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NicoHe

Ausgabe 002 Nordeifel - Juni 2013Eifelkostenloszum MitnehmenMusuemsfestLammersdorfTollrock-FestivalSchmidtStadt der GalerienHeimbachDas Lokalmagazin für Monschau, Roetgen,Simmerath, Nideggen, Heimbach und Umgebung


2EifelEditorialLiebe Leserinnen und Leser,Mit der zweiten Ausgabe von „Eifelaktuell“ kann ich nun sagen: ja,es ist geschafft! Die erste Ausgabeist inzwischen über drei Wochenim Umlauf und bei vielen Menschen Zuhause aufdem Wohnzimmertisch gelandet. Die Resonanz aufunser neues Monatsjournal war und ist allgemeinsehr ermutigend und ließ uns mit viel Freude undEngagement in die Arbeit der nun vorliegendenJuni-Ausgabe stürzen. Darüber hinaus dürfen wirschon jetzt versprechen, dass wir die Aufl age – peuà peu – erhöhen werden.Was bei der Erstausgabe noch etwas abwartend mit„Monschau, Roetgen, Simmerath und Umgebung“betitelt wurde, liest sich nun etwas anders:„Monschau, Roetgen, Simmerath, Nideggenund Heimbach“. Unsere Überlegung, die übliche„politische“ Grenze unserer Region, des AltkreisesMonschau, für „Eifel aktuell“ aufzuheben, wurdesehr begrüßt. Die Synergien, die mit der Aufnahmeder Städte Nideggen und Heimbach im Journalentstehen, sind durchweg positiv. Nicht nur für Sie,liebe Leserinnen und Leser, sondern auch für dieGeschäftswelt und Gewerbetreibenden.Unsere Heimat ist voller Besonderheiten,Schönheiten, liebenswerter Aktivitäten undMöglichkeiten. Wir möchten Ihnen das weiterhinin Form dieses „Lese- und Bilderbuches“zeigen. Dabei bemühen wir uns alle Städte undOrtschaften gleichermaßen zu berücksichtigen.Neben Nachberichten und Vorankündigungen vonVeranstaltungen fi nden sich in dieser Ausgabe ersteRubriken, die wundervolle Geschichten über Land& Leute transportieren. Diesmal können Sie etwasüber „Anders leben in alten Gemäuern“ und „MeinVerein“ erfahren. Gerne fordern wir Sie auf, uns mitInformationen und Ideen zu unterstützen, damitwir auch aus Ihrer Stadt interessante Geschichtenveröffentlichen können. Nutzten Sie dazu dieKontaktadresse, die wir im Impressum angegebenhaben. Die Beteiligung der Leserschaft liegt unsganz besonders am Herzen. Wir haben alles, waswir zum Leben brauchen, direkt vor der Haustüre.Wir wollen Ihnen zeigen wo und was.Auch wenn der Frühling nicht so recht in dieGänge kommen will – der Sommer scharrt schonmit den Hufen. Damit war für uns schnell klar,wie das Titelthema heißen muss. „Der Rursee –Ein See für alle Fälle“. Das große Gewässer mitseinen vielfältigen Möglichkeiten, ist das, wasuns alle in der Region verbindet. Lernen Sie dievielen Möglichkeiten, die der See uns bietet, neukennen. Begleiten Sie uns auf unserer Reise durchdie fünf Rureifel Kommunen und schwelgen Sie instimmungsvollen Bildern und amüsanten wie informativenGeschichten.„Eifel aktuell“ ist das „Schwestermagazin“ derschon länger in Laurensberg und Richterich sowieBurtscheid und dem Frankenberg Viertel erscheinendenAachener Stadtteilmagazine Nordwestaktuell und Burtscheid aktuell. Eine Werbepräsenzfür Eifeler Unternehmen in diesen AachenerStadtteilen kann nicht nur sinnvoll sein, sondern istzu den gleichen Konditionen wie für „Eifel aktuell“und völlig unproblematisch möglich. Interessiertekönnen sich einfach mit mir in Verbindung setzen.Zum Schluss möchte ich Sie noch auf unserenService, die „Eifel aktuell“ Ausgaben im Internetunter der Adresse: www.euregio-aktuell.euanschauen zu können, aufmerksam machen.Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen!HerzlichstIhrBert van LondenVerantwortlicher RedakteurPC-Probleme??Wir bieten schnelle HilfeEigene Servicetechniker(auch bei Ihnen vor Ort)Reparatur & Verkaufaller Hersteller und MarkenHilfe bei Ihren Viren- undSoftwareproblemen52152 Simmerath Tel. 024 73 - 93 88 - 25


3EifelInhaltsverzeichnisTitelseite „Rursee“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 01Editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 02Inhaltsverzeichnis & Impressum . . . . . . . . . . . . 03Rursee – Ein See für alle Fälle 1 . . . . . . . . . . . . . 04Rursee – Ein See für alle Fälle 2 . . . . . . . . . . . . . 05Beach Club Rursee – Eine Wohlfühloase . . . . 06BauernmuseumLammersdorf- Museumsfest . . . . . . . . . . . . . . . . . 07Tollrock Festival . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 08Cartoonwettbewerb – KuK Monschau . . . . . . 09Heimbach - Stadt der Galerien . . . . . . . . . . . . . . . 10„Anders leben in alten Gemäuern“ . . . . . . . . . . 11Simmerath singt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12Der Name ist Programm - Backherz . . . . . . . . . 13Erfolg für die Filmwerkstatt - Eifel . . . . . . . . . . 14Zeltinger rockte die Monschauer Markthalle . . . 15Renaissance der „Vorglüher“und „Knatterer“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ . . . . . 17Kino im Kloster Kultur Keller . . . . . . . . . . . . . . . . 18Sandskulpturen in derehemaligen Monschauer Tuchfabrik . . . . . . . . 1930 Jahre Bürgerverein Mulartshütte . . . . . . . . 20Eine Stadt feiert ihren 700. Geburtstag . . . . . . . 21Heimatkundliche Erkenntnisse bündeln . . . 22Servicethema Optik & Akustik . . . . . . . . . . . . . . 23Rückseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24ImpressumErscheinungsweise:monatlich, jeweils ab der 2. MonatswocheAuflage: 6.000 StückVerteilung:Kostenlose Verteilung über Auslegestellen im Raum Monschau, Roetgen,Simmerath, Nideggen, Heimbach und Umgebung (in Geschäften undöffentlichen Gebäuden, sowie Banken und Sparkassen).Redaktions- und Anzeigenschluss:um den 30. eines jeden MonatsHerausgeber und V.i.S.d.P.:Euregio Marketing UGHartmut HermannsMarc André MainzSüsterfeldstraße 83, 52072 AachenMail: hh@euregio-aktuell.euWeb: www.euregio-aktuell.euVerantwortlicher Redakteur: Bert van LondenRedaktion & Anzeigenleitung:Froitscheidter Str. 94, 52385 NideggenTel.: 02474-998665, Mobil: 0171-5760915info@agentur-wortundbild.deRedaktionelle Mitarbeit: Anneliese Lauscher (ale)Fotografie & Copyright by Bert van Londen, agentur Wort und BildLayout/ Gestaltung:Euregio Marketing UGDruck:Druck & Verlagshaus Mainz GmbH Aachenwww.druckservice-aachen.de


