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Landkreis

Landshut

Wirtschafts

LEBEN

Landkreis

Landshut

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 2 l Landkreis Landshut l Verbreitungsgebiet: Niederbayern l Dezember 2015

Wirtschaftsregion Landshut.

Die Faktoren für den Erfolg.


Inhalt

4 6

BMW Group Werk Landshut/Ergolding:

Standortleiter Ralf Hattler erläutert

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner die

Innovationen im neuen BMW 7er

DRÄXLMAIER Group: Der Top-100-Automobilzulieferer

bietet spannende Produkte,

interessante Aufgaben und vielfältige

Entwicklungsmöglichkeiten weltweit

7 8

Flottweg: Trennung von Festem und

Flüssigem ist die Kernkompetenz von

Flottweg. Dekanter, Separatoren und

Flachpressen sind weltweit im Einsatz

Bereits seit 45 Jahren entwickelt und

fertigt die Hiller GmbH in Vilsbiburg

Dekantierzentrifugen und Komplettanlagen

zur Fest-Flüssigtrennung

2 Hervorragende Standortqualitäten

4 BMW Group: Denkfabrik für die Mobilität von Morgen –

neues Leichtbauzentrum in Landshut/Ergolding

5 Deutronic: Globale Standards aus Adlkofen

6 DRÄXLMAIER: Mobilität der Zukunft entwickeln

7 Flottweg: Aufbereiten mit Vilsbiburger Präzision

8 Hiller: vielseitig einsetzbare Trenntechnik

9 PÖSCHL TOBACCO GROUP

10 SCHOTT Electronic Packaging: Kultur des Miteinanders

11 ebm-papst: zweites Werk für weiteres Wachstum

12 Spanner Re 2 GmbH: Wärme und Strom aus Holz

13 TRILOGIQ: Leichtbausysteme durch innovatives

Rohrklemmsystem

14 DS elektrotherm: Christian Stürzer im Interview

15 EFAFLEX: Neuer Showroom ist Design-Highlight

16 Sax Gerüstbau: Interview mit Reinhard Sax

17 BAUER ergänzt Portfolio um Energietechnik

18 Leipfi nger-Bader: Thomas Bader hat Neues für die Baustellen

20 SEHLHOFF GmbH: Generalplanung für Industrie und Kommunen

21 ERLUS AG: „Tonangebend“

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Werte Leserinnen und Leser,

WirtschaftsLEBEN

20

SEHLHOFF: Das Vilsbiburger Planungsund

Beratungsbüro bietet Generalplanung

für Industrie und Kommunen

22 Steuerkanzlei Güleç & Gschwendtner:

Unternehmensnachfolge, die unterschätzte Herausforderung

23 Autohäuser: British Cars glänzt mit Jaguar und Land Rover

Ostermaier-Dependace in Landshut aufgetuned

24 Sparkasse: Investitionsdarlehen für den Mittelstand

26 MIPA SE: Spitzenlacke für die Welt

27 HypoVereinsbank: Förderung für (fast) alle Fälle

28 Informationstechnologie:

ADITO: Mit klaren Strukturen und Transparenz zum Erfolg

Christian Götz: Individuelle Software für Unternehmen

29 Informationstechnologie: VX Instruments – Höchste Präzision und

Schnelligkeit bei Mess- und Prüfgeräten

29 Urzinger: Textilien leasen statt kaufen

30 Bund der Selbständigen Bayern: Präsident Marco Altinger sagt,

warum wir seinen Verband brauchen

32 Büro optimal präsentiert „Bosse modul space“ – feines Büro

34 Tremmel Genuss & Event GmbH: Alexander Tremmel erzählt,

was ihn umtreibt

34 ESKARA: Der Markt Essenbach zeigt, wie Arena geht

36 ERGOMAR: Die Ergoldinger Bade- und Saunawelt wurde

ganz schön aufgehübscht

36 WirtschaftsLEBEN-Vorschau: 2016 auch in weiteren Städten

Impressum

34

ESKARA: Die Essenbacher Sport- und

Kulturarena glänzt mit erfolgreichen

Events unterschiedlichster Provenienz

mit dieser Sonderveröffentlichung erhalten Sie

einen vielfältigen Einblick in das breite „Wirtschafts-

LEBEN“ unseres starken Landkreises Landshut und

lernen zugleich den hohen Freizeit- und Unterhaltungswert

unserer Region kennen.

Wir stehen als Landkreis mit unseren 35 Städten,

Märkten und Gemeinden wirtschaftlich blendend

da. Das haben wir in erster Linie unseren über 7.000

Unternehmerinnen und Unternehmern zu verdanken,

die mit ihren qualifi zierten und motivierten Arbeitskräften

bei uns für echte Wertschöpfung sorgen. Unsere

Wirtschaft zeichnet ein breiter

Branchenmix aus: Gerade die

Automobilindustrie bietet mit ihren

zahlreichen Zuliefer-Betrieben

vielen Menschen hochwertige Arbeitsplätze,

wir zählen zudem rund

2.800 Handwerksbetriebe und

6.400 Unternehmen mit einem

bis neun Mitarbeitern. Vom Global

Player zum kleinen Handwerksbetrieb

bis hin zur Landwirtschaft:

Unser wirtschaftlicher Erfolg hat

viele Gesichter.

Allerdings ruhen wir uns darauf

nicht aus und gehen die Herausforderungen

der Zukunft gemein-

Landrat Peter Dreier

sam an. Der Landkreis Landshut will optimale Rahmenbedingungen

bieten und arbeitet daher zusammen

mit der Stadt Landshut in einem Regionalmanagement

an den Themen „Bildungsregion“, „Fachkräftemangel“

und darüber hinaus an der Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur.

Lernen Sie mit dieser Beilage eine wirtschaftlich

starke Region und einen lebens- und liebenswerten

Landkreis Landshut kennen. Viel Spaß beim Lesen!

Ihr

Peter Dreier

Landrat

Im Interview

DS elektrotherm-Geschäftsführer

Christian

Stürzer über das ungewöhnlich

starke Wachstum

seines Unternehmens. „Der

Fachkräftemangel bremst

uns“

„Gerüst ist nicht mehr

einfach etwas, wo man

raufklettern kann“ – Reinhard

Sax über die Lage am

(Gerüst-)Bau und: was Sax

hat, das Andere nicht

haben

Leipfi nger-Bader-Chef

Thomas Bader erläutert

seine Unternehmensstrategie

und präsentiert mit dem

„Mörtelpad“ wieder mal

Neues für die Baustellen

im Land

14 16 18

30

Marco Altinger ist seit

wenigen Monaten

Präsident des Bund der

Selbständigen Bayern. Er will

ihn richtig pushen und auch

wieder einen Bundesverband

auf die Beine stellen

Der Metzgermeister Alexander

Tremmel hat sein

34

Unternehmen zusammen mit

Mariella von Bremen zum

gefragten Partner in Sachen

Genuss und Event getrimmt.

Es darf auch Stimmung sein

Landshuter WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015 1


Standort

Stadtplatz Vilsbiburg Die

„Gute Stube“ ist in

diesen Tagen wieder

weihnachtlich geschmückt

Hervorragend

Landkreis Landshut I Wer sich die Bestandsaufnahmen und Wirtschaftsprognosen des Landkreises anschaut, kann sich als

Bewohner oder Investor eigentlich nur freuen, dass er es so gut getroffen hat. Und mithelfen, dass es so erfreulich bleibt.

Der Landkreis Landshut hat praktisch Vollbeschäftigung.

Der Fachkräftemangel wird durch lebhaften

Zuzug immerhin abgefedert. Im sogenannten

Regionalranking belegt der Landkreis

Landshut bundesweit Platz 48 von 409

Landkreisen. Bei dieser Studie werden

die wichtigsten ökonomischen und strukturellen

Indikatoren wie Kaufkraft, BIP

und Ausbildungsplatzdichte berücksichtigt.

Auch der Zukunftsatlas der Prognos

AG bescheinigt dem Landkreis Landshut

vielversprechende Chancen. Und: Die

Bevölkerung zählt zu den jüngsten in Bayern.

Die Renaissance Osteuropas hat die

Region in die Mitte Europas gespült. Dass

dieser Wirtschaftsraum zu den stärksten

im ohnehin starken Bayern gehört,

zeigen die Ansiedlungen zahlreicher

Hochtechnologie-Unternehmen und auch

die Innovationskraft vieler ansässiger Betriebe

in den letzten Jahren.

Zukunftsträchtige Branchen wie Automotive,

Logistik und IT zeigen eine erfreuliche

Dynamik, insgesamt erfolgreich

ist aber auch ein gesunder, das ganze

Spektrum wirtschaftlicher Entwicklung

repräsentierender Branchenmix, der Beschäftigung

und Wohlstand in der Region

fördert.

Hohe Zuwachsraten beim Bruttoinlandsprodukt

sowie günstige Arbeitslosenquoten

sind im Landkreis untrennbar

mit der hohen Kompetenzdichte im Fahrzeugbau

verbunden. Die „Metropolregion

München“ hat sich besonders entlang

der Produktionsachse München – Landshut

– Dingolfing für die Automotive-Branche

überproportional entwickelt.

Hervorragende Argumente

Das BMW-Werk in Landshut/Ergolding

ist einer der wichtigsten Knotenpunkte

im weltweiten Firmennetz des

Automobil-Konzerns: Kein BMW kommt

ohne Teile und Komponenten aus diesem

Werk aus. Die unmittelbare Nähe zu den

Automobilwerken in Dingolfing, Regensburg,

München und auch zu AUDI in Ingolstadt

ist Wachstumsbasis für zahlreiche

Zulieferbetriebe.

Eine leistungsfähige Verkehrs- und

Versorgungsstruktur gehört zu den

Grundlagen dieser positiven Entwicklung,

die ja in ihrem Kielwasser das Gedeihen

einer Vielzahl anderer Wirtschaftsbereiche

wie Maschinenbau, Bauindustrie

und vieler Spezialanbieter in ihren Nischen

das Fortkommen erleichtert. Erheblich

involviert ist aber auch das Handwerk

in kaum überschaubarer Vielfalt und

anerkannter Qualität.

Der Landkreis hat seine Chance frühzeitig

erkannt und Straßen-, Energie- und

Flächenplanung entsprechend ausgerichtet.

So zeichnet er sich heute durch

seine verkehrsgünstige Lage an einem

logistisch effektiven Autobahn- und Bundesstraßennetz

aus, das durch die B15

neu noch optimiert wird. Nicht zuletzt

durch ein beispielloses Bustransfersys-

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Standort

tem von BMW hat der Aufschwung auf

dem Arbeitsmarkt auch die ländlichen

Gebiete erreicht.

Hervorragende Infrastruktur

Die Nähe zum Flughafen München ist

ein nicht hoch genug einzuschätzender

Pluspunkt. Als zweitgrößter Flughafen in

Deutschland ist er mittlerweile einer der

größten Arbeitgeber der Region. Knapp

600 Firmen und Behörden bieten rund

27.000 Arbeitsplätze und Hunderte von

Ausbildungsstellen. Eine Tatsache, die

weitere Impulse und Kaufkraft in die Region

bringt. Aber natürlich ist so ein internationales

Drehkreuz für unsere exportabhängige

Wirtschaft auch hinsichtlich

Gütertransport und Personenverkehr lebenswichtig.

Aus wirtschaftspolitischer

Sicht spricht daher sehr vieles für eine

dritte Startbahn.

So wird man insgesamt dem wachsenden

Produktionsverkehr gerecht, Produktionsbetriebe

aus der Industrie mit

hohem Logistik-Bedarf und die nationale

und internationale Anbindung an wichtige

Wirtschaftsmetropolen bieten ein ideales

Umfeld für Logistik-Unternehmen in der

Region. Die Nähe zum Dreiländereck

(Deutschland, Österreich, Tschechien)

stellt einen zusätzlichen Standortvorteil

und Perspektiven in wachsenden Märkten

dar.

Seine herausragende Stellung als

weltweit gefragter Investitionsstandort

verdankt der Landkreis nicht zuletzt

seiner Stärke im IT-Sektor. In den vergangenen

Jahren siedelten sich in der

Region immer mehr Firmen der Informations-

und Kommunikations-Branche an,

was einmalige Synergien entstehen ließ.

Hinzu kommt die Nähe zu renommierten

Forschungseinrichtungen, Hochschulen

und Instituten, die hiesigen

Unternehmen und Bürgern ein breites

Wirtschafts- und Wissenschaftspotenzial

eröffnen und damit Innovationen und

Unternehmergeist fördern. Dabei profitieren

die ansässigen Unternehmen vom

strukturellen Zusammenspiel mit der

Wissenschaft, dem damit verbundenen

Know-how-Transfer und übergreifenden

Netzwerken sowie von der Interaktion

der Großunternehmen mit kleinen und

mittelständischen Firmen.

Hervorragend investieren

All das ist Ergebnis weitsichtiger Investoren

und der Unterstützung durch

eine unternehmerfreundliche Politik. Der

sozial behutsame und intelligente Strukturwandel

hat eine kluge Symbiose aus

Industrie und Region hervorgebracht. Arbeitersiedelungen

oder uniforme Wohnblöcke

rund um die Automobilwerke

sucht man im Landkreis vergebens. Den

Menschen vom Lande ist der Wechsel in

die Industriebetriebe fast ohne soziale

und kulturelle Brüche gelungen.

Der Landkreis Landshut zeichnet sich

durch einen sehr hohen Freizeitwert und

ein in seiner Vielfalt kaum zu überschau-

endes Angebot an Kultur und Unterhaltung

aus, und auch die Stadt Landshut

bietet exquisite Highlights.

Hervorragend leben

Nicht zu vergessen die Landschaft:

Den Blick über malerische Hügelketten,

garniert mit Kirchturmspitzen, gibt

es noch. Dazu prächtige Barockkirchen,

Museen, Theater, Konzerte und Feste,

die Nähe zum Bäderdreieck sowie eine

Gastronomie, die keine kulinarischen

Wünsche offen lässt. Auch bieten viele

alte Ortskerne und die neuen Baugebiete

in den 35 Gemeinden eine hohe

Wohnqualität. Sogar die neueren Gewerbegebiete

sind von soviel Grün umgeben,

dass man sie als solche erst bei näherem

Hinsehen erkennt. Ausgedehnte Wälder

sind beliebter Erholungsraum. An Sportund

sonstigen Freizeitmöglichkeiten hat

der Landkreis alles im Portfolio, was das

Herz begehrt. Sei es Golf, Reiten, Wandern,

Rudern oder die Kartbahn. All das

macht Leben im Landkreis aus.

Der beständige Zuzug neuer Bürger

hat aber sicher auch damit zu tun, dass

im ländlichen Raum das eigene Heim

und die Mieten noch vergleichsweise erschwinglich

sind. Und nicht zuletzt sorgt

ein dichtes Netz von Einrichtungen der

Daseinsvorsorge für hohe Lebensqualität:

leistungsfähige Kreiskliniken, Schulen

jeder Bildungsrichtung und eine

flächendeckende Versorgung mit Kitas

bzw. Kindergärten.

n

Impressionen aus dem Landkreis (im Uhrzeigersinn): St. Wolfgang, ESKARA (Essenbach), Blick über Altdorf nach Landshut, Saunabereich im ERGOMAR (Ergolding),

Kapelle bei Gstaudach, Kirchturm Eugenbach, Marktstraße Rottenburg

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Global Player

Denkfabrik für die

Mobilität von morgen

Automobilindustrie I Mit dem gerade in Bau befindlichen Leichtbauzentrum in

Landshut/Ergolding schlägt die BMW Group wieder ein neues innovatives Kapitel

auf. Rund 160 Ingenieure verschiedenster Fachrichtungen sollen ab Ende 2016 an

innovativen Werkstoffen, Mischbaukonzepten und Fertigungsverfahren für künftige

Fahrzeuggenerationen forschen.

Drei Hammerschläge markierten das offizielle Signal:

Gemeinsam mit Vertretern aus Politik und

Unternehmen gaben Bayerns Wirtschaftsministerin

Ilse Aigner und BMW Group

Produktionsvorstand Oliver Zipse am 10.

September den Startschuss für den Bau

des neuen Vorzeigeobjekts am Standort

Landshut/Ergolding. Ende 2016 soll das

Leichtbauzentrum fertiggestellt sein. Der

Auftrag für die Denkfabrik in unmittelbarer

Produktionsnähe lautet: Synergien schaffen

und die Technologieführerschaft der

BMW Group im Bereich Leichtbau weiter

festigen. Kostenpunkt: rund 20 Millionen

Euro.

Landshuter Innovationsschmiede

Das Landshuter Werk gilt in Branchenkreisen

schon lange als Innovationsschmiede

und Vorreiter in der Königsdisziplin

Leichtbau. Nirgendwo sonst ist derart

viel Leichtmetall-, Guss-, Kunststoff- und

Faserverbundkompetenz an einem einzigen

Ort gebündelt. So leistet der Standort

nicht nur einen wesentlichen Beitrag

zu den wegweisenden BMW i Modellen.

Auch im Flaggschiff der Marke BMW,

dem neuen BMW 7er, steckt eine Menge

Landshuter Innovationskraft – wie etwa

Karosserieteile aus Carbon und Aluminium,

Stoßfänger aus Kunststoff, Cockpits

oder Gelenkwellen.

Paradebeispiel für erfolgreichen

Technologiewandel

Dafür wurde in den vergangenen

Jahren umfassend in den Standort investiert.

In Strukturen ebenso wie in Köpfe.

Ausbildungsberufe wurden an veränderte

technologische Anforderungen angepasst,

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

fit gemacht für den Umgang mit neuen

Werkstoffen und Antrieben. Für Standortleiter

Ralf Hattler ist das Landshuter Werk

damit ein Paradebeispiel für strategischen

Kompetenzumbau und erfolgreichen Technologiewandel.

Der Fokussierung auf Innovationen

sei Dank. So seien nicht nur

bestehende Arbeitsplätze sicherer geworden,

sondern auch mehrere Hundert neue

Jobs entstanden.

