SATZTEILBESTIMMUNG

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SATZTEILBESTIMMUNG

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Qualifizierungseinheit Satzteilbestimmung

Diese Qualifizierungseinheit ist für den Lerner gedacht, der sich einen Überblick über

die wesentlichen Elemente der Satzlehre verschaffen will. Wenn Sie weitergehende

Informationen haben möchten, d.h. sich mehr mit den grammatikalischen Feinheiten

der Satzlehre auseinander setzen wollen, können Sie sich mit der entsprechenden

Literatur vertraut machen. (z.B. Grammatik – Duden)

Warum es wichtig sein kann, sich mit Sätzen zu beschäftigen.

Im Alltag sprechen wir miteinander, ohne dass wir uns darüber im Klaren sind, wie

die jeweilige Kommunikation abläuft. Das Ergebnis der Kommunikation erleben wir in

der Regel gefühlsmäßig, d.h. wir freuen oder ärgern uns über das, was bei diesem

Gespräch herausgekommen ist.

Die größten Kommunikationsschwierigkeiten (häufig gebrauchter Ausdruck des

Sprechers: „Warum verstehst du mich nicht?“) liegen oft nicht, wie allgemein

gemeint, beim Hörer, sondern beim Sprecher. Dies gilt natürlich ebenfalls bei der

schriftlichen Kommunikation.

Es ist ihm oft nicht möglich sich präzise auszudrücken, so dass für ihn keine

befriedigende Kommunikation stattfindet. Befriedigend insoweit, dass er seine

Bedürfnisse nicht in der entsprechenden Form sprachlich artikulieren kann. Die

Folge ist, dass der Hörer überhaupt nicht in der Lage ist, den Sprecher und dessen

Absichten zu verstehen.

Die gesprochene Sprache ist wie eine Visitenkarte. In Gesprächen taxieren wir

unseren Partner auch nach seiner Sprache. Unbewusst spüren wir, ob uns ein

Mensch gegenübersteht, der sich korrekt, d.h. auch im grammatikalischen Bereich

korrekt ausdrückt. Demjenigen, der eine höhere Sprachkompetenz hat, wird dann

auch in anderen Bereichen eine hohe Kompetenz zugeordnet, was natürlich nicht

immer stimmen muss. Ein korrekter und angemessener Gebrauch der Sprache dient

letztendlich dem sozialen Stellenwert des Sprechers.

Ein Satz ist eine Ansammlung von Wörtern, die richtig geordnet, einen Sinn ergeben.

Erst dadurch wird es mir überhaupt möglich, anderen Menschen eigene

Vorstellungen, Bitten, Anweisungen u.ä. mitzuteilen.

Daher kann es nur im Interesse des Sprechers (oder des Verfassers)sein, durch eine

geeignete Wortwahl den Satz so zu formulieren, dass seine Gedanken in diesem

Satz einen nachvollziehbaren Zusammenhangenthalten sind. Dadurch bekommt

mein Gesprächspartner die Chance , mich zu verstehen .

In den folgenden Kapitel werden die einzelnen Bestandteile eines Satzes

beschrieben.

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Bestandteile des Satzes

Ein Satz kann aus vier Satzteilen bestehen:

- Subjekt

- Prädikat

- Objekt

- Adverbiale Bestimmungen

als Besonderheit

- das Attribut

Es reichen zwei Teile aus, damit wir überhaupt von einem Satz sprechen können.

Der vollständige Satz besteht mindestens aus dem Subjekt und dem Prädikat.

In dem Fall spricht man vom Satzkern.

1. Das Subjekt (Satzgegenstand)

Beispielsatz: Der Spieler wirft.

In dem Beispielsatz ist der Spieler das Subjekt.

Wenn wir nach dem Subjekt suchen, lautet die Frage:

Wer oder was wirft

Antwort: der Spieler

Grammatikalisch gesehen, steht das Subjekt immer im 1. Fall (Nominativ).

Übung

1. Am Tisch saßen die Männer und spielten Karten.

Subjekt………………….