4EifelEin See für alle FälleDie Wasser-Aktiv-Landschaft – eine Erlebnisweltvoller AbwechslungSein Blau überstrahlt die sattgrünen Gürtel der Eifeler Wälder,seine Ausmaße sind ebenso beeindruckend wie die Vielzahl derFreizeitgestaltungen, die hier möglich sind. Der majestätischeRursee ist ein Ausfl ugsziel par excellence. Zusammen mit den beidenTrinkwasserseen Obersee und Urftsee präsentiert sich eine beeindruckendeWasserlandschaft vor der traumhaften Landschaftskulisse des Nationalparks Eifel.Lebensfreude rund um das Wohlfühlelixier Wasser gibt es hier in Hülle undFülle. Was dem einen ein einfaches Kajak bietet, fi ndet der andere unter weißenSegeln auf einem großen Boot, beim Schwimmen oder Surfen, beim Entspannenmit Familie oder Freunden. Stolze 28 Kilometer beträgt die Runde um den See,sei es für Radler oder Wanderer. Um den Obersee sind es etwa 16,5 Kilometer.Der Obersee zwischen Urftseestaumauer, Rurberg und Einruhr bildet mit demUrftsee zwischen Schleiden - Gemünd und der Urftseestaumauer sowie demRursee zwischen Rurberg und Woffelsbach und Heimbach-Schwammenauel dieEifeler Seenplatte. Die Rurtalsperre Schwammenauel (Rursee und Obersee) istmit 203 Mio. m 3 und einer Wasserfl äche von 8 km 2 eine der größten Talsperrender Bundesrepublik. Am Staudamm Schwammenauel liegt der Heimathafen derweißen Schiffe „Stella Maris“ und „Aachen“. Zwei Elektroschiffe verkehrenauf dem Obersee, die geräuschlosen „Eifel“ und „St. Nikolaus“. Insgesamt22 Kilometer imponierende Seestrecke machen diese Idylle zur führendenWassererlebnislandschaft im Eifel-Ardennen-Raum.Segeln, Schifffahrt & BootsverleihOb mit dem Segelboot, Kajak, Kanadier, Ruderboot oder Surfbrett – für alle gibtes rund um den Rursee zahlreiche Ausgabestellen für Wochen- oder Jahreskarten.Wer die schöne Eifelnatur vom Wasser aus genießen möchte, und dabei auchnoch selbst bestimmen will, wo die Fahrt hingehen soll, ist am Obersee in Einruhrgenau richtig. Allerdings wird hier für die Seefahrt etwas Muskelkraft verlangt.Erkundungen des Sees vom Wasser aus, sind besonders reizvoll. Sicherlich ambequemsten ist eine Fahrt mit der „Naturnahen Flotte“. Entweder von A nach Boder als Rundfahrt. Insgesamt warten vier Fahrgastschiffe darauf, Besuchern diebesondere Schönheit der Eifeler Seenplatte vom Wasser aus zu zeigen.www.rursee-mein-revier.dewww.naturerlebnisbad-einruhr.dewww.rurseeschifffahrt.deRurtal-Schlemmer-Tour und DorfrundgängeAm Rursee liegen idyllische Dörfer – direkt am Wasser oder auf den Eifelhöhen.Jeder Ort hat seine eigene Geschichte, die man auf einem Rundweg erwandernkann. 13 Dorfrundgänge bieten unvergleichliche Ausblicke, interessanteKulturdenkmäler, historische Gebäude und gemütliche Ruheplätze. Zu jederRoute informiert ein Flyer über die ortstypischen Besonderheiten, interessantenAnekdoten und Hinweise zur Länge und Wanderzeit, die sich auch auf denInformationstafeln an den Startpunkten wieder fi nden.http://rursee.de/touristik/downloads.phpDie „Rurtal-Schlemmer-Tour“ bietet landschaftlicheund kulinarische Hochgenüsse.Wer gleichzeitig seinem Körper, seinem Geist und seinen Sinnen etwas Gutes tunmöchte, der sollte sich auf den Weg machen und die „Rurtal-Schlemmer-Tour“einschlagen. Sie bietet dem Körper Ertüchtigung durch das Wandern, gönnt demGeist eine atemberaubende Natur und den Sinnen kulinarische Leckerbissenaus der Eifel in Form eines „wanderbaren“ Vier-Gänge-Menüs.http://rursee.de/touristik/downloads.phpRadfahren mit dem PedelecAuf dem Fahrrad kann man am Rursee eine gute Figur machen. Vor allemdann, wenn man im Berg nicht alleine auf Muskelkraft angewiesen ist, sonderneinen Elektromotor zur Unterstützung zuschalten kann. Möglich macht dies einFahrrad, das sich „Pedelec“ nennt und für „Pedal electric cycle“ steht. DiesesElektrorad oder E-Bike ist ein Fahrrad mit Tretunterstützung, das seine Kraft zureigenen Tretkraft hinzu gibt. Infos & Verleihstationen in beiden Geschäftsstellender Rursee Touristik GmbHNaturerlebnisbad EinruhrWenn die Sommersonne lacht, brauchen große und kleine Wassernixen einreines und frisches Nass, um sich wohl zu fühlen. Das Familienbad kommtganz ohne Chlor aus - das Wasser wird mikrobiologisch gereinigt. Seit Jahrenerzielt die Wasserqualität des Sees beste Werte. Das Naturerlebnisbad garantiertunbeschwerten Badespaß. Planschen für die Kleinen, Übungsrunden fürNichtschwimmer, Sportlichkeit für erfahrene Schwimmer - das Naturerlebnisbaderfüllt jeden Wunsch. Ein Kinderspielplatz und Fitnessgeräte sind weitereAttraktionen. Die Liegewiese bietet Platz für Erholung in der Sonne, und einKiosk mit Terrasse ist der richtige Ort für eine Erfrischung und einen kleinenImbiss. Nirgendwo kann ein Sommertag erholsamer sein als im NaturerlebnisbadEinruhr!www.naturerlebnisbad-einruhr.de


Eifel5PEUGEOT WARTUNGDas Rurseezentrum in RurbergDas Rurseezentrum mit Naturfreibad ist ganzjährig unabhängig vom Badebetriebzugänglich. Von der Seepromenade aus bietet sich ein schöner Ausblick aufden See. Ein barrierefreier Rundweg führt zum neuen Strandbad mit echtemSandstrand. Ein Flachwasserbereich sowie ein Spielbach bieten auch denkleinsten Gästen Raum zur Entfaltung. Eine Schwimminsel, Beachvolleyballfeld,ein Fußballplatz, Spielplatz, Grillhütte, Kiosk und Aussengastronomie in denSommermonaten runden das Angebot im großzügig gestalteten Gelände ab.Der Eintritt ist frei. Weitere Infos gibt es bei der Rursee Touristik GmbH.AngelnRund um Rur- und Obersee fi nden Sie fast 50 km Uferzone die beangelt werdendarf. Hecht, Zander, Karpfen, Barsch, Brasse, Aal, Rotauge…Der Tisch unter Wasser ist reichlich gedeckt. Alles was man braucht ist einAngelschein, eine Ausrüstung, die richtigen Köder und Petri Heil.www.fi scherei-rursee.deInformation, Unterkünfte, Ausgabe, Verleih – alles bei:Rursee Touristik GmbHSeeufer 3 • D-52152 SimmerathTel. +49 (0)2473 9377-0Fax +49 (0)2473 9377-20info@rursee.de • www.rursee.deÖffnungszeiten: täglich 10 - 17 UhrWer kennt sich besser aus mit Ihrem Fahrzeugals die Profis vom PEUGEOT Service?Das Angebot der PEUGEOT Wartung gilt bis zum31.12.2013 für alle PEUGEOT Benzin- und Diesel-Modelle ab Modelljahr 1990, außer J5 und 4x4.Füllmengen und Teile sowie über den Umfang derPEUGEOT Wartung hinausgehende Zusatzarbeitenwerden gesondert berechnet.Autohaus Müllejans OHGPeuGeOt VertrAGSPArtNerNideggen-Schmidt · Heimbacherstr. 17Tel.: 02474/93010KOMPLETTPREIS-ANGEBOTmit allen vorgesehenenKontrollen nachHerstellervorgabe.€ 79,–inkl. LangzeitmobilitätRursee Touristik GmbHFranz-Becker-Str. 2 • D-52152 SimmerathTel. +49 (0)2485 317Fax +49 (0)2485 319info@rursee.de • www.rursee.deÖffnungszeiten: täglich 10 - 17 Uhr