Vernetzte Entwicklung und Produktion

in offener Gebäudearchitektur

Jetzt folgt der nächste Schritt: Das

Leichtbauzentrum soll das vorhandene

Know-how künftig unter einem Dach bündeln.

Der Standort erhält optisch wie inhaltlich

eine „neue Mitte“. Schließlich soll

sich der Innovationsanspruch der Denkfabrik

auch im Gebäude widerspiegeln:

mit einer offenen, modernen Gestaltung

und dem Einsatz innovativer Materialien.

Der Bürotrakt wird darüber hinaus den

Projektflächen-Gedanken aufgreifen, der

sich im Münchner Forschungs- und Innovationszentrum

seit Jahrzehnten bewährt.

Das bedeutet: flexibel gestaltete Arbeitsplätze,

offene Kommunikation und kurze

Entscheidungswege.

Das Silicon Valley für automobilen

Leichtbau

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner

sieht im neuen BMW Group Leichtbauzentrum

daher ein starkes Signal für

Gruppenbild mit Dame Bayerns Wirtschaftsministerin

Ilse Aigner bei der Grundsteinlegung zum

neuen Leichtbauzentrum der BMW Group am Standort

Landshut/Ergolding

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe 2 l Landkreis Landshut l Dezember 2015


Das neue BMW Group Leichtbauzentrum (Architekturentwurf): Denkfabrik für eine neue Zeit im Automobilbau

den Industrie- und Wirtschaftsstandort

Bayern. Der Freistaat sei mit Investitionen

wie dieser auf dem besten Weg zum Silicon

Valley für automobilen Leichtbau

– entsprechend positive Effekte für Wohlstand

und Beschäftigung inklusive. Man

darf also gespannt sein, welche Trends

aus Landshut in Zukunft die Branche bewegen.

Im BMW Group Werk Landshut produzieren

rund 3.800 Mitarbeiter Komponenten

aus Leichtmetallguss, Kunststoff und

Carbon sowie Cockpit- und Ausstattungsumfänge,

elektrische Antriebssysteme,

Ersatz- und Sondermotoren und Gelenkwellen.

In jedem BMW, MINI und Rolls-

Royce steckt damit ein Stück Landshuter

Innovationskraft.

n

Nähere Informationen zu Werkführungen

finden Sie unter

www.bmw-besuchen.com

Power and More aus Adlkofen

Industrie I Die Deutronic Elektronik GmbH hat sich zum Global Player in diversen Marktsegmenten der Stromversorgung

und industriellen Ladetechnik entwickelt. Nahezu alle namhaften Automobilhersteller setzen z. B. an ihren internationalen

Produktionsstandorten Ladegeräte oder komplette Bandstromversorgungen des Adlkofener Unternehmens ein.

Die Deutronic Elektronik GmbH entwickelt und produziert

innovative Lösungen für unterschiedliche

Anwendungen im Bereich von Stromversorgungen:

DC/DC Wandlern, Batterieladesystemlösungen,

Netzgeräten,

Test- und Prüfsystemen einschließlich der

zugehörigen Software. Dabei setzt Deutronic

immer wieder neue Standards. Projekte

aus dem In- und Ausland werden in

den Fachabteilungen kundenspezifisch abgewickelt.

Im Forschungszentrum Energiespeichertechnik

FZE werden nicht nur gemeinsam

mit Hochschuleinrichtungen oder

Firmen Forschungs- und Entwicklungsprojekte

bearbeitet, sondern auch eine

Reihe von Dienstleistungen www.deutronic.com

angeboten,

etwa das Test- und Prüflabor

für Batteriespeicher. Das hauseigene

EMV-Labor ist mit hochpräzisen Messinstrumenten

ausgestattet. Qualifizierte

Ingenieure garantieren die Einhaltung der

Normen. Die Geräte werden sorgfältig entwickelt,

mit hochwertigen Elektronikbauteilen

bestückt und in Dauertests auf Herz

und Nieren geprüft.

Der Produktionsstandort in Tschechien

und ein flexibles Fertigungssystem, das

einer permanenten Prozessüberwachung

unterworfen ist, garantieren kurze Realisierungs-

und Durchlaufzeiten

bei Serienprodukten

oder Einzelstücken.

Durch stetige Weiterentwicklung der

Produkte sicherte sich Deutronic die weltweite

Marktführerschaft für die automobile

Ladetechnik in den Fertigungsstätten.

Deutronic erweitert das internationale Distributions-

und Servicepartnernetz kontinuierlich

(weltweit in 35 Ländern), um den

bestmöglichen und schnellsten Support zu

garantieren.

n

www.deutronic.com

Der Deutronic Firmensitz in

Adlkofen bei Landshut, Test- und

Prüfsystem Innenleben, 30 Watt

Unterputznetzteil für Gebäudetechnik,

Batterieladegerät

DBL1600 (von links)

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015 5


Global Player

Weg. Dabei werten hochwertige Materialien

wie z. B. genähtes Leder die Träger

aus Naturfasern auf.

Nachhaltig erfolgreich

Herausfordernde Aufgaben – internationale Projekte Mitarbeiter im Gespräch vor der DRÄXLMAIER

Unternehmenszentrale in Vilsbiburg

Die Mobilität

der Zukunft entwickeln

Automobilindustrie I Die DRÄXLMAIER Group mit Hauptsitz in Vilsbiburg ist weltweit

einer der wichtigsten Automobilzulieferer im Premium-Segment und bietet vielfältige

Karrierechancen. Das Unternehmen beliefert über 100 Premium-Fahrzeugmodelle

weltweit mit innovativen Produkten.

Mit Bordnetzsystemen, die im Fahrzeug die Energie-

und Datenversorgung sicherstellen, oder Hochvoltbatterien

für Elektrofahrzeuge gestaltet DRÄXLMAIER

die Mobilität der Zukunft mit. Als Erfinder des

Kundenspezifischen Kabelbaums steht

DRÄXLMAIER für zukunftsweisende Innovationen

bei konventionellen und alternativen

Antriebssystemen sowie Elektrik-

und Elektronikkomponenten. Hierzu

zählen unter anderem Mehrspannungsund

Hochvoltbordnetze sowie HV-Batteriesysteme.

Die DRÄXLMAIER Group, Marktführer

für das Gesamtinterieur von Premium-Fahrzeugen,

beliefert namhafte Automobilhersteller

auch mit Mittelkonsolen,

Türverkleidungen und Instrumententafeln

sowie kompletten Tür- und Cockpit-Modulen.

Speziell für den Fahrzeug-Innenraum

haben die Experten aus Vilsbiburg einiges

auf Lager, wie verschiedene Ambientelicht-Neuheiten

zeigen. Cockpits, Mittelkonsolen

und Türverkleidungen werden so

zum Beispiel bei Nachtfahrten stimmungsvoll

in Szene gesetzt – und das bei fast unbegrenzter

Farbauswahl.

Einige DRÄXLMAIER Lichtinnovationen

können bereits beim Händler bestellt

werden, wie etwa die Ambientebeleuchtung

in der aktuellen Mercedes-Benz C-Klasse

oder der Ambiente Lichtakzent im neuen

BMW 7er. Seit vielen Jahren geht die

DRÄXLMAIER Group bei der Entwicklung

von Türverkleidungen einen konsequenten

Die DRÄXLMAIER Group ist ein

wertorientiertes, nachhaltig handelndes

Familienunternehmen, das seinen Mitarbeitern

hervorragende Zukunftsperspektiven

bietet. Seit der Gründung 1958 hat

DRÄXLMAIER seine Unabhängigkeit bewahrt

und ist heute an mehr als 60 Standorten

in über 20 Ländern aktiv.

DRÄXLMAIER ist mehrfach ausgezeichneter

Technologieführer im automobilen

Premium-Segment – 40 Prozent der

Patente sind fünf Jahre und jünger. Kreatives

Arbeiten steht daher im Mittelpunkt.

Spannende Produkte, interessante

Aufgaben und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten

bietet der Top-100-Automobilzulieferer

über 55.000 Mitarbeitern

weltweit. Schüler, Studierende und Absolventen

übernehmen schnell Verantwortung

und können sich in spannenden, internationalen

Projekten beweisen.

Arbeiten in einem kreativen Umfeld

Die Ausbildung bei DRÄXLMAIER

zeichnet sich durch einen hohen Praxisbezug

aus. Angeboten wird eine breite

Palette technischer und kaufmännischer

Berufe. Der Praxisbezug steht auch beim

DRÄXLMAIER Trainee-Programm im Fokus.

Trainees realisieren dabei eigene Projekte

in der Entwicklung.

Damit Fach- und Führungskräfte ihre

Stärken einbringen und gleichzeitig ihre

persönliche Entwicklung vorantreiben können,

werden auch sie speziell gefördert.

Die Work-Life-Balance ihrer Mitarbeiter

unterstützt die DRÄXLMAIER Group mit

verschiedenen Zeitkonten. Home-Office

und Kinderbetreuungsangebote bieten zusätzliche

Flexibilität.

n

Die DRÄXLMAIER Firmenzentrale in Vilsbiburg – komplexe Bordnetze und hochwertiges Interieur

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Aufbereiten mit Vilsbiburger Präzision

Industrie I Trennung ist die Kernkompetenz von Flottweg, Vilsbiburg. Immer wird Festes von Flüssigem geschieden. Dekanter,

Separatoren und Flachpressen erfüllen ihren Zweck in denkbar unterschiedlichen Anwendungsbereichen. Weltweit.

Global Player

Sankt Petersburg, Russland. Es ist Dienstag, 6:00

Uhr morgens. Ein lauer Spätsommertag wird erwartet.

Während die ersten Menschen sich schläfrig

aus dem Bett gewunden haben und

auf den Weg zur Arbeit machen, arbeiten

bereits 41 Maschinen aus Vilsbiburg unermüdlich

daran, das Abwasser der Stadt

zu reinigen. Es sind Maschinen der Firma

Flottweg.

Aber nicht nur Abwässer können die

Maschinen des Zentrifugenherstellers aufbereiten.

Auch in der Pharmaindustrie, der

Mineralölindustrie, ja sogar in der Fruchtsaft-

und Bierherstellung vertrauen Hersteller

auf die Technologie und das Knowhow

von Flottweg.

Diese unterschiedlichen Anwendungsfelder

sind sicher ein Grund, warum Flottweg

so erfolgreich ist. Unlängst verließ der

10.000ste Dekanter das Werk an der Industriestraße.

Flottweg Maschinen stehen

weltweit für Hochwertigkeit, Effizienz und

Langlebigkeit. Um diesem Anspruch jedes

Mal aufs Neue gerecht zu werden, arbeiten

Flottweg-Mitarbeiter mit höchstmöglicher

Präzision und mit großer Liebe zum

Detail an den Produkten. Diese Technikaffinität

wird vielen der Mitarbeiter bereits bei

der Ausbildung vermittelt. Aktuell befinden

sich über 50 Mädchen und Jungs in den

verschiedenen Ausbildungsberufen.

Neben der Ausbildung zum Industriemechaniker

bietet Flottweg seit 2015

auch Ausbildungsplätze für Fachkräfte im

Elektrobereich an. Für viele Mitarbeiter war

und ist die Ausbildung jedoch nur der erste

Schritt zu einer erfolgreichen beruflichen

Karriere bei Flottweg.

Jetzt hauseigene Akademie und 2016

ein Neubau in Vilsbiburg

Die Flottweg-

Belegschaft posiert

mit dem 10.000-sten

Dekanter. Rund 750

Mitarbeiter erwirtschafteten

2014 einen Umsatz

von 152 Mio. Euro, der in

diesem Jahre wohl noch

überboten wird

Beispiele bei Flottweg zeigen, dass

der Weg vom Auszubildenden zur Führungskraft

nicht nur möglich, sondern

auch gewünscht ist und gefördert wird. Inzwischen

engagieren sich über 750 Mitarbeiter

weltweit für den Erfolg der Kunden.

Die Tendenz ist weiterhin steigend. Auch

im vergangenen Jahr 2014 konnte der

Umsatz erneut gesteigert werden und liegt

inzwischen bei 152 Millionen Euro.

Aus diesem Grund wurden zukunftsorientierte

Entscheidungen für den Standort

Vilsbiburg getroffen. In diesen Tagen wird

die Gründung der hauseigenen Flottweg

Akademie abgeschlossen. Und: Für das

kommende Jahr ist der Bau eines neuen

Werkes beschlossene Sache. n

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Werk Landshut

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Global Player

Hiller Dekantierzentrifugen: vielseitig

einsetzbare Trenntechnik

Industrie I Bereits seit 45 Jahren entwickelt und fertigt die Hiller GmbH in Vilsbiburg Dekantierzentrifugen und

Komplettanlagen zur Fest-Flüssigtrennung. Hiller ist längst ein global agierendes Unternehmen und zählt zu den weltweit

größten Herstellern von Dekantierzentrifugen.

Eine Zentrifuge ist eine sehr vielseitig einsetzbare

Maschine für eine hocheffiziente Abscheidung

von Feststoffen bei gleichzeitiger

Trennung der flüssigen Phasen.

Typische Einsatzgebiete der Hiller Dekantierzentrifugen

sind die Nahrungs- und

Genussmittelindustrie, in der beispielsweise

Fruchtsäfte über einen Hiller Dekanter

hergestellt werden, ferner die Umwelttechnik

und Abwasserklärung, Gewinnung

und Verarbeitung von Mineralöl, Gas und

regenerativer Energie sowie die Prozessund

Pharmaindustrie.

Hiller Dekanter: hergestellt in Bayern –

weltweit im Einsatz

Sitz der Fertigung und Verwaltung des

familiengeführten Unternehmens ist im

niederbayrischen Vilsbiburg, wo auch etwa

90 % der knapp 200 Hiller Mitarbeiter beschäftigt

sind. Dennoch ist Hiller ein globales

Unternehmen und zählt zu den größten

Herstellern von Dekantierzentrifugen im internationalen

Vergleich. Vertreten wird das

Unternehmen weltweit zum Beispiel über

eigene Tochterfirmen, Vertriebsbüros oder

auch Vertriebspartner. Mittlerweile wurden

Geschäftsführer

Georg

Hiller

„Mitarbeiter

sind das wichtigste

Kapital“

weit mehr als 5.500 Zentrifugen im Hause

Hiller entwickelt, gefertigt und rund um

den Globus installiert.

Investitionen in die Technik, aber auch

in die Arbeitsqualität der Mitarbeiter

Um immer auf dem neuesten Stand

der Technik zu sein, wird ständig ins eigene

Unternehmen und seine Mitarbeiter investiert.

So wurden in den letzten Jahren

beispielsweise größere Investitionen in den

Umbau und die Modernisierung der Fertigung

getätigt. Im Vordergrund standen hier

gleichermaßen die Produktqualität sowie

die Qualität der Arbeitsplätze. Neben neuen

Fertigungsmaschinen wie Dreh-, Schleif-

und Fräsmaschinen, wurde zum Beispiel

auch in ein Belüftungssystem für ein besseres

Raumklima und mehr Licht investiert.

Mitarbeiter genießen hohen Stellenwert

Schließlich sind die Mitarbeiter das

wichtigste Kapital jedes Unternehmens.

So ist es selbstverständlich, dass Aufbau

und Förderung der Mitarbeiter und ihrer

Talente im Hiller-internen Alltag einen hohen

Stellenwert genießen. Das fängt mit

der Ausbildung von Lehrlingen an und

setzt sich mit vielfältigen Fortbildungs- und

Qualifizierungsmaßnahmen fort. Bei Hiller

garantieren hoch qualifizierte Mitarbeiter,

mit teilweise sogar schon jahrzehntelanger

Erfahrung, die höchste Produktqualität bei

Neumaschinen genau wie im After-Sales

Bereich.

Weitere Informationen über das Unternehmen

sowie über die Ausbildung und

offene Stellen bei der Hiller GmbH unter

www.hillerzentri.de

n

Moderne Fertigungsanlage (unten links); kleines

Bild (eingeklinkt): Hiller Dekanter im Einsatz bei Tunnelbohrung;

unten rechts: eine Schleif- und Polierzelle

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Qualität – Tradition – Zukunft

Industrie l Die PÖSCHL TOBACCO GROUP ist der weltweit größte Produzent von Schnupftabak und einer der führenden

Hersteller und Distributeure von Tabakprodukten in Europa.

Global Player

Zu den bekanntesten Produkten aus dem Hause

PÖSCHL zählen mit Sicherheit die weltweit meistverkaufte

Schnupftabakmarke „GLETSCHERPRISE“

sowie im Feinschnittbereich (Tabak zum

Selbstdrehen & -Stopfen von Zigaretten)

die Markenfamilien „RED BULL“ und

„PUEBLO“ (Deutschlands meist verkaufter

Drehtabak und Europas Marktführer im

Segment Feinschnitt ohne Zusatzstoffe).

Darüber hinaus ist Pöschl die Nr. 3

auf dem deutschen Pfeifentabakmarkt

und bietet ein breites Sortiment an Pfeifentabaken.

Seit 2008 hat sich das Unternehmen

mit dem Aufbau einer eigenen

Zigarettenfertigung ein weiteres Standbein

geschaffen. Die bekannteste Marke ist hier

ebenfalls die zusatzstofffreie „PUEBLO“.

Tradition, Qualität und Zukunftsvisionen

sind für das Familienunternehmen

seit über 113 Jahren gelebte Praxis. Die

PÖSCHL-Gruppe, zu der neben dem

Stammhaus PÖSCHL Tabak auch 15

internationale Tochter- und Beteiligungsgesellschaften

gehören, generierte 2014

einen konsolidierten Umsatz von ca. 512

Pöschl-Mitarbeiter bei der Arbeit: Initiativbewerbungen

sind willkommen

Millionen Euro. Rund 800 Mitarbeiter weltweit,

davon alleine 383 am Hauptfirmensitz

im niederbayerischen Geisenhausen,

wohin das Unternehmen 1995 aus Platzgründen

umgezogen ist, sowie Exportaktivitäten

in ca. 100 Länder, machen Pöschl

zu einer global denkenden und handelnden

Unternehmensgruppe mit festen Wurzeln

in der Region.

