuschaffenden

Stadtbusse mit Diesel fahren

sollen. Die ÖDP hat dagegen

ÖDP

C. Norff

gestimmt. Der Ukrainekrieg

führt uns jetzt vor, wie kurzsichtig

die Entscheidung für

Dieselbusse war. Die damals

angeführte oder auch als Vorwand genutzte Kostenersparnis

wird gerade durch die explodierenden

Kraftstoffpreise widerlegt. Daraus können und

müssen Alle lernen: Es ist dringend erforderlich,

dass ab sofort jede Entscheidung der Stadt Lindau

bezüglich Klimafreundlichkeit, Nachhaltigkeit

und Zukunftsfähigkeit auf den Prüfstand kommt.

Das Gemeinwohl als absolutes Kriterium für kommunale

Beschlüsse muss jederzeit Priorität

haben. Übrigens: Die Kosten für den überdimensionierten

Parkplatz im ehemaligen Bauhof hätten

die vermeintlichen Mehrkosten der Elektrobusse

bereits finanziert.

ZUP-Standort

FDP

F. Nüberlin

Wo soll der neue Standort für

den ZUP entstehen? Das Thema

ZUP, ÖPNV, Verkehrsdrehscheibe

Bahnhof Reutin und

Berliner Platz sollte nachhaltig,

auch gemeinsam mit dem

Landkreis besprochen werden.

Bereits in früheren Statements

haben wir uns für eine Stärkung

der Verkehrsdrehscheibe am Standort in Reutin,

am besten am dortigen Bahnhof positioniert.

Leider fehlen uns Flächen für eine vernünftige, zugeordnete,

gesamtheitliche und dadurch auch für

die Zukunft nachhaltige Umsetzung, aber noch besteht

die Möglichkeit die Zukunft zu diskutieren

und zu planen. Vielleicht schaffen wir es sogar einen

nahezu kostenfreien ÖPNV anzubieten, elektrisch

und mit Brennstoffzellen und Wasserstoff,

wenn wir diese Energie selbst als grünen Wasserstoff

erzeugen können. Da ist/wäre die SW-Li ein

idealer Partner. Wir könnten uns z.B. einen neuen

ZUP auf dem Gelände des Limares vorstellen, mit

einem darüber gebauten 5-8-geschossigen Gebäude,

evtl. auch einem neuen Hotel oberhalb der Bus-

Fahrsteige. Des Weiteren sollte ein Steg bis zu den

Bahnsteigen und über die Gleisanlagen bis zum

Reutiner Ufer führen.

JA

S. Krühn

Lindauer Abendmarkt

Ab diesem Jahr setzen die

Verantwortlichen des Kulturamtes

ein neues und sehr

innovatives Konzept um.

Weil der bisherige Wochenmarkt

am Mittwochvormittag

leider nicht mehr gut angenommen

wurde, war es

Zeit für eine neue Idee. Vom

13. April bis 28. September 2022 findet nun jeden

Mittwoch ein Abendmarkt von 16.00 Uhr bis

21.00 Uhr unterhalb des Therese-von-Bayern-

Platzes am Kleinem See statt. Regionalität wird

hierbei großgeschrieben: unter den 20 Marktständen

gibt es neben Obst und Gemüse, Fisch

auch italienische Antipasti und Feinkost und

noch vieles mehr zu entdecken. Sie können hier

Ihren Einkauf unter freiem Himmel erledigen,

treffen noch Freunde und Bekannte und lassen

den Abend gemütlich dann mit einem Glas Lindauer

Wein bei Sonnenuntergang ausklingen.

Urlaubsflair daheim - was kann es schöneres geben.

Nutzen Sie die Gelegenheit, um den Abendmarkt

zu einem Markt zum Einkaufen, Verweilen,

Probieren und Genießen zu machen. Der

Samstagsmarkt findet natürlich nach wie vor

statt.

Parken Altstadtkern

Die Parkplätze im Altstadtkern

vorrangig den Bewohnern zur

Verfügung zu stellen ist der

richtige Ansatz. Anderseits

werden aber auch dringend

BU

R. Freiberg

Kurzzeitparkplätze für Handel,

Gewerbe und Gastronomie benötigt.

So hat der Stadtrat die

Einrichtung weiterer Anwohnerzonen

beschlossen und gleichzeitig die Parkplätze

zwischen den Kirchen tagsüber als Kurzzeitparkplätze

ausgewiesen. Mit den Anwohnerzonen

im südlichen Inselbereich konnte der Parksuchverkehr

im Inselkern deutlich reduziert werden. Den

verschiedenen Nutzergruppen gerecht zu werden

ist nicht immer einfach, hier ist Kompromissbereitschaft

gefragt. Ärgerlich und vermeidbar waren die

im Zuge der Maßnahme ausgestellten Verwarnungen.

Hier wäre Kulanz seitens der Verwaltung angebracht

gewesen, in dem man die Fertigstellung der

Parkplätze auf der Hinteren Insel abgewartet hätte.

Die nicht aktualisierte Beschilderung „Parken nur

für Bewohner“ am Parkscheinautomat hat zusätzlich

noch für unnötige Irritationen bei der Nutzung

der Parkplätze geführt. Die Fertigstellung der

zusätzlichen Parkplätze auf der Hinteren Insel sollte

die Parksituation im Inselkern entlasten.

Das Juwel

FW

W. Schönberger

Der Weg des Aufsichtsrates der

GWG Wohnungsbaugesellschaft

zum Hoyerberg war

doch mehr als nötig und auch

von meiner Seite aus sehr

wichtig. Konnte sich doch jeder

von uns selbst ein Bild machen,

über den katastrophalen

Zustand des Hoyerberg

Schlössle. Ja ob es auch wirklich so runtergekommen

ist, wie wir immer wieder zu hören bekamen.

Es steht wirklich in einem erbärmlichen Zustand

da. Abreißen wäre da schon eher angesagt. Das

möchte man aber nicht. Auch sehr verständlich.

Man hängt an dem Schlössle und möchte das

Kleinod auf dem Hoyerberg gerne in einem neuen

Glanz sehen. Dieser Glanz allein kostet die GWG

über 3 Millionen Euro. Der Renovierungsstau hat

das größtenteils auch mit verschuldet. Herr Mayer

von der GWG wäre ja auch bereit, das Schlössle zu

sanieren. Aber hat es auch wirklich gesagt, einen

Sinn. Wenn kein Pächter zur Verfügung steht.

Auch wenn man 3,5 Millionen übrig hätte, für die

Investition, wäre das Ganze ein Wagnis. Vielleicht

aus Liebe zum Objekt, in der Hoffnung einen

Pächter zu finden. Da muss man schon beide Augen

verschließen umso ein Deal einzugehen.

Die „Hintere“ nach vorn

Nach Jahrzehnten im Widerstand

gegen Stadtvillen oder

ein Kongresszentrum hat die

Bunte Liste dem Kompromiss

zugestimmt, der im Rahmenplan

Hintere Insel fixiert

BL

D. Obermayr

wurde. Wir sichern damit

dem Bürgerpark die öffentliche

Nutzung des Uferbereichs.

Hier bleibt eine große Fläche zur Naherholung

grün.

Die Umwandlung bezahlbarer Wohnungen in

Ferien- oder teure Eigentumswohnungen, die

letztlich oft nur Zweitwohnsitze sind, verursachte

einen drastischen Bevölkerungsverlust der Insel.

Diese strukturell negative Entwicklung wollen

wir umkehren an einem Ort, der die wichtigste

Infrastruktur für nachhaltiges, gut nachbarschaftliches

Leben schon bietet und deren Erhalt

damit sichert.

Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Nutzung

der städtischen Fläche dauerhaft frei von Spekulation

bleiben, sonst geschieht auf der Hinteren

Insel dasselbe wie in der Altstadt. Und dies ist

auch die Bedingung für unsere Unterstützung

des Rahmenplans: Eine langfristige Leihgabe

städtischer Flächen an Projekte, die allen Generationen

bezahlbares Wohnen ermöglichen.

AFD

Dr. R. Rothfuß

Es wird keinen Frieden geben

…ohne die beidseitige Fähigkeit

zur Selbstkritik – so muss

der pessimistisch scheinende

Titel fortgesetzt werden. „Lindauer

Stadtrat fällt mit zweifelhaften

Äußerungen zum

Krieg in der Ukraine auf“ titelte

die Lindauer Zeitung

über meine Forderung als

Geopolitikanalyst, dass mit zahlreichen Belegen

untermauerte Vorwürfe verbotener Biowaffenlabore

mit US-Finanzierung in der Ukraine „ernsthaft

und neutral überprüft werden“ müssen. Es ist

äußerst traurig, dass innerhalb Europas ein offener

Krieg mit so vielen Opfern ausgebrochen ist.

Als Konfliktforscher hatte ich schon 2014 in einer

Ringvorlesung an der Uni Tübingen über „Feindbilder

in der internationalen Geopolitik“ vor der

Eskalation des seither ununterbrochen Menschenleben

fordernden Konflikts im Osten der

Ukraine gewarnt. Die Medien interessierten sich

acht Jahre lang kaum für das dortige Leiden der

Menschen. Geopolitische Ignoranten steuerten

die ungebremste NATO-Osterweiterung ohne

Rücksicht auf (Vertrauens-)Verluste. Jetzt ist der

Stellvertreterkrieg der Supermächte eskaliert. Ohne

ein Zurück zum Dialog ist ganz Europa in

höchster Gefahr.

LINDAUER

www.bz-lindau.de

lindauer_buergerzeitung


6 23. April 2022 · BZ Nr. 16/22

ENERGIE, WASSER UND VERKEHR

– Anzeige –

Starke Partner für die Telekommunikation Lindau

Stadtwerke Lindau PCK Gruppe übernimmt Rechenzentrum, NetCom BW das Endkundengeschäft und den aktiven Netzbetrieb

Bei der Suche nach einem passenden

Partner für die Telekommunikationssparte

ging den

Verantwortlichen der Stadtwerke

ganz klar Gründlichkeit vor Schnelligkeit:

Alle Aspekte sollten sorgfältig

abgewogen und geprüft

werden, bevor den politischen

Entscheidungsträgern und -trägerinnen

ein Ergebnis und eine

Handlungsempfehlung vorgelegt

werden. „Wir haben eine gute

Lösung für alle Beteiligten gefunden“,

berichtet Geschäftsführer

Hannes Rösch jetzt über

das abgeschlossene Projekt.

„Als Stadtwerke und Telekommunikation

Lindau können

wir uns künftig ganz auf unser

lokales Kerngeschäft, den Ausbau

und den Betrieb von Versorgungsinfrastruktur

für Gas,

Wasser und Strom sowie den

Ausbau von Glasfaserinfrastruktur,

konzentrieren und stärken

so die Investitionskraft gerade

in das glasfaserbasierte Telekommunikationsnetz.

Ganz wichtig

für unsere Entscheidung

und die Zustimmung der politischen

Entscheidungsträger

war: Die Arbeitsplätze unserer

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

sind sicher und der Standort

bleibt erhalten. Durch die

neuen starken Partner der

Stadtwerke und Telekommunikation

Lindau haben die

Mitarbeiter sogar noch bessere

Entwicklungsmöglichkeiten

aufgrund eines viel größeren

Wirkungsumfelds. Auch unsere

Kundinnen und Kunden werden

den Übergang so gut wie

gar nicht merken: Die bisherigen

Dienste werden nahtlos

und ohne Unterbrechung weiterlaufen

und auch die persönliche

Betreuung unserer Privat-

und Geschäftskunden ist

gesichert“, so Hannes Rösch.

NetCom BW GmbH

NetCom BW GmbH und PCK

Gruppe

Gleich zwei Unternehmen

teilen sich künftig die Aufgaben

der 1998 gegründeten Telekommunikation

Lindau: Das

Rechenzentrum übernimmt

die PCK Gruppe aus Kempten

mit der neu gegründeten PCK

IT Datacenter GmbH im bestehenden

Leistungsumfang. „Dieses

Unternehmen bietet die ideale

Ergänzung für das Rechenzentrum-Geschäft

und die IT-

Dienste der TK Lindau. Durch

das Know-how des Teams rund

um den Inhaber Rainer Schmidt

kann der bisherige breite Leistungsumfang

der TK Lindau

vollständig abgedeckt und im

Sinne unserer Kundinnen und

Kunden weiter optimiert werden.

Die PCK Gruppe hat große

Erfahrung als Dienstleister für

Institutionen der öffentlichen

Hand, beispielsweise für Krankenhäuser

und Pflegeeinrichtungen.

Wir erwarten uns hiervon

einen weiteren Anschub

für die Digitalisierungsvorhaben

der Stadt Lindau und in der

Region“, berichtet Hannes Rösch

aus dem Verhandlungsprozess.

Das Endkundengeschäft und

den aktiven Netzbetrieb der

Telekommunikationssparte

übernimmt die EnBW-Tochtergesellschaft

NetCom BW. Für

die bisherigen Kunden/-innen

der Telekommunikation Lindau

wird die Übernahme kaum

spürbar sein. Die Telekommunikation

Lindau bleibt bis auf

Weiteres Vertragspartner, sodass

die Kunden im Rahmen

der bestehenden Kundenverträge

unverändert weiter versorgt

und betreut werden. „Wir

freuen uns mit der NetCom

BW einen starken und verlässlichen

Partner auf Augenhöhe

Die NetCom BW GmbH

mit Sitz in Ellwangen wurde

2014 gegründet und ist eine

Konzerngesellschaft der EnBW

Energie Baden-Württemberg AG. Mit ihren innovativen Dienstleistungen

in den Geschäftsfeldern Datenkommunikation,

Standortvernetzung, Telefonie und Services ist die NetCom BW

eine anerkannte Größe im heimischen Telekommunikations- und

IT-Markt. Zu den Kunden der NetCom BW zählen Privathaushalte,

Industrie- und Gewerbebetriebe sowie kommunale Einrichtungen.

Mit dem unternehmenseigenen Daten- und Sprachnetz per Lichtwellenleiter

von rund 18.400 Kilometern, verfügt die NetCom

BW über eines der größten und modernste Glasfasernetze in

Baden-Württemberg und dem angrenzenden Bayern.

Sie freuen sich über einen gelungenen Übergang, von dem alle profitieren (von links): Bernhard Palm und

Nicolas Prinz von der NetCom BW, Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons, Stadtwerke-Geschäftsführer

Hannes Rösch sowie Jürgen Kreutzer und Rainer Schmidt von der PCK Gruppe.

Foto: Stadtwerke Lindau

gewonnen zu haben, von dessen

Erfahrung und Größenvorteilen

wir profitieren können.

Die NetCom BW ist ein

regionaler Telekommunikationsanbieter

mit rund 100 Millionen

Euro Umsatz und einem Versorgungsgebiet

in ihrem Heimatmarkt

Baden-Württemberg und

im angrenzenden Bayern, sodass

das Netz der TK-Lindau

eine ideale Ergänzung darstellt

und sich gut integrieren lässt.

NetCom BW hat bereits langjährige

Erfahrung aus ähnlichen

Partnerschaften mit Gemeinden

und Stadtwerken und ist als

Tochter der EnBW eng mit dem

Energieversorgungs-Geschäft

PCK Gruppe

verbunden und somit auch

mit dem Betrieb von Netzen

für kritische Infrastrukturen

bestens vertraut“, kommentiert

Hannes Rösch die Entscheidung

für das Unternehmen.

„Gerade in der TK-Branche,

das hat nicht zuletzt die Pandemie

schmerzhaft deutlich

gezeigt, wachsen die Anforderungen

rasend schnell“.

Durch den Schulterschluss

mit den beiden äußerst erfahrenen

und langjährig erfolgreich

am Markt agierenden

Partnern sollen der Service für

die Kunden in der Region weiter

verbessert und das Innovationstempo

erhöht werden,

Die PCK IT Solutions GmbH

ist ein 1990 gegründetes

IT-Systemhaus und Managed

Service Provider und erbringt

für mittelständischen Kunden sowie Behörden und Kommunen

proaktive smart IT Services, liefert die notwendige IT-Infrastruktur

und setzt IT-Systeme auf.