2. Wir wollen uns das noch einmal überlegen.

Subjekt………………….

3. Im Zug saßen die Reisenden.

Subjekt………………….

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4. Das Veranstaltungsprogramm wird dieses Jahr erst im November verteilt.

Subjekt………………….

5. Die Details zu den einzelnen Veranstaltungen sind auch am schwarzem Brett

ausgehängt.

Subjekt………………….

6. Wir wissen, dass sie kommen werden.

Subjekt………………….

Subjekt………………….

Lösungen:

1. Subjekt: Die Männer

2. Subjekt: Wir

3. Subjekt: die Reisenden

4. Subjekt: Das Veranstaltungsprogramm

5. Subjekt: Die Details zu den einzelnen Veranstaltungen

6. Subjekt: Wir

. Subjekt: sie

2. Das Prädikat (Satzaussage)

Bleiben wir bei dem Beispielsatz: Der Spieler wirft.

Die Satzaussage in dem Satz ist: wirft

Wenn wir nach dem Prädikat suchen, lautet die Frage demnach:

Was tut der Spieler?

Antwort: Er wirft

Grammatikalischgesehen ist im Allgemeinen das Prädikat (Satzaussage) ein Verb

(Tätigkeitswort).

Besonderheit: Bei den Hilfsverben „sein, werden, haben“ ist das Prädikat mehr als

nur das Hilfsverb.

Ein Beispiel: Peter ist hungrig.

Nach dem Subjekt fragen wir mit dem üblichen wer oder was?

Demnach: Wer oder was ist hungrig?

Antwort: Peter

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Die Frage nach dem Prädikat ist in diesem Fall anders zu stellen. „Was tut Peter?

passt nicht richtig. Hier ist zu erkennen, dass der Begriff hungrig mit zum Nomen

gehört, weil er den Zustand von Peter beschreibt. Diese Satzkonstruktion nennt man

„Prädikatsnomen“.

Bei Satzgefügen (Haupt – und Nebensatz) können jeweils das Subjekt und das

Prädikat bestimmt werden.

Bsp. Er vermutete schließlich, dass das Programm einen Fehler auswies.

Hauptsatz: Er Subjekt vermutete Prädikat

Nebensatz: das Programm Subjekt auswies Prädikat

In den Nebensätzen steht das Prädikat am Ende des Satzes.

- auswies

Sätze sind in der Regel nicht so kurz, d.h. sie beschränken sich nicht auf den

Satzkern, der aus dem Subjekt und dem Prädikat besteht.

Es würde sich im allgemeinen Sprachgebrauch recht merkwürdig anhören, wenn wir

miteinander in diesen kurzen Sätzen kommunizieren würden. Für die Verständigung

würde es allerdings reichen. Aber da wir den Anspruch haben, uns sprachlich genau

und wohlklingend auszudrücken, erweitern wir die Satzkerne mit zwei weiteren

Satzteilen. Damit ist uns eine bessere, d.h. für die Verständigung notwendige

Formulierung der Information möglich.

Übung

Bestimmen Sie In den folgenden Sätzen den Satzkern.

Bsp.

Bei schlechtem Wetter wird der Ausflug verschoben.

Subjekt: der Ausflug

Prädikat: wird verschoben

1. Neue Regeln lassen sich nicht so schnell einführen.

Subjekt:

Prädikat:

2.Spam-Mails verursachen überquellende Postfächer.

Subjekt:

Prädikat:

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3.Im Test fielen einige Fehler beim Bespielen der CD auf.

Subjekt:

Prädikat:

4.In der Zeitschrift stand alles Wissenswerte über den neuen PC.

Subjekt:

Prädikat:

5.Der Schutz vor Viren arbeitet im Hintergrund.

Subjekt:

Prädikat:

6. Der Filter arbeitete einwandfrei.

Subjekt:

Prädikat:

7.Mit wechselnden Angaben arbeiten verschiedene Programme im Internet.