Trotz einer verschärften Wettbewerbssituation

konnte Pöschl seine Marktposition

in den vergangenen Jahren stetig

ausbauen und liegt, inzwischen von der 4.

Familiengeneration geleitet, weiterhin auf

Erfolgskurs. Ausschlaggebend dafür, so

geschäftsführender Gesellschafter Patrick

Engels, seien nicht nur die hervorragende

Qualität der Produkte oder die internationale

Ausrichtung, sondern vor allem auch

die Mitarbeiter. Vor diesem Hintergrund ist

Pöschl auch immer auf der Suche nach

qualifiziertem Personal und motivierten

Auszubildenden.

Informationen über das umfangreiche

Ausbildungsangebot oder die offenen Stellen

für alle Bereiche – von der Verwaltung

über den Vertrieb bis hin zur Produktion

– gibt es auf: www.poeschl-tobacco.com/

karriere.html. Auch Initiativbewerbungen

sind willkommen.

n

Geschäftsführung in 4. Generation

Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Katharina Pöschl und

Dipl.-Kfm. Patrick Engels mit Belegschaft vor einem

der Firmengebäude in Geisenhausen

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Industrie

SCHOTT Produkt-Auswahl Das Geheimnis ist die Verschmelzung von Glas und Metall

Kultur des Miteinanders

Industrie I SCHOTT Electronic Packaging hat in Sachen Mitarbeiter- und Familienfreundlichkeit früh für die ganze Region

Zeichen gesetzt und wurde als erstes niederbayerisches Unternehmen als „familienfreundlicher Betrieb“ zertifiziert.

An ihr 25-jähriges Firmenjubiläum im vergangenen

Jahr erinnert sich Petra Schiffl gern: „Wir

haben einen klasse Ausflug zu einem Varieté-Theater

in München gemacht.“ Seit

1989 arbeitet sie bei SCHOTT Electronic

Packaging in Landshut. Und von ihrem

Einstieg bis heute habe sie immer ein

gutes Gefühl gehabt im Unternehmen und

sich nie ernsthaft Sorgen um ihren Arbeitsplatz

gemacht.

„Meine jetzige Aufgabe ist die Qualitätsprüfung

sogenannter Opto-Kappen“,

sagt die Produktionsmitarbeiterin – und

weiß, dass sie nun erklären muss: Diese

kleinen Verkapselungen schützen optische

Bauteile vor Feuchtigkeit sowie anderen

Umwelteinflüssen und machen sie betriebssicher

und langlebig. Sie entstehen

durch Verschmelzung von Glas und Metall.

Was so erklärungsbedürftig ist, findet

sich an vielen Stellen im Alltag. So werden

Opto-Kappen zum Beispiel für Sensoren

in Bewegungsmeldern zur Messung der

Lichtstärke eingesetzt. Solche hermetisch

dichten Mini-Gehäuse und viele andere

Komponenten zum Schutz von Elektronikbauteilen

produziert SCHOTT Electronic

Packaging als ein führender Hersteller in

Millionen-Stückzahlen. Die internationalen

Kunden stammen aus vielen Branchen,

von der Automobilindustrie über die Medizintechnik

bis zur Telekommunikationsbranche.

Mitarbeiterfreundlichkeit und Teamwork

als Erfolgsrezept

Die beiden Landshuter Firmenwerke

zählen zum Technologiekonzern SCHOTT

AG, der vor allem durch seine CERAN ®

Kochflächen bekannt wurde. Die guten

geschäftlichen Chancen dieses Hightech-

Unternehmens dienen hervorragend zur

Sicherung der Arbeitsplätze, auch in der

Zukunft. Den menschlichen Umgang hält

Petra Schiffl jedoch für etwas, das nicht

alle Arbeitgeber bieten: „Als meine Tochter

Die SCHOTT Lauf- und Walkinggruppe Auch soziale Kompetenz gehört zu den Ausbildungszielen

schwer erkrankte, hat man mich sofort unterstützt

und auf meinen Wunsch für einige

Monate freigestellt. Auch die Rückkehr

lief problemlos“, sagt sie dankbar.

Dass unter den rund 500 Mitarbeitern

eine offene Kultur des Miteinanders

herrscht, bestätigt auch Robert Hettler.

Der heutige Entwicklungsleiter hatte dort

schon 1986 eine Ausbildung als Physiklaborant

begonnen, nach deren Abschluss

ein Hochschulstudium absolviert und arbeitet

seither wieder im Unternehmen. Der

Ingenieur begrüßt besonders die flachen

Hierarchien, seine flexiblen Arbeitszeiten

– und das Gesundheitsangebot: „Als Büroarbeiter

freue ich mich über gelegentliche

Kurzmassagen am Arbeitsplatz.“

SCHOTT ließ sich als erstes Wirtschaftsunternehmen

in Niederbayern als

„familienfreundlicher Betrieb“ zertifizieren.

Dazu verhalfen Maßnahmen wie etwa ein

breites Teilzeitangebot, reservierte Kinderbetreuungsplätze,

ein Leitfaden für Führungskräfte

zur familienbewussten Mitarbeiterführung

oder auch firmeneigene

Lauf- und Walkinggruppen und das Angebot

einer dreitägigen Gesundheits-Präventionsmaßnahme

in einer Hotelklinik.

Zur Mitarbeiterentwicklung gibt es

vielfältige Fort- und Weiterbildungsangebote.

Außerdem können Beschäftigte in

Zusammenarbeit mit Hochschulen bestimmte

duale Studiengänge absolvieren.

Auch die Qualität der Berufsausbildung

bei SCHOTT Electronic Packaging wurde

bereits durch mehrfache Auszeichnungen

der Absolventen als Bundes- und Landesbeste

bestätigt.

n

10 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Foto: ebm-papst

Gebaut für weiteres Wachstum

Industrie I Mit einem zweiten Werk in der Münchnerau hat sich die ebm-papst Gruppe auf das prognostizierte steile

Wachstum im Segment der Heiztechnik vorbereitet. Hintergrund ist die im September in Kraft getretene ErP-Richtlinie.

Kurz nach Inkrafttreten der ErP (Energy-related

products)-Richtlinie der Europäischen Union

zur Heiztechnik am 26. September diesen

Jahres konnte ebm-papst das neue Werk

offi ziell einweihen. Die ErP-Richtlinie gilt

für Öl- und Gas-Heizkessel, Wärmepumpen

und Wärmepumpenspeicher sowie

Blockheizkraftwerke. Sie gibt bestimmte

Anforderungen an die Energieeffi zienz

dieser Geräte vor. Parallel dazu schreibt

eine nationale Verordnung ein Energieeffi

zienzlabel für Heizgeräte bis 70 kW vor.

Das farbige Label, das sich im Hausgerätebereich

bereits etabliert hat, soll

vor allem Verbraucher über den Zustand

ihres alten Heizkessels aufklären. Laut

einer gemeinsamen Studie des Bundesindustrieverbandes

Deutschland Haus-,

Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH)

und der Shell Deutschland Oil GmbH zum

Thema Hauswärme entweicht derzeit bei

über 5 Mio. alten Heizanlagen jeder dritte

Cent ungenutzt durch den Schornstein. 40

Prozent des gesamten Energieverbrauchs

in Deutschland entfallen auf den Gebäudebereich

– den Löwenanteil verursacht

dabei die Beheizung. Das Durchschnittsalter

der deutschen Heizungsanlagen beträgt

17,6 Jahre, mehr als 10 Prozent der

aktuellen Geräte sind mittlerweile über 25

Jahre alt.

Dynamisches Wachstum nicht nur in

der Heiztechnik

„Das Energieeffi zienzlabel wird dazu

beitragen, den Modernisierungsstau im Bereich

der Heiztechnik aufzulösen“, sagt Stefan

Brandl, Geschäftsführer von ebm-papst

Landshut und langjähriges Mitglied des

BDH. Zusätzlich zur Energieersparnis und

Umweltfreundlichkeit bieten die modernen

Brennwertgeräte durch ihre kleinere und

kompaktere Bauweise sowie durch wandhängende

Lösungen wertvolle Platzersparnis.

Auch dem Thema Industrie 4.0 wird bei

der Entwicklung neuer Anlagen Rechnung

getragen – mehr und mehr Schnittstellen

zur Datenabfrage sowie der Ansteuerung

durch Apps werden integriert.

ebm-papst Landshut, führender Hersteller

von vormischenden Gasgebläsen

und Systemlösungen in der Heiztechnik,

setzt bereits seit längerem auf den Technologiewandel.

So wurden unter anderem in

Zusammenarbeit mit Industrie und Kunden

Lösungsansätze im Bereich der Brennwerttechnik

optimiert. Dank der Gasventilproduktion

im eigenen Haus kann das

Unternehmen kundenspezifi sche Komplettsysteme

– bestehend aus Gasgebläse,

Venturi-Mischeinrichtung und Ventil –

liefern.

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Power and More

www.deutronic.com

Batterieladesysteme DC/DC Wandler Stromversorgungen Test- und Prüfsysteme

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015 11


Anlagenbau / Energie

Die Spanner Re² GmbH ist als Unternehmen der Spanner Gruppe Teil eines starken und erfolgreichen Verbundes innovativer, mittelständischer Unternehmen.

Derzeit beschäftigt die Spanner Re² GmbH 130 Mitarbeiter, hält sechs Patente und ist weltweit tätig. Das Bild links zeigt eine schlüsselfertige Spanner Re² Pellet-Heizzentrale

für Privatbetriebe und öffentliche Infrastrukturen. Rechts: die Spanner Re² Holz-Kraft-Anlage zur Eigenstromversorgung

Wärme und Strom aus Holz

Energietechnik l Um wertvolle Hackschnitzel und Restholz nicht einfach nur zu verbrennen, entwickelte der Anlagenbauer

Spanner Re 2 GmbH die Holz-Kraft-Anlage. Eine Erfolgsgeschichte aus Neufahrn.

Das effiziente Holzvergaser-Blockheizkraftwerk

stellt aus Holz nicht nur Wärme, sondern gleichzeitig

auch Strom her. In den Anfangsjahren lohnten

sich die Anlagen allein schon durch die

Stromeinspeisung. Jetzt, nach der Änderung

der Einspeiseregelungen, sind sie

auch hochattraktiv für alle, die ihren Strom

selbst nutzen möchten.

„Unser neuestes Modell, die HKA10,

wurde gezielt zur Eigenstromproduktion

für energieintensive Landwirtschaft und

Gewerbebetriebe entwickelt“, erklärt Thomas

Bleul, geschäftsführender Partner

bei Spanner. „Im Dauerbetrieb erzeugt die

HKA10 neun kW elektrische Leistung.

So kann der Betreiber jährlich bis zu

72.000 kWh Strom im Wert von bis zu

18.500 Euro selbst erzeugen.“

Selbst nutzen oder einspeisen

Besuchertag Jeden ersten Freitag im Monat

veranstaltet Spanner Re² Praxisvorführungen am

Firmenstandort in Neufahrn

Dieser Wert setzt sich zusammen

aus Stromkosteneinsparungen sowie der

staatlichen Förderung für selbst erzeugten

und selbst genutzten Strom (KWKG-Förderung).

Die Wärme kann ebenfalls selbst

genutzt oder zu attraktiven Preisen in Wärmenetze

eingespeist werden.

Die beiden anderen Anlagenmodelle

(30 kW el /73 kW th und 45 kW el/108 kW th )

verkauft das Unternehmen weltweit erfolgreich

in Kaskadenkonfigurationen für Megawattprojekte.

Hauptvorteile sind ideale

Skalierbarkeit und attraktive Investitionskosten.

Die simple Aneinanderreihung

bewährter standardisierter Einzelsysteme

vereinfacht und beschleunigt Planung und

Umsetzung. Jeder Holzgas-Reformer kann

für optimale Flexibilität nach Bedarf minutenschnell

zu- oder abgeschaltet werden.

Wer möchte, bekommt bei Spanner

Re 2 auch umfangreiches Zubehör wie voll

automatisierte Trocknungsanlagen, Siebe,

Hackschnitzelaustragungen sowie fertig

integrierte Containerlösungen.

Neu ist die Pellet-Heizzentrale. Spanner

Re 2 entwickelt und produziert Pellet-

Heizkessel bereits seit 2007. Nun hat das

Unternehmen den logischen Schritt zur

vollintegrierten Komplettanlage gemacht:

Die kompakte Zentrale enthält in einem

wetterfesten, individuell wählbaren Gehäuse

alle erforderlichen Bestandteile inkl.

Brennstoff- und Reststofflager mit Austragungstechnik.

Sie wird nach Spezifikation

vormontiert schlüsselfertig beim Kunden

angeliefert für unschlagbare schnelle Installation

und Inbetriebnahme.

Das jüngste Produkt des Hauses ist

eine Wirbelfeuerung zur Nutzung von Ressourcen

wie Klärschlamm, Gärreste und

Mühlennebenprodukte. Ein Spanner-Verfahren

macht das Bettmaterial überflüssig

und ermöglicht einen wirtschaftlich hoch

attraktiven Betrieb. Spanner Re 2 sucht aktuell

potenzielle Kunden mit Brennstoffen

wie z. B. Klärschlamm für Anlagentests.

Willkommen bei der Praxisvorführung

Spanner Re² entwickelt und vermarktet

innovative und wirtschaftlich attraktive

Technologien im Bereich der regenerativen

Energieerzeugung. Das schnell wachsende

Unternehmen gehört zur Spanner-

Gruppe. Jeden ersten Freitag im Monat

bietet Spanner Praxisvorführungen, Fachvorträge

und Werksbesichtigung am Firmenstandort

in Neufahrn an.

Anmeldung und weitere Informationen:

www.holz-kraft.de

n

1 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Industrie / Lagersysteme

Leichtbausysteme durch innovatives Rohrklemmsystem aus Verbundwerkstoffen

Industrie I Die TRILOGIQ Deutschland GmbH in Altheim/Essenbach ist führender Hersteller modularer Lager- und Intralogistiklösungen

für die Lean-Manufacturing-Methode. Der Clou mit Alleinstellungsmerkmal: ein Leichtbauprodukt namens GRAPHIT

composite system zur flexiblen Errichtung von Regalen, Gestellen und Arbeitsplätzen.

Das geringe Gewicht, der materialschonende Umbau,

die Optik und die speziellen Eigenschaften der GRA-

PHIT-Rohrverbindungen von TRILOGIQ

eröffnen neben den klassischen Lean-

Domänen in der Industrieproduktion, der

Konfektionierung und im Lager neue Anwendungsbereiche

in der Hotellerie, Gastronomie,

in der Medizintechnik, im Handel

oder in der Möbelbranche.

GRAPHIT-Verbinder sind aus Verbundmaterialien

und sorgen für schonende und

zugleich eng abschließende Verbindungen.

Es stehen wahlweise Edelstahl-, Aluminium-

und Karbonrohre zur Verfügung.

Dadurch kann eine Gewichtsersparnis von

bis zu 70 Prozent erzielt werden. „Unser

innovatives System GRAPHIT zeichnet

sich dadurch aus, dass es komfortabler,

schneller, materialschonender und ergonomischer

umgebaut werden kann“, erläutert

TRILOGIQ-Geschäftsführer Eric

Courtin. „Die Verbindungselemente aus

Verbundwerkstoffen haben den Vorteil,

dass sie elastischer sind als klassische

Systeme aus Stahl oder Aluminium und

daher Biege- oder Torsionsbelastungen

besser aufnehmen. Das macht GRAPHIT-

Konstruktionen robuster und langlebiger

als bisherige Systeme.“

Die Flexibilität, das geringe Gewicht

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TRILOGIQ präsentiert mit der

Produktlinie GRAPHIT eine

Innovation für Rohr-Klemmsysteme

aus Verbundwerkstoffen

für effizientes

Lagern, Transportieren oder

Kommissionieren. Die wichtigsten

Vorteile gegenüber

herkömmlichen Systemen: bis

zu 70 % Gewichtsreduzierung,

schnellere Montagezeiten,

extrem belastbar

und die technisch-moderne Optik empfehlen

GRAPHIT zudem für Anwendungen im

Messe- und Ladenbau.

Da das GRAPHIT-System leicht zu reinigen

und desinfektionsbeständig ist, eignet

es sich darüber hinaus für den Einsatz

im medizinischen Umfeld, in der Gastronomie

sowie in der Nahrungs- und Genussmittelbranche.

www.trilogiq.de

n

ERLUS Dachkeramik

Als mittelständisches Unternehmen setzen wir auf unsere jahrzehntelange

keramische Kompetenz und fertigen hoch wertige Dachkeramik an

zwei Standorten in Deutschland. Eine Bestätigung für unsere konti nu ier -

liche Entwicklung in Qualität und Form sind die zahlreichen Design-Aus -

zeich nungen wie der iF Award für unseren Ergoldsbacher Forma®. Der

Dachziegel mit seiner weichen Form und den harmo ni schen Propor tio -

nen ist ein eleganter Allrounder, in vielen Farben erhältlich und am Markt

einzigartig.

www.erlus.com

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015 1


Handwerk

„Die stärkste Wachstumsbremse

ist der Fachkräftemangel“

Handwerk l Man könnte sagen er ist der typische Vertreter jenes Mittelstandes, der das

Rückgrat unserer Wirtschaft und eine Säule unseres erfolgreichen Gesellschaftsmodells

bildet: Qualitätsbewusst, bodenständig, innovativ, global denkend und wachstumsorientiert:

Dipl.-Ing. Christian Stürzer, seit 2006 alleiniger Geschäftsführer der DS elektrotherm GmbH;

80-Stundenwoche, verheiratet, zwei Kinder. „Der Familie gehört mindestens immer der

Sonntag.“ Hier im Gespräch mit „WirtschaftsLEBEN“.

Herr Stürzer, Ihr Unternehmen wird

demnächst gerade einmal 35 Jahre

alt. Es ist mit rund 200 Mitarbeitern der

größte Handwerksbetrieb im Stadtgebiet

und einer der Größten in der Region.

Wie geht das?

Das kann man nicht so leicht beantworten.

Mein Vater hat ja die Firma gegründet mit

dem Wärmepumpenvertrieb ...

