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13. November 2022

- Überfall-Serie auf Grazer Schüler - Claudio Eustacchio im Interview - 182 Jahre altes Grazer Geschäft feiert Comeback - Grazer Baltimore eröffnet als O-Bar - Graz zog den Junkerhut vor dem neuen Weinjahrgang

- Überfall-Serie auf Grazer Schüler
- Claudio Eustacchio im Interview
- 182 Jahre altes Grazer Geschäft feiert Comeback
- Grazer Baltimore eröffnet als O-Bar
- Graz zog den Junkerhut vor dem neuen Weinjahrgang

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13. NOVEMBER 2022, AUSGABE 46

CITYPARK

Magazin:

Heute als

Beilage

Junger Wein

Nach zwei Jahren fand die Junkerpräsentation

endlich wieder im großen

Rahmen mit vielen VIPs statt. 18

Altes Geschäft

Ein 182 Jahre altes Geschäft feiert sein

Comeback, und Graz erhält ein Architekturarchiv

im Krone-Center. 10/11

Mitten in Graz, am helllichten Tag:

Brutale

Überfall-Serie

auf Schüler

Schockierend. Eine Serie von Raubüberfällen auf Jugendliche versetzt die zuständigen Stellen in Alarmbereitschaft. Politik und Polizei richten einen

gemeinsamen Brief an die Schulen, Kampagnen laufen und eine Arbeitsgruppe zur Bekämpfung von Jugendkriminalität wurden eingerichtet. SEITEN 4/5

Bei NOWI am Jakominiplatz,

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2 die seite zwei

www.grazer.at 13. NOVEMBER 2022

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

... Beat Kammerlander

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Stell dir vor, es

ist Krise und keiner

macht mit

H

aben wir in Graz jetzt

eine Budgetkrise oder

nicht? Während der

Rechnungshof vor einer

drohenden Zahlungsunfähigkeit

warnt, der ehemalige

Finanzstadtrat und langjährige

Stadtrechnungshofdirektor

(und politische Gegner)

Günter Riegler entsetzt die

Hände über dem Kopf

zusammenschlägt und der

Schuldenberg in bislang

unerreichte Höhen steigt,

bleiben Finanzstadtrat

Manfred Eber und Finanzdirektor

Stefan Tschikof lässig.

Eine Krise sei weit und breit

nicht zu sehen, 2022 liegt man

um 20 Millionen Euro besser

als geplant, auch 2023 geht

sich alles gemütlich aus. Erst

2024 müsse man ernsthafte

Maßnahmen andenken. Auch

die Vorgänger haben (anders

als bis jetzt immer wieder

angedeutet) so weit alles

richtig gemacht. Null Problemo.

Für all jene, die gerade

nicht Finanzstadtrat, Rechnungshofdirektor

oder

Finanzdirektor sind und/oder

nicht die Muße haben

(müssen), sich durch das

städtische Budget zu büffeln,

bleibt nur ein großes Fragezeichen

stehen. Was hat das

zu bedeuten? Haben wir gar

keine Krise? Ist eine Krise nur

dann eine Krise, wenn es

jemanden gibt, der sie Krise

nennt? Oder weiß in Wahrheit

einfach niemand wirklich, wo

wir derzeit stehen und vor

allem wo wir stehen werden?

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

Einer der besten

Sportkletterer

der Welt kommt

nächste Woche

zum Mountainfilm

Festival nach Graz.

Mit uns hat er vorab

über seine Leidenschaft,

Ziele und

Risiko geplaudert.

Was gibt’s zum Frühstück, bevor Sie auf

den Berg gehen?

Immer Kaffee, nicht immer was zu essen – etwa

50/50. Wenn, dann meist Müsli oder Brot.

Was macht für Sie die Faszination am Klettern

aus?

Vor allem im Hier und Jetzt zu sein, aber auch mit

Mut und Fantasie Visionen zu verfolgen.

Wie hat sich der Sport im Laufe der Jahre

verändert?

Klettern, vor allem Sportklettern, ist fast schon

Breitensport geworden, es ist sicherer geworden.

Wie haben Sie sich verändert? Sie haben zwei

junge Kinder. Geht man da anders mit dem

Risiko um, das der Sport mit sich bringt?

Menschlich bin ich der Gleiche geblieben, mit reduzierten

Möglichkeiten, das zwingt einen eher

zur Vernunft, wenn es darum geht, hohes Risiko

einzugehen. Sicher bin ich reflektierter und vernünftiger

geworden.

Was ist das Wichtigste, das Sie Ihren Kindern

gerne mitgeben möchten?

Jeder spürt beim Klettern seine Selbstwirksamkeit.

Ich bin, ich kann. Deshalb ist Klettern für Kinder eine

unglaublich gute Sache. Aber nur weil ich selbst Kletterer

bin und ich mir wünsche, dass es meine Kinder

auch machen, würde ich sie niemals künstlich dahin

leiten. Ich gehe mit meinem achtjährigen Sohn öfter

gemeinsam in die Kletterhalle oder bin draußen

am Fels unterwegs. Kinder musst du spielen lassen.

Wichtig ist die Eigenmotivation, etwas zu tun.

Waren Sie schon einmal in Graz?

Für Sportkletterer

Beat Kammerlander

ist der

Kaffee in

der Früh ein

absolutes

Muss. KK

Ja, ich war schon öfters da. Es gefällt mir sehr gut.

Gibt es auch Tage, an denen Sie nur faul auf

der Couch liegen?

Momentan ist eher Action angesagt, aber es gibt

auch rare faule Zeiten, um die Seele baumeln zu

lassen.

Welche Ziele möchten Sie noch erreichen –

sportlicher wie privater Natur?

Für mich ist das Klettern noch immer ein großes

Glück. Ich kann immer noch relativ schwer klettern.

Ich spüre die Motivation und habe Freude

dabei. Aber eines ist klar: Ich werde nie mehr so

klettern können wie zu meinen Glanzzeiten. Alles

andere wäre utopisch. Meine Knie und meine

Schulter halten diese Verrenkungen nicht mehr

aus. Ich bin zwar stärriger, aber ich bin in der

Lage, trotz einiger Gebrechen technisch viel besser

zu klettern als früher. Das motiviert. Du musst

dir die Freude erhalten, an deine Grenzen gehen

und dich mental spüren. Das ist mein Ziel.


VERENA LEITOLD

Beat Kammerlander wurde am 14. Jänner 1959

in Nüziders in Vorarlberg geboren. Er zählt zu den

weltbesten Sportkletterern und hat maßgeblich zur

Entwicklung des Klettersports beigetragen, insbesondere

im alpinen Gelände. Zu seinen wichtigsten

Begehungen zählen: „Unendliche Geschichte“ und

Silbergeier im Rätikon. Nächsten Freitag (18. November)

ist er beim Mountainfilm Festival in Graz

mit einem Multivisionsvortrag zu Gast.


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graz

4 graz

www.grazer.at 13. NOVEMBER 2022

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Für uns als Eichkatzerlpartei

ist das die härteste Nuss, die

wir bisher zu knacken haben.“

Bürgermeisterin Elke Kahr und die KP beißen sich

am Budget hoffentlich nicht die Zähne aus. KK

Serie von brutalen

Patricia Berger und Josef Pesserl

(vorne v. l.) bei der Vollversammlung

Graz: AK lud zur

Vollversammlung

■ Bei der 7. Vollversammlung

der steirischen Arbeiterkammer

diese Woche standen die extremen

Teuerungen im Mittelpunkt.

„Die wirtschaftliche und

dadurch auch die politische

Macht durch den Reichtum

einiger weniger bedroht den

Zusammenhalt unserer Gesellschaft

und die Demokratie“,

betonte AK-Präsident Josef Pesserl.

Es brauche einen gezielten

Ausbau des Sozialstaates.

AK/BUCHSTEINER

Uni-Graz-Rektor Peter Riedler ist

sehr besorgt. UNI GRAZ/WILDUNDWUNDERBAR

Unis laden zum

Protest in Graz

■ „Die Uni Graz steht finanziell

massiv unter Druck. Trotz

versprochener Ausgleichszahlungen

sowie substanzieller

Einsparungen klafft für die Budgetperiode

2022 bis 2024 eine

Lücke von bis zu 40 Millionen

Euro. Neben der Verschiebung

von Investitionen stehen bis

zu 100 Vollzeit-Stellen auf dem

Spiel“, warnt Peter Riedler, der

Rektor der größten Universität

des Landes. Die steirischen Unis

laden am Dienstag (15. November)

um 12.30 Uhr gemeinsam

zur Kundgebung bei der Oper.

Auch am Jakominiplatz wurde am helllichten Tag ein junger Schüler überfallen und niedergeschlagen.

derGrazer

Wie könnte man die Kinder schützen?

„Den Tätern

fehlt es sicherlich

oft an

Perspektiven.

Außerdem wären

Interessen

wichtig.“

Gerhard Freiinger,

64, Professor

„Kinder generell

mehr Moral

und Ethik

lehren. Auch

Selbstverteidigung

wäre

sinnvoll.“

Hanna Neuhold,

23, freiberuflich

„Es ist schwierig.

Opferschutz

ganz klar, aber

man müsste

auch in die

Täterarbeit

investieren.“

Stefan G., 32,

Pädagoge

Blitzumfrage

„Es liegt bei den

Eltern! Keiner

schert sich mehr

um die Kinder.

Früher hatten

sie noch Beschäftigung.“

Renate A., 69,

Pensionistin

?

KK

ALLE FOTOS: DER GRAZER

„Ich denke,

vor allem die

Bildung spielt

dabei wahrscheinlich

eine

große Rolle bei

den Tätern.“

Christoph Weber,

36, Sozialbetreuer


13. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 5


TOP

KK

Obdachloser erhält ein Zuhause

Lange wurde der Obdachlose am

Hauptplatz als Problemfall gesehen.

Nun erhält er ein Heim.

17 Organmandate pro Tag für Radler

Von Mai bis Oktober verteilte die Grazer

Fahrradpolizei 3195 Organmandate. 94

Radfahrer wurden betrunken erwischt.

FLOP


Überfällen auf Schüler

ERSCHRECKEND. Am

helllichten Tag werden

Grazer Schüler brutal

überfallen – Polizei und

Politik sind alarmiert

und setzen Maßnahmen.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

fend arbeitet, um dem Thema

gerecht zu werden“, berichtet

Sprecher Markus Lamb. Auch

wenn eine Häufung von Raubüberfällen

um Schulen aktuell

noch nicht festgestellt wurde,

nimmt man die Angelegenheit

ernst. „Auch wenn wir keine organisierte

Bandentätigkeit feststellen:

Einzelne Jugendliche

gibt es immer wieder. Oft sind

das Mutproben, die immer wilder

werden und schließlich bis

hin zu Raubüberfällen gehen.“

Eigens geschulte Beamte sind

derzeit laufend in Schulen unterwegs,

um zu informieren und

mit Schülern präventiv zu arbeiten.

Politik wird aktiv

„Es ist schockierend, dass Schülerinnen

und Schüler am helllichten

Tag Opfer von Raubüberfällen

werden“, meint

Bildungs- und Jugendstadtrat

Kurt Hohensinner. „Niemand

sollte Angst am Schulweg oder

davor haben, Freizeitaktivitäten

zu besuchen. Sicherheit muss

für uns oberste Priorität haben,

gerade im Hinblick auf unse-

Eine Reihe von erschreckend

brutalen Überfällen

auf Grazer Jugendliche

beschäftigt derzeit die zuständigen

Stellen. Am helllichten Tag

wurden die Kinder meist am

Heimweg von der Schule überfallen.

Diese mehr als besorgniserregende

Liste (siehe Infokasten

rechts) ließe sich – das lässt sich

nach eingehender Recherche

klar sagen – noch um einiges

länger fortsetzen. Beim Landespolizeikommando

ist Jugendkriminalität

ohnehin ein brisantes

Thema. „Wir haben eine eigene

Arbeitsgruppe eingerichtet, die

ermittlungsbereichübergreire

Kinder und Jugend. Als Stadt

müssen wir alles daran setzen,

hier aktiv Maßnahmen für

mehr Sicherheit zu setzen.“

Es wird einen gemeinsamen

Brief der ABI (Abteilung für Bildung

und Integration) und der

Kriminalprävention der Grazer

Polizei an alle Schulen geben.

Hier geht es um die Sensibilisierung.

Der Brief wird auch

Sicherheitstipps für Eltern und

Kinder enthalten, um präventiv

mögliche Gefahren zu erkennen

und wie man diesen auch

richtig begegnet. „Zweitens

werden wir als Grazer Volkspartei

das Thema auch in den

kommenden Gemeinderat einbringen.

In einem Antrag wird

einerseits eine erhöhte Präsenz

der Ordnungswache gefordert,

und andererseits werden wir

Bürgermeisterin Elke Kahr auffordern,

eine Kampagne analog

zum Projekt ,Ist Luisa da?‘ umzusetzen,

um somit auch die

Bevölkerung in dieses wichtige

Sicherheitsthema für Jugendliche

einzubinden.“ „der Grazer“

bleibt dran und wird sich des

Themas aktiv annehmen.


Überfall-Serie

■ Anfang Oktober: Ein 17-Jähriger

musste die Polizei rufen,

weil er von vier Jugendlichen in

einem Innenstadtlokal beraubt

worden war.

■ 20. Oktober: In Eggenberg

raubten zwei Jugendliche durch

Gewalt und Morddrohungen

einen ihnen bekannten 14-Jährigen

aus.

■ 26. Oktober: Zwei Unbekannte

wollten in Jakomini einen

15-Jährigen bestehlen, dieser bekam

die Tat mit. Als er die Täter

stellte, verletzten sie ihn und eine

weitere Person, die helfen wollte.

■ 3. November: Ein 13-Jähriger

wurde am Heimweg von der

Schule am Jakominiplatz von

Jugendlichen überfallen, zusammengeschlagen

und beraubt.

■ 5. November: Jugendliche

haben in Liebenau drei Buben

im Alter von 12 bis 13 Jahren

mit einem Messer zur Herausgabe

von Wertgegenständen

aufgefordert.

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6 graz

www.grazer.at 13. NOVEMBER 2022

K O M M E N T A R

von

Vojo

Radkovic

✏ vojo.radkovic@grazer.at

Batterien und

Restmüll passen

nicht zusammen

B

atterien, vor allem die

coolen Lithium-Ionen-

Batterien, sind hervorragende

Energiespender. Sie sind

vielseitig in ihrem Einsatzbereich.

Jeder von uns verwendet

sie. Ohne diese Batterien

funktioniert vieles nicht mehr.

Leider haben auch Batterien nur

ein Leben. Und dann erfolgt die

„Bestattung“ im Restmüllbehälter

(Seiten 12/13). Das ist das

Einfachste, rein damit und die

Sache hat sich erledigt. Mitnichten,

für andere Menschen

fangen die Probleme da erst an.

2200 Tonnen alte Elektro- und

Elektronikgeräte und Batterien

landen in unserem Bundesland

pro Jahr im Restmüll. Abgesehen

von den Fragen der Umweltverschmutzung,

Klimakrise und

Ressourcenverschwendung, ist

die Gefahr für die Entsorger

einfach zu groß. Die E-Geräte,

Batterien und Akkus können

schon im Mülltransporter zum

Problem werden, sich entzünden

und so ein Feuer auslösen.

Ebenso sind die Männer und

Frauen, die den Restmüll

sortieren, durch den falsch

entsorgten Abfall gefährdet. Die

dadurch entstehenden Brände

haben sich verzehnfacht. Dazu

wird Recycling immer wichtiger,

aber da muss der Abfall richtig

entsorgt sein. Nach den

Weihnachtsfeiertagen wachsen

wieder die Müllberge. Man sollte

daran denken, auch die kleinste

Batterie in einem lieben

Spielzeug kann zur großen

Gefahr werden. Besser beim

Entsorgen aufpassen.

Claudio Eustacchio im Interview:

„Ich bin nur Bruder

eines Beschuldigten!“

BRISANT. Wie letzte Woche exklusiv berichtet, wird auch Claudio Eustacchio, der

Bruder von Ex-Vizebürgermeister Mario Eustacchio, von der Staatsanwaltschaft

im FPÖ-Skandal als Beschuldigter geführt. Wieso, kann er sich nicht erklären.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Sie werden von der Staatsanwaltschaft

Klagenfurt als Beschuldigter

geführt. Können

Sie sich vorstellen, wieso?

Claudio Eustacchio: Ich kann

mir das nicht erklären. Ich habe

von all den Vorwürfen gegenüber

den anderen Beschuldigten erst

aus den Medien erfahren. Ich

habe mit den Vorwürfen nichts zu

tun. Die einzige Verbindung besteht

im Verwandtschaftsverhältnis

zu einem der Beschuldigten.

Waren Sie je Mitglied der FPÖ?

Eustacchio: Nein.

Sie sind aber Obmann-Stellvertreter

bzw. Schriftführer bei einem

Verein und einer Burschenschaft,

bei der es ebenfalls Hausdurchsuchungen

gab ...

Eustacchio: Tatsache ist, dass

ich in meiner dafür nicht zuständigen

Funktion niemals irgendwelche

Spenden oder Bargeldbeträge

entgegengenommen

habe, keinen Zugriff auf Vereinskonten

hatte und dementsprechend

auch keine Bargeldbeträge

rückauszahlen konnte. Es ist

nicht nachvollziehbar, warum

nicht die tatsächlich verantwortlichen

Führungspositionen

wie Obmänner und Kassier als

Beschuldigte angeführt werden.

Kann das vielleicht damit zusammenhängen,

dass ich der

Bruder des Beschuldigten Mario

Eustacchio bin?

Wie lief die Hausdurchsuchung

aus Ihrer Sicht ab?

Claudio Eustacchio

ist Künstler und

Kunsterzieher an

einem Grazer Gymnasium.

Mit dem

Finanzskandal der

FPÖ will er nichts

zu tun haben. KK

Eustacchio: Professionell und

sachlich.