Subjekt:

Prädikat:

8.Das Programm prüft alle möglichen Varianten.

Subjekt:

Prädikat:

9. Die neue Festplatte wurde eingebaut.

Subjekt:

Prädikat:

10.In einigen Fällen kann es zu Komplikationen kommen.

Subjekt:

Prädikat:

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3. Die Satzergänzung (Objekt)

3.1. Das Akkusativobjekt

Objekte beziehen sich auf das Verb. Das Verb bestimmt den Fall des Objektes.

Wenn wir den Beispielsatz des Satzkerns Der Spieler wirft erweitern, z.B.. mit der

Aussage den Ball entsteht daraus eine erweiterte Information für den Hörer. Er weiß

jetzt, dass der Spieler nicht mit Steinen, sondern dass er einen Ball wirft. Die

Information hat sich dadurch genauer definiert.

Wenn wir diesen Satzteil erfragen wollen, lautet die Frage demnach:

Wen oder was wirft der Spieler?

Antwort: den Ball

Wenn wir den Satz zu diesem Zeitpunkt in Teile zerlegen, ergibt sich folgendes Bild:

der Spieler Subjekt (Nominativ - 1. Fall)

wirft Prädikat

den Ball Objekt (Akkusativ - 4. Fall)

Es handelt sich daher bei dem Begriff „den Ball“ um eine

Satzergänzung im 4. Fall (Akkusativobjekt)

Übung

1. Der Hund beißt den Mann.

Objekt: Frage?

2. Keiner wollte das Konzert versäumen.

Objekt: Frage?

3.Etr musste den Führerschein abgeben.

Objekt: Frage?

4. Sie konnte die Schokolade nicht liegen lassen.

Objekt: Frage?

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3.2. Das Dativobjekt

Auch im Dativ (3. Fall) gibt es die Satzergänzung. Die Frage danach lautet wem.

Bsp.: Ich vertraue meinem Freund. Wenn wir diesen Satzteil erfragen wollen, lautet

die Frage demnach:

Wem vertraue ich? Antwort: meinem Freund.

Es handelt sich daher bei dem Begriff der Stimme um eine

Satzergänzung im 3. Fall (Dativobjekt)

Übung: Bestimmen Sie in den folgenden Sätzen die Dativobjekte.

1. Die Entscheidung gab dem Geschäft neuen Auftrieb.

Objekt:

2. Der Beliebtheit des Künstlers tat der Skandal keinen Abbruch.

Objekt: Frage?

3.Frau Meier vertraute dem Nachbarn die Pflege ihres Hundes an

Objekt: Frage?

4. Er musste sich dem Gericht gegenüber verantworten..

Objekt Frage?

3.3. Das Genitivobjekt

Die Frage nach den Objekten im Genitiv lautet: wessen?

Die meisten Mitglieder des Vereins enthielten sich bei der Abstimmung der Stimme.

Wenn wir diesen Satzteil erfragen wollen, lautet die Frage demnach:

Wessen enthielten-(bezieht sich auf das Verb enthalten)- sich die meisten Mitglieder

des Vereins?

Antwort: der Stimme. Es handelt sich daher bei dem Begriff der Stimme um eine

Satzergänzung im 2. Fall (Genitivobjekt), weil es auf das Verb enthalten bezieht

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Übung

Bestimmen Sie in den folgenden Sätzen die Genitivobjekte.

1. Man gedachte am Sonntag der Verstorbenen.

Objekt Frage?

2. Die Kinder nahmen sich der Pflege des Hundes an.

Objekt Frage?

3. Bei der Abstimmung enthielten sie sich der Stimme.

Objekt Frage?

4.Satzergänzungen mit Verhältniswörtern (Präpositionales Objekt)

In vielen Sätzen können die Objekte nur mit Präpositionen gebildet werden, wenn

der Sinn richtig formuliert werden soll.

Er steht am Bahnhof.