Das war 1981 noch eine ziemlich innovative

Technik.

Genau. Das hat er zunächst nebenberuflich

gemacht, und dann hat sich das Ganze

ziemlich schnell ausgeweitet in Richtung

Heizung-Sanitär, was dann schnell ein

Vollzeit-Job war. Damals war der Betrieb

schwerpunktmäßig auf Wohnungsbau ausgerichtet.

Die Mitarbeiter-Zahl ist kontinuierlich

gestiegen und hat sich bald der hunderter

Marke angenähert.

Woher das schnelle Wachstum?

Der Flughafen hat einen richtigen Schub

gegeben. Wohnungsbau in Erding, Freising,

Moosburg vor allem.

Also nicht der Flughafen direkt, sondern

das Drumrum?

Genau. Am Flughafen selbst waren wir gar

nicht tätig. Unsere Aufträge entstanden vor

allem durch den Zuzug von Flughafenpersonal.

Das geht von den Stewardessen bis

hin zur Bundespolizei, damals noch Bundesgrenzschutz.

Wenn man ihre jüngsten Großprojekte

anschaut, das hat mit Wohnungsbau

nicht mehr viel zu tun.

Ich habe die Firma anders ausgerichtet.

Weg vom Wohnungsbau, hin zum Gewerbe-

und Industriebereich. Heute machen

wir kaum, aktuell keinen Wohnungsbau

mehr. Dadurch hat die Firma noch einmal

einen starken Schub bekommen, die Mitarbeiterzahl

ist doppelt so hoch wie 2006, als

ich eingestiegen bin.

Warum haben Sie diese Strategie gewählt,

weg vom Wohnungsbau?

Christian Stürzer „Unsere Kunden empfehlen uns

weiter.“ Die DS elektrotherm ist neben der Region

Landshut vor allem im Münchener Raum tätig

Das hängt mit meinem Werdegang zusammen.

Ich war jahrelang bei einem Ingenieurbetrieb

in München tätig, und da bei entsprechenden

Projekten mit dabei, etwa bei

der Allianz-Arena. Von daher habe ich die

nötigen Kontakte mitgebracht, für dieses

Marktsegment. Vor allem habe ich da einfach

die besseren Möglichkeiten gesehen,

meine Ansprüche an mich und die Firma zu

realisieren. Im Unterschied zum Wohnungsbau

hat man es im Bereich Gewerbe- und

Industriebau ständig mit unterschiedlichen

Anforderungen zu tun. Andere Größen, andere

Materialien, andere Techniken, andere

Energiekonzepte, andere Vorschriften. Kein

Projekt ist wie das andere.

Da machen Ihre Leute mit? Routine ist

nicht gefragt?

Sieht so aus. Wir haben jedenfalls ganz

offensichtlich hoch motivierte Leute, und

die haben eine starke Bindung zum Unternehmen.

Von vielen langjährig Beschäftigten

sind auch die Söhne schon wieder

bei uns ...

Die Abwechslung ist aber doch auch

eine ständige Herausforderung, allein

schon bei der Kalkulation ...

Bei der Kalkulation und auch bei der Realisierung,

wenn der Auftrag im Haus ist.

Weiterbildung ist deswegen bei uns ein

Dauerthema. Und es wird draußen auch

honoriert, dass unsere Leute hoch qualifiziert

sind. Unsere Kunden empfehlen uns

weiter.

Qualifikation ist das eine, die richtigen

Produkte sind das andere. Wo sitzen

Ihre Lieferanten?

Wir arbeiten sehr viel mit regionalen Lieferanten

zusammen. Im Bereich Klimatechnik

müssen wir auf die Marktführer aus Asien,

Malaysia, Japan zurückgreifen. Die haben

das einfach sehr gut drauf.

Wie bekommen Sie Großprojekte gestemmt?

Man kann das abpuffern mit Subunternehmen,

an die wir allerdings sehr hohe Ansprüche

stellen.

Arbeiten Sie auch mit Zeitarbeitskräften?

Manchmal fangen wir Spitzen damit ab.

Mehr im Helfer-Bereich oder auch mit

qualifizierten Leuten?

Auch im hoch qualifizierten Bereich. Oft

übernehmen wir sie dann. Es kommen

immer wieder gute Leute, sehr viel aus

dem ostdeutschen Raum, auch aus Polen,

Tschechien, Ungarn.

Fachkräftemangel?

Extrem. Wir würden gerne einstellen. Aber

es gibt einfach keine Leute. Das geht schon

bei Azubis los. Wir haben immer so um die

zehn Prozent Azubis, und wir würden gerne

mehr ausbilden.

War es eigentlich vorgezeichnet, dass

Sie den Betrieb übernehmen?

Es war meine freie Entscheidung. Ich hab

nach der Schule die Lehre gemacht. Da

hab ich sozusagen die Praxis gelernt. In

dieser Zeit ist mir auch klar geworden: Ich

mach dann mein Studium und steige in die

Firma ein. So mit 16, 17 habe ich mich entschieden.

Ist man bei so einer rasanten Entwicklung

mit der Firma verheiratet?

Man muss mit einer starken Frau verheiratet

sein, die einem den Rücken frei hält (lacht)

Die habe ich glücklicherweise gefunden ...

1 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Projekte aus der jüngeren Zeit (von li. oben im Uhrzeigersinn) Ärztehaus im Schlossviertel Nymphenburg (Auftragsvolumen ca. 6.200.000 Euro brutto), Gesundheitszentrum

Freiham (Auftragsvolumen ca. 900.000 Euro brutto), Mittelbayerischer Verlag in Regensburg (Auftragsvolumen ca. 2.100.000 Euro brutto), Zentraler Omnibusbahnhof in

München (Auftragsvolumen ca. 3.600.000 Euro brutto),

Arbeitet sie auch im Unternehmen?

Nein, das wollten wir nicht. Zuhause ist zuhause.

Wenn die Frau mit im Unternehmen

ist, kannst du nie abschalten. So kannst du

nach teilweise bis zu 80 Wochenstunden

zusperren und zuhause entspannen.

Das heißt, es bleibt ungefähr ein Tag

pro Woche?

Naja, so ab Samstagmittag normalerweise.

Dann ist Familie angesagt.

Ihr Vater ist noch mit dabei?

Ja natürlich, wir leiten das Unternehmen

gemeinsam. Mein Vater kümmert sich um

die kleineren Projekte in Landshut und Umgebung.

Wie groß ist ein typisches Objekt?

Das kann man so nicht sagen. Wir haben

Kleinaufträge, und es geht auch schon mal

hoch an die zehn Mio.-Grenze. Man braucht

die Großaufträge für die Grundauslastung,

aber die kleinen sind natürlich genauso

wichtig.

Und wenn dann ein weiteres attraktives

Großprojekt zu haben wäre?

Im Zweifel müssen wir verzichten. Jedenfalls

dann, wenn die Qualität in Gefahr ist.

Sie sind weiter auf Wachstum gepolt?

Ja, ganz klar.

Gebremst nur durch Fachkräftemangel?

Von der Auftragslage her könnten wir

schneller wachsen.

n

EFAFLEX-Showroom ist neues Design-Highlight

Der neue EFAFLEX Showroom in Bruckberg präsentiert

sich ganz im Sinne eines White

Cube. „Das neue Erscheinungsbild unseres

Präsentationsraums unterstreicht

durch sein durchdachtes und hochwertiges

Design in Weiß und sein cleanes,

minimalistisches Erscheinungsbild

die Funktionalität und Ästhetik

unserer Produkte“, so

Christian Scheck, Prokurist und

Vertriebsleiter bei EFAFLEX.

„Unsere Tore stehen vor allem

für innovative Ingenieurskunst,

Hochwertigkeit, modernes Design

und Langlebigkeit“, so

Scheck weiter. Auf rund 230 m²

kann EFAFLEX seinen Kunden nun stilvoll

das ganze Jahr über ausgewählte Produkte

präsentieren. Gezeigt werden unter

anderem zwei fest installierte Tore sowie

zwei Plattform-Tore, die je nach Bedarf

ausgewechselt werden können.

Bei der Ausgestaltung des Bruckberger

Showrooms setzte EFAFLEX auf

die Kooperation mit der Messebaufirma

Atelier Damböck. Galt es doch, eine Menge

Anforderungen an den neuen Showroom

zu erfüllen. Entstanden ist schließlich eine

perfekte Symbiose aus Design

und Funktion. Gleichzeitig wurden

Raum für Besuchergruppen,

ein großzügiger Loungebereich

mit verschiedenen Besprechungsinseln

sowie mit einer

Bartheke genügend Platz

für das Catering geschaffen. n

Neuer EFAFLEX-Showroom

Perfekte Symbiose aus Design und

Funktion

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015 15


Handwerk

Alles gut gerüstet?

Handwerk am Bau l Der Gerüstbauer Sax hat sich über Jahrzehnte hinweg eine führende Marktposition vor allem im südbayerischen

Raum erarbeitet. Das Portfolio zeigt: Im Gerüstbau sind nicht nur hohe Sicherheitsstandards eingezogen, sondern auch

ein hohes technisches Know-how. „Der Gerüstbau ist mittlerweile Meisterberuf. Die Zeit ist vorbei, in der Gerüste hauptsächlich

von ungelernten Hilfsarbeitern errichtet wurden“, sagt Geschäftsführer Reinhard Sax. Hier verrät er seine Sicht der Lage am

(Gerüst-)Bau und spricht über Qualität, Fachkräftemangel sowie die Vereinbarkeit von Unternehmensführung und Familie.

Herr Sax, wer durch die Gegend fährt,

könnte den Eindruck gewinnen, drei

farbige Buchstaben gehörten nun mal

zu Baustellen.

Ganz so ist es nicht (lacht), aber im südbayerischen

Raum sind wir sicherlich einer

der Marktführer. Mit unserem auffälligen

und prägnanten Logo sind wir auch darüber

hinaus bekannt. Es ist übrigens das

Werk meines Vaters, der 1969 als Malermeister

den Betrieb gegründet hat.

Sax war ursprünglich ein Malerbetrieb?

Ja, wir haben das Malerhandwerk auch bis

vor kurzer Zeit noch im Angebot gehabt.

Der Schwerpunkt liegt allerdings schon

seit vielen Jahren im Gerüstbau. Darauf

haben wir uns spezialisiert. Da sind wir leistungsfähig

und gut.

Was heißt „gut“ beim Gerüstbau?

Es geht in erster Linie um Sicherheit. Sicherheit

für den Gerüstnutzer, aber auch

für unsere Mitarbeiter, die nach hohen

Arbeitssicherheitsstandards arbeiten. Wir

haben ein durchgängiges Arbeitsschutz-

Management-System eingeführt, das konsequent

umgesetzt und intern auch kontrolliert

wird.

Das muss kontrolliert werden? Sicherheit

ist doch im Interesse der Mitarbeiter.

Natürlich, aber wenn Mitarbeiter viele Jahre

unfallfrei und gut zurechtgekommen

sind, braucht es für neue Methoden erst

ein Umdenken und die Einsicht, dass die

neuen Vorschriften der eigenen Sicherheit

dienen und nicht nur „lästig“ sind.

Und in zweiter Linie?

Geht es natürlich um die Qualität der Gerüste

und natürlich auch um Zuverlässigkeit

und Termintreue.

Gerüst ist nicht Gerüst?

Nur auf den ersten Blick. Vom Zustand

des Materials mal abgesehen, geht es

auch um saubere Planung und die richtigen

Teile, wenn eine Fläche mal nicht

gerade und einfach ist – was meistens der

Fall ist. Da können wir auf einen großen

Geschäftsführer

Reinhard Sax

„Größe ist nicht alles.

Wir konzentrieren uns

auf eine Region, die

wir logistisch gut im

Griff haben, und garantieren

da unser hohes

Qualitätsniveau“

Sax-Gerüste Burg Trausnitz, Monopteros, Stiftsbasilika

Altötting. „Wer ein anspruchsvolles Projekt

hat, fragt uns an“

Materialbestand zugreifen. Wir haben annähernd

300.000 Quadratmeter Gerüst

zur Verfügung. Das ist auch ein Pluspunkt,

wenn es um Termintreue geht.

Inwiefern?

Als Gerüstbauer sind wir ausschließlich an

die Termine anderer Gewerke gebunden.

Wenn ein Gewerk seinen Termin nicht halten

kann, beginnt bei uns das große Jonglieren

mit Personal und Material. Es war

für einen bestimmten Zeitraum da und dort

eingeplant, muss jetzt aber z. B. länger

stehen. Gleichzeitig haben wir bei anderen

Objekten schon Termine zugesagt. Wenn

man dann keine Reserven hat ...

Qualität ist aber nicht nur eine Frage

des Materials ...

Nein, natürlich nicht, es ist ebenso eine

Frage guten Personals. Wir legen größten

Wert auf gut ausgebildete und erfahrene

Mitarbeiter. Der überwiegende Teil ist seit

vielen Jahren bei uns.

Sie haben etwa hundert Mitarbeiter.

Fachkräftemangel?

Wir machen uns schon Sorgen, wie das in

zehn, zwanzig Jahren aussehen wird.

Subunternehmer?

Haben wir sehr zurückgefahren. Es gibt

nur wenig zuverlässige und gute Firmen.

Mit einigen wenigen arbeiten wir zusammen.

Die Subunternehmer haben jedoch

noch viel mehr das Problem, dass sie keine

guten Leute mehr finden.

Was hat Sax, was andere nicht haben?

Wir sind nicht alleine, der Gerüstbaumarkt

ist hart umkämpft. Deshalb decken wir auch

viele Nischenbereiche ab, die immer wichtiger

werden. Dinge wie z. B. Bauaufzüge

in verschiedenen Varianten, Wetterschutzdächer,

Treppentürme, Abschottungssysteme

und eine Reihe weiterer Sonderkonstruktionen,

die vor allem kleinere Betriebe

oft nicht anbieten können.

Wenn man Sie reden hört, bekommt

man den Eindruck, Sie leben für die

Firma. Kriegt man das noch mit Familie

unter einen Hut?

Ich versuche es. Natürlich sitzt man

abends regelmäßig länger am Schreibtisch

und man hat auch außerhalb des Büros oft

die Firma im Kopf. Aber ich wohne in der

Nähe des Betriebes und esse daher regelmäßig

mittags mit der Familie. Außerdem

halte ich die Wochenenden möglichst für

die Familie frei.

1 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Handwerk / Elektrotechnik

BAUER ergänzt Portfolio um Energietechnik

Energietechnik / Elektroanlagen l Seit dem Frühjahr 2015 wurde das Leistungsspektrum des Landshuter BAUER-Standortes um

den Bereich der Mittelspannungstechnik und Energieverteilung erweitert.

Elektro- und Energietechnik in höchster Qualität,

perfekte Leistung in der Ausführung, innovatives

Know-how, ein transparentes

Projekt-Management, optimale Flexibilität

und Kundennähe – dafür steht der Name

BAUER seit vier Generationen.

Das Leistungsspektrum umfasst die

Projektierung, Installation und Wartung

in der Elektrotechnik, Gebäudetechnik,

Energieversorgungsanlagen, Datennetze,

sicherheitstechnische Anlagen, Schalt-,

Steuer- und Regeleinrichtungen sowie u.

a. das Programmieren intelligenter Gebäudesteuerungen.

Errichtet und betreut mit

dem breiten Spektrum der Elektrotechnik

werden u. a. mittlere und große Bauprojekte

wie Einkaufszentren, Büro- und

Geschäftshäuser, Hotels, medizinische

Einrichtungen, Flughäfen, Bahnhöfe und

Industrieanlagen. Ebenso werden an bestehenden

Anlagen Wartungs-, Änderungs-

und Servicearbeiten durchgeführt.

Seit dem Frühjahr 2015 wurde das

Leistungsspektrum des Landshuter Standortes

um den Bereich der Mittelspannungstechnik

und der Energieverteilung

erweitert. Ein versiertes Team von zehn

Mitarbeitern um den erfahrenen Abteilungsleiter

Georg Baumann, ausgestattet

mit spezialisiertem technischem Wissen,

jahrelanger Erfahrung und neuestem technischen

Equipment, stehen in der Region

und im bayerischen Raum für alle Themen

rund um Mittelspannung und Energietechnik

zur Verfügung.

Bundesweit tätig und regional

verwurzelt

Das Landshuter BAUER-Team: Seit dem Frühjahr 2015 ist auch Energietechnik im Leistungsangebot

Auch die Räumlichkeiten in dem 2009

erbauten Betriebsgebäude in der Ottostraße

in Landshut wurden erweitert und neu

strukturiert. Dem Team stehen nun moderne

Lagerflächen sowie eine eigene Werkstatt

für Umbauten, Ergänzungen und

Anpassungen von kunden- und anlagenspezifischen

Anlagenteilen zur Verfügung.

BAUER arbeitet überwiegend für Kunden

aus dem Mittelstand: große Handwerksbetriebe

mit intensivem Energiebedarf,

Industriekunden sowie

Kliniken und Kraftwerksbetreiber.

Im Vordergrund des Leistungsgebietes

„Energietechnik“

steht dabei die Erarbeitung

von passgenauen

Konzepten für die Energieeinspeisung,

das Errichten

von Mittelspannungsanlagen

bis 36 kV, Niederspannungshauptverteilungen

sowie

Trafostationen und der Anschluss

elektrotechnischer

Anlagen ans Stromnetz.

Auch Umbau- und Servicearbeiten

an Umspannwerken,

VLF-Kabelprüfungen,

Mantelprüfungen, Schutzeinstellungen am

Mittelspannungsschutz, am UMZ (unabhängigen

Maximalstromzeitschutz) und am

Differenzialschutz werden fachmännisch

und zuverlässig ausgeführt.

„Bundesweit tätig und regional verwurzelt“

beschreibt Geschäftsführer Franz

Bauer die Firmenphilosphie. Regional und

autark aufgestellte Standorte bieten die

bestmögliche Flexibilität für eine kundenund

marktorientierte Projektabwicklung

direkt vor Ort. Neben Buchbach und

Landshut ist BAUER in München, Frankfurt,

Düsseldorf, Halle, Leipzig, Berlin

und Hamburg vertreten. Rund 200 Bauprojekte,

verteilt auf ganz Deutschland,

werden derzeit pro Jahr von den insgesamt

neun Standorten aus bearbeitet und

betreut. BAUER legt großen Wert auf ein

partnerschaftlich menschliches Miteinander

und eine auf Nachhaltigkeit orientierte

Zusammenarbeit.