6EifelAdvertorial„Wenn ich den See sehe, dannbrauche ich das Meer nicht mehr.“Beach Club Eifel – eine Wohlfühl-Oase am RurseeSchmidt.Ein Tag am Strand - die Sonne spüren, Gelassenheit, ein Gefühl vonUrlaub einfangen und sich einfach fühlen wie im Süden. EntspannteStunden vor einem einzigartigen Seepanorama genießen und sichdabei mit einem reichhaltigen Angebot an Speisen und Getränkenverwöhnen lassen. Im Beach Club auf der Landzunge Eschauel,direkt am Rurseeufer bei Schmidt, sind das keine leeren Versprechungen. Seitdrei Jahren entführt Magdalena Bongard ihre Gäste in eine Art mediterranesWohlgefühl – und das in der Eifel. Die großen Fenster des modernen und stilvollenRestaurants geben den Blick frei auf den Rursee. Wer auf der großzügigenTerrasse Platz nimmt, fühlt sich gleich wie im Urlaub. Die Küche verwöhnt denGast mit frischen, saisonalen Gerichten für den kleinen und den großen Hunger.Dazu ein frisch gezapftes Pils oder Kölsch und ausgewählte Weine - oder amAbend raffi nierte Cocktails.Der Beach Club ist die perfekte Location für alle Gelegenheiten. Ob Hochzeit,Kommunion, Geburtstag, Betriebsausfl ug, Tagung oder Seminar, ob Menü,Buffet, Empfang oder Party - Magdalena Bongard und ihr Team, bieten stetsindividuelle Lösungen. Der Beach Club hat Raum für bis zu 80 Personen innenund weiteren 40 Personen auf der Seeterrasse.Salsa & Stand-Up-PaddlingIm Beachclub treffen sich Menschen, die gerne tanzen. Besonders die „Salsa-Nacht“ ist sehr gefragt. Die beiden Samstage, am 13. Juli und am 10. August,verwandelt sich der Beachclub am Eschauel für einen Abend in einen südamerikanischenTraum mit Tanz und guter Laune. Ab September können Interessiertedas bisher Erlernte in der „Salsa Schule“ des Beach Clubs perfektionieren.Stand-Up-Paddling ist ein Wassersport, der sich auch auf dem Rursee etablierthat. An der festen SUP-Station am Beach Club, können die dazu nötigen Brettergemietet werden. Ebenfalls auf dem Gelände des Beach Clubs befi ndet sich einüberwachtes Freibad mit Strandbar.Beach Club EifelReservierungen für Gruppen auch außerhalb der Öffnungszeiten telefonischmöglich.Großzügige Terrasse mit tollem AusblickDer Beach Club ist die perfekte Location für alle GelegenheitenMagdalena BongardEschaueler Weg 9952385 Nideggen-SchmidtTel. 02474 – 9978574Mobil. 0151 – 223 150 83www.beachclubeifel.de


Eifel7Anschaulich und unterhaltsam -ein Museumsfest für jung und altLammersdorf.In Lammersdorf und in der Region, gehört das Bauernmuseum und seineAktivitäten zu den beliebtesten Ausfl ugszielen und Freizeitangeboten. AmSonntag, 7. Juli 2013 wird am Bauernmuseum Lammersdorf das schon traditionelleMuseumsfest gefeiert. Was bis vor zwei Jahren unter dem Begriff„Kinder- und Familienfest“ geschätzt wurde, ist nun zum „Museumsfest“umbenannt worden. Den vielen Menschen des Vereins, die dazu beitragen,dass das Bauernmuseum so hervorragend von seinen Gästen angenommenwird, möchten das Museum wieder in den Mittelpunkt des Bewusstseinsstellen. Das Leben, wie es in früheren Zeiten in der Region gelebt wurde,wird im Museum anschaulich dargestellt. Es trägt dazu bei, dass die Besuchersich einen anschaulichen Eindruck vom harten Landleben in früherer Zeitmachen können. Selten wird Vergangenheit so lebendig aufgezeigt, wie inLammersdorf. Um den Eindruck der Vergangenheit zu vervollständigen, zeigendie Verantwortlichen beim Fest auch gerne typische Handwerker, die detailgenauihre Handwerkskunst demonstrieren. In diesem Jahr wird beispielsweiseauf einer mechanischen Drehbank gedrechselt und ein Schmied wird seinenHammer schwingen. Highlight wird sicher das Beschlagen eines Pferdes sein.Auch Kinder kommen voll auf ihre Kosten: Es gibt eine schöne Auswahl einigerSpiele, die früher schon sehr beliebt waren, wie z. B. Dosenwerfen, Luftballonsmit Dartpfeilen abschießen oder die beliebte Popcornkiste. Dabei gibt es wiederzahlreiche Preise zu gewinnen. Natürlich muss keiner Hunger oder Durst leiden.Neben herzhaften Dingen wie Pommes Frites, Leckereien vom Grill oder Trevvel,lädt eine Cafeteria zu Kaffee, Kuchen und Waffeln ein.Der Erlös des Museumsfestes kommt in voller Höhe dem Erhalt des Museumszu Gute. Der kommt gerade recht, denn in Kürze ist wegen massiverBorkenkäferschäden im Holz des Bauernmuseums eine umfangreicheSchädlingsbekämpfung unumgänglich. Alle Vorführungen werden zwischen 11und 18 Uhr abwechselnd stattfi nden.


8EifelTollrock-Festival –Ein Eldorado für frische Rockmusik in der EifelAm Abend (ab 18.30 Uhr) geben sich „The Black Sheep“, „Coldplace“ und„Scenery“ die Ehre. Der Eintritt kostet an beiden Tagen unglaublich günstige5 Euro. Weitere Infos unter www.tollrock.de.Fotos: (ale)LEBENDIGER WEINKELLERSOMMERWEINPROBETerassenweine zum entspannenden Genuß –Trinkfreude pur. Wir bieten 8 Weine zur Verkostungam Freitag, den 19. Juli 2013Beginn: 19:00 Uhr Preis: 25,00 Euro p. P.Schmidt.Vor Jahren war es noch ein echter Geheimtipp. Doch diese Zeitensind längst vorbei. Über 1.000 begeisterte Rockfans zog es imvergangenen Jahr zur „Schönen Aussicht“ in Schmidt. Der Grund:Das weit über die Grenzen der Eifel bekannte Tollrock-Festival! Esist nach Rock am Ring das größte Open-Air-Festival in der Eifel!Auch für dieses Jahr wurde ein Programm der Superlative auf die Beine gestellt, dieJungs aus dem Verein Tollrock e. V. haben bereits im Winter die Bands ausgewählt,die diesmal für eine lange Rocknacht sorgen werden. Die Auswahl bedeuteteechte Arbeit, kamen doch über 200 Bewerbungen beim Veranstalter an.Am 12. und 13. Juli geht es rund: zunächst gibt es am Freitag ab 20 Uhr „Hard‘nHeavyrock“ mit Black Blitz, dann um 22 Uhr Dookie, „Italien Green Day Tribute“.Am Samstag fi ndet ab 13 Uhr der Tollrockerz Bandkontest statt, wofür sich nochjunge Bands bewerben können. „End of an Era“, die Symphonic Metal-Bandaus dem Raum Schleiden, Sieger des Vorjahres, spielt ab 17 Uhr.KULINARISCHE WEINPROBE: ES PRICKELT!Wir laden Sie herzlich ein zu unserer kulinarischenWeinprobe mit 7 perlenden Begleitern wie Winzersekt,Cremant, Prosecco und Champagner zu einemausgesuchten 6-Gang-Menü!am Samstag, den 07. Septmber 2013Beginn: 19:00 Uhr Preis: 65,00 Euro p. P.WHISKEYSEMINARErfahren Sie Wissenswertes zur Herkunft, Herstellungund Lagerung von Whisky. Verkosten Sie 8 nichtalltägliche Whiskys.am Freitag, den 15. November 2013Beginn: 20:00 Uhr Preis: 45,00 Euro p. P.Unsere IHK geprüfte Sommelière führt Sie durch den Abendund beantwortet gerne Ihre Fragen.Freuen Sie sich auf Genuss in jeder Hinsicht!Wir bitten um Reservierung unter 02472/909840 oder 2245.52156 Monschau · info@senfmuehle.de · www.senfmuehle.de