Adverbiale Bestimmung am Bahnhof

Der Tag endete mit einem Besuch bei einem Zahnarzt,

Adverbiale Bestimmung bei einem Zahnarzt

Wir freuen uns auf deinen Besuch

Adverbiale Bestimmung auf deinen Besuch

.

Ich baue auf dich.

Adverbiale Bestimmung auf dich

In diesen Fällen sprechen wir von

Satzergänzungen im 3. oder 4. Fall mit Präpositionen (Präpositionale Objekte).

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Übung

Bestimmen Sie in den folgenden Sätzen die Objekte mit Präpositionen

Bsp.

Er wollte nicht mehr auf das Thema zu sprechen kommen.

Objekt: auf das Thema Fall: Präposition: auf

1. Ich verlasse mich auf dich.

Objekt: Fall: Präposition:

2. Von der Rente allein konnten sie nicht leben.

Objekt: Fall: Präposition:

3. Es war sinnlos über den Urlaub zu reden.

Objekt: Fall: Präposition:

4. Von Peter erfuhren wir die neuesten Nachrichten..

Objekt: Fall: Präposition:

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Übung

Eine Übung zu den Objekten:

Suchen Sie aus den folgenden Sätzen die Objekte heraus. Bestimmen Sie die

Objekte nach dem Fall oder als präpositionales Objekt .

1. Er hatte die Ausbildung im letzten Jahr beendet.

Objekt im ...Fall

2. Er führte das Geschäft weiter.

Objekt im ...Fall

3. Das Laufwerk des PC war defekt und bedurfte einer Reparatur.

Objekt im ...Fall

4.Frau Meier vertraute dem Nachbarn die Pflege ihres Hundes an

Objekt im ...Fall

5. Der Ausbilder hat die Frage beantwortet.

Objekt im ...Fall

6. Sie borgte sich von ihrer Freundin das Auto.

. Objekt im ...Fall

7. Das Geschäft lieferte die bestellte Ware.

Objekt im ...Fall

8. Die Behörde entzog dem LKW – Fahrer die Fahrerlaubnis.

Objekt im ...Fall

9. Die Eltern versprachen ihrer Tochter das Geld für einen Urlaub.

.

Objekt im ...Fall

10. Der Arzt verschrieb dem Kranken ein Medikament.

Objekt im ...Fall

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4. Die adverbiale Bestimmungen (Umstandsbestimmungen)

Die adverbialen Bestimmungen beziehen sich wie die Objekte auf das Prädikat, d.h.

auf das Verb.

Die vier wesentlichen adverbialen Bestimmungen sind folgende:

4.1 Die adverbiale Bestimmung des Ortes

Sie geben den Ort an, auf den sich die Tätigkeit (das Verb) bezieht.

Adverbiale Bestimmung des Ortes werden gebraucht:

im Dativ (3.Fall)

Christine lebt auf dem Land.

Hier lautet die Frage: Wo lebt Christine Antwort: Auf dem Land

im Akkusativ (4.Fall)

Sie fahren in die Stadt.

Hier lautet die Frage: Wohin fahren sie? Antwort: In die Stadt .

Übung

Bilden Sie drei Sätze, in denen adverbiale Bestimmungen des Ortes enthalten sind.

4.2 die adverbiale Bestimmung der Zeit

Adverbiale Bestimmungen der Zeit geben den Zeitpunkt der Tätigkeit an.

Wir gingen um 12. 00 Uhr zum Essen.

Hier lautet die Frage:

Wann gingen wir zum Essen?

Antwort: Um 12.00 Uhr.

Adverbiale Bestimmungen der Zeit antworten auch auf folgende Fragewörter:

Wie lange? Wir warten bis Samstag.

Wie oft? Ich habe dich zweimal besucht.

Seit wann? Es schneit seit gestern.

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Übung

Bilden Sie drei Sätze, in denen adverbiale Bestimmungen der Zeit enthalten sind.

4.3 die adverbiale Bestimmung der Art und Weise

adverbiale Bestimmung der Art und Weise werden benutzt, um die das „Wie“ einer

Tätigkeit zu beschreiben.