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BAUER Elektroanlagen Süd GmbH & Co. KG

Standort Landshut l Ottostraße 16 l 84030 Landshut

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015 1


Bauen und Immobilien

Neues für die Baustellen im Land

Bauindustrie l Die Leipfinger-Bader Ziegelwerke gehören zu den führenden Firmen der deutschen Baustoffindustrie. Das

Familienunternehmen mit Sitz in Vatersdorf in der Gemeinde Buch am Erlbach wird in fünfter Generation von Thomas Bader

geführt. Im Interview mit WirtschaftsLEBEN spricht er über die Rolle als Innovationstreiber, Arbeit für Flüchtlinge und die

Verantwortung für einen besseren Rohstoffkreislauf.

Herr Bader, Ihr Unternehmen gehört

zu den großen in der deutschen

Branche. Was heißt das genau?

Wir stellen mit 150 Mitarbeitern jedes

Jahr Ziegel für etwa 6.000 Wohneinheiten

her. Von unserem Stammwerk in Vatersdorf

und zwei weiteren Werken in Puttenhausen

bei Mainburg und Schönlind bei

Amberg beliefern wir Baustellen in ganz

Deutschland.

Wie wollen Sie als mittelständisches

Unternehmen Ihre gute Marktposition

auch künftig halten?

Wir haben vergangenes Jahr die Ziegelei

im oberpfälzischen Schönlind übernommen,

um unsere Präsenz in Nordbayern

langfristig zu stärken. Wir haben

bisher mehr als zwei Millionen Euro in die

Modernisierung des Werks investiert und

Thomas Bader

„Mit Ziegelrecycling

wollen wir

künftig unseren

Beitrag für einen

besseren Rohstoffkreislauf

in

der Bauwirtschaft

leisten“

neue Arbeitsplätze geschaffen, weil wir an

diesem Standort mit hochwertigen Rohstoffen

arbeiten und damit bewährt gute

Qualitätsziegel bieten können. Wir beschränken

uns aber nicht nur auf etablierte

Produkte, sondern treiben als Innovationsführer

neue Entwicklungen voran.

Was sind die Ergebnisse dieser

Produktpolitik?

Im Kerngeschäft sind das zum Beispiel

Mauerziegel mit natürlicher mineralischer

Füllung und besten Werten bei Schallschutz

und Wärmedämmung. Außerdem

haben wir vor Kurzem ein patentiertes

Mörtelpad auf den Markt gebracht. Mit

dieser Trockenmörtelplatte kann schneller

und einfacher als bisher gemauert werden.

Das spart Bauherren Zeit und Kosten auf

der Baustelle.






1 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Bauen und Immobilien

ten. Und unsere Produkte sind ohnehin

ökologisch ausgerichtet.

Was planen Sie neben dem Sanierungsabschluss

in Vatersdorf für das

Jahr 2016?

Wir werden noch deutlicher zeigen,

dass wir bei Leipfinger-Bader verantwortungsvoll

produzieren. Dazu werden wir

einen Nachhaltigkeitsbericht vorlegen, der

Apropos Zeit und Kosten: Wie läuft

es auf Ihrer eigenen Baustelle in Vatersdorf?

Sie sanieren ja gerade ihr

Stammwerk.

Da läuft es gut. Der nächste Schritt ist

der Einbau eines neuen Brennofens für

fünf Millionen Euro. Im kommenden Frühjahr

wollen wir damit die Sanierung des

Werks abschließen. Dann werden wir innerhalb

von sechs Jahren insgesamt zehn

Millionen Euro in die Modernisierung investiert

haben.

Wie zahlt sich das aus?

Mit dem neuen Ofen wird zum Beispiel

künftig 30 Prozent weniger fossile Energie

bei der Ziegelherstellung verbraucht.

Davon profitieren das Unternehmen und

die Umwelt. Beides ist mir wichtig. Auch

in Schönlind haben wir nach der Übernahme

der Ziegelei darauf geachtet, umweltfreundliche

Produktionsanlagen einzurichdarlegt,

wie wir industrielle Herstellung

und Rücksicht auf die Umwelt unter einen

Hut bringen. Außerdem werden wir ein

Konzept zum Recycling von Ziegeln vorstellen.

Denn laut Schätzungen der Vereinten

Nationen verursacht das Bauwesen 50

Prozent des Rohstoffverbrauchs in Europa

und 60 Prozent des Abfalls. Da wollen wir

unseren Beitrag für einen besseren Wertstoffkreislauf

leisten.

Von internationalen Zahlen zum

Blick auf die Region: Wie ist die Bauwirtschaft

im Landkreis Landshut aus

Ihrer Sicht aufgestellt?

Das ist eine gesunde Mischung aus

Industrie, Handwerk, Handel und Tradition.

Die Baubranche macht aktuell zwölf

Prozent der Arbeitsplätze im Landkreis

Landshut aus. Aber der Fachkräftemangel

ist auch hier schon jetzt spürbar.

Damit kommen wir zur wirtschaftlichen

Gretchenfrage – welches Mittel

hilft gegen den Fachkräftemangel?

Ganz einfach: mehr Personal. Ich finde

es positiv, dass jetzt Bewegung in die Diskussion

um die Arbeitsmöglichkeiten für

Asylbewerber und Flüchtlinge kommt. Von

einer klugen Arbeitsmarktpolitik mit mehr

Spielraum in diesem Bereich können alle

– Zuwanderer und Betriebe – nur profitieren.

n

Jüngstes Beispiel für die Innovationen von

Leipfinger-Bader ist das Mörtelpad, mit dem

Mauerwerk schneller und einfacher als bisher

fertiggestellt werden kann. Das spart Zeit und Geld

auf der Baustelle

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015 1


Bauen und Immobilien

Hauptsitz

der SEHLHOFF GMBH

in Vilsbiburg

Generalplanung für Industrie und Kommunen

Bau/Planung l Seit nahezu 50 Jahren ist das in zweiter Generation geführte Familienunternehmen SEHLHOFF GMBH

in Vilsbiburg verwurzelt. Die Leistungen des renommierten Beratungs- und Planungsbüros werden von öffentlichen und

industriellen Auftraggebern im In- und Ausland geschätzt.

Axel und Karsten Sehlhoff leiten seit Jahrzehnten

als geschäftsführende Gesellschafter das

Unternehmen, das neben dem Stammsitz

in Vilsbiburg mehrere Niederlassungen

in Deutschland unterhält. Das motivierte

Kompetenzteam umfasst inzwischen mehr

als 200 Mitarbeiter, die mit interdisziplinären

Beratungs- und Ingenieurleistungen

komplexe Bauvorhaben erfolgreich aus einer

Hand realisieren.

Fachkompetenz trifft Innovationsgeist

Die Natur ist das Vorbild unseres Schaffens.

So das Leitmotiv der SEHLHOFF

GMBH. „Wir orientieren unsere Leistungen

konsequent an den Bedürfnissen der Menschen

in ihrem jeweiligen Lebensumfeld“,

erläutert Axel Sehlhoff die Firmenphilosophie

und sein Bruder Karsten Sehlhoff ergänzt:

„Wir betrachten jedes Projekt ganzheitlich

und nachhaltig. Deshalb können wir

von der Planung bis zur Bauüberwachung

vor Ort alle Leistungen anbieten.“

Heute gliedert sich das Leistungsspektrum

in vier Geschäftsbereiche. In den

1966er Jahren war das Unternehmen

hauptsächlich in den Segmenten Infrastruktur

und Umwelt aktiv. Die dynamische

Marktsituation gegen Ende des

Jahrtausends führte zur Erweiterung

um Planungsleistungen im Industrieund

Hochbau. SEHLHOFF verstand

(von links:) Axel Sehlhoff, Karsten Sehlhoff

(Geschäftsführende Gesellschafter),

Robert Hobitz (Geschäftsführer Hauptsitz Vilsbiburg)

den Bedarf der Auftraggeber nach vollumfänglichen

Planungen und entwickelte sich

zum Generalplaner.

Als dann das Thema Bauen im Bestand

zunehmend in den Fokus rückte, stellte

man sich auch dieser Herausforderung.

Neben der sinnvollen Lebenszyklusbetrachtung

von Bauwerken wurden energetische

Modernisierungen und optimierte

Gebäudetechnologien zu einem neuen

Aufgabenschwerpunkt. So kam der vierte

Geschäftsbereich Technische Ausrüstung

mit den Gewerken Elektro, Heizung, Lüftung

und Sanitär hinzu. „Die komplexe Leistungsfähigkeit

in jedem einzelnen Bereich

sowie das synergetische Ineinandergreifen

der gesamten Angebotspalette ist ein strategischer

Mehrwert, der unseren Kunden

die bestmögliche Unterstützung bietet“, bekräftigen

die beiden Firmenchefs. „Und damit

haben wir es uns zur Aufgabe gemacht,

unseren Auftraggebern als kompetenter

Generalplaner zur Seite zu stehen“.

Im Vilsbiburger Hauptsitz der SEHL-

HOFF GMBH arbeiten zurzeit 50 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in den

Fachbereichen Verkehrsplanung, Wasserwirtschaft,

Kanalsanierung, Vermessung

und Bauüberwachung. Öffentliche Auftraggeber

wie Kommunen, Städte, Landkreise,

Zweckverbände, Staatliche Bauämter und

Autobahndirektionen gehören ebenso zum

Kundenkreis wie Industrieunternehmen,

unter anderen BMW, AUDI, Wacker und

zahlreiche weitere mittelständische Unternehmen

der Region.

„Top-Job“-Arbeitgeber des Mittelstands

Auch als Arbeitgeber kann das als „Top

Job“-Arbeitgeber des Mittelstandes ausgezeichnete

Unternehmen punkten, vor

allem, wenn es um einen spannenden und

abwechslungsreichen Start ins Berufsleben

geht. „Mehr denn je ist heutzutage eine

Investition in gute Ausbildung wichtig, um

frühzeitig Mitarbeiter an das Unternehmen

zu binden und sich damit die Nachwuchsfachkräfte

für morgen zu sichern“, so

Geschäftsführer Robert Hobitz. Allein

in Vilsbiburg werden derzeit fünf junge

Menschen als Bauzeichner/in für Tief-,

Straßen- und Landschaftsbau ausgebildet.

Nächstes Jahr steht das 50-jährige

Jubiläum ins Haus. Am 1. April 2016

kann die SEHLHOFF GMBH auf ein

halbes Jahrhundert erfolgreiche Ingenieurstätigkeit

zurückblicken. n

0 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Bauen und Immobilien

Tonangebend

Bauindustrie l Die ERLUS AG gehört zu den führenden Herstellern von Tondachziegeln und Schornsteinsystemen in

Deutschland. Mit den Werken in Neufahrn verfügt das mittelständisch geprägte Unternehmen über eine der größten

Dachziegelproduktionsstätten in Europa.

Ihren Ursprung hat ERLUS in einer 1842 in Ergoldsbach

gegründeten Genossenschaftsziegelei.

Im Jahr 1904 entstand daraus die

„Dachziegelwerke Ergoldsbach AG“. Ende

der 1960er Jahre wurde die Produktion

ins benachbarte Neufahrn verlegt und

kontinuierlich ausgebaut. Dabei produziert

das Unternehmen ausschließlich an den

Standorten Neufahrn und Ergoldsbach sowie

am Standort Teistungen in Thüringen.

Die Basis für die hochwertigen Edelkeramik-Produkte

bildet ein über 100-jähriger

Erfahrungsschatz mit den natürlichen Rohstoffen

Ton und Lehm. Gleichzeitig legt der

Mittelständler großen Wert auf die stetige

Weiterentwicklung in der Fertigung der

Baustoffe sowie auf einen umfangreichen

Service. Mit Erfolg: Für Baustoff-Fachhandel,

Architekten, Planer und Verarbeiter

gilt ERLUS seit jeher als zuverlässiger

Partner. Für die Region ist ERLUS ein

engagierter Arbeitgeber, der langfristig sichere

Arbeitsplätze schafft.

Ästhetik und Funktion auf dem Dach

Das moderne und vielfältige Design der

ERLUS Tondachziegel ermöglicht eine individuelle

Gestaltung des geneigten Daches.

Außerdem verfügen Ziegel und Zubehör

aus dem Hause ERLUS über eine außergewöhnlich

hohe Solidität. Damit lassen sich

Dächer optimal gegen Hagelschlag, Wind,

Regenfälle und Schneemassen schützen.

Im Denkmalschutz spielen vor allem ERLUS

Biberschwanzziegel eine wichtige Rolle bei

der Dachsanierung. Während die meisten

Dachziegelhersteller den Biberschwanz als

Standardware sehen, ist er bei ERLUS eine

schnell verfügbare Objektware, die in großer

Vielfalt auch als originalgetreue Nachbildung

produziert werden kann.

Die ERLUS Schornsteinsysteme bestehen

ausschließlich aus hochwertigen

Edelkeramik-Muffenrohren. Dabei verfügt

eine Vielzahl der Kaminbaustoffe über einen

Installationsschacht für den Anschluss

einer Solaranlage und zwei raumluftunabhängige

Züge für den Anschluss eines Kaminofens

und einer Zentralheizung.

Flexibilität beim Heizen

Das stellt ein fl exibles und zukunftsorientiertes

Heizen sicher. Der ERLUS LAF-

Premiumschornstein besitzt zudem das

Zertifi kat vom Münchner Forschungsinstitut

für Wärmeschutz e. V. (FIW) für Passivhaustauglichkeit.

Das Lüftungsnetzwerk

für Einfamilienhäuser ViaVento rundet

das Kaminbaustoff-Angebot ab. Es sorgt

für ein angenehmes Raumklima und hilft,

Energie einzusparen.

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015 1


Recht l Steuern l Finanzen

Unternehmensnachfolge – die unterschätzte Herausforderung

Recht und Steuern l Ein Schwerpunkt der Steuerkanzlei Güleç & Gschwendtner ist die Beratung und Begleitung bei der Unternehmensnachfolge,

die als Aufgabe oft unterschätzt wird. Hier ein gemeinsames Statement zum Einstieg in das Thema.

Die Unternehmensnachfolge ist, vereinfacht

gesagt, die entgeltliche oder unentgeltliche

Übertragung eines bestehenden

Unternehmens auf einen Nachfolger.

So banal dieses Thema zunächst erscheint,

so umfangreich und komplex stellt es sich

in der Praxis oft dar.

Gelungene Unternehmensnachfolge

benötigt ein aus vielen Bausteinen bestehendes

Konzept. Der erste Schritt ist

die Analyse des Istzustandes samt der

Vertragswerke und der steuerlichen Situation.

Fehlt noch die Notfallakte, muss

sie erstellt werden. Der zweite Baustein

ist die Defi nition der Nachfolgeziele und

bestehender Nachfolgeprobleme. Dann

kommen weitreichende Überlegungen zu

Erb- und Schenkungssteuer-, Familien-,

Gesellschafts-, Immobilien-, Umwandlungs-,

Gesellschafts- und Arbeitsrecht,

zur Betriebs-, Gründungs- und Finanzierungsberatung

sowie Steuern (Ertrags-,

Umsatz- und Grunderwerbssteuer). Erst

dann beginnt die eigentliche Durchführung

des Nachfolgeprozesses.

Das Problem wird oft unterschätzt

Viele Unternehmer sind sich der Problematik

oft nicht bewusst. Die Suche

nach einem geeigneten Nachfolger, der

von Geschäftspartnern und Arbeitnehmern

akzeptiert wird, stellt dabei häufi g noch die

geringste Hürde dar. Auch dass man den

Nachfolgezeitpunkt überhaupt erlebt, ist

meist nicht das Problem, wenngleich nicht

selbstverständlich. Unabhängig davon

Regelmäßige Beratung auf dem breit gefächertem

Gebiet der Unternehmensnachfolge

(von li.:) Dipl.-Betriebswirt (FH) Akif Güleç, Steuerberater

l Dipl.-Betriebswirtin (FH) Carola Gatzke l

Walter Gschwendtner, Rechtsbeistand, Steuerberater,

Landwirtschaftliche Buchstelle

droht existenzieller Schaden durch Steuerfallen

und ungünstige Vertragswerke

sowie durch Ausgleichsansprüche von Angehörigen

etc.

Rechtzeitig beginnen und frühzeitig

Notfallplan erstellen

Generell ist anzuraten, die Planung

spätestens ab dem 55. Lebensjahr anzugehen,

denn der Prozess dauert über Jahre

an. Schon allein die Eingliederung des

Nachfolgers in die Unternehmensführung

ist zeitintensiv.

Dringend zu empfehlen, ist die Erstellung

eines Notfallplans, auch schon im

jungen Alter. Dieser beinhaltet neben den

wichtigsten Schriftstücken wie Ehe-, Erb-,

Gesellschafts-, Kaufverträge, Testamente

und Vollmachten auch einen Maßnahmen-

plan. Dieser strukturiert die ersten wertvollen

Schritte in Ausnahmesituationen,

z. B. Handlungsunfähigkeit durch Koma

oder im Todesfall etc.

Es ist zwar verständlich, dass wir uns

nicht oder zu wenig mit unseren letztwilligen

Verfügungen, der Absicherung

unseres Unternehmens bzw. der Hinterbliebenen

beschäftigen. Jedoch führt das

nicht selten zu ungewollten Ergebnissen.

Erfolgsbasis ist ein Team aus Fachleuten

unterschiedlicher Kompetenzen

Ebenso wichtig ist ein gutes Team aus

Juristen, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern,

Banken, Mediatoren, Kammer-Beratern

usw., das konstruktiv zusammenarbeitet.

