017.pdf

NicoHe

Ausgabe 017 Nordeifel - Oktober bis November 2014kostenloszum MitnehmenEifelWildparkin SchmidtOrtsfestin KreuzauBillard Clubin HuppenbroichDas Lokalmagazin für Monschau, Roetgen, Simmerath,Nideggen, Heimbach, Hürtgenwald, Kreuzau und Umgebung


2EifelEditorialLiebe Leserinnen und Leser,Der goldene Oktober machtebereits in den ersten Monatstagenseinem Namen alleEhre. Nach dem eher mauenSommerwetter dieses Jahr, denkt sich somancher touristische Gast nun: Ja, so schönkann Eifel sein! Die gelb-goldenen und braunrotenFarbtöne, die sich wie von Zauberhandauf die Blätter unserer Bäume und Sträucherlegen, verwandelt unsere Heimat in einenwahren Schatz für die Sinne – so, wie es nurdie Natur und die Schöpfung zu tun in derLage ist.Wieder mal haben wir für Sie, werteLeserinnen und Leser, einen Monat lang geschaut, was wir in Wort und Bildfür die Ihnen vorliegende Ausgabe einfangen sollen. Aber auch diesmal fi el unsdiese Auswahl schwer, denn eigentlich lohnt sich eine Berichterstattung überalle Aktivitäten, Feste und Veranstaltungen – aus jedem Ort. Dem immer ineiner Ausgabe von Eifel aktuell gerecht zu werden, fällt schwer. Dennoch hoffenwir, dass Ihnen auch in unserer Oktober-Ausgabe die Geschichten und Berichte– sozusagen stellvertretend für unser ganzes Verbreitungsgebiet – gefallen.Begleiten Sie uns auf unserem kleinen Rundgang durch den Wildpark in Schmidt,der gerade im Herbst, der Brunftzeit, ein lohneswerter Ausflug ist. Wer seine Heimatliebt, der darf auch bei unbequemen Themen wie dem Weltklima und UmweltschutzWAS RICHTIGSCHARFES.HABEN WIR!16Megapixel8-fachopt. ZoomHD Video69. 99Digitale Kompaktkamera IXUS 145• 1/2,3 Zoll Bildsensor • Brennweite 28-224 mm• 28 mm Weitwinkelobjektiv •Lichtstärke 1:3,2-6,9• ca. 6,8cm LCD-Monitor • 2,7 Zoll • Gesichtserkennung• Video-Aufnahmefunktion • HD Video • Art.-Nr.: 806328nicht tatenlos zusehen. Das zumindest dachte sich wohl auch der SimmeratherKommunalpolitiker Daniel Wiegand, der einen musikalischen Beitrag von Simmerathnach New York schickte. Die Historische Senfmühle in Monschau ist bekannt für ihrehochwertigen Kulturveranstaltungen. Diesmal berichten wir von gleich zwei kulinarischenLiteraturveranstaltungen. Wer noch nie auf einem Ortsfest und Trödelmarktin Kreuzau war, stellt fest, dass die sympathische Einkaufsstadt gerade auch zusolchen Anlässen eine Reise wert ist. Das Carat Hotel ist jedem ein Begriff, wennes um großartige Hotellerie geht. Dass dort aber auch regelmäßig anspruchsvolleund unterhaltsame Veranstaltungen stattfinden, eher nicht. Wir waren für Sie beieinem Musical-Dinner vor Ort und waren begeistert. Das Schmidter KünstlerehepaarHiltrud und Achim Schieffer hat kürzlich ein Atelier in Heimbach-Hasenfeld eröffnet,das Sie unbedingt kennen lernen sollten. Bis Ende Oktober können Interessiertedie sehenswerte Fotoausstellung „33“ in den Räumen der Werbeagentur Helle inNideggen noch besuchen. In unserer beliebten Rubrik „Nordeifeler Vereine stellensich vor“, berichten wir von der Erfolgsgeschichte des Huppenbroicher Billard Clubs.Die neue Nideggener Buchhandlung „Bücher an der Burg“ löste eindrucksvollihr Versprechen ein, künftig mit Lesungen und anderem das kulturelle Leben derHerzogstadt zu bereichern.Und was wäre unsere Region ohne die vielen Ideen und Dienstleistungenunserer Gewerbetreibenden und Firmen? Wir stellen Ihnen erneut neue undbekannte Unternehmungen vor, von denen wir glauben, dass Sie Ihnen gefallen.Wir wünschen Ihnen bei der Lektüre von Eifel aktuell wieder viel Vergnügen.Herzliche Grüße Bert van Londen (Chefredakteur Eifel)Wir sind Ihre Spezialisten für:HaarverlängerungHaarverdichtungTrend FrisurenVereinbaren Sie einenkostenfreien Beratungstermin!www.salonhairshop.deTV • AUDIO • ELEKTRO • ENTERTAINMENT • MULTIMEDIA • MOBILFUNKÜBER 125x IN DEUTSCHLAND. WWW.MEDIMAX.DEMEDIMAX Electronic Objekt Monschau GmbH • Fachmarktzentrum ImgenbroichAuf Beuel 5 • 52156 Monschau-Imgenbroich • Telefon 02472/80254-0ÖFFNUNGSZEITENMontag 09:00 – 17:00 UhrDienstag 09:00 – 18:00 UhrMittwoch 09:00 – 18:00 UhrDonnerstag 09:00 – 19:00 UhrFreitag 09:00 – 19:00 UhrSamstag 07:30 – 15:00 Uhr52152 SimmerathHumboldtstraße 4Telefon02473 6444


Eifel3InhaltsverzeichnisTitelseite - (Goldener Oktober in Monschau) . . . . . . . . 1Editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2Inhaltsverzeichnis & Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3Ein kleines Paradies Eifeler Fauna und Flora . . . . . . . 4-5Die Eifel singt für Klimakonferenz in New York . . . . . . 6Kloster-Kultur-Keller - Herbst- Winterprogramm . . . . . 7Senfmühle Nachbericht Ralf Kramp. . . . . . . . . . . . . . . . . 8Café Eissplitter - Simmerath . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9Mischung aus Shoppingfest und Happening . . . . . . . 10Kunstakademie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .11Ein ereignisreicher Tag der Offenen Tür . . . . . . . . . . . . 12Fressnapf Simmerath . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13In eine Welt der Musik und Fantasie entführt . . . . . . 14Frischemarkt Tutumlu . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15Installationen, die sich erst in derBetrachtung vollenden 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16-17Vielseitige Fotokunst in der Ausstellung „33“ . . . . . . 18Das Ofenhaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19Pool Billard Club Nordeifel 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .20Regio Oratio . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21Pool Billard Club Nordeifel 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .22Zwischen nicht alltäglichenFragen und Kinderfantasien / Botanika . . . . . . . . . . . .23Proxy . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .24ImpressumErscheinungsweise:monatlich, jeweils ab der 2. MonatswocheAuflage: 6.000 StückVerteilung:Kostenlose Verteilung über Auslegestellen Raum Monschau,Roetgen, Simmerath, Nideggen, Heimbach, Kreuzau und Umgebung.(in Geschäften und öffentlichen Gebäuden, sowie Banken und Sparkassen).Redaktions- und Anzeigenschluss:um den 30. eines jeden MonatsHerausgeber und V.i.S.d.P.:Euregio Marketing UGHartmut HermannsMarc André MainzSüsterfeldstraße 83, 52072 AachenMail: hh@euregio-aktuell.euWeb: www.euregio-aktuell.euwww.euregio-marketing.comChefredakteur Eifel: Bert van LondenRedaktion & Anzeigenleitung:Froitscheidter Str. 94, 52385 NideggenTel.: 02474-998665, Mobil: 0171-5760915info@agentur-wortundbild.deRedaktionelle Mitarbeit:Anneliese Lauscher (ale), Manfred Schmitz (ms), Bruno Elberfeld (bel)Fotografie & Copyright:by Bert van Londen, agentur Wort und BildLayout/ Gestaltung: Euregio Marketing UGDruck:Druck & Verlagshaus Mainz GmbH Aachenwww.druckservice-aachen.de