Seitens der Staatsanwaltschaft

gab es noch keine Einvernahme.

Die Hausdurchsuchung erfolgte

erst nach einem Jahr. Wie geht es

Ihnen damit, dass sich die Ermittlungen

so lange ziehen?

Eustacchio: Ich habe unmittelbar

nach der Hausdurchsuchung

ohne anwaltlichen Beistand

eine Aussage gemacht. Ich

werde aus unerfindlichen Gründen

seit September/Oktober

dieses Jahres als Beschuldigter

geführt. Das ist für mich über-

raschend und nicht nachvollziehbar.

Die Hausdurchsuchung

mir gegenüber ist sohin sehr

rasch erfolgt. Ärgerlich ist, und

es schränkt mich in meiner beruflichen

Tätigkeit ein, dass auf

den sichergestellten elektronischen

Medien sämtliche Unterlagen

für meine Unterrichtstätigkeit

und für meine Projekte als

Künstler gespeichert sind und

die Rückausfolgung vom LKA

auf sich warten lässt.

Rechnen Sie mit einer Anklage?

Eustacchio: Mir gegenüber

nicht.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTS-

FÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Fabian Kleindienst (CvD Print, 0664/80 666 6538),

Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Lia Remschnig (0664/80 666 6490), Mirella Kuchling (0664/80 666 6890), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax

0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895)

| Victoria Purkarthofer (0664 / 80 666 6528) | OFFICE MANAGEMENT & PR-REDAKTION: Pia Ebert (0664/ 80 666 6642) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.407 (Der Grazer, wö, ÖAK 1HJ

2022). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


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www.grazer.at 13. NOVEMBER 2022

Hüttler sucht Zeitzeugen für 80er

Alternative-Dokumentation. KK

Doku über Grazer

Alternativ-Szene

■ Der Grazer Medienmann Michael

Hüttler, CEO der Filmagentuer

Gonzomedia, hat die 80er als

Musiker und Promotor hautnah

miterlebt. Hüttler: „Rückblickend

redet jeder nur von STS, Opus

und EAV. Ich will aber die Alternative-Szene

der 80er in den Fokus

rücken und plane eine große

Dokumentation. Ich suche noch

nach Zeitzeugen, Musikern, Veranstaltern,

aber auch Fans, die

Material für die Doku haben. Bitte

an m.huettler@gonzomedia.at

senden.“

Breitband-Ausbau:

Spielwiese für echt

Gerald Schweiger

An der TU wurde ein „Innovation District“ geschaffen. STEFAN LEITNER, MARKUS KAISER (2)

INNOVATIV. Am

„Innovation District

Inffeld“ der TU Graz wird

erforscht, wie Gebäude

und Städte wirklich

„smart“ werden können.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Zukunftsfähige, nachhaltige

und gerade vor dem

Hintergrund von Energieknappheit

und Klimawandel

„smarte“ Stadtentwicklung ist

ein Trendthema. In Graz gibt es

mit der Smart City sogar einen

eigenen smarten Stadtteil – der

sich aber seit Jahren auch immer

wieder mit Kritik konfrontiert

sieht. Kritiker (beispielsweise

die Architektin Sabine Pollak im

„Standard“) bemängelten in der

Anschluss für zig Haushalte

FLOTT. Das Glasfasernetz wird in Graz und Umgebung massiv ausgebaut. Alleine A1 plant, 30.000 Haushalte

anzuschließen. Es profitieren besonders die Innere Stadt, Straßgang, Puntigam, Waltendorf und Ries.

Das Breitbandnetz wird im Raum Graz in den nächsten Jahren stark ausgebaut.

Aktuell wird etwa in Straßgang oder Puntigam schon gegraben. GETTY

Von Mirella Kuchling & Verena Leitold

redaktion@grazer.at

Die Digitalisierung hat

insbesondere durch die

Corona-Pandemie in den

letzten Jahren einen besonderen

Schub erlebt. Umso wichtiger

ist es nun, alle Haushalte an das

Glasfasernetz anzuschließen.

Daran wird gerade intensiv gearbeitet.

Die A1 Telekom Austria

plant, in den nächsten Jahren

rund 30.000 Grazer Haushalte

anzuschließen. „Derzeit baut A1

in Straßgang, Puntigam, Waltendorf

und Innere Stadt aus – sowie

um Graz in Hart, Feldkirchen,

Weinitzen, Stattegg und Raaba/

Grambach“, so Konzernsprecher

Martin Rohlik.

Die Energie Steiermark Breitband

GmbH möchte im nächsten

Jahr den Vollanschluss von

Lieboch sowie den Ausbau um

rund 3300 Haushalte in Premstätten

vorantreiben.

8,4 Millionen

Josef Schuster, seines Zeichens

Bezirksrat von Ries, schildert die

bisherige Situation: „Wir haben

eine so schlechte Internetversorgung,

zum Teil ist sie im Umland

besser als bei uns in der Stadt!“

Nach seiner Intervention und

zweijährigen Verhandlungen bekommt

der Bezirk endlich ein

flächendeckendes Glasfasernetz

um 8,4 Millionen Euro. „3600

Haushalte haben jetzt die Möglichkeit,

gegen eine Anschlussgebühr

mitzumachen und einen

Provider ihrer Wahl aus unserem

Portfolio auszusuchen“, erklärt

Andreas Hemmer, Projektleiter

bei der Österreichischen Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft.


13. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 9

smarte City in Graz

Vergangenheit teilweise homogenisierte

Bauteile und suboptimale

Architektur – gerade wenn es

um Energieeffizienz geht.

Wird mit dem Begriff „smart“

bei Gebäuden also etwas zu inflationär

umgegangen? „Ja“, wenn es

nach Gerald Schweiger, Forscher

an der TU Graz, geht. „Wir sind bei

weitem noch nicht so weit, wie es

viele gerne darstellen würden. Da

wird sehr viel Greenwashing betrieben“,

so der Experte, mitunter

grenze die Zuschreibung schon

an „Etikettenschwindel“.

Das will man an der TU nun

ändern: Dazu wurde mit dem

„Innovation District Inffeld“ im

Zuge des Ziels der Klimaneutralität

bis 2030 eine eigene „Spielwiese“

für smarte Stadtentwicklung

geschaffen – auf der Forscher

praktisch Dinge entwickeln und

ausprobieren können. Eine Art

Versuchslabor für eine wahrhaft

smarte Stadt – und das mitten in

Graz.

Energie einsparen

Konkret laufen in diesem Innovation

District verschiedene Projekte.

Ein zentrales unter der Leitung

von Schweiger – mit dem Hauptanliegen

der Energieersparnis.

Ein Thema, das gerade jetzt so

aktuell ist wie wohl noch nie. Dafür

wurde im Zuge des Projekts

„Inframonitor“ eine IOT (Internet

Of Things)-Plattform geschaffen,

in der alle Daten des Campus zusammenlaufen.

Darauf aufbauend

können mittels künstlicher

Intelligenz diverse Services, etwa

zur Fehlererkennung, eingesetzt

werden.

So sollen Analysen und auch

Prognosen darüber möglich werden,

wie viele Menschen sich zu

gewissen Zeiten in Büros oder

Gebäuden aufhalten – darauf

können Energiesparmaßnahmen

automatisch abgestimmt werden.

„Manche Analysen gehen davon

aus, dass allein dadurch bis zu

40 Prozent Einsparung möglich

sind“, so Schweiger. Auch automatische

CO2-Messung – und eine

dahingehende Abstimmung der

Lüftung – gehört dazu. „Das hat

massive Auswirkungen auf die

Konzentration“, weißt der Experte.

Datenschutz

Mit dem eigens dafür gegründeten

Spin-off „DilLT Analytics“ will

Schweiger die Plattform als offene

Technologie zur Verfügung

stellen, KI-basierte Services dazu

entwickeln – und vor allem auch

Städten für die weitere Entwicklung

zur Verfügung stellen. Großes

Thema für smarte Stadtteile werde

allerdings noch das Thema Datenschutz

– auch wenn Daten etwa

zum Energieverbrauch anonymisiert

erhoben werden. „Da wird

man einen Mittelweg finden müssen,

sonst bringen uns die besten

Technologien nichts“, so Schweiger.

Vorbilder könne man etwa in

Skandinavien finden.

Franz Konrad, Birgit Johler, Christopher

Drexler, Claudia Unger (v. l.) J.J. KUCEK

Neue Lesart für

Trachtensaal

■ Das Volkskundemuseum

in der Grazer Paulustorgasse

beherbergt heute einen

der wenigen noch erhaltenen

„Trachtensäle“ aus den späten

1930er-Jahren. Viktor Geramb,

einst Museumsleiter,

Volkskundler und Trachtenforscher,

hatte 1936 mit der konkreten

Arbeit am Trachtensaal

begonnen. Nun präsentiert das

Museum eine neue, veränderte

Lesart für diese ungewöhnliche

Zeitkapsel. Eröffnet wird

heute, von 11 bis 18 Uhr.

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10 graz

www.grazer.at 13. NOVEMBER 2022

Ein 182 Jahre altes

Auch der Bezirk Gösting war ein

eigenes Dorf bei Graz.

KK

Buch: Gösting

einst und jetzt!

■ Im Rahmen des Grazer Kulturjahrs

hat CLIO mit Zeitzeugen

„Gösting einst und jetzt“ aufgearbeitet

und eine umfangreiche

Publikation zur Göstinger Alltagsgeschichte

herausgegeben, in

der neben Beiträgen von Walter

Brandler, Heimo Halbrainer,

Karel Kubinzky, Peter Laukhardt

und Andrea Sadjak die von

Joachim Hainzl zusammengestellten

„Erinnerungen von A bis

Z“ zu finden sind. Präsentation:

22. November, Lehrsaal E-Werk

Franz, Viktor-Franz-Str. 15, 18 Uhr.

Die ORF-Hilfsaktion „Licht ins

Dunkel“ feiert heuer Jubiläum. ORF

50 Jahre „Licht

ins Dunkel“

■ „Licht ins Dunkel“ feiert

heuer das 50-jährige Jubiläum.

Ein halbes Jahrhundert steht

man schon für Solidarität,

Kontinuität und Verlass inmitten

von Krisen, Pandemie und

Krieg. Die Corona-Pandemie,

aber auch die Energiekrise

treffen viele Menschen mit

Behinderung sowie Familien

mit Kindern aktuell besonders

hart. Der Unterstützungsbedarf

steigt – jede Hilfe wird

gebraucht. Alle wichtigen Informationen

findet man unter

https://lichtinsdunkel.orf.at/

Oben: Aus „Handschuhe zur Oper“ wird das Handschuhgeschäft Simon in der Reitschulgasse. Ins Krone-Center

zieht das neue Architekturarchiv (unten links) und bei „Kunsthandwerk im Hof“ gibt es einen Abschied. KK (4)

77 % für mehr Klimaschutz

INTERESSANT. Eine von den Grünen beauftragte Umfrage zeigt: Die Grazer wollen

das politische und gesellschaftliche wie das wortwörtliche Klima verbessern.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Die Grünen Steiermark haben

eine Umfrage beim

Marktforschungsinstitut

m(Research in Auftrag gegeben:

Von Ende Oktober bis Anfang

November wurden 1000 Steirer

online und telefonisch zu ihrer

Meinung über das politische und

soziale Klima sowie zu ihren Erwartungen

an den Klimaschutz

befragt. Demzufolge erachten es

89 Prozent der Grazer als wichtig,

künftigen Generationen eine Lebensgrundlage

und intakte Umwelt

zu hinterlassen – 60,73 Prozent

als sehr wichtig bzw. 28,74

Prozent als eher wichtig. Für etwa

drei Viertel der Befragten aus Graz

(77,73 Prozent) braucht es deutlich

größere Anstrengungen für den

Klimaschutz. Den Schutz des heimischen

Bodens vor übermäßiger


Geschäfts

Börse

www.grazer.at

Verbauung erachten in der Region

54,25 Prozent als sehr wichtig und

35,22 Prozent als eher wichtig.

Gesellschaft & Soziales

Der gesellschaftliche Zusammenhalt

ist für 58,7 Prozent sehr bzw.

für 35,63 Prozent der Grazer eher

wichtig. 82,99 Prozent sind auch

der Meinung, dass die parteiübergreifende

Zusammenarbeit in der

Politik besser werden sollte, um

Lösungen schneller umzusetzen

und Krisen zu bewältigen. Rund

84 Prozent finden, dass in Krisenzeiten

Rücksicht auf die Ärmsten

genommen werden muss.

„Es braucht ein soziales Klima,

in dem wir aufeinander schauen,

und ein politisches Klima, in dem

wir zusammenarbeiten und nicht

gegeneinander. Nur so können wir

ein ökologisches Klima schaffen,

das sicherstellt, dass wir auch in

Zukunft gemeinsam gut auf die-

sem Planeten leben können“, fasst

Klubobfrau Sandra Krautwaschl

zusammen. Die Grünen haben

deshalb eine Kampagne unter

dem Motto „Gutes Klima schaffen

– Vertrauen stärken“ gestartet.

Klubobfrau Sandra Krautwaschl fühlt

sich durch die Umfrage bestätigt.PODESSER


13. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 11

Geschäft ist zurück

NEWS. Das seit 182 Jahren bestehende Handschuhgeschäft Simon ist in neuen

Räumlichkeiten zurück. Das neue Architekturarchiv zieht ins Krone-Center.

Von Verena Leitold & Fabian Kleindienst

redaktion@grazer.at

Die Geschichte des Handschuhgeschäfts

Simon

reicht bis ins Jahr 1840 zurück.

Fünf Generationen haben

das Fachgeschäft „Handschuhe

zur Oper“ im Dorotheum-Haus

am Jakominiplatz geführt. Mit dem

großen Umbau des Gebäudes für

das inzwischen eröffnete Motel

One musste man aus den alteingesessenen

Räumlichkeiten ausziehen.

Jetzt haben Heinrich und

Christian Simon nach drei Jahren

Pause ihre neuen Flächen in der

Reitschulgasse bezogen. Sie beerben

den ehemaligen Showroom

von Geero, das mit seinen Retro-E-

Bikes nach Straßgang gezogen ist.

Bei einem anderen Traditionsunternehmen

steht ein Abschied

bevor. Seit drei Jahrzehnten zählt

„Kunsthandwerk im Hof“ in der

Hans-Sachs-Gasse 6 zu den echten

Shopping-Geheimtipps für

Handarbeiten, Mitbringsel und

Geschenkartikel aller Art in Graz.

Nicht zuletzt auch aufgrund der

Lage in einem der schönsten Renaissance-Höfe

der Altstadt, der

besonders zur Weihnachtszeit immer

wieder aufs Neue ausgefallen

geschmückt wird. Heuer allerdings

zum letzten Mal – denn wie die

Geschäftsinhaberinnen Susanne

und Birgit Nitsch informieren,

wird der Geschäftsraum im 1492

erbauten Hoftrakt geschlossen.

Heißt: Wer den Laden besuchen

will, hat nur noch bis 31. Dezember

Zeit. Grund sei unter anderem

die hohe Miete. „Die allgemeine

Wirtschaftslage änderte auch das

Verhalten der Kunden“, erklärt Su-

sanne Nitsch. Dennoch achte man

weiter auf ein niedriges Preisniveau.

Nach 30 Jahren heißt es nun

aber jedenfalls: Abschied nehmen.

Architekturarchiv

TU Graz und HDA haben das ASt

Architekturarchiv Steiermark auf

Basis ihrer Bestände neu gegründet.

In ihm sollen die architektonischen

Leistungen insbesondere

der sogenannten „Grazer Schule“

der 1960er bis 1990er Jahre bewahrt

werden. Damit zieht man

in das ehemalige Krone-Center

in der Münzgrabenstraße ein.

Vor- und Nachlässe von Architekten

und Architekturbüros werden

dort gesammelt: derzeit rund

70.000 Bilddokumente, 55.000

Pläne und 50 Architekturmodelle.

Die Eröffnung findet am 30. November

statt.

Besonders viele Parteiaustritte gab es laut Landesparteisekretär Stefan Hermann nach den Ereignissen in Graz nicht.KK, FPÖ

Austritte aus der FPÖ in Graz

RECHNUNG. Im Oktober hat die FPÖ in Graz 28 Mitglieder verloren – Rauswürfe

abgezogen, Eintritte gegengerechnet, sind es neun weniger.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Der Oktober brachte für die

FPÖ Graz einige Veränderungen,

die durchaus

für Aufregung sorgten. Fünf Parteiausschlüsse

gab es durch die

Landespartei, damit wurde sogar

der Gemeinderatsklub geopfert.

Günter Wagner ist als einziger

freiheitlicher Mandatar jetzt ein

Einzelkämpfer im Stadtgremium.

„Parteischädigendes Verhalten“

wurde den Verstoßenen attestiert.

Aber wie sehr hat dieses auf

der einen Seite und der öffentlich

ausgetragene Streit auf der anderen

der Partei wirklich geschadet?

„Mit Ende Oktober hatte die

FPÖ in Graz 28 Mitglieder weniger

als im September“, verrät

Landesparteisekretär Stefan

Hermann. „Da sind schon die

fünf Ausschlüsse dabei und die

fünf Klubmitarbeiter, die selbst

ausgetreten sind. Gleichzeitig

gab es im Vergleichszeitraum

auch neun Eintritte. Das ergibt

einen Negativsaldo von neun

Mitgliedern.“ Von einer Austrittswelle

kann demnach aktuell

nicht die Rede sein. Die FPÖ hat

in der Steiermark laut eigenen

Angaben insgesamt rund 9000

Mitglieder.

Gerald Murlasits, Heinz Hofer, Anton

Lang, Klaus Eichberger, Maximilian

Jäger und Manfred Pollitsch (v. l.) KK

Ehrung für Lang:

40 Jahre ARBÖ

■ Am 30. April 2022 feierte der

ARBÖ seinen 123. Geburtstag.