Bei frühzeitiger Gestaltung minimiert

man das Risiko einer Handlungsunfähigkeit

des Unternehmens, man reduziert

bestenfalls die Kostenbelastung von Erben

bzw. Beschenkten und versucht gleichzeitig

Fördermittel zu erlangen, oder man

optimiert die Rendite – sofern das Unternehmen

entgeltlich übertragen werden

soll – durch rechtzeitige Aufwertung des

bestehenden Vermögens. Egal wo man

den Fokus letztendlich ansetzt, wichtig ist,

frühzeitig aktiv zu werden.

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Güleç & Gschwendtner GbR l Steuerberater-Rechtsbeistand

l Landwirtschaftliche Buchstelle

Tel.: 0871 953538-00 l Oberndorfer Str. 2, Landshut

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In Kooperation mit:

TRIBULEGIS Güleç & Schreiber Partnerschaft mbB,

Rechtsanwalt, Steuerberater l Peter Merk, Dipl. Kaufmann,

Steuerberater, Wirtschaftsprüfer

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Automotive

Jaguar und Land Rover bei British Cars in Landshut erleben

Autohäuser l Mit dem Umbau der Ausstellungsräume nach den neuesten

CI-Richtlinien von Jaguar und Land Rover ist der Startschuss für ein weiteres

Kapitel in der automobilen Passion der Familie Eichbichler gefallen.

Die Marken Jaguar und Land Rover stehen in Gestalt

von British Cars auch in der Region Landshut

für Tradition, Leidenschaft und Emotion.

Zusammen mit einem langjährig erfahrenem

Team für die Marken Jaguar und

Land Rover hat British Cars es geschafft,

Zwei Mythos-Marken

für die Region Landshut

Verkaufsleiter Thomas

Egresits mit Serviceleiter

Josef Doppelhammer,

Serviceassistentin Eva-

Maria Aschenbrenner,

Teileexperte Daniel Miedl,

Werkstattleiter Dominik

Reiter und dem ganzen

begeisterten Team der

British Cars Landshut

binnen kürzester Zeit ein Portfolio an

Dienstleistung für die zukünftigen Kunden

auf die Beine zu stellen.

In der Liebigstraße 8 in Landshut stehen

dem Kunden alle Dienstleistungen

eines modernen Autohauses zur Verfügung

– Verkauf von Jaguar und Land Rover

Neufahrzeugen bzw. Approved Gebrauchtund

Dienstfahrzeugen über Originalteile

und Zubehör bis hin zu Kfz-Versicherung

und Finanzdienstleistungen.

British Cars hat eine eigene Jaguar

und Land Rover Fachwerkstatt samt Karosserie

und Lackierzentrum. Zum Service

gehören außerdem ein Hol- und Bringservice,

kompetente Unfallschnellhilfe,

Smartrepair und Aufbereitungszentrum,

ein Reifenhotel und ein Pannen- und Abschleppdienst.

n

british-cars-landshut.de

„Die Tradition im Herzen und die Zukunft im Blick“

Autohäuser l Die Auto-Familie Ostermaier hat den Standort Landshut umgebaut und mit neuem Design versehen.

Die Auto-Familie Ostermaier präsentiert sich in

der Landshuter Watzmannstraße seit dem kürzlich

erfolgten Umbau von seiner modernsten

Seite. Im Außenbereich sind zum Beispiel

neben zwei großen Eingangsportalen eine

fünf Meter hohe Werbepylone und eine

fünf mal vier Meter große „Communication

Wall“ entstanden, die über neue Skoda-

Fahrzeuge und -Angebote informiert. Auch

im Autohaus setzt man auf Weiträumigkeit,

helle Farben und ein hochmodernes

Interieur – kurz: auf einen jungen, frischen

und dynamischen Auftritt. Auf einer neuen

Highlight-Fläche werden die neuesten

Fahrzeuge präsentiert und die Kunden

fühlen sich in der neuen, ansprechenden

Wartezone rundum wohl. Um sich potenzielle

Neuwagen noch besser vorstellen zu

können, wurde außerdem ein neuartiger

3D-Carconfigurator installiert. Damit wird

das hochwertige Neuwagenangebot der

Automarke Skoda, der erfolgreichsten

Auto-Importmarke Deutschlands, noch

Sieben Standorte in Niederbayern mit über

500 Mitarbeitern – hier der Standort in Landshut mit

neuem Design

attraktiver. Auch die eigene, erfolgreiche

Gebrauchtwagenmarke AUT.OS, mit über

1.200 Fahrzeugen an sieben Standorten,

fehlt in Landshut nicht. Sie steht für gehobenen

Gebrauchtwagen-Standard –

von der Besichtigung bis zur Übergabe des

Fahrzeuges.

Auch an den Standorten Eggenfelden,

Vilsbiburg, Landshut sowie seit Anfang des

Jahres auch in Straubing, Mühldorf und

Waldkraiburg bietet die Auto-Familie ein

umfangreiches Service- und Leistungsprogramm

rund um das Thema Kfz-Mobilität

und bekommt dafür eine Auszeichnung

nach der anderen. „VW Service Quality

Award“, „Audi Top Service Partner“, „VW-

Forum der Besten“, „Skoda – Nur die

Besten“, „Skoda-Club“ sind einige davon.

2013 krönte die Auto-Familie ihren Trophäentisch

mit der Aufnahme in die „Hall

of Fame“ von Volkswagen und gehört damit

zu den 100 besten Service-Betrieben

in Europa.

Stärke, Mut und Verantwortungsbewusstsein

unter den mittlerweile über

500 Mitarbeitern an sieben Standorten

gehören zum täglichen Rüstzeug. Deshalb

passt der Gorilla als Markenzeichen.

„Die Tradition im Herzen und die Zukunft

im Blick“, lautet eine weitere Maxime des

Autohauses Ostermaier.

n

EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG · Fliederstraße 14 D-84079 Bruckberg Tel. 08765 82-0 www.efaflex.com

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Recht l Steuern l Finanzen

Investitionsdarlehen für den Mittelstand

Sparkasse Landshut l „Das Wort ,Kreditklemme‘ kennen wir nicht“, sagt Günther Landesberger, der Leiter des Vertriebsbereichs

Firmen- und Gewerbekunden bei der Sparkasse Landshut. Er will es Unternehmen einfacher machen, ihren Erfolg zu gestalten.

Herr Landesberger, man liest häufig

von einem „Investitionsstau“ bei Unternehmen.

Können Sie das bestätigen?

Das ist eine sehr pauschale Aussage. Ab

und zu mag das zutreffen, aber unsere

Kreditvergaben an Unternehmen sprechen

hier eine ganz andere Sprache. Wir freuen

uns über eine gute

Entwicklung im

Kreditgeschäft.

Und die Klagen,

dass Banken bei

neuen Krediten

zögerlich sind?

Das kann ich

für die Sparkasse

Landshut deutlich

verneinen. Was u.

a. die Steigerung

unseres Kreditvolumens

belegt. Wir

kennen das Wort

„Kreditklemme“

zum Glück nicht

und sind auch

gerne bereit hier

noch expansiver

zu sein.

Und wie sieht es

mit dem Prozess der Kreditvergabe

aus?

„Wir lassen uns

gerne auf den Prüfstand

stellen und freuen uns

über jede Anfrage. Anruf

genügt.“

Günther Landesberger,

Leiter Vertriebsbereich

Firmen- und

Gewerbekunden

Unsere Philosophie lautet: Wir machen

es den Unternehmen einfacher, ihren Erfolg

besser zu gestalten. Dazu gehört eine

schnelle und unbürokratische Kreditzusage.

Diese ist stark vereinfacht und auch

über das Internet möglich. Wir haben uns

dazu etwas einfallen lassen – das Investitionsdarlehen

für den Mittelstand.

Können Sie noch etwas konkreter

werden?

Es handelt sich um ein hauseigenes Darlehen

für neue Wirtschaftsgüter von 25.000

bis zu 200.000 Euro, mit sehr guten Rahmenbedingungen.

Unsere Kreditzusage

erfolgt sehr schnell nach Einreichung der

erforderlichen Unterlagen. Unbürokratisch

ist, dass wir beispielsweise die erforderliche

Bonitätsprüfung auf ein unabdingbares

Mindestmaß reduzieren und die individuelle

gute Bonität entsprechend berücksichtigen.

Unter Individualität verstehen wir u.

a., dass wir die Finanzierungsdauer an

der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer

ausrichten. Die Sicherstellung richtet sich

nach der Marktgängigkeit des Finanzierungsgegenstandes.

Die Konditionen ergeben

sich aus der individuellen Bonität.

Wie sind Sie denn im Mittelstandsgeschäft

aufgestellt und welche Unterschiede

sehen Sie hier zu anderen

Banken?

Der Unterschied beginnt schon beim Namen.

Wir sind die Sparkasse. Wir sind hier

zu Hause – genauso wie unsere Kunden.

Neben Krediten, Zahlungsverkehr, gewerblichen

Versicherungen, Anlagen usw.

bieten wir vor allem eine umfassende, individuelle

Beratung mit dem Finanzkonzept.

Das ist der Kern unserer Kundenbeziehungen.

Die Sparkasse Landshut bietet Beratung

in unserer gesamten Region – persönlich

und vor Ort. Dazu stehen 16 kompetente

und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

speziell für Firmen- und Gewerbekunden

nebst Spezialisten sehr gerne zur

Verfügung.

n

Telefon für Anfragen: 0871 825-537.

Oder: www.sparkasse-landshut.de/investitionsdarlehen

(zur Eingabe von Eckdaten)




















WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


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LEBEN

erscheint

2016 in weiteren Städten und Landkreisen

Niederbayerns.

Hotel Park Café

Nur 10 Gehminuten von historischer

Altstadt und vom Bahnhof entfernt.

Preisgünstige Übernachtungen mit

Dusche/WC, Flat-screen- TV und

Telefon im Zimmer. Die Isar mit dem

Isarradweg ist nur 800 m entfernt.

Unsere frühen Frühstückszeiten (ab

6.30 Uhr) kommen besonders geschäftsreisenden

Gästen entgegen.

Kostenlose KFZ-Parkplätze und Fahrradeinstellplätze

sowie Free W-LAN.

Wir freuen uns auf Sie.

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Gestaltung: Kreativoli.de

Professional Coating Systems

Die MIPA SE ist ein mittelständischer, stark wachsender Lack- und Farbenhersteller mit Hauptsitz in Essenbach.

An sechs weiteren Standorten im In- und Ausland entwickeln und produzieren wir Fahrzeugreparaturlacke, Industrielacke

und Bautenfarben sowie Holz- und Schreinerlacke für den professionellen Anwender. Die Mipa Gruppe ist weltweit

mit rund 1000 Mitarbeitern tätig und beliefert eigene Niederlassungen sowie Partner in 85 Ländern auf allen Kontinenten.

MIPA SE · Am Oberen Moos 1 · D-84051 Essenbach · Tel.: +49 8703/922-0 · Fax: +49 8703/922-100

mipa@mipa-paints.com · www.mipa-paints.com

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015 5


INDUSTRIE

Luftaufnahme des Mipa-Hauptsitzes

und größten Produktionsstandortes

in Essenbach

Lacke mit Erfolg

Industrie l Die MIPA SE und die Unternehmen der gleichnamigen Firmengruppe

produzieren an sieben Standorten in Europa Autoreparatur- und Industrielacke,

Bautenfarben sowie Holz- und Möbellacke.

Von ihrem Hauptsitz und weitaus größten Produktionsstandort

in Essenbach werden die Produkte

weltweit über eigene Tochtergesellschaften

oder Handelspartner in 85 Länder vertrieben.

Das anhaltend sehr stark wachsende

Unternehmen, mit weltweit rund 1.000

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, gehört

zu den zehn größten Lackfabriken in

Deutschland und agiert als größter, inhabergeführter

Anbieter von Autoreparaturlacken

in Europa.

Aus der Kernkompetenz, tausende

Fahrzeug-Farbtöne mit nur wenigen Komponenten

über Mischsysteme einfach und

auch in kleinen Mengen herstellen zu können,

bietet MIPA Lösungen für eine breite,

weltweite Anwenderschicht.

Dabei bedient MIPA professionelle Anwender

in Industrie und Handwerk mit einer

fast unbegrenzten Farbtonauswahl – auch

in kleinen Mengen je Farbton und je nach

Notwendigkeit mit individuell auf den Kunden

zugeschnittenen Produktvarianten.

Durch das weite Produktspektrum, die exakten

Mischsysteme und das enge nationale

und internationale Vertriebsnetz, sind

die Produkte und Farbtöne jederzeit an unterschiedlichen

Standorten und in verschiedenen

Ausprägungen wie z. B. als Spraydosen

für kleine Reparaturen verfügbar.

Im Heimatmarkt Bayern bietet MIPA

eine besondere Kundennähe: An aktuell

neun Standorten in Bayern bedienen Mipa

Direktmärkte sowohl Gewerbetreibende als

auch Privatpersonen mit professionellem

Anspruch. Ähnlich einem Werksverkauf erhalten

Kunden das Komplettsortiment der

Marke MIPA und anderen Lack-Marken der

Mipa Gruppe. So werden Holzlacke, Öle

und Beizen der Marke ROSNER, welche

seit einigen Jahren zur Mipa Gruppe gehört,

angeboten. Ergänzend stehen neben klassischem

Maler- und Lackierzubehör auch

Werkzeuge und Maschinen zur Auswahl.

Dank eigener Logistik und bester technischer

Betreuung direkt vom Forschungsund

Entwicklungsstandort Essenbach bietet

die Mipa Direkt GmbH eine optimale

Kombination zwischen einer fl exiblen und

technisch hochprofessionellen Kundenbetreuung

vor Ort.

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Förderung für (fast) alle Fälle

HypoVereinsbank l Es stehen rund 1.700 Programmvarianten im gewerblichen Bereich zur Verfügung – Tendenz steigend.

Doch wie kommt man als Unternehmer an die günstigen Gelder?

„Fördermittel sind und waren

seit jeher fester Bestandteil

unserer Kreditberatung.

Wir erarbeiten für jeden

Kunden einen individuellen

Finanzierungsmix.“

Frank Thierauf,

HypoVereinsbank,

Landshut

Dienstleistungen

Wichtig ist vor allem, dass die Vorhaben

frühzeitig und vor Investitionsstart mit der

Hausbank besprochen werden. Die Beantragung

und Zusage eines Förderkredits

erfolgt in aller Regel über die Bank, die alle

Formalien mit dem Förderinstitut abwickelt.

Die Herausforderung für Selbstständige

besteht darin, das passende Förderprogramm

aus dem umfangreichen An -

gebot der KfW-Bankengruppe und der

Landesförderinstitute herauszufi nden.

Denn die Wahl des richtigen Programms

hängt von vielen Kriterien ab, insbesondere

von Zweck und Inhalt des geplanten

Vorhabens, vom Standort und von

der Höhe der Investition. So ist es auch

nicht verwunderlich, dass viele Unternehmer

und Selbstständige attraktive Fördermöglichkeiten

häufi g außer Acht lassen

und über 60 % aller Investitionen derzeit

mit eigenen Mitteln bestritten werden.

Dabei können fast alle gewerblichen Vorhaben

in Deutschland mit Förderkrediten

fi nanziert werden und das mit vielfältigen

Vorteilen.

Es gibt z. B. viele Möglichkeiten, energiesparende

Maßnahmen zinsgünstig über

Förderprogramme zu fi nanzieren. Hierfür

bieten die KfW-Bankengruppe oder einige

Landesförderinstitute besonders zins -

günstige Förderprogramme an.

In Bayern wird häufi g der Ökokredit

der LfA Förderbank eingesetzt, denn

dafür sind in der Regel keine Mindestenergieeinsparungen

und keine Gutachterbestätigungen

notwendig. Weitere Finanzierungsbeispiele

sind Erweiterungsinvestitionen

in gewerbliche Immobilien,

Optimierung bestehender Finanzierungen

oder aber Gründungsvorhaben. Die wichtigsten

bundesweiten Programme für

Gründer sind der ERP-Gründerkredit universell,

das ERP-Kapital für Gründung und

das ERP-Gründerkredit Startgeld (alles

Programme der KfW-Mittelstandsbank).

Daneben lohnt es sich immer, die Fördermittel

des jeweiligen Bundeslandes zu prüfen.

Vorteil hier: Einige Förderkredite sind

mit einer Haftungsfreistellung versehen;

teilweise sind sie noch mal günstiger als

die Programme der KfW.

n

Frank Thierauf, Leiter Unternehmer Bank Landshut

UniCredit Bank AG, Neustadt 515, 84028 Landshut,

Telefon 0871 293200

Weitere Informationen:

www.hvb.de/foerderprogramme

https://blog.hypovereinsbank.de/unternehmerund-gruender

SPITZENTECHNOLOGIE – MADE IN NIEDERBAYERN

Flottweg Dekanter, Separatoren und Bandpressen

zur Fest-Flüssig-Trennung

• werden in Vilsbiburg entwickelt und hergestellt

• sind weltweit erfolgreich

• werden in zahlreichen Industriezweigen eingesetzt

Kläranlagen Fette/Öle/Biokraftstoffe Getränke Chemie/Pharma/Lebensmittel Mineralöl

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Informationstechnologie/Dienstleistungen

Mit klaren Strukturen und Transparenz zum Erfolg

Informationstechnologie l Das mittelständische Unternehmen ADITO aus Geisenhausen ist führender Anbieter von hochflexibler

Customer Relationship Management Software. Im Interview sprechen Johannes Boesl (JB) und Tobias Mirwald (TM),

Geschäftsführer der zweiten Generation bei ADITO, über ihr innovatives Produkt und mutige Entscheidungen.

Dank stetigem Wachstum kann

ADITO heute rund 70 Mitarbeiter und

namhafte Kunden aus allen Branchen

vorweisen, darunter die Bundesagentur

für Arbeit, Ravensburger,

die WWK Lebensversicherungen und

die quick-mix Gruppe.

Herr Boesl, Herr Mirwald, als Hersteller

von Customer Relationship

Management Software bietet ADITO

„hochflexible Lösungen“. Was bedeutet

das genau? Was kann ADITO?

TM: Customer Relationship Management

unterstützt Unternehmen – allem voran im

Vertrieb – dabei, ihre täglichen Prozesse

transparenter und schneller zu machen.