Zudem stehen innerhalb der PCK Gruppe die care IT GmbH für

die digitale Transformation von Pflegeheimen & Privatkliniken

und die PCK IT Consulting GmbH für hochqualitative Leistungen

im Datenschutz, während die PCK IT Datacenter GmbH das

Produktportfolio mit regionaler Datenspeicherung und einem

umfassenden Angebot an „IT-as-a-Service“ Lösungen ergänzt.

um auch in Zukunft attraktive

Dienstleistungen auf hohem

Niveau anbieten zu können.

Untermauert wird dies durch

den Aufbau eines neuen Unternehmensstandorts

der Partner

auf dem Gelände der Stadtwerke

Lindau.

TK Lindau weiterhin Netzbetreiber

der Infrastruktur

Das Glasfasernetz bleibt in

der Verantwortung der Stadtwerke

Lindau. Die TK Lindau

wird sich zukünftig als reine

Infrastrukturgesellschaft auf

einen verstärkten Ausbau ihres

Glasfasernetzes in der Stadt

Lindau und der Region konzentrieren.

So können die Synergien

mit dem Stadtwerkenetz

auch weiterhin optimal ausgenutzt

werden und neben Strom-,

Gas- und Wasserleitungen parallel

auch Glasfaserkabel verlegt

werden.

manu

Alle Infos rund um Energieversorgung,

Wasser und

Verkehr finden Interessenten

auf der Homepage der

Stadtwerke Lindau:

@ www.sw-lindau.de


GESCHÄFTSLEBEN 23. April 2022 · BZ Nr. 16/22

7

EXPERTEN-

TIPP

Im Alltagstrubel sind

Gedanken um den zukünftigen

Kapitalbedarf der

Kinder oft Nebensache.

Jedoch einmal richtig

aufgesetzt, kann man die

Veranlagungsstrategie

sorgenfrei und langfristig

laufen lassen.

Kosten für die erste eigene

Wohnung, einen Grundstückskauf

oder das

Auslandsstudium sind zwar

weit weg, lassen sich dann

aber bestimmt einfacher

schultern.

Anlagemöglichkeiten

Die Möglichkeiten sind

vielfältig. Besonders

beliebt ist der langfristige

Vermögensaufbau über

Investmentfonds/ETFs am

globalen Aktienmarkt.

Verfolgt man eine globale

und breite Anlagestrategie,

sollten kostengünstige ETFs

(Exchange Traded Fund) bevorzugt

werden. Zukunfts-

Exkursion

Am Mittwoch, 27. April, lädt

die Gebietsbetreuung des

Bundes Naturschutz um 17 Uhr

zu einer Exkursion am „Wäsen“

in Lindau ein. Von kleinen

Pflänzchen und Baumriesen

am Seeufer handelt die Entdeckungsreise.

Mit der Exkursion

will die Gebietsbetreuerin

auf die Sensibilität und Schutzwürdigkeit

des Bodenseeufers

hinweisen und zeigt die Folgen

des Klimawandels auf.

Bei starkem Regen entfällt die

Veranstaltung. Treffpunkt für

die etwa zweistündige Exkursion

ist am Parkplatz „Wäsen“

in der Eichwaldstraße in

Lindau.

BZ

Investition in die Zukunft der Kinder

themen wie z.B. Digitalisierung

oder Saubere Energie sollten

beigemischt und nicht Hauptbestandteil

sein.

Der Faktor Zeit

Die Schwankung von Vermögenswerten

(Risiko) einer Investition

kann abnehmen, je länger man

diese hält. Der Anlagehorizont

ist damit ausschlaggebend für

den Anlageerfolg.

Denn: Mit ansteigender Anlagedauer

kann auch die Wahrscheinlichkeit

steigen, positive

Erträge am Kapitalmarkt zu

erzielen. Während kurzfristige

Karl-Heinz Strube

Prokurist

Hypo Vorarlberg,

Bereichsleiter

Portfolio- und

Asset Management

Haussammlung

Die ehrenamtlichen Helfer/-innen

der Lebenshilfe für Menschen

mit Behinderung e.V. werden

im Mai und Juni Briefe mit der

Bitte um eine Spende einwerfen.

Die Spenden sollen für

kreative, sportliche und allgemeinbildende

Angebote für

Kinder, Jugendliche und Erwachsene,

die einen erhöhten

Betreuungsaufwand haben,

verwendet werden. Wer

eine Spendenbescheinigung

benötigt, sollte bitte auf der

Überweisung die Adresse angeben.

„Jede kleinste Spende

hilft, Großes zu bewirken“, so

Monika Illerhaus vom Lebenshilfe

e.V.

BZ

Veranlagungen hohen Schwankungen

ausgesetzt sind, nehmen

langfristige Veranlagungen im

Risiko ab. Voraussetzung hierfür

ist ein langfristiges Anlageziel.

Anleger, die das beherzigen,

können mit hoher Wahrscheinlichkeit

sehr erfolgreich am

Kapitalmarkt agieren.

Es bestehen allerdings im

Veranlagungsgeschäft immer

gewisse Risiken, die einkalkuliert

werden müssen. KHS

Hypo Vorarlberg Bank AG

Zentrale Bregenz

Hypo Passage 1

6900 Bregenz (Österreich)

Karl-Heinz Strube

Telefon:

00 43 50 414 - 14 62

E-Mail:

karl-heinz.strube@hypovbg.at

@ www.hypovbg.at

Kleiderbasar

Der Weißensberger Kleiderbasar

Frühjahr/Sommer 2022

findet am Sonntag, 24. April,

von 11 bis 14 Uhr in der Festhalle

Weißensberg statt (mit

Kuchenverkauf). Das Angebot

umfasst gut erhaltene

Secondhand-Kleidung und

Schuhe für Erwachsene,

Taschen und Bücher sowie

Haushaltswaren. Veranstalter

ist der Kinder- und Jugendhilfeverein

Weißensberg e.V.

Warenannahme: 23. April von

14.30 bis 16.30 Uhr; Abholung

nicht verkaufter Ware:

24. April von 18 bis 18.30 Uhr

Einlass nur mit FFP2-Maske.

BZ

Die beste Zeit für einen „Stoffwechsel“

Ob junge Frau oder Dame von

Welt: Wer sich von wundervollen

italienischen Designerstoffen zu

neuer, ganz individueller und

handgefertigter Frühlings- und

Sommermode inspirieren lassen

möchte, ist am 28. und 29. April

2022 jeweils ab 10 Uhr herzlich

zum „Stoffwechsel“-Event in

die Schneiderwerkstatt „Die

Kleidermacher“ in der Freihofstraße

14 in Lindau eingeladen.

Schauen, fühlen, in Farben

schwelgen... Hier können die

Damen nach Lust und Laune oder

auch nach Anlass entscheiden, ob

es ein vorteilhaft geschnittener

Rock sein soll, ob sie sich in einem

maßgeschneiderten Kostüm

oder doch eher in einem luftigleichten

Sommerkleid sehen oder

aber eine neue Bluse mit reizvollen

Details zur Lieblingshose

tragen möchten.

Kleidermachermeisterin Heidi

Kreil berät sie freundlich und

fachkompetent und schneidert

ihnen das neue Kleidungsstück

direkt auf den Leib.

BZ-Foto: HGF

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8 23. April 2022 · BZ Nr. 16/22

GESCHÄFTSLEBEN

Jetzt gemeinsam unter einem Dach...

Technikzentrum Natterer und Autoteile Bemetz Ladengeschäft und Kundenbetreuung

Das Traditionsunternehmen Natterer

ist umgezogen. Es ist jetzt

in der Kemptener Straße 122 zu

finden – gemeinsam unter einem

Dach mit der Firma Autoteile Bemetz.

Die beiden Firmeninhaber

Gunnar Huleja und Arthur Bemetz

sind sich sicher, dass die

gemeinsame Kundenbetreuung

gute Synergieeffekte hat. Die

Kunden können hier über das

komplette Sortiment beider Firmen

verfügen.

Technikzentrum Natterer

Technischer Handel für Industrie,

Heim- und Handwerk

Gunnar Huleja

Kemptener Straße 122, Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/7 29 44

E-Mail: info@natterer-lindau.de

Öffnungszeiten:

Mo. bis Fr. von 8 bis 12 Uhr und

von 13 bis 17 Uhr

Kugellagern zu bieten. Das

heißt, dass auf die meisten

Anfragen sofort reagiert werden

kann und die Teile in der

Regel innerhalb von zwölf

Stunden beim Kunden angeliefert

werden.

Wer möchte, hat die Möglichkeit,

sich auf der Webseite

der Firma Natterer über das

Warenangebot zu informieren.

Egal, ob Großkunde, Industriebedarf

oder Abnahme in

kleinen Mengen durch Handwerksbetriebe

oder Hobby-

@ www.natterer-lindau.de

Gunnar Huleja (re.) ist mit seinem Technikzentrum Natterer jetzt unter einem Dach mit der Firma Autoteile

Bemetz, die Arthur Bemetz (li.) 1989 gegründet hat, in der Kemptener Str. 122 zu finden. BZ-Fotos: HGF

Gunnar Huleja hat das Warensortiment

und den Service seines

Technikzentrums Natterer

auf die Bedürfnisse der Industrie

abgestimmt und die Betreuung

der Großhandelskunden

intensiviert. Mit Produkten

namhafter Hersteller aus

den Bereichen Drucklufttechnik,

Keilriemenherstellung, Werkzeuge

mit Zusatznutzen, chemisch-technische

Spezialprodukte

und Klebstoffe kann er

die hohen Erwartungen der

anspruchsvollen Kunden erfüllen.

Die wissen auch die

individuelle Betreuung durch

den Außendienst der Firma

Natterer zu schätzen und sparen

viel Zeit und Geld, wenn

bei besonders kniffligen Problemen

neben dem Natterer-

Betreuer sogar ein Techniker

der jeweiligen Firma mit anreist,

um vor Ort an einer individuellen

und schnellstmöglichen

Problemlösung zu arbeiten.

Mit seiner Spezialisierung

auf den Handel mit Kugellagern

war die Lindauer Firma

Natterer einst konkurrenzlos

zwischen Konstanz und Kempten.

Auch heute noch hat der

Betrieb einen der umfangreichsten

Lagerbestände an

bastler und -schrauber: „Wir

legen größten Wert auf eine

Natterer und Bemetz

Die beiden alteingesessenen

Lindauer Firmen

Technikzentrum Natterer

und Autoteile Bemetz haben

sich entschieden, in der

Kemptener Str. 122 gemeinsam

unter ein Dach zu gehen.

Das Technikzentrum Natterer

steht für

technischen Industriebedarf,

wie Wälzlager, Simmerringe,

Keilriemen, Schwingungsdämpfer,

Drucklufttechnik

und chemische Wartungsprodukte.

Die Kunden können über das

komplette Sortiment beider

Firmen verfügen.

fachgerechte Beratung“, sagt

Gunnar Huleja. Mit seinem

Sortiment bereichert er nun

das Angebot von Autoteile Bemetz

in Lindau. Dort werden

die Kunden im gemeinsamen

Ladengeschäft bedient und zu

beiden Produktpaletten beraten.

Das erfordert bei bestimmten

Warengruppen sicher noch

eine Weile Einarbeitungszeit.

Aber so können umfangreiche

Öffnungszeiten angeboten werden.

Und für die Zukunft ist gesichert,

dass Martin Bemetz, Junior-Chef

von Autoteile Bemetz,

irgendwann auch die Firma

Natterer nahtlos von Gunnar

Huleja übernehmen kann. HGF

Juni 1936: Ing. Severin Natterer eröffnet in Lindau-Reutin ein

Geschäft für technische Artikel – Groß- und Einzelhandel;

später: sein Sohn Franz Natterer übernimmt die Geschäfte;

1965: Anbau für Verkaufsraum und Lager; 1987: A. Herb übernimmt

den Familienbetrieb; 2006: Firma Natterer feiert das

70. Betriebsjubiläum; 2007: Gunnar Huleja kauft den Betrieb

und behält den Firmennamen bei; 2009: Umzug in die Kemptener

Str. 8; 2022: Technikzentrum Natterer und Autoteile Bemetz

gehen unter ein Dach

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GESCHÄFTSLEBEN 23. April 2022 · BZ Nr. 16/22

Jetzt gemeinsam unter einem Dach...

Autoteile Bemez und Technikzentrum Natterer Juniorchef Martin sichert die Nachfolge

Bemetz und Natterer

Die beiden alteingesessenen

Lindauer Firmen

Autoteile Bemetz und

Technikzentrum Natterer

haben sich entschieden, in der

Kemptener Str. 122 gemeinsam

unter ein Dach zu gehen.

Autoteile Bemetz steht für

Ersatzteile und Zubehör für

alle gängigen in- und ausländischen

Fahrzeuge.

Die Kunden können über das

komplette Sortiment beider

Firmen verfügen.

9

Kunden finden jetzt die geballte Kraft unter einem Dach: die Autoteile von Bemetz und den Industriebedarf von Natterer. Ein weiterer Vorteil

der gemeinsamen Kundenbetreuung: Für beide Firmen wird mit dem Junior Martin Bemetz (re.) in Zukunft die Nachfolge gesichert sein.

1. April 1989: Arthur Bemetz

gründet in Wasserburg die

Firma Autoteile Bemetz

17. Juli 1994: Einzug in den

neu gebauten Firmenstandort

in der Kemptener Straße

122 in Lindau (B)

1994: Beitritt zum Einkaufsverband

Coparts

1999: Eröffnung einer Filiale

in Friedrichshafen

2017: Umzug der Friedrichshafener

Filiale aus einem

gemieteten Objekt in einen

Neubau in der Teuringerstraße

56

2022: das Technikzentrum

Natterer von Gunnar Huleja

zieht unter ein Dach mit

Autoteile Bemetz in der

Kemptener Straße 122; beide

Firmen nutzen Synergieeffekte

und treten gemeinsam

am Markt auf

Seit 33 Jahren gibt es die Firma

Autoteile Bemetz, seit 1994 am

Standort in der Kemptener Str.

122 in Lindau. Neu seit Januar

2022: Das Technikzentrum Natterer

ist hier mit eingezogen.

Die beiden Firmeninhaber Arthur

Bemetz und Gunnar Huleja sind

sich sicher, dass die gemeinsame

Kundenbetreuung gute Synergieeffekte

hat. Die Kunden können

im Ladengeschäft über das komplette

Sortiment beider Firmen

verfügen.

Die Firma Bemetz, die seit

1999 auch eine Filiale in Friedrichshafen

betreibt, beliefert

Werkstätten, den Einzelhandel

und Privatpersonen mit Ersatzteilen

und Zubehör rund

ums Auto. Das schließt Pkw

aller gängigen in- und ausländischen

Marken, Kleintransporter,

Traktoren, Motorräder

und Roller mit ein. Das Angebot,

die Leistungen und der

Service sind in beiden Häusern

in Lindau und Friedrichshafen

identisch.

Rund 150.000 Artikel sind

ständig am Lager oder können

über Nacht besorgt werden.

„Wir verkaufen keine importierten

Waren, sondern beziehen

alles von deutschen Lieferanten.

Das ist im Hinblick auf

eventuelle Garantieleistungen

wichtig“, erläutert Arthur Bemetz.

Mit Hilfe des Baujahres,

des Fahrzeugtyps und einer

Schlüsselnummer kann das

richtige Teil bestellt werden.

„Unsere Ersatzteile für Bremsen,

Auspuffanlagen, Motorkupplungen,

Stoßdämpfer oder Lenkteile

entsprechen Erstausrüsterqualität

und werden zum Teil

vom Hersteller der Originalteile

geliefert. Für sie gelten die gleichen

Garantie-Ersatzleistungen

wie in der Autoindustrie. Auf

Kundenwunsch können wir

aber gern auch preiswertere

Ersatzteile zum Beispiel für eine

zeitwertgerechte Reparatur an

älteren Fahrzeugmodellen besorgen“,

so Arthur Bemetz. Generell

werden bei Autoteile Bemetz

aber nur neue, keine gebrauchten

Ersatzteile verkauft.