In den 1960er Jahren hat der

ARBÖ mit seiner Pannendiensttätigkeit

begonnen, rund zwei

Jahrzehnte später ist LH-Stv. Anton

Lang Mitglied im steirischen

Landesverband geworden. Dies

hat eine ganze Abordnung, darunter

ARBÖ-Landespräsident

Reg.-Rat Klaus Eichberger und

ARBÖ-Ehrenpräsident Heinz

Hofer, zum Anlass genommen,

um Anton Lang für die 40-jährige

Mitgliedschaft zu ehren.

Malerei trifft

Lyrik und Musik

■ Unter dem Titel „Lichtblicke“

gehen Kunst und Lyrik am 17. November

im Kulturzentrum Straßgang

eine Symbiose ein. Sherin

G. K.-Güssing und Lila Herderberg

lesen eigene Gedichte mit

musikalischer Umrahmung. Gina

Harg, Philipp Neuschmied, Beatrix

Prinz, Helgard Ryzienski

und Allegra Wagner stellen ihre

Werke aus. Die Vernissage findet

um 19 Uhr statt. Am 19. und

20. November gibt es dann eine

Künstler-Messe im Kulturhaus

Gratkorn, bei der einige der genannten

Maler dabei sind.

Gina Harg ist eine der Künstlerinnen,

die am Donnerstag dabei sind. KK


12 graz

www.grazer.at 13. NOVEMBER 2022

Pro Person 10

Besorgte Eltern schlagen Alarm: Vor der Volksschule Murfeld gefährdet das

hohe Verkehrsaufkommen der Zubringerautos die Sicherheit der Schüler.

Verkehrschaos vor der

Volksschule Murfeld

GEFAHRENQUELLE. Zu viele Autos und Parkbuchten,

die als Parkplätze missbraucht werden.

KK

BRANDGEFÄHRLICH.

Jeder Steirer wirft pro

Jahr durchschnittlich

zehn Elektrogeräte

und fünf Batterien in

den Restmüll. Da ist

Gefahr im Verzug.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Lithium-Ionen-Batterien sind

tolle Energiespeicher und

aus unserem Leben nicht

mehr wegzudenken. Aber nach

wie vor landen zu viele dieser Batterien

im Restmüll. Laut Montanuni

Leoben landen in Österreich

rund 1,4 Millionen Lithiumbatterien

im Restmüll. Das heißt, in

jeder Restmülltonne befindet sich

durchschnittlich zumindest eine

Lithium-Ionen-Batterie.

Die Wissenschaftler gehen davon

aus, dass sich diese Zahl in den

nächsten Jahren sogar verdoppelt.

Weihnachten steht vor der Tür und

da finden sich Li-Ionen-Batterien

im Spielzeug, in Puppen, in Kinderbüchern

und auch in Kinderschuhen.

Die jüngste Restmüllanalyse

des Landes Steiermark (2019,

die Analyse gibt es alle fünf Jahre)

ergab, dass knapp 2200 Tonnen

Elektro-Altgeräte und Batterien pro

Jahr im Restmüll landen. Jeder Steirer

wirft somit jedes Jahr circa zehn

Elektro-/Elektronikgeräte und fünf

Batterien in den Restmüll.

Bernadette Triebl-Wurzenberger,

Konzernsprecherin Saubermacher,

dazu: „Jede beschädigte

Lithium-Ionen-Batterie kann zu

einer Entzündung und so zu einem

Brand führen. Neben hohen

Sachschäden geht es hier vor allem

um die Sicherheit unserer Mitarbeiter.

Mit der neuen EU-Batterieverordnung

sind rechtliche Möglichkeiten

für ein Pfandsystem für

Von Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

Die VS Murfeld liegt in einer

Tempo-30-Zone mit

eingeschränktem Verkehrsaufkommen.

Bis dato wurde

sie bereits zweimal erweitert.

Um die Verkehrssituation vor Ort

zu entschärfen, wurden Parkbuchten

errichtet.

Trotzdem ist es immer wieder

das gleiche Bild. Direktorin Regina

Hermann: „Es sind zwei

Buchten mit je zwei möglichen

Plätzen vorhanden, die Kissand-go-Zonen

sind. In der Praxis

sind diese als solche aber nicht

umsetzbar.“ Eigentlich herrscht

hier Parkverbot, und das mit gutem

Grund, immerhin besuchen

234 Schüler die Volksschule und

so herrscht in der Früh ein reges

Kommen und Gehen. Von 7.30

bis 8 Uhr, ab 12 Uhr und dann

wieder ab 15 Uhr geht es rund.

Handlungsbedarf

Die beiden Anrainer Iris Batjani

und Erwin Wiener, die gegenüber

der Schule wohnen, berichten,

dass die Straße zu den Stoßzeiten

zweispurig zugeparkt ist.

Auch ihre Einfahrt wird als Parkplatz

benutzt, die Eltern darauf

hinzuweisen, schaffe böses Blut.

Dabei ist es, so Erwin Wiener, für

ein Kind nicht möglich, die Straße

gefahrlos zu überqueren. So

hat sich unlängst „die Situation

ergeben, dass ein Kind, welches

aus einer Seitengasse kam, sich

an den Zaun vom Haus ‚Auf der

Murwiese 37‘ quetschen musste,

da es die Straße zur Volksschule

nicht überqueren konnte. Auch

die Autofahrer waren nicht bereit,

dieses Kind über die Straße

zu lassen. Nur durch Agieren von

Iris Batjani war es möglich, das

Kind sicher durch das Verkehrschaos

zu geleiten.“

Als Eltern einer Schulanfängerin

sehen die beiden dringenden

Handlungsbedarf, bevor

„ein Kind unter dem Auto liegt“.

Direktorin Hermann unterstützt

die Initiative ihrer Nachbarn und

sorgt sich um die Sicherheit der

Kinder. Der Bezirksvorsteher von

Liebenau, Christian Kvas, wird

am Donnerstag in der Bezirksratssitzung

einen Antrag stellen,

denn „es bedarf dringend einer

nachhaltigen positiven Lösung

im Sinne der Anrainer“.

GETTY

Enorme Kosten beim Schlüsseldienst vermeiden – auf Gütesiegel achten.

Schlüsseldienst-Gütesiegel

Fast jeder kommt irgendwann

mal in eine Situation, in der

dringend ein Schlüsseldienst

gebraucht wird. Allerdings besteht

die Gefahr, auf unseriöse Anbieter

hineinzufallen – die oftmals horrende

Summen verlangen. Um sie zu

erkennen, gibt es einfache Tricks:

Die Rechnungsadresse sollte in

Österreich sein, 0800-Nummern

gilt es jedenfalls zu vermeiden.

Um seriöse Schlüsseldienste von

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Mitarbeiter seriöser Anbieter sind am Ausweis erkennbar.

den genannten abzuheben, wurde

außerdem das „Gütesiegel Aufsperrer®“

entwickelt. Dieses wird

nach strenger Prüfung jährlich neu

vergeben, die Betriebe erhalten

eine Urkunde – und die Mitarbeiter

einen dazugehörigen Ausweis. So

sind seriöse Anbieter für Kunden

leicht zu identifizieren. Aufgelistet

findet man sie unter www.meinaufsperrdienst.at.

Infos gibt es auch

bei der Hotline 0590 900 55 99.


13. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 13

E-Geräte im Restmüll

Zukunftstag der

Grazer ÖVP

Lithium-Batterien, so, wie es die

Entsorgungsbetriebe fordern, gegeben.

In den letzten Jahren haben

sich die Brände in Recyclingfirmen

verzehnfacht, wie die Studie aus

Leoben zeigt.“

Tipps vom Entsorger

Wie erwähnt, Weihnachten naht,

mit vielen falsch entsorgten E-Geräten

und Batterien ist zu rechnen.

Bernadette Triebl-Wurzenberger

gibt Tipps:

☞ Keine defekten, beschädigten,

verformten oder aufgeblähten

Batterien und Akkus nutzen.

☞ Laderegeln beachten und so

die Lebenszeit der Akkus verlängern.

☞ Reparaturfähige Elektrogeräte

reparieren!

☞ Nicht funktionsfähige Geräte

zum Abfallsammelzentrum oder

zum Händler bringen.

☞ Funktionstüchtige, aber nicht

mehr gebrauchte Geräte verschenken

oder spenden.

Berge von in den Restmüllbereich weggeworfenen Elektro-/Elektronikgeräten.

Dazu Akkus und Lithium-Ionen-Batterien. Gefahr im Verzug! GETTY

■ Um gemeinsam mit den Grazern

an der Zukunft der Landeshauptstadt

zu arbeiten, hat die

ÖVP den Prozess der „Zukunftswerkstatt“

gestartet, der vergangene

Woche mit dem „Zukunftstag“

begonnen wurde. Mehr als

200 Grazer waren dabei. Der

Inhaltsprozess der Grazer VP

läuft noch weiter, um Ideen und

Projekte zu sammeln.

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14 graz

www.grazer.at 13. NOVEMBER 2022

Gastro

Börse

www.grazer.at

Familienbetrieb: Besa und Oltion Mehmetaj und ihre beiden Söhne haben das ehemalige Baltimore am Grazer Mariahilferplatz völlig umgestaltet. KK (4)

Baltimore eröffnet als O Bar

SPANNEND. Im neuen Lokal am Mariahilferplatz serviert Churchill-Chef Oltion Edon erstmals Nitro

Coffee und Qualitätscocktails vom Fass. Und es gibt weitere Neuigkeiten aus der Grazer Gastroszene.

Von Verena Leitold & Fabian Kleindienst

redaktion@grazer.at

Nach 25 Jahren weht im

ehemaligen Baltimore am

Mariahilferplatz seit dieser

Woche ein frischer Wind. Der

Chef vom Churchill, Oltion Edon,

hat aus dem einstigen Pub eine

Cocktail-Bar mit mediterranem

Flair gemacht. Nur die Stühle und

Barhocker sind vom früheren

Kultlokal übriggeblieben, der Rest

wurde in der O Bar völlig neu gestaltet.

Blaue Wände, ein riesiges

Trockenblumen-Arrangement

an der Decke als Hingucker und

ein raumhohes Regal mit Spirituosen

hinter der Bar geben den

Räumlichkeiten einen völlig neuen

Look. Die Bänke werden noch

tapeziert: Die Sitzflächen sollen

terracottafarbene Pölster bekommen,

die Rückenlehnen mit bunten

Vögeln Akzente setzen.

Mehr noch als um die Optik

geht es allerdings um die Trinkkultur.

Der Hausherr wurde von

Falstaff zum innovativsten Bar-

tender des Jahres gekürt – und

diesem Titel macht er auch in der

neuen Bar alle Ehre. Denn er ist

ein Tüftler, was neue Drinks angeht.

Seine Küche nennt er liebevoll

„mein Labor“. Deshalb gibt es

in der O Bar auch Kreationen, die

man sonst nirgends bekommt in

Graz. Beispielsweise Nitro Coffee.

„Das ist eine Kaffeespezialität, die

man kalt trinkt. Der Kaffee wird

filtriert, dann in Fässer abgefüllt

und schließlich mit Nitrogen

ähnlich wie Guinness gezapft“,

erklärt Oltion Edon. „Das gibt

dem Kaffee mehr Volumen, er bekommt

eine Schaumkrone, wird

vollmundiger und etwas süßer.“

Auch verschiedene Cocktails

kommen im neuen Lokal karbonisiert

direkt aus dem Fass. Der

Chef mixt alle Drinks persönlich

in seiner Werkstatt zuhause. Dabei

ist es ihm wichtig zu betonen:

„Alles ist homemade, keine

Industriequalität, sondern beste

Barkeeperqualität.“ Einen Vorteil

hat er in der aktuellen Personalkrise

dadurch auch: Tagsüber

braucht’s kein Fachpersonal –

trotzdem gibt’s die Highballs in

der gewünschten Qualität.

Der Chef ist auch Edelbrandsommelier

und verwendet viele

heimische Schnäpse in den Cocktails

– ein Trend, der in den letzten

Jahren in Graz aufgekommen ist.

Zu essen gibt es bald auch Brötchen

und Pastrami-Sandwiches.

Der Name O Bar kommt übrigens

einerseits von „Oltion“,

andererseits von „Oldschool“

oder „Oldfashion“. Tagescafé und

Cocktailbar sollen vereint werden.

Geöffnet ist von 8 Uhr am

Vormittag bis 2 Uhr in der Früh.

Süßigkeiten-Hotspot

Die Bar im Wein und Co kehrt

mit Thomawirt-Chef Markus

Schaffer als „Fridda & maxx“ zurück.

Mosaikfliesen, dunkle Töne

mit bunten Farbtupfern und

Pflanzen von den Decken sind

dort jetzt vorherrschend.

Baklava und Lokum, aber auch

Kuchen und Mini-Cupcakes in

verschiedenen Sorten gibt es im

neu eröffneten Délice in der Grazer

Albrechtgasse. Optisch geht es

im kleinen Lokal ebenfalls ziemlich

süß zu: rosa und fliederfarbene

Wände und eine Rosenwand.

Zweiter Inder-Standort

Gute Nachrichten gibt es für

Fans indischer Küche. Das am

Freiheitsplatz ansässige „Hathi“

– man setzt auf Gerichte aus der

Nordwestecke Indiens – eröffnet

Mitte November einen zweiten

Standort, rein für Lieferungen

und Selbstabholung, in der Kärntner

Straße 149. Damit ist man für

deutlich mehr Grazer erreichbar.

Gastromäßig Neues geben soll

es bald auch in Raaba-Grambach,

zumindest wenn es nach der Gemeinde

geht. Ab 1. Jänner wird an

der Hauptstraße 55 nach einem

Mieter für den dortigen fertig

ausgestatteten und eingerichteten

Gastronomiebetrieb gesucht

– ausschließlich zur Verwendung

als Tagescafé. Insgesamt steht

eine Nutzfläche von 132 Quadratmetern

zur Verfügung.


13. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 15

Temporärer Bezirkssportplatz eröffnet Freitag:

Gratis Eislauf-Paradies

am Grazer Citypark

Eislaufen über den Dächern von Graz: Das ist ab Freitag wieder gratis beim temporären Bezirkssportplatz mit Like-Ice-Platten möglich.

KK, STADT GRAZ/FISCHER

SPORTLICH. Am Freitag eröffnen die Stadt Graz, der „Grazer“ und der Citypark wieder einen kostenlos

zugänglichen Eislaufplatz im Grazer Westen. Mit Schleifstation für Eislaufschuhe – für den guten Zweck.

Er war schon im Vorjahr der

Renner, kommenden Freitag,

18. November, startet

er wieder durch: Der temporäre

Bezirkssportplatz am Dach des

Cityparks schafft in den

Wintermonaten erneut

ein Eislauf-Paradies im

Grazer Westen. Genau

rechtzeitig: Immerhin

starten nächste Woche

die Adventmärkte,

die Temperaturen

kühlen – langsam, aber

doch – ab und vielen

Grazern beginnt es wieder in den

Beinen zu kribbeln.

„Es war ja schon seit vielen

Jahren ein großer Wunsch in der

Bevölkerung, dass auch für den

Grazer Westen die Möglichkeit

zum Eislaufen geschaffen wird.

Das schaffen wir durch diesen

temporären Bezirkssportplatz“,

freut sich Thomas Rajakovics,

Leiter des Sportamts der Stadt

Graz, der die Eisfläche in Kooperation

mit dem „Grazer“

und dem Citypark umsetzt. Und

Sportstadtrat Kurt Hohensinner

ergänzt: „Der Eissport, egal

ob Eislaufen, Eiskunstlauf

oder Eishockey,

erfreut sich in Graz

größter Beliebtheit.

Die Eisflächen in der

Winterwelt bzw. in

der Sportwelt Liebenau

werden Jahr für Jahr

regelrecht gestürmt.

Gemeinsam mit dem Citypark

stellen wir deshalb heuer wieder

eine tolle Publikumseisfläche

zur Verfügung.“ Gelaufen werden

kann täglich von 9 bis 19 Uhr,

auch sonn- und feiertags auf sogenannten

„Like Ice“-Platten, die

80 Prozent der Gleitfähigkeit von

normalem Eis haben. „Die sind

eigentlich perfekt für Kinder und

Thomas Rajakovics

Eislauf-Anfänger“, so Rajakovics.

Aber nicht nur: „Im Sommer trainieren

darauf auch Profis.“ Auch

für die passende Hintergrundmusik

ist gesorgt.

Heuer neu: In Kooperation mit

der Caritas wird es vor Ort eine

kleine Hütte geben, in der man

seine Eislaufschuhe schleifen

lassen kann – gegen eine kleine

Spende, die an steirische Familien

in Not geht. Eislaufschuhe

müssen ansonsten selbst mitgebracht

werden, wobei es für Kurzentschlossene

immer noch die

Möglichkeit gibt, sich spontan bei

Hervis einzudecken.

Citypark-Erfolg

Der Citypark, der sich als Partner

auch um die Reinigung kümmert,

hatte diese Woche übrigens

Grund zu feiern. Das

Grazer Shoppingcenter

wurde mit dem

ECSP Solal Marketing Award in

Gold in der Kategorie „Tactical

Activation“ ausgezeichnet. Damit

erhielt man die höchste Marketing-Auszeichnung

der Shopping-

Center-Branche für die Ausstellung

„The Mystery of Banksy – A

Genius Mind“.

Centermanager Waldemar Zelinka (r.)

und Marketing-Team mit Award CITYPARK

www.grazer.at


16 graz

www.grazer.at 13. NOVEMBER 2022

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Pleitegeier vs. S-Bahn

Und sie hat ihr großartiges politisches

Talent – wieder einmal

– unter Beweis gestellt: die Grüne

Bürgermeister-Stellvertreterin

Judith Schwentner. Just am Tag,

als der Pleitegeier seine Schwingen

mächtig über das Grazer Rathaus

ausbreitete, gab sie anhand

der von ihr (mit)beauftragten

Studie des Schweizer Verkehrsplaners

Willi Hüsler den Startschuss

für das 3,1 Milliarden

teure S-Bahn-Tunnelprojekt. So,

wie sie es bereits im Sommer mit

ihren Koalitionspartnern KPÖ

und SPÖ im Stadtsenat beschlossen

hatte und im Dezember mit

derselben Mehrheit vom Gemeinderat

durchwinken lassen will.