Eifel9Hort und Hüter der Komischen KunstDie besten Cartoons aus 2012 und aktuelle Preisträger im Monschauer KuKMonschau.Heiteres oder zumindest Erheiterndes rund ums liebe Geld, damitbeschäftigten sich für den inzwischen zum siebten Mal stattfindenden Internationalen Cartoonwettbewerb insgesamt 903Cartoonisten aus 44 Ländern. 70 der besten Arbeiten sind nunim Kunst- und Kulturzentrum (KuK) der Städteregion Aachen inMonschau zu sehen. Der Wettbewerb wurde 2006 vom KuK ins Leben gerufenund fi ndet seither jährlich wachsenden Zuspruch.„Money must be funny“, so das aktuelle Thema des Wettbewerbs, zeigt aufunterschiedlichster Art und Weise Nachdenkliches, Humorvolles und Kritischesund verdeutlicht, dass es durch die Vielfalt der Kulturen und Länder allerBewerber weit mehr beinhaltetet, als das, was Deutsche oder Europäer damitverbinden. Und gerade das ist es, was der Städteregion mit ihrer InternationalenAuslobung dieses Genres wichtig ist und gleichzeitig so interessant undnachhaltig macht. Den Horizont mit den Stilmitteln der Kunst erweitern – dasgenau ist eines der vielen Zielen der Kuratorin und Leiterin des KuK, Dr. NinaMika-Helfmeier.Die drei Gewinner des Internationalen Cartoonwettbewerbs waren aufder Vernissage anwesend und nahmen ihre Preise aus den Händen vonStädteregionalrat Helmut Etschenberg, Prof. Bernd Mathieu und Dr. NinaMika-Helfmeier. Der erste Preis ging an die Wiener Designerin und KünstlerinDoris Schamp. Platz 2. belegt der aus Sachsen stammende Künstler UweKrumbiegel und Platz 3. Anton Heurung.Während im Erdgeschoss des Monschauers Kunst- und Kulturzentrum dieArbeiten des aktuellen Wettbewerbs zu sehen sind, wartet die 1. Etage mit denbesten Cartoons des Jahres 2012 auf. Ausgestellt ist das Beste an gezeichnetemZeitgeist, Humor und Nonsens des vergangenen Jahres. Martin Sonntag, der aufder Vernissage anwesende Leiter und Geschäftsführer der Caricatura Kassel,stellte den auch zum Wettbewerb 2012 erschienenen Bildband „Beste Bilder 3“vor, den es für Interessierte im Monschauer KuK zu erwerben gibt.Die Ausstellung „Beste Bilder 3“ und die Auswahl der 70 besten Cartoons zumThema „Money must be funny“ ist bis Sonntag, 30. Juni in Monschau zu sehen.Öffnungszeiten sind von dienstags bis freitags von 14 bis 17 Uhr und samstagsund sonntags von 11 bis 17 Uhr. Montags ist das KuK geschlossen. WeitereInformationen unter www.kuk-monschau.de


10EifelHeimbach – Stadt der Galerien und AteliersEingebettet im Nationalpark Eifel, hat diekleinste Stadt in NRW viel sehenswerteNatur zu bieten – aber auch den Künstenscheint Heimbach in ganz besondererArt und Weise verpfl ichtet. Neben der inzwischenzum Aushängeschild gewachsenen InternationalenKunstakademie in der Burg Hengebach, die mitsensationellen Ausstellungen von James Rizzi oderauch Janosch von sich reden macht, bieten auchviele andere Ateliers und Galerien anspruchsvolleKunst. Ein Besuch in Heimbach lohnt sich also nichtnur wegen der fantastischen Landschaft, sondernauch ganz besonders in Sachen Kunst und Kultur.Ein kleiner Überblick:Atelier treppauf treppabDie Bildhauerin Luise Kött-Gärtner fertigt seit mehrals zwei Jahrzehnten ihre Plastiken. Meist arbeitetsie in Bronze, aber auch in Holz und Stein.Atelier treppauf treppabIn der Hilbach 14 - 52396 HeimbachOffenes Atelier :Samstags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhroder nach telefonischer VereinbarungTel. : 02425/1787 - www.treppauf-treppab.comGalerie KunstwerkDie Galeristin Marita Jaeger, zeigt in der Galerie,die aus der Krischer Stiftung hervorgegangen ist,zeitgenössische Kunst – Objekte und Arbeiten derjungen nationalen und internationalen Szene.Galerie KunstwerkHasenfelderstr. 6 - 52396 HeimbachÖffnungszeiten:Do. u. Fr. von 14.30 Uhr - 19.00 UhrSa.13.00 bis 17.00 Uhr - So nach Vereinbarung undnach tel. Vereinbarung. 02446/805422 od. 523080www.galerie-kunstwerk-heimbach.deKeramik und KunstatelierMWWTONARTDie freischaffende Künstlerin Marion Winkel-Wergen zeigt Kunst aus Keramik, Metall, Stein, aberauch Lichtobjekte, Wind- und Klangspiele sowieGebrauchsobjekte.WWTONARTAm Rechtob 7 - 52396 HeimbachOffenes Atelier: nach tel. Vereinbarung –Tel.: 02446/1275 - www.mwwtonart.deSpiel-Art -Bilder Sculpturen & MoreEine andere Art von Galerie.Peer Krischbin präsentiert Kunst im Internet.Mal reinschauen: www.book-a-game.comHaus des GastesZeigt das ganze Jahr hindurch unterschiedlichsteKunst. Von klassischer Landschaftsmalerei der Eifel,bis hin zu zeitgenössischer Kunst.Haus des GastesÜber Rur - 52396 Heimbach -Tel. 02446 - 3578www.haus-des-gastes-heimbach.deInternationale KunstakademieHeimbachDie Kunstakademie Heimbach ist eine Bildungs- undAusbildungsstätte für das künstlerische Schaffen inden verschiedenen Bereichen der Bildenden Kunst.Darüber hinaus zeigt sie hochkarätige, internationaleKunst. www.kunstakademie-heimbach.deBundesstr. 12452159 RoetgenTel. +49(0)2471-1338-0www.das-ofenhaus.deDi.- Fr. 13 - 18 · Sa. 9 - 14 Uhr · Mo. geschlossenSonntags Schautag · 14 - 17 Uhr · Keine Beratung & Verkauf


11EifelAnders leben in alten GemäuernNaturheilkunde im ehemaligen KuhstallRollesbroich.Nicht ohne Stolz lässt Burkhard Herpersseinen Blick über den großzügigenGarten mit seinem alten Baumbestandschweifen. „Dieser Blick war auch das,was mich vor Jahren, bevor ich den alten Hof erwarb,so fasziniert hat“, erinnert er sich. Doch bis es sozufriedenstellend und vor allem auch funktionstüchtigwurde, verging viel Zeit. Besonders diebewegte Vergangenheit dieses Hauses interessierteden praktizierenden Heilpraktiker schon vonAnfang an. „Viel können wir nicht mehr rekonstruieren.Nach dem II. Weltkrieg lag kaum ein Steinmehr auf dem anderen. Die Zerstörung im Ortwar unvorstellbar“, so Herpers weiter. Doch waser in Erfahrung bringen konnte, hat er akribischzusammengetragen. Sicher ist, dass der originaleKeller aus Bruchstein aus dem 18. Jahrhundertstammt und der Aufbau des Bauernhauses im19. Jahrhundert erfolgt sein muss. Da die altenFachwerkhäuser in der Eifel früher maximal anderthalbgeschossigwaren, wurde das Dach um 1939auf zwei Stockwerke erweitert. Doch viel Freudehatten die damaligen Besitzer, eine Familie Wagner,an ihrem Haus nicht, denn der II. Weltkrieg vernichtetefast alles. Der Hof ging nach dem II. Weltkriegin den Besitz der Familie Strauch über. „So wie dasAnwesen heute aussieht, dafür hat Familie Strauchgesorgt“, weiß Burkhard Herpers zu berichten.„Alle nannten die Witwe Strauch nur Schurze-Marie. Nach Ihr wechselten die Besitzer noch einpaar Mal.“Vieles hat Familie Herpers in Laufe der Jahreumgebaut und verfeinert. Die alten Stallungen nutztder Heilpraktiker als Praxis. Nicht nur früher lebtein der Regel eine Großfamilie unter einem Dach.Auch bei den Herpers ist das „Gott sei Dank“ so.Platz und Lebensraum gibt es in der Fuhrtstraße 3ja reichlich. Und so leben neben Burkhard Herpers,seiner Frau Barbara, seinen Kindern, auch seinBruder Christian mit Frau Tamara und Kind, seineEltern Leo und Karin, eine Dogge, ein Collie, einBordercollie, zwei Katzen und eine Schar Hühnerauf dem Hof. „Schöner kann Leben in der Eifelkaum sein“, freut sich die Großfamilie.