Derzeit stark nachgefragt: Fahrradträger

fürs Auto

Auf einen Onlineshop wird

bewusst verzichtet. Das Fachwissen

zu Ersatzteilen und Lieferanten,

über das Arthur

Bemetz und sein Team verfügen,

komme den Kunden bei

einer persönlichen Beratung

viel besser zugute.

Das Sortiment des Technikzentrums

Natterer, das im

Januar im Ladengeschäft dazu

gekommen ist, empfindet Arthur

Bemetz als Bereicherung für

das Angebot seiner Firma. Und

so wird sein Sohn Martin nicht

nur als sein Nachfolger eingearbeitet,

sondern wird auch

den Fortbestand der Firma

Natterer sichern.

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Bemetz Autoteile

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Kfz-Bereich

Arthur Bemetz

Kemptener Straße 122, Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/7 30 73

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10 23. April 2022 · BZ Nr. 16/22

WISSENSWERTES

Gartenmärktle in Oberreitnau

Rechtzeitig zur Pflanzzeit

im Garten veranstaltet der

Frauenbund Oberreitnau am

Samstag, 7. Mai 2022, von 11

bis 16 Uhr wieder sein beliebtes

Gartenmärktle rund um das

Liberatushaus in Oberreitnau.

Hier kann man in entspannter

Atmosphäre verkaufen, kaufen,

Bösenreutin

Am Samstag, 30. April, wird

ab 18 Uhr am Dorfplatz in

Bösenreutin der Maibaum

gestellt. Die musikalische

Umrahmung übernimmt der

Musikverein Bösenreutin.

Am Sonntag, 1. Mai, findet

zunächst der Gottesdienst vor

dem Maibaum statt. Anschließend

wird zum Frühschoppen

mit dem Musikverein Bösenreutin

eingeladen. BZ

tauschen oder sich einfach nur

von einem vielfältigen Angebot

inspirieren lassen.

Das Gartenmärktle findet bei

jeder Witterung statt. Nähere

Infos und Anmeldung bei Evi

Schlegel, Tel.: 0 83 82/2 54 57.

BZ-Foto: Wolfgang Schneider

Streitelsfingen

Am Sonntag, 1. Mai, wird ab

11 Uhr nach alter Tradition in

Streitelsfingen der Maibaum

von den Streitelsfinger Stammtischlern

unter den Klängen des

Musikvereins Lindau-Reutin

aufgestellt. Danach unterhalten

die Reutiner ihr Publikum mit

schwungvollen Rhythmen und

sorgen mit Grillhähnchen, Bratwurst

und Kuchen bis in den

Nachmittag für das leibliche

Wohl aller Gäste.

BZ

Filmvorführung und

Gespräch

Der Verein Soziale Skulptur

lädt am Sonntag, 1. Mai 2022,

um 17.30 Uhr zur Filmvorführung

von „Dem Himmel

einen Schritt näher“ und zu

einem anschließenden Gespräch

ins Humboldt-Haus in

Achberg ein.

Das Gebiet zwischen Bad Wurzach,

Vogt, Waldburg und

dem Altdorfer Wald ist der

Übergangsbereich vom Oberschwäbischen

zum Westallgäuer

Hügelland. Alexander

Knor zeigt in seinem Film

„Dem Himmel einen Schritt

näher“ diese überwiegend

landwirtschaftlich geprägte

Region aus herrlichen und

unbekannten Blickwinkeln.

Der Untertitel „Wenn Fortschritt

auf Landschaft trifft“

weist auf mögliche gravierende

Veränderungen hin.

Speziell das Gebiet um den

Waldburger Rücken ist in das

Blickfeld von Industrie, Investoren

und Politikern geraten,

worüber der Vereinmit

seinen Gästen – mit

Blick auch auf Windkraft –

ins Gespräch kommen möchte.

Ein kleines Abendessen wird

angeboten. Die Veranstaltung

des Vereins Soziale

Skulptur findet in Zusammenhang

mit der Veranstaltungsreihe

„Zukunft Erde“ des

INKA statt. Eintritt: freie

Spende Mehr Infos gibt‘s

unter: www.kulturzentrumachberg.de/dem-himmeleinen-schritt-naeher

BZ

Lindauer bei „Jugend musiziert“

Die besten bayerischen

Gitarrennachwuchs-Quartette

kommen aus Lindau: Über

900 junge Talente aus dem

Freistaat hatten sich für den

renommierten Wettbewerb

„Jugend musiziert“ angemeldet.

Öffentlich präsentierten

sie ihr Können vor einer fachkundigen

Jury. Doch nur die

Besten werden zum Bundeswettbewerb

im Juni nach

Oldenburg weitergeleitet.

Einen großen Erfolg konnten

zwei Gitarren-Nachwuchs-

Quartette aus Lindau, allesamt

Schüler der Privat-Musiklehrerin

Elena Hager, mit je 24 von

25 Punkten und einem ersten

Preis erzielen. Damit konnten

sich diese Gitarristen für den

Bundeswettbewerb qualifizieren.

Die beiden Gitarrenquartette

mit Jakob Schymosch,

Alexander Fress, Ferdinand

Linhart und Christopher

Knütter in Wertungsgruppe IV

sowie Alexander Fress, Simon

Baron, Rafet Karabag und Mia

Egger in Altersgruppe V (oben)

haben ihren Auftritt in den

Pfingstferien beim Bundeswettbewerb.

BZ-Fotos: Dartsch

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27.4. bis 14.5.2022,

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Wir freuen uns auf Euch!





















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Bürgerzeitung

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Alles, was Spaß macht,

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Beim Erben hört Freundschaft auf:

professionelle Hilfe bei der

Zukunftsplanung

Info-Häppchen:

wie Lebensmittel gekennzeichnet

werden müssen

Gesundheit

Wechseljahresbeschwerden

muss man aushalten?

Nein, danke!

Regelmäßige Check-ups

brauchen nur Autos?

Nein, sie retten auch den Fahrer!

Lebensqualität

Leihgroßeltern:

viele Kinder und Eltern wünschen

sich Unterstützung

„Bezugspflege“:

das Erfolgsgeheimnis im

ambulanten Bereich


12

Verlagsbeilage der Lindauer Bürgerzeitung

23. April 2022

SPECIAL: BZ – DIE BESTE ZEIT

Lebensqualität statt Wechseljahresbeschwerden

Gute Erfahrungen mit der Rimkus-Methode mit humanidentischen statt künstlichen Hormonen

Muss man körperliche Beschwerden

während der Wechseljahre

und damit den Verlust von Lebensqualität

hinnehmen? „Nein“,

sagt Dr. med. Thomas Kadzidroga.

Er bezeichnet die Hormontherapie

als seine „schönste Therapie“,

da die Beschwerdebesserung bei

den Patienten so offensichtlich

und herausragend sei und man

die Erfolge sehe und spüre.

Die Zeit hormoneller Umstellung

ab dem 40. bis 55. Lebensjahr

wird als „Wechseljahre“

oder „Menopause“ bezeichnet.

Mit dem Absinken weiblicher

Sexualhormone im Blut

gehen einige körperliche Veränderungen

einher, die bei

vielen Frauen zu Beschwerden

führen.

Auch heute herrscht noch

oft die Meinung: „Da muss

Mann/Frau durch!“ Auch wenn

das bedeutet, viel an Lebensqualität

einzubüßen. „Das muss

nicht sein“, sagt Dr. med. Thomas

Kadzidroga. Er ist praktizierender

Arzt in Scheidegg und behandelt

Patienten/-innen mit

Wechseljahresbeschwerden

nach der Rimkus-Methode.

Wir haben ihn u.a. gefragt, wie

erfolgversprechend diese Therapie

ist und welche Symptome

darauf hinweisen.

BZ: Leidet jede Frau gleich

stark unter Wechseljahresbeschwerden?

Dr. Kadzidroga: Man sagt,

dass bei etwa einem Drittel der

Frauen in den Wechseljahren

die Symptome stark ausgeprägt

sind, bei einem Drittel nur

leicht und die restlichen Frauen

leiden so gut wie gar nicht

unter der hormonellen Veränderung.

Bei vielen Frauen dauern die

Beschwerden, zu denen u.a.

Schweißausbrüche und Hitzewallungen,

aber auch unregelmäßige

Blutungen, Brustbeschwerden,

Harnblasenschwäche,

Scheidentrockenheit, Schlafstörungen,

Gewichtszunahme,

Haarausfall, Osteoporose oder

extreme Stimmungsschwankungen

und Gelenkschmerzen (werden

oft als Depression und Rheuma

verkannt) zählen können, nur

kurze Zeit an. Aber ein Teil der

Frauen hat auch nach Jahren

noch deutliche Beschwerden.

BZ: Gibt es Wechseljahresbeschwerden

auch bei Männern?

Dr. Kadzidroga: Gibt es. Bei

Frauen treten Wechseljahresbeschwerden

meist plötzlich

und massiv auf, bei Männern

eher schleichend. Sie leiden

aber unter den gleichen Symptomen,

wie etwa Schweißausbrüchen,

Schlafstörungen, Leistungs-

und Libidoverminderung,

die nicht selten in einem

Burn-Out münden. Die Ursache

ist oft die gleiche: die nachlassende

Hormonproduktion.

BZ: Sie sagen, keine Frau und

kein Mann muss Einbußen der

Gesundheit und Lebensqualität

aufgrund von Wechseljahresbeschwerden

einfach so

hinnehmen. Wie können Sie

ihnen helfen?

Dr. Kadzidroga: Mit der Hormon-Substition

nach der Methode

des Facharztes für Frauenheilkunde

Dr. Volker Rimkus.

Im Rahmen der Rimkus-Therapie

erhält die Patientin oder

auch der Patient natürliche,

menschenidentische Hormone.

Wechseljahresbeschwerden

bessern sich bei meinen Patienten

oft schon nach kurzer Zeit

deutlich und sie gewinnen wieder

an Lebensqualität. Denn

durch diese Behandlung wird

die Ursache vieler Beschwerden

behandelt und nicht nur

die Symptome.

BZ: Sind bei dieser Methode

Nebenwirkungen zu erwarten?

Dr. Kadzidroga: In der Behandlung

von Wechseljahresbeschwerden

ist die Rimkus-

Methode deutlich im Vorteil

gegenüber der klassischen Hormon-Ersatztherapie,

insbesondere,

wenn letztere mit den nebenwirkungsbehafteten

künstlichen

Dr. med. Thomas Kadzidroga praktiziert in Scheidegg und hat viel Erfahrung in der Behandlung von

Wechseljahresbeschwerden.

BZ-Foto: TK

Hormonen vorgenommen wird.

Die Rimkus-Methode ist schmerzlos

und nebenwirkungsfrei. Denn

wir ersetzen nur den altersbedingten

Mangel an den auch normalerweise

im menschlichen Körper

vorkommenden Hormonen Progesteron

und Östradiol.

BZ: Für wen eignet sich die

Behandlung?

Dr. Kadzidroga: Für Frauen

und Männer, die die klassischen

Symptomatiken und Beschwerden

der Wechseljahre erleben,

Leidensdruck verspüren und

entsprechende Laborwerte aufweisen.

Vor der Therapie muss

aber eine sorgfältige Voruntersuchung

stattfinden, die mögliche

andere Ursachen für die Beschwerden

ausschließt. Bei Krebserkrankungen

wird inzwischen

auch Progesteron als Immunstimulanz

angewendet.

BZ: Wie läuft die Behandlung

ab?

Dr. Kadzidroga: Die an die

individuellen Laborwerte angepasste

Tagesdosis an Östradiolhemihydrat

und Progesteron,

welche im menschlichen

Körper z.T. in Testosteron weiter

umgewandelt (metabolisiert)

werden, wird in zwei Kapseln–

morgens und abends – eingenommen.

Da in unserer Region bei sehr

vielen Menschen auch ein Vitamin-D-Mangel

besteht, wird

auch dieses bei der Voruntersuchung

gemessen und gegebenenfalls

mit den Hormonen

auch substituiert. In den meisten

Fällen bessern sich die

Symptome dann nach kurzer

Zeit deutlich.

Die regelmäßig kontrollierten

Laborwerte geben im weiteren

Behandlungsverlauf Aufschluss

über eine eventuell

nötige Dosisanpassung.

BZ: Gibt es noch weitere Einsatzgebiete

der Hormonsubstitution?

Dr. Kadzidroga: Weitere Einsatzmöglichkeiten

sind bei autoimmunen

Erkrankungen, hormonmangelbedingten

Stoffwechselerkrankungen

und sogar bei

der Magersucht zu finden, bei der

eine Hormonsubstitution den

Blick für den eigenen Körper wieder

normalisieren und so den

Schlankheitswahn durchbrechen

kann. Ich bin sehr froh,

dass ich meinen Patienten mit

dieser Methode so erfolgreich bei

Be-

BZ

hormonmangelbedingten

schwerden helfen kann.

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SPECIAL: BZ – DIE BESTE ZEIT

Verlagsbeilage der Lindauer Bürgerzeitung

23. April 2022

„Wenn ich alt bin, werde ich Leihoma“

Kolpingsfamilie Lindau Viele Familien wären glücklich, wenn sich liebe Großeltern für die Sprösslinge fänden

Viele Eltern wünschen sich für

ihre Kinder eine Leihoma oder

einen Leihopa. Denn oft wohnen

die eigenen Großeltern weit weg

oder sie sind selten verfügbar,

weil sie selbst noch berufstätig

sind. Oder sie sind schon verstorben.

Die Kolpingsfamilie Lindau

fördert den generationenübergreifenden

Austausch, indem sie

Leihomas und Leihopas an interessierte

Familien vermittelt.

Thomas Dirmeier, Vorsitzender

der Kolpingsfamilie Lindau,

und seine Frau brachten die

Idee für den Leihoma und -opa-

Service aus Ravensburg mit.

2009 begann schließlich die

Leihoma-Vermittlung durch

die Kolpingsfamilie in Lindau.

Waren es am Anfang zehn

Leihomas, die sich meldeten,

um Familien und ihren Nachwuchs

zu unterstützen, sind es

derzeit leider nur noch fünf.

„Das hat verschiedene Gründe“,

erzählt Elisabeth Stoffers. Sie

kümmert sich ehrenamtlich

um die Koordination dieses

Dienstes, organisiert den regelmäßigen

Austausch der Leihgroßeltern

untereinander und

begleitet sie gern auch fachlich

bei ihrem Engagement.

„Vor allem die Coronapandemie

mit ihren Kontaktbeschränkungen

hat natürlich dazu beigetragen,

dass sich keine neuen

Leihgroßeltern gemeldet haben“,

sagt sie.

Dabei ist die Warteliste von

Familien, die dringend eine

Unterstützung von einer liebevollen

Leihoma gebrauchen

könnten, lang. Und viele Kinder

wünschen sich sehnlichst,

einfach jemanden zu haben,

der Zeit für sie hat.

Die Leihomas - und gern

auch dazugehörige Leihopas -

schenken den Kindern Zeit

zum Beispiel zum Vorlesen,

„Meine Leihoma und mein

Leihopa bedeuten mir sehr

viel, da sie wie meine echten

Großeltern sind.

Sie helfen mir bei allem und

unterstützen uns. Wir sind

sehr gerne bei ihnen.

Sie verpflegen uns und

helfen uns, ohne zu zögern.

Wir sind schon lange bei

unseren Leihgroßeltern und

wünschen uns, dass andere

Kinder und Jugendliche, die

keine Großeltern haben,

Ersatz-Omas und -opas

bekommen, die sie ebenso

lieben und unterstützen.

Ältere Menschen, die Kinder

mögen, sollten helfen!

In dieser Zeit haben sie die

Chance, noch einmal jung zu

sein, oder zumindest unglücklichen

Kindern helfen und

beistehen zu können.

Wenn ich alt bin,

werde ich Leihoma!“

Annalena

„Obwohl ich schon fast 16

Jahre alt bin, freue ich mich

jeden Freitag erneut darauf,

dass Oma uns von der Schule

abholt.

In den letzten zehn Jahren

sind wir ein richtiger Teil der

Familie geworden.

Mit meinem Opa gehe ich oft

und gerne in den Garten.