Mit dieser Grundlage will Frau

Schwentner dann im Ministerium

um Geld ansuchen, während

Verkehrslandesrat Anton Lang

(zum Zeichen seiner Zuzahlungs-

Bereitschaft) erst gar nicht zum

Projekt-„Start“ erschienen war.

Wäre nicht auch ein positives

Bürgervotum ein stärkeres Argument

für die angekündigte Geld-

Bettelrunde? Und: Hat Schwentner

nicht zusammen mit Elke

Kahr zum einstigen, zwar größeren

Tunnelprojekt von Bgm. Nagl

gesagt: Mit uns nur nach einer

positiven Bürgerbefragung? Das

war auch ihr Thema im Wahlkampf

2021. Und jetzt, plötzlich

an der Macht: Was brauchen wir

die Bürger und deren Meinung?

Stadtsenat und Gemeinderat

reichen für (Mehrheits-)Entscheidungen.

Denn: Bürgerbeteiligung

war doch nur ein Wahlkampf-

Scherz. So, Frau Schwentner, ist´s

mit Zukunftsversprechen, die einen

rasch einholen können …

Erich Cagran, Graz

* * *

Danke für Dire Straits

Zum Bericht über das Buch von

Vojo Radkovic „Kaffee mit Johnny

Cash“: Lieber Vojo, ich hoffe,

dass ich Sie so nennen darf nach

unserem gemeinsamen Erlebnis

mit den Dire Straits, das ich nur

Ihnen zu verdanken habe. Ich bin

nämlich die Mutter des leukämiekranken

Mädchens, das Sie mit

dem Besuch im Jahr 1985 so beglückt

haben. Ich bin Ihnen noch

heute so dankbar und weiß auch,

dass so was heute nicht mehr möglich

wäre. Sie kennen ja den Ausgang

und für mich ist es trotzdem

manchmal so, als ob es erst gestern

gewesen wäre. Sonja hat ja alle

Konzerte der Dire Straits, Mark

Knopfler und John Illsley später

besucht.

Aber nun zu Ihrem Buch. Es ist total

faszinierend und so spannend,

dass ich viele Seiten mehrmals

lesen musste. Es gibt sicher nur

wenige Menschen, die ein so bewegendes

Leben für die Musik geführt

haben, und für Sie ist das ja noch

alles nicht vorbei. Ich kann mir so

gut vorstellen, mit welchem Einsatz

und Mühen, auch mit hohem

finanziellen Risiko, Sie die Konzerte

mit solchen Größen organisiert

haben. Da gehört so viel Liebe zur

Musik und Enthusiasmus dazu

und man muss auf so viel Privatleben

verzichten. Ich lese den „Grazer“

sehr gern und verfolge immer

alles, was von Ihnen verfasst wird.

Das musste ich heute einmal loswerden,

weil Ihr Einsatz nicht genügend

gewürdigt werden kann.

Sonja Franke, Graz

* * *

Radfahrer ohne Licht

Dienstag, 8. November 2022, um

20 Uhr: Beobachtet an der Kreuzung

Alberstraße-Lessingstraße

innerhalb von zehn Minuten: fünf

Radfahrer ganz ohne Licht und

drei Radfahrer nur vorne, zwei

Radfahrer nur hinten.

Kein Kommentar!!

Gerda Menninger, Graz

* * *

Rettet das Girardihaus

Für die Ankündigung unserer

Veranstaltung am 16. November

2022 im „Grazer“ danken wir

sehr herzlich! Leider ist Ihnen

bei der Veranstaltungsanschrift

ein Missgeschick unterlaufen:

Es müsste Leonhardstraße 27

(nicht 7) heißen. Ist es möglich,

die Ankündigung in einer Woche

sinngemäß noch einmal (mit der

richtigen Anschrift) zu bringen?

Reinhold Reimann, Obmann

Verein „Rettet das Girardihaus“,

Graz

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Vergangene Woche

im täglichen E-Paper

Top-Thema der Woche

■ Die Initiative MoVe iT fordert

von der Stadt Graz, ab 2023 jährlich

tausend Parkplätze zu streichen.

Nur so seien gesetzte Klima-

und Verkehrsziele auch zu

erreichen. Es brauche mehr Platz

für Grünraum und Infrastruktur

für sanfte Mobilität.

Aufreger

■ Ein vertrauliches Mail des

Rechnungshofs wurde öffentlich

und warnte die Stadt Graz

vor der Pleite im nächsten Jahr.

Beim Budget wurde nachgebessert,

es gibt Sparmaßnahmen. So

werden Kanal und Wasser sowie

Parkgebühren bald teurer.

Radikale Forderung

■ Der Fall an einem Gymnasium

schockte die Grazer: Ein Lehrer

soll minderjährige Schüler für

pornografische Bilder über die

App Snapchat finanziell entlohnt

haben. Der mutmaßliche Täter

wurde vom Dienst suspendiert.

*Vom UVP = unverbindlichem Verkaufspreis!

STADT GRAZ/FISCHER, MOVE IT GRAZ, GETTY


13. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

1,39 Millionen Euro:

graz 17

Heizungsumstieg in Graz

NACHHALTIG. Die Landesförderung zum Heizungstausch wird stark angenommen

– und verlängert. In Graz wurden heuer schon 595 Heizungen ausgetauscht.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Mindestens 11,5 Millionen

Euro stellt das Land

Steiermark auch 2023

für den Tausch von Öl- und Gasheizungen

zur Verfügung. „Wenn

wir die Steiermark auch für die

Zukunft lebenswert gestalten

wollen, müssen wir weg von fossilen

Energieträgern – für unser

Klima, aber auch für stabile gesellschaftliche

und wirtschaftliche

Rahmenbedingungen. Denn

die Abhängigkeit von fossilen

Energieträgern – und damit von

internationalen geopolitischen

Entwicklungen – ist fatal!“, betont

Umweltlandesrätin Ursula

Lackner. Insgesamt wurden steiermarkweit

9250 Förderanträge

gestellt und bis September etwa

3700 Heizungstauschförderungen

und Förderungen für Solarthermie

abgewickelt – 50 Prozent

mehr als 2021. Allein durch diese

getauschten Heizungen werden

im Jahr 39.000 Tonnen CO2 eingespart.

Und im Raum Graz? Auch da

hat sich heuer schon einiges getan.

In den ersten drei Quartalen

wurden in Graz und Graz-Umgebung

konkret 595 Anträge ausbezahlt,

in der Höhe von bisher

insgesamt 1,39 Millionen Euro.

Diese Heizungen wurden bereits

getauscht – und die Belastung für

Umwelt und Gesellschaft sinkt

im Bereich der Landeshauptstadt

damit deutlich. Übrigens:

Bei einkommensschwachen

Haushalten werden, gemeinsam

von Bund, bis zu 100 Prozent der

Kosten übernommen.

Ursula Lackner

Immer mehr Grazer setzen auf

nachhaltige Heizungen.GETTY, MICHAEL SCHNABL

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szene

graz

18 www.grazer.at 13. NOVEMBER 2022

18

Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Wir haben uns intensiv mit neuen

Küchentechniken und Ideen

auseinandergesetzt!“

Stefan Gössler ist der neue Küchenchef im Promenade.

Am Donnerstag startet er mit neuem Konzept. NOVAK

Graz zog den Junkerhut vor

dem neuen Weinjahrgang

PROST. Nach zwei Jahren ging die Junkerpräsentation heuer endlich wieder im großen Rahmen in

der Stadthalle über die Bühne. Wir haben uns umgehört, was der neue Jahrgang 2022 verspricht.

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Katrin Strohmaier, Werner Luttenberger,

Sophie Friedrich, Marlene Prugmaier

MCG-Vorstand Armin Egger (l.) und

Michael Gradischnig (Steiermärkische)

LK-Vizepräsidentin Maria Pein und

Bundesrat Ernest Schwindsackl

Franz Kerber (l.) und Michael Feiertag

(Steiermark Tourismus) SCHERIAU (8)

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Das Wetter war in diesem

Jahr durchaus turbulent:

im Frühjahr sehr feucht,

zu Beginn des Sommers extrem

trocken, dann wieder viel Regen

und ein sehr kühler Frühherbst.

Aber: „Wir können Entwarnung

geben. Wir haben einen sehr

guten, fruchtigen Wein im Keller“,

konnte Wein-Steiermark-

Obmann Stefan Potzinger trotz

aller Herausforderungen für die

Winzer verkünden.

Von diesem neuen Jahrgang

konnte man sich am Mittwoch

bei der Junkerpräsentation einen

Vorgeschmack holen. Denn dieser

gibt einen ersten Eindruck,

wie sich der Wein 2022 entwickeln

wird. Der Vorbote ist sehr

elegant, enorm fruchtig und zeigt

bereits eine schöne Fülle am

Gaumen. Trotzdem ist die Säure

optimal gebunden und bringt die

notwendige Frische, die sich die

Liebhaber vom Junker erwarten.

„Wenn der Jahrgang hält, was

der Junker verspricht, dürfen

wir uns schon sehr auf elegante,

aromatische Weine freuen“, sagte

Weinkönigin Sophie Friedrich.

„Die Trauben waren heuer

kleiner als sonst, aber diese

Kompaktheit ist auch ein Qualitätsmerkmal“,

so Winzer Johannes

Rauch. Weinbaudirektor

Werner Luttenberger erklärt:

„In der Phase, in der die Trauben

sonst wachsen, hat heuer das

Wasser gefehlt. Kleinere Trauben

machen einen besseren Wein

als große – aber natürlich ist die

Menge dann auch geringer.“ Etwa

20 Prozent weniger vermeldeten

die meisten Weinbauern.

Großer Andrang

Bei der Junkerpräsentation gab

es dafür aber wieder mehr: mehr

Winzer – nämlich mehr als hundert

– und mehr Besucher. Nach

dem Corona-Ausfall im Jahr 2020

fand die Messe im letzten Jahr

nur im kleinen Rahmen statt.

Heuer wurde wieder in der Stadthalle

gejunkert: Rund 5000 Flaschen

wurden von den rund 3500

Gästen – vor allem vielen jungen

Menschen in Dirndln und Lederhosen

– ausgetrunken.

Unter den Gästen tummelten

sich etwa auch Messe-Chef Armin

Egger, Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin

Maria Pein,

Bundesrat Ernest Schwindsackl,

Steiermärkische-Marketingleiter

Michael Gradischnig und Ex-

Vorstand Franz Kerber, Steiermark-Tourismus-Chef

Michael

Feiertag, Bauernbunddirektor

Franz Tonner, Silberberg-Direktor

Reinhold Holler und die

Weinhoheiten Sophie Friedrich,

Katrin Strohmaier und Marlene

Prugmaier.

Nachgejunkert wurde dann

auch heuer wieder im Kottulinsky.

Auch das ist inzwischen schon

Tradition – denn der neue Jahrgang

muss nicht nur gekostet,

sondern auch gefeiert werden.


13. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

szene graz 19

LAND STEIERMARK, KRUG

Clemens Setz

Der Grazer Erfolgsautor feiert

am Dienstag seinen 40. Geburtstag.

Alles Gute!

GEBURTSTAGSKINDER

DER WOCHE

Happy Birthday!

Giuseppe Perna

Für den Veranstalter (Ballo di Casanova,

Trüffelfestival) ist es auch ein

Runder: Am Mittwoch wird er 50!

Künstler tauschte Farb-

Palette gegen Tablett

■ Bevor er den Pinsel geschwungen

hat, hat der Grazer Künstler

Tom Lohner im Café Liechtenstein

(jetzt Merano City) als Barkeeper

Cocktails geschüttelt und

gerührt. Jetzt hat er als Kellner

kurzfristig ein Comeback gefeiert.

Denn zusammen mit „Heinz“ hat

er jetzt seinen eigenen Burger kreiert

– und den musste er natürlich

auch selbst servieren. Er besteht

aus schwarzem Burgerbrot, das ist

die Basis, um das Farbenspektakel

bewundern zu können. Darin befindet

sich klassisches Irish Beef,

getoppt mit Crunchy Emmentaler,

Cocktail-Competition

Tatjana Nicht

vom Heinz

Graz Nord und

Tom Lohner,

dessen Kunstwerke

alle

Heinz-Filialen

Unsere Rehabilitationsklinik Judendorf-Straßengel nahe der Landeshauptstadt

Graz zählt zu den modernsten Kliniken des Landes. Im Mittelpunkt

steht der Mensch, der bei uns nicht als Patient, sondern als

zieren KK (2)

Auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spüren und schätzen

diese Philosophie sehr. Wir verstärken unser Team und suchen jeweils

Vollzeit- und Teilzeitkräfte ab 20 bis 40 Std./Woche:

Mitarbeiter/in für die Haustechnik

Grazer als Artisans of Taste: Staatsmeister Dominik Wolf (Viertel 4) und

Simone Ferk (Bar Amouro) haben sich fürs Finale qualifiziert. KK, AUSTRIAN BARTENDER

´vorzugsweise mit einer abgeschlossenen Ausbildung

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oder Installateur/in

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■ Die Premium-Rum-Marke

Diplomático hat Bartender aus

ganz Österreich dazu eingeladen,

ihr Wissen und ihre Skills

unter Beweis zu stellen. Dabei

stehen neben dem handwerklichen

Aspekt auch die Themen

Nachhaltigkeit und lokale Gemeinschaft

im Mittelpunkt. Zwei

Grazer haben es ins Finale geschafft:

Staatsmeister Dominik

Wolf, der im Sommer immer im

Viertel 4 mixt, und die einzige

Frau: Simone Ferk aus der Bar

Amouro. Der Sieger wird am 22.

November in Wien gekürt.

Unsere Rehabilitationsklinik Judendorf-

Auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spüren und schätzen

hauptstadt Graz zählt zu den modernste

diese Philosophie sehr. Wir verstärken unser Team und suchen jeweils

telpunkt steht der Mensch, der bei uns

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Vollzeit- und Teilzeitkräfte ab 20 bis

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aus ab dem brutto Burger EUR 1.900,- laufen, bzw. Tom EUR wollte

Bereitschaft KEINE Tomaten zur Überzahlung drin haben, nach Berufserfahrung

1.700,- (Jungkoch) Basis 40 Std./W.;

Vollzeit- und

und Qualifikation

Teilzeitkräfte ab 20 bis 40 Std./Woche:

aber er meinte: „Don’t forget the

Essiggurkerl!“ Küchenhilfskraft Gekostet haben da Mitarbeiter/in m/w für die Haustechnik

etwa auch

mit

Neos-Frontmann

Erfahrung; ab

Gast

brutto

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Pointner oder die DJs Chris

ab brutto EUR 1.800,- Basis 40 Std./W. plus Zulagen;

EUR

willkommen

1.629,- Basis 40 ´vorzugsweise Std./W. mit

ist.

einer abgeschlossenen Ausbildung

zum/zur Elektriker/in oder Installateur/in

„The Curl“ Kent und Lisa Christina

vom Duo Lisana. für Café Geschmeckt oder Speisesaal

(fach)kraft m/w

hat’s ab brutto nicht EUR nur 1.753,- ihnen, (gelernt) sondern / EUR 1.629,- (ungelernt) (Jung-)Koch/(Jung-)Köchin

Basis 40 Std./W.

ab brutto EUR 1.900,- bzw. EUR 1.700,- (Jungkoch) Basis 40 Std./W.;

auch Hausherrin Tatjana Nicht.

Bereitschaft zur Überzahlung nach Berufserfahrung und Qualifikation

„Sofort würde ich ihn anstellen!“, für den Spätdienst m/w

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versicherte sie, falls der Künstler

Küchenhilfskraft m/w

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Technopark Raa

Standort im Sü

20 anzeige

www.grazer.at 13. NOVEMBER 2022

TECHNOPARK RAABA, MARIO GIMPEL

Als innovativster Immobilienentwickler

im Süden von Österreich wächst der

Technopark Raaba weiter und ist ein

gefragter Standort für Firmen.

Technopark Raaba Holding

Dr.-Auner-Str. 19/9

8074 Raaba-Grambach

Tel. 0 316/29 10 24

Mail: info@technopark-raaba.com

Web: www.technopark-raaba.com

Der Technopark Raaba

ist seit seiner Gründung

im Jahr 1999 fest in

familiärer Hand. Die Familie

Schreiner kümmert sich mit

ihrem Team um die Entwicklung,

Realisierung und Verwaltung

von unterschiedlichsten

Projekten in ganz Österreich.

Von Büro- und Geschäftsflächen

über Wohneinheiten bis

hin zu geräumigen Lagerflächen

betreut das Technopark

Raaba-Team Projekte aller Art

von der Entstehung bis zur

Vermietung. Eine der wesentlichen

Säulen unseres konstanten

Erfolgskurses sind

maßgeschneiderte Gebäudekonzepte,

welche die Anforderungen

unserer Mieter schon

in der Planungsphase miteinbeziehen.

Anhaltende Entwicklung:

Im ersten Quartal 2023 wird mit

dem nächsten Projekt, dem Bauteil

VII mit 800 Quadratmetern

Dachgarten und einer Parkanlage

mit 2500 Quadratmetern, begon-


13. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

anzeige 21

ba: Der ideale

den von Graz

nen. Auch eine Zisterne, um die

Wasserversorgung in Zukunft garantieren

zu können, ist geplant.

Das neue Projekt kann im vierten

Quartal 2024 bezogen werden.

Die beiden Geschäftsführer-Brüder

Peter und Hannes Schreiner

haben noch große Visionen

für die weitere Entwicklung des

Technoparks. „Wir entwickeln die

Stadt neben der Stadt.“ Im Technopark

wird groß gedacht und

das Morgen entwickelt. „Bei uns

können die Leute wachsen. Der

Standort ist optimal und die Leute

können sich vergrößern.“

Grüne Oasen

Arbeiten, Wohnen muss in der

Kombination mit Freizeit wieder

zum Erlebnis werden und die

Menschen glücklich machen.