4EifelFoto: aleEin kleines Paradies EifelerFauna und FloraUnvergessliche Stunden im Schmidter WildparkSchmidt.Wer noch nie im Wildpark in Schmidtwar, der kennt die wundervolleNordeifel noch nicht ganz. Erliegt mitten im Nationalpark Eifelund zeigt auf einem 110 Morgen großen Terraineine Auswahl heimischer Tiere in ihrer natürlichenUmgebung. Gerade jetzt im Herbst, wenn sichdas Laub im Farbrausch zeigt und die Brunft, diestattlichen Hirsche in spektakuläre und lauthalseUnruhe versetzt, wird ein Ausfl ug zu einemunvergesslichen Erlebnis. Es ist sicher ein ganzbesonderer Augenblick, wenn Besucher ihren Blicküber die herbstlich nebeligen Täler bis hinauf zu denin Rot- und Brauntönen gefärbten Anhöhen schweifenlässt und das geheimnisvolle und archaischanmutende Brunftgeschrei der Hirsche vernimmt.Sanfte Steigungen, romantisches Bachgeplätscher,die Ruhe am Wasservögelweiher, würzige Düfteund Gerüche, den unterschiedlichsten Tierartenzuschauen und ein krönender Abschluss imWildparkeigenen Café, bieten eine eindrucksvolleKulisse und lassen die Seele durchatmen. DerRundgang ist in Länge und Anforderung genaurichtig, um den Besuchern ein überschaubares Maßan Fitness und Zeit abzuverlangen. Für den Einsatzvon Rollstühlen und Kinderwagen sollte manallerdings bedenken, dass abschüssige und steilereWege ein nicht zu unterschätzender Kraftaufwandbedeutet. Aber so oder so – auf jeden Fall lässt derWildpark seine Besucher eindrucksvoll erleben, wasdie Eifel so einzigartig und liebenswert macht.Das Gelände des Wildparks wird von Tälern und dreiBächen, die einen großen Weiher speisen, geprägt.Wer der Hektik und Unruhe des Alltags entfl iehenoder einmal kräftig durchatmen möchte, für denwird der Wildpark ein Ausfl ugsziel, das öfter im Jahrangesteuert werden möchte. Denn jede Jahreszeitoffenbart auf diesem idyllischen Gelände seinespeziellen Schönheiten und Erscheinungsformenin besonderer Weise. Ob Flora oder Fauna: derWildpark ist auch ein Ort des Lernens. Besuchererfahren an vielen Stellen, um welche Bäume undSträucher es sich im Einzelnen handelt und nichtjeder ist schon einmal einem Muffl on „live und inFarbe“ begegnet. Neben dieser Wildschafart lebenRotwild, Damwild, Schwarzwild und Wasservögelin natürlicher Nachbarschaft. Bei dem großzügigenLebensraum, der für die Tiere geschaffenwurde, macht das Naturerlebnis einfach Freude.Bei den jungen Besuchern ist besonders eine Art„Streichelzoo“ mit Hühnern, Truthähnen, Fasanen,Wachteln, aber auch Meerschweinchen, Kaninchenund Ziegen beliebt. Enten und Gänse leben ganzohne Zäune am großen Weiher, der auch Karpfen,Rotfedern und -augen ein Zuhause gibt. MehrereBänke laden dort zum Verweilen und Füttern derWasservögel ein. Um diesen ganz persönlichenKontakt mit den Tieren aufnehmen zu können, gibtes an der Kasse für wenig Geld Maiskörner, dieverfüttert werden können.Ein überschaubar langer Spaziergang, abwechslungs-und erlebnisreich, mit einem abschließendenkulinarischen Höhepunkt – wer so etwas sucht,der ist bei Lilly und Willibert Scheidtweiler, denBetreibern des Wildparks genau richtig. Seit Januar1988 betreuen sie den Wildpark allein. Das Ehepaarmöchte seinen Besuchern ein Stück Landschafterhalten, das typisch für die Eifel ist. „Wir sindein privates Unternehmen und erhalten keinerleiZuschüsse von Bund, Land oder Gemeinde. So istunsere Arbeit oft recht schwer, doch tun wir siegerne, um unseren Gästen die Möglichkeit zurErholung und Entspannung zu bieten. Sie könnenuns unterstützen, indem Sie auch Ihren Bekannteneinen Besuch im Wildpark Schmidt empfehlen“,erklärt das sympathische Paar mit einemAugenzwinkern. Auf seine Beweggründe, einensolchen Park zu betreiben und zu bewirtschaftenangesprochen, antwortet Willibert Scheidtweilerohne lange nachdenken zu müssen: „Für mich gabes noch nie etwas Schöneres, als in der Natur undmit Tieren zu arbeiten. Schon als Junge verbrachteich möglichst viel Zeit an der frischen Luft, inmittender wunderschönen Natur der Eifel. Jeden Tagerlebe ich meine Arbeit für die Tiere und unsereBesucher als etwas, das Sinn und Freude macht,niemals eintönig wird und mein Leben bereichert.Auch wenn ich langsam die schwere körperlicheArbeit am ganzen Körper spüre“, schwärmt derTier- und Naturfreund.Nach einem gemütlichen und kurzweiligenRundgang, für den ungefähr anderthalb Stundeneingerechnet werden kann, ist eine Einkehr inLilli`s Kaffeestube der ideale Abschluss, denn dieBewegung in gesunder Eifelluft macht durstigund hungrig. Bei der Schmidter Bevölkerungsind die Köstlichkeiten im Wildpark längst keinGeheimtipp mehr. Selbstgemachte und frischeApfel-, Aprikosen-, Kirsch-, Pfl aumen-, Erdbeer-,


5Eifel5Rhabarber-, Stachelbeer-, Mohn-, Pudding-, Johannisbeer-, Trockenkuchen,verschiedene Sahnekuchen und die absolute Spezialität, der sonntäglicheKäsekuchen, sind Kult und regelrecht ein Muss. Aber auch die Käseschnittchen,Bauernplatte mit verschiedenen Wurstsorten, wie Wildsalami, Roher Schinken,Blut- und Leberwurst und die Spezialität des Hauses, Hirschschinken aus eigenerHerstellung, sind ein Erlebnis. Das Brot und Fleisch kommen selbstverständlichaus dem eigenen Betrieb. Empfehlenswert sind auch die köstlichen Suppen undEintöpfe. Sonntags ist das Café Anlaufstelle für all diejenigen, die sich mit einemzünftigen Frühstück, zwischen 9.30 und 11 Uhr, verwöhnen lassen möchten.Direkt neben der Kaffeestube befi ndet sich ein großer Spielplatz zum Austoben.Während Eltern den Ausfl ug gemütlich auf dem Terrassenbereich mit leckerenGetränken und Speisen ausklingen lassen, können sie ganz entspannt ihre Kinderbeim Spielen und Toben an den Spielgeräten beobachten. Auch Hunde dürfenden Park besuchen. „Aus Rücksicht auf unsere Wildtiere bitten wir unsere Gäste,ihre Hunde angeleint zu lassen“, so Willibert Scheidtweiler. Ein großzügigerWintergarten ist seit 2005 Teil des Cafés und nicht mehr wegzudenken. Er bieteteinen schönen Ausblick ins Rotwildgatter, zum Spielplatz und zu den Ziegen. Fürdie kalten Tage dient der Specksteinofen für den warmen Aufenthalt. WeitereInformationen gibt es im Internet unter: www.wildpark-schmidt.de.


6EifelDie Eifel singt fürKlimakonferenz in New YorkEin Lied aus Simmerath in die ganze WeltSimmerath/Region.Zusammen mit über 2.600 Events weltweit, bei denen hunderttausendeMenschen auf allen Kontinenten der Erde mitwirkten,haben auch Simmerath und die Eifel ein Zeichen zurUN-Klimakonferenz geschickt. „Direkt nach dem Treffen“, erklärt DanielWiegand von den Simmerather Grünen, „habe ich das Video bearbeitet und zusammenmit den Fotos ins Netz geladen.“ Fotos und Video sind auf der Webseiteder Simmerather Grünen zu sehen sowie auf Facebook. „Es ging uns darum, denPolitikern klar zu machen, dass wir in absehbarer Zeit weltweit 100% saubereEnergie haben wollen“, erklärt der von der Organisation avaaz.org ausgewählteOrganisator für das einzige Event in der Eifel. Die nächsten Treffen, welche die Eifelerhätten besuchen können, waren in Köln, Trier oder Belgien. „Es sind Menschen ausAachen zu uns nach Simmerath gekommen, weil der dortige Event abgesagt wurde.Und sogar eine Familie aus Langerwehe hat sich mit Kindern und Hund aufgemacht,um mit uns zu singen“, freut sich Daniel Wiegand, der zusammen mit seiner FrauSylvia Noel für den musikalischen Rahmen beim Event sorgte.Beinahe 60 Menschen sind zum Klimatag am Musikpavillon in Simmerathgekommen, um die Aktion zu unterstützen. „Auch wenn das Wetter nicht ganzso gut mitspielte, war die Atmosphäre einfach fantastisch“, ist auch Sylvia Noelnoch ganz begeistert. Als der Regen wieder vom Himmel fi el, sind die Besuchergerne der Einladung der Musiker gefolgt und haben es sich im Musikpavillongemütlich gemacht. Kurzerhand wurden die Lautsprecher der Anlage umgedrehtund das Video zum Lied „We are the world“ wurde auf der Bühne gedreht. „Ichdenke, die Aussage dieses Liedes passt hervorragend zu unserer Aktion“, so derengagierte Kommunalpolitiker, „mir war es wichtig, keine Fakten herunter zubeten, wie schlecht es um unsere Welt steht.“ In seiner Rede betonte er dannauch, dass es darum gehe, mit Freude Schritte in die richtige Richtung zu setzen.Dann würde aus vielen kleinen Schritten irgendwann einmal der große Schritt,oder der Sprung über den scheinbar unüberwindbaren Graben. „Und so ganznebenbei ändern wir durch Freude unser eigenes Mikroklima in unserem Umfeldund schaffen ein Bewusstsein für die Dinge, die noch getan werden wollen“,schloss Daniel Wiegand seine Rede ab. Am Ende des Klimatags betonte er seineHoffnung, dass diese Aktion nicht einmalig bliebe, und er lud die Teilnehmerein, sich bei der Planung für ein weiteres Event dieser Art zu beteiligen, wasmehrere Teilnehmer spontan annahmen. „Ich hoffe, dass die Eifel noch vieleZeichen dieser Art in die Welt sendet – das tut uns gut und hoffentlich auch denMenschen weltweit“, erklärte er seine Hoffnung, dieses Event als Startschussweiterer Aktionen zu sehen, welche die Eifel auch über ihre Grenzen hinausins Bewusstsein der Menschen bringt. Und so verlangten auch die Teilnehmereine Zugabe und sangen „We are the world“ erneut gegen den Regen an, bisendlich die Sonne schien.