Mit Oma bin ich viel

im Nähzimmer oder

sie kocht mit mir.

Ich spüre jedes Mal aufs Neue,

wie gut es mir tut,

diese Herzlichkeit zu erfahren.“

Miriam

zum Spielen, sie gehen mit

ihnen spazieren, fahren mit

den Kindern Bus, erzählen mit

ihnen, hören ihnen zu, backen

mit ihnen Kuchen und Plätzchen...

eben alles, was Großeltern

so tun. „Da sind teilweise

schon tolle Beziehungen entstanden“,

berichtet Thomas

Dirmeier. Und genau darum

geht es: „Ziel ist es, langfristige

Beziehungen aufzubauen, die

allen Beteiligten gut tun“,

bringt es Elisabeth Stoffers auf

den Punkt.

Natürlich ist es schön, wenn

die Mama einen Nachmittag

in der Woche - das ist der übliche

Zeitaufwand, den die Leihomas

erübrigen sollten - für

sich hat: um Besorgungen zu

erledigen, in Ruhe putzen oder

arbeiten zu können oder auch

mal nur was für sich zu tun.

Aber die Leihgroßeltern bekommen

auch etwas zurück. Kein

Geld, denn es handelt sich um

eine ehrenamtliche Tätigkeit,

aber sie finden Generationen

übergreifenden Austausch, sinnvolle

und bereichernde Stunden

mit jungen Familien und

deren Kindern und das gute

Gefühl, gebraucht zu werden.

Ulrike Guilliard ist von Anfang

an als Leihoma der Kolpingsfamilie

im Einsatz. Als sie

nach Lindau zog, war sie Mutter

von drei erwachsenen Kindern,

die alle nicht in der Nähe

wohnten. Damals suchte sie

eine ehrenamtliche Tätigkeit

und hat die Aufgabe einer Leihoma

für sich entdeckt. Inzwischen

unterstützt sie schon die

4. Familie, indem sie ihnen etwas

von ihrer Zeit schenkt und

sich einmal in der Woche um

die Kinder kümmert. Denn vor

allem Eltern jüngerer Kinder -

das fängt schon im Säuglingsalter

an - fragen die Dienste der

Leihomas nach. Sie ist der Leihoma-Vermittlung

selbst dann

treu geblieben, als ihre Kinder

ganz in die Nähe zogen und ihr

mehrere eigene Enkelchen geschenkt

haben, die natürlich

auch nicht auf die Oma verzichten

möchten. „Es geht ja

nur um einen Nachmittag in

der Woche, den ich als Leihoma

im Einsatz bin. Die Zeit nehme

Karl und Hilde Kohler aus Oberholz/Hergensweiler sind seit elf Jahren die Leihgroßeltern für Annalena,

Miriam und Manuel. Diese Unterstützung weiß nicht nur die Mama der drei Kinder sehr zu schätzen, auch

die Geschwister sind glücklich und möchten Oma Hilde und Opa Karl auf keinen Fall mehr missen.

ich mir. Und für meine eigenen

Kinder und Enkel bin ich

selbstverständlich auch da. Sie

können immer auf mich zählen.

Aber das heißt nicht, dass

ich jeden Tag rund um die Uhr

zur Verfügung stehe. Es wäre ja

schlimm, wenn ich alles, was

mich außer meiner Familie

interessiert, aufgeben würde

und nicht darauf achte, was

ich brauche“, erzählt sie, wie

sie es handhabt, anderen Menschen

wertvolle Zeit zu schenken,

ohne sich dabei selbst zu

vergessen. Ihre Damen-Canasta-

Runde ist ihr dabei genau so

wichtig wie das Seniorenwandern

mit dem Alpenverein

oder nette Radtouren. „Das

hält fit und man bleibt jung“,

hat sie für sich die Erfahrung

gemacht.

Auch Karl und Hilde Kohler

aus Oberholz/Hergensweiler

können es sich wohl kaum

mehr vorstellen, wie es ohne

ihre Enkelkinder Annalena,

Miriam und Manuel wäre. Als

Hilde knapp 70 Jahre alt war

und Karl auf die 80 zusteuerte,

stürzten sie sich in das Abenteuer,

einer Familie als Leihgroßeltern

unter die Arme zu

greifen. Die Kinder sind schon

lange nicht mehr klein und

müssen ständig beaufsichtigt

oder beschäftigt werden. Und

trotzdem freuen sie sich, auch

heute noch mindestens einmal

pro Woche bei den Leihgroßeltern

zu sein, die nun auf

ihren 80 und 90. Geburtstag

„Unsere Leihgroßeltern

sind für mich ein

wundervolles Geschenk und

ich bin sehr dankbar dafür,

dass sie regelmäßig

für meine Kinder da sind.

Für mich als Mutter bedeutet es

eine große Entlastung,

einen Nachmittag in der Woche

nicht nur zu „müssen“, sondern

auch mal etwas in Ruhe

erledigen zu können.

Die Kinder genießen es,

zusteuern. Zeit, Liebe, Geduld

und Geborgenheit ist es, was

die Kinder an ihren Leihgroßeltern

schätzen und das wünschen

sie auch anderen Kindern,

die nicht in der glücklichen

Situation sind, leibliche

Großeltern oder wenigstens

eine Leihoma zu haben.

Die Kolpingsfamilie würde

sich sehr freuen, wenn ältere

Menschen, die eine sinnvolle

Beschäftigung suchen und

Kinder lieben, etwas von ihrer

Zeit (einen festen Nachmittag

in der Woche) an junge Familien

verschenken möchten. „Wenn

Sie bereit sind, auf die Familien

einzugehen und zu schauen,

was die brauchen, wenn Sie

nicht nur mit den Kindern,

sondern auch mit den Eltern

kommunizieren können und

gern Ihren Erfahrungsschatz

weitergeben möchten, dann

melden Sie sich doch bitte bei

13

BZ-Foto: privat

bei den Leihgroßeltern

die volle Aufmerksamkeit,

aber auch mehr Freiheiten als

zu Hause zu haben.

Sie profitieren vom Erfahrungsschatz

der Großeltern, egal ob

sie gemeinsam Vokabeln lernen,

kochen oder gärtnern. Und

einiges wird dort viel selbstverständlicher

erledigt, als wenn

Mama oder Papa es sagen...“

Mama von Annalena, Miriam und Manuel

unserer Leihoma-Vermittlung

– gern auch im Doppelpack

mit einem genau so lieben

Opa“, wirbt Elisabeth Stoffers

für den Service der Kolpingsfamilie

Lindau. Die Kosten für

entsprechende Versicherungen

und Supervisionen übernimmt

die Kolpingsfamilie. Trauen Sie

sich: Werden Sie Leihoma und

Leihopa! Sie werden dringend

gebraucht.

HGF

Kolpingsfamilie Lindau

Ansprechpartnerin für die

Leihoma-Suche und für die

Vermittlung von Leihomas und

-opas an interessierte Familien:

Elisabeth Stoffers

Tel.: 0 83 82/2 82 54

E-Mail: stoffers-elisabeth@web.de

@ www.kolping-lindau.de/

Leih-Oma-und-Opa-Service


14

Verlagsbeilage der Lindauer Bürgerzeitung

23. April 2022

SPECIAL: BZ – DIE BESTE ZEIT

Bezugspflege im ambulanten Bereich macht

Pflegeteam am See hilft Patienten, sich geborgen zu fühlen und schafft gute Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter

Pflegeteam 1:

Carolin, Denis und Ulla

Pflegeteam 2:

Karo, Ralf und Patricia

Pflegeteam 3:

Silvia, Monica und Dörthe

Betreuung:

Marianne und Mellita

Team Hauswirtschaft:

Melanie, Isabella, Brigitte und Petra

Büro:

Sandra und Susi

Gründer und Inhaber Pflegeteam am See:

Jeannette und Clemens Obermaier mit Luna

Pflegedienstleitung:

Silke, Marina und Carolin

„Ich habe 20 Jahre in einer Fachklinik

gearbeitet, die letzten neun Jahre

als Stationsleitung im Schlaflabor.

Das waren immer die gleichen Abläufe.

Ich wollte noch einmal etwas

neues machen - und so bin ich im Oktober

2021 zum Pflegeteam am See

gewechselt. Hier habe ich ein tolles

Team und eine neue Herausforderung

gefunden. Ich werde als Pflegedienstleitung

eingearbeitet. Das

heißt, ich fahre momentan die Touren

mit. So lerne ich unsere Kunden

kennen und erlebe selbst, was unsere

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

jeden Tag leisten. Außerdem arbeite

ich schon im Büro mit. Das macht

mir alles sehr viel Spaß. Ich genieße

die familiäre Atmosphäre in meinem

neuen Team, die ich die letzten Jahre

sehr vermisst habe, und finde es toll,

dass meine neuen Arbeitgeber, Jeannette

und Clemens Obermaier, auch

meine berufliche Entwicklung fördern

und mir eine Weiterbildung zur

Pflegedienstleitung ermöglichen.“

Silke Reinhard, Pflegedienstleitung

Bezugspflege auf höchstem Niveau:

Das ist beim Pflegeteam am See ein

Versprechen, das jedes einzelne Teammitglied

seit mehr als 22 Jahren erfüllt.

Hier wollen alle Mitarbeiter und

Mitarbeiterinnen immer das Beste für

die Menschen, die auf ihre pflegerische

Arbeit angewiesen sind.

Vor über 22 Jahren haben Jeannette

und Clemens Obermaier ihren ambulanten

Pflegedienst gegründet. Neben

der Bezugspflege ist der zweite Grundpfeiler

ihrer Philosophie, dass auch ihre

Mitarbeiter, die diese wertvolle Arbeit

für die ihnen anvertrauten Menschen

leisten, nur das Beste bekommen: planungssichere

Arbeitsbedingungen, ein

familiäres, wertschätzendes Umfeld,

Chefs, die immer ein offenes Ohr für

ihre Angestellten haben, „aber auch

eine gute Bezahlung ist wichtig“, sagt

Clemens Obermaier. Deshalb gibt‘s

beim Pflegeteam am See 14 Monatsgehälter

als Leistungszulage.

Die Kunden vom Pflegeteam am See

fühlen sich gut aufgehoben und betreut.

Auch deren Angehörige sind begeistert,

wie liebevoll und individuell

häusliche Pflege sein kann.

Startete das Pflegeteam vor 22 Jahren

mit fünf Angestellten, so sind heute 41

Mitarbeiter/-innen im Einsatz und versorgen

derzeit täglich 92 vorwiegend

pflege- und betreuungsintensive Patienten

in Lindau, Wasserburg, Nonnenhorn

und Weißensberg.

In neun Teams sind examinierte

Altenpfleger/-innen sowie ausgebildete

Krankenschwestern und Pflegehelfer

unterwegs, um die Patienten auf festen

Touren und nach einem ausgeklügelten

Dienstplan zu betreuen. Das ermöglicht

die sogenannte und äußerst erfolgreich

praktizierte Bezugspflege (im

Kasten „Bezugspflege“ auf der rechten

Seite erläutert). Außerdem sind drei

Teams in der Rundum-Versorgung eingesetzt.

Zusätzlich stehen ein Hauswirtschafts-Team

und auf Wunsch ein

24-Stunden-Hausnotruf zur Verfügung.

Die Betreuungskräfte Melitta und Marianne

übernehmen Nachmittagsbetreuungen

und Verhinderungspflegen.

Sepp, die „gute Seele“ des Hauses, übernimmt

Fahrdienste, erledigt Einkäufe

oder steht bei einem Arztbesuch als

Begleitung zur Verfügung.

„Ich bin vor einem Jahr nach Lindau

gezogen und habe beschlossen, hier für

mich beruflich etwas neues zu probieren

und in der ambulanten Pflege zu arbeiten.

Das Konzept von Jeannette und Clemens

Obermaier klang für mich sehr interessant.

Ich habe mich vom ersten Moment an

gut aufgehoben gefühlt. Selbstständiges

Arbeiten ist hier sehr wichtig und kommt

mir entgegen. Jedoch ist es nicht so, dass

nur jeder für sich arbeitet, sondern jeder

für jeden ein offenes Ohr hat und eine wunderbare,

nahezu familiäre Atmosphäre zwischen

Arbeitgebern und Kollegen herrscht.

Das Feedback, das wir als Pflegekräfte

von unseren Kunden bekommen, zeigt

mir, dass sie zufrieden sind und wir mehr

als einfache ‚Leistungserbringer‘ für sie

sind. Für mich persönlich ist es wunderbar,

dass ich trotz einer Vollzeitstelle mit toller

Bezahlung viele freie Tage habe, die ich mit

meiner Familie verbringen kann. Außerdem

wurden mir von Anfang an Möglichkeiten

der beruflichen Fortbildung aufgezeigt und

angeboten. Ich bin froh, dass ich hier

beim Pflegeteam sein kann.“

Marco Briesofsky, examinierter Altenpfleger


SPECIAL: BZ – DIE BESTE ZEIT

Verlagsbeilage der Lindauer Bürgerzeitung

23. April 2022

beim Pflegeteam am See den Unterschied

Pflegeteam am See ist ab 1. Mai in neuen Räumlichkeiten in der Schönauer Straße 10 a zu finden

15

Pflegeteam 4:

Susi, Inge und Erika

Pflegeteam 5:

Christian, Marco und Musa

Pflegeteam 6:

Marina, Annica und Emanuela

Pflegeteam 9:

Tan und Christine

Pflegeteam 7:

Petra, Ina und Nicole

Pflegeteam 8:

Izet, Cpnny und Annette

Die gute Seele:

Sepp

Auszubildende:

Jola

„Unsere Arbeit soll sowohl zum

physischen als auch zum psychischen

Wohlbefinden unserer Kunden beitragen“,

erläutert Clemens Obermaier

das Leitbild, nach dem sein Team

arbeitet. Dabei hilft zur Freude vieler

Kunden auch Therapiehund Luna

tatkräftig mit.

Für die bestmögliche Betreuung

und Pflege seiner Kunden arbeitet

das Pflegeteam am See eng mit starken,

verlässlichen Partnern und

Pflegeteam am See

Jeannette und Clemens Obermaier

Schönauer Straße 10 a

88131 Lindau (B)

Telefon (rund um die Uhr):

0 83 82/40 94 41

E-Mail: info@pflegeteam-am-see.de

Sprechzeiten:

nur nach vorheriger

Terminvereinbarung

@ www.pflegeteam-am-see.de

anderen sozialen Einrichtungen

zusammen, wie z.B. mit der Sozialstation

und dem BRK in Lindau.

Um der höheren Nachfrage gerecht

zu werden, hat das Pflegeteam

am See seine Touren aufgestockt.

„Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

sind bei uns immer willkommen

- ob als Vollzeitstelle oder

in Teilzeit. Wir freuen uns über Bewerbungen

von freundlichen, motivierten,

ausgebildeten Pflegerinnen

Bezugspflege

Bezugspflege bedeutet, dass sich jeder

Patient und jede Patientin des Pflegeteams

am See an maximal drei Pflegekräfte

gewöhnen muss.

Das heißt, dass am selben Tag – unabhängig

davon, ob zwei oder mehr Einsätze

pro Patient bzw. Patientin erforderlich

sind – er/sie sowohl morgens

als auch spät abends von der gleichen

Pflegekraft versorgt wird, idealerweise

zwei bis drei Tage hintereinander.

und Pflegern, aber auch von Kranken-

und Altenpflegehelfern und

-helferinnen, so Inhaberin Jeannette

Obermaier.

Das wachsende Team ist auch

der Grund, warum die Räumlichkeiten

im Immenreich für das Pflegeteam

am See zu klein geworden sind.

Ab 1. Mai ist es in seiner neuen

Niederlassung in der Schönauer

Straße 10 in Lindau zu finden.

HGF/BZ-Fotos: Pflegeteam a.S.

Dann kommt die zweite Schwester,

die für mehrere Tage alle Besuche

übernimmt.