Gerade in den vergangenen Jahren

ist das Interesse an öffentlichen

Orten immens gestiegen.

Auf dem Dach des sechsten

Neubaus wuchert bereits auf

400 m 2 eine grüne Oase. Zudem

wurden am Standort sieben

grüne Inseln angelegt, die

in bereits wenigen Minuten für

eine Auszeit vom Arbeitsalltag

sorgen.

ALLES unter einem Dach:

> Kinderärztezentrum

> Dachterrassen

> Konferenzräume

> Bäckerei „Kern“

> Smarte Abholstation „MYFLEXBOX“

> tim-Standort für Mietwagen und (e-)Carsharing

> Tagesmutterstätte

> Großes Parkplatzangebot

Peter und Hannes Schreiner möchten das Büro zum Erlebnis

machen und setzten dies im neuen Bauteil VII gleich um.

> E-Ladestationen

> Erholungsraum mit Grünzonen

> Die Relaxzone für natürliche Ruhe

> Fitnessstudio „Best Fitness“

> Kostenfreie Outdoor-Trainingsfläche

> Öffentliches Restaurant „das Genusswerk“

> Reisebüro

> Kommunikations-/Raucherzonen


22 szene

www.grazer.at 13. NOVEMBER 2022

E V E N T S

In bester

Gesellschaft

Von Verena Leitold

✏ verena.leitold@grazer.at

Graz-Biografie

■ Im Gemeinderatssitzungssaal

wurde die neue Publikation

„Graz Biografie“ präsentiert. Die

Autoren Otto Hochreiter, Wolfram

Dornik und Georg Tiefengraber

schrieben die Geschichte

der Stadt und ihrer Menschen

von 500 v. Chr. bis heute.

Otto Hochreiter, Wolfram Dornik

und Georg Tiefengraber (v. l.) FISCHER

Moralapostel

■ Mit der Ausstellung „Die

12 Moralapostel“ verwandelte

Künstler Michael Birnstingl eine

Kirche zu einer surrealen Synergie

aus Farben und Klängen.

Mit 24 psychedelischen Buntstiftbildern

und Kurztexten war

die Atmosphäre geschaffen für

eine Eröffnungs-Performance

in Form einer stimmungsgeladenen

„Moralpredigt“, untermalt

von orchestralen elektronischen

Klängen, unterstützt mit Livemusik

von Johannes Jeindl. Die

Finissage gibt’s am 24. November

in der Cuntra Church.

Künstler Michael Birnstingl stellt

in einer ehemaligen Kirche aus. KK

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Andreas Unterweger (manuskripte)

und LH Christopher Drexler (r.)

Klaus Kastberger, Edith Draxl und

Ekaterina Degot (v. l.) SCHERIAU (3)

■ „Die kritische, reflektierende

Stimme der Kunst und Kultur

zu hören“ sei in Zeiten, in denen

Frieden und Freiheit nicht

mehr selbstverständlich sind,

besonders essenziell, so Landeshauptmann

Christopher

Drexler bei der Verleihung der

Landeskulturpreise am Dienstag

im Dom im Berg. „Wir müssen

die Werte, die wir vergessen haben

– Solidarität, Humanität und

Demokratie –, wieder betonen

und neu definieren“, so Literaturpreisträgerin

Radka Denemarková,

die die Dankesworte

für alle Ausgezeichneten sprach.

Der Peter-Rosegger-Literaturpreis

ging an Ulrike Haidacher,

der große Interpretationspreis

an das Schallfeld Ensemble, der

Andrzej-Dobrowolski-Kompositionspreis

an Elisabeth Harnik.

In der Volkskultur wurden Georg

Schützky und der Musikverein

Allerheiligen/Mürzhofen

ausgezeichnet, in der bildenden

Kunst Franz Kapfer. Den Morgenstern-Preis

bekam Ursula

Graber, den Glanzstück-Preis

Joanneum-Direktor Wolfgang Muchitsch

und Diana Brus (La Strada)

Abend von der Kunst für die Kunst

Joesi Prokopetz (links) und Johann Baumgartner im

Steiermarkhof auf dem Weg zur Lesung

HEINZ PACHERNEGG

Promi-Ranking

■ Verleger Christian W. Mucha

und die Society-Journalisten

des Landes kürten auch heuer

wieder die begehrtesten Prominenten

Österreichs. Das Ranking

führt ein Grazer an – Arnold

Schwarzenegger (Bild) landete

auf Platz 1. Direkt

hinter ihm:

Fußballer

David Alaba

und Schauspieler

Christoph

Waltz.

Griessner Stadl.

Unter den Gästen sah man

beispielsweise auch Kulturstadtrat

Günter Riegler, Bühnen-

Graz-Chef Bernhard Rinner,

Joanneum-Direktor Wolfgang

Muchitsch, herbst-Intendantin

Ekaterina Degot, Literaturhausleiter

Klaus Kastberger oder manuskripte-Herausgeber

Andreas

Unterweger. Musikalisch umrahmte

die Pianistin Viola Hammer

(Kompositionspreis 2020)

den Abend „von der Kunst für die

Kunst“, wie Drexler betonte.

Prokopetz im Steiermarkhof

■ Über diesen Besuch im Steiermarkhof in Graz

freute sich der dortige Kulturreferent Johann

Baum gartner ganz besonders. Joesi Prokopetz,

legendärer Textdichter u. a. für Wolfgang Ambros,

Kabarettist, Schauspieler, Wortkünstler, Produzent,

Regisseur, Singer/Songwriter und jetzt auch

Kriminalroman-Autor, war in den Steiermarkhof

nach Graz gekommen, um aus seinem ersten Krimi

„Teufelskreuz“ zu lesen. Die rund 100 Besucher

waren begeistert. Mit messerscharfer Ironie führte

er das Publikum durch pointierte und scharfsinnige

Passagen und gab einen spannenden Einblick in

die einzelnen Abschnitte des Krimis.

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13. NOVEMBER 2022 www.grazer.at szene

23

Ehre, wem Ehre gebührt

■ „Mit Blick auf die Lebensläufe der Geehrten sieht

man, dass sie die Steiermark nicht nur durch ihre beruflichen

und gemeinnützigen Leistungen mitgestaltet

haben, sondern vor allem auch dadurch, dass sie

ihren Idealen mit Energie und Leidenschaft gefolgt

sind“, so Landeshauptmann Christopher Drexler,

der am Montag in der Alten Universität Große Ehrenzeichen

des Landes verteilte. Ausgezeichnet wurden

dieses Mal Ex-Caritas-Direktor Herbert Beiglböck,

Juwelier Hans Schullin und Ex-Ärztekammerpräsident

Herwig Lindner. Die Lebensrettungsmedaille

bekam Michael März, der im Mai eine Mutter und

ihr Kind in Graz aus der Mur gerettet hatte.

Bürgermeisterin Elke Kahr, Elie Rosen, SP-Klubobmann

Michael Ehmann und Landesrätin Doris Kampus STADT GRAZ/FISCHER (2)

Christopher Drexler (Mitte) mit den Geehrten Hans

Schullin (l.) und Herbert Beiglböck

LAND STEIERMARK/FRANKL

Gedenken: Niemals vergessen

■ Im Rahmen einer berührenden Gedenkveranstaltung

mit der Kelag Big Band wurde am 9.

November an die Novemberpogrome gegen die

jüdische Bevölkerung im Jahr 1938 gedacht. Zahlreiche

prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft und

Gesellschaft sowie anderen Religionsgemeinschaften

waren der Einladung der Jüdischen Gemeinde

unter Kultusrat Elie Rosen gefolgt: Bürgermeisterin

Elke Kahr und Stellvertreterin Judith Schwentner

waren ebenso unter den Besuchern wie SP-Klubobmann

Michael Ehmann, Altbürgermeister Alfred

Stingl, Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz und Soziallandesrätin

Doris Kampus.

La Mur feierte

3. Geburtstag

■ Vor drei Jahren ist das „La

Mur“ am Schloßbergplatz eingezogen,

um Frankreich nach

Graz zu bringen. „Das ist uns

mit den wunderbarsten Gästen,

die man sich nur vorstellen

kann, gelungen“, freuen sich

Michael und Sabine Pendl

und Gerald Hafner. Am Freitag

wurde gefeiert, die Stammgäste

Carmen und Klaus überraschten

sogar mit einer Torte.

Michael Pendl (l.), Gerald Hafner

und Sabine Pendl in Feierlaune KK

Trachtensaal

INSZENIERUNGEN

Neu ab 13.11.2022

Volkskundemuseum

am Paulustor

Volkskundemuseum am Paulustor

Paulustorgasse 11-13a, 8010 Graz

Di – So 10 – 18 Uhr

www.volkskundemuseum-graz.at


24

eco

graz

www.grazer.at 13. NOVEMBER 2022

Fabian Kleindienst

24 fabian.kleindienst@grazer.at

Die Panik vor dem Frieren in Folge eines

Gasstopps scheint größer zu sein als die

Angst vor hohen Stromkosten.“

Unito-Geschäftsführer Harald Gutschi über das Konsumverhalten in

der Krise. Heizalternativen, auch strombetriebene, liegen im Trend.

Quelle der Inspiration

FISCHER

J. Herk (l.), B. Eibinger-Miedl (3. v. r.)

und G. Wohlmuth (r.) mit Preisträgern

Handelsmerkur

in Graz vergeben

■ Am Donnerstagabend wurde

von der Sparte Handel der WKO

Steiermark in der Alten Universität

der Handelsmerkur 2022

verliehen. Der „Oscar“ des steirischen

Handels ging an Brickcomplete

(Kategorie bis zehn

Mitarbeiter), Zöscher&Söhne

(über zehnMitarbeiter) sowie Alfred

Scheucher (Steirerfleisch)

in der Kategorie Lebenswerk.

Reinhard Gussmagg verbindet in seinem Buch „Imagine“ Prozesse des künstlerischen und wirtschaftlichen Schaffens. IBERER

W I R T S C H A F T

EcoNews

fabian.kleindienst@grazer.at

ShoppingCity:

November Special

■ Von 17. bis 19. November finden

bei Juwelier Heimo Wagner

und am Schauplatz der Shoppingcity

Seiersberg die November-

Special-Tage statt. In Kooperation

mit dem Uhrenhersteller „Rado“,

der Schmuckmarke „Marco Bicego“

und der Uhrenmarke „Longines“

werden besondere Stücke,

Neuheiten und weitere Highlights

präsentiert.

Juwelier Heimo Wagner ist bei

den Special-Tagen dabei. BARBARA ZAPFL

An der Grazer Universität findet die „1.

Social Economy Konferenz“ statt. SCHERIAU

1. Social Economy

Konferenz in Graz

■ Am 24. November steht an der

Uni Graz ein Highlight an. Von 10 bis

17.30 Uhr findet die „1. Social Economy

Konferenz“ Österreichs statt.

„Weil wir die sozial-ökologische

Transformation ernst nehmen“, so

Andreas Exner vom Zentrum für

nachhaltige Gesellschaftstransformation.

Unternehmen der Social

Economy (mit Schwerpunkt auf

gesellschaftlichem Nutzen) trotz

13 Millionen europaweit darin tätigen

Menschen werden noch wenig

wahrgenommen. Wolfgang G.

Weber wird eine Keynote zu Wirtschaftsdemokratie

halten – auch

andere Vorträge, Workshops und

eine Diskussion sind geplant.

Expertengespräche beim ImmoTalk Graz

■ Führende Branchenexperten

trafen sich diese Woche in Graz zum

„ImmoTalk“. Nach der Begrüßung

durch Fachgruppenobmann Gerald

Gollenz standen spannende

Themenfelder am Programm, etwa

die Infrastruktur und Anbindung

zwischen Graz und den Regionen

oder die Stadtentwicklung. Auch

die Energiewende sowie Finanzierbarkeit

von Immobilien in der Zukunft

wurden diskutiert. Mehr als

150 Teilnehmer waren dabei.

TopJobs von

■ Qualitätssicherung Schmiedetechnik

Die „Pankl Racing Systems AG“ in Kapfenberg sucht auf Vollzeitbasis

einen Qualitätssicherungstechniker Schmiedetechnik (w/m/d). Technische

Ausbildung in Metallberuf, FH oder HTL ist Voraussetzung.

■ Chemiker/Verfahrenstechniker m/w/d

Saubermacher sucht einen Chemiker bzw. Verfahrenstechniker

für die Leitung der CP-Anlage, Vollzeit. Entlohnung: Mindestens

42.000 Euro im Jahr brutto.

In Kooperation mit

Gerald Gollenz, Andreas Tropper, Marcella

Handl, Bertram Werle (v. l.) WOCHINZ


13. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz eco 25


TEURER

GETTY (2), UNITO ÖSTERREICH

Milch +20,3 %

Schmerzhafte Preissteigerungen

gab es im Lebensmittelsektor. Milch

war 2021 noch klar billiger als heute.

Nachrichtenübermittlung –1,5 %

Nur ein bisschen, aber doch: Die

Übermittlung von Nachrichten ist etwas

billiger als noch vor einem Jahr.

BILLIGER


für das Management

LESENSWERT. Der

Grazer Reinhard Gussmagg

erschließt in seinem

Buch „Imagine“

künstlerische Zugänge

zur Geschäftswelt.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Kunst kann bekanntlich im

Idealfall neue Perspektiven

auf die Welt als Ganzes

eröffnen. Im konkreten Fall dreht

es sich um die Geschäftswelt

der Top-Manager. Der Grazer

Künstler Reinhard Gussmagg,

der selbst knapp 25 Jahre im Ma­

nagement tätig war und sich als

„Unternehmenskünstler“ selbstständig

machte, hat in seinem

hochwertigen Buch „Imagine –

the artbook for innovators“ (im

Art Identity Verlag München

erschienen) die Schnittmenge

von Wirtschaft und Kunst ausgelotet.

Am Beispiel eines Projektes,

das er für Microsoft umsetzte,

beschreibt und erzeichnet

Gussmagg einen faszinierenden

neuen Zugang für Manager, um

deren berufliche Kreativität auf

ein neues Level zu heben.

Inspirationsquelle

„In diesem Projekt mit Microsoft

haben wir viele Elemente aus

Wirtschaft und Kunst zusammengeführt,

um unseren Horizont zu

erweitern und neue Perspektiven

auf die Welt der Digitalisierung

zu eröffnen“, berichtet Gussmagg.

„Von den gemeinsamen Workshops

mit den Microsoft-Teams

bis hin zu den fertigen, großflächig

bemalten Werken wollte

ich meine Erfahrung entlang des

kompletten Entstehungsprozesses

gerne teilen. Das Buch ist eine

elegant gestaltete Inspirationsquelle

für alle Manager, die mit

ihrer kreativen Seite in Beziehung

kommen möchten.“

Die Präsentation des Buches

wird im Rahmen von exklusiven

Lesungen, bei denen der Autor

persönliche Einblicke in seine

Arbeit vermittelt, stattfinden. Bestellungen

und weitere Infos bei:

office@gussmagg-art.com.

Rainer Lassl wurde nun zum Namenspartner

seiner Kanzlei. META LEGAL

Kanzlei reloaded:

META legal

■ Seit rund fünf Jahren hat die

Wiener Rechtsanwaltskanzlei

WRTP einen Standort in Graz,

am Lendkai 43 – geführt vom

gebürtigen Grazer Rainer Lassl.

Dieser wird nun zum Namenspartner

der nunmehrigen „Raffling

Tenschert Lassl Griesbacher

& Partner Rechtsanwälte GmbH“.

Man hat auch einen neuen Außenauftritt

unter „META legal“.

Zahlreiche

Verkostungen

im Markt

ab 15:00 Uhr!

GÜLTIGKEIT:

17. November und

18. November 2022

* Gültig nur bei Abholung in Ihrem Transgourmet oder Transgourmet Cash&Carry

Markt in Österreich. Gilt auch auf alle Tages angebote und Aktionen. Nicht kombinierbar

mit anderen Prozent gutscheinen. Bezieht sich auf den Bruttowert ohne

Leergebinde, Gutschrift wird in Form eines Gutscheins ab einem Einkaufswert

von € 50,– ausgegeben.

Hans-Resel-Gasse 27a, 8020 Graz


26

viva

graz

www.grazer.at 13. NOVEMBER 2022

Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

Wenn ich Gesundheitsförderung

gut mache, habe ich weniger

Krankenstände.“

Roland Fink, Geschäftsführer von niceshops, zum

26

Thema Betriebliche Gesundheitsförderung SCHERIAU

Grazer Diabetesforschung

In der Stadt Graz gibt es laut dem Experten Harald Sourij zwischen 25.000 und 30.000 Menschen mit Diabetes.


G E S U N D H E I T

SprechStunde

mirella.kuchling@grazer.at

Die steirischen

Gesundheitsziele

■ Nach 15 Jahren wurden die

steirischen Gesundheitsziele

aktualisiert und im Rahmen der

17. Steirischen Gesundheitskonferenz

erstmals präsentiert.

83 Prozent der Steirer bewerten

ihre eigene Lebensqualität als

hoch oder sehr hoch. Die Gesundheitsziele

sollen dazu beitragen,

dass dies weiterhin so

bleibt, und zu mehr gesunden

Lebensjahren beitragen.

Juliane Bogner-Strauß bei der

Präsentation

GESUNDHEITSFONDS/HUTTER

Kiefer könnten in Zukunft mittels

KI befundet werden.

GETTY

KI interpretiert

Röntgenbilder

■ Digitale Helfer haben längst Einzug

in die Medizin gehalten. An

der Medizinischen Universität

Graz erforscht Barbara Kirnbauer,

ob und wie künstliche Intelligenz

beim Befunden von dreidimensionalen

Röntgenaufnahmen

der Kiefer eingesetzt werden

kann. Das Potenzial künstlicher

Intelligenz ist groß, denn Fehler

in der Interpretation können gravierende

Folgen für die Gesundheit

der Patienten haben. Erprobt

wurde das entwickelte KI-System

in dieser Studie übrigens an 144

dreidimensionalen Datensätzen

mit insgesamt 2128 Zähnen.