Klaus singt schön.

Am schnellsten läuft Martin.

Er redet mit großen Gesten.

Bei diesen Beispielsätzen können wir mit „Wie“ fragen.

Wie singt Klaus?

Wie rennt Martin?

Wie redet er?

4.4 die adverbiale Bestimmung des Grundes

adverbiale Bestimmung des Grundes werden benutzt, um den Grund bzw. Die

Ursache einer Tätigkeit zu beschreiben.

Bei diesen Beispielsätzen können wir mit „Warum“ fragen

Wegen des schlechten Wetters wurde die Straße gesperrt.

Warum wurde die Straße gesperrt?

Er singt vor Freude.

Warum singt er?

Infolge des Verkehrsaufkommens bildete sich ein Stau.

Warum bildete sich ein Stau?

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4.5 Arten der adverbialen Bestimmungen

Adverbiale Bestimmungen können auf verschiedene Art und Weise gebildet werden:

- durch ein Nomen (Hauptwort) mit einer Präposition (Verhältniswort)

- Bsp.: Die Gruppe fuhr ins Theater

durch ein Adjektiv (Eigenschaftswort)

Bsp.: Sie sang laut und schön.

durch ein Partizip (Mittelwort)

Bsp.: Sie gingen singend nach Hause

adverbiale Bestimmungen werden auch durch Adverbien (Umstandswörter) gebildet.

Sie beziehen sich wie die bisher genannten auf:

die Zeit

den Ort

die Art und Weise

den Grund

Der Unterschied liegt darin, dass diese Wörter nicht veränderbar sind

Einige Beispiele dafür:

Adverbien des Ortes:

draußen, hier, dort, hinauf, hinunter, herüber

Adverbien der Zeit:

heute, morgen, bisher, täglich, abends, dann, damals, spät, sofort

Adverbien der Art und Weise:

gern, schnell, sehr, sogar, völlig

Adverbien des Grundes:

deshalb, daher, wozu, durchaus, dafür,

Zu den Adverbien gibt es eine eigene Qualifizierungseinheit

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Übung

Bestimmen Sie in den folgenden Sätzen die adverbialen Bestimmungen:

Bsp.

Bei schlechtem Wetter wurde die alte Statue geborgen.

Wann wurde die Statue geborgen? bei schlechtem Wetter

Adverbiale Bestimmung der Zeit

1. Herr Maier arbeitet in Köln.

Adverbiale Bestimmung ..........

2 Er kam am späten Abend nach Hause.

Adverbiale Bestimmung...........

Adverbiale Bestimmung...........

3. Gestern fuhren sie mit guter Laune ausgeruht in den Urlaub.

Adverbiale Bestimmung...........

Adverbiale Bestimmung...........

Adverbiale Bestimmung...........

4. Er zitterte vor Kälte

Adverbiale Bestimmung...........

5. Der Besuch blieb drei Stunden lang.

Adverbiale Bestimmung...........

6. Sie redete sehr hastig.

Adverbiale Bestimmung...........

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In einigen Fällen ist es nicht so einfach die adverbialen Bestimmungen und die

Satzergänzungen zu unterscheiden.

Bsp. Wir gehen auf der Straße.

Hier kann man fragen:

Auf wem gehen wir? Objekt im Dativ mit Präposition

Wo gehen wir? Adverbiale Bestimmung des Ortes

In diesen Fällen kann man von beiden Möglichkeiten ausgehen.

Übung

Bestimmen Sie die adverbialen Bestimmungen in den folgenden Sätzen:

1. Die alte Statue wurde am frühen Morgen fast unbeschädigt aus dem stürmischen

Meer gezogen.