Die dritte Pflegekraft, die der Patient

kennt, kommt im Vertretungsfall zum

Einsatz. „So sind wir nah dran an

unseren Patienten. Es entsteht ein vertrauensvolles

Verhältnis und unseren

Mitarbeitern entgeht nicht die kleinste

Veränderung“, erläutern Jeannette

und Clemens Obermaier. BZ

„Unsere Eltern sind von Demenz betroffen. Anfangs

habe ich sie versorgt. Doch mit dem Fortschreiten

der Erkrankung war das einfach nicht mehr zu

schaffen, wenn man selbst in Vollzeit berufstätig

ist und eine eigene Familie hat. Mein Bruder lebt

mit seiner Frau und vier Kindern in München. Also

mussten wir eine Entscheidung treffen, wie wir

unsere Eltern täglich gut versorgen können, ihnen

aber auch ermöglichen, so lange wie möglich zu

Hause zu bleiben. Mein Bruder hat in München bei

der AOK nachgefragt und dort Infos zu verschiedenen

Pflegediensten und ihren Bewertungen erhalten.

So sind wir auf das Pflegeteam am See gekommen.

Ausschlaggebend, uns für Obermaiers und ihr Team

zu entscheiden, war für uns neben den guten Bewertungen

vor allem das Konzept der Bezugspflege,

das sie anbieten. Seit anderthalb Jahren betreut das

Pflegeteam am See nun unsere 85-jährige

Mutter und unseren Vater. Er ist 90. Sechsmal pro

Tag kommen die Mitarbeiter/-innen und kümmern

sich um alles. Wir sind dankbar für diese professionelle

Unterstützung und den liebevollen Umgang.

Es ist nicht leicht, miterleben zu müssen, dass beide

Elternteile gleichzeitig an Demenz leiden. Mit Hilfe

des Pflegeteams am See können wir ihnen hoffentlich

trotzdem noch ein paar schöne Jahre ermöglichen.“

Markus Hörmann, Lindau


16

Verlagsbeilage der Lindauer Bürgerzeitung

23. April 2022

Leben in gewohnter Umgebung

BRK Lindau Ambulanter Pflegedienst betreut täglich 115 Kunden

Der Ambulante Pflegedienst des

Roten Kreuzes (BRK) im Landkreis

Lindau versorgt, betreut und pflegt

im Großraum Lindau sowie in umliegenden

Gemeinden wie Wasserburg,

Nonnenhorn, Bodolz und Sigmarszell

im Jahresdurchschnitt täglich

rund 115 Kunden. Im Schnitt

werden rund 35.500 Hausbesuche

jedes Jahr durchgeführt.

Jahrzehntelang sind Sie immer für andere dagewesen.

Jetzt brauchen Sie selbst Hilfe…

Unsere fachlichen Schwerpunkte

Blutdruck- und Blutzuckermessungen

Hilfestellung bei der Medikamentengabe

Modernes Wundmanagement

Auch in Pandemiezeiten sorgen

die Mitarbeiter des BRK

Lindau dafür, dass diese Hilfe

zu Hause in vertrauter Umgebung

stattfinden kann, sei es

aufgrund von Alter, Krankheit

oder einer Behinderung. Ein

passgenaues Angebot, abgestimmt

auf die jeweilige individuelle

Situation, ist selbstverständlich.

Der Kunde entscheidet

grundsätzlich selbst,

welche Leistungen er haben

möchte.

Ziel einer ambulanten Versorgung

ist es, die Selbstständigkeit

sowie das Leben und

Verbleiben des Kunden so

lange wie möglich in seiner

häuslichen Umgebung zu erhalten

und zu gewährleisten.

Dass dies gut gelingt, beweist

die Tatsache, dass einzelne

Kunden des BRK Lindau schon

seit dem Jahr 2000 zu Hause

betreut und zuverlässig versorgt

werden.

Setzen Injektionen und wechseln Katheter

Parenterale Versorgung sowie Portpflege

Pflege mit chronischen Schmerzen

Pflege und Betreuung psychisch kranker Menschen

Darüber hinaus: Hauswirtschaftliche Versorgung sowie die Betreuungsleistung

Rufen Sie uns einfach an. 08382 / 2770-36 oder 0171 / 3764054


Die fachlichen Schwerpunkte

des Rotkreuz-Pflegedienstes sind

Blutdruck- und Blutzuckermessungen,

Hilfestellung bei

der Medikamentengabe, modernes

Wundmanagement, das

Setzen von Injektionen und

Wechseln von Kathetern, onkologische

Pflege mit Portversorgung

und parenterale Ernährung,

Pflege bei chronischen

Schmerzen sowie Pflege

und Betreuung psychisch kranker

Menschen. Darüber hinaus

bietet das BRK Lindau hauswirtschaftliche

Versorgung sowie

Betreuungsleistungen an.

„Viel Aufwand muss neben

der Pflege der Kunden auch für

die Dokumentation betrieben

werden. Diese dient als Grundlage

für sämtliche Qualitätskontrollen

durch den Medizinischen

Dienst der Krankenkassen

(MDK). Die Prüfungen

erfolgen jährlich, wobei Noten

für pflegerische Leistungen,

Dienstleistung und Organisation

sowie ärztlich verordnete

pflegerische Leistungen vergeben

werden“, erläutert Carsten

Henschke vom BRK Lindau.

Wenn Sie selbst, Ihr Partner,

ein Elternteil oder ein anderes

Familienmitglied Unterstützung

benötigt, können Sie sich

für ausführliche Informationen

gern ans BRK Lindau wenden

unter Telefon:

0 83 82/27 70 36 oder

01 71/3 76 40 54

Bayerisches Rotes Kreuz (BRK)

Körperschaft des öffentlichen

Rechts

Kreisverband Lindau (B)

Rotkreuzplatz 1

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/27 70 36

@ www.brk-lindau.de

BZ/BZ-Foto: BRK Lindau

Ambulanter Pflegedienst

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SPECIAL: BZ – DIE BESTE ZEIT

Check-ups für Männer

Viele Männer gehen ungern zum

Arzt – erst recht, wenn sie keine

Beschwerden haben. Doch diese

Nachlässigkeit kann sich rächen:

Denn schwere Krankheiten sind

oft viel besser behandelbar, wenn

sie bei routinemäßigen Vorsorgeuntersuchungen

frühzeitig erkannt

werden. Carsten Sellmer,

Gesundheitsexperte der IDEAL

Versicherung, informiert, in welchem

Alter Männer welche Checkups

und Früherkennungsangebote

wahrnehmen sollten:

Wann, wo und wie oft?

In Deutschland zählen Herz-Kreislauf-Erkrankungen

und Krebs zu

den häufigsten Todesursachen.

Zudem steigt ab einem gewissen

Alter das Risiko für weitere ernsthafte

Erkrankungen, für die es im

Frühstadium bessere Heilungschancen

gibt. Daher übernehmen

die Krankenkassen die Kosten

für regelmäßige Check-ups und

Früherkennungsmaßnahmen in

bestimmten Lebensphasen.

Folgende Vorsorgeuntersuchungen

gehören zu den wichtigsten:

Zwischen 18 und 35 Jahren:

einmaliger, allgemeiner Check-up

Volljährige haben bis zum 35. Lebensjahr

einmalig Anspruch auf

einen Gesundheits-Check-up beim

Allgemeinarzt. Bei der Anamnese

werden neben Beschwerden auch

Risikofaktoren wie Rauchen oder

Übergewicht sowie bestimmte Erkrankungen

in der Familie erfasst.

Aus den Daten erstellt der Arzt

ein Risikoprofil und ordnet gegebenenfalls

noch eine entsprechende

Blutuntersuchung an.

Zum Check-up gehören auch eine

körperliche Untersuchung sowie

ein Beratungsgespräch.

Ab 35 Jahren: allgemeiner Checkup

alle drei Jahre sowie Hautscreening

alle zwei Jahre

Ab diesem Alter übernehmen die

gesetzlichen Krankenkassen die

Kosten für den allgemeinen Checkup

alle drei Jahre. Eine Blut- und

Urinuntersuchung im Labor gehört

dann standardmäßig dazu.

Auch ein Screening zum Ausschluss

einer Hepatitis B- und

Hepatitis C-Virusinfektion führt

der Arzt zusammen mit dem

Check-up einmalig durch. Darüber

hinaus ist alle zwei Jahre ein

Hautscreening bei Dermatologen

oder berechtigten Hausärzten

möglich. Hierbei überprüft der

Arzt die Muttermale am ganzen

Sylvia-Maria Kreisz

88131 Telefon: Bodolz/Lindau

08382/9110031

Fax: 03212/9110031

Telefon: Mobil: 0170/9371801 08382/9110031

Mobil: lindau@curita24.de 0170/9371801

www.curita24.de

lindau@curita24.de

Körper, um Hautkrebs frühzeitig

zu erkennen.

Ab 45 Jahren: jährliche Prostatakrebsvorsorge

Die Tastuntersuchung der Genitalien

und der Prostata dient der

Erkennung von Tumoren. Sie

kann von Männern ab 45 Jahren

jährlich in Anspruch genommen

werden. Die Untersuchung führen

Fachärzte für Urologie, aber auch

einige Allgemeinmediziner durch.

Ab 50 Jahren: Darmkrebsvorsorge

mit zwei Optionen

Für die Darmkrebsvorsorge haben

Männer zwei Möglichkeiten:

Entweder lassen sie ihren Stuhl

im Alter zwischen 50 und 54 Jahren

jährlich und ab 55 Jahren alle

zwei Jahre auf nicht sichtbares

Blut untersuchen. Oder sie entscheiden

sich für zwei Darmspiegelungen

im Abstand von

mindestens zehn Jahren. Der

Stuhltest ist beim Hausarzt oder

Urologen erhältlich. Er kann zu

Hause durchgeführt werden.

Für Darmspiegelungen ist der

Gastroenterologe der richtige

Ansprechpartner.

Ab 65 Jahren: einmaliger Ausschluss

von Aneurysmen der

Bauchschlagader

Zur frühzeitigen Erkennung von

Aneurysmen der Bauchschlagader

können sich Männer ab 65 Jahren

einmalig einer Ultraschalluntersuchung

unterziehen. Diese kann

bei Ärzten mit einer Genehmigung

zur Ultraschalldiagnostik

stattfinden, etwa beim Hausarzt,

beim Internisten, beim Urologen

oder beim Chirurgen.

Was ist sonst noch wichtig?

Auch Schutzimpfungen gehören

zur Vorsorge. Die Krankenkassen

übernehmen die Kosten für sämtliche

Impfungen, die die STIKO

empfiehlt, beispielsweise für

Auffrischungsimpfungen gegen

Tetanus, Diphterie, Keuchhusten

oder Pneumokokken. Die Kontrolluntersuchung

beim Zahnarzt

dürfen Krankenversicherte zweimal

jährlich in Anspruch nehmen,

die Zahnsteinentfernung einmal

pro Jahr und ein Screening zur

Parodontitis-Früherkennung ist

alle zwei Jahre möglich. Generell

ist es sinnvoll, sich bei seiner

Krankenkasse über zusätzliche

Vorsorgeangebote zu informieren.

Einige Versicherungen bieten

auch Bonusprogramme an. BZ

Vermittlung


Senioren-Betreuung





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SPECIAL: BZ – DIE BESTE ZEIT

Lebensmittelverpackungen unterliegen einer Kennzeichnungspflicht. Doch

wie ist das bei unverpackten Produkten? Gibt es auch Regelungen für „lose

Ware“? Das Wissensforum Backwaren e.V. klärt auf. BZ-Foto: Anna-M. W. on Pexels

Info-Häppchen

Kennzeichnung Verpackungen und lose Ware

Welche Informationen auf Lebensmittelverpackungen

angegeben

sein müssen, ist EU-weit

einheitlich geregelt. Verpflichtend

sind:

• Bezeichnung des Lebensmittels

• Zutatenverzeichnis (absteigend

nach Gewichtsanteil)

• Allergenkennzeichnung

(z. B. durch Fettdruck im

Zutatenverzeichnis)

• Nährwertkennzeichnung

(„Big 7“: Kalorien, Fett, gesättigte

Fettsäuren, Kohlen

hydrate, Zucker, Eiweiß, Salz)

• Nettofüllmenge

• Mindesthaltbarkeitsdatum

• Firmenanschrift

In bestimmten Fällen müssen

zudem Herkunft, Gebrauchsanleitung,

Einfrierdatum und

Alkoholgehalt angegeben werden.

Darüber hinaus gibt es

weitere Kennzeichnungsregelungen,

etwa spezielle Hinweise

bei koffeinhaltigen Lebensmitteln

(außer Tee und Kaffee) für

Kinder, Schwangere und Stillende

oder Auftauhinweise,

wenn das Lebensmittel eingefroren

war, aber aufgetaut verkauft

wird.

Unverpackt

Nicht nur Obst und Gemüse

wird häufig unverpackt angeboten,

auch Käse, Fleisch und

Wurst holt man sich gerne mal

direkt an der Theke. Auch beim

Bäcker gibt es Brot, Brötchen &

Co. als sogenannte „lose Ware“.

Was also, wenn es gar keine Verpackung

gibt, auf der entsprechende

Informationen über

das Lebensmittel enthalten sein

können? Auch das ist gesetzlich

geregelt. Da bei loser Ware

Informationen direkt bei der

Verkäuferin oder dem Verkäufer

erfragt werden können, muss

hier weniger gekennzeichnet

werden als bei verpackten Lebensmitteln.

Ein paar Pflichtangaben

gibt es dennoch:

Immer klar über ein Schild

ausgewiesen werden muss der

Preis. Auch Informationen zu

Allergenen und Zusatzstoffen

müssen gegeben werden

(schriftlich über ein Schild an

der Ware oder einen Aushang;

mündlich über das Verkaufspersonal).

Das gilt nicht nur

bei loser Ware, sondern auch in

der Gastronomie. Weitere verpflichtende

Informationen hängen

von der jeweiligen Lebensmittelgruppe

ab. So muss bei

Obst und Gemüse häufig das

Ursprungsland angegeben werden

(nicht für Bananen, Kartoffeln

und Oliven). Bei Brot

muss das Gewicht angegeben

werden, wenn es mehr als 250

Gramm wiegt. BZ

Beim Erben, heißt es, hört die

Freundschaft auf. Die Geschwister,

die nicht mehr miteinander

reden. Erben, die nur darauf gewartet

haben, das Vermögen schnell

auszugeben. Jeder hat schon

einmal von solchen Geschichten

gehört. Doch man kann vorsorgen:

mit einer Testamentsvollstreckung.

„Testamentsvollstreckung“:

Das Wort klingt hart und sachlich.

Dahinter verbergen sich

jedoch viel Vertrauen und Verantwortung.

Denn ein Testamentsvollstrecker

handelt im

Sinne des Verstorbenen: Er sorgt

dafür, dass dessen letzter Wille

umgesetzt wird und zum Beispiel

Erben genau das erhalten,

was ihnen zugedacht wurde.

Wann ist eine Testamentsvollstreckung

sinnvoll?

Schon bei überschaubaren

Vermögens- und Familienverhältnissen

kann eine Testamentsvollstreckung

helfen, die

Erben zu unterstützen und

Konflikte zu vermeiden. Gibt

es zum Beispiel viele Erben?

Oder möchte man, dass bestimmte

Wertgegenstände oder

Immobilien im Familienbesitz

bleiben oder soll eine auserwählte

Person sie erhalten?

Unbedingt ratsam ist die Testamentsvollstreckung

bei komplexen

Vermögensstrukturen,

wenn man zum Beispiel mit

seinem Lebenswerk einen bestimmten

sozialen Zweck fördern

möchte.

Wer kann Testamentsvollstrecker

werden?

Hier kann man eine Person

seiner Wahl als Testamentsvollstrecker

bestimmen. Diese

verwaltet den Nachlass und erhält

umfangreiche Rechte und

Pflichten. Vieles spricht deshalb

dafür, diese Aufgabe in professionelle

Hände zu geben: Die

Angehörigen und Erben sind

so von schwierigen Entscheidungen

und Formalitäten befreit.

Zugleich kann sich der

Verlagsbeilage der Lindauer Bürgerzeitung

23. April 2022

Vertrauen und Verantwortung

Bodenseebank bietet professionelle Hilfe bei der Zukunftsplanung

17

Erblasser sicher sein, dass sein

letzter Wille neutral und unabhängig

umgesetzt wird und die

Vermögenswerte bewahrt werden.