Ausweg aus der

Klimakrise

GETTY, FURGLER

■ Ein internationales Team von

Wissenschaftlern, darunter Ilona

Otto, Ressourcen-Ökonomin

am Wegener Center für Klima

und Globalen Wandel an der

Universität Graz, untersucht,

inwieweit sich soziale Ziele mit

Klima- und Umweltschutz vereinbaren

lassen. Der Schlüssel,

um die Stabilität zu sichern, sind

globale Verteilungsgerechtigkeit,

grundlegende gesellschaftliche

Veränderungen und Verbesserungen

in der weltweiten Versorgung

mit Wasser, Nahrungsmitteln,

Infrastruktur und Energie.

Globaler Sozialpakt ist der Ausweg

aus der Klimakrise.

GETTY

ZUCKERKRANK. Der

14. November ist der

Weltdiabetestag. In Graz

sind ungefähr acht Prozent

der Bevölkerung von

der Krankheit betroffen.

Von Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

Diabetes betrifft die gesamte

Gesellschaft. Jeder

zehnte Österreicher

ist von Diabetes Mellitus Typ 2,

auch bekannt als Altersdiabetes,

betroffen. Bei dieser Ausprägung

liegt eine angeborene oder erworbene

Insulinresistenz der Zellen

So wird die zentrale Notaufnahme

2025 aussehen. KAGES/ARCHITEKTURBOX ZT GMBH

Gleichenfeier der

Notaufnahme

■ Der KAGes-Vorstand lud zur

Gleichenfeier der dritten Bauetappe

des neuen Chirurgiekomplexes.

Herzstück des Abschnitts ist die

Zentrale Notaufnahme. „Ab 2025

werden alle erwachsenen Notfallpatienten

in diesem Neubau versorgt.

Egal ob jemand einen Herzinfarkt

erlitten oder sich bei einem

Autounfall schwer verletzt hat“,

erklärte Wolfgang Köle, Ärztlicher

Direktor des LKH-Univ.-Klinikums

Graz. Das Investitionsvolumen für

die aktuelle Bauetappe bezifferte

er mit knapp 93 Millionen Euro,

fertiggestellt werden soll dieser

Bautrakt im Jahr 2025.


6. 13. NOVEMBER 2022 2022 www.grazer.at

www.grazer.at

graz viva 27


Im IN

GETTY (2)

Katharina Hafner , Getty

Mützenmafia

Geflochtene Zöpfe

Das Romantische Grazer Label Flechtfrisuren Mützenmafia sind feiert

seinen auch vor 12. der Geburtstag, Ballsaison Feier beliebt. am Auffallende

12. November Gretchenfrisuren im Concept-Store.

11.

und inklusive.

setzt neue Maßstäbe

Mantelfarben

Dumm gelaufen, Wurm

Der Winter Gatte als kommt Angler, und Heidi die Klum Farben als

werden Wurm. Unbequemer kräftiger. Rosa, geht‘s Mint nicht und

Hellblau und noch haben dazu wird ausgedient. Frau verfüttert.

FLOP OUT


vor, die mit einer verminderten

Insulinfreisetzung gekoppelt ist.

Typ 1 hingegen beginnt meist

schon im Kindesalter, die Patienten

können kein Insulin bilden

und müssen dieses täglich spritzen.

Hotspot

Die Steiermark ist seit Jahren als

Hotspot in der Bekämpfung von

Diabetes bekannt. Harald Sourij

von der klinischen Abteilung für

Endokrinologie und Diabetologie

betont die Notwendigkeit: Er

schätzt, dass an die 70.000 Steirer

derzeit Diabetes haben; mit

den nicht diagnostizierten Fällen

dürften es ungefähr 100.000 sein.

An die 50 Projekte zum Thema Diabetes

laufen derzeit an der Medizinischen

Universität Graz, an die

100 Wissenschaftler sind dabei involviert.

Sourij forscht mit seinem

Team gleich an mehreren Projekten.

Einige davon sind Langzeitprojekte.

So beschäftigt er sich mit

der Frage, ob intermittierendes

Fasten bei Diabetes Typ 2 helfen

kann. „Eine 3-Monate-Studie hat

ergeben, dass, wenn dreimal in

der Woche ab Mittag nichts mehr

gegessen wird, das Gewicht um

bis zu fünf Kilo reduziert werden

kann“, weiß der Experte. Mit ärztlicher

Begleitung kann die Insulindosis

reduziert werden, ohne

dass wesentliche Unterzuckerungen

auftreten.

Auch in Sachen Sport und Diabetes

wird geforscht. So ist es für

Patienten mit Diabetes gar nicht

so einfach, dreimal die Woche

Sport zu machen. „Was der Körper

sonst selbst reguliert, müssen

Menschen mit Diabetes und Insulintherapie

selbst machen.

Bei der Insulintherapie

und Sport

gibt es bisher noch

wenig Daten“, erklärt

Sourij.

EMMY

auch bekannt als EMMY. „Unsere

Studie bietet Hinweise darauf,

dass dieses Medikament – auch

für Menschen ohne Diabetes –

einen positiven Einfluss nach

einem Herzinfarkt haben

kann.“ So kann das Risiko

einer Herzschwäche nach

einem Infarkt bei Einnahme

des Medikamentes

geringer ausfallen.

Die österreichweite

Lebensstil

Harald Sourij

EMMY-Studie, welche

von Graz koordiniert wurde gen Gesellschaft leider allzu oft er-

Diabetes wird in der heuti-

und bereits abgeschlossen werden

konnte, während zwei größe-

Genetik kann man nichts ändern,

worben. Harald Sourij rät: „An der

re Studien noch bis 2024 laufen, was aber jeder selbst tun kann,

beschäftigte sich mit einem Medikament,

das jahrelang zur Blut-

achten. Dazu gehören Bewegung

ist, auf einen aktiven Lebensstil zu

zuckersenkung verwendet wurde, und Gewichtskontrolle.“

Mittels NFC-fähigem Smartphone werden die Daten des smarten Pflasters

ausgelesen. Nun ist ein Gesundheitstagebuch hinzugekommen. STEADYSENSE GMBH

Ein smartes Pflaster

■ Gerade in Zeiten wie diesen ist

es praktisch, kontinuierlich und

präzise über die Körpertemperatur

Bescheid zu wissen, um

Krankheiten rechtzeitig abfangen

zu können. STEADYTEMP,

das smarte Pflaster des Grazer

Jungunternehmens SteadySense,

macht dies seit 2021 möglich.

Jetzt wurde die App komplett

umgestaltet. Ab sofort ist sie ein

Gesundheitstagebuch für die

gesamte Familie. Medikamente,

Symptome, Blutdruck und vieles

mehr können eingetragen werden.

Außerdem kann der User

ein gesamtes medizinisches Profil

erstellen. Die Export-Funktion

ermöglicht es, die gesamte Historie

mit der Temperaturkurve zu

exportieren und mit dem behandelnden

Arzt zu teilen. Weitere

Neuerungen sind geplant. In den

nächsten 14 Tagen soll der Patch

für Blinde fertig sein, der danach

am Odilien-Institut erprobt

wird. Verfügbar ist diese Variante

wahrscheinlich zu Weihnachten.

Haben Sie Schmerzen in den Beinen, bereits nach kürzeren

Wegstrecken? Und haben Sie Typ 2 Diabetes? Dann wäre

vielleicht die Teilnahme an dieser Studie für Sie

interessant.

Die STRIDE Studie ist eine klinische

Studie, bei der untersucht werden soll,

ob ein Medikament im Vergleich zu

einem Placebo (Scheinmedikament) bei

Menschen mit peripherer arterieller

Verschlusskrankheit

(Schaufensterkrankheit) und Typ 2

Diabetes eine Wirkung auf die

Gehfähigkeit hat.

Geeignete Studienteilnehmer erhalten

sämtliche mit der Studie verbundenen

Behandlungen/Betreuungen sowie

Studienmedikamente kostenlos.

Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an:

Name: Fr. Lisa Knoll

Kontaktdaten: Medizinische Universität Graz

Tel.: 0316 385 168 20; e-mail: lisa.knoll@medunigraz.at

NN9535-4533

Studien ID: NN9535-4533, Version 2.0 AT 31-May-2021

Sie sind eventuell für eine

Teilnahme geeignet, wenn Sie:

• über 18 Jahre alt sind

• Typ 2 Diabetes haben

• belastungsabhängige

Schmerzen in den Beinen

haben mit Einschränkung der

Gehstrecke (periphere

arterielle Verschlusskrankheit

bzw. Schaufensterkrankheit)

• bei Ihnen in nächster Zeit kein

operativer Eingriff an den

Beinen geplant ist


28 viva

www.grazer.at 13. NOVEMBER 2022

So genießen die Senioren

PFLEGE. Jeder möchte

im Alter perfekt betreut

werden. Möglichkeiten

gibt es viele. Zufrieden

ist meist, wer sich früh

genug informiert hat.

Das Thema Senioren-Pflege

und -Betreuung gewinnt

stetig an Brisanz.

Nach und nach gehen die geburtenstarken

Jahrgänge in Pension,

die Bevölkerung ist überaltet und

in der Pflege macht sich der Mangel

an Fachkräften bemerkbar.

Stadtrat Robert Krotzer: „Alle,

die in den letzten Jahren mit

dem System Pflege in Österreich

zu tun hatten, sehen die großen

Probleme, die nicht kleiner, sondern

immer größer werden.“

„Derzeit gibt es 1668 Pflegeheimbetten

in den 20 Heimen

der privaten und gemeinnützigen

Träger im Grazer Stadtgebiet

sowie 406 Pflegeheimbetten in

den vier städtischen Heimen der

GGZ, also der Geriatrischen Gesundheitszentren

der Stadt Graz,

damit in Summe 2074“, rechnet

Norma Rieder, Leiterin der Pflegedrehscheibe,

vor.

Gleichgesinnte

In Heimen ist rund um die Uhr

Pflege abrufbar, auch für medizinische

Versorgung ist gesorgt.

Die Kombination bietet Sicherheit

und veranlasst viele Menschen,

diese Form der Altenbetreuung

für sich zu wählen.

Allerdings fühlt sich nicht jeder

in einem Heim wohl, doch

es gibt noch etliche andere Möglichkeiten,

einen angenehmen

Lebensabend zu verbringen.

Zu berücksichtigen gilt es dabei

stets die physische und psychische

Situation der betreffenden

Person. Anzuraten ist, sich schon

rechtzeitig Gedanken zu machen

und nicht erst im allerletzten

Moment auf die Suche nach einer

geeigneten Pflegeeinrichtung

zu gehen.

Generell muss ohnehin nicht

jeder in ein Pflegeheim, der Unterstützung

im Alltag benötigt.

Alters- und behindertengerechte

Wohneinheiten ermöglichen

ein beinahe selbstbestimmtes

Leben. Auch Senioren-Wohngemeinschaften,

in denen sich

Gleichgesinnte treffen, die gemeinsam

einen schönen Lebensabend

genießen, sind eine Alternative.

Man ist nicht allein, kann

sich bei Bedarf aber trotzdem in

die eigenen vier Wände zurückziehen

und erhält Pflege, wenn

diese notwendig ist.

Zuhause

Eine weitere Möglichkeit ist, daheim

in den eigenen vier Wänden

zu bleiben, inmitten der

vertrauten Umgebung und um-

geben von all jenen Gegenständen,

die man als Erinnerung an

ein langes, interessantes Leben

aufbewahrt hat.

Auch in diesem Fall ist niemand

allein. Unterstützung gibt

es entweder durch mobile Pflegedienste

oder eine 24-Stunden-

Pflege. Die Senioren erhalten

Hilfe in verschiedensten Facetten,

von der Körperpflege über

die Medikamentengabe bis hin

zur Bewegungsförderung. „In der

steirischen Landeshauptstadt

nehmen 1800 Menschen Hauskrankenpflege

in Anspruch, in

Summe gibt es etwa 5000 Grazer,

die derzeit über die fünf Trägerorganisationen

der HKP betreut

werden“, weiß Norma Rieder. Die

Zahl 5000 ergibt sich daraus, dass

nicht alle Personen jeden Tag

Hauskrankenpflege benötigen.

Welche Variante man auch immer

für sich oder seine Lieben

ins Auge fasst: Sie sollte passen

und wohlüberlegt sein.

In Heimen ist Pflege und Ansprache rund um die Uhr garantiert.

GETTY


13. NOVEMBER 2022 www.grazer.at viva

29

den Lebensabend

Senioren

in Wohngemeinschaften

können

sich austauschen


GETTY

Aktiv trotz Demenz: Die Volkshilfe

bietet Hilfe an. VOLKSHILFE STEIERMARK

Demenzfonds

unterstützt

■ Die Pflege und Betreuung

von Menschen mit Demenz

kostet Geduld, Zeit, aber

auch Geld. Die Volkshilfe

Steiermark unterstützt daher

mit ihrem Demenzfonds

Demenz erkrankte bei der

Finanzierung von Unterstützungsleistungen

einmal im

Jahr mit maximal 1000 Euro.

Werde auch Teil des

Bewirb

dich jetzt!

DGKP Pflegeassistent:in Pflegefachassistent:in

Fachsozialbetreuer:in Heimhilfe Alltagsbegleiter:in

im Pflegeheim oder in der Pflege Zuhause

Wir freuen uns auf deine Bewerbung! www.volkshilfe-jobs.at

Trockene Haut im Alter

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Sie spannt, sie juckt, sie brennt: viele ältere Menschen leiden unter trockener Haut.

Als hochsensibles Sinnesorgan

und zuverlässige Außengrenze

ist unsere Haut zeitlebens

wichtig für unser Wohlbefinden.

Mit dem Alter wird die Haut zunehmend

empfindlicher. Sie wird in

allen Schichten dünner, speichert

weniger Feuchtigkeit und Fett und

wird schlechter durchblutet. Senioren

kennen die Folgen nur zu gut:

die Haut ist trocken, rau oder sogar

schuppig. Schon kleinste Verletzungen

erzeugen Risse. Extrem unangenehm:

trockene Altershaut spannt

und juckt. Besonders an Armen

und Beinen bilden sich entzündliche

Austrocknungsekzeme. Im Winter

verschärft sich das Problem durch

Kälte, trockene Heizungsluft und

kratzige Kleidung, die auf der Haut

scheuert. Damit trockene Haut sich

wieder wohlfühlt, braucht sie vor allem

eins: konsequente, dauerhafte

Hautpflege mit einem adäquaten

Basisprodukt. Dieses muss ein- bis

mehrmals täglich in ausreichender

Menge aufgetragen werden. Geeignet

sind sogenannte Lipolotionen

und lipophile Cremes. Sie sind so

aufgebaut, dass sie die verschiedenen

Bestandteile der Hautbarriere

möglichst gut nachahmen: rückfeuchtende

Substanzen werden in

die Haut geschleust, die Hautfette

wieder aufgefüllt und ein neuerlicher

Feuchtigkeitsverlust an der Oberfläche

durch die Bildung eines dünnen

Schutzfilms vermieden. Bewährte

Inhaltsstoffe wie Urea, Glycerin,

Mag. Sieglinde

Plasonig, Apothekerin

in Graz.

Ceramide, Hyaluronsäure, NMF und

hochwertige Öle unterstützen dies.

Vermeiden Sie bei trockener Haut

allzu wässrige Lotionen. Auch das

Einreiben mit reinen Ölen ist wenig

wirkungsvoll. Ein wichtiger Tipp:

trockene Haut braucht ein mildes

Spezialreinigungsprodukt – Seifen,

Schaumbäder und austrocknende

Duschgels sind tabu. In Ihrer Apotheke

werden Sie dazu individuell

beraten.


30 viva

www.grazer.at 13. NOVEMBER 2022

Vorfreude auf den Winter-

Freuen sich auf den Winterurlaub in der Steiermark: Michael Feiertag, Geschäftsführer Steirische Tourismus und Standortmarketing

GmbH, und Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl (kleines Bild v. l.). STEIERMARK TOURISMUS/JESSE STREIBL, STEIERMARK TOURISMUS/PUNKT & KOMMA

Road-Show zum Energiesparen:

STARK. Die steirische

Tourismus-Landschaft

hat vor der Winter-

Saison kräftig investiert

und bietet viel. Man

gibt sich zuversichtlich.

Langsam nähert er sich, der

Winter. Ganz abgesehen von

den vielen Highlights im

Advent (siehe Seite 32) bietet die

Steiermark zahlreiche Highlights –

egal ob Natur, Entspannung, Wintersport

oder Kulinarik. „Urlaub

ist mental wichtig, tut gut und die

Sehnsucht danach ist weiter groß“,

betonte Steiermark-Tourismus-

Geschäftsführer Michael Feiertag

im Zuge eines ersten Ausblicks

auf die heurige Tourismus-Wintersaison.

Dementsprechend will

man auch etwas bieten. „In diesen

guten Ruf und in die bekannten

Beratung im Einkaufszentrum

NIEDERSCHWELLIG. Wer sich direkt bei Experten informieren möchte, wie im Alltag ohne Aufwand Energie

und Geld gespart werden kann, hat Freitag und Samstag in der ShoppingCity Seiersberg die Chance.

Wer Energie spart, tut

dem Klima was Gutes

und spart gleichzeitig

Geld. Nicht umsonst

suchen wir gemeinsam mit

dem Land Steiermark aktuell

„Energieheld*innen“, die andere

mit ihren Energiespar-Maßnahmen

inspirieren sollen (unter

energiesparoffensive.at/grazer/

gibt es übrigens Klimatickets zu

gewinnen). Nicht umsonst informierten

wir in den vergangenen

Wochen immer wieder über einfache

Möglichkeiten, im Alltag

einzusparen – wer beispielsweise

auf eine fünf Grad niedrigere

Wassertemperatur setzt, spart

ganze zehn Prozent Strom, wer

auf Standby verzichtet, kann

ganz einfach 2,4 Prozent (im

Schnitt) der monatlichen Stromrechnung

einsparen.