12EifelSimmerath singt!Mitsingfestival mobilisiert die Region. Nach dem erfolgreichenund unvergessenen Start des Mitsingfestivals „Deutschlandsingt mit!“ im vergangenen Jahr ist das gemeinsame SingenTrend geworden. Chöre werden mobilisiert und fi nden immermehr Zuspruch. Arbeitskollegen oder Freunde tun sich zusammenund singen regelmäßig. Aus diesem Grund haben sich die Veranstalterdes Festivals entschlossen, weitere Preise für Gesangskategorien einzurichten,so dass für die Chöre die Gewinnchancen steigen. Es gibt nun auch einen Preisfür die besten Kinderchöre, die besten Kirchenchöre und das beste „Funteam“aus der Region, denn die Veranstalter sind offen für neue Ideen und Gruppen.Gesungen werden einfach drei Lieblingslieder aus dem Bereich Popmusik, Gopseloder Schlager in Deutsch, Englisch oder einer anderen Sprache. Dazu gibt eswieder ein kostenloses Songbuch für die Zuschauer, denn die Besucher sind eingeladenmitzusingen. Am Ende, beim Finale, am 28. Juli 2013 vor der malerischenKulisse in Woffelsbach am See, ist Gänsehautfeeling garantiert, wenn mehr als300 Sänger mit tausenden Zuschauern gemeinsam den bekannten „Abba-Hit“„Thank you for the Music“ singen.Und noch etwas ist neu in diesem Jahr: Die Veranstalter haben dem launischenEifel-Wetter ein Schnippchen geschlagen. So fi nden alle Musikveranstaltungenin der Woffelsbacher Mitte, vom 26. bis 28. Juli zu Rursee in Flammen in einemgroßzügigen und schönen Zelt statt.Info und Anmeldung bei www.deutschland-singt-mit.de oder beiBeate Schneider: 02473-937096BUDer Kirchenchor Lammersdorf unter der Leitung von Gabriele Scheidweiler-Pleines und Chorleiter Michael Rieck mit Cantastic, 2012 auf der Bühne inWoffelsbach. Ziel ist es, das gemeinsame Singen wieder aufl eben zu lassen, umMenschen, Generationen und Kulturen zu verbinden.Weitere InfosBeate Schneider 02473-937096info@deutschland-singt-mit.de


AdvertorialEifel13Der Name ist Programm:„Backherz“ – verwöhnt mit Back-, Kaffee- und MilchspezialitätenParkplatz suchen, schnell noch mal einen Blick in die Jackentaschewerfen, ob man den Einkaufszettel nicht vergessen hat, rein indie Geschäfte, raus aus den Geschäften - der Alltag und auch dasEinkaufen in Simmerath kann schon mal stressig werden. Jetzt maleinfach eine Pause einlegen, tief durchatmen, sich sammeln und gleichzeitigstärken. Unaufdringlich, fast so, als könne man schnell mal nach Hause und sicheinen Kaffee machen.In der Simmerather Robert-Koch-Straße 3 ist das möglich. Richtig herumgesprochen hat es sich noch nicht, aber seit einigen Wochen bietet einServicedienst für Backwaren genau diese Möglichkeit. „Backherz“, das sichnicht als Bäckerei versteht, bietet weit mehr als nur leckeres Gebäck. Es isteine kleine gemütliche und doch auch jungendlich-frische Oase, die es versteht,Kunden für die Zeit ihres Besuches ein Gefühl von Zuhause zu vermitteln.Warme und freundliche Farben, bequeme Sitzmöbel, eine ausgesuchte Vielfaltan süßem und herzhaftem Gebäck, belegte Brötchen, Snacks, Kaffee- undMilchspezialitäten und eine herzliche Bedienung – die Philosophie von„Backherz“ eröffnet sich dem Kunden schon beim Eintreten ins Café.LieferserviceOb für Betriebsfeiern, Familienfeste, spontane Treffen oder Geschäftsmeetings –der Lieferservice von „Backherz“ kann genauso schnell liefern, wie der spontaneWunsch seiner Kunden entsteht. Mit leckeren belegten Brötchen, Baguette oderCiabatta ist für jeden Geschmack das richtige dabei. Nach Absprache sind auchspezielle Wünsche beim Belag kein Problem. Anruf genügt!Das Auslieferungsgebiet umfasst die Städte und Gemeinden Simmerath,Monschau, Roetgen, Nideggen, Heimbach, Hürtgenwald und Schleiden – einRadius von ca. 25 Kilometer. Die Lieferpauschale beträgt 5 Euro. Ab einemWarenwert von 20 Euro entfällt die Pauschale.BackherzRobert-Koch-Str. 352152 SimmerathTelefon: 02473/9384950E-Mail: service@backherz.dewww.backherz.deMo.-Fr. 6.00 - 18.00 UhrSa. 7.00 - 13.00 UhrSo. 8.00 - 11.00 Uhr


14EifelVereine in der Nordeifel stellen sich vor:Die Filmwerkstatt-Eifel e. V. aus RottRott.DAlles begann mit einer Idee und einer Anzeige in der „Eifl erVolkszeitung“ und im „Wochenspiegel“. EDV-Spezialist undHobbyfi lmer Wolfgang Merz hatte wohl selbst keine Ahnung,was ihn erwartete, als er sich im Spätsommer des Jahres 2001daran machte, einen Lebenstraum zu verwirklichen. Per Anzeige warb er umMitstreiter für ein ehrgeiziges Filmprojekt. - Nichts weniger als ein 90-minütigerSpielfi lm sollte es sein. Mit Dr. Cynthia Stäbler und Ingrid Lorenz begann erim Oktober 2001 die drehbuchgerechte Bearbeitung des Romans „SchwarzesRequiem“ von Brigitte Commichau, erschienen im Meyer & Meyer Verlag,Aachen. Zeitgleich gründete er mit weiteren Filmenthusiasten den Verein„Filmwerkstatt Eifel e. V.“ Mit Michael Bender, Klaus Krafft und Michael Lauvenstand schon bald ein versiertes Technik-Team bereit, so dass die Suche nachgeeigneten Drehorten beginnen konnte. Dieser erste große Spielfi lm wurde eingroßer Erfolg und viele weitere kleinere Projekte folgten, bevor sich das Teaman eine weitere, große Verfi lmung machte. Es sollte eine fi lmische Zeitreisedurch die schillerndsten Epochen Monschaus werden. Ein Film, der eineinteressante Mischung aus Imagefi lm der Stadt und einer lebendig gewordenGeschichtsreise sein sollte. Das Filmteam, das sich neben der Leidenschaft anFilm und Schauspiel, vor allem für ihre Heimat, dem Monschauer Land einsetzenwill, freute sich mit ihrem Werk einen vielleicht nicht unwichtigen Mosaiksteinin Sachen Marketing und Imagepfl ege beigesteuert zu haben. .Mit dem dritten Großprojekt „Kette und Schuss“, war das Team besonderserfolgreich und konnte auf dem Landesfestival NRW des BundesverbandesDeutscher Filmautoren nicht nur den 1. Platz in der Kategorie Spielfi lm feiern,sondern wurde auch zum besten Film des Festivals gekürt. Außerdem gab esnoch einen Sonderpreis für den besten Schnitt. Mit diesem Erfolg konnte sichdie Filmwerkstatt Eifel auch für die Teilnahme am Bundesfi lmfestival qualifi -zieren. Leider konnte der Verein für seinen Film keinen der begehrten Obeliskenerhalten, aber bekam dafür hohe Anerkennung durch das Publikum. In derPublikumswertung kam er auf Platz 6 mit mehr als 72 % Zustimmung. Ein sehrachtbares Ergebnis, wenn man bedenkt, dass von den ausgezeichneten Filmennur einer unter die ersten 10 kam.Alle Filme sind als DVD bei der Filmwerkstatt erhältlich. BegeisterungsfähigeInteressierte, die entweder aktiv bei der Umsetzung weiterer Filmprojektemitmachen wollen, fi nden im Internet unter www.fi lmwerkstatt-eifel.de allewichtigen Informationen und Kontakte.