Die Testamentsvollstreckung

endet, wenn alle Aufgaben

erledigt sind, die mit der

Nachlassregelung verbunden

waren – dies kann innerhalb

weniger Monate nach der Testamentseröffnung

sein oder

auch einige Jahre in Anspruch

nehmen.

Rechtzeitig Kontakt zu den

Spezialisten suchen

Im Idealfall hat man seine

Wünsche und Erwartungen

schon zu Lebzeiten und persönlich

mit dem Testamentsvollstrecker

besprochen und

genau festgehalten. Deshalb ist

es ratsam, frühzeitig Kontakt

mit einem Fach-Spezialisten

aufzunehmen. In Lindau wird

dieser Service von der Bodenseebank

angeboten. Die beiden

zertifizierten Vermögensnachfolgeplaner

Roland Wierer

und Thilo Reiss nehmen sich

viel Zeit für ihre Kunden und

prüfen genau, ob eine Testamentsvollstreckung

sinnvoll

ist. Bei Bedarf begleiten sie ihre

Kunden auch gern zum Notar

oder zum Steuerberater. BZ

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18

Verlagsbeilage der Lindauer Bürgerzeitung

23. April 2022

SPECIAL: BZ – DIE BESTE ZEIT






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WISSENSWERTES 23. April 2022 · BZ Nr. 16/22

19

„Werte machen das Leben wertvoll!“

Lions Club Lindau Spendenveranstaltung mit Pater Anselm Grün

„Werte machen das Leben wertvoll!

Werte in der heutigen Zeit“

lautet das Thema des Vortrags

von Pater Anselm Grün am Mittwoch,

4. Mai 2022, um 19 Uhr in

der Inselhalle Lindau – organisiert

vom Lions Club Lindau und unter

Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons.

Ein großer Teil unserer Gesellschaft

hat sich gerade in den

letzten krisengeschüttelten Jahren,

Monaten und Wochen

wieder mehr mit den für jeden

persönlich wirklich wichtigen

Werten beschäftigt. Trotz der

vielen Einschränkungen, Ängste

und Sorgen sind dabei für viele

Friedensgebete Orgelmusik Flohmarkt

Jeweils sonntags um 17 Uhr

findet abwechselnd in den

beiden Inselkirchen

St.Stephan und Münster

ein Friedensgebet mit

Texten, Gebeten und Musik

statt.

Das erste Friedensgebet ist

am Sonntag, 24. April 2022,

in St. Stephan.

Spenden kommen den kirchlichen

Hilfswerken Diakonie

und Caritas – zweckgebunden

Ukraine – zugute.

BZ

Menschen Dinge wieder wertvoller

geworden, die vorher leicht

übersehen oder für selbstverständlich

gehalten wurden.

Zu diesen Werten gehört

sicher auch die gelebte Solidarität

mit den sozial Schwächeren

in unserer Gesellschaft. Aus

diesem Grund soll der gesamte

Erlös des Abends Betroffenen

in Lindau zugute kommen.

Das Geld wird an die Lindauer

Tafel und den Treffpunkt Zech

gespendet.

„Beide Institutionen leisten

hervorragende Arbeit: Sie federn

einerseits die sozialen

Folgen der Pandemie ab, andererseits

helfen sie engagiert

Am Sonntag, 24. April 2022,

findet um 18 Uhr in der

Pfarrkirche St. Josef in

Lindau-Reutin, eine österliche

Orgelmusik statt.

Kirchenmusiker Hans Vogel

spielt an der Albiez-Orgel

von Johann Sebastian Bach

Praeludium und Fuge D-Dur,

von Jean-Francois Dandrieu

„O filii, o filiae“, von Cesar

Franck Prelude Fugue et

Varatiion und von Felix

Alexandre Guilmant die Orgelsonate

Nr. 3 c-moll. BZ

und unkompliziert den Menschen,

die wegen des Krieges

aus der Ukraine zu uns nach

Deutschland geflüchtet sind.

Jede Art der Unterstützung ist

wertvoll und wichtig, deshalb

unterstütze ich diese Spendenaktion

als Schirmherrin“, so

Dr. Claudia Alfons.

Tickets gibt es im Vorverkauf

online über das Ticketportal

theater-lindau.reservix,

an der Theaterkasse, An der

Kalkhütte 2a, im Lindaupark,

Kemptener Str. 1, im Tollhaus,

Cramergasse 10, in der Löwenapotheke,

Friedrichshafener Str. 1

und bei Bregenz Tourismus, Rathausstraße

35 a.

BZ

Der Bauernhof für Jung und

Alt – „Haug am Brückele“

in der Köchlinstr. 23 in

Lindau lädt am Samstag, 30.

April, ab 16 Uhr zu einem

Frühjahrsflohmarkt ein. Hier

kann man bei Kaffee und

Kuchen stöbern und verweilen.

Die Gartenkinder bieten

einen Pflanzenmarkt an.

Weitere Termine: 28. Mai

Mohnblumen-Kinderfest; 26.

Juni Tag der offenen Gartentür;

24. Juli Jazz-Matinee;

17. September Färbe-Fest BZ

Veranstaltungen in den Friedensräumen

Die Friedensräume Lindau starten

mit zwei Veranstaltungen

in den Mai. Am Donnerstag,

5. Mai, lädt Ansgar Mühlbach

um 16.30 Uhr zur Meditation in

die Villa Lindenhof ein.

Die Teilnehmenden sollten in

ihrer gewohnten Meditationsmethode

meditieren. Es findet

keine Einweisung statt. Es geht

darum, an einem wunderschönen

Ort in Gemeinschaft Ruhe

und Frieden zu finden.

Bequeme Kleidung und eventuell

eine Matte sind mitzubringen.

Mit einem Online Vortrag geht

es am Donnerstag, 12. Mai,

um 19 Uhr weiter. „Mein G3

Gewehr war so groß wie ich –

Kindersoldat*innen und

Waffenhandel“ ist das Thema

des Vortrages von Ralf Willinger.

Der Referent arbeitet seit 15

Jahren beim Kinderhilfswerk

„terre des hommes“ und reist

regelmäßig in Konfliktländer,

in denen die Organisation Projekte

für Kinder und Jugendliche

unterstützt.

Die Anmeldung erfolgt per

E-Mail an:

info@friedens-raeume.de

Der Zugang wird mitgeteilt.

Die Veranstaltungen sind

kostenfrei. BZ-Foto: Friedensräume

Themen-Führungen in Lindau

Gästeführerin Ursula Ippen

bietet Themen-Führungen an:

Nachtwächterführungen (ab 12 J.)

jeweils freitags und samstags

bis 30. April um 19.30 Uhr

06. bis 28. Mai um 20 Uhr

03. Juni bis 30. Juli um 20.30 Uhr

05. August bis 30. September

um 20 Uhr

„Nobel, eine Tagung für den

Frieden“

jeweils donnerstags um 19 Uhr

12.5. / 26.5. / 09.6. / 23.6. /

14.7. / 11.8. / 25.8.

„Angst vor Tod und Teufel“

jeweils donnerstags

5.5. / 2.6. / 7.7. um 19 Uhr

4.8. / 1.9. um 18.30 Uhr

„Villen- und Parkgeschichten –

Bayerische Riviera“

jeweils donnerstags um 10.30 Uhr

19.5. / 30.6. / 28.7. / 22.9.

„Die Leuchttürmerin“ (Kostümführg.)

jeweils donnerstags um 20 Uhr

16.6. / 21.7. / 18.8. / 15.9.

Gilt für alle Führungen:

Anmeldung erforderlich (dabei

erfährt man den Treffpunkt)

per Telefon: 0 83 82/2 73 56 30

oder Mobil: 01 70/1 84 47 55

oder per E-Mail:

info@stadtfuehrung-lindau.de

Mehr Infos unter:

www.stadtfuehrung-lindau.de

www.nachtwaechter-lindau.de

Lindauer Stadtrundgang

Lindauer Gästeführerinnen

nehmen Interessenten mit

auf eine informative und

unterhaltsame Zeitreise durch

Lindaus Kultur, Geschichte,

Tradition und Leben.

Lindauer Stadtrundgang

Termine:

bis Ende Oktober 2022

dienstags um 10.30 Uhr

freitags um 14.30 Uhr

sonntags um 10.30 Uhr

2. Juli bis 10. September 2022

samstags um 15 Uhr

Tickets sind im Vorverkauf

erhältlich in der

Tourist Information

Alfred-Nobel-Platz 1

88131 Lindau/Insel

Tel.: 0 83 82/8 89 99 00

Mehr Informationen gibt es

unter:

www.lindau.de

www-stadtrundgaenge-lindau.de

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20 23. April 2022 · BZ Nr. 16/22

WISSENSWERTES

Die Abenteuer einer kleinen Elfe

Die Bodensee Ballettcompagnie

der Volkshochschule

Lindau probt seit Wochen

bereits wieder fleißig.

Denn die kleinen und großen

Tänzerinnen und Tänzer können

nach der zwei Jahre langen

Corona bedingten Zwangspause

endlich das 17. Ballettmärchen

aus der Feder von

Marion Urbanzyk aufführen,

das ursprünglich bereits am

8. und 9. Mai 2020 im Theater

Lindau gezeigt werden sollte.

Es heißt „Die neugierige Elfe“.

Im Wald des Abenteuerlandes,

in dem alles möglich ist, wohnt

– umgeben von der Natur –

eine Elfe in ihrer Blume.

Eines Tages beschließt die

Elfe, die sehr neugierig ist,

ihre Blume zu verlassen und

die Welt zu erkunden.

Was sie dabei alles erlebt und

ob sie wieder in den Wald

zurückkehrt... das erfahren die

Besucher der beiden

Aufführungen des Ballettmärchens

am Freitag, 6. Mai

2022, (Premiere) und am

Samstag, 7. Mai 2022, jeweils

ab 19.30 Uhr im Theater

Lindau.

In einem gewohnt aufwendigen

Bühnenbild und in

bezaubernden Kostümen, die

von fleißigen Händen in vielen

Stunden mit Liebe genäht

werden, bringen die 70 mitwirkenden

Tänzerinnen im

Alter von fünf bis 27 Jahren

mit Unterstützung von zwei

männlichen Kollegen das

Märchen auf die Bühne des

Stadttheaters.

Der Kartenvorverkauf läuft

bereits.

Tickets sind an der Theaterkasse,

im Lindaupark und über

Reservix erhältlich.

BZ-Foto: BBC

Museum erleben

Führungen über die Cavazzen-Baustelle

Am Mittwoch, 27. April, haben

Freunde des Museums Lindau

im Cavazzen die Möglichkeit,

das derzeit zur Sanierung geschlossene

Gebäude wieder von

innen zu erleben: Kultur- und

Bauamt bieten erneut Führungen

über die Baustelle an und

gewähren dabei Einblick in einzelne,

weiter vorangeschrittene

Bereiche des Komplexes.

Aus Sicherheitsgründen ist die

Teilnehmerzahl für jede Tour

auf wenige Personen begrenzt.

Eine Voranmeldung ist unabdingbar.

Die Führungstermine

werden gestaffelt in kleinen

Gruppen in Abständen von 15

Unter neuer Leitung

Nach einer Pandemie bedingten

Zwangspause freuen sich die

Sängerinnen und Sänger des

Masithi-Chores Oberreitnau,

am 12. Mai unter Leitung der

neuen Chorleiterin Vanessa

Efinger den Probenbetrieb

wieder aufzunehmen.

Die Proben finden donnerstags

um 20.15 Uhr im Liberatushaus

in Oberreitnau statt.

Neue Mitstreiter sind herzlich

willkommen.

Im Bild sind zu sehen (von links):

Minuten stattfinden. Interessierte

können sich mit einer

formlosen E-Mail oder per

Telefon für die Begehung anmelden.

per E-Mail: museum@lindau.de

per Telefon: 0 83 82/27 75 65 21

Die Führungen beginnen am

späten Nachmittag und führt

die Teilnehmer ins Keller- und

Erdgeschoss des Cavazzen. Details

erhalten angemeldete Teilnehmer

vorab per E-Mail oder

am Telefon. Die Führungen sind

kostenfrei. Es gilt FFP2-Maskenpflicht

und die 3G-Regelung.

Spenden zugunsten des Fördervereins

Cavazzen sind willkommen.

BZ

St. Verena feiert 150. Jubiläum

Anlässlich des 150. Jubiläums der

Kirche St. Verena in Lindau findet

am Samstag, 7. Mai, um 19 Uhr

ein Konzert mit der Musikgruppe

„Vuimera“ in der Kirche statt.

Die musikalische Heimat von

„Vuimera“ sind weicher Jazz

sowie ruhige, zeitgenössische

Melodienlinien. Man fühlt sich

umgeben von Wärme und der

Klarheit berührender Töne.

Für Kinder und Jugendliche unter

18 Jahren ist der Eintritt frei

(bitte trotzdem Plätze reservieren).

Der Ticketvorverkauf findet

im kiez, Anheggerstr. 24 oder per

E-Mail statt: pfarramt.stverena.li

@elkb.de Einlass ab 18 Uhr. BZ

die 1. Vorsitzende Margot

Geiger, die 2. Vorsitzende

Frauke Stockrahm, Kassiererin

Edeltraud Malek, Schriftführerin

Martina Schäfler, die

Zeughaus

Der Schauspieler und Grimme-

Preisträger August Zirner und

der Kontrabassist Sven Faller

bringen am Samstag, 7. Mai,

um 20 Uhr ihre „Transatlantischen

Geschichten“ auf die

Bühne des Lindauer Zeughauses.

August Zirner und Sven Faller

verbindet ein wundersames

Band biographischer Analogien.

Geschichten daraus

und über den Mythos der

deutschen Autobahn, einen

deutschen Wandervogel in

Hollywood und Reisen nach

außen wie innen spinnen

die beiden mit Humor und

Tiefgang zu einem kurzweiligen

Programm. Karten gibt

es an der Theaterkasse, im

Lindaupark sowie unter www.

zeughaus-lindau.de und reservix.de;

Restkarten an der

Abendkasse. BZ-Foto: Artists

Beisitzenden Else Günther

und Franz-Josef Werhan sowie

die neue Chorleiterin Vanessa

Efinger.

BZ-Foto: Masithi-Chor

TANZSCHULE

GEIGER

TANZEN | LEBEN| LACHEN

Lindau

Grundkurs

Einstiegstermine

So. 15.05. 18:30 h

Mo. 16.05. 20:30 h

Fr. 20.05. 19:00 h

Hochzeitskurs

Fr. 29.04. 18:00 h

Mo. 16.05. 20:30 h

Fr. 20.05. 19:00 h

West C. Swing

Einsteiger

Do. 23.06. 21:00 h

Party D. Mix

Swing, Salsa, Disco Fox

So. 19.06. 15:30 h

08382-4994 | tanzschulen-geiger.de

Line Dance

Einsteiger

Mo. 16.05. 18:30 h

Disco Fox

Einsteiger

Mi. 11.05. 20:30 h

So. 19.06. 17:30 h

Boogie

Einsteiger

Di. 26.04. 19:00 h

Salsa

Einsteiger

Fr. 27.05. 18:00 h

Lindenberg

Grundkurs

So. 15.05. 20:30 h

Aufbaukurs

So. 15.05. 17:30 h

Hochzeitskurs

Mi. 22.06. 19:45 h

So. 03.07. 17:30 h

Disco Fox

Einsteiger

So. 08.05. 16:30 h

Salsa

Einsteiger

So. 08.05. 15:30 h

Kindertanzen, Zumba uvm.

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Freie Plätze für

Flottensternfahrt

Nach zwei Jahren Pause findet

am Samstag, 30. April,

endlich wieder die Internationale

Flottensternfahrt der

Vereinigten Schifffahrtsunternehmen

für den Bodensee

und Rhein (VSU) statt,

mit der traditionell zu

Saisonbeginn die länderübergreifende

Freundschaft

am und auf dem See gefeiert

wird. In der 49. Auflage der

Veranstaltung ist Lindau das

Ziel der Schiffe aus Deutschland,

Österreich und der

Schweiz. Als Höhepunkt des

Tages werden die Schiffe

aufeinander zufahren und

einen Stern formen – ein

Anblick, den man nicht alle

Tage zu sehen bekommt.