Adverbiale Bestimmung:

Adverbiale Bestimmung:

Adverbiale Bestimmung:

2. Der Dampf strömt aus den Ventilen in die Zylinder.

Adverbiale Bestimmung:

Adverbiale Bestimmung:

3. Zu Beginn des Herbstes verlassen die Zugvögel Europa.

Adverbiale Bestimmung:

4. Deswegen wurde das Verfahren nicht weitergeführt.

Adverbiale Bestimmung::

5. Im Winter wohnte er im Süden

Adverbiale Bestimmung:

Adverbiale Bestimmung::

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6. Das Projekt verlief gut

Adverbiale Bestimmung:

7. Das Team arbeitet Tag und Nacht an den Aufgaben.

Adverbiale Bestimmung:

8. Er setzt sich in die hintere Reihe.

Adverbiale Bestimmung:

9. Er musste die ganze Arbeit neu schreiben,

Adverbiale Bestimmung:

10. Sie verschoben die Sitzung auf den Abend.

Adverbiale Bestimmung:

5. Das Attribut

Attribute können das Subjekt , die Objekte und die adverbialen

Bestimmungen erweitern. Attribute stehen in den meisten Fällen in Verbindung

zu Substantiven.

Das Attribut ist kein Satzteil. Es kann aber leicht mit einem Genitivobjekt oder einer

adverbialen Bestimmung verwechselt werden. Wenn Sie sich aber darauf besinnen,

dass Objekte und adverbiale Bestimmungen sich immer auf das Prädikat (und damit

auf das Verb) beziehen, werden Sie den Unterschied erkennen.

Beispiel:

Die Festplatte des PC musste wegen eines Defektes ausgewechselt werden.

Die Festplatte ist das Subjekt

auf die Frage

wer oder was musste wegen eines Defektes ausgewechselt werden?

des PC könnte auf den ersten Blick eine Satzergänzung im 2. Fall (Genitivobjekt)

sein. Es handelt sich hier aber um keine Satzergänzung.

des PC bezieht sich nicht auf das Prädikat (Verb) musste ausgewechselt werden.

Dies müsste aber der Fall sein, damit es sich um eine Satzergänzung handeln kann.

In diesem Fall bezieht sich des PC auf die Festplatte. Wir wissen daher, dass es sich

um eine Festplatte aus einem PC handelt. Demnach ist der Begriff dem eigentlichen

Subjekt die Festplatte beigefügt. Das gesamte Subjekt lautet demnach:

die Festplatte des PC

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Des PC ist keine Satzergänzung, sondern eine Beifügung (Attribut) als Substantiv im

Genitiv

Ein weiterer Teil des Satzes lautet: wegen eines Defektes

Hier handelt es sich um eine Satzergänzung im 2. Fall (Genitivobjekt)

Die Frage lautet:

Weswegen musste die Festplatte des PC ausgewechselt werden?

Antwort: wegen eines Defektes

Attribute können erscheinen:

- als Partizip die weinenden Kinder wurden getröstet.

- als Pronomen Unser Haus wurde renoviert.

- als Numerale Der dritte Versuch war erfolgreich.

- ein Substantiv Zum Spielen hatten sie immer Zeit.

mit Pronomen

- als Adverb Das Programm von gestern wird wiederholt.

- als Adjektiv Das schöne Wetter hielt an.

Übung

Bestimmen Sie in den folgenden Sätzen die Attribute:

Bsp.:

Der Hund meiner Schwester wollte bei mir bleiben.

Das Subjekt ist : Der Hund meiner Schwester.

Auf die Frage: wer oder was wollte bei mir bleiben?

Antwort: Der Hund meiner Schwester.

Das Attribut ist: meiner Schwester ;

meiner Schwester ist dem Hund (dem eigentlichen Subjekt) beigefügt.

1.Beim Verladen der Autos traten Schwierigkeiten auf.

Attribut:

2. Er bedurfte der Hilfe eines Arztes.

Attribut:

3.Im Verlauf des Sommers traten Engpässe in der Wasserversorgung auf.

Attribut:

Attribut:

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4. Zur Reparatur des Wasserhahns benutzte er die Zange des Nachbarn.

Attribut:

Attribut:

5. Es entstand ein großes Problem.

Attribut:

6. Nur mit äußerster Konzentration konnte er die Aufgabe lösen.

Attribut:

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