Eifel15Zeltinger rockte die Monschauer MarkthalleMonschauWer die historische und beschauliche „Eifelperle“ Monschaulediglich als Museumsstadt abtut, der irrt. Längst sindVeranstaltungen wie die „Monschau Klassik“ ein lebendigerund hochkarätiger Begriff für anspruchsvolle Musik weit überdie Region hinaus bekannt. Aber auch junge Rockmusik, Avantgarde undSubkultur fi nden ihre Nischen. Und so manches Mal passiert es, dass denVeranstaltern mit ihrer Auswahl richtige Knüller und damit Besuchermagnetengelingen. Zu Pfi ngsten erbebt die Markthalle in Monschau bei rockiger Musik;mehr und mehr entwickelt sich „Rurrock Monschau“ zum Publikumsmagnetenfür Freunde der Rockmusik. Diesmal hatten die Organisatoren „De Plaat“ insEifelstädtchen verpfl ichten können; Jürgen Zeltinger und Band sorgten für einevolle Halle und begeisterte Fans. Doch zuerst brachte „Jailbreak“, die schon seitJahren für guten Monschauer „Garagenrock“ bekannt sind, die Besucher mitrhythmischen Titeln aus ihrem reichhaltigen Repertoire auf Betriebstemperatur.Dann begab sich das Schwergewicht der kölsche Rockszene die Rampe hochzur Bühne, begleitet von der allseits mitgesungenen Hymne „Kölsche Junge“.Bedingungslos wurde der Koloss gefeiert, Jürgen Zeltinger und Band zogenvon den ersten Takten an die Fans in ihren Bann. Bei Liedern wie „Leck mich“,„Bekloppt“ oder „Asi mit Niwoh“ erwiesen sich die Rockfreunde, die aus demRaum Aachen-Düren und der Eifel gekommen waren, als textsicher. Sie tobtenund tanzten wie wild und genossen ein mitreißendes Life-Konzert.Frank Vecqueray und Wolfgang Kaever, die Initiatoren des Rurrock Monschau,sah man über diesen tollen Erfolg strahlen. „Das Rurrock-Festival wird sichetablieren; es wird sich über Monschau hinaus herumsprechen, was hiergeboten wird“, sind sie überzeugt.Fotos: (ale)www.landhaus-solchbachtal.deZum Solchbachtal 1, Stolberg Zweifall, Tel.: 02402-7657600Dienstag & Mittwoch Ruhetag


16EifelRenaissance der „Vorglüher“ und „Knatterer“Wiederentdeckte Leidenschaft für Lanz Bulldog & Co.Dass Traktoren nicht nur Gerätschaften in der Landwirtschaft ziehen,sondern auch immer dort, wo sie zu sehen sind, viele Liebhaber undbegeisterte „Trecker-Fans“ anziehen, beweisen Vereinigungen vonsogenannten „Trecker-Freunden“, die seit einigen Jahren wie Pilzeaus dem Boden schießen. Die Arbeitsmaschinen, die früher ausschließlich zurLandwirtschaft, wie beispielsweise für die Heuernte oder Kartoffelsaat eingesetztwurden, glänzen heutzutage in einem ganz anderen Licht.Bei den „Trecker-Freunden“ dreht sich alles um ihre liebevoll restaurierteKraftprotze. Da werden die Oldtimer aus dem Hause Deutz, Hanomag,Porsche, John-Deere, Eicher, Kramer, MAN, Steyr, Unimog, Ford, Ferguson,Fendt, Schlüter, Güldner und Lanz-Bulldog auch schon mal genauso aufwändiglackiert wie Pkws.Die alljährlichen Treffen von Liebhabern alter Traktoren sind längst zu echtenHighlights im ländlichen Raum avanciert. Inzwischen hat der Trecker-Virusauch die Großstädte erreicht. Immer mehr Menschen aus den Ballungsbietenhaben sich die Veranstaltungen in ihrem Kalender notiert und besuchen dieTraktoren-Schauen auf dem Land. Man trifft sich, um sich auszutauschen, sichmit Ersatzteilen zu versorgen, zu präsentieren und um zusammen zu feiern.Höhepunkte dieser Treffen sind dabei immer die abschließenden Rundfahrtender Liebhaberfahrzeuge durch die ausrichtenden Ortschaften und derenUmland. Die zahlreichen Zaungäste lassen spätestens bei dieser Gelegenheitdie an sich vorbei knatternden „Schätzchen“ und deren „Piloten“ hochleben.Event mit großem PotenzialLandauf, landab – Trecker-Treffs erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Datreffen sich nicht nur ehemalige Landwirte, die einer verloren gegangenen Ärahinterher trauern oder Technik begeisterte junge Männer, sondern auch immeröfter Mädchen und junge Frauen. Sie zeigen nicht nur, dass sie die Traktoren gutund versiert bewegen können sondern auch, dass ihnen beim Restaurieren soschnell keiner etwas vormachen kann. Das Ziel der „Trecker –Freunde“, immermehr und ausgefallenere Traktoren präsentieren und jung und alt für dieseurige Kraftprotze begeistern zu können ist längst erreicht. Nur auf ihren Treffenist es möglich, so viele hervorragende, wieder hergerichtete Altertümchender unterschiedlichsten Hersteller und Baujahren auf einmal in Augenscheinnehmen zu können. Die guten alten Zug- und landwirtschaftlichen Maschinenerleben seit einigen Jahren in Deutschland eine regelrechte Renaissance. DieBesucherzahlen solcher Veranstaltungen schnellen seit Jahren in die Höhe undunterstreichen ihre zunehmende Popularität. Zum Leidwesen der Trecker-Fans,denn damit schnellen leider auch die Traktorenpreise enorm in die Höhe.


Eifel17Es gibt nichts Gutes, außer man tut es:Hand in Hand - für den Spielplatz in SchmidtSchmidt.Wie man in Zeiten leerer kommunaler Kassen trotzdem Sinnvollesund Wichtiges umsetzten kann, das zeigten die Initiatoren derNeugestaltung des Schmidter Spielplatzes „Im Wiesental“ eindrucksvoll.Es müssen eigentlich nur die richtigen Menschenguten Willens zusammen fi nden. „Man muss gut informiert sein, wo es welcheFördergelder gibt und aktiv werden“, resümiert Steffi Schneider, Leiterin desSchmidter Familienzentrums Rappelkiste. Zusammen mit Matthias Schiefer, derden Schmidtern bereits durch andere ehrenamtliche Kinderprojekte wie „Mini-Schmidt“ bekannt ist, brachte sie das Schiff „Spielplatz“ auf große Fahrt. Sienahmen an einer gemeinsamen, deutschlandweiten Aktion der Firma Fanta,dem Kinderhilfswerk und dem TÜV Rheinland teil und stellten den SchmidterSpielplatz im Internet vor. Die ersten 20. Plätze erhielten 5.000 Euro, um ihrenSpielplatz noch Kindergerechter gestalten zu können. 230 Teilnehmer machtenmit - Schmidt kam auf einen guten 7. Platz. Nachdem ein Spezialist vomTÜV nach Schmidt kam und befand, dass der Spielplatz, der sich für Kinder anexponierter Lage zwischen dem Grundschule, dem Kath. Kindergarten und demFamilienzentrum befi ndet, nicht mehr zeitgemäß und leider auch nicht mehrganz sicher war, folgte die Planungsphase, wie und womit man den Platz attraktivermachen kann. „Aktiv vor Ort“ heißt eine Aktion des RWE, die zusammenmit einer weiteren Aktion „Ein Herz für Kinder“ ein komplett neues Spielgerätsponserte. Viele freiwillige Helfer aus Schmidt erklärten sich sofort bereit - imSchweiße ihres Angesichts - den gesamten Spielplatz auf Vordermann zu bringenund die neuen Geräte aufzubauen. Zusammen mit der Grundschule wurdeein Spendenkonto eingerichtet, auf das bereits viele Schmidter ihren Oboluseingezahlt haben. „Uns allen ist klar, dass unsere Kinder unsere Zukunft sind“,erklärt Steffi Schneider. „Das, was wir für eine gute Kindheit unserer Kindertun können, tun wir gerne.“ Nach einigen Monaten Engagement, geht es jetzteigentlich nur noch um Kleinigkeiten wie Mülltonnen und Spielsachen für denSandkasten. Aber da es auch in der Natur der Sache liegt, dass immer wiederetwas kaputt geht und noch ein paar Wünsche wie ein Federballfeld offen sind,bitten die Initiatoren um weitere Geldspenden. Das Einweihungsfest diesererfreulichen Gemeinschaftsaktion ist Sonntag, 9. Juni 2013 ab 11 Uhr.Bankverbindung der Spendengelder:Förderverein Wiesentaler Rappelkiste,Konto: 620 041 40 29, BLZ: 382 600 82,Volksbank Euskirchen,Stichwort: Spielplatz.