Wer es aber ganz genau wissen

will – welche Potenziale im eigenen

Haushalt wirklich vorhanden

sind und was sich schnell

umsetzen lässt –, der sollte sich

an die steirische Energieberatung

wenden. Dafür gibt es kommende

Woche ein besonderes, zusätzliches

und niederschwelliges

Angebot. Die Energieberatung ist

im Zuge einer Road-Show durch

die Steiermark unterwegs. Nachdem

man gestern und vorgestern

schon den Citypark besuchte,

kommt am kommenden Freitag

(18. November) und am Samstag

(19. November) die ShoppingCity

Seiersberg an die Reihe. Die

Berater werden am Freitag von

11 bis 18 Uhr und am Samstag

von 11 bis 17 Uhr vor Ort sein,

Fragen unkompliziert direkt vor

Ort beantworten – außerdem

werden relevante Infomaterialien

verteilt.

Die Energieberatung informiert kommende Woche in der ShoppingCity.

Entgeltliche Einschaltung des Landes Steiermark; energiesparoffensive.at

KK


13. NOVEMBER 2022 www.grazer.at viva

31

Tourismus

Stärken rund um Wintersport und

Erholung investieren wir gemeinsam

mit unseren Partnern in den

elf Erlebnisregionen 1,3 Millionen

Euro für die kommende Saison. So

viel wie noch nie. Und alle Aktivitäten

zahlen auf die Landingpage

steiermark.com/winterurlaub ein.“

Und auch Tourismuslandesrätin

Barbara Eibinger-Miedl gab sich

optimistisch: „Nach zwei Winter-

Saisonen mit vielen Einschränkungen

ist die Lust auf Winterurlaub

heuer entsprechend groß. Das zeigen

die bisherigen Rückmeldungen

der Betriebe im Hinblick auf

die Buchungslage ebenso wie eine

aktuelle Studie der Österreich Werbung.“

Demnach wollen 46 Prozent

der Österreicher, 48 Prozent der

Deutschen, 35 Prozent der Tschechen

und 41 Prozent der Ungarn

heuer ganz sicher einen Winterurlaub

machen. Insgesamt sieht man

ein Potenzial von 17 Millionen Interessenten

in den zehn wichtigsten

Märkten.

Viele Neuheiten

Und was ist mit den von Feiertag angekündigten

Investitionen? Bei den

Seilbahnen wurden die größten

Investitionen in die neuen Zehner-

Gondelbahnen in Grebenzen-St.

Lambrecht sowie am Galsterberg

getätigt, am Präbichl wird der Polsterlift

neu gemacht, Brunnalm-Hohe

Veitsch erhält ein neues Gästezentrum.

In der Hotellerie eröffnet

im Dezember „Das Grambacher“,

auch in Bad Loipersdorf, Mariazell

oder Bad Mitterndorf wurde ausgebaut

ebenso wie im Bad Gleichenberger

„Hotel an der Therme“ oder

im „Genusshotel Riegersburg“. Die

Thermen „Rogner Bad Blumau“,

„Heiltherme Bad Waltersdorf“ und

die „Therme der Ruhe“ investierten

in Energieunabhängigkeit bzw.

neue Gästebereiche. Kulinarisch

gibt es mit der „faiaKUCHL“ beim

Haubenlokal „Krainer“ in Langenwang

oder dem neuen „Terra“ von

Haubenkoch Johann Schmuck in

Stainz einiges zu entdecken.

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32 viva

www.grazer.at 13. NOVEMBER 2022

Weihnachtliche Märkte sorgen

nun bald wieder für zahlreiche

große und kleine Besucher.

Schließlich haben sie oft eine

lange Tradition.

Wenn die Glockerln

wieder klingen

ADVENT. Mit den

Christkindlmärkten der

Steiermark ist vorweihnachtliche

Stimmung

garantiert.

Von Lia Remschnig

lia.remschnig@grazer.at

GETTY

Eiskalte Luft, weihnachtliche

Musik, warme Lichterketten

an allen Ecken,

der süße Duft von Punsch und

gebrannten Mandeln: Ein besonderer

Zauber liegt in der Zeit

vor Weihnachten, überhaupt mit

den wunderbaren Advent- und

Christkindlmärkten, welche die

Steiermark zu bieten hat. Bei all

der Glitzerpracht und seinen

Genüssen wissen wir: Die wunderbarste

Zeit im Jahr ist endlich

wieder da. Dabei sind so einige

stimmungsvolle Märkte, die einen

in echte Weihnachtslaune

bringen, sehr besuchenswert.

Neben langer Tradition, die sie

verbindet, ist natürlich auch

der kulinarische Aspekt ein sehr

wichtiger, der Besucher von allerorts

anlockt. Von warmen

Maroni und Bratäpfeln über die

beliebten Schokofrüchte bis hin

zu zimtigen Baumkuchen, Glühmost

und -wein, nicht zu vergessen

der Punsch. Die verschiedenen

Märkte bieten jeweils auch

ganz eigene Attraktionen an. So

fällt die Wahl dann etwa auf besinnlichere

Weihnachtsmärkte

ohne viel Tamtam, wie es früher

zu Großelterns Zeiten war, oder

eher moderne mit Retro-HIts

wie „Last Christmas“, der jedes

Jahrs aufs Neue sein ewiges

weihnachtliches Revival erlebt.

Wofür man sich auch entscheiden

mag, die Liste an den Advent-

und Christkindlmärkten ist

lang. Eine kleine Auswahl haben

wir hier für Sie zusammengefasst.

Die Märkte

☞ Südsteiermark: Sehr schlicht

und fein wird der Advent in Bad

Gleichenberg zelebriert. Im „Advent

wia’s früher wor“ wird der

ursprüngliche Weihnachtsgedanke

tatsächlich gelebt. Der

Weihnachts-Märkte

■ Bad Gleichenberger „Advent

wia’s früher wor“

■ Mariazeller Advent

■ Voitsberger Advent

■ Adventdorf Bad Radkersburg

■ Adventmarkt Laßnitzhöhe

■ Christkindlmarkt Frohnleiten

■ Semriacher Adventmarkt


Kurpark wird in eine stimmungsvolle

Atmosphäre getaucht dank

Kerzenlicht, Feuerschalen und

Fackeln. Herzstück des Weihnachtsdorfes

stellt die handgeschnitzte

lebensgroße hölzerne

Krippe unter einem alten Mammutbaum

dar. Geschmückte Adventhütten

rund um die Krippe

laden dazu ein, sorgfältig ausgewähltes

Kunsthandwerk und

Selbstgemachtes aus der Region

in Ruhe durchzuschmökern.

☞ Obersteiermark: Den romantischen

Zauber des Mariazeller

Advents zu entdecken ist sicherlich

ein Muss für Liebhaber von

Weihnachtsmärkten. Nicht nur,

weil er Österreichs größter traditioneller

Adventmarkt vor der

einzigartigen Kulisse der Mariazeller

Basilika ist. Die Besinnung

auf alte Traditionen steht

im Vordergrund. Für ein breites

Angebot an Kunsthandwerk und

regionalen Köstlichkeiten ist gesorgt.

Neben dem Markt wartet

noch eine Vielzahl an Erlebnissen

auf die Besucher: Manufaktur-Führungen,

Konzerte und

zahlreiche Attraktionen für Kinder,

wie das Engerlpostamt und

die lebendige Krippe, bieten an

den Wochenenden vor dem großen

Fest viel Adventliches für

große und kleine Besucher.

☞ Weststeiermark: Voitsberg

ist nicht nur als Wander- und

Erholungsgebiet in der warmen

Jahreszeit beliebt, auch der Besuch

eines Adventmarkts lohnt

sich in der Gegend. Der traditionelle

Weihnachtsmarkt dort

ist ein eintägiger Adventmarkt

am ersten Adventwochenende

und findet am Hauptplatz

statt. Bauern und Bäuerinnen

bieten ihre Produkte an, genauso

wie Kunsthandwerker. Ebenso

nehmen auch Schulen mit

gebastelten Gegenständen teil.

Vorlesungen und der musizierende

Singkreis sind außerdem

ein Spektakel für das Publikum.

Ein eigenes Kinderprogramm

samt Wunschbaum und Besuch

des Heiligen Nikolaus mit dem

Krampus sorgt für Begeisterung.

☞ Südoststeiermark: Bad Radkersburg

– der für Wellness und

Thermen bekannte Ort ist nicht

nur zum Entspannen gut. Auch

der hiesige Adventmarkt kann

sich sehen lassen: Am Hauptplatz

von Bad Radkersburg findet

das dreitägige Advent-Wochenende

statt. Gemütliche

Feuerstellen, Kutschfahrten,

Musik, Kultur und kulinarische

Genüsse sind dort maßgebend.

☞ Graz-Umgebung: In Laßnitzhöhe

erwartet die Besucher

neben den lebensgroßen Holzkrippefiguren

auch ein authentischer

Markt mit allerlei Wunderbarem.

☞ Auch der Christkindlmarkt in

Frohnleiten in GU ist zauberhaft

für seine Besucher: Er bietet ein

besonderes Flair.

☞ Zu guter Letzt ist auch der

Semriacher Adventmarkt ein toller

Ausflug in eine einzigartige

Atmosphäre.

Viel Freude beim Entdecken und

weihnachtlichen Stöbern!


13. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

anzeige graz 33

Der Christkindlmarkt am Grazer Hauptplatz verzaubert alle.

GRAZ TOURSIMUS/HARRY SCHIFFER, MK ILLUMINATION LUMAGICA GMBH

Am Murhof in Frohnleiten bietet Lumagica ein Winterwunderland.

Die Erlebnisregion Graz leuchtet auf

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken, die Vorfreude auf Weihnachten steigt. Im Advent erstrahlt

die Erlebnisregion festlich geschmückt. In und um Graz finden sich zahlreiche weihnachtliche „Glanzpunkte“.

Advent der kurzen Wege

„Zeit für Freude“

In Graz gilt der Advent als

die 5. Jahreszeit und als Advent

der kurzen Wege, da alle Adventmärkte

bequem zu Fuß erreichbar

sind. Es ist wirklich beeindruckend,

wenn die Fassade des

Grazer Rathauses als riesiger

Adventkalender erstrahlt. Über

den Dächern von Graz – am

Schlossberg, bietet der Aufsteirern-Christkindlmarkt

seinen Besuchern

ein wundervolles Ambiente.

Im Landhaushof ist die

Eiskrippe der Anziehungspunkt

im Advent.

Christkindlmärket & Co

„Zeit für Advent“

Eine extra Prise Weihnachtsstimmung

erhält man beim Besuch

eines Weihnachtsmarktes rund

um Graz oder im Grazer Umland,

wo der Duft nach Bratäpfeln,

Kastanien, Weihnachtskeksen

oder köstlichen Waffeln von einem

Adventmarkt zum nächsten

lockt. Advent wie anno dazumal

erlebt man bei „Tannengraß und

Lebzeltstern“ im Österreichischen

Freilichtmuseum Stübing.

Ein besonderes Erlebnis ist die

Krippenausstellung im Stift Rein,

die sich dieses Jahr um Papierkrippen

aus aller Welt dreht. Viel

Handgefertigtes von Hobbykünstlern

gibt’s beim Weihnnachtsund

Christkindlmarkt in Gössendorf.

Am Hauptplatz in Kalsdorf

genießen Sie Adventstimmung

mit musikalischer Umrahmung,

an allen vier Sonntagen im Advent.

Nur wenige Kilometer nördlich

von Graz lässt sich die romantisch

beleuchtete Silhouette

von Frohnleiten bestaunen. Ein

Christkindlmarkt mit steirischem

Kunsthandwerk und Kulinarik

sorgt zusätzlich für vorweihnachtliche

Stimmung.

Lumagica

„Zeit für Licht“

Am Murhof in Frohnleiten bietet

Lumagica auf einem Rundweg

von rund 1,5 Kilometern

mit mehr als 300 beleuchteten

Objekten ein unvergessliches

Erlebnis für Groß und Klein. Genießen

Sie die magische Reise

– untermalt mit stimmungsvoller

Musik – in ein glitzerndes

Wunderland, vorbei an einer verzauberten

Welt mit leuchtenden

Waldbewohnern, majestätischen

Figuren und einer wundersam

beleuchteten Naturkulisse.

Winterspaß

„Zeit für Abenteuer“

Die vielseitige und abwechslungsreiche

Erlebnisregion Graz

hat aber natürlich auch wintersportmäßig

einiges zu bieten.

Die kleinen, feinen Wintersportgebiete

in der Lipizzanerheimat

laden zum Skifahren, Langlaufen,

Schlittenfahren, Skitourengehen

oder Schneeschuhwandern ein.

Fernab von riesigen Skischaukeln

wedelt man am Salzstiegl,

Gaberl, in St. Hemma oder Modriach-Winkel

ganz entspannt

die verschneiten Hänge hinunter.

Die Hebalm sowie Modriach und

Thal – der Geburtsort von Arnold

Schwarzenegger – lassen jedes

Langläufer-Herz höherschlagen.

Im Vordergrund stehen Spaß an

der Bewegung und die Schönheit

der Landschaft. Wer es nach der

Winterfrische eher ruhig angehen

möchte, kann im warmen Wasser

der Therme NOVA in Köflach

entspannen.

Silvester-Spektakel

„Zeit für gute Laune“

Zum Jahresausklang findet wieder

ein außergewöhnliches Silvester-Spektakel

mitten in Graz

statt: Wasser, Feuer, Laser und

Licht werden zu imposanten

Shows vereint. Bereits einen Tag

vor dem eigentlichen Jahresende,

also am 30. Dezember wird

in der Erlebnisregion Bauernsilvester

gefeiert.

Mehr infos findet man unter:

www.regiongraz.at/advent


34 motor

www.grazer.at 13. NOVEMBER 2022

Premier-League-Aufstieg

EINDRUCKSVOLL.

Mazda bringt sein erstes

Plug-in-Hybrid-Modell

auf den Markt und

will damit kerzengerade

in die Crossover-

Premier-League.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Mazda dreht auf und

schickt sein erstes

Modell mit Plug-in-

Hybridantrieb ins Rennen. Der

Mazda CX-60 Plug-in-Hybrid hat

so ziemlich alles, was die Marke

in den vergangenen 100 Jahren

in ihre DNA aufgenommen hat.

Herausragendes Außen- und Innendesign,

feinste Handwerkskunst

und innovative Technologien,

die dem Fahrer das Leben

hinter dem Steuer leichter machen.

Bestes Beispiel ist das neue

Driver-Personalization-System.

Es erkennt mittels kamerabasierter

Gesichtserkennung, wer auf

dem Fahrersitz Platz genommen

hat, und passt die Umgebung wie

Sitzposition, Lenkrad, Spiegel,

Head-up-Display und sogar die

Sound- und Klangeinstellungen

automatisch an den Körperbau

und die persönlichen Vorlieben

an. Mazda will mit dem CX-60

zur Premium-Marke aufsteigen,

und das dürfte den Japanern auch

gelingen. Also einsteigen bitte!

Macht auch ziemlich Spaß. Der

Mazda schaut auch innen edel

aus, ganz in Weiß, und damit war

ich mit meinem schwarzen Outfit

durchaus passend bekleidet. Die

Hersteller haben im Innenraum

durchwegs hochwertiges Material

verwendet. Klassisch ist das Cockpit

angelegt. Man findet Tasten

und Knöpfe und man kann mit

dem Dreh-Drück-Steller auf der

Edel sieht das Cockpit aus. Es gibt klassische Knöpfe und Regler und vieles

kann man auch von der Mittelkonsole aus bedienen. LUEF LIGHT (4)

Perfekter kann der Außenauftritt eines neuen Autos kaum sein. Der Mazda CX-60 Plug-in-Hybrid ist ein Hingucker.

Das stylische, angenehme Design setzt sich auch im Inneren des Crossover-SUV fort.

Mittelkonsole sehr viel anfangen

und regeln.

Es gibt sehr viel Platz

Das Raumgefühl ist besser als

beim Mazda CX-5. Die dreigeteilte

Rückbank lässt den Kofferraum

von guten 570 auf 1726 Liter wachsen.

Die Ausstattung ist auf neuestem

Stand, es gibt jede Menge an

Assistenzsystemen: Bergabfahrassistenz,

adaptive Geschwindigkeitsregelanlage,

360-Grad-Monitor

mit erweitertem Sichtfeld,

Geschwindigkeitsbegrenzungen,

Verkehrszeichenerkennung, LED-

Scheinwerfer, permanenter Allradantrieb,

Top-Infotainment sind

Pluspunkte. Kommen wir zum

Fahren. Der Mazda CX-60 Plugin-Hybrid

kann es sanft und rau.

Sanft ist der Mazda dann, wenn

es rein elektrisch zur Sache geht.

Und die rein elektrische Reichweite

beträgt immerhin rund 63

Kilometer. Bei Druck aufs Gaspedal

wird es rauer. Den Sprint von

0 auf 100 km/h schafft das mehr

als zwei Tonnen schwere Auto in

sportlichen 5,8 Sekunden. Dafür

garantiert die Systemleistung von

327 PS! An Höchstgeschwindigkeit

könnte der Mazda die 200-km/h-

Grenze überschreiten. Rein elektrisch

kann der Japaner 140 km/h

schnell fahren. Der Wagen liegt gut

in der Hand, Lenkung und Schaltung

funktionieren einwandfrei.

Schnäppchen ist der Madza CX-

60 Plug-in-Hybrid keines, aber für

das Geld bekommt man auch sehr

viel Leistung und viel Komfort.

Dazu hat man durch den geringen

C02-Ausstoß von 33 Gramm/Kilometer

auch ein gutes Gewissen.

Cooles Design: etwa das Mazda-

Logo auf dem Kühlergrill


13. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

motor 35

ist das Ziel!