JB: Wobei der Begriff CRM für ADITO

mittlerweile zu kurz greift: Bei ADITO sprechen

wir von xRM – dem Any Relationship

Management. Unsere Software bildet nicht

nur Beziehungen zu Kunden ab, sondern zu

beliebigen Bezugsgruppen wie Lieferanten,

Mitarbeitern, Partnern oder Objekten und

Maschinen. Für jeden Kunden setzen wir

Johannes Boesl

Tobias Mirwald

nach dem Baukasten-Prinzip eine individuelle

Lösung zusammen. Dieser Grundgedanke

zieht sich seit über 25 Jahren konsequent

durch die Produkte von ADITO.

Welche Unternehmen sollten auf ein

CRM setzen und warum?

TM: Jedes Unternehmen natürlich (lacht).

Vom Handwerksbetrieb bis hin zum Großkonzern

profitieren alle Organisationen von

einer CRM-Lösung und damit von klaren

Prozessen. Je größer ein Unternehmen

– je mehr Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter

– desto komplexer werden die

Geschäftsabläufe. Deshalb sollten Unternehmen

von Anfang an mit sauberen

Strukturen arbeiten. Dazu gehört, dass

Informationen zentral und transparent zur

Verfügung stehen. Wächst das Unternehmen,

wächst die Lösung von ADITO dank

Baukasten-Prinzip einfach mit.

JB: CRM geht über bloße Software hinaus

und ist eher ein Ansatz, der über Kundenorientierung

zum Unternehmenserfolg

führt.

Wie lebt ADITO diese Philosophie?

TM: Der Teamgeist spielt eine sehr wichtige

Rolle: Im provisionsbasierten Vertrieb

kommt dieser aber nie wirklich auf. Deshalb

haben wir uns von diesem Vergütungssystem

verabschiedet.

JB: Das war schon eine mutige Entscheidung,

aber genau die richtige. Seitdem

verbuchen wir ein noch stärkeres Wachstum.

Bei CRM-Lösungen geht es nicht

darum, kurzfristig möglichst viele Abschlüsse

an Land zu ziehen. Wir wollen

langfristige, partnerschaftliche Kundenbeziehungen

aufbauen.

Das ganze Interview lesen Sie unter

www.adito.de/news

Individuelle Software als Wettbewerbsvorteil für jedes Unternehmen

Manchmal wird Software als Hindernis oder

als zu umständlich empfunden und ist für

die Mitarbeiter, die sie täglich benutzen,

keine Unterstützung sondern ein notwendiges

Übel. Das muss aber nicht so sein.

Der Fehler steckt oft bereits in der Herangehensweise

zur Auswahl und Einführung

der Software. Ziel sollte sein, dass die

Software die Geschäftsführung und auch

die Mitarbeiter optimal bei Ihrer Arbeit unterstützt

und nicht einen unnötigen Mehraufwand

verursacht.

Oft haben sich im Unternehmen Prozesse

etabliert, welche an den Kunden des

Unternehmens orientiert sind. Eine Software

sollte immer in der Lage sein, sich

dem Prozess im Unternehmen anzupassen

und nicht das Unternehmen sich dem Prozess

der Software. Generell gibt es zwei

Möglichkeiten zur Anschaffung einer neuen

Software: der Kauf einer Standardsoftware

oder die Beauftragung einer Individualentwicklung.

Eine Standardsoftware kann gut

Christian Götz ist Gründer

und Geschäftsführer

der dc-square GmbH aus

Landshut, die sich auf die

Entwicklung von individueller

Software für Unternehmen

spezialisiert hat

geeignet sein, wenn es eine hoch spezialisierte

Branchenlösung ist und auch die Prozesse

gut zu Ihrem Unternehmen passen.

Nach der ersten Kalkulation erscheinen

die Lizenzgebühren für eine Standardsoftware

zudem oft niedriger als die Kosten

einer Neuentwicklung. Doch die Anpassungen

an die Prozesse im Unternehmen

sind oft sehr kostspielig und können bei

Betrachtung der Gesamtkosten über die

Kosten einer kompletten Eigenentwicklung

hinausgehen.

Bei einer Eigenentwicklung hat das

Unternehmen alles selbst in der Hand.

Vom Recht am Quellcode bis hin zur Gestaltung

der Anwendung. Durch eine indi-

viduell entwickelte Software kann ein Unternehmen

dem Wettbewerb immer voraus

sein, indem es schneller handeln kann und

alle wichtigen Kennzahlen auf einen Blick

verfügbar sind. Die Software ist auf das

Unternehmen maßgeschneidert und berücksichtigt

die Abläufe im Unternehmen.

Ein Kunde konnte durch die Ablösung

von Excel/Access zur Datenabfrage bei

Kunden durch eine webbasierte Anwendung

bis zu 60 % der Zeit seiner Mitarbeiter

einsparen, bei einer Akzeptanzrate von

95 %, vorher 60 %.

Eine intuitive und einfache Bedienung

einer webbasierten Lösung erleichtert

zudem die Arbeit und den Zugriff für alle

Benutzer sowie die Aktualisierung und

Wartung. Es fallen außerdem keine dauerhaften

Lizenzkosten an und die Software

kann mit dem Unternehmen mitwachsen,

um jederzeit die richtige Unterstützung zu

liefern.

n

Christian Götz l www.dc-square.de

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Informationstechnologie/Dienstleistungen

Kosten reduzieren und Zeit sparen – Textilien leasen statt kaufen

Urzinger Textilmanagement l Der Landshuter Hightech-Textilversorger mit 440 Mitarbeitern steht seit mehr als 115 Jahren für

die professionelle Versorgung mit Miettextilien.

Mehr als 2.000 Kunden nehmen die komplexen

Urzinger-Dienstleistungen in Anspruch,

die von der Mietberufsbekleidung

über das Textilleasing bis hin zur textilen

Vollversorgung reichen. Das in vierter Generation

geführte Familienunternehmen

bietet maßgeschneiderte Lösungen für

Hotel und Gastronomie,

Industrie und Handwerk

sowie für das Gesundheitswesen.

In Europas modernster

Hightech-Produktion

werden täglich etwa 100

Tonnen Wäsche gewaschen

und aufbereitet.

Das Unternehmen zählt

damit zu den größten

seiner Branche und ist

immer wieder Vorreiter,

wenn es um Innovationen

geht. Auch das Einzugsgebiet

hat sich kontinuierlich

ausgeweitet auf aktuell

einen Radius von ca. 150

Kilometern.

Dass alle Hygiene-, Umwelt- und Logistikstandards

erfüllt werden, versteht

sich ebenso von selbst wie der sparsame

Umgang mit Energie und Ressourcen.

„Wir verstehen uns als Full-Service-Dienstleister“, beschreibt Claudia Urzinger-Woon

(links) die Philosophie des Unternehmens. Gemeinsam mit ihren Schwestern Annette Urzinger-

Judenhofer (Mitte) und Dagmar Urzinger leitet sie die Geschicke der Firma

arbeitern deutliche Vorteile: „Das Mieten

von Wäsche ist steuerlich absetzbar. Zudem

wird die Liquidität des Betriebes verbessert,

da keine Investitionen in die textile

Ausstattung anfallen und folglich kein Ka-

Basis für den Unternehmenserfolg sind

die 440 exzellenten Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter, eine klare Kundenorientierung

sowie die konsequente Weiterentwicklung

des Produkt- und Leistungsspektrums.

Im Gegensatz zum Kauf bietet Mietwäsche

schon für Unternehmen ab fünf Mitpital

gebunden wird“, sagt Claudia Urzinger-Woon.

„Des Weiteren bleibt unseren

Kunden einfach mehr Zeit, sich auf die

Kernaufgaben zu konzentrieren – während

wir das Textilmanagement übernehmen.“

Als Profi s im Bereich Miettextilien bietet

das Unternehmen regelmäßig neue

Kollektionen.

Mit zahlreichen Zertifi

zierungen in den Bereichen

Umwelt, Hygiene

und Qualität wird bei

Urzinger Textilmanagement

die Einhaltung der

strengen Vorgaben auch

von unabhängigen Textilforschungszentren

und

Zertifizierungs-Instituten

regelmäßig überwacht.

Besonders stolz sind

die drei Geschäftsführerinnen,

dass 70 % des

Umsatzes mit Stammkunden

erwirtschaftet werden,

die dem Unternehmen

seit mehr als fünf Jahren die Treue

halten. „Das zeigt, unser Familienunternehmen

ist auch in der vierten Generation

auf dem besten Weg.“

n

VX Instruments – Höchste Präzision und

Schnelligkeit bei Mess- und Prüfgeräten aus Altdorf

Seit über 25 Jahren entwickelt und produziert die

VX Instruments GmbH Hightech Mess- und Prüfgeräte

sowie kundenspezifi sche Lösungen zum

Einsatz in Qualitätssicherungslaboren und

im Produktionstest in der Automobil-,

Halbleiter- und Elektronik-

Industrie. In über 20 Ländern

auf allen Kontinenten

hat sich das Unternehmen

als Entwicklungspartner

und Systemlieferant etabliert.

Als inhabergeführtes,

bodenständiges Unternehmen

setzt die VX

Instruments GmbH auf

die Qualität und Flexibilität

des Produktionsstandortes

Niederbayern.

Johann Degenhart „Wir sehen uns

als zuverlässigen Partner für präzise und

schnelle Testsysteme im Labor und in der

Produktion“

„Der technologische Fortschritt ist Herausforderung

und Möglichkeit zugleich“

so Johann Degenhart, Geschäftsführer

und Inhaber der Firma.

In Zeiten von Hybrid-Antrieben, höheren

Boardnetzspannungen

und LED-Beleuchtungen

müssen

im Produktionstest zunehmend

auch Signale

mit Spannungen bis zu

mehreren Hundert Volt

digitalisiert oder erzeugt

werden. Es steigen die

Anforderungen an die

Zuverlässigkeit von Produkten

bei gleichzeitig

höherer Komplexität. n

alles für Schule und Büro

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Wirtschaftsorganisationen

„Wissen, Service, Netzwerk“

Wirtschaftsorganisationen l Seit 1874 vertritt der Bund der Selbständigen (BDS) Bayern die Interessen des Mittelstandes. Parteineutral,

branchenübergreifend und unabhängig, mit 16.000 Mitgliedern. Überregional und vor Ort. Mit einem lebendigen Netzwerk

und einem effektiven Dienstleistungsangebot will der Verband darüber hinaus einen Beitrag für den unternehmerischen Erfolg der

Mitglieder leisten. Der Präsident des BDS Bayern, Marco Altinger, erzählt von seiner Arbeit und den Zielen der Organisation.

Herr Altinger, warum brauchen wir einen

BDS?

Unsere Stärke ist das Netzwerken: Selbstständige

in Kontakt bringen, Erfahrungen

und sogar Aufträge austauschen. Wir reden

von 540 Ortsverbänden in Bayern.

Da entstehen konkrete Geschäftsverbindungen.

Unser zweites Standbein ist die

Wissensvermittlung. Wir haben z. B. zweimal

im Jahr ein Unternehmerfrühstück

mit hilfreichen Informationsangeboten,

ebenfalls zweimal im Jahr gibt es einen

Businesslunch mit einem Fachvortrag, in

dem ein Mitglied sich und seine individuelle

Fachkompetenz präsentiert. Hier in Landshut

haben wir z. B. auch jährlich einen

Sommerempfang, der inzwischen zur Insti-

tution geworden ist, zuletzt mit über 300

Teilnehmern. Und natürlich sind wir auch

eine starke Interessenvertretung für den

kleinen Mittelstand. Das ist dann Lobbyarbeit

auf Landes- und Bundesebene und

eine meiner Hauptaufgaben als Präsident

des BDS Bayern.

Da gibt es aber doch schon einige andere.

Unser Durchschnittsbetrieb hat 13 Mitarbeiter,

und Betriebe dieser Größenordnung

brauchen eine eigene Interessenvertretung.

Dieser sogenannte kleine Mittelstand

– bis etwa 50 Mitarbeiter – steht für rund

60 % der deutschen Wirtschaftskraft und

für rund 80 % der Azubis. Da geht es um

Themen wie Entbürokratisierung, aktuell

z. B. gerade um die Aufzeichnungspflichten

zum Mindestlohn. Für familiengeführte Unternehmen

unserer Größenordnung fordern

wir z. B. die Abschaffung der Erbschaftssteuer.

So etwas ist doch Aufgabe der Kammern.

Wir arbeiten mit IHK und HWK gut zusammen

und teilen uns die Arbeit bei gemeinsamen

Zielen.

Sie haben in den letzten Jahren ein

kleines Karate-Imperium aufgebaut.

Genauer: Kinder- und Jugend-Karateschulen.

Wie kommt man auf so eine

Idee?

Ich habe während eines Urlaubs die Methode

„erfolgreich durch Spezialisierung“

Ideen sind Ihr Kapital?

Hier kommt das Kapital

für Ihre Ideen.

Unsere Unternehmensfinanzierung. Sprechen Sie mit uns.

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0 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Wirtschaftsorganisationen

für mich entdeckt. Dazu kam die Überlegung:

„Was kannst du, was macht dir

Spaß, wo bist du gut?“, und Kinderarbeit

hat mir immer Spaß gemacht – ich bin ja

auch Kinderpädagoge und Fachsportlehrer

– dann war die Sache für mich klar.

Und mit 40 Filialen ist es Ihnen langweilig

geworden? Oder warum nimmt

man so ein zeitaufwändiges Ehrenamt

auf sich? Aus dem Tagesgeschäft der

eigenen Firma haben Sie sich ja weitgehend

zurückgezogen.

Na ja, ich war immer ein umtriebiger

Mensch. Durch meine verschiedenen Aktivitäten

bin ich auf das BDS-Netzwerk gestoßen,

das mir selbst auch nützte. Dann

hab ich den Ortsverband Landshut als Vorsitzender

aus der Taufe gehoben, der inzwischen

über 110 Mitgliedsunternehmen

in der Region hat. Eins ergab das Andere.

Was kommt als Nächstes? Der Bundesverband?

Da gibt es ja momentan zwei. Es gehört

schon zu meinen Zielen, mittelfristig

wieder einen starken Verband auf Bundesebene

mit zu organisieren. n

Marco Altinger ...

... ist seit 2015 Präsident des

Bundes der Selbständigen (BDS)

Bayern und seit 2013 Vorsitzender

des BDS Landshut. Als

Unternehmer ist er Gründer und

Inhaber von „njusan Karate Altinger“,

einem modernen Kinder-

Karate System. Er lebt mit seiner

Frau in Landshut.

Berufliche Stationen:

Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann

war zehn Jahre Polizeivollzugsbeamter;

2006 Sprung in die

Selbstständigkeit mit der Altinger Gastro

GmbH; daneben seit 2004 Aufbau der

Sport- und Kampfkunstschule Altinger

und Entwicklung dieser zur Marke

„njusan Karate Altinger“ – mit Schwerpunkt

auf Kinderkarate. Heute mit der

Kinder-Karateschule einer der erfolgreichsten

professionellen Anbieter in

Deutschland, mit über 40 Standorten in

ganz Bayern. Seit Mitte 2012 ist „njusan

Karate Altinger“ als erste Kinderkarate-

Schule weltweit TÜV ISO 9001 zertifiziert

und gewährleistet dadurch an allen

Stand- und Unterrichtsorten

gleichbleibend hohe Qualitätsstandards.

Marco Altinger

ist Diplom-Fachsportlehrer

Karate (MAAi) sowie Diplom-

Fachsport-Pädagoge Karate

(MAAi).

Ehrenämter:

• Präsident Bund der Selbständigen

– Gewerbeverband Bayern e. V.

• Vorsitzender des BDS Landshut

• Aufsichtsratsvorsitzender der

BDS Service GmbH

• 1. Vorsitzender des „1. Karate Club

Kreis Landshut e. V.“

• Mitglied in den Prüfungsausschüssen

der IHK Niederbayern/Oberpfalz für

den Ausbildungsberuf Sport- und

Fitnesskaufmann/-frau und Bürokaufmann/-frau

• Ratsmitglied der Stiftung

Bildungspakt Bayern

Steuerberater | Rechtsanwalt

in neuer Bürogemeinschaft

Gestaltung: www.benkler.com · 2015

Gebündelte Kompetenz

unter einem Dach

Wir arbeiten gemeinsam mit Ihnen für Ihren Erfolg:

Schiekofer & Lang

Partnerschaft

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015 1


Büroorganisation

Ein System, Tausend Möglichkeiten

Büroeinrichtung l „Büro Optimal“ präsentiert mit Bosse modul space ein hochwertiges Einrichtungssystem für

Anwälte, Steuerberater, Architekten, Ärzte und Freiberufler.

Beispiel Kanzleiempfang „modul space“ hat Alleinstellungsmerkmale

Das Möbelsystem „Bosse modul

space“ besteht aus einem Tragrohrsystem

und hochwertigen

Komponenten, die sich nach

dem Baukastenprinzip in Breite,

Höhe und Tiefe variieren

lassen. Das Herzstück sind

verchromte Knoten, Rohre und

Paneele aus unterschiedlichen

Materialien wie Holzwerkstoffe

in Melamin, Dekor, Furnier,

Echtholz und Glas.

Seit der Markteinführung

kontinuierlich weiterentwickelt,

besitzt „modul space“ heute

viele Alleinstellungsmerkmale.

Etwa die nahezu unendliche

Gestaltungsfreiheit, die kein

anderes Systemmöbel bietet.

Zudem ist es Bosse als Hersteller

von Tragrohrsystemmöbeln

gelungen, alle Produkte

konsequent auf die Rohr-Knoten-Systematik

zurückzuführen

sowie Akustikelemente zu

integrieren. So gibt es neben

Side-, High- und Lowboards,

Empfangstheken oder Containern

auch entsprechende Systemtische,

Konferenzstühle

und Lounge-Sofas. Das konsequente

Design versetzt

Architekten in die Lage, ein

Gebäude durchgängig in der

gleichen Systematik einzurichten.