Für die Schiffe ab Hafen

Lindau sind noch Plätze

frei. Alle Informationen und

Tickets unter: www.bsb.de

BZ


WISSENSWERTES 23. April 2022 · BZ Nr. 16/22

Welt-Tai-Chi-Tag

„Eine Welt - ein Atem“: Das

ist das Motto am „Welt-Tai-Chi

und Qigong-Tag 2022, der am

Samstag, 30. April, stattfindet.

Die Abteilung Tai Chi des TSV

Lindau beteiligt sich an diesem

Tag und möchte Einblick in

die große Bandbreite dieser

langsamen Bewegungs- und

Entspannungskunst geben.

Eingeladen sind alle, die Lust

haben, Tai Chi und Qigong

in einem ungezwungenen

Rahmen kostenlos auszuprobieren

und an Mitmachaktionen

teilzunehmen. Außerdem wird

es Vorführungen verschiedener

Formen geben.

Die Veranstaltung findet am

30. April von 10 bis 12 Uhr

in der Jahnturnhalle auf der

Lindauer Insel (der Eingang

befindet sich auf der Seeseite)

statt.

BZ

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„Leichter leben“ startet in neue Runde

Die bewährte Abnehm-Aktion unterstützt Teilnehmer dabei, lästige Pfunde zu verlieren

Die bewährte Abnehm-Aktion

„Leichter leben“, an der in Lindau

und Umgebung schon tausende

Menschen teilgenommen

haben, möchte dabei unterstützen,

lästige Corona-, Stress- oder

andere Pfunde zu verlieren.

OBI Lindau · 88131 Lindau (B)

Bregenzer Straße 105

Telefon 0 83 82-9 67 80

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Das Konzept beruht auf einer

leicht verständlichen und umsetzbaren

Ernährungsumstellung,

Gemeinschaft und mehr

Bewegung. Alles kann jederzeit

in den Alltag integriert

werden.

Neu ist bei diesem Durchlauf

der Aktion „Leichter leben“,

dass die eigene Akzeptanz und

ein positives Körpergefühl in

den Vordergrund gestellt werden.

In vier Vorträgen lernen die

Teilnehmer/-innen die theoretischen

Grundlagen zu Ernährung,

Bewegung und wie man

sein Gewicht auch halten kann.

Weiterhin werden sie mit regelmäßigen

Messungen der Körperzusammensetzung

begleitet und

erhalten eine individuelle Beratung

durch das Apotheken-Team.

Ein ganz neuer Ansatz ist die

Verknüpfung mit Hatha Yoga.

„Jeder kann Yoga üben, der atmen

kann.“ Dieses legendäre

Zitat des berühmten Yogalehrers

T.K.S. Krichnamacharya

beschreibt, warum Yoga weder

Sport noch Religion ist. Es

bedeutet: Egal, wie alt man ist,

wie unbeweglich oder wie schwer:

Solange man atmen kann, steht

Yoga als Weg zu Stille, Freiheit

im Geist sowie Platz in den

Gelenken und zu genereller

körperlicher Zufriedenheit zur

Verfügung.

Heuriedweg 42 · 88131 Lindau

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Interessenten können sich

ab 25. April 2022 in der Apotheke

im alten Bahnhof in der

Bodenseestr. 30 ind Lindau-

Oberreitnau anmelden.

Die Kurse werden dann ab

Anfang Mai starten. In den Kosten

sind enthalten: vier Vorträge,

sechs Messungen mit

einem Körperfett-Messgerät,

zehn Abende Hatha Yoga mit

Julia Roggan (auch für ungeübte

oder in ihrer Bewegung

eingeschränkte Menschen geeignet),

entweder ein Happy-

Abnehmen-Zugangscode oder

ein Plan-31-Kochbuch für die

ersten 30 Tage sowie die individuelle

Beratung durch das

geschulte Team der Apotheke

im alten Bahnhof in Oberreitnau.

BZ


























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21

Für weitere Infos kann man sich

gern melden unter Telefon:

0 83 82/27 53 12

Azubis leiten eine Station der Asklepios Klinik

Berufsausbildung Angehende Pflegefachfrauen und -männer führen für zwei Wochen die Station 4

Während der dreijährigen Ausbildung

zum/zur Gesundheits- und

Krankenpfleger/-in (neu: Pflegefachfrau/-mann

durchlaufen die Schülerinnen

und Schüler theoretische

und praktische Teile. Mit dem Projekt

„Schüler leiten eine Station“

werden die Auszubildenden noch

besser auf ihren künftigen Beruf

vorbereitet. Deshalb haben 19

Auszubildende für zwei Wochen

auf der Station 4 der Asklepios

Klinik Lindau das Kommando übernommen.

Begleitet wurden sie von

examinierten Fachkräften der Station

sowie den Praxisanleitern.

Theoretischer Unterricht und

fachpraktische Ausbildung von

der Intensivstation bis zum ambulanten

Pflegebereich: Das steht

auf dem Lehrplan der dreijährigen

Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum

Pflegefachmann.

Dazu gehören Inhalte wie Pflege,

Anatomie, Psychologie, Recht

und Krankheitslehre.

Bereits einen Monat nach

Ausbildungsstart werden die

Azubis zur praktischen Ausbildung

im Klinikalltag in verschiedenen

Bereichen eingesetzt.

Dazu zählen u.a. die Notaufnahme,

der OP-Bereich und die

Intensivstation. Außerdem gibt

es Einsätze in kooperierenden

Einrichtungen. Mit der Übernahme

der Station 4 wartete

eine ganz besondere Aufgabe

auf die 19 Schülerinnen und

Schüler. Für zwei Wochen waren

sie in Begleitung von Fachkräften

und Praxisanleitern

für die kompletten Abläufe auf

der Station 4 verantwortlich.

Sie versorgten Patienten von

der Aufnahme bis zur Entlassung.

Dienstpläne mussten erstellt,

Stationsleitungen gewählt

werden. „Alle Teilnehmer

haben sich im Klinikalltag

sehr gut geschlagen, sich konstruktiv

mit dem Berufsfeld

auseinandergesetzt und dabei

viel Eigeninitiative und großes

Engagement gezeigt“, loben die

Praxisanleiterinnen Pia Heinzer

und Carina Glock. Die Auszubildenden

haben die Herausforderung

gern angenommen

und Verantwortung gezeigt. „Es

war eine gute Vorbereitung für

unsere praktische Abschlussprüfung“,

freute sich eine Schülerin

aus dem Oberkurs.

Mit dem Berufsbild „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“

werden

die Berufe der Altenpflege,

der Gesundheits- und Krankenpflege

und der Gesundheits- und

Kinderkrankenpflege in einer generalistischen

Ausbildung zusammengeführt.

Das bietet den Schülerinnen

und Schülern noch

mehr Flexibilität und Entwicklungsmöglichkeiten

in einem

krisensicheren Beruf. Die Theorie

findet wechselweise mit der

Praxis in der Asklepios Klinik

und anderen Einrichtungen in

Blockphasen statt. Die Schule

befindet sich in Lindenberg.

Ausbildungsstart ist am 1. September

2022. Bewerbungen werden

ab sofort entgegengenommen.

Bei Fragen rund um Ausbildung

und Bewerbung: Marion Rackette,

Tel.: 0 83 82/ 2 76-12 20; E-Mail:

m.rackette@asklepios.com

oder Richard Hockl, Tel.: 0 83 82/

2 76-300 oder E-Mail: r.hockl@

asklepios.com BZ/BZ-Foto: Asklepios

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22 23. April 2022 · BZ Nr. 16/22

GESUND LEBEN

Bestmögliche und wohnortnahe Behandlung

Waldburg-Zeil Kliniken kooperieren auf dem Gebiet der Lungenheilkunde mit dem Klinikverbund Allgäu

Die Fachkliniken Wangen, die

zu den Waldburg-Zeil Kliniken

gehören, und der Klinikverbund

Allgäu kooperieren zukünftig auf

dem Gebiet der Lungenheilkunde.

Wer schwer – zum Beispiel an

Krebs – erkrankt, wünscht sich

die bestmögliche Behandlung.

Gleichzeitig sollen Angehörige

unkompliziert zu Besuch kommen

können: am liebsten Spitzenmedizin

relativ wohnortnah.

Das erfordert ein hohes

Maß an fachspezifischer Expertise,

umfangreiche Diagnostik

und Therapiemöglichkeiten,

Prof. Dr.

Christian

Schumann,

Chefarzt der

Pneumologie

am Klinikum

Kempten

PD Dr.

Robert Scheubel,

Chefarzt für

Thoraxchirurgie

an den Fachkliniken

Wangen

eine innovative und stabile

Infrastruktur sowie konstante

personelle fachliche Kompetenz.

Besonders in ländlich strukturierten

Regionen wie dem

Allgäu ist es sinnvoll, die notwendige

Fachkompetenz auf

wenige Zentren zu konzentrieren,

die sich idealerweise durch

eine Zusammenarbeit ergänzen.

Aus diesem Grund haben sich

die Fachkliniken Wangen und

der Klinikverbund Allgäu zum

Ziel gesetzt, in gemeinsamer

Zusammenarbeit die Versorgung

von Patienten mit Lungenerkrankungen

im Allgäu dauerhaft

zu verbessern. Auftakt für

die zukünftige Zusammenarbeit

waren die von beiden Klinikträgern

veranstalteten 7. Allgäuer

Lungentage, während der es

auch eine Fort- und Weiterbildungsveranstaltung

für Fachpublikum

gab.

In einem ersten Schritt soll

insbesondere in der Thoraxchirurgie

die Versorgung im

Allgäu ausgebaut und spezifiziert

werden. Unter der standortübergreifenden

Leitung von

Chefarzt PD Dr. Robert Scheubel,

Leiter des Lungenkrebszentrums

Wangen-Allgäu/Oberschwaben

Zwischendurch in der

Sonne ausruhen...

Rückzugsort für teilstationäre Patienten

Patientinnen und Patienten in

teilstationärer Behandlung in der

Rehaklinik Bad Wurzach können

sich ab sofort zwischen ihren

Behandlungen in einen gemütlichen

Ruheraum zurückziehen.

Nicht jeder Patient kann aufgrund

seiner persönlichen Umstände

für eine stationäre Reha

mehrere Wochen von zu Hause

fortbleiben. Die Rehabilitationsklinik

Bad Wurzach, Fachklinik

für Orthopädie, Neurologie

und Altersmedizin, bietet

bei neurologischen und orthopädischen

Fragestellungen auch

eine teilstationäre Reha an. Im

Unterschied zur ambulanten

Rehabilitation umfasst diese

Form das gesamte medizinischtherapeutische

Angebot der

Klinik wie bei einer vollstationären

medizinischen

Reha

– nur ohne Bett,

Frühstück und

Abendessen.

„Während

einer teilstationären

Rehabilitation

bleibt

Pepe Kaiser,

stellv.Klinikdirektor

der

Fachklinik

Orthopädie,

Neurologie und

Altersmedizin

der Patient in

sein alltägliches

Leben und soziales

Umfeld

eingebunden“,

umschreibt

Pepe Kaiser,

stellvertretender

Klinikdirektor der Fachklinik

Orthopädie, Neurologie und

Altersmedizin die Vorteile.

Trotzdem kann nach einem

Unfall oder einer Operation

beispielsweise intensiv an der

Mobilität gearbeitet werden.

„Eine Reha ist für unsere

Patienten anstrengend“, weiß

Kaiser. „Teilstationäre Patienten

absolvieren die gleiche

Übungsdichte wie stationäre

Reha-Patienten. Sie kommen

morgens in die Reha-Klinik

und sind abends sowie an den

Wochenenden zu Hause. Zwischendurch

tut es ihnen gut,

wenn sie nach Gruppen- und

Einzelanwendungen, Vorträgen

und Kochkursen oder nach

dem Mittagessen abschalten

können.“ Deshalb haben Pepe

Kaiser und sein Team auf der

Südseite des Hauses mit Zugang

zur Terrasse einen Platz

geschaffen, der den aktuellen

Entwicklungen im teilstationären

Reha-Bereich Rechnung

trägt.

„Unser neuer Ruheraum ist

für acht Personen ausgelegt“,

berichtet Kaiser. Ein gemütliches

Sofa, Sessel und Liegen

laden zum Verweilen ein. Jeder

teilstationäre Patient erhält einen

Spind, um seine Sportsachen

und persönliche Dinge

sicher aufbewahren zu können.

Bei schönem Wetter wird es

den Reha-Patienten ermöglicht,

und Leiter des thoraxchirurgischen

Kompetenzzentrums an

den Fachkliniken Wangen,

werden die Fachkliniken Wangen

und der Klinikverbund Allgäu

personell eng zusammenarbeiten

und sich ihr medizinisches

Fachwissen gegenseitig zur Verfügung

stellen.

Patienten mit großen thoraxchirurgischen

Eingriffen, wie

z.B. der operativen Behandlung

des Lungenkarzinoms, können

so vollumfänglich mit modernsten

Behandlungsmethoden in

der Region versorgt werden. Gemeinsame

Tumorboards und

Behandlungsplanungen ermöglichen,

dass neben dem

Standort Wangen zukünftig

auch vermehrt am Standort

Kempten thoraxchirurgische

Eingriffe stattfinden. Für Patienten

wird dadurch vieles einfacher.

Sie profitieren von nahtlosen

Übergängen und gleichen

Ansprechpartnern.

„Wir wollen den Patienten

eine optimale Versorgung auf

zentrumsspezifischem Niveau

anbieten“, sind sich Prof. Dr.

Christian Schumann, Chefarzt

der Pneumologie am Klinikum

Kempten, und PD Dr. Robert

Dank der Kooperation zwischen den Fachkliniken Wangen und dem

Klinikverbund Allgäu wird für Patienten mit Lungenerkrankungen

vieles einfacher und sie profitieren wohnortnah von modernsten

Behandlungsmethoden. Besonders in der Thoraxchirurgie wird die

Versorgung im Allgäu ausgebaut.

BZ-Fotos: Waldburg-Zeil Kliniken

Scheubel, Chefarzt für Thoraxchirurgie

an den Fachkliniken

Wangen, einig. „Das gelingt uns

durch die Konzentration der

erforderlichen Strukturen auf

wenige Standorte, so dass dann

am jeweiligen Standort ausreichend

personelle wie infrastrukturelle

Ressourcen wie auch

eine ausreichende Fallzahl

vorhanden sind, um das erforderliche

Qualitätsniveau gewährleisten

zu können“, bestätigen

Dr. Quirin Schlott, Klinikdirektor

der Fachkliniken Wangen

und Markus Treffler, Geschäftsführer

des Klinikverbundes

Allgäu.

BZ

Die Rehaklinik Bad Wurzach hat für Patienten in teilstationärer Behandlung, die morgens in die Klinik

kommen und abends wieder nach Hause gehen, einen gemütlichen Rückzugsort geschaffen. Dort können

sie sich zwischen den anstrengenden Gruppen- und Einzelanwendungen, Vorträgen und Kursen, die über

den Tag verteilt stattfinden, ein wenig erholen.

auf der Terrasse zum Beispiel

einen Kaffee zu trinken und

die herrliche Aussicht über die

Kurstadt Bad Wurzach zu genießen.

„Selbstverständlich achten

wir auch im teilstationären Bereich

auf Sicherheit und Hygiene.

Deshalb dürfen Patienten

die teilstationäre Reha derzeit

nur unter Anwendung der 3G-

-Regel nutzen. Das bedeutet,

dass sie genesen, geboostert

oder getestet sind.“

Vor der Entscheidung, ob

eine teilstationäre Reha die

richtige Form ist, schauen zum

Beispiel der Sozialdienst im

Krankenhaus und das Team

der Klinik genau auf die körperliche

und soziale Stabilität

der Patienten. Wichtig ist, dass

sie sich nach den Reha-Maßnahmen

abends und am

Wochenende wirklich erholen

können, damit eine teilstationäre

Reha keine zusätzliche

Belastung wird, sondern eine

wohltuende und nachhaltige

Therapie darstellt.