Mazda CX-60 Plug-in-Hybrid

■ Benzinmotor: Leistung

191 PS (141 kW), Beschleunigung

0–100 km/h in

5,8 Sekunden, Spitze 200

km/h

■ Elektromotor:

Permanentmagnet-AC-

Synchronmotor, Leistung

175 PS (129 kW)

■ Systemleistung: 327 PS (241 kW), Batterietyp Lithium-Ionen,

Batteriekapazität 17,8 kW

■ Verbrauch: kombiniert 1,5 l/100 Kilometer, 23,0 kWh, C02-Emission

kombiniert 33 g/Kilometer WLTP

■ Reichweite: 63 Kilometer elektrisch

■ Getriebe: Achtstufen-Automatik

■ Abmessungen: Länge 4,74 Meter, Breite 1,89 Meter, Höhe 1,68

Meter, Leergewicht 2,1 Tonnen, Kofferraumvolumen 570–1726 Liter

■ Preis: ab 49.950 Euro (Testauto 65.500 Euro)

■ Autohaus: Robinson KG, Kärntner Straße 28–30, Graz,

Tel. 0316/780-0, www.robinson.at

Rätsel-Lösung vom 6. 11. 2022

S W A B J K

C S D P A R A D E A V L

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Sudoku-Lösung

vom 13. 11. 2022

3 9 6 8 5 2 7 4 1

5 2 8 1 7 4 6 9 3

7 4 1 3 6 9 8 5 2

2 3 5 6 1 8 9 7 4

1 8 7 4 9 3 5 2 6

9 6 4 5 2 7 3 1 8

4 5 2 9 8 6 1 3 7

6 7 9 2 3 1 4 8 5

8 1 3 7 4 5 2 6 9

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36

sport

graz

www.grazer.at 13. NOVEMBER 2022

Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

36

Nachwuchs

tanzt erfolgreich

■ Großer Erfolg für die Tänzerinnen

der Grazer O’Kelly Irish

Dance Academy bei der Europameisterschaft

letzte Woche

in Aix-en-Provence in Frankreich.

In den Solo-Bewerben

holte Desire Speer (U11) die

Silbermedaille und Nele Leinweber

(U13) die Bronzemedaille.

Dazu belegte Emma

Schwaiger (U10) den vierten

und Linda Krausler (U18) den

fünften Platz.

Alle vier Tänzerinnen haben

damit die Qualifikation

für die Weltmeisterschaft im

April nächsten Jahres im kanadischen

Montreal geschafft,

für die sich nur die besten fünf

Tänzerinnen jeder Altersgruppe

qualifizieren, und das auch

nur dann, wenn sie drei komplett

fehlerlose Runden tanzen.

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Wenn heute kurz vor 19

Uhr in Pasching der

Schlusspfiff im Spiel

zwischen dem LASK und Sturm

ertönt, beginnt in der Bundesliga

die Winterpause. „Eine coole und

sehr spannende Herbstsaison ist

dann zu Ende“, sagt Sturm-Trainer

Christian Ilzer. „Mit einem

Sieg beim LASK wollen wir dem

Herbst noch die Krone aufsetzen.“

Die Linzer waren es auch,

denen es als einzige Mannschaft

der Bundesliga gelungen ist,

Sturm zu schlagen.

Zweitbeste Saison

Die ersten 15 Runden für sich genommen

waren schon sehr gut.

Die Einordung der Leistung in

den Gesamtkontext der Bundesliga-Saisonen

zeigt dann noch

einmal, wie gut diese Spielzeit

wirklich war. Nach 15 Runden

halten die „Blackys“ bei 32 Punkten,

mit einem Sieg beim LASK

Es werden nicht nur wir uns

denken, dass im Herbst viel

mehr möglich gewesen wäre.“

GAK-Sportdirektor Dieter Elsneg ortet fürs Frühjahr

Potenzial in der Offensive seiner Mannschaft. GEPA (3)

So gut war Sturm

nur unter Osim

BILANZ. Im letzten Spiel 2022 muss Sturm heute zum LASK. Fix ist schon

jetzt: Nach 16 Runden standen die „Blackys“ erst einmal besser da.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

könnten es 35 werden. Zum Vergleich:

In der Saison 1997/98, der

ersten in der heutigen Merkur

Arena, an deren Ende Sturm erstmals

Meister geworden ist, hatte

der Verein nach 16 Runden 37

Punkte auf dem Konto, hat bei elf

Siegen und vier Unentschieden

nur einmal verloren. Auch eine

Saison später beim zweiten Titel

waren es 37 Punkte aus zwölf Siegen,

einem Remis und drei Niederlagen.

Beim bislang letzten Meistertitel

in der Saison 2010/11 unter

Trainer Franco Foda sind es gar

„nur“ 29 Punkte gewesen. Sturm

stand damals wie heute auf dem

zweiten Platz. In Führung lag

aber nicht – wie mittlerweile gewohnt

– Salzburg, sondern SV

Ried. In der Vorsaison schließlich,

in der Sturm am Ende Vizemeister

wurde, standen 27 Punkte

zu Buche. Und zwölf Punkte

Rückstand auf Salzburg, während

es aktuell nur vier sind.

Was aber ebenso auffällt: In allen

drei Meistersaisonen und in

Der LASK

(Efthymis

Koulouris,

links)

hat Jon

Gorenc-

Stankovic

und

Sturm die

einzige

Niederlage

im

Herbst

zugefügt.

GEPA

der Vorsaison hat Sturm deutlich

mehr Tore erzielt als heuer.

Großer Moment

Aber Sturm hat im August auch

seinen Top-Torjäger Rasmus

Höjlund zu Atalanta Bergamo

in die Serie A ziehen lassen. Für

Trainer Ilzer einer der vielen besonderen

Momente der laufenden

Meisterschaft, neben den

beiden Unentschieden gegen

Lazio etwa. „Wo wir gesehen haben,

dass wir mit einem Topteam

mithalten konnten.“

Der emotionalste Moment

war aber ein anderer. „Als Otar

Kiteishvili nach seiner langen

und harten Zeit gegen Feyenoord

in der Nachspielzeit das Tor zum

1:0 gemacht hat. Das war ein

ganz großer Moment.“

Auch in das letzte Bewerbsspiel

des Jahres gegen den LASK

geht Sturm mit der gewohnten

Intensität. „Schon gegen Altach

war nichts von Lethargie zu sehen“,

zollt Christian Ilzer seiner

Truppe Respekt.


13. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

sport

graz 37


OHA!

Erstmals im Nationalteam

Sturms Mittelfeldmaschine Alex

Prass steht erstmals im Kader des

ÖFB-Nationalteams.

Zwei Niederlagen

Die Herren des UVC Graz haben im

Volleyball Challenge Cup beide Spiele

gegen Murov Baku mit 0:3 verloren.

OJE!


Neues Spiel, neues Glück

HEIMSPIEL. Österreichs Basketball-Nationalteam empfängt im Sportpark die Schweiz (17 Uhr).

Dass die Trauben für

Österreich gegen die

Basketball-Weltmacht

Kroatien im Sportpark zu hoch

hängen werden, war zu erwarten.

Zumal Teamchef Chris

O’Shea die Mannschaft stark

verjüngt hat. Nach dem ersten

Viertel haben die Österreicher

sogar 24:18 geführt, zur Pause

waren sie knapp hinten. „Wir

haben mit viel Selbstvertrauen

begonnen und drei Viertel

lang ordentlich gespielt“, sagt

O’Shea. „Dann ist der Faden

verloren gegangen.“ Am Ende

stand eine 75:100-Niederlage.

Zeit zum Trübsalblasen bleibt

aber keine, denn schon heute

geht es in der EM-Qualifikation

weiter, wenn die Schweiz

im Sportpark gastiert (17 Uhr).

Vielleicht klappt es da mit den

ersten Punkten in der Quali-

Gruppe. Und mit einem ersten

Einsatz von UBSC-Graz-Spieler

Lukas Simoner.

Trotz der letztlich klaren Niederlage

ist der Teamchef zuversichtlich.

„Das war ein deutlicher

Fortschritt. Wir müssen

den Jungen die Chance geben,

Fehler zu machen und besser

zu werden.“ Gegen die Schweiz

erwartet er sich im Sportpark

neuerlich eine enge Partie.

„Aber wir werden wieder mit

viel Energie spielen.“

Bogic Vujosevic (links) und Co empfangen heute die Schweiz.

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www.grazer.at 13. NOVEMBER 2022

SO ISST GRAZ

Das „Geek’s Café “ präsentiert ...

... Bruschetta-Burger

Geek’s-Chef Paul Schneider. KK (2)

Am 18. November ist es so weit, da feiert

das Geek’s Café in der Zinzendorfgasse

mit Live-Musik sein siebenjähriges Bestehen.

In dieser Zeit hat sich das Lokal mit

seinem besonderen Konzept schon längst

als Insider-Tipp in Graz etabliert. Denn das

gemütliche Café hat sich voll und ganz

der Nerd-Kultur verschrieben. Herr-der-

Ringe-Enthusiasten, Star-Wars-Fans und

auch Anhänger des Superhelden-Genres

reichen einander die Hand, erfreuen sich an

der passenden Deko, kreativen Drinks und

den köstlichen und speziellen Snacks – die

Sandwiches sind beispielsweise nach „Big

Bang Theory“-Charakteren benannt, vom

Sheldon bis zur Penny.

FAB

Für ca. 4 Burger:

4 große Rispentomaten (knackig)

1 roter Zwiebel

1 Bund frisches Basilikum

2 EL Olivenöl

1 EL Balsamico-Glace

Salz & Pfeffer

Kräuterbutter

2 Knoblauchzehen

Rucola

Burgerbrot nach Wahl

1 Cherrytomate

Zubereitung:

Zuerst die Tomaten und die rote Zwiebel

in kleine Würfel schneiden.

Basilikum fein hacken

und die beiden

Koblauchzehen

pressen. Alles

in eine Schüssel

geben und

danach mit

Balsamico-Glace,

Olivenöl, Salz und

Pfeffer abschmecken.

Das Ganze dann einen Tag lang abgedeckt

im Kühlschrank ruhen lassen. Dann

geht es auch schon ans Eingemachte:

Das Burgerbrot beidseitig mit Kräuterbutter

bestreichen und in einer Pfanne

oder einem Toaster warm machen. Mit

der kalten Bruschetta einseitig belegen,

Rucola rein – und anschließend mit einer

Cherrytomate dekorieren.

GRAZWORTRÄTSEL

steir. Landesvater

† 1901 (Ladislaus

G.)

im Preis

herabgesetzt

Sozialverein

am

Lendplatz

(3 Wörter)

kaum

zu vernehmen

Wanderroute

in

Hitzendorf

Stadt

in der

Lombardei

buddhist.

Sündenlast

Autor, †

1974 in Graz

Rauschgifthändler

zu Heilzwecken

verwendeter

Pflanzensaft

Berg unter

der Kernstockwarte

(...höhe)

Gruppe

von Erben

im Erbrecht

naiver

Comic-Bär

Meister

Petz

frz. Palatschinke

Na klar!

1

8

Markgrafen

in der Mark

an der Mur

im 11. Jh.

kelt. Sagenkönig

Brauerei

9

Ausruf der

Empörung

Grazer Dramatiker


Grazer

Stadttor

2

subarktisches

Herdentier

deutscher

TV-Sender

Flausen,

Launen

Zaster

Glücksritter

Liegesofa

deutsche

Vorsilbe

5

† 1884

6

Hauptstadt

Ägyptens

frz. Adelsprädikat

spanischer

Artikel

ein Rückscheinbrief

ital. "ich"

Betreiber

von FRida

& freD

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

englisch

für "eins"

poetisch

für "Löwe"

KFZ-Kz. für

BH Leoben

Abk. f. "Polyethylen"

japanisches

Brettspiel

Schlusswort

eines

Gebetes

größte

Drüse

des

Körpers

abscheulich,

widerwärtig

Opernlied

100 Quadratmeter

Zeichen

für Rubidium

Falschmeldung

in der

Presse

Gebirge

auf Kreta

Apfelsine

10

12

spärlich

vorhanden,

unüblich

flugunfähiger

Vogel auf

Neuseeland

11

frz. für

"eins"

deutscher

TV-Sender

Devise,

Motto,

Parole

3

4

Eggenberger

Fußballverein

lateinisch

für "wo"

sächliches

Fürwort

Grazer Autor

(Matthias)

Gerät zum

Kehren

Sitz d. steir.

Landesregierung

jap. Matte

moslem.

Filzkappe

Zeichen

für Thoron 7

Vermächtnis

an die

Nachwelt

Lösung der Vorwoche: MESSENDORF Rätsellösungen: S. 35

Aktuelles Lösungswort:

SUDOKU

3 6 5 4

1 9

4 3 8 2

2 5 8 4

1 9 6

7

4 9 1 3

3 5

3 7 4 2 6

1202

Jede Ziffer

darf in

jeder Reihe

in jedem

Quadrat

nur einmal

vorkommen.

Bleistift

spitzen,

los geht’s.

Viel Spaß!

11

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13. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

grazer sonntag 39

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 13. NOVEMBER

WOHIN AM SONNTAG

stehen im Vordergrund, wie auch

das Sammeln der Wildkräuter.

HIGHLIGHT:

Konzert

Styrian Klezmore

Orchestra

Coinflip Cutie – November-Depression

Ein mittlerweile schon fast zur

Tradition gewordener Storytelling-

Abend mit einem spannenden,

melancholischen, gruseligen und

manchmal auch lustigen Märchen,

das mit feiner Indie-Acoustic-Rockmusik

untermalt und von Bildern

begleitet wird. Das Publikum erwartet

eine packende Reise durch die

(meist unbekannte) Märchenwelt

für Erwachsene. Inklusive kleiner

Nasch-Überraschung. Um 19.30 Uhr

in der Bar 28.

Styrian Klezmore Orchestra

Eine hochenergetische Ladung

junger professioneller Musiker wird

zu einem orchestralen Großformat

vereint, um einen Stilpluralismus im

Ballungsraum zwischen jiddischer

Musik, Klezmer- und Balkan-Groove

näher auszuleuchten. Die beiden

Musiker Moritz Weiß (Klarinette)

und Ivan Trenev (Akkordeon)

wirbeln bereits seit einiger Zeit

musikalischen Staub auf, wenn es

um jiddische Klänge, Klezmer- oder

Balkan-Sound in der Steiermark

geht. Es ist die Neugier und die

Leidenschaft der beiden, die ihre

unterschiedlichen Projekte vorantreibt.

Zahlreiche Preise, Auszeichnungen

und Albumproduktionen

sowie erfolgreiche, umjubelte

Konzerte mit diversen Ensembles

auf nationalen und internationalen

Bühnen sowie Festivals bestätigen

die intensive Kreativarbeit der beiden

Ausnahmemusiker. Um 19.30

Uhr im Orpheum.

Spielzeugflohmarkt

Eine tolle Möglichkeit, alte Spielsachen

loszuwerden und obendrein

noch ein wenig Taschengeld

dazuzuverdienen, bietet sich in

Jakomini an: Stücke,

die nicht mehr

gebraucht werden,

können heute

zwischen 11 und

13 Uhr in der Pfarre

Münzgrabenstraße von

Kindern und

Jugendlichen

angeboten

werden.

Einzige Regel

ist: Erwachsene

dürfen zwar

REITHOFER MEDIA, GETTY

kaufen, aber nicht verkaufen. Ohne

Anmeldung und ohne Standgebühr

– einfach hinkommen. Der Aufbau

ist für die jungen Aussteller ab 9

Uhr möglich.

Kräuterwanderung

Bei der Kräuterwanderung auf den

Florianiberg und Lienhof erwartet

die Wanderer ein Ausflug

für die ganze

Familie. Dauer ist

circa 3,5 Stunden.

Los geht es um

9.30 Uhr bei der Bushaltestelle

Bad Strassgang.

Essbare Wildkräuter,

Heilpflanzen,

Wildgemüse in

Theorie und Praxis,

Pflanzenbestimmen,

Inhaltsstoffe

und Verwendung

Der Watzmann ruft

Im Jahr 2016 verabschiedete sich

das Kultstück „Der Watzmann“

nach 40 Jahren in die Musikgeschichte.

Aber wie das halt so ist

mit Klassikern, die längst beim

Publikum als immer und ewig

aufführbar gelten, dauerte der Aufenthalt

im Ausgedinge nur wenige

Jahre, ehe es wieder zurückkam

und nun erneut live zu erleben ist.

In der kultigen Originalbesetzung

waren es Wolfgang Ambros und

der No. 1 vom Wienerwald, Klaus

Eberhartinger, die EAV-Legende

als Gailtalerin, Joesi Prokopetz als

Knecht und Vater und Christoph

Fälbl in einer Doppelrolle als Bua

und Knecht, die dem Publikum

größten Spaß bereiten. Um 19 Uhr

in der Stadthalle Graz.

Men 4 Queen

Als „die etwas andere Stripshow“

wird dieses Amusement betitelt.

Eine Aufführung einer Männertanzgruppe,

bei der das Publikum einen

unvergesslichen Abend voller Leidenschaft,

Tanz und Freude erleben

soll. Um 19 Uhr im Stefaniensaal –

Congress Graz.

radio.string.quartet – 17. November, 20:00 Uhr – Dom im Berg

- B:A:C:H - like waters -

Das unvergleichliche radio.string.quartet holte sich in den letzten Jahren immer wieder Inspiration bei Meistern des

20. Jahrhunderts wie Joe Zawinul und John McLaughlin. Im neuen Programm geht es zuerst drei Jahrhunderte in

die Vergangenheit und dann mit J. S. Bachs Violinsonate in g-moll im Gepäck zurück in die Zukunft.

Die Pfeiler der Komposition stehen stark verankert und in sich geschlossen, nur das Gewand wird der musikalischen

Sprache des Quartetts angepasst – und wird so zu einem zeitgemäßen Hörerlebnis, in dem die Band ihren

einzigartigen Klangkosmos mit den Ideen und Formen des barocken Meisters verschmilzt.


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