Um die individuellen Kundenwünsche

optimal umsetzen

zu können, benötigt der Kunde

einen kompetenten Planungsund

Beratungsfachmann an

seiner Seite wie beispielsweise

das Büroeinrichtungshaus

Büro Optimal – Sneganas Büroeinrichtungshandels

GmbH

aus Landshut.

Von der Grundlagenermittlung

und Vorlagenplanung

über das Ausführungskonzept

bis hin zur Projekt-Re-

-


Sicherheitslösungen sind

so individuell wie unsere

Kunden. Wir entwickeln

das passende Werkzeug

für jedes Unternehmen.

Peter Heß, Inhaber gss-group

Die gss Gerl-Schindler Wachund

Sicherheitsdienste GmbH &

Co. KG ist ein inhabergeführtes,

mittelständisches Dienstleistungsunternehmen,

das personelle,

technische und konzeptionelle

Sicherheitsdienstleistungen für

Industrie, Handel, öffentliche Auftraggeber

und Privathaushalte erbringt.

Wir sind ein Synonym für

Kompetenz, Verlässlichkeit und

Qualität in den Bereichen consulting,

security, service und safety.

Bundesweit kümmert sich gss erfolgreich

seit über 34 Jahren nicht

nur um die Sicherheit und den

Schutz von Personen und Gebäuden.

Das geschulte Fachpersonal

übernimmt auch administrative Aufgaben.

Ein Mehrwert, der keine Zusatzkosten

bedeutet!

gss bildet zur IHK-geprüften

Fachkraft für Schutz und Sicherheit

(m/w) aus.

Übrigens kann bei gss auch die

dreijährige Ausbildung zur IHK-geprüften

Fachkraft für Schutz und

Sicherheit m/w absolviert werden.

Wegen der gesteigerten Nachfrage

nach qualifiziertem Sicherheitspersonal

und gemäß der Philosophie,

das Führungspersonal von morgen

selbst auszubilden, bietet Gerl-

Schindler aktuell 14 Auszubildenden

eine fundierte Ausbildung und

darüber hinaus die Möglichkeit, sich

langfristig an das Unternehmen zu

binden.

Überregional ist gss das Synonym

für Kompetenz, Verlässlichkeit und

Qualität im Bereich personeller, organisatorischer

und technischer Sicherheitsdienstleistungen.


Gerl-Schindler Wach- und

Sicherheitsdienste GmbH & Co. KG

Ottostr. 16

84030 Landshut

Tel. 0871–974824-0

info@gss-group.eu

www.gss-group.eu

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Büroorganisation

Beispiel Büro Alle Möbel-Komponenten werden in Deutschland hergestellt

alisierung stehen die Einrichtungsberater

und Planer dem

Kunden mit Rat und Tat zur

Seite. „Die Planungsdienstleistungen

durch unser Team

sind für unsere Auftraggeber

stets transparent. Sie erfolgen

in detaillierten Schritten und

führen uns so gemeinsam zu

bestmöglichen Lösungen“, erklärt

Büro Optimal Geschäftsführer

Josef Überreiter. „Alle

Möbel-Komponenten werden

in Deutschland hergestellt, um

hinsichtlich Qualität und Umweltbewusstsein

keine Kompromisse

eingehen zu müssen.

In der Hochwertigkeit der

Elemente zeigt sich die Liebe

zum Detail, das auch unser

Unternehmen im hohen Maße

charakterisiert.“

n

Wirtschafts

LEBEN

ist

das neue Periodikum für die Region

Landshut. Entwicklungen, Neuheiten,

Hintergründe und Prognosen, die für

den Wirtschaftsraum wichtig sind.

Nächste Ausgaben:

Juni und Dezember 2016.

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Presseverteiler?

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Metzger mit Leidenschaft für Gastronomie

Nahrung und Genuss l Die Tremmel Genuss & Event GmbH macht vor, wie man das Metzgerhandwerk und Gastronomie kreativ

verknüpfen kann. Ergebnis sind eine ungewöhnliche Qualität von Fleisch- und Wurstwaren sowie originelle Angebote im Bereich

Gastronomie und Catering. „Sophie‘s Alm“ im Alten Schlachthof ist auf dem Weg zur Kult-Location. Alexander Tremmel erzählt,

was ihn umtreibt und warum der selbst schlachtende Metzger eine seltene Spezies ist.

Herr Tremmel, auf Ihrer Homepage

findet sich ein Zitat von Mahatma Gandhi,

das man auf einer Metzgerseite

nicht erwarten würde: „Der Wert einer

Kultur bemisst sich daran, wie sie sich

gegenüber Tieren verhält.“

Uns liegt schon daran, wie es den Tieren

bis zu Schlachtung geht. Das wissen wir,

weil wir sie von Bauern aus der nahen

Umgebung kaufen, die wir gut kennen.

Die Tiere sind nicht lange unterwegs, und

Stress vor dem Töten ist kaum gegeben.

Am Töten führt trotzdem kein Weg

vorbei.

Wenn wir Fleisch essen wollen ...

Kann es sein, dass Sie lieber Gastronom

als Metzger sind?

Ich war Anfang 20, als ich die Metzgerei

übernehmen musste, weil mein Vater gestorben

ist ...

Seitdem haben Sie zusammen mit Ihrer

Partnerin Mariella von Bremen einiges

im Bereich Catering und (Event-)

Gastronomie auf die Beine gestellt.

Ja, der Zug fährt in diese Richtung.

Das gibt natürlich auch Ihrem Stammgeschäft

kräftige Impulse.

Stimmt. Wir realisieren so eine sinnvolle

Wertschöpfungskette. Im Geschäftsbereich

Gastro servieren wir hauptsächlich

Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Herstellung.

Ihr Unternehmen schlachtet noch

selbst, heutzutage eine Besonderheit.

Das stimmt. Im ganzen Landkreis gibt es

vielleicht noch eine Handvoll Metzger, die

das tun, die anderen versorgen sich im

Großeinkauf. Und das ist nun mal wirtschaftlich

sinnvoller.

Selber schlachten rechnet sich nicht?

Nein, das kannst du nicht so durchrationalisieren,

wie eine Großschlächterei. Und die

Mit der ESKARA Sport- und Kulturarena zeigt der Markt Essenbach, wie man

erfolgreich solche Veranstaltungshallen managt

Veranstaltungen l Die ESKARA Sport- und Kulturarena im Markt Essenbach hat sich erfolgreich mit attraktiven (Konzert-)

Events etabliert, ist aber auch beliebtes Ambiente für stilvolle Bankette und ein exklusives Arbeitsumfeld für Tagungen,

Seminare, Workshops oder Messen und Ausstellungen.

Herzstück der ESKARA ist die große Arena mit

einem Fassungsvermögen von über 2.000

Sitzplätzen in Reihe bestuhlt. Je nach Anlass

und Personenzahl können durch die

mögliche Abtrennung der Halle nahezu alle

Wünsche zur Bestuhlung erfüllt werden.

Die ESKARA überzeugt mit modernen

Tagungsräumen und einladenden Außenterrassen.

Im Sockelgeschoss erlaubt der

großzügig dimensionierte Tagungsbereich

mit lichtdurchfluteten Vortrags- und Seminarräumen

vielfältige Nutzungsmöglichkeiten

sowohl für kleine Gruppenschulungen

als auch für Vorträge vor größerem

Publikum.

Ausstellungen, Empfänge und andere

Festivitäten finden im gläsernen Foyer ein

stimmiges und exklusives Ambiente. Ansonsten

empfiehlt sich die Location vor den

Toren Landshuts mit einer architektonisch

innovativen Kombination aus Holz, Glas und

Stahl und einem außergewöhnlichen Arrangement

mit Wintergarten und Koiteich.

Seit der Eröffnung im Jahr 2003 fanden

zahlreiche interessante Kultur- und Tagungsveranstaltungen

in der renommierten

Eventlocation mit der sprichwörtlichen

„Wohnzimmeratmosphäre” statt, zu denen

mittlerweile über 700.000 Besucher aus

nah und fern strömten.

In 2016 freut sich die ESKARA besonders

auf die Jungs von voXXclub, die

seit ihrem Durchbruch mit dem Wiesn-Hit

„Rock Mi“ in 2013 alle Altersklassen begeistern.

Auch die wahrscheinlich schönste

Ü30-Party Bayerns startet wieder in die

nächste Runde. Und wer schon einmal dabei

war, der weiß, dass die vier Mal jährlich

veranstalteten ESKARA Ü30-Partys ihresgleichen

suchen, denn nirgendwo wird auf

sieben Musik-Areas so gefeiert wie dort.

Weitere Informationen zu aktuellen Veranstaltungen

und zu den Räumen unter

www.eskara.de

Beeindruckende Architektur, beliebte Location Von li. nach re.: ESKARA bei Nacht, Arena mit Abtrennung, Arena mit Reihenbestuhlung, Tagungsraum von außen, Live-

Musik im Wintergarten. Bei den rauschenden Ü30-Partys geht die Post in sieben Areas ab

n

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


Impressionen von den Aktivitäten der Tremmel Genuss & Event GmbH: In der Mitte die „Köpfe“ des Unternehmens, Mariella von Bremen und Alexander Tremmel,

dessen Großvater einst die Metzgerei in Ast gründete. Links drei Bilder von der Schlossinsel Altfraunhofen, dann drei Bilder von „Sophie‘s Alm“ und ganz rechts das „Casino“

behördlichen Aufl agen verleiden es zusätzlich.

Allein die Fleischbeschau bei einem

Schwein z. B. macht rund zehn Prozent

vom Einkaufspreis aus. Im Schlachthof

ist der Preis für ein Tier nur ein Bruchteil

davon.

Ihr neuester Clou ist „Sophie‘s“ Alm.

Eine „Berghütte“ im Alten Schlachthof.

Wie läuft‘s?

Das war wirklich spannend. Eine Idee, an

die mancher nicht geglaubt hat. Meine Geschäftspartnerin

Mariella von Bremen und

ich schon. Heute kann ich sagen: Es hat

eingeschlagen.

Also eine Dauereinrichtung?

Jein. Die Genehmigung im Alten Schlachthof

wird wohl bis März 2016 gehen. Für

den Sommer suchen wir noch einen geeigneten

Standort. Der Alte Schlachthof

ist ein guter Platz für den Winter, für den

Sommer stellen wir uns was anderes vor.

Die Hütte ist sozusagen mobil?

So ist es. Sie wird wandern.

Aktiv sind sie auch als Volksfestveranstalter

...

Ja, die Hallberger Wiesn machen wir als

Komplettveranstalter, dieses Jahr war zum

dritten Mal.

Sie organisieren alles? Vom Schausteller

bis zum Bierzeltprogramm?

Alles, das macht richtig Spaß. Und der Erfolg

gibt uns recht. Wir haben kräftige Besucherzuwächse.

Dieses Jahr 30 %.

Kommt als Nächstes die Landshuter

Dult?

Beworben haben wir uns. Unser Konzept

würde frischen Wind in die Dultgastronomie

bringen.

Freizeit?

Was war das gleich noch mal (lacht)?

Nein, manchmal unterscheide ich da nicht.

Ich mag Herausforderungen. n

Ursprung der Tremmel Genuss & Event GmbH ist die

Metzgerei in Ast, später kommen zwei Filialen

dazu (Tiefenbach und Altdorf).

Heute hat das Unternehmen zusätzlich

mehrere Standbeine:

• Catering bei privaten und Firmenevents

aller Art, auch für Schulen und Kitas, mit

einem Schwerpunkt auf Hochzeiten,

• das Restaurant Schlossinsel in Altfraunhofen,

wo regelmäßig Hochzeiten gefeiert

werden und ein schön gelegener

Biergarten lockt,

• das „Casino“ im Gebäude der Landwirtschaftlichen

Berufsgenossenschaft an

der Niedermayerstraße Landshut,

• die Eventlocation „Sophie‘s Alm“, derzeit

im Alten Schlachthof,

• Komplettveranstalter der Hallberger

Wiesn in Hallbergmoos,

• „Tremmels Hütte“ im Biergarten Haag.

Textiler Mietservice von Urzinger —

einfach ausgezeichnet.

Als mehrfach ausgezeichneter Best-Practise Betrieb sind wir nicht nur top-fit in

Sachen Textilmanagement und Miet-Berufskleidung. Neben perfekter Wäschepflege

sind wir Vorreiter im Umwelt-, Qualitäts- und Personalmanagement.

Wir stehen für Innovation, höchste Standards und den Hightech-Standort Bayern.

Urzinger – Erfahrung. Innovation. Erfolg.

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015 5


Wasserspaß und Saunaerlebnis zu jeder Jahreszeit

Freizeit und Wellness l Nach 25 Jahren wurde im Herbst das ERGOMAR saniert und zu einer modernen Badeanlage samt

ausgedehnter und außergewöhnlich vielfältiger Saunawelt erweitert.

Heute ist das ERGOMAR Ergolding ein Besuchermagnet.

Passionierte Schwimmer ziehen ihre

Bahnen im Sportbecken, Jung & Alt nutzen

das Spaßbecken für Wasserspielspaß oder

entspannen im Außenwarmbecken zu jeder

Jahreszeit unter freiem Himmel. Für ausreichend

Action sorgt die Black-Hole-Rutsche

mit einer Länge von 78 Metern und spannenden

Lichteffekten. Auch an die kleinsten

Badegäste ist gedacht: Im Kinderbecken

warten die Wasserschlange, ein Kippeimer

und eine Wasserrutsche auf die kleinen

Wassernixen und die jungen Piraten.

Und alle, die sich nicht zu den Wasserratten

zählen, treffen sich zum Schwitzen

und Entspannen in der vom Deutschen

Saunabund ausgezeichneten Premium

Sauna. Auf alle Saunafreunde wartet hier

ein umfangreiches Angebot: die Meditationssauna,

die Zirbensauna, die Solesauna

und das Dampfbad im Innenbereich und

im Außenbereich die Kelosauna und eine

Blockhaussauna. In der Kelosauna finden

regelmäßig Eventaufgüsse statt, und für

das Dampfbad sind jederzeit verschiedene

Peelings an der SaunaFitbar erhältlich.

Fünferlei Saunen plus Dampfbad

Für Abkühlung sorgen großzügige

Duschbereiche und das Tauchbecken im

Saunagarten. Wer nach den Saunagängen

Entspannung sucht, findet diese auf

einer Liege in einem der Ruheräume, am

offenen Kamin oder unter freiem Himmel

im Saunagarten.

Während der Sommermonate bietet

das Freibad genügend Platz für alle Sonnenanbeter:

auf der Sonnenterrasse, direkt

um das Spaßbecken und dem Wasserspielplatz

oder unter dem Schatten eines

Baumes auf der Liegewiese. Schwimmer

kommen im 50-Meter-Sportbecken voll auf

ihre Kosten. Ausreichend Platz für Spielspaß

im Wasser bietet das benachbarte

Spaßbecken. Natürlich ist auch im Freibad

an die Kleinen gedacht: Wasserspielplatz,

Kinderplanschbecken mit Rutsche und ein

Spielplatz laden zum Spielen ein. Auch die

Sportler kommen im ERGOMAR nicht zu

kurz: ein Beach-Soccer-Platz, ein Fußballplatz

und vier Beachvolleyballplätze laden

auf das nächste Match ein.

Für das leibliche Wohl sorgt die Gastronomie

in allen Bereichen: im Bistro in der

Badewelt, im KULIMAR, an der Sauna Fitbar

und im Sommer am Freibadkiosk. n

WirtschaftsLEBEN kommt auch in Deggendorf, Straubing und Passau

Die erste Ausgabe von WirtschaftsLEBEN mit dem Fokus auf die Stadt Landshut hat richtig eingeschlagen. Die Resonanz war

so groß, dass aus Platzgründen nicht alle Unternehmen und Wirtschaftsbereiche aufgenommen werden konnten. Ebenso bei

der hier vorliegenden Ausgabe mit Schwerpunkt auf dem Landkreis. Eine Weiterentwicklung ist beschlossene Sache.

„WirtschaftsLEBEN“ wird weiter entwickelt.

Zunächst erscheinen weitere

Ausgaben für die Niederbayerischen

Wirtschaftszentren

Deggendorf, Straubing und

Passau. Später werden auch

weitere Städte und Landkreise

abgedeckt.

Nächste Ausgaben: Deggendorf

Stadt (Februar 2016)

und Landkreis (April)

Nach den beiden Deggendorfer

Start-Ausgaben im Februar

bzw. April werden weitere

Ausgaben in 2016 die Startausgaben

für Passau und Straubing

sein (zweite Jahreshälfte).

Bereits im Juni und Dezember

2016 wird jeweils eine Ausgabe

mit dem Focus auf die Region

Landshut erscheinen.

WirtschaftsLEBEN: Periodikum

mit neuem Konzept

Diese Folgeausgaben haben

allerdings ein entsprechend

runderneuertes Konzept, mit

dem nicht – wie in den Startausgaben

– allein der Standort

vorgestellt, sondern eine Wirtschaftsplattform

etabliert wird.

Jetzt in den Presseverteiler!

Ziel ist die Vernetzung aller

am regionalen WirtschaftsLE-

BEN Teilnehmenden. Die erste

Ausgabe mit diesem neuen

Konzept wird im Juni 2016 erscheinen

(Region Landshut).

Nehmen sie WirtschaftsLE-

BEN jetzt in Ihren Presseverteiler

Impressum

auf und fordern Sie die aktuellen

Mediadaten an:

info@wirtschaftsleben.com

oder Download:

www.wirtschaftsleben.com

WirtschaftsLEBEN

Herausgeber und v.i.S.d.P.:

Wolfgang Asenhuber, Kommunikationsfachmann,

Publizist

Florastraße 13 l 84036 Landshut

Fon 0871 14277222

info@wirtschaftsleben.com l wirtschaftsleben.com

Wirtschafts

LEBEN

Erscheinungsweise 6-mal jährlich als Beilage in der

Gesamtausgabe der „Niederbayerischen Wirtschaft“

Verbreitungsgebiet: Niederbayern/siehe Mediadaten

Anzeigenberatung: Wolfgang Asenhuber 0871 14277222

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe l Landkreis Landshut l Dezember 015


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