DeutscherImmobilienberaterVerbund18EifelKino im Kloster-Kultur-KellerEifelkrimi mit fantastischem LokalkoloritVossenack.Im Franziskusgymnasium in Vossenack gabes von Anfang an Kultur, Theater, Tanz undMusik waren dort schon früh angesiedelt. Fürdas Franziskusinternat galt das Gleiche. Auchhier wurde Theater gespielt, siedelten sich die„Strippkes Trekker“, das Marionettentheater, an.Und im Kloster? Ja, ab und an wurde der Raumder Kirche zum Konzertsaal- aber das war esdann auch schon. 2007 erklärten die Franziskanerihren Keller zur Kulturmeile. Liebevoll ausgesuchtund präsentiert werden dort seitdem Musik,Lesung, Marionettentheater und Puppenspiel,Fotoausstellungen, Krimi-Nächte, Filmabende undvieles mehr. Kultur pur- aber auch immer gespicktmit einem spirituellen Angebot. Die Franziskanerglauben, dass es die Mischung ist, die den Kloster-Kultur-Keller zu etwas Einzigartigem macht. Somancher Gast kam zum Puppenspiel und kommtnun auch zu den Klostersonntagen- und auchumgekehrt hat dies schon funktioniert. Es gibtinzwischen Wiederholungstäter und regelrechteFans des Kellers. Das vielfältige, bunte Programmfür jung und alt, gibt es vierteljährlich in Form einerausführlichen Informationsbroschüre. Es lohnt sichalso immer einen Blick auf die Homepage desKloster-Kultur-Kellers (www.kloster-kultur-keller.de)zu werfen um über das aktuelle Programm informiertzu sein.Im Juni sollten sich Cineasten folgenden Terminvormerken:Fü r Kommissar Ferdi Menkes kommt es knü ppeldick. Erst wird er anonym zu einem toten Asylbewerber in denWald geschickt, dann von einem ü berheblichen Kommissar abgekanzelt. Gleichzeitig gilt es, einen mysteriösenPferdediebstahl aufzuklären. Die ärmlichen Verhältnisse auf dem Öko-Hof Grü nkern und der Verlust kostbarerPferde wollen fü r Menkes nicht so recht zusammenpassen. Der Ortsvorsteher Johannes Hoffahrt macht ihmdie Hölle heiß. Er wirft ihm Unfähigkeit vor und droht mit der Schließung der Polizeidienststelle. Der Tadeltrifft auch Robert Hahneveld, Menkes Kollegen. Die beiden Eifelpolizisten beginnen eigene Nachforschungen.Rätselhaft bleibt, warumman den Toten tiefkü hltebevor man ihn in denWald legte. Zum Glü ckgibt es den kleinen Ladenvon Frau Schrader. Dieinoffi zielle Info-Quelle desOrtes. Hier erhält Menkeswichtige Erkenntnisse undnimmt sich vor wachsam zusein. Aber es kommt dochanders, als er gedacht hat.Mo. 17. Juni 2013,19.30 Uhr / 100 Min. /Eintritt ü ber Spende /ab 12 JahrenKartenvorbestellung unter:02429 / 308 - 53(mit Anrufbeantworter)Weitere Informationenauch unter:www.kloster-kultur-keller.de„KINO IM KLOSTER“Ein Filmangebot in Zusammenarbeitmit der Filmwerkstatt Eifel e. V.Film: „Schwarzes Requiem“nach dem gleichnamigenRoman von Brigitte Commichau.Idee und Regie: Wolfgang MerzAbacoIMMOBILIENMitglied im DIVDeutscher ImmobilienberaterVerbund


Eifel19Auf Sand gebaut, aber wie in Stein gemeißeltSandskulpturen locken in die ehemalige Monschauer TuchfabrikMonschau.Die historische Tuchmacherstadtan der Rur wartet seit einiger Zeitmit einer Attraktion von internationalemRang auf: Die einzigartigeSandskulpturenausstellungin der ehemaligen Tuchfabrik, Burgau 15, zeigt„Perlen Europas“. Präsentiert werden berühmteMonumente und bekannte Persönlichkeiten, sowohlaus der Historie als auch aus der Gegenwart.Cäsar, Beethoven undAnne Frank1.000 Tonnen Sand wurden hierfür von zwanziginternationalen „Sand-Carvern“ verarbeitet.Herausgekommen sind verblüffende Kunstwerke.Eine Szene spielt beispielsweise in einem griechischenLokal: Tänzerinnen, ein Barmixer und Gästevermitteln ein lebendiges Bild – übergroß unddreidimensional. Perlen europäischer Architekturwie der Schiefe Turm von Pisa, der Eiffelturm, BigBen und Schloss Neuschwanstein kann man ebensobewundern wie herausragende Persönlichkeiten:den lorbeerbekränzten Julius Cäsar in Siegerpose,Einstein inmitten von Büchern in grüblerischerHaltung, Beethoven mit wallendem Haar undgefurchter Stirn oder auch Anne Frank, die sich ineinen Winkel am Fuß einer Treppe hingekauert hatund in ihr Tagebuch schreibt.so lange halten, antwortet er lächelnd: „Eshandelt sich hier um speziellen Sand, dessenKörner nicht rund, sondern eckig sind. Er wurdeanfangs sorgsam mit Wasser vermischt, soentsteht ein ganz besonderer Hafteffekt.“ SjefKonings bleibt bei seinem Rundgang jedes Mallange beim Relief „Monschau“ stehen, er fi ndet,dass es dem Künstler besonders gut gelungen ist,den Charme dieser liebenswerten Stadt einzufangen;man erkennt die evangelische Kirche, dasRote Haus und die Burg.Fotos: (ale)Hommage an MonschauSjef Konings, Geschäftsführer der MonschauerSandskulpturen GmbH, hat schon vieleKomplimente bekommen, seit die Ausstellungeröffnet wurde. Er will sie bis Ende 2013fortführen. Auf die Frage, ob denn die Skulpturen


20EifelEngagement für Mulartshütte und seine MenschenBürgerverein feiert seinen 30. GeburtstagMulartshütte.Zwei Dinge sind in Mulartshüttenicht wegzudenken und habenden kleinen aber attraktivenOrt am Vichtbach geprägt: dasMissionskreuz im Ortszentrum unddie Menschen, die sich zusammengetanhaben um sich ehrenamtlich für die Belangedes Dorfes einsetzten – der Bürgerverein.Das Missionskreuz, das ursprünglich als schlichtesHolzkreuz 1849 aufgestellt und 1908 im neugotischenStil erneuert wurde, ist somit bereits164 Jahre das Symbol, mit dem sich die Menschenin Mulartshütte identifi zieren. Nicht ganz so alt,aber sicher weit wichtiger im aktuellen Dorfl eben,ist der Bürgerverein. Der steht kurz vor einem ganzbesonderen Festtag, denn am Samstag, 15. Juni2013 jährt sich sein 30. Gründungstag. Aus diesemAnlass veranstaltet der Bürgerverein um 19 Uhr eineFestveranstaltung im Bürgerhaus, zu der sich auchStädteregionalrat Helmut Etschenberg, ManfredEis, Bürgermeister der Gemeinde Roetgen und TheoSteinröx, Ehrenamtsbeauftragter der StädteregionAachen angekündigt haben. Höhepunkt desJubiläumsfestes wird ein Platzkonzert derMusikvereinigung Roetgen gegen 19.45 Uhr sein.Der Bürgerverein Mulartshütte mit seinen aktuell167 Mitgliedern, ist aus dem geschichtsträchtigenOrt nicht mehr wegzudenken. Er kümmert sichseit jeher um die Belange des Ortes und seinerMenschen. In den 30 Jahren Engagement, ist demrührigen Verein schon vieles gelungen von demalle Bürgerinnen und Bürger profi tieren. Allemvoran das schmucke Bürgerhaus, das mit Hilfe unddem Einsatz vieler Menschen realisiert werdenkonnte. Noch heute wird es vielseitig genutzt - vorallem für Tanzübungen und Turnen der Damen,für Veranstaltungen aller Art – aber auch fürdie jährlichen Weihnachtsmärchenaufführungender Kinder. Der Bürgerverein unterstützt dieBemühungen, den Ort Mulartshütte in seinernatürlichen Eigenart zu erhalten und gegebenenfallsbei erforderlichen Neugestaltungen,im Sinne der Heimatpfl ege, mitzuwirken. Erstim April dieses Jahres reichte der langjährigeVorsitzende Manfred Adrian, der die Geschickedes Bürgervereins 30 Jahre im Vorstand prägte,den Stafettenstab in die Hände der jüngerenGeneration – seines Sohnes Dirk. Ein Zeichenfür Kontinuität und Verlässlichkeit. Tugenden, dieheute mehr denn je gebraucht werden.