Beantragt wird eine teilstationäre

Reha-Maßnahme – wie

jede andere Reha auch – über

den Haus- oder Facharzt oder

nach stationärem Aufenthalt

über den Sozialdienst im Krankenhaus.

BZ

Rehabilitationsklinik

Bad Wurzach

Karl-Wilhelm-Heck-Str. 6

88410 Bad Wurzach

Telefon: 0 75 64/30 10

E-Mail: info@rehabilitationsklinikbad-wurzach.de

@ www.rehabilitationsklinikbad-wurzach.de


WISSENSWERTES 23. April 2022 · BZ Nr. 16/22

Kiosk und Haupthaus werden umgebaut

Römerbadverein beschließt Investition für die nächsten 30 Jahre

Die Pläne und Kosten für notwendige

Erweiterungs- und

Umbauarbeiten am Kiosk und

am Haupthaus des Römerbades

am Seehafen sind bei der Mitgliederversammlung

einstimmig

genehmigt worden. „Das

ist eine Zukunftsinvestition für

die nächsten 30 Jahre“, betonte

der zweite Vorsitzende, Andreas

Reich.

Das Ausschreibungsverfahren

für den Kiosk-Betrieb läuft aktuell.

Die Bauarbeiten beginnen

– abgestimmt auf den Mieterwechsel

– Anfang 2023. Darüber

informierte der Vorstand die

rund 80 anwesenden Mitglieder

bei der Versammlung in der

Inselhalle.

Im vergangenen Jahr war

die Mitgliedergrenze auf 1.825

Personen angehoben worden.

So konnten 140 neue Mitglieder

aufgenommen werden, informierte

die 1. Vereinsvorsitzende,

Birgit Russ. Dennoch betrage

die Aufnahmefrist ein bis

zwei Jahre, sagte sie mit Hinweis

auf rund 80 Personen, die















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GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

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AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung


aktuell noch auf der Warteliste

stehen.

Andreas Reich wies in seinem

Rechenschaftsbericht auf

ein arbeitsreiches Jahr 2021

hin. Das beinhaltete zahlreiche

Verbesserungen, wie die

Einführung der lesbaren elektronischen

Zutrittschips auch

für Fördermitglieder, den Einbau

einer Beregnungsanlage in

die Liegewiese, die Verlegung

von frostsicheren Wasserleitungen,

den Austausch des Sandes

im Kinderbereich, die Anschaffung

von 50 Stühlen und fünf

Tischen sowie die Installation

von Halterungen für 20 Standup-Paddle.

Kosten-, arbeits- und

zeitaufwendig sei auch die

Steuerung und Umsetzung des

Corona-Hygienekonzepts für

den Badbetrieb gewesen, sagte

Andreas Reich.

Im laufenden Jahr ist unter

anderem der notwendige Austausch

von Wellenbrechern und

Brettern am Steg vorgesehen.

Die Hauptprojekte in diesem

und im nächsten Jahr werden

aber die notwendige Erweiterung

des Kiosks und der Umbau

des Haupthauses sein.

Der Badbetrieb ist sicher

und solide finanziert. Das verdeutlichte

Vereinskassier Hubert

Koch in seinem Bericht. Daher

könne der Verein die Kosten

für die anstehenden Baumaßnahmen

gut tragen. Das Jahr

2021 wurde laut Koch mit

einem deutlichen Plus abgeschlossen.

Andreas Reich erläuterte ausführlich

die Pläne und Investitionskosten.

Da im Jahr 2023

ein Betreiberwechsel für den

Vereinskiosk ansteht, ist eine

barrierefreie Erweiterung des

Kiosks mit neuen Kühl- und

Lagerungsbereichen vorgesehen.

Gleichzeitig soll das Haupthaus

neu gestaltet werden. Im

Zuge des Umbaus entsteht u.a.

ein moderner Erste-Hilfe-Bereich.

Erste Arbeiten am Haupthaus

starten bereits Mitte September.

Die Baumaßnahme am

Kiosk beginnt Anfang des nächsten

Jahres. Der modernisierte

Aktuelle Corona-Regelungen

Bayern verkürzt die Isolation nach

einem positiven Corona-Test auf

fünf Tage. Ein abschließendes

Freitesten ist künftig nicht mehr

notwendig, teilt das Landratsamt

Lindau mit. Und weiter: Voraussetzung

ist aber, dass man 48

Stunden symptomfrei ist. Halten

die Symptome an, muss die Isolation

fortgesetzt werden, bis die

Zeichen der akuten COVID-19-Erkrankung

48 Stunden lang nicht

mehr bestehen, maximal aber

zehn Tage.

Wer in vulnerablen Einrichtungen,

wie zum Beispiel Krankenhäusern,

Pflegeeinrichtungen oder der Eingliederungshilfe

arbeitet, unterfällt

nach dem Ende der Isolation

einem Tätigkeitsverbot und kann

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Kemptener Str. 99, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/5 04 10-41

Telefax: 0 83 82/5 04 10-49

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW), Tarja Prüss (TP),

Sylvia Ailinger (SA), Patricia Herpich (PH)

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Leopold Kreitmeir

E-Mail: lk@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/2 79 94 59

Mobil: 01 71/6 91 57 09

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82/ 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62/2 39 52 37

Kiosk mit neuem Betreiber soll

dann mit Beginn der Badesaison

im Mai 2023 in Betrieb

gehen. Die anwesenden Mitglieder

stimmten einstimmig

den Plänen und den voraussichtlichen

Ausgaben zu.

Zum Abschluss der Versammlung

gab es von den Anwesenden

viel Lob für das Engagement

des Vorstands. Im Gegenzug

lobte die 1. Vorsitzende

Birgit Russ alle Badegäste,

die mit Rücksicht dafür sorgten,

dass der Aufenthalt im

Römerbad immer ein harmonisches

Miteinander sei. BZ

nur dann an den Arbeitsplatz

zurückkehren, wenn er ein negatives

Testergebnis vorlegt (Antigentest

oder PCR-Test). Neu ist

auch, dass die Quarantäne für

enge Kontaktpersonen vollständig

entfällt.

Das Gesundheitsamt wird weiterhin

direkt über das Meldewesen/

Labor informiert, wenn ein positiver

PCR-Test vorliegt. Ein Kontakt

des Gesundheitsamtes mit der betroffenen

Person findet nicht mehr

statt. Als Genesenennachweis reicht

ein positiver PCR-Test. Sollte ein

weiterer behördlicher Nachweis erforderlich

sein, so kann dieser über

folgende E-Mail-Adresse angefordert

werden: infektionsschutz@

landkreis-lindau.de

BZ

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 24

ab 01/2022. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 Euro/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,00 Euro/Jahr

BZ-Foto: Ralf Grimminger

Impressum

APOTHEKEN

23

Vorwahl Lindau: 0 83 82/...

Sa., 23. April 2022:

Löwen-Apotheke,

Friedrichshafener Str. 1,

88131 Lindau, Tel. 08382 5951

So., 24. April 2022:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, 88085 Langen argen,

Tel. 07543 2357

Mo., 25. April 2022:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

88149 Nonnenhorn, Tel. 08382 8451

Di., 26. April 2022:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

88131 Lindau, Tel. 08382 73962

Mi., 27. April 2022:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

88131 Bodolz, Tel. 08382 26866

Do., 28. April 2022:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

88131 Lindau, Tel. 08382 5814

Fr., 29. April 2022:

St. Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, 88142 Wasserburg (B),

Tel. 08382 887650

Sa., 30. April 2022:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, 88138 Sigmarszell,

Tel. 08389 98112

So., 1. Mai 2022:

Sonnen-Apotheke,

Hauptstr. 48, 88079 Kressbronn,

Tel. 07543 54983

Mo., 2. Mai 2022:

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer Str. 51,

88131 Lindau, Tel. 08382 5821

Di., 3. Mai 2022:

Möven-Apotheke,

Hemigkofener Str. 10, 88079 Kressbronn,

Tel. 07543 8641

Mi., 4. Mai 2022:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

88131 Lindau, Tel. 08382 4441

Do., 5. Mai 2022:

Apotheke im alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, 88131 Lindau,

Tel. 08382 275312

Fr., 6. Mai 2022:

Löwen-Apotheke,

Friedrichshafener Str. 1,

88131 Lindau, Tel. 08382 5951

IM NOTFALL

Rettungsdienst 112

Notaufnahme

KASSENÄRZTL.

BEREITSCHAFT

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis

Friedrichshafener Str. 80A (Li)

Auskunft unter Tel.: 116 117

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr

ZAHNÄRZTL.

BEREITSCHAFT

An Wochenenden und

Feiertagen im unteren Kreis

Lindau: 01 80/5 05 99 91

Sie werden automatisch mit dem

diensthabenden Zahnarzt verbunden.

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende

Kosten entstehen.)

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.

Liste im Internet:

www.zahnaerzte-lindau.de


24 23. April 2022 · BZ Nr. 16/22

WISSENSWERTES

Fest zur Saisoneröffnung

Am Sonntag, 1. Mai, startet der

Zeughausverein von 15 bis 18 Uhr

mit seinem Eröffnungsfest in die

Saison. Bei schönem Wetter werden

vom ehrenamtlichen Team

auf dem Unteren Schrannenplatz

vor den Toren des Zeughauses

Selbstgebackenes, Kaffee und

Getränke serviert. Dazu spielt die

sechsköpfige Formation Sapperlotta

aus Vorarlberg. Sie erzeugt

eine Klangwolke aus Stimmen,

Celli, Zupfinstrumenten und Perkussion

mit Melodien aus allen

Himmelsrichtungen. Bei schlechtem

Wetter findet das Fest in den

historischen Räumen des Zeughauses

statt. Eintritt frei. BZ

Stipendium der Bundesregierung

Eigentlich wollte Sonja Schwarz

während eines Praktikums im

Altenheim Maria-Martha-Stift nur

mal schnuppern – aber dann war’s

um die heute 25-Jährige geschehen:

Die Lindauerin, die nach

dem Besuch der Fachoberschule

eigentlich studieren wollte,

änderte ihre Pläne und entschied

sich für die Altenpflegeausbildung.

Diese hat sie 2021 mit Bravour

abgeschlossen. Dass noch deutlich

mehr Potenzial in der jungen

Frau steckt, habe man im Haus

schnell erkannt, sagt Heimleiterin

Anke Franke. Sie motivierte Sonja

Schwarz dazu, konsequent weiter

an ihrer Qualifikation zu arbeiten

und wies sie auf die Förderprogramme

der Bundesregierung hin.

Empfehlungsschreiben und Bewerbung

waren daraufhin schnell

verfasst – dass es nun mit der

Zusage geklappt hat, freut nicht

nur Sonja Schwarz, sondern das

ganze Leitungsteam des Lindauer

Altenheims. Die junge Frau will

das Stipendium (Bundesförderung

in Höhe von bis zu 8.100 Euro)

dazu nutzen, um sich zur Pflegedienstleiterin

fortzubilden.

BZ-Foto: Ev. Diakonie

Für 90 Tage in Lindau Insel

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Auftakt und Abschluss im Zeughaus

Im Mai wird in Lindau der von

Bayern 2 (BR) präsentierte

Internationale Kabarettpreis

„Salzburger Stier“ verliehen.

Innerhalb der Veranstaltungswoche

rund um den Salzburger

Stier finden auch zwei Veranstaltungen

im Zeughaus Lindau

statt, u.a. am Sonntag, 15. Mai,

die Auftaktveranstaltung zu

dem internationalen Kabarettfestival.

Und mit Matthias

Egersdörfer steht ein wirklicher

Ausnahmekabarettist auf

der Bühne des Zeughauses.

Egersdörfer ist ein messerscharfer

Beobachter und ein

großartiger Erzähler.

Die Zuschauer besuchen den

„Egers“ in „Nachrichten aus

dem Hinterhaus“ in seiner

Hinterhaus-Mietwohnung.

Dort haust er mit seiner Frau

im zweiten Stock. Treten Sie

ein! Hinten in der Wohnung,

da liegt er im Bett und träumt

seine lustigen Nachrichten. Sie

müssen sich nur zu ihm an den

Küchentisch setzen und ihm

zuhören und schon erzählt er

Ihnen, was es mit dem Husten

und den Käfern aus den anderen

Stockwerken auf sich hat

und welche Nachrichten aus

dem Hinterhaus es noch gibt.

Vorstellungsbeginn ist um 20 Uhr.

Karten sind erhältlich an der

Theaterkasse Lindau, im Lindaupark,

an jeder Reservix-Vorverkaufsstelle

sowie unter www.

zeughaus-lindau.de

Mit Christoph Fritz in „Das

jüngste Gesicht“ beschließt

der Lindauer Zeughausverein

am 22. Mai das einwöchige

Kabarettfestival rund um den

Salzburger Stier auf der Bühne

des Zeughauses. In seinem

ersten Kabarettprogramm

präsentiert Christoph Fritz ein

Feuerwerk der pointierten

Hoffnungslosigkeit und gewährt

Einblicke in seine Lebensgeschichte

und Gedankenwelt.

Alles begann in einer kleinen

ländlichen Gemeinde, in der

Veganismus als Einstiegsdroge

zur Homosexualität gilt. Seine

Kindheit war geprägt von exzessivem

Graben und sein Erwachsensein

von irgendetwas

Anderem. Das seinem Alter

hinterher hinkende Gesicht der

ständige Begleiter. Schlussendlich

schafft er es sogar, den

Bogen so weit in die Gegenwart

zu spannen, dass der Pfeil der

Wahrheit die Herzen der Zuschauer

durchdringt. Was bleibt,

ist nichts weiter als die absolute

Erkenntnis: Christoph

Fritz ist „das jüngste Gesicht“.

Vorstellungsbeginn um 20 Uhr.

Ticket gibt‘s an der Theaterkasse,

im Lindaupark und unter

wwww.zeughaus-lindau.de

BZ-Fotos: M. Wache (unten); S. Minx

KURZ BERICHTET

BoGy spendet

Im Rahmen der Aktion „Frieden

spenden!“ hat das Bodensee-

Gymnasium Spenden für die

ukrainischen Kriegsflüchtlinge

gesammelt. Insgesamt sind

1.000 Euro zusammengekommen

(Ein-Euro-Spenden der

Schüler, Plätzchenverkauf und

Erlös aus der Schülerzeitung).

„Wir als Landkreis werden die

Spendensumme verdoppeln und

für die geflüchteten ukrainischen

Kinder Bücher im Wert

von 2.000 Euro beschaffen, die

ihnen das Deutschlernen erleichtern

sollen“, verkündete

Landrat Elmar Stegmann bei

der Spendenübergabe. Seit Ausbruch

des Krieges sind etwa

550 Menschen, darunter ca.

220 Kinder und Jugendliche,

aus der Ukraine im Landkreis

Lindau aufgenommen worden.

BZ

Kindergarten mobil

Aufgrund des Umbaus des

Kindergartens zur Hl. Familie

in Oberreitnau, wurden bereits

im September zwei Gruppen

in Ausweichquartiere nach

Unterreitnau verlegt. Der andere

Teil des Kindergartens ist

in Oberreitnau geblieben. Um

es für die Erzieherinnen etwas

leichter zu machen, zwischen

den Quartieren in Ober- und

Unterreitnau zu pendeln, hat

das Geschäft Elektroroller

Bodensee dem Kindergarten

einen Elektro-Roller gesponsert.

Das ist für die Erziehrinnen

eine große Erleichterung, um

notwendige Fahrten zwischen

den einzelnen Gruppen schnell,

effizient und umweltfreundlich

zu erledigen. BZ/BZ-Foto: Privat

Wanderausstellung

Die Wander-ausstellung „Ehrfurcht

vor dem Leben“ ist kurzzeitig

zurück in Wasserburg. Bis

16. Mai informiert sie in den

Schaufenstern des Küchenstudios

Rechtsteiner, Sandgraben 4,

über das Leben und Wirken von

Albert Schweitzer. BZ

aus

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