7Der Kloster-Kultur-Keller imFranziskanerkloster zu Vossenacklädt zu seinem Herbst-Winterprogramm ein:Fr. 07. November 2014 K42220.00 Uhr / 90 Min. / 12,50 € /ab 12 JahreDER KLEINE PRINZMarionettentheater De Strippkes Trekker„In unserer Fassung des Kleinen Prinzen gelingtes uns immer wieder neu, dass Wesentliche diesesfaszinierenden Buches durchscheinen zu lassen.Worte werden zu Bildern, die sich den Zuschauerntief einprägen. Die Musik von Franco Nuvoloni unddie ausgewählte Lichtmalerei unterstreichen diefeine Poesie dieses Klassikers.So. 09. November 2014 K42512.00 Uhr / ca. 80 Min. / 12,50 € /ab 14 JahreNUDO- FRANZ VON ASSISIMarionettentheater De Strippkes TrekkerDas Marionettentheater DE STRIPPKES TREKKERzeigt eine Rückschau auf das Leben des Hl.Franziskus in sehr eindringlichen Szenen und Bildern.Sa. 08. November 2014 K42315.00 Uhr / ca. 45 Min. / 5,00 € /ab 4 JahreKASPER BACKTPFANNEKUCHENPuppentheater Gugelhupf / GernsbachDie witzige „Kochshow“ - Kasperiade bietet alles,was ein echtes Kaspertheaterstück ausmacht.Sa. 08. November 2014 K42420.00 Uhr / ca.60 Min. / 12,50 € /ab 14 Jahre„MEUTEREI AUF DER BOUNTY“Puppentheater Gugelhupf / GernsbachGestresst und frustriert vom Arbeitsalltag liegt FritzFleischinger, der Held der Geschichte, in der heimischenBadewanne. Hier träumt er von Abenteuernauf hoher See und von einem unbekümmertenLeben auf einer tropischen InselMi. 10. Dezember 201420.00 Uhr / ca. 120 Min. incl.Pause / 12,50 € ; Einlass: 19.00Uhr in den Kloster-Kultur-KellerOPUS 4Das Posaunenquartett OPUS 4 mit Posaunistendes Gewandhausorchesters zu Leipzig wurde 1994gegründet. Heute besteht das Ensemble aus demLeiter Jörg Richter, Mitbegründer Dirk Lehmann,beide vom Gewandhausorchester Leipzig, demfreischaffenden Musiker Stephan Meiner, undWolfram Kuhnt, Mitglied der Staatskapelle Halle. ImApril 2014 erscheint die neue CD zum 20-jährigenJubiläum „ OPUS 4“. Von Bach bis Broadway II“ mitWerken von Schütz, J.S.Bach, Gershwin, Bernsteinund anderen. Das umfangreiche Repertoiredes Ensembles umfasst Bläsermusik aus fünfJahrhunderten. Neben originalen Kompositionenaus Renaissance und Barock stehen auchbearbeitete Werke sowie Ur- und Erstaufführungenvon Kompositionen, die speziell für dieses Ensemblegeschrieben wurden, auf dem Programm. ZahlreicheKonzerte im Inland und in Europa zeugen von derAktivität des Posaunenquartetts.


8Ralf Kramp (Foto: KBV Verlag)Rudi Jagusch (Foto: Wolters-Sturmanns)Herrlich bösartige Vergnügungen imSchnabuleumRalf Kramp und Rudi Jagusch in der SenfmühleMonschau.Dass aus der Historischen Senfmühle Leckeres für denGaumen kommt, wissen nicht nur die Menschen aus derRegion, sondern bis ins internationale Ausland. Doch seitJahren macht sich die Familie Breuer auch einen gutenNamen, wenn es darum geht, anderen „Sinnlichkeiten“eine Plattform zu geben: der Kunst beispielsweise. Beieinem leckeren Menü – rund um ihren Senf – präsentierten sie einmal mehr inihrem urgemütlichen Restaurant Schnabuleum gleich zwei Krimi-Dinner hintereinander.Für diese spannenden, wie unterhaltsamen Veranstaltungen gewannensie gleich zwei herausragende Vertreter des Krimi-Genres: den „Godfather ofEifel-Krimi“, Herausgeber, Autor und Tausendsassa Ralf Kramp und mit RudiJagusch einen weiteren Vertreter in Sachen Psychospannung vom Feinsten. Werbislang noch nichts von den hochkarätigen und schnell ausverkauften Krimi-Dinner und anderen Kulturveranstaltungen wusste, sollte dringend einen Blickauf die Homepage der Senfmühle werfen. In diesem Jahr folgen noch aus derSerie „Ohrenschmaus“ ein Konzert mit Günther Hochgürtel und aus der Serie„Besinnliches“ der Märchenerzähler Jens Gottschalk – natürlich immer verbundenmit einem delikaten 3-Gänge-Menü. Infos unter: www.senfmuehle.deSeit 2007 führt er mit seiner Frau Monika in Hillesheim das „Kriminalhaus“ mitdem „Deutschen Krimi-Archiv“ mit 30.000 Bänden, dem „Café Sherlock“ undder Buchhandlung „Lesezeichen“. (www.ralfkramp.de, www.kriminalhaus.de)Menschliche AbgründeMord und Totschlag, Intrigen und Lügen, Macht und Unterwürfi gkeit. Nichtslässt der Krimiautor Rudolf Jagusch, geboren 1967, aus, um seine Figuren in dieAbgründe der menschlichen Vorstellungskraft zu treiben. Dabei verlässt er niedie Ebene der Realität, bleibt authentisch bis zum Ende jeder Story, alles könntesich nicht nur in der Fiktion so abgespielt haben. Spannung bis zum Schluss istbei ihm das oberste Gebot, Langeweile vermeiden das Zweite. Rudi Jagusch,studierte Verwaltungswirtschaft in Köln. 2006 erschien sein erster Krimi,weitere folgten im Jahreszyklus. Inzwischen ist er aus dem Literaturbetrieb nichtmehr wegzudenken. Heute lebt und arbeitet er als freier Schriftsteller mit seinerFamilie im Vorgebirge am Rande der Eifel. Mehr über den Autor erfährt manunter: http://www.krimistory.deMord und TotlachEr verknüpft meisterhaft Eifeler Schlitzohrigkeit mit britischem Humor derschwärzesten Sorte. „Kurzkrimi-König“ Ralf Kramp weiß, wie man die Lesermit pointenreichen Kriminalgeschichten an der Nase herumführt. VegetarischeWölfe, durchgeknallte Ufologen und orientierungslose Nacktwanderer sorgenfür mörderischen Spaß. Warum bestattet der Bestatter sich selbst? Wie wirdausgerechnet Frank Elstner zum Entführungsopfer? Wie treibt der Maulwurfden Gärtner in den Wahnsinn? Die Morde seiner Protagonisten laufen seltenso ab wie geplant. Die Rache der Erblasser, der Rückschlag der Natur oder diebösartige Laune des Zufalls sorgen dafür, dass am Ende nichts mehr so ist, wiees zu Beginn der zwanzig Erzählungen und Gedichte erscheint. Der 1963 inEuskirchen geborene Autor erreichten mit seinen Büchern inzwischen Kultstatus– deutschlandweit.


9EifelAus Eiscafé Venezia wird Café EissplitterLeckeres Eis und Köstliches aus der eigenen KonditoreiSeit 10 Jahren prägt das Eiscafé Veneziadas Gesicht der Einkaufsstadt Simmerathund verleiht ihr mit ihren köstlichenEisspezialitäten ein italienisches Flair.Ab dem 18. Oktober 2014 erweitert das Eiscaféder Familie Hoesch ihr Repertoire an Köstlichkeitengleich 200 Meter weiter in neuen Räumlichkeiten.Dort laden eine Sonnenterrasse und die neue 100Quadratmeter große und angenehm eingerichteteRäumlichkeit zum gemütlichen Verweilen ein.Der neue Name „Café Eissplitter“ verrät, dasskünftig ein ganz besonderes Augenmerk auf selbstgemachteKuchen- und Tortenspezialitäten gelegtwird. Durch die eigene Konditorei vor Ort, erwartenden Kunden neben Eis und Torten nun beispielsweiseauch Pralinés, Petit Fours, Dekorationenaus Schokolade und Marzipan sowie wechselndeSnacks wie Baguette, Salatteller, Flammkuchen undQuiches.Darüber hinaus bietet das Café Eissplitter diekunstvolle Umsetzung von Thementorten - jedemAnlass entsprechend. Das Unternehmen wird vonder ganzen Familie Hoesch mit Vater Wolfgang,Mutter Karin und den beiden Töchtern Christinaund Michaela betrieben. „Wir freuen uns, dassunser gemeinsamer Traum von eisgekühlten,schokoladigen und sahnig-süßen Naschwerkennun in den neuen und großzügigen Räumlichkeitenmit Sonnenterrasse Gestalt annimmt und unserenKunden gefallen wird.“Café EissplitterFamilie HoeschKammerbruchstr. 3352152 SimmerathTel. 02473 – 937822Öffnungszeiten:Täglich von 10 bis 21 Uhr


10EifelMischung aus Shoppingfest undHappening17. Kreuzauer Ortsfest war wieder ein voller ErfolgKreuzau.Das Wetter meinte es im unberechenbarenSeptember sehr gutmit den Kreuzauern und ihrem17. Ortsfest. Milde Temperaturenund Sonnenschein zogenBesucherströme aus Nah und Fern ins Ortszentrum.Verkaufsoffene Geschäftslokale, die denBesuchern einen guten Einblick ins Sortimentgaben, interessante Antik- und Trödelständeso weit das Auge reichte und alle paar hundertMeter Musikbühnen mit tollen Bands und einembunten Live-Programm, die zum Zuhören einluden:Kreuzau war ein sympathischer Gastgeber. Auchkulinarisch kam ein jeder voll auf seine Kosten.Bereits zum 17. Mal gelang dem Ausrichter,der Kreuzauer Interessen Gemeinschaft (KIG)ein ausgesprochen erlebenswertes Ortsfest.Im Bereich der Grundschule präsentierte derbekannte Kindertrödelmarkt alles, was den kleinenBesuchern ein Lächeln in die Gesichter zauberte.Kreuzaus Bürgermeister Ingo Esser und einVertreter der KIG eröffneten die Veranstaltungganz offi ziell um 11 Uhr auf der Hauptbühne.Eine Stunde später wurde die Hauptstraße dannzu einer Plattform bunter Begehrlichkeiten. Inwenigen Augenblicken wurde sie zu einer lebendigenShoppingmeile, auf der die KreuzauerGeschäftsinhaber ihre Waren präsentierten.Die ortsansässige Gastronomie hatte sich mitzahlreichen Getränke- und Imbissständen gut aufdie Besucherströme eingestellt.Den attraktiven Antik- und Trödelmarkt organisierteund richtete auch in diesem Jahr wiederHerr Gelhausen aus. Neben vielen Privat-Trödlernbot auch eine Großzahl an Profi -Händlern einunglaublich vielseitiges Warenangebot feil. Vor derGrundschule komplettierte der Trödler-Nachwuchsmit allerlei Spielzeug, Tonträgern, Büchern undComics das Kreuzauer Gesamtangebot.Dank der bunten Musik- und Bandvielfaltherrschte über den gesamten Tag eine gutgelaunteHappeningstimmung. Ob das „Junge OrchesterKreuzau“, die „Oldie Stars“ oder die Band„Poppyfi eld“ und erstmals Jürgen Koerffer mitseinem Musikprogramm – die Besucher bliebenbegeistert stehen und nahmen die Sommerstimmungmit knackigen Rhythmen und Melodien dankbar an.Sich einen optimalen Überblick des KreuzauerGeschäftslebens verschaffen, sehen und gesehenwerden, alte Bekannte und neue Menschen treffen,Kontakte knüpfen, einkaufen, sich treiben lassenbei ausgelassener Musik und köstlichen Leckereieneinfach mal „den lieben Gott einen guten Mannsein lassen“ – das Kreuzauer Ortsfest war einvoller Erfolg und wer bislang noch nie dabei war,sollte sich das 18. Kreuzauer Ortsfest im nächstenHerbst dringend vormerken.


Eifel11Christoph Leuchter liest aus„Amelies Abschiede“Donnerstag 30.10.2014 - 19:30 UhrDer Vater stirbt und Amelie findeteinen Brief seiner Geliebten … Mitdiesem Fund beginnt ein Suchspiel:Was für ein Mensch war ihr Vater,und wer ist die Geliebte?Bei dem Versuch, diese Fragen zu beantworten, stößtAmelie auf immer weitere Ungeheuerlichkeiten.Etwa auf ein Manuskript in unzähligen Variationen,die der Autor alle mit demselben Titel überschriebenhat: Amelies Abschiede.Wer ist Amelie? Trauernde Tochter, doppelterfundene Figur, notorische Lügnerin? Und niemandweiß, was von ihren Männern zu halten ist: Vateroder Hirngespinst, Geliebter oder Peiniger?Möglicherweise sind sie alle Teil eines Reigens,einer etwas kruden erotischen Phantasie. Oder siesind schlichte, brutale Wirklichkeit.Packend, emotional und brillant: ChristophLeuchter ist ein ergreifendes Drama voller Gefühlund Sinnlichkeit gelungen, das die Leser/innennicht mehr loslässt.Arnold Schlader:eine gute Portion HumorReligiöse Zitate, Motive aus der antikenMythologie, der Literatur oder der Welt derMärchen: Der thematische Fundus, aus demArnold Schlader (1944–2010) sich bediente,scheint schier unerschöpflich. Trotz der Vielfältigkeitaber zieht sich eine große Gemeinsamkeit wie einroter Faden durch das gesamte Werk des Künstlers:eine gute Portion Humor. Der studierte Pädagoge, deneine enge Künstlerfreundschaft mit Otmar Alt verband,schlüpfte in die Rolle des Kreativen und verkehrte aufeine für ihn typische und wunderbare Weise den vermeintlichenErnst der Lage. Dass er es vermochte, demMaterial Keramik ein fröhliches, beschwingtes undpositives Eigenleben zu verleihen, belegt das Bucheindrucksvoll.ARNOLD SCHLADERKERAMIKER AUS LEIDENSCHAFTHg. Internationale KunstakademieHeimbach Wolfgang Spelthahn,Frank Günter Zehnder176 Seitenmit 653 farbigenund 2 s/w Abb.21 x 27 cmGebundenEUR 29,80 (SFr 39,90)Wienand Verlag KölnISBN 978-3-86832-107-412,00 € / 6,00 € ermäßigtKartenvorverkauf:Kunstakademie HeimbachHengebachstraße 48, 52396 HeimbachTel.: 02446-80 97 00, Fax: 02446-80 97 030E-Mail: info@kunstakademie-heimbach.dewww.kunstakademie-heimbach.deMo.-Fr. 10-16 Uhr, Sa. + So. 14-17 UhrMonschau TouristikStadtstraße 16, Stadtstraße 16Tel.: 02472-80 480, Fax: 02472-4534E-Mail: touristik@monschau.de , Täglich: 10-17 UhrLiteraturhaus NettersheimSteinfelder Straße 12 53947 NettersheimTel.: 02486 / 7898 oder 1770E-Mail: literaturhaus@nettersheim.dewww.literaturhaus-nettersheim.deÖffnungszeiten Literaturhaus:Di., Do., Fr.: 9.00 – 18.00 Uhr, Mi., Sa.: 9.00 – 13.00 UhrKartentelefon: 02486 / 8019440


12EifelHeike Hurtz vor Ihrem neuem SortimentEin ereignisreicher Tag der Offenen TürHeikes Hoflädchen – die ganze Frische unserer RegionBerg.Freundlich, kompetent und ausgestattet mit zahlreichen frischenProdukten aus der Region – Heikes Hofl ädchen in Nideggen-Berg istlängst kein Geheimtipp mehr. Das sympathische Familienunternehmenin der Frankenstraße 45a avancierte in kürzester Zeit zu einemGeschäft, in dem man nicht nur einen gelungenen Querschnitt feinster regionalerLeckereien fi ndet, sondern lädt mit seiner kleinen, integrierten Café-Eckemit belegten Brötchen und Backwaren auch zum Verweilen ein. Im Sommerlockt zusätzlich eine gemütliche Terrasse. Inhaberin Heike Hurtz und Familiebetreiben darüber hinaus auch einen Landwirtschaftlichen Betrieb mit Ackerbau.Selbstverständlich sind die selbstangebauten Produkte auch im Verkaufsladenerhältlich. „Unsere Heimat hält so viele köstliche Produkte bereit. Wir bietenunseren Kunden eine erlesene Auswahl regionaler Produzenten an. Von Wurstund Fleischwaren, über Erbsensuppe, Käse, Honig, frische Brot- undBackwaren, Obst- und Fruchtsäfte, Weine, Liköre, Gewürze, Kartoffeln – inHeikes Höfl ädchen fi ndet sich alles, was man zum Leben braucht.“Ihren „Tag der offenen Tür“ nutzte die Familie, um auf neue Produkteaufmerksam zu machen. „Uns ist es wichtig, dass wir besonders älterenMenschen eine Rundum-Versorgung vor Ort ermöglichen, ohne dass sie erstlängere Fahrten unternehmen müssen“, erklärt Heile Hurtz. So bietet derHofl aden seit kurzem auch Drogerieartikel, Wasch- und Reinigungsmittel,Grundnahrungsmittel des täglichen Bedarfs wie Saucen, Suppen, Gemüse- undObstkonserven, fertige Nudel- und Kartoffelsalate und weitere Fertigproduktean. Fleisch- und Wurstwaren von der Metzgerei Luysberg werden ab sofortim Laden frisch aufgeschnitten. „Bei uns können nun alle Fleischsorten derMetzgerei Luysberg bestellt werden.“Neben Leckereien, die im Geschäft zum Probieren bereitgestellt wurden,konnten Kunden erste selbstgemachte Grab- und Blumengestecke bewundernund erwerben. Eine besondere Aktion – die Mobile Kreuzauer Saftpresse - ließden Ansturm von Menschen, die ihre Apfelernte anhängerweise nach Bergbrachten, nicht abreißen. Familie Koch aus Üdingen, die Besitzer der nagelneuenmobilen Obstpresse, hatte alle Hände voll zu tun. „Was für ein herrlicherDuft, wenn der gepresste Saft fl ießt“, waren sich die vielen Besucher undInteressierten einig. Weitere Informationen unter: www.heikes-hofl aedchen.de.PEUGEOT KOMPLETTPREIS-ANGEBOTEALLZEIT SICHERUNTERWEGSPEUGEOT WARTUNGMit allen vorgeschriebenen Kontrollenund PEUGEOT Langzeitmobilität.IHR PEUGEOT SERVICEMIT UNS KOMMEN SIE EINFACH WEITER!peugeot.dePEUGEOT ORIGINALGEPRÜFTE QUALITÄTT EIL E U N DZ U B E H Ö R79€ ab ** Komplettpreis inkl. MwSt. für viele PEUGEOT Modelle inkl. aller vorgeschriebenen Kontrollenund PEUGEOT Langzeitmobilität. Über das entsprechende Komplettpreis- Angebot für IhrenPEUGEOT informieren wir Sie gerne.Autohaus Müllejans GmbH52385 Nideggen-Schmidt · Heimbacher Straße 17 ·Tel.: 02474/93010www.peugeot-muellejans.de


Eifel13AnzeigeBesser einkaufen für Hund, Katze,Nager, Vögel und Co.Fressnapf Simmerath mit neuem Farb- und LichtkonzeptSeit dem 18. September 2014 präsentiertsich der Simmerather Fressnapf in einemneuen und kundenfreundlichen Gewand.Auf insgesamt 300 Quadratmeterhat Geschäftsführer Rolf Stollenwerk keinenStein auf dem anderen gelassen und nichts demZufall überlassen. Auch wenn sich die Kundenanfänglich neu orientieren müssen, so ist dochdas Gesamtkonzept darauf ausgerichtet, dass siein kürzester Zeit schneller und einfacher zu ihrengewünschten Produkten fi nden können.„Besonders das neue energiesparende Beleuchtungskonzeptermöglicht ein angenehmes Einkaufserlebnis.Zusammen mit unserem neuen Farbkonzept ist dasneue, warme Licht eine Wohltat für die Augen“, soRolf Stollenwerk. Trotz der vielen Neuerungen müssensich die Kunden beim angebotenen Sortiment nichtumstellen. Neben Futter für Hund, Katze, Nager undVögel bleibt der Fressnapf in Simmerath ein kompetenterAnsprechpartner auch für Zubehörartikel in derRegion.Nicht nur äußerlich steht im Fressnapf alles zumBesten. „Ich bin stolz auf mein ganzes Team.In der Zeit der Umbaumaßnahmen haben alleMitarbeiterinnen großzügig auf Freizeit verzichtet,um alle Arbeiten fristgerecht abschließen zukönnen“, freut sich der Geschäftsführer.Die Eröffnungsfeierlichkeiten zwischen dem 18.und 20. September stießen bei der Kundschaftauf großes Interesse. Ein unterhaltsames Rahmenprogrammmit Hüpfburg und Gewinnspiel sowieeine Rabattaktion von 20 Prozent lockte interessierteTierhalter aus Nah und Fern. „Ich möchte dieGelegenheit nutzen, allen unseren Kunden herzlichefür ihre Treue zu danken“, erklärt Rolf Stollenwerk.Rolf Stollenwerk (rechts) und sein Team freut sich über die gelungene Neugestaltung


14EifelMonschau.Das Ensemble „Dinner-Showacts“ begeisterte das Publikum im Carat HotelIn eine Welt der Musikund Fantasie entführtEin gelungenes Musical-Dinner im Carat HotelEndlich – die Türe zum Veranstaltungsraumdes Carat Hotelswird geöffnet und die erwartungsvollenGäste des Musical-Dinnerswagen einen ersten Blick in den abgedunkeltenSaal, der in typischenBühnenbeleuchtungsfarben angestrahlt ist.Lediglich zwei, drei junge Männer, die sich konzentriertmit dem Mischpult der Musikanlage beschäftigenverraten, dass an diesem Abend ein Duft dergroßen weiten Welt durch Monschaus größtes Hotelweht. Die Gäste suchen ihren reservierten Platz anirgendeiner der festlich eingedeckten Tafeln, werfeneinen Blick auf die Menü-Karte. Erste Zufriedenheitmacht sich breit, denn die Ankündigung desheutigen 4-Gang-Menüs lässt kaum Wünscheoffen. Nach der Vorspeise, einem frischen Salatmit Putenstreifen an einem exquisiten Dressing,erinnert der Geruch des Eisnebels, der plötzlich denSaal erfüllt und eine geheimnisvolle aufblitzendeBühnenbeleuchtung daran, dass der Abend nochmehr zu bieten hat, als ein ausgesucht kulinarischesErlebnis. Musik ertönt, die auch wenigergeübte Musical-Liebhaber augenblicklich wiedererkennen. Und plötzlich sind die Gäste mittendrin,bei der Schönen und dem Biest. Was die Gäste zuGehör und vor die Augen bekamen, war vom erstenTon an ganz großes Kino. Kein Wunder, bestehtdoch das gesamte Musical-Team aus erfahrenenDarstellern, die an allen bekannten Musicalbühnender Welt Erfolge feiern konnten. Die Pausen fürdie weiteren Menügänge kamen für den einenoder anderen zu früh, aber die geschmackvollenSpeisen, die kredenzt wurden, konnten immerwieder schnell versöhnen. Spätestens beim zweitenGang, einem leckeren Monschauer Senfsüppchen,kamen sich auch weniger kommunikative Gästenäher und ins Gespräch. Auch der Hauptgang, eindelikater Burgunder-Rinderbraten und das Dessert,eine Mousse au Chocolat an Beerenfruchtspiegel,war ein Genuss, der dem Abend würdig war. VierStunden lang frönten die Gäste der Kulinarik undder Kunst. Im Schnelldurchgang präsentiertendie Künstler die schönsten Lieder aller bekannterMusicals und Evergreens. So erlebten die Gäste,wie die schöne Belle auf das Biest traf, außerirdischeTransvestiten den Abend unsicher machten,begleiteten das Phantom der Oper durchdie Katakomben von Paris, trafen Elisabeth, dieKaiserin von Österreich und ließen sich von denheißen Rhythmen des Dirty Dancings und demfl otten Hüftschwung der ABBA-Girls mitreißen.Auch ausgesuchte Lieder aus den Musicals Cats,Cabaret und Tabaluga begeisterten. Die 50er Jahreerwachen mit Buddy Holly und Grease wiederzum Leben. Spätestens bei den unwiderstehlichenUdo Jürgens Klassikern wie beispielsweise „Ichwar noch niemals in New York“ und den rockigenwie frivolen Songs aus der „Rocky Picture Horror-Show“ kochte der Saal.Die Gäste dieser vorzüglichen Veranstaltung desCarat Hotels waren sich einig, dass ihnen einSinnesschmaus geboten wurde, an den sich jedergerne erinnern wird. Quasi selbst mit auf der Bühnezu sein, während die stimmgewaltigen Sängerinnenund Sänger live und auf hohem Niveau Welthitspräsentierten, ja das Publikum geradezu mit einbezogen,das war schon ein Erlebnis der besonderenArt. „Aber auch die aufwändigen und stilechtenKostüme sowie die ganze liebevoll arrangierteInszenierung hätten wir dann doch in dieserQualität nicht erwartet“, so die völlig begeistertenGäste. Weiter Informationen zu weiterenVeranstaltungen des Carat Hotels in diesem Jahrunter: www.carathotel.de.Die Volksmusikanten Vossenack e.V. laden ein zumNachmittagder Volksmusikmit Blasmusik, Kaffee und Kuchen!Sonntag, 26.10.201415:00 Uhrim Dorfgemeinschaftshaus VossenackMusikalische Gestaltung durch die VolksmusikantenVossenack e.V. unter Leitung von Christoph SchiffersDer Eintritt ist frei!www.volksmusikanten-vossenack.de


Eifel15AnzeigeFatma Tutumlu und ihre Tochter versorgen Simmerath mit seit 2 Jahren mit frische ProduktenDie leckersten Frischeprodukte derRegion – mit einem Quantum OrientFrischemarkt Tutumlu in SimmerathSeit zwei Jahren versorgt FatmaTutumlu ihre Kundschaft mit saisonalenund regionalen Frischeproduktenwie Salat, Äpfel, Erdbeeren, Spargeloder Kartoffeln, aber auch mit derVielfalt internationaler Köstlichkeiten wie exotischeFrüchte, Gemüse, Hülsenfrüchte oder Nüsse.Besonders geschätzt werden ihre ausgesuchtentürkischen Spezialitäten. Kräuter, Olivenöle,Antipasti, frisches herzhaftes und süßes Gebäck(Börek), fi nden immer mehr Liebhaber.„Ich betreibe mein Geschäft in Simmerath sehrgerne und freue mich, den Eifelern täglich frischesObst und Gemüse aus der Region anbieten zukönnen. Jeden Morgen stelle ich die frischesteund hochwertigste Qualität selbst zusammen. Fürmeine Kundschaft gibt es nur das Beste, was dasUmland zu bieten hat.“Türkeibegeisterte Kunden zieht Fatma Tutumluschon von Anfang an in ihr Geschäft. Mit ihrenausgesuchten türkischen Produkten gewinntsie täglich neue Kunden dazu. Schließlich ist ihrFrischemarkt weit und breit das einzige Geschäft,das diese Spezialitäten anbietet.Ein weiteres, wichtiges Standbein ihrer Unternehmungist die stets pünktliche Belieferung qualitativhochwertiger Frischeprodukte an umliegendeRestaurants und Hotels. „Meine Ware steht füreine feine Küche mit hohen Ansprüchen - und daszu Großhandelspreisen“, erklärt die Chefi n deskleinen Familienunternehmens.Besonders beliebt sind ihre selbst gemachtenBuffets für Feiern und Festlichkeiten ab 10 Personen,die selbstverständlich zum Kunden geliefert werden.Frischemarkt TutumluKammerbruchstr. 352152 SimmerathTel. 0177 - 8 98 20 72


16EifelLicht-Glas-Installationen, die sicherst in der Betrachtung vollendenHiltrud und Achim Schieffer zeigen ihre Kunst im neuenAtelier in HasenfeldHeimbach/Schmidt.Hiltrud und Achim SchiefferEnde August eröffneten Hiltrud und Achim Schieffer ihr Atelier inHeimbach-Hasenfeld, Auf dem Broich 3. Staunend sahen sichviele Freunde und Gäste in dem neuen Haus um. Schon vor demEingang zog eine Glasskulptur die Blicke auf sich, und weitereExponate der Glaskünstlerin Hiltrud Schieffer ließen die Besucherim Atelier immer wieder verweilen.Seit über zwei Jahrzehnten experimentiert Hiltrud Schieffer mit Glas.Dieser Werkstoff fasziniert sie und inspiriert sie zu immer gewagterenDarstellungsformen. Ihre Reliefs und Skulpturen sind einzigartig, haben eineneigenwilligen künstlerischen Ausdruck und zeugen von unerschöpfl ichemIdeenreichtum. „Der Wind frischt auf“, nennt sie eine Glasskulptur, bei dermiteinander verschmelzende Glaselemente eine Dynamik ausdrücken, die durcheine ausgewählte Farbgebung noch verstärkt wird.Die Arbeit an der Skulptur „Clair de lune“ scheint Hiltrud Schieffer besondersviel Freude bereitet zu haben; in Anlehnung an das Gedicht von Paul Verlainehat sie glasklare Masken in der Figur versteckt, die sich ganz zart vom farbiggestalteten Untergrund abheben.Man muss schon etwas intensiver hinsehen, um die Details im Kunstwerkzu erkennen. Genau das wollen die beiden Künstler, wie Achim Schieffer inseinen Begrüßungsworten erläuterte: „Unsere Werke vollenden sich erst in derBetrachtung.“ Warum die Beiden der Ausstellungseröffnung den Titel „K-UBUNTU“gegeben haben? Dem aus dem südafrikanischen Sprachraum kommenden WortUbuntu haben sie ein „K“ für „Kunst“ vorangestellt; Ubuntu bedeutet so viel wie„Menschlichkeit“ oder „Menschsein in der Gemeinschaft“. Und „K-UBUNTU“soll die Einladung zum Dialog mit dem Kunstwerk verdeutlichen.Achim Schieffer hat Drucke ausgestellt, die er vor ca. 30 Jahren mittels selbsthergestellter Holzdruckstöcke gefertigt hat; ein Selbstbildnis und Ansichten ausder Natur fanden beispielsweise viel Interesse. Diesen Werken stellt er seineneuen Arbeiten gegenüber, großformatige Drucke, die in abstrakter Weise seine„Traumpfade“ darstellen. Dabei sind ihm die Farben schwarz und rot wichtig.In ihrer jüngsten Schaffensphase haben die Beiden die Idee einer gemeinsamenInstallation verwirklicht. Sie ist zugänglich durch einen schwarzen Vorhang, diesMIT ALLEN SINNEN GENIESSENAUS DER SERIE OHRENSCHMAUS4. November 2014„Der Troubadour“ Günther Hochgürtelsingt französische und deutsche ChansonsAUS DER SERIE BESINNLICHES9. Dezember 2014Der Märchenerzähler, Jens Gottschalk trägtseine Märchen für Erwachsene vor.Unser Geschenktipp!AUS DER MÖRDERISCHEN SERIE14. April 2015Carsten Sebastian Henn liestaus seinem aktuellen, kulinarischen Krimi.Zu jeder Lesung: ein delikates 3-Gänge-Menü und einEspresso mit einer Original Monschauer SenfpralineBeginn: 19.00 Uhr · Preis: 34,50 Euro p.P.Freuen Sie sich auf Genuss in jeder Hinsicht!Wir bitten um Reservierung unter 02472/909840 oder 2245.52156 Monschau · info@senfmuehle.de · www.senfmuehle.de


17Eifelwirkt etwas geheimnisvoll. Der Betrachter fi ndetsich dann in einem kleinen abgedunkelten Raumwieder, wo Scheinwerfer ihr Licht auf Glasreliefsunterschiedlicher Größe und Farbe werfen. DieGlasplättchen sind an Fäden aufgehängt, siebewegen sich in einem kaum wahrnehmbarenLuftzug und produzieren leise Töne, wenn sieeinander berühren. „Ich freue mich, in dem großenAtelier künftig Platz zu haben, um Installationen zupräsentieren“, so Hiltrud Schieffer.Die schönen ausgestellten Dinge ließen nur ahnen,welche handwerkliche und künstlerische Arbeitvorangegangen sein mag. Bei einem Besuch in ihrerWerkstatt gaben Hiltrud und Achim Schieffer bereitwilligEinblick in ihre kreative Tätigkeit. Sie wohnenin einem alten Fachwerkhaus in Schmidt, wo jedervon ihnen die Möglichkeit hat, sich zu entfalten.Achim Schieffer zeigte die Furnierpresse, die ihmdie Anfertigung von Druckplatten für großformatigeDrucke ermöglicht. Hiltrud Schieffer erklärtebeispielsweise, wie sie für ein Relief zunächst eineGipsplatte anfertigt, die schon die späteren Formenerkennen lässt. Und wie sie einzelne Elementeformt, die im Brennofen miteinander zur dreidimensionalenSkulptur verschmelzen.„Was uns sehr viel Freude macht, das ist die Arbeitan unseren gemeinsamen Licht-Glas-Installationen“,erzählt Hiltrud Schieffer, „in unserem Atelier inHasenfeld verfügen wir nun über einen Raum, deraufgrund seiner Höhe die Präsentation solcherInstallationen ermöglicht. Wir würden darüberhinaus gerne in Kontakt mit kunstinteressiertenMenschen treten, die eventuell Räumlichkeiten fürunsere Installationen zur Verfügung stellen würden.“Telefonisch erreicht man das KünstlerehepaarSchieffer unter 02474/1560.(Text und Foto: ale)


18EifelVielseitige Fotokunst in derAusstellung „33“Werkschau des Nordeifeler Fotografen Hans HelleNideggen.Hans Helle zeigt einen Querschnitt seiner Fotokunst aus 33 JahrenNicht alltägliche Fotografi en schmücken die Räumlichkeiten derWerbeagentur Helle, Im Altwerk 6 in Nideggen. Die Ausstellung„33“ von Hans Helle verspricht niveauvolle Fotokunst ausinsgesamt 33 Jahren. „Ich wollte wissen, ob gerade meinealten Arbeiten auch nach all der Zeit noch aktuell sein können,Bestand haben und die Betrachter begeistern können“, stapelt der Künstler tief.So viel sei an dieser Stelle verraten: sie können!Die ausgestellten Arbeiten seiner Werkschau verraten die Vielseitigkeit desFotografen. Monochrome Bilder begeistern genauso wie Farbfotografien. DieFotokunst von Hans Helle eröffnet dem Betrachter weitläufige Themen: Portrait- undAktaufnahmen in Schwarz-Weiß, strahlende Experimente mit dem Licht, mutigeFotografiken, Inszenierungen, die scheinbare Gegensätze harmonisch miteinanderverbinden und eines seiner Lieblingsthemen: die fotografische Auseinandersetzungmit der so genannten „Blauen Stunde“. Egal mit welcher Technik oder Thematik sichder Fotograf auseinandersetzt – spannend sind seine Umsetzungen immer.Hans Helle fand über die Elektronik und den PC zur Fotografi e. Erstecomputergesteuerte Spiegelrefl exkameras, die Mitte der 1970er Jahre auf denMarkt kamen, weckten sein ungeteiltes Interesse. „Ich merkte schnell, dass künstlerischesPotenzial in mir schlummerte, obschon ich mich weder für die Malereinoch für die Bildhauerei geeignet fand. Die Fotografi e wurde schnell meine Kunst.Während ich anfangs lediglich abbildete, fand ich später zur Inszenierung. Seinefrühen Experimente in der eigenen Dunkelkammer wurden Jahre später durchdigitale Bearbeitungsprogramme abgelöst, obwohl er aktuell seine Fotografi enlediglich in Kontrast und Schärfe optimiert. Nur selten steht die Verfremdung imZentrum seiner Arbeit. „Eines meiner größten Themen, ist die Schöpfung“, soHelle. „Also Menschen, Tiere, Pfl anzen. Meine Arbeiten sollten ein Zeichen anunseren Schöpfer sein. Ich musste meiner Freunde und Dankbarkeit über dasLeben, das Lebendigsein, Gestalt verleihen.“ Hans Helle fotografi ert jedoch nichtnur unbedingt schöne Dinge, sondern auch das Hässliche oder das Schöne imVergehen. „Früher wollte ich das Spektakuläre fotografi eren. Heute nicht mehrso sehr“, schmunzelt der Künstler, der gerne auch Auftragsarbeiten im BereichWerbe-, Industrie- und Gesellschaftsfotografi e annimmt.Die Ausstellung „33“ ist noch bis Freitag, 31. Oktober 2014 in den Räumlichkeitender Werbeagentur Helle zu sehen. Weitere Informationen unter www.helle.net.Zeitung oder Magazin?Journal oder Blog?Ein Newsletter?unabhängig.überparteilich.unbezahlbar.Jetzt kostenlos auf eifelon.dedie neue eMailZeitung unsererRegion abonnieren.eifelon


Eifel1919AnzeigeFeuer und Flamme„Das Ofenhaus“ in RoetgenDie Zeiten in denen Öfen undKamine einfach nur heizen sollen,sind längst passé. Neben derHochwertigkeit der Wärmespenderspielt immer mehr auch dasDesign eine wichtige Rolle. Individuell geplanteund angefertigte Heizsysteme, die das Zentrumdes Wohnbereiches aufwerten, sind auf demVormarsch. Die planerische Umsetzung ist oft sehraufwändig, so dass sie nur durch Netzwerkpartnerwie Schreiner, Schlosser, Natursteinhändler undMaler realisiert werden können.Kompetenz und FreundlichkeitSo auch beim Ofenhaus in Roetgen. Dem EhepaarSandra und Gerd Kuhlmann eilt der gute Rufvoraus, selbst die schwierigsten Kundenwünscheprofessionell umzusetzen. Ihre Erfolgsgeschichte,die ganz bescheiden im Wintergarten von GerdKuhlmann begann, steht inzwischen nicht nur in derRegion Nordeifel für beste Beratung und überragendesKnow-how. „Neben fachlicher Kompetenzrichten wir unser Augenmerk vor allem auf einenzuvorkommenden und freundlichen Umgang mitunseren Kunden“, erläutert Sandra Kuhlmann dieFirmenphilosophie.Premium-ProdukteDas Ofenhaus bietet eine große Palette an Kachelöfen,Kaminen, Kamin- und Specksteinöfen sowieGourmetherde. So unterschiedlich die Modelle auchsein mögen, eines zeichnet sie alle aus: immer handeltes sich um Produkte von Premium-Herstellern. „Wirdistanzieren uns von Billigprodukten und Anbietern,die mit Qualität zu günstigen Preisen locken, dabeiaber weder ihre Versprechen halten können, nocheine ausreichende Beratung durchführen“, so dieKuhlmanns. Im Bereich Kaminöfen vertreiben sieProdukte der Herstellerfirmen Hase, Attika, Sikken +Sikken, Harie Leenders und Ganz. Bei Heizkaminen undKachelöfen werden Rüegg und Brunner empfohlen,bei der Keramik sind es die Anbieter Sommerhuberund Poli Keramik.Das OfenhausKachelofen undKaminbaugesellschaft mbHBundesstraße 12452159 RoetgenTelefon 02471 / 92 11 00oder 02471 / 13 38 0Telefax: 02471 / 92 11 45info@das-ofenhaus.dewww.das-ofenhaus.deDi – Fr 13.00 – 18.00 hSa 9.00 – 14.00 hFreie Schau (ohne Beratung undVerkauf) von Oktober bis Ende Apriljeden Sonntag von 14.00 – 17.00 h


20EifelNordeifeler Vereine stellen sich vor:Pool Billard Club NordeifelTeil 1Nordeifel.Vereinsheim Alte Schule in HuppenbroichAls der „Pool Billard Club Nordeifel“2001 im Konzener Fitnesscenter gegründetwurde, gaben Kenner derSportszene im Aachener Südkreisden Ballspielern der ganz individuellen und variantenreichenArt nur eine vage Existenzchance.Gar zu deutlich spürbar war damals auf denSportstätten der Kommunen Monschau, Roetgenund Simmerath noch der dominierende Abdruckvon Fußballstollen. Die Kicker waren in derGunst aktiver Interessenten wie des geneigtenPublikums unbestritten die Nummer Eins. Auf derBeliebtheitsskala der Bevölkerung schien eine PartieBillard zur Jahrtausendwende ein geradezu exotischerZeitvertreib für Außenseiter zu sein, obwohldas Spiel schon im 16. Jahrhundert in Italien undFrankreich mit Verve im Zweierduell oder imMannschaftswettkampf vor Salonzuschauern mitVolkssportcharakter praktiziert wurde.Sonnenkönig Ludwig der 14. verbrachte viel TagesundNachtzeit mit den schnell rollenden Bällen. Siewurden früher aus Elfenbein modelliert, das ist zumGlück passé. Die Nordeifeljungs in Rot machten zurVerblüffung ihres Umfeldes durch starke Leistungenvon sich reden. Aus einer bis dato eher stillenUnterhaltungsshow für Salonlöwen an grün gedecktenTischen in gepflegter Club-Atmosphäre wurde einechter Publikumsmagnet. Der brillante Umgang mitQueue und Phenolharzkugeln wurde zunehmendüberregional beachtet und bewundert. Denn inder Saison 2011/12 glückte unter dem damaligenSpielführer Jürgen Andres der Aufstieg von derKreisklasse in die Bezirksliga. Und im „Durchmarsch“gelang dem Viererteam im Jahr danach sogar derSprung in die Landesliga. Hier gibt die Erstbesetzung– Frank Cremer, Stephan Ewald, Christian Itzerodt– zwar die Parole aus „Nur drinbleiben“, aber nachgelungenem Start mischt das Quartett in der Tabelleerneut „ganz oben“ mit. Der Liganeuling ist prompteine Macht! Ambitionen auf noch Höheres sind alsodurchaus berechtigt! Denn die Auftaktbegegnungbescherte den Huppenbroichern einen fulminanten7:1-Auswärtssieg bei „Primus“ Eschweiler. Freilich sindbis Saisonende, Mai 2015, insgesamt 18 Wettkämpfezu bestreiten. Und das gegen hochkarätig erfahreneGegner wie Aachen, Kohlscheid, Eupen, Düren oderÜbach-Palenberg.Die Erfolgsgeschichte des kleinen, feinen Nordeifelvereinsfand zunächst in der Roetgener „Toscana“ ihrespannende Fortsetzung, als 2003 das Fitnesscenterseine Pforten schloss. Da jedoch inzwischen zahlreicheJugendliche Spaß am Sport fanden, dessen Kraft inder Ruhe und geschärften Sinnen liegt, war ein Lokalwie das „Toscana“ nicht das rechte Domizil für einenSportverein. „Nichtraucherkneipe“ war vor 20 Jahrenhierzulande noch ein Fremdwort.1. Mannschaft Aufstieg in die Bezirksliga(alte Landesliga) , Saison 2011 - 2012 von links:Christian Itzerodt, Stephan Ewald, 1. VorsitzenderJürgen Andres, Betreuer Dietmar Krott,Achim Rohn, Christian Rohn, Lukas Krott1. Mannschaft Aufstieg in die Bezirksliga Saisio 2009- 2010 von links: Jürgen Andres,Laso Posa,LukasKrott,Stephan Ewald Christian Itzerodt.So sehen Sieger aus: 1. Mannschaft nach einem Siegder Saison 2013 - 2014 gegen KonzenSparkasse Aachen als Sponsor


21EifelAnzeigeÜber Land & Leute – von einst und jetztREGIO ORATIO – Anerkannter Bildungsträger für den außerschulischenLernort HürtgenwaldGründliches Recherchieren ist für Konrad Schöller, der in seinemHauptberuf als Rechnungsprüfer seit fast 30 Jahren tätig ist, dasA und O. Dies gilt auch für seine historische Forschungsarbeit.Zusammen mit seinem Sohn Benedikt, der augenblicklich alsStudienreferendar in den Fächern Geografi e und Geschichte am St. Angela-Gymnasium in Bad Münstereifel tätig ist, betreibt er REGIO ORATIO - einenanerkannten außerschulischen Bildungsträger. Nebenberufl ich beschäftigensich Vater und Sohn mit historischen und geografi schen Fragestellungen ausder Umgebung des Eifelortes Schmidt.Der Fokus ihrer Bildungsarbeit liegt hauptsächlich auf den Ereignissen derHürtgenwaldschlacht im Kriegswinter der Jahre 1944/45. Während Schöller sen.Einheimischen und auswärtigen Gästen Exkursionen auf dem „Kreuzweg desFriedens“ entlang des Kalltals bzw. Fachvorträge über die „Battle for Schmidt“anbietet, hat Benedikt Schöller nunmehr eine pädagogische Handreichungkonzipiert, die sich an den Lernzielen weiterführender Schulen orientiert. Mitdem Reisebus fahren Fachklassen nebst „History-Guide“ zu den historischenOrten im Gelände und erkunden deren Geschichte direkt am Ort des Geschehens.„Was die Bildung eines refl ektierten Geschichtsbewusstsein angeht, bestehtoffensichtlich Nachholbedarf“, verweist Benedikt Schöller auf einen wundenPunkt in der bisherigen Erinnerungskultur im Hürtgenwald. Sein Vater hatFührungen und Vorträge auf der Sowjetischen Kriegsgräberstätte nahe Rurbergins Bildungsprogramm mitaufgenommen. Dort liegen Kriegsgefangene undZwangsarbeiter begraben, die Opfer des Vernichtungskrieges im Osten wurden.Einen weiteren Schwerpunkt im Angebot von REGIO ORATIO bilden die abenteuerlicheGeschichte des Kaffeeschmuggels während der Nachkriegsjahre imDreiländereck und die besondere Rolle der Hubertus-Kirche in Schmidt (im Volksmund„St. Mokka“). Bei den Führungen im historischen Gewand kommt vor allem derWiderstandsgeist der Einheimischen gegenüber kirchlicher und weltlicher Obrigkeitzur Sprache. Aktuelle Informationen über Bustouren, Führungen und Exkursionenfinden interessierte Einzelpersonen, Gruppen und Schulklassen im Internet.REGIO ORATIOKonrad & Benedikt SchöllerNideggener Str. 11052385 Nideggen-SchmidtTel. 02474 – 99180Mail. schoeller110@t-online.deWeb. http://regio-oratio.blog.deInternationaleKunstakademieHeimbach|EifelSie interessieren sich für Kunst, wollen neue Technikenerlernen oder einfach Ihrer Kreativität freien Lauf lassen ?Fordern Sie einfach unser Programmheft an!In den Kursen von Oktober bis Dezember 2014Melden Sie sich jetzt zur Sommerakademie 2014 an!sind noch Plätze frei!Malerei · Skulptur und Keramik · Druckgrafik ·Neue Medien · Performance · und vieles mehrInternationale Kunstakademie Heimbach Hengebachstr. 48 | 52396 Heimbachinfo@kunstakademie-heimbach.de | www.kunstakademie-heimbach.de


22EifelAbschlussfeier und Siegerehrung vom Pool Verband Rheinland West 2012 inWeisweiler Pokalübergabe an Lukas Krott ( Mitte )1. Mannschaft Aufstieg in die Landesliga(alte Verbandsliga) von links: Christian Itzerodt,Stephan Ewald, Lukas Krott,Achim Rohn.Nordeifeler Vereine stellen sich vor:Pool Billard Club NordeifelTeil 2Also gingen die PBC-Verantwortlichenin den drei Nordeifelgemeinden aufdie Suche nach einem geeigneten,„jugendfreien“ Stammquartier fürHeimspiele, Training und Klubtreffen.„Nach langen Anstrengungen“, sagt Dietmar Krott,„wurden wir 2004 in Huppenbroich fündig.“ Diealte Dorfschule, vorübergehend Ausstellungslokalder Devotionalien-Sammlung „Sakrala“, dient seitherals Bleibe. Hier fühlen sich die erste wie zweiteSpielergarnitur „zum Siegen“ und kommunikativerGeselligkeit „poolwohl“. Sprichwörtlicher EifelerTatkraft und nützlichem Gemeinsinn ist es zu verdanken,dass Mitglieder des PBC Nordeifel, ihreAngehörigen und Gäste seither über ein schmuckesDomizil verfügen. Und das nicht nur, wenn es umMeisterschaftspunkte geht…Trainiert wird in diesem Vereinsheim dienstags,mittwochs und freitags (jeweils 18 bis 21 Uhr).Auskünfte zum Spielbetrieb sind unter derMobilrufnummer 0160/3213115 erhältlich. „Anunseren drei erstklassig gepfl egten Billardtischensind neue Spieler immer herzlich willkommen“,versichern die PBC-ler. Und zwar „blutigeAnfänger“ wie gestandene Aktive. „Kommt einfachzum Training, lernt uns kennen und spielt mit!“In der Tat: Billard spielen ist eine faszinierendeSache! Jede Partie, am gut zwei Meter langen Tischmit Schiefer- oder Marmortafeln umspanntemgrünen Tuch ausgetragen, erfordert konzentrierteKörperbeherrschung, wache Sinne, Intelligenzund eine hohes Maß innerer Ausgeglichenheit.Ein Spielball (die weiße Kugel) wird direkt vomStock (Queue) zum - kräftigen oder zarten -Touchieren mit 15 farbigen Objektbällen bugsiert.Das Spiel ist beendet, wenn ein Equipe-Mitglied- die Gegner wechseln sich bei der Aufnahmeder Wettkampfrunden ab – die anvisierte Kugelnicht regelgerecht stoßen und einlochen kann.Weltweit gibt es 35 verschiedene Billard-Arten undVarianten. Sogar eine englische und russische. Dieinternational bekanntesten Versionen sind, nebenPool, Karambolage und Snooker. Gepunktetwird im direkten Duell, Mann gegen Mann, Fraugegen Frau, immer mit raffi niertem Effet und Drallplatzierten Kugeln.(M. S.) Fotos: Manfred Schmitz


EifelZwischen nicht alltäglichenFragen und KinderfantasienPhilosophische und kindgerechteVeranstaltungen in „Bücher an der Burg“Nideggen.23Kaum drei Monate am Start, löste dieneue Buchhandlung „Bücher an derBurg“ in Nideggen ihr Versprechen, mitunterschiedlichen Veranstaltungen daskulturelle Leben der Herzogstadt zu bereichern, ein.Den Anfang ihrer Veranstaltungsreihe machte derAutor und ehemalige Umweltschutz-ManagerHans Korfmacher mit einer Lesung zum Thema„Management und Buddhismus“. Wir freuenuns sehr, dass unsere erste Veranstaltung aufeine so große Resonanz gestoßen ist“, so SamiraBohlem, Inhaberin der Buchhandlung. Bei sovielen Interessierten musste in der geräumigenBuchhandlung kräftig zusammengerückt werden.Neben der interessanten Lesung mit anschließenderDiskussion wurde besonders die Atmosphäre von denBesuchern gelobt – und das bei einem nicht alltäglichenThema. Autor Hans Korfmacher konfrontiertedie Gäste mit der These „Unser gegenwärtiges Lebenbefi ndet sich im Spannungsfeld zwischen Kampf undKooperation“. Zur Beantwortung dieser These stellensich den Menschen verschiedene Leitfragen: Ist derKampf ein natürlicher Ausdruck der Gattung Menschoder nur eine Ideologie? Ist die Willensdurchsetzungein notwendiges Übel in der Arbeitswelt oder einWiderspruch zu Freiheit und Gleichwertigkeit? DerErlös, ein rundherum schöner Betrag, an dem sichauch die Besucher beteiligten, wurde für die Hospiz-Bewegung gespendet.Gleich ein paar Tage später folgte die zweiteVeranstaltung, bei der Kinder und Jugendlicheauf ihre Kosten kamen. Das engagierte Team vonHans Korfmacher (Foto: Bruno Elberfeld)„Bücher an der Burg“ präsentierte die „LesefeeAlevia“, die bei den vielen kleinen Gästen gutankam. Weitere interessante wie unterhaltsameVeranstaltungen sind in der Planung.

More magazines by this user
Similar magazines