21Eifel700 Jahre Nideggen -Eine Stadt feiert GeburtstagNideggen.Wenn eine Stadt ihren stattlichen 700. Geburtstag feiert, dannlässt sie sich auch nicht von schlechtem Wetter oder mauenKassen daran hindern, diesen Tag, zusammen mit ihrenBürgerinnen und Bürger, würdig und gut gelaunt zu begehen.An der Frühstückstafel im Freien gut gestärkt, erlebten die Nideggener gutgelaunt einen Tag voller Höhepunkte. Heinz Bücker vom Geschichtsvereinverwies darauf, dass es eigentlich drei Jubiläen zu feiern gebe: 700 JahreStadtrechte, 25 Jahre Heimat- und Geschichtsverein – und vor 240 Jahrenwurde der Rat der Stadt bereits einmal „abberufen“, das hatten die Historikerkürzlich herausgefunden.Kinder aus Wollersheim, Embken und Berg präsentierten als Theatergruppe„Schwarze 13“ unter Leitung von Matthias Metzger ein Musical, das großenAnklang fand. Einen Tag später sang der Kirchenchor St. Johannes Baptistdie Festmesse in mittelalterlicher Gewandung und in Begleitung mittelalterlicherInstrumente. Auf dem anschließenden Festakt im Rittersaal der BurgNideggen, begrüßte Bürgermeisterin Margit Göckemeyer die StellvertretendeMinisterpräsidentin von NRW, Sylvia Löhrmann, die stellvertretendeLandrätin Liesel Koschorrek sowie Bürgermeister und ihre Vertreter aus denNachbargemeinden.Mit der wechselvollen Geschichte der Stadt befassten sich auch die Kinderder Sekundarschule Kreuzau/Nideggen. Unter Leitung von Konrektorin AndreaCosmann, trugen sie ein originelles „Bänkellied“ vor. 80 Trommeln ertönten vomBurghof. Die Kinder der Grundschule Nideggen gaben unter Leitung von TomKommer eine beeindruckende Kostprobe ihres Könnens und boten den Gästenein ganz besonderes Klang- und Rhythmuserlebnis. Unter dem Motto „Nideggendamals, heute und in Zukunft“ hatten die Nideggener einen imposanten Festzugauf die Beine gestellt. Hunderte Zuschauer säumten den Zugweg. Die ZülpicherStraße war voller Menschen. Der Heimat- und Geschichtsverein präsentierte sichin historischen Gewändern, aber auch der Kirchenchor, die KG Burgjecke undMitarbeiter des Burgenmuseums zeigten sich in den feierlichsten und prächtigstenFarben. Die „Drums & Pipes Dreiborn“, die schottische Dudelsackbandaus den Highlands der Eifel, die Ritter von „Pro Libertate“, die TrachtengruppeAbenden, Musikanten aus Monschau-Kalterherberg, Imgenbroich, Herhahn-Morsbach, Merode und die Blauen Funken Zülpich – all’ die vielen Gruppenkamen, um Nideggen ein Geburtstagsständchen zu bringen und die Stadthochleben zu lassen.


22EifelHeimatkundliche Erkenntnisse bündelnNeue „Heimat AG“ für das Monschauer Land gegründetLammersdorf.Wer Zukunft gestalten will, muss die Vergangenheit verstehen.Eingedenk dieser Weisheit, bemühen sich schon seitJahrzehnten viele Geschichtsinteressierte und Experten, diewechselvolle Geschichte vieler Städte und Orte in der Nordeifelaufzuarbeiten, zu dokumentieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.So ehrbar die Arbeit in den zahlreichen örtlichen Geschichtsvereinen auch ist– gebündelt und mit moderneren Kommunikationsmöglichkeiten ausgerüstet,kann das Bemühen, Geschichte greifbar zu machen, sicher effektiver werden.Aus diesem Grund traf sich der Lammersdorfer Heimatforscher Hans-JürgenSiebertz, mit vielen Repräsentanten von Heimatvereinen, Geschichtsvereinen,heimatkundlichen Arbeitskreisen und anderen Personen, die sich für dieHeimatgeschichte des Monschauer Landes interessieren und einsetzen. „Zweckunserer Gemeinschaft ist die ortsübergreifende Vernetzung, die Übermittlungvon Daten sowie ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch“, so der Gründer desBauernmuseums Lammersdorf und Buchautor. Seine Vision von der zukünftigenZusammenarbeit fi el bei seinen Kollegen auf fruchtbaren Boden. Damit istdie „Heimat AG“ – Arbeitsgemeinschaft der Heimat- und Geschichtsvereineim Monschauer Land eine abgemachte Sache. „Vorab gesagt“, so Siebertz,„soll die Heimat AG kein Verein sein, sondern ein Zusammenschluss vonBürgerinnen und Bürgern des Monschauer Landes, die sich mit der Erforschung,Dokumentation und Veröffentlichung der Geschichte ihrer Heimatregionbeschäftigen.“Die Diskussion der Geschichtsinteressierten ergab schnell, dass die Probleme, injedem Ort an relevante Quellen zu kommen, ähnlich sind. Es wurde bedauert,dass es in vielen Dörfern noch Einwohner gibt, die alte Schriftstücke und Fotos,die für die Heimatforschung von großer Bedeutung sind, zurückhalten, stattsie den Heimatforschern – und damit auch der Öffentlichkeit – zugänglich zumachen. Interessierte an der Heimatgeschichte des Monschauer Landes, könnenohne langes Suchen per Mausklick auf die Internetseiten bzw. Kontaktadressender einzelnen Ortschaften gelangen und fi ndet dort auch fachlich versierteAnsprechpartner aus insgesamt 22 Dörfern. Für Geschichtsvereine, die bislangnoch über keine eigene Homepage verfügen, wird geprüft, ob sie künftig mitunter der Adresse: www.monschauer-land.net berücksichtig werden können.


Eifel23Ich bin ganz Ohr- auch bei nachlassendem Hörvermögen„Bis über beide Ohren verliebt sein“, „es faustdick hinter den Ohren haben“oder „zum einen Ohr hinein, zum anderen heraus“ -zahlreiche Sprichworteunterstreichen die Bedeutung der Ohren und des Hörens im täglichen Leben.Auch beim Hörvermögen ist es wie bei allen Dingen im Leben: erst wenn man sieverliert, wird klar, was sie eigentlich bedeutet haben. In Deutschland haben rund15 Millionen Bürger und Bürgerinnen eine Hörschwäche. Ältere Menschen sinddabei wesentlich häufi ger betroffen, jedoch nimmt die Zahl der hörgeschädigtenJugendlichen zu. Schwerhörigkeit kann viele Gründe haben. Lärm ist ein entscheidenderRisikofaktor. Schädigungen des Hörvermögens können aber auch durchKrankheiten wie Hörsturz, Entzündungen oder Tumore hervorgerufen werden,bzw. angeboren sein. Gerade für die Kleinsten ist die rechtzeitige Diagnose einerSchwerhörigkeit entscheidend, um Entwicklungsverzögerungen vorzubeugen.hinaus stellt eine an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit bzw. vollständigeGehörlosigkeit dar. Ein Besuch bei einem Akustiker kann da erste Klarheitschaffen und eine echte Hilfe für den Alltag aufzeigen. Eine genaue Diagnosekann nur von einem Ohrenarzt in einer Untersuchung mit Hörtest erstelltwerden und kann somit die Ursachen und den Grad des Hörverlustes klären.Bei einem Hörtest wird das individuelle Hörvermögen ermittelt. Dabeiwerden Töne verschiedener Tonhöhe und Lautstärke abgespielt undder Patient teilt z. B. durch Knopfdruck mit, ob er diese Töne hörenkann. Die Ergebnisse werden in einer Hörkurve zusammengefasst,mittels derer die Hörfähigkeit angegeben werden kann. Eine geringgradigeSchwerhörigkeit liegt vor, wenn Geräusche mit einer Lautstärke von ca. 30 dB(Dezibel), z. B. das Ticken einer Armbanduhr, nicht gehört werden können.Ab einem Hörverlust von ca. 30 – 60 dB (Grundgeräusche in Wohngebieten imAlltag) liegt eine mittelgradige Schwerhörigkeit vor. Bei einem Hörverlust von60 – 90 dB spricht man von einer hochgradigen Schwerhörigkeit, alles